![]() STADA Arzneimittel AGBad VilbelZwischenbericht 1. Halbjahr und 2. Quartal 2018STADA-KENNZAHLENscroll
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1)
Mit einer Herausrechnung von solchen Effekten, die die Darstellung der Ertragslage
und die daraus abgeleiteten Kennzahlen beeinflussen, soll die Vergleichbarkeit der
Kennzahlen mit Vorjahren verbessert werden. STADA verwendet dazu bereinigte Kennzahlen,
die als so genannte Pro-forma-Kennzahlen nicht den Rechnungslegungsvorschriften nach
IFRS unterliegen. Da andere Unternehmen diese von STADA dargestellten bereinigten
Kennzahlen möglicherweise nicht auf die gleiche Weise berechnen, sind die Pro-forma-Angaben
von STADA nur eingeschränkt mit ähnlich benannten Angaben anderer Unternehmen vergleichbar. KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTÜberblickIm 1. Halbjahr 2018 verzeichnete der STADA-Konzern eine im Rahmen der Erwartung liegende
Geschäftsentwicklung. Der ausgewiesene Konzernumsatz reduzierte sich in den ersten 6 Monaten des laufenden
Geschäftsjahres um 1% auf 1.137,5 Mio. € (1-6/2017: 1.143,2 Mio. €). Unter Herausrechnung
von Umsatzeinflüssen, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekten
basierten, stieg der bereinigte Konzernumsatz um 5% auf 1.171,6 Mio. € (1-6/2017:
1.114,5 Mio. €). Das ausgewiesene EBITDA wies im Berichtszeitraum einen Zuwachs von 18% auf 260,6 Mio.
€ auf (1-6/2017: 220,9 Mio. €). Das bereinigte EBITDA nahm um 10% auf 261,7 Mio. €
zu (1-6/2017: 237,7 Mio. €). Der ausgewiesene Konzerngewinn zeigte eine Steigerung
von 83% auf 165,3 Mio. € (1-6/2017: 90,3 Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn verzeichnete
ein Wachstum von 31% auf 149,7 Mio. € (1-6/2017: 114,1 Mio. €). Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage des STADA-Konzerns verlief im Berichtszeitraum
positiv. Zum Stichtag 30.06.2018 verbesserte sich die Eigenkapitalquote auf 34,3%
(31.12.2017: 31,4%). Die Nettoverschuldung belief sich zum 30.06.2018 auf 1.165,5
Mio. € (31.12.2017: 1.054,7 Mio. €). Darin enthalten ist auch ein Gesellschafterdarlehen
in Höhe von 884,1 Mio. €. Am 12.04.2018 gab die Frankfurter Wertpapierbörse bekannt, dass auf Antrag des STADA-Vorstands die Zulassung der STADA-Aktien zum Teilbereich des Regulierten Markts mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) mit Wirkung zum Ablauf des 12.07.2018 widerrufen wird. Die Zulassung zum Regulierten Markt (General Standard) bleibt bestehen, so dass die Aufnahme des Handels (Einführung) der Aktien im Regulierten Markt (General Standard) am 13.07.2018 erfolgte. Da mit dem Widerruf der Zulassung zum Prime Standard die Grundvoraussetzung für eine Zugehörigkeit der STADA-Aktien zum MDAX® nicht mehr erfüllt ist, hat die Deutsche Börse AG im Rahmen ihrer turnusmäßigen Überprüfung der Index-Zusammensetzungen am 05.06.2018 entschieden, STADA mit Wirkung zum 18.06.2018 aus dem MDAX® auszuschließen. Am 16.04.2018 gab STADA bekannt, dass die Bestellung von Dr. Barthold Piening als Vorstand Produktion & Entwicklung einvernehmlich und mit sofortiger Wirkung aufgehoben wurde und der Aufsichtsrat Miguel Pagan mit Wirkung zum 01.07.2018 zum ordentlichen Mitglied des Vorstands für Technical Operations berufen hat.1) Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 06.06.2018 stimmten die STADA-Aktionäre allen Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zu, die von der Verwaltung zur Abstimmung gestellt wurden. Insgesamt waren 73,5% des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten.2) Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung übernahm die auf Spezialpharmazeutika ausgerichtete Tochtergesellschaft STADAPHARM GmbH von der Grünenthal GmbH zum 01.06.2018 den Vertrieb von APO-Go® in Deutschlands.3) Für die skandinavischen Länder Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland wird die STADA Nordic ApS den Vertrieb des Medikaments zur Behandlung von Morbus Parkinson ab dem 01.10.2018 übernehmen. Zum weiteren Ausbau des OTC-Portfolios erwarb STADA im 2. Quartal 2018 von Janssen Pharmaceutica NV die Rechte an dem medizinischen Anti-Schuppen-Shampoo Nizoral für den EMEA-Raum (Europa, Naher Osten, Afrika).4) Mit der Akquisition baut STADA ihr OTC-Portfolio weiter aus und stärkt ihre Kompetenz im Segment der Produkte für Haare und Kopfhaut. 1)
Vgl. Investor News der Gesellschaft vom 16.04.2018. Umsatzentwicklung des STADA-KonzernsDer ausgewiesene Konzernumsatz reduzierte sich im 1. Halbjahr 2018 um 1% auf 1.137,5
Mio. € (1-6/2017: 1.143,2 Mio. €). Die Umsätze der STADA Vietnam J.V. Co. Ltd. wurden
nicht mehr berücksichtigt. Unter Herausrechnung von Umsatzeinflüssen, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio
und Währungseffekten basierten, stieg der bereinigte Konzernumsatz im Berichtszeitraum
um 5% auf 1.171,6 Mio. € (1-6/2017: 1.114,5 Mio. €). Die Überleitung des ausgewiesenen Konzernumsatzes zu dem um Währungs- und Portfolioeffekte
bereinigten Konzernumsatz sah dabei wie folgt aus: Überleitung des ausgewiesenen Konzernumsatzes zum bereinigten Konzernumsatz in Mio. €![]() Im Detail stellten sich die Umsatzeinflüsse, die aus Veränderungen im Konzern-Portfolio
und Währungseffekten resultierten, wie folgt dar: Die Portfolioveränderungen betrugen im Berichtszeitraum insgesamt 0,8 Mio. € - Markenprodukte
in Argentinien betreffend - sowie in der rückwärtigen Betrachtung als Anpassung für
den korrespondierenden Vorjahreszeitraum insgesamt 28,7 Mio. € - maßgeblich auf Grund
der Entkonsolidierung der STADA Vietnam J.V. Co. Ltd. Dies entspricht 2,6%. Bei Anwendung der Wechselkurse des 1. Halbjahres 2018 im Vergleich zu denen des 1.
Halbjahres 2017 für die Translation lokaler Umsatzbeiträge in die Konzernwährung Euro
verzeichnete STADA beim Konzernumsatz einen negativen Währungseffekt in Höhe von 34,9
Mio. € bzw. 3,0 Prozentpunkten. Die Entwicklung der für STADA wichtigsten Landeswährungen britisches Pfund, russischer
Rubel und serbischer Dinar in Relation zur Konzernwährung Euro sah in der Berichtsperiode
im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum wie folgt aus: scroll
Angesichts dessen, dass die Währungsrelationen in anderen für STADA wichtigen Ländern
auf die Translation der Umsätze und Erträge in lokaler Währung in die Konzernwährung
Euro nur einen geringfügigen Einfluss haben, werden sie in diesem Bericht nicht dargestellt. Sofern nachfolgend bereinigte Umsatzzahlen gezeigt werden, sind diese jeweils um Portfolio-
und Währungseffekte bereinigt. Ertragsentwicklung des STADA-KonzernsDas ausgewiesene operative Ergebnis nahm in den ersten 6 Monaten 2018 um 37% auf 190,4
Mio. € zu (1-6/2017: 139,4 Mio. €). Das bereinigte operative Ergebnis zeigte einen
Anstieg von 12% auf 204,7 Mio. € (1-6/2017: 183,4 Mio. €). Das ausgewiesene EBITDA
verzeichnete ein Wachstum von 18% auf 260,6 Mio. € (1-6/2017: 220,9 Mio. €). Das bereinigte
EBITDA wies eine Steigerung von 10% auf 261,7 Mio. € auf (1-6/2017: 237,7 Mio. €).
Der ausgewiesene Konzerngewinn erhöhte sich um 83% auf 165,3 Mio. € (1-6/2017: 90,3
Mio. €). Der bereinigte Konzerngewinn stieg um 31% auf 149,7 Mio. € (1-6/2017: 114,1
Mio. €). Die Sondereffekte summierten sich im 2. Quartal 2018 zu einer Ertragsentlastung von
9,2 Mio. € vor Steuern bzw. zu einer Ertragsbelastung von 19,8 Mio. € nach Steuern.
Die nachfolgende Übersicht zeigt die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte
bereinigten finanziellen Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen
des STADA-Konzerns: scroll
1)
Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der
tabellarischen Darstellung ergeben. Im 2. Quartal 2017 hatte STADA auf Grund von Sondereffekten eine Ertragsbelastung
von 38,8 Mio. € vor Steuern bzw. 19,7 Mio. € nach Steuern verzeichnet. Dabei hatte
die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte bereinigten finanziellen
Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen des STADA-Konzerns
folgende Auswirkungen: scroll
1)
Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der
tabellarischen Darstellung ergeben. Im 1. Halbjahr 2018 addierten sich die Sondereffekte zu einer Ertragsentlastung von
14,2 Mio. € vor Steuern bzw. zu einer Ertragsbelastung von 15,6 Mio. € nach Steuern.
Die nachfolgende Übersicht zeigt die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte
bereinigten finanziellen Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen
des STADA-Konzerns: scroll
1)
Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der
tabellarischen Darstellung ergeben. Im 1. Halbjahr 2017 hatte der Konzern auf Grund von Sondereffekten eine Ertragsbelastung
von 44,0 Mio. € vor Steuern bzw. 23,8 Mio. € nach Steuern verzeichnet. Die nachfolgende
Übersicht zeigt die Überleitung der ausgewiesenen zu den um Sondereffekte bereinigten
finanziellen Leistungsindikatoren und weiteren wesentlichen Ertragskennzahlen des
STADA-Konzerns: scroll
1)
Auf Grund der Darstellung in Mio. € können sich rundungsbedingte Abweichungen in der
tabellarischen Darstellung ergeben. In den nachfolgenden Tabellen werden weitere wesentliche Ertragskennzahlen des Konzerns
und die sich daraus ergebenden Margen sowohl auf ausgewiesener als auch bereinigter
Basis für das 1. Halbjahr 2018 und das 2. Quartal 2018 sowie den jeweils entsprechenden
Vorjahreszeitraum dargestellt: Entwicklung der ausgewiesenen Ertragskennzahlen des STADA-Konzernsscroll
Entwicklung der bereinigten2) Ertragskennzahlen des STADA-Konzernsscroll
1)
Bezogen auf den relevanten Konzernumsatz. Die Herstellungskosten verringerten sich im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres
- analog zu den reduzierten Umsätzen - auf 544,9 Mio. € (1-6/2017: 575,8 Mio. €) .
Dabei reduzierten sich die Herstellungskosten verglichen mit den Umsätzen überproportional.
Das Bruttoergebnis vom Umsatz nahm im Berichtszeitraum auf 592,6 Mio. € zu (1-6/2017:
567,4 Mio. €). Die Bruttomarge verbesserte sich auf 52,1% (1-6/2017: 49,6%). Die Vertriebskosten zeigten in den ersten 6 Monaten 2018 einen Anstieg auf 256,2 Mio.
