Südzucker AG

Mannheim

Halbjahresfinanzbericht 1. Halbjahr 2020/​21

Q2 Halbjahresfinanzbericht

1. Halbjahr 2020/​21

1. März - 31. August 2020

Konzernumsatz

3.349

[3.314] Mio. €

Operatives Konzernergebnis

129

[74] Mio. €

PROGNOSE FÜR GESAMTJAHR 2020/​21 UNVERÄNDERT

6,9 bis 7,2
[2019/​20: 6,7] Mrd. €
-
Konzernumsatz

300 bis 400
[2019/​20: 116] Mio. €
-
Operatives Konzernergebnis

IM ÜBERBLICK

FINANZKALENDER

Q3 - Quartalsmitteilung

1.- 3. Quartal 2020/​21

14. Januar 2021

Bilanzpresse- und Analystenkonferenz

Geschäftsjahr 2020/​21

20. Mai 2021

Q1 - Quartalsmitteilung

1. Quartal 2021/​22

8. Juli 2021

Hauptversammlung

Geschäftsjahr 2020/​21

15. Juli 2021

Q2 - Halbjahresfinanzbericht

1. Halbjahr 2021/​22

14. Oktober 2021

Q3 - Quartalsmitteilung

1.- 3. Quartal 2021/​22

13. Januar 2022

1. Halbjahr 2020/​21

scrollen

Konzernumsatz liegt mit 3.349 (3.314) Mio. € auf Vorjahresniveau.

Operatives Konzernergebnis steigt deutlich um 55 Mio. € bzw. 73 % auf 129 (74) Mio. €.

Segment Zucker weist Umsatz auf Vorjahresniveau und reduzierten operativen Verlust insbesondere aufgrund höherer Zuckererlöse aus:

Umsatz: - 1 % auf 1.112 (1.121) Mio. €

Operatives Ergebnis: - 56 (- 93) Mio. €

Wachstum im Segment Spezialitäten setzt sich fort. Umsatzanstieg und Verbesserung des operativen Ergebnisses durch höheres Absatzniveau erreicht:

Umsatz: + 6 % auf 1.262 (1.192) Mio. €

Operatives Ergebnis: 103 (87) Mio. €

Segment CropEnergies verzeichnet Umsatzrückgang, aber Ergebnisanstieg infolge höherer Ethanolerlöse:

Umsatz: - 8 % auf 373 (405) Mio. €

Operatives Ergebnis: 51 (44) Mio. €

Segment Frucht verbucht Umsätze auf Vorjahresniveau und einen deutlichen Rückgang des operativen Ergebnisses:

Umsatz: + 1 % auf 602 (596) Mio. €

Operatives Ergebnis: 31 (36) Mio. €

Unveränderte Prognose für das Gesamtjahr 2020/​21

scrollen

Konzernumsatz von 6,9 bis 7,2 (2019/​20: 6,7) Mrd. € erwartet.

Operatives Konzernergebnis in einer Bandbreite von 300 bis 400 (2019/​20: 116) Mio. € erwartet.

Capital Employed auf Vorjahresniveau; deutlicher Anstieg des ROCE (2019/​20: 1,8 %).

Konzernzahlen zum 31. August 2020

scrollen
1. Halbjahr
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatz und Ergebnis
Umsatzerlöse Mio. € 3.349 3.314 1,0
EBITDA Mio. € 276 214 28,1
EBITDA-Marge % 8,2 6,5
Abschreibungen Mio. € - 147 - 140 4,4
Operatives Ergebnis Mio. € 129 74 72,8
Operative Marge % 3,8 2,2
Jahresfehlbetrag /​ -überschuss Mio. € 66 20 > 100
Cashflow und Investitionen
Cashflow Mio. € 237 176 34,4
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 127 150 - 15,4
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 11 7 75,4
Investitionen gesamt Mio. € 138 157 - 11,7
Wertentwicklung
Sachanlagen 1 Mio. € 3.263 3.353 - 2,7
Goodwill Mio. € 724 736 - 1,6
Working Capital Mio. € 2.065 1.880 9,9
Capital Employed Mio. € 6.165 6.082 1,4
Kapitalstruktur
Bilanzsumme Mio. € 7.812 7.935 - 1,5
Eigenkapital Mio. € 3.600 3.777 - 4,7
Nettofinanzschulden Mio. € 1.445 1.226 17,9
Eigenkapitalquote % 46,1 47,6
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) % 40,2 32,5
Aktie
Marktkapitalisierung 31. August Mio. € 3.496 3.063 14,1
Gesamtzahl Aktien 31. August Mio. Stück 204,2 204,2 0,0
Schlusskurs 31. August 17,12 15,00 14,1
Ergebnis je Aktie 31. August 0,12 - 0,07 -
Durchschnittliches Handelsvolumen /​ Tag Tsd. Stück 728 649 12,2
Performance Südzucker-Aktie 1. März bis 31. August % 21,7 16,7
Performance SDAX® 1. März bis 31. August % 11,2 0,0
Mitarbeiter 18.723 19.606 - 4,5

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 01

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

WIRTSCHAFTSBERICHT

Konzernertragslage

Umsatz, EBITDA und operatives Ergebnis

Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/​21 lag der Konzernumsatz mit 3.349 (3.314) Mio. € auf Vorjahresniveau. Während der Umsatz im Segment CropEnergies deutlich zurückging und in den Segmenten Zucker und Frucht auf Vorjahresniveau lag, stieg er im Segment Spezialitäten moderat an.

Das Konzern-EBITDA erhöhte sich deutlich um 62 Mio. € auf 276 (214) Mio. €.

Das operative Konzernergebnis stieg deutlich auf 129 (74) Mio. €. Dabei wurde ein Rückgang des operativen Ergebnisses im Segment Frucht von der Verminderung des Verlusts im Segment Zucker und den Ergebnisverbesserungen in den Segmenten Spezialitäten und CropEnergies mehr als ausgeglichen.

Ergebnis der Betriebstätigkeit

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit in Höhe von 118 (71) Mio. € setzt sich aus dem operativen Ergebnis von 129 (74) Mio. €, dem Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen in Höhe von -12 (-5) Mio. € sowie dem Ergebnisbeitrag der at Equity einbezogenen Unternehmen von 1 (2) Mio. € zusammen.

Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen

Das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen von - 12 (- 5) Mio. € umfasste maßgeblich die im Segment Zucker mit den Ende des Geschäftsjahres 2018/​19 beschlossenen Werksschließungen und der Anpassung der Verwaltungsstrukturen verbundenen Aufwendungen. Der Vorjahresbetrag resultierte unter anderem aus dem Segment Zucker und betraf das Angebot von Südzucker an die Rübenanbauer der Werke Warburg und Brottewitz zur Rückgabe ihrer Lieferrechte. Beide Werke wurden nach der Kampagne 2019 geschlossen.

Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen in den Segmenten Zucker, Spezialitäten und CropEnergies belief sich auf 1 (2) Mio. €.

Geschäftsentwicklung im Konzern

scrollen
2. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse Mio. € 1.680 1.635 2,7
EBITDA Mio. € 142 99 43,8
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 74 - 71 4,8
Operatives Ergebnis Mio. € 68 28 > 100
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € - 13 - 1 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € - 2 7 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 53 34 57,2
EBITDA-Marge % 8,4 6,0
Operative Marge % 4,0 1,7
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 75 79 - 4,7
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 2 - 84,2
Investitionen gesamt Mio. € 75 81 - 6,6
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter
scrollen
1. Halbjahr
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse 3.349 3.314 1,0
EBITDA 276 214 28,1
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte - 147 - 140 4,4
Operatives Ergebnis 129 74 72,8
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen - 12 - 5 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 1 2 - 52,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit 118 71 66,0
EBITDA-Marge 8,2 6,5
Operative Marge 3,8 2,2
Investitionen in Sachanlagen 1 127 150 - 15,4
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen 11 7 75,4
Investitionen gesamt 138 157 - 11,7
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 293 392 - 25,1
Capital Employed 6.165 6.082 1,4
Mitarbeiter 18.723 19.606 - 4,5

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 02

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis in den ersten sechs Monaten von -26 (-17) Mio. € umfasst ein Zinsergebnis von - 12 (-12) Mio. € sowie ein sonstiges Finanzergebnis von -14 (- 5) Mio. €. Der deutliche Anstieg des sonstigen Finanzergebnisses resultierte aus der vollständigen Abwertung einer Beteiligung an einer französischen Zuckerfabrik.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Bei einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 92 (54) Mio. € beliefen sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf - 26 (- 34) Mio. €.

Jahresüberschuss

Vom Jahresüberschuss von 66 (20) Mio. € entfielen 25 (- 15) Mio. € auf die Aktionäre der Südzucker AG, 7 (7) Mio. € auf das Hybrid-Eigenkapital und 34 (28) Mio. € auf die sonstigen nicht beherrschenden Anteile, die im Wesentlichen die Miteigentümer der AGRANA- sowie der CropEnergies-Gruppe betreffen.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie betrug 0,12 (- 0,07) € für das 1. Halbjahr 2020/​21. Der Ermittlung lag der zeitlich gewichtete Durchschnitt von 204,2 (204,2) Mio. ausstehenden Aktien zugrunde.

Gewinn- und-Verlust-Rechnung

scrollen
2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2020/​21 2019/​20 + /​ -in % 2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse 1.680 1.635 2,7 3.349 3.314 1,0
Operatives Ergebnis 68 28 > 100 129 74 72,8
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen - 13 - 1 > 100 - 12 - 5 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 2 7 - 1 2 - 52,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit 53 34 57,2 118 71 66,0
Finanzergebnis - 18 - 8 > 100,0 - 26 - 17 52,9
Ergebnis vor Ertragsteuern 35 26 35,3 92 54 71,8
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 12 - 16 - 25,0 - 26 - 34 - 19,9
Jahresüberschuss 23 10 > 100 66 20 > 100
davon Aktionäre der Südzucker AG 0 - 6 - 25 - 15 -
davon Hybrid-Eigenkapital 3 3 0,0 7 7 - 1,5
davon sonstige nicht beherrschende Anteile 20 13 50,0 34 28 20,3
Ergebnis je Aktie (€) 0,00 - 0,03 - 100,0 0,12 - 0,07 -

TABELLE 03

Konzernfinanzlage

Cashflow

Der Cashflow erreichte 237 Mio. € nach 176 Mio. € im Vorjahreszeitraum und damit 7,1 (5,3) % der Umsatzerlöse.

Working Capital

Der Mittelzufluss aus der Abnahme des Working Capitals von 130 (119) Mio. € resultierte maßgeblich aus dem Abverkauf der Zuckervorräte im 1. Halbjahr, der die in diesem Zeitraum bezahlten Verbindlichkeiten gegenüber Rübenanbauern überstieg.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen in Sachanlagen (einschließlich immaterieller Vermögenswerte) beliefen sich im 1. Halbjahr auf 127 (150) Mio. €. Im Segment Zucker entfielen sie in Höhe von 54 (48) Mio. € weiterhin überwiegend auf Ersatzinvestitionen, Investitionen im Bereich Elektroinstallationen und Automatisierung sowie auf die Erfüllung von gesetzlichen oder behördlichen Vorgaben. Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 49 (68) Mio. € wurden im Segment Spezialitäten die Schaffung neuer Produktionskapazitäten in der Division Stärke sowie Anlagenerweiterungen und Optimierungen bei BENEO und Freiberger fortgeführt. Im Segment CropEnergies wurden 14 (13) Mio. € für Ersatzinvestitionen und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung von Produktionsanlagen aufgewendet. Im Segment Frucht betrafen die Investitionen von 10 (21) Mio. € überwiegend die Division Fruchtzubereitungen mit der Installation weiterer Produktionskapazitäten.

