![]() Siemens AktiengesellschaftBerlin und MünchenHalbjahresfinanzbericht für das erste Halbjahr des Geschäftsjahrs 2017EinführungDer Halbjahresfinanzbericht der Siemens AG erfüllt die Anforderungen der anzuwendenden
Vorschriften des WpHG (Wertpapierhandelsgesetz) und umfasst nach § 37w WpHG einen
verkürzten Konzernhalbjahresabschluss, einen Konzernzwischenlagebericht sowie eine
Versicherung der gesetzlichen Vertreter. Der Konzernhalbjahresabschluss ist in Übereinstimmung mit den für die Zwischenberichterstattung
anzuwendenden IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden
sind, erstellt worden. Der Halbjahresfinanzbericht sollte zusammen mit unserem Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr
2016 gelesen werden. Dieser beinhaltet eine umfassende Darstellung unserer Geschäftsaktivitäten
sowie Erläuterungen zu verwendeten Finanzkennzahlen. A. KonzernzwischenlageberichtA.1 ErtragslageA.1.1 Auftragseingang und Umsatzerlöse nach RegionenAuftragseingang (Sitz des Kunden)scroll
Siemens weltweit
Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten
Amerika
Asien, Australien
Umsatzerlöse (Sitz des Kunden)scroll
Siemens weltweit
Europa, GUS, Afrika, Naher und Mittlerer Osten
Amerika
Asien, Australien
A.1.2 Ergebnisscroll
Industrielles Geschäft
Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern
Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten
Gewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Steuern
Gewinn nach Steuern, Unverwässertes Ergebnis je Aktie, ROCE
A.2 Vermögenslagescroll
Zunahme der Summe Aktiva beeinflusst durch positive Währungsumrechnungseffekte von
insgesamt 2,4 Mrd. €, vor allem bedingt durch den US-Dollar Kurzfristige Vermögenswerte
Langfristige Vermögenswerte
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Langfristige Verbindlichkeiten
Eigenkapital
A.3 FinanzlageCashflowsscroll
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
A.4 AusblickWir bestätigen unsere, mit den Ergebnissen für Q1 GJ 2017 veröffentlichten Erwartungen
für das Geschäftsjahr 2017. Wir erwarten weiterhin ein geringes Wachstum der Umsatzerlöse,
bereinigt um Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte, und gehen davon aus, mit einem
über den Umsatzerlösen liegenden Auftragseingang ein Book-to-Bill-Verhältnis von über
1 zu erreichen. Für unser Industrielles Geschäft rechnen wir mit einer Ergebnismarge
von 11,0% bis 12,0% und erwarten das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn
nach Steuern) innerhalb einer Bandbreite von 7,20 € bis 7,70 €. Dieser Ausblick beinhaltet nun bis Mitte des Geschäftsjahrs 2017 bereits abgeschlossene
Portfolioveränderungen, insbesondere die Akquisition von Mentor Graphics sowie die
Gamesa-Fusion, von denen wir erwarten, dass sie die Ergebnismarge des Industriellen
Geschäfts und das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) im
Geschäftsjahr 2017 belasten werden. Von diesem Ausblick sind weiterhin Belastungen
aus rechtlichen und regulatorischen Themen sowie potentielle Belastungen in Verbindung
mit ausstehenden Portfolioangelegenheiten ausgenommen. A.5 Risiken und ChancenIn unserem Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2016 haben wir bestimmte Risiken
dargestellt, die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage sowie Reputation haben könnten. Ferner haben wir dort unsere
wesentlichsten Chancen sowie die Ausgestaltung unseres Risikomanagementsystems beschrieben. Im Berichtszeitraum haben wir keine weiteren bedeutsamen Risiken und Chancen identifiziert,
die über die Risiken und Chancen hinausgehen, die in unserem Geschäftsbericht für
das Geschäftsjahr 2016 sowie in diesem Halbjahresfinanzbericht dargestellt sind. Weitere
Risiken und Chancen, die uns derzeit nicht bekannt sind oder die wir gegenwärtig als
unwesentlich einschätzen, könnten ebenfalls unsere Geschäftstätigkeiten beeinflussen.
