![]() splendid medien AGKölnHalbjahresfinanzbericht 2017KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTI. Grundlagen des KonzernsDie Splendid Medien AG ist ein mittelständisch geprägter, integrierter Medienkonzern,
der vorwiegend im deutschsprachigen Europa und in den Benelux-Ländern agiert. Die operative Geschäftstätigkeit der Splendid Gruppe unterteilt sich in die Segmente
Content und Services. Das Segment Content umfasst den Lizenzhandel mit Filmrechten,
Film- und Programmauswertungen im Kino und Home Entertainment (DVD, Blu-ray Disc,
Video-on-Demand VoD, Electronic Sell-Through EST) sowie die Film- und TV-Produktion.
Im Segment Services werden umfangreiche Dienstleistungen für die Film- und Fernsehindustrie
mit Schwerpunkten bei der Digitalisierung / Neue Medien und Synchronisation erbracht. Die Konzernstruktur zum 30. Juni 2017 im ÜberblickHolding - Splendid Medien AGscroll
Im Verlauf des ersten Halbjahres 2017 haben sich bezüglich des Geschäftsmodells der
Splendid Gruppe, bezüglich der Ziele und Strategien, der Steuerungssysteme sowie bezüglich
Forschung und Entwicklung keine Veränderungen ergeben. Wir verweisen hierzu auf unsere
Ausführungen im Geschäftsbericht 2016, S. 25 ff. II. WirtschaftsberichtII.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDeutsche Wirtschaft setzt Wachstum weiter fortDie deutsche Wirtschaft entwickelte sich auch im ersten Halbjahr 2017 weiterhin positiv.
Neben dem guten Konsumklima wirkt sich auch die große internationale Nachfrage nach
deutschen Produkten positiv aus. Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt und die positiven
Einkommenserwartungen der Verbraucher lassen einen weiter aufwärtsgerichteten privaten
Konsum erwarten. BranchenumfeldDas Geschäftsfeld Home Entertainment umfasst die Bereiche Verkauf physischer Bildtonträger
(Blu-ray und DVD), Verleih über Videotheken und das Internet (Video-on-Demand VoD)
sowie I izenzierte digitale Downloads (Electronic Sell-Through EST). Nachdem der deutsche Videomarkt (ohne Umsätze aus Subscriptional Video-on-Demand,
im Folgenden "SVoD") bereits im vergangenen Jahr ein deutlich rückläufiges Volumen
zu verzeichnen hatte, setzte sich diese Entwicklung weiter fort. Im ersten Halbjahr
2017 sank der Umsatz der deutschen Videobranche um knapp 9 % auf EUR 593 Mio. (Vorjahr:
EUR 649 Mio.). Der Umsatz im Videokaufmarkt sank dabei um 11 °% auf EUR 485 Mio. (Vorjahr:
EUR 543 Mio.). Der Rückgang resultiert aus dem vermindeten Absatz von physischen Bildtonträgern,
während der digitale Kaufmarkt (EST) um 14 %o auf EUR 59 Mio. (Vorjahr: EUR 52 Mio.)
zulegen konnte. Der Verleihmarkt konnte ein leichtes Umsatzplus von 2 °% verbuchen,
das aus dem Wachstum im digitalen Verleih enstand. Insgesamt bleibt festzustellen,
dass die rückläufigen Umsätze bei den physischen Bildtonträgern in den vergangenen
Monaten nicht durch Zuwächse bei den digitalen Kauf- und Leihangeboten kompensiert
werden konnten. Trotz des deutlichen Rückgangs lag der Marktanteil von DVD und Blu-ray
im Home Entertainment-Markt im ersten Halbjahr 2017 bei 80,6 % (Vorjahr: 84,9 %o),
während der Marktanteil digitaler Transaktionen auf 19,2 % (Vorjahr: 15,1 %) zunahm. Einen deutlichen Zuwachs verzeichneten die Umsätze aus Angeboten der digitalen Auswertungsstufe
SVoD, die im Gegensatz zum Einzelabruf (TVoD) ein Abonnementmodell (u. a. Amazon Prime,
Netflix) darstellt. Im ersten Halbjahr 2017 nahmen die Umsätze um 54 % auf EUR 218
Mio. (Vorjahr: EUR 142 Mio.) zu. Der deutsche Fernsehmarkt finanziert sich über TV-Werbeerlöse, Ausgaben der Konsumenten
für Abonnements von Kabel-, Satelliten-, IPTV und Pay-TV-Diensten sowie Rundfunkgebühren
für den Empfang der öffentlich-rechtlichen Sender. Im ersten Halbjahr 2017 verzeichnete
der Brutto-Werbemarkt in Deutschland ein Wachstum mit einer nach wie vor hohen Relevanz
des Mediums Fernsehen bei den Werbeumsätzen. Insgesamt wird jedoch die Werbewirkung
im TV aufgrund der rückläufigen Reichweitenentwicklung der Fernsehsender durch die
Werbekunden zunehmend kritisch hinterfragt. Der deutsche Kinomarkt hat sich von der rückläufigen Entwicklung im Vorjahr erholt.
Mit EUR 518 Mio. wurde das Vorjahr (EUR 482 Mio.) um knapp 8 % übertroffen. Auch die
Zahl der gelösten Tickets stieg um knapp 5 % auf 60,2 Mio. Im Bereich audiovisuelle Postproduktion (Synchronisation und digitale Postproduktion)
besteht nach wie vor ein hoher Wettbewerbs- und Preisdruck. II.2 Geschäftsverlauf und ErtragslageGesamtbewertung des Berichtszeitraums:Die Splendid Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 sowohl positive als auch
negative Entwicklungen in den einzelnen Geschäftsfeldern. Insgesamt war der Konzernumsatz
mit EUR 24,4 Mio. (Vorjahr: EUR 25,3 Mio.) gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Während
in einzelnen Bereichen mit Umsatzrückgängen gerechnet worden war, blieb insbesondere
die Geschäftsentwicklung im Home Entertainment der Tochtergesellschaft Splendid Film
hinter den Erwartungen zurück, da sich die Absatzzahlen einer Reihe von Programmen
im physischen Videoverkauf nur sehr schwach entwickelten. Dadurch waren außerplanmäßige
Abschreibungen auf das Filmvermögen in Höhe von EUR 2,2 Mio. sowie die Bildung einer
Drohverlustrückstellung für künftige Lizenzaufwendungen in Höhe von EUR 1,2 Mio. erforderlich,
die das Halbjahresergebnis belasten. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) lag damit bei EUR -3,9 Mio. (Vorjahr: EUR 0,5 Mio.) und es enstand ein Konzernperiodenverlust
von EUR -4,4 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). Das Ergebnis je Aktie lag bei EUR -0,45
(Vorjahr: EUR 0,01). Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das 1. Halbjahr 2017scroll
UmsatzentwicklungDer Konzernumsatz der Splendid Gruppe ging im ersten Halbjahr 2017 auf EUR 24,4 Mio.
