![]() Aurubis AGHamburgQuartalsmitteilung 9 Monate 2021/22Aurubis-Konzern auf einen Blick
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Brutto-Marge = Summe der Ergebniskomponenten Metallergebnis, Schmelz- und Raffinierlöhne
sowie Prämien und Produkte.
"Unser starkes Neun-Monats-Ergebnis zeigt, dass es uns trotz der herausfordernden geopolitischen Situation und des damit verbundenen starken Anstiegs der Energiekosten gelungen ist, erfolgreich zu wirtschaften und mit unserer soliden Aufstellung unsere Kunden mit Metallen für erneuerbare Energien, Elektromobilität und Digitalisierung zu versorgen. Aktuell werden wir an allen Standorten ausreichend mit Energie versorgt und können ohne jede Einschränkung produzieren. Wir bestätigen den Prognosekorridor für das operative EBT für das gesamte Geschäftsjahr von 500-600 Mio. €."ROLAND HARINGS, VorstandsvorsitzenderWirtschaftliche Entwicklung
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ein deutlich höheres Metallergebnis bei gestiegenen Metallpreisen, insbesondere bei Industriemetallen (Kupfer, Zinn, Nickel), |
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deutlich höhere Schwefelsäureerlöse durch signifikant gestiegene Absatzpreise, |
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eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Kupferprodukten, |
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eine weiterhin sehr gute operative Performance an unserem Standort Pirdop mit gestiegenen Konzentratdurchsätzen und |
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höhere Raffinierlöhne für sonstige Recyclingmaterialien |
Gegenläufig wirkten
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die Verlängerung des geplanten Wartungsstillstandes an unserem Standort Hamburg, |
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deutlich niedrigere Raffinierlöhne für Altkupfer, » deutlich höhere Energiekosten, insbesondere für Strom und Gas. |
Für Erläuterungen zur Herleitung des operativen Ergebnisses auf Basis des Ergebnisses
nach IFRS verweisen wir auf Seite 16.
Unsere zweite Konzernsteuerungsgröße, der operative ROCE (unter Berücksichtigung des
operativen EBIT der letzten 4 Quartale) verbesserte sich insbesondere im Zuge der
sehr guten Ertragslage auf 18,6 % (Vj. 13,5 %).
Eine Herleitung des ROCE ist auf Seite 11 dargestellt.
Der Netto-Cashflow lag trotz der sehr guten Ertragslage in den ersten 9 Monaten des
Geschäftsjahres 2021/22 mit 5 Mio. € deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (Vj.
332 Mio. €). Der Wartungsstillstand am Standort Hamburg, eine weiterhin erwartete
hohe Nachfrage in den Produktmärkten sowie die Sicherstellung der Versorgungssicherheit
führten zu einem temporär erhöhten Working Capital zum Ende des 3. Quartals 2021/22
und somit zu einem niedrigeren Netto-Cashflow. Der Netto-Cashflow unterliegt unterjährigen
Schwankungen, die sich im Laufe des Geschäftsjahres wieder ausgleichen.
Im Zuge der Weiterentwicklung der Strategie des Aurubis-Konzerns wurde die Segmentierung
ab dem 01.10.2021 angepasst. Mit dem neuen Geschäftsjahr 2021/22 bilden die beiden
Segmente Multimetal Recycling sowie Custom Smelting & Products das Grundgerüst und
die Basis für die Segmentberichterstattung nach IFRS 8.
Das Segment Multimetal Recycling (MMR) fasst die Recyclingaktivitäten im Konzern und
damit die Verarbeitung von Altkupfer, organischen und anorganischen metallhaltigen
Recyclingrohstoffen sowie industriellen Rückständen zusammen. Zum Segment zählen die
Recyclingaktivitäten der Standorte Lünen (Deutschland), Olen und Beerse (beide Belgien)
sowie der Standort Berango (Spanien).
Das Segment MMR erzielte im Berichtszeitraum ein operatives EBT von 174 Mio. € (Vj.
180 Mio. €). Positiv beeinflusst wurde das Ergebnis durch ein deutlich höheres Metallergebnis
bei gestiegenen Metallpreisen, insbesondere für Industriemetalle wie Kupfer, Zinn
und Nickel, sowie wesentlich höhere Raffinierlöhnen für sonstige Recyclingmaterialien.
Gegenläufig wirkten im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigere Raffinierlöhne für
Altkupfer. Der operative ROCE des Segments lag mit 36,6 % nochmal über dem bereits
sehr guten Vorjahr (Vj. 30,8 %).
Unsere Recycling-Standorte zeigten im Berichtszeitraum einen Durchsatz leicht unter
dem Vorjahresniveau bei einem zufriedenstellenden Angebot an Altkupfer, Blisterkupfer
und sonstigen Recyclingmaterialien.
Der Einsatz sonstiger Recyclingmaterialien wie Industrierückstände, Schlämme, Schreddermaterialien
oder Elektro- und Elektronikschrotte lag mit 366.000 t (Vj. 360.000 t) im Berichtszeitraum
leicht über Vorjahresniveau. Der Einsatz von Alt- und Blisterkupfer in Höhe von 245.000
t (Vj. 258.000 t) reduzierte sich im Berichtszeitraum leicht gegenüber dem Vorjahr,
auch bedingt durch den geplanten Wartungsstillstand in Lünen im 1. Quartal 2021/22.
zum 30.06. YTD 2021/22 (YTD Vorjahreswerte)

Der europäische Markt für Recyclingmaterialien war im 3. Quartal 2021/22 von einem
stabilen Angebot bei zufriedenstellenden Raffinierlöhnen gekennzeichnet. Die im Berichtszeitraum
durch Covid-Restriktionen begrenzte Nachfrage in Asien wirkte sich positiv auf das
europäische Angebot aus. Gegenüber dem Vorjahr reduzierten sich die Raffinierlöhne
für Altkupfer signifikant. Die Raffinierlöhne für komplexe Recyclingmaterialien entwickelten
sich weitestgehend seitwärts im 3. Quartal 2021/22, trotz logistischer Herausforderungen.
Für den Berichtszeitraum zeigten die Raffinierlöhne für sonstige Recyclingmaterialien
eine positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr.
Positiv auf das Metallergebnis wirkten im Berichtszeitraum gestiegene Metallpreise
sowie ein gutes Metallmehrausbringen. Insbesondere Industriemetalle, wie Kupfer, Nickel
und Zinn, zeigten eine gute preisliche Entwicklung und hatten somit einen positiven
Effekt auf die Erlöse gegenüber dem Vorjahr.
