Symrise AGHolzmindenKonzern-Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.06.2024
Konzernzwischenbericht
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| In Mio. € | H1 2023 | H1 2023 bereinigt 6) | H1 2024 | Veränderung in % | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 878,9 | 997,5 | 13,5 | ||
| EBITDA | 446,0 | 475,0 | 529,8 | 11,5 | |
| EBITDA-Marge | in % | 18,5 | 19,7 | 20,7 | |
| EBIT | 302,4 | 331,4 | 365,8 | 10,4 | |
| EBIT-Marge | in % | 12,5 | 13,7 | 14,3 | |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 84,8 | 109,8 | 29,5 | ||
| Abschreibungen auf immat. VG | 58,8 | 54,1 | - 7,9 | ||
| Finanzergebnis | - 44,7 | - 42,2 | 5,6 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 257,7 | 323,6 | 25,6 | ||
| Konzerngewinn 1) | 187,5 | 239,5 | 27,7 | ||
| Ergebnis je Aktie 2) | in € | 1,34 | 1,71 | 27,7 | |
| Forschungs- & Entwicklungsaufwand | 131,0 | 135,1 | 3,2 | ||
| Investitionen | 96,5 | 91,7 | - 5,0 | ||
| Business Free Cashflow in % vom Umsatz | 4,4 | 8,8 | |||
| Weitere Kennzahlen | 31. Dez. 2023 | 30. Juni 2024 | |
| Bilanzsumme | 7.845,6 | 7.911,4 | |
| Eigenkapital | 3.686,2 | 3.814,3 | |
| Eigenkapitalquote | in % | 47,0 | 48,2 |
| Nettoverschuldung (inkl. Rückstellungen für Pensionen & ähnliche Verpflichtungen) 4) | 2.665,6 | 2.733,9 | |
| Nettoverschuldung (inkl. Rückstellungen für Pensionen & ähnliche Verpflichtungen) 3) / EBITDA 4) | Verhältnisgröße | 3,0 | 2,9 |
| Nettoverschuldung 3) | 2.165,6 | 2.244,9 | |
| Nettoverschuldung 3)/EBITDA 4) | Verhältnisgröße | 2,4 | 2,3 |
| Mitarbeiter (am Bilanzstichtag) | FTE 5) | 12.435 | 12.538 |
| In Mio. € | H1 2023 | H1 2024 | Veränderung in % | |
| EBITDA | 334,9 | 347,6 | 3,8 | |
| EBITDA-Marge | in % | 21,9 | 22,1 | |
| EBIT | 235,6 | 228,6 | - 2,9 | |
| EBIT-Marge | in % | 15,4 | 14,5 |
| In Mio. € | H1 2023 | H1 2023 bereinigt 6) | H1 2024 | Veränderung in % | |
| EBITDA | 111,1 | 140,1 | 182,1 | 30,0 | |
| EBITDA-Marge | in % | 12,5 | 15,8 | 18,3 | |
| EBIT | 66,8 | 95,8 | 137,1 | 43,1 | |
| EBIT-Marge | in % | 7,5 | 10,8 | 13,8 |
1 entfällt auf die Aktionäre der
Symrise AG
3 inklusive Leasingverbindlichkeiten
4 auf das Gesamtjahr umgerechnetes EBITDA(N)
5 ohne Auszubildende und Trainees; FTE = Full
Time Equivalent (Vollzeitmitarbeiter)
6 bereinigt um einmalige Sondereffekte im
Segment Scent & Care
Symrise setzte seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr
2024 fort und erzielte einen Umsatzanstieg von 6,3 % auf
2.565 Mio. € (H1 2023: 2.414 Mio. €). Ohne
Berücksichtigung von Portfolio
1)- und Wechselkurseffekten erhöhte sich
der Umsatz organisch um 11,5 %. Beide Segmente trugen zu
der positiven Entwicklung bei.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) belief sich auf 530 Mio. €, was
gegenüber dem Vorjahreswert
2) von 475 Mio. € einen Anstieg von 11,5 %
bedeutet. Die Profitabilität (EBITDA-Marge) erreichte
20,7 % und lag damit aufgrund von geringeren Rohstoffkosten
und eines strikten Kostenmanagements deutlich über dem
Vorjahresvergleichswert
2) von 19,7 %.
Der auf die Aktionäre der Symrise AG entfallende
Konzerngewinn für die ersten sechs Monate erreichte
239 Mio. € und lag um 27,7 % über dem
Vorjahreswert von 188 Mio. €.
Symrise ist ein globaler Anbieter von Duft- und
Geschmackstoffen, kosmetischen Grund- und Wirkstoffen sowie
funktionalen Inhaltsstoffen. Zu den Kunden gehören
sowohl große multinationale Konzerne als auch
wichtige regionale und lokale Hersteller von Lebensmitteln,
Getränken, Nahrungsergänzungsmitteln,
Heimtiernahrung, Parfüms, Kosmetika sowie Kunden aus
der pharmazeutischen Industrie.
Mit einem Umsatz von rund 4,7 Mrd. € im
Geschäftsjahr 2023 gehört das Unternehmen zu den
global führenden Anbietern. Der Konzern mit Sitz in
Holzminden ist mit mehr als 100 Gesellschaften in Europa,
Afrika und dem Nahen sowie Mittleren Osten, in Asien, den
USA sowie in Lateinamerika vertreten.
Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Symrise neue
Ideen und marktfähige Konzepte für Produkte, die
aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind.
Wirtschaftlicher Erfolg und unternehmerische Verantwortung
sind dabei untrennbar miteinander verbunden. Symrise -
always inspiring more …
Nachdem die letzten Jahre geprägt waren von Krisen
und großer Unsicherheit, stabilisiert sich die
globale Wirtschaft. Trotz aufkeimender geopolitischer
Spannungen und hoher Zinsen prognostiziert die Weltbank,
dass das globale Wirtschaftswachstum in 2024, genau wie
2023, ein Niveau von 2,6 % erreicht. Diese Stabilisierung
ist auf einen Rückgang der Inflation und verbesserte
Finanzierungsbedingungen zurückzuführen.
Darüber hinaus wird für 2025 und 2026 ein
leichter Anstieg des Wachstums auf 2,7 % erwartet,
maßgeblich getrieben durch einen moderaten Handels-
und Investitionsanstieg.
Insgesamt bleibt der aktuelle Ausblick im historischen
Vergleich aber weiterhin gedämpft. Trotz
Aufwärtstrend bleibt die Prognose des globalen
Wirtschaftswachstums in den kommenden Jahren einen halben
Prozentpunkt unter dem Durchschnitt der Jahre 2010-2019.
Eskalationen in geopolitischen Konflikten,
Naturkatastrophen oder ein verlangsamtes Wachstum in
wichtigen Volkswirtschaften könnten die aktuelle
Prognose noch verschlechtern. Andererseits könnte eine
schneller abflauende Inflation auch für eine Korrektur
nach oben sorgen.
Nachdem in den Industrieländern im Jahr 2023 ein
Wirtschaftswachstum von 1,5 % erzielt werden konnte, wird
auch für das Jahr 2024 von einem Wachstum von 1,5 %
ausgegangen. Dabei laufen die Entwicklungen der
größten Volkswirtschaften allerdings stark
auseinander. Die USA zeigten schon im Jahr 2023 aufgrund
einer hohen Konsumentennachfrage und hohen
Staatsinvestitionen ein wiedererstarktes Wachstum von 2,5
%, welches sich im Jahr 2024 fortsetzen dürfte. In der
EU gab es 2023 einen signifikanten Rückgang des
Wirtschaftswachstums auf 0,5%, welches sich auch in 2024
nur marginal auf 0,7% verbessern dürfte. Insbesondere
in Deutschland trübt eine schwache Industrieproduktion
den Ausblick, sodass erst im Jahr 2025 mit einer Erholung
des Wirtschaftswachstums gerechnet wird. In Japan wird im
Jahr 2024 aufgrund eines schwachen Konsums und einer
geringeren Exportnachfrage mit einem Rückgang des
Wachstums von 1,9 % in 2023 auf 0,7% in 2024 gerechnet.
Das Wirtschaftswachstum in den Schwellen- und
Entwicklungsländern zeigt einen leichten Rückgang
von 4,2 % in 2023 auf 4,0 % in 2024. Getrieben wird dieser
Rückgang durch einen leichten Dämpfer im Ausblick
auf das chinesische Wachstum in diesem Jahr. Indien
hingegen zeigt sich aufgrund einer starken
inländischen Nachfrage und einer hohen
Investitionsquote mit einem prognostizierten Wachstum von
6,6 % als wachstumsstärkstes Land. Da auch Länder
wie Indonesien oder Thailand einen hohen Anstieg in ihren
Wachstumsprognosen aufweisen, erweist sich die süd-
und südostasiatische Region insgesamt als
stärkste Wachstumszone. Für Lateinamerika
hingegen wird für 2024 ein Rückgang des Wachstums
von 2,2 % im Jahr 2023 auf 1,8 % im Jahr 2024 erwartet.