Gegenwärtig wurden keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in Kombination
mit anderen Risiken den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. Wir verweisen
auch auf C.3 Hinweise und zukunftsgerichtete Aussagen. B. KonzernhalbjahresabschlussB.1 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
B.2 Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
B.3 KonzernbilanzAktiva
scroll
Passivascroll
B.4 Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
B.5 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
scroll
B.6 Anhang zum KonzernhalbjahresabschlussZIFFER 1 Allgemeine GrundlagenGegenstand dieses verkürzten Konzernhalbjahresabschlusses zum 31. März 2017 sind die
Siemens AG und ihre Tochterunternehmen (das Unternehmen, die Gesellschaft oder Siemens).
Dieser Konzernhalbjahresabschluss ist in Übereinstimmung mit den für die Zwischenberichterstattung
anzuwendenden IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden
sind, erstellt worden. Er soll in Zusammenhang mit dem IFRS-Konzernabschluss von Siemens
zum 30. September 2016 gelesen werden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden,
die im Konzernhalbjahresabschluss angewendet wurden, entsprechen denen, die im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2016 zur Anwendung kamen. Die in der Zwischenberichtsperiode
erzielten Ergebnisse lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung
des weiteren Geschäftsverlaufs zu. Die Ertragsteueraufwendungen werden in den Zwischenberichtsperioden
auf Grundlage des aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes von Siemens für das Gesamtjahr
ermittelt. Einzelne Vorjahresangaben sind an die aktuelle Darstellung angepasst worden.
Der Konzernhalbjahresabschluss ist nicht testiert. Er wurde am 3. Mai 2017 vom Vorstand
zur Veröffentlichung freigegeben. Zusätzliche Angaben zu Schätzungsänderungen (inklusive
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses) und zu Segmentinformationen finden
sich im Konzernzwischenlagebericht. Bezüglich der Erstanwendung von IFRS 15 zum 1.
Oktober 2017 werden keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss von Siemens
erwartet, z.B. werden die Gewinnrücklagen zum 1. Oktober 2016 (Eröffnungsbilanzwert)
voraussichtlich um weniger als ein Prozent steigen. Aufgrund von Rundungen ist es
möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren. ZIFFER 2 Akquisitionen und VerkäufeAkquisitionenIm März 2017 erwarb Siemens sämtliche Aktien an Mentor Graphics Corporation, USA,
einem Designautomatisierungs- und Industriesoftware-Anbieter. Das erworbene Geschäft
wird in die Digital Factory Division integriert. Der bar bezahlte Kaufpreis beträgt
4,4 Mrd. US$ (4,1 Mrd. € zum Akquisitionszeitpunkt). Folgende Werte resultieren aus
der vorläufigen Kaufpreisallokation zum Akquisitionszeitpunkt: Sonstige immaterielle
Vermögenswerte 1,3 Mrd. €, Sachanlagen 0,2 Mrd. €, Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen 0,6 Mrd. €, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,4 Mrd. €, aktive
latente Steuern 0,1 Mrd. €, kurzfristige Verbindlichkeiten 0,7 Mrd. € und passive