Finanzierungsrechnung

scrollen
2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2020/​21 2019/​20 + /​ -in % 2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Cashflow 119 88 35,6 237 176 34,4
Zunahme (-) /​Abnahme (+) des Working Capitals 25 103 - 75,7 130 119 9,0
Gewinne (-) /​ Verluste (+) aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten /​ Wertpapieren - 1 - 1 - 30,0 0 - 1 - 100,0
Mittelzufluss (+) /​ -abfluss (-) aus laufender Geschäftstätigkeit 144 190 - 24,5 366 294 24,5
Investitionen in Sachanlagen 1 - 75 - 79 - 4,7 - 127 - 150 - 15,4
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen 0 - 2 - 84,2 - 11 - 7 75,4
Investitionen gesamt - 75 - 81 - 7,4 - 138 - 157 - 11,7
Sonstige Cashflows aus Investitionstätigkeit - 19 27 - - 17 16 -
Mittelabfluss (-) /​ -zufluss (+) aus Investitionstätigkeit - 94 - 54 73,2 - 155 - 141 10,0
Tilgung (-) /​ Aufnahme (+) von Finanzverbindlichkeiten - 2 - 14 - 85,7 - 142 13 -
Aufstockungen an Tochterunternehmen (-) - 1 0 - - 1 0 -
Gewinnausschüttungen - 83 - 87 - 4,8 - 87 - 92 - 4,7
Mittelabfluss (-) /​ -zufluss (+) aus Finanzierungstätigkeit - 86 - 101 - 14,9 - 230 - 79 > 100
Sonstige Änderungen der flüssigen Mittel - 1 - 1 0,0 - 5 0 -
Abnahme (-) /​ Zunahme (+) der flüssigen Mittel - 37 34 - - 24 74 -
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 211 187 12,4 197 148 33,6
Flüssige Mittel am Ende der Periode 174 222 - 21,6 174 222 - 21,6

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte,

TABELLE 04

Investitionen in Finanzanlagen

Die Investitionen in Finanzanlagen in Höhe von 11 (7) Mio. € betrafen den Erwerb des Unternehmens Marroquin Organic International Inc., Santa Cruz/​USA, durch die AGRANA Stärke GmbH. Marroquin Organic International Inc. wird seit dem Ende des 2. Quartals 2020/​21 vollkonsolidiert in den Konzernabschluss einbezogen. Das auf Bioprodukte spezialisierte Handelshaus bedient B2B-Kunden und bezieht einen Großteil seines Produktportfolios von AGRANA Stärke. Im Vorjahr entfielen die Investitionen in Finanzanlagen maßgeblich auf die Gründung des 50-%-Joint Ventures Beta Pura GmbH, Wien /​ Österreich und den Erwerb einer Beteiligung von 3,5 % an DouxMatok Ltd., Pechta-Tikva /​ Israel.

Entwicklung der Nettofinanzschulden

Die Nettofinanzschulden sanken von 1.570 Mio. € am 29. Februar 2020 um 125 Mio. € auf 1.445 Mio. € am 31. August 2020. Die Investitionen in Sach- und Finanzanlagen von insgesamt 138 Mio. € und die Gewinnausschüttungen von 87 Mio. € wurden vollständig aus dem Cashflow in Höhe von 237 Mio. € sowie dem Mittelzufluss aus dem Abbau des Working Capitals von 130 Mio. € finanziert.

Aufgrund einer Neuzuordnung von Festgeldanlagen kam es im Vorjahr innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte zu einer Umgliederung aus dem Bilanzposten "Flüssige Mittel" in den Bilanzposten "Wertpapiere" und damit zu einer Anpassung der Vorjahreswerte bei den sonstigen Cashflows aus Investitionstätigkeit. Diese Umgliederung hat zu keiner Veränderung der Nettofinanzschulden geführt. Weitere Erläuterungen dazu und zur vorjährigen Erstanwendung von IFRS 16 (Leasingverhältnisse) werden im Geschäftsbericht 2019/​20 auf den Seiten 126 und 127 gemacht.

Konzernvermögenslage

Bilanz

Aktiva

scrollen
Mio. € 31. August 2020 31. August 2019 + /​ -in %
Immaterielle Vermögenswerte 960 1.003 - 4,2
Sachanlagen 3.027 3.087 - 1,9
Übrige Vermögenswerte 412 513 - 19,7
Langfristige Vermögenswerte 4.399 4.603 - 4,4
Vorräte 1.675 1.542 8,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.011 1.000 1,1
Übrige Vermögenswerte 727 790 - 8,0
Kurzfristige Vermögenswerte 3.413 3.332 2,4
Bilanzsumme 7.812 7.935 - 1,5

Passiva

scrollen
Mio. € 31. August 2020 31. August 2019 + /​ -in %
Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG 2.090 2.263 - 7,6
Hybrid-Eigenkapital 654 654 0,0
Sonstige nicht beherrschende Anteile 856 860 - 0,5
Eigenkapital 3.600 3.777 - 4,7
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 945 985 - 4,1
Finanzverbindlichkeiten 1.410 1.408 0,2
Übrige Schulden 393 427 - 8,0
Langfristige Schulden 2.748 2.820 - 2,6
Finanzverbindlichkeiten 517 376 37,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 487 470 3,6
Übrige Schulden 460 492 - 6,5
Kurzfristige Schulden 1.464 1.338 9,4
Bilanzsumme 7.812 7.935 - 1,5
Nettofinanzschulden 1.445 1.226 17,9
Eigenkapitalquote in % 46,1 47,6
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) 40,2 32,5

TABELLE 05

Langfristige Vermögenswerte

Die langfristigen Vermögenswerte gingen um 204 Mio. € auf 4.399 (4.603) Mio. € zurück. Dabei verringerte sich der Buchwert der Sachanlagen um 60 Mio. € auf 3.027 (3.087) Mio. €, da die Investitionen unter den laufenden Abschreibungen lagen. Der Rückgang der übrigen Vermögenswerte um 101 Mio. € auf 412 (513) Mio. € resultierte im Wesentlichen aus dem gesunkenen Buchwert der Anteile der at Equity einbezogenen Unternehmen infolge der im Geschäftsjahr 2019/​20 angefallenen Verluste von ED&F Man Holdings Limited, London /​ Vereinigtes Königreich, sowie der vollständigen Abwertung einer Beteiligung an einer französischen Zuckerfabrik.

Kurzfristige Vermögenswerte

Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 81 Mio. € auf 3.413 (3.332) Mio. €. Dabei verzeichneten die Vorratsbestände einen Anstieg um 133 Mio. € auf 1.675 (1.542) Mio. €, der maßgeblich aus höheren Zuckerbestandsmengen infolge deutlich gesunkener Zuckerabsatzmengen und gestiegenen Rübenpreisen für die Kampagne 2019 resultierte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 1.011 (1.000) Mio. € auf Vorjahresniveau. Der Rückgang der übrigen Vermögenswerte auf 727 (790) Mio. € resultierte maßgeblich aus dem Abbau von flüssigen Mitteln und Wertpapieren.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ging auf 3.600 (3.777) Mio. € und die Eigenkapitalquote auf 46 (48) % zurück. Das Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG reduzierte sich auf 2.090 (2.263) Mio. €, was maßgeblich aus dem anteiligen Jahresfehlbetrag im 2. Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/​20 resultierte. Die sonstigen nicht beherrschenden Anteile lagen mit 856 (860) Mio. € auf Vorjahresniveau.

Langfristige Schulden

Die langfristigen Schulden reduzierten sich um 72 Mio. € auf 2.748 (2.820) Mio. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus geringeren Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von 945 (985) Mio. € bei einem gegenüber dem Vorjahresstichtag 31. August gestiegenen Marktzinssatz von 1,35 (0,95) %. Die Finanzverbindlichkeiten lagen mit 1.410 (1.408) Mio. € auf Vorjahresniveau. Die übrigen Schulden gingen um 34 Mio. € auf 393 (427) Mio. € zurück.

Kurzfristige Schulden

Die kurzfristigen Schulden verzeichneten einen Anstieg um 126 Mio. € auf 1.464 (1.338) Mio. €. Dabei stiegen die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 141 Mio. € auf 517 (376) Mio. € insbesondere aufgrund der Aufnahme von Commercial Papers. Gleichzeitig stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 17 Mio. € auf 487 (470) Mio. € und beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Rübenanbauern in Höhe von 10 (17) Mio. €. Bei den übrigen Schulden, die sich aus sonstigen Rückstellungen, Steuerschulden und sonstigen Verbindlichkeiten zusammensetzen, war ein Rückgang um 32 Mio. € auf 460 (492) Mio. € zu verzeichnen.

Nettofinanzschulden

Die Nettofinanzschulden zum 31. August 2020 stiegen unterjährig wie erwartet um 219 Mio. € auf 1.445 (1.226) Mio. €, was 40 (32) % des Eigenkapitals entsprach.

Mitarbeiter

Die Zahl der im Konzern beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) lag zum Ende des 1. Halbjahres des Geschäftsjahres 2020/​21 mit 18.723 (19.606) unter Vorjahr. Der Personalrückgang ergab sich im Segment Zucker insbesondere aus der Stilllegung von vier Zuckerfabriken im Anschluss an die Kampagne 2019/​20 und im Segment Frucht maßgeblich aus dem reduzierten Bedarf an Saisonarbeitskräften im Fruchtzubereitungsgeschäft.

Mitarbeiter zum Bilanzstichtag nach Segmenten

scrollen
31. August 2020 2019 + /​ -in %
Zucker 6.458 7.051 - 8,4
Spezialitäten 6.150 6.041 1,8
CropEnergies 455 442 2,9
Frucht 5.660 6.072 - 6,8
Konzern 18.723 19.606 - 4,5

TABELLE 06

SEGMENT ZUCKER

Märkte

Weltzuckermarkt

In der letzten Aktualisierung der Schätzung der Weltzuckerbilanz für das abgelaufene Wirtschaftsjahr 2019/​20 (1. Oktober bis 30. September) im August 2020 geht das Marktforschungsunternehmen F.O. Licht nun von einem Produktionsdefizit von 5,3 Mio. t aus. Dabei wird infolge der Corona-Pandemie nun einerseits ein leichter Rückgang der Nachfrage erwartet. Andererseits führen die Marktverwerfungen am Rohölmarkt dazu, dass Brasilien nun deutlich mehr Zucker anstelle von Ethanol produziert. Trotz dieser Produktionssteigerung in Brasilien geht die Weltzuckererzeugung aufgrund geringerer Mengen insbesondere in Indien und Thailand zurück. Dies führt zu einem Rückgang des Bestandsniveaus. Andere Analystenhäuser schätzen das Defizit 2019/​20 geringer ein, was insbesondere auf die Erwartung einer infolge der Corona-Pandemie noch geringeren Nachfrage zurückzuführen ist.

Für das Wirtschaftsjahr 2020/​21 erwartet F.O. Licht trotz eines Anstiegs der Weltzuckerproduktion um rund 5 Mio. t bei einem leichten Anstieg des Weltzuckerverbrauchs ein weiteres Defizitjahr. Die Bestände sollen nochmals um 2,4 Mio. t sinken.

Weltmarktpreise für Zucker

1. September 2017 bis 31. August 2020, London, nächster gehandelter Terminmonat

GRAFIK 01

Anfang 2020 stieg der Weltmarktpreis für Weißzucker aufgrund der guten Fundamentaldaten bis Mitte Februar auf bis zu 413 €/​t an. Danach setzte infolge der erwarteten Abschwächung der Weltwirtschaft ein Preisverfall bei Rohöl und den Währungen von Schwellenländern, wie Brasilien, ein. Beides setzte den Weltmarktpreis für Zucker massiv unter Druck, sodass er binnen wenigen Wochen auf Werte um 300 €/​t fiel und Ende April mit 283 €/​t seinen Tiefststand erreichte. Danach schwankten die Weltmarkpreise in einer Bandbreite von rund 290 €/​t bis rund 340 €/​t. Zum Ende des Berichtszeitraums lag der Weltmarktpreis bei 301 €/​t.

EU-Zuckermarkt

Im abgelaufenen Zuckerwirtschaftsjahr (ZWJ) 2019/​20 ging die Zuckererzeugung (EU inklusive Vereinigten Königreichs; inklusive Isoglukose) infolge gesunkener Anbauflächen und erneut trockenheitsbedingt unterdurchschnittlicher Zuckererträge nochmals auf 18,0 (18,2) Mio. t zurück. Damit musste erneut Zucker importiert werden.

