SMA Solar Technology AGNiestetalHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.06.2024Januar bis Juni 2024SMA Solar Technology AG auf einen Blick
1
Investitionen inklusive Zugänge zu Nutzungsrechten nach IFRS 16 KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHT ¹GRUNDLAGEN DES KONZERNSGeschäftstätigkeit und OrganisationDie SMA Solar Technology AG und ihre Tochtergesellschaften (SMA Gruppe) entwickeln,
produzieren und vertreiben Systeme und Lösungen für die effiziente und nachhaltige
Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Solar-Energie. Dazu gehören Solar- und Batterie-Wechselrichter,
Überwachungssysteme für Solarstromanlagen, Ladelösungen für Elektrofahrzeuge sowie
intelligente Energiemanagementsysteme und digitale Dienstleistungen für die zukünftige
Energieversorgung. Umfassende Serviceleistungen sowie Mittelspannungstechnik und Stromversorgung
für die Wasserstoffproduktion runden das Angebot ab. Mit ihren Produkten und Dienstleistungen
trägt die SMA Gruppe aktiv dazu bei, weltweit eine nachhaltige, sichere und kostengünstige
Energieversorgung zu verwirklichen. OrganisationsstrukturRECHTLICHE KONZERNSTRUKTURDie SMA Solar Technology AG, mit Hauptsitz in Niestetal bei Kassel, verfügt als Mutterunternehmen
der SMA Gruppe über alle für das operative Geschäft notwendigen Funktionen. Das Mutterunternehmen
hält direkt oder indirekt 100 Prozent der Anteile an allen zur SMA Gruppe gehörenden
operativen Gesellschaften. Der Konzern-Zwischenlagebericht bezieht die Muttergesellschaft
und alle 30 Konzerngesellschaften (H1 2023: 30) ein, davon sieben inländische Gesellschaften
und 24 mit Sitz im Ausland. Darüber hinaus wird die australische Gesellschaft AE Development
Holdings 2023 Trust als Gemeinschaftsunternehmen behandelt. An dem Joint Venture im
Bereich Solarenergie- und Batteriespeicherprojekte ist die SMA Gruppe über die SMA
Altenso GmbH seit April 2024 mit 50 Prozent beteiligt. Die Anteile an der elexon GmbH
in Höhe von 42 Prozent hat die SMA Solar Technology AG im Januar 2024 an die VARO
Energy Management AG verkauft. ORGANISATIONS- UND BERICHTSSTRUKTURDie SMA Gruppe ist in einer funktionalen Matrix organisiert, in der über die Segmente
Home Solutions, Commercial & Industrial (C&I) Solutions sowie Large Scale & Project
Solutions die Entwicklung, der operative Service und Vertrieb, Produktion und Beschaffung/Logistik
sowie Qualitätssicherung und Auftragsbearbeitung gesteuert werden. BERICHTSSTRUKTUR
LEITUNG UND KONTROLLEWie im deutschen Aktiengesetz vorgeschrieben, setzen sich die Gesellschaftsorgane
aus der Hauptversammlung, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat zusammen. Der Vorstand
leitet das Unternehmen, der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand.
Die Hauptversammlung wählt die Anteilseignervertreter*innen in den Aufsichtsrat und
erteilt oder verweigert dem Vorstand und dem Aufsichtsrat die Entlastung. ZUSAMMENSETZUNG DES VORSTANDSSeit dem 1. Dezember 2022 setzt sich der Vorstand der SMA Solar Technology AG aus
den folgenden Mitgliedern zusammen: Dr.-Ing. Jürgen Reinert (Vorstandsvorsitzender
und Vorstand für Strategie, Forschung & Entwicklung, Operations sowie die Geschäftsbereiche
(Segmente) Home Solutions, Commercial & Industrial (C&I) Solutions und Large Scale
& Project Solutions, Vertrieb & Service, Kommunikation & Nachhaltigkeit und Personal)
und Barbara Gregor (Vorstand für Finanzen, Investor Relations sowie Real Estate Management
(CREM), Digitalisierung/ IT, Recht, Governance, Compliance, Risikomanagement und Interne
Revision). ZUSAMMENSETZUNG DES AUFSICHTSRATSDer paritätisch besetzte Aufsichtsrat der SMA Solar Technology AG besteht auf der
Aktionärsseite aus Roland Bent, Kim Fausing (stellv. Vorsitzender), Alexa Siebert,
Uwe Kleinkauf (Vorsitzender), Ilonka Nußbaumer und Jan-Henrik Supady. Die Arbeitnehmerseite
wird durch Martin Breul, Oliver Dietzel, Johannes Häde, Yvonne Siebert, Romy Siegert
und Dr. Matthias Victor vertreten. Forschung und EntwicklungDie SMA Gruppe nutzt ihre Systemkompetenz, um ganzheitliche Lösungen aus Hardware,
Software und operativen sowie digitalen Services für unterschiedliche Anwendungen
in den Bereichen Photovoltaik, Batteriespeicher und Laden von Elektrofahrzeugen sowie
für ein umfassendes Energiemanagement über alle Segmente und Sektoren (Stromerzeuger,
Haushaltsgeräte, Speichersysteme, Heizung, Lüftungs- und Klimatechnik, E-Mobilität)
hinweg zu entwickeln. Um unseren Kunden in allen Marktsegmenten und Regionen technisch
ausgereifte und wirtschaftliche Systemlösungen anzubieten, arbeiten wir gezielt mit
starken Partnern zusammen. Durch unsere kontinuierliche Forschung sowie die markt-
und kundenbezogene Entwicklung können wir die Stromgestehungskosten von Solarstromanlagen
weiter senken, die Energienutzung optimieren und die Komplexität in der neuen, dezentralen
und digitalen Energiewelt verringern. Ende 2018 wurde die Entscheidung getroffen,
die Entwicklung in China zu beenden und am Standort Kassel zu zentrieren sowie die
Entwicklung künftig auf segmentspezifische Plattformen (statt einzelner Produkte)
zu konzentrieren. Hierfür haben wir in den vergangenen Jahren die Basis geschaffen.
Seit 2023 nutzen wir zudem moderne Entwicklungsmethoden wie den SAFe-Ansatz. Zukunftsorientierter EntwicklungsansatzMit der wachsenden Bedeutung der Photovoltaik für die globale Stromerzeugung und der
zunehmenden Einbindung von Solarstromanlagen in ganzheitliche Systeme rücken die Systemintegration,
die Konnektivität sowie die Bereitstellung von Netzdienstleistungen für eine sichere
Energieversorgung in den Fokus der Anforderungen an die Systemtechnik. Vor diesem
Hintergrund liegt der Entwicklungsschwerpunkt der SMA Gruppe auf hochintegrierten
und digitalisierten Lösungen, die möglichst viele Funktionalitäten abdecken (All-in-One-Lösung).
Schwerpunkte unserer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit umfassen darüber hinaus
die Bereiche Energiespeicher, Elektromobilität, Energiemarktintegration und Wasserstoff. Die ersten Produkte auf Basis der Plattformarchitektur sind seit Anfang 2024 am Markt
verfügbar. Durch eine Standardisierung der Architektur der Kernkomponenten und die
Integration wichtiger Systemfunktionen erhöhen wir den Anteil der gleichen Bauteile
und Softwaremodule über das gesamte Portfolio und reduzieren gleichzeitig die Anzahl
der Komponenten im System, um unseren Kunden hocheffiziente Lösungen zu bieten. Die
Individualisierung bezüglich der Märkte und Kundenbedürfnisse erfolgt unter anderem
über den Anschlussbereich und die Software sowie über unterschiedliche Leistungsklassen,
die auf der Plattform basieren. 1 Die Umsetzung der Plattformstrategie im Segment Large Scale & Project Solutions wird
durch die neue GIGAWATT FACTORY am Standort Niestetal bei Kassel ermöglicht. Mit der
neuen Fabrik, die Anfang 2025 in Betrieb gehen soll, können wir unsere Produktionskapazität
von heute 21 GW auf nahezu 40 GW verdoppeln. Damit wollen wir Lieferketten absichern
und unabhängiger von sich wandelnden Handelsbedingungen werden. Auch die erhöhte Kundennähe
wird gerade im Großanlagengeschäft ein wichtiger Treiber sein. Dies wird insbesondere
in den Kernmärkten Europa und USA unsere etablierte Marktposition weiter stärken.
Wir wollen zudem Innovationen aus Deutschland für den Weltmarkt vorantreiben und die
Wertschöpfung am Hauptstandort in Deutschland steigern. Weltweit verfügt die SMA Solar Technology AG zum Ende des Berichtszeitraums über 1.641
geschützte Patente und Gebrauchsmuster. Zusätzlich waren zum Stichtag 30. Juni 2024
547 weitere Patentanmeldeverfahren noch nicht abgeschlossen. Darüber hinaus hält die
SMA Solar Technology AG die Rechte an 1.547 eingetragenen Warenzeichen. Neben der (Weiter-)Entwicklung von Lösungen für die effiziente Erzeugung, Speicherung
und Nutzung von Solarenergie, für das Laden und das Lademanagement von Elektrofahrzeugen
sowie für ein intelligentes Energiemanagement über verschiedene Sektoren hinweg stand
im Berichtszeitraum die Optimierung der Wasserstoffproduktion im Fokus der Entwicklung.
Die SMA Gruppe war hier bereits an der Realisierung von Projekten auf mehreren Kontinenten
beteiligt. Ganzheitliche Lösungen für die Energieversorgung der Zukunft 2PRIVATE ANWENDUNGEN: ENERGIEMANAGEMENT UND NEUER DYNAMISCHER TARIF IM FOKUSIm Segment Home Solutions wurde im Berichtszeitraum die Zusammenarbeit mit den Partnern
ison und LichtBlick zur gemeinsamen Entwicklung eines neuen dynamischen Stromtarifs
bekannt gegeben. Dieser Tarif, der im deutschen Markt eingeführt werden soll, wird
es Kund*innen ermöglichen, den eigenen Solarstrom gewinnbringend zu verkaufen und
100 Prozent grünen Strom aus dem Netz günstig zu beziehen. Im Zentrum steht dabei
der Sunny Home Manager von SMA. Als Energiemanager steuert er die Energieflüsse im
Haus und ist in der Lage, die von den Partnern viertelstündlich bereitgestellten Strommarktpreise
zum Nutzen der Hausbewohnerinnen zu managen. Mit der SMA Energy App können SMA Kundinnen
Preisentwicklungen und Einsparungen direkt verfolgen. Dynamische Stromtarife als Ergänzung
zu einem vollumfänglichen Energiemanagement für private Haushalte werden zunehmend
wichtiger. Dieser innovative Ansatz stärkt die Position von SMA im Markt für nachhaltige
Energielösungen sowie Energiemanagement und unterstreicht unser Engagement für eine
zukunftsfähige Energieversorgung.
1
Dieser Absatz ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht. Ein weiteres Beispiel ist der Sunny Home Manager 2.0. Der intelligente Energiemanager
ist das innovative Herzstück der SMA Home Energy Solution und verbindet die PV-Anlage
als Erzeuger mit Verbrauchern wie der Wallbox, Batterie, Wärmepumpe und weiteren Haushaltsgeräten.
Seine adaptiven Algorithmen lernen individuelle Gewohnheiten der Hausbewohnerinnen
und minimieren den Stromverbrauch durch intelligentes Management der Energieflüsse.
Darüber hinaus spielt der Sunny Home Manager eine wichtige Rolle bei der Integration
von Wärmepumpen. Energiemanagement zur optimalen Nutzung nachhaltiger Energiequellen und Entlastung
der Netze ist weltweit unabdingbar. Durch die permanente Verbesserung der Intelligenz
des Sunny Home Managers und unsere Zusammenarbeit mit starken Partnern wie Samsung
und LichtBlick wird SMA auch zukünftig seine Position im Bereich Energiemanagement
weiter stärken. Der einphasige Hybrid-Wechselrichter Sunny Boy Smart Energy für Märkte und Anwendungen
mit spezifischen Anforderungen für einphasige Anlagen wurde im Berichtszeitraum in
den USA sowie Deutschland, Benelux, Spanien und Italien eingeführt. Als Hybrid-Wechselrichter,
der sowohl Solar- als auch Batterie-Wechselrichter-Funktionalitäten in einem Produkt
vereint, sorgt er für eine nahtlose Integration von Solarstromerzeugung und Batteriespeicher.
Der Wechselrichter mit optionaler Ersatzstromversorgung sichert nahezu den gesamten
Haushalt zuverlässig gegen Netzausfälle ab. Seine innovativen Features, wie drei MPP-Tracker
mit geringer Startspannung, erlauben maximale Flexibilität und Ausnutzung auch von
komplexen Dachstrukturen. Die Inbetriebnahme des Wechselrichters erfolgt zukünftig
einfach und intuitiv über die SMA 360°App. Er ist zudem kompatibel mit der neuen SMA
Home Storage-Batterie und anderen HV-Batterien führender Hersteller. Die Markteinführung
in Australien und weiteren europäischen Ländern ist für das vierte Quartal 2024 geplant. Die modulare SMA Home Storage Batterie wurde als Ergänzung zu den Hybrid-Wechselrichtern
der Sunny Boy Smart Energy- und Sunny Tripower Smart Energy-Familien entwickelt. Sie
bietet Hausbesitzerinnen höchste Flexibilität, etwa bei der Erweiterung bestehender
Solaranlagen und der optimalen Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms. Mit einem
sehr hohen garantierten Energiedurchsatz (7,2 MWh pro 1 kWh) ist die modulare Batterie
bereits heute auf den Einsatz zukünftiger Grid-Services, wie zum Beispiel dynamische
Stromtarife, vorbereitet. Vertrieben wird die SMA Home Storage Batterie bereits in
Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden, Italien, Spanien, Portugal, der
Schweiz, Polen, Schweden und Frankreich. Weitere Länder wie Großbritannien und Australien
folgen im vierten Quartal 2024. Eine marktspezifische Lösung für den US-Markt ist
ebenfalls geplant. Mit dem SMA eCharger wird im dritten Quartal 2024 die nächste Generation Wallbox als
Nachfolger des SMA EV Charger in Deutschland sowie Benelux und Frankreich eingeführt.
