Symrise AGHolzmindenKonzernzwischenbericht Januar - Juni 2021SHARING VALUESDie Kraft
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| In Mio. € | H1 2020 | H1 2021 | Veränderung in % | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 730,1 | 756,1 | 3,6 | |
| EBITDA | 393,1 | 419,8 | 6,8 | |
| EBITDA-Marge | in % | 21,6 | 22,0 | |
| EBIT | 265,8 | 296,6 | 11,6 | |
| EBIT-Marge | in % | 14,6 | 15,5 | |
| Abschreibung auf Sachanlagen | 67,6 | 67,1 | - 0,7 | |
| Abschreibung auf immat. VG | 59,7 | 56,1 | - 6,1 | |
| Finanzergebnis | - 29,0 | - 23,0 | - 20,7 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 236,9 | 273,6 | 15,5 | |
| Periodenüberschuss 1 | 169,2 | 196,2 | 15,9 | |
| Ergebnis je Aktie 2 | in € | 1,25 | 1,45 | 15,9 |
| Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen |
103,9 | 105,7 | 1,8 | |
| Investitionen | 57,3 | 61,7 | 7,6 | |
| Business Free Cashflow in % vom Umsatz | 10,5 | 9,5 |
| Weitere Kennzahlen | 31. Dez. 2020 | 30. Juni 2021 | |
| Bilanzsumme | 5.939,8 | 6.100,0 | |
| Eigenkapital | 2.361,7 | 2.555,1 | |
| Eigenkapitalquote | in % | 39,8 | 41,9 |
| Nettoverschuldung (inkl. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen) 3 | 2.028,8 | 2.145,1 | |
| Nettoverschuldung (inkl. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen) 3/EBITDA 4 | Verhältnisgröße | 2,7 | 2,8 |
| Nettoverschuldung 3 | 1.347,6 | 1.531,4 | |
| Nettoverschuldung 3/EBITDA 4 | Verhältnisgröße | 1,8 | 2,0 |
| Mitarbeiter (am Bilanzstichtag) | FTE 5 | 10.531 | 10.812 |
| In Mio. € | H1 2020 | H1 2021 | Veränderung in % | |
| EBITDA | 247,0 | 257,6 | 4,3 | |
| EBITDA-Marge | in % | 22,2 | 22,2 | |
| EBIT | 159,0 | 172,0 | 8,2 | |
| EBIT-Marge | in % | 14,3 | 14,8 |
| In Mio. € | H1 2020 | H1 2021 | Veränderung in % | |
| EBITDA | 146,1 | 162,2 | 11,0 | |
| EBITDA-Marge | in % | 20,6 | 21,7 | |
| EBIT | 106,9 | 124,6 | 16,6 | |
| EBIT-Marge | in % | 15,0 | 16,6 |
1 entfällt auf die Aktionäre der
Symrise AG
2 unverwässert
3 inklusive Leasingverbindlichkeiten
4 auf das Gesamtjahr umgerechnetes EBITDA
5 ohne Auszubildende und Trainees; FTE = Full
Time Equivalent (Vollzeitmitarbeiter)
Organisches Umsatzwachstum von 9,7 % in den ersten sechs
Monaten und 8,8 % im zweiten Quartal trotz weltweiter
anhaltender Corona-Pandemie
Umsatz in Berichtswährung im ersten Halbjahr 4,8 %
über dem Vorjahreszeitraum
EBITDA-Marge steigt auf 22 %
(+ 0,4 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr)
EPS von 1,45 € (+ 16 % gegenüber Vorjahr)
Wachstumsziel 2021 auf über 7 % erhöht und
eine EBITDA-Marge für 2021 von mehr als 21 %
angestrebt
Symrise setzte seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr
2021 fort und erzielte einen Umsatzanstieg von 4,8 % auf
1.908 Mio. € (H1 2020: 1.821 Mio. €). Ohne
Berücksichtigung des Portfolioeffekts aus der
Übernahme des Fragrance und Aroma Chemicals
Geschäfts von Sensient Technologies Corporation,
Milwaukee / USA, und ohne Wechselkurseffekte erhöhte
sich der Umsatz organisch um 9,7 %. Beide Segmente trugen
zu der positiven Entwicklung bei und legten organisch auch
im weltweit weiterhin durch die Corona-Pandemie
angespannten wirtschaftlichen Umfeld zu.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) belief sich auf 420 Mio. € und lag damit 6,8
% über dem Vorjahresvergleichswert (393 Mio. €).
Die Profitabilität des Konzerns verbesserte sich mit
einer EBITDA-Marge von 22,0 % ebenfalls deutlich
gegenüber dem Vorjahresvergleichswert von 21,6 %.
Der Periodenüberschuss überstieg mit 196 Mio.
€ den Vorjahreswert von 169 Mio. € um 15,9 %.
Symrise entwickelt, produziert und vertreibt Duft-,
Geschmacks- und Lebensmittelinhaltsstoffe, kosmetische
Grund- und Wirkstoffe, funktionale Inhaltsstoffe sowie
Produktlösungen für verbesserte Sensorik und
Ernährung. Zu den Kunden gehören Parfüm-,
Kosmetik- und Lebensmittelhersteller, die pharmazeutische
Industrie sowie Produzenten von
Nahrungsergänzungsmitteln, von Heimtierfutter und
Babynahrung.
Mit einem Umsatz von rund 3,5 Mrd. € im
Geschäftsjahr 2020 gehört das Unternehmen zu den
global führenden Anbietern. Der Konzern mit Sitz in
Holzminden ist mit mehr als 100 Niederlassungen in Europa,
Afrika und dem Nahen sowie Mittleren Osten, in Asien, den
USA sowie in Lateinamerika vertreten.
Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Symrise neue
Ideen und marktfähige Konzepte für Produkte, die
aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind.
Wirtschaftlicher Erfolg und unternehmerische Verantwortung
sind dabei untrennbar miteinander verbunden. Symrise -
always inspiring more...
Nach dem durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie
verursachten, herben Rückschlag im Jahr 2020 befindet
sich die Weltwirtschaft 2021 in einer Phase kräftiger
Belebung. Die wirtschaftlichen Aufholeffekte sind so stark
wie seit 80 Jahren nicht mehr - allerdings sehr ungleich
verteilt und von einigen Risiken bedroht. Die Weltbank
erwartet in ihren "Global Economic Prospects" vom Juni 2021
einen Anstieg der weltweiten Wirtschaftsleistung im
laufenden Jahr um 5,6 %, nach einem Rückgang um 3,5 %
im Vorjahr. Die Wachstumskräfte konzentrieren sich auf
einige große Volkswirtschaften und werden durch
staatliche Ausgabenprogramme in zuvor noch nie gesehener
Höhe unterstützt. Viele Schwellen- und
Entwicklungsländer bleiben jedoch bei dem Tempo des
Aufschwungs deutlich zurück. Im Jahr 2022 wird die
globale Wirtschaftsleistung immer noch 2 % unter dem vor
der Pandemie prognostizierten Niveau liegen. Hinzu kommt,
dass die wirtschaftliche Erholung von einer Reihe von
Risiken bedroht ist: Die Möglichkeit weiterer
Infektionswellen bleibt bestehen, Impfaktionen könnten
sich verzögern, die wachsende Staatsverschuldung oder
ein steigender Inflationsdruck zu Gegenmaßnahmen
zwingen.
Die Wirtschaftsleistung in den Industrieländern,
die 2020 besonders stark um 4,7% einbrach, dürfte sich
nach Einschätzung der Weltbank im laufenden Jahr um
5,4% erhöhen. Vor allem in den USA ist die
wirtschaftliche Erholung mit einem Plus des
Bruttoinlandsprodukts um 6,8 % sehr lebhaft. Im Euroraum
dürfte sich das Wirtschaftswachstum 2021 bei 4,2 %
bewegen, in Japan bei 2,9 %. Ein umfangreiches
Investitionsprogramm der EU soll die Nachhaltigkeit und die
digitale Infrastruktur in Europa stärken und der
Wirtschaft damit zusätzliche Impulse verleihen.
