STADA Arzneimittel AG

Bad Vilbel

Zwischenbericht 9 Monate 2016

ZWISCHENBERICHT

9 MONATE 2016

STADA-KENNZAHLEN

Konzern-Kennzahlen in Mio. €

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9 Monate 2016 9 Monate 2015

01.01. - 30.09. 01.01. - 30.09. ± %
Konzernumsatz 1.541,7 1.533,5 +1%
• Generika1) 931,8 928,2 0%
• Markenprodukte 609,9 605,3 +1%
Konzernumsatz bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte 1.568,4 1.522,12) +3%
• Generika1) 944,3 921,82) +2%
• Markenprodukte 624,1 600,32) +4%
Operatives Ergebnis 173,0 179,8 -4%
Operatives Ergebnis bereinigt3) 4) 225,9 217,8 +4%
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 289,1 281,2 +3%
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bereinigt3) 4) 300,6 293,8 +2%
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 174,0 180,8 -4%
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bereinigt3) 4) 227,0 218,8 +4%
Ergebnis vor Steuern (EBT) 135,1 129,6 +4%
Ergebnis vor Steuern (EBT) bereinigt3)4) 188,4 170,1 +11%
Konzerngewinn 100,3 89,9 +11%
Konzerngewinn bereinigt3) 4) 139,9 126,9 +10%
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 198,0 137,7 +44%
Investitionen 117,7 100,0 +18%
Abschreibungen (saldiert mit Zuschreibungen) 115,1 100,4 +15%
Mitarbeiterinnen (Anzahl im Durchschnitt gerechnet auf Basis von Vollzeitkräften)5) 10.811 10.410 +4%
Mitarbeiterinnen (stichtagsbezogen gerechnet auf Basis von Vollzeitkräften) 10.872 10.447 +4%


Aktien-Kennzahlen

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9 Monate 2016 9 Monate 2015
Aktien-Kennzahlen 01.01. - 30.09. 01.01. - 30.09. ± %
Marktkapitalisierung in Mio. € (30.09.) 3.083,5 1.995,0 +55%
Schlusskurs (XETRA®) in € (30.09.) 49,46 32,00 +55%
Anzahl der Aktien (im Durchschnitt, ohne eigene Aktien, 01.01. - 30.09.) 62.256.382 61.431.877 +1%
Ergebnis je Aktie in € 1,61 1,46 +10%
Ergebnis je Aktie in € bereinigt3) 4) 2,25 207 +9%
Verwässertes Ergebnis je Aktie in €6) - 1,46 -%
Verwässertes Ergebnis je Aktie in € bereinigt3) 4) 6) - 207 -%

1) Die Zahlen der Berichtsperiode sowie des entsprechenden Vorjahreszeitraums enthalten die vormals separat ausgewiesene Randaktivität Handelsgeschäfte.
2) Der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Umsatz des Vorjahres entspricht der für die Kennzahl des aktuellen Berichtsjahres relevanten Vergleichsbasis.
3) Mit einer Herausrechnung von solchen Effekten, die die Darstellung der Ertragslage und die daraus abgeleiteten Kennzahlen beeinflussen, soll die Vergleichbarkeit der Kennzahlen mit Vorjahren verbessert werden. STADA verwendet dazu bereinigte Kennzahlen, die als so genannte Pro-forma-Kennzahlen nicht den Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS unterliegen. Da andere Unternehmen diese von STADA dargestellten bereinigten Kennzahlen möglicherweise nicht auf die gleiche Weise berechnen, sind die Pro-forma-Angaben von STADA nur eingeschränkt mit ähnlich benannten Angaben anderer Unternehmen vergleichbar.
4) Sofern in diesem Zwischenbericht Bereinigungen im Zusammenhang mit den Ertragskennzahlen genannt sind, beziehen sich diese grundsätzlich auf Sondereffekte.
5) In dieser Durchschnittszahl sind Änderungen im Konsolidierungskreis zeitanteilig enthalten.
6) Die Frist zur Ausübung der STADA-Optionsscheine im Zusammenhang mit der Bedingten Kapitalerhöhung 2004/I ist am 26.06.2015 abgelaufen, weshalb keine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie im Geschäftsjahr 2016 stattfindet.


KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Überblick

Ungeachtet schwieriger Rahmenbedingungen konnte der STADA-Konzern in den ersten 9 Monaten 2016 eine solide Geschäftsentwicklung verzeichnen.

Der ausgewiesene Konzernumsatz zeigte im Berichtszeitraum einen leichten Anstieg von 0,5% auf 1.541,7 Mio. € (1-9/2015: 1.533,5 Mio. €). Unter Herausrechnung von Umsatzeinflüssen, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekten basierten, stieg der bereinigte Konzernumsatz um 3,0% auf 1.568,4 Mio. € (1-9/2015: 1.522,1 Mio. €).

Im Wesentlichen auf Grund eines im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum verbesserten Bruttoergebnisses sowie rückläufiger negativer Währungsaufwendungen lagen nahezu alle ausgewiesenen wie auch alle bereinigten Ertragskennzahlen in den ersten 9 Monaten 2016 über denen des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Die Entwicklung des ausgewiesenen operativen Ergebnisses war dabei stark durch negative Translationseffekte beeinflusst, die auf einen schwächeren russischen Rubel und eine seit dem EU-Referendum zunehmende Schwäche des britischen Pfund zurückzuführen waren. Die Ertragslage des reinen 3. Quartals 2016 wurde dabei maßgeblich durch Aufwandseffekte aus Reorganisationsentscheidungen geprägt. Aus den im Juli 2016 geänderten Berichtsstrukturen, die eine Abkehr von regionalen Verantwortlichkeiten hin zu einer zentralen Steuerung der Segmente Generika und Markenprodukte bedeuten, resultierten eine Reihe von strukturellen Maßnahmen, die sich insbesondere auf Desinvestitionen, Personalentscheidungen wie auch die Neubewertung von Portfolioaktivitäten bezogen. Infolgedessen entwickelten sich das ausgewiesene operative Ergebnis, EBIT und EBT deutlich anders als die jeweils bereinigten Ertragskennzahlen. Ungeachtet dieser negativen Einflüsse konnte in den ersten 9 Monaten 2016 sowohl der ausgewiesene als auch der bereinigte Konzerngewinn gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden. Diese Entwicklung basierte insbesondere auf weiterhin rückläufigen Zinsaufwendungen sowie einer anhaltend guten Konzernsteuerquote. Darüber hinaus zeigte auch der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit - stark beeinflusst von rückläufigen Auszahlungen für Zinsen und Steuern - mit einem Anstieg von 44% eine außerordentlich positive Entwicklung.

Das ausgewiesene EBITDA erhöhte sich in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 3% auf 289,1 Mio. € (1-9/2015: 281,2 Mio. €). Der ausgewiesene Konzerngewinn nahm um 11% auf 100,3 Mio. € zu (1-9/2015: 89,9 Mio. €). Das bereinigte EBITDA verzeichnete eine Steigerung von 2% auf 300,6 Mio. € (1-9/2015: 293,8 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn wies ein Wachstum von 10% auf 139,9 Mio. € auf (1-9/2015: 126,9 Mio. €). Der Anstieg des ausgewiesenen und bereinigten Konzerngewinns basierte maßgeblich auf einem weiter optimierten Finanzergebnis sowie einer unverändert niedrigen effektiven Steuerquote.

Die Vermögens- und Finanzlage des STADA-Konzerns verzeichnete in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine positive Entwicklung. Die Nettoverschuldung betrug zum 30.09.2016 1.187,0 Mio. € (31.12.2015: 1.215,7 Mio. €). Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA verbesserte sich in den ersten 3 Quartalen 2016 bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA der Berichtsperiode auf Jahresbasis auf 3,0 (1-9/2015: 3,4).

Am 15.08.2016 legte der langjährige Vorstandsvorsitzende Hartmut Retzlaff sein Amt als Mitglied des Vorstands mit sofortiger Wirkung nieder. Das zwischen ihm und der STADA Arzneimittel AG bestehende Dienstverhältnis wurde auf Grund persönlicher Umstände einvernehmlich mit Wirkung zum 31.12.2016 beendet.1) Bereits am 05.06.2016 hatte der STADA-Aufsichtsrat aus Gründen einer schweren, voraussichtlich länger andauernden Krankheit von Herrn Retzlaff in einer außerordentIichen Sitzung einen Wechsel an der Unternehmensspitze beschlossen.2) Im Zuge dessen war Dr. Matthias Wiedenfels zum Vorsitzenden des Vorstands berufen worden.

Im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres beschloss der Vorstand eine grundlegende Änderung der Berichtsstrukturen. Bislang berichtete der STADA-Konzern nach operativen Segmenten und Marktregionen. Gemäß der seit dem 3. Quartal 2016 geänderten Berichtsstruktur wird der Konzern nun nur noch nach operativen Segmenten, d.h. nach den beiden Segmenten Generika und Markenprodukte, gesteuert. Mit dieser Maßnahme soll der Wachstumsstrategie inklusive einer zentralen Führung der Segmente, einer stärkeren Internationalisierung des Produkt-Portfolios sowie einer stringenteren Kostenkontrolle Rechnung getragen werden. Im Zuge der Änderung erfolgte auch eine Integration der Randaktivität Handelsgeschäfte in das Segment Generika. Aus diesem Grund umfassen die für die ersten 9 Monate 2016 im Segment Generika berichteten Zahlen sowie die des entsprechenden Vorjahreszeitraums die vormals separat ausgewiesene Randaktivität Handelsgeschäfte.

Im Zuge der angekündigten strategischen Weiterentwicklung des Konzerns ist geplant, die Organisations- und Vertriebsstrukturen der deutschen Geschäftsaktivitäten zu bündeln und wettbewerbsfähiger zu gestalten, um eine bessere Wahrnehmung im Markt sowie Umsatz- und Kostenvorteile zu erreichen. Im Rahmen dessen ist beabsichtigt, die STADA GmbH und STADAvita sowie STADApharm und cell pharm künftig zusammenzulegen.

Am 11.07.2016 verabschiedete der Vorstand mittelfristige Wachstumsziele.1) Demnach werden für 2019 ein Konzernumsatz von 2,6 Mrd. €, ein bereinigtes EBITDA von 510 Mio. € und ein bereinigter Konzerngewinn von 250 Mio. € jeweils in einer Bandbreite von +/-5% angestrebt. Zur Erreichung der Wachstumsziele dient die eingeleitete Umsetzung konzernweiter Initiativen zur Verbesserung der Performance. Im Rahmen dessen sollen unerschlossene Umsatzpotenziale gehoben, die Marketingkosten optimiert und die Vertriebseffizienz gesteigert werden. Des Weiteren ist geplant, vor allem die Herstellungskosten und die allgemeinen Verwaltungskosten zu reduzieren. Die Umsetzung dieser Initiativen soll voraussichtlich 2019 abgeschlossen werden. Weitere Details dazu stellte der Vorstand im Rahmen eines Kapitalmarkttages am 05.10.2016 in Frankfurt am Main vor.1) 2) Demnach wurden bei der Umsetzung der Initiativen zur Verbesserung der Performance, mit denen das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern und seine Innovationskraft steigern möchte, um langfristig mehr Wert zu schaffen, bereits Fortschritte erzielt.

Beim Ausblick für das Geschäftsjahr 2016 geht der Vorstand unverändert von einem leichten Wachstum bei dem um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Konzernumsatz und dem bereinigten EBITDA aus. Bei dem bereinigten Konzerngewinn rechnet er insbesondere auf Grund eines weiter optimierten Finanzergebnisses sowie einer verbesserten Steuerquote als Folge einer geänderten Ergebnisallokation nun mit einem Wert von mindestens 180 Mio. €. Für das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung exklusive weiterer Akquisitionen und dem bereinigten EBITDA erwartet der Vorstand weiterhin ein Niveau von nahezu 3.

1) Vgl. Ad-hoc-Meldung der Gesellschaft vom 15.08.2016.
2) Vgl. Ad-hoc-Meldung der Gesellschaft vom 05.06.2016.


Umsatzentwicklung des STADA-Konzerns

Der ausgewiesene Konzernumsatz wies in den ersten 9 Monaten 2016 eine leichte Steigerung von 0,5% auf 1.541,7 Mio. € auf (1-9/2015: 1.533,5 Mio. €).

Unter Herausrechnung von Umsatzeinflüssen, die aus Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekten resultierten, nahm der bereinigte Konzernumsatz in der Berichtsperiode um 3,0% auf 1.568,4 Mio. € zu (1-9/2015: 1.522,1 Mio. €).

Die Überleitung des ausgewiesenen Konzernumsatzes zum um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Konzernumsatz ergibt sich wie folgt:

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9 Monate 2016 Vergleichsbasis
Vorjahreszeitraum
für 2016

9 Monate 2015
Vergleichsbasis
Vorjahreszeitraum
für 2015

in Mio. € 01.01. - 30.09.
+/- % 01.01. - 30.09.
±%
Ausgewiesener Konzernumsatz 1.541,7 1.533,5 +1% 1.533,5 1.482,7 +3%
• Generika 931,8 928,2 0% 928,2 916,9 +1%
• Markenprodukte 609,9 605,3 +1% 605,3 565,8 +7%
Währungseffekte 59,9 -
54,7 -
• Generika 20,5 -
12,0 -
• Markenprodukte 39,4 -
42,7 -
Portfolioveränderungen 33,2 11,4
30,3 7,8
• Generika 8,0 6,4
4,4 4,4
• Markenprodukte 25,2 5,0
25,9 3,4
Um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigter Konzernumsatz 1.568,4 1.522,1 +3% 1.557,9 1.474,9 +6%
• Generika 944,3 921,8 +2% 935,8 912,5 +3%
• Markenprodukte 624,1 600,3 +4% 622,1 562,4 +11%

Im Detail sahen die Umsatzeinflüsse, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekte zurückzuführen waren, wie folgt aus:

Portfolioveränderungen betrugen in der Berichtsperiode insgesamt 33,2 Mio. € sowie in der rückwärtigen Betrachtung als Anpassung für den entsprechenden Vorjahreszeitraum insgesamt 11,4 Mio. €. Dies entspricht 1,4 Prozentpunkten.

Bei Anwendung der Wechselkurse der ersten 9 Monate 2016 im Vergleich zu denen der ersten 9 Monate 2015 für die Translation lokaler Umsatzbeiträge in die Konzernwährung Euro wies STADA beim Konzernumsatz einen negativen Währungseffekt in Höhe von 59,9 Mio. € bzw. -3,9 Prozentpunkten auf, da sich alle drei der für STADA wichtigsten Landeswährungen in Relation zur Konzernwährung Euro schwächer entwickelten. Dabei zeigte der russische Rubel eine schlechtere, der serbische Dinar eine leicht schwächere und das britische Pfund seit dem EU-Referendum eine zunehmend schwächere Entwicklung. Darüber hinaus entwickelten sich die ukrainische Griwna sowie der kasachische Tenge deutlich schlechter und der vietnamesische Dong wie auch der Schweizer Franken schwächer. Die Währungsrelationen in anderen für STADA relevanten Ländern hatten nur einen geringen Einfluss auf die Translation der Umsätze und Erträge in lokaler Währung in die Konzernwährung Euro.

Sofern nachfolgend bereinigte Umsatzzahlen ausgewiesen werden, ist darunter jeweils der um diese Portfolioeffekte und Währungsveränderungen bereinigte Umsatz zu verstehen.

1) Vgl. Ad-hoc-Meldung der Gesellschaft vom 11.07.2016.
2) Vgl. Pressemitteilung der Gesellschaft vom 05.10.2016.


