![]() STADA Arzneimittel AGBad VilbelZwischenbericht 1. Quartal 2017Marken für MenschenSTADA-KENNZAHLENKonzern-Kennzahlenscroll
Aktien-Kennzahlenscroll
1)
Die Zahlen des Berichtszeitraums sowie des entsprechenden Vorjahreszeitraums enthalten
die vormals separat ausgewiesene Randaktivität Handelsgeschäfte. KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTÜberblickIm 1. Quartal 2017 verzeichnete der STADA-Konzern eine sehr positive Entwicklung. Der ausgewiesene Konzernumsatz erhöhte sich in den ersten 3 Monaten des laufenden
Geschäftsjahres um 14% auf 566,3 Mio. € (1-3/2016: 497,1 Mio. €). Unter Herausrechnung
von Umsatzeinflüssen, die aus Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekten
resultierten, stieg der bereinigte Konzernumsatz um 8% auf 538,4 Mio. € (1-3/2016:
496,7 Mio. €). Die im Vergleich zum bereinigten Konzernumsatz bessere Entwicklung
des ausgewiesenen Konzernumsatzes basierte insbesondere auf positiven Translationseffekten. Die Ertragskennzahlen wiesen in der Berichtsperiode ausgewiesen wie auch bereinigt
ausnahmslos Steigerungsraten auf. Angesichts dessen, dass der Konzern im 1. Quartal
2017 deutlich weniger Sondereffekte aufwies als im entsprechenden Vorjahreszeitraum,
fiel die Differenz zwischen den ausgewiesenen und den bereinigten Ertragskennzahlen
im Berichtszeitraum wesentlich geringer aus als im korrespondierenden Vorjahresquartal.
Das ausgewiesene EBITDA nahm um 27% auf 108,6 Mio. € zu (1-3/2016: 85,2 Mio. €). Der
ausgewiesene Konzerngewinn zeigte einen Anstieg von 66% auf 49,2 Mio. € (1-3/2016:
29,6 Mio. €). Das bereinigte EBITDA verzeichnete eine Steigerung von 18% auf 108,5
Mio. € (1-3/2016: 92,1 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn erhöhte sich um 33% auf
53,3 Mio. € (1-3/2016: 40,1 Mio. €). Auch die Vermögens- und Finanzlage des STADA-Konzerns entwickelte sich im Berichtszeitraum
positiv. Die Nettoverschuldung lag zum 31.03.2017 bei 1.094,8 Mio. € (31.12.2016:
1.118,2 Mio. €). Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA verbesserte
sich im 1. Quartal 2017 bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA der Berichtsperiode
auf Jahresbasis auf 2,5 (1-3/2016: 3,3). Am 01.04.2017 nahm Dr. Barthold Piening, Vorstand Produktion & Entwicklung, sein Amt als Mitglied des STADA-Vorstands auf.1) Im STADA-Führungsgremium ist er vor allem für die Bereiche Produktion, Supply Chain, Forschung und Entwicklung, Biotechnologie sowie Qualitätssicherung und -kontrolle zuständig. Im Rahmen der geplanten Verschmelzungen der STADA GmbH auf die STADAvita GmbH2) sowie der STADApharm GmbH auf die cell pharm Gesellschaft für pharmazeutische Präparate mbH3) konnten im laufenden 2. Quartal weitere Fortschritte erzielt werden. So werden mit Wirkung zu voraussichtlich Anfang Juli 2017 die Organisations- und Vertriebsstrukturen in der neuen STADA GmbH und der neuen STADApharm GmbH gebündelt. Am 10.04.2017 gab STADA bekannt, dass Vorstand und Aufsichtsrat nach eingehender Prüfung entschieden haben, ein von Bain Capital und Cinven angekündigtes freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot zu einem Gesamtwert von 66,00 € je Aktie zu unterstützen.4) Für das Geschäftsjahr 2017 geht der Vorstand unverändert von weiterem Wachstum aus.
Dabei sollte der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Konzernumsatz zwischen
2,280 und 2,350 Mrd. €, das bereinigte EBITDA zwischen 430 und 450 Mio. € und der
bereinigte Konzerngewinn zwischen 195 und 205 Mio. € liegen. Für das Verhältnis zwischen
Nettoverschuldung -exklusive weiterer Akquisitionen sowie vorbehaltlich einer möglichen
Übernahme - und dem bereinigten EBITDA rechnet der Vorstand mit einem Niveau von unter
3. Bereits im Geschäftsjahr 2016 hatte der Vorstand mittelfristige Wachstumsziele verabschiedet.5) Im 1. Quartal 2017 erhöhte er den strategischen Ausblick für 2019.6) Demnach soll im Geschäftsjahr 2019 ein bereinigter Konzernumsatz von 2,650 bis 2,700 Mrd. € erzielt werden (bislang rund 2,600 Mrd. €). Beim bereinigten EBITDA rechnet der Vorstand mit einer Spanne zwischen 570 und 590 Mio. € (bislang rund 510 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn soll auf 250 bis 270 Mio. € steigen (bislang rund 250 Mio. €). Die bereinigte EBITDA-Marge soll 2019 bei knapp 22% liegen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit soll sich auf 560 bis 580 Mio. € verbessern. 1)
Vgl. Investor News der Gesellschaft vom 23.01.2017 und Geschäftsbericht 2016 der Gesellschaft
im Kapitel "Nachtragsbericht". Umsatzentwicklung des STADA-KonzernsDer ausgewiesene Konzernumsatz stieg im Berichtszeitraum um 14% auf 566,3 Mio. € (1-3/2016:
497,1 Mio. €). Unter Herausrechnung von Umsatzeinflüssen, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio
und Währungseffekten basierten, erhöhte sich der bereinigte Konzernumsatz im 1. Quartal
2017 um 8% auf 538,4 Mio. € (1-3/2016: 496,7 Mio. €). Die Überleitung des ausgewiesenen Konzernumsatzes zum um Währungs- und Portfolioeffekte
bereinigten Konzernumsatz ergibt sich wie folgt: scroll
Im Detail sahen die Umsatzeinflüsse, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio und
Währungseffekte zurückzuführen waren, wie folgt aus:
Die Entwicklung der für STADA wichtigsten Landeswährungen britisches Pfund, russischer
Rubel und serbischer Dinar in Relation zur Konzernwährung Euro sah im 1. Quartal 2017
im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum wie folgt aus: scroll
Die Währungsrelationen in anderen für STADA relevanten Ländern hatten nur einen geringen
Einfluss auf die Translation der Umsätze und Erträge in lokaler Währung in die Konzernwährung
Euro. Sofern nachfolgend bereinigte Umsatzzahlen ausgewiesen werden, ist darunter jeweils
der um diese Portfolioeffekte und Währungsveränderungen bereinigte Umsatz zu verstehen. Ertragsentwicklung des STADA-KonzernsAb dem 1. Quartal 2017 nimmt STADA bei den bereinigten Ertragskennzahlen nur noch
Bereinigungen vor, die sich auf die beiden Sachverhalte "Wertminderungen/Zuschreibungen
innerhalb des Anlagevermögens" sowie "Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen"
beziehen. Die Ertragskennzahlen verzeichneten in den ersten 3 Monaten 2017 auf ausgewiesener
wie auch bereinigter Basis ausnahmslos Steigerungsraten. Hierzu trugen insbesondere
die verbesserten Ergebnisse der russischen Generika- und Markenprodukt-Aktivitäten
sowie die gute Entwicklung im deutschen Markenprodukt-Geschäft bei. Angesichts dessen,
dass der Konzern im 1. Quartal 2017 deutlich weniger Sondereffekte aufwies als im
entsprechenden Vorjahreszeitraum, fiel die Differenz zwischen den ausgewiesenen und
den bereinigten Ertragskennzahlen im Berichtszeitraum wesentlich geringer aus als
im korrespondierenden Vorjahresquartal. Das ausgewiesene operative Ergebnis erhöhte sich im 1. Quartal 2017 um 36% auf 76,5
Mio. € (1-3/2016: 56,3 Mio. €). Das ausgewiesene EBITDA nahm um 27% auf 108,6 Mio.