Neben der tiefen Integration in die SMA Home Energy Solution und den Funktionen für
PV-optimiertes Laden stehen Sicherheit und Zuverlässigkeit beim SMA eCharger an erster
Stelle. Er bietet im Vergleich zum Vorgängermodell einen mechanischen Berührschutz
(Shutter) sowie eine Zugriffsverwaltung via RFID-Schnittstelle. Für den neuen SMA
eCharger ist zudem eine Abrechnungsfunktion in Vorbereitung, mit der Mitarbeitende
von Unternehmen einfach und problemlos ihr Firmenfahrzeug zuhause aufladen und direkt
mit ihrem Arbeitgeber abrechnen können - einfach und transparent über das SMA eMobility
Portal. Die Markteinführung weiterer europäischer Länder soll im laufenden Geschäftsjahr
erfolgen. ENERGIELÖSUNGEN FÜR GEWERBE: LEISTUNGSSTARKE, ZERTIFIZIERTE TECHNIK UND VIELSEITIGE LEISTUNGENIm Segment Commercial & Industrial (C&I) Solutions liegt der Fokus auf den globalen
Märkten für gewerbliche Photovoltaikanlagen mit und ohne Energiemanagement, Batteriespeicher
und E-Fahrzeugladelösungen. Auf der Intersolar 2024 stellte die SMA Gruppe erstmals
die neue modular aufgebaute SMA Commercial Solar Solution vor, die aus dem dreiphasigen
Sunny Tripower 125 und dem SMA Data Manager M besteht und für größere gewerbliche
PV-Anlagen bis zu 7,5 MW entwickelt wurde. Mit einer hohen Leistung von 125 kW eignet
sich der Sunny Tripower 125 für eine Vielzahl von Solarmodulen, unter anderem Hochstrom-
und bifaziale Module. Möglich macht dies die Unterstützung von Gleichstrom von bis
zu 30 A pro MPP-Tracker. Der neue SMA Data Manager M erfüllt die aktuellen Netzbestimmungen
und ist auch für zukünftige regulatorische Anforderungen konzipiert. Wegen seiner
vielseitigen Konnektivitätsoptionen wird keine weitere Hardware benötigt. Mit einem
internen Speicher für Sollwertvorgaben und Over-the-Air-Updates wird das System auch
sich verändernden Anforderungen gerecht. Sowohl der Sunny Tripower 125 als auch der
neue SMA Data Manager M erfüllen höchste Cybersicherheitsstandards für einen sicheren
Betrieb. Bereits im Dezember 2023 wurde der SMA EV Charger Business vom österreichischen Bundesamt
für Eich- und Vermessungswesen als eichrechtskonform anerkannt. Die Eichrechtskonformität
für diese Geräte besteht in Deutschland bereits seit dem ersten Halbjahr 2023. Das
Eichrecht spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere im Kontext öffentlicher Ladestationen
und bei der Abrechnung gegenüber Dritten. Es gewährleistet nicht nur die präzise Übereinstimmung
von geladenen und abgerechneten Kilowattstunden, sondern auch die datenschutzkonforme
Kommunikation zwischen den einzelnen Schnittstellen. Am 1. Januar 2024 trat § 14 des
Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) in Kraft. Dieser Paragraph soll die Netzstabilität
gewährleisten und gibt Netzbetreibern im Bedarfsfall die Berechtigung, die Leistungsaufnahme
von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen zu reduzieren. Der SMA EV Charger Business
verfügt serienmäßig über eine geeignete Schnittstelle zur Leistungsreduktion über
eine externe Steuereinrichtung im Sinne dieser Anforderung. Der bereits im vergangenen Jahr im Segment Commercial & Industrial (C&I) Solutions
eingeführte kostenpflichtige SMA Planning Service, der zunächst nur für den deutschen
Markt verfügbar war, wird mittlerweile länderunabhängig in deutscher, englischer und
französischer Ausarbeitung angeboten. Seit dem 1. Januar 2024 ist unsere 100-prozentige Tochtergesellschaft coneva, Energieversorger
mit einem spotmarktbasierten, dynamischen Stromtarif für Gewerbekunden, in Deutschland
aktiv. Der Strompreis folgt dynamisch dem Preis an der EPEX SPOTStrombörse und ist
in Verbindung mit coneva Flex einsetzbar, um die Volatilität der Energiemärkte und
das Optimierungspotenzial flexibler Betriebsmittel automatisch zu nutzen. Die Kunden
können damit ihre Stromkosten um bis zu 30 Prozent reduzieren. PROJEKTGESCHÄFT: OPTIMIERTE NETZINTEGRATION UND WASSERSTOFFPRODUKTIONIm Segment Large Scale & Project Solutions konzentrierte sich die Entwicklung im Berichtszeitraum
auf die Optimierung kundenspezifischer schlüsselfertiger Solar- und Speicherlösungen
zur Bewältigung der Herausforderungen bei der Netzintegration und zur Steigerung der
Innovationen bei Power-to-Gas-Anwendungen. Die Mittelspannungskraftwerke von SMA sind schlüsselfertige Containersysteme, die
PV- oder Batterie-Wechselrichter mit koordinierten Mittelspannungsanlagen mit einer
Anlagenleistung von bis zu 4,6 MW kombinieren. Die neue Generation von Energieumwandlungssystemen wurde in allen wichtigen Märkten
eingeführt, einschließlich der USA und Deutschland. Sunny Central FLEX ist eine modulare
Lösung für die Energieumwandlung, die nahtlos AC-DC und DC-DC Converter, einen Mittelspannungstransformator
und eine Schaltanlage in einem 40-Fuß-Container integriert. Darüber hinaus bietet
sie Anlagensteuerung und Dienstleistungen von der Unterstützung bei der Projektentwicklung
bis zur Betreuung der Anlage. Mit Sunny Central FLEX können flexibel alle aktuellen
und zukünftigen Anwendungsfälle, einschließlich Solar-, Solar- + Speicher-, Speicher-,
Power-to-Gas- und Netzdienstleistungen, abgedeckt werden. Sie ermöglicht zudem die
Nachrüstung und Aufrüstung von Energiespeichern. Die Integration von erneuerbaren
Energien in unsere öffentlichen Netze ist eine der bedeutendsten Herausforderungen
für die zukünftige Energieversorgung. SMA ist führend in der Entwicklung von netzbildenden Lösungen. Dies ist ein entscheidender
Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien. SMA Grid Forming Solutions ermöglichen
es, immer größere Mengen an erneuerbaren Energien in die Netze zu integrieren und
die Netzstabilität aufrechtzuerhalten, während konventionelle Energieträger schrittweise
auslaufen. Im Geschäftsfeld der grünen Wasserstofferzeugung bietet die SMA Gruppe über ihre 100-prozentige
Tochtergesellschaft Altenso den Electrolyzer Converter für die netzfreundliche Aufbereitung
von Strom für die Elektrolyse in den stetig wachsenden Märkten an. Als schlüsselfertige
Containerlösung inklusive Mittelspannungstechnologie ermöglicht die SMA Entwicklung
den Aufbau hocheffizienter Systeme ohne zusätzliche Filter oder Kompensationseinheiten
für den Betrieb des Elektrolyseurs. Der Electrolyzer Converter hat ein breites DC-Betriebsfenster
für den Elektrolyseurbetrieb. Dies ermöglicht es, mit fast allen Elektrolyseur-Typen
zu arbeiten. Sorgfältig ausgewählte Nieder- und Mittelspannungskomponenten gewährleisten
dabei einen hocheffizienten und zuverlässigen Betrieb über die gesamte Lebensdauer
der Elektrolyseure. Das Service-Angebot für PV-Kraftwerke wurde im Berichtszeitraum konsequent erweitert.
Dazu gehören der Remote Service durch Expert*innen zur schnellen Fehleranalyse und
-behebung sowie die Bereitstellung von Software-Updates per Fernübertragung unter
Berücksichtigung höchster Sicherheitsstandards und der Anlagenverfügbarkeit. Die SMA
Virtual Support App ermöglicht die Wartung von Zentral-Wechselrichtern vor Ort mit
Unterstützung durch Expert*innen via Remote Service, sowohl für die korrektive als
auch für die vorbeugende Wartung inklusive des Austauschs von Bauteilen. Kund*innen müssen netzgeführte und netzbildende Wechselrichter in zunehmend instabile
Netze integrieren und benötigen außerdem schnelle Genehmigungen für Netzanbindungen
seitens der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Um ihnen bei diesen komplexen Aufgaben
zu helfen, hat SMA in wichtige Ressourcen zur Netzmodellierung und erweiterte Engineering-Services
investiert. WIRTSCHAFTSBERICHTGesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche RahmenbedingungenGesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenLaut ifo Geschäftsklimaindex vom 25. Juli 2024 hat sich die Stimmung bei deutschen
Unternehmen im Juli 2024 (87,0 Punkte) spürbar verschlechtert (Juni 2024: 88,6 Punkte).
Dies spiegelt sich auch in den Prognosen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten
Quartal 2024 wider. Das ifo Institut erwartet mit 0,3 Prozent zum Vorquartal weiterhin
nur eine moderate und geringfügig bessere Entwicklung als im ersten Quartal (Q1 2024:
0,2 Prozent). Nachdem die Exporte in den ersten Monaten des Jahres gestiegen sind,
waren sie im Mai 2024 wieder rückläufig. Auch die Industrieproduktion sank deutlich,
unter anderem aufgrund einer schwächeren Nachfrage in der Autoindustrie und im Maschinenbau.
Ebenfalls rückläufig bleibt die Bauwirtschaft. Die deutsche Wirtschaft nimmt demnach
weiterhin keine Fahrt auf. Im Euroraum hat sich die Konjunktur dagegen verbessert und die Inflation im zweiten
Quartal 2024 einen leichten Rückgang verzeichnet. Dieser positive Trend führte zu
einer ersten Zinssenkung der EZB im Juni 2024. Dennoch bleiben die wirtschaftlichen
Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg und den Konflikt im Nahen Osten weiterhin hoch. In den USA bleibt der private Konsum, der 70 Prozent des BIP ausmacht, weiterhin der
wichtigste Konjunkturtreiber. Trotz der gesunkenen Inflation in den letzten beiden
Jahren hat die US-Notenbank Fed im ersten Halbjahr 2024 die Leitzinsen noch nicht
gesenkt, da sich die Teuerungsrate weiterhin über dem Ziel von 2 Prozent bewegt. Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen 1Die Photovoltaik (PV) gehört mittlerweile in den meisten Regionen der Erde zu den
kostengünstigsten Stromquellen. Beispielhaft sind hier solare Großprojekte im Mittleren
Osten zu nennen, in denen Solarstrom bereits zu Kosten von weniger als 2 USD-Cent
pro kWh erzeugt wird. Dies zeigt den Weg zu einem Umfeld, in dem die Branche auch
ohne Förderung weiterwächst. Im Zuge des Wandels der globalen Energieversorgungsstrukturen
geht es aktuell und in Zukunft darum, ganzheitliche Lösungen anzubieten, die verschiedene
Technologien intelligent miteinander verknüpfen, die erzeugte Energie zwischenspeichern
und steuern sowie die Nutzer*innen in den Energiemarkt einbinden. Dies ist die Basis
für eine verlässliche und kostengünstige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien. GLOBALER PV-MARKT: NEUZUBAU IN DER ERSTEN JAHRESHÄLFTE SEHR DEUTLICH ÜBER VORJAHRESNIVEAUMit einer neu installierten PV-Leistung 2 von ca. 181 GW bis 201 GW (H1 2023: ca. 155 GW) lag der globale Solarmarkt nach SMA
Schätzungen im ersten Halbjahr 2024 sehr deutlich über dem Vorjahresniveau. Der weltweite
Umsatz mit installierter Solar-Wechselrichter-Technologie 3 stieg nach SMA Schätzungen auf 7,9 Mrd. Euro bis 9,5 Mrd. Euro (H1 2023: 7,2 Mrd.
Euro). Das Wachstum kam im Wesentlichen aus Solar-Großprojekten (Large Scale). In den Solarmärkten Europas, des Mittleren Ostens und Afrikas (EMEA) wuchs der Umsatz
mit Wechselrichter-Technologie nach SMA Schätzungen auf rund 2,5 Mrd. Euro bis 2,9
Mrd. Euro (H1 2023: 2,4 Mrd. Euro). Der Anteil der Region EMEA am weltweiten Umsatz
entsprach damit ca. 31 Prozent (H1 2023: 33 Prozent). Systemtechnik für Speicheranwendungen
sowie die Nachrüstung von bestehenden PV-Anlagen haben einen erheblichen Anteil von
ca. 30 Prozent an den Umsätzen in der Region EMEA. In Nord- und Südamerika (Americas)
lagen die Investitionen bei 2,5 Mrd. Euro bis 2,9 Mrd. Euro (H1 2023: 2,0 Mrd. Euro).
Die Region vereinte somit rund 32 Prozent des weltweiten Umsatzes mit Wechselrichter-Technologie
auf sich (H1 2023: 27 Prozent). Der chinesische PV-Markt verzeichnete ein sehr starkes
Wachstum. Mit einem Investitionsvolumen von 2,1 Mrd. Euro bis 2,5 Mrd. Euro stand
China im Berichtszeitraum für ca. 26 Prozent des weltweiten Umsatzes (H1 2023: 2,0
Mrd. Euro; 28 Prozent). Die asiatisch-pazifischen Solarmärkte (ohne China) lagen mit
einem Umsatz von rund 0,8 Mrd. Euro bis 1,2 Mrd. Euro nur leicht über Vorjahresniveau
und machten rund 11 Prozent des Weltmarkts aus (H1 2023: 860 Mio. Euro; 12 Prozent).
1
Dieser Absatz ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht. EMEA: DEUTSCHLAND ERNEUT WICHTIGSTER MARKTIn der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) stieg die neu installierte
PV-Leistung nach SMA Schätzungen im ersten Halbjahr auf 35 GW bis 40 GW an (H1 2023:
33 GW). Deutschland lag im Berichtszeitraum mit ca. 7 GW neu gemeldeter PV-Leistung
auf dem Niveau des Vorjahres und war erneut der wichtigste Markt in Europa (H1 2023:
7 GW). Die meisten anderen europäischen Länder verzeichneten ebenfalls steigende Installationszahlen.
Maßgebliche Hintergründe sind die ehrgeizigen Pläne der EU zur Dekarbonisierung sowie
das Streben nach mehr Unabhängigkeit von Importen fossiler Brennstoffe vor dem Hintergrund
des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. AMERICAS: US-MARKT WIEDER AUF WACHSTUMSKURSDie neu installierte PV-Leistung in der Region Nord- und Südamerika (Americas) lag
im Berichtszeitraum nach SMA Schätzungen bei rund 35 GW bis 40 GW (H1 2023: 25 GW).
Vor dem Hintergrund deutlich verringerter regulatorischer Unsicherheiten und einer
verbesserten Verfügbarkeit von PV-Modulen stieg der Photovoltaikneuzubau im weiterhin
von solaren Großprojekten geprägten US-Markt, trotz höherer Refinanzierungskosten,
im ersten Halbjahr 2024 nach SMA Schätzungen auf über 23 GW an (H1 2023: 13 GW). APAC: CHINA MIT WACHSTUMSSCHUBIn China wurden nach SMA Schätzung im ersten Halbjahr 2024 rund 92 GW bis 97 GW PV-Leistung
neu installiert (H1 2023: 79 GW). In der Region Asien-Pazifik ohne China (APAC) lag
der Neuzubau mit rund 19 GW bis 24 GW leicht über Vorjahresniveau (H1 2023: 19 GW).