In den Entwicklungs- und Schwellenländern wird die
gesamtwirtschaftliche Leistung 2021 voraussichtlich um
durchschnittlich 6,0 % zunehmen. Dieser Mittelwert wird von
den beiden größten und dynamischsten
Volkswirtschaften in dieser Ländergruppe stark
beeinflusst: Für China wird ein Wirtschaftswachstum um
8,5 % erwartet, in Indien dürfte die
Wirtschaftsleistung um 8,3 % steigen. Asien bleibt das
Wachstumszentrum der Weltwirtschaft. Deutlich verhaltener
verläuft die wirtschaftliche Erholung in Lateinamerika
(+ 5,2 %) oder in den afrikanischen Staaten südlich
der Sahara (+ 2,8 %).
Die globale Aufstellung des Symrise Konzerns erhöht
die geschäftlichen Chancen und begrenzt Risiken.
Symrise verfolgt seit Jahren die Strategie, vor allem in
den wachstumsstarken Ländern eine herausragende
Marktposition zu erreichen. Das gesamtwirtschaftliche
Umfeld unterstützt 2021 die Wachstumsambitionen
unseres Unternehmens.
Die Folgen der Corona-Pandemie wirken sich bislang
weiterhin nur gering auf die Geschäftsentwicklung aus.
Aufgrund der Klassifizierung seiner Industrie als
systemrelevant konnte Symrise die Produktion an allen
Standorten ohne wesentliche Unterbrechungen fortführen
und gegenüber seinen Kunden lieferfähig bleiben.
Dennoch hat die Corona-Pandemie auch Symrise vor
Herausforderungen in den globalen Lieferketten gestellt.
Bislang gelang es Symrise mittels Anpassungen, alle
Kundenwünsche zufrieden zu stellen. Weiterhin hat
Symrise an allen Standorten umfassende Maßnahmen
eingeleitet, um Mitarbeiter und Geschäftspartner
bestmöglich zu schützen. Gleichzeitig verzichtet
Symrise weitestgehend auf Reisetätigkeiten und setzt
stattdessen auf Online-Besprechungen und Video-Konferenzen.
Der im Dezember 2020 erfolgte Cyber-Angriff auf die
IT-Systeme des gesamten Symrise Konzerns konnte erfolgreich
abgewehrt und die Lieferfähigkeit zu jedem Zeitpunkt
sichergestellt werden. Die betroffenen Systeme wurden
bereits im ersten Quartal wiederhergestellt. Symrise hat
die Forderungen der Erpresser zu keiner Zeit erfüllt.
Aufgrund der Flexibilität und
Widerstandsfähigkeit der Symrise
Wertschöpfungskette und des gesamten Supply
Chain-Prozesses kam es insgesamt zu keinen
größeren Umsatzverlusten. Symrise hat im
Nachgang zum Cyber-Angriff zusätzliche Maßnahmen
zur erhöhten Absicherung seiner Systeme
durchgeführt.
Mit Wirkung zum 1. April 2021 wurden Veränderungen
im Vorstandsgremium vorgenommen: Heinrich Schaper,
verantwortliches Vorstandsmitglied für das Segment
Flavor, hat sich zum 31. März 2021 in den Ruhestand
verabschiedet und ist aus dem Unternehmen ausgeschieden. Im
Zuge der Nachfolgeplanung hat der Aufsichtsrat beschlossen,
dass Dr. Jean-Yves Parisot neben seiner Verantwortung
für das Segment Nutrition die globale Leitung des
Segments Flavor übernimmt. Im Rahmen einer
strategischen Neuausrichtung wurden die beiden Segmente
Flavor und Nutrition zu einem Segment Flavor &
Nutrition zusammengeführt. Diese Zusammenführung
der bisher separat operierenden Segmente Flavor und
Nutrition ist vor allem aufgrund der weiteren Ausrichtung
an den Bedürfnissen der Kunden von Symrise und der
daraus resultierenden Kundenbindung erforderlich und
reflektiert die Überschneidung bei Rohstoffen,
Produktionsprozessen und Kunden. Technologien sowie
Produktwissen und -kompetenz werden zukünftig
gebündelt, um einen optimalen Service zu
gewährleisten und damit die Kundenzufriedenheit zu
erhöhen. Dies geschieht mit der Absicht, die eigene
Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und langfristig
Beschäftigung zu sichern und auszubauen. In diesem
Zusammenhang wurden die Vorjahreszahlen in den folgenden
Darstellungen zusammengefasst.
Symrise hat mit Wirkung zum 1. April 2021 die
Duftstoff-Geschäftseinheit (Fragrance und Aroma
Chemicals) von Sensient Technologies Corporation, Milwaukee
/ USA, erworben. Die erworbenen Aktivitäten umfassen
verschiedene Aroma Molecules Lösungen und Duftstoffe
aus natürlichen und erneuerbaren Quellen. Mit der
Akquisition stärkt Symrise seine
Rückwärtsintegration im Segment Scent & Care
und baut seine Position als Anbieter von Duftstoffen
für die Anwendung in Körperpflege- und
Haushaltsprodukten aus.
Am 17. Juni 2021 hat Symrise bekannt gegeben, von Chr.
Hansen Natural Colors A / S (Oterra™), Hoersholm /
Dänemark, ein Kaufangebot für die
Aktivitäten im Bereich natürlicher
Lebensmittelfarben erhalten zu haben. Mit Fokus auf eine
Konzentration der Kernkompetenzen Geschmack, Ernährung
und Gesundheit im Segment Flavor & Nutrition
begrüßt Symrise dieses Angebot. Im Falle eines
Verkaufs wären rund 80 Mitarbeiter an zwei
Produktionsstätten in Frankreich und
Großbritannien betroffen. Symrise erwartet die
Unterzeichnung einer Verkaufsvereinbarung innerhalb der
nächsten Monate.
Der Symrise Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2021 ein
Umsatzwachstum von 4,8 %. Die Akquisition des Fragrance und
Aroma Chemicals Geschäfts von Sensient wirkte sich mit
14,4 Mio. € positiv auf die Umsatzentwicklung aus.
Ohne Berücksichtigung von Portfolio- und
Wechselkurseffekten betrug das organische Umsatzwachstum
9,7 %. Das insgesamt starke Wachstum in beiden Segmenten
muss auch vor dem Hintergrund der Auswirkungen der
Corona-Pandemie im Vorjahreszeitraum gesehen werden. Die
jeweiligen Vorjahresvergleichswerte für individuelle
Produktkategorien und Regionen waren häufig positiv
oder negativ durch Nachfrageverschiebungen aufgrund der
Corona-Pandemie beeinflusst. Die Cyber-Attacke auf den
Symrise Konzern im Dezember 2020 und die damit verbundenen
kurzfristigen Störungen der Geschäftsprozesse
führten zu einer spürbaren Verschiebung des
Umsatzes vom vierten Quartal 2020 in das erste Quartal
2021.
Das Segment Flavor & Nutrition erzielte im ersten
Halbjahr 2021 ein organisches Umsatzwachstum von 10,1 %.
Unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten betrug
der Umsatz des Segments in Berichtswährung 1.159 Mio.
€ und lag damit deutlich über dem Wert des
Vorjahres (H1 2020: 1.110 Mio. €). Die aufgrund des
Cyber-Angriffs verschobene Auslieferung der Bestellungen
aus dem Dezember 2020 unterstützte die
Wachstumsdynamik im ersten Quartal. Im zweiten Quartal kam
es zu einer schrittweisen Normalisierung des
Konsumentenverhaltens mit Abflauen der Corona-Pandemie. Die
Nachfrage nach alkoholischen und nicht-alkoholischen
Getränken zog besonders im zweiten Quartal
spürbar an; in den meisten Märkten stieg auch der
Außer-Haus Konsum. Gleichzeitig sorgten Mega-Trends
wie ,Ernährung von Haustieren' und , gesundes Kochen'
für unverändert starkes Wachstum.
Der Anwendungsbereich Getränke verzeichnete ein
sehr gutes Wachstum im deutlich prozentual zweistelligen
Bereich, das hauptsächlich durch die stark gestiegene
Außer-Haus Nachfrage nach Getränken in allen
Märkten getrieben wurde. Insgesamt konnten die
größten Zuwächse im US-amerikanischen
Markt, in China, Brasilien sowie in den europäischen
Märkten und hier besonders in Deutschland,
Großbritannien und Irland erreicht werden.
Die Umsätze im Anwendungsbereich für
würzige Produkte übertrafen erneut den
außergewöhnlich hohen Vorjahreswert, der durch
die lebhafte Nachfrage in den ersten Corona-Monaten
erreicht worden war. Besonders ausgeprägt war das
Wachstum in den Märkten Südafrika, Ägypten,
Mexiko, Brasilien und China. Die Umsätze in
Großbritannien, Indonesien und Thailand waren
rückläufig.
