Siltronic AGMünchenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025SET TO GROWHalbjahresfinanzbericht 2025Quartalsübersicht
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte
Mitarbeitende
UnternehmensprofilAls einer der führenden Waferhersteller ist die Siltronic global ausgerichtet und
unterhält Produktionsstätten in Asien, Europa und den USA. Siliziumwafer sind die
Grundlage der modernen Halbleiterindustrie und die Basis für Chips in allen Anwendungsbereichen
der Elektronik -von Computern über Smartphones bis hin zu Elektroautos und Windkraftanlagen.
International und kundennah setzt das Unternehmen konsequent auf Qualität, Präzision,
Innovation und Wachstum. KonzernzwischenlageberichtGrundlagen des KonzernsEinen detaillierten Überblick über die Geschäftstätigkeit, die Ziele und die Strategie
der Siltronic AG liefert der Geschäftsbericht 2024. Die dort getroffenen Aussagen
haben nach wie vor Gültigkeit. Im ersten Halbjahr 2025 gab es keine maßgeblichen Änderungen. Die Entwicklung der für die Konzernsteuerung bedeutenden finanziellen Steuerungsgrößen
im ersten Halbjahr 2025 ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Die genaue Definition
der Steuerungsgrößen ist im Geschäftsbericht 2024 auf S. 21 zu finden. Finanzielle Steuerungsgrößen
Gesamtwirtschaftliche Lage und BranchenentwicklungDas weltweite Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) lag 2024 nach Angaben des Internationalen
Währungsfonds (IWF) bei 3,3 Prozent. Für das Jahr 2025 rechnete der IWF mit einem
Rückgang auf 2,8 Prozent. Dies ist vor allem auf Unsicherheiten zurückzuführen, die
sich aus der amerikanischen Handelspolitik und den Reaktionen der jeweiligen Handelspartner
sowie aus den aktuellen geopolitischen Konflikten ergeben. Die globale Inflation soll laut IWF von 5,8 Prozent im Jahr 2024 auf 4,3 Prozent im
Jahr 2025 sinken. Wobei die meisten Volkswirtschaften ihre Inflationsziele weiterhin
nicht erreicht haben. Das BIP im Euroraum ist im ersten Quartal 2025 nach Angaben der OECD gegenüber dem
vierten Quartal 2024 um 0,3 Prozent gestiegen. Treiber des Anstiegs sind eine stärkere
Inlandsnachfrage, gestützt durch die langsam sinkende Inflation und steigende Reallöhne,
sowie ein leichter Rückgang der Energiepreise. Die Exporte wurden hingegen durch zunehmende
Handelskonflikte und erhöhte geopolitische Spannungen belastet. Der Euro ist im Halbjahresvergleich gegenüber dem US-Dollar nahezu stabil und hat
gegenüber dem japanischen Yen abgewertet. Im Quartalsvergleich jedoch wertete der
Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich auf. Der Absatz von Siliziumwafern ist nach Angaben des Industrieverbandes SEMI im ersten
Quartal 2025 um 9,0 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2024 gesunken. Die Daten
für das zweite Quartal waren zum Zeitpunkt der Berichtserstellung noch nicht veröffentlicht.
Wir gehen davon aus, dass das Absatzniveau des zweiten Quartals über dem des Vorquartals
liegen wird. Quellen: IMF World Economic Outlook Update Januar 2025 und April 2025 Gesamtaussage des Vorstands zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen LageDas Umfeld in der Halbleiterindustrie bleibt herausfordernd. Zwar ist in den Endmärkten
ein Wachstum erkennbar, dieses schlägt sich jedoch bislang nicht in einer deutlich
erhöhten Nachfrage nach Wafern nieder. Ursächlich hierfür sind insbesondere die hohen
Lagerbestände bei den Chipherstellern. In diesem Umfeld lag der bisherige Geschäftsverlauf für die ersten sechs Monate des
Jahres im Rahmen unserer Erwartungen. So betrug der Umsatz nach den ersten sechs Monaten
des Jahres EUR 674,8 Mio. und lag damit leicht unter dem Vorjahreszeitraum (EUR 694,8
Mio.). Ungeachtet eines zurückhaltenden Bestellverhaltens bei unseren Kunden und weiteren
Verschiebungen von bereits vertraglich vereinbarten Mengen aus Langfristverträgen,
konnten wir die abgesetzte Waferfläche im ersten Halbjahr steigern. Dieser Anstieg
konnte den Preisdruck außerhalb unserer Langfristverträge und die negative Entwicklung
beim Produktmix jedoch nicht kompensieren. Auch das EBITDA bewegte sich mit EUR 164,6 Mio. im Rahmen der Erwartungen. Die entsprechende
Marge belief sich auf 24,4 Prozent im ersten Halbjahr 2025 nach 26,1 Prozent im ersten
Halbjahr 2024. Sowohl Umsatz als auch EBITDA stehen im Einklang mit unserer am 30.
April 2025 veröffentlichen Prognose für das Gesamtjahr. Erfreulich ist auch, dass wir unser strategisches Ziel, den Marktanteil von Siltronic
mindestens stabil zu halten, auch im ersten Halbjahr 2025 erreicht haben. Eine Erholung der Lagerbestände lässt sich weiterhin nur schwer prognostizieren. Die
mittel- bis langfristigen Aussichten der Halbleiter- und Waferindustrie sind jedoch
unverändert sehr positiv. Megatrends wie Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und
Elektromobilität erhöhen den Siliziumverbrauch pro Endgerät deutlich. Wir erwarten,
dass das Wachstum der Endmärkte 2025 und auch darüber hinaus weiter anhalten wird. Um nachhaltig und profitabel an diesem Endmarktwachstum zu partizipieren, bereiten
wir uns schon jetzt intensiv darauf vor. So haben wir operativ in den ersten sechs
Monaten des Jahres bedeutende Meilensteine erreicht, die uns auf diesem Weg stützen
werden. Die Kundenqualifikationen unserer neuen Fabrik in Singapur, Siltronics neuer Produktionsstätte
für 300 mm Wafer, entwickeln sich planmäßig und erfolgreich. Die Abschreibung der
wesentlichen Teile der neuen Fabrik beginnt damit wie geplant im August 2025. Angesichts
des herausfordernden Umfelds haben wir einige Kosten- und Liquiditätsmaßnahmen initiiert,
die bereits Wirkung zeigen. Hierzu zählt unter anderem der verlangsamte Ramp unserer
neuen Fabrik in Singapur, welchen wir auch im nächsten Jahr an die Marktrealität anpassen
werden. Zudem wird in ein paar Tagen die Beendigung der Waferfertigung für "kleine
Durchmesser" (Small Diameters SD) am Standort Burghausen, wie geplant, abgeschlossen
sein. Hinsichtlich der US-amerikanischen Zollpolitik herrscht weiterhin eine große Unsicherheit,
der auch wir uns nicht entziehen können. Welche finalen Auswirkungen diese auf die
Endmärkte haben wird, ist derzeit noch offen. Einen direkten und wesentlichen Einfluss
auf Siltronic erwarten wir aktuell jedoch nicht. Eine weitere Herausforderung ergibt sich aus dem anhaltenden Kursverfall des US-Dollars.
