![]() Siltronic AGMünchenSiltronic Halbjahresfinanzbericht 2016ZWISCHENBERICHT ZUM Q2/2016Januar - Juni 2016Quartalsübersichtscroll
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UnternehmensprofilSiltronic ist einer der Weltmarktführer für Wafer aus Reinstsilizium und beliefert
die weltweit führenden Halbleiterunternehmen. Damit ist das umfangreiche Produktportfolio
ein Grundbaustein für immer leistungsfähigere und (energie-) effizientere Computerchips
und findet sich in stark nachgefragten Produkten wie Smartphones, Laptops sowie Autos.
Das Unternehmen verfügt mit knapp 4.000 Mitarbeitern über ein Netzwerk von hochmodernen
Produktionsstätten in Europa, Asien und den USA. Technologische Führerschaft und ein
konsequenter Fokus auf Effizienzgewinne sind die Grundlagen für die künftige Steigerung
des Unternehmenswerts. Kommentar zum ersten Halbjahr 2016Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2016 besser als erwartet und insgesamt zufriedenstellend. Für das dritte Quartal wird flache Nachfrageentwicklung bei relativ stabilen Preisen erwartet.Das erste Halbjahr 2016 verlief insgesamt zufriedenstellend und hat sich besser als
erwartet entwickelt. Nach dem Nachfragerückgang im zweiten Halbjahr 2015 ist der Bedarf
an Siliziumwafern 2016 sowohl im ersten wie auch im zweiten Quartal wieder gestiegen. Unser Produktmix hat sich leicht verbessert und der Preisdruck hat sich im zweiten
Quartal reduziert. Daher waren die durchschnittlichen Verkaufspreise im zweiten Quartal
erfreulicherweise nahezu unverändert im Vergleich zum ersten Quartal 2016, auch wenn
sie deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen. "Der Umsatz im ersten Halbjahr 2016 entwickelte sich insgesamt etwas besser als erwartet. Für das zweite Halbjahr erwarten wir keinen weiteren Anstieg der Nachfrage nach Siliziumwafern. Der Preisdruck, den wir Ende 2015 und Anfang 2016 gespürt haben, hat sich im zweiten Quartal reduziert. Für das dritte Quartal erwarten wir derzeit, dass die Preise relativ stabil bleiben."(Dr. Christoph von Plotho, CEO Siltronic AG) Aus heutiger Sicht gehen wir nicht davon aus, dass die Nachfrage nach Siliziumwafern
im zweiten Halbjahr weiter steigen wird, und erwarten eine flache Nachfragekurve.
Jedoch nehmen wir zumindest für das dritte Quartal an, dass die durchschnittlichen
Verkaufspreise stabil bleiben. "Die Aufwertung des Japanischen Yens nach dem Brexit-Votum ist für unsere Umsatz- und Bruttoergebnisentwicklung positiv. Bei einer nachhaltigen Aufwertung des Yens wird der Aufwand aus Hedging voraussichtlich höher ausfallen als angenommen. Der positive Umsatz-und Ergebniseffekt überwiegt jedoch."(Rainer Irle, CFO Siltronic AG) Circa ein Viertel unserer Umsätze basieren auf Japanischem Yen. Die Aufwertung dieser
Währung ist daher für die Entwicklung unseres Umsatzes und Bruttoergebnisses positiv.
Ein Teil dieses positiven Effekts wird durch gegenläufige Effekte aus unserem Hedging,
die in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen verbucht werden, kompensiert.
Insgesamt sind die Effekte auf den Umsatz und das Bruttoergebnis jedoch deutlich positiver
als der negative Effekt. Bei einem anhaltenden Yen-Kurs gegenüber dem Euro von 115
werden die angenommenen Verluste aus Hedging 2016 voraussichtlich bei rund EUR 20
Mio. bis EUR 25 Mio. liegen und nicht wie angenommen bei rund EUR 10 Mio. bis EUR
15 Mio. Damit liegen sie allerdings immer noch deutlich unter dem Vorjahr, in dem
wir einen Aufwand aus Hedging von rund EUR 46 Mio. verbucht haben. Dies war hauptsächlich
auf eine Aufwertung des US-Dollars zurückzuführen, der für Siltronic die wichtigste
Fremdwährung darstellt. Aufgrund der Zinssenkungen in Deutschland und den USA sind unsere Pensionsrückstellungen
stark gestiegen. Da die Niedrigzinsphase voraussichtlich anhalten wird, werden wir
künftig höhere Zahlungen zur Deckung der betrieblichen Altersvorsorge leisten müssen.
Wir erwarten, dass wir 2016 oder 2017 Einzahlungen in einer Größenordnung von EUR
10 Mio. bis EUR 15 Mio. leisten müssen. Ein genauer Zeitpunkt für die notwendigen
Einzahlungen ist derzeit noch offen. Diese belasten jedoch nur den Cashflow und nicht
die Ertragslage der Siltronic. Unsere Investitionen in das Sachanlagevermögen lagen im ersten Halbjahr 2016 im Plan.