Im Anwendungsbereich Süßwaren bewegten sich
die Umsätze insgesamt auf dem Vorjahresniveau. Ein
mittleres einstelliges Volumenwachstum wurde durch das
niedrige Preisniveau für Vanille kompensiert. Ein
deutliches Umsatzwachstum - getrieben von Neukunden -
konnte in den Regionen Asien / Pazifik und Lateinamerika
erreicht werden; in EAME und Nordamerika waren die
Verkäufe rückläufig.
Der Anwendungsbereich Pet Food setzte sein starkes
Wachstum - getrieben durch den Megatrend "Ernährung
von Haustieren" - auch gegenüber einem bereits
besonders guten Vorjahreshalbjahr fort und erzielte
insgesamt einen prozentual zweistelligen organischen
Zuwachs. Besonders dynamisch verlief die Umsatzentwicklung
in den Ländermärkten Mexiko, Argentinien, China
und in Südostasien, vor allem bei unseren globalen und
regionalen Kunden.
Im Anwendungsbereich Food erholte sich die Nachfrage in
vielen Märkten. Insgesamt wurde ein gutes organisches
Wachstum erzielt, getrieben durch steigende Umsätze in
Westeuropa, während die Regionen Asien / Pazifik und
Lateinamerika nur knapp über dem
Vorjahresvergleichswert lagen.
Der Anwendungsbereich ADF / IDF entwickelte sich mit
einem zweistelligen organischen Wachstum sehr
zufriedenstellend. Neben konzernweiten Synergien wuchs das
Geschäft auch in seinem amerikanischen Heimatmarkt
stark in beiden Produktkategorien (Food und Pet Food).
Die Umsatzentwicklung im Anwendungsbereich Aqua blieb
aufgrund der weiterhin geringen Nachfrage für
Futterlösungen im Bereich Aquafarming unter den
Erwartungen.
Probi berichtet ein hohes prozentual einstelliges
organisches Umsatzwachstum, getrieben durch
Neuprodukteinführungen in der Region EAME; dagegen
waren die Verkäufe in den Regionen Nordamerika und
Asien / Pazifik - gegenüber sehr hohen
Vorjahresvergleichswerten - rückläufig.
Das Segment Scent & Care erreichte im ersten
Halbjahr 2021 ein organisches Umsatzwachstum von 9,0 %.
Unter Berücksichtigung von Währungseffekten
betrug der Umsatz im ersten Halbjahr 2021 in
Berichtswährung 749 Mio. € und lag damit deutlich
über dem Wert des Vorjahreszeitraums (H1 2020: 711
Mio. €). Die aufgrund des Cyber-Angriffs verschobene
Auslieferung der Bestellungen aus dem Dezember 2020
unterstützte die Wachstumsdynamik im ersten Quartal.
Die Akquisition des Fragrance und Aroma Chemicals
Geschäfts von Sensient trug ab dem 1. April 2021 mit
14,4 Mio.€ zum Umsatz des Segments bei. Auch im
Segment Scent & Care normalisierte sich zunehmend die
Konsumentennachfrage. Produktlösungen für die
Körperpflege und Hygiene blieben auf hohem Niveau
weiter stark nachgefragt. Luxusartikel wie Fine Fragrances,
Kosmetik und auch Sonnenschutzprodukte erzielten ein
starkes Wachstum gegenüber sehr schwachen
Vorjahresumsätzen.
Die Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Fragrance
war geprägt von einem insgesamt niedrigen
Vorjahresvergleichswert. Im Bereich Fine Fragrances zeigte
sich die Erholung der Nachfrage in fast allen Regionen
durch sehr hohe zweistellige Wachstumsraten; die
Umsätze lagen zum Teil bereits über dem
Vor-Corona Niveau der Jahre 2018 und 2019. Die Bereiche
Consumer Fragrances und Oral Care konnten - trotz der
außergewöhnlich hohen Vorjahresumsätze -
ein weiteres organisches Wachstum im hohen einstelligen
Bereich berichten. Besonders gefragt blieben
Produktlösungen zur Körperpflege in Asien und
Nordamerika. Insgesamt erzielte der Geschäftsbereich
Fragrance ein niedriges prozentual zweistelliges
organisches Wachstum in allen Regionen.
Der Umsatz im Geschäftsbereich Aroma Molecules lag
im ersten Halbjahr 2021 auf Vorjahresniveau. Eine deutliche
Steigerung des Umsatzes im Anwendungsbereich Menthol,
unterstützt durch die neugeschaffenen Kapazitäten
in den USA, wurde durch die geringere Nachfrage nach
Duftstoffen und deren gesunkenen Marktpreisen nahezu
kompensiert.
Der Umsatz des Geschäftsbereichs Cosmetic
Ingredients wuchs im ersten Halbjahr 2021 prozentual
zweistellig, getrieben durch eine Erholung der Märkte
für Kosmetik und hochwertige Körperpflegemittel.
Die Nachfrage nach Sonnenschutzprodukten blieb
zunächst noch auf dem niedrigen Vorjahresniveau. Im
zweiten Quartal wurde hier eine Trendwende sichtbar, die
die zunehmende Reisetätigkeit zum Sommer
widerspiegelt. Wachstumsmärkte von Cosmetic
Ingredients waren die USA, Westeuropa sowie China und
Thailand.
Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2021 verlief
trotz des Fortgangs der Corona-Pandemie insgesamt
erfreulich. Das Bruttoergebnis verbesserte sich
gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um 3,6 % auf
756 Mio. € (H1 2020: 730 Mio. €). Die Bruttomarge
lag mit 39,6% vor allem infolge gestiegener
Fertigungskosten nach Einbeziehung des Fragrance und Aroma
Chemicals Geschäfts von Sensient unter dem Wert des
Vorjahreszeitraums (H1 2020: 40,1 %). Die
Herstellungskosten stiegen mit 6,3 % überproportional
auf 331 Mio. €, was vor allem auf die Einbeziehung der
Sensient Aktivitäten sowie die Portfolioverschiebungen
im Vorjahresvergleich als Folge des geänderten
Konsumentenverhaltens im Rahmen der Corona-Pandemie
zurückzuführen ist. Die Vertriebskosten blieben
mit 274 Mio. € nahezu auf Vorjahresniveau;
erhöhte Logistikkosten wurden durch rigides
Kostenmanagement kompensiert. Die F & E-Aufwendungen
betrugen 106 Mio. € und lagen 1,8 % über dem
Vorjahresvergleichswert. Die F & E-Quote betrug 5,5 %,
nach 5,7 % im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die
Entwicklung der F & E-Quote spiegelt eine reduzierte
Projektaktivität aufgrund der Corona-Pandemie wider.
Die Verwaltungskosten beliefen sich auf 119 Mio. € und
lagen 10,7 % über dem Vorjahreswert (H1 2020: 107 Mio.
€). Der Anstieg umfasst auch zusätzliche Kosten
im Zusammenhang mit der Sensient Akquisition.
Der Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten 2021
ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf
Sachanlagen und auf immaterielle Vermögenswerte
(EBITDA) von 420 Mio. €. Gegenüber der
Vorjahresperiode konnte ein Anstieg von 6,8 % erreicht
werden, sowohl durch profitables Umsatzwachstum als auch
durch rigides Kostenmanagement im operativen Bereich. Als
positiver Einmaleffekt wurde für die Akquisition des
Fragrance und Aroma Chemicals Geschäfts von Sensient
ein Gewinn aus Erwerb unter Marktwert in der Höhe von
13,2 Mio. € gebucht. Weiterhin enthält das
Halbjahresergebnis Transaktionskosten für diese
Akquisition in Höhe von 2,6 Mio. €. Die
EBITDA-Marge verbesserte sich um 0,4-Prozentpunkte auf 22,0
% (EBITDA-Marge H1 2020: 21,6 %).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg
hauptsächlich aufgrund ausgelaufener Abschreibungen
für IT-Systeme um 11,6 %, von 266 Mio. € auf 297
Mio. €.
Das EBITDA des Segments Flavor & Nutrition betrug in
der Berichtsperiode 258 Mio. € (H1 2020: 247 Mio.
