Siemens Healthineers AGMünchenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.10.2023 bis zum 31.03.2024siemens-healthineers.deEinführungDer Halbjahresfinanzbericht der Siemens Healthineers AG
entspricht den geltenden gesetzlichen Vorschriften des
Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) und beinhaltet einen
verkürzten Konzernhalbjahresabschluss, einen
Konzernzwischenlagebericht und eine Versicherung der
gesetzlichen Vertreter nach § 115 WpHG.
Der Halbjahresfinanzbericht sollte zusammen mit dem
Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2023
gelesen werden.
A. KonzernzwischenlageberichtA.1 ErtragslageA.1.1 Umsatz nach Segmenten und Regionenscrollen
1 Siemens Healthineers: Umsatzerlöse nach
IFRS, Segmente: gesamte bereinigte Umsatzerlöse.
Umsatzerlöse nach Sitz des Kundenscrollen
1 Veränderung gegenüber Vorjahr auf
einer vergleichbaren Basis ohne Währungsumrechnungs-
und Portfolioeffekte. Zusätzlich sind Effekte aus der
Neubewertung von Vertragsverbindlichkeiten im Rahmen der
Kaufpreisallokation nach IFRS 3 angepasst.
Siemens HealthineersAuf vergleichbarer Basis stiegen die Umsatzerlöse
um 4,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ohne
Berücksichtigung des im vierten Quartal des
Geschäftsjahres 2023 ausgelaufenen Geschäfts mit
COVID-19 Antigen-Schnelltests lag das vergleichbare
Wachstum bei 5,0%. Hierzu trugen das Segment Varian mit
sehr starkem, das Segment Advanced Therapies mit starkem
und das Segment Imaging mit moderatem Wachstum bei.
Diagnostics zeigte eine flache Umsatzentwicklung, ohne das
ausgelaufene Geschäft mit Antigen-Schnelltests stieg
der vergleichbare Umsatz moderat. Nominal stiegen die
Umsatzerlöse um 1,8% auf 10.611 Mio. €.
Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen
Einfluss von rund 3 Prozentpunkten auf das Umsatzwachstum.
Das Equipment Book-to-Bill-Verhältnis lag im ersten
Halbjahr bei sehr guten 1,11. Damit lag es leicht unter dem
ebenfalls sehr guten Vorjahreswert von 1,17.
SegmenteDie bereinigten Umsatzerlöse von Imaging stiegen
auf vergleichbarer Basis um 3,9% gegenüber einem sehr
starken Vorjahreszeitraum. Dabei zeigten insbesondere
Molecular Imaging und Magnetic Resonance ein sehr starkes
Wachstum. Geografisch betrachtet wuchsen die bereinigten
Umsatzerlöse auf vergleichbarer Basis in der Region
EMEA beachtlich und in der Region Amerika moderat. Die
Region Asien, Pazifik, Japan zeigte ein leichtes
vergleichbares Umsatzwachstum. In der Region China war der
Umsatz vor dem Hintergrund einer sehr starken
Umsatzentwicklung im Vorjahreszeitraum im höheren
einstelligen Prozentbereich rückläufig. Die
kundenseitig vorübergehend verzögerten
Auftragsvergaben in den vorangegangenen Quartalen in der
Region China wirkten sich dort im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024 negativ auf den Umsatz aus. Auf
nominaler Basis stiegen die bereinigten Umsatzerlöse
um 1,7% auf 5.748 Mio. €.
Diagnostics zeigte eine flache Umsatzentwicklung mit
einem Rückgang der bereinigten Umsatzerlöse um
0,3% auf vergleichbarer Basis. Ohne Berücksichtigung
der COVID-19 Antigen-Schnelltests, mit denen im ersten
Halbjahr keine Umsätze mehr erzielt wurden
(Vorjahreszeitraum: 67 Mio. €), verzeichnete das
Segment eine positive Umsatzentwicklung von 2,8%.
Während die Regionen EMEA ein starkes und Amerika ein
leichtes vergleichbares Wachstum zeigten, war die
Umsatzentwicklung in der Region China moderat
rückläufig. Vor dem Hintergrund einer
herausragenden Wachstumsentwicklung wegen höherer
Umsätze mit Antigen-Schnelltests im Vorjahreszeitraum
ging der Umsatz auf vergleichbarer Basis in der Region
Asien, Pazifik, Japan im niedrigen zweistelligen
Prozentbereich zurück. Auf nominaler Basis sanken die
bereinigten Umsatzerlöse um 3,0% auf 2.162 Mio.
€.
Die bereinigten Umsatzerlöse von Varian stiegen auf
vergleichbarer Basis um 8,9% gegenüber einem
beachtlichen Umsatz im Vorjahreszeitraum. Geografisch
betrachtet erzielte insbesondere die Region Asien, Pazifik,
Japan ein beachtliches Wachstum. Während die Region
Amerika gegenüber einer bereits beachtlichen
Umsatzentwicklung im Vorjahreszeitraum ein sehr starkes
vergleichbares Wachstum zeigte, stieg der Umsatz auf
vergleichbarer Basis in den Regionen China sowie EMEA
stark. Auf nominaler Basis stiegen die bereinigten
Umsatzerlöse um 6,9% auf 1.821 Mio. €.
Die bereinigten Umsatzerlöse von Advanced Therapies
stiegen auf vergleichbarer Basis um 6,5%. Die Regionen
Amerika sowie Asien, Pazifik, Japan verzeichneten ein sehr
starkes und die Region EMEA ein starkes vergleichbares
Umsatzwachstum. Vor dem Hintergrund einer herausragenden
Umsatzentwicklung im Vorjahreszeitraum und aufgrund von
kundenseitig vorübergehend verzögerten
Auftragsvergaben ist der Umsatz in der Region China auf
vergleichbarer Basis leicht gesunken. Auf nominaler Basis
stiegen die bereinigten Umsatzerlöse um 3,0% auf 1.001
Mio. €.
RegionenIn EMEA stiegen die Umsatzerlöse auf vergleichbarer
Basis um 9,4%. Dabei zeigte insbesondere das Segment
Imaging ein beachtliches Wachstum. Advanced Therapies,
Diagnostics und Varian erzielten eine starke
Umsatzentwicklung. Deutschland wies ein Umsatzwachstum von
8,1% auf vergleichbarer Basis auf, vor allem aufgrund einer
herausragenden Entwicklung des Varian-Geschäfts und
eines beachtlichen Wachstums bei Imaging. Während
Advanced Therapies ein moderates vergleichbares
Umsatzwachstum zeigte, wirkten Umsatzeinbußen im
mittleren einstelligen Prozentbereich bei Diagnostics
gegenläufig.
Die Region Amerika sowie darin USA wiesen ein
vergleichbares Umsatzwachstum von 4,5% auf, getrieben durch
sehr starke Umsatzentwicklungen in den Segmenten Varian und
Advanced Therapies. Sowohl in der Region Amerika als auch
in den USA erzielte Imaging ein moderates und Diagnostics
ein leichtes Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis.
