STS Group AG

Hagen

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025

Halbjahresbericht
2025
1. Januar bis 30. Juni

ÜBERSICHT HJ 2025

Umsatzrückgang auf 143,4 Mio. EUR (-6,6 %) in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld

Segment Plastics mit einem Umsatzanstieg von 1,7 % wesentlicher Wachstumstreiber im ersten Halbjahr 2025

EBITDA fällt auf 11,0 Mio. EUR (-0,7 Mio. EUR gegenüber Vorjahr)

Geschäftsausblick für 2025 bestätigt

Auf einen Blick

ERTRAGSLAGE

in Mio. EUR H1 2025 H1 2024
Umsatzerlöse 143,4 153,5
Segment Plastics 119,6 117,6
Segment China 15,4 24,3
Segment Materials 15,8 18,6
Unternehmen/Konsolidierung -7,4 -7,0
EBITDA 11,0 11,8

BILANZBEZOGENE KENNZAHLEN

in Mio. EUR 30.06.2025 31.12.2024
Eigenkapital 42,7 45,0
Eigenkapitalquote 19,4% 19,5%
Bilanzsumme 220,4 230,8
Zahlungsmittel (frei verfügbar) 26,3 25,6
Nettofinanzschulden 1 40,1 48,8

1 Nettofinanzschulden = Bankverbindlichkeiten + Verbindlichkeiten aus Darlehen + Leasingverbindlichkeiten + Darlehen von Dritten -Zahlungsmittel - gegebene Darlehen an nahestehende Unternehmen

Die STS Group AG, www.sts.group (ISIN: DE000A1TNU68), ist ein führender Systemlieferant für die Automotive-Industrie. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit ca. 1.400 Mitarbeiter und hat im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 311,1 Mio. EUR erzielt. Die STS Group ("STS") produziert und entwickelt in ihren insgesamt zwölf Werken und drei Entwicklungszentren in Frankreich, Deutschland, Mexiko, China und den USA Kunststoff-Spritzguss und Komponenten aus Verbundwerkstoffen (Sheet Molding Compound - SMC), wie z. B. feste und flexible Fahrzeug- und Aerodynamikverkleidungen, ganzheitliche Innenraumsysteme, wie auch Leichtbau- und Batteriekomponenten für Elektrofahrzeuge. Als technologisch führend gilt STS in der Herstellung von Kunststoff-Spritzguss und Komponenten aus Verbundwerkstoffen. STS hat einen großen globalen Footprint mit Werken auf drei Kontinenten. Das Kundenportfolio umfasst führende internationale Hersteller von Nutzfahrzeugen, Pkw und Elektrofahrzeugen.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2025

Wirtschaftsbericht

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Weltwirtschaft durch Handelskonflikte gebremst

Laut Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel war die globale Konjunktur in den ersten Monaten des Jahres 2025 stark von Verunsicherungen geprägt, vor allem durch die Wirtschafts- und Zollpolitik der USA. Die angekündigten Zölle führten zunächst zu positiven Impulsen in der Industrieproduktion und im Welthandel, da vielerorts kurzfristige Vorzieheffekte eintraten. Im weiteren Verlauf des Jahres dürfte sich dieser Effekt jedoch ins Gegenteil verkehren und das weltwirtschaftliche Wachstum spürbar abschwächen. Entsprechend rechnen die Experten für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des weltweiten Wirtschaftswachstums. Während die Wirtschaftsleistung in den USA zu Jahresbeginn nachgab, verzeichnete der gemeinsame Wirtschaftsraum in Europa ein deutliches Plus. Diese Entwicklung war insbesondere auf vorgezogene Exporte in die USA, beispielsweis im Pharmabereich, zurückzuführen. Auch die chinesische und andere asiatische Volkswirtschaften profitierten von diesem kurzfristigen Effekt.1

Chinesische Wirtschaft leidet unter Exportschwäche durch Zölle

Im ersten Quartal 2025 zeigte sich die chinesische Wirtschaft mit einem Wachstum von 1,2 % gegenüber dem Vorquartal zwar relativ robust. Allerdings gingen angesichts der angekündigten Zölle der USA starke Impulse vor allem von den Exporten, insbesondere in die USA, aus. Die Binnenkonjunktur wurde durch wirtschaftspolitische Maßnahmen - etwa Eintauschprämien für langlebige Konsumgüter und direkte Zahlungen an private Haushalte - gestützt, wodurch sich auch der private Konsum leicht belebte. Der Bausektor befindet sich weiterhin in einer Restrukturierungsphase. Im zweiten Quartal dürfte sich die Konjunktur unter dem Eindruck der dann geltenden US-Zölle abgeschwächt haben. So war etwa im Mai die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe deutlich gedrückt.2

1 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
2 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf

Wirtschaft in Europa expandiert

Die europäische Wirtschaft expandierte im ersten Quartal 2025 deutlich. Im Euroraum stieg das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 0,6 %. Haupttreiber dieser Entwicklung war eine Belebung der Exporte, insbesondere von Pharmaprodukten aus Irland. Das Wachstum des privaten Konsums verlief etwas gedämpfter, während Anlageinvestitionen - vor allem in immaterielle Wirtschaftsgüter in Irland - kräftig zulegten. Im zweiten Quartal dürfte sich der positive Effekt der Exporte ins Gegenteil verkehrt haben.3

Deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs, leichtes Wachstum in Frankreich

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg im ersten Quartal um 0,2 % und entwickelte sich damit etwas stärker als ursprünglich erwartet. Auch für das zweite Quartal rechnet das IfW mit einem weiteren Wachstum von lediglich 0,1 %. Zusätzliche Wachstumsimpulse kamen vom privaten Konsum und den Bauinvestitionen. Die Inflationsrate dürfte sich im weiteren Jahresverlauf im Bereich der von der Europäischen Zentralbank angestrebten 2 %-Marke bewegen.4 In Frankreich legte die Wirtschaft im ersten Quartal 2025 leicht um 0,1 % zu. Das Wachstum wurde vor allem durch Vorratsinvestitionen getragen, während der private Konsum und der Außenhandel das Wachstum dämpfen.5 Die Teuerungsrate in Frankreich ist deutlich niedriger als in Deutschland und lag in fünf der ersten sechs Monate sogar unter der Marke von 1,0 %.6

US-Wirtschaft verliert deutlich an Schwung

Die US-Wirtschaft leidet unter der Verunsicherung durch den wirtschaftspolitischen Kurs der Regierung und ist im ersten Quartal 2025 ins Minus gerutscht. Angesichts der Unsicherheit zeigten sich die privaten Haushalte zurückhaltender beim Konsum und erhöhten stattdessen ihre Sparquote. Für das zweite Quartal deutete sich zwar wieder ein robustes Wachstum an. Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin stark, allerdings verschlechterten sich zuletzt etwa andere Indikatoren wie Einkaufsmanagerindizes oder Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe. Auch die Inflation wird durch die höheren Einfuhrzölle wieder stärker angetrieben.7 Nach einem deutlichen Rückgang in den ersten vier Monaten des Jahres stieg die Inflationsrate im Mai wieder auf 2,4 %. Die Kerninflation lag weiterhin deutlich darüber.8

Schwacher Industriesektor bremst Wachstum in Mexiko

Das mexikanische Bruttoinlandsprodukt wuchs im ersten Quartal 2025 um 0,2 %.9 Getragen wurde das Wachstum hauptsächlich vom Agrarsektor, während der Dienstleistungssektor stagnierte und der Produktionssektor rückläufig war. Die Aussichten für das zweite Quartal zeigten sich gemischt. Die Beschäftigung ging zurück, während die Produktion, die vor allem von der Landwirtschaft, der Industrieproduktion, den Exporten und den Einzelhandelsumsätzen getragen wurde, wuchs. Der Peso wertete gegenüber dem US-Dollar auf und die Inflation zog wieder an. Im Rahmen ihrer Leitzinssenkung im Mai 2025 betonte die Mexikanische Zentralbank auf deutliche Wachstumsrisiken durch die gestiegene Unsicherheit und Handelskonflikte.10

