![]() SIMONA AktiengesellschaftKirn an der NaheKonzernzwischenbericht 30.06.2017Konzernzwischenbericht für das erste Halbjahr 2017
SIMONA AGKonzernlagebericht für das erste Halbjahr 20/71. WIRTSCHAFTSBERICHT1.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft zeigt sich zur Jahresmitte in robuster Verfassung. Das Wachstum
hat sich im ersten Quartal 2017 vor allem aufgrund geringer Zuwachsraten der Produktion
in den USA etwas abgeschwächt. Der Aufschwung ist jedoch breit gefächert und zeigt
sich vor allem im Welthandel, der in den ersten Monaten des Jahres weiter zulegen
konnte. Die wirtschaftliche Stimmung in den etablierten Volkswirtschaften ist gut.
Hier hat die Dynamik bei den für das Geschäft von SIMONA wichtigen Ausrüstungsinvestitionen
zugenommen, zu Lasten des privaten Konsums. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal
des Vorjahres nahm das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2017 im Euroraum um
1,9 Prozent zu. Vor allem Deutschland (+1,7 Prozent), Spanien (+3,0 Prozent) und auch
Portugal (+2,8 Prozent) haben zu der positiven Entwicklung beigetragen. Das Wachstum
in den USA hat sich gegenüber dem Vorquartal leicht abgeschwächt (+0,3 Prozent), gegenüber
dem Vorjahresquartal ist die US-Wirtschaft um 2,0 Prozent gewachsen. Aufgrund einer
expansiv ausgerichteten Wirtschaftspolitik ist das BIP in China im ersten Quartal
wieder etwas stärker, um 6,9 Prozent, gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland hat in den ersten 5 Monaten
des Jahres eine positive Entwicklung gezeigt. Die Umsatzerlöse sind nach Berechnungen
des Branchenverbands GKV um 4,9 Prozent auf 26,3 Mrd. EUR gestiegen. Die Inlandsumsätze
konnten um 3,7 Prozent und die Auslandsumsätze um 6,8 Prozent zulegen. Hersteller
von Platten, Folien und Profilen erzielten ein Umsatzwachstum von 5,9 Prozent. Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland konnte laut Angaben des Branchenverbands
VCI ein erfreuliches erstes Quartal 2017 verbuchen. Die Produktion erhöhte sich in
den ersten drei Monaten um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum
starken ersten Quartal 2016 verbesserte sich die Produktion um 1,1 Prozent. Die Kapazitätsauslastung
der Branche stieg auf 87,7 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal verbesserte sich der
Umsatz um 3,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Anstieg 3,8 Prozent. Sowohl
das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft entwickelten sich positiv. Die Produktion
im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland konnte laut Angaben des Branchenverbands
VDMA um 4,5 Prozent zulegen. Die Auslastung der Produktionskapazitäten stieg im April
auf 85,6 Prozent. In der deutschen Bauwirtschaft hat sich der Aufschwung fortgesetzt.
Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mitteilte, lagen die Umsätze in den
ersten vier Monaten um 8,9 Prozent über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. 1.2 GeschäftsverlaufDie Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr war dynamisch. Der Konzernumsatz liegt erstmals
über 200 Mio. EUR in einem Halbjahr, vor allem aufgrund eines signifikanten Wachstums
im Bereich Halbzeuge sowie einer starken Entwicklung in den USA und in Asien. Der Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten 2017 Umsatzerlöse von insgesamt 200,3
Mio. EUR. Das sind 6,7 Prozent mehr als in der ersten Jahreshälfte 2016 (187,7 Mio.