€) und stieg damit gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 4,3 %. Die EBITDA-Marge blieb auf dem
starken Vorjahresniveau von 22,2 %, eine leicht geringere
Rohmarge wurde durch reduzierte operative Kosten
kompensiert.
Scent & Care erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2021
ein EBITDA von 162 Mio. € und damit 16 Mio. €
mehr als im Vorjahr (H1 2020: 146 Mio. €). Ohne den
Einmaleffekt aus der Akquisition von Sensient liegt das
EBITDA 2021 bei 149 Mio.€.
Die EBITDA-Marge des Segments belief sich auf 21,7 %
(berichtet) und auf 19,9 % (ohne Einmaleffekt). Der Wert
für den Vorjahreszeitraum stellte sich auf 20,6 %.
Das Finanzergebnis für die ersten sechs Monate 2021
betrug -23 Mio. € und lag damit um 6 Mio. € unter
dem Wert des Vorjahreszeitraums (- 29 Mio. €).
Ursachen dieser Entwicklung waren Einmaleffekte im
Vorjahreszeitraum aus Zinsen auf Steuern sowie ein
geringerer Zinsaufwand für Pensions- und
Leasingverpflichtungen.
Im ersten Halbjahr 2021 beliefen sich die
Ertragsteueraufwendungen auf 72 Mio. €. Dies
entspricht einer Steuerquote von 26,2 % (Vorjahr: 27,0 %).
Der auf die Aktionäre der Symrise AG entfallende
Periodenüberschuss der ersten sechs Monate 2021 betrug
196 Mio. € und lag damit 27 Mio. € über dem
Wert des Vorjahreszeitraums von 169 Mio. €. Das
unverwässerte Ergebnis je Aktie erreichte 1,45 €,
nach 1,25 € im ersten Halbjahr des Vorjahres (+ 16 %);
das verwässerte Ergebnis je Aktie betrug 1,42 €,
nach 1,22 € in der Vergleichsperiode 2020.
Der operative Cashflow des ersten Halbjahrs 2021 lag mit
136 Mio. € um 83 Mio. € unter dem
Vorjahresvergleichswert von 219 Mio. €. Der
Rückgang ist im Wesentlichen auf deutlich erhöhte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
höhere Steuerzahlungen zurückzuführen, die
teilweise durch geringere Vorratsbestände kompensiert
wurden.
Der Business Free Cash Flow
1 hat sich in den ersten sechs Monaten des
laufenden Geschäftsjahres im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum von 191 Mio. € auf 181 Mio. €
leicht reduziert.
Im Laufe des ersten Halbjahres 2021 hat Symrise per
saldo Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 1 Mio.
€ zurückgeführt.
Anfang Mai ist der bestehende revolvierende Kredit
erfolgreich refinanziert worden. Die neue Kreditlinie
umfasst ein Volumen von 500 Mio. € und hat eine
Laufzeit von drei Jahren. Sie löst die bestehende
revolvierende Kreditlinie über 300 Mio. € aus dem
Jahr 2015 ab und dient der Finanzierung weiterer
strategischer Wachstumsinitiativen. Die Höhe des
Zinssatzes, der sich aus dem Basiszins und der Kreditmarge
errechnet, ist u.a. an drei Nachhaltigkeitskennzahlen zu
den Bereichen Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen,
nachhaltige Beschaffungsprozesse für strategisch
wichtige pflanzliche Rohstoffe und effizienter
Wasserverbrauch in Trockenregionen gekoppelt. In
Abhängigkeit von der Erreichung dieser vereinbarten
Nachhaltigkeitsziele verändert sich die Kreditmarge um
bis zu 2,5 Basispunkte. Sämtliche Anpassungen der
nachhaltigkeitsbezogenen Zinsmarge werden vor dem Ende der
jeweiligen Anpassungsperiode an Hilfsorganisationen
gespendet.
Die Nettoverschuldung erhöhte sich gegenüber
dem Stichtag 31. Dezember 2020 um 184 Mio. € auf 1.531
Mio. €. Das Verhältnis aus Nettoverschuldung
inkl. Leasingverbindlichkeiten zu EBITDA beläuft sich
damit auf 2,0. Inklusive Pensions- und
Leasingverbindlichkeiten betrug die Nettoverschuldung 2.145
Mio. €, was einem Verhältnis von
Nettoverschuldung (inklusive Leasingverbindlichkeiten und
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen) zu EBITDA von 2,8 entsprach.
Zum 30. Juni 2021 beschäftigte der Konzern weltweit
10.812 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
(Vollzeitmitarbeiter; ohne Trainees und Auszubildende). Im
Vergleich zum Vorjahresultimo (31. Dezember 2020: 10.531)
entspricht dies einem Anstieg um 281 Vollzeitmitarbeiter.
Risiken gemäß § 91 Abs. 2 Aktiengesetz,
die den Fortbestand des Symrise Konzerns gefährden
können, sind derzeit nicht erkennbar.
Eine detaillierte Übersicht über die Chancen
und Risiken sowie eine Beschreibung des
Risikomanagementsystems enthält der Konzernlagebericht
2020 (siehe Finanzbericht 2020 auf den Seiten 48 ff.). Die
dort getroffenen Aussagen gelten im Wesentlichen
unverändert.
Mit seiner globalen Präsenz, seinem stetig
wachsenden Portfolio und seiner breiten Kundenbasis sieht
sich der Konzern auch im derzeit anspruchsvollen
Marktumfeld robust und verlässlich aufgestellt.
Symrise ist weltweit im vollen Umfang operativ tätig
und nachhaltig lieferfähig. Die Corona-Pandemie hatte
das Konsumverhalten in Teilen verändert und zu einer
Verschiebung bei der Nachfrage in unserem Portfolio
geführt. Eine Normalisierung der Nachfrage bei
Luxusprodukten und Steigerung des Außer-Haus Konsums
bei gleichzeitig unverändert starker Nachfrage nach
Körperpflege- und Hygiene-Produkten unterstützt
den Wachstumskurs des Unternehmens.
Trotz der teilweise fortdauernden Auswirkungen der
Corona-Pandemie konnte Symrise seinen Umsatz und auch die
Profitabilität im ersten Halbjahr steigern. Daher
blickt der Konzern unverändert zuversichtlich auf das
laufende Geschäftsjahr. Unter der Annahme weitgehend
unveränderter pandemischer Rahmenbedingungen geht das
Unternehmen davon aus, das Gesamtjahr mit einem organischen
Wachstum von über 7% abzuschließen. Die
EBITDA-Marge für das Gesamtjahr soll mehr als 21 %
betragen.
Mittelfristig strebt das Unternehmen bis 2025 an, seinen
Umsatz auf 5,5 bis 6,0 Mrd. € zu steigern. Hierzu
sollen ein jährliches organisches Wachstum von 5 bis 7
% (CAGR) sowie ergänzende zielgerichtete Akquisitionen
beitragen. Die Profitabilität soll sich langfristig in
einem Zielkorridor von 20 bis 23% bewegen.
Symrise hat mit Wirkung zum 1. Juli 2021 eine
strategische Beteiligung von 5,06 % an Swedencare AB,
Malmö / Schweden, einem börsennotierten
Unternehmen, erworben. Der Kaufpreis belief sich auf 57
Mio. €.