Die weitere Automatisierung der Produktion schreitet gut voran. Auch bei dem Bau der
neuen Kristallziehhalle in Freiberg liegen wir im Projektplan. Zurzeit wird die erste
Kristallziehanlage aufgebaut und die neue Halle mit der notwendigen Reinraumtechnik
versehen. Weitere hochmoderne Kristallziehanlagen werden dann kontinuierlich ältere
Anlagen ersetzen. Der Abwärtstrend der Siltronic-Aktie ist nach einem Tiefstkurs von EUR 12,30 Mitte
Februar gestoppt. Seither hat sich die Aktie wieder leicht erholt und lag am 30. Juni
2016 bei EUR 14,50. Dies entspricht einem Rückgang von rund 35 Prozent seit dem Jahresende
2015. Die Marktkapitalisierung der Siltronic AG betrug am 30. Juni 2016 EUR 435 Mio. Das
Handelsvolumen im Xetra-Handelssystem verharrt auf einem niedrigen Niveau. Im Zeitraum
Januar bis Juni 2016 wechselten durchschnittlich 21.289 Stück Siltronic-Aktien pro
Tag den Besitzer. Das Handelsvolumen über alternative Handelsplattformen ist weitaus
höher. Kursverlauf der Siltronic-Aktie (indexiert)in %![]() Quelle: FactSet KonzernzwischenlageberichtGrundlagen des Konzerns
Einen detaillierten Überblick über die Geschäftstätigkeit, die Ziele und die Strategie
der Siltronic AG liefert der Geschäftsbericht 2015. Die dort getroffenen Aussagen
haben nach wie vor Gültigkeit. Im ersten Halbjahr 2016 gab es keine maßgeblichen Änderungen. Die Entwicklung der für die Konzernsteuerung bedeutenden finanziellen Steuerungsgrößen
im ersten Halbjahr 2016 ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Finanzielle Steuerungsgrößenscroll
Gesamtwirtschaftliche Lage und BranchenentwicklungDie deutsche Wirtschaft ist positiv ins Jahr gestartet: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im ersten Quartal 2016 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,7 Prozent höher als im vierten Quartal 2015. Damit hat der moderate Wachstumskurs des vergangenen Jahres (+ 0,3 Prozent im Schlussquartal 2015) an Dynamik gewonnen.1) Im Euroraum (EU 19) stieg das saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent und in der EU 28 um 0,5 Prozent.2) Die USA verzeichneten ein Wachstum von 1,1 Prozent.3) In Japan ist das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 0,4 Prozent gewachsen.4) In China betrug das Wachstum 1,8 Prozent.5) Im ersten Quartal 2016 verzeichnete die Halbleiterindustrie ein Nachfrageplus an Siliziumwafern von 1,3 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2015. Laut Industrieverband SEMI6) lag die Nachfrage nach Siliziumwafern damit aber 3,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im zweiten Quartal 2016 ist der Siliziumwafermarkt nach Angaben von SEMI um weitere 6,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen und lag damit knapp über dem Vorjahresquartal. 1)
Quelle: Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/05/PD16_162_811pdf.pdf;jsessionid=220E19E360E9A49685EF7D3E0BCCF812.
cae3?_blob=publicationFile Gesamtaussage des Vorstands zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen LageDas erste Halbjahr 2016 entwickelte sich im Wesentlichen gemäß den Erwartungen des
Vorstands. Nachdem sich der Umsatz bereits im ersten Quartal 2016 leicht besser als erwartet
entwickelt hatte, zeigte sich auch im zweiten Quartal ein etwas besser als prognostizierter
Umsatz. Bereits im ersten Quartal hatte sich der Produktmix im Vergleich zum vierten
Quartal 2015 etwas verbessert. Auch im zweiten Quartal verbesserte sich der Produktmix
gegenüber dem ersten Quartal nochmals leicht. Der Umsatz lag im ersten Halbjahr 2016 mit EUR 450,1 Mio. jedoch unter dem Vorjahreszeitraum.
Dies ist auf einen besonders starken Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2015 und
die daraus resultierende sehr hohe Vergleichsbasis zurückzuführen. Unsere sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen werden weiterhin von den Maßnahmen
zur Währungssicherung dominiert. Jedoch ist der Aufwand aus Wechselkurseffekten im
Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 deutlich zurückgegangen. Die EBITDA-Marge lag,
bereinigt um Währungseffekte hauptsächlich aus Hedging, bei 15,8 Prozent. Unsere Investitionen, hauptsächlich in die Erneuerung von Kristallziehanlagen sowie
die fortschreitende Automatisierung unserer Produktion, lagen mit rund EUR 43 Mio.
in den ersten sechs Monaten des Jahres im Plan. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich weiter planmäßig verringert. Unsere Kostensparprogramme verfolgen wir kontinuierlich weiter, um unsere Wettbewerbsposition
nachhaltig zu stärken. Im Vergleich zu 2015 wurde das Eigenkapital zum 30. Juni 2016 durch niedrigere Diskontierungssätze
bei den Pensionsrückstellungen negativ beeinflusst. Die Eigenkapitalquote hat sich
hauptsächlich aufgrund dieses Effekts auf 31 Prozent verringert. Insgesamt ist der Vorstand mit der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2016 zufrieden. Wirtschaftliche Entwicklung Januar bis Juni 2016ErtragsentwicklungUmsatzerlöse durch Preiseffekte und niedrigere Absatzfläche beeinflusstscroll
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Der Umsatz im ersten Halbjahr 2016 hat sich besser entwickelt als zu Beginn des Geschäftsjahres
angenommen. Dazu haben sowohl das erste wie auch das zweite Quartal beigetragen. Jedoch ist der Umsatz im ersten Halbjahr 2016 schwächer als im Vorjahreszeitraum.
