STADA Arzneimittel AG

Bad Vilbel

Zwischenbericht 1. Quartal 2017

Marken für Menschen

STADA-KENNZAHLEN

Konzern-Kennzahlen

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in Mio. € 1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
± %
Konzernumsatz 566,3 497,1 +14%
• Generika1) 325,9 307,2 +6%
• Markenprodukte 240,4 189,8 +27%
Konzernumsatz bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte 538,4 496,72) +8%
• Generika1) 311,6 306,82) +2%
• Markenprodukte 226,8 189,82) +19%
Operatives Ergebnis 76,5 56,3 +36%
• Generika1) 55,2 49,6 +11%
• Markenprodukte 40,9 28,8 +42%
Operatives Ergebnis bereinigt3)4) 81,7 68,2 +20%
• Generika1) 56,3 51,3 +10%
• Markenprodukte 45,5 38,5 +18%
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 108,6 85,2 +27%
• Generika1) 69,5 62,2 +12%
• Markenprodukte 57,0 42,7 +33%
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bereinigt3) 4) 108,5 92,1 +18%
• Generika1) 69,4 63,6 +9%
• Markenprodukte 57,0 48,2 +18%
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 77,7 56,3 +38%
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bereinigt3) 4) 82,9 68,1 +22%
Ergebnis vor Steuern (EBT) 66,8 43,8 +53%
Ergebnis vor Steuern (EBT) bereinigt3) 4) 72,0 55,8 +29%
Konzerngewinn 49,2 29,6 +66%
Konzerngewinn bereinigt3)4) 53,3 40,1 +33%
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 59,5 47,2 +26%
Investitionen 27,6 36,5 -25%
Abschreibungen (saldiert mit Zuschreibungen) 30,9 28,8 +7%
Mitarbeiterinnen (Anzahl im Durchschnitt gerechnet auf Basis von Vollzeitkräften)5) 11.020 10.752 +2%
Mitarbeiterinnen (stichtagsbezogen gerechnet auf Basis von Vollzeitkräften) 11.020 10.752 +2%

Aktien-Kennzahlen

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1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
± %
Marktkapitalisierung in Mio. € (31.03.) 3.577,8 2.175,1 +64%
Schlusskurs (XETRA®) in € (31.03.) 57,39 34,89 +64%
Anzahl der Aktien (im Durchschnitt, ohne eigene Aktien, 01.01. - 31.03.) 62.257.816 62.256.075 0%
Ergebnis je Aktie in € 0,79 0,48 +65%
Ergebnis je Aktie in € bereinigt3) 4) 0,86 0,64 +33%

1) Die Zahlen des Berichtszeitraums sowie des entsprechenden Vorjahreszeitraums enthalten die vormals separat ausgewiesene Randaktivität Handelsgeschäfte.
2) Der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Umsatz des korrespondierenden Vorjahreszeitraums entspricht der für die Kennzahl des aktuellen Berichtszeitraums relevanten Vergleichsbasis.
3) Mit einer Herausrechnung von solchen Effekten, die die Darstellung der Ertragslage und die daraus abgeleiteten Kennzahlen beeinflussen, soll die Vergleichbarkeit der Kennzahlen mit Vorjahren verbessert werden. STADA verwendet dazu bereinigte Kennzahlen, die als so genannte Pro-forma-Kennzahlen nicht den Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS unterliegen. Da andere Unternehmen diese von STADA dargestellten bereinigten Kennzahlen möglicherweise nicht auf die gleiche Weise berechnen, sind die Pro-forma-Angaben von STADA nur eingeschränkt mit ähnlich benannten Angaben anderer Unternehmen vergleichbar.
4) Sofern in diesem Zwischenbericht Bereinigungen im Zusammenhang mit den Ertragskennzahlen genannt sind, beziehen sich diese grundsätzlich auf Sondereffekte.
5) In dieser Durchschnittszahl sind Änderungen im Konsolidierungskreis zeitanteilig enthalten.Hinweis: Im Zusammenhang mit geplanten Kapitalmarkttransaktionen durch die Bieterin im Rahmen des Übernahmeangebots sind die Zahlen des 1. Quartals 2017 Gegenstand einer externen Durchsicht, deren Ergebnis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vorlag.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

Überblick

Im 1. Quartal 2017 verzeichnete der STADA-Konzern eine sehr positive Entwicklung.

Der ausgewiesene Konzernumsatz erhöhte sich in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 14% auf 566,3 Mio. € (1-3/2016: 497,1 Mio. €). Unter Herausrechnung von Umsatzeinflüssen, die aus Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekten resultierten, stieg der bereinigte Konzernumsatz um 8% auf 538,4 Mio. € (1-3/2016: 496,7 Mio. €). Die im Vergleich zum bereinigten Konzernumsatz bessere Entwicklung des ausgewiesenen Konzernumsatzes basierte insbesondere auf positiven Translationseffekten.

Die Ertragskennzahlen wiesen in der Berichtsperiode ausgewiesen wie auch bereinigt ausnahmslos Steigerungsraten auf. Angesichts dessen, dass der Konzern im 1. Quartal 2017 deutlich weniger Sondereffekte aufwies als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, fiel die Differenz zwischen den ausgewiesenen und den bereinigten Ertragskennzahlen im Berichtszeitraum wesentlich geringer aus als im korrespondierenden Vorjahresquartal. Das ausgewiesene EBITDA nahm um 27% auf 108,6 Mio. € zu (1-3/2016: 85,2 Mio. €). Der ausgewiesene Konzerngewinn zeigte einen Anstieg von 66% auf 49,2 Mio. € (1-3/2016: 29,6 Mio. €). Das bereinigte EBITDA verzeichnete eine Steigerung von 18% auf 108,5 Mio. € (1-3/2016: 92,1 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn erhöhte sich um 33% auf 53,3 Mio. € (1-3/2016: 40,1 Mio. €).

Auch die Vermögens- und Finanzlage des STADA-Konzerns entwickelte sich im Berichtszeitraum positiv. Die Nettoverschuldung lag zum 31.03.2017 bei 1.094,8 Mio. € (31.12.2016: 1.118,2 Mio. €). Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA verbesserte sich im 1. Quartal 2017 bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA der Berichtsperiode auf Jahresbasis auf 2,5 (1-3/2016: 3,3).

Am 01.04.2017 nahm Dr. Barthold Piening, Vorstand Produktion & Entwicklung, sein Amt als Mitglied des STADA-Vorstands auf.1) Im STADA-Führungsgremium ist er vor allem für die Bereiche Produktion, Supply Chain, Forschung und Entwicklung, Biotechnologie sowie Qualitätssicherung und -kontrolle zuständig.

Im Rahmen der geplanten Verschmelzungen der STADA GmbH auf die STADAvita GmbH2) sowie der STADApharm GmbH auf die cell pharm Gesellschaft für pharmazeutische Präparate mbH3) konnten im laufenden 2. Quartal weitere Fortschritte erzielt werden. So werden mit Wirkung zu voraussichtlich Anfang Juli 2017 die Organisations- und Vertriebsstrukturen in der neuen STADA GmbH und der neuen STADApharm GmbH gebündelt.

Am 10.04.2017 gab STADA bekannt, dass Vorstand und Aufsichtsrat nach eingehender Prüfung entschieden haben, ein von Bain Capital und Cinven angekündigtes freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zu einem Gesamtwert von 66,00 € je Aktie zu unterstützen.4)

Für das Geschäftsjahr 2017 geht der Vorstand unverändert von weiterem Wachstum aus. Dabei sollte der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Konzernumsatz zwischen 2,280 und 2,350 Mrd. €, das bereinigte EBITDA zwischen 430 und 450 Mio. € und der bereinigte Konzerngewinn zwischen 195 und 205 Mio. € liegen. Für das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung -exklusive weiterer Akquisitionen sowie vorbehaltlich einer möglichen Übernahme - und dem bereinigten EBITDA rechnet der Vorstand mit einem Niveau von unter 3.

Bereits im Geschäftsjahr 2016 hatte der Vorstand mittelfristige Wachstumsziele verabschiedet.5) Im 1. Quartal 2017 erhöhte er den strategischen Ausblick für 2019.6) Demnach soll im Geschäftsjahr 2019 ein bereinigter Konzernumsatz von 2,650 bis 2,700 Mrd. € erzielt werden (bislang rund 2,600 Mrd. €). Beim bereinigten EBITDA rechnet der Vorstand mit einer Spanne zwischen 570 und 590 Mio. € (bislang rund 510 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn soll auf 250 bis 270 Mio. € steigen (bislang rund 250 Mio. €). Die bereinigte EBITDA-Marge soll 2019 bei knapp 22% liegen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit soll sich auf 560 bis 580 Mio. € verbessern.

1) Vgl. Investor News der Gesellschaft vom 23.01.2017 und Geschäftsbericht 2016 der Gesellschaft im Kapitel "Nachtragsbericht".
2) Unter Fortführung der Firma der übertragenden STADA GmbH.
3) Unter Fortführung der Firma der übertragenden STADApharm GmbH.
4) Vgl. Ad-hoc-Meldung der Gesellschaft vom 10.04.2017.
5) Vgl. Ad-hoc-Meldung der Gesellschaft vom 11.07.2016.
6) Vgl. Ad-hoc-Meldung der Gesellschaft vom 17.03.2017.

Umsatzentwicklung des STADA-Konzerns

Der ausgewiesene Konzernumsatz stieg im Berichtszeitraum um 14% auf 566,3 Mio. € (1-3/2016: 497,1 Mio. €).

Unter Herausrechnung von Umsatzeinflüssen, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekten basierten, erhöhte sich der bereinigte Konzernumsatz im 1. Quartal 2017 um 8% auf 538,4 Mio. € (1-3/2016: 496,7 Mio. €).

Die Überleitung des ausgewiesenen Konzernumsatzes zum um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Konzernumsatz ergibt sich wie folgt:

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in Mio. € 1. Quartal 2017 Vergleichsbasis für
das 1. Quartal 2017
±% 1. Quartal 2016 Vergleichsbasis für
das 1. Quartal 2016
±%
Ausgewiesener Konzernumsatz 566,3 497,1 +14% 497,1 486,2 +2%
• Generika 325,9 307,2 +6% 307,2 301,1 +2%
• Markenprodukte 240,4 189,8 +27% 189,8 185,1 +3%
Währungseffekte -14,0 - - 16,2 - -
• Generika -6,0 - - 7,0 - -
• Markenprodukte -8,0 - - 9,2 - -
Portfolioveränderungen 13,9 0,4 - 10,9 5,3 -
• Generika 8,3 0,4 - 2,6 3,6 -
• Markenprodukte 5,6 0,0 - 8,3 1,7 -
Um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigter Konzernumsatz 538,4 496,7 +8% 502,4 480,9 +4%
• Generika 311,6 306,8 +2% 311,6 297,5 +5%
• Markenprodukte 226,8 189,8 +19% 190,7 183,4 +4%

Im Detail sahen die Umsatzeinflüsse, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekte zurückzuführen waren, wie folgt aus:

Portfolioveränderungen beliefen sich in den ersten 3 Monaten 2017 auf insgesamt 13,9 Mio. € sowie in der rückwärtigen Betrachtung als Anpassung für den entsprechenden Vorjahreszeitraum auf insgesamt 0,4 Mio. €. Dies entspricht 2,7 Prozentpunkten.

Bei Anwendung der Wechselkurse des 1. Quartals 2017 im Vergleich zu denen des 1. Quartals 2016 für die Translation lokaler Umsatzbeiträge in die Konzernwährung Euro verzeichnete STADA beim Konzernumsatz einen positiven Währungseffekt in Höhe von 14,0 Mio. € bzw. 2,8 Prozentpunkten.

Die Entwicklung der für STADA wichtigsten Landeswährungen britisches Pfund, russischer Rubel und serbischer Dinar in Relation zur Konzernwährung Euro sah im 1. Quartal 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum wie folgt aus:

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Stichtagskurs 31.03. in Landeswährung Durchschnittskurs für die Berichtsperiode
Wesentliche Währungsrelationen in Landeswährung zu 1 Euro
1. Quartal 2017
1. Quartal 2016 ± %
1. Quartal 2017
1. Quartal 2016 ± %
Britisches Pfund 0,85553 0,79150 +8% 0,85977 0,77013 +12%
Russischer Rubel 60,31300 76,30510 -21% 62,51982 82,47300 -24%
Serbischer Dinar 123,96790 122,92450 +1% 123,87842 122,85127 +1%

Die Währungsrelationen in anderen für STADA relevanten Ländern hatten nur einen geringen Einfluss auf die Translation der Umsätze und Erträge in lokaler Währung in die Konzernwährung Euro.

