![]() Softing AGHaarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010A k t i v ascroll
P a s s i v ascroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
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2010 | 2009 | ||
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EUR | EUR | EUR | EUR |
| 1. | Umsatzerlöse | 11.341.192,86 |
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17.988.555,63 |
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| 2. | Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen | -483.386,74 | 10.857.806,12 | -620.871,26 | 17.367.684,37 |
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge |
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2.282.341,51 |
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1.137.519,41 |
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13.140.147,63 |
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18.505.203,78 |
| 4. | Materialaufwand |
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a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -2.574.358,34 |
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-3.281.012,90 |
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b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -161.481,44 | -2.735.839,78 | -411.914,61 | -3.692.927,51 |
| 5. | Personalaufwand |
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a) Löhne und Gehälter | -6.283.301,57 |
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-9.838.569,35 |
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b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -791.234,09 | -7.074.535,66 | -1.815.335,00 | -11.653.904,35 |
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
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-227.551,38 |
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-451.080,89 |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen |
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-3.072.982,81 |
|
-4.405.395,75 |
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29.238,00 |
|
-1.698.104,72 |
| 8. | Erträge aus Beteiligungen | 51.068,21 |
|
0,00 |
|
| 9. | Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 37.710,00 |
|
0,00 |
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| 10. | Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 1.548.449,17 |
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266.697,19 |
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| 11. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 62.262,05 |
|
85.724,43 |
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| 12. | Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -12.651,97 |
|
-617.000,00 |
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| 13. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -179.821,83 | 1.507.015,63 | -1.495,75 | -266.074,13 |
| 14. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
|
1.536.253,63 |
|
-1.964.178,85 |
| 15. | Außerordentliche Aufwendungen |
|
-613.828,00 |
|
0,00 |
| 16. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
-49.739,24 |
|
1.013,37 |
| 17. | Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) |
|
872.686,39 |
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-1.963.165,48 |
| 18. | Gewinnvortrag |
|
848.509,13 |
|
3.313.194,03 |
| 19. | Einstellung in die Rücklage für eigene Anteile |
|
0,00 |
|
-501.519,42 |
| 20. | Bilanzgewinn |
|
1.721.195,52 |
|
848.509,13 |
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches
(HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden.
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.
Auf Grund der ab 1. Januar 2010 geltenden Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
(BilMoG) erfolgten Bilanzierungsänderungen bei den eigenen Anteilen und dem Eigenkapital
sowie den Pensionsrückstellungen und den Ansprüchen aus den Rückdeckungsversicherungen.
Die Vorjahresvergleichszahlen der Bilanz zum 31. Dezember 2009 wurden an die geänderten
Ausweisvorschriften angepasst. Die übrigen Vorjahresvergleichszahlen wurden gemäß
Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht an die geänderten Ansatz- und Bewertungsmethoden angepasst.
Darüber hinaus wurden zum 1. Januar 2010 zwei Darlehen mit einer Restlaufzeit von
über einem Jahr von den sonstigen Vermögensgegenständen zu den sonstigen Ausleihungen
umgegliedert. Die entsprechenden Werte zum 31. Dezember 2009 in Höhe von TEUR 978
wurden ebenfalls angepasst.
In der Hauptversammlung am 31. Mai 2010 ist die Ausgliederung der operativen Geschäftsbereiche
sowie der damit verbundenen Dienstleistungen der Softing AG auf vier Tochtergesellschaften
beschlossen worden. Gemäß dem Ausgliederungs- und Übernahmevertrag vom 31. Mai 2010
wurden die, den Geschäftsbereichen zuzurechnenden, Vermögensgegenstände und Schulden
auf die vier im Geschäftsjahr 2010 gegründeten Tochtergesellschaften übertragen.
Infolge der Ausgliederung ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahresabschluss nur
sehr eingeschränkt möglich.
Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen,
bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter (mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis
EUR 1.000,00) werden in einen Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer
von fünf Jahren abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.
Die sonstigen Finanzanlagen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung
der erforderlichen Einzelwertberichtigungen angesetzt.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit dem niedrigeren Kurswert zum Bilanzstichtag
bewertet. Die flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten angesetzt.
Die Pensionsrückstellungen umfassen vertragliche Versorgungsansprüche dreier ehemaliger
Vorstände. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen
Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode,
während die Bewertung zum 31. Dezember 2009 auf Basis des Teilwertverfahrens im Sinne
von § 6a EStG erfolgte.
Der Bewertung wurden folgende Parameter zu Grunde gelegt:
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31.12.2010 | 1.1.2010 | 31.12.2009 |
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% | % | % |
| Zinssatz | 5,15 | 5,25 | 6,00 |
| Gehaltsdynamik allgemein | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Rentenanpassung | 2,00 | 2,00 | 0,00 |
| Biometrische Rechnungsgrundlagen | Richttafeln 2005 G/Prof. Dr. Heubeck |
Infolge der geänderten Bewertung ergab sich zum 1. Januar 2010 eine Zuführung zu den
Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 614. Das Wahlrecht zur Verteilung des Zuführungsbetrages
über den Höchstzeitraum von 15 Jahren wurde nicht in Anspruch gegeben. Darüber hinaus
wurden die Pensionsrückstellungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB n. F. mit den Zeitwert der
Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen (TEUR 1.533; i. Vj. TEUR 1.520) saldiert.
Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen und einer Laufzeit von unter einem
Jahr sind zum Devisenmittelkurs bewertet.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage
zu den Erläuterungen) dargestellt.
Der Anteilsbesitz stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
| Name und Sitz der Gesellschaft | Anteil am Kapital |
Eigenkapital |
Ergebnis |
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31.12.2010 | 31.12.2010 | 2010 |
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% | TEUR | TEUR |
| Verbundene Unternehmen |
|
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| Softing Industrial Automation GmbH, Haar | 100,0 | 2.440 | 01 |
| Softing Automotive Electronics GmbH, Haar | 100,0 | 3.623 | 01 |
| Softing Projekt Services GmbH, Haar | 100,0 | 256 | -34 |
| Softing Services GmbH, Haar | 100,0 | 61 | 01 |
| hard&soft Salwetter-Rottenberger GmbH, Reutlingen | 100,0 | 1.529 | 01 |
| INAT Industrielle Netze für Automatisierungstechnik GmbH, Nürnberg | 87,5 | 87 | 49 |
| Softing North America Inc., Newburyport/USA | 100,0 | 197 | 99 |
| SoftingROM S.R.L., Cluj-Napoca/Rumänien | 100,0 | 121 | 42 |
| OEM Automazione s.r.l., Cesano Boscone/Italien | 100,0 | 125 | 32 |
| Buxbaum GmbH Eisenstadt/Österreich | 65,0 | -219 | -5 |
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres
fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
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31.12.2010 | 31.12.2009 |
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TEUR | TEUR |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 586 | 671 |
| Forderungen aus Gewinnabführungsverträgen | 757 | 267 |
| Forderungen aus Cash Pool | 243 | 0 |
| Forderungen aus kurzfristigen Darlehen | 353 | 151 |
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1.939 | 1.089 |
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 5.637.198,00 und ist eingeteilt
in 5.637.198 auf den Inhaber lautende Stückaktien.
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 31. Mai 2010 ermächtigt,
das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 30. Mai 2015 gegen Bar-
und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 2.799.000,00 zu
erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes
Kapital 2010/I).
Das genehmigte Kapital beträgt zum 31. Dezember 2010 EUR 2.799.000,00.
Nach Ermächtigung des Vorstands durch die Hauptversammlungen vom 9. Mai 2008 und 26.
Mai 2009 wurden in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 insgesamt 532.602 eigene Aktien
erworben. Der Bestand hat sich durch einen Verkauf im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
| Datum | Stückzahl | Stückpreis | Kaufpreis | Betrag Grundkapital | Anteil Grundkapital |
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EUR | TEUR | TEUR | % |
| 31.12.2009 | 532.602 |
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533 | 9,45 |
| 13.12.2010 | - |
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225.000 | 2,36 | 531 | -225 | -3,99 |
| 31.12.2010 | 307.602 |
|
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308 | 5,46 |
Die Aktien wurden erworben, um die Aktien Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen
oder beim Erwerb von Unternehmen im Wege von share oder asset deals oder beim Erwerb
von Unternehmensbeteiligungen als Gegenleistung anzubieten.
Gemäß § 272 Abs. 1a HGB n. F. wurde der Nennbetrag der eigenen Anteilen offen von
dem Posten "Gezeichnetes Kapital" abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zum 1. Januar
2010 zwischen dem Nennbetrag und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile in Höhe
von TEUR 751 wurde mit anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Der Unterschiedsbetrag
zwischen dem Veräußerungserlös und dem Nennbetrag der abgegangenen Anteile in Höhe
von TEUR 306 wurde gemäß § 272 Abs. 1b HGB n. F. in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.
Die Kapitalrücklage blieb im Geschäftsjahr 2010 unverändert.
Die im Vorjahr ausgewiesene Rücklage für eigene Anteile wurde infolge der Änderung
des § 272 HGB aufgelöst und der frei werdende Betrag den andere Gewinnrücklagen zugeführt.