Der EU-Preis für Zucker (Food und Non-Food, ab Werk) lag zu Beginn des neuen ZWJ im Oktober 2019 bei 332 €/​t und stieg seitdem auf nahezu 380 €/​t an. Der letzte veröffentliche Wert vom Juli 2020 lag bei 378 €/​t. Dabei gibt es innerhalb der EU größere regionale Preisunterschiede zwischen den Defizit- und den Überschussregionen.

Für das nun begonnene ZWJ 2020/​21 erwartet die EU-Kommission für die EU-27 und das Vereinigte Königreich einen weiteren Rückgang der Anbaufläche um rund 2 %. Infolge auch 2020 schwieriger Witterungsbedingungen sowie erhöhten Schädlingsbefalls werden auch 2020 in den Hauptanbauregionen schwache Erträge erwartet. Frankreich, das Vereinigte Königreich sowie Belgien, die Niederlande und Westdeutschland sind zudem von einer Viruskrankheit betroffen, dem Yellow Virus, das durch die grüne Blattlaus verbreitet wird. In der Region südlich von Paris werden Ertragsausfälle von rund 40 % erwartet. Analysten erwarten eine Erzeugung von bis zu 1 Mio. t unter dem Vorjahresniveau, was den Bestandsaufbau aus dem ZWJ 2019/​20 infolge der temporär geringen Nachfrage durch die Corona-Pandemie mehr als kompensiert. Die EU wird damit voraussichtlich im ZWJ 2020/​21 im dritten ZWJ in Folge Netto-Importeur von Zucker bleiben.

Energiemarkt

Anfang Juni 2020 lag der Brent-Ölpreis bei 38 USD/​Barrel und ging am 31. August 2020 nach einer längeren Seitwärtsbewegung mit 45 USD/​Barrel aus dem Handel. Nach Lockerung der coronabedingten Einschränkungen war im Juni eine langsame Erholung der globalen Rohölnachfrage zu verzeichnen. Gleichzeitige Förderkürzungen der OPEC-Staaten führten insgesamt zu einem Anstieg des Brent-Ölpreises auf 44 USD/​Barrel Mitte Juli 2020. Im weiteren Quartalsverlauf bremsten jedoch steigende Corona-Neuinfektionen zum Beispiel in den USA und anhaltende Mobilitätseinschränkungen die Nachfrage- und Preisdynamik ab; der globale Rohölmarkt litt unter anhaltender Nachfrageschwäche. Weitere Preiserholungen wurden zudem durch die Rücknahme der Förderkürzung einiger OPEC-Staaten im August 2020 verhindert.

Rechtliche und politische Rahmenbedingungen

Eine Ratifizierung des Mercosur-Abkommens wird immer unwahrscheinlicher, nachdem sich nun auch die deutsche Ratspräsidentschaft kritisch zu Brandrodungen im Amazonasgebiet geäußert hat.

Im Berichtszeitraum haben sich keine wesentlichen Änderungen der im Geschäftsbericht 2019/​20 (Konzernlagebericht, Wirtschaftsbericht, Segment Zucker) auf den Seiten 67 und 68 dargestellten rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen ergeben.

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Im Segment Zucker lag der Umsatz mit 1.112 (1.121) Mio. € auf Vorjahresniveau. Dabei stand gestiegenen Zuckererlösen eine deutlich geringere Absatzmenge gegenüber. Der Absatzrückgang geht zum einen auf die geringere Zuckererzeugung in der Kampagne 2019 zurück. Zum anderen wurden die kurzfristig positiven Impulse aus Hamsterkäufen im Einzelhandel zu Beginn des Geschäftsjahres im weiteren Verlauf des Jahres durch die geringere Nachfrage der zuckerverarbeitenden Industrie infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise überlagert.

Wie erwartet konnte der operative Verlust deutlich auf -56 (-93) Mio. € reduziert werden. Die Verbesserung wird maßgeblich von den höheren Zuckererlösen infolge der Preiserhöhungen seit Beginn des ZWJ 2019/​20 getragen. Diese überkompensieren die geringere Absatzmenge und gestiegene Produktionskosten.

Geschäftsentwicklung im Segment Zucker

scrollen
2. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse Mio. € 548 541 1,2
EBITDA Mio. € - 19 - 34 - 48,8
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 22 - 21 6,5
Operatives Ergebnis Mio. € - 41 - 55 - 27,3
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € - 13 - 1 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € - 7 3 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € - 61 - 53 13,5
EBITDA-Marge % - 3,2 - 6,2
Operative Marge % - 7,3 - 10,2
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 35 30 18,8
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 2 - 100,0
Investitionen gesamt Mio. € 35 32 11,5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter
scrollen
1. Halbjahr
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse 1.112 1.121 - 0,9
EBITDA - 12 - 51 - 77,2
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte - 44 - 42 4,3
Operatives Ergebnis - 56 - 93 - 39,8
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen - 13 - 5 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 8 - 5 66,0
Ergebnis der Betriebstätigkeit - 77 - 103 - 25,4
EBITDA-Marge - 1,0 - 4,4
Operative Marge - 5,0 -8,2
Investitionen in Sachanlagen 1 54 48 8,6
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen 0 6 -
Investitionen gesamt 54 54 - 3,3
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 226 324 - 30,3
Capital Employed 2.570 2.505 2,6
Mitarbeiter 6.458 7.051 - 8,4

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 07

Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen

Das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen belief sich auf - 13 (- 5) Mio. € und betraf Aufwendungen für die Ende des Geschäftsjahres 2018/​19 beschlossenen Werksschließungen und die Anpassung der Verwaltungsstrukturen. Im Vorjahr waren die Aufwendungen für das Angebot an die Rübenanbauer der Werke Warburg und Brottewitz zur Rückgabe ihrer Lieferrechte enthalten. Beide Werke wurden nach der Kampagne 2019 geschlossen.

Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen belief sich im Segment Zucker auf - 8 (- 5) Mio. € und betrifft überwiegend ED&F Man Limited, London/​Vereinigtes Königreich. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung erfolgt eine Fokussierung auf das profitabel laufende Handelsgeschäft. Verschiedene Industriebeteiligungen außerhalb dieses Kerngeschäfts - wie beispielsweise die Zuckermühlen des mexikanischen Joint Ventures Azucar Grupo Saenz -, die das Konzernergebnis von ED&F Man belasten, sollen veräußert werden. Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen kommt es insbesondere aufgrund der Corona-Pandemie zu Verzögerungen, weshalb diese Ergebnisbelastungen weiter bestehen bleiben. Zur liquiditätsmäßigen Absicherung der strategischen Neuausrichtung und der damit einhergehenden Restrukturierung hat ED&F Man im September 2020 eine dreijährige Verlängerung bestehender Finanzierungen vereinbart.

Rübenanbau und Kampagne 2020

In der Südzucker-Gruppe hat sich nach der Stilllegung von vier Zuckerfabriken die Rübenfläche 2020 gegenüber dem Vorjahr um 12 % auf 344.000 (391.000) ha reduziert. Trockenheit, vor allem im Frühjahr aber auch regional im Sommer, sowie ein starker Virusbefall in Frankreich, Belgien und in Teilen Deutschlands führen zu einer insgesamt leicht unterdurchschnittlichen Ertragserwartung in der Südzucker-Gruppe.

Die Kampagne startete in diesem Jahr am 4. September als Erstes bei Südzucker Polska. Die meisten der übrigen Südzucker-Werke begannen Mitte September bis Anfang Oktober mit der Rübenverarbeitung.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen in Höhe von 54 (48) Mio. € entfielen im 1. Halbjahr weiterhin überwiegend auf Ersatzinvestitionen, insbesondere in den Bereichen Prozessleit- und Elektrotechnik, aber auch auf größere Einzelmaßnahmen wie ein neues Dach für ein Hochregallager oder eine CO 2-Pumpenstation. Daneben wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Logistik und der Erfüllung von Marktanforderungen durchgeführt. Dazu zählen eine neue Absackanlage für Foliensäcke, Anpassungen der Verladeleistung von losem Zucker, die Erweiterung der Dicksaftlagerkapazität durch einen neuen Tank sowie der Ausbau der Biozuckerproduktion. Im Bereich Umwelt wurde in Abwasseraufbereitungsanlagen sowie in Maßnahmen zur Erfüllung gesetzlicher oder behördlicher Auflagen investiert.

SEGMENT SPEZIALITÄTEN

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Die insgesamt positive Absatzentwicklung im Segment Spezialitäten setzte sich auch im 2. Quartal fort, sodass der Umsatz im 1. Halbjahr gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum weiter auf 1.262 (1.192) Mio. € zulegen konnte. Dieser Anstieg wurde auch durch die im Verlauf des Vorjahres in Betrieb genommenen Kapazitätserweiterungen im Bereich Stärke unterstützt. Während einzelne Produkte wie beispielsweise Tiefkühlpizzen von den Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus profitieren konnten, ergaben sich bei anderen Produktgruppen wie Verzuckerungsprodukten oder Portionsartikeln deutliche Belastungen.

Infolge der Absatzmengenausweitung konnte auch das operative Ergebnis deutlich auf 103 (87) Mio. € zulegen, wobei teils rückläufige Rohstoffkosten ebenfalls zu dieser Verbesserung beitragen konnten. Darüber hinaus wirkte sich die deutliche Erholung der Ethanolerlöse im Verlauf der letzten Monate positiv aus.

Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen

Das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen in Höhe von 9 (7) Mio. € betraf das anteilige Ergebnis der Stärke- und Bioethanolaktivitäten der ungarischen Hungrana-Gruppe.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen im Segment Spezialitäten von 49 (68) Mio. € betrafen in der Division BENEO Kapazitätserweiterungen an allen Standorten bzw. deren Vorbereitung für die kommenden Jahre. Die neue, staatlich geförderte sechsstufige Verdampfstation am Standort Offstein befindet sich in der Fertigstellung. In Wijgmaal /​ Belgien wurde der erste Bauabschnitt einer dritten Nassstärkelinie für Reisproteine nahezu abgeschlossen. Die Inbetriebnahme ist für das 3. Quartal 2020/​21 geplant. Am Standort Pemuco/​Chile wurde mit einem mehrjährigen Projekt zur Verbesserung der Energieeffizienz bei gleichzeitiger Reduktion der Verwendung fossiler Brennstoffe begonnen. In der Division Freiberger wird eine Produktionslinie am Standort Westhoughton/​Vereinigtes Königreich erweitert; daneben laufen bei Richelieu in den USA weiterhin diverse Automatisierungsprojekte. In der Division Stärke soll die Erweiterung der Nassstärkederivate in Aschach /​ Österreich zum 3. Quartal 2020/​21 abgeschlossen werden.

Geschäftsentwicklung im Segment Spezialitäten

scrollen
2. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse Mio. € 623 590 5,6
EBITDA Mio. € 83 69 18,6
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 32 - 29 9,3
Operatives Ergebnis Mio. € 51 40 25,3
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € 0 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 5 4 43,9
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 56 44 26,8
EBITDA-Marge % 13,2 11,7
Operative Marge % 8,1 6,8
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 30 30 - 2,0
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 30 30 - 1,0
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter
scrollen
1. Halbjahr
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse Mio. € 1.262 1.192 5,9
EBITDA Mio. € 166 145 14,8
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 63 - 58 9,4
Operatives Ergebnis Mio. € 103 87 18,5
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € 1 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 9 7 31,5
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 113 94 20,1
EBITDA-Marge % 13,1 12,1
Operative Marge % 8,1 7,3
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 49 68 - 27,2
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 11 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 60 68 - 10,5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 65 66 - 1,2
Capital Employed Mio. € 2.229 2.226 0,1
Mitarbeiter 6.150 6.041 1,8

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 08

SEGMENT CROPENERGIES

Märkte

Absatzmarkt Ethanol

In Europa verzeichneten die Ethanolpreise einen erheblichen Anstieg von rund 510 €/​m 3 Anfang Juni auf rund 785 €/​m 3 Ende August 2020. Am 20. August 2020 markierten die Spotpreise sogar ein zwischenzeitliches Allzeithoch von 811 €/​m 3. Die Produktion in der EU-27 und im Vereinigten Königreich soll sich 2020 auf 7,2 (7,5) Mio. m3 und der Inlandsverbrauch auf 7,7 (8,3) Mio. m3 reduzieren. Der Rückgang wird in erster Linie bei Kraftstoffethanol erwartet, während bei Ethanol für industrielle Anwendungen ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen ist. Dies ist vor allem auf den erhöhten Bedarf an Ethanol als Grundstoff für Desinfektionsmittel zurückzuführen. Die Importe in der EU-27 sollen mit 1,2 (1,2) Mio. m3 auf Vorjahresniveau liegen.