Die Kathodenproduktion des Segments MMR erhöhte sich aufgrund der guten operativen
Performance der Elektrolysen gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 385.000 t (Vj. 377.000
t). An unserem Produktionsstandort in Lünen wird weiterhin an der Modernisierung und
der Kapazitätserweiterung der Elektrolyse gearbeitet.
Im Segment MMR wurden Investitionen in Höhe von 69 Mio. € (Vj. 34 Mio. €) getätigt.
Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Investitionen für das neue Recyclingwerk
in Richmond, USA, Investitionen in die Sanierung der Elektrolyse in Lünen und Investitionen
für die neue Bleed Treatment Anlage (BOB) in Olen.
Das Segment Custom Smelting & Products (CSP) vereint die Produktionsanlagen zur Verarbeitung
von Kupferkonzentraten sowie zur Herstellung und Vermarktung von Standard- und Spezialprodukten
wie Kathoden , Gießwalzdraht , Stranggussformaten , Bandprodukten, Schwefelsäure und
Eisensilikat. Das Segment CSP ist auch für die Produktion von Edelmetallen verantwortlich.
An den Standorten Hamburg (Deutschland) und Pirdop (Bulgarien) werden Kupferkathoden
hergestellt, die zusammen mit den in MMR produzierten Kathoden an den Standorten Hamburg
(Deutschland), Olen (Belgien), Emmerich (Deutschland) und Avellino (Italien) zu Gießwalzdraht
und Stranggussformaten weiterverarbeitet werden. An den Standorten Buffalo (USA),
Stolberg (Deutschland), Zutphen (Niederlande) und Pori (Finnland) werden Flachwalzprodukte
und Spezialdrahtprodukte hergestellt.
Das Segment CSP erzielte im Berichtszeitraum ein operatives EBT von 323 Mio. € (Vj.
134 Mio. €). Die positive Entwicklung des Segments resultierte im Wesentlichen aus
einem deutlich höheren Metallmehrausbringen bei gestiegenen Metallpreisen, deutlich
höheren Schwefelsäureerlösen durch signifikant gestiegene Absatzpreise sowie einer
deutlich gestiegenen Nachfrage nach Kupferprodukten bei erhöhten Formataufschlägen.
Gegenläufig wirkten im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigere Raffinierlöhne für
Altkupfer sowie der geplante Wartungsstillstandes an unserem Standort Hamburg. Der
operative ROCE verbesserte sich auf 14,7 % (Vj. 10,1 %). Gestiegene Energiekosten
konnten in Teilen über Produktaufschläge an die Kunden weitergegeben werden.
Der Konzentratdurchsatz unserer Primärhütten lag mit 1.780.000 t leicht unterhalb
des Vorjahresniveaus (Vj. 1.816.000 t), insbesondere durch den Wartungsstillstand
in Hamburg. Dieser dauerte aufgrund von ungünstigen Wetterbedingungen und notwendigen
Zusatzarbeiten, die erst nach Außerbetriebsetzung festgestellt werden konnten, elf
Tage länger als geplant.
Seit dem Referenzabschluss zum Ende des Kalenderjahres 2021 entwickelten sich die
Verarbeitungsentgelte für Kupferkonzentrate, insbesondere aufgrund eines verbesserten
Angebots durch neue Minenprojekte und Erweiterungen bestehender Minen, positiv. Der
im Referenzabschluss vereinbarte Schmelz- und Raffinierlohn (TC/RC) belief sich auf
65 US$/t/6,5 cts/lb (2021: 59,5 US$/t/ 5,95 cts/lb). Für das dritte Quartal 2022 hat
das China Smelters Purchase Team (CSPT) den sogenannten Buying floor wie im Vorquartal
auf dem Niveau von 80 US$/t/8,0 cts/lb festgelegt.
zum 30.06. YTD 2021/22 (YTD Vorjahreswerte)

Der Durchsatz von Alt- und Blisterkupfer sowie sonstigen Recyclingmaterialien lag
im Berichtszeitraum, auch bedingt durch den Stillstand in Hamburg und einem einhergehenden
niedrigeren Bedarf, mit 189.000 t leicht unter dem Vorjahr (Vj. 202.000 t). Bezüglich
der Entwicklungen der Raffinierlöhne für Recyclingmaterialien verweisen wir auf unsere
Erläuterungen zum Segment MMR.
Wir konnten weiter in allen Kundensegmenten eine sehr starke Nachfrage nach Kupferprodukten
verzeichnen.
Die Kupferkathodenproduktion im Segment CSP lag nach neun Monaten des Geschäftsjahres
2021/22 mit 455.000 t stillstandsbedingt leicht unter dem hohen Niveau des Vorjahres
(460.000 t).
Der globale Kathodenmarkt entwickelte sich im 3. Quartal 2021/22 nach sehr niedrigen
Spotprämien in Asien im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres durchweg positiv. Sowohl in
Europa als auch in Asien stiegen die Kathodenprämien am kurzfristigen Markt aufgrund
hoher Nachfrage und niedriger Lagerbestände deutlich an. Die Aurubis-Kupferprämie
liegt für das Kalenderjahr 2022 bei 123 US$/t (Vj. 96 US$/t).
Die Produktion von Gießwalzdraht erhöhte sich nachfragebedingt auf 675.000 t (Vj.
658.000 t). Die Produktion von Strangguss übertraf mit 170.000 t signifikant das Vorjahr
(Vj. 142.000 t). Die Produktion von Flachwalzprodukten reduzierte sich mit 136.000
t deutlich gegenüber dem Vorjahr (Vj. 149.000 t). Nach den Hochwasserschäden in Stolberg
im Sommer 2021 lief die Produktion seit November 2021 wieder mit begrenzter Kapazität.
Im Juni 2022 ging auch die letzte Produktionslinie wieder in Betrieb. Bis auf wenige
Nebenanlagen ist Aurubis Stolberg wieder vollständig in Betrieb. Die Produktion liegt
nahezu auf dem Niveau vor dem Flutereignis.