Dies ist hauptsächlich auf rückläufige Preise und eine geringere Absatzfläche zurückzuführen. Siltronic verzeichnete in den beiden ersten Quartalen des Jahres 2015 einen besonders
starken Geschäftsverlauf, der sich im zweiten Halbjahr abschwächte. Unsere Kunden
hatten in dieser Zeit Bestandskorrekturen vorgenommen. Dies führte zu einer rückläufigen
Nachfrage nach Siliziumwafern und einem spürbaren Preisdruck. Die geringere Nachfrage
und der Preisdruck bei Produkten mit niedrigen Produktionsauslastungen waren auch
im ersten Halbjahr 2016 spürbar. Wechselkursveränderungen wirkten sich dagegen nicht wesentlich aus. Der US-Dollar,
der mit Abstand die wichtigste Fremdwährung der Siltronic darstellt, lag gegenüber
dem Euro im Durchschnitt im ersten Halbjahr 2016 unverändert zum ersten Halbjahr des
Vorjahres bei 1,12. Gegenüber dem Umsatz im zweiten Halbjahr 2015 (EUR 445,9 Mio.) hat sich der Umsatz
im abgelaufenen Halbjahr positiv entwickelt. Bruttoergebnis und Bruttomarge durch Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise geprägtscroll
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Die Herstellungskosten je Waferfläche sind im Halbjahresvergleich gesunken, obwohl
die Absatzfläche rückläufig war. Diese erfreuliche Entwicklung konnte aber den Effekt
aus niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreisen gegenüber 2015 nicht vollständig
kompensieren und führte zu einem niedrigeren Bruttoergebnis und einer verringerten
Bruttomarge. Im Vergleich zum ersten Quartal des Berichtsjahres hat sich die Bruttomarge im zweiten
Quartal deutlich von 15,3 Prozent auf 17,1 Prozent erhöht, blieb aber unter der Marge
des zweiten Quartals 2015. Aufwendungen für Vertrieb, F&E und allgemeine Verwaltung leicht gestiegenscroll
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Die gestiegenen Aufwendungen für Vertrieb, Forschung und Entwicklung (F&E) sowie allgemeine
Verwaltung im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 sind vor allem auf das erste Quartal
2016 zurückzuführen, als die allgemeinen Verwaltungskosten wegen höherer Personalkosten
und Einmaleffekten über dem Vergleichsquartal des Vorjahres lagen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2015 liegen die Aufwendungen für Vertrieb, Forschung
und Entwicklung (F&E) und allgemeine Verwaltung annähernd auf gleichem Niveau. Der höhere prozentuale Anteil der Aufwendungen für Vertrieb, F&E und Verwaltung im
Verhältnis zum Umsatz ist fast ausschließlich eine Folge des gesunkenen Umsatzes. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen weiterhin von währungssicherungen dominiertscroll
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Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen ist stark von Wechselkursgewinnen
und Wechselkursverlusten, insbesondere den Maßnahmen zur Währungssicherung, geprägt.
Die Währungssicherungen betreffen den US-Dollar und den Japanischen Yen. Die Wechselkurseffekte
führten im ersten Halbjahr 2016 per saldo zu einem Aufwand von EUR 12,4 Mio., während
der Aufwand im Vergleichszeitraum 2015 bei EUR 19,7 Mio. gelegen hatte. Im Vergleich
des zweiten Quartals 2016 mit dem zweiten Quartal 2015 ist der Aufwand aus Wechselkurseffekten
spürbar um EUR 14,9 Mio. zurückgegangen. Positive Entwicklung von EBIT- und EBITDA-Margenscroll
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Das EBIT im zweiten Quartal 2016 lag deutlich über dem Wert des zweiten Quartals 2015. Obwohl das Bruttoergebnis im Halbjahresvergleich um EUR 13,3 Mio. zurückgegangen ist,
lag das EBIT im ersten Halbjahr 2016 lediglich EUR 8,2 Mio. unter dem Wert der Vergleichsperiode.