In Asien, Pazifik, Japan stiegen die Umsatzerlöse
auf vergleichbarer Basis um 0,7%. Ohne
Berücksichtigung des ausgelaufenen Geschäfts mit
COVID-19 Antigen-Schnelltests verzeichnete die Region ein
moderates vergleichbares Umsatzwachstum. Hierzu trug das
Segment Varian mit einem beachtlichen Wachstum bei.
Advanced Therapies erzielte ein sehr starkes und Imaging
ein leichtes Wachstum. Diagnostics verzeichnete nach dem
herausragenden Wachstum mit hohen Beiträgen aus
COVID-19 Antigen-Schnelltests im Vorjahreszeitraum einen
Umsatzrückgang auf vergleichbarer Basis im niedrigen
zweistelligen Prozentbereich.
Vor dem Hintergrund eines sehr starken vergleichbaren
Umsatzwachstums im Vorjahreszeitraum gingen die
Umsatzerlöse in der Region China auf vergleichbarer
Basis um 4,5% zurück. Dies war vor allem bedingt durch
einen Umsatzrückgang im höheren einstelligen
Prozentbereich im Segment Imaging und eine moderate bzw.
leicht rückläufige Umsatzentwicklung in den
Segmenten Diagnostics und Advanced Therapies. Grund
dafür waren die oben erwähnten kundenseitig
vorübergehend verzögerten Auftragsvergaben.
Varian hingegen erzielte gegenüber dem bereits sehr
starken Vorjahreszeitraum ein starkes vergleichbares
Umsatzwachstum.
A.1.2 Bereinigtes EBITscrollen
1 Vergleichbar basierend auf der zum 01. Oktober
2023 gültigen Definition der Bereinigungen.
Siemens HealthineersIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 stieg
das bereinigte EBIT um 8% gegenüber dem
Vorjahreszeitraum auf 1.564 Mio. €. Die bereinigte
EBIT-Marge lag mit 14,7% über dem Vorjahresniveau von
13,9%. Grund dafür waren insbesondere
Kostenreduzierungen im Zusammenhang mit dem
Transformationsprogramm des Diagnostics-Geschäfts
sowie Beiträge aus der positiven Umsatzentwicklung.
Ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum temporär
ungünstigerer Geschäftsmix und die im vierten
Quartal des Geschäftsjahres 2023 ausgelaufenen
Ergebnisbeiträge aus dem Geschäft mit COVID-19
Antigen-Schnelltests hatten einen leicht negativen Effekt.
Im bereinigten EBIT wirkten um 34 Mio. € oder rund
4% höhere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.
Währungsbereinigt stiegen sie gegenüber dem
Vorjahr stark an. Die Forschungs- und
Entwicklungsintensität lag mit rund 9% auf dem Niveau
des Vorjahreszeitraums.
Im bereinigten EBIT wirkten um 54 Mio. € oder rund
3% höhere Vertriebs- und allgemeinen
Verwaltungsaufwendungen. Währungsbereinigt stiegen sie
gegenüber dem Vorjahresniveau stark an.
SegmenteDie bereinigte EBIT-Marge von Imaging lag aufgrund eines
im Jahresvergleich ungünstigeren Geschäftsmixes
sowie niedrigerer absoluter Ergebnisbeiträge aus
unterdurchschnittlichem Umsatzwachstum mit 19,7% unter dem
Vorjahresniveau. Das bereinigte EBIT sank auf 1.131 Mio.
€.
Die bereinigte EBIT-Marge von Diagnostics lag mit 4,6%
deutlich über dem Vorjahreswert von -1,0%. Dies wurde
vor allem durch Kostenreduzierungen im Zusammenhang mit dem
Transformationsprogramm begünstigt. Zusätzlich
wirkten sich die längere Nutzungsdauer von vermieteten
Laborsystemen sowie Ergebnisbeiträge aus der
Umsatzentwicklung positiv aus. Gegenläufig wirkten im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum die im vierten Quartal des
Geschäftsjahres 2023 ausgelaufenen
Ergebnisbeiträge aus dem Geschäft mit COVID-19
Antigen-Schnelltests. Das bereinigte EBIT stieg auf 99 Mio.
€.
Die bereinigte EBIT-Marge von Varian lag mit 16,2% vor
dem Hintergrund des sehr starken Umsatzwachstums über
dem Vorjahreswert von 14,5%. Das bereinigte EBIT stieg auf
295 Mio. €.
Die bereinigte EBIT-Marge von Advanced Therapies lag mit
15,3% über dem Vorjahreswert von 14,3%, getrieben
durch das starke Umsatzwachstum. Negative
Währungseffekte konnten durch positive Effekte in
Folge der Ausrichtung der endovaskulären
Robotik-Lösung ausschließlich auf
Gefäßinterventionen in der Neurologie im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als kompensiert
werden. Das bereinigte EBIT stieg auf 153 Mio. €.
Überleitung zum Gewinn nach Steuernscrollen
1 Vergleichbar basierend auf der zum 01. Oktober
2023 gültigen Definition der Bereinigungen.
Die Position Abschreibungen und weitere Effekte aus der
Anpassung der Kaufpreisallokation nach IFRS 3 war mit 191
Mio. € leicht rückläufig.
Die Personalrestrukturierungsaufwendungen sanken um 12
Mio. € auf 54 Mio. €. Darin enthalten waren im
Wesentlichen Personalrestrukturierungsaufwendungen im
Zusammenhang mit der Transformation des
Diagnostics-Geschäfts.
In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2024
fielen keine Aufwendungen für portfoliobezogene
Maßnahmen an. Im Vorjahreszeitraum wirkten
Aufwendungen für andere portfoliobezogene
Maßnahmen von 329 Mio. € negativ. Hintergrund
war die im Segment Advanced Therapies vollzogene
Ausrichtung der endovaskulären Robotik-Lösung
ausschließlich auf Gefäßinterventionen in
der Neurologie.
Die sonstigen Restrukturierungsaufwendungen stiegen auf
126 Mio. €, die wie bereits im Vorjahreszeitraum im
Wesentlichen im Zusammenhang mit der Transformation des
Diagnostics-Geschäfts standen.
Das Finanzergebnis sank um 27 Mio. € auf -99 Mio.
€. Höhere Zinsaufwendungen wurden teilweise durch
eine positive Veränderung des Marktwerts einer
börsennotierten Beteiligung kompensiert.
Die Ertragsteueraufwendungen stiegen um 118 Mio. €.
Die effektive Ertragsteuerquote lag im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024, positiv beeinflusst durch den
Wegfall von Steuerrisiken, bei niedrigen 20,4%
gegenüber einer ebenfalls niedrigen Steuerquote von
16,2% im Vorjahreszeitraum, in dem insbesondere die
Auflösung einer Steuerrückstellung wirkte. Beide
Effekte lagen im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
Auf Basis der zuvor beschriebenen Entwicklungen stieg
der Gewinn nach Steuern um 62% auf 863 Mio. €.
Überleitung unverwässertes Ergebnis je Aktiescrollen
1 Berechnet auf Basis der Ertragsteuerquote der
entsprechenden Berichtsperiode.
