![]() STS Group AGHagenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025Halbjahresbericht
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| ― |
Umsatzrückgang auf 143,4 Mio. EUR (-6,6 %) in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld |
| ― |
Segment Plastics mit einem Umsatzanstieg von 1,7 % wesentlicher Wachstumstreiber im ersten Halbjahr 2025 |
| ― |
EBITDA fällt auf 11,0 Mio. EUR (-0,7 Mio. EUR gegenüber Vorjahr) |
| ― |
Geschäftsausblick für 2025 bestätigt |
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 |
| Umsatzerlöse | 143,4 | 153,5 |
| Segment Plastics | 119,6 | 117,6 |
| Segment China | 15,4 | 24,3 |
| Segment Materials | 15,8 | 18,6 |
| Unternehmen/Konsolidierung | -7,4 | -7,0 |
| EBITDA | 11,0 | 11,8 |
| in Mio. EUR | 30.06.2025 | 31.12.2024 |
| Eigenkapital | 42,7 | 45,0 |
| Eigenkapitalquote | 19,4% | 19,5% |
| Bilanzsumme | 220,4 | 230,8 |
| Zahlungsmittel (frei verfügbar) | 26,3 | 25,6 |
| Nettofinanzschulden 1 | 40,1 | 48,8 |
Die STS Group AG, www.sts.group (ISIN: DE000A1TNU68), ist ein führender Systemlieferant
für die Automotive-Industrie. Die Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit ca. 1.400
Mitarbeiter und hat im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 311,1 Mio. EUR erzielt.
Die STS Group ("STS") produziert und entwickelt in ihren insgesamt zwölf Werken und
drei Entwicklungszentren in Frankreich, Deutschland, Mexiko, China und den USA Kunststoff-Spritzguss
und Komponenten aus Verbundwerkstoffen (Sheet Molding Compound - SMC), wie z. B. feste
und flexible Fahrzeug- und Aerodynamikverkleidungen, ganzheitliche Innenraumsysteme,
wie auch Leichtbau- und Batteriekomponenten für Elektrofahrzeuge. Als technologisch
führend gilt STS in der Herstellung von Kunststoff-Spritzguss und Komponenten aus
Verbundwerkstoffen. STS hat einen großen globalen Footprint mit Werken auf drei Kontinenten.
Das Kundenportfolio umfasst führende internationale Hersteller von Nutzfahrzeugen,
Pkw und Elektrofahrzeugen.
Laut Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel war die globale Konjunktur in den ersten
Monaten des Jahres 2025 stark von Verunsicherungen geprägt, vor allem durch die Wirtschafts-
und Zollpolitik der USA. Die angekündigten Zölle führten zunächst zu positiven Impulsen
in der Industrieproduktion und im Welthandel, da vielerorts kurzfristige Vorzieheffekte
eintraten. Im weiteren Verlauf des Jahres dürfte sich dieser Effekt jedoch ins Gegenteil
verkehren und das weltwirtschaftliche Wachstum spürbar abschwächen. Entsprechend rechnen
die Experten für das Gesamtjahr mit einem Rückgang des weltweiten Wirtschaftswachstums.
Während die Wirtschaftsleistung in den USA zu Jahresbeginn nachgab, verzeichnete der
gemeinsame Wirtschaftsraum in Europa ein deutliches Plus. Diese Entwicklung war insbesondere
auf vorgezogene Exporte in die USA, beispielsweis im Pharmabereich, zurückzuführen.
Auch die chinesische und andere asiatische Volkswirtschaften profitierten von diesem
kurzfristigen Effekt.1
Im ersten Quartal 2025 zeigte sich die chinesische Wirtschaft mit einem Wachstum von
1,2 % gegenüber dem Vorquartal zwar relativ robust. Allerdings gingen angesichts der
angekündigten Zölle der USA starke Impulse vor allem von den Exporten, insbesondere
in die USA, aus. Die Binnenkonjunktur wurde durch wirtschaftspolitische Maßnahmen
- etwa Eintauschprämien für langlebige Konsumgüter und direkte Zahlungen an private
Haushalte - gestützt, wodurch sich auch der private Konsum leicht belebte. Der Bausektor
befindet sich weiterhin in einer Restrukturierungsphase. Im zweiten Quartal dürfte
sich die Konjunktur unter dem Eindruck der dann geltenden US-Zölle abgeschwächt haben.
So war etwa im Mai die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe deutlich gedrückt.2
1
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
2
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
Die europäische Wirtschaft expandierte im ersten Quartal 2025 deutlich. Im Euroraum
stieg das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 0,6 %. Haupttreiber dieser Entwicklung
war eine Belebung der Exporte, insbesondere von Pharmaprodukten aus Irland. Das Wachstum
des privaten Konsums verlief etwas gedämpfter, während Anlageinvestitionen - vor allem
in immaterielle Wirtschaftsgüter in Irland - kräftig zulegten. Im zweiten Quartal
dürfte sich der positive Effekt der Exporte ins Gegenteil verkehrt haben.3
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg im ersten Quartal um 0,2 % und entwickelte
sich damit etwas stärker als ursprünglich erwartet. Auch für das zweite Quartal rechnet
das IfW mit einem weiteren Wachstum von lediglich 0,1 %. Zusätzliche Wachstumsimpulse
kamen vom privaten Konsum und den Bauinvestitionen. Die Inflationsrate dürfte sich
im weiteren Jahresverlauf im Bereich der von der Europäischen Zentralbank angestrebten
2 %-Marke bewegen.4 In Frankreich legte die Wirtschaft im ersten Quartal 2025 leicht um 0,1 % zu. Das
Wachstum wurde vor allem durch Vorratsinvestitionen getragen, während der private
Konsum und der Außenhandel das Wachstum dämpfen.5 Die Teuerungsrate in Frankreich ist deutlich niedriger als in Deutschland und lag
in fünf der ersten sechs Monate sogar unter der Marke von 1,0 %.6
Die US-Wirtschaft leidet unter der Verunsicherung durch den wirtschaftspolitischen
Kurs der Regierung und ist im ersten Quartal 2025 ins Minus gerutscht. Angesichts
der Unsicherheit zeigten sich die privaten Haushalte zurückhaltender beim Konsum und
erhöhten stattdessen ihre Sparquote. Für das zweite Quartal deutete sich zwar wieder
ein robustes Wachstum an. Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin stark, allerdings
verschlechterten sich zuletzt etwa andere Indikatoren wie Einkaufsmanagerindizes oder
Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe. Auch die Inflation wird durch die höheren
Einfuhrzölle wieder stärker angetrieben.7 Nach einem deutlichen Rückgang in den ersten vier Monaten des Jahres stieg die Inflationsrate
im Mai wieder auf 2,4 %. Die Kerninflation lag weiterhin deutlich darüber.8
Das mexikanische Bruttoinlandsprodukt wuchs im ersten Quartal 2025 um 0,2 %.9 Getragen wurde das Wachstum hauptsächlich vom Agrarsektor, während der Dienstleistungssektor
stagnierte und der Produktionssektor rückläufig war. Die Aussichten für das zweite
Quartal zeigten sich gemischt. Die Beschäftigung ging zurück, während die Produktion,