Ertragsentwicklung des STADA-Konzerns

Im Wesentlichen auf Grund eines im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum verbesserten Bruttoergebnisses sowie rückläufiger negativer Währungseffekte lagen nahezu alle ausgewiesenen wie auch alle bereinigten Ertragskennzahlen in den ersten 9 Monaten 2016 über denen des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Die Ertragslage des reinen 3. Quartals 2016 wurde dabei maßgeblich durch Aufwandseffekte aus Reorganisationsentscheidungen geprägt. Aus den im Juli 2016 geänderten Berichtsstrukturen, die eine Abkehr von regionalen Verantwortlichkeiten hin zu einer zentralen Steuerung der Segmente Generika und Markenprodukte bedeuten, resultierten eine Reihe von strukturellen Maßnahmen, die sich insbesondere auf Desinvestitionen, Personalentscheidungen wie auch die Neubewertung von Portfolioaktivitäten bezogen. Infolgedessen entwickelten sich das ausgewiesene operative Ergebnis, EBIT und EBT deutlich anders als die jeweils bereinigten Ertragskennzahlen.

Das ausgewiesene operative Ergebnis verzeichnete in den ersten 9 Monaten 2016 einen Rückgang von 4% auf 173,0 Mio. € (1-9/2015: 179,8 Mio. €). Das ausgewiesene EBITDA stieg um 3% auf 289,1 Mio. € (1-9/2015: 281,2 Mio. €). Der ausgewiesene Konzerngewinn nahm um 11% auf 100,3 Mio. € zu (1-9/2015: 89,9 Mio. €).

Das bereinigte operative Ergebnis zeigte in der Berichtsperiode ein Wachstum von 4% auf 225,9 Mio. € (1-9/2015: 217,8 Mio. €). Das bereinigte EBITDA wies eine Steigerung von 2% auf 300,6 Mio. € auf (1-9/2015: 293,8 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn legte um 10% auf 139,9 Mio. € zu (1-9/2015: 126,9 Mio. €).

Die Sondereffekte addierten sich in den ersten 9 Monaten 2016 saldiert zu einer Ertragsbelastung in Höhe von 53,3 Mio. € vor Steuern bzw. 39,6 Mio. € nach Steuern. Die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte bereinigten finanziellen Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns ergibt sich dabei wie folgt:

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in Mio. €1) 9 Monate 2016
ausgewiesen
Wertminderungen/ Zuschreibungen von immateriellen Vermögenswerten Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen2) Kurseffekte
CIS/Osteuropa3)
Bewertung von
derivativen Finanzinstrumenten
Sonstige4)
Operatives Ergebnis 173,0 29,0 13,3 6,6 - 4,0
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 1,0 - - - - -
Beteiligungsergebnis 0,0 - - - - -
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 174,0 29,0 13,3 6,6 - 4,1
Finanzielle Erträge und Aufwendungen -38,9 - - - 0,3 -
Ergebnis vor Steuern (EBT) 135,1 29,0 13,3 6,6 0,3 4,1
Ertragsteuern 27,6 5,1 3,7 0,8 0,0 4,4
Auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Ergebnis 7,2 0,0 -0,3 - - -
Auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallendes Ergebnis (Konzerngewinn) 100,3 23,9 9,9 5,8 0,3 -0,3
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 174,0 29,0 13,3 6,6 - 4,1
Saldo aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen/ Zuschreibungen immaterieller Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten), Sachanlagen und Finanzanlagen 115,1 -29,0 -12,5 - - -
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 289,1 - 0,8 6,6 - 4,1


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in Mio. €1) 9 Monate 2016 bereinigt
Operatives Ergebnis 225,9
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 1,0
Beteiligungsergebnis 0,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 227,0
Finanzielle Erträge und Aufwendungen -38,6
Ergebnis vor Steuern (EBT) 188,4
Ertragsteuern 41,6
Auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Ergebnis 6,9
Auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallendes Ergebnis (Konzerngewinn) 139,9
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 227,0
Saldo aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen/ Zuschreibungen immaterieller Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten), Sachanlagen und Finanzanlagen 73,6
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 300,6


1) Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der tabellarischen Darstellung ergeben.
2) Betrifft zusätzliche Abschreibungen und andere Bewertungseffekte bedingt durch Kaufpreisaufteilungen sowie wesentliche Produktakquisitionen ausgehend von einem Basisniveau des Geschäftsjahres 2013.
3) Betrifft ergebniswirksame Kurseffekte resultierend aus der Veränderung des russischen Rubel sowie weiterer wesentlicher Währungen der Region CIS/Osteuropa.
4) Betrifft verschiedene außerordentliche Erträge und Aufwendungen, u.a. für eine erhaltene Meilensteinzahlung in Großbritannien, Steuersatzänderungen in Großbritannien sowie eine Abfindung für den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden.


Im entsprechenden Vorjahreszeitraum ergab sich durch Sondereffekte eine saldierte Ertragsbelastung in Höhe von 40,5 Mio. € vor Steuern bzw. 37,0 Mio. € nach Steuern, die sich wie folgt auf die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte bereinigten finanziellen Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns in den ersten 9 Monaten 2015 auswirkte:

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in Mio. €1) 9 Monate 2015 ausgewiesen Wertminderungen/ Zuschreibungen von immateriellen Vermögenswerten Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen2) Kurseffekte
CIS/Osteuropa3)
Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten Sonstige4)
Operatives Ergebnis 179,8 12,2 12,1 13,7 - 0,0
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 0,9 - - - - -
Beteiligungsergebnis 0,1 - - - - -
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 180,8 12,2 12,1 13,7 - 0,0
Finanzielle Erträge und Aufwendungen -51,2 - - - 2,5 -
Ergebnis vor Steuern (EBT) 129,6 12,2 12,1 13,7 2,5 0,0
Ertragsteuern 34,4 2,5 0,7 0,1 0,2 -0,4
Auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Ergebnis 5,3 0,1 0,4 - - -0,1
Auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallendes Ergebnis (Konzerngewinn) 89,9 9,6 11,0 13,6 2,3 0,5
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 180,8 12,2 12,1 13,7 - 0,0
Saldo aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen/ Zuschreibungen immaterieller Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten), Sachanlagen und Finanzanlagen 100,4 -12,2 -13,2 -
-
-
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 281,2 - -1,1 13,7 - 0,0


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in Mio. €1)
Operatives Ergebnis 217,8
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 0,9
Beteiligungsergebnis 0,1
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 218,8
Finanzielle Erträge und Aufwendungen -48,7
Ergebnis vor Steuern (EBT) 170,1
Ertragsteuern 37,5
Auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Ergebnis 5,7
Auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallendes Ergebnis (Konzerngewinn) 126,9
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 218,8
Saldo aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen/ Zuschreibungen immaterieller Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten), Sachanlagen und Finanzanlagen 75,0
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 293,8


1) Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der tabellarischen Darstellung ergeben.
2) Betrifft zusätzliche Abschreibungen und andere Bewertungseffekte bedingt durch Kaufpreisaufteilungen sowie wesentliche Produktakquisitionen ausgehend von einem Basisniveau des Geschäftsjahres 2013.
3) Betrifft ergebniswirksame Kurseffekte resultierend aus der Veränderung des russischen Rubel sowie weiterer wesentlicher Währungen der Region CIS/Osteuropa.
4) Betrifft verschiedene außerordentliche Erträge und Aufwendungen, u.a. für geleistete und erhaltene Schadenersatzleistungen und im Zusammenhang mit der Abgabe der deutschen Logistikaktivitäten.


Im 3. Quartal 2016 summierten sich die Sondereffekte saldiert zu einer Ertragsbelastung in Höhe von 35,4 Mio. € vor Steuern bzw. 25,5 Mio. € nach Steuern. Die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte bereinigten finanziellen Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns ergibt sich dabei wie folgt:

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in Mio. €1) 3. Quartal 2016
ausgewiesen
Wertminderungen/ Zuschreibungen von immateriellen Vermögenswerten Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen2) Kurseffekte
CIS/
Osteuropa3)
Bewertung
von
derivativen
Finanzinstrumenten
Sonstige4)
Operatives Ergebnis 36,7 22,1 3,3 2,2 - 8,1
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 0,0 - - - - -
Beteiligungsergebnis 0,0 - - - - -
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 36,7 22,1 3,3 2,2 - 8,1
Finanzielle Erträge und Aufwendungen -12,9 - - - -0,3 -
Ergebnis vor Steuern (EBT) 23,8 22,1 3,3 2,2 -0,3 8,1
Ertragsteuern 2,8 3,6 2,1 0,2 -0,1 4,7
Auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Ergebnis 2,7 - -0,6 - - -
Auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallendes Ergebnis (Konzerngewinn) 18,3 18,5 1,8 2,0 -0,2 3,4
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 36,7 22,1 3,3 2,2 - 8,1
Saldo aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen/ Zuschreibungen immaterieller Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten), Sachanlagen und Finanzanlagen 51,7 -22,1 -3,7 -
-
-
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 88,4 - -0,4 2,2 - 8,1


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in Mio. €1) 3. Quartal 2016 bereinigt
Operatives Ergebnis 72,4
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 0,0
Beteiligungsergebnis 0,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 72,4
Finanzielle Erträge und Aufwendungen -13,2
Ergebnis vor Steuern (EBT) 59,2
Ertragsteuern 13,3
Auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Ergebnis 2,1
Auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallendes Ergebnis (Konzerngewinn) 43,8
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 72,4
Saldo aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen/ Zuschreibungen immaterieller Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten), Sachanlagen und Finanzanlagen 25,9
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 98,3


1) Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der tabellarischen Darstellung ergeben.
2) Betrifft zusätzliche Abschreibungen und andere Bewertungseffekte bedingt durch Kaufpreisaufteilungen sowie wesentliche Produktakquisitionen ausgehend von einem Basisniveau des Geschäftsjahres 2013.
3) Betrifft ergebniswirksame Kurseffekte resultierend aus der Veränderung des russischen Rubel sowie weiterer wesentlicher Währungen der Region CIS/Osteuropa.
4) Betrifft verschiedene außerordentliche Erträge und Aufwendungen, u.a. für eine erhaltene Meilensteinzahlung in Großbritannien, Steuersatzänderungen in Großbritannien sowie eine Abfindung für den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden.


Im entsprechenden Vorjahreszeitraum ergab sich durch Sondereffekte eine saldierte Ertragsbelastung in Höhe von 6,6 Mio. € vor Steuern bzw. 5,6 Mio. € nach Steuern, die sich wie folgt auf die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte bereinigten finanziellen Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns im 3. Quartal 2015 auswirkten:

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in Mio. €1) 3. Quartal 2015
ausgewiesen
Wertminderungen/ Zuschreibungen von immateriellen Vermögenswerten Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen2) Kurseffekte
CIS/
Osteuropa3)
Bewertung von
derivativen Finanzinstrumenten
Sonstige4)
Operatives Ergebnis 67,7 2,6 4,3 5,1 -0,7 0,7
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 0,1 - - - - -
Beteiligungsergebnis 0,0 - - - - -
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 67,8 2,6 4,3 5,1 -0,7 0,7
Finanzielle Erträge und Aufwendungen -15,7 - - - -5,4 -
Ergebnis vor Steuern (EBT) 52,1 2,6 4,3 5,1 -6,1 0,7
Ertragsteuern 14,2 1,4 0,4 -1,5 0,2 0,3
Auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Ergebnis 1,6 0,1 0,1 - - -
Auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallendes Ergebnis (Konzerngewinn) 36,3 1,1 3,8 6,6 -6,3 0,4
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 67,8 2,6 4,3 5,1 -0,7 0,7
Saldo aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen/ Zuschreibungen immaterieller Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten), Sachanlagen und Finanzanlagen 32,0 -2,6 -4,6 -
-
-
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 99,8 - -0,3 5,1 -0,7 0,7


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in Mio. €1) 3. Quartal 2015 bereinigt
Operatives Ergebnis 79,7
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 0,1
Beteiligungsergebnis 0,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 79,8
Finanzielle Erträge und Aufwendungen -21,1
Ergebnis vor Steuern (EBT) 58,7
Ertragsteuern 15,0
Auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Ergebnis 1,8
Auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallendes Ergebnis (Konzerngewinn) 41,9
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 79,8
Saldo aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen/ Zuschreibungen immaterieller Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten), Sachanlagen und Finanzanlagen 24,8
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 104,6


1) Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der tabellarischen Darstellung ergeben.
2) Betrifft zusätzliche Abschreibungen und andere Bewertungseffekte bedingt durch Kaufpreisaufteilungen sowie wesentliche Produktakquisitionen ausgehend von einem Basisniveau des Geschäftsjahres 2013.
3) Betrifft ergebniswirksame Kurseffekte resultierend aus der Veränderung des russischen Rubel sowie weiterer wesentlicher Währungen der Region CIS/Osteuropa.
4) Betrifft verschiedene außerordentliche Erträge und Aufwendungen, u.a. für geleistete und erhaltene Schadenersatzleistungen und im Zusammenhang mit der Abgabe der deutschen Logistikaktivitäten.


In den nachfolgenden Tabellen werden die wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns einschließlich der sich daraus er gebenden Margen sowohl ausgewiesen als auch bereinigt um die zuvor aufgeführten Sondereffekte für die ersten 9 Monate 2016 und den entsprechenden Vorjahreszeitraum im Vergleich dargestellt.

Entwicklung der ausgewiesenen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns

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9 Monate 2016
9 Monate 2015
Marge1) 9 Monate 2016 Marge1)
9 Monate 2015
in Mio. € 01.01. - 30.09. 01.01. - 30.09. ± % 01.01. - 30.09. 01.01. - 30.09.
Operatives Ergebnis 173,0 179,8 -4% 11,2% 11,7%
• Operatives Segmentergebnis Generika 149,9 122,1 +23% 16,1% 13,2%
• Operatives Segmentergebnis Markenprodukte 90,8 121,3 -25% 14,9% 20,0%
EBITDA2) 289,1 281,2 +3% 18,8% 18,3%
EBIT3) 174,0 180,8 -4% 11,3% 11,8%
EBT4) 135,1 129,6 +4% 8,8% 8,5%
Konzerngewinn 100,3 89,9 +11% 6,5% 5,9%
Ergebnis je Aktie in € 1,61 1,46 +10%

Verwässertes Ergebnis je Aktie in €5) - 1,46 -%


Entwicklung der bereinigten6) Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns

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9 Monate 2016
9 Monate 2015
Marge1)
9 Monate 2016
Marge1)
9 Monate 2015
in Mio. € 01.01. -30.09. 01.01. -30.09. ± % 01.01. -30.09. 01.01. -30.09.
Operatives Ergebnis bereinigt 225,9 217,8 +4% 14,7% 14,2%
• Operatives Segmentergebnis Generika bereinigt 156,8 124,4 +26% 16,8% 13,4%
• Operatives Segmentergebnis Markenprodukte bereinigt 127,5 148,6 -14% 20,9% 24,6%
EBITDA2) bereinigt 300,6 293,8 +2% 19,5% 19,2%
• EBITDA Generika bereinigt 193,6 160,7 +20% 20,8% 17,3%
• EBITDA Markenprodukte bereinigt 161,1 181,4 -11% 26,4% 30,0%
EBIT3) bereinigt 227,0 218,8 +4% 14,7% 14,3%
EBT4) bereinigt 188,4 170,1 +11% 12,2% 11,1%
Konzerngewinn bereinigt 139,9 126,9 +10% 9,1% 8,3%
Ergebnis je Aktie in € bereinigt 2,25 2,07 +9%

Verwässertes Ergebnis je Aktie in €5) bereinigt - 2,07 -%


1) Bezogen auf den relevanten Konzernumsatz.
2) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
3) Ergebnis vor Zinsen und Steuern.
4) Ergebnis vor Steuern.
5) Die Frist zur Ausübung der STADA-Optionsscheine im Zusammenhang mit der Bedingten Kapitalerhöhung 2004/I ist am 26.06.2015 abgelaufen, weshalb keine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie im Geschäftsjahr 2016 stattfindet.
6) Bereinigt um Sondereffekte.