Die anderen Gewinnrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
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TEUR |
| 31. Dezember 2009 (vor Anpassung) | 1.284 |
| Ab: Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile | -751 |
| 31. Dezember 2009 (nach Anpassung) | 533 |
| Differenzbetrag aus der Veräußerung der eigenen Anteile | 306 |
| 31. Dezember 2010 | 839 |
Von den Gewinnrücklagen steht ein Betrag in Höhe von TEUR 308 (Nennbetrag der eigenen
Anteile) für Ausschüttungen nicht zur Verfügung.
Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2010 entwickelte sich wie folgt:
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TEUR |
| Gewinnvortrag zum 1. Januar 2010 | 848 |
| Jahresüberschuss 2010 | 873 |
| 31. Dezember 2010 | 1.721 |
Die Pensionsrückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
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31.12.2010 | 1.1.2010 | 31.12.2009 |
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TEUR | TEUR | TEUR |
| Barwert Pensionsverpflichtungen | 2.483 | 2.437 | 1.823 |
| Aktivwert Rückdeckungsversicherungen | -1.533 | -1.520 | -1.520 |
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950 | 917 | 303 |
Die Rückdeckungsversicherungen wurden mit Ihren Aktivwerten (Anschaffungskosten bzw.
beizulegender Zeitwert) angesetzt. Sie sind zu Gunsten der aus den Pensionsverpflichtungen
anspruchsberechtigten Personen verpfändet.
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge
verrechneten Aufwendungen und Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
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TEUR |
| Zuführung zu den Pensionsrückstellungen | -23 |
| Erträge aus Rückdeckungsversicherungen | 65 |
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42 |
Der Zinsaufwand aus der Pensionsrückstellung wird gemäß § 227 Abs. 5 HGB n. F. unter
den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Im Vorjahr wurden die Aufwendungen
aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen insgesamt unter dem Posten Soziale
Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung ausgewiesen.
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31.12.2010 | 31.12.2009 |
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TEUR | TEUR |
| Personalansprüche | 992 | 1.149 |
| Urlaub, Überstunden | 45 | 279 |
| Gewährleistung | 0 | 56 |
| Ausstehende Rechnungen u.a. | 293 | 77 |
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1.330 | 1.561 |
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
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31.12.2010 | 31.12.2009 | ||
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bis ein Jahr | ein bis fünf Jahre | bis ein Jahr | ein bis fünf Jahre |
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TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 1.200 | 0 | 0 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0 | 0 | 1.666 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 51 | 0 | 404 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 506 | 0 | 65 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 384 | 0 | 467 | 64 |
|
|
941 | 1.200 | 2.602 | 64 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von
TEUR 329 (i. Vj. TEUR 287) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit
in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 26).
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2010 | 2009 |
|
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TEUR | TEUR |
| Nach Geschäftsfeldern |
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| Industrial Automation | 6.396 | 10.667 |
| Automotive Electronics | 4.945 | 7.322 |
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11.341 | 17.989 |
|
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2010 | 2009 |
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TEUR | TEUR |
| Nach Regionen |
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| Inland | 7.541 | 11.621 |
| Europäische Union | 1.853 | 2.572 |
| Drittländer | 1.947 | 3.796 |
|
|
11.341 | 17.989 |
|
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2010 | 2009 |
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TEUR | TEUR |
| Erträge aus weiterberechneten Aufwendungen | 1.900 | 286 |
| Laufende betriebliche Erträge | 144 | 418 |
| Erträge aus der Währungsumrechnung | 68 | 54 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 160 | 87 |
| Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen | 6 | 40 |
| Zuschreibung auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0 | 250 |
| Sonstige periodenfremde Erträge | 4 | 3 |
|
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2.282 | 1.138 |
Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen im Geschäftsjahr 2010 TEUR 0 (i. Vj.
TEUR 222).
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2010 | 2009 |
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TEUR | TEUR |
| Periodenfremde Aufwendungen | 13 | 0 |
| Aufwendungen aus der Währungsumrechnung | 109 | 65 |
| Laufende betriebliche Aufwendungen | 2.951 | 4.340 |
|
|
3.073 | 4.405 |
Die Beteiligungserträge resultieren aus verbundenen Unternehmen.
Die Erträge aus verbundenen Unternehmen betragen TEUR 6.
|
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2010 | 2009 |
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TEUR | TEUR |
| Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 617 |
| Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 13 | 0 |
|
|
13 | 617 |
|
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2010 | 2009 |
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|
TEUR | TEUR |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
|
|
| Erträge aus verbundenen Unternehmen | 17 | 16 |
| Sonstige Zinserträge | 45 | 69 |
|
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62 | 85 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
|
|
| Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen | 1 | 0 |
| Zinsaufwendungen aus Pensionsrückstellungen | 125 | 0 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 54 | 1 |
|
|
180 | 1 |
Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen
zum 1. Januar 2010 in Höhe von TEUR 614.
Zum 31. Dezember 2010 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen
in Höhe von TEUR 3, die innerhalb eines Jahres fällig werden.
|
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2010 | 2009 |
|
|
TEUR | TEUR |
| Bürgschaften zu Gunsten Dritter | 90 | 90 |
| Bürgschaften zu Gunsten verbundener Unternehmen | 50 | 50 |
|
|
140 | 140 |
Auf Grund der aktuellen Bonität der Schuldner wird gegenwärtig nicht mit einer Inanspruchnahme
aus den Bürgschaften gerechnet.
Zum 31. Dezember 2010 bestehen nur aktive latente Steuern, die gemäß dem Ansatzwahlrecht
nach § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wurden. Die aktiven latenten Steuern sind folgenden
Vermögensgegenständen und Schulden zuzuordnen:
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31.12.2010 | 31.12.2009 |
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TEUR | TEUR |
| Künftige Steuervorteile aus Verlustvorträgen | 1.026 | 1.430 |
| Rückstellungen für Pensionen | 176 | 172 |
| Rückstellungen für drohende Verluste | 0 | 5 |
|
|
1.202 | 1.607 |
Der dabei zu Grunde gelegte Steuersatz bestimmt sich wie folgt:
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2010 | 2009 |
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% | % |
| Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag | 15,83 | 15,83 |
| Gewerbesteuer | 12,25 |
12,25 |
|
|
28,08 | 28,08 |
Die steuerlichen Verlustvorträge setzen sich wie folgt zusammen:
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31.12.2010 | 31.12.2009 |
|
|
TEUR | TEUR |
| Körperschaftsteuer | 3.712 | 5.083 |
| Gewerbesteuer | 3.582 | 5.104 |
Im Geschäftsjahr 2010 konnten TEUR 1.221 bzw. TEUR 1.375 der steuerlichen Verlustvorträge
genutzt werden. Die Planungsrechnungen der steuerlichen Ergebnisse lassen eine Realisierung
der Verlustvorträge in den nächsten fünf Jahren erkennen.
Im Jahresdurchschnitt des Jahres 2010 waren ohne Vorstände 76 Angestellte (i. Vj. 157) beschäftigt.
Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft
AG im Geschäftsjahr angefallenen Aufwendungen (einschließlich Auslagen) betrugen:
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2010 | 2009 |
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TEUR | TEUR |
| Abschlussprüfung | 62 | 58 |
| Sonstige Bestätigungsleistungen | 24 | 0 |
| Steuerberatungsleistungen | 19 | 10 |
|
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105 | 68 |
Es bestehen Ergebnisabführungsverträge mit folgenden Gesellschaften
| ― |
Softing Industrial Automation GmbH, Haar |
| ― |
Softing Automotive Electronics GmbH, Haar |
| ― |
Softing Services GmbH, Haar |
| ― |
hard&soft Salwetter-Rottenberger GmbH, Reutlingen |
Als Vorstandsmitglieder sind folgende Herren bestellt:
| ― |
Dr.-Ing. Dr. rer. oec. Wolfgang Trier, München (Vorstandsvorsitzender) |
| ― |
Dr.-Ing. Michael Siedentop, Neutraubling (bis 31. Januar 2011) |
Die Bezüge des Vorstandes betragen TEUR 1.254 (i. Vj. TEUR 664). Gemäß dem Beschluss
der Hauptversammlung vom 24. August 2007 unterbleibt die individualisierte Offenlegung
der Vorstandsbezüge.
Einem Vorstand wurde im Geschäftsjahr 2007 ein mit 3,0 % (bis 31. Juli 2010: 3,6 %)
verzinstes Darlehen in Höhe von TEUR 875 gewährt (Laufzeit bis zum 31. Dezember 2016;
Besicherung durch Aktien). Der darauf angefallene Zins beträgt im Geschäftsjahr 2010
TEUR 29 (i. Vj. TEUR 31).
Für ehemalige Mitglieder des Vorstands sind zum 31. Dezember 2010 Pensionsrückstellungen
in Höhe von TEUR 2.483 (i. Vj. TEUR 2.437) gebildet. Die Gesamtbezüge für frühere
Mitglieder des Vorstands betrugen TEUR 102 (i. Vj. TEUR 102).