Das bereinigte unverwässerte Ergebnis je Aktie lag
im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 mit 1,04
€ leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums
von 1,02 €.
A.2 Vermögens- und FinanzlageA.2.1 Vermögenslage und Kapitalstrukturscrollen
Im Nachfolgenden werden die wesentlichen Entwicklungen
der Vermögenslage und der Kapitalstruktur im ersten
Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres beschrieben.
Operatives Nettoumlaufvermögenscrollen
Das operative Nettoumlaufvermögen stieg um 243 Mio.
€ auf 4.841 Mio. € und lag damit trotz negativer
Währungseffekte über dem Niveau des vorherigen
Bilanzstichtags.
Zurückzuführen ist dies insbesondere auf einen
Anstieg der Vorräte um 342 Mio. € in Vorbereitung
auf eine weiterhin steigende Geschäftsentwicklung im
zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024,
insbesondere in den Segmenten Imaging und Varian, sowie im
Zusammenhang mit einer längerfristigen Eindeckung bei
kritischen Materialien. Gegenläufig reduzierten sich
die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 211 Mio.
€ unter anderem bedingt durch negative
Währungseffekte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen reduzierten sich um 181 Mio. €,
insbesondere im Segment Imaging.
Übrige kurzfristige Vermögenswertescrollen
Der Anstieg der übrigen kurzfristigen
Vermögenswerte um 186 Mio. € auf 1.301 Mio.
€ resultierte zum einen aus dem Anstieg der sonstigen
kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte. Hierin
wirkte insbesondere die Veränderung des beizulegenden
Zeitwerts einer börsennotierten Beteiligung, für
die ein externer Investor eine endgültige
Übernahmevereinbarung abgeschlossen hat. Zum anderen
stiegen die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte,
insbesondere bedingt durch Abgrenzungen für geleistete
Vorauszahlungen.
Übrige langfristige Vermögenswertescrollen
Die übrigen langfristigen Vermögenswerte
reduzierten sich um 348 Mio. € auf 31.168 Mio. €.
Hierin wirkten negative Währungsumrechnungseffekte,
insbesondere in den Positionen Geschäfts- oder
Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswerte.
Gegenläufig erhöhten sich die aktiven latenten
Steuern um 135 Mio. € auf 551 Mio. €, im
Wesentlichen aufgrund einer steuerlichen Aktivierung von
F&E-Kosten in den USA.
Nettoverschuldung (inklusive Pensionen)scrollen
Die Positionen Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente sowie kurzfristige
Forderungen gegen den und kurzfristige Verbindlichkeiten
gegenüber dem Siemens-Konzern aus
Finanzierungstätigkeiten beinhalten neben kurzfristig
fälligen Darlehensverbindlichkeiten insbesondere das
Cash-Pooling mit dem Siemens-Konzern. Sie veränderten
sich durch Einnahmen und Ausgaben im Rahmen der operativen
Geschäftstätigkeit sowie durch die kurzfristige
Anlage beziehungsweise Aufnahme liquider Mittel. Zusammen
mit den Kreditlinien repräsentieren diese Positionen
die kurzfristig verfügbaren finanziellen Mittel.
Die Nettoverschuldung betrug zum Stichtag 13.174 Mio.
€ und lag damit 46 Mio. € über dem Niveau
vom 30. September 2023.
Die Veränderungen der Verbindlichkeiten
gegenüber dem Siemens-Konzern aus
Finanzierungstätigkeiten resultierten neben
Fremdwährungsbewertungseffekten bei US-Dollar-Darlehen
insbesondere aus den folgenden Sachverhalten:
Im Berichtszeitraum wurden zwei fällige Darlehen
gegenüber dem Siemens-Konzern in Höhe von
insgesamt 2,5 Mrd. US$ zurückgezahlt. Im Gegenzug
gewährte der Siemens-Konzern folgende zusätzliche
Darlehen:
scrollen
Weiterhin reduzierte sich der beizulegende Zeitwert von
Termingeschäften zur Absicherung von
Fremdwährungsverbindlichkeiten aus
Finanzierungstätigkeiten um 428 Mio. €. Diese
Derivate wurden zur Absicherung von
Fremdwährungsrisiken aus US-Dollar Darlehen
abgeschlossen.
Die beiden vom Siemens-Konzern gewährten
revolvierenden Mehrwährungskreditlinien von insgesamt
bis zu 4,5 Mrd. € wurden zum 31. März 2024 in
Höhe von 1.013 Mio. € (30. September 2023: 1.267
Mio. €) in Anspruch genommen.
Übrige kurzfristige Schuldenscrollen
Die übrigen kurzfristigen Schulden reduzierten sich
um 448 Mio. € auf 2.668 Mio. € hauptsächlich
aufgrund des Rückgangs der sonstigen kurzfristigen
Verbindlichkeiten in Höhe von 339 Mio. €.
Zurückzuführen ist dies vor allem auf die
ratierliche Ansammlung von Abgrenzungen für
erfolgsabhängige Einkommensbestandteile. Ebenso
reduzierten sich die laufenden
Ertragssteuerverbindlichkeiten um 92 Mio. €
insbesondere im Zusammenhang mit der Begleichung von
Ertragssteuern des Vorjahres.
Übrige langfristige Schuldenscrollen
Die übrigen langfristigen Schulden verringerten
sich um 88 Mio. € auf 2.225 Mio. €. Dies liegt
vor allem an den passiven latenten Steuern, die sich
infolge höherer Saldierungsmöglichkeiten mit
aktiven latenten Steuern um 91 Mio. € verringerten.
Summe Eigenkapitalscrollen
Das Eigenkapital erhöhte sich um 543 Mio. €
auf 18.676 Mio. €. Die Erhöhung der
Gewinnrücklagen um 825 Mio. € ist insbesondere
auf den Gewinn nach Steuern des ersten Halbjahres des
Geschäftsjahres 2024 in Höhe von 863 Mio. €
zurückzuführen. Weiterhin verringerten sich die
sonstigen Bestandteile des Eigenkapitals um 385 Mio.
€, insbesondere bedingt durch Unterschiede aus der
Währungsumrechnung. Gegenläufig wirkte ein
Anstieg der Rücklage für Kosten der Absicherung
von Fremdwährungsdarlehen. Für die Erfüllung
anteilsbasierter Vergütungsprogramme, die auf Aktien
der Siemens Healthineers AG basieren, wurden im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahr 2024 eigene Aktien an
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertragen
während aufgrund des bereits im Geschäftsjahres
2023 vollständig abgeschlossenen
Aktienrückkaufprogramms keine Aktien
zurückgekauft wurden. Die eigenen Anteile haben sich
daher um 139 Mio. € auf 468 Mio. € reduziert.
Für weitere Informationen zum Eigenkapitel siehe
→ Ziffer 5 Eigenkapital im Anhang zum
Halbjahresabschluss.