Die Herstellungskosten reduzierten sich in den ersten 9 Monaten 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,1 Mio. € auf 793,0 Mio. € (1-9/2015: 794,1 Mio. €), obwohl die Umsatzerlöse im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8,2 Mio. € gesteigert werden konnten. Die hiermit einhergehende Verbesserung der Bruttomarge auf 48,6% (1-9/2015: 48,2%) resultierte im Wesentlichen aus reduzierten Erlösminderungen im Generika-Segment in Deutschland.

Die Vertriebskosten reduzierten sich in der Berichtsperiode im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,9 Mio. € auf 339,8 Mio. € (1-9/2015: 343,7 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf einem translationsbedingten Rückgang im russischen Teilkonzern STADA CIS.

Die sonstigen Erträge erhöhten sich in den ersten 9 Monaten 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,0 Mio. € auf 13,7 Mio. € (1-9/2015: 10,7 Mio. €), insbesondere auf Grund einer erhaltenen Meilensteinzahlung im Segment Markenprodukte in Großbritannien.

Die anderen Aufwendungen stiegen in den ersten 9 Monaten 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 67,9 Mio. € (1-9/2015: 47,9 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf erhöhten Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten insbesondere im Segment Markenprodukte sowie der Abfindung für den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden. Gegenläufig wirkten sich die geringeren Kursaufwendungen in beiden Segmenten, insbesondere im russischen Teilkonzern STADA CIS, aus.

Der im Berichtszeitraum erfolgte Rückgang der finanziellen Aufwendungen gegenüber dem korrespondierenden Zeitraum des Vorjahres auf 41,0 Mio. € (1-9/2015: 52,5 Mio. €) war im Wesentlichen durch geringere Aufwendungen aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten sowie geringere Zinsaufwendungen bedingt.

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern verringerten sich in der Berichtsperiode verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,8 Mio. € auf 27,6 Mio. € (1-9/2015: 34,4 Mio. €). Die ausgewiesene Steuerquote verbesserte sich auf 20,4% (1-9/2015: 26,6%), insbesondere auf Grund einer Steuersatzänderung in Großbritannien sowie einer geänderten Ergebnisallokation im STADA-Konzern.

Umsatzentwicklung der Segmente Generika und Markenprodukte

Gemäß der im 3. Quartal 2016 vom Vorstand beschlossenen und im Kapitel "Überblick" kurz beschriebenen grundlegenden Änderung der Berichtsstrukturen berichtet der STADA-Konzern nun nur noch nach operativen Segmenten, d.h. nach den beiden Segmenten Generika und Markenprodukte. Bei der Darstellung der beiden Segmente beschreibt STADA zudem, wie sich innerhalb dieser beiden Segmente die jeweils wichtigsten Länder entwickelt haben.

Der ausgewiesene Umsatz des Segments Generika lag in den ersten 9 Monaten 2016 mit 931,8 Mio. € leicht über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (1-9/2015: 928,2 Mio. €). Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz des Segments Generika erhöhte sich um 2% gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Generika hatten einen Anteil von 60,4% am Konzernumsatz (1-9/2015: 60,5%).

Für das Geschäftsjahr 2016 geht der Vorstand beim Segment Generika von einem Umsatz aus, der ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres liegt.

Innerhalb des Segments Generika entwickelten sich die am Umsatz gemessen acht größten Länder wie folgt:

Der Umsatz des Generika-Segments in Deutschland ging in den ersten 9 Monaten 2016 um 2% auf 223,2 Mio. € zurück (1-9/2015: 227,7 Mio. €). Hierzu trug insbesondere das zunehmende Auslaufen der Rabattverträge bei der STADApharm bei. Der im deutschen Markt mit Generika erzielte Umsatz hatte einen Anteil von 61% an dem in Deutschland insgesamt generierten Umsatz (1-9/2015: 70%). Der Marktanteil der aus den deutschen Apotheken abverkauften Generika lag nach Absatz im Berichtszeitraum bei ca. 11,5%1) (1-9/2015: ca. 12,7%1) ). Damit ist der STADA-Konzern im deutschen Generika-Markt unverändert die klare Nummer 31) .

Der in Italien mit Generika erreichte Umsatz stieg in den ersten 3 Quartalen des laufenden Geschäftsjahres insbesondere auf Grund von positiven Volumeneffekten um 3% auf 116,8 Mio. € (1-9/2015: 113,7 Mio. €). Generika trugen 80% zum lokalen Umsatz bei (1-9/2015: 81%).

In Spanien konnte der Umsatz im Berichtszeitraum mit 79,1 Mio. € (1-9/2015: 80,2 Mio. €) ungefähr auf Vorjahresniveau gehalten werden, obwohl die Vergleichsbasis auf Grund von zahlreichen Produkteinführungen im Vorjahr hoch war und die gesetzliche Freigabe von Rabatten in diesem Jahr zu steigenden Erlösminderungen führte. Generika leisteten einen Beitrag von 86% zum Umsatz im spanischen Markt (1-9/2015: 89%).

Der mit Generika in Russland in den ersten 3 Quartalen 2016 realisierte Umsatz stieg bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 51%. In Euro erhöhte sich der Umsatz ungeachtet eines deutlich negativen Währungseffekts des russischen Rubel um 31% auf 75,5 Mio. € (1-9/2015: 57,5 Mio. €). Generika steuerten 43% zum lokalen Umsatz bei (1-9/2015: 28%).

Der in Frankreich mit Generika erzielte Umsatz verzeichnete - ungeachtet eines unverändert starken Preis- und Rabattwettbewerbs - in der Berichtsperiode einen Anstieg von 9% auf 60,5 Mio. € (1-9/2015: 55,6 Mio. €). Generika trugen 96% zum lokalen Umsatz bei (1-9/2015: 88%).

In Belgien ging der mit Generika erwirtschaftete Umsatz in den ersten 9 Monaten 2016 insbesondere auf Grund einer unverändert zurückhaltenden Einkaufs- und Absatzstrategie des belgischen Vertriebspartners um 25% auf 57,7 Mio. € zurück (1-9/2015: 76,5 Mio. €). Allerdings war hier im reinen 3. Quartal 2016 eine positive Umsatzentwicklung zu beobachten. Während der Umsatz im 2. Quartal noch um 66% zurückgegangen war, zeigte er im 3. Quartal einen Anstieg von 47%. Generika hatten einen Anteil von 88% am lokalen Umsatz (1-9/2015: 92%). Auf Jahressicht geht STADA von einer weiteren Erholung aus.

Ungeachtet eines erhöhten Preisdrucks nahm in Vietnam der mit Generika realisierte Umsatz bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 12% zu. Auf Grund eines schwächeren vietnamesischen Dong stieg der Umsatz in Euro um 9% auf 49,5 Mio. € (1-9/2015: 45,4 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte insbesondere aus gewonnenen lokalen Ausschreibungsverfahren. Generika hatten einen Anteil von 65% am lokalen Umsatz (1-9/2015: 66%).

Der in Serbien mit Generika erreichte Umsatz verringerte sich im Berichtszeitraum bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 27%. In Euro ging der Umsatz auf Grund eines leicht negativen Währungseffekts des serbischen Dinar um 28% auf 37,2 Mio. € zurück (1-9/2015: 51,8 Mio. €). Diese Entwicklung hing u.a. mit der Entscheidung über rückläufige Erstattungspreise zusammen. Hinzu kam ein weiterhin hoher Lagerbestand auf Seiten der Großhandlungen. Generika leisteten einen Beitrag von 75% zum serbischen Umsatz (1-9/2015: 78%). Insgesamt ist bei der Betrachtung des Umsatzmixes im serbischen Markt unverändert eine grundsätzliche Verlagerung von Generika hin zu Markenprodukten zu beobachten.

Der ausgewiesene Umsatz des Segments Markenprodukte nahm in den ersten 3 Quartalen 2016 leicht um 1% auf 609,9 Mio. € zu (1-9/2015: 605,3 Mio. €). Diese Entwicklung war insbesondere auf eine starke Entwicklung im deutschen Markt zurückzuführen. Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz des Segments Markenprodukte erhöhte sich um 4% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Markenprodukte trugen 39,6% zum Konzernumsatz bei (1-9/2015: 39,5%).

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet der Vorstand beim Segment Markenprodukte ein Umsatzwachstum.

Innerhalb des Segments Markenprodukte sah die Entwicklung der umsatzmäßig fünf größten Länder wie folgt aus:

Der in Deutschland mit Markenprodukten realisierte Umsatz verzeichnete im Berichtszeitraum ein deutliches Wachstum von 47% auf 143,1 Mio. € (1-9/2015: 97,3 Mio. €). Diese starke Entwicklung war auf Optimierungen im Produkt-Portfolio, verringerte Retouren und die Faktura von hohen Saisonaufträgen zurückzuführen. Insgesamt trugen Markenprodukte 39% zu dem im deutschen Markt erreichten Umsatz bei (1-9/2015: 30%).

Der in Großbritannien in den ersten 9 Monaten 2016 mit Markenprodukten erzielte Umsatz erhöhte sich bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 15%. Ungeachtet des negativen Währungseffekts infolge des Referendums zugunsten eines Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union stieg der Umsatz in Euro um 5% auf 118,2 Mio. € (1-9/2015: 112,8 Mio. €). Die Akquisition sowohl der Socialites-Gruppe im Dezember 2015 als auch der BSMW Limited im Februar 2016 trug zu diesem Umsatzwachstum der Markenprodukte bei. Umsatzdämpfend machten sich hingegen eine schwache Erkältungssaison zu Beginn des Jahres sowie verminderte Umsätze mit Sonnenschutzprodukten durch das sehr regnerische und bewölkte Wetter im Juni und Juli bemerkbar. Markenprodukte hatten einen Anteil von 89% an dem im britischen Markt insgesamt erreichten Umsatz (1-9/2015: 86%).

Der Ausblick zur Entwicklung des britischen Pfund ist im Zusammenhang mit der im 2. Quartal 2016 erfolgten Abstimmung für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und den damit verbundenen Unsicherheiten weiterhin negativ. Insgesamt ergeben sich für STADA aus einer solchen Abwertung des britischen Pfund negative Translationseffekte auf den in Euro berichteten Umsatz.

Angesichts weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen insbesondere im Selbstzahlermarkt verringerte sich der in Russland mit Markenprodukten realisierte Umsatz bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 21%. Auf Grund eines deutlich negativen Währungseffekts des russischen Rubel ging der Umsatz in Euro um 30% auf 101,8 Mio. € zurück (1-9/2015: 144,9 Mio. €). Diese Entwicklung war im Wesentlichen durch die zunehmende Konsolidierung auf der Nachfrageseite und demzufolge erhöhte Rabattbelastungen getrieben. Darüber hinaus konnten Preissteigerungen bei der so genannten Vital and Essential Drugs List (EDL) nicht die hohe Inflationsrate kompensieren. Markenprodukte hatten einen Anteil von 57% an dem im russischen Markt erzielten Umsatz (1-9/2015: 72%).

Auch in Zukunft werden die Umsatz- und Ergebnisbeiträge der russischen STADA-Geschäftsaktivitäten maßgeblich durch die Entwicklung der Währungsrelation des russischen Rubel zum Euro beeinflusst sein. Darüber hinaus stellen die unverändert eingetrübten Aussichten für die russische Wirtschaft und die starke Abwertung des russischen Rubel ein gestiegenes Risiko in Bezug auf die Konsumentenstimmung und Verbraucherausgaben dar.

Der in Italien mit Markenprodukten realisierte Umsatz verzeichnete in der Berichtsperiode insbesondere auf Grund von Zukäufen eine Steigerung von 10% auf 30,1 Mio. € (1-9/2015: 27,4 Mio. €). Markenprodukte steuerten 20% zum italienischen Umsatz bei (1-9/2015: 19%).

Der Umsatz, der in Vietnam mit Markenprodukten ausgewiesen wurde, erhöhte sich im Berichtszeitraum bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 18%. In Euro stieg der Umsatz angesichts eines leicht negativen Währungseffekts des vietnamesischen Dong um 15% auf 26,4 Mio. € (1-9/2015: 22,9 Mio. €). Markenprodukte trugen 35% zum vietnamesischen Umsatz bei (1-9/2015: 34%).

1) Daten von IMS Health bezogen auf den Verkauf von Apotheken an die Kunden (Quelle: IMS/Pharmascope national).


Ertragsentwicklung der Segmente Generika und Markenprodukte

Das ausgewiesene operative Segmentergebnis der Generika nahm in den ersten 3 Quartalen des laufenden Geschäftsjahres um 23% auf 149,9 Mio. € zu (1-9/2015: 122,1 Mio. €). Diese Entwicklung basierte auf einem signifikanten Zuwachs des operativen Ergebnisses der deutschen Vertriebsgesellschaften bedingt durch geringere Erlösschmälerungen sowie Einsparungen im Marketing- und Vertriebskostenbereich. Darüber hinaus wirkte sich die gute Umsatzperformance in Italien, Frankreich und Vietnam positiv auf die Ertragskennzahlen aus. Eine gegenläufige Entwicklung vollzog sich weiterhin in Belgien auf Grund einer unverändert zurückhaltenden Einkaufs- und Absatzstrategie des belgischen Vertriebspartners. Der hierdurch verursachte Rückgang der Umsatzerlöse konnte nicht durch entsprechende Kosteneinsparungen kompensiert werden. Des Weiteren ergab sich ein Rückgang im serbischen Markt auf Grund der Kaufzurückhaltung der serbischen Großhändler infolge der Entscheidung über rückläufige Erstattungspreise und der Ankündigung, dass die Erstattungspreise erneut verringert werden sollen. Die ausgewiesene operative Gewinnmarge der Generika belief sich auf 16,1% (1-9/2015: 13,2%).

Das bereinigte operative Segmentergebnis der Generika erhöhte sich in den ersten 9 Monaten 2016 um 26% auf 156,8 Mio. € (1-9/2015: 124,4 Mio. €). Das bereinigte EBITDA der Generika zeigte einen Anstieg von 20% auf 193,6 Mio. € (1-9/2015: 160,7 Mio. €). Beide Entwicklungen waren im Wesentlichen auf die bereits zuvor beschriebenen Entwicklungen in Deutschland, Italien, Frankreich und Vietnam zurückzuführen. Aus höheren Bereinigungen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, die sich maßgeblich auf Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten beziehen, resultierte die im Vergleich zu dem ausgewiesenen operativen Ergebnis leicht positivere Entwicklung des bereinigten operativen Ergebnisses. Die bereinigte operative Gewinnmarge der Generika lag bei 16,8% (1-9/2015: 13,4%).

Das ausgewiesene operative Segmentergebnis der Markenprodukte verringerte sich in der Berichtsperiode um 25% auf 90,8 Mio. € (1-9/2015: 121,3 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte vorrangig aus diversen Effekten im russischen Markt: Zum einen beeinträchtigte die hohe Inflation die Konsumentenstimmung und Kaufkraft der Endverbraucher, zum anderen wirkten sich die gestiegenen Rabattbelastungen und Vertriebsmaßnahmen, verbunden mit einem deutlich negativen Währungseffekt des russischen Rubel, negativ auf das operative Segmentergebnis der Markenprodukte aus. Zudem führten eine schwache Erkältungssaison sowie negative Translationseffekte infolge des EU-Referendums bei dem britischen Teilkonzern Thornton & Ross zu einer Belastung der Ertragskennzahlen. Gegenläufig verbesserten sich die operativen Segmentergebnisse der Markenprodukte in Deutschland trotz einer leichten Erhöhung der Vertriebs- und Marketingaufwendungen. Die ausgewiesene operative Gewinnmarge der Markenprodukte lag bei 14,9% (1-9/2015: 20,0%).