EUR). Im zweiten Quartal 2017 hat sich das Wachstum verlangsamt. Es konnten Umsatzerlöse
in Höhe von 101,3 Mio. EUR erwirtschaftet werden was einer Steigerung von 2,6 Prozent
gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht (98,7 Mio. EUR). EuropaDie Umsatzerlöse in der Region "Europa" sind um 2,3 Prozent auf 136,7 Mio. EUR gestiegen
(Vorjahr 133,6 Mio. EUR). Der Anteil am Konzernumsatz dieser Region beträgt 68,3 Prozent
(Vorjahr 71,2 Prozent). Die Umsatzerlöse in Deutschland sind um 3,3 Prozent auf 53,1
Mio. EUR (Vorjahr 51,4 Mio. EUR) gestiegen. AmerikaDie Umsatzerlöse der Region "Amerika" haben im ersten Halbjahr 2017 um 9,2 Prozent
zugelegt. Der Umsatz belief sich auf 49,9 Mio. EUR (Vorjahr 45,7 Mio. EUR). Der Anteil
der Region am Konzernumsatz hat sich auf 24,9 Prozent weiter erhöht (Vorjahr 24,3
Prozent). Asien und PazifikIn der Region "Asien und Pazifik" wurden Umsatzerlöse in Höhe von 13,7 Mio. EUR erzielt
(Vorjahr 8,4 Mio. EUR). Damit konnte ein signifikantes Umsatzwachstum von 62,4 Prozent
erreicht werden. Der Anteil der Region am Konzernumsatz hat sich damit von 4,5 Prozent
im Vorjahr auf 6,8 Prozent erhöht. Insgesamt wurden im Produktbereich Halbzeuge und Fertigteile Umsatzerlöse von 161,1
Mio. EUR (Vorjahr 148,6 Mio. EUR) generiert. Das entspricht einer Steigerung von 8,4
Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Produktbereich Rohre und Formteile stagnierten die Umsätze bei 39,2 Mio. EUR Vorjahr
(39,1 Mio. EUR). 1.3 ErtragslageErgebnisDas operative Ergebnis (EBIT) im Konzern beträgt im ersten Halbjahr 13,2 Mio. EUR
(Vorjahr 16,4 Mio. EUR). Die EBIT-Marge sank damit von 8,7 Prozent im Vorjahr auf
6,6 Prozent. Das EBITDA hat sich von 23,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 20,3 Mio. EUR reduziert.
Die EBITDA-Marge beträgt 10,1 Prozent nach 12,4 Prozent im Vorjahr. Der ROCE im Konzern liegt mit 4,9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 6,1 Prozent. Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2017 war vor allem geprägt von einem weiterhin
guten Ergebnis in den USA, einem negativen Währungsergebnis in Höhe von -3,9 Mio.
EUR (Vorjahr negatives Währungsergebnis von -1,9 Mio. EUR) und zu Jahresbeginn stark
gestiegenen Rohstoffpreisen. Der Materialaufwand ist um 6,0 Prozent auf 112,6 Mio. EUR angestiegen. Nach einer
Verteuerung der Rohstoffe in den ersten fünf Monaten, haben die Rohstoffpreise ab
Juni wieder etwas nachgegeben. Die Kosten für Energie in Deutschland blieben in der
SIMONA AG mit 5,5 Mio. EUR stabil auf dem Vorjahresniveau (5,4 Mio. EUR). Der Personalaufwand ist von 36,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 39,0 Mio. EUR um 7,4 Prozent
gestiegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betragen 7,1 Mio.
EUR (Vorjahr 6,8 Mio. EUR). Die Sonstigen Aufwendungen haben um 5,3 Mio. EUR auf 36,6 Mio. EUR zugenommen. Die
Vertriebskosten haben sich analog der Umsatzsteigerung erhöht. Zudem ist angesichts
der Kursentwicklung des US-Dollars der Aufwand aus Währungsverlusten deutlich gestiegen. Die Verkaufsgesellschaften in Europa haben im Berichtszeitraum positive operative
Resultate erwirtschaftet. Während die Ergebnisse der Töchter in Frankreich, Italien
und Russland unter Vorjahr liegen, haben Spanien, United Kingdom und Polen im Vorjahresvergleich
bessere Ergebnisse erwirtschaftet. Das Werk in Tschechien verbuchte im ersten Halbjahr ein leicht negatives Ergebnis.
Die amerikanischen Gesellschaften verzeichneten im Vorjahresvergleich insgesamt ein
leicht rückläufiges Ergebnis. Aufgrund der erfreulichen Geschäftsentwicklung erzielte
die Produktionsgesellschaft in Asien im ersten Halbjahr erstmals ein positives Ergebnis. 1.4 VermögenslageDie Bilanzsumme zum 30.06.2017 ist um 2,3 Mio. EUR auf 365,3 Mio. EUR im Vergleich
zum 31.12.2016 leicht gestiegen. Bilanzentwicklung VermögenswerteDie Immateriellen Vermögenswerte betragen 30,9 Mio. EUR (31.12.2016: 33,9 Mio. EUR)
und beinhalten im Wesentlichen die Firmenwerte aus den US-Akquisitionen. Der Rückgang
resultiert vor allem aus der Kursentwicklung des US-Dollars. Die Sachanlagen werden mit 116,5 Mio. EUR (31.12.2016: 116,7 Mio. EUR) aktiviert.
