![]() Siemens AktiengesellschaftBerlin und MünchenHalbjahresfinanzbericht für das erste Halbjahr des Geschäftsjahrs 2016EinführungDer Halbjahresfinanzbericht der Siemens AG erfüllt die Anforderungen der anzuwendenden
Vorschriften des WpHG (Wertpapierhandelsgesetz) und umfasst nach § 37w WpHG einen
verkürzten Konzernhalbjahresabschluss, einen Konzernzwischenlagebericht sowie eine
Versicherung der gesetzlichen Vertreter. Der Konzernhalbjahresabschluss ist in Übereinstimmung mit den für die Zwischenberichterstattung
anzuwendenden IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden
sind, erstellt worden. Der Halbjahresfinanzbericht sollte zusammen mit unserem Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr
2015 gelesen werden. Dieser beinhaltet eine umfassende Darstellung unserer Geschäftsaktivitäten. A. KonzernzwischenlageberichtA.1 ErtragslageA.1.1 Auftragseingang und Umsatzerlöse nach RegionenAuftragseingang (Sitz des Kunden)scroll
Siemens weltweit
Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten
Amerika
Asien, Australien
Umsatzerlöse (Sitz des Kunden)scroll
Siemens weltweit
Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten
Amerika
Asien, Australien
A.1.2 Ergebnisscroll
Industrielles Geschäft
Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern
Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten
Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern
Gewinn nach Steuern, Unverwässertes Ergebnis je Aktie, ROCE
A.2 Vermögenslagescroll
Ausschlaggebend für Rückgang der Summe Aktiva waren negative Währungsumrechnungseffekte Kurzfristige Vermögenswerte
Langfristige Vermögenswerte
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Verbindlichkeiten
Eigenkapital
A.3 FinanzlageCashflowsscroll
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
A.4 AusblickWir bestätigen unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2016, obwohl sich das Marktumfeld
unserer hochmargigen kurzzyklischen Geschäfte im zweiten Halbjahr möglicherweise nicht
wesentlich beleben wird. Wir gehen weiterhin davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche
Situation im Geschäftsjahr 2016 weiter eintrüben und das geopolitische Umfeld komplex
bleiben wird. Trotzdem erwarten wir ein moderates Wachstum der Umsatzerlöse, bereinigt
um Währungsumrechnungseffekte. Wir gehen davon aus, mit einem deutlich über den Umsatzerlösen
liegenden Auftragseingang ein Book-to-Bill-Verhältnis von klar über 1 zu erreichen.
Für unser Industrielles Geschäft erwarten wir eine Ergebnismarge von 10% bis 11%.
Wir erwarten das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) innerhalb
einer Bandbreite von 6,00 € bis 6,40 €. Von diesem Ausblick sind Belastungen aus rechtlichen und regulatorischen Themen ausgenommen. A.5 Risiken und ChancenIn unserem Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2015 haben wir bestimmte Risiken
dargestellt, die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage sowie Reputation haben könnten. Ferner haben wir dort unsere
wesentlichsten Chancen sowie die Ausgestaltung unseres Risikomanagementsystems beschrieben. Im Berichtszeitraum haben wir keine weiteren bedeutsamen Risiken und Chancen identifiziert,
die über die Risiken und Chancen hinausgehen, die in unserem Geschäftsbericht für
das Geschäftsjahr 2015, in diesem Konzernzwischenlagebericht und in den Rechtsstreitigkeiten
in Ziffer 6 in B.6 Anhang zum Konzernhalbjahresabschluss dargestellt sind. Weitere
Risiken und Chancen, die uns derzeit nicht bekannt sind oder die wir gegenwärtig als
unwesentlich einschätzen, könnten ebenfalls unsere Geschäftstätigkeiten beeinflussen.
Gegenwärtig wurden keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in Kombination
mit anderen Risiken den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. Wir verweisen
auch auf C.3 Hinweise und zukunftsgerichtete Aussagen. B. KonzernhalbjahresabschlussB.1 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
B.2 Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
B.3 KonzernbilanzAktivascroll
Passivascroll
B.4 Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
B.5 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
scroll
B.6 Anhang zum KonzernhalbjahresabschlussZIFFER 1 Allgemeine GrundlagenGegenstand dieses verkürzten Konzernhalbjahresabschlusses zum 31. März 2016 sind die
Siemens AG und ihre Tochterunternehmen (das Unternehmen, die Gesellschaft oder Siemens).
Dieser Konzernhalbjahresabschluss ist in Übereinstimmung mit den für die Zwischenberichterstattung
anzuwendenden IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden
sind, erstellt worden. Er sollte in Zusammenhang mit dem IFRS-Konzernabschluss von
Siemens zum 30. September 2015 gelesen werden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden,
die im Konzernhalbjahresabschluss angewendet wurden, entsprechen denen, die im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2015 zur Anwendung kamen. Die in der Zwischenberichtsperiode
erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung
des weiteren Geschäftsverlaufs zu. Die Ertragsteueraufwendungen werden in den Zwischenberichtsperioden
auf Grundlage des aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes von Siemens für das Gesamtjahr
ermittelt. Einzelne Vorjahresangaben sind an die aktuelle Darstellung angepasst worden.
