Ad-hoc | 8 April 1997 11:08
Ad hoc-Service: SIMONA AG
Ergebnis ’96
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Ad hoc-Service: SIMONA AG
Ergebnis ’96
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SIMONA mit bestem Ergebnis in 1996
Der Kirner Hersteller von thermoplastischen Kunststoffhalbzeugen
(Platten, Rohre, Profile aus PVC, PE, PP und PVDF) hat 1996 das
bisher beste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielt. Der Gewinn
vor Steuern stieg von 22,4 auf 34,1 Mio DM. Nach Steuern
verbleibt ein Jahresüberschuß von 17,1 (Vorjahr 11,1) Mio DM.
In den vergangenen Jahren durchgeführte Rationalisierungs- und
Umstrukturierungsmaßnahmen haben die Kostenentwicklung günstig
beeinflußt. Erfolgreiche Optimierungsmaßnahmen bei Rezepturen und
im Fertigungsablauf, verbesserter Krankenstand und eine
Strukturveränderung in der Produktpalette zu höherpreisigen
Produkten, unterstützt von verbesserten Währungsparitäten, trugen
zur Ergebnisverbesserung bei.
Der Konzernumsatz erhöhte sich leicht von 281,5 auf 284,3
Millionen DM – bei allerdings stärker gewachsenem Absatz. Der
Zuwachs wurde gänzlich im Ausland erzielt, vor allem der Mittlere
und Ferne Osten brachten positive Aspekte. Der Auslandsanteil am
Gesamtumsatz des Konzerns stieg daher von 51,5 auf 54,0 Prozent.
In den Ländern Westeuropas war das Wachstum 1996 überwiegend
schwächer als im Vorjahr. Die verstärkten Einsparbemühungen der
Öffentlichen Haushalte im Zuge der Vorbereitung auf die
europäische Währungsunion wirkten sich konjunkturdämpfend aus.
Deutlich unter den Erwartungen blieb die Entwicklung in
Deutschland. Selbst in den neuen Bundesländern hat das
Wachstumstempo erheblich nachgelassen. Die Bau- und
Ausrüstungsinvestitionen waren insgesamt rückläufig. Die
schlechtere Beschäftigungssituation im Tiefbau – zurückzuführen
auf die ständig zurückgehende Investitionstätigkeit der
Öffentlichen Hand – wirkt sich für die Produktgruppe Rohr negativ
aus.
Die Produktionsanlagen waren in 1996 entsprechend der
Absatzentwicklung ausgelastet; die produzierte Menge lag um 5 %
über der des Vorjahres.
Größte Einzelinvestition bei einer leicht gestiegenen
Gesamtinvestition von 21,6 Mio DM war das neue Zentrallager für
Rohrformteile mit 4,3 Millionen DM. Bei den übrigen Investitionen
standen die Modernisierung der Fertigungsprozesse und damit
verbundene Kostenreduzierungen im Vordergrund.
Durch die 1996 gegründete SIMONA FAR EAST LIMITED in Hong Kong,
an der die AG mit 51 % beteiligt ist, verspricht sich die
Gesellschaft einen verbesserten Zugang zu den Wachstumsmärkten
dieser Region, speziell in der Volksrepublik China.
Die Möglichkeiten des Jahres 1997 sieht das Unternehmen gedämpft
optimistisch. Man hofft, die negativen Einflüsse durch die
verhaltene Konjunkturentwicklung in wichtigen Industrieländern
und durch die reduzierte Nachfrage der Öffentlichen Hand mit
positiven Entwicklungen auf anderen Gebieten zumindest
kompensieren zu können.
Die breite Branchenstruktur der Kunden und die
internationale Ausrichtung des Geschäfts sind dabei
hilfreich.
Beim Ergebnis wird angestrebt, zumindest wieder die
guten Werte des Geschäftsjahres 1995 zu erreichen.
Die Hauptversammlung der SIMONA AG wird am 27. Juni
zum 140jährigen Bestehen des Unternehmens erstmals in
Kirn stattfinden.
Kirn, 8. April 1997
Ende der Mitteilung