![]() SYZYGY AGBad Homburg v.d.H.Zwischenbericht zum 30. Juni 2019FinanzkennzahlenUmsatzerlöse(in TEUR)scroll
Operatives Ergebnis(in TEUR)scroll
Finanzergebnis(in TEUR)scroll
Ergebnis vor Steuern(in TEUR)scroll
Konzernergebnis(in TEUR)scroll
Ergebnis je Aktieunverwässert (in EUR)scroll
Operativer Cashflow(in TEUR)scroll
Umsatz pro Mitarbeiterannualisiert (in TEUR)scroll
Bilanzstrukturscroll
Umsatzerlöse nach Segmentenscroll
Umsatzverteilung nach Kundengrößescroll
Umsatzverteilung nach Branchenscroll
Anlagenstruktur der liquiden Mittel und Wertpapierescroll
Mitarbeitersplit nach Funktionen
scroll
Aktionärsstrukturscroll
Konzernlagbericht
Geschäftsentwicklung und Lage des Konzernsscroll
1. AllgemeinIm folgenden Konzernlagebericht wird die Lage des SYZYGY Konzerns (im Folgenden "SYZYGY",
"Konzern" oder "Gruppe") dargestellt. Der dem Konzernlagebericht zugrundeliegende
Konzernabschluss wurde nach den Regeln der International Financial Reporting Standards
(IFRS) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. 2. Grundlagen des Konzerns2.1. Geschäftstätigkeit und StrukturDie SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Performance
Marketing-Dienstleister rund um digitales Marketing. Insgesamt beschäftigte der Konzern
zum Bilanzstichtag inklusive der freien Mitarbeiter rund 605 Personen an Standorten
in Deutschland, Großbritannien, Polen und den USA. Zum Konzern gehören neben der SYZYGY AG als Holding zehn Tochtergesellschaften:
Die operativen Einheiten der SYZYGY Gruppe decken die komplette Wertschöpfungskette
im digitalen Marketing ab: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption
und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business
Applikationen, Websites, Hosting, digitalen Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden
Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance Marketing-Services wie Beratung
und Analyse von Daten sowie Suchmaschinenmarketing und -optimierung dar. Überdies
unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience sowie Usability und begleitet
sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen,
Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie Animationen komplettieren das
Serviceangebot. Die Schwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Telekommunikation/IT, Dienstleistungen,
Konsumgüter und Finanzen/Versicherungen. 2.2. KonzernsteuerungDie Organisationsstruktur der SYZYGY Gruppe ist dezentral, wobei die SYZYGY AG als
Management Holding die Tochtergesellschaften anhand von quantitativen und qualitativen
Zielen (Management by Objectives) führt. Die Geschäftsführungen der einzelnen Gesellschaften
operieren im Rahmen ihrer Zielvorgaben und Budgets weitgehend selbstständig. Zur Steuerung
und Gesellschaften des Konzerns besteht ein Controlling- und Berichtssystem, in dem
die Finanzzahlen den Planwerten auf monatlicher Basis gegenübergestellt werden, und
welches die wesentlichen Chancen und Risiken abbildet. Gemäß DRS 20 sind in die Berichterstattung finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
aufzunehmen, sofern sie auch zur internen Steuerung des Konzerns herangezogen werden. Finanzielle LeistungsindikatorenDie wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen der SYZYGY Konzern
gesteuert wird, sind Umsatzerlöse sowie der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT).
Diese werden im nachfolgenden Lagebericht ausführlich dargestellt und erläutert. Nicht-finanzielle LeistungsindikatorenIm Rahmen der Berichterstattung zur Nachhaltigkeit hat die SYZYGY AG eine Entsprechenserklärung
abgegeben, in der auf den Deutschen Nachhaltigkeits-Kodex und dessen einzelnen Normen
eingegangen und die Relevanz für die SYZYGY Gruppe bewertet wird. Die für SYZYGY strategischen
Handlungsfelder sind hierbei
Die SYZYGY Gruppe verfolgt eine auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Unternehmensführung
und leitet anhand dieser Handlungsfelder Maßnahmen ab, die für die langfristig positive
Entwicklung der SYZYGY Gruppe maßgebend sind. Weitere Informationen zur Nachhaltigkeit
finden sich in der Entsprechenserklärung der SYZYGY AG unter ir.syzygy.de und "Nachhaltigkeit". Die SYZYGY AG ist von der Aufstellung einer nichtfinanziellen Erklärung gemäß § 315b
Abs. 2 Satz 2 HGB befreit. Das Mutterunternehmen, die WPP plc. St. Helier, Jersey,
macht auf der Homepage unter http://www.wpp.com/wpp/sustainability/ die nichtfinanzielle
Erklärung der Öffentlichkeit zugänglich. 3. Wirtschaftsbericht3.1. Allgemeine WirtschaftsentwicklungNach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bleibt das globale Wachstum
aufgrund von verstärkten Abwärtsrisiken gedämpft. Der anhaltende Zollstreit zwischen
den USA und China aber auch geopolitische Spannungen tragen dazu bei. Während die
Ergebnisse des ifo World Economic Survey (WES) des ifo Instituts im ersten Quartal
2019 hinsichtlich des Weltwirtschaftsklimas mit -13,1 und der Erwartungen mit -27,7
die niedrigsten Werte seit 2012 zeigten, erholte sich das Weltwirtschaftsklima im
zweiten Quartal leicht und stieg auf -2,4 Punkte. Davor war dieser Indikator viermal
in Folge zurückgegangen. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich
aufgehellt und liegen mit -6,1 Punkten deutlich über dem Wert des ersten Vierteljahres.