€ (1-6/2017: 243,5 Mio. €). Die allgemeinen Verwaltungskosten gingen in der Berichtsperiode auf 86,3 Mio. € zurück
(1-6/2017: 98,5 Mio. €). Diese Entwicklung basierte insbesondere auf geringeren Beratungsaufwendungen. Die sonstigen Erträge erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 25,6 Mio. € (1-6/2017:
11,7 Mio. €). Die anderen Aufwendungen nahmen im 1. Halbjahr 2018 auf 50,2 Mio. € ab (1-6/2017:
64,5 Mio. €). Die finanziellen Aufwendungen reduzierten sich in den ersten 6 Monaten 2018 auf 21,2
Mio. € (1-6/2017: 23,1 Mio. €) - im Wesentlichen auf Grund von geringeren Zinsaufwendungen. Die Aufwendungen aus Ertragsteuern verringerten sich in der Berichtsperiode auf 10,7
Mio. € (1-6/2017: 24,9 Mio. €). Die ausgewiesene Steuerquote betrug 6,0% (1-6/2017:
20,7%). Diese Entwicklung hängt im Wesentlichen mit der Änderung des Steuerstatus
der STADA Arzneimittel AG zusammen. Umsatz- und Ertragsentwicklung des Segments GenerikaDer ausgewiesene Umsatz des Segments Generika lag mit 672,4 Mio. € ungefähr auf dem
Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (1-6/2017: 674,4 Mio. €). Die Generikaumsätze
der STADA Vietnam J.V. Co. Ltd. wurden nicht mehr berücksichtigt. Der um Portfolioeffekte
und Währungseinflüsse bereinigte Umsatz des Segments Generika verzeichnete eine Steigerung
von 4% auf 684,7 Mio. € (1-6/2017: 660,6 Mio. €). Generika hatten einen Anteil von
59,1% am Konzernumsatz (1-6/2017: 59,0%). Das ausgewiesene operative Segmentergebnis der Generika nahm in den ersten 6 Monaten
2018 um 27% auf 156,2 Mio. € zu (1-6/2017: 122,6 Mio. €). Das ausgewiesene EBITDA
der Generika erhöhte sich um 22% auf 183,8 Mio. € (1-6/2017: 151,0 Mio. €). Die ausgewiesene
operative Gewinnmarge der Generika betrug 23,2% (1-6/2017: 18,2%). Die ausgewiesene
EBITDA-Marge der Generika belief sich auf 27,3% (1-6/2017: 22,4%). Das bereinigte operative Segmentergebnis der Generika stieg im Berichtszeitraum um
28% auf 158,6 Mio. € (1-6/2017: 124,4 Mio. €). Das bereinigte EBITDA der Generika
wies einen Anstieg von 22% auf 183,6 Mio. € auf (1-6/2017: 150,7 Mio. €). Die bereinigte
operative Gewinnmarge der Generika lag bei 23,6% (1-6/2017: 18,4%). Die bereinigte
EBITDA-Marge der Generika betrug 27,3% (1-6/2017: 22,3%). Umsatz- und Ertragsentwicklung des Segments MarkenprodukteDer ausgewiesene Umsatz des Segments Markenprodukte reduzierte sich in der Berichtsperiode
um 1% auf 465,1 Mio. € (1-6/2017: 468,8 Mio. €). Die Markenproduktumsätze der STADA
Vietnam J.V. Co. Ltd. wurden nicht mehr berücksichtigt. Der um Portfolioeffekte und
Währungseinflüsse bereinigte Umsatz des Segments Markenprodukte zeigte ein Wachstum
von 7% auf 486,9 Mio. € (1-6/2017: 453,9 Mio. €). Markenprodukte steuerten 40,9% zum
Konzernumsatz bei (1-6/2017: 41,0%). Das ausgewiesene operative Segmentergebnis der Markenprodukte nahm im 1. Halbjahr
2018 um 17% auf 85,1 Mio. € zu (1-6/2017: 72,8 Mio. €). Das ausgewiesene EBITDA der
Markenprodukte wies einen Rückgang von 1% auf 120,2 Mio. € auf (1-6/2017: 121,5 Mio.
€). Die ausgewiesene operative Gewinnmarge der Markenprodukte belief sich auf 18,3%
(1-6/2017: 15,5%). Die ausgewiesene EBITDA-Marge der Markenprodukte lag bei 25,8%
(1-6/2017: 25,9%). Das bereinigte operative Segmentergebnis der Markenprodukte ging im Berichtszeitraum
um 2% auf 95,5 Mio. € zurück (1-6/2017: 97,7 Mio. €). Das bereinigte EBITDA der Markenprodukte
war um 1% auf 120,0 Mio. € rückläufig (1-6/2017: 121,4 Mio. €). Die bereinigte operative
Gewinnmarge der Markenprodukte betrug 20,5% (1-6/2017: 20,8%). Die bereinigte EBITDA-Marge
der Markenprodukte belief sich auf 25,8% (1-6/2017: 25,9%). Entwicklung, Produktion, Beschaffung und Supply-ChainDie Forschungs- und Entwicklungskosten lagen in den ersten 6 Monaten des laufenden
Geschäftsjahres bei 34,9 Mio. € (1-6/2017: 33,2 Mio. €). Darüber hinaus aktivierte
STADA Entwicklungsaufwendungen für neue Produkte in Höhe von 9,1 Mio. € (1-6/2017:
10,1 Mio. €). STADA investiert kontinuierlich in die konzerneigenen Fertigungsstätten und Prüflabore.
Die in den ersten 6 Monaten 2018 erfolgten Investitionen für den Ausbau und die Erneuerung
von Produktionsstätten, Fertigungsanlagen sowie Prüflaboren lagen bei 9,8 Mio. € (1-6/2017:
21,2 Mio. €). Vermögens- und Finanzlage sowie CashflowDie Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage des STADA-Konzerns verlief im Berichtszeitraum
positiv. Zum Stichtag 30.06.2018 verbesserte sich die Eigenkapitalquote auf 34,3%
(31.12.2017: 31,4%). Die Nettoverschuldung belief sich zum 30.06.2018 auf 1.165,5
Mio. € (31.12.2017: 1.054,7 Mio. €). Darin enthalten ist auch ein Gesellschafterdarlehen
in Höhe von 884,1 Mio. €. Für alle Zahlen inklusive Nidda wird auf den Konzern-Halbjahresbericht
2018 der Nidda German Topco GmbH verwiesen (vgl.: www.niddahealthcare-offer.com). Auf Grund der in 2017 erfolgten Übernahme waren die Gläubiger der STADA Arzneimittel
AG gemäß den Finanzierungsbedingungen berechtigt, Anleihen, Schuldscheindarlehen und
Bankdarlehen vorzeitig zu kündigen. In diesem Zusammenhang wurde während des 1. Quartals
2018 ein Teilbetrag in Höhe von 360,2 Mio. € vorzeitig fällig gestellt. Zur Refinanzierung
dieser Transaktionen erhielt STADA Darlehen von der Nidda Healthcare Holding GmbH
in Höhe von 347,0 Mio. € und nutzte eigene Barmittel. Darüber hinaus erfolgte eine
Rückzahlung von Schuldscheindarlehen in Höhe von 9,5 Mio. € aus eigenen Barmitteln. Die Finanzierung in Höhe von nominal 1.413,9 Mio. € setzte sich zum 30.06.2018 wie
folgt zusammen: scroll
Am 08.06.2018 veröffentlichte STADA die Aufforderung der Anleihegläubiger der STADA-Anleihe 2015/2022 zur Stimmabgabe im Rahmen einer Abstimmung ohne Versammlung, die das Ziel hatte, einen gemeinsamen Vertreter der Anleihegläubiger zu bestellen und Anpassungen an den Anleihebedingungen der STADA-Anleihe 2015/2022 vorzunehmen.1) Am 29.06.2018 veröffentlichte STADA eine Einladung zur Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der STADA-Anleihe 2015/2022, die notwendig wurde, da in der ersten Abstimmung ohne Versammlung vom 26. bis 28.06.2018 das gesetzlich erforderliche Quorum nicht erreicht worden war.2) Zudem veröffentlichte STADA zusammen mit der Einladung ein Rückkaufangebot (Tender Offer) an die Anleihegläubiger der STADA-Anleihe 2015/2022. Im 4. Quartal 2017 erfolgte auf Grund der Umklassifizierung von Schuldscheindarlehen,
Anleihen und Finanzverbindlichkeiten der STADA Arzneimittel AG gegenüber Kreditinstituten
ein Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Nach dem Ablauf der Ausübungsoption
und der damit verbundenen frühzeitigen Rückzahlung der fällig gestellten Beträge im
1. Quartal 2018 wurde im in diesem Zeitraum wieder eine entsprechende Umklassifizierung
der nicht optierten Finanzverbindlichkeiten von kurzfristigen zu kurz- und langfristigen
Verbindlichkeiten vorgenommen und damit die nicht vorzeitig zurückgeführten Finanzierungsverträge
den ursprünglichen bilanziellen Laufzeiten zugeordnet (vgl. Position zu den kurz-
und langfristigen Finanzverbindlichkeiten). Angesichts des Rückkaufangebots an die
Anleihegläubiger geht STADA davon aus, dass eine Rückzahlung der Anleihe kurzfristig
erfolgen könnte, weshalb die Finanzverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der STADA-Anleihe
2015/2022 von langfristig in kurzfristig umklassifiziert wurden. 1)
Vgl. Investor News der Gesellschaft vom 08.06.2018. Da zum 05.06.2018 eine der beiden Unternehmensanleihen in Höhe von 347,1 Mio. € (31.12.2017:
350,0 Mio. €) mit einer Verzinsung von 2,25% p.a. fällig wurde, gab es zur Refinanzierung
des Konzerns zum 30.06.2018 nur noch eine Unternehmensanleihe in Höhe von 289,7 Mio.
€ (31.12.2017: 300 Mio. €) mit einer Verzinsung von 1,75% p.a. Zur Refinanzierung
der Rückzahlung der Anleihe in Höhe von 347,1 Mio. € erhielt STADA ein Darlehen der
Nidda Healthcare Holding GmbH. Darüber hinaus verfügte der Konzern zum 30.06.2018
über Schuldscheindarlehen mit einem Nominalwert in Höhe von insgesamt 194,5 Mio. €
(31.12.2017: 526,0 Mio. €). Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich zum 30.06.2018 auf 1.597,2 Mio. € (31.12.2017:
1.474,3 Mio. €). Zu diesem Stichtag enthielten die immateriellen Vermögenswerte 391,8
Mio. € Geschäfts- oder Firmenwerte (31.12.2017: 396,5 Mio. €). Die Sachanlagen betrugen zum 30.06.2018 331,2 Mio. € (31.12.2017: 332,7 Mio. €). Die Vorräte beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 500,1 Mio. € (31.12.2017: 499,0 Mio.
€). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich zum 30.06.2018 auf
495,6 Mio. € (31.12.2017: 520,4 Mio. €). Die Ertragsteuerforderungen stiegen zum Bilanzstichtag auf 28,0 Mio. € (31.12.2017:
14,3 Mio. €). Die kurzfristigen anderen Vermögenswerte erhöhten sich zum 30.06.2018 um 24,3 Mio.
€ auf 59,6 Mio. € (31.12.2017: 35,3 Mio. €). Die Gewinnrücklagen inklusive Konzerngewinn enthalten den Konzerngewinn des 1. Halbjahres
2018 sowie in Vorperioden erzielte Ergebnisse, soweit diese nicht ausgeschüttet wurden,
einschließlich der in die Gewinnrücklage eingestellten Beträge. Darüber hinaus sind
in dieser Position die ergebnisneutral erfassten Neubewertungen der Nettoschuld aus
leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Berücksichtigung latenter Steuern ausgewiesen. Die sonstigen Rücklagen beinhalten direkt im Eigenkapital berücksichtigte Ergebnisse.
Dies betrifft u.a. die aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung der Abschlüsse
der in den Konzern einbezogenen Unternehmen resultierenden Umrechnungsgewinne und
-verluste, die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in der Rücklage Währungsumrechnung
ausgewiesen werden. Der zum 30.06.2018 erfolgte Rückgang der sonstigen Rücklagen war
insbesondere auf die Abwertung des russischen Rubel seit dem 31.12.2017 sowie auf
die daraus entstehenden erfolgsneutralen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung der
in dieser Währung bilanzierenden Gesellschaften zurückzuführen. Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns zum 30.06.2018 in
Höhe von 420,2 Mio. € bzw. 992,4 Mio. € (31.12.2017: 1.257,1 Mio. € bzw. 0,8 Mio.