Das bereinigte operative Segmentergebnis der Markenprodukte wies in der Berichtsperiode einen Rückgang von 14% auf 127,5 Mio. € auf (1-9/2015: 148,6 Mio. €). Das bereinigte EBITDA der Markenprodukte ging um 11% auf 161,1 Mio. € zurück (1-9/2015: 181,4 Mio. €). Beide Entwicklungen basierten auf den bereits beim ausgewiesenen operativen Ergebnis der Markenprodukte genannten Gründen in den Märkten Russland und Großbritannien. Darüber hinaus ergab sich auf Grund höherer Sondereffekte im Vergleich zu dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, die sich maßgeblich auf Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten beziehen, bei dem ausgewiesenen operativen Ergebnis ein höherer Rückgang als bei der bereinigten Kennzahl. Die bereinigte operative Gewinnmarge der Markenprodukte belief sich auf 20,9% (1-9/2015: 24,6%).

Entwicklung, Produktion und Beschaffung

Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen in den ersten 9 Monaten 2016 46,4 Mio. € (1-9/2015: 47,9 Mio. €). Angesichts des Geschäftsmodells, nach dem STADA nicht in der Forschung nach neuen pharmazeutischen Wirkstoffen tätig ist, handelt es sich hierbei ausschließlich um Entwicklungskosten. Zudem aktivierte der Konzern in den ersten 9 Monaten 2016 Entwicklungsaufwendungen für neue Produkte in Höhe von 18,9 Mio. € (1-9/2015: 18,8 Mio. €).

Insgesamt führte STADA in der Berichtsperiode weltweit 502 einzelne Produkte in einzelnen nationalen Märkten ein (1-9/2015: 405 Produkteinführungen).

Mit Blick auf die unverändert gut gefüllte Produkt-Pipeline geht der Vorstand davon aus, auch in Zukunft die kontinuierliche Einführung neuer Produkte fortführen zu können. Weiterhin liegt der Schwerpunkt dabei auf Generika in den EU-Ländern.

Grundsätzlich hält STADA alle konzerneigenen Fertigungsstätten und Prüflabore durch angemessene Investitionen auf dem gesetzlich und produktionstechnisch erforderlichen Niveau. Im Berichtszeitraum lagen die Investitionen für den Ausbau und die Erneuerung von Produktionsstätten, Fertigungsanlagen und Prüflaboren bei 16,4 Mio. € (1-9/2015: 23,4 Mio. €).

Vermögens- und Finanzlage sowie Cashflow

Die Vermögens- und Finanzlage des STADA-Konzerns verzeichnete in den ersten 9 Monaten 2016 eine positive Entwicklung. Zum Stichtag 30.09.2016 betrug die Eigenkapitalquote 29,6% (31.12.2015: 31,0%) und lag damit in einem aus Sicht des Vorstands zufriedenstellenden Bereich.

Die Nettoverschuldung belief sich zum Stichtag 30.09.2016 auf 1.187,0 Mio. € (31.12.2015: 1.215,7 Mio. €). Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA verbesserte sich in den ersten 3 Quartalen 2016 bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA der Berichtsperiode auf Jahresbasis auf 3,0 (1-9/2015: 3,4).

Zur langfristigen Refinanzierung des Konzerns verfügte der Konzern per 30.09.2016 über einen im 2. Quartal 2013 platzierten Bond mit einer Laufzeit von fünf Jahren, einem Volumen von 350,0 Mio. € und einer Verzinsung von 2,25% p.a. sowie über eine im 1. Quartal 2015 begebene siebenjährige Unternehmensanleihe in Höhe von 300,0 Mio. € mit einer Verzinsung von 1,75% p.a. Zudem gab es zum 30.09.2016 Schuldscheindarlehen mit Fristigkeiten im Bereich Ende 2016 bis 2023 mit einem Nominalwert in Höhe von insgesamt 830,5 Mio. €. Zur Sicherstellung einer ausgewogenen Finanzierungsstruktur sind die Schuldscheindarlehen hinsichtlich Volumen und Laufzeit gestaffelt.

Die immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich zum 30.09.2016 um 61,9 Mio. € auf 1.587,1 Mio. € (31.12.2015: 1.649,0 Mio. €). Der Rückgang war im Wesentlichen auf planmäßige Abschreibungen sowie Währungskursdifferenzen zurückzuführen. Zum 30.09.2016 enthielten die immateriellen Vermögenswerte 399,0 Mio. € Geschäfts- oder Firmenwerte (31.12.2015: 391,6 Mio. €).

Der Anstieg der Sachanlagen zum 30.09.2016 auf 329,5 Mio. € (31.12.2015: 321,6 Mio. €) resultierte überwiegend aus Investitionen in die Produktionsstätten im serbischen Teilkonzern.

Die Finanzanlagen erhöhten sich zum Stichtag 30.09.2016 um 2,2 Mio. € auf 3,5 Mio. € (31.12.2015: 1,3 Mio. €). Diese Entwicklung basierte insbesondere auf einer Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Erwerb zweier Tochtergesellschaften.

Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte gingen zum 30.09.2016 auf 48,1 Mio. € zurück (31.12.2015: 74,3 Mio. €). Diese Entwicklung war u.a. durch einen Rückgang der positiven Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten sowie eine Reduzierung der Settlement-Forderungen in Deutschland bedingt.

Die Verringerung der Ertragsteuerforderungen zum 30.09.2016 auf 12,2 Mio. € (31.12.2015: 21,2 Mio. €) war überwiegend auf erhaltene Zahlungen auf Grund der Erstattung der steuerlichen Vorauszahlungen in Deutschland zurückzuführen.

Die Zunahme der kurzfristigen anderen Vermögenswerte zum Stichtag 30.09.2016 um 10,9 Mio. € auf 39,9 Mio. € (31.12.2015: 29,0 Mio. €) basierte vor allem auf erhöhten Umsatzsteuerforderungen im serbischen Teilkonzern sowie erhöhten unterjährigen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten, insbesondere in Deutschland sowie im serbischen und russischen Teilkonzern.

Die Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn beinhalten den Konzerngewinn des Geschäftsjahres sowie in Vorperioden erzielte Ergebnisse, soweit diese nicht ausgeschüttet wurden, einschließlich der in die Gewinnrücklage eingestellten Beträge. Zudem sind in diesem Posten die ergebnisneutral erfassten Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Berücksichtigung latenter Steuern ausgewiesen. Ein deutlicher Rückgang der Rechnungszinssätze in Ländern mit wesentlichen Pensionsverpflichtungen wurde zum Anlass genommen, eine unterjährige Bewertung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Verpflichtungen in diesen Ländern zum 30.06.2016 vorzunehmen. Die Anwendung der zum 30.06.2016 aktualisierten Rechnungszinssätze führte zu der erfolgsneutralen Reduzierung der Gewinnrücklagen in Höhe von 6,2 Mio. € nach latenten Steuern.

Die sonstigen Rücklagen beinhalten direkt im Eigenkapital berücksichtigte Ergebnisse. Dies betrifft u.a. die aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung der Abschlüsse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen resultierenden Umrechnungsgewinne und -verluste, die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in der Rücklage Währungsumrechnung ausgewiesen werden. Im Berichtszeitraum entstand hieraus eine ergebnisneutrale Reduzierung der sonstigen Rücklagen in Höhe von 48,4 Mio. €, die sich im Wesentlichen aus den folgenden Effekten zusammensetzte: Die Abwertung des britischen Pfund seit dem 31.12.2015 und die damit verbundenen Auswirkungen aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der in der entsprechenden Währung bilanzierenden Gesellschaften konnten nur teilweise durch die Aufwertung des russischen Rubel seit dem 31.12.2015 kompensiert werden.

Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns zum 30.09.2016 in Höhe von 202,5 Mio. € bzw. 1.374,9 Mio. € (31.12.2015: 274,7 Mio. € bzw. 1.084,2 Mio. €) enthalten insbesondere Schuldscheindarlehen, die einen Nominalwert in Höhe von 830,5 Mio. € haben (31.12.2015: 547,0 Mio. €), eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. € (31.12.2015: eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. €). Die Steigerung der Finanzverbindlichkeiten war auf die Aufnahme weiterer Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 350,0 Mio. € zurückzuführen, die zur Refinanzierung der im Geschäftsjahr 2016 auslaufenden Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 188,0 Mio. € dienen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum Stichtag 30.09.2016 um 22,2 Mio. € auf 306,3 Mio. € (31.12.2015: 328,5 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte maßgeblich aus reduzierten Verbindlichkeiten für Krankenkassenrabatte sowie für Dossiererwerbe in Deutschland.

Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten verringerten sich im Wesentlichen bedingt durch rückläufige Abgrenzungen für Krankenkassenrabatte um 11,5 Mio. € auf 207,3 Mio. € (31.12.2015: 218,8 Mio. €).

Die Ertragsteuerverbindlichkeiten stiegen zum Stichtag 30.09.2016 um 20,6 Mio. € auf 60,0 Mio. € an (31.12.2015: 39,4 Mio. €). Diese Entwicklung war u.a. durch gestiegene Ertragsteuerverbindlichkeiten in Deutschland auf Grund der verbesserten operativen Entwicklung bedingt.

Die kurzfristigen anderen Verbindlichkeiten gingen zum Stichtag 30.09.2016 um 10,6 Mio. € auf 91,8 Mio. € zurück (31.12.2015: 102,4 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf geringeren Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Deutschland sowie geringeren sonstigen Verbindlichkeiten.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Veränderung der nicht durch die Investitionstätigkeit, die Finanzierungstätigkeit oder durch wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds abgedeckten Positionen umfasst, lag in den ersten 9 Monaten 2016 bei 198,0 Mio. € (1-9/2015: 137,7 Mio. €). Der starke Anstieg um 60,3 Mio. € im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte maßgeblich aus verringerten Auszahlungen für Zinsen und Ertragsteuern sowie aus einer deutlich geringeren zahlungswirksamen Zunahme der Vorräte und einer deutlich verringerten zahlungswirksamen Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die hieraus resultierenden positiven Effekte wurden teilweise durch eine höhere Zahlungswirksamkeit im Bereich des übrigen Nettovermögens im Vergleich zum korrespondierenden Vorjahreszeitraum kompensiert.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Mittelabflüsse für Investitionen abzüglich Einzahlungen aus Desinvestitionen beinhaltet, betrug im Berichtszeitraum -119,5 Mio. € (1-9/2015: -127,1 Mio. €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war in den ersten 9 Monaten 2016 insbesondere durch Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte beeinflusst, die im Wesentlichen geleistete Anzahlungen für die Entwicklung von Zulassungen und Markenzeichen in Deutschland und in Großbritannien betrafen. Des Weiteren ergaben sich Auszahlungen für Unternehmenszusammenschlüsse aus dem Erwerb der argentinischen Laboratorio Vannier S.A., der britischen BSMW Limited sowie eines Produkt-Portfolios in Serbien.

Der Free Cashflow, d.h. der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zuzüglich des Cashflows aus der Investitionstätigkeit, belief sich in der Berichtsperiode auf 78,6 Mio. € (1-9/2015: 10,6 Mio. €). Der um Auszahlungen für wesentliche Investitionen bzw. Akquisitionen und Einzahlungen aus wesentlichen Desinvestitionen bereinigte Free Cashflow lag bei 132,8 Mio. € (1-9/2015: 68,6 Mio. €).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 164,4 Mio. € (1-9/2015: -85,5 Mio. €). Diese Entwicklung war maßgeblich auf die Aufnahme weiterer Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 350,0 Mio. € zur Refinanzierung der im Geschäftsjahr 2016 auslaufenden Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 188,0 Mio. € zurückzuführen. Darüber hinaus wurden im aktuellen Geschäftsjahr gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum weniger Finanzverbindlichkeiten getilgt.

Der Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode als Saldogröße aller Mittelzu- und -abflüsse aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, den Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sowie den wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds belief sich in den ersten 9 Monaten 2016 auf 247,2 Mio. € (1-9/2015: -61,5 Mio. €).

Akquisitionen und Desinvestitionen

Mit dem Ziel, das organische Wachstum durch externe Impulse weiter voranzutreiben, verfolgt der STADA-Konzern eine aktive Akquisitionspolitik. Dabei liegt der Schwerpunkt einerseits auf der regionalen Erweiterung der Geschäftsaktivitäten mit dem Fokus auf wachstumsstarken Schwellenländern. Andererseits konzentriert sich STADA auf den Ausbau und die Internationalisierung der Segmente - insbesondere der Markenprodukte, die sich in der Regel durch attraktivere Margen und weniger regulatorische Eingriffe als der Bereich Generika auszeichnen.

Ungeachtet dieses aktiven Erwerbsansatzes werden Akquisitionsprojekte einem strikten Auswahlprozess mit einheitlichen Kriterien unterzogen und müssen neben strategischen Kriterien vor allem bestimmte Renditevorgaben erfüllen. Für größere Akquisitionen oder Kooperationen mit Kapitalbeteiligung sind unverändert geeignete Kapitalmaßnahmen vorstellbar, sofern die Eigenkapitalquote durch solche Zukäufe oder Kooperationen zu stark belastet werden würde.

Zur Stärkung des Segments Generika Unterzeichneten STADA und die STADA-Tochtergesellschaft BEPHA Beteiligungsgesellschaft für Pharmawerte mbH im 4. Quartal 2015 einen Vertrag für den Kauf des argentinischen Generika-Herstellers Laboratorio Vannier.1) Der Kaufpreis liegt bei maximal 13,0 Mio. USD (nach dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Übernahme ca. 11,9 Mio. €) und wird bzw. wurde in Zahlungsmitteln beglichen. Der Erwerbsvollzug erfolgte im 1. Quartal 2016. Durch die Akquisition erweiterte STADA zugleich sein internationales Vertriebsnetz in einem Land, in dem der Konzern bislang noch nicht mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten war.

Im 1. Quartal 2016 akquirierte STADA die britische BSMW Limited mit Sitz in Stockport. Die Beherrschung erlangte STADA mit Vertragsabschluss am 05.02.2016. Der Kaufpreis für die Akquisition belief sich auf 3,4 Mio. GBP und wurde in Zahlungsmitteln beglichen.

Im 3. Quartal 2016 erwarb die serbische STADA-Tochtergesellschaft Hemofarm A.D. zur Stärkung ihrer Position im Bereich Consumer Health ein lokales Produkt-Portfolio, das sich vorwiegend auf die Behandlung von Magen-Darm-Entzündungen konzentriert. Der Kaufpreis für das Portfolio inklusive der dazugehörigen Vertriebsstrukturen lag bei insgesamt 21,6 Mio. € und wird bzw. wurde vollumfänglich in Zahlungsmitteln beglichen. Das erworbene Geschäft wird seit dem 01.08.2016 im STADA-Konzern konsolidiert.

STADA-Aktie

In den ersten 9 Monaten 2016 entwickelte sich der STADA-Aktienkurs mit einer Steigerung von 32% sehr erfreulich. Hatte der Schlusskurs Ende 2015 bei 37,34 € gelegen, belief er sich gegen Ende der ersten 9 Monate 2016 auf 49,46 €. Die Marktkapitalisierung stieg in diesem Zeitraum von 2,328 Mrd. € auf 3,083 Mrd. €.

Per 30.09.2016 war das gezeichnete Grundkapital der STADA Arzneimittel AG in Höhe von 162.090.344,00 € (31.12.2015: 162.090.344,00 €) in 62.342.440 vinkulierte1) 2) Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 2,60 € eingeteilt (31.12.2015: 62.342.440 vinkulierte Namensaktien).

In den ersten 9 Monaten veröffentlichte der Konzern alle zwölf erhaltenen Stimmrechtsmitteilungen gemäß § 26 WpHG. Die bei STADA eingehenden Stimmrechtsmitteilungen sind auf der Website unter www.stada.com abrufbar.