Die Investitionen in Sachanlagen betragen im Konzern 7,0 Mio. EUR. Die Abschreibungen
auf Sachanlagen belaufen sich auf 6,3 Mio. EUR. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (28,6 Mio. EUR) sowie die Fertigen
und Unfertigen Erzeugnisse und Waren (47,7 Mio. EUR) haben sich vor allem durch Bestandsaufbau
zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Jahresende 2016 entsprechend erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um 11,2 Mio.
EUR auf 63,4 Mio. EUR im Vergleich zum Jahresende 2016 gestiegen. Die Sonstigen Vermögenswerte und Ertragssteuerforderungen haben sich von 3,4 Mio.
EUR per Jahresende 2016 auf 5,4 Mio. erhöht. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betragen zum Bilanzstichtag 61,5
Mio. EUR (31.12.2016: 74,8 Mio. EUR). Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte sind mit 3,5 Mio. EUR aktiviert und
betreffen Sachanlagen im Segment Amerika. Bilanzentwicklung Eigenkapital und Schulden Die Passivseite ist gekennzeichnet durch
einen Rückgang des langfristigen Fremdkapitals und ein höheres kurzfristiges Fremdkapital
sowie eine leichte Steigerung des Eigenkapitals. Das Konzerneigenkapital ist zum Bilanzstichtag auf 194,8 Mio. EUR angestiegen (31.12.2016:
192,0 Mio. EUR). Darin eingeflossen sind hauptsächlich ein Periodenergebnis in Höhe
von 7,8 Mio. EUR, negative Effekte aus der Währungsumrechnung von 4.4 Mio. EUR sowie
die Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2016 über 7,2 Mio. EUR. Die Neubewertung
der Pensionsrückstellungen zum 30.06.2017 hat das Konzerneigenkapital um insgesamt
7,1 Mio. EUR erhöht. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag wie zum
Jahresende 2016 unverändert 53 Prozent. Die Schulden aus Lieferungen und Leistungen betragen 20,6 Mio. EUR und sind im Vergleich
zum Jahresende 2016 geschäftsbedingt um 5,5 Mio. EUR angestiegen. Die lang- und kurzfristigen Rückstellungen für Pensionen werden mit 95,5 Mio. EUR
(31.12.2016: 103,3 Mio. EUR) passiviert und sind insbesondere aufgrund der Neubewertung
im Rahmen des leicht erhöhten IFRS-Abzinsungssatzes (30.06.2017: 1,9 Prozent, 31.12.2016:
1,8 Prozent) zurückgegangen. Die lang- und kurzfristigen sonstigen Rückstellungen entsprechen mit 4,3 Mio. EUR
dem Wert zum Ende des Geschäftsjahres 2016. Die lang- und kurzfristigen Schulden liegen mit insgesamt 170,5 Mio. EUR nahezu auf
dem Niveau zum Jahresende 2016. InvestitionenDie Investitionen in Sachanlagen im Konzern betragen im Berichtszeitraum 7,0 Mio.
EUR (Vorjahr 6,5 Mio. EUR). Es handelt sich im Wesentlichen um Anlageninvestitionen
im Segment Europa und Amerika. Insgesamt wurden im Konzern Netto-Investitionen in
Sachanlagen in Höhe von 0,6 Mio. EUR (Vorjahr 0,4 Mio. EUR) getätigt. 1.5 FinanzlageDer Konzern verfügt zum Bilanzstichtag über nicht in Anspruch genommene Kreditlinien
in Höhe von insgesamt 18,7 Mio. EUR bei in- und ausländischen Bankinstituten. CashflowIm ersten Halbjahr beträgt der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Brutto-Cashflow)
4,3 Mio. EUR (Vorjahr 11,4 Mio. EUR). Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit
beläuft sich auf -8,4 Mio. EUR (Vorjahr -4,6 Mio. EUR). Der Mittelabfluss aus der
Finanzierungstätigkeit beträgt -9,1 Mio. EUR (Vorjahr -4,9 Mio. EUR) und beinhaltet
im Wesentlichen die Ausschüttung der Dividende für das Geschäftsjahr 2016. Liquide MittelDie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente haben sich um 13,2 Mio. EUR im Vergleich
zum 31.12.2016 verringert und bestehen größtenteils aus kurzfristigen Bankguthaben
in Höhe von 61,5 Mio. EUR (31.12.2016: 74,8 Mio. EUR). Die Entwicklung ist in der
Kapitalflussrechnung im Anhang dargestellt. FinanzergebnisAus den Finanzerträgen (einschließlich Beteiligungserträgen) in Höhe von 0,2 Mio.
