![]() Syzygy AGBad Homburg v. d. HöheKonzernaschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2016Geschäftsbericht 2016"The job of every single business on the planet is to do just one thing - to make people happy. When you find ways to do that, you win."Bernadette Jiwa, Meaningful ir.syzygy.net FinanzkennzahlenUmsatzerlöse(in TEUR)scroll
Operatives Ergebnis(in TEUR)scroll
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Ergebnis vor Steuern(in TEUR)scroll
Konzernergebnis(in TEUR)scroll
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Brief an die AktionäreSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,das Jahr 2016 war ein aufregendes Geschäftsjahr, für die Gruppe und für mich als neuen Vorsitzenden des Vorstandes. Das Wichtigste vorweg, wir konnten ein weiteres Jahr in Folge die Umsatz- und Ertragslage Ihres Unternehmens verbessern und freuen uns sehr, Ihnen das beste Ergebnis in der 22-jährigen Geschichte der SYZYGY Gruppe berichten zu können. Der Umsatz lag mit EUR 64,3 Mio. 12 Prozent über dem Vorjahreswert und auch das mit Sonderfaktoren belastete operative Ergebnis konnten wir um 6 Prozent auf EUR 5,6 Mio. steigern. Das hat uns, Vorstand und Aufsichtsrat, veranlasst der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 0,38 vorzuschlagen. Dies entspricht einer erneuten Erhöhung der Dividende. Die SYZYGY-Aktie bleibt nun im achten Jahr in Folge ein stabiler und attraktiver Dividendenwert. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des gesamten Vorstandes bei unseren mehr als 600 weltweiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die mit ihrer Passion, ihrem Engagement, ihren Ideen und ihrer Ausdauer dieses Ergebnis möglich gemacht haben. Sie haben auch in diesem Jahr alles gegeben, um unsere Kunden und deren Markenfans und Käufer glücklich zu machen. Bedanken möchte ich mich auch ausdrücklich beim Aufsichtsrat, der uns jederzeit vorbehaltlos und tatkräftig mit Rat und Tat zur Seite stand. 64,3 Mio. EUR Umsatzerlöse12%Umsatzsteigerung zu 20150,38EUR DividendeBetrachten wir das Ergebnis etwas genauer und werfen einen Blick auf unsere Standorte und Geschäftsfelder: Kernmarkt DeutschlandDie deutschen Gesellschaften haben sich mit einem Plus von 26 Prozent ausgesprochen positiv entwickelt. Die im April des vergangenen Jahrs akquirierte User Experience-Beratung USEEDS° konnten wir erfolgreich integrieren. Sie hat das Profil der SYZYGY Gruppe hinsichtlich Costumer Centricity und User Experience deutlich geschärft. Diese Themen sind zum integralen Bestandteil von Kundengesprächen geworden. USEEDS° spielt sowohl bei bestehenden Kunden als auch bei Neugeschäftsaktivitäten eine zentrale Rolle und wird aktiv in die Dienstleistungen der Gruppe eingebunden. Das Technologie-Geschäft am Standort Bad Homburg ist weiterhin sehr stabil und unsere Niederlassungen Frankfurt und München konnten mit den Neugewinnen von L'Oréal, BMW Lifestyle Group und Mercedes AMG einen erfreulichen Wachstumspfad beschreiten. Auch die Hamburger Niederlassung uniquedigital hat vor allem im zweiten Halbjahr sehr erfolgreich neue Kunden wie Lufthansa Miles & More, Wempe oder die Ahlers Group gewinnen können. Der Verlust eines Teilbereiches des BMW-Etats durch unsere Berliner Niederlassung Hi-RES! hat das Geschäftsjahr 2016 nicht nachhaltig belastet, allerdings wird sich dies auf den Ausblick für 2017 auswirken. Internationales GeschäftSYZYGY UK hat das europäische MAZDA-Geschäft erfolgreich gegen namhafte Konkurrenz verteidigen können und mit Müller Milch einen großen digitalen Transformationsauftrag gewonnen. Das globale Avis-Business, das wir aus London und New York führen, ist stabil und wurde erfolgreich verlängert. Unsere US-Niederlassung konnte zum Jahresende erste Erfolge im Neugeschäft verzeichnen und ist sehr positiv ins neue Jahr gestartet. SYZYGY New York gewann gleich drei renommierte US-Preise im Bereich Performance Marketing (The Drum Digital Trading Awards) für den Kunden Avis Budget Group und konnte dadurch Markenbekanntheit und Profil in Nordamerika deutlich steigern. Auch die intensivierte Zusammenarbeit mit verschiedenen WPP-Agenturen in den Vereinigten Staaten hat zu signifikanten CGI-Produktionsaufträgen für Ars Thanea in Polen geführt. TechnologieServices und Angebote im Bereich Technologie sind im Umbruch. Die Ausschreibungen werden signifikant größer und verlangen nach schier unbegrenzter Manpower. Daher ist der Markt zunehmend von großen Technologieberatern besetzt, die durch strategische Zukäufe zusätzlich versuchen, Kreativlösungen anzubieten. Maßgeschneiderte Technologielösungen, wie SYZYGY sie in der Vergangenheit angeboten hat, weichen globalen Standards wie Salesforce oder Adobe Marketing Cloud. Hosting Angebote verändern sich von Private- zu Public-Cloud. Kleinere Technologieanbieter wie SYZYGY müssen sich anpassen und wandeln, um auch in Zukunft ein exzellenter Anbieter enterprisefähiger Technologielösungen für den Mittelstand zu sein. Mit unserem neuen Chief Technology Officer (CTO) Frank Ladner, der die Gruppe Anfang April 2017 bereichern wird, haben wir eine Persönlichkeit gewinnen können, die die Weichen für den Wandel und mehr Flexibilität stellen wird. Mit seiner herausragenden Technologie- und Beratungsexpertise wird Frank Ladner uns dabei unterstützen, als Bindeglied zwischen Technologie und Marketing standortübergreifend nach innen und auch für Schlüsselkunden zu agieren. Mit ihm haben wir nun jedes der drei Kompetenzfelder: Technologie, Media und Kreation, mit einer Fachspitze besetzt. ProduktionUnsere engere Verzahnung mit WPP hat in den Vereinigten Staaten zu sehr positivem Wachstum für die polnische Tochtergesellschaft Ars Thanea geführt. Ars Thanea hat durch ihre spezielle Dienstleistung des CGI (Computer Generated Imagery) für namhafte Kunden wir Pfizer, Dell, Nike, Facebook u.v.m. Kreationen animiert und produziert. Der Jahresstart 2017 zeigt, dass dieses Geschäft ausbaufähig ist. Deshalb werden wir die Zusammenarbeit mit WPP in Großbritannien und Deutschland ausbauen und uns hier als gruppenweite CGI-Produktion positionieren. Denkbar ist auch ein Brückenkopf nach Asien. Plattform & KreationNeukundengewinne wie L'Oréal, BMW Lifestyle Group, Mercedes AMG und Müller Milch zeigen deutlich, dass unsere Services im Bereich Plattform und Kreation gefragt und wettbewerbsfähig sind. Die aktuellen Livegänge bestehender Kunden wie BMW Motorrad bestätigen das eindrucksvoll. Einige unserer Kunden vertrauen unserer kreativen Kraft schon über zwei Dekaden und wir werden zunehmend von renommierten Marken für Lösungen und Dienstleistungen angefragt. In Kombination mit exzellenter Strategie und nutzerzentriertem Denken und Handeln, wie es unsere Tochter USEEDS° perfektioniert hat, haben wir ein erstklassiges Angebot im Markt. "Unser Technologiegeschäft ist nach wie vor stabil und wir bleiben ein exzellenter Anbieter enterprisefähiger Technologielösungen für den Mittelstand." Media & PerformanceUnser "Data Driven Performance"-Ansatz begeistert vor allem vertriebsorientierte Großkunden und führte in den USA zum Gewinn renomierter nationaler Awards. Vor allem im zweiten Halbjahr konnten wir in Großbritannien als auch in Deutschland namhafte Kunden dazugewinnen. Allen voran Lufthansa Miles & More, die wir mit einem ganzheitlichen datengetriebenen Lösungsvorschlag überzeugt haben. SYZYGY übernimmt dabei zwei Kernthemen. Zum einen werden wir neben SEA auch für die gesamte Suchmaschinenoptimierung verantwortlich sein. Zum anderen übernimmt SYZYGY die Content-Produktion themenrelevanter Inhalte in Verknüpfung mit SEO und wird mittelfristig die nutzeroptimierten Landingpages produzieren. Hierfür werden wir auch ein Redaktions- und Produktionsteam aufbauen. Ausblick Digitalisierung ist das Thema dieses Jahrzehnts. Ob gesellschaftlich, politisch oder wirtschaftlich. Es gibt kaum einen Bereich unseres Lebens, der nicht von der Digitalisierung betroffen ist. Die Geschäftsfelder der SYZYGY Gruppe sind demnach sowohl gegenwartsverbunden als auch zukunftsträchtig. Ein Leben ohne digitale Produkte, Dienstleistungen, Services oder gar das Internet ist nicht mehr vorstellbar. In all diesen Bereichen ist SYZYGY tätig und hilft Kunden bei der Bewältigung digitaler Herausforderungen. Allerdings hat die Komplexität des Themas "Digital" dramatisch zugenommen und wird häufig sehr eindimensional verstanden und gerne unterschätzt. Digital ist mehr als eine Webseite oder eine App. Gerade für Unternehmen ist die Auseinandersetzung mit dem Thema "Digital" zu einem der großen Themen für Zukunftsfähigkeit geworden. Digitalisierung verlagert sich von rein kommunikativer Exekution hin zu unternehmerischen Entscheidungen, die das ganze Unternehmen betreffen. Geschäftsmodelle werden in Frage gestellt oder neu erfunden, Organisationsstrukturen verändert, Silos eingerissen, Produkte erneuert, Vertriebswege angepasst und natürlich werden auch die Kommunikation und das Marketing zunehmend digital. Unternehmen benötigen mehr Führung und Beratung durch seniore Kompetenz, die über die reine Kommunikation hinaus gehen und gleichzeitig mit exzellenter Realisierung digitaler und technologischer Maßnahmen punkten kann. Für die SYZYGY Gruppe bedeutet das im Wesentlichen drei Dinge: Erstens, eine deutliche Stärkung des Kerngeschäftes, um auch bei großen Ausschreibungen wettbewerbsfähig zu bleiben. Zweitens, eine lückenlose und integrierte Abbildung der digitalen Wertschöpfungskette, um Kunden ganzheitliche Lösungen anbieten zu können und drittens, ein signifikanter Aus- und Aufbau der Beratungs- und Strategie-Kompetenz. In diesen Bereichen wird sich die Gruppe durch gezielte Zukäufe verstärken und die Gesellschaften organisch weiterentwickeln. Unser Fokus liegt dabei auf dem deutschen Kernmarkt. "Digitalisierung ist das Thema dieses Jahrzehnts." scroll
Wir starten in das neue Geschäftsjahr mit einem "aufgeräumten" Markenportfolio. Die Agenturen der SYZYGY Gruppe rücken näher unter ein Markendach zusammen: die Mediaagenturen uniquedigital in Hamburg und London firmierten im März 2017 in SYZYGY um. So soll der Markenkern der Gruppe, der für den Dreiklang aus Media, Technologie und Kreation steht, weiter gestärkt werden. Gleichzeitig haben wir SYZYGY eine neue Corporate Identity gegeben. Wir setzen damit einen stärkeren Fokus auf Kollaboration zwischen den Standorten und Disziplinen, um unserem Kredo nach ganzheitlichem Service noch mehr Rechnung tragen zu können. Dr. Paul Marsden wird im weiteren Verlauf des Geschäftsberichts dazu detailliert Stellung nehmen. Schon Aristoteles hat klar formuliert, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Teile und so startet die Gruppe geeint und gestärkt unter der Marke SYZYGY. All das, sowie die bisherigen Erfolge in 2017 lassen einen weiterhin positiven Ausblick zu. Trotz Währungsschwankungen im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und wirtschaftlicher Ungewissheiten durch die derzeitige Regierung der Vereinigten Staaten erwarten wir auch in diesem Jahr eine Fortsetzung unseres Wachstumskurses. Organisch wird dieses Wachstum durch die genannten Faktoren eher moderat ausfallen, wobei Zukäufe das anorganische Wachstum beflügeln könnten. Ihr Lars Lehne Vorstandsvorsitzender / CEO Hallo! Wir sind SYZYGY.Unser Ziel ist einfach: The greatest happiness for the greatest number. Das unschlagbare Gefühl, wenn Digitales einfach funktioniert -das perfekte Zusammenspiel von Design, Technologie und Medien. 3 Himmelskörper in Harmonie - in der Astronomie nennt man das eine SYZYGY. KreationUnser Kreativ-Angebot deckt das gesamte Spektrum ab: von Ideen-findung und Innovation auf Basis unseres positiven Design-Ansatzes für das Nutzer- und Kundenerlebnis bis hin zu kreativen Produktions-Services. Wir schaffen damit relevante Lösungen mit hohem Nutzwert und großer emotionaler Wirkung. Kreation, Technologie und Medien sind nahtlos verbunden und konsequent darauf ausgerichtet, Glücksgefühle zu erzeugen, unsere Kunden und deren Kunden glücklich zu machen. Leistungen:
Wir haben Büros in Bad Homburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg, London, New York, München und Warschau. MediaIn der komplexen und schnelllebigen Medienwelt unterstützen wir unsere Kunden dabei, genau den Medienmix anzubieten, der Konsumenten zur richtigen Zeit mit relevanten Botschaften über Paid-, Owned- und Earned-Kanäle erreicht und so optimale Ergebnisse erzielt. Auf Basis von Datenanalysen und Insights stellen wir sicher, dass unsere Lösungen konkreten Mehrwert bringen. Unser wertvollstes Kapital ist jedoch unser Team, das unsere Kunden inspiriert und aktiv auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft begleitet. Leistungen:
600+Talente200+Awards1995gegründetTechnologieTechnologie macht unsere Arbeit überhaupt erst möglich - sie ist Schlüsselbestandteil unserer DNA. Durch den Einsatz der richtigen Enterprise und Marketing Technology Lösungen digitalisieren wir Geschäftsprozesse und schaffen faszinierende Nutzererfahrungen. Mit mehr als 130 Technologie-Experten konzipieren, realisieren und betreiben wir dabei innovative Nutzerschnittstellen und Plattformen für Content-Auslieferung, CRM, Vertrieb, Verkauf und Marketing-Automatisierung. Unsere Philosophie ist es, das Arbeiten in Silos zu vermeiden und stattdessen agile und flexible Projektmethoden anzuwenden. Dabei setzen wir modernste Techniken des Software-Engineerings wie zum Beispiel Continuous Integration und testgetriebene Entwicklung ein. Mit unseren Hosting-Diensten bieten wir darüber hinaus Managed-Hosting-Lösungen in unserem Rechenzentrum oder in der Cloud an und betreiben so aktuell mehr als 300 Server für unsere Kunden. Leistungen:
Unsere Mission: Digitales GlückVon Dr. Paul Marsden Digital Strategist, SYZYGY Group Zusammenkommen und an einem Strang ziehen - das fällt immer schwerer, wie die politischen Erschütterungen im vergangenen Jahr weltweit gezeigt haben. Die spaltenden Wahlkämpfe in Europa und den USA machen die tiefen Gräben deutlich, die in puncto Identität, Kultur und Wertesystem herrschen. Verschärft wird die Situation durch die digitalen Medien, die sich zu einem Sammelbecken von Fake-Nachrichten, "alternativen" Fakten und Filterblasen entwickelt haben. Wir leben, so suggerieren sie uns, in einer unsicheren und negativen Welt. Gegen die Abgrenzung und das Schwarzsehen haben die verschiedenen Geschäftsbereiche von SYZYGY 2016 den positiven Entschluss gefasst, sich zu "One SYZYGY" zusammenzuschließen. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir so besser und stärker sind. Gemeinsam können wir unseren Kunden integrierte und ganzheitliche Lösungen bieten, die das herkömmliche Silodenken in den Grenzen von klassischen Märkten und Spezialgebieten überwinden helfen. Zusammen geschlossen profitieren wir von unserer Größe und der damit verbundenen technologischen Infrastruktur und Investitionskraft. Wir bleiben aber gleichzeitig klein genug, um schnell, flexibel und unternehmerisch agieren zu können. Wenn wir unsere Kräfte als Spezialisten für Daten, Medien und Technologie bündeln, werden wir zudem innerhalb der WPP Gruppe unseren Platz als Mitgestalter der digitalen Zukunft finden. Das Leben besser machenDie einzelnen Geschäftsbereiche von SYZYGY zeichnen sich durch unterschiedliche Identitäten, Kulturen und Werte aus. Eines haben wir jedoch gemeinsam: die Überzeugung, dass Digitalisierung Verbesserung bedeutet. Ob wir nun IT-Systeme aufbauen, künstlerische 3D-Welten schaffen oder Medieninvestments verwalten: Wir alle glauben an die positive Kraft der Digitaltechnik als Treiber von Verbesserungen und Leistungssteigerungen. Digitale Lösungen bereichern das Leben im privaten und beruflichen Alltag. Im Rahmen der Einführung unseres neuen Corporate Identity war es uns wichtig, auch unsere Unternehmenskultur und -werte zu vermitteln. Dies haben wir in Form eines Buches mit dem Titel "Happy - an incomplete guide" umgesetzt. Wir haben daher gemeinsam beschlossen, diese positive Vision zur verbindenden Basis der Marke SYZYGY zur machen. Und wie drückt sie sich am einfachsten aus? Über Glücklichsein. Wir stellen unsere Digitalkompetenz in den Dienst des menschlichen Glücks - nicht nur, weil glückliche Menschen in der Regel mehr, häufiger und teurer einkaufen, sondern weil wir die Welt zu einem glücklicheren Ort machen wollen. Digitale Technik wird dabei helfen. Sie kann Menschen miteinander verbinden, ihre Probleme lösen und ihnen helfen, ihr Potenzial auszuschöpfen. Natürlich ist Glück ein sehr hochgestecktes Ziel für eine Digitalagentur. Aber wir können uns alle etwas darunter vorstellen und danach streben. Wir alle wollen, dass unsere Kunden und deren Kunden mit unserer Arbeit glücklich sind. Das gelingt, wenn unsere Arbeit nicht nur Bedürfnisse erfüllt oder Anforderungen gerecht wird, sondern auch positive Gefühle weckt. Durch diese Fokussierung auf die emotionale Wirkung der Arbeit kann sich SYZYGY auch im zunehmend gleichförmigen Markt der Digitalagenturen abheben. Treiber des positiven WandelsAls Spezialisten für Marketing und Werbung sind uns die Gefahren leerer Markenversprechen nur allzu gut bewusst. Daher machen wir unser Versprechen wahr, indem wir in Glück investieren. Dank unserer jüngsten Beteiligung an dem innovativen Customer-Experience-Spezialisten USEEDS° in Berlin können wir mehr darüber lernen, wie wir positivere Erlebnisse schaffen können. Zurzeit läuft der Roll-out von Empathie-Techniken, die uns und unseren Kunden deutlicher zeigen werden, was die Menschen in den jeweiligen Märkten glücklich macht. Zudem wollen wir mit neuer und kreativer Digitaltechnik in den Bereichen VR und Computer Generated Imagery (CGI) Dinge schaffen, die bewegen und inspirieren. Außerdem haben wir "Digital Intelligence Today" eingerichtet, einen neuen Agentur-Blog, in dem wir über die Einblicke und praktischen Erfahrungen berichten, die wir bei der Umsetzung unserer Strategie gewinnen. In Verbindung mit fortlaufenden Investitionen in neue und bereits gewonnene Talente lassen diese und weitere Initiativen unsere gemeinsame Mission wahr werden: Treiber des positiven Wandels zu werden. Bereits vor über zweihundert Jahren sagte Thomas Jefferson: "Für das Leben der Menschen und ihr Glück zu sorgen, ... ist das erste und einzig legitime Ziel einer guten Regierung." Genau dieses Ziel verbindet uns auch bei SYZYGY. Es wird uns und unseren Kunden helfen, im Jahr 2017 und darüber hinaus erfolgreich zu sein. Be Happy. Digitale Transformation
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| 2016 | 2015 | Veränderung | |
| XETRA-Schlusskurs (in EUR) | 11,61 | 8,82 | 32% |
| Gesamtperformance inkl. Dividende | 36% | 44% | n.a. |
| Höchster XETRA-Schlusskurs (in EUR) | 12,90 | 9,70 | 33% |
| Niedrigster XETRA-Schlusskurs (in EUR) | 8,68 | 6,54 | 33% |
| DAX | 11.481 | 10.743 | 7% |
| TecDAX | 1.812 | 1.831 | -1% |
| SDAX | 9.519 | 9.099 | 5% |
| 2016 | 2015 | Veränderung | |
| EUR | EUR | ||
| Dividende je Aktie | 0,37 | 0,35 | 6% |
| Ergebnis je Aktie | 0,39 | 0,37 | 5% |
| Buchwert je Aktie | 3,88 | 3,99 | -3% |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 29,67 | 24,13 | 23% |
| Dividenden-Rendite | 3,3% | 4,2% | n.a. |
| Eigenkapital-Rendite | 10,2% | 9,5% | n.a. |
| Anzahl der Aktien in Tsd. (auf Inhaber lautende Stückaktien) | 12.828 | 12.828 | - |
| davon eigene Aktien in Tsd. (in Stück) | 74 | 133 | -44% |
| Marktkapitalisierung, Basis XETRA-Schlusskurs (in Mio. EUR) | 148,9 | 113,1 | 32% |
| Freefloat in % | 47,6 | 48,5 | n.a. |
| Freefloat-Marktkapitalisierung (in Mio. EUR) | 70,9 | 54,9 | 29% |
| Durchschnittlicher Tagesumsatz: | |||
| in Stück (davon XETRA 7.634) | 9.337 | 22.831 | -59% |
| in EUR (davon XETRA 81.438) | 96.132 | 193.851 | -50% |
| ISIN | DE0005104806 |
| WKN | 510480 |
| Symbol | SYZ |
| Reuters | SYZG.DE |
| Bloomberg | SYZ:GR |
| Gründung | 1995 |
| Zulassungssegment | Regulierter Markt, Prime Standard |
| Handelsplätze | XETRA, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart |
| Sektor | Software |
| Designated Sponsor | equinet Bank AG |
| Analysten | GBC AG (Cosmin Filker), equinet Bank AG (Simon Heilmann), WARBURG RESEARCH (Felix Heilmann), GSC Research (Thorsten Renner) |
Das Börsenjahr 2016 war insgesamt sehr turbulent und hatte einige Überraschungen parat. Die Ergebnisse der politischen Ereignisse wie das Brexit-Votum, die Präsidentschaftswahlen in den USA oder die italienische Volksabstimmung über eine Verfassungsreform kamen überraschend, konnten jedoch die Finanzmärkte nicht in große Turbulenzen versetzen.
Die europäischen Aktien profitierten abermals von der weiterhin expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem niedrigen Zinsniveau. Die SYZYGY Aktie legte im Jahresverlauf um 32 Prozent zu. Betrachtet über zwei Jahre stieg der Kurs der SYZYGY Aktie um rund 82 Prozent. Sie liegt weiterhin vor vergleichbaren Indizes wie dem SDAX, TECDAX oder DAX.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 30. Juni 2017 die Anhebung der Dividende auf EUR 0,38 (Vorjahr: EUR 0,37) vor. Dies ist die sechste Dividendenanhebung in Folge.
Die weltweiten Aktienmärkte starteten mit deutlichen Kurseinbußen in das Jahr 2016 und mussten bis Mitte Februar den schlechtesten Jahresstart seit Jahrzehnten verzeichnen.
Erhebliche Volatilitäten wurden durch die Sorgen rund um die globale Konjunktur, insbesondere in China, und erstmals auch um die USA sowie über den anhaltenden Preisverfall der Rohstoffpreise verursacht. Die Kurse wurden jedoch von der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der in Aussicht gestellten moderaten Zinserhöhung der US-Notenbank beflügelt.
In den Folgemonaten wurde die Risikobereitschaft der Investoren durch die Debatte vor der britischen Abstimmung über den Verbleib in der EU gebremst. Nach dem Brexit-Votum im Juni, das zunächst einen starken Kurseinbruch zur Folge hatte, erholten sich die Aktienmärkte jedoch recht schnell und verzeichneten anschließend deutliche Kursgewinne. Im November bestimmte dann die US-Präsidentschaftswahl das Geschehen. Die Wahl von Donald Trump sorgte nur kurzfristig für Unsicherheiten. Positive Vorgaben der US-Märkte und die Verlängerung des Anleihekaufprogramms der EZB ließen die Aktienmärkte in den USA, Europa und Japan ins Plus drehen.
Mit Verlusten von einem Prozent beendete der Technologieindex TecDAX das Börsenjahr. Der Index rutschte bis Mitte Februar um 19 Prozent ab und schaffte es nicht, diesen massiven Kursrutsch in Jahresgewinne umzuwandeln. Höhere Zuwächse konnte der SDAX mit einem Anstieg von 5 Prozent verbuchen. Trotz der Konjunktursorgen um China zu Jahresbeginn, dem Brexit-Votum im Sommer und der US-Präsidentschaftswahl legte der DAX eine Jahresperformance von 7 Prozent hin. Der Dow Jones Euro STOXX konnte lediglich ein kleines Plus von 1 Prozent verzeichnen, während der Dow Jones in den USA mit einem Plus von 13 Prozent endete.
Gestützt von den sehr guten Geschäftszahlen für das Jahr 2015 sowie der Ankündigung, die Dividende von EUR 0,35 auf EUR 0,37 anzuheben, konnte sich die SYZYGY Aktie klar von den großen Indizes abgrenzen. Ausgehend von EUR 8,82 tendierte die SYZYGY Aktie im ersten Quartal seitwärts, bis sie ab April sehr dynamische Kurszuwächse verzeichnen konnte, davon im Mai bis zu 27 Prozent. Selbst als am Morgen nach dem Brexit, Ende Juni, der DAX einen Verlust von 10 Prozent verzeichnete, blieb die SYZYGY Aktie davon unbeeindruckt. Diese positive Entwicklung hat sich in den Wochen bis zum Tag der Hauptversammlung fortgesetzt. Nach Auszahlung der Dividende am 11. Juli in Höhe von EUR 0,37 verzeichnete sie weiterhin Kurszuwächse und bewegte sich bis Mitte August in einem Korridor zwischen EUR 10,70 und EUR 11,30. Mitte August übertraf der Titel erstmals die Marke von EUR 12,00. Mit einem Plus von 46 Prozent erreichte die SYZYGY Aktie ihren höchsten Schlusskurs am 18. Oktober 2016 mit EUR 12,90. Die Bekanntgabe der Geschäftszahlen zum Neunmonatszeitraum gab der Aktie nochmals Unterstützung, so dass der Kurs in einem sehr volatilen Börsenumfeld stabil tendierte. Anfang Dezember verlor die SYZYGY Aktie rund 16 Prozent an Wert innerhalb eines Tages von EUR 11,70 auf EUR 10,25, um sich genauso schnell wieder zu erholen. Nach einer folgenden Seitwärtsbewegung beendete die Aktie das Börsenjahr mit einem Schlusskurs von EUR 11,60 oder einem Plus von rund 32 Prozent. Sie übertraf wiederholt deutlich DAX, TecDAX und DAX Subsector IT.
Unter Berücksichtigung der Dividendenzahlung von EUR 0,37 belief sich die Gesamtperformance der Aktie auf 36 Prozent. Die Liquidität der SYZYGY Aktie nahm mit durchschnittlich 9.300 an allen deutschen Börsen gehandelten Stücken pro Tag im Vorjahresvergleich (Vorjahr: 22.800 Stk./Tag) ab.
Am 8. Juli 2016 fand in Frankfurt die ordentliche Hauptversammlung der SYZYGY AG statt. Rund 57 Prozent des stimmberechtigten Kapitals nahmen daran teil. Alle zur Abstimmung gestellten Beschlussvorschläge der Verwaltung - darunter auch der Vorschlag zur Schaffung eines genehmigten Kapitals von bis zu insgesamt EUR 6,0 Mio. sowie der Vorschlag zur Ausschüttung einer Dividende von EUR 0,37 (Vorjahr: EUR 0,35) je dividendenberechtigter Aktie - wurden nahezu einstimmig angenommen. Die auf dem XETRA-Schlusskurs am Tag der Hauptversammlung basierende Dividendenrendite lag mit 3,4 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau (Vorjahr: 3,8 Prozent). Insgesamt wurden rund EUR 4,7 Mio. an unsere Aktionäre ausgeschüttet.
Die mit der Schaffung eines genehmigten Kapitals verbundene Änderung der Satzung der SYZYGY AG ist mit Ende September 2016 erfolgten Eintragung in das Handelsregister wirksam geworden.
Die Gesamtzahl der Aktien betrug wie im Vorjahr am Bilanzstichtag 12.828.450 Stücke. Die Aktionärsstruktur hat sich in der Berichtsperiode wie folgt verändert: Größter Anteilseigner ist weiterhin die WPP. Nach Abschluss des freiwilligen Übernahmeangebotes am 2. November 2015 hielt die WPP-Gruppe insgesamt 50,48 Prozent. Im laufenden Geschäftsjahr 2016 hatte WPP ihren Anteil um 1,3 Prozent erhöht und hält nun 51,78 Prozent der SYZYGY Aktien.
| 3,3% Dividendenrendite | 36% Gesamtperformance inkl. Dividende | 148,9 TEUR Marktkapitalisierung |
Die Hauptversammlung vom 29. Mai 2015 hatte den Beschluss zum Erwerb eigener Aktien erneuert. Im Geschäftsjahr 2016 hat die Gesellschaft von der Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht.
Im Zuge des Erwerbs der Anteile an USEEDS° wurden 54.910 eigene Aktien veräußert. Im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich der Bestand im Eigenbesitz auf 73.528 Stücke oder 0,6 Prozent.
Der Freefloat gemäß der Definition der Deutschen Börse belief sich zum 31. Dezember 2016 auf 47,6 Prozent.
Die SYZYGY AG verfolgt eine transparente, aktuelle Informationspolitik und legt großen Wert auf einen nachhaltigen und umfassenden Dialog mit den Stakeholdern wie Aktionären, Investoren, Analysten, Finanzjournalisten und der interessierten Öffentlichkeit. Dabei haben die prägnanten Darstellungen zur Geschäftsentwicklung und Prognosen im Geschäftsbericht, Quartalsberichten und Unternehmensnachrichten besondere Bedeutung.
Das breit gefächerte Informationsangebot zu kapitalmarktrelevanten Themen und der SYZYGY Aktie bietet unsere Investor Relations Website unter www.ir.syzygy.net. Interessenten haben hier jederzeit die Möglichkeit, sich in deutscher und englischer Sprache zu informieren. Mitte 2016 wurde der englischsprachige Investor Relations Bereich neu gestaltet und in die Website der Agenturgruppe integriert. Dieser bietet neben vielen Vorzügen auch ein responsives Layout, sodass sich unsere Webseiten problemlos an die jeweiligen Endgeräte anpassen und auf jedem Bildschirm im optimalen Format erscheinen.
Vertreter des Managements haben im Berichtsjahr auf Kapitalmarktkonferenzen und Roadshows präsentiert, um das Geschäftsmodell vorzustellen und regelmäßig über die Strategie und die Entwicklung der Agenturgruppe zu berichten. Der Vorstand hat am Deutschen Eigenkapitalforum in Frankfurt und an der Münchner Kapitalmarktkonferenz (MKK) teilgenommen und darüber hinaus zahlreiche institutionelle Investoren im Rahmen von Einzelgesprächen oder Round Table-Veranstaltungen besucht. Es fanden hierzu Roadshows mit der equinet Bank AG, der Warburg Bank und der Solventis Wertpapierhandelsbank statt.
Darüber hinaus stand das Management Team Analysten, Investoren und Vertretern der Wirtschafts- und Finanzpresse für Einzelgespräche zur Verfügung.
Inzwischen geben vier Analysten regelmäßig aktuelle Einschätzungen und Prognosen über die Performance und die weitere Entwicklung der Agenturgruppe ab. Dies sind die GBC AG, die equinet Bank AG, die GSC Research GmbH und die Warburg Bank, wobei die equinet Bank auch das Designated Sponsoring-Mandat hält.
Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich oder mündlich über aktuelle Entwicklungen sowie über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Konzerns und der Tochtergesellschaften. Bei Entscheidungen, die für die SYZYGY Gruppe von wesentlicher Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat stets einbezogen.
Der Vorstand ist seinen Informationspflichten vollständig nachgekommen. Die Berichte des Vorstands wurden hinsichtlich ihrer Gegenstände als auch ihres Umfangs den gesetzlichen Anforderungen und den Informationsbedürfnissen des Aufsichtsrates vollumfänglich gerecht. Darüber hinaus ließ sich der Aufsichtsrat ergänzende Informationen und Auskünfte erteilen. Der Aufsichtsrat hat die ihm erteilten Auskünfte und Berichte kritisch gewürdigt und auf Plausibilität geprüft.
Im Geschäftsjahr 2016 fanden im Beisein des Vorstands insgesamt sechs ordentliche Aufsichtsratssitzungen statt: am 1. Februar, am 29. März, am 21. April, am 7. Juli, am 19. Oktober und am 20. Dezember 2016. Ferner kamen Aufsichtsrat und Vorstand zu drei außerordentlichen Sitzungen am 22. Februar, am 2. März und am 30. Mai 2016 zusammen.
Im Rahmen der Sitzungen, bei denen alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder entweder persönlich anwesend oder telefonisch zugeschaltet waren, wurden alle wichtigen Vorkommnisse besprochen und die erforderlichen Entscheidungen getroffen.
Besondere Themenschwerpunkte, die in den einzelnen Sitzungen behandelt wurden, sind im Folgenden aufgeführt:
Der Fokus der Sitzung vom 1. Februar 2016 lag auf der Besprechung des Budgets 2016 und der strategischen Weiterentwicklung der Gruppe. Ferner wurden die vorläufigen Jahreszahlen 2015 und die Finanzlage der Gesellschaft erörtert. Abschließend beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 0,37 vorzuschlagen.
In einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 22. Februar 2016 wurde das Budget für das Geschäftsjahr 2016 verabschiedet. Ferner trat Herr Marco Seiler von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender der SYZYGY AG mit Wirkung zum 31. August 2016 zurück. Der Aufsichtsrat bestellte in der gleichen Sitzung Herrn Lars Lehne als weiteres Vorstandsmitglied zum 1. April 2016 und nominierte ihn mit Wirkung zum 1. September 2016 zum Vorstandsvorsitzenden.
Am 2. März 2016 kamen Aufsichtsrat und Vorstand erneut zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, um über die M&A Strategie und einen konkreten Übernahmekandidaten zu diskutieren. Hierbei wurden insbesondere die Bewertungsparameter, der zukünftige Geschäftsplan und die Risiken erörtert. Der Vorstand wurde beauftragt, die Verhandlungen fortzuführen und im Rahmen der vereinbarten Parameter die Akquisition durchzuführen.
In der Sitzung vom 29. März 2016 fand die Bilanzsitzung unter Anwesenheit der Abschlussprüfer statt. Nach kritischer Prüfung sämtlicher Vorlagen ließ sich der Aufsichtsrat die Abschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2015 detailliert von den Mitgliedern des Vorstands erläutern. Die Abschlussprüfer legten die Schwerpunkte und Ergebnisse ihrer Prüfungen dar. Fragen beantworteten der Vorstand und die Abschlussprüfer zur vollsten Zufriedenheit. Der Aufsichtsrat konnte sich so von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfungen und Prüfungsberichte überzeugen. Im Anschluss an die Ausführungen wurden der Jahresabschluss und der Konzernabschluss gebilligt und festgestellt.