Dagegen hat sich die Beurteilung der Lage erneut leicht verschlechtert. Der globale
Konjunkturmotor läuft weiterhin nicht rund. Zwar konnte das globale Bruttoinlandsprodukt
(BIP) im ersten Quartal 2019 um 0,7 Prozent ausgeweitet werden. Aber in vielen Ländern
führten lediglich eine stabile Binnennachfrage und Sondereffekte zum gesamtwirtschaftlichen
Wachstum. Der globale Handel und mit ihm auch die Industriekonjunktur blieben am Jahresanfang
schwach. Auch wenn die globale Industrieproduktion erneut sowohl im Vergleich zum
Vorquartal als auch zum Vorjahresquartal stieg, ist die Stimmung der Industrie weiterhin
getrübt. Insbesondere in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften war die Schwäche
im industriellen Sektor spürbar. In Europa konnte die Produktion zwar wieder steigen,
dies war jedoch eher dem extrem schwachen Vorquartal geschuldet. In Asien konnte nur
China ein überraschend deutliches Plus verbuchen. In Amerika indes wurde die Produktion
gedrosselt. Die Wirtschaft im Euroraum startete nach einem verhaltenen letzten Quartal 2018 (+0,2
Prozent) etwas stärker in das neue Jahr, die gesamtwirtschaftliche Produktion wuchs
um 0,4 Prozent. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres nahm das saisonbereinigte
BIP im ersten Quartal 2019 im Euroraum um 1,2 Prozent nach ebenfalls 1,2 Prozent im
Vorquartal zu. Das Wachstum in den ersten drei Monaten wurde durch Konsumausgaben
gestützt, aber auch die Bruttoanlageinvestitionen und der Außenhandel haben positive
Beiträge geliefert. Auch die Erwerbstätigenzahlen erhöhten sich im ersten Quartal
dieses Jahrs gegenüber dem Vorquartal im Euroraum wie auch im letzten Quartal 2018
um je 0,3 Prozent. Die Inflation ist im Euroraum im Mai auf 1,2 und im Juni auf 1,3
Prozent gestiegen. Da damit das Ziel der Europäischen Zentralbank von knapp 2 Prozent
klar verfehlt wird und die Inflationserwartungen zuletzt auf Rekordtiefstände fielen,
zieht sie eine Lockerung der bereits sehr expansiven Geldpolitik in Erwägung. Der
vom ifo Institut ermittelte Wirtschaftsklimaindikator für den Euroraum zeigt eine
ähnliche Entwicklung wie die der Weltwirtschaft. Nachdem das Wirtschaftsklima auf -11,1 Punkte fiel (Vorquartal: +6,6 Punkte) konnte
sich der Wert im zweiten Quartal auf -6,3 erholen. Die Erwartungen waren in den ersten
drei Monaten des Jahres mit -36,6 Punkten so trüb wie seit Ende 2011 nicht mehr, hellten
sich aber im zweiten Quartal auf -19,5 wieder etwas auf. Das zeigt, dass die Europäer
derzeit Grund zur Sorge haben. Neben den ständigen Drohungen des US-Präsidenten mit
Sonderzöllen, steht auch der Brexit mit all seinen Unwägbarkeiten für ein hohes Risiko.