Sofern nachfolgend bereinigte Umsatzzahlen ausgewiesen werden, ist darunter jeweils der um diese Portfolioeffekte und Währungsveränderungen bereinigte Umsatz zu verstehen.

Ertragsentwicklung des STADA-Konzerns

Ab dem 1. Quartal 2017 nimmt STADA bei den bereinigten Ertragskennzahlen nur noch Bereinigungen vor, die sich auf die beiden Sachverhalte "Wertminderungen/Zuschreibungen innerhalb des Anlagevermögens" sowie "Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen" beziehen.

Die Ertragskennzahlen verzeichneten in den ersten 3 Monaten 2017 auf ausgewiesener wie auch bereinigter Basis ausnahmslos Steigerungsraten. Hierzu trugen insbesondere die verbesserten Ergebnisse der russischen Generika- und Markenprodukt-Aktivitäten sowie die gute Entwicklung im deutschen Markenprodukt-Geschäft bei. Angesichts dessen, dass der Konzern im 1. Quartal 2017 deutlich weniger Sondereffekte aufwies als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, fiel die Differenz zwischen den ausgewiesenen und den bereinigten Ertragskennzahlen im Berichtszeitraum wesentlich geringer aus als im korrespondierenden Vorjahresquartal.

Das ausgewiesene operative Ergebnis erhöhte sich im 1. Quartal 2017 um 36% auf 76,5 Mio. € (1-3/2016: 56,3 Mio. €). Das ausgewiesene EBITDA nahm um 27% auf 108,6 Mio. € zu (1-3/2016: 85,2 Mio. €). Der ausgewiesene Konzerngewinn zeigte eine Steigerung von 66% auf 49,2 Mio. € (1-3/2016: 29,6 Mio. €).

Das bereinigte operative Ergebnis stieg im Berichtszeitraum um 20% auf 81,7 Mio. € (1-3/2016: 68,2 Mio. €). Das bereinigte EBITDA wies einen Zuwachs von 18% auf 108,5 Mio. € auf (1-3/2016: 92,1 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn verzeichnete ein Wachstum von 33% auf 53,3 Mio. € (1-3/2016: 40,1 Mio. €).

Der Anstieg des ausgewiesenen und bereinigten Konzerngewinns basierte maßgeblich auf einem weiter optimierten Finanzergebnis sowie einer unverändert niedrigen effektiven Steuerquote.

Die Sondereffekte addierten sich im 1. Quartal 2017 saldiert zu einer Ertragsbelastung in Höhe von 5,2 Mio. € vor Steuern bzw. 4,1 Mio. € nach Steuern. Die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte bereinigten finanziellen Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns ergibt sich dabei wie folgt:

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in Mio. €1) 1. Quartal 2017 ausgewiesen Wertminderungen/ Zuschreibungen innerhalb des Anlagevermögens Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen2) 1. Quartal 2017 bereinigt
Operatives Ergebnis 76,5 0,7 4,5 81,7
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 1,2 - - 1,2
Beteiligungsergebnis - - - -
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 77,7 0,7 4,5 82,9
Finanzielle Erträge und Aufwendungen -10,9 - - -10,9
Ergebnis vor Steuern (EBT) 66,8 0,7 4,5 72,0
Ertragsteuern 15,1 0,3 0,7 16,1
Auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Ergebnis 2,5 - 0,1 2,6
Auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallendes Ergebnis (Konzerngewinn) 49,2 0,4 3,7 53,3
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 77,7 0,7 4,5 82,9
Saldo aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen/Zuschreibungen immaterieller Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten), Sachanlagen und Finanzanlagen 30,9 -0,7 -4,6 25,6
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 108,6 - -0,1 108,5

1) Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der tabellarischen Darstellung ergeben.
2) Betrifft zusätzliche Abschreibungen und andere Bewertungseffekte bedingt durch Kaufpreisaufteilungen sowie wesentliche Produktakquisitionen ausgehend von einem Basisniveau des Geschäftsjahres 2013.

Im 1. Quartal 2016 war auf Grund von Sondereffekten eine saldierte Ertragsbelastung in Höhe von 12,1 Mio. € vor Steuern bzw. 10,5 Mio. € nach Steuern zu verzeichnen, die sich wie folgt auf die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte bereinigten finanziellen Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns im 1. Quartal 2016 auswirkte:

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in Mio. €1) 1. Quartal 2016 ausgewiesen Wertminderungen/
Zuschreibungen
innerhalb des
Anlagevermögens
Effekte aus
Kaufpreisaufteilungen
und Produkt-
akquisitionen2)
Kurseffekte
CIS/
Osteuropa3)
Bewertung von
derivativen
Finanz-
instrumenten
1. Quartal
2016
bereinigt
Operatives Ergebnis 56,3 0,5 5,0 6,3 - 68,2
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 0 -
-
-
-
0
Beteiligungsergebnis - - - - - -
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 56,3 0,5 5,0 6,3 - 68,1
Finanzielle Erträge und Aufwendungen -12,5 - - - 0,2 -12,3
Ergebnis vor Steuern (EBT) 43,8 0,5 5,0 6,3 0,2 55,8
Ertragsteuern 11,9 0,1 0,8 0,5 0,0 13,3
Auf nicht beherrschende Gesellschafter entfallendes Ergebnis 2,3 0,0 0,1 -
-
2,4
Auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallendes Ergebnis (Konzerngewinn) 29,6 0,4 4,1 5,8 0,2 40,1
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 56,3 0,5 5,0 6,3
68,1
Saldo aus planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungen/Zuschreibungen immaterieller Vermögenswerte (einschl. Geschäfts- oder Firmenwerten), Sachanlagen und Finanzanlagen 28,9 -0,5 -4,4 -
-
24,0
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 85,2 -
0,6 6,3 -
92,1

1) Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der tabellarischen Darstellung ergeben.
2) Betrifft zusätzliche Abschreibungen und andere Bewertungseffekte bedingt durch Kaufpreisaufteilungen sowie wesentliche Produktakquisitionen ausgehend von einem Basisniveau des Geschäftsjahres 2013.
3) Betrifft ergebniswirksame Kurseffekte resultierend aus der Veränderung des russischen Rubel sowie weiterer wesentlicher Währungen der Region CIS/Osteuropa.

In den nachfolgenden Tabellen werden die wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns einschließlich der sich daraus ergebenden Margen sowohl ausgewiesen als auch bereinigt um die zuvor aufgeführten Sondereffekte für die ersten 3 Monate 2017 und den entsprechenden Vorjahreszeitraum im Vergleich dargestellt.

Entwicklung der ausgewiesenen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns

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in Mio. €

1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
± %
Marge1)
1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
Marge1)
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
Operatives Ergebnis 76,5 56,3 +36% 13,5% 11,3%
• Generika 55,2 49,6 +11% 16,9% 16,2%
• Markenprodukte 40,9 28,8 +42% 17,0% 15,2%
EBITDA2) 108,6 85,2 +27% 19,2% 17,1%
• Generika 69,5 62,2 +12% 21,3% 20,3%
• Markenprodukte 57,0 42,7 +33% 23,7% 22,5%
EBIT3) 77,7 56,3 +38% 13,7% 11,3%
EBT4) 66,8 43,8 +53% 11,8% 8,8%
Konzerngewinn 49,2 29,6 +66% 8,7% 6,0%
Ergebnis je Aktie in € 0,79 0,48 +65%

Entwicklung der bereinigten5) Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns

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in Mio. €
1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
±% Marge1)
1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
Marge1)
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
Operatives Ergebnis bereinigt 81,7 68,2 +20% 14,4% 13,7%
• Generika 56,3 51,3 +10% 17,3% 16,7%
• Markenprodukte 45,5 38,5 +18% 18,9% 20,3%
EBITDA2) bereinigt 108,5 92,1 +18% 19,2% 18,5%
• Generika 69,4 63,6 +9% 21,3% 20,7%
• Markenprodukte 57,0 48,2 +18% 23,7% 25,4%
EBIT3) bereinigt 82,9 68,1 +22% 14,6% 13,7%
EBT4) bereinigt 72,0 55,8 +29% 12,7% 11,2%
Konzerngewinn bereinigt 53,3 40,1 +33% 9,4% 8,1%
Ergebnis je Aktie in € bereinigt 0,86 0,64 +33%

1) Bezogen auf den relevanten Konzernumsatz.
2) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen.
3) Ergebnis vor Zinsen und Steuern.
4) Ergebnis vor Steuern.
5) Bereinigt um Sondereffekte.

Die Herstellungskosten erhöhten sich im 1. Quartal 2017 auf 288,3 Mio. € (1-3/2016: 255,6 Mio. €) korrespondierend zu den gestiegenen Umsatzerlösen.

Die Vertriebskosten stiegen im Berichtszeitraum auf 123,6 Mio. € (1-3/2016: 117,0 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf erhöhten Marketingaufwendungen im Markenprodukt-Segment, vor allem in Russland und Großbritannien.

Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 53,1 Mio. € (1-3/2016: 43,7 Mio. €), insbesondere auf Grund erhöhter Beratungsaufwendungen.

Die sonstigen Erträge erhöhten sich in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 6,2 Mio. € (1-3/2016: 3,3 Mio. €), insbesondere auf Grund einer geschlossenen Abfindungsvereinbarung eines Rechtsstreits in Spanien im Segment Generika.

Der im 1. Quartal 2017 erfolgte Rückgang der finanziellen Aufwendungen auf 11,7 Mio. € (1-3/2016: 13,2 Mio. €) war wesentlich durch geringere Aufwendungen aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten sowie geringere Zinsaufwendungen bedingt.

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 15,2 Mio. € (1-3/2016: 11,8 Mio. €). Die ausgewiesene Steuerquote verbesserte sich auf 22,7% (1-3/2016: 27,0%), vor allem auf Grund einer geänderten Ergebnisallokation im STADA-Konzern.

Umsatzentwicklung der Segmente Generika und Markenprodukte

Der ausgewiesene Umsatz des Segments Generika wies in den ersten 3 Monaten 2017 eine Steigerung von 6% auf 325,9 Mio. € auf (1-3/2016: 307,2 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus der Erstkonsolidierung der serbischen Velexfarm d.o.o. Darüber hinaus ergab sich eine Steigerung der Segmentumsätze in der Schweiz sowie eine durch positive Wechselkurseffekte bedingte Steigerung der Segmentumsätze in Russland. Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz des Segments Generika nahm um 2% auf 311,6 Mio. € zu (1-3/2016: 306,8 Mio. €). Generika trugen 57,5% zum Konzernumsatz bei (1-3/2016: 61,8%).

Innerhalb des Segments Generika sah die Entwicklung der umsatzmäßig acht größten Länder wie folgt aus:

Der mit Generika in Deutschland erzielte Umsatz reduzierte sich im Berichtszeitraum um 7% auf 70,7 Mio. € (1-3/2016: 75,9 Mio. €). Diese Entwicklung basierte auf gegenläufigen Effekten. Positiv verlief die Umsatzentwicklung der ALIUD PHARMA, insbesondere infolge von gewonnenen Ausschreibungen von Rabattverträgen. Umsatzdämpfend machte sich hingegen bei der STADApharm die hohe Vergleichsbasis im entsprechenden Vorjahreszeitraum bemerkbar, da hier noch Umsätze aus Rabattvertragsausschreibungen enthalten waren, die im Dezember 2016 vollständig ausgelaufen sind. Der im deutschen Markt mit Generika erreichte Umsatzanteil betrug 53% an dem in Deutschland insgesamt erzielten Umsatz (1-3/2016: 55%). Der Marktanteil der aus den deutschen Apotheken abverkauften Generika lag nach Absatz im 1. Quartal 2017 bei ca. 11,2%1) (1-3/2016: ca. 11,9%1) ). Damit nimmt der STADA-Konzern im deutschen Generika-Markt weiterhin Position 3 ein.1)

1) Daten von QuintilesIMS bezogen auf den Verkauf von Apotheken an die Kunden (Quelle: QuintilesIMS/Pharmascope national).