Wir haben unsere Wechselkursannahme mit dem Halbjahresbericht angepasst und damit
auch eine Präzisierung unserer Prognose vorgenommen. Siltronic an der BörseZum Ende des ersten Halbjahres 2025 notierte die Siltronic-Aktie bei EUR 40,70, was
einem Rückgang von 13 Prozent im Vergleich zum Jahresschlusskurs 2024 (EUR 46,50)
entspricht. Die gedämpfte Nachfrage nach Siliziumwafern spiegelt sich auch in der
weiterhin verhaltenen Aktienkursentwicklung wider. Am 4. Februar 2025 gaben wir mit der Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse für das
Geschäftsjahr 2024 unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2025 hinsichtlich der Kennzahlen
Umsatz und EBITDA bekannt. Mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 6. März
2025 folgten die testierten Geschäftszahlen für das Jahr 2024 sowie die Prognosen
weiterer Kennzahlen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Nachfrageschwäche wurde für
das Geschäftsjahr 2025 ein Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres prognostiziert. In
diesem Zusammenhang wurde erwartet, dass das erste Halbjahr 2025 im hohen einstelligen
Prozentbereich unter dem Umsatzniveau des zweiten Halbjahres 2024 liegen sollte. Mit der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse für das erste Quartal wurde die Prognose
für das Jahr 2025 präzisiert. Wir gingen nun davon aus, dass das erste Halbjahr 2025
im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich unter dem zweiten Halbjahr 2024
liegen würde. Insgesamt blieb die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2025 unverändert.
Zu diesem Zeitpunkt waren die möglichen Auswirkungen der amerikanischen Zollpolitik
und entsprechender Gegenmaßnahmen auf das erwartete Endmarktwachstum sowie auf die
Wechselkurse im weiteren Jahresverlauf jedoch noch nicht abschätzbar (Annahme für
die Prognose: EUR/USD 1,08). Darüber hinaus wurde die Prognose für die EBITDA-Marge
auf 21 bis 25 Prozent präzisiert - bedingt durch voraussichtlich negative Preiseffekte
außerhalb von Langfristverträgen sowie nachteilige Entwicklungen im Produktmix. Angesichts der anhaltend schwierigen Marktlage hatte die Hauptversammlung im Mai für
das Geschäftsjahr 2024 die Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,20 je Aktie beschlossen,
was einer Ausschüttungsquote von rund 10 Prozent des auf die Siltronic-Aktionäre entfallenden
Konzerngewinns entsprach. Dies ergab eine Dividendenrendite von 0,43 Prozent bezogen
auf den Jahresschlusskurs 2024 und stellte eine Abweichung von der bisherigen Dividendenpolitik
dar. Die Wacker Chemie AG bleibt mit einem Anteil von 30,83 Prozent direkt gehaltener Stimmrechte
der größte Einzelaktionär. Es folgt HAL Investments mit einem Anteil von 15,10 Prozent
als größter institutioneller Investor. Die Sino-American Silicon Products Inc. (SAS),
Muttergesellschaft von GlobalWafers, hält 13,67 Prozent der Anteile. Basierend auf
den veröffentlichten Stimmrechtsmitteilungen zum Stichtag 30. Juni 2025 war die Goldman
Sachs Group Inc. mit insgesamt 5,49 Prozent beteiligt, davon 4,99 Prozent über Finanzinstrumente
gehalten, und damit der viertgrößte Aktionär. Insgesamt bewerteten zum 30. Juni 2025 zwölf Analysten renommierter nationaler und
internationaler Banken sowie Finanzanalyseunternehmen die Aktien der Siltronic AG.
Das durchschnittliche Kursziel der Analysten lag Ende Juni bei EUR 44,70. Aktuelle Informationen zu Investor Relations-Veröffentlichungen, Stimmrechtsmitteilungen
und Analystenschätzungen sind auf der Webseite unter https://www.siltronic.com/de/investoren.html
zu finden. Kursverlauf der Siltronic-Aktie im Vergleich zu Indizes 2025in % ![]() Kursverlauf der Siltronic-Aktie im Vergleich zu Wettbewerbern 2025in % ![]() Wirtschaftliche Entwicklung Januar bis Juni 2025ErtragsentwicklungUmsatz im Halbjahresvergleich aufgrund von Preis- und Mixeffekten und im Quartalsvergleich wechselkursbedingt rückläufig
HalbjahresvergleichSiltronic erzielte im ersten Halbjahr 2025 einen Umsatz von EUR 674,8 Mio. Dies entspricht
einem Rückgang von EUR 20,0 Mio. bzw. 2,9 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr
des Vorjahres. Hauptursache hierfür waren negative Preis- und auch Produktmixeffekte.
Positiv ist, dass die abgesetzte Waferfläche gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich
gesteigert werden konnte. Wechselkursentwicklungen hatten im Halbjahresvergleich einen nachrangigen Einfluss
auf die Umsatzentwicklung. Im Durchschnitt der ersten sechs Monate 2025 lag der Euro
gegenüber dem US-Dollar bei 1,09 nach 1,08 im ersten Halbjahr 2024. Sequenzieller Quartalsvergleich¹Im zweiten Quartal 2025 erzielte Siltronic einen Umsatz von EUR 329,1 Mio. Die Erlöse
liegen damit EUR 16,7 Mio. unter dem Vorquartal (Q1 2025: EUR 345,8 Mio.). Zwar konnte
die abgesetzte Waferfläche gesteigert werden, jedoch wirkte sich insbesondere die
Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar negativ auf die Umsatzentwicklung aus.