Unter den PV-Märkten der Region APAC stabilisierte sich im wichtigen Markt Australien
die neu installierte PV-Leistung im ersten Halbjahr 2024 bei über 2 GW (H1 2023: 2
GW). ErtragslageUmsatz- und ErgebnisentwicklungUMSATZ UND PROFITABILITÄT WEITERHIN AUF GUTEM NIVEAUDer Umsatz der SMA Gruppe von Januar bis Juni 2024 liegt mit 759,3 Mio. Euro leicht
unter dem Niveau des Vorjahres (H1 2023: 778,9 Mio. Euro). Die im Berichtszeitraum
verkaufte Wechselrichter-Leistung betrug 9.107 MW (H1 2023: 7.213 MW). Im Segment Large Scale & Project Solutions konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr
verdoppelt werden. Somit verbesserte sich das EBIT des Segments entsprechend stark.
Die Segmente Home Solutions und Commercial & Industrial (C&I) Solutions haben sich
im Jahresvergleich rückläufig entwickelt. Die SMA Gruppe ist international gut positioniert und generiert in allen relevanten
Regionen Umsatzbeiträge. Im Berichtszeitraum erwirtschaftete das Unternehmen 50,1
Prozent der externen Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen in den europäischen Ländern,
dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA), 40,7 Prozent in der Region Nord- und Südamerika
(Americas) und 9,2 Prozent in der Region Asien-Pazifik (APAC) (H1 2023: 75,3 Prozent
EMEA, 19,6 Prozent Americas, 5,1 Prozent APAC). Die Hauptmärkte für SMA waren im Berichtszeitraum
Deutschland, die USA, Großbritannien und Italien. Mit 70,5 Prozent leistete das Segment Large Scale & Project Solutions einen starken
Umsatzbeitrag (H1 2023: 33,0 Prozent). Das Segment Commercial & Industrial (C&I) Solutions
erwirtschaftete im Berichtszeitraum 15,0 Prozent und das Segment Home Solutions 14,5
Prozent des Umsatzes der SMA Gruppe (H1 2023: 24,9 Prozent Commercial & Industrial
Solutions, 42,1 Prozent Home Solutions). Die SMA Gruppe verfügt zum 30. Juni 2024 über einen entsprechend der Gesamtsituation
gesunkenen Auftragsbestand von 1.348,6 Mio. Euro (30. Juni 2023: 2.453,7 Mio. Euro).
Mit 988,0 Mio. Euro entfallen dabei drei Viertel auf das Produktgeschäft (30. Juni
2023: 2.075,3 Mio. Euro). Der Auftragsbestand im Servicegeschäft beläuft sich auf
360,6 Mio. Euro (30. Juni 2023: 378,4 Mio. Euro) und wird insbesondere aus entgeltlichen
Garantieverlängerungen über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren realisiert. Im Berichtszeitraum sank das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern
(EBITDA 1), unter anderem bedingt durch den Produktmix und durch Kostensteigerungen, auf 80,6
Mio. Euro (EBITDA-Marge: 10,6 Prozent; H1 2023: 125,3 Mio. Euro; 16,1 Prozent). Es beinhaltet den Erfolg aus der Veräußerung der Anteile
an der elexon GmbH in Höhe von 19,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und
Ertragsteuern (EBIT) fiel auf 56,2 Mio. Euro (H1 2023: 106,1 Mio. Euro). Das entspricht
einer EBIT-Marge von 7,4 Prozent (H1 2023: 13,6 Prozent). Das Konzernergebnis betrug
44,1 Mio. Euro (H1 2023: 103,5 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei 1,27
Euro (H1 2023: 2,98 Euro). Umsatz- und Ergebnisentwicklung der SegmenteSEGMENT HOME SOLUTIONS: UMSATZ UND ERGEBNIS AUFGRUND DER NACHFRAGESITUATION STARK RÜCKLÄUFIGIm Segment Home Solutions bedient SMA die wichtigsten Photovoltaik-Märkte weltweit
(ohne China) und bietet ganzheitliche Solarenergielösungen für private Nutzer an.
Die neue SMA Home Energy Solution umfasst Systeme zur Erzeugung, Speicherung und zum
Management von Solarenergie sowie für Heiz- oder Ladezwecke. Ergänzt wird das System
durch verschiedene Komponenten wie Hybrid-Wechselrichter, Batteriespeicher, Wärmepumpenanschlüsse,
Wallboxen und ein KI-basiertes intelligentes Energiemanagementsystem. Die Energiemanagement-Plattform
ennexOS verknüpft die verschiedenen Energiebereiche miteinander, bietet somit die
Grundlage für die Kopplung der Sektoren und ermöglicht höchste Effizienz und Funktionalität.
Unter Berücksichtigung umfassender Datenschutzstandards kann das System modular an
die individuellen Bedürfnisse der Kunden*innen angepasst werden. Neben dem einphasigen
Hybrid-Wechselrichter Sunny Boy Smart Energy, der modularen SMA Home Storage Batterie
sowie dem Sunny Home Manager 2.0 für intelligentes Energiemanagement bietet das Segment
Home Solutions mit dem eCharger die nächste Generation des Wallbox Home EV Chargers.
Kommunikationsprodukte, Zubehör, Garantien, Ersatzteile und Modernisierungsdienstleistungen
(Repowering) zur Steigerung der Anlagenleistung und Langlebigkeit sowie digitale Energiedienstleistungen
runden das umfassende Angebot ab. Im ersten Halbjahr 2024 fielen die externen Umsatzerlöse im Segment Home Solutions
aufgrund der niedrigeren Nachfragesituation bei gleichzeitig hohen Lagerbeständen
auf Distributorenseite um 66,4 Prozent auf 109,9 Mio. Euro (H1 2023: 327,3 Mio. Euro).
Der Anteil am Gesamtumsatz der SMA Gruppe betrug 14,5 Prozent (H1 2023: 42,1 Prozent).
Die Region EMEA machte 93,0 Prozent (H1 2023: 95,5 Prozent) des Bruttoumsatzes aus,
die Region Americas 5,5 Prozent (H1 2023: 3,1 Prozent) und die Region APAC 1,5 Prozent
(H1 2023: 1,4 Prozent). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) verschlechterte sich aufgrund
des niedrigeren Umsatzniveaus und der erhöhten Kosten im Vergleich zum Vorjahr auf
-21,6 Mio. Euro (H1 2023: 93,4 Mio. Euro). Auf die externen Umsatzerlöse bezogen lag
die EBIT-Marge bei -19,7 Prozent (H1 2023: 28,5 Prozent). SEGMENT COMMERCIAL & INDUSTRIAL (C&I) SOLUTIONS: DURCH NACHFRAGESITUATION RÜCKLÄUFIGIm Segment Commercial & Industrial (C&I) Solutions liegt der Fokus auf den globalen
Märkten für gewerbliche Photovoltaikanlagen mit und ohne Energiemanagement, Batteriespeicher
und E-Fahrzeugladelösungen. Die SMA Commercial Energy Solution bietet Gewerbebetrieben
sowie der Immobilienwirtschaft mit optimal aufeinander abgestimmter Hard- und Software
sowie Tools und Services die Möglichkeit, Solarstrom selbst zu erzeugen, zu speichern
und zu vermarkten, die Energieflüsse im Unternehmen transparent und kostensparend
zu gestalten sowie E-Fahrzeugflotten effizient und nachhaltig zu laden und zu managen.
Das Lösungsangebot umfasst die dreiphasigen String-Wechselrichter der Produktlinie
Sunny Tripower mit Leistungen von 12 kW bis zu 110 kW, Speicherlösungen für Gewerbe-
und Inselanwendungen mit den Produktlinien Sunny Tripower Storage und Sunny Island
sowie ganzheitliche Energiemanagement-Lösungen für die gewerbliche Sektorenkopplung.
Lösungen für das Lademanagement und die Abrechnung von E-Fahrzeugflotten auf Basis
der ennexOS-Plattform werden gemeinsam mit dem Tochterunternehmen coneva realisiert.
Als SaaS-Anbieter für intelligentes Energiemanagement vernetzt coneva alle energetisch
relevanten Sektoren und optimiert damit Energieflüsse und macht sie transparent. Abgerundet
wird das Angebot durch ganzheitliche Serviceleistungen und digitale Dienstleistungen
entlang des Produktlebenszyklus, beginnend mit der Planung einer individuellen Energielösung
über die Inbetriebnahme der Anlagen sowie den operativen Anlagenbetrieb bis hin zur
Anlagenmodernisierung und -erweiterung. Die externen Umsatzerlöse im Segment Commercial & Industrial (C&I) Solutions fielen
gegenüber dem starken Vorjahr infolge der derzeitigen Nachfragesituation bei gleichzeitig
hohen Lagerbeständen auf Kundenseite im ersten Halbjahr 2024 um 41,5 Prozent auf 113,6
Mio. Euro (H1 2023: 194,2 Mio. Euro). Der Anteil am Gesamtumsatz der SMA Gruppe betrug
15,0 Prozent (H1 2023: 24,9 Prozent). Die Region EMEA trug 77,3 Prozent der Bruttoumsatzerlöse
bei, auf die Region Americas entfielen 14,7 Prozent und auf die Region APAC 8,0 Prozent
(H1 2023: 80,4 Prozent EMEA, 11,7 Prozent Americas, 7,9 Prozent APAC). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) belief sich im ersten Halbjahr
2024 auf -45,2 Mio. Euro (H1 2023: 6,7 Mio. Euro) und lag, getrieben durch das rückläufige
Umsatzniveau, die geringere Auslastung und die entsprechend fehlende Fixkostendeckung,
deutlich unter Vorjahresniveau. Auf die externen Umsatzerlöse bezogen lag die EBIT-Marge
bei -39,8 Prozent (H1 2023: 3,5 Prozent). SEGMENT LARGE SCALE & PROJECT SOLUTIONS MIT STARKER UMSATZ- UND ERGEBNISSTEIGERUNGDas Segment Large Scale & Project Solutions bietet Produkte, Systeme und Lösungen
für industrielle Solar-, Speicher- und Wasserstoffprojekte sowie für die Umstellung
der Netze auf einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien. Dabei handelt es sich
um Komplettlösungen inklusive schlüsselfertiger Mittelspannungsstationen für internationale
Märkte, die auf der Basis von Zentral- und String-Wechselrichtern und Anlagenreglern
optimale Netzdienstleistungs- und Überwachungsfunktionen erbringen. Abgerundet wird
das Angebot durch Dienstleistungen wie Repowering, Engineering Services, Betrieb und
Wartung sowie maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Kundenanforderungen. Mit
der Umstellung des Energiemixes von konventionellen auf erneuerbare Energien gewinnen
Netzstabilität und Netzzuverlässigkeit immer mehr an Bedeutung. Das Segment Large
Scale & Project Solutions begegnet diesen Herausforderungen mit netzbildenden Lösungen
in Kombination mit Großspeichersystemen. Diese Systeme ermöglichen zahlreiche Zusatzdienste
wie Energiearbitrage, Schwarzstart, Frequenzregelung, Trägheit, Stabilitätsdienste
und Systemwiederherstellung. Die externen Umsatzerlöse des Segments Large Scale & Project Solutions stiegen im
ersten Halbjahr 2024 um 108,2 Prozent auf 535,8 Mio. Euro (H1 2023: 257,4 Mio. Euro).
Alle Regionen haben hieran einen zweistelligen Wachstumsanteil. Der Anteil des Segments
Large Scale & Project Solutions am Gesamtumsatz der SMA Gruppe betrug 70,5 Prozent
(H1 2023: 33,0 Prozent). Die Region Americas machte 54,0 Prozent (H1 2023: 48,1 Prozent)
des Bruttoumsatzes aus, die Region EMEA 35,0 Prozent (H1 2023: 43,9 Prozent) und die
Region APAC 11,0 Prozent (H1 2023: 8,0 Prozent). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) verbesserte sich infolge
des hohen Umsatzniveaus und der Fixkostendegression entsprechend auf 100,5 Mio. Euro
(H1 2023: 8,8 Mio. Euro). Dazu haben die Umsatzsteigerung sowie der profitable Produktmix
beigetragen. Die auf die externen Umsatzerlöse bezogene EBIT-Marge betrug 18,8 Prozent
(H1 2023: 3,4 Prozent). Entwicklung wesentlicher Positionen der Gewinn- und VerlustrechnungUMSATZ UND PROFITABILITÄT AUF WEITERHIN GUTEM NIVEAUDie Herstellungskosten des Umsatzes stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,3
Prozent auf 561,8 Mio. Euro (H1 2023: 543,8 Mio. Euro). Die Bruttomarge lag im Berichtszeitraum
bei 26,0 Prozent (H1 2023: 30,2 Prozent). Gründe für die Veränderung sind im Wesentlichen
ein veränderter Produktmix sowie gestiegene Fertigungseinzelkosten und eine geringere
Kapazitätsauslastung. Der in den Herstellungskosten enthaltene Personalaufwand stieg im ersten Halbjahr
2024 um 11,7 Prozent auf 89,4 Mio. Euro (H1 2023: 80,0 Mio. Euro). Hintergrund sind
die Kostensteigerungen, unter anderem durch die Entgeltsteigerung. Der in die Herstellungskosten
bezogene Materialaufwand belief sich auf 416,8 Mio. Euro (H1 2023: 423,2 Mio. Euro). Die in den Herstellungskosten enthaltenen Abschreibungen betrugen von Januar bis Juni
2024 21,2 Mio. Euro (H1 2023: 16,7 Mio. Euro). Sie beinhalten planmäßige Abschreibungen
auf aktivierte Entwicklungsleistungen in Höhe von 8,3 Mio. Euro (H1 2023: 4,2 Mio.
Euro). Die sonstigen Kosten stiegen auf 34,4 Mio. Euro (H1 2023: 23,9 Mio. Euro).
Der Vorjahreszeitraum enthielt einen aufwandsreduzierenden Effekt aus der Fremdwährungsbewertung
in Höhe von 8,8 Mio. Euro. Die Vertriebskosten stiegen im Wesentlichen aufgrund der durchgeführten Entgelterhöhung
sowie der erhöhten sonstigen Aufwendungen auf 71,2 Mio. Euro (H1 2023: 59,2 Mio. Euro).
Die Vertriebskostenquote lag im Berichtszeitraum bei 9,4 Prozent (H1 2023: 7,6 Prozent). Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen ohne aktivierte Entwicklungsprojekte
betrugen im ersten Halbjahr 2024 48,9 Mio. Euro (H1 2023: 31,4 Mio. Euro). Die Quote
der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen bezogen auf die Umsatzerlöse lag damit
bei 6,4 Prozent (H1 2023: 4,0 Prozent). Die gesamten Aufwendungen für Forschung und
Entwicklung inklusive aktivierter Entwicklungsleistungen beliefen sich auf 70,7 Mio.