latente Steuern 0,3 Mrd. €. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte stellen insbesondere
Technologie in Höhe von 1,0 Mrd. € und kundenbezogene immaterielle Vermögenswerte
in Höhe von 0,3 Mrd. € dar. Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 2,4 Mrd. €
beinhaltet nicht separierbare immaterielle Vermögenswerte wie Fachwissen der Mitarbeiter
und erwartete Synergieeffekte aus der Expansion unseres Softwaregeschäfts und der
Stärkung unserer Position im Bereich Digitalisierung. Verkäufe, die nicht als nicht fortgeführte Aktivitäten qualifizieren - abgeschlossene TransaktionenIm Dezember 2016 brachte Siemens sein Geschäft mit Antriebssystemen für Elektroautos
- vormals Teil der Digital Factory Division - in ein neu gegründetes Gemeinschaftsunternehmen,
Valeo Siemens eAutomotive GmbH, ein. Siemens erfasste einen Veräußerungsgewinn in
Höhe von 170 Mio. € (vor Steuern) in Sonstige betriebliche Erträge. Siemens' 50%-Anteil
an dem Gemeinschaftsunternehmen wird unter Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten
berichtet. ZIFFER 3 Finanzschuldenscroll
In den sechs Monaten bis 31. März 2017 wurden die 1,75 Mrd. US$ 5,75% und die 2,0
Mrd. € 5,125% festverzinslichen Schuldverschreibungen bei Fälligkeit zurückgezahlt. Im März 2017 emittierte Siemens gleichrangig nicht besicherte Schuldverschreibungen
in Höhe von insgesamt 7,5 Mrd. US$ (31. März 2017: 7,0 Mrd. €) in sieben Tranchen:
1,1 Mrd. US$ 2,20% fällig März 2020; 800 Mio. US$ 3m LIBOR+0,34% fällig März 2020;
1,0 Mrd. US$ 2,70% fällig März 2022; 850 Mio. US$ 3m LIBOR+0,61% fällig März 2022;
1,0 Mrd. US$ 3,125% fällig März 2024; 1,25 Mrd. US$ 3,40% fällig März 2027; 1,5 Mrd.
US$ 4,20% fällig März 2047. US$-Optionsschuldverschreibungen: in den sechs Monaten bis 31. März 2017 wurden die
Bedingungen für die im Geschäftsjahr 2015 umgetauschten Optionsscheine angepasst und
berechtigen zum Bezug von 1.924,1160 Siemens AG-Aktien je Optionsschein bei einem
Ausübungspreis von 97,6255 € je Aktie, die angepassten Bedingungen für die nicht umgetauschten
Optionsscheine berechtigen zum Bezug von 1.833,0013 Siemens AG-Aktien und 146,0092
OSRAM-Aktien je Optionsschein zu einem Ausübungspreis von 187.842,81 €. Zum 31. März
2017 waren 95 Optionsscheine ausgeübt. Zum 31. März 2017 standen 2,4 Mrd. US$ (2,3 Mrd. €) kurzfristige Schuldverschreibungen
aus, zum 30. September 2016 waren es 700 Mio. US$ (627 Mio. €). ZIFFER 4 EigenkapitalIn den sechs Monaten bis 31. März 2017 kaufte Siemens 1.175 (im Vj. 2.992) Tsd. eigene
Aktien zurück. Siemens übertrug in den sechs Monaten bis 31. März 2017 insgesamt 3.183
(im Vj. 3.778) Tsd. eigene Aktien. Im Januar 2017 wurde eine Dividende von 3,60 €
je Aktie ausgeschüttet. ZIFFER 5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen und EventualverbindlichkeitenDie folgende Tabelle weist den nicht abgezinsten, maximalen Betrag aus, für den Siemens
aus wesentlichen Arten von Garantien (einschließlich Bürgschaften) haftete: scroll
Zusätzlich zu den oben dargestellten Garantien/Bürgschaften bestanden weitere Verpflichtungen.