In der Aufsichtsratssitzung vom 21. April 2016 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat ausführlich über die aktuelle Geschäftsentwicklung. In diesem Rahmen wurden die Zahlen für das erste Quartal 2016 erörtert und anschließend genehmigt. Einen weiteren Schwerpunkt der Sitzung bildete der Digital Innovation Day (DID 2016), der sich mit digitalen Innovationsthemen befasst und ein zentrales Element der Marketingstrategie der SYZYGY Gruppe darstellt. Zudem wurde in der Sitzung die Tagesordnung für die Hauptversammlung 2016 verabschiedet. Dabei wurde der Beschluss gefasst, der Hauptversammlung die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer vorzuschlagen. Des Weiteren wurde der Gewinnabführungsvertrag zwischen der SYZYGY AG und SYZYGY München GmbH besprochen und genehmigt.
Im Rahmen einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 30. Mai 2016 wurde die zukünftige Besetzung des Aufsichtsrates besprochen. Herr Michael Mädel hat sein Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum 8. Juli 2016, also mit Ablauf der kommenden Hauptversammlung, niedergelegt. Im Zuge dessen wurde Herr Rupert Day als neues Aufsichtsratsmitglied vorgeschlagen, der als Ersatzmitglied für die Amtszeit von Herrn Mädel nominiert wurde. Entsprechend wurde die Tagesordnung um den Punkt "Ergänzungswahl zum Aufsichtsrat" erweitert.
Im Rahmen der planmäßigen Sitzung vom 7. Juli 2016 wurden die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2016 erörtert und genehmigt. Der Vorstand gab dem Aufsichtsrat zudem einen Ausblick auf das weitere Geschäftsjahr. Des Weiteren wurden die Themen Investmentpolitik der Gruppe und Akquisition potenzieller M&A Kandidaten besprochen. Ferner wurde Herr Lars Lehne vom Aufsichtsrat mit sofortiger Wirkung zum neuen Vorstandsvorsitzenden der SYZYGY AG berufen.
In der ordentlichen Aufsichtsratssitzung vom 19. Oktober 2016 wurden zunächst die 9-Monats-Zahlen erörtert und genehmigt. In diesem Zusammenhang gab der Vorstand erneut einen aktuellen Ausblick auf das verbleibende Jahr. Zudem wurden die Investmentpolitik, potentielle Akquisitionen sowie die strategische Ausrichtung der Gruppe weiterführend diskutiert. Auch wurde die Corporate Governance-Erklärung für das Jahr 2016 besprochen und genehmigt.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Erläuterung neuer Vorschriften der Marktmissbrauchsverordnung und deren Einhaltung. Vorstand und Aufsichtsrat wurden über die neuen Regeln zu Insiderhandel und Directors Dealing aufgeklärt.
"Unser Dank gilt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement, das die wesentliche Grundlage für die Entwicklung der SYZYGY Gruppe ist."
Die letzte Sitzung des Jahres fand am 20. Dezember 2016 statt und befasste sich mit dem aktuellen Geschäftsverlauf und dem Ausblick für das Jahr 2017. Der Aufsichtsrat genehmigte das Budget 2017. Ferner wurde über die neue Corporate Identity der Gruppe sowie das aktuelle Kapitalmarktumfeld und deren Auswirkungen auf die Investitionspolitik gesprochen.
Die erste Aufsichtsratssitzung im laufenden Geschäftsjahr 2017 fand am 24. Januar 2017 statt. Hier wurden die vorläufigen Geschäftszahlen 2016 präsentiert und die Finanzlage der Gesellschaft erörtert. Nach ausführlicher Diskussion und anschließender Genehmigung der vorläufigen Zahlen wurde beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 0,38 vorzuschlagen.
Zwischen diesen Terminen standen Vorstand und Aufsichtsrat im kontinuierlichen Dialog. Insbesondere hat der Vorstand regelmäßig über die Geschäftsentwicklung sowie weitere wichtige Ereignisse schriftlich berichtet.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Michael Mädel hatte mit Wirkung zum 8. Juli 2016 sein Mandat niedergelegt. An seine Stelle wurde Herr Rupert Day für die verbleibende Amtszeit gewählt, der die Wahl annahm. Im Anschluss an die Hauptversammlung vom 8. Juli 2016 wählten die Aufsichtsratsmitglieder Herrn Ralf Hering zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden.
Der Aufsichtsrat der SYZYGY AG besteht mit den Herren Ralf Hering als Vorsitzendem, Wilfried Beeck und Rupert Day weiterhin aus drei unabhängigen Mitgliedern, die ausschließlich Aktionärsinteressen vertreten.
Die Amtsperiode aller Aufsichtsratsmitglieder umfasst die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 beschließt.
Der Aufsichtsrat hat aufgrund seiner Größe auch im Berichtsjahr auf die Bildung von Ausschüssen verzichtet. Herr Wilfried Beeck, der als Finanzexperte über umfassende Kenntnisse in der Rechnungslegung und internen Kontrollverfahren verfügt, begleitete die Themen Jahresabschluss, Prüfung und die Wahl des Wirtschaftsprüfers besonders intensiv.
Die Hauptversammlung erteilte den Aufsichtsrats- und Vorstandsmitgliedern am 8. Juli 2016 die Entlastung für das Geschäftsjahr 2015.
Herr Lars Lehne trat am 1. April 2016 als Vorstandsmitglied ein und übernahm den Posten des Vorstandsvorsitzenden mit Wirkung zum 7. Juli 2016. Herr Lehne ist für die Dauer von drei Jahren bis zum 31. März 2019 bestellt worden.
Herr Marco Seiler schied mit Wirkung zum 31. August 2016 als Vorstandsmitglied aus der SYZYGY AG aus.
Der Vorstandsvertrag von Erwin Greiner wurde am 21. Dezember 2016 um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.
Der Vorstand der SYZYGY AG besteht demnach aus den Herren Lars Lehne als Vorsitzendem, Erwin Greiner als Finanzvorstand und Andrew Stevens als weiterem Vorstandsmitglied mit Verantwortung für das internationale Geschäft.
Am 19. Oktober 2016 veröffentlichte der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) gemäß § 161 AktG als Teil der umfassenderen Erklärung zur Unternehmensführung. Die Corporate Governance Erklärung basiert auf dem Kodex in der zu diesem Zeitpunkt gültigen Fassung vom 5. Mai 2015. Die SYZYGY AG entspricht mit wenigen Ausnahmen den im DCGK formulierten Prinzipien. Die Ausnahmen werden in der entsprechenden Erklärung dargelegt und begründet.
Der Vergütungsbericht, der die Höhe und die Struktur der Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrates offenlegt, ist gemäß dem DCGK im Lagebericht oder im Konzernanhang anhand der dem Kodex angehängten Mustertabellen abzugeben. Einzelheiten zur Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrates finden sich im Konzernlagebericht des Geschäftsberichts 2016.
Die Hauptversammlung hat am 8. Juli 2016 auf Vorschlag des Aufsichtsrates die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, als Jahresabschluss- und Konzernabschlussprüfer bestellt. Der Aufsichtsrat hat keine Umstände festgestellt, die eine Befangenheit des Wirtschaftsprüfers begründet hätten. Der Wirtschaftsprüfer selbst hat eine Unabhängigkeitserklärung abgegeben. Neben den Abschlussprüfungen sind keine prüfungsnahen Dienstleistungen von der BDO AG erbracht worden.
Die BDO AG hat im Auftrag des Aufsichtsrates den Jahresabschluss und Lagebericht, den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016 geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB, der Konzernabschluss nach den Regeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Die vollständigen Abschlussunterlagen, die Prüfungsberichte und der Vorschlag des Vorstands zur Gewinnverwendung wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Beschlussfassung zugeleitet. Ferner informierte der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat über die Prüfung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagements, bei der keine Schwächen festgestellt wurden.
Nach kritischer Prüfung sämtlicher Vorlagen ließ sich der Aufsichtsrat im Rahmen seiner Sitzung vom 30. März 2017 die Abschlussunterlagen für das Geschäftsjahr 2016 ausführlich von den Mitgliedern des Vorstands erörtern. Die ebenfalls anwesenden Abschlussprüfer legten die Schwerpunkte und Ergebnisse ihrer Prüfungen dar. Fragen wurden vom Vorstand und von den Abschlussprüfern zur vollsten Zufriedenheit beantwortet. Der Aufsichtsrat konnte sich so von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfungen und Prüfungsberichte überzeugen.
Auf Basis der eigenen Prüfungen und unter Berücksichtigung der Prüfungsberichte sah der Aufsichtsrat keinen Grund zu Beanstandungen. Der Aufsichtsrat hat daher den Jahresabschluss und Lagebericht der SYZYGY AG und den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht gebilligt und festgestellt. Darüber hinaus stimmte der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns zu.
Der Aufsichtsrat spricht den Mitgliedern des Vorstands ebenso wie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SYZYGY Gruppe seinen Dank für ihr Engagement aus. Wir freuen uns auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen für das laufende Geschäftsjahr viel Erfolg.
Bad Homburg, den 30. März 2017
Der Aufsichtsrat
Der Vorstand und der Aufsichtsrat berichten in dieser Erklärung gemäß § 289a HGB über die Unternehmensführung sowie gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex (nachfolgend "DCGK") über die Corporate Governance der SYZYGY AG. Der DCGK umschreibt international anerkannte Grundsätze zur verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung und -überwachung und wurde seit seiner erstmaligen Verabschiedung im Jahre 2002 mehrfach modifiziert und erweitert, zuletzt am 5. Mai 2015.
Vorstand und Aufsichtsrat sehen sich einer auf Nachhaltigkeit angelegten Unternehmensführung verpflichtet und identifizieren sich mit dem Ziel des DCGK, eine vertrauensvolle, am Nutzen von Anteilseignern, Mitarbeitern und Kunden orientierte Unternehmensführung zu fördern.
Der DCGK beinhaltet Verhaltensempfehlungen, von denen die Unternehmen abweichen können. Sie müssen dies jedoch im Rahmen einer jährlichen Entsprechenserklärung nach §161 AktG offenlegen und begründen.
Die Erklärung zur Unternehmensführung umfasst seit dem 5. Mai 2015 gem. § 289a Nr. 4 HGB zusätzlich Festlegungen auf Zielgrößen, die eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen ermöglichen soll.
Die Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289a HGB umfasst daher im Detail:
1. die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gem. §161 des Aktiengesetzes;
2. relevante Angaben zu Unternehmensführungspraktiken, die über die gesetzlichen Anforderungen hinaus angewandt werden;
3. eine Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat sowie der Zusammensetzung und Arbeitsweise ihrer Ausschüsse;
4. Angaben zu den festgelegten Zielgrößen für den Frauenanteil in Führungspositionen sowie zu deren Erreichung.
Die SYZYGY AG entspricht dem Kodex in der derzeit gültigen Fassung vom 5. Mai 2015 bis auf wenige Ausnahmen. Diese werden in der folgenden Entsprechenserklärung aufgeführt und erläutert.
Vorstand und Aufsichtsrat der SYZYGY AG erklären gem. § 161 AktG, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der geltenden Fassung vom 5. Mai 2015 seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung vom 14. Dezember 2015 entsprochen haben. Die SYZYGY AG plant diesen Empfehlungen auch weiterhin mit den folgenden Ausnahmen zu entsprechen:
(1) Vielfalt bei der Besetzung von Führungspositionen unter besonderer Berücksichtigung von Frauen (Ziffer 4.1.5):
Der Vorstand hat sich bereits in der Vergangenheit mit den Anforderungen des DCGK nach verstärkter Vielfalt (Diversity) und insbesondere einer angemessenen Berücksichtigung von Frauen in Führungspositionen befasst. Im Interesse des Unternehmens entscheidet sich das Management der SYZYGY AG bei der Besetzung von Führungspositionen für diejenige Person, die dem Anforderungsprofil aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation und persönlichen Eignung am besten entspricht. Das Geschlecht ist dabei kein vorrangiges Entscheidungskriterium. Sollten für eine zu besetzende Position mehrere gleich qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stehen, entscheidet sich der Vorstand für die Person, die zur Vielfalt der Führungsmannschaft beiträgt.
(2) Vielfalt bei der Besetzung von Vorstandspositionen unter besonderer Berücksichtigung von Frauen (Ziffer 5.1.2):
Auch bei der Besetzung von Vorstandspositionen erfolgt die Entscheidung für eine Kandidatin bzw. einen Kandidaten ausschließlich aufgrund fachlicher Qualifikation und persönlicher Eignung. Sollten für eine zu besetzende Position mehrere gleich qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stehen, bestellt der Aufsichtsrat diejenige Person, die zur Diversity im Vorstand beiträgt.
(3) Einrichtung von fachlich qualifizierten Ausschüssen des Aufsichtsrats gem. Ziffer 5.3.1, eines Prüfungsausschusses gem. Ziffer 5.3.2 sowie eines Nominierungsausschusses gem. Ziffer 5.3.3:
Der Aufsichtsrat der SYZYGY AG besteht aus drei Personen. Diese Größe hat sich als sehr effektiv erwiesen, da sowohl übergeordnete strategische Themen als auch Detailfragen intensiv im Gesamtaufsichtsrat erörtert und entschieden werden können. Eine Bildung von Ausschüssen halten wir aufgrund der Anzahl von drei Aufsichtsratsmitgliedern nicht für zweckmäßig.
(4) Benennung konkreter Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrates, Altersgrenze und Diversity im Aufsichtsrat (Ziffer 5.4.1):
Seit Gründung der SYZYGY AG ist es gelebte Praxis, im Sinne der Aktionäre, Mitarbeiter, und Kunden nach der größtmöglichen unternehmens- und branchenspezifischen Fachkompetenz im Aufsichtsrat zu streben, unabhängig von Merkmalen wie Alter oder Geschlecht.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf einer tief greifenden Kenntnis der Kommunikations- und Digitalbranche, Internationalität sowie auf umfassendem Wissen in der Rechnungslegung und interner Kontrollverfahren. Diesen Ansprüchen wird der Aufsichtsrat in seiner derzeitigen Zusammensetzung vollumfassend gerecht. Auf eine schriftliche Fixierung detaillierter Anforderungen wurde aufgrund der geringen Größe des Aufsichtsrates verzichtet. Auch sieht der Aufsichtsrat von der Festlegung einer Altersgrenze und einer Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer ab, da sie fachlich als nicht sinnvoll erachtet wird. Ebenso wurde bei den Vorschlägen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern im Unternehmensinteresse vorrangig auf die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen abgestellt. Der Aufsichtsrat wird zukünftig bei seinen Vorschlägen unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation Diversity-Gesichtspunkte, insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen, berücksichtigen.
(5) Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder (Ziffer 5.4.6):
Alle Aufsichtsratsmitglieder erhalten einvernehmlich die gleiche Vergütung, da alle Mitglieder vergleichbare Arbeitsaufwände haben.
Der Vorstand der SYZYGY AG führt die Geschäfte mit der Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Kaufmanns unter Beachtung der gesetzlichen Anforderungen, der Bestimmungen ihrer Satzung sowie des DCGK, dem die SYZYGY AG gem. § 161 AktG mit den in einer Erklärung angegebenen Ausnahmen entspricht. Relevante Unternehmensführungspraktiken, die über diese Vorgaben hinausgehen, bestehen bei der SYZYGY AG nicht.
Den gesetzlichen Vorgaben entsprechend, verfügt die SYZYGY AG über ein duales Führungssystem, in dem der Vorstand die Geschäfte der Gesellschaft eigenständig führt, während dem Aufsichtsrat die Überwachung der Vorstandstätigkeit obliegt. Die beiden Organe sind sowohl hinsichtlich ihrer personellen Besetzung als auch ihrer Kompetenzen streng voneinander getrennt.
Der Vorstand der SYZYGY AG besteht aus drei Personen: Chief Executive Officer, Chief Operating Officer und ein Chief Financial Officer. Da dem Vorstand nur drei Mitglieder angehören, wurden und werden keine Ausschüsse gebildet. Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft nach Maßgabe der Gesetze, der Satzung und einer Geschäftsordnung. Er legt für den Konzern und seine Tochtergesellschaften langfristige Ziele zum Wohle und zum nachhaltigen Wachstum des Unternehmens fest und leitet daraus Strategien ab. Dabei arbeitet er mit dem Aufsichtsrat der Gesellschaft eng und vertrauensvoll zusammen. Jedem Vorstandsmitglied obliegen Geschäftsbereiche, die er in eigener Verantwortung führt. In Erfüllung ihrer Funktionen wirken die Mitglieder kollegial zusammen und unterrichten sich gegenseitig über wichtige Maßnahmen und Geschäfte in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich. Die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung obliegt allen Vorstandsmitgliedern gemeinsam.
Vorstandssitzungen können von jedem Mitglied des Vorstands einberufen werden. Sie finden in regelmäßigen Abständen und zusätzlich nach Bedarf statt. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit, sofern nicht Einstimmigkeit gesetzlich erforderlich ist. Geschäfte, die nur mit Zustimmung des Aufsichtsrates vorgenommen werden dürfen, sind in der Geschäftsordnung aufgeführt.
Vorstandsbeschlüsse werden dokumentiert und aufbewahrt. Sprecher des Vorstands ist sein Vorsitzender. Er koordiniert die verschiedenen Geschäftsbereiche und repräsentiert die Gesellschaft nach außen.
Die SYZYGY AG hat für alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) abgeschlossen, die in Übereinstimmung mit dem aktuellen DCGK einen Selbstbehalt in gesetzlich vorgeschriebener Höhe vorsieht.
Dem Aufsichtsrat der SYZYGY AG gehören drei Mitglieder an, von denen eines - den gesetzlichen Vorgaben entsprechend - als Finanzexperte über umfassende Kenntnisse in der Rechnungslegung und interner Kontrollverfahren verfügt. Der Aufsichtsrat arbeitet bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben mit den übrigen Organen der Gesellschaft zum Wohle des Unternehmens zusammen. Er überwacht und begleitet die Arbeit des Vorstands im Hinblick auf Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit des Vorstandshandelns.
Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend schriftlich oder mündlich über aktuelle Entwicklungen sowie über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Konzerns und der Tochtergesellschaften. Bei Entscheidungen, die für die SYZYGY Gruppe von wesentlicher Bedeutung sind, ist der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.
Aufsichtsratssitzungen finden regelmäßig einmal im Quartal und zusätzlich nach Bedarf statt. Die Sitzungen werden durch den Vorsitzenden mit einer Frist von vierzehn Tagen schriftlich einberufen. Vor jeder Aufsichtsratssitzung wird eine schriftliche Tagesordnung an die Mitglieder des Aufsichtsrats verteilt. Beschlüsse bedürfen der Mehrheit der abgegebenen Stimmen bzw. werden einstimmig getroffen.
Eine Erörterung der Geschäftsentwicklung wird in jeder Sitzung des Aufsichtsrats vorgenommen. Darüber hinaus lässt sich der Aufsichtsrat vom Vorstand ergänzende Informationen und Auskünfte erteilen. Der Aufsichtsrat befasst sich u. a. regelmäßig mit den Quartalsberichten, bespricht diese mit dem Vorstand und genehmigt sie.
Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit des Gremiums und leitet die Sitzungen. Er erläutert jährlich die Tätigkeit des Aufsichtsrats in seinem Bericht an die Aktionäre und in der Hauptversammlung.
Detailliertere Informationen über die Arbeit des Aufsichtsrates im Gesamtjahr 2016 finden sich im Bericht des Aufsichtsrates im Geschäftsbericht 2016 der SYZYGY AG, der ab dem 30. März 2017 auf der Website der Agenturgruppe unter www.syzygy.net zugänglich sein wird.
Gem. Ziffer 6.2 des DCGK ist der Gesamtbesitz der Aktien oder der sich darauf beziehenden Finanzinstrumenten von Vorstand und Aufsichtsrat im Corporate Governance Bericht aufzuführen, sofern diese 1 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals übersteigen. Zum Zeitpunkt der Abgabe der Erklärung halten die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder weniger als 1 Prozent von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien. Der Aktienbesitz wird jeweils in den Quartals- und Jahresberichten dargestellt. Die langfristigen Anreizmodelle basieren auf der Kursentwicklung der SYZYGY Aktie. Bei Ausübung von Optionen oder aktienbasierten Vergütungsprogrammen (Phantom Stocks) kommt es nicht zur Ausgabe von neuen Aktien, sondern zur Vergütung der Differenz zwischen dem Basis- und Ausübungskurs in bar.
Die Vergütung des Vorstands ist Teil des Lageberichts, eine entsprechende Veröffentlichung für das Geschäftsjahr ist daher im Geschäftsbericht 2015 erfolgt.
Für das Geschäftsjahr 2016 wird diese am 30. März 2017 im Geschäftsbericht 2016 erfolgen.
Vorstand und Aufsichtsrat haben sich bereits in der Vergangenheit mit den Anforderungen des DCGK nach verstärkter Diversity (Vielfalt) und insbesondere einer angemessenen Berücksichtigung von Frauen in Führungspositionen, im Vorstand und im Aufsichtsrat befasst. Da sich die SYZYGY AG bei der Besetzung von Führungspositionen ebenso wie bei der Berufung von Vorstandsmitgliedern und bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats primär den Interessen des Unternehmens verpflichtet sieht, muss bei der Besetzung offener Positionen an erster Stelle die Qualifikation und persönliche Eignung für die jeweilige Aufgabe stehen. Diversity definiert sich nicht allein über Geschlecht oder Nationalität, sondern auch und gerade über eine fachliche Vielfalt und eine wohlausgewogene Mischung von Expertise aus unterschiedlichen Fachgebieten.
Das am 1. Mai 2015 in Kraft getretene "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" verlangt die Definition von Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, im Vorstand und in den beiden obersten Führungsebenen unterhalb des Vorstands. Die Festlegung der Zielgrößen für Aufsichtsrat und Vorstand erfolgt durch den Aufsichtsrat, die der für die beiden obersten Führungsebenen erfolgt durch den Vorstand. Die Festlegungen sind erstmals bis zum 30. September 2015 erfolgt und sollen bis zum 30. Juni 2017 erreicht werden.
Aktuell besteht der Aufsichtsrat aus drei Mitgliedern mit jeweils umfangreichen Erfahrungen in der Kommunikations- und Softwarebranche, sowie internationalen Kunden- und Agenturbeziehungen. Der Aufsichtsrat ist bis zur Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2018 beschließt, gewählt. Daher werden die nächsten Aufsichtsratswahlen voraussichtlich im Jahr 2019 stattfinden. Sofern alle Aufsichtsratsmitglieder ihre Amtszeit erfüllen, wird bis zum Stichtag 30. Juni 2017 der Aufsichtsrat ausschließlich aus männlichen Mitgliedern bestehen. Der gegenwärtige Frauenanteil wurde im vergangenen Jahr nicht erhöht. Aufgrund des Qualifikationsprofils und der zeitlichen Beschränkungen konnte ein plötzlich frei gewordener Posten im Aufsichtsrat diesbezüglich nicht genutzt werden.
Grundsätzlich strebt die SYZYGY AG an, Frauen zu fördern und der Hauptversammlung bei den nächsten Aufsichtsratswahlen eine weibliche Kandidatin vorzuschlagen, so dass bei den nächsten Aufsichtsratswahlen eine Zielquote von mindestens 30 Prozent angestrebt wird.
Der Vorstand der SYZYGY AG besteht aus drei männlichen Mitgliedern mit jeweils umfangreichen Erfahrungen in der Kommunikations- und Softwarebranche oder langjährigen Finanzkenntnissen. Die bestehenden Vorstandsverträge sind jeweils für die Dauer von drei Jahren abgeschlossen worden und enden bei dem Finanzvorstand zum 31. Dezember 2017, beim Chief Operating Officer zum 30. Juni 2018 und beim Chief Executive Officer zum 31. März 2019. Sofern alle Vorstandsmitglieder ihre Amtszeit erfüllen und keine weiteren Vorstandsmitglieder bestellt werden, wird bis zum Stichtag 30. Juni 2017 der Vorstand ausschließlich aus männlichen Mitgliedern bestehen. Der Aufsichtsrat hat unter Berücksichtigung dieser Gegebenheiten bei der Festlegung einer Zielgröße beschlossen, im Zeitraum bis zum 30. Juni 2017 den gegenwärtigen Frauenanteil im Vorstand nicht zu verändern.
Grundsätzlich strebt die SYZYGY AG an, Frauen zu fördern und wird bei zukünftigen Vorstandsbestellungen oder einer möglichen Erweiterung des Vorstands neben der fachlichen Qualifikation und persönlichen Eignung die Person berücksichtigen, die zu einer höheren Vielfalt im Vorstand beiträgt. Der gegenwärtige Frauenanteil blieb im vergangenen Jahr unverändert. Ein kurzfristig frei gewordener Posten im Vorstand konnte nicht zur Erhöhung des Anteils verwendet werden. Die Gesellschaft hat Personen in Betracht gezogen, die die Vielfalt des Vorstands vergrößern würden, allerdings gab es innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens keine Kandidatinnen mit vergleichbaren fachlichen Qualifikationen und persönlicher Eignung.
Perspektivisch wird eine Zielquote von mindestens 30 Prozent weiblicher Vorstandsmitglieder angestrebt.
In der ersten und zweiten Führungsebene der SYZYGY AG unterhalb des Vorstands sind derzeit zu zwei Drittel männliche und zu einem Drittel weibliche Mitarbeiter tätig, so dass ein Frauenanteil von 30 Prozent bereits heute erreicht wird. Der Vorstand der SYZYGY AG hat vor diesem Hintergrund beschlossen, im Zeitraum bis zum 30. Juni 2017 in der ersten und zweiten Führungsebene einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent weiterhin zu erreichen. Grundsätzlich strebt die SYZYGY AG an, Frauen zu fördern und wird bei der zukünftigen Mitarbeiterentwicklung und Nominierung von Führungskräften auch die Diversity (Vielfalt) hinsichtlich des Geschlechts berücksichtigen.
Bad Homburg v. d. H., 19. Oktober 2016
SYZYGY AG
Der Vorstand und der Aufsichtsrat
Im folgenden Konzernlagebericht wird die Lage des SYZYGY Konzerns (im Folgenden "SYZYGY", "Konzern" oder "Gruppe") dargestellt. Darin wird die Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gruppe im Geschäftsjahr 2016 aufgezeigt und auf die voraussichtliche zukünftige Entwicklung des Geschäftes sowie die wesentlichen Risiken und Chancen eingegangen.
Der dem Konzernlagebericht zugrunde liegende Konzernabschluss wurde nach § 315 HGB i. V. m. § 315a Abs. 1 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Des Weiteren ist die SYZYGY AG seit November 2015 ein aufgrund von Beherrschung vollkonsolidiertes Unternehmen der WPP plc., St. Helier, Jersey.
Die SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Mediadienstleister rund um digitales Marketing. Insgesamt beschäftigte der Konzern zum Bilanzstichtag rund 580 Personen (Vorjahr: 480) an Standorten in Deutschland, Großbritannien, Polen und den USA.
Zum Konzern gehören neben der SYZYGY AG als Holding neun Tochtergesellschaften: Ars Thanea S.A., Hi-ReS! Berlin GmbH, Hi-ReS! London Ltd, SYZYGY Deutschland GmbH, SYZYGY Digital Marketing Inc., SYZYGY UK Ltd, uniquedigital GmbH, Unique Digital Marketing Ltd sowie USEEDS° GmbH. Die SYZYGY München GmbH wurde im Berichtszeitraum rückwirkend mit Ablauf des 1. Januars 2016 auf die SYZYGY Deutschland GmbH als übernehmender Rechtsträger verschmolzen. Im April 2016 erwarb die SYZYGY AG 70 Prozent der Anteile an der in Berlin ansässigen USEEDS° GmbH. Durch die Beteiligung an USEEDS° GmbH verstärkt sich die Gruppe im Bereich Customer Experience.
Die operativen Einheiten der SYZYGY Gruppe decken die komplette Wertschöpfungskette im digitalen Marketing ab: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business Applikationen, Websites, Hosting, digitalen Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Online Marketing-Services wie Mediaplanung, Suchmaschinenmarketing und -optimierung sowie Affiliate Programme dar. Überdies unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience und Usability und begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen und Animationen sowie die Entwicklung von Spielen für Smartphones und Tablets komplettieren das Serviceangebot.
Die Schwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Telekommunikation/IT, Konsumgüter und Finanzdienstleistungen.
Die Organisationsstruktur der SYZYGY Gruppe ist dezentral, wobei die SYZYGY AG als Management Holding die Tochtergesellschaften anhand von Finanz- und Unternehmenszielen (management by objectives) führt. Die Geschäftsführungen der einzelnen Gesellschaften operieren im Rahmen ihrer Zielvorgaben und Budgets weitgehend selbstständig. Zur Steuerung und Kontrolle des Konzerns besteht ein Controlling- und Berichtssystem, in dem die Finanzzahlen den Planwerten auf monatlicher Basis gegenübergestellt werden, und welches die wesentlichen Chancen und Risiken abbildet.
Gemäß DRS 20 sind in die Berichterstattung finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren aufzunehmen, sofern sie auch zur internen Steuerung des Konzerns herangezogen werden.
Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen der SYZYGY Konzern gesteuert wird, sind Umsatzerlöse sowie der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT). Diese werden im nachfolgenden Konzernlagebericht ausführlich dargestellt und erläutert.
SYZYGY zieht zur Steuerung des Konzerns und für Managemententscheidungen keine nicht-finanziellen Leistungsindikatoren heran.
Im Einklang mit der auf nachhaltiges Wachstum ausgerichteten Unternehmensführung hat SYZYGY jedoch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren identifiziert, die für den langfristigen Erfolg der Gruppe grundsätzlich als bedeutsam erachtet werden. Einige davon - wenn auch nicht explizit als Steuerungsgröße genutzt - werden im Folgenden aufgeführt.
Als Dienstleistungsunternehmen beruht die Leistungsfähigkeit des Konzerns maßgeblich auf der Kompetenz und dem Engagement seiner Mitarbeiter. Um sie zu halten und neue Talente zu gewinnen, ist SYZYGY bestrebt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein interessantes, abwechslungsreiches und angenehmes Arbeitsumfeld zu bieten. Hierzu gehören unter anderem regelmäßige interne und externe Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, attraktive Standorte, die eine inspirierende Arbeitsumgebung und attraktive Büroflächen mit Raum für Kreativität, Austausch und Begegnung bieten, eine offene, kommunikative Führungskultur, flexible Arbeitszeitmodelle, Hochschulkooperationen zur Förderung des Nachwuchses und Firmen-Events. Darüber hinaus hat SYZYGY eine standardisierte Maßnahme zur Altersvorsorge in Form einer Direktversicherung eingeführt, die vom Unternehmen bezuschusst wird.
Auszeichnungen bei renommierten Kreativ- und Effizienz-Awards sind ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit der Gruppe und erhöhen ihre Attraktivität für (potenzielle) Kunden und Mitarbeiter. SYZYGY nimmt regelmäßig an nationalen und internationalen Wettbewerben teil und hat in der Berichtsperiode bei 12 unterschiedlichen Ausschreibungen insgesamt 23 Preise mit 7 verschiedenen Projekten gewonnen, darunter der Deutsche Digital Award, Client Award und die Creativity International Awards. Für den Kunden BMW Motorrad konnte SYZYGY auf nationaler Ebene in verschiedenen Awards Auszeichnungen entgegennehmen, darunter den Client Award in der Kategorie Online, als Winner mit zwei Projekten im Motorcycle Brand Contest 2016 und nicht zuletzt Silber im Annual Multimedia. Bronze im Deutschen Digital Award konnte SYZYGY mit einem Projekt für den Kunden Daimler AG für sich verbuchen. Auch auf internationaler Ebene hat insbesondere Avis sehr gute Ergebnisse erzielt; im Digital Trading Award US 2016 konnten in gleich drei Kategorien Auszeichnungen entgegengenommen werden.
Digitales Marketing unterliegt einem permanenten Wandel. Innovative Technologien und Veränderungen im Nutzerverhalten erfordern eine fortlaufende Anpassung des Dienstleistungsspektrums und die Weiterentwicklung der internen Kompetenzen.
Um diesen Wandel zu antizipieren und aktiv mitzugestalten, veranstaltete die SYZYGY Gruppe den Digital Innovation Day, auf dem internationale Vordenker und Bestsellerautoren zu Innovationsthemen rund um digitales Marketing referierten.
Auf operativer Ebene sorgen regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Softwareentwicklung, IT-Management, Design, Informationsarchitektur, Beratung und Projektmanagement stets mit den neuesten Technologien, Gestaltungsprinzipien und Methoden vertraut sind.
Die Weltwirtschaft stand auch im Jahr 2016 im Zeichen der Expansion, wobei das Wachstum im Sommerhalbjahr stärker war als noch zu Beginn des Jahres. Aufstrebende und gesetzte Volkswirtschaften trugen gleichermaßen zur Belebung der Konjunktur bei. In den zurückliegenden Monaten veränderte sich die globale politische Landschaft stark, was zu weitreichenden und ungewissen Konsequenzen für die Weltwirtschaft führen könnte. Noch haben diese Ereignisse nicht die befürchteten negativen konjunkturellen Effekte ausgelöst.
Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone zeigte sich im Jahr 2016 stabiler als im Umfeld von Sorgen um Banken, dem Brexit-Votum, dem Erfolg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen und der Ablehnung des Verfassungsreferendums in Italien als erwartet. Laut Statistikbehörde Eurostat wuchs die Wirtschaft der 19 Länder der Währungsunion im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent und bliebt damit hinter dem Jahr 2015 zurück, in dem ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 2 Prozent verzeichnet werden konnte. Die Wirtschaft aller 28 EU-Staaten wuchs 2016 um 1,9 Prozent (2015: 2,2 %). In den beiden letzten Quartalen 2016 legte das BIP um jeweils 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu.
Die Beschäftigungsquote im gemeinsamen Währungsraum näherte sich dem bisherigen Rekord von 2008 - mit 9,6 Prozent sind so wenige Menschen ohne Beschäftigung wie seit über sieben Jahren nicht mehr. Die damit einhergehende Verbesserung am Arbeitsmarkt bleibt die Grundlage für die Erholung und stützt den privaten Konsum.
Die Wirtschaft der Eurozone ist zum Ende 2016 so stark wie seit Mai 2011 nicht mehr gewachsen. Demnach stieg der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone, der Industrie und Dienstleistungen umfasst, auf 54,4 Zähler. Dies bestätigte eine Veröffentlichung des IHS Markit Institutes. Die Exporte der Eurozone stagnierten im vergangenen Jahr. Gemäß Eurostat exportierten die Euroländer ca. EUR 2 Billionen, währenddessen die Importe von Waren um 2 Prozent auf knapp EUR 1,8 Billionen zurückgingen. Dies ergibt einen Exportüberschuss von EUR 274 Mrd. und entspricht einem Anstieg von EUR 35 Mrd. im Vergleich zum Vorjahr. Hauptverantwortlich für den Überschuss ist Deutschland, das viel mehr exportiert als importiert.
Aufgrund der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) nehmen Firmen und Haushalte vermehrt Kredite auf, sie investieren und konsumieren.
Die Inflation (HICP - harmonised indices of consumer prices) im Euro-Währungsraum ist in 2016 von 0,3 Prozent im Januar auf 1,1 Prozent im Dezember angestiegen. Hauptgrund hierfür ist die Teuerung des Öls. Mit diesem Preisanstieg nähert sich die Inflation dem Ziel von knapp 2 Prozent an, bei dem die EZB die Stabilität der Währung als gewährleistet sieht.