Getreidemarkt

Dem Internationalen Getreiderat (IGC) zufolge soll die Weltgetreideproduktion (ohne Reis) 2020/​21 auf 2.230 (2.181) Mio. t weiter steigen. Bei einem erwarteten Getreideverbrauch von 2.222 (2.181) Mio. t wird mit einem Anstieg der Bestände auf 630 (622) Mio. t gerechnet. Für die EU-27 rechnet die EU-Kommission mit einem Rückgang der Getreideernte 2020/​21 auf 277 (294) Mio. t. Der Verbrauch soll unverändert bei 261 (261) Mio. t liegen. In der EU-27 soll insbesondere die Weizenernte 2020/​21 mit 120 (138) Mio. t deutlich kleiner ausfallen als im Vorjahr. In Großbritannien soll der Rückgang laut IGC noch deutlicher ausfallen. Mit nur 11 (16) Mio. t werden dort voraussichtlich rund 35 % weniger Weizen als im Vorjahr geerntet.

Die europäischen Weizenpreise an der Euronext in Paris schlossen Ende August 2020 bei rund 188 €/​t und damit im Vergleich zu rund 187 €/​t Anfang Juni 2020 kaum verändert. Ein guter Erntebeginn in weiten Teilen Europas war zwar zunächst mit einem Preisrückgang von ca. 10 €/​t verbunden, aufgrund der anhaltend trockenen Witterungsbedingungen wurde diese Entwicklung jedoch bis zum Ende des 2. Quartals 2020/​21 wieder zunichtegemacht.

Rechtliche und politische Rahmenbedingungen

Mit der Klimaschutzverordnung strebt die EU an, die Treibhausgasemissionen in den Sektoren, die nicht unter den EU-Emissionshandel (ETS) fallen, bis 2030 um 30 % zu senken. Zu diesem Nicht-ETS-Bereich gehört neben Gebäuden, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und kleineren Industrieanlagen insbesondere der Verkehr. Aufgrund regionaler Unterschiede innerhalb der EU wurden dafür nationale Minderungsziele festgelegt. So sollen zum Beispiel in Deutschland die Emissionen bis 2030 um 38 % gemindert werden.

Zur Zielerreichung ist es notwendig, auf nationaler Ebene wirksame Maßnahmen zur Begrenzung der Emissionen umzusetzen. In Deutschland sind die Klimaschutzziele im Klimaschutzgesetz (KSG) gesetzlich verankert. Für den Verkehrsbereich ist eine Senkung der Treibhausgasemissionen bis 2030 auf höchstens 95 Mio. t CO 2-Äquivalente vorgesehen. Dies entspricht gegenüber 2019 einer Minderung um über 60 Mio. t bzw. rund 40 %. Zur Senkung der Treibhausgasemissionen von Kraftstoffen soll ab 2021 ein nationaler Emissionshandel beitragen, mit dem CO 2-Emissionen von fossilen Kraftstoffen bepreist werden. Der CO 2-Preis soll zunächst von 25 €/​t im Jahr 2021 auf 55 €/​t im Jahr 2025 steigen. Die deutsche Ethanolindustrie begrüßt die Bepreisung von fossilen CO2-Emissionen und schlägt flankierend vor, die Treibhausgasminderungsquote für Kraftstoffe von 6 Gew.-% im Jahr 2020 schrittweise auf 16 Gew.-% bis 2030 anzuheben. Dies würde sicherstellen, dass CO 2-ärmere Kraftstoffe genutzt werden und damit auch der Kraftstoffbereich seinen Beitrag leistet, die Klimaziele 2030 zu erreichen.

Im Berichtszeitraum haben sich ansonsten keine wesentlichen Änderungen der im Geschäftsbericht 2019/​20 (Konzernlagebericht, Wirtschaftsbericht, Segment CropEnergies) auf Seite 80 dargestellten rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen ergeben.

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Im Segment CropEnergies reduzierte sich der Umsatz auf 373 (405) Mio. €. Nach dem massiven Preiseinbruch bei Ethanol zu Beginn des Geschäftsjahres infolge der durch die Corona-Krise geringeren Kraftstoffnachfrage konnten sich die Erlöse anschließend erheblich erholen und zum Ende des Berichtszeitraums ein neues Rekordhoch erreichen. Dadurch wurden der Absatzrückgang sowie die geringeren Nebenprodukterlöse teilweise ausgeglichen.

Nach dem Rückgang im 1. Quartal konnte das operative Ergebnis insbesondere der Erholung der Ethanolerlöse folgend im 2. Quartal deutlich zulegen, sodass sich nach sechs Monaten eine Ergebnisverbesserung auf 51 (44) Mio. € ergibt. Dazu trugen auch geringere Rohstoffkosten bei, welche die ebenfalls rückläufigen Nebenprodukterlöse kompensieren konnten.

Investitionen in Sachanlagen

Die Investitionen im Segment CropEnergies beliefen sich im 1. Halbjahr auf 14 (13) Mio. € und dienten an allen Standorten vorrangig dem Ersatz technischer Anlagen im Bereich des gesamten Produktionsprozesses, wie beispielsweise Wärmetauscher, Pumpen und Trockner. Daneben stehen Maßnahmen zur Steigerung der Anlagenverfügbarkeit und Zuverlässigkeit im Fokus. Über die Standorte hinweg wird auch das Thema Brand- und Explosionsschutz priorisiert. Projekte zur Erweiterung der Produktionsanlagen betreffen unter anderem den flexiblen Einsatz von Rohstoffen in Zeitz.

Geschäftsentwicklung im Segment CropEnergies

scrollen
2. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse Mio. € 211 220 - 4,1
EBITDA Mio. € 53 40 34,1
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 10 - 11 - 7,6
Operatives Ergebnis Mio. € 43 29 49,5
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € 1 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 - 50,0
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 44 29 51,9
EBITDA-Marge % 24,8 17,8
Operative Marge % 20,2 13,0
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 4 8 - 49,4
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 4 8 - 49,4
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter
scrollen
1. Halbjahr
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse Mio. € 373 405 - 8,0
EBITDA Mio. € 71 65 8,6
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 20 - 21 - 6,6
Operatives Ergebnis Mio. € 51 44 16,0
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € 1 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 100,0
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 52 44 18,3
EBITDA-Marge % 18,9 16,0
Operative Marge % 13,6 10,8
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 14 13 11,7
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 14 13 11,7
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 3 2 13,6
Capital Employed Mio. € 481 460 4,4
Mitarbeiter 455 442 2,9

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 09

SEGMENT FRUCHT

Märkte

Absatzmärkte

Die Marktentwicklung für den Hauptabsatzmarkt Fruchtjoghurt wird durch die COVID-19-Pandemie leicht negativ beeinflusst. Aktuelle Prognosen von Euromonitor zeigen eine globale Wachstumsrate für Joghurt im Kalenderjahr 2020 von 1,8 %. Diese liegt 0,5 Prozentpunkte unter der prognostizierten Wachstumsrate vor dem Ausbruch der Corona-Krise.

Die Nachfrage nach Apfelsaftkonzentrat war im Frühjahr weiterhin solide und konnte aus der Ernte 2019 bedient werden.

Für die überwiegende Menge von Buntsaftkonzentraten aus der Ernte 2020 wurden bereits Verträge mit Kunden abgeschlossen. Besonders bei Kirschen und Himbeeren war das Marktumfeld äußerst herausfordernd, was zu unter dem Vorjahr liegenden Margen führte. Auch war bei den Eindeckungen ein sehr defensives und zögerliches Vorgehen der Kunden zu beobachten.

Rohstoffmärkte

Für den Fruchtzubereitungsbereich wurden im 1. Halbjahr 2020/​21 rund 218.000 t Rohstoffe eingekauft. Dabei konnte die Erdbeerernte im Juli 2020 in allen relevanten Beschaffungsmärkten abgeschlossen werden. Die geplante Bedarfsmenge wurde zu leicht höheren Preisen als im Vorjahr vollständig kontrahiert. In Marokko, Ägypten und Spanien stand aufgrund eingeschränkter Verarbeitungskapazitäten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie eine geringere Rohstoffmenge zur Verfügung. Die Erntemengen in Polen und der Ukraine lagen unter den Erwartungen, wofür in erster Linie ungünstige Witterungsverhältnisse während der Blüte und Erntephase verantwortlich waren. Des Weiteren wurden auch wieder vermehrt chinesische Erdbeeren für die Werke in Übersee eingekauft.

Im Geschäftsbereich Fruchtsaftkonzentrate waren in der überwiegend abgeschlossenen Buntsaftverarbeitungssaison 2020 Rohstoffpreise über dem Vorjahresniveau zu verzeichnen.

Bei der Hauptfrucht Apfel im Fruchtsaftkonzentratgeschäft wird mit einer guten Rohstoffverfügbarkeit in der Hauptanbauregion Polen gerechnet. Aufgrund des Frühjahrsfrostes in Ungarn verbleiben die Ernteerwartungen dort auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. In China wird von einer sehr guten Rohstoffversorgung ausgegangen, die Apfelverarbeitung begann bereits Anfang August.

Geschäftsentwicklung

Umsatz und operatives Ergebnis

Der Umsatz im Segment Frucht lag mit 602 (596) Mio. € auf Vorjahresniveau. Während sich die Umsätze bei Fruchtzubereitungen insgesamt stabil entwickelten, konnten die Umsätze mit Fruchtsaftkonzentraten infolge erntebedingt höherer Erlöse trotz geringerer Absatzvolumina gesteigert werden.

Trotz einer Verbesserung im 2. Quartal ist infolge der schwachen Entwicklung zu Geschäftsjahresbeginn im Berichtszeitraum ein deutlicher Rückgang beim operativen Ergebnis auf 31 (36) Mio. € festzustellen. Dabei verringerten sich die Margen bei Fruchtsaftkonzentraten trotz gestiegener Erlöse infolge der höheren Rohstoffpreise aus der Ernte 2019. Zudem wirkten geringere Absatzmengen ergebnisbelastend. Bei den Fruchtzubereitungen konnten ebenfalls rückläufige Absätze und Margen durch Kosteneinsparungen ausgeglichen werden.

Investitionen in Sachanlagen

Im Segment Frucht entfiel der Großteil der Investitionen von 10 (21) Mio. € auf die Division Fruchtzubereitungen. Neben Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen wurden Kapazitätserweiterungen fortgesetzt, unter anderem die Installation je einer weiteren Produktionslinie in den Fruchtzubereitungswerken in Central Mangrove/​ Australien und in Lysander /​ USA. In der Division Fruchtsaftkonzentrate wurden Ersatzinvestitionen und Produktionsoptimierungen durchgeführt. Zu nennen sind hier Investitionen in eine Verbesserung der Wasserversorgung unter anderem durch einen neuen Hochbehälter in Kröllendorf/​Österreich. Die Inbetriebnahme ist für das 3. Quartal 2020/​21 geplant. Außerdem erfolgen Investitionen im Bereich des neuen Geschäftsfelds Grundstoff- und Aromaherstellung.