€ zu (1-3/2016: 85,2 Mio. €). Der ausgewiesene Konzerngewinn zeigte eine Steigerung
von 66% auf 49,2 Mio. € (1-3/2016: 29,6 Mio. €). Das bereinigte operative Ergebnis stieg im Berichtszeitraum um 20% auf 81,7 Mio. €
(1-3/2016: 68,2 Mio. €). Das bereinigte EBITDA wies einen Zuwachs von 18% auf 108,5
Mio. € auf (1-3/2016: 92,1 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn verzeichnete ein
Wachstum von 33% auf 53,3 Mio. € (1-3/2016: 40,1 Mio. €). Der Anstieg des ausgewiesenen und bereinigten Konzerngewinns basierte maßgeblich auf
einem weiter optimierten Finanzergebnis sowie einer unverändert niedrigen effektiven
Steuerquote. Die Sondereffekte addierten sich im 1. Quartal 2017 saldiert zu einer Ertragsbelastung
in Höhe von 5,2 Mio. € vor Steuern bzw. 4,1 Mio. € nach Steuern. Die Überleitung der
ausgewiesenen zu den um Sondereffekte bereinigten finanziellen Leistungsindikatoren
und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns ergibt sich dabei wie
folgt: scroll
1)
Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der
tabellarischen Darstellung ergeben. Im 1. Quartal 2016 war auf Grund von Sondereffekten eine saldierte Ertragsbelastung
in Höhe von 12,1 Mio. € vor Steuern bzw. 10,5 Mio. € nach Steuern zu verzeichnen,
die sich wie folgt auf die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte bereinigten
finanziellen Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen des
STADA-Konzerns im 1. Quartal 2016 auswirkte: scroll
1)
Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der
tabellarischen Darstellung ergeben. In den nachfolgenden Tabellen werden die wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns
einschließlich der sich daraus ergebenden Margen sowohl ausgewiesen als auch bereinigt
um die zuvor aufgeführten Sondereffekte für die ersten 3 Monate 2017 und den entsprechenden
Vorjahreszeitraum im Vergleich dargestellt. Entwicklung der ausgewiesenen Ertragskennzahlen des STADA-Konzernsscroll
Entwicklung der bereinigten5) Ertragskennzahlen des STADA-Konzernsscroll
1)
Bezogen auf den relevanten Konzernumsatz. Die Herstellungskosten erhöhten sich im 1. Quartal 2017 auf 288,3 Mio. € (1-3/2016:
255,6 Mio. €) korrespondierend zu den gestiegenen Umsatzerlösen. Die Vertriebskosten stiegen im Berichtszeitraum auf 123,6 Mio. € (1-3/2016: 117,0
Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf erhöhten Marketingaufwendungen
im Markenprodukt-Segment, vor allem in Russland und Großbritannien. Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich in den ersten 3 Monaten des laufenden
Geschäftsjahres auf 53,1 Mio. € (1-3/2016: 43,7 Mio. €), insbesondere auf Grund erhöhter
Beratungsaufwendungen. Die sonstigen Erträge erhöhten sich in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres
auf 6,2 Mio. € (1-3/2016: 3,3 Mio. €), insbesondere auf Grund einer geschlossenen
Abfindungsvereinbarung eines Rechtsstreits in Spanien im Segment Generika. Der im 1. Quartal 2017 erfolgte Rückgang der finanziellen Aufwendungen auf 11,7 Mio.
€ (1-3/2016: 13,2 Mio. €) war wesentlich durch geringere Aufwendungen aus der Bewertung
von derivativen Finanzinstrumenten sowie geringere Zinsaufwendungen bedingt. Die Aufwendungen aus Ertragsteuern erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 15,2 Mio.
€ (1-3/2016: 11,8 Mio. €). Die ausgewiesene Steuerquote verbesserte sich auf 22,7%
(1-3/2016: 27,0%), vor allem auf Grund einer geänderten Ergebnisallokation im STADA-Konzern. Umsatzentwicklung der Segmente Generika und MarkenprodukteDer ausgewiesene Umsatz des Segments Generika wies in den ersten 3 Monaten 2017 eine
Steigerung von 6% auf 325,9 Mio. € auf (1-3/2016: 307,2 Mio. €). Diese Entwicklung
resultierte im Wesentlichen aus der Erstkonsolidierung der serbischen Velexfarm d.o.o.
Darüber hinaus ergab sich eine Steigerung der Segmentumsätze in der Schweiz sowie
eine durch positive Wechselkurseffekte bedingte Steigerung der Segmentumsätze in Russland.
Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz des Segments Generika
nahm um 2% auf 311,6 Mio. € zu (1-3/2016: 306,8 Mio. €). Generika trugen 57,5% zum
Konzernumsatz bei (1-3/2016: 61,8%). Innerhalb des Segments Generika sah die Entwicklung der umsatzmäßig acht größten Länder
wie folgt aus: Der mit Generika in Deutschland erzielte Umsatz reduzierte sich im Berichtszeitraum um 7% auf 70,7 Mio. € (1-3/2016: 75,9 Mio. €). Diese Entwicklung basierte auf gegenläufigen Effekten. Positiv verlief die Umsatzentwicklung der ALIUD PHARMA, insbesondere infolge von gewonnenen Ausschreibungen von Rabattverträgen. Umsatzdämpfend machte sich hingegen bei der STADApharm die hohe Vergleichsbasis im entsprechenden Vorjahreszeitraum bemerkbar, da hier noch Umsätze aus Rabattvertragsausschreibungen enthalten waren, die im Dezember 2016 vollständig ausgelaufen sind. Der im deutschen Markt mit Generika erreichte Umsatzanteil betrug 53% an dem in Deutschland insgesamt erzielten Umsatz (1-3/2016: 55%). Der Marktanteil der aus den deutschen Apotheken abverkauften Generika lag nach Absatz im 1. Quartal 2017 bei ca. 11,2%1) (1-3/2016: ca. 11,9%1) ). Damit nimmt der STADA-Konzern im deutschen Generika-Markt weiterhin Position 3 ein.1) Der in Italien mit Generika in den ersten 3 Monaten 2017 erreichte Umsatz stieg -
ungeachtet eines hohen Wettbewerbs - um 2% auf 39,2 Mio. € (1-3/2016: 38,6 Mio. €).
Generika leisteten einen Beitrag von 79% zum lokalen Umsatz (1-3/2016: 79%). In Spanien erhöhte sich der Generika-Umsatz in der Berichtsperiode - im Wesentlichen
auf Grund von positiven Volumeneffekten - um 5% auf 28,3 Mio. € (1-3/2016: 26,9 Mio.
€). Generika hatten einen Anteil von 83% am Umsatz im spanischen Markt (1-3/2016:
84%). In Belgien verringerte sich der mit Generika erwirtschaftete Umsatz im Berichtszeitraum
um 8% auf 24,8 Mio. € (1-3/2016: 26,9 Mio. €). Diese Entwicklung basierte maßgeblich
auf einem geringeren Auftragsvolumen eines Großkunden Ende März 2017. Der Anteil von
Generika belief sich auf 89% am lokalen Umsatz (1-3/2016: 90%). Der mit Generika in Russland im 1. Quartal 2017 generierte Umsatz reduzierte sich
bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 7%. Diese Entwicklung war insbesondere auf
geringere Volumeneffekte zurückzuführen. In Euro nahm der Umsatz angesichts eines
sehr positiven Währungseffekts des russischen Rubel um 21% auf 24,5 Mio. € zu (1-3/2016:
20,2 Mio. €). Generika steuerten 32% zum lokalen Umsatz bei (1-3/2016: 53%). Der in Serbien mit Generika erzielte Umsatz zeigte im 1. Quartal 2017 bei Anwendung
vorjähriger Wechselkurse einen Zuwachs von 147%. In Euro stieg der Umsatz auf Grund
eines leicht negativen Währungseffekts des serbischen Dinar um 145% auf 22,0 Mio.
€ (1-3/2016: 9,0 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte zum einen aus der Erstkonsolidierung
des Großhändlers Velexfarm. Zum anderen basierte sie auf der Umstellung des bisherigen
Distributionsmodells im serbischen Generika-Markt, bei der die serbische STADA-Tochtergesellschaft
nun statt auf einen Vertrieb über Großhändler stärker auf einen Direktvertrieb setzt.
Generika leisteten einen Beitrag von 82% zum serbischen Umsatz (1-3/2016: 77%). Der in Frankreich mit Generika in den ersten 3 Monaten 2017 realisierte Umsatz lag
- trotz eines unverändert starken Preis- und Rabattwettbewerbs - mit 18,4 Mio. € nur
leicht unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (1-3/2016: 18,8 Mio.
€). Generika leisteten einen Beitrag von 94% zum französischen Umsatz (1-3/2016: 97%). Ungeachtet eines weiterhin hohen Preisdrucks verzeichnete der in Vietnam mit Generika
erreichte Umsatz in der Berichtsperiode bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse einen
Zuwachs von 5%. Angesichts eines stabilen Währungseffekts des vietnamesischen Dong
erhöhte sich der Umsatz in Euro um 6% auf 17,3 Mio. € (1-3/2016: 16,3 Mio. €). Diese
Entwicklung war im Wesentlichen auf gewonnene Ausschreibungsverfahren im lokalen Krankenhausmarkt
zurückzuführen. Generika trugen 64% zum vietnamesischen Umsatz bei (1-3/2016: 65%). Der ausgewiesene Umsatz des Segments Markenprodukte stieg in den ersten 3 Monaten
2017 um 27% auf 240,4 Mio. € (1-3/2016: 189,8 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte
im Wesentlichen aus einer starken Entwicklung der Segmentumsätze in Russland. Des
Weiteren trug hierzu die Steigerung der in Deutschland sowie in Großbritannien erzielten
Umsätze im Markenprodukt-Segment bei. Der um Portfolioeffekte und Währungseinflüsse
bereinigte Umsatz des Kernsegments Markenprodukte zeigte ein Wachstum von 19% auf
226,8 Mio. € (1-3/2016: 189,8 Mio. €). Markenprodukte trugen 42,5% zum Konzernumsatz
bei (1-3/2016: 38,2%). Innerhalb des Segments Markenprodukte entwickelten sich die am Umsatz gemessen fünf
größten Länder wie folgt: Der in Deutschland mit Markenprodukten erzielte Umsatz wies im Berichtszeitraum ein
Wachstum von 2% auf 62,8 Mio. € auf (1-3/2016: 61,8 Mio. €). Insgesamt betrug der
Anteil der Markenprodukte an dem im deutschen Markt realisierten Umsatz 47% (1-3/2016:
45%). In Russland verzeichnete der mit Markenprodukten im 1. Quartal 2017 realisierte Umsatz
bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse eine Steigerung von 125%. Auf Grund eines sehr
positiven Währungseffekts des russischen Rubel zeigte der Umsatz in Euro - im Wesentlichen
bedingt durch gestiegene Volumeneffekte - einen Anstieg von 191% auf 52,4 Mio. € (1-3/2016:
18,0 Mio. €). Der Anteil der Markenprodukte belief sich auf 68% an dem im russischen
Markt erzielten Umsatz (1-3/2016: 47%). Auch in Zukunft werden die Umsatz- und Ergebnisbeiträge der russischen STADA-Geschäftsaktivitäten
wesentlich durch die Entwicklung der Währungsrelation des russischen Rubel zum Euro
und damit einhergehend durch die Konsumentenstimmung und die Verbraucherausgaben geprägt
sein. Der in Großbritannien in den ersten 3 Monaten 2017 mit Markenprodukten erreichte Umsatz
erhöhte sich bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse um 15%. Diese Entwicklung basierte
im Wesentlichen auf einer guten Erkältungssaison - ungeachtet hoher Abverkäufe im
4. Quartal 2016. Angesichts eines negativen Währungseffekts infolge des Referendums
zu Gunsten eines Austritts Großbritanniens aus der EU stieg der Umsatz in Euro um
4% auf 34,8 Mio. € (1-3/2016: 33,5 Mio. €). Der Beitrag von Markenprodukten zu dem
im britischen Markt insgesamt generierten Umsatz lag bei 89% (1-3/2016: 91%). Der Ausblick zur Entwicklung des britischen Pfund ist im Zusammenhang mit der im 2.