Auch die deutsche Wirtschaft zeigte sich in 2016 robust und verzeichnete einen moderaten Aufschwung. Der starke - zum Teil auch flüchtlingsbedingte - Bevölkerungsanstieg und der private Konsum trugen maßgeblich zu diesem Trend bei. Auch die öffentlichen Ausgaben sind in diesem Zusammenhang kräftig gestiegen und leisten ihren Beitrag zur Expansion der Wirtschaft in Deutschland. Die Bauinvestitionen nahmen überdurchschnittlich zu, die Ausrüstungsinvestitionen waren bei niedrigen Finanzierungskosten hingegen überraschend schwach. Ein Hauptgrund für das nur moderate Wirtschaftswachstum ist der geringe Anstieg der Exporte von Waren und Dienstleistungen. Hierfür ausschlaggebend ist, dass sich wichtige Handelspartner im Euroraum nur langsam erholen, das verlangsamte Wachstum in China verbunden mit niedrigen Rohstoffpreisen, die die Absorptionsfähigkeit vieler Schwellenländer beeinflussen. Dennoch sorgte die Steigerung der Exporte für einen Höchstwert von EUR 1,2 Billionen, dies entspricht einem Plus von 1,2 Prozent. Das Geschäft im Euroraum wuchs um 2,2 Prozent, wohingegen der Handel mit weltweiten Partnern um 0,2 Prozent zurückging.
Gemäß Statistischem Bundesamt wuchs das deutsche BIP im Gesamtjahr 2016 um 1,9 Prozent und damit so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr. Im dritten Vierteljahr stieg die deutsche Wirtschaftsleistung lediglich um 0,1 Prozent, konnte aber im letzten Quartal 2016 nochmal um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zulegen. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist historisch günstig, im Oktober 2016 lag die Arbeitslosenquote in Deutschland bei 5,8 Prozent, dem tiefsten Wert seit 25 Jahren.
Der ifo-Geschäftsklimaindex startete mit 107,3 Punkten ins neue Jahr und steigerte sich bis auf zwei kleine Rückschläge im Februar und August auf einen Wert von 111,0 Punkten im Dezember 2016. Die Inflation war in 2016 mit < 0,5 Prozent bis August vergleichsweise niedrig, stieg bis zum Jahresende aber bedingt durch eine Teuerung der Energiepreise deutlich auf 1,7 Prozent im Dezember an.
Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA konnte mit dem der Eurozone nicht mithalten. Das Bruttoinlandsprodukt der USA wuchs im Jahr 2016 mit 1,6 Prozent so gering wie zuletzt vor 5 Jahren. Der nach wie vor schwache Euro schwächt US-Konzerne, die Produkte im Euroraum verkaufen. Unsicherheit bringt der von US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf angekündigte Kurs einer expansiveren Fiskalpolitik als auch eine deutlich protektionistischere Außenhandelspolitik.
Gemäß Eurostat verzeichnete die britische Wirtschaft im Jahr des Referendums für den Austritt aus der Europäischen Union entgegen aller Befürchtungen ein Wachstum von 2,0 Prozent. Laut ONS, dem nationalen Statistikamt, wuchs die Wirtschaftsleistung im dritten und im letzten Quartal 2016 jeweils um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und übertrifft damit sogar die Erwartungen von Analysten. Der kräftige Konsum trug dazu bei, dass die britische Wirtschaft zumindest vorerst keine negativen Auswirkungen spürt. Unmittelbar nach dem Votum gab es Turbulenzen an den Finanzmärkten, diese haben sich jedoch schnell wieder gefangen und die meisten Indizes lagen im Spätsommer bereits wieder über ihren Ständen von Mai 2016. Allerdings warnen Ökonomen vor einer Teuerung importierter Waren und damit einer erhöhten Inflation, da das britische Pfund stark an Wert verloren hat.
Statistiken des Werbemarktes haben als Vergleichswert für die Entwicklung der SYZYGY Gruppe nur eine bedingte Aussagekraft. Zum einen sind die Ergebnisse aufgrund unterschiedlicher, oftmals nicht nachvollziehbarer Erhebungsmethoden kaum vergleichbar und fallen teilweise sogar widersprüchlich aus; zum anderen erlauben Bruttowerbedaten keine Erkenntnisse über tatsächlich erfolgte Geldflüsse, da sie anhand von Listenpreisen ermittelt werden und insofern Rabatte und Sonderkonditionen unberücksichtigt lassen.
Darüber hinaus generiert die SYZYGY Gruppe lediglich einen Teil ihrer Umsätze mit der von den Statistiken erfassten digitalen Werbung, wie etwa der Schaltung von Bannern und Video Ads, Suchmaschinenmarketing und -optimierung oder Affiliate Programmen. Budgets, die z. B. für die kreative und technologische Entwicklung von Markenplattformen, Business Applikationen oder Mobile Apps zur Verfügung stehen, werden indes nicht von den Erhebungen abgedeckt. Veränderungen in den reinen Mediabudgets liefern insofern zwar Anhaltspunkte für generelle Verschiebungen in der Mediastrategie von Werbetreibenden; sie können jedoch nicht direkt auf sämtliche Entwicklungen in der vielschichtigen Digitalbranche übertragen werden.
Wie bereits in den Vorjahren haben Werbetreibende in 2016 ihre Budgets für Werbung generell und für digitale Werbung im Besonderen deutlich erhöht. Die vom Media-Netzwerk Carat ermittelte Budgeterhöhung um weltweit 4,4 Prozent berücksichtigt auch die digitalen Medien. Diese sind auch in 2016 der eindeutige Wachstumsgewinner und verbuchen nach dieser Erhebung ein Wachstum von 15,6 Prozent, wodurch sie bereits mit 28 Prozent weitere Marktanteile an den Gesamtwerbeeinnahmen gewinnen konnten.
In Deutschland stiegen die Gesamtwerbebudgets moderat im unteren einstelligen Bereich, aber deutlich stärker als im Vorjahr. Eine aktuelle Bilanz zum Bruttowerbemarkt von Nielsen weist eine Erhöhung im Jahr 2016 um 4,9 Prozent (Vorjahr: 3,5%) aus, während Carat in seiner Prognose vom September 2016 von einem Zuwachs der Werbeinvestitionen von 2,3 Prozent (2015: 1,6%) ermittelt hat. Deutschland belegt damit Platz 5 unter den größten Werbemärkten. Digitale Werbung wuchs in Deutschland im vergangenen Jahr um 9,2 Prozent und hat damit einen Marktanteil von 32,5 Prozent an den nationalen Werbeinvestitionen und liegt fast gleichauf mit dem bisher umsatzstärksten Medium Fernsehen, das aktuell einen Anteil von 32,7 Prozent hat. Bei den digitalen Medien liegen Online Video und Social Media mit einem Wachstum von 24,2 Prozent und 21,9 Prozent vorne, wohingegen die Wachstumskurve der Displaywerbung in 2016 mit 10,2 Prozent deutlich flacher als noch im Jahr 2015 (36,7%) ausfiel.
Dem Carat Ad Spend Report zufolge bewies die Werbewirtschaft in Großbritannien mit 5,4 Prozent Steigerung erneut eine hohe Wachstumsdynamik und wuchs damit stärker als andere europäische Länder (Wachstum Westeuropa: 2,9 %). Die Briten bilden damit nach den USA, China und Japan den viertgrößten Werbemarkt weltweit. Die digitale Werbung entwickelte sich erwartungsgemäß noch besser. Wenngleich Großbritannien neben den USA der am weitesten entwickelte Markt für digitales Marketing weltweit ist, blieben die Wachstumsraten auch in 2016 mit 13,9 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau und haben einen Marktanteil von 53,6 Prozent. Gemäß Carat Prognose ist der Bereich Online Video der signifikanteste Treiber im Digitalumfeld und verbuchte ein Wachstum um 44,9 Prozent, die Ausgaben für Social Media erhöhten sich um 32,7 Prozent.
Die Werbewirtschaft in den USA wuchs im vergangenen Jahr um 5,0 Prozent, übertraf damit die unterjährigen Schätzungen und macht als größter Werbemarkt weltweit knapp 40 Prozent der gesamten globalen Werbeeinnahmen aus. Ausgaben für digitale Werbung stiegen um 16,7 Prozent. Verantwortlich hierfür waren vor allem die Kanäle Online Video mit einem Wachstum von 50 Prozent, Mobile mit 49 Prozent und Social Media mit 45 Prozent.
Insgesamt bewegte sich die SYZYGY Gruppe damit in einem positiven Marktumfeld. Zwar zeigte die europäische Wirtschaft weiterhin Schwächen und Risiken, befindet sich weiterhin auf Erholungskurs, zeigte eine robuste Entwicklung in beiden Kernmärkten der Gruppe, Deutschland und Großbritannien, und war von Wachstum und einer über weite Teile hinweg positiven Stimmung geprägt. Der Trend, Budgets für digitale Werbung zu erhöhen, hielt derweil an, wobei insbesondere mobile Formate weit überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten erzielen konnten.
Der Personalbestand der SYZYGY Gruppe ist während der Berichtsperiode stark angestiegen: Zum 31. Dezember 2016 beschäftigte der Konzern 578 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das sind 97 Personen oder 20 Prozent mehr als am Stichtag des Vorjahres. Rund die Hälfte der Erhöhung ergibt sich aus der Übernahme des CX-Beraters USEEDS im April 2016. Auch die Zahl der Freelancer erhöhte sich von 49 auf 56 Personen leicht gegenüber dem Vorjahr.
352 Personen oder 61 Prozent (Vorjahr: 287 Personen) waren in den fünf deutschen Gesellschaften tätig und 133 oder 23 Prozent (Vorjahr: 112 Personen) in den britischen Agenturen. Für Ars Thanea arbeiteten zum Jahresende 76 Personen oder 13 Prozent (Vorjahr: 71 Personen), die Zahl der Beschäftigten der SYZYGY Digital Marketing Inc. in New York stieg von 11 auf 17 Mitarbeiter an.
In der Betrachtung der Belegschaft nach Funktionen haben sich in der Berichtsperiode nur geringe Veränderungen ergeben. Die Bereiche Kreation und Strategieberatung blieben mit einem Anteil von 20 Prozent bzw. 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr konstant. Im Online Marketing und in der Verwaltung erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der Gesamtentwicklung, prozentual gesehen veränderte sich der Anteil im Online Marketing von 19 auf 21 Prozent und in der Verwaltung um 1 Prozent auf 11 Prozent. Das Projektmanagement verzeichnete einen leichten Rückgang von 18 auf 17 Prozent. 120 Personen arbeiteten im Bereich Technologie, dies entspricht relativ gesehen einem leichten Rückgang von 23 auf 21 Prozent. Im Jahresdurchschnitt waren 540 Menschen (Vorjahr: 483) für die SYZYGY Gruppe tätig. Unter Berücksichtigung von durchschnittlich 54 freien Mitarbeitern ergibt sich ein im Vergleich zum Vorjahr unveränderter Pro-Kopf-Umsatz von rund TEUR 108.
Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen blieben mit rund EUR 3,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 3,3 Mio.) stabil. In 2016 wurden Abschreibungen in Höhe von EUR 1,8 Mio. getätigt, der Großteil resultiert aus den Ersatzbeschaffungen im Bereich der Geschäftsausstattung von rund EUR 0,9 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.) und neuen Mietereinbauten in München in Höhe von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: EUR 0,2 Mio.). Im Berichtszeitraum wurden keine Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung getätigt.
Im Konzernlagebericht 2015 hat die SYZYGY Gruppe prognostiziert, ihre Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2016 organisch um "mindestens 10 Prozent auf mehr als EUR 63,0 Mio. steigern zu können". Beim EBIT wurde eine Erhöhung "proportional zu den Umsatzerlösen" vorhergesagt.
Mit Umsatzerlösen von EUR 64,3 Mio. (Steigerung um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr) hat SYZYGY die eigenen Wachstumsprognosen übertroffen. Das EBIT liegt mit EUR 5,6 Mio. und einem Plus von 6 Prozent leicht unter den Erwartungen. Beim Ergebnis je Aktie von EUR 0,39 konnte eine Steigerung von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt werden.
Die folgende Tabelle zeigt die mehrjährige Entwicklung der wesentlichen Finanzkennzahlen:
| 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | |
| Umsatzerlöse in TEUR | 31.115 | 35.030 | 47.075 | 57.311 | 64.273 |
| EBIT in TEUR | 2.121 | 2.023 | 3.843 | 5.268 | 5.596 |
| EBIT-Marge | 6,8% | 5,8% | 8,2% | 9,2% | 8,7% |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 0,72 | 0,26 | 0,35 | 0,37 | 0,39 |
Die SYZYGY Gruppe berichtet Billings und Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse ergeben sich, indem die Billings um Mediakosten reduziert werden, die in den Online Marketing-Gesellschaften als durchlaufende Posten einnahme- und ausgabeseitig anfallen.
Während die Billings geringfügig um 1 Prozent auf EUR 142,8 Mio. zurückgingen, erreichten die Umsatzerlöse mit EUR 64,3 Mio. ebenfalls einen neuen Rekordwert, dies entspricht einem Anstieg von 12 Prozent gegenüber 2015.
Neukundengewinne, ein starkes Wachstum bei Bestandskunden sowie die Geschäftsausweitung auf neue Märkte sind für diese dynamische Entwicklung ausschlaggebend.
Das Segment Deutschland ist erneut das stärkste in der Gruppe und stieg von 55 auf 62 Prozent an. Der Anteil des Segments Großbritannien hat sich von 27 auf 22 Prozent reduziert. Die Vereinigten Staaten stehen nunmehr für 11 Prozent (Vorjahr: 13%) der Umsatzerlöse und der Anteil des Segments Sonstige blieb mit 5 Prozent stabil. Oben genannte Werte betrachten die Ergebnisse vor Konsolidierung.
35 Prozent der Umsatzerlöse erwirtschaftete SYZYGY mit Kunden aus der Automobilbranche, das sind 3 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Auf den Bereich Konsumgüter entfielen rund 27 Prozent der Erlöse (Vorjahr: 29 %), 11 Prozent wurden mit Unternehmen aus der Finanzbranche generiert (Vorjahr: 8%). Der Umsatzanteil von Kunden aus der IT und Telekommunikation reduzierte sich leicht von 11 auf 10 Prozent. Rund 17 Prozent (Vorjahr: 15%) entfielen auf Unternehmen, die keiner dieser vier Kernbranchen zugeordnet werden können. In absoluten Zahlen wurde über alle Branchen hinweg Wachstum erzielt.
Mit den zehn größten Kunden erwirtschaftete SYZYGY 54 Prozent des Gesamtumsatzes, dieser Wert liegt 7 Prozentpunkte unter Vorjahreswert.
Die Einstandskosten der erbrachten Leistungen summierten sich auf EUR 47,4 Mio., womit sie im Vergleich zum Vorjahr leicht überproportional um 17 Prozent gestiegen sind. Dadurch sank die Rohmarge leicht um 3 Prozentpunkte auf 26 Prozent.
Die Vertriebs- und Marketingkosten stiegen nur leicht um 3 Prozent auf EUR 6,3 Mio. Neben Personalkosten enthält der Posten unter anderem auch die Aufwände zur Durchführung des Digital Innovation Day.
Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich leicht unterproportional zu den Umsatzerlösen um 9 Prozent auf EUR 6,8 Mio.
Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte liegen mit EUR 1,8 Mio. über dem Vorjahreswert von EUR 1,1 Mio. Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte vorgenommen.
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg im Verhältnis zu den Umsatzerlösen unterproportional um 6 Prozent von EUR 5,3 Mio. im Vorjahr auf EUR 5,6 Mio. im Berichtsjahr. In der Folge sank auch die Profitabilität des Konzerns, so dass sich die EBIT-Marge von 9,2 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 8,7 Prozent im Geschäftsjahr 2016 reduzierte. Die Abnahme der Profitabilität ist im Wesentlichen auf geringere Margen im Media-Geschäft bei steigenden Personalkosten zurückzuführen. Darüber hinaus sind im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen bei Hi-ReS! Berlin wie auch durch den Wechsel im Vorstand der SYZYGY AG Sonderbelastungen angefallen.
Durch das aktive Management der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten hat SYZYGY in der Berichtsperiode erneut ein hohes Finanzergebnis von EUR 1,3 Mio. erwirtschaftet, das allerdings unter dem Vorjahresniveau (2015: EUR 2,0 Mio.) liegt. Das Ergebnis entspricht einer Rendite von 6,0 Prozent (Vorjahr: 6,6 %) auf die durchschnittlich vorhandenen Liquiditätsreserven, sowie von 7,8 Prozent auf den durchschnittlichen Marktwert des Wertpapierportfolios. Zu dem guten Ergebnis haben primär Zinserträge aus Unternehmensanleihen sowie die Realisierung von Gewinnen aus Wertpapieren beigetragen.
Während sich das Vorsteuerergebnis im Berichtszeitraum leicht um 4 Prozent auf EUR 6,9 Mio. (Vorjahr: EUR 7,2 Mio.) verringert hat, konnte das Konzernergebnis nach Abzug der Steueraufwendungen um 5 Prozent auf EUR 5,1 Mio. (Vorjahr: EUR 4,9 Mio.) gesteigert werden. Dies ist auf eine deutlich geringere Steuerquote im Geschäftsjahr zurückzuführen, die auf 26 Prozent (Vorjahr: 33%) gefallen war. Der Rückgang ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr erhebliche Gewinnanteile in New York angefallen sind, das deutlich höhere Steuersätze als andere Länder aufweist, und zusätzlich in Großbritannien der Steuersatz in 2016 gesenkt wurde.
Auf Basis der durchschnittlich vorhandenen 12.734 (in Tsd.) gewinnberechtigten Aktien und nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile in Höhe von EUR 0,1 Mio. beträgt das unverwässerte Ergebnis je Aktie EUR 0,39, dies bedeutet einen Anstieg des Gewinns je Aktie um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Da die Gesellschaft den Beschluss gefasst hat, bei Ausübung ausstehender Aktienoptionen die Differenz zwischen Ausübungspreis und Aktienkurs in bar zu vergüten, beträgt das verwässerte Ergebnis je Aktie analog EUR 0,39 (Vorjahr: EUR 0,37).
Gemäß IFRS 8, der auf den Management-Approach abstellt, berichtet SYZYGY Segmente nach geographischen Kriterien und unterscheidet dabei zwischen Deutschland, Großbritannien, den Vereinigten Staaten sowie den Sonstigen Segmenten. Letzteres enthält die Gesellschaft Ars Thanea, die gemäß IFRS 8.13 nicht groß genug ist, um als geographisch eigenständiges Segment berichtet zu werden.
Die dynamische Entwicklung der SYZYGY Gruppe wurde insbesondere vom Segment Deutschland getragen. Die deutschen Gesellschaften steigerten ihre Umsatzerlöse um EUR 8,5 Mio., bzw. 26 Prozent auf EUR 41,2 Mio. Davon entfallen auf anorganisches Wachstum durch den Erwerb von USEEDS EUR 5,6 Mio. und auf organisches Wachstum der deutschen Gesellschaften EUR 2,9 Mio., das durch Neukundengewinne als auch durch die Ausweitung bestehender Etats erzielt wurde. Das EBIT erhöhte sich unterproportional um 3 Prozent auf EUR 5,3 Mio. Die EBIT-Marge fiel somit auf 13 Prozent (Vorjahr: 16%). Die britischen Gesellschaften generierten Umsatzerlöse in Höhe von EUR 15,0 Mio. und liegen damit 8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang des Britischen Pfundes von durchschnittlich GBP/EUR 1,38 in 2015 auf GBP/EUR 1,22 im Berichtsjahr hat bei dem Umsatzvolumen einen negativen Währungseffekt von rund EUR 2,0 Mio. verursacht und entsprechend zu dem Umsatzrückgang geführt. Das operative Ergebnis der britischen Gesellschaften belief sich auf EUR 2,0 Mio., womit es auf Vorjahresniveau und damit um 1 Prozentpunkt höher lag. Die leicht höhere Profitabilität ist insbesondere auf geringere Verluste von Hi-ReS! London zurückzuführen, so dass die EBIT-Marge um 1 Prozentpunkt von 12 auf 13 Prozent leicht anstieg.
Das Segment Vereinigte Staaten ist im Berichtszeitraum auf Vorjahresniveau geblieben. In 2016 erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von EUR 7,4 Mio. Das EBIT entwickelte sich deutlich unterproportional und belief sich auf EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.), was einer EBIT-Marge von 11 Prozent (Vorjahr: 29%) entspricht.
Die polnische Agentur Ars Thanea, die unter Sonstige Segmente berichtet wird, erhöhte ihre Umsätze leicht um EUR 0,2 Mio. auf EUR 3,2 Mio. Das operative Ergebnis lag in der Berichtsperiode bei EUR 0,4 Mio. und lag damit 84 Prozent über dem des Vorjahres.
In der Gesamtbetrachtung entfielen 62 Prozent der Umsatzerlöse (jeweils Anteil an den Konzernumsatzerlösen vor Konsolidierung) auf das Segment Deutschland (Vorjahr: 55 %), 22 Prozent auf Großbritannien (Vorjahr: 27 %), 11 Prozent auf die Vereinigten Staaten (Vorjahr: 13%) und 5 Prozent auf die Sonstigen Segmente (Vorjahr: 5%). Beim operativen Ergebnis liegen die entsprechenden Anteile bei 62 Prozent (Vorjahr: 54 %), 23 Prozent (Vorjahr: 20 %), 10 Prozent (Vorjahr: 23%) und 5 Prozent (Vorjahr: 3%).
Die SYZYGY Gruppe weist zum 31. Dezember 2016 eine Gesamtliquidität (Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie Wertpapieren) von EUR 22,2 Mio. aus. Dies entspricht einem Rückgang von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von EUR 26,8 Mio. Diese Entwicklung ist zum großen Teil auf den Erwerb der Anteile an der USEEDS° GmbH zurückzuführen. Der Erwerb wurde weitgehend in bar vergütet und zu einem geringen Anteil in eigenen Aktien. Darüber hinaus wurde aus dem erwartungsgemäßen positiven operativen Cashflow von EUR 5,9 Mio. eine Dividende von EUR 4,7 Mio. finanziert.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente stellten mit EUR 6,6 Mio. etwa 30 Prozent der Liquiditätsreserven (Vorjahr: EUR 3,8 Mio.), um kurzfristig fällig werdende Verpflichtungen erfüllen zu können. Der Anteil der Wertpapiere verringerte sich auf 70 Prozent, deren Bestand in der Berichtsperiode um 32 Prozent auf EUR 15,6 Mio. gesunken ist. Die durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit der Anleihen lag bei 7,3 Jahren. Nähere Informationen zur Anlagestrategie finden sich im Konzernanhang in den Abschnitten 6.3.2. und 6.3.3.
Der Gesamt-Cashflow der SYZYGY Gruppe summierte sich zum Jahresende auf EUR 3,2 Mio (Vorjahr: EUR -9,7 Mio.). Dieser Betrag setzt sich aus einem positiven operativen Cashflow in Höhe von EUR 5,9 Mio., einem Cashflow aus Investitionstätigkeit von EUR 2,1 Mio. und einem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von EUR -4,9 Mio. zusammen. Das Konzernergebnis in Höhe von EUR 5,1 Mio., gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1,9 Mio. (Vorjahr: EUR -5,5 Mio.) sowie geringfügig niedrigere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR -0,4 Mio. führten zu diesem positiven operativen Cashflow.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf EUR 2,1 Mio. und ergibt sich zuvorderst aus dem aktiven Management der Liquiditätsreserven: Dem Verkauf von Wertpapieren im Volumen von EUR 20,1 Mio. standen Käufe im Gesamtwert von EUR 12,2 Mio. gegenüber. Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen blieben nahezu stabil und verringerten zudem den Cashflow aus Investitionstätigkeit um weitere EUR 1,2 Mio. (Vorjahr: EUR 1,1 Mio.).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit wird überwiegend von der Zahlung der ordentlichen Dividende in Höhe von EUR 4,7 Mio. (Vorjahr: EUR 4,4 Mio.) bestimmt.
Ferner besteht gegenüber der Commerzbank AG eine Kreditlinie in Höhe von EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,0 Mio.), welche zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde.
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Berichtszeitraum um 4 Prozent auf EUR 80,9 Mio.
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich im Berichtszeitraum um 26 Prozent auf EUR 38,1 Mio., dies resultiert aus der Übernahme von 70 Prozent der Anteile an dem CX-Spezialisten USEEDS im April 2016. Der Posten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erhöhte sich im Jahr 2016 von EUR 3,8 Mio. auf EUR 6,6 Mio., demgegenüber reduzierte sich der Anteil der Wertpapiere um 32 Prozent auf EUR 15,6. Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen blieben mit EUR 18,5 Mio. (Vorjahr: EUR 18,6 Mio.) stabil. Die sonstigen Vermögenswerte stiegen leicht um EUR 0,3 Mio. auf EUR 2,1 Mio. an. Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich um insgesamt EUR 4,4 Mio. auf EUR 42,7 Mio. (9%) reduziert.
Auf der Passivseite der Bilanz kam es im Eigenkapital nur zu geringfügigen Veränderungen.
Mit EUR 49,8 Mio. (62% der Bilanzsumme) lag das Eigenkapital leicht unter dem Wert von EUR 51,2 Mio. (66% der Bilanzsumme) zum 31. Dezember 2015. Der Rückgang ist auf das negative übrige Konzernergebnis in Höhe von EUR -1,5 Mio. (Vorjahr: EUR 0,7 Mio.) zurückzuführen. Hiervon entfallen EUR -2,4 Mio. auf Währungsumrechnungseffekte ausländischer Geschäftsbetriebe sowie EUR 0,2 Mio. auf noch nicht realisierte Gewinne und Verluste bei Wertpapieren. Die Kapitalrücklage blieb mit einem Wert von EUR 20,5 Mio. nahezu unverändert (Vorjahr: EUR 20,3 Mio.). Der Wert eigener Aktien verringerte sich infolge des Verkaufs eigener Anteile in der Berichtsperiode leicht um EUR 0,3 Mio. und bewertet den entsprechenden Posten auf EUR 0,4 Mio. (Vorjahr: EUR 0,7 Mio.). Die Gewinnrücklagen sind geringfügig von EUR 17,8 Mio. im Vorjahr auf EUR 18,1 Mio. gestiegen.
Die langfristigen Schulden verzeichneten einen Anstieg um EUR 4,6 Mio. auf EUR 7,1 Mio. aufgrund von Verpflichtungen aus Termin- und Optionsgeschäften für den Erwerb weiterer Anteile an USEEDS.
Die kurzfristigen Schulden blieben mit EUR 24,0 Mio. nahezu konstant. Innerhalb der Positionen gab es leichte Verschiebungen, so reduzierten sich die Steuerverbindlichkeiten von EUR 1,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 0,2 Mio. im Berichtsjahr und die erhaltenen Anzahlungen gingen um 15 Prozent auf EUR 4,6 Mio. zurück. Die sonstigen Rückstellungen hingegen erhöhten sich um 22 Prozent auf EUR 8,7 Mio. und bei den sonstigen Verbindlichkeiten, die im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten enthielten, ergab sich ein leichter Anstieg als Folge des Wachstums des Konzerns um EUR 0,6 Mio. auf EUR 3,0 Mio.
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die SYZYGY Gruppe externen Einflüssen, auf die sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum der Gruppe auswirken.
Alle Aussagen über die Zukunft der Gruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts bekannt und verfügbar waren. Da diese Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse in den Folgeperioden können daher abweichen.
Die SYZYGY Gruppe erstellt ihre Prognosen auf Basis ihrer organischen Entwicklung. Akquisitionen können das künftige Wachstum des Konzerns positiv oder negativ beeinflussen.
Ferner können positive Impulse für die Geschäftsentwicklung aus der Akquisition bedeutender Neukunden kommen, ebenso wie aus der Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen, wenn über die geplanten Projekte hinaus zusätzliche Budgets gewonnen werden können.
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Eurozone bleibt nach überwiegender Einschätzung von Experten stabil. Der KfW-Konjunkturkompass Eurozone sieht die Wirtschaft im Euroraum weiter Fahrt aufnehmen und sagt für dieses Jahr ein fast unverändertes, mäßiges Wachstum von 1,5 Prozent voraus. Die Konjunkturforscher der Europäischen Kommission sagen ebenso ein moderates Wachstum von 1,5 Prozent für den Euroraum und 1,6 Prozent für die Gesamt-EU voraus. Im Eurozone Economic Outlook geben die Ökonomen der Institute ifo, Insee und Istat einen ebenso optimistischen Ausblick für das laufende Jahr. Demnach dürften die verfügbaren Einkommen mit steigender Beschäftigung und höheren Nominallöhnen weiter zunehmen und die weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen unterstützen eine unveränderte dynamische Entwicklung der Investitionen. Des Weiteren wird die weltweite wirtschaftliche Erholung der fortgeschrittenen Volkswirtschaften wie auch der Schwellenländer die externe Nachfrage weiter beleben. Laut dem im Januar 2017 veröffentlichten ZEW Finanzmarktreport hellen sich die Konjunturaussichten für die Eurozone weiter auf. Der entsprechende Indikator stieg kräftig und die Bewertung der Konjunkturlage fiel so positiv aus wie zuletzt im Sommer 2011.
Die konjunkturelle Dynamik im Euroraum wird nach wie vor durch die strukturellen Schwächen einiger Mitgliedsländer belastet und trotz der konjunkturstützenden Geldpolitik der EZB mit niedrigen Zinsen weiterhin nur moderat wachsen. Experten des ifo Instituts erwarten für 2017 eine Verlangsamung des Expansionstempos in den Schwellenländern.
Brasilien und Russland werden von nicht mehr fallenden Ölpreisen und einer leichten Erholung der Notierungen anderer Rohstoffe profitieren, auch Indien dürfte weiterhin stark wachsen, wohingegen für China eine fortgesetzte Abnahme des Expansionstempos erwartet wird.
Positive Impulse können dagegen von einer weiterhin expansiv ausgerichteten US-amerikanischen Wirtschaft ausgehen, von der Experten des ifo Instituts erwarten, dass sie in den kommenden zwei Jahren stärker wächst als die des Euroraums. Der ZEW Finanzmarktreport sieht die Konjunkturerwartungen für die USA auf einem unverändert hohen Niveau, allerdings besteht auch Unsicherheit über die tatsächliche Ausgestaltung der Wirtschaftspläne des US-Präsidenten Donald Trump. Die amerikanische Zentralbank betont die Bedeutung politischer Unsicherheit auf die wirtschaftliche Entwicklung.
Für Deutschland gehen die Schätzungen des DIW Berlin hinsichtlich der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes von einem leicht reduzierten Wachstum in diesem Jahr von 1,2 Prozent und in 2018 von 1,6 Prozent aus. Die Winterprognose des IfW sieht die Entwicklung etwas optimistischer und erwartet für das deutsche Bruttoinlandsprodukt eine Zuwachsrate von 1,7 Prozent für das laufende und 2,0 Prozent für das kommende Jahr. Das DIW Konjunkturbarometer sieht die Entwicklung der deutschen Wirtschaft in 2017 zweigeteilt. Für das erste Halbjahr sieht das Institut kräftige Zuwachsraten und erwartet, dass sich die Wirtschaft ausgesprochen gut - aufgrund der robusten Exporte und des anhaltenden privaten Verbrauches - entwickelt. Mittelfristig blicken die Ökonomen allerdings besorgt auf die Risiken, die sich aus den angekündigten protektionistischen Wirtschaftsmaßnahmen in den USA, der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen und der steigenden Inflation ergeben.
Die Experten von PwC erwarten in ihrem jährlichen Wirtschaftsausblick für die Entwicklung in Großbritannien ein vermindertes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von nur noch 1,2 Prozent und schreiben dies der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit, die aus dem Brexit und den anstehenden Verhandlungen darüber entsteht, zu. Das schwächere Pfund und steigende Preise für Importgüter führen dazu, dass die Konsumausgaben im laufenden Jahr um ca. 2 Prozent steigen werden.
Die folgenden Ausführungen zur prognostizierten Entwicklung der Werbeausgaben unterliegen denselben Vorbehalten, wie sie bereits in Absatz 3.2 erörtert wurden. Sie liefern Anhaltspunkte für allgemeine Trends und Verschiebungen in Mediabudgets, eignen sich jedoch nur sehr bedingt als Beurteilungsmaßstab für die voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY Gruppe.
Getrieben durch die immer größere Bedeutung von Smartphones und Tablets sowie Nachholeffekte in Schwellenländern wird das überdurchschnittliche Wachstum digitaler Werbebudgets weiterhin anhalten.
Verschiedene Faktoren wie ein neuer US-Präsident, die Unsicherheit nach dem Brexit aber auch fehlende sportliche Großereignisse könnten laut der Mediaagentur Magna Global dazu führen, dass 2017 für den globalen Werbemarkt ein schwieriges Jahr wird. Sie prognostiziert daher ein Wachstum von nur noch 3,6 Prozent. Der Global Ad Spend Forecast von Carat und das Medianetzwerk Group M blicken ein wenig optimistischer in die Zukunft und sagen eine Erhöhung der globalen Werbeausgaben um 4,0 bzw. 4,4 Prozent voraus. Dabei wird der Digitalanteil dann 33 Prozent ausmachen. Die Agentur Group M geht davon aus, dass von jedem neu investierten Werbedollar 77 Cent in die digitalen Medien fließen werden.
Der Report von Magna Global erwartet für 2017 ein Wachstum der digitalen Werbeausgaben um 17 Prozent, den größten Beitrag zu dieser Entwicklung leisten Social Media, Mobile und Social Video unterstützt durch den Bewegtbild-Boom bei Facebook. Klassische Banner- und Desktop-Werbung wachsen erstmals nicht oder müssen sogar einen leichten Rückgang hinnehmen. Die Sparte Digital wird in 2017 den Bereich TV überholen und rund 40 Prozent aller weltweiten Werbeausgaben auf sich vereinen. Diese Einschätzung bestätigt ein Ausblick des Zenith Adspend Forecasts, der besagt, dass die Werbeausgaben für Internet (Mobile und Desktop) von 33,8 Prozent im Jahr 2016 auf 41,4 Prozent im Jahr 2019 gestiegen sein werden.
Die Prognosen für Deutschland fallen niedriger aus, sind aber insgesamt optimistisch. Der deutsche Werbemarkt soll gemäß Magna Global und auch dem Global Ad Spend Report von Carat im laufenden Jahr um 2,1 Prozent auf EUR 20,2 Mrd. wachsen. Nach einer Umfrage Ende 2016 unter den Mitgliedern des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) schätzen diese die Entwicklung der Werbeumsätze, die Beschäftigung sowie die Konjunktur als überwiegend stabil bis positiv ein.
Für den Bereich Digital sagen die Experten eine Steigerung von 9,6 Prozent voraus. Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist vorsichtiger und prognostiziert eine Steigerung von 7 Prozent für den digitalen Werbemarkt in 2017. Die Analyse der Digital Media Spendings von NetzwerkReklame vervollständigt gängige Marktstudien wie die von Nielsen und prognostiziert für 2017 einen Anstieg der Ausgaben für digitale Werbung in Deutschland auf EUR 9,5 Mrd. und werden damit die Spendings für Printmedien (EUR 8,6 Mrd.) überholen.
In Großbritannien wird der Gesamtmarkt 2017 laut Zenith Adspend Forecast um 3,3 Prozent wachsen und nimmt damit eine Prognose von 4,0 Prozent zurück, die vor der Entscheidung zum Brexit getroffen wurde. Für 2018 wird ein Wachstum von 4,2 Prozent vorausgesagt. Der Carat Ad Spend Report ist mit einer Wachstumsschätzung für 2017 von 4,6 Prozent etwas optimistischer. Das Wachstum wird auch hier durch die digitale Sparte getrieben, welche um voraussichtlich 11,5 Prozent wachsen wird.
Sowohl die insgesamt positiven gesamtwirtschaftlichen Aussichten für Deutschland und Großbritannien als auch die nachhaltige Verschiebung von Marketingbudgets auf den digitalen Kanal bieten der SYZYGY Gruppe sehr gute Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum. Reine Onlinewerbung, auf die sich die oben aufgeführten Statistiken beziehen, stellt dabei lediglich eine Facette des komplexen Digital-Marketings dar und repräsentiert nur einen Teil des Leistungsspektrums der Gruppe.