Euro (H1 2023: 51,2 Mio. Euro). Im Berichtszeitraum wurden Entwicklungsaufwendungen
in Höhe von 21,8 Mio. Euro (H1 2023: 19,9 Mio. Euro) aktiviert. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen im ersten Halbjahr 2024, bedingt durch
erhöhte Personalkosten, auf insgesamt 42,6 Mio. Euro (H1 2023: 36,3 Mio. Euro). Die
Quote der Verwaltungsaufwendungen bezogen auf die Umsatzerlöse lag bei 5,6 Prozent
(H1 2023: 4,7 Prozent). Aus dem Saldo der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge ergab sich im Berichtszeitraum
ein Ergebniseffekt in Höhe von 21,3 Mio. Euro (H1 2023: -2,3 Mio. Euro). Das positive
Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus der im Januar 2024 erfolgten Veräußerung der
Anteile an der elexon GmbH in Höhe von 19,1 Mio. Euro. Zudem sind hierin Aufwendungen
und Erträge aus der Vermietung eigener Gebäude, für die zum beizulegenden Zeitwert
erfolgswirksam bewerteten finanziellen Vermögenswerte sowie Aufwendungen aus der Bildung
bzw. Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen enthalten. Ferner sind Aufwendungen in Höhe von 9,5 Mio. Euro (H1 2023: 12,5 Mio. Euro) und Erträge
in Höhe von 8,4 Mio. Euro (H1 2023: 8,8 Mio. Euro) aus der Fremdwährungsbewertung
und der Fremdwährungssicherung enthalten. PERSONALAUFBAU IN ALLEN BEREICHEN, UM WACHSTUM IN ALLEN WICHTIGEN FELDERN VORANZUTREIBENSMA beschäftigte per 30. Juni 2024 weltweit 4.488 Mitarbeiterinnen, 717 mehr als ein
Jahr zuvor (30. Juni 2023: 3.771 Mitarbeiterinnen). Der Zuwachs resultierte aus dem
weiteren Personalaufbau in allen Bereichen aufgrund des Vorjahreswachstums und um
die Geschäftsausweitung in strategisch wichtigen Zukunftsfeldern voranzutreiben. Um Auftragsschwankungen auffangen zu können, setzt SMA weiterhin Zeitarbeitskräfte
ein. Zum Stichtag waren bei SMA weltweit 286 Zeitarbeitskräfte im Einsatz und damit
300 weniger als ein Jahr zuvor (30. Juni 2023: 586 Zeitarbeitskräfte) und 372 weniger
als zum Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 658 Zeitarbeitskräfte). Mitarbeiter*innen
Vollzeitäquivalente
FinanzlageDer Brutto-Cashflow zeigt den betrieblichen Einnahmeüberschuss vor Mittelbindung.
Er reduzierte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum im ersten Halbjahr
2024 auf 52,8 Mio. Euro (H1 2023: 143,2 Mio. Euro). Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit betrug in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres
-173,5 Mio. Euro (H1 2023: 112,9 Mio. Euro). Wesentlicher Treiber war hier der weitere
Anstieg des Vorratsvermögens. Gegenläufig zu dieser Entwicklung reduzierten sich die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund einer aktuell restriktiveren
Einkaufspolitik. Der Bestand an Vorräten lag, bedingt durch die strategische Bevorratung bei gleichzeitig
hohen Lagerbeständen auf Kundenseite, mit 711,7 Mio. Euro deutlich über dem Niveau
zum Vorjahresende (31. Dezember 2023: 559,1 Mio. Euro). Der Saldo der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende um 23,1
Mio. Euro. Zusammen mit dem Rückgang des Saldos der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen um 55,9 Mio. Euro sowie einem Rückgang der Verbindlichkeiten aus erhaltenen
Anzahlungen um 10,2 Mio. Euro führte dies zu einem deutlichen Anstieg des Nettoumlaufvermögens
gegenüber dem Wert zum Vorjahresende (30. Juni 2024: 587,7 Mio. Euro, 31. Dezember
2023: 392,1 Mio. Euro). Die Net Working Capital Quote 1, bezogen auf den Umsatz der vergangenen zwölf Monate,
lag mit 31,2 Prozent über dem Wert zum Vorjahresende (31. Dezember 2023: 20,6 Prozent).
Die Net Working Capital Quote lag damit oberhalb des vom Vorstand angestrebten Korridors
von 19 Prozent bis 23 Prozent. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2024 11,5 Mio. Euro
nach -32,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Er wurde wesentlich beeinflusst durch die
Veräußerung von langfristigen Wertpapieren in Höhe von 41,2 Mio. Euro. Daneben hatte
der Verkauf der Anteile an der elexon GmbH im Januar 2024 mit einem Mittelzufluss
von 18,2 Mio. Euro einen positiven Anteil. Der Saldo der Ein- und Auszahlungen von
Finanzmittelanlagen betrug 40,6 Mio. Euro (H1 2023: 0,1 Mio. Euro). Die Mittelabflüsse
für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich im
Berichtszeitraum auf 47,3 Mio. Euro (H1 2023: 32,3 Mio. Euro). Ein wesentlicher Teil
der Investitionen entfiel mit 21,8 Mio. Euro (H1 2023: 19,9 Mio. Euro) auf aktivierte
Entwicklungsprojekte. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2024 97,4 Mio. Euro
(H1 2023: 1,8 Mio. Euro), was im Wesentlichen auf die teilweise Inanspruchnahme der
zur Verfügung stehenden Kreditlinie (Revolving Credit Facility) von insgesamt 380,0
Mio. Euro zurückzuführen ist. Hiervon stehen 220,0 Mio. Euro zur Inanspruchnahme in
Form von Zahlungsmitteln sowie 160,0 Mio. Euro in Form von Avalen zur Verfügung. Zum
30. Juni 2024 wurden hiervon insgesamt 120,0 Mio. Euro in Form von Krediten sowie
in Höhe von 42,4 Mio. Euro in Form von Avalen in Anspruch genommen. Die verbliebene
RCF-Kreditline betrug somit 100,0 Mio. Euro für weitere Cash-Ziehungen sowie 117,6
Mio. Euro für Avale. Zusätzlich existieren Kreditlinien und Bürgschaftszusagen in
Höhe von insgesamt 68,6 Mio. Euro. Mindernd wirkten sich die Rückzahlung von Verbindlichkeiten
im Rahmen von Leasingverhältnissen in Höhe von 5,4 Mio. Euro sowie die Zahlung der
Dividende für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 17,4 Mio. Euro aus. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. Juni 2024 von 155,1 Mio.
Euro (31. Dezember 2023: 219,4 Mio. Euro) umfassen Kassenbestand, Bankguthaben und
kurzfristige Einlagen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten. Zusammen mit
den Termingeldern mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten, festverzinslichen
Wertpapieren, als Sicherheiten hinterlegten liquiden Mitteln sowie unter Abzug der
zinstragenden Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bilden sie die Nettoliquidität.
Diese reduzierte sich infolge der Inanspruchnahme der Kreditlinie zum 30. Juni 2024
auf 65,7 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 283,3 Mio. Euro). Die Gesamtliquidität betrug
185,7 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 283,3 Mio. Euro). InvestitionsanalyseDie Investitionen in Sachanlagen (inklusive Zugänge aus Nutzungsrechten nach IFRS
16) und immaterielle Vermögenswerte betrugen im ersten Halbjahr 2024 53,1 Mio. Euro
und lagen damit über dem Vorjahreswert von 35,5 Mio. Euro. Dies entspricht, bezogen
auf den Umsatz, einer Investitionsquote von 7,0 Prozent, nach 4,6 Prozent im ersten
Halbjahr 2023. Auf Investitionen in Sachanlagen entfielen 25,0 Mio. Euro (H1 2023: 11,7 Mio. Euro).
Die Investitionsquote des Sachanlagevermögens lag im ersten Halbjahr 2024 bei 3,3
Prozent (H1 2023: 1,5 Prozent). Die Zugänge zu Nutzungsrechten im Rahmen von Leasingverhältnissen
betrugen 5,8 Mio. Euro (H1 2023: 3,2 Mio. Euro). Die Abschreibungen auf Sachanlagen
betrugen inklusive der Abschreibungen auf Nutzungsrechte im Rahmen von Leasingverhältnissen
15,5 Mio. Euro (H1 2023: 14,3 Mio. Euro). Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf 22,3 Mio. Euro
(H1 2023: 20,6 Mio. Euro). Sie entfielen überwiegend auf aktivierte Entwicklungsprojekte.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte betrugen 8,9 Mio. Euro und lagen
damit über dem Niveau des Vorjahres von 4,9 Mio. Euro. VermögenslageDie Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. Juni 2024 um 3,4 Prozent auf 1.677,5 Mio. Euro
(31. Dezember 2023: 1.621,9 Mio. Euro). Die langfristigen Vermögenswerte lagen mit
459,7 Mio. Euro über dem Niveau zum Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 428,2 Mio.
Euro). Das Nettoumlaufvermögen 1 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresende deutlich auf 587,7 Mio. Euro (31. Dezember
2023: 392,1 Mio. Euro). Es entsprach damit 31,2 Prozent des Umsatzes der vergangenen
zwölf Monate. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum
Ende des ersten Halbjahres 2024, aufgrund des Nachfragerückgangs im Vergleich zum
31. Dezember 2023 um 8,3 Prozent auf 254,3 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 277,4 Mio.
Euro). Die Debitorenlaufzeit lag mit 51,5 Tagen über dem Niveau zum Ende des Vorjahres
(31. Dezember 2023: 41,3 Tage). Das Vorratsvermögen erhöhte sich, in Erwartung der
künftigen Belebung der Geschäftsentwicklung sowie der hohen Lagerbestände auf Kundenseite,
auf 711,7 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 559,1 Mio. Euro). Der Aufbau wurde im Verlauf
des ersten Halbjahrs 2024 bereits deutlich reduziert. Der Gesamtbestand an Rückstellungen
reduzierte sich im Berichtszeitraum, im Wesentlichen infolge der Auszahlung erfolgsabhängiger
Boni für das Geschäftsjahr 2023, deutlich auf 175,2 Mio. Euro (31. Dezember 2023:
201,0 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 247,9
Mio. Euro deutlich unter dem Wert zum Jahresende 2023 (31. Dezember 2023: 303,8 Mio.
Euro). Der Anteil der Lieferantenkredite am Gesamtkapital erhöhte sich auf 14,8 Prozent
und lag damit ebenfalls unterhalb des Vergleichswerts zum Vorjahresende (31. Dezember
2023: 18,7 Prozent). SMA hat die zur Verfügung stehende Kreditlinie zum 30. Juni 2024
in einer Höhe von 120,0 Mio. Euro in Form von Kreditaufnahmen in Anspruch genommen. Die Eigenkapitalausstattung des Konzerns erhöhte sich ebenfalls, und zwar auf 714,6
Mio. Euro (31. Dezember 2023: 686,2 Mio. Euro). Mit einer Eigenkapitalquote von 42,6
Prozent verfügt SMA weiterhin über eine solide Eigenkapitalbasis. RISIKO- UND CHANCENBERICHTRisiko- und ChancenmanagementDas Risiko- und Chancenmanagement sowie Einzelrisiken und -chancen mit möglicherweise
erheblichen Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
sowie auf die Unternehmensreputation sind im Geschäftsbericht 2023 umfassend beschrieben.
Im Vergleich zum 31. Dezember 2023 ist das Gesamtrisiko im Wesentlichen durch die
Erhöhung der Vertriebsrisiken deutlich gestiegen. Im Distributionsgeschäft der Segmente Home Solutions und Commercial & Industrial (C&I)
Solutions dauert die Schwächephase im Markt länger an als erwartet. Gründe sind die
weiterhin hohen Lagerbestände bei Distributoren und Installateuren sowie eine Verschiebung
von Investitionen aufgrund gesunkener Strompreise und der anhaltend hohen Zinsen.
Zudem bestehen Unsicherheiten bezüglich aktueller Klimagesetzgebungen. Der damit verbundene
vorübergehende Rückgang des Auftragseingangs und der Nachfrage reduziert die kurzfristige
Absatzerwartung und wird dazu führen, dass das für das laufende Geschäftsjahr 2024
ursprünglich geplante Geschäftsergebnis deutlich niedriger ausfällt. Die gestiegenen Vertriebsrisiken sowie das hierdurch deutlich erhöhte Gesamtrisiko
wurden durch die internen Berichts- und Meldeprozesse identifiziert und umfangreiche
Maßnahmen zur Kostensenkung und Liquiditätssicherung eingeleitet. Die Risikolage der
übrigen Risikobereiche ist entweder gleich geblieben oder hat sich in einigen Bereichen
leicht verbessert. Basierend auf unserem Risiko- und Chancenmanagementsystem und den eingeleiteten Maßnahmen
zur Risikominimierung schätzen wir die Risikosituation trotz des gestiegenen Gesamtrisikos
weiterhin als beherrschbar ein. Die im Geschäftsbericht 2023 ansonsten getroffenen
Aussagen gelten im Wesentlichen unverändert. Gegenwärtig sind keine Risiken zu erkennen, die eigenständig oder in Kombination mit
anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens ernsthaft gefährden oder die mittel-
bis langfristige Geschäftsentwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten. Wir verweisen
zudem an dieser Stelle auf die zukunftsgerichteten Aussagen im Prognosebericht. PROGNOSEBERICHTPräambelDie Prognosen des Vorstands beinhalten alle zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts
bekannten Faktoren, welche einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen können.
Hierbei sind sowohl allgemeine Marktindikatoren als auch branchenbezogene und unternehmensspezifische
Sachverhalte einbezogen. Sämtliche Einschätzungen beziehen sich auf einen Zeitraum
von einem Jahr. Gesamtwirtschaftliche SituationWeltwirtschaft bleibt stabil trotz einer Verlangsamung beim Rückgang der Inflationsraten und politischer UnsicherheitenWie bereits im April 2024 geht der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem aktuellen
World Economic Outlook (Juli 2024) weiterhin von einem globalen Wirtschaftswachstum
von 3,2 Prozent aus (2023: 3,3 Prozent). Trotz einer stabilen Weltwirtschaft bleibt
die unerwartet hartnäckige Inflation bei Dienstleistungen eine Herausforderung. Denn
sie bremst die bisherigen Fortschritte der Zentralbanken bei der Eindämmung der gesamten
Inflation auch weiterhin aus. Aufgrund einer schwachen wirtschaftlichen Entwicklung im ersten Quartal 2024 hat der
IWF die Wachstumsprognose 2024 für die USA von 2,7 Prozent (April 2024) auf 2,6 Prozent
leicht nach unten korrigiert (2023: 2,5 Prozent). Die Wirtschaftsaussichten für Europa,
China und Indien haben sich dagegen verbessert, und die Prognosen wurden entsprechend
angehoben. Der Euroraum soll nun um 0,9 Prozent (April 2024: 0,8 Prozent) wachsen (2023: 0,5
Prozent). Deutschland bleibt allerdings mit einem Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent
in diesem Jahr (April 2024: 0,2 Prozent) erneut das Schlusslicht (2023: -0,2 Prozent). Für China erwartet der IWF im laufenden Jahr 2024 ein Wachstum von 5,0 Prozent (April
2024: 4,6 Prozent) nach 5,2 Prozent im Vorjahr und für Indien 7,0 Prozent (April 2024:
6,8 Prozent) im Vergleich zu 8,2 Prozent im Jahr 2023. Für die weltweite Inflation rechnet der IWF für 2024 weiterhin mit einer Teuerungsrate
von durchschnittlich 5,9 Prozent (April 2024: 5,9 Prozent) und 4,4 Prozent für 2025
nach 6,7 Prozent im Jahr 2023. Ein Risiko für das globale Wachstum ist nach Ansicht des IWF die derzeitige Verlangsamung
der Desinflation in den Industrie -staaten, die schnelle Zinssenkungen unmöglich machen.