Der in Italien mit Generika in den ersten 3 Monaten 2017 erreichte Umsatz stieg - ungeachtet eines hohen Wettbewerbs - um 2% auf 39,2 Mio. € (1-3/2016: 38,6 Mio. €). Generika leisteten einen Beitrag von 79% zum lokalen Umsatz (1-3/2016: 79%).

In Spanien erhöhte sich der Generika-Umsatz in der Berichtsperiode - im Wesentlichen auf Grund von positiven Volumeneffekten - um 5% auf 28,3 Mio. € (1-3/2016: 26,9 Mio. €). Generika hatten einen Anteil von 83% am Umsatz im spanischen Markt (1-3/2016: 84%).

In Belgien verringerte sich der mit Generika erwirtschaftete Umsatz im Berichtszeitraum um 8% auf 24,8 Mio. € (1-3/2016: 26,9 Mio. €). Diese Entwicklung basierte maßgeblich auf einem geringeren Auftragsvolumen eines Großkunden Ende März 2017. Der Anteil von Generika belief sich auf 89% am lokalen Umsatz (1-3/2016: 90%).

Der mit Generika in Russland im 1. Quartal 2017 generierte Umsatz reduzierte sich bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 7%. Diese Entwicklung war insbesondere auf geringere Volumeneffekte zurückzuführen. In Euro nahm der Umsatz angesichts eines sehr positiven Währungseffekts des russischen Rubel um 21% auf 24,5 Mio. € zu (1-3/2016: 20,2 Mio. €). Generika steuerten 32% zum lokalen Umsatz bei (1-3/2016: 53%).

Der in Serbien mit Generika erzielte Umsatz zeigte im 1. Quartal 2017 bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse einen Zuwachs von 147%. In Euro stieg der Umsatz auf Grund eines leicht negativen Währungseffekts des serbischen Dinar um 145% auf 22,0 Mio. € (1-3/2016: 9,0 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte zum einen aus der Erstkonsolidierung des Großhändlers Velexfarm. Zum anderen basierte sie auf der Umstellung des bisherigen Distributionsmodells im serbischen Generika-Markt, bei der die serbische STADA-Tochtergesellschaft nun statt auf einen Vertrieb über Großhändler stärker auf einen Direktvertrieb setzt. Generika leisteten einen Beitrag von 82% zum serbischen Umsatz (1-3/2016: 77%).

Der in Frankreich mit Generika in den ersten 3 Monaten 2017 realisierte Umsatz lag - trotz eines unverändert starken Preis- und Rabattwettbewerbs - mit 18,4 Mio. € nur leicht unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (1-3/2016: 18,8 Mio. €). Generika leisteten einen Beitrag von 94% zum französischen Umsatz (1-3/2016: 97%).

Ungeachtet eines weiterhin hohen Preisdrucks verzeichnete der in Vietnam mit Generika erreichte Umsatz in der Berichtsperiode bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse einen Zuwachs von 5%. Angesichts eines stabilen Währungseffekts des vietnamesischen Dong erhöhte sich der Umsatz in Euro um 6% auf 17,3 Mio. € (1-3/2016: 16,3 Mio. €). Diese Entwicklung war im Wesentlichen auf gewonnene Ausschreibungsverfahren im lokalen Krankenhausmarkt zurückzuführen. Generika trugen 64% zum vietnamesischen Umsatz bei (1-3/2016: 65%).

Der ausgewiesene Umsatz des Segments Markenprodukte stieg in den ersten 3 Monaten 2017 um 27% auf 240,4 Mio. € (1-3/2016: 189,8 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen aus einer starken Entwicklung der Segmentumsätze in Russland. Des Weiteren trug hierzu die Steigerung der in Deutschland sowie in Großbritannien erzielten Umsätze im Markenprodukt-Segment bei. Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz des Kernsegments Markenprodukte zeigte ein Wachstum von 19% auf 226,8 Mio. € (1-3/2016: 189,8 Mio. €). Markenprodukte trugen 42,5% zum Konzernumsatz bei (1-3/2016: 38,2%).

Innerhalb des Segments Markenprodukte entwickelten sich die am Umsatz gemessen fünf größten Länder wie folgt:

Der in Deutschland mit Markenprodukten erzielte Umsatz wies im Berichtszeitraum ein Wachstum von 2% auf 62,8 Mio. € auf (1-3/2016: 61,8 Mio. €). Insgesamt betrug der Anteil der Markenprodukte an dem im deutschen Markt realisierten Umsatz 47% (1-3/2016: 45%).

In Russland verzeichnete der mit Markenprodukten im 1. Quartal 2017 realisierte Umsatz bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse eine Steigerung von 125%. Auf Grund eines sehr positiven Währungseffekts des russischen Rubel zeigte der Umsatz in Euro - im Wesentlichen bedingt durch gestiegene Volumeneffekte - einen Anstieg von 191% auf 52,4 Mio. € (1-3/2016: 18,0 Mio. €). Der Anteil der Markenprodukte belief sich auf 68% an dem im russischen Markt erzielten Umsatz (1-3/2016: 47%).

Auch in Zukunft werden die Umsatz- und Ergebnisbeiträge der russischen STADA-Geschäftsaktivitäten wesentlich durch die Entwicklung der Währungsrelation des russischen Rubel zum Euro und damit einhergehend durch die Konsumentenstimmung und die Verbraucherausgaben geprägt sein.

Der in Großbritannien in den ersten 3 Monaten 2017 mit Markenprodukten erreichte Umsatz erhöhte sich bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 15%. Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf einer guten Erkältungssaison - ungeachtet hoher Abverkäufe im 4. Quartal 2016. Angesichts eines negativen Währungseffekts infolge des Referendums zu Gunsten eines Austritts Großbritanniens aus der EU stieg der Umsatz in Euro um 4% auf 34,8 Mio. € (1-3/2016: 33,5 Mio. €). Der Beitrag von Markenprodukten zu dem im britischen Markt insgesamt generierten Umsatz lag bei 89% (1-3/2016: 91%).

Der Ausblick zur Entwicklung des britischen Pfund ist im Zusammenhang mit der im 2. Quartal 2016 erfolgten Abstimmung für einen Austritt Großbritanniens aus der EU und den damit verbundenen Unsicherheiten weiterhin negativ. Insgesamt ergeben sich für STADA aus einer solchen Abwertung des britischen Pfund negative Translationseffekte auf den in Euro berichteten Umsatz.

Der im Berichtszeitraum in Italien mit Markenprodukten realisierte Umsatz nahm insbesondere auf Grund einer Neuordnung der Vertriebsstrukturen um 4% auf 10,6 Mio. € zu (1-3/2016: 10,2 Mio. €). Markenprodukte steuerten 21% zum italienischen Umsatz bei (1-3/2016: 21%).

Der Umsatz, der in Vietnam mit Markenprodukten ausgewiesen wurde, zeigte in den ersten 3 Monaten 2017 bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse ein Wachstum von 7%. In Euro nahm der Umsatz angesichts eines stabilen Währungseffekts des vietnamesischen Dong um 9% auf 9,7 Mio. € zu (1-3/2016: 8,9 Mio. €). Markenprodukte hatten einen Anteil von 36% an dem in Vietnam erzielten Umsatz (1-3/2016: 35%).

Ertragsentwicklung der Segmente Generika und Markenprodukte

Das ausgewiesene operative Segmentergebnis der Generika stieg im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 11% auf 55,2 Mio. € (1-3/2016: 49,6 Mio. €). Diese Entwicklung basierte vor allem auf einer im Wesentlichen durch Währungseffekte bedingten Ergebnisverbesserung in Russland sowie einem positiven Effekt aus einer geschlossenen Abfindungsvereinbarung eines Rechtsstreits in Spanien. Das ausgewiesene EBITDA der Generika zeigte einen Zuwachs von 12% auf 69,5 Mio. € (1-3/2016: 62,2 Mio. €). Diese Entwicklung war auf die bereits zuvor beschriebenen Entwicklungen des ausgewiesenen operativen Segmentergebnisses zurückzuführen. Die ausgewiesene operative Gewinnmarge der Generika belief sich auf 16,9% (1-3/2016: 16,2%). Die ausgewiesene EBITDA-Marge der Generika betrug 21,3% (1-3/2016: 20,3%).

Das bereinigte operative Segmentergebnis der Generika stieg in der Berichtsperiode um 10% auf 56,3 Mio. € (1-3/2016: 51,3 Mio. €). Das bereinigte EBITDA der Generika wies eine Steigerung von 9% auf 69,4 Mio. € auf (1-3/2016: 63,6 Mio. €). Beide Entwicklungen resultierten im Wesentlichen aus der zuvor genannten Verbesserung des operativen Ergebnisses in Russland sowie in Spanien. Die bereinigte operative Gewinnmarge der Generika lag bei 17,3% (1-3/2016: 16,7%). Die bereinigte EBITDA-Marge der Generika belief sich auf 21,3% (1-3/2016: 20,7%).

Das ausgewiesene operative Segmentergebnis der Markenprodukte erhöhte sich in den ersten 3 Monaten 2017 um 42% auf 40,9 Mio. € (1-3/2016: 28,8 Mio. €). Diese Entwicklung basierte insbesondere auf einer starken Umsatzentwicklung in Russland sowie einem erhöhten Ergebnisbeitrag im serbischen Teilkonzern durch die Integration des im 3. Quartal 2016 erworbenen Produkt-Portfolios im Bereich Consumer Health und einer damit einhergehenden gestärkten Marktposition. Das ausgewiesene EBITDA der Markenprodukte zeigte einen Anstieg von 33% auf 57,0 Mio. € (1-3/2016: 42,7 Mio. €). Grund für diese Entwicklung waren im Wesentlichen die bereits zuvor beschriebenen Entwicklungen des ausgewiesenen operativen Segmentergebnisses. Die ausgewiesene operative Gewinnmarge der Markenprodukte lag bei 17,0% (1-3/2016: 15,2%). Die ausgewiesene EBITDA-Marge der Markenprodukte betrug 23,7% (1-3/2016: 22,5%).

Das bereinigte operative Segmentergebnis der Markenprodukte nahm im Berichtszeitraum um 18% auf 45,5 Mio. € zu (1-3/2016: 38,5 Mio. €). Das bereinigte EBITDA der Markenprodukte wies eine Steigerung von 18% auf 57,0 Mio. € (1-3/2016: 48,2 Mio. €) auf. Beide Entwicklungen basierten vorrangig auf der zuvor genannten Entwicklung in Russland und im serbischen Teilkonzern. Die bereinigte operative Gewinnmarge der Markenprodukte belief sich auf 18,9% (1-3/2016: 20,3%). Die bereinigte EBITDA-Marge der Markenprodukte lag bei 23,7% (1-3/2016: 25,4%).

Entwicklung, Produktion und Beschaffung

Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen in der Berichtsperiode 16,5 Mio. € (1-3/2016: 14,9 Mio. €). Auf Grund des Geschäftsmodells, nach dem STADA nicht in der Forschung nach neuen pharmazeutischen Wirkstoffen tätig ist, handelt es sich hierbei ausschließlich um Entwicklungskosten. Darüber hinaus aktivierte der Konzern Entwicklungsaufwendungen für neue Produkte in Höhe von 5,0 Mio. € (1-3/2016: 5,9 Mio. €).

Insgesamt führte STADA im 1. Quartal 2017 weltweit 186 einzelne Produkte in einzelnen nationalen Märkten ein (1-3/2016: 213 Produkteinführungen).

Angesichts der weiterhin gut gefüllten Produkt-Pipeline rechnet der Vorstand auch künftig mit der kontinuierlichen Einführung von neuen Produkten. Dabei liegt der Fokus nach wie vor auf der Einführung von Generika in den Ländern der EU.

Grundsätzlich hält STADA alle konzerneigenen Fertigungsstätten und Prüflabore durch angemessene Investitionen auf dem gesetzlich und produktionstechnisch erforderlichen Niveau. Im Berichtszeitraum lagen die Investitionen für den Ausbau und die Erneuerung von Produktionsstätten, Fertigungsanlagen und Prüflaboren bei 11,2 Mio. € (1-3/2016: 4,2 Mio. €).