(Vorjahr: EUR 25,3 Mio.) zurück. Der Umsatzrückgang entfiel auf das Segment Content, dessen Anteil am Gesamtumsatz
auf 87 % (Vorjahr: 92 %) zurückging. Das Segment Services verzeichnete hingegen eine
Umsatzsteigerung und erreichte einen Umsatzanteil von 13 % (Vorjahr: 8 %). In den einzelnen Geschäftsbereichen entwickelte sich der Umsatz wie folgt: Segment ContentIm ersten Halbjahr 2017 wurde im Segment Content ein Umsatz in Höhe von EUR 21,1 Mio.
(Vorjahr: EUR 23,3 Mio.) erzielt, ein Rückgang von 9 % gegenüber dem Vorjahr. In der Auswertungsstufe Kinoverleih wurde mit der Veröffentlichung von 9 Kinotiteln
(Vorjahr: 5) ein Umsatzzuwachs auf EUR 2,6 Mio. (Vorjahr: EUR 1,1 Mio.) erreicht.
Der deutliche Umsatzzuwachs resultiert vorwiegend aus der Kinovermarktung in Benelux,
wo die Splendid Gruppe seit Mitte 2016 mit einem eigenen Kinovertrieb aktiv ist. Das
im Januar in den Niederlanden veröffentlichte, mit drei Oscars® ausgezeichnete Drama
"Moonlight" erreichte mit 343.000 Zuschauern ein sehr gutes Einspielergebnis. Zweitstärkster
Titel war der Actionthriller "Sleepless", der 161.000 Besucher in den niederländischen
und belgischen Kinos verzeichnete. Besucherstärkster Titel im deutschsprachigen Raum
war der Arthouse-Titel "Jahrhundertfrauen", der 89.000 Besucher in Deutschland und
Österreich erreichte. Jedoch blieb insbesondere das Biopic "The Founder" mit 67.000
Besuchern hinter unseren Erwartungen zurück. Die Auswertungsstufe Home Entertainment erzielte aus der Veröffentlichung von Blu-ray,
DVD, aus digitalem Vertrieb (VoD, EST) sowie aus Vertriebsdienstleistungen für nationale
und internationale Vertriebspartner einen Umsatz von EUR 12,6 Mio. (Vorjahr EUR 12,8
Mio.). Der physische Vertrieb mit DVD und Blu-ray wurde durch eine schwache Marktentwicklung
beinträchtigt, die insbesondere auch zu hohen Retourenrückläufen führte. Der digitale
Vertrieb erreichte mit einem Umsatz in Höhe von EUR 2,0 Mio. ein Wachstum von EUR
0,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil des digitalen Vertriebs (VoD und EST) am
Gesamtumsatz der Auswertungsstufe Home Entertainment erhöhte sich damit im ersten
Halbjahr 2017 auf 16,2 % (Vorjahr: 13,6 %). Zu den umsatzstärksten Titeln im Home Entertainment zählten im ersten Halbjahr die
vierte Staffel der erfolgreichen BBC-Serie "Sherlock" sowie die zweite Staffel der
Naturdokumentation "Planet Erde", die trotz schwierigen Marktumfeldes sehr erfreuliche
Absatzzahlen erreichten. Insbesondere die Umsätze der "Fear the Walking Dead" Staffeln
blieben jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurück und auch die Spielfilmveröffentlichungen
des ersten Halbjahres erreichten insgesamt nur geringe Absatzzahlen. Die Entwicklung in den neuen Geschäftsfeldern der Splendid Gruppe wurde im ersten
Halbjahr weiter forciert. Die Verhandlungen für die neuen "meinVoD"-Angebote unseres
Streaming-Portals videociety mit verschiedenen B2B-Partnern aus Industrie, Handel
und Medien entwickeln sich weiter vielversprechend. Im ersten Halbjahr 2017 nahm Videociety
die Zusammenarbeit mit HD Austria auf und konnte zudem die Vertragsverhandlungen mit
einem großen Handelspartner erfolgreich abschließen, der im vierten Quartal mit der
Vermarktung starten wird. Auch der Aufbau der Aktivitäten im Bereich Künstler-Marketing
über verschiedene Social Media Kanäle (u. a. YouTube, musical.ly) entwickelt sich
weiter positiv. Unter dem Label VERY US werden junge Internet-Talente aufgebaut und
als verkaufsfördernde Meinungsbildner mit werbetreibenden Unternehmen zusammengeführt.
Im ersten Halbjahr 2017 konnten weitere Künstler unter Vertrag genommen und Marketingkooperationen
durchgeführt werden. Die neuen Geschäftsfelder tragen bislang jedoch nur geringfügig
zum Umsatz des Konzerns bei. In der Auswertungsstufe Lizenzverkäufe verzeichnete die Splendid Gruppe im ersten
Halbjahr 2017 bei der Vergabe von Lizenzen an TV-Sender und SVoD-Anbieter erwartungsgemäß
einen Umsatzrückgang auf EUR 4,2 Mio. (Vorjahr: EUR 6,1 Mio.). Die umsatzwirksamen
Lizenzverkäufe wurden u. a. realisiert mit Sky, Amazon, dem ZDF, ProSiebenSat.1 sowie
RTL. Im Berichtszeitraum wurden zudem weitere Lizenzverträge mit TV-Sendern und SVoD-Anbietern
in Deutschland und den Benelux-Ländern verhandelt bzw. abgeschlossen, die in den Folgequartalen
umsatzwirksam werden. Das Geschäftsfeld TV-Produktion mit der Konzerngesellschaft Joker Productions verzeichnete
im ersten Halbjahr eine gegenüber dem Vorjahr rückläufige Geschäftsentwicklung. Die
Umsatzerlöse in Höhe von EUR 1,8 Mio. (Vorjahr: EUR 3,3 Mio.) wurden vorwiegend mit
der Produktion von non-fiktionalen TV-Formaten wie "Die Wollnys" erzielt. Im ersten
Halbjahr konnten jedoch verschiedene neue Formate mit TV-Sendern vertraglich vereinbart
werden. Größere Produktionen sind zwischenzeitlich gestartet bzw. werden ab September
starten. Daraus erwarten wir deutliche Umsatzsteigerungen für die zweite Jahreshälfte
des Geschätsjahres. Segment ServicesDas Segment Services erzielte im ersten Halbjahr 2017 einen deutlichen Anstieg im
Außenumsatz mit konzernfremden Auftraggebern auf EUR 3,3 Mio. (Vorjahr: EUR 2,0 Mio.).