A.2.2 Cashflowsscrollen
Betriebliche TätigkeitDie Mittelzuflüsse aus betrieblicher Tätigkeit
reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 188
Mio. € auf 656 Mio. €. Aus der Veränderung
des operativen Nettoumlaufvermögens wurde der Cashflow
aus betrieblicher Tätigkeit um 79 Mio. € weniger
als im Vorjahr belastet. Dazu trug vor allem ein im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringerer Aufbau der
Vorräte sowie Vertragsvermögenswerte bei.
Gegenläufig waren ein niedrigerer Aufbau von
Vertragsvertragsverbindlichkeiten sowie ein stärkerer
Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen zu verzeichnen. Der Rückgang der
übrigen Überleitungspositionen zum Cashflow aus
betrieblicher Tätigkeit um 596 Mio. € ist
insbesondere auf den Rückgang der Abschreibungen
zurückzuführen. Hierin waren im Vorjahreszeitraum
Wertminderungen in Zusammenhang mit der Ausrichtung der
endovaskulären Robotik-Lösung
ausschließlich auf Gefäßinterventionen in
der Neurologie und dem damit verbundenen Rückzug aus
dem robotergestützten endovaskulären
Kardiologie-Geschäft enthalten. Darüber hinaus
wirkten sich Auszahlungen für erfolgsabhängige
Einkommenskomponenten, die höher als im Vorjahr
ausfielen, mindernd auf die Überleitungsposition zum
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit aus.
InvestitionstätigkeitDie Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit
reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 70
Mio. € auf 332 Mio. €. Dies ist insbesondere auf
niedrigere Auszahlungen für Zugänge zu
immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
zurückzuführen.
FinanzierungstätigkeitIn der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2024
betrugen die Mittelabflüsse aus
Finanzierungstätigkeit 231 Mio. € und fielen
damit um 98 Mio. € höher als im Vorjahreszeitraum
aus. Dies ist im Wesentlichen auf zwei gegenläufige
Effekte zurückzuführen. Zum einen waren im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringere
Nettomittelzuflüsse aus der Aufnahme kurzfristiger
Finanzschulden und sonstigen Finanzierungstätigkeiten
mit dem Siemens-Konzern zu verzeichnen. Zum anderen fielen
im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch keine Auszahlungen
für Dividenden an, da die Hauptversammlung im Jahr
2024 nach dem ersten Halbjahr des Geschäftsjahres
stattfand.
Free CashflowSiemens Healthineers berichtet den Free Cashflow als
zusätzliche Liquiditätskennzahl:
scrollen
A.3 AusblickFür das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir
weiterhin ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen 4,5%
und 6,5% im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Ohne
Umsatzerlöse aus COVID-19 Antigen-Schnelltests
entspricht dies einem vergleichbaren Umsatzwachstum
zwischen 5,0% und 7,0%.
Für das bereinigte unverwässerte Ergebnis je
Aktie wird unverändert eine Bandbreite zwischen 2,10
€ und 2,30 € erwartet.
Der Ausblick basiert auf mehreren Annahmen. Dazu
gehört die Erwartung, dass das aktuelle
makroökonomische Umfeld inklusive des Zinsniveaus
weitgehend unverändert bleibt.
Weiterhin basiert der Ausblick auf Annahmen zum
Umsatzwachstum und zur bereinigten Ergebnisentwicklung
unserer Segmente. Diese Annahmen bleiben unverändert,
mit Ausnahme des Segments Diagnostics, für das die
Erwartung für die bereinigte EBIT-Marge wie folgt
angehoben wurde:
Für das Diagnostics-Segment erwarten wir nun eine
bereinigte EBIT-Marge zwischen 4% und 6% (bisher 2,5% bis
4,5% im Geschäftsbericht 2023) bei unveränderten
Annahmen zum vergleichbaren Umsatzwachstum (zwischen 2% und
4% ohne Berücksichtigung des Geschäfts mit
COVID-19 Antigen-Schnelltests).
Außerdem basiert der Ausblick auf Annahmen zu
Wechselkursentwicklungen. Weiterhin ist dieser Ausblick vor
potenziellen Portfoliomaßnahmen. Zudem basiert der
Ausblick auf der Annahme, dass die Entwicklungen im
Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und den
Konflikten im Nahen Osten nicht zu wesentlichen
Beeinträchtigungen unserer
Geschäftstätigkeit führen. Dem Ausblick
liegt die Anzahl der ausstehenden Aktien zum
Geschäftsjahresende 2023 zugrunde. Von dieser Prognose
sind zudem Belastungen aus rechtlichen, steuerlichen und
regulatorischen Themen und Rahmenbedingungen ausgenommen.
A.4 Risiken und ChancenIn unserem Geschäftsbericht für das
Geschäftsjahr 2023 stellten wir bestimmte Risiken dar,
die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf unsere
Geschäftsziele, Vermögens-, Finanz-
(einschließlich Auswirkungen auf Vermögenswerte,
Schulden und Cashflows) und Ertragslage sowie unsere
Reputation haben können. Ferner beschrieben wir dort
unsere wesentlichen Chancen sowie die Ausgestaltung unseres
Risikomanagementsystems.
Neben den Risiken und Chancen, die wir in unserem
Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2023
vorgestellt haben, haben wir eine neue Chance
identifiziert, die sich im Zusammenhang mit Entwicklungen
rund um das Thema Nachhaltigkeit ergibt.
Günstige Veränderungen in der politischen und
regulatorischen Landschaft hin zu einer
kohlenstoffneutralen Wirtschaft ermutigen unsere
Lieferanten, in kohlenstoffneutrale Lösungen zu
investieren und unsere Kunden, Ziele zur Reduzierung von
Treibhausgasen festzulegen und zu verfolgen. Neben der
Minimierung der CO2-Emissionen in unseren eigenen Betrieben
könnte diese verstärkte Aufmerksamkeit für
den Ressourcenschutz möglicherwiese den Weg zur
Erreichung von Nachhaltigkeitszielen entlang der
Wertschöpfungskette erleichtern. Die Verbesserung der
Ökobilanz ist auch ein zentraler Aspekt in der
Produktentwicklung und -herstellung bei Siemens
Healthineers. Wir verbessern kontinuierlich die
Energieeffizienz unserer Systeme und arbeiten an
ganzheitlichen Ansätzen zur Bündelung unserer
Systeme mit Serviceangeboten, einschließlich der
Digitalisierung, um unsere Kunden bei der Reduzierung ihrer
Treibhausgasemissionen zu unterstützen. Darüber
hinaus bauen wir nachhaltigkeitsbezogene
Beratungskompetenzen und -angebote auf, um diesen sich
wandelnden Anforderungen gerecht zu werden. Diese
Entwicklungen könnten uns die Chance bieten,
zusätzliche Umsätze und Gewinne zu generieren.
Wir verfügen über eine solide Grundlage
bestehender Kreislaufwirtschaftspraktiken, bei denen wir
möglicherweise die Ausweitung des Umfangs und der
Wirkung beschleunigen können, um uns bei unseren
Nachhaltigkeitsbemühungen zu unterstützen. Die
verstärkte Wiederverwendung zurückgegebener
Materialien kann Vorteile haben, wie beispielsweise eine
erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber
Lieferengpässe, eine geringere Abhängigkeit vom
Rohstoffverbrauch und optimierte Kosten im gesamten
Lebenszyklus von Teilen.