Quartal 2016 erfolgten Abstimmung für einen Austritt Großbritanniens aus der EU und
den damit verbundenen Unsicherheiten weiterhin negativ. Insgesamt ergeben sich für
STADA aus einer solchen Abwertung des britischen Pfund negative Translationseffekte
auf den in Euro berichteten Umsatz. Der im Berichtszeitraum in Italien mit Markenprodukten realisierte Umsatz nahm insbesondere
auf Grund einer Neuordnung der Vertriebsstrukturen um 4% auf 10,6 Mio. € zu (1-3/2016:
10,2 Mio. €). Markenprodukte steuerten 21% zum italienischen Umsatz bei (1-3/2016:
21%). Der Umsatz, der in Vietnam mit Markenprodukten ausgewiesen wurde, zeigte in den ersten
3 Monaten 2017 bei Anwendung vorjähriger Wechselkurse ein Wachstum von 7%. In Euro
nahm der Umsatz angesichts eines stabilen Währungseffekts des vietnamesischen Dong
um 9% auf 9,7 Mio. € zu (1-3/2016: 8,9 Mio. €). Markenprodukte hatten einen Anteil
von 36% an dem in Vietnam erzielten Umsatz (1-3/2016: 35%). Ertragsentwicklung der Segmente Generika und MarkenprodukteDas ausgewiesene operative Segmentergebnis der Generika stieg im 1. Quartal des laufenden
Geschäftsjahres um 11% auf 55,2 Mio. € (1-3/2016: 49,6 Mio. €). Diese Entwicklung
basierte vor allem auf einer im Wesentlichen durch Währungseffekte bedingten Ergebnisverbesserung
in Russland sowie einem positiven Effekt aus einer geschlossenen Abfindungsvereinbarung
eines Rechtsstreits in Spanien. Das ausgewiesene EBITDA der Generika zeigte einen
Zuwachs von 12% auf 69,5 Mio. € (1-3/2016: 62,2 Mio. €). Diese Entwicklung war auf
die bereits zuvor beschriebenen Entwicklungen des ausgewiesenen operativen Segmentergebnisses
zurückzuführen. Die ausgewiesene operative Gewinnmarge der Generika belief sich auf
16,9% (1-3/2016: 16,2%). Die ausgewiesene EBITDA-Marge der Generika betrug 21,3% (1-3/2016:
20,3%). Das bereinigte operative Segmentergebnis der Generika stieg in der Berichtsperiode
um 10% auf 56,3 Mio. € (1-3/2016: 51,3 Mio. €). Das bereinigte EBITDA der Generika
wies eine Steigerung von 9% auf 69,4 Mio. € auf (1-3/2016: 63,6 Mio. €). Beide Entwicklungen
resultierten im Wesentlichen aus der zuvor genannten Verbesserung des operativen Ergebnisses
in Russland sowie in Spanien. Die bereinigte operative Gewinnmarge der Generika lag
bei 17,3% (1-3/2016: 16,7%). Die bereinigte EBITDA-Marge der Generika belief sich
auf 21,3% (1-3/2016: 20,7%). Das ausgewiesene operative Segmentergebnis der Markenprodukte erhöhte sich in den
ersten 3 Monaten 2017 um 42% auf 40,9 Mio. € (1-3/2016: 28,8 Mio. €). Diese Entwicklung
basierte insbesondere auf einer starken Umsatzentwicklung in Russland sowie einem
erhöhten Ergebnisbeitrag im serbischen Teilkonzern durch die Integration des im 3.
Quartal 2016 erworbenen Produkt-Portfolios im Bereich Consumer Health und einer damit
einhergehenden gestärkten Marktposition. Das ausgewiesene EBITDA der Markenprodukte
zeigte einen Anstieg von 33% auf 57,0 Mio. € (1-3/2016: 42,7 Mio. €). Grund für diese
Entwicklung waren im Wesentlichen die bereits zuvor beschriebenen Entwicklungen des
ausgewiesenen operativen Segmentergebnisses. Die ausgewiesene operative Gewinnmarge
der Markenprodukte lag bei 17,0% (1-3/2016: 15,2%). Die ausgewiesene EBITDA-Marge
der Markenprodukte betrug 23,7% (1-3/2016: 22,5%). Das bereinigte operative Segmentergebnis der Markenprodukte nahm im Berichtszeitraum
um 18% auf 45,5 Mio. € zu (1-3/2016: 38,5 Mio. €). Das bereinigte EBITDA der Markenprodukte
wies eine Steigerung von 18% auf 57,0 Mio. € (1-3/2016: 48,2 Mio. €) auf. Beide Entwicklungen
basierten vorrangig auf der zuvor genannten Entwicklung in Russland und im serbischen
Teilkonzern. Die bereinigte operative Gewinnmarge der Markenprodukte belief sich auf
18,9% (1-3/2016: 20,3%). Die bereinigte EBITDA-Marge der Markenprodukte lag bei 23,7%
(1-3/2016: 25,4%). Entwicklung, Produktion und BeschaffungDie Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen in der Berichtsperiode 16,5 Mio. €
(1-3/2016: 14,9 Mio. €). Auf Grund des Geschäftsmodells, nach dem STADA nicht in der
Forschung nach neuen pharmazeutischen Wirkstoffen tätig ist, handelt es sich hierbei
ausschließlich um Entwicklungskosten. Darüber hinaus aktivierte der Konzern Entwicklungsaufwendungen
für neue Produkte in Höhe von 5,0 Mio. € (1-3/2016: 5,9 Mio. €). Insgesamt führte STADA im 1. Quartal 2017 weltweit 186 einzelne Produkte in einzelnen
nationalen Märkten ein (1-3/2016: 213 Produkteinführungen). Angesichts der weiterhin gut gefüllten Produkt-Pipeline rechnet der Vorstand auch
künftig mit der kontinuierlichen Einführung von neuen Produkten. Dabei liegt der Fokus
nach wie vor auf der Einführung von Generika in den Ländern der EU. Grundsätzlich hält STADA alle konzerneigenen Fertigungsstätten und Prüflabore durch
angemessene Investitionen auf dem gesetzlich und produktionstechnisch erforderlichen
Niveau. Im Berichtszeitraum lagen die Investitionen für den Ausbau und die Erneuerung
von Produktionsstätten, Fertigungsanlagen und Prüflaboren bei 11,2 Mio. € (1-3/2016:
4,2 Mio. €). Kontinuierlicher Ausbau des Markenprodukt-Segments und zunehmende Internationalisierung erfolgreicher MarkenIm Rahmen der weiterentwickelten Unternehmensstrategie leitete der Konzern bereits
im Geschäftsjahr 2016 zahlreiche Initiativen zur Verbesserung der Performance ein.
Im Bereich Markenprodukte zielt STADA dabei zum einen auf den weiteren Ausbau dieses
margenattraktiven Bereichs ab. Zum anderen verfolgt der Konzern die zunehmende Internationalisierung
erfolgreicher Marken. Grundsätzlich sollen in diesem Zusammenhang auch innovative
Marketingkonzepte zum Einsatz kommen. Zum Ausbau des Markenprodukt-Bereichs setzt STADA auf die eigenen Entwicklungstätigkeiten,
insbesondere bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln wie bspw. Nahrungsergänzungsmitteln.
Darüber hinaus beabsichtigt der Konzern, das bestehende Portfolio durch Akquisitionen
zu ergänzen. Mit dem Ziel der Internationalisierung erfolgreicher Marken identifizierte der Konzern
bislang sieben attraktive Markenprodukte, die bis dato vor allem regional eine führende
Rolle spielen. Angesichts ihres Erfolgs sollen sie in diesem und in den kommenden
Jahren auch in anderen Ländern eingeführt werden. Nachdem bereits in 2016 das dermatologische Produkt Flexitol® in Polen, Portugal und
Dänemark, das Erkältungsmittel Grippostad® in Spanien, das Probiotikum Lactoflora®
in Polen, das Kopfläusemittel Hedrin® in Italien und die Gelenksalbe Mobiflex® in
Polen eingeführt werden konnten, setzte STADA diese Serie im 1. Quartal 2017 fort. Im Rahmen dessen erfolgte im Berichtszeitraum die Einführung des Vitamin-D-Präparats
Fultium® in Belgien und Portugal, des Probiotikums Ombe® Drink in Österreich, des
dermatologischen Produkts Flexitol® in Frankreich und des Präparats gegen enzymatische
Nahrungsmittelunverträglichkeiten DAOSiN® in Spanien. Vermögens- und Finanzlage sowie CashflowDie Vermögens- und Finanzlage des STADA-Konzerns verzeichnete in den ersten 3 Monaten
des laufenden Geschäftsjahres eine positive Entwicklung. Zum 31.03.2017 betrug die
Eigenkapitalquote 32,4% (31.12.2016: 30,4%) und war damit nach Ansicht des Vorstands
zufriedenstellend. Die Nettoverschuldung lag zum 31.03.2017 bei 1.094,8 Mio. € (31.12.2016: 1.118,2 Mio.
