![]() SMA Solar Technology AGNiestetalQuartalsfinanzbericht Januar bis September 2015Grundlagen des KonzernsGeschäftstätigkeit und OrganisationDie SMA Solar Technology AG (SMA) und ihre Tochtergesellschaften (SMA Gruppe) entwickeln,
produzieren und vertreiben Solar-Wechselrichter, Transformatoren, Drosseln, Überwachungs-
und Energiemanagementsysteme für Solarstromanlagen sowie leistungselektronische Komponenten
für Schienenverkehrstechnik. Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Übernahme von Serviceleistungen,
unter anderem Betriebsführungs- und Wartungsdienstleistungen für Photovoltaikkraftwerke
(O&M-Geschäft). Die SMA Gruppe ist seit Jahresbeginn 2015 nach Funktionen organisiert. Rechtliche KonzernstrukturSMA, mit Hauptsitz in Niestetal bei Kassel, verfügt als Mutterunternehmen der SMA
Gruppe über alle für das operative Geschäft notwendigen Funktionen. Das Mutterunternehmen
hält direkt oder indirekt, mit Ausnahme der Jiangsu Zeversolar New Energy Co., Ltd.,
100 Prozent der Anteile an allen zur SMA Gruppe gehörenden operativen Gesellschaften.
An der Jiangsu Zeversolar New Energy Co., Ltd. ist SMA zum Stand 30. September 2015
zu 99,25 Prozent Anteilseigner. Der Quartalsfinanzbericht bezieht die Muttergesellschaft
und direkt oder indirekt alle 36 Konzerngesellschaften (Q3 2014: 37) ein, davon acht
inländische Gesellschaften und 28 mit Sitz im Ausland. Neue OrganisationsstrukturEntsprechend den Marktanforderungen überprüft SMA regelmäßig ihre Organisationsstruktur,
um diese möglichst effizient zu gestalten. Aufgrund des starken Umsatzrückgangs der
vergangenen Jahre hat SMA die Organisationsstruktur zum Jahresbeginn 2015 angepasst.
Die SMA Gruppe ist seit 1. Januar 2015 funktional organisiert. In dieser neuen Organisation
übernehmen die Business Units Residential, Commercial, Utility und Service die Geschäftsverantwortung
und steuern die Entwicklung, den Vertrieb und Operations. Die Geschäftsbereiche Railway
Technology, Zeversolar sowie "Off-Grid and Storage" werden unter Übrige Geschäftsfelder
zusammengefasst. Die kompakte Organisation ermöglicht schnellere Entscheidungen und
eine schlankere Führungsstruktur. ORGANISATIONSSTRUKTUR![]() Leitung und KontrolleWie im deutschen Aktiengesetz vorgeschrieben, setzen sich die Gesellschaftsorgane
aus der Hauptversammlung, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat zusammen. Der Vorstand
leitet das Unternehmen, der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand.
Die Hauptversammlung wählt die Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat und erteilt
oder verweigert dem Vorstand und dem Aufsichtsrat die Entlastung. Verkleinerung des VorstandsDer Aufsichtsrat der SMA Solar Technology AG hat im Zuge der Transformation des Unternehmens
die Anzahl der Vorstandsmitglieder reduziert. Lydia Sommer schied Ende Februar 2015
aus dem Vorstand aus. Seit dem 1. März 2015 setzt sich der Vorstand der SMA Solar
Technology AG aus den folgenden Mitgliedern zusammen: Vorstandssprecher Pierre-Pascal
Urbon verantwortet neben dem Ressort Strategie als Chief Financial Officer (CFO) auch
die Ressorts Finanzen, Recht und Compliance sowie Operations. Roland Grebe, bisher
Vorstand Technische Innovationen, führt die Bereiche Personal und IT und ist Arbeitsdirektor
der SMA Solar Technology AG. Die Gesamtverantwortung für das Ressort Technologie obliegt
Dr.-Ing. Jürgen Reinert. Martin Kinne steht dem Ressort Vertrieb und Service vor. Veränderungen im AufsichtsratDer paritätisch besetzte SMA Aufsichtsrat besteht auf der Aktionärsseite aus Roland
Bent, Peter Drews, Dr. Erik Ehrentraut (Vorsitzender), Kim Fausing (stellv. Vorsitzender),
Dr. Winfried Hoffmann und Reiner Wettlaufer. Während der Hauptversammlung am 21. Mai
2015 wurden die Aktionärsvertreter im Amt bestätigt. Die Arbeitnehmerseite wird nach
der turnusgemäßen Neuwahl seit dem 27. Mai 2015 durch Oliver Dietzel, Johannes Häde,
Heike Haigis, Yvonne Siebert, Dr. Matthias Victor und Hans-Dieter Werner vertreten. Forschung und EntwicklungAls Weltmarktführer setzt SMA seit vielen Jahren Trends in der Photovoltaikindustrie.
Unsere Leistungsfähigkeit in der Entwicklung wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.
Als Technologieführer ist es das Ziel von SMA, Kosten durch Weiterentwicklung zu senken
und gleichzeitig ganzheitliche Lösungen zu konzipieren. Die Technologieentwicklung
ist der Schlüssel sowohl für eine weltweit gelingende Energiewende als auch für die
erforderliche Kostenreduktion. Dabei setzt SMA verstärkt auf die enge Zusammenarbeit
mit Kooperationspartnern. Durch die Bündelung der Kernkompetenzen mit Spezialisten
aus anderen Bereichen wird es möglich, optimal aufeinander abgestimmte Lösungen zu
entwickeln. Im Zuge der Unternehmenstransformation hat SMA auch die Kosten im Bereich Forschung
und Entwicklung deutlich reduziert, gleichzeitig jedoch die hohe Innovationskraft
erhalten. Mit einem zukünftigen jährlichen Budget von bis zu 75 Mio. Euro konzentriert
sich die Technologieentwicklung von SMA auf strategisch wichtige Projekte. Zukunftsorientierter EntwicklungsansatzDurch unsere Entwicklungsansätze antizipieren wir die zukünftigen Anforderungen an
die Systemtechnik. Ging es Kunden früher vor allem um Energieertrag, Lebensdauer und
Auslegungsflexibilität, spielen zukünftig Preis, minimale Energiekosten und Systemintegration
sowie die Konnektivität die wichtigste Rolle bei der Kaufentscheidung. Durch eine
Standardisierung des Kern-Wechselrichters können wir den Anteil der gleichen Bauteile
über das gesamte Portfolio erhöhen. Die Individualisierung bezüglich der Märkte und
Kundenbedürfnisse erfolgt zukünftig über den Anschlussbereich und die Software. Neue Lösungen für größeren KundennutzenIm Berichtszeitraum brachte SMA Produkte der neuen Wechselrichter-Generation aus dem
Marktsegment für kleinere Hausdachanlagen (Residential) mit einer Leistung von 1,5
kW und 2,5 kW erfolgreich auf den Markt. Der komplett neu entwickelte Sunny Boy 1.5/2.5
trifft seit seiner Markteinführung Mitte April 2015 bei den Kunden auf eine äußerst
positive Resonanz. Das Produkt ermöglicht unter anderem einen hohen Eigenverbrauch,
ist vielseitig einsetzbar und spielend einfach binnen weniger Minuten ins Heimnetzwerk
einzubinden. Seine innovative Bauweise, sein weiter Eingangsspannungsbereich und sein
neuartiges Kommunikationskonzept bieten Vorteile bei der Installation und Inbetriebnahme.
Durch die direkte Kommunikation mit dem SMA Energy Meter ist nicht nur die in Deutschland
geforderte 70-Prozent-Abregelung, sondern auch eine komplette Abregelung sowie eine
Eigenverbrauchsoptimierung möglich. Diese Funktionalität ist für die Stabilisierung
der Versorgungsnetze bei einem größeren Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromproduktion
erforderlich. Eine Weiterentwicklung des Sunny Home Manager gab SMA Anfang September 2015 bekannt.
Neben den Haushaltsgeräten von Miele sowie Wärmepumpen von Stiebel Eltron und Vaillant
können zukünftig auch Hausgeräte von Bosch und Siemens via EEBus in das intelligente
Energiemanagement mit SMA Smart Home eingebunden werden. Im Segment der mittelgroßen Wechselrichter (Commercial) hat SMA im März 2015 planmäßig
den neuen Sunny Tripower 60-US für die USA zertifiziert. Mit den Sunny Tripower-Produkten
konnte SMA nach eigenen Schätzungen insbesondere auf dem US-Markt, der in diesem Applikationssegment
derzeit stark wächst, Marktanteile hinzugewinnen. Das 60-kW-Produkt festigt die Stellung
von SMA als Marktführer im US-Commercial- und Utility-Segment weiter und unterstützt
den Trend zum dezentralen Aufbau von Freiflächenanlagen mit einer attraktiven Lösung. Um den Marktanteil in Japan im Laufe des Jahres 2015 auszubauen, hat SMA das Produktportfolio
auch dort weiter komplettiert. So wurde beispielsweise der neue Sunny Tripower mit
einer Leistung von 25 kW auf den Markt gebracht. Das Gerät basiert auf der aktuellen,
globalen Sunny Tripower-Plattform und bietet vor allem gegenüber Produkten der lokalen
Wettbewerber deutliche Vorteile bezüglich Effizienz, Kosten, Einsatzflexibilität und
Netzintegration. Im Segment solarer Kraftwerke (Utility) gab SMA im Juni die Zusammenarbeit mit der
Energy Management-Sparte von Siemens bekannt. Die Partner bieten Kunden im internationalen
Wettbewerb abgestimmte Systemlösungen und Services aus einer Hand - von der DC-Seite
bis zum Netzanschluss. Erstes Ergebnis der Kooperation ist eine neuartige Container-Lösung,
die einen 2,5-MW-Zentral-Wechselrichter von SMA und einen Mittelspannungstransformator
sowie eine Mittelspannungsschaltanlage von Siemens schlüsselfertig in einem Standard-Container
vereint. SMA präsentierte die Medium Voltage Power Station 2200SC/2500SC erstmals
auf der Intersolar Europe in München, wo sie zum Publikumsmagnet wurde. Die Systemlösung
für DC-Spannungen von 1.000/1.500 Volt ist weltweit in großen und größten PV-Kraftwerken
einsetzbar, bei allen Umgebungsbedingungen für die Außenaufstellung geeignet und senkt
aufgrund ihrer am Markt einzigartigen Leistungsdichte und Kompaktheit Transport-,
Installations- und Betriebskosten. Zudem brachte SMA im ersten Quartal einen weiteren neuen Zentral-Wechselrichter auf
den Markt. Mit dem Sunny Central 1000CP XT vervollständigte das Unternehmen seine
weltweit erfolgreiche CP-Zentral-Wechselrichter-Familie um eine weitere Leistungsklasse.
Insbesondere Photovoltaikprojekte, für die in Ausschreibungen 1-MW-Blöcke gefordert
werden, profitieren von dem neuen Gerät. Als Bestandteil der SMA Medium Voltage Power
Station ermöglichen die Sunny Central 1000CP XT zwei Megawatt Leistung in der global
einsetzbaren schlüsselfertigen Containerstation. Projektierer können so dem hohen
Preisdruck und knappen Zeitplänen bei Ausschreibungen begegnen. Im Bereich der Übrigen Geschäftsfelder rückt die Einbindung von Batteriespeichern
zunehmend in den Fokus der Kunden: ob hierzulande bei kleinen Hausdachanlagen zur
Erhöhung des Eigenverbrauchs oder in netzfernen Regionen, wo die Integration von Photovoltaik
in vorhandene Dieselstromversorgungen im industriellen Maßstab nachhaltig Kosten einspart
(PV-Diesel-Hybridsysteme). Hier führte SMA im Januar 2015 neue Batterie-Wechselrichter
der Marke Sunny Island für kleine PV-Anlagen in den Markt ein, die eine besonders
flexible und kostengünstige Lösung sowohl für netzgekoppelte Anlagen als auch für
autarke Inselnetzsysteme ermöglichen. SMA kooperiert mit allen international führenden
Batterieherstellern. Damit ermöglichen wir unseren Kunden, jederzeit die beste, modernste
und effizienteste Batterietechnologie am Markt einzusetzen. Im Bereich der Großspeicher unterzeichnete SMA im September einen Vertrag zur Lieferung
von 24 Sunny Central Storage 1000-Batterie-Wechselrichtern sowie Systemtechnik nach
Korea. Die SMA Lösung wird in einem 200-MW-Großspeicherprojekt des staatlichen koreanischen
Energieversorgungsunternehmens KEPCO zur Bereitstellung von Reserveleistung eingesetzt.