Die bessere Entwicklung des EBIT liegt in erster Linie an den um EUR 7,3 Mio. niedrigeren
Aufwendungen aus Wechselkurseffekten, die in den sonstigen Erträgen und Aufwendungen
ausgewiesen sind. Die EBIT-Marge zeigte deutliche Fortschritte. Im zweiten Quartal des Berichtsjahres
lag die Marge bei 2,6 Prozent nach - 2,5 Prozent im ersten Quartal 2016 und 0,1 Prozent
im zweiten Quartal des Vorjahres. Das EBITDA lag im zweiten Quartal 2016 rund 12 Prozent über dem Vergleichszeitraum
des Vorjahres. Die EBITDA-Marge hat sich auf 15,3 Prozent verbessert. Im ersten Quartal
lag die Marge noch bei 10,7 Prozent. Im kumulierten Sechs-Monats-Zeitraum ist das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr um rund
18 Prozent zurückgegangen. Die EBITDA-Marge im ersten Halbjahr 2016 betrug 13,0 Prozent. Ohne die negativen Wechselkurseffekte wäre im ersten Halbjahr 2016 eine EBITDA-Marge
von 15,8 Prozent erreicht worden. Der Vergleichswert für das Vorjahr hätte 18,8 Prozent
betragen. Finanzergebnis unter Vorjahr wegen Zinseffekten für Fremdwährungssicherungscroll
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Die Zinserträge sind aufgrund der angelegten Erlöse aus dem Börsengang, der im Juni
2015 stattgefunden hat, gestiegen. Die Erhöhung der Zinsaufwendungen im Halbjahresvergleich ist auf Zinseffekte für die
Fremdwährungssicherung zurückzuführen. Zwar lagen die Aufwendungen damit deutlich
über dem Vorjahr, die Aufwendungen sind aber mit EUR 0,4 Mio. im zweiten Quartal 2016
erheblich niedriger ausgefallen als im ersten Quartal, als die Zinsaufwendungen EUR
1,9 Mio. betrugen. Das übrige Finanzergebnis in Höhe von EUR - 4,6 Mio. im ersten Halbjahr 2016 entspricht
der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen. Aufwand für Ertragsteuern sinktscroll
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Der Aufwand für Ertragsteuern ist gesunken und resultiert aus effektiven Steuern in
den USA und in Singapur von der Siltronic Singapore Pte. Ltd. Periodenverlust im ersten Halbjahr, aber Periodengewinn im zweiten QuartalDas Periodenergebnis hat sich im zweiten Quartal stark auf EUR 0,9 Mio. verbessert,
nachdem es im ersten Quartal bei EUR - 11,5 Mio. gelegen hatte. Periodenergebnis wirkt sich auf Ergebnis je Aktie ausDas Ergebnis je Aktie war im zweiten Quartal mit EUR 0,07 positiv, während es im ersten
Quartal bei EUR - 0,34 gelegen hatte. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme zum 30. Juni 2016 war mit EUR 1.037,0 Mio. kaum verändert zum Wert
vom 31. Dezember 2015. scroll
Langfristige Vermögenswerte abschreibungsbedingt geringerDer Rückgang der Sachanlagen im Vergleich zum 31. Dezember 2015 resultiert aus planmäßigen
Abschreibungen, die um EUR 13,9 Mio. höher ausgefallen sind als die Zugänge. Aufgrund
der Aufwertung des Singapur-Dollars gegenüber dem Euro im ersten Halbjahr 2016 ist
der Buchwert des Sachanlagevermögens um lediglich EUR 6,3 Mio. zurückgegangen. Die Investitionen in Sachanlagen und langfristige immaterielle Vermögenswerte betrugen
im ersten Halbjahr EUR 42,8 Mio. scroll
Kurzfristige Vermögenswerte durch negativen Cashflow gesunkenDer Rückgang der liquiden Mittel in Höhe von EUR 16,5 Mio. ist darauf zurückzuführen,
dass im Vergleich zum 31. Dezember 2015 die Anlagen in Festgeld um EUR 13,3 Mio. gestiegen
sind. Der verbleibende Unterschied ist auf den negativen Free-Cashflow zurückzuführen. scroll
Niedrigere Diskontierungssätze bei Pensionsrückstellungen lassen das Eigenkapital sinkenNiedrigere Diskontierungszinssätze bei Pensionsrückstellungen haben sich stark negativ
auf das Eigenkapital ausgewirkt und führten zu einem Rückgang der Eigenkapitalquote
von 48 Prozent auf 31 Prozent. Zinsbedingter Anstieg der Pensionsrückstellungen erhöht langfristige schuldenDie langfristigen Schulden entsprachen zum 30. Juni 2016 55 Prozent der Bilanzsumme. Der Hauptgrund lag in dem Anstieg der Pensionsrückstellungen, der auf den Rückgang
des Zinssatzes in Deutschland und den USA zurückzuführen ist. Die Rückstellung wurde
in Deutschland mit 1,60 Prozent zum 30. Juni 2016 abgezinst verglichen mit 2,75 Prozent
zum 31. Dezember 2015. In den USA hat sich der Zinssatz für Pensionen von 4,20 Prozent
Ende Dezember 2015 auf 3,47 Prozent Ende Juni 2016 verringert. Free-Cashflow durch negatives Periodenergebnis und höhere Investitionen geprägtscroll
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr 2016 EUR
16,7 Mio. unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Dieser Rückgang ist auf das gesunkene
EBITDA zurückzuführen. Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen
waren mit EUR 52,5 Mio. deutlich höher als im ersten Halbjahr 2015 und betreffen vor
allem Investitionen in neue Kristallziehanlagen und in die Automatisierung der Produktion.