Getrieben wird dieser Ausblick vor allem durch Brasilien,
Argentinien und Mexiko, die allesamt einen Rückgang
der Wachstumsrate verzeichnen.
Symrise verfügt über ein bewährtes und
stabiles Geschäftsmodell mit vergleichsweise geringem
Risikogehalt. Der Konzern ist über alle Stufen der
Wertschöpfung hinweg - von der Beschaffung von
Rohstoffen auf der Grundlage langfristiger Vereinbarungen
über die Produktion vor Ort in den Absatzmärkten
bis zur globalen Kundenstruktur - breit diversifiziert
aufgestellt. Teile des Produktportfolios dienen der
Erfüllung von Grundbedürfnissen. Unsere
Unternehmensgruppe ist daher gegen die derzeit zahlreichen
Risiken im Umfeld gut gewappnet und in der Lage, sich
ergebende Geschäftschancen rasch und konsequent zu
nutzen.
| 2021 | 2022 | 2023e | 2024f | 2025f | |
| Welt | 6,3 | 3,0 | 2,6 | 2,6 | 2,7 |
| Industrieländer | 5,5 | 2,6 | 1,5 | 1,5 | 1,7 |
| Schwellen- und Entwicklungsländer | 7,3 | 3,7 | 4,2 | 4,0 | 4,0 |
e = Schätzung (estimate)
f = Prognose (forecast)
Quelle: World Bank. Global Economic Prospects, Juni 2024
Trotz herausfordernder politischer und wirtschaftlicher
Rahmenbedingungen konnte Symrise seinen Wachstumskurs im
ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 fortsetzen.
Anhaltende politische Spannungen sowie Kriege in der
Ukraine und im Nahen Osten haben sich bislang nur gering
auf die Geschäftsentwicklung von Symrise ausgewirkt.
Die Folgen einer anhaltend erhöhten Inflation hingegen
haben zu Kostensteigerungen bei Symrise geführt.
Diesen Kostensteigerungen begegnet Symrise durch eine Reihe
von Maßnahmen wie einem globalen Effizienz-Programm,
um auf diese Weise eine Steigerung der Profitabilität
zu gewährleisten.
Dr. Jean-Yves Parisot hat mit Ablauf des 31. März
2024 zusätzlich zu seiner Rolle als Vorstandsmitglied
des Segments Taste, Nutrition & Health den
Vorstandsvorsitz von Dr. Heinz-Jürgen Bertram
übernommen. Damit tritt Dr. Heinz-Jürgen Bertram
nach 21 Jahren im Unternehmen, davon 19 Jahre im Vorstand
und 15 Jahre als Vorstandsvorsitzender, im besten
Einvernehmen in den Ruhestand. Mit Dr. Jean-Yves Parisot
übernimmt ein international erfahrener Manager aus den
eigenen Reihen. Er war 2014 in das Unternehmen eingetreten
und gehört dem Symrise-Vorstand seit 2016 an. Im engen
Schulterschluss mit Dr. Heinz-Jürgen Bertram hat Dr.
Jean-Yves Parisot in den vergangenen Jahren die
erfolgreiche Transformation von Symrise zu einem
führenden Anbieter im Bereich Ernährung auf den
Weg gebracht. Damit ist ein vertrauensvoller und
reibungsloser Übergang in der Unternehmensleitung
sichergestellt.
Um weiterhin ein nachhaltiges und profitables Wachstum
zu gewährleisten, wird die Performance der
Produktlinien von Symrise kontinuierlich überwacht.
Als Ergebnis dieser Überwachung hat Symrise im
März 2024 bekanntgegeben, 51 % des zum
Geschäftsbereich Food & Beverage gehörenden
Trading Business im Vereinigten Königreich zu
veräußern. In Zusammenarbeit mit Symrise'
langjährigem Vertriebspartner Th. Geyer wurde in
diesem Zuge ein Joint Venture gegründet. Durch die
Partnerschaft soll in Zukunft eine bessere
Geschäftsentwicklung gewährleistet werden.
Der Symrise Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2024 ein
organisches Umsatzwachstum von 11,5 %. Beide Segmente
trugen zu der erfreulichen Entwicklung bei. Unter
Berücksichtigung von Portfolio- und
Wechselkurseffekten betrug das berichtete Umsatzwachstum
6,3 %.
Das Segment Taste, Nutrition & Health erzielte im
ersten Halbjahr 2024 ein organisches Umsatzwachstum von
10,0 %. Unter Berücksichtigung von Portfolio- und
Wechselkurseffekten betrug der Umsatz des Segments in
Berichtswährung 1.572 Mio. € und lag damit 2,9 %
über dem Wert des Vorjahres (H1 2023: 1.527 Mio.
€). Der Portfolioeffekt aus der Veräußerung
des Trading Business im Geschäftsbereich Food &
Beverage in 2024 wirkte sich mit 16 Mio. € negativ auf
die Umsatzentwicklung aus.
Im Geschäftsbereich Food & Beverage entwickelte
sich insbesondere der Anwendungsbereich für
würzige Produkte sehr erfreulich und erzielte ein
zweistelliges organisches Wachstum. Besonders die Regionen
EAME (Europa, Afrika, Mittlerer Osten) und Lateinamerika
erzielten hohe Zuwächse. Wachstumstreiber waren hier
vor allem die Märkte Osteuropa, Spanien,
Südafrika, die Türkei und Saudi-Arabien sowie
Brasilien und Kolumbien. Der Anwendungsbereich Naturals
sowie die Anwendungsbereiche für süße
Produkte und für Getränkearomatisierungen konnten
ein niedriges einstelliges prozentuales Wachstum erzielen
und insbesondere in den Regionen Nordamerika und
Asien/Pazifik Zuwächse verzeichnen.
Der Geschäftsbereich Pet Food konnte seinen
Wachstumstrend ebenfalls fortsetzen. Besonders dynamisch
verlief die Umsatzentwicklung in den Regionen Asien/Pazifik
und Lateinamerika, wo insbesondere die
Ländermärkte China, Malaysia, Thailand sowie
Kolumbien, Brasilien und Mexiko mit zweistelligen
organischen Zuwächsen überzeugen konnten. In EAME
wiesen vor allem Spanien, die Türkei und Belgien ein
hohes Wachstum auf.
Die Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Aqua Feed
zeigte im ersten Halbjahr 2024 mit einem zweistelligen
negativen organischen Wachstum ein schwaches Bild. Vor
allem die Regionen EAME und Asien/Pazifik blieben stark
hinter den Erwartungen zurück.
Das Geschäft mit Probiotika, zu dem die
Mehrheitsbeteiligung an dem börsennotierten
Unternehmen Probi AB, Lund/Schweden, gehört, konnte
ein prozentual einstelliges Wachstum generieren. Der
Zuwachs ist hauptsächlich auf eine stärkere
Nachfrage in der Region EAME zurückzuführen.
Das Segment Scent & Care erreichte im ersten
Halbjahr 2024 ein organisches Umsatzwachstum von 14,1 %.
Unter Berücksichtigung von Portfolio- und
Währungseffekten betrug der Umsatz im ersten Halbjahr
2024 in Berichtswährung 993 Mio. € und lag damit
12,1 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums (H1 2023:
886 Mio. €).
Der Geschäftsbereich Fragrance konnte im ersten
Halbjahr 2024 ein sehr starkes organisches Wachstum
erzielen. Insbesondere der Bereich der Feinparfümerie
setzte seine dynamische Entwicklung fort und erzielte nach
einem starken Vorjahr erneut prozentual zweistellige
organische Zuwächse. Besonders ausgeprägt waren
die Steigerungsraten in den Regionen Asien/Pazifik und
Lateinamerika. Im Anwendungsbereich Consumer Fragrance
konnte ebenfalls ein zweistelliges prozentuales Wachstum
erreicht werden. Hier verzeichneten die Region
Asien/Pazifik sowie EAME die höchsten Zuwächse.
Erfreulich ist außerdem die Entwicklung im
Geschäftsbereich Oral Care, der ein hohes einstelliges
organisches Wachstum aufweist.
