STADA Arzneimittel AG

Bad Vilbel

Zwischenbericht 3 Monate 2016

ZWISCHENBERICHT 1. QUARTAL 2016

STADA-KENNZAHLEN

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Konzern-Kennzahlen in Mio. € 1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2015
01.01. - 31.03.
± %
Konzernumsatz 497,1 486,2 +2%
• Generika (Kernsegment) 296,1 289,8 +2%
• Markenprodukte (Kernsegment) 189,8 185,1 +3%
Konzernumsatz bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte 502,4 480,9 +4%
• Generika 301,3 288,5 +4%
• Markenprodukte 190,7 183,3 +4%
Operatives Ergebnis 56,3 50,4 +12%
Operatives Ergebnis bereinigt1)2) 68,2 68,0 0%
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 85,2 79,2 +7%
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bereinigt1) 2) 92,1 92,6 -1%
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 56,3 50,5 +12%
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bereinigt1) 2) 68,1 68,1 0%
Ergebnis vor Steuern (EBT) 43,8 34,1 +28%
Ergebnis vor Steuern (EBT) bereinigt1)3) 55,8 53,1 +5%
Konzerngewinn 29,6 21,2 +40%
Konzerngewinn bereinigt1)3) 40,1 37,9 +6%
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 47,2 46,8 +1%
Investitionen 36,5 21,1 +74%
Abschreibungen (saldiert mit Zuschreibungen) 28,8 28,8 0%
Mitarbeiterinnen (Anzahl im Durchschnitt gerechnet auf Basis von Vollzeitkräften)4) 10.752 10.422 +3%
Mitarbeiterinnen (stichtagsbezogen gerechnet auf Basis von Vollzeitkräften) 10.752 10.422 +3%


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Aktien-Kennzahlen 1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2015
01.01. - 31.03.
± %
Marktkapitalisierung in Mio. € (31.03.) 2.175,1 1.892,6 +15%
Schlusskurs (XETRA®) in € (31.03.) 34,89 31,10 +12%
Anzahl der Aktien (im Durchschnitt, ohne eigene Aktien, 01.01. - 31.03.) 62.256.075 60.653.807 +3%
Ergebnis je Aktie in € 0,48 0,35 +37%
Ergebnis je Aktie in € bereinigt1) 3) 0,64 0,62 +3%
Verwässertes Ergebnis je Aktie in €5) - 0,35 -%
Verwässertes Ergebnis je Aktie in € bereinigt1)3)5) - 0,62 -%


1) Mit einer Herausrechnung von solchen Effekten, die die Darstellung der Ertragslage und die daraus abgeleiteten Kennzahlen beeinflussen, soll die Vergleichbarkeit der Kennzahlen mit Vorjahren verbessert werden. STADA verwendet dazu bereinigte Kennzahlen, die als so genannte Pro-forma-Kennzahlen nicht den Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS unterliegen. Da andere Unternehmen diese von STADA dargestellten bereinigten Kennzahlen möglicherweise nicht auf die gleiche Weise berechnen, sind die Pro-forma-Angaben von STADA nur eingeschränkt mit ähnlich benannten Angaben anderer Unternehmen vergleichbar.
2) Sofern in diesem Zwischenbericht Bereinigungen im Zusammenhang mit dem operativen Ergebnis, dem EBITDA und dem EBIT genannt sind, beziehen sich diese grundsätzlich auf einmalige Sondereffekte.
3) Sofern in diesem Zwischenbericht Bereinigungen im Zusammenhang mit dem EBT, dem Konzerngewinn, dem Ergebnis je Aktie und dem verwässerten Ergebnis je Aktie genannt sind, beziehen sich diese grundsätzlich auf einmalige Sondereffekte und Effekte aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten innerhalb der finanziellen Erträge und Aufwendungen.
4) In dieser Durchschnittszahl sind Änderungen im Konsolidierungskreis zeitanteilig enthalten.
5) Die Frist zur Ausübung der STADA-Optionsscheine im Zusammenhang mit der Bedingten Kapitalerhöhung 2004/I ist am 26.06.2015 abgelaufen, weshalb keine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie im Geschäftsjahr 2016 stattfindet.


KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Überblick

Im 1. Quartal 2016 verzeichnete der STADA-Konzern eine über den Erwartungen liegende Entwicklung, die verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf geringere einmalige Sondereffekte im Zusammenhang mit ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Kursaufwendungen zurückzuführen war. Darüber hinaus trug hierzu die überaus positive Entwicklung des deutschen Generika-Segments bei, die insbesondere aus rückläufigen Erlösminderungen resultierte.

Der ausgewiesene Konzernumsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 2% auf 497,1 Mio. € (1-3/2015: 486,2 Mio. €). Unter Herausrechnung von Umsatzeinflüssen, die auf Veränderungen im Konzernportfolio und Währungseffekten basierten, stieg der Konzernumsatz um 4% auf 502,4 Mio. € (1-3/2015: 480,9 Mio. €). Angesichts der zum Vergleichsquartal des Vorjahres geringer ausfallenden einmaligen Sondereffekte sowie rückläufiger negativer Währungseffekte lagen die ausgewiesenen Ertragskennzahlen deutlich über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das ausgewiesene EBITDA zeigte eine Steigerung um 7% auf 85,2 Mio. € auf (1-3/2015: 79,2 Mio. €). Der ausgewiesene Konzerngewinn verzeichnete einen Anstieg von 40% auf 29,6 Mio. € (1-3/2015: 21,2 Mio. €). Das bereinigte EBITDA ging leicht um 1% auf 92,1 Mio. € zurück (1-3/2015: 92,6 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn erhöhte sich um 6% auf 40,1 Mio. € (1-3/2015: 37,9 Mio. €). Hierzu trugen maßgeblich ein weiter optimiertes Finanzergebnis wie auch eine zurückgehende Steuerquote infolge von Änderungen in der Ergebnisallokation bei.

Die Finanz- und Vermögenslage des STADA-Konzerns war im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres weiterhin stabil. Die Nettoverschuldung belief sich zum 31.03.2016 auf 1.210,2 Mio. € (31.12.2015: 1.215,7 Mio. €). Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA lag in der Berichtsperiode bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA des Berichtszeitraums auf Jahresbasis bei 3,3 (1-3/2015: 3,6).

Beim Ausblick bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Geschäftsjahr 2016, nach der ein leichtes Wachstum bei dem um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Konzernumsatz, beim bereinigten EBITDA und beim bereinigten Konzerngewinn zu erwarten ist.

Umsatzentwicklung des STADA-Konzerns

Der Konzernumsatz zeigte in den ersten 3 Monaten 2016 einen Zuwachs von 2% auf 497,1 Mio. € auf (1-3/2015: 486,2 Mio. €).

Unter Herausrechnung von Umsatzeinflüssen, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekten zurückzuführen waren, nahm der Konzernumsatz im Berichtszeitraum um 4% auf 502,4 Mio. € zu (1-3/2015: 480,9 Mio. €).

Im Detail sahen die Umsatzeinflüsse, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekten basierten, wie folgt aus:

Portfolioveränderungen betrugen im 1. Quartal 2016 insgesamt 10,9 Mio. € sowie in der rückwärtigen Betrachtung als Anpassung für den entsprechenden Vorjahreszeitraum insgesamt 5,3 Mio. €. Dies entspricht 1,2 Prozentpunkten.

Bei Anwendung der Wechselkurse des 1. Quartals 2016 im Vergleich zu denen des 1. Quartals 2015 für die Translation lokaler Umsatzbeiträge in die Konzernwährung Euro wies STADA beim Konzernumsatz einen negativen Währungseffekt in Höhe von 16,2 Mio. € bzw. -3,4 Prozentpunkten auf, da sich alle drei der für STADA wichtigsten Landeswährungen in Relation zur Konzernwährung Euro schwächer entwickelten. Im Rahmen dessen zeigte der russische Rubel eine deutlich schwächere und der serbische Dinar sowie das britische Pfund eine schwächere Entwicklung. Darüber hinaus entwickelten sich die ukrainische Griwna sowie der kasachische Tenge deutlich schlechter und der vietnamesische Dong sowie der Schweizer Franken schlechter. Die Währungsrelationen in anderen für STADA relevanten Ländern hatten nur einen geringen Einfluss auf die Translation der Umsätze und Erträge in lokaler Währung in die Konzernwährung Euro.

Sofern nachfolgend über bereinigte Umsatzzahlen berichtet wird, ist darunter jeweils der um diese Portfolioeffekte und Währungsveränderungen bereinigte Umsatz zu verstehen.

Ertragsentwicklung des STADA-Konzerns

Angesichts der im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum geringer ausfallenden einmaligen Sondereffekte sowie rückläufiger negativer Währungseffekte lagen die ausgewiesenen Ertragskennzahlen deutlich über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Das ausgewiesene operative Ergebnis erhöhte sich im 1. Quartal 2016 um 12% auf 56,3 Mio. € (1-3/2015: 50,4 Mio. €). Das ausgewiesene EBITDA stieg um 7% auf 85,2 Mio. € (1-3/2015: 79,2 Mio. €). Der ausgewiesene Konzerngewinn zeigte einen Anstieg von 40% auf 29,6 Mio. € (1-3/2015: 21,2 Mio. €).

Nach Bereinigung der Ertragskennzahlen um im Periodenvergleich verzerrende Einflüsse aus einmaligen Sondereffekten lag das bereinigte operative Ergebnis im Berichtszeitraum mit 68,2 Mio. € in etwa auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (1-3/2015: 68,0 Mio. €). Das bereinigte EBITDA ging leicht um 1% auf 92,1 Mio. € zurück (1-3/2015: 92,6 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn nahm um 6% auf 40,1 Mio. € zu (1-3/2015: 37,9 Mio. €). Hierzu trugen maßgeblich ein weiter optimiertes Finanzergebnis wie auch eine zurückgehende Steuerquote infolge von Änderungen in der Ergebnisallokation bei.

Die einmaligen Sondereffekte summierten sich in den ersten 3 Monaten 2016 saldiert zu einer Ertragsbelastung in Höhe von 12,1 Mio. € vor bzw. 10,5 Mio. € nach Steuern (1-3/2015: saldierte Ertragsbelastung durch einmalige Sondereffekte in Höhe von 19,0 Mio. € vor bzw. 16,7 Mio. € nach Steuern).

Diese sahen im Detail wie folgt aus:

eine saldierte Belastung in Höhe von 6,4 Mio. € vor bzw. 5,8 Mio. € nach Steuern im Zusammenhang mit ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Kursaufwendungen bzw. Kurserträgen resultierend aus der Veränderung des russischen Rubel sowie weiterer wesentlicher Währungen der Marktregion CIS/Osteuropa

eine Belastung in Höhe von 5,0 Mio. € vor bzw. 4,1 Mio. € nach Steuern resultierend aus zusätzlichen Abschreibungen und anderen Bewertungseffekten bedingt durch Kaufpreisaufteilungen sowie wesentliche Produktakquisitionen ausgehend von einem Basisniveau des Geschäftsjahres 2013

eine Belastung in Höhe von 0,5 Mio. € vor bzw. 0,4 Mio. € nach Steuern für Wertberichtigungen saldiert mit Zuschreibungen von immateriellen Vermögenswerten nach Werthaltigkeitstests

eine Belastung in Höhe von 0,2 Mio. € vor bzw. 0,2 Mio. € nach Steuern im Zusammenhang mit der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten und diesen zu Grunde liegenden Geschäften

In den nachfolgenden Tabellen werden weitere wesentliche Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns sowie die sich daraus ergebenden Margen sowohl ausgewiesen als auch bereinigt um die zuvor aufgeführten einmaligen Sondereffekte für die ersten 3 Monate 2016 und den entsprechenden Vorjahreszeitraum vergleichend dargestellt.