3 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
4 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/989badcc-661a-46b3-83c6-bb6de3f9c35a-KKB_125_2025-Q2_Deutschland_DE_.pdf
5 https://www.insee.fr/en/statistiques/8579053
6 https://tradingeconomics.com/france/inflation-cpi
7 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
8 https://tradingeconomics.com/united-states/inflation-cpi
9 https://mexiconewsdaily.com/news/mexico-0-2-gdp-growth-in-q1/

BRANCHENWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Nach Angaben des Branchenverbandes ACEA machte sich das anhaltend schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld auch auf dem Nutzfahrzeugmarkt bemerkbar. Der Absatz von Nutzfahrzeugen in der Europäischen Union sank im ersten Quartal 2025 auf gut 434.000 Einheiten (-12,7 %). Der Absatz von schweren und mittelschweren Nutzfahrzeugen brach um 16,0 % auf knapp 73.000 Einheiten ein. Innerhalb des Segments schweren und mittelschweren Nutzfahrzeuge zeigten sich die beiden größten europäischen Märkte, Deutschland (-25,4 %) und Frankreich (-17,6 %) überdurchschnittlich schwach. Auch die Märkte in Italien (-9,4 %), Spanien (-12,8 %) und Polen (-12,5 %) verzeichneten starke Einbußen.11 In den USA war der Absatz schwerer Nutzfahrzeuge in den ersten fünf Monaten des Jahres um 7,4 % rückläufig und lag bei rund 190.000 Stück.12 In China nahm der Absatz von schweren Nutzfahrzeugen in den ersten sechs Monaten 2025 um knapp 7 % zu.13 In Mexiko schwächte sich der Markt ebenfalls deutlich ab. Exporte schwerer Nutzfahrzeuge sanken im ersten Quartal 2025 um 19 % und die inländischen Verkäufe brachen 39 % ein, was auch auf den Vergleich mit einem starken Vorjahr zurückzuführen ist.14

10 https://www.dallasfed.org/research/update/mex/2025/2503
11 https://www.acea.auto/files/Press_release_commercial_vehicle_registrations_Q1-2025-1.pdf
12 https://ycharts.com/indicators/us_retail_sales_of_heavy_trucks_sa
13 https://www.webull.com/news/13016518029124608
14 https://mexicobusiness.news/automotive/news/mexicos-heavy-vehicle-exports-drop-19-1q25?tag=heavy-vehicles

GESCHÄFTSVERLAUF

Trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds mit regionalen Schwankungen verzeichnete die STS Group im ersten Halbjahr 2025 eine insgesamt stabile Geschäftsentwicklung.

Das US-Werk, das seit Jahresbeginn im Regelbetrieb arbeitet, leistete, wie geplant, einen kontinuierlichen Beitrag zur Produktionsleistung. Jedoch konnten die verfügbaren Kapazitäten noch nicht vollständig ausgeschöpft werden, da die Serienproduktion weiterhin hochgefahren wird und die kurzfristige Marktnachfrage - bedingt durch die Entwicklung der US-Zölle sowie allgemeine Marktunsicherheiten - hinter den Erwartungen zurückblieb. Im Berichtszeitraum profitierte die BU-Plastics ebenso von einem günstigen Produktmix als auch neu anlaufender Projekte in Europa und trug damit wesentlich zur Stabilisierung der Geschäftsentwicklung der Gruppe bei. Demgegenüber entwickelte sich in China die Nachfrage im hochwertigen "High-End" Nutzfahrzeugsegment, den die STS Group mit ihren Produkten bedient, schwächer als erwartet und entgegen dem positiven Trend des Gesamtmarktes. Für den weiteren Jahresverlauf wird erwartet, dass die BU-Plastics weiterhin einen positiven Beitrag zur Umsatzentwicklung leisten kann. Im Vorjahr trugen die Werkzeugumsätze einen wesentlichen Beitrag zum Umsatzwachstum im ersten Halbjahr bei, diese wurden in der Berichtsperiode nahezu vollständig durch Serienumsätze kompensiert.

Damit befindet sich die STS Group trotz eines leichten Umsatzrückgangs im ersten Halbjahr von 6,6 % auf 143,4 Mio. EUR und eines um 6,4 % reduzierten EBITDA auf 11,0 Mio. EUR - was einer EBITDA-Marge von 7,7 % entspricht - im Rahmen der im Geschäftsbericht veröffentlichten Erwartungen. Unter Berücksichtigung planmäßig geringerer Umsätze aus Werkzeugen, die teilweise durch zusätzliche Serienverkäufe aus dem Werk in den USA ausgeglichen werden sollen, rechnet der Vorstand demnach mit einem Konzernumsatz in etwa in Höhe der um Einmaleffekte bereinigten Umsätze aus dem Geschäftsjahr 2024 (2024: rund 300 Mio. EUR) sowie einem EBITDA in etwa auf dem Vorjahresniveau und einer im höheren einstelligen Prozentbereich stabilisierten EBITDA-Marge.

ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE DES KONZERNS

ERTRAGSLAGE

Im Berichtszeitraum erzielte die STS Group Umsatzerlöse in Höhe von 143,4 Mio. EUR nach 153,5 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2024. Im Wesentlichen ist der Rückgang auf die Entwicklung im Segment China (-36,5 %), sowie im Segment Materials (-15,1 %) zurückzuführen. Das Segment Plastics stabilisierte die Entwicklung der Gruppe mit einem Plus von 1,7 %. Insbesondere die europäischen Werke wie auch das neue US-Werk leisteten einen wichtigen Beitrag zur Umsatzentwicklung, da die Umsatzrealisierung aus dem Seriengeschäft die Werkzeugumsätze des Vorjahres nahezu vollständig kompensieren konnten. In Summe lagen die Umsatzerlöse der gesamten Gruppe um 6,6 % unter dem Niveau der Vorjahresperiode.

Trotz des leichten Umsatzrückganges konnte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) nahezu stabil gehalten werden. Das EBITDA betrug im Berichtszeitraum 11,0 Mio. EUR nach 11,8 Mio. EUR in der Vorjahresperiode und verringerte sich somit um 0,7 Mio. EUR.

Umsatz und Ergebnis der Segmente der STS Group stellen sich für das erste Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

SEGMENTENTWICKLUNG

in Mio. EUR H1 2025 H1 2024
Umsatzerlöse 143,4 153,5
Segment Plastics 119,6 117,6
Segment China 15,4 24,3
Segment Materials 15,8 18,6
Unternehmen/Konsolidierung -7,4 -7,0
EBITDA 11,0 11,8
Segment Plastics 9,3 8,0
Segment China 1,1 3,9
Segment Materials 0,8 1,2
Unternehmen/Konsolidierung -0,2 -1,3
EBITDA (in % der Umsatzerlöse) 7,7% 7,7%

ERTRAGSLAGE NACH SEGMENTEN

SEGMENT PLASTICS

Das Segment Plastics verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg von 1,7 % auf 119,6 Mio. EUR (H1/2024: 117,6 Mio. EUR). In der Berichtsperiode konnten vor allem die europäischen, aber auch die mexikanischen sowie die US-Aktivitäten stabilisierend auf die Umsatzentwicklung einwirken. Dabei gelang es, die im Vorjahr erzielten Werkzeugumsätze im Wesentlichen durch Serienumsätze zu kompensieren.