Kontinuierlicher Ausbau des Markenprodukt-Segments und zunehmende Internationalisierung erfolgreicher Marken

Im Rahmen der weiterentwickelten Unternehmensstrategie leitete der Konzern bereits im Geschäftsjahr 2016 zahlreiche Initiativen zur Verbesserung der Performance ein. Im Bereich Markenprodukte zielt STADA dabei zum einen auf den weiteren Ausbau dieses margenattraktiven Bereichs ab. Zum anderen verfolgt der Konzern die zunehmende Internationalisierung erfolgreicher Marken. Grundsätzlich sollen in diesem Zusammenhang auch innovative Marketingkonzepte zum Einsatz kommen.

Zum Ausbau des Markenprodukt-Bereichs setzt STADA auf die eigenen Entwicklungstätigkeiten, insbesondere bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln wie bspw. Nahrungsergänzungsmitteln. Darüber hinaus beabsichtigt der Konzern, das bestehende Portfolio durch Akquisitionen zu ergänzen.

Mit dem Ziel der Internationalisierung erfolgreicher Marken identifizierte der Konzern bislang sieben attraktive Markenprodukte, die bis dato vor allem regional eine führende Rolle spielen. Angesichts ihres Erfolgs sollen sie in diesem und in den kommenden Jahren auch in anderen Ländern eingeführt werden.

Nachdem bereits in 2016 das dermatologische Produkt Flexitol® in Polen, Portugal und Dänemark, das Erkältungsmittel Grippostad® in Spanien, das Probiotikum Lactoflora® in Polen, das Kopfläusemittel Hedrin® in Italien und die Gelenksalbe Mobiflex® in Polen eingeführt werden konnten, setzte STADA diese Serie im 1. Quartal 2017 fort.

Im Rahmen dessen erfolgte im Berichtszeitraum die Einführung des Vitamin-D-Präparats Fultium® in Belgien und Portugal, des Probiotikums Ombe® Drink in Österreich, des dermatologischen Produkts Flexitol® in Frankreich und des Präparats gegen enzymatische Nahrungsmittelunverträglichkeiten DAOSiN® in Spanien.

Vermögens- und Finanzlage sowie Cashflow

Die Vermögens- und Finanzlage des STADA-Konzerns verzeichnete in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine positive Entwicklung. Zum 31.03.2017 betrug die Eigenkapitalquote 32,4% (31.12.2016: 30,4%) und war damit nach Ansicht des Vorstands zufriedenstellend.

Die Nettoverschuldung lag zum 31.03.2017 bei 1.094,8 Mio. € (31.12.2016: 1.118,2 Mio. €). Das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung und dem bereinigten EBITDA verbesserte sich im 1. Quartal 2017 bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA der Berichtsperiode auf Jahresbasis auf 2,5 (1-3/2016: 3,3).

Zur langfristigen Refinanzierung des Konzerns verfügte der Konzern per 31.03.2017 über eine im 2. Quartal 2013 platzierte Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren, einem Volumen von 350,0 Mio. € und einer Verzinsung von 2,25% p.a. sowie über eine im 1. Quartal 2015 begebene siebenjährige Anleihe in Höhe von 300,0 Mio. € mit einer Verzinsung von 1,75% p.a. Zudem gab es zum 31.03.2017 Schuldscheindarlehen mit Fristigkeiten im Bereich 2019 bis 2023 mit einem Nominalwert in Höhe von insgesamt 665,0 Mio. €. Grundsätzlich sind die Schuldscheindarlehen in Bezug auf Volumen und Laufzeit gestaffelt, um eine ausgewogene Finanzierungsstruktur sicherzustellen.

Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich zum 31.03.2017 um 5,9 Mio. € auf 1.588,3 Mio. € (31.12.2016: 1.582,4 Mio. €). Diese Entwicklung war u.a. auf Währungseffekte zurückzuführen. Zum 31.03.2017 enthielten die immateriellen Vermögenswerte 409,7 Mio. € Geschäfts- oder Firmenwerte (31.12.2016: 404,6 Mio. €).

Die Sachanlagen nahmen zum 31.03.2017 auf 331,1 Mio. € zu (31.12.2016: 322,7 Mio. €). Der Anstieg resultierte maßgeblich aus Investitionen in Produktionsanlagen im serbischen Teilkonzern.

Die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.03.2017 auf 475,9 Mio. € (31.12.2016: 489,1 Mio. €) resultierte im Wesentlichen aus temporären Auswirkungen von Stichtagseffekten.

Die Zunahme der Ertragsteuerforderungen zum 31.03.2017 auf 15,9 Mio. € (31.12.2016: 12,8 Mio. €) war überwiegend auf die steuerlichen Vorauszahlungen in Deutschland zurückzuführen.

Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte gingen zum 31.03.2017 auf 27,4 Mio. € zurück (31.12.2016: 39,9 Mio. €). Diese Entwicklung war im Wesentlichen durch das Auslaufen eines derivativen Finanzinstruments bedingt.

Die Zunahme der kurzfristigen anderen Vermögenswerte zum Stichtag 31.03.2017 um 14,6 Mio. € auf 43,3 Mio. € (31.12.2016: 28,7 Mio. €) basierte vor allem auf geleisteten Anzahlungen.

Zum 31.03.2017 wurden im STADA-Konzern im Rahmen einer Veräußerungsgruppe 78,9 Mio. € (31.12.2016: 83,0 Mio. €) zur Veräußerung gehaltenes Vermögen bzw. 11,9 Mio. € (31.12.2016: 14,6 Mio. €) mit dem Vermögen in Zusammenhang stehende Schulden in gesonderten Posten in der Bilanz ausgewiesen. Der Rückgang dieser beiden Bilanzpositionen resultierte im Wesentlichen aus der im 1. Quartal 2017 erfolgten Veräußerung der Gesellschaft STADA Import/Export International Ltd. Darüber hinaus ergaben sich Veränderungen der genannten Bilanzpositionen aus einer zum 31.03.2017 weiterhin zur Veräußerung gehaltenen asiatischen Tochtergesellschaft, deren Verkauf für das Geschäftsjahr 2017 erwartet wird.

Die Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn beinhalten den Konzerngewinn des 1. Quartals 2017 sowie in Vorperioden erzielte Ergebnisse, soweit diese nicht ausgeschüttet wurden, einschließlich der in die Gewinnrücklage eingestellten Beträge. Zudem sind in diesem Posten die ergebnisneutral erfassten Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Berücksichtigung latenter Steuern ausgewiesen.

Die sonstigen Rücklagen beinhalten direkt im Eigenkapital berücksichtigte Ergebnisse. Dies betrifft u.a. die aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung der Abschlüsse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen resultierenden Umrechnungsgewinne und -verluste, die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in der Rücklage Währungsumrechnung ausgewiesen werden. Die Erhöhung der sonstigen Rücklagen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist im Wesentlichen auf die Aufwertung des russischen Rubel seit dem 31.12.2016 und die daraus entstehenden erfolgsneutralen Erträge aus der Währungsumrechnung der in dieser Währung bilanzierenden Gesellschaften zurückzuführen.

Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns zum 31.03.2017 in Höhe von 92,5 Mio. € bzw. 1.336,8 Mio. € (31.12.2016: 134,3 Mio. € bzw. 1.336,4 Mio. €) enthalten insbesondere Schuldscheindarlehen, die einen Nominalwert in Höhe von 665,0 Mio. € haben (31.12.2016: 709,0 Mio. €), eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. € (31.12.2016: eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. €). Der Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten resultierte im Wesentlichen aus der Rückführung von Schuldscheindarlehen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum Stichtag 31.03.2017 um 5,7 Mio. € auf 331,1 Mio. € (31.12.2016: 336,8 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte maßgeblich aus stichtagsbezogenen Effekten, insbesondere im Zusammenhang mit Abgrenzungen für ausstehende Kostenrechnungen.

Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten verringerten sich zum 31.03.2017 im Wesentlichen bedingt durch rückläufige Abgrenzungen für Krankenkassenrabatte um 23,7 Mio. € auf 190,3 Mio. € (31.12.2016: 214,0 Mio. €).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Veränderung der nicht durch die Investitionen, die Finanzierung, Währungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Abschlüsse und Transaktionen in fremder Währung oder durch konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Veränderungen abgedeckten Positionen umfasst, verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 59,5 Mio. € (1-3/2016: 47,2 Mio. €). Dieser Anstieg um 12,3 Mio. € gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte maßgeblich aus einem verbesserten Brutto-Cashflow, der gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum vor allem durch ein deutlich verbessertes Ergebnis nach Steuern sowie gesunkene Ertragsteuerzahlungen gekennzeichnet war. Darüber hinaus ergab sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum eine geringere zahlungswirksame Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Eine stärkere zahlungswirksame Zunahme der Vorräte kompensierte diese positiven Effekte auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit teilweise.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Mittelabflüsse für Investitionen vermindert um Einzahlungen aus Desinvestitionen umfasst, belief sich im 1. Quartal 2017 auf -34,1 Mio. € (1-3/2016: -41,2 Mio. €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war in den ersten 3 Monaten 2017 insbesondere durch Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte beeinflusst. Im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen ergaben sich Auszahlungen für die finale Kaufpreiszahlung aus der Akquisition der argentinischen Laboratorio Vannier sowie für den Erwerb des serbischen Pharmagroßhändlers Velexfarm. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatten sich deutlich höhere Auszahlungen aus Unternehmenszusammenschlüssen, im Wesentlichen für den Erwerb der argentinischen Laboratorio Vannier und der britischen BSMW, ergeben.

Der Free Cashflow, d.h. der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zuzüglich des Cashflows aus der Investitionstätigkeit, stieg in der Berichtsperiode auf 25,5 Mio. € (1-3/2016: 5,9 Mio. €). Der um Auszahlungen für wesentliche Investitionen bzw. Akquisitionen und Einzahlungen aus wesentlichen Desinvestitionen bereinigte Free Cashflow erhöhte sich auf 39,4 Mio. € (1-3/2016: 20,0 Mio. €).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres -45,1 Mio. € (1-3/2016: 33,1 Mio. €). Diese Entwicklung war maßgeblich auf eine deutlich geringere Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zurückzuführen.

Der Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode als Saldogröße aller Mittelzu- und -abflüsse aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, den Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sowie den wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds belief sich im 1. Quartal 2017 auf -18,1 Mio. € (1-3/2016: 42,1 Mio. €).

Akquisitionen und Desinvestitionen

Um das organische Wachstum durch ausgewählte Zukäufe weiter voranzutreiben, verfolgt der STADA-Konzern eine fokussierte Akquisitionspolitik. Dabei liegt der Schwerpunkt sowohl auf der regionalen Erweiterung der Geschäftsaktivitäten als auch auf dem Ausbau und der Internationalisierung insbesondere der Markenprodukte, die weniger regulatorischen Eingriffen unterliegen und oftmals attraktivere Margen als Generika aufweisen.

Ungeachtet dieses fokussierten Erwerbsansatzes werden Akquisitionsprojekte grundsätzlich einem strikten Auswahlprozess mit einheitlichen Kriterien unterzogen und müssen neben strategischen Kriterien vor allem bestimmte Renditevorgaben erfüllen.

Für größere Akquisitionen oder Kooperationen mit Kapitalbeteiligung sind unverändert geeignete Kapitalmaßnahmen vorstellbar, sofern die Eigenkapitalquote durch solche Zukäufe oder Kooperationen zu stark belastet werden würde.

Auf Grund fehlender geeigneter Akquisitionsobjekte tätigte der Konzern im Berichtszeitraum keine größeren Akquisitionen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2017 beabsichtigt der Konzern, seine fokussierte Akquisitionspolitik kontinuierlich fortzusetzen.

STADA-Aktie

In den ersten 3 Monaten 2017 zeigte der STADA-Aktienkurs mit einem Anstieg von 17% eine sehr positive Entwicklung. Während der Schlusskurs Ende 2016 49,19 € betragen hatte, lag er Ende des 1. Quartals 2017 bei 57,39 €. Die Marktkapitalisierung erhöhte sich in dieser Zeit von 3,066 Mrd. € auf 3,577 Mrd. €.

Zum 31.03.2017 war das gezeichnete Grundkapital der STADA Arzneimittel AG in Höhe von 162.090.344,00 € (31.12.2016: 162.090.344,00 €) in 62.342.440 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 2,60 € eingeteilt (31.12.2016: 62.342.440 Namensaktien).