SMA ist der einzige ausländische Hersteller, der bei dem weltweit größten Projekt
dieser Art den Zuschlag erhalten hat. MitarbeiterTransformation weitgehend abgeschlossenIm Zuge der Unternehmenstransformation hat SMA die umfangreichsten Personalanpassungen
in der Geschichte des Unternehmens vornehmen müssen. Der Abbau von weltweit 1.600
Vollzeitstellen wurde bereits bis zur Jahresmitte ohne betriebsbedingte Kündigungen
größtenteils vertraglich umgesetzt. Die Anzahl der Mitarbeiter, die SMA bis zum Ende
des dritten Quartals verlassen haben, entspricht 1.250 Vollzeitstellen. Weitere werden
bis zum Jahresende folgen. Der Vorstand rechnet damit, dass das geplante Abbauziel
bis spätestens Ende des ersten Quartals 2016 nahezu vollständig erreicht wird. Es
gibt in Deutschland nur sehr wenige Unternehmen, die einen so hohen Anteil ihrer Belegschaft
in so kurzer Zeit sozialverträglich abgebaut haben. Bei SMA war dies aufgrund eines
von Offenheit, Fairness und Kooperationsbereitschaft geprägten Prozesses möglich. Seit Ablauf des Abfindungsprogramms im März fand eine umfassende Restrukturierung
zur Neuverteilung von Aufgaben und Teams innerhalb des Unternehmens statt. Dabei nahm
SMA insbesondere auf die Wünsche der einzelnen Mitarbeiter Rücksicht, um ihre Motivation
und Verbundenheit mit dem Unternehmen aufrechtzuerhalten. Um den Versetzungsprozess
erfolgreich gestalten zu können, arbeiteten Management und Betriebsrat eng und konstruktiv
zusammen. Der Restrukturierungsprozess konnte somit im Berichtszeitraum weitestgehend
abgeschlossen werden. Mitarbeiterzahl geht weiter zurückIm Vergleich zum entsprechenden Berichtszeitraum 2014 ist die Zahl der Beschäftigten
zum Stichtag deutlich zurückgegangen. In Deutschland sank die Mitarbeiterzahl um 32,2
Prozent bzw. 1.118 Personen auf 2.351 Mitarbeiter (30. September 2014: 3.469 Mitarbeiter,
Angaben ohne Zeitarbeitskräfte). Auch die Zahl der Mitarbeiter im Ausland ist rückläufig.
Sie ging um 323 Personen auf 1.273 Mitarbeiter zurück (30. September 2014: 1.596 Mitarbeiter,
Angaben ohne Zeitarbeitskräfte). MITARBEITERscroll
Insgesamt waren zum Ende des Berichtszeitraums 3.624 Mitarbeiter bei der SMA Gruppe
beschäftigt (30. September 2014: 5.065 Mitarbeiter, Angaben ohne Zeitarbeitskräfte).
Dies entspricht einem Rückgang um 28,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Um Auftragsschwankungen auffangen zu können, setzt SMA weiterhin Zeitarbeitskräfte
ein. Deren Stundenlohn entspricht dem der SMA Mitarbeiter. Zum Stichtag 30. September
2015 stieg die Zahl der Zeitarbeitskräfte aufgrund des hohen Auftragseingangs auf
weltweit 720 (30. September 2014: 547 Zeitarbeitskräfte). SMA Mitarbeiter engagieren sich für FlüchtlingeUnter dem Motto "SMA'ler packen an" rief das Unternehmen im September eine gezielte
und koordinierte Flüchtlingshilfe ins Leben. Dabei stimmen ortsansässige Hilfsorganisationen
ihren konkreten Unterstützungsbedarf bei der Betreuung von Flüchtlingen in der Region
Kassel über eine Datenbank mit den SMA Mitarbeitern ab. Jedem Mitarbeiter, der sich
im Rahmen des Projekts mindestens 16 Stunden engagiert, stellt SMA einen Tag bezahlte
Sonderfreistellung zur Verfügung. Die Initiative ist nachhaltig und auf eine langfristige
Dauer angelegt. Sie findet bei SMA'lern, Hilfsorganisationen und Politik große Zustimmung.
SMA ist stolz, diesen Beitrag leisten zu können. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche RahmenbedingungenGesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft befand sich in der ersten Jahreshälfte 2015 weiter in positivem
Fahrwasser. Bis zum Ende des dritten Quartals schien sich das Bild aber einzutrüben.
Auf europäischer Seite sorgten sich Politiker und Wirtschaftsakteure bis zur Jahresmitte
vor allem um den Verbleib Griechenlands im Euro. Für die Weltwirtschaft waren der
Blick auf eine mögliche Zinswende in den USA und das Abschwächen der Konjunktur in
China die vorherrschenden Themen. Bereits zum Ende des ersten Quartals hatte es deutliche Warnsignale aus China gegeben.
Der Außenhandel der größten Handelsnation der Welt war unerwarteterweise eingebrochen.
Die Ausfuhren fielen im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15 Prozent. Experten
hatten sogar noch mit einer Zunahme um mehr als 10 Prozent gerechnet. Auch die chinesischen
Importe gingen stark zurück. Der Außenhandel der Volksrepublik musste im ersten Halbjahr
insgesamt ein Minus von knapp 7 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 verbuchen. Nach den Turbulenzen am chinesischen Aktienmarkt zur Jahresmitte sorgte die schwächere
konjunkturelle Entwicklung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft im dritten Quartal
zunehmend auch für Druck auf die internationalen Finanzmärkte. In den USA blieb die Konjunktur noch auf Wachstumskurs, wenngleich sich das Bild zunehmend
eintrübte. Die Konjunkturdaten waren dabei sehr uneinheitlich. Während die Arbeitsmarktdaten
im August und September schwächelten, konnte die US-Industrie im September noch einmal
leicht zulegen. Der von Markit veröffentlichte Einkaufsmanagerindex stieg auf 53,1
Punkte von 53,0 im Vormonat. Damit liegt er weiterhin deutlich über der Marke von
50, die Wachstum und Schrumpfung trennt. Ökonomen hatten einen Rückgang auf 52,9 Punkte
erwartet. Nach Aussagen führender Ökonomen kämpft die US-Industrie mit einem stärkeren Dollar,
einer rückläufigen Nachfrage in vielen Exportmärkten und mit zusammengestrichenen
Investitionen. Die Notenbank Federal Reserve zögert daher mit der ersten Zinserhöhung
seit der Finanzkrise, um das schwache Wachstum nicht abzuwürgen. Branchenwirtschaftliche RahmenbedingungenWeltweit entwickelte sich die Solarindustrie positiver als ursprünglich erwartet.
Für den Zeitraum von Januar bis September 2015 geht SMA von einer neu installierten
PV-Leistung von ca. 34 GW (Q1-Q3 2014: ca. 28 GW) aus. Die weltweiten Umsätze für
Solar-Wechselrichter-Technologie beliefen sich nach Schätzungen von SMA auf rund 3
Mrd. Euro. Im Jahresvergleich reduzierte sich der Anteil der Solarmärkte Europas, des Mittleren
Ostens und Afrikas (EMEA) am weltweiten Umsatz auf rund 23 Prozent (Q1-Q3 2014: 25
Prozent). Der chinesische Markt gewann aufgrund der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
deutlich höheren Neuinstallationen an Bedeutung und stand für ca. 12 Prozent der Umsätze
(Q1-Q3 2014: ca. 9 Prozent). Die amerikanischen Solarmärkte entwickelten sich ebenfalls
positiv und vereinten 25 Prozent des weltweiten Umsatzes auf sich (Q1-Q3 2014: ca.
19 Prozent). Die asiatisch-pazifischen Solarmärkte (ohne China) machten 40 Prozent
des Weltmarkts aus und verloren damit Anteile (Q1-Q3 2014: ca. 47 Prozent). EUROPA: GROSSBRITANNIEN NOCH WICHTIGSTER MARKTGroßbritannien ist in diesem Jahr, trotz des schwächeren zweiten und dritten Quartals,
einer der wichtigsten Photovoltaikmärkte in Europa. Allerdings bahnen sich weitere
Förderkürzungen an. Nach der Streichung der Förderung für Anlagen mit einer Leistung
von mehr als 5 MW zum 1. April 2015 wurde nun das Ende der Förderung für größere Anlagen
bis 5 MW zum 1. April 2016 angekündigt, allerdings noch nicht beschlossen. Ursprünglich
sollten Anlagen dieser Größenordnung bis zum Ende des ersten Quartals 2017 gefördert
werden. Hinzu kommt voraussichtlich eine radikale Kürzung der vor allem von Betreibern
kleinerer Anlagen genutzten Einspeisevergütung zum 1. Januar 2016. Aufgrund der bevorstehenden
Änderungen des Vergütungssystems ist mit Vorzieheffekten und einem starken Zubau in
allen Segmenten im vierten Quartal 2015 zu rechnen. Deutschland wies im dritten Quartal 2015 einen deutlich höheren Zubau auf als in den
Vorquartalen. Trotz dieser Entwicklung wird das Ausbauziel des Bundeswirtschaftsministeriums
von 2,5 GW in diesem Jahr erneut deutlich verfehlt. AUSSEREUROPÄISCHES AUSLAND: US-MARKT WÄCHST WEITERFür den US-Markt geht SMA in den ersten neun Monaten des Jahres von einem deutlich
höheren Zubau aus als im Vorjahreszeitraum. Der PV-Wechselrichter-Umsatz belief sich
auf rund 0,6 Mrd. Euro. Hierbei wiesen PV-Anlagen für die private Nutzung das stärkste
Wachstum auf. Sie machten rund ein Drittel der Neuinstallationen aus, etwa die Hälfte
entfiel auf solare Großprojekte. Die Nachfrage nach Solarstromsystemen wird in den
USA insbesondere durch Steueranreizprogramme gefördert, für die erst im Jahr 2017
eine Anpassung vorgesehen ist. Zudem wirken sich auch sogenannte Portfolio Standards
auf die Investitionstätigkeit von Energieversorgern aus. Die Portfolio Standards sehen
vor, dass die Energieversorger einen bestimmten Anteil ihres Erzeugungsportfolios
durch Erneuerbare Energien decken müssen. JAPAN UND CHINA DOMINIEREN DEN MARKT IN ASIENIn Japan lag das Investitionsvolumen für PV-Wechselrichter im Berichtszeitraum bei
schätzungsweise 0,9 Mrd. Euro, in China bei 0,4 Mrd. Euro. In beiden Ländern sind
gewerbliche Anlagen und PV-Großkraftwerke die treibenden Segmente. Eine weitere wichtige
Rolle nimmt Indien ein. Die indische Regierung hat ein sehr ehrgeiziges Ziel für PV-Neuinstallationen
gesetzt, und das Land verzeichnete in den ersten neun Monaten dieses Jahres bereits
die doppelte Leistung an Neuinstallationen als im Vergleichszeitraum 2014. In den Schwellen- und Entwicklungsländern steigt der Energiebedarf und damit die Nachfrage
nach Photo-voltaik. Bereits heute ist sie in vielen Ländern eine wirtschaftlich attraktive
Alternative zu anderen Stromerzeugungsarten. Wachstumsregionen sind insbesondere Südamerika,
Südostasien und der Mittlere Osten. Auswirkungen der Rahmenbedingungen auf den GeschäftsverlaufDie Nachfrage nach Solarstromsystemen ist weltweit weiterhin maßgeblich von Förderprogrammen
abhängig. Die Solarmärkte sind deshalb volatil und schwer prognostizierbar. Der Preisdruck
in der Solar-Wechselrichterbranche hielt nach Einschätzung des SMA Vorstands im Berichtszeitraum
an. ErtragslageUmsatz- und ErgebnisentwicklungSMA ERWIRTSCHAFTET BEREITS IN DEN ERSTEN NEUN MONATEN DES JAHRES EIN POSITIVES OPEARTIVES ERGEBNIS (EBIT)Die SMA Gruppe konnte die gute Geschäftsentwicklung der ersten Jahreshälfte fortsetzen
und verkaufte in den ersten neun Monaten 2015 Solar-Wechselrichter mit einer Leistung
von insgesamt 5.031 MW - ein Anstieg um 51,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
(Q1-Q3 2014: 3.311 MW). Mit Blick auf die Umsatzentwicklung ist dieser Zuwachs überproportional;
Hintergrund ist der größere Absatz von leistungsstärkeren Wechselrichtern. Mit einem
Umsatz von 699,2 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 549,3 Mio. Euro) erzielte SMA in den ersten
neun Monaten 2015 ein Wachstum um 27,3 Prozent. SMA hat in den letzten Jahren konsequent in den Aufbau der globalen Infrastruktur
investiert, um Marktschwankungen zu kompensieren. In den ersten neun Monaten 2015
lag der Anteil des Auslandsumsatzes bei 86,7 Prozent (Q1-Q3 2014: 75,9 Prozent). Im
Berichtszeitraum erwirtschaftete SMA 42,7 Prozent der externen Umsatzerlöse vor Erlösschmälerung
in der Region Nord- und Südamerika (Americas), 39,0 Prozent in den europäischen Ländern,
dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) und 18,3 Prozent der Umsätze in der Region Asien-Pazifik
(APAC) (Q1-Q3 2014: 34,9 Prozent Americas, 45,6 Prozent EMEA, 19,5 Prozent APAC).