Obwohl der Umsatz nur leicht anstieg, konnte das Ergebnis des Segments im Berichtszeitraum ausgebaut werden, wozu insbesondere die europäischen Werke beitrugen und das US-Werk erstmals einen positiven Beitrag zum Ergebnis leistete. Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite konnten weitestgehend an die Kunden weitergegeben werden. Das EBITDA belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf 9,3 Mio. EUR nach 8,0 Mio. EUR in der Vorjahresperiode.

SEGMENT CHINA

Die Nachfrage der chinesischen Nutzfahrzeugkunden der STS Group entwickelte sich im ersten Halbjahr 2025 gegenläufig zum allgemeinen chinesischen Absatzmarkt für Nutzfahrzeuge, was auf eine schwächere Entwicklung der Nachfrage nach hochwertigen "High-End" Nutzfahrzeugen zurückzuführen ist. Infolgedessen sanken die Umsatzerlöse deutlich gegenüber der Vorjahresperiode um 36,5 % auf 15,4 Mio. EUR (H1/2024: 24,3 Mio. EUR).

Das EBITDA des Segments reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Mio. EUR und belief sich im Berichtszeitraum auf 1,1 Mio. EUR (H1/2024: 3,9 Mio. EUR). Der Umsatzrückgang konnte ergebnisseitig nicht vollständig kompensiert werden.

SEGMENT MATERIALS

Das Segment Materials verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Umsatzrückgang von 2,8 Mio. EUR gegenüber der Vorjahresperiode. Die Umsatzerlöse nahmen somit um 15,1 % auf 15,8 Mio. EUR ab (H1/2024: 18,6 Mio. EUR). Was weiterhin auf eine schwächere Nachfrage von SMC-Produkten zurückzuführen ist.

Das EBITDA verringerte sich in den ersten sechs Monaten auf 0,8 Mio. EUR nach 1,2 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum.

FINANZLAGE

KAPITALFLUSSRECHNUNG

in Mio. EUR H1 2025 H1 2024
Netto-Cashflow aus operativer Tätigkeit 9,8 5,2
Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit -3,1 -7,3
Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -4,7 -4,3
Netto-Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,6 -6,6

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 erzielte die STS Group einen positiven Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 9,8 Mio. EUR (H1/2024: 5,2 Mio. EUR). Die Entwicklung des operativen Cashflows ist einerseits von einem geringeren Mittelzufluss aus dem Net Working Capital geprägt (H1/2025: -3,3 Mio. EUR; H1/2024: 14,8 Mio. EUR), welche durch ein deutlich geringeren Mittelabfluss aus den sonstigen Schulden und Verbindlichkeiten kompensiert wurde (H1/ 2025: 4,0 Mio. EUR; H1/ 2024: -25,1 Mio. EUR). Die Entwicklung des operativen Cashflows des Vorjahres war geprägt durch Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Realisierung des Werkzeuggeschäfts in Europa.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug in der Berichtsperiode -3,1 Mio. EUR (H1/2024: -7,3 Mio. EUR). Der verminderte Mittelabfluss entfiel auf geringere Auszahlungen zum einen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und zum anderen für immaterielle Vermögensgegenstände.

Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit flossen in der Berichtsperiode Mittel in Höhe von -4,7 Mio. EUR ab (H1/2024: Mittelabfluss -4,3 Mio. EUR) und lag damit auf Vorjahresniveau. Die Veränderung hinsichtlich der Ein- und Auszahlung von gewährten Krediten ist insbesondere auf die Tilgung von fälligen Kreditlinien in China, welche teilweise erst im zweiten Halbjahr erneuert werden, zurückzuführen.

FLÜSSIGE MITTEL

Die frei verfügbaren liquiden Mittel belaufen sich zum 30. Juni 2025 auf 26,3 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 25,6 Mio. EUR) und bestehen im Wesentlichen aus Bankguthaben.

NETTOFINANZSCHULDEN

Die Nettofinanzschulden15 der Gruppe verringerten sich zum 30. Juni 2025 um 8,7 Mio. EUR auf 40,1 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 48,8 Mio. EUR). Die Reduktion der Position ist auf einen Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen. Die Leasingverbindlichkeiten sanken zum 30. Juni 2025 auf 28,3 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 32,6 Mio. EUR). Ebenfalls entwickelte sich der um 0,6 Mio. EUR höhere Zahlungsmittelbestand positiv zum 30. Juni 2025 im Vergleich zum 31. Dezember 2024.

15 Nettofinanzschulden = Bankverbindlichkeiten + Verbindlichkeiten aus Darlehen + Leasingverbindlichkeiten + Darlehen von Dritten - Zahlungsmittel - gegebene Darlehen an nahestehende Unternehmen

VERMÖGENSLAGE

in Mio. EUR 30.06.2025 31.12.2024
Langfristige Vermögenswerte 104,2 116,2
Kurzfristige Vermögenswerte 116,2 114,6
Gesamt Aktiva 220,4 230,8
Summe Eigenkapital 42,7 45,0
Langfristige Schulden 62,1 62,6
Kurzfristige Schulden 115,6 123,2
Gesamt Passiva 220,4 230,8

Die Bilanzsumme fiel im Vergleich zum 31. Dezember 2024 von 230,8 Mio. EUR auf 220,4 Mio. EUR. Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme ist mit 52,7 % gegenüber dem 31. Dezember 2024 (49,7 %) um 3,1 % gestiegen. Der Anteil der kurzfristigen Schulden an der Bilanzsumme ist dagegen gegenüber dem 31. Dezember 2024 (53,4 %) um 0,9 % auf 52,5 % gefallen, was insbesondere auf den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten zurückzuführen ist.

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen um 12,0 Mio. EUR ab und beliefen sich zum 30. Juni 2025 auf 104,2 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 116,2 Mio. EUR). Wesentlicher Treiber für den Rückgang der langfristigen Vermögenswerte sind die Sachanlagen, die aufgrund der geringeren Investitionen im ersten Halbjahr, der linearen Abschreibung sowie der Entwicklung der Wechselkurse um 10,2 Mio. EUR, von 89,9 Mio. EUR (31. Dezember 2024) auf 79,7 Mio. EUR im Berichtszeitraum abnahmen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 1,6 Mio. EUR auf 116,2 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 114,6 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die Zunahme der Vorräte (30. Juni 2025: 25,7 Mio. EUR; 31. Dezember 2024: 22,9 Mio. EUR), sowie der Sonstigen Vermögenswerte (30. Juni 2025: 8,1 Mio. EUR; 31. Dezember 2024: 6,0 Mio. EUR) und der Ertragsteuerforderungen (30. Juni 2025: 1,2 Mio. EUR; 31. Dezember 2024: 0,1 Mio. EUR) zurückzuführen. Gegenläufig haben sich die Sonstigen finanzielle Vermögenswerte (30. Juni 2025: 6,3 Mio. EUR; 31. Dezember 2024: 9,1 Mio. EUR) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen (30. Juni 2025: 45,5 Mio. EUR; 31. Dezember 2024: 47,1 Mio. EUR) verringert.

Das Eigenkapital ging im ersten Halbjahr aufgrund des negativen Konzernergebnisses wie auch Wechselkurseffekte auf 42,7 Mio. EUR zurück (31. Dezember 2024: 45,0 Mio. EUR). Bei einer gleichzeitig verringerten Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote leicht von 19,5 % auf 19,4 %.

Die langfristigen Schulden stiegen leicht gegenüber dem 31. Dezember 2024 um 0,4 Mio. EUR auf 62,1 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 62,6 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist auf den Effekt mehrerer gegenläufiger Bewegungen innerhalb der einzelnen Positionen zurückzuführen.