Geschäftsentwicklung im Segment Frucht

scrollen
2. Quartal
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse Mio. € 298 284 5,0
EBITDA Mio. € 25 24 1,7
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 10 - 10 1,0
Operatives Ergebnis Mio. € 15 14 2,1
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € - 1 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 14 14 - 1,4
EBITDA-Marge % 8,2 8,4
Operative Marge % 4,9 5,0
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 6 11 - 41,7
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 0 -
Investitionen gesamt Mio. € 6 11 - 41,7
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. €
Capital Employed Mio. €
Mitarbeiter
scrollen
1. Halbjahr
2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Umsatzerlöse Mio. € 602 596 1,0
EBITDA Mio. € 51 55 - 9,2
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € - 20 - 19 2,1
Operatives Ergebnis Mio. € 31 36 - 15,2
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen Mio. € - 1 0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit Mio. € 30 36 - 16,6
EBITDA-Marge % 8,4 9,3
Operative Marge % 5,1 6,1
Investitionen in Sachanlagen 1 Mio. € 10 21 - 50,2
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen Mio. € 0 1 - 80,0
Investitionen gesamt Mio. € 10 22 - 50,9
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen Mio. € 0 0 -
Capital Employed Mio. € 886 890 - 0,4
Mitarbeiter 5.660 6.072 - 6,8

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 10

PROGNOSEBERICHT

Konzern

Im Konzern erwarten wir für das Geschäftsjahr 2020/​21 einen Umsatz von 6,9 bis 7,2 (Vorjahr: 6,7) Mrd. €. Dabei rechnen wir im Segment Zucker mit einem leichten Umsatzanstieg. In den Segmenten Spezialitäten und Frucht gehen wir von einem moderat steigenden Umsatz aus. Im Segment CropEnergies sehen wir eine Bandbreite von 790 bis 840 Mio. € Das operative Konzernergebnis sehen wir in einer Bandbreite von 300 bis 400 (Vorjahr: 116) Mio. €. Dabei rechnen wir im Segment Zucker mit einem operativen Ergebnis in einer Bandbreite von -100 bis - 50 Mio. €. In den Segmenten Spezialitäten und Frucht rechnen wir mit einer moderaten Ergebnissteigerung. Das operative Ergebnis im Segment CropEnergies wird in einer Bandbreite von 110 bis 140 Mio. € erwartet.

Wir gehen von einem Capital Employed auf Vorjahresniveau aus. Auf Basis der genannten operativen Ergebnisverbesserung rechnen wir mit einem deutlichen Anstieg des ROCE (Vorjahr: 1,8 %).

Das operative Ergebnis des 3. Quartals des laufenden Geschäftsjahres 2020/​21 wird deutlich über Vorjahresniveau erwartet.

Aufgrund der weiter andauernden Corona-Pandemie und der damit verbundenen hohen Volatilität in allen Segmenten ist sowohl die Prognose für das 3. Quartal als auch für das Gesamtjahr 2020/​21 weiterhin von großer Unsicherheit geprägt.

Segment Zucker

Auf dem Weltmarkt wird für das abgelaufene ZWJ 2019/​20, trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie, weiterhin ein -wenn auch geringeres - Defizit und damit ein Bestandsabbau erwartet. In Europa werden rückläufige Anbauflächen sowie in wichtigen Anbauregionen erneut trockene Witterungsbedingungen und verstärkter Schädlingsbefall zu einer nochmals rückläufigen Zuckererzeugung führen, sodass die EU auch im ZWJ 2020/​21 Nettoimporteur bleiben wird und damit ein stabiles Marktumfeld vorherrscht. Diese Grundannahmen haben bislang auch unter Berücksichtigung der potenziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie Bestand. Die Weltmarktpreise haben sich durch die Marktverwerfungen bei Rohöl und Währungen der Schwellenländer, wie Brasilien, reduziert. Die zwischenzeitliche Preiserholung am Weltmarkt wurde weitestgehend wieder im Markt abgegeben.

Dementsprechend konnten wir für die bisher kontrahierten Mengen die angestrebte Preiserhöhung nicht in Gänze erreichen. Ob und inwieweit die bisherige Weltmarktpreisentwicklung die weiteren Preisverhandlungen für das ZWJ 2020/​21 beeinflussen wird, hängt von der Dauer und dem Ausmaß dieser Marktverwerfungen ab. Infolge der schlechten Zuckerrübenernten 2019 und 2020, der Werksstilllegungen nach der Kampagne 2019 und der insgesamt geringeren Nachfrage infolge der Corona-Pandemie rechnen wir mit einem stärkeren Rückgang der Absatzmengen gegenüber unserer bisherigen Erwartung. Durch höhere Erlöse gehen wir dennoch von einem leichten Umsatzanstieg (bisherige Prognose: deutlicher Anstieg; Vorjahr: 2,3 Mrd. €) aus.

Das operative Ergebnis im Segment Zucker sehen wir nunmehr in einer Bandbreite von -100 bis -50 (bisherige Prognose: - 40 bis + 60; Vorjahr: - 236) Mio. €. Dabei gehen wir im 2. Halbjahr weiterhin von einer deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum aus. Dem höheren Preisniveau und den ersten materiellen Kosteneinsparungen aus dem Restrukturierungplan werden dabei höhere Rohstoffkosten und höhere Produktionskosten aus der reduzierten Werksauslastung infolge der erneut schlechten Ernte 2020 gegenüberstehen.

Unsicherheiten bestehen im Hinblick auf das Ausmaß der Erlöserhöhung für die noch ausstehenden Kontraktmengen, auf die weitere Absatzentwicklung im Umfeld der Corona-Pandemie und auf die finale Kapazitätsauslastung infolge der fortgesetzten Trockenheit und des verstärkten Schädlingsbefalls in einigen Anbauregionen.

Segment Spezialitäten

Im Segment Spezialitäten erwarten wir einen weiteren Anstieg der Produktions- und Absatzmengen. Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung im 1. Halbjahr gehen wir nunmehr von einem moderaten Anstieg bei Umsatz und operativem Ergebnis aus (bisherige Prognose: leichter Umsatzanstieg und operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau; Vorjahr: Umsatz 2,4 Mrd. €; operatives Ergebnis 190 Mio. €).

Trotz der bisher positiven Entwicklung bestehen Unsicherheiten im Umfeld der Corona-Pandemie im Hinblick auf die weitere Absatz-, Erlös- und Rohstoffkostenentwicklung.

Segment CropEnergies

CropEnergies hatte im vorangegangenen Geschäftsjahr ein Rekordergebnis erzielt. Trotz coronabedingter Verwerfungen bei der Kraftstoffnachfrage infolge von Mobilitätseinschränkungen sowie eines zwischenzeitlich erheblichen Rückgangs der Ethanolpreise konnte CropEnergies, aufgrund der rapiden Erlösverbesserung durch eine schnelle Aufhebung der Mobilitätseinschränkungen, in den letzten Monaten eine sehr gute Entwicklung erzielen. Im 1. Halbjahr konnte damit ein operatives Ergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau erreicht werden.

Für das Geschäftsjahr 2020/​21 wird nun ein Umsatz in einer Bandbreite von 790 bis 840 (bisherige Prognose: deutlicher Umsatzrückgang; Vorjahr 819 Mio. €) erwartet. Wir rechnen nun mit einem operativen Ergebnis in einer Bandbreite von 110 bis 140 Mio. € (bisherige Prognose: deutlicher Rückgang des operativen Ergebnisses; Vorjahr: 104 Mio. €)

Voraussetzung für eine Fortführung der positiven Entwicklung ist jedoch, dass die robuste Ethanolnachfrage anhält und es im Geschäftsverlauf nicht erneut zu bedeutenden Mobilitätseinschränkungen in der EU kommt.

Segment Frucht

Für das Segment Frucht erwarten wir im Geschäftsjahr 2020/​21 einen moderaten Anstieg des Umsatzes (Vorjahr: 1,2 Mrd. €) und des operativen Ergebnisses (Vorjahr: 58 Mio. €).

Die Division Fruchtzubereitungen rechnet mit einer positiven Umsatzentwicklung, die durch die Auslastung der geschaffenen Kapazitäten und durch das Vorantreiben der Diversifikation im Non-Dairy-Geschäft erreicht werden soll. Durch höhere Margen, aber auch durch Kosteneinsparungen ist eine Ergebnissteigerung geplant. In der Division Fruchtsaftkonzentrate wird für das neue Geschäftsjahr von einem deutlichen Umsatzanstieg bei einer rückläufigen Ertragslage ausgegangen.

Für das Segment Frucht mit seinen globalen Produktionsanlagen ist die Prognose vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie weiterhin besonders erschwert.

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Als international tätiges Unternehmen ist die Südzucker-Gruppe gesamtwirtschaftlichen, branchenspezifischen und unternehmerischen Risiken und Chancen ausgesetzt. Informationen zum Risikomanagementsystem und zur Risiko- und Chancensituation finden Sie im Geschäftsbericht 2019/​20 im Kapitel "Risiko- und Chancenbericht" auf den Seiten 92 bis 101.

Unter Berücksichtigung aller bekannten Sachverhalte haben wir keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Südzucker-Gruppe gefährden.

GESAMTERGEBNISRECHNUNG

1. März bis 31. August 2020

scrollen
2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2020/​21 2019/​20 + /​ -in % 2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Gewinn- und-Verlust-Rechnung
Umsatzerlöse 1.679,5 1.634,7 2,7 3.348,5 3.314,4 1,0
Bestandsveränderungen und andere
aktivierte Eigenleistungen
- 290,9 - 266,7 9,1 - 599,8 - 533,4 12,4
Sonstige betriebliche Erträge 22,3 15,3 45,8 46,0 35,4 29,9
Materialaufwand

- 825,7 - 850,7 - 2,9 - 1.635,1 - 1.725,3 - 5,2
Personalaufwand - 238,2 - 225,8 5,5 - 475,2 - 457,7 3,8
Abschreibungen - 73,9 - 70,5 4,8 - 146,6 - 140,4 4,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 217,6 - 208,9 4,2 - 420,6 - 423,9 - 0,8
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 2,2 6,5 - 1,0 2,1 - 52,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit 53,3 33,9 57,2 118,2 71,2 66,0
Finanzerträge 11,2 12,8 - 12,5 27,0 24,1 12,0
Finanzaufwendungen - 29,6 - 20,9 41,6 - 53,1 - 41,7 27,3
Ergebnis vor Ertragsteuern 34,9 25,8 35,3 92,1 53,6 71,8
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 12,0 - 16,0 - 25,0 - 26,6 - 33,2 - 19,9
Jahresüberschuss 22,9 9,8 > 100 65,5 20,4 > 100
davon Aktionäre der Südzucker AG 0,1 - 6,5 - 25,2 - 14,3 -
davon Hybrid-Eigenkapital 3,3 3,3 0,0 6,5 6,6 - 1,5
davon sonstige nicht beherrschende Anteile 19,5 13,0 50,0 33,8 28,1 20,3
Ergebnis je Aktie (€) 0,00 - 0,03 - 100,0 0,12 - 0,07 -
Aufstellung der erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten
Erträge und Aufwendungen
Jahresüberschuss 22,9 9,8 > 100 65,5 20,4 > 100
Marktbewertung Sicherungsinstrumente
(Cashflow Hedge) nach latenten Steuern
- 22,4 0,4 - - 5,0 - 4,2 19,0
Währungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in
ausländische Geschäftsbetriebe nach latenten Steuern
- 11,8 1,3 - - 14,1 6,4 -
Währungsdifferenzen (einschließlich IAS 29) - 33,1 - 13,5 > 100 - 74,9 - 26,0 > 100
Anteil aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 13,5 2,0 - - 18,8 5,4 -
Zukünftig in der GuV zu erfassende
Erträge und Aufwendungen
- 80,8 - 9,8 > 100 - 112,8 - 18,4 > 100
Marktbewertung Eigenkapitalinstrumente
(Wertpapiere) nach latenten Steuern
0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen
und ähnlichen Verpflichtungen nach latenten Steuern
- 50,3 - 96,6 - 47,9 59,0 - 147,6 -
Anteil aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 0,1 0,0 - - 0,1 0,1 -
Zukünftig nicht in der GuV zu erfassende
Erträge und Aufwendungen
- 50,4 - 96,6 -47,8 58,9 - 147,5 -
Sonstiges Ergebnis - 131,2 - 106,4 23,3 - 53,9 - 165,9 - 67,5
Gesamtergebnis - 108,3 - 96,6 12,1 11,6 - 145,5 -
davon Aktionäre der Südzucker AG - 111,3 - 102,9 8,2 0,2 - 164,5 -
davon Hybrid-Eigenkapital 3,3 3,3 0,0 6,5 6,6 - 1,5
davon sonstige nicht beherrschende Anteile - 0,3 3,0 - 4,9 12,4 - 60,5