Die Schwefelsäureproduktion lag analog zum leicht gesunkenen Konzentratdurchsatz mit
1.693.000 t leicht unter dem Produktionsniveau des Vorjahres (Vj. 1.706.000 t). Die
Preise für Schwefelsäure zeigten im 3. Quartal 2021/22 eine Seitwärtsbewegung auf
einem sehr hohen Preisniveau, bei einer weiterhin hohen Nachfrage. Das Angebot an
Schwefelsäure in Europa blieb im 3. Quartal 2021/22 auch durch den Wartungsstillstand
in Hamburg begrenzt. Aurubis profitierte weiterhin von gestiegenen Schwefelsäureerlösen
aufgrund höherer Absatzpreise. Vereinzelt konnten Mengen zu sehr guten Spotmarktpreisen
abgesetzt werden.
Im Segment CSP wurden Investitionen in Höhe von 148 Mio. € (Vj. 97 Mio. €) im Wesentlichen
für den Wartungsstillstand in Hamburg, den Start des Baus der Industriewärme Stufe
2 sowie vorbereitende Maßnahmen für den Wartungsstillstand in Pirdop in 2023 getätigt.
Die operative Bilanzsumme erhöhte sich von 5.493 Mio. € zum 30.09.2021 auf 5.906 Mio.
€ zum 30.06.2022.
Ursächlich hierfür waren insbesondere die um 385 Mio. € gestiegenen Vorratsbestände
in Höhe von 2.155 Mio. € zum 30.06.2022 gegenüber 1.770 Mio. € zum 30.09.2021. Aufgrund
des verlängerten Stillstands der Primärhütte in Hamburg erfolgte der Aufbau insbesondere
bei Einsatzmaterialien im Segment Custom Smelting & Products. Auch Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen bauten sich bei einem hohen Absatz von Kupferprodukten
maßgeblich auf. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
erhöhten sich mit den gestiegenen Beständen im Umlaufvermögen um 275 Mio. € von 1.406
Mio. € auf 1.681 Mio. €.
Das Eigenkapital des Konzerns erhöhte sich um 341 Mio. € von 2.648 Mio. € zum Ende
des letzten Geschäftsjahres auf 2.989 Mio. € zum 30.06.2022. Der Anstieg beruht auf
einem operativen Konzerngesamtergebnis in Höhe von 411 Mio. €. Gegenläufig wirkte
die Dividendenzahlung in Höhe von -70 Mio. €.
Insgesamt lag die operative Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme)
somit bei 50,6 % gegenüber 48,2 % zum Ende des letzten Geschäftsjahres.
Die Finanzverbindlichkeiten lagen mit 305 Mio. € zum 30.06.2022 unter dem Niveau zum
Ende des letzten Geschäftsjahres (582 Mio. €). Im Dezember 2021 wurden alle variabel
verzinslichen Tranchen des Schuldscheindarlehens mit einer Gesamtsumme von 152,5 Mio.
€ aus freier Liquidität vorzeitig zurückgezahlt. Diese Schuldscheindarlehen wurden
in der Bilanz per 30.09.2021 aufgrund ihrer rechtlichen Vertragslaufzeit als langfristige
Verbindlichkeit ausgewiesen. Darüber hinausgehend verringerten sich die kurzfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten infolge der Rückzahlung eines im Februar
2022 planmäßig fälligen Schuldscheindarlehens in Höhe von 103 Mio. €.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Entwicklung der Finanzverbindlichkeiten dar:
| in Mio. € | 30.06.2022 | 30.09.2021 |
| Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 167 | 400 |
| Langfristige Verbindlichkeiten aus Leasing | 45 | 45 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 212 | 445 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 82 | 127 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Leasing | 11 | 11 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 93 | 138 |
| Finanzverbindlichkeiten | 305 | 582 |
Zum 30.06.2022 standen dem Konzern Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in
Höhe von 470 Mio. € (30.09.2021: 965 Mio. €) zur Verfügung. Die Netto-Finanz-position
zum 30.06.2022 betrug somit 165 Mio. € (30.09.2021: 383 Mio. €).
| in Mio. € | 30.06.2022 | 30.09.2021 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 470 | 965 |
| - Finanzverbindlichkeiten | 305 | 582 |
| Netto-Finanzposition | 165 | 383 |
Der Netto-Cashflow lag trotz der sehr guten Ertragslage in den ersten 9 Monaten des
Geschäftsjahres 2021/22 mit 5 Mio. € deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (Vj.
332 Mio. €). Der Wartungsstillstand am Standort Hamburg, eine weiterhin erwartete
hohe Nachfrage in den Produktmärkten sowie die Sicherstellung der Versorgungssicherheit
führten zu einem temporär erhöhten Working Capital zum Ende des 3. Quartals 2021/22
und somit zu einem niedrigeren Netto-Cashflow.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit belief sich auf -135 Mio. € (Vj. -122
Mio. €) und beinhaltet wie im Vorjahr vor allem Auszahlungen für Investitionen in
Sachanlagen (-216 Mio. €). Gegenläufig wirkten u. a. Einzahlungen aus dem Verkauf
von Wertpapieren des Finanzanlagevermögens in Höhe von 66 Mio. €.
Unter Berücksichtigung von Zinsauszahlungen in Höhe von insgesamt -11 Mio. € und einer
Dividendenzahlung in Höhe von -70 Mio. € ergibt sich ein Free Cashflow von -211 Mio.
€ (Vj. 122 Mio. €).
| in Mio. € | 9 Monate 2021/22 | 9 Monate 2020/21 |
| Mittelzufluss aus betrieblicher Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) | 5 | 332 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -135 | -122 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | -19 |
| Zinsauszahlung | -11 | -12 |
| Dividendenzahlung | -70 | -57 |
| Free Cashflow | -211 | 122 |
| Aus- / Einzahlungen aus Finanzverbindlichkeiten (netto) | -284 | -22 |
| Veränderung der Zahlungsmittel | -495 | 100 |
| Zahlungsmittel zum Stichtag | 470 | 581 |
Der Return on Capital Employed (ROCE) stellt die Verzinsung des im operativen Geschäft
oder für eine Investition eingesetzten Kapitals dar. Er wird unter Berücksichtigung
des operativen EBIT der letzten 4 Quartale ermittelt.