Damit ist der Umsatz regional ausgewogen verteilt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Bruttoumsatz in der Region Americas,
insbesondere durch das Projektgeschäft, deutlich um rund 54 Prozent auf 304,1 Mio.
Euro (Q1-Q3 2014: 197,2 Mio. Euro). Zu den wichtigsten Auslandsmärkten zählten von
Januar bis September 2015 neben Nordamerika auch Großbritannien, Japan und Australien.
Aufgrund des gestiegenen Absatzes, der Reduktion der Fixkosten und positiver Währungseffekte
verbesserte sich das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)
deutlich auf 58,9 Mio. Euro (EBITDA-Marge: 8,4 Prozent; Q1 -Q3 2014: -8,2 Mio. Euro,
-1,5 Prozent). SMA erzielte bereits in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres
ein positives operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,4 Mio. Euro
(EBIT-Marge: 0,5 Prozent) nach einem negativen Ergebnis im Vorjahreszeitraum (Q1-Q3
2014: -72,7 Mio. Euro, EBIT-Marge: -13,2 Prozent). Das Konzernergebnis betrug -13,7
Mio. Euro (Q1 -Q3 2014: -54,1 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag bei -0,39 Euro
(Q1-Q3 2014: -1,55 Euro). Umsatz- und Ergebnisentwicklung der SegmenteDIE BUSINESS UNIT RESIDENTIAL PROFITIERT VOM WACHSTUM IN NORDAMERIKADie Business Unit Residential bedient den langfristig attraktiven Markt der kleinen
Solarstromanlagen für private Anwendungen. Das Portfolio umfasst die einphasigen String-Wechselrichter
mit dem Markennamen Sunny Boy, die dreiphasigen Wechselrichter im unteren Leistungsbereich
bis 12 kW mit dem Markennamen Sunny Tripower, Energiemanagementlösungen, Speichersysteme,
wie zum Beispiel den Sunny Boy Smart Energy, sowie Kommunikationsprodukte und Zubehör.
SMA kann mit dem Produkt- und Leistungsportfolio technisch geeignete Lösungen für
private Solarstromanlagen in allen wichtigen Solarmärkten anbieten. In den ersten neun Monaten 2015 stiegen die externen Umsatzerlöse der Business Unit
Residential um 6,8 Prozent auf 186,4 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 174,5 Mio. Euro). Der
Anteil am Gesamtumsatz der SMA Gruppe lag bei 26,7 Prozent (Q1-Q3 2014: 31,8 Prozent).
Durch einen deutlichen Umsatzanstieg in Nordamerika konnte SMA Umsatzrückgänge in
Deutschland und Australien überkompensieren. Zu den wichtigsten Auslandsmärkten zählten
Nordamerika und Japan. Die wesentlichen Umsatzträger waren im Berichtszeitraum die
Produkte Sunny Boy 4500 bis 6000TL. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der Business Unit Residential
verbesserte sich durch die Fixkostenreduktion, Produktivitätssteigerungen und die
Einführung neuer Produkte im Vergleich zum Vorjahr deutlich, blieb aber mit -6,0 Mio.
Euro (Q1-Q3 2014: -31,9 Mio. Euro) erwartungsgemäß negativ. Bezogen auf die internen
und externen Umsatzerlöse lag die EBIT-Marge bei -3,2 Prozent (Q1-Q3 2014: -18,3 Prozent). BUSINESS UNIT COMMERCIAL STEIGERT UMSATZDie Business Unit Commercial bedient den wachsenden Markt der mittelgroßen Solarstromanlagen
für gewerbliche Anwendungen. Das Portfolio umfasst unter anderem die dreiphasigen
Wechselrichter der Marke Sunny Tripower mit Leistungen von mehr als 12 kW sowie Kommunikationsprodukte
und sonstiges Zubehör. SMA kann ganzheitliche Lösungen, aber auch einzelne Wechselrichter,
für gewerbliche PV-Systeme in allen wichtigen Solarmärkten anbieten. Die externen Umsatzerlöse der Business Unit Commercial verbesserten sich in den ersten
neun Monaten 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28,9 Prozent auf 143,3 Mio. Euro
(Q1-Q3 2014: 111,2 Mio. Euro). Der Anteil am Gesamtumsatz der SMA Gruppe lag bei 20,5
Prozent (Q1-Q3 2014: 20,2 Prozent). Die Umsätze wurden von einer Neuausrichtung des
Produktportfolios und dem Abverkauf von älteren Wechselrichter-Modellen im ersten
Quartal 2015 beeinflusst. Der starke Umsatzrückgang in Deutschland aufgrund der EEG-Reform
Mitte 2014 konnte durch Umsatzzuwächse in den wichtigsten Auslandsmärkten Nordamerika,
Japan und Großbritannien überkompensiert werden. Die wesentlichen Umsatzträger waren
im Berichtszeitraum Produkte auf Basis der im letzten Jahr überarbeiteten Sunny Tripower-Plattform. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag in den ersten neun Monaten
2015 bei -18,3 Mio. Euro (Q1 -Q3 2014: -22,2 Mio. Euro). Das operative Ergebnis ist
durch negative Sondereffekte beeinflusst, die bereits im zweiten Quartal 2015 gebucht
wurden. Bezogen auf die internen und externen Umsatzerlöse lag die EBIT-Marge bei
-12,8 Prozent (Q1-Q3 2014: -20,0 Prozent). BUSINESS UNIT UTILITY IST WESENTLICHER ERGEBNISTREIBERDie Business Unit Utility bedient mit den Zentral-Wechselrichtern der Marke Sunny
Central den wachsenden Markt für solare Großkraftwerke mit einer Leistung von 500
kW bis in den Megawattbereich. Das Produkt-und Leistungsportfolio umfasst neben der
Mittel- und Hochspannungstechnik auch Netzdienstleistungs- und Überwachungsfunktionen
sowie Zubehör. Die externen Umsatzerlöse der Business Unit konnten in den ersten neun Monaten 2015
mit 286,5 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 56,1 Prozent ausgebaut werden
(Q1-Q3 2014: 183,5 Mio. Euro). Zurückzuführen ist diese erfreuliche Entwicklung überwiegend
auf die Realisierung von Projekten in Nordamerika und Großbritannien. Der Anteil der
Business Unit Utility am Gesamtumsatz der SMA Gruppe stieg auf 41,0 Prozent (Q1-Q3
2014: 33,4 Prozent). Sie ist somit die umsatzstärkste Business Unit im Konzern. Zu
den wichtigsten Auslandsmärkten gehörten Nordamerika, Großbritannien, Japan und Indien.
Die erfolgreichsten Produkte waren die Wechselrichter der Sunny Central Compact Power-Baureihe. In den ersten neun Monaten 2015 betrug das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) 29,4 Mio. Euro und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert (Q1-Q3 2014: -4,5
Mio. Euro). Hauptursachen dafür waren ein absolut höherer Umsatz und die Fixkostenreduktion.
Die auf die internen und externen Umsatzerlöse bezogene EBIT-Marge betrug 10,2 Prozent
(Q1-Q3 2014: -2,5 Prozent). BUSINESS UNIT SERVICE STEIGERT UMSATZ UND ERTRAGSMA ist in allen wichtigen Solarmärkten mit eigenen Servicegesellschaften vertreten.
Mit einer weltweit installierten Leistung von mehr als 40 GW nutzt SMA dabei Größenvorteile,
um das Servicegeschäft profitabel zu führen. Zu den Dienstleistungen des Service gehören
Inbetriebnahmen, Garantieverlängerungen, Service- und Wartungsverträge, die operative
Betriebsführung, die Anlagenfernüberwachung sowie das Ersatzteilgeschäft. In den ersten neun Monaten 2015 erhöhten sich die externen Service-Umsätze im Wesentlichen
durch die gestiegene Nachfrage in Nordamerika auf 36,0 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 29,5
Mio. Euro). Der Anteil am Gesamtumsatz der SMA Gruppe lag bei 5,1 Prozent (Q1-Q3 2014:
5,4 Prozent). Umsatzträger waren insbesondere die operative Betriebsführung (O&M-Geschäft),
kostenpflichtige Service- und Wartungsverträge sowie kostenpflichtige Inbetriebnahmen.
Im Berichtszeitraum lag das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei 5,5
Mio. Euro (Q1-Q3 2014: -1,1 Mio. Euro). Die auf die internen und externen Umsatzerlöse
bezogene EBIT-Marge betrug 6,3 Prozent (Q1-Q3 2014: -1,1 Prozent). ÜBRIGE GESCHÄFTSFELDER SIND DEFIZITÄRDas Segment der Übrigen Geschäftsfelder beinhaltet die Geschäftsbereiche Railway Technology,
Zeversolar sowie "Off-Grid and Storage". In den ersten neun Monaten 2015 betrugen die externen Umsatzerlöse insgesamt 47,0
Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 50,6 Mio. Euro). Der Anteil am Gesamtumsatz der SMA Gruppe
lag bei 6,7 Prozent (Q1-Q3 2014: 9,2 Prozent). Das operative Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT) lag bei -14,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: -17,7 Mio. Euro). Die auf die
internen und externen Umsatzerlöse bezogene EBIT-Marge betrug -30,8 Prozent (Q1-Q3
2014: -35,0 Prozent). Entwicklung wesentlicher Positionen der Gewinn- und VerlustrechnungBRUTTOMARGE STABILISIERT SICHDie Herstellungskosten des Umsatzes stiegen um 22,9 Prozent auf 563,3 Mio. Euro (Q1
-Q3 2014: 458,4 Mio. Euro) und damit unterproportional zum Umsatz. Positiv beeinflusst
wurden die Herstellungskosten des Umsatzes durch spezifische Kostensenkungen beim
Material, die Einführung neuer Produkte mit spezifisch günstigeren Herstellungskosten
und die aktuelle Fixkostenreduktion. Im Ergebnis erhöhte sich die Bruttomarge auf
19,4 Prozent (Q1-Q3 2014: 16,5 Prozent) und lag damit am oberen Rand der Prognose. Der in den Herstellungskosten enthaltene Personalaufwand verminderte sich im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent von 101,1 Mio. Euro auf 98,5 Mio. Euro. Die ersten
Einsparungen aus den Personalanpassungen wurden unter anderem durch die Rückstellungen
für Weihnachtsgeld und Bonuszahlungen sowie durch Währungskurseffekte teilweise kompensiert. Die in den Herstellungskosten enthaltenen Abschreibungen sanken in den ersten neun
Monaten 2015 um 18,2 Prozent auf 47,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 58,1 Mio. Euro). Sie
beinhalteten planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsleistungen in Höhe
von 13,6 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 10,1 Mio. Euro). Der Anstieg der sonstigen Kosten um 18,8 Mio. Euro ergibt sich im Wesentlichen aus
der umsatzabhängig höheren Bildung von Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen
gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. Die Vertriebskosten reduzierten sich im Vorjahresvergleich aufgrund von Einsparungen
bei Personal- und Sachkosten im Zuge der aktuellen Kostensenkungsmaßnahmen um 13,2
Prozent. Sie betrugen in den ersten neun Monaten 2015 40,8 Mio. Euro (Q1-Q3 2014:
47,0 Mio. Euro). Die Vertriebskostenquote lag im Berichtszeitraum auch durch den Umsatzanstieg
bei 5,8 Prozent (Q1-Q3 2014: 8,6 Prozent). In den ersten neun Monaten 2015 reduzierten sich die Forschungs- und Entwicklungskosten
ohne aktivierte Entwicklungsprojekte planmäßig auf 51,8 Mio. Euro (Q1 -Q3 2014: 65,2
Mio. Euro). Die Forschungs- und Entwicklungskostenquote lag im Berichtszeitraum bei
7,4 Prozent (Q1-Q3 2014: 11,9 Prozent). Die gesamten Kosten im Forschungs- und Entwicklungsbereich
inklusive aktivierter Entwicklungsprojekte betrugen 77,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 93,3
Mio. Euro). Im Berichtszeitraum wurden Entwicklungsprojekte in Höhe von 25,7 Mio.