Entwicklung der ausgewiesenen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns

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in Mio. € 1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2015
01.01. - 31.03.
± % Marge1)
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
Marge1)
1. Quartal 2015
01.01. - 31.03
Operatives Ergebnis 56,3 50,4 +12% 11,3% 10,4%
• Operatives Segmentergebnis Generika 49,4 36,6 +35% 16,7% 12,6%
• Operatives Segmentergebnis Markenprodukte 28,8 33,4 -14% 15,2% 18,0%
EBITDA2) 85,2 79,2 +7% 17,1% 16,3%
EBIT3) 56,3 50,5 +12% 11,3% 10,4%
EBT4) 43,8 34,1 +28% 8,8% 7,0%
Konzerngewinn 29,6 21,2 +40% 6,0% 4,4%
Ergebnis je Aktie in € 0,48 0,35 +37%

Verwässertes Ergebnis je Aktie in €5) - 0,35 -%


Entwicklung der bereinigten6) Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns

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in Mio. € 1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2015
01.01. - 31.03.
± % Marge1)
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03
Marge1)
1. Quartal 2015
01.01. - 31.03.
Operatives Ergebnis bereinigt 68,2 68,0 0% 13,7% 14,0%
• Operatives Segmentergebnis Generika bereinigt 51,1 39,4 +30% 17,3% 13,6%
• Operatives Segmentergebnis Markenprodukte
bereinigt
38,5 45,5 -15% 20,3% 24,6%
EBITDA2) bereinigt 92,1 92,6 -1% 18,5% 19,1%
• EBITDA Generika bereinigt 63,4 51,6 +23% 21,4% 17,8%
• EBITDA Markenprodukte bereinigt 48,2 55,9 -14% 25,4% 30,2%
EBIT3) bereinigt 68,1 68,1 0% 13,7% 14,0%
EBT4) bereinigt 55,8 53,1 +5% 11,2% 10,9%
Konzerngewinn bereinigt 40,1 37,9 +6% 8,1% 7,8%
Ergebnis je Aktie in € bereinigt 0,64 0,62 +3%

Verwässertes Ergebnis je Aktie in €5) bereinigt - 0,62 -%


1) Bezogen auf den relevanten Konzernumsatz.
2) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
3) Ergebnis vor Zinsen und Steuern.
4) Ergebnis vor Steuern.
5) Die Frist zur Ausübung der STADA-Optionsscheine im Zusammenhang mit der Bedingten Kapitalerhöhung 2004/I ist am 26.06.2015 abgelaufen, weshalb keine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie im Geschäftsjahr 2016 stattfindet.
6) Bereinigt um einmalige Sondereffekte.


Die Vertriebskosten stiegen im 1. Quartal 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,7 Mio. € auf 117,0 Mio. € (1-3/2015: 110,3 Mio. €), insbesondere auf Grund erhöhter Werbeaufwendungen im deutschen sowie italienischen Markt.

Die anderen Aufwendungen gingen im 1. Quartal 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 12,9 Mio. € zurück (1-3/2015: 15,6 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf einem Rückgang von Währungskursverlusten, insbesondere in der Marktregion CIS/Osteuropa.

Der in den ersten 3 Monaten 2016 erfolgte Rückgang der finanziellen Aufwendungen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 13,2 Mio. € (1-3/2015: 16,9 Mio. €) war durch einen Rückgang des saldierten Aufwands aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten bedingt.

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern stiegen im 1. Quartal 2016 im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres trotz eines deutlich verbesserten Ergebnisses vor Steuern lediglich um 0,6 Mio. € auf 11,8 Mio. € (1-3/2015: 11,2 Mio. €). Die ausgewiesene Steuerquote verbesserte sich auf 27,0% (1-3/2015: 32,9%), insbesondere auf Grund einer geänderten Ergebnisallokation im STADA-Konzern.

Entwicklung der Segmente

Der Umsatz der beiden Kernsegmente Generika und Markenprodukte zeigte in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine Steigerung von 2%. Damit trugen sie insgesamt 97,7% zum Konzernumsatz bei (1-3/2015: 97,7%). Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz der beiden Kernsegmente erhöhte sich um 4% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz des Kernsegments Generika nahm in der Berichtsperiode um 2% auf 296,1 Mio. € zu (1-3/2015: 289,8 Mio. €). Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz des Kernsegments Generika verzeichnete einen Anstieg von 4% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung resultierte maßgeblich aus einem starken Umsatzzuwachs der deutschen Tochtergesellschaft ALIUD PHARMA GmbH sowie einer deutlichen Umsatzsteigerung im belgischen, italienischen und vietnamesischen Markt. Gegenläufig entwickelten sich die Generika-Umsätze in dem zu der Marktregion CIS/Osteuropa gehörenden serbischen Markt sowie in dem zu der Marktregion Zentraleuropa gehörenden britischen Markt. Generika leisteten einen Beitrag von 59,6% zum Konzernumsatz (1-3/2015: 59,6%).

Der Umsatz des Kernsegments Markenprodukte wies im Berichtszeitraum einen Zuwachs von 3% auf 189,8 Mio. € auf (1-3/2015: 185,1 Mio. €). Ursache für diese Steigerung war im Wesentlichen die positive Entwicklung im deutschen, italienischen und spanischen Markt. Eine gegenläufige Entwicklung verzeichnete der Umsatz der Markenprodukte in dem zu der Marktregion CIS/Osteuropa gehörenden russischen Markt in Euro sowie in dem zu der Marktregion Zentraleuropa gehörenden britischen Markt. Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz des Kernsegments Markenprodukte zeigte ein Wachstum von 4% gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Markenprodukte hatten einen Anteil von 38,2% am Konzernumsatz (1-3/2015: 38,1%).

Der Umsatz des nicht zu den Kernsegmenten zählenden Segments Handelsgeschäfte lag in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit 11,1 Mio. € ungefähr auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (1-3/2015: 11,3 Mio. €).

Das ausgewiesene operative Segmentergebnis der Generika stieg im 1. Quartal 2016 um 35% auf 49,4 Mio. € (1-3/2015: 36,6 Mio. €). Diese Entwicklung war u.a. auf einen signifikanten Zuwachs des operativen Ergebnisses der deutschen Tochtergesellschaften ALIUD PHARMA GmbH und STADApharm GmbH zurückzuführen. Eine gegenläufige Entwicklung vollzog sich im serbischen Markt u.a. auf Grund von rückläufigen Erstattungspreisen und der Ankündigung, dass die Erstattungspreise erneut verringert werden sollen. Dies führte zu einer Kaufzurückhaltung auf Seiten der serbischen Großhändler. Des Weiteren wirkte sich die schwierige Preis- und Rabattwettbewerbssituation in Frankreich unverändert negativ auf die Ertragskennzahlen aus. Die ausgewiesene operative Gewinnmarge der Generika belief sich auf 16,7% (1-3/2015: 12,6%).

Das bereinigte operative Segmentergebnis der Generika nahm in den ersten 3 Monaten 2016 um 30% auf 51,1 Mio. € zu (1-3/2015: 39,4 Mio. €). Das bereinigte EBITDA der Generika erhöhte sich um 23% auf 63,4 Mio. € (1-3/2015: 51,6 Mio. €). Beide Entwicklungen basierten auf den bereits beim ausgewiesenen operativen Ergebnis der Generika genannten Gründen. Darüber hinaus ergab sich auf Grund geringerer einmaliger Sondereffekt im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum beim ausgewiesenen operativen Ergebnis ein etwas geringerer Anstieg als beim bereinigten operativen Ergebnis. Die bereinigte operative Gewinnmarge der Generika belief sich auf 17,3% (1-3/2015: 13,6%).

Das ausgewiesene operative Segmentergebnis der Markenprodukte reduzierte sich im Berichtszeitraum um 14% auf 28,8 Mio. € (1-3/2015: 33,4 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus hohen Marketingaufwendungen zur Stärkung der Marktposition. Die ausgewiesene operative Gewinnmarge der Markenprodukte betrug 15,2% (1-3/2015: 18,0%).

Das bereinigte operative Segmentergebnis der Markenprodukte ging in der Berichtsperiode um 15% auf 38,5 Mio. € zurück (1-3/2015: 45,5 Mio. €). Das bereinigte EBITDA der Markenprodukte verringerte sich um 14% auf 48,2 Mio. € (1-3/2015: 55,9 Mio. €). Beide Entwicklungen basierten auf den bereits beim ausgewiesenen operativen Ergebnis der Markenprodukte genannten Gründen. Darüber hinaus ergab sich auf Grund geringerer einmaliger Sondereffekte im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum beim ausgewiesenen operativen Ergebnis ein höherer Rückgang als beim bereinigten operativen Ergebnis. Die bereinigte operative Gewinnmarge der Markenprodukte lag bei 20,3% (1-3/2015: 24,6%).

Das ausgewiesene operative Segmentergebnis der Handelsgeschäfte im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres belief sich unverändert auf 0,2 Mio. € (1-3/2015: 0,2 Mio. €).

Entwicklung der Marktregionen

Im Folgenden wird die Entwicklung von STADA in den ersten 3 Monaten 2016 in den vier Marktregionen Zentraleuropa, Deutschland, CIS/Osteuropa sowie Asien/Pazifik & MENA beschrieben. Des Weiteren wird innerhalb der einzelnen Marktregionen auf die Entwicklung in den Ländern eingegangen, die in der jeweiligen Marktregion am Umsatz gemessen die größte Bedeutung haben.

Marktregion Zentraleuropa

In der Marktregion Zentraleuropa wies der Umsatz im Berichtszeitraum - bei unterschiedlicher Entwicklung der zugehörigen Länder - einen Zuwachs von 2% auf 240,0 Mio. € auf (1-3/2015: 235,6 Mio. €). Diese Entwicklung basierte insbesondere auf Umsatzsteigerungen in Italien und Belgien. Die in dieser Marktregion erreichten Umsätze hatten einen Anteil von 48,3% am Konzernumsatz (1-3/2015: 48,5%). Von dem in der Marktregion Zentraleuropa erzielten Umsatz stammten 11,1 Mio. € aus Exportumsätzen (1-3/2015: 9,8 Mio. €). Der bereinigte Umsatz erhöhte sich in dieser Marktregion um 1%.

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet der Vorstand in der Marktregion Zentraleuropa ein Umsatzwachstum bei einer im Konzerndurchschnitt liegenden operativen Profitabilität.

Nachfolgend werden die Geschäftsverläufe der umsatzmäßig fünf größten Märkte dieser Marktregion beschrieben.

Der in Italien realisierte Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 12% auf 48,7 Mio. € (1-3/2015: 43,5 Mio. €).

Der Umsatz, der im italienischen Markt mit Generika erreicht wird, erhöhte sich um 3% auf 38,6 Mio. € - maßgeblich auf Grund von positiven Volumeneffekten (1-3/2015: 37,4 Mio. €). Der Anteil von Generika belief sich auf 79% am lokalen Umsatz (1-3/2015: 86%).

Der in Italien mit Markenprodukten erzielte Umsatz stieg insbesondere auf Grund von Zukäufen um 65% auf 10,2 Mio. € (1-3/2015: 6,2 Mio. €). Markenprodukte leisteten einen Beitrag von 21% zum italienischen Umsatz (1-3/2015: 14%).

Der in Großbritannien in den ersten 3 Monaten 2016 erzielte Umsatz reduzierte sich bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 10%. Angesichts der Diskussionen um einen potenziellen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union entwickelte sich das britische Pfund im Vergleich zur Konzernwährung Euro schwächer. Auf Grund dieses negativen Währungseffekts nahm der Umsatz in Euro um 14% auf 36,6 Mio. € ab (1-3/2015: 42,4 Mio. €). Insgesamt war diese Entwicklung zum einen auf eine sehr hohe Vergleichsbasis zurückzuführen. Zum anderen basierte sie auf einer schwachen Erkältungssaison im britischen Markt und einer dementsprechend geringeren Nachfrage im Bereich Erkältungsprodukte.

Der im britischen Markt mit Markenprodukten erreichte Umsatz war um 8% auf 33,4 Mio. € rückläufig - insbesondere auf Grund der vorab erwähnten schwachen Erkältungssaison (1-3/2015: 36,2 Mio. €). Markenprodukte trugen 91% zu dem in Großbritannien erzielten Umsatz bei (1-3/2015: 85%).

Der in Großbritannien realisierte Umsatz mit Generika, bei denen STADA im dortigen Markt Nischenanbieter von ausgewählten Generika mit nur wenigen pharmazeutischen Wirkstoffen ist, verringerte sich um 49% auf 3,1 Mio. € (1-3/2015: 6,2 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf einem temporären Lieferengpass eines Lieferanten. Generika hatten einen Anteil von 9% am lokalen Umsatz (1-3/2015: 15%).

In Spanien lag der Umsatz in den ersten 3 Monaten 2016 mit 32,2 Mio. € leicht über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (1-3/2015: 32,1 Mio. €). Diese Entwicklung war im Wesentlichen auf eine hohe Vergleichsbasis im Generika-Segment im entsprechenden Vorjahreszeitraum zurückzuführen, die auf damaligen zahlreichen Produkteinführungen basierte.