Die kurzfristigen Schulden sanken gegenüber dem 31. Dezember 2024 um 7,6 Mio. EUR auf 115,6 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 123,2 Mio. EUR). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die geringeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten zurückzuführen (-8,2 Mio. EUR), wie auch den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-3,9 Mio. EUR), sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (-1,7 Mio. EUR) und Leasingverbindlichkeiten (-0,6 Mio. EUR). Gegenläufig entwickelten sich die Vertragsverbindlichkeiten (+2,7 Mio. EUR) und sonstige Schulden (+4,1 Mio. EUR).

Chancen- und Risikobericht

Die Risiken und Chancen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der STS Group haben können, und detaillierte Informationen zum Risikomanagement-System sind im Geschäftsbericht 2024 der STS Group auf den Seiten 35 ff. dargestellt. Die Einschätzung für das Geschäftsjahr 2025 bleibt gegenüber dem Geschäftsbericht 2024 im Wesentlichen unverändert.

Prognosebericht

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE PROGNOSE

Weltwirtschaft schwächt sich weiter ab

Für das laufende Gesamtjahr rechnet das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) mit einem abgeschwächten Wachstum des weltweiten BIP von 2,9 % (2024: 3,3 %). Zwar wirken sich eine gelockerte Geldpolitik und eine positive Reallohnentwicklung durchaus günstig auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus, jedoch stellen die hohe wirtschaftspolitische Unsicherheit und die Handelskonflikte eine starke Belastung dar. Der weltweite Warenhandel dürfte zwar, insbesondere aufgrund der Vorzieheffekte im ersten Quartal 2025, sogar etwas stärker zulegen als im Vorjahr. Im folgenden Jahr wird sich die erwartete Abschwächung jedoch deutlich manifestieren. Die Verbraucherpreisentwicklung dürfte sich weiter normalisieren. Gerechnet wird mit einem weltweiten Anstieg von 4,8 % (2024: 7,0 %).16

Chinesische Wirtschaft kann Exportschwäche nicht ausgleichen

Die chinesische Wirtschaft kommt nach Einschätzung des IfW weiterhin nicht in Schwung. Insbesondere die durch die Handelskonflikte ausgelöste Exportschwäche kann von der Binnenkonjunktur nicht ausgeglichen werden. Trotz wirtschaftspolitischer Maßnahmen zur Förderung des privaten Konsums, der Investitionen und der Restrukturierung des Bausektors rechnet das IfW für das Jahr 2025 mit einem abgeschwächten BIP-Wachstum von 4,5 % (2024: 5,0 %), klar unter der offiziellen Zielmarke der Regierung von 5,0 %.17

Euroraum überwindet Stagnation

Gestützt auf eine zunehmende Verbesserung des privaten Konsums und der Investitionen dürfte sich die Wirtschaft des Euroraums in der zweiten Jahreshälfte weiterhin positiv entwickeln. Zusätzliche positive Impulse kommen zudem aus dem Wohnbau, wo die Nachfrage nach entsprechenden Krediten wieder ansteigt. So rechnet das IfW für das Gesamtjahr 2025 im Euroraum mit einem erneut stärkeren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,1 % (2023: 0,8 %). Die Arbeitslosenquote dürfte weiter niedrig bleiben. Die Verbraucherpreise sollen bezogen auf den Währungsraum im laufenden Jahr voraussichtlich um durchschnittlich 2,1 % (2024: 2,4 %) steigen, und bewegen sich somit nahe der Zielmarke der Europäischen Zentralbank.18

16 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
17 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
18 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf

Leichtes BIP-Wachstum in Deutschland erwartet

Die deutsche Wirtschaft sollte nach den vorangegangenen Rezessionsjahren ihren Boden gefunden haben. Eine starke Wachstumsdynamik ist jedoch zunächst nicht zu erwarten, da insbesondere die Handelspolitik der USA für Belastungen sorgt. Entsprechend ist die leichte Erholung der deutschen Wirtschaft vor allem von der Binnenkonjunktur, also dem privaten Konsum und den Unternehmensinvestitionen, getragen. Insgesamt prognostiziert das IfW daher für das laufende Jahr ein leichtes Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,3 % (2024: -0,2 %).19 Für Frankreich rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) für das Gesamtjahr 2025 mit einem geringeren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 % (2024: 1,1 %). Die Inflationsrate wird bei 1,3 % erwartet.20

Abgeschwächtes Wachstum in Nordamerika

Die mexikanische Wirtschaft dürfte Jahr 2025 um 0,4 % (2024: 1,5 %) wachsen. Der private Konsum sollte von einer weiterhin niedrigen Arbeitslosigkeit und nachlassender Inflation gestützt werden. Staatlicher Konsum und Investitionen werden im Zuge der Haushaltskonsolidierung dagegen verhalten ausfallen. Die Exporte leiden unter den Folgen der schwächeren Weltwirtschaft, der Handelskonflikte und der generell hohen Unsicherheit. Private Investitionen sollten von sinkenden Zinsen profitieren, die wirtschaftliche Unsicherheit wirkt hier jedoch gegenläufig.21 In den USA wird die wirtschaftliche Dynamik deutlich nachlassen und das Bruttoinlandsprodukt nach Meinung des IfW nur noch um 1,5 % (2024: 2,8 %) zunehmen. Die private Konsumneigung, die eine wesentliche Triebfeder der US-Wirtschaft darstellt, dürfte infolge der Verunsicherung durch die Wirtschaftspolitik und der Auswirkungen höherer Inflation auf die Reallöhne verhalten sein. Die Unsicherheit dürfte zudem auch die Investitionen bremsen.22

BRANCHENWIRTSCHAFTLICHE PROGNOSE

Aufgrund von Zöllen und allgemeiner wirtschaftlicher Unsicherheit haben die Experten von S&P Global Mobility ihre Prognose für den weltweiten Nutzfahrzeugmarkt reduziert. Für mittlere und schwere Nutzfahrzeuge wird nun statt einem leichten Anstieg mit einem Rückgang um 1,7 % gerechnet. Am stärksten fiel die Anpassung für Nordamerika aus. Hier wird nun ein Rückgang um 8 % erwartet, wobei die Verkäufe schwerer Nutzfahrzeuge sogar um 12 % niedriger ausfallen sollen. In China wird ein leichter Absatzrückgang von 0,4 % prognostiziert, da das Land ebenfalls unter Zöllen und wirtschaftlicher Schwäche leidet. Für Europa wurde die Vorhersage ebenfalls auf -7 % geändert.23

19 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/989badcc-661a-46b3-83c6-bb6de3f9c35a-KKB_125_2025-Q2_Deutschland_DE_.pdf
20 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2025/04/22/world-economic-outlook-april-2025
21 https://www.oecd.org/en/publications/oecd-economic-outlook-volume-2025-issue-1_83363382-en/full-report/mexico_7ef08b92.html
22 https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
23 https://www.spglobal.com/automotive-insights/en/blogs/2025/05/commercial-vehicle-forecast-cut-2025-tariffs-economy

PROGNOSE DER GRUPPE

Die STS Group verzeichnete im ersten Halbjahr eine Geschäftsentwicklung im Rahmen der eigenen Erwartungen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden die Konzernumsatzerlöse auch im Zusammenhang mit überdurchschnittlichen Umsätzen aus Werkzeugen für neue Projekte angetrieben. Für das Geschäftsjahr 2025 war der Vorstand daher bereits von geringeren Umsätzen aus Werkzeugen ausgegangen, die teilweise durch zusätzliche Serienverkäufe aus dem Werk in den USA ausgeglichen werden sollen. Der Vorstand ist weiterhin zuversichtlich, seine Jahresprognose eines Konzernumsatzes in etwa in Höhe der um Einmaleffekte bereinigten Umsätze aus dem Geschäftsjahr 2024 (2024: rund 300 Mio. EUR) sowie eines EBITDA in etwa auf dem Vorjahresniveau und einer EBITDA-Marge im höheren einstelligen Prozentbereich zu erreichen.