die vor allem von der Landwirtschaft, der Industrieproduktion, den Exporten und den
Einzelhandelsumsätzen getragen wurde, wuchs. Der Peso wertete gegenüber dem US-Dollar
auf und die Inflation zog wieder an. Im Rahmen ihrer Leitzinssenkung im Mai 2025 betonte
die Mexikanische Zentralbank auf deutliche Wachstumsrisiken durch die gestiegene Unsicherheit
und Handelskonflikte.10
3
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
4
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/989badcc-661a-46b3-83c6-bb6de3f9c35a-KKB_125_2025-Q2_Deutschland_DE_.pdf
5
https://www.insee.fr/en/statistiques/8579053
6
https://tradingeconomics.com/france/inflation-cpi
7
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
8
https://tradingeconomics.com/united-states/inflation-cpi
9
https://mexiconewsdaily.com/news/mexico-0-2-gdp-growth-in-q1/
Nach Angaben des Branchenverbandes ACEA machte sich das anhaltend schwierige gesamtwirtschaftliche
Umfeld auch auf dem Nutzfahrzeugmarkt bemerkbar. Der Absatz von Nutzfahrzeugen in
der Europäischen Union sank im ersten Quartal 2025 auf gut 434.000 Einheiten (-12,7
%). Der Absatz von schweren und mittelschweren Nutzfahrzeugen brach um 16,0 % auf
knapp 73.000 Einheiten ein. Innerhalb des Segments schweren und mittelschweren Nutzfahrzeuge
zeigten sich die beiden größten europäischen Märkte, Deutschland (-25,4 %) und Frankreich
(-17,6 %) überdurchschnittlich schwach. Auch die Märkte in Italien (-9,4 %), Spanien
(-12,8 %) und Polen (-12,5 %) verzeichneten starke Einbußen.11 In den USA war der Absatz schwerer Nutzfahrzeuge in den ersten fünf Monaten des Jahres
um 7,4 % rückläufig und lag bei rund 190.000 Stück.12 In China nahm der Absatz von schweren Nutzfahrzeugen in den ersten sechs Monaten
2025 um knapp 7 % zu.13 In Mexiko schwächte sich der Markt ebenfalls deutlich ab. Exporte schwerer Nutzfahrzeuge
sanken im ersten Quartal 2025 um 19 % und die inländischen Verkäufe brachen 39 % ein,
was auch auf den Vergleich mit einem starken Vorjahr zurückzuführen ist.14
10
https://www.dallasfed.org/research/update/mex/2025/2503
11
https://www.acea.auto/files/Press_release_commercial_vehicle_registrations_Q1-2025-1.pdf
12
https://ycharts.com/indicators/us_retail_sales_of_heavy_trucks_sa
13
https://www.webull.com/news/13016518029124608
14
https://mexicobusiness.news/automotive/news/mexicos-heavy-vehicle-exports-drop-19-1q25?tag=heavy-vehicles
Trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds mit regionalen Schwankungen verzeichnete
die STS Group im ersten Halbjahr 2025 eine insgesamt stabile Geschäftsentwicklung.
Das US-Werk, das seit Jahresbeginn im Regelbetrieb arbeitet, leistete, wie geplant,
einen kontinuierlichen Beitrag zur Produktionsleistung. Jedoch konnten die verfügbaren
Kapazitäten noch nicht vollständig ausgeschöpft werden, da die Serienproduktion weiterhin
hochgefahren wird und die kurzfristige Marktnachfrage - bedingt durch die Entwicklung
der US-Zölle sowie allgemeine Marktunsicherheiten - hinter den Erwartungen zurückblieb.
Im Berichtszeitraum profitierte die BU-Plastics ebenso von einem günstigen Produktmix
als auch neu anlaufender Projekte in Europa und trug damit wesentlich zur Stabilisierung
der Geschäftsentwicklung der Gruppe bei. Demgegenüber entwickelte sich in China die
Nachfrage im hochwertigen "High-End" Nutzfahrzeugsegment, den die STS Group mit ihren
Produkten bedient, schwächer als erwartet und entgegen dem positiven Trend des Gesamtmarktes.
Für den weiteren Jahresverlauf wird erwartet, dass die BU-Plastics weiterhin einen
positiven Beitrag zur Umsatzentwicklung leisten kann. Im Vorjahr trugen die Werkzeugumsätze
einen wesentlichen Beitrag zum Umsatzwachstum im ersten Halbjahr bei, diese wurden
in der Berichtsperiode nahezu vollständig durch Serienumsätze kompensiert.
Damit befindet sich die STS Group trotz eines leichten Umsatzrückgangs im ersten Halbjahr
von 6,6 % auf 143,4 Mio. EUR und eines um 6,4 % reduzierten EBITDA auf 11,0 Mio. EUR
- was einer EBITDA-Marge von 7,7 % entspricht - im Rahmen der im Geschäftsbericht
veröffentlichten Erwartungen. Unter Berücksichtigung planmäßig geringerer Umsätze
aus Werkzeugen, die teilweise durch zusätzliche Serienverkäufe aus dem Werk in den
USA ausgeglichen werden sollen, rechnet der Vorstand demnach mit einem Konzernumsatz
in etwa in Höhe der um Einmaleffekte bereinigten Umsätze aus dem Geschäftsjahr 2024
(2024: rund 300 Mio. EUR) sowie einem EBITDA in etwa auf dem Vorjahresniveau und einer
im höheren einstelligen Prozentbereich stabilisierten EBITDA-Marge.
Im Berichtszeitraum erzielte die STS Group Umsatzerlöse in Höhe von 143,4 Mio. EUR
nach 153,5 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2024. Im Wesentlichen ist der Rückgang auf
die Entwicklung im Segment China (-36,5 %), sowie im Segment Materials (-15,1 %) zurückzuführen.
Das Segment Plastics stabilisierte die Entwicklung der Gruppe mit einem Plus von 1,7
%. Insbesondere die europäischen Werke wie auch das neue US-Werk leisteten einen wichtigen
Beitrag zur Umsatzentwicklung, da die Umsatzrealisierung aus dem Seriengeschäft die
Werkzeugumsätze des Vorjahres nahezu vollständig kompensieren konnten. In Summe lagen
die Umsatzerlöse der gesamten Gruppe um 6,6 % unter dem Niveau der Vorjahresperiode.
Trotz des leichten Umsatzrückganges konnte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) nahezu stabil gehalten werden. Das EBITDA betrug im Berichtszeitraum 11,0
Mio. EUR nach 11,8 Mio. EUR in der Vorjahresperiode und verringerte sich somit um
0,7 Mio. EUR.
Umsatz und Ergebnis der Segmente der STS Group stellen sich für das erste Halbjahr
2025 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 |
| Umsatzerlöse | 143,4 | 153,5 |
| Segment Plastics | 119,6 | 117,6 |
| Segment China | 15,4 | 24,3 |
| Segment Materials | 15,8 | 18,6 |
| Unternehmen/Konsolidierung | -7,4 | -7,0 |
| EBITDA | 11,0 | 11,8 |
| Segment Plastics | 9,3 | 8,0 |
| Segment China | 1,1 | 3,9 |
| Segment Materials | 0,8 | 1,2 |
| Unternehmen/Konsolidierung | -0,2 | -1,3 |
| EBITDA (in % der Umsatzerlöse) | 7,7% | 7,7% |
Das Segment Plastics verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg von 1,7 %
auf 119,6 Mio. EUR (H1/2024: 117,6 Mio. EUR). In der Berichtsperiode konnten vor allem
die europäischen, aber auch die mexikanischen sowie die US-Aktivitäten stabilisierend
auf die Umsatzentwicklung einwirken. Dabei gelang es, die im Vorjahr erzielten Werkzeugumsätze
im Wesentlichen durch Serienumsätze zu kompensieren.