EUR und den Finanzaufwendungen in Höhe von 0,9 Mio. EUR ergibt sich im ersten Halbjahr
2017 insgesamt ein Finanzergebnis (einschließlich Beteiligungserträgen) von -0,7 Mio.
EUR (Vorjahr -0,3 Mio. EUR). 1.6 Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenMitarbeitendeIm SIMONA Konzern hat sich die Beschäftigtenzahl seit Jahresbeginn um 4 auf 1.292
(31.12.2016: 1.288) erhöht. Die Beschäftigtenzahl der SIMONA AG hat sich um 23 auf
766 reduziert (31.12.2016: 789). 2. NACHTRAGSBERICHTNach Ablauf des ersten Halbjahres 2017 bis zur Erstellung des Konzernzwischenberichtes
sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Lage des SIMONA Konzerns eingetreten. 3. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT3.1 ChancenberichtDie weltweite Nachfrage nach Kunststoffen wird einer Studie von "Grand View Research"
in den nächsten Jahren um durchschnittlich 5,3 Prozent jährlich steigen und in 2020
ca. 335 Mio. Tonnen erreichen. Die Asien-Pazifik-Region ist weiterhin der Treiber
dieser Entwicklung. Ausschlaggebend dafür sind die steigenden Bau- und Infrastrukturinvestitionen
in Asien sowie das Wachstum des Individualverkehrs. Die Studie bescheinigt Nordamerika
und Europa eine relativ hohe Marktsättigung, in der Wachstum nur über neue Technologien
und Anwendungen möglich ist. Für Nordamerika wird ein durchschnittliches jährliches
Wachstum von 4,3 Prozent bis 2020 vorhergesagt. Das Marktforschungsinstitut Ceresana
erwartet für den europäischen Kunststoff-Markt bis zum Jahr 2022 ein durchschnittliches
Umsatzwachstum von 2,9 Prozent pro Jahr. Die Strategie von SIMONA folgt diesen globalen Trends. In Europa sollen die Innovationskraft
unter anderem mit Hochleistungskunststoffen weiter gestärkt sowie neue Marktsegmente
in Bau, Mobilität und Agrar erschlossen werden. Hier sieht SIMONA -auch aufgrund der
erweiterten Fertigungsmöglichkeiten durch das neue Technologiezentrum - gute Chancen,
den Umsatz mit neuen Produkten und Anwendungen steigern zu können. Im Kernsegment
"Industrie" will SIMONA seine Marktstellung in Europa behaupten und ausbauen. In der
Region Amerika sieht SIMONA gute Chancen, das Industriegeschäft weiter auszubauen.
Das wachsende Aufkommen an Passagieren und der damit einhergehende Investitionsbedarf
an Flugzeugen verspricht weiterhin gute Chancen für die Tochtergesellschaft Boltaron
Inc. In der Region Asien-Pazifik sieht SIMONA durch den Ausbau der Vertriebsaktivitäten
gute Möglichkeiten, von den steigenden Infrastrukturinvestitionen zu profitieren. 3.2 RisikoberichtDas Risikomanagementsystem von SIMONA steuert auf Basis einer Riskmap die wesentlichen
Risiken des Konzerns. Die Steuerung der Chancen und Risiken zielt auf die beiden Dimensionen
Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit ab. Als wesentliche Einzelrisiken werden
alle mittelschweren Risiken mit einem Erwartungswert von über 5,0 Mio. EUR bezogen
auf den Mittelfristzeitraum angesehen. Der Erwartungswert ergibt sich als Produkt
aus der Auswirkung und der Eintrittswahrscheinlichkeit und dient ausschließlich der
Priorisierung sowie Fokussierung der Risikoberichterstattung auf wesentliche Themen.
Eine Eintrittswahrscheinlichkeit von über 50 Prozent wird als hoch und von unter 50
Prozent als gering eingestuft. SIMONA betrachtet folgende Einzelrisiken als wesentlich:
Marktumfeld- und BranchenrisikenSie betreffen vor allem die konjunkturelle Entwicklung der Abnehmerbranchen von SIMONA,
Währungs- und Rohstoffpreisvolatilitäten, politische Konflikte sowie die Verfügbarkeit
von Rohstoffen. Branchenspezifische Risiken betreffen insbesondere die Substitution
von Kunststoff durch andere Materialien, Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, die Veränderung
von Absatzmärkten, den Verlust von Schlüsselkunden und geänderte Kundenanforderungen.
