![]() SYZYGY AGBad Homburg v.d.H.Zwischenbericht zum 30.06.2018SYZYGY
Zwischenbericht
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| 2014 |
22.573 |
| 2015 |
27.633 |
| 2016 |
30.830 |
| 2017 |
30.280 |
| 2018 |
32.223 |
| 6M 2018 | 32.223 |
| 2014 |
2.035 |
| 2015 |
2.546 |
| 2016 |
2.954 |
| 2017 |
2.106 |
| 2018 |
2.794 |
| 6M 2018 | 2.794 |
| 2014 |
1.158 |
| 2015 |
1.080 |
| 2016 |
800 |
| 2017 |
908 |
| 2018 | 235 |
| 6M 2018 | 235 |
| 2014 |
3.193 |
| 2015 |
3.626 |
| 2016 |
3.754 |
| 2017 |
3.014 |
| 2018 |
3.029 |
| 6M 2018 | 3.029 |
| 2014 |
2.655 |
| 2015 |
2.709 |
| 2016 |
2.723 |
| 2017 |
2.168 |
| 2018 |
2.324 |
| 6M 2018 | 2.324 |
| 2014 |
0,20 |
| 2015 |
0,20 |
| 2016 |
0,20 |
| 2017 |
0,20 |
| 2018 |
0,17 |
| 6M 2018 | 0,17 |
| 2014 | 3.795 |
| 2015 | -3.062 |
| 2016 | 1.211 |
| 2017 | -2.748 |
| 2018 | 4.891 |
| 6M 2018 | 4.891 |
| 2014 |
103 |
| 2015 |
104 |
| 2016 |
104 |
| 2017 |
98 |
| 2018 |
101 |
| 2018 | 101 |
| Umlaufvermögen | 36% |
| Anlagevermögen | 64% |
| Eigenkapital | 50% |
| Fremdkapital | 50% |
| Eigenkapital | 50% |
| Deutschland | 68% |
| Großbritannien | 21% |
| Sonstige | 11% |
| Deutschland | 68% |
| Top 5 | 25% |
| Top 6-10 | 13% |
| Sonstige | 62% |
| Top 5 | 25% |
| Automobil | 30% |
| Konsumgüter | 24% |
| Dienstleistungen | 19% |
| Finanzen/Versicherungen | 16% |
| Telekommunikation/IT | 8% |
| Sonstige | 3% |
| Automobil | 30 % |
| Bankguthaben | 38% |
| Unternehmens- und Staatsanleihen | 62% |
| Unternehmens- und Staatsanleihen | 62% |
| Media | 22% |
| Strategieberatung | 20% |
| Technologie | 18% |
| Kreation | 14% |
| Projektmanagement | 13% |
| Verwaltung | 13% |
| Media | 22% |
| WPP plc., St. Helier | 50,33% |
| Hauck & Aufhäuser | 3,09% |
| HANSAINVEST | 3,03% |
| Eigenbesitz | 0,54% |
| Streubesitz | 43,01 % |
| WPP plc. | 50,33% |
ir.syzygy.net
| 2. Quartal | Januar-Juni | |||||
| 2018 | 2017 | Veränd. | 2018 | 2017 | Veränd. | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |||
| Umsatzerlöse | 16.799 | 15.485 | 8,5% | 32.223 | 30.280 | 6,4% |
| EBITDA | 2.414 | 1.522 | 58,6% | 3.943 | 2.913 | 35,4% |
| EBITDA-Marge | 14,4% | 9,8% | 4,6 pp | 12,2% | 9,6% | 2,6 pp |
| EBIT | 1.690 | 1.102 | 53,4% | 2.794 | 2.106 | 32,7% |
| EBIT-Marge | 10,1% | 7,1% | 3,0 pp | 8,7% | 7,0% | 1,7 pp |
| Finanzergebnis | 84 | 405 | -79,3% | 235 | 908 | -74,1% |
| Konzernergebnis | 1.404 | 1.097 | 28,0% | 2.324 | 2.168 | 7,2% |
| Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,10 | 0,11 | -9,1% | 0,17 | 0,20 | -15,0% |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 13.663 | 14.301 | -4,5% | 13.663 | 14.301 | -4,5% |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 978 | -642 | n.a. | 4.891 | -2.748 | n.a. |
| Zahl der Mitarbeiter inkl. Freelancer | 615 | 623 | -1,3% | 615 | 623 | -1,3% |
Im folgenden Konzernlagebericht wird die Lage des SYZYGY Konzerns (im Folgenden "SYZYGY",
"Konzern" oder "Gruppe") dargestellt. Der dem Konzernlagebericht zugrundeliegende
Konzernabschluss wurde nach den Regeln der International Financial Reporting Standards
(IFRS) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Mediadienstleister
rund um digitales Marketing. Insgesamt beschäftigte der Konzern zum Bilanzstichtag
inklusive der freien Mitarbeiter rund 620 Personen an Standorten in Deutschland, Großbritannien,
Polen und den USA.
Zum Konzern gehören neben der SYZYGY AG als Holding elf Tochtergesellschaften:
| ― |
Ars Thanea SA |
| ― |
Catbird Seat GmbH |
| ― |
diffferent GmbH |
| ― |
Hi-ReS! London Ltd |
| ― |
SYZYGY Berlin GmbH(ehemals Hi-ReS! Berlin GmbH) |
| ― |
SYZYGY Deutschland GmbH |
| ― |
SYZYGY Digital Marketing Inc |
| ― |
SYZYGY Media GmbH |
| ― |
SYZYGY UK Ltd |
| ― |
Unique Digital Marketing Ltd |
| ― |
USEEDS° GmbH |
Die operativen Einheiten der SYZYGY Gruppe decken die komplette Wertschöpfungskette
im digitalen Marketing ab: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption
und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business
Applikationen, Websites, Hosting, digitalen Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden
Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance Marketing und Media-Services wie
Mediaplanung, Suchmaschinenmarketing und -optimierung sowie Affiliate Programme dar.
Überdies unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience und Usability und
begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen
und Animationen komplettieren das Serviceangebot.
Die Schwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Telekommunikation/IT, Dienstleistungen,
Konsumgüter, Finanzen / Versicherungen.
Die Organisationsstruktur der SYZYGY Gruppe ist dezentral, wobei die SYZYGY AG als
Management Holding die Tochtergesellschaften anhand von quantitativen und qualitativen
Zielen (Management by Objectives) führt. Die Geschäftsführungen der einzelnen Gesellschaften
operieren im Rahmen ihrer Zielvorgaben und Budgets weitgehend selbstständig. Zur Steuerung
und Kontrolle des Konzerns besteht ein Controlling- und Berichtssystem, in dem die
Finanzzahlen den Planwerten auf monatlicher Basis gegenübergestellt werden, und welches
die wesentlichen Chancen und Risiken abbildet.
Gemäß DRS 20 sind in die Berichterstattung finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
aufzunehmen, sofern sie auch zur internen Steuerung des Konzerns herangezogen werden.
Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen der SYZYGY Konzern
gesteuert wird, sind Umsatzerlöse sowie der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT).
Diese werden im nachfolgenden Lagebericht ausführlich dargestellt und erläutert.
Im Rahmen der Berichterstattung zur Nachhaltigkeit hat die SYZYGY AG eine Entsprechenserklärung
abgegeben, in der auf den Deutschen Nachhaltigkeits-Kodex und dessen einzelnen Normen
eingegangen und die Relevanz für die SYZYGY Gruppe bewertet wird. Die für SYZYGY strategischen
Handlungsfelder sind hierbei
| ― |
Kundenbeziehungen, |
| ― |
Mitarbeiter, |
| ― |
Wachstum und Entwicklung im Konzern, |
| ― |
Wirtschaftlichkeit, |
| ― |
Umweltschutz und |
| ― |
Unternehmensführung |
Die SYZYGY Gruppe verfolgt eine auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Unternehmensführung
und leitet anhand dieser Handlungsfelder Maßnahmen ab, die für die langfristig positive
Entwicklung der SYZYGY Gruppe maßgebend sind. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit
finden sich in der Entsprechenserklärung der SYZYGY AG unter ir.syzygy.net und "Nachhaltigkeit".