Die Arbeitslosigkeit ging sowohl in der EU als auch in der Eurozone zurück und fiel
auf den niedrigsten Stand innerhalb der letzten 12 Monate: in der EU waren 6,3 Prozent
und in der Eurozone 7,5 Prozent arbeitslos. Die deutsche Wirtschaft kühlt sich seit Anfang letzten Jahres spürbar ab. Die Überauslastung
der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten, die ihren Hochpunkt im Boomjahr 2017 erreicht
haben, wird allmählich abgebaut. Die konjunkturelle Entwicklung ist gespalten. Wirtschaftspolitische
Abschottung, Sanktionen und Androhungen haben die Industriekonjunktur abkühlen lassen
und führen dazu, dass sich das exportorientierte verarbeitende Gewerbe in einer Rezession
befindet. Hinzu kommen gravierende Probleme der deutschen Automobilindustrie mit der
Zertifizierung, dies führt seit letztem Sommer zu stark schwankenden Produktions-
und Absatzzahlen. Die größtenteils binnenorientierten Dienstleistungsbereiche und
die Bauwirtschaft hingegen zeigen robuste und teilweise kräftige Zuwächse. Allerdings
mehren sich die Anzeichen, dass sich die industrielle Schwäche allmählich über den
Arbeitsmarkt und tiefe Wertschöpfungsketten auch auf die Binnenkonjunktur übertragen
könnte. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im ersten Quartal 2019 - preis-,
saison- und kalenderbereinigt - um 0,4 Prozent höher als im letzten Quartal 2018.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war die deutsche Wirtschaftsleistung
mit -0,2 Prozent im dritten und 0,0 Prozent im vierten Quartal 2018 leicht rückläufig
beziehungsweise stagnierte. Positive Impulse kamen vor allem aus dem Inland, da deutlich
mehr in Bauten und Ausrüstung investiert wurde und auch die privaten Konsumausgaben
kräftig zulegten. Staatliche Ausgaben waren im ersten Quartal hingegen rückläufig.
In deutschen Chefetagen hat sich die Stimmung deutlich abgekühlt. Der ifo Geschäftsklimaindex
ist im Juni 2019 von 97,9 auf 97,4 Punkte gefallen, das ist der niedrigste Wert seit
November 2014. Unternehmer blicken zunehmend pessimistisch auf die kommenden Monate.
Ihre aktuelle Lage schätzen sie hingegen minimal besser ein, dieser Wert stieg von
100,7 auf 100,8. Die Wirtschaftsleistung in den ersten drei Monaten 2019 wurde von
44,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht, das waren 481.000 Personen oder 1,1 Prozent
mehr als ein Jahr zuvor. Die Unsicherheit, die der Brexit und der damit einhergehende für ursprünglich Ende
März 2019 geplante Austritt aus der Europäischen Union mit sich brachte und bringt,
hat zu einem Sondereffekt geführt, der der britischen Wirtschaft im ersten Quartal
zu mehr Wachstum verholfen hat. Die Unternehmen produzierten angesichts des ursprünglichen
Brexit-Termins in erheblichen Umfang auf Vorrat. Das verarbeitende Gewerbe erhöhte
seine Produktion so stark wie seit 30 Jahren nicht mehr. Aber auch der private Konsum
stützte die Wirtschaft, die Verbraucher erhöhten ihre Ausgaben so stark wie seit zwei
Jahren nicht mehr. Laut dem Statistikamt ONS stieg das BIP von Anfang Januar bis Ende
März um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Schlussquartal war das Wachstum mit
0,2 Prozent noch deutlich geringer ausgefallen. Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal 2019 kräftig gewachsen, das BIP stieg mit
einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,1 Prozent. Ende 2018 lag das Wachstum
ledigich bei 2,2 Prozent. Die meisten Experten gingen davon aus, dass sich das US-amerikanische
Wirtschaftswachstum im Frühjahr abkühlen dürfte und rechneten mit einer annualisierten
Wachstumsrate von 1,9 Prozent. Das Wachstum im zweiten Quartal schwächte sich zwar
ab, lag aber mit einem auf das Jahr hochgerechneten Zuwachs von 2,1 Prozent über dem
Potentialwachstum und zeigt sich solide. Die polnische Wirtschaft entwickelte sich im ersten Quartal 2019 robust und legte
um 1,5 Prozent zu. Damit liegt Polen mit Kroatien und Ungarn unter den Top 3 der Mitgliedstaaten.