Die Differenz von EUR 9,7 Mio. zwischen den Auszahlungen und den Investitionen in
Sachanlagen und langfristige immaterielle Vermögensgegenstände liegt an dem hohen
Investitionszugang im Dezember 2015, für den Auszahlungen erst 2016 erfolgt sind. Der Free-Cashflow war im ersten Halbjahr 2016 mit EUR - 6,6 Mio. negativ. Dies lag
an dem negativen Wert des ersten Quartals. Im zweiten Quartal war der Free-Cashflow
mit EUR 0,1 Mio. positiv. Nettofinanzvermögen von EUR 151 Mio.scroll
Das Nettofinanzvermögen hat sich zum 30. Juni 2016 im Vergleich zum 31. Dezember 2015
aufgrund des negativen Free-Cashflows verringert. ROCE bei 0,1 ProzentDer ROCE betrug für die ersten sechs Monate des Berichtsjahres 0,1 Prozent gegenüber
2,2 Prozent im ersten Halbjahr 2015. Die Verschlechterung ergab sich fast ausschließlich
aus dem gesunkenen EBIT. Die Veränderung des Capital Employed hatte keine nennenswerte
Auswirkung auf den ROCE. Im Vergleich zum Vorquartal (- 3,0 Prozent) hat sich der ROCE im zweiten Quartal 2016
deutlich verbessert und lag bei + 3,2 Prozent. RisikoberichtWir haben im Geschäftsbericht 2015 die wesentlichen Risiken in unserem Risikobericht
(Seite 60 bis 70) dargestellt. Die dort getroffenen Aussagen haben sich im Berichtsquartal
in Bezug auf die Einschätzung der Pensionsrisiken verändert. Aufgrund der voraussichtlich anhaltenden Niedrigzinsphase an den Kapitalmärkten zeichnet
sich eine steigende Wahrscheinlichkeit ab, dass wir zukünftig höhere Zahlungen in
ausgelagerte Fonds zur Deckung der betrieblichen Altersvorsorge leisten werden. Die
Wahrscheinlichkeit für solche Zahlungen schätzen wir damit als hoch ein (bisher: Eintrittswahrscheinlichkeit
gering). Die Einzahlungen belasten den Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit, unsere
Ertragslage wird hingegen nicht betroffen sein. Die Auswirkung wird voraussichtlich
im mittleren Bereich liegen (bisher: mögliche Auswirkungen niedrig). Im Berichtszeitraum haben wir keine weiteren wesentlichen Risikoänderungen identifiziert.
Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht
bekannt. Risikoeinschätzung 2016 (stand 28. Juli 2016)scroll
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PrognoseberichtVoraussichtliche gesamt- und branchenwirtschaftliche EntwicklungIn der zweiten Jahreshälfte werden nach aktuellen Zahlen der OECD etwas höhere Expansionsraten
erwartet, mit einem kräftigeren Konjunkturaufschwung ist jedoch nicht zu rechnen.
Die Prognosen für die Weltwirtschaft liegen für 2016 bei moderaten 3,1 Prozent. Im Euroraum wird im nächsten Quartal ein kleiner Dämpfer für das Wachstum durch das
Brexit-Votum der Briten erwartet. Für die Euro-Zone wird aktuell mit einem Wachstum
von 1,4 Prozent gerechnet. Durch den Brexit könnte sich die Wirtschaft im Euroraum
nur langsam erholen. Für die Konjunktur in Deutschland wird in der zweiten Jahreshälfte ein deutlicher
Schwungverlust prognostiziert. In den USA dürfte die Schwächephase in den kommenden
Monaten von einer etwas stärkeren Expansion abgelöst werden. Für Japan fallen die
Aussichten für 2017 aktuell niedriger aus als in diesem Jahr. Die japanische Regierung
will dem entgegenwirken und ihre Wirtschaft mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm
beleben. Die chinesische Wirtschaft wird weiter an Dynamik verlieren und sich stabilisieren. Für die deutsche Wirtschaft prognostiziert die OECD für 2016 ein Wachstum von 1,5
Prozent, für die USA 2,5 Prozent und für die japanische Wirtschaft 0,6 Prozent. Für
China wird ein Wachstum von 6,5 Prozent erwartet. Die Wachstumsprognosen für den Halbleitermarkt haben sich in den letzten Monaten allgemein
etwas abgeschwächt. Für den weltweiten Umsatz mit siliziumbasierten Halbleiterbauteilen
sagt das Marktforschungsunternehmen IHS Technology aktuell ein Minus von 4,8 Prozent
voraus. Der Rückgang ist dabei vor allem auf den Preisverfall bei Speicherelementen
sowie den stärkeren US-Dollar zurückzuführen. IHS Technology erwartet dennoch, dass
die Nachfrage nach Siliziumwafern 2016 leicht um insgesamt 1,3 Prozent steigen wird. Künftige Entwicklung der SiltronicDer Ausbau unserer Technologieführerschaft, die Beibehaltung unserer Qualitätsführerschaft
und die Fortsetzung unseres Programms für operative Exzellenz und Kostensenkung ebenso
wie eine hohe Profitabilität und stabile Cashflows stehen im Fokus unserer Strategie.