€). Das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung und dem bereinigten EBITDA verbesserte
sich im 1. Quartal 2017 bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA der Berichtsperiode
auf Jahresbasis auf 2,5 (1-3/2016: 3,3). Zur langfristigen Refinanzierung des Konzerns verfügte der Konzern per 31.03.2017
über eine im 2. Quartal 2013 platzierte Anleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren,
einem Volumen von 350,0 Mio. € und einer Verzinsung von 2,25% p.a. sowie über eine
im 1. Quartal 2015 begebene siebenjährige Anleihe in Höhe von 300,0 Mio. € mit einer
Verzinsung von 1,75% p.a. Zudem gab es zum 31.03.2017 Schuldscheindarlehen mit Fristigkeiten
im Bereich 2019 bis 2023 mit einem Nominalwert in Höhe von insgesamt 665,0 Mio. €.
Grundsätzlich sind die Schuldscheindarlehen in Bezug auf Volumen und Laufzeit gestaffelt,
um eine ausgewogene Finanzierungsstruktur sicherzustellen. Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich zum 31.03.2017 um 5,9 Mio. € auf 1.588,3
Mio. € (31.12.2016: 1.582,4 Mio. €). Diese Entwicklung war u.a. auf Währungseffekte
zurückzuführen. Zum 31.03.2017 enthielten die immateriellen Vermögenswerte 409,7 Mio.
€ Geschäfts- oder Firmenwerte (31.12.2016: 404,6 Mio. €). Die Sachanlagen nahmen zum 31.03.2017 auf 331,1 Mio. € zu (31.12.2016: 322,7 Mio.
€). Der Anstieg resultierte maßgeblich aus Investitionen in Produktionsanlagen im
serbischen Teilkonzern. Die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.03.2017 auf
475,9 Mio. € (31.12.2016: 489,1 Mio. €) resultierte im Wesentlichen aus temporären
Auswirkungen von Stichtagseffekten. Die Zunahme der Ertragsteuerforderungen zum 31.03.2017 auf 15,9 Mio. € (31.12.2016:
12,8 Mio. €) war überwiegend auf die steuerlichen Vorauszahlungen in Deutschland zurückzuführen. Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte gingen zum 31.03.2017 auf
27,4 Mio. € zurück (31.12.2016: 39,9 Mio. €). Diese Entwicklung war im Wesentlichen
durch das Auslaufen eines derivativen Finanzinstruments bedingt. Die Zunahme der kurzfristigen anderen Vermögenswerte zum Stichtag 31.03.2017 um 14,6
Mio. € auf 43,3 Mio. € (31.12.2016: 28,7 Mio. €) basierte vor allem auf geleisteten
Anzahlungen. Zum 31.03.2017 wurden im STADA-Konzern im Rahmen einer Veräußerungsgruppe 78,9 Mio.
€ (31.12.2016: 83,0 Mio. €) zur Veräußerung gehaltenes Vermögen bzw. 11,9 Mio. € (31.12.2016:
14,6 Mio. €) mit dem Vermögen in Zusammenhang stehende Schulden in gesonderten Posten
in der Bilanz ausgewiesen. Der Rückgang dieser beiden Bilanzpositionen resultierte
im Wesentlichen aus der im 1. Quartal 2017 erfolgten Veräußerung der Gesellschaft
STADA Import/Export International Ltd. Darüber hinaus ergaben sich Veränderungen der
genannten Bilanzpositionen aus einer zum 31.03.2017 weiterhin zur Veräußerung gehaltenen
asiatischen Tochtergesellschaft, deren Verkauf für das Geschäftsjahr 2017 erwartet
wird. Die Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn beinhalten den Konzerngewinn des
1. Quartals 2017 sowie in Vorperioden erzielte Ergebnisse, soweit diese nicht ausgeschüttet
wurden, einschließlich der in die Gewinnrücklage eingestellten Beträge. Zudem sind
in diesem Posten die ergebnisneutral erfassten Neubewertungen der Nettoschuld aus
leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Berücksichtigung latenter Steuern ausgewiesen. Die sonstigen Rücklagen beinhalten direkt im Eigenkapital berücksichtigte Ergebnisse.
Dies betrifft u.a. die aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung der Abschlüsse
der in den Konzern einbezogenen Unternehmen resultierenden Umrechnungsgewinne und
-verluste, die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in der Rücklage Währungsumrechnung
ausgewiesen werden. Die Erhöhung der sonstigen Rücklagen gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum ist im Wesentlichen auf die Aufwertung des russischen Rubel seit
dem 31.12.2016 und die daraus entstehenden erfolgsneutralen Erträge aus der Währungsumrechnung
der in dieser Währung bilanzierenden Gesellschaften zurückzuführen. Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns zum 31.03.2017 in
Höhe von 92,5 Mio. € bzw. 1.336,8 Mio. € (31.12.2016: 134,3 Mio. € bzw. 1.336,4 Mio.
€) enthalten insbesondere Schuldscheindarlehen, die einen Nominalwert in Höhe von
665,0 Mio. € haben (31.12.2016: 709,0 Mio. €), eine Anleihe mit einem Nominalwert
in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0
Mio. € (31.12.2016: eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und
eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. €). Der Rückgang der kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten resultierte im Wesentlichen aus der Rückführung von Schuldscheindarlehen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum Stichtag
31.03.2017 um 5,7 Mio. € auf 331,1 Mio. € (31.12.2016: 336,8 Mio. €). Diese Entwicklung
resultierte maßgeblich aus stichtagsbezogenen Effekten, insbesondere im Zusammenhang
mit Abgrenzungen für ausstehende Kostenrechnungen. Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten verringerten sich zum 31.03.2017
im Wesentlichen bedingt durch rückläufige Abgrenzungen für Krankenkassenrabatte um
23,7 Mio. € auf 190,3 Mio. € (31.12.2016: 214,0 Mio. €). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Veränderung der nicht durch
die Investitionen, die Finanzierung, Währungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer
Abschlüsse und Transaktionen in fremder Währung oder durch konsolidierungskreis- und
bewertungsbedingte Veränderungen abgedeckten Positionen umfasst, verbesserte sich
im Berichtszeitraum auf 59,5 Mio. € (1-3/2016: 47,2 Mio. €). Dieser Anstieg um 12,3
Mio. € gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte maßgeblich aus einem
verbesserten Brutto-Cashflow, der gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum vor
allem durch ein deutlich verbessertes Ergebnis nach Steuern sowie gesunkene Ertragsteuerzahlungen
gekennzeichnet war. Darüber hinaus ergab sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum
eine geringere zahlungswirksame Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen. Eine stärkere zahlungswirksame Zunahme der Vorräte kompensierte diese
positiven Effekte auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit teilweise. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Mittelabflüsse für Investitionen
vermindert um Einzahlungen aus Desinvestitionen umfasst, belief sich im 1. Quartal
2017 auf -34,1 Mio. € (1-3/2016: -41,2 Mio. €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit
war in den ersten 3 Monaten 2017 insbesondere durch Auszahlungen für Investitionen
in immaterielle Vermögenswerte beeinflusst. Im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen
ergaben sich Auszahlungen für die finale Kaufpreiszahlung aus der Akquisition der
argentinischen Laboratorio Vannier sowie für den Erwerb des serbischen Pharmagroßhändlers
Velexfarm. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatten sich deutlich höhere Auszahlungen
aus Unternehmenszusammenschlüssen, im Wesentlichen für den Erwerb der argentinischen
Laboratorio Vannier und der britischen BSMW, ergeben. Der Free Cashflow, d.h. der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zuzüglich
des Cashflows aus der Investitionstätigkeit, stieg in der Berichtsperiode auf 25,5
Mio. € (1-3/2016: 5,9 Mio. €). Der um Auszahlungen für wesentliche Investitionen bzw.