TABELLE 11

KAPITALFLUSSRECHNUNG

1. März bis 31. August 2020

scrollen
2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2020/​21 2019/​20 + /​ -in % 2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Jahresüberschuss 22,9 9,8 > 100 65,5 20,4 > 100
Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte
einschließlich Finanzanlagen (+)
84,7 70,5 20,1 157,4 140,4 12,1
Abnahme (-) /​ Zunahme (+) langfristiger Rückstellungen
und (latenter) Steuerschulden sowie Abnahme (+) /​
Zunahme (-) latenter Steueransprüche
- 4,7 10,6 - - 6,0 8,8 -
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge (-) /​ Aufwendungen (+) 16,4 - 2,9 - 19,9 6,6 > 100
Cashflow 119,3 88,0 35,6 236,8 176,2 34,4
Abnahme (-) /​ Zunahme (+) der kurzfristigen Rückstellungen 1,9 - 17,9 - - 27,9 - 30,7 - 9,1
Zunahme (-) /​ Abnahme (+) der Vorräte,
Forderungen und sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte
200,8 268,0 - 25,1 416,3 456,0 - 8,7
Abnahme (-) /​ Zunahme (+) der Verbindlichkeiten
(ohne Finanzverbindlichkeiten)
- 177,6 - 146,8 21,0 - 258,9 - 306,5 - 15,5
Zunahme (-) /​Abnahme (+) des Working Capitals 25,1 103,3 - 75,7 129,5 118,8 9,0
Gewinne (-) /​ Verluste (+) aus dem Abgang
von langfristigen Vermögenswerten /​ Wertpapieren
- 0,7 - 1,0 - 30,0 0,0 - 0,9 - 100,0
I. Mittelzufluss (+) /​ -abfluss (-) aus laufender Geschäftstätigkeit 143,7 190,3 - 24,5 366,3 294,1 24,5
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (-) - 74,9 - 78,6 - 4,7 - 127,1 - 150,3 - 15,4
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen (-) - 0,3 - 1,9 - 84,2 - 11,4 - 6,5 75,4
Investitionen gesamt - 75,2 - 80,5 - 6,6 - 138,5 - 156,8 - 11,7
Einzahlungen aus Desinvestitionen (+) 0,0 1,0 - 100,0 0,0 1,0 - 100,0
Einzahlungen aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte (+) 3,7 0,8 > 100 6,4 2,4 > 100
Aus- (-) /​ Einzahlungen (+) für den Kauf /​ Verkauf
von sonstigen Wertpapieren
- 22,4 25,5 - - 22,4 12,9 -
II. Mittelabfluss (-) /​ -zufluss (+) aus Investitionstätigkeit - 93,9 - 54,2 73,2 - 154,5 - 140,5 10,0
Rückführung (-) /​ Begebung (+) von Commercial Papers 170,0 - 100,0 - - 75,0 - 100,0 - 25,0
Rückführung (-) der Leasingverbindlichkeiten - 9,8 - 7,0 40,0 - 18,3 - 14,5 26,2
Sonstige Tilgungen (-) /​ Aufnahmen (+) - 161,7 93,1 - - 48,4 127,3 -
Tilgung (-) /​Aufnahme (+) von Finanzverbindlichkeiten - 1,5 - 13,9 - 89,2 - 141,7 12,8 -
Gewinnausschüttungen (-) - 82,8 - 87,0 - 4,8 - 87,4 - 91,7 - 4,7
III. Mittelabfluss (-) /​ -zufluss (+) aus Finanzierungstätigkeit - 85,6 - 100,9 - 15,2 - 230,4 - 78,9 > 100
Veränderung der flüssigen Mittel (Summe aus I., II. und III.) - 35,8 35,2 - - 18,6 74,7 -
Veränderung der flüssigen Mittel
aufgrund von Wechselkursänderungen - 3,2 - 1,0 > 100 - 7,1 - 0,8 > 100
aufgrund von Änderungen des Konsolidierungskreises /​ Sonstiges 2,1 0,0 - 2,1 0,0 -
Abnahme (-) /​ Zunahme (+) der flüssigen Mittel - 36,9 34,2 - - 23,6 73,9 -
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 210,7 187,4 12,4 197,4 147,7 33,6
Flüssige Mittel am Ende der Periode 173,8 221,6 - 21,6 173,8 221,6 - 21,6
Dividenden von at Equity einbezogenen
Unternehmen /​ sonstigen Beteiligungen
0,3 0,4 - 25,0 2,3 2,7 - 14,8
Zinseinzahlungen 1,2 1,5 - 20,0 1,6 2,2 - 27,3
Zinsauszahlungen -5,6 - 3,4 64,7 - 9,2 - 8,1 13,6
Ertragsteuerzahlungen - 6,8 - 12,9 - 47,3 - 15,2 - 38,1 - 60,1

TABELLE 12

BILANZ

31. August 2020

Aktiva

scrollen
Mio. € 31. August 2020 31. August 2019 + /​ -in %
Immaterielle Vermögenswerte 960,1 1.002,5 - 4,2
Sachanlagen 3.027,4 3.086,7 - 1,9
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 293,3 391,8 - 25,1
Sonstige Beteiligungen 8,5 25,6 - 66,8
Wertpapiere 19,4 19,3 0,5
Sonstige Vermögenswerte 13,8 12,5 10,4
Aktive latente Steuern 76,7 64,4 19,1
Langfristige Vermögenswerte 4.399,2 4.602,8 - 4,4
Vorräte 1.674,9 1.542,3 8,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.011,1 999,7 1,1
Sonstige Vermögenswerte 238,4 219,1 8,8
Steuererstattungsansprüche 26,1 32,9 - 20,7
Wertpapiere 288,4 316,1 - 8,8
Flüssige Mittel 173,8 221,6 - 21,6
Kurzfristige Vermögenswerte 3.412,7 3.331,7 2,4
Bilanzsumme 7.811,9 7.934,5 - 1,5

Passiva

scrollen
Mio. € 31. August 2020 31. August 2019 + /​ -in %
Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG 2.090,1 2.262,9 - 7,6
Hybrid-Eigenkapital 653,7 653,7 0,0
Sonstige nicht beherrschende Anteile 856,1 860,1 - 0,5
Eigenkapital 3.599,9 3.776,7 - 4,7
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 945,2 985,2 - 4,1
Sonstige Rückstellungen 244,2 259,1 - 5,8
Finanzverbindlichkeiten 1.410,2 1.407,6 0,2
Sonstige Verbindlichkeiten 8,4 7,1 18,3
Steuerschulden 12,3 22,9 - 46,3
Passive latente Steuern 127,9 138,3 - 7,5
Langfristige Schulden 2.748,2 2.820,2 - 2,6
Sonstige Rückstellungen 91,3 116,8 - 21,8
Finanzverbindlichkeiten 516,8 375,6 37,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 487,2 470,4 3,6
Sonstige Verbindlichkeiten 341,5 357,1 - 4,4
Steuerschulden 27,0 17,7 52,5
Kurzfristige Schulden 1.463,8 1.337,6 9,4
Bilanzsumme 7.811,9 7.934,5 - 1,5
Nettofinanzschulden 1.445,4 1.226,2 17,9
Eigenkapitalquote in % 46,1 47,6
Nettofinanzschulden in % des Eigenkapitals (Gearing) 40,2 32,5

TABELLE 13

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

1. März bis 31. August 2020

scrollen
Sonstige Eigenkapitalposten
Mio. € Ausstehendes gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonstige Rücklagen Marktbewertung Sicherungsinstrumente (Cashflow Hedge) Währungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe Konsolidierungsbedingte Währungsdifferenzen /​ Hochinflation
1. März 2019 204,2 1.614,9 737,3 0,0 - 7,8 - 58,8
Jahresfehlbetrag /​ -überschuss - 14,3
Sonstiges Ergebnis vor Steuern - 144,4 - 3,6 8,1 - 19,1
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis 2,7 0,5 - 1,7
Gesamtergebnis - 156,0 - 3,1 6,4 - 19,1
Ausschüttungsverpflichtungen - 40,8
Abstockungen an Tochterunternehmen /​ Kapitalerhöhung 0,0 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen - 7,9
31. August 2019 204,2 1.614,9 532,6 - 3,1 - 1,4 - 77,9
1. März 2020 204,2 1.614,9 394,3 2,2 0,9 - 82,9
Jahresfehlbetrag /​ -überschuss 25,2
Sonstiges Ergebnis vor Steuern 59,0 - 4,3 - 19,1 - 48,2
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis - 1,2 1,1 4,9
Gesamtergebnis 83,0 - 3,2 - 14,2 - 48,2
Ausschüttungsverpflichtungen - 40,8
Abstockungen an Tochterunternehmen /​ Kapitalerhöhung 0,0 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen 3,4
31. August 2020 204,2 1.614,9 439,9 - 1,0 - 13,3 - 131,1
scrollen
Sonstige Eigenkapitalposten
Mio. € Anteil aus at Equity einbezogenen Unternehmen Eigenkapital der Aktionäre der Südzucker AG Hybrid-Eigenkapital Sonstige nicht beherrschende Anteile Eigenkapital
1. März 2019 - 13,7 2.476,1 653,7 888,6 4.018,4
Jahresfehlbetrag /​ -überschuss - 14,3 6,6 28,1 20,4
Sonstiges Ergebnis vor Steuern 7,3 - 151,7 - 18,2 - 169,9
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis 1,5 2,5 4,0
Gesamtergebnis 7,3 - 164,5 6,6 12,4 - 145,5
Ausschüttungsverpflichtungen - 40,8 - 6,6 - 41,5 - 88,9
Abstockungen an Tochterunternehmen /​ Kapitalerhöhung 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen - 7,9 0,6 - 7,3
31. August 2019 - 6,4 2.262,9 653,7 860,1 3.776,7
1. März 2020 - 6,3 2.127,3 653,7 891,5 3.672,5
Jahresfehlbetrag /​ -überschuss 25,2 6,5 33,8 65,5
Sonstiges Ergebnis vor Steuern - 17,2 - 29,8 - 28,7 - 58,5
Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis 4,8 - 0,2 4,6
Gesamtergebnis - 17,2 0,2 6,5 4,9 11,6
Ausschüttungsverpflichtungen - 40,8 - 6,5 - 37,3 - 84,6
Abstockungen an Tochterunternehmen /​ Kapitalerhöhung 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstige Veränderungen 3,4 - 3,0 0,4
31. August 2020 - 23,5 2.090,1 653,7 856,1 3.599,9