Dem Aufsichtsrat der Softing AG gehören die folgenden Herren an:
| ― |
Dr. Horst Schiessl, Rechtsanwalt, München (Vorsitzender) |
| ― |
Michael Wilhelm, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, München (stellv. Vorsitzender) |
| ― |
Andreas Kratzer, Dipl.-Wirtschaftsprüfer, Zürich/Schweiz (bis 31. Januar 2011) |
| ― |
Dr. Klaus Fuchs, Dipl.-Informatiker und Dipl.-Ingenieur, Helfant (ab 3. Februar 2011) |
Herr Dr. Schiessl bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate und Beiratsmandate bei:
| ― |
Baader Wertpapierhandelsgesellschaft AG, Unterschleißheim (Vorsitzender) |
| ― |
Dussmann Stiftung & Co. KGaA, Berlin (Mitglied des Aufsichtsrates) |
| ― |
Dussmann Stiftung, Berlin (Mitglied des Stiftungsrates) |
| ― |
Dussmann Stiftung & Co. KG, Berlin (Mitglied des Beirats) |
| ― |
TRION Pharma GmbH, München (Vorsitzender) |
Herr Wilhelm bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate bei:
| ― |
mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, Gräfelfing |
| ― |
Kontron AG, Eching |
Herr Dr. Fuchs und Herr Kratzer bekleiden keine weiteren Aufsichtsratsmandate.
Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen TEUR 81 (i. Vj. TEUR 42).
Der Softing AG wurde das Bestehen folgender Beteiligungen nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt:
Herr Dr. Rainer Mittmann, München, hat uns mitgeteilt, dass ihm am 1. April 2002 8,17
% an der Softing AG zustanden.
Die KST Beteiligungs Aktiengesellschaft, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 24. März 2009 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und nunmehr
1,92 % beträgt.
Herr Dr. Wolfgang Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 4. März 2010 die Schwelle von 25 % überschritten hat und zu diesem
Tage 25,95 % beträgt. Davon werden Herrn Dr. Wolfgang Trier 10,19 % der Stimmrechte
von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer und von Herrn Prof. Dr. Joachim
Goll nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.
Herr Friedel Twellsieck, Solingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an unserer Gesellschaft am 23. April 2010 die Schwelle von 5 % überschritten hat und
zu diesem Tage 5,01 % beträgt. Davon werden Herrn Friedel Twellsieck 4,99 % nach §
22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer, Stuttgart, hat uns mitgeteilt,
dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 5
%, 10 % und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt.
Die Steinbeis Verwaltungs-GmbH, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % unterschritten
hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt. Davon werden der Steinbeis Verwaltungs-GmbH
3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer nach § 22 Abs. 1 S.
1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass
ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 5 %, 10
% und 15 % unterschritten hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt. Davon werden der
Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung 3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG
für Technologietransfer und der Steinbeis Verwaltungs-GmbH nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr.
1 WpHG zugerechnet.
Herr Prof. Dr. Joachim Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 10 %, 15 % und 20 % unterschritten
hat und zu diesem Tage 5,37 % beträgt.
Herr Ulrich Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der
Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten
hat und zu diesem Tage 1,77 % beträgt.
Herr Dr. Wolfgang Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 30. April 2010 die Schwellen von 20 % und 25 % unterschritten
hat und zu diesem Tage 15,76 % beträgt.
Herr Dr. Wolfgang Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 3. Mai 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten
hat und zu diesem Tage 0 % beträgt.
Frau Sonja Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der
Softing AG am 3. Mai 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten
hat und zu diesem Tage 16,02 % beträgt.
Herr Prof. Dr. Joachim Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 5. Mai 2010 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem
Tage 4,13 % beträgt.
Die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer, Stuttgart, hat uns mitgeteilt,
dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 5 %,
10 %, 15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tage 20,05 % beträgt. Davon werden
der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer 17,00 % der Stimmrechte von Frau
Sonja Trier nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.
Die Steinbeis Verwaltungs-GmbH, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten
hat und zu diesem Tage 20,05 % beträgt. Davon werden der Steinbeis Verwaltungs-GmbH
3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer nach § 22 Abs. 1 S.
1 Nr. 1 WpHG, sowie 17,00 % der Stimmrechte von Frau Sonja Trier nach § 22 Abs. 2
WpHG zugerechnet.
Die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass
ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %,
15 % und 20 % überschritten hat und zu diesem Tage 20,05 % beträgt. Davon werden der
Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung 3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG
für Technologietransfer und der Steinbeis Verwaltungs-GmbH nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr.
1 WpHG, sowie 17,00 % der Stimmrechte von Frau Sonja Trier nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.
Herr Prof. Dr. Joachim Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % überschritten
hat und nunmehr 21,39 % beträgt. Davon werden Herrn Prof. Dr. Joachim Goll 17,26 %
der Stimmrechte von Frau Sonja Trier nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.
Herr Ulrich Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der
Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten
hat und nunmehr 19,04 % beträgt. Davon werden Herrn Ulrich Goll 17,26 % der Stimmrechte
von Frau Sonja Trier nach § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.
Frau Sonja Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der
Softing AG am 7. Mai 2010 die Schwellen von 20 % und 25 % überschritten hat und nunmehr
26,21 % beträgt. Davon werden Frau Sonja Trier 8,95 % von der Steinbeis GmbH & Co.
KG für Technologietransfer, Herr Prof. Dr. Joachim Goll und Herr Ulrich Goll nach
§ 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet.
Die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer, Stuttgart, hat uns mitgeteilt,
dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 5 %,
10 %, 15 % und 20 % unterschritten hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt.
Die Steinbeis Verwaltungs-GmbH, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % unterschritten
hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt. Davon werden der Steinbeis Verwaltungs-GmbH
3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer nach § 22 Abs. 1 S.
1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass
ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 5 %, 10
%, 15 % und 20 % unterschritten hat und zu diesem Tage 3,05 % beträgt. Davon werden
der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung 3,05 % von der Steinbeis GmbH & Co.
KG für Technologietransfer und der Steinbeis Verwaltungs-GmbH nach § 22 Abs. 1 S.
1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Herr Prof. Dr. Joachim Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 5 %, 10 %, 15 % und 20 % unterschritten
hat und zu diesem Tage 4,05 % beträgt.
Herr Ulrich Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der
Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschritten
hat und zu diesem Tage 1,77 % beträgt.
Frau Sonja Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der
Softing AG am 1. Juli 2010 die Schwellen von 20 % und 25 % unterschritten hat und
nunmehr 17,26 % beträgt.
Herr Prof. Dr. Joachim Goll, Esslingen, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 8. Juli 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem
Tage 2,28 % beträgt.
Die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer, Stuttgart, hat uns mitgeteilt,
dass ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 28. Juli 2010 die Schwelle von 3 %
unterschritten hat und zu diesem Tage 2,34 % beträgt.
Die Steinbeis Verwaltungs-GmbH, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 28. Juli 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu
diesem Tage 2,34 % beträgt. Davon werden der Steinbeis Verwaltungs-GmbH 2,34 % von
der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG
zugerechnet.
Die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, Stuttgart, hat uns mitgeteilt, dass
ihr Stimmrechtsanteil an der Softing AG am 28. Juli 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten
hat und zu diesem Tage 2,34 % beträgt. Davon werden der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung
2,34 % von der Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer und der Steinbeis Verwaltungs-GmbH
nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Herr Dr. Wolfgang Trier, Grünwald, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 8. Dezember 2010 die Schwellen von 3 % und 5 % überschritten
hat und zu diesem Tage 7,10 % beträgt.
Herr Dr. Klaus Fuchs, Helfant, hat uns mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an
der Softing AG am 16. Dezember 2010 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu
diesem Tage 3,99 % beträgt.
Die FORTEC Elektronik AG, Landsberg am Lech, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil
an der Softing AG am 26. Januar 2011 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten
hat und nunmehr 2,95 % beträgt.
Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat der
Softing AG abgegeben und den Aktionären im Internet auf der Homepage www.softing.com
dauerhaft zugänglich gemacht.
Haar, den 7. März 2011
Softing AG
Dr. Wolfgang Trier
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Anschaffungs- und Herstellungskosten |
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Kumulierte Abschreibungen | ||
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1.1.2010 | Zugänge | Abgänge | Abgänge auf Grund Ausgliederung | 31.12.2010 | 1.1.2010 |
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EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
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| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3.268.384,85 | 38.665,98 | -19.904,30 | -3.285.295,53 | 1.851,00 | 2.514.880,72 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
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|
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.864.030,32 | 61.944,87 | -2.019.805,34 | -1.861.235,51 | 44.934,34 | 3.405.262,01 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
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|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.122.916,45 | 6.413.586,08 | 0,00 | -4.261.916,45 | 7.274.586,08 | 617.000,00 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 150.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 150.000,00 | 0,00 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 978.437,50 | 100.000,00 | -78.434,84 | 0,00 | 1.000.002,66 | 0,00 |
|
|
6.251.353,95 | 6.513.586,08 | -78.434,84 | -4.261.916,45 | 8.424.588,74 | 617.000,00 |
|
|
13.383.769,12 | 6.614.196,93 | -2.118.144,48 | -9.408.447,49 | 8.471.374,08 | 6.537.142,73 |
|
|
Kumulierte Abschreibungen |
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Buchwerte | |||
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|
Abschreibungen des Geschäftsjahres |
Abgänge | Abgänge auf Grund Ausgliederung | 31.12.2010 | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|
|
EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
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|
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 116.984,93 | -19.899,30 | -2.610.115,35 | 1.851,00 | 0,00 | 753.504,13 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 110.566,45 | -2.019.478,32 | -1.457.046,82 | 39.303,32 | 5.631,02 | 458.768,31 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | -617.000,00 | 0,00 | 7.274.586,08 | 4.505.916,45 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 150.000,00 | 150.000,00 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.000.002,66 | 978.437,50 |
|
|
0,00 | 0,00 | -617.000,00 | 0,00 | 8.424.588,74 | 5.634.353,95 |
|
|
227.551,38 | -2.039.377,62 | -4.684.162,17 | 41.154,32 | 8.430.219,76 | 6.846.626,39 |
Softing ist als Software- und Systemhaus in den Segmenten Industrial Automation und
Automotive Electronics international präsent. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet
komplexe und hochwertige Software, Hardware sowie komplette Systemlösungen. Hardwareprototypen
werden im eigenen Haus entwickelt, die Fertigung erfolgt extern. Beratung, Analysen,
Studien und Schulungen runden in beiden Geschäftssegmenten das Leistungsangebot ab.