Die SYZYGY AG ist von der Aufstellung einer nichtfinanziellen Erklärung gemäß § 315b
Abs. 2 Satz 2 HGB befreit. Das Mutterunternehmen, die WPP plc. St. Helier, Jersey,
macht auf der Homepage unter http://www.wpp.com/wpp/sustainability/ die nichtfinanzielle
Erklärung der Öffentlichkeit zugänglich.
Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist die weltwirtschaftliche
Lage aufgrund von politischen Unsicherheiten leicht getrübt. Insbesondere das erste
Quartal war von einer temporären Schwäche der Industrieproduktion in den fortgeschrittenen
Volkswirtschaften geprägt. Dazu trugen die Ungewissheit über weitere zukünftige Handelseinschränkungen,
aber auch ein immer deutlich spürbarer Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, der
dazu führt, Produktionen nicht erhöhen zu können, bei. Unabhängig davon entwickelte
sich der weltweite Handel im Winterhalbjahr weiterhin positiv, in den fortgeschrittenen
Volkswirtschaften stagnierte er jedoch. Der Warenaustausch in den aufstrebenden Volkswirtschaften
hingegen legte weiter kräftig zu, auch die Investitionstätigkeiten in den OECD-Ländern
stieg an. In den ersten Monaten 2018 stieg die Inflation in fortgeschrittenen Volkswirtschaften
bedingt durch den beschleunigten Anstieg des Rohölpreises, aber auch durch die Zunahme
des weltwirtschaftlichen Auslastungsgrades moderat an.
Die Wirtschaft im Euroraum startete nach einem starken letzten Quartal 2017 (+0,7
Prozent) schwächer in das neue Jahr, die gesamtwirtschaftliche Produktion wuchs nur
um 0,4 Prozent. Der Eurozone economic outlook, der von den drei europäischen Instituten
ifo Institut, Istat und KOF veröffentlicht wird, geht aufgrund von politischen Spannungen
im Euroraum und sich weltweit ausbreitenden protektionistischen Maßnahmen von einem
langsameren wirtschaftlichen Aufschwung aus. Im ersten Quartal haben private Konsumausgaben
und Investitionstätigkeiten positiv zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP)
beigetragen und wuchsen um 0,3 bzw. 0,1 Prozent. Die Exporte hingegen gingen mit -0,4
Prozent deutlich zurück. Die Industrieproduktion war in den ersten vier Monaten des
Jahres 2018 mit -0,6 im Januar und jeweils -0,9 Prozent im Februar und April rückläufig,
lediglich im März konnte sie sich mit einem leichten Plus von 0,5 erholen. Der Arbeitsmarkt
zeigte sich stabil, im April lag die Arbeitslosenrate mit 8,5 Prozent leicht unter
dem Wert des Vormonats (8,6 Prozent). Die Beschäftigung setzte ihren positiven Trend
fort und legte im ersten Quartal 2018 um 0,4 Prozent zu. Laut dem IHS Markit Composite
Index Eurozone hat die Konjunktur im Vergleich zum Jahresbeginn tatsächlich an Schwung
verloren; der Durchschnittswert des finalen IHS Markit Eurozone Composite Index für
das zweite Quartal 2018 lag mit 54.7 Punkten so niedrig wie zuletzt im vierten Quartal
2016. Die Ökonomen führen diese Entwicklung auf die Sorge über zunehmende Handelshemmnisse,
politische Unsicherheiten und hartnäckige Ressourcen- und Kapazitätsengpässe zurück.
Die Hochkonjunktur, in der sich die deutsche Wirtschaft seit dem vergangenen Jahr
befindet, hat an Schwung verloren. Mit einem Plus von nur 0,3 Prozent im Vergleich
zum Vorquartal hat sich die Dynamik der gesamtwirtschaftlichen Produktion gegenüber
den durchschnittlichen Quartalswerten des Vorjahres mehr als halbiert. Vor allem die
rückläufige Industrieproduktion, sinkende Exporte und Unternehmensinvestitionen trugen
dazu bei. Belastende Sonderfaktoren - wie flächendeckende Streiks in der Metall- und
Elektroindustrie sowie die ungewöhnlich hohe Anzahl der Krankmeldungen im Zuge der
Grippewelle - im ersten Quartal, aber auch ein unsicheres außenwirtschaftliches Umfeld
als Folge der US-amerikanischen Wirtschaftspolitik trübten die Stimmung ein. Die Auftragsbücher
der deutschen Industrieunternehmen ließen keine optimistische Stimmung aufkommen,
das produzierende Gewerbe startete weniger stark in das zweite Quartal. Dieses Bild
unterstreicht auch der ifo Geschäftsklimaindex, der im Januar mit einem hohen Wert
von 117,6 Punkten sehr stark in das neue Jahr startete (Dezember 2017: 117,2 Punkte),
danach aber kontinuierlich zurückging. Das Klima in den deutschen Chefetagen hat sich
stark verschlechtert, die Unternehmer waren weniger zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage.
Demnach lag der Wert im Juni bei nur noch 101,8 Punkten. Im Gegensatz zu den exportorientierten
Unternehmen scheinen die binnenwirtschaftlichen Antriebskräfte weiter intakt zu sein.
Die privaten Konsumausgaben und die Bauinvestitionen wuchsen im ersten Vierteljahr
mit kräftigen Raten. Der robuste Beschäftigungsaufbau und die kräftige Lohnentwicklung
ließen die Einkommen der privaten Haushalte spürbar steigen. Der Handel zeigte sich
angesichts guter Rahmenbedingungen zuversichtlich. Auch die Inflationsrate hat sich
seit Beginn des Jahres (Januar 2018: 1,6 Prozent) deutlich beschleunigt und liegt
im Juni bei 2,1 Prozent.
Die Unsicherheit, die der Brexit und der damit einhergehende für Ende März 2019 geplante
Austritt aus der Europäischen Union mit sich bringt, bremst die britische Wirtschaft
stark. Demnach ist Großbritanniens Wirtschaft zu Jahresbeginn kaum noch gewachsen.
Das BIP legte in den ersten drei Monaten nur noch um 0,1 Prozent im Vergleich zum
Vorquartal (0,4 Prozent) zu, wie die Statistikbehörde ONS in London mitteilte. Die
Handelskammer British Chambers of Commerce (BCC) senkte ihre Wachstumsprognose für
das BIP von 1,4 auf 1,3 Prozent und erwartet demnach das schwächste Wachstum seit
der Krise im Jahr 2009. Großbritannien zählt damit zu den am langsamsten wachsenden
Industriestaaten. Darüber hinaus haben die Briten mit einer hohen Inflation zu kämpfen,
die den privaten Konsum hemmt. Die Preissteigerung lag zu Beginn des Jahres noch bei
3,0 und im Juni bei 2,4 Prozent. Das schwache Pfund, das nach der Brexit-Entscheidung
an Wert verlor und Importe verteuerte, trägt zum Anstieg der Verbraucherpreise bei.
Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal 2018 spürbar schwächer gewachsen, das reale
BIP stieg um 2,3 Prozent. Dies ist besonders vor dem Hintergrund der zu Jahresbeginn
in Kraft getretenen Steuerreform eine schwache Entwicklung. Insbesondere der magere
Beitrag des privaten Konsums mit nur 0,7 Prozent (Vorquartal: 2,8 Punkte) zum BIP-Wachstum
ist enttäuschend. Unternehmensinvestitionen stützten das Wachstum noch im ersten Quartal.
Doch durch den im März von den USA provozierten Handelsstreit mit China und anderen
Ländern haben sich die Wachstumsaussichten deutlich eingetrübt. Für das Gesamtjahr
rechnen Experten mit einem Wachstum von 2,6 Prozent für 2018.
Experten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
blicken optimistisch auf die Entwicklung der polnischen Wirtschaft. Vor allem die
Produktion und Exporte sind für die schnell wachsende Wirtschaft verantwortlich. Die
Prognosen für den weiteren Jahresverlauf sind mit 4,2 Prozent optimistisch. Die Lage
auf dem Arbeitsmarkt ist hervorragend, die Arbeitslosenquote lag 2017 bei nur 4,9
Prozent und ist damit das beste Ergebnis seit 20 Jahren. Für die Folgejahre erwarten
Experten weiterhin rückläufige Arbeitslosenquoten von 4,2 Prozent für 2018 sowie 3,8
Prozent für 2019.
