Symrise AGHolzmindenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025Konzernzwischenbericht JANUAR - JUNI 2025FINANZINFORMATIONEN H1 2025Symrise-KonzernUmsatz in Mio. €![]()
Umsatz nach Regionen in Mio. €![]()
Taste, Nutrition & HealthUmsatz in Mio. €![]()
Scent & CareUmsatz in Mio. €![]()
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Entfällt auf die Aktionäre der Symrise AG Organisches Umsatzwachstum von 3,1 % im ersten Halbjahr 2025EBITDA-Marge von 21,7 %, Anstieg von 100 Basispunkten gegenüber dem Vorjahr Kosteneinsparungen durch Effizienzsteigerungen von 40 Mio. € im Jahr 2025 erwartet,
davon 20 Mio. € im ersten Halbjahr realisiert Strategische Überlegungen für das Geschäft mit Terpeninhaltsstoffen angestoßen Aktualisierung der Prognose, um das aktuelle globale Nachfrageumfeld und die Effekte
aus der "ONE Symrise"-Strategie widerzuspiegeln:
Die Symrise AG, ein führender globaler Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, kosmetischen
Grund-und Wirkstoffen sowie funktionalen Inhaltsstoffen, hat im ersten Halbjahr 2025
seinen profitablen Wachstumskurs fortgesetzt und insbesondere die Profitabilität erneut
deutlich gesteigert. Symrise erzielte im ersten Halbjahr 2025 ein organisches Umsatzwachstum von 3,1 %.
Beide Segmente trugen zu der positiven Entwicklung bei. Unter Berücksichtigung von
Portfolio- und Wechselkurseffekten betrug das Umsatzwachstum -0,5 % und der Umsatz
2.554 Mio. € (H1 2024: 2.565 Mio. €). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 554 Mio.
€ und entspricht einem Anstieg um 4,5 % gegenüber dem Vorjahreswert von 530 Mio. €.
Die Profitabilität (EBITDAMarge) erreichte 21,7% und lag damit aufgrund von geringeren
Herstellungskosten, eines strikten Kostenmanagements sowie Effizienzgewinnen deutlich
über dem Vorjahresvergleichswert von 20,7 %. Der auf die Aktionäre der Symrise AG entfallende Konzerngewinn für die ersten sechs
Monate erreichte 268 Mio. € und lag um 12,0 % über dem Vorjahreswert von 239 Mio.
€. ÜBER SYMRISESymrise ist ein globaler Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, kosmetischen Grund-
und Wirkstoffen sowie funktionalen Inhaltsstoffen. Zu den Kunden von Symrise zählen
sowohl große multinationale Konzerne als auch wichtige regionale und lokale Hersteller
von Lebensmitteln, Getränken, Heimtiernahrung, Parfüms, Kosmetika, Körperpflegeprodukten
sowie Reinigungs- und Waschmitteln. Mit einem Umsatz von rund 5,0 Mrd. € im Geschäftsjahr 2024 gehört das Unternehmen
zu den global führenden Anbietern. Der Konzern mit Sitz in Holzminden ist mit mehr
als 100 Gesellschaften in Europa, Afrika und dem Nahen sowie Mittleren Osten, in Asien,
den USA sowie in Lateinamerika vertreten. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Symrise neue Ideen und marktfähige Konzepte
für Produkte, die aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Wirtschaftlicher
Erfolg und unternehmerische Verantwortung sind dabei untrennbar miteinander verbunden.
Symrise - always inspiring more ... Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2025Gesamtwirtschaftliches UmfeldDas globale Wachstum bleibt im historischen Vergleich auch 2025 gedämpft. In den sieben
Jahren vor der Pandemie (2013 bis 2019) lag das jährliche BIP-Wachstum im Schnitt
bei rund 3,4 %, ehe aufeinanderfolgende Krisen - Finanzkrise, Euro-Schuldenkrise,
Covid-19-Pandemie und Lieferkettenstörungen - den Trend nach unten zogen. 2023 und
2024 stabilisierte sich das Wachstum bei knapp 2,8 %, was immer noch mehr als einen
halben Prozentpunkt unter dem Vorkrisenniveau liegt. Für 2025 zeichnen führende Institutionen ein moderat optimistisches Bild für die gesamtwirtschaftliche
Entwicklung: Die Prognose der Weltbank liegt bei 2,3 % Wirtschaftswachstum. Grundlage
dafür sind ein nachlassender Inflationsdruck, langsam sinkende Zinssätze in den USA
und eine Zinspause in der Eurozone sowie das Abflauen von Lieferengpässen. Hinzu kommt
eine starke Dynamik in Zukunftstechnologien wie KI und erneuerbaren Energien, flankiert
von zielgerichteten Staatsinvestitionen. Gegenwind bringen gestiegene geopolitische
Spannungen insbesondere im Nahen Osten, Unsicherheiten um die US-Staatsverschuldung
und der sich nur langsam erholende Immobilienmarkt in China. Insgesamt dürfte sich
das Wachstum 2025 zwar erholen, bleibt aber hinter dem langjährigen Durchschnitt zurück. In den Industrieländern divergieren die Aussichten weiter: Die Wachstumsaussichten
für die USA im Jahr 2025 haben sich infolge gestiegener Handelsschranken, Finanzmarktvolatilität
und globaler Unsicherheit eingetrübt, weshalb nur noch ein Wachstum von 1,4 % erwartet
wird. Die Eurozone wächst dagegen nur um circa 0,7 %, da schwache Industrieexporte,
hohe Energiepreise und zurückhaltender Privatkonsum das Wachstum dämpfen. Für Deutschland
zeigt die Prognose eine Stagnation des Wirtschaftswachstums im Jahr 2025 in Höhe von
circa 0,4 %. Japan weist ebenfalls eine stagnierende Entwicklung mit circa 0,7 % auf,
während Großbritannien bei knapp 1,3 % leicht zulegen kann. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichen im Schnitt rund 3,8% Wachstum. China
legt trotz langsamer Erholung des Immobilienmarktes nur etwa 4,5 % zu, belastet von
Restrukturierungsaufgaben und strikterem Klimaschutz. Indien bleibt mit etwa 6,3 %
der Wachstumstreiber, getragen von privater Nachfrage und Infrastrukturinvestitionen.