Im Segment Industrial Automation ist Softing als Produkt- und Technologielieferant
am Markt sehr gut positioniert. Die Schwerpunkte liegen in Komponenten und Werkzeugen
für Feldbussysteme und industrielle Steuerungen sowie in Lösungen für die Produktionsautomatisierung.
Mit dem Geschäftssegment Automotive Electronics steht Softing als Systempartner Fahrzeugherstellern
sowie System- und Steuergerätelieferanten mit leistungsfähigen Werkzeugen und Lösungen
zur Seite. Softing ist Spezialist für Fahrzeug-Kommunikation, Diagnose und Testsysteme.
Softing bedient mit seinen Dienstleistungen und Produkten schwerpunktmäßig den europäischen
Markt; Nordamerika gewinnt als Markt jedoch zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus
werden vor allem die asiatischen Märkte, z. B. China und Japan erschlossen.
In der Hauptversammlung vom 31. Mai 2010 wurde beschlossen, die operativen Geschäftssegmente
Industrial Automation und Automotive Electronics der Softing AG sowie die damit verbundenen
Dienstleistungen mit Wirkung zum 1. Juli 2010 auf folgende vier --im Geschäftsjahr
2010 gegründete--Tochtergesellschaften auszugliedern:
| ― |
Softing Industrial Automation GmbH |
| ― |
Softing Automotive Electronics GmbH |
| ― |
Softing Services GmbH |
| ― |
Softing Project Services GmbH |
Die Beteiligungen der Softing AG wurden, bis auf zwei Ausnahmen, im Rahmen der Ausgliederung
auf die operativen Einheiten übertragen, so dass sich die Konzernstruktur zum 31.
Dezember 2010 wie folgt darstellt:

Die Softing AG orientiert sich bei der Steuerung seiner Geschäftsaktivitäten vor allem
an den Kenngrößen Umsatz und dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Daneben steuert
die Softing AG das Working Capital über Kenngrößen. Dies sind die Vorräte und die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Der Lagerbestand wird laufend analysiert und anhand der Reichweite auf eventuellen
Abwertungsbedarf hin geprüft. Zudem werden anhand kurzfristiger Absatzprognosen die
Bestellungen neuer Ware im Hinblick auf Verfügbarkeit gesteuert. Die Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen werden laufend anhand der Altersstruktur analysiert und
auf Wertberichtigungsbedarf überprüft. Die Forderungen werden üblicherweise durch
interne Limitvergaben einer entsprechenden Steuerung unterzogen. Die Forderungslaufzeiten
stehen ebenso unter laufender Beobachtung und sind eine weitere Steuerungsgröße für
das Working Capital der Gesellschaft.
Die Softing AG verfolgt das Ziel eines nachhaltigen profitablen Wachstums bei Umsatz
und Gewinn. Dabei steht das Ziel der Profitabilität an erster Stelle vor dem reinen
Wachstumsziel. Mit dem Ziel einer langfristigen zu erreichenden Rendite vor Steuern
und Zinsen von 10 % hat die Gesellschaft diese Ziele konkretisiert.
Die strategischen Ziele der nächsten vier Jahre der Softing AG wurden vom Vorstand
in Zusammenarbeit mit den Führungskräften erarbeitet. Der Vorstand wird die operative
Umsetzung der Strategie begleiten und laufend überwachen. Ein wesentliches strategisches
Ziel ist der Ausbau der bestehenden Marktpositionen. Dabei sollen neben dem Ausbau
bestehender Kundenbeziehungen konsequent neue Kunden gewonnen werden.
Die schlimmsten Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftkrise konnten von Politik und
Wirtschaft abgewendet werden, allerdings zum Preis einer extrem hohen staatlichen
Verschuldung. Als Ergebnis der verschiedenen Konjunkturmaßnahmen und der Politik des
billigen Geldes stellten sich bereits im 2. Halbjahr 2009 erste Stabilisierungstendenzen
ein. Jedoch nicht überall. Während die Wirtschaft in Deutschland und anderen Teilen
der Welt deutliche Wachstumsraten von teilweise über 3 % aufweisen konnten, herrscht
in der Peripherie Europas Katerstimmung inmitten hoher Schuldenberge. Gebunden an
die fixe gemeinsame Währung erzeugt dies einen enormen Transfer-Druck auf Deutschland.
Die Weltwirtschaft insgesamt wuchs laut Internationalem Währungsfonds (IWF) um 5,0
%. Laut IWF betrug dabei das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2010 in der
Eurozone 1,8 %, in den USA 2,8 % und in China 10,3 %. Der Währungsfonds spricht von
einer "Entwicklung aus der Krise mit zwei Geschwindigkeiten": Während über alle Industriestaaten
hinweg die Erholung gedämpft ausfällt, ist der Aufschwung in den Entwicklungsländern
sehr robust, in China und Indien drohen sogar Konjunkturüberhitzung.
Deutsche Wirtschaft: BIP steigt so stark wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr
In Deutschland hat sich die Konjunktur im Jahr 2010 deutlich schneller erholt als
in den meisten Industriestaaten. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) rechnet
für Deutschland mit einem Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 3,4 %.
Das Statistische Bundesamt geht sogar von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts
(BIP) von 3,6 % aus. Die wirtschaftliche Erholung fand hauptsächlich im Frühjahr und
Sommer 2010 statt. Im Jahr 2009 lag der Rückgang des BIP noch bei - 4,7 %.
Bemerkenswert im Jahr 2010 war laut Statistischem Bundesamt, dass die Wachstumsimpulse
nicht nur vom Außenhandel, sondern nach langem wieder aus dem Inland kamen: Insbesondere
in Ausrüstungen für Industrieanlagen wurde deutlich mehr investiert als im Vorjahr
(+ 9,4 %); allerdings waren hier 2009 auch die stärksten Rückgänge zu verzeichnen
gewesen. Die Bauinvestitionen nahmen weniger stark zu (+ 2,8 %); sie waren im Krisenjahr
auch bei weitem nicht so stark eingebrochen. Die Konsumausgaben stiegen 2010 ebenfalls
an: Preisbereinigt wuchsen die privaten Konsumausgaben um 0,5 %, die staatlichen sogar
um 2,2 %.
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) meldet für den deutschen Maschinen-
und Anlagenbau ein Wachstum von 6 % für das Jahr 2010. Bereits seit Sommer 2009 ging
es mit den Auftragseingängen wieder aufwärts. Laut Zentralverband der Elektroindustrie
(ZVEI) wuchs die deutsche Automatisierungsbranche 2010 insgesamt so stark und kräftig
wie kaum jemals zuvor. Auf den Absturz im Krisenjahr 2009 (Produktion minus 22 %,
Umsatz minus 24 %) folgte ein ebenso schneller wie kräftiger Aufschwung. Alles in
allem prognostiziert der ZVEI-Fachverband 20 % mehr Umsatz und einen um 25 % höheren
Auftragseingang.
Nach Einschätzung des ZVEI-Fachverbandes Electronic Components and Systems wächst
der deutsche Markt für elektronische Komponenten 2010 um gut 24 %, weltweit sogar
um knapp 30 %. Ursache für die Erholung der Märkte ist laut ZVEI unter anderem der
rasant gestiegene Bedarf nach Komponenten in den Segmenten Industrie- und Kfz-Elektronik
sowie das Ende der generellen Investitionszurückhaltung in den Industrieländern. Auch
der deutliche Nachfrageanstieg in der Region Asien/Pazifik hat zur Markterholung beigetragen.
Mit einem Umsatzplus von rund 33 % im Jahr 2010 dürfte die Region das stärkste Wachstum
aufweisen.
Die Ertragslage der Softing AG im Geschäftsjahr 2010 ist einerseits geprägt durch
die wieder anspringende Konjunktur, die vor allem in den während der Konjunkturkrise
2009 stark eingebrochenen Branchen Industrie und Automobil zu hohen Wachstumsraten
führt. Andrerseits wurden infolge der Ausgliederung ab dem zweiten Halbjahr 2010 keine
operativen Erlöse mehr erzielt. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist daher nur
sehr eingeschränkt möglich, da sich die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr
- insbesondere ab dem zweiten Halbjahr 2010 - im Beteiligungsergebnis widerspiegelt.