Die Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Aroma
Molecules konnte sich im ersten Halbjahr 2024 deutlich
erholen. Während sich das Marktumfeld weiterhin als
schwierig erweist, hat die Wiederaufnahme der Produktion in
Colonel Island, USA für einen Anstieg in den
Umsatzerlösen im Vorjahresvergleich gesorgt.
Insbesondere in den Regionen EAME und Asien/Pazifik konnten
hohe zweistellige Wachstumswerte erzielt werden. Italien,
Frankreich und die Niederlande sowie Südkorea und
Indien erwiesen sich dabei als stärkste
Wachstumsmotoren.
Der Umsatz im Geschäftsbereich Cosmetic Ingredients
entwickelte sich in den ersten sechs Monaten des laufenden
Jahres weiterhin sehr erfreulich; es wurden erneut
prozentual zweistellige organische Zuwächse erzielt.
Die Regionen EAME, Asien/ Pazifik und Lateinamerika konnten
die Erlöse erneut deutlich steigern. Einzig die Region
Nordamerika zeigt nur ein leichtes Wachstum im
Vorjahresvergleich. Die Anwendungsbereiche für
Sonnenschutz-Produkte und Micro Protection verzeichneten
die stärksten Wachstumsimpulse.
Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2024 verlief
trotz geopolitischer Spannungen und einer sich weiterhin
auf einem erhöhten Niveau bewegenden Inflationsrate
insgesamt zufriedenstellend. Beide Segmente können
eine positive Entwicklung vorweisen und erfüllen die
am Anfang des Jahres festgelegten Erwartungen. Auf
Konzernebene verbesserte sich das Bruttoergebnis
gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um 13,5 % auf
998 Mio. € (H1 2023: 879 Mio. €). Auch die
Bruttomarge lag, aufgrund von hohen Rohstoff- und
Stillstandskosten im Vorjahr, mit 38,9 % deutlich über
dem Wert des Vorjahreszeitraums (H1 2023: 36,4 %). Die
Herstellungskosten stiegen mit 2,1 % unterproportional zum
Umsatz auf 1.568 Mio. € an. Einer Verbesserung des
Materialeinsatzes stehen dabei gestiegene Fertigungskosten
gegenüber. In den darin einbezogenen Abschreibungen
und Wertminderungen auf Anlagevermögen sind
Wertminderungen auf Technische Anlagen und Maschinen sowie
Anlagen im Bau in Höhe von 18 Mio. €
berücksichtigt. Bei den Vertriebskosten ist im
Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg von 2,3 % zu
verzeichnen. Ursächlich sind im Wesentlichen
gestiegene Aufwendungen für Lagerhaltung und Frachten.
Die F&E-Aufwendungen betrugen 135 Mio. € und lagen
3,2 % über dem Vorjahresvergleichswert. Die
F&E-Quote entsprach mit 5,3 % nahezu dem Wert im ersten
Halbjahr des Vorjahres (H1 2023: 5,4 %). Die
Verwaltungskosten beliefen sich auf 161 Mio. € und
lagen 12,4 % über dem Vorjahreswert (H1 2023: 143 Mio.
€). Der Anstieg ist vor allem auf gestiegene
IT-Kosten, Kosten im Zusammenhang mit dem Kartellverfahren
sowie zusätzliche Kosten in Verbindung mit
Rückstellungen für Abfindungszahlungen für
ausgeschiedene Mitarbeiter zurückzuführen. Der
Rückgang in den sonstigen betrieblichen Erträgen
resultiert im Wesentlichen aus geringeren
Versicherungserstattungen und transaktionsbedingten
Einmaleffekten sowie einer niedrigeren Auflösung von
Rückstellungen als im ersten Halbjahr 2023. Der
Anstieg des sonstigen betrieblichen Aufwands ist durch eine
Wertberichtigung auf eine uneinbringliche Forderung aus
einem Rechtsstreit bedingt, der im Vorjahr zugunsten von
Symrise entschieden wurde.
Der Konzern erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten
2024 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf
Sachanlagen und auf immaterielle Vermögenswerte
(EBITDA) von 530 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr
konnte ein deutlicher Anstieg erzielt werden. Die
Ergebnisgrößen EBIT und EBITDA wurden im Vorjahr
um Sondereffekte im Segment Scent & Care von insgesamt
29 Mio. € bereinigt. Diese standen im Zusammenhang mit
dem Stillstand des Standorts Colonel Island, der
Neuorganisation infolge der neuen strategischen Ausrichtung
des Segments sowie Kosten in Verbindung mit dem
Kartellverfahren. Zum Zwecke der Vergleichbarkeit werden
die Ergebnisgrößen EBIT und EBITDA des Vorjahres
im Folgenden um die Sondereffekte bereinigt ausgewiesen.
Das EBITDA des laufenden Geschäftsjahres lag somit 55
Mio. € bzw. 11,5 % über dem bereinigten EBITDA
des Vorjahres (H1 2023 bereinigt: 475 Mio.€). Die
Profitabilität des Konzerns (EBITDA-Marge) erreichte
20,7% und verzeichnete damit einen Anstieg um
1,0-Prozentpunkte im Vergleich zu der bereinigten
EBITDA-Marge des Vorjahres (H1 2023 bereinigt: 19,7 %).
Dieser Anstieg ist vor allem auf ein profitables
Umsatzwachstum, einen vorteilhaften Materialeinsatz und
Kosteneinsparungen im Rahmen des Effizienzprogramms
zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug in den
ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 366 Mio. €.
Im Vorjahr erreichte das EBIT nach Bereinigung um die
einmaligen Sondereffekte im Segment Scent & Care 331
Mio. €. Damit lag das EBIT des laufenden
Geschäftsjahres 10,4 % über dem bereinigten
Vorjahresvergleichswert. Die EBIT-Marge betrug 14,3 %, nach
bereinigten 13,7 % im ersten Halbjahr des Vorjahres.
Das EBITDA des Segments Taste, Nutrition & Health
betrug in der Berichtsperiode 348 Mio. € (H1 2023: 335
Mio. €) und stieg damit gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 3,8 %. Der Anstieg ist vor allem auf
profitables Umsatzwachstum sowie eine leicht
rückläufige Rohstoffkostenquote
zurückzuführen. Die EBITDA-Marge erreichte 22,1 %
und lag damit über dem Vorjahresvergleichswert von
21,9 %.
Das Segment Scent & Care erwirtschaftete im ersten
Halbjahr 2024 ein EBITDA von 182 Mio. €. Im Vergleich
zum bereinigten Vorjahresvergleichswert von 140 Mio. €
ist ein deutlicher Anstieg von 42 Mio. € zu
verzeichnen. Die EBITDA-Marge des Segments belief sich im
laufenden Geschäftsjahr auf 18,3 % und lag damit
2,5-Prozentpunkte über dem bereinigten
Vorjahresvergleichswert von 15,8 %.
Das Finanzergebnis für die ersten sechs Monate 2024
betrug - 42 Mio. € und lag damit um 3 Mio. €
über dem Wert des Vorjahreszeitraums (- 45 Mio.
€). Ursächlich hierfür waren ein leicht
verbessertes Zinsergebnis sowie geringerer Aufwand aus
Hyperinflationseffekten, hauptsächlich aus
Argentinien.
Im ersten Halbjahr 2024 beliefen sich die
Ertragsteueraufwendungen auf 82 Mio. €. Dies
entspricht einer Steuerquote von 25,3 % (Vorjahr: 26,1 %).
Der auf die Aktionäre der Symrise AG entfallende
Konzerngewinn der ersten sechs Monate 2024 betrug 239 Mio.
€ und lag damit 52 Mio. € über dem Wert des
Vorjahreszeitraums von 188 Mio. €. Wesentlicher Grund
hierfür sind die im Vorjahr gebuchten einmaligen
Sondereffekte im Segment Scent & Care in Höhe von
29,0 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie erreichte 1,71
€ im ersten Halbjahr 2024, nach 1,34 € im ersten
Halbjahr des Vorjahres (27,7 %).
3) bereinigt um einmalige Sondereffekte im
Segment Scent & Care
Der operative Cashflow des ersten Halbjahres 2024 lag
mit 288 Mio. € um 144 Mio. € über dem
Vorjahresvergleichswert von 144 Mio. €. Die
Veränderung resultiert im Wesentlichen aus einem im
Vergleich zum Vorjahr besseren Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie einem
geringeren Aufbau von Working Capital.
Der Business Free Cashflow
4) in den ersten sechs Monaten des laufenden
Geschäftsjahres betrug 226 Mio. € und lag damit
um 120 Mio. € über dem Wert des
Vorjahreszeitraums von 106 Mio. €. Der Business Free
Cashflow in Prozent vom Umsatz hat sich mit 8,8 % im
Vergleich zu dem Wert des Vorjahreszeitraums von 4,4 %
verdoppelt.