Allgemeiner Risikohinweis

Eine Prognose ist mit Unsicherheiten versehen, die einen erheblichen Einfluss auf die prognostizierte Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben können.

Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem 30. Juni 2025, über die nach IAS 10 berichtet werden muss, ergaben sich nicht.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

FÜR DIE SECHS MONATE VOM 1. JANUAR
BIS ZUM 30. JUNI 2025

in Mio. EUR H1 2025 H1 2024
Umsatzerlöse 5 143,4 153,5
Bestandsveränderungen 6 4,6 -14,2
Sonstige Erträge 1,6 7,9
Materialaufwand -84,3 -88,7
Personalaufwand -37,2 -30,5
Sonstige Aufwendungen 7 -17,1 -16,4
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 11,0 11,8
Abschreibungen -8,2 -7,3
Betriebsergebnis (EBIT) 2,8 4,5
Finanzerträge 0,1 0,1
Finanzaufwendungen -2,8 -3,3
Ergebnis vor Steuern 0,1 1,3
Ertragsteuern 8 -0,7 -2,0
Konzernergebnis -0,7 -0,7
Davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens -0,7 -0,7
Ergebnis je Aktie in EUR (unverwässert) 9 -0,10 -0,11
Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert) 9 -0,10 -0,11

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

FÜR DIE SECHS MONATE VOM 1. JANUAR
BIS ZUM 30. JUNI 2025

in Mio. EUR H1 2025 H1 2024
Konzernergebnis -0,7 -0,7
Unterschied aus Währungsumrechnung -1,7 -0,3
Posten, die unter bestimmten Bedingungen nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden -1,7 -0,3
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis -1,7 -0,3
Gesamtergebnis -2,4 -1,0
Davon entfallen auf: Gesellschafter des Mutterunternehmens -2,4 -1,0

KONZERN-BILANZ zum 30. Juni 2025

Aktiva

in Mio. EUR Anhang 30.6.2025 31.12.2024
Immaterielle Vermögenswerte 17,7 18,6
Sachanlagen 79,7 89,9
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 0,9 1,1
Sonstige Vermögenswerte 1,0 1,7
Aktive latente Steuern 4,8 4,9
Langfristige Vermögenswerte 104,2 116,2
Vorräte 10 25,7 22,9
Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 0,2 0,2
Vertragsvermögenswerte 2,9 3,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 45,5 47,1
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 6,3 9,1
Ertragsteuerforderungen 1,2 0,1
Sonstige Vermögenswerte 8,1 6,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 26,3 25,6
Kurzfristige Vermögenswerte 116,2 114,6
Gesamt Aktiva 220,4 230,8

Passiva

in Mio. EUR Anhang 30.6.2025 31.12.2024
Gezeichnetes Kapital 6,5 6,5
Kapitalrücklage 5,4 5,4
Gewinnrücklagen 32,8 33,4
Sonstige Eigenkapitalbestandteile -1,5 0,2
Eigene Anteile zu Anschaffungskosten -0,5 -0,5
Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Eigenkapital 42,7 45,0
Summe Eigenkapital 11 42,7 45,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9,6 11,1
Leasingverbindlichkeiten 24,0 27,7
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 13,6 13,4
Vertragsverbindlichkeiten 4,8 0,3
Rückstellungen 12 10,0 10,0
Passive latente Steuern 0,1 0,0
Langfristige Schulden 62,1 62,6
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10,3 14,2
Leasingverbindlichkeiten 4,3 4,9
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 8,1 9,8
Vertragsverbindlichkeiten 4,3 1,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 58,9 67,1
Rückstellungen 0,4 0,2
Ertragsteuerverbindlichkeiten 5,1 5,2
Sonstige Schulden 24,2 20,1
Kurzfristige Schulden 115,6 123,2
Gesamt Passiva 220,4 230,8

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

FÜR DIE SECHS MONATE VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. JUNI 2025

Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Eigenkapital
Anzahl Aktien Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Sonstige Eigenkapitalbestandteile
in Mio. EUR Neubewertung von
leistungsorientierten
Pensionsplänen
Unterschied aus Währungsumrechnung
Stand zum 1. Januar 2024 6.450.000 6,5 5,4 34,4 0,7 0,3
Konzernergebnis 0 0,0 0,0 -0,6 0,0 0,0
Dividendenzahlungen 0 0,0 0,0 -0,3 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis 0 0,0 0,0 0,0 -0,3 -0,5
Stand zum 31. Dezember 2024 6.450.000 6,5 5,4 33,4 0,4 -0,2
Stand zum 1. Januar 2025 6.450.000 6,5 5,4 33,4 0,4 -0,2
Konzernergebnis 0 0,0 0,0 -0,7 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis 0 0,0 0,0 0,0 0,0 -1,7
Stand zum 30. Juni 2025 6.450.000 6,5 5,4 32,8 0,4 -1,9
Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Eigenkapital
Sonstige Eigenkapitalbestandteile Eigene Anteile zu
Anschaffungskosten
Gesamt
in Mio. EUR Gesamt
Stand zum 1. Januar 2024 0,9 -0,5 46,6
Konzernergebnis 0,0 0,0 -0,6
Dividendenzahlungen 0,0 0,0 -0,3
Sonstiges Ergebnis -0,7 0,0 -0,7
Stand zum 31. Dezember 2024 0,2 -0,5 45,0
Stand zum 1. Januar 2025 0,2 -0,5 45,0
Konzernergebnis 0,0 0,0 -0,7
Sonstiges Ergebnis -1,7 0,0 -1,7
Stand zum 30. Juni 2025 -1,5 -0,5 42,7

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

FÜR DIE SECHS MONATE VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. JUNI 2025

H1 2025 H1 2024
Konzernergebnis -0,7 -0,7
Ertragsteuern 0,7 1,3
Zinsaufwendungen und -erträge 2,7 3,2
Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen 6,5 5,6
Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 1,7 1,7
Sonstige nicht zahlungswirksame Erträge (-) / Aufwendungen (+) 0,8 -1,2
Veränderung Net Working Capital -3,3 14,8
Vorräte -3,7 12,6
Vertragsvermögenswerte (kurzfristig) 0,3 -0,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen -2,0 -12,3
Vertragsverbindlichkeiten 7,1 9,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten -5,1 5,9
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen -0,8 -2,2
Sonstige Schulden und Verbindlichkeiten 4,0 -25,1
Rückstellungen 0,0 8,6
Ertragsteuerforderungen/ -verbindlichkeiten -1,3 -0,3
Ertragsteuerzahlungen -0,7 -0,5
Netto-Cashflows aus operativer Tätigkeit 9,8 5,2
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen 0,1 0,1
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -1,5 -5,6
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -1,7 -1,8
Netto-Cashflows aus Investitionstätigkeit -3,1 -7,3
Einzahlungen aus der Aufnahme von gewährten Krediten 7,9 2,5
Einzahlungen aus der Aufnahme von gewährten Krediten von nahestehenden Unternehmen 2,8 0,1
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -11,5 -1,8
Auszahlungen für die Rückführung von Leasingverbindlichkeiten -2,4 -2,9
Einzahlungen aus Factoring (+) / Auszahlungen für Factoring (-) 0,0 0,0
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,0 -0,3
Gezahlte Zinsen -1,5 -2,1
Erhaltene Zinsen 0,1 0,1
Netto-Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit -4,7 -4,3
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -1,4 -0,2
Netto-Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,6 -6,6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Anfang der Periode 25,6 39,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode 26,3 32,7