Statistiken zur Entwicklung des Werbemarktes im zweiten Quartal 2018 waren zum Zeitpunkt
der Erstellung dieses Berichts kaum verfügbar. Zudem sieht SYZYGY die Aussagekraft
von Werbestatistiken als begrenzt an, da die Ergebnisse und Prognosen aufgrund unterschiedlicher
Erhebungsmethoden stark divergieren. Vor dem Hintergrund der insgesamt robusten Konjunktur
in den ersten beiden Quartalen 2018 sowie überwiegend positiver Prognosen für das
Gesamtjahr 2018 ist jedoch davon auszugehen, dass Unternehmen ihre Marketingbudgets
tendenziell erhöht haben.
Gemäß der von der Mediaagentur Magna veröffentlichten Prognose wächst der weltweite
Werbemarkt dynamisch und wird im laufenden Jahr mit 6,4 Prozent so stark zunehmen
wie seit 8 Jahren nicht mehr. Die Netto-Werbeeinnahmen sollen sich in 2018 auf USD
551 Mrd. belaufen. Treiber für diese Entwicklung sind vor allem die Fußball-Weltmeisterschaft
sowie die Mid-Term-Wahlen in den USA. Aber auch ohne diese Effekte würde das Wachstum
bei 5,5 Prozent liegen. Hauptwachstumstreiber im globalen Werbemarkt sind weiterhin
die digitalen Medien. Umsätze in dieser Sparte steigen um 15 Prozent auf USD 250 Mrd.
und erreichen damit einen Anteil am Gesamtwerbemarkt von 46 Prozent. Bis 2020 soll
die 50 Prozent Marke erreicht werden.
Der Ad Spend Report aus dem Hause Dentsu Aegis Network (DAN), der zwei Mal jährlich
veröffentlich wird und Daten aus 59 Ländern enthält, prognostiziert ein Wachstum der
globalen Werbeausgaben von 3,9 Prozent und beziffert die weltweiten Werbespendings
auf USD 613,5 Mrd. Der Anteil von digitaler Werbung liegt demnach bei 38,4 Prozent
und überholt erstmals die Spendings im TV (35,5 Prozent). In 21 von 59 untersuchten
Märkten ist Digital in diesem Jahr der führende Werbekanal. Die Ausgaben in diesem
Kanal werden um 12,6 Prozent zulegen, darin wachsen die Bereiche Online Video mit
24,6 und Social Media mit 21,6 Prozent besonders stark. Gut ein Viertel (25,5 Prozent)
der weltweiten Werbeausgaben wird über mobile Geräte ausgeliefert.
Laut der Einschätzung von Magna entwickelt sich der deutsche Werbemarkt weiterhin
positiv. Die Agentur erwartet für das Jahr 2018 jedoch ein verhaltenes Wachstum von
2,5 Prozent. Verantwortlich dafür seien höhere Werbeausgaben in das Internet. Magna
sieht die Ausgaben in Deutschland für digitale Medien um mehr als 10 Prozent ansteigen.
Innerhalb dieser Kategorie steigen die Ausgaben für Social Media um mehr als 30 und
Online Video um 20 Prozent, Search wächst mit 11 Prozent weiterhin zweistellig. Der
Dentsu Aegis Ad Spend Forecast geht vom einem Wachstum von 2,6 Prozent für den deutschen
Werbemarkt aus. Der Ausblick der Agentur Netzwerkreklame erwartet, dass die Verteilung
der Werbespendings weiterhin den Nutzern folgt und sich immer mehr in Richtung der
digitalen Medien verlagert. Die Ausgaben für digitale Werbung werden in 2018 an der
10 Mrd. Marke liegen und damit ihren Marktanteil auf 25,8 Prozent ausbauen.
Ungeachtet der sich eintrübenden Konjunktur und der Schwierigkeiten und Unsicherheiten,
die der Brexit mit sich bringt, sieht der Magna Global Advertising Forecast ein Wachstum
der Werbeausgaben für Großbritannien im laufenden Jahr von 6,1 Prozent auf USD 24,8
Mrd. Der Advertising Association / WARC Expenditure Report blickt nicht ganz so optimistisch
in die Zukunft, rechnet aber auch mit einem Anstieg der Werbeausgaben um 4,2 Prozent.
Die Experten sind beflügelt durch das vierte Quartal in 2017, das mit Ausgaben von
mehr als GBP 6 Mrd. rekordverdächtig war und für 2017 zu Werbeausgaben in Höhe von
GBP 22,2 Mrd. geführt hat. Laut Stephen Wood, Chief Executive der Advertising Association
beweise dieses Ergebnis die Stärke und Widerstandsfähigkeit der britischen Werbeindustrie.
Der Personalbestand der SYZYGY Gruppe ist während der Berichtsperiode leicht zurückgegangen:
Zum 30. Juni 2018 beschäftigte die SYZYGY Gruppe 567 fest angestellte Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Dies ist ein Rückgang um 15 Personen im Vergleich zum 31. März 2018,
bzw. 35 Personen zum Ende des Vorjahreshalbjahres. In der Betrachtung zum Vorquartal
begründet sich der Rückgang in erster Linie aus dem Personalabbau bei der Londoner
Agentur SYZYGY UK (-11 Personen). Auf Jahressicht konnte die Integration von 67 Mitarbeitern
von diffferent in die Gruppe den Personalabbau in den Gesellschaften SYZYGY Berlin
GmbH (-50 Personen) und SYZYGY Deutschland GmbH (-14 Personen) und den Londoner Agenturen
(-23 Personen) nicht ausgleichen.
Die Zahl der Freelancer betrug zum Stichtag rund 48 Personen (Basis: FTE), dies sind
13 Personen mehr als im ersten Halbjahr 2017.
Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der festangestellten Mitarbeiter auf Geografien:
| Mitarbeiter | 30.06.2018 | 30.06.2017 |
| Deutschland | 377 | 383 |
| Großbritannien | 104 | 127 |
| Polen | 71 | 78 |
| Vereinigte Staaten | 15 | 14 |
| Gesamt | 567 | 602 |
Die Belegschaft nach Funktions- bzw. Arbeitsbereichen hat sich nicht wesentlich geändert
und gliedert sich wie folgt:
| Mitarbeiter | 30.06.2018 | 30.06.2017 |
| Media | 124 | 142 |
| Strategieberatung | 114 | 60 |
| Technologie | 100 | 115 |
| Kreation | 80 | 114 |
| Projektmanagement | 75 | 97 |
| Verwaltung | 74 | 74 |
| Gesamt | 567 | 602 |
Im Periodendurchschnitt waren 635 Personen -inklusive 47 freier Mitarbeiter - für
die SYZYGY Gruppe tätig. Daraus ergibt sich ein annualisierter Pro-Kopf-Umsatz von
EUR 101.000 (Vorjahr: EUR 98.000, mit durchschnittlich 619 Personen - inkl. 46 freier
Mitarbeiter).
Im ersten Halbjahr 2018 investierte SYZYGY rund EUR 0,4 Mio. in immaterielle Vermögensgegenstände
und Sachanlagen. Dies umfasst Investitionen in Ausstattungsgegenstände für die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten der SYZYGY Gruppe.
Die SYZYGY Gruppe berichtet Billings und Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse ergeben sich,
indem die Billings um Mediakosten reduziert werden, die in den Media-Gesellschaften
als durchlaufende Posten einnahme- und ausgabeseitig anfallen.
In beiden Kennzahlen konnte die SYZYGY Gruppe in der Berichtsperiode Wachstum verzeichnen:
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhten sich die Billings um 28 Prozent auf EUR
84,5 Mio. und die Umsatzerlöse um 6 Prozent auf EUR 32,3 Mio.
Zu dieser Entwicklung haben insbesondere die positive Entwicklung der deutschen Gesellschaften,
aber auch die Integration von diffferent beigetragen.
Der Umsatz mit Automobilkunden ist im Vergleich zum Vorjahr (29 Prozent) stabil geblieben.
Die Umsätze sowohl im Konsumgüterbereich als auch mit Unternehmen aus der Telekommunikations-/
IT-Branche gingen jeweils um drei Prozentpunkte (Vorjahr: 27 Prozent bzw. 11 Prozent)
zurück, während andere Sektoren an Bedeutung gewonnen haben und aufgrund der veränderten
Kundenstruktur der Bereich Dienstleistungen neu eingeführt und der Finanzsektor um
den Bereich Versicherungen erweitert wurde. Mit den zehn größten Kunden erwirtschaftete
SYZYGY 38 Prozent des Gesamtumsatzes, dies ist ein deutlicher Rückgang von 14 Prozentpunkten
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die Einstandskosten der erbrachten Leistungen stiegen im Vergleich zur Umsatzentwicklung
proportional um 6 Prozent auf EUR 23,7 Mio. Die Rohmarge bleibt mit 26 Prozent stabil.
Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhen sich um EUR 0,6 Mio. auf EUR 3,7 Mio.
Die Vertriebs- und Marketingkosten summierten sich im ersten Halbjahr 2018 auf EUR
3,3 Mio. und erhöhten sich damit um 19 Prozent.
Die Abschreibungen auf Anlagevermögen beliefen sich auf EUR 1,1 Mio. und liegen damit
über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (EUR 0,8 Mio.).
Der operative Gewinn der SYZYGY Gruppe konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von
EUR 2,1 Mio. um 33 Prozent auf EUR 2,8 Mio. gesteigert werden, die EBIT-Marge erhöhte
sich folglich auf 8,7 Prozent (Vorjahr: 7,0 Prozent).
SYZYGY erzielte im ersten Halbjahr 2018 ein Finanzergebnis von EUR 0,2 Mio. Dieser
Wert liegt 74 Prozent unter dem der Vergleichsperiode und entspricht einer annualisierten
Rendite von 5,0 Prozent auf den durchschnittlich vorhandenen Wertpapierbestand. Das
Finanzergebnis ergibt sich primär aus Zinserträgen aus Unternehmensanleihen sowie
der Realisierung von Gewinnen aus Wertpapieren. Inzwischen wurde rund ein Drittel
der Wertpapiere in USD-Anleihen investiert.
Die Geschäftsentwicklung der SYZYGY Gruppe spiegelt sich in einem Vorsteuerergebnis
von EUR 3,0 Mio. wider und liegt damit auf Vorjahresniveau. Nach Abzug von Steuern
in Höhe von EUR 0,7 Mio. ergibt sich ein Konzernergebnis von EUR 2,3 Mio.
Auf Basis der durchschnittlich vorhandenen 13.421 in Tausend gewinnberechtigten Aktien
und nach Abzug von Minderheitsanteilen in Höhe von EUR 0,1 Mio. beträgt das unverwässerte
Ergebnis für das erste Halbjahr 2018 je Aktie EUR 0,17; dies liegt unter dem Niveau
des Vergleichszeitraumes (Vorjahr: EUR 0,20).
Gemäß IFRS 8, der auf den Management-Approach abstellt, berichtet SYZYGY Segmente
nach geographischen Kriterien und unterscheidet dabei zwischen "Deutschland", "Großbritannien"
sowie "Sonstige". Letzteres enthält die Gesellschaften Ars Thanea und SYZYGY Digital
Marketing Inc, die gemäß IFRS 8.13 nicht groß genug sind, um als geographisch eigenständiges
Segment berichtet zu werden.
Die einzelnen Segmente trugen im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
wie folgt zum Ergebnis bei:
SYZYGY verfügte zum Bilanzstichtag über Liquiditätsreserven in Höhe von insgesamt
EUR 13,7 Mio., dies entspricht einem Rückgang um EUR 2,3 Mio. oder 15 Prozent zum
31. Dezember 2017. Sowohl der Bestand der liquiden Mittel verringerte sich um EUR
1,8 Mio. auf EUR 5,2 Mio. als auch der Wertpapierbestand von EUR 9,0 Mio. auf EUR
8,5 Mio.
Somit waren 62 Prozent der Mittel in Unternehmensanleihen investiert, 38 Prozent entfielen
auf Bankguthaben. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Anleihen betrug 6,0 Jahre.
Der Gesamt-Cash-Flow der SYZYGY Gruppe war zum Stichtag mit EUR -1,8 Mio. negativ.
Der positive Cashflow aus der operativen Tätigkeit in Höhe von EUR 4,9 Mio. konnte
den negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit mit EUR -0,6 Mio. und den negativen
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der die Zahlung der Dividende in Höhe von EUR
-5,2 Mio. abbildet, nicht ausgleichen. Den positiven Cashflow aus der operativen Tätigkeit
beeinflussen im Wesentlichen das positive Konzernergebnis in Höhe von EUR 2,3 Mio.,
dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR -0,8 Mio.
sowie der Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 4,8 Mio.
| Deutschland | Großbritannien | Sonstige (Polen + USA) | ||||
| H1 in TEUR | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Umsatzerlöse (nicht konsolidiert) | 22.901 | 18.471 | 6.876 | 7.449 | 3.754 | 4.534 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 2.850 | 1.423 | -19 | 398 | 481 | 835 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in % | 12,4 | 7,7 | -0,3 | 5,3 | 12,8 | 18,4 |
| Anteil der Umsatzerlöse am Konzernumsatz in % (konsolidiert) | 68 | 61 | 21 | 24 | 11 | 15 |
Die Entwicklung des negativen Cashflows aus Investitionstätigkeiten enthält primär
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von EUR -0,4
Mio. Der Verkauf (EUR 2,1 Mio.) und Kauf (EUR 2,2 Mio.) von Wertpapieren gleicht sich
weitestgehend aus.
Die Bilanzsumme der SYZYGY Gruppe hat sich zum Stichtag leicht auf EUR 102,4 Mio.
reduziert, der Rückgang um EUR 2,2 Mio. gegenüber dem 31. Dezember 2017 entspricht
einem leichten Minus von 2 Prozent.
Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich leicht um EUR 1,0 Mio. auf EUR 65,5
Mio. Dieser Rückgang ist primär auf die Reduzierung der sonstigen immateriellen Vermögenswerte
und Sachanlagen um EUR 0,7 Mio. auf EUR 7,1 Mio. zurückzuführen, da die Abschreibungen
die Investitionen um diesen Betrag übersteigen.
Bei den kurzfristigen Aktiva war ein Rückgang um EUR 1,2 Mio. oder 3 Prozent auf EUR
36,9 Mio. zu verzeichnen. Dafür sind die Reduzierung des Wertpapierbestandes und der
liquiden Mittel um EUR 2,3 Mio. (17 Prozent) auf EUR 13,7 Mio. verantwortlich, während
die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des Umsatzwachstums um EUR
0,8 Mio. auf EUR 21,1 Mio. anstiegen.
Mit EUR 51,5 Mio. lag das Eigenkapital um EUR 4,5 Mio. oder 9 Prozent unter dem Wert
zum 31. Dezember 2017. Der Rückgang ist auf die Gewinnausschüttung in Höhe von EUR
5,2 Mio. am 20. Juni 2018 zurückzuführen. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote
von 50 Prozent.
Das übrige Konzernergebnis beläuft sich auf EUR -2,7 Mio. und liegt damit 32 Prozent
unter dem Wert vom 31. Dezember 2017. Dieser Posten enthält im Wesentlichen nicht
realisierte Kursveränderungen bei Fremdwährungspositionen und Wertpapieren.
Die kurzfristigen Passiva lagen mit EUR 31,1 Mio. um EUR 4,7 Mio. oder 15 Prozent
über dem Wert des Jahresendes 2017 (EUR 26,4 Mio.). Darin sind im Wesentlichen ein
Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 7,2 Mio. sowie
rückläufige erhaltene Anzahlungen von EUR -1,3 Mio. enthalten.
Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die SYZYGY Gruppe Faktoren, auf die
sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder
wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ
auf das Wachstum des Konzerns auswirken.
Alle Aussagen über die Zukunft der Gruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen,
die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bekannt und verfügbar waren. Da diese
Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten
behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse können daher in den Folgeperioden abweichen.
Ferner können positive Impulse für die Geschäftsentwicklung aus der Akquisition bedeutender
Neukunden kommen, ebenso wie aus der Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen, wenn
über die geplanten Projekte hinaus zusätzliche Budgets gewonnen werden können.
SYZYGY geht derzeit von einem Wachstum in den für die Gruppe relevanten Kernmärkten
aus. Insgesamt überwiegen die positiven Faktoren für das Wirtschaftswachstum.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt der Weltwirtschaft ein weiteres Wachstum
voraus und belässt seine Prognosen trotz politischen Unsicherheiten, einem drohenden
eskalierenden Handelsstreit und Zollkonflikten für das laufende und kommende Jahr
bei jeweils 3,9 Prozent. Dieser Einschätzung folgen auch die Projektionen der OECD,
sie erwarten, dass das weltweite BIP im laufenden Jahr um 3,8 Prozent wächst. Die
Erwartungen an die beiden größten Wirtschaftsmächte USA und China bleiben ebenso unverändert.