Der operative ROCE verbesserte sich im Zuge der sehr guten Ertragslage der letzten
4 Quartale bei leicht gestiegenem eingesetzen Kapital auf 18,6 % gegenüber 13,5 %
in der Vergleichsperiode.
| in Mio. € | 30.06.2022 | 30.06.2021 |
| Anlagevermögen ohne Finanzanlagen | 1.956 | 1.823 |
| Vorräte | 2.155 | 2.357 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 890 | 705 |
| Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 416 | 229 |
| - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -1.681 | -1.786 |
| - Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten | -766 | -593 |
| Eingesetztes Kapital (Capital Employed) zum Stichtag | 2.970 | 2.734 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 533 | 355 |
| Finanzergebnis | 11 | 4 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) | 544 | 359 |
| Beteiligungsergebnis At Equity | 9 | 11 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) - adjusted | 552 | 370 |
| Rendite auf das eingesetzte Kapital (operativer ROCE) | 18,6 % | 13,5 % |
Nach Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden im Mai wurde der Verkauf von vier
Standorten der Aurubis Flachwalzsparte an die KME SE, Osnabrück, nun mit Wirkung zum
29.07.2022 (sogenanntes Closing) abgeschlossen. Damit gehen der Standort in Zutphen
(Niederlande) sowie die Schneidcenter in Birmingham (Großbritannien), Dolny Kubín
(Slowakei) und Mortara (Italien) mit insgesamt rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
an die KME SE über. Die Werke in Stolberg (Deutschland), Pori (Finnland) und Buffalo
(USA) verbleiben, wie angekündigt, im Aurubis-Konzern. Der Kaufpreis beträgt rund
12 Mio. €, zuzüglich rund 63 Mio. € für das Net Working Capital zum Closing. Das Net
Working Capital wurde über die Rückzahlung von Unternehmensdarlehen an Aurubis in
gleicher Höhe beglichen.
Die Aurubis AG hat am 21.04.2022 in einer Ad-hoc-Mitteilung vorläufige Ergebnisse
des 2. Quartals 2021/22 und die erneute Erhöhung der Gesamtjahresprognose 2021/22
veröffentlicht. Der Aurubis Konzern erwartet nun für das Geschäftsjahr 2021/22 ein
operatives EBT zwischen 500 Mio. € und 600 Mio. € (zuvor: 400 - 500 Mio. €). Der ROCE
des Konzerns wird nun bei 17 - 21 % erwartet (zuvor: 15 - 19 %).
Die Hauptversammlung der Aurubis AG hat am 17.02.2022 der vom Vorstand und Aufsichtsrat
vorgeschlagenen Dividende von 1,60 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2020/21 zugestimmt.
Die Auszahlung der Dividende in Höhe von insgesamt 70 Mio. € erfolgte am dritten Bankarbeitstag
nach unserer Hauptversammlung.
Die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, wurde durch die Hauptversammlung
zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021/22 bestellt.
Herr Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG, wurde von der Hauptversammlung
als Vertreter der Anteilseigner als neues Aufsichtsratsmitglied bestellt.
Gemäß Stimmrechtsmitteilung vom 13.01.2022 hat die BlackRock Inc. mit Sitz in Wilmington
einen Anteil an der Aurubis AG von 3,05 % (bisher: 2,99 %).
Die Aurubis AG wird zum Ende des Geschäftsjahres 2021/22 erstmalig neuen Offenlegungspflichten,
resultierend aus den europäischen Regularien der EU-Taxonomie, innerhalb der nichtfinanziellen
Berichterstattung nachkommen. Der politische Entscheidungsprozess zur Ausgestaltung
der Berichtspflichten zu den sechs geplanten Umweltzielen ist zum Zeitpunkt der Berichterstellung
noch nicht final abgeschlossen.
Grundsätzlich haben sich die im Geschäftsbericht 2020/21 und im Zwischenbericht zum
1. Halbjahr dargestellten Risiken und Chancen im 3. Quartal 2021/22 nicht verändert.
Am 17.06.2022 erfolgte der Spatenstich für die erste Sekundärhütte für Multimetall-Recycling
in den USA. Aurubis investiert in Augusta, Richmond County in Georgia, insgesamt rund
300 Mio. € in eine hochmodernen Anlage, deren Inbetriebnahme im ersten Halbjahr 2024
erfolgen wird. Nach der Inbetriebnahme kann Aurubis Richmond jährlich etwa 90.000
t komplexer Recyclingmaterialien verarbeiten, wie z. B. Leiterplatten, Kupferkabel
und anderes metallhaltiges Recyclingmaterial. Ein Großteil dieser Materialien wird
derzeit aus den USA nach Asien oder Europa verschifft oder auf lokalen Deponien entsorgt.
Die Aurubis-Anlage wird nicht nur die Menge ungenutzter Recyclingmaterialien verringern,
sondern auch wichtige Metalle direkt an die Industrie liefern, z. B. für Solar- und
Windkraftanlagen oder an Hersteller von Elektrofahrzeugen und Batterien. Das neue
Aurubis-Werk soll zu einem wichtigen Akteur in der nordamerikanischen Lieferkette
und einem bedeutenden Arbeitgeber im Großraum Augusta werden. Es soll zudem die Führungsrolle
von Aurubis für umfassendes Multimetall-Recycling und Umweltschutz weltweit stärken.
Für ausführliche Erläuterungen zu unserer weiterentwickelten Strategie verweisen wir
auf den Geschäftsbericht 2020/21 sowie den Zwischenbericht 6 Monate 2021/22.
geschaeftsbericht2020-21.aurubis.com
Die Aurubis-Standorte Hamburg und Lünen haben Ende Juni 2022 den Zertifizierungsprozess
der Copper Mark erfolgreich abgeschlossen. Nach der Zertifizierung des bulgarischen
Standorts in Pirdop im Jahr 2021 haben nun insgesamt drei Standorte des Aurubis-Konzerns
das Copper Mark-Siegel erhalten. Ein weiterer soll bald folgen: Auch der belgische
Standort in Olen hat sich kürzlich offiziell zur Copper Mark bekannt und will den
Zertifizierungsprozess spätestens innerhalb eines Jahres durchlaufen. Die Copper Mark
ist der Nachhaltigkeitsstandard der Kupferbranche, nach dem Minen und Hütten auf freiwilliger
Basis ihre Nachhaltigkeitsleistung überprüfen und durch Dritte belegen lassen können.