Auf das erste Halbjahr 2019 betrachtet, erzielt Polen das mit Abstand größte Wachstum
mit 4,2 Prozent. Ein Grund für diese Entwicklung sieht die EU-Kommission im stetigen
Fluss der Fördermittel aus Brüssel. 3.2. Entwicklung des WerbemarktesStatistiken zur Entwicklung des Werbemarktes im zweiten Quartal 2019 waren zum Zeitpunkt
der Erstellung dieses Berichts kaum verfügbar. Zudem sieht SYZYGY die Aussagekraft
von Werbestatistiken als begrenzt an, da die Ergebnisse und Prognosen aufgrund unterschiedlicher
Erhebungsmethoden stark divergieren. Vor dem Hintergrund der insgesamt robusten Konjunktur
in den ersten beiden Quartalen 2019 sowie überwiegend positiver Prognosen für das
Gesamtjahr 2019 ist jedoch davon auszugehen, dass Unternehmen ihre Marketingbudgets
tendenziell erhöht haben. Das Dentsu Aegis Network ruft in seinem aktuellen Ad Spend Forecast das laufende Jahr
zum Wachstumsjahr für die weltweite Werbeindustrie aus - dem Handelskrieg und der
Brexit-Krise zum Trotz. Für 2019 erwartet es Netto-Werbeinvestitionen in Höhe von
USD 609,9 Mrd. Gegenüber dem Vorjahr wäre dies ein Zuwachs von immerhin 3,6 Prozent.
Jedoch nicht alle Märkte und nicht alle Kanäle werden davon profitieren. Wenig überraschend
- die Sparte Online ist der große Gewinner. Schon im laufenden Jahr werden 41,8 Prozent
der Spendings in digitale Kanäle fließen, davon profitieren Google und Facebook besonders,
da die Bereiche Social Media ein Wachstum von 19,8 und Video 20,5 Prozent ausweisen
werden. Rund USD 29 Mrd. sollen in diesem Jahr in mobile Werbung fließen, das ist
ein Plus von 21,4 Prozent. Die klassischen Medien - allen voran Print und TV - hingegen
müssen sich auf kontinuierliche Rückgänge einstellen. Laut der Einschätzung von Nielsen stagniert der deutsche Werbemarkt. Die deutschen
Medien haben im ersten Halbjahr 2019 rund EUR 14,88 Mrd. umgesetzt, im Vergleich zu
2018 ist das ein minimales Plus von 0,1 Prozent. Für diese Entwicklung waren maßgeblich
die Formate Print, TV und Kino verantwortlich, sie liegen unter den Vorjahreswerten.
Für Online-Werbung, out of Home und Radio hingegen ging es aufwärts. Vor allem die
Mobile-Umsätze stiegen rasant von EUR 436,7 Mio. auf EUR 541,8 Mio. oder um 24,1 Prozent
an. Ungeachtet der sich eintrübenden Konjunktur und der Schwierigkeiten und Unsicherheiten,
die der Brexit mit sich bringt, schätzt die GroupM-Prognose den britischen Werbemarkt
überraschend robust ein. Dieses Jahr wird er demnach um 6,1 Prozent auf GBP 21,8 Mrd.
wachsen. Der Anteil an mobiler Werbung wird im laufenden Jahr bei 66,4 Prozent liegen
und macht damit den Löwenanteil der digitalen Werbung aus. Für digitale Formate werden
in diesem Jahr rund USD 19,6 Mrd. oder 11,2 Prozent mehr als im vergangenen Jahr ausgegeben. 3.3. MitarbeiterDer Personalbestand der SYZYGY Gruppe ist während der Berichtsperiode leicht zurückgegangen:
Zum 30. Juni 2019 beschäftigte die SYZYGY Gruppe 565 fest angestellte Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Dies ist ein leichter Anstieg um 3 Personen im Vergleich zum 31.
März 2019 und ein leichter Rückgang um 2 Personen zum Ende des Vorjahreshalbjahres.
In der Betrachtung zum Vorquartal hebt der Abbau von 16 Personen in der Londoner Gesellschaft
SYZYGY UK die Einstellungen von 10 Personen in der SYZYGY Deutschland GmbH und 6 Personen
bei USEEDS nahe zu auf. Ein ähnliches Bild ergibt sich auf Jahressicht: die Einstellungen
bei den deutschen Gesellschaften SYZYGY Deutschland GmbH (+ 10 Personen) und diffferent
GmbH (+ 6 Personen) sowie bei der polnischen Gesellschaft Ars Thanea (+ 7 Personen)
konnte den Personalabbau von 25 Mitarbeitern bei SYZYGY UK nicht ausgleichen. Die Zahl der Freelancer betrug zum Stichtag rund 40 Personen (Basis: FTE), dies sind
8 Personen weniger als im ersten Halbjahr 2018. Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der festangestellten Mitarbeiter auf Geografien: scroll
Die Belegschaft nach Funktions- bzw. Arbeitsbereichen hat sich nicht wesentlich geändert
und gliedert sich wie folgt: scroll
Im Periodendurchschnitt waren 609 Personen -inklusive 44 freier Mitarbeiter - für
die SYZYGY Gruppe tätig. Daraus ergibt sich ein annualisierter Pro-Kopf-Umsatz von
EUR 104.000 (Vorjahr: EUR 101.000, mit durchschnittlich 635 Personen - inklusive 47
freier Mitarbeiter). 3.4. Investitionen, Forschung und EntwicklungIm ersten Halbjahr 2019 investierte SYZYGY rund EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0,4 Mio.)