TABELLE 14

ANHANG ZUM KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

Segmentbericht

scrollen
2. Quartal 1. Halbjahr
Mio. € 2020/​21 2019/​20 + /​ -in % 2020/​21 2019/​20 + /​ -in %
Südzucker-Konzern
Umsatzerlöse (brutto) 1.743,9 1.731,8 0,7 3.475,9 3.498,1 - 0,6
Konsolidierung - 64,4 - 97,1 - 33,7 - 127,4 - 183,7 - 30,6
Umsatzerlöse 1.679,5 1.634,7 2,7 3.348,5 3.314,4 1,0
EBITDA 141,4 98,3 43,8 275,2 214,8 28,1
EBITDA-Marge 8,4 % 6,0 % 8,2 % 6,5 %
Abschreibungen - 73,9 - 70,5 4,8 - 146,6 - 140,4 4,4
Operatives Ergebnis 67,5 27,8 > 100 128,6 74,4 72,8
Operative Marge 4,0 % 1,7 % 3,8 % 2,2 %
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen - 12,0 - 0,4 > 100 - 11,4 -5,3 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 2,2 6,5 - 1,0 2,1 - 52,4
Ergebnis der Betriebstätigkeit 53,3 33,9 57,2 118,2 71,2 66,0
Investitionen in Sachanlagen 1 74,9 78,6 - 4,7 127,1 150,3 - 15,4
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen 0,3 1,9 - 84,2 11,4 6,5 75,4
Investitionen gesamt 75,2 80,5 - 6,6 138,5 156,8 - 11,7
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 293,3 391,8 - 25,1
Capital Employed 6.165,1 6.081,7 1,4
Mitarbeiter 18.723 19.606 - 4,5
Segment Zucker
Umsatzerlöse (brutto) 576,9 580,1 - 0,6 1.175,6 1.202,3 - 2,2
Konsolidierung - 29,4 - 39,0 - 24,6 - 62,8 - 79,8 - 21,3
Umsatzerlöse 547,5 541,1 1,2 1.112,8 1.122,5 - 0,9
EBITDA - 17,3 - 33,8 - 48,8 - 11,4 - 49,9 - 77,2
EBITDA-Marge - 3,2 % - 6,2 % - 1,0 % - 4,4 %
Abschreibungen - 22,9 - 21,5 6,5 - 44,0 - 42,2 4,3
Operatives Ergebnis - 40,2 - 55,3 - 27,3 - 55,4 - 92,1 - 39,8
Operative Marge - 7,3 % - 10,2 % - 5,0 % - 8,2 %
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen - 12,3 - 0,4 > 100 - 12,4 -5,3 > 100
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen - 8,2 2,2 - - 8,8 -5,3 66,0
Ergebnis der Betriebstätigkeit - 60,7 - 53,5 13,5 - 76,6 - 102,7 - 25,4
Investitionen in Sachanlagen 1 34,8 29,3 18,8 53,1 48,9 8,6
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen 0,0 1,9 - 100,0 0,0 6,0 -
Investitionen gesamt 34,8 31,2 11,5 53,1 54,9 - 3,3
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 225,7 323,7 - 30,3
Capital Employed 2.569,5 2.505,0 2,6
Mitarbeiter 6.458 7.051 - 8,4
Segment Spezialitäten
Umsatzerlöse (brutto) 640,1 622,5 2,8 1.298,6 1.252,1 3,7
Konsolidierung - 16,9 - 32,6 - 48,2 - 37,1 - 60,6 - 38,8
Umsatzerlöse 623,2 589,9 5,6 1.261,5 1.191,5 5,9
EBITDA 82,1 69,2 18,6 165,8 144,4 14,8
EBITDA-Marge 13,2 % 11,7 % 13,1 % 12,1 %
Abschreibungen - 31,6 - 28,9 9,3 - 63,1 - 57,7 9,4
Operatives Ergebnis 50,5 40,3 25,3 102,7 86,7 18,5
Operative Marge 8,1 % 6,8 % 8,1 % 7,3 %
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen - 0,1 0,0 - 0,6 0,0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 5,9 4,1 43,9 9,6 7,3 31,5
Ergebnis der Betriebstätigkeit 56,3 44,4 26,8 112,9 94,0 20,1
Investitionen in Sachanlagen 1 29,6 30,2 - 2,0 49,3 67,7 - 27,2
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen 0,3 0,0 - 11,3 0,0 -
Investitionen gesamt 29,9 30,2 - 1,0 60,6 67,7 - 10,5
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 65,1 65,9 - 1,2
Capital Employed 2.229,0 2.226,4 0,1
Mitarbeiter 6.150 6.041 1,8
Segment CropEnergies
Umsatzerlöse (brutto) 228,5 244,9 - 6,7 399,2 447,6 - 10,8
Konsolidierung - 17,8 - 25,2 - 29,4 - 26,7 - 42,7 - 37,5
Umsatzerlöse 210,7 219,7 -4,1 372,5 404,9 - 8,0
EBITDA 52,3 39,0 34,1 70,5 64,9 8,6
EBITDA-Marge 24,8 % 17,8 % 18,9 % 16,0 %
Abschreibungen - 9,7 - 10,5 - 7,6 - 19,8 - 21,2 - 6,6
Operatives Ergebnis 42,6 28,5 49,5 50,7 43,7 16,0
Operative Marge 20,2 % 13,0 % 13,6 % 10,8 %
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen 0,9 0,0 - 0,9 0,0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 0,1 0,2 - 50,0 0,2 0,1 100,0
Ergebnis der Betriebstätigkeit 43,6 28,7 51,9 51,8 43,8 18,3
Investitionen in Sachanlagen 1 4,2 8,3 - 49,4 14,3 12,8 11,7
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Investitionen gesamt 4,2 8,3 -49,4 14,3 12,8 11,7
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 2,5 2,2 13,6
Capital Employed 480,6 460,3 4,4
Mitarbeiter 455 442 2,9
Segment Frucht
Umsatzerlöse (brutto) 298,4 284,3 5,0 602,5 596,1 1,1
Konsolidierung - 0,3 - 0,3 0,0 - 0,8 - 0,6 33,3
Umsatzerlöse 298,1 284,0 5,0 601,7 595,5 1,0
EBITDA 24,3 23,9 1,7 50,3 55,4 - 9,2
EBITDA-Marge 8,2 % 8,4 % 8,4 % 9,3 %
Abschreibungen - 9,7 - 9,6 1,0 - 19,7 - 19,3 2,1
Operatives Ergebnis 14,6 14,3 2,1 30,6 36,1 - 15,2
Operative Marge 4,9 % 5,0 % 5,1 % 6,1 %
Ergebnis aus Restrukturierung /​ Sondereinflüssen - 0,5 0,0 - - 0,5 0,0 -
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 0,0 0,0 - 0,0 0,0 -
Ergebnis der Betriebstätigkeit 14,1 14,3 - 1,4 30,1 36,1 - 16,6
Investitionen in Sachanlagen 1 6,3 10,8 - 41,7 10,4 20,9 - 50,2
Investitionen in Finanzanlagen /​ Akquisitionen 0,0 0,0 - 0,1 0,5 - 80,0
Investitionen gesamt 6,3 10,8 - 41,7 10,5 21,4 - 50,9
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 0,0 0,0 -
Capital Employed 886,0 890,0 - 0,4
Mitarbeiter 5.660 6.072 - 6,8

1 Einschließlich immaterieller Vermögenswerte.

TABELLE 15

(1) Grundlagen für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses

Der Zwischenabschluss des Südzucker-Konzerns zum 31. August 2020 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 (Zwischenberichterstattung) in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernzwischenabschlusses der Südzucker AG zum 31. August 2020 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. August 2020 unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der Südzucker AG hat diesen Zwischenabschluss am 28. September 2020 aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren - wie im Anhang des Geschäftsberichts 2019/​20 unter Ziffer (1) "Grundlagen für die Aufstellung des Konzernabschlusses" auf den Seiten 125 bis 128 dargestellt - erstmals neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen anzuwenden.

Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 29. Februar 2020 angewandt. Deren Erläuterung im Anhang des Geschäftsberichts 2019/​20 unter Ziffer (5) "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" auf den Seiten 135 bis 139 gilt daher entsprechend. Der Geschäftsbericht 2019/​20 der Südzucker-Gruppe steht im Internet unter www.suedzucker.de/​de/​investor-relations bzw. www.suedzucker.de/​en/​investor-relations zur Einsicht und zum Download zur Verfügung. Die dort gemachten Angaben werden wie folgt ergänzt:

Bei der Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde am 31. August 2020 für wesentliche Pläne ein Marktzinssatz von 1,35 % zugrunde gelegt; zum 31. August 2019 basierte die Abzinsung auf 0,95 %.

Die Ertragsteuern wurden auf der Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt. Wesentliche Sondereffekte werden außerhalb der Ermittlung der Jahressteuerquote im jeweiligen Quartal des Anfalls voll berücksichtigt.

Die Zuckerproduktion erfolgt überwiegend in den Monaten September bis Januar. Aus diesem Grund fallen die Abschreibungen kampagnegenutzter Anlagen in diesem Zeitraum an. Soweit die vor der Zuckerkampagne angefallenen Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Produktionsvorbereitung der nachfolgenden Kampagne stehen, werden sie unterjährig über die Bestandsveränderung aktiviert und in der Bilanz unter den Vorräten als unfertige Erzeugnisse ausgewiesen. In der anschließenden Zuckerproduktion werden diese dann bei der Ermittlung der Herstellungskosten des erzeugten Zuckers berücksichtigt und damit als Bestandteil der fertigen Erzeugnisse unter den Vorräten ausgewiesen.

CropEnergies erhält für die Ethanolproduktion aus nachwachsenden Rohstoffen am belgischen Standort Wanze Green Certificates. Die Erlöse aus deren Veräußerung kürzen den Materialaufwand. Diese laufende Regelung ist bis zum Jahr 2024, die Anschlussregelung bis zum Jahr 2038 gültig.

(2) Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis zum 31. August 2020 umfasste - neben der Südzucker AG-145 vollkonsolidierte Unternehmen (Ende des Geschäftsjahres 2019/​20: 152). Sechs Gesellschaften wurden verschmolzen und zwei Gesellschaften wurden liquidiert.

Am 1. März 2020 wurden 100 % der Anteile von Marroquin Organic International, Inc., Santa Cruz/​USA, von der AGRANA Stärke GmbH, Wien /​ Österreich, erworben und Ende des 2. Quartals 2020 vollkonsolidiert. Das US-amerikanische Unternehmen vertreibt Bio- und gentechnikfreie Lebensmittelzutaten. Der passive Unterschiedsbetrag wurde unmittelbar im sonstigen betrieblichen Ertrag erfasst.

Kaufpreisallokation Marroquin Organic International, Inc.

scrollen
Mio. € Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt
Langfristige Vermögenswerte 3,5
Vorräte 4,4
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 2,3
Liquide Mittel und Wertpapiere 2,2
Kurzfristige Vermögenswerte 8,9
Aktiva 12,4
./​. Langfristige Verbindlichkeiten 0,0
./​. Kurzfristige Verbindlichkeiten - 0,9
Nettovermögen (Eigenkapital) 11,4
Passiver Unterschiedsbetrag - 0,1
Kaufpreis 11,3

TABELLE 16

Insgesamt 16 Unternehmen (Ende des Geschäftsjahres 2019/​20: 16) wurden at Equity einbezogen.

(3) Ergebnis je Aktie

Im Zeitraum vom 1. März bis 31. August 2020 war der Berechnung des Ergebnisses je Aktie (IAS 33) der zeitlich gewichtete Durchschnitt von 204,2 Mio. ausstehenden Aktien zugrunde zu legen. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,00 (- 0,03) € für das 2. Quartal und auf 0,12 (- 0,07) € für das 1. Halbjahr; eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie lag nicht vor.

(4) Vorräte

scrollen
Mio. € 31. August 2020 2019
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 628,6 583,8
Fertige und unfertige Erzeugnisse
Segment Zucker 585,9 499,9
Segment Spezialitäten 268,7 261,1
Segment CropEnergies 32,4 35,5
Segment Frucht 121,4 120,3
Summe fertige und unfertige Erzeugnisse 1.008,4 916,8
Waren 37,9 41,7
Gesamt 1.674,9 1.542,3

TABELLE 17

Der Buchwert der Vorräte lag mit 1.674,9 (1.542,3) Mio. € über dem Vorjahreswert. Die Bestände der fertigen und unfertigen Erzeugnisse im Segment Zucker lagen absatzbedingt über dem Vorjahresbestandsniveau zum 31. August. Der Anstieg bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ist unter anderem auf Anzahlungen im Juni 2020 für zukünftige Lieferzusagen (Rohstoffsicherungsprämie für den Rübenanbau in der Kampagne 2021) zurückzuführen. Die Aufwandswirksamkeit der Rohstoffsicherungsprämien entsteht mit der Verarbeitung der Rüben der entsprechenden Kampagne.

(5) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte

scrollen
Mio. € Restlaufzeit Restlaufzeit
31. August 2020 bis 1 Jahr über 1 Jahr 2019 bis 1 Jahr über 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.011,1 1.011,1 0,0 999,7 999,7 0,0
Forderungen an die EU 0,1 0,1 0,0 0,2 0,2 0,0
Positive Marktwerte Derivate 18,1 18,1 0,0 16,6 16,6 0,0
Übrige finanzielle Vermögenswerte 71,6 60,1 11,5 61,2 48,7 12,5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 89,8 78,3 11,5 78,0 65,5 12,5
Sonstige Steuererstattungsansprüche 103,8 103,8 0,0 85,7 85,7 0,0
Übrige nichtfinanzielle Vermögenswerte 58,6 56,3 2,3 67,9 67,9 0,0
Nichtfinanzielle Vermögenswerte 162,4 160,1 2,3 153,6 153,6 0,0
Sonstige Vermögenswerte 252,2 238,4 13,8 231,6 219,1 12,5

TABELLE 18

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 1.011,1 (999,7) Mio. € auf Vorjahresniveau.