Basis des Standards sind die Nachhaltigkeitskriterien des Risk Readiness Assessment
von der Responsible Minerals Initiative (RMI) zu Themen wie Compliance, Kinderarbeit,
Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Sie orientiert sich an den Sustainable Development
Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Aktuell läuft ein Pilotprojekt mit Unternehmen
der nachgelagerten Kupferverarbeitung. Das Zertifikat für das Werk Hamburg schließt
diesen Verarbeitungsschritt bereits mit ein. Für das Kriterium der verantwortungsvollen
Beschaffung von Kupfer, Blei, Nickel und Zink hat die Copper Mark außerdem einen Due
Diligence Standard entwickelt, der auch dazu dient, die Standards der London Metal
Exchange (LME), eine der weltweit wichtigsten Metallbörsen, für verantwortungsvolle
Beschaffung von Metallen zu erfüllen. Neben Hamburg und Lünen wurden auch Aurubis
Bulgaria und Aurubis Olen nach diesem Standard erfolgreich auditiert.
www.aurubis.com/coppermark _
Aurubis Olen hat einen langfristigen Stromliefervertrag mit Eneco abgeschlossen, um
erneuerbare Energie aus dem belgischen Offshore-Windpark SeaMade zu beziehen. Der
Vertrag sieht den Kauf bzw. die Lieferung von 12 Megawatt (105.120 MWh p.a.) Strom
aus Windkraft über ein Jahrzehnt ab Januar 2023 vor. Eneco hat mit SeaMade einen Exklusivvertrag
über die Lieferung der gesamten dort erzeugten Ökostrom-menge abgeschlossen. Durch
die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch der Produktionsanlagen
in Olen kommt Aurubis seinem Ziel näher, konzernweit die CO2-Emissionen in Scope 1 und Scope 2 bis 2030 zu halbieren. Mit diesem Stromliefervertrag
stammen zukünftig über 90 % des extern erzeugten Stroms für unseren Standort Olen
aus erneuerbaren Energien. Die im Rahmen dieses Vertrags erzeugte erneuerbare Energie
reduziert den auf das Jahr gerechnete CO2-Fußabdruck von Aurubis Olen um 42.000 t CO2.
Unsere ESG-Rating-Ergebnisse haben wir auf unseren Internetseiten veröffentlicht:
www.aurubis.com/verantwortung/kennzahlen-und-berichterstattung
Renommierte Research Institute und Aurubis gehen weiter von einem nachfrage- und angebotsseitigen
Wachstum des Marktes für Kupferkonzentrate im Kalenderjahr 2022 aus. Aurubis geht
bis zum Ende des Geschäftsjahres 2021/22 und für das kommende Kalenderjahr 2023 von
einem steigenden Angebot an Konzentraten aus, welches das antizipierte Wachstum der
Hüttenwerkskapazitäten übersteigen wird.
Seit dem Referenzabschluss Ende vergangenen Jahres zu 65 US$/t / 6,5 cts/lb haben
sich die Spotraten für die Verarbeitung von reinen Kupferkonzentraten positiv entwickelt.
Für das dritte Quartal 2022 hat das China Smelters Purchase Team (CPST) den sogenannten
Buying floor erneut auf ein Niveau von 80 US$/t/8,0 cts/lb und somit weiter oberhalb
der Benchmark festgelegt. Aurubis ist an seinen Standorten in Hamburg und Pirdop bereits
mit Konzentraten zu guten Schmelz- und Raffinierlöhnen bis über das Ende des Geschäftsjahres
hinaus versorgt.
Die Verfügbarkeit von Recyclingmaterialien wird für das verbleibende Geschäftsjahr
weiter auf stabilem Niveau erwartet. Sowohl für Altkupfer als auch für sonstige Recyclingmaterialien
geht Aurubis für den restlichen Verlauf des Geschäftsjahres von einem zufriedenstellenden
Angebot mit Raffinierlöhnen auf stabilem Niveau aus.
Aurubis Sekundärhütten q in Lünen, Olen, Beerse und Berango sind wir bis zum Ende
des Geschäftsjahres 2021/22 gut mit Recyclingmaterial zu zufriedenstellenden Raffinierlöhnen
versorgt. Unsere breite Marktaufstellung und ein breites Lieferantennetzwerk federn
etwaige Versorgungsrisiken ab.
Für den restlichen Verlauf des Geschäftsjahres 2021/22 erwartet Aurubis eine weiterhin
hohe Nachfrage nach sämtlichen Kupferprodukten. Die Nachfrage nach Kupfergießwalzdraht
antizipieren wir im restlichen Verlauf des Geschäftsjahres 2021/22 in Europa - ebenso
in anderen Teilen der Welt -weiter auf hohem Niveau. Die Nachfrage nach Stranggussformaten
wird ebenfalls auf hohem Niveau erwartet. Gleiches gilt für die Nachfrage nach Flachwalzprodukten
auf dem europäischen und amerikanischen Markt. Aufgrund der bis in den Juni 2022 reduzierten
Produktionskapazität von Aurubis Stolberg rechnet der Konzern mit einer leicht unter
dem Vorjahr liegenden Produktion von Flachwalzprodukten. Nachdem der Teilverkauf der
Flachwalzsparte am 29.07.2022 (Closing) formal abgeschlossen wurde, gehen der Standort
in Zutphen (Niederlande) sowie die Schneidcenter in Birmingham (Großbritannien), Dolny
Kubín (Slowakei) und Mortara (Italien) an die KME SE über.
In Nordwesteuropa erwarten die Researchportale ICIS und CRU weiter ein begrenztes
Angebot an Schwefelsäure für den Rest des Geschäftsjahres. Die bisher für das 4. Quartal
2021/22 vorliegenden Erkenntnisse signalisieren eine weiterhin hohe Nachfrage zu gestiegenen
Absatzpreisen. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage in unseren Absatzmärkten rechnen
wir für den Rest des Geschäftsjahres mit einer weiterhin guten Entwicklung der Schwefelsäureerlöse.
Für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 gehen wir in Summe von einer unterhalb des
Vorjahrs liegenden Anlagenverfübarkeit aus, bedingt durch die Stillstände an unseren
Standorten in Hamburg und Lünen.
Zu unserem Geschäftsmodell gehört, dass unser Ergebnis quartalsweisen Schwankungen
unterliegt. Dies hat saisonale Gründe, kann aber auch durch Störungen bei Aggregaten
oder in den Betriebsabläufen verursacht sein.
Unsere Prognose basiert auf einer uneingeschränkten Produktion im weiteren Geschäftsjahresverlauf.
Risiken für die Erreichung der Gesamtjahresprognose können sich aus Herausforderungen
im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg sowie daraus resultierenden möglichen Versorgungsengpässen
von Energie und Rohstoffen ergeben.