Klassische Marketinginstrumente wie Print- und Rundfunkwerbung, Mailings und Außenwerbung beginnen angesichts einer durch das Internet hervorragend informierten, immer anspruchsvolleren und ungeduldigeren Kundschaft an Wirksamkeit und Reichweite zu verlieren. Konsumgüterhersteller sehen sich zunehmend mit der Herausforderung konfrontiert, über den reinen Produktnutzen hinaus weitere Mehrwerte für ihre Kunden zu schaffen.
Technologie kann Unternehmen dabei helfen, ihre Produkte begehrenswerter zu machen und damit ihre Relevanz zu steigern. Webpräsenzen, sogenannte Markenplattformen, sind dabei zur zentralen Schaltzentrale für die Akquisition und Loyalisierung von Kunden geworden. Marketingverantwortliche haben die Bedeutung und Komplexität der Plattformen erkannt - und damit auch die Notwendigkeit, entsprechende Etats für die Entwicklung und Pflege bereitzustellen. Höhere Budgets und längere Projektlaufzeiten sind die Folge.
Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablets wird die Markenwahrnehmung auch immer stärker von Apps geprägt, die dem Nutzer einen Mehrwert liefern: sei es, indem sie ihn unterhalten; oder sei es, indem sie ihm Services der unterschiedlichsten Art bieten, die sein privates und berufliches Leben erleichtern. Mit der Unterstützung erfahrener und technologisch versierter Markenspezialisten wie SYZYGY stellt digitales Marketing für Unternehmen ein großes Potenzial dar, um Serviceinnovationen, neue Kundenbindungskonzepte oder überzeugende und unterhaltsame Einkaufserlebnisse zu schaffen.
Der Vorstand der SYZYGY AG geht davon aus, die Umsatzerlöse im laufenden Geschäftsjahr 2017 erneut zu steigern. Aufgrund der Unsicherheiten in Großbritannien durch die noch unklaren Umsetzungsdetails des Austritts aus der EU (Brexit) und der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in den USA geht SYZYGY nur von einer moderaten Steigerung der Umsätze im unteren einstelligen Bereich aus. Das operative Ergebnis (EBIT) wird leicht überproportional zu den Umsatzerlösen steigen. Alle Segmente werden dabei in ähnlichem Umfang zum Wachstum beitragen.
Mögliche Akquisitionen, die zur Wachstumsstrategie der SYZYGY Gruppe gehören, können diese Prognosen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Die Ertragslage der SYZYGY Gruppe wird von der Entwicklung der operativen Einheiten und von den zukünftigen Zinserträgen der SYZYGY AG bestimmt.
Wesentliche Risikofaktoren beziehen sich auf die Konjunktur der Werbewirtschaft in den für SYZYGY relevanten Märkten sowie auf die technologische Dynamik der Märkte für Internetdienstleistungen im Besonderen.
Durch den Vorstand der SYZYGY AG werden Risiken kontinuierlich überwacht, um negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig entgegenwirken zu können. Die Risikoeinschätzung bezieht sich hierbei sowohl auf den Umfang einer möglichen Auswirkung auf die Ertrags- und Finanzlage als auch auf die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Risikofaktor Auswirkungen haben kann.
Genauso wichtig ist es, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Ein funktionsfähiges Risiko- und Chancen-Management-System ist daher ein wichtiges Element einer nachhaltigen Unternehmensführung.
Auf Grundlage der gegenwärtig verfügbaren Informationen sind keine Risiken feststellbar, die den Fortbestand der SYZYGY AG und ihrer Tochtergesellschaften gefährden würden.
Rund 54 Prozent des Umsatzes der SYZYGY Gruppe werden durch das Geschäft mit den zehn größten Kunden generiert. Die Konzentration auf die zehn größten Kunden hat sich in 2016 von 61 auf 54 Prozent verringert, und der größte Einzelkunde generiert inzwischen 10 Prozent der Umsätze, während im Vorjahr noch zwei Kunden jeweils mehr als zehn Prozent der Konzernumsätze generierten.
Die Umsätze von SYZYGY sind nicht durch lange Vertragslaufzeiten abgesichert. Umsätze werden in der Regel auf Grundlage von Einzelverträgen mit einem begrenzten zeitlichen Umfang erwirtschaftet. Alle Planungen, die sich auf die Entwicklung des Umsatzes beziehen, beinhalten deshalb zwangsläufig eine große Unsicherheit.
Dem überwiegenden Teil der Umsätze liegen feste Preisvereinbarungen zugrunde. Nicht vorhersehbare Verluste sind daher möglich, wenn die kalkulierten Projektkosten unerwartet überschritten werden. SYZYGY übernimmt darüber hinaus projektbezogen die gängigen Gewährleistungs- und Haftungsverpflichtungen. Dies kann zu Folgekosten in den Projekten führen.
Die von SYZYGY erbrachten Dienstleistungen besitzen eine Öffentlichkeitswirkung. Daher kann ein breitenwirksamer Imageschaden entstehen, wenn es bei einer Projektabwicklung zu Qualitätsmängeln in der Ausführung kommt. Ein solcher Imageschaden kann die weitere Geschäftsentwicklung spürbar negativ beeinflussen.
Aufgrund sehr stabiler und langjähriger Kundenbeziehungen, insbesondere bei den Top 10-Kunden, wird das Risiko als gering angesehen.
Vorhandene Liquiditätsreserven werden bei der SYZYGY AG aktiv durch den Finanzvorstand gemanagt. Die Anlagestrategie der liquiden Mittel ist grundsätzlich auf eine langfristige Ertragsentwicklung ausgerichtet. Dabei werden die liquiden Mittel risikodiversifiziert in Unternehmensanleihen und anderen festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Bei allen festverzinslichen Wertpapieren bestehen Zinsänderungs- und Ausfallrisiken. Ein Anstieg der langfristigen Zinsen wirkt sich grundsätzlich negativ, ein Rückgang der Zinsen positiv auf die Kursentwicklung der Wertpapiere aus.
SYZYGY reduziert die Ausfallrisiken durch eine diversifizierte Anlage in Titel mit guter Bonität, d.h. weitgehend im Bereich des Investment Grade. Das Risiko einer signifikanten Belastung des Finanzergebnisses wird insgesamt als gering eingestuft.
Die grundsätzliche Bereitschaft von Unternehmen, in Werbe- und Marketingmaßnahmen zu investieren, kann von der allgemeinen konjunkturellen Lage beeinflusst werden. Ein Nachlassen der Konjunktur kann für SYZYGY daher zu einem verminderten Auftragsvolumen und damit zu entsprechenden Umsatzeinbußen führen. Gegebenenfalls notwendige Kapazitätsanpassungen entfalten ihre Wirkung zeitverzögert und können Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen zur Folge haben. Das Risiko wird als gering eingestuft.
SYZYGY erzielt mehr als ein Viertel der Umsatzerlöse in Großbritannien. Aufgrund von Währungsschwankungen des Britischen Pfunds sowie des US-Dollars gegenüber dem Euro können die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss, je nach Kursentwicklung, im Vergleich zur Planung sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden. Dennoch schließt SYZYGY keine Kurssicherungsgeschäfte ab, weil den Erlösen auf dem britischen Markt auch Kosten in Britischen Pfund gegenüberstehen. Daher besteht für SYZYGY ein Währungsrisiko lediglich in Höhe des Jahresüberschusses der jeweiligen Landesgesellschaft.
Dieses gilt gleichermaßen für die Gesellschaften in den USA und Polen, die insgesamt etwa 11 und 5 Prozent der Gruppenumsätze erwirtschaften.
Die SYZYGY AG hält einen Teil ihrer Vermögenswerte in fremden Währungen, insbesondere Vermögenswerte ausländischer Tochtergesellschaften und in Fremdwährung dominierte Wertpapiere. Ferner bestehen Verpflichtungen aus Unternehmenserwerben jeweils in der Währung des Verkäufers. SYZYGY schließt auch hier keine direkt zuordenbaren Kurssicherungsgeschäfte ab, weil die Risiken für die Ertragslage der SYZYGY AG aus den Fremdwährungsposten aufgrund deren Umfangs als gering eingestuft werden.
Das Risiko durch Währungsschwankungen wird als gering eingestuft.
Die Leistungsfähigkeit des Konzerns beruht im Dienstleistungsgeschäft maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter. Einzelnen Personen kommt hierbei aufgrund ihrer hohen Qualifikation eine große Bedeutung zu. Sollte es nicht gelingen, diese Mitarbeiter im Unternehmen zu halten bzw. fortlaufend neue und hoch qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, kann der Erfolg von SYZYGY darunter leiden. Das Risiko wird als gering eingestuft.
Unternehmensakquisitionen waren und sind ein Teil der Wachstumspolitik von SYZYGY. Der wirtschaftliche Erfolg von Übernahmen ist davon abhängig, wie gut die erworbene Unternehmung in die bestehende Struktur eingegliedert werden kann und wie es gelingt, die angestrebten Synergieeffekte tatsächlich zu erzielen. Sollten die Bemühungen einer erfolgreichen Integration misslingen, so kann sich der Wert des übernommenen Unternehmens deutlich verringern. Dies könnte einen außerordentlichen Abschreibungsbedarf auf Beteiligungsbuchwerte bzw. die Geschäfts- oder Firmenwerte nach sich ziehen. Das Risiko wird als gering eingestuft.
Die zunehmende Anzahl von Produkten und Kanälen hat traditionelle Marketinginstrumente an ihre Grenzen geführt. Zugleich nimmt die Markenbindung nachweislich ab. Das Internet eröffnet Marken die Möglichkeit, direkt mit Kunden in Kontakt zu treten, und ihnen über die reine Werbebotschaft hinaus echte Mehrwerte zu liefern.
Webpräsenzen kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Sie werden im immer komplexeren Marketingmix großer Unternehmen zunehmend zum Dreh- und Angelpunkt, was in steigenden Projektvolumina und Laufzeiten zum Ausdruck kommt.
Mit intelligentem Content Marketing können deutlich größere eigene Reichweiten aufgebaut werden, als es mit klassischer Unternehmenskommunikation gelingt. Aktuelle Inhalte und Angebote, die einen hohen Relevanzgrad für Menschen haben, bieten eine große Chance, die Kundenbindung zu festigen. Mobile Endgeräte spielen bei dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle, denn sie sind für viele Menschen zu einem zentralen Bestandteil ihres täglichen Lebens geworden. Apps, die dem Nutzer helfen, ihn unterhalten oder informieren, können entscheidend zu einer positiven Wahrnehmung der Marke beitragen. So bietet digitale Kommunikation Marken ein schier unerschöpfliches Potenzial, um Serviceinnovationen, neue Kundenbindungskonzepte oder überzeugende Einkaufserlebnisse zu entwickeln.
SYZYGY gehört zu den führenden Digitalagenturen in Deutschland und Großbritannien und verfügt über eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung digitaler Kommunikation. Mit einem starken Technologiebereich und einer international ausgezeichneten Kreation ist es SYZYGY möglich, sich als erster Ansprechpartner für die immer neuen Herausforderungen des digitalen Marketings zu empfehlen.
Wurden Digitalagenturen lange Zeit als Spezialisten einer Nische wahrgenommen, werden sie zunehmend auch mit der strategischen Markenführung betraut. Die anhaltende Verschiebung von Marketing-Etats auf digitale Kanäle zeugt davon, dass Unternehmen bei der Kommunikation immer stärker auf digitales Marketing setzen. SYZYGY geht davon aus, dass diese Entwicklung anhalten wird.
Zusätzliche Geschäftschancen könnten sich durch die stärkere Anbindung an den WPP Konzern ergeben und die internationale Expansion der SYZYGY Gruppe könnte durch WPP unterstützt werden.
Die verwendeten Risikofrüherkennungssysteme basieren auf dem monatlichen Berichtswesen, das neben einem Finanzreporting (Budget, aktualisierter Forecast und Ist-Zahlen) die Neugeschäftsaktivitäten und die qualitative Entwicklung der Gesellschaften umfasst. In das Finanzreporting ist ein Risikomanagement-System integriert, das quartalsweise wiederkehrend die Risikoidentifikation, Risikokommunikation und -überwachung operativer Risiken sicherstellt. Die Aggregation und Steuerung der Risiken erfolgt dann auf Ebene der SYZYGY AG bzw. wird von der SYZYGY AG initiiert. Das interne Kontrollsystem wird bei Finanztransaktionen durch Genehmigungsprozesse ergänzt (Vier-Augen-Prinzip) sowie durch Funktionstrennung und Zugriffsregelungen im IT-System unterstützt.
Der Quartalsbericht der SYZYGY Gruppe unterliegt jeweils nach Aufstellung der Durchsicht und Genehmigung durch den Aufsichtsrat der SYZYGY AG.
Das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, um die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherzustellen. Hierbei sind der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der SYZYGY Gruppe nach IFRS, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, sowie den ergänzenden Angaben nach § 315a Abs. 1 HGB, aufzustellen.
Die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG steuert die Prozesse zur Erstellung der Einzelabschlüsse und des Konzernabschlusses sowie zur Aufstellung des Konzernlageberichts für den SYZYGY Konzern. Rechnungslegungsstandards und andere Verlautbarungen werden kontinuierlich auf ihre Auswirkungen auf die Rechnungslegung der SYZYGY Gruppe analysiert. Durch ein konzernweites Jahresabschluss-Reporting und einen konzernweit gültigen Finanzkalender wird ein zeitnaher und standardisierter Rechnungslegungsprozess verfolgt.
Gemäß § 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB werden die Rechnungslegungsanforderungen durch die SYZYGY AG in den Tochtergesellschaften u. a. dadurch umgesetzt, dass in der SYZYGY Gruppe weitgehend ein einheitliches Buchhaltungssystem mit einem einheitlichen Kontenrahmen verwendet wird. Alle Gesellschaften unterliegen einmal im Quartal einem Review durch die Zentralabteilung Finanzen der SYZYGY AG. Hierbei werden die Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften sowie die Prozesse zur Datenaufbereitung analysiert, überprüft und sichergestellt.
Ferner werden die Mitarbeiter in den Finanzbereichen in regelmäßigen internen wie auch externen Schulungen immer auf den aktuellen Stand der gesetzlichen Anforderungen gebracht.
Das Vergütungssystem des Vorstands wird vom Aufsichtsrat der SYZYGY AG festgelegt. Die Gesamtvergütung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
| ― |
erfolgsunabhängige Vergütung |
| ― |
erfolgsbezogene Vergütung |
| ― |
sonstige Leistungen. |
Die erfolgsunabhängige Vergütung wird monatlich als Grundgehalt ausgezahlt.
Die erfolgsbezogene Vergütung enthält zwei Komponenten:
Eine kurzfristige Erfolgsbeteiligung, die sich an Jahreszielen und den Finanzzielen des Geschäftsjahres orientiert, und nach Prüfung des Jahres und Konzernabschlusses zur Auszahlung kommt.
Ferner wurden dem Vorstand langfristige variable Vergütungsbestandteile gewährt, die sich an der Entwicklung des Aktienkurses orientieren. Diese aktienkursorientierten Tantiemevereinbarungen sehen vor, dass nach zwei Jahren bis zu 40 Prozent, und nach drei Jahren weitere 60 Prozent der zugeteilten Optionen oder Phantom Stocks ausgeübt werden können. Beide langfristigen Programme sehen dabei vor, dass die Differenz zwischen einem Basiskurs bei Ausgabe der Optionen oder Phantom Stocks, und dem Aktienkurs bei Ausübung der Optionen oder Phantom Stocks zur Auszahlung kommt.
Sonstige Leistungen erhalten die Vorstandsmitglieder in Form von Beitragszahlungen zur Renten-, Kranken- und Unfallversicherung sowie der privaten Nutzung eines Dienstwagens bzw. einer Car Allowance.
Die Vergütung des Vorstands wird gem. § 4.2.5 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 tabellarisch in Form der gewährten Vergütungen wie folgt dargestellt:
| Lars Lehne, CEO (Eintritt: 01.04.2016) | ||||
| Gewährte Zuwendungen | 2016 | 2015 | 2016 Minimum | 2016 Maximum |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Festvergütung | 225 | 0 | 225 | 225 |
| Nebenleistungen | 10 | 0 | 10 | 10 |
| Summe | 235 | 0 | 235 | 235 |
| Einjährige variable Vergütung | 74 | 0 | 0 | 74 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 365 | 0 | 0 | 1.710 |
| Summe | 439 | 0 | 0 | 1.784 |
| Versorgungsaufwand | 21 | 0 | 21 | 21 |
| Gesamtvergütung | 695 | 0 | 256 | 2.040 |
| Andrew P. Stevens, COO | ||||
| Gewährte Zuwendungen | 2016 | 2015 | 2016 Minimum | 2016 Maximum |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Festvergütung | 268 | 290 | 268 | 268 |
| Nebenleistungen | 16 | 18 | 16 | 16 |
| Summe | 284 | 308 | 284 | 284 |
| Einjährige variable Vergütung | 40 | 41 | 0 | 40 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 147 | 155 | 0 | 842 |
| Summe | 187 | 196 | 0 | 882 |
| Versorgungsaufwand | 13 | 15 | 13 | 13 |
| Gesamtvergütung | 484 | 519 | 297 | 1.179 |
| Erwin Greiner, CFO | ||||
| Gewährte Zuwendungen | 2016 | 2015 | 2016 Minimum | 2016 Maximum |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Festvergütung | 168 | 168 | 168 | 168 |
| Nebenleistungen | 12 | 12 | 12 | 12 |
| Summe | 180 | 180 | 180 | 180 |
| Einjährige variable Vergütung | 25 | 25 | 0 | 25 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 77 | 81 | 0 | 527 |
| Summe | 102 | 106 | 0 | 552 |
| Versorgungsaufwand | 11 | 15 | 11 | 11 |
| Gesamtvergütung | 293 | 301 | 191 | 743 |
| Marco Seiler, CEO (Austritt: 31.08.2016) | ||||
| Gewährte Zuwendungen | 2016 | 2015 | 2016 Minimum | 2016 Maximum |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Festvergütung | 183 | 263 | 183 | 183 |
| Nebenleistungen | 10 | 15 | 10 | 10 |
| Summe | 193 | 278 | 193 | 193 |
| Einjährige variable Vergütung | 28 | 39 | 0 | 28 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 0 | 155 | 0 | 0 |
| Summe | 28 | 194 | 0 | 28 |
| Versorgungsaufwand | 8 | 12 | 8 | 8 |
| Gesamtvergütung | 229 | 484 | 201 | 229 |
Ferner wird gemäß § 4.2.5 des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 die Vergütung des Vorstands tabellarisch in Form der geflossenen Vergütungen dargestellt. Die gezahlten Vergütungen enthalten hierbei bei den mehrjährigen variablen Vergütungsbestandteilen Zahlungen, die über mehrere Jahre kumuliert erzielt wurden.
| Lars Lehne, CEO | A. P. Stevens, COO | Erwin Greiner, CFO | ||||
| Zufluss | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 | 2016 | 2015 |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Festvergütung | 225 | - | 268 | 290 | 168 | 168 |
| Nebenleistungen | 10 | - | 16 | 18 | 12 | 12 |
| Summe | 235 | - | 284 | 308 | 180 | 180 |
| Einjährige variable Vergütung | 0 | - | 41 | 41 | 25 | 10 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||||
| Phantom Stock Programm | 0 | - | 0 | 120 | 0 | 208 |
| Optionsprogramm 2012 | 0 | - | 0 | 629 | 224 | 137 |
| Summe | 0 | - | 41 | 790 | 249 | 355 |
| Versorgungsaufwand | 21 | - | 13 | 15 | 11 | 15 |
| Gesamtvergütung | 256 | - | 338 | 1.113 | 440 | 550 |
| Marco Seiler, CEO | ||
| Zufluss | 2016 | 2015 |
| TEUR | TEUR | |
| Festvergütung | 183 | 263 |
| Nebenleistungen | 10 | 15 |
| Summe | 193 | 278 |
| Einjährige variable Vergütung | 67 | 37 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||
| Phantom Stock Programm | 0 | 120 |
| Optionsprogramm 2012 | 0 | 424 |
| Summe | 67 | 581 |
| Versorgungsaufwand | 8 | 15 |
| Gesamtvergütung | 268 | 874 |
Marco Seiler, Vorstandsvorsitzender der SYZYGY AG, hat am 22. Februar 2016 seinen Rücktritt mit Wirkung zum 31. August 2016 erklärt. Herr Lars Lehne wurde zum 1. April 2016 als Vorstandsmitglied bestellt und hat mit Wirkung zum 8. Juli 2016 den Vorstandsvorsitz übernommen.
Dem Vorstand der SYZYGY AG ist keine Altersversorgung zugesagt worden. Bei vorzeitiger Beendigung des Arbeitsvertrages wird eine Abfindung im Rahmen der rechtlichen Verpflichtungen gezahlt, und zwar in Höhe des noch ausstehenden, angemessenen Zielgehalts für die Restlaufzeit des Vertrags.
Die Vorstandsverträge sehen grundsätzlich ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot von 12 Monaten vor. Das Vorstandsmitglied erhält hierfür eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent seiner zuletzt bezogenen durchschnittlichen vertragsgemäßen Vergütungen der letzten 24 Monate.
Die Vergütung des Aufsichtsrates der SYZYGY AG ist in § 6 (8) der Satzung der SYZYGY AG geregelt und geht auf einen Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 zurück. Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine Vergütung, die aus einem festen und einem variablen Vergütungsbestandteil besteht. Die feste Vergütung beträgt EUR 20.000 pro Jahr. Die Vergütung erhöht sich um einen variablen Vergütungsbestandteil in Höhe von EUR 5.000, wenn der Börsenpreis der Gesellschaft in dem betreffenden Geschäftsjahr um mindestens 20 Prozent gestiegen ist.
Die für den Vergleich maßgeblichen Börsenpreise werden ermittelt aus dem Mittelwert der Schlusskurse für die Aktie im Xetra-Handelssystem an der Frankfurter Wertpapierbörse während der ersten fünf Börsentage eines Geschäftsjahres sowie während der ersten fünf Börsentage des Folgegeschäftsjahres. Aufsichtsratsmitglieder, die nicht während des gesamten Geschäftsjahres im Amt waren, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.
Eine individualisierte Darstellung der Aufsichtsratsbezüge für das Geschäftsjahr 2016 findet sich im Anhang.
| ― |
Das Grundkapital der SYZYGY AG beträgt EUR 12.828.450 und ist eingeteilt in 12.828.450 nennwertlose Stammaktien, die auf den Inhaber lauten. Unterschiedliche Aktiengattungen wurden nicht gebildet. |
| ― |
Die SYZYGY Aktien sind nicht vinkuliert. Der SYZYGY AG sind keine Beschränkungen in Bezug auf die Ausübung der Stimmrechte oder in Bezug auf die Übertragung von SYZYGY Aktien bekannt. |
| ― |
Die SYZYGY AG hält zum Bilanzstichtag 73.528 eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Stimmrechte oder andere Rechte zustehen. |
| ― |
Die WPP Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 den Umfang der Anteile von 50,48 Prozent auf 51,79 Prozent erhöht. |
| ― |
Keine der ausgegebenen Aktien der SYZYGY AG sind mit Sonderrechten ausgestattet. |
| ― |
Eine Stimmrechtskontrolle für am Kapital beteiligte Arbeitnehmer wird von der SYZYGY AG nicht vorgenommen. |
| ― |
Die Voraussetzungen für die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern richten sich nach § 84 AktG. Die Satzung der SYZYGY AG sieht darüber hinaus vor, dass der Vorstand aus mindestens zwei Personen besteht. Änderungen der Satzung obliegen nach § 119 AktG der Hauptversammlung. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat gemäß der Satzung i. V. m. § 179 AktG befugt, Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen. |
| ― |
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 29. Mai 2009 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 28.Mai 2014 durch Ausgabe von insgesamt 1.200.000 Optionsrechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 1.200.000 zu erhöhen (bedingtes Kapital 2009). Das bedingte Kapital 2009 wurde mit Hauptversammlungsbeschluss vom 6. Juni 2014 um EUR 900.000 auf EUR 300.000 reduziert. |
| ― |
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 6. Juni 2014 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der SYZYGY AG mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 5. Juni 2019 durch Ausgabe von insgesamt 900.000 Optionsrechten auf jeweils eine nennwertlose Stückaktie der SYZYGY AG bedingt um EUR 900.000 zu erhöhen (bedingtes Kapital 2014). |
| ― |
Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 29.Mai 2015 ist der Vorstand berechtigt, innerhalb von 5 Jahren eigene Aktien bis zu einem Gesamtbestand von insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals über die Börse oder über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot zurückzukaufen. |
| ― |
Durch Hauptversammlungsbeschluss vom 8. Juli 2016 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 8. Juli 2021 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens EUR 6.000.000,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). |
| ― |
Wesentliche Vereinbarungen der SYZYGY AG, die unter der Bedingung des Kontrollwechsels stehen, sind nicht vorhanden. |
| ― |
Für den Fall eines Übernahmeangebotes sind mit Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern keine Entschädigungsvereinbarungen getroffen worden. Allerdings können Inhaber von Aktienoptionen oder Phantom Stocks innerhalb von 6 Wochen nach Beendigung des Übernahmeangebots ihre Optionen oder Phantom Stocks zu dem dann bestehenden inneren Wert oder einem Mindestpreis von EUR 1,- je Option ausüben. |
Die WPP plc hält seit November 2015 die Mehrheit der Anteile an der SYZYGY AG und ist daher herrschendes Unternehmen i. S. v. § 17 Abs. 2 AktG. SYZYGY ist daher zur Erstellung eines Abhängigkeitsberichts gemäß § 312 AktG verpflichtet. Die SYZYGY AG hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens getroffen oder unterlassen worden.
Vorstand und Aufsichtsrat haben am 19. Oktober 2016 eine aktualisierte Erklärung zum Corporate Governance Kodex abgegeben und veröffentlicht. Ferner wird im Rahmen der Erklärung zur Unternehmensführung die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat beschrieben.
Beide Erklärungen können auf unserer Unternehmenswebsite im Bereich "Investor Relations" eingesehen werden, die über http://ir.syzygy.net erreichbar ist.
Bad Homburg v.d.H., den 27. März 2017
SYZYGY AG
Der Vorstand
Lars Lehne
Andrew P. Stevens
Erwin Greiner
| 31.12.2016 | 31.12.2015 | ||
| Anhang | TEUR | TEUR | |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Geschäfts- oder Firmenwerte | (3.1) | 33.797 | 25.080 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | (3.2) | 3.231 | 3.345 |
| Sonstige Vermögenswerte | (3.4) | 625 | 674 |
| Aktive latente Steuern | (3.5) | 469 | 1.259 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 38.122 | 30.358 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | (3.6) | 6.571 | 3.841 |
| Wertpapiere | (3.6) | 15.581 | 22.946 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (3.7) | 18.525 | 18.632 |
| Sonstige Vermögenswerte | (3.8) | 2.062 | 1.762 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 42.739 | 47181 | |
| Summe Vermögenswerte | 80.861 | 77.539 |
| 31.12.2016 | 31.12.2015 | ||
| Anhang | TEUR | TEUR | |
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital* | (3.9.1) | 12.828 | 12.828 |
| Kapitalrücklage | (3.9.3) | 20.537 | 20.306 |
| Eigene Aktien | (3.9.4) | -407 | -739 |
| Übriges Konzernergebnis | (3.9.5) | -1.537 | 674 |
| Gewinnrücklagen | (3.9.6) | 18.071 | 17.806 |
| Eigenkapital der Aktionäre der SYZYGY AG | 49.492 | 50.875 | |
| nicht beherrschende Anteile | 293 | 312 | |
| Summe Eigenkapital | 49.785 | 51.187 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Langfristige Verbindlichkeiten | (3.13) | 6.879 | 2.342 |
| Passive latente Steuern | (5.7) | 238 | 146 |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten | 7.117 | 2.488 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | |||
| Steuerverbindlichkeiten | (3.12) | 203 | 1.127 |
| Sonstige Rückstellungen | (3.11) | 8.668 | 7.125 |
| Erhaltene Anzahlungen | 4.632 | 5.430 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (3.11) | 7.434 | 7.797 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | (3.13) | 3.022 | 2.385 |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 23.959 | 23.864 | |
| Summe Passiva | 80.861 | 77.539 |
*
Bedingtes Kapital TEUR 1.200 (Vorjahr: TEUR 1.200).
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| Januar-Dezember | ||||
| 2016 | 2015 | Veränd. | ||
| Anhang | TEUR | TEUR | ||
| Billings | (5.1) | 142.804 | 143.919 | -1% |
| Mediakosten | (5.1) | -78.531 | -86.608 | -9% |
| Umsatzerlöse | (5.1) | 64.273 | 57.311 | 12% |
| Einstandskosten der erbrachten Leistungen | -47.434 | -40.615 | 17% | |
| Vertriebs- und Marketingkosten | -6.341 | -6.151 | 3% | |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -6.787 | -6.205 | 9% | |
| Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen, netto | (5.2) | 1.885 | 928 | 103% |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 5.596 | 5.268 | 6% | |
| Finanzergebnis | (5.6) | 1.336 | 1.975 | -32% |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 6.932 | 7.243 | -4% | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (5.7) | -1.835 | -2.379 | -23% |
| Konzernergebnis der Periode | 5.097 | 4.864 | 5% | |
| davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | 115 | 225 | -49% | |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | 4.982 | 4.639 | 7% | |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 0 | 0 | n.a. | |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||
| Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe | (5.8) | -2.412 | 1.029 | -334% |
| Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren nach Steuern | (3.6) | 207 | -1.401 | n.a. |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -2.205 | -372 | n.a. | |
| Gesamtergebnis | 2.892 | 4.492 | -36% | |
| davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | 121 | 221 | -45% | |
| davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | 2.771 | 4.271 | -35% | |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR) | (6.1) | 0,39 | 0,37 | 5% |
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| Übriges Konzernergebnis | ||||||
| Anzahl Aktien (in 1.000) | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Aktien | Gewinnrücklage | Währungsumrechnung | |
| Stück | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| 1. Januar 2015 | 12.828 | 12.828 | 20.294 | -831 | 17.610 | -442 |
| Konzernergebnis der Periode | 4.639 | |||||
| Übriges Konzernergebnis der Periode | 1.033 | |||||
| Gesamtergebnis | 4.639 | 1.033 | ||||
| Dividende | -4.443 | |||||
| Verkauf eigener Anteile | 12 | 92 | ||||
| 31. Dezember 2015 | 12.828 | 12.828 | 20.306 | -739 | 17.806 | 591 |
| 1. Januar 2016 | 12.828 | 12.828 | 20.306 | -739 | 17.806 | 591 |
| Konzernergebnis der Periode | 4.982 | |||||
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -2.418 | |||||
| Gesamtergebnis | 4.982 | -2.418 | ||||
| Dividende | -4.717 | |||||
| Verkauf eigener Anteile | 231 | 332 | ||||
| Auszahlungen an nicht beherrschende Anteile | ||||||
| 31. Dezember 2016 | 12.828 | 12.828 | 20.537 | -407 | 18.071 | -1.827 |
| Übriges Konzernergebnis | ||||
| Unrealisierte Gewinne und Verluste | Anteile der Aktionäre der SYZYGY AG | nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| 1. Januar 2015 | 1.484 | 50.943 | 91 | 51.034 |
| Konzernergebnis der Periode | 4.639 | 225 | 4.864 | |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -1.401 | -368 | -4 | -372 |
| Gesamtergebnis | -1.401 | 4.271 | 221 | 4.492 |
| Dividende | -4.443 | -4.443 | ||
| Verkauf eigener Anteile | 104 | 104 | ||
| 31. Dezember 2015 | 83 | 50.875 | 312 | 51.187 |
| 1. Januar 2016 | 83 | 50.875 | 312 | 51.187 |
| Konzernergebnis der Periode | 4.982 | 115 | 5.097 | |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | 207 | -2.211 | 6 | -2.205 |
| Gesamtergebnis | 207 | 2.771 | 121 | 2.892 |
| Dividende | -4.717 | 0 | -4.717 | |
| Verkauf eigener Anteile | 563 | 563 | ||
| Auszahlungen an nicht beherrschende Anteile | 0 | -140 | -140 | |
| 31. Dezember 2016 | 290 | 49.492 | 293 | 49.785 |
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| 2016 | 2015 | |
| TEUR | TEUR | |
| Konzernergebnis der Periode | 5.097 | 4.864 |
| Anpassungen um nicht liquiditätswirksame Effekte: | ||
| - Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 1.778 | 2.122 |
| - Gewinne (-) und Verluste (+) aus dem Verkauf von Wertpapieren | -504 | -848 |
| - Erträge (-)/Aufwendungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und immateriellen Vermögenswerten | 8 | 23 |
| - Änderung der Earn-Out Verbindlichkeit | -1.011 | -1.031 |
| - Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) | 458 | -47 |
| Veränderungen der: | ||
| - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -440 | -1.812 |
| - erhaltenen Anzahlungen | -792 | -1.752 |
| - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 1.892 | -5.453 |
| - Steuerschulden und latente Steuern | -556 | 1.513 |
| Cashflow aus der operativen Tätigkeit | 5.930 | -2.421 |
| Veränderung der langfristigen Vermögenswerte | -16 | 266 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -1.167 | -1.105 |
| Erwerb von Wertpapieren des Umlaufvermögens | -12.151 | -40.792 |
| Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens | 20.110 | 38.816 |
| Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener flüssiger Mittel | -4.655 | 0 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 2121 | -2.815 |
| gezahlte Dividende an Minderheitsgesellschafter | -140 | 0 |
| gezahlte Dividende an Aktionäre der SYZYGY AG | -4.717 | -4.443 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -4.857 | -4.443 |
| Cashflow gesamt | 3.194 | -9.679 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenanfang | 3.841 | 13.017 |
| Währungsveränderungen | -464 | 503 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenende | 6.571 | 3.841 |
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
Im operativem Cashflow sind gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 1), erhaltene Zinsen in Höhe von TEUR 1.076 (Vorjahr: TEUR 1.129) sowie Steuererstattungen in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 0) und gezahlte Steuern in Höhe von TEUR 1.987 (Vorjahr: TEUR 842) enthalten.
Der Konzernabschluss der SYZYGY AG (im Folgenden "SYZYGY", "Gruppe" oder "Konzern" genannt) für das Geschäftsjahr 2016 wurde nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) in der gültigen Fassung zum 31. Dezember 2016 - wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind und den ergänzenden Vorschriften des § 315a Abs. 1 HGB entsprechen - erstellt. Dabei wurde der Konzernabschluss auf der Grundlage der historischen Anschaffungs- und oder Herstellungskosten aufgestellt. Davon ausgenommen sind bestimmte Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt wurden. Eine entsprechende Erläuterung erfolgt im Rahmen der jeweiligen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die Gesellschaft wurde am 1. Mai 2000 unter der Firma SYZYGY AG in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg (HRB 6877) eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bad Homburg v. d. H., Deutschland. Die Anschrift lautet: SYZYGY AG, Im Atzelnest 3, 61352 Bad Homburg v. d. H.
Die SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Mediadienstleister rund um digitales Marketing.
Die SYZYGY AG nimmt die Aufgaben einer geschäftsführenden Holding wahr, indem sie zentrale Dienstleistungen im Bereich Strategie, Kreation, Planung, Technologieentwicklung, Rechnungswesen, IT-Infrastruktur und Finanzierung für ihre Tochtergesellschaften erbringt. Ferner unterstützt die SYZYGY AG die Tochtergesellschaften bei Neugeschäftsaktivitäten und realisiert Umsätze aus Projektgeschäften mit Dritten.
Die Tochtergesellschaften üben als operative Einheiten das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft aus. Mit Niederlassungen in Bad Homburg v. d. H., Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, London, München, New York und Warschau bieten sie Großunternehmen ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business Applikationen, Websites, Hosting, Online-Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Online Media-Services wie Mediaplanung, Suchmaschinenmarketing und -optimierung sowie Affiliate Programme dar. Überdies unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience sowie Usability und begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen, Animationen und Gaming komplettieren das Serviceangebot.