Obwohl der Umsatz nur leicht anstieg, konnte das Ergebnis des Segments im Berichtszeitraum
ausgebaut werden, wozu insbesondere die europäischen Werke beitrugen und das US-Werk
erstmals einen positiven Beitrag zum Ergebnis leistete. Preissteigerungen auf der
Beschaffungsseite konnten weitestgehend an die Kunden weitergegeben werden. Das EBITDA
belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf 9,3 Mio. EUR nach 8,0 Mio. EUR in der Vorjahresperiode.
Die Nachfrage der chinesischen Nutzfahrzeugkunden der STS Group entwickelte sich im
ersten Halbjahr 2025 gegenläufig zum allgemeinen chinesischen Absatzmarkt für Nutzfahrzeuge,
was auf eine schwächere Entwicklung der Nachfrage nach hochwertigen "High-End" Nutzfahrzeugen
zurückzuführen ist. Infolgedessen sanken die Umsatzerlöse deutlich gegenüber der Vorjahresperiode
um 36,5 % auf 15,4 Mio. EUR (H1/2024: 24,3 Mio. EUR).
Das EBITDA des Segments reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Mio. EUR und
belief sich im Berichtszeitraum auf 1,1 Mio. EUR (H1/2024: 3,9 Mio. EUR). Der Umsatzrückgang
konnte ergebnisseitig nicht vollständig kompensiert werden.
Das Segment Materials verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Umsatzrückgang von
2,8 Mio. EUR gegenüber der Vorjahresperiode. Die Umsatzerlöse nahmen somit um 15,1
% auf 15,8 Mio. EUR ab (H1/2024: 18,6 Mio. EUR). Was weiterhin auf eine schwächere
Nachfrage von SMC-Produkten zurückzuführen ist.
Das EBITDA verringerte sich in den ersten sechs Monaten auf 0,8 Mio. EUR nach 1,2
Mio. EUR im Vorjahreszeitraum.
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 |
| Netto-Cashflow aus operativer Tätigkeit | 9,8 | 5,2 |
| Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit | -3,1 | -7,3 |
| Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -4,7 | -4,3 |
| Netto-Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 0,6 | -6,6 |
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 erzielte die STS Group einen
positiven Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 9,8 Mio. EUR
(H1/2024: 5,2 Mio. EUR). Die Entwicklung des operativen Cashflows ist einerseits von
einem geringeren Mittelzufluss aus dem Net Working Capital geprägt (H1/2025: -3,3
Mio. EUR; H1/2024: 14,8 Mio. EUR), welche durch ein deutlich geringeren Mittelabfluss
aus den sonstigen Schulden und Verbindlichkeiten kompensiert wurde (H1/ 2025: 4,0
Mio. EUR; H1/ 2024: -25,1 Mio. EUR). Die Entwicklung des operativen Cashflows des
Vorjahres war geprägt durch Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Realisierung des
Werkzeuggeschäfts in Europa.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug in der Berichtsperiode -3,1 Mio.
EUR (H1/2024: -7,3 Mio. EUR). Der verminderte Mittelabfluss entfiel auf geringere
Auszahlungen zum einen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und zum anderen
für immaterielle Vermögensgegenstände.
Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit flossen in der Berichtsperiode Mittel in Höhe
von -4,7 Mio. EUR ab (H1/2024: Mittelabfluss -4,3 Mio. EUR) und lag damit auf Vorjahresniveau.
Die Veränderung hinsichtlich der Ein- und Auszahlung von gewährten Krediten ist insbesondere
auf die Tilgung von fälligen Kreditlinien in China, welche teilweise erst im zweiten
Halbjahr erneuert werden, zurückzuführen.
Die frei verfügbaren liquiden Mittel belaufen sich zum 30. Juni 2025 auf 26,3 Mio.
EUR (31. Dezember 2024: 25,6 Mio. EUR) und bestehen im Wesentlichen aus Bankguthaben.
Die Nettofinanzschulden15 der Gruppe verringerten sich zum 30. Juni 2025 um 8,7 Mio. EUR auf 40,1 Mio. EUR
(31. Dezember 2024: 48,8 Mio. EUR). Die Reduktion der Position ist auf einen Abbau
der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen. Die Leasingverbindlichkeiten
sanken zum 30. Juni 2025 auf 28,3 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 32,6 Mio. EUR). Ebenfalls
entwickelte sich der um 0,6 Mio. EUR höhere Zahlungsmittelbestand positiv zum 30.
Juni 2025 im Vergleich zum 31. Dezember 2024.
| in Mio. EUR | 30.06.2025 | 31.12.2024 |
| Langfristige Vermögenswerte | 104,2 | 116,2 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 116,2 | 114,6 |
| Gesamt Aktiva | 220,4 | 230,8 |
| Summe Eigenkapital | 42,7 | 45,0 |
| Langfristige Schulden | 62,1 | 62,6 |
| Kurzfristige Schulden | 115,6 | 123,2 |
| Gesamt Passiva | 220,4 | 230,8 |
Die Bilanzsumme fiel im Vergleich zum 31. Dezember 2024 von 230,8 Mio. EUR auf 220,4
Mio. EUR. Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme ist mit 52,7
% gegenüber dem 31. Dezember 2024 (49,7 %) um 3,1 % gestiegen. Der Anteil der kurzfristigen
Schulden an der Bilanzsumme ist dagegen gegenüber dem 31. Dezember 2024 (53,4 %) um
0,9 % auf 52,5 % gefallen, was insbesondere auf den Rückgang der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten zurückzuführen ist.
Die langfristigen Vermögenswerte nahmen um 12,0 Mio. EUR ab und beliefen sich zum
30. Juni 2025 auf 104,2 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 116,2 Mio. EUR). Wesentlicher
Treiber für den Rückgang der langfristigen Vermögenswerte sind die Sachanlagen, die
aufgrund der geringeren Investitionen im ersten Halbjahr, der linearen Abschreibung
sowie der Entwicklung der Wechselkurse um 10,2 Mio. EUR, von 89,9 Mio. EUR (31. Dezember
2024) auf 79,7 Mio. EUR im Berichtszeitraum abnahmen.
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 1,6 Mio. EUR auf 116,2 Mio. EUR (31. Dezember
2024: 114,6 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die Zunahme der Vorräte
(30. Juni 2025: 25,7 Mio. EUR; 31. Dezember 2024: 22,9 Mio. EUR), sowie der Sonstigen
Vermögenswerte (30. Juni 2025: 8,1 Mio. EUR; 31. Dezember 2024: 6,0 Mio. EUR) und
der Ertragsteuerforderungen (30. Juni 2025: 1,2 Mio. EUR; 31. Dezember 2024: 0,1 Mio.
EUR) zurückzuführen. Gegenläufig haben sich die Sonstigen finanzielle Vermögenswerte
(30. Juni 2025: 6,3 Mio. EUR; 31. Dezember 2024: 9,1 Mio. EUR) und die Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen (30. Juni 2025: 45,5 Mio.
EUR; 31. Dezember 2024: 47,1 Mio. EUR) verringert.
Das Eigenkapital ging im ersten Halbjahr aufgrund des negativen Konzernergebnisses
wie auch Wechselkurseffekte auf 42,7 Mio. EUR zurück (31. Dezember 2024: 45,0 Mio.
EUR). Bei einer gleichzeitig verringerten Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote leicht
von 19,5 % auf 19,4 %.
Die langfristigen Schulden stiegen leicht gegenüber dem 31. Dezember 2024 um 0,4 Mio.
EUR auf 62,1 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 62,6 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist auf
den Effekt mehrerer gegenläufiger Bewegungen innerhalb der einzelnen Positionen zurückzuführen.