Symrise hat im Laufe des ersten Halbjahres 2024 per
Saldo kurzfristige Finanzverbindlichkeiten in Höhe von
19,6 Mio. € getilgt.
Die Nettoverschuldung erhöhte sich gegenüber
dem Stichtag 31. Dezember 2023 um 79 Mio. € auf 2.245
Mio. €. Das Verhältnis aus Nettoverschuldung
inkl. Leasingverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDA
5) beläuft sich damit auf 2,3. Inklusive
Pensions- und Leasingverbindlichkeiten betrug die
Nettoverschuldung 2.734 Mio. €, was einem
Verhältnis von Nettoverschuldung (inklusive
Leasingverbindlichkeiten und Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen) zum
bereinigten EBITDA
5) von 2,9 entsprach.
Zum 30. Juni 2024 beschäftigte der Konzern weltweit
12.538 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
(Vollzeitmitarbeiter; ohne Trainees und Auszubildende). Im
Vergleich zum Vorjahresultimo (31. Dezember 2023: 12.435)
entspricht dies einem Anstieg um 103 Vollzeitmitarbeiter.
Risiken gemäß § 91 Abs. 2 Aktiengesetz,
die den Fortbestand des Symrise Konzerns gefährden
können, sind derzeit nicht erkennbar.
Eine detaillierte Übersicht über die Chancen
und Risiken sowie eine Beschreibung des
Risikomanagementsystems enthält der Konzernlagebericht
2023 (siehe Finanzbericht 2023 auf den Seiten 50 ff.). Die
dort getroffenen Aussagen gelten im Wesentlichen
unverändert.
Die Geschäftstätigkeit der beiden russischen
Symrise Konzerngesellschaften ist differenziert zu
betrachten. Während die wirtschaftlichen
Aktivitäten im Werk Rogovo, in der Nähe von
Moskau, insbesondere für die Erfüllung
internationaler Lieferverträge weiterhin
fortgeführt werden können, war und ist das Werk
in Shebekino, in der Nähe der Grenze zur Ukraine,
immer wieder mittelbar durch den Konflikt betroffen. In der
russischen Region Belgorod finden fortlaufend
Kampfhandlungen statt, und es besteht das Risiko, dass die
Region in der Folge immer wieder temporär durch die
Regierung der Russischen Föderation evakuiert werden
kann. Dies kann zu temporären
Produktionsunterbrechungen führen. Gegenwärtig
lässt sich nicht verlässlich einschätzen,
inwieweit die weitere Konfliktentwicklung die
Geschäftstätigkeit des Werks in Shebekino
beeinflussen wird. Symrise bewertet die Situation
fortlaufend und wird im Fall des Falles geeignete
Maßnahmen ergreifen.
5) EBITDA der letzten zwölf Monate;
bereinigt um einmalige Sondereffekte im Segment Scent &
Care
Symrise hat im Berichtszeitraum aufgrund weiterer
Aktienkäufe im Januar 2024 eine Beteiligungsquote von
41,13 % an der Swedencare AB erreicht. Sollten weitere
Aktienkäufe in der Art erfolgen, sodass die Symrise AG
in der Folge zur Vollkonsolidierung der Swedencare AB
verpflichtet wäre, hätte dies aufgrund der
Erstkonsolidierung Auswirkungen auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage. Die Werthaltigkeit aller von
Symrise gehaltenen Beteiligungen und Anteile an
assoziierten Unternehmen, zu denen auch Swedencare AB
gehört, wird kontinuierlich beobachtet. Es ist nicht
auszuschließen, dass es zu einer Wertminderung einer
Beteiligung kommt, wenn die der Bewertung zugrunde gelegte
Geschäftsentwicklung nicht realisiert wird oder sich
die Bewertungsanforderungen ändern.
Die EU-Kommission hat im März 2023 ein
Kartellverfahren gegenüber Symrise und einigen seiner
Wettbewerber eröffnet. Die eigentliche Prüfung
der im März 2023 identifizierten und aufbewahrten
Unterlagen fand durch die EU-Kommission im Juni 2023 statt.
Nach Auffassung von Symrise enthalten diese Dokumente keine
eindeutigen Beweise für die Beteiligung von Symrise an
einem Kartell. Symrise hat im Mai 2023 beim Gericht der
Europäischen Union ("EuG") Rechtsmittel gegen die
seitens der EU-Kommission durchgeführte Durchsuchung
eingelegt. Symrise hält die Durchsuchung unter
mehreren rechtlichen Gesichtspunkten für rechtswidrig.
Das rechtliche Verfahren ist zum Berichtszeitpunkt noch
nicht abgeschlossen.
Symrise sieht sich trotz des aktuell volatilen
Marktumfeldes infolge geopolitischer Spannungen und einer
insgesamt weiterhin erhöhten Inflationsrate dennoch
gut aufgestellt, um seinen profitablen Wachstumskurs
fortzusetzen. Das Unternehmen setzt auf sein robustes
Geschäftsmodell, das diversifizierte
Anwendungsportfolio sowie die breite regionale Präsenz
und Kundenbasis.
Symrise bestätigt daher seine Wachstums- und
Profitabilitätsziele und geht weiterhin davon aus,
schneller zu wachsen als der relevante Markt. Das
Unternehmen strebt 2024 ein organisches Umsatzwachstum
zwischen 5 und 7 % an. Bei der Profitabilität wird
eine EBITDA-Marge von um die 20% angestrebt. Für den
Business Free Cashflow strebt der Konzern für 2024
weiterhin eine Quote bezogen auf den Umsatz von 12 % an.
Symrise setzt sowohl auf organisches als auch
anorganisches Wachstum. Außerdem wird Symrise das
strenge Kostenbewusstsein im Rahmen des Effizienzprogramms
beibehalten und das ganzheitliche Nachhaltigkeitsmanagement
in allen Unternehmensbereichen konsequent fortsetzen.
Mittelfristig strebt das Unternehmen bis 2028 an, seinen
Umsatz auf 7,5 bis 8,0 Mrd. € zu steigern. Hierzu
sollen ein jährliches Wachstum von 5 bis 7 % (CAGR)
sowie zielgerichtete Akquisitionen beitragen. Die
Profitabilität (EBITDA-Marge) soll sich langfristig in
einem Zielkorridor von 20 bis 23 % bewegen.
Im März 2024 wurde bekanntgegeben, dass Symrise 51
% der Anteile des von der Virchow-Gruppe gegründeten
Unternehmens Vizag Care Ingredients Private Limited
übernimmt. Das Joint Venture kombiniert die
langjährige Präsenz von Virchow auf dem indischen
Markt und die Expertise in der Herstellung pharmazeutischer
Wirkstoffe auf Basis synthetischer Verfahren mit dem
marktführenden Portfolio an Kosmetikinhaltsstoffen von
Symrise. Als erster chemischer Produktionsstandort von
Symrise außerhalb Europas und Nordamerikas stellt die
Anlage in Visakhapatnam einen wichtigen Meilenstein in der
Geschichte des Unternehmens dar. Zudem zielt sie auf das
strategische Ziel von Symrise ab, eine resiliente, globale
Wertschöpfungskette aufzubauen und zu betreiben. Dank
der Partnerschaft mit der Virchow-Gruppe sieht sich Symrise
gut aufgestellt, seine führende Position als Anbieter
hochwertiger Körperpflegelösungen zu
stärken.