Die Geschäftsschwerpunkte liegen in den Branchen Automobile, Telekommunikation/IT, Konsumgüter sowie Finanzdienstleistungen.
Grundlage für den Konzernabschluss sind die Abschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften. Diese wurden nach den IFRS entsprechenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Bilanzstichtage dieser Unternehmen entsprechen dem Konzernabschlussstichtag.
In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 wurden neben der SYZYGY AG als oberstes Mutterunternehmen folgende Tochtergesellschaften vollkonsolidiert, bei denen die SYZYGY AG die Verfügungsmacht ausüben kann, schwankenden Renditen aus den Tochtergesellschaften ausgesetzt ist und die Renditen aufgrund ihrer Verfügungsmacht der Höhe nach beeinflussen kann:
| ― |
Ars Thanea S.A., Warschau, Polen (kurz: Ars Thanea, vormals Ars Thanea Rozbicki S.K.A.) |
| ― |
Hi-ReS! Berlin GmbH, Berlin, Deutschland (kurz: Hi-ReS! BER) |
| ― |
Hi-ReS! London Ltd, London, Großbritannien (kurz: Hi-ReS! LON) |
| ― |
SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H., Deutschland (kurz: SYZYGY Deutschland) |
| ― |
SYZYGY Digital Marketing Inc., New York City, Vereinigte Staaten von Amerika (kurz: SYZYGY NY) |
| ― |
SYZYGY UK Ltd, London, Großbritannien (kurz: SYZYGY UK) |
| ― |
uniquedigital GmbH, Hamburg, Deutschland (kurz: uniquedigital) |
| ― |
Unique Digital Marketing Ltd, London, Großbritannien (kurz: Unique Digital UK) |
| ― |
USEEDS° GmbH, Berlin, Deutschland (kurz: USEEDS) |
Ein Tochterunternehmen wird ab dem Zeitpunkt, zu dem die SYZYGY AG die Beherrschung über die Tochtergesellschaften erlangt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Beherrschung durch die Gesellschaft endet, in den Konzernabschluss einbezogen. Dabei werden die Ergebnisse der im Laufe des Jahres erworbenen oder veräußerten Tochtergesellschaften entsprechend vom tatsächlichen Erwerbszeitpunkt bzw. bis zum tatsächlichen Abgangszeitpunkt in der Konzerngesamtergebnisrechnung und im übrigen Konzernergebnis erfasst.
Der Gewinn oder Verlust und jeder Bestandteil des übrigen Gesamtergebnisses sind den Aktionären der SYZYGY AG und den nicht beherrschenden Anteilen zuzuordnen. Dies erfolgt selbst dann, wenn dies dazu führt, dass nicht beherrschende Anteile einen negativen Saldo ausweisen.
Im April 2016 hat die SYZYGY AG 70 Prozent der Anteile an USEEDS übernommen, um das Dienstleistungsangebot zu erweitern und insbesondere den Bereich Customer Experience zu stärken. Der Kaufpreis in Höhe von TEUR 5.381 wurde durch TEUR 4.879 mit Barmitteln beglichen sowie TEUR 502 durch Übertragung von 54.910 eigenen Aktien. Der Übergang der Kontrolle erfolgte am 11. April 2016. Gemäß IFRS 3.62 ergibt sich durch die Akquisition im Einzelnen ein Erwerb von Zahlungsmitteln in Höhe von TEUR 224, ein Erwerb von kurzfristigen Vermögenswerten in Höhe von TEUR 569, davon Forderungen in Höhe von TEUR 504 und sonstige Vermögenswerte in Höhe von TEUR 65, sowie von langfristigen Vermögenswerten in Höhe von TEUR 144. Ferner wurden Schulden in Höhe von TEUR 613 übernommen, so dass sich ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 324 ergibt.
Darüber hinaus hat SYZYGY den Erwerb von weiteren 10 Prozent der Anteile an USEEDS für das erste Quartal 2019 vereinbart, so dass sich bereits zum Erwerbszeitpunkt nach wirtschaftlicher Betrachtungsweise eine Übertragung von eigentümertypischen Chancen und Risiken ("present ownership") für SYZYGY auch in Hinblick auf die zusätzlichen Anteile ergibt. Der Preis für diese Anteile ist von der zukünftigen Geschäftsentwicklung der USEEDS in den Jahren 2016 bis 2018 abhängig. Des Weiteren wurde auch eine gegenseitige Put-/Call-Option für die Veräußerung bzw. den Erwerb der ausstehenden 20 Prozent der Anteile an USEEDS vereinbart, die im Jahr 2022 entweder voll oder teilweise ausgeübt werden kann. Eine weitere Option zur Teilausübung besteht für das Jahr 2026. Der Preis für diese weiteren Anteile ist von der zukünftigen Geschäftsentwicklung der USEEDS in den drei vorangehenden Jahren abhängig. Aufgrund der Ausgestaltung als gegenseitige Put-/Call-Option geht SYZYGY davon aus, dass die Ausübung durch mindestens eine Vertragspartei aus heutiger Sicht sehr wahrscheinlich ist, so dass sich auch für diese Anteile bereits zum Erwerbszeitpunkt eine "present ownership" für SYZYGY ergibt.
Dadurch wird die Erstkonsolidierung bereits im Geschäftsjahr 2016 auf Basis eines 100%-Anteils vorgenommen.
Die aus der antizipierten Ausübung der Optionen resultierenden finanziellen Verbindlichkeiten werden zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 5.319 bilanziert und in den langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Ein sich ergebener Unterschiedsbetrag von rund TEUR 10.376 wurde auf ein Markenrecht in Höhe von TEUR 330 sowie den rechnerischen Ertrag vor Steuern des Auftragsbestands in Höhe von TEUR 134 sowie gegenläufige passive latente Steuern in Höhe von TEUR 144 allokiert. Der verbleibende Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 10.056 im Segment Deutschland ausgewiesen, denominiert in EUR. Dieser Geschäfts- oder Firmenwert ist für Steuerzwecke nicht abzugsfähig. Die endgültige Kaufpreisallokation ist gemäß IFRS 3 spätestens ein Jahr nach dem Vollzug der Transaktion abzuschließen und stellt daher zum Ende des Geschäftsjahres eine vorläufige Bilanzierung der erworbenen Vermögenswerte und Schulden dar.
Im Rahmen der Aquisition sind Nebenkosten in Höhe von TEUR 41 angefallen, die in der Gesamtergebnisrechnung in der Position "Allgemeine Verwaltungskosten" ausgewiesen werden.
Seit dem Erwerbszeitpunkt am 11. April 2016 hat USEEDS Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 5.576 zu den in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Umsatzerlösen des Konzerns beigetragen. Für das gesamte Geschäftsjahr hätte der Beitrag zu den Konzernumsatzerlösen TEUR 6.706 betragen. Der Anteil am Konzernjahresergebnis für den Zeitraum seit dem Erwerbszeitpunkt betrug TEUR 764; für das gesamte Geschäftsjahr wären es TEUR 613 gewesen.
Neue Erkenntnisse über die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft Ars Thanea führten sowohl im Vorjahr als auch im aktuellen Geschäftsjahr zu Anpassungen der prognostizierten Gewinne für den verbleibenden Earn-Out-Zeitraum. Aufgrund dessen reduzierten sich die erwarteten Zahlungsverpflichtungen von TEUR 2.342 im Geschäftsjahr 2015 auf TEUR 1.331 im Geschäftsjahr 2016. Die Änderung des beizulegenden Zeitwerts der finanziellen Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 1.011 (Vorjahr: TEUR 1.031) wurde in der Gesamtergebnisrechnung in der Position "Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen, netto" im Berichtsjahr ergebniswirksam erfasst.
Die SYZYGY München GmbH wurde rückwirkend mit Ablauf des 1. Januar 2016 auf die SYZYGY Deutschland GmbH als übernehmenden Rechtsträger verschmolzen. Der Antrag auf Verschmelzung wurde am 23. August 2016 gestellt und die Verschmelzung am 7. Oktober 2016 im Handelsregister eingetragen. Sämtliche Vermögenswerte und Schulden wurden von der SYZYGY München GmbH auf die SYZYGY Deutschland GmbH übertragen. Die Verschmelzung hat keinerlei Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögenswerte und Schulden werden nach der für SYZYGY einheitlich geltenden Konzernbilanzierungs- und -bewertungsrichtlinie nach IFRS angesetzt und bewertet.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach IFRS 3 unter Anwendung der Erwerbsmethode. Die Beteiligungsbuchwerte werden mit dem neubewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Hierbei werden Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten mit den jeweiligen Zeitwerten angesetzt. Der verbleibende aktive Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Ergibt sich dagegen ein negativer Unterschiedsbetrag, so wird dieser nach einer nochmaligen Überprüfung (remeasurement) erfolgswirksam erfasst. Transaktionskosten werden direkt erfolgswirksam erfasst. Vorhandene und erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß IFRS 3 nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich bzw. bei dem Vorliegen von Anhaltspunkten für Wertminderungen entsprechend den Regelungen des IAS 36 auf ihre Werthaltigkeit mittels eines einstufigen Testverfahrens überprüft.
Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen eliminiert. Die im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgetretenen Differenzen werden erfolgswirksam berücksichtigt und in der Konzerngesamtergebnisrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden Innenumsätze der einbezogenen Tochterunternehmen mit den darauf entfallenden Aufwendungen verrechnet. Soweit in Einzelabschlüssen Wertberichtigungen auf Anteile einbezogener Gesellschaften oder konzerninterner Forderungen gebildet wurden, werden diese im Rahmen der Konsolidierung zurückgenommen.
Sachverhalte, die im Konzernabschluss zu einer Zwischengewinneliminierung führen würden, liegen nicht vor.
Nicht beherrschende Anteile werden zum Erwerbszeitpunkt mit ihrem entsprechenden Anteil am identifizierbaren Nettovermögen des erworbenen Unternehmens bewertet. Änderungen des Anteils des Konzerns an einem Tochterunternehmen, die nicht zu einem Verlust der Beherrschung führen, werden als Eigenkapitaltransaktionen bilanziert.
Jede bedingte Gegenleistungsverpflichtung wird zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Wird die bedingte Gegenleistung als Eigenkapital eingestuft, wird sie nicht neu bewertet und eine Abgeltung wird im Eigenkapital bilanziert. Ansonsten werden spätere Änderungen des beizulegenden Zeitwertes der bedingten Gegenleistungen im Gewinn oder Verlust erfasst.
Bei ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen werden die ertragsteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz gebracht.
Die Erstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, welche die Beträge von Vermögenswerten, Schulden und finanziellen Verpflichtungen zum Bilanzstichtag sowie die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres beeinflussen können.
Die Bewertung von Vermögenswerten des Sachanlagevermögens und von immateriellen Vermögenswerten ist mit Schätzungen zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts zum Erwerbszeitpunkt verbunden, wenn diese im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden. Ferner ist die erwartete Nutzungsdauer dieser Vermögenswerte zu schätzen. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte von Vermögenswerten basiert auf Beurteilungen des Managements.
Für die Bestimmung des Vorliegens einer Wertminderung der erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte ist es erforderlich, den Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, welcher der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet worden ist, zu ermitteln. Die Berechnung des Nutzungswerts bedarf der Schätzung künftiger Cashflows aus der zahlungsmittelgenerierenden Einheit sowie eines geeigneten Abzinsungssatzes für die Barwertberechnung. Wenn die tatsächlichen erwarteten künftigen Cashflows geringer als geschätzt ausfallen, kann sich eine wesentliche Wertminderung ergeben. Näheres dazu ist unter 3.1 Geschäfts- oder Firmenwert erläutert.
Das Management bildet Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen, um erwarteten Verlusten Rechnung zu tragen, die aus der Zahlungsunfähigkeit von Kunden resultieren. Die vom Management verwendeten Grundlagen für die Beurteilung der Angemessenheit der Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen sind die Fälligkeitsstruktur der Forderungssalden und Erfahrungen in Bezug auf Ausbuchungen von Forderungen in der Vergangenheit, die Bonität der Kunden sowie Veränderungen des Zahlungsverhaltens. Bei einer Verschlechterung der Finanzlage der Kunden kann der Umfang der tatsächlich vorzunehmenden Ausbuchungen den Umfang der erwarteten Ausbuchungen übersteigen.
Die SYZYGY Gruppe bilanziert langfristige Dienstleistungsaufträge nach der Percentage-of-Completion-Method. Bei dieser Methode kommt es besonders auf die sorgfältige Abschätzung des Fertigstellungsgrades an. Die wesentlichen relevanten Schätzgrößen sind dabei die kalkulierten Gesamtauftragskosten, die noch bis zur Fertigstellung anfallenden Kosten, der Gesamtauftragserlös und die Auftragsrisiken.
Ferner ist bei der Ermittlung der aktiven und passiven latenten Steuern für jedes Besteuerungssubjekt die erwartete tatsächliche Ertragsteuer zu berechnen. Dabei sind die temporären Differenzen aus der unterschiedlichen Behandlung bestimmter Bilanzposten zwischen dem IFRS-Konzernabschluss und dem steuerrechtlichen Abschluss sowie die zukünftige Verwertbarkeit steuerlicher Verlustvorträge zu beurteilen. Soweit temporäre Differenzen vorliegen, führen diese grundsätzlich zum Ansatz von aktiven und passiven latenten Steuern im Konzernabschluss. Aktive latente Steuern werden in dem Maß angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass sie genutzt werden können. Kommt es zu einer Änderung der Werthaltigkeitsbeurteilung der aktiven latenten Steuern, sind die angesetzten aktiven latenten Steuern -entsprechend der ursprünglichen Bildung - erfolgswirksam oder erfolgsneutral abzuwerten bzw. sind wertberichtigte aktive latente Steuern erfolgswirksam oder erfolgsneutral zu aktivieren.
Ansatz und Bewertung von Rückstellungen sind in erheblichem Umfang mit Einschätzungen des Managements verbunden. Die Beurteilung, dass eine finanzielle Schuld entsteht, bzw. die Quantifizierung der möglichen Höhe der Zahlungsverpflichtung, beruht auf der Einschätzung der jeweiligen Situation durch das Management. Für drohende Verluste werden Rückstellungen gebildet, wenn Leistung und Gegenleistung aus diesem Geschäft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ausgeglichen gegenüberstehen und dieser Verlust verlässlich geschätzt werden kann.
Einige Vermögenswerte und Schulden des Konzerns werden für Zwecke dieses Konzernabschlusses zum beizulegenden Zeitwert bilanziert (insbesondere Wertpapiere sowie bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten). Der Vorstand legt dazu die angemessenen Bewertungsverfahren und Eingangsparameter für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert fest. Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts von Vermögenswerten und Schulden verwendet der Konzern so weit wie möglich beobachtbare Marktdaten. Sind solche Eingangsparameter der Stufe 1 nicht verfügbar werden andere geeignete Bewertungstechniken gewählt und Schätzungen vorgenommen. Einzelheiten zu den verwendeten Bewertungstechniken und Eingangsparametern bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte können Kapitel 6.6 entnommen werden.
Die tatsächlichen Beträge können von diesen Schätzungen und Annahmen abweichen. Annahmen und Schätzungen beruhen immer auf dem jeweils aktuell verfügbaren Kenntnisstand. Sollte die tatsächliche Entwicklung dennoch von der erwarteten abweichen, werden, falls erforderlich, die entsprechenden Posten angepasst.
Hinsichtlich der Buchwerte der von Schätzungsunsicherheiten betroffenen Vermögenswerte und Schulden am Abschlussstichtag wird auf die Darstellung der einzelnen Konzernabschlussposten verwiesen.
Bei der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wird das Konzept der funktionalen Währung angewendet. Da die ausländischen Gesellschaften wirtschaftlich selbstständig arbeiten, ist die Landeswährung identisch mit der funktionalen Währung dieser Unternehmen. Aus diesem Grund werden gemäß der modifizierten Stichtagskursmethode nach IAS 21.38 ff. die Vermögenswerte und Schulden zum Bilanzstichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge zu Jahresdurchschnittskursen und das Eigenkapital zu historischen Kursen umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe in Konzernwährung werden im sonstigen Ergebnis der Gesamtergebnisrechnung erfasst und im sonstigen Konzernergebnis im Eigenkapital angesammelt. Bei der Veräußerung eines ausländischen Geschäftsbetriebes werden alle angesammelten Umrechnungsdifferenzen, die dem Konzern aus diesem Geschäftsbetrieb zuzurechnen sind, in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden der Stand zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres zum jeweiligen Stichtagskurs umgerechnet, die übrigen Posten zu Durchschnittskursen. Ein sich ergebender Unterschiedsbetrag wird sowohl bei den Anschaffungs- oder Herstellungskosten als auch bei den kumulierten Abschreibungen in einer separaten Zeile als Kursdifferenz gezeigt.
Bei der Aufstellung der Abschlüsse jedes einzelnen Konzernunternehmens werden Geschäftsvorfälle, die auf andere Währungen als die funktionale Währung des Konzernunternehmens lauten, mit den am Tag der Transaktion gültigen Wechselkurs umgerechnet. An jedem Abschlussstichtag werden monetäre Posten in fremder Währung gemäß IAS 21 zum Stichtagskurs am Jahresende bewertet. Nicht monetäre Posten in fremder Währung, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, werden mit den Wechselkursen umgerechnet, die zum Zeitpunkt der Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes Gültigkeit hatten. Zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertete nicht-monetäre Posten werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der erstmaligen bilanziellen Erfassung umgerechnet. Daraus resultierende Währungsgewinne und -verluste werden unmittelbar ergebniswirksam erfasst.
Im Berichtsjahr ging SYZYGY von folgenden Wechselkursen aus:
| 2016 | Durchschnittskurs | Stichtagskurs zum 31.12. |
| GBP/EUR | 1,22 | 1,17 |
| 2015 | Durchschnittskurs | Stichtagskurs zum 31.12. |
| GBP/EUR | 1,38 | 1,36 |
| 2016 | Durchschnittskurs | Stichtagskurs zum 31.12. |
| EUR/USD | 1,11 | 1,05 |
| 2015 | Durchschnittskurs | Stichtagskurs zum 31.12. |
| EUR/USD | 1,11 | 1,09 |
| 2016 | Durchschnittskurs | Stichtagskurs zum 31.12. |
| EUR/PLN | 4,36 | 4,41 |
| 2015 | Durchschnittskurs | Stichtagskurs zum 31.12. |
| EUR/PLN | 4,19 | 4,26 |
Folgende neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen sind erstmalig verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die am 31. Dezember 2016 enden.
Die SYZYGY AG hat folgende Verlautbarungen bzw. Änderungen von Verlautbarungen des IASB im Geschäftsjahr erstmalig beachtet:
Die Änderungen an IAS 19 betreffen einen engen Anwendungsbereich, der sich auf die Bilanzierung der Beiträge von Arbeitnehmern und Dritten im Rahmen leistungsorientierter Pensionspläne bezieht (IAS 19.92 f.). Konkret wurden mit dieser Änderung an IAS 19 dahingehende Klarstellungen herbeigeführt, in welchem Zeitpunkt bzw. für welchen Zeitraum die Minderung eines zu erfassenden Dienstzeitaufwands (service costs) bzw. der zu bilanzierenden Pensionsverpflichtung eintritt.
Diese Änderungen des IAS 19 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Änderungen an IAS 16 und IAS 41 betreffen die Bilanzierung von Pflanzen, die nur zur Gewinnung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen verwendet werden. Im Rahmen der Änderung wurden solche fruchttragenden Pflanzen in den Anwendungsbereich von IAS 16 aufgenommen bzw. aus dem Anwendungsbereich von IAS 41 ausgeschlossen. Somit gelten für sie die Folgebewertungsvorschriften, wie sie auch auf das Sachanlagevermögen anzuwenden sind. Eine erfolgswirksame Bewertung zum beizulegenden Zeitwert scheidet für diese Vermögenswerte somit künftig aus.
Diese Änderungen des IAS 16 und des IAS 41 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Änderungen an IFRS 11 betreffen die Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit, wenn diese einen Geschäftsbetrieb darstellen. Der Erwerber muss diese Anteile nach den Prinzipien von IFRS 3 (Unternehmenszusammenschlüsse) und anderer IFRS bilanzieren, sofern diese Prinzipien nicht im Widerspruch zu den Regelungen des IFRS 11 stehen. Folgendes ist bei der Bilanzierung von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit, wenn diese einen Geschäftsbetrieb darstellen, zu beachten:
a) Identifizierbare Vermögenswerte und Schulden sind grundsätzlich zum Fair Value zu bewerten.
b) Die erwerbsbezogenen Kosten sind grundsätzlich als Aufwand zu erfassen. Eine Ausnahme stellen die Kosten für die Emission von Schuldtiteln oder Eigenkapitaltiteln dar.
c) Latente Steuern sind gemäß IAS 12 (Ertragsteuern) anzusetzen.
d) Die Geschäfts- oder Firmenwerte und Gewinne aus vorteilhaften Erwerben sind zu erfassen.
e) Die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen ein Geschäfts- oder Firmenwert zugerechnet wurde, sind entsprechend der Vorschriften des IAS 36 (Wertminderung von Vermögenswerten) einem Wertminderungstest zu unterziehen.
f) Die entsprechenden Angaben zu Unternehmenszusammenschlüssen sind bereitzustellen.
Diese Änderungen des IFRS 11 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Für Zwecke der IFRS-Rechnungslegung sind erlösbasierte Abschreibungsmethoden nicht sachgerecht, da an der künftigen Erlöserwartung ausgerichtete Abschreibungen nicht - wie in IAS 16 und IAS 38 gefordert - auf den Verbrauch der zugrundeliegenden Vermögenswerte abstellen. Dies gilt sowohl für Sachanlagen nach IAS 16 als auch für immaterielle Vermögenswerte nach IAS 38. Für immaterielle Vermögenswerte kann eine erlösbasierte Abschreibung unter begrenzten Umständen indes zugrunde gelegt werden (widerlegbare Vermutung; IAS 38.98A). Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn das Erreichen einer Erlösschwelle den bestimmenden begrenzenden Faktor darstellt. Darüber hinaus muss nachgewiesen sein, dass die Erlöse und der Verbrauch des wirtschaftlichen Nutzens stark korrelieren. Sowohl IAS 16 wie auch IAS 38 wurden darüber hinaus um Leitlinien ergänzt, die erläutern, dass ein stärkerer Verbrauch des künftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswerts durch die erwartete künftige Verringerung des Veräußerungspreises impliziert werden kann.
Diese Änderungen des IAS 16 und des IAS 38 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
In Zusammenhang mit dem Wesentlichkeitskonzept - hier vor allem in Bezug auf Anhangangaben -wird durch diese Änderung Folgendes klargestellt:
a) Angaben dürfen durch Aggregationen nicht verschleiert werden.
b) Die Wesentlichkeitserwägungen müssen auf alle Bestandteile des Abschlusses angewendet werden.
c) Die Wesentlichkeit ist auch dann zu beachten, wenn in einem Standard gewisse Angaben vorgegeben sind.
Darstellung der Vermögenslage und Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im sonstigen Gesamtergebnis
a) Die Auflistung der Ausweiszeilen in den einzelnen Bestandteilen eines IFRS-Abschlusses können hinsichtlich ihrer Darstellung auf Basis ihrer Relevanz entweder weiter aufgegliedert oder zusammengefasst werden. Mit Bezugnahme zu zusätzlichen Posten, Überschriften und Zwischensummen werden durch die Änderung weitergehende Leitlinien zur Verfügung gestellt.
b) Werden Anteile eines Unternehmens am sonstigen Gesamtergebnis von assoziierten Unternehmen oder Joint Ventures nach der Equity Methode bilanziert, sind hieraus resultierende, im sonstigen Ergebnis zu erfassende Posten, in Abhängigkeit davon, ob sie später in der Gewinn- und Verlustrechnung recycelt werden, aggregiert als einzelne Ausweiszeilen auszuweisen.
Durch die Änderung wird klargestellt, dass die Reihenfolge der Angaben nicht zwingend gemäß der Vorgabe des IAS 1.114 zu erfolgen hat. Die Reihenfolge der Angaben ist vielmehr vor dem Hintergrund der Verständlichkeit und Vergleichbarkeit festzulegen. Im Rahmen der Änderung werden neue Beispiele in den Standard aufgenommen und gleichzeitig die Vorschriften und Beispiele bezüglich der Nennung bedeutender Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gestrichen.
Diese Änderungen des IAS 1 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Durch die Änderung wird die Anwendung der in IAS 28 dargelegten Equity-Methode zur Bilanzierung von Anteilen an Tochterunternehmen, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen im Einzelabschluss eines Investors wieder ermöglicht (diese Möglichkeit war im Jahre 2003 gestrichen worden).
Diese Änderungen des IAS 27 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Änderungen betreffen verschiedene Regelungen zur Anwendung der Ausnahme von der Konsolidierungspflicht für Investmentgesellschaften.
a) Die Ausnahme von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gilt gemäß IFRS 10.4 (a) (iv) auch für Mutterunternehmen, die selbst Tochterunternehmen einer Investmentgesellschaft sind.
b) Gemäß IFRS 10.31 sind die Tochtergesellschaften einer Investmentgesellschaft grundsätzlich zum Fair Value zu bewerten (somit nicht zu konsolidieren). Dies gilt gemäß IFRS 10.32 indes nicht für eine solche Tochtergesellschaft der Investmentgesellschaft, die selbst keine Investmentgesellschaft ist und deren Hauptgeschäftszweck und -tätigkeit darin besteht, Dienstleistungen in Bezug auf die Investitionstätigkeit der Investmentgesellschaft zu erbringen. Solche Tochtergesellschaften sind gemäß den Vorschriften des IFRS 10 zu konsolidieren.
c) Investmentgesellschaften, die ihre Tochterunternehmen zum Fair Value bewerten, fallen grundsätzlich in den Anwendungsbereich von IFRS 12 (Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen).
d) Besitzt ein Unternehmen, das selbst keine Investmentgesellschaft ist, Anteile an einem assoziierten Unternehmen oder einem Gemeinschaftsunternehmen, das eine Investmentgesellschaft ist, darf es unbeschadet der Bestimmung in IAS 28.36 bei der Anwendung der Equity-Methode die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, die diese Investmentgesellschaft (assoziiertes Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen) auf ihre Anteile an Tochtergesellschaften anwendet, beibehalten.
Diese Änderungen des IFRS 10, des IFRS 12 und des IAS 28 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Definition von "Ausübungsbedingung" und "Marktbedingung" werden erläutert, in dem "Leistungsbedingung" und "Dienstbedingung" definiert werden. Beide Bedingungen waren vorher in der Definition der "Ausübungsbedingung" zusammengefasst und wurden nicht separat definiert.
Diese Änderungen des IFRS 2 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Änderung erläutert, dass bedingte Gegenleistungen entweder als Schuld oder als Eigenkapitalinstrument auf Basis der Vorgaben des IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis zu klassifizieren sind. Bedingte Gegenleistungen, die nicht als Eigenkapital klassifiziert werden, werden zu jedem Bilanzstichtag neu zum beizulegenden Zeitwert bemessen. Die Änderungen im beizulegenden Zeitwert werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Diese Änderungen des IFRS 3 führen zu keiner Änderung der bisherigen Bilanzierung.
Sofern operative Segmente zum Zweck der Berichterstattung zusammengefasst werden, werden zusätzliche Offenlegungspflichten notwendig. Die Ausführungen sollen die Ermessensentscheidungen, die das Management bei der Anwendung der Zusammenfassungskriterien des IFRS 8 Geschäftssegmente zur Erfassung ähnlicher ökonomischer Eigenschaften der Segmente getroffen hat, verdeutlichen.
Eine weitere Änderung bezieht sich darauf, dass eine Überleitung der Vermögenswerte der gesamten zu berichtenden Segmente nur notwendig ist, wenn die Vermögenswerte des Segments regelmäßig intern berichtet werden.
Diese Änderungen des IFRS 8 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Durch die Änderung wird klargestellt, dass kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten ohne festgelegten Zins weiterhin ohne Abzinsung zum Rechnungsbetrag bemessen werden können, wenn der Abzinsungseffekt unwesentlich ist. Eine vorherige Änderung hatte die Vorstellung erweckt, dass eine bestehende praktische Vereinfachung, die die Forderung der Diskontierung eliminiert, gestrichen worden wäre.
Diese Änderungen des IFRS 13 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Berechnung der kumulierten Abschreibung bei der Neubewertung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten wird adressiert. Der Nettobuchwert eines Vermögensgegenstandes wird um den neubewerteten Betrag angepasst und entweder:
a) werden die gesamten und kumulierten Abschreibungsbeträge angepasst;
oder
b) die kumulierte Abschreibung wird mit dem Bruttobuchwert verrechnet.
Diese Änderungen des IAS 16 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Änderung stellt klar, dass ein Unternehmen, das Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensführung für das berichtende Unternehmen (oder die Mutter des berichtenden Unternehmens) erbringt, als ein nahestehendes Unternehmen des berichtenden Unternehmens gilt. Eine Analyse der gesamten Beträge, die den Kategorien des IAS 24.17 zuzurechnen sind, muss nicht vorgenommen werden.
Diese Änderungen des IAS 24 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die zusätzlich in den Standards aufgenommenen Leitlinien betreffen das Verhältnis von IFRS 5 zu IFRIC 17. Sie erläutern das Vorgehen für den Fall, dass ein Unternehmen einen Vermögenswert aus der Kategorie zur Veräußerung gehalten in die Kategorie zu Ausschüttungszwecken an Eigentümer gehalten umqualifiziert. Auch der umgekehrte Fall ist von den nunmehr in den Standard aufgenommenen Regelungen abgedeckt.
Diese Änderungen des IFRS 5 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Änderung stellt zusätzliche Leitlinien zur Verfügung, die verdeutlichen, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Vertrag zur Verwaltung eines Portfolios von veräußerten finanziellen Vermögenswerten ein fortgesetztes Engagement (continuing involvement) darstellt. In Abhängigkeit von dieser Entscheidung sind (bzw. sind nicht) die Angaben nach IFRS 7.42E-42H seitens des Berichtsunternehmens bereitzustellen.
Darüber hinaus stellt die Änderung klar, dass aufgrund der Änderung Disclosure-Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities an IFRS 7 nicht in allen Zwischenabschlüssen, die nach dem 1. März 2013 veröffentlicht wurden, die entsprechenden Angaben zu der Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und Schulden gemacht werden müssen.
Diese Änderungen des IFRS 7 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
In Bezug auf die Auswahl des Zinssatzes zur Barwertbestimmung von Leistungszusagen des Unternehmens wird durch die Änderung klargestellt, dass eine Währungsäquivalenz zwischen dem Zinssatz und der Zusage aus dem Versorgungswert bestehen muss. Nach IAS 19.83 richtet sich die Auswahl des heranzuziehenden Zinssatzes nach den Stichtags-Marktrenditen langfristiger Industrieanleihen mit hoher Qualität. Für Länder ohne liquiden Markt für Industrieanleihen waren bisher die (am Abschlussstichtag geltenden) Marktrenditen für Staatsanleihen zu verwenden. Ergänzend wird durch die Änderung auf die Beachtung der Währungsäquivalenz bei der Auswahl hingewiesen, d.h. ein Zurückgreifen auf die Marktrenditen von Staatsanleihen in der entsprechenden Währung ist nur dann zulässig, wenn in der Währung (bzw. "in dem Währungsraum", nicht mehr "in dem Land") kein liquider Markt für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen vorhanden ist.
Diese Änderungen des IAS 19 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Gemäß IAS 34.16A sind neben den Angaben zu bedeutenden Ereignissen und Transaktionen ausgewählte weitere Angaben in den Anhang des Zwischenberichts aufzunehmen. Solche Angaben sind indes nur dann in den Anhang zum Zwischenbericht aufzunehmen, wenn sie nicht bereits an anderer Stelle im Zwischenbericht bereitgestellt werden. Die Änderung definiert "an anderer Stelle" als ein Dokument, das gemeinsam mit dem Zwischenabschluss zugänglich ist und auf das der Zwischenabschluss hinweist.
Diese Änderungen des IAS 34 haben keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Nachfolgende Standards und Interpretationen wurden bis zum Bilanzstichtag vom IASB herausgegeben und in EU-Recht übernommen, sind für die SYZYGY AG jedoch erst in der Folgeperiode anzuwenden. Die SYZYGY AG hat keinen Gebrauch von einer vorzeitigen Anwendung gemacht.
Die erstmalige Anwendung des IFRS 15 wird keine wesentlichen Auswirkung auf die konsolidierte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SYZYGY Gruppe haben. Allerdings dauert eine eingehende Analyse gegenwärtig noch an.
Die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung des geänderten IFRS 9 auf die konsolidierte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SYZYGY Gruppe wird derzeit noch geprüft. SYZYGY investiert grundsätzlich in Wertpapiere, in denen Zahlungsströme, die ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen darstellen, vertraglich zugesichert werden und hält diese sowohl mit Halte- als auch Veräußerungsabsicht. Daher geht SYZYGY nicht von wesentlichen Änderungen der Bilanzierung aus. Allerdings wird SYZYGY die Charakteristika der vertraglichen Zahlungsströme aller zulässigen Instrumente und das zugehörige Geschäftsmodell eingehender analysieren, bevor SYZYGY die Klassifizierung nach IFRS 9 abschließend festlegt.
| Änderung/Standard | Datum der Veröffentlichung | Datum der Übernahme in EU-Recht | Anwendungszeitpunkt (EU) |
| IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden (inklusive Änderungen an IFRS 15 Zeitpunkt des Inkrafttretens von IFRS 15) | 11. September 2015 | 22. September 2016 | 1. Januar 2018 |
| IFRS 9 Finanzinstrumente | 24. Juli 2014 | 22. November 2016 | 1. Januar 2018 |
Nachfolgende Standards und Interpretationen wurden bis zum Bilanzstichtag vom IASB herausgegeben, aber noch nicht in EU-Recht übernommen. Sie werden von der SYZYGY AG auch noch nicht angewendet.
| Änderung/Standard | Datum der Veröffentlichung | Erwartete Übernahme in EU-Recht | Anwendungszeitpunkt (EU) |
| IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten | 30. Januar 2014 | Die Europäische Kommission hat beschlossen, das Übernahmeverfahren dieses Zwischenstandards auszulassen und stattdessen den finalen Standard abzuwarten. | |
| IFRS 16 Leasingverhältnisse | 13. Januar 2016 | H2/2017 | 1. Januar 2019 |
| Änderungen an IFRS 10 und IAS 28: Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture | 11. September 2014 | Verschoben | Auf unbestimmte Zeit verschoben |
| Änderungen an IAS 12: Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste | 19. Januar 2016 | Q2/2017 | 1. Januar 2017 |
| Änderungen an IAS 7: Angabeninitiative | 29. Januar 2016 | Q2/2017 | 1. Januar 2017 |
| Klarstellung zu IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden | 12. April 2016 | Q2/2017 | 1. Januar 2018 |
| Änderungen an IFRS 2: Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung | 20. Juni 2016 | H2/2017 | 1. Januar 2018 |
| Änderungen an IFRS 4: Anwendung von IFRS 9 Finanzinstrumente gemeinsam mit IFRS 4 Versicherungsverträge | 12. September 2016 | 2017 | 1. Januar 2018 |
| Jährliche Verbesserungen der IFRS (AIP) - Zyklus 2014-2016 | 8. Dezember 2016 | H2/2017 | 1. Januar 2018/ 1. Januar 2017 |
| IFRIC Interpretation 22 Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlter Gegenleistungen | 8. Dezember 2016 | H2/2017 | 1. Januar 2018 |
| Änderungen an IAS 40: Übertragung von als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 8. Dezember 2016 | H2/2017 | 1. Januar 2018 |
Die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung der genannten Vorschriften auf die konsolidierte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SYZYGY Gruppe werden derzeit noch geprüft.
Der Konzernabschluss der SYZYGY wird, soweit nicht anders angegeben, in TEUR dargestellt. Die Bilanzierung erfolgt unter der Grundannahme einer bestehenden, positiven Fortführungsprognose.