Es bestehen Ergebnisabführungsverträge mit folgenden Tochtergesellschaften:
| ― |
Softing Industrial Automation GmbH |
| ― |
Softing Automotive Electronics GmbH |
| ― |
Softing Services GmbH |
| ― |
hard&soft Salwetter-Rottenberger GmbH |
Die Umsatzerlöse sowie alle Aufwandsposten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr
aufgrund der Ausgliederung. Die Personal- und Verwaltungskosten des zweiten Halbjahres
2010 wurden weitgehend an die Tochtergesellschaften weiterverrechnet, wodurch sich
ein deutlicher Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge ergab.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich um TEUR 3.500 auf
TEUR 1.536 aufgrund folgender Faktoren:
| ― |
Verbesserung des operativen Ergebnisses um TEUR 1.727 infolge der deutlich erhöhten Nachfrage |
| ― |
Zunahme des Beteiligungsergebnisses um TEUR 1.332 aufgrund der Übernahme der Ergebnisse der operativen Tochtergesellschaften |
| ― |
Entfall der Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen (Vj. TEUR 617) |
Die Bilanzierungs- und Bewertungsänderungen zum 1. Januar 2010 durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
(BilMoG) führten zu einer Bewertungsänderung bei den Pensionsrückstellungen und zu
außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 614, wodurch das Jahresergebnis belastet
wurde.
Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2010 beträgt TEUR 873 (Vj. Jahresfehlbetrag
in Höhe von TEUR 1.963).
Das Gesamtvermögen blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Die Ausgliederung
zum 1. Juli 2010 führte jedoch zu einer deutlichen Verschiebung der Bilanzstruktur.
Einerseits verminderte sich das Umlaufvermögen, anderseits erhöhten sich die Finanzanlagen.
Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen nahm von 45,2 % auf 55,1 % zu.
Im Rahmen der Ausgliederung wurden zum 1. Juli 2010 die den operativen Gesellschaften
zuzurechnenden Vermögensgegenstände und Schulden auf die vier im Geschäftsjahr 2010
gegründeten Tochtergesellschaften übertragen. In Höhe des übertragenen Nettovermögens
von insgesamt TEUR 6.314 ergaben sich bei den Tochtergesellschaften Zunahmen des Eigenkapitals
und bei der Softing AG eine Erhöhung der Beteiligungsbuchwerte. Die Veränderungen
der Vermögenslage zum 1. Juli 2010 sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst
dargestellt.
|
|
30.6.2010 | Abgänge | Zugänge | 1.7.2010 |
|
|
TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 675 | -675 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 411 | -404 | 0 | 7 |
| Finanzanlagen | 5.800 | -3.636 | 6.314 | 8.478 |
| Anlagevermögen | 6.886 | -4.715 | 6.314 | 8.485 |
| Vorräte | 1.711 | -1.711 | 0 | - |
| Forderungen und Rechnungsabgrenzungsposten | 3.802 | -3.001 | 0 | 801 |
| Flüssige Mittel und Wertpapiere | 1.873 | -110 | 0 | 1.763 |
| Umlaufvermögen | 7.386 | -4.822 | 0 | 2.564 |
| Gesamtvermögen | 14.272 | -9.537 | 6.314 | 11.049 |
| Eigenkapital | 9.024 | 0 | 0 | 9.024 |
| Rückstellungen | 2.717 | -1.034 | 0 | 1.683 |
| Erhaltene Anzahlungen | 590 | -590 | 0 | - |
| Übrige Verbindlichkeiten | 1.941 | -1.599 | 0 | 342 |
| Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten | 5.248 | -3.223 | 0 | 2.025 |
| Gesamtkapital | 14.272 | -3.223 | 0 | 11.049 |
Der Anteil der liquiden Mittel und Wertpapiere am Gesamtvermögen beträgt zum Bilanzstichtag
26,1 % (Vj. 17,9 %).
Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31. Dezember 2010 aufgrund des Jahresüberschusses
sowie der Veräußerung von eigenen Anteilen um insgesamt TEUR 1.404 bzw. 14,9 % auf
TEUR 10.812. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich bei einer nahezu unveränderten Bilanzsumme
von 62,1 % auf 70,7 %.
Die Zunahme der Pensionsrückstellungen resultiert ausschließlich aus der Bewertungsänderung
zum 1. Januar 2010 durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG).
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde zur Sicherung der langfristigen Finanzierung auch
ein Darlehen in Höhe von 1,2 Mio. EUR in Anspruch genommen. Die zugeflossenen Mittel
wurden vollständig in mittelfristige Schuldverschreibungen investiert.
Die Finanzierung der Tochtergesellschaften des Softing-Konzerns erfolgt nahezu ausschließlich
über die Softing AG im Rahmen eines Cash-Pooling-Systems. Separate Bankfinanzierungen
werden nur in geringem Umfang von einigen Tochtergesellschaften in Anspruch genommen.
Der Softing-Konzern investiert seit Jahren mehr als 10 % seines Produktumsatzes in
Forschung und Entwicklung. Insgesamt hat Softing 2,8 Mio. EUR (Vj. 2,4 Mio. EUR) in
die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Produkte investiert. Die
Finanzierung dieser Entwicklungskosten erfolgte wie in den Vorjahren ausschließlich
aus Eigenmitteln.
Ab dem 1. Juli 2010 erfolgt die Forschung und Produktentwicklung ausschließlich in
den operativen Tochtergesellschaften.
Die Softing AG beschäftigte zum Jahresende 2010 infolge der Ausgliederung lediglich
noch vier Mitarbeiter (Vj. 152).
Die Softing AG hat mit Wirkung zum 1. Juli 2010 ihre ehemaligen Geschäftssegmente
Industrial Automation und Automotive Electronics zu eigenständigen Gesellschaften
in der deutschen Rechtsform einer GmbH aufgewertet. Hierzu sind im Rahmen eines Ausgliederungsvertrages
die bisherigen Geschäftssegmente kraft Gesetz komplett auf die neuen Gesellschaften
übergegangen. Nun umfasst die Softing-Gruppe neben den vier Kerngesellschaften am
Standort Haar sechs weitere Tochterunternehmen. Durch die neue Struktur erfolgte eine
klare Zuordnung der Töchter, wodurch weiteres Wachstum einfacher generiert werden
kann.
Die Chancen der Softing AG in ihrer Funktion als Management Holding bestehen somit
aus dem nachhaltigen Markterfolg ihrer Tochtergesellschaften:
Nachdem die Automobilkrise 2009 das Segment Automotive Electronics erheblich getroffen
hatte, wurden strukturelle und personelle Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen
der Krise abzufedern. Damit verbunden war eine weitere Fokussierung auf die Kernthemen
Datenkommunikation, Diagnose und Testsysteme. Die damit erzielte Steigerung der Produktivität
bietet zusammen mit den unverändert fortgeführten Maßnahmen zur Qualitätssteigerung
eine gute Basis für eine weitere wirtschaftliche Ergebnisverbesserung. Zudem konnten
Ende 2010 mehrere strategisch relevante Abschlüsse getätigt werden und somit das Geschäftssegment
bei Schlüsselkunden langfristig verankert werden.
Softing hat im Segment Industrial Automation in den Jahren zuvor mehrere organisatorische
und operative Weichenstellungen vorgenommen, darunter die Neuausrichtung hin zu noch
mehr Marktorientierung: Weg von Produkten mit rein technisch ausgerichteten Lösungen
hin zu Produkten mit strategisch marktorientierten Komponenten mit unmittelbarem Kundennutzen.
Diese Ausrichtung soll auch 2011 weiter verfolgt werden. 2010 stand die Überarbeitung
des Portfolios mit Fokussierung auf die Kernmärkte (Fertigungsautomatisierung und
Prozessautomatisierung) und die Harmonisierung der Produkte über die einzelnen Technologien
im Vordergrund der Investitionen. Die Resonanz am Markt für diese Softing-Lösungen
ist ausgezeichnet, Softing rechnet auch deshalb mit weiterem Umsatzwachstum in diesem
Bereich.
Das Thema Wireless im Segment Industrial Automation beginnt sich langsam auf dem Markt
zu etablieren. Softing hat sich dieser Technologie frühzeitig angenommen und den Produktbereich
Wireless HART aufgebaut sowie ein Hardware-Modul für Wireless HART-Geräte entwickelt.
Im vergangenen Jahr konnten drei strategische Kunden gewonnen werden, daher erwarten
wir für 2010 weitere Wachstumsraten.
Im April 2008 hat Softing durch den Erwerb der Mehrheit an der Nürnberger INAT GmbH
die strategischen Kernelemente des Segments Industrial Automation an mehreren Stellen
gezielt verstärkt. Mittlerweile wurden an der INAT GmbH sämtliche Geschäftsanteile
erworben. Sie ist somit eine 100%ige Tochter der Softing AG. INAT ist als starke Marke
in der Industrieautomatisierung mit Fokus auf die Fertigungs- und Prozessindustrie
weithin bekannt. INAT bietet ein attraktives Produktportfolio mit OPC-Software, Produkten
zur Ethernet-Netzwerkdiagnose sowie zur Leistungssteigerung von Industriesteuerungen.