Als Maßnahmen zur Risikobegrenzung dienen hierbei ein diversifiziertes Produktsortiment,
eine intensive Marktbeobachtung und ein strukturiertes Beschaffungsmanagement. Der
Ausbau der Produktion in den USA durch die Unternehmenszukäufe sowie die Werke in
China und Tschechien tragen dazu bei, die Flexibilität zu erhöhen und die Kundenanforderungen
standortnah und kundengerecht zu erfüllen. Die geopolitischen Risiken sind weiter virulent und nehmen tendenziell zu. Im Segment
Europa bestimmen die Flüchtlingskrise und die weiter ungelöste Finanzkrise die Umfeld-
und Branchenrisiken. Im Segment Amerika determinieren der Ölpreis, die Entwicklung
des Dollarkurses sowie die Unsicherheit über die künftige politische Ausrichtung der
USA das wirtschaftliche Umfeld. Hier besteht das Risiko einer durch die vorgenannten
Faktoren verursachten weiter abnehmenden Investitionstätigkeit der Industrie, die
unser Geschäft negativ beeinflussen kann. Im Segment Asien-Pazifik wird die konjunkturelle
Entwicklung in China im Industriesektor für die Risikoentwicklung bestimmend sein. Im Bereich Änderung von Absatzmärkten wird mit einem mittelfristigen Erwartungswert
von etwa 5,0 - 10,0 Mio. EUR Umsatzrückgang bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit
von aktuell deutlich unter 50 Prozent gerechnet. Insgesamt wird die Eintrittswahrscheinlichkeit
von Schäden aus branchenspezifischen Risiken derzeit als gering erachtet. Unternehmensstrategische RisikenSie umfassen insbesondere die Gefahr von Fehleinschätzungen der künftigen Marktentwicklung.
Maßnahmen zur Risikovermeidung sind hauptsächlich intensive Beobachtung von Markt
und Wettbewerb, regelmäßige Strategiegespräche mit Key Accounts und intern zwischen
der Unternehmensführung und der Vertriebsorganisation. Die Eintrittswahrscheinlichkeit
von Schäden aus unternehmensstrategischen Risiken wird derzeit als nicht wesentlich
eingeschätzt. Finanzwirtschaftliche RisikenDiese betreffen vor allem Währungsrisiken, Forderungsausfallrisiken einschließlich
Risiken aus Insolvenzanfechtung, Produkthaftungsrisiken, Zinsänderungsrisiken und
Risiken durch die betriebliche Altersversorgung. Ziel des Finanzrisikomanagements ist es, die Risiken durch die laufenden operativen
und finanzorientierten Transaktionen zu begrenzen. Risikoabhängig wird angestrebt,
Einzelrisiken durch derivative Finanzinstrumente und nicht derivative Sicherungsinstrumente
zu begrenzen. Durch die Unternehmensakquisitionen und den Ausbau der Produktion im US-amerikanischen
Markt konnte die Abhängigkeit vom Euro im Konzern erheblich reduziert werden. Gleichzeitig
ist damit allerdings das Währungsrisiko im USD für SIMONA angestiegen und wird mittelfristig
auf 2,0 - 4,0 Mio. EUR Ergebnisbe- bzw. -entlastung bei einer Eintrittswahrscheinlichkeit
von über 50 Prozent eingeschätzt. Das Risiko für Forderungsausfälle ist vor allem im osteuropäischen Markt weiterhin
hoch. Intensive Bonitätsprüfungen und die laufende Bonitätsüberwachung beschränken
dabei das Gesamtrisiko als auch die Einzelrisiken. Für Geschäfte mit Russland gilt
eine gesonderte Richtlinie, die Risiken für den Abschluss von Geschäften limitiert.