Süd- und Südostasien liegen insgesamt bei rund 4,6 %, während Lateinamerika bei circa
2,3 % verharrt - vor allem Brasilien und Argentinien bremsen mit politischen Turbulenzen
sowie Inflationsdruck. Symrise verfügt über ein bewährtes und stabiles Geschäftsmodell mit vergleichsweise
geringem Risikogehalt. Der Konzern ist über alle Stufen der Wertschöpfung hinweg -
von der Beschaffung von Rohstoffen auf der Grundlage langfristiger Vereinbarungen
über die Produktion vor Ort in den Absatzmärkten bis zur globalen Kundenstruktur -
breit diversifiziert aufgestellt. Teile des Produktportfolios dienen der Erfüllung
von Grundbedürfnissen. Unsere Unternehmensgruppe ist daher gegen die derzeit zahlreichen
Risiken im Umfeld gut gewappnet und in der Lage, sich ergebende Geschäftschancen rasch
und konsequent zu nutzen. Entwicklung der WeltwirtschaftVeränderung des realen Bruttoinlandsprodukts gegenüber Vorjahr in %
e
= Schätzung (estimate) Quelle: World Bank. Global Economic Prospects, June 2025 Wesentliche Ereignisse während der BerichtsperiodeIm Rahmen der strategischen Überprüfung wurden Teile des Portfolios identifiziert,
die nicht mehr zum Kerngeschäft zählen:
Die Integration von Probi, einem führenden Anbieter von probiotischen Lösungen, in
die Symrise-Familie nach der 100-prozentigen Übernahme, stellt einen wichtigen Meilenstein
der "One Care"-Initiative von Symrise dar. Die fundierte wissenschaftliche Basis und
das Portfolio klinisch erprobter probiotischer Lösungen fördern Gesundheit und Wohlbefinden. Umsatzentwicklung im KonzernUmsatzentwicklung des Symrise-Konzernsin Mio. €![]() Die Symrise AG hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 seinen profitablen
Wachstumskurs fortgesetzt. Trotz des weiterhin herausfordernden globalen Umfelds konnte
Symrise vor allem dank eines konsequenten Kostenmanagements und des Fokus auf margenstarke
Produkte nicht nur den Umsatz organisch, sondern insbesondere die Profitabilität erneut
deutlich steigern. Der Symrise-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2025 ein organisches Umsatzwachstum
von 3,1%. Unter Berücksichtigung von Portfolio- und Wechselkurseffekten lag das berichtete
Umsatzwachstum 0,5% unterhalb des Vorjahres. Das Segment Taste, Nutrition & Health erreichte im ersten Halbjahr 2025 ein organisches
Umsatzwachstum von 3,3 %. Unter Berücksichtigung von Portfolio- und Wechselkurseffekten
betrug der Umsatz des Segments in Berichtswährung 1.564 Mio. € und lag damit 0,5%
unter dem Wert des Vorjahres (H1 2024: 1.572 Mio. €). Der Portfolioeffekt aus der
Veräußerung des britischen Beverage Trading Business im Geschäftsbereich Food & Beverage
2024 wirkte sich mit 10 Mio. € negativ auf die Umsatzentwicklung aus. Im Geschäftsbereich Food & Beverage entwickelte sich insbesondere der Anwendungsbereich
für Getränkearomatisierungen sehr erfreulich und erzielte ein zweistelliges organisches
Wachstum. Besonders die Regionen EAME (Europa, Afrika, Mittlerer Osten), Asien/Pazifik
und Nordamerika erzielten hohe Zuwächse. Wachstumstreiber waren hier vor allem die
Märkte Deutschland, USA, China und Nigeria. In den Regionen EAME, Nord- und Lateinamerika
konnte auch der Anwendungsbereich Naturals ein niedriges einstelliges prozentuales
Wachstum verzeichnen. Im Anwendungsbereich der würzigen Produkte konnten alle Regionen
ihren Umsatz steigern. Insbesondere EAME war für ein hohes einstelliges prozentuales
Wachstum verantwortlich. Der Geschäftsbereich Pet Food konnte den Umsatz organisch auf dem Niveau des Vorjahres
halten. Der Anwendungsbereich Pet Palatability konnte in den Regionen EAME und Lateinamerika
weiter wachsen. Im Anwendungsbereich Pet Nutrition blieb das Marktumfeld weiterhin
schwierig. Hier konnte einzig in der Region Asien/Pazifik ein deutliches Wachstum