Der im spanischen Markt mit Generika ausgewiesene Umsatz verringerte sich um 3% auf 26,9 Mio. € (1-3/2015: 27,9 Mio. €). Generika trugen 84% zum lokalen Umsatz bei (1-3/2015: 87%).

Der in Spanien mit Markenprodukten erreichte Umsatz stieg um 24% auf 5,3 Mio. € (1-3/2015: 4,3 Mio. €). Markenprodukte steuerten 16% zum lokalen Umsatz bei (1-3/2015: 13%).

In Belgien konnte der Umsatz im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 11% auf 29,8 Mio. € gesteigert werden (1-3/2015: 26,9 Mio. €).

Der im belgischen Markt mit Generika erzielte Umsatz zeigte ein Wachstum von 9% auf 26,9 Mio. € (1-3/2015: 24,7 Mio. €). Hier waren insbesondere sehr gute Sell-out-Daten, d.h. eine starke Nachfrage auf Seiten der Verbraucher, zu beobachten. Infolgedessen konnte die belgische STADA-Tochtergesellschaft, die ohnehin klarer Marktführer im belgischen Generika-Markt ist, leichte Marktanteile hinzugewinnen. Der Anteil von Generika belief sich auf 90% am lokalen Umsatz (1-3/2015: 92%).

Der in Belgien mit Markenprodukten generierte Umsatz wies einen Anstieg von 31% auf 2,9 Mio. € auf (1-3/2015: 2,2 Mio. €). Markenprodukte trugen 10% zum belgischen Umsatz bei (1-3/2015: 8%).

Der in Frankreich realisierte Umsatz verringerte sich im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 11% auf 19,5 Mio. € (1-3/2015: 21,8 Mio. €).

Der Umsatz, der im französischen Markt mit Generika erreicht wurde, ging um 2% auf 18,8 Mio. € zurück (1-3/2015: 19,2 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf einem unverändert starken Preis- und Rabattwettbewerb. Generika steuerten 97% zum lokalen Umsatz bei (1-3/2015: 88%).

Der mit Markenprodukten in Frankreich ausgewiesene Umsatz reduzierte sich um 75% auf 0,7 Mio. € (1-3/2015: 2,6 Mio. €). Der deutliche Umsatzrückgang resultierte im Wesentlichen aus der im Dezember 2015 erfolgten Veräußerung der auf Markenprodukte spezialisierten französischen Gesellschaft Laboratoires d'études et de recherches en oligo éléments thérapie SA. Markenprodukte leisteten einen Beitrag von 3% zum französischen Umsatz (1-3/2015: 12%).

Marktregion Deutschland

In der Marktregion Deutschland erhöhte sich der Umsatz im Berichtszeitraum um 14% auf 145,0 Mio. € (1-3/2015: 127,2 Mio. €). Insgesamt trug die Marktregion Deutschland 29,2% zum Konzernumsatz bei (1-3/2015: 26,1%). Von dem in dieser Marktregion erzielten Umsatz entfielen 9,6 Mio. € auf Exportumsätze (1-3/2015: 11,9 Mio. €).

Der in Deutschland erreichte Umsatz, d.h. der Umsatz ohne Exportumsätze der Marktregion Deutschland und ohne Umsätze anderer Marktregionen in Deutschland, verzeichnete in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Anstieg von 17% auf 135,3 Mio. € (1-3/2015: 115,3 Mio. €).

Ungeachtet der weiterhin schwierigen lokalen Rahmenbedingungen für Generika, die auf den intensiven Wettbewerb bei Ausschreibungen von Rabattverträgen der gesetzlichen Krankenkassen zurückzuführen waren, stieg der Umsatz des deutschen Generika-Segments, der fast ausschließlich von den Vertriebsgesellschaften ALIUD PHARMA GmbH, STADApharm GmbH und cell pharm Gesellschaft für pharmazeutische und diagnostische Präparate mbH erzielt wird, im Berichtszeitraum um 8% auf 75,6 Mio. € (1-3/2015: 69,8 Mio. €). Diese überaus positive Entwicklung basierte insbesondere auf rückläufigen Erlösminderungen. Der in Deutschland mit Generika erzielte Umsatz hatte einen Anteil von 56% an dem im deutschen Markt insgesamt erreichten Umsatz (1-3/2015: 61%). Der Marktanteil der aus den deutschen Apotheken abverkauften Generika lag nach Absatz in den ersten 3 Monaten 2016 bei ca. 11,9%1) (1-3/2015: ca. 13,4%1)). Unverändert ist der STADA-Konzern im deutschen Generika-Markt weiterhin die klare Nummer 31).

Der mit Markenprodukten im deutschen Markt erzielte Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 31% auf 59,7 Mio. € (1-3/2015: 45,5 Mio. €). Die positive Entwicklung basierte im Wesentlichen auf der Faktura von hohen Saisonaufträgen.

Insgesamt hatten Markenprodukte im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres im deutschen Markt einen Anteil von 44% an dem in Deutschland realisierten Umsatz (1-3/2015: 39%).

Für das Geschäftsjahr 2016 geht der Vorstand in der Marktregion Deutschland von einem Umsatz unterhalb des Vorjahresniveaus bei einer unterhalb des Konzerndurchschnitts liegenden operativen Profitabilität aus.

1) Daten von IMS Health bezogen auf den Verkauf von Apotheken an die Kunden (Quelle: IMS/Pharmascope national).


Marktregion CIS/Osteuropa

In der Marktregion CIS/Osteuropa1) lag der Umsatz in den ersten 3 Monaten 2016 bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse leicht über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Angesichts negativer Währungseffekte ging der Umsatz in Euro um 15% auf 75,9 Mio. € zurück (1-3/2015: 89,0 Mio. €). Die Umsätze, die in dieser Marktregion erzielt wurden, leisteten einen Beitrag von 15,2% zum Konzernumsatz (1-3/2015: 18,3%). Von dem in der Marktregion CIS/Osteuropa erreichten Umsatz entfielen 2,0 Mio. € auf Exportumsätze (1-3/2015: 5,0 Mio. €). Der bereinigte Umsatz erhöhte sich in dieser Marktregion um 2%.

Für das Geschäftsjahr 2016 geht der Vorstand in der Marktregion CIS/Osteuropa bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse von einer Umsatzsteigerung aus. Die um negative Währungseffekte bereinigte operative Profitabilität sollte dabei oberhalb des Konzerndurchschnitts liegen.

Nachfolgend wird auf die Entwicklung der am Umsatz gemessen beiden größten Märkte dieser Marktregion eingegangen.

In Russland erhöhte sich der Umsatz im Berichtszeitraum bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse leicht um 1%. Auf Grund eines deutlich negativen Währungseffekts des russischen Rubel reduzierte sich der Umsatz in Euro um 14% auf 38,3 Mio. € (1-3/2015: 44,5 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus einer unveränderten Kaufzurückhaltung der Endverbraucher, mit denen ca. 93% der russischen STADA-Umsätze erzielt werden. Der im Rahmen des staatlichen Programms zur Kostenerstattung ausgewählter Arzneimittel für einzelne Bevölkerungsgruppen (DLO-Programm) erreichte Umsatz, auf den ca. 7% der russischen Umsätze entfallen, lag in lokaler Währung über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.

Der Umsatz, der im russischen Markt mit Generika erzielt wurde, erhöhte sich um 41% auf 20,2 Mio. € (1-3/2015: 14,3 Mio. €). Generika trugen 53% zum lokalen Umsatz bei (1-3/2015: 32%).

Der mit Markenprodukten realisierte Umsatz wies einen Rückgang von 40% auf 18,0 Mio. € auf (1-3/2015: 30,2 Mio. €). Markenprodukte leisteten einen Beitrag von 47% an dem im russischen Markt erreichten Umsatz (1-3/2015: 68%).

Auch künftig wird die Entwicklung der Währungsrelation des russischen Rubel zum Euro einen maßgeblichen Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnisbeiträge der russischen STADA-Geschäftsaktivitäten haben. Darüber hinaus stellen die weiterhin eingetrübten Aussichten für die russische Wirtschaft und die damit einhergehende starke Abwertung des russischen Rubel ein gestiegenes Risiko hinsichtlich der Konsumentenstimmung und Verbraucherausgaben dar.

In Serbien war der Umsatz im 1. Quartal 2016 bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 30% rückläufig. In Euro verringerte sich der Umsatz angesichts eines negativen Währungseffekts des serbischen Dinar um 31% auf 11,7 Mio. € (1-3/2015: 17,0 Mio. €). Unverändert zeigt sich beim Umsatzmix im serbischen Markt grundsätzlich eine Verlagerung von Generika hin zu Markenprodukten.

Der im serbischen Markt mit Generika realisierte Umsatz nahm um 33% auf 9,0 Mio. € ab (1-3/2015: 13,3 Mio. €). Diese Entwicklung hing u.a. mit der Entscheidung über rückläufige Erstattungspreise zusammen. Zunächst wurden die Erstattungspreise zum 01.01.2015 reduziert. Darüber hinaus wurde angekündigt, dass die Erstattungspreise erneut verringert werden sollen. Da im 1. Quartal 2016 jedoch keine Details dazu bekannt gegeben wurden, wann die Reduzierung erfolgen soll und in welcher Höhe, hielten sich die serbischen Großhändler mit ihrer Nachfrage zurück. Generika leisteten einen Beitrag von 77% zum serbischen Umsatz (1-3/2015: 78%).

Der mit Markenprodukten in Serbien ausgewiesene Umsatz ging um 29% auf 2,6 Mio. € zurück (1-3/2015: 3,7 Mio. €). Markenprodukte hatten einen Anteil von 22% am lokalen Umsatz (1-3/2015: 22%).

Weiterhin werden die Umsatz- und Ergebnisbeiträge in Serbien auch in Zukunft insbesondere von der Währungsrelation des serbischen Dinar zum Euro sowie von der lokalen Liquiditätssituation der Großhändler und Distributionspartner beeinflusst sein.

1) So genannte CEE-Länder (Central and Eastern Europe) inklusive Russland.

Marktregion Asien/Pazifik & MENA

In der Marktregion Asien/Pazifik & MENA stieg der Umsatz in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 6% auf 36,3 Mio. € (1-3/2015: 34,4 Mio. €). Diese im Vergleich zu den Vorquartalen verhaltene Entwicklung basierte im Wesentlichen auf einer hohen Vergleichsbasis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Ungeachtet eines erhöhten Preisdrucks konnte der Umsatz in den beiden größten Märkten dieser Marktregion, Vietnam und China, durch Zugewinne in lokalen Ausschreibungsverfahren gesteigert werden. Der Umsatzanteil, den diese Marktregion am Konzernumsatz hatte, belief sich auf 7,3% (1-3/2015: 7,1%). Der bereinigte Umsatz dieser Marktregion erhöhte sich um 8%.

Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet der Vorstand in der Marktregion Asien/Pazifik & MENA mit einem Umsatzanstieg bei einer oberhalb des Konzerndurchschnitts liegenden operativen Profitabilität.

Entwicklung, Produktion und Beschaffung

Die Forschungs- und Entwicklungskosten lagen im Berichtszeitraum bei 14,9 Mio. € (1-3/2015: 16,2 Mio. €). Auf Grund des Geschäftsmodells, nach dem STADA nicht in der Forschung nach neuen pharmazeutischen Wirkstoffen tätig ist, handelt es sich hierbei ausschließlich um Entwicklungskosten. Des Weiteren aktivierte der Konzern im 1. Quartal 2016 Entwicklungsaufwendungen für neue Produkte in Höhe von 5,9 Mio. € (1-3/2015: 3,5 Mio. €).

Insgesamt führte STADA in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres weltweit 213 einzelne Produkte in einzelnen nationalen Märkten ein (1-3/2015: 157 Produkteinführungen).

Mit Blick auf die gut gefüllte Produkt-Pipeline geht der Vorstand davon aus, auch künftig kontinuierlich neue Produkte in den einzelnen nationalen Märkten der jeweiligen Marktregionen einführen zu können. Der Schwerpunkt liegt dabei unverändert auf Generika in den EU-Ländern.