Skeptischer blickt der IWF bei wichtigen Ländern der Eurozone wie Deutschland und
Frankreich in die Zukunft. Die Wachstumsprognosen für die Eurozone nahmen die Experten
folglich für das laufende Jahr leicht von 2,5 auf 2,2 Prozent und für das kommende
Jahr von 2,0 auf 1,9 Prozent zurück. Dem schließt sich die Prognose der drei Forschungsinstitute
ifo, KOF und Istat an. Diese bewerten die zunehmenden Konjunkturrisiken und erwarten
für das dritte Quartal ein Wirtschaftswachstum von 0,4 und im letzten Jahresviertel
von 0,5 Prozent. Dies ergäbe eine Wachstumsrate für den Euroraum von 2,1 Prozent für
das laufende Jahr. Für 2019 erwartet das ifo Institut eine Steigerung des realen Bruttoinlandsprodukts
von 1,8 Prozent. Damit verliert die Konjunktur im Vergleich zum Vorjahr, in dem der
Anstieg noch 2,6 Prozent betrug, deutlich an Schwung.
Die Ökonomen des IWF prognostizieren Deutschland ein ebenso verhaltenes Wachstum wie
in der Eurozone. Die IWF-Experten hatten ihren Ausblick von 2,5 auf 2,2 Prozent gesenkt,
für 2019 erwarten sie ein Plus von 2,1 Prozent. Das ifo-Institut beobachtet, dass
die deutsche Industriekonjunktur in der ersten Jahreshälfte aus dem Tritt geraten
ist. Eine rückläufige Produktion im verarbeitenden Gewerbe, der Rückgang der Nachfrage
nach deutschen Industriegütern sowie das bis Juni abwärts gerichtete ifo Geschäftsklima
sprechen für eine Wachstumsabschwächung. Diese temporäre Schwächephase der deutschen
Wirtschaft sollte jedoch in der zweiten Jahreshälfte überwunden werden und somit weiter
in der Hochkonjunktur bleiben. Vor allem binnenwirtschaftliche Kräfte werden diese
Entwicklung stützen, private Konsumausgaben profitieren von der sehr guten Arbeitsmarktlage
und von expandierenden Realeinkommen, ebenso ist mit einem stärkeren Anstieg des Staatskonsums
zu rechnen. Die Kapazitäten sind anhaltend überausgelastet, dies dürfte zu einer dynamischeren
Investitionstätigkeit im kommenden Winterhalbjahr führen. Für 2018 und 2019 erwarten
die Experten des ifo Instituts ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts um jeweils
1,8 Prozent. Auch der Arbeitsmarkt wird sich nach Einschätzung des ifo Instituts weiterhin
positiv entwickeln: Die Zahl der Arbeitslosen wird in 2018 um 191.000 auf durchschnittlich
etwas mehr als 2,3 Mio. sinken, im Jahr 2019 dürfte der Rückgang um 138.000 etwas
moderater ausfallen. Die Arbeitslosenquote beträgt demnach in diesem Jahr 5,2 und
im kommenden Jahr 4,9 Prozent.
Die wirtschaftliche Entwicklung in Großbritannien ist durch die Austrittsverhandlungen
aus der EU belastet. Die Handelskammer British Chambers of Commerce hat ihre Wachstumsprognose
für das BIP von 1,4 auf 1,3 Prozent gesenkt und erwartet damit das schwächste Wachstum
seit der Krise 2009. Auch für das kommende Jahr liegt die Erwartung bei nur 1,4 Prozent.
Unsicherheiten rund um den Brexit, Zinserhöhungen und internationale Entwicklungen
wie ein möglicher Handelskrieg sowie steigende Ölpreise führen dazu, dass die britische
Wirtschaft derzeit zu den am langsamsten wachsenden Industriestaaten gehört.
Die US-Konjunktur ist laut Marktexperten weiterhin auf Wachstumskurs, auch wenn dieser
mit einigen Risiken verbunden ist. Sie sagen eine Steigerung der Wirtschaftsleistung
im laufenden Jahr von 2,6 und für nächstes Jahr von nur noch 2,1 Prozent voraus. Volkswirte
des weltweit führenden Kreditversicherers Euler Hermes gehen in ihrer aktualisierten
Konjunkturprognose davon aus, dass sich das Wachstum in den USA weiter beschleunigt
und die Wirtschaft in diesem Jahr um 2,9 Prozent, in 2019 aber aufgrund eines durch
die Steuersenkungen bedingte erhöhte öffentliche Defizit um nur noch 2,4 Prozent wächst.
Die Bereitschaft von Unternehmen in Marketingmaßnahmen zu investieren, hängt in hohem
Maße von der allgemeinen Wirtschaftslage ab. SYZYGY geht angesichts der derzeit überwiegenden
positiven Konjunkturaussichten für das Jahr 2018 von tendenziell steigenden Werbebudgets
aus. Gleichzeitig ist der Wandel, weg von klassischen Offline-Medien, hin zu digitalen
Kanälen für niemanden mehr überraschend. Daher ist davon auszugehen, dass sich der
Anteil von Online-Werbung am Gesamtbudget weiter erhöhen wird.
Nach den aktualisierten Prognosen der WPP-Agentur Group M werden die weltweiten Netto-Werbeausgaben
in diesem Jahr um 4,5 Prozent ansteigen. Auch geht sie davon aus, dass dieser Wert
in 2019 um 3,9 Prozent steigen wird und damit USD 588,2 Mrd. in Werbung investiert
werden. Das Wachstum basiert weiterhin vor allem auf steigenden Investitionen in Digital-Werbung.
Weltweit werden sich die Werbespendings in digitale Medien in diesem Jahr insgesamt
auf USD 221 Mrd. und im kommenden Jahr auf USD 243 Mrd. belaufen. Damit erreichen
die Ausgaben in diesem Bereich einen Anteil von 42 Prozent. Auch Magna blickt ähnlich
optimistisch in die Zukunft der Werbemärkte und sagt für 2018 rekordverdächtige 6,4
Prozent Wachstum der Netto-Werbeausgaben voraus. Als Haupttreiber für diese positive
Entwicklung werden auch hier Werbeausgaben im digitalen und mobilen Umfeld mit einer
Steigerung von 15,6 Prozent auf USD 250 Mrd. identifiziert. Dies entspricht einem
Anteil von 45 Prozent an den weltweiten Ausgaben.
Für den deutschen Gesamtmarkt liegen die Prognosen für 2018 von Magna bei stabilen
2,5 Prozent. Auch hier werden die digitalen Medien den größten Teil des Anstiegs ausmachen,
der Umsatz mit digitaler Werbung soll sich um 10 Prozent erhöhen, wobei das Wachstum
in den sozialen Medien 30 und in der Sparte Video 20 Prozent betragen soll.
Obwohl das Wirtschaftswachstum in Großbritannien im ersten Quartal quasi zum Erliegen
kam und mit 0,1 Prozent so gering wie seit 5 Jahren war, erwarten Branchenkenner von
der Advertising Association ein Wachstum des Gesamtwerbemarktes von 4,2 Prozent in
diesem Jahr und 3,8 Prozent für 2019.
Die Wachstumsaussichten für die USA bewertet der im März veröffentlichte Advertising
Forecast Report von Magna mit 5,5 Prozent überaus optimistisch und erwartet Rekord-Umsatzwerte.
Dieser Trend wird durch eine das wirtschaftliche Umfeld aber auch durch erhöhte Marketingbudgets
im Rahmen sportlicher und politischer Großereignisse getragen. Diese Prognose übertrifft
zum einen das Wachstum des vergangenen Jahres von 2,7 Prozent und eine frühere Einschätzung,
die bei 5,0 Prozent lag. Dabei gehen die Experten davon aus, dass im Laufe des Jahres
rund 50 Prozent aller Dollar, die in Werbung investiert werden, in digitalen Werbeformaten
umgesetzt werden.