VERKÜRZTER KONZERNANHANG

1. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

FÜR DIE SECHS MONATE VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. JUNI 2025

Plastics China Materials
in Mio. EUR H1 2025 H1 2024 H1 2025 H1 2024 H1 2025 H1 2024
Umsatzerlöse mit Dritten 119,0 117,0 15,4 24,3 8,1 11,4
Umsatzerlöse Sonstige Konzerngesellschaften 0,6 0,7 0,0 0,0 0,2 0,2
Umsatzerlöse Intersegment 0,0 0,0 0,0 0,0 7,4 7,0
Umsatzerlöse Segment 119,6 117,6 15,4 24,3 15,8 18,6
EBITDA 9,3 8,0 1,1 3,9 0,8 1,2
EBITDA in % der Umsatzerlöse 7,8% 6,8% 7,4% 16,2% 5,1% 6,4%
Abschreibungen -5,7 -4,6 -2,2 -2,3 -0,3 -0,3
EBIT 3,6 3,3 -1,1 1,7 0,5 0,8
CAPEX 1 2,4 6,8 0,8 0,6 0,0 0,0

1 Zahlungswirksam ohne Investitionen in Leasing

Unternehmen/sonstige Konsolidierung Konzern
in Mio. EUR H1 2025 H1 2024 H1 2025 H1 2024 H1 2025 H1 2024
Umsatzerlöse mit Dritten 0,0 0,0 0,0 0,0 142,6 152,7
Umsatzerlöse Sonstige Konzerngesellschaften 0,0 0,0 0,0 0,0 0,8 0,9
Umsatzerlöse Intersegment 0,0 0,0 -7,4 -7,0 0,0 0,0
Umsatzerlöse Segment 0,0 0,0 -7,4 -7,0 143,4 153,5
EBITDA -0,2 -1,3 0,0 0,0 11,0 11,8
EBITDA in % der Umsatzerlöse 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 7,7% 7,7%
Abschreibungen 0,0 0,0 0,0 0,0 -8,2 -7,3
EBIT -0,2 -1,4 0,0 0,0 2,8 4,5
CAPEX 1 0,0 0,0 0,0 0,0 3,2 7,5

1 Zahlungswirksam ohne Investitionen in Leasing

IFRS 8 Geschäftssegmente fordert die Angabe von Informationen für jedes Geschäftssegment. Die Abgrenzung der operativen Segmente sowie der Umfang der im Rahmen der Segmentberichterstattung bereitgestellten Informationen basieren unter anderem auf den dem Vorstand regelmäßigen vorgelegten Informationen und orientieren sich damit an der internen Steuerung des Unternehmens.

Der Vorstand der Gesellschaft entschied die Berichterstattung teils nach Produktarten und teils geographisch einzuteilen und zu steuern. Die entscheidungserhebliche Unternehmenskennzahl für den Vorstand, zur Steuerung der Gruppensegmente, ist der Umsatz sowie das EBITDA.

Diese finanziellen Leistungsindikatoren werden für die folgenden Bereiche zur Verfügung gestellt:

Plastics:
Das Segment fertigt eine Vielzahl von Karosserieaußenteilen und Innenmodulen für Lkw, andere Nutzfahrzeuge und Pkw. Es beinhaltet die Hard-Trim-Produkte aus Spritzguss und Verbundwerkstoffen, wie SMC (Sheet Molding Compound), glasfaserverstärkte duroplastische Halbzeuge. Das Halbzeug spielt durch seine zahlreichen positiven Eigenschaften, wie beispielsweise hohe Steifig- und Hitzebeständigkeit, eine wichtige Rolle in der Automobilproduktion. So ersetzt es häufig Strukturteile aus Metall und leistet einen wichtigen Beitrag bei der Abdeckung von Batteriesystemen in Elektrofahrzeugen. Das Segment Plastics verfügt über Produktionsstätten in Europa und Mexiko, sowie das neue Werk in den USA. Aus Mexiko und den USA heraus werden Kunden in Nordamerika beliefert. Hard-Trim-Systeme kommen bei Nutzfahrzeugen z.B. für Außenteile (Frontmodule, Dachmodule und weitere aerodynamische Verkleidungen) oder Innenmodule ("Bunkbox" unter dem Fahrerbett und Regalelemente) und bei Pkw z. B. für Strukturteile (Heckklappe) zum Einsatz. Darüber hinaus verfügt das Segment über eigene Kapazitäten für die Lackierung von Kunststoffen.

China:
In diesem Segment sind die Aktivitäten im chinesischen Markt gebündelt. Diese umfassen die Belieferung der Kunden mit Kunststoffteilen für die Außenverkleidung von Fahrzeugen, überwiegend für die Kabine von Nutzfahrzeugen, zunehmend aber auch für die von Pkws. Die Produktpalette bietet Lösungen und Komponenten für Nutzfahrzeuge wie Stoßfänger, Frontverkleidungen, Deflektoren, Dächer, Kotflügel und Einstiege sowie Teile für Pkw, wie die Batterieabdeckung für Elektrofahrzeuge bis hin zu komplexen Strukturteilen, beispielsweise die Heckklappe für SUVs. Dabei kommen Verbundwerkstoff-Pressverfahren sowie Spritzgusstechnik zur Anwendung. Zudem verfügt das Segment über eigene Kapazitäten für die Lackierung von Kunststoffen.

Materials:
Dieses Segment umfasst die Entwicklung und Produktion von Halbfabrikaten (Sheet Molding Compound - SMC), Faserformmassen (Bulk Molding Compound - BMC) und hoch entwickelten Faserformmassen (Advanced Molding Compound - AMC). Die Halbzeuge werden sowohl gruppenintern für Hard-Trim-Applikationen genutzt als auch an externe Dritte geliefert. Im Rahmen der Entwicklung dieser Basis-Materialien besteht bereits die Möglichkeit, wesentliche Parameter des Endprodukts zu beeinflussen.

Die Steuerung der Gruppe erfolgt damit in insgesamt drei Segmenten (2024: drei). Innerhalb der Spalte "Konsolidierung" wird ausschließlich die Konsolidierung abgebildet. Operative Geschäftssegmente wurden nicht zusammengefasst, um die Ebene der berichtspflichtigen Konzernsegmente zu bestimmen.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse mit Dritten nach IFRS 15 stellt sich wie folgt dar:

Plastics China
in Mio. EUR H1 2025 H1 2024 H1 2025 H1 2024
Zeitlicher Ablauf der Erlöserfassung mit Dritten
Zu einem bestimmten Zeitpunkt 5,8 31,3 15,1 22,7
Über Zeitraum 113,8 86,3 0,3 1,6
Umsatzerlöse mit Dritten 119,6 117,6 15,4 24,3
Materials Konzern
in Mio. EUR H1 2025 H1 2024 H1 2025 H1 2024
Zeitlicher Ablauf der Erlöserfassung mit Dritten
Zu einem bestimmten Zeitpunkt 8,3 11,6 29,2 65,5
Über Zeitraum 0,0 0,0 114,1 88,0
Umsatzerlöse mit Dritten 8,3 11,6 143,3 153,5

Die Umsätze zwischen den Segmenten erfolgen zu marktüblichen Verrechnungspreisen.