Die kurzfristigen Schulden sanken gegenüber dem 31. Dezember 2024 um 7,6 Mio. EUR
auf 115,6 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 123,2 Mio. EUR). Der Rückgang ist im Wesentlichen
auf die geringeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
zurückzuführen (-8,2 Mio. EUR), wie auch den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
(-3,9 Mio. EUR), sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (-1,7 Mio. EUR) und Leasingverbindlichkeiten
(-0,6 Mio. EUR). Gegenläufig entwickelten sich die Vertragsverbindlichkeiten (+2,7
Mio. EUR) und sonstige Schulden (+4,1 Mio. EUR).
Die Risiken und Chancen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz-
und Vermögenslage der STS Group haben können, und detaillierte Informationen zum Risikomanagement-System
sind im Geschäftsbericht 2024 der STS Group auf den Seiten 35 ff. dargestellt. Die
Einschätzung für das Geschäftsjahr 2025 bleibt gegenüber dem Geschäftsbericht 2024
im Wesentlichen unverändert.
Für das laufende Gesamtjahr rechnet das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW)
mit einem abgeschwächten Wachstum des weltweiten BIP von 2,9 % (2024: 3,3 %). Zwar
wirken sich eine gelockerte Geldpolitik und eine positive Reallohnentwicklung durchaus
günstig auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus, jedoch stellen die hohe wirtschaftspolitische
Unsicherheit und die Handelskonflikte eine starke Belastung dar. Der weltweite Warenhandel
dürfte zwar, insbesondere aufgrund der Vorzieheffekte im ersten Quartal 2025, sogar
etwas stärker zulegen als im Vorjahr. Im folgenden Jahr wird sich die erwartete Abschwächung
jedoch deutlich manifestieren. Die Verbraucherpreisentwicklung dürfte sich weiter
normalisieren. Gerechnet wird mit einem weltweiten Anstieg von 4,8 % (2024: 7,0 %).16
Die chinesische Wirtschaft kommt nach Einschätzung des IfW weiterhin nicht in Schwung.
Insbesondere die durch die Handelskonflikte ausgelöste Exportschwäche kann von der
Binnenkonjunktur nicht ausgeglichen werden. Trotz wirtschaftspolitischer Maßnahmen
zur Förderung des privaten Konsums, der Investitionen und der Restrukturierung des
Bausektors rechnet das IfW für das Jahr 2025 mit einem abgeschwächten BIP-Wachstum
von 4,5 % (2024: 5,0 %), klar unter der offiziellen Zielmarke der Regierung von 5,0
%.17
Gestützt auf eine zunehmende Verbesserung des privaten Konsums und der Investitionen
dürfte sich die Wirtschaft des Euroraums in der zweiten Jahreshälfte weiterhin positiv
entwickeln. Zusätzliche positive Impulse kommen zudem aus dem Wohnbau, wo die Nachfrage
nach entsprechenden Krediten wieder ansteigt. So rechnet das IfW für das Gesamtjahr
2025 im Euroraum mit einem erneut stärkeren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von
1,1 % (2023: 0,8 %). Die Arbeitslosenquote dürfte weiter niedrig bleiben. Die Verbraucherpreise
sollen bezogen auf den Währungsraum im laufenden Jahr voraussichtlich um durchschnittlich
2,1 % (2024: 2,4 %) steigen, und bewegen sich somit nahe der Zielmarke der Europäischen
Zentralbank.18
16
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
17
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
18
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
Die deutsche Wirtschaft sollte nach den vorangegangenen Rezessionsjahren ihren Boden
gefunden haben. Eine starke Wachstumsdynamik ist jedoch zunächst nicht zu erwarten,
da insbesondere die Handelspolitik der USA für Belastungen sorgt. Entsprechend ist
die leichte Erholung der deutschen Wirtschaft vor allem von der Binnenkonjunktur,
also dem privaten Konsum und den Unternehmensinvestitionen, getragen. Insgesamt prognostiziert
das IfW daher für das laufende Jahr ein leichtes Wachstum des Bruttoinlandsproduktes
von 0,3 % (2024: -0,2 %).19 Für Frankreich rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) für das Gesamtjahr
2025 mit einem geringeren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 % (2024: 1,1
%). Die Inflationsrate wird bei 1,3 % erwartet.20
Die mexikanische Wirtschaft dürfte Jahr 2025 um 0,4 % (2024: 1,5 %) wachsen. Der private
Konsum sollte von einer weiterhin niedrigen Arbeitslosigkeit und nachlassender Inflation
gestützt werden. Staatlicher Konsum und Investitionen werden im Zuge der Haushaltskonsolidierung
dagegen verhalten ausfallen. Die Exporte leiden unter den Folgen der schwächeren Weltwirtschaft,
der Handelskonflikte und der generell hohen Unsicherheit. Private Investitionen sollten
von sinkenden Zinsen profitieren, die wirtschaftliche Unsicherheit wirkt hier jedoch
gegenläufig.21 In den USA wird die wirtschaftliche Dynamik deutlich nachlassen und das Bruttoinlandsprodukt
nach Meinung des IfW nur noch um 1,5 % (2024: 2,8 %) zunehmen. Die private Konsumneigung,
die eine wesentliche Triebfeder der US-Wirtschaft darstellt, dürfte infolge der Verunsicherung
durch die Wirtschaftspolitik und der Auswirkungen höherer Inflation auf die Reallöhne
verhalten sein. Die Unsicherheit dürfte zudem auch die Investitionen bremsen.22
Aufgrund von Zöllen und allgemeiner wirtschaftlicher Unsicherheit haben die Experten
von S&P Global Mobility ihre Prognose für den weltweiten Nutzfahrzeugmarkt reduziert.
Für mittlere und schwere Nutzfahrzeuge wird nun statt einem leichten Anstieg mit einem
Rückgang um 1,7 % gerechnet. Am stärksten fiel die Anpassung für Nordamerika aus.
Hier wird nun ein Rückgang um 8 % erwartet, wobei die Verkäufe schwerer Nutzfahrzeuge
sogar um 12 % niedriger ausfallen sollen. In China wird ein leichter Absatzrückgang
von 0,4 % prognostiziert, da das Land ebenfalls unter Zöllen und wirtschaftlicher
Schwäche leidet. Für Europa wurde die Vorhersage ebenfalls auf -7 % geändert.23
19
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/989badcc-661a-46b3-83c6-bb6de3f9c35a-KKB_125_2025-Q2_Deutschland_DE_.pdf
20
https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2025/04/22/world-economic-outlook-april-2025
21
https://www.oecd.org/en/publications/oecd-economic-outlook-volume-2025-issue-1_83363382-en/full-report/mexico_7ef08b92.html
22
https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/a893cdfb-cc56-46ea-95a7-35cbf181cbd2-KKB_124_2025-Q2_Welt_DE.pdf
23
https://www.spglobal.com/automotive-insights/en/blogs/2025/05/commercial-vehicle-forecast-cut-2025-tariffs-economy
Die STS Group verzeichnete im ersten Halbjahr eine Geschäftsentwicklung im Rahmen
der eigenen Erwartungen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden die Konzernumsatzerlöse auch
im Zusammenhang mit überdurchschnittlichen Umsätzen aus Werkzeugen für neue Projekte
angetrieben. Für das Geschäftsjahr 2025 war der Vorstand daher bereits von geringeren
Umsätzen aus Werkzeugen ausgegangen, die teilweise durch zusätzliche Serienverkäufe
aus dem Werk in den USA ausgeglichen werden sollen. Der Vorstand ist weiterhin zuversichtlich,
seine Jahresprognose eines Konzernumsatzes in etwa in Höhe der um Einmaleffekte bereinigten
Umsätze aus dem Geschäftsjahr 2024 (2024: rund 300 Mio. EUR) sowie eines EBITDA in
etwa auf dem Vorjahresniveau und einer EBITDA-Marge im höheren einstelligen Prozentbereich
zu erreichen.