Die aktuell sehr hohen Energiepreise werden - neben inflationsbedingten Kostensteigerungen
- auch eine Ergebniswirkung über das laufende Geschäftsjahr hinaus haben.
Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021/22 erfolgt auf Basis folgender Prämissen:
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Wir erwarten, gestützt auf Branchenprognosen, ein anhaltend starkes Marktumfeld mit einer hohen Kupferproduktnachfrage. |
| ― |
Aufgrund der gegenüber Vorjahr deutlich erhöhten Benchmark für Kupferkonzentrate gehen wir von entsprechend höheren Schmelz- und Raffinierlöhnen pro Tonne aus. Durch unsere metallurgische Kompetenz und unser diversifiziertes Lieferantenportfolio werden wir über Benchmark liegende TC/RCs erzielen. |
| ― |
Bei Schwefelsäure erwarten wir aufgrund der aktuell sehr positiven Marktsituation einen siginifikant über dem Vorjahr liegenden Ergebnisbeitrag. |
| ― |
Für Altkupfer und sonstige Recyclingmaterialien rechnen wir für den Rest des Geschäftsjahres mit einem stabilen Mengenangebot bei Raffinierlöhnen auf gutem Niveau. |
| ― |
Die Aurubis-Kupferprämie wurde auf 123 US$/t für 2022 festgesetzt (Vj. 96 US$/t). |
| ― |
Aufgrund der aktuellen Energiepreisentwicklungen werden wir im Geschäftsjahr 2021/22 deutlich gestiegene Energiekosten ausweisen. Durch aktives Energiemanagement und die zeitlich versetzt wirkenden CO2-Strompreiskompensa-tionen konnten die Preissteigerungen teilweise abgefedert werden. |
| ― |
Wesentliche Teile unserer Einnahmen sind US-Dollarbasiert. Im Rahmen unserer Hedging-Strategie haben wir die daraus resultierenden Schwankungen zum überwiegenden Teil abgesichert. |
| ― |
Preislich abgesichert haben wir ebenfalls wesentliche Teile unseres Metallmehrausbringens. |
| ― |
Aus dem Performance Improvement Program (PIP) erwarten wir für 2021/22 eine Ergebnisverbesserung von 90 Mio. € im Verhältnis zum Referenzjahr 2018/19 aus Kostenreduzierung und Durchsatzverbesserung. |
Insgesamt erwarten wir für den Aurubis-Konzern im Geschäftsjahr 2021/22 ein operatives
EBT zwischen 500 Mio. € und 600 Mio. € und einen operativen ROCE zwischen 17 % und
21 %.
Im Segment Multimetal Recycling erwarten wir für das Geschäftsjahr 2021/22 ein operatives
EBT zwischen 200 Mio. € und 260 Mio. € und einen operativen ROCE zwischen 23 % und
27 %.
Im Segment Custom Smelting & Products planen wir für das Geschäftsjahr 2021/22 mit
einem operativen EBT zwischen 350 Mio. € und 410 Mio. € und einem operativen ROCE
zwischen 17 % und 21 %.
| operatives | operativer | |
| EBT | ROCE | |
| in Mio. € | in % | |
| Konzern1 | 500 - 600 | 17 - 21 |
| Segment Multimetal Recycling | 200 - 260 | 23 - 27 |
| Segment Custom Smelting & Products | 350 - 410 | 17 - 21 |
Die interne Berichterstattung und Steuerung des Konzerns erfolgen auf Grundlage eines
operativen Ergebnisses, um den Erfolg des Aurubis-Konzerns unabhängig von Bewertungseinflüssen
zur internen Steuerung abbilden zu können. Die Herleitung des operativen Ergebnisses
aus der IFRS-Ertragslage erfolgt durch:
| ― |
Bereinigung um Bewertungsergebnisse aus der Anwendung des IAS 2; dabei werden die aus der Anwendung der Durchschnittsmethode resultierenden Metallpreisschwankungen eliminiert. Ebenso werden nicht dauerhafte stichtagsbezogene Abwertungen und Zuschreibungen auf Metallvorratsbestände eliminiert. |
| ― |
Bereinigung um nicht realisierte stichtagsbedingte Effekte aus Marktbewertungen von Metallderivategeschäften, bezogen auf die Hauptmetallbestände unserer Hüttenstandorte |
| ― |
Eliminierung von nicht zahlungswirksamen Effekten aus Kaufpreisallokationen |
| ― |
Bereinigung um Effekte aus der Anwendung des IFRS 5 |
Das IFRS EBT in Höhe von 793 Mio. € (Vj. 631 Mio. €) hat das Vorjahr deutlich übertroffen.
Die Veränderung war, neben den bereits in der Erläuterung zur operativen Ertragslage
beschriebenen Ergebniseffekten, insbesondere durch die Metallpreisentwicklung begründet.
Die Anwendung der Durchschnittsmethode führt zu Metallpreisbewertungen, die nah an
den Marktpreisen liegen. Metallpreisvolatilitäten haben daher direkte Auswirkungen
auf Bestandsveränderungen/Materialaufwendungen und somit auf das IFRS-Rohergebnis.
Das IFRS-Rohergebnis beinhaltet in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres 2021/22
Bewertungseffekte im Vorratsvermögen in Höhe von 335 Mio. € (Vj. 358 Mio. €). Die
Abbildung dieser Volatilität ist nicht zahlungswirksam und spiegelt auch nicht die
operative Performance von Aurubis wider.
Die Herleitung der operativen Ergebnisse der ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2021/22
und des Vorjahresvergleichszeitraums aus der IFRS-Gewinn- und Verlustrechnung wird
in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.
