Aurubis AG

Hamburg

Zwischenbericht 6 Monate 2017/18

Metals for Progress

Zwischenbericht
6 Monate 2017/18

1. Oktober 2017 bis 31. März 2018


Auf einen Blick

Kennzahlen Aurubis-Konzern Operativ



2. Quartal 6 Monate


2017/18 2016/17 Veränderung 2017/18 2016/17
Umsatz Mio. € 2.898 2.966 -2 % 5.770 5.428
Rohergebnis Mio. € 331 324 2 % 622 554
Abschreibungen Mio. € 33 32 3 % 65 64
EBITDA** Mio. € 140 136 3 % 254 190
EBIT Mio. € 107 104 3 % 189 126
EBT* Mio. € 107 100 7 % 186 118
Konzernergebnis Mio. € 81 76 7 % 141 90
Ergebnis je Aktie 1,80 1,68 7 % 3,13 1,98
Netto-Cashflow Mio. € 14 84 -83 % -232 43
Investitionen (inkl. Finanzierungsleasing) Mio. € 35 25 39 % 80 105
ROCE* % - - - 14,9 10,4



6 Monate

Veränderung
Umsatz 6 %
Rohergebnis 12 %
Abschreibungen 2 %
EBITDA** 34 %
EBIT 50 %
EBT* 58 %
Konzernergebnis 57 %
Ergebnis je Aktie 58 %
Netto-Cashflow < - 100 %
Investitionen (inkl. Finanzierungsleasing) -24 %
ROCE* -

* Konzernsteuerungskennzahlen.
** Der EBITDA operativ (EBITDA) ermittelt sich aus EBIT operativ (EBIT) zuzüglich Abschreibungen operativ (Abschreibungen).

Erläuterung zur Herleitung der operativen Kennzahlen in der Kommentierung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage (operativ).

Kennzahlen Aurubis-Konzern IFRS aus fortgeführten Aktivitäten



2. Quartal 6 Monate


2017/18 2016/17 Veränderung 2017/18 2016/17
Umsatz Mio. € 2.565 2.656 -3 % 5.161 4.883
Rohergebnis Mio. € 227 329 -31 % 552 594
Personalaufwand Mio. € 92 86 7 % 175 171
Abschreibungen Mio. € 30 30 0 % 59 59
EBITDA** Mio. € 81 187 -57 % 272 319
EBIT Mio. € 51 159 -68 % 213 260
EBT Mio. € 48 155 -69 % 207 251
Konzernergebnis Mio. € 35 118 -70 % 158 192
Ergebnis je Aktie 0,79 2,63 -70 % 3,49 4,27



6 Monate

Veränderung
Umsatz 6 %
Rohergebnis -7 %
Personalaufwand 2 %
Abschreibungen 0 %
EBITDA** - 15 %
EBIT - 18 %
EBT -18 %
Konzernergebnis -18 %
Ergebnis je Aktie -18 %

Allgemeine Kennzahlen Aurubis-Konzern



2. Quartal 6 Monate


2017/18 2016/17 Veränderung 2017/18 2016/17
Kupferpreis (Durchschnitt) US$/t 6.961 5.831 19 % 6.884 5.556
Kupferpreis (Stichtag) US$/t - - - 6.685 5.849
Belegschaft (Durchschnitt)
6.521 6.459 1 % 6.515 6.459



6 Monate

Veränderung
Kupferpreis (Durchschnitt) 24 %
Kupferpreis (Stichtag) 14 %
Belegschaft (Durchschnitt) 1 %

Produktion/Durchsatz Aurubis-Konzern



2. Quartal 6 Monate


2017/18 2016/17 Veränderung 2017/18 2016/17
Konzentratdurchsatz 1.000 t 641 626 2 % 1.295 1.170
Alt-/Blisterkupfereinsatz 1.000 t 97 106 -8 % 196 224
KRS-Durchsatz 1.000 t 58 57 2 % 138 122
Schwefelsäureproduktion 1.000 t 618 598 3 % 1.251 1.127
Kathodenproduktion 1.000 t 291 288 1 % 586 569
Gießwalzdrahtproduktion 1.000 t 209 192 9 % 390 355
Stranggussproduktion 1.000 t 55 51 8 % 99 94
Flachwalzprodukte und Spezialdrahtproduktion 1.000 t 61 57 7 % 116 110



6 Monate

Veränderung
Konzentratdurchsatz 11 %
Alt-/Blisterkupfereinsatz -13 %
KRS-Durchsatz 13 %
Schwefelsäureproduktion 11 %
Kathodenproduktion 3 %
Gießwalzdrahtproduktion 10 %
Stranggussproduktion 5 %
Flachwalzprodukte und Spezialdrahtproduktion 5 %

Im vorliegenden Bericht können sich aufgrund von Rundungen geringfügige Abweichungen bei Summenangaben ergeben.

Highlights

Der Aurubis-Konzern hat im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 ein operatives Ergebnis vor Steuern (EBT) von 186 Mio. € erzielt (Vj. 118 Mio. €). Das operative Ergebnis war wesentlich beeinflusst durch einen deutlich höheren Konzentratdurchsatz, deutlich höhere Raffinierlöhne für Altkupfer sowie höhere Schwefelsäureerlöse. Der operative Return on Capital Employed (ROCE) betrug 14,9 % (Vj. 10,4 %). Das IFRS-Ergebnis vor Steuern (EBT) aus fortgeführten Aktivitäten lag bei 207 Mio. € (Vj. 251 Mio. €).

Die Umsatzerlöse im Konzern erhöhten sich im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 auf 5.770 Mio. € (Vj. 5.428 Mio. €). Die Entwicklung ist im Wesentlichen auf den gestiegenen Kupferpreis zurückzuführen.

Das operative EBT betrug 186 Mio. € (Vj. 118 Mio. €) und war positiv beeinflusst durch:

einen deutlich höheren Konzentratdurchsatz aufgrund guter Performance der beiden Standorte Hamburg und Pirdop. Das Vorjahr war belastet durch einen geplanten Wartungsstillstand in Hamburg im 1. Quartal 2016/17,

deutlich gestiegene Raffinierlöhne für Altkupfer bei gutem Angebot,

mengen- und preisbedingt höhere Schwefelsäureerlöse,

ein höheres Metallmehrausbringen bei gestiegenen Kupferpreisen,

einen deutlich höheren Absatz bei Gießwalzdrahtprodukten,

einen höheren Absatz bei Flachwalzprodukten,

positive Beiträge aus unserem Effizienzsteigerungsprogramm.

Gegenläufig wirkte der schwächere US-Dollar.

Der operative ROCE (unter Berücksichtigung des operativen EBIT der letzten 4 Quartale) lag aufgrund gestiegener operativer Ergebnisse mit 14,9 % über dem Vorjahr (10,4 %). Auf Basis IFRS wurde ein EBT aus fortgeführten Aktivitäten von 207 Mio. € (Vj. 251 Mio. €) erzielt. Der Netto-Cashflow zum 31.03.2018 lag bei - 232 Mio. € (Vj. 43 Mio. €). Der deutliche Rückgang ist insbesondere durch höhere Vorratsbestände zum Bilanzstichtag begründet.

Das operative EBT des Segments Metal Refining & Processing (MRP) betrug im Berichtszeitraum 202 Mio. € (Vj. 150 Mio. €). Positiv beeinflusst wurde das Ergebnis durch deutlich höhere Konzentratdurchsätze aufgrund der guten Performance der beiden Standorte Hamburg und Pirdop, wesentlich gestiegene Raffinierlöhne für Altkupfer bei gutem Angebot, mengen- und preisbedingt höhere Schwefelsäureerlöse, ein höheres Metallmehrausbringen bei gestiegenen Kupferpreisen und deutlich höhere Absätze bei Gießwalzdrahtprodukten. Negativ wirkte sich der schwächere US-Dollar auf das Ergebnisaus. Das Ergebnis des 1. Halbjahres des Vorjahres war mit rd. 15 Mio. € belastet durch einen am Standort Hamburg im 1. Quartal 2016/17 durchgeführten geplanten Wartungsstillstand.

Das Segment Flat Rolled Products (FRP) erzielte in den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 ein operatives EBT in Höhe von 4 Mio. € (Vj. -9 Mio. €). Die Ergebnisverbesserung ergibt sich im Wesentlichen aus einem höheren Absatz von Flachwalzprodukten, aus günstigen Konditionen für Einsatzmaterialien sowie aus positiven Effekten aus dem laufenden Effizienzsteigerungsprogramm.

Mit Unterzeichnung des Termsheets am 12.02.2018 über den möglichen Verkauf des Segments FRP an die Wieland-Werke AG wurde das Segment FRP nach IFRS als nicht fortgeführte Aktivitäten klassifiziert. Die Steuerung des Segments FRP innerhalb des Konzerns erfolgt bis zum Zeitpunkt des Vollzugs der Verkaufstransaktion weiterhin nach dem operativen Ergebnis. Eine Klassifizierung des Segments FRP als nicht fortgeführte Aktivitäten erfolgt in der operativen Berichterstattung daher nicht.

Der Kupferpreis lag zu Beginn des Berichtszeitraums bei 6.455 US$/t (LME-Settlement) und stieg bis Anfang Januar gestützt durch Meldungen aus China über solide Fundamentaldaten sowie über umweltbedingte Produktionsrestriktionen bis auf 7.203 US$/t an. Bis Mitte März hielt er sich in dem Korridor 6.800-7.100 US$/t. Insbesondere im Zuge der Diskussionen über mögliche Handelsauseinandersetzungen gab der Kupferpreis bis auf 6.685 US$/t am 29.03.2018 nach. Im Durchschnitt des 2. Quartals 2017/18 erreichte die Notierung 6.961 US$/t (Vj. 5.831 US$/t). In Euro lag der Preis im Durchschnitt bei 5.664 €/t (Vj. 5.475 €/t).

Am Kupferkonzentratmarkt herrschte im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 eine weiterhin gute Versorgungslage, insbesondere aufgrund hoher Produktionsmengen der Minen. Nachdem der erste größere Abschluss eines Jahresvertrages für 2018 zwischen einem führenden Minenunternehmen und einer größeren chinesischen Kupferhütte laut Reuters zu niedrigeren Benchmark-TC/RCs von 82,25 US$/t / 8,225 cts/lb (Vj. 92,50 US$/t / 9,25 cts/lb) erfolgte, etablierte sich ein geringeres Niveau bei Spot-Geschäften im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2017/18.