Akquisitionen und Einzahlungen aus wesentlichen Desinvestitionen bereinigte Free Cashflow
erhöhte sich auf 39,4 Mio. € (1-3/2016: 20,0 Mio. €). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug in den ersten 3 Monaten des laufenden
Geschäftsjahres -45,1 Mio. € (1-3/2016: 33,1 Mio. €). Diese Entwicklung war maßgeblich
auf eine deutlich geringere Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum zurückzuführen. Der Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode als Saldogröße aller Mittelzu- und -abflüsse
aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, den Cashflows aus der Investitions-
und Finanzierungstätigkeit sowie den wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingten
Änderungen des Finanzmittelfonds belief sich im 1. Quartal 2017 auf -18,1 Mio. € (1-3/2016:
42,1 Mio. €). Akquisitionen und DesinvestitionenUm das organische Wachstum durch ausgewählte Zukäufe weiter voranzutreiben, verfolgt
der STADA-Konzern eine fokussierte Akquisitionspolitik. Dabei liegt der Schwerpunkt
sowohl auf der regionalen Erweiterung der Geschäftsaktivitäten als auch auf dem Ausbau
und der Internationalisierung insbesondere der Markenprodukte, die weniger regulatorischen
Eingriffen unterliegen und oftmals attraktivere Margen als Generika aufweisen. Ungeachtet dieses fokussierten Erwerbsansatzes werden Akquisitionsprojekte grundsätzlich
einem strikten Auswahlprozess mit einheitlichen Kriterien unterzogen und müssen neben
strategischen Kriterien vor allem bestimmte Renditevorgaben erfüllen. Für größere Akquisitionen oder Kooperationen mit Kapitalbeteiligung sind unverändert
geeignete Kapitalmaßnahmen vorstellbar, sofern die Eigenkapitalquote durch solche
Zukäufe oder Kooperationen zu stark belastet werden würde. Auf Grund fehlender geeigneter Akquisitionsobjekte tätigte der Konzern im Berichtszeitraum
keine größeren Akquisitionen. Im laufenden Geschäftsjahr 2017 beabsichtigt der Konzern, seine fokussierte Akquisitionspolitik
kontinuierlich fortzusetzen. STADA-AktieIn den ersten 3 Monaten 2017 zeigte der STADA-Aktienkurs mit einem Anstieg von 17%
eine sehr positive Entwicklung. Während der Schlusskurs Ende 2016 49,19 € betragen
hatte, lag er Ende des 1. Quartals 2017 bei 57,39 €. Die Marktkapitalisierung erhöhte
sich in dieser Zeit von 3,066 Mrd. € auf 3,577 Mrd. €. Zum 31.03.2017 war das gezeichnete Grundkapital der STADA Arzneimittel AG in Höhe
von 162.090.344,00 € (31.12.2016: 162.090.344,00 €) in 62.342.440 Namensaktien mit
einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 2,60 € eingeteilt (31.12.2016: 62.342.440
Namensaktien). Im 1. Quartal 2017 veröffentlichte der Konzern alle zwölf erhaltenen Stimmrechtsmitteilungen
gemäß § 26 WpHG. Die bei STADA eingehenden Stimmrechtsmitteilungen sind auf der Website
unter www.stada.de bzw. www.stada.com abrufbar. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenDer Vorstand bestätigt die im Lagebericht des STADA-Geschäftsberichts 2016 veröffentlichte
Guidance für das Geschäftsjahr 2017 sowie den Chancen- und Risikobericht für den Konzern.
Zusammen mit den in diesem Zwischenbericht enthaltenen Ergänzungen und Aktualisierungen
ergibt sich aus Sicht des Vorstands damit ein aktuelles Gesamtbild der Chancen und
Risiken für den STADA-Konzern. Demnach ist das Geschäftsmodell von STADA angesichts der allgemeinen wie auch generikaspezifischen
Wachstumstreiber in der Gesundheits- und Pharmabranche grundsätzlich auf Märkte mit
langfristigen Wachstumspotenzialen ausgerichtet. Untrennbar verbunden sind damit jedoch auch operative Risiken und Herausforderungen,
die im Wesentlichen auf geänderter bzw. zusätzlicher staatlicher Regulation und/oder
einem intensiven Wettbewerb basieren. Das bei der Akquisition von Internis in 2015
erwartete Umsatzpotenzial der Fultium®-D3-Vitamintropfen konnte bisher nicht ausgeschöpft
werden. Daher werden diese nun auch als OTC-Produkt vertrieben. Dieser Vertriebsweg
stellt eine Ergänzung zu der bisherigen Vertriebsform als verschreibungs- und erstattungsfähiges
Produkt dar. Sollte diese Vertriebsstrategie nicht erfolgreich sein, können Werthaltigkeitsrisiken
für den Buchwert in Höhe von rund 33 Mio. € nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus
wird der Konzern auch künftig mit nicht operativ bedingten Einflussfaktoren wie negativen
konzernrelevanten Währungsrelationen, den Auswirkungen der anhaltenden CIS-Krise oder
den möglicherweise negativen makroökonomischen Folgen im Zusammenhang mit der Austrittsentscheidung
Großbritanniens aus der EU konfrontiert sein. Insgesamt wird die künftige Umsatz- und Ertragsentwicklung des Konzerns demnach sowohl
durch wachstumsfördernde als auch herausfordernde Rahmenbedingungen gekennzeichnet
sein. Mit Blick auf die veränderte Unternehmensstruktur und die neu ausgerichtete Unternehmenskultur,
die Umsetzung der zahlreichen Initiativen im Rahmen der weiterentwickelten Unternehmensstrategie
sowie die strategischen Erfolgsfaktoren sollten jedoch die positiven Aussichten überwiegen. Für das Geschäftsjahr 2017 geht der Vorstand unverändert von weiterem Wachstum aus.
Dabei sollte der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Konzernumsatz zwischen
2,280 und 2,350 Mrd. €, das bereinigte EBITDA zwischen 430 und 450 Mio. € und der
bereinigte Konzerngewinn zwischen 195 und 205 Mio. € liegen. Für das Verhältnis zwischen
Nettoverschuldung -exklusive weiterer Akquisitionen sowie vorbehaltlich einer möglichen
Übernahme - und dem bereinigten EBITDA rechnet der Vorstand mit einem Niveau von unter
3. Im Geschäftsjahr 2016 verabschiedete der Vorstand mittelfristige Wachstumsziele.1) Im 1. Quartal 2017 erhöhte er den strategischen Ausblick für 2019.2) Demnach soll im Geschäftsjahr 2019 ein bereinigter Konzernumsatz von 2,650 bis 2,700 Mrd. € erzielt werden (bislang rund 2,600 Mrd. €). Beim bereinigten EBITDA rechnet der Vorstand mit einer Spanne zwischen 570 und 590 Mio. € (bislang rund 510 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn soll auf 250 bis 270 Mio. € steigen (bislang rund 250 Mio. €). Die bereinigte EBITDA-Marge soll 2019 bei knapp 22% liegen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit soll sich auf 560 bis 580 Mio. € verbessern. Die Anhebung der mittelfristigen Wachstumsziele für das Jahr 2019 reflektiert die
Zwischenergebnisse des im Sommer 2016 eingeleiteten konzernweiten Programms "STADA
Plus" zur Verbesserung der Performance. Zudem sind im Rahmen eines zu Jahresbeginn
gestarteten Strategieprojekts weitere Wertsteigerungspotenziale identifiziert worden,
zu deren Hebung ein erweitertes Maßnahmenpaket definiert wurde. Auf der Umsatzseite
erwartet STADA zusätzliches Wachstum insbesondere durch ein stärkeres Basisgeschäft
im Generika-Segment. Auf der Kostenseite wurde zusätzliches Einsparpotenzial identifiziert,
etwa im Bereich Einkauf, durch die weitere Optimierung in der Produktion sowie im
Bereich Supply Chain. Hinzu kommt, dass die eingeleiteten Maßnahmen schneller umgesetzt
werden können und damit früher zur Verbesserung der Profitabilität beitragen dürften
als bislang angenommen. Darüber hinaus basieren die mittelfristigen Wachstumsziele auf den folgenden Annahmen:
scroll
1)
Vgl. Ad-hoc-Meldung der Gesellschaft vom 11.07.2016. STADA-KONZERNZWISCHENABSCHLUSS FÜR DAS 1. QUARTAL 2017 (VERKÜRZT)KONZERN-GEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNGscroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
KONZERN-BILANZAktiva
scroll
Passivascroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGscroll
scroll
ANHANG1. Allgemeines1.1. RechnungslegungsmethodenDer Zwischenbericht von STADA umfasst nach den Vorschriften des § 51a Abs. 6 Börsenordnung
der Frankfurter Wertpapierbörse i.V.m. § 37w Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen
Konzernzwischenabschluss und einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss
wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die
Zwischenberichterstattung, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind,
aufgestellt. Der Konzernzwischenlagebericht wurde unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften
des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2017 wurde unter Beachtung
der Regelungen des International Accounting Standard (IAS) 34 aufgestellt. In Übereinstimmung
mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss
zum 31.12.2016 gewählt. Alle vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und in der
EU endorsierten IFRS, die für Geschäftsjahre beginnend ab dem 01.01.2017 verpflichtend
anzuwenden sind, wurden von STADA beachtet. In diesem Konzernzwischenabschluss kommen - mit Ausnahme der unter Angabe 1.2. dargestellten
geänderten Rechnungslegungsmethoden - die gleichen Rechnungslegungsmethoden und Berechnungsmethoden
wie im Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2016 zur Anwendung. Insofern wird hinsichtlich
der im Rahmen der Konzern-Rechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden grundsätzlich
auf den Anhang des Konzernabschlusses im Geschäftsbericht 2016 verwiesen. 1.2. Geänderte RechnungslegungsmethodenDie vom IASB veröffentlichten und von der EU endorsierten Verlautbarungen bzw. Änderungen
von Verlautbarungen des IASB mit einem erstmaligen Anwendungszeitpunkt zum 01.01.2017
hat STADA im 1. Quartal 2017 beachtet und sofern relevant angewandt. Sämtliche Änderungen
hatten jeweils keine oder keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. die Cashflows von STADA. Folgende noch nicht angewendeten IFRS-Standards wurden vom IASB veröffentlicht:Im Juli 2014 veröffentlichte das IASB den Standard IFRS 9 "Financial Instruments".
IFRS 9 soll IAS 39 ablösen und beinhaltet Vorschriften zu Klassifizierung, Ansatz
und Bewertung von Finanzinstrumenten. Des Weiteren umfasst IFRS 9 Vorschriften zur
Bilanzierung von Sicherungsgeschäften. IFRS 9 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die
am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig.