in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Dies umfasst Investitionen in
Ausstattungsgegenstände für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den verschiedenen
Standorten der SYZYGY Gruppe. 3.5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SYZYGY Gruppe3.5.1. ErtragslageDie Umsatzerlöse der SYZYGY Gruppe ergeben sich, indem die Billings um Mediakosten
reduziert werden, die in den Performance Marketing-Gesellschaften als durchlaufende
Posten einnahme- und ausgabeseitig anfallen. Die Umsatzerlöse reduzierten sich im ersten Halbjahr 2019 leicht um 2 Prozent auf
EUR 31,6 Mio. Die positive Entwicklung der deutschen Gesellschaften (+3 Prozent Umsatzwachstum)
konnte den Umsatzrückgang von -23 Prozent in Großbritannien und von 6 Prozent in den
sonstigen Segmenten nicht vollständig kompensieren. Der Umsatz mit Automobilkunden ist im Vergleich zum Vorjahr mit 29 Prozent stabil
geblieben. Die Umsätze im Konsumgüterbereich gingen um 11 Prozentpunkte auf 13 Prozent
zurück. Dafür stiegen die Umsätze mit Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche um
5 Prozentpunkte von 19 auf 24 Prozent an. Mit Unternehmen aus dem Finanz- und Versicherungsbereich
konnte ebenfalls ein Umsatzzuwachs auf 24 Prozent (Vorjahr: 16 Prozent) verzeichnet
werden. Umsätze mit Unternehmen aus der Telekommunikations-/IT-Branche gingen leicht
um einen Prozentpunkt auf 7 Prozent zurück. Mit den zehn größten Kunden erwirtschaftete SYZYGY 47 Prozent des Gesamtumsatzes,
dies ist ein Anstieg von 9 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und dokumentiert
den Ausbau der Geschäftstätigkeit mit großen Kunden. 3.5.2. Betriebsausgaben und AbschreibungenDie Einstandskosten der erbrachten Leistungen entwickelten sich im Vergleich zur Umsatzentwicklung
proportional und gingen um 3 Prozent auf EUR 23,1 Mio. zurück. Die Rohmarge stiegt
leicht von 26 auf 27 Prozent an. Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich um EUR 0,4 Mio. auf EUR 4,2 Mio. Die Vertriebs- und Marketingkosten summierten sich im ersten Halbjahr 2019 auf EUR
2,7 Mio. und reduzierten sich damit um 16 Prozent. Die Abschreibungen auf Anlagevermögen beliefen sich auf EUR 2,5 Mio. und liegen damit
um EUR 1,4 Mio. über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (EUR 1,1 Mio.). Davon entfallen
EUR 1,5 Mio. auf Abschreibungen aus der Umstellung auf den Bilanzierungsstandard IFRS
16, der Mietzahlungen und Leasingzahlungen zum wesentlichen Teil als Abschreibungen
umqualifiziert. 3.5.3. Operatives Ergebnis und EBIT-MargeDer operative Gewinn der SYZYGY Gruppe liegt mit EUR 2,8 Mio. auf Vorjahresniveau,
die EBIT-Marge erhöhte sich folglich auf 8,9 Prozent (Vorjahr: 8,7 Prozent). Das EBIT
wurde durch die Umstellung auf IFRS 16 um EUR 0,1 Mio. erhöht. 3.5.4. FinanzergebnisSYZYGY erzielte im ersten Halbjahr 2019 ein Finanzergebnis von EUR -0,0 Mio. Dieser
Wert enthält Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 0,3 Mio. aufgrund der Bilanzumstellung
auf IFRS 16, die erstmals seit dem 01. Januar 2019 Anwendung finden. Entsprechend
beträgt das Finanzergebnis ohne den IFRS 16 Effekt EUR +0,3 Mio. Dies entspricht einer
annualsierten Rendite von 8,6 Prozent auf den durchschnittlich vorhandenen Wertpapierbestand.