Im 1. Quartal 2017 veröffentlichte der Konzern alle zwölf erhaltenen Stimmrechtsmitteilungen gemäß § 26 WpHG. Die bei STADA eingehenden Stimmrechtsmitteilungen sind auf der Website unter www.stada.de bzw. www.stada.com abrufbar.

Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Der Vorstand bestätigt die im Lagebericht des STADA-Geschäftsberichts 2016 veröffentlichte Guidance für das Geschäftsjahr 2017 sowie den Chancen- und Risikobericht für den Konzern. Zusammen mit den in diesem Zwischenbericht enthaltenen Ergänzungen und Aktualisierungen ergibt sich aus Sicht des Vorstands damit ein aktuelles Gesamtbild der Chancen und Risiken für den STADA-Konzern.

Demnach ist das Geschäftsmodell von STADA angesichts der allgemeinen wie auch generikaspezifischen Wachstumstreiber in der Gesundheits- und Pharmabranche grundsätzlich auf Märkte mit langfristigen Wachstumspotenzialen ausgerichtet.

Untrennbar verbunden sind damit jedoch auch operative Risiken und Herausforderungen, die im Wesentlichen auf geänderter bzw. zusätzlicher staatlicher Regulation und/oder einem intensiven Wettbewerb basieren. Das bei der Akquisition von Internis in 2015 erwartete Umsatzpotenzial der Fultium®-D3-Vitamintropfen konnte bisher nicht ausgeschöpft werden. Daher werden diese nun auch als OTC-Produkt vertrieben. Dieser Vertriebsweg stellt eine Ergänzung zu der bisherigen Vertriebsform als verschreibungs- und erstattungsfähiges Produkt dar. Sollte diese Vertriebsstrategie nicht erfolgreich sein, können Werthaltigkeitsrisiken für den Buchwert in Höhe von rund 33 Mio. € nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus wird der Konzern auch künftig mit nicht operativ bedingten Einflussfaktoren wie negativen konzernrelevanten Währungsrelationen, den Auswirkungen der anhaltenden CIS-Krise oder den möglicherweise negativen makroökonomischen Folgen im Zusammenhang mit der Austrittsentscheidung Großbritanniens aus der EU konfrontiert sein.

Insgesamt wird die künftige Umsatz- und Ertragsentwicklung des Konzerns demnach sowohl durch wachstumsfördernde als auch herausfordernde Rahmenbedingungen gekennzeichnet sein.

Mit Blick auf die veränderte Unternehmensstruktur und die neu ausgerichtete Unternehmenskultur, die Umsetzung der zahlreichen Initiativen im Rahmen der weiterentwickelten Unternehmensstrategie sowie die strategischen Erfolgsfaktoren sollten jedoch die positiven Aussichten überwiegen.

Für das Geschäftsjahr 2017 geht der Vorstand unverändert von weiterem Wachstum aus. Dabei sollte der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Konzernumsatz zwischen 2,280 und 2,350 Mrd. €, das bereinigte EBITDA zwischen 430 und 450 Mio. € und der bereinigte Konzerngewinn zwischen 195 und 205 Mio. € liegen. Für das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung -exklusive weiterer Akquisitionen sowie vorbehaltlich einer möglichen Übernahme - und dem bereinigten EBITDA rechnet der Vorstand mit einem Niveau von unter 3.

Im Geschäftsjahr 2016 verabschiedete der Vorstand mittelfristige Wachstumsziele.1) Im 1. Quartal 2017 erhöhte er den strategischen Ausblick für 2019.2) Demnach soll im Geschäftsjahr 2019 ein bereinigter Konzernumsatz von 2,650 bis 2,700 Mrd. € erzielt werden (bislang rund 2,600 Mrd. €). Beim bereinigten EBITDA rechnet der Vorstand mit einer Spanne zwischen 570 und 590 Mio. € (bislang rund 510 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn soll auf 250 bis 270 Mio. € steigen (bislang rund 250 Mio. €). Die bereinigte EBITDA-Marge soll 2019 bei knapp 22% liegen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit soll sich auf 560 bis 580 Mio. € verbessern.

Die Anhebung der mittelfristigen Wachstumsziele für das Jahr 2019 reflektiert die Zwischenergebnisse des im Sommer 2016 eingeleiteten konzernweiten Programms "STADA Plus" zur Verbesserung der Performance. Zudem sind im Rahmen eines zu Jahresbeginn gestarteten Strategieprojekts weitere Wertsteigerungspotenziale identifiziert worden, zu deren Hebung ein erweitertes Maßnahmenpaket definiert wurde. Auf der Umsatzseite erwartet STADA zusätzliches Wachstum insbesondere durch ein stärkeres Basisgeschäft im Generika-Segment. Auf der Kostenseite wurde zusätzliches Einsparpotenzial identifiziert, etwa im Bereich Einkauf, durch die weitere Optimierung in der Produktion sowie im Bereich Supply Chain. Hinzu kommt, dass die eingeleiteten Maßnahmen schneller umgesetzt werden können und damit früher zur Verbesserung der Profitabilität beitragen dürften als bislang angenommen.

Darüber hinaus basieren die mittelfristigen Wachstumsziele auf den folgenden Annahmen:

organisches Umsatzwachstum in den Kernsegmenten Generika und Markenprodukte

keine signifikanten Desinvestitionen mit Umsatz- und Ertragsauswirkung

Fortschreibung der aktuellen Währungsrelationen, des aktuellen Zinsniveaus und weitgehend unveränderte steuerliche Rahmenbedingungen in den Ländern, in denen STADA über Konzerngesellschaften verfügt

Fortschreibung der heutigen regulatorischen Rahmenbedingungen in den für STADA relevanten Märkten

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Dr. M. Wiedenfels H. Kraft Dr. B. Piening

1) Vgl. Ad-hoc-Meldung der Gesellschaft vom 11.07.2016.
2) Vgl. Ad-hoc-Meldung der Gesellschaft vom 17.03.2017.

STADA-KONZERNZWISCHENABSCHLUSS FÜR DAS 1. QUARTAL 2017 (VERKÜRZT)

KONZERN-GEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNG

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Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
für die Zeit vom 01.01. bis 31.03. in T €
1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
Umsatzerlöse 566.313 497.122
Herstellungskosten 288.257 255.613
Bruttoergebnis vom Umsatz 278.056 241.509
Vertriebskosten 123.582 117.023
Allgemeine Verwaltungskosten 53.082 43.694
Forschungs- und Entwicklungskosten 16.540 14.861
Sonstige Erträge 6.244 3.287
Andere Aufwendungen 14.631 12.883
Operatives Ergebnis 76.465 56.335
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 1.237 -8
Beteiligungsergebnis - -
Finanzielle Erträge 838 669
Finanzielle Aufwendungen 11.717 13.224
Finanzergebnis -9.642 -12.563
Ergebnis vor Steuern 66.823 43.772
Ertragsteuern 15.153 11.839
Ergebnis nach Steuern 51.670 31.933
davon

• auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallend (Konzerngewinn) 49.195 29.606
• auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallend 2.475 2.327
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) 0,79 0,48

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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Konzern-Gesamtergebnisrechnung
in T €
1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
Ergebnis nach Steuern 51.670 31.933
Zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgliederbare Beträge:

Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung 18.918 -35.238
davon

• Ertragsteuern -981 91
Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
("available-for-sale")
- -
davon

• Ertragsteuern
-
-
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten (Cashflow-Hedges)
-
226
davon

• Ertragsteuern - -89
Zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgliederbare Beträge:

Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen - -
davon

• Ertragsteuern - -
Sonstiges Ergebnis 18.918 -35.012
davon

• auf Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 entfallend -1.161 -
Konzern-Gesamtergebnis 70.588 -3.079
davon

• auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallend 69.009 -3.397
• auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallend 1.579 318

KONZERN-BILANZ

Aktiva

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Konzern-Bilanz zum 31. März in T €
31.03.2017 31.12.2016
Langfristige Vermögenswerte 1.964.333 1.949.543
Immaterielle Vermögenswerte 1.588.304 1.582.361
Sachanlagen 331.058 322.715
Finanzanlagen 2.221 2.236
At equity bewertete Anteile 15.109 13.872
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 3.430 4.450
Andere Vermögenswerte 1.937 3.095
Aktive latente Steuern 22.274 20.814
Kurzfristige Vermögenswerte 1.484.164 1.490.901
Vorräte 508.285 484.904
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 475.872 489.071
Ertragsteuerforderungen 15.941 12.816
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 27.447 39.880
Andere Vermögenswerte 43.298 28.690
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 334.456 352.580
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 78.865 82.960
Bilanzsumme 3.448.497 3.440.444

Passiva

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Konzern-Bilanz zum 31. März in T € 31.03.2017 31.12.2016
Eigenkapital 1.117.667 1.047.105
Gezeichnetes Kapital 162.090 162.090
Kapitalrücklage 514.206 514.189
Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn 72 3.430 673.253
Sonstige Rücklagen -359.259 -379.074
Eigene Anteile -1.405 -1.418
Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens 1.039.062 969.040
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 78.605 78.065
Langfristiges Fremdkapital 1.504.492 1.493.712
Sonstige langfristige Rückstellungen 35.149 35.997
Finanzverbindlichkeiten 1.336.831 1.336.414
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 4.343 3.916
Andere Verbindlichkeiten 918 969
Passive latente Steuern 127.251 116.416
Kurzfristiges Fremdkapital 826.338 899.627
Sonstige Rückstellungen 18.662 20.273
Finanzverbindlichkeiten 92.474 134.343
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 331.142 336.844
Ertragsteuerverbindlichkeiten 60.402 60.625
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 190.304 214.031
Andere Verbindlichkeiten 121.486 118.933
Mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen verbundene Schulden und Veräußerungsgruppen 11.868 14.578
Bilanzsumme 3.448.497 3.440.444

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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Konzern-Kapitalflussrechnung in T € 31.03.2017 31.03.2016
Ergebnis nach Steuern 51.670 31.932
Abschreibungen saldiert mit Zuschreibungen auf Anlagevermögen 30.872 28.834
Ertragsteuern 15.153 11.840
Ertragsteuerzahlungen -9.281 -13.897
Zinserträge und -aufwendungen 10.811 12.555
Erhaltene Zinsen und Dividenden 820 1.117
Gezahlte Zinsen -9.475 -8.590
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen -1.237 8
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen -185 -48
Zuführungen/Auflösungen sonstiger langfristiger Rückstellungen 817 1.091
Kurserträge und -aufwendungen 1.907 7.241
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge1) 96.016 97.724
Brutto-Cashflow 187.888 169.807
Veränderung der Vorräte -20.504 -6.081
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23.302 19.890
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -12.107 -19.299
Veränderung des übrigen Nettovermögens, soweit nicht der Investitions- bzw. Finanzierungstätigkeit zuzuordnen1) -119.056 -117.144
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 59.523 47.173
Auszahlungen für Investitionen in

• immaterielle Vermögenswerte -22.901 -16.689
• Sachanlagen -10.365 -10.946
• Finanzanlagen - -2.530
• Unternehmenszusammenschlüsse gemäß IFRS 3 -1.609 -12.627
Einzahlungen aus Abgängen von

• immateriellen Vermögenswerten 390 1.075
• Sachanlagen 408 414
• Finanzanlagen - 18
• Anteilen an konsolidierten Unternehmen 6 54
Cashflow aus Investitionstätigkeit -34.071 -41.231
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 14.098 110.189
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -58.190 -76.373
Dividendenausschüttungen -1.032 -761
Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen - -
Veränderung von Minderheitsanteilen - -
Veränderung von eigenen Anteilen 30 29
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -45.094 33.084
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -19.642 39.026
Konzernkreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 477 -
Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 1.041 3.070
Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -18.124 42.096
Bestand am Anfang der Periode 352.580 143.178
Bestand am Ende der Periode 334.456 185.274

1) Die nicht zahlungswirksamen Zuführungen von Abgrenzungen für Krankenkassenrabatte im 1. Quartal 2017 in Höhe von 73,9 Mio. € (1-3/2016: 85,8 Mio. €) werden innerhalb des Brutto-Cashflows ausgewiesen und sind somit nicht in der Veränderung des übrigen Nettovermögens enthalten.