Eine Prognose ist mit Unsicherheiten versehen, die einen erheblichen Einfluss auf
die prognostizierte Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben können.
Ereignisse nach dem 30. Juni 2025, über die nach IAS 10 berichtet werden muss, ergaben
sich nicht.
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 | |
| Umsatzerlöse | 5 | 143,4 | 153,5 |
| Bestandsveränderungen | 6 | 4,6 | -14,2 |
| Sonstige Erträge | 1,6 | 7,9 | |
| Materialaufwand | -84,3 | -88,7 | |
| Personalaufwand | -37,2 | -30,5 | |
| Sonstige Aufwendungen | 7 | -17,1 | -16,4 |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 11,0 | 11,8 | |
| Abschreibungen | -8,2 | -7,3 | |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2,8 | 4,5 | |
| Finanzerträge | 0,1 | 0,1 | |
| Finanzaufwendungen | -2,8 | -3,3 | |
| Ergebnis vor Steuern | 0,1 | 1,3 | |
| Ertragsteuern | 8 | -0,7 | -2,0 |
| Konzernergebnis | -0,7 | -0,7 | |
| Davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens | -0,7 | -0,7 | |
| Ergebnis je Aktie in EUR (unverwässert) | 9 | -0,10 | -0,11 |
| Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert) | 9 | -0,10 | -0,11 |
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 |
| Konzernergebnis | -0,7 | -0,7 |
| Unterschied aus Währungsumrechnung | -1,7 | -0,3 |
| Posten, die unter bestimmten Bedingungen nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | -1,7 | -0,3 |
| Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | 0,0 | 0,0 |
| Sonstiges Ergebnis | -1,7 | -0,3 |
| Gesamtergebnis | -2,4 | -1,0 |
| Davon entfallen auf: Gesellschafter des Mutterunternehmens | -2,4 | -1,0 |
| in Mio. EUR | Anhang | 30.6.2025 | 31.12.2024 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 17,7 | 18,6 | |
| Sachanlagen | 79,7 | 89,9 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 0,9 | 1,1 | |
| Sonstige Vermögenswerte | 1,0 | 1,7 | |
| Aktive latente Steuern | 4,8 | 4,9 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 104,2 | 116,2 | |
| Vorräte | 10 | 25,7 | 22,9 |
| Geleistete Anzahlungen auf Vorräte | 0,2 | 0,2 | |
| Vertragsvermögenswerte | 2,9 | 3,6 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 45,5 | 47,1 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 6,3 | 9,1 | |
| Ertragsteuerforderungen | 1,2 | 0,1 | |
| Sonstige Vermögenswerte | 8,1 | 6,0 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 26,3 | 25,6 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 116,2 | 114,6 | |
| Gesamt Aktiva | 220,4 | 230,8 |
| in Mio. EUR | Anhang | 30.6.2025 | 31.12.2024 |
| Gezeichnetes Kapital | 6,5 | 6,5 | |
| Kapitalrücklage | 5,4 | 5,4 | |
| Gewinnrücklagen | 32,8 | 33,4 | |
| Sonstige Eigenkapitalbestandteile | -1,5 | 0,2 | |
| Eigene Anteile zu Anschaffungskosten | -0,5 | -0,5 | |
| Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | 42,7 | 45,0 | |
| Summe Eigenkapital | 11 | 42,7 | 45,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9,6 | 11,1 | |
| Leasingverbindlichkeiten | 24,0 | 27,7 | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 13,6 | 13,4 | |
| Vertragsverbindlichkeiten | 4,8 | 0,3 | |
| Rückstellungen | 12 | 10,0 | 10,0 |
| Passive latente Steuern | 0,1 | 0,0 | |
| Langfristige Schulden | 62,1 | 62,6 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 10,3 | 14,2 | |
| Leasingverbindlichkeiten | 4,3 | 4,9 | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 8,1 | 9,8 | |
| Vertragsverbindlichkeiten | 4,3 | 1,6 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 58,9 | 67,1 | |
| Rückstellungen | 0,4 | 0,2 | |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 5,1 | 5,2 | |
| Sonstige Schulden | 24,2 | 20,1 | |
| Kurzfristige Schulden | 115,6 | 123,2 | |
| Gesamt Passiva | 220,4 | 230,8 |
| Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | ||||||
| Anzahl Aktien | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Sonstige Eigenkapitalbestandteile | ||
| in Mio. EUR | Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen |
Unterschied aus Währungsumrechnung | ||||
| Stand zum 1. Januar 2024 | 6.450.000 | 6,5 | 5,4 | 34,4 | 0,7 | 0,3 |
| Konzernergebnis | 0 | 0,0 | 0,0 | -0,6 | 0,0 | 0,0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0,0 | 0,0 | -0,3 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,3 | -0,5 |
| Stand zum 31. Dezember 2024 | 6.450.000 | 6,5 | 5,4 | 33,4 | 0,4 | -0,2 |
| Stand zum 1. Januar 2025 | 6.450.000 | 6,5 | 5,4 | 33,4 | 0,4 | -0,2 |
| Konzernergebnis | 0 | 0,0 | 0,0 | -0,7 | 0,0 | 0,0 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -1,7 |
| Stand zum 30. Juni 2025 | 6.450.000 | 6,5 | 5,4 | 32,8 | 0,4 | -1,9 |
| Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | |||
| Sonstige Eigenkapitalbestandteile | Eigene Anteile zu Anschaffungskosten |
Gesamt | |
| in Mio. EUR | Gesamt | ||
| Stand zum 1. Januar 2024 | 0,9 | -0,5 | 46,6 |
| Konzernergebnis | 0,0 | 0,0 | -0,6 |
| Dividendenzahlungen | 0,0 | 0,0 | -0,3 |
| Sonstiges Ergebnis | -0,7 | 0,0 | -0,7 |
| Stand zum 31. Dezember 2024 | 0,2 | -0,5 | 45,0 |
| Stand zum 1. Januar 2025 | 0,2 | -0,5 | 45,0 |
| Konzernergebnis | 0,0 | 0,0 | -0,7 |
| Sonstiges Ergebnis | -1,7 | 0,0 | -1,7 |
| Stand zum 30. Juni 2025 | -1,5 | -0,5 | 42,7 |
| H1 2025 | H1 2024 | |
| Konzernergebnis | -0,7 | -0,7 |
| Ertragsteuern | 0,7 | 1,3 |
| Zinsaufwendungen und -erträge | 2,7 | 3,2 |
| Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen | 6,5 | 5,6 |
| Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | 1,7 | 1,7 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Erträge (-) / Aufwendungen (+) | 0,8 | -1,2 |
| Veränderung Net Working Capital | -3,3 | 14,8 |
| Vorräte | -3,7 | 12,6 |
| Vertragsvermögenswerte (kurzfristig) | 0,3 | -0,4 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | -2,0 | -12,3 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 7,1 | 9,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | -5,1 | 5,9 |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | -0,8 | -2,2 |
| Sonstige Schulden und Verbindlichkeiten | 4,0 | -25,1 |
| Rückstellungen | 0,0 | 8,6 |
| Ertragsteuerforderungen/ -verbindlichkeiten | -1,3 | -0,3 |
| Ertragsteuerzahlungen | -0,7 | -0,5 |