Euro (Q1-Q3 2014: 28,1 Mio. Euro) aktiviert. Die allgemeinen Verwaltungskosten betrugen in den ersten neun Monaten 2015 insgesamt
45,0 Mio. Euro (Q1 -Q3 2014: 58,3 Mio. Euro). Der starke Rückgang der allgemeinen
Verwaltungskosten um 22,8 Prozent begründet sich im Wesentlichen durch den Mitarbeiterabbau
in diesem und im vergangenen Jahr. Bezogen auf den vergleichsweise deutlich höheren
Umsatz sank die Verwaltungskostenquote im Berichtszeitraum auf 6,4 Prozent (Q1-Q3
2014: 10,6 Prozent). Der Saldo der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge lag in den ersten neun
Monaten 2015 bei 5,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 6,9 Mio. Euro). Hierin enthalten sind
die Effekte aus der Fremdwährungsbewertung, die Aufwendungen für die erfolgswirksam
zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte sowie Rückstellungsauflösungen. FinanzlageSMA erhöht Nettoliquidität trotz Mittelabflusses im Zuge des MitarbeiterabbausDer Brutto-Cashflow wurde deutlich durch Abfindungszahlungen im Zuge des Mitarbeiterabbaus
beeinflusst. In den ersten neun Monaten verbesserte er sich dennoch erheblich auf
26,4 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: -46,1 Mio. Euro). Trotz des starken Umsatzwachstums in den ersten neun Monaten 2015 konnte der Bestand
an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 13,5 Mio. Euro auf 146,1 Mio. Euro
(31. Dezember 2014: 159,6 Mio. Euro) gesenkt werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen lagen bei 101,4 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 111,8 Mio. Euro). SMA hat in den ersten neun Monaten 2015 das Vorratsvermögen durch umfangreiche Maßnahmen
zur Erhöhung der Durchlaufgeschwindigkeiten und die Abschaffung von Zwischenlagern
nachhaltig um 13,3 Prozent auf 176,2 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 203,2 Mio. Euro)
reduziert. Durch den Abbau der Vorräte, gesunkene Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie die anhaltend positive Geschäftsentwicklung ging das Nettoumlaufvermögen
in den ersten neun Monaten 2015 um 12,0 Prozent auf 220,9 Mio. Euro (31. Dezember
2014: 251,0 Mio. Euro) zurück. Die Net Working Capital Quote bezogen auf den Umsatz
der vergangenen zwölf Monate sank auf 23,1 Prozent (31. Dezember 2014: 31,2 Prozent)
und liegt damit am unteren Ende des vom Management angestrebten Korridors von 23 Prozent
bis 26 Prozent zum Jahresende. Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit belief
sich im Berichtszeitraum auf 63,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: -32,6 Mio. Euro). Der Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit veränderte sich in der Berichtsperiode
auf insgesamt -44,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 7,4 Mio. Euro) und beinhaltet einen Mittelabfluss
von 1,5 Mio. Euro im Rahmen des Asset Deals mit Danfoss. Darin enthalten sind zudem
Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 41,0 Mio.
Euro (Q1-Q3 2014: 55,1 Mio. Euro). Mit 25,7 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 28,1 Mio. Euro)
entfiel ein wesentlicher Teil der Investitionen auf aktivierte Entwicklungsprojekte,
insbesondere zur Einführung einer neuen Produktlinie für Zentral-Wechselrichter. Der
Saldo der Ein- und Auszahlungen der Geldanlage betrug -2,0 Mio. Euro (Q1-Q3 2014:
60,1 Mio. Euro). Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. September 2015 von 200,6
Mio. Euro (31. Dezember 2014: 184,0 Mio. Euro) umfassen Kassenbestand, Bankguthaben
und kurzfristige Einlagen mit einer ursprünglichen Laufzeit von weniger als drei Monaten.
Zusammen mit den Termingeldern mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten, festverzinslichen
Wertpapieren, als Sicherheiten hinterlegten liquiden Mitteln sowie unter Abzug der
zinstragenden Finanzverbindlichkeiten ergibt sich eine Nettoliquidität von 250,6 Mio.
Euro (31. Dezember 2014: 225,4 Mio. Euro). SMA hat im Berichtszeitraum trotz der Mittelabflüsse
im Zuge der Restrukturierung die hohe Liquiditätsreserve beschützt und kann deshalb
die Unternehmensstrategie aus eigener Kraft umsetzen. VermögenslageSMA hat eine solide Eigenkapitalquote von 46,7 ProzentDie Bilanzsumme verringerte sich zum 30. September 2015 geringfügig auf 1.159,9 Mio.
Euro (31. Dezember 2014: 1.180,3 Mio. Euro). Die langfristigen Vermögenswerte blieben mit 489,2 Mio. Euro auf dem Niveau des Jahresendes
2014 (31.12.2014: 488,2 Mio. Euro). Das Nettoumlaufvermögen belief sich zum 30. September 2015 auf 220,9 Mio. Euro (31.
Dezember 2014: 251.0Mio. Euro) und entsprach damit 23,1 Prozent des Umsatzes der vergangenen
zwölf Monate. Trotz höherer Umsatzerlöse verringerten sich die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen zum 30. September 2015 mit 146.1 Mio. Euro im Vergleich zum 31. Dezember
2014 um 8,5 Prozent (31. Dezember 2014: 159,6 Mio. Euro). Die Debitorenlaufzeit konnte
trotz des höheren Auslandsanteils auf 58,4 Tage leicht reduziert werden (31. Dezember
2014: 64,3 Tage). Das Vorratsvermögen sank im Wesentlichen aufgrund der positiven
Geschäftsentwicklung und optimierten Wiederbeschaffungszeiten von Roh-, Hilfs und
Betriebsstoffen in den ersten neun Monaten 2015 um 13,3 Prozent auf 176,2 Mio. Euro
(31. Dezember 2014: 203,2 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
reduzierten sich um 10,4 Mio. Euro auf 101,4 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 111,8 Mio.
Euro). Der Anteil der Lieferantenkredite am Gesamtkapital ging auf 8,7 Prozent zurück
(31. Dezember 2014: 9,5 Prozent). Die Eigenkapitalausstattung des Konzerns ist per 30. September 2015 mit 541,1 Mio.
Euro weiterhin hoch (31. Dezember 2014: 552,0 Mio. Euro). Mit einer Eigenkapitalquote
von 46,7 Prozent verfügt SMA über eine komfortable Eigenkapitalausstattung und weist
damit eine sehr solide Bilanzstruktur auf. InvestitionenInvestitionstätigkeit wird deutlich reduziertSMA wird die Investitionstätigkeit deutlich reduzieren und an die veränderten Rahmenbedingungen
anpassen. Für das Geschäftsjahr 2015 plant die SMA Gruppe Investitionen in Sachanlagen
von bis zu 20 Mio. Euro (2014: 29,5 Mio. Euro). Die Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte betreffen vor allem die Aktivierung von Entwicklungsprojekten und werden
voraussichtlich bis zu 30 Mio. Euro betragen (2014: 46 Mio. Euro). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 betrugen die Investitionen in
Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte insgesamt 41,0 Mio. Euro (Q1-Q3 2014:
55,1 Mio. Euro). Davon entfielen auf Investitionen in Sachanlagen 14,2 Mio. Euro (Q1-Q3
2014: 23,6 Mio. Euro), überwiegend für Maschinen und Anlagen. Diese Investitionen
wurden hauptsächlich im Zusammenhang mit der Einführung neuer Produkte getätigt. Die
Investitionsquote des Sachanlagevermögens lag im Berichtszeitraum bei 2,0 Prozent
(Q1-Q3 2014: 4,3 Prozent). Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte in Höhe
von 26,8 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 31,5 Mio. Euro) entfielen überwiegend auf aktivierte
Entwicklungsprojekte. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des BerichtszeitraumsVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Berichtszeitraums, die Auswirkung
auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, waren nicht zu verzeichnen. Risiko- und ChancenberichtRisiko- und ChancenmanagementDas Risiko- und Chancenmanagement sowie Einzelrisiken mit möglicherweise erheblichen
nachteiligen Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
sowie die Unternehmensreputation sind im Geschäftsbericht 2014 umfassend beschrieben.
Zudem werden dort unsere wesentlichen Chancen genannt. Basierend auf unserem Risikomanagementsystem
schätzen wir die Gesamtrisikosituation als beherrschbar ein; die im Geschäftsbericht
2014 getroffenen Aussagen gelten im Wesentlichen unverändert. In den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2015 haben wir keine weiteren wesentlichen Risiken und Chancen
identifiziert, die über die Risiken und Chancen hinausgehen, welche im Kapitel Geschäftstätigkeit
und Organisation sowie in den weiterführenden Ausführungen zur Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage dargestellt sind. Gegenwärtig sind keine Risiken zu erkennen, die eigenständig oder in Kombination mit
anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens ernsthaft gefährden oder die Geschäftsentwicklung
wesentlich beeinträchtigen könnten. Wir verweisen an dieser Stelle auf die zukunftsgerichteten
Aussagen im Prognosebericht. PrognoseberichtGesamtwirtschaftliche Situation: Weltwirtschaftswachstum verliert an DynamikDer Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft weniger stark wachsen
als noch am Jahresanfang erwartet. In seiner Aktualisierung des World Economic Outlook
vom 9. Oktober 2015 stellt der IWF für das laufende Jahr ein globales Wachstum von
3,1 Prozent in Aussicht (2014: 3,4 Prozent). Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als
noch in der Juli-Prognose angenommen. Zu Jahresbeginn war der IWF noch von einem weiter
steigenden Wachstum von 3,5 Prozent ausgegangen. Hintergrund ist vor allem die sich eintrübende Lage in den USA, für die der IWF nun
ein Wachstum von 2,6 Prozent erwartet, nach 3,1 Prozent im April. Die Wachstumsabschwächung
in den USA bezeichnete der IWF jedoch als "temporär". Die größte Volkswirtschaft der
Welt stehe weiterhin vor einer Beschleunigung von Konsum und Investitionen. Der IWF
wiederholte Anfang Oktober mit Hinweis auf die überschuldeten Schwellenländer, die
bei höheren Zinsen weiter unter Druck geraten könnten, erneut die Empfehlung an die
US-Notenbank, mit Zinsanhebungen bis zur ersten Jahreshälfte 2016 zu warten. Für China und den Euroraum veränderte der IWF seine Prognose für das laufende Jahr
zwar nicht, er hob aber beide Wirtschaftsräume als potenzielle Risikoquellen hervor.
Hintergrund ist der Einbruch an den chinesischen Aktienmärkten im Juli. Dieser könnte
die Wirtschaft in der Volksrepublik schwächen - und damit das weltweite Wachstum hemmen.
Für China rechnet der IWF weiterhin mit einer Steigerung um 6,8 Prozent in diesem
Jahr. Für die Eurozone sieht der Währungsfonds die Krise in Griechenland nach wie
vor als Risiko. Das Wachstum soll in diesem Jahr bei 1,5 Prozent liegen. Für Deutschland
verringerten die Experten ihre Vorhersage leicht auf ebenfalls 1,5 Prozent. Die Schwellenländer dürften 2015 mit 4 Prozent doppelt so stark wachsen wie die Industriestaaten,
für die ein Wachstum von 2 Prozent prognostiziert wird. Künftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen in der PhotovoltaikindustrieBis 2050 könnte Solarenergie die größte Quelle für elektrischen Strom seinDie Experten der Internationalen Energieagentur (IEA) stellten in ihrer Untersuchung vom Juni 2015 fest, dass sich das Wirtschaftswachstum aufgrund der hohen Investitionen in den Ausbau Erneuerbarer Energien vom gefährlichen CO2 -Ausstoß abgekoppelt hat. Der CO2 -Ausstoß sei allerdings weiterhin zu hoch und gefährde das Klima. Die IEA-Experten rechnen deshalb mit zunehmenden Investitionen insbesondere in die Photovoltaik. Bis 2050 könnte Solarenergie die größte Quelle für elektrischen Strom sein - weit vor fossilen Brennstoffen, Windenergie oder Atomkraft. Photovoltaiksysteme und solarthermische Kraftwerke könnten dann 27 Prozent des weltweiten Stroms erzeugen. Insgesamt tragen Erneuerbare Energien laut eines Szenarios der IEA bis 2050 mit einem Anteil von 65 Prozent bis 80 Prozent zur Stromversorgung bei. Die IEA-Experten gehen in weiteren Veröffentlichungen davon aus, dass bestimmte Trends
diese Entwicklung tragen. Dazu gehört die Regionalisierung der Stromversorgung: Immer
mehr Haushalte, Städte und Unternehmen möchten sich unabhängiger von Energieimporten
und steigenden Brennstoffkosten machen. Einhergehend damit steigt der Bedarf an Energiespeichern
im privaten, gewerblichen und industriellen Umfeld. Energie wird außerdem zunehmend
über intelligente Netze ("Smart Grids") geteilt, um die Stromnachfrage zu steuern,
Verbrauchsspitzen zu vermeiden und die Netze zu entlasten. Zu einer wichtigen Säule
dieser neuen Energieversorgungsstrukturen zählt voraussichtlich in einigen Jahren
die Elektromobilität. Die Integration von E-Fahrzeugen kann helfen, den Eigenverbrauch
von Erneuerbaren Energien zu erhöhen und Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Weltweiter Photovoltaikmarkt entwickelt sich positivDie Photovoltaik hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend als wettbewerbsfähig
erwiesen. In immer mehr Weltregionen ist Solarstrom inzwischen kostengünstiger als
konventioneller Strom. Das bereitet mittel- bis langfristig den Weg für ein Wachstum
der Branche auch ohne Förderung. Für 2015 rechnet der SMA Vorstand mit einer weltweiten
Neuinstallation von 49 GW. Das entspricht einem Wachstum um mehr als 18 Prozent im
Vergleich zu 2014. Unter Berücksichtigung des weiterhin hohen Preisdrucks in allen
Marktsegmenten und Regionen wird sich das weltweite Investitionsvolumen für PV-Wechselrichter
nach Schätzungen des SMA Vorstands geringfügig auf 4,0 Mrd. Euro verringern (2014:
4,1 Mrd. Euro). Europa entwickelt sich uneinheitlichNach Schätzungen des SMA Vorstands erholt sich die Nachfrage nach PV-Systemen in den
europäischen Ländern, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) leicht. Positive Wachstumsimpulse
gehen insbesondere von Großbritannien aus. Rückläufig entwickeln sich hingegen Deutschland,
Italien, Spanien und Griechenland. Insgesamt rechnet der SMA Vorstand in der Region
EMEA mit einer neu installierten Leistung von etwa 10 GW. Das entspricht einem Wachstum
um etwa zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Investitionsvolumen in PV-Wechselrichter
ist nach eigenen Schätzungen mit voraussichtlich 0,9 Mrd. Euro (2014: 0,9 Mrd. Euro)
stabil. In Europa dominieren die Marktsegmente Utility und Commercial die Nachfrage.