erzielt werden. Das Segment Scent & Care erreichte im ersten Halbjahr 2025 ein organisches Umsatzwachstum
von 2,9%. Unter Berücksichtigung von Währungseffekten betrug der Umsatz im ersten
Halbjahr 2025 in Berichtswährung 989 Mio. € und lag damit 0,4% unter dem Wert des
Vorjahreszeitraums (H1 2024: 993 Mio. €). Der Geschäftsbereich Fragrance konnte im ersten Halbjahr 2025 ein starkes organisches
Wachstum über alle Anwendungsbereiche erzielen. Insbesondere der Bereich der Feinparfümerie
setzte seine dynamische Entwicklung fort und erzielte nach einem starken Vorjahr erneut
prozentual zweistellige organische Zuwächse. Besonders ausgeprägt waren die Steigerungsraten
in den Regionen EAME und Lateinamerika. Der Anwendungsbereich Consumer Fragrance konnte
ebenfalls ein erfreuliches einstelliges prozentuales Wachstum erreichen. Hier verzeichneten
die Regionen Lateinamerika und Asien/Pazifik hohe Zuwächse. Zudem zeigte der Anwendungsbereich
Oral Care weiterhin eine positive Entwicklung mit einem einstelligen organischen Wachstum. Der Geschäftsbereich Aroma Molecules konnte sich mit einem einstelligen organischen
Wachstum weiterhin positiv entwickeln. Insbesondere in den Regionen Nordamerika, Asien/Pazifik
und Lateinamerika konnten hohe Wachstumswerte erzielt werden. USA, Indien und Mexiko
erwiesen sich dabei als stärkste Wachstumsmotoren. Der Umsatz im Geschäftsbereich Cosmetic Ingredients fiel aufgrund sehr hoher Vergleichswerte
bei Sonnenschutzfiltern im Jahresvergleich geringer aus. Der Geschäftsbereich ist
mit einem differenzierten Produktangebot - darunter Micro-Protection, aktive Inhaltsstoffe,
Botanicals und Sonnenschutzfilter - strategisch gut positioniert. ErgebnissituationOperatives ErgebnisDie Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2025 verlief trotz geopolitischer Spannungen
und eines herausfordernden Marktumfelds insgesamt zufriedenstellend. Beide Segmente
konnten eine positive Ergebnisentwicklung verzeichnen und übertrafen die am Anfang
des Jahres festgelegten Erwartungen. Auf Konzernebene verbesserte sich das Bruttoergebnis
gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um 6,0 % auf 1.057 Mio. € (H1 2024: 998 Mio.
€). Auch die Bruttomarge in Höhe von 41,4 % lag über dem Wert des Vorjahreszeitraums
(H1 2024: 38,9 %). Die Reduzierung der Herstellungskosten in Höhe von 4,5 % auf 1.497
Mio. € hat wesentlich zu der positiven Ergebnisentwicklung beigetragen. Einer Verbesserung
des Materialeinsatzes stehen dabei gestiegene Fertigungskosten gegenüber. Bei den
Vertriebskosten ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg von 2,1 % zu verzeichnen.
Die F&E-Aufwendungen betrugen 141 Mio. € und lagen 4,5 % über dem Vorjahresvergleichswert.
Die F&E-Quote entsprach mit 5,5 % nahezu dem Wert im ersten Halbjahr des Vorjahres
(H1 2024: 5,3%). Die Verwaltungskosten beliefen sich auf 169 Mio. € und lagen 4,9%
über dem Vorjahreswert (H1 2024:161 Mio. €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die
gezielten Investitionen in den Bereichen IT, Human Resources sowie Transformationskosten
im Zusammenhang mit der "ONE Symrise"-Strategie zurückzuführen. Die Veränderung in
den sonstigen betrieblichen Erträgen resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang
staatlicher Subventionen sowie einer Ausweisänderung betreffend der Auflösung von
Rückstellungen. Der Rückgang des sonstigen betrieblichen Aufwands ist wesentlich durch
eine Wertberichtigung auf eine uneinbringliche Forderung aus einem Rechtsstreit bedingt,
der im Geschäftsjahr 2023 zugunsten von Symrise entschieden und in der Vergleichsperiode
2024 ausgewiesen wurde. Der Konzern erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten 2025 ein Ergebnis vor Zinsen,
Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögenswerte (EBITDA)
von 554 Mio. €. Das EBITDA des laufenden Geschäftsjahres lag somit 24 Mio. € bzw.