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
in T € 2017
Anzahl der Aktien Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn Rücklage Währungsumrechnung Rücklage Cashflow-Hedges
Stand zum 31.03.2017 62.342.440 162.090 514.206 723.430 -359.259 -
Dividendenausschüttungen





Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen





Veränderung eigener Anteile

17


Veränderung Gewinnrücklagen





Veränderung Minderheitsanteile





Veränderung Konsolidierungskreis


983

Sonstiges Ergebnis


-1 19.815
Konzerngewinn


49.195

Stand zum 01.01.2017 62.342.440 162.090 514.189 673.253 -379.074 -
Vorjahr





Stand zum 31.03.2016 62.342.440 162.090 514.176 665.133 -396.604 -687
Dividendenausschüttungen





Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen





Veränderung eigener Anteile

5


Veränderung Gewinnrücklagen





Veränderung Minderheitsanteile





Veränderung Konsolidierungskreis





Sonstiges Ergebnis


183 -33.412 226
Konzerngewinn


29.606

Stand zum 01.01.2016 62.342.440 162.090 514.171 635.344 -363.192 -913


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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
in T € 2017
Eigene Anteile Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Konzern-Eigenkapital
Stand zum 31.03.2017 -1.405 1.039.062 78.605 1.117.667
Dividendenausschüttungen
- -1.032 -1.032
Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen
-
-
Veränderung eigener Anteile 13 30
30
Veränderung Gewinnrücklagen
-
-
Veränderung Minderheitsanteile
-
-
Veränderung Konsolidierungskreis
983 -7 976
Sonstiges Ergebnis
19.814 -896 18.918
Konzerngewinn
49.195 2.475 51.670
Stand zum 01.01.2017 -1.418 969.040 78.065 1.047.105
Vorjahr



Stand zum 31.03.2016 -1.434 942.674 71.464 1.014.138
Dividendenausschüttungen
- -1.342 -1.342
Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen
-
-
Veränderung eigener Anteile 24 29
29
Veränderung Gewinnrücklagen
-
-
Veränderung Minderheitsanteile
-
-
Veränderung Konsolidierungskreis
-
-
Sonstiges Ergebnis
-33.003 -2.009 -35.012
Konzerngewinn
29.606 2.327 31.933
Stand zum 01.01.2016 -1.458 946.042 72.488 1.018.530

ANHANG

1. Allgemeines

1.1. Rechnungslegungsmethoden

Der Zwischenbericht von STADA umfasst nach den Vorschriften des § 51a Abs. 6 Börsenordnung der Frankfurter Wertpapierbörse i.V.m. § 37w Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzernzwischenabschluss und einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt.

Der Konzernzwischenlagebericht wurde unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2017 wurde unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standard (IAS) 34 aufgestellt. In Übereinstimmung mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31.12.2016 gewählt.

Alle vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und in der EU endorsierten IFRS, die für Geschäftsjahre beginnend ab dem 01.01.2017 verpflichtend anzuwenden sind, wurden von STADA beachtet.

In diesem Konzernzwischenabschluss kommen - mit Ausnahme der unter Angabe 1.2. dargestellten geänderten Rechnungslegungsmethoden - die gleichen Rechnungslegungsmethoden und Berechnungsmethoden wie im Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2016 zur Anwendung. Insofern wird hinsichtlich der im Rahmen der Konzern-Rechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden grundsätzlich auf den Anhang des Konzernabschlusses im Geschäftsbericht 2016 verwiesen.

1.2. Geänderte Rechnungslegungsmethoden

Die vom IASB veröffentlichten und von der EU endorsierten Verlautbarungen bzw. Änderungen von Verlautbarungen des IASB mit einem erstmaligen Anwendungszeitpunkt zum 01.01.2017 hat STADA im 1. Quartal 2017 beachtet und sofern relevant angewandt. Sämtliche Änderungen hatten jeweils keine oder keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. die Cashflows von STADA.

Folgende noch nicht angewendeten IFRS-Standards wurden vom IASB veröffentlicht:

Im Juli 2014 veröffentlichte das IASB den Standard IFRS 9 "Financial Instruments". IFRS 9 soll IAS 39 ablösen und beinhaltet Vorschriften zu Klassifizierung, Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten. Des Weiteren umfasst IFRS 9 Vorschriften zur Bilanzierung von Sicherungsgeschäften. IFRS 9 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Untersuchung der Auswirkungen aus der Anwendung des IFRS 9 auf den Konzernabschluss ist noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der neuen Vorschriften zur Wertminderung von Finanzinstrumenten können künftig in einigen Fällen erwartete Verluste zu einem früheren Zeitpunkt zu einer aufwandswirksamen Erfassung führen.

Im Mai 2014 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 15 "Revenue from Contracts with Customers". IFRS 15 regelt in einem 5-Stufen-Modell die Umsatzrealisierung für Verträge mit Kunden und ersetzt insbesondere die bestehenden Standards IAS 11 "Construction Contracts" und IAS 18 "Revenue". IFRS 15 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Untersuchung der Auswirkungen der Anwendung des IFRS 15 auf den Konzernabschluss ist noch nicht final abgeschlossen. Der neue Standard zur Umsatzrealisierung wird jedoch kaum Auswirkungen auf die Umsatzbilanzierung haben, da der wesentliche Teil der Umsätze im Konzernabschluss auf Grund von Routinetransaktionen realisiert wird. Es liegen im Konzern keine Vereinbarungen vor, die mehrere Leistungen innerhalb eines Vertrags oder innerhalb mehrerer Verträge regeln (Multielement-Arrangements). Einzig bei der Bilanzierung von Lizenzvereinbarungen, die sich im Geschäftsjahr 2016 auf weniger als 2% der gesamten Umsatzerlöse beliefen, kann es zu Änderungen kommen. Dies betrifft jedoch ausschließlich solche Lizenzvereinbarungen, die keine Bindung an den realisierten Umsatz des Lizenznehmers haben und dem Lizenznehmer ein Recht zur Nutzung der Lizenz gewähren, ohne dass von Seiten STADAs weitere Aktivitäten notwendig sind. Bei solchen Lizenzvereinbarungen wird auf Grund des neuen Standards IFRS 15 zukünftig die Umsatzrealisierung in Höhe des gesamten Lizenzentgelts bei Gewährung der Lizenz stattfinden und somit nicht - wie aktuell - verteilt über die Laufzeit der Lizenz.

Im Januar 2016 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 16 "Leases", der beim Leasingnehmer grundsätzlich die Erfassung von den mit Leasingverhältnissen verbundenen vertraglichen Rechten (Vermögenswert) und Verpflichtungen (Verbindlichkeit) in der Bilanz vorschreibt. Eine Einstufung in Finanzierungsleasing bzw. Operating-Leasing ist folglich durch den Leasingnehmer nicht mehr erforderlich. IFRS 16 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Untersuchung der Auswirkungen aus der Anwendung des IFRS 16 auf den Konzernabschluss ist noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der nach IFRS 16 vorgeschriebenen Bilanzierung von Vermögenswerten und Verpflichtungen in der Bilanz des Leasingnehmers wird zum Erstanwendungszeitpunkt eine Erhöhung der Bilanzsumme erwartet. Anstelle von Leasingaufwendungen werden durch die Änderungen von IFRS 16 in der Folge zukünftig Abschreibungen und Zinsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst - mit entsprechend positiver Auswirkung auf das EBITDA. Eine Übernahme in europäisches Recht in Bezug auf IFRS 16 steht noch aus.

Aus der zukünftigen Anwendung der weiteren noch nicht angewandten Standards und Interpretationen werden aus heutiger Sicht keine bzw. keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet.

1.3. Konsolidierungskreis

Der Konzernzwischenabschluss von STADA ist auf die STADA Arzneimittel AG als Obergesellschaft aufgestellt.

Zum 01.01.2017 wurde die in Australien ansässige Tochtergesellschaft STADA Pharmaceuticals Australia, Sydney, in den Konsolidierungskreis von STADA aufgenommen.

Darüber hinaus erfolgte im 1. Quartal 2017 die gesellschaftsrechtliche Akquisition der serbischen Velexfarm d.o.o., Belgrad. Die erstmalige Konsolidierung der Gesellschaft als Tochterunternehmen erfolgte zum 01.01.2017.

Zudem wurde im 1. Quartal 2017 die Gesellschaft STADA Import/Export International Ltd., Hongkong, China, mit Vollzugsdatum 29. März 2017 veräußert. Die Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaft wurden zum 31.12.2016 innerhalb der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen sowie damit verbundenen Schulden ausgewiesen. Aus der zum 31.03.2017 erfolgten Entkonsolidierung der Gesellschaft ergab sich ein Ertrag in Höhe von 0,2 Mio. €.

Damit waren zum Bilanzstichtag 31.03.2017 85 Gesellschaften als Tochterunternehmen und vier Gesellschaften als assoziierte Unternehmen in den STADA-Konzernzwischenabschluss einbezogen.

1.4.Unternehmenszusammenschlüsse

In den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres gab es die folgenden wesentlichen Unternehmenszusammenschlüsse im Sinne des IFRS 3, auf deren Kaufpreisaufteilungen nachfolgend näher eingegangen wird.

Zur Stärkung der Geschäftsaktivitäten im serbischen Markt erwarb die serbische Tochtergesellschaft der STADA Arzneimittel AG, Hemofarm A.D., den serbischen Pharmagroßhändler Velexfarm d.o.o. mit Sitz in Belgrad, Serbien. Die Akquisition erfolgte mit dem Ziel der vertikalen Integration im serbischen Markt. Der Kaufpreis für die Akquisition beläuft sich auf maximal 1,0 Mio. € und wird bzw. wurde vollumfänglich in Zahlungsmitteln beglichen. Der Erwerbsvollzug des im Oktober 2016 unterschriebenen Kaufvertrags erfolgte nach der Zustimmung der Wettbewerbsbehörde zum 06.01.2017.

Aus der vorläufigen Kaufpreisaufteilung ging aus diesem Unternehmenszusammenschluss ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 0,2 Mio. € hervor, der sich wie folgt ergab:

scroll
in Mio. €
Kaufpreis für 100% der Anteile an der Gesellschaft ca. 0,7
Anteilige beizulegende Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden ca. 0,5
Geschäfts- oder Firmenwert 0,2

Der Geschäfts- oder Firmenwert resultierte dabei im Wesentlichen aus der vertikalen Integration im serbischen Markt.

Für die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden wurden die folgenden beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt angesetzt:

scroll
Beizulegende Zeitwerte in Mio. €
Langfristige Vermögenswerte 0,2
Vorräte 17,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10,1
Sonstige Vermögenswerte 2,8
Andere kurzfristige Vermögenswerte 0,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,1
Vermögenswerte 30,2
Passive latente Steuern 0,0
Finanzverbindlichkeiten 1,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27,4
Andere kurzfristige Verbindlichkeiten 0,5
Schulden 29,7

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von beobachtbaren Marktpreisen. Sofern keine Marktpreise festgestellt werden konnten, kamen einkommens- oder kostenorientierte Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden zur Anwendung.

Der Bruttowert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug 10,2 Mio. €, 0,1 Mio. € wurden als nicht werthaltig angesehen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 10,1 Mio. € erfasst.

Bereits vor der Akquisition der Velexfarm bestanden Geschäftsbeziehungen mit der serbischen Hemofarm A.D. Diese Umsätze betrugen im Geschäftsjahr 2016 8,9 Mio. €.

Die erreichten Umsätze betrugen in den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres 2017 rund 16,5 Mio. €. Das um Effekte aus der Kaufpreisaufteilung (rund 0,0 Mio. €) bereinigte operative Ergebnis dieses Unternehmenszusammenschlusses belief sich in den ersten 3 Monaten des Berichtsjahres auf rund 0,2 Mio. €.

2. Angaben zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung

2.1. Umsatzerlöse

Der Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte maßgeblich aus Umsatzzuwächsen in Russland und Serbien. Die Einflüsse von wechselkursbedingten Effekten und Portfolioveränderungen auf die Umsatzsteigerung beliefen sich im Berichtszeitraum auf insgesamt 5,5 Prozentpunkte. Einzelheiten zu der Aufteilung der Umsatzerlöse auf Segmente und Regionen finden sich in der Segmentberichterstattung (vgl. Konzernanhang unter Angabe 5.) und in den weiteren Informationen (vgl. Konzernanhang unter Angabe 6.).