Die dadurch anhaltend hohen Zinsen und die damit verbundenen höheren Finanzierungskosten
könnten über einen längeren Zeitraum zu Investitionsverschiebungen bei Privathaushalten
und Unternehmen führen. Hinzu kommen wirtschaftspolitische Unsicherheiten, etwa durch
einseitige Zölle einzelner Länder, die das Wachstum ebenfalls ausbremsen könnten. Künftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen in der PhotovoltaikindustrieSolarenergie wird zur bedeutendsten Energiequelle 1Der verstärkte Ausbau der erneuerbaren Energien wird weithin als zentrales Mittel
im Kampf gegen den Klimawandel gesehen. Dem trägt die Politik mit Aktionsplänen wie
dem "European Green Deal" zum Erreichen der Klimaneutralität in der EU im Jahr 2050
und hochkarätig besetzten Expertenteams zur Bekämpfung des Klimawandels, wie etwa
in der US-Regierung, Rechnung. Dies wird den Ausbau der erneuerbaren Energien über
die kommenden Jahre und Jahrzehnte forcieren. Die Expert*innen des Analysehauses Wood
Mackenzie bezeichnen die Solarindustrie als "hoch investierbar", da diese zunehmend
in der Lage sei, sowohl wirtschaftliche als auch politische Ziele zu erfüllen. 2 Die Expert*innen der Internationalen Energie Agentur (IEA) betonen die große Rolle
der Solarenergie bei der Bekämpfung der Klimakrise: In ihrer Studie "Net Zero by 2050
- A Roadmap for the global Energy Sector" erklären sie, die globale Energieversorgung
müsse im Jahr 2050 größtenteils auf erneuerbaren Energien basieren, mit Solarenergie
als größter einzelner Versorgungsquelle.
1
Quelle: DNV "Energy Transition Outlook 2023" Die Expert*innen des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) prognostizieren,
dass Grünstrom bei konsequenter Klimapolitik langfristig drei Viertel der weltweiten
Energienutzung abdecken könnte. Dabei werden die Elektrifizierung weiterer Sektoren wie Mobilität und Wärme sowie
die Produktion von grünem Wasserstoff als weitere wichtige Elemente zum Erreichen
der Klimaschutzziele die Stromnachfrage zusätzlich antreiben. In ihrem "Energy Transition
Outlook 2023" prognostizieren die Expert*innen der Beratungsgesellschaft DNV, dass
der Anteil der Elektrizität am weltweiten Endenergiebedarf von 19 Prozent im Jahr
2022 auf 35 Prozent im Jahr 2050 ansteigen wird. In der Folge wird sich der Anteil
der erneuerbaren Energien an der globalen Stromerzeugung von heute ca. 31 Prozent
auf über 80 Prozent erhöhen. Davon wird die Hälfte auf die Solarenergie entfallen.
Konnektivität und schnelle Demand-Response durch flexible Speicher werden bei einem
hohen Anteil fluktuierender erneuerbarer Energien zu entscheidenden Erfolgsfaktoren
für ein dekarbonisiertes Stromsystem. Laut dem "New Energy Outlook 2024" von Bloomberg New Energy Finance müssen ab 2024
die weltweiten CO2-Emis-sionen in allen Sektoren deutlich sinken, um das Ziel der
globalen Klimaneutralität bis 2050 zu realisieren. Im Stromsektor müssen die CO2-Emissionen um 93 Prozent sinken, was mit einer Verdreifachung der erneuerbaren Erzeugungskapazitäten
bis 2035 sowie einer weiteren Verdopplung bis 2040 einhergeht. Die globalen Investitionen
in klimafreundliche Technologien sowohl für die Stromerzeugung und -speicherung als
auch in komplementäre Technologien wie Elektrofahrzeuge, Stromnetze etc. müssen von
heute ca. 1,7 Billionen US-Dollar auf deutlich über 5 Billionen US-Dollar pro Jahr
steigen, um das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2050 zu erreichen. Neben den Klimaschutzzielen tragen ihre weiter sinkenden Kosten zum erwarteten rasanten
Wachstum von Solar- und Windenergie bei. Laut dem PIK sind die Kosten für die Solarstromerzeugung
allein in den vergangenen zehn Jahren um 85 Prozent gesunken. Für die Zukunft seien
aufgrund eines rasanten technologischen Fortschritts weitere Kostensenkungen zu erwarten.
Die Expert*innen von Bloomberg New Energy Finance stufen neu gebaute Wind- oder Solarkraftwerke
in fast allen wichtigen Märkten bereits heute als die kostengünstigste Form der Stromerzeugung
ein. Diese Märkte deckten zwei Drittel der Weltbevölkerung, etwa 77 Prozent des globalen
BIP und 91 Prozent der gesamten Stromerzeugung ab. Darüber hinaus sei es in einer
wachsenden Zahl von Ländern, darunter China, Indien und ein Großteil Europas, inzwischen
kosteneffizienter, neue Kapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien zu bauen
als bestehende Kohle- und Gaskraftwerke zu betreiben. Zusätzlich zu den sukzessiv sinkenden Stromgestehungskosten von Solarstromanlagen
lässt sich deren dezentrale und ortsnahe Erzeugung sehr gut mit Speichern kombinieren.
Die Verbindung von Photovoltaik und Speichern ist daher für private, gewerbliche und
industrielle Verbraucherinnen besonders attraktiv. Die Expertinnen von DNV sehen Photovoltaik
in Kombination mit Batteriespeichern als eigene Kraftwerkskategorie, die ebenso wie
konventionelle Kraftwerke zuverlässig und bedarfsgerecht Strom liefern kann. Laut
ihren Prognosen werden 2050 kombinierte PV- und Speicherkraftwerke über eine Speicherkapazität
von mehr als 20 TWh verfügen und damit ca. zwei Drittel der weltweiten Stromspeicherkapazitäten
ausmachen. Im Energiesystem der Zukunft stellen moderne Kommunikationstechnologien sowie Services
zum sektorenübergreifenden Energiemanagement wichtige Bausteine für die Modernisierung
und Erweiterung der Stromnetzinfrastruktur dar. Die IEA stellte bereits im Jahre 2022
in ihrem "World Energy Outlook 2022" fest, dass im Zusammenspiel aus der zunehmenden
Elektrifizierung der Sektoren Mobilität und Wärme durch erneuerbare Energien, moderne
Netze und ein intelligentes Energiemanagement große Potenziale bestehen, sowohl die
heute hohen Stromkosten als auch die CO2-Emissionen nachhaltig zu senken. Der SMA Vorstand ist deshalb von der Attraktivität des Markts überzeugt und hat das
Unternehmen so positioniert, dass SMA von der zukünftigen Entwicklung sowohl im Bereich
der Photovoltaik- und der Speichertechnologie als auch von den nach Einschätzung der
Expertinnen zukünftig exponentiell wachsenden Märkten für Elektromobilität, digitale
Energiedienstleistungen und grüne Wasserstoffproduktion profitieren wird. Globaler PV-Zubau bei ca. 400 GWFür 2024 rechnet der SMA Vorstand mit einer Stabilisierung der weltweit neu installierten
Photovoltaikleistung von ca. 390 GW bis 410 GW (2023: 405 GW). Ein möglicher Zuwachs
wird voraussichtlich von den Regionen Americas und APAC getragen, für die Regionen
EMEA und China wird derzeit ein Zubau in etwa auf Vorjahresniveau erwartet. Die weltweiten
Investitionen in Systemtechnik für traditionelle Photovoltaikanwendungen werden sich
nach Einschätzung des Vorstands um ca. 10 Prozent verringern. Investitionen in Systemtechnik
für Speicheranwendungen (ohne Investitionen in Batterien) werden gegenüber dem Vorjahr
um ca. 500 Mio. Euro bis 700 Mio. Euro zunehmen. Insgesamt rechnet der SMA Vorstand
deshalb für 2024 mit Investitionen in die PV-Systemtechnik (inkl. Systemtechnik für
Speicher) von rund 15,9 Mrd. Euro bis 17,9 Mrd. Euro (2023: 17,8 Mrd. Euro). Die erwartete
Marktentwicklung gilt vorbehaltlich einer grundsätzlich störungsfrei bleibenden Liefersituation
und hängt stark von der weiteren Entwicklung der PV-Neuinstallationen in Europa im
zweiten Halbjahr 2024 ab. Nachfrage in EMEA stagniert nach Rekordjahr 2023Für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) geht der SMA Vorstand für
2024 von einer Stagnation der neu installierten PV-Leistung von etwa 72 GW bis 77
GW (2023: 75 GW) aus. Insbesondere für die europäischen Märkte ist nach dem Rekordjahr
2023 eine kurzfristige Abkühlung der Nachfrage vor allem in den Bereichen Home und
Commercial & Industrial (C&I) zu erwarten. Weiteres Wachstum zeigt sich in Europa
besonders im Bereich Large Scale. Für die Länder des Mittleren Ostens und Afrikas
ist eine insgesamt stabile Entwicklung zu erwarten. Das Investitionsvolumen in PV-
und Speicher-Systemtechnologie wird nach SMA Schätzungen auf ca. 5,1 Mrd. Euro bis
5,6 Mrd. Euro sinken (2023: 6,0 Mrd. Euro). In den europäischen Ländern, und hier
insbesondere in Deutschland, Großbritannien und Italien, gewinnen Batteriespeicher
immer mehr an Bedeutung. Zusätzlich zu dem Geschäft mit neuen Eigenverbrauchsanlagen
ergibt sich mittelfristig ein großes Potenzial durch die Nachrüstung von Bestandsanlagen
mit neuen Wechselrichtern und Speichern. Für immer mehr PV-Anlagen läuft in den kommenden
Jahren die staatliche Förderung aus. Infolgedessen ist der Eigenverbrauch von Solarstrom
für die Betreiber dieser Anlagen eine besonders attraktive Option. Für die Stabilisierung
der Stromnetze gewinnen daher große Batteriespeicher zunehmend an Bedeutung. Region Americas wächst deutlichFür die Region Americas erwartet der SMA Vorstand einen Anstieg der neu installierten
PV-Leistung auf ca. 55 GW bis 60 GW (2023: 52 GW). Davon entfallen rund 33 GW bis
37 GW auf die nordamerikanischen Märkte. In den USA ist der Markt für PV-Systemtechnik
aktuell von einer hohen Dynamik, insbesondere bei PV-Kraftwerken, gekennzeichnet,
die von positiven Impulsen, wie dem Inflation Reduction Act (IRA) und der langfristigen
Verlängerung des Investment Tax Credit (ITC) für Solaranlagen, angetrieben wird. Wieder
in Kraft gesetzte Importzölle auf PV-Module aus bestimmten asiatischen Herkunftsländern
stellen einen Unsicherheitsfaktor insbesondere hinsichtlich der mittelfristigen Marktentwicklung
dar. Das Investitionsvolumen in Wechselrichter-Technologie wird in der Region Americas
voraussichtlich bei rund 4,1 Mrd. Euro bis 4,6 Mrd. Euro liegen (2023: 4,1 Mrd. Euro). Investitionen in Region Asien-Pazifik bleiben stabilZu den wichtigsten Märkten in der Region Asien-Pazifik (APAC) zählen China, Indien,
Japan und Australien. In Japan und Australien bietet die Installation von PV-Anlagen
in Kombination mit Batteriespeichern für eine von fossilen Energieträgern unabhängige
Energieversorgung zusätzliches Wachstumspotenzial. In China wird der PV-Zubau nach
Einschätzung des SMA Vorstands 2024 bei ca. 224 GW bis 229 GW liegen (2023: 239 GW).
Die Investitionen in Wechselrichter-Technologie werden voraussichtlich 5,0 Mrd. Euro
bis 5,5 Mrd. Euro erreichen (2023: 5,7 Mrd. Euro). Für die asiatisch-pazifische Region
ohne China prognostiziert der SMA Vorstand für 2024 einen Anstieg der neu installierten
PV-Leistung auf rund 39 GW bis 44 GW (2023: 38 GW). Das Wachstum ist insbesondere
auf die positive Entwicklung in Indien zurückzuführen. Der SMA Vorstand rechnet für
die Region insgesamt mit stabilen bis leicht steigenden Investitionen in Wechselrichter-Technologie
von ca. 1,7 Mrd. Euro bis 2,2 Mrd. Euro (2023: 1,9 Mrd. Euro). Wachstumsmärkte Energiemanagement und digitale EnergiedienstleistungenDer Trend zur Dezentralisierung der Stromversorgung schreitet weiter voran. Immer
mehr Haushalte, Städte und Unternehmen machen sich mit eigenen Photovoltaikanlagen
unabhängiger von importierten Energieträgern und steigenden Energiekosten. Damit einhergehend
wächst der Bedarf an Energiespeichern im privaten, gewerblichen und industriellen
Umfeld. Energie wird außerdem zunehmend über intelligente Netze (Smart Grids) geteilt,
um die Stromnachfrage zu steuern, Verbrauchsspitzen zu vermeiden und die Netze zu
entlasten. Eine wichtige Säule dieser neuen Energieversorgungsstrukturen ist die Elektromobilität.
Die Integration einer zukünftig großen Anzahl von Elektrofahrzeugen wird helfen, den
Eigenverbrauch von erneuerbaren Energien zu erhöhen und Schwankungen im Stromnetz
auszugleichen. Durch künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence) kann das Verhalten
der dezentralen Energieverbraucher und der Speicher an die schwankende Stromproduktion
der erneuerbaren Energien angepasst und so das Gesamtsystem optimiert prognostiziert
werden. Vor diesem Hintergrund bieten innovative Systemtechnologien, die Solarstrom zwischenspeichern
und das Energiemanagement von privaten Haushalten und Gewerbebetrieben übernehmen,
aus Sicht des SMA Vorstands attraktive Geschäftsmöglichkeiten. Die steigenden Preise
für konventionellen Haushalts- und Gewerbestrom sowie der Wunsch vieler Privathaushalte
und Unternehmen, die Energiewende mit einem Beitrag zur nachhaltigen und dezentralen
Energieversorgung voranzutreiben, sind die Basis für neue Geschäftsmodelle. Insbesondere
in den europäischen Märkten, den USA, Australien und Japan dürfte die Nachfrage nach
Lösungen zur Steigerung des Eigenverbrauchs von Solarstrom weiter wachsen. In diesen
Märkten haben erneuerbare Energien bereits einen größeren Anteil an der Stromversorgung.
Darüber hinaus nutzen auch Energieversorger zunehmend Batteriespeicher, um einen kostspieligen
Ausbau der Stromnetze zu vermeiden, sowie zur Stabilisierung der Netzfrequenz und
zum Ausgleich der schwankenden Stromeinspeisung durch erneuerbare Energiequellen.
Für 2024 rechnet der SMA Vorstand mit einem Wachstum des noch recht jungen Speichermarkts
auf ca. 2,4 Mrd. Euro bis 2,9 Mrd. Euro (Angaben ohne Investitionen in Batterien).