Insgesamt werden im Konzern alle eigenen Produktionsstätten und Prüflabore durch angemessene Investitionen auf dem gesetzlich und produktionstechnisch erforderlichen Niveau gehalten. Die Investitionen für den Ausbau und die Erneuerung von Fertigungsstätten, Fertigungsanlagen und Prüflaboren betrugen in der Berichtsperiode 4,2 Mio. € (1-3/2015: 5,8 Mio. €).

Vermögens- und Finanzlage sowie Cashflow

Die Vermögens- und Finanzlage des STADA-Konzerns ist weiterhin stabil. Zum Stichtag 31.03.2016 belief sich die Eigenkapitalquote auf 30,9% (31.12.2015: 31,0%) und lag damit in einem aus Sicht des Vorstands zufriedenstellenden Bereich.

Die Nettoverschuldung betrug zum Stichtag 31.03.2016 1.210,2 Mio. € (31.12.2015: 1.215,7 Mio. €). Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA lag im Berichtszeitraum bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA des 1. Quartals 2016 auf Jahresbasis bei 3,3 (1-3/2015: 3,6).

Zur langfristigen Refinanzierung des Konzerns gab es zum 31.03.2016 eine im 2. Quartal 2013 begebene fünfjährige Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 350 Mio. € und einer Verzinsung von 2,25% p.a. sowie einen im 1. Quartal 2015 platzierten Bond in Höhe von 300 Mio. € mit einer Laufzeit von sieben Jahren und einer Verzinsung von 1,75% p.a. Darüber hinaus bestanden zum 31.03.2016 Schuldscheindarlehen mit Fristigkeiten im Bereich Ende 2016 bis 2020 mit einem Nominalwert in Höhe von insgesamt 547,0 Mio. €. Zur Sicherstellung einer ausgewogenen Finanzierungsstruktur sind die Schuldscheindarlehen, was Volumen und Laufzeit betrifft, gestaffelt.

Die immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich zum 31.03.2016 um 26,6 Mio. € auf 1.622,4 Mio. € (31.12.2015: 1.649,0 Mio. €). Der Rückgang resultierte hauptsächlich aus planmäßigen Abschreibungen. Zum 31.03.2016 enthielten die immateriellen Vermögenswerte 400,0 Mio. € Geschäfts- oder Firmenwerte (31.12.2015: 391,6 Mio. €).

Die Finanzanlagen stiegen zum Stichtag 31.03.2016 um 2,5 Mio. € auf 3,8 Mio. € (31.12.2015: 1,3 Mio. €). Im Wesentlichen war diese Entwicklung auf eine Kapitalerhöhung bei der Schweizer STADA Aesthetics AG im Zuge des Erwerbs von zwei Vertriebsgesellschaften der CROMA-PHARMA GmbH zurückzuführen.

Die langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte waren zum Stichtag 31.03.2016 um 0,8 Mio. € auf 7,9 Mio. € rückläufig (31.12.2015: 8,7 Mio. €). Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte verringerten sich zum 31.03.2016 auf 65,3 Mio. € (31.12.2015: 74,3 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte maßgeblich aus der rückläufigen Entwicklung der Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten.

Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 21,1 Mio. € auf 464,8 Mio. € (31.12.2015: 485,9 Mio. €) resultierte im Wesentlichen aus temporären Auswirkungen von Stichtagseffekten.

Der Anstieg der Ertragsteuerforderungen zum 31.03.2016 auf 27,4 Mio. € (31.12.2015: 21,2 Mio. €) war im Wesentlichen bedingt durch hohe Ertragsteuervorauszahlungen in der Marktregion CIS/Osteuropa.

Der Anstieg der kurzfristigen anderen Vermögenswerte zum Stichtag 31.03.2016 um 8,7 Mio. € auf 37,7 Mio. € (31.12.2015: 29,0 Mio. €) basierte im Wesentlichen auf einer Erhöhung der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten auf Grund von Verträgen, die auf jährlicher Basis abgerechnet werden.

Die sonstigen Rücklagen beinhalten direkt im Eigenkapital berücksichtigte Ergebnisse. Dies betrifft u.a. die aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung der Abschlüsse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen resultierenden Umrechnungsgewinne und -verluste, die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in der Rücklage Währungsumrechnung ausgewiesen werden. Im Berichtszeitraum entstand hieraus ein ergebnisneutraler Aufwand in Höhe von 33,4 Mio. €, der sich im Wesentlichen aus den folgenden Effekten zusammensetzte: Auf Grund der Abwertung des britischen Pfund seit dem 31.12.2015 waren ergebnisneutrale Aufwendungen aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der in der entsprechenden Währung bilanzierenden Gesellschaften zu verzeichnen, die durch die auf Grund der Aufwertung des russischen Rubel seit dem 31.12.2015 entstandenen ergebnisneutralen Erträge aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der in der entsprechenden Währung bilanzierenden Gesellschaften nur teilweise kompensiert wurden.

Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns zum 31.03.2016 in Höhe von 360,2 Mio. € bzw. 1.035,3 Mio. € (31.12.2015: 274,7 Mio. € bzw. 1.084,2 Mio. €) enthalten insbesondere Schuldscheindarlehen, die einen Nominalwert in Höhe von 547,0 Mio. € haben (31.12.2015: 547,0 Mio. €), eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. € (31.12.2015: eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. €). Der Anstieg der Finanzverbindlichkeiten resultierte aus einer erhöhten Inanspruchnahme von kurzfristigen Kreditlinien zur Finanzierung der Unternehmenserwerbe der argentinischen Laboratorio Vannier S.A. und der britischen BSMW Limited sowie für den Erwerb der bestehenden Produkte, der Pipeline sowie der erworbenen Vertriebsgesellschaften im Rahmen der Kooperation mit der CROMA-PHARMA GmbH.

Die langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten reduzierten sich zum Bilanzstichtag auf 7,0 Mio. € (31.12.2015: 7,2 Mio. €). Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten nahmen im Wesentlichen bedingt durch rückläufige Abgrenzungen für Krankenkassenrabatte um 21,8 Mio. € auf 197,0 Mio. € ab (31.12.2015: 218,8 Mio. €).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen zum Stichtag 31.03.2016 um 23,7 Mio. € auf 304,8 Mio. € ab (31.12.2015: 328,5 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf temporären Auswirkungen von Stichtagseffekten.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Veränderung der nicht durch die Investitionstätigkeit, die Finanzierungstätigkeit oder durch wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds abgedeckten Positionen umfasst, lag im 1. Quartal 2016 bei 47,2 Mio. € (1-3/2015: 46,8 Mio. €). Der leichte Anstieg um 0,4 Mio. € gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte maßgeblich aus einer zahlungswirksamen Abnahme der Vorräte und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gegenläufig ergaben sich eine erhöhte Zahlungswirksamkeit der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten innerhalb der Veränderung des übrigen Nettovermögens sowie eine geringere zahlungswirksame Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche die positiven Effekte aus der Entwicklung der Vorräte sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fast vollständig kompensierten.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Mittelabflüsse für Investitionen abzüglich Einzahlungen aus Desinvestitionen beinhaltet, betrug im Berichtszeitraum -41,2 Mio. € (1-3/2015: -41,3 Mio. €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war im 1. Quartal 2016 insbesondere durch Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte sowie für Unternehmenszusammenschlüsse beeinflusst. Diese betrafen im Wesentlichen den Kauf der argentinischen Laboratorio Vannier sowie den Erwerb der britischen BSMW Limited.

Der Free Cashflow, d.h. der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zuzüglich des Cashflows aus der Investitionstätigkeit, belief sich in den ersten 3 Monaten 2016 auf 5,9 Mio. € (1-3/2015: 5,6 Mio. €). Der um Auszahlungen für wesentliche Investitionen bzw. Akquisitionen und Einzahlungen aus wesentlichen Desinvestitionen bereinigte Free Cashflow lag in der Berichtsperiode bei 20,0 Mio. € (1-3/2015: 26,9 Mio. €).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 33,1 Mio. € (1-3/2015: -69,1 Mio. €). Diese Entwicklung war maßgeblich auf die gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum geringere Tilgung von Finanzverbindlichkeiten in der Marktregion CIS/Osteuropa zurückzuführen.

Der Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode als Saldogröße aller Mittelzu- und -abflüsse aus dem operativen Cashflow, den Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sowie den wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds belief sich in den ersten 3 Monaten 2016 auf 42,1 Mio. € (1-3/2015: -58,1 Mio. €).

Akquisitionen und Desinvestitionen

Der STADA-Konzern verfolgt grundsätzlich eine aktive Akquisitionspolitik, um das organische Wachstum durch externe Impulse weiter voranzutreiben. Insgesamt liegt der Schwerpunkt dabei einerseits auf dem regionalen Ausbau der Geschäftsaktivitäten mit dem Fokus auf wachstumsstarken Schwellenländern. Andererseits konzentriert sich der Konzern auf die Erweiterung und die Internationalisierung der Kernsegmente - insbesondere der Markenprodukte, die sich in der Regel durch attraktivere Margen und weniger regulatorische Eingriffe als der Bereich Generika auszeichnen.

Ungeachtet des aktiven Erwerbsansatzes müssen bei Akquisitionen die Rentabilität und der Kaufpreis in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Für größere Akquisitionen oder Kooperationen mit Kapitalbeteiligung sind unverändert geeignete Kapitalmaßnahmen vorstellbar, sofern die Eigenkapitalquote durch solche Zukäufe oder Kooperationen zu stark belastet werden würde.

Zur Stärkung des Kernsegments Generika unterzeichneten STADA und die STADA-Tochtergesellschaft BEPHA Beteiligungsgesellschaft für Pharmawerte mbH im 4. Quartal 2015 einen Vertrag für den Kauf des argentinischen Generika-Herstellers Laboratorio Vannier.1) Der Kaufpreis liegt bei maximal 13,0 Mio. USD (nach dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Übernahme ca. 11,9 Mio. €). Der Erwerbsvollzug erfolgte im 1. Quartal 2016. Durch die Akquisition erweiterte STADA zugleich sein internationales Vertriebsnetz in einem Land, in dem der Konzern bislang noch nicht mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten war.

Im 1. Quartal 2016 erwarb STADA die britische BSMW Limited mit Sitz in Stockport. Die Beherrschung erlangte STADA mit Vertragsabschluss am 05.02.2016. Der Kaufpreis für die Akquisition belief sich auf 3,0 Mio. GBP und wurde in Zahlungsmitteln beglichen.

1) Vgl. Pressemitteilung der Gesellschaft vom 10.12.2015.

STADA-Aktie

In den ersten 3 Monaten 2016 ging der STADA-Aktienkurs um 7% zurück. Hatte der Schlusskurs Ende 2015 bei 37,34 € gelegen, belief er sich Ende des 1. Quartals 2016 auf 34,89 €. Die STADA-Marktkapitalisierung lag Ende der ersten 3 Monate 2016 bei 2,175 Mrd. €. Ende 2015 hatte dieser Wert 2,328 Mrd. € betragen.

Per 31.03.2016 war das gezeichnete Grundkapital der STADA Arzneimittel AG in Höhe von 162.090.344,00 € (31.12.2015: 162.090.344,00 €) in 62.342.440 vinkulierte2) Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 2,60 € eingeteilt (31.12.2015: 62.342.440 vinkulierte Namensaktien).

In den ersten 3 Monaten 2016 veröffentlichte der Konzern alle erhaltenen Stimmrechtsmitteilungen gemäß § 26 WpHG. Diese zwei Veröffentlichungen und alle danach bei der Gesellschaft eingegangenen Stimmrechtsmitteilungen sind auf der Website unter www.stada.de bzw. www.stada.com einzusehen.

2) Die vinkulierten STADA-Namensaktien können satzungsgemäß nur mit Zustimmung der Gesellschaft im Aktienregister eingetragen werden und gewähren laut Satzung jeweils eine Stimme in der Hauptversammlung. Als Aktionär gilt nur derjenige, der als solcher im Aktienregister eingetragen ist, und nur solche Personen sind berechtigt, an Hauptversammlungen der Gesellschaft teilzunehmen und ihre Stimmrechte auszuüben. Dabei stehen keinem Aktionär und keiner Aktionärsgruppe Sonderrechte zu.


Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Der Vorstand bestätigt den im Lagebericht des STADA-Geschäftsberichts 2015 veröffentlichten Ausblick für das Geschäftsjahr 2016 sowie den Chancen- und Risikobericht für den Konzern. Zusammen mit den in diesem Zwischenbericht enthaltenen Ergänzungen und Aktualisierungen ergibt sich aus Sicht des Vorstands damit ein aktuelles Gesamtbild der Chancen und Risiken für den STADA-Konzern.