Zu den wesentlichsten Risiken zählen aktuell
Wirtschaftliche, politische und geopolitische
Entwicklungen, Cybersicherheit und das Wettbewerbsumfeld.
Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 ist das Risiko
Wettbewerbsumfeld leicht gestiegen, da die globale
Präsenz unseres chinesischen Wettbewerbers weiter
wächst. Neben den bereits umgesetzten Maßnahmen
beobachten wir weiterhin die Entwicklungen und nehmen
gegebenenfalls Anpassungen vor. Darüber hinaus hat
sich unsere Einschätzung einzelner Risiken im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 nicht wesentlich
verändert.
Weitere Risiken und Chancen, die uns derzeit nicht
bekannt sind oder die wir gegenwärtig als unwesentlich
einschätzen, könnten ebenfalls unsere
Geschäftstätigkeiten beeinflussen.
Gegenwärtig wurden keine Risiken identifiziert, die in
der uns bekannten Ausprägung entweder einzeln oder in
Kombination den Fortbestand unseres Unternehmens
gefährden könnten. Kapitel → C.3 Hinweise
und zukunftsgerichtete Aussagen ist zu beachten.
B. KonzernhalbjahresabschlussB.1 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscrollen
B.2 Konzern-Gesamtergebnisrechnungscrollen
B.3 Konzernbilanzscrollen
B.4 Konzern-Kapitalflussrechnungscrollen
1 Vorjahreswert inklusive der retrospektiven
Anpassung aufgrund der veränderten Zusammensetzung der
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Für
weitere Informationen siehe → Ziffer 2
Bilanzierungsgrundsätze.
B.5 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscrollen
scrollen
B.6 Anhang zum KonzernhalbjahresabschlussZiffer 1 Allgemeine AngabenDer verkürzte Konzernhalbjahresabschluss zum 31.
März 2024 stellt die Geschäftsaktivitäten
der Siemens Healthineers AG und ihrer Tochterunternehmen
(nachfolgend zusammen bezeichnet als "Konzern" oder
"Siemens Healthineers") dar. Der Konzernhalbjahresabschluss
wurde in Übereinstimmung mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie vom
International Accounting Standards Board (IASB)
veröffentlicht wurden und in der Europäischen
Union (EU) anzuwenden sind, insbesondere in
Übereinstimmung mit dem International Accounting
Standard (IAS) 34, Zwischenberichterstattung, aufgestellt.
Der Konzernhalbjahresabschluss wurde in Euro (€)
erstellt und veröffentlicht. Aufgrund von Rundungen
addieren sich Zahlen gegebenenfalls nicht exakt zu
angegebenen Summen auf.
Die in der Zwischenberichtsperiode erzielten Ergebnisse
lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die
Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.
In Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine kam es im
ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 zu keinen
wesentlichen Anpassungen der Buchwerte der ausgewiesenen
Vermögenswerte und Schulden. Siemens Healthineers hat
keine Produktionsstandorte in der Ukraine oder in Russland.
Die Geschäftstätigkeit der Vertriebs- und
Serviceeinheiten könnte durch eine weitere Eskalation
des Kriegs, mögliche weitere Sanktionen, eine weitere
Eskalation des Nahostkonflikts sowie die
Wechselkursentwicklung der jeweiligen lokalen
Währungen negativ beeinflusst werden. Bedingt durch
die volatile geopolitische Lage können die
potenziellen Auswirkungen für das zweite Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024 nicht verlässlich
vorhergesagt werden. Die Risiken, die sich in diesem
Zusammenhang ergeben, werden fortlaufend überwacht.
Zusätzliche Angaben zur Aufgliederung von
Umsatzerlösen und zu Segmentinformationen finden sich
im Konzernzwischenlagebericht.
Der Konzernhalbjahresabschluss ist nicht geprüft.
Er wurde am 30. April 2024 vom Vorstand der Siemens
Healthineers AG zur Veröffentlichung freigegeben.
Ziffer 2 BilanzierungsgrundsätzeDie Bilanzierungsgrundsätze, die im
Konzernhalbjahresabschluss angewandt wurden, entsprechen im
Wesentlichen den im Konzernabschluss für das
Geschäftsjahr 2023 angewandten
Bilanzierungsgrundsätzen. Erstmals im
Geschäftsjahr 2024 verpflichtend anzuwendende neue
beziehungsweise überarbeitete internationale
Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS hatten keinen
wesentlichen Einfluss.
Zum 1. Oktober 2023 wurde die Nutzungsdauer von
Geräten aus dem Segment Diagnostics, die im Rahmen
eines Operating-Leasingverhältnisses an Kunden
vermietet werden, von sieben auf neun Jahre erhöht, um
die neu eingeschätzte voraussichtliche Nutzbarkeit
aufbauend auf den jüngsten Erkenntnissen zur
tatsächlichen sowie erwarteten Nutzung der Geräte
widerzuspiegeln (siehe hierzu auch → Ziffer 4 Sonstige
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen).
Die Ertragsteueraufwendungen werden in den
Zwischenberichtsperioden auf Grundlage des aktuell
erwarteten effektiven Steuersatzes von Siemens Healthineers
für das Gesamtjahr ermittelt.
Anpassung aufgrund der veränderten Zusammensetzung der Zahlungsmittel und ZahlungsmitteläquivalenteIm Februar 2024 erfolgte eine Verbesserung des Ratings
der Siemens AG durch Standards & Poor's. Im Nachgang
wurde die Klassifikation von Cash-Pooling-Guthaben und
kurzfristig fälligen Anlagen beim Siemens-Konzern mit
einer Laufzeit von bis zu drei Monaten neu beurteilt. Die
Posten werden in der Konzernbilanz sowie in der
Kapitalflussrechnung nunmehr unter den Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalenten ausgewiesen, weil sie dazu
dienen, kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu
können und unmittelbar in einen festgelegten
Zahlungsmittelbetrag umgewandelt werden können.
Aufgrund der hohen Kreditwürdigkeit des
Siemens-Konzerns sowie des bankenähnlichen
Liquiditätsmanagements der Siemens Konzern-Treasury
werden die Wertschwankungsrisiken als unwesentlich
eingestuft. Die Vergleichsbeträge wurden
rückwirkend angepasst.
Die nachstehenden Tabellen fassen die Auswirkungen auf
die Konzernbilanz und die Konzern-Kapitalflussrechnung
zusammen.
Konzernbilanzscrollen
scrollen
Konzern-Kapitalflussrechnungscrollen
Ziffer 3 ErtragsteuernIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 lag die
Steuerquote, positiv beeinflusst durch den Wegfall von
Steuerrisiken, mit 20,4% über der Steuerquote des
ersten Halbjahres des Geschäftsjahres 2023, die
aufgrund eines Sondereffektes 16,2% betrug.