Der Euro lag im Verhältnis zum US-Dollar im zweiten Quartal 2025 im Durchschnitt bei
1,13 nach 1,05 im ersten Quartal - ein Anstieg von 7 Prozent.
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte Bruttoergebnis im Halbjahresvergleich schwächer und im Quartalsvergleich etwas stärker
HalbjahresvergleichDie Herstellungskosten haben im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um EUR 5,7 Mio. beziehungsweise 1 Prozent zugenommen. Die planmäßigen Abschreibungen
sind investitionsbedingt um EUR 13,7 Mio. gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen
und wirkten sich größtenteils in den Herstellungskosten aus. Kostenreduzierend wirkte
sich eine geringere Abwertung der Ersatzteile im Vorratsvermögen aus. Zudem führte die gestiegene abgesetzte Waferfläche zu einer verbesserten Fixkostenverdünnung
und damit zu reduzierten spezifischen Herstellungskosten. Dies konnte jedoch den Druck
aus negativen Produktmix- und Preiseffekten auf das Bruttoergebnis nicht vollständig
kompensieren. Insgesamt verringerte es sich im ersten Halbjahr 2025 um EUR 25,7 Mio. auf EUR 115,0
Mio. Die Bruttomarge sank entsprechend von 20,3 Prozent auf 17,0 Prozent. Sequenzieller Quartalsvergleich¹Im Vergleich zum Vorquartal sind die Herstellungskosten um EUR 22,0 Mio. gesunken.
Dies ist neben einer verbesserten Fixkostenverdünnung auf Wechselkurseffekte sowie
die bereits beschriebene geringere Abwertung der Ersatzteile zurückzuführen. In Kombination mit dem rückläufigen Umsatz verbesserte sich das Bruttoergebnis gegenüber
dem ersten Quartal 2025 um EUR 5,3 Mio. auf EUR 60,2 Mio. Die Bruttomarge lag im zweiten
Quartal 2025 bei 18,3 Prozent nach 15,9 Prozent im ersten Quartal 2025.
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte Kosten für Vertrieb, F&E und Verwaltung rund 11 Prozent vom Umsatz
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte Die Kosten für Vertrieb, Forschung und Entwicklung (F&E) sowie allgemeine Verwaltung
lagen im ersten Halbjahr 2025 bei EUR 72,5 Mio. im Vergleich zu EUR 78,4 Mio. im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht 10,7 Prozent vom Umsatz nach 11,3 Prozent im ersten Halbjahr 2024.
Der Rückgang ist primär auf eine höhere Aktivierung von Entwicklungskosten zurückzuführen. EUR 6 Mio. Verlust aus Wechselkurseffekten im ersten Halbjahr 2025
HalbjahresvergleichDie Entwicklung des US-Dollars wirkte sich für Siltronic im Halbjahresvergleich nicht
nennenswert auf die Umsatzerlöse aus. Unverändert zu Vorperioden führte Siltronic
Maßnahmen zur Währungssicherung durch, um künftige nachteilige Wechselkursentwicklungen
abzuschwächen. Im ersten Halbjahr 2025 ergab sich per Saldo ein Verlust aus Wechselkurseffekten
von EUR 5,7 Mio. nach einem Gewinn von EUR 4,7 Mio. ersten Halbjahr 2024. Da Siltronic einen erheblichen Teil seiner Umsätze in US-Dollar fakturiert, hatte
die Stichtagsbewertung der Forderungen per Ende Juni sowohl im Halbjahresvergleich
als auch im Quartalsvergleich einen starken Einfluss auf das Wechselkursergebnis.
Zu diesem Zeitpunkt lag der Euro bei 1,17 US-Dollar (31. März 2025: 1,08; 31. Dezember
2024: 1,04). Sequenzieller Quartalsvergleich¹Im zweiten Quartal 2025 wurde ein wechselkursbedingter Verlust in Höhe von EUR 3,2
Mio. verbucht, nach einem Verlust von EUR 2,5 Mio. im Vorquartal.
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte Solide EBITDA-Marge von 24 Prozent im ersten Halbjahr 2025
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte HalbjahresvergleichDas im ersten Halbjahr 2025 erzielte EBITDA in Höhe von EUR 164,6 Mio. lag EUR 16,8
Mio. unter dem Vergleichswert des Vorjahres von EUR 181,4 Mio. Das EBITDA der ersten
sechs Monate des Berichtsjahrs entsprach einer EBITDA-Marge von 24,4 Prozent nach
26,1 Prozent im ersten Halbjahr 2024. Die Erhöhung der Abschreibungen betrifft im Halbjahresvergleich ausschließlich planmäßige
Abschreibungen. Das Betriebsergebnis (EBIT) verringerte sich im Halbjahresvergleich um EUR 30,5 Mio.
Neben den bereits erläuterten Effekten auf das EBITDA war hierfür insbesondere der
Anstieg der planmäßigen Abschreibungen verantwortlich. Sequenzieller Quartalsvergleich¹Das EBITDA im zweiten Quartal 2025 in Höhe von EUR 86,4 Mio. lag trotz des geringeren
Umsatzes um EUR 8,1 Mio. über dem Vorquartal. Die EBITDA-Marge konnte entsprechend
auf 26,3 Prozent im zweiten Quartal 2025 nach 22,6 Prozent im Vorquartal gesteigert
werden. Dies ist neben dem positiven Effekt aus der geringeren Abwertung der Ersatzteile
auf die bereits erläuterten Entwicklungen in den Herstellungskosten sowie Forschungs-
und Entwicklungskosten zurückzuführen. Da sich die Abschreibungen im Quartalsvergleich nicht nennenswert verändert haben,
hat sich auch das Betriebsergebnis um EUR 8,8 Mio. gegenüber dem Vorquartal auf EUR
23,7 Mio. verbessert (Q1: EUR 14,9 Mio.).