Die Bilanz ist in Anwendung von IAS 1 nach lang- und kurzfristigen Vermögenswerten und Schulden gegliedert. Als kurzfristig werden solche Vermögenswerte und Schulden angesehen, die innerhalb eines Jahres fällig sind. Unabhängig von ihrer Fälligkeit werden Vorräte sowie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auch dann als kurzfristig angesehen, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres, jedoch innerhalb des normalen Verlaufs des Geschäftszyklus verkauft, verbraucht oder fällig werden. Latente Steueransprüche bzw. Steuerschulden sind stets den langfristigen Vermögenswerten bzw. Schulden zugeordnet.
Die Gesamtergebnisrechnung ist im Bereich der erfolgswirksam im Periodenergebnis auszuweisenden Aufwendungen und Erträge gemäß IAS 1.103 nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Dabei werden den Umsatzerlösen die zu ihrer Erzielung angefallenen Aufwendungen gegenübergestellt, die grundsätzlich den Funktionsbereichen Herstellung, Vertrieb und allgemeine Verwaltung zugeordnet werden können.
Immaterielle Vermögenswerte umfassen Geschäfts- oder Firmenwerte, Auftragsbestände, Markenrechte und Software.
Die Bilanzierung und Erstbewertung immaterieller Vermögenswerte, die nicht im Rahmen eines Unternehmenskaufs erworben werden, erfolgt gemäß IAS 38. Demnach werden einzeln erworbene immaterielle Vermögenswerte zu ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben, sofern sie eine bestimmbare Nutzungsdauer haben. Markennamen werden in der Regel linear über fünf Jahre amortisiert, sofern deren Nutzungsdauer bestimmbar ist. Auftragsbestände werden innerhalb eines Jahres amortisiert. Der Aufwand aus planmäßigen Abschreibungen und gegebenenfalls aus Wertminderungen wird, je nach Zuordnung der Vermögenswerte, zu den Funktionsbereichen des Unternehmens, unter den Funktionskosten, in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen.
Immaterielle Vermögenswerte, die keinen Geschäfts- oder Firmenwert darstellen, und im Zuge eines Unternehmenskaufs übernommen wurden, werden gemäß IFRS 3 mit ihren beizulegenden Zeitwerten zum Erwerbszeitpunkt bewertet. In den Folgeperioden werden diese immateriellen Vermögenswerte genauso wie einzeln erworbene immateriellen Vermögenswerte mit ihren Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaigen kumulierten außerplanmäßiger Abschreibungen (Wertminderungen) bewertet. Bei steigenden Zeitwerten von zuvor außerplanmäßig abgeschriebenen Vermögenswerten, wird die Erhöhung als Wertaufholung bis zur Höhe der ursprünglichen Anschaffungskosten erfasst. Der aus einem Unternehmenskauf resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird zu Anschaffungskosten abzüglich ggf. erforderliche Wertminderungen bilanziert und ist gesondert in der Konzernbilanz ausgewiesen. Für Zwecke des Impairment Tests wird der Geschäfts- oder Firmenwert jener zahlungsmittelgenerierenden Einheitenm aufgeteilt, von denen erwartet wird, dass sie einen Nutzen aus den Synergien des Zusammenschlusses ziehen können.
Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmbarer Nutzungsdauer, sowie Geschäfts- oder Firmenwerte aus Unternehmenserwerben, werden gemäß IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 sowie 38 nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft (Impairment Test). Im Rahmen des Impairment Tests werden jeweils zum 31. Dezember die Buchwerte des Eigenkapitals der den Geschäfts- oder Firmenwerten zugrundeliegenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (Cash Generating Units, CGU) einschließlich des Buchwertes des der jeweiligen CGU zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwertes mit den erzielbaren Werten (recoverable amount) dieser CGU verglichen. Der erzielbare Wert ergibt sich aus dem höheren der beiden Werte (Nutzungswert und Netto-Veräußerungswert). Als zahlungsmittelgenerierende Einheiten werden bei SYZYGY die Einzelgesellschaften definiert. Die Bestimmung der Nutzungswerte erfolgt nach dem Discounted-Cash-Flow (DCF)-Verfahren. Die nach dem DCF-Verfahren zu diskontierenden zukünftigen Cashflows werden über eine mittelfristige Planung zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ermittelt. In diese Planung fließen die Erfahrungen aus der Vergangenheit, Erkenntnisse über aktuelle operative Ergebnisse sowie Schätzungen des Managements über zukünftige Entwicklungen ein. Dabei finden regelmäßig auch Markt- und Branchenprognosen von führenden Branchenanalysten ihre Berücksichtigung. Auf die Ausführungen im Lagebericht sei diesbezüglich verwiesen. Insbesondere die Schätzungen des Managements über zukünftige Entwicklungen, wie z. B. die Umsatzentwicklung, sind mit Unsicherheiten behaftet. Übersteigt der zu testende Buchwert den nach dem DCF-Verfahren ermittelten erzielbaren Betrag, liegt eine Wertminderung vor und es wird auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen enthält Mietereinbauten sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen und wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen und Wertminderungen, angesetzt. Mietereinbauten werden linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer oder gegebenenfalls über die kürzere Laufzeit des jeweiligen Mietvertrages abgeschrieben. Die Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden linear, in der Regel über drei bis zu dreizehn Jahre, abgeschrieben.
Stellen sich bei langfristigen immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen Anzeichen für Wertminderungen ein, so wird gemäß IAS 36 beurteilt, ob die betroffenen Vermögenswerte auf ihre beizulegenden Zeitwerte abzuschreiben sind. Dies ist dann der Fall, wenn der erzielbare Betrag niedriger ist als der Buchwert. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Betrag aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Bei der Ermittlung des Nutzungswertes werden die geschätzten künftigen Zahlungsströme mit einem Vorsteuerzinssatz abgezinst. Sollten die Gründe für Wertminderungen im Bereich der langfristigen immateriellen Vermögenswerte - bis auf Geschäfts- oder Firmenwerte - und den Sachanlagen nicht mehr bestehen, werden Wertaufholungen bis zur Höhe der ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen.
Die erwarteten Nutzungsdauern sowie die Abschreibungsmethoden werden an jedem Abschlussstichtag überprüft und sämtliche Schätzungsänderungen prospektiv berücksichtigt.
Ein Finanzinstrument gemäß IAS 32 ist ein vertraglich vereinbarter Anspruch oder eine vertraglich vereinbarte Verpflichtung, aus dem bzw. aus der ein Zu- bzw. Abfluss von finanziellen Vermögenswerten oder die Ausgabe von Eigenkapitalrechten resultiert. Sie umfassen einerseits originäre Finanzinstrumente wie Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Wertpapiere und andererseits Finanzforderungen, Finanzschulden und sonstige Finanzverbindlichkeiten.
Die Bilanzierung von originären Finanzinstrumenten erfolgt zum Erfüllungszeitpunkt, d. h. zu dem Zeitpunkt, an dem der Vermögenswert an oder durch die SYZYGY AG geliefert wird. Originäre Finanzinstrumente werden ihrer jeweiligen Zwecksetzung entsprechend einer der folgenden vier Kategorien zugeordnet. Die Einordnung wird zum Bilanzstichtag überprüft und beeinflusst den Ausweis als lang- oder kurzfristige Vermögenswerte und entscheidet über eine Bewertung zu Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert.
| ― |
Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten" (at fair value through profit and loss) - die entweder beim ersten Ansatz entsprechend kategorisiert (Fair Value-Option) oder als "zu Handelszwecken gehalten" (held for trading) eingestuft sind - werden sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Ferner werden sie als kurzfristige Vermögenswerte ausgewiesen, wenn sie entweder zu Handelszwecken gehalten oder voraussichtlich innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag realisiert werden sollen. Die Fair Value-Option wird im SYZYGY Konzern nicht angewendet. |
| ― |
"Bis zur Endfälligkeit gehaltene finanzielle Vermögenswerte" (held to maturity) - die zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes fixe oder bestimmbare Zahlungen beinhalten sowie eine feste Endfälligkeit besitzen und bis dahin gehalten werden sollen - werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich Wertminderung bilanziert und entsprechend ihrer Fristigkeit als lang- oder kurzfristige finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen. Wertminderungen (impairment losses) werden in der Gewinn- und Verlustrechnung ergebniswirksam ausgewiesen. Zurzeit werden keine finanziellen Vermögenswerte als "bis zur Endfälligkeit gehalten" klassifiziert. |
| ― |
"Kredite und Forderungen" (loans and receivables) - die fixe oder bestimmbare Zahlungen haben und nicht an einem aktiven Markt notiert sind - werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich Wertminderung bewertet. Sie werden in der Bilanz entsprechend ihrer Fristigkeit als lang- oder kurzfristige finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen. |
| ― |
"Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" (available for sale) - die zum Zeitpunkt ihres erstmaligen Ansatzes als zur Veräußerung verfügbar designiert worden und nicht den anderen Kategorien zugeordnet worden sind - werden zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und entsprechend der erwarteten Veräußerbarkeit als lang- oder kurzfristige finanzielle Vermögenswerte bilanziert. Unrealisierte Gewinne oder Verluste werden bis zur Ausbuchung des finanziellen Vermögenswerts unter Berücksichtigung von Steuereffekten erfolgsneutral im Übrigen Konzernergebnis berücksichtigt. Im Falle eines signifikanten oder länger anhaltenden Rückgangs des beizulegenden Zeitwerts unter die Anschaffungskosten wird der Aufwand sofort erfolgswirksam erfasst. |
Wertaufholungen von Eigenkapitalinstrumenten werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Wertaufholungen bei Fremdkapitalinstrumenten werden erfolgswirksam berücksichtigt. Wenn kein auf einem aktiven Markt notierter Preis vorliegt und der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, werden die finanziellen Vermögenswerte zu Anschaffungskosten angesetzt.
Die Verbindlichkeiten aus originären Finanzinstrumenten können entweder zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten oder als "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten" (at fair value through profit and loss) angesetzt werden. Die SYZYGY AG bewertet grundsätzlich sämtliche finanzielle Verbindlichkeiten, mit Ausnahme langfristiger bedingter Kaufpreisverbindlichkeiten, mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Diese entsprechen den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Rückzahlungen, Emissionskosten und der Amortisation eines Agios oder Disagios. Die finanziellen Verpflichtungen mit fixen bzw. bestimmbaren Zahlungen, die keinen Finanzschulden oder derivativen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen und nicht an einem Markt notiert sind, werden in der Bilanz als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unter den Sonstigen Verbindlichkeiten entsprechend ihrer Fristigkeit ausgewiesen.
Bezüglich der Angaben nach IFRS 7 erfolgt eine Klassenbildung entsprechend der in der Bilanz ausgewiesenen Posten bzw. der nach IAS 39 genutzten Bewertungskategorie.
Im SYZYGY Konzern bestehen keine hybriden oder derivativen Finanzinstrumente.
Wertpapiere, die gemäß IAS 39 als zur Veräußerung verfügbar klassifiziert werden (available-for-sale), werden bei der erstmaligen Erfassung zu ihren Anschaffungskosten, die in der Regel dem Fair Value entsprechen, bewertet, anschließend mit ihren beizulegenden Zeitwerten, die in der Regel den Markt- oder Börsenwerten an den Finanzmärkten entsprechen. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden im Eigenkapital unter dem Posten "Übriges Konzernergebnis" und in der Gesamtergebnisrechnung im Posten "Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren" ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind Verluste aus nicht nur vorübergehenden Wertminderungen sowie Gewinne und Verluste aus der Fremdwährungsumrechnung von monetären Posten, welche in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam erfasst werden. Wird ein Wertpapier der Kategorie "available-for-sale" veräußert, oder wird eine lang andauernde oder signifikante Wertminderung festgestellt, werden die bis dahin im Übrigen Konzernergebnis angesammelten Gewinne und Verluste im Periodenergebnis erfasst. In der Vergangenheit erfolgswirksam erfasste Wertminderungen werden bei Eigenkapitalinstrumenten nicht erfolgswirksam rückgängig gemacht. Wertaufholungen bei Fremdkapitalinstrumenten werden hingegen erfolgswirksam erfasst.
Zinsänderungen führen bei festverzinslichen Wertpapieren in Abhängigkeit von der Duration zu Kursschwankungen. Hierfür werden keine Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Zeitpunkt der Umsatzrealisierung, d. h. der Erbringung der Leistung an den Kunden, erfasst. Dabei werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen über separate Wertberichtigungskonten berücksichtigt. Soweit keine Abwertungen aufgrund von Ausfallrisiken erforderlich sind, erfolgt die Bilanzierung zum Nennwert. Forderungen mit einer Fälligkeit, die über ein Jahr hinausgeht, werden marktüblich abgezinst. Erbrachte Leistungen aus Festpreisprojekten, die entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad nach der PoC-Methode (percentage of completion) im Sinne des IAS 18.20 ff. i. V. m. IAS 11 realisiert werden, sind ebenfalls in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen (siehe auch Abschnitt 2.9 Umsatzrealisierung).
Eigene Aktien werden als Abzug vom Eigenkapital ausgewiesen. Die gesamten Anschaffungskosten aus dem Erwerb eigener Aktien werden in einer Position als Abzugsposten vom Eigenkapital ausgewiesen.
Gewinne und Verluste aus der Veräußerung eigener Aktien werden erfolgsneutral den Kapitalrücklagen zugerechnet.
Aktive und passive latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den Wertansätzen in der Konzernbilanz nach IFRS und der Steuerbilanz sowie aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen angesetzt. Latente Steuerschulden werden im Allgemeinen für alle zu versteuernden temporären Differenzen angesetzt; latente Steueransprüche werden insoweit erfasst, wie es wahrscheinlich ist, dass steuerbare Gewinne zur Verfügung stehen, für welche die abzugsfähigen temporären Differenzen genutzt werden können.
Aktive und passive latente Steuern sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen, sofern sie nicht aufrechenbar gegenüber derselben Steuerbehörde bestehen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt zu den Steuersätzen, die nach geltender Rechtslage in den jeweiligen Ländern zum Zeitpunkt der Realisierung (Umkehrung der Steuerlatenzen) voraussichtlich gelten werden.
Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird jedes Jahr am Stichtag geprüft und herabgesetzt, falls es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das die abzugsfähige temporäre Differenz oder der ertragsteuerliche Verlustvortrag verwendet werden kann.
Gemäß IAS 39 werden kurzfristige Verbindlichkeiten im Zugangszeitpunkt mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, der im Wesentlichen ihrem Marktwert entspricht. Bei langfristigen Verbindlichkeiten erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Diese werden nach Maßgabe der Effektivzinsmethode durch eine Abzinsung des Erfüllungsbetrages ermittelt und bis zur Fälligkeit fortgeführt.
Sonstige Rückstellungen werden gebildet, sofern eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten aus einem vergangenen Ereignis besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig schätzbar ist. In die Berechnung der sonstigen Rückstellungen fließen alle zu berücksichtigenden Kostenbestandteile ein.
Eventualschulden sind mögliche Verpflichtungen, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren und deren Existenz durch das Eintreten oder Nichteintreten eines oder mehrerer unsicherer künftiger Ereignisse bedingt ist, die nicht vollständig unter der Kontrolle des Konzerns stehen. Eventualschulden sind zudem gegenwärtige Verpflichtungen, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, bei denen der Abfluss von Ressourcen, die wirtschaftlichen Nutzen verkörpern, unwahrscheinlich ist, oder bei denen der Umfang der Verpflichtung nicht verlässlich geschätzt werden kann.
Eventualschulden werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt, wenn sie im Rahmen eines Unternehmenserwerbs übernommen wurden. Nicht im Rahmen eines Unternehmenserwerbs übernommene Eventualschulden werden nicht angesetzt.
Die sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Etwaige Wertminderungen bei den sonstigen Vermögenswerten werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
SYZYGY erzielt Umsatzerlöse aus Beratungs- und Entwicklungsleistungen sowie aus der Durchführung von Werbekampagnen.
Umsätze aus Beratungsleistungen und durch Produktion von Inhalten für digitale Medien werden realisiert, wenn die Leistung in Übereinstimmung mit den zugrundeliegenden vertraglichen Vereinbarungen erbracht wurde, eine Zahlung seitens des Kunden wahrscheinlich ist und der Rechnungsbetrag feststeht bzw. bestimmbar ist.
Beratungsleistungen auf Festpreisbasis werden analog der PoC-Methode (percentage of completion) realisiert. Der Fertigstellungsgrad der Projekte wird anhand des Vergleichs der bereits erbrachten Zeiteinheiten zu den gesamten zur Fertigstellung des Projektes geplanten Zeiteinheiten ermittelt. Anpassungen aufgrund einer veränderten Planung werden regelmäßig durchgeführt. Für drohende Verluste aus derartigen Projekten werden Wertberichtigungen oder Rückstellungen in vollem Umfang in der Periode gebildet, in der sie erkennbar werden.
In manchen Projektverträgen sind Teilleistungen ("Milestones") vereinbart. In diesen Fällen wird eine Teilrealisierung der Umsatzerlöse nach Erbringung der jeweiligen selbstständigen Teilleistung sowie der Abnahme der Teilleistung durch den Kunden vorgenommen.
Ferner werden Leistungen zur Planung und Durchführung von Werbekampagnen im Internet (Mediadienstleistungen) erbracht. Hierbei werden zum Teil auf eigene Rechnung Werbeplätze eingekauft und im Rahmen der Leistungserbringung abgerechnet. Die Kosten für den Einkauf der Werbeplätze ("Mediakosten") werden im Zuge der Abrechnung der Mediadienstleistungen an den Kunden zusammen mit einer festen Vergütung oder einer Vergütung, die sich im Verhältnis zu den tatsächlichen Mediakosten rechnet, weitergereicht. Umsätze für Mediadienstleistungen werden grundsätzlich mit bzw. nach dem Erscheinen der Werbung realisiert. Dabei wird der gesamte den Kunden zu berechnende Betrag als Billings, sowie der um die durchlaufenden Posten, bzw. die Mediakosten verringerte Betrag als Umsatzerlöse erfasst.
Erträge in Form von Zinsen u. Ä. werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließen und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Zinserträge werden nach Maßgabe des ausstehenden Nominalbetrages mittels des maßgeblichen Effektivzinssatzes zeitlich abgegrenzt und periodengerecht erfasst.
Das wirtschaftliche Eigentum an Leasing-Gegenständen wird nach den gegenwärtig geltenden Regelungen der IFRS demjenigen Vertragspartner in einem Leasingverhältnis zugerechnet, der die wesentlichen Chancen und Risiken trägt, die mit dem Leasing-Gegenstand verbunden sind.
Bei einem Operating Lease trägt der Leasinggeber die wesentlichen Chancen und Risiken, so dass der Leasing-Gegenstand in der Bilanz des Leasinggebers angesetzt wird. Beim Leasingnehmer werden während des Zeitraums des Leasingverhältnisses die gezahlten Leasingraten erfolgswirksam erfasst.
Ausgaben für Werbemaßnahmen werden zum Zeitpunkt ihres Anfalls ergebniswirksam in der Gesamtergebnisrechnung erfasst.
Die tatsächlichen Ertragsteuern werden gemäß den steuerrechtlichen Bestimmungen der Länder ermittelt, in denen die betroffenen Gesellschaften tätig sind. Die Berechnung der latenten Ertragsteuern nach IAS 12 beinhaltet die Berechnung von Steuerabgrenzungen auf unterschiedliche Wertansätze von Aktiva und Passiva in Handelsbilanz (IFRS) und Steuerbilanz. Laufende und latente Steuern werden erfolgswirksam als Aufwand oder Ertrag erfasst, es sei denn, dass sie im Zusammenhang mit Posten stehen, deren Wertänderungen direkt im Eigenkapital berücksichtigt wurden. In diesem Fall wird die latente Steuer ebenfalls direkt im Eigenkapital erfasst.
Das Ergebnis je Aktie wird in Übereinstimmung mit IAS 33 ermittelt. Dabei entspricht der unverwässerte Wert dem Konzernergebnis, geteilt durch die gewichtete, durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres ausgegebenen Aktien. Der Erwerb eigener Aktien vermindert dementsprechend die Anzahl ausgegebener Aktien.
Bei der Berechnung des verwässerten Ergebnisses werden neben den ausstehenden Aktien auch alle ausstehenden, noch nicht ausgeübten Optionen berücksichtigt, deren innerer Wert während der Berichtsperiode positiv war.
Die Kosten aus der Ausgabe von Aktienoptionen sind gemäß IFRS 2 ergebniswirksam als Personalaufwand zu erfassen (aktienkursorientierte Tantiemevereinbarung). Aufsichtsrat und Vorstand haben in 2015 beschlossen, dass eine Erfüllung in bar erfolgen soll.
Dabei wird der Marktwert der Option zum Bilanzstichtag ermittelt und der entsprechende Aufwand zeitanteilig bis zum Ausübungszeitpunkt erfasst. Die Verpflichtung der Gruppe wurde als Rückstellung ausgewiesen.
Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Aktien-Beteiligungsprogramm aufgelegt. Danach verpflichtet sich die Gruppe, Mitarbeitern eine bestimmte Anzahl an Aktien nach drei Jahren zu übertragen. Sollte der Mitarbeiter die SYZYGY Gruppe vor Ablauf der Frist verlassen, verfallen sämtliche Ansprüche aus dem Aktienprogramm entschädigungslos. Alternativ hat der Mitarbeiter das Recht, anstatt der Aktien den zum Übertragungsstichtag gültigen Marktwert in bar vergütet zu erhalten. Diese anteilsbasierte Vergütung mit Wahlfreiheit der Gegenpartei über die Auszahlungsmodalität, ist so strukturiert, dass beide Erfüllungsalternativen den gleichen beizulegenden Zeitwert haben. Nach IFRS 2.37 ist daher der beizulegende Zeitwert der Eigenkapitalkomponente gleich Null und somit entspricht der beizulegende Zeitwert des zusammengesetzten Finanzinstruments der Schuldkomponente. SYZYGY erfasst demzufolge die Aufwendungen pro rata temporis ab Aktienzusage als Rückstellung.
Ferner wurde in 2015 ein Phantom Stock Programm aufgelegt und im Geschäftsjahr 2016 angepasst. Hierbei erhält der Berechtigte die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3 Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach 3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung (Cap) ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt. Ferner gibt es bei diesem Programm eine Change of Control-Klausel, nach der innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach Abschluss eines Übernahmeangebots eine außerordentliche Ausübung erfolgen kann. Es handelt sich dabei, genauso wie das Aktienoptionsprogramm 2012, um eine anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich im Sinne des IFRS 2 und daher erfolgt die Bilanzierung nach den oben beschriebenen Grundsätzen.
Eine bedingungslose Zuwendung der öffentlichen Hand wird als sonstiger Ertrag im Gewinn oder Verlust erfasst, sobald ein Anspruch auf die Zuwendung entsteht. Sonstige Zuwendungen der öffentlichen Hand werden zunächst als passivische Abgrenzungsposten zum beizulegenden Zeitwert erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit darüber besteht, dass sie gewährt werden und der Konzern die mit der Zuwendung verbundenen Bedingungen erfüllen wird. Anschließend werden diese Zuwendungen der öffentlichen Hand planmäßig über den Zeitraum der Nutzungsdauer des Vermögenswertes als Ertrag erfasst.
Zuwendungen, die dem Konzern angefallenen Aufwendungen kompensieren, werden passivisch abgegrenzt und planmäßig in den Perioden, in denen die Aufwendungen erfasst werden, ertragswirksam vereinnahmt.
Der ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 33.797 (Vorjahr: TEUR 25.080) ist im Rahmen der Akquisitionen von uniquedigital, Unique Digital UK, Hi-ReS! LON, Ars Thanea und USEEDS entstanden.
Als zahlungsmittelgenerierende Einheiten werden bei SYZYGY die Einzelgesellschaften definiert. Die Bestimmung der Nutzungswerte erfolgt nach dem Discounted-Cash-Flow (DCF)-Verfahren. Die nach dem DCF-Verfahren zu diskontierenden zukünftigen Cashflows werden über eine mittelfristige Planung zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ermittelt.
Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte (GoF) wurden zur Überprüfung der Werthaltigkeit den folgenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (Cash Generating Units, CGU) zugeordnet:
| ― |
uniquedigital |
| ― |
Unique Digital UK |
| ― |
Hi-ReS! LON |
| ― |
Ars Thanea |
| ― |
USEEDS |
In der folgenden Tabelle sind die den CGU zugeordneten Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte sowie die erzielbaren Beträge dargestellt.
| in TEUR | GoF | Erzielbarer Betrag |
| 2016 | ||
| USEEDS | 10.285 | 40.295 |
| uniquedigital | 8.841 | 14.822 |
| Unique Digital UK | 8.308 | 15.066 |
| Ars Thanea | 6.363 | 13.703 |
| Hi-ReS! LON | 0 | 0 |
| Gesamt | 33.797 | 83.866 |
| in TEUR | GoF | Erzielbarer Betrag |
| 2015 | ||
| USEEDS | 0 | 0 |
| uniquedigital | 8.841 | 20.852 |
| Unique Digital UK | 9.657 | 21.600 |
| Ars Thanea | 6.582 | 16.257 |
| Hi-ReS! LON | 0 | 0 |
| Gesamt | 25.080 | 58.709 |
| in TEUR | GoF | Erzielbarer Betrag |
| 2014 | ||
| USEEDS | 0 | 0 |
| uniquedigital | 8.841 | 11.893 |
| Unique Digital UK | 9.089 | 17.732 |
| Ars Thanea | 6.513 | 20.218 |
| Hi-ReS! LON | 919 | 1.218 |
| Gesamt | 25.362 | 51.061 |
Die Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte sowie der immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmbarer Nutzungsdauer wurde durch einen Werthaltigkeitstest zum 31. Dezember 2016 überprüft. Die Berechnung des erzielbaren Betrags der CGU wurde auf Basis des Nutzungswerts unter Verwendung von Cashflow-Prognosen zum 31. Dezember 2016 ermittelt. Die Prognosen basieren auf jährlich aktualisierten Finanzplänen, die vom Management für einen Zeitraum über die kommenden fünf Jahre genehmigt wurden.
Zu den wesentlichen Annahmen, auf denen die Ermittlung des Nutzungswerts beruht, gehören Annahmen zu Wachstumsraten, Margenentwicklung und Diskontierungssatz.
Für die CGU Unique Digital UK und Hi-ReS! LON wurde in Großbritannien ein risikoloser Zinssatz von 1,97 Prozent (Vorjahr: 2,62 %), ein Risikozuschlag von 6,25 Prozent (Vorjahr: 6,25%) und ein Branchen-Beta von 0,53 (Vorjahr: 0,45) zugrunde gelegt, so dass sich ein WACC (Weighted Average Cost of Capital) von 5,3 Prozent nach Steuern (Vorjahr: 5,5%) bzw. 6,6 Prozent vor Steuern (Vorjahr: 6,9%) ergab. Hierbei fand ein durchschnittlicher Steuersatz von 20 Prozent Berücksichtigung (Vorjahr: 21 %). Den entsprechenden Geschäftsplanungen liegt kein Umsatz mehr bei Hi-ReS! LON ab 2016 zugrunde. Bei der Unique Digital UK ist im Rahmen der Geschäftsplanung für 2017 ein erwartetes Umsatzwachstum von 17 Prozent (Vorjahr: 21 %), für 2018 bis 2021 ein Umsatzwachstum von 8 bis 10 Prozent p. a. (Vorjahr: 8 bis 10 %) sowie 0 Prozent im Terminal Value zugrunde gelegt. Für 2017 entspricht die Wachstumsrate den genauen Planzahlen der CGU, wohingegen die weitere Entwicklung mit der allgemeinen Marktentwicklung des jeweiligen Landes einhergeht.
Marktforschungsinstitute gehen für das Jahr 2017 von einer Wachstumsrate des Online-Werbemarktes von rund 12 Prozent in Großbritannien (Vorjahr: 14%) aus. Auf Basis der zugrundeliegenden Informationen identifizierte das Management in der aktualisierten Analyse keinen Wertminderungsbedarf für Unique Digital UK, der ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 8.308 zugeordnet ist.
Für Hi-ReS! LON identifizierte das Management im Vorjahr einen vollständigen Wertminderungsbedarf in Höhe von TEUR 973 nach Währungskursänderungen, der in der Gesamtergebnisrechnung im Posten "Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen, netto" ausgewiesen und auch im Segment Großbritannien erfasst wurde. Der Geschäfts- oder Firmenwert dieser CGU beträgt weiterhin TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).
Für uniquedigital und USEEDS in Deutschland wurde ein risikoloser Zinssatz von 1,04 Prozent (Vorjahr: 1,55 %), ein Risikozuschlag von 6,25 Prozent (Vorjahr: 6,25%) und ein Branchen-Beta von 0,53 (Vorjahr: 0,45) unterstellt, so dass sich ein WACC (Weighted Average Cost of Capital) von 4,4 Prozent nach Steuern (Vorjahr: 4,4%) bzw. von 6,2 Prozent (Vorjahr: 6,3%) vor Steuern ergab. Hierbei fand ein unveränderter durchschnittlicher Steuersatz von 30 Prozent Berücksichtigung.
Der Geschäftsplan von uniquedigital sieht ein Umsatzwachstum von 7 Prozent (Vorjahr: 6%) für das Jahr 2017 und 7 bis 9 Prozent p. a. Umsatzwachstum (Vorjahr: 8 bis 10%) für die Jahre 2018 bis 2021 vor. Im Terminal Value werden 0 Prozent Wachstum berücksichtigt.
Für USEEDS sieht der Geschäftsplan ein Umsatzwachstum von 4 Prozent für das Jahr 2017, 15 Prozent p. a. Umsatzwachstum für die Jahre 2018 bis 2020 sowie 10 Prozent p. a. Umsatzwachstum für das Jahr 2021 vor. Im Terminal Value werden 0 Prozent Wachstum berücksichtigt.
Marktforschungsinstitute gehen für das Jahr 2017 von einer Wachstumsrate des Online-Werbemarktes von rund 10 Prozent (Vorjahr: 10%) in Deutschland aus. Auf Basis der zugrundeliegenden Informationen identifizierte das Management in der aktualisierten Analyse weder einen Wertminderungsbedarf für uniquedigital, der ein unveränderter Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 8.841 zugeordnet ist, noch für USEEDS, der ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 10.285 zugeordnet ist.
Für Ars Thanea in Polen wurde ein risikoloser Zinssatz von 1,04 Prozent (Vorjahr: 1,55 %), ein Risikozuschlag von 6,25 Prozent (Vorjahr: 6,25 %), ein Branchen-Beta von 0,53 (Vorjahr: 0,87), ein länderspezifischer Risikozuschlag von 1,21 Prozent (Vorjahr: 1,26%) sowie ein Inflationsdifferential von 100,21 Prozent (Vorjahr: 100,42%) unterstellt, so dass sich ein WACC (Weighted Average Cost of Capital) von 5,8 Prozent (Vorjahr: 8,7%) nach Steuern bzw. von 7,1 Prozent vor Steuern (Vorjahr: 10,8%) ergab. Hierbei fand ein unveränderter, durchschnittlicher Steuersatz von 19 Prozent Berücksichtigung. Der Geschäftsplan sieht ein Umsatzwachstum von 38 Prozent für das Jahr 2017 (Vorjahr: 52 %), sowie 10 Prozent p. a. für 2018 bis 2021 (Vorjahr: 15 bis 25%) vor. Im Terminal Value werden unverändert 0 Prozent berücksichtigt.
Marktforschungsinstitute gehen für das Jahr 2017 von einer Wachstumsrate des Online-Werbemarktes von 17 Prozent (Vorjahr: 15 bis 19%) in Polen aus. Auf Basis der zugrundeliegenden Informationen identifizierte das Management in der Analyse keinen Wertminderungsbedarf für Ars Thanea, der ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 6.363 zugeordnet ist.
Sollten sich die wesentlichen Annahmen zu Zinssatz, Wachstumsraten und Margenentwicklung verändern, so ergeben sich andere Nutzungswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Ein Anstieg des Zinssatzes für 30-jährige Staatsanleihen um 100 Basispunkte würde in Deutschland zu einem gleich hohen Anstieg des WACC vor Steuern und in der Folge zu einem Rückgang der Nutzungswerte um 20 Prozent (Vorjahr: 14%) aufgrund des höheren Diskontierungsfaktors führen. Vergleichbar wären die Auswirkungen bei den Nutzungswerten in Großbritannien und Polen. Dies würde jedoch bei keiner CGU zu einem Impairment führen.
Sollten sich die Umsatzwachstumsraten bei den Gesellschaften ab 2018 auf 5 Prozent p. a. verringern, bestünde weiterhin kein Wertminderungsbedarf.
Die Entwicklung ist im Geschäftsjahr wie folgt:
| 2016 in TEUR | Geschäfts- oder Firmenwert | Sonstige Immaterielle Vermögenswerte | Mietereinbauten | Betriebs- und Geschäftsausstattung | Summe |
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten 1. Januar 2016 | 27.468 | 1.516 | 2.424 | 6.741 | 38.149 |
| Zugänge | 229 | 113 | 262 | 786 | 1.390 |
| Abgänge | 0 | -36 | 0 | -318 | -354 |
| Zugang aus Erstkonsolidierung | 10.056 | 488 | 43 | 67 | 10.654 |
| Währungskursänderungen | -1.892 | -64 | -5 | -213 | -2.174 |
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten 31. Dezember 2016 | 35.861 | 2.017 | 2.724 | 7.063 | 47.665 |
| Kumulierte Abschreibungen 1. Januar 2016 | 2.388 | 985 | 1.176 | 5.175 | 9.724 |
| Zugänge | 0 | 304 | 543 | 931 | 1.778 |
| Abgänge | 0 | -36 | 0 | -310 | -346 |
| Währungskursänderungen | -324 | -11 | -8 | -176 | -519 |
| Kumulierte Abschreibungen 31. Dezember 2016 | 2.064 | 1.242 | 1.711 | 5.620 | 10.637 |
| Buchwert 31. Dezember 2016 | 33.797 | 775 | 1.013 | 1.443 | 37.028 |
Die Entwicklung ist im Vorjahr wie folgt:
| 2015 in TEUR | Geschäfts- oder Firmenwert | Sonstige Immaterielle Vermögenswerte | Mietereinbauten | Betriebs- und Geschäftsausstattung | Summe |
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten 1. Januar 2015 | 26.694 | 1.428 | 2.135 | 5.949 | 36.206 |
| Zugänge | 0 | 75 | 238 | 763 | 1.076 |
| Abgänge | 0 | -12 | 0 | -80 | -92 |
| Währungskursänderungen | 774 | 25 | 51 | 109 | 959 |
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten 31. Dezember 2015 | 27.468 | 1.516 | 2.424 | 6.741 | 38.149 |
| Kumulierte Abschreibungen 1. Januar 2015 | 1.332 | 902 | 934 | 4.341 | 7.509 |
| Zugänge | 973 | 92 | 232 | 825 | 2.122 |
| Abgänge | 0 | -12 | 0 | -58 | -70 |
| Währungskursänderungen | 83 | 3 | 10 | 67 | 163 |
| Kumulierte Abschreibungen 31. Dezember 2015 | 2.388 | 985 | 1.176 | 5.175 | 9.724 |
| Buchwert 31. Dezember 2015 | 25.080 | 531 | 1.248 | 1.566 | 28.425 |
Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte enthalten, unter Berücksichtigung von Fremdwährungseffekten, Markennamen in Höhe von TEUR 630 (Vorjahr: TEUR 426), die im Rahmen der Erstkonsolidierung von Hi-ReS! LON, Unique Digital UK, Ars Thanea und USEEDS entstanden sind. Sie sind in der Höhe von TEUR 127 (Vorjahr: TEUR 148) dem Segment Großbritannien sowie in Höhe von TEUR 174 dem Segment Deutschland (Vorjahr: TEUR 202) zuzuordnen und unterliegen jeweils einer unbestimmbaren Nutzungsdauer, da ein Ende der wirtschaftlichen Nutzung dieser Marken nicht abzusehen ist. Des Weiteren sind Markennamen von Ars Thanea in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 76) enthalten, die ebenfalls im Rahmen des Unternehmenserwerbs zugegangen sind und auf 5 Jahre linear abgeschrieben werden. Diese sind dem Segment "Sonstige Segmente" zugeordnet. Außerdem sind Markennamen von USEEDS in Höhe von TEUR 281 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten, die ebenfalls im Rahmen des Unternehmenserwerbs zugegangen sind und auf 5 Jahre linear abgeschrieben werden. Diese sind dem Segment Deutschland zugeordnet.