Ziffer 4 Sonstige immaterielle Vermögenswerte und SachanlagenZum 1. Oktober 2023 wurde die Nutzungsdauer von
Geräten aus dem Segment Diagnostics, die im Rahmen
eines Operating-Leasingverhältnisses an Kunden
vermietet werden, von sieben auf neun Jahre erhöht, um
die neu eingeschätzte voraussichtliche Nutzbarkeit
aufbauend auf den jüngsten Erkenntnissen zur
tatsächlichen sowie erwarteten Nutzung der Geräte
widerzuspiegeln. Im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024 ergaben sich daraus geringere
Aufwendungen aus Abschreibungen in Höhe von 36 Mio.
€.
Ziffer 5 EigenkapitalKapitalrücklage: Im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024 führten die Aufwendungen
für die anteilsbasierte Vergütung basierend auf
Siemens Healthineers AG-Aktien zu einer Erhöhung der
Kapitalrücklage um 64 Mio. € (erstes Halbjahr des
Geschäftsjahres 2023: 58 Mio. €). Zur
Erfüllung der anteilsbasierten Vergütungszusagen
wurden Siemens Healthineers AG-Aktien, die als eigene
Anteile gehalten wurden, zu Anschaffungskosten von 95 Mio.
€ (erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2023: 135
Mio. €) an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
übertragen, wodurch sich die Kapitalrücklage um
92 Mio. € (erstes Halbjahr des Geschäftsjahres
2023: 135 Mio. €) und die Gewinnrücklagen um 2
Mio. € (erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2023:
0 Mio. €) verminderten.
Eigene Anteile: Im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024 kaufte Siemens Healthineers
aufgrund des bereits im Geschäftsjahres 2023
vollständig abgeschlossenen
Aktienrückkaufprogramms keine Aktien zurück
(erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2023: 815.072).
2.783.132 eigene Anteile wurden an Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter übertragen (erstes Halbjahr des
Geschäftsjahres 2023: 3.676.483). Zum 31. März
2024 betrug der Bestand an eigenen Anteilen 9.428.754 (30.
September 2023: 12.211.886).
Dividenden: Die Hauptversammlung hat am 18. April 2024
die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von
1.063 Mio. € (0,95 € je dividendenberechtigte
Aktie) für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023
beschlossen. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am 23.
April 2024.
Ziffer 6 FinanzinstrumenteDie nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte sowie
Einzelheiten zur Bewertung aller Kategorien von
finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten:
Buchwerte zum 31. Mrz. 2024scrollen
scrollen
1 AC = Financial Assets/Liabilities at Amortized
Cost (Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Vermögenswerte/Verbindlichkeiten);
Buchwerte zum 30. Sept. 2023scrollen
scrollen
1 AC = Financial Assets/Liabilities at Amortized
Cost (Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete
finanzielle Vermögenswerte/Verbindlichkeiten);
Der Buchwert der Verbindlichkeiten gegenüber dem
Siemens-Konzern aus langfristigen US-Dollar-Darlehen belief
sich zum 31. März 2024 auf 8.223 Mio. € (30.
September 2023: 8.391 Mio. €). Der beizulegende
Zeitwert dieser Verbindlichkeiten, der auf Preisen von
Preis-Service-Agenturen basiert (Level 2), betrug 7.099
Mio. € (30. September 2023: 6.888 Mio. €). Der
Buchwert der Verbindlichkeiten gegenüber dem
Siemens-Konzern aus langfristigen, festverzinslichen
Euro-Darlehen belief sich zum 31. März 2024 auf 4.650
Mio. € (30. September 2023: 2.550 Mio. €). Der
beizulegende Zeitwert dieser Verbindlichkeiten betrug 4.720
Mio. € (30. September 2023: 2.524 Mio. €) und
wurde durch Abzinsung der erwarteten künftigen
Zahlungsströme mit den für Finanzschulden mit
vergleichbaren Konditionen und Restlaufzeiten aktuell
geltenden Zinsen bestimmt (Level 2). Die Buchwerte der
übrigen zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewerteten finanziellen Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten entsprachen näherungsweise ihrem
beizulegenden Zeitwert.
Die beizulegenden Zeitwerte von
Devisentermingeschäften und Devisenswaps wurden auf
Basis von Devisenterminkursen ermittelt (Level 2).
Mit Ausnahme börsennotierter Beteiligungen,
für die ein in einem aktiven Markt notierter Preis
existiert (Level 1), wurden die beizulegenden Zeitwerte von
Venture Capital-Beteiligungen überwiegend auf Basis
von Preisen aus zuletzt durchgeführten
Finanzierungsrunden ermittelt (Level 3). Die beizulegenden
Zeitwerte von anderen Eigenkapitalinstrumenten wurden
grundsätzlich aus einer Discounted-Cashflow-Bewertung
abgeleitet (Level 3). Die erwarteten Cashflows sind dabei
von künftigen Markt- und Geschäftsentwicklungen
sowie von Preisschwankungen abhängig. Die
Diskontierung erfolgt unter Verwendung entsprechender
risikoadjustierter Kapitalkosten. Die beizulegenden
Zeitwerte von Fondsanteilen wurden auf Basis ihrer
Anteilswerte ermittelt (Level 2). Im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024 belief sich der Nettogewinn aus
der Bewertung von Eigenkapitalinstrumenten zum
beizulegenden Zeitwert auf 63 Mio. € (im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2023: Nettoverlust in
Höhe von 2 Mio. €). Die Gewinne wurden im
sonstigen Finanzergebnis erfasst und resultierten
hauptsächlich aus einer börsennotierten
Beteiligung, für die ein externer Investor eine
endgültige Übernahmevereinbarung abgeschlossen
hat.
Die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Fremdkapitalinstrumente bestanden hauptsächlich aus
Anleihen und Darlehen in Verbindung mit der Finanzierung
von Protonentherapiezentren. Diese wurden zusammen mit
anderen Fremdkapitalgebern an verschiedene Unternehmen
ausgereicht, um die Entwicklung, den Bau und den Betrieb
von Protonentherapiezentren in den USA zu finanzieren. Die
Rückzahlung ist entweder direkt oder indirekt an den
wirtschaftlichen Erfolg der Zentren geknüpft. Die
beizulegenden Zeitwerte der Anleihen und Darlehen beruhen
in erster Linie auf der individuellen Kreditwürdigkeit
des Schuldners, wobei die Risikomerkmale und
Geschäftsentwicklung des finanzierten Projekts
berücksichtigt werden (Level 3). Sofern angemessen,
wird ein wahrscheinlichkeitsgewichtetes Modell verwendet,
das auf Annahmen des Managements zu erwarteten
Erträgen bei verschiedenen Ereignissen, wie dem
Verkauf, der Refinanzierung oder der Schließung des
Therapiezentrums, beruht. Bei der Anpassung der
beizulegenden Zeitwerte für Kreditrisiken werden die
Bonitätseinstufungen berücksichtigt. Folglich
führt ein besseres Rating im Allgemeinen zu einem
höheren beizulegenden Zeitwert der Darlehensforderung.