Das Finanzergebnis ergibt sich primär aus Zinserträgen von Unternehmensanleihen sowie
der Realisierung von Gewinnen aus Wertpapieren. Weiterhin wird rund ein Drittel der
Wertpapiere in USD-Anleihen investiert. 3.5.5. Steueraufwand, Konzernergebnis, Ergebnis je AktieDie Geschäftsentwicklung der SYZYGY Gruppe spiegelt sich in einem Vorsteuerergebnis
von EUR 2,8 Mio. wider und liegt damit 8 Prozent unter Vorjahresniveau. Nach Abzug
von Steuern in Höhe von EUR 0,7 Mio. ergibt sich ein Konzernergebnis von EUR 2,1 Mio. Auf Basis der durchschnittlich vorhandenen 13.421 Tausend gewinnberechtigten Aktien
und nach Abzug von Minderheitsanteilen in Höhe von EUR 0,1 Mio. beträgt das unverwässerte
Ergebnis für das erste Halbjahr 2019 je Aktie EUR 0,15; dies liegt unter dem Niveau
des Vergleichszeitraumes (Vorjahr: EUR 0,17). 3.5.6. SegmentberichterstattungGemäß IFRS 8, der auf den Management-Approach abstellt, berichtet SYZYGY Segmente
nach geographischen Kriterien und unterscheidet dabei zwischen "Deutschland", "Großbritannien"
sowie "Sonstige". Letzteres enthält die Gesellschaften Ars Thanea und SYZYGY Digital
Marketing Inc, die gemäß IFRS 8.13 nicht groß genug sind, um als geographisch eigenständiges
Segment berichtet zu werden. Die einzelnen Segmente trugen im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
wie folgt zum Ergebnis bei: scroll
3.5.7. FinanzlageSYZYGY verfügte zum Bilanzstichtag über Liquiditätsreserven in Höhe von insgesamt
EUR 8,3 Mio., dies entspricht einem Rückgang um EUR 13,8 Mio. oder 63 Prozent zum
31. Dezember 2018. Sowohl der Bestand der liquiden Mittel verringerte sich um EUR
6,7 Mio. auf EUR 4,8 Mio. als auch der Wertpapierbestand von EUR 10,6 Mio. auf EUR
3,5 Mio. Somit waren 42 Prozent der Mittel in Unternehmensanleihen investiert, 58 Prozent entfielen
auf Bankguthaben. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Anleihen betrug 7,5 Jahre. Der Gesamt-Cash-Flow der SYZYGY Gruppe war zum Stichtag mit EUR -6,7 Mio. negativ.
Den negativen Cashflow aus der operativen Tätigkeit in Höhe von EUR -6,2 Mio. und
den negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, der die Zahlung der Dividende in
Höhe von EUR -5,4 Mio. abbildet, konnte der positive Cashflow aus Investitionstätigkeit
mit EUR 5,8 Mio. nicht ausgleichen. Den negativen Cashflow aus der operativen Tätigkeit
beeinflussen im Wesentlichen die rückläufigen erhaltenen Anzahlungen in Höhe von EUR
-4,1 Mio., der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe
von EUR -4,3 Mio., während sich das positive Konzernergebnis in der Periode in Höhe
von EUR +2,1 Mio. sowie die erhöhten Abschreibungen in Höhe von EUR 2,5 Mio. erhöhend
wirkten. Die Entwicklung des positiven Cashflows aus Investitionstätigkeiten wird primär durch
den Verkauf von Wertpapieren in Höhe von EUR +11,6 Mio. getrieben. Demgegenüber verringerte
der Erwerb von konsolidierten Unternehmen (Erhöhung der Anteile an der USEEDS GmbH
und der SYZYGY Performance GmbH) mit EUR -1,4 Mio. und der Erwerb von Wertpapieren
um EUR -3,6 Mio. den Cashflow aus Investitionen. 3.5.8. VermögenslageDie Bilanzsumme der SYZYGY Gruppe hat sich zum Stichtag auf EUR 122,4 Mio. erhöht,
der Anstieg um EUR 12,7 Mio. gegenüber dem 31. Dezember 2018 entspricht einem Plus
von 12 Prozent. Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um EUR 24,9 Mio. auf EUR 90,7 Mio.