Eine detaillierte Beschreibung der strategischen Ziele liefert der Geschäftsbericht
2015 (Seite 42 bis 43). Die Prognose hinsichtlich der relevanten Kennzahlen ist ausführlich im Geschäftsbericht
2015 sowie in der Quartalsmitteilung zum ersten Quartal 2016 dargestellt. Die voraussichtliche
Entwicklung relevanter Kennzahlen ist aus der Tabelle auf Seite 14 ersichtlich. An der im Geschäftsbericht 2015 veröffentlichten Prognose für das Geschäftsjahr 2016
sowie der präzisierten Umsatzprognose in der Quartalsmitteilung zum ersten Quartal
2016 hält die Siltronic AG grundsätzlich fest. Mit Stand Juli passen wir unsere Prognose
hinsichtlich des ROCE und der Währungsverluste an. Ausblick für das zweite Halbjahr 2016Der Umsatz im ersten Halbjahr 2016 lag leicht über unseren Erwartungen. Wir gehen
derzeit nicht davon aus, dass sich die Nachfrage im dritten oder vierten Quartal weiter
beleben wird, und sehen daher insgesamt für das Jahr 2016 kein Mengenwachstum im Vergleich
zu 2015. Wir gehen unverändert davon aus, dass der Produktmix im Gesamtjahr 2016 in etwa dem
Vorjahr entspricht. Nach der Verbesserung des Produktmix bereits im ersten Halbjahr
2016 im Vergleich zum vierten Quartal 2015 gehen wir davon aus, dass der Produktmix
für das zweite Halbjahr in etwa unverändert bleiben wird. Der zum Ende des Geschäftsjahres 2015 spürbare Preisdruck bei Produktlinien mit niedriger
Produktionsauslastung hatte sich im ersten Quartal 2016 nicht weiter erhöht. Im zweiten
Quartal 2016 war der Preisdruck gegenüber dem Vorquartal leicht zurückgegangen, jedoch
immer noch spürbar. Wir erwarten nicht, dass die durchschnittlichen Verkaufspreise
2016 steigen werden. Quellen: OECD World Economic Outlook July 19, 2016 IHS Technology (Application Market Forecast Tool AMFT - World + Regions, Q3'16 Update,
Release June 28, 2016) IHS Markit (Semiconductor Silicon Demand Forecast Tool, Q3'16 Update, Release July
22, 2016) Wir gehen unverändert davon aus, dass unser Umsatz im niedrigen bis mittleren einstelligen
Prozentbereich unter dem Vorjahr liegen wird. Ein starker Japanischer Yen wirkt sich
stützend auf den Umsatz aus. Unsere Prognose, dass die Währungsverluste bei EUR 10 Mio. bis EUR 15 Mio. liegen
werden, wurde unter der Annahme eines stabilen EUR/USD-Kurses von 1,10 und eines EUR/JPY-Kurses
von 135 getroffen. Sollte der Japanische Yen weiter aufwerten und der Kurs 2016 dauerhaft
bei 115 liegen, rechnen wir zum heutigen Zeitpunkt mit einem Währungsverlust von EUR
20 Mio. bis EUR 25 Mio. Derzeit gehen wir von einem ROCE im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich
aus. Prognose 2016 (stand 28. Juli 2016)scroll
Ereignisse nach dem BilanzstichtagWesentliche Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2016 sind bis
zum Aufstellungszeitpunkt dieses Zwischenberichtes nicht eingetreten. München, den 28. Juli 2016 Der Vorstand der Siltronic AG scroll
Konzernzwischenabschluss(verkürzt)Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Konzernbilanzscroll
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Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
Konzern-Eigenkapitalentwicklungscroll
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Verkürzter KonzernanhangGrundlagen der Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDieser Konzernzwischenabschluss ("Zwischenabschluss") für die sechs Monate zum 30.
Juni 2016 umfasst die Siltronic AG und die Tochtergesellschaften, die zusammen als
Konzern oder Gruppe bezeichnet werden. Bei der Siltronic AG handelt es sich um eine
börsennotierte Gesellschaft, die deutschem Recht unterliegt. Der Zwischenabschluss des Konzerns zum 30. Juni 2016 ist gemäß § 37 w WpHG sowie in
Übereinstimmung mit den Regelungen der International Financial Reporting Standards
(IFRS) für Zwischenabschlüsse (IAS 34), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden
sind, in verkürzter Form aufgestellt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden,
die für das Geschäftsjahr 2015 galten, wurden um neue Rechnungslegungsvorschriften
ergänzt, die erstmals im Geschäftsjahr 2016 anzuwenden sind. Ansonsten blieben sie
unverändert. Der Konzernzwischenlagebericht ist unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften
des WpHG aufgestellt worden. Neue Rechnungslegungsvorschriften des Jahres 2016 hatten
keinen wesentlichen Einfluss auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von Siltronic. Die Siltronic AG ist eine Gesellschaft mit Sitz in München am Hanns-Seidel-Platz 4.
Das Unternehmen ist beim Amtsgericht München unter HRB 150884 geführt. Bedeutung von Annahmen und SchätzungenDie Aufstellung von Zwischenabschlüssen erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen
verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und
Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken.
Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf Prämissen, die zum Bilanzstichtag
Gültigkeit hatten. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und
Schätzungen abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen
zum Bilanzstichtag entwickeln. Die Steuerermittlung erfolgt analog der Vorgehensweise
zum Geschäftsjahresende durch eine Ermittlung des Steueraufwands zum Zwischenabschlussstichtag.
