Ad-hoc | 23 November 2000 08:29
Ad hoc-Service: Sto AG
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* Sto steigert Konzernumsatz per 30.09. um 3,5% auf 702 Mio. DM
* Schwieriges Inlandsgeschaeft und Vorleistungen beeinflussen Ertrag
* Konzernergebnis nach Steuern 23,5 Mio. DM (Vj. 25,9)
* 2001 wieder Wachstum von Umsatz und Ertrag
Die Sto AG, weltweit fuehrender Hersteller von Waermedaemm-
Verbundsystemen, konnte den Konzernumsatz von Januar bis September
2000 gegenueber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 3,5% auf
701,6 Mio. DM (Vj. 677,6) steigern. Dieser Anstieg ging auf die
sehr gute Entwicklung des internationalen Geschaeftsvolumens
zurueck, das im Berichtszeitraum um 19,7% auf 283,0 Mio. DM (Vj.
236,4) zunahm. Das Inlandsgeschaeft gestaltete sich fuer die
gesamte Branche deutlich schwaecher als erwartet. Auch Sto war von
diesen Tendenzen betroffen. Beim Inlandsumsatz war ein Rueckgang
um 5,1% auf 418,6 Mio. DM (Vj. 441,2) zu verzeichnen.
Ungeachtet der verhaltenen Umsatzentwicklung im Inland hat die Sto
AG auch im Berichtszeitraum in einem Verdraengungsmarkt in die
Optimierung der Vertriebsstrukturen antizyklisch investiert, um
das hohe Serviceniveau weiter zu steigern. Die hierfuer erbrachten
Vorleistungen in Verbindung mit dem geringeren Geschaeftsvolumen
fuehrten im Inland von Januar bis September 2000 zu einem
Gewinnrueckgang. Demgegenueber konnten alle auslaendischen
Tochtergesellschaften ihr Ergebnis erheblich verbessern. Per saldo
lag das Ergebnis nach Steuern im Sto-Konzern mit 23,5 Mio. DM um
9,3% unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 25,9 Mio. DM. Das
Ergebnis je Aktie ging von 3,88 DM (1,98 Euro) auf 3,53 DM (1,80
Euro) zurueck.
Fuer das Geschaeftsjahr 2000 rechnet Sto mit einem Konzernumsatz
von 920 Mio. DM nach 889 Mio. DM im Vorjahr. Das 99er-Ergebnis
(Jahresueberschuss 22,6 Mio. DM) wird aufgrund eines niedrigeren
Inlandsumsatzes sowie der antizyklischen Investitionen in das
Vertriebsnetz voraussichtlich nicht erreicht.
Fuer 2001 ist Sto zuversichtlich, Umsatz und Ertrag wieder zu
steigern. So ist insbesondere im Ausland ungebrochenes Wachstum zu
erwarten. Im Inland wird die Situation in den neuen Bundeslaendern
zwar unveraendert vorsichtig eingeschaetzt, aber die Nachfrage in
Westdeutschland duerfte sich verbessern. Außerdem sind erste
Impulse von der geplanten Foerderung von Waermedaemm-Maßnahmen an
Altbauten zu erwarten.
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