Der Bereich Synchronisation erzielte dabei einen sehr deutlichen Umsatzzuwachs, während
der Bereich Neue Medien / Digitalisierung leicht unter dem Umsatzniveau des Vorjahres
verblieb. Die Umsatzquote des Segmentes mit externen Auftraggebern wuchs im ersten
Halbjahr 2017 auf 79 % (Vorjahr: 69 %). Der Innenumsatz mit Konzernunternehmen blieb
mit EUR 0,9 Mio. auf Vorjahresniveau. Im Geschäftsfeld Synchronisation wurden neben der Synchronisation von Spielfilmen
und TV-Serien tontechnische Bearbeitungen von Dokumentationen vorgenommen. Zu den
größten Auftraggebern im ersten Halbjahr zählen die internationalen Partner BBC, Dreamworks
und Discovery Channel sowie die Sender der RTL-Gruppe. Im Geschäftsfeld Neue Medien
/ Digitalisierungen wurden zum größten Teil Aufträge aus VoD / EST-Digitalisierungen
für Internet-Portale, Premastering-Aufträge für DVD / Blu-ray sowie Erstellung, Bearbeitung
und Auslieferung digitaler Kinokopien (DCP) bearbeitet. KostenentwicklungDie Herstellungskosten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich auf
EUR 20,4 Mio. (Vorjahr: EUR 17,5 Mio.), im Wesentlichen bedingt durch außerplanmäßige
Belastungen in Höhe von EUR 3,4 Mio. in der Tochtergesellschaft Splendid Film. Als
Folge einer schwachen Absatzentwicklung im physischen Home Entertainment waren hier
außerplanmäßige Abschreibungen auf das Filmvermögen in Höhe von EUR 2,2 Mio. sowie
die Bildung einer Drohverlustrückstellung für künftige Lizenzaufwendungen in Höhe
von EUR 1,2 Mio. erforderlich. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2017 Abschreibungen
auf das Filmvermögen in Höhe von EUR 9,2 Mio. (Vorjahr: EUR 7,5 Mio.) verrechnet,
davon EUR 2,2 Mio. aus außerplanmäßigen Abschreibungen (Vorjahr EUR 0,1 Mio.). Die
Abschreibungsquote erhöhte sich auf 37,9 % (Vorjahr: 29,6 %). Im Übrigen entwickelten
sich die Herstellungskosten unter Berücksichtigung des veränderten Umsatzmixes insgesamt
leicht rückläufig gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Durch die außerplanmäßigen Belastungen
erhöhte sich die Herstellungskostenquote im ersten Halbjahr auf 83,7 % (Vorjahr 69,1
%). Die Vertriebskosten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf EUR 5,1 Mio.
(Vorjahr: EUR 4,7 Mio.), im Wesentlichen bedingt durch höhere Personalkosten im Zusammenhang
mit der Vertriebsgesellschaft Splendid Film B.V., die erst im Juni des Vorjahres ihre
operative Tätigkeit aufgenommen hatte. Desweiteren erhöhten sich auch die Ausgaben
für Kinowerbung aufgrund der höheren Anzahl von Kinoveröffentlichungen. In Relation
zum Halbjahresumsatz betrug die Vertriebskostenquote 21,1 % (Vorjahr: 18,4 %). Die Verwaltungskosten verringerten sich dagegen auf EUR 3,3 Mio. (Vorjahr: EUR 3,6
Mio.). Kostenreduzierungen zum Vorjahreszeitraum ergaben sich insbesondere aus verminderten
Rechts- und Beratungskosten. Die Verwaltungskostenquote verringerte sich auf 13,4
% (Vorjahr: 14,2 %). Die Sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit EUR 0,9 Mio. auf Vorjahresniveau. Die
Position enthält im Wesentlichen einen Ertrag aus Schadenersatz wegen Vertragsnichterfüllung
in Höhe von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.), der aus der Auflösung eines Lizenzvertrages
resultiert. Die Erträge aus der Verfolgung von Produktpiraterie verringerten sich
weiter auf EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.). Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen
veränderten sich nur geringfügig gegenüber dem Vorjahr. Im Berichtszeitraum ist durch die deutliche Aufwertung des Euros ein negatives Währungsergebnis
entstanden, im Wesentlichen bedingt durch die Stichtagsbewertung von US-Dollar-Devisentermingeschäften.
Insgesamt ergab sich ein Währungsergebnis für den Berichtszeitraum von EUR -0,3 Mio.
(Vorjahr: EUR -0,1 Mio.). Die saldierten Nettoverluste beinhalten sowohl realisierte
als auch stichtagsbezogene Wechselkurseffekte. ErgebnisentwicklungIm Segment Content war im ersten Halbjahr 2017 ein deutlich negatives Ergebnis vor
Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von EUR -3,5 Mio. (Vorjahr: EUR 1,2 Mio.) zu verzeichnen,
im Wesentlichen bedingt durch die außerplanmäßigen Belastungen bei der Splendid Film.
Daneben wurde das Segmentergebnis auch durch die rückläufige Umsatzentwicklung im
Bereich TV-Produktion sowie das negative Währungsergebnis belastet. Die EBIT-Marge
lag im Berichtszeitraum bei -16,4 % (Vorjahr: 4,9 %). Im Segment Services führte der Umsatzzuwachs zu einem leicht positiven EBIT in Höhe
von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR -101), nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust enstanden
war. Die EBIT-Marge lag im Berichtszeitraum bei 0,4 % (Vorjahr: -3,5 %). Insgesamt musste die Splendid Gruppe im ersten Halbjahr 2017 einen deutlichen EBIT-Verlust
von EUR -3,9 Mio. hinnehmen. Im Vorjahreszeitraum war ein operativer EBIT-Gewinn in
Höhe von EUR 0,5 Mio. erzielt worden. Die EBIT-Marge des Konzerns verminderte sich
auf -16,0 % (Vorjahr: 1,8 %). Die Finanzaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr infolge einer höheren Kreditinspruchnahme
sowie durch planmäßige Aufzinsungen von langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten.