Das schwedische Tochterunternehmen Probi AB, Lund /
Schweden, hat am 6. Juli 2021 bekanntgegeben, für
einen Kaufpreis von 5,3 Mio. € 13 % der Anteile an dem
börsennotierten Unternehmen Blis Technologies Limited
mit Sitz in Dunedin / Neuseeland erworben zu haben.
| In T€ | H1 2020 | H1 2021 |
| Umsatzerlöse | 1.821.205 | 1.907.915 |
| Herstellungskosten | - 1.091.122 | - 1.151.782 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 730.083 | 756.133 |
| Vertriebskosten | - 271.944 | - 273.750 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | - 103.854 | - 105.736 |
| Verwaltungskosten | - 107.273 | - 118.746 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 18.971 | 37.923 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 1.586 | - 1.775 |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 1.445 | 2.518 |
| Betriebsergebnis/EBIT | 265.842 | 296.567 |
| Finanzerträge | 1.592 | 1.545 |
| Finanzaufwendungen | - 30.553 | - 24.522 |
| Finanzergebnis | - 28.961 | - 22.977 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 236.881 | 273.590 |
| Ertragsteuern | - 63.972 | - 71.611 |
| Periodenüberschuss | 172.909 | 201.979 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 169.185 | 196.166 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | 3.724 | 5.813 |
| Ergebnis je Aktie (in €) 1 | ||
| unverwässert | 1,25 | 1,45 |
| verwässert | 1,22 | 1,42 |
| In T€ | H1 2020 | H1 2021 |
| Periodenüberschuss | 172.909 | 201.979 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 169.185 | 196.166 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | 3.724 | 5.813 |
| Posten des sonstigen Ergebnisses, bei denen eine Umgliederung in die Gewinn- und Verlustrechnung möglich ist | ||
| Kursdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe 1 | - 71.869 | 81.925 |
| Absicherung von Zahlungsströmen (Währungssicherung) | 4 | - 390 |
| Auf diese Bestandteile entfallende Ertragsteuern | 4.367 | - 1.763 |
| Posten des sonstigen Ergebnisses, bei denen keine Umgliederung in die Gewinn- und Verlustrechnung möglich ist | ||
| Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen und ähnlichen Verpflichtungen | - 6.112 | 73.908 |
| Auf diese Bestandteile entfallende Ertragsteuern | 1.528 | - 21.055 |
| Sonstiges Ergebnis | - 72.082 | 132.625 |
| Konzerngesamtergebnis | 100.827 | 334.604 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 97.183 | 328.329 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | 3.644 | 6.275 |
1 Die für den Symrise Konzern wesentlichen
Wechselkurse sind in TZ 2.1 dargestellt.
| In T€ | 31. Dezember 2020 | 30. Juni 2021 |
| VERMÖGENSWERTE | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 725.136 | 552.262 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 600.795 | 769.603 |
| Vorräte | 862.887 | 913.139 |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | 79.824 | 103.909 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 15.175 | 68.229 |
| Tatsächliche Ertragsteuerforderungen | 15.922 | 28.248 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 0 | 20.489 |
| 2.299.739 | 2.455.879 | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.194.060 | 2.178.558 |
| Sachanlagen | 1.205.214 | 1.229.915 |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | 19.531 | 22.350 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 16.823 | 17.230 |
| Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen | 80.354 | 91.665 |
| Latente Steueransprüche | 124.048 | 104.366 |
| 3.640.030 | 3.644.084 | |
| AKTIVA | 5.939.769 | 6.099.963 |
| In T€ | 31. Dezember 2020 | 30. Juni 2021 |
| VERBINDLICHKEITEN | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 334.178 | 349.910 |
| Finanzverbindlichkeiten | 9.666 | 16.080 |
| Leasingverbindlichkeiten | 22.234 | 20.624 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 205.739 | 212.308 |
| Sonstige Rückstellungen | 15.309 | 13.113 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 2.459 | 5.306 |
| Tatsächliche Ertragsteuerverbindlichkeiten | 67.253 | 74.434 |
| Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 0 | 972 |
| 656.838 | 692.747 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 1.963.682 | 1.968.643 |
| Leasingverbindlichkeiten | 77.173 | 78.340 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 5.428 | 5.684 |
| Sonstige Rückstellungen | 34.680 | 31.881 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 681.175 | 613.634 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.428 | 906 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 154.441 | 153.046 |
| Tatsächliche Ertragsteuerverbindlichkeiten | 3.263 | 0 |
| 2.921.270 | 2.852.134 | |
| SUMME VERBINDLICHKEITEN | 3.578.108 | 3.544.881 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 135.427 | 135.427 |
| Kapitalrücklage | 1.798.030 | 1.798.030 |
| Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | - 264.628 | - 211.769 |
| Kumulierte Währungskursdifferenzen | - 418.515 | - 339.090 |
| Bilanzgewinn | 1.048.250 | 1.109.135 |
| Sonstige Rücklagen | 3.291 | 3.015 |
| Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | 2.301.855 | 2.494.748 |
| Nicht beherrschende Anteile | 59.806 | 60.334 |
| SUMME EIGENKAPITAL | 2.361.661 | 2.555.082 |
| PASSIVA | 5.939.769 | 6.099.963 |
| In T€ | H1 2020 | H1 2021 |
| Periodenüberschuss | 172.909 | 201.979 |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | - 1.445 | - 2.518 |
| Ertragsteuern | 63.972 | 71.611 |
| Zinsergebnis | 27.727 | 18.506 |
| Abschreibungen und Wertminderungen des Anlagevermögens | 127.296 | 123.192 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der langfristigen Verbindlichkeiten | 8.282 | 3.350 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der langfristigen Vermögenswerte | - 4.943 | - 2.530 |
| Dividende von at equity bilanzierten Unternehmen | 2.053 | 280 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 19.105 | - 1.768 |
| Cashflow vor Veränderung des Nettoumlaufvermögens | 414.956 | 412.102 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer kurzfristiger Vermögenswerte | - 110.297 | - 162.269 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte | - 57.980 | - 29.095 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer kurzfristiger Verbindlichkeiten | 27.092 | 1.798 |
| Gezahlte Ertragsteuern | - 55.047 | - 86.695 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 218.724 | 135.841 |
| Auszahlungen für Unternehmenserwerbe, zuzüglich erworbener liquider Mittel, für nachträglich bedingte Kaufpreiskomponenten sowie für Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen | 88 | - 33.153 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen sowie in langfristige finanzielle Vermögenswerte | - 58.847 | - 122.765 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | - 58.759 | - 155.918 |
| Aufnahme (+)/Tilgung (-) von Bankkrediten | - 67.881 | 10.619 |
| Aufnahme (+)/Tilgung (-) von sonstigen Finanzverbindlichkeiten | - 134 | - 10.667 |
| Erhaltene (+)/gezahlte (-) Zinsen | - 9.670 | - 7.461 |
| Ausgeschüttete Dividenden der Symrise AG | - 128.655 | - 131.364 |
| Ausgeschüttete Dividenden an Minderheitsaktionäre | - 995 | - 4.559 |
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | - 1.875 | - 5.218 |
| Tilgungsanteil von Leasingzahlungen | - 10.418 | - 10.092 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | - 219.628 | - 158.742 |
| Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen | - 59.663 | - 178.819 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen | - 24.470 | 8.295 |
| Verlust aus der Nettoposition der monetären Posten | - 1.050 | - 2.350 |
| Summe der Veränderungen | - 85.183 | -172.874 |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen zum 1. Januar | 445.900 | 725.136 |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen zum 30. Juni | 360.717 | 552.262 |
| In T€ | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | Kumulierte Währungskursdifferenzen | Bilanzgewinn | Sonstige
Rücklagen |
| 1. Januar 2020 | 135.427 | 1.798.030 | - 217.187 | - 194.047 | 874.443 | 3.197 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | - 4.584 | - 67.433 | 169.185 | 15 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - | - | - | - | - 128.655 | - |
| Sonstige
Veränderungen |
- | - | - | - 89 | - 1.778 | - |
| 30. Juni 2020 | 135.427 | 1.789.030 | - 221.771 | - 261.569 | 913.195 | 3.212 |
| In T€ | Summe Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | Nicht beherrschende
Anteile |
Summe
Eigenkapital |
| 1. Januar 2020 | 2.399.863 | 57.261 | 2.457.124 |
| Konzerngesamtergebnis | 97.183 | 3.644 | 100.827 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - 128.655 | - 995 | - 129.650 |
| Sonstige
Veränderungen |
- 1.867 | - 7 | - 1.874 |
| 30. Juni 2020 | 2.366.524 | 59.903 | 2.426.427 |
| In T€ | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | Kumulierte Währungskursdifferenzen | Bilanzgewinn | Sonstige
Rücklagen |
| 1. Januar 2021 | 135.427 | 1.798.030 | - 264.628 | - 418.515 | 1.048.250 | 3.291 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 52.853 | 79.586 | 196.166 | - 276 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - | - | - | - | - 131.364 | - |
| Sonstige
Veränderungen |
- | - | 6 | - 161 | - 3.917 | - |
| 30. Juni 2021 | 135.427 | 1.798.030 | - 211.769 | - 339.090 | 1.109.135 | 3.015 |
| In T€ | Summe Eigenkapital der
Aktionäre der
Symrise AG |
Nicht beherrschende
Anteile |
Summe
Eigenkapital |
| 1. Januar 2021 | 2.301.855 | 59.806 | 2.361.661 |
| Konzerngesamtergebnis | 328.329 | 6.275 | 334.604 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - 131.364 | - 4.559 | - 135.923 |
| Sonstige
Veränderungen |
- 4.072 | - 1.188 | - 5.260 |
| 30. Juni 2021 | 2.494.748 | 60.334 | 2.555.082 |
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni
2021 der Symrise Aktiengesellschaft (Symrise AG,
nachstehend auch bezeichnet als "Symrise") wurde am 26.