2.2. Herstellungskosten

Die Herstellungskosten erhöhten sich im 1. Quartal 2017 auf 288,3 Mio. € (1-3/2016: 255,6 Mio. €) korrespondierend zu den gestiegenen Umsatzerlösen.

2.3. Vertriebskosten

Die Vertriebskosten stiegen im Berichtszeitraum auf 123,6 Mio. € (1-3/2016: 117,0 Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf erhöhten Marketingaufwendungen im Markenprodukt-Segment, vor allem in Russland und Großbritannien.

2.4. Allgemeine Verwaltungskosten

Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 53,1 Mio. € (1-3/2016: 43,7 Mio. €), insbesondere auf Grund erhöhter Beratungsaufwendungen.

2.5. Sonstige Erträge

Die sonstigen Erträge erhöhten sich in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 6,2 Mio. € (1-3/2016: 3,3 Mio. €), insbesondere auf Grund einer geschlossenen Abfindungsvereinbarung eines Rechtsstreits in Spanien im Segment Generika.

2.6. Finanzielle Aufwendungen

Der im 1. Quartal 2017 erfolgte Rückgang der finanziellen Aufwendungen auf 11,7 Mio. € (1-3/2016: 13,2 Mio. €) war wesentlich durch geringere Aufwendungen aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten sowie geringere Zinsaufwendungen bedingt.

2.7. Ertragsteuern

Die Aufwendungen aus Ertragsteuern erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 15,2 Mio. € (1-3/2016: 11,8 Mio. €). Die ausgewiesene Steuerquote verbesserte sich auf 22,7% (1-3/2016: 27,0%), insbesondere auf Grund einer geänderten Ergebnisallokation im STADA-Konzern.

2.8. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich in den ersten 3 Monaten 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,31 € auf 0,79 € (1-3/2016: 0,48 €).

3. Angaben zur Konzernbilanz

3.1. Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich zum 31.03.2017 um 5,9 Mio. € auf 1.588,3 Mio. € (31.12.2016: 1.582,4 Mio. €). Diese Entwicklung war u.a. auf Währungseffekte zurückzuführen. Zum 31.03.2017 enthielten die immateriellen Vermögenswerte 409,7 Mio. € Geschäfts- oder Firmenwerte (31.12.2016: 404,6 Mio. €).

3.2. Sachanlagen

Die Sachanlagen nahmen zum 31.03.2017 auf 331,1 Mio. € zu (31.12.2016: 322,7 Mio. €). Der Anstieg resultierte maßgeblich aus Investitionen in Produktionsanlagen im serbischen Teilkonzern.

3.3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.03.2017 auf 475,9 Mio. € (31.12.2016: 489,1 Mio. €) resultierte im Wesentlichen aus temporären Auswirkungen von Stichtagseffekten.

3.4. Ertragsteuerforderungen

Die Zunahme der Ertragsteuerforderungen zum 31.03.2017 auf 15,9 Mio. € (31.12.2016: 12,8 Mio. €) war überwiegend auf die steuerlichen Vorauszahlungen in Deutschland zurückzuführen.

3.5. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte gingen zum 31.03.2017 auf 27,4 Mio. € zurück (31.12.2016: 39,9 Mio. €). Diese Entwicklung war im Wesentlichen durch das Auslaufen eines derivativen Finanzinstruments bedingt.

3.6. Andere Vermögenswerte

Die Zunahme der kurzfristigen anderen Vermögenswerte zum Stichtag 31.03.2017 um 14,6 Mio. € auf 43,3 Mio. € (31.12.2016: 28,7 Mio. €) basierte vor allem auf geleisteten Anzahlungen.

3.7. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen sowie damit verbundene Schulden

Zum 31.03.2017 wurden im STADA-Konzern im Rahmen einer Veräußerungsgruppe 78,9 Mio. € (31.12.2016: 83,0 Mio. €) zur Veräußerung gehaltenes Vermögen bzw. 11,9 Mio. € (31.12.2016: 14,6 Mio. €) mit dem Vermögen in Zusammenhang stehende Schulden in gesonderten Posten in der Bilanz ausgewiesen. Der Rückgang dieser beiden Bilanzpositionen resultierte im Wesentlichen aus der im 1. Quartal 2017 erfolgten Veräußerung der Gesellschaft STADA Import/Export International Ltd., Hongkong, China. Darüber hinaus ergaben sich Veränderungen der genannten Bilanzpositionen aus der zum 31.03.2017 weiterhin zur Veräußerung gehaltenen Tochtergesellschaft STADA Vietnam J.V. Co. Ltd., Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, deren Verkauf für das Geschäftsjahr 2017 erwartet wird.

3.8. Gewinnrücklagen und sonstige Rücklagen

Die Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn beinhalten den Konzerngewinn des 1. Quartals 2017 sowie in Vorperioden erzielte Ergebnisse, soweit diese nicht ausgeschüttet wurden, einschließlich der in die Gewinnrücklage eingestellten Beträge. Zudem sind in diesem Posten die ergebnisneutral erfassten Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Berücksichtigung latenter Steuern ausgewiesen.

Die sonstigen Rücklagen beinhalten direkt im Eigenkapital berücksichtigte Ergebnisse. Dies betrifft u.a. die aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung der Abschlüsse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen resultierenden Umrechnungsgewinne und -verluste, die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in der Rücklage Währungsumrechnung ausgewiesen werden.

Die Erhöhung der sonstigen Rücklagen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist im Wesentlichen auf die Aufwertung des russischen Rubel seit dem 31.12.2016 und die daraus entstehenden erfolgsneutralen Erträge aus der Währungsumrechnung der in dieser Währung bilanzierenden Gesellschaften zurückzuführen.

3.9. Finanzverbindlichkeiten

Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns zum 31.03.2017 in Höhe von 92,5 Mio. € bzw. 1.336,8 Mio. € (31.12.2016: 134,3 Mio. € bzw. 1.336,4 Mio. €) enthalten insbesondere Schuldscheindarlehen, die einen Nominalwert in Höhe von 665,0 Mio. € haben (31.12.2016: 709,0 Mio. €), eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. € (31.12.2016: eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. €). Der Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten resultierte im Wesentlichen aus der Rückführung von Schuldscheindarlehen.

3.10. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum Stichtag 31.03.2017 um 5,7 Mio. € auf 331,1 Mio. € (31.12.2016: 336,8 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte maßgeblich aus stichtagsbezogenen Effekten, insbesondere im Zusammenhang mit Abgrenzungen für ausstehende Kostenrechnungen.

3.11. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten verringerten sich zum 31.03.2017 im Wesentlichen bedingt durch rückläufige Abgrenzungen für Krankenkassenrabatte um 23,7 Mio. € auf 190,3 Mio. € (31.12.2016: 214,0 Mio. €).

4. Angaben zur Kapitalflussrechnung

4.1. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Veränderung der nicht durch die Investitionen, die Finanzierung, Währungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Abschlüsse und Transaktionen in fremder Währung oder durch konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Veränderungen abgedeckten Positionen umfasst, verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 59,5 Mio. € (1-3/2016: 47,2 Mio. €). Dieser Anstieg um 12,3 Mio. € gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte maßgeblich aus einem verbesserten Brutto-Cashflow, der gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum vor allem durch ein deutlich verbessertes Ergebnis nach Steuern sowie gesunkene Ertragsteuerzahlungen gekennzeichnet war. Darüber hinaus ergab sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum eine geringere zahlungswirksame Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Eine stärkere zahlungswirksame Zunahme der Vorräte kompensierte diese positiven Effekte auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit teilweise.

4.2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Mittelabflüsse für Investitionen vermindert um Einzahlungen aus Desinvestitionen umfasst, belief sich im 1. Quartal 2017 auf -34,1 Mio. € (1-3/2016: -41,2 Mio. €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war in den ersten 3 Monaten 2017 insbesondere durch Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte beeinflusst. Im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen ergaben sich Auszahlungen für die finale Kaufpreiszahlung aus der Akquisition der argentinischen Laboratorio Vannier sowie für den Erwerb des serbischen Pharmagroßhändlers Velexfarm. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatten sich deutlich höhere Auszahlungen aus Unternehmenszusammenschlüssen, im Wesentlichen für den Erwerb der argentinischen Laboratorio Vannier und der britischen BSMW, ergeben. Einzahlungen aus dem Abgang von Anteilen an konsolidierten Unternehmen betrafen ausschließlich die Veräußerung der Anteile an der STADA Import/Export International Ltd., Hongkong, China. Der Verkaufspreis betrug 6 T € und war in Zahlungsmitteln zu begleichen. Hierbei sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 1,7 Mio. € sowie Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 1,7 Mio. € abgegangen.

4.3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres -45,1 Mio. € (1-3/2016: 33,1 Mio. €). Diese Entwicklung war maßgeblich auf eine deutlich geringere Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zurückzuführen.

4.4. Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode

Der Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode als Saldogröße aller Mittelzu- und -abflüsse aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, den Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit sowie den wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds belief sich im 1. Quartal 2017 auf -18,1 Mio. € (1-3/2016: 42,1 Mio. €).

5. Segmentberichterstattung

5.1. Allgemeine Informationen

Die Bewertungsansätze für die Segmentberichterstattung entsprechen den im IFRS-Konzernabschluss angewendeten Rechnungslegungsmethoden. Die Leistungen zwischen den Segmenten werden auf Basis von Marktpreisen verrechnet.

Das berichtete Segmentergebnis entspricht dem operativen Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung des STADA-Konzerns gemäß IFRS. Auf einen Ausweis des jeweiligen langfristigen Vermögens pro Segment sowie der Segmentschulden wird verzichtet, da diese Informationen nicht zur Steuerung des Konzerns herangezogen werden.

5.2. Informationen nach operativen Segmenten

scroll
in T €
1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
Generika Externe Umsatzerlöse 325.884 307.221

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 700 39

Gesamter Umsatz 326.584 307.260

Operatives Ergebnis 55.229 49.620

Planmäßige Abschreibungen 13.160 12.561

Wertminderungen 1.079 20

Wertaufholungen - 3

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses -80.431 -92.884
Markenprodukte Externe Umsatzerlöse 240.429 189.791

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 4 -

Gesamter Umsatz 240.433 189.791

Operatives Ergebnis 40.902 28.807

Planmäßige Abschreibungen 15.983 13.880

Wertminderungen 66 2

Wertaufholungen - 0

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses -9.890 -9.290
Überleitung Konzernholding/ Sonstiges und Konsolidierung Externe Umsatzerlöse -
110

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten -704 -39

Gesamter Umsatz -704 71

Operatives Ergebnis -19.666 -22.092

Planmäßige Abschreibungen 991 1.920

Wertminderungen - 454

Wertaufholungen -407 -

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses 3.599 -2.206
Konzern Externe Umsatzerlöse 566.313 497.122

Umsatzerlöse mit anderen Segmenten - -

Gesamter Umsatz 566.313 497.122

Operatives Ergebnis 76.465 56.335

Planmäßige Abschreibungen 30.134 28.361

Wertminderungen 1.145 476

Wertaufholungen -407 3

Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses -86.721 -104.380

5.3. Überleitung Segmentergebnis zu Konzernergebnis

scroll
in T € 1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
Operatives Ergebnis der Segmente 96.131 78.427
Überleitung Konzernholding/Sonstiges und Konsolidierung -19.666 -22.092
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 1.237 -8
Beteiligungsergebnis 0 0
Finanzielle Erträge 838 669
Finanzielle Aufwendungen 11.717 13.224
Ergebnis vor Steuern Konzern 66.823 43.772

6. Weitere Informationen

6.1. Informationen nach Segmenten

Umsätze Generika

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in T € 1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
±%1) ±% bereinigt2)
Top-8-Märkte



• Deutschland 70.706 75.914 -7% -7%
• Italien 39.157 38.556 +2% +2%
• Spanien 28.349 26.939 +5% +5%
• Belgien 24.775 26.896 -8% -8%
• Russland 24.454 20.244 +21% -7%
• Serbien 21.995 8.962 >100% +55%
• Frankreich 18.364 18.825 -2% -2%
• Vietnam 17.310 16.273 +6% +5%
Sonstige 80.774 74.612 +8% +9%
Gesamtsumme Generika 325.884 307.221 +6% +2%

Umsätze Markenprodukte

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in T € 1. Quartal 2017
01.01. - 31.03.
1. Quartal 2016
01.01. - 31.03.
±%1) ±% bereinigt2)
Top-5-Märkte



• Deutschland 62.808 61.776 +2% +2%
• Russland 52.394 18.011 >100% >100%
• Großbritannien 34.835 33.456 +4% +6%
• Italien 10.576 10.205 +4% +4%
• Vietnam 9.692 8.898 +9% +7%
Sonstige 70.124 57.445 +22% +19%
Gesamtsumme Markenprodukte 240.429 189.791 +27% +19%

1) Gerechnet auf T-€-Basis.
2) Bereinigungen durch Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekte.