Das Finanzergebnis betrug im Berichtszeitraum EUR -0,4 Mio. (Vorjahr: EUR -0,3 Mio.). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht und
beinhalten sowohl tatsächliche wie auch latente Steueraufwendungen. Die Unternehmen
der Splendid Gruppe verfügen weiterhin über umfangreiche steuerliche Verlustvorträge
mit entsprechenden Verlustverrechnungsmöglichkeiten. Das Konzernperiodenergebnis beträgt EUR -4,4 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). Das Ergebnis
je Aktie beläuft sich damit für das erste Halbjahr 2017 auf EUR -0,45 (Vorjahr: EUR
0,01). II.3 VermögenslageKonzernbilanz zum 30.6.2017scroll
Die Konzernbilanzsumme der Splendid Medien AG reduzierte sich zum 30. Juni 2017 auf
EUR 58,7 Mio. (31.12.2016: EUR 67,8 Mio.) Die Verminderung der langfristigen Vermögenswerte liegt im Wesentlichen in der Entwicklung
des Filmvermögens begründet, das abschreibungsbedingt auf EUR 22,9 Mio. (31.12.2016:
EUR 27,7 Mio.) zurückging. Zu weiteren Einzelheiten verweisen wir auch auf die Erläuterungen
zu den Investitionen in diesem Zwischenlagebericht. Die Position Geschäfts- oder Firmenwert
enthält im Wesentlichen den Firmenwert aus der Konsolidierung der Joker Productions
GmbH (EUR 4,5 Mio.). Wir verweisen hierzu auch auf die Ausführungen im Geschäftsbericht
2016, S.68ff. Die unter den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Latenten Steueransprüche
in Höhe von EUR 4,3 Mio. (31.12.2016: EUR 4,3 Mio.) resultieren überwiegend aus der
Aktivierung von latenten Steuern auf Verlustvorträge der Splendid Medien AG und der
Splendid Film GmbH. Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich auf EUR 24,1 Mio. (31.12.2016: EUR
28,8 Mio.), im Wesentlichen bedingt aus dem stichtagsbedingten Rückgang der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen auf EUR 12,2 Mio. (31.12.2016: EUR 17,7 Mio.). Die
liquiden Mittel erhöhten sich zum Bilanzstichtag auf EUR 8,2 Mio. (31.12.2016: EUR
6,8 Mio.). Aufgrund des Konzernverlustes im ersten Halbjahr reduzierte sich das Eigenkapital
des Konzerns zum Stichtag auf EUR 17,7 Mio. (31.12.2016: EUR 22,1 Mio.). Auf der Hauptversammlung
der Splendid Medien AG am 22. Juni 2017 wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2016
keine Dividende zu zahlen und den Bilanzgewinn der Konzernobergesellschaft vollständig
in die Gewinnrücklagen einzustellen. Die Eigenkapitalquote zum Stichtag verminderte
sich auf 30,2 % (31.12.2016: 32,6 %). Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahresende leicht
auf EUR 6,1 Mio. reduziert (31.12.2016: EUR 6,6 Mio.), im Wesentlichen bedingt durch
die planmäßige Tilgung langfristiger Darlehen im Berichtszeitraum. Die übrigen langfristigen
Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem letzten Bilanzstichtag leicht erhöht. Unter
der Position Langfristige sonstige Verbindlichkeiten werden die langfristigen Anteile
der vereinbarten Ausgleichszahlungen für Minderheitsgesellschafter sowie bedingte
Kaufpreisverbindlichkeiten aus dem antizipierten Erwerb von Minderheitenanteilen an
der Joker Productions ausgewiesen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verminderten sich auf EUR 34,9 Mio. (31.12.2016:
EUR 39,1 Mio.). Die Veränderung geht vorwiegend auf die stichtagsbezogene Verringerung
der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf EUR 7,0 Mio. (31.12.2016:
EUR 13,5 Mio.) zurück. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten haben sich dagegen
zum Stichtag auf EUR 18,5 Mio. (31.12.2016: EUR 16,7 Mio.) erhöht und beinhalten im
Wesentlichen kurzfristige Geldmarktkredite. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum
Jahresende 2016 auf EUR 5,2 Mio. (31.12.2016: EUR 4,2 Mio.) angestiegen. Hierin enthalten
sind im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresbonusvereinbarungen mit Handelspartnern
sowie Verpflichtungen aus Lizenzverträgen einschließlich der gebildeten Drohverlustrückstellung.
Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben sich auf EUR 2,0 Mio. (31.12.2016: EUR 2,6 Mio.)