Ausfallrisiken einzelner Kunden werden durch Kreditversicherungen und durch Liefersperren
bei Zahlungsüberfälligkeit begrenzt. Zudem sind die Risiken aus Insolvenzanfechtung
gestiegen. Der Lagerbestand wird turnusmäßig überprüft und für einzelne ungängige
Produkte werden regelmäßig Wertberichtigungen vorgenommen. Die Zinsänderungsrisiken werden aktuell als gering eingeschätzt. Die Verzinsung der
KfW-Fördermittel erfolgt mit festen Zinssätzen. Die auf Basis des EONIA (Euro Over
Night Index Average) variabel verzinste Kontokorrentkreditlinie der SIMONA AG wird
aktuell nicht in Anspruch genommen. Insbesondere die Risiken aus der betrieblichen Altersvorsorge werden als wesentlich
und mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit eingeschätzt. Die langfristig schwer kalkulierbaren
Risiken wie die zukünftige Entgelt- und Rentenentwicklung sowie das Langlebigkeitsrisiko
werden als wesentliche Risiken eingestuft. Des Weiteren zählen dazu Risiken bzw. die
schwer vorhersagbare Belastung der Liquidität und des Eigenkapitals, Risiken der Vermögensanlage
bzw. der Volatilität des Planvermögens sowie schwankende Kostenbelastungen durch die
Beiträge an den Pensionssicherungsverein. Die Volatilität des Planvermögens wird auf
3 bis 10 Mio. EUR geschätzt und ergibt sich im Wesentlichen aus der Kursentwicklung
der Aktien an der SIMONA AG in den letzten drei Jahren. Beschaffungs- und EinkaufsrisikenDiese betreffen insbesondere die Rohstoffpreisentwicklung sowie mögliche Ausfälle
von Lieferanten. Die Preisentwicklung der von uns eingesetzten Rohstoffe hat sich
vom Rohölpreis entkoppelt und wird auf der Angebotsseite im Wesentlichen von der Verfügbarkeit
der unmittelbaren Vor- und Endprodukte bestimmt. Im ersten Halbjahr 2017 waren keine
größeren Rohstoffengpässe zu verzeichnen. Wichtige Additive, die für die Herstellung
von PVC benötigt werden, haben sich deutlich verteuert. Zudem ist bei einzelnen Additiven,
wie beispielsweise bei Titandioxid die Verfügbarkeit angespannt. Mittel- und langfristig
gehen wir weiterhin von einem strukturellen Aufwärtstrend der Rohstoffpreise aus. Sonstige Risiken betreffen informationstechnologische Risiken. Diese umfassen insbesondere
den Ausfall der IT-Infrastruktur, Datenverlust und Angriffe auf die IT-Systeme verbunden
mit Betriebsspionage. Den informationstechnologischen Risiken begegnet SIMONA durch
eine firmeneigene IT-Abteilung, deren Aufgabe die permanente Kontrolle, Wartung und
Weiterentwicklung sowie der Schutz der IT-Systeme ist. Zudem erfolgen regelmäßige
Investitionen in Hard- und Software, der Einsatz von Virenscannern und Firewallsystemen
sowie Zugriffskontrollen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit vor allem durch externe
Angriffe auf die IT-Systeme wird als sehr hoch eingeschätzt. Die Gesamt-Risikosituation des Konzerns ist nach unserer Einschätzung zum Ende des
ersten Halbjahres 2017 gegenüber dem Jahresende 2016 im Wesentlichen unverändert.
Bestandsgefährdende Risiken für den SIMONA Konzern und die SIMONA AG sind derzeit
nicht erkennbar. 4. PROGNOSEBERICHTGesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft wird 2017 nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds wieder
stärker zulegen und um 3,5 Prozent (2016: 3,1 Prozent) wachsen. Die konjunkturellen
Rahmenbedingungen in den meisten etablierten Volkswirtschaften sind positiv, eine
Ausnahme bildet UK. Die Wirtschaft in den Schwellenländern Asiens wird sich dynamisch
entwickeln. Der Welthandel wird nach dieser Prognose kräftig um 3,8 Prozent (2016:
2,2 Prozent) zulegen. Branchenspezifische RahmenbedingungenDie Umsatzerwartung der Unternehmen der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland
zeugt laut Einschätzung des Branchenverbands GKV von Zuversicht. Trotz eines Rekordjahres
2016 bei Umsatz und Beschäftigung rechnen 57 Prozent der befragten Unternehmen mit
steigenden Umsätzen. Auch die Erwartungen an die Gewinnentwicklung sind überwiegend
positiv. 38 Prozent rechnen mit steigenden und 45 Prozent mit gleichbleibenden Gewinnen.