€) enthalten vor allem Schuldscheindarlehen, die einen Nominalwert in Höhe von 194,5
Mio. € haben (31.12.2017: 526,0 Mio. €), eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe
von 289,7 Mio. € (31.12.2017: eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 350,0
Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. €) sowie ein
Gesellschafterdarlehen in Höhe von 884,1 Mio. € (31.12.2017: 0,0 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum 30.06.2018
auf 276,8 Mio. € (31.12.2017: 340,6 Mio. €). Die passiven latenten Steuern verringerten sich zum Bilanzstichtag auf 85,1 Mio. €
(31.12.2017: 116,5 Mio. €). Die Ertragsteuerverbindlichkeiten erhöhten sich zum Bilanzstichtag auf 90,1 Mio. €
(31.12.2017: 69,7 Mio. €). Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten reduzierten sich zum 30.06.2018
auf 148,5 Mio. € (31.12.2017: 226,1 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen
aus einer Umgliederung hin zu den Finanzverbindlichkeiten aus einem von der Nidda
Healthcare Holding GmbH gewährten Darlehen. Die Nidda Healthcare Holding AG (nunmehr
Nidda Healthcare Holding GmbH) hatte sich im Rahmen des Übernahmeangebots verpflichtet,
für die Finanzierungsbeträge, die bei vorzeitiger Rückzahlung der STADA-Finanzierungen
anstehen, STADA eine Finanzierung zur Verfügung zu stellen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Veränderung der nicht durch
die Investitionen, die Finanzierung, Währungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer
Abschlüsse und Transaktionen in fremder Währung oder durch konsolidierungskreis- und
bewertungsbedingte Veränderungen abgedeckten Positionen umfasst, lag im 1. Halbjahr
2018 bei 95,0 Mio. € (1-6/2017: 89,5 Mio. €). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Mittelabflüsse für Investitionen
vermindert um Einzahlungen aus Desinvestitionen umfasst, betrug in den ersten 6 Monaten
des laufenden Geschäftsjahres -194,7 Mio. € (1-6/2017: -72,6 Mio. €). Der Cashflow
aus der Investitionstätigkeit war im Berichtszeitraum vor allem durch Auszahlungen
für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte beeinflusst. Der Free Cashflow, d.h. der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zuzüglich
des Cashflows aus der Investitionstätigkeit, lag in der Berichtsperiode bei -99,6
Mio. € (1-6/2017: 16,9 Mio. €). Der um Auszahlungen für wesentliche Investitionen
bzw. Akquisitionen und Einzahlungen aus wesentlichen Desinvestitionen bereinigte Free
Cashflow belief sich auf 61,6 Mio. € (1-6/2017: 43,5 Mio. €). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres
102,7 Mio. € (1-6/2017: -44,8 Mio. €). Die im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
dargestellte Tilgung und Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten sind u.a. durch die
folgenden Sachverhalte geprägt: Auf Grund der in 2017 erfolgten Übernahme waren die
Gläubiger der STADA Arzneimittel AG gemäß den Finanzierungsbedingungen berechtigt,
Anleihen, Schuldscheindarlehen und Bankdarlehen vorzeitig zu kündigen. In diesem Zusammenhang
wurde während des 1. Quartals 2018 ein Teilbetrag in Höhe von 360,2 Mio. € vorzeitig
fällig gestellt. Darüber hinaus erfolgte im 2. Quartal 2018 die planmäßige Rückzahlung
einer Anleihe in Höhe von 347,1 Mio. €. Zur Refinanzierung dieser Transaktionen erhielt
STADA Darlehen von der Nidda Healthcare Holding GmbH und nutzte eigene Barmittel.
Des Weiteren erfolgte eine Rückzahlung von Schuldscheindarlehen in Höhe von 9,5 Mio.
€ aus eigenen Barmitteln. Der Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode als Saldogröße aller Mittelzu- und -abflüsse
aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, den Cashflows aus der Investitions-
und Finanzierungstätigkeit sowie den wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingten
Änderungen des Finanzmittelfonds lag in den ersten 6 Monaten 2018 bei 3,9 Mio. € (1-6/2017:
-31,8 Mio. €). Akquisitionen und DesinvestitionenIm Rahmen der strategischen Neuausrichtung übernahm die auf Spezialpharmazeutika ausgerichtete Tochtergesellschaft STADAPHARM GmbH von der Grünenthal GmbH zum 01.06.2018 den Vertrieb von APO-Go® in Deutschland.1) Für die skandinavischen Länder Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland wird die STADA Nordic ApS den Vertrieb des Medikaments zur Behandlung von Morbus Parkinson ab dem 01.10.2018 übernehmen. Im 2. Quartal 2018 erwarb STADA von Janssen Pharmaceutica NV die Rechte an dem medizinischen Anti-Schuppen-Shampoo Nizoral für den EMEA-Raum (Europa, Naher Osten, Afrika).2) Der Umsatz des Produkts lag in diesem Gebiet im Jahr 2017 bei ca. 33 Mio. €. Neben der Dachmarke beinhaltet die Akquisition auch die lokalen Handelsmarken Nizoril, Nizorelle, Terzolin, Fungarest, Ketoderm, Oranozol und Triatop. Der Marktanteil von Nizoral im EMEA-Raum beträgt ein Mehrfaches seines nächsten Wettbewerbers, womit es der klare Marktführer unter den medizinischen Anti-Schuppen-Shampoos ist. Der medizinische Inhaltsstoff Ketoconazol ist weltweit der meistverschriebene Wirkstoff zur Behandlung von Schuppen. Mit der Akquisition baut STADA ihr OTC-Portfolio weiter aus und stärkt ihre Kompetenz im Segment der Produkte für Haare und Kopfhaut. STADA-AktieDer Kurs der STADA-Aktie verringerte sich in den ersten 6 Monaten 2018 um 9% von 88,23
€ auf 80,44 €. Dementsprechend belief sich die Marktkapitalisierung zum Ende des 1.
Halbjahres 2018 auf 5,0 Mrd. € gegenüber 5,5 Mrd. € zum Jahresende 2017. Zum 30.06.2018 war das gezeichnete Grundkapital der STADA Arzneimittel AG in Höhe
von 162.090.344,00 € (31.12.2017: 162.090.344,00 €) in 62.342.440 Namensaktien mit
einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 2,60 € eingeteilt (31.12.2017: 62.342.440
Namensaktien). Die bei STADA eingegangenen Stimmrechtsmitteilungen sind auf der Website unter www.stada.de
bzw. www.stada.com veröffentlicht. Am 12.04.2018 gab die Frankfurter Wertpapierbörse bekannt, dass auf Antrag des STADA-Vorstands die Zulassung der STADA-Aktien zum Teilbereich des Regulierten Markts mit weiteren Zulassungsfolgepflichten (Prime Standard) mit Wirkung zum Ablauf des 12.07.2018 widerrufen wird. Die Zulassung zum Regulierten Markt (General Standard) bleibt bestehen, so dass die Aufnahme des Handels (Einführung) der Aktien im Regulierten Markt (General Standard) am 13.07.2018 erfolgte. Da mit dem Widerruf der Zulassung zum Prime Standard die Grundvoraussetzung für eine Zugehörigkeit der STADA-Aktien zum MDAX® nicht mehr erfüllt ist, hat die Deutsche Börse AG im Rahmen ihrer turnusmäßigen Überprüfung der Index-Zusammensetzungen am 05.06.2018 entschieden, STADA mit Wirkung zum 18.06.2018 aus dem MDAX® auszuschließen. Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 06.06.2018 stimmten die STADA-Aktionäre allen Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zu, die von der Verwaltung zur Abstimmung gestellt wurden. Insgesamt waren 73,5% des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten.1) Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenDer Vorstand geht aus heutiger Sicht davon aus, die im Geschäftsbericht 2017 für das
Geschäftsjahr 2018 veröffentlichten Wachstumsziele zu erreichen. Gemeinsam mit den
in diesem Zwischenbericht enthaltenen Ergänzungen und Aktualisierungen ergibt sich
nach Ansicht des Vorstands damit ein aktuelles Gesamtbild der voraussichtlichen Entwicklung
sowie der Chancen und Risiken für das verbleibende Geschäftsjahr des STADA-Konzerns. Demnach ist das Geschäftsmodell von STADA auf Grund der allgemeinen und generikaspezifischen
Wachstumstreiber in der Gesundheits- und Pharmabranche sowie der Wachstumsprognosen
im Bereich Markenprodukte auf Märkte mit langfristigen Wachstumspotenzialen ausgerichtet. Verbunden sind damit jedoch auch operative Risiken und Herausforderungen, die maßgeblich
auf geänderter bzw. zusätzlicher staatlicher Regulation (z.B. zusätzlichen behördlichen
Anforderungen an klinische Studien, die zu verlängerten Entwicklungszeiten etwa für
Biosimilars führen können) und/oder einem intensiven Wettbewerb basieren. Insgesamt
wird der Konzern auch in Zukunft mit nicht operativ bedingten Einflussfaktoren wie
negativen konzernrelevanten Währungsrelationen und den Auswirkungen des anhaltenden
Ukraine-Konflikts und damit verbundenen Sanktionen gegenüber Russland konfrontiert
sein. Zudem werden auch die möglicherweise negativen makroökonomischen Folgen im Zusammenhang
mit der Austrittsentscheidung Großbritanniens aus der EU eine Rolle spielen. Grundsätzlich wird die künftige Umsatz- und Ertragsentwicklung des Konzerns damit
sowohl durch wachstumsfördernde als auch herausfordernde Rahmenbedingungen gekennzeichnet
sein. Angesichts des laufenden Transformationsprozesses inklusive der zahlreichen Initiativen
zur Effizienzsteigerung, der neu ausgerichteten Unternehmensstrategie und -kultur
sowie der strategischen Erfolgsfaktoren sollten jedoch die positiven Aussichten überwiegen. scroll
1)
Vgl. Investor News der Gesellschaft vom 06.06.2018. STADA-KONZERNZWISCHENABSCHLUSS
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| Q2/2018 | Q2/2017 | H1/2018 | H1/2017 | |
| Umsatzerlöse | 579.354 | 576.923 | 1.137.460 | 1.143.236 |
| Herstellungskosten | 273.914 | 287.578 | 544.906 | 575.835 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 305.440 | 289.345 | 592.554 | 567.401 |
| Vertriebskosten | 131.329 | 119.964 | 256.234 | 243.546 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 40.973 | 45.417 | 86.312 | 98.499 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 18.687 | 16.659 | 34.909 | 33.199 |
| Sonstige Erträge | 13.165 | 5.477 | 25.559 | 11.721 |
| Andere Aufwendungen | 25.105 | 49.824 | 50.209 | 64.455 |
| Operatives Ergebnis | 102.511 | 62.958 | 190.449 | 139.423 |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen | 2.923 | 1.074 | 3.183 | 2.311 |
| Beteiligungsergebnis | 2.455 | - | 2.455 | - |
| Finanzielle Erträge | 2.134 | 719 | 3.477 | 1.557 |
| Finanzielle Aufwendungen | 11.832 | 11.392 | 21.231 | 23.109 |
| Finanzergebnis | -4.320 | -9.599 | -12.116 | -19.241 |
| Ergebnis vor Steuern | 98.191 | 53.359 | 178.333 | 120.182 |
| Ertragsteuern | -11.715 | 9.772 | 10.722 | 24.925 |
| Ergebnis nach Steuern | 109.906 | 43.587 | 167.611 | 95.257 |
| davon | ||||
| • auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallend (Konzerngewinn) | 108.600 | 41.080 | 165.314 | 90.275 |
| • auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallend | 1.306 | 2.507 | 2.297 | 4.982 |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) | 1,75 | 0,66 | 2,66 | 1,45 |
| Q2/2018 | Q2/2017 | H1/2018 | H1/2017 | |
| Ergebnis nach Steuern | 109.906 | 43.587 | 167.611 | 95.257 |
| Zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgliederbare Beträge: | ||||
| Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung | -11.455 | -54.177 | -16.607 | -35.259 |
| davon | ||||
| • Ertragsteuern | 89 | 885 | 157 | -96 |
| Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten (FVOCI) | -17 | - | -37 | - |
| davon | ||||
| • Ertragsteuern | -4 | - | 4 | - |
| Zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgliederbare Beträge: | ||||
| Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen | - | - | - | - |
| davon | ||||
| • Ertragsteuern | - | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | 98.434 | -54.177 | -16.644 | -35.259 |
| davon | ||||