Juli 2021 durch Beschluss des Vorstands zur Vorlage an den
Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats sowie zur
anschließenden Veröffentlichung freigegeben.
Symrise erstellte den verkürzten
Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2021 im Einklang mit
den vom International Accounting Standards Board (IASB)
veröffentlichten International Financial Reporting
Standards (IFRS) und deren Interpretationen (IFRIC), wie
sie in der Europäischen Union (EU) verpflichtend
anzuwenden sind. Der Konzernzwischenabschluss ist in
Übereinstimmung mit dem International Accounting
Standard (IAS) 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt
worden. Danach enthält der verkürzte
Konzernzwischenabschluss nicht die vollständigen
für den Konzernabschluss des Geschäftsjahres
verlangten Informationen und Angaben und ist daher in
Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020
zu lesen.
Die Wechselkurse zum Euro der für den Symrise
Konzern wichtigsten Währungen haben sich wie folgt
verändert:
| Stichtagskurs = 1 € | Durchschnittskurs = 1 € | ||||
| Währung | 31. Dezember 2020 | 30. Juni 2021 | H1 2020 | H1 2021 | |
| Brasilianischer Real | BRL | 6,355 | 5,951 | 5,418 | 6,487 |
| Chinesischer Renminbi | CNY | 8,002 | 7,663 | 7,747 | 7,795 |
| Britisches Pfund | GBP | 0,895 | 0,858 | 0,875 | 0,868 |
| Mexikanischer Peso | MXN | 24,380 | 23,612 | 23,862 | 24,319 |
| US-Dollar | USD | 1,224 | 1,186 | 1,102 | 1,205 |
Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden
Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von
Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
Bei der Erstellung wurden dieselben Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze berücksichtigt, die auch dem
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 zugrunde lagen und
im dortigen Anhang unter TZ 2 ausführlich
erläutert sind.
Die ab dem Geschäftsjahr 2021 verpflichtend
anzuwendenden Änderungen hatten keine wesentlichen
Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss der Symrise
AG.
Die Anzahl der in den Symrise Konzern einbezogenen
Unternehmen beträgt zum Stichtag 105 (31. Dezember
2020: 104), von denen 99 (31. Dezember 2020: 100)
vollkonsolidiert werden. Es wird weiterhin ein
Gemeinschaftsunternehmen at equity bilanziert. Die Anzahl
der at equity bilanzierten assoziierten Unternehmen
erhöhte sich seit dem 31. Dezember 2020 von drei auf
fünf.
Symrise hat mit Wirkung zum 1. April 2021 die
Duftstoff-Geschäftseinheit (Fragrance und Aroma
Chemicals) von Sensient Technologies Corporation, Milwaukee
/ USA, erworben. Die Transaktion umfasst den Erwerb
sämtlicher Anteile (Share Deal) an dem spanischen
Unternehmen Sensient Fragrances, S.A.U., Granada/Spanien
(mittlerweile umfirmiert in Symrise Granada S.A.U., Granada
/ Spanien) sowie den Erwerb weiterer Vermögenswerte
(Asset Deal), im Wesentlichen von Sensient Fragrances
Mexico S.A. de C.V., Celaya / Mexiko.
Die erworbenen Aktivitäten umfassen verschiedene
Aroma Molecules Lösungen und Duftstoffe aus
natürlichen und erneuerbaren Quellen. Mit der
Akquisition stärkt Symrise seine
Rückwärtsintegration im Segment Scent & Care
und baut seine Position als Anbieter von Duftstoffen
für die Anwendung in Körperpflege- und
Haushaltsprodukten aus. Symrise erhält darüber
hinaus Zugang zu weiteren Kunden und stärkt seine
Präsenz insbesondere in den Regionen EAME (Europa,
Afrika, Naher und Mittlerer Osten) und Lateinamerika.
Der zum Erwerbsstichtag geleistete Zahlungsbetrag
für die Anteile und die weiteren Vermögenswerte
in Höhe von insgesamt 29,2 Mio. € besteht aus
einer Basiskomponente, die um vertraglich definierte
Bilanzgrößen zum Akquisitionszeitpunkt
anzupassen ist. Bei Zahlung waren zunächst
vorläufige Werte zugrunde gelegt worden. Die
Gegenleistung besteht ausschließlich aus
Zahlungsmitteln.
Die beizulegenden Zeitwerte der übernommenen
Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und identifizierten
immateriellen Vermögenswerte lagen bei Erstellung
dieses Konzernzwischenabschlusses aufgrund der zeitlichen
Nähe der Transaktion zum Abschlussstichtag noch nicht
vor. Unter der Prämisse, dass diese zu Buchwerten
übernommen werden würden, ergäbe sich ein
Gewinn aus dem Erwerb zu einem Preis unter dem Marktwert in
Höhe von 13,2 Mio. €:
| Vorläufig
erfasster Zeitwert in T€
zum Erstkonsolidierungszeitpunkt |
|
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 230 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 16.957 |
| Vorräte | 18.552 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 4.768 |
| Sachanlagen | 13.381 |
| Sonstige Vermögenswerte | 2.540 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - 11.056 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | - 2.995 |
| Erworbenes Nettovermögen | 42.377 |
| Vorläufige Gegenleistung für die Transaktion | 29.199 |
| Gewinn aus dem Erwerb zu einem Preis unter dem Marktwert | 13.178 |
Durch die Zusammenführung der erworbenen
Aktivitäten mit dem bisherigen Scent & Care
Geschäft von Symrise können Effizienzsteigerungen
aufgrund einer höheren Flexibilität in der
Lieferkette generiert werden. Zur Erreichung des Ziels,
zukünftig Synergien zu heben, ist beabsichtigt, den
übernommenen Produktionsstandort in Granada mit
gezielten Investitionen zu verstärken.
Der vorläufig ermittelte Gewinn ist im sonstigen
betrieblichen Ertrag erfasst. Er ist nach lokalen Vorgaben
für steuerliche Zwecke nicht
berücksichtigungspflichtig. In den Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sind pauschalierte
Einzelwertberichtigungen in Höhe von 0,8 Mio. €
berücksichtigt. Für diese Transaktion sind
Erwerbsnebenkosten in Höhe von 2,6 Mio. €
angefallen, die in den Verwaltungskosten ausgewiesen sind.
Seit dem Erwerbszeitpunkt trugen die erworbenen
Aktivitäten mit 14,4 Mio. € zum Umsatz und mit
0,6 Mio. € zum Konzernjahresüberschuss bei. Unter
der Annahme, dass der Unternehmenserwerb bereits zum 1.
Januar 2021 erfolgt wäre, hätten die
Konzernumsatzerlöse 1.922,3 Mio. € und der
Konzernjahresüberschuss 202,7 Mio. € betragen.
Die Pro-Forma-Zahlen wurden im Wege der Schätzung
ermittelt. Dabei wurden vereinfachende Annahmen zugrunde
gelegt.
Am 17. Juni 2021 hat Symrise bekannt gegeben, von Chr.
Hansen Natural Colors A / S (Oterra™) mit Sitz in
Hoersholm / Dänemark ein Kaufangebot für die
Aktivitäten im Bereich natürlicher
Lebensmittelfarben erhalten zu haben. Mit Fokus auf eine
Konzentration der Kernkompetenzen Geschmack, Ernährung
und Gesundheit im Segment Flavor & Nutrition
begrüßt Symrise dieses Angebot. Im Falle eines
Verkaufs sind rund 80 Mitarbeiter an zwei
Produktionsstätten in Frankreich und
Großbritannien betroffen. Symrise erwartet die
Unterzeichnung einer Kaufvereinbarung innerhalb der
nächsten Monate. Die mit diesem Geschäft
verbundenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind
daher als Veräußerungsgruppe (gemäß
IFRS 5) einzustufen und getrennt von den anderen
Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in der Bilanz
auszuweisen. Die Veräußerungsgruppe umfasst im
Wesentlichen Vorräte (12,2 Mio. €), Sachanlagen
(8,3 Mio. €) sowie Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (0,5 Mio.