Im Berichtszeitraum entwickelten sich die Metallpreise -insbesondere der Kupferpreis - positiv. Dies wirkte sich entsprechend auf die Verfügbarkeit von Altkupfer und als Resultat daraus auch auf die Raffinierlöhne für die Verarbeitung von Altkupfer aus. Zu Beginn des Jahres 2018 verengte sich der Markt für Altkupfer mit hohen Kupferinhalten aufgrund witterungsbedingt negativer Einflüsse und einer verstärkten Nachfrage nach Altkupfer aus China aufgrund gesetzlich eingeschränkter Importe für komplexe Recyclingmaterialien nach China.

Der globale Markt für Schwefelsäure war durch eine anhaltend hohe Nachfrage gekennzeichnet. Die allgemeine Verfügbarkeit von Schwefelsäure war sehr begrenzt und vereinzelte Hüttenstillstände insbesondere in Asien verstärkten die Situation. Dies führte zu höheren Preisen am Spotmarkt und wirkte sich positiv auf das Kontraktgeschäft aus.

Die Kathodenmärkte verzeichneten im 1. Halbjahr eine weiterhin gute Nachfrage bei leicht verbesserten Spotprämien. Die Aurubis-Kupferprämie für das Kalenderjahr 2018 entspricht mit 86 US$/t der Kupferprämie des Vorjahres.

Infolge der positiven Geschäftsentwicklung erhöht der Konzern seine Gesamtjahresprognose für das operative EBT im laufenden Geschäftsjahr 2017/18. Der Aurubis-Konzern erwartet nun im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016/17 ein moderat höheres operatives EBT und einen auf Vorjahresniveau liegenden ROCE.

Jürgen Schachler, Vorstandsvorsitzender:

"Wir sehen zwar, dass sich einige positive Rahmenbedingungen mittelfristig eintrüben können, aber mit einem außergewöhnlich starken ersten Halbjahr 2017/18 im Rücken schauen wir optimistisch auf die zweite Hälfte unseres Geschäftsjahres."

Konzern-Zwischenlagebericht
6 Monate 2017/18

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Um den operativen Erfolg des Aurubis-Konzerns unabhängig von Bewertungseinflüssen zur internen Steuerung abbilden zu können, erfolgt zusätzlich zur Darstellung der Ertrags-, Vermögens-, und Finanzlage nach IFRS ergänzend die Erläuterung der Ertrags- und Vermögenslage auf Basis operativer Werte.

Nach IFRS sind mit Unterzeichnung des Termsheets am 12.02.2018 die Voraussetzungen für die Darstellung des Segments FRP als nicht fortgeführte Aktivitäten gegeben.

Insoweit sind für das Segment FRP die besonderen Ausweis- und Bewertungsvorschriften des IFRS 5 zu berücksichtigen. Diese schließen unter anderem einen aggregierten und gesonderten Ausweis des Konzernergebnisses aus nicht fortgeführten Aktivitäten in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie einen aggregierten und gesonderten Ausweis der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte und Schulden der nicht fortgeführten Aktivitäten in der Konzernbilanz ein.

Ferner sind zusätzliche Anhangangaben zu tätigen (siehe Konzern-Zwischenabschluss auf Seite 24 ff.). Im Hinblick auf die Bewertung nach IFRS 5 sind unter anderem die planmäßigen Abschreibungen im Segment FRP sowie eine ergebniswirksame Fortschreibung von At Equity konsolidierten Anteilen am Gemeinschaftsunternehmen Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co. KG (Schwermetall) im IFRS Konzernabschluss auszusetzen.

Der Vorstand führt das Segment FRP weiterhin als operatives Berichtssegment und damit einhergehend wird die operative Finanzberichterstattung bis zum Zeitpunkt des Vollzugs der Verkaufstransaktion, die unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden steht, unverändert zur bisherigen Finanzberichterstattung fortgeführt.

In Folge dessen werden in der Überleitung von der IFRS Berichterstattung zur operativen Berichterstattung die bilanziellen Auswirkungen aus IFRS 5 rückgängig gemacht.

In Bezug auf die Überleitung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden daher die Positionen der nicht fortgeführten Aktivitäten wieder separat ausgewiesen und für die Bewertung werden die planmäßigen Abschreibungen sowie die ergebniswirksame Fortschreibung der At Equity konsolidierten Anteile wie bisher berücksichtigt. Zur Darstellung des operativen Erfolgs des Aurubis-Konzerns werden anschließend die Bewertungseinflüsse im Vorrats- und Anlagevermögen bereinigt.

Zur Bereinigung der Bewertungseinflüsse im Vorratsvermögen aus der Anwendung des IAS 2 werden die aus der Anwendung der Durchschnittsmethode resultierenden Metallpreisschwankungen ebenso eliminiert wie stichtagsbezogene Abwertungen und Zuschreibungen auf Kupfervorratsbestände. Darüber hinaus erfolgt die Bereinigung im Anlagevermögen um Effekte aus Kaufpreisallokationen im Wesentlichen auf Sachanlagevermögen (Purchase Price Allocation = PPA) seit dem Geschäftsjahr 2010/11.

In Bezug auf die Überleitung der Konzern-Bilanz werden die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte und Schulden der nicht fortgeführten Aktivitäten wieder disaggregiert ausgewiesen und die Bewertungseffekte auf die betroffenen Bilanzpositionen wie bisher berücksichtigt. Anschließend werden zur Darstellung des operativen Erfolgs des Aurubis-Konzerns wie bisher Bewertungseinflüsse im Vorrats- und Anlagevermögen bereinigt.

Die Tabelle auf Seite 7 gibt die Ermittlung des operativen Ergebnisses der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017/18 und des Vorjahresvergleichszeitraums wieder.

Überleitung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (in Mio. €)


6 Monate 2017/18 6 Monate 2016/17

IFRS aus fortgeführten
Aktivitäten
Bereinigungseffekte IFRS aus
fortgeführten
Aktivitäten

nicht fortgeführte
Aktivitäten
Vorräte PPA Operativ
Umsatzerlöse 5.161 609 0 0 5.770 4.883
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 238 30 -49 0 219 105
Andere aktivierte Eigenleistungen 7 0 0 0 7 4
Sonstige betriebliche Erträge 24 0 0 0 24 24
Materialaufwand -4.878 -521 1 0 -5.398 -4.422
Rohergebnis 552 118 -48 0 622 594
Personalaufwand -175 -64 0 0 -239 -171
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -59 -7 0 1 -65 -59
Sonstige betriebliche Aufwendungen -105 -24 0 0 -129 -104
Betriebsergebnis (EBIT) 213 23 -48 1 189 260
Ergebnis aus At Equity bewerteten Anteilen 0 6 -2 0 4 0
Zinserträge 2 0 0 0 2 1
Zinsaufwendungen -8 -1 0 0 -9 -9
Übrige finanzielle Aufwendungen 0 0 0 0 0 -1
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 207 28 -50 1 186 251
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -49 -7 11 0 -45 -59
Konzernergebnis 158 21 -39 1 141 192



6 Monate 2016/17

Bereinigungseffekte

nicht fortgeführte Aktivitäten Vorräte PPA Operativ
Umsatzerlöse 545 0 0 5.428
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 13 -80 0 38
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 4
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 0 24
Materialaufwand -444 -74 0 -4.940
Rohergebnis 114 -154 0 554
Personalaufwand -66 0 0 -237
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -7 0 2 -64
Sonstige betriebliche Aufwendungen -23 0 0 -127
Betriebsergebnis (EBIT) 18 -154 2 126
Ergebnis aus At Equity bewerteten Anteilen 4 -2 0 2
Zinserträge 0 0 0 1
Zinsaufwendungen -1 0 0 -10
Übrige finanzielle Aufwendungen 0 0 0 -1
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 21 -156 2 118
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5 36 0 -28
Konzernergebnis 16 -120 2 90

Erläuterung zur Darstellung und zu den Bereinigungseffekten siehe Seite 6. Vorjahresdarstellung angepasst.

Ertragslage (operativ)

Das operative EBT im 1. Halbjahr beträgt 186 Mio. € und leitet sich aus den fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten des IFRS-Ergebnis vor Ertragsteuern wie folgt ab:

Im 1. Halbjahr erzielte Aurubis aus fortgeführten Aktivitäten ein IFRS Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 207 Mio. € (Vj. 251 Mio. €). Das IFRS-Ergebnis vor Ertragsteuern aus nicht fortgeführten Aktivitäten beträgt 28 Mio. € (Vj. 21 Mio. €).

Die bilanziellen Auswirkungen aus dem IFRS 5 sind zur Herleitung des operativen Ergebnisses rückgängig gemacht worden. Dementsprechend sind planmäßige Abschreibungen (-1 Mio. €) sowie die ergebniswirksame Fortschreibung der At Equity konsolidierten Anteile an Schwermetall (2 Mio. €) in der Überleitung zum operativen Ergebnis wie bisher berücksichtigt worden.

Zur Überleitung zum operativen Ergebnis sind überdies Bewertungseffekte im Vorratsvermögen in Höhe von -50 Mio. € (Vj. -156 Mio. €) (Summe folgender Positionen: Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, Materialaufwand und Ergebnis aus At Equity bewerteten Anteilen) sowie Effekte aus Kaufpreisallokationen in Höhe von 1 Mio. € (Vj. 2 Mio. €) bereinigt worden, um zum operativen Ergebnis vor Steuern von 186 Mio. € (Vj. 118 Mio. €) zu gelangen. Das operative EBT war positiv beeinflusst durch:

einen deutlich höheren Konzentratdurchsatz aufgrund guter Performance der beiden Standorte Hamburg und Pirdop. Das Vorjahr war belastet durch einen geplanten Wartungsstillstand in Hamburg im 1. Quartal 2016/17,

deutlich gestiegene Raffinierlöhne für Altkupfer bei gutem Angebot,

mengen- und preisbedingt höhere Schwefelsäureerlöse,

ein höheres Metallmehrausbringen bei gestiegenen Kupferpreisen,

einen deutlich höheren Absatz bei Gießwalzdrahtprodukten,

einen höheren Absatz bei Flachwalzprodukten,

positive Beiträge aus unserem Effizienzsteigerungsprogramm.

Gegenläufig wirkte der schwächere US-Dollar.

Die Umsatzerlöse im Konzern erhöhten sich im Berichtszeitraum um 342 Mio. € auf 5.770 Mio. € (Vj. 5.428 Mio. €). Diese Entwicklung war im Wesentlichen auf den durchschnittlich höheren Kupferpreis zurückzuführen.