Am 26.08.2016 entlastete die ordentliche Hauptversammlung sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat und folgte bei den Abstimmungen wesentlichen Vorschlägen der Verwaltung.3) So wurde eine Erhöhung der Dividende für das Geschäftsjahr 2015 um 6% auf 0,70 € je Aktie beschlossen und einer Aufhebung der Vinkulierung der Namensaktien im Wege der Satzungsänderung4) zugestimmt. Zudem wurde der Prozess zur vorgezogenen Neuaufstellung des Aufsichtsrats abgeschlossen. Auf Dr. Martin Abend, Dr. Eckhard Brüggemann, Dr. K. F. Arnold Hertzsch, Dieter Koch und Constantin Meyer folgten Dr. Eric Cornut, Rolf Hoffmann, Dr. Birgit Kudlek, Tina Müller und Dr. Gunnar Riemann als neue Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat. Im Anschluss an die Hauptversammlung wählte der Aufsichtsrat Carl Ferdinand Oetker zu seinem Vorsitzenden und Jens Steegers zum stellvertretenden Vorsitzenden.

1) Vgl. Pressemitteilung der Gesellschaft vom 10.12.2015.
2) Die vinkulierten STADA-Namensaktien können satzungsgemäß nur mit Zustimmung der Gesellschaft im Aktienregister eingetragen werden und gewähren laut Satzung jeweils eine Stimme in der Hauptversammlung. Als Aktionär gilt nur derjenige, der als solcher im Aktienregister eingetragen ist, und nur solche Personen sind berechtigt, an Hauptversammlungen der Gesellschaft teilzunehmen und ihre Stimmrechte auszuüben. Dabei stehen keinem Aktionär und keiner Aktionärsgruppe Sonderrechte zu.
3) Vgl. Pressemitteilung der Gesellschaft vom 27.08.2016.
4) Die beantragte Eintragung der Satzungsänderung im Handelsregister der STADA Arzneimittel AG, die zur Wirksamkeit des Beschlusses führt, war zurzeit des Redaktionsschlusses dieses Zwischenberichts noch nicht erfolgt.

Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Der Vorstand bestätigt den im Lagebericht des STADA-Geschäftsberichts 2015 veröffentlichten Ausblick für das Geschäftsjahr 2016 sowie den Chancen- und Risikobericht für den Konzern. Zusammen mit den in diesem Zwischenbericht enthaltenen Ergänzungen und Aktualisierungen ergibt sich aus Sicht des Vorstands damit ein aktuelles Gesamtbild der Chancen und Risiken für den STADA-Konzern.

Demnach ist das STADA-Geschäftsmodell grundsätzlich auf Märkte mit langfristigen Wachstumspotenzialen im Gesundheits- und Pharmamarkt ausgerichtet. Damit sind jedoch untrennbar auch Risiken und Herausforderungen verbunden, die auf eine geänderte bzw. zusätzliche staatliche Regulation und einen intensiven Wettbewerb zurückzuführen sind. Angesichts dessen kann STADA in einzelnen Märkten auch in Zukunft einschneidenden regulatorischen Eingriffen, hohem Wettbewerb, Ausfallrisiken und signifikantem Margendruck ausgesetzt sein. Letzteres gilt insbesondere für die im Segment Generika steigende Zahl von Geschäftsaktivitäten, die Ausschreibungen unterliegen.

Zudem wird der Konzern auch in Zukunft mit nicht operativ bedingten Einflussfaktoren konfrontiert sein, infolge deren die Entwicklung des Konzerns von konzernrelevanten Währungsrelationen - insbesondere des russischen Rubel, der ukrainischen Griwna, des kasachischen Tenge und des britischen Pfund zum Euro - beeinflusst sein wird. Darüber hinaus wird STADA unverändert den Auswirkungen der CIS-Krise unterliegen. Im Rahmen seiner Möglichkeiten bereitet sich der Konzern zwar auf potenzielle davon ausgehende Risiken wie ein deutlich gestiegenes Ausfallrisiko von Geschäftspartnern, wettbewerbsverzerrende Subventionen von krisenanfälligen Wettbewerbern oder starke Volatilitäten bei Zinsniveaus und konzernrelevanten Währungsrelationen vor. Allerdings lassen sich mit Blick auf die Auswirkungen der CIS-Krise daraus ergebende Belastungen wie Sondereffekte durch Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, Zahlungsausfälle, nicht operativ bedingte Ertragsbelastungen aus Währungseinflüssen - insbesondere aus der Abwertung des russischen Rubel, der ukrainischen Griwna und des kasachischen Tenge - sowie eine gedämpfte oder eine weiter zurückgehende Nachfrage im russischen Pharmamarkt nicht ausschließen. In Bezug auf die derzeit geltenden Sanktionen gegen Russland sieht STADA aus heutiger Sicht indessen keine unmittelbaren wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftsaktivitäten des Konzerns.

Der Ausblick zur Entwicklung des britischen Pfund ist im Zusammenhang mit der im 2. Quartal 2016 erfolgten Abstimmung für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und den damit verbundenen Unsicherheiten negativ. Insgesamt ergeben sich für STADA aus einer solchen Abwertung des britischen Pfund negative Translationseffekte. Bei den britischen Gesellschaften handelt es sich um voll integrierte Tochtergesellschaften, deren Transaktionen im Wesentlichen in lokaler Währung anfallen. Insgesamt übersteigen bei diesen Gesellschaften zurzeit die Vermögenswerte, deren Transaktionswährung vom britischen Pfund abweicht, die entsprechenden Verbindlichkeiten, so dass STADA aus der Abwertung des britischen Pfund derzeit keine wesentlichen negativen Transaktionseffekte erwartet. Aus heutiger Sicht geht STADA nicht davon aus, dass sich aus dieser möglichen Währungsentwicklung substanzielle Kurseffekte für die Gewinn- und Verlustrechnung ergeben werden. Eine Prognose über die möglichen makroökonomischen Auswirkungen der Austrittsentscheidung Großbritanniens ist auf Grund fehlender Erfahrungswerte sehr schwierig. Allgemein ist von geringeren Investitionen und einem damit verbundenen langsameren Wachstum auszugehen. Die Entwicklungen und potenziellen Auswirkungen auf das Geschäftsmodell von STADA in Großbritannien werden daher kontinuierlich beobachtet.

Insgesamt wird die künftige Umsatz- und Ertragsentwicklung des Konzerns sowohl durch wachstumsfördernde als auch herausfordernde Rahmenbedingungen in den einzelnen Märkten gekennzeichnet sein, wobei in der Gesamtbewertung der gegenläufigen Einflussfaktoren im Geschäftsjahr 2016 die positiven Aussichten überwiegen sollten. Angesichts dessen geht der Vorstand beim Ausblick für 2016 unverändert von einem leichten Wachstum bei dem um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Konzernumsatz und dem bereinigten EBITDA aus. Bei dem bereinigten Konzerngewinn rechnet er insbesondere auf Grund eines weiter optimierten Finanzergebnisses sowie einer verbesserten Steuerquote als Folge einer geänderten Ergebnisallokation nun mit einem Wert von mindestens 180 Mio. €. Für das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung exklusive weiterer Akquisitionen und dem bereinigten EBITDA erwartet der Vorstand weiterhin ein Niveau von nahezu 3.

Für das Geschäftsjahr 2019 hat der Vorstand am 11.07.2016 Wachstumsziele verabschiedet. Wesentlicher Bestandteil dieser Prognose sind bereits eingeleitete konzernweite Initiativen zur Verbesserung der Performance, die neben der Hebung unerschlossener Umsatzpotenziale auch Effizienzsteigerungen und die Reduzierung von Funktionskosten umfasst. Unter Berücksichtigung dieser Maßnahmen strebt der Vorstand für 2019 einen Konzernumsatz von 2,6 Mrd. €, ein bereinigtes EBITDA von 510 Mio. € und einen bereinigten Konzerngewinn von 250 Mio. € jeweils in einer Bandbreite von +/-5% an. Diese Ziele gehen von einem überwiegend organischen Umsatzwachstum in den Segmenten Generika und Markenprodukte aus und verstehen sich vor signifikanten Desinvestitionen mit Umsatz- und Ertragsauswirkung. Zu den Annahmen gehören weiterhin die Fortschreibung der aktuellen Währungsrelationen, des aktuellen Zinsniveaus und weitgehend unveränderte steuerliche Rahmenbedingungen in den Ländern, in denen STADA über Konzerngesellschaften verfügt. Zudem wird für die Zielerreichung ein stabiles regulatorisches Umfeld in den für STADA relevanten Märkten vorausgesetzt.


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Dr. M. Wiedenfels H. Kraft

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

FÜR DIE ERSTEN 9 MONATE 2016 (VERKÜRZT)

KONZERN-GEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNG

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Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
9 Monate 2016 9 Monate 2015
3. Quartal 2016 3. Quartal 2015
für die Zeit vom 01.01. bis 30.09. in T € 01.01. - 30.09. 01.01. - 30.09. 01.07. - 30.09. 01.07. - 30.09.
Umsatzerlöse 1.541.707 1.533.546 507.042 507.661
Herstellungskosten 793.007 794.110 263.708 262.406
Bruttoergebnis vom Umsatz 748.700 739.436 243.334 245.255
Vertriebskosten 339.770 343.670 106.923 107.984
Allgemeine Verwaltungskosten 135.286 130.785 44.556 42.349
Forschungs- und Entwicklungskosten 46.427 47.933 15.401 14.321
Sonstige Erträge 13.697 10.668 5.325 3.705
Andere Aufwendungen 67.948 47.918 45.091 16.617
Operatives Ergebnis 172.966 179.798 36.688 67.689
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 998 944 -1 99
Beteiligungsergebnis 23 62 0 2
Finanzielle Erträge 2.118 1.248 1.147 580
Finanzielle Aufwendungen 41.025 52.465 14.064 16.302
Finanzergebnis -37.886 -50.211 -12.918 -15.621
Ergebnis vor Steuern 135.080 129.587 23.770 52.068
Ertragsteuern 27.580 34.428 2.832 14.132
Ergebnis nach Steuern 107.500 95.159 20.938 37.936
davon



• auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG
entfallend (Konzerngewinn)
100.251 89.928 18.246 36.305
• auf die nicht beherrschenden
Gesellschafter entfallend
7.249 5.231 2.692 1.631
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) 1,61 1,46 0,29 0,58
Ergebnis je Aktie in € (verwässert)1) - 1,46 - -

1) Die Frist zur Ausübung der STADA-Optionsscheine im Zusammenhang mit der Bedingten Kapitalerhöhung 2004/I ist am 26.06.2015 abgelaufen, weshalb keine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie im Geschäftsjahr 2016 stattfindet.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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Konzern-Gesamtergebnisrechnung 9 Monate 2016
9 Monate 2015 3. Quartal 2016
3. Quartal 2015
in T € 01.01. - 30.09. 01.01. - 30.09. 01.07. - 30.09. 01.07. - 30.09.
Ergebnis nach Steuern 107.500 95.159 20.938 37.936
Zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgliederbare Beträge:



Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung -48.863 33.046 -13.230 -67.297
davon



• Ertragsteuern -292 117 -574 468
Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten ("available-for-sale") -
-22 -
-21
davon



• Ertragsteuern - 5 - 5
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Cashflow-Hedges) 913 857 - 218
davon



• Ertragsteuern -360 -260 - -53
Zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgliederbare Beträge:



Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen -6.208 - - -
davon



• Ertragsteuern 1.808 - - -
Sonstiges Ergebnis -54.158 33.881 -13.230 -67.100
Konzern-Gesamtergebnis 53.342 129.040 7.708 -29.164
davon



• auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallend 46.933 122.389 5.326 -29.324
• auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallend 6.409 6.651 2.382 160

KONZERN-BILANZ

Aktiva

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Konzern-Bilanz zum 30. September in T € 30.09.2016 31.12.2015
Langfristige Vermögenswerte 1.965.659 2.032.309
Immaterielle Vermögenswerte 1.587.098 1.649.020
Sachanlagen 329.487 321.617
Finanzanlagen 3.491 1.339
At equity bewertete Anteile 14.167 13.168
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 9.074 8.718
Andere Vermögenswerte 2.397 4.374
Aktive latente Steuern 19.945 34.073
Kurzfristige Vermögenswerte 1.490.996 1.255.106
Vorräte 512.085 501.520
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 488.329 485.901
Ertragsteuerforderungen 12.181 21.182
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 48.110 74.279
Andere Vermögenswerte 39.877 29.046
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 390.414 143.178
Bilanzsumme 3.456.655 3.287.415


Passiva

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Konzern-Bilanz zum 30. September in T € 30.09.2016 31.12.2015
Eigenkapital 1.024.168 1.018.530
Gezeichnetes Kapital 162.090 162.090
Kapitalrücklage 514.178 514.171
Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn 686.184 635.344
Sonstige Rücklagen -411.592 -364.105
Eigene Anteile -1.432 -1.458
Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens 949.428 946.042
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 74.740 72.488
Langfristiges Fremdkapital 1.545.895 1.282.577
Sonstige langfristige Rückstellungen 37.104 28.869
Finanzverbindlichkeiten 1.374.890 1.084.213
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 7.400 7.201
Andere Verbindlichkeiten 1.037 2.053
Passive latente Steuern 125.464 160.241
Kurzfristiges Fremdkapital 886.592 986.308
Sonstige Rückstellungen 18.594 22.532
Finanzverbindlichkeiten 202.497 274.672
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 306.343 328.487
Ertragsteuerverbindlichkeiten 60.035 39.444
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 207.284 218.792
Andere Verbindlichkeiten 91.839 102.381
Bilanzsumme 3.456.655 3.287.415

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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Konzern-Kapitalflussrechnung in T € 30.09.2016 30.09.2015
Ergebnis nach Steuern 107.500 95.159
Abschreibungen saldiert mit Zuschreibungen auf Anlagevermögen 115.091 100.397
Ertragsteuern 27.580 34.428
Ertragsteuerzahlungen -9.077 -34.103
Zinserträge und -aufwendungen 38.181 48.758
Erhaltene Zinsen und Dividenden 2.724 3.469
Gezahlte Zinsen -32.018 -46.928
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen -998 -644
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen 2.395 -212
Zuführungen/Auflösungen sonstiger langfristiger Rückstellungen 2.303 1.023
Kurserträge und -aufwendungen 7.158 14.546
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge1) 178.134 197.962
Brutto-Cashflow 438.973 413.855
Veränderung der Vorräte -26.566 -59.882
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.088 9.889
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -16.628 -48.544
Veränderung des übrigen Nettovermögens, soweit nicht der Investitions- bzw. Finanzierungstätigkeit zuzuordnen1) -202.865 -177.619
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 198.002 137.698
Auszahlungen für Investitionen in

• immaterielle Vermögenswerte -50.528 -60.443
• Sachanlagen -36.352 -39.716
• Finanzanlagen -3.005 -98
• Unternehmenszusammenschlüsse gemäß IFRS 3 -34.060 -29.457
Einzahlungen aus Abgängen von

• immateriellen Vermögenswerten 2.233 1.193
• Sachanlagen 1.461 1.138
• Finanzanlagen - 239
• Anteilen an konsolidierten Unternehmen 800 -
Cashflow aus Investitionstätigkeit -119.451 -127.144
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 466.423 635.033
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -254.318 -705.932
Dividendenausschüttungen -49.360 -46.570
Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen - 28.224
Veränderung von Minderheitsanteilen 1.623 3.756
Veränderung von eigenen Anteilen 32 35
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 164.400 -85.454
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 242.951 -74.900
Konzernkreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds -209 222
Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 4.494 13.134
Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 247.236 -61.544
Bestand am Anfang der Periode 143.178 164.209
Bestand am Ende der Periode 390.414 102.665



1) Die nicht zahlungswirksamen Zuführungen von Abgrenzungen für Krankenkassenrabatte in den ersten 9 Monaten 2016 in Höhe von 149,77 Mio. € (1-9/2015: 153,76 Mio. €) werden innerhalb des Brutto-Cashflows ausgewiesen und sind somit nicht in der Veränderung des übrigen Nettovermögens enthalten.