Softing entwickelt laufend neue Produkte und Technologien, um einerseits dem technologischen
Umbruch, d.h. dem Übergang auf neue Technologien zu begegnen und andererseits neue
Märkte und Wachstumschancen zu erschließen. Der rumänischen Tochtergesellschaft SoftingROM
kommt hierbei die Aufgabe zu, die nötigen Entwicklungsleistungen zu verstärken. Rumänien
ist für Softing ein idealer Standort, da es schnell und kostengünstig von München
aus zu erreichen ist. Vor Ort stehen gut ausgebildete junge Ingenieure und Informatiker
zur Verfügung. Die rumänische Tochter ist damit zu einem wichtigen Standbein von Softing
herangewachsen.
Softing North America hat 2010 ein deutlich positives Ergebnis abgeliefert. Das Produktgeschäft
ist mittlerweile im US-Markt etabliert. Wir sehen auch für 2011 Chancen zur Umsatzsteigerung.
Einige in den Jahren 2008/2009 entwickelten Neuprodukte werden diese Entwicklung mittel-
und langfristig nachhaltig unterstützen. Die Chancen stehen gut, durch geschickte
Allianzen und Produktpolitik 2011 Wettbewerber weiter zu überflügeln und im Segment
der industriellen Kommunikation zum de-Facto-Standard in der Prozessindustrie aufzusteigen.
Durch die 2009 mehrheitlich erworbenen Vertriebsniederlassungen Buxbaum Automation
GmbH in Eisenstadt und OEM Automazione s.r.l. in Mailand können nun Kunden in Österreich
und Italien direkt vor Ort betreut werden. Durch die Nutzung der erweiterten und verstärkten
Vertriebsstrukturen konnten 2010 zusätzliche Kundenkontakte und wesentliche Umsätze
generiert werden.
Softing ist ein internationales Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Automatisierungstechnik
und der Fahrzeugelektronik. Es ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar
mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.
Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung
von Produkten und Dienstleistungen, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung
sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere Geschäftspolitik besteht darin,
vorhandene Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen. Aufgabe unserer Risikopolitik ist
es, die damit verbundenen Risiken sorgfältig abzuwägen. Risikomanagement ist daher
fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.
Die Risikogrundsätze werden vom Vorstand formuliert. Sie beinhalten Aussagen zu Risikostrategie,
Risikobereitschaft und Geltungsbereich.
Um unsere Risiken überwachen und steuern zu können, nutzen wir eine Reihe von Kontrollsystemen.
Dazu gehört auch ein unternehmenseinheitlicher Planungsprozess. Die Erreichung unserer
Geschäftsziele und die damit verbundenen Risiken überwachen wir regelmäßig, ebenso
die Prozesse der Rechnungslegung.
Im Berichtszeitraum haben wir auch die Risiken in den einzelnen Geschäftsprozessen
periodisch erfasst, analysiert und bewertet. Dabei schätzten wir auch ab, ob sich
Einzelrisiken, die isoliert betrachtet von nachrangiger Bedeutung sind, in ihrem Zusammenwirken
zu einem bestandsgefährdenden Risiko entwickeln können.
Die im Folgenden genannten Risikofaktoren könnten Geschäftsentwicklung, Finanzlage
und Ergebnis stark negativ beeinflussen. Unerwähnt bleiben Risiken, die wir zum gegenwärtigen
Zeitpunkt als wenig geschäftsrelevant erachten.
Nach dem starken Einbruch 2009 konnten Umsatz und Ertrag 2010, insbesondere im zweiten
Halbjahr, wieder deutlich gesteigert werden. Umsatz und Ertrag des Rekordjahres 2008
konnten jedoch noch nicht ganz erreicht werden.
Allgemein besteht das Risiko der Unterauslastung und des Drucks auf die zu erzielenden
Erlöse. Wir begegnen diesen Risiken mit einem konsequenten Kostenmanagement sowie
flexiblen Arbeitszeitmodellen, um uns schnell Nachfrageänderungen anpassen zu können.
2009 haben wir zusätzlich das Instrument der Kurzarbeit angewandt. Seit Juli 2010
hat die Softing AG die Kurzarbeit wieder beendet. Dieses Instrument ermöglichte es
uns neben dem Abbau von Überstunden und Urlaub auf den starken Auftragsrückgang des
Jahres 2009 angemessen zu reagieren.
Das Marktgeschehen ist geprägt von einem raschen Wandel der eingesetzten Technologien.
Damit verbunden ist die Gefahr, dass erworbenes Know-how durch eine unvorhergesehene
Marktentwicklung wertlos wird. Wir reagieren auf dieses Risiko, indem wir in einer
Vielzahl von nationalen und internationalen Arbeitsgruppen aktiv mitarbeiten. So lassen
sich Technologietrends frühzeitig erkennen und mitgestalten.
In Teilen unseres Geschäfts sind wir in komplexe Entwicklungsprojekte unserer Kunden
eingebunden. Diese Projekte beinhalten ein Realisierungsrisiko bezüglich des geplanten
Kosten- und Zeitrahmens. Überschreitungen können zu einer Verschlechterung der Ertragslage
sowie zu Schadenersatzansprüchen führen. Wir begegnen diesem Risiko dadurch, dass
wir derartige Projekte nach einem im Qualitätsmanagement-System definierten Verfahrensmodell
planen und den Projektfortschritt sorgfältig überwachen. Wir investieren kontinuierlich,
um den bereits hohen Qualitätsstandard bei Softing weiter zu verbessern.
Unsere Produkte und Dienstleistungen finden Verwendung in der Produktion von industriellen
Gütern. Durch Ausfall oder Fehlfunktion kann es zu erheblichen Schäden an Personen
und Sachen kommen. Wir senken dieses Risiko durch einen sorgfältigen, auf den jeweiligen
Anwendungszweck abgestimmten Entwicklungsprozess. Die wesentlichen verbleibenden Restrisiken
haben wir durch Versicherungsverträge gedeckt.
Kreditrisiken haben in der Vergangenheit keine wesentliche Rolle gespielt. Durch unseren
restriktiven Kreditmanagement-Prozess erkennen wir drohende Insolvenzfälle schneller
und können rechtzeitig gegensteuern. Als Ergebnis der gesamten Maßnahmen waren auch
2010 keine wesentlichen Forderungsausfälle zu verzeichnen.
Mit der stetigen Ausweitung des Geschäfts mit den USA und anderen Staaten des Dollarraums
gewinnt die Beurteilung des Wechselkursrisikos eine höhere Bedeutung. Im Berichtszeitraum
haben wir die Wechselkursrisiken aus den laufenden Geschäften mit unserer Tochtergesellschaft
in den USA größtenteils abgesichert. Softing hat im Geschäftsjahr 2010 unterjährig
die erwarteten Zahlungsströme der Softing North America mit Hilfe von klassischen
Devisentermingeschäften abgesichert.
Bei der Herstellung von Produkten, insbesondere von Hardwareprodukten, bedienen wir
uns in erheblichem Umfang der Zulieferung durch Fremdfirmen. Die Einbeziehung von
Dritten in die Wertschöpfungskette reduziert naturgemäß unsere Einflussmöglichkeiten
auf Qualität, Termintreue und Kosten. Unerwartete Preiserhöhungen können das Ergebnis
wesentlich beeinflussen. Wir begegnen diesem Risiko durch möglichst langfristige Lieferverträge.
Der Ausfall von Lieferanten kann zu Lieferengpässen führen. Wir senken das Risiko
dadurch, indem wir unsere Lieferpartner mittels Audits regelmäßig überprüfen und die
Lieferanteile eines einzelnen Lieferanten konsequent begrenzen.
Wie bei allen Unternehmen hängt das reibungslose Funktionieren der Geschäftsprozesse
von der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur ab. Angriffe aus dem Internet oder sonstige
Ausfälle und Schäden in der IT-Infrastruktur stellen eine ernste Bedrohung für die
Funktionsfähigkeit des Unternehmens dar. Wir sind diesen Risiken durch eine systematische
Risikoanalyse begegnet, aus der eine Reihe von Einzelmaßnahmen, die vor allem die
kurzfristige Wiederherstellung aller Datenbestände beinhalten, abgeleitet wurde. Darüber
hinaus wurden IT-Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die Schäden durch Computer-Viren
und durch Sabotage bisher verhindert haben.
Akute Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, liegen nach unserer Einschätzung
nicht vor.
Herr Dr. Michael Siedentop ist mit dem Ende seines Vertrags am 31. Januar 2011 aus
der Softing AG ausgeschieden, seine Aufgaben werden seither von Herrn Dr. Wolfgang
Trier wahrgenommen.
Am 1. Januar 2011 wurden die restlichen Geschäftsanteile von 12,25 % an der INAT GmbH
von der Softing AG erworben.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres
nicht ereignet.