| 9 Monate 2021/22 | 9 Monate 2020/21 | |||||
| Bereinigungs- effekte |
Bereinigungs- effekte |
|||||
| in Mio. € | IFRS | Vorräte/ Anlage- vermögen |
operativ | IFRS | Vorräte/ Anlage- vermögen |
operativ |
| Umsatzerlöse | 14.277 | 0 | 14.277 | 12.180 | 0 | 12.180 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
108 | 0 | 108 | 483 | -205 | 278 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 20 | 0 | 20 | 26 | 0 | 26 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 149 | 0 | 149 | 33 | 0 | 33 |
| Materialaufwand | -12.953 | -335 | -13.288 | -11.307 | -153 | -11.460 |
| Rohergebnis | 1.601 | -335 | 1.266 | 1.415 | -358 | 1.057 |
| Personalaufwand | -439 | 0 | -439 | -428 | 0 | -428 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen |
-140 | -1 | -141 | -141 | 1 | -140 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -234 | 0 | -234 | -214 | 0 | -214 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 788 | -336 | 453 | 632 | -357 | 275 |
| Ergebnis aus At Equity bewerteten Anteilen | 12 | -10 | 2 | 10 | -6 | 4 |
| Zinserträge | 6 | 0 | 6 | 3 | 0 | 3 |
| Zinsaufwendungen | -13 | 0 | -13 | -14 | 0 | -14 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 793 | -346 | 448 | 631 | -363 | 268 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -204 | 103 | -101 | -146 | 83 | -63 |
| Konzernergebnis | 589 | -243 | 347 | 485 | -280 | 205 |
Die IFRS Bilanzsumme erhöhte sich von 6.613 Mio. € zum 30.09.2021 auf 7.374 Mio. €
zum 30.06.2022. Ursächlich für den deutlichen Anstieg war der im Vergleich zur operativen
Bilanz höhere Anstieg der Vorratsbestände um insgesamt 720 Mio. € von 2.804 Mio. €
zum 30.09.2021 gegenüber 3.524 Mio. € zum 30.06.2022. Maßgeblich waren die hohen Kupferpreise
in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres.
Das Eigenkapital des Konzerns erhöhte sich um 586 Mio. € von 3.443 Mio. € zum Ende
des letzten Geschäftsjahres auf 4.029 Mio. € zum 30.06.2022. Der Anstieg resultierte
aus dem im Vergleich zur operativen Bilanz höheren Konzernergebnis in Höhe von 589
Mio. €. Insgesamt lag die IFRS-Eigenkapitalquote am 30.06.2022 bei 54,6 % gegenüber
52,1 % zum Ende des letzten Geschäftsjahres.
Die folgende Tabelle gibt die Ermittlung der operativen Bilanz zum 30.06.2022 und
zum 30.09.2021 wieder:
| 30.06.2022 | ||||
| Bereinigungs- effekte |
||||
| in Mio. € | IFRS | IFRS 5 | Vorräte/ Anlage- vermögen |
Operativ |
| Aktiva | ||||
| Anlagevermögen | 1.999 | 11 | -35 | 1.975 |
| Latente Steuern | 18 | 0 | 1 | 19 |
| Langfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 70 | 0 | 0 | 70 |
| Vorräte | 3.524 | 65 | -1.434 | 2.155 |
| Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 1.163 | 54 | 0 | 1.217 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 449 | 21 | 0 | 470 |
| Zur Veräußerung gehaltene-ne Vermögenswerte | 151 | -151 | 0 | 0 |
| Summe Aktiva | 7.374 | 0 | -1.468 | 5.906 |
| Passiva | ||||
| Eigenkapital | 4.029 | 0 | -1.040 | 2.989 |
| Latente Steuern | 590 | 0 | -428 | 162 |
| Langfristige Rückstellungen | 243 | 2 | 0 | 245 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 251 | 1 | 0 | 252 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 54 | 3 | 0 | 57 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 2.169 | 32 | 0 | 2.201 |
| Verbindlichkeiten aus zur Veräußerung gehaltenenen Vermögenswerten | 38 | -38 | 0 | 0 |
| Summe Passiva | 7.374 | 0 | -1.468 | 5.906 |
| 30.09.2021 | ||||
| Bereinigungs- effekte |
||||
| in Mio. € | IFRS | IFRS 5 | Vorräte/ Anlage- vermögen |
Operativ |
| Aktiva | ||||
| Anlagevermögen | 1.958 | 9 | -24 | 1.943 |
| Latente Steuern | 18 | 0 | 0 | 18 |
| Langfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 37 | 0 | 0 | 37 |
| Vorräte | 2.804 | 62 | -1.096 | 1.770 |
| Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 716 | 44 | 0 | 760 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 942 | 23 | 0 | 965 |
| Zur Veräußerung gehaltene-ne Vermögenswerte | 138 | -138 | 0 | 0 |
| Summe Aktiva | 6.613 | 0 | -1.120 | 5.493 |
| Passiva | ||||
| Eigenkapital | 3.443 | 0 | -795 | 2.648 |
| Latente Steuern | 443 | 0 | -325 | 118 |
| Langfristige Rückstellungen | 291 | 2 | 0 | 293 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 503 | 1 | 0 | 504 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 67 | 2 | 0 | 69 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.828 | 33 | 0 | 1.861 |
| Verbindlichkeiten aus zur Veräußerung gehaltenenen Vermögenswerten | 38 | -38 | 0 | 0 |
| Summe Passiva | 6.613 | 0 | -1.120 | 5.493 |
| in Mio. € | 9 Monate 2021/22 | 9 Monate 2020/21 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 793 | 631 |
| (Zu-) Abschreibungen auf Vermögenswerte des Anlagevermögens | 140 | 141 |
| Veränderung der Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 0 | 1 |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen | 4 | 4 |
| Ergebnis im Zusammenhang mit der Investitionstätigkeit | 0 | -7 |
| Bewertung von Derivaten | -14 | 87 |
| Sonstiges nicht zahlungswirksames Ergebnis | 4 | 4 |
| Aufwendungen und Erträge aus dem Finanzergebnis | -4 | 1 |
| Ein-/Auszahlungen für Ertragsteuern | -67 | -69 |
| Brutto-Cashflow | 855 | 791 |
| Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte | -410 | -239 |
| Veränderung der Vorräte (inkl. Bewertungseffekte) | -711 | -865 |
| Veränderung kurzfristiger Rückstellungen | -13 | -12 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten (ohne Finanzschulden) | 283 | 656 |
| Mittelzufluss aus betrieblicher Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) | 5 | 332 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -216 | -134 |
| Auszahlungen aus der Gewährung von Krediten und Darlehen an nahestende Unternehmen | 0 | -12 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagevermögen | 66 | 3 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Geschäftseinheiten | 0 | 12 |