Die Überleitung der berichteten Segmentergebnisse zum Ergebnis vor Steuern stellt sich wie folgt dar:

in Mio. EUR H1 2025 H1 2024
EBITDA 11,0 11,8
Abschreibungen -8,2 -7,3
Betriebsergebnis (EBIT) 2,8 4,5
Finanzerträge 0,1 0,1
Finanzaufwendungen -2,8 -3,3
Finanzergebnis -2,7 -3,2
Ergebnis vor Steuern 0,1 1,3

2. ALLGEMEINE ANGABEN

Die STS Group AG (nachstehend auch die "Gesellschaft" und zusammen mit ihren Tochtergesellschaften "die Gruppe" genannt) ist eine in Deutschland ansässige börsennotierte Aktiengesellschaft mit Sitz in Hagen, und Geschäftsanschrift in der Kabeler Straße 4, 58099 Hagen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter HRB 12420 eingetragen. Die Gesellschaft ist am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (General Standard) unter der Wertpapierkennnummer ISIN DE000A1TNU68 notiert. Das Grundkapital beträgt 6,5 Mio. EUR (2024: 6,5 Mio. EUR) und ist eingeteilt in 6.500.000 (2024: 6.500.000) Stückaktien.

Der Mehrheitsaktionär der STS Group AG ist die Adler Pelzer Holding GmbH, mit Sitz in der Kabeler Straße 4, in 58099 Hagen, Deutschland. Der Konzernabschluss für den größten Kreis stellt die G.A.I.A. Holding S.r.l., mit Sitz in der Via Gaetano Agnes 251, 20832 Desio (MB), Italien, auf.

Der Konzernabschluss der STS Group AG zum 30. Juni 2025 umfasst die STS Group AG und ihre Tochterunternehmen. Die Gruppe ist ein führender Systemanbieter von Innen- und Außenteilen für Nutzfahrzeuge. Die Gruppe entwickelt, produziert und liefert Produkte und Lösungen für Komponenten aus Kunststoff oder Verbundmaterial (sogenannte "Hard Trim Produkte") für die Automobil- und Lastkraftwagen (Lkw)-Industrie.

Der Alleinvorstand hat den verkürzten Konzernzwischenabschluss am 7. August 2025 zur Veröffentlichung freigegeben.

3. GRUNDLAGE DER AUFSTELLUNG

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss der STS Group AG wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und in der Europäischen Union anzuwendenden International Financial Reporting Standards ("IFRS") sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee ("IFRIC") aufgestellt.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für die zum 30. Juni 2025 endende Berichtsperiode wurde im Einklang mit dem International Accounting Standard ("IAS") 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt und sollte gemeinsam mit dem geprüften und veröffentlichten Konzernjahresabschluss der Gruppe zum 31. Dezember 2024 gelesen werden.

Er umfasst den ungeprüften verkürzten Konzernzwischenabschluss, einen ungeprüften Konzernzwischenlagebericht sowie eine Versicherung des gesetzlichen Vertreters gemäß § 297 Abs. 2 Satz 4 und § 315 Abs. 1 Satz 5 des Handelsgesetzbuchs ("HGB").

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wird in Euro ("EUR") aufgestellt. Alle Beträge sind entsprechend kaufmännischer Rundung, sofern nicht abweichend angegeben, auf Millionen Euro (Mio. EUR) auf- bzw. abgerundet. Summen in Tabellen wurden auf Basis von genauen Zahlen berechnet und auf EUR Mio. gerundet. Bei Abweichungen von bis zu einer Einheit (Mio., %) handelt es sich um rechentechnisch begründete Rundungsdifferenzen.

Die für die Erstellung des Zwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen mit denjenigen überein, die für die Erstellung des Konzernjahresabschlusses der Gruppe zum 31. Dezember 2024 angewendet wurden.

4. ERSTMALIG ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN

In der Berichtsperiode waren folgende Standards und Änderungen erstmals durch die Gruppe anzuwenden:

Standard/ Interpretation Übernahme in EU-Recht Anwendungspflicht Auswirkungen
Änderungen an IAS 21 Mangel an Umtauschbarkeit ja 01.01.2025 keine wesentlichen Auswirkungen

5. UMSATZERLÖSE

Die Gruppe generierte im ersten Halbjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von 143,4 Mio. EUR (H1/2024: 153,5 Mio. EUR), die sich wie folgt aufteilen:

in Mio. EUR H1 2025 H1 2024
Umsatzerlöse aus Verkäufen 140,0 148,5
Umsatzerlöse aus Dienstleistungen 3,4 5,0
Umsatzerlöse 143,4 153,5

6. BESTANDSVERÄNDERUNGEN

Im ersten Halbjahr 2025 wurde ein Bestandsaufbau von 4,6 Mio. EUR realisiert, gegenüber dem Vorjahr in dem ein deutlicher Bestandsabbau von -14,2 Mio. EUR verzeichnet wurde. Das erste Halbjahr 2024 war durch einen deutlichen Abbau der fertigen und unfertigen Erzeugnisse geprägt, Haupttreiber dafür war die Fertigstellung von Kundenwerkzeugen und damit die Umsatzrealisierung für Neuprojekte bei den Tochtergesellschaften in Frankreich. Im ersten Halbjahr 2025 hingegen wurden Werkzeugumsätze nur im geringen Umfang realisiert.

7. SONSTIGE AUFWENDUNGEN

Im ersten Halbjahr 2025 stiegen die sonstigen Aufwendungen leicht von 16,4 Mio. EUR um 0,6 Mio. EUR auf 17,1 Mio. EUR im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Anstieg der sonstigen Aufwendungen resultiert insbesondere aus gestiegenen Leistungen von nahestehenden Unternehmen um 1 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR, höhere Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung von 0,9 Mio. EUR auf 1,3 Mio. EUR und höhere Aufwendungen für Schadensfälle und für Drohverluste um 0,5 Mio. EUR auf 0,6 Mio. EUR. Hingegen sanken die Verwaltungsaufwendungen um 0,7 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR, die Raumkosten um 0,5 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR und die Vertriebsaufwendungen um 0,4 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR.

8. ERTRAGSTEUERN

Der Ansatz der Steueraufwendungen wird auf Grundlage der Schätzung des für das volle Geschäftsjahr ermittelten effektiven Ertragssteuersatzes je Gesellschaft erfasst.

9. ERGEBNIS JE AKTIE

Das Ergebnis je Aktie stellt sich wie folgt dar:

H1 2025 H1 2024
Konzernergebnis anteilig auf Gesellschafter des Mutterunternehmens in Mio. EUR -0,7 -0,7
Berechnung der verwässerten gewichteten durchschnittlichen Anzahl von Stammaktien
Unverwässert Anzahl 6.450.000 6.450.000
Verwässert Anzahl 6.450.000 6.450.000
Ergebnis je Aktie
Unverwässert in EUR -0,11 -0,11
Verwässert in EUR -0,11 -0,11

10. VORRÄTE

Die Vorräte gliedern sich wie folgt:

in Mio. EUR 30.06.2025 31.12.2024
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12,9 12,8
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 9,3 5,8
Fertige Erzeugnisse und Waren 3,4 4,4
Anzahlungen auf Vorräte 0,2 0,2
Vorräte 25,9 23,1

Die Bewertung der Vorräte berücksichtigt Marktfähigkeit, das Alter sowie alle erkennbaren Preis-, Qualitäts- und Lagerrisiken. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der einzelnen Vorratspositionen werden anhand gewichteter Durchschnittskosten ermittelt.

Der Anstieg des Vorratsbestands resultiert im Wesentlichen aus unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen im Zusammenhang mit Kundenwerkzeugen der französischen Tochtergesellschaften, die zum 30. Juni 2025 noch nicht abgeschlossen und abgerechnet werden konnten.