Obwohl die gesamtwirtschaftlichen Aussichten von Unsicherheit geprägt sind, sieht
SYZYGY weiterhin sehr gute Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum, die nachhaltige
Verschiebung von Marketingbudgets auf digitale Kanäle unterstützt und bestärkt die
positive Entwicklung. Reine Online-Werbung, auf die sich die oben aufgeführten Statistiken
beziehen, stellt dabei lediglich eine Facette des komplexen digitalen Marketings dar
und repräsentiert nur einen Teil des Leistungsspektrums der Gruppe.
Der Vorstand der SYZYGY AG hält die im Zwischenbericht zum 31. März 2018 gegebene
Prognose aufrecht und geht von einem zweistelligen Umsatzwachstum im laufenden Geschäftsjahr
aus sowie von einer Steigerung der EBIT-Marge im oberen einstelligen Bereich. Das
Wachstum wird vor allem in Deutschland erwartet, alle anderen Segmente werden in ihrer
Entwicklung stabil bleiben.
Die Ertragslage der SYZYGY Gruppe wird von der Entwicklung der operativen Einheiten
und von den zukünftigen Zinserträgen der SYZYGY AG bestimmt.
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
beschrieben sind."
Bad Homburg v. d. H., 3. August 2018
Der Vorstand
| 30.06.2018 | 30.06.2017 | 31.12.2017 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 57.849 | 44.292 | 58.165 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 7.102 | 3.972 | 7.834 |
| Finanzinvestitionen | 200 | 0 | 200 |
| Sonstige Vermögenswerte | 287 | 661 | 219 |
| Aktive latente Steuern | 31 | 531 | 35 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 65.469 | 49.456 | 66.453 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 5.180 | 3.020 | 7.017 |
| Wertpapiere | 8.483 | 11.281 | 8.964 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 21.059 | 23.756 | 20.279 |
| Sonstige Vermögenswerte | 2.160 | 2.909 | 1.865 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 36.882 | 40.966 | 38.125 |
| Summe Aktiva | 102.351 | 90.422 | 104.578 |
| 30.06.2018 | 30.06.2017 | 31.12.2017 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital* | 13.500 | 12.828 | 13.500 |
| Kapitalrücklage | 27.069 | 20.537 | 27.069 |
| Eigene Aktien | -407 | -407 | -407 |
| Übriges Konzernergebnis | -2.686 | -1.465 | -1.815 |
| Gewinnrücklagen | 14.362 | 15.815 | 18.033 |
| Eigenkapital der Aktionäre der SYZYGY AG | 51.838 | 47.308 | 56.380 |
| nicht beherrschende Anteile | -373 | -299 | -447 |
| Summe Eigenkapital | 51.465 | 47.009 | 55.933 |
| Langfristige Schulden | |||
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 19.525 | 16.518 | 21.871 |
| Passive latente Steuern | 294 | 195 | 411 |
| Summe langfristige Schulden | 19.819 | 16.713 | 22.282 |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerverbindlichkeiten | 279 | 1.263 | 255 |
| Sonstige Rückstellungen | 8.698 | 11.466 | 9.216 |
| Erhaltene Anzahlungen | 5.060 | 4.723 | 6.376 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 14.974 | 6.217 | 7.754 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 2.056 | 3.031 | 2.762 |
| Summe kurzfristige Schulden | 31.067 | 26.700 | 26.363 |
| Summe Passiva | 102.351 | 90.422 | 104.578 |
*
Bedingtes Kapital TEUR 1.200 (Vorjahr: TEUR 1.200).
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| 2. Quartal | Januar-Juni | |||||
| 2018 | 2017 | Veränd. | 2018 | 2017 | 31.12.2017 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Billings | 45.667 | 31.607 | 44% | 84.462 | 65.997 | 152.165 |
| Mediakosten | -28.868 | -16.122 | 79% | -52.239 | -35.717 | -91.496 |
| Umsatzerlöse | 16.799 | 15.485 | 8% | 32.223 | 30.280 | 60.669 |
| Einstandskosten der erbrachten Leistungen | -12.193 | -11.376 | 7% | -23.740 | -22.374 | -46.150 |
| Vertriebs- und Marketingkosten | -1.869 | -1.351 | 38% | -3.259 | -2.742 | -6.271 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -2.080 | -1.723 | 21% | -3.747 | -3.191 | -7.389 |
| Sonstige betriebliche Erträge/ Aufwendungen, netto | 1.033 | 67 |
1.442% | 1.317 | 133 | 3.237 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 1.690 | 1.102 | 53% | 2.794 | 2.106 | 4.096 |
| Finanzergebnis | 84 | 405 | -79% | 235 | 908 | 1.440 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) | 1.774 | 1.507 | 18% | 3.029 | 3.014 | 5.536 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -370 | -410 | -10% | -705 | -846 | -1.301 |
| Konzernergebnis der Periode | 1.404 | 1.097 | 28% | 2.324 | 2.168 | 4.235 |
| davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | 67 | -346 | -119% | 87 | -423 | -754 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | 1.337 | 1.443 | -7% | 2.237 | 2.591 | 4.989 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden: | 0 | 0 | n.a. | 0 | 0 | 0 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden: | ||||||
| Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe | -373 | -411 | n.a. | -324 | -108 | -149 |
| Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren nach Steuern | -352 | 180 | -296% | -547 | 180 | -115 |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -725 | -231 | 214% | -871 | 72 | -264 |
| Gesamtergebnis | 679 | 866 | -22% | 1.453 | 2.240 | 3.971 |
| davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | -31 | -346 | -91% | -13 | -412 | -740 |
| davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | 710 | 1.212 | n.a. | 1.466 | 2.652 | 4.711 |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR) | 0,10 | 0,11 | 0% | 0,17 | 0,20 | 0,39 |
| Januar-Juni | |
| Veränd. | |
| Billings | 28% |
| Mediakosten | 46% |
| Umsatzerlöse | 6% |
| Einstandskosten der erbrachten Leistungen | 6% |
| Vertriebs- und Marketingkosten | 19% |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 17% |
| Sonstige betriebliche Erträge/ Aufwendungen, netto | 890% |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 33% |
| Finanzergebnis | -74% |
| Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) | 0% |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -17% |
| Konzernergebnis der Periode | 7% |
| davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | n.a. |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | -14% |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden: | n.a. |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden: | |
| Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe | 200% |
| Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren nach Steuern | n.a. |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -1.310% |
| Gesamtergebnis | -35% |
| davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile | -97% |
| davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG | -45% |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR) | -15% |
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| Übriges Konzernergebnis | ||||||
| Anzahl Aktien (in 1.000) | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Aktien |
Gewinnrücklage | Währungsumrechnung | |
| Stück | TEUR | TEUR | TEUR |
TEUR | TEUR | |
| 1. Januar 2017 | 12.828 | 12.828 | 20.537 | -407 |
18.071 | -1.827 |
| Konzernergebnis der Periode | 4.989 | |||||
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -163 | |||||
| Gesamtergebnis | 4.989 | -163 | ||||
| Kapitalerhöhung | 672 | 672 | 6.532 | |||
| Dividende | -4.847 | |||||
| Auszahlungen an nicht beherrschendeAnteile | -180 | |||||
| 31. Dezember 2017 | 13.500 | 13.500 | 27.069 | -407 |
18.033 | -1.990 |
| 1. Januar 2018 | 13.500 | 13.500 | 27.069 | -407 |
18.033 | -1.990 |
| Konzernergebnis der Periode | 2.237 | |||||
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -324 | |||||
| Gesamtergebnis | 2.237 | -324 | ||||
| Dividende | -5.236 | |||||
| Auszahlungen an nicht beherrschendeAnteile | -672 | |||||
| 30. Juni 2018 | 13.500 | 13.500 | 27.069 | -407 |
14.362 | -2.314 |
| Übriges Konzernergebnis | ||||
| Unrealisierte Gewinne und Verluste | Anteile der Aktionäre der SYZYGY AG | nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| 1. Januar 2017 | 290 | 49.492 | 293 | 49.785 |
| Konzernergebnis der Periode | 4.989 | -754 | 4.235 | |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -115 | -278 | 14 | -264 |
| Gesamtergebnis | -115 | 4.711 | -740 | 3.971 |
| Kapitalerhöhung | 7.204 | 0 | 7.204 | |