Die Bestandsveränderung in Höhe von 219 Mio. € (Vj. 38 Mio. €) war insbesondere durch den Aufbau von Edelmetallbeständen sowie Kupferfertigerzeugnissen bedingt.

Der Materialaufwand entwickelte sich, korrespondierend zu den Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen, von 4.940 Mio. € im Vorjahr auf 5.398 Mio. €.

Nach Einbeziehung der aktivierten Eigenleistungen und der sonstigen betrieblichen Erträge ergab sich ein Rohergebnis in Höhe von 622 Mio. € (Vj. 554 Mio. €).

Der Personalaufwand lag mit 239 Mio. € leicht über dem Niveau des Vorjahres (Vj. 237 Mio. €). Ursächlich waren Tarifsteigerungen sowie eine leicht gestiegene Mitarbeiterzahl. Gegenläufig wirkten währungskursbedingt niedrigere Personalkosten am Standort Buffalo, USA.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen auf Vorjahresniveau.

Somit ergab sich insgesamt ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 189 Mio. € (Vj. 126 Mio. €).

Die Nettozinsaufwendungen lagen mit 7 Mio. € unter dem Vorjahresniveau (9 Mio. €). Der Rückgang resultierte aus der reduzierten Bruttoverschuldung im Zusammenhang mit der Tilgung von Schuldscheindarlehen.

Nach Einbeziehung des Finanzergebnisses betrug das operative Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 186 Mio. € (Vj. 118 Mio. €).

Unter Berücksichtigung von Ertragsteuern verblieb ein operatives Konzernergebnis in Höhe von 141 Mio. € (Vj. 90 Mio. €). Das operative Ergebnis je Aktie lag bei 3,13 € (Vj. 1,98 €).

Ertragslage (IFRS)

Aufgrund der Klassifizierung des Segments FRP als zur Veräußerung vorgesehene Aktivitäten beziehen sich die nachfolgenden Kennzahlen zur Ertragslage ausschließlich auf die fortgeführten Aktivitäten.

Der Aurubis-Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 ein Konzernergebnis in Höhe von 158 Mio. € (Vj. 192 Mio. €).

Die Umsatzerlöse im Konzern erhöhten sich im Berichtszeitraum um 278 Mio. € auf 5.161 Mio. € (Vj. 4.883 Mio. €). Diese Entwicklung war im Wesentlichen auf den durchschnittlich höheren Kupferpreis zurückzuführen.

Die Bestandsveränderung in Höhe von 238 Mio. € (Vj. 105 Mio. €) war insbesondere durch den Aufbau von Edelmetallbeständen sowie Kupferfertigerzeugnissen bedingt.

Der Materialaufwand erhöhte sich korrespondierend zu den Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen um 456 Mio. €, von 4.422 Mio. € im Vorjahr auf 4.878 Mio. €.

Nach Einbeziehung der aktivierten Eigenleistungen und der sonstigen betrieblichen Erträge ergab sich ein Rohergebnis in Höhe von 552 Mio. € (Vj. 594 Mio. €).

Die Veränderung des Rohergebnisses war, neben den bereits in der Erläuterung zur operativen Ertragslage beschriebenen Ergebniseffekten, auch durch die Metallpreisentwicklung begründet. Die Anwendung der Durchschnittsmethode führt zu Metallpreisbewertungen, die nah an den Marktpreisen liegen. Metallpreisvolatilitäten haben daher direkte Auswirkungen auf Bestandsveränderungen/Materialaufwendungen und damit auf das IFRS-Rohergebnis. Dies ist unabhängig von der operativen Performance und nicht Cashflow-relevant.

Der Personalaufwand lag mit 175 Mio. € leicht über dem Niveau des Vorjahres (Vj. 171 Mio. €). Ursächlich waren Tarifsteigerungen sowie eine leicht gestiegene Mitarbeiterzahl.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen auf Vorjahresniveau.

Somit ergab sich insgesamt ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 213 Mio. € (Vj. 260 Mio. €).

Die Nettozinsaufwendungen lagen mit 6 Mio. € unter dem Vorjahresniveau (8 Mio. €). Der Rückgang resultierte aus der reduzierten Bruttoverschuldung im Zusammenhang mit der Tilgung von Schuldscheindarlehen.

Nach Einbeziehung des Finanzergebnisses betrug das Ergebnis vor Ertragsteuern 207 Mio. € (Vj. 251 Mio. €).

Unter Berücksichtigung von Ertragsteuern verblieb ein Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten in Höhe von 158 Mio. € (Vj. 192 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten lag bei 3,49 € (Vj. 4,27 €).

Vermögenslage (operativ)

Die nachfolgende Tabelle gibt die Ermittlung der operativen Bilanz zum 31.03.2018 und zum 30.09.2017 wieder.

Die Bilanzsumme erhöhte sich, insbesondere aufgrund gestiegender Vorratsbestände, von 3.975 Mio. € zum 30.09.2017 auf 4.087 Mio. € zum 31.03.2018.

Das Eigenkapital des Konzerns stieg um 70 Mio. € von 2.087 Mio. € zum Ende des letzten Geschäftsjahres auf 2.157 Mio. € zum 31.03.2018. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen das operative Konzernergebnis von 141 Mio. €. Gegenläufig wirkte die Dividendenzahlung in Höhe von 66 Mio. €.

Insgesamt lag die operative Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) bei 52,8 % gegenüber 52,5 % zum Ende des letzten Geschäftsjahres. Die nachfolgende Tabelle stellt die Entwicklung der Finanzverbindlichkeiten dar:

(in Mio. €) 31.03.2018 30.09.2017
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 251 317
Langfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 34 23
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 285 340
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8 8
Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 3 3
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 11 11
Finanzverbindlichkeiten 296 351

Die Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 296 Mio. € lagen zum 31.03.2018 unter dem Niveau zum Ende des letzten Geschäftsjahres (351 Mio. €). Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Tilgung von Schuldscheindarlehen im Februar 2018.

Überleitung der Konzern-Bilanz (in Mio. €)


31.03.2018 30.09.2017

Bereinigungseffekte Bereinigungseffekte

IFRS nicht fortgeführte Aktivitäten Vorräte PPA Operativ IFRS
Aktiva





Anlagevermögen 1.320 165 -13 -32 1.440 1.489
Latente Steuern 3 0 34 0 37 6
Langfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 31 8 0 0 39 32
Vorräte 1.887 306 -415 0 1.778 1.752
Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 498 145 0 0 643 511
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 132 18 0 0 150 571
Zur Veräußerung gehaltenene Vermögenswerte 642 -642 0 0 0 0
Summe Aktiva 4.513 0 -394 -32 4.087 4.361
Passiva





Eigenkapital 2.473 1 -290 -27 2.157 2.366
Latente Steuern 204 11 -104 -5 106 205
Langfristige Rückstellungen 277 42 0 0 319 307
Langfristige Verbindlichkeiten 287 1 0 0 288 344
Kurzfristige Rückstellungen 25 6 0 0 31 39
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.074 112 0 0 1.186 1.100
Schulden aus zur Veräußerung gehaltenenen Vermögenswerten 173 -173 0 0 0 0
Summe Passiva 4.513 0 -394 -32 4.087 4.361



30.09.2017

Bereinigungseffekte

Vorräte PPA Operativ
Aktiva


Anlagevermögen -11 -34 1.444
Latente Steuern 25 0 31
Langfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 0 0 32
Vorräte -366 0 1.386
Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 0 0 511
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0 0 571
Zur Veräußerung gehaltenene Vermögenswerte 0 0 0
Summe Aktiva -352 -34 3.975
Passiva


Eigenkapital -254 -25 2.087
Latente Steuern -98 -9 98
Langfristige Rückstellungen 0 0 307
Langfristige Verbindlichkeiten 0 0 344
Kurzfristige Rückstellungen 0 0 39
Kurzfristige Verbindlichkeiten 0 0 1.100
Schulden aus zur Veräußerung gehaltenenen Vermögenswerten 0 0 0
Summe Passiva -352 -34 3.975

Erläuterungen zur Darstellung und zu den Bereinigungseffekten siehe Seite 6.

Kapitalrendite (operativ)

Der Return on Capital Employed (ROCE) stellt die Verzinsung des im operativen Geschäft oder für eine Investition eingesetzten Kapitals dar. Er wird unter Berücksichtigung des operativen EBIT der letzten 4 Quartale ermittelt.

Aufgrund des gestiegenen operativen Ergebnisses lag der operative ROCE bei 14,9 % gegenüber 10,4 % in der Vergleichsperiode.

(in Mio. €) 31.03.2018 31.03.2017
Anlagevermögen ohne Finanzanlagen und At Equity bewertete Anteile 1.371 1.385
Vorräte 1.778 1.562
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 503 423
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 216 221
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -996 -964
- Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten -385 -374
Eingesetztes Kapital (Capital Employed) zum Stichtag 2.488 2.253
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 366 218
Finanzergebnis 5 16
Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT)* 371 234
Rendite auf das eingesetzte Kapital (operative ROCE) 14,9 % 10,4 %

* rollierend letzte 4 Quartale

Vermögenslage (IFRS)

Aufgrund der Klassifizierung des Segments FRP als nicht fortgeführte Aktivitäten beziehen sich die nachfolgenden Werte zur Vermögenslage des laufenden Jahres überwiegend auf die fortgeführten Aktivitäten im Konzern.

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 4.361 Mio. € zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres auf 4.513 Mio. € zum 31.03.2018, insbesondere aufgrund gestiegener Vorratsbestände zum Bilanzstichtag.

Das Eigenkapital des Konzerns stieg um 107 Mio. € von 2.366 Mio. € zum Ende des letzten Geschäftsjahres auf 2.473 Mio. € zum 31.03.2018. Ursächlich war im Wesentlichen das Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten von 158 Mio. €. Gegenläufig wirkte die Dividendenzahlung in Höhe von 66 Mio. €.

Insgesamt lag die Eigenkapitalquote am 31.03.2018 bei 54,8 % gegenüber 54,2 % zum Ende des letzten Geschäftsjahres.

Die Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 294 Mio. € lagen zum 31.03.2018 unter dem Niveau zum Ende des letzten Geschäftsjahres (351 Mio. €). Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Tilgung von Schuldscheindarlehen im Februar 2018.