| Netto-Cashflows aus operativer Tätigkeit | 9,8 | 5,2 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen | 0,1 | 0,1 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -1,5 | -5,6 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -1,7 | -1,8 |
| Netto-Cashflows aus Investitionstätigkeit | -3,1 | -7,3 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von gewährten Krediten | 7,9 | 2,5 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von gewährten Krediten von nahestehenden Unternehmen | 2,8 | 0,1 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Krediten | -11,5 | -1,8 |
| Auszahlungen für die Rückführung von Leasingverbindlichkeiten | -2,4 | -2,9 |
| Einzahlungen aus Factoring (+) / Auszahlungen für Factoring (-) | 0,0 | 0,0 |
| Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens | 0,0 | -0,3 |
| Gezahlte Zinsen | -1,5 | -2,1 |
| Erhaltene Zinsen | 0,1 | 0,1 |
| Netto-Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit | -4,7 | -4,3 |
| Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -1,4 | -0,2 |
| Netto-Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 0,6 | -6,6 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Anfang der Periode | 25,6 | 39,3 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode | 26,3 | 32,7 |
| Plastics | China | Materials | ||||
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 | H1 2025 | H1 2024 | H1 2025 | H1 2024 |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 119,0 | 117,0 | 15,4 | 24,3 | 8,1 | 11,4 |
| Umsatzerlöse Sonstige Konzerngesellschaften | 0,6 | 0,7 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 0,2 |
| Umsatzerlöse Intersegment | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 7,4 | 7,0 |
| Umsatzerlöse Segment | 119,6 | 117,6 | 15,4 | 24,3 | 15,8 | 18,6 |
| EBITDA | 9,3 | 8,0 | 1,1 | 3,9 | 0,8 | 1,2 |
| EBITDA in % der Umsatzerlöse | 7,8% | 6,8% | 7,4% | 16,2% | 5,1% | 6,4% |
| Abschreibungen | -5,7 | -4,6 | -2,2 | -2,3 | -0,3 | -0,3 |
| EBIT | 3,6 | 3,3 | -1,1 | 1,7 | 0,5 | 0,8 |
| CAPEX 1 | 2,4 | 6,8 | 0,8 | 0,6 | 0,0 | 0,0 |
1
Zahlungswirksam ohne Investitionen in Leasing
| Unternehmen/sonstige | Konsolidierung | Konzern | ||||
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 | H1 2025 | H1 2024 | H1 2025 | H1 2024 |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 142,6 | 152,7 |
| Umsatzerlöse Sonstige Konzerngesellschaften | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,8 | 0,9 |
| Umsatzerlöse Intersegment | 0,0 | 0,0 | -7,4 | -7,0 | 0,0 | 0,0 |
| Umsatzerlöse Segment | 0,0 | 0,0 | -7,4 | -7,0 | 143,4 | 153,5 |
| EBITDA | -0,2 | -1,3 | 0,0 | 0,0 | 11,0 | 11,8 |
| EBITDA in % der Umsatzerlöse | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 0,0% | 7,7% | 7,7% |
| Abschreibungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -8,2 | -7,3 |
| EBIT | -0,2 | -1,4 | 0,0 | 0,0 | 2,8 | 4,5 |
| CAPEX 1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 3,2 | 7,5 |
1
Zahlungswirksam ohne Investitionen in Leasing
IFRS 8 Geschäftssegmente fordert die Angabe von Informationen für jedes Geschäftssegment.
Die Abgrenzung der operativen Segmente sowie der Umfang der im Rahmen der Segmentberichterstattung
bereitgestellten Informationen basieren unter anderem auf den dem Vorstand regelmäßigen
vorgelegten Informationen und orientieren sich damit an der internen Steuerung des
Unternehmens.
Der Vorstand der Gesellschaft entschied die Berichterstattung teils nach Produktarten
und teils geographisch einzuteilen und zu steuern. Die entscheidungserhebliche Unternehmenskennzahl
für den Vorstand, zur Steuerung der Gruppensegmente, ist der Umsatz sowie das EBITDA.
Diese finanziellen Leistungsindikatoren werden für die folgenden Bereiche zur Verfügung
gestellt:
| ― |
Plastics: |
| ― |
China: |
| ― |
Materials: |
Die Steuerung der Gruppe erfolgt damit in insgesamt drei Segmenten (2024: drei). Innerhalb
der Spalte "Konsolidierung" wird ausschließlich die Konsolidierung abgebildet. Operative
Geschäftssegmente wurden nicht zusammengefasst, um die Ebene der berichtspflichtigen
Konzernsegmente zu bestimmen.
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse mit Dritten nach IFRS 15 stellt sich wie folgt
dar:
| Plastics | China | |||
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 | H1 2025 | H1 2024 |
| Zeitlicher Ablauf der Erlöserfassung mit Dritten | ||||
| Zu einem bestimmten Zeitpunkt | 5,8 | 31,3 | 15,1 | 22,7 |
| Über Zeitraum | 113,8 | 86,3 | 0,3 | 1,6 |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 119,6 | 117,6 | 15,4 | 24,3 |
| Materials | Konzern | |||
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 | H1 2025 | H1 2024 |
| Zeitlicher Ablauf der Erlöserfassung mit Dritten | ||||
| Zu einem bestimmten Zeitpunkt | 8,3 | 11,6 | 29,2 | 65,5 |
| Über Zeitraum | 0,0 | 0,0 | 114,1 | 88,0 |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 8,3 | 11,6 | 143,3 | 153,5 |
Die Umsätze zwischen den Segmenten erfolgen zu marktüblichen Verrechnungspreisen.
Die Überleitung der berichteten Segmentergebnisse zum Ergebnis vor Steuern stellt
sich wie folgt dar:
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 |
| EBITDA | 11,0 | 11,8 |
| Abschreibungen | -8,2 | -7,3 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2,8 | 4,5 |
| Finanzerträge | 0,1 | 0,1 |
| Finanzaufwendungen | -2,8 | -3,3 |
| Finanzergebnis | -2,7 | -3,2 |
| Ergebnis vor Steuern | 0,1 | 1,3 |
Die STS Group AG (nachstehend auch die "Gesellschaft" und zusammen mit ihren Tochtergesellschaften
"die Gruppe" genannt) ist eine in Deutschland ansässige börsennotierte Aktiengesellschaft
mit Sitz in Hagen, und Geschäftsanschrift in der Kabeler Straße 4, 58099 Hagen. Sie
ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter HRB 12420 eingetragen. Die Gesellschaft
ist am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (General Standard) unter
der Wertpapierkennnummer ISIN DE000A1TNU68 notiert. Das Grundkapital beträgt 6,5 Mio.
EUR (2024: 6,5 Mio. EUR) und ist eingeteilt in 6.500.000 (2024: 6.500.000) Stückaktien.
Der Mehrheitsaktionär der STS Group AG ist die Adler Pelzer Holding GmbH, mit Sitz
in der Kabeler Straße 4, in 58099 Hagen, Deutschland. Der Konzernabschluss für den
größten Kreis stellt die G.A.I.A. Holding S.r.l., mit Sitz in der Via Gaetano Agnes
251, 20832 Desio (MB), Italien, auf.