Diese enthalten Schadensersatzverpflichtungen, die in Zusammenhang mit dem Verkauf
von Geschäftseinheiten stehen. Die maximale Inanspruchnahme, die sich aus diesen Verpflichtungen
- soweit sie nicht als unwahrscheinlich betrachtet wurden - ergeben könnte, betrug
insgesamt 669 (zum 30. September 2016: 853) Mio. €. ZIFFER 6 RechtsstreitigkeitenIm Februar 2017 hat die Siemens AG mit dem Administrative Council for Economic Defense
(CADE) einen Vergleich in einem unteren einstelligen Millionen-€-Betrag im Hinblick
auf angebliche Wettbewerbsverstöße in den 1990er Jahren bis 2006 im Bereich der gasisolierten
Schaltanlagen geschlossen. ZIFFER 7 FinanzinstrumenteFinanzinstrumente, bewertet zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten,
deren Buchwert nicht annähernd ihrem beizulegenden Zeitwert entsprechen: scroll
Die folgende Tabelle ordnet die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten den drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten
zu. scroll
ZIFFER 8 Segmentinformationenscroll
scroll
scroll
Die Segmentinformationen werden für die fortgeführten Aktivitäten dargestellt. Die
Rechnungslegungs- sowie die Bewertungsgrundsätze der Segmente entsprechen den im Geschäftsbericht
zum 30. September 2016 beschriebenen. Überleitung KonzernabschlussErgebnisscroll
In den sechs Monaten bis 31. März 2017 sind im Zusammenhang mit Pensionsplanänderungen
Gewinne von 138 Mio. € in den berichtspflichtigen Segmenten enthalten. Aus der Bewertung einer Rückbau-, Stilllege- und ähnlichen Verpflichtung für Sanierungskosten,
enthalten in den zentral gesteuerten Portfolioaktivitäten, resultierte in den sechs
Monaten bis 31. März 2017 ein Gewinn in Höhe von 517 Mio. €. Dieser stammte überwiegend
aus gestiegenen Zinssätzen. Der Anstieg ergab sich vor allem aus einer Änderung der
verwendeten Zinsstrukturkurve, um Zinserwartungen - insbesondere im Hinblick auf langfristige
Zinssätze - genauer widerzuspiegeln. Gegenläufig wirkte ein Verlust in Höhe von 162
Mio. € aus damit in Verbindung stehenden Zinsswaps, die nicht die Voraussetzungen
für die Bilanzierung einer Sicherungsbeziehung erfüllen. Beide Effekte wurden im Sonstigen
Finanzergebnis erfasst. Zudem ergab sich aus der Bewertung der Rückbau-, Stilllege-
und ähnlichen Verpflichtung ein Gewinn in Höhe von 314 Mio. € in den Umsatzkosten
aufgrund niedrigerer erwarteter Inflationsraten. Das Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen umfasst einen
Wertminderungsaufwand in Höhe von 230 Mio. € auf die Beteiligung an Primetals Technologies
Ltd., die unter Zentral gesteuerte Portfolioaktivitäten berichtet wird. Das anhaltend
ungünstige Marktumfeld war der Auslöser, einen Wertminderungstest für die Beteiligung
durchzuführen. Der erzielbare Betrag in Höhe von 204 Mio. € wurde auf Basis einer
Discounted-Cashflow-Bewertung ermittelt. Um den erzielbaren Betrag zu bestimmen, wurden
Prognosen der Zahlungsströme herangezogen, die auf Erfahrungen der Vergangenheit basieren
und welche die beste von der Unternehmensleitung vorgenommene Einschätzung künftiger
Entwicklungen darstellen. Die Ermittlung basierte auf einer langfristigen Wachstumsrate
von 1,5% und einem Abzinsungssatz (nach Steuern) von 7,4%. Vermögenscroll
ZIFFER 9 Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und PersonenSiemens unterhält mit vielen Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen
Beziehungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Dabei kauft und verkauft
Siemens eine große Vielfalt von Produkten und Dienstleistungen grundsätzlich zu Marktbedingungen.
Es gab folgende Geschäftsvorfälle mit Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen: scroll
scroll
Zum 31. März 2017 betrugen die Garantien für Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte
Unternehmen 819 (zum 30. September 2016: 1.500) Mio. €. Zum 30. September 2016 waren
die HERKULES-Verpflichtungen in Höhe von 600 Mio. € enthalten. Die an Gemeinschaftsunternehmen
und assoziierte Unternehmen gewährten Darlehen beliefen sich auf 144 (zum 30. September
2016: 82) Mio. €, davon betrafen 144 (im Vj. 78) Mio. € Gemeinschaftsunternehmen.