Zum 31. März 2024 beliefen sich die Buchwerte für
die von Siemens Healthineers bereitgestellten und
erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Finanzierungen auf 27 Mio. € (30. September 2023: 26
Mio. €), während der gesamte undiskontierte
Betrag, einschließlich aufgelaufener Zinsen, 211 Mio.
€ (30. September 2023: 207 Mio. €) betrug. Die
Buchwerte stellen das maximale Verlustrisiko dar.
Verbindlichkeiten aus geschriebenen Verkaufsoptionen auf
nicht beherrschende Anteile wurden zum Barwert des
Ausübungspreises der Optionen bewertet. Der
Ausübungspreis wird dabei grundsätzlich aus dem
anteiligen Unternehmenswert abgeleitet.
Die Änderungen der auf der Grundlage nicht
beobachtbarer Inputfaktoren (Level 3) zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten waren wie folgt:
scrollen
Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung der
Finanzschulden von Siemens Healthineers:
scrollen
Zum 31. März 2024 bestanden
Finanzierungsvereinbarungen mit der Siemens AG aus einer
revolvierenden Mehrwährungskreditlinie bis zu 2,5 Mrd.
€ (30. September 2023: 2,5 Mrd. €), die zur
Finanzierung des Nettoumlaufvermögens und als
kurzfristige Kreditlinie dient, sowie einer revolvierenden
Mehrwährungskreditlinie bis zu 2,0 Mrd. € (30.
September 2023: 2,0 Mrd. €) als Finanzierungsreserve.
Zum Bilanzstichtag wurden diese Kreditlinien mit 1.013 Mio.
€ (30. September 2023: 1.267 Mio. €) in Anspruch
genommen.
Im Berichtszeitraum wurden zwei Darlehen gegenüber
dem Siemens-Konzern in Höhe von insgesamt 2,5 Mrd. US$
zurückgezahlt. Im Gegenzug gewährte der
Siemens-Konzern folgende zusätzliche Darlehen:
scrollen
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem
Siemens-Konzern aus Finanzierungstätigkeiten
verringerten sich vor allem aufgrund der Rückzahlung
und Refinanzierung der oben genannten Darlehen. Die
Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro hatte
einen verringernden Effekt auf die Verbindlichkeiten
gegenüber dem Siemens-Konzern aus
Finanzierungstätigkeiten.
Ziffer 7 Segmentinformationenscrollen
scrollen
scrollen
1 Siemens Healthineers: Umsatzerlöse nach
IFRS.
Die Bilanzierungsgrundsätze für
Segmentinformationen entsprechen grundsätzlich den im
Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2023
beschriebenen. Seit dem Beginn des Geschäftsjahres
2024 ist das bereinigte EBIT zusätzlich um sonstige
Aufwendungen, die in Zusammenhang mit
Restrukturierungsmaßnahmen im Sinne des IAS 37
verursacht werden, bereinigt. Die Angaben für das
erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2023 sind
vergleichbar basierend auf der zum 01. Oktober 2023
gültigen Definition der Bereinigungen.
Bereinigte UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse von Siemens Healthineers
beinhalteten Umsatzerlöse aus Verträgen mit
Kunden und Erträge aus Leasingverhältnissen. Im
ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 betrugen die
Erträge aus Leasingverhältnissen 130 Mio. €
(erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2023: 180 Mio.
€). Es wurden im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024 keine Umsätze mit COVID-19
Antigen-Schnelltests im Segment Diagnostics erzielt (erstes
Halbjahr des Geschäftsjahres 2023: 67 Mio. €).
In allen Segmenten resultieren Umsatzerlöse
überwiegend aus Leistungsverpflichtungen, die zu einem
Zeitpunkt erfüllt werden, wie im Fall des Verkaufs von
Gütern einschließlich Reagenzien und
Verbrauchsmaterialien. Leistungsverpflichtungen in
Zusammenhang mit Wartungsverträgen für verkaufte
Geräte werden jedoch prinzipiell über einen
bestimmten Zeitraum erfüllt und die Umsatzerlöse
über diesen Zeitraum linear erfasst.
Bereinigtes EBITscrollen
1 Siemens Healthineers Real Estate betreut das
gesamte Immobilienportfolio von Siemens Healthineers,
betreibt die Immobilien und ist für Bauvorhaben sowie
für Kauf und Verkauf von Immobilien verantwortlich.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 fielen
sonstige Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 126
Mio. € an. Dies betraf im Wesentlichen Aufwendungen in
Zusammenhang mit der Transformation des
Diagnostics-Geschäfts.
Im Vorjahreszeitraum wirkten Aufwendungen für
andere portfoliobezogene Maßnahmen in Höhe von
329 Mio. €. Hintergrund war die Ausrichtung der
endovaskulären Robotik-Lösung
ausschließlich auf Gefäßinterventionen in
der Neurologie und der gleichzeitige Rückzug aus dem
robotergestützten Kardiologie-Geschäft im Segment
Advanced Therapies. Im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024 fielen keine Aufwendungen
für andere portfoliobezogene Maßnahmen an.
Vermögenscrollen
Free Cashflowscrollen
Ziffer 8 Transaktionen mit nahestehenden UnternehmenIm Folgenden werden die Geschäftsbeziehungen
dargestellt, die Siemens Healthineers mit dem
Siemens-Konzern, das heißt mit der Siemens AG und
ihren Tochterunternehmen, unterhielt.
Transaktionen mit dem Siemens-Konzernscrollen
Siemens Healthineers bezog im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024 Unterstützungsleistungen des
Siemens-Konzerns für zentrale Konzerndienstleistungen
im Gesamtwert von 143 Mio. € (im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2023: 139 Mio. €). Weiterhin
bestanden mit dem Siemens-Konzern sowie mit nahestehenden
Versorgungseinrichtungen zur Finanzierung von
Pensionsverpflichtungen Leasingverhältnisse, die im
Wesentlichen Immobilien umfassten. Zum 31. März 2024
betrugen die gesamten Leasingverbindlichkeiten 50 Mio.
€ (30. September 2023: 53 Mio. €).
Darüber hinaus wurde im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2024 für einen Kaufpreis von 24
Mio. € das Siemens Healthineers-Geschäft einer
Siemens-Konzerngesellschaft in Algerien, das bis zu diesem
Zeitpunkt noch über den Siemens-Konzern abgewickelt
wurde, erworben.
Forderungen gegen den und Verbindlichkeiten gegenüber dem Siemens-Konzernscrollen
Die Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Siemens-Konzerngesellschaften reduzierten sich aufgrund der
Rückzahlung von zwei fälligen Darlehen in
Höhe von insgesamt 2,5 Mrd. US$. Gegenläufig
wirkte die der Aufnahme folgender zusätzlicher
Darlehen:
scrollen
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024
betrugen die Zinsaufwendungen aus
Finanzierungsvereinbarungen mit der Siemens AG 82 Mio.