Der Konzernabschluss der STS Group AG zum 30. Juni 2025 umfasst die STS Group AG und
ihre Tochterunternehmen. Die Gruppe ist ein führender Systemanbieter von Innen- und
Außenteilen für Nutzfahrzeuge. Die Gruppe entwickelt, produziert und liefert Produkte
und Lösungen für Komponenten aus Kunststoff oder Verbundmaterial (sogenannte "Hard
Trim Produkte") für die Automobil- und Lastkraftwagen (Lkw)-Industrie.
Der Alleinvorstand hat den verkürzten Konzernzwischenabschluss am 7. August 2025 zur
Veröffentlichung freigegeben.
Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss der STS Group AG wurde gemäß den
Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und in der Europäischen Union anzuwendenden
International Financial Reporting Standards ("IFRS") sowie den Interpretationen des
International Financial Reporting Interpretations Committee ("IFRIC") aufgestellt.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss für die zum 30. Juni 2025 endende Berichtsperiode
wurde im Einklang mit dem International Accounting Standard ("IAS") 34 "Zwischenberichterstattung"
aufgestellt und sollte gemeinsam mit dem geprüften und veröffentlichten Konzernjahresabschluss
der Gruppe zum 31. Dezember 2024 gelesen werden.
Er umfasst den ungeprüften verkürzten Konzernzwischenabschluss, einen ungeprüften
Konzernzwischenlagebericht sowie eine Versicherung des gesetzlichen Vertreters gemäß
§ 297 Abs. 2 Satz 4 und § 315 Abs. 1 Satz 5 des Handelsgesetzbuchs ("HGB").
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wird in Euro ("EUR") aufgestellt. Alle Beträge
sind entsprechend kaufmännischer Rundung, sofern nicht abweichend angegeben, auf Millionen
Euro (Mio. EUR) auf- bzw. abgerundet. Summen in Tabellen wurden auf Basis von genauen
Zahlen berechnet und auf EUR Mio. gerundet. Bei Abweichungen von bis zu einer Einheit
(Mio., %) handelt es sich um rechentechnisch begründete Rundungsdifferenzen.
Die für die Erstellung des Zwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
stimmen mit denjenigen überein, die für die Erstellung des Konzernjahresabschlusses
der Gruppe zum 31. Dezember 2024 angewendet wurden.
In der Berichtsperiode waren folgende Standards und Änderungen erstmals durch die
Gruppe anzuwenden:
| Standard/ Interpretation | Übernahme in EU-Recht | Anwendungspflicht | Auswirkungen | |
| Änderungen an IAS 21 | Mangel an Umtauschbarkeit | ja | 01.01.2025 | keine wesentlichen Auswirkungen |
Die Gruppe generierte im ersten Halbjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von 143,4 Mio.
EUR (H1/2024: 153,5 Mio. EUR), die sich wie folgt aufteilen:
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 |
| Umsatzerlöse aus Verkäufen | 140,0 | 148,5 |
| Umsatzerlöse aus Dienstleistungen | 3,4 | 5,0 |
| Umsatzerlöse | 143,4 | 153,5 |
Im ersten Halbjahr 2025 wurde ein Bestandsaufbau von 4,6 Mio. EUR realisiert, gegenüber
dem Vorjahr in dem ein deutlicher Bestandsabbau von -14,2 Mio. EUR verzeichnet wurde.
Das erste Halbjahr 2024 war durch einen deutlichen Abbau der fertigen und unfertigen
Erzeugnisse geprägt, Haupttreiber dafür war die Fertigstellung von Kundenwerkzeugen
und damit die Umsatzrealisierung für Neuprojekte bei den Tochtergesellschaften in
Frankreich. Im ersten Halbjahr 2025 hingegen wurden Werkzeugumsätze nur im geringen
Umfang realisiert.
Im ersten Halbjahr 2025 stiegen die sonstigen Aufwendungen leicht von 16,4 Mio. EUR
um 0,6 Mio. EUR auf 17,1 Mio. EUR im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der Anstieg der
sonstigen Aufwendungen resultiert insbesondere aus gestiegenen Leistungen von nahestehenden
Unternehmen um 1 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR, höhere Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung
von 0,9 Mio. EUR auf 1,3 Mio. EUR und höhere Aufwendungen für Schadensfälle und für
Drohverluste um 0,5 Mio. EUR auf 0,6 Mio. EUR. Hingegen sanken die Verwaltungsaufwendungen
um 0,7 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR, die Raumkosten um 0,5 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR
und die Vertriebsaufwendungen um 0,4 Mio. EUR auf 0,5 Mio. EUR.
Der Ansatz der Steueraufwendungen wird auf Grundlage der Schätzung des für das volle
Geschäftsjahr ermittelten effektiven Ertragssteuersatzes je Gesellschaft erfasst.
Das Ergebnis je Aktie stellt sich wie folgt dar:
| H1 2025 | H1 2024 | ||
| Konzernergebnis anteilig auf Gesellschafter des Mutterunternehmens | in Mio. EUR | -0,7 | -0,7 |
| Berechnung der verwässerten gewichteten durchschnittlichen Anzahl von Stammaktien | |||
| Unverwässert | Anzahl | 6.450.000 | 6.450.000 |
| Verwässert | Anzahl | 6.450.000 | 6.450.000 |
| Ergebnis je Aktie | |||
| Unverwässert | in EUR | -0,11 | -0,11 |
| Verwässert | in EUR | -0,11 | -0,11 |
Die Vorräte gliedern sich wie folgt:
| in Mio. EUR | 30.06.2025 | 31.12.2024 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 12,9 | 12,8 |
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 9,3 | 5,8 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 3,4 | 4,4 |
| Anzahlungen auf Vorräte | 0,2 | 0,2 |
| Vorräte | 25,9 | 23,1 |
Die Bewertung der Vorräte berücksichtigt Marktfähigkeit, das Alter sowie alle erkennbaren
Preis-, Qualitäts- und Lagerrisiken. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der
einzelnen Vorratspositionen werden anhand gewichteter Durchschnittskosten ermittelt.
Der Anstieg des Vorratsbestands resultiert im Wesentlichen aus unfertigen Erzeugnissen
und unfertigen Leistungen im Zusammenhang mit Kundenwerkzeugen der französischen Tochtergesellschaften,
die zum 30. Juni 2025 noch nicht abgeschlossen und abgerechnet werden konnten.
Die einzelnen Komponenten des Eigenkapitals und deren Entwicklung im ersten Halbjahr
2025 sowie in der Vorjahresperiode werden in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
dargestellt
Das Zinsniveau zum 30. Juni 2025 hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2024 nicht
wesentlich verändert. Zum Berichtszeitpunkt wurde allerdings keine Neubewertung der
leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen vorgenommen, da wir nicht von wesentlichen
versicherungsmathematischen Effekten ausgehen.