| In T€ | H1 2023 | H1 2024 |
| Umsatzerlöse | 2.413.714 | 2.565.314 |
| Herstellungskosten | - 1.534.789 | - 1.567.784 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 878.925 | 997.530 |
| Vertriebskosten | - 342.594 | - 350.424 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | - 130.990 | - 135.118 |
| Verwaltungskosten | - 143.160 | - 160.889 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 36.552 | 26.019 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 2.933 | - 14.517 |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | 6.617 | 3.191 |
| Betriebsergebnis /EBIT | 302.417 | 365.792 |
| Finanzerträge | 7.632 | 6.966 |
| Finanzaufwendungen | - 52.345 | - 49.166 |
| Finanzergebnis | - 44.713 | - 42.200 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 257.704 | 323.592 |
| Ertragsteuern | - 67.207 | - 81.884 |
| Konzerngewinn | 190.497 | 241.708 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 187.540 | 239.458 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | 2.957 | 2.250 |
| Ergebnis je Aktie (in €) | ||
| verwässert und unverwässert | 1,34 | 1,71 |
| In T€ | H1 2023 | H1 2024 |
| Konzerngewinn | 190.497 | 241.708 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 187.540 | 239.458 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | 2.957 | 2.250 |
| Posten des sonstigen Ergebnisses, bei denen eine Umgliederung in die Gewinn- und Verlustrechnung möglich ist | ||
| Kursdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe 1) | - 49.804 | 36.707 |
| Absicherung von Zahlungsströmen | 535 | - 690 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | - 16.123 | - 5.430 |
| Auf diese Bestandteile entfallende Ertragsteuern | - 3.187 | - 120 |
| Posten des sonstigen Ergebnisses, bei denen keine Umgliederung in die Gewinn- und Verlustrechnung möglich ist | ||
| Neubewertung von leistungsorientierten Pensionsplänen und ähnlichen Verpflichtungen 2) | - 14.188 | 17.660 |
| Veränderung des beizulegenden Zeitwerts von erfolgsneutral bewerteten Finanzinstrumenten | - 99 | - 156 |
| Auf diese Bestandteile entfallende Ertragsteuern | 4.079 | - 5.121 |
| Sonstiges Ergebnis | - 78.787 | 42.850 |
| Konzerngesamtergebnis | 111.710 | 284.558 |
| davon entfällt auf Aktionäre der Symrise AG | 111.843 | 282.640 |
| davon entfällt auf nicht beherrschende Anteile | - 133 | 1.918 |
| In T€ | 31. Dezember 2023 | 30. Juni 2024 |
| VERMÖGENSWERTE | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen | 393.026 | 308.260 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 868.305 | 1.023.989 |
| Vorräte | 1.255.845 | 1.229.373 |
| Übrige Vermögenswerte und Forderungen | 131.256 | 139.691 |
| Tatsächliche Ertragsteuerforderungen | 53.743 | 30.338 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 0 | 17.994 |
| 2.702.175 | 2.749.645 | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.772.407 | 2.739.281 |
| Sachanlagen | 1.669.009 | 1.667.678 |
| Übrige Vermögenswerte und Forderungen | 56.650 | 56.562 |
| Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen | 582.416 | 634.113 |
| Latente Steueransprüche | 62.956 | 64.073 |
| 5.143.438 | 5.161.707 | |
| AKTIVA | 7.845.613 | 7.911.352 |
| In T€ | 31. Dezember 2023 | 30. Juni 2024 |
| VERBINDLICHKEITEN | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 489.324 | 438.584 |
| Finanzverbindlichkeiten | 30.100 | 52.189 |
| Leasingverbindlichkeiten | 32.830 | 35.252 |
| Sonstige Rückstellungen | 7.056 | 6.869 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 259.222 | 253.742 |
| Tatsächliche Ertragsteuerverbindlichkeiten | 118.049 | 137.418 |
| Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | 0 | 3.279 |
| 936.581 | 927.333 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 2.343.495 | 2.310.329 |
| Leasingverbindlichkeiten | 152.247 | 155.278 |
| Sonstige Rückstellungen | 28.464 | 31.425 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 499.920 | 489.053 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 6.588 | 6.623 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 192.118 | 177.048 |
| 3.222.832 | 3.169.756 | |
| SUMME VERBINDLICHKEITEN | 4.159.413 | 4.097.089 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 139.772 | 139.772 |
| Kapitalrücklage | 2.180.722 | 2.180.722 |
| Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | - 110.285 | - 97.746 |
| Kumulierte Währungskursdifferenzen | - 161.900 | - 130.659 |
| Gewinnrücklagen | 1.581.019 | 1.666.691 |
| Sonstige Rücklagen | 1.944 | 1.329 |
| Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | 3.631.272 | 3.760.109 |
| Nicht beherrschende Anteile | 54.928 | 54.154 |
| SUMME EIGENKAPITAL | 3.686.200 | 3.814.263 |
| PASSIVA | 7.845.613 | 7.911.352 |
| In T€ | H1 2023 | H1 2024 |
| Konzerngewinn | 190.497 | 241.708 |
| Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen | - 6.617 | - 3.191 |
| Ertragsteuern | 67.207 | 81.884 |
| Zinsergebnis | 38.487 | 37.070 |
| Abschreibungen und Wertminderungen des Anlagevermögens | 143.577 | 163.976 |
| Dividende von at equity bilanzierten Unternehmen | 936 | 1.279 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 20.885 | 17.098 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - 109.976 | - 172.055 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte | - 13.133 | 13.585 |
| Zunahme (-)/Abnahme (+) der übrigen Vermögenswerte | - 12.997 | - 15.369 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - 105.118 | - 43.870 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der übrigen Verbindlichkeiten | 6.118 | 38.246 |
| Zunahme (+)/Abnahme (-) der Pensionsrückstellungen | - 4.671 | - 4.001 |
| Gezahlte Ertragsteuern | - 71.451 | - 68.674 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 143.744 | 287.686 |
| Auszahlungen für Unternehmenserwerbe, abzüglich erworbener liquider Mittel, für nachträglich bedingte Kaufpreiskomponenten sowie für Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen | - 18.985 | - 48.026 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf eines Tochterunternehmens, abzüglich verkaufter liquider Mittel | 0 | 3.129 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und Sachanlagevermögen sowie in langfristige finanzielle Vermögenswerte | - 106.744 | - 115.652 |
| Zuflüsse aus Anlagenabgängen | 1.661 | 1.912 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | - 124.068 | - 158.637 |
| Aufnahme von Bankkrediten und sonstigen Finanzverbindlichkeiten | 251.366 | 12.020 |
| Tilgung von Bankkrediten und sonstigen Finanzverbindlichkeiten | - 17.057 | - 31.628 |
| Gezahlte Zinsen | - 32.490 | - 21.583 |
| Erhaltene Zinsen | 2.427 | 1.603 |
| Ausgeschüttete Dividenden der Symrise AG | - 146.761 | - 153.749 |
| Ausgeschüttete Dividenden an Minderheitsaktionäre | - 5.057 | - 2.593 |
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | - 3.174 | - 176 |
| Tilgungsanteil von Leasingzahlungen | - 15.981 | - 15.213 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 33.273 | - 211.319 |
| Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel und kurzfristigen Einlagen | 52.949 | - 82.270 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen | - 2.634 | 113 |
| Verlust aus der Nettoposition der monetären Posten | - 6.782 | - 2.475 |
| Summe der Veränderungen | 43.533 | - 84.632 |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen zum 1. Januar | 314.857 | 393.026 |
| Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen zum 30. Juni | 358.390 | 308.394 |
| davon zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 0 | 134 |
| In T€ | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | Kumulierte Währungskursdifferenzen | Gewinnrücklagen | Sonstige Rücklagen |
| 1. Januar 2023 | 139.772 | 2.180.722 | - 92.444 | - 67.477 | 1.388.368 | 2.431 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | - 10.109 | - 65.918 | 187.540 | 330 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - | - | - | - | - 146.761 | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - 258 | - 923 | - |
| 30. Juni 2023 | 139.772 | 2.180.722 | - 102.553 | - 133.653 | 1.428.224 | 2.761 |
| In T€ | Summe Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | Nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital |
| 1. Januar 2023 | 3.551.372 | 59.059 | 3.610.431 |
| Konzerngesamtergebnis | 111.843 | - 133 | 111.710 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - 146.761 | - 5.057 | - 151.818 |
| Sonstige Veränderungen | - 1.181 | - 1.728 | - 2.909 |
| 30. Juni 2023 | 3.515.273 | 52.141 | 3.567.414 |
| In T€ | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Rücklage für Neubewertungen (Pensionen) | Kumulierte Währungskursdifferenzen | Gewinnrücklagen | Sonstige Rücklagen |
| 1. Januar 2024 | 139.772 | 2.180.722 | - 110.285 | - 161.900 | 1.581.019 | 1.944 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 12.539 | 31.258 | 239.458 | - 615 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - | - | - | - | - 153.749 | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - 17 | - 37 | - |
| 30. Juni 2024 | 139.772 | 2.180.722 | - 97.746 | - 130.659 | 1.666.691 | 1.329 |
| In T€ | Summe Eigenkapital der Aktionäre der Symrise AG | Nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital |
| 1. Januar 2024 | 3.631.272 | 54.928 | 3.686.200 |
| Konzerngesamtergebnis | 282.640 | 1.918 | 284.558 |
| Ausgeschüttete Dividenden | - 153.749 | - 2.593 | - 156.342 |
| Sonstige Veränderungen | - 54 | - 99 | - 153 |
| 30. Juni 2024 | 3.760.109 | 54.154 | 3.814.263 |
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni
2024 der Symrise Aktiengesellschaft (Symrise AG,
nachstehend auch bezeichnet als "Symrise") wurde am 24.