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte Gewinn von EUR 19 Millionen im ersten Halbjahr 2025
Im Halbjahresvergleich sowie im sequentiellen Quartalsvergleich hat sich das Finanzergebnis
um EUR 6,8 Mio. bzw. EUR 1,9 Mio. reduziert. Dies hat zwei Gründe: Zum einen hatten
die erhöhten Investitionen in die neue Fabrik in Singapur eine Reduzierung der Geldanlagen
zur Folge, wodurch die Kapitalerträge gesunken sind. Zum anderen wurden Darlehen in
Anspruch genommen, wodurch die Zinsaufwendungen gestiegen sind. Die bis zum zweiten Quartal 2025 niedrige Steuerquote im Konzern ist darauf zurückzuführen,
dass ein großer Teil der Ergebnisse vor Ertragsteuern bei produzierenden Gesellschaften
in Singapur erzielt wurde. Der Steuersatz für Unternehmensgewinne liegt dort bei 17
Prozent. Zudem wurde einer Konzerngesellschaft im Rahmen eines staatlichen Programms
zur Ansiedelung von produzierenden Hochtechnologie-Unternehmen für eine begrenzte
Zeit Steuerfreiheit beziehungsweise ein vergünstigter Steuersatz gewährt. Die anhaltende Nachfrageschwäche aufgrund der weiterhin erhöhten Lagerbestände bei
unseren Kunden spiegelt sich im Periodengewinn des ersten Halbjahres 2025 wider. Dieser
ist gegenüber dem Vergleichszeitraum um EUR 31,3 Mio. auf EUR 18,8 Mio. gesunken (H1
2024: EUR 50,1 Mio.). Der Periodengewinn entfiel mit EUR 4,3 Mio. auf das erste Quartal
und mit EUR 14,6 Mio. auf das zweite. Das Ergebnis je Aktie lag im Berichtsquartal bei EUR 0,38 nach EUR 0,08 im ersten
Quartal 2025. Kumuliert für das erste Halbjahr 2025 lag das Ergebnis je Aktie bei
EUR 0,46 nach EUR 1,59 im ersten Halbjahr 2024.
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme hat sich von EUR 5.084,4 Mio. per 31. Dezember 2024 auf EUR 4.931,4
Mio. per 30. Juni 2025 verringert. Wechselkursbedingter Rückgang übersteigt investitionsbedingten Anstieg der Sachanlagen
Im ersten Halbjahr 2025 addierten sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte auf EUR 222,0 Mio. und die Abschreibungen auf EUR 126,1 Mio. Trotz
des weiterhin hohen Investitionsniveaus sanken die Sachanlagen um EUR 49,8 Mio., vor
allem in Folge eines schwächeren Singapur-Dollars zum Quartalsende. Die Investitionen betrafen überwiegend den Bau der neuen Fabrik für 300 mm Wafer in
Singapur. Die langfristigen Vermögenswerte machen zum Bilanzstichtag rund 77,8 Prozent der Bilanzsumme
aus (31. Dezember 2024: 76,4 Prozent). Liquide Mittel und Geldanlagen aufgrund eines weiterhin erhöhten Investitionsniveaus deutlich reduziert
Die liquiden Mittel und die kurzfristigen Geldanlagen sind im ersten Halbjahr um EUR
130,8 Mio. gesunken. Grund dafür sind vor allem die Netto-Auszahlungen für Investitionen
in Sachanlagen sowie immaterielle Vermögenswerte in Höhe von EUR 250,1 Mio. Den Auszahlungen stehen im gleichen Zeitraum Einzahlungsüberschüsse in Höhe von EUR
80,6 Mio. aus dem Cashflow der betrieblichen Geschäftstätigkeit sowie Einzahlungen
aus einem im ersten Halbjahr 2025 abgerufenen Darlehen in Höhe von EUR 53,0 Mio. gegenüber. Eigenkapitalquote von 43,3 Prozent
Zum 30. Juni 2025 lag die Eigenkapitalquote mit 43,3 Prozent auf dem Niveau des Jahresendes
2024 (43,6 Prozent). Das Eigenkapital verringerte sich im ersten Halbjahr um EUR 78,8
Mio. auf EUR 2.136,4 Mio. Hauptursächlich war der Rückgang unrealisierter Wechselkursgewinne
im sonstigen Eigenkapital um EUR 111,3 Mio. auf EUR 8,3 Mio. Dieser Effekt überkompensierte
sowohl den positiven Beitrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen als auch
den Halbjahresgewinn. Zum 30. Juni 2025 wurde die Pensionsrückstellung in den USA mit 5,41 Prozent abgezinst,
nach 5,37 Prozent zum 31. Dezember 2024. In Deutschland ist der Zinssatz von 3,46
Prozent auf 3,97 Prozent gestiegen. Die Darlehensverbindlichkeiten haben im Wesentlichen aufgrund der Teilziehung eines
Kredits um EUR 42,1 Mio. zugenommen. Die langfristigen Schulden zum 30. Juni 2025
machen 45,7 Prozent der Bilanzsumme aus (31. Dezember 2024: 45,2 Prozent). Die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 47,3 Mio.
resultiert in erster Linie aus der Begleichung offener Lieferantenrechnungen im Zusammenhang
mit den Investitionen. Free- und Netto-Cashflow aufgrund hoher Investitionen erwartungsgemäß negativ
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ist im ersten Halbjahr 2025 um EUR
90,8 Mio. gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Dies ist zurückzuführen auf einen
Rückgang des EBITDA um EUR 16,8 Mio., auf einen Anstieg der Nettoauszahlungen für
Zinsen um EUR 18,1 Mio., auf Effekte im Nettoumlaufvermögen von insgesamt EUR 32,3
Mio. und auf die Rückführung von Anzahlungen von EUR 25,6 Mio. Wie erwartet wurden im ersten Halbjahr 2025 EUR 12,5 Mio. mehr Anzahlungen zurückgeführt
als zugegangen sind. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war es noch umgekehrt. Die
Zugänge überstiegen die Rückführungen um EUR 13,0 Mio. Die Einzahlungen aus Geldanlagen im ersten Halbjahr 2025 betreffen die Rückzahlungen
von Festgeldern und Wertpapieren. Nettofinanzverschuldung in Höhe von EUR 903 Millionen
Vor allem aufgrund der Netto-Auszahlungen für Investitionen (EUR 250,1 Mio.) hat sich
die Nettofinanzverschuldung um EUR 169,3 Mio. erhöht. Die Auszahlungen haben den Cashflow
aus betrieblicher Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 80,6 Mio. deutlich überstiegen.