Dieser Anstieg ist primär auf den Effekt der erstmaligen Anwendung des neuen Bilanzierungsstandards
IFRS 16 zurückzuführen. Der Effekt beläuft sich auf EUR 25,8 Mio. Bei den kurzfristigen Aktiva war ein Rückgang um EUR 12,1 Mio. oder 28 Prozent auf
EUR 31,6 Mio. zu verzeichnen. Dafür sind die Reduzierung des Wertpapierbestandes und
der liquiden Mittel um EUR 13,8 Mio. (63 Prozent) auf EUR 8,3 Mio. verantwortlich,
während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem leichten Rückgang
von EUR 0,3 Mio. auf EUR 19,6 Mio. stabil blieben. Mit EUR 50,7 Mio. lag das Eigenkapital um EUR 3,3 Mio. oder 6 Prozent unter dem Wert
zum 31. Dezember 2018. Der Rückgang ist auf die Gewinnausschüttung in Höhe von EUR
6,0 Mio. am 12. Juni 2019 zurückzuführen. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote
von 41 Prozent. Das übrige Konzernergebnis beläuft sich auf EUR -2,1 Mio. und hat sich um EUR 0,6
Mio. gegenüber dem Wert vom 31. Dezember 2018 verbessert. Dieser Posten enthält im
Wesentlichen nicht realisierte Kursveränderungen bei Fremdwährungspositionen und Wertpapieren. Die langfristigen Schulden haben sich analog zu den langfristigen Vermögenswerten
bedingt durch die Umsetzung des IFRS 16 Standards ebenfalls um EUR 25,4 Mio. auf EUR
42,4 Mio. erhöht. Die kurzfristigen Passiva lagen mit EUR 29,3 Mio. um EUR 9,4 Mio. oder 24 Prozent
unter dem Wert des Jahresendes 2018 (EUR 38,7 Mio.). Darin sind im Wesentlichen ein
Anstieg der sonstigen Rückstellungen um EUR 2,7 Mio. sowie der Rückgang der Vertragsverbindlichkeiten
um EUR 4,1 Mio., der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 4,3 Mio.
und der sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 3,7 Mio. enthalten. 4. Prognosebericht4.1. PrognoseannahmenWie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt auch die SYZYGY Gruppe Faktoren, auf die
sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen tatsächlichen oder
wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ
auf das Wachstum des Konzerns auswirken. Alle Aussagen über die Zukunft der Gruppe beruhen auf Informationen und Erkenntnissen,
die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bekannt und verfügbar waren. Da diese
Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten
behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse können daher in den Folgeperioden abweichen. Ferner können positive Impulse für die Geschäftsentwicklung aus der Akquisition bedeutender
Neukunden kommen, ebenso wie aus der Ausweitung bestehender Kundenbeziehungen, wenn
über die geplanten Projekte hinaus zusätzliche Budgets gewonnen werden können. 4.2. Allgemeine WirtschaftslageSYZYGY geht derzeit von einem Wachstum in den für die Gruppe relevanten Kernmärkten
aus. Insgesamt überwiegen die positiven Faktoren für das Wirtschaftswachstum. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet
in seiner Konjunkturprognose 2019 und 2020 für die Jahre 2019 und 2020 ein reales
Wachstum der Weltwirtschaft von 2,7 beziehungsweise 2,8 Prozent. Im Einklang damit
dürfte das Welthandelsvolumen um 1,5 beziehungsweise 2,7 Prozent zulegen. Die Abwärtsrevisionen
der Zuwachsraten des realen Welt-BIP und des Welthandels für das Jahr 2019 fallen
mit -0,3 beziehungsweise -1,4 Prozentpunkten vergleichsweise hoch aus. Die Mehrheit
der weltweiten Stimmungsindikatoren ist abwärtsgerichtet. Die Stimmung der privaten
Haushalte ist weiterhin optimistisch. Vor diesem Hintergrund dürfte die gesamtwirtschaftliche
Weltproduktion nur moderat expandieren. Die Handelsbeschränkungen zwischen den USA und China und die damit verbundene Unsicherheit
über die Einführung weiterer Zölle dämpfen die Handelsaktivität und senken die Investitionsbereitschaft.
Der weiterhin unklare Ausstieg des Vereinigten Königreichs aus der EU stellt weiterhin
einen Belastungsfaktor insbesondere aber nicht nur für die britische Wirtschaft dar.
In fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird weiterhin mit lebhaftem Konsum dafür gesorgt,
dass die Einkommen wachsen und die Aktivitäten in großen Teilen des Dienstleistungssektors
weiter zulegen werden. Stabile Expansionsraten erwartet man in den Schwellenländern.