Die nachfolgende Tabelle stellt die Entwicklung der Finanzverbindlichkeiten dar:

(in Mio. €) 31.03.2018 30.09.2017
Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 251 317
Langfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 34 23
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 285 340
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6 8
Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 3 3
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 9 11
Finanzverbindlichkeiten 294 351

Kapitalrendite (IFRS)

Die Steuerung des Konzerns basiert auf dem operativen Ergebnis. Der operative ROCE wird im Abschnitt "Kapitalrendite (operativ)" erläutert.

Finanzlage und Investitionen

Die nachfolgende Kommentierung bezieht sowohl die fortgeführten als auch die nicht fortgeführten Aktivitäten ein.

Der Netto-Cashflow zum 31.03.2018 lag mit -232 Mio. € deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (Vj. 43 Mio. €). Ursächlich hierfür waren insbesondere höhere Vorratsbestände zum Bilanzstichtag.

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit belief sich auf 50 Mio. € (Vj. 100 Mio. €). Der Verkauf einer als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie wirkte sich mit rd. 8 Mio. € positiv auf den Cashflow aus Investitionstätigkeit in der Berichtsperiode aus. Der Mittelabfluss im Vorjahr war beeinflusst durch eine größere Einzelinvestition im Zusammenhang mit unserer Vereinbarung zum langfristigen Bezug von Strom.

Nach Abzug des Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 50 Mio. € vom Netto-Cashflow in Höhe von -232 Mio. € ergibt sich ein Free Cashflow von -282 Mio. € (Vj. -57 Mio. €).

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit lag bei 138 Mio. € (Vj. 116 Mio. €).

Zum 31.03.2018 standen dem Konzern Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten in Höhe von 150 Mio. € (zum 30.09.2017 in Höhe von 571 Mio. €) zur Verfügung.

Segment Metal Refining & Processing



2. Quartal 6 Monate


2017/18 2016/17 Veränderung 2017/18 2016/17
Umsatzerlöse Mio. € 2.562 2.654 -3 % 5.155 4.876
EBIT operativ Mio. € 110 119 -8 % 205 157
EBT operativ Mio. € 109 115 -5 % 202 150
ROCE operativ
(EBIT rollierend letzte 4 Quartale)
% - - - 19,3 14,8
Capital Employed Mio. € - - - 2.052 1.828
Konzentratdurchsatz 1.000 t 641 626 2 % 1.295 1.170
Hamburg 1.000 t 291 302 -4 % 588 519
Pirdop 1.000 t 350 324 8 % 707 651
Alt-/Blisterkupfereinsatz 1.000 t 97 106 -8 % 196 224
KRS-Durchsatz 1.000 t 58 57 2 % 138 122
Schwefelsäureproduktion 1.000 t 618 598 3 % 1.251 1.127
Hamburg 1.000 t 268 269 0 % 541 463
Pirdop 1.000 t 350 327 7 % 710 664
Kathodenproduktion 1.000 t 291 288 1 % 586 569
Hamburg 1.000 t 101 101 0 % 203 194
Lünen 1.000 t 49 45 9 % 99 92
Olen 1.000 t 85 86 -1 % 171 168
Pirdop 1.000 t 56 56 0 % 113 115
Rod (Gießwalzdraht) 1.000 t 209 192 9 % 390 355
Shapes (Stranggusformate) 1.000 t 55 51 8 % 99 94
Kupferpreis (Durchschnitt) US$/t 6.961 5.831 19 % 6.884 5.556

€/t 5.664 5.475 3 % 5.723 5.189
Gold (Durchschnitt) US$/kg 42.761 39.203 9 % 41.898 39.222

€/kg 34.789 36.808 -5 % 34.822 36.573
Silber (Durchschnitt) US$/kg 539 560 -4 % 539 556

€/kg 439 526 -17 % 448 519



6 Monate

Veränderung
Umsatzerlöse 6 %
EBIT operativ 31%
EBT operativ 35 %
ROCE operativ
(EBIT rollierend letzte 4 Quartale)
-
Capital Employed 12 %
Konzentratdurchsatz 11 %
Hamburg 13 %
Pirdop 9 %
Alt-/Blisterkupfereinsatz -13 %
KRS-Durchsatz 13 %
Schwefelsäureproduktion 11 %
Hamburg 17 %
Pirdop 7 %
Kathodenproduktion 3 %
Hamburg 5 %
Lünen 8 %
Olen 2 %
Pirdop -2 %
Rod (Gießwalzdraht) 10 %
Shapes (Stranggusformate) 5 %
Kupferpreis (Durchschnitt) 24 %

10 %
Gold (Durchschnitt) 7 %

-5 %
Silber (Durchschnitt) -3 %

-14 %

Segment Metal Refining & Processing

Das Segment Metal Refining & Processing (MRP) verarbeitet komplexe Metallkonzentrate, Altkupfer und metallhaltige Recyclingstoffe zu Metallen mit höchster Qualität. Unter anderem werden an den Standorten Hamburg (Deutschland), Pirdop (Bulgarien), Olen (Belgien) und Lünen (Deutschland) Kupferkathoden hergestellt, welche an den Standorten Hamburg (Deutschland), Olen (Belgien), Emmerich (Deutschland) und Avellino (Italien) zu Gießwalzdraht und Stranggussformaten weiterverarbeitet werden. Durch die Verarbeitung und optimale Verwertung von Konzentraten sowie Recyclingrohstoffen mit komplexen Zusammensetzungen verfügt das Segment über ein breites Produktportfolio. Es beinhaltet neben hochreinem Kupfer unter anderem Gold, Silber, Blei, Nickel, Zinn, Nebenmetalle, Metalle der Platingruppe sowie eine Reihe anderer Produkte wie Schwefelsäure und Eisensilikat.

Das Segment MRP erzielte im 1. Halbjahr 2017/18 Umsatzerlöse in Höhe von 5.155 Mio. € (Vj. 4.876 Mio. €). Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf höhere Kupferpreise zurückzuführen.

Das operative EBT des Segments MRP betrug im Berichtszeitraum 202 Mio. € (Vj. 150 Mio. €). Positiv beeinflusst wurde das Ergebnis durch deutlich höhere Konzentratdurchsätze aufgrund der guten Performance der beiden Standorte Hamburg und Pirdop, wesentlich gestiegene Raffinierlöhne für Altkupfer bei gutem Angebot, mengen- und preisbedingt höhere Schwefelsäureerlöse, ein höheres Metallmehrausbringen bei gestiegenen Kupferpreisen und deutlich höhere Absätze bei Gießwalzdrahtprodukten. Negativ wirkte sich der schwächere US-Dollar auf das Ergebnis aus. Das Ergebnis des 1. Halbjahres des Vorjahres war mit rd. 15 Mio. € belastet durch einen am Standort Hamburg im 1. Quartal 2016/17 durchgeführten geplanten Wartungsstillstand. Das Ergebnis des 2. Quartals 2016/17 war positiv beeinflusst durch die Aufholung negativer Bewertungseffekte in Höhe von 26 Mio. €, die im 1. Quartal 2016/17 im Zusammenhang mit Vorratsbeständen bei gestiegenen Preisen entstanden waren und im Wesentlichen das Segment MRP betrafen.

Rohstoffe

Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 herrschte eine weiterhin gute Versorgungslage mit Kupferkonzentraten, insbesondere aufgrund hoher Produktionsmengen der Minen. Der im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegene Kupferpreis diente im Berichtszeitraum als starker Anreiz für die Minenindustrie, die Produktionsmengen zu maximieren und weitere Minenerweiterungen voranzubringen. Davon profitierte auch Aurubis, die sich ausreichend mit Kupferkonzentraten versorgen konnte.

Nachdem der erste größere Abschluss eines Jahresvertrages für 2018 zwischen einem führenden Minenunternehmen und einer größeren chinesischen Kupferhütte laut Reuters zu niedrigeren Benchmark-TC/RCs von 82,25 US$/t / 8,225 cts/lb (Vj. 92,50 US$/t / 9,25 cts/lb) erfolgte, etablierte sich ein geringeres Niveau bei Spot-Geschäften im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2017/18.

Im Berichtszeitraum entwickelten sich die Metallpreise -insbesondere der Kupferpreis - positiv. Dies wirkte sich entsprechend auf die Verfügbarkeit von Altkupfer und als Resultat daraus auch auf die Raffinierlöhne für die Verarbeitung von Altkupfer aus. Zu Beginn des Jahres 2018 verengte sich der Markt für Altkupfer mit hohen Kupferinhalten aufgrund witterungsbedingt negativer Einflüsse und einer verstärkten Nachfrage nach Altkupfer aus China aufgrund gesetzlich eingeschränkter Importe für komplexe Recyclingmaterialien nach China.

Aufgrund der insgesamt guten Verfügbarkeit von Altkupfer konnten wir unsere Anlagen im 1. Halbjahr 2017/18 voll versorgen.

Die Verfügbarkeit komplexer Recyclingmaterialien, darunter industrielle Rückstände sowie Elektro- und Elektronikschrotte, war trotz eines intensiven Wettbewerbsumfeldes ausreichend gegeben.

Konzentratdurchsatz in Q2 2017/18 durch gute Performance an beiden Standorten Hamburg und Pirdop auf hohem Niveau

Konzentratdurchsatz Aurubis-Konzern (in 1.000 t)

Produktion

Mit 1.295.000 t lag der Konzentratdurchsatz aufgrund der guten Performance der beiden Standorte Hamburg und Pirdop deutlich über dem Vorjahr, welches durch den geplanten Wartungsstillstand im 1. Quartal 2016/17 am Standort Hamburg belastet war. Im 1. Halbjahr 2017/18 wirkten erstmalig in Pirdop vollumfänglich die Optimierungsmaßnahmen aus dem Fit for Future-Programm.

Kathodenproduktion gegenüber Vorjahr leicht erhöht

Kathodenproduktion Aurubis-Konzern (in 1.000 t)

Alt- und Blisterkupfereinsatz lagen 13 % unter Vorjahr. Der hohe Alt- und Blisterkupfereinsatz des Vorjahres war begründet durch eine höhere Anodenproduktion im 1. Quartal 2016/17 an unserem Standort in Belgien, wo im Wesentlichen Recyclingmaterialien eingesetzt werden. Die im 1. Quartal des Vorjahres dort produzierte Mehrmenge an Anoden diente zur Aufrechterhaltung der Kathodenproduktion in Hamburg während der Stillstandszeit.

Der KRS-Durchsatz konnte aufgrund unseres guten Einsatzmixes und der guten Verfügbarkeit von Recyclingmaterialien gegenüber Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Aufgrund guter Nachfrage übertraf die Gießwalzdrahtproduktion mit 390.000 t deutlich die Produktion des Vorjahres (355.000 t).