Für 2011 rechnet das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) mit einem weltweiten
Wachstum von 4,4 %, in der Eurozone um 1,5 % und in den Entwicklungsländern um etwa
6,5 %. Für Deutschland wird nach dem Zwischenspurt 2010 eine langsamere Gangart der
Konjunktur für 2011 vorausgesagt, nämlich ein Anstieg von 1,7 %. Die Prognostiker
des IfW erwarten eine robuste deutsche Wirtschaft, die maßgeblich von der Binnenwirtschaft
getragen werden wird, während außenwirtschaftliche Impulse allmählich auslaufen werden.
Die Experten gehen davon aus, dass die Erholung der Inlandsnachfrage stärker ausfallen
wird als in der übrigen Eurozone.
Prognosen des Zentralverbandes für Elektroindustrie (ZVEI) rechnen für 2011 mit einer
weiteren Erholung, wenn auch nicht mehr so kräftig wie 2010 und gehen von einem Wachstum
um die 7 % für die deutsche Elektroindustrie aus. Der Verband Deutscher Maschinen-
und Anlagenbau (VDMA) hingegen prognostiziert für 2011 eine noch bessere, Entwicklung
als 2010 und erwartet ein Wachstum von 8 %.
Softing hat sich bei seinen Kunden im Segment der Industriellen Automatisierung mit
Produkten zur Vernetzung von Anlagen auf Basis relevanter Feldbussysteme als kompetenter
Partner etabliert. Basierend auf dem Know-how bei Feldbussen entwickelt Softing Hard-
und Softwareprodukte, die innerhalb der einzelnen Feldbuswelten, aber auch in der
Verbindung dieser Welten wichtiger Bestandteil einer zuverlässigen Industrieautomatisierung
sind.
Die Industrieinvestitionen in Feldbussysteme haben in den letzten Jahren überdurchschnittliche
Wachstumsraten erzielt. Etablierte Standards wie PROFIBUS DP oder CAN-basierte Protokolle
werden aktuell immer noch in großen Industrieanlagen mit einer Lebenszeit von mehr
als 20 Jahren installiert.
Softing Industrial Automation ist branchenübergreifend in allen industriellen Kommunikationstechniken
-Feldbus-basiert, Ethernet-basiert und Wireless - aktiv und am Markt wettbewerbsfähig
tätig. Mögliche technologische Veränderungen werden durch frühzeitige Investitionen
rechtzeitig aufgegriffen.
2010 wurde konsequent die Produktpalette auf der Geräteseite komplettiert. Konzepte
auf der Systemseite wurden weiterentwickelt. Das erklärte Ziel der Marktführerschaft
im Bereich FeldbusDiagnose wurde bei PROFIBUS bereits erreicht. Diese Position wird
Softing in den kommenden Jahren durch eine ganze Reihe abgestimmter Maßnahmen festigen
und ausbauen.
Das Segment Automotive Electronics blickt ebenfalls optimistisch in das Jahr 2011.
Die Umsetzung wichtiger Kundenprojekte, der Ausbau des Resident-Geschäfts und die
Entwicklung neuer sowie die Erweiterung bestehender Produkte werden das Geschäftsjahr
2011 prägen. Softing Automotive Electronics ist mit seiner Kernkompetenz in den Arbeitsfeldern
Datenkommunikation, Diagnose und Testsysteme sehr gut positioniert. Durch eine gelebte
Kundenorientierung und den Ausbau der Netzwerke bei Kunden und Partnern wird die Softing
Automotive Electronics GmbH ihre gute Position weiter ausbauen können.
Die in den letzten Jahren erfolgte weltweite Standardisierung von ODX (ISO 22901)
und die globale Harmonisierung des "Modular Vehicle Communication Interface" (ISO
22900) lassen in den folgenden Jahren nachhaltigen Rückfluss auf bereits getätigte
und zukünftig fortgeführte Investitionen erwarten. Wichtige Projekte mit Großkunden
befinden sich mittlerweile in der Startphase. Auch im asiatischen Markt (besonders
Süd-Korea, Indien und China) hat dieses Thema an Bedeutung gewonnen und wird konsequent
von Softing weiter verfolgt.
Im Arbeitsumfeld der Testautomatisierung finden wichtige Gespräche mit Unternehmen
der Automobilbranche statt. Es gilt nun diese Chancen zu nutzen und mit allen Beteiligten
erfolgreich umzusetzen.
Auch zukünftig wird sich die Softing Automotive Electronics GmbH an internationalen
Arbeitsgremien für Datenkommunikation und Diagnose beteiligen, neue Ideen einbringen
und von erarbeiteten zukunftsträchtigen Konzepten profitieren.
Aufgrund des weiterhin guten Konjunkturklimas und einer verstärkten Marktdurchdringung,
aber auch bedingt durch die Einschätzungen unserer Kunden geht Softing für das Gesamtjahr
2011 im Konzern von einer weiteren Steigerung bei Auftragseingang und Umsatz aus.
Dabei erwartet Softing für das Jahr 2011 eine 10%ige Umsatzsteigerung auf ca. 35 Mio.
EUR. Auch beim EBIT rechnet Softing mit einem deutlichen Anstieg auf ca. 1,8 Mio.
Euro, dies entspricht einem Zuwachs von 17 %. Der Umsatzanstieg wird dabei in beiden
Segmenten in ungefähr gleicher Höhe gesehen. Für das Jahr 2012 erwarten wir ein weiterhin
anhaltendes Wachstum für beide Segmente in Umsatz und EBIT.
Die Softing AG plant für das Geschäftsjahr 2011 einen Jahresüberschuss, der deutlich
über dem des Geschäftsjahres 2010 liegen wird. Dabei ist zu berücksichtigen, dass
das Jahr 2010 durch die Effekte aus der BilMoG-Umstellung sowie durch Aufwendungen
im Zusammenhang mit der Ausgliederung negativ beeinflusst war. Für die Geschäftsjahre
2011 und 2012 ist davon auszugehen, dass sich die steigende Profitabilität bei den
Tochtergesellschaften positiv auf das Jahresergebnis der Softing AG auswirken wird.
Auch mittelfristig bleiben die Perspektiven für den Softing-Konzern günstig. Für das
Geschäftsjahr 2012 und die Folgejahre geht Softing erneut von einer weiteren Umsatzsteigerung
und einer Verbesserung des Ertrages aus. Unsere erklärte Strategie ist es, durch Verstärkung
der eigenen Aktivitäten sowie durch gezielte Partnerschaften die Präsenz von Softing
weltweit systematisch weiter auszubauen. Im laufenden Geschäftsjahr erwarten wir auch
beim Thema des nicht-organischen Wachstums neue Chancen. Dabei wird Softing seine
Aktionärsstruktur, seine Unabhängigkeit und seine solide Finanzposition gezielt einsetzen.
Softing ist aufgrund der Kombination aus modernem Produktportfolio, großer Nähe zum
Kunden und guter finanzieller Reserven besser als viele Wettbewerber aufgestellt und
damit in der Lage, Chancen am Markt auch kurzfristig wahrzunehmen.
1. Das Grundkapital der Softing AG betrug im Jahr 2010 5.637.198 EUR und ist eingeteilt
in ebenso viele Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag), die jeweils die gleichen Rechte
- insbesondere gleiche Stimmrechte - gewähren. Keinem Aktionär und keiner Aktionärsgruppe
stehen Sonderrechte zu.
2. Das Stimmrecht der Aktionäre unterliegt weder durch Gesetz noch durch die Satzung
der Gesellschaft Beschränkungen. Die Stimmrechte sind nicht auf eine bestimmte Anzahl
von Aktien oder eine bestimmte Stimmenzahl begrenzt. Auch sonstige Beschränkungen,
die Stimmrechte betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.
Die Aktionäre der Softing AG sind in ihrer Entscheidung, Aktien zu erwerben oder zu
veräußern, weder durch Gesetz noch durch die Satzung der Gesellschaft beschränkt.
Der Erwerb und die Veräußerung von Aktien bedürfen zu ihrer Wirksamkeit nicht der
Zustimmung der Organe der Gesellschaft. Auch sonstige Beschränkungen, die die Übertragbarkeit
von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt.
3. Folgende direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte
überschreiten, sind uns gemeldet:
Frau Sonia Trier, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr
Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 1. Juli 2010 die Schwellen von 25 % und
20 % unterschritten hat und zu diesem Tage 17,26 % (das entspricht 973.205 Stimmrechten)
beträgt.
4. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, hat die Gesellschaft
nicht ausgegeben.
5. Es besteht keine Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital, aus der die Arbeitnehmer
ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben können.
6. Der Vorstand der Softing AG besteht laut § 7 der Satzung der Softing AG aus einer
oder mehreren Personen. Auch bei einem Grundkapital der Gesellschaft von mehr als
3.000.000 EUR kann der Vorstand aus einer Person bestehen. Es können stellvertretende
Vorstandsmitglieder bestellt werden. Der Aufsichtsrat bestellt die Mitglieder des
Vorstands und bestimmt ihre Zahl. Der Aufsichtsrat kann einen Vorsitzenden des Vorstands
sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands ernennen.
Der Aufsichtsrat ist befugt, Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen,
zu beschließen. Bei weitergehenden Satzungsänderungen sind die §§ 133, 179 AktG einschlägig.