4,5 % über dem EBITDA des Vorjahres (H1 2024: 530 Mio. €). Die Profitabilität des
Konzerns (EBITDA-Marge) erreichte 21,7% und verzeichnete damit einen Anstieg um 1,0
Prozentpunkte im Vergleich zu der EBITDA-Marge des Vorjahres (H1 2024: 20,7 %). Dieser
Anstieg ist vor allem auf einen profitablen Umsatz, einen vorteilhaften Materialeinsatz
und Kosteneinsparungen im Rahmen des Effizienzprogramms zurückzuführen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug in den ersten sechs Monaten des
laufenden Jahres 403 Mio. €. Im Vorjahr erreichte das EBIT 366 Mio. €. Damit lag das
EBIT des laufenden Geschäftsjahres 10,0 % über dem Vorjahresvergleichswert. Die EBIT-Marge
betrug 15,8 %, nach 14,3 % im ersten Halbjahr des Vorjahres. Ergebnisübersichtin Mio. €/in %![]() Das EBITDA des Segments Taste, Nutrition & Health betrug in der Berichtsperiode 364
Mio. € (H1 2024: 348 Mio. €) und stieg damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,7%.
Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der Herstellungskosten sowie die
Steigerung von Effizienzgewinnen zurückzuführen. Die EBITDA-Marge erreichte 23,3%
und lag damit über dem Vorjahresvergleichswert von 22,1 %. Das Segment Scent &Care erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2025 ein EBITDA von 190
Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahresvergleichswert von 182 Mio. € ist ein Anstieg von
8 Mio. € zu verzeichnen. Die EBITDA-Marge des Segments belief sich im laufenden Geschäftsjahr
auf 19,2 % und lag damit 0,9 Prozentpunkte über dem Vorjahresvergleichswert von 18,3
%. FinanzergebnisDas Finanzergebnis für die ersten sechs Monate 2025 betrug - 34 Mio. € und verbesserte
sich damit um 8 Mio. € gegenüber dem Wert des Vorjahreszeitraums (- 42 Mio. €). Ursächlich
hierfür sind im Wesentlichen erhöhte Zinserträge auf Sicht- und kurzfristige Termineinlagen
sowie ein geringerer Zinsaufwand für Pensionsverpflichtungen und Finanzverbindlichkeiten.
Dagegen stehen höhere Fremdwährungsverluste gegenüber dem Vorjahr. SteuernIm ersten Halbjahr 2025 beliefen sich die Ertragsteueraufwendungen auf 98 Mio. €.
Dies entspricht einer Steuerquote von 26,7% (Vorjahr: 25,3%). Konzerngewinn und Ergebnis je AktieDer auf die Aktionäre der Symrise AG entfallende Konzerngewinn der ersten sechs Monate
2025 betrug 268 Mio. € und lag damit 29 Mio. € über dem Wert des Vorjahreszeitraums
von 239 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie erreichte 1,92 € im ersten Halbjahr 2025, nach
1,71 € im ersten Halbjahr des Vorjahres (+12,0 %). CashflowDer operative Cashflow des ersten Halbjahres 2025 lag mit 181 Mio. € um 107 Mio. €
unter dem Vorjahresvergleichswert von 288 Mio. €. Die Veränderung resultiert aus höheren
gezahlten Ertragsteuern sowie Bewertungseffekten aus Fremdwährungsverbindlichkeiten. Der Business Free Cashflow1 betrug in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 226 Mio. € und lag
damit in Prozent vom Umsatz mit 8,8% auf dem Vorjahresniveau. FinanzlageSymrise hat im Laufe des ersten Halbjahres 2025 per Saldo kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
in Höhe von 92,0 Mio. € getilgt. Die Nettoverschuldung erhöhte sich gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2024 um 210
Mio. € auf 2.046 Mio. €. Das Verhältnis aus Nettoverschuldung inkl. Leasingverbindlichkeiten
zum EBITDA2 beläuft sich damit auf 1,9. Inklusive Pensions- und Leasingverbindlichkeiten betrug
die Nettoverschuldung 2.535 Mio. €, was einem Verhältnis von Nettoverschuldung (inklusive
Leasingverbindlichkeiten und Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen)
zum EBITDA von 2,4 entspricht. MitarbeiterZum 30. Juni 2025 beschäftigte der Konzern weltweit 12.984 Mitarbeiter (Vollzeitmitarbeiter;
ohne Trainees und Auszubildende). Im Vergleich zum Vorjahresultimo (31. Dezember 2024:
12.718) entspricht dies einem Anstieg um 266 Vollzeitmitarbeiter. Chancen- und RisikoberichtRisiken gemäß § 91 Abs. 2 Aktiengesetz, die den Fortbestand des Symrise-Konzerns gefährden
können, sind derzeit nicht erkennbar. Eine detaillierte Übersicht über die Chancen und Risiken sowie eine Beschreibung des
Risikomanagementsystems enthält der Konzernlagebericht 2024 (siehe Unternehmensbericht
2024 auf den Seiten 58 ff.). Die dort getroffenen Aussagen gelten im Wesentlichen
unverändert. Die Geschäftstätigkeit der beiden russischen Symrise-Konzerngesellschaften ist differenziert
zu betrachten. Während die wirtschaftlichen Aktivitäten im Werk Rogovo, in der Nähe
von Moskau, insbesondere für die Erfüllung internationaler Lieferverträge weiterhin
fortgeführt werden können, war und ist das Werk in Schebekino, in der Nähe der Grenze
zur Ukraine, immer wieder mittelbar durch den Konflikt betroffen. In der russischen
Region Belgorod finden fortlaufend Kampfhandlungen statt und es besteht das Risiko,
dass die Region in der Folge immer wieder temporär durch die Regierung der Russischen
Föderation evakuiert werden kann. Dies kann zu temporären Produktionsunterbrechungen
führen. Gegenwärtig lässt sich nicht verlässlich einschätzen, inwieweit die weitere
Konfliktentwicklung die Geschäftstätigkeit des Werks in Schebekino beeinflussen wird.