Bei robuster Nachfrage lag die Produktion von Stranggussprodukten mit 99.000 t auf einem sehr guten Niveau.

Gießwalzdrahtproduktion gegenüber Vorjahr nachfragebedingt deutlich gesteigert

Gießwalzdrahtproduktion (in 1.000 t)

Stranggussproduktion bei robuster Nachfrage auf sehr gutem Niveau

Stranggussproduktion (in 1.000 t)

Produktmärkte

An den Märkten für Kupfergießwalzdraht hat sich die zum Ende des Geschäftsjahres 2016/17 abzeichnende Nachfrageerholung im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 fortgesetzt. Positive Nachfrageimpulse kamen insbesondere aus dem Bausektor, der Automobilbranche und der Lackdrahtindustrie. Eine gute Nachfrage bestand zudem für Energiekabel. Speziell unsere europäischen Kernmärkte zeigten im 1. Halbjahr 2017/18 ein verstärktes Nachfragewachstum.

Die Nachfrage im Bereich hochreiner Stranggussformate entwickelte sich positiv bedingt durch eine hohe europäische Nachfrage nach Flachwalzprodukten.

Die Kathodenmärkte verzeichneten im 1. Halbjahr 2017/18 eine weiterhin gute Nachfrage bei leicht verbesserten Spotprämien. Die Aurubis-Kupferprämie für das Kalenderjahr 2018 entspricht mit 86 US$/t der Kupferprämie des Vorjahres. Im 1. Halbjahr 2017/18 konnten wir diese im Wesentlichen über unsere Produkte durchsetzen.

Der globale Markt für Schwefelsäure war durch eine anhaltend hohe Nachfrage gekennzeichnet. Die allgemeine Verfügbarkeit von Schwefelsäure war sehr begrenzt und vereinzelte Hüttenstillstände insbesondere in Asien verstärkten die Situation. Dies führte zu höheren Preisen am Spotmarkt und wirkte sich positiv auf das Kontraktgeschäft aus.

Im Rahmen unserer Multi-Metall-Strategie (s. S. 20f.) berichten wir seit Beginn des Geschäftsjahres neben Gold und Silber auch über die Verkaufsmengen von Blei, Nickel, Zinn, Nebenmetallen und Metallen der Platin-Gruppe.

Verkaufsmengen 6 Monate 17/18 6 Monate 16/17
Gold t 22 20
Silber t 404 542
Blei t 9.800 10.342
Nickel t 1.533 1.364
Zinn t 1.052 783
Nebenmetalle t 537 454
Platingruppe
(PGM)
kg 5.099 4.383

Das Ausbringen unserer Metalle ist abhängig von den Inhalten in den verarbeiteten Kupferkonzentraten und Recyclingmaterialien. Ein Teil der Metalle wird in Form von Zwischenprodukten veräußert.

Investitionen

In dem Segment wurden Investitionen in Höhe von 66 Mio. € (Vj. 98 Mio. €) getätigt. Wesentliche Einzelinvestitionen waren Infrastrukturmaßnahmen in Bulgarien sowie Investitionen für das Fernwärmeprojekt Hamburg Hafencity Ost.

Segment Flat Rolled Products



2. Quartal 6 Monate


2017/18 2016/17 Veränderung 2017/18 2016/17
Umsatzerlöse Mio. € 384 355 8 % 710 638
EBIT operativ Mio. € 9 1 >100 % 4 -8
EBT operativ Mio. € 11 1 >100 % 4 -9
ROCE operativ (EBIT rollierend letzte 4 Quartale) % - - - 3,7 -0,3
Capital Employed Mio. € - - - 393 408
Flachwalzprodukte und Spezialdrahtproduktion 1.000 t 61 57 7 % 116 110



6 Monate

Veränderung
Umsatzerlöse 11 %
EBIT operativ >100 %
EBT operativ >100 %
ROCE operativ (EBIT rollierend letzte 4 Quartale) -
Capital Employed -4 %
Flachwalzprodukte und Spezialdrahtproduktion 5 %

Segment Flat Rolled Products

Im Segment Flat Rolled Products (FRP) erfolgt eine Weiterverarbeitung von Kupfer und Kupferlegierungen - im wesentlichen Messing, Bronze und Hochleistungslegierungen - zu Flachwalzprodukten und Spezialdrahtprodukten. Die wichtigsten Produktionsstandorte hierfür sind Stolberg (Deutschland), Pori (Finnland), Zutphen (Niederlande) und Buffalo (USA). Zum Segment gehören weiterhin Schneid- und Servicecenter in Birmingham (UK), Dolny Kubin (Slowakei) und Mortara (Italien) sowie Vertriebsbüros weltweit.

Das Segment erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 Umsatzerlöse von 710 Mio. € (Vj. 638 Mio. €). Hier wirkten sich neben höheren Absatzmengen insbesondere gestiegene Metallpreise aus. Der schwächere US-Dollar belastete die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr.

Das operative EBT lag mit 4 Mio. € deutlich über Vorjahr (-9 Mio. €). Die Ergebnisverbesserung ergibt sich im Wesentlichen aus einem höheren Absatz von Flachwalzprodukten, aus günstigen Konditionen für Einsatzmaterialien sowie aus positiven Effekten aus dem laufenden Effizienzsteigerungsprogramm.

Der operative ROCE (unter Berücksichtigung des operativen EBIT der letzten 4 Quartale) betrug 3,7 % (Vj. -0,3 %).

Am 29.03.2018 hat die Aurubis AG mit der Wieland Werke AG einen Vertrag über den Verkauf des Segmentes FRP unterschrieben. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Kartellbehörden.

Produktmärkte

Der Markt für Flachwalzprodukte entwickelte sich im 1. Halbjahr 2017/18 weiter positiv. Die Kapazitätsauslastung war gut. Wachstumsimpulse wurden insbesondere in Europa und bei Steckverbinder- und Kabelherstellern verzeichnet. Im amerikanischen Markt blieben einzelne Absatzsegmente hinter den Erwartungen zurück.

Rohstoffe

Die im Berichtszeitraum angestiegenen Metallpreise wirkten sich positiv auf die Verfügbarkeit von Einsatzmetallen aus.

Produktion

Die Produktion von Flachwalzprodukten und Spezialdrähten erhöhte sich nachfragebedingt auf 116.000 t (Vj. 110.000 t).

Flachwalz- und Spezialdrahtproduktion nachfragebedingt leicht höher gegenüber Vorjahr

Flachwalzprodukte und Spezialdrahtproduktion (in 1.000 t)

Investitionen

Im Segment FRP wurden Investitionen in Höhe von 11 Mio. € (Vj. 7 Mio. €) getätigt. Dabei handelt es sich überwiegend um Ersatzinvestitionen.

Corporate Governance

Die Hauptversammlung der Aurubis AG hat am 1. März 2018 der vom Vorstand und dem Aufsichtsrat vorgeschlagenen Dividende von 1,45 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2016/17 zugestimmt.

Zudem wählte die Hauptversammlung der Aurubis AG die Vertreter der Anteilseigner für den Aufsichtsrat neu. In seiner konstituierenden Sitzung im Anschluss an die Hauptversammlung bestimmte das Kontrollgremium Prof. Dr. Fritz Vahrenholt zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr.-Ing. Heinz Jörg Fuhrmann, Vorsitzender des Vorstands der Salzgitter AG, an, der dem Kontrollgremium weiterhin angehört. Die Hauptversammlung wählte darüber hinaus Prof. Dr. Karl Friedrich Jakob, Dr. Stephan Krümmer, Dr. Sandra Reich und Edna Schöne als Vertreter der Anteilseigner für den neuen Aufsichtsrat.

Am 29.03.2018 haben die Aurubis AG, Hamburg, und die Wieland-Werke AG, Ulm, den Vertrag zum Verkauf des Segmentes Flat Rolled Products unterzeichnet. Der Vollzug des Kaufvertrages steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Kartellbehörden.

Im Zuge dessen wird Dr. Stefan Boel, verantwortliches Vorstandsmitglied für dieses Segment, zum 31.07.2018 Aurubis im besten gegenseitigen Einvernehmen verlassen.

Für zusätzliche Informationen verweisen wir auf unsere Angaben im Geschäftsbericht 2016/17 sowie in der Quartalsmitteilung 3 Monate 2017/18.

Risiko- und Chancenmanagement

Die Rohstoffversorgung des Aurubis-Konzerns war im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 insgesamt gut. Die Marktlage bei Altkupfer schwächte sich jedoch im 2. Quartal 2017/18 ab.

Die Versorgung unserer Aggregate konnten wir im gesamten Halbjahr sicherstellen. Wir erwarten keine wesentliche Veränderung auf den Kupferkonzentratmärkten und gehen davon aus, dass die Marktlage bei Altkupfer im laufenden Quartal weitgehend stabil bleibt.

Der internationale Markt für Schwefelsäure hat sich im Verlaufe des 1. Halbjahres des Geschäftsjahres 2017/18 gut entwickelt. Für das 3. Quartal erwarten wir eine Fortsetzung dieser Marktlage.

Die aktuelle Diskussion um Zölle und Handelsrestriktionen wird von uns sowohl auf der Einkauf- als auch auf der Absatzseite eng verfolgt.

Das Risiko schwankender Energiepreise für die wesentlichen deutschen Standorte ist durch einen langfristigen Stromliefervertrag abgemildert. Aus dem Beihilfeprüfverfahren hinsichtlich der Netzentgeltbefreiung zu den vorangegangenen Perioden ergibt sich nach heutigem Kenntnisstand keine wesentliche zusätzliche Belastung.

Die Versorgung mit Liquidität war sichergestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wir weitestgehend durch Warenkreditversicherungen abgesichert. Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Forderungsausfälle verzeichnet.

Risiken aus dem schwankenden Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar haben wir durch entsprechende Kurssicherungsgeschäfte eingeschränkt. Den Einflüssen schwankender Metallpreise sind wir durch geeignetes Metallpreis-Hedging begegnet.

Vision 2025

Im Zuge unserer Vision 2025 und dem Transformationsprogramm ONE Aurubis haben wir Ende vergangen Jahres unsere neue Strategie veröffentlicht. Sie fokussiert drei Felder: Wachstum, Effizienz und Verantwortung. Mit ihr wollen wir einerseits unsere führende Position im Standard-Kupfergeschäft mittels struktureller Optimierungen und einer hohen Kostenwettbewerbsfähigkeit stärken und andererseits den Ausbau des Multi-Metallgeschäfts mit Hilfe unserer ausgeprägten Prozess- und Metallurgie-Kompetenz und innovativen Industrielösungen vorantreiben.