| • auf Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 entfallend | - | - | - | -180 |
| Konzern-Gesamtergebnis | 98.434 | -10.590 | 150.967 | 59.998 |
| davon | ||||
| • auf die Aktionäre der STADA Arzneimittel AG entfallend | 95.774 | -8.893 | 148.294 | 60.116 |
| • auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallend | 2.660 | -1.697 | 2.673 | -118 |
| 30.06.2018 | 31.12.2017 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 1.999.604 | 1.880.574 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.597.241 | 1.474.342 |
| Sachanlagen | 331.207 | 332.738 |
| Finanzanlagen | 2.041 | 1.978 |
| At equity bewertete Anteile | 43.427 | 41.528 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.390 | 1.087 |
| Andere Vermögenswerte | 1.562 | 1.330 |
| Aktive latente Steuern | 22.736 | 27.571 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.345.221 | 1.323.952 |
| Vorräte | 500.086 | 499.012 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 495.552 | 520.441 |
| Vertragsvermögenswerte | 740 | - |
| Ertragsteuerforderungen | 28.024 | 14.346 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 13.320 | 9.809 |
| Andere Vermögenswerte | 59.610 | 35.323 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 247.082 | 243.194 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 807 | 1.827 |
| Bilanzsumme | 3.344.825 | 3.204.526 |
| 30.06.2018 | 31.12.2017 | |
| Eigenkapital | 1.146.565 | 1.006.406 |
| Gezeichnetes Kapital | 162.090 | 162.090 |
| Kapitalrücklage | 514.206 | 514.206 |
| Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn | 874.093 | 717.364 |
| Sonstige Rücklagen | -447.053 | -430.013 |
| Eigene Anteile | -1.405 | -1.405 |
| Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens | 1.101.931 | 962.242 |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 44.634 | 44.164 |
| Langfristiges Fremdkapital | 1.117.195 | 157.572 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 35.054 | 35.293 |
| Finanzverbindlichkeiten | 992.383 | 816 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 3.302 | 4.032 |
| Andere Verbindlichkeiten | 1.403 | 950 |
| Passive latente Steuern | 85.053 | 116.481 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 1.081.065 | 2.040.548 |
| Sonstige Rückstellungen | 21.143 | 23.507 |
| Finanzverbindlichkeiten | 420.164 | 1.257.105 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 276.754 | 340.642 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 407 | - |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 90.132 | 69.663 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 148.506 | 226.108 |
| Andere Verbindlichkeiten | 123.959 | 123.523 |
| Mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen verbundene Schulden und Veräußerungsgruppen | - | - |
| Bilanzsumme | 3.344.825 | 3.204.526 |
| H1/2018 | H1/2017 | |
| Ergebnis nach Steuern | 167.611 | 95.257 |
| Abschreibungen saldiert mit Zuschreibungen auf Anlagevermögen | 64.556 | 79.194 |
| Ertragsteuern | 10.722 | 24.925 |
| Ertragsteuerzahlungen | -29.941 | -19.115 |
| Zinserträge und -aufwendungen | 17.755 | 21.582 |
| Erhaltene Zinsen und Dividenden | 1.176 | 2.040 |
| Gezahlte Zinsen | -24.317 | -28.624 |
| Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen | -3.183 | -2.311 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen | 312 | 25 |
| Zuführungen/Auflösungen sonstiger langfristiger Rückstellungen | 1.628 | 1.634 |
| Kurserträge und -aufwendungen | -3.214 | 76 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge1) | 166.704 | 200.398 |
| Brutto-Cashflow | 369.809 | 375.081 |
| Veränderung der Vorräte | -16.200 | -47.695 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.012 | -15.930 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -66.150 | -3.658 |
| Veränderung des übrigen Nettovermögens, soweit nicht der Investitions- bzw. Finanzierungstätigkeit zuzuordnen1) | -196.426 | -218.300 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 95.045 | 89.498 |
| Auszahlungen für Investitionen in | ||
| • immaterielle Vermögenswerte | -182.202 | -42.203 |
| • Sachanlagen | -16.768 | -27.936 |
| • Finanzanlagen | -48 | -1.574 |
| • Unternehmenszusammenschlüsse gemäß IFRS 3 | - | -2.854 |
| Einzahlungen aus Abgängen von | ||
| • immateriellen Vermögenswerten | 714 | 563 |
| • Sachanlagen | 564 | 1.420 |
| • Finanzanlagen | - | - |
| • Anteilen an konsolidierten Unternehmen | 3.062 | 6 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -194.678 | -72.578 |
| Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 844.810 | 22.307 |
| Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -731.667 | -65.431 |
| Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | -855 | -659 |
| Dividendenausschüttungen | -8.944 | -1.032 |
| Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen | - | - |
| Veränderung von Minderheitsanteilen | -662 | - |
| Veränderung von eigenen Anteilen | - | 30 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 102.682 | -44.785 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 3.049 | -27.865 |
| Konzernkreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | - | 1.367 |
| Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | 838 | -5.327 |
| Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 3.887 | -31.825 |
| Bestand am Anfang der Periode | 243.195 | 352.580 |
| Bestand am Ende der Periode | 247.082 | 320.755 |
| 2018 | Anzahl der Aktien |
Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn |
Rücklage Währungs- umrechnung |
Rücklage FVOCI |
| Stand zum 30.06.2018 | 62.342.440 | 162.090 | 514.206 | 874.093 | -446.978 | -75 |
| Dividendenausschüttungen | -6.848 | |||||
| Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen | ||||||
| Veränderung eigener Anteile | ||||||
| Veränderung Gewinnrücklagen | ||||||
| Veränderung Minderheitsanteile | ||||||
| Veränderung Konsolidierungskreis | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | -18 | -16.965 | -37 | |||
| Konzerngewinn | 165.314 | |||||
| Stand zum 01.01.2018 angepasst | 62.342.440 | 162.090 | 514.206 | 715.645 | -430.013 | -38 |
| Anpassungen gemäß IFRS 15 | 446 | |||||
| Anpassungen gemäß IFRS 9 | -2.165 | -38 | ||||
| Stand zum 01.01.2018 | 62.342.440 | 162.090 | 514.206 | 717.364 | -430.013 | - |
| Vorjahr | ||||||
| Stand zum 30.06.2017 | 62.342.440 | 162.090 | 514.206 | 763.608 | -409.338 | |
| Dividendenausschüttungen | ||||||
| Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen | ||||||
| Veränderung eigener Anteile | 17 | |||||
| Veränderung Gewinnrücklagen | ||||||
| Veränderung Minderheitsanteile | ||||||
| Veränderung Konsolidierungskreis | -25 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 105 | -30.264 | ||||
| Konzerngewinn | 90.275 | |||||
| Stand zum 01.01.2017 | 62.342.440 | 162.090 | 514.189 | 673.253 | -379.074 |
| 2018 | Eigene Anteile |
Eigenkapital der Aktionäre des Mutter- unternehmens |
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter |
Konzern- Eigenkapital |
| Stand zum 30.06.2018 | -1.405 | 1.101.931 | 44.634 | 1.146.565 |
| Dividendenausschüttungen | -6.848 | -3.530 | -10.378 | |
| Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen | - | - | ||
| Veränderung eigener Anteile | - | - | ||
| Veränderung Gewinnrücklagen | - | - | ||
| Veränderung Minderheitsanteile | - | 1.435 | 1.435 | |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | - | ||
| Sonstiges Ergebnis | -17.020 | 376 | -16.644 | |
| Konzerngewinn | 165.314 | 2.297 | 167.611 | |
| Stand zum 01.01.2018 angepasst | -1.405 | 960.485 | 44.056 | 1.004.541 |
| Anpassungen gemäß IFRS 15 | 446 | 446 | ||
| Anpassungen gemäß IFRS 9 | -2.203 | -108 | -2.311 | |
| Stand zum 01.01.2018 | -1.405 | 962.242 | 44.164 | 1.006.406 |
| Vorjahr | ||||
| Stand zum 30.06.2017 | -1.405 | 1.029.161 | 73.542 | 1.102.703 |
| Dividendenausschüttungen | - | -4.009 | -4.009 | |
| Kapitalerhöhung aus Aktienoptionen | - | - | ||
| Veränderung eigener Anteile | 13 | 30 | 30 | |
| Veränderung Gewinnrücklagen | - | - | ||
| Veränderung Minderheitsanteile | - | 367 | 367 | |
| Veränderung Konsolidierungskreis | -25 | -763 | -788 | |
| Sonstiges Ergebnis | -30.159 | -5.100 | -35.259 | |
| Konzerngewinn | 90.275 | 4.982 | 95.257 | |
| Stand zum 01.01.2017 | -1.418 | 969.040 | 78.065 | 1.047.105 |
Der Zwischenbericht von STADA entspricht den Anforderungen des § 115 Wertpapierhandelsgesetz
(WpHG) und umfasst nach den Vorschriften des § 115 Abs. 3 WpHG einen Konzernzwischenabschluss
und einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde unter Beachtung
der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung,
wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt.
Der Konzernzwischenlagebericht wurde unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften
des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2018 wurde unter Beachtung
der Regelungen des International Accounting Standard (IAS) 34 aufgestellt. In Übereinstimmung
mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss
zum 31.12.2017 gewählt.
Alle vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und in der
EU endorsierten IFRS, die für Geschäftsjahre beginnend ab dem 01.01.2018 verpflichtend
anzuwenden sind, wurden von STADA beachtet.
In diesem Konzernzwischenabschluss kommen - mit Ausnahme der unter Angabe 1.2. dargestellten
geänderten Rechnungslegungsmethoden - die gleichen Rechnungslegungsmethoden und Berechnungsmethoden
wie im Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2017 zur Anwendung. Insofern wird hinsichtlich
der im Rahmen der Konzern-Rechnungslegung angewandten Grundlagen und Methoden grundsätzlich
auf den Anhang des Konzernabschlusses im Geschäftsbericht 2017 verwiesen.
Die vom IASB veröffentlichten und von der EU endorsierten Verlautbarungen bzw. Änderungen
von Verlautbarungen des IASB mit einem erstmaligen Anwendungszeitpunkt zum 01.01.2018
hat STADA im 1. Halbjahr 2018 beachtet und sofern relevant angewandt. Soweit diese
Änderungen wesentliche Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage bzw. die Cashflows von STADA haben, werden diese im Folgenden detailliert
dargestellt.
Im Juli 2014 veröffentlichte das IASB den Standard IFRS 9 "Financial Instruments".
Der Standard ersetzt IAS 39 und führt neue Vorschriften zu Klassifizierung, Ansatz
und Bewertung von Finanzinstrumenten ein. Des Weiteren umfasst IFRS 9 Vorschriften
zur Bilanzierung von Sicherungsgeschäften. IFRS 9 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden,
die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. STADA hat den neuen Standard erstmals
zum 01.01.2018 angewandt, auf die Anpassung von Vorjahreszahlen wird gemäß den Übergangsvorschriften
des IFRS 9 verzichtet. Demnach wurde der kumulierte Effekt aus der Erstanwendung des
IFRS 9 zum 01.01.2018 erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
IFRS 9 führt ein neues Modell zur Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte ein.
Hierbei werden diese auf der Grundlage ihrer vertraglichen Cashflow-Merkmale und des
Geschäftsmodells klassifiziert, in dessen Rahmen sie gehalten werden. Im Ergebnis
werden Finanzinstrumente in die Kategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet"
(AC), in die neue Kategorie "erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet" (FVOCI)
oder in die Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" (FVPL)
eingestuft.