Demnach ist das STADA-Geschäftsmodell grundsätzlich auf Märkte mit langfristigen Wachstumspotenzialen im Gesundheits- und Pharmamarkt ausgerichtet. Damit sind jedoch untrennbar auch Risiken und Herausforderungen verbunden, die auf eine geänderte bzw. zusätzliche staatliche Regulation und einen intensiven Wettbewerb zurückzuführen sind. Angesichts dessen kann STADA in einzelnen Märkten seiner vier Marktregionen auch in Zukunft einschneidenden regulatorischen Eingriffen, hohem Wettbewerb, Ausfallrisiken und signifikantem Margendruck ausgesetzt sein. Letzteres gilt insbesondere für die im Kernsegment Generika steigende Zahl von Geschäftsaktivitäten, die Ausschreibungen unterliegen.

Zudem wird der Konzern auch in Zukunft mit nicht operativ bedingten Einflussfaktoren konfrontiert sein, infolge deren die Entwicklung des Konzerns von konzernrelevanten Währungsrelationen - insbesondere des russischen Rubel, der ukrainischen Griwna, des kasachischen Tenge und des britischen Pfund zum Euro - beeinflusst sein wird. Darüber hinaus wird STADA unverändert den Auswirkungen der CIS-Krise unterliegen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten bereitet sich der Konzern zwar auf potenzielle davon ausgehende Risiken wie ein deutlich gestiegenes Ausfallrisiko von Geschäftspartnern, wettbewerbsverzerrende Subventionen von krisenanfälligen Wettbewerbern oder starke Volatilitäten bei Zinsniveaus und konzernrelevanten Währungsrelationen vor. Allerdings lassen sich mit Blick auf die Auswirkungen der CIS-Krise und die sich daraus ergebenden Belastungen wie einmalige Sondereffekte durch Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, Zahlungsausfälle, nicht operativ bedingte Ertragsbelastungen aus Währungseinflüssen - insbesondere aus der Abwertung des russischen Rubel, der ukrainischen Griwna und des kasachischen Tenge - sowie eine gedämpfte oder eine weiter zurückgehende Nachfrage im russischen Pharmamarkt nicht ausschließen. In Bezug auf die derzeit geltenden Sanktionen gegen Russland sieht STADA aus heutiger Sicht indessen keine unmittelbaren wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten des Konzerns.

Insgesamt wird die künftige Umsatz- und Ertragsentwicklung des Konzerns sowohl durch wachstumsfördernde als auch herausfordernde Rahmenbedingungen in den einzelnen Märkten der vier STADA-Marktregionen gekennzeichnet sein, wobei in der Gesamtbewertung der gegenläufigen Einflussfaktoren im Geschäftsjahr 2016 die positiven Aussichten überwiegen sollten. Angesichts dessen rechnet der Vorstand bei dem um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Konzernumsatz, dem bereinigten EBITDA sowie dem bereinigten Konzerngewinn in 2016 mit einem leichten Wachstum. Für das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung exklusive weiterer Akquisitionen und dem bereinigten EBITDA erwartet der Vorstand ein Niveau von nahezu 3.

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H. Retzlaff H. Kraft Dr. M. Wiedenfels


KONZERNZWISCHENABSCHLUSS FÜR DAS 1. QUARTAL 2016 (VERKÜRZT)

KONZERN-GEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNG

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Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.03. in T € 1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2015
01.01. - 31.03.
Umsatzerlöse 497.122 486.174
Herstellungskosten 255.613 252.760
Bruttoergebnis vom Umsatz 241.509 233.414
Vertriebskosten 117.023 110.308
Allgemeine Verwaltungskosten 43.694 44.023
Forschungs- und Entwicklungskosten 14.861 16.165
Sonstige Erträge 3.287 3.148
Andere Aufwendungen 12.883 15.626
Operatives Ergebnis 56.335 50.440
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen -8 -35
Beteiligungsergebnis 0 55
Finanzielle Erträge 669 485
Finanzielle Aufwendungen 13.224 16.865
Finanzergebnis -12.563 -16.360
Ergebnis vor Steuern 43.772 34.080
Ertragsteuern 11.839 11.221
Ergebnis nach Steuern 31.933 22.859
davon

• auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallend (Konzerngewinn) 29.606 21.208
• auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallend 2.327 1.651
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) 0,48 0,35
Ergebnis je Aktie in € (verwässert)1) - 0,35


1) Die Frist zur Ausübung der STADA-Optionsscheine im Zusammenhang mit der Bedingten Kapitalerhöhung 2004/I ist am 26.06.2015 abgelaufen, weshalb keine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie im Geschäftsjahr 2016 stattfindet.


KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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Konzern-Gesamtergebnisrechnung in T € 1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2015
01.01. - 31.03.
Ergebnis nach Steuern 31.933
22.859
Zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgliederbare Beträge:

Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung -35.238 101.196
davon

• Ertragsteuern 91 -269
Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
("available-for-sale")
- 4
davon

• Ertragsteuern - -1
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Cashflow-Hedges) 226 385
davon

• Ertragsteuern -89 -143
Zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgliederbare Beträge:

Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen - -
davon

• Ertragsteuern - -
Sonstiges Ergebnis -35.012 101.585
Konzern-Gesamtergebnis -3.079 124.444
davon

• auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallend -3.397 117.096
• auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallend 318 7.348


KONZERN-BILANZ

Aktiva

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Konzern-Bilanz zum 31. März in T € 31.03.2016 31.12.2015
Langfristige Vermögenswerte 2.004.788 2.032.309
Immaterielle Vermögenswerte 1.622.370 1.649.020
Sachanlagen 320.294 321.617
Finanzanlagen 3.841 1.339
At equity bewertete Anteile 13.161 13.168
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 7.869 8.718
Andere Vermögenswerte 2.748 4.374
Aktive latente Steuern 34.505 34.073
Kurzfristige Vermögenswerte 1.278.953 1.255.106
Vorräte 498.526 501.520
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 464.778 485.901
Ertragsteuerforderungen 27.371 21.182
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 65.320 74.279
Andere Vermögenswerte 37.684 29.046
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 185.274 143.178
Bilanzsumme 3.283.741 3.287.415


Passiva

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Konzern-Bilanz zum 31. März in T €
31.03.2016 31.12.2015
Eigenkapital 1.014.138 1.018.530
Gezeichnetes Kapital 162.090 162.090
Kapitalrücklage 514.176 514.171
Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn 665.133 635.344
Sonstige Rücklagen -397.291 -364.105
Eigene Anteile -1.434 -1.458
Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens 942.674 946.042
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 71.464 72.488
Langfristiges Fremdkapital 1.233.300 1.282.577
Sonstige langfristige Rückstellungen 29.283 28.869
Finanzverbindlichkeiten 1.035.271 1.084.213
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 6.982 7.201
Andere Verbindlichkeiten 1.941 2.053
Passive latente Steuern 159.823 160.241
Kurzfristiges Fremdkapital 1.036.303 986.308
Sonstige Rückstellungen 24.017 22.532
Finanzverbindlichkeiten 360.229 274.672
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 304.819 328.487
Ertragsteuerverbindlichkeiten 41.945 39.444
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 197.038 218.792
Andere Verbindlichkeiten 108.255 102.381
Bilanzsumme 3.283.741 3.287.415


KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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Konzern-Kapitalflussrechnung in T € 31.03.2016 31.03.2015
Ergebnis nach Steuern 31.932 22.859
Abschreibungen saldiert mit Zuschreibungen auf Anlagevermögen 28.834 28.789
Ertragsteuern 11.840 11.221
Zinserträge und -aufwendungen 12.555 14.995
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 8 35
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen -48 160
Zuführungen/Auflösungen sonstiger langfristiger Rückstellungen 1.091 -487
Kurserträge und -aufwendungen 7.241 10.253
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 97.724 109.692
Brutto-Cashflow 191.177 197.517
Veränderung der Vorräte -6.081 -35.425
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.890 34.393
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -19.299 -26.642
Veränderung des übrigen Nettovermögens, soweit nicht der Investitions- bzw. Finanzierungstätigkeit
zuzuordnen
-117.144 -95.122
Erhaltene Zinsen und Dividenden 1.117 866
Gezahlte Zinsen -8.590 -12.679
Ertragsteuerzahlungen -13.897 -16.078
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 47.173 46.830
Auszahlungen für Investitionen in

• immaterielle Vermögenswerte -16.689 -29.936
• Sachanlagen -10.946 -11.688
• Finanzanlagen -2.530 -
• Unternehmenszusammenschlüsse gemäß IFRS 3 -12.627 -
Einzahlungen aus Abgängen von

• immateriellen Vermögenswerten 1.075 187
• Sachanlagen 414 162
• Finanzanlagen 18 -
• Anteilen an konsolidierten Unternehmen 54 -
Cashflow aus Investitionstätigkeit -41.231 -41.275
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 110.189 109.912
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -76.373 -181.523
Dividendenausschüttungen -761 -1.323
Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen - 3.777
Veränderung von eigenen Anteilen 29 25
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 33.084 -69.132
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 39.026 -63.577
Konzernkreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds - 238
Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 3.070 5.227
Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 42.096 -58.112
Bestand am Anfang der Periode 143.178 164.209
Bestand am Ende der Periode 185.274 106.097


KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
in T €






2016 Anzahl der
Aktien
Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
einschließlich
Konzerngewinn
Rücklage Währungs-
umrechnung
Rücklage
"available-for-sale"
Stand zum 31.03.2016 62.342.440 162.090 514.176 665.133 -396.604 -
Dividendenausschüttungen





Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen





Veränderung eigener Anteile

5


Veränderung Gewinnrücklagen





Veränderung Minderheitsanteile





Veränderung Konsolidierungskreis





Sonstiges Ergebnis


183 -33.412
Konzerngewinn


29.606

Stand zum 01.01.2016 62.342.440 162.090 514.171 635.344 -363.192 -
Vorjahr





Stand zum 31.03.2015 60.856.320 158.226 493.582 583.755 -274.170 29
Dividendenausschüttungen





Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen 229.620 597 3.180


Veränderung eigener Anteile

1


Veränderung Gewinnrücklagen





Veränderung Minderheitsanteile





Veränderung Konsolidierungskreis


1.411

Sonstiges Ergebnis


-240 95.736 7
Konzerngewinn


21.208

Stand zum 01.01.2015 60.626.700 157.629 490.401 561.376 -369.906 22


scroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
in T €





2016 Rücklage Cashflow-Hedges Eigene Anteile Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens Anteile nicht
beherrschender Gesellschafter
Konzern-Eigenkapital
Stand zum 31.03.2016 -687 -1.434 942.674 71.464 1.014.138
Dividendenausschüttungen

- -1.342 -1.342
Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen

-
-
Veränderung eigener Anteile
24 29
29
Veränderung Gewinnrücklagen

-
-
Veränderung Minderheitsanteile

-
-
Veränderung Konsolidierungskreis

-
-
Sonstiges Ergebnis 226
-33.003 -2.009 -35.012
Konzerngewinn

29.606 2.327 31.933
Stand zum 01.01.2016 -913 -1.458 946.042 72.488 1.018.530
Vorjahr




Stand zum 31.03.2015 -1.582 -1.480 958.360 69.666 1.028.026
Dividendenausschüttungen

- -4.970 -4.970
Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen

3.777
3.777
Veränderung eigener Anteile
24 25
25
Veränderung Gewinnrücklagen

-
-
Veränderung Minderheitsanteile

-
-
Veränderung Konsolidierungskreis

1.411
1.411
Sonstiges Ergebnis 385
95.888 5.697 101.585
Konzerngewinn

21.208 1.651 22.859
Stand zum 01.01.2015 -1.967 -1.504 836.051 67.288 903.339


ANHANG

1. Allgemeines

1.1. Rechnungslegungsmethoden

Der Zwischenbericht von STADA umfasst nach den Vorschriften des § 51a Abs. 6 Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse i.V.m. § 37w Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzernzwischenabschluss und einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt.

Der Konzernzwischenlagebericht wurde unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2016 wurde unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standard (IAS) 34 aufgestellt. In Übereinstimmung mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31.12.2015 gewählt.

Alle vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und in der EU endorsierten IFRS, die für Geschäftsjahre beginnend ab dem 01.01.2016 verpflichtend anzuwenden sind, wurden von STADA beachtet.