Der Konzernhalbjahresabschluss ist nicht testiert. Er wurde am 3. Mai 2016 vom Vorstand
zur Veröffentlichung freigegeben. ZIFFER 2 AkquisitionenIm April 2016 erwarb Siemens die CD-adapco-Gruppe, ein US-amerikanisches Unternehmen
für Simulationssoftware mit Lösungen, die ein weites Spektrum an Engineering-Disziplinen
abdecken. Die Akquisition ergänzt das Industriesoftware-Portfolio von Siemens und
trägt damit zum Ausbau des digitalen Unternehmensportfolios bei. Das erworbene Geschäft
wird in die Division Digital Factory integriert. Der Kaufpreis beträgt, vorbehaltlich
üblicher Anpassungen auf den übernommenen Bestand an Netto-Finanzmitteln und Nettoumlaufvermögen,
970 Mio. US$ (852 Mio. €). Im Juni 2015 erwarb Siemens sämtliche Aktien der Dresser-Rand Group Inc., Houston,
Texas (USA) und Paris (Frankreich). Folgende Werte resultieren aus der aktualisierten
vorläufigen Kaufpreisallokation zum Akquisitionszeitpunkt: Sonstige immaterielle Vermögenswerte
2.756 Mio. €, Sachanlagen 242 Mio. €, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
176 Mio. €, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 315
Mio. €, sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 146 Mio. €, Vorräte 508 Mio.
€, sonstige kurzfristige Vermögenswerte 105 Mio. €, aktive latente Steuern 216 Mio.
€, Finanzschulden, einschließlich zurückgezahlter - ursprünglich ausstehender - Finanzschulden
1.039 Mio. €, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 225 Mio. €, Rückstellungen
106 Mio. €, sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 385 Mio. € und passive latente
Steuern 915 Mio. €. Die immateriellen Vermögenswerte stellen insbesondere Technologie
in Höhe von 406 Mio. €, Kundenbeziehungen in Höhe von 2.284 Mio. € und Markenrechte
in Höhe von 66 Mio. € dar. Der vorläufige Geschäfts- oder Firmenwert beläuft sich
auf 4.374 Mio. €. ZIFFER 3 Finanzschuldenscroll
In den sechs Monaten bis 31. März 2016 wurde die 500 Mio. US$ 5,625% festverzinsliche
Schuldverschreibung bei Fälligkeit zurückgezahlt. Zum 31. März 2016 standen 3,0 Mrd.
US$ (2,6 Mrd. €) kurzfristige Schuldverschreibungen aus, zum 30. September 2015 waren
es 1,7 Mrd. US$ (1,5 Mrd. €). ZIFFER 4 EigenkapitalIn den sechs Monaten bis 31. März 2016 kaufte Siemens 2.992 (im Vj. 11.907) Tsd. eigene
Aktien zurück. Siemens übertrug in den sechs Monaten bis 31. März 2016 insgesamt 3.778
(im Vj. 2.211) Tsd. eigene Aktien in Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungen.
Im Februar 2016 wurden 31 Mio. Aktien der Siemens AG eingezogen. Im Januar 2016 wurde
eine Dividende von 3,50 € je Aktie ausgeschüttet. ZIFFER 5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen und EventualverbindlichkeitenDie folgende Tabelle weist den nicht abgezinsten, maximalen Betrag aus, für den Siemens
aus wesentlichen Arten von Garantien (einschließlich Bürgschaften) haftete: scroll
Zusätzlich zu den oben dargestellten Garantien/Bürgschaften bestanden weitere Verpflichtungen.
Diese enthalten Schadensersatzverpflichtungen, die in Zusammenhang mit dem Verkauf
von Geschäftseinheiten stehen. Die maximale Inanspruchnahme, die sich aus diesen Verpflichtungen
ergeben könnte, betrug - soweit sie nicht als unwahrscheinlich betrachtet wurde -
insgesamt 1.116 (zum 30. September 2015: 1.755) Mio. €. ZIFFER 6 RechtsstreitigkeitenVerfahren aus oder in Zusammenhang mit behaupteten VertragsverletzungenWie berichtet, wurde Siemens Industrial Turbomachinery Ltd., Vereinigtes Königreich,
im Geschäftsjahr 2014 vor einem iranischen Gericht verklagt. Die Parteien haben den
Rechtsstreit Ende des Kalenderjahrs 2015 beigelegt. Verfahren aus oder in Zusammenhang mit behaupteten Compliance-VorwürfenWie zuvor berichtet, hatte die israelische Börsenaufsicht (ISA) ihre Ermittlungen
hinsichtlich möglicherweise illegaler Zahlungen, die angeblich an Vertreter der Israel
Electric Company in den frühen 2000er-Jahren gezahlt wurden, abgeschlossen und die
Ermittlungsakten der israelischen Staatsanwaltschaft (DA) im August 2015 übermittelt,
um zu entscheiden, ob rechtliche Schritte gegen die in der ISA-Ermittlung genannten
Verdächtigen eingeleitet werden. Siemens hat vollumfassend mit den israelischen Behörden
kooperiert. Am 2. Mai 2016 hat die DA Anklage gegen die Siemens Israel Ltd. erhoben.