Juli 2024 durch Beschluss des Vorstands zur Vorlage an den
Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats sowie zur
anschließenden Veröffentlichung freigegeben.
Symrise erstellte den verkürzten
Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2024 im Einklang mit
den vom International Accounting Standards Board (IASB)
veröffentlichten International Financial Reporting
Standards (IFRS) und deren Interpretationen (IFRIC), wie
sie in der Europäischen Union (EU) verpflichtend
anzuwenden sind. Der Konzernzwischenabschluss ist in
Übereinstimmung mit dem International Accounting
Standard (IAS) 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt
worden. Danach enthält der verkürzte
Konzernzwischenabschluss nicht die vollständigen
für den Konzernabschluss des Geschäftsjahres
verlangten Informationen und Angaben und ist daher in
Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023
zu lesen.
Die Wechselkurse zum Euro der für den Symrise
Konzern wichtigsten Währungen haben sich wie folgt
verändert:
| Stichtagskurs = 1 € | Durchschnittskurs = 1 € | ||||
| Währung | 31. Dezember 2023 | 30. Juni 2024 | H1 2023 | H1 2024 | |
| Brasilianischer Real | BRL | 5,366 | 5,953 | 5,480 | 5,495 |
| Kanadischer Dollar | CAD | 1,457 | 1,467 | 1,457 | 1,468 |
| Chinesischer Renminbi | CNY | 7,834 | 7,787 | 7,491 | 7,799 |
| Britisches Pfund | GBP | 0,867 | 0,848 | 0,876 | 0,855 |
| Japanischer Yen | JPY | 155,734 | 172,402 | 145,865 | 164,505 |
| Mexikanischer Peso | MXN | 18,707 | 19,597 | 19,636 | 18,509 |
| US-Dollar | USD | 1,105 | 1,072 | 1,081 | 1,081 |
Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden
Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von
Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
Bei der Erstellung wurden dieselben Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze berücksichtigt, die auch dem
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde lagen und
im dortigen Anhang unter TZ 2 ausführlich
erläutert sind.
Abweichend zu der Bilanzierung von Ertragsteuern nach
IAS 12 "Ertragsteuern" zur Berichterstattung zum 31.
Dezember erfolgt die Ermittlung der Steuerposition in der
Zwischenberichterstattung nach IAS 34.30 (c) über die
Schätzung einer Ertragsteuerquote für das gesamte
Geschäftsjahr, die auf das Halbjahresergebnis
Anwendung findet. Für die Zwischenberichterstattung
zum 30. Juni 2024 beträgt die Quote 25,3 %.
Mit dem Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz
vom 27. Dezember 2023 wurde die OECD Initiative zur
Implementierung einer globalen Mindestbesteuerung
("Säule 2") in nationales Recht umgesetzt und gilt
seit dem 1. Januar 2024. Der Symrise Konzern ist von
Säule 2 grundsätzlich betroffen und hat sich
daher mit den Konsequenzen für die Bilanzierung
auseinandergesetzt. Zum 1. Halbjahr 2024 ergibt sich
daraus, dass bis auf drei Jurisdiktionen alle
Aktivitäten von den temporären
Safe-Harbour-Regelungen länderbezogen erfasst werden.
Für die drei Jurisdiktionen, die nicht von den
temporären Safe-Harbour-Regelungen erfasst werden,
wurden entsprechende Rückstellungen für die
Ergänzungssteuer gebildet.
Die weiteren ab dem Geschäftsjahr 2024
verpflichtend anzuwendenden Änderungen hatten keine
wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss
der Symrise AG.
Die Anzahl der in den Symrise Konzern einbezogenen
Unternehmen beträgt zum Stichtag 116 (31. Dezember
2023: 117), von denen 106 (31. Dezember 2023: 108)
vollkonsolidiert werden.
Es werden unverändert zwei Gemeinschaftsunternehmen
at equity bilanziert. Die Anzahl der at equity bilanzierten
assoziierten Unternehmen erhöhte sich um ein
Unternehmen von sieben auf acht.
Am 19. April 2024 hat der Vorstand der Symrise AG vor
dem Hintergrund der Optimierung des Portfolios und der
stärkeren Fokussierung auf Profitabilität
beschlossen, das Aqua Feed-Geschäft rund um
Zusatzstoffe für Futtermittel für Aquakulturen,
das dem Segment Taste, Nutrition & Health zugeordnet
ist, zu veräußern. Im Falle eines Verkaufs ist
die Veräußerung von zwei Tochtergesellschaften
in Costa Rica und Ecuador sowie die Schließung des
zugehörigen Forschungs-, Entwicklungs- und
Verwaltungsbereichs in Frankreich vorgesehen. Symrise
befindet sich derzeit auf der aktiven Suche nach
potenziellen Käufern und erwartet den Abschluss der
Transaktion innerhalb der nächsten Monate. Die mit
diesem Geschäft verbundenen Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten sind daher als
Veräußerungsgruppe gemäß IFRS 5
einzustufen und getrennt von den anderen
Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in der Bilanz
auszuweisen. Die Veräußerungsgruppe umfasst im
Wesentlichen Sachanlagen (6,9 Mio. €) und Vorräte
(3,5 Mio. €). Die mit der
Veräußerungsgruppe in Verbindung stehenden und
im sonstigen Ergebnis erfassten kumulativen Aufwendungen
aus der Währungsumrechnung betragen im Saldo - 0,3
Mio. €. Außerplanmäßige
Abschreibungen auf den beizulegenden Zeitwert
abzüglich Veräußerungskosten waren zum
Berichtsstichtag nicht zu erfassen.
Mit Wirkung zum 1. Februar 2024 wurden die
Aktivitäten, die den Handel mit Frucht- und
Gemüsesäften, Pürees, Konzentraten und
Lebensmittelzutaten umfassen, auf die im Geschäftsjahr
2023 neu gegründete Gesellschaft THG Trading Ltd.,
Marlow Bucks/Großbritannien, übertragen. Dabei
wurden im Wesentlichen Vorräte (2,8 Mio. GBP; 3,2 Mio.
€) sowie immaterielle Vermögenswerte (0,2 Mio.
GBP; 0,3 Mio. €) transferiert. Das Geschäft
gehörte ursprünglich zur im Geschäftsjahr
2017 erworbenen Gesellschaft Cobell Ltd.,
Exeter/Großbritannien.
Zum 1. März 2024 wurden 51,0 % der
Gesellschaftsanteile der Gesellschaft THG Trading Ltd.,
Marlow Bucks/Großbritannien, an Th. Geyer Ingredients
GmbH & Co. KG mit Sitz in Höxter/Deutschland zu
einem Verkaufspreis von 2,7 Mio. GBP (3,2 Mio. €)
veräußert. Die Veräußerung geschah
vor dem Hintergrund der Portfoliooptimierung im Segment
Taste, Nutrition & Health. Der Gewinn aus der
Veräußerung der Geschäftsanteile
beträgt 0,8 Mio. € und wird unter den sonstigen
betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Der in diesem
Zusammenhang ausgebuchte Geschäfts- oder Firmenwert
beträgt 2,0 Mio. € und wurde auf Grundlage der
relativen Werte des veräußerten
Geschäftsbetriebs und dem Teil der
zurückbehaltenen zahlungsmittelgenerierenden Einheit
ermittelt. Die Beteiligung an der THG Trading Ltd., Marlow
Bucks/Großbritannien, wird nunmehr als assoziiertes
Unternehmen at equity bilanziert.
Im ersten Halbjahr 2024 hat Symrise weitere Anteile an
dem börsennotierten Unternehmen Swedencare AB,
Malmö/Schweden, zu einem Kaufpreis von 48,0 Mio.
€ erworben. Damit hält Symrise zum 30. Juni 2024
41,13 % (31. Dezember 2023: 35,86 %) der Anteile an diesem
Unternehmen. Die Beteiligung wird unverändert als
assoziiertes Unternehmen at equity bilanziert.
Im Rahmen der kontinuierlichen Beobachtung der
Werthaltigkeit der Beteiligung an Swedencare AB,
Malmö/Schweden, wurde zum 30. Juni 2024 erneut ein
Werthaltigkeitstest mittels Diskontierung der
geschätzten künftigen Cashflows vorgenommen. Es
wurde dabei ein Kapitalkostensatz von 7,93 % (31. Dezember
2023: 7,78 %) zugrunde gelegt, die übrigen
Bewertungsparameter wurden beibehalten. Auf Basis dieser
Berechnung gelangt Symrise zu der Beurteilung, dass die
Werthaltigkeit der Beteiligung an Swedencare AB,
Malmö/Schweden, zum Berichtsstichtag gegeben ist.