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung in T € 2016 Anzahl der Aktien Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn Rücklage Währungsumrechnung Rücklage "available-for-sale"
Stand zum 30.09.2016 62.342.440
162.090
514.178 686.184 -411.592
-
Dividendenausschüttungen


-43.580

Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen





Veränderung eigener Anteile

7


Veränderung Gewinnrücklagen





Veränderung Minderheitsanteile





Veränderung Konsolidierungskreis





Sonstiges Ergebnis


-5.831 -48.400
Konzerngewinn


100.251

Stand zum 01.01.2016 62.342.440 162.090 514.171 635.344 -363.192 -
Vorjahr





Stand zum 30.09.2015 62.342.440
162.090
514.167 612.237 -338.083
-
Dividendenausschüttungen


-39.955

Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen 1.715.740 4.461 23.763


Veränderung eigener Anteile

3


Anpassung Vorjahr in laufender Rechnung


1.177

Veränderung Gewinnrücklagen





Veränderung Minderheitsanteile





Veränderung Konsolidierungskreis


-92

Sonstiges Ergebnis


-197 31.823 -22
Konzerngewinn


89.928

Stand zum 01.01.2015 60.626.700 157.629 490.401 561.376 -369.906 22


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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung in T € 2016 Rücklage Cashflow-Hedges Eigene Anteile Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Konzern-Eigenkapital
Stand zum 30.09.2016 - -1.432
949.428
74.740 1.024.168
Dividendenausschüttungen

-43.580 -5.780 -49.360
Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen

- - -
Veränderung eigener Anteile
26 33 - 33
Veränderung Gewinnrücklagen

- - -
Veränderung Minderheitsanteile

- 1.623 1.623
Veränderung Konsolidierungskreis

- - -
Sonstiges Ergebnis 913
-53.318 -840 -54.158
Konzerngewinn

100.251 7.249 107.500
Stand zum 01.01.2016 -913 -1.458 946.042 72.488 1.018.530
Vorjahr




Stand zum 30.09.2015 -1.110
-1.472
947.829
69.864
1.017.693
Dividendenausschüttungen

-39.955 -7.831 -47.786
Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen

28.224
28.224
Veränderung eigener Anteile
32 35
35
Anpassung Vorjahr in laufender Rechnung

1.177
1.177
Veränderung Gewinnrücklagen




Veränderung Minderheitsanteile


3.756 3.756
Veränderung Konsolidierungskreis

-92
-92
Sonstiges Ergebnis 857
32.461 1.420 33.881
Konzerngewinn

89.928 5.231 95.159
Stand zum 01.01.2015 -1.967 -1.504 836.051 67.288 903.339


ANHANG

1. Allgemeines

1.1. Rechnungslegungsmethoden

Der Zwischenbericht von STADA umfasst nach den Vorschriften des § 51a Abs. 6 Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse i.V.m. § 37w Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzernzwischenabschluss und einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt.

Der Konzernzwischenlagebericht wurde unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss zum 30.09.2016 wurde unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standard (IAS) 34 aufgestellt. In Übereinstimmung mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31.12.2015 gewählt.

Alle vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und in der EU endorsierten IFRS, die für Geschäftsjahre beginnend ab dem 01.01.2016 verpflichtend anzuwenden sind, wurden von STADA beachtet.

In diesem Konzernzwischenabschluss kommen - mit Ausnahme der unter Angabe 1.2. dargestellten geänderten Rechnungslegungsmethoden - die gleichen Rechnungslegungsmethoden und Berechnungsmethoden wie im Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2015 zur Anwendung. Insofern wird hinsichtlich der im Rahmen der Konzern-Rechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden grundsätzlich auf den Anhang des Konzernabschlusses im Geschäftsbericht 2015 verwiesen.

1.2. Geänderte Rechnungslegungsmethoden

In den ersten 9 Monaten 2016 hat STADA die vom IASB veröffentlichten und von der EU endorsierten Verlautbarungen bzw. Änderungen von Verlautbarungen des IASB mit einem erstmaligen Anwendungszeitpunkt zum 01.01.2016 beachtet und, sofern relevant, angewandt. Sämtliche Änderungen hatten jeweils keine oder keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. die Cashflows von STADA.

Folgende noch nicht angewendete IFRS-Standards wurden vom IASB veröffentlicht, eine Übernahme in europäisches Recht steht noch aus:

Im Juli 2014 veröffentlichte das IASB den Standard IFRS 9 "Financial Instruments". IFRS 9 soll IAS 39 ablösen und beinhaltet Vorschriften zu Klassifizierung, Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten. Des Weiteren umfasst IFRS 9 Vorschriften zur Bilanzierung von Sicherungsgeschäften. IFRS 9 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Untersuchung der Auswirkungen aus der Anwendung des IFRS 9 auf den Konzernabschluss ist noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der neuen Vorschriften zur Wertminderung von Finanzinstrumenten können künftig in einigen Fällen erwartete Verluste zu einem früheren Zeitpunkt zu einer aufwandswirksamen Erfassung führen.

Im Mai 2014 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers". IFRS 15 regelt in einem 5-Stufen-Modell die Umsatzrealisierung für Verträge mit Kunden und ersetzt insbesondere die bestehenden Standards IAS 11 "Construction Contracts" und IAS 18 "Revenue". IFRS 15 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Untersuchung der Auswirkungen der Anwendung des IFRS 15 auf den Konzernabschluss ist noch nicht final abgeschlossen. Der neue Standard zur Umsatzrealisierung wird jedoch kaum Auswirkungen auf die Umsatzbilanzierung haben, da der wesentliche Teil der Umsätze im Konzernabschluss auf Grund von Routinetransaktionen realisiert wird. Es liegen im Konzern keine Vereinbarungen vor, die mehrere Leistungen innerhalb eines Vertrags oder innerhalb mehrerer Verträge regeln (Multielement-Arrangements). Einzig bei der Bilanzierung von Lizenzvereinbarungen, die sich im Geschäftsjahr 2015 auf weniger als 2% der gesamten Umsatzerlöse beliefen, kann es zu Änderungen kommen. Dies betrifft jedoch ausschließlich solche Lizenzvereinbarungen, die keine Bindung an den realisierten Umsatz des Lizenznehmers haben und dem Lizenznehmer ein Recht zur Nutzung der Lizenz gewähren, ohne dass von Seiten STADAs weitere Aktivitäten notwendig sind. Bei solchen Lizenzvereinbarungen wird auf Grund des neuen Standards IFRS 15 zukünftig die Umsatzrealisierung in Höhe des gesamten Lizenzentgelts bei Gewährung der Lizenz stattfinden und somit nicht - wie aktuell - verteilt über die Laufzeit der Lizenz.

Im Januar 2016 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 16 "Leases", der beim Leasingnehmer grundsätzlich die Erfassung der mit Leasingverhältnissen verbundenen vertraglichen Rechte (Vermögenswert) und Verpflichtungen (Verbindlichkeit) in der Bilanz vorschreibt. Eine Einstufung in Finanzierungsleasing bzw. Operating-Leasing ist folglich durch den Leasingnehmer nicht mehr erforderlich. IFRS 16 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Untersuchung der Auswirkungen aus der Anwendung des IFRS 16 auf den Konzernabschluss ist noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der nach IFRS 16 vorgeschriebenen Bilanzierung von Vermögenswerten und Verpflichtungen in der Bilanz des Leasingnehmers wird zum Erstanwendungszeitpunkt eine Erhöhung der Bilanzsumme erwartet. Anstelle von Leasingaufwendungen werden durch die Änderungen von IFRS 16 in der Folge zukünftig Abschreibungen und Zinsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst - mit entsprechend positiver Auswirkung auf das EBITDA.

Aus der zukünftigen Anwendung der weiteren noch nicht angewandten Standards und Interpretationen werden aus heutiger Sicht keine bzw. keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet.

1.3. Konsolidierungskreis

Der Konzernzwischenabschluss von STADA ist auf die STADA Arzneimittel AG als Obergesellschaft aufgestellt.

In den ersten 9 Monaten 2016 wurde die gesellschaftsrechtliche Akquisition der argentinischen Laboratorio Vannier S.A. vollzogen. Die erstmalige Konsolidierung der Gesellschaft als Tochterunternehmen erfolgte zum 01.01.2016. Darüber hinaus wurde der Vollzug der gesellschaftsrechtlichen Akquisition der britischen BSMW Limited realisiert, deren erstmalige Konsolidierung als Tochterunternehmen zum 01.02.2016 erfolgte. Des Weiteren wurde im 2. Quartal 2016 die finnische Gesellschaft Oy STADA Pharma Ab auf Grund der abgeschlossenen Liquidation entkonsolidiert.

Zudem erfolgte zum 30.09.2016 die Entkonsolidierung der ägyptischen Gesellschaft STADA Egypt Ltd. auf Grund der eingeleiteten Liquidierung.

Damit waren zum Bilanzstichtag 30.09.2016 83 Gesellschaften als Tochterunternehmen und vier Gesellschaften als assoziierte Unternehmen in den STADA-Konzernzwischenabschluss einbezogen.

1.4. Unternehmenszusammenschlüsse

In den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres gab es die folgenden wesentlichen Unternehmenszusammenschlüsse im Sinne des IFRS 3, auf deren Kaufpreisaufteilungen nachfolgend näher eingegangen wird.

Im 1. Quartal 2016 erfolgte die Finalisierung der Kaufpreisaufteilung der im 4. Quartal 2015 erworbenen britischen Socialites-Gruppe mit Sitz in Chesterfield. Die Beherrschung erlangte STADA mit Vertragsabschluss am 04.12.2015. Der Kaufpreis für die Akquisition belief sich auf 21,0 Mio. GBP und wird bzw. wurde in Zahlungsmitteln beglichen.

Aus der finalisierten Kaufpreisaufteilung ging aus diesem Unternehmenszusammenschluss ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 16,6 Mio. € hervor, der sich wie folgt ergab:

scroll
in Mio. €
Kaufpreis für 100% der Anteile an der Gesellschaft ca. 29,5
Anteilige beizulegende Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden ca. 12,9
Geschäfts- oder Firmenwert 16,6



Der Geschäfts- oder Firmenwert resultierte dabei im Wesentlichen aus einem Ausbau der Präsenz und der Vertriebsaktivitäten im britischen Markt und dort im Segment Markenprodukte.

Für die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden wurden die folgenden beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt angesetzt:

scroll
Beizulegende Zeitwerte in Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 13,9
Andere langfristige Vermögenswerte 0,4
Vorräte 2,8
Andere kurzfristige Vermögenswerte 1,5
Vermögenswerte 18,6
Passive latente Steuern 2,8
Andere langfristige Verbindlichkeiten 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2,1
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 0,8
Schulde
5,7


Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von beobachtbaren Marktpreisen. Sofern keine Marktpreise festgestellt werden konnten, kamen einkommens- oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Die im Segment Markenprodukte mit der Socialites-Gruppe erreichten Umsätze betrugen in den ersten 9 Monaten 2016 rund 9,4 Mio. €. Das um Effekte aus der Kaufpreisaufteilung (rund 1,9 Mio. €) bereinigte operative Ergebnis dieses Unternehmenszusammenschlusses belief sich im Berichtszeitraum auf rund 1,2 Mio. €.

Zur Stärkung des Segments Generika unterzeichneten STADA und die STADA-Tochtergesellschaft BEPHA Beteiligungsgesellschaft für Pharmawerte mbH im 4. Quartal 2015 einen Vertrag für den Kauf des argentinischen Generika-Herstellers Laboratorio Vannier. Der Kaufpreis lag bei 13,0 Mio. USD (nach dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Übernahme ca. 11,9 Mio. €) und wurde bzw. wird in Zahlungsmitteln beglichen. Darin enthalten sind bestimmte bedingte Kaufpreisbestandteile, die in Abhängigkeit von dem Erreichen einer festgelegten Ergebniskennzahl zu begleichen sind. Diese belaufen sich mindestens auf 1 Mio. USD, maximal jedoch auf 1,5 Mio. USD. Der Verkäufer war eine Privatperson. Der Erwerbsvollzug erfolgte im 1. Quartal 2016. Die Beherrschung erlangte STADA am 04.01.2016.

Im Rahmen der im 3. Quartal 2016 finalisierten Kaufpreisaufteilung ging aus diesem Unternehmenszusammenschluss ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 5,9 Mio. € hervor, der sich wie folgt ergab:

scroll
in Mio. €
Kaufpreis für 100% der Anteile an der Gesellschaft ca. 11,9
Anteilige beizulegende Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden ca. 6,0
Geschäfts- oder Firmenwert 5,9


Der Geschäfts- oder Firmenwert resultierte dabei im Wesentlichen aus der Erweiterung des internationalen Vertriebsnetzes in einem Land, in dem der STADA-Konzern bisher noch nicht im Segment Generika mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten war.

Für die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden wurden die folgenden beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt angesetzt:

scroll
Beizulegende Zeitwerte in Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 5,6
Andere langfristige Vermögenswerte 0,2
Vorräte und andere kurzfristige Vermögenswerte 2,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1,2
Vermögenswerte 9,5
Passive latente Steuern 1,9
Andere langfristige Verbindlichkeiten 0,2
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 1,4
Schulden 3,5


Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von beobachtbaren Marktpreisen. Sofern keine Marktpreise festgestellt werden konnten, kamen einkommens- oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Die im Segment Generika mit Laboratorio Vannier erreichten Umsätze betrugen in den ersten 9 Monaten 2016 rund 5,6 Mio. €. Das um Effekte aus der Kaufpreisaufteilung (rund 0,2 Mio. €) bereinigte operative Ergebnis dieses Unternehmenszusammenschlusses belief sich im Berichtszeitraum auf rund 1,1 Mio. €.

Im 1. Quartal 2016 erwarb STADA die britische BSMW mit Sitz in Stockport. Die Beherrschung erlangte STADA mit Vertragsabschluss am 05.02.2016. Der Kaufpreis für die Akquisition belief sich auf 3,4 Mio. GBP und wurde vollumfänglich in Zahlungsmitteln beglichen.

Im Rahmen der im 1. Quartal 2016 finalisierten Kaufpreisaufteilung ging aus diesem Unternehmenszusammenschluss ein Geschäfts-oder Firmenwert in Höhe von 3,5 Mio. € hervor, der sich wie folgt ergab:

scroll
in Mio. €
Kaufpreis für 100% der Anteile an der Gesellschaft ca. 4,4
Anteilige beizulegende Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden ca. 0,9
Geschäfts- oder Firmenwert 3,5


Der Geschäfts- oder Firmenwert resultierte dabei im Wesentlichen aus einem Ausbau der Präsenz und der Vertriebsaktivitäten im britischen Markt und dort im Segment Markenprodukte.

Für die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden wurden die folgenden beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt angesetzt:

scroll
Beizulegende Zeitwerte in Mio. €
Sachanlagen 0,1
Vorräte 0,3
Andere kurzfristige Vermögenswerte 0,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,6
Vermögenswerte 1,2
Passive latente Steuern 0,0
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 0,3
Schulden 0,3


Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von beobachtbaren Marktpreisen. Sofern keine Marktpreise festgestellt werden konnten, kamen einkommens- oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Die im Segment Markenprodukte mit der BSMW erreichten Umsätze betrugen in den 8 Monaten seit dem erstmaligen Konsolidierungszeitpunkt rund 3,1 Mio. €. Das um Effekte aus der Kaufpreisaufteilung (rund 0,2 Mio. €) bereinigte operative Ergebnis dieses Unternehmenszusammenschlusses belief sich im Berichtszeitraum auf rund 1,7 Mio. €. Hätte STADA die BSMW bereits zum 01.01.2016 erworben, wären bei linearem Verlauf in 2016 ein Umsatz von rund 3,5 Mio. € und ein um Effekte aus der vorläufigen Kaufpreisaufteilung (rund 0,2 Mio. €) bereinigtes operatives Ergebnis von rund 1,9 Mio. € erzielt worden.

Im 3. Quartal 2016 erwarb die serbische Tochtergesellschaft der STADA Arzneimittel AG, Hemofarm A.D., ein lokales Produkt-Portfolio, das sich vorwiegend auf die Behandlung von Magen-Darm-Entzündungen konzentriert, inklusive dazugehöriger Prozesse.