7. Angaben zu Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert sowie zu Finanzinstrumenten

Die nachstehende Tabelle gibt Auskunft darüber, wie die Wertansätze der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden ermittelt wurden:

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Beizulegende Zeitwerte
nach Hierarchiestufen in T € auf wiederkehrender Grundlage
Stufe 1
Notierte Preise auf
aktiven Märkten
Stufe 2
Bewertungsmethoden mit am Markt beobachtbaren Inputparametern
Stufe 3
Bewertungsmethoden mit nicht am Markt beobachtbaren Inputparametern


31.03.2017
31.03.2016
31.03.2017
31.03.2016
31.03.2017
31.03.2016
Financial assets held for trading (FAHfT)





• Devisentermingeschäfte - - - - - 782
• Zins-/Währungsswaps - - - - - 20.237
Financial liabilities held for trading (FLHfT)





• Devisentermingeschäfte - - 14.873 - - 6.825
• Zins-/Währungsswaps - - - - 3.422 3.092
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung





• Cashflow-Hedges - - - - - 958

STADA überprüft im Rahmen der Abschlusserstellung die Zuordnung in die jeweiligen Hierarchiestufen anhand der vorliegenden Informationen über die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte. Wird hierbei ein Umgliederungsbedarf festgestellt, so wird die Umgliederung zum Beginn der Berichtsperiode vorgenommen.

Die beizulegenden Zeitwerte werden im Rahmen der Abschlusserstellung analysiert. Hierzu werden Marktvergleiche sowie Änderungsanalysen vorgenommen.

Die derivativen finanziellen Vermögenswerte (FAHfT) und die derivativen finanziellen Verbindlichkeiten (FLHfT) beinhalten positive bzw. negative Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten (Zins-/Währungsswaps und Devisenswaps), die nicht in einer Sicherungsbeziehung stehen. Die beizulegenden Zeitwerte von Devisentermingeschäften wurden mit üblichen finanzmathematischen Methoden auf Basis der von einem anerkannten Informationsdienst bereitgestellten aktuellen Daten wie Kassakurse und Swapsätze in einem eigenen System nach standardisierten Verfahren ermittelt. Im Vorjahr wurden diese beizulegenden Zeitwerte anhand von geeigneten Bewertungsmodellen durch externe Dritte ermittelt. Im Berichtsjahr gilt dies weiter für die Zins-/Währungsswaps. Dabei kommen Discounted-Cashflow-Verfahren zur Anwendung, die weitestgehend auf am Markt beobachtbaren Inputparametern basieren. Dabei werden die bereits fixierten oder unter Anwendung der aktuellen Zinsstrukturkurve ermittelten Cashflows mit den aus der am Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurve bestimmten Diskontfaktoren auf den Bewertungsstichtag diskontiert. Das Gleiche gilt für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung im Vorjahr, die die negativen Marktwerte der als Sicherungsinstrumente eingesetzten Zinsswaps reflektierten.

Da STADA bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte Preisbildungsinformationen von externen Dritten ohne weitere Berichtigung nutzt und somit keine quantitativen, nicht beobachtbaren Inputfaktoren erzeugt, wird gemäß dem Wahlrecht des IFRS 13 auf die Angabe von quantitativen Informationen über solche Inputfaktoren verzichtet.

Die in Hierarchiestufe 3 eingeordneten und zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entwickelten sich in den ersten 3 Monaten 2017 wie folgt:

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in T € Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Stand am 01.01.2017 9.910 -3.362
Umgliederung von Stufe 2 - -
Währungsänderungen - -
Gesamtergebnis -268 -60
• erfolgswirksam -268 -60
• erfolgsneutral - -
Zugänge - -
Realisierungen -9.642 -
Umgliederung in Stufe 2 - -
Stand am 31.03.2017 -
-
Erfolgswirksam erfasste Ergebnisse -268 -60
Sonstige Erträge/Andere Aufwendungen -151 -109
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend - -109
Finanzergebnis -117 49
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend - 49

Die in Hierarchiestufe 3 eingeordneten und zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entwickelten sich in den ersten 3 Monaten 2016 wie folgt:

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in T € Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Stand am 01.01.2016 27.461 -4.611
Umgliederung von Stufe 2 - -
Währungsänderungen - -
Gesamtergebnis -3.382 -6.264
• erfolgswirksam -3.382 -6.579
• erfolgsneutral - 315
Zugänge - -
Realisierungen -3.059 -
Umgliederung in Stufe 2 - -
Stand am 31.03.2016 21.019 -10.875
Erfolgswirksam erfasste Ergebnisse -3.382 -6.579
Sonstige Erträge/Andere Aufwendungen -4.159 -2.759
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend -41 -2.766
Finanzergebnis 777 -3.820
davon

• auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend -331 -3.823

Für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, deren beizulegender Zeitwert vom Buchwert abweicht, werden zum 31.03.2017 die folgenden Angaben gemacht:

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in T € Buchwert 31.03.2017 Fair Value 31.03.2017 Buchwert 31.12.2016 Fair Value 31.12.2016
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 118.611 119.346 116.468 117.531
Schuldscheindarlehen 663.579 695.722 707.459 746.076
Anleihen 647.115 669.565 646.830 665.138
Finanzverbindlichkeiten
1.429.305 1.484.633 1.470.757 1.528.745

Die in der Tabelle dargestellten finanziellen Verbindlichkeiten sind der Bewertungskategorie "Financial liabilities measured at amortized cost" (zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten) gemäß IAS 39 zugeordnet. Bezüglich der Aufteilung der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf Bewertungskategorien gemäß IAS 39 haben sich gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2016 in den ersten 3 Monaten 2017 keine Änderungen ergeben.

Für alle anderen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten außer den oben tabellarisch dargestellten entspricht der Buchwert - näherungsweise bzw. basierend auf Bewertungsmethoden unter Zugrundelegung notierter Preise auf aktiven Märkten oder am Markt beobachtbarer Inputparameter - dem jeweiligen beizulegenden Zeitwert der einzelnen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.

8. Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Eventualverbindlichkeiten beschreiben mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten, die aus vergangenen Ereignissen resultieren und in Zukunft in Abhängigkeit von bestimmten Ereignissen zu Ressourcenabflüssen führen können. Zum Bilanzstichtag wurden diese als unwahrscheinlich angesehen und sind daher nicht bilanziert.

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2016 beschriebenen Eventualverbindlichkeiten ergaben sich im 1. Quartal 2017 keine wesentlichen Änderungen.

Neben den Eventualverbindlichkeiten bestehen zukünftige sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich wie folgt untergliedern lassen:

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in T € 31.03.2017 31.12.2016
Verpflichtungen aus Operating-Leasing 65.764 69.111
Übrige finanzielle Verpflichtungen 49.661 42.460
Summe 115.425 111.571

Die übrigen finanziellen Verpflichtungen betrafen zum 31.03.2017 im Wesentlichen eine Bürgschaft über 25,0 Mio. € gegenüber Hospira Inc., Lake Forest, Illinois, USA, im Zusammenhang mit einem Liefervertrag zwischen Hospira und den nach der Equity-Methode bilanzierten Anteilen an dem assoziierten Unternehmen BIOCEUTICALS Arzneimittel AG.

STADA als Sicherungsgeber erfasste diese Bürgschaft im Berichtszeitraum als Finanzgarantie gemäß IAS 39 mit ihrem Fair Value in Höhe von nur 0,3 Mio. € (31.12.2016: 0,3 Mio. €), da STADA von einer Inanspruchnahme dieser gewährten Bürgschaft aktuell nicht ausgeht.

Darüber hinaus sind u.a. weitere übernommene Bürgschaften seitens des STADA-Konzerns in den übrigen finanziellen Verpflichtungen enthalten.

9. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bestehen zwischen der STADA Arzneimittel AG und/oder deren konsolidierten Gesellschaften Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen und Unternehmen. Als nahestehend im Sinne von IAS 24 werden direkt oder indirekt beherrschte, aber auf Grund von Wesentlichkeitsaspekten nicht konsolidierte Tochterunternehmen, assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen sowie Personen in Schlüsselpositionen und deren nahe Angehörige verstanden. Grundsätzlich werden alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktgerechten Konditionen abgewickelt.

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2016 dargestellten Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen ergaben sich in den ersten 3 Monaten 2017 keine wesentlichen Änderungen.

Im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2016 dargestellten Beziehungen zu nahestehenden Personen gab es im 1. Quartal 2017 ebenfalls keine wesentlichen Änderungen.

10. Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Abschlussstichtag ergaben sich keine wesentlichen Ereignisse, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben könnten.

Impressum

Herausgeber: STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel, Telefon: 06101/603-0, Fax: 06101/603-259, E-Mail: info@stada.de

Der Vorstand: Dr. Matthias Wiedenfels (Vorsitzender), Helmut Kraft, Dr. Barthold Piening

Der Aufsichtsrat: Carl Ferdinand Oetker (Vorsitzender), Jens Steegers1) (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Eric Cornut, Halil Duru1) , Rolf Hoffmann, Dr. Birgit Kudlek, Tina Müller, Dr. Ute Pantke2) , Dr. Gunnar Riemann

Zukunftsgerichtete Aussagen: Dieser Zwischenbericht der STADA Arzneimittel AG (im Folgenden "STADA") enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Einschätzungen und Prognosen der Unternehmensleitung von STADA und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Sie beinhalten verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Entwicklung oder die Leistungen wesentlich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten Einschätzungen abweichen. Mit der Verwendung von Worten wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "vorhersehen", "glauben", "schätzen" und ähnlichen Begriffen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. STADA wird gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. STADA ist zwar der Auffassung, dass die in den zukunftsgerichteten Aussagen wiedergegebenen Erwartungen angemessen sind, kann jedoch nicht gewährleisten, dass diese Erwartungen tatsächlich erfüllt werden. Zu den Risikofaktoren gehören insbesondere: der Einfluss der Regulierung der pharmazeutischen Industrie, die Schwierigkeit einer Voraussage über Genehmigungen der Zulassungsbehörden und anderer Aufsichtsbehörden, das Genehmigungsumfeld und Änderungen in der Gesundheitspolitik und im Gesundheitswesen verschiedener Länder, Akzeptanz von und Nachfrage nach neuen Arzneimitteln und neuen Therapien, die Ergebnisse klinischer Studien, der Einfluss von Wettbewerbsprodukten und -preisen, die Verfügbarkeit und die Kosten der bei der Herstellung pharmazeutischer Produkte verwendeten Wirkstoffe, Unsicherheit über die Marktakzeptanz innovativer Produkte, die neu eingeführt, gegenwärtig verkauft oder entwickelt werden, die Auswirkung von Änderungen der Kundenstruktur, die Abhängigkeit von strategischen Allianzen, Schwankungen der Wechselkurse und der Zinsen, operative Ergebnisse sowie weitere Faktoren, die in den Geschäftsberichten sowie in anderen Erklärungen der Gesellschaft erläutert werden. STADA übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung zukunftsgerichteter Aussagen.

Rundungen: In diesem Zwischenbericht erfolgen in der Regel die Darstellungen von STADA-Kennzahlen in Millionen Euro, während in den abschließenden Tabellen die entsprechenden Zahlen mit größerer Genauigkeit in der Regel in Tausend Euro angegeben werden. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben können.

Dieser Zwischenbericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und Englisch (nicht bindende Übersetzung) und unterliegt allein deutschem Recht.

Gedruckt auf Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

Kontakt: STADA Arzneimittel AG • Investor Relations • Telefon: 06101/603-113 • Fax: 06101/603-215 • E-Mail: ir@stada.de STADA im Internet: www.stada.de (deutsch) und www.stada.com (englisch)

1) Arbeitnehmervertreter.
2) Arbeitnehmervertreterin.

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