Die Betriebs- und Geschäftsausstattungen beinhalten im Wesentlichen Hardware und Büroeinrichtung. Im Geschäftsjahr lagen keine Anhaltspunkte für Wertminderungen vor.
Wie im Vorjahr bestanden auch im aktuellen Geschäftsjahr keine At-Equity bewerteten Finanzinvestitionen.
Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte stellen finanzielle Vermögenswerte der Bewertungskategorie Loans and Receivables dar und sind in Höhe von TEUR 625 (Vorjahr: TEUR 674) bilanziert. Sie betreffen Mietkautionen in Höhe von TEUR 625 (Vorjahr: TEUR 673), die im Wesentlichen auf SYZYGY UK entfallen.
Im Geschäftsjahr kommt es zu einem Ausweis aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 469 (Vorjahr: TEUR 1.259). Davon entfallen TEUR 626 auf Verlustvorträge bei der SYZYGY AG (Vorjahr: TEUR 1.242). Ferner ergeben sich passive Steuerlatenzen aus Bewertungsunterschieden bei den Wertpapieren in Höhe von TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 53), die verrechnet wurden. Steuerlich nicht abzugsfähige Rückstellungen bei der SYZYGY AG führen zu aktiven latenten Steuern von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 62).
Bei der SYZYGY Deutschland GmbH wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 8) aus Bewertungsunterschieden im Anlagevermögen bei der SYZYGY Deutschland gebildet. Die Zusammensetzung der aktiven latenten Steuern ist unter Abschnitt 5.7 "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" dargestellt.
Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Festgeldanlagen mit einer Restlaufzeit - gerechnet vom Erwerbszeitpunkt - von weniger als drei Monaten sind in folgender Tabelle dargestellt:
| in TEUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 6.571 | 3.841 |
Der in der Kapitalflussrechnung angegebene Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich die in dieser Bilanzposition genannten Beträge. Verfügungsbeschränkungen über die hier angegebenen Vermögenswerte bestehen nicht.
Im Posten Wertpapiere werden von Staaten oder Unternehmen öffentlich begebene Schuldtitel ausgewiesen.
Wie im Vorjahr gehören zum Bilanzstichtag alle Wertpapiere als finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "available-for-sale" an und werden daher mit ihrem beizulegenden Zeitwert bilanziert. Wertänderungen werden erfolgsneutral im Übrigen Konzernergebnis erfasst. Wie in der folgenden Tabelle dargestellt, lag der Marktwert der gesamten Wertpapiere zum 31. Dezember 2016 insgesamt um TEUR 564 über den Anschaffungskosten (Vorjahr: TEUR 120). Es entfielen TEUR 879 (Vorjahr: TEUR 1.180) auf unrealisierte Kursgewinne und TEUR 315 (Vorjahr: TEUR 1.060) auf unrealisierte Kursverluste. Wertpapierkäufe und -verkäufe werden jeweils mit Valuta erfasst.
Von den bisher erfolgsneutral im Übrigen Konzerngebnis erfassten unrealisierten Gewinne und Verluste vom 31. Dezember 2015 wurden in 2016 TEUR 734 Bewertungsgewinne (Vorjahr: TEUR 624) sowie TEUR 535 Bewertungsverluste (Vorjahr: TEUR 119) realisiert.
Die Ermittlung der Marktwerte erfolgt anhand von notierten Marktpreisen. Die unrealisierten Kursgewinne und Kursverluste sind im Posten "Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren" in der Gesamtergebnisrechnung erfasst.
| 31.12.2016 in TEUR | Anschaffungskosten | Unrealisierte Gewinne | Unrealisierte Verluste | Buchwert/Marktwert |
| Wertpapiere (Available-for-sale) | 15.017 | 879 | -315 | 15.581 |
| 31.12.2015 in TEUR | Anschaffungskosten | Unrealisierte Gewinne | Unrealisierte Verluste | Buchwert/Marktwert |
| Wertpapiere (Available-for-sale) | 22.826 | 1180 | -1.060 | 22.946 |
Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeit der Wertpapiere zum 31. Dezember 2016:
| in TEUR | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
| Wertpapiere (Available-for-sale) | 0 | 3.824 | 11.757 | 0 | 15.581 |
Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeit der Wertpapiere zum 31. Dezember 2015:
| in TEUR | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
| Wertpapiere (Available-for-sale) | 0 | 5.345 | 17.601 | 0 | 22.946 |
Die Wertentwicklung des Wertpapierportfolios hängt grundsätzlich von der Entwicklung der Zinsen und der Entwicklung der Credit Spreads ab. Im Durchschnitt weist das Portfolio eine Duration von rund 7,3 (Vorjahr: 7,2) auf. Erhöhen sich also die Credit Spreads um 100 Basispunkte bei gleichbleibendem Zinsniveau, reduziert sich der Wert des Wertpapierportfolios um rund 7,3 Prozent.
Bei den Wertpapieren reduziert SYZYGY Ausfallrisiken, indem bei Neuanlagen grundsätzlich ein Kreditrating von mindestens BBB- (sog. Investment Grade) vorliegen sollte. Alle Anlagen werden bezüglich der Entwicklung des Ratings fortlaufend beobachtet und die Investment-Entscheidung wird überprüft. Grundsätzlich wird von einem Emittenten maximal eine Position von EUR 2,0 Mio. eingegangen. Bei Neuanlagen mit Rating BBB- betragen die Positionen maximal EUR 1,0 Mio. Alle Wertpapiere mit einer bestimmten Fristigkeit unterliegen darüber hinaus Kursveränderungen in Abhängigkeit der Veränderung der Credit Spreads, kombiniert mit der Restlaufzeit. Zudem unterliegt ein Teil der Wertpapiere auch Währungsschwankungen. Hauptsächlich investiert SYZYGY in EUR, aber auch in USD und PLN denominierte Wertpapiere. Im Geschäftjahr wurde nicht mehr als Beimischung in Anleihen mit einem Rating unterhalb des Investment Grade investiert (Vorjahr: bis zu EUR 4,0 Mio.).
Die dazugehörigen Risiken und Sensitivitätsanalysen sind unter Abschnitt 6.3 Risiko- und Kapitalmanagement dargestellt.
Dieser Posten setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
| Forderungen | 17.023 | 17.972 |
| Forderungen aus PoC-Anwendung | 1.502 | 660 |
| Gesamt | 18.525 | 18.632 |
Für noch nicht endabgerechnete Leistungen werden TEUR 1.502 (Vorjahr: TEUR 660) Forderungen und Umsatzerlöse unter Anwendung der PoC-Methode ausgewiesen. Für die im Rahmen der PoC-Methode realisierten Projekte sind Kosten in Höhe von TEUR 1.371 (Vorjahr: TEUR 599) angefallen. Hieraus ergibt sich eine Marge von TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 61).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen fallen als finanzielle Vermögenswerte in die Bewertungskategorie Loans and Receivables nach IAS 39. Die Altersstruktur der Forderungen ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt.
Für erkennbare Ausfallrisiken werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Wie im Vorjahr gab es in diesem Geschäftsjahr keine Einzelwertberichtigungen.
Davon: zum Abschlussstichtag nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in TEUR | 0-90 Tage | 91-180 Tage | 181-360 Tage | mehr als 360 Tage | Gesamt |
| zum 31.12.2016 | 18.028 | 289 | 208 | 0 | 18.525 |
| zum 31.12.2015 | 18.310 | 285 | 15 | 22 | 18.632 |
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte setzen sich zum 31. Dezember 2016 und 2015 jeweils wie folgt zusammen:
| in TEUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
| Rechnungsabgrenzungen | 948 | 716 |
| Steuererstattungsansprüche | 524 | 266 |
| Zinsforderungen | 358 | 570 |
| Übrige | 232 | 210 |
| Gesamt | 2.062 | 1.762 |
Alle sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte werden innerhalb von 12 Monaten fällig. Die Zinsforderungen, die als finanzielle Vermögenswerte in die Bewertungskategorie Loans and Receivables nach IAS 39 fallen, stellen verwertbare Finanzinstrumente dar und werden in folgender Fälligkeitsstruktur abgebildet:
| Zinsforderungen in TEUR | 0-90 Tage | 91-180 Tage | 181-360 Tage | Gesamt |
| zum 31.12.2016 | 98 | 71 | 189 | 358 |
| zum 31.12.2015 | 96 | 120 | 354 | 570 |
Das voll eingezahlte gezeichnete Kapital der SYZYGY AG zum 31. Dezember 2016 beläuft sich, wie im Vorjahr, auf EUR 12.828.450 und ist eingeteilt in 12.828.450 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von EUR 1,00. Am 31. Dezember 2016 befanden sich 73.528 Stückaktien (Vorjahr: 133.438 Stückaktien) im eigenen Bestand.
Zum Stichtag wurden die Anteile wie folgt gehalten:
| in Tsd. | Aktien | in Prozent |
| WPP plc, St. Helier | 6.643 | 51,79 |
| Streubesitz | 6111 | 47,63 |
| Eigene Aktien | 74 | 0,58 |
| Gesamt | 12.828 | 100,0 |
Am 8. Juli 2016 hat die Hauptversammlung ein genehmigtes Kapital in Höhe von TEUR 6.000 beschlossen, das den Vorstand ermächtigt, unter Vorbehalt der Zustimmung des Aufsichtsrates, zusätzliche auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien bis zum 8. Juli 2021 auszugeben. Von dieser Ermächtigung haben Vorstand und Aufsichtsrat in 2016 keinen Gebrauch gemacht. Das am 27. Mai 2011 von der Hauptversammlung genehmigte Kapital in Höhe von TEUR 6.000 ist am 27. Mai 2016 ausgelaufen. Vorstand und Aufsichtsrat haben von der Ermächtigung, neue Aktien auszugeben, hinsichtlich dieses genehmigten Kapitals in 2015 und 2016 keinen Gebrauch gemacht.
Außerdem wurde der Vorstand mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 zu einer bedingten Kapitalerhöhung ermächtigt, in dessen Rahmen bis zu 1.200.000 zusätzliche Aktien im Zusammenhang mit der Auflage eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms ausgegeben werden können (bedingtes Kapital 2009). Dieses bedingte Kapital wurde auf der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 von EUR 1.200.000 auf EUR 300.000 reduziert. Ferner wurde auf der Hauptversammlung vom 6. Juni 2014 ein bedingtes Kapital 2014 in Höhe von EUR 900.000 beschlossen (bedingtes Kapital 2014).
Im Geschäftsjahr 2012 wurden mit Wirkung zum 27. Juni 2012 insgesamt 300.000 Optionen zum Ausübungspreis von EUR 3,11 ausgegeben, die sich auf das bedingte Kapital 2009 beziehen. Einzelheiten zum Aktienoptionsprogramm sind in Abschnitt 3.10 ausgeführt.
Das bedingte Kapital 2014 wurde bislang nicht in Anspruch genommen.
Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld gegenüber dem Nominalbetrag aus der Ausgabe von Aktien durch die SYZYGY AG.
In 2016 wurden Gewinne aus dem Verkauf eigener Aktien in Höhe von TEUR 231 (Vorjahr: TEUR 12) realisiert und in die Kapitalrücklage eingestellt.
SYZYGY ist berechtigt, eigene Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen oder sie Dritten im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten. SYZYGY steht aus eigenen Aktien keine Dividenden- oder Stimmrechte zu. Der Umfang des Aktienrückkaufs wird als Abzugsposten vom Eigenkapital in einer eigenen Position ausgewiesen.
In 2016 wurden 54.910 eigene Aktien im Rahmen der Akquisition von USEEDS an den Verkäufer übertragen sowie 5.000 eigene Aktien im Rahmen des Aktien-Beteiligungsprogramms an einen Mitarbeiter übertragen. Der entstandene Ertrag in Höhe von TEUR 231 wurde erfolgsneutral den Kapitalrücklagen zugerechnet.
Am 29. Mai 2015 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. Mai 2020 insgesamt bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien der SYZYGY zu erwerben. SYZYGY ist berechtigt, die eigenen Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen, Mitarbeitern des Unternehmens als Kompensation oder Dritten eigene Aktien im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten. Zum 31. Dezember 2016 befanden sich 73.528 eigene Aktien (Vorjahr: 133.438 Aktien) zu durchschnittlichen Anschaffungskosten von EUR 5,54 im Bestand des Unternehmens.
Die im übrigen Konzernergebnis zusammengefassten erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen nach Steuern belaufen sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR -2.211 (Vorjahr: TEUR -368) und sind auf nicht realisierte Gewinne aus Wertpapieren nach Steuern (TEUR 207; Vorjahr: Verluste in Höhe von TEUR 1.401) sowie Kursverluste aus Währungsumrechnungen ausländischer Geschäftsbetriebe (TEUR -2.418; Vorjahr: Gewinne in Höhe von TEUR 1.033) zurückzuführen. Alle Veränderungen sind recyclingfähig und somit nur vorübergehend im übrigen Konzernergebnis erfasst. Sie werden möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.
Im Konzernabschluss werden zum 31. Dezember 2016 Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 18.071 (Vorjahr: TEUR 17.806) ausgewiesen. Die Veränderung der Gewinnrücklagen im Geschäftsjahr entspricht dem Konzernergebnis in Höhe von TEUR 4.982 (Vorjahr: TEUR 4.639) abzüglich der ausgeschütteten Dividende in Höhe von TEUR 4.717 (Vorjahr: TEUR 4.443).
Grundlage für Dividendenausschüttungen ist der im deutschen handelsrechtlichen Einzelabschluss ausgewiesene und ausschüttungsfähige Teil der SYZYGY AG. Die Hauptversammlung beschloss am 8. Juli 2016 eine Dividende in Höhe von EUR 0,37 je Aktie (Vorjahr: EUR 0,35), die ab dem 11. Juli 2016 ausgeschüttet wurde. Nach Anpassung des Bilanzgewinns wegen des Verkaufs eigener Anteile in Höhe von TEUR 332 (Vorjahr: TEUR 92) wurde der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 6.726 (Vorjahr: TEUR 8.742) auf neue Rechnung vorgetragen. Er führt zu einem entsprechenden Ausweis im Einzelabschluss der SYZYGY AG.
Zum 31. Dezember 2016 wies der Einzelabschluss der SYZYGY AG einen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 11.823 (Vorjahr: TEUR 11.111) aus.
Im Geschäftsjahr 2012 wurde der "Aktienoptionsplan 2012" beschlossen, der die Ausgabe von insgesamt 1.200.000 Optionen an Mitarbeiter vorsieht.
Am 27. Juni 2012 wurden insgesamt 300.000 Optionen zum Ausübungspreis von EUR 3,11 ausgegeben. Davon können 40 Prozent nach zwei Jahren sowie weitere 60 Prozent nach drei Jahren ausgeübt werden, sofern der Aktienkurs wenigstens 20 Prozent gegenüber dem Ausübungspreis angestiegen ist. Die Optionen verfallen nach fünf Jahren. Anstatt der Ausgabe von Aktien vergütet SYZYGY die Differenz zwischen Ausübungspreis und Aktienkurs im Ausübungszeitpunkt in bar. Entsprechend sind die Verpflichtungen zeitanteilig in einer Rückstellung erfasst.
Die Parameter zur Bewertung der ausgegebenen Optionen auf Basis des Binomialmodells sind wie folgt:
| 31.12.2016 | 31.12.2015 | |
| Erwartete Optionslaufzeit | bis zu 0,5 Jahre | bis zu 1,5 Jahre |
| Risikofreier Zinssatz | 0,0% | 1,0% |
| Erwartete Dividendenrendite | 3,3% | 4,2% |
| Erwartete Volatilität | 30% | 30% |
| Ausübungskurs | EUR 3,11 | EUR 3,11 |
| Kurs zum Bilanzstichtag | EUR 11,61 | EUR 8,81 |
Bei der Bewertung wurde von der frühestmöglichen Ausübung der Optionen ausgegangen. Die Volatilität ergibt sich auf Basis der Schlusskurse der SYZYGY Aktie in den letzten zwei Jahren.
Veränderung der ausgegebenen Optionen:
| in EUR | Anzahl (in Stück) | Ausübungspreis | beizulegender Zeitwert |
| Stand: 31.12.2015 | 36.000 | 3,11 | 5,71 |
| Neuzuteilung | 0 | - | - |
| Ausübung | 26.000 | 3,11 | 8,60 |
| Verfall | 0 | - | - |
| Stand: 31.12.2016 | 10.000 | 3,11 | 8,50 |
Von den 300.000 Optionen sind in 2014 insgesamt 48.000, in 2015 insgesamt 216.000 Optionen und in 2016 insgesamt 26.000 Optionen ausgeübt worden, davon 18.000 am 19. Mai 2016 und 8.000 am 19. Oktober 2016. Die verbleibenden 10.000 Optionen können jederzeit ausgeübt werden und verfallen am 27. Juni 2017. In 2016 erfolgte eine Auszahlung in Höhe von TEUR 224 durch die Ausübung von Optionen. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher beizulegender Zeitwert für die ausgeübten Optionen von EUR 8,60 je Option. Die Rückstellungen für die Optionsausübung betragen zum 31. Dezember 2016 TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 205). In 2016 erfolgte ein Verbrauch der im Vorjahr gebildeten Rückstellungen im Umfang von TEUR 145 (Vorjahr: TEUR 613) sowie ein Aufwand in 2016 durch die Auszahlungen in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 577). Zusätzlich ergaben sich Aufwendungen für die erfolgswirksame Zuführung der Rückstellungen in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 103).
Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine weiteren Optionen ausgegeben. Es gab auch keine Optionen, die verwirkt oder erloschen sind.
Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Aktien-Beteiligungsprogramm aufgelegt. Danach verpflichtet sich die Gruppe, Mitarbeitern eine bestimmte Anzahl an Aktien nach 3 Jahren zu übertragen. Sollte der Mitarbeiter die SYZYGY Gruppe vor Ablauf der Frist verlassen, verfallen sämtliche Ansprüche aus dem Aktienprogramm entschädigungslos. Alternativ hat der Mitarbeiter das Recht, anstatt der Aktien den zum Übertragungsstichtag gültigen Marktwert in bar vergütet zu erhalten. Zum Stichtag sind Zusagen über insgesamt 90.000 Aktien ausstehend, davon 20.000 aus 2014, weitere 50.000 aus 2015 und 20.000 in 2016. Die Aufwendungen werden pro rata temporis ab Aktienzusage erfasst, so dass zum Stichtag eine Rückstellung für Ansprüche aus dem Aktienprogramm in Höhe von TEUR 471 (Vorjahr: TEUR 274) bilanziert wurde. Die erfolgswirksame Zuführung im Geschäftsjahr beträgt TEUR 518 (Vorjahr: TEUR 196).
| in TEUR | Anzahl (in Stück) | beizulegender Zeitwert |
| Stand: 31.12.2015 | 90.000 | 793 |
| Neuzuteilung | 20.000 | 235 |
| Ausübung | -20.000 | -243 |
| Verfall | 0 | 0 |
| Bewertungsänderungen | 0 | 260 |
| Stand: 31.12.2016 | 90.000 | 1.045 |
Das Phantom Stock Programm wurde in 2015 neu aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3 Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach 3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung (Cap) ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt.
Marco Seiler hatte alle Phantom Stocks in 2015 ausgeübt und in 2016 keine weiteren Ansprüche aus dem Phantom Stock Programm erhalten. Andrew P. Stevens und Erwin Greiner übten in 2015 aufgrund des Übernahmeangebots durch WPP alle ihre Phantom Stocks aus. Der Aufsichtsrat hat im April 2016 hinsichtlich der ausgeübten Phantom Stocks von Andrew P. Stevens und Erwin Greiner das ursprünglich gewährte Programm erneuert und den Basiskurs auf EUR 9,00 festgelegt, unter Berücksichtigung der ursprünglichen Laufzeiten des in 2015 ausgesprochenen Phantom Stock Programms.
Dadurch halten Andrew P. Stevens 120.000 Phantom Stocks, und Erwin Greiner 75.000 Phantom Stocks, jeweils mit einem Ausübungspreis von EUR 9,00. Der neu eingetretene Vorstandsvorsitzende Lars Lehne erhielt zum 1. April 2016 insgesamt 240.000 Phantom Stocks mit einem Ausübungspreis von EUR 9,13. Daraus entstand der Gruppe im Geschäftsjahr 2016 eine Rückstellung für Ansprüche aus dem Phantom Stock Plan 2016 ein Aufwand in Höhe von TEUR 522.
| in EUR | Anzahl (in Stück) | Ausübungspreis | beizulegender Zeitwert |
| Stand: 31.12.2015 | 0 | 0 | 0 |
| Neuzuteilung I | 240.000 | 9,13 | 2,48 |
| Neuzuteilung II | 195.000 | 9,00 | 2,61 |
| Ausübung | 0 | 0 | 0 |
| Verfall | 0 | 0 | 0 |
| Stand: 31.12.2016 | 435.000 | 0 | 2,54 |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2016 und 2015 jeweils wie folgt zusammen:
| in TEUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7.434 | 7.797 |
| Sonstige Rückstellungen: | ||
| - Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten | 5.291 | 4.684 |
| - Personalbezogene Rückstellungen | 3.019 | 2.068 |
| - Sonstige | 358 | 373 |
| Gesamt | 16.102 | 14.922 |
Die personalbezogenen Rückstellungen enthalten hauptsächlich die in Abschnitt 3.10 beschriebenen Mitarbeiterbeteiligungsprogramme, Mitarbeiterboni und Urlaub. Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig und als finanzielle Verbindlichkeit der Bewertungskategorie Financial Liabilities at Amortized Costs zuzuordnen.
Die Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und Kundenboni.
| Rückstellungsspiegel zum 31.12.2016 in TEUR | Buchwert 01.01.2016 | Inanspruchnahme | Auflösung | Zuführung | Buchwert 31.12.2016 |
| Ausstehende Rechnungen | 4.684 | -4.018 | -270 | 4.895 | 5.291 |
| Personalbezogene Rückstellungen | 2.068 | -973 | -23 | 1.947 | 3.019 |
| übrige Rückstellungen | 373 | -373 | 0 | 358 | 358 |
| Gesamt | 7.125 | -5.364 | -293 | 7.200 | 8.668 |
| Rückstellungsspiegel zum 31.12.2015 in TEUR | Buchwert 01.01.2015 | Inanspruchnahme | Auflösung | Zuführung | Buchwert 31.12.2015 |
| Ausstehende Rechnungen | 5.721 | -5.172 | -189 | 4.324 | 4.684 |
| Personalbezogene Rückstellungen | 2.129 | -1.591 | -18 | 1.548 | 2.068 |
| übrige Rückstellungen | 322 | -322 | 0 | 373 | 373 |
| Gesamt | 8.172 | -7.085 | -207 | 6.245 | 7.125 |
Die Aufgliederung der Ertragssteuerverbindlichkeiten ist in folgender Tabelle dargestellt:
| in TEUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
| Englische Ertragsteuer | 160 | 120 |
| Deutsche Ertragssteuer | 32 | 117 |
| Polnische Ertragsteuer | 11 | 0 |
| Amerikanische Ertragsteuer | 0 | 890 |
| Gesamt | 203 | 1.127 |
Im Folgenden sind die Bestandteile der sonstigen Verbindlichkeiten aufgeführt:
| in TEUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten aus bedingten Kaufpreiszahlungen | 6.650 | 2.342 |
| Deutsche Umsatzsteuer | 1.761 | 1.012 |
| Sozialversicherung, Lohn- und Kirchensteuer | 674 | 633 |
| Englische Umsatzsteuer | 380 | 383 |
| Polnische Umsatzsteuer | -61 | -1 |
| Sonstige | 497 | 358 |
| Gesamt | 9.901 | 4.727 |
Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeiten der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und der sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2016:
| in TEUR | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.022 | 2.451 | 4.428 | 0 | 9.901 |
Folgende Aufstellung zeigt die Fristigkeiten der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und der sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2015:
| in TEUR | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | 5-10 Jahre | Unbefristet | Gesamt |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.385 | 2.342 | 0 | 0 | 4.727 |
Die Verpflichtungen aus bedingten Kaufpreiszahlungen stellen finanzielle Verbindlichkeiten dar und sind der Bewertungskategorie Financial Liabilities at Fair Value through Profit or Loss zugehörig. Die übrigen sonstigen Verbindlichkeiten ohne Steuerverbindlichkeiten sind der Bewertungskategorie Financial Liabilities at Amortized Costs zugeordnet.
Die Anwendung des IFRS 8 fordert eine Segmentberichterstattung entsprechend der internen Steuerung (Management-Approach) des Konzerns. Vor diesem Hintergrund berichtet SYZYGY die Segmente nach einer geographischen Abgrenzung.
Die SYZYGY AG als Holdinggesellschaft erbringt hauptsächlich Serviceleistungen an die operativen Einheiten und ist deshalb von diesen getrennt im Bereich Zentralfunktion zu betrachten. Das Segment Großbritannien umfasst SYZYGY UK, Unique Digital UK sowie Hi-ReS! LON. Das Segment Deutschland setzt sich aus Hi-ReS! BER, SYZYGY Deutschland, uniquedigital und USEEDS zusammen. SYZYGY NY stellt seit 2015 das eigene Segment Vereinigte Staaten dar. Ars Thanea erfüllt nicht die Größenkriterien, um als geographisch eigenständiges Segment berichtet werden zu müssen und ist daher im Bereich "Sonstige Segmente" dargestellt.
Alle Segmente bieten Großunternehmen ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum rund um unternehmensrelevante Internet-Lösungen: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung. Suchmaschinenmarketing und Online Media Planung komplettieren das Serviceangebot.
Die einzelnen Segmente wenden dieselben Rechnungslegungsgrundsätze wie der Gesamtkonzern an.
Die SYZYGY AG beurteilt die Leistungen der Segmente vorrangig anhand des Umsatzes und des EBIT. Die Zuordnung der Umsatzerlöse gegenüber Dritten erfolgt nach dem Sitz der verkaufenden Unternehmenseinheit. Die Angaben zu den geografischen Gebieten in Bezug auf die Segmentumsatzerlöse sowie die langfristigen Vermögenswerte ergeben sich aus den unten zusammengefassten Segmentangaben. Die in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich aus Umsatzerlösen gegenüber externen Kunden und intersegmentären Umsätzen zusammen. Die Transaktionen innerhalb der Segmente, die grundsätzlich zu Marktpreisen verrechnet werden, wurden eliminiert.
Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller Aktiva zuzüglich des auf das jeweilige Segment entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerte, gemindert um die Forderungen, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.
Die Segmentinvestitionen umfassen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.
Die Segmentschulden entsprechen der Summe aller Passiva ohne Eigenkapital, zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Anteile der Minderheiten, und gemindert um die Verbindlichkeiten, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.
| 31.12.2016 in TEUR | Deutschland | Großbritannien | Vereinigte Staaten | Sonstige Segmente | Zentralfunktion | Konsolidierung |
| Billings | 72.629 | 35.603 | 33.933 | 3.175 | 600 | -3.136 |
| Mediakosten | -31.411 | -20.630 | -26.490 | 0 | 0 | 0 |
| Umsatzerlöse | 41.218 | 14.973 | 7.443 | 3.175 | 600 | -3.136 |
| davon Innenumsätze | 1.234 | 634 | 0 | 1.268 | 0 | -3.136 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 5.279 | 1.950 | 805 | 435 | -2.875 | 2 |
| Finanzergebnis | 95 | 1 | 0 | -10 | 8.971 | -7.721 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 5.374 | 1.951 | 805 | 425 | 6.096 | -7.719 |
| Vermögenswerte | 41.071 | 17.540 | 4.007 | 7.723 | 65.512 | -54.992 |
| Davon Langfristige Vermögenswerte | 21.386 | 8.709 | 363 | 6.533 | 37 | 0 |
| Davon Geschäfts- und Firmenwerte | 19.126 | 8.308 | 0 | 6.363 | 0 | 0 |
| Investitionen | 991 | 251 | 57 | 69 | 22 | 0 |
| Abschreibungen | 1.325 | 231 | 100 | 105 | 17 | 0 |
| Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Segmentschulden | 14.822 | 4.842 | 3.199 | 455 | 14.522 | -6.764 |
| Mitarbeiter am Bilanzstichtag | 330 | 133 | 17 | 76 | 22 | 0 |
| 31.12.2016 in TEUR | Summe |
| Billings | 142.804 |
| Mediakosten | -78.531 |
| Umsatzerlöse | 64.273 |
| davon Innenumsätze | 0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 5.596 |
| Finanzergebnis | 1.336 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 6.932 |
| Vermögenswerte | 80.861 |
| Davon Langfristige Vermögenswerte | 37.028 |
| Davon Geschäfts- und Firmenwerte | 33.797 |
| Investitionen | 1.390 |
| Abschreibungen | 1.778 |
| Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert | 0 |
| Segmentschulden | 31.076 |
| Mitarbeiter am Bilanzstichtag | 578 |
| 31.12.2015 in TEUR | Deutschland | Großbritannien | Vereinigte Staaten | Sonstige Segmente | Zentralfunktion | Konsolidierung |
| Billings | 69.041 | 33.802 | 40.173 | 3.004 | 323 | -2.424 |
| Mediakosten | -36.354 | -17.499 | -32.755 | 0 | 0 | 0 |
| Umsatzerlöse | 32.687 | 16.303 | 7.418 | 3.004 | 323 | -2.424 |
| davon Innenumsätze | 517 | 1.730 | 0 | 177 | 0 | -2.424 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 5.141 | 1.933 | 2.128 | 236 | -4.389 | 219 |
| Finanzergebnis | 148 | 10 | -28 | -12 | 8.950 | -7.093 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 5.289 | 1.943 | 2.100 | 224 | 4.561 | -6.874 |
| Vermögenswerte | 22.392 | 21.120 | 7.306 | 8.101 | 59.748 | -41.128 |
| Davon Langfristige Verbindlichkeiten | 11.092 | 10.105 | 398 | 6.798 | 32 | 0 |
| Davon Geschäfts- und Firmenwerte | 8.841 | 9.657 | 0 | 6.582 | 0 | 0 |
| Investitionen | 894 | 72 | 44 | 42 | 23 | 1 |
| Abschreibungen | 722 | 221 | 89 | 101 | 16 | 0 |
| Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 973 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Segmentschulden | 12.470 | 6.257 | 6.434 | 942 | 9.465 | -9.216 |
| Mitarbeiter am Bilanzstichtag | 267 | 112 | 11 | 71 | 20 | 0 |
| 31.12.2015 in TEUR | Summe |
| Billings | 143.919 |
| Mediakosten | -86.608 |
| Umsatzerlöse | 57.311 |
| davon Innenumsätze | 0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 5.268 |
| Finanzergebnis | 1.975 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 7.243 |
| Vermögenswerte | 77.539 |
| Davon Langfristige Verbindlichkeiten | 28.425 |
| Davon Geschäfts- und Firmenwerte | 25.080 |
| Investitionen | 1.076 |
| Abschreibungen | 1.149 |
| Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert | 973 |
| Segmentschulden | 26.352 |
| Mitarbeiter am Bilanzstichtag | 481 |
SYZYGY hat, ebenso wie im Vorjahr, im Segment Deutschland mit einem Kunden mehr als 10 Prozent (EUR 6,5 Mio.) der konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns erzielt (Vorjahr: EUR 5,8 Mio.).
In 2016 wurde im Segment Vereinigte Staaten nicht mehr mit einem Kunden ein Umsatz von mehr als 10 Prozent der konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns (Vorjahr: EUR 8,0 Mio.) erzielt.
Für die Angabe der Umsatzerlöse von externen Kunden für jede Gruppe vergleichbarer Dienstleistungen verweisen wir auf die Ausführungen unter 5.1 Umsatzerlöse.
In den Umsatzerlösen sind Umsätze aus den Produktbereichen Online Marketing und Design & Build enthalten. Die Umsatzerlöse ergeben sich aus den Billings abzüglich der Mediakosten, die bei den Online Marketing-Gesellschaften als durchlaufende Posten anfallen. Billings enthalten alle Abrechnungen an Dritte, d. h. sowohl eigene (im Produktbereich Design & Build) als auch solche auf eigenen Namen und für fremde Rechnung (Online Marketing). In 2016 erzielte die SYZYGY Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 48.112 im Bereich Design & Build (Vorjahr: TEUR 40.156) und Billings in Höhe von TEUR 96.006 (Vorjahr: TEUR 104.311) im Bereich Online Marketing. Der Bereich Online Marketing enthält Mediakosten in Höhe von TEUR 78.531 (Vorjahr: TEUR 86.608), so dass dort Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 17.475 (Vorjahr: TEUR 17.703) erzielt wurden. Zwischen den Produktbereichen gab es Innenumsätze in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr: TEUR 424) sowie Umsätze von oder mit dem Mutterunternehmen in Höhe von TEUR 1.115 (Vorjahr: TEUR 447), die im Konzernabschluss vollständig eliminiert wurden.
Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2016 | 2015 |
| Zeitwertbewertung Earn-Out Verbindlichkeit | 1.011 | 1.031 |
| Währungskurseffekte | 502 | 364 |
| Auflösung von Rückstellungen | 287 | 185 |
| Erträge aus der KFZ-Nutzung von Arbeitnehmern | 122 | 103 |
| Erstattung Krankenkassen | 37 | 58 |
| Untervermietung | 13 | 8 |
| Nebenkostenerstattung | 12 | 20 |
| Amortisation Corporate Assets | -208 | -25 |
| Investitionszulage | 0 | 154 |
| Impairment des Geschäfts- oder Firmenwertes der Hi-ReS! London | 0 | -973 |
| Sonstige | 109 | 3 |
| Gesamt | 1.885 | 928 |
Der Materialaufwand, welcher im Posten Einstandskosten der erbrachten Leistungen in der Gesamtergebnisrechnung enthalten ist, besteht überwiegend aus Aufwendungen für freie Mitarbeiter und extern vergebene Dienstleistungen:
| in TEUR | 2016 | 2015 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 11.342 | 10.027 |
Der Personalaufwand, welcher in den verschiedenen Posten innerhalb der Gesamtergebnisrechnung enthalten ist, setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2016 | 2015 |
| Löhne und Gehälter | 29.693 | 29.243 |
| Sozialabgaben | 4.384 | 3.759 |
| Gesamt | 34.077 | 33.002 |
Im Jahr 2016 betrug die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten der SYZYGY Gruppe 540 Mitarbeiter (Vorjahr: 483 Mitarbeiter).
Zum Geschäftsjahresende 2016 hat sich die Gesamtzahl der SYZYGY Mitarbeiter auf insgesamt 578 (Vorjahr: 481 Mitarbeiter) erhöht. Die Mitarbeiter verteilen sich auf folgende Funktionsbereiche im Unternehmen:
| Anzahl in Personen | 31.12.2016 | 31.12.2015 | Durchschnitt 2016 | Durchschnitt 2015 |
| Strategie/Beratung/Projektmanagement | 157 | 133 | 149 | 128 |
| Online Marketing/Online Media | 121 | 91 | 109 | 92 |
| Technologie | 120 | 109 | 111 | 112 |
| Kreation | 118 | 95 | 112 | 97 |
| Administration | 62 | 53 | 59 | 54 |
| Gesamt | 578 | 481 | 540 | 483 |
Die Abschreibungen, welche in verschiedenen Posten innerhalb der Gesamtergebnisrechnung enthalten sind, setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2016 | 2015 |
| Amortisation immaterieller Vermögenswerte | 304 | 1.065 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 1.474 | 1.057 |
| Gesamt | 1.778 | 2.122 |
Im Vorjahr beinhaltete der Posten Amortisation immaterieller Vermögenswerte eine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwertes für die Hi-ReS! LON in Höhe von TEUR 973. Im Geschäftsjahr 2016 waren keine Wertminderungen immaterieller Vermögenswerte enthalten.
| in TEUR | 2016 | 2015 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 880 | 1.128 |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Wertpapieren, saldiert | 504 | 848 |
| Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen | -48 | -1 |
| Gesamt | 1.336 | 1.975 |
Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten eingegangene Zinszahlungen in Höhe von TEUR 1.076 (Vorjahr: TEUR 1.129).