Wachstum:

Wir verfolgen das Ziel zu wachsen, intern wie extern. Unser wichtiges internes Wachstumsprojekt "Future Complex Metallurgy" (FCM) ist die Verkörperung des Multi-Metall-Ansatzes. In den nächsten Jahren werden wir für dessen Umsetzung rund 320 Mio. € investieren. Nach der Bau- und Anlaufphase soll FCM ab dem Geschäftsjahr 2022/23 einen Ergebnisbeitrag (EBITDA) von rund 80 Mio. € pro Jahr erzielen. Mit diesem und weiteren Projekten wollen wir die Verkaufsmengen von allen Nicht-Kupfer-Metallen bis zum Geschäftsjahr 2022/23 um 100 % im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016/17 steigern. Für den gleichen Zeitraum planen wir außerdem, den Einsatz an komplexen Schrotten zu verdoppeln sowie neue Vertriebskanäle für Anwendungen mit einem hohen Wachstum zu erschließen.

Neben internem Wachstum wollen wir uns darüber hinaus durch sinnvolle Zukäufe von außen verstärken. Ein erstes Beispiel ist die Akquisition des 40 %-Anteils der Codelco Kupferhandel GmbH an der Deutschen Gießdraht in Emmerich. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden werden wir mit dieser Transaktion unsere Marktposition bei Gießwalzdraht weiter ausbauen und zusätzlich Synergien im Verbund mit unseren drei weiteren Gießwalzdrahtanlagen ermöglichen.

Vor dem Hintergrund der stärkeren Fokussierung des Multi-Metallgeschäfts und unserer Kernkompetenz in der Prozess- und Metallurgie haben wir im 2. Quartal 2017/18 einen Vertrag zum Verkauf des Segments FRP an die Wieland-Werke AG unterzeichnet. Dieser steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

Effizienz:

Im Bereich Effizienz haben wir insbesondere das Standard-Kupfergeschäft im Blick. Wir setzen hier unter anderem auf Standardisierungen der Kernprozesse, Automation im Produktionsbereich und Projekte aus dem Bereich der Digitalisierung. Ein Beispiel hierfür ist unser Aurubis Operating System, welches konzernweit einheitliche Arbeitsweisen schafft. Bis zum Geschäftsjahr 2019/20 sollen alle Effizienzmaßnahmen zusammen (inkl. FRP) einen Projekterfolg von 200 Mio. € erzielen. Hierzu tragen alle Unternehmensbereiche bei, von der Produktion bis zu den Konzernfunktionen. Sich eventuell verschlechternde Marktbedingungen im Vergleich zum Basisjahr 2014/15 sowie übliche Inflationssteigerungen und Fremdwährungsschwankungen könnten hier entgegenwirken.

Verantwortung:

Im Zuge unserer Nachhaltigkeitsstrategie streben wir nach verantwortungsvollen Zielen, um im Wettbewerbsvergleich auch künftig führend in den drei Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Mensch zu bleiben. Weitere Informationen hierzu werden wir im Laufe des Jahres veröffentlichen.

Ausblick

Rohstoffmärkte

Wir gehen weiterhin von einem zufriedenstellenden Angebot an Kupferkonzentraten und entsprechenden Schmelz- und Raffinierlöhnen aus.

Wir erwarten einen grundsätzlich stabilen Altkupfermarkt. Kurzfristig sinkende Metallpreise könnten jedoch zu einer Marktverengung mit rückläufigen Raffinierlöhnen führen.

Produktmärkte

Kupferprodukte

Für die nächsten Monate gehen wir von einem guten Absatz von Kupfergießwalzdraht und einer auf hohem Niveau stabilen Nachfrage nach Stranggussformaten aus, wobei sich der starke Euro belastend auf das Exportgeschäft auswirken könnte.

Für Flachwalzprodukte rechnen wir mit einem anhaltend hohen Nachfrageniveau, insbesondere für hochwertige Erzeugnisse wie Hochleistungslegierungen und verzinnte Bänder. Wir erwarten eine robuste Nachfrage mit positiven Impulsen aus dem Steckverbinderbereich.

Schwefelsäure

Aufgrund hoher Nachfrage und niedriger Bestände auf dem globalen Markt für Schwefelsäure rechnen wir mit weiterhin stabilen Preisen auf hohem Niveau in den kommenden Monaten.

Kupferproduktion

Wir erwarten für das Geschäftsjahr eine über dem Vorjahr liegende Verarbeitungsmenge für Kupferkonzentrate bei hoher Anlagenverfügbarkeit sowie eine über dem Vorjahr liegende Kathodenproduktion.

Für das Geschäftsjahr 2018/19 ist an unserem bulgarischen Standort ein geplanter Wartungsstillstand mit einem Ergebniseffekt von rd. 12 Mio. € vorgesehen.

Ergebniserwartung

Wir gehen für Aurubis bis zum Ende des Geschäftsjahres bei Konzentraten, trotz des reduzierten Benchmarks 2018, von zufriedenstellenden Schmelz- und Raffinierlöhnen aus. Bei guter Minenproduktion werden wir uns weiterhin ausreichend mit Kupferkonzentraten versorgen können. Aufgrund unserer Kernkompetenz, komplexe Konzentrate zu verarbeiten, werden wir dabei über Benchmark liegende TC/RCs erzielen.

Bei den Schwefelsäureerlösen erwarten wir eine gegenüber dem Vorjahr deutlich positivere Entwicklung.

Für Altkupfer rechnen wir auch für die nächsten Monate mit einem zufriedenstellenden Mengenangebot bei Raffinierlöhnen auf weiterhin gutem Niveau.

Für das Kalenderjahr 2018 hat Aurubis die Kupferprämie bei 86 US$/t belassen. Wir erwarten, diese Prämie über unsere Produkte größtenteils durchsetzen zu können.

Für Gießwalzdraht gehen wir für das Gesamtjahr von einer weiterhin robusten Nachfrage aus. Für Strangussprodukte rechnen wir ebenfalls für das Geschäftsjahr mit einer Nachfrage leicht über Vorjahresniveau.

Für Flachwalzprodukte und Spezialdrahtprodukte rechnen wir für das Geschäftsjahr mit einer Nachfrage leicht über Vorjahresniveau.

Wesentliche Teile unserer Einnahmen sind US-Dollar basiert. Durch unsere Hedging-Strategie mildern wir die negativen Ergebnisbeiträge aus dem gegenüber dem Vorjahr schwächeren US-Dollar ab.

Wir erwarten, unsere für 2017/18 gesteckten Ziele für das Effizienzsteigerungsprogramm im Rahmen von "ONE Aurubis" zu erreichen. Es wird zu weiteren Optimierungen an allen Standorten führen.

Infolge der positiven Geschäftsentwicklung erhöht der Konzern seine Gesamtjahresprognose für das operative EBT im laufenden Geschäftsjahr 2017/18. Der Aurubis-Konzern erwartet nun im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016/17 ein moderat höheres operatives EBT und einen auf Vorjahresniveau liegenden ROCE.

Im Segment Metal Refining & Processing erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017/18 ein operatives EBT moderat über Vorjahr und einen auf Vorjahresniveau liegenden operativen ROCE.

Im Segment Flat Rolled Products planen wir für das Geschäftsjahr 2017/18 mit einem deutlich höheren operativen EBT und einem leicht höheren operativen ROCE im Vergleich zum Vorjahr.

Qualifiziert komparative Prognose laut Aurubis-Definition für den operativen EBT


Veränderung operatives EBT
auf Vorjahresniveau ± 0 bis 5,0 %
moderat ± 5,1 bis 15,0 %
deutlich > ± 15,0 %

Qualifiziert komparative Prognose laut Aurubis-Definition für den operativen ROCE


Delta ROCE Prozentpunkte
auf Vorjahresniveau ± 0 bis 1,0
leicht ± 1,1 bis 4,0
deutlich > ± 4,0

Konzern-Zwischenabschluss 6 Monate 2017/18

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
(IFRS, in T€)


6 Monate 2017/18 6 Monate 2016/17
Umsatzerlöse 5.160.609 4.882.484
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 238.178 105.257
Andere aktivierte Eigenleistungen 6.754 3.799
Sonstige betriebliche Erträge 23.971 24.061
Materialaufwand -4.877.449 -4.421.594
Rohergebnis 552.063 594.007
Personalaufwand -175.485 -170.969
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -59.142 -58.654
Sonstige betriebliche Aufwendungen -104.559 -103.815
Betriebsergebnis (EBIT) 212.877 260.569
Zinserträge 1.403 1.361
Zinsaufwendungen -7.778 -10.489
Übrige finanzielle Erträge 3 0
Übrige finanzielle Aufwendungen -12 -500
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 206.493 250.941
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -48.952 -58.542
Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten 157.541 192.399
Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten 20.514 15.922
Konzernergebnis 178.055 208.321
Auf Aktionäre der Aurubis AG entfallendes Konzernergebnis 177.403 207.712
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Konzernergebnis 652 609
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €)

Aus fortgeführten Aktivitäten je Aktie (in €) 3,49 4,27
Aus nicht fortgeführten Aktivitäten je Aktie (in €) 0,46 0,35
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €)

Aus fortgeführten Aktivitäten je Aktie (in €) 3,49 4,27
Aus nicht fortgeführten Aktivitäten je Aktie (in €) 0,46 0,35

Vorjahreswerte angepasst.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung
(IFRS, in T€)


6 Monate 2017/18 6 Monate 2016/17
Konzernergebnis 178.055 208.321
Positionen, die zukünftig in den Gewinn/Verlust umgegliedert werden

Marktbewertung von Cashflow-Sicherungen 854 -5.784
Marktbewertung von Finanzinvestitionen 2.307 3.483
Veränderungen aus der Währungsumrechnung -1.802 1.098
Ertragsteuern 270 956
Anteil am sonstigen Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten -1.142 905
Positionen, die nicht in den Gewinn/Verlust umgegliedert werden

Neubewertung der Nettoschuld von leistungsorientierten Verpflichtungen -7.980 53.714
Ertragsteuern 2.588 -17.411
Sonstiges Ergebnis -4.905 36.961
Konzerngesamtergebnis 173.150 245.282
Auf Aktionäre der Aurubis AG entfallendes Konzerngesamtergebnis 172.498 244.674
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Konzerngesamtergebnis 652 609

Vorjahreswerte angepasst.