Die übrigen finanziellen Vermögenswerte von 71,6 (61,2) Mio. € beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen nicht einbezogene Unternehmen, Beteiligungen, Mitarbeiter und übrige Dritte.

Die übrigen nichtfinanziellen Vermögenswerte von 58,6 (67,9) Mio. € betreffen überwiegend geleistete Anzahlungen und Abgrenzungen sowie zugekaufte CO 2-Emissionszertifikate.

(6) Sonstige Rückstellungen

scrollen
Mio. € 31. August 2020 Kurzfristig Langfristig 2019 Kurzfristig Langfristig
Personalbezogene Rückstellungen 95,9 28,9 67,0 108,8 32,1 76,7
Prozesse und Risikovorsorge 164,4 39,6 124,8 177,8 41,2 136,6
Übrige Rückstellungen 75,2 22,8 52,4 89,3 43,5 45,8
Gesamt 335,5 91,3 244,2 375,9 116,8 259,1

TABELLE 19

Die personalbezogenen Rückstellungen in Höhe von 95,9 (108,8) Mio. € setzen sich im Wesentlichen aus überwiegend langfristigen Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen und Rückstellungen für Altersteilzeit sowie überwiegend kurzfristigen Rückstellungen für Sozialpläne zusammen.

Die Rückstellungen für Prozesse und Risikovorsorge von 164,4 (177,8) Mio. € beinhalten Rückstellungen für Marktordnungsverfahren, Verfahren aus operativen Vertragsbeziehungen und Kartellrechtsrisiken (Bußgelder und Schadensersatzansprüche).

Die übrigen Rückstellungen von 75,2 (89,3) Mio. € betreffen im Wesentlichen die mehrheitlich langfristigen Rückstellungen für Rückbaumaßnahmen sowie lang- und kurzfristige Rückstellungen für Rekultivierungs- und Umweltverpflichtungen, die überwiegend im Zusammenhang mit der Zuckerproduktion stehen.

(7) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

scrollen
Mio. € Restlaufzeit Restlaufzeit
31. August 2020 bis 1 Jahr über 1 Jahr 2019 bis 1 Jahr über 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Rübenanbauern 10,3 10,3 0,0 16,7 16,7 0,0
Verbindlichkeiten aus übrigen Lieferungen und Leistungen 476,9 476,9 0,0 453,7 453,7 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 487,2 487,2 0,0 470,4 470,4 0,0
Negative Marktwerte Derivate 26,7 26,7 0,0 29,7 29,7 0,0
Verbindlichkeiten aus Personalaufwendungen 106,0 105,6 0,4 101,4 101,1 0,3
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten 144,3 136,3 8,0 155,5 148,7 6,8
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 277,0 268,6 8,4 286,6 279,5 7,1
Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern und im Rahmen der sozialen Sicherheit 61,3 61,3 0,0 61,2 61,2 0,0
Übrige nichtfinanzielle Verbindlichkeiten 11,6 11,6 0,0 16,4 16,4 0,0
Nichtfinanzielle Verbindlichkeiten 72,9 72,9 0,0 77,6 77,6 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 349,9 341,5 8,4 364,2 357,1 7,1

TABELLE 20

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 487,2 (470,4) Mio. € leicht über Vorjahresniveau.

Die Verbindlichkeiten aus Personalaufwendungen von 106,0 (101,4) Mio. € beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Tantiemen, Prämien, Urlaubs- und Arbeitszeitguthaben.

Die übrigen finanziellen Verbindlichkeiten reduzierten sich auf 144,3 (155,5) Mio. € und umfassen unter anderem Zinsverbindlichkeiten sowie im Zusammenhang mit Sicherungsgeschäften erhaltene Sicherungsleistungen.

Unter den übrigen nichtfinanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 11,6 (16,4) Mio. € sind im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungsposten und erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen erfasst.

(8) Finanzverbindlichkeiten sowie Wertpapiere und flüssige Mittel (Nettofinanzschulden)

scrollen
Mio. € Restlaufzeit Restlaufzeit
31. August 2020 bis 1 Jahr über 1 Jahr 2019 bis 1 Jahr über 1 Jahr
Anleihen 1.050,5 255,0 795,5 924,5 130,0 794,5
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 750,7 232,5 518,2 728,9 213,8 515,1
Leasingverbindlichkeiten 125,8 29,3 96,5 129,8 31,8 98,0
Finanzverbindlichkeiten 1.927,0 516,8 1.410,2 1.783,2 375,6 1.407,6
Wertpapiere (langfristige Vermögenswerte) - 19,4 - 19,3
Wertpapiere (kurzfristige Vermögenswerte) - 288,4 - 316,1
Flüssige Mittel - 173,8 - 221,6
Wertpapiere und flüssige Mittel - 481,6 - 557,0
Nettofinanzschulden 1.445,4 1.226,2

TABELLE 21

Die Finanzverbindlichkeiten sind um 143,8 Mio. € auf 1.927,0 (1.783,2) Mio. € angestiegen. Bei einem reduzierten Bestand von Wertpapieren und flüssigen Mitteln von 481,6 (557,0) Mio. € stiegen die Nettofinanzschulden um 219,2 Mio. € auf 1.445,4 (1.226,2) Mio. €.

Moody's bestätigte das Unternehmens- und Anleiherating am 19. Juni 2020 mit Baa3 und behielt den negativen Ausblick. In dieser jüngsten Credit-Opinion äußerte Moody's die Erwartung, dass sich die operative Profitabilität und die Kreditkennzahlen im Geschäftsjahr 2020/​21 auf ein für das Baa3-Rating angemessenes Niveau erholen. Die nachrangige Hybrid-Anleihe bewertet Moody's weiterhin zu 75 % als Eigenkapital.

Standard & Poor's (S&P) hatte am 24. Mai 2019 das langfristige Unternehmensrating von BBB- bestätigt und den Ausblick auf negativ geändert; das Rating wurde am 11. September 2020 erneut bestätigt. Die Hybrid-Anleihe wird weiterhin zu 50 % als Eigenkapital angerechnet.

Hybrid-Anleihe

Die Hybrid-Anleihe verzinst sich seit dem 30. Juni 2015 vierteljährlich variabel mit dem 3-Monats-Euribor plus 3,10 % p. a. Für den Zeitraum 30. Juni bis 30. September 2020 (ausschließlich) wurde der Vergütungssatz auf 2,697 % festgesetzt. Weitere Informationen zur Hybrid-Anleihe stehen im Anhang des Geschäftsberichts 2019/​20 unter Ziffer (30) "Finanzverbindlichkeiten sowie Wertpapiere und flüssige Mittel (Nettofinanzschulden)" auf Seite 175 sowie auf der Südzucker-Website zur Verfügung.

(9) Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten

Buchwerte und beizulegende Zeitwerte

Die in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Bruttofinanzschulden sind Finanzinstrumente - bewertet zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten -, deren Buchwerte nicht annähernd den beizulegenden Zeitwerten entsprechen:

scrollen
31. August 2020 2019
Mio. € Buchwert Beizulegender Zeitwert Buchwert Beizulegender Zeitwert
Anleihen 1.050,5 1.055,3 924,5 952,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 750,7 755,0 728,9 736,6
Leasingverbindlichkeiten 125,8 - 129,8 -
Bruttofinanzschulden 1.927,0 1.810,3 1.783,2 1.689,3

TABELLE 22

Bewertungslevel

In der nachfolgenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungsleveln unterschieden.

scrollen

Bewertungslevel 1: Bewertung auf Basis unveränderter, auf aktiven Märkten ermittelter Marktpreise

Bewertungslevel 2: Bewertung mit Preisen, die aus Marktpreisen, die auf aktiven Märkten ermittelt werden, abgeleitet werden

Bewertungslevel 3: Bewertungsverfahren, deren Einflussfaktoren nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen

scrollen
Mio. € Fair-Value-Hierarchie
31. August 2020 Bewertungslevel 1 Bewertungslevel 2 Bewertungslevel 3
Wertpapiere 144,7 12,5 125,0 7,2
Sonstige Beteiligungen 3,5 0,0 0,0 3,5
Positive Marktwerte -kein Hedge Accounting 7,6 0,1 7,5 0,0
Positive Marktwerte -Hedge Accounting 10,5 8,8 1,7 0,0
Positive Marktwerte 18,1 8,9 9,2 0,0
Finanzielle Vermögenswerte 166,3 21,4 134,2 10,7
Negative Marktwerte -kein Hedge Accounting 5,3 2,0 3,3 0,0
Negative Marktwerte -Hedge Accounting 21,4 19,1 2,3 0,0
Negative Marktwerte /​ finanzielle Verbindlichkeiten 26,7 21,1 5,6 0,0
scrollen
Mio. € Fair-Value-Hierarchie
31. August 2019 Bewertungslevel 1 Bewertungslevel 2 Bewertungslevel 3
Wertpapiere 144,5 12,8 125,0 6,7
Sonstige Beteiligungen 3,6 0,0 0,0 3,6
Positive Marktwerte -kein Hedge Accounting 3,7 0,1 3,6 0,0
Positive Marktwerte -Hedge Accounting 12,9 12,3 0,6 0,0
Positive Marktwerte 16,6 12,4 4,2 0,0
Finanzielle Vermögenswerte 164,7 25,2 129,2 10,3
Negative Marktwerte -kein Hedge Accounting 10,9 4,6 6,3 0,0
Negative Marktwerte -Hedge Accounting 18,8 14,3 4,5 0,0
Negative Marktwerte /​ finanzielle Verbindlichkeiten 29,7 18,9 10,8 0,0

TABELLE 23

Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2019/​20 unter Ziffer (32) "Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den Seiten 186 bis 188.

(10) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die im Geschäftsbericht 2019/​20 im Konzernanhang unter Textziffer (36) auf den Seiten 190 bis 192 dargestellten Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen bestanden im Wesentlichen unverändert fort.

(11) Ereignisse nach der Berichtsperiode

Seit dem 31. August 2020 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten ist.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben werden.

Mannheim, 28. September 2020

Südzucker AG

Der Vorstand

scrollen
DR. NIELS PÖRKSEN DR. THOMAS KIRCHBERG THOMAS KÖLBL JOHANN MARIHART
(VORSITZENDER)

Zukunftsgerichtete Aussagen /​ Prognosen

Dieser Halbjahresfinanzbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.

Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Dieser Halbjahresfinanzbericht unterlag keiner Prüfung und keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der Südzucker AG hat diesen Halbjahresfinanzbericht am 28. September 2020 aufgestellt.

Über diesen Bericht

Dieses Dokument liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Auf der Südzucker-Website stehen PDF-Dateien der Zwischenmitteilungen zum Download zur Verfügung:

www.suedzucker.de/​de/​Investor-Relations/​ bzw.

www.suedzucker.de/​en/​Investor-Relations/​

Das Geschäftsjahr der Südzucker AG weicht vom Kalenderjahr ab. Das 1. Halbjahr erstreckt sich über den Zeitraum 1. März bis 31. August.

Die auf den vorangegangenen Seiten in Klammern gesetzten Zahlen betreffen grundsätzlich den entsprechenden Vorjahreszeitraum bzw. - zeitpunkt. Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Veröffentlicht am 8. Oktober 2020

Kontakte

Investor Relations

Nikolai Baltruschat

investor.relations@suedzucker.de

Telefon: +49 621 421-240

Telefax: +49 621 421-449

Wirtschaftspresse

Dr. Dominik Risser

public.relations@suedzucker.de

Telefon: +49 621 421-428

Telefax: +49 621 421-425

Südzucker im Internet

Ausführliche Informationen zur Südzucker-Gruppe

erhalten Sie über die Internet-Adresse

www.suedzucker.de

Herausgeber

Südzucker AG

Maximilianstraße 10

68165 Mannheim

Telefon: + 49 621 421 - 0

© 2020