Symrise bewertet die Situation fortlaufend und wird im Fall des Falles geeignete Maßnahmen
ergreifen.
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Business Free Cashflow definiert sich aus EBITDA minus Investitionen (inkl. Cash-Effekte
aus Leasing) plus/minus Veränderungen im Working Capital Symrise hat im Berichtszeitraum keine weiteren Anteile an der Swedencare AB erworben.
Die Beteiligungsquote von Symrise ist in Folge von realisierten Kapitalerhöhungen
der Swedencare AB, an denen sich Symrise nicht beteiligt hat, auf 40,84% abgesunken.
Sollten seitens Symrise weitere Aktienkäufe in der Art erfolgen, sodass die Symrise
AG in der Folge zur Vollkonsolidierung der Swedencare AB verpflichtet wäre, hätte
dies aufgrund der Erstkonsolidierung Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage. Die Werthaltigkeit aller von Symrise gehaltenen Beteiligungen und Anteile
an assoziierten Unternehmen, zu denen auch Swedencare AB gehört, wird kontinuierlich
beobachtet. Es ist nicht auszuschließen, dass es zur Wertminderung einer Beteiligung
kommt, wenn die der Bewertung zugrunde gelegte Geschäftsentwicklung nicht realisiert
wird oder sich die Bewertungsanforderungen ändern. Die EU-Kommission und Wettbewerbsbehörden aus anderen Ländern (unter anderem den USA
und dem Vereinigten Königreich) haben seit März 2023 Untersuchungen gegenüber Symrise
und einigen seiner Wettbewerber wegen angeblicher Kartellvergehen eingeleitet. Symrise
kooperiert vollständig. Symrise hat die von den Wettbewerbsbehörden gewünschten Unterlagen
vollständig zur Prüfung zur Verfügung gestellt. Nach Auffassung von Symrise enthalten
diese Unterlagen keine Belege für die Beteiligung von Symrise an wettbewerbswidrigen
Absprachen. Symrise hat im Mai 2023 beim Gericht der Europäischen Union ("EuG") Rechtsmittel
gegen die seitens der EU-Kommission durchgeführte Durchsuchung eingelegt. Symrise
hält die Durchsuchung unter mehreren rechtlichen Gesichtspunkten für rechtswidrig.
Das EuG hat dieses Rechtsmittel mit Urteil vom 30. April 2025 zurückgewiesen. Formal
sei die Durchsuchung rechtmäßig erfolgt. Das Urteil besagt nichts über das tatsächliche
Vorliegen von wettbewerbswidrigen Absprachen. Die Wettbewerbsbehörde des Vereinigten
Königreichs hat ihre Ermittlungen gegen Symrise mit Wirkung vom 19. Mai 2025 eingestellt.
Symrise ist weiterhin davon überzeugt, sich nicht an wettbewerbswidrigen Absprachen
beteiligt zu haben. Die von der neuen US-Regierung angekündigten Zölle auf Einfuhren in die USA können
sich auf das Geschäft in den USA auswirken. Dies hängt jedoch von der konkreten Ausgestaltung
nach den derzeit global laufenden Zollverhandlungen mit der neuen US-Regierung ab.
Grundsätzlich produziert Symrise in den USA für den amerikanischen Markt und ist daher
in der Lage, einen wesentlichen Teil der Nachfrage direkt mit Produktionsmengen in
den USA zu decken. Allerdings könnten die Zölle je nach finaler Ausgestaltung alle
Importe umfassen und damit auch direkt die Preise für Rohstoffe und Vorprodukte beeinflussen,
die Symrise in den USA für die Herstellung seiner verschiedenen Produkte benötigt.
Unter dieser Annahme würden die Stückkosten pro Produkt steigen, und Symrise müsste
seine lokalen Preise in den USA anheben, um seine derzeitigen Margen zu halten. Inwieweit
diese Erhöhung bei den Kunden in den USA durchsetzbar ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt
nicht abgeschätzt werden. Darüber hinaus würden sich die Zölle auch auf die konzerninternen
Verkäufe in die USA auswirken. Die aktuelle Situation wird vom Vorstand und dem Topmanagement
von Symrise fortlaufend beobachtet und analysiert. Falls erforderlich, werden entsprechende
Anpassungsmaßnahmen ergriffen. Symrise geht davon aus, dass die neue Zollpolitik der
US-Regierung keine wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft von Symrise haben wird. Die anhaltenden dynamischen Konflikte im Nahen Osten könnten je nach weiterem Verlauf
der Ereignisse Einfluss auf die Lieferketten von Symrise haben, sollten wieder Angriffe
auf Frachtschiffe am Horn von Afrika und im Roten Meer erfolgen. Dies würde die weitere
Nutzung alternativer Schifffahrtsrouten zur Folge haben und die generellen Lieferzeiten
von Rohstoffen und Waren nach Europa verlängern. Die Reedereien würden in diesem Fall
ihre Mehraufwände auf ihre Kunden umlegen. Darüber hinaus würde eine mögliche Schließung
der Straße von Hormus durch den Iran die globalen Kosten auf den Energiemärkten treiben.