Die Siemens AG wurde nicht angeklagt, da es für die Siemens AG möglich war, ein "non-prosecution
agreement" (Vereinbarung über einen Anklageverzicht) mit der DA abzuschließen, mit
dem sich die Siemens AG zur Zahlung eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrages
verpflichtet. Für den erwarteten Mittelabfluss aus dem Fall bestehen zum 31. März
2016 Rückstellungen. Zu Rechtsstreitigkeiten werden gemäß IAS 37, Rückstellungen, Eventualschulden und
Eventualforderungen, geforderte Angaben nicht gemacht, sofern das Unternehmen zu dem
Schluss kommt, dass diese Angaben das Ergebnis des Falls ernsthaft beeinträchtigen
können. ZIFFER 7 FinanzinstrumenteFinanzinstrumente, bewertet zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten,
deren Buchwert nicht annähernd ihrem beizulegenden Zeitwert entsprechen: scroll
Die folgende Tabelle ordnet die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten den drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten
zu. scroll
ZIFFER 8 Segmentinformationenscroll
scroll
scroll
Die Segmentinformationen werden für die fortgeführten Aktivitäten dargestellt. Die
Rechnungslegungs- sowie die Bewertungsgrundsätze der Segmente entsprechen den im Geschäftsbericht
zum 30. September 2015 beschriebenen. Überleitung KonzernabschlussErgebnisscroll
Vermögenscroll
ZIFFER 9 Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und PersonenSiemens unterhält mit vielen Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen
Beziehungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Dabei kauft und verkauft
Siemens eine große Vielfalt von Produkten und Dienstleistungen grundsätzlich zu Marktbedingungen.
Es gab folgende Geschäftsvorfälle mit Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen: scroll
scroll
Zum 31. März 2016 betrugen die Garantien für Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte
Unternehmen 1.538 (zum 30. September 2015: 2.114) Mio. €. Dieser Betrag beinhaltete
die HERKULES-Verpflichtungen. C. Weitere InformationenC.1 Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. München, den 3. Mai 2016 Siemens Aktiengesellschaft Der Vorstand scroll
C.2 Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München Wir haben den Konzernhalbjahresabschluss - bestehend aus Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung,
Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzern-Kapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie dem Anhang zum Konzernhalbjahresabschluss - und den Konzernzwischenlagebericht
der Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, für den Zeitraum vom 1. Oktober
2015 bis 31. März 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG
sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des Konzernhalbjahresabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie vom IASB verabschiedet und wie
sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Konzernhalbjahresabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des Konzernhalbjahresabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen sowie unter ergänzender
Beachtung des International Standard on Review Engagements 2410: "Review of Interim
Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" vorgenommen.
Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei
kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Konzernhalbjahresabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie vom IASB verabschiedet und wie sie in der EU anzuwenden sind und der Konzernzwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht
beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft
und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung
erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben,
können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Konzernhalbjahresabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie vom IASB verabschiedet und wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der
Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden
sind. München, 3. Mai 2016 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
C.3 Hinweise und zukunftsgerichtete AussagenDieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf
und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Siemens betreffende Vorgänge
oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese
Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie "erwarten", "wollen", "antizipieren",
"beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen", "werden" und "vorhersagen"
oder an ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten,
in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen
zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter
zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen
Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Managements, von denen zahlreiche
außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl
von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen - insbesondere
im Abschnitt Risiken des Geschäftsberichts - beschrieben werden, sich aber nicht auf
solche beschränken. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten
realisieren oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen
nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen
Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von Siemens (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich
von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunftsgerichteten
Aussage genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt
auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen
als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Dieses Dokument enthält - in IFRS nicht genau bestimmte - ergänzende Finanzkennzahlen,
die sogenannte Non-GAAP-Measures sind oder sein können. Für die Beurteilung der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage von Siemens sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht
isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang
mit IFRS ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die
Finanzkennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können
diese anders berechnen. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem und anderen
Dokumenten nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben
nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor, bei Abweichungen geht
die deutsche maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen Übersetzung vor. Aus technischen Gründen kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Dokument enthaltenen
und den aufgrund gesetzlicher Vorgaben veröffentlichten Rechnungslegungsunterlagen
kommen. scroll
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