Für die Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten
haben sich im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 9 die folgenden Auswirkungen ergeben:
| IAS 39 | Neubewertung | IFRS 9 | ||||
| in T € | Kategorie | Buchwert 31.12.2017 |
Reklassifizierung | ECL | Sonstiges | Buchwert 01.01.2018 |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 243.195 | - | - | - | 243.195 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 520.441 | -14.140 | -2.655 | - | 503.646 |
| in: finanzielle Vermögenswerte (FVOCI) | - | 14.140 | - | -50 | 14.090 | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 1.978 | -1.978 | - | - | - |
| in: finanzielle Vermögenswerte (FVPL) | - | 1.978 | - | - | 1.978 | |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | n/a | 678 | - |
- |
- |
678 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte ohne Hedge-Beziehung | FVPL | - |
- |
- |
- |
- |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | LaR | 10.217 | - | -2 | - | 10.215 |
| Nichtfinanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Aktive latente Steuern | - | 27.571 | - | - | 812 | 28.383 |
| Summe Aktiva | 804.080 | - | -2.657 | 762 | 802.185 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 340.642 | - | - | - | 340.642 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | AC | 84.823 | - | - | - | 84.823 |
| Schuldscheindarlehen | AC | 525.112 | - | - | - | 525.112 |
| Anleihen | AC | 647.986 | - | - | - | 647.986 |
| Verbindlichkeiten Finanzierungsleasing | n/a | 3.419 | - | - | - | 3.419 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | n/a | 1.244 | - |
- |
- |
1.244 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten ohne Hedge-Beziehung | FVPL | 6 | - |
- |
- |
6 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | AC | 225.471 | - | - | - | 225.471 |
| Nichtfinanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Passive latente Steuern | - | 116.481 | - | - | 416 | 116.897 |
| Summe Passiva | 1.945.184 | - | - | 416 | 1.945.600 | |
| IFRS 9 | |
| in T € | Kategorie |
| Finanzielle Vermögenswerte | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC |
| in: finanzielle Vermögenswerte (FVOCI) | FVOCI |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | - |
| in: finanzielle Vermögenswerte (FVPL) | FVPL |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte mit Hedge-Beziehung | n/a |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte ohne Hedge-Beziehung | FVPL |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | AC |
| Nichtfinanzielle Vermögenswerte | |
| Aktive latente Steuern | - |
| Summe Aktiva | 1 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | AC |
| Schuldscheindarlehen | AC |
| Anleihen | AC |
| Verbindlichkeiten Finanzierungsleasing | n/a |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | n/a |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten ohne Hedge-Beziehung | FVPL |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | AC |
| Nichtfinanzielle Verbindlichkeiten | |
| Passive latente Steuern | - |
| Summe Passiva | 1 |
Nach IFRS 9 wird ein finanzieller Vermögenswert erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert
bewertet, wenn das zu Grunde liegende Geschäftsmodell darin besteht, die Vermögenswerte
zu halten, um vertragliche Cashflows zu vereinnahmen und finanzielle Vermögenswerte
zu verkaufen (Geschäftsmodellbedingung). Zusätzlich muss die Zahlungsstrombedingung
erfüllt sein. Dies ist der Fall, wenn die vertraglichen Ausstattungsmerkmale des finanziellen
Vermögenswerts zu festgelegten Zeitpunkten ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen
auf den ausstehenden Kapitalbetrag vorsehen.
Die neuen Vorschriften zur Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten führen
für factoringfähige Forderungen auf Grund des hier vorliegenden Geschäftsmodells zu
Änderungen bei deren Bewertung und Ausweis. Gleiches gilt für das anhaltende Engagement
("continuing involvement"), welches im Rahmen eines Teilabgangs verkaufter Forderungen
erfasst wird. Diese finanziellen Vermögenswerte, die weiterhin in den Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen enthalten sind, werden nun nicht mehr zu fortgeführten
Anschaffungskosten, sondern ergebnisneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Änderungen
im beizulegenden Zeitwert dieser Forderungen werden daher ergebnisneutral im Eigenkapital
in der Rücklage FVOCI erfasst. Dabei unterliegen finanzielle Vermögenswerte, die erfolgsneutral
zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, grundsätzlich dem gleichen Wertminderungsmodell
wie die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte.
Eigenkapitalinstrumente und Derivate sind gemäß IFRS 9 in der Regel erfolgswirksam
zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Für Eigenkapitalinstrumente gewährt IFRS 9
ein Wahlrecht, Änderungen im beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis auszuweisen.
STADA macht von diesem Wahlrecht keinen Gebrauch und bewertet Eigenkapitalinstrumente,
die in Form von Beteiligungen an anderen Unternehmen vorliegen, erfolgswirksam zum
beizulegenden Zeitwert.
Auf Grund der neuen Vorschriften zur Wertminderung werden nach IFRS 9 erwartete Verluste
zukünftig früher aufwandswirksam erfasst. Während nach IAS 39 das Modell eingetretener
Forderungsausfälle (Incurred-Losses-Modell) für die Bildung einer Risikovorsorge maßgeblich
war, basiert diese gemäß IFRS 9 auf dem Modell erwarteter Forderungsausfälle (Expected-Credit-Losses-Modell).
Dabei hat STADA für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte
den vereinfachten Ansatz ("simplified approach") angewandt. Für die sonstigen finanziellen
Vermögenswerte kommt grundsätzlich der allgemeine Ansatz zur Anwendung. Durch die
Erstanwendung der Wertminderungsvorschriften gemäß IFRS 9 zum 01.01.2018 hat sich
der Bestand der Wertminderungen insgesamt um 2,7 Mio. € erhöht. Die Überleitung der
Risikovorsorge gemäß IAS 39 zu den erwarteten Kreditausfällen (Expected Credit Losses,
ECL) gemäß IFRS 9 wird im Folgenden dargestellt:
| in T € | Risikovorsorge gemäß IAS 39 zum 31.12.2017 |
Neubewertung | ECL gemäß IFRS 9 zum 01.01.2018 |
| Wertberichtigung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (AC) | 145.828 | 2.655 | 148.483 |
| Wertberichtigung für sonstige finanzielle Vermögenswerte (AC) | 11.414 | 2 | 11.416 |
| Summe Wertberichtigungen | 157.242 | 2.657 | 159.899 |
Für die Ermittlung der erwarteten Kreditausfälle gemäß IFRS 9 kommen länderspezifische
Ausfallwahrscheinlichkeiten zur Anwendung.
Als Ergebnis der nach IFRS 9 vorgenommenen Änderungen ergeben sich zum 01.01.2018
Anpassungen für die Rücklage FVOCI sowie für den Gewinnvortrag - ohne Berücksichtigung
der auf Anteile nicht beherrschender Gesellschafter entfallenden Beträge -, die im
Folgenden dargestellt werden:
| in T € | Rücklage FVOCI |
| Stand am 31.12.2017 | - |
| Erfolgsneutrale Bewertung der finanziellen Vermögenswerte (FVOCI) | -50 |
| Latente Steuern | 12 |
| Stand am 01.01.2018 gemäß IFRS 9 | -38 |
| in T € | Gewinnvortrag |
| Stand am 31.12.2017 | 717.364 |
| Erfassung ECL gemäß IFRS 9 für finanzielle Vermögenswerte (AC) | -2.523 |
| Latente Steuern | 358 |
| Stand am 01.01.2018 gemäß IFRS 9 | 715.199 |
Im Mai 2014 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 15 "Revenue from Contracts
with Customers". IFRS 15 regelt in einem 5-Stufen-Modell die Umsatzrealisierung für
Verträge mit Kunden und ersetzt insbesondere die bestehenden Standards IAS 11 "Construction
Contracts" und IAS 18 "Revenue". IFRS 15 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am
oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. STADA hat den neuen Standard erstmals zum 01.01.2018
angewandt. Dabei hat STADA vom Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung Gebrauch
gemacht. Demnach werden die zum 01.01.2018 noch nicht vollständig erfüllten Verträge
so bilanziert, als wäre der neue Standard IFRS 15 bereits bei deren Beginn angewandt
worden, so dass der kumulierte Effekt aus der Umstellung erfolgsneutral im Eigenkapital
erfasst wird. Eine Anpassung der Vergleichszahlen der Vorjahresperioden erfolgt hierbei
nicht.
Aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 zum 01.01.2018 ergab sich ein in den Gewinnrücklagen
erfasster erhöhender kumulierter Effekt in Höhe von 0,4 Mio. €. Der Effekt resultierte
im Wesentlichen aus zu bilanzierenden vertraglichen Vermögenswerten, die im Rahmen
von Retourenregelungen zukünftig anzusetzen sind, und den darauf zu bildenden latenten
Steuern. Darüber hinaus ergaben sich Umgliederungen auf Grund erhaltener Anzahlungen
von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in die vertraglichen Verbindlichkeiten
in Höhe von 0,6 Mio. €. Der neue Standard zur Umsatzrealisierung hat somit kaum Auswirkungen
auf die Umsatzbilanzierung, da der wesentliche Teil der Umsätze im Konzernabschluss
auf Grund von Routinetransaktionen realisiert wird. Es liegen im Konzern keine Vereinbarungen
vor, die mehrere Leistungen innerhalb eines Vertrags oder innerhalb mehrerer Verträge
regeln (Multi-Element-Arrangements). Auch bei der Bilanzierung von Lizenzvereinbarungen,
die sich im Geschäftsjahr 2017 auf weniger als 2% der gesamten Umsatzerlöse beliefen,
ist es nicht zu Änderungen gekommen. Alle Lizenzvereinbarungen von STADA haben entweder
eine Bindung an den realisierten Umsatz des Lizenznehmers oder es sind weitere Aktivitäten
seitens STADAs notwendig, die dem Lizenznehmer die Nutzung des Rechts ermöglichen.
Wäre dies bei den vorhandenen Lizenzvereinbarungen nicht der Fall, so wäre auf Grund
des neuen Standards IFRS 15 zukünftig die Umsatzrealisierung in Höhe des gesamten
Lizenzentgelts bei Gewährung der Lizenz vorzunehmen und somit nicht mehr - wie aktuell
- verteilt über die Laufzeit der Lizenz.
Die aus der Erstanwendung der neuen Standards IFRS 9 und IFRS 15 zum 01.01.2018 resultierenden
Auswirkungen auf die Konzern-Bilanz von STADA werden im Folgenden zusammengefasst
dargestellt:
| Konzern-Bilanz in T € Aktiva |
31.12.2017 (ausgewiesen) |
Anpassungen gemäß IFRS 9 |
Anpassungen gemäß IFRS 15 |
01.01.2018 (angepasst) |
| Langfristige Vermögenswerte | 1.880.574 | 812 | - | 1.881.386 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.474.342 | 1.474.342 | ||
| Sachanlagen | 332.738 | 332.738 | ||
| Finanzanlagen | 1.978 | 1.978 | ||
| At equity bewertete Anteile | 41.528 | 41.528 | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.087 | 1.087 | ||
| Andere Vermögenswerte | 1.330 | 1.330 | ||
| Aktive latente Steuern | 27.571 | 812 | 28.383 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.323.952 | -2.707 | 622 | 1.321.867 |
| Vorräte | 499.012 | 499.012 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 520.441 | -2.705 | 517.736 | |
| Vertragsvermögenswerte | - | 622 | 622 | |
| Ertragsteuerforderungen | 14.346 | 14.346 | ||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 9.809 | -2 | 9.807 | |
| Andere Vermögenswerte | 35.323 | 35.323 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 243.194 | 243.194 | ||
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 1.827 | 1.827 | ||
| Bilanzsumme | 3.204.526 | -1.895 | 622 | 3.203.253 |
| Passiva | 31.12.2017 (ausgewiesen) |
Anpassungen gemäß IFRS 9 |
Anpassungen gemäß IFRS 15 |
01.01.2018 (angepasst) |
| Eigenkapital | 1.006.406 | -2.311 | 446 | 1.004.541 |
| Gezeichnetes Kapital | 162.090 | 162.090 | ||
| Kapitalrücklage | 514.206 | 514.206 | ||
| Gewinnrücklagen einschließlich Konzerngewinn | 717.364 | -2.165 | 446 | 715.645 |
| Sonstige Rücklagen | -430.013 | -38 | -430.051 | |
| Eigene Anteile | -1.405 | -1.405 | ||
| Eigenkapital der Aktionäre des Mutterunternehmens | 962.242 | -2.203 | 446 | 960.485 |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 44.164 | -108 | 44.056 | |
| Langfristiges Fremdkapital | 157.572 | 416 | 176 | 158.164 |
| Pensionsrückstellungen | 35.293 | 35.293 | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 816 | 816 | ||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 4.032 | 4.032 | ||
| Andere Verbindlichkeiten | 950 | 950 | ||
| Passive latente Steuern | 116.481 | 416 | 176 | 117.073 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 2.040.548 | - | - | 2.040.548 |
| Sonstige Rückstellungen | 23.507 | 23.507 | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 1.257.105 | 1.257.105 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 340.642 | -563 | 340.079 | |
| Vertragsverbindlichkeiten | - | 563 | 563 | |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 69.663 | 69.663 | ||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 226.108 | 226.108 | ||
| Andere Verbindlichkeiten | 123.523 | 123.523 | ||
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Verbindlichkeiten und Veräußerungsgruppen | - | - | ||
| Bilanzsumme | 3.204.526 | -1.895 | 622 | 3.203.253 |
Im Januar 2016 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 16 "Leases", der beim
Leasingnehmer grundsätzlich die Erfassung von den mit Leasingverhältnissen verbundenen
vertraglichen Rechten (Vermögenswert) und Verpflichtungen (Verbindlichkeit) in der
Bilanz vorschreibt. Eine Einstufung in Finanzierungsleasing bzw. Operating-Leasing
ist folglich durch den Leasingnehmer nicht mehr erforderlich. IFRS 16 ist auf Geschäftsjahre
anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung
ist zulässig. STADA wird den neuen Standard erstmals zum 01.01.2019 und dabei voraussichtlich
modifiziert retrospektiv anwenden, d.h., auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen wird
verzichtet. Dabei werden die Nutzungsrechte voraussichtlich mit den Leasingverbindlichkeiten
zum Zeitpunkt der Umstellung gleichgesetzt.