Die Untersuchung der Auswirkungen aus der Anwendung des IFRS 9 auf den Konzernabschluss
ist noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der neuen Vorschriften zur Wertminderung von
Finanzinstrumenten können künftig in einigen Fällen erwartete Verluste zu einem früheren
Zeitpunkt zu einer aufwandswirksamen Erfassung führen. Im Mai 2014 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 15 "Revenue from Contracts
with Customers". IFRS 15 regelt in einem 5-Stufen-Modell die Umsatzrealisierung für
Verträge mit Kunden und ersetzt insbesondere die bestehenden Standards IAS 11 "Construction
Contracts" und IAS 18 "Revenue". IFRS 15 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am
oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die
Untersuchung der Auswirkungen der Anwendung des IFRS 15 auf den Konzernabschluss ist
noch nicht final abgeschlossen. Der neue Standard zur Umsatzrealisierung wird jedoch
kaum Auswirkungen auf die Umsatzbilanzierung haben, da der wesentliche Teil der Umsätze
im Konzernabschluss auf Grund von Routinetransaktionen realisiert wird. Es liegen
im Konzern keine Vereinbarungen vor, die mehrere Leistungen innerhalb eines Vertrags
oder innerhalb mehrerer Verträge regeln (Multielement-Arrangements). Einzig bei der
Bilanzierung von Lizenzvereinbarungen, die sich im Geschäftsjahr 2016 auf weniger
als 2% der gesamten Umsatzerlöse beliefen, kann es zu Änderungen kommen. Dies betrifft
jedoch ausschließlich solche Lizenzvereinbarungen, die keine Bindung an den realisierten
Umsatz des Lizenznehmers haben und dem Lizenznehmer ein Recht zur Nutzung der Lizenz
gewähren, ohne dass von Seiten STADAs weitere Aktivitäten notwendig sind. Bei solchen
Lizenzvereinbarungen wird auf Grund des neuen Standards IFRS 15 zukünftig die Umsatzrealisierung
in Höhe des gesamten Lizenzentgelts bei Gewährung der Lizenz stattfinden und somit
nicht - wie aktuell - verteilt über die Laufzeit der Lizenz. Im Januar 2016 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 16 "Leases", der beim
Leasingnehmer grundsätzlich die Erfassung von den mit Leasingverhältnissen verbundenen
vertraglichen Rechten (Vermögenswert) und Verpflichtungen (Verbindlichkeit) in der
Bilanz vorschreibt. Eine Einstufung in Finanzierungsleasing bzw. Operating-Leasing
ist folglich durch den Leasingnehmer nicht mehr erforderlich. IFRS 16 ist auf Geschäftsjahre
anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung
ist zulässig. Die Untersuchung der Auswirkungen aus der Anwendung des IFRS 16 auf
den Konzernabschluss ist noch nicht abgeschlossen. Auf Grund der nach IFRS 16 vorgeschriebenen
Bilanzierung von Vermögenswerten und Verpflichtungen in der Bilanz des Leasingnehmers
wird zum Erstanwendungszeitpunkt eine Erhöhung der Bilanzsumme erwartet. Anstelle
von Leasingaufwendungen werden durch die Änderungen von IFRS 16 in der Folge zukünftig
Abschreibungen und Zinsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst - mit
entsprechend positiver Auswirkung auf das EBITDA. Eine Übernahme in europäisches Recht
in Bezug auf IFRS 16 steht noch aus. Aus der zukünftigen Anwendung der weiteren noch nicht angewandten Standards und Interpretationen
werden aus heutiger Sicht keine bzw. keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss
erwartet. 1.3. KonsolidierungskreisDer Konzernzwischenabschluss von STADA ist auf die STADA Arzneimittel AG als Obergesellschaft
aufgestellt. Zum 01.01.2017 wurde die in Australien ansässige Tochtergesellschaft STADA Pharmaceuticals
Australia, Sydney, in den Konsolidierungskreis von STADA aufgenommen. Darüber hinaus erfolgte im 1. Quartal 2017 die gesellschaftsrechtliche Akquisition
der serbischen Velexfarm d.o.o., Belgrad. Die erstmalige Konsolidierung der Gesellschaft
als Tochterunternehmen erfolgte zum 01.01.2017. Zudem wurde im 1. Quartal 2017 die Gesellschaft STADA Import/Export International
Ltd., Hongkong, China, mit Vollzugsdatum 29. März 2017 veräußert. Die Vermögenswerte
und Schulden der Gesellschaft wurden zum 31.12.2016 innerhalb der zur Veräußerung
gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen sowie damit verbundenen
Schulden ausgewiesen. Aus der zum 31.03.2017 erfolgten Entkonsolidierung der Gesellschaft
ergab sich ein Ertrag in Höhe von 0,2 Mio. €. Damit waren zum Bilanzstichtag 31.03.2017 85 Gesellschaften als Tochterunternehmen
und vier Gesellschaften als assoziierte Unternehmen in den STADA-Konzernzwischenabschluss
einbezogen. 1.4.UnternehmenszusammenschlüsseIn den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres gab es die folgenden wesentlichen
Unternehmenszusammenschlüsse im Sinne des IFRS 3, auf deren Kaufpreisaufteilungen
nachfolgend näher eingegangen wird. Zur Stärkung der Geschäftsaktivitäten im serbischen Markt erwarb die serbische Tochtergesellschaft
der STADA Arzneimittel AG, Hemofarm A.D., den serbischen Pharmagroßhändler Velexfarm
d.o.o. mit Sitz in Belgrad, Serbien. Die Akquisition erfolgte mit dem Ziel der vertikalen
Integration im serbischen Markt. Der Kaufpreis für die Akquisition beläuft sich auf
maximal 1,0 Mio. € und wird bzw. wurde vollumfänglich in Zahlungsmitteln beglichen.
Der Erwerbsvollzug des im Oktober 2016 unterschriebenen Kaufvertrags erfolgte nach
der Zustimmung der Wettbewerbsbehörde zum 06.01.2017. Aus der vorläufigen Kaufpreisaufteilung ging aus diesem Unternehmenszusammenschluss
ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 0,2 Mio. € hervor, der sich wie folgt ergab: scroll
Der Geschäfts- oder Firmenwert resultierte dabei im Wesentlichen aus der vertikalen
Integration im serbischen Markt. Für die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Vermögenswerte und
übernommenen Schulden wurden die folgenden beizulegenden Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt
angesetzt: scroll
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von beobachtbaren Marktpreisen.
Sofern keine Marktpreise festgestellt werden konnten, kamen einkommens- oder kostenorientierte
Verfahren für die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden
zur Anwendung. Der Bruttowert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug 10,2 Mio. €,
0,1 Mio. € wurden als nicht werthaltig angesehen. Die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 10,1 Mio. € erfasst. Bereits vor der Akquisition der Velexfarm bestanden Geschäftsbeziehungen mit der serbischen
Hemofarm A.D. Diese Umsätze betrugen im Geschäftsjahr 2016 8,9 Mio. €. Die erreichten Umsätze betrugen in den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres 2017 rund
16,5 Mio. €. Das um Effekte aus der Kaufpreisaufteilung (rund 0,0 Mio. €) bereinigte
operative Ergebnis dieses Unternehmenszusammenschlusses belief sich in den ersten
3 Monaten des Berichtsjahres auf rund 0,2 Mio. €. 2. Angaben zur Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung2.1. UmsatzerlöseDer Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte
maßgeblich aus Umsatzzuwächsen in Russland und Serbien. Die Einflüsse von wechselkursbedingten
Effekten und Portfolioveränderungen auf die Umsatzsteigerung beliefen sich im Berichtszeitraum
auf insgesamt 5,5 Prozentpunkte. Einzelheiten zu der Aufteilung der Umsatzerlöse auf
Segmente und Regionen finden sich in der Segmentberichterstattung (vgl. Konzernanhang
unter Angabe 5.) und in den weiteren Informationen (vgl. Konzernanhang unter Angabe
6.). 2.2. HerstellungskostenDie Herstellungskosten erhöhten sich im 1. Quartal 2017 auf 288,3 Mio. € (1-3/2016:
255,6 Mio. €) korrespondierend zu den gestiegenen Umsatzerlösen. 2.3. VertriebskostenDie Vertriebskosten stiegen im Berichtszeitraum auf 123,6 Mio. € (1-3/2016: 117,0
Mio. €). Diese Entwicklung basierte im Wesentlichen auf erhöhten Marketingaufwendungen
im Markenprodukt-Segment, vor allem in Russland und Großbritannien. 2.4. Allgemeine VerwaltungskostenDie allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich in den ersten 3 Monaten des laufenden
Geschäftsjahres auf 53,1 Mio. € (1-3/2016: 43,7 Mio. €), insbesondere auf Grund erhöhter
Beratungsaufwendungen. 2.5. Sonstige ErträgeDie sonstigen Erträge erhöhten sich in den ersten 3 Monaten des laufenden Geschäftsjahres
auf 6,2 Mio. € (1-3/2016: 3,3 Mio. €), insbesondere auf Grund einer geschlossenen
Abfindungsvereinbarung eines Rechtsstreits in Spanien im Segment Generika. 2.6. Finanzielle AufwendungenDer im 1. Quartal 2017 erfolgte Rückgang der finanziellen Aufwendungen auf 11,7 Mio.
€ (1-3/2016: 13,2 Mio. €) war wesentlich durch geringere Aufwendungen aus der Bewertung
von derivativen Finanzinstrumenten sowie geringere Zinsaufwendungen bedingt. 2.7. ErtragsteuernDie Aufwendungen aus Ertragsteuern erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 15,2 Mio.
€ (1-3/2016: 11,8 Mio. €). Die ausgewiesene Steuerquote verbesserte sich auf 22,7%
(1-3/2016: 27,0%), insbesondere auf Grund einer geänderten Ergebnisallokation im STADA-Konzern. 2.8. Ergebnis je AktieDas Ergebnis je Aktie erhöhte sich in den ersten 3 Monaten 2017 im Vergleich zum entsprechenden
Vorjahreszeitraum um 0,31 € auf 0,79 € (1-3/2016: 0,48 €). 3. Angaben zur Konzernbilanz3.1. Immaterielle VermögenswerteDie immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich zum 31.03.2017 um 5,9 Mio. € auf 1.588,3
Mio. € (31.12.2016: 1.582,4 Mio. €). Diese Entwicklung war u.a. auf Währungseffekte
zurückzuführen. Zum 31.03.2017 enthielten die immateriellen Vermögenswerte 409,7 Mio.