7. Der Vorstand der Softing AG wurde auf der Hauptversammlung im Mai 2010 ermächtigt,
bis zum 30. Mai 2015 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats
einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 2.799.000 EUR durch Ausgabe neuer, auf
den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Von
dieser Ermächtigung wurde bisher kein Gebrauch gemacht. Der Vorstand wurde auf der
Hauptversammlung im Mai 2010 ermächtigt, bis zum 30. Mai 2015 außer zum Zweck des
Handels in eigenen Aktien zu Preisen, die den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie
an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten zehn Tage vor dem Erwerb nicht
um mehr als 10 % über- bzw. unterschreiten, eigene Aktien zu erwerben. Maßgeblicher
Kurs ist der Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft in der Schlussauktion im elektronischen
Handel der Frankfurter Wertpapierbörse (XETRA-Handel) oder eines Nachfolgesystems.
Die Ermächtigung kann einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilen ausgeübt werden. Sie
ist auf den Erwerb von eigenen Aktien mit einem Anteil am Grundkapital der Gesellschaft
von insgesamt bis zu 10 % beschränkt. Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen
eigenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, welche die Gesellschaft
bereits erworben hat und noch besitzt, 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft nicht
übersteigen.
Der Rückkauf dient dem Aufbau einer mittelfristig benötigten Akquisewährung zu Kursen,
die aus Sicht der Gesellschaft deutlich unter dem Fair Value liegen. Zum 31. Dezember
2010 sind insgesamt 307.602 eigene Aktien im Bestand.
8. Es existieren keine wesentlichen Vereinbarungen des Mutterunternehmens, die unter
der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.
9. Mit dem Vorstand besteht eine Vereinbarung, die ihm, wenn ein Aktionär oder eine
abgestimmt agierende Aktionärsgruppe mehr als 25 % der Stimmrechte erreicht, ein Sonderkündigungsrecht
einräumt. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht dem Vorstandsvorsitzenden
eine Entschädigungsleistung in Höhe von ca. zwei Jahresgehältern zu.
Die Bezüge des Vorstands teilen sich in fixe und erfolgsabhängige, also variable Gehaltsbestandteile
auf. Die erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile sind abhängig vom Konzernergebnis,
vom Ergebnis der Geschäftssegmente des abgelaufenen Geschäftsjahres und persönlichen
Bemessungsfaktoren. Ebenso ist die Entwicklung der Marktkapitalisierung der Softing
AG ein Bemessungsfaktor der erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile. Darüber hinaus
besteht für die Vorstände der Softing AG ein Anspruch auf einen Dienstwagen. Ein Aktienoptionsprogramm
liegt nicht vor. Weitere Angaben zu den Vorstandsbezügen erfolgen im Konzernanhang.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten für jedes volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit
zum Aufsichtsrat eine feste Vergütung in Höhe von 10.000 EUR. Darüber hinaus erhalten
sie eine variable Vergütung. Diese beträgt 0,5 % des Konzern-EBITs vor Belastung mit
der variablen Vergütung des Aufsichtsrats. Der Vorsitzende erhält das Doppelte, der
stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache sowohl der festen als auch der variablen
Vergütung. Die Aufsichtsratsvergütung ist für den gesamten Aufsichtsrat auf insgesamt
maximal EUR 200.000 p.a. begrenzt.
Das interne Kontrollsystem in der Softing AG umfasst alle Grundsätze, Verfahren und
Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und der Ordnungsmäßigkeit
der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen
Vorschriften.
Bei Softing besteht das interne Kontrollsystem aus dem internen Steuerungs- und dem
internen Überwachungssystem.
Prozessintegrierte und prozessunabhängige Überwachungsmaßnahmen bilden die Elemente
des internen Überwachungssystems in der Softing AG. Neben manuellen Prozesskontrollen
(z. B. "VierAugen-Prinzip") sind auch die maschinellen IT-Prozesskontrollen ein Teil
der prozessintegrierten Maßnahmen.
Der Abschlussprüfer und sonstige Prüfungsorgane, z. B. der steuerliche Betriebsprüfer,
sind mit prozessunabhängigen Prüfungstätigkeiten in das Kontrollumfeld der Softing
AG einbezogen. Insbesondere die Prüfung durch den Abschlussprüfer bildet die wesentliche
prozessunabhängige Überwachungsmaßnahme im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess.
Das Risikomanagementsystem als Bestandteil des internen Kontrollsystems ist hinsichtlich
der Rechnungslegung auf das Risiko der Falschaussage in der Buchführung sowie in der
externen Berichterstattung ausgerichtet. In der Softing AG umfasst das Risikomanagementsystem
neben dem operativen Risikomanagement, das auch den Risikotransfer auf Versicherungsgesellschaften
durch die Absicherung von Schadens- oder Haftungsrisiken sowie den Abschluss geeigneter
Sicherungsgeschäfte zur Begrenzung von Fremdwährungsrisiken beinhaltet, auch die systematische
Risikofrüherkennung, -steuerung und -überwachung. Zur Sicherstellung der systematischen
Risikofrüherkennung ist in der Softing AG ein "Überwachungssystem zur Früherkennung
existenzgefährdender Risiken" gemäß § 91 Absatz 2 AktG eingerichtet. Weitere Erläuterungen
zum Risikomanagementsystem sind im Abschnitt "Risikomanagement und einzelne Risiken"
enthalten.
Die Erfassung buchhalterischer Vorgänge erfolgt in dem Buchhaltungssystem des Herstellers
IFS.
Spezifische rechnungslegungsbezogene Risiken können z. B. aus dem Abschluss ungewöhnlicher
oder komplexer Geschäfte auftreten. Weiterhin sind Geschäftsvorfälle, die nicht routinemäßig
verarbeitet werden, mit einem latenten Risiko behaftet. Aus den Ermessensspielräumen,
die Mitarbeitern notwendigerweise bei Ansatz und Bewertung von Vermögensgegenständen
und Schulden eingeräumt werden, können weitere rechnungslegungsbezogene Risiken resultieren.
Die auf die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung ausgerichteten
Maßnahmen des internen Kontrollsystems stellen sicher, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung
mit den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften vollständig und zeitnah erfasst
werden. Weiterhin ist gewährleistet, dass Inventuren ordnungsgemäß durchgeführt werden,
Vermögensgegenstände und Schulden im Abschluss zutreffend angesetzt, bewertet und
ausgewiesen werden. Die Regelungsaktivitäten stellen ebenfalls sicher, dass durch
die Buchungsunterlagen verlässliche und nachvollziehbare Informationen zur Verfügung
gestellt werden.
Die Kontrollaktivitäten zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit
der Rechnungslegung umfassen beispielhaft die Analyse von Sachverhalten und Entwicklungen
anhand spezifischer Kennzahlenanalysen. Die Trennung von Verwaltungs-, Ausführungs-,
Abrechnungs- und Genehmigungsfunktionen und deren Wahrnehmung durch verschiedene Personen
reduziert die Möglichkeit zu vorsätzlichen Handlungen. Weiterhin ist z. B. sichergestellt,
dass bei Veränderungen in den eingesetzten IT-Systemen der zugrundeliegenden Buchführung
eine periodengerechte und vollständige Erfassung buchhalterischer Vorgänge erfolgt.
Das interne Kontrollsystem gewährleistet auch die Abbildung von Veränderungen im wirtschaftlichen
oder rechtlichen Umfeld der Softing AG und stellt die Anwendung neuer oder geänderter
gesetzlicher Vorschriften zur Rechnungslegung sicher.
Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem ermöglicht durch die in der Softing
AG festgelegten Organisations-, Kontroll- und Überwachungsstrukturen die vollständige
Erfassung, Aufbereitung und Würdigung von unternehmensbezogenen Sachverhalten sowie
deren sachgerechte Darstellung in der Rechnungslegung.
Insbesondere persönliche Ermessensentscheidungen, fehlerbehaftete Kontrollen, kriminelle
Handlungen oder sonstige Umstände können allerdings der Natur der Sache nach nicht
ausgeschlossen werden und führen dann zur eingeschränkten Wirksamkeit und Verlässlichkeit
des eingesetzten internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, so dass auch die
Anwendung der eingesetzten Systeme nicht die absolute Sicherheit hinsichtlich der
richtigen, vollständigen und zeitnahen Erfassung von Sachverhalten in der Rechnungslegung
gewährleisten kann.
Der Vorstand der Softing AG - zugleich für den Aufsichtsrat - hat gemäß Ziffer 3.10
des Deutschen Corporate Governance Kodex sowie gemäß § 289 a Abs. 1 HGB eine Erklärung
zur Unternehmensführung abgegeben.
Den Bericht finden Sie auf der Homepage www.softing.com unter Investor Relations.
Haar, den 7. März 2011
Softing AG
Dr. Wolfgang Trier
Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Softing
AG, Haar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung
und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfüng nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten
und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfongshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der
Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen
der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems
sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend
auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind
der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Softing AG. Der Lagebericht steht
in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von
der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
München, den 11. März 2011
KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
| Huber | Diepold |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt
sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird,
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft
beschrieben sind.
Haar, den 7. März 2011
Softing AG
Dr. Wolfgang Trier
Vorstandsvorsitzender