In diesem Szenario wäre Symrise aufgrund seiner globalen Präsenz von den hieraus resultierenden
Effekten betroffen. AusblickSymrise geht weiterhin davon aus, schneller zu wachsen als der relevante Markt, der
nach aktuellen Einschätzungen des Unternehmens zufolge weltweit im Jahre 2025 voraussichtlich
um 2 % bis 3 % wachsen wird. Unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen
aktualisiert der Konzern seine jährliche Prognose:
Darüber hinaus bekräftigt Symrise seine mittelfristigen Ziele bis 2028: Organisches
Wachstum von 5 % bis 7 % (CAGR), EBITDAMarge in der Bandbreite von 21 % bis 23 % und
einen Business Free Cashflow von mehr als 14 %. SYMRISE AG, HOLZMINDENVerkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2025KONZERNGEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNG
KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG
KONZERNBILANZ
KONZERNBILANZ
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG
KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
KONZERNANHANG1. Allgemeine InformationenDer verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2025 der Symrise Aktiengesellschaft
(Symrise AG, nachstehend auch bezeichnet als "Symrise") wurde am 22. Juli 2025 durch
Beschluss des Vorstands zur Vorlage an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats sowie
zur anschließenden Veröffentlichung freigegeben. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze2.1 Grundlagen der Aufstellung des ZwischenabschlussesSymrise erstellte den verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2025 im Einklang
mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International
Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen (IFRIC), wie sie in
der Europäischen Union (EU) verpflichtend anzuwenden sind. Der Konzernzwischenabschluss
ist in Übereinstimmung mit dem International Accounting Standard (IAS) 34 "Zwischenberichterstattung"
aufgestellt worden. Danach enthält der verkürzte Konzernzwischenabschluss nicht die
vollständigen für den Konzernabschluss des Geschäftsjahres verlangten Informationen
und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2024 zu lesen. Die Wechselkurse zum Euro der für den Symrise-Konzern wichtigsten Währungen haben
sich wie folgt verändert:
Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und
bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. 2.2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung wurden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze berücksichtigt,
die auch dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 zugrunde lagen und im dortigen
Anhang unter TZ 2 ausführlich erläutert sind. Abweichend zu der Bilanzierung von Ertragsteuern nach IAS 12 "Ertragsteuern" zur Berichterstattung
zum 31. Dezember 2024 erfolgt die Ermittlung der Steuerposition in der Zwischenberichterstattung
nach IAS 34.30 (c) über die Schätzung einer Ertragsteuerquote für das gesamte Geschäftsjahr,
die auf das Halbjahresergebnis Anwendung findet. Für die Zwischenberichterstattung
zum 30. Juni 2025 beträgt die Quote 26,7 % (30. Juni 2024: 25,3 %). Die ab dem Geschäftsjahr 2025 verpflichtend anzuwendenden Änderungen an IAS 21 "Auswirkungen
von Wechselkursänderungen": Mangelnde Umtauschbarkeit haben keine wesentlichen Auswirkungen
auf den Konzernzwischenabschluss der Symrise AG. 3. KonsolidierungskreisDie Anzahl der in den Symrise-Konzern einbezogenen Unternehmen beträgt zum Stichtag
111 (31. Dezember 2024: 111), von denen 101 (31. Dezember 2024: 101) vollkonsolidiert
werden. Eine Gesellschaft ist durch Gründung in den Konsolidierungskreis eingetreten;
eine Gesellschaft ist im Rahmen der Veräußerung des Aqua-Feed-Geschäfts abgegangen. Es werden unverändert zwei Gemeinschaftsunternehmen at equity bilanziert. Die Anzahl
der at equity bilanzierten assoziierten Unternehmen bleibt mit acht Unternehmen ebenfalls
unverändert. 4. Wesentliche Ereignisse der BerichtsperiodeBeteiligung an Probi AB, Lund/SchwedenIm ersten Halbjahr 2025 hat die Symrise AG im Rahmen eines Squeeze-out-Verfahrens
die ausstehenden Anteile an Probi AB, Lund/Schweden, erworben. Zum 30. Juni 2025 hält
Symrise 100 % der Anteile an der Probi AB, Lund/Schweden. Die Gesellschaft ist damit
vollständig in den Konsolidierungskreis einbezogen. Aus dem Erwerb der ausstehenden
Anteile resultiert ein Rückgang der Gewinnrücklagen als positiver Unterschiedsbetrag
in Höhe von 18,9 Mio. €. Die Abnahme der nicht beherrschenden Anteile beläuft sich
auf 15,2 Mio. €. Veräußerung des Aqua-Feed-GeschäftsIm Jahr 2024 hat der Vorstand der Symrise AG vor dem Hintergrund der Optimierung des
Portfolios und der stärkeren Fokussierung auf Profitabilität beschlossen, das Aqua-Feed-Geschäft