Die Exporte sollen nach der Erwartungshaltung der Mehrzahl der befragten Unternehmen
weiter steigen. Belastend wirken hohe Energiekosten durch die EEG-Umlage, politische
Unsicherheiten in Europa sowie zunehmend der Fachkräftemangel. Künftige EntwicklungDer SIMONA Konzern konnte das positive wirtschaftliche Umfeld des ersten Halbjahres
zu einer weiteren Umsatzsteigerung nutzen. Die Umsatzprognose von 370 - 380 Mio. EUR
wird bestätigt und kann bei unverändert guter Entwicklung voraussichtlich am oberen
Ende erreicht werden. Aufgrund der verhaltenen Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal
2017 geht SIMONA davon aus, die Ergebnisprognose von 25 - 30 Mio. EUR am unteren Ende
zu erreichen. Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDer vorliegende Konzernzwischenlagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die
auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstandes der SIMONA
AG sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten
Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen
und Ergebnisse zu verstehen. Vielmehr sind die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse
von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Sie beinhalten verschiedene Risiken und
Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich künftig möglicherweise als nicht
zutreffend erweisen könnten. Die SIMONA AG übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem
Bericht gemachten zukunftsbezogenen Aussagen anzupassen bzw. zu aktualisieren. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des SIMONA
Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Kirn, im Juli 2017 SIMONA Aktiengesellschaft Der Vorstand Wolfgang Moyses Dirk Möller Fredy Hiltmann KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017scroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECNNUNG DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017scroll
KONZERNBILANZ DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017VERMÖGENSWERTEscroll
EIGENKAPITAL UND SCHULDENscroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECNNUNG DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017scroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017scroll
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ANNANG ZUM VERKÜRZTEN KONZERNZWISCNENABSCNLUSS DER SIMONA AG FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017[1] INFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMENDie SIMONA AG ist eine in Deutschland gegründete Aktiengesellschaft mit Sitz in 55606
Kirn, Teichweg 16, Deutschland, deren Aktien öffentlich im General Standard der Frankfurter
und der Berliner Wertpapierbörse gehandelt werden. Die Gesellschaft ist eingetragen
in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Kreuznach (HRB 1390). Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss (Konzernzwischenabschluss) für
das erste Halbjahr 2017 wurde am 20. Juli 2017 durch Beschluss des Vorstandes zur
Veröffentlichung freigegeben. [2] GRUNDLAGEN UND METHODEN DES KONZERNABSCHLUSSESDer Konzernzwischenabschluss für das erste Halbjahr 2017 wurde in Übereinstimmung
mit den Vorschriften des IAS 34 "Interim Financial Reporting" und in Anwendung des
§ 315a Abs. 1 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt
und stimmt mit diesen überein. Der Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Berichtsperiode umfasst
den Zeitraum vom 01. Januar 2017 bis 30. Juni 2017. Als Ausgangsbasis für den Konzernzwischenabschluss
dient der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016, auf den für weitere Informationen
verwiesen wird. Wesentliche Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses wurden die im Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2016 zugrunde gelegten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fortgeführt. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 um eine Tochtergesellschaft
erweitert. Die neu gegründete SIMONA ASIA PACIFIC PTE. LTD., Singapur wird per 30.
Juni 2017 voll konsolidiert. Neben dem Mutterunternehmen wurden zum 30. Juni 2017
insgesamt 21 in- und ausländische Gesellschaften in den Konzernzwischenabschluss einbezogen. [3] SAISONEINFLÜSSE AUF DIE GESCHÄFTSTÄTIGKEITAufgrund der saisonalen Einflüsse werden in allen Geschäftssegmenten im zweiten Halbjahr
in der Regel niedrigere Umsatzerlöse und niedrigere Betriebsergebnisse als im ersten
Halbjahr erwartet. Die niedrigeren Umsatzerlöse sind im Wesentlichen auf die sinkende
Nachfrage in den Haupturlaubsmonaten (Juli und August) sowie auf reduzierte Lagerbestände
bei den Kunden zum Jahresende (Dezember) zurückzuführen. [4] SEGMENTBERICHTERSTATTUNGFür Zwecke der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach geografischen Regionen organisiert