Die Untersuchung der Auswirkungen aus der Anwendung des IFRS 16 auf den Konzernabschluss
ist noch nicht vollumfänglich abgeschlossen. Auf Grund der nach IFRS 16 vorgeschriebenen
Bilanzierung von Vermögenswerten und Verpflichtungen in der Bilanz des Leasingnehmers
wird zum Erstanwendungszeitpunkt eine deutliche Erhöhung der Bilanzsumme erwartet.
Gemäß den zurzeit vorhandenen Leasingverträgen und den zurzeit vorliegenden Untersuchungsergebnissen
erwartet STADA eine Bilanzierung von Nutzungsrechten in Höhe von ca. 40 Mio. € sowie
eine Erfassung von Leasingverpflichtungen in Höhe von 40 Mio. €. Anstelle von Leasingaufwendungen
werden durch die Änderungen von IFRS 16 in der Folge zukünftig Abschreibungen und
Zinsaufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst - mit entsprechend positiver
Auswirkung auf das EBITDA. STADA geht gemäß dem aktuellen Untersuchungsstand davon
aus, dass sich die Abschreibungen der zurzeit vorhandenen Leasingverträge zukünftig
auf ca. 40 Mio. € belaufen. Darüber hinaus erwartet STADA zukünftige Zinsaufwendungen
in Höhe von ca. 10 Mio. €. Diese Aufwendungen waren gemäß den vorherigen Regelungen
des IAS 17 "Leases" als Leasingaufwand vollständig im operativen Ergebnis sowie als
Reduzierung des EBITDA erfasst worden. Der Umstellungseffekt betrifft bei STADA im
Wesentlichen geleaste Immobilien, Geschäftsfahrzeuge sowie Büro- und Geschäftsausstattung.
Darüber hinaus wurde im Mai 2017 der IFRIC 23 "Uncertainty over Income Tax Treatmens"
vom IASB herausgegeben, durch den eine Klarstellung der Anforderungen an Ansatz und
Bewertung unsicherer Ertragsteuerpositionen erfolgte. Demnach hat ein Unternehmen
im Rahmen der Einschätzung der Unsicherheit zu beurteilen, wie wahrscheinlich die
Akzeptanz der ertragsteuerlichen Behandlung von Geschäftsvorfällen in der jeweiligen
Steuerjurisdiktion ist. Die Interpretation ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die
am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen, wobei eine vorzeitige Anwendung zulässig
ist. STADA befindet sich zurzeit in der Evaluierung der Auswirkungen des IFRIC 23
auf den Konzernabschluss der Gesellschaft.
Aus der zukünftigen Anwendung der weiteren noch nicht angewandten Standards und Interpretationen
werden aus heutiger Sicht keine bzw. keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss
erwartet.
Der Konzernzwischenabschluss von STADA ist auf die STADA Arzneimittel AG als Obergesellschaft
aufgestellt.
Angesichts dessen, dass auf Grund des im 4. Quartal 2017 abgeschlossenen Vertrags
zum Verkauf der von STADA an der STADA Vietnam J.V. Co. Ltd. gehaltenen Anteile zum
31.12.2019 diese Gesellschaft seit Dezember 2017 nicht mehr als Tochterunternehmen
im Sinne des IFRS 10, sondern als assoziiertes Unternehmen gemäß IAS 28 bilanziert
wird, werden die Finanzinformationen dieses Unternehmens seitdem nicht mehr berücksichtigt.
Im Berichtsquartal erfolgte zum 24.05.2018 die gesellschaftsrechtliche Verschmelzung
der russischen Tochtergesellschaft ZAO Makiz-Pharma auf die russische Tochtergesellschaft
OOO Hemofarm unter Fortführung der Firmierung der OOO Hemofarm.
Damit waren zum Bilanzstichtag 30.06.2018 insgesamt 78 Gesellschaften als Tochterunternehmen
und fünf Gesellschaften als assoziierte Unternehmen in den STADA-Konzernzwischenabschluss
einbezogen.
In den ersten 6 Monaten 2018 gab es keine wesentlichen Unternehmenszusammenschlüsse
im Sinne des IFRS 3.
Der ausgewiesene Konzernumsatz reduzierte sich in den ersten 6 Monaten des laufenden
Geschäftsjahres um 1% auf 1.137,5 Mio. € (1-6/2017: 1.143,2 Mio. €). Unter Herausrechnung
von Umsatzeinflüssen, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekten
basierten, stieg der bereinigte Konzernumsatz um 5% auf 1.171,6 Mio. € (1-6/2017:
1.114,5 Mio. €).
Die Herstellungskosten verringerten sich im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres
- analog zu den reduzierten Umsätzen - auf 544,9 Mio. € (1-6/2017: 575,8 Mio. €).
Dabei reduzierten sich die Herstellungskosten verglichen mit den Umsätzen überproportional.
Das Bruttoergebnis vom Umsatz nahm im Berichtszeitraum auf 592,6 Mio. € zu (1-6/2017:
567,4 Mio. €). Die Bruttomarge verbesserte sich auf 52,1% (1-6/2017: 49,6%).
Die Vertriebskosten zeigten in den ersten 6 Monaten 2018 einen Anstieg auf 256,2 Mio.
€ (1-6/2017: 243,5 Mio. €).
Die allgemeinen Verwaltungskosten gingen in der Berichtsperiode auf 86,3 Mio. € zurück
(1-6/2017: 98,5 Mio. €). Diese Entwicklung basierte insbesondere auf geringeren Beratungsaufwendungen.
Die sonstigen Erträge erhöhten sich im Berichtszeitraum auf 25,6 Mio. € (1-6/2017:
11,7 Mio. €).
Die anderen Aufwendungen nahmen im 1. Halbjahr 2018 auf 50,2 Mio. € ab (1-6/2017:
64,5 Mio. €).
Die finanziellen Aufwendungen verringerten sich in den ersten 6 Monaten 2018 auf 21,2
Mio. € (1-6/2017: 23,1 Mio. €) - im Wesentlichen auf Grund von geringeren Zinsaufwendungen.
Die Aufwendungen aus Ertragsteuern reduzierten sich in der Berichtsperiode auf 10,7
Mio. € (1-6/2017: 24,9 Mio. €). Die ausgewiesene Steuerquote betrug 6,0% (1-6/2017:
20,7%). Diese Entwicklung hängt im Wesentlichen mit der Änderung des Steuerstatus
der STADA Arzneimittel AG zusammen.
Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich im 1. Halbjahr 2018 auf 2,66 € (1-6/2017: 1,45
€).
Die immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich zum 30.06.2018 auf 1.597,2 Mio. € (31.12.2017:
1.474,3 Mio. €). Zu diesem Stichtag enthielten die immateriellen Vermögenswerte 391,8
Mio. € Geschäfts- oder Firmenwerte (31.12.2017: 396,5 Mio. €).
Die Sachanlagen betrugen zum 30.06.2018 331,2 Mio. € (31.12.2017: 332,7 Mio. €).
Die Vorräte beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 500,1 Mio. € (31.12.2017: 499,0 Mio.
€).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich zum 30.06.2018 auf
495,6 Mio. € (31.12.2017: 520,4 Mio. €).
Die Ertragsteuerforderungen stiegen zum Bilanzstichtag auf 28,0 Mio. € (31.12.2017:
14,3 Mio. €).
Die kurzfristigen anderen Vermögenswerte erhöhten sich zum 30.06.2018 um 24,3 Mio.
€ auf 59,6 Mio. € (31.12.2017: 35,3 Mio. €).
Die Gewinnrücklagen inklusive Konzerngewinn enthalten den Konzerngewinn des 1. Halbjahres
2018 sowie in Vorperioden erzielte Ergebnisse, soweit diese nicht ausgeschüttet wurden,
einschließlich der in die Gewinnrücklage eingestellten Beträge. Darüber hinaus sind
in dieser Position die ergebnisneutral erfassten Neubewertungen der Nettoschuld aus
leistungsorientierten Versorgungsplänen nach Berücksichtigung latenter Steuern ausgewiesen.
Die sonstigen Rücklagen beinhalten direkt im Eigenkapital berücksichtigte Ergebnisse.
Dies betrifft u.a. die aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung der Abschlüsse
der in den Konzern einbezogenen Unternehmen resultierenden Umrechnungsgewinne und
-verluste, die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung in der Rücklage Währungsumrechnung
ausgewiesen werden. Der zum 30.06.2018 erfolgte Rückgang der sonstigen Rücklagen war
insbesondere auf die Abwertung des russischen Rubel seit dem 31.12.2017 sowie auf
die daraus entstehenden erfolgsneutralen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung der
in dieser Währung bilanzierenden Gesellschaften zurückzuführen.
Die kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns zum 30.06.2018 in
Höhe von 420,2 Mio. € bzw. 992,4 Mio. € (31.12.2017: 1.257,1 Mio. € bzw. 0,8 Mio.
€) enthalten vor allem Schuldscheindarlehen, die einen Nominalwert in Höhe von
194.5Mio. € haben (31.12.2017: 526,0 Mio. €), eine Anleihe mit einem Nominalwert in
Höhe von 289,7 Mio. € (31.12.2017: eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von
350,0 Mio. € und eine Anleihe mit einem Nominalwert in Höhe von 300,0 Mio. €) sowie
ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 884,1 Mio. € (31.12.2017: 0,0 Mio. €).
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich zum 30.06.2018
auf 276,8 Mio. € (31.12.2017:
340.6Mio. €).
Die passiven latenten Steuern verringerten sich zum Bilanzstichtag auf 85,1 Mio. €
(31.12.2017: 116,5 Mio. €).
Die Ertragsteuerverbindlichkeiten erhöhten sich zum Bilanzstichtag auf 90,1 Mio. €
(31.12.2017: 69,7 Mio. €).
Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten reduzierten sich zum 30.06.2018
auf 148,5 Mio. € (31.12.2017: 226,1 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte im Wesentlichen
aus einer Umgliederung hin zu den Finanzverbindlichkeiten aus einem von der Nidda
Healthcare Holding GmbH gewährten Darlehen. Die Nidda Healthcare Holding AG (nunmehr
Nidda Healthcare Holding GmbH) hatte sich im Rahmen des Übernahmeangebots verpflichtet,
für die Finanzierungsbeträge, die bei vorzeitiger Rückzahlung der STADA-Finanzierungen
anstehen, STADA eine Finanzierung zur Verfügung zu stellen.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der die Veränderung der nicht durch
die Investitionen, die Finanzierung, Währungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer
Abschlüsse und Transaktionen in fremder Währung oder durch konsolidierungskreis- und
bewertungsbedingte Veränderungen abgedeckten Positionen umfasst, lag im 1. Halbjahr
2018 bei 95,0 Mio. € (1-6/2017: 89,5 Mio. €).