| Dividende | -4.847 | 0 | -4.847 | |
| Auszahlungen an nicht beherrschendeAnteile | -180 | 0 | -180 | |
| 31. Dezember 2017 | 175 | 56.380 | -447 | 55.933 |
| 1. Januar 2018 | 175 | 56.380 | -447 | 55.933 |
| Konzernergebnis der Periode | 2.237 | 87 | 2.324 | |
| Übriges Konzernergebnis der Periode | -547 | -871 | -13 | -884 |
| Gesamtergebnis | -547 | 1.366 | 74 | 1.440 |
| Dividende | -5.236 | 0 | -5.236 | |
| Auszahlungen an nicht beherrschendeAnteile | -672 | 0 | -672 | |
| 30. Juni 2018 | -372 | 51.838 | -373 | 51.465 |
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| Januar-Juni | |||
| 2018 | 2017 | 2017 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Konzernergebnis der Periode | 2.324 | 2.168 | 4.235 |
| Anpassungen um nicht liquiditätswirksame Effekte: | |||
| - Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 1.149 | 807 | 2.083 |
| - Gewinne (-) und Verluste (+) aus dem Verkauf von Wertpapieren | -10 | -589 | -1.254 |
| - Gewinne (-) und Verluste (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und immateriellen Vermögenswerten | 20 | 4 | 87 |
| - Änderung der Kaufpreis-Verbindlichkeiten | -1.052 | -994 | -3.175 |
| - Gewinne (-) und Verluste (+) aus Abgängen von Finanzanlagen | -27 | 0 | -106 |
| - Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) | -170 | -314 | 349 |
| Veränderungen der: | |||
| - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -950 | -4.243 | 2.623 |
| - erhaltenen Anzahlungen | -1.314 | -96 | 1.547 |
| - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 4.962 | 362 | -1.512 |
| - Steuerschulden und latente Steuern | -41 | 147 | -99 |
| Cashflow aus der operativen Tätigkeit | 4.891 | -2.748 | 4.778 |
| Veränderung der langfristigen Vermögenswerte | -67 | 0 | 468 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -438 | -1.464 | -5.263 |
| Erwerb von Wertpapieren des Umlaufvermögens | -2.179 | -5.542 | -11.809 |
| Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens | 2.122 | 10.816 | 19.256 |
| Veränderungen der Finanzanlagen | -13 | 612 | 80 |
| Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener flüssiger Mittel | 0 | 0 | -6.598 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -575 | 4.422 | -3.866 |
| Veränderung der Kredite bei Finanzinstituten | -238 | 0 | 4.762 |
| gezahlte Dividende an Minderheitsgesellschafter | -672 | -180 | -180 |
| gezahlte Dividende an Aktionäre der SYZYGY AG | -5.236 | -4.847 | -4.847 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -6.146 | -5.027 | -265 |
| Cashflow gesamt | -1.830 | -3.353 | 647 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenanfang | 7.017 | 6.571 | 6.571 |
| Währungsveränderungen | -7 | -198 | -201 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenende | 5.180 | 3.020 | 7.017 |
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
Im operativem Cashflow sind gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 9),
erhaltene Zinsen in Höhe von TEUR 132 (Vorjahr: TEUR 326) sowie gezahlte Steuern in
Höhe von TEUR 410 (Vorjahr: TEUR 971) enthalten.
Der Finanzbericht der SYZYGY AG für die ersten 6 Monate 2018 umfasst nach den Vorschriften
des § 37 w WpHG i. V. m. § 37 y Abs. 2 WpHG einen Konzernzwischenabschluss und einen
Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde nach den Vorschriften
der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung
aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dabei wurde der ungeprüfte
Zwischenabschluss unter Beachtung der Regelungen des IAS 34 sowie in Übereinstimmung
mit DRS 16 erstellt. Dementsprechend wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber
dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 gewählt. Der Lagebericht wurde unter den
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenbericht ist keiner
prüferischen Durchsicht gemäß §37 w Abs. 5 WpHG unterzogen worden.
Die Rechnungslegungs- und Konsolidierungsgrundsätze werden angewendet, wie im Konzernanhang
zum Geschäftsbericht 2017 beschrieben. Ebenso werden die einzelnen Positionen der
Bilanz und der Konzerngesamtergebnisrechnung zu den gleichen Bewertungsgrundsätzen
dargestellt, wie sie im Geschäftsbericht 2017 beschrieben und angewendet wurden. Die
vorliegenden Geschäftszahlen und -angaben sind daher im Zusammenhang mit dem Geschäftsbericht
zum Konzernabschluss 2017 zu lesen.
Die SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Mediadienstleister
rund um digitales Marketing.
Die SYZYGY AG nimmt die Aufgaben einer geschäftsführenden Holding wahr, indem sie
zentrale Dienstleistungen im Bereich Strategie, Kreation, Planung, Technologieentwicklung,
Rechnungswesen, IT-Infrastruktur und Finanzierung für ihre Tochtergesellschaften erbringt.
Ferner unterstützt die SYZYGY AG die Tochtergesellschaften bei Neugeschäftsaktivitäten.
Die Tochtergesellschaften üben als operative Einheiten das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft
aus. Mit Niederlassungen in Bad Homburg v. d. H., Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg,
London, München, New York und Warschau bieten sie Großunternehmen ein ganzheitliches
Dienstleistungsspektrum: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption
und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business
Applikationen, Websites, Hosting, Online-Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden
Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance-Marketing und Media-Services wie
Mediaplanung, Suchmaschinenmarketing und -optimierung sowie Affiliate Programme dar.
Überdies unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience sowie Usability
und begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen
und Animationen komplettieren das Serviceangebot.
Die Geschäftsschwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Telekommunikation/IT,
Dienstleistungen, Konsumgüter sowie Finanzen/Versicherungen.
In den Konzernabschluss zum 30. Juni 2018 wurden neben der SYZYGY AG folgende Tochterunternehmen
vollkonsolidiert:
| ― |
Ars Thanea S.A., Warschau, Polen |
| ― |
Catbird Seat GmbH, München, Deutschland |
| ― |
diffferent GmbH, Berlin, Deutschland |
| ― |
Hi-ReS! London Ltd., London, Großbritannien |
| ― |
SYZYGY Berlin GmbH, Berlin, Deutschland |
| ― |
SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v. d. H., Deutschland |
| ― |
SYZYGY Digital Marketing Inc., New York City, Vereinigte Staaten von Amerika |
| ― |
SYZYGY Media GmbH, Hamburg, Deutschland |
| ― |
SYZYGY UK Ltd., London, Großbritannien |
| ― |
Unique Digital Marketing Ltd., London, Großbritannien |
| ― |
USEEDS° GmbH, Berlin, Deutschland |
SYZYGY hat mit Wirkung zum 1. Januar 2018 weitere 10 Prozent der Anteile an der USEEDS°
GmbH erworben. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 12. März 2018.
Angaben zu den allgemeinen Konsolidierungsgrundsätzen finden sich im Geschäftsbericht
des Jahres 2017 ab Seite 67.
Die Anwendung des IFRS 8 fordert eine Segmentberichterstattung entsprechend der internen
Steuerung (Management-Approach) des Konzerns. Vor diesem Hintergrund berichtet SYZYGY
über die Segmente nach einer geographischen Abgrenzung.
Die SYZYGY AG als Holdinggesellschaft erbringt hauptsächlich Serviceleistungen an
die operativen Einheiten und ist deshalb von diesen getrennt im Bereich Zentralfunktion
zu betrachten. Das Segment Deutschland setzt sich aus Catbird Seat, diffferent, SYZYGY
Berlin, SYZYGY Deutschland, SYZYGY Media und USEEDS zusammen. Das Segment Großbritannien
umfasst SYZYGY UK, Unique Digital UK sowie Hi-ReS! LON. SYZYGY NY erfüllt nicht mehr
die Größenkriterien, um als geographisch eigenständiges Segment berichtet werden zu
müssen und wird daher zusammen mit Ars Thanea im Bereich "Sonstige Segmente" dargestellt.
Die Vergleichszahlen wurden dementsprechend angepasst.
Alle Segmente bieten Großunternehmen ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum rund
um unternehmensrelevante Internet-Lösungen: von der strategischen Beratung über Projektplanung,
Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung. Suchmaschinenmarketing
und Online Media Planung komplettieren das Serviceangebot.