Zum Stichtag bestehen Nettofinanzschulden in Höhe von EUR 902,8 Mio. Änderungen zum Risiko- und ChancenberichtIm Geschäftsbericht 2024 sind unsere Einschätzungen zu den wesentlichen Risiken im
Risikobericht (S. 38 bis 47) dargestellt. Änderungen der Risikoeinschätzungen im ersten Halbjahr 2025 betreffen das Werthaltigkeitsrisiko
für durchgeführte Investitionen in Sachanlagen. Ursächlich dafür ist die Ertragslage,
die hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückliegt und unter anderem aufgrund der
Kursentwicklung des US-Dollars zum Euro negativ beeinflusst ist, sowie ein gestiegener
Diskontierungssatz. Vor diesem Hintergrund besteht ein erhöhtes Risiko für eine außerplanmäßige
Abschreibung ("Impairment"). Die Entwicklung der Ertragslage liegt unter der ursprünglichen Erwartung, was neben
der Nachfrageschwäche auch auf die Wechselkursentwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar
zurückzuführen ist. Sollte sich diese Entwicklung verschärfen, könnte dies negative
Auswirkungen auf die Einhaltung vertraglich vereinbarter Finanzkennzahlen, die ein
bestimmtes Verhältnis von Nettofinanzschulden zu EBITDA nicht übersteigen darf, bedeuten.
Bei einem Verstoß gegen diese Kennzahlen könnten die zugrunde liegenden Darlehen grundsätzlich
fällig gestellt werden. Hiervon geht die Gesellschaft aktuell nicht aus. Es wurden
bereits Maßnahmen getroffen, die die Einhaltung der genannten Finanzkennzahlen für
den nächsten relevanten Zeitraum bis zum 31. Dezember 2025 sicherstellen sollen. Darüber
hinaus könnte das Unternehmen weitere Maßnahmen ergreifen, unter anderem eine Ausweitung
der Working Capital Finanzierung oder die Reduzierung von selektiven Investitionen.
Siltronic überwacht die Einhaltung der Kennzahlen im Rahmen des unternehmensweiten
Risikomanagementsystems. Zur frühzeitigen Identifikation potenzieller Risiken werden
Szenarioanalysen bzw. Stresstests durchgeführt. Darüber hinaus bestehen weiterhin erhöhte Zoll- und Handelsrisiken, insbesondere im
Zusammenhang mit der geopolitischen Lage und regulatorischen Entwicklungen in wichtigen
Absatz- und Beschaffungsmärkten. Neue oder verschärfte Exportkontrollen, Einfuhrzölle
sowie potenzielle Handelskonflikte - insbesondere zwischen der EU, den USA und China
- könnten zu Verzögerungen in der Lieferkette, erhöhten Kosten oder eingeschränktem
Marktzugang führen. Das Unternehmen beobachtet regulatorische Entwicklungen kontinuierlich
und passt seine Lieferketten- und Compliance-Strategien entsprechend an. Das Unternehmen
rechnet derzeit mit keinen wesentlichen direkten Auswirkungen, da für unsere Produkte
aktuell Ausnahmeregelungen gelten. Eine finale Einschätzung ist aufgrund der volatilen
Situation schwer zu treffen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind derzeit nicht
bekannt. Aktualisierte Risikobeurteilung für 2025
→ unverändert ↑ erhöht ↓ verringert Die relevanten Risiken bewerten wir nach Eintrittswahrscheinlichkeit sowie Grad der
Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie Cashflow.
Zur besseren Lesbarkeit haben wir die Risiken anhand der folgenden Matrix eingestuft:
PrognoseänderungsberichtVoraussichtliche gesamt- und branchenwirtschaftliche EntwicklungDer Internationale Währungsfonds (IWF) schätzt die Entwicklung der Weltwirtschaft
deutlich schlechter ein als noch zu Beginn des Jahres 2025. Angesichts hoher Unsicherheiten
durch die Handelspolitik der USA und die Gegenmaßnahmen ihrer Handelspartner, sowie
die geopolitischen Konflikte, wird für das Jahr 2025 ein niedrigeres globales Wachstum
von 2,8 Prozent erwartet (Wachstum in 2024: 3,3 Prozent). Damit hat der IWF seine
Vorhersage vom Januar 2025 für das laufende Jahr um 0,5 Prozentpunkt gesenkt. Die Wirtschaftsleistung im Euroraum soll im Gesamtjahr 2025 um 0,8 Prozent wachsen
(Wachstum in 2024: 0,9 Prozent). Die Prognose für die US-Wirtschaft sieht für das Jahr 2025 ein Bruttoinlandsprodukt-Wachstum
von 1,8 Prozent vor, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr (Wachstum in 2024: 2,8
Prozent) entspricht. Gründe hierfür sind zunehmende politische Unsicherheiten, Handelskonflikte
sowie eine nachlassende Nachfrageentwicklung. Für die japanische Volkswirtschaft wird für das Jahr 2025 ein Plus von 0,6 Prozent
erwartet (Wachstum in 2024: 0,1 Prozent). Das Bruttoinlandsprodukt in China soll in diesem Jahr um 4,0 Prozent wachsen und wird
damit unter dem Vorjahr (Wachstum in 2024: 5,0 Prozent) prognostiziert. Somit verliert
die wirtschaftliche Erholung Chinas durch die aktuelle Handelspolitik der USA weiter
an Fahrt. Der Markt für Siliziumwafer für die Halbleiterindustrie soll im Jahr 2025 um 6,9 Prozent
wachsen. Diese prognostizierte Wachstumsannahme berücksichtigt jedoch keine Lagerbestände
in der Wertschöpfungskette. Quellen: IMF World Economic Outlook update, April 2025 Künftige Entwicklung von SiltronicSiltronic plant keine wesentlichen Änderungen der Unternehmensziele und - strategie.