€). Die mit der Veräußerungsgruppe in
Verbindung stehenden und im sonstigen Ergebnis erfassten
kumulativen Aufwendungen und Erträge sind
vernachlässigbar. Außerplanmäßige
Abschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert
abzüglich Veräußerungskosten waren nicht zu
erfassen.
Mit Wirkung zum 1. April 2021 wurden Veränderungen
im Vorstandsgremium vorgenommen: Heinrich Schaper,
verantwortliches Vorstandsmitglied für das Segment
Flavor, hat sich zum 31. März 2021 in den Ruhestand
verabschiedet und ist aus dem Unternehmen ausgeschieden. Im
Zuge der Nachfolgeplanung hat der Aufsichtsrat beschlossen,
dass Dr. Jean-Yves Parisot neben seiner Verantwortung
für das Segment Nutrition die globale Leitung des
Segments Flavor übernimmt. Im Rahmen einer
strategischen Neuausrichtung wurden die beiden Segmente
Flavor und Nutrition zu einem Segment Flavor &
Nutrition zusammengeführt. Diese Zusammenführung
der bisher separat operierenden Segmente Flavor und
Nutrition ist vor allem aufgrund der weiteren Ausrichtung
an den Bedürfnissen der Kunden von Symrise und der
daraus resultierenden Kundenbindung erforderlich und
reflektiert die Überschneidung bei Rohstoffen,
Produktionsprozessen und Kunden. Technologien sowie
Produktwissen und -kompetenz werden gebündelt, um
einen optimalen Service zu gewährleisten und damit die
Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Dies geschieht mit der
Absicht, die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern
und langfristig Beschäftigung zu sichern und
auszubauen.
Symrise hat mit Wirkung zum 5. Mai 2021 eine
revolvierende Kreditlinie mit einer spezifischen
Nachhaltigkeitskomponente unterzeichnet. Die neue
Kreditlinie umfasst ein Volumen von 500,0 Mio. € und
hat eine Laufzeit von drei Jahren. Sie löst die
bestehende revolvierende Kreditlinie über 300,0 Mio.
€ aus dem Jahr 2015 ab und dient der Finanzierung
weiterer strategischer Wachstumsinitiativen. Die Höhe
des Zinssatzes, der sich aus dem Basiszins und der
Kreditmarge errechnet, ist u.a. an drei
Nachhaltigkeitskennzahlen zu den Bereichen Reduzierung von
Treibhausgas-Emissionen, nachhaltige Beschaffungsprozesse
für strategisch wichtige pflanzliche Rohstoffe und
effizienter Wasserverbrauch in Trockenregionen gekoppelt.
In Abhängigkeit von der Erreichung dieser vereinbarten
Nachhaltigkeitsziele verändert sich die Kreditmarge um
bis zu 2,5 Basispunkte. Sämtliche Anpassungen der
nachhaltigkeitsbezogenen Zinsmarge werden vor dem Ende der
jeweiligen Anpassungsperiode an Hilfsorganisationen
gespendet.
Zu den Kunden von Symrise zählen sowohl große
multinationale Konzerne als auch wichtige regionale und
lokale Hersteller von Lebensmitteln, Getränken,
Heimtiernahrung, Parfüms, Kosmetika,
Körperpflegeprodukten sowie Reinigungs- und
Waschmitteln als auch aus der pharmazeutischen Industrie.
Symrise untergliedert und berichtet das Umsatzwachstum
je Segment - aufbauend auf dem Vorjahresumsatz - in die
Komponenten organisches Wachstum sowie portfolio- und
währungskursbedingte Veränderungen. Zur
Ermittlung des organischen Wachstums werden für die
Umsatzerlöse des Berichts- und des Vorjahres
vergleichbare Währungsumrechnungen zugrunde gelegt.
Unter portfoliobedingten Veränderungen werden
Auswirkungen aufgrund von Zu- und Abgängen des
Konsolidierungskreises für einen Zeitraum von
zwölf Monaten nach Erwerb beziehungsweise Verkauf
abgebildet. Die verbleibende Veränderung sind
währungskursbedingte Entwicklungen.
Die beiden Segmente Flavor und Nutrition wurden im
Geschäftsjahr 2021 mit Blick auf eine strategische
Neuausrichtung zu einem Segment Flavor & Nutrition
zusammengeführt. In diesem Zusammenhang wurden die
Vorjahreszahlen in den folgenden Darstellungen angepasst.
Für die zwei Segmente stellen sich die zuvor genannten
Komponenten wie folgt dar:
| In T€ | Flavor & Nutrition | Scent & Care |
| Umsatzerlöse 30. Juni 2020 | 1.110.296 | 710.909 |
| Organisches Wachstum | 112.103 | 63.649 |
| Portfoliobedingte Veränderungen | 0 | 14.394 |
| Währungskursbedingte Veränderungen | - 63.381 | - 40.055 |
| Umsatzerlöse 30. Juni 2021 | 1.159.018 | 748.897 |
Die Umsatzerlöse werden zu einem bestimmten
Zeitpunkt realisiert, die Forderungen daraus sind innerhalb
eines Jahres fällig.
Portfoliobedingte Veränderungen resultierten aus
dem Anfang April getätigten Erwerb der
Duftstoff-Geschäftseinheit von Sensient Technologies
Corporation (siehe TZ 4) und umfassen die Umsätze
dieser Gruppe in dem Zeitraum von April bis Juni 2021.
Die Geschäftstätigkeit in den Segmenten Flavor
& Nutrition sowie Scent & Care ist kaum
saisonabhängig, es treten lediglich beschränkt
saisonale Effekte auf.
| In T€ | H1 2020 | H1 2021 |
| EBITDA | 393.138 | 419.759 |
| Flavor & Nutrition | 247.036 | 257.569 |
| Scent & Care | 146.102 | 162.190 |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf Anlagevermögen | - 127.296 | - 123.192 |
| Flavor & Nutrition | - 88.077 | - 85.588 |
| Scent & Care | - 39.219 | - 37.604 |
| EBIT | 265.842 | 296.567 |
| Flavor & Nutrition | 158.959 | 171.981 |
| Scent & Care | 106.883 | 124.586 |
| Finanzergebnis | - 28.961 | - 22.977 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 236.881 | 273.590 |
Bezüglich weiterer Details zu der Entwicklung der
beiden Segmente wird auf den beiliegenden
Konzernzwischenlagebericht verwiesen.
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | |||||
| 31. Dezember 2020
In T€ |
Buchwert | Fortgeführte Anschaffungskosten | Fair Value erfolgsneutral | Fair Value erfolgswirksam | Fair Value |
| AKTIVA | |||||
| Finanzielle
Vermögenswerte zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet (FAAC) |
1.155.963 | 1.155.963 | - | - | 1.155.963 |
| Zahlungsmittel | 499.180 | 499.180 | - | - | 499.180 |
| Kurzfristige Einlagen | 40.927 | 40.927 | - | - | 40.927 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 600.795 | 600.795 | - | - | 600.795 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 15.061 | 15.061 | - | - | 15.061 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 201.749 | - | - | 201.749 | 201.749 |
| Kurzfristige Einlagen | 185.029 | - | - | 185.029 | 185.029 |
| Wertpapiere | 755 | - | - | 755 | 755 |
| Eigenkapitalinstrumente | 10.370 | - | - | 10.370 | 10.370 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 5.595 | - | - | 5.595 | 5.595 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n.a.) | 217 | - | 217 | - | 217 |
| PASSIVA | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FLAC) | 2.310.643 | 2.310.643 | - | - | 2.504.219 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 334.178 | 334.178 | - | - | 334.178 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.973.348 | 1.973.348 | - | - | 2.166.924 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 3.117 | 3.117 | - | - | 3.117 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 761 | - | - | 761 | 761 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 296 | - | - | 296 | 296 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 465 | - | - | 465 | 465 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n.a.) | 9 | - | 9 | - | 9 |
| Wertansatz Bilanz nach IFRS 9 | |||||
| 30. Juni 2021 In T€ | Buchwert | Fortgeführte Anschaffungskosten | Fair Value erfolgsneutral | Fair Value erfolgswirksam | Fair Value |
| AKTIVA | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FAAC) | 1.319.661 | 1.319.661 | - | - | 1.319.661 |
| Zahlungsmittel | 476.042 | 476.042 | - | - | 476.042 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 769.603 | 769.603 | - | - | 769.603 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 74.016 | 74.016 | - | - | 74.016 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 87.663 | - | - | 87.663 | 87.663 |
| Kurzfristige Einlagen | 76.220 | - | - | 76.220 | 76.220 |
| Wertpapiere | 901 | - | - | 901 | 901 |
| Eigenkapitalinstrumente | 10.071 | - | - | 10.071 | 10.071 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 471 | - | - | 471 | 471 |
| PASSIVA | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FLAC) | 2.338.341 | 2.338.341 | - | - | 2.527.627 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 349.910 | 349.910 | - | - | 349.910 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.984.723 | 1.984.723 | - | - | 2.174.009 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 3.708 | 3.708 | - | - | 3.708 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 2.320 | - | - | 2.320 | 2.320 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 1.856 | - | - | 1.856 | 1.856 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 464 | - | - | 464 | 464 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n.a.) | 184 | - | 184 | - | 184 |
Im Folgenden wird beschrieben, in welcher
Hierarchiestufe gemäß IFRS 13 "Bemessung des
beizulegenden Zeitwerts" die Finanzinstrumente eingestuft
sind, die wiederkehrend zu beizulegenden Zeitwerten
bewertet werden.