Die einzelnen Segmente wenden dieselben Rechnungslegungsgrundsätze wie der Gesamtkonzern
an. Die SYZYGY AG beurteilt die Leistungen der Segmente vorrangig anhand des Umsatzes
und des EBIT. Die Zuordnung der Umsatzerlöse gegenüber Dritten erfolgt nach dem Sitz
der verkaufenden Unternehmenseinheit. Die Angaben zu den geografischen Gebieten in
Bezug auf die Segmentumsatzerlöse sowie die langfristigen Vermögenswerte ergeben sich
aus den unten zusammengefassten Segmentangaben. Die in der Segmentberichterstattung
ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich aus Umsatzerlösen gegenüber externen Kunden
und intersegmentären Umsätzen zusammen. Die Transaktionen innerhalb der Segmente,
die grundsätzlich zu Marktpreisen verrechnet werden, wurden eliminiert.
Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller Aktiva zuzüglich der auf das jeweilige
Segment entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerte, gemindert um die Forderungen, die
auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.
Die Segmentinvestitionen umfassen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen.
Die Segmentschulden entsprechen der Summe aller Passiva ohne Eigenkapital, zuzüglich
der auf das jeweilige Segment entfallenden Anteile der Minderheiten, und gemindert
um die Verbindlichkeiten, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.
| 30. Juni 2018 | Deutschland | Großbritannien | Sonstige Segmente |
Zentralfunktion | Konsolidierung | Summe |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Billings | 49.824 | 16.772 | 19.174 | 161 | -1.469 | 84.462 |
| Mediakosten | -26.923 | -9.896 | -15.420 | 0 | 0 | -52.239 |
| Umsatzerlöse | 22.901 | 6.876 | 3.754 | 161 | -1.469 | 32.223 |
| davon Innenumsätze | 722 | 13 | 734 | 0 | -1.469 | 0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 2.850 | -19 | 481 | -518 | 0 | 2.794 |
| Finanzergebnis | 60 | 17 | -6 | 1.967 | -1.803 | 235 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) | 2.910 | -2 | 475 | 1.449 | -1.803 | 3.029 |
| Vermögenswerte | 69.354 | 19.165 | 13.597 | 85.100 | -84.865 | 102.351 |
| davon Langfristige Vermögenswerte | 47.147 | 9.907 | 6.771 | 1.126 | 0 | 64.951 |
| davon Geschäfts- oder Firmenwerte | 43.404 | 8.024 | 6.421 | 0 | 0 | 57.849 |
| Investitionen | 684 | 10 | 15 | 119 | 0 | 828 |
| Abschreibungen | 801 | 187 | 101 | 60 | 0 | 1.149 |
| Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Segmentschulden | 18.346 | 6.900 | 5.967 | 30.476 | -13.509 | 48.180 |
| Mitarbeiter am Bilanzstichtag | 354 | 104 | 86 | 23 | 0 | 567 |
| 30. Juni 2017 | Deutschland | Großbritannien | Sonstige Segmente |
Zentralfunktion | Konsolidierung | Summe |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Billings | 32.739 | 21.577 | 11.855 | 1.954 | -2.128 | 65.997 |
| Mediakosten | -14.268 | -14.128 | -7.321 | 0 | 0 | -35.717 |
| Umsatzerlöse | 18.471 | 7.449 | 4.534 | 1.954 | -2.128 | 30.280 |
| davon Innenumsätze | 1.460 | 44 | 624 | 0 | -2.128 | 0 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 1.423 | 398 | 835 | -550 | 0 | 2.106 |
| Finanzergebnis | 20 | 0 | -2 | 1.310 | -420 | 908 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) | 1.443 | 398 | 833 | 760 | -420 | 3.014 |
| Vermögenswerte | 48.041 | 21.996 | 14.265 | 69.559 | -63.439 | 90.422 |
| davon Langfristige Vermögenswerte | 32.702 | 8.434 | 7.089 | 39 | 0 | 48.264 |
| davon Geschäfts- oder Firmenwerte | 29.564 | 8.095 | 6.633 | 0 | 0 | 44.292 |
| Investitionen | 1.390 | 50 | 49 | 9 | 0 | 1.498 |
| Abschreibungen | 592 | 104 | 102 | 9 | 0 | 807 |
| Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Segmentschulden | 10.603 | 9.232 | 5.171 | 22.601 | -4.194 | 43.413 |
| Mitarbeiter am Bilanzstichtag | 360 | 127 | 92 | 23 | 0 | 602 |
SYZYGY ist berechtigt eigene Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen, Mitarbeitern
des Unternehmens als Kompensation oder Dritten im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen
anzubieten. SYZYGY stehen aus eigenen Aktien keine Dividenden- oder Stimmrechte zu.
Der Umfang des Aktienrückkaufs wird als Abzugsposten vom Eigenkapital in einem eigenen
Posten ausgewiesen.
Am 29. Mai 2015 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. Mai
2020 insgesamt bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien der SYZYGY zu erwerben.
Zum 30. Juni 2018 befanden sich wie im Vorjahr 73.528 eigene Aktien zu durchschnittlichen
Anschaffungskosten von EUR 5,54 im Bestand des Unternehmens.
Die Aktienbestände der Organe und die im Berichtszeitraum erfolgten Transaktionen
sind in den folgenden Tabellen dargestellt:
| Anzahl | Lars Lehne | Erwin Greiner | Frank Ladner | Summe |
| Stand 3112.2017 | 10.000 | 0 | 0 | 10.000 |
| Käufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verkäufe | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 30.06.2018 | 10.000 | 0 | 0 | 10.000 |
| Anzahl | Wilfried Beeck | Rupert Day | Andrew Payne | Ralf Hering | Summe |
| Stand 31.12.2017 | 10.000 | 0 | 0 | 0 | 10.000 |
| Käufe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verkäufe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 30.06.2018 | 10.000 | 0 | 0 | 0 | 10.000 |
Die Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder halten keine Optionen.
Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Aktien-Beteiligungsprogramm aufgelegt. Danach verpflichtet
sich die Gruppe, Mitarbeitern eine bestimmte Anzahl an Aktien nach 3 Jahren zu übertragen.
Alternativ hat der Mitarbeiter das Recht, anstatt Aktien den zum Übertragungsstichtag
gültigen Marktwert in bar vergütet zu erhalten. Frank Ladner hat in 2017, bevor er
in den Vorstand berufen wurde, eine Aktienzusage über 10.000 SYZYGY Aktien erhalten,
die in 2020 fällig werden.
| Anzahl | Lars Lehne | Erwin Greiner | Frank Ladner | Summe |
| Stand 31.12.2017 | 240.000 | 45.000 | 0 | 285.000 |
| Zugänge | 0 | 80.000 | 55.000 | 135.000 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand 30.06.2018 | 240.000 | 125.000 | 55.000 | 420.000 |
Das Phantom Stock Programm wurde in 2015 aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte
die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung
der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche
1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3
Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach
3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung
ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt.
Der Basiskurs für 45.000 Phantom Stocks von Erwin Greiner beträgt EUR 9,00, der Basiskurs
bei Lars Lehne EUR 9,13 sowie die Zugänge von Erwin Greiner und Frank Ladner EUR 11,25.
Weiterführende Informationen finden sich im Geschäftsbericht 2017 ab Seite 64.
Die Aktionärsstruktur zum 30. Juni 2018 hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2017
leicht verändert.
Zum Stichtag wurden die Anteile wie folgt gehalten:
| in Tsd. | Aktien | in Prozent |
| WPP plc., St. Helier | 6.795 | 50,33 |
| Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A. | 416 | 3,09 |
| HANSAINVEST Hanseatische Investment GmbH | 408 | 3,03 |
| Streubesitz | 5.807 | 43,01 |
| Eigene Aktien | 74 | 0,54 |
| Gesamt | 13.500 | 100,00 |
Bad Homburg v. d. H., den 3. August 2018
SYZYGY AG
Der Vorstand
| Zwischenbericht zum 30. September | Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt |
MKK - Münchner Kapitalmarkt-Konferenz |
| 02.11. | 26.-28.11. | 11.-12.12. |
Bei allen Terminen Änderungen Vorbehalten.
SYZYGY
HOREXSTRASSE 28
D-61352 BAD HOMBURG V.D.H.
WWW.SYZYGY.NET
INVESTOR RELATIONS
SUSAN WALLENBORNT
+49 6172 9488-252
F +49 6172 9488-270
IR@SYZYGY.NET
VORSITZENDER DES AUFSICHTSRATS: WILFRIED BEECK VORSTAND: LARS LEHNE, ERWIN GREINER,
FRANK LADNER