Kleine Solarstromsysteme (Residential) werden voraussichtlich erst mit der stärkeren
Verbreitung von Speicherlösungen in Europa wieder an Bedeutung gewinnen. Positive Entwicklung in Nord- und Südamerika sowie Asien-PazifikStarke Wachstumsimpulse erwartet der SMA Vorstand weiterhin aus den nordamerikanischen
Märkten. Die südamerikanischen Solarmärkte stehen noch am Anfang ihrer Entwicklung,
weisen jedoch mittelfristig ebenfalls starkes Wachstumspotenzial auf. Insgesamt erhöht
sich nach SMA Schätzungen 2015 die neu installierte Leistung in der Region Americas
um 33 Prozent auf 10 GW. Das entspricht einem Investitionsvolumen in PV-Wechselrichter
von 1,1 Mrd. Euro (2014: 0,9 Mrd. Euro). In der Region Americas machen solare Großkraftwerke
(Utility) den Großteil der Nachfrage aus. Der SMA Vorstand rechnet daneben auch mit
attraktiven Wachstumsraten in den Marktsegmenten Commercial und Residential. Zu den wichtigsten Märkten in der Region Asien-Pazifik zählen Japan und China. Für
2015 rechnet der SMA Vorstand in der Region Asien-Pazifik mit einer Neuinstallation
von 29 GW (2014: 25 GW). Durch das sehr niedrige Preisniveau in China und den erwarteten
Nachfragerückgang im hochpreisigen japanischen Markt wird das Investitionsvolumen
in PV-Wechselrichter in der asiatisch-pazifischen Region voraussichtlich ca. 2,0 Mrd.
Euro betragen (2014: 2,3 Mrd. Euro). Auch in dieser Region beherrscht 2015 der hohe
Anteil der solaren Großprojekte die Nachfrage. Mittelgroße und kleinere Solarstromanlagen
gewinnen mittelfristig an Bedeutung. Attraktive Geschäftsmöglichkeiten für PV-Diesel-Hybridsysteme und EnergiemanagementAttraktive Geschäftsmöglichkeiten für PV-Diesel-Hybridsysteme ergeben sich in vielen
Ländern der Regionen Südamerika, Mittlerer Osten, Asien-Pazifik und Afrika. In diesen
Ländern steigt mit zunehmendem Wohlstand der Energiebedarf. Insbesondere in Regionen
ohne Netzanbindung sind skalierbare Lösungen zur Stromversorgung gefragt. Dank intelligenter
Systemtechnik lässt sich die Photovoltaik sehr gut in bereits bestehende Dieselnetze
integrieren. Die Entwicklung des Geschäfts mit PV-Diesel-Hybridsystemen vollzieht
sich aufgrund der technischen Komplexität sowie eingeschränkter Finanzierungsmöglichkeiten
jedoch langsamer als in den geförderten Solarmärkten. Zudem wirkt sich der niedrige
Ölpreis auf die Nachfrage aus. Die mittelfristigen Perspektiven sind aber weiterhin
gut. Auch für Hersteller innovativer Systemtechnologien, die Solarstrom zwischenspeichern
und das Energiemanagement von privaten Haushalten sowie Gewerbebetrieben übernehmen,
sieht der SMA Vorstand attraktive Geschäftsmöglichkeiten. Insbesondere in den europäischen
Märkten, den USA und in Japan dürfte die Nachfrage nach Lösungen zur Steigerung des
Eigenverbrauchs von Solarstrom anziehen. Positive Wachstumsimpulse gehen auch von
der Elektromobilität aus. Durch die Vernetzung mit Solarstromsystemen ergeben sich
neue Geschäftsmodelle und ein hoher Kundennutzen. Gesamtaussage des Vorstands zur voraussichtlichen Entwicklung der SMA GruppeDie nachfolgenden Aussagen zur künftigen Entwicklung der SMA Gruppe beruhen auf den
Einschätzungen des SMA Vorstands und auf den zuvor dargestellten Erwartungen an die
Entwicklung der weltweiten Photovoltaikmärkte. Die SMA Gruppe ist seit 1. Januar 2015
funktional organisiert. In dieser neuen Organisation übernehmen die Business Units
Residential, Commercial, Utility und Service die Geschäftsverantwortung und steuern
die Entwicklung, den Vertrieb und Operations. Die Geschäftsbereiche Railway Technology,
Zeversolar sowie "Off-Grid and Storage" werden unter Übrige Geschäftsfelder zusammengefasst.
Der Prognosebericht basiert auf der beschriebenen Berichtsstruktur. Umsatzwachstum erstmals seit 2010Die Umsatz- und Ergebnissituation von SMA hängt vom Marktanteil, der Preisdynamik
und der Entwicklung des Weltmarkts ab. Erstmals seit 2010 erwartet der SMA Vorstand
für 2015 wieder ein Umsatzwachstum. Der Vorstand hob die Umsatzprognose für das laufende
Geschäftsjahr am 29. September 2015 auf 850 Mio. Euro bis 900 Mio. Euro an (vormals:
800 Mio. Euro bis 850 Mio. Euro). Ein hoher Anteil des erwarteten Umsatzes ist bereits
durch den Umsatz der ersten neun Monate 2015 und den Auftragsbestand für das laufende
Geschäftsjahr gedeckt. Beim oberen Ende der Umsatzprognose von 900 Mio. Euro rechnet
der Vorstand mit einem moderaten Preisrückgang und einem Mengenwachstum. Der erwartete
Nachfragerückgang in Deutschland wird in diesem Szenario von den Auslandsmärkten,
insbesondere den USA, Großbritannien und Japan, kompensiert. Beim unteren Ende der
Umsatzprognose von 850 Mio. Euro rechnet der Vorstand mit einem geringeren Mengenwachstum
und einem beschleunigten Preisrückgang. Der SMA Vorstand geht davon aus, dass fast
90 Prozent des Umsatzes auf das internationale Geschäft entfallen. Mit Blick auf die weiterhin gute Geschäftsentwicklung und die termingerechte Umsetzung
der Unternehmenstransformation erwartet der SMA Vorstand bereits 2015 im besten Fall
ein positives operatives Ergebnis (EBIT) von 10 Mio. Euro. Im schlechtesten Fall würde
SMA 2015 ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erreichen. Unter Berücksichtigung
der Abschreibungen/Amortisationen von ca. 70 Mio. Euro ergibt sich 2015 ein positives
operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen/Amortisationen (EBITDA)
in Höhe von 70 bis 80 Mio. Euro. SMA wird 2015 einen positiven frei verfügbaren Cashflow
erwirtschaften und die Nettoliquidität weiter erhöhen. Rückkehr zur Profitabilität durch FixkostenreduktionSMA hat in den wachstumsstarken Jahren die Gewinnschwelle erhöht und damit finanzielle
Flexibilität eingebüßt. Die in den letzten Jahren umgesetzten Maßnahmen zur Senkung
der Fixkosten reichten nicht aus, um SMA bei einem Umsatzniveau von weniger als 700
Mio. Euro in die Profitabilität zu führen. Der Vorstand hat deshalb 2014 beschlossen,
die Personal- und Sachkosten weltweit noch stärker zu reduzieren. Am 30. Januar 2015
gab der SMA Vorstand die konkreten Pläne für die Transformation der Unternehmensgruppe
bekannt. Diese sehen vor, dass sich SMA auf die strategisch wichtigen Entwicklungsprojekte
konzentriert, die Wertschöpfungstiefe anpasst, die globale Infrastruktur konsolidiert
und konsequent die Synergien aus der Allianz mit Danfoss nutzt. Zudem ist die Reduktion
von Dienstleistern vorgesehen. Ein Personalabbau von weltweit 1.600 Mitarbeitern,
hauptsächlich am Hauptsitz in Kassel/Niestetal, war leider nicht vermeidbar. Insgesamt
plant der SMA Vorstand, im Vergleich zum Vorjahr Fixkosten in Höhe von mehr als 160
Mio. Euro bzw. 40 Prozent einzusparen. Weitere Kostensenkungen ergeben sich aus der
Anpassung der Vermarktungsstrategie von Zeversolar, aus Prozessoptimierungen sowie
der Verbesserung der Herstellungskosten durch kostengünstigere Komponenten und neue
Technologien. Alle Maßnahmen sind durch konkrete Aufgaben hinterlegt. Die Implementierung
und das Veränderungsmanagement werden eng überwacht. Entwicklung der SegmenteNach Schätzungen des Vorstands wird die Business Unit Residential mit 230 Mio. Euro
bis 250 Mio. Euro mehr als 25 Prozent des Gruppenumsatzes der SMA Gruppe ausmachen
(2014: 249,2 Mio. Euro; 30,9 Prozent des Gruppenumsatzes). Das Portfolio der Business
Unit Residential umfasst die einphasigen String-Wechselrichter mit dem Markennamen
Sunny Boy, die dreiphasigen Wechselrichter im unteren Leistungsbereich bis 12 kW mit
dem Markennamen Sunny Tripower, Energiemanagementlösungen, Speichersysteme sowie Kommunikationsprodukte
und Zubehör. Einen hohen Anteil am Umsatz der Business Unit Residential haben die
Sunny Boy-Wechselrichter mit einer Leistung von 1,5 bis 5 kW. Wichtigste Absatzregionen
bleiben Europa, Nordamerika, Australien und Japan. Die Business Unit Residential wird
aufgrund der Maßnahmen aus der Unternehmenstransformation sowie durch kostenoptimierte
Produkte im besten Fall ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften. Einen geringen
operativen Verlust kann der SMA Vorstand nicht ausschließen. Das Portfolio der Business Unit Commercial umfasst unter anderem die dreiphasigen
Wechselrichter der Marke Sunny Tripower mit Leistungen von mehr als 12 kW sowie Kommunikationsprodukte
und sonstiges Zubehör. Für die Business Unit Commercial prognostiziert der SMA Vorstand
2015 unverändert einen Umsatz zwischen 180 Mio. Euro und 200 Mio. Euro. Damit wird
die Business Unit voraussichtlich mehr als 20 Prozent des Gruppenumsatzes ausmachen
(2014: 159,3 Mio. Euro; 19,8 Prozent des Gruppenumsatzes). Wesentlicher Umsatzträger
werden voraussichtlich die Sunny Tripower mit einer Leistung ab 25 kW sein. Zu den
Hauptabsatzmärkten zählen die USA, Japan, Europa, Australien und Indien. Die Business
Unit Commercial wird aufgrund eines bereits im ersten Halbjahr gebuchten Sondereffekts
voraussichtlich ein negatives operatives Ergebnis im unteren zweistelligen Millionenbereich
erwirtschaften. Mit einem voraussichtlichen Umsatz von 340 Mio. Euro bis 360 Mio. Euro trägt die Business
Unit Utility voraussichtlich mehr als 40 Prozent zum Gruppenumsatz bei (2014: 281,7
Mio. Euro; 35 Prozent des Gruppenumsatzes). Das Produkt- und Leistungsportfolio der
Business Unit Utility umfasst neben den Zentral-Wechselrichtern mit ihren Netzdienstleistungs-
und Überwachungsfunktionen auch die Mittel- und Hochspannungstechnik sowie Zubehör.