Auch weiterhin werden wir unsere Position als einer der Technologieführer stärken,
einen Fokus auf das Power-Segment setzen und organisch wachsen sowie unsere hohe Qualitätsperformance
beibehalten. Operative Exzellenz sowie die Steigerung der Kosteneffizienz zur Stärkung
der Profitabilität werden ebenso im Fokus stehen wie eine Verbesserung des Cashflows. Die wichtigsten finanziellen Steuerungskennzahlen sind:
Die Megatrends in der Halbleiterindustrie lassen uns mittel- und langfristig von einer
deutlich steigenden Nachfrage nach Wafern ausgehen. Trotz des anhaltenden Endmarktwachstums
erwarten wir kurzfristig noch keine Verbesserung der Umsatzentwicklung. Der bisher
nur langsame Abbau der Lagerbestände bei den Chipherstellern und deren Kunden wird
auch im zweiten Halbjahr 2025 weiterhin dazu führen, dass bereits vereinbarte Liefermengen
verschoben oder die Bestellungen für noch nicht vereinbarte Mengen geringer ausfallen
werden als üblich. Die Prognose vom 30. April 2025 wird dabei wie folgt konkretisiert: UmsatzWährend wir unsere Prognose für das Gesamtjahr 2025 bei einem konstanten Wechselkurs
(ursprüngliche Annahme: 1,08 EUR/USD) bestätigen, reduzieren wir unsere Erwartungen
auf Basis eines angepassten Wechselkurses von 1,15 EUR/USD für das zweite Halbjahr
2025. So erwarten wir nunmehr einen Umsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich
unter dem Vorjahr (zuvor: in der Größenordnung des Vorjahres). Dabei wird für das dritte Quartal 2025 ein Umsatz unter dem Niveau des zweiten Quartals
2025 erwartet. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres wird aktuell mit einem merklichen
Anstieg gegenüber dem dritten Quartal gerechnet. Diese Entwicklung ist vor allem auf
Verschiebungen von Liefermengen innerhalb des Jahres 2025 zurückzuführen, die überwiegend
in das vierte Quartal verlagert wurden. Die Prognose berücksichtigt zudem die Einstellung der Fertigung polierter und epitaxierter
Wafer mit einem Durchmesser von bis zu 150 mm am Standort Burghausen per Ende Juli
2025. Dieser Schritt wirkt sich im Vergleich zum Vorjahr leicht negativ auf den Umsatz
aus. EBITDA-MargeDie EBITDA-Marge des Jahres 2025 wird unverändert bei 21 bis 25 Prozent prognostiziert. AbschreibungenAufgrund eines schwächeren Singapur-Dollars und verbesserter Erkenntnisse im Jahresverlauf
werden die Abschreibungen voraussichtlich bei EUR 340 bis 400 Mio. erwartet (zuvor:
EUR 380 bis 440 Mio.) EBITObwohl die Abschreibungserwartung für das laufende Jahr gesenkt wurde, werden die
Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr in Summe stark zunehmen. Infolgedessen wird
für das Geschäftsjahr 2025 weiterhin mit einem deutlichen Rückgang des EBIT gegenüber
dem Vorjahr gerechnet. InvestitionenIm Jahr 2025 rechnen wir mit deutlich reduzierten Investitionen von EUR 350 bis 400
Mio. Über die Kapazitätserweiterung in Singapur hinaus haben unsere Investitionsprojekte
den folgenden Fokus: Verbesserung des Produktmixes, Sicherstellung der Capabilities
(Begleitung des technischen Fortschritts), Kosteneffizienz und Instandhaltung. Netto-CashflowDer Netto-Cashflow wird sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern, jedoch weiterhin
signifikant negativ sein. Unabhängig von der grundlegenden Entwicklung in unserer Branche können geopolitische
und weltwirtschaftliche Entwicklungen die Prognose für das Jahr 2025 belasten. Prognose 2025
Verkürzter KonzernzwischenabschlussKonzern-Gewinn- und Verlustrechnung
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte Konzern-Gesamtergebnisrechnung
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte Konzernbilanz
Konzern-Kapitalflussrechnung
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte Ergänzende finanzielle Informationen(nicht Bestandteil des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und nicht geprüft)
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Quartalswerte sind ungeprüfte Werte Konzern-Eigenkapitalentwicklung
Verkürzter KonzernanhangGrundlagen der Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDieser Konzernzwischenabschluss ("Zwischenabschluss") für die sechs Monate zum 30.
Juni 2025 umfasst die Siltronic AG und die Tochtergesellschaften, die zusammen als
Konzern oder Gruppe bezeichnet werden. Bei der Siltronic AG handelt es sich um eine
börsennotierte Gesellschaft, die deutschem Recht unterliegt. Der Zwischenabschluss des Konzerns zum 30. Juni 2025 ist in Übereinstimmung mit den
Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenabschlüsse
(IAS 34), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, in verkürzter Form aufgestellt
worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die für das Geschäftsjahr 2024
galten, wurden um neue Rechnungslegungsvorschriften ergänzt, wenn diese einschlägig
und erstmals 2025 anzuwenden waren. Es ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen
hieraus. Ansonsten blieben die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert. Die Siltronic AG ist eine Gesellschaft mit Sitz in München. Die Geschäftsadresse lautet
Einsteinstraße 172, 81677 München. Das Unternehmen ist beim Amtsgericht München unter
HRB 150884 geführt. Bedeutung von Annahmen und SchätzungenDie Aufstellung von Zwischenabschlüssen erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen
verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und
Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken.
Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf Prämissen, die zum Bilanzstichtag
Gültigkeit hatten. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und
Schätzungen abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen
zum Bilanzstichtag entwickeln. In Übereinstimmung mit IAS 34 wurden die Aufwendungen für Ertragsteuern in der Berichtsperiode
auf Basis des Steuersatzes abgegrenzt, der für das gesamte Geschäftsjahr erwartet
wird. Die Pensionsverpflichtung ist zu jedem Stichtag neu zu schätzen und der Abzinsungsfaktor
ist zu jedem Stichtag neu zu ermitteln. Die Herleitung des Abzinsungsfaktors in Deutschland basiert auf einem sogenannten "Bond-Universum".