Das Wahlrecht, nach IAS 34 eine Schätzung vorzunehmen, wird nicht angewandt. Die Netto-Pensionsverpflichtung ist zu jedem Stichtag neu zu schätzen und der Abzinsungsfaktor
ist zu jedem Stichtag neu zu ermitteln. Zum 30. Juni 2016 wurde zur Ermittlung der
Netto-Pensionsverpflichtung ein Abzinsungsfaktor von 1,60 Prozent im Inland und 3,47
Prozent in den USA verwendet (30. Juni 2015: 2,70 Prozent im Inland und 4,30 Prozent
in den USA). Zum 31. Dezember 2015 belief sich der Rechnungszins auf 2,75 Prozent
im Inland und auf 4,20 Prozent in den USA. Im zweiten Quartal 2016 wurde gemäß den Vorschriften des IAS 21 ein konzerninternes
Darlehen als Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb ausgewiesen.
Währungsveränderungen werden damit im Eigenkapital ausgewiesen. Die Zwischenberichterstattung baut als Informationsinstrument auf dem Konzernabschluss
zum Geschäftsjahresende auf. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden
und die Ausübung von in den IFRS enthaltenen Wahlrechten werden im Konzernanhang ausführlich
dargestellt. SegmentberichterstattungDer Konzern hat nur ein Segment. Dieses umfasst die Entwicklung, Produktion und den
Verkauf von Wafern für die Halbleiterindustrie, die eine große Bandbreite von Eigenschaften
haben, um vielen unterschiedlichen Produktspezifikationen zu entsprechen. Dadurch
kann die Siltronic die Forderungen der Kunden nach sehr präzisen technischen Spezifikationen
erfüllen, die bei der Herstellung von Computerchips einschlägig sind. Da in der Waferindustrie
die Allokation der Betriebsmittel aus der Bandbreite der von den Kunden nachgefragten
technischen Spezifikationen abgeleitet wird, ist der Konzern in nur einem Segment
tätig. Angaben zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value)Der beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten
Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag für den Verkauf eines
Vermögenswertes eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde. Die
nachfolgenden Tabellen zeigen finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten
nach Bewertungskategorien bzw. Hierarchiestufen. Außerdem sind Verbindlichkeiten aufgrund
von Derivaten ausgewiesen, für die "Hedge Accounting" angewendet wird (d. h., eine
bilanzielle Sicherungsbeziehung besteht), obwohl diese in keine Bewertungskategorie
nach IAS 39 fallen. Der Zeitwert von Finanzinstrumenten, die mit den fortgeführten Anschaffungskosten
bewertet werden, ergibt sich durch Ab-zinsung, wobei übliche Marktzinssätze verwendet
werden, die entsprechende Risiken und Laufzeit abbilden. Die Buchwerte der so bilanzierten
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nähern sich den Marktwerten an. Die sich aus IAS 39 ergebenden Kategorien unterscheiden zwischen Vermögenswerten und
Verbindlichkeiten, die mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, und solchen,
deren Bewertung sich aus einem Marktwert ergibt (siehe nachfolgende Tabellen). Diese
Kategorien sind ausreichend, um die Klassen nach IFRS 7 abzubilden, die zumindest
eine Trennung der Finanzinstrumente nach Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten
und nach Bewertung zu Marktwerten vorsehen. Bei den in der Tabelle unten gezeigten
derivativen Finanzinstrumenten mit besonderem Risiko handelt es sich um Finanzinstrumente,
die Fremdwährungen betreffen. scroll
Die in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte
und Verbindlichkeiten wurden den drei Kategorien gemäß der IFRS 13-Bewertungshierarchie
des beizulegenden Zeitwerts (Fair Value-Hierarchie) zugeordnet. Die Zuordnung gibt
Auskunft darüber, welche der ausgewiesenen Zeitwerte über Transaktionen am Markt zustande
gekommen sind und in welchem Umfang die Bewertung wegen fehlender Markttransaktionen
anhand von Modellen erfolgt. Hinsichtlich der Definition der Fair Value-Hierarchiestufen
und der zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten
sowie deren Bewertung wird auf den Konzernabschluss 2015 verwiesen. Die folgende Tabelle zeigt die Einordnung in die Fair Value-Hierarchie für finanzielle
Vermögenswerte und finanzielle Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert in der Bilanz
bewertet werden: Fair Value-Hierarchiescroll
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Die Marktwertermittlung in Stufe 1 erfolgt auf Basis notierter, unangepasster Preise
auf aktiven Märkten für diese oder identische Vermögenswerte und Schulden. Die in
Stufe 2 eingestuften Finanzinstrumente werden mittels Bewertungsverfahren auf Basis
von Parametern, die entweder direkt oder indirekt von beobachtbaren Marktdaten abgeleitet
werden, bewertet. Hierzu zählen prinzipiell derivative Finanzinstrumente, innerhalb
und außerhalb von Sicherungsbeziehungen, Ausleihungen und Finanzschulden. In Stufe
3 erfolgt die Marktwertermittlung auf der Basis von Parametern, für die keine beobachtbaren
Marktdaten zur Verfügung stehen. Die Siltronic kontrolliert regelmäßig, ob die Finanzinstrumente ordnungsmäßig den
Hierarchiestufen zugeordnet sind. Im Vergleich zum letzten Konzernjahresabschluss
lagen keine Änderungen bei den Bewertungsmethoden vor und es ergaben sich keine nicht
wiederkehrenden Fair Value-Bewertungen. Auch traten keine Umgliederungen bei den Hierarchiestufen
auf. Rückstellungen für PensionenAufgrund des wesentlichen Einflusses der Zinssätze, die für die Bestimmung der Rückstellungen
für Pensionen verwendet werden, bewertet der Konzern diese zum Bilanzstichtag neu.