Der Umsatz wird 2015 maßgeblich von der Produktfamilie Sunny Central CP bestimmt.
Die neue Zentral-Wechselrichter-Generation und die Kooperation mit Siemens tragen
2015 noch nicht wesentlich zum Umsatz bei. Nordamerika ist mit Abstand der wichtigste
Absatzmarkt, gefolgt von Großbritannien, Japan, Indien und Chile. Die Business Unit
Utility wird aufgrund des Umsatzwachstums ein deutlich positives Ergebnis erwirtschaften. Das Servicegeschäft wird 2015 weiter von der hohen Anzahl der Inbetriebnahmen der
Business Units Utility und Commercial profitieren. Darüber hinaus erwarten wir neue
Abschlüsse bei langfristigen Service- und Wartungsverträgen. Insgesamt geht der SMA
Vorstand im Servicegeschäft 2015 von einem Umsatz von mehr als 50 Mio. Euro aus. Die
Business Unit Service wird aufgrund des Umsatzwachstums ein deutlich positives Ergebnis
erwirtschaften. Für die Geschäftsbereiche Railway Technology, Zeversolar sowie "Off-Grid and Storage"
rechnet der SMA Vorstand mit einem Umsatzrückgang auf 50 Mio. Euro bis 60 Mio. Euro.
Die Geschäftsbereiche werden voraussichtlich aufgrund des starken Umsatzrückgangs
einen Verlust im unteren zweistelligen Millionenbereich erwirtschaften. Rückgang des NettoumlaufvermögensDer SMA Vorstand hat im vergangenen Jahr umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um die
Durchlaufgeschwindigkeiten zu erhöhen sowie durch ein konsequentes "Pull-Prinzip"
in der Fertigung die Zwischenlager zu eliminieren. Die Reduktion des Vorratsvermögens
in Folge der Auslagerung von Wertschöpfungsstufen sowie Vendor-Managed-Inventory-Konzepte
wird zum Teil durch die Bevorratung mit Rohmaterial aufgrund des erwarteten Wachstums
2016 kompensiert. Der Vorstand rechnet deshalb im laufenden Geschäftsjahr weiterhin
mit einem Nettoumlaufvermögen zwischen 23 Prozent und 26 Prozent bezogen auf den Umsatz
(Dezember 2014: 31,2 Prozent). Das SMA Geschäftsmodell ist nicht kapitalintensivDie Investitionen in Sachanlagen im Geschäftsjahr 2015 werden auf 15 Mio. Euro bis
20 Mio. Euro deutlich reduziert (2014: 29,5 Mio. Euro). Mit einer Investitionsquote
des Sachanlagevermögens von weniger als 3 Prozent des geplanten Umsatzes ist das Geschäftsmodell
der SMA nicht kapitalintensiv. Zu den wesentlichen Sachanlageinvestitionen zählen
Testeinrichtungen für neue Wechselrichter-Generationen. Außerdem sind Investitionen
in Gebäude erforderlich, um weltweit alle Standorte besser nutzen zu können. Die Investitionen
in immaterielle Vermögensgegenstände betreffen vor allem die Aktivierung von Entwicklungsprojekten
und werden voraussichtlich bis zu 30 Mio. Euro betragen (2014: 46 Mio. Euro). Das Ziel der Rückkehr zur Profitabilität wurde erreichtSMA wird die Strategie nicht verändern und weiterhin als Spezialist ganzheitliche
Lösungen für alle attraktiven Solarmärkte, alle Modultechnologien und alle Leistungsklassen
anbieten. Das Unternehmen hat seine Technologieführerschaft im laufenden Geschäftsjahr
erneut ausgebaut und ist nach einer Studie von IHS (September 2015) klarer Weltmarktführer.
Die Niedrigpreissegmente bedienen wir erfolgreich mit technologisch einfachen Produkten
der Zweitmarke Zeversolar. Neben dem Produktgeschäft baut SMA den Bereich der Servicedienstleistungen
aus. Zwischenzeitlich haben uns Kunden in Europa und Nordamerika die Betriebsführung
und Wartung von solaren Kraftwerken mit einer Leistung von über 1 GW übertragen. Das
erfolgversprechende Geschäft der PV-Diesel-Hybridanwendungen und der Off-Grid-Anwendungen
erschließen wir systematisch mit spezialisierten Teams. Durch die kontinuierliche
Prozessverbesserung, unsere globalen Einkaufs- und Logistikstrukturen sowie die konsequente
Nutzung der Synergien mit Danfoss haben wir die Voraussetzungen für die Erhöhung unserer
Wettbewerbsfähigkeit geschaffen. Die verschiedenen strategischen Maßnahmen werden im laufenden Jahr wieder zu einem
Umsatzwachstum und zu einem operativen Gewinn (EBIT) von bis zu 10 Mio. Euro führen.
Durch die bewusste Technologieorientierung, die konsequente Internationalisierung
und die rasche Umsetzung der Unternehmenstransformation geht SMA gestärkt aus dem
jahrelangen Strukturwandel der Solarbranche hervor. Auf diesen Stärken werden wir
aufbauen und Produktlösungen konzipieren, die eine dezentrale Energieversorgung auf
Basis Erneuerbarer Energien ermöglichen. SMA zeichnet sich durch eine einzigartige
Unternehmenskultur und engagierte Mitarbeiter aus, die gerade in schwierigen Zeiten
ihren entscheidenden Beitrag für den Unternehmenserfolg leisten.
SMA Solar Technology AG Der Vorstand Gewinn- und Verlustrechnung SMA Konzernscroll
Gesamtergebnisrechnung SMA Konzernscroll
Bilanz SMA Konzernscroll
scroll
Kapitalflussrechnung SMA Konzernscroll
Eigenkapitalveränderungsrechnung SMA Konzernscroll
scroll
Verkürzter Anhang zum 30. September 2015Allgemeine Angaben1. GrundlagenDer verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der SMA Solar Technology AG zum 30. September
2015 wurde, wie bereits der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014, in Übereinstimmung
mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen
Union anzuwenden sind, sowie in Anwendung der Regelungen des § 315a HGB aufgestellt.
Entsprechend werden im Geschäftsjahr 2015 die Zwischenabschlüsse der SMA Solar Technology
AG im Einklang mit IAS 34, Interim Financial Reporting, aufgestellt. Im Einklang mit
den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2014 gewählt. Der verkürzte Abschluss enthält nicht alle für einen
Konzernabschluss erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung
mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 zu lesen. Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Sofern nicht anderweitig
angegeben, werden sämtliche Werte zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit
auf volle Tausend Euro (TEUR) bzw. Millionen Euro (Mio. Euro) gerundet angegeben. Der Konzernabschluss wird auf Grundlage des Anschaffungskostenprinzips aufgestellt.
Davon ausgenommen sind Rückstellungen, latente Steuern, Leasingverhältnisse und derivative
Finanzinstrumente. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Der Vorstand der SMA Solar Technology AG hat den Konzern-Zwischenabschluss am 3. November
2015 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Sitz der Gesellschaft ist Sonnenallee 1, 34266 Niestetal. Die Aktien der SMA Solar
Technology AG werden öffentlich gehandelt, sie sind an der Frankfurter Börse im Prime
Standard gelistet. Die Aktien der Gesellschaft wurden am 22. September 2008 in den
TecDAX aufgenommen. Der SMA Konzern entwickelt, produziert und vertreibt Solar-Wechselrichter, Transformatoren,
Drosseln, Überwachungs- und Energiemanagementsysteme für Solarstromanlagen sowie leistungselektronische
Komponenten für Schienenverkehrstechnik. Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Übernahme
von Betriebsführungs- und Wartungsdienstleistungen für Photovoltaikkraftwerke (O&M-Geschäft)
sowie weitere Serviceleistungen. Nähere Erläuterungen zu den Segmenten sind in Kapitel 4 enthalten. 2. Konsolidierungskreis und KonsolidierungsgrundsätzeDer Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2014 wurde gegenüber dem 31. Dezember 2013
durch die neu gegründeten Gesellschaften SMA Sunbelt Energy GmbH (Niestetal) und SMA
Railway Technology (Guangzhou) Co., Ltd. erweitert. Durch die Liquidation der Shanghai
ZOF New Energy Co., Ltd. (Shanghai, China) zum 25. Februar 2014 ist diese aus dem
Konsolidierungskreis ausgeschieden. Die Anteile des Konzerns an der Gesellschaft Jiangsu
Zeversolar New Energy Co., Ltd. erhöhten sich auf 99,25 Prozent (31. Dezember 2013:
98,81 Prozent) durch die Umwandlung eines Darlehens in Eigenkapital. Im Vergleich
zum Vorjahr gab es keine weiteren Veränderungen des Anteilsbesitzes. Sämtliche Gesellschaften im Konsolidierungskreis werden vollkonsolidiert. Die in der
Anteilsbesitzliste unter den Beteiligungen ausgewiesenen Gesellschaften werden aufgrund
ihrer untergeordneten Bedeutung nicht konsolidiert. Die Anteile anderer Gesellschafter
am Eigenkapital der konsolidierten Gesellschaften werden innerhalb des Eigenkapitals
gesondert ausgewiesen. Die Gesellschaft SMA Service International GmbH wurde umfirmiert in Zeversolar New
Energy GmbH. Der Konzern-Zwischenabschluss basiert auf den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden erstellten Abschlüssen der SMA Solar Technology AG und der
einbezogenen Tochterunternehmen. Nähere Einzelheiten hierzu sind im Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014
enthalten. Die Gesellschaft SMA (Beijing) Commercial Co., Ltd. hat mit ihrer Liquidation den
Konsolidierungskreis zum 30. September 2015 verlassen. 3. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeIm vorliegenden Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2015 ergaben sich gegenüber
dem Konzernabschluss der SMA Solar Technology AG zum 31. Dezember 2014 keine Veränderungen
der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze. Bei der Aufstellung des Konzern-Zwischenabschlusses waren gegenüber dem 31. Dezember
2014 folgende neue, ab dem Geschäftsjahr 2015 verpflichtend anzuwendende Rechnungslegungsnormen
zu beachten. scroll
1
Anwendung in der EU auf die erste Berichtsperiode eines Geschäftsjahres, das an diesem
Tag oder danach beginnt. Die erstmalige Anwendung der neu anzuwendenden IFRS hat keine wesentlichen Auswirkungen
auf die Darstellung des Konzern-Zwischenabschlusses. Eine vorzeitige Anwendung neuer Standards, Interpretationen und Änderungen zu veröffentlichten
Standards, die 2015 noch nicht verpflichtend anzuwenden waren, erfolgt durch den Konzern
nicht. Eine Darstellung dieser zukünftig anzuwendenden Standards findet sich im Geschäftsbericht
2014 unter Kapitel 3, Neu herausgegebene Rechnungslegungsvorschriften des IASB. 4. SegmentberichterstattungMit Beginn des Geschäftsjahres 2015 hat der SMA Konzern seine Solaraktivitäten neu
organisiert und die Konzernstruktur entsprechend angepasst. Der SMA Konzern ist seit
dem 1. Januar 2015 funktional organisiert. In dieser Organisation übernehmen die Business
Units Residential, Commercial, Utility und Service die Geschäftsverantwortung und
steuern die Entwicklung, den Vertrieb und Operations. Sie werden als eigenständige
Segmente dargestellt. Die Geschäftsbereiche Railway Technology, Zeversolar sowie "Off-Grid
and Storage" werden unter "Übrige Geschäftsfelder" zusammengefasst. Die bisherigen
Segmente lassen sich folgendermaßen in die neue Segmentstruktur überleiten. Das bisherige
Segment Medium Power Solutions (MPS) wurde auf die neuen Business Units Residential
und Commercial aufgeteilt. Wechselrichter mit einem Leistungsbereich bis zu 12 kW
werden der Business Unit Residential zugeordnet. Die Business Unit Commercial trägt
die Verantwortung ab einem Leistungsbereich über 12 kW. Die neue Business Unit Utility
besteht im Wesentlichen aus dem alten Segment PPS. Das Segment Service bietet weiterhin
Servicedienstleistungen im In- und Ausland an, dazu gehören insbesondere die Übernahme
von Garantie- und Wartungsdienstleistungen sowie die operative Betriebsführung. Damit einhergehend haben sich auch die Steuerung des Konzerns sowie das interne Berichtswesen
geändert. Den Vorschriften des IFRS 8, Geschäftssegmente, folgend hat diese organisatorische
Neuaufstellung zu einer Änderung im Segmentbericht für alle Vergleichsperioden geführt.