Im Februar 2024 wurde der Wechsel des
Vorstandsvorsitzenden der Symrise AG bekanntgegeben. Mit
Ablauf des 31. März 2024 trat der damalige
Vorstandsvorsitzende im besten Einvernehmen in den
Ruhestand. In diesem Zusammenhang fielen Leistungen aus
Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses
(Lohnfortzahlung und kurzfristige variable Vergütung)
von 3,0 Mio. € sowie anteilsbasierte Vergütungen
von 1,4 Mio. € an, die innerhalb der Verwaltungskosten
erfasst und als Schuld abgegrenzt wurden.
Zu den Kunden von Symrise gehören sowohl
große multinationale Konzerne als auch wichtige
regionale und lokale Hersteller von Lebensmitteln,
Getränken, Nahrungsergänzungsmitteln,
Heimtiernahrung, Parfüms, Kosmetika sowie Kunden aus
der pharmazeutischen Industrie.
Symrise untergliedert und berichtet das Umsatzwachstum
je Segment - aufbauend auf dem Vorjahresumsatz - in die
Komponenten organisches Wachstum sowie portfolio- und
währungskursbedingte Veränderungen. Zur
Ermittlung des organischen Wachstums werden für die
Umsatzerlöse des Berichts- und des Vorjahres
vergleichbare Währungsumrechnungen zugrunde gelegt.
Unter portfoliobedingten Veränderungen werden
Auswirkungen aufgrund von Zu- und Abgängen des
Konsolidierungskreises für einen Zeitraum von
zwölf Monaten nach Erwerb beziehungsweise Verkauf
abgebildet. Die verbleibende Veränderung sind
währungskursbedingte Entwicklungen.
Für die zwei Segmente stellen sich die zuvor
genannten Komponenten wie folgt dar:
| In T€ | Taste, Nutrition & Health | Scent & Care |
| Umsatzerlöse H1 2022 | 1.397.513 | 862.860 |
| Organisches Wachstum | 158.855 | 21.014 |
| Portfoliobedingte Veränderungen | 20.783 | 14.516 |
| Währungskursbedingte Veränderungen | - 49.721 | - 12.106 |
| Umsatzerlöse H1 2023 | 1.527.430 | 886.284 |
| In T€ | Taste, Nutrition & Health | Scent & Care |
| Umsatzerlöse H1 2023 | 1.527.430 | 886.284 |
| Organisches Wachstum | 152.709 | 125.184 |
| Portfoliobedingte Veränderungen | - 15.959 | 0 |
| Währungskursbedingte Veränderungen | - 92.053 | - 18.281 |
| Umsatzerlöse H1 2024 | 1.572.127 | 993.187 |
Die Umsatzerlöse werden zu einem bestimmten
Zeitpunkt realisiert und daraus resultierende Forderungen
sind innerhalb eines Jahres fällig.
Die Geschäftstätigkeit in den Segmenten Taste,
Nutrition & Health sowie Scent & Care ist kaum
saisonabhängig.
| In T€ | H1 2023 | H1 2024 |
| EBITDA | 445.994 | 529.768 |
| Taste, Nutrition & Health | 334.879 | 347.632 |
| Scent & Care | 111.115 | 182.136 |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf Anlagevermögen | - 143.577 | - 163.976 |
| Taste, Nutrition & Health | - 99.309 | - 118.986 |
| Scent & Care | - 44.268 | - 44.990 |
| EBIT | 302.417 | 365.792 |
| Taste, Nutrition & Health | 235.570 | 228.646 |
| Scent & Care | 66.847 | 137.146 |
| Finanzergebnis | - 44.713 | - 42.200 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 257.704 | 323.592 |
Symrise hat zum 30. Juni 2024 Wertminderungen in
Höhe von 17,9 Mio. € innerhalb der
Herstellungskosten erfasst. Diese betreffen Technische
Anlagen und Maschinen sowie Anlagen im Bau im Segment
Taste, Nutrition & Health. Aufgrund der
veränderten Marktlage wird u.a. eine geplante
Erweiterung von Produktionskapazitäten in Nordamerika
aktuell nicht weiter verfolgt.
Bezüglich weiterer Details zu der Entwicklung der
beiden Segmente wird auf den Konzernzwischenlagebericht
verwiesen.
| In T€ | H1 2023 | H1 2024 |
| EAME | 948.469 | 1.035.602 |
| Nordamerika | 633.389 | 647.786 |
| Asien/Pazifik | 508.330 | 524.514 |
| Lateinamerika | 323.526 | 357.412 |
| Summe | 2.413.714 | 2.565.314 |
| Wertansatz nach IFRS 9 | |||||
| 31. Dezember 2023 In T€ | Buchwert | Fortgeführte Anschaffungskosten | Fair Value erfolgsneutral | Fair Value erfolgswirksam | Fair Value |
| AKTIVA | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FAAC) | 1.272.881 | 1.272.881 | - | - | 1.272.881 |
| Zahlungsmittel | 354.753 | 354.753 | - | - | 354.753 |
| Kurzfristige Einlagen | 23.743 | 23.743 | - | - | 23.743 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 868.305 | 868.305 | - | - | 868.305 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 26.080 | 26.080 | - | - | 26.080 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVOCI) | 1.798 | - | 1.798 | - | 1.798 |
| Eigenkapitalinstrumente 1) | 1.798 | - | 1.798 | - | 1.798 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 31.212 | - | - | 31.212 | 31.212 |
| Kurzfristige Einlagen | 14.530 | - | - | 14.530 | 14.530 |
| Wertpapiere | 790 | - | - | 790 | 790 |
| Eigenkapitalinstrumente 1) | 14.585 | - | - | 14.585 | 14.585 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 1.307 | - | - | 1.307 | 1.307 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n. a.) | 6.287 | - | 6.287 | - | 6.287 |
| PASSIVA | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FLAC) 2) | 2.910.722 | 2.910.722 | - | - | 2.740.008 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 489.324 | 489.324 | - | - | 489.324 |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.373.595 | 2.373.595 | - | - | 2.202.881 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 47.803 | 47.803 | - | - | 47.803 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 1.444 | - | - | 1.444 | 1.444 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 347 | - | - | 347 | 347 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.097 | - | - | 1.097 | 1.097 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n. a.) | 586 | - | 586 | - | 586 |
1) Ohne nicht konsolidierte Tochterunternehmen
2) Ohne Leasingverbindlichkeiten
| Wertansatz nach IFRS 9 | |||||
| 30. Juni 2024 In T€ | Buchwert | Fortgeführte Anschaffungskosten | Fair Value erfolgsneutral | Fair Value erfolgswirksam | Fair Value |
| AKTIVA | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FAAC) | 1.345.319 | 1.345.319 | - | - | 1.345.319 |
| Zahlungsmittel | 285.796 | 285.796 | - | - | 285.796 |
| Kurzfristige Einlagen | 15.587 | 15.587 | - | - | 15.587 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.023.989 | 1.023.989 | - | - | 1.023.989 |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | 19.947 | 19.947 | - | - | 19.947 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVOCI) | 1.606 | - | 1.606 | - | 1.606 |
| Eigenkapitalinstrumente 1) | 1.606 | - | 1.606 | - | 1.606 |
| Finanzielle Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 24.329 | - | - | 24.329 | 24.329 |
| Kurzfristige Einlagen | 6.877 | - | - | 6.877 | 6.877 |
| Wertpapiere | 790 | - | - | 790 | 790 |
| Eigenkapitalinstrumente 1) | 15.133 | - | - | 15.133 | 15.133 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 1.529 | - | - | 1.529 | 1.529 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n. a.) | 2.542 | - | 2.542 | - | 2.542 |
| PASSIVA | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet (FLAC) 2) | 2.845.340 | 2.845.340 | - | - | 2.666.560 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 438.584 | 438.584 | - | - | 438.584 |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.362.518 | 2.362.518 | - | - | 2.183.738 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 44.238 | 44.238 | - | - | 44.238 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet (FVTPL) | 1.879 | - | - | 1.879 | 1.879 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne Hedge-Beziehung | 1.242 | - | - | 1.242 | 1.242 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | 637 | - | - | 637 | 637 |
| Derivative Finanzinstrumente mit Hedge-Beziehung (n. a.) | 87 | - | 87 | - | 87 |
1) Ohne nicht konsolidierte Tochterunternehmen
2) Ohne Leasingverbindlichkeiten
Im Folgenden wird beschrieben, in welcher
Bemessungshierarchie gemäß IFRS 13 "Bemessung
des beizulegenden Zeitwerts" die Finanzinstrumente
eingestuft sind, die wiederkehrend zu beizulegenden
Zeitwerten bewertet werden. Zur Erläuterung der
einzelnen Stufen dieser Bemessungshierarchie wird auf TZ
2.5 des Konzernabschlusses 2023 verwiesen.