rund um Zusatzstoffe für Futtermittel für Aquakulturen, das dem Segment Taste, Nutrition
& Health zugeordnet ist, zu veräußern. Damit verbunden ist die Veräußerung von zwei
Tochtergesellschaften in Costa Rica und Ecuador. Mit Abschluss der Transaktion am
30. Juni 2025 (Closing Date) wurde die Tochtergesellschaft in Costa Rica inzwischen
veräußert. Aus dem Verkauf der Gesellschaft resultiert ein Verlust von 1,7 Mio. €,
der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. Die Veräußerungsgruppe
besteht nunmehr noch aus der in Ecuador angesiedelten Tochtergesellschaft, deren Verkauf
zeitnah erfolgen wird. Aus der Bewertung zum Stichtag wird ein Wertminderungsaufwand
auf das Sachanlagevermögen von 3,1 Mio. € ausgewiesen, der mit 2,2 Mio. € in den Herstellungskosten,
mit 0,5 Mio. € in den Vertriebskosten und mit 0,4 Mio. € in den Verwaltungskosten
enthalten ist. Beteiligung an Swedencare AB, Malmö/SchwedenIm Rahmen der kontinuierlichen Beobachtung der Werthaltigkeit der Beteiligung an Swedencare
AB, Malmö/Schweden, wurde zum 30. Juni 2025 erneut ein Werthaltigkeitstest mittels
Diskontierung der geschätzten künftigen Cashflows vorgenommen. Es wurde dabei ein
Kapitalkostensatz von 8,28 % (31. Dezember 2024: 7,98 %) zugrunde gelegt, die übrigen
Bewertungsparameter wurden beibehalten. Auf Basis dieser Berechnung gelangt Symrise
zu der Beurteilung, dass die Werthaltigkeit der Beteiligung an Swedencare AB, Malmö/Schweden,
zum Berichtsstichtag gegeben ist. 5. SegmentinformationenZu den Kunden von Symrise zählen sowohl große multinationale Konzerne als auch wichtige
regionale und lokale Hersteller von Lebensmitteln, Getränken, Heimtiernahrung, Parfüms,
Kosmetika, Körperpflegeprodukten sowie Reinigungs- und Waschmitteln. Die Umsatzerlöse werden zu einem bestimmten Zeitpunkt realisiert, und daraus resultierende
Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Geschäftstätigkeit in den Segmenten Taste, Nutrition& Health sowie Scent & Care
ist durch eine gleichmäßige Umsatzentwicklung mit nur marginalen saisonalen Schwankungen
gekennzeichnet.
Bezüglich weiterer Details zu der Entwicklung der beiden Segmente wird auf den Konzernzwischenlagebericht
verwiesen. Umsatzerlöse nach Bestimmungsregion
6. Weitere Informationen zu Finanzinstrumenten und zur Bemessung beizulegender ZeitwerteInformationen zu Finanzinstrumenten nach Kategorien
1)
Ohne Leasingverbindlichkeiten
1)
Ohne Leasingverbindlichkeiten Im Folgenden wird beschrieben, in welcher Bemessungshierarchie gemäß IFRS 13 "Bemessung
des beizulegenden Zeitwerts" die Finanzinstrumente eingestuft sind, die wiederkehrend
zu beizulegenden Zeitwerten bewertet werden. Zur Erläuterung der einzelnen Stufen
dieser Bemessungshierarchie wird auf TZ 2.5 des Konzernabschlusses 2024 verwiesen. Die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten Eigenkapitalinstrumente
beinhalten in der Berichtsperiode ausschließlich die börsennotierte Beteiligung an
Blis Technologies Limited, Dunedin/Neuseeland (1,3 Mio. €; 31. Dezember 2024: 1,4
Mio. €), die Level 1 zuzuordnen ist. Die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten kurzfristigen Einlagen
und Wertpapiere sind Level 2 und die Eigenkapitalinstrumente Level 3 zugeordnet. Die
Bewertung und damit der Barwert des erwarteten Nutzens der erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bilanzierten Beteiligungen im Level 3 erfolgt grundsätzlich auf Basis einer
Discounted-Cashflow-Berechnung. Für die Bewertung der Eigenkapitalinstrumente werden
dabei insbesondere die jeweiligen Unternehmensplanungen sowie individuelle Diskontierungssätze
verwendet. Für zwei Beteiligungen erfolgt die Bewertung im Level 3 nach einer Venture-Capital-Methode. Die dem Level 3 zugeordneten, erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
übrigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten bedingte Kaufpreisverpflichtungen
aus dem Erwerb von (weiteren) Anteilen an Unternehmen. Unverändert zum Vorjahr ist
eine Verpflichtung aus dem nachträglichen Erwerb weiterer Anteile an Wing Biotechnology
Co. Ltd., Shanghai/China, abgebildet. Die Erfassung nachträglicher Bewertungsgewinne
und -verluste aus bedingten Kaufpreisverpflichtungen erfolgt ab Finalisierung der
dem Unternehmenserwerb zugehörigen Kaufpreisallokation in den sonstigen betrieblichen
Erträgen und Aufwendungen. Sofern es sich bei den Bewertungsgewinnen und -verlusten
um Effekte aus der Aufzinsung handelt, werden diese im Finanzergebnis erfasst. Als Bewertungskurse für die Mark-to-Market-Bewertung der Devisentermingeschäfte im
Level 2 werden für die Terminvaluta die gültigen Terminbewertungskurse verwendet.