Zur Ermittlung der Pensionsverpflichtung wurde zum 30. Juni 2025 ein Abzinsungsfaktor
von 3,97 Prozent im Inland und 5,41 Prozent in den USA verwendet (30. Juni 2024: 3,67
Prozent im Inland und 5,26 Prozent in den USA). Zum 31. Dezember 2024 belief sich
der Rechnungszins auf 3,46 Prozent im Inland und auf 5,37 Prozent in den USA. Der im Vergleich zum Jahresende 2024 gedämpftere Ausblick in Verbindung mit einem
erhöhten Diskontierungssatz hat dazu geführt, dass der Barwert der zahlungsmittelgenerierenden
Einheit 300 mm und deren Buchwert nahe beieinander liegen. Die Diskontierung erfolgte
mit 11,6 Prozent vor Steuern. Ein um 0,1 Prozentpunkte höherer Diskontierungssatz
oder ein um 1 Prozent niedrigeres EBITDA bis zum Ende der Restnutzungsdauer hätte
c.p. eine Wertminderung zur Folge. Die im August 2025 beginnende Abschreibung der
wesentlichen Teile der neuen Fabrik in Singapur verringert das Risiko einer außerplanmäßigen
Wertminderung. Die Entwicklung der Ertragslage liegt unter der ursprünglichen Erwartung, was neben
der Nachfrageschwäche auch auf die Wechselkursentwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar
zurückzuführen ist. Sollte sich diese Entwicklung verschärfen, könnte dies negative
Auswirkungen auf die Einhaltung vertraglich vereinbarter Finanzkennzahlen, die ein
bestimmtes Verhältnis von Nettofinanzschulden zu EBITDA nicht übersteigen darf, bedeuten.
Bei einem Verstoß gegen diese Kennzahlen könnten die zugrunde liegenden Darlehen mit
einem Buchwert von EUR 754,2 Mio. (Vorjahr: EUR 717,3 Mio.) grundsätzlich fällig gestellt
werden. Hiervon geht die Gesellschaft aktuell nicht aus. Es wurden bereits Maßnahmen
getroffen, die die Einhaltung der genannten Finanzkennzahlen für den nächsten relevanten
Zeitraum bis zum 31. Dezember 2025 sicherstellen sollen. Darüber hinaus könnte das
Unternehmen weitere Maßnahmen ergreifen, unter anderem eine Ausweitung der Working
Capital Finanzierung oder die Reduzierung von selektiven Investitionen. Siltronic
überwacht die Einhaltung der Kennzahlen im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagementsystems.
Zur frühzeitigen Identifikation potenzieller Risiken werden Szenarioanalysen bzw.
Stresstests durchgeführt. SegmentberichterstattungDer Konzern hat ein Segment. Dieses umfasst die Entwicklung, Produktion und den Verkauf
von Wafern für die Halbleiterindustrie, die eine große Bandbreite von Eigenschaften
haben, um vielen unterschiedlichen Produktspezifikationen zu entsprechen. Dadurch
kann Siltronic die Forderungen der Kunden nach sehr präzisen technischen Spezifikationen
erfüllen, die bei der Herstellung von Halbleiterbauteilen einschlägig sind. Da in
der Waferindustrie die Allokation der Betriebsmittel aus der Bandbreite der von den
Kunden nachgefragten technischen Spezifikationen abgeleitet wird, ist der Konzern
in nur einem Segment tätig. Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Umsatzerlöse nach geografischen Regionen:
Angaben zum beizulegenden ZeitwertDer beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der in einem geordneten
Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag für den Verkauf eines
Vermögenswertes eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde. Die nachfolgende Tabelle stellt die Buch- und beizulegenden Zeitwerte der finanziellen
Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns dar.
1)
AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet Die in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte
und Verbindlichkeiten wurden den drei Kategorien gemäß der IFRS 13-Bewertungshierarchie
des beizulegenden Zeitwerts (Fair-Value-Hierarchie) zugeordnet. Die Zuordnung gibt
Auskunft darüber, welche der ausgewiesenen Zeitwerte über Transaktionen am Markt zustande
gekommen sind und in welchem Umfang die Bewertung wegen fehlender Markttransaktionen
anhand von Modellen erfolgt. Hinsichtlich der Definition der Fair-Value-Hierarchiestufen
und der zugeordneten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten
sowie deren Bewertung wird auf den Konzernabschluss 2024 verwiesen. Die folgende Tabelle
zeigt die Einordnung in die Fair-Value-Hierarchie für finanzielle Vermögenswerte und
finanzielle Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert in der Bilanz bewertet werden: Fair-Value-Hierarchie
Die Marktwertermittlung in Stufe I erfolgt auf Basis notierter, unangepasster Preise
auf aktiven Märkten für diese oder identische Vermögenswerte und Schulden. Für alle
Wertpapiere der Gesellschaft liegen notierte Preise an einem aktiven Markt vor. Alle
Wertpapiere sind der Stufe I zuzuordnen. Die in Stufe II eingestuften Finanzinstrumente werden mittels Bewertungsverfahren
auf Basis von Parametern, die entweder direkt oder indirekt von beobachtbaren Marktdaten
abgeleitet werden, bewertet. Hierzu zählen prinzipiell derivative Finanzinstrumente,
innerhalb und außerhalb von Sicherungsbeziehungen. In Stufe III erfolgt die Marktwertermittlung auf der Basis von Parametern, für die
keine beobachtbaren Marktdaten zur Verfügung stehen. Siltronic kontrolliert jährlich, ob die Finanzinstrumente ordnungsmäßig den Hierarchiestufen
zugeordnet sind. Im Vergleich zum letzten Konzernjahresabschluss lagen keine Änderungen
bei den Bewertungsmethoden vor und es ergaben sich keine nicht wiederkehrenden Fair-Value-Bewertungen.
Auch traten keine Umgliederungen bei den Hierarchiestufen auf. Den erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen liegt ein Factoring-Programm mit bilanziellem Abgang zugrunde. Es werden
alle mit dem Eigentum an dem finanziellen Vermögenswert verbundenen Chancen und Risiken
an die Finanzdienstleister übertragen, insbesondere das Kreditrisiko. Für zum Stichtag
nicht übertragene Forderungen des Portfolios ist beabsichtigt, diese bis zur endfälligen
Zahlung zu halten und die vertraglichen Zahlungsströme zu vereinnahmen. Im ersten
Halbjahr 2025 wurden auf diese Weise Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im
Volumen von EUR 53,9 Mio. (Vorjahr EUR 46,1 Mio.) übertragen. Der Zeitwert der verkauften
Forderungen entspricht aufgrund der kurzen Laufzeit in etwa dem Buchwert der Forderungen
vor der Übertragung. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenDie Ausweispflichten nach IAS 24 betreffen Geschäftsvorfälle (a) mit dem Minderheitsgesellschafter
Wacker Chemie AG und dessen beherrschendem Gesellschafter Dr. Alexander Wacker Familiengesellschaft
mbH (hält mehr als 50 Prozent der Stimmrechte an der Wacker Chemie AG), (b) der Pensionskasse
und (c) mit den Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft. Die folgenden Beträge sind in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten und resultieren
aus Geschäftsvorfällen mit der Wacker Chemie AG:
Die folgende Tabelle betrifft Geschäftsvorfälle mit der Wacker Chemie AG, die in der
Bilanz enthalten sind:
Die Vorräte und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen weit überwiegend
Rohstofflieferungen. Die sonstigen Vermögenswerte beziehen sich auf geleistete Anzahlungen. ErtragsteuernDie Berechnung von effektiven Ertragsteuern erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34.