| Einzahlungen aus der Tilgung von nahestehenden Unternehmen gewährten Krediten und Darlehen | 1 | 1 |
| Zinseinzahlungen | 6 | 3 |
| Erhaltene Dividenden | 9 | 5 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -135 | -122 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 16 | 3 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Finanzverbindlichkeiten | -300 | -26 |
| Erwerb eigener Aktien | 0 | -19 |
| Zinsauszahlungen | -11 | -12 |
| Dividendenzahlungen | -70 | -57 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | -365 | -110 |
| Veränderung der Zahlungsmittel | -496 | 100 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Anfang der Periode | 965 | 481 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode | 470 | 581 |
| Abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte am Ende der Periode | -21 | 0 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode (Konzernbilanz) | 449 | 581 |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | ||||||
| in Mio. € | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Eigene Anteile |
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital |
Marktbewertung von Cashflow Sicherungen |
Kosten der Absicherung |
| Stand am 01.10.2020 | 115 | 343 | -41 | 2.435 | 26 | 2 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | 0 | -19 | 0 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlung | 0 | 0 | 0 | -57 | 0 | 0 |
| Konzerngesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 491 | -9 | -1 |
| davon Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 484 | 0 | 0 |
| davon sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 6 | -9 | -1 |
| Stand am 30.06.2021 | 115 | 343 | -60 | 2.869 | 18 | 1 |
| Stand am 01.10.2021 | 115 | 343 | -60 | 3.025 | 18 | 0 |
| Verkauf von Finanzinvestitionen | 0 | 0 | 0 | 12 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlung | 0 | 0 | 0 | -70 | 0 | 0 |
| Konzerngesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 626 | 7 | -1 |
| davon Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 588 | 0 | 0 |
| davon sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 38 | 7 | -1 |
| Stand am 30.06.2022 | 115 | 343 | -60 | 3.594 | 25 | -1 |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | ||||||
| in Mio. € | Marktbewertung von Finanz- investitionen |
Währungs- änderungen | Ertragsteuern | Anteile der Aktionäre der Aurubis AG |
Nicht beherrschende Anteile |
Summe Eigenkapital |
| Stand am 01.10.2020 | -32 | 11 | -8 | 2.850 | 1 | 2.851 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | -19 | 0 | -19 |
| Dividendenzahlung | 0 | 0 | 0 | -57 | 0 | -57 |
| Konzerngesamtergebnis | 20 | 0 | 2 | 503 | 0 | 503 |
| davon Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 484 | 0 | 485 |
| davon sonstiges Ergebnis | 20 | 0 | 2 | 18 | 0 | 18 |
| Stand am 30.06.2021 | -12 | 11 | -6 | 3.277 | 1 | 3.278 |
| Stand am 01.10.2021 | -5 | 13 | -7 | 3.442 | 1 | 3.443 |
| Verkauf von Finanzinvestitionen | -12 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlung | 0 | 0 | 0 | -70 | 0 | -70 |
| Konzerngesamtergebnis | 19 | 9 | -4 | 656 | 0 | 656 |
| davon Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 588 | 0 | 589 |
| davon sonstiges Ergebnis | 19 | 9 | -4 | 68 | 0 | 68 |
| Stand am 30.06.2022 | 2 | 22 | -11 | 4.029 | 1 | 4.029 |
| 9 Monate 2021/22 | ||||||
| Segment Multimetal Recycling | Segment Custom Smelting & Products | Sonstige | Summe | Überleitung/ Konsolidierung | Konzern gesamt | |
| in Mio. € | operativ | operativ | operativ | operativ | IFRS | IFRS |
| Umsatzerlöse | ||||||
| Gesamtumsätze | 4.559 | 14.227 | 0 | |||
| Intersegmentumsätze | 4.067 | 442 | 0 | |||
| Außenumsätze | 492 | 13.785 | 0 | 14.277 | 0 | 14.277 |
| EBIT | 175 | 327 | -49 | 453 | 336 | 788 |
| EBT | 174 | 323 | -49 | 448 | 345 | 793 |
| ROCE (%) | 36,6 | 14,7 | ||||
| 9 Monate 2020/21 | ||||||
| Segment Mutimetal Recycling | Segment Custom Smelting & Products | Sonstige | Summe | Überleitung/ Konsolidierung | Konzern gesamt | |
| in Mio. € | operativ | operativ | operativ | operativ | IFRS | IFRS |
| Umsatzerlöse | ||||||
| Gesamtumsätze | 3.813 | 12.270 | 0 | |||
| Intersegmentumsätze | 3.375 | 529 | 0 | |||
| Außenumsätze | 439 | 11.741 | 0 | 12.180 | 0 | 12.180 |
| EBIT | 184 | 136 | -45 | 275 | 357 | 632 |
| EBT | 180 | 134 | -46 | 268 | 364 | 631 |
| ROCE (%) | 30,8 | 10,1 | ||||
Die Aufgliederung der Außenumsätze nach Produktgruppen ist der folgenden Tabelle zu
entnehmen.
| Segment Multimetal Recycling |
Segment Custom Smelting & Products |
Summe | ||||
| in Mio. € | 9 Monate 2021/22 |
9 Monate 2020/21 |
9 Monate 2021/22 |
9 Monate 2020/21 |
9 Monate 2021/22 |
9 Monate 2020/21 |
| Gießwalzdraht | 0 | 0 | 5.793 | 4.476 | 5.793 | 4.476 |
| Kupferkathoden | 128 | 154 | 2.005 | 2.035 | 2.133 | 2.189 |
| Edelmetalle | 0 | 0 | 2.710 | 2.740 | 2.710 | 2.740 |
| Strangguss | 0 | 0 | 1.381 | 881 | 1.381 | 881 |
| Bänder, Profile und Formate | 0 | 0 | 1.291 | 1.066 | 1.291 | 1.066 |
| Sonstige | 364 | 285 | 605 | 544 | 969 | 829 |
| Gesamt | 492 | 439 | 13.785 | 11.741 | 14.277 | 12.180 |
Nach Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden im Mai wurde der Verkauf von vier
Standorten der Aurubis Flachwalzsparte an die KME SE, Osnabrück, nun mit Wirkung zum
29.07.2022 (sogenanntes Closing) abgeschlossen. Damit gehen der Standort in Zutphen
(Niederlande) sowie die Schneidcenter in Birmingham (Großbritannien), Dolny Kubín
(Slowakei) und Mortara (Italien) mit insgesamt rund 360 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
an die KME SE über. Die Werke in Stolberg (Deutschland), Pori (Finnland) und Buffalo
(USA) verbleiben, wie angekündigt, im Aurubis-Konzern. Der Kaufpreis beträgt rund
12 Mio. €, zuzüglich rund 63 Mio. € für das Net Working Capital zum Closing. Das Net
Working Capital wurde über die Rückzahlung von Unternehmensdarlehen an Aurubis in
gleicher Höhe beglichen.