Die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert
klassifizierten Eigenkapitalinstrumente beinhalten
ausschließlich die börsennotierte Beteiligung an
Blis Technologies Limited, Dunedin/Neuseeland (1,6 Mio.
€; 31. Dezember 2023: 1,8 Mio. €), die dem Level
1 zuzuordnen ist.
Die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
klassifizierten kurzfristigen Einlagen und Wertpapiere sind
Level 1 und die Eigenkapitalinstrumente Level 3 zugeordnet.
Die Bewertung und damit der Barwert des erwarteten Nutzens
der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten
Beteiligungen im Level 3 erfolgt grundsätzlich auf
Basis einer Discounted Cash-flow-Berechnung. Für die
Bewertung der Eigenkapitalinstrumente werden dabei
insbesondere die jeweiligen Unternehmensplanungen sowie
individuelle Diskontierungssätze verwendet. Für
zwei Beteiligungen erfolgt die Bewertung im Level 3 nach
einer Venture Capital-Methode.
Die dem Level 3 zugeordneten, erfolgswirksam zum
beizulegenden Zeitwert bewerteten übrigen finanziellen
Verbindlichkeiten enthalten bedingte
Kaufpreisverpflichtungen aus dem Erwerb von Anteilen an
Unternehmen. Unverändert zum Vorjahr ist eine
Verpflichtung aus dem im Geschäftsjahr 2022
getätigten Unternehmenserwerb von Wing Biotechnology
Co. Ltd., Shanghai/ China, abgebildet. Im ersten Halbjahr
2024 wurde die noch ausstehende bedingte
Kaufpreisverpflichtung aus dem nachträglichen Erwerb
weiterer Anteile an Octopepper SAS, Bordeaux/Frankreich,
getilgt. Die Bewertungsparameter, die den bedingten
Kaufpreisverpflichtungen zugrunde lagen, sind im Anhang des
Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 in TZ 33
erläutert. Die Erfassung nachträglicher
Bewertungsgewinne und -verluste aus bedingten
Kaufpreisverpflichtungen erfolgt ab Finalisierung der dem
Unternehmenserwerb zugehörigen Kaufpreisallokation in
den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen.
Sofern es sich bei den Bewertungsgewinnen und -verlusten um
Effekte aus der Aufzinsung handelt, werden diese im
Finanzergebnis erfasst.
Als Bewertungskurse für die Mark to
Market-Bewertung der Devisentermingeschäfte im Level 2
werden für die Terminvaluta die gültigen
Terminbewertungskurse verwendet. Diese ergeben sich aus der
Zinsdifferenz der beteiligten Währungen unter
Berücksichtigung der Laufzeit. Auf die Anpassung der
beizulegenden Zeitwerte um die Komponenten des
kontrahentenspezifischen Risikos (Credit Valuation
Adjustment - CVA/Debt Valuation Adjustment - DVA) und der
Liquiditätsprämie für die jeweilige
Fremdwährung (Cross Currency Basis Spread - CCBS)
wurde aus Gründen der Wesentlichkeit verzichtet. Die
Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte für
Devisentermingeschäfte erfolgt unverändert. Der
beizulegende Zeitwert von Zinsswaps im Level 2 wird
ermittelt als Barwert der geschätzten künftigen
Cashflows. Schätzungen der künftigen Cashflows
aus variablen Zinszahlungen basieren auf notierten
Swapsätzen, künftigen Preisen und
Interbankenzinssätzen. Die geschätzten Cashflows
werden unter Verwendung einer adäquaten
Zinsstrukturkurve diskontiert. Die Schätzung des
beizulegenden Zeitwerts wird um das Kreditrisiko angepasst,
das das Kreditrisiko des Konzerns und der Vertragspartei
widerspiegelt; dieses wird auf Basis von Credit Spreads,
die aus Credit-Default-Swaps- oder Anleihepreisen
abgeleitet werden, berechnet. Im Berichtszeitraum wurden
keine Transfers zwischen Level 1 und 2 vorgenommen.
Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzverbindlichkeiten
werden als Barwerte der mit diesen finanziellen
Verbindlichkeiten verbundenen künftigen Zahlungen
unter Zugrundelegung der jeweils gültigen
Referenzzinssätze ermittelt und jeweils um einen
entsprechenden bonitätsabhängigen Spread
(Risikoprämie) angepasst. Die Bestimmung der
beizulegenden Zeitwerte der übrigen Finanzinstrumente
erfolgt unverändert. Es ergeben sich daraus keine
wesentlichen Abweichungen zwischen Buchwert und
beizulegendem Zeitwert.
Mit Vertrag vom 16. Juli 2024 hat Symrise einen
Kaufvertrag über den Erwerb von 51 % der Anteile an
Vizag Care Ingredients Private Limited,
Visakhapatnam/Indien, geschlossen. Der Abschluss dieser
Transaktion (Closing) und damit die Erlangung der
Beherrschung waren am 19. Juli 2024. Durch die Akquisition
wird die langjährige Präsenz des Partners auf dem
indischen Markt und die Expertise in der Herstellung
pharmazeutischer Wirkstoffe auf Basis synthetischer
Verfahren mit dem marktführenden Portfolio an
Kosmetikinhaltsstoffen von Symrise kombiniert. Symrise
erhöht mit dieser Investition seine
Produktionskapazitäten für moderne und
hochwertige kosmetische Inhaltsstoffe im Segment Scent
& Care. Als erster chemischer Produktionsstandort von
Symrise außerhalb Europas und Nordamerikas stellt die
Anlage der Vizag Care Ingredients Private Limited einen
wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens
dar. Die Anschaffungskosten betragen 1.000,5 Mio. INR (11,0
Mio. €) und waren bei Abschluss der Transaktion
fällig.
Holzminden, 24. Juli 2024
Symrise AG
Der Vorstand
| Dr. Jean-Yves Parisot | Olaf Klinger | Dr. Jörn Andreas | Dr. Stephanie Coßmann |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Halbjahresfinanzberichterstattung der
Konzernzwischenabschluss des Symrise Konzerns ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der
Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so
dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind.
Holzminden, 24. Juli 2024
Symrise AG
Der Vorstand
| Dr. Jean-Yves Parisot | Olaf Klinger | Dr. Jörn Andreas | Dr. Stephanie Coßmann |
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -
bestehend aus Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung,
Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz,
Konzernkapitalflussrechnung,
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung sowie
ausgewählten erläuternden Konzernanhangangaben -
und den Konzernzwischenlagebericht der Symrise AG,
Holzminden, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30.
Juni 2024, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts
nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten
Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu
dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem
Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des
Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze für die prüferische
Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die
prüferische Durchsicht so zu planen und
durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung
mit einer gewissen Sicherheit ausschließen
können, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische
Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf
Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf
analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die
durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da
wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung
vorgenommen haben, können wir einen
Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu
der Annahme veranlassen, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Hannover, den 25. Juli 2024
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Michael Reuther | Dr. Thomas Ull |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Umsatzentwicklung Januar - September 2024
Symrise AG
Mühlenfeldstraße 1
Konzernkommunikation
37603 Holzminden
Deutschland
T + 49 55 31.90 - 0
F + 49 55 31.90 - 16 49
3st kommunikation GmbH, Mainz
AC medienhaus GmbH, Wiesbaden
Der Zwischenbericht liegt auch auf Englisch vor. Er ist
unter der Internetadresse www.symrise.com in deutscher und
englischer Sprache abrufbar. Im Zweifelsfall ist die
deutsche Version entscheidend.
Die aktuellste Fassung ist der Homepage zu entnehmen.
Diese Information enthält zukunftsbezogene
Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und
Einschätzungen der Unternehmensleitung der Symrise AG
beruhen. Mit der Verwendung von Worten wie erwarten,
beabsichtigen, planen, vorhersehen, davon ausgehen,
glauben, schätzen und ähnlichen Formulierungen
werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. Diese
Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen,
dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die
zukünftige Entwicklung sowie die von der Symrise AG
und ihren verbundenen Unternehmen tatsächlich
erreichten Ergebnisse unterliegen einer Reihe von Risiken
und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den
zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser
Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs von
Symrise und können nicht präzise
vorausgeschätzt werden, wie z. B. das künftige
wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von
Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine
Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder
geplant noch übernimmt Symrise hierzu eine gesonderte
Verpflichtung.
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