Die Nachfrageschätzung ist bereits in den genannten Prognosen zur Entwicklung des
Gesamtmarkts für Wechselrichter-Technologie enthalten. Zusätzlich zur Speichertechnologie gewinnen digitale Energiedienstleistungen zur Optimierung
der Energiekosten von Haushalten und Gewerbebetrieben sowie zu deren Anbindung an
den Energiemarkt immer mehr an Bedeutung. Für 2024 geht der SMA Vorstand in diesem
Bereich von einem Investitionsvolumen von ca. 2,6 Mrd. Euro aus. Mittel- bis langfristig
wird der Markt deutlich wachsen. Gesamtaussage des Vorstands zur voraussichtlichen Entwicklung der SMA GruppeUmsatz- und Ergebnisentwicklung im zweiten Halbjahr unter den ursprünglichen Erwartungen -Prognoseanpassung für 2024Am 29. Februar 2024 veröffentlichte der Vorstand der SMA Solar Technology AG die vorläufigen
Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 sowie die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr
2024 mit einem Umsatz von 1.950 Mio. Euro bis 2.220 Mio. Euro und einem operativen
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) von 220 Mio. Euro bis
290 Mio. Euro. Am 18. Juni 2024 musste die Gesamtjahresprognose im Rahmen einer Ad-hoc-Mitteilung
nach unten korrigiert werden. Grund für die Anpassung der Prognose war neben einem
volatilen Markt der verzögerte Anstieg des Auftragseingangs infolge des langsamer
als erwarteten Abbaus der Lagerbestände bei Distributoren und Installateuren in den
Segmenten Home Solutions und Commercial & Industrial (C&I) Solutions. Gesunkene Strompreise,
die anhaltend hohen Zinsen sowie die Erwartung der Kund*innen, dass die Preise für
kleine und mittelgroße PV-Anlagen weiter sinken werden, haben zudem zu einer Verschiebung
von Investitionen geführt. Daraus ergibt sich eine unter den Erwartungen liegende
Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den Segmenten Home Solutions und Commercial & Industrial
Solutions. Davon nicht betroffen ist das Segment Large Scale & Project Solutions,
das sich weiterhin im Rahmen der Erwartungen entwickelt. Für das Gesamtjahr 2024 erwartet der Vorstand nun einen Umsatz von 1.550 Mio. Euro
bis 1.700 Mio. Euro (IST 2023: 1.904,1 Mio. Euro) und ein EBITDA von 80 Mio. Euro
bis 130 Mio. Euro (IST 2023: 311,0 Mio. Euro). Die planmäßigen Abschreibungen werden sich 2024 weiterhin auf ca. 45 Mio. Euro belaufen.
Sollten sich im zweiten Halbjahr 2024 hingegen weitere Risiken materialisieren, könnten
sich die Gesamtabschreibungen auf bis zu 60 Mio. Euro erhöhen. Auf dieser Grundlage
erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2024 ein EBIT von 20 Mio. Euro bis 85
Mio. Euro (IST 2023: 269,5 Mio. Euro). Die Investitionen (inkl. aktivierter Entwicklungsleistungen
und Leasinginvestitionen) werden sich 2024 mit ca. 200 Mio. Euro über dem Niveau des
Vorjahres bewegen (IST 2023: 95,1 Mio. Euro). Die SMA Gruppe investiert in die Zukunft, um das Potenzial zu erschließen, das sich
aus den Megatrends Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung der Energieversorgung
weltweit ergibt, und entwickelt hochintegrierte und digitalisierte Lösungen für die
daraus resultierenden Anforderungen. Vor diesem Hintergrund sind für 2024 insbesondere Investitionen in neue Produkte und
Lösungen, Grundstücke und Gebäude, technische Ausrüstungen und Maschinen für die neue
GIGAWATT FACTORY am Standort in Niestetal, Kassel, sowie die Aktivierung von Forschungs-
und Entwicklungskosten geplant. Aufgrund der schwächeren Umsatzentwicklung in den Segmenten Home Solutions und Commercial
& Industrial Solutions im zweiten Halbjahr 2024 sowie hoher Lagerbestände in der SMA
Gruppe erwartet der Vorstand zum Jahresende ein Nettoumlaufvermögen zwischen 27 Prozent
und 30 Prozent vom Umsatz. Die Höhe der erwarteten Nettoliquidität zum 31. Dezember
2024 hat sich gegenüber der ursprünglichen Prognose entsprechend auf ca. 100 Mio.
Euro verringert. Für Details zu Risiken verweisen wir auf den Abschnitt "Risiko- und Chancenbericht"
im vorliegenden Konzern-Zwischenlagebericht sowie auf den Risiko- und Chancenbericht
im SMA Geschäftsbericht 2023. Übersicht Prognose SMA Gruppe 2024
Die Umsatz- und Ergebnissituation der SMA Gruppe hängt von der Entwicklung des Weltmarkts,
vom Marktanteil, von der Preisdynamik und der Versorgung mit elektronischen Bauteilen
ab. Das breite Produkt- und Lösungsportfolio in allen Marktsegmenten ist ein wesentliches
Differenzierungsmerkmal der SMA Gruppe. Aufgrund der im Vorjahr zu optimistisch eingeschätzten Marktentwicklung in der gesamten
PV-Branche in den Bereichen Privathaushalte (Home Solutions) sowie Gewerbebetriebe
(Commercial & Industrial Solutions) wurden 2023 Bestände aufgebaut, die über der tatsächlichen
Endmarktnachfrage im laufenden Geschäftsjahr liegen. Für den Bereich der großen PV-Kraftwerke
(Large Scale & Project Solutions) geht der Vorstand nach wie vor von einer positiven,
stabilen Geschäftsentwicklung aus. Für die einzelnen SMA Segmente prognostiziert der Vorstand der SMA Solar Technology
AG für das Geschäftsjahr 2024 folgende Entwicklung gegenüber dem Geschäftsjahr 2023: Übersicht Segmentprognose 2024
System- und Lösungskompetenz stärken die langfristige WettbewerbsfähigkeitDie SMA Gruppe hat in den letzten Jahren wichtige Weichen für ihre Zukunftsfähigkeit
gestellt. Der Vorstand der SMA Solar Technology AG sieht daher auch zukünftig hervorragende
Wachstumsperspektiven. Wesentliche Treiber sind neben der weiterhin positiven Entwicklung
des weltweiten PV-Markts auch das Wachstum in wichtigen Zukunftsfeldern wie Speicher,
E-Mobilität, digitale Energiedienstleistungen und grüner Wasserstoff. Mit der Strategie
2025, der weltweiten Präsenz in 20 Ländern auf sechs Kontinenten sowie ihren innovativen
Produkten und Lösungen ist die SMA Gruppe gut positioniert, um von diesem Marktwachstum
zu profitieren und ihre Marktstellung zu festigen bzw. auszubauen. Die Weiterentwicklung
des Portfolios hin zu einer umfassenden Systemlandschaft für dezentrale Energieversorgung
wird von der Gesellschaft kontinuierlich vorangetrieben. Bereits heute ist die SMA
Gruppe ein innovatives und nachhaltiges "Energiewendeunternehmen". Im Rahmen unserer
Strategie 2025 entwickeln wir ganzheitliche und zukunftssichere Systeme und Lösungen
mit hohem Kundennutzen für alle wesentlichen Bereiche der zukünftigen Energieversorgung
und erschließen neue Geschäftsfelder. Unsere hohe Systemkompetenz und die enge Zusammenarbeit
mit starken Partnern ermöglichen auch zukünftig die konsequente Weiterentwicklung
dieser Strategie. Die SMA Gruppe wird weiterhin von Megatrends profitierenDer Ausbau der erneuerbaren Energien und Speicher sowie die Elektrifizierung weiterer
Sektoren wie Mobilität, Heizungs- und Klimatechnik werden sich durch den verstärkten
Kampf gegen den Klimawandel sowie das Streben nach einer von Rohstoffimporten weitgehend
unabhängigen Energieversorgung weiter beschleunigen. Von diesem Ausbau wird die Photovoltaik
in besonderem Maße profitieren, auch aufgrund der bereits niedrigen Stromgestehungskosten
im Vergleich zu anderen Erzeugungsarten. Die drei Megatrends Dekarbonisierung, Dezentralisierung
und Digitalisierung wirken beschleunigend für den Ausbau der PV, aber auch für die
Innovation neuer Geschäftsmodelle, beispielsweise im Bereich smarter Energiemanagement-
und Netzstabilisierungslösungen. Die SMA Gruppe ist gut aufgestellt, um in allen Marktsegmenten und Regionen von diesen
Trends zu profitieren. Mit unseren Produkten und Lösungen tragen wir aktiv zur Bekämpfung
der globalen Klimakrise bei. Darüber hinaus verfügen wir über eine internationale
Vertriebs- und Serviceorganisation sowie jahrzehntelange Erfahrung und technologische
Expertise in allen PV- und Speicherapplikationen sowie wesentlichen Zukunftsfeldern
der Energieversorgung. Unsere insgesamt installierte Wechselrichter-Leistung von weltweit
mehr als 155 GW ist ein sehr guter Grundstock für datenbasierte Geschäftsmodelle,
denn über Wechselrichter können wertvolle Energiedaten erhoben werden. Unser umfassendes
Wissen in der Steuerung komplexer Batteriespeichersysteme sowie der Kopplung von Solarstromsystemen
mit anderen Energiesektoren wie Heizungs-, Lüftungs- und Kühlungstechnik sowie Elektromobilität
ist eine hervorragende Basis, um das zukünftige Wachstumspotenzial im Bereich der
digitalen Energielösungen zu erschließen. Auch im Bereich der Netzstabilität verfügt
die SMA Gruppe über umfangreiches Know-how und bündelt seit Oktober 2023 ihre Services
in diesem Bereich zentral in ihrem Kompetenzzentrum in Bangalore (Indien). Darüber
hinaus hat sich die SMA Gruppe bereits im margenträchtigen und erwartungsgemäß zukünftig
stark wachsenden Geschäftsfeld der grünen Wasserstofferzeugung positioniert. Hier
wurde mit dem Electrolyzer Converter für die netzfreundliche Aufbereitung von Strom
für die Elektrolyse ein eigenes Lösungsangebot für eine optimierte Wasserstoffproduktion
erfolgreich in den wachsenden Markt eingeführt, welches wir kontinuierlich weiter
ausbauen werden. Die SMA Gruppe wird die Chancen der Digitalisierung nutzen 1Durch umfassende Kenntnisse und Erfahrungen in der PV-Systemtechnik, die Fähigkeit,
Veränderungen schnell umzusetzen, sowie auf zukünftige Geschäftsfelder ausgerichtete
Tochtergesellschaften und zahlreiche strategische Partnerschaften ist die SMA Gruppe
gut auf die Digitalisierung der Energiewirtschaft vorbereitet und wird die damit einhergehenden
Chancen nutzen. Als Spezialist für ganzheitliche Lösungen im Energiesektor werden
wir die zukünftige Energieversorgung mitgestalten, Innovationen in den Markt einführen
und im Zuge eines zentralisierten und fokussierten Partnermanagements weitere strategische
Partnerschaften eingehen. Wir werden auf unseren Stärken aufbauen, um weitere Systemlösungen
zu konzipieren, die den Umbau zu einer kostengünstigen, sicheren und nachhaltigen
Energieversorgung auf Basis dezentraler erneuerbarer Energien ermöglichen. Dabei helfen
uns die SMA Unternehmenskultur und unsere engagierten Mitarbeiterinnen, die einen
entscheidenden Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten und deshalb auch am finanziellen
Erfolg der SMA Gruppe beteiligt werden. Niestetal, 30. Juli 2024 SMA Solar Technology AG Der Vorstand
1
Dieser Absatz ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht. KONZERN-HALBJAHRESABSCHLUSSGewinn- und VerlustrechnungSMA Gruppe 1
GesamtergebnisrechnungSMA Gruppe 1
BilanzSMA Gruppe
KapitalflussrechnungSMA Gruppe
EigenkapitalveränderungsrechnungSMA Gruppe
VERKÜRZTER ANHANG ZUM 30. JUNI 2024Allgemeine Angaben1. GrundlagenDer verkürzte Konzern-Halbjahresabschluss der SMA Solar Technology AG zum 30. Juni
2024 wurde im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS),
wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. Entsprechend wird
im Geschäftsjahr 2024 der Halbjahresabschluss der SMA Solar Technology AG in Übereinstimmung
mit IAS 34, Interim Financial Reporting, aufgestellt. Gemäß den Regelungen des IAS
34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2023 gewählt. Der verkürzte Abschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss
erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2023 zu lesen. Der verkürzte Konzern-Halbjahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Sofern nicht
anderweitig angegeben, werden sämtliche Werte zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit
auf volle Tausend Euro (TEUR) bzw. Millionen Euro (Mio. Euro) gerundet angegeben.
Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht
exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und Prozentangaben sich nicht aus den dargestellten
Werten ergeben. Der Konzern-Halbjahresabschluss wird auf Grundlage des Anschaffungskostenprinzips
aufgestellt. Davon ausgenommen sind Rückstellungen, latente Steuern sowie sonstige
Finanzinstrumente. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Der Vorstand der SMA Solar Technology AG hat den Konzern-Halbjahresabschluss am 30.
Juli 2024 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Sitz der Gesellschaft ist Sonnenallee 1, 34266 Niestetal. Die Aktien der SMA Solar
Technology AG werden öffentlich gehandelt, sie sind an der Frankfurter Börse im Prime
Standard gelistet. Seit dem 20. Juni 2022 ist die Gesellschaft im TecDAX gelistet,
zum 9. Mai 2023 wurde sie in den in den MDAX aufgenommen. Mit Datum 24. Juni 2024
wurden die Aktien in den SDAX eingestuft. Die SMA Solar Technology AG und ihre Tochtergesellschaften (SMA Gruppe) entwickeln,
produzieren und vertreiben Systeme und Lösungen für die effiziente und nachhaltige
Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Solar-Energie. Dazu gehören Solar- und Batterie-Wechselrichter,
Überwachungssysteme für Solarstromanlagen, Ladelösungen für Elektrofahrzeuge sowie
intelligente Energiemanagementsysteme und digitale Dienstleistungen für die zukünftige
Energieversorgung. Umfassende Serviceleistungen bis hin zur Übernahme von Betriebsführungs-
und Wartungsdienstleistungen für Photovoltaik-Kraftwerke (O&M-Geschäft) sowie Mittelspannungstechnik
und Stromversorgung für die Wasserstoffproduktion runden das Angebot ab. Mit ihren
Produkten und Dienstleistungen trägt die SMA Gruppe aktiv dazu bei, weltweit eine
nachhaltige, sichere und kostengünstige Energieversorgung zu verwirklichen. Nähere Erläuterungen zu den Segmenten sind in Kapitel 5 enthalten. 2. Konsolidierungskreis und KonsolidierungsgrundsätzeDer Konsolidierungskreis zum 30. Juni 2024 hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2023
dahingehend verändert, dass die elexon GmbH mit Abschluss des Anteilsverkaufs entkonsolidiert
wurde. Der Konsolidierungskreis wurde mit dem Erwerb der Anteile an AE Development
Holdings 2023 Trust im April 2024 erweitert. Mit Ausnahme der AE Development Holdings 2023 Trust werden sämtliche Gesellschaften
im Konsolidierungskreis vollkonsolidiert. Die AE Development Holdings 2023 Trust wird
als Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.