Es bestanden Kreditzusagen an Gemeinschaftsunternehmen in Höhe von 181 (zum 30. September
2016: 72) Mio. €. ZIFFER 10 Änderungen im VorstandCedrik Neike wurde mit Wirkung vom 1. April 2017 zum ordentlichen Mitglied des Vorstands
der Siemens AG bestellt. Er übernahm die Regionalzuständigkeit für Asien, Australien
und die Betreuung der Division Energy Management. Michael Sen wurde mit Wirkung vom
1. April 2017 zum ordentlichen Mitglied des Vorstands der Siemens AG bestellt. Ihm
wurden die Betreuung des Healthcare Geschäfts sowie die Verantwortung für Global Services,
und ab 3. Mai 2017 die Verantwortung für Siemens Gamesa Renewable Energy, zugeordnet. ZIFFER 11 Ereignisse nach dem BilanzstichtagIm April 2017 haben Siemens Wind Power und Gamesa Corporación Tecnológica, S.A. (Gamesa)
ihre Windgeschäfte fusioniert. Siemens als beherrschender Gesellschafter hält 59%
an dem kombinierten Unternehmen und die bisherigen Gamesa-Aktionäre 41%. Im Rahmen
des Zusammenschlusses leistete Siemens eine Barzahlung in Höhe von 1 Mrd. €, die unmittelbar
nach Vollzug der Fusion an die Gamesa-Aktionäre (ohne Siemens) ausgeschüttet wurde.
Die von Siemens erbrachte Gegenleistung entspricht 59% der Marktkapitalisierung von
Gamesa zum Zeitpunkt der Fusion und beläuft sich auf 3,7 Mrd. €. C. Weitere InformationenC.1 Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. München, den 3. Mai 2017 Siemens Aktiengesellschaft Der Vorstand scroll
C.2 Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München Wir haben den Konzernhalbjahresabschluss - bestehend aus Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung,
Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzern-Kapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie dem Anhang zum Konzernhalbjahresabschluss - und den Konzernzwischenlagebericht
der Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, für den Zeitraum vom 1. Oktober
2016 bis 31. März 2017, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG
sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des Konzernhalbjahresabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie vom IASB verabschiedet und wie
sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Konzernhalbjahresabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des Konzernhalbjahresabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen sowie unter ergänzender
Beachtung des International Standard on Review Engagements 2410: "Review of Interim
Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" vorgenommen.
Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei
kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Konzernhalbjahresabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie vom IASB verabschiedet und wie sie in der EU anzuwenden sind und der Konzernzwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht
beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft
und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung
erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben,
können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Konzernhalbjahresabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie vom IASB verabschiedet und wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der
Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden
sind. München, 3. Mai 2017 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
C.3 Hinweise und zukunftsgerichtete AussagenDieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf
und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige Siemens betreffende Vorgänge
oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese
Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie "erwarten", "wollen", "antizipieren",
"beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen", "werden" und "vorhersagen"
oder an ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten,
in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen
zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter
zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen
Erwartungen und bestimmten Annahmen des Siemens-Managements, von denen zahlreiche
außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen. Sie unterliegen daher einer Vielzahl
von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die in Veröffentlichungen - insbesondere
im Abschnitt Risiken des Geschäftsberichts - beschrieben werden, sich aber nicht auf
solche beschränken. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten
realisieren oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen
nicht eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen
Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von Siemens (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich
von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich oder implizit in der zukunftsgerichteten
Aussage genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt
auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen
als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Dieses Dokument enthält - in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte
- ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind
oder sein können. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von
Siemens sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative
zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen
ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die alternative
Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können
diese anders berechnen. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem und anderen
Dokumenten nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben
nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor, bei Abweichungen geht
die deutsche maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen Übersetzung vor. Aus technischen Gründen kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Dokument enthaltenen
und den aufgrund gesetzlicher Vorgaben veröffentlichten Rechnungslegungsunterlagen
kommen. scroll
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