Konzern-Bilanz
(IFRS, in T€)

AKTIVA


31.03.2018 30.09.2017
Immaterielle Vermögenswerte 122.274 131.618
Sachanlagen 1.165.907 1.269.836
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 0 7.955
Finanzanlagen 31.863 29.680
At Equity bewertete Anteile 0 50.223
Latente Steuern 2.501 5.747
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 30.361 30.094
Sonstige langfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 886 2.226
Langfristige Vermögenswerte 1.353.792 1.527.379
Vorräte 1.887.066 1.752.272
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 390.661 357.403
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 56.589 100.096
Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 50.881 53.300
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 132.438 570.569
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 641.509 0
Kurzfristige Vermögenswerte 3.159.144 2.833.640
Summe Aktiva 4.512.936 4.361.019

PASSIVA


31.03.2018 30.09.2017
Gezeichnetes Kapital 115.089 115.089
Kapitalrücklage 343.032 343.032
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 1.977.397 1.870.573
Kumuliertes sonstiges Ergebnis 34.442 33.955
Eigenkapital der Aktionäre der Aurubis AG 2.469.960 2.362.649
Nicht beherrschende Anteile 2.661 3.097
Eigenkapital 2.472.621 2.365.746
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 222.217 243.682
Sonstige langfristige Rückstellungen 54.574 63.678
Latente Steuern 203.568 205.134
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 285.469 340.266
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.517 2.752
Langfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 0 1.213
Langfristige Schulden 767.345 856.725
Kurzfristige Rückstellungen 25.042 39.013
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 923.211 905.083
Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 15.822 19.959
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 9.434 11.068
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 98.273 129.729
Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 28.233 33.696
Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 172.955 0
Kurzfristige Schulden 1.272.970 1.138.548
Summe Passiva 4.512.936 4.361.019

Konzern-Kapitalflussrechnung
(IFRS, in T€)


6 Monate 2017/18 6 Monate 2016/17
Ergebnis vor Ertragsteuern 233.381 271.708
Abschreibungen auf Vermögenswerte des Anlagevermögens 65.060 65.859
Veränderung der Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte 198 1.357
Veränderung langfristiger Rückstellungen 2.010 3.675
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen 194 38
Bewertung von Derivaten 8.435 23
Sonstiges nicht zahlungswirksames Ergebnis 2.936 1.468
Aufwendungen und Erträge aus dem Finanzergebnis 3.055 5.547
Ein-/Auszahlungen für Ertragsteuern -42.343 -26.943
Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte -143.199 -204.429
Veränderung der Vorräte (inkl. Bewertungseffekte) -444.268 -216.571
Veränderung kurzfristiger Rückstellungen -7.783 -3.184
Veränderung der Verbindlichkeiten (ohne Finanzschulden) 90.343 144.558
Mittelabfluss (im Vj. Mittelzufluss) aus betrieblicher Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) -231.981 43.106
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -66.569 -104.705
Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagevermögen 612 47
Einzahlungen aus dem Verkauf von als Finanzinvestion gehaltene Immobilien 7.842 0
Einzahlungen aus der Tilgung von Dritten gewährten Krediten und Darlehen 6.529 0
Zinseinzahlungen 1.424 1.384
Erhaltene Dividenden 0 2.975
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -50.162 -100.299
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 11.562 106.449
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Finanzverbindlichkeiten -77.600 -156.795
Zinsauszahlungen -5.861 -8.117
Dividendenzahlungen -66.275 -57.564
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -138.174 -116.027
Veränderung der Zahlungsmittel -420.317 -173.220
Veränderungen aus Wechselkursänderungen -151 141
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Anfang der Periode 570.569 471.874
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode 150.101 298.795
abzgl. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente aus nicht fortgeführten Aktivitäten am Ende der Periode 17.663 0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode aus fortgeführten Aktivitäten 132.438 298.795

Vorjahreswerte angepasst.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
(IFRS, in T€)





Kumuliertes sonstiges Ergebnis*

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Erwirtschaftetes
Konzerneigenkapital
Marktbewertung
von Cashflow
Sicherungen
Marktbewertung
von Finanz-
investitionen
Währungs-
änderungen
Stand am 30.09.2016 115.089 343.032 1.520.781 -5.944 5.092 10.561
Dividendenzahlung 0 0 -56.196 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 244.014 -5.784 3.483 2.004
davon Konzernergebnis 0 0 207.712 0 0 0
davon sonstiges Ergebnis 0 0 36.302 -5.784 3.483 2.004
Stand am 31.03.2017 115.089 343.032 1.708.599 -11.728 8.575 12.565
Stand am 30.09.2017 115.089 343.032 1.870.573 19.744 11.820 8.745
Dividendenzahlung 0 0 -65.187 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 172.011 854 2.307 -2.944
davon Konzernergebnis 0 0 177.403 0 0 0
davon sonstiges Ergebnis 0 0 -5.392 854 2.307 -2.944
Stand am 31.03.2018 115.089 343.032 1.977.397 20.598 14.127 5.801



Kumuliertes sonstiges Ergebnis*



Ertragsteuern Anteile der
Aktionäre
der Aurubis AG
Nicht beherrschende
Anteile
Summe
Eigenkapital
Stand am 30.09.2016 -244 1.988.367 2.769 1.991.136
Dividendenzahlung 0 -56.196 -1.368 -57.564
Konzerngesamtergebnis 956 244.673 609 245.282
davon Konzernergebnis 0 207.712 609 208.321
davon sonstiges Ergebnis 956 36.961 0 36.961
Stand am 31.03.2017 712 2.176.844 2.010 2.178.854
Stand am 30.09.2017 -6.354 2.362.649 3.097 2.365.746
Dividendenzahlung 0 -65.187 -1.088 -66.275
Konzerngesamtergebnis 270 172.498 652 173.150
davon Konzernergebnis 0 177.403 652 178.055
davon sonstiges Ergebnis 270 -4.905 0 -4.905
Stand am 31.03.2018 -6.084 2.469.960 2.661 2.472.621

* Die enthaltenen Positionen sind zukünftig in den Gewinn/Verlust reklassifizierbar.

Ausgewählte erläuternde Anhangangaben

Allgemeine Grundlagen

Der vorliegende Konzernzwischenbericht der Aurubis AG umfasst nach den Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes einen Konzern-Zwischenabschluss sowie einen Konzern-Zwischenlagebericht. Der Konzern-Zwischenabschluss wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichtserstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Jahresabschlusses zum 30.09.2017 wurden unverändert fortgeführt.

Eine prüferische Durchsicht des Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts der ersten sechs Monate 2017/18 ist nicht erfolgt.

Erstmalig anzuwendende Standards

Die von der Europäischen Union im November 2017 in europäisches Recht übernommenen und für am oder nach dem 01.01.2017 beginnende Geschäftsjahre anzuwendenden Änderungen an IAS 7 (Kapitalflussrechnung) und an IAS 12 (Ertragsteuern) führen zu keinen wesentlichen Auswirkungen im Aurubis Konzern.

Nicht vorzeitig angewendete Standards IFRS 9/IFRS 15

Mit dem Geschäftsjahr 2018/19 hat Aurubis Neuregelungen gem. IFRS 9 zur Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten zu beachten sowie seine Umsatzerlöse basierend auf dem fünfstufigen Modell nach IFRS 15 zu bilanzieren. Bereits im Geschäftsjahr 2015/16 hat das Management daher begonnen, erste Auswirkungen aus den Neuregelungen im Rahmen von Betroffenheitsanalysen zu untersuchen. Im Geschäftsjahr 2017/18 wurden diese Betroffenheitsanalysen auf Basis von qualitativen Datenanalysen beziehungsweise von Vertragsdurchsichten und strukturierten Interviews mit den Geschäftsbereichen fortgeführt.

Aurubis rechnet auf Basis der bisherigen Untersuchungen mit keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Bilanzierung und Bewertung aus der geänderten Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten unter IFRS 9. Ebenfalls werden keine wesentlichen Effekte aus der Anwendung des Expected Credit Loss-Modells erwartet. Hinsichtlich der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen rechnet Aurubis lediglich mit Ausweisanpassungen im sonstigen Ergebnis.

Ebenso erwarten wir für die Bilanzierung nach IFRS 15 keine wesentlichen Auswirkungen auf den Aurubis-Konzern, da die Umsatzerlöse hauptsächlich aus dem Verkauf von Metallen und Kupferprodukten erzielt werden. Für den Übergang auf IFRS 15 gehen wir derzeit von der Anwendung der modifiziert retrospektiven Methode aus.

Dividende

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016/17 der Aurubis AG in Höhe von 140.155.196,74 € wurde in Höhe von 65.187.248,35 € zur Zahlung einer Dividende von 1,45 € verwendet. Ein Betrag von 74.967.948,39 € wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Vorratsvermögen nach IFRS

Zum 31.03.2018 wurden Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen der fortgeführten Aktivitäten in Höhe von 32.302 T€ (30.09.2017: 4.269 T€) vorgenommen.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Aurubis AG und die Codelco Kupferhandel GmbH haben am 19.01.2018 einen Kaufvertrag zur Übernahme aller Anteile an der Deutsche Giessdraht GmbH in Emmerich am Rhein durch Aurubis unterzeichnet. Der Vollzug des Kaufvertrages steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt, die noch ausstehend ist.

Nicht fortgeführte Aktivitäten und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Die im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 begonnenen Verhandlungen über den Verkauf des Segmentes FRP an die Wieland-Werke AG führten am 12.02.2018 zur Unterzeichnung des Termsheets über die wesentlichen Eckpunkte eines beabsichtigten Verkaufs. Ab diesem Datum ist das Segment FRP als nicht fortgeführte Aktivitäten gem. IFRS 5 klassifiziert.

Der Vertrag zum Verkauf des Segmentes FRP wurde am 29.03.2018 unterschrieben. Der Vollzug des Kaufvertrages steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Kartellbehörden.

Das Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten wird in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung getrennt von den Aufwendungen und Erträgen aus fortgeführten Aktivitäten berichtet; Vorjahresangaben werden auf vergleichbarer Basis dargestellt. In der Konzern-Kapitalflussrechnung sind nicht fortgeführte Aktivitäten in den Mittelzuflüssen-/abflüssen aus der betrieblichen, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit enthalten; Vorjahresangaben werden auf vergleichbarer Basis dargestellt. Darüber hinaus wird in der Konzern-Bilanz über zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Schulden in Form eines aggregierten Ausweises berichtet.

Konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden bei der Ermittlung des Konzernergebnisses aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten vollständig eliminiert. Die Eliminierung der konzerninternen Transaktionen erfolgt dabei nach der wirtschaftlichen Betrachtungsweise, d. h. unter Berücksichtigung der künftigen Liefer- und Leistungsbeziehungen des Aurubis-Konzerns. Der Konzern wird nach dem Verkauf des Segmentes FRP bestehende Lieferbeziehungen mit dem nicht fortgeführten Geschäftsbereich aufrechterhalten. Die Eliminierung der Umsatzerlöse der Aurubis AG und ihrer Tochtergesellschaften aus Lieferungen an den nicht fortgeführten Geschäftsbereich erfolgte daher vollständig dort.

(in Mio. €) 6 Monate 2017/18 6 Monate 2016/17
Umsatzerlöse 609 545
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigenErzeugnissen 30 13
Aufwendungen -461 -418
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 27 21
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6 -5
Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten 21 16
Auf Aktionäre der Aurubis AG entfallenes Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten 21 16

Buchwerte der Hauptgruppen der als zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte und Schulden

AKTIVA (in Mio. €) 31.03.2018
Anlagevermögen 164
Langfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 8
Vorräte 306
Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 146
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 18
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 642


PASSIVA (in Mio. €) 31.03.2018
Latente Steuern 11
Langfristige Rückstellungen 42
Langfristige Verbindlichkeiten 1
Kurzfristige Rückstellungen 6
Kurzfristige Verbindlichkeiten 113
Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten 173

Cashflow aus nicht fortgeführten Aktivitäten

(in Mio. €) 6 Monate 2017/18 6 Monate 2016/17
Mittelzufluss (im Vj. Mittelabfluss) aus betrieblicher Geschäftstätigkeit(Netto-Cashflow) 9 -6
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -10 -7
Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit 2 1

Finanzinstrumente

Die nachfolgende Tabelle ordnet die beizulegenden Zeitwerte sämtlicher Finanzinstrumente der Aurubis den Leveln 1 bis 3 zu.

Die Level geben dabei Auskunft, ob der beizulegende Zeitwert einen Preis darstellt, der an einem aktiven Markt notiert und dem Unternehmen zugänglich ist, wie bei Level 1, bzw. auf anderen beobachtbaren Faktoren, wie bei Level 2, oder auf nicht beobachtbaren Faktoren basiert, wie bei Level 3.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sowie die Derivate sind in der Bilanz der Aurubis, wie auch in der Tabelle dargestellt, mit den beizulegenden Zeitwerten abgebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in der Bilanz der Aurubis mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten enthalten und werden in der Tabelle lediglich zu Informationszwecken mit ihrem beizulegenden Zeitwert dargestellt. Weitere Informationen zu den Bewertungsmethoden und verwendeten Inputparametern sind im Zusammenhang mit dem IFRS-Konzernabschluss von Aurubis zum 30. September 2017 zu lesen.

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 wurden keine Umgliederungen zwischen den einzelnen Leveln vorgenommen.

Aggregiert nach Klassen (in T€) Beizulegender
Zeitwert
31.03.2018
Level 1 Level 2 Level 3
Wertpapiere des Anlagevermögens 30.346 30.346 0 0
Derivative finanzielle Vermögenswerte



Derivate ohne Hedge-Beziehung 34.342 0 22.426 11.916
Derivate mit Hedge-Beziehung 21.481 0 21.481 0
Vermögenswerte 86.169 30.346 43.907 11.916
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 268.170 0 268.170 0
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten



Derivate ohne Hedge-Beziehung 34.694 0 34.694 0
Derivate mit Hedge-Beziehung 14 0 14 0
Verbindlichkeiten 302.878 0 302.878 0

Die folgende Übersicht stellt eine Überleitung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten und in Level 3 klassifizierten Finanzinstrumente dar:

Aggregiert nach Klassen (in T€) Stand
01.10.2017
Veräußerungen/ Käufe in der GuV erfasste Gewinne (+)/ Verluste (-) Stand
31.03.2018
Gewinne (+)/ Verluste (-) für am Bilanzstichtag gehaltene Derivate
Derivative Vermögenswerte ohne Hedge Beziehung 4.196 6.222 1.498 11.916 1.498

Gewinne und Verluste der als Level 3 klassifizierten derivativen Finanzinstrumente betreffen einen Teil eines Energieversorgungsvertrages und schlagen sich in der GuV-Position "Materialaufwand" nieder. Im Zusammenhang mit unserer Vereinbarung zum langfristigen Bezug von Strom wurde ein neues Derivat erworben.

Der beizulegende Zeitwert dieser Derivate basiert zum Teil auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern, die im Wesentlichen den Preis für Strom und Kohle betreffen. Die Bewertung erfolgt nach der Discounted Cashflow-Methode.

Hätte der Aurubis-Konzern am 31.03.2018 zur Bewertung der betreffenden Finanzinstrumente angemessene mögliche Alternativen der Bewertungsparameter zugrunde gelegt, hätte sich bei einer Steigerung des Strompreises sowie einer Reduzierung des Kohlepreises um jeweils 20 % zum Laufzeitende der ausgewiesene beizulegende Zeitwert um 10.180 T€ (Vj. 7.292 T€) erhöht bzw. bei einer Reduzierung des Strompreises sowie einer Steigerung des Kohlepreises um jeweils 20 % zum Laufzeitende um 8.542 T€ (Vj. 5.751 T€) verringert.

Konzern-Segmentberichterstattung

Seit dem 01.10.2017 gilt für Aurubis eine neue Organisationsstruktur. Berichtet wird seitdem nach den zwei operativen Geschäftssegmenten Metal Refining & Processing (MRP) und Flat Rolled Products (FRP). Das Segment MRP umfasst organisatorisch die Bereiche Commercial und Operations. Der Bereich Commercial vereint alle marktrelevanten Organisationseinheiten, also den Einkauf von Rohstoffen und den Verkauf von Produkten.

Der Bereich Operations steht für die Produktion aller Basisprodukte und Metalle sowie deren Weiterverarbeitung zu anderen Produkten, wie Gießwalzdraht und Stranggussformaten. Das zweite Segment FRP wird in seiner Struktur fortgeführt. Vorjahresangaben werden auf vergleichbarer Basis dargestellt.

Beim Segment FRP handelt es sich um einen nicht fortgeführten Geschäftsbereich, über den in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und in der Konzern-Bilanz nach IFRS 5 aggregiert und gesondert zu berichten ist.

Der Vorstand führt das Segment FRP weiter als operatives Berichtssegment und damit einhergehend die Segmentberichterstattung bis zum Zeitpunkt des Vollzugs der Verkaufstransaktion unverändert fort.

Da die operative Geschäftstätigkeit des Segmentes FRP unverändert fortgeführt und vom Vorstand des Aurubis-Konzerns überwacht und gesteuert wird, erfüllt dieser Unternehmensbereich auch nach der Einstufung als nicht fortgeführter Geschäftsbereich die Definition eines berichtspflichtigen Segmentes und wird entsprechend in der Segmentberichterstattung separat ausgewiesen.

Der in der Spalte "Effekte aus nicht fortgeführten Aktivitäten" erfasste Eliminierungsbetrag der Außenumsätze in Höhe von 608.771 T€ (Vj. 545.393 T€) entspricht dem Außenumsatz des Segments FRP abzüglich der vollständig im aufgegebenen Geschäftsbereich eliminierten konzerninternen Umsätze des Segments MRP mit dem Segment FRP in Höhe von 91.298 T€ (Vj. 90.674 T€).


Segment
Metal Refining & Processing
Segment
Flat Rolled Products
Sonstige
(in T€) 6 Monate 2017/18 operativ 6 Monate 2016/17 operativ 6 Monate 2017/18 operativ 6 Monate 2016/17 operativ 6 Monate 2017/18 operativ 6 Monate 2016/17 operativ
Umsatzerlöse





Gesamtumsätze 5.155.313 4.875.941 710.002 637.942 5.805 7.071
Intersegmentumsätze 91.298 89.861 9.912 1.871 530 1.344
Außenumsätze 5.064.015 4.786.080 700.090 636.071 5.275 5.727
EBIT 205.349 156.524 4.470 -7.709 -20.354 -22.905
EBT 201.858 149.839 4.094 -9.345 -20.299 -23.000
ROCE (%) 19,3 14,8 3,7 -0,3



Summe Überleitung/
Konsolidierung
Effekte aus nicht fortgeführten Aktivitäten
(in T€) 6 Monate 2017/18 operativ 6 Monate 2016/17 operativ 6 Monate 2017/18 IFRS 6 Monate 2016/17 IFRS 6 Monate 2017/18 IFRS 6 Monate 2016/17 IFRS
Umsatzerlöse





Gesamtumsätze 0 0



Intersegmentumsätze 0 0



Außenumsätze 5.769.380 5.427.878 0 0 -608.771 -545.393
EBIT 189.465 125.910 46.560 152.407 -23.148 -17.748
EBT 185.653 117.494 48.339 154.214 -27.499 -20.767
ROCE (%)







Konzern (fortgeführte Aktivitäten)
(in T€) 6 Monate 2017/18 IFRS 6 Monate 2016/17 IFRS
Umsatzerlöse

Gesamtumsätze

Intersegmentumsätze

Außenumsätze 5.160.609 4.882.484
EBIT 212.877 260.569
EBT 206.493 250.941
ROCE (%)

Die Segmentierung erfolgt entsprechend der Definition der Segmente im Konzern.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns vermittelt, der Konzern-Zwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Hamburg, 15. Mai 2018

Aurubis AG
Der Vorstand

Jürgen Schachler Rainer Verhoeven Dr. Stefan Boel

Rechtlicher Hinweis:

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Information enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf unseren gegenwärtigen Annahmen und Prognosen beruhen. Bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und Einflüsse können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage oder die Entwicklung von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.

Termine und Kontakte

Finanzkalender

Quartalsmitteilung 9 Monate 2017/18 9. August 2018
Bericht zum Geschäftsjahr 2017/18 11. Dezember 2018

Wenn Sie mehr Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:

Aurubis AG, Hovestrasse 50, 20539 Hamburg

Investor Relations

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Tel +49 40 7883-3178
E-Mail a.seidler@aurubis.com
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Tel +49 40 7883-2379
E-Mail e.brinkmann@aurubis.com
Christoph Tesch
Tel +49 40 7883-2178
E-Mail c.tesch@aurubis.com