In diesem Konzernzwischenabschluss kommen - mit Ausnahme der unter Angabe 1.2. dargestellten geänderten Rechnungslegungsmethoden - die gleichen Rechnungslegungsmethoden und Berechnungsmethoden wie im Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2015 zur Anwendung. Insofern wird hinsichtlich der im Rahmen der Konzern-Rechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden grundsätzlich auf den Anhang des Konzernabschlusses im Geschäftsbericht 2015 verwiesen.

1.2. Geänderte Rechnungslegungsmethoden

In den ersten 3 Monaten 2016 hat STADA die vom IASB veröffentlichten und von der EU endorsierten Verlautbarungen bzw. Änderungen von Verlautbarungen des IASB mit einem erstmaligen Anwendungszeitpunkt zum 01.01.2016 beachtet und, sofern relevant, angewandt. Sämtliche Änderungen hatten jeweils keine oder keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. die Cashflows von STADA.

Folgende noch nicht angewendete IFRS-Standards wurden vom IASB veröffentlicht, eine Übernahme in europäisches Recht steht noch aus:

Im Juli 2014 veröffentlichte das IASB den Standard IFRS 9 "Financial Instruments". IFRS 9 soll IAS 39 ablösen und beinhaltet Vorschriften zu Klassifizierung, Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten. Des Weiteren umfasst IFRS 9 Vorschriften zur Bilanzierung von Sicherungsgeschäften. IFRS 9 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Untersuchung der Auswirkungen aus der Anwendung des IFRS 9 auf den Konzernabschluss ist noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der neuen Vorschriften zur Wertminderung von Finanzinstrumenten können künftig in einigen Fällen erwartete Verluste zu einem früheren Zeitpunkt zu einer aufwandswirksamen Erfassung führen.

Im Mai 2014 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers". IFRS 15 regelt in einem 5-Stufen-Modell die Umsatzrealisierung für Verträge mit Kunden und ersetzt insbesondere die bestehenden Standards IAS 11 "Construction Contracts" und IAS 18 "Revenue". IFRS 15 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Untersuchung der Auswirkungen der Anwendung des IFRS 15 auf den Konzernabschluss ist noch nicht abgeschlossen. Auswirkungen könnten sich im Hinblick auf den Erfassungszeitpunkt von Erlösen in Zusammenhang mit Lizenzvereinbarungen ergeben.

Im Januar 2016 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 16 "Leases", der beim Leasingnehmer grundsätzlich die Erfassung von den mit Leasingverhältnissen verbundenen vertraglichen Rechten (Vermögenswert) und Verpflichtungen (Verbindlichkeit) in der Bilanz vorschreibt. Eine Einstufung in Finanzierungsleasing bzw. Operating-Leasing ist folglich durch den Leasingnehmer nicht mehr erforderlich. IFRS 16 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Untersuchung der Auswirkungen aus der Anwendung des IFRS 16 auf den Konzernabschluss ist noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der nach IFRS 16 vorgeschriebenen Bilanzierung von Vermögenswerten und Verpflichtungen in der Bilanz des Leasingnehmers wird zum Erstanwendungszeitpunkt eine Erhöhung der Bilanzsumme erwartet. Anstelle von Leasingaufwendungen werden durch die Änderungen von IFRS 16 in der Folge zukünftig Abschreibungen und Zinsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst - mit entsprechend positiver Auswirkung auf das EBITDA.

Aus der zukünftigen Anwendung der weiteren noch nicht angewandten Standards und Interpretationen werden aus heutiger Sicht keine bzw. keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet.

1.3. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss von STADA ist auf die STADA Arzneimittel AG als Obergesellschaft aufgestellt.

Im 1. Quartal 2016 wurde die gesellschaftsrechtliche Akquisition der argentinischen Laboratorio Vannier S.A. vollzogen. Die erstmalige Konsolidierung der Gesellschaft als Tochterunternehmen erfolgte zum 01.01.2016. Darüber hinaus wurde der Vollzug der gesellschaftsrechtlichen Akquisition der britischen BSMW Limited realisiert, deren erstmalige Konsolidierung als Tochterunternehmen zum 01.02.2016 erfolgte.

Zum Bilanzstichtag 31.03.2016 waren damit 85 Gesellschaften als Tochterunternehmen und vier Gesellschaften als assoziierte Unternehmen in den STADA-Konzernzwischenabschluss einbezogen.

1.4. Unternehmenszusammenschlüsse

Im den ersten drei Monaten 2016 waren die folgenden wesentlichen Unternehmenszusammenschlüsse im Sinne des IFRS 3 zu verzeichnen, deren Kaufpreisaufteilungen im Folgenden näher erläutert werden.

Im 4. Quartal 2015 erwarb STADA die britische Socialites-Gruppe mit Sitz in Chesterfield. Die Beherrschung erlangte STADA mit Vertragsabschluss am 04.12.2015. Der Kaufpreis für die Akquisition belief sich auf 21,0 Mio. GBP und wird bzw. wurde in Zahlungsmitteln beglichen.

Im Rahmen der im 1. Quartal 2016 finalisierten Kaufpreisaufteilung ging aus diesem Unternehmenszusammenschluss ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 16,6 Mio. € hervor, der sich wie folgt ergab:

scroll
in Mio. €
Kaufpreis für 100% der Anteile an der Gesellschaft ca. 29,5
Anteilige beizulegende Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden ca. 12,9
Geschäfts- oder Firmenwert 16,6


Der Geschäfts- oder Firmenwert resultierte dabei im Wesentlichen aus einem Ausbau der Präsenz und der Vertriebsaktivitäten in der Marktregion Zentraleuropa und dort insbesondere im britischen Markt.

Für die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden wurden die folgenden beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt angesetzt:

scroll
Beizulegende Zeitwerte in Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 13,9
Andere langfristige Vermögenswerte 0,4
Vorräte 2,8
Andere kurzfristige Vermögenswerte 1,5
Vermögenswerte 18,6
Passive latente Steuern 2,8
Andere langfristige Verbindlichkeiten 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2,1
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 0,8
Schulden 5,7


Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von beobachtbaren Marktpreisen. Sofern keine Marktpreise festgestellt werden konnten, kamen einkommens- oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Die in der Marktregion Zentraleuropa mit der Socialites-Gruppe erreichten Umsätze betrugen in den ersten drei Monaten 2016 rund 3 Mio. €. Das um Effekte aus der Kaufpreisaufteilung (rund 0,8 Mio. €) bereinigte operative Ergebnis dieses Unternehmenszusammenschlusses belief sich im Berichtszeitraum auf rund 0,3 Mio. €. Hätte STADA die Socialites-Gruppe bereits zum 01.01.2015 erworben, wären bei linearem Verlauf in 2015 ein Umsatz von rund 12 Mio. € und ein um Effekte aus der vorläufigen Kaufpreisaufteilung (rund 1 Mio. €) bereinigtes operatives Ergebnis von rund 2 Mio. € erzielt worden.

Zur Stärkung des Kernsegments Generika unterzeichneten STADA und die STADA-Tochtergesellschaft BEPHA Beteiligungsgesellschaft für Pharmawerte mbH im 4. Quartal 2015 einen Vertrag für den Kauf des argentinischen Generika-Herstellers Laboratorio Vannier. Der Kaufpreis lag bei 13,0 Mio. USD (nach dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Übernahme ca. 11,9 Mio. €) und wurde bzw. wird in Zahlungsmitteln beglichen. Darin enthalten sind bestimmte bedingte Kaufpreisbestandteile, die in Abhängigkeit von dem Erreichen einer festgelegten Ergebniskennzahl zu begleichen sind. Diese belaufen sich mindestens auf 1 Mio. USD, maximal jedoch auf 1,5 Mio. USD. Der Verkäufer war eine Privatperson. Der Erwerbsvollzug erfolgte im 1. Quartal 2016.

Im Rahmen der im 1. Quartal 2016 vorgenommenen vorläufigen Kaufpreisaufteilung ging aus diesem Unternehmenszusammenschluss ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 5,7 Mio. € hervor, der sich wie folgt ergab:

scroll
in Mio. €
Kaufpreis für 100% der Anteile an der Gesellschaft ca. 11,9
Anteilige beizulegende Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden ca. 6,2
Geschäfts- oder Firmenwert 5,7


Der Geschäfts- oder Firmenwert resultierte dabei im Wesentlichen aus der Erweiterung des internationalen Vertriebsnetzes in einem Land, in dem der STADA-Konzern bisher noch nicht mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten war.

Für die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden wurden die folgenden beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt angesetzt:

scroll
Beizulegende Zeitwerte in Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 5,6
Andere langfristige Vermögenswerte 0,2
Vorräte und andere kurzfristige Vermögenswerte 2,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1,2
Vermögenswerte 9,8
Passive latente Steuern 2,0
Andere langfristige Verbindlichkeiten 0,2
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 1,4
Schulden 3,6


Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von beobachtbaren Marktpreisen. Sofern keine Marktpreise festgestellt werden konnten, kamen einkommens- oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Die in der Marktregion Deutschland mit Laboratorio Vannier erreichten Umsätze betrugen in den ersten drei Monaten 2016 rund 1,5 Mio. €. Das um Effekte aus der Kaufpreisaufteilung (rund 0,1 Mio. €) bereinigte operative Ergebnis dieses Unternehmenszusammenschlusses belief sich im Berichtszeitraum auf rund 0,4 Mio. €.

Im 1. Quartal 2016 erwarb STADA die britische BSMW mit Sitz in Stockport. Die Beherrschung erlangte STADA mit Vertragsabschluss am 05.02.2016. Der Kaufpreis für die Akquisition belief sich auf 3,0 Mio. GBP und wurde vollumfänglich in Zahlungsmitteln beglichen.

Im Rahmen der im 1. Quartal 2016 finalisierten Kaufpreisaufteilung ging aus diesem Unternehmenszusammenschluss ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 3,0 Mio. € hervor, der sich wie folgt ergab:

scroll
in Mio. €
Kaufpreis für 100% der Anteile an der Gesellschaft ca. 3,9
Anteilige beizulegende Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden ca. 0,9
Geschäfts- oder Firmenwert 3,0


Der Geschäfts- oder Firmenwert resultierte dabei im Wesentlichen aus einem Ausbau der Präsenz und der Vertriebsaktivitäten in der Marktregion Zentraleuropa und dort insbesondere im britischen Markt.

Für die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden wurden die folgenden beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt angesetzt:

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Beizulegende Zeitwerte in Mio. €
Sachanlagen 0,1
Vorräte 0,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,6
Andere kurzfristige Vermögenswerte 0,2
Vermögenswerte 1,2
Passive latente Steuern 0,0
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 0,3
Schulden 0,3


Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von beobachtbaren Marktpreisen. Sofern keine Marktpreise festgestellt werden konnten, kamen einkommens- oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Die in der Marktregion Zentraleuropa mit der BSMW erreichten Umsätze betrugen in den ersten 2 Monaten 2016 rund 0,4 Mio. €. Das um Effekte aus der Kaufpreisaufteilung (rund 0,1 Mio. €) bereinigte operative Ergebnis dieses Unternehmenszusammenschlusses belief sich im Berichtszeitraum auf rund 0,3 Mio. €. Hätte STADA die BSMW bereits zum 01.01.2016 erworben, wären bei linearem Verlauf in 2016 ein Umsatz von rund 0,7 Mio. € und ein um Effekte aus der vorläufigen Kaufpreisaufteilung (rund 0,2 Mio. €) bereinigtes operatives Ergebnis von rund 0,4 Mio. € erzielt worden.

2. Angaben zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

2.1. Umsatzerlöse

Der Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum basierte im Wesentlichen auf Umsatzsteigerungen in der Marktregion Deutschland und in dem zu der Marktregion Zentraleuropa gehörenden italienischen und belgischen Markt. Die Einflüsse von wechselkursbedingten Effekten und Portfolioveränderungen auf den Umsatzzuwachs beliefen sich im Berichtszeitraum auf insgesamt -2,2 Prozentpunkte. Einzelheiten zu der Aufteilung der Umsatzerlöse auf Segmente und Regionen finden sich in der Segmentberichterstattung (vgl. Konzernanhang unter Angabe 5.) und in den weiteren Informationen (vgl. Konzernanhang unter Angabe 6.).

2.2. Vertriebskosten

Die Vertriebskosten stiegen im 1. Quartal 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,7 Mio. € auf 117,0 Mio. € (1-3/2015: 110,3 Mio. €), insbesondere auf Grund erhöhter Werbeaufwendungen im deutschen sowie italienischen Markt.