11. EIGENKAPITAL

Die einzelnen Komponenten des Eigenkapitals und deren Entwicklung im ersten Halbjahr 2025 sowie in der Vorjahresperiode werden in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt

12. RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Das Zinsniveau zum 30. Juni 2025 hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2024 nicht wesentlich verändert. Zum Berichtszeitpunkt wurde allerdings keine Neubewertung der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen vorgenommen, da wir nicht von wesentlichen versicherungsmathematischen Effekten ausgehen.

13. FINANZINSTRUMENTE

Eine Aufgliederung der finanziellen Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten nach den Bewertungskategorien des IFRS 9 zum 30. Juni 2025 bzw. 31. Dezember 2024 ergibt sich wie folgt:

Kategorien gem. IFRS 9 Buchwert Bewertung gem. IFRS 9 Bewertung gem. IFRS 16
in Mio. EUR 30.6.2025 Amortisierte Kosten Fair value OCI Fair Value PL
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 0,9 0,9
Kautionen AC 0,9 0,9
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen AC 45,5 45,5
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 6,3 6,3
Forderungen gegen Factorer AC 1,9 1,9
Darlehen an verbundene Unternehmen AC 3,6 3,6
Übrige finanzielle Vermögenswerte AC 0,8 0,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 26,3 26,3
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 9,6 9,6
Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten FLAC 0,0 0,0
Leasingverbindlichkeiten 24,0 24,0
Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen 9,6
Übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 4,0 0,0
Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 10,3 10,3
Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten FLAC 0,0 0,0
Leasingverbindlichkeiten 4,3 4,3
Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen 8,3
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten -0,2 -0,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten FLAC 58,9 58,9
Beizulegender
Zeitwert
in Mio. EUR 30.6.2025 Hierarchie
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 0,9
Kautionen 0,9 Stufe 3
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 45,5
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 6,3
Forderungen gegen Factorer 1,9
Darlehen an verbundene Unternehmen 3,6
Übrige finanzielle Vermögenswerte 0,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 26,3
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10,9 Stufe 3
Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten 0,0 Stufe 3
Leasingverbindlichkeiten 24,0
Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen
Übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0,0 Stufe 3
Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10,4 Stufe 3
Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten 0,0 Stufe 3
Leasingverbindlichkeiten 4,3
Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten -0,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 58,9

BUCHWERTE NACH KATEGORIE

in Mio. EUR Kategorie 30.6.2025
Finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden AC 79,0
Finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden FLAC 78,6
Kategorien gem. IFRS 9 Buchwert Bewertung gem. IFRS 9 Bewertung gem. IFRS 16
in Mio. EUR 31.12.2024 Amortisierte Kosten Fair value OCI Fair Value PL
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 1,1 1,1
Kautionen AC 1,1 1,1
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen AC 47,1 47,1
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 9,1 9,0
Forderungen gegen Factorer AC 1,9 1,9
Darlehen an verbundene Unternehmen AC 6,3 6,3
Übrige finanzielle Vermögenswerte AC 0,8 0,7
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 25,6 25,6
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 11,1 11,1
Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten FLAC 0,0 0,0
Leasingverbindlichkeiten 27,7 27,7
Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen FLAC 9,2 9,2
Übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten FLAC 4,2 4,2
Sonstige 4,2 4,2
Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten FLAC 14,2 14,2
Leasingverbindlichkeiten 4,9 4,9
Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen FLAC 9,6 9,6
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0,1 0,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten FLAC 67,1 67,1
Beizulegender
Zeitwert
in Mio. EUR 31.12.2024 Hierarchie
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 1,1
Kautionen 1,1 Stufe 3
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen 47,1
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 9,0
Forderungen gegen Factorer 1,9
Darlehen an verbundene Unternehmen 6,3
Übrige finanzielle Vermögenswerte 0,7
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 25,6
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11,9 Stufe 3
Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten 0,0 Stufe 3
Leasingverbindlichkeiten 27,7
Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen 11,6 Stufe 3
Übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 4,2 Stufe 3
Sonstige 4,2 Step 3
Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14,2 Stufe 3
Leasingverbindlichkeiten 4,9
Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen 9,6 Stufe 3
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 67,1

BUCHWERTE NACH KATEGORIE

in Mio. EUR Kategorie 31.12.2024
Finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden AC 81,7
Finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden FLAC 115,5

Für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die entweder zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden oder für die eine Angabe des beizulegenden Zeitwertes im Konzernanhang erfolgt, wurde gemäß IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts" folgende Bemessungshierarchie (Fair-Value-Hierarchie) festgelegt. Die Bemessungshierarchie teilt die in den Bewertungstechniken zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verwendeten Inputfaktoren in drei Stufen ein:

Stufe 1: Eingangsparameter sind notierte Preise (unbereinigt) auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden, auf die zum Bewertungsstichtag zugegriffen werden kann.

Stufe 2: Eingangsparameter sind andere als die aus Stufe 1 notierten Preise, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt beobachtbar sind oder indirekt abgeleitet werden können.

Stufe 3: Eingangsparameter sind für den Vermögenswert oder die Schuld nicht beobachtbare Parameter.

In diesem Zusammenhang ermittelt die Gruppe, ob Transfers zwischen den Hierarchiestufen zum Ende des jeweiligen Berichtszeitraums aufgetreten sind.

Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten wird basierend auf aktuellen Parametern wie Zinsen und Wechselkursen zum Bilanzstichtag sowie durch den Einsatz akzeptierter Modelle wie der DCF-Methode (Discounted Cashflow) und unter Berücksichtigung des Kreditrisikos berechnet. Die Marktwerte für Derivate werden auf Basis von Bankbewertungsmodellen bestimmt.

Für kurzfristig fällige Finanzinstrumente stellt der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert dar.

14. EVENTUALSCHULDEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Die Aussagen zu den im Konzernabschluss 2024 beschriebenen Eventualschulden sowie sonstigen finanziellen Verpflichtungen bleiben im Wesentlichen unverändert.

15. BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zum 30. Juni 2025 führten Gesellschaften der Gruppe die folgenden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen durch, die nicht dem Konsolidierungskreis angehören:

in Mio. EUR H1 2025 H1 2024
Bezogene Leistungen von dem G.A.I.A Holding Srl Konzern 3,5 1,2
davon Aufwand für erhaltene Managementleistungen 2,0 1,2
in Mio. EUR 30.06.2025 31.12.2024
Verbindlichkeiten gegenüber dem G.A.I.A Holding Srl Konzern 6,0 3,3
Forderungen gegenüber dem G.A.I.A Holding Srl Konzern 1,3 1,2
Darlehen von
dem G.A.I.A Holding Srl Konzern 17,8 18,8
Darlehen an
den G.A.I.A Holding Srl Konzern 3,6 6,3

Die dargestellten Positionen mit und gegenüber dem G.A.I.A. Holding Srl Konzern beinhalten sämtliche Tochtergesellschaften des Konzerns, dies betrifft insbesondere den Adler Pelzer Holding GmbH Konzern mit seinen Tochtergesellschaften.

Aufsichtsrat

In der Berichtsperiode ergaben sich keine Änderungen in der Aufsichtsratsbesetzung.

Vorstand

In der Berichtsperiode ergaben sich keine Änderungen in der Vorstandsbesetzung.

16. PRÜFERISCHE DURCHSICHT

Der Konzernzwischenlagebericht und der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurden weder gemäß § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung befugte Person unterzogen.

17. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Nach dem 30. Juni 2025 haben sich keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben, über die gemäß IAS 10 zu berichten wäre.

VERSICHERUNG DES GESETZLICHEN VERTRETERS

Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Hagen, den 7. August 2025

Alberto Buniato (CEO)