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit, der die Mittelabflüsse für Investitionen
vermindert um Einzahlungen aus Desinvestitionen umfasst, betrug in den ersten 6 Monaten
des laufenden Geschäftsjahres -194,7 Mio. € (1-6/2017: -72,6 Mio. €). Der Cashflow
aus der Investitionstätigkeit war im Berichtszeitraum vor allem durch Auszahlungen
für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte beeinflusst.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres
102,7 Mio. € (1-6/2017: -44,8 Mio. €). Die im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
dargestellte Tilgung und Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten sind u.a. durch die
folgenden Sachverhalte geprägt: Auf Grund der in 2017 erfolgten Übernahme waren die
Gläubiger der STADA Arzneimittel AG gemäß den Finanzierungsbedingungen berechtigt,
Anleihen, Schuldscheindarlehen und Bankdarlehen vorzeitig zu kündigen. In diesem Zusammenhang
wurde während des 1. Quartals 2018 ein Teilbetrag in Höhe von 360,2 Mio. € vorzeitig
fällig gestellt. Darüber hinaus erfolgte im 2. Quartal die planmäßige Rückzahlung
einer Anleihe in Höhe von 347,1 Mio. €. Zur Refinanzierung dieser Transaktionen erhielt
STADA Darlehen von der Nidda Healthcare Holding GmbH und nutzte eigene Barmittel.
Des Weiteren erfolgte eine Rückzahlung von Schuldscheindarlehen in Höhe von 9,5 Mio.
€ aus eigenen Barmitteln.
Der Cashflow der aktuellen Geschäftsperiode als Saldogröße aller Mittelzu- und -abflüsse
aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, den Cashflows aus der Investitions-
und Finanzierungstätigkeit sowie den wechselkurs- und/oder konsolidierungskreisbedingten
Änderungen des Finanzmittelfonds lag in den ersten 6 Monaten 2018 bei 3,9 Mio. € (1-6/2017:
-31,8 Mio. €).
Die Bewertungsansätze für die Segmentberichterstattung entsprechen den im I FRS-Konzernabschluss
angewendeten Rechnungslegungsmethoden. Die Leistungen zwischen den Segmenten werden
auf Basis von Marktpreisen verrechnet.
Das berichtete Segmentergebnis entspricht dem operativen Ergebnis der Gewinn- und
Verlustrechnung des STADA-Konzerns gemäß IFRS. Auf einen Ausweis des jeweiligen langfristigen
Vermögens pro Segment sowie der Segmentschulden wird verzichtet, da diese Informationen
nicht zur Steuerung des Konzerns herangezogen werden.
| in T € | Q2/2018 | Q2/2017 | H1/2018 | H1/2017 | |
| Generika | Externe Umsatzerlöse | 345.498 | 348.542 | 672.345 | 674.426 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 98 | 312 | 121 | 1.012 | |
| Gesamter Umsatz | 345.596 | 348.854 | 672.466 | 675.438 | |
| Operatives Ergebnis | 87.680 | 67.398 | 156.197 | 122.627 | |
| Planmäßige Abschreibungen | 12.008 | 13.213 | 24.158 | 26.373 | |
| Wertminderungen | 2.180 | 1.361 | 3.904 | 2.440 | |
| Wertaufholungen | 501 | 536 | 501 | 536 | |
| EBITDA | 101.374 | 81.461 | 183.785 | 150.954 | |
| Sondereffekte innerhalb des EBITDA | -107 | -132 | -197 | -257 | |
| davon: | |||||
| • Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen | -107 | -132 | -197 | -257 | |
| • Abfindungen | - | - | - | - | |
| • Beratungsleistungen | - | - | - | - | |
| EBITDA bereinigt | 101.267 | 81.329 | 183.588 | 150.697 | |
| Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses | -53.744 | -73.798 | -146.870 | -154.229 | |
| Markenprodukte | Externe Umsatzerlöse | 233.856 | 228.381 | 465.115 | 468.810 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | - | 6 | - | 10 | |
| Gesamter Umsatz | 233.856 | 228.387 | 465.115 | 468.820 | |
| Operatives Ergebnis | 37.413 | 31.929 | 85.125 | 72.831 | |
| Planmäßige Abschreibungen | 16.322 | 16.650 | 31.774 | 32.633 | |
| Wertminderungen | 3.152 | 17.888 | 3.204 | 17.954 | |
| Wertaufholungen | - | 1.918 | - | 1.918 | |
| EBITDA | 56.999 | 64.549 | 120.215 | 121.500 | |
| Sondereffekte innerhalb des EBITDA | -99 | -113 | -188 | -109 | |
| davon: | |||||
| • Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen | -99 | -113 | -188 | -109 | |
| • Abfindungen | - | - | - | - | |
| • Beratungsleistungen | - | - | - | - | |
| EBITDA bereinigt | 56.900 | 64.436 | 120.027 | 121.391 | |
| Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses | -2.768 | -6.884 | -12.327 | -16.774 | |
| Überleitung Konzernholding/ Sonstiges und Konsolidierung | Externe Umsatzerlöse | - |
- |
- |
- |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | -98 | -318 | -121 | -1.022 | |
| Gesamter Umsatz | -98 | -318 | -121 | -1.022 | |
| Operatives Ergebnis | -22.582 | -36.369 | -50.873 | -56.035 | |
| Planmäßige Abschreibungen | 1.017 | 987 | 2.017 | 1.978 | |
| Wertminderungen | - | 270 | - | 270 | |
| Wertaufholungen | - | -407 | - | - | |
| EBITDA | -16.306 | -33.656 | -43.357 | -51.526 | |
| Sondereffekte innerhalb des EBITDA | 1.436 | 17.139 | 1.436 | 17.139 | |
| davon: | |||||
| • Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen | - | - | - | - | |
| • Abfindungen | 1.436 | - | 1.436 | - | |
| • Beratungsleistungen | - | 17.139 | - | 17.139 | |
| EBITDA bereinigt | -14.870 | -16.517 | -41.921 | -34.387 | |
| Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses | 4.562 | -17.419 | -4.310 | -13.820 | |
| Konzern | Externe Umsatzerlöse | 579.354 | 576.923 | 1.137.460 | 1.143.236 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | |||||
| Gesamter Umsatz | 579.354 | 576.923 | 1.137.460 | 1.143.236 | |
| Operatives Ergebnis | 102.511 | 62.958 | 190.449 | 139.423 | |
| Planmäßige Abschreibungen | 29.347 | 30.850 | 57.949 | 60.984 | |
| Wertminderungen | 5.332 | 19.519 | 7.108 | 20.664 | |
| Wertaufholungen | 501 | 2.047 | 501 | 2.454 | |
| EBITDA | 142.067 | 112.354 | 260.643 | 220.928 | |
| Sondereffekte innerhalb des EBITDA | 1.230 | 16.894 | 1.051 | 16.773 | |
| davon: | |||||
| • Effekte aus Kaufpreisaufteilungen und Produktakquisitionen | -206 | -245 | -385 | -366 | |
| • Abfindungen | 1.436 | - | 1.436 | - | |
| • Beratungsleistungen | - | 17.139 | - | 17.139 | |
| EBITDA bereinigt | 143.297 | 129.248 | 261.694 | 237.701 | |
| Sonstige wesentliche zahlungsunwirksame Posten des operativen Ergebnisses | -51.950 | -98.101 | -163.507 | -184.823 |
| in T € | Q2/2018 | Q2/2017 | H1/2018 | H1/2017 |
| Bereinigtes EBITDA der Segmente | 158.167 | 145.765 | 303.615 | 272.088 |
| Sondereffekte innerhalb des EBITDA | 206 | 245 | 385 | 366 |
| Überleitung Konzernholding/Sonstiges und Konsolidierung | -16.306 | -33.656 | -43.357 | -51.526 |
| Planmäßige Abschreibungen, Wertminderungen und Wertaufholungen | 34.178 | 48.322 | 64.556 | 79.194 |
| Finanzielle Erträge | 2.134 | 719 | 3.477 | 1.557 |
| Finanzielle Aufwendungen | 11.832 | 11.392 | 21.231 | 23.109 |
| Ergebnis vor Steuern Konzern | 98.191 | 53.359 | 178.333 | 120.182 |
Die nachstehende Tabelle gibt Auskunft darüber, wie die Wertansätze der zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten Vermögenswerte und Schulden ermittelt wurden:
| Beizulegende Zeitwerte nach Hierarchiestufen in T € auf wiederkehrender Grundlage | Stufe 1 Notierte Preise auf aktiven Märkten |
Stufe 2 Bewertungsmethoden mit am Markt beobachtbaren Inputparametern |
Stufe 3 Bewertungsmethoden mit nicht am Markt beobachtbaren Inputparametern |
|||
| 30.06.2018 | 30.06.2017 |
30.06.2018 | 30.06.2017 |
30.06.2018 | 30.06.2017 |
|
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCI) | ||||||
| • Factoringfähige Forderungen | - | - | - | - | 54.914 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte (FVPL) | ||||||
| • Devisentermingeschäfte | - | - | 40 | 2.592 | - | - |
| Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL) | ||||||
| • Devisentermingeschäfte | - | - | 178 | 318 | - | - |
| • Zins-/Währungsswaps | - | - | - | - | - | 2.741 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten mit Hedge-Beziehung | ||||||
| • Fair-Value-Hedges | - | - | 908 | - | - | - |
Die neuen Vorschriften zur Klassifizierung von finanziellen Vermögenswerten gemäß
IFRS 9 führen für factoringfähige Forderungen auf Grund des hier vorliegenden Geschäftsmodells
zu Änderungen bei deren Bewertung und Ausweis. Gleiches gilt für das anhaltende Engagement
("continuing involvement"), welches im Rahmen eines Teilabgangs verkaufter Forderungen
erfasst wird. Diese finanziellen Vermögenswerte, die weiterhin in den Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen enthalten sind, werden nun nicht mehr zu fortgeführten
Anschaffungskosten, sondern ergebnisneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet und
werden daher in der vorstehenden Tabelle aufgeführt. Änderungen im beizulegenden Zeitwert
dieser Forderungen, der nur unwesentlich von dem sich zu fortgeführten Anschaffungskosten
ergebenden Wert abweicht, werden ergebnisneutral im Eigenkapital in der Rücklage FVOCI
erfasst.
STADA überprüft im Rahmen der Abschlusserstellung die Zuordnung in die jeweiligen
Hierarchiestufen anhand der vorliegenden Informationen über die Ermittlung der beizulegenden
Zeitwerte. Wird hierbei ein Umgliederungsbedarf festgestellt, so wird die Umgliederung
zum Beginn der Berichtsperiode vorgenommen.
Die beizulegenden Zeitwerte werden im Rahmen der Abschlusserstellung analysiert. Hierzu
werden Marktvergleiche sowie Änderungsanalysen vorgenommen.
Die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte
(FVPL) und finanziellen Verbindlichkeiten (FVPL) beinhalten positive bzw. negative
Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten (Devisenswaps, im Vorjahr Zins-/Währungsswaps
und Devisenswaps), die nicht in einer Sicherungsbeziehung stehen. Die beizulegenden
Zeitwerte von Devisentermingeschäften wurden mit üblichen finanzmathematischen Methoden
auf Basis der von einem anerkannten Informationsdienst bereitgestellten aktuellen
Marktdaten wie Kassakursen und Swapsätzen in einem eigenen System nach standardisierten
Verfahren ermittelt. Im Vorjahr wurden die beizulegenden Zeitwerte anhand von geeigneten
Bewertungsmodellen durch externe Dritte ermittelt.
STADA designiert Devisentermingeschäfte (EUR/RUB, EUR/DKK, EUR/CHF, EUR/USD und EUR/GBP)
als Fair-Value-Hedges, die zur Sicherung des Währungsrisikos von Intercompany-Darlehen
abgeschlossen werden. Die Wertänderungen der Grundgeschäfte, die sich aus den Veränderungen
der jeweiligen Währungswechselkurse ergeben, werden durch die Wertänderungen der Devisentermingeschäfte
ausgeglichen. Mit den Fair-Value-Hedges wird also das Ziel verfolgt, das Währungsrisiko
dieser finanziellen Verbindlichkeiten zu sichern. Bonitätsrisiken sind nicht Teil
der Sicherung. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retrospektiv
zu jedem Abschlussstichtag überprüft. Zum Abschlussstichtag waren alle designierten
Sicherungsbeziehungen hinreichend effektiv.