Es handelt sich hierbei um ein, im April erworbenes, Joint Venture im Bereich von
Solarenergie- und Batteriespeicherprojekten in Australien. Die im Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2023 in der Anteilsbesitzliste unter den Beteiligungen ausgewiesene
UNIKIMS GmbH wird aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht konsolidiert. Der Konzern-Halbjahresabschluss basiert auf den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden erstellten Abschlüssen der SMA Solar Technology AG und der
einbezogenen Tochterunternehmen. Nähere Einzelheiten hierzu sind im Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember
2023 enthalten. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze und Anwendungen neuer RechnungslegungsvorschriftenBILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEIm vorliegenden Konzern-Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2024 ergaben sich gegenüber
dem Konzernabschluss der SMA Solar Technology AG zum 31. Dezember 2023 keine Veränderungen
der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze. ANWENDUNG NEUER RECHNUNGSLEGUNGSVORSCHRIFTENEine vorzeitige Anwendung neuer Standards, Interpretationen und Änderungen zu veröffentlichten
Standards, die zum Abschlussstichtag noch nicht verpflichtend anzuwenden waren, erfolgt
durch den Konzern nicht. Eine Darstellung dieser zukünftig anzuwendenden Standards
findet sich im Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023 unter Kapitel 2 "Neu herausgegebene
Rechnungslegungsvorschriften des IASB". Folgende Änderungen und Interpretationen von IFRS-Standards sind mit Beginn des Geschäftsjahres
2024 anzuwenden: Änderungen an IAS 1 "Darstellung des Abschlusses", Änderungen an
IFRS 16 "Leasingverhältnisse", Änderungen an IAS 7 "Kapitalflussrechnung" und IFRS
7 "Finanzinstrumente: Angaben". Die SMA Gruppe fällt, aufgrund der Erfüllung der entsprechenden Größenkriterien, ab
dem Geschäftsjahr 2024 grundsätzlich in den Anwendungsbereich der BEPS-Pillar-2-Regelungen
(MinBestRL-UmsG), die in deutsches Recht überführt (MinStG) wurden. Die SMA Gruppe hat zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 eine erste indikative Analyse
durchgeführt, wonach in sämtlichen Ländern der Unternehmensgruppe von mindestens einer
der drei alternativ möglichen CbCR-Safe-Harbour-Regelungen profitiert werden konnte.
Da sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 keine wesentlichen wirtschaftlichen
Veränderungen innerhalb der SMA Gruppe ergeben haben, wird zum aktuellen Zeitpunkt
davon ausgegangen, dass auch im Berichtsjahr 2024 in sämtlichen Ländern der Unternehmensgruppe
von mindestens einer der CbCR-Safe-Harbour-Regelungen Gebrauch gemacht werden kann.
Eine vollständige Analyse erfolgt im Rahmen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember
2024. Die Änderungen hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf die Bilanzierung im Konzern. 4. Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und AnnahmenHinsichtlich der Bewertungsparameter für die Gewährleistungsrückstellungen haben sich
neue Erkenntnisse in Bezug auf gesunkene Fehlerquoten, basierend auf aktualisierten
Qualitätsdaten, ergeben, die sich mindernd auf die Höhe der Gewährleistungsrückstellungen
auswirken. Leicht gegenläufig wirkten sich der Mengeneffekt durch die Umsatzentwicklung
aus. Des Weiteren wurden Aktualisierungen der weiteren im Konzernabschluss der SMA Solar
Technologie AG zum 31. Dezember 2023 genannten wesentlichen Ermessensentscheidungen,
Schätzungen und Annahmen vorgenommen (insbesondere auch im Bereich der Vorratsbewertung,
der aktivierten Entwicklungsaufwendungen sowie der aktiven latenten Steuern). Eine
Analyse der Bestandsrisiken innerhalb des Vorratsvermögens im Zusammenhang mit dem
prognostizierten Umsatz- und Ergebnisrückgang ergab einen zusätzlichen Wertminderungsaufwand
in Höhe von 2,0 Mio. Euro. Die Analyse umfasste den wesentlichen Teil des Warenbestandes
und bezog sich auf die Mindesthaltbarkeit, auf Änderungen von Stücklisten und auslaufende
Produkte. Anlässlich der gestiegenen Vertriebsrisiken im Bereich des Distributionsgeschäfts
der Segmente Home Solutions und Commercial & Industrial (C&I) Solutions wurde im ersten
Halbjahr 2024 eine Werthaltigkeitsprüfung der nichtfinanziellen Vermögenswerte einschließlich
der fertiggestellten und angearbeiteten Entwicklungsprojekte durchgeführt. Hintergrund ist die andauernde Schwächephase im Markt für Solarenergieprodukte. Gründe
sind die weiterhin hohen Lagerbestände auf der Kundenseite sowie eine Verschiebung
von Investitionen aufgrund gesunkener Strompreise und hoher Zinsen. Zudem bestehen
Unsicherheiten bezüglich aktueller Klimagesetzgebungen. Der damit verbundene Rückgang
des Auftragseingangs und der Nachfrage reduziert die kurzfristige Absatzerwartung
und wird dazu führen, dass das für das Geschäftsjahr 2024 ursprünglich geplante Geschäftsergebnis
deutlich niedriger ausfällt. Die Werthaltigkeitsprüfung der nichtfinanziellen Vermögenswerte erfolgte unverändert
entsprechend dem im Abschluss zum 31. Dezember 2023 beschriebenen Vorgehen. Dabei wurde im Rahmen des Wertminderungstests für nichtfinanzielle Vermögenswerte
angenommen, dass die Vertriebsrisiken kurzfristig sind und die Geschäftsentwicklung
der Segmente Home Solutions und Commercial & Industrial (C&I) Solutions infolge der
hohen Bestände bei den Kund*innen nur 2024 stark beeinträchtigt sind. Der Vorstand
erwartet vorerst eine deutliche Verbesserung der Situation spätestens ab Beginn des
Geschäftsjahres 2025 und hält daher an den Planzahlen für die Jahre 2025 und 2026
fest. Die Werthaltigkeitstests zeigten weiterhin deutliche Überdeckungen der Buchwerte
in allen Segmenten. Im Falle einer Materialisierung weiterer Risiken in der zweiten
Jahreshälfte 2024, die sich im Rahmen des nächsten Planungszyklus auf die Planungen
der Jahre 2025 und 2026 auswirken könnten, sind materielle Wertminderungen nicht auszuschließen. Im Rahmen des Wertminderungstests für angearbeitete und fertiggestellte Entwicklungsprojekte
wurde zudem eine tiefergehende Analyse der Planzahlen über den Gesamtlebenszyklus
der Projekte und somit über das Geschäftsjahr 2024 hinaus vorgenommen. Bei einem Projekt
wurde überdies die Länge des Produktlebenszyklus aktualisiert. Auch unter Berücksichtigung
von Sensitivitätsanalysen zeigen die Wertminderungstests der Projekte im Bereich Large
Scale & Project Solutions unverändert eine signifikante Überdeckung. Im Segment Home Solutions zeigen Sensitivitätsanalysen, dass sich signifikante Wertminderungen
erst ergeben, sofern die Absatzpreise um mehr als 10 Prozent und die geschätzten Absatzmengen
über den Produktlebenszyklus um mehr als 30 Prozent sinken. Im Segment Commercial & Industrial (C&I) Solutions können sich signifikantere Wertminderungen,
die einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag ausmachen können, ergeben, sofern
Preise um mehr als 10 Prozent gegenüber dem aktuell geplanten Preisniveau fallen.
Wertminderungen in einem einstelligen Millionenbetrag ergeben sich bei einer Abweichung
von mehr als 11 Prozent der geplanten Absatzmenge oder auch, wenn sich, gegenüber
der ursprünglichen Schätzung, die erwartete Produktlebensdauer eines Projektes nicht
um ein Jahr verlängert. Ausgehend von den Erkenntnissen aus der Werthaltigkeitsprüfung der nichtfinanziellen
Vermögenswerte ergeben sich auch keine geänderten Wertminderungsrisken für die aktivierten
aktiven latenten Steuern. Für die Bewertungsparameter bezüglich der Drohverlustrückstellung aus der Abwicklung
eines langfristigen Vertrags über Betriebsführungs- und Wartungsdienstleistungen für
PV-Kraftwerke (O&M) haben sich im Zeitablauf keine neuen Erkenntnisse ergeben, die
zu einer Anpassung hinsichtlich der Höhe von Kompensationszahlungen für Liquidated
Damages sowie eine angepasste Abzinsung führen würden. Die Verhandlungen über die Abwicklung der Kundenansprüche werden zwischenzeitlich
im Rahmen eines Schiedsgerichtsverfahrens fortgeführt. Die SMA Gruppe hat im ersten Quartal 2024 die Veräußerung der Anteile an der elexon
GmbH vollzogen. Die im Zusammenhang mit der Veräußerung vereinbarte bedingte Kaufpreiszahlung
(Earn-out) wurde anhand der vorliegenden Planzahlen der elexon GmbH bewertet und aufgrund
der Langfristigkeit abgezinst. Die SMA Gruppe hat über die Altenso GmbH im April 2024 Anteile in Höhe von 50 Prozent
an der AE Development Holdings 2023 Trust (AEDF) erworben. Die Altenso GmbH hat aufgrund
der vertraglichen Vereinbarungen der Anteilseigner keine Beherrschung im Sinne von
IFRS 10. Die Beteiligung wird daher gemäß IFRS 11 als Joint Venture eingestuft und
nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Eine AEDF gewährte Finanzierungskomponente
gegen Ausgabe von Vorzugsaktien wird aufgrund der vereinbarten Unverzinslichkeit gemäß
IFRS 9 diskontiert. 5. SegmentberichterstattungDie Segmente der SMA Gruppe werden im Konzern-Zwischenlagebericht im Abschnitt "Organisations-
und Berichtsstruktur" sowie einzeln im Kapitel "Ertragslage" im Konzern-Zwischenlagebericht
erläutert. Die Segmentstruktur der SMA hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Kennzahlen nach Segmenten und RegionenDie Segmentinformationen gemäß IFRS 8 stellen sich für das zweite Quartal der Jahre
2024 und 2023 wie folgt dar:
Umsatzerlöse nach Regionen (Zielmarkt der Ware)
Die Segmentinformationen gemäß IFRS 8 stellen sich für das erste Halbjahr der Jahre
2024 und 2023 wie folgt dar:
Umsatzerlöse nach Regionen (Zielmarkt der Ware)
Die Überleitungen der Segmentgrößen auf die jeweiligen in den Abschlüssen enthaltenen
Größen ergeben sich wie folgt:
In der Überleitung werden Sachverhalte ausgewiesen, die definitionsgemäß nicht Bestandteil
der Segmente sind. Insbesondere sind darin nicht allokierte Teile der Konzernzentrale,
unter anderem die zentralverwalteten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente,
Finanzinstrumente sowie Gebäude enthalten, deren Aufwendungen auf die Segmente umgelegt
werden. Geschäftsbeziehungen zwischen den Segmenten werden in der Überleitung eliminiert. Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung SMA Gruppe6. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung, einschließlich der Erläuterungen
erheblicher Ereignisse und Geschäftsvorfälle, erfolgen in der Darstellung der Ertragslage
des Konzern-Zwischenlageberichts. 7. Leistungen an Arbeitnehmer*innen und Zeitarbeitskräfte
8. Finanzergebnis
Das Ergebnis aus at-Equity bewerteten Beteiligungen enthielt im Vorjahr Ergebnisanteile
der im ersten Halbjahr 2024 verkauften elexon GmbH. Die Veränderungen der Zinserträge
sowie der Zinsaufwendungen sind im Wesentlichen auf das veränderte Zinsumfeld bei
der Bewertung von Rückstellungen zurückzuführen. Der Anstieg der sonstigen finanziellen
Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die Fair-Value-Bewertung der verkauften Anteile
an institutionellen Publikumsfonds zurückzuführen. Ausgewählte Erläuterungen zur Bilanz SMA Gruppe9. Immaterielle Vermögenswerte
Die angearbeiteten immateriellen Vermögenswerte reflektieren die Entwicklungsaktivitäten
der SMA Gruppe. Sie enthalten im Wesentlichen Entwicklungsprojekte der nächsten Plattformgeneration,
die sich noch in der Entwicklung befinden. 10. Sachanlagen
11. Vorräte
Die Vorräte sind zum niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie
Nettoveräußerungswert bewertet. Insgesamt betragen die Wertberichtigungen zum 30.
Juni 2024 30,0 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 29,8 Mio. Euro). Die im Aufwand als Herstellungskosten
berücksichtigte Zuführung der Wertberichtigungen auf Vorräte betrug 5,6 Mio. Euro
(H1 2023: 13,0 Mio. Euro). 12. Sonstige finanzielle Vermögenswerte und UmsatzsteuerforderungenDie sonstigen langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten Anteile an Gemeinschaftsunternehmen
sowie Darlehensforderungen. Die SMA Gruppe hat im ersten Halbjahr 2024 Anteile in
Höhe von 50,00 Prozent an der australischen Gesellschaft AE Development Holdings 2023
Trust (AEDF) erworben. Daneben wurden der AEDF gegen Ausgabe von Vorzugsaktien weitere
4,1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, welches nach IFRS 9 zu Anschaffungskosten erfasst
wurde. Daneben ist eine langfristige, variable Komponente aus dem Verkauf der Anteile
an der elexon GmbH in Höhe von 3,2 Mio. Euro enthalten. Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte zum 30. Juni 2024 enthalten
neben Finanzanlagen und Termingeldern mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten
und Zinsabgrenzungen in Höhe von insgesamt 1,9 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 41,4
Mio. Euro) Mietsicherheiten und als Sicherheiten hinterlegte Barmittel in Höhe von
28,7 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 22,5 Mio. Euro). Daneben sind in Höhe von 22,7
Mio. Euro Forderungen gegen Finanzbehörden aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen (31.
Dezember 2023: 41,6 Mio. Euro) enthalten. 13. Zahlungsmittel und ZahlungsmitteläquivalenteZahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 155,1 Mio. Euro (31. Dezember
2023: 219,4 Mio. Euro) umfassen Barmittel sowie Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks,
unterwegs befindliche Zahlungen in Höhe von 155,0 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 218,7
Mio. Euro) sowie Einlagen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten in Höhe
von 0,1 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 0,6 Mio. Euro). Guthaben bei Kreditinstituten
werden mit variablen Zinssätzen für täglich kündbare Guthaben verzinst. 14. EigenkapitalDie Veränderung des Eigenkapitals einschließlich der erfolgsneutralen Effekte ist
in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Die Hauptversammlung der SMA Solar Technology AG hat am 28. Mai 2024 die Ausschüttung
einer Dividende in Höhe von 17,4 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2023 beschlossen
(2023: keine Dividendenausschüttung). 15. Rückstellungen
Bei den Gewährleistungsrückstellungen handelt es sich um Gewährleistungsverpflichtungen
(Zeitraum fünf bis zehn Jahre) für zu erwartende Geräteausfälle während des Gewährleistungszeitraums.