Eine Aufgliederung der finanziellen Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten nach den
Bewertungskategorien des IFRS 9 zum 30. Juni 2025 bzw. 31. Dezember 2024 ergibt sich
wie folgt:
| Kategorien gem. IFRS 9 | Buchwert | Bewertung gem. IFRS 9 | Bewertung gem. IFRS 16 | |||
| in Mio. EUR | 30.6.2025 | Amortisierte Kosten | Fair value OCI | Fair Value PL | ||
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 0,9 | 0,9 | ||||
| Kautionen | AC | 0,9 | 0,9 | |||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | AC | 45,5 | 45,5 | |||
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 6,3 | 6,3 | ||||
| Forderungen gegen Factorer | AC | 1,9 | 1,9 | |||
| Darlehen an verbundene Unternehmen | AC | 3,6 | 3,6 | |||
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | AC | 0,8 | 0,8 | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 26,3 | 26,3 | |||
| Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 9,6 | 9,6 | |||
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten | FLAC | 0,0 | 0,0 | |||
| Leasingverbindlichkeiten | 24,0 | 24,0 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen | 9,6 | |||||
| Übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | FLAC | 4,0 | 0,0 | |||
| Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 10,3 | 10,3 | |||
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten | FLAC | 0,0 | 0,0 | |||
| Leasingverbindlichkeiten | 4,3 | 4,3 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen | 8,3 | |||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | -0,2 | -0,2 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 58,9 | 58,9 |
| Beizulegender Zeitwert |
||
| in Mio. EUR | 30.6.2025 | Hierarchie |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | ||
| sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 0,9 | |
| Kautionen | 0,9 | Stufe 3 |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 45,5 | |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 6,3 | |
| Forderungen gegen Factorer | 1,9 | |
| Darlehen an verbundene Unternehmen | 3,6 | |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 0,8 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 26,3 | |
| Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 10,9 | Stufe 3 |
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten | 0,0 | Stufe 3 |
| Leasingverbindlichkeiten | 24,0 | |
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen | ||
| Übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 0,0 | Stufe 3 |
| Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 10,4 | Stufe 3 |
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten | 0,0 | Stufe 3 |
| Leasingverbindlichkeiten | 4,3 | |
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen | ||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | -0,2 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 58,9 |
| in Mio. EUR | Kategorie | 30.6.2025 |
| Finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden | AC | 79,0 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden | FLAC | 78,6 |
| Kategorien gem. IFRS 9 | Buchwert | Bewertung gem. IFRS 9 | Bewertung gem. IFRS 16 | |||
| in Mio. EUR | 31.12.2024 | Amortisierte Kosten | Fair value OCI | Fair Value PL | ||
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 1,1 | 1,1 | ||||
| Kautionen | AC | 1,1 | 1,1 | |||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | AC | 47,1 | 47,1 | |||
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 9,1 | 9,0 | ||||
| Forderungen gegen Factorer | AC | 1,9 | 1,9 | |||
| Darlehen an verbundene Unternehmen | AC | 6,3 | 6,3 | |||
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | AC | 0,8 | 0,7 | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 25,6 | 25,6 | |||
| Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 11,1 | 11,1 | |||
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten | FLAC | 0,0 | 0,0 | |||
| Leasingverbindlichkeiten | 27,7 | 27,7 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen | FLAC | 9,2 | 9,2 | |||
| Übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | FLAC | 4,2 | 4,2 | |||
| Sonstige | 4,2 | 4,2 | ||||
| Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 14,2 | 14,2 | |||
| Leasingverbindlichkeiten | 4,9 | 4,9 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen | FLAC | 9,6 | 9,6 | |||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 0,1 | 0,1 | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | FLAC | 67,1 | 67,1 |
| Beizulegender Zeitwert |
||
| in Mio. EUR | 31.12.2024 | Hierarchie |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | ||
| sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 1,1 | |
| Kautionen | 1,1 | Stufe 3 |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 47,1 | |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 9,0 | |
| Forderungen gegen Factorer | 1,9 | |
| Darlehen an verbundene Unternehmen | 6,3 | |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 0,7 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 25,6 | |
| Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 11,9 | Stufe 3 |
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von Dritten | 0,0 | Stufe 3 |
| Leasingverbindlichkeiten | 27,7 | |
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen | 11,6 | Stufe 3 |
| Übrige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 4,2 | Stufe 3 |
| Sonstige | 4,2 | Step 3 |
| Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 14,2 | Stufe 3 |
| Leasingverbindlichkeiten | 4,9 | |
| Verbindlichkeiten aus Darlehen von verbundenen Unternehmen | 9,6 | Stufe 3 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 0,1 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 67,1 |
| in Mio. EUR | Kategorie | 31.12.2024 |
| Finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden | AC | 81,7 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden | FLAC | 115,5 |
Für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die entweder zum beizulegenden
Zeitwert bewertet werden oder für die eine Angabe des beizulegenden Zeitwertes im
Konzernanhang erfolgt, wurde gemäß IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts"
folgende Bemessungshierarchie (Fair-Value-Hierarchie) festgelegt. Die Bemessungshierarchie
teilt die in den Bewertungstechniken zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verwendeten
Inputfaktoren in drei Stufen ein:
Stufe 1: Eingangsparameter sind notierte Preise (unbereinigt) auf aktiven Märkten
für identische Vermögenswerte oder Schulden, auf die zum Bewertungsstichtag zugegriffen
werden kann.
Stufe 2: Eingangsparameter sind andere als die aus Stufe 1 notierten Preise, die für
den Vermögenswert oder die Schuld entweder direkt beobachtbar sind oder indirekt abgeleitet
werden können.
Stufe 3: Eingangsparameter sind für den Vermögenswert oder die Schuld nicht beobachtbare
Parameter.
In diesem Zusammenhang ermittelt die Gruppe, ob Transfers zwischen den Hierarchiestufen
zum Ende des jeweiligen Berichtszeitraums aufgetreten sind.
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten wird basierend auf aktuellen Parametern
wie Zinsen und Wechselkursen zum Bilanzstichtag sowie durch den Einsatz akzeptierter
Modelle wie der DCF-Methode (Discounted Cashflow) und unter Berücksichtigung des Kreditrisikos
berechnet. Die Marktwerte für Derivate werden auf Basis von Bankbewertungsmodellen
bestimmt.
Für kurzfristig fällige Finanzinstrumente stellt der Buchwert einen angemessenen Näherungswert
für den beizulegenden Zeitwert dar.
Die Aussagen zu den im Konzernabschluss 2024 beschriebenen Eventualschulden sowie
sonstigen finanziellen Verpflichtungen bleiben im Wesentlichen unverändert.
Zum 30. Juni 2025 führten Gesellschaften der Gruppe die folgenden Transaktionen mit
nahestehenden Unternehmen durch, die nicht dem Konsolidierungskreis angehören:
| in Mio. EUR | H1 2025 | H1 2024 |
| Bezogene Leistungen von dem G.A.I.A Holding Srl Konzern | 3,5 | 1,2 |
| davon Aufwand für erhaltene Managementleistungen | 2,0 | 1,2 |
| in Mio. EUR | 30.06.2025 | 31.12.2024 |
| Verbindlichkeiten gegenüber dem G.A.I.A Holding Srl Konzern | 6,0 | 3,3 |
| Forderungen gegenüber dem G.A.I.A Holding Srl Konzern | 1,3 | 1,2 |
| Darlehen von | ||
| dem G.A.I.A Holding Srl Konzern | 17,8 | 18,8 |
| Darlehen an | ||
| den G.A.I.A Holding Srl Konzern | 3,6 | 6,3 |
Die dargestellten Positionen mit und gegenüber dem G.A.I.A. Holding Srl Konzern beinhalten
sämtliche Tochtergesellschaften des Konzerns, dies betrifft insbesondere den Adler
Pelzer Holding GmbH Konzern mit seinen Tochtergesellschaften.
In der Berichtsperiode ergaben sich keine Änderungen in der Aufsichtsratsbesetzung.
In der Berichtsperiode ergaben sich keine Änderungen in der Vorstandsbesetzung.
Der Konzernzwischenlagebericht und der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurden weder
gemäß § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung
befugte Person unterzogen.
Nach dem 30. Juni 2025 haben sich keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergeben,
über die gemäß IAS 10 zu berichten wäre.
Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung
des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Hagen, den 7. August 2025
Alberto Buniato (CEO)