Diese ergeben sich aus der Zinsdifferenz der beteiligten Währungen unter Berücksichtigung
der Laufzeit. Auf die Anpassung der beizulegenden Zeitwerte um die Komponenten des
kontrahentenspezifischen Risikos (Credit Valuation Adjustment - CVA/Debt Valuation
Adjustment - DVA) und der Liquiditätsprämie für die jeweilige Fremdwährung (Cross
Currency Basis Spread - CCBS) wurde aus Gründen der Wesentlichkeit verzichtet. Die
Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte für Devisentermingeschäfte erfolgt unverändert.
Der beizulegende Zeitwert von Zinsswaps im Level 2 wird als Barwert der geschätzten
künftigen Cashflows ermittelt. Schätzungen der künftigen Cashflows aus variablen Zinszahlungen
basieren auf notierten Swapsätzen, künftigen Preisen und Interbankenzinssätzen. Die
geschätzten Cashflows werden unter Verwendung einer adäquaten Zinsstrukturkurve diskontiert.
Die Schätzung des beizulegenden Zeitwerts wird um das Kreditrisiko angepasst, das
das Kreditrisiko des Konzerns und der Vertragspartei widerspiegelt; dieses wird auf
Basis von Credit Spreads berechnet, die aus Credit-Default-Swaps- oder Anleihepreisen
abgeleitet werden. Im Berichtszeitraum wurden keine Transfers zwischen den Levelstufen
vorgenommen. Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzverbindlichkeiten werden als Barwerte der mit
diesen finanziellen Verbindlichkeiten verbundenen künftigen Zahlungen unter Zugrundelegung
der jeweils gültigen Referenzzinssätze ermittelt und jeweils um einen entsprechenden
bonitätsabhängigen Spread (Risikoprämie) angepasst. Die Bestimmung der beizulegenden
Zeitwerte der übrigen Finanzinstrumente erfolgt unverändert. Es ergeben sich daraus
keine wesentlichen Abweichungen zwischen Buchwert und beizulegendem Zeitwert. 7. Ereignisse nach dem BilanzstichtagSenkung des KörperschaftsteuersatzesIm Zusammenhang mit dem am 11. Juli 2025 im Bundesrat beschlossenen "Gesetz für ein
steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland"
und der damit verbundenen sukzessiven Senkung des Körperschaftsteuersatzes ab dem
Veranlagungszeitraum 2028 sind die latenten Steuern der deutschen Gesellschaften des
Symrise-Konzerns neu zu bewerten. Die Bilanzpositionen zum 30. Juni 2025 sind hiervon
nicht betroffen. Hieraus wird eine zukünftige einmalige Steuerbelastung im unteren
einstelligen Millionenbereich erwartet. Holzminden, 22. Juli 2025 Symrise AG Der Vorstand
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss des Symrise-Konzerns
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Holzminden, 22. Juli 2025 Symrise AG Der Vorstand
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAN DIE SYMRISE AG, HOLZMINDENWir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzernkapitalflussrechnung,
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Konzernanhangangaben
- und den Konzernzwischenlagebericht der Symrise AG, Holzminden, für den Zeitraum
vom 1. Januar bis 30. Juni 2025, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach
§ 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten
Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in
der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Hannover, den 23. Juli 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Finanzkalender28. Oktober 2025 Zwischenmitteilung Januar - September 2025 ImpressumHerausgeberSymrise AG Mühlenfeldstraße 1 Konzernkommunikation 37603 Holzminden Deutschland T + 49 (0)5531 90-0 F + 49 (0)5531 90-1649 Konzept, Design und Umsetzung3st kommunikation GmbH, Mainz DruckAC medienhaus GmbH, Wiesbaden Der Zwischenbericht liegt auch auf Englisch vor. Er ist unter der Internetadresse
www.symrise.com in deutscher und englischer Sprache abrufbar. Im Zweifelsfall ist
die deutsche Version entscheidend. Die aktuelle Fassung ist der Homepage zu entnehmen. DisclaimerDiese Information enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen
und Einschätzungen der Unternehmensleitung der Symrise AG beruhen. Mit der Verwendung
von Wörtern wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "vorhersehen", "davon ausgehen",
"glauben", "schätzen" und ähnlichen Formulierungen werden zukunftsgerichtete Aussagen
gekennzeichnet. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich
diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie die
von der Symrise AG und ihren verbundenen Unternehmen tatsächlich erreichten Ergebnisse
unterliegen einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich
von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser Faktoren liegen
außerhalb des Einflussbereichs von Symrise und können nicht präzise vorausgeschätzt
werden, wie z. B. das künftige wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von Wettbewerbern
und anderen Marktteilnehmern. Eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist
weder geplant noch übernimmt Symrise hierzu eine gesonderte Verpflichtung. Symrise AG Mühlenfeldstraße 1 37603 Holzminden Deutschland www.symrise.com |
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