Der Kaufpreis für die Akquisition des Produkt-Portfolios inklusive der dazugehörigen Vertriebsstrukturen betrug insgesamt 21,6 Mio. € und wird bzw. wurde vollumfänglich in Zahlungsmitteln beglichen. Die Akquisition beinhaltete ein Portfolio von 50 Produktaufmachungen für den Vertrieb in Serbien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Montenegro, die entsprechenden IP-Rechte sowie Lizenzvereinbarungen und eine lokale Produktions- und Verpackungsstätte. Darüber hinaus übernahm Hemofarm rund 94 Mitarbeiter. Die Beherrschung wurde mit Vertragsabschluss zum 01.08.2016 erlangt, weshalb das erworbene Geschäft seit dem 01.08.2016 im STADA-Konzern konsolidiert wird.

Im Rahmen der vorläufigen Kaufpreisaufteilung ging aus diesem Unternehmenszusammenschluss ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 0,2 Mio. € hervor, der sich wie folgt ergab:

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in Mio. €
Kaufpreis für 100% der Anteile an den Vertriebsrechten ca. 21,6
Anteilige beizulegende Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden ca. 21,4
Geschäfts- oder Firmenwert 0,2

Der Geschäfts- oder Firmenwert resultierte dabei im Wesentlichen aus einem Ausbau der Präsenz und der Vertriebsaktivitäten im Segment Markenprodukte und dort insbesondere im serbischen Markt.

Für die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden wurden die folgenden beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt angesetzt:

scroll
Beizulegende Zeitwerte in Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 18,7
Sachanlagen 2,7
Aktive latente Steuern 0,0
Vermögenswerte 21,4
Schulden 0,0


Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von beobachtbaren Marktpreisen. Sofern keine Marktpreise festgestellt werden konnten, kamen einkommens- oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Die erreichten Umsätze betrugen in den 2 Monaten seit dem erstmaligen Konsolidierungszeitpunkt rund 1,6 Mio. €. Das um Effekte aus der Kaufpreisaufteilung (rund 0,0 Mio. €) bereinigte operative Ergebnis dieses Unternehmenszusammenschlusses belief sich im Berichtszeitraum auf rund 0,9 Mio. €. Hätte STADA das serbische Produkt-Portfolio bereits zum 01.01.2016 erworben, wären bei linearem Verlauf in 2016 ein Umsatz von rund 7,2 Mio. € und ein um Effekte aus der vorläufigen Kaufpreisaufteilung (rund 0,0 Mio. €) bereinigtes operatives Ergebnis von rund 4,0 Mio. € erzielt worden.

Im Zuge der Verhandlungen mit dem Veräußerer der Rechte für das Produkt-Portfolio erwarb die Hemofarm A.D. im Mai 2016 Vorräte für einen Kaufpreis in Höhe von 1,9 Mio. €, der vollständig in Zahlungsmitteln beglichen wird. Die entsprechende Verpflichtung wurde als Verbindlichkeit aus Lieferungen und Leistungen bilanziert. Seit dem Erwerbszeitpunkt wird das erworbene Vorratsvermögen an Drittkunden fakturiert.

2. Angaben zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

2.1. Umsatzerlöse

Die Steigerung der Umsatzerlöse gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte maßgeblich aus Umsatzzuwächsen in den Märkten Deutschland, Italien sowie Vietnam. Die Einflüsse von wechselkursbedingten Effekten und Portfolioveränderungen auf den Umsatzzuwachs beliefen sich im Berichtszeitraum auf insgesamt -2,5 Prozentpunkte. Einzelheiten zu der Aufteilung der Umsatzerlöse auf Segmente und Regionen finden sich in der Segmentberichterstattung (vgl. Konzernanhang unter Angabe 5.) und in den weiteren Informationen (vgl. Konzernanhang unter Angabe 6.).

2.2. Herstellungskosten

Die Herstellungskosten reduzierten sich in den ersten 9 Monaten 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,1 Mio. € auf 793,0 Mio. € (1-9/2015: 794,1 Mio. €), obwohl die Umsatzerlöse im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8,2 Mio. € gesteigert werden konnten. Die hiermit einhergehende Verbesserung der Bruttomarge auf 48,6% (1-9/2015: 48,2%) resultierte im Wesentlichen aus reduzierten Erlösminderungen im Generika-Segment in Deutschland.

2.3. Vertriebskosten

Die Vertriebskosten reduzierten sich in der Berichtsperiode im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,9 Mio. € auf 339,8 Mio. € (1-9/2015: 343,7 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf einem translationsbedingten Rückgang im russischen Teilkonzern STADA CIS.

2.4. Sonstige Erträge

Die sonstigen Erträge erhöhten sich in den ersten 9 Monaten 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um

3,0 Mio. € auf 13,7 Mio. € (1-9/2015: 10,7 Mio. €), insbesondere auf Grund einer erhaltenen Meilensteinzahlung im Segment Markenprodukte in Großbritannien.

2.5. Andere Aufwendungen

Die anderen Aufwendungen erhöhten sich in den ersten 9 Monaten 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 67,9 Mio. € (1-9/2015: 47,9 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf erhöhten Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten insbesondere im Segment Markenprodukte sowie der Abfindung für den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden. Gegenläufig wirkten sich die geringeren Kursaufwendungen in beiden Segmenten, insbesondere im russischen Teilkonzern STADA CIS, aus.

2.6. Finanzielle Aufwendungen

Der im Berichtszeitraum erfolgte Rückgang der finanziellen Aufwendungen gegenüber dem korrespondierenden Zeitraum des Vorjahres auf 41,0 Mio. € (1-9/2015: 52,5 Mio. €) war im Wesentlichen durch geringere Aufwendungen aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten sowie geringere Zinsaufwendungen bedingt.

2.7. Ertragsteuern

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern reduzierten sich in der Berichtsperiode verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,8 Mio. € auf 27,6 Mio. € (1-9/2015: 34,4 Mio. €). Die ausgewiesene Steuerquote verbesserte sich auf 20,4% (1-9/2015: 26,6%), insbesondere auf Grund einer Steuersatzänderung in Großbritannien sowie einer geänderten Ergebnisallokation im STADA-Konzern.

2.8. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie stieg in den ersten 9 Monaten 2016 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,15 € auf 1,61 € (1-9/2015: 1,46 €). Im entsprechenden Vorjahreszeitraum ergab sich aus den STADA-Optionsscheinen (im Zusammenhang mit der Bedingten Kapitalerhöhung 2004/I), deren Ausübungsfrist zum 26.06.2015 ausgelaufen ist, ein verwässertes Ergebnis je Aktie von 1,46 €.

3. Angaben zur Konzernbilanz

3.1. Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich zum 30.09.2016 um 61,9 Mio. € auf 1.587,1 Mio. € (31.12.2015: 1.649,0 Mio. €). Der Rückgang war im Wesentlichen auf planmäßige Abschreibungen sowie Währungskursdifferenzen zurückzuführen. Zum 30.09.2016 enthielten die immateriellen Vermögenswerte 399,0 Mio. € Geschäfts- oder Firmenwerte (31.12.2015: 391,6 Mio. €).

3.2. Sachanlagen

Der Anstieg der Sachanlagen zum 30.09.2016 auf 329,5 Mio. € (31.12.2015: 321,6 Mio. €) resultierte überwiegend aus Investitionen in die Produktionsstätten im serbischen Teilkonzern.

3.3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen erhöhten sich zum Stichtag 30.09.2016 um 2,2 Mio. € auf 3,5 Mio. € (31.12.2015: 1,3 Mio. €). Diese Entwicklung basierte insbesondere auf einer Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Erwerb zweier Tochtergesellschaften.

3.4. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte gingen zum 30.09.2016 auf 48,1 Mio. € zurück (31.12.2015: 74,3 Mio. €). Diese Entwicklung war u.a. durch einen Rückgang der positiven Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten sowie eine Reduzierung der Settlement-Forderungen in Deutschland bedingt.

3.5. Ertragsteuerforderungen

Die Verringerung der Ertragsteuerforderungen zum 30.09.2016 auf 12,2 Mio. € (31.12.2015: 21,2 Mio. €) war überwiegend auf erhaltene Zahlungen auf Grund der Erstattung der steuerlichen Vorauszahlungen in Deutschland zurückzuführen.

3.6. Andere Vermögenswerte

Die Zunahme der kurzfristigen anderen Vermögenswerte zum Stichtag 30.09.2016 um 10,9 Mio. € auf 39,9 Mio. € (31.12.2015: 29,0 Mio. €) basierte vor allem auf erhöhten Umsatzsteuerforderungen im serbischen Teilkonzern sowie erhöhten unterjährigen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten, insbesondere in Deutschland sowie im serbischen und russischen Teilkonzern.

3.7. Gewinnrücklagen und sonstige Rücklagen

Die Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn beinhalten den Konzerngewinn des Geschäftsjahres sowie in Vorperioden erzielte Ergebnisse, soweit diese nicht ausgeschüttet wurden, einschließlich der in die Gewinnrücklage eingestellten Beträge. Zudem sind in diesem Posten die ergebnisneutral erfassten Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Berücksichtigung latenter Steuern ausgewiesen. Ein deutlicher Rückgang der Rechnungszinssätze in Ländern mit wesentlichen Pensionsverpflichtungen wurde zum Anlass genommen, eine unterjährige Bewertung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Verpflichtungen in diesen Ländern zum 30.06.2016 vorzunehmen. Die Anwendung der zum 30.06.2016 aktualisierten Rechnungszinssätze führte zu der erfolgsneutralen Reduzierung der Gewinnrücklagen in Höhe von 6,2 Mio. € nach latenten Steuern.

Die sonstigen Rücklagen beinhalten direkt im Eigenkapital berücksichtigte Ergebnisse. Dies betrifft u.a. die aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung der Abschlüsse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen resultierenden Umrechnungsgewinne und -verluste, die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in der Rücklage Währungsumrechnung ausgewiesen werden. Im Berichtszeitraum entstand hieraus eine ergebnisneutrale Reduzierung der sonstigen Rücklagen in Höhe von 48,4 Mio. €, die sich im Wesentlichen aus den folgenden Effekten zusammensetzte: Die Abwertung des britischen Pfund seit dem 31.12.2015 und die damit verbundenen Auswirkungen aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der in der entsprechenden Währung bilanzierenden Gesellschaften konnten nur teilweise durch die Aufwertung des russischen Rubel seit dem 31.12.2015 kompensiert werden.

3.8. Finanzverbindlichkeiten

Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns zum 30.09.2016 in Höhe von 202,5 Mio. € bzw. 1.374,9 Mio. € (31.12.2015: 274,7 Mio. € bzw. 1.084,2 Mio. €) enthalten insbesondere Schuldscheindarlehen, die einen Nominalwert in Höhe von 830,5 Mio. € haben (31.12.2015: 547,0 Mio. €), eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. € (31.12.2015: eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. €). Die Steigerung der Finanzverbindlichkeiten war auf die Aufnahme weiterer Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 350,0 Mio. € zurückzuführen, die zur Refinanzierung der im Geschäftsjahr 2016 auslaufenden Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 188,0 Mio. € dienen.

3.9. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum Stichtag 30.09.2016 um 22,2 Mio. € auf 306,3 Mio. € (31.12.2015: 328,5 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte maßgeblich aus reduzierten Verbindlichkeiten für Krankenkassenrabatte sowie für Dossiererwerbe in Deutschland.

3.10. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten verringerten sich im Wesentlichen bedingt durch rückläufige Abgrenzungen für Krankenkassenrabatte um 11,5 Mio. € auf 207,3 Mio. € (31.12.2015: 218,8 Mio. €).

3.11. Ertragsteuerverbindlichkeiten

Die Ertragsteuerverbindlichkeiten stiegen zum Stichtag 30.09.2016 um 20,6 Mio. € auf 60,0 Mio. € an (31.12.2015: 39,4 Mio. €). Diese Entwicklung war u.a. durch gestiegene Ertragsteuerverbindlichkeiten in Deutschland auf Grund der verbesserten operativen Entwicklung bedingt.

3.12. Andere Verbindlichkeiten

Die kurzfristigen anderen Verbindlichkeiten gingen zum Stichtag 30.09.2016 um 10,6 Mio. € auf 91,8 Mio. € zurück (31.12.2015: 102,4 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf geringeren Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Deutschland sowie geringeren sonstigen Verbindlichkeiten.

4. Angaben zur Kapitalflussrechnung

4.1. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Veränderung der nicht durch die Investitionstätigkeit, die Finanzierungstätigkeit oder durch wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds abgedeckten Positionen umfasst, lag in den ersten 9 Monaten 2016 bei 198,0 Mio. € (1-9/2015: 137,7 Mio. €). Der starke Anstieg um 60,3 Mio. € im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte maßgeblich aus verringerten Auszahlungen für Zinsen und Ertragsteuern sowie aus einer deutlich geringeren zahlungswirksamen Zunahme der Vorräte und einer deutlich verringerten zahlungswirksamen Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die hieraus resultierenden positiven Effekte wurden teilweise durch eine höhere Zahlungswirksamkeit im Bereich des übrigen Nettovermögens im Vergleich zum korrespondierenden Vorjahreszeitraum kompensiert.

4.2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Mittelabflüsse für Investitionen abzüglich Einzahlungen aus Desinvestitionen beinhaltet, betrug im Berichtszeitraum -119,5 Mio. € (1-9/2015: -127,1 Mio. €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war in den ersten 9 Monaten 2016 insbesondere durch Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte beeinflusst, die im Wesentlichen geleistete Anzahlungen für die Entwicklung von Zulassungen und Markenzeichen in Deutschland und in Großbritannien betrafen. Des Weiteren ergaben sich Auszahlungen für Unternehmenszusammenschlüsse aus dem Erwerb der argentinischen Laboratorio Vannier S.A., der britischen BSMW Limited sowie eines Produkt-Portfolios in Serbien.

4.3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 164,4 Mio. € (1-9/2015: -85,5 Mio. €). Diese Entwicklung war maßgeblich auf die Aufnahme weiterer Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 350,0 Mio. € zur Refinanzierung der im Geschäftsjahr 2016 auslaufenden Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 188,0 Mio. € zurückzuführen. Darüber hinaus wurden im aktuellen Geschäftsjahr gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich weniger Finanzverbindlichkeiten getilgt.

4.4. Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode

Der Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode als Saldogröße aller Mittelzu- und -abflüsse aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, den Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sowie den wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds belief sich in den ersten 9 Monaten 2016 auf 247,2 Mio. € (1-9/2015: -61,5 Mio. €).

5. Segmentberichterstattung

5.1. Allgemeine Informationen

Die Bewertungsansätze für die Segmentberichterstattung entsprechen den im IFRS-Konzernabschluss angewendeten Rechnungslegungsmethoden. Die Leistungen zwischen den Segmenten werden auf Basis von Marktpreisen verrechnet.

Das berichtete Segmentergebnis entspricht dem operativen Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung des STADA-Konzerns gemäß IFRS. Auf einen Ausweis des jeweiligen langfristigen Vermögens pro Segment sowie der Segmentschulden wird verzichtet, da diese Informationen nicht zur Steuerung des Konzerns herangezogen werden.

Im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres beschloss der Vorstand eine grundlegende Änderung der Berichtsstrukturen. Bislang berichtete der STADA-Konzern nach operativen Segmenten und Marktregionen. Gemäß der seit dem 3. Quartal 2016 geänderten Berichtsstruktur wird der Konzern nun nur noch nach operativen Segmenten, d.h. nach den beiden Segmenten Generika und Markenprodukte, gesteuert. Mit dieser Maßnahme soll der Wachstumsstrategie inklusive einer zentralen Führung der Segmente, einer stärkeren Internationalisierung des Produkt-Portfolios sowie einer stringenteren Kostenkontrolle Rechnung getragen werden. Im Zuge der Änderung erfolgte auch eine Integration der Randaktivität Handelsgeschäfte in das Segment Generika. Aus diesem Grund umfassen die für die ersten 9 Monate 2016 im Segment Generika berichteten Zahlen sowie die des entsprechenden Vorjahreszeitraums die vormals separat ausgewiesene Randaktivität Handelsgeschäfte.