reduziert, vorwiegend bedingt durch niedrigere Umsatzsteuerverbindlichkeiten zum Stichtag. II.4 FinanzlageKapitalstrukturDas Geschäftsmodell der Splendid Gruppe erfordert eine ausreichende Kapitalausstattung,
insbesondere zur Finanzierung der erworbenen Filmlizenzen sowie zur Finanzierung der
mit der Filmvermarktung verbundenen Betriebsmittel. Die Splendid Gruppe strebt hierfür
ein ausgewogenes Verhältnis von Eigen- und Fremdkapital an. Die Kapitalstruktur zum Bilanzstichtag weist eine verminderte Eigenkapitalquote von
30,2 % (31.12.2016: 32,6 %) aus. Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich in
Relation zur Bilanzsumme auf 10,3 % (31.12.2016: 9,7 %) erhöht. Der Anteil der kurzfristigen
Verbindlichkeiten ist auf 59,5 % (31.12.2016: 57,7 %) gestiegen. In den Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag zinstragende Bankverbindlichkeiten
in Höhe von EUR 21,2 Mio. (31.12.2016: EUR 20,0 Mio.) sowie Finanzleasingverbindlichkeiten
von EUR 0,4 Mio. (31.12.2016: EUR 0,2 Mio.) enthalten. Auf der Fremdkapitalseite finanziert sich die Splendid Gruppe überwiegend über zwei
Finanzierungsvereinbarungen mit einem Bankenkonsortium unter Führung der NATIONAL-BANK
AG. Die aktuellen Vereinbarungen haben eine Laufzeit bis Ende 2017. Per 30. Juni 2017 verfügte die Splendid Gruppe aus den Finanzierungsvereinbarungen
über einen Gesamtkreditrahmen von EUR 22,6 Mio., der mit EUR 21,2 Mio. durch Tilgungsdarlehen
und Geldmarktkredite in Anspruch genommen wurde. Die auf den Kreditrahmen anrechenbaren
Avalkredite beliefen sich zum Stichtag auf EUR 0,3 Mio. Die Rückdeckungen für Devisentermingeschäfte
betrugen zum Stichtag EUR 0,3 Mio. Zu weiteren Details der bestehenden Bankenfinanzierung verweisen wir auf die ergänzenden
Konzern-Anhangangaben unter 5. Finanzielles Risikomanagement sowie auf die Angaben
unter VI.3 Finanzierung und Financial Covenants im Geschäftsbericht 2016, S. 49f. CashflowDie Splendid Gruppe entwickelt ihren Cashflow ausgehend vom Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT). Dieses wird um nicht zahlungswirksame Vorgänge bereinigt. Ergänzend
werden die Zahlungsströme berücksichtigt, die aus der Veränderung von Bilanzposten
abgeleitet werden. Die Entwicklung der Cashflows im Berichtszeitraum stellt sich wie folgt dar: Konzern-Cashflow Rechnung im 1. Halbjahr 2017scroll
Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit des Konzerns liegt im ersten Halbjahr
auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums bei EUR 7,3 Mio. (Vorjahr: EUR 7,3 Mio.). Der
Cashflow aus der Investitionstätigkeit umfasst im Wesentlichen Zahlungsabflüsse aus
Investitionen in das Filmvermögen in Höhe von EUR 6,8 Mio. (Vorjahr: EUR 5,0 Mio.).
Im Vorjahr waren zudem Auszahlungen für den Erwerb der Anteile an der Joker Productions
GmbH (EUR 3,5 Mio.) angefallen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag im
ersten Halbjahr 2017 bei EUR 1,1 Mio. (Vorjahr: EUR -0,8 Mio.). Im Berichtszeitraum
erfolgten planmäßige Tilgungen von langfristigen Tilgungsdarlehen in Höhe von EUR
0,6 Mio., denen Nettoeinzahlungen aus kurzfristigen Geldmarktkreditaufnahmen / -tilgungen
in Höhe von EUR 1,7 Mio. gegenüberstanden. Im Vorjahreszeitraum betrug die Nettokreditaufnahme
EUR 0,5 Mio. Daneben waren im Vorjahr eine Dividendenzahlung in Höhe von EUR 1,0 Mio.
sowie eine Gewinnausschüttung an Minderheitsgesellschafter in Höhe von EUR 0,3 Mio.
geleistet worden. InvestitionenIm ersten Halbjahr 2017 investierte die Splendid Gruppe EUR 4,4 Mio. (Vorjahr: EUR
6,7 Mio.) in das Filmvermögen. Es wurden EUR 6,8 Mio. (Vorjahr: EUR 5,0 Mio.) Investitionsauszahlungen
getätigt. Die Investitionen beinhalten auch Anzahlungen für Filmrechte, die nach Vertragsabschluss
bzw. zu Drehbeginn geleistet werden. Zu den bedeutendsten Filminvestitionen des ersten Halbjahres gehörten u. a. die in
der ersten Jahreshälfte ausgewerteten Titel "Moonlight", "Jahrhundertfrauen" und "Free
Fire". Desweiteren verhandelte bzw. schloss die Splendid Gruppe weitere Einkaufsverträge
für die Auswertung im deutschsprachigen Raum und Benelux. Zu den neuen Filmen gehören
u. a. die Fortsetzung der SciFi-Komödie "Iron Sky" - mit dem Titel "Iron Sky The Coming
Race" sowie der Western "Snow Ponies" mit Gerald Butler. Daneben wurden auch für die
Programmbereiche TV-Serien und Special Interest neue Lizenzverträge geschlossen. LiquiditätDer Finanzmittelbestand der Splendid Gruppe umfasst den Kassenbestand, Bankguthaben
sowie Kontokorrentkredite. Insgesamt hat sich der Finanzmittelbestand im Berichtszeitraum auf EUR 8,2 Mio. (31.12.2016:
EUR 6,8 Mio.) erhöht. II.5 MitarbeiterDie Gesamtzahl der fest angestellten Mitarbeiter (ohne Vorstand) betrug zum 30. Juni
2017 173 (31.12.2016: 179 Mitarbeiter). Im Laufe des ersten Halbjahres verließen acht
Mitarbeiter das Unternehmen, zwei neue Mitarbeiter wurden eingestellt. Zum Bilanzstichtag waren die fest angestellten Mitarbeiter wie folgt in den Segmenten
beschäftigt: scroll
III. NachtragsberichtEs liegen keine berichtspflichtigen Tatsachen vor. IV. Chancen- und RisikoberichtDie Splendid Gruppe finanziert sich auf der Fremdkapitalseite überwiegend über zwei
Finanzierungsvereinbarungen mit einem Bankenkonsortium unter Führung der NATIONAL-BANK
AG. Die aktuellen Vereinbarungen haben eine Laufzeit bis Ende 2017. Die Verhandlungen
über die erneute Verlängerung sind noch nicht abgeschlossen. Sollten die Verhandlungen
wider der Erwartung des Vorstandes nicht erfolgreich abgeschlossen werden können,
kann ein bestandsgefährdendes Risiko für die Splendid Gruppe eintreten. Nach dem bisherigen
Stand der Verhandlungen werden sich voraussichtlich die Finanzierungskonditionen im
kurzfristigen Kreditbereich verschlechtern. Zudem ist eine Anpassung der Covenants
wahrscheinlich. Im Verlauf des ersten Halbjahres 2017 sind bezüglich der übrigen Chancen und Risiken
ansonsten keine wesentlichen Veränderungen eingetreten. Die Ausführungen im Konzernlagebericht
für das Geschäftsjahr 2016, S. 46 ff. haben weiterhin Gültigkeit. V. Ausblick auf den Rest des GeschäftsjahresDie Perspektiven für die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
haben sich im ersten Halbjahr 2017 deutlich verbessert und die Frühindikatoren lassen
eine Fortsetzung der guten Entwicklung erwarten. Das Konsumklima verbesserte sich
im August auf einen neuen Rekordstand und auch die Stimmung im Handel ist positiv. Nach der leicht rückläufigen Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr erwartet die Splendid
Gruppe für die zweite Jahreshälfte Umsatzverbesserungen für das Segment Content. Im
Einzelnen ergibt sich aus den Segmentumsatzplanungen wie folgt: Segment ContentIn der Auswertungsstufe Kino werden in der zweiten Jahreshälfte eine Reihe von Kinotiteln
veröffentlicht, die verschiedene Genres abdecken und ein breites Zielpublikum ansprechen.