Die Anzahl der berichtspflichtigen Segmente bleibt unverändert. Basierend auf den
Informationen, die an die Hauptentscheidungsträger des Konzerns für die Ressourcenallokation
und Geschäftsentwicklung berichtet werden, wurden die oben beschriebenen Business
Units und das zusammengefasste Segment "Übrige Geschäftsfelder" als berichtspflichtige
Segmente nach IFRS 8 identifiziert. Die Business Units berichten direkt an den Vorstand. Entsprechend den Marktanforderungen
überprüft SMA regelmäßig ihre Organisationsstruktur, um diese möglichst effizient
zu gestalten. Die Umsatzerlöse in den Segmenten Residential, Commercial und Utility unterliegen
Schwankungen, unter anderem aufgrund von diskontinuierlichen Förderprogrammen. Die Segmentinformationen gemäß IFRS 8 stellen sich für das dritte Quartal der Jahre
2015 und 2014 wie folgt dar: KENNZAHLEN NACH SEGMENTEN UND REGIONENscroll
KENNZAHLEN NACH SEGMENTEN UND REGIONENscroll
scroll
Die Segmentinformationen gemäß IFRS 8 stellen sich für die ersten neun Monate der
Jahre 2015 und 2014 wie folgt dar: KENNZAHLEN NACH SEGMENTEN UND REGIONENscroll
KENNZAHLEN NACH SEGMENTEN UND REGIONENscroll
scroll
Auf Deutschland entfielen im Berichtszeitraum Umsatzerlöse mit Dritten in Höhe von
94,6 Mio. Euro (Q1 -Q3 2014: 135,8 Mio. Euro). Die Überleitung der Summe Segmentergebnisse (EBIT) gemäß IFRS 8 auf das Ergebnis vor
Ertragsteuern ergibt sich wie folgt: scroll
In der Überleitung werden Sachverhalte ausgewiesen, die definitionsgemäß nicht Bestandteil
der Segmente sind. Darüber hinaus sind darin nicht allokierte Teile der Konzernzentrale,
unter anderem Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie eigene Bauten, enthalten,
deren Aufwendungen den Segmenten zugeordnet werden. Geschäftsbeziehungen zwischen
den Segmenten werden in der Überleitung eliminiert. Die Währungsabsicherung wird konzerneinheitlich
gesteuert und ist daher nicht den einzelnen Segmenten zugeordnet, sondern in den Eliminierungen
enthalten. Das Segmentvermögen zum 30. September 2015 hat sich im Vergleich zum Stichtag des
letzten Konzernjahresabschlusses (31. Dezember 2014) nicht wesentlich verändert. Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung SMA Konzern5. Herstellungskosten des Umsatzesscroll
Die Herstellungskosten des Umsatzes enthalten als Einzelkosten die produktbezogenen
Materialaufwendungen sowie alle weiteren Aufwendungen für Produktion, Einkauf, Service,
Gebäudemanagement und IT. Der Materialaufwand erhöhte sich auf 389,9 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 290,8 Mio. Euro).
Dies entspricht 55,8 % vom Umsatz. In dem Materialaufwand sind Wertberichtigungen
auf Vorräte in Höhe von 16,8 Mio. Euro enthalten. Die durchschnittlichen Materialkosten
pro Watt sanken durch die Einführung neuer Produkte und die Produktmixverschiebung
hin zu Zentral-Wechselrichtern auf 7,7 Cent/Watt (Q1-Q3 2014: 8,8 Cent/Watt). Der Personalaufwand verminderte sich um 2,6 Prozent im Vergleich zum Berichtszeitraum
des Vorjahres von 101,1 Mio. Euro auf 98,5 Mio. Euro. Die ersten Einsparungen aus
den Personalanpassungen wurden unter anderem durch die Rückstellungen für Weihnachtsgeld
und Bonuszahlungen sowie durch Währungskurseffekte teilweise kompensiert. Die Abschreibungen sanken um 18,2 Prozent auf 47,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 58,1 Mio.
Euro). Diese beinhalten in den ersten neun Monaten 2015 planmäßige Abschreibungen
auf Entwicklungsprojekte in Höhe von 13,6 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 10,1 Mio. Euro). Der Anstieg der sonstigen Kosten um 18,8 Mio. Euro ergibt sich im Wesentlichen aus
der höheren Bildung von Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen gegenüber
der Vergleichsperiode, die unter anderem auf den gestiegenen Umsatz zurückzuführen
sind. 6. Vertriebskostenscroll
Zu den Vertriebskosten zählen die Aufwendungen für die weltweiten Vertriebsaktivitäten,
den Vertriebsinnendienst sowie den Marketingbereich. Die Abnahme der Vertriebskosten
um 6,2 Mio. Euro gegenüber den ersten neun Monaten 2014 (Q1-Q3 2014: 47,0 Mio. Euro)
resultiert im Wesentlichen aus Einsparungen im Zuge der aktuellen Kostensenkungsmaßnahmen. 7. Forschungs- und Entwicklungskostenscroll
In den Forschungs- und Entwicklungskosten sind die Kosten der Produktentwicklung,
der entwicklungsnahen Testbereiche und des Produktmanagements enthalten. Die Abnahme
der Forschungs- und Entwicklungskosten ohne aktivierungspflichtige Entwicklungsprojekte
um 13,4 Mio. Euro gegenüber den ersten neun Monaten 2014 (Q1-Q3 2014: 65,2 Mio. Euro)
resultiert im Wesentlichen aus Einsparungen im Zuge der aktuellen Kostensenkungsmaßnahmen. 8. Allgemeine Verwaltungskostenscroll
Die Verwaltungskosten beinhalten die Aufwendungen für den Vorstand und die Bereiche
Finanzen, Recht und Compliance, Personal, Qualitätsmanagement und Unternehmenskommunikation.
Der starke Rückgang der Personalkosten ergibt sich im Wesentlichen durch die Anpassungen
im Zuge der aktuellen Kostensenkungsmaßnahmen. 9. Sonstige betriebliche Erträge/Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Fremdwährungsbewertung
sowie aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten und
der Auflösung von Rückstellungen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere Aufwendungen aus der
Fremdwährungsbewertung, Wertberichtigungen auf Forderungen und Aufwendungen aus dem
Abgang von Anlagevermögen sowie aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Vermögenswerten enthalten. 10. Leistungen an Arbeitnehmer und Zeitarbeitskräftescroll
Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Konzern betrug: scroll
11. Finanzergebnisscroll
Die finanziellen Erträge sind im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2014 gesunken,
dies ergibt sich im Wesentlichen aus dem gesunkenen Finanzanlagevermögen. Die gestiegenen
finanziellen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus der steuerlichen Betriebsprüfung. 12. Ergebnis je AktieDas Ergebnis je Aktie wird mittels Division des den Aktionären zurechenbaren Konzernergebnisses
durch den gewichteten Durchschnitt der während der Periode im Umlauf befindlichen
Aktien errechnet. Das den Aktionären zurechenbare Konzernergebnis ist der Konzernüberschuss nach Steuern
ohne den auf andere Gesellschafter entfallenden Anteil. Da zum Berichtszeitpunkt weder
Aktien im Eigenbestand noch andere Sonderfälle vorhanden waren, entspricht die Anzahl
der ausgegebenen Aktien der Anzahl der im Umlauf befindlichen. Bei der Berechnung des Ergebnisses bezogen auf den gewogenen Durchschnitt der Anzahl
der Aktien ergibt sich gemäß IAS 33 für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015
ein Ergebnis von -0,39 Euro je Aktie bei einer Anzahl von 34,7 Mio. Aktien. Für den
Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2014 ergibt sich bezogen auf den gewogenen Durchschnitt
der Anzahl der Aktien gemäß IAS 33 ein Ergebnis von -1,55 Euro je Aktie bei einer
Anzahl von 34,7 Mio. Aktien. Zum Berichtszeitpunkt bestanden keine Optionen oder Wandlungsrechte. Daher liegen
keine verwässernden Effekte vor und verwässertes sowie unverwässertes Ergebnis je
Aktie sind gleich. Ausgewählte Erläuterungen zur Bilanz SMA Konzern13. Geschäfts- oder Firmenwerte und sonstige immaterielle Vermögenswertescroll
Die Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren aus dem Erwerb der dtw Sp. z o.o. sowie
den Asset Deals mit Danfoss Power Electronics A/S und der Phoenix Solar AG. Die Zugänge bei den angearbeiteten immateriellen Vermögenswerten und Entwicklungsprojekten
reflektieren die intensiven Entwicklungsaktivitäten zur Sicherung der Technologieführerschaft
des SMA Konzerns. 14. Sachanlagenscroll
In den Zugängen zu den geleisteten Anzahlungen des Zeitraums vom 1. Januar bis zum
30. September 2015 sind Investitionen für die Erweiterung oder den Umbau von Gebäuden
in Höhe von 0,5 Mio. Euro enthalten. Die sonstigen Veränderungen sind im Wesentlichen durch die planmäßigen Abschreibungen
im laufenden Geschäftsjahr bedingt. 15. Vorrätescroll
Die Vorräte sind zum niedrigeren Wert aus Anschaffungs- und Herstellungskosten und
Nettoveräußerungswert bewertet. Insgesamt beträgt der Saldo der Wertberichtigungen
zum 30. September 2015 68,8 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 58,2 Mio. Euro). Die im
Aufwand als Herstellungskosten berücksichtigte Zuführung der Wertberichtigungen auf
Vorräte betrug 20,2 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: 1,6 Mio. Euro). 16. Sonstige finanzielle VermögenswerteDie sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte zum 30. September 2015 enthalten
insbesondere Finanzanlagen, Termingelder mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten
sowie Zinsabgrenzungen in Höhe von insgesamt 84,7 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 82,5
Mio. Euro). Die sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen
eine Mietsicherheit für Gebäude in den USA in Höhe von 2,5 Mio. USD (31. Dezember
2014: 2,5 Mio. USD). 17. EigenkapitalDie Veränderung des Eigenkapitals einschließlich der erfolgsneutralen Effekte ist
in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Die Hauptversammlung der SMA Solar Technology AG am 21. Mai 2015 folgte dem Vorschlag
von Vorstand und Aufsichtsrat, angesichts des weiterhin volatilen Marktumfelds keine
Dividende für das Geschäftsjahr 2014 auszuschütten (2013: 0,00 Euro je dividendenberechtigter
Stückaktie). 18. RückstellungenDie Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten
zum Bilanzstichtag und setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Bei den Gewährleistungsrückstellungen handelt es sich um allgemeine Gewährleistungsverpflichtungen
(Zeitraum fünf bis zehn Jahre) für die verschiedenen Produktbereiche des Konzerns.
Darüber hinaus werden für Einzelfälle Rückstellungen gebildet, die voraussichtlich
im Folgejahr verbraucht werden. Die Personalrückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen für geplante
Restrukturierungsmaßnahmen. Diese wurden in der Berichtsperiode zu einem wesentlichen
Teil zahlungswirksam. Rückstellungsauflösungen wurden aufgrund der Konkretisierung
von Verpflichtungen in Höhe von 7,7 Mio. Euro vorgenommen. Für den verbleibenden Anteil
wird erwartet, dass die Rückstellung für den Mitarbeiterabbau 2015 zahlungswirksam
wird, daher erfolgte keine Abzinsung. Weiter sind Verpflichtungen für Betriebsjubiläen,
Sterbegeld und Altersteilzeit enthalten. In den übrigen Rückstellungen sind insbesondere Rückbauverpflichtungen, Abnahmeverpflichtungen
sowie Verpflichtungen für Serviceleistungen enthalten. SMA erwartet für diese Rückstellungen, dass sie in der Regel innerhalb der nächsten
zwölf Monate bis 20 Jahre (langlaufende Serviceverträge) zahlungswirksam werden. 19. Finanzverbindlichkeitenscroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten im Wesentlichen die durch
die im März 2013 erfolgte erstmalige Einbeziehung des Teilkonzerns Jiangsu Zeversolar
New Energy Co., Ltd. in den Konzernabschluss von SMA übernommenen Finanzverbindlichkeiten.