Das Ergebnis aus dem Verkauf von Wertpapieren enthält Gewinne in Höhe von TEUR 834 (Vorjahr: TEUR 1.252) sowie Verluste in Höhe von TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 404).
Die Zinsen und ähnliche Erträge, Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen sowie das Ergebnis aus dem Verkauf von Wertpapieren resultieren hauptsächlich aus der Bewertungskategorie available-for-sale. In den Zinsaufwendungen sind auch Zinsaufwendungen nach § 233a AO enthalten.
| in TEUR | 2016 | 2015 |
| Ausländische laufende Steuern | 639 | 1.362 |
| Inländische laufende Steuern | 562 | 392 |
| Zwischensumme laufende Steuern | 1.201 | 1.754 |
| Latente Steuern | 634 | 625 |
| Gesamt | 1.835 | 2.379 |
In Deutschland gilt ein einheitlicher Körperschaftsteuersatz von 15 Prozent. Unter Berücksichtigung des Solidaritätszuschlags von 5,5 Prozent zur Körperschaftsteuer ergibt sich ein Steuersatz von 15,8 Prozent. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer hat sich für den Organkreis der SYZYGY AG gegenüber dem Vorjahr marginal verändert. Die Gewerbesteuerzerlegung zwischen den Standorten Bad Homburg v.d.H., Frankfurt am Main, Hamburg und München ist gewichtet nach der Gehaltssumme der jeweiligen Standorte bei unveränderten Gewerbesteuerhebesätzen. Der anzuwendende Steuersatz für die Konzernmutter beträgt daher wie im Vorjahr 31,0 Prozent. In Großbritannien galt seit dem 1. April 2014 ein allgemeiner Steuersatz von 21 Prozent, ab dem 1. April 2016 gilt ein allgemeiner Steuersatz von 20 Prozent.
In den Vereinigten Staaten gilt eine allgemeine Federal Tax von 34 Prozent. Durch zusätzliche kommunale Steuern im Bundesstaat New York ergibt sich wie im Vorjahr ein effektiver Steuersatz von 45 Prozent für das Jahr 2016.
In Polen ist seit dem 1. Januar 2015 ein einheitlicher Steuersatz von 19 Prozent auf die Gewinne der Gesellschaft anzuwenden.
Im Geschäftsjahr 2016 hat SYZYGY Ertragsteuern in Höhe von netto TEUR 83 (Vorjahr: TEUR 144) erstattet bekommen. Aufgrund der Nutzung von Verlustvorträgen ergab sich eine Minderung des Steueraufwands in Höhe von TEUR 616 (Vorjahr: TEUR 608). Die aktiven und passiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2016 | 2015 |
| Aktive latente Steuern | ||
| Verlustvorträge der SYZYGY AG | 626 | 1.242 |
| Rückstellungen | 62 | 62 |
| Anlagevermögen | 6 | 8 |
| Wertpapiere Umlaufvermögen | -225 | -53 |
| Gesamt | 469 | 1.259 |
| in TEUR | 2016 | 2015 |
| Passive latente Steuern | ||
| Marke USEEDS | 87 | 0 |
| Marke Hi-ReS | 61 | 63 |
| Marke Unique Digital | 32 | 31 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 29 | 0 |
| Anlagevermögen | 19 | 38 |
| Marke Ars Thanea | 10 | 14 |
| Gesamt | 238 | 146 |
Bei der SYZYGY AG als Organträger sind die aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge und auf die unterschiedliche Bewertung von Rückstellungen erfasst; diese wurden saldiert mit passiven latenten Steuern aus Bewertungsunterschieden der Wertpapiere.
Weitere aktive latente Steuern ergeben sich aus unterschiedlichen Nutzungsdauern beim Anlagevermögen zwischen den Wertansätzen nach IFRS und der Steuerbilanz bei der SYZYGY Deutschland GmbH.
Die SYZYGY AG hat steuerlich nutzbare Verlust-vorträge in Höhe von TEUR 1.252 bei der Körperschaftsteuer (Vorjahr: TEUR 3.228) und TEUR 2.844 bei der Gewerbesteuer (Vorjahr: TEUR 4.861), die in den nächsten fünf Jahren verbraucht werden und für die in voller Höhe aktive latente Steuern gebildet worden sind.
Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus der Erstkonsolidierung der Ars Thanea, Hi-ReS! LON, Unique Digital UK und USEEDS sowie in Höhe von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 38) durch unterschiedliche Nutzungsdauern beim Anlagevermögen zwischen den Wertansätzen nach IFRS und der Steuerbilanz bei SYZYGY UK und Unique Digital UK sowie durch unterschiedliche Wertansätze der Forderungen aus Lieferung und Leistung bei Ars Thanea.
Der Steueraufwand für das Geschäftsjahr kann wie folgt auf den Periodenerfolg übergeleitet werden:
| in TEUR | 2016 | 2015 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 6.932 | 7.243 |
| Ertragssteueraufwand bei einem Steuersatz von 31 % (Vorjahr: 31 %) | 2149 | 2.245 |
| Erwarteter Steuerwert steuerlich nicht abzugsfähiger Aufwendungen | 77 | 115 |
| Unterschiede in den Steuersätzen | -152 | 78 |
| Nutzung steuerlicher Verlustvorträge und Veränderung | 0 | -158 |
| Steuernachzahlung aus Vorjahren | 102 | 0 |
| Steuererstattungen aus Vorjahren | -185 | 0 |
| Sonstige | -156 | 99 |
| Tatsächlicher Steueraufwand | 1.835 | 2.379 |
Die Unterschiede aus Steuersätzen ergeben sich aus einem durchschnittlichen Steuersatz von 31,0 Prozent in Deutschland gegenüber 45 Prozent in den Vereinigten Staaten, 20,3 Prozent in Großbritannien und 19 Prozent in Polen. In Großbritannien gilt ab dem 1. April 2017 ein Steuersatz von 19 Prozent. Die latenten Steuern wurden unter Berücksichtigung zukünftiger Steuersätze gerechnet. Im Geschäftsjahr 2016 entfallen passive latente Steuern in Höhe von TEUR 144 (Vorjahr: TEUR 37) auf Posten, die direkt mit dem Eigenkapital verrechnet worden sind. Die Veränderung der Bewertungsunterschiede in Höhe von TEUR 106 werden im Übrigen Gesamtergebnis erfasst (Vorjahr: TEUR -629). Die Beträge resultieren im Wesentlichen aus der erfolgsneutralen Berücksichtigung von Kursgewinnen und -verlusten auf die Wertpapiere des Umlaufvermögens.
Zum Bilanzstichtag bestehen steuerpflichtige temporäre Differenzen im Zusammenhang mit Anteilen an Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 177), auf welche keine latenten Steuern passiviert worden sind.
Gemäß IAS 21.52 in Verbindung mit IAS 39.9 wurden Umrechnungsdifferenzen in Höhe von TEUR -2.412 (Vorjahr: TEUR 1.029) erfolgsneutral im Übrigen Gesamtergebnis erfasst und im Übrigen Konzernergebnis angesammelt.
Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen - verwässert und unverwässert -berechnet sich gemäß IAS 33 wie folgt:
| 2016 | 2015 | |
| Durchschnittliche Aktienanzahl (in Tsd.) verwässert und unverwässert | 12.734 | 12.689 |
| Konzernergebnis der Aktionäre der SYZYGY AG (in TEUR) | 4.982 | 4.639 |
| Ergebnis je Aktie -verwässert und unverwässert (in EUR) | 0,39 | 0,37 |
Bei der Aufstellung der Kapitalflussrechnung gemäß IAS 7 wird der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit nach der indirekten Methode und der Cashflow aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit nach der direkten Methode erstellt. Der operative Cashflow des Geschäftsjahres 2016 beträgt TEUR 5.930 gegenüber TEUR -2.421 im Vorjahr. Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit einer vertraglichen Restlaufzeit von weniger als 3 Monaten.
Während des aktuellen Geschäftsjahres hat der Konzern die folgenden nicht zahlungswirksamen Investitions- und Finanzierungstätigkeiten durchgeführt, die entsprechend ihren Niederschlag als Korrekturposten in der Kapitalflussrechnung finden:
Der Konzern hat Erträge in Höhe von TEUR 1.011 aus der Reduktion der Earn-Out-Verbindlichkeit im Rahmen des Erwerbs von Ars Thanea erzielt (Vorjahr: TEUR 1.031).
SYZYGY unterliegt hinsichtlich der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen Risiken aus der Veränderung von Währungskursen und Zinssätzen sowie der Bonität von Wertpapieremittenten.
SYZYGY erzielt rund ein Drittel der Umsatzerlöse außerhalb Deutschlands. Aufgrund von Währungsschwankungen des Britischen Pfunds, des US-Dollars und des Polnischen Zloty zum Euro können Wertpapiere und Verbindlichkeiten, denominiert in diesen Währungen, sowie Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss je nach Kursentwicklung gegenüber der Planung sowohl positiv als auch negativ beeinflusst werden. Die Vermögenswerte und Schulden der operativen ausländischen Gesellschaften werden zum Stichtag jeweils in die Berichtswährung umgerechnet und unterliegen daher einem Translationsrisiko. Währungsrisiken werden derzeit im SYZYGY Konzern nicht mittels Kurssicherungsgeschäften abgesichert. Im operativen Bereich wickeln die Konzerngesellschaften ihre Aktivitäten überwiegend in ihrer jeweiligen funktionalen Währung ab. Auch für diese Cashflows hat sich SYZYGY gegen eine Kursabsicherung entschieden, da Kosten und Nutzen solcher Cashflow-Hedges als nicht angemessen erscheinen und das Risiko für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns als unwesentlich zu betrachten ist.
Zur Darstellung von Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen, welche die Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Abschlussstichtag als repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Den Währungssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zugrunde:
Die meisten Wertpapiere, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind unmittelbar in Euro, der funktionalen Währung der SYZYGY AG, denominiert.
Die Earn-Out Verpflichtung an die Altgesellschafter der Ars Thanea ist dagegen (im Jahr 2019) in polnischen Zloty fällig. Das Währungsrisiko bei dieser Verbindlichkeit wurde weitgehend durch den Ankauf von ebenfalls in Zloty denominierten polnischen Staatsanleihen kompensiert. Bei einer Abwertung des polnischen Zloty von ca. 10 Prozent entstünde ein zusätzlicher Aufwand von TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 115).
SYZYGY hält als Teil des Portfolios auch Anleihen, die in US Dollar ausgegeben wurden. Sollte der US-Dollar gegenüber dem Euro 10 Prozent an Wert verlieren, so müsste SYZYGY beim Verkauf oder bei einer erneuten Marktbewertung dieser Anleihen Währungsverluste in Höhe von TEUR 454 (Vorjahr: TEUR 288) tragen.
Schließlich erhält SYZYGY regelmäßig in ausländischer Währung Gewinnausschüttungen seiner ausländischen Teilbereiche, im Wesentlichen aus Großbritannien. Diese Ausschüttungen werden im Zeitpunkt ihrer Vereinnahmung in Euro umgetauscht.
SYZYGY unterliegt Zinsrisiken ausschließlich hinsichtlich der Wertpapiere, dagegen bestehen keine wesentlichen Finanzverbindlichkeiten, die ein Zinsrisiko verursachen können. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente waren zu Tagesgeldkonditionen variabel angelegt.
Sensitivitätsanalysen hinsichtlich der Zinsänderungen sind gemäß IFRS 7 darzustellen. Da bei SYZYGY Wertpapiere gemäß IAS 39 als zur Veräußerung verfügbar ("available-for-sale") klassifiziert werden, haben Zinsänderungen keine unmittelbare Auswirkung auf die Ertragslage des Konzerns. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden im übrigen Gesamtergebnis erfasst und im Eigenkapital unter dem Posten "Übriges Konzernergebnis" angesammelt.
Zum Bilanzstichtag waren EUR 15,6 Mio. (Vorjahr: EUR 22,9 Mio.) in einem Wertpapierportfolio angelegt, das eine Duration von rund 7,3 Jahren (Vorjahr: 7,2 Jahre) aufweist. Eine Zinsänderung um 100 Basispunkte hinsichtlich der Anlagen hätte dann eine Änderung des Zeitwertes des Portfolios um rund 7,3 Prozent (Vorjahr: 7,2 %) zur Folge. Dies würde zu einer Veränderung des Zeitwertes um TEUR 1.122 (Vorjahr: TEUR 1.649) führen. Zinserhöhungen wirken sich hierbei negativ und Zinsrückgänge positiv auf die Wertentwicklung des Portfolios aus.
SYZYGY ist aus dem operativen Geschäft und hinsichtlich der Wertpapieranlagen Bonitäts- und Ausfallrisiken ausgesetzt. Bei den Wertpapieren reduziert SYZYGY Ausfallrisiken, indem bei Neuanlagen grundsätzlich ein Kreditrating von mindestens BBB- (sog. Investment Grade) vorliegen sollte. Alle Anlagen werden bezüglich der Entwicklung des Ratings fortlaufend beobachtet, und die Investment-Entscheidung wird überprüft. Grundsätzlich wird von einem Emittenten maximal eine Position von EUR 2,0 Mio. eingegangen. Alle Wertpapiere unterliegen darüber hinaus Kursveränderungen in Abhängigkeit der Veränderung der Credit Spreads, kombiniert mit der Restlaufzeit. Eine Ausweitung der Credit Spreads in einer Risikoklasse führt dann in Abhängigkeit zur Duration eines Wertpapiers zu einem entsprechenden Kursrückgang. Bei einer Duration des Wertpapierportfolios von 7,3 Jahren (Vorjahr: 7,2 Jahre) und einer Ausweitung der durchschnittlichen Credit Spreads um 100 Basispunkte würde der Wert des Portfolios um 7,3 Prozent (Vorjahr: 7,2 %) sinken. Dies würde bei SYZYGY zu einer Veränderung des Zeitwertes um TEUR 1.122 (Vorjahr: TEUR 1.649) führen.
Im operativen Geschäft werden die Ausfallrisiken auf der Ebene der Gesellschaften fortlaufend dezentral überwacht. SYZYGY arbeitet überwiegend für Großkunden hervorragender Bonität und hat daher in der Regel keine Forderungsausfälle zu verzeichnen. Auch ist das Forderungsvolumen mit einzelnen Kunden nicht so groß, als dass sie außerordentliche Risikokonzentrationen begründen würden.
Das maximale Ausfallrisiko wird durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte wiedergegeben.
Ebenso wie im Vorjahr setzte SYZYGY auch im Geschäftsjahr 2016 keine derivativen Finanzinstrumente zur Risikodiversifizierung und Portfoliostrukturierung ein.
Das Kapitalmanagement von SYZYGY verfolgt primär das Ziel, sowohl organisches als auch anorganisches Wachstum zu finanzieren sowie die Unternehmensfortführung in den operativen Gesellschaften sicherzustellen. Dabei strebt SYZYGY eine hohe Eigenkapitalquote im Zielkorridor zwischen 60-80 Prozent an, da dies die Wettbewerbsfähigkeit eines Dienstleistungsunternehmens wie SYZYGY stärkt. Darüber hinaus ist es das mittelfristige Ziel des Kapitalmanagements, die Eigenkapitalrendite nachhaltig auf über 10 Prozent zu heben. Zur Zielerreichung strebt SYZYGY organisches und anorganisches Wachstum sowie eine Steigerung der Profitabilität an.
Die Kennzahlen zum Kapitalmanagement setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 2016 | 2015 |
| Eigenkapital laut Bilanz | 49.785 | 51.187 |
| Fremdkapital | 31.076 | 26.352 |
| Gesamtkapital | 80.861 | 77.539 |
| Eigenkapitalquote | 62% | 66% |
| Konzernergebnis der Periode | 5.097 | 4.864 |
| Eigenkapitalrendite | 10% | 10% |
SYZYGY hat am Ende des Geschäftsjahres 2016 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr: TEUR 216), so dass das Fremdkapital primär von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, zukünftigen Verpflichtungen aus Unternehmenserwerben und Steuerverbindlichkeiten geprägt ist.
SYZYGY hat ein Liquiditäts-Management implementiert. Damit die finanzielle Flexibilität gewährleistet ist und jederzeit Zahlungsfähigkeit gesichert ist, hält SYZYGY eine Liquiditätsreserve in Form von Barmitteln und jederzeit liquidierbaren Wertpapieren vor.
Angabepflichtige Haftungsverhältnisse der Gruppe bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 362 (Vorjahr: TEUR 362) aus der Übernahme von Mietbürgschaften für die Mietflächen in Bad Homburg v. d. H., Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg und München. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Bürgschaften hängt von der Fähigkeit der in den Mietflächen ansässigen Gesellschaften ab, ihre Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis und ihrem Geschäftsbetrieb bedienen zu können. Darüber hinaus hat SYZYGY eine Bürgschaft aus dem operativen Geschäftsverkehr gegenüber einem Kunden einer Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 175) gewährt. Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Tochtergesellschaften ihre Verträge nicht erfüllen könnten. SYZYGY hat einen unbefristeten Avalkredit in Höhe von TEUR 537 (Vorjahr: TEUR 537) bei einem Kreditinstitut abgeschlossen, für den jährlich eine Provision in Höhe von 0,3 Prozent berechnet wird. Als Sicherheit dient ein Wertpapierdepot von SYZYGY, das einen Buchwert in Höhe von TEUR 2.670 (Vorjahr: TEUR 6.996) hat.
Die Konzerngesellschaften haben Miet- und Leasingverträge für verschiedene Büroräume und Fahrzeuge abgeschlossen. Die zukünftigen jährlichen finanziellen Verpflichtungen hieraus betragen mindestens:
| in TEUR | 31.12.2016 | 31.12.2015 |
| Innerhalb eines Jahres | 2.224 | 2.746 |
| 1-5 Jahre | 3.817 | 3.927 |
| Mehr als 5 Jahre | 2.288 | 0 |
| Gesamt | 8.329 | 6.673 |
Der gesamte Mietaufwand des Jahres 2016 belief sich auf TEUR 3.095 (Vorjahr: TEUR 2.851). Im Jahr 2016 wurden Erträge in Höhe von TEUR 13 aus Untervermietung erzielt (Vorjahr: TEUR 8). Für Leasingverpflichtungen wurden in 2016 TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 154) aufgewendet.
In der nachfolgenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungsstufen gegliedert. Die Bewertungsstufen sind dabei folgendermaßen definiert:
Stufe 1:
Auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert für die Bewertung übernommen wurden.
Stufe 2:
Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden.
Stufe 3:
Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.
Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt auf Basis beobachtbarer Notierung der einzelnen Anleihen. Der Bewertung der bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten liegen Ergebnisprognosen der Tochtergesellschaft Ars Thanea sowie für USEEDS für den Earn-Out-Zeitraum zugrunde.
Die nachstehende Tabelle stellt weitere finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Gruppe dar. Sie enthält keine Informationen zum beizulegenden Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, da in allen Fällen der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt.
Beizulegende Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und Schulden, die regelmäßig zum Zeitwert bewertet werden:
| 31.12.2016 in TEUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Wertpapiere | 15.581 | - | - | 15.581 |
| Finanzielle Vermögenswerte gesamt | 15.581 | - | - | 15.581 |
| bedingte Kaufpreisverpflichtung | - | - | 6.650 | 6.650 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten gesamt | - | - | 6.650 | 6.650 |
| 31.12.2015 in TEUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Wertpapiere | 22.946 | - | - | 22.946 |
| Finanzielle Vermögenswerte gesamt | 22.946 | - | - | 22.946 |
| bedingte Kaufpreisverpflichtung | - | - | 2.342 | 2.342 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten gesamt | - | - | 2.342 | 2.342 |
Beizulegende Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und Schulden, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, bei denen der beizulegende Zeitwert aber anzugeben ist:
| 2016 | 2015 | |||
| Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in TEUR | Loans and Receivables | Financial Liabilities at Amortized Costs | Loans and Receivables | Financial Liabilities at Amortized Costs |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 625 | - | 674 | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 6.571 | - | 3.841 | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 18.525 | - | 18.632 | - |
| Zinsforderungen in den sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten | 358 | - | 570 | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | 7.434 | - | 7.797 |
| Gesamt | 26.079 | 7.434 | 23.717 | 7.797 |
Die SYZYGY AG hält direkte oder indirekte Anteile an den folgenden Unternehmen:
| Anteil | Eigenkapital | Jahresergebnis | |
| % | TEUR | TEUR | |
| Ars Thanea S.A., Warschau, Polen | 70 | 857 | 378 |
| Hi-ReS! Berlin GmbH, Berlin, Deutschland | 60 | 60 | 5 |
| Hi-ReS! London Ltd, London, UK | 100 | -512 | -140 |
| SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v. d. H., Deutschland2 | 100 | 196 | -238 |
| SYZYGY Digital Marketing Inc., New York City, USA | 100 | 808 | 629 |
| SYZYGY UK Ltd, London, UK1 | 100 | 1.946 | 819 |
| Unique Digital Marketing Ltd, London, UK1 | 100 | 6.142 | 1.844 |
| uniquedigital GmbH, Hamburg, Deutschland3 | 100 | 40 | 0 |
| USEEDS° GmbH, Berlin, Deutschland | 100 | 1.088 | 613 |
1
- Unique Digital Marketing Ltd hält 100 Prozent der Anteile an SYZYGY UK Ltd, welche
in Großbritannien operativ tätig ist. Daher besteht zur SYZYGY UK Ltd. eine indirekte
Beteiligung.
2
- Zwischen der SYZYGY Deutschland GmbH und der SYZYGY AG besteht ein Beherrschungs-
und Gewinnabführungsvertrag zu Gunsten der SYZYGY AG.
3
- Zwischen der uniquedigital GmbH und der SYZYGY AG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
zu Gunsten der SYZYGY AG.
Für Abschlussprüferleistungen bezogen auf den Konzernabschluss sowie des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens berechnet die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft insgesamt ein Honorar inklusive Auslagen von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 105). Es sind keine andere Bestätigungsleistungen durch die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erbracht worden (Vorjahr: TEUR 7).
Zu den nahestehenden Personen zählen die Organe der SYZYGY AG sowie Unternehmen, auf die SYZYGY einen wesentlichen Einfluss ausüben kann. Seit November 2015 ist die SYZYGY AG ein beherrschtes und vollkonsolidiertes Unternehmen der WPP plc., St. Helier, Jersey, nachdem die WPP Gruppe im Rahmen eines freiwilligen Übernahmeangebots ihre Anteile von knapp unter 30 Prozent auf mittlerweile 51,8 Prozent an der SYZYGY AG erhöht hat. Daher sind alle Unternehmen der WPP Gruppe ebenfalls als nahestehende Person und Unternehmen zu qualifizieren.
Salden und Geschäftsvorfälle zwischen der SYZYGY AG und ihren Tochtergesellschaften, die nahestehende Unternehmen und Personen sind, wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden nicht weiter erläutert. Einzelheiten zwischen dem Konzern und anderen nahe stehenden Unternehmen und Personen sind nachfolgend angegeben. Grundsätzlich werden alle Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktüblichen Konditionen abgewickelt.
2016 hat SYZYGY mit der WPP Gruppe für Kundenprojekte Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 668 (Vorjahr: TEUR 78) erzielt, davon waren Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 47) am Bilanzstichtag noch offen. Darüber hinaus nahm SYZYGY im Geschäftsjahr administrative Leistungen des WPP Konzerns mit einem Wert von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 14) in Anspruch. Die daraus resultierenden Verbindlichkeiten wurden noch im selben Jahr beglichen.
In den Jahren 2016 und 2015 haben ansonsten mit Ausnahme der Bezüge an Vorstände sowie deren Transaktionen mit SYZYGY Aktien (siehe Abschnitt 6.12.1 und 6.13) und der Vergütung an den Aufsichtsrat sowie deren Transaktionen mit SYZYGY Aktien (siehe Abschnitt 6.12.2 und 6.13) keine Transaktionen mit nahestehenden Personen stattgefunden, die nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden.
Die SYZYGY Deutschland GmbH sowie die uniquedigital GmbH machen von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.
Es sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe haben könnten.
Vorstandsvorsitzender seit 08.07.2016
Geschäftsführung SYZYGY Deutschland GmbH
Geschäftsführung Hi-ReS! Berlin GmbH
Vorstand
Director Unique Digital Marketing Ltd
Director SYZYGY UK Ltd
Director SYZYGY Digital Marketing Inc.
Finanzvorstand
Director SYZYGY UK Ltd
Director Unique Digital Marketing Ltd
Director Hi-ReS! London Ltd
Vorstandsvorsitzender (bis 08.07.2016)
Geschäftsführung SYZYGY Deutschland GmbH
Geschäftsführung Hi-ReS! Berlin GmbH
Die Vorstandsmitglieder sind in keinem Aufsichtsrat oder vergleichbarem Kontrollgremium Mitglied.
Die im Geschäftsjahr zugeflossenen Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich im Jahr 2016 auf TEUR 1.302 (Vorjahr: TEUR 2.536). Lars Lehne bezog ein Grundgehalt von TEUR 225, Nebenleistungen von TEUR 10 sowie ein variables Gehalt von TEUR 0. Andrew P. Stevens bezog ein Grundgehalt von TEUR 268, Nebenleistungen von TEUR 16 sowie ein variables Gehalt von TEUR 41. Erwin Greiner bezog ein Grundgehalt von TEUR 168, Nebenleistungen von TEUR 12 sowie ein variables Gehalt von TEUR 249. Marco Seiler ist am 31. August 2016 aus dem Unternehmen ausgeschieden und bezog in diesem Zeitraum ein Grundgehalt von TEUR 183, Nebenleistungen von TEUR 10 sowie ein variables Gehalt von TEUR 67. Aufgrund eines Wettbewerbsverbots bezog Marco Seiler zudem eine Karenzentschädigungszahlung in Höhe von TEUR 94.
Erwin Greiner hat in 2016 insgesamt 26.000 Optionen ausgeübt und hält zum Bilanzstichtag noch 10.000 Optionen. Die anderen Vorstandsmitglieder hielten keine Optionen mehr.
Die im Geschäftsjahr 2015 zugeflossenen Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf TEUR 2.536. Marco Seiler bezog ein Grundgehalt von TEUR 263, Nebenleistungen von TEUR 15 sowie ein variables Gehalt von TEUR 581. Andrew P. Stevens bezog ein Grundgehalt von TEUR 290, Nebenleistungen von TEUR 18 sowie ein variables Gehalt von TEUR 790. Erwin Greiner bezog ein Grundgehalt von TEUR 168, Nebenleistungen von TEUR 12 sowie ein variables Gehalt von TEUR 355. Das variable Gehalt beinhaltet den Zufluss aus der Ausübung des Optionsprogrammes 2012 sowie des Phantom Stock Programm.
Ferner wurde ein Phantom Stock Programm in 2015 neu aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3 Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach 3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt.
Marco Seiler hatte alle Phantom Stocks in 2015 ausgeübt und in 2016 keine weiteren Ansprüche aus dem Phantom Stock Programm erhalten. Andy Stevens und Erwin Greiner übten in 2015 aufgrund des Übernahmeangebots durch WPP alle ihre Phantom Stocks aus. Der Aufsichtsrat hat im April 2016 hinsichtlich der ausgeübten Phantom Stocks von Andy Stevens und Erwin Greiner das Programm erneuert und den Basiskurs auf EUR 9,00 festgelegt, unter Berücksichtigung der ursprünglichen Laufzeiten des in 2015 ausgesprochenen Phantom Stock Programms.
Dadurch halten Andy Stevens 120.000 Phantom Stocks, und Erwin Greiner 75.000 Phantom Stocks, jeweils mit einem Aktienkurs von EUR 9,00. Der neu eingetretene Vorstandsvorsitzende Lars Lehne erhielt zum 1. April 2016 insgesamt 240.000 Phantom Stocks mit einem Basiskurs von EUR 9,13. Tabellarisch stellen sich die im Geschäftsjahr gewährten Zuwendungen wie folgt dar:
| Lars Lehne, CEO (Eintritt: 01.04.2016) | ||||
| Gewährte Zuwendungen | 2016 | 2015 | 2016 Minimum | 2016 Maximum |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Festvergütung | 225 | 0 | 225 | 225 |
| Nebenleistungen | 10 | 0 | 10 | 10 |
| Summe | 235 | 0 | 235 | 235 |
| Einjährige variable Vergütung | 74 | 0 | 0 | 74 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 365 | 0 | 0 | 1.710 |
| Summe | 439 | 0 | 0 | 1.784 |
| Versorgungsaufwand | 21 | 0 | 21 | 21 |
| Gesamtvergütung | 695 | 0 | 256 | 2.040 |
| Andrew P. Stevens, COO | ||||
| Gewährte Zuwendungen | 2016 | 2015 | 2016 Minimum | 2016 Maximum |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Festvergütung | 268 | 290 | 268 | 268 |
| Nebenleistungen | 16 | 18 | 16 | 16 |
| Summe | 284 | 308 | 284 | 284 |
| Einjährige variable Vergütung | 40 | 41 | 0 | 40 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 147 | 155 | 0 | 842 |
| Summe | 187 | 196 | 0 | 882 |
| Versorgungsaufwand | 13 | 15 | 13 | 13 |
| Gesamtvergütung | 484 | 519 | 297 | 1.179 |
| Erwin Greiner, CFO | ||||
| Gewährte Zuwendungen | 2016 | 2015 | 2016 Minimum | 2016 Maximum |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Festvergütung | 168 | 168 | 168 | 168 |
| Nebenleistungen | 12 | 12 | 12 | 12 |
| Summe | 180 | 180 | 180 | 180 |
| Einjährige variable Vergütung | 25 | 25 | 0 | 25 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 77 | 81 | 0 | 527 |
| Summe | 102 | 106 | 0 | 552 |
| Versorgungsaufwand | 11 | 15 | 11 | 11 |
| Gesamtvergütung | 293 | 301 | 191 | 743 |
| Marco Seiler, CEO (Austritt: 31.08.2016) | ||||
| Gewährte Zuwendungen | 2016 | 2015 | 2016 Minimum | 2016 Maximum |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Festvergütung | 183 | 263 | 183 | 183 |
| Nebenleistungen | 10 | 15 | 10 | 10 |
| Summe | 193 | 278 | 193 | 193 |
| Einjährige variable Vergütung | 28 | 39 | 0 | 28 |
| Mehrjährige variable Vergütung | ||||
| Phantom Stock Programm | 0 | 155 | 0 | 0 |
| Summe | 28 | 194 | 0 | 28 |
| Versorgungsaufwand | 8 | 12 | 8 | 8 |
| Gesamtvergütung | 229 | 484 | 201 | 229 |
Aufsichtsratsvorsitzender
Principal Partner, Hering Schuppener Unternehmensberatung für Kommunikation GmbH, Düsseldorf
Aufsichtsrat
CEO, ePages Software GmbH, Hamburg
Aufsichtsrat
CEO, tenthavenue Ltd., London
Aufsichtsratsvorsitzender
Freiberuflicher Berater
Die Aufsichtsräte erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2016 eine Vergütung von jeweils TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25), davon sind jeweils TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20) fix und wie im Vorjahr TEUR 5 variabel. Die Vergütung für Michael Mädel und Rupert Day wird hierbei pro rata temporis nach Monaten aufgeteilt.
| Vorstände: Aktien [Stückzahl] | Lars Lehne | Andrew P. Stevens | Erwin Greiner | Marco Seiler | Summe |
| Stand: 31.12.2015 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Käufe | 10.000 | 0 | 0 | 0 | 10.000 |
| Verkäufe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand: 31.12.2016 | 10.000 | 0 | 0 | 0 | 10.000 |
| Aufsichtsräte: Aktien [Stückzahl] | Ralf Hering | Wilfried Beeck | Rupert Day | Michael Mädel | Summe |
| Stand: 31.12.2015 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Käufe | 0 | 10.000 | 0 | 0 | 10.000 |
| Verkäufe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand: 31.12.2016 | 0 | 10.000 | 0 | 0 | 10.000 |
| Vorstände: Optionen [Stückzahl] | Lars Lehne | Andrew P. Stevens | Erwin Greiner | Marco Seiler | Summe |
| Stand: 31.12.2015 | 0 | 0 | 36.000 | 0 | 36.000 |
| Käufe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abgänge | 0 | 0 | -26.000 | 0 | -26.000 |
| Stand: 31.12.2016 | 0 | 0 | 10.000 | 0 | 10.000 |
| Vorstände: Aktien [Stückzahl] | Marco Seiler | Andrew P. Stevens | Erwin Greiner | Summe |
| Stand: 31.12.2014 | 538.121 | 325.000 | 0 | 863.121 |
| Käufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verkäufe | -538.121 | -325.000 | 0 | -863.121 |
| Stand: 31.12.2015 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Aufsichtsräte: Aktien [Stückzahl] | Michael Mädel | Wilfried Beeck | Ralf Hering | Summe |
| Stand: 31.12.2014 | 20.000 | 120.000 | 0 | 140.000 |
| Käufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verkäufe | -20.000 | -120.000 | 0 | -140.000 |
| Stand: 31.12.2015 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Vorstände: Optionen [Stückzahl] | Marco Seiler | Andrew P. Stevens | Erwin Greiner | Summe |
| Stand: 31.12.2014 | 72.000 | 120.000 | 60.000 | 252.000 |
| Käufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Abgänge | -72.000 | -120.000 | -24.000 | -216.000 |
| Stand: 31.12.2015 | 0 | 0 | 36.000 | 36.000 |
Die Aufsichtsräte halten keine Optionen. Marco Seiler ist am 31. August 2016 aus dem Vorstand ausgeschieden. Michael Mädel ist nach der Hauptversammlung am 8. Juli 2016 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Rupert Day wurde am 8. Juli 2016 in den Aufsichtsrat gewählt.
In 2016 fanden keine Mitteilungen gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG statt.
Die Entsprechungserklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG wurde am 19. Oktober 2016 abgegeben und den Aktionären über die Website der Gruppe (ir.syzygy.net) zugänglich gemacht.
Der Vorstand hat den Konzernabschluss am 27. März 2017 genehmigt und zur Veröffentlichung freigegeben.
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."
Bad Homburg v. d. H., den 27. März 2017
SYZYGY AG
Der Vorstand
Lars Lehne
Andrew P. Stevens
Erwin Greiner
Wir haben den von der SYZYGY AG, Bad Homburg v. d. Höhe, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft.
Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasste die Beurteilung der Rechnungslegungsinformationen der in den Konzernabschluss einbezogenen Teilbereiche, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 27. März 2017
BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Wendt, Wirtschaftsprüfer
gez. Gebhardt, Wirtschaftsprüfer
| Zwischenbericht zum 31. März 2017 05.05. | Jahreshauptversammlung, Frankfurt 30.06. | Zwischenbericht zum 30. Juni 2017 08.08. |
| Zürcher Kapitalmarkt-Konferenz 06.09. | Zwischenbericht zum 30. September 2017 02.11. | Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt 27.11. |
Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten.
SYZYGY AG
IM ATZELNEST 3
61352 BAD HOMBURG V.D.H.
T +49 6172 9488-252
F +49 6172 9488-270
IR@SYZYGY.NET
WWW.SYZYGY.NET
VORSITZENDER DES AUFSICHTSRATES:
RALF HERING
VORSTAND:
LARS LEHNE,
ERWIN GREINER,
ANDREW P. STEVENS