und verfügt über die folgenden drei berichtspflichtigen Geschäftssegmente:
Alle drei Segmente erzielen ihre Erträge hauptsächlich mit dem Vertrieb von Kunststoffhalbzeugen
und Rohren einschließlich Form- und Fertigteilen. Das Betriebsergebnis (EBIT) dieser Segmente wird vom Management verwandt, um Entscheidungen
über die Verteilung der Ressourcen zu fällen und die Ertragskraft der Geschäftseinheiten
zu bestimmen. Die Ertragskraft der Segmente wird anhand des Betriebsergebnisses aus
der operativen Geschäftstätigkeit vor Einflüssen aus der Finanzierungstätigkeit sowie
ohne ertragsteuerliche Effekte beurteilt. Den Segmentinformationen liegen dieselben Ausweis- und Bewertungsmethoden wie dem
Konzernzwischenabschluss zugrunde. Forderungen, Schulden, Erträge und Aufwendungen
sowie Ergebnisse zwischen den Segmenten werden in den Überleitungen eliminiert. Die
Verrechnungspreise zwischen den Geschäftssegmenten werden anhand marktüblicher Konditionen
unter fremden Dritten ermittelt. Die Außenumsätze richten sich nach dem Sitz der umsatzgenerierenden
Geschäftseinheit. Die Investitionen betreffen Zugänge bei den immateriellen Vermögenswerten
und Sachanlagen. Das Segmentvermögen beinhaltet Vermögenswerte, die zur Erreichung
des operativen Ergebnisses beitragen. Die Abschreibungen betreffen sowohl die immateriellen
Vermögenswerte als auch die Sachanlagen. Die nachfolgende Tabelle enthält Informationen zu Umsatzerlösen, Erträgen und Aufwendungen
sowie Ergebnissen der Segmente. Die Unterschiede zum Konzernzwischenabschluss werden
in der Überleitungsrechnung dargestellt. SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2017scroll
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ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG[5] ERTRAGSTEUERNDie wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwands setzen sich in der Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung wie folgt zusammen: KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
[6] GEZAHLTE DIVIDENDEIm ersten Halbjahr wurde eine Dividende auf die Stammaktien des Mutterunternehmens
in Höhe von 12,00 EUR je Aktie (Vorjahr: 10,00 EUR je Aktie) durch die Hauptversammlung
am 09. Juni 2017 beschlossen und am 14. Juni 2017 ausgeschüttet. Die Ausschüttung
belief sich auf insgesamt 7.200 TEUR (Vorjahr 6.000 TEUR). ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ[7] ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTEFür Zwecke der Konzernkapitalflussrechnung setzt sich der Bestand an Zahlungsmitteln
und Zahlungsmitteläquivalenten (Finanzmittelfonds) wie folgt zusammen: scroll
[8] SACHANLAGENWährend des Zeitraums vom 01. Januar bis 30. Juni 2017 hat der Konzern Sachanlagen
zu Anschaffungskosten in Höhe von 7.019 TEUR (Vorjahr 6.454 TEUR) erworben, davon
wie im Vorjahr 0 TEUR aus Erstkonsolidierung. In den Sonstigen Erträgen sind Gewinne aus der Veräußerung von Sachanlagen in Höhe
von 65 TEUR (Vorjahr 83 TEUR), in den Sonstigen Aufwendungen sind Verluste aus Abgängen
von Sachanlagen in Höhe von 67 TEUR (Vorjahr 160 TEUR) enthalten. [9] VORRÄTEDer Betrag der Wertminderungen von Vorräten ist im ersten Halbjahr 2017 gegenüber
dem 31. Dezember 2016 um 472 TEUR auf 3.711 TEUR gesunken. SONSTIGE ANGABEN[10] SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENDas Bestellobligo aus Investitionsvorhaben zum 30. Juni 2017 beträgt 4.582 TEUR (Vorjahr
4.380 TEUR) und aus Rohstoffbestellungen 11.567 TEUR. [11] ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENDie Zusammensetzung der dem SIMONA Konzern nahe stehenden Unternehmen und Personen,
sowie Art und Umfang der Leistungsbeziehungen haben sich gegenüber dem Bilanzstichtag
31. Dezember 2016 innerhalb des Vorstandes und Aufsichtsrates nicht wesentlich geändert. Die SIMONA AG erbringt im Rahmen ihrer betrieblichen Geschäftstätigkeit Leistungen
an die in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Umgekehrt
erbringen die jeweiligen Konzerngesellschaften im Rahmen ihres Geschäftszweckes auch
Leistungen innerhalb des SIMONA Konzerns. Diese Lieferungs- und Leistungsbeziehungen
werden zu Marktpreisen abgewickelt. [12] EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAGNach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die zu einer Änderung der
Bewertungen führen. [13] ANGABE GEMÄSS § 37W ABS. 5 WPHGDer Konzernzwischenabschluss sowie der Konzernzwischenlagebericht wurden weder einer
prüferischen Durchsicht unterzogen noch entsprechend § 317 HGB geprüft. [14] VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Kirn, im Juli 2017 SIMONA Aktiengesellschaft Der Vorstand Wolfgang Moyses Dirk Möller Fredy Hiltmann SIMONA AG Teichweg 16 55606 Kirn Germany Phone +49 (0)67 52 14-383 Fax +49 (0)67 52 14-738 ir@simona.de www.simona.de |
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