Wir erwarten aus den Veröffentlichungen ein insgesamt größeres Umsatzvolumen aus der
Kinoauswertung als in der ersten Jahreshälfte. Der Horrorthriller "Wish Upon", der
im Juli in den Kinos in Deutschland, Österreich und Benelux startete, erreichte bislang
226.000 Zuschauer und liegt damit über unseren Erwartungen. Im August startet die
romantische Best Ager Komödie "Hampstead Park" mit Diane Keaton und Brendan Gleeson
in den deutschen und österreichischen Kinos sowie in den Kinos in Benelux. Ende September
veröffentlichen wir unsere erste niederländische Koproduktion, die Highschool Komödie
"Misfit", in den niederländischen Kinos. Der Thriller "What Happened to Monday?" mit
Noomi Rapace sowie die romantische Komödie "Liebe zu Besuch" (OT: "Home Again") mit
Reese Witherspoon sind für die Veröffentlichung im Oktober/ November vorgesehen und
starten in den Kinos in Deutschland, Österreich und Benelux. Daneben veröffentlichen
wir weitere Titel in geringerer Kopienanzahl bei begrenzter Kinoauswahl. Auf Basis der vorgesehenen Veröffentlichungen planen wir für die Auswertungsstufe
Home Entertainment mit einem insgesamt etwas geringeren Umsatzniveau für die zweite
Jahreshälfte. Eine weiterhin positive Umsatzentwicklung erwarten wir aus der digitalen
Vermarktung (VoD, EST) und einer weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit mit verschiedenen
VoD-Vertriebspartnern. Aufgrund der insgesamt rückläufigen Absatzzahlen im physischen
Videomarkt wird die Einkaufspolitik des Handels für Bildtonträger jedoch zunehmend
vorsichtiger und auch die Lagerhaltung im Handel wird tendenziell weiter abnehmen. Für die neuen Geschäftsfelder "meinVoD" sowie Künstler-Management für Social Media-Plattformen
erwarten wir in der zweiten Jahreshälfte weitere Vertragsabschlüsse und einen sukzessiven
Anstieg der Umsatzerlöse. Die Umsatzerwartung für 2017 liegt in absoluten Zahlen jedoch
noch auf niedrigem Niveau. In der Auswertungsstufe Lizenzverkäufe, die neben Free-TV und Pay-TV auch SVoD-Rechte
umfasst, sieht die Planung im Wesentlichen bereits kontrahierte Umsatzerlöse vor. Wie vorstehend bereits erwähnt, werden die Umsätze des Geschäftsfeld TV-Produktion
in der zweiten Jahreshälfte deutlich anziehen. Neben der Fortführung von etablierten
Formaten wie "Die Wollnys" sowie neuen TV-Fomaten im Bereich der non-fiktionalen Unterhaltung
wird Joker in der zweiten Hälfte erstmals auch Umsätze aus der Produktion einer fiktionalen
Serie erzielen. Segment ServicesIm Segment Services wird für die zweite Jahreshälfte mit einer leicht geringeren Umsatzentwickung
gerechnet. Während sich die sehr positive Umsatzdynamik im Bereich Synchronisation
voraussichtlich etwas abschwächen wird, erwarten wir für den Bereich Digitalisierung
/ Neue Medien eine leicht verbesserte Umsatzentwicklung gegenüber der ersten Jahreshälfte.
Der Wettbewerbsdruck insbesondere im Bereich Premastering / Neue Medien bleibt aber
weiterhin hoch und erfordert entsprechende Effizienzverbesserungen. GesamtausblickAuf der Grundlage der aktuellen Segmentumsatzplanungen ergeben sich für die zweite
Jahreshälfte Umsatzverbesserungen, die vorwiegend aus den Bereichen TV-Produktion
sowie Kino und Lizenzen resultieren. Durch die insgesamt geringeren Umsatzerwartungen
im Home Entertainment werden die ursprünglichen Umsatzziele in einer Bandbreite von
EUR 55 Mio. bis EUR 60 Mio. aber voraussichtlich nicht erreicht. Der Vorstand plant
nun mit Umsatzerlösen in der Bandbreite von EUR 51 Mio. bis EUR 55 Mio. Auf der Kostenseite erwartet der Vorstand für die zweite Jahreshälfte im Vergleich
zum ersten Halbjahr Verbesserungen bei den Relationen der Kosten zum Umsatz. Neben
einer verbesserten Kapazitätsauslastung in den Produktions- und Servicebereichen wirken
sich hier auch eingeleitete Kostenmaßnahmen aus, die in der ersten Jahreshälfte noch
keine Wirkung entfaltet haben. Durch die hohen außerplanmäßigen Belastungen im Halbjahresabschluss
wird das bisher prognostizierte operative EBIT in einer Bandbreite von EUR 1,0 Mio.
bis EUR 2,0 Mio. nicht mehr erreicht. Der Vorstand erwartet für das zweite Halbjahr
ein positives Periodenergebnis und rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem operativen
EBIT in einer Bandbreite von EUR -2,0 Mio. bis EUR -3,0 Mio. Entsprechend erwartet
der Vorstand für das Gesamtjahr auch einen Konzernjahresverlust. Die Investitionen in Film- und Programmtitel werden sich in der zweiten Jahreshälfte
deutlich erhöhen. Wir planen unverändert mit einem Investitionsvolumen in der Bandbreite
zwischen EUR 18 Mio. und EUR 22 Mio. für das Gesamtjahr 2017. Hinsichtlich der übrigen Prämissen sowie der Risiken für die Jahresprognose verweisen
wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2016. Die Splendid Gruppe veröffentlicht nur Umsatz- und Ergebnisprognosen für das Gesamtjahr.