Darüber hinaus werden für konkrete Gewährleistungssachverhalte Rückstellungen gebildet,
die im Wesentlichen im Folgejahr verbraucht werden. Gewährleistungsrückstellungen
für konkrete Einzelfälle bestanden in Höhe von 1,1 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 1,3
Mio. Euro). Rückstellungen für zu erwartende Geräteausfälle während des Gewährleistungszeitraums
bestanden in Höhe von 130,0 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 132,2 Mio. Euro). Hier wird
für den kurzfristigen Anteil in Höhe von 44,2 Mio. Euro mit einem Mittelabfluss innerhalb
eines Jahres, für den langfristigen Anteil mit einem Mittelabfluss in einem Zeitraum
von fünf bis zehn Jahren gerechnet. Personalrückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus variablen, erfolgsabhängigen
Vergütungen, für Betriebsjubiläen, Sterbegeld und Altersteilzeit und Lebensarbeitszeitkonten.
Sie werden in Abhängigkeit von den vertraglichen Einzelzusagen zahlungswirksam. Der
Rückgang ist im Wesentlichen auf die Auszahlung variabler, erfolgsabhängiger Vergütungen
für das Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen. In den übrigen Rückstellungen sind Drohverlustrückstellungen im niedrigen einstelligen
Millionenbereich enthalten, die im Zuge des Beschlusses, sich aus dem nordamerikanischen
O&M-Geschäft zurückzuziehen, gebildet wurden. 16. Finanzverbindlichkeiten
Veränderungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie aus Leasingverhältnissen
werden vollständig im Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit abgebildet. Bei den
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um die teilweise Inanspruchnahme
der zur Verfügung stehenden Kreditlinie. Außerdem wurde die Kreditlinie in Höhe von
42,4 Mio. Euro in Form von Avalen in Anspruch genommen. Zum 30. Juni 2024 wurden hiervon
insgesamt 120,0 Mio. Euro in Form von Krediten sowie in Höhe von 42,4 Mio. Euro in
Form von Avalen in Anspruch genommen. Die verbliebene RCF-Kreditline betrug somit
100,0 Mio. Euro für weitere Cash-Ziehungen sowie 117,6 Mio. Euro für Avale. Die sonstigen Finanzverbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen aus einem Sale&Leaseback-Vertrag
im Zusammenhang mit einem Grundstücksverkauf. Für das betroffene Grundstück besteht
eine Rückkaufoption nach Beendigung des im zweiten Halbjahr 2024 beginnenden Mietverhältnisses. 17. Sonstige finanzielle VerbindlichkeitenDie sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten Kosten für die
Abschlusserstellung sowie übrige finanzielle Verbindlichkeiten und sind innerhalb
eines Jahres fällig. 18. Vertragliche Verpflichtungen
Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen für Warenlieferungen sind gegenüber
dem Geschäftsjahresende 2023 leicht gesunken. Die übrigen vertraglichen Verpflichtungen
enthalten Abgrenzungsposten für verlängerte Garantien, Service- und Wartungsverträge
und Bonusvereinbarungen. Die langfristigen vertraglichen Verpflichtungen enthalten
im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der entgeltlichen Gewährung von Garantieverlängerungen
für Produkte der Business Units Home Solutions und Commercial & Industrial Solutions.
Die Erfüllung der langfristigen vertraglichen Verpflichtungen wird sich über einen
Zeitraum von fünf bis 15 Jahren ab Beginn der Garantieverlängerungen erstrecken. Die kurzfristigen vertraglichen Verpflichtungen enthalten im Wesentlichen erhaltene
Anzahlungen und betreffen Warenlieferungen, Abgrenzungen für Service- und Wartungsverträge
sowie Bonusvereinbarungen. Sie werden im Wesentlichen innerhalb der nächsten zwölf
Monate erfüllt. 19. Sonstige nichtfinanzielle VerbindlichkeitenDie sonstigen nichtfinanziellen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten
aus dem Personalbereich. Hierin enthalten sind in Höhe von insgesamt 35,0 Mio. Euro
(31. Dezember 2023: 25,5 Mio. Euro) Verpflichtungen gegenüber Mitarbeiter*innen für
Urlaubs- und Gleitzeitguthaben sowie variable Gehaltsanteile, Weihnachtsgeld und Berufsgenossenschafts-
und Sozialversicherungsbeiträge. Daneben werden Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden,
sonstige übrige Verbindlichkeiten sowie aus erhaltenen Zuschüssen von insgesamt 6,3
Mio. Euro (31. Dezember 2023: 6,3 Mio. Euro) ausgewiesen. 20. Finanzinstrumente
Die Buchwerte stellen angemessene Näherungswerte für die beizulegenden Zeitwerte der
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar, weshalb auf eine gesonderte Angabe der beizulegenden
Zeitwerte verzichtet wird. Auch bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
weicht der beizulegende Zeitwert nur unwesentlich vom Buchwert ab. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und Termingelder haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen
deren Buchwerte zum Abschluss-Stichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert. Die beizulegenden Zeitwerte von sonstigen langfristigen Forderungen entsprechen den
Barwerten der mit den Vermögenswerten verbundenen Zahlungen unter Berücksichtigung
der jeweils aktuellen Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen
der Konditionen und Erwartungen reflektieren (Stufe 2). Bei den sonstigen Finanzanlagen handelt es sich um nicht konsolidierte Beteiligungen. Die übrigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten die Anteile der nach der
Equity-Methode einbezogenen Anteile der Altenso GmbH an der AE Development Holdings
2023 Trust sowie die von Altenso gegen Ausgabe von Vorzugsaktien zur Verfügung gestellte
Finanzierungskomponente. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige kurzfristige finanzielle
Verbindlichkeiten haben regelmäßig kurze Restlaufzeiten; die bilanzierten Werte stellen
näherungsweise die beizulegenden Zeitwerte dar. Die beizulegenden Zeitwerte von sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten
werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen ermittelt. Zur Diskontierung
werden marktübliche Zinssätze, bezogen auf die entsprechende Fristigkeit, verwendet
(Stufe 2). Bei den meisten Kreditaufnahmen unterscheiden sich die Zeitwerte nicht wesentlich
von den Buchwerten, da die Zinszahlungen auf diese Kreditaufnahmen entweder nahezu
den aktuellen Marktsätzen entsprechen oder die Kreditaufnahmen kurzfristig sind. Zur Absicherung von Währungsrisiken aus dem operativen Geschäft werden derivative
Finanzinstrumente genutzt. Dazu gehören Devisentermingeschäfte. Diese Instrumente
werden grundsätzlich nur zu Sicherungszwecken eingesetzt. Sie werden - wie alle Finanzinstrumente
- bei ihrer erstmaligen Erfassung mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Die Zeitwerte
sind auch für die Folgebewertungen relevant. Der beizulegende Zeitwert gehandelter
derivativer Finanzinstrumente entspricht dem Marktwert. Dieser Wert kann positiv oder
negativ sein. Die Bewertung erfolgte bei den Termingeschäften auf Basis von Devisenterminkursen.
Die Parameter, die in den Bewertungsmodellen benutzt wurden, sind aus Marktdaten abgeleitet. Die Position "Bedingte Kaufpreisbestandteile" wurde aufgrund der Earn-out-Regelungen
im Zusammenhang mit der Veräußerung der Anteile an der elexon GmbH gebildet und zum
Fair Value bewertet. Eine Veränderung des Fair Values der Kaufpreisforderung bis zum
Auslaufen der Vereinbarung wird erfolgswirksam erfasst. Die folgende Tabelle zeigt eine Zuordnung unserer in der Bilanz zum Marktwert bewerteten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie. Die Stufen der Fair-Value-Hierarchie und ihre Anwendung auf unsere Vermögenswerte
und Verbindlichkeiten sind im Folgenden beschrieben.
Die institutionellen Publikumsfonds wurden im Vorjahr auf der Grundlage beobachtbarer
Marktpreise bewertet.
Sonstige Erläuterungen21. Ereignisse nach dem Abschluss-StichtagIm Juli 2024 wurden weitere 25,0 Mio. Euro der RCF-Kreditlinie in Form von Kreditaufnahmen
in Anspruch genommen. Im Zusammenhang mit dem sich verändernden Marktumfeld hat ein
Lieferant der SMA die weitere Zusammenarbeit aufgekündigt. Die möglichen langfristigen
Auswirkungen werden derzeit von SMA analysiert. 22. Beziehungen zu nahestehenden Personen und UnternehmenAm 28. Mai 2014 hat SMA mit Danfoss A/S einen Vertrag über eine enge strategische
Partnerschaft abgeschlossen. Im Zuge dieser Kooperation beteiligte sich Danfoss mit
20 Prozent an SMA und gehört somit zum Kreis der nahestehenden Unternehmen. SMA hat
mit Danfoss eine strategische Kooperation zur Zusammenarbeit in den Bereichen Einkauf,
Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung geschlossen. Zudem erbringt SMA im Auftrag
von Danfoss Servicedienstleistungen. Im ersten Halbjahr 2024 wurden Waren im Wert
von 14,8 Mio. Euro von Danfoss oder deren Tochtergesellschaften erworben. Zum Stichtag
30. Juni 2024 betrugen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber
Danfoss 4,1 Mio. Euro. Waren im Wert von 0,2 Mio. Euro wurden an Danfoss verkauft.
Zum Stichtag 30. Juni 2024 betrugen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
0,2 Mio. Euro. Alle Verträge wurden zu marktgerechten Konditionen geschlossen. Es bestehen weder
wesentliche Besicherungen noch Garantien. Es wurde kein Wertminderungsaufwand aus
Transaktionen mit Danfoss erfasst. Im Weiteren wird die australische Gesellschaft AE Development Holdings 2023 Trust
als Gemeinschaftsunternehmen behandelt. Es handelt sich um ein Joint Venture im Bereich
von Solarenergie- und Batteriespeicherprojekten, an dem die SMA Gruppe über die SMA
Altenso GmbH mit 50,00 Prozent beteiligt ist. Der AE Development Holdings 2023 Trust
wurde von SMA ein Darlehen in Höhe von 4,1 Mio. Euro gewährt. Die SMA Gruppe hat im ersten Quartal 2024 den Verkauf der Anteile an der bislang als
Gemeinschaftsunternehmen geführten elexon GmbH abgeschlossen. Die SMA Gruppe erzielte
aus der Veräußerung einen positiven Ergebnisbeitrag aus den Abgängen von Anlagevermögen
von 19,1 Mio. Euro. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresberichterstattung der Konzern-Halbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Niestetal, 30. Juli 2024 SMA Solar Technology AG Der Vorstand
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die SMA Solar Technology AG, NiestetalWir haben den Konzern-Halbjahresabschluss - bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung
SMA Gruppe, Gesamtergebnisrechnung SMA Gruppe, Bilanz SMA Gruppe, Kapitalflussrechnung
SMA Gruppe, Eigenkapitalveränderungsrechnung SMA Gruppe sowie einem verkürzten Anhang
- und den Konzern-Zwischenlagebericht der SMA Solar Technology AG, Niestetal, für
den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis zum 30. Juni 2024, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts
nach § 115 WpHG sind, - mit Ausnahme der Angaben für das zweite Quartal der Jahre
2024 und 2023 in der Gewinn- und Verlustrechnung SMA Gruppe, in der Gesamtergebnisrechnung
SMA Gruppe und in der im verkürzten Anhang enthaltenen Segmentberichterstattung sowie
mit Ausnahme der im Konzern-Zwischenlagebericht durch Fußnoten kenntlich gemachten
Angaben - einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des Konzern-Halbjahresabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Konzern-Halbjahresabschluss und dem
Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des Konzern-Halbjahresabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist
die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer
Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Konzern-Halbjahresabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt
sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische
Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare
Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können
wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Konzern-Halbjahresabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Unser Urteil erstreckt sich nicht auf
Angaben für das zweite Quartal der Jahre 2024 und 2023 in der Gewinn- und Verlustrechnung
SMA Gruppe, in der Gesamtergebnisrechnung SMA Gruppe und in der im verkürzten Anhang
enthaltenen Segmentberichterstattung sowie auf die im Konzern-Zwischenlagebericht
durch Fußnoten kenntlich gemachten Angaben, die nicht Gegenstand unserer prüferischen
Durchsicht waren. Frankfurt am Main, 30. Juli 2024 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
FINANZKALENDER
IMPRESSUMHerausgeberSMA Solar Technology AG TextSMA Solar Technology AG Beratung, Konzept & DesignSilvester Group, Hamburg www.silvestergroup.com FotosStefan Daub KONTAKTSMA Solar Technology AG Sonnenallee 1 34266 Niestetal Germany Tel.: +49 561 9522-0 Fax: +49 561 9522-100 info@SMA.de www.SMA.de Investor RelationsInvestor.Relations@SMA.de www.sma.de/investor-relations Nachhaltigkeitsustainability@SMA.de www.sma.de/nachhaltigkeit EINGETRAGENE WARENZEICHENDas SMA Firmenlogo sowie die Namen Altenso, coneva, Energy that changes, ennexOS,
SMA, SMA Solar Technology, Sunny, Sunny Boy, Sunny Central, Sunny Central Flex, Sunny
Home Manager, Sunny Island, Sunny Tripower, sind in vielen Ländern der Welt eingetragene
Warenzeichen der SMA Solar Technology AG. Der Name elexon ist in vielen Ländern der
Welt eingetragenes Warenzeichen der elexon GmbH. HAFTUNGSAUSSCHLUSSDer Halbjahresfinanzbericht, insbesondere der Prognosebericht als Teil des Lageberichts,
enthält verschiedene Prognosen und Erwartungen sowie Aussagen, die die zukünftige
Entwicklung des SMA Konzerns und der SMA Solar Technology AG betreffen. Diese Aussagen
beruhen auf Annahmen und Schätzungen und können mit bekannten und unbekannten Risiken
und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse
sowie die Finanz- und Vermögenslage können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen
und Annahmen abweichen. Gründe hierfür können, neben anderen, Marktschwankungen, die
Entwicklung der Weltmarktpreise für Rohstoffe sowie der Finanzmärkte und Wechselkurse,
Veränderungen nationaler und internationaler Gesetze und Vorschriften oder grundsätzliche
Veränderungen des wirtschaftlichen und politischen Umfelds sein. Es ist weder beabsichtigt
noch übernimmt SMA eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren
oder sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Erscheinen dieses Halbjahresfinanzberichts
anzupassen. ENERGY THAT CHANGES SMASMA Solar Technology AG Sonnenallee 1 34266 Niestetal Germany Tel.: +49 561 9522-0 Fax: +49 561 9522-100 info@SMA.de www.SMA.de |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||