Die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
klassifizierten kurzfristigen Einlagen und Wertpapiere sind
Level 1 und die Eigenkapitalinstrumente Level 3 zugeordnet.
In den Eigenkapitalinstrumenten sind drei Beteiligungen
enthalten, von denen eine Beteiligung im ersten Halbjahr
mit Anschaffungskosten in Höhe von 1,2 Mio. €
zugegangen ist. Ein weiteres Eigenkapitalinstrument wurde
nach dem Erwerb weiterer Anteile als assoziiertes
Unternehmen umklassifiziert. Die Bewertung und damit der
Barwert des erwarteten Nutzens aus diesen
Eigenkapitalinstrumenten erfolgt auf Basis einer Discounted
Cashflow-Berechnung. Als nicht beobachtbare Inputfaktoren
wurden ein gewichteter Kapitalkostensatz von 5,8 %
beziehungsweise 10,0 % und eine langfristige Wachstumsrate
von 1,0 % zugrunde gelegt. Als Bewertungskurse für die
Mark to Market-Bewertung der Devisentermingeschäfte im
Level 2 werden für die Terminvaluta die gültigen
Terminbewertungskurse verwendet. Diese ergeben sich aus der
Zinsdifferenz der beteiligten Währungen unter
Berücksichtigung der Laufzeit, Ineffektivitäten
bestehen zum Stichtag in unwesentlichem Maße. Auf die
Anpassung der beizulegenden Zeitwerte um die Komponenten
des kontrahentenspezifischen und des eigenen Ausfallrisikos
(Credit Valuation Adjustment - CVA / Debt Valuation
Adjustment - DVA) sowie der Liquiditätsprämie
für die jeweilige Fremdwährung (Cross Currency
Basis Spread - CCBS) wurde aus Gründen der
Wesentlichkeit verzichtet. Im Berichtszeitraum wurden keine
Transfers zwischen Level 1 und 2 vorgenommen. Die
Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt
unverändert.
Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzverbindlichkeiten
werden als Barwert der mit diesen finanziellen
Verbindlichkeiten verbundenen künftigen Zahlungen
unter Zugrundelegung der jeweils gültigen
Referenzzinssätze ermittelt und jeweils um einen
entsprechenden bonitätsabhängigen Spread
(Risikoprämie) angepasst. Die Bestimmung der
beizulegenden Zeitwerte der übrigen Finanzinstrumente
erfolgt unverändert. Es ergeben sich daraus keine
wesentlichen Abweichungen zwischen Buchwert und
beizulegendem Zeitwert.
Sinkende Kreditmargen, ein grundsätzlich positiv
gestimmter Kapitalmarkt sowie ein weiterhin sehr stabiles
Kreditprofil von Symrise führen dazu, dass alle
Kapitalmarktinstrumente, das heißt zwei Eurobonds und
die Wandelanleihe, deutlich über Par handeln.
Darüber hinaus ist die Wandelanleihe signifikant im
Geld, das heißt die Aktie handelt ca. 30 % über
dem Wandlungspreis, was zu einem deutlichen Aufschlag in
der Bewertung gegenüber dem Buchwert führt.
Symrise hat mit Wirkung zum 1. Juli 2021 eine
strategische Beteiligung in Höhe von 5,06% an
Swedencare AB, einem börsennotierten Unternehmen mit
Sitz in Malmö / Schweden, erworben. Der Kaufpreis
beträgt 56,7 Mio. € und ist am Berichtsstichtag
als geleistete Anzahlung innerhalb der übrigen
finanziellen Vermögenswerte ausgewiesen. Swedencare
ist ein Anbieter von Premiumprodukten für Heimtiere
und auf die Gesundheit von Haustieren spezialisiert. Mit
diesem Schritt untermauert Symrise die führende
Position als Anbieter von innovativen Lösungen und
Anwendungen für Heimtiernahrung. Die Investition wurde
im Rahmen einer Kapitalerhöhung von Swedencare
getätigt und erfolgte in vollem Einvernehmen mit dem
Unternehmen und dessen Management.
Das schwedische Tochterunternehmen Probi AB mit Sitz in
Lund / Schweden hat am 6. Juli 2021 bekannt gegeben,
für einen Kaufpreis von 5,3 Mio. € 13% der
Anteile an dem börsennotierten Unternehmen Blis
Technologies Limited mit Sitz in Dunedin / Neuseeland
erworben zu haben. Blis Technologies Limited ist ein
innovatives Unternehmen, welches probiotische Produkte zur
Vorbeugung von Infektionen im Mund- und Rachenraum
vertreibt.
Holzminden, den 26. Juli 2021
Symrise AG
Der Vorstand
| Dr. Heinz-Jürgen Bertram | Olaf Klinger | Dr. Jean-Yves Parisot |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Halbjahresfinanzberichterstattung der
Konzernzwischenabschluss des Symrise Konzerns ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der
Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so
dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind.
Holzminden, den 26. Juli 2021
Symrise AG
Der Vorstand
| Dr. Heinz-Jürgen Bertram | Olaf Klinger | Dr. Jean-Yves Parisot |
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -
bestehend aus Konzerngewinn- und -verlustrechnung,
Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz,
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung,
Konzernkapitalflussrechnung sowie ausgewählten
erläuternden Anhangangaben - und den
Konzernzwischenlagebericht der Symrise AG, Holzminden,
für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021,
die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach §
115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht
unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten
Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem
Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des
Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze für die prüferische
Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die
prüferische Durchsicht so zu planen und
durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung
mit einer gewissen Sicherheit ausschließen
können, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische
Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf
Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf
analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die
durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da
wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung
vorgenommen haben, können wir einen
Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu
der Annahme veranlassen, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hannover, 27. Juli 2021
Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Ludwig | Dr. Janze |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Umsatzentwicklung Januar - September 2021
Symrise AG
Mühlenfeldstraße 1
Konzernkommunikation
37603 Holzminden
Deutschland
T + 49 55 31.90 - 0
F + 49 55 31.90 - 16 49
3st kommunikation, Mainz
AC medienhaus GmbH, Wiesbaden
Der Zwischenbericht liegt auch in Englisch vor. Er ist
unter der Internetadresse www.symrise.com in deutscher und
englischer Sprache abrufbar. Im Zweifelsfall ist die
deutsche Version entscheidend.
Die aktuellste Fassung ist der Homepage zu entnehmen.
Diese Information enthält zukunftsbezogene
Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und
Einschätzungen der Unternehmensleitung der Symrise AG
beruhen. Mit der Verwendung von Worten wie erwarten,
beabsichtigen, planen, vorhersehen, davon ausgehen,
glauben, schätzen und ähnlichen Formulierungen
werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. Diese
Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen,
dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die
zukünftige Entwicklung sowie die von der Symrise AG
und ihren verbundenen Unternehmen tatsächlich
erreichten Ergebnisse unterliegen einer Reihe von Risiken
und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den
zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser
Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs von
Symrise und können nicht präzise
vorausgeschätzt werden, wie z. B. das künftige
wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von
Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine
Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder
geplant noch übernimmt Symrise hierzu eine gesonderte
Verpflichtung.
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