€ Geschäfts- oder Firmenwerte (31.12.2016: 404,6 Mio. €). 3.2. SachanlagenDie Sachanlagen nahmen zum 31.03.2017 auf 331,1 Mio. € zu (31.12.2016: 322,7 Mio.
€). Der Anstieg resultierte maßgeblich aus Investitionen in Produktionsanlagen im
serbischen Teilkonzern. 3.3. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.03.2017 auf
475,9 Mio. € (31.12.2016: 489,1 Mio. €) resultierte im Wesentlichen aus temporären
Auswirkungen von Stichtagseffekten. 3.4. ErtragsteuerforderungenDie Zunahme der Ertragsteuerforderungen zum 31.03.2017 auf 15,9 Mio. € (31.12.2016:
12,8 Mio. €) war überwiegend auf die steuerlichen Vorauszahlungen in Deutschland zurückzuführen. 3.5. Sonstige finanzielle VermögenswerteDie kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte gingen zum 31.03.2017 auf
27,4 Mio. € zurück (31.12.2016: 39,9 Mio. €). Diese Entwicklung war im Wesentlichen
durch das Auslaufen eines derivativen Finanzinstruments bedingt. 3.6. Andere VermögenswerteDie Zunahme der kurzfristigen anderen Vermögenswerte zum Stichtag 31.03.2017 um 14,6
Mio. € auf 43,3 Mio. € (31.12.2016: 28,7 Mio. €) basierte vor allem auf geleisteten
Anzahlungen. 3.7. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen sowie damit verbundene SchuldenZum 31.03.2017 wurden im STADA-Konzern im Rahmen einer Veräußerungsgruppe 78,9 Mio.
€ (31.12.2016: 83,0 Mio. €) zur Veräußerung gehaltenes Vermögen bzw. 11,9 Mio. € (31.12.2016:
14,6 Mio. €) mit dem Vermögen in Zusammenhang stehende Schulden in gesonderten Posten
in der Bilanz ausgewiesen. Der Rückgang dieser beiden Bilanzpositionen resultierte
im Wesentlichen aus der im 1. Quartal 2017 erfolgten Veräußerung der Gesellschaft
STADA Import/Export International Ltd., Hongkong, China. Darüber hinaus ergaben sich
Veränderungen der genannten Bilanzpositionen aus der zum 31.03.2017 weiterhin zur
Veräußerung gehaltenen Tochtergesellschaft STADA Vietnam J.V. Co. Ltd., Ho-Chi-Minh-Stadt,
Vietnam, deren Verkauf für das Geschäftsjahr 2017 erwartet wird. 3.8. Gewinnrücklagen und sonstige RücklagenDie Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn beinhalten den Konzerngewinn des
1. Quartals 2017 sowie in Vorperioden erzielte Ergebnisse, soweit diese nicht ausgeschüttet
wurden, einschließlich der in die Gewinnrücklage eingestellten Beträge. Zudem sind
in diesem Posten die ergebnisneutral erfassten Neubewertungen der Nettoschuld aus
leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Berücksichtigung latenter Steuern ausgewiesen. Die sonstigen Rücklagen beinhalten direkt im Eigenkapital berücksichtigte Ergebnisse.
Dies betrifft u.a. die aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung der Abschlüsse
der in den Konzern einbezogenen Unternehmen resultierenden Umrechnungsgewinne und
-verluste, die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in der Rücklage Währungsumrechnung
ausgewiesen werden. Die Erhöhung der sonstigen Rücklagen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum
ist im Wesentlichen auf die Aufwertung des russischen Rubel seit dem 31.12.2016 und
die daraus entstehenden erfolgsneutralen Erträge aus der Währungsumrechnung der in
dieser Währung bilanzierenden Gesellschaften zurückzuführen. 3.9. FinanzverbindlichkeitenDie kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns zum 31.03.2017 in
Höhe von 92,5 Mio. € bzw. 1.336,8 Mio. € (31.12.2016: 134,3 Mio. € bzw. 1.336,4 Mio.
€) enthalten insbesondere Schuldscheindarlehen, die einen Nominalwert in Höhe von
665,0 Mio. € haben (31.12.2016: 709,0 Mio. €), eine Anleihe mit einem Nominalwert
in Höhe von 350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0
Mio. € (31.12.2016: eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0 Mio. € und
eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. €). Der Rückgang der kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten resultierte im Wesentlichen aus der Rückführung von Schuldscheindarlehen. 3.10. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum Stichtag
31.03.2017 um 5,7 Mio. € auf 331,1 Mio. € (31.12.2016: 336,8 Mio. €). Diese Entwicklung
resultierte maßgeblich aus stichtagsbezogenen Effekten, insbesondere im Zusammenhang
mit Abgrenzungen für ausstehende Kostenrechnungen. 3.11. Sonstige finanzielle VerbindlichkeitenDie kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten verringerten sich zum 31.03.2017
im Wesentlichen bedingt durch rückläufige Abgrenzungen für Krankenkassenrabatte um
23,7 Mio. € auf 190,3 Mio. € (31.12.2016: 214,0 Mio. €). 4. Angaben zur Kapitalflussrechnung4.1. Cashflow aus der laufenden GeschäftstätigkeitDer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Veränderung der nicht durch
die Investitionen, die Finanzierung, Währungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer
Abschlüsse und Transaktionen in fremder Währung oder durch konsolidierungskreis- und
bewertungsbedingte Veränderungen abgedeckten Positionen umfasst, verbesserte sich
im Berichtszeitraum auf 59,5 Mio. € (1-3/2016: 47,2 Mio. €). Dieser Anstieg um 12,3
Mio. € gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte maßgeblich aus einem
verbesserten Brutto-Cashflow, der gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum vor
allem durch ein deutlich verbessertes Ergebnis nach Steuern sowie gesunkene Ertragsteuerzahlungen
gekennzeichnet war. Darüber hinaus ergab sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum
eine geringere zahlungswirksame Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen. Eine stärkere zahlungswirksame Zunahme der Vorräte kompensierte diese
positiven Effekte auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit teilweise. 4.2. Cashflow aus der InvestitionstätigkeitDer Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Mittelabflüsse für Investitionen
vermindert um Einzahlungen aus Desinvestitionen umfasst, belief sich im 1. Quartal
2017 auf -34,1 Mio. € (1-3/2016: -41,2 Mio. €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit
war in den ersten 3 Monaten 2017 insbesondere durch Auszahlungen für Investitionen
in immaterielle Vermögenswerte beeinflusst. Im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen
ergaben sich Auszahlungen für die finale Kaufpreiszahlung aus der Akquisition der
argentinischen Laboratorio Vannier sowie für den Erwerb des serbischen Pharmagroßhändlers
Velexfarm. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatten sich deutlich höhere Auszahlungen
aus Unternehmenszusammenschlüssen, im Wesentlichen für den Erwerb der argentinischen
Laboratorio Vannier und der britischen BSMW, ergeben. Einzahlungen aus dem Abgang
von Anteilen an konsolidierten Unternehmen betrafen ausschließlich die Veräußerung
der Anteile an der STADA Import/Export International Ltd., Hongkong, China. Der Verkaufspreis
betrug 6 T € und war in Zahlungsmitteln zu begleichen. Hierbei sind Vermögenswerte
in Höhe von insgesamt 1,7 Mio. € sowie Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 1,7
Mio. € abgegangen. 4.3. Cashflow aus der FinanzierungstätigkeitDer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug in den ersten 3 Monaten des laufenden
Geschäftsjahres -45,1 Mio. € (1-3/2016: 33,1 Mio. €). Diese Entwicklung war maßgeblich
auf eine deutlich geringere Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum zurückzuführen. 4.4. Cashflow der aktuellen GeschäftsperiodeDer Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode als Saldogröße aller Mittelzu- und -abflüsse
aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, den Cashflows aus der Investitions-
und Finanzierungstätigkeit sowie den wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingten
Änderungen des Finanzmittelfonds belief sich im 1. Quartal 2017 auf -18,1 Mio. € (1-3/2016:
42,1 Mio. €). 5. Segmentberichterstattung5.1. Allgemeine InformationenDie Bewertungsansätze für die Segmentberichterstattung entsprechen den im IFRS-Konzernabschluss
angewendeten Rechnungslegungsmethoden. Die Leistungen zwischen den Segmenten werden
auf Basis von Marktpreisen verrechnet. Das berichtete Segmentergebnis entspricht dem operativen Ergebnis der Gewinn- und
Verlustrechnung des STADA-Konzerns gemäß IFRS. Auf einen Ausweis des jeweiligen langfristigen
Vermögens pro Segment sowie der Segmentschulden wird verzichtet, da diese Informationen
nicht zur Steuerung des Konzerns herangezogen werden. 5.2. Informationen nach operativen Segmentenscroll
5.3. Überleitung Segmentergebnis zu Konzernergebnisscroll
6. Weitere Informationen6.1. Informationen nach SegmentenUmsätze Generikascroll
Umsätze Markenproduktescroll
1)
Gerechnet auf T-€-Basis. 7. Angaben zu Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert sowie zu FinanzinstrumentenDie nachstehende Tabelle gibt Auskunft darüber, wie die Wertansätze der zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden ermittelt wurden: scroll
STADA überprüft im Rahmen der Abschlusserstellung die Zuordnung in die jeweiligen
Hierarchiestufen anhand der vorliegenden Informationen über die Ermittlung der beizulegenden
Zeitwerte. Wird hierbei ein Umgliederungsbedarf festgestellt, so wird die Umgliederung
zum Beginn der Berichtsperiode vorgenommen. Die beizulegenden Zeitwerte werden im Rahmen der Abschlusserstellung analysiert. Hierzu
werden Marktvergleiche sowie Änderungsanalysen vorgenommen. Die derivativen finanziellen Vermögenswerte (FAHfT) und die derivativen finanziellen
Verbindlichkeiten (FLHfT) beinhalten positive bzw. negative Marktwerte von derivativen
Finanzinstrumenten (Zins-/Währungsswaps und Devisenswaps), die nicht in einer Sicherungsbeziehung
stehen. Die beizulegenden Zeitwerte von Devisentermingeschäften wurden mit üblichen
finanzmathematischen Methoden auf Basis der von einem anerkannten Informationsdienst
bereitgestellten aktuellen Daten wie Kassakurse und Swapsätze in einem eigenen System
nach standardisierten Verfahren ermittelt. Im Vorjahr wurden diese beizulegenden Zeitwerte
anhand von geeigneten Bewertungsmodellen durch externe Dritte ermittelt. Im Berichtsjahr
gilt dies weiter für die Zins-/Währungsswaps. Dabei kommen Discounted-Cashflow-Verfahren
zur Anwendung, die weitestgehend auf am Markt beobachtbaren Inputparametern basieren.