5.2. Informationen nach operativen Segmenten

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in T €
9 Monate 2016
9 Monate 2015


01.01. - 30.09 01.01. - 30.09.
Generika Externe Umsatzerlöse 931.778 928.196

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 194 323

Gesamter Umsatz 931.972 928.519

Operatives Ergebnis 149.886 122.146

Planmäßige Abschreibungen 37.198 37.193

Wertminderungen 5.688 502

Wertaufholungen -3 -

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses -162.287 -175.921
Markenprodukte Externe Umsatzerlöse 609.928 605.350

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten - -

Gesamter Umsatz 609.928 605.350

Operatives Ergebnis 90.785 121.335

Planmäßige Abschreibungen 45.538 44.894

Wertminderungen 21.583 5.220

Wertaufholungen - -

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses -18.049 -21.837
Überleitung Konzern-holding/Sonstiges und Konsolidierung Externe Umsatzerlöse 1 -

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten -194 -323

Gesamter Umsatz -193 -323

Operatives Ergebnis -67.705 -63.683

Planmäßige Abschreibungen 3.402 6.135

Wertminderungen 1.685 6.453

Wertaufholungen - -

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses -6.319 -1.667
Konzern Externe Umsatzerlöse 1.541.707 1.533.546

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten - -

Gesamter Umsatz 1.541.707 1.533.546

Operatives Ergebnis 172.966 179.798

Planmäßige Abschreibungen 86.138 88.222

Wertminderungen 28.956 12.175

Wertaufholungen -3 -

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses -186.655 -199.425

5.3. Überleitung Segmentergebnis zu Konzernergebnis

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in T € 9 Monate 2016
9 Monate 2015

01.01. - 30.09. 01.01. - 30.09.
Operatives Ergebnis der Segmente 240.671 243.481
Überleitung Konzernholding/Sonstiges und Konsolidierung -67.705 -63.683
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 998 944
Beteiligungsergebnis 23 62
Finanzielle Erträge 2.118 1.248
Finanzielle Aufwendungen 41.025 52.465
Ergebnis vor Steuern Konzern 135.080 129.587

6. Weitere Informationen

6.1. Informationen nach Segmenten

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Umsätze Generika
9 Monate 2016 9 Monate 2015


in T € 01.01. - 30.09. 01.01. - 30.09. ±%1) ±% bereinigt2)
Top-8-Märkte



• Deutschland 223.221 227.729 -2% -2%
• Italien 116.828 113.711 +3% +3%
• Spanien 79.149 80.171 -1% -1%
• Russland 75.510 57.459 +31% +52%
• Frankreich 60.518 55.587 +9% +9%
• Belgien 57.701 76.529 -25% -25%
• Vietnam 49.464 45.371 +9% + 12%
• Serbien 37.225 51.823 -28% -27%
Sonstige 232.162 219.816 +6% +9%
Gesamtsumme Generika 931.778 928.196 0% +2%


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Umsätze Markenprodukte
9 Monate 2016
9 Monate 2015

in T € 01.01. - 30.09. 01.01. - 30.09. ±%1) ±% bereinigt2)
Top-5-Märkte



• Deutschland 143.073 97.329 +47% +45%
• Großbritannien 118.238 112.814 +5% +3%
• Russland 101.839 144.926 -30% -21%
• Italien 30.050 27.407 +10% -8%
• Vietnam 26.354 22.875 +15% + 18%
Sonstige 190.374 199.999 -5% +2%
Gesamtsumme Markenprodukte 609.928 605.350 +1% +4%

1) Gerechnet auf T-€-Basis.
2) Bereinigungen durch Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekte.


7. Angaben zu Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert sowie zu Finanzinstrumenten

Die nachstehende Tabelle gibt Auskunft darüber, wie die Wertansätze der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden ermittelt wurden:

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Stufe 1
Stufe 2 Stufe 3
Beizulegende Zeitwerte nach Hierarchiestufen in T € auf wiederkehrender Grundlage Notierte Preise auf aktiven Märkten
Bewertungsmethoden mit am Markt beobachtbaren Inputparametern
Bewertungsmethoden mit nicht am Markt beobachtbaren Inputparametern

30.09.2016 31.12.2015
30.09.2016 31.12.2015
30.09.2016 31.12.2015
Available-for-sale financial assets (AfS)





• Wertpapiere - - - - - -
Financial assets held for trading (FAHfT)





• Devisentermingeschäfte - - - - - 3.118
• Zins-/Währungsswaps - - - - 13.670 24.343
Financial liabilities held for trading (FLHfT)





• Devisentermingeschäfte - - - - 19.558 9
• Zins-/Währungsswaps - - - - 3.061 3.329
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung





• Cashflow-Hedges - - - - - 1.274


STADA überprüft im Rahmen der Abschlusserstellung die Zuordnung in die jeweiligen Hierarchiestufen anhand der vorliegenden Informationen über die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte. Wird hierbei ein Umgliederungsbedarf festgestellt, so wird die Umgliederung zum Beginn der Berichtsperiode vorgenommen.

Die beizulegenden Zeitwerte werden im Rahmen der Abschlusserstellung analysiert. Hierzu werden Marktvergleiche sowie Änderungsanalysen vorgenommen.

Die derivativen finanziellen Vermögenswerte (FAHfT) und die derivativen finanziellen Verbindlichkeiten (FLHfT) beinhalten positive bzw. negative Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten (Zins-/Währungsswaps und Devisenswaps), die nicht in einer Sicherungsbeziehung stehen. Die beizulegenden Zeitwerte wurden anhand von geeigneten Bewertungsmodellen durch externe Dritte ermittelt. Dabei kommen Discounted-Cashflow-Verfahren zur Anwendung, die weitestgehend auf am Markt beobachtbaren Inputparametern basieren. Dabei werden die bereits fixierten oder unter Anwendung der aktuellen Zinsstrukturkurve ermittelten Cashflows mit den aus der am Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurve bestimmten Diskontfaktoren auf den Bewertungsstichtag diskontiert. Das Gleiche gilt für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung im Vorjahr, die die negativen Marktwerte der als Sicherungsinstrumente eingesetzten Zinsswaps reflektierten.

Da STADA bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte Preisbildungsinformationen von externen Dritten ohne weitere Berichtigung nutzt und somit keine quantitativen, nicht beobachtbaren Inputfaktoren erzeugt, wird gemäß dem Wahlrecht des IFRS 13 auf die Angabe von quantitativen Informationen über solche Inputfaktoren verzichtet.

Die in Hierarchiestufe 3 eingeordneten und zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entwickelten sich in den ersten 9 Monaten 2016 wie folgt:

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in T € Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Stand am 01.01.2016 27.461 -4.611
Umgliederung von Stufe 2 - -
Währungsänderungen - -
Gesamtergebnis -5.480 -18.733
• erfolgswirksam -5.480 -20.006
• erfolgsneutral - 1.273
Zugänge - -
Realisierungen -8.311 725
Umgliederung in Stufe 2 - -
Stand am 30.09.2016 13.670 22.619
Erfolgswirksam erfasste Ergebnisse -5.480 -20.006
Sonstige Erträge/Andere Aufwendungen -5.955 -11.772
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend -2.516 -11.800
Finanzergebnis 475 -8.234
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend -551 -7.492


Die in Hierarchiestufe 3 eingeordneten und zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entwickelten sich in den ersten 9 Monaten 2015 wie folgt:

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in T € Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Stand am 01.01.2015 33.250 -3.124
Umgliederung von Stufe 2 - -
Währungsänderungen - -
Gesamtergebnis -7.449 -3.113
• erfolgswirksam -7.449 -4.230
• erfolgsneutral - 1.117
Zugänge - -
Realisierungen 5.657 241
Umgliederung in Stufe 2 - -
Stand am 30.09.2015 31.458 -5.996
Erfolgswirksam erfasste Ergebnisse -7.449 -4.230
Sonstige Erträge/Andere Aufwendungen 2.551 -1.270
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend 4.027 -1.028
Finanzergebnis -10.000 -2.960
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend -9.723 -2.960


Für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, deren beizulegender Zeitwert vom Buchwert abweicht, werden zum 30.09.2016 die folgenden Angaben gemacht:

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in T € Buchwert Fair Value
Buchwert Fair Value

30.09.2016 30.09.2016 31.12.2015 31.12.2015
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 102.053 103.482 167.290 165.045
Schuldscheindarlehen 828.795 878.493 545.921 577.812
Anleihen 646.539 674.990 645.673 659.125
Finanzverbindlichkeiten 1.577.387 1.656.965 1.358.884 1.401.982


Die in der Tabelle dargestellten finanziellen Verbindlichkeiten sind der Bewertungskategorie "Financial liabilities measured at amortized cost" (zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten) gemäß IAS 39 zugeordnet. Bezüglich der Aufteilung der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf Bewertungskategorien gemäß IAS 39 haben sich gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2015 in den ersten 9 Monaten 2016 keine Änderungen ergeben.

Für alle anderen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten außer den oben tabellarisch dargestellten entspricht der Buchwert - näherungsweise bzw. basierend auf Bewertungsmethoden unter Zugrundelegung notierter Preise auf aktiven Märkten oder am Markt beobachtbarer Inputparameter - dem jeweiligen beizulegenden Zeitwert der einzelnen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.

8. Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Eventualverbindlichkeiten beschreiben mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten, die aus vergangenen Ereignissen resultieren und in Zukunft in Abhängigkeit von bestimmten Ereignissen zu Ressourcenabflüssen führen können. Zum Bilanzstichtag wurden diese als unwahrscheinlich angesehen und sind daher nicht bilanziert.

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2015 beschriebenen Eventualverbindlichkeiten ergaben sich in den ersten 9 Monaten 2016 keine wesentlichen Änderungen.

Neben den Eventualverbindlichkeiten bestehen zukünftige sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich wie folgt untergliedern lassen:

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in T € 30.09.2016 31.12.2015
Verpflichtungen aus Operating-Leasing 63.304 81.288
Übrige finanzielle Verpflichtungen 32.008 33.634
Summe 95.312 114.922


Die übrigen finanziellen Verpflichtungen betrafen zum 30.09.2016 im Wesentlichen eine Bürgschaft über 25,0 Mio. € gegenüber Hospira Inc., Lake Forest, Illinois, USA, im Zusammenhang mit einem Liefervertrag zwischen Hospira und den nach der Equity-Methode bilanzierten Anteilen an dem assoziierten Unternehmen BIOCEUTICALS Arzneimittel AG.

STADA als Sicherungsgeber erfasste diese Bürgschaft im Berichtsjahr als Finanzgarantie gemäß IAS 39 mit ihrem Fair Value in Höhe von nur 0,3 Mio. € (31.12.2015: 0,3 Mio. €), da STADA von einer Inanspruchnahme dieser gewährten Bürgschaft aktuell nicht ausgeht.

Darüber hinaus sind u.a. weitere übernommene Bürgschaften seitens des STADA-Konzerns in den übrigen finanziellen Verpflichtungen enthalten.

9. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bestehen zwischen der STADA Arzneimittel AG und/oder deren konsolidierten Gesellschaften Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen und Unternehmen. Als nahestehend im Sinne von IAS 24 werden direkt oder indirekt beherrschte, aber auf Grund von Wesentlichkeitsaspekten nicht konsolidierte Tochterunternehmen, assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen sowie Personen in Schlüsselpositionen und deren nahe Angehörige verstanden. Grundsätzlich werden alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktgerechten Konditionen abgewickelt.

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2015 dargestellten Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen ergaben sich in den ersten 9 Monaten 2016, auch unter Berücksichtigung der personellen Veränderungen im Aufsichtsrat im 3. Quartal 2016, keine wesentlichen Änderungen.

Im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2015 dargestellten Beziehungen zu nahestehenden Personen kam es im Berichtszeitraum zu folgenden Änderungen: Angesichts dessen, dass sich Steffen Retzlaff, Sohn des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Hartmut Retzlaff, auf seine Tätigkeit als Senior Vice President Asien/Pazifik & MENA konzentriert, endeten seine übrigen Mandate im Juni 2016 mit Ausnahme seiner Position als Mitglied des Board of Directors der STADA MENA DWC-LLC und der STADA Pharmaceuticals (Asia) Ltd.

10. Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Abschlussstichtag ergaben sich folgende wesentliche Ereignisse, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben könnten:

Zu Beginn des 4. Quartals 2016 nahm die Geschäftsleitung der STADA GmbH und STADAvita sowie STADApharm und cell pharm Verhandlungen mit dem Betriebsrat zu den Details einer Zusammenlegung sowie Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan auf.

Herausgeber: STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel, Telefon: 06101/603-0, Fax: 06101/603-259, E-Mail: info@stada.de

Der Vorstand: Dr. Matthias Wiedenfels (Vorsitzender), Helmut Kraft

Der Aufsichtsrat: Carl Ferdinand Oetker (Vorsitzender), Jens Steegers1) (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Eric Cornut, Halil Duru1) , Rolf Hoffmann, Dr. Birgit Kudlek, Tina Müller, Dr. Ute Pantke1) , Dr. Gunnar Riemann

Zukunftsgerichtete Aussagen: Dieser Zwischenbericht der STADA Arzneimittel AG (im Folgenden "STADA") enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Einschätzungen und Prognosen der Unternehmensleitung der STADA und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Sie beinhalten verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Entwicklung oder die Leistungen wesentlich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten Einschätzungen abweichen. Mit der Verwendung von Worten wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "vorhersehen", "glauben", "schätzen" und ähnlichen Begriffen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. STADA wird gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. STADA ist zwar der Auffassung, dass die in den zukunftsgerichteten Aussagen wiedergegebenen Erwartungen angemessen sind, kann jedoch nicht gewährleisten, dass diese Erwartungen tatsächlich erfüllt werden. Zu den Risikofaktoren gehören insbesondere: der Einfluss der Regulierung der pharmazeutischen Industrie, die Schwierigkeit einer Voraussage über Genehmigungen der Zulassungsbehörden und anderer Aufsichtsbehörden, das Genehmigungsumfeld und Änderungen in der Gesundheitspolitik und im Gesundheitswesen verschiedener Länder, Akzeptanz von und Nachfrage nach neuen Arzneimitteln und neuen Therapien, die Ergebnisse klinischer Studien, der Einfluss von Wettbewerbsprodukten und -preisen, die Verfügbarkeit und die Kosten der bei der Herstellung pharmazeutischer Produkte verwendeten Wirkstoffe, Unsicherheit über die Marktakzeptanz innovativer Produkte, die neu eingeführt, gegenwärtig verkauft oder entwickelt werden, die Auswirkung von Änderungen der Kundenstruktur, die Abhängigkeit von strategischen Allianzen, Schwankungen der Wechselkurse und der Zinsen, operative Ergebnisse sowie weitere Faktoren, die in den Geschäftsberichten sowie in anderen Erklärungen der Gesellschaft erläutert werden. STADA übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung zukunftsgerichteter Aussagen.

Rundungen: In diesem Zwischenbericht erfolgen in der Regel die Darstellungen von STADA-Kennzahlen in Millionen Euro, während in den abschließenden Tabellen die entsprechenden Zahlen mit größerer Genauigkeit in der Regel in Tausend Euro angegeben werden. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben können.

Dieser Zwischenbericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und Englisch (nicht bindende Übersetzung) und unterliegt allein deutschem Recht.

Kontakt: STADA Arzneimittel AG · Investor Relations · Telefon: 06101/603-113 · Fax: 06101/603-215 · E-Mail: ir@stada.de

STADA im Internet: www.stada.de (deutsch) und www.stada.com (englisch)

1) Arbeitnehmervertreter.


www.stada.de

www.stada.com