Ireland | 13 May 2015 10:00


Sto SE & Co. KGaA: Konzernumsatz im ersten Quartal 2015 mit 206,2 Mio. EUR um 4,6 % unter Vorjahreswert

Sto SE & Co. KGaA  / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG

13.05.2015 10:00

Zwischenmitteilung nach  § 37x WpHG, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Sto SE & Co. KGaA, Stühlingen

Konzern-Zwischenmitteilung der Geschäftsführung innerhalb des
ersten Halbjahres 2015 gemäß § 37x WpHG

Auf einen Blick:

  - Sto-Konzernumsatz im ersten Quartal 2015 mit 206,2 Mio. EUR um 4,6 %
    unter Vorjahreswert

  - Vorjahreszahlen durch sehr günstige Witterung auf außergewöhnlich hohem
    Niveau

  - Üblicher Q1-Fehlbetrag größer als 2014 

  - Konzernbelegschaft von 4.951 auf 5.060 Mitarbeiter ausgebaut

  - Ausblick für Gesamtjahr unverändert: Umsatzplus von 5 % auf rund 1.270
    Mio. EUR und EBIT von 92 Mio. EUR bis 102 Mio. EUR erwartet

Branchenumfeld 

Im ersten Quartal 2015 wurde die globale Konjunktur vor allem durch den
kräftig gesunkenen Rohölpreis gestützt und verlief größtenteils günstig.
Die Wirtschaft in Europa profitierte darüber hinaus von der starken
Abwertung der Gemeinschaftswährung. Die europäische Bauindustrie
entwickelte sich jahreszeitlich typisch, während das sehr hohe Absatzniveau
in den ersten Monaten des Vorjahres aus dem ungewöhnlich milden Winter
resultierte.

In Deutschland lag der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes von Januar bis
Februar 2015 nach Angaben des statistischen Bundesamtes bei rund 6,4
Milliarden Euro und damit 5,6 % unter dem Wert der ersten zwei Monate 2014.
Dieser Rückgang ist insbesondere auf den witterungsbedingten Basiseffekt
zurückzuführen. Der Auftragseingang blieb bis Ende Februar 2015 gegenüber
der entsprechenden 2014er Periode stabil.

 
Sto-Konzernumsatz witterungsbedingt rückläufig

In der Sto SE & Co. KGaA verringerte sich der Konzernumsatz in den ersten
drei Monaten 2015 gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 4,6 %
auf 206,2 Mio. EUR. Im Inland kam es aufgrund des witterungsbedingt sehr
hohen 2014er Vergleichsniveaus zu einem Minus von 11,5 % auf 86,0 Mio. EUR.
Dagegen nahm der Auslandsumsatz insgesamt leicht um 1,1 % auf 120,2 Mio.
EUR zu, sodass sich der Auslandsanteil am Konzernvolumen im
Quartalsvergleich von 55,0 % auf 58,3 % erhöhte. Hier standen dem
wetterbedingten Rückgang in den westeuropäischen Ländern sowie der
anhaltend schwierigen konjunkturellen Lage in einzelnen Regionen deutlich
positive Währungseffekte gegenüber.

Insgesamt resultierte im Berichtszeitraum aus Währungs- und
Konsolidierungseffekten ein Mehrumsatz von 6,1 Mio. EUR. Er ergab sich vor
allem aus dem schwächeren Eurokurs gegenüber dem Schweizer Franken, dem
US-Dollar und an den Dollar gekoppelte Währungen wie z.B. dem chinesischen
Renminbi. Zudem führten Erstkonsolidierungseffekte zu leichten Zuwächsen.
Um diese Einflüsse bereinigt ging der Konzernumsatz um 7,4 % zurück.

Der Umsatz im April 2015 lag über dem Vorjahresniveau, blieb jedoch unter
den Erwartungen.

Ergebnis unter Vorjahr

Aufgrund der ausgeprägten Saisonalität des Fassadengeschäfts erwirtschaftet
Sto in den ersten Monaten eines Geschäftsjahres üblicherweise kein
positives Ergebnis. Auch von Januar bis März 2015 wurde ein Fehlbetrag
verbucht, der höher ausfiel als im Vorjahreszeitraum. Ursächlich dafür
waren das niedrigere Umsatzvolumen und gleichzeitig gestiegene
Personalkosten, die durch den im Vorjahr erfolgten Mitarbeiteraufbau sowie
durch Tariferhöhungen kräftig zunahmen.

 
Investitionen rückläufig

Sto investierte im Berichtszeitraum konzernweit 3,6 Mio. EUR in Sachanlagen
und Immaterielle Vermögenswerte gegenüber 5,4 Mio. EUR in der
Vergleichsperiode. Ausschlaggebend für den Rückgang war auch hier der im
Jahresvergleich strengere Winter, durch den einzelne Maßnahmen zeitlich
verschoben werden mussten.

Vermögenslage bleibt solide

Die Vermögenslage des Sto-Konzerns zeigte sich Ende März 2015 weiterhin
sehr solide. Die Änderung einzelner Bilanzpositionen im Vergleich zum
Jahresende 2014 lag im üblichen Rahmen und spiegelte den typischen
Geschäftsverlauf im ersten Quartal wider.

Mitarbeiterzahl erhöht

Ende März 2015 beschäftigte der Sto-Konzern 5.060 Mitarbeiter nach 4.951 am
Vorjahresstichtag (+2,2 %). Personell verstärkt wurden überwiegend
Gesellschaften in den Wachstumsmärkten, während in Ländern mit schwierigen
konjunkturellen Rahmenbedingungen punktuelle Anpassungsmaßnahmen
vorgenommen wurden. Im Ausland erhöhte sich die Belegschaft um 63 auf 2.430
Arbeitnehmer (+2,7 %) und in Deutschland um 46 auf 2.630 (+1,8 %). Der
Auslandsanteil an der Konzernbelegschaft belief sich per 31. März 2015 auf
48,0 % (Vorjahr: 47,8 %).

Ausblick für das Gesamtjahr 2015 unverändert

Für das Gesamtjahr 2015 erwartet Sto unverändert einen Umsatzanstieg von 5
% auf rund 1.270 Mio. EUR im Konzern. Das operative Konzernergebnis EBIT
wird sich aus heutiger Sicht in einer Bandbreite von 92 Mio. EUR bis 102
Mio. EUR (2014: 97,0 Mio. EUR) bewegen, wobei zu berücksichtigen ist, dass
Sto im weiteren Jahresverlauf voraussichtlich durch steigende Kosten in der
Beschaffung beispielsweise bei Polystyrol belastet werden wird.

Stühlingen, im Mai 2015
Der Vorstand 

Kennzahlen (in Mio. EUR)



Sto-Konzern (IFRS)                     Q1 2015     Q1 2014     Differenz
Umsatz                                 206,2       216,1       -4,6 %
- davon Inland                         86,0        97,2        -11,5 %
- davon Ausland                        120,2       118,9       1,1 %
Investitionen (ohne Finanzanlagen)     3,6         5,4         -33,3 %
Mitarbeiter per 31.03.                 5.060       4.951       2,2 %
- davon Inland                         2.630       2.584       1,8 %
- davon Ausland                        2.430       2.367       2,7 %


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