Des Weiteren sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten für die Finanzierung
von Immobilien der SMA Immo sowie einer Photovoltaikanlage der SMA AG enthalten. Sie
haben eine durchschnittliche Laufzeit von zehn Jahren. Bei den derivativen finanziellen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen
um die geschriebene Put-Option der Anteile der Jiangsu Zeversolar New Energy Co.,
Ltd. Des Weiteren werden wie im Vorjahr Zinsderivate, Devisentermin- und Optionsgeschäfte
erfasst. 20. Sonstige finanzielle Verbindlichkeitenscroll
Die Verbindlichkeiten aus dem Vertriebsbereich enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen
gegenüber Kunden aus Vorauszahlungen und umsatzabhängigen Bonusvereinbarungen. 21. Übrige Verbindlichkeitenscroll
Der Abgrenzungsposten für verlängerte Garantien enthält Verbindlichkeiten aus der
entgeltlichen Gewährung von Garantieverlängerungen für Produkte der Business Units
Residential und Commercial. Die Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich enthalten
Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern für Urlaubs- und Gleitzeitguthaben sowie variable
Gehaltsanteile und Berufsgenossenschafts- und Sozialversicherungsbeiträge. Unter den
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden werden im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten
aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Zuschüssen betreffen als Investitionszuschüsse
gewährte steuerpflichtige Zuwendungen der öffentlichen Hand aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe
"Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (EU-GA-Programm). Der Gesamtbetrag
der Auflösung der Zuwendungen der öffentlichen Hand wird unter den sonstigen betrieblichen
Erträgen ausgewiesen. 22. FinanzinstrumenteZum 30. September 2015 bestanden neun Devisentermingeschäfte, welche zur Absicherung
der Währungsrisiken künftig erwarteter Umsätze mit Kunden bestimmt sind. Die Derivate
sind unverändert als zu Handelszwecken gehalten (Held for Trading) kategorisiert.
Sie sind nicht in eine Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. Für die bei SMA
Immo entstehenden Zinsrisiken aufgrund von Finanzverbindlichkeiten wurden für einen
Teil dieser Finanzverbindlichkeiten Zinsderivate abgeschlossen. Die Derivate werden
als zu Handelszwecken gehalten (Held for Trading) kategorisiert. Sie sind nicht in
eine Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden. scroll
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und Termingelder haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen
deren Buchwerte zum Abschluss-Stichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert. Die beizulegenden Zeitwerte von sonstigen langfristigen Vermögenswerten entsprechen
den Barwerten der mit den Vermögenswerten verbundenen Zahlungen unter Berücksichtigung
der jeweils aktuellen Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen
der Konditionen und Erwartungen reflektieren. Bei den sonstigen Finanzanlagen handelt es sich um nicht konsolidierte Beteiligungen.
Da für die Beteiligungen kein aktiver Markt besteht und keine verlässliche Ermittlung
des beizulegenden Zeitwertes möglich war, erfolgte die Bewertung zu den jeweiligen
Stichtagen zu Anschaffungskosten. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige kurzfristige finanzielle
Verbindlichkeiten haben regelmäßig kurze Restlaufzeiten; die bilanzierten Werte stellen
näherungsweise die beizulegenden Zeitwerte dar. Die beizulegenden Zeitwerte von sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten
werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen ermittelt. Zur Diskontierung
werden marktübliche Zinssätze, bezogen auf die entsprechende Fristigkeit, verwendet
(Stufe 2). Zur Absicherung von Währungsrisiken aus dem operativen Geschäft werden derivative
Finanzinstrumente genutzt. Dazu gehören Devisentermin- und Optionsgeschäfte. Diese
Instrumente werden grundsätzlich nur zu Sicherungszwecken eingesetzt. Sie werden wie
alle Finanzinstrumente bei ihrer erstmaligen Erfassung mit dem beizulegenden Zeitwert
angesetzt. Die Zeitwerte sind auch für die Folgebewertungen relevant. Der beizulegende
Zeitwert gehandelter derivativer Finanzinstrumente entspricht dem Marktwert. Dieser
Wert kann positiv oder negativ sein. Die Bewertung erfolgte bei den Termingeschäften
auf Basis von Devisenterminkursen und bei den Optionen nach Black-Scholes bzw. Heath-Jarrow-Morton.
Die Parameter, die in den Bewertungsmodellen benutzt wurden, sind aus Marktdaten abgeleitet. Unter den derivativen Finanzverbindlichkeiten ohne Hedge-Beziehung wird die im Zusammenhang
mit dem Erwerb der Anteile an Zeversolar gewährte Put-Option in Höhe des Barwertes
des Rückkaufbetrages dieser Anteile angegeben. Zum Stichtag ist die Put-Option mit
3,7 Mio. Euro bewertet (31. Dezember 2014: 3,7 Mio. Euro). Die Ermittlung des Barwertes des Rückkaufbetrages erfolgte auf Basis eines Discounted-Cashflow-Verfahrens
(Stufe 3 der Fair-Value-Hierarchie) und unter Beachtung der angepassten vertraglichen
Regelung der Put-Option. Diese Regelung sieht vor, dass sich der Rückkaufbetrag in
einem vertraglich festgelegten Korridor zwischen 27,4 Mio. RmB (30. September 2014:
3,8 Mio. Euro) und 41,1 Mio. RmB (30. September 2014: 5,7 Mio. Euro) bewegt. Innerhalb
dieses Korridors bewegt sich der Rückkaufwert im Wesentlichen abhängig vom EBIT als
nicht beobachtbarem Inputfaktor. Dieses wird aus der unternehmensinternen Planung
von Zeversolar abgeleitet. Dieser Marktwert beträgt zum 30. September 2015 3,8 Mio.
Euro (30. September 2014: 3,6 Mio. Euro). Eine Sensitivi-tätsanalyse zeigt, dass ein
um 10 Prozent höherer Wert des EBIT von Zeversolar unter Berücksichtigung des Korridors
nicht zu einer Änderung des Barwerts des Rückkaufpreises führen würde, ebenso bliebe
eine Reduzierung des EBIT um 10 Prozent im Hinblick auf den Korridor wie im Vorjahr
ohne Auswirkungen. Ein Anstieg des Zinssatzes um 100 Basispunkte würde zu einer Erhöhung
des Barwertes des Rückkaufbetrages um 0,1 Mio. Euro führen (30. September 2014: 0,2
Mio. Euro). Eine Senkung des Zinssatzes um 100 Basispunkte führt zu einem um 0,1 Mio.
Euro niedrigeren Barwert des Rückkaufbetrages (30. September 2014: 0,0 Mio. Euro).
Die nicht realisierten Wertänderungen wurden vollständig ergebniswirksam im Finanzergebnis
erfasst. Die folgende Tabelle zeigt eine Zuordnung unserer in der Bilanz zum Marktwert bewerteten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie: scroll
scroll
Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung SMA KonzernDer in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelfonds entspricht der Bilanzposition
"Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente" 23. Netto-Cashflow aus betrieblicher TätigkeitDer Brutto-Cashflow in Höhe von 26,4 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: -46,1 Mio. Euro) zeigt
den betrieblichen Einnahmeüberschuss vor Mittelbindung. Er verbesserte sich, im Wesentlichen
bedingt durch die Verbesserung des Konzernergebnisses vor Steuern, im Vergleich zum
Vorjahr um 72,5 Mio. Euro. Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit belief sich in den ersten drei Quartalen
des Geschäftsjahres 2015 auf 63,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2014: -32,6 Mio. Euro). Die Veränderung des Nettoumlaufvermögens resultiert aus einem für die Kapitalflussrechnung
relevanten Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 11,3 Mio. Euro
(30. September 2014: 0,2 Mio. Euro). Das Vorratsvermögen reduzierte sich im Wesentlichen
aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und optimierten Wiederbeschaffungszeiten
von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um 13,3 Prozent auf 176,2 Mio. Euro (31. Dezember
2014: 203,2 Mio. Euro). Die für die Kapitalflussrechnung relevante Veränderung des
Vorratsvermögens beläuft sich auf -10,2 Mio. Euro (30. September 2014: +46,8 Mio.
Euro). Des Weiteren ergab sich eine für die Kapitalflussrechnung relevante Verringerung
der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 10,4 Mio. Euro (30. September
2014: Erhöhung um 28,1 Mio. Euro). 24. Netto-Cashflow aus InvestitionstätigkeitDer Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich in den ersten drei Quartalen
des Geschäftsjahrs 2015 auf -44,1 Mio. Euro nach 7,4 Mio. Euro im Vorjahr und beinhaltet
einen Mittelabfluss von 1,5 Mio. Euro im Rahmen des Asset Deals mit Danfoss. Die Mittelabflüsse
für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf
41,0 Mio. Euro und lagen damit um 14,1 Mio. Euro unter dem Wert des Vergleichszeitraums.
Ein wesentlicher Teil der Investitionen entfiel auf aktivierte Entwicklungsprojekte
zur Einführung einer neuen Produktlinie für Zentral-Wechselrichter. Gemäß IAS 7.16 werden Geldanlagen mit einer Laufzeit von über drei Monaten dem Netto-Cashflow
aus Investitionstätigkeit zugewiesen. 25. Netto-Cashflow aus FinanzierungstätigkeitDer Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet in der Berichtsperiode Kredittilgungen
der SMA Immo sowie Kredittilgungen und Kreditaufnahmen der Jiangsu Zeversolar New
Energy Co., Ltd. 26. Zahlungsmittel und ZahlungsmitteläquivalenteDie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 200,6 Mio. Euro (30.
September 2014: 162,0 Mio. Euro) umfassen den Kassenbestand, Bankguthaben und kurzfristige
Einlagen mit einer ursprünglichen Laufzeit von weniger als drei Monaten. Sonstige Erläuterungen27. Ereignisse nach dem Abschluss-StichtagWesentliche Ereignisse zum und nach dem Abschluss-Stichtag liegen nicht vor bzw. nur,
insoweit sie aus den Aussagen im Konzernanhang als solche dargestellt bzw. ersichtlich
sind. 28. Beziehungen zu nahestehenden Personen und UnternehmenSMA hat ihre Organisationsstruktur zum Jahresbeginn 2015 angepasst und ist nun funktional
organisiert. In dieser neuen Organisation übernehmen die Business Units Residential,
Commercial, Utility und Service die Geschäftsverantwortung und steuern die Entwicklung,
den Vertrieb und Operations. Die Geschäftsbereiche Railway Technology, Zeversolar
sowie "Off-Grid and Storage" sind unter "Übrige Geschäftsfelder" zusammengefasst.
Eine den Executive Vice Presidents entsprechende Entscheidungsebene unterhalb des
Vorstandes ist nicht mehr gegeben. Dadurch verkleinert sich der Kreis der nahestehenden
Personen um diese Entscheidungsebene. Im Zuge der Transformation des Unternehmens wurde die Anzahl der Vorstandsmitglieder
reduziert. Lydia Sommer schied daher Ende Februar 2015 aus dem Vorstand aus. Seit
dem 1. März 2015 setzt sich der Vorstand der SMA Solar Technology AG aus den folgenden
Mitgliedern zusammen: Pierre-Pascal Urbon verantwortet als Vorstandssprecher neben
dem Ressort Strategie als Chief Financial Officer (CFO) das Ressort Finanzen, Recht
und Compliance sowie Operations. Roland Grebe, bisher Vorstand Technische Innovationen,
führt die Bereiche Personal und IT und ist neuer Arbeitsdirektor der SMA Solar Technology
AG. Die Gesamtverantwortung für das Ressort Technologie obliegt Dr.-Ing. Jürgen Reinert.
Martin Kinne steht dem Ressort Vertrieb und Service seit dem 1. Januar 2015 vor. Der Unternehmensgründer und langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Dr.-Ing. E.h. Günther
Cramer ist am 6. Januar 2015 leider nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Die
frei gewordene Position im SMA Aufsichtsrat wurde durch Roland Bent, Mitglied der
Geschäftsführung der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, besetzt. Im Mai 2015 fand die Wahl der Arbeitnehmervertreter für den Aufsichtsrat statt. Neu
gewählte Arbeitnehmervertreter sind Yvonne Siebert, Hans-Dieter Werner und Dr. Matthias
Victor. Danfoss A/S ist mit 20 Prozent an SMA beteiligt. Zwischen SMA und Danfoss besteht
eine strategische Kooperation zur Zusammenarbeit in den Bereichen Einkauf, Vertrieb
sowie Forschung und Entwicklung. Zudem wird SMA im Auftrag von Danfoss Servicedienstleistungen
erbringen. Alle Verträge wurden zu marktgerechten Konditionen geschlossen. Die Geschäftsbeziehungen
zwischen SMA und Danfoss im Geschäftsjahr sind in der folgenden Tabelle dargestellt.
Es bestehen weder wesentliche Besicherungen noch Garantien. scroll
1
Die Kooperation mit Danfoss wurde im Mai 2014 geschlossen. Weitere wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden im Berichtszeitraum
nicht getätigt.
SMA Solar Technology AG Der Vorstand scroll
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die SMA Solar Technology AG, Niestetal Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Gewinn-
und Verlustrechnung sowie verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Bilanz, verkürzter
Eigenkapitalveränderungsrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten
erläuternden Anhangangaben - und den Konzern-Zwischenlagebericht der SMA Solar Technology
AG, Niestetal, für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 30. September 2015, die Bestandteile
des Quartalsfinanzberichts nach § 37x Abs. 3 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht
unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den International
Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der
EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten KonzernZwischenabschluss
und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und
des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder
der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss
der SMA Solar Technology AG, Niestetal, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder
dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden ist.
Deloitte & Touche GmbH scroll
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