Unterjährig kann es in Abhängigkeit von den Veröffentlichungszeitpunkten zu starken
Schwankungen bei Umsatz und Ergebnis in den einzelnen Quartalen kommen. Köln, 25. August 2017 Splendid Medien AG Vorstand scroll
KONZERNBILANZAktivascroll
Passivascroll
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALSFür den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016scroll
Für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017scroll
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
ERGÄNZENDE KONZERNANHANGANGABEN zum Konzernzwischenabschluss der Splendid Medien AG für das erste Haibjahr 20171. Allgemeine AngabenDie Splendid Medien AG ist eine in Deutschland ansässige börsennotierte Aktiengesellschaft.
Die Gesellschaft hat ihren Firmensitz an der Alsdorfer Str. 3 in 50933 Köln und ist
im Handelsregister unter Nummer HR B 31022 eingetragen. Die Gesellschaft ist im geregelten
Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Die Splendid
Medien AG stellt als Muttergesellschaft der Splendid Gruppe nach § 315a HGB diesen
Konzernabschluss auf. Die Splendid Gruppe ist ein integrierter Medienkonzern, dessen operative Geschäftstätigkeit
in die Segmente Content und Services unterteilt ist. Das Segment Content umfasst den
Lizenzhandel mit Filmrechten, Film- und Programmauswertungen im Kino und Home Entertainment
(DVD, Blu-ray Disc, Video-on-Demand VoD, Electronic Sell-Through EST) sowie die Film-
und TV-Produktion. Im Segment Services werden umfangreiche Dienstleistungen für die
Film- und Fernsehindustrie mit Schwerpunkten bei der Digitalisierung / Neue Medien
und Synchronisation erbracht. Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der Splendid Medien AG und ihrer einzubeziehenden
verbundenen Tochterunternehmen (Splendid Gruppe) für den Zeitraum vom 1. Januar bis
30. Juni 2017 (Halbjahresfinanzbericht 2017) wurde mit Beschluss des Vorstands vom
25. August 2017 zur Veröffentlichung freigegeben. 2. Grundlagen der RechnungslegungDer Konzernzwischenabschluss für das erste Halbjahr 2017 wurde in Übereinstimmung
mit lAS 34 und den geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie
sie in der EU anzuwenden sind sowie den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden
handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Der Konzernzwischenabschluss ist ein verkürzter
Konzernzwischenabschluss und enthält nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende
vorgeschriebenen Erläuterungen und Angaben. Er ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2016 zu lesen. Der Konzernzwischenabschluss ist in Euro aufgestellt, alle Angaben erfolgen, soweit
nicht anders angegeben, in Tausend Euro (TEUR). Dabei werden sämtliche Werte entsprechend
kaufmännisch auf- oder abgerundet. Alle ab dem 1. Januar 2017 geltenden Auslegungen und Interpretationen des International
Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) werden angewendet, sofern deren
Anwendung verpflichtend ist. Durch die Anwendung der ab dem Geschäftsjahr 2017 geltenden
Änderungen der IFRS haben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Abschluss ergeben. Im Übrigen werden unverändert die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt
wie im letzten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016. Die Splendid Gruppe hat auf
die freiwillige vorzeitige Anwendung von neuen Standards, überarbeiteten Standards
und Interpretationen, die noch nicht verpflichtend im Geschäftsjahr 2017 anzuwenden
sind, verzichtet. Für weitere Informationen verweisen wir auf die Angaben im Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2016. Die Erstellung von Konzernabschlüssen in Übereinstimmung mit den Regelungen des IFRS
erfordert, dass Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen getroffen werden,
die Einfluss auf die Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und finanziellen Verpflichtungen
zum Bilanzstichtag sowie auf die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen des Berichtszeitraums
haben. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Ermessensentscheidungen, Schätzungen
und Annahmen abweichen. Der Wertansatz der Lizenzen wurde zum 30. Juni 2017 im Rahmen eines Wertminderungstests
überprüft. Die Überprüfung der Filmbibliothek hat zu außerplanmäßigen Abschreibungen
in Höhe von TEUR 2.144 (Vorjahr: TEUR 127) geführt. Darüber hinaus wurde eine Drohverlustrückstellung
in Höhe von TEUR 1.210 (Vorjahr: TEUR 0) gebildet. Gegenüber dem letzten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 wurden keine weiteren
wesentlichen Änderungen bei den Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen
getroffen, die eine entsprechende Auswirkung auf die Vermögens- und Ertragslage haben. Der Konzernzwischenabschluss einschließlich des Zwischenlageberichts wurde weder entsprechend
§ 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung
befähigte Person unterzogen. 3. KonsolidierungskreisIn den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017 wurden neben dem Mutterunternehmen
Splendid Medien AG unverändert alle Unternehmen des Konsolidierungskreises zum 31.
Dezember 2016 einbezogen. 4. Erläuterungen zur Konzernbilanz, zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie zur Konzern-KapitalflussrechnungBezüglich der Darstellung zur Geschäftsentwicklung und zu wesentlichen Veränderungen
einzelner Positionen in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der
Kapitalflussrechnung verweisen wir auf das Kapitel "II. Wirtschaftsbericht" im Konzernzwischenlagebericht. 5. Finanzielles RisikomanagementDie wesentlichen finanziellen Verbindlichkeiten im Konzern umfassen Bankdarlehen und
Kontokorrentkredite, Finanzierungsleasingverhältnisse, Schulden aus Lieferungen und
Leistungen und Mietkaufverträgen sowie gewährte Darlehen. Der Hauptzweck dieser finanziellen
Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Der Konzern
verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen, die
unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken des Konzerns umfassen
Zins-, Liquiditäts-, Währungs- und Kreditrisiken. Die Unternehmensleitung beschließt
Strategien und Verfahren zur Steuerung einzelner Risikoarten. Die Splendid Gruppe finanziert sich auf der Fremdkapitalseite überwiegend über zwei
Finanzierungsvereinbarungen mit einem Bankenkonsortium unter Führung der NATIONAL-BANK
AG. Die aktuellen Vereinbarungen haben eine Laufzeit bis Ende 2017. Die Verhandlungen
über die erneute Verlängerung sind noch nicht abgeschlossen. Sollten die Verhandlungen
wider der Erwartung des Vorstandes nicht erfolgreich abgeschlossen werden können,
kann ein bestandsgefährdendes Risiko für die Splendid Gruppe eintreten. Nach dem bisherigen
Stand der Verhandlungen werden sich voraussichtlich die Finanzierungskonditionen im
kurzfristigen Kreditbereich verschlechtern. Zudem ist eine Anpassung der Covenants
wahrscheinlich. Desweiteren haben sich gegenüber dem letzten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016
keine wesentlichen Änderungen bei den Risiken aus Finanzinstrumenten ergeben. Im Übrigen
verweisen wir auf die Ausführungen im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016,
S. 102 ff., die weiterhin Gültigkeit haben. Buchwerte und Zeitwerte der Finanzinstrumente - Beizulegende Zeitwerte (IFRS 13)Die Splendid Gruppe setzt zur Absicherung gegen Währungsrisiken derivative Finanzinstrumente
in Form von Devisentermingeschäften und Devisenoptionen ein. Derivative Finanzinstrumente
werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und Gewinne oder Verluste aus der Folgebewertung
erfolgswirksam erfasst. Der beizulegende Zeitwert der Derivate wird unter Bezugnahme
auf aktuelle relevante Marktparameter mit Hilfe von anerkannten Bewertungsmodellen
ermittelt. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Grundlage der für die Bewertung
verwendeten Daten nach der dreistufigen Hierarchie des IFRS 13:
Die nachfolgende Tabelle stellt eine Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie
dar: scroll
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Aus der Bewertung der zu Handelszwecken gehaltenen derivativen finanziellen Vermögenswerte
ergibt sich hierin im ersten Halbjahr ein Verlust in Höhe von TEUR 286. (Stufe 2).