2.3. Andere Aufwendungen

Die anderen Aufwendungen gingen im 1. Quartal 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 12,9 Mio. € zurück (1-3/2015: 15,6 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf einem Rückgang von Währungskursverlusten, insbesondere in der Marktregion CIS/Osteuropa.

2.4. Finanzielle Aufwendungen

Der in den ersten 3 Monaten 2016 erfolgte Rückgang der finanziellen Aufwendungen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 13,2 Mio. € (1-3/2015: 16,9 Mio. €) war durch einen Rückgang des saldierten Aufwands aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten bedingt.

2.5. Ertragsteuern

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern stiegen im 1. Quartal 2016 im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres trotz eines deutlich verbesserten Ergebnisses vor Steuern lediglich um 0,6 Mio. € auf 11,8 Mio. € (1-3/2015: 11,2 Mio. €). Die ausgewiesene Steuerquote verbesserte sich auf 27,0% (1-3/2015: 32,9%), insbesondere auf Grund einer geänderten Ergebnisallokation im STADA-Konzern.

2.6. Verwässertes Ergebnis je Aktie

Die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie folgte grundsätzlich dem Berechnungsschema für das unverwässerte Ergebnis je Aktie. Der Effekt aus den unterjährig im Vorjahr noch ausstehenden Aktienoptionen wurde auf Basis des durchschnittlichen Aktienkurses des Geschäftsjahres zusätzlich bereinigt. Dies erfolgte unter der Annahme, dass alle potenziell verwässernden Aktienoptionen ausgeübt werden. Da die Aktienoptionen aus den genannten STADA-Optionsscheinen im Zusammenhang mit der Bedingten Kapitalerhöhung 2004/I zum 26.06.2015 ausgelaufen sind, findet im Geschäftsjahr 2016 keine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie statt.

3. Angaben zur Konzernbilanz

3.1. Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte verringerten sich zum 31.03.2016 um 26,6 Mio. € auf 1.622,4 Mio. € (31.12.2015: 1.649,0 Mio. €). Der Rückgang resultierte hauptsächlich aus planmäßigen Abschreibungen. Zum 31.03.2016 enthielten die immateriellen Vermögenswerte 400,0 Mio. € Geschäfts- oder Firmenwerte (31.12.2015: 391,6 Mio. €).

3.2. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen stiegen zum Stichtag 31.03.2016 um 2,5 Mio. € auf 3,8 Mio. € (31.12.2015: 1,3 Mio. €). Im Wesentlichen war diese Entwicklung auf eine Kapitalerhöhung bei der Schweizer STADA Aesthetics AG im Zuge des Erwerbs von zwei Vertriebsgesellschaften der CROMA-PHARMA GmbH zurückzuführen.

3.3. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Die langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte waren zum Stichtag 31.03.2016 um 0,8 Mio. € auf 7,9 Mio. € rückläufig (31.12.2015: 8,7 Mio. €). Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte verringerten sich zum 31.03.2016 auf 65,3 Mio. € (31.12.2015: 74,3 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte maßgeblich aus der rückläufigen Entwicklung der Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten.

3.4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 21,1 Mio. € auf 464,8 Mio. € (31.12.2015: 485,9 Mio. €) resultierte im Wesentlichen auf temporären Auswirkungen von Stichtagseffekten.

3.5. Ertragsteuerforderungen

Der Anstieg der Ertragsteuerforderungen zum 31.03.2016 auf 27,4 Mio. € (31.12.2015: 21,2 Mio. €) war im Wesentlichen bedingt durch hohe Ertragsteuervorauszahlungen in der Marktregion CIS/Osteuropa.

3.6. Andere Vermögenswerte

Die Erhöhung der kurzfristigen anderen Vermögenswerte zum Stichtag 31.03.2016 um 8,7 Mio. € auf 37,7 Mio. € (31.12.2015: 29,0 Mio. €) basierte im Wesentlichen auf einer Erhöhung der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten auf Grund von Verträgen, die auf jährlicher Basis abgerechnet werden.

3.7. Sonstige Rücklagen

Die sonstigen Rücklagen beinhalten direkt im Eigenkapital berücksichtigte Ergebnisse. Dies betrifft u.a. die aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung der Abschlüsse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen resultierenden Umrechnungsgewinne und -verluste, die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in der Rücklage Währungsumrechnung ausgewiesen werden. Im Berichtszeitraum entstand hieraus ein ergebnisneutraler Aufwand in Höhe von 33,4 Mio. €, der sich im Wesentlichen aus den folgenden Effekten zusammensetzte: Auf Grund der Abwertung des britischen Pfund seit dem 31.12.2015 waren ergebnisneutrale Aufwendungen aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der in der entsprechenden Währung bilanzierenden Gesellschaften zu verzeichnen, die durch die auf Grund der Aufwertung des russischen Rubel seit dem 31.12.2015 entstandenen ergebnisneutralen Erträge aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der in der entsprechenden Währung bilanzierenden Gesellschaften nur teilweise kompensiert wurden.

3.8. Finanzverbindlichkeiten

Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns zum 31.03.2016 in Höhe von 360,2 Mio. € bzw. 1.035,3 Mio. € (31.12.2015: 274,7 Mio. € bzw. 1.084,2 Mio. €) enthalten insbesondere Schuldscheindarlehen, die einen Nominalwert in Höhe von 547,0 Mio. € haben (31.12.2015: 547,0 Mio. €), eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. € (31.12.2015: eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. €). Der Anstieg der Finanzverbindlichkeiten resultierte aus einer erhöhten Inanspruchnahme von kurzfristigen Kreditlinien zur Finanzierung der Unternehmenserwerbe der argentinischen Laboratorio Vannier und der britischen BSMW sowie für den Erwerb der bestehenden Produkte, der Pipeline sowie der erworbenen Vertriebsgesellschaften im Rahmen der Kooperation mit der CROMA-PHARMA GmbH.

3.9. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Die langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten reduzierten sich zum Bilanzstichtag auf 7,0 Mio. € (31.12.2015: 7,2 Mio. €). Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten nahmen im Wesentlichen bedingt durch rückläufige Abgrenzungen für Krankenkassenrabatte um 21,8 Mio. € auf 197,0 Mio. € ab (31.12.2015: 218,8 Mio. €).

3.10. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen zum Stichtag 31.03.2016 um 23,7 Mio. € auf 304,8 Mio. € ab (31.12.2015: 328,5 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf temporären Auswirkungen von Stichtagseffekten.

4. Angaben zur Kapitalflussrechnung

4.1. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Veränderung der nicht durch die Investitionstätigkeit, die Finanzierungstätigkeit oder durch wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds abgedeckten Positionen umfasst, lag im 1. Quartal 2016 bei 47,2 Mio. € (1-3/2015: 46,8 Mio. €). Der leichte Anstieg um 0,4 Mio. € gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte maßgeblich aus einer zahlungswirksamen Abnahme der Vorräte und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gegenläufig ergaben sich eine erhöhte Zahlungswirksamkeit der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten innerhalb der Veränderung des übrigen Nettovermögens sowie eine geringere zahlungswirksame Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche die positiven Effekte aus der Entwicklung der Vorräte sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fast vollständig kompensierten.

4.2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Mittelabflüsse für Investitionen abzüglich Einzahlungen aus Desinvestitionen beinhaltet, betrug im Berichtszeitraum -41,2 Mio. € (1-3/2015: -41,3 Mio. €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war im 1. Quartal 2016 insbesondere durch Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte sowie für Unternehmenszusammenschlüsse beeinflusst. Diese betrafen im Wesentlichen den Kauf der argentinischen Laboratorio Vannier sowie den Erwerb der britischen BSMW Limited.

4.3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 33,1 Mio. € (1-3/2015: -69,1 Mio. €). Diese Entwicklung war maßgeblich auf die gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum geringere Tilgung von Finanzverbindlichkeiten in der Marktregion CIS/Osteuropa zurückzuführen.

4.4. Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode

Der Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode als Saldogröße aller Mittelzu- und -abflüsse aus dem operativen Cashflow, den Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sowie den wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds belief sich in den ersten 3 Monaten 2016 auf 42,1 Mio. € (1-3/2015: -58,1 Mio. €).

5. Segmentberichterstattung

5.1. Allgemeine Informationen

Die Bewertungsansätze für die Segmentberichterstattung entsprechen den im IFRS-Konzernabschluss angewendeten Rechnungslegungsmethoden. Die Leistungen zwischen den Segmenten werden auf Basis von Marktpreisen verrechnet.

Das berichtete Segmentergebnis entspricht dem operativen Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung des STADA-Konzerns gemäß IFRS. Auf einen Ausweis des jeweiligen langfristigen Vermögens pro Segment sowie der Segmentschulden wird verzichtet, da diese Informationen nicht zur Steuerung des Konzerns herangezogen werden.

5.2. Informationen nach operativen Segmenten

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in T €
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2015
01.01. - 31.03.
Generika Externe Umsatzerlöse 296.101 289.771

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 33 164

Gesamter Umsatz 296.134 289.935

Operatives Ergebnis 49.418 36.627

Planmäßige Abschreibungen 12.528 12.272

Wertminderungen 20 283

Wertaufholungen 3 -

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame
Posten des operativen Ergebnisses
-92.877 -106.889
Markenprodukte Externe Umsatzerlöse 189.791 185.056

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten - -

Gesamter Umsatz 189.791 185.056

Operatives Ergebnis 28.807 33.382

Planmäßige Abschreibungen 13.880 14.094

Wertminderungen 2 61

Wertaufholungen 0 -

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame
Posten des operativen Ergebnisses
-9.290 -10.327
Handelsgeschäfte Externe Umsatzerlöse 11.120 11.347

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 6 -

Gesamter Umsatz 11.126 11.347

Operatives Ergebnis 202 231

Planmäßige Abschreibungen 33 31

Wertminderungen - -

Wertaufholungen - -

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame
Posten des operativen Ergebnisses
-7 -49
Überleitung Konzernholding/Sonstiges
und Konsolidierung
Externe Umsatzerlöse 110

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten -39 -164

Gesamter Umsatz 71 -164

Operatives Ergebnis -22.092 -19.800

Planmäßige Abschreibungen 1.920 2.048

Wertminderungen 454 -

Wertaufholungen - -

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame
Posten des operativen Ergebnisses
-2.206 -1.322
Konzern Externe Umsatzerlöse 497.122 486.174

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten - -

Gesamter Umsatz 497.122 486.174

Operatives Ergebnis 56.335 50.440

Planmäßige Abschreibungen 28.361 28.445

Wertminderungen 476 344

Wertaufholungen 3 -

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame
Posten des operativen Ergebnisses
-104.380 -118.587


5.3. Überleitung Segmentergebnis zu Konzernergebnis

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in T € 1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2015
01.01. - 31.03.
Operatives Ergebnis der Segmente 78.427 70.240
Überleitung Konzernholding/Sonstiges und Konsolidierung -22.092 -19.800
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen -8 -35
Beteiligungsergebnis 0 55
Finanzielle Erträge 669 485
Finanzielle Aufwendungen 13.224 16.865
Ergebnis vor Steuern Konzern 43.772 34.080


6. Weitere Informationen

6.1. Informationen nach Marktregionen

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Umsätze nach Marktregionen in T € 1. Quartal 2016
01.01.-31.03.
1. Quartal 2015
01.01.-31.03.
±%1) ±%
bereinigt2)
Zentraleuropa 239.962 235.574 +2% +1%
• Italien 48.728 43.538 +12% +3%
• Großbritannien 36.581 42.355 -14% -18%
• Spanien 32.225 32.136 0% 0%
• Belgien 29.811 26.933 +11% +11%
• Frankreich 19.496 21.834 -11% -3%
• Schweiz 14.509 14.367 +1% +3%
• Niederlande 12.091 10.312 +17% +18%
• Irland 6.430 6.006 +7% +7%
• Österreich 5.980 5.787 +3% +2%
• Slowakei 4.537 4.170 +9% +7%
• Sonstige/Rest von Zentraleuropa 18.517 18.293 +1% +9%
• Exportumsätze der Marktregion Zentraleuropa 11.057 9.843 +12% +10%
Deutschland 144.971 127.164 +14% +13%
• Deutschland 135.336 115.295 +17% +17%
• Exportumsätze der Marktregion Deutschland 9.635 11.869 -19% -31%
CIS/Osteuropa 75.852 89.015 -15% +2%
• Russland 38.255 44.494 -14% +4%
• Serbien 11.672 17.005 -31% -30%
• Ukraine 5.861 5.136 +14% +36%
• Kasachstan 5.034 4.094 +23% >100%
• Bosnien-Herzegowina 4.469 3.862 +16% +16%
• Sonstige/Rest von CIS/Osteuropa 8.577 9.395 -9% -2%
• Exportumsätze der Marktregion CIS/Osteuropa 1.984 5.029 -61% -60%
Asien/Pazifik & MENA 36.337 34.421 +6% +8%
• Vietnam 25.171 23.326 +8% +10%
• China 4.475 4.173 +7% +7%
• Philippinen 1.863 1.551 +20% +25%
• Kuwait 940 165 >100% >100%
• Thailand 737 569 +30% +39%
• Sonstige/Rest von Asien/Pazifik & MENA 2.932 4.512 -35% -34%
• Exportumsätze der Marktregion Asien/Pazifik & MENA 219 125 +75% +80%


1) Gerechnet auf T-€-Basis.
2) Bereinigungen durch Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekte.