Aktive latente Steuern wurden auf temporäre Differenzen aktiviert, soweit diese zu
wahrscheinlich realisierbaren Steuervorteilen innerhalb des Zeitraums der Mittelfristplanung
führen. Der Bundesrat stimmte am 11. Juli 2025 dem Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm
zu, in dem unter anderem die schrittweise Absenkung des Körperschaftsteuersatzes geregelt
ist. Die Absenkung ab dem Jahr 2028 wird bei der Bewertung der latenten Steuern zum
nächsten Bilanzstichtag zu einer Minderung des nicht bilanzierten Überhangs aktiv
latenter Steuern bei der deutschen Gesellschaft in einem nicht wesentlichen Umfang
führen. In den USA wurde zudem am 4. Juli 2025 der "One Big Beautiful Bill Act" verabschiedet.
Im Zuge dessen hat die Gesellschaft in den USA zum einem die Möglichkeit getätigte
Ausgaben in einem nicht unerheblichen Ausmaß zeitlich schneller steuerlich geltend
zu machen und zum anderen die Möglichkeit Investitionen in einem noch größeren Umfang
steuerlich fördern zu lassen. Es wird erwartet, dass sich die Änderungen nicht wesentlich
auf die Steuerpositionen der Gesellschaft auswirken. Fremdwährungsgewinne /-verluste sowie -sicherungsgeschäfteIn der Halbleiterindustrie ist es gängige Praxis Geschäfte in ausländischer Währung,
vor allem US-Dollar, abzuwickeln. Dies betrifft sowohl das operative Geschäft als
auch Investitionen. Die sich hieraus ergebenden Währungsrisiken werden zum Teil abgesichert.
Die realisierten und unrealisierten Effekte werden in den sonstigen betrieblichen
Erträgen und Aufwendungen dargestellt. Im ersten Halbjahr 2025 sind rund EUR 87,9 Mio. Währungsgewinne (H1 2024: EUR 45,2
Mio.) und EUR 93,6 Mio. Währungsverluste (H1 2024: EUR 40,5 Mio.) Teil der sonstigen
betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 90,0 Mio. (H1 2024: EUR 49,2 Mio.) bzw. sonstigen
betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 94,0 Mio. (H1 2024: EUR 42,5 Mio.). FremdwährungsumrechnungDie Jahresabschlüsse ausländischer Konzernunternehmen werden nach dem Konzept der
funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Bei allen ausländischen Konzernunternehmen
ist dies die jeweilige Landeswährung, da diese Unternehmen ihr Geschäft in finanzieller,
wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben. Vermögenswerte
und Schulden werden zum Kurs am Bilanzstichtag, das Eigenkapital zu historischen Kursen
und Aufwendungen sowie Erträge zum Durchschnittskurs des jeweiligen Quartals umgerechnet.
Die sich gegenüber den Stichtagskursen ergebenden Unterschiedsbeträge werden im Eigenkapital
gesondert unter "Übrige Eigenkapitalposten" ausgewiesen. Die folgende Tabelle zeigt die wesentlichen Wechselkurse im Verhältnis zum Euro: Wechselkurse
Wesentliche Ereignisse der Berichtsperiode und Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2025Die bezüglich ihrer Auswirkung, ihrer Natur und ihres Auftretens wesentlichen Ereignisse
der Berichtsperiode werden im Konzernzwischenlagebericht sowie -abschluss beschrieben. Die Kundenqualifikationen im Bezug auf die neue Fabrik in Singapur entwickeln sich
planmäßig und erfolgreich. Die Abschreibung der wesentlichen Teile der neuen Fabrik
beginnt damit wie geplant im August 2025. Aktuelle Steuergesetzänderungen in Deutschland
und den USA werden erwartungsgemäß keine wesentlichen Auswirkungen haben, gleiches
gilt für die derzeitig mit hoher Unsicherheit behafteten Zollsatzregelungen der USA.
Momentan gelten für unsere Produkte Ausnahmeregelungen. Andere wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2025
sind bis zum Aufstellungszeitpunkt dieses Zwischenberichts nicht eingetreten. München, den 25. Juli 2025 Der Vorstand der Siltronic AG
Weitere InformationenVersicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. München, den 25. Juli 2025 Der Vorstand der Siltronic AG
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Siltronic AG, München Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus der Konzernbilanz,
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung,
Konzern-Eigenkapitalentwicklung sowie dem verkürzten Konzernanhang - und den Konzernzwischenlagebericht
der Siltronic AG, München, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2025, die Bestandteile
des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf
der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. München, den 25. Juli 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH
Finanzkalender28. Oktober 2025 Quartalsmitteilung zum 3. Quartal 2025 KontaktVerena Stütze ImpressumHerausgeber Hinweis zum ZwischenberichtDieser Zwischenbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen
gilt die deutsche Fassung. Dieser Zwischenbericht steht elektronisch als PDF zur Verfügung. DisclaimerDieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen
der Unternehmensleitung von Siltronic beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen
dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren,
dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und
Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich
von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen
verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen
Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde
Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie.
Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Siltronic ist weder geplant
noch übernimmt Siltronic die Verpflichtung dafür. Aufgrund von Rundungen ist es möglich,
dass sich einzelne Zahlen in diesem und in anderen Berichten nicht genau zur angegebenen
Summe aufaddieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte
widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Die Inhalte dieses Berichts sprechen Frauen
und Männer gleichermaßen an. Siltronic AGEinsteinstraße 172 |
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