Die in der Stufe 3 ausgewiesenen Finanziellen Verbindlichkeiten beinhalten mit TEUR
2.169 bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten, soweit die Minderheitsgesellschafter durch
Optionsvereinbarungen ihre Anteile der Splendid Medien AG andienen können und die
Splendid Medien AG als wirtschaftlicher Eigentümer der Anteile anzusehen ist. Diese
langfristigen Verbindlichkeiten stellen finanzielle Verbindlichkeiten dar, die zum
beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Aus der Zeitwertbewertung resultierend wurden
im ersten Halbjahr im Finanzergebnis TEUR 42 Zinsaufwand erfasst. Bei den übrigen finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten ergaben sich bzgl.
der Klassifizierung und der grundlegenden Bewertungsansätze keine Veränderungen im
Vergleich zum Konzernjahresabschluss 2016. 6. SegmentberichterstattungDer Hauptentscheidungsträger der Splendid Gruppe betrachtet das Geschäft in erster
Linie aus einer produktbezogenen Perspektive, wobei der Vermarktungserfolg des einzelnen
Films bzw. Inhaltes über alle Auswertungsstufen im Mittelpunkt steht. Die Splendid Gruppe ist ein integrierter Medienkonzern, dessen operative Geschäftstätigkeit
in die Segmente Content und Services unterteilt ist. Das Segment Content umfasst den
Lizenzhandel mit Filmrechten, Film- und Programmauswertungen im Kino und Home Entertainment
(DVD, Blu-ray Disc, Video-on-Demand VoD, Electronic Sell-Through EST) sowie die Film-
und TV-Produktion. Im Segment Services werden umfangreiche Dienstleistungen für die
Film- und Fernsehindustrie mit Schwerpunkten bei der Digitalisierung / Neue Medien
und Synchronisation erbracht. Bei der Darstellung der Segmente wurden nur solche Posten berücksichtigt, die einem
Segment direkt zugeordnet bzw. auf vernünftiger Grundlage auf bestimmte Segmente aufgeteilt
werden konnten. Intersegmentäre Aufwendungen und Erträge wurden eliminiert. Wesentliche Kennzahlen der Segmente sind: Segmentberichterstattung für das 1. Halbjahr 2017scroll
Segmentberichterstattung für das 1. Halbjahr 2016scroll
7. HaftungsverhältnisseZum 30. Juni 2017 bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. 8. Vorstand und AufsichtsratVorstandMitglieder des Vorstandes sind:
AufsichtsratMitglieder des Aufsichtsrats sind:
Aktienbesitz der OrganmitgliederAm 29. August 2001 erfolgte eine Ausgabe von insgesamt 222.494 Aktienoptionen an leitende
Mitarbeiter und Angestellte der Splendid Gruppe. Bis zum 30. Juni 2017 wurde keine
Option ausgeübt. Der frühestmögliche Ausübungstermin war der 29. August 2003. Das Grundkapital der Splendid Medien AG beträgt zum 30. Juni 2017 9.789.999,00 Euro
und ist auf 9.789.999 Inhaber-Stammaktien verteilt. Der Aktienbesitz der Organmitglieder umfasste zum 30. Juni 2017: scroll
Am 6. Juli 2017 veröffentlichte die Splendid Medien AG folgende Mitteilung nahestehender
Personen: Die Familie Klein Beteiligungs GbR mbH (in enger Beziehung zu Andreas R.
Klein) hat am 3. Juli 2017 Aktien zum Kurs von EUR 1,80 mit dem Volumen von EUR 36.000
über XETRA verkauft. 9. Beziehungen zu nahestehenden PersonenAls nahestehende Personen und Unternehmen gemäß IAS 24 gelten für die Splendid Gruppe
die Personen bzw. Unternehmen, die die Gruppe beherrschen bzw. einen maßgeblichen
Einfluss auf diese ausüben oder durch die Splendid Gruppe beherrscht bzw. maßgeblich
beeinflusst werden. Dementsprechend werden die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
der Splendid Medien AG sowie die durch diese beherrschten bzw. maßgeblich beeinflussten
Unternehmen als nahestehende Personen definiert. Zudem ist Herr Albert Klein als Firmengründer
sowie Mitglied der Familie Klein als nahestehende Person definiert. Geschäftsvorfälle mit wesentlichen Tochtergesellschaften werden im Zuge der Konsolidierung
eliminiert und nicht weiter erläutert. Neben den Geschäftsbeziehungen zu den wesentlichen
Tochtergesellschaften bestanden folgende Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen
und Unternehmen: scroll
10. Ereignisse nach dem BilanzstichtagEs lagen keine weiteren berichtspflichtigen Tatsachen vor. 11. GewinnverwendungsbeschlussAuf der Hauptversammlung der Splendid Medien AG am 22. Juni 2017 wurde beschlossen,
für das Geschäftsjahr 2016 keine Dividende zu zahlen und den Bilanzgewinn der Konzernobergesellschaft
vollständig in die Gewinnrücklagen einzustellen. Köln, 25. August 2017 Der Vorstand scroll
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Gewissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss der Splendid Medien
AG, Köln, zum 30. Juni 2017 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Köln, 25. August 2017 Der Vorstand scroll
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