Die in Hierarchiestufe 3 eingeordneten und zum Fair Value bewerteten finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entwickelten sich im 1. Halbjahr 2018 wie folgt:
| in T € | Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte |
Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
| Stand am 01.01.2018 | - | - |
| Anpassungen gemäß IFRS 9 | 14.090 | - |
| Umgliederung von Stufe 2 | - | - |
| Währungsänderungen | 15 | - |
| Gesamtergebnis | ||
| • erfolgswirksam | - | - |
| • erfolgsneutral | -41 | - |
| Zugänge | 54.990 | - |
| Realisierungen | -14.140 | - |
| Umgliederung in Stufe 2 | - | - |
| Stand am 30.06.2018 | 54.914 | - |
| Erfolgswirksam erfasste Ergebnisse | - | - |
| Sonstige Erträge/Andere Aufwendungen | - | - |
| davon | ||
| • auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend | - | - |
| Finanzergebnis | - | - |
| davon | ||
| • auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend | - | - |
Im 1. Halbjahr 2017 hatten sich die in Hierarchiestufe 3 eingeordneten und zum Fair
Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wie folgt entwickelt:
| in T € | Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte |
Zum Fair Value bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
| Stand am 01.01.2017 | 9.910 | -3.362 |
| Umgliederung von Stufe 2 | - | - |
| Währungsänderungen | - | - |
| Gesamtergebnis | -268 | 621 |
| • erfolgswirksam | -268 | 621 |
| • erfolgsneutral | - | - |
| Zugänge | - | - |
| Realisierungen | -9.642 | - |
| Umgliederung in Stufe 2 | - | - |
| Stand am 30.06.2017 | - | -2.741 |
| Erfolgswirksam erfasste Ergebnisse | -268 | 621 |
| Sonstige Erträge/Andere Aufwendungen | -151 | 472 |
| davon | ||
| • auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend | - | 472 |
| Finanzergebnis | -117 | 149 |
| davon | ||
| • auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten entfallend | - | 149 |
Für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, deren beizulegender Zeitwert
vom Buchwert abweicht, wurden zum 30.06.2018 die folgenden Angaben gemacht:
| in T € | Buchwert 30.06.2018 |
Fair Value 30.06.2018 |
Buchwert 31.12.2017 |
Fair Value 31.12.2017 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 45.898 | 45.940 | 84.823 | 84.772 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Anteilseignern | 884.109 | 1.093.054 | - | - |
| Schuldscheindarlehen | 194.256 | 200.570 | 525.112 | 526.000 |
| Anleihen | 288.284 | 292.565 | 647.986 | 655.656 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.412.547 | 1.632.129 | 1.257.921 | 1.266.428 |
Die in der Tabelle dargestellten finanziellen Verbindlichkeiten sind der Bewertungskategorie
der "zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Verbindlichkeiten" (AC) gemäß
IFRS 9 zugeordnet. Die Aufteilung der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
auf Bewertungskategorien zum 01.01.2018 gemäß IFRS 9 im Vergleich zum 31.12.2017 gemäß
IAS 39 wird detailliert in Angabe 1.2. dargestellt. Im 1. Halbjahr 2018 haben sich
darüber hinaus keine Änderungen in der Klassifizierung ergeben.
Für alle anderen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten außer den oben
tabellarisch dargestellten entspricht der Buchwert - näherungsweise bzw. basierend
auf Bewertungsmethoden unter Zugrundelegung notierter Preise auf aktiven Märkten oder
am Markt beobachtbarer Inputparameter - dem jeweiligen beizulegenden Zeitwert der
einzelnen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.
Eventualverbindlichkeiten beschreiben mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten,
die aus vergangenen Ereignissen resultieren und in Zukunft in Abhängigkeit von bestimmten
Ereignissen zu Ressourcenabflüssen führen können. Zum Bilanzstichtag wurden diese
als unwahrscheinlich angesehen und sind daher nicht bilanziert.
Zu den im Geschäftsbericht 2017 beschriebenen Eventualverbindlichkeiten ergaben sich
in den ersten 6 Monaten 2018 zusätzliche wesentliche mögliche Verpflichtungen in Höhe
von 4,3 Mio. € auf Grund von möglichen Verpflichtungen in Bezug auf Patentrisiken.
Gegenläufig sind mögliche Verpflichtungen auf Grund eines Verbots wirtschaftlicher
Aktivitäten zwischen Russland und der Ukraine in Höhe von 2,0 Mio. € entfallen.
Neben den Eventualverbindlichkeiten bestehen zukünftige sonstige finanzielle Verpflichtungen,
die sich wie folgt untergliedern lassen:
| in T € | 30.06.2018 |
31.12.2017 |
| Verpflichtungen aus Operating-Leasing | 52.552 | 121.317 |
| Übrige finanzielle Verpflichtungen | 86.781 | 69.085 |
| Summe | 139.333 | 190.402 |
Die übrigen finanziellen Verpflichtungen betrafen zum 30.06.2018 im Wesentlichen eine
Bürgschaft über 25,0 Mio. € gegenüber Hospira Inc., Lake Forest, Illinois, USA, im
Zusammenhang mit einem Liefervertrag zwischen Hospira und den nach der Equity-Methode
bilanzierten Anteilen an dem assoziierten Unternehmen BIOCEUTICALS Arzneimittel AG.
STADA als Sicherungsgeber erfasste diese Bürgschaft im Berichtszeitraum als Finanzgarantie
gemäß IAS 39 mit ihrem Fair Value in Höhe von nur 0,3 Mio. € (31.12.2017: 0,3 Mio.
€), da STADA von einer Inanspruchnahme dieser gewährten Bürgschaft aktuell nicht ausgeht.
Darüber hinaus sind u.a. weitere übernommene Bürgschaften seitens des STADA-Konzerns
in den übrigen finanziellen Verpflichtungen enthalten.
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bestehen zwischen der STADA Arzneimittel
AG und/oder deren konsolidierten Gesellschaften Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden
Personen und Unternehmen. Als nahestehend im Sinne von IAS 24 werden direkt oder indirekt
beherrschte, aber auf Grund von Wesentlichkeitsaspekten nicht konsolidierte Tochterunternehmen,
assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen sowie Personen in Schlüsselpositionen
und deren nahe Angehörige verstanden. Grundsätzlich werden alle Geschäfte mit nahestehenden
Unternehmen und Personen zu marktgerechten Konditionen abgewickelt.
Gegenüber den im Geschäftsbericht 2017 dargestellten Beziehungen zu nahestehenden
Unternehmen ergaben sich im 1. Halbjahr 2018 die folgenden wesentlichen Änderungen:
Am 02.02.2018 fand eine außerordentliche Hauptversammlung der STADA Arzneimittel AG
statt, die mit einer Mehrheit von 99% dem Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags
(BGAV) vom 19.12.2017 zwischen der Nidda Healthcare GmbH als herrschendem Unternehmen
und STADA als abhängigem Unternehmen zustimmte. Der Vertrag wurde am 20.03.2018 mit
der Eintragung in das Handelsregister wirksam.
Am 08.06.2018 hatte STADA die Aufforderung der Anleihegläubiger der STADA-Anleihe 2015/2022 zur Stimmabgabe im Rahmen einer Abstimmung ohne Versammlung veröffentlicht, die das Ziel hatte, einen gemeinsamen Vertreter der Anleihegläubiger zu bestellen und Anpassungen an den Anleihebedingungen der STADA-Anleihe 2015/2022 vorzunehmen.1) Am 29.06.2018 hatte STADA eine Einladung zur Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger der STADA-Anleihe 2015/2022 veröffentlicht, die notwendig wurde, da in der ersten Abstimmung ohne Versammlung vom 26. bis 28.06.2018 das gesetzlich erforderliche Quorum nicht erreicht worden war.1) Am 17.07.2018 gab STADA die Beschlussergebnisse der Gläubigerversammlung vom 17.07.2018 bekannt.2) Entsprechend des im Rahmen der Gläubigerversammlung geänderten Beschlussvorschlags zu Tagesordnungspunkt III hatten die Anleihegläubiger beschlossen, One Square Advisory Services GmbH zum gemeinsamen Vertreter der Anleihegläubiger zu bestellen. Die Tagesordnungspunkte IV und V wurden auf Vorschlag des Versammlungsleiters und von STADA auf den 18.09.2018 vertagt.
1)
Vgl. Investor News der Gesellschaft vom 08.06.2018.
1)
Vgl. Investor News der Gesellschaft vom 29.06.2018.
2)
Vgl. Pressemitteilung der Gesellschaft vom 17.07.2018.
STADA Arzneimittel AG, Stadastraße 2-18, 61118 Bad Vilbel, Telefon: 06101/603-0, Fax:
06101/603-259, E-Mail: info@stada.de
Dr. Claudio Albrecht (Vorsitzender), Mark Keatley, Miguel Pagan
Dr. Günter von Au (Vorsitzender), Jens Steegers1) (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Eric Cornut, Halil Duru1) , Jan-Nicolas Garbe, Benjamin Kunstler, Dr. Ute Pantke2) , Bruno Schick, Dr. Michael Siefke
Dieser Zwischenbericht der STADA Arzneimittel AG (im Folgenden "STADA") enthält bestimmte
in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Einschätzungen
und Prognosen der Unternehmensleitung von STADA und anderen derzeit verfügbaren Informationen
beruhen. Sie beinhalten verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Unsicherheiten,
die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage, die Entwicklung oder die Leistungen wesentlich von den in diesen
zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten oder implizierten Einschätzungen
abweichen. Mit der Verwendung von Worten wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen",
"vorhersehen", "glauben", "schätzen" und ähnlichen Begriffen werden zukunftsgerichtete
Aussagen gekennzeichnet. STADA wird gegebenenfalls auch in anderen Berichten, in Präsentationen,
in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden, und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete
Aussagen tätigen. Des Weiteren können von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete
Aussagen mündlich machen. STADA ist zwar der Auffassung, dass die in den zukunftsgerichteten
Aussagen wiedergegebenen Erwartungen angemessen sind, kann jedoch nicht gewährleisten,
dass diese Erwartungen tatsächlich erfüllt werden. Zu den Risikofaktoren gehören insbesondere:
der Einfluss der Regulierung der pharmazeutischen Industrie, die Schwierigkeit einer
Voraussage über Genehmigungen der Zulassungsbehörden und anderer Aufsichtsbehörden,
das Genehmigungsumfeld und Änderungen in der Gesundheitspolitik und im Gesundheitswesen
verschiedener Länder, Akzeptanz von und Nachfrage nach neuen Arzneimitteln und neuen
Therapien, die Ergebnisse klinischer Studien, der Einfluss von Wettbewerbsprodukten
und -preisen, die Verfügbarkeit und die Kosten der bei der Herstellung pharmazeutischer
Produkte verwendeten Wirkstoffe, Unsicherheit über die Marktakzeptanz innovativer
Produkte, die neu eingeführt, gegenwärtig verkauft oder entwickelt werden, die Auswirkung
von Änderungen der Kundenstruktur, die Abhängigkeit von strategischen Allianzen, Schwankungen
der Wechselkurse und der Zinsen, operative Ergebnisse sowie weitere Faktoren, die
in den Geschäftsberichten sowie in anderen Erklärungen der Gesellschaft erläutert
werden. STADA übernimmt keine Verpflichtung zur Aktualisierung zukunftsgerichteter
Aussagen.
In diesem Zwischenbericht erfolgen in der Regel die Darstellungen von STADA-Kennzahlen
in Millionen Euro, während in den abschließenden Tabellen die entsprechenden Zahlen
mit größerer Genauigkeit in der Regel in Tausend Euro angegeben werden. Aus den jeweiligen
Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten
Charakter haben können.
STADA Arzneimittel AG ■ Investor & Creditor Relations ■ Telefon: 06101/603-113 ■ Fax:
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1)
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2)
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