€ (im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023:
38 Mio. €) und aus Finanzierungsvereinbarungen mit
sonstigen Siemens-Konzerngesellschaften 90 Mio. € (im
ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023: 54 Mio.
€). Hierin enthalten sind positive Effekte aus der
Absicherung von Fremdwährungsrisiken von
US-Dollar-Darlehen.
Die von der Siemens AG gewährten revolvierenden
Mehrwährungskreditlinien in Höhe von insgesamt
4,5 Mrd. € (30. September 2023: 4,5 Mrd. €)
wurden zum 31. März 2024 mit 1.013 Mio. € (30.
September 2023: 1.267 Mio. €) in Anspruch genommen.
Cash-Pooling-Guthaben sowie kurzfristig fällige
Anlagen beim Siemens-Konzern werden unter Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen und betrugen
zum 31. März 2024 962 Mio. € (30. September 2023:
605 Mio. €). Für weitere Informationen siehe
→ Ziffer 2 Bilanzierungsgrundsätze.
Sicherungsaktivitäten mit dem Siemens-KonzernDie sonstigen kurzfristigen und sonstigen langfristigen
finanziellen Vermögenswerte aus mit dem
Siemens-Konzern als Gegenpartei abgeschlossenen
Sicherungsgeschäften betrugen zum 31. März 2024
968 Mio. € (30. September 2023: 1.376 Mio. €).
Sonstige kurzfristige und sonstige langfristige finanzielle
Verbindlichkeiten aus Sicherungsgeschäften betrugen
zum 31. März 2024 129 Mio. € (30. September 2023:
139 Mio. €).
C. Weitere InformationenC.1 Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Halbjahresfinanzberichterstattung der
Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
München, 30. April 2024
Siemens Healthineers AG
Dr. Bernhard Montag
Darleen Caron
Dr. Jochen Schmitz
Elisabeth Staudinger-Leibrecht
C.2 Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Siemens Healthineers AG, München
Wir haben den verkürzten Konzernhalbjahresabschluss
- bestehend aus Konzerngewinn- und Verlustrechnung,
Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz,
Konzernkapitalflussrechnung,
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung sowie
ausgewählten erläuternden Konzernanhangangaben -
und den Konzernzwischenlagebericht der Siemens Healthineers
AG, München für den Zeitraum vom 1. Oktober 2023
bis 31. März 2024, die Bestandteile des
Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer
prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung
des verkürzten Konzernhalbjahresabschluss nach den
IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU
anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der
gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist
es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzernhalbjahresabschluss und dem
Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des
verkürzten Konzernhalbjahresabschluss und des
Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze für die prüferische
Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender
Beachtung des International Standard on Review Engagements
"Review of Interim Financial Information Performed by the
Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen.
Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und
durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung
mit einer gewissen Sicherheit ausschließen
können, dass der verkürzte
Konzernhalbjahresabschluss in wesentlichen Belangen nicht
in Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische
Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf
Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf
analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die
durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da
wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung
vorgenommen haben, können wir einen
Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu
der Annahme veranlassen, dass der verkürzte
Konzernhalbjahresabschluss in wesentlichen Belangen nicht
in Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
München, den 30. April 2024
PricewaterhouseCoopers GmbH
scrollen
C.3 Hinweise und zukunftsgerichtete AussagenDieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf
unseren künftigen Geschäftsverlauf und unsere
künftige finanzielle Leistungsfähigkeit sowie auf
künftige Siemens Healthineers betreffende
Vorgänge oder Entwicklungen beziehen und
zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese
Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie zum Beispiel
"erwarten", "prognostizieren", "antizipieren",
"beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben",
"einschätzen", "werden" und "zum Ziel setzen" oder an
ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in
anderen Berichten, in Präsentationen, in Unterlagen,
die an Aktionärinnen und Aktionäre verschickt
werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete
Aussagen treffen. Des Weiteren können unsere
Vertreterinnen und Vertreter von Zeit zu Zeit
zukunftsgerichtete Aussagen mündlich treffen. Solche
Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen,
Planungen und bestimmten Annahmen des Siemens
Healthineers-Managements, von denen zahlreiche
außerhalb des Einflussbereichs von Siemens
Healthineers liegen. Da sie sich auf zukünftige
Gegebenheiten oder Entwicklungen beziehen, unterliegen sie
einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren,
die unter Umständen in den jeweiligen
Veröffentlichungen beschrieben werden, sich aber nicht
auf solche beschränken. Sollten sich eines oder
mehrere dieser oder anderer Risiken, Ungewissheiten oder
Faktoren (zum Beispiel Ereignisse höherer Gewalt,
einschließlich, aber nicht beschränkt auf
Unruhen, Kriegshandlungen, Pandemien oder Naturereignisse)
realisieren, sich Planungen ändern oder sollte es sich
erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen nicht
eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt waren,
können die Maßnahmen des Siemens
Healthineers-Managements, die tatsächliche (n)
Ergebnisse, Leistungsfähigkeit und Erfolge von Siemens
Healthineers (sowohl negativ als auch positiv) wesentlich
von denjenigen abweichen, die ausdrücklich oder
implizit in der zukunftsgerichteten Aussage genannt worden
sind.
Dieses Dokument enthält - in einschlägigen
Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte -
ergänzende Finanzkennzahlen, die alternative
Leistungskennzahlen sind oder sein können. Diese
ergänzenden Finanzkennzahlen können als
Analyseinstrument nur eingeschränkt tauglich sein und
sollten für die Beurteilung der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage von Siemens Healthineers nicht
isoliert oder als Alternative zu den dargestellten und im
Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen
ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere
Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer
ähnlichen Bezeichnung berichten oder darstellen,
können diese anders berechnen, so dass sie deshalb
möglicherweise nicht mit den in diesem Dokument
enthaltenen vergleichbar sind. Erläuterungen zu
unseren (ergänzenden) Finanzkennzahlen finden Sie im
Abschnitt "A.2 Finanzielles Steuerungssystem" und im Anhang
zum Konzernabschluss, in Ziffer 30 "Segmentinformationen"
des Geschäftsberichts 2023 von Siemens Healthineers.
Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass Zahlen
in diesem Dokument und in anderen Dokumenten nicht genau
der angegebenen Summe entsprechen und dass dargestellte
Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte
widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.
Aus technischen Gründen kann es zu Abweichungen in
der Formatierung zwischen den in diesem Dokument
enthaltenen und den aufgrund gesetzlicher Vorgaben
veröffentlichten Rechnungslegungsunterlagen kommen.
Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer
Übersetzung vor; bei Abweichungen ist die deutsche
Fassung maßgeblich und geht der englischen
Übersetzung des Dokuments vor.
Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen werden
zum Datum dieses Dokuments zur Verfügung gestellt und
können sich ohne vorherige Ankündigung
ändern.
Für den Fall, dass in diesem Dokument die
männliche Form verwendet wird, bezieht sich die
Information dennoch auf alle Personen (männlich,
weiblich, divers).
Siemens Healthineers AG
Siemensstr. 3
Investor Relations
Presse
© Siemens Healthineers AG, 2024
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