7. Angaben zu Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert sowie zu Finanzinstrumenten

Die nachstehende Tabelle gibt Auskunft darüber, wie die Wertansätze der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden ermittelt wurden:

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Stufe 1 Stufe 2
Stufe 3
Beizulegende Zeitwerte nach Hierarchiestufen
in T € auf wiederkehrender Grundlage


Notierte Preise auf aktiven Märkten
Bewertungsmethoden mit am Markt beobachtbaren Inputparametern Bewertungsmethoden mit nicht am Markt beobachtbaren Inputparametern

31.03.2016
31.12.2015

31.03.2016
31.12.2015 31.03.2016 31.12.2015
Available-for-sale financial assets (AIS)





• Wertpapiere - - - - - -
Financial assets held for trading (FAHfT)





• Devisentermingeschäfte - - - - 782 3.118
• Zins-/Währungsswaps - - - - 20.237 24.343
Financial liabilities held for trading (FLHfT)





• Devisentermingeschäfte - - - - 6.825 9
• Zins-/Währungsswaps - - - - 3.092 3.329
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung





• Cashflow-Hedges - - - - 958 1.274


STADA überprüft im Rahmen der Abschlusserstellung die Zuordnung in die jeweiligen Hierarchiestufen anhand der vorliegenden Informationen über die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte. Wird hierbei ein Umgliederungsbedarf festgestellt, so wird die Umgliederung zum Beginn der Berichtsperiode vorgenommen.

Die beizulegenden Zeitwerte werden im Rahmen der Abschlusserstellung analysiert. Hierzu werden Marktvergleiche sowie Änderungsanalysen vorgenommen.

Die derivativen finanziellen Vermögenswerte (FAHfT) und die derivativen finanziellen Verbindlichkeiten (FLHfT) beinhalten positive bzw. negative Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten (Zins-/Währungsswaps und Devisenswaps), die nicht in einer Sicherungsbeziehung stehen. Die beizulegenden Zeitwerte wurden anhand von geeigneten Bewertungsmodellen durch externe Dritte ermittelt. Dabei kommen Discounted-Cashflow-Verfahren zur Anwendung, die weitestgehend auf am Markt beobachtbaren Inputparametern basieren. Dabei werden die bereits fixierten oder unter Anwendung der aktuellen Zinsstrukturkurve ermittelten Cashflows mit den aus der am Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurve bestimmten Diskontfaktoren auf den Bewertungsstichtag diskontiert. Das Gleiche gilt für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung, die die negativen Marktwerte der als Sicherungsinstrumente eingesetzten Zinsswaps reflektieren.

Da STADA bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte Preisbildungsinformationen von externen Dritten ohne weitere Berichtigung nutzt und somit keine quantitativen, nicht beobachtbaren Inputfaktoren erzeugt, wird gemäß dem Wahlrecht des IFRS 13 auf die Angabe von quantitativen Informationen über solche Inputfaktoren verzichtet.

Die in Hierarchiestufe 3 eingeordneten und zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entwickelten sich im 1. Quartal 2016 wie folgt:

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in T € Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Stand am 01.01.2016 27.461 -4.611
Umgliederung von Stufe 2 - -
Währungsänderungen - -
Gesamtergebnis -3.382 -6.264
• erfolgswirksam -3.382 -6.579
• erfolgsneutral - 315
Zugänge - -
Realisierungen -3.059 -
Umgliederung in Stufe 2 - -
Stand am 31.03.2016 21.019 -10.875
Erfolgswirksam erfasste Ergebnisse -3.382
-6.579
Sonstige Erträge/Andere Aufwendungen -4.159 -2.759
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend -41 -2.766
Finanzergebnis 777 -3.820
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend -331 -3.823


Die in Hierarchiestufe 3 eingeordneten und zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entwickelten sich im 1. Quartal 2015 wie folgt:

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in T € Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Stand am 01.01.2015 33.250 -3.124
Umgliederung von Stufe 2 - -
Währungsänderungen - -
Gesamtergebnis -6.873 -9.125
• erfolgswirksam -6.873 -9.653
• erfolgsneutral - 528
Zugänge - -
Realisierungen -1.000 -240
Umgliederung in Stufe 2 - -
Stand am 31.03.2015 25.377 -12.489
Erfolgswirksam erfasste Ergebnisse -6.873 -9.653
Sonstige Erträge/Andere Aufwendungen -6.258 -8.883
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend -8.010 -9.129
Finanzergebnis -615 -770
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend -615 -770


Für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, deren beizulegender Zeitwert vom Buchwert abweicht, werden zum 31.03.2016 die folgenden Angaben gemacht:

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in T € Buchwert
31.03.2016
Fair Value
31.03.2016
Buchwert
31.12.2015
Fair Value
31.12.2015
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 203.475 201.349 167.290 165.045
Schuldscheindarlehen 546.064 574.524 545.921 577.812
Anleihen 645.961 669.460 645.673 659.125
Finanzverbindlichkeiten 1.395.500 | 1.445.333 1.358.884 1.401.982


Die in der Tabelle dargestellten finanziellen Verbindlichkeiten sind der Bewertungskategorie "Financial liabilities measured at amortized cost" (zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten) gemäß IAS 39 zugeordnet. Bezüglich der Aufteilung der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf Bewertungskategorien gemäß IAS 39 haben sich gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2015 in den ersten 3 Monaten 2016 keine Änderungen ergeben.

Für alle anderen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten außer den oben tabellarisch dargestellten entspricht der Buchwert - näherungsweise bzw. basierend auf Bewertungsmethoden unter Zugrundelegung notierter Preise auf aktiven Märkten oder am Markt beobachtbarer Inputparameter - dem jeweiligen beizulegenden Zeitwert der einzelnen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.

8. Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Eventualverbindlichkeiten beschreiben mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten, die aus vergangenen Ereignissen resultieren und in Zukunft in Abhängigkeit von bestimmten Ereignissen zu Ressourcenabflüssen führen können. Zum Bilanzstichtag wurden diese als unwahrscheinlich angesehen und sind daher nicht bilanziert.

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2015 beschriebenen Eventualverbindlichkeiten ergaben sich in den ersten 3 Monaten 2016 keine wesentlichen Änderungen.

Neben den Eventualverbindlichkeiten bestehen zukünftige sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich wie folgt untergliedern lassen:

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in T € 31.03.2016 31.12.2015
Verpflichtungen aus Operating-Leasing 73.866
81.288
Übrige finanzielle Verpflichtungen
30.345 33.634
Summe 104.211 114.922


Die übrigen finanziellen Verpflichtungen betrafen zum 31.03.2016 im Wesentlichen eine Bürgschaft über 25,0 Mio. € gegenüber Hospira Inc., Lake Forest, Illinois, USA, im Zusammenhang mit einem Liefervertrag zwischen Hospira und den nach der Equity-Methode bilanzierten Anteilen an dem assoziierten Unternehmen BIOCEUTICALS Arzneimittel AG.

STADA als Sicherungsgeber erfasste diese Bürgschaft im Berichtsjahr als Finanzgarantie gemäß IAS 39 mit ihrem Fair Value in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €). Von einer Inanspruchnahme dieser gewährten Bürgschaft wird aktuell nicht ausgegangen.

Darüber hinaus sind u.a. weitere übernommene Bürgschaften seitens des STADA-Konzerns in den übrigen finanziellen Verpflichtungen enthalten.

9. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bestehen zwischen der STADA Arzneimittel AG und/oder deren konsolidierten Gesellschaften Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen und Unternehmen. Als nahestehend im Sinne von IAS 24 werden direkt oder indirekt beherrschte, aber auf Grund von Wesentlichkeitsaspekten nicht konsolidierte Tochterunternehmen, assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen sowie Personen in Schlüsselpositionen und deren nahe Angehörige verstanden. Grundsätzlich werden alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktgerechten Konditionen abgewickelt.

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2015 dargestellten Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich im 1. Quartal 2016 keine wesentlichen Änderungen.

10. Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Abschlussstichtag ergaben sich keine wesentlichen Ereignisse, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben könnten.

Herausgeber: STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel, Telefon: 06101/603-0, Fax: 06101/603-259, E-Mail: info@stada.de

Der Vorstand: Hartmut Retzlaff (Vorsitzender), Helmut Kraft, Dr. Matthias Wiedenfels

Der Aufsichtsrat: Dr. Martin Abend (Vorsitzender), Carl Ferdinand Oetker (stv. Vorsitzender), Dr. Eckhard Brüggemann, Halil Duru1), Dr. K. F. Arnold Hertzsch, Dieter Koch, Constantin Meyer, Dr. Ute Pantke1), Jens Steegers1)

Zukunftsgerichtete Aussagen: Dieser Zwischenbericht der STADA Arzneimittel AG (im Folgenden "STADA") enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Einschätzungen und Prognosen der Unternehmensleitung der STADA und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Sie beinhalten verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Entwicklung oder die Leistungen wesentlich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten Einschätzungen abweichen. Mit der Verwendung von Worten wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "vorhersehen", "glauben", "schätzen" und ähnlichen Begriffen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. STADA ist zwar der Auffassung, dass die in den zukunftsgerichteten Aussagen wiedergegebenen Erwartungen angemessen sind, kann jedoch nicht gewährleisten, dass diese Erwartungen tatsächlich erfüllt werden. Zu den Risikofaktoren gehören insbesondere: der Einfluss der Regulierung der pharmazeutischen Industrie, die Schwierigkeit einer Voraussage über Genehmigungen der Zulassungsbehörden und anderer Aufsichtsbehörden, das Genehmigungsumfeld und Änderungen in der Gesundheitspolitik und im Gesundheitswesen verschiedener Länder, Akzeptanz von und Nachfrage nach neuen Arzneimitteln und neuen Therapien, die Ergebnisse klinischer Studien, der Einfluss von Wettbewerbsprodukten und -preisen, die Verfügbarkeit und die Kosten der bei der Herstellung pharmazeutischer Produkte verwendeten Wirkstoffe, Unsicherheit über die Marktakzeptanz innovativer Produkte, die neu eingeführt, gegenwärtig verkauft oder entwickelt werden, die Auswirkung von Änderungen der Kundenstruktur, die Abhängigkeit von strategischen Allianzen, Schwankungen der Wechselkurse und der Zinsen, operative Ergebnisse sowie weitere Faktoren, die in den Geschäftsberichten sowie in anderen Erklärungen der Gesellschaft erläutert werden. STADA übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung zukunftsgerichteter Aussagen.

Rundungen: In diesem Zwischenbericht erfolgen in der Regel die Darstellungen von STADA-Kennzahlen in Millionen Euro, während in den abschließenden Tabellen die entsprechenden Zahlen mit größerer Genauigkeit in der Regel in Tausend Euro angegeben werden. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben können.

Dieser Zwischenbericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und Englisch (nicht bindende Übersetzung) und unterliegt allein deutschem Recht.

Kontakt: STADA Arzneimittel AG • STADA-Unternehmenskommunikation • Telefon: 06101/603-113 • Fax: 06101/603-215 • E-Mail: communications@stada.de

STADA im Internet: www.stada.de (deutsch) und www.stada.com (englisch)

1) Arbeitnehmervertreter.


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www.stada.com