Die versicherungsmathematische Ermittlung zum 30. Juni 2016 wurde mit 1,60 Prozent
für Deutschland gerechnet und 3,47 Prozent für die USA (30. Juni 2015: 2,70 Prozent
für Deutschland und 4,30 Prozent für die USA). Zum 31. Dezember 2015 betrugen die
Zinssätze 2,75 Prozent für Deutschland bzw. 4,20 Prozent für die USA. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen (oder Personen)Die Ausweispflichten nach IAS 24 betreffen Geschäftsvorfälle (a) mit dem Mehrheitsgesellschafter
Wacker Chemie AG und dessen beherrschendem Gesellschafter Dr. Alexander Wacker Familiengesellschaft
mbH (hält mehr als 50 Prozent der Stimmrechte an der Wacker Chemie AG), (b) der Wacker
Pensionskasse und (c) mit den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats der
Gesellschaft. Die folgenden Beträge sind in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten und resultieren
aus Geschäftsvorfällen mit der Wacker Chemie AG: scroll
Die folgende Tabelle zeigt Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden
Unternehmen (oder Personen), die in der Bilanz enthalten sind: scroll
Die Bilanzwerte betreffen fast ausschließlich die Wacker Chemie AG. ErtragsteuernDie Berechnung von Ertragsteuern erfolgte unverändert zu den Methoden, die zum Jahresende
angewendet wurden, wobei bei der Ermittlung des Steueraufwands auf den Bilanzstichtag
dieses Zwischenabschlusses abgestellt wurde. Die alternative Möglichkeit nach IAS
34, wonach eine Schätzung zugrunde gelegt wird, wurde nicht angewendet. FremdwährungsumrechnungDie Jahresabschlüsse ausländischer Konzernunternehmen werden nach dem Konzept der
funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Bei allen ausländischen Konzernunternehmen
ist dies die jeweilige Landeswährung, da diese Unternehmen ihr Geschäft in finanzieller,
wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben. Vermögenswerte
und Schulden werden zum Kurs am Bilanzstichtag, das Eigenkapital zu historischen Kursen
und Aufwendungen sowie Erträge zum Durchschnittskurs des jeweiligen Quartals umgerechnet.
Die sich gegenüber den Stichtagskursen ergebenden Unterschiedsbeträge werden im Eigenkapital
gesondert unter "Übrige Eigenkapitalposten" ausgewiesen. Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Wechselkurse im Verhältnis zum Euro: Wechselkursescroll
scroll
Wesentliche Ereignisse der Berichtsperiode und Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2016Die bezüglich ihrer Auswirkung, ihrer Natur und ihres Auftretens wesentlichen Ereignisse
der Berichtsperiode werden im Konzernzwischenlagebericht beschrieben. Wesentliche
Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2016 sind bis zum Aufstellungszeitpunkt
dieses Zwischenberichtes nicht eingetreten. München, den 28. Juli 2016 Der Vorstand der Siltronic AG scroll
Weitere InformationenVersicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. München, den 28. Juli 2016 Der Vorstand der Siltronic AG scroll
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Siltronic AG, München Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung,
Entwicklung des Konzerneigenkapitals sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben
- und den Konzernzwischenlagebericht der Siltronic AG für den Zeitraum vom 1. Januar
bis 30. Juni 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind,
einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. München, den 28. Juli 2016 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
Finanzkalenderscroll
KontaktPetra Müller Director Investor Relations & Communications Telefon +49 89 8564 3133 Telefax +49 89 8564 3904 petra.mueller@siltronic.com ImpressumHerausgeber Siltronic AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München, Deutschland Telefon +49 89 8564 3000 Telefax +49 89 8564 3219 info@siltronic.com Konzept, Gestaltung und Umsetzung HGB Hamburger Geschäftsberichte GmbH & Co. KG, Hamburg Hinweis zum ZwischenberichtDieser Zwischenbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen
gilt die deutsche Fassung. Dieser Zwischenbericht steht elektronisch als PDF zur Verfügung. DisclaimerDieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen
der Unternehmensleitung von Siltronic beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen
dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren,
dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und
Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich
von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen
verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen
Umfeld, Wechselkurs-und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde
Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie.
Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Siltronic ist weder geplant
noch übernimmt Siltronic die Verpflichtung dafür. Aufgrund von Rundungen ist es möglich,
dass sich einzelne Zahlen in diesem und in anderen Berichten nicht genau zur angegebenen
Summe aufaddieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte
widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Die Inhalte dieses Berichts sprechen Frauen
und Männer gleichermaßen an. Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform
(zum Beispiel Kunde, Mitarbeiter) verwendet. Siltronic AG Hanns-Seidel-Platz 4 81737 München, Deutschland Telefon +49 89 8564 3000 Telefax +49 89 8564 3219 info@siltronic.com |
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