Dabei werden die bereits fixierten oder unter Anwendung der aktuellen Zinsstrukturkurve
ermittelten Cashflows mit den aus der am Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurve
bestimmten Diskontfaktoren auf den Bewertungsstichtag diskontiert. Das Gleiche gilt
für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der derivativen finanziellen Verbindlichkeiten
mit Hedge-Beziehung im Vorjahr, die die negativen Marktwerte der als Sicherungsinstrumente
eingesetzten Zinsswaps reflektierten. Da STADA bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte Preisbildungsinformationen
von externen Dritten ohne weitere Berichtigung nutzt und somit keine quantitativen,
nicht beobachtbaren Inputfaktoren erzeugt, wird gemäß dem Wahlrecht des IFRS 13 auf
die Angabe von quantitativen Informationen über solche Inputfaktoren verzichtet. Die in Hierarchiestufe 3 eingeordneten und zum Fair Value bewerteten finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entwickelten sich in den ersten 3 Monaten 2017
wie folgt: scroll
Die in Hierarchiestufe 3 eingeordneten und zum Fair Value bewerteten finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entwickelten sich in den ersten 3 Monaten 2016
wie folgt: scroll
Für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, deren beizulegender Zeitwert
vom Buchwert abweicht, werden zum 31.03.2017 die folgenden Angaben gemacht: scroll
Die in der Tabelle dargestellten finanziellen Verbindlichkeiten sind der Bewertungskategorie
"Financial liabilities measured at amortized cost" (zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertete Verbindlichkeiten) gemäß IAS 39 zugeordnet. Bezüglich der Aufteilung der
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf Bewertungskategorien gemäß IAS
39 haben sich gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2016 in den ersten 3 Monaten
2017 keine Änderungen ergeben. Für alle anderen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten außer den oben
tabellarisch dargestellten entspricht der Buchwert - näherungsweise bzw. basierend
auf Bewertungsmethoden unter Zugrundelegung notierter Preise auf aktiven Märkten oder
am Markt beobachtbarer Inputparameter - dem jeweiligen beizulegenden Zeitwert der
einzelnen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. 8. Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle VerpflichtungenEventualverbindlichkeiten beschreiben mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten,
die aus vergangenen Ereignissen resultieren und in Zukunft in Abhängigkeit von bestimmten
Ereignissen zu Ressourcenabflüssen führen können. Zum Bilanzstichtag wurden diese
als unwahrscheinlich angesehen und sind daher nicht bilanziert. Gegenüber den im Geschäftsbericht 2016 beschriebenen Eventualverbindlichkeiten ergaben
sich im 1. Quartal 2017 keine wesentlichen Änderungen. Neben den Eventualverbindlichkeiten bestehen zukünftige sonstige finanzielle Verpflichtungen,
die sich wie folgt untergliedern lassen: scroll
Die übrigen finanziellen Verpflichtungen betrafen zum 31.03.2017 im Wesentlichen eine
Bürgschaft über 25,0 Mio. € gegenüber Hospira Inc., Lake Forest, Illinois, USA, im
Zusammenhang mit einem Liefervertrag zwischen Hospira und den nach der Equity-Methode
bilanzierten Anteilen an dem assoziierten Unternehmen BIOCEUTICALS Arzneimittel AG. STADA als Sicherungsgeber erfasste diese Bürgschaft im Berichtszeitraum als Finanzgarantie
gemäß IAS 39 mit ihrem Fair Value in Höhe von nur 0,3 Mio. € (31.12.2016: 0,3 Mio.
€), da STADA von einer Inanspruchnahme dieser gewährten Bürgschaft aktuell nicht ausgeht. Darüber hinaus sind u.a. weitere übernommene Bürgschaften seitens des STADA-Konzerns
in den übrigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. 9. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenIm Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bestehen zwischen der STADA Arzneimittel
AG und/oder deren konsolidierten Gesellschaften Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden
Personen und Unternehmen. Als nahestehend im Sinne von IAS 24 werden direkt oder indirekt
beherrschte, aber auf Grund von Wesentlichkeitsaspekten nicht konsolidierte Tochterunternehmen,
assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen sowie Personen in Schlüsselpositionen
und deren nahe Angehörige verstanden. Grundsätzlich werden alle Geschäfte mit nahestehenden
Unternehmen und Personen zu marktgerechten Konditionen abgewickelt. Gegenüber den im Geschäftsbericht 2016 dargestellten Beziehungen zu nahestehenden
Unternehmen ergaben sich in den ersten 3 Monaten 2017 keine wesentlichen Änderungen. Im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2016 dargestellten Beziehungen zu nahestehenden
Personen gab es im 1. Quartal 2017 ebenfalls keine wesentlichen Änderungen. 10. Wesentliche Ereignisse nach dem AbschlussstichtagNach dem Abschlussstichtag ergaben sich keine wesentlichen Ereignisse, die einen wesentlichen
Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben könnten. ImpressumHerausgeber: STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel, Telefon: 06101/603-0,
Fax: 06101/603-259, E-Mail: info@stada.de Der Vorstand: Dr. Matthias Wiedenfels (Vorsitzender), Helmut Kraft, Dr. Barthold Piening Der Aufsichtsrat: Carl Ferdinand Oetker (Vorsitzender), Jens Steegers1) (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Eric Cornut, Halil Duru1) , Rolf Hoffmann, Dr. Birgit Kudlek, Tina Müller, Dr. Ute Pantke2) , Dr. Gunnar Riemann Zukunftsgerichtete Aussagen: Dieser Zwischenbericht der STADA Arzneimittel AG (im
Folgenden "STADA") enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den
gegenwärtigen Erwartungen, Einschätzungen und Prognosen der Unternehmensleitung von
STADA und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Sie beinhalten verschiedene
bekannte wie auch unbekannte Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass
die tatsächlichen Ergebnisse, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Entwicklung
oder die Leistungen wesentlich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen zum
Ausdruck gebrachten oder implizierten Einschätzungen abweichen. Mit der Verwendung
von Worten wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "vorhersehen", "glauben", "schätzen"
und ähnlichen Begriffen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. STADA wird
gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an
Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen
tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete
Aussagen mündlich machen. STADA ist zwar der Auffassung, dass die in den zukunftsgerichteten
Aussagen wiedergegebenen Erwartungen angemessen sind, kann jedoch nicht gewährleisten,
dass diese Erwartungen tatsächlich erfüllt werden. Zu den Risikofaktoren gehören insbesondere:
der Einfluss der Regulierung der pharmazeutischen Industrie, die Schwierigkeit einer
Voraussage über Genehmigungen der Zulassungsbehörden und anderer Aufsichtsbehörden,
das Genehmigungsumfeld und Änderungen in der Gesundheitspolitik und im Gesundheitswesen
verschiedener Länder, Akzeptanz von und Nachfrage nach neuen Arzneimitteln und neuen
Therapien, die Ergebnisse klinischer Studien, der Einfluss von Wettbewerbsprodukten
und -preisen, die Verfügbarkeit und die Kosten der bei der Herstellung pharmazeutischer
Produkte verwendeten Wirkstoffe, Unsicherheit über die Marktakzeptanz innovativer
Produkte, die neu eingeführt, gegenwärtig verkauft oder entwickelt werden, die Auswirkung
von Änderungen der Kundenstruktur, die Abhängigkeit von strategischen Allianzen, Schwankungen
der Wechselkurse und der Zinsen, operative Ergebnisse sowie weitere Faktoren, die
in den Geschäftsberichten sowie in anderen Erklärungen der Gesellschaft erläutert
werden. STADA übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung zukunftsgerichteter
Aussagen. Rundungen: In diesem Zwischenbericht erfolgen in der Regel die Darstellungen von STADA-Kennzahlen
in Millionen Euro, während in den abschließenden Tabellen die entsprechenden Zahlen
mit größerer Genauigkeit in der Regel in Tausend Euro angegeben werden. Aus den jeweiligen
Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten
Charakter haben können. Dieser Zwischenbericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und Englisch (nicht
bindende Übersetzung) und unterliegt allein deutschem Recht. Gedruckt auf Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Kontakt: STADA Arzneimittel AG • Investor Relations • Telefon: 06101/603-113 • Fax:
06101/603-215 • E-Mail: ir@stada.de STADA im Internet: www.stada.de (deutsch) und
www.stada.com (englisch) 1)
Arbeitnehmervertreter. www.stada.de www.stada.com |
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