Basierend darauf schätzt das ifo Institut, dass das BIP der Welt in diesem Jahr voraussichtlich
um 2,7 und im kommenden Jahr um 2,6 Prozent zulegen wird. Angesichts der bereits nachlassenden weltwirtschaftlichen Dynamik hätte eine Spirale
aus protektionistischen Maßnahmen das Potenzial, die europäische, aber auch die deutsche
Wirtschaft in eine Rezession abgleiten zu lassen. Das Expansionstempo der gesamtwirtschaftlichen Leistung des Euroraums dürfte im zweiten
Quartal etwas schwächer ausfallen als zu Beginn dieses Jahres, dies ist insbesondere
der Entwicklung im Bausektor und im Export geschuldet. Ab dem zweiten Halbjahr wird
sich die konjunkturelle Dynamik wieder leicht verstärken, wenn sich der Industriesektor
neben dem weiterhin stabilen Dienstleistungssektor langsam erholt. Dafür sprechen
unter anderem die zuletzt gestiegenen Produktionserwartungen im verarbeitenden Gewerbe.
Insgesamt dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Euroraum in diesem Jahr
um 1,2 und im nächsten Jahr um 1,5 Prozent wachsen. Von den vier größten Ländern des
Euroraums wird im laufenden Jahr wohl Spanien erneut am kräftigsten expandieren, gefolgt
von Frankreich. In Deutschland und Italien wird die Wirtschaft voraussichtlich nur
schwach zulegen können. Während sich das Expansionstempo in Spanien und Frankreich
im nächsten Jahr leicht verlangsamen dürfte, wird für Deutschland wieder ein stärkeres
Wachstum erwartet. Italien wird auf niedrigerem Niveau wohl ebenfalls etwas kräftiger
expandieren. Im Vergleich zur ifo Frühjahrsprognose 2019 wurde die Expansion des realen Bruttoinlandsprodukts
im Euroraum für dieses Jahr um 0,2 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Dies ist vor
allem auf das erste Quartal 2019 zurückzuführen, das besser als erwartet ausfiel.
Im Einklang mit der schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung dürfte auch die
Arbeitslosigkeit langsamer zurückgehen. Die Arbeitslosenquote wird im laufenden Jahr
voraussichtlich auf 7,6 und im kommenden Jahr auf 7,4 Prozent sinken. Auch die Inflation
wird wohl gegenüber dem Vorjahr an Dynamik verlieren. In diesem Jahr dürfte der Anstieg der Verbraucherpreise 1,3 Prozent betragen und im
kommenden Jahr leicht auf 1,5 Prozent ansteigen. Die Kerninflationsrate wird sich
wohl auch in diesem Jahr knapp über der 1 Prozent-Marke bewegen, und im nächsten Jahr
nur moderat auf 1,4 Prozent steigen. Für den Prognosezeitraum erwartet der Sachverständigenrat, dass sich das Wachstum
des realen BIP im Euroraum stabilisiert und sich die Jahresverlaufsraten wieder dem
Potenzialwachstum annähern. Dieses wird von der Europäischen Kommission für die beiden
Jahre 2019 und 2020 auf etwa 1,6 Prozent geschätzt. Das jahresdurchschnittliche Wachstum
dürfte im Jahr 2019 mit 1,2 Prozent spürbar geringer ausfallen als im Jahresgutachten
2018/19 erwartet. Im Jahr 2020 dürfte die jahresdurchschnittliche Zuwachsrate des
realen BIP wieder ansteigen, auf dann 1,4 Prozent. Die Verbraucherpreisinflation dürfte
angesichts des niedrigeren Ölpreises geringer ausfallen als im Jahresgutachten 2018/19
erwartet. Die Kerninflation dürfte vor dem Hintergrund der Lohnanstiege und der weiterhin
guten Entwicklung am Arbeitsmarkt im Prognosezeitraum jedoch langsam anziehen. Für
die Jahre 2019 und 2020 erwartet der Sachverständigenrat einen Anstieg auf 1,2 beziehungsweise
1,4 Prozent. Die hohe gesamtwirtschaftliche Schlagzahl der deutschen Wirtschaft (BIP Wachstum 0,4
Prozent) zu Jahresbeginn dürfte im zweiten Quartal 2019 nicht zu halten sein. Zum
einen dürften die privaten Konsumausgaben zurückgehen und im zweiten Quartal als konjunkturelle
Triebkraft fehlen, worauf die rückläufigen realen Einzelhandelsumsätze im April hindeuten.
Zusätzlich wird der Außenhandel die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bremsen, da
insbesondere die realen Ausfuhren im April 2019 einen erheblichen Dämpfer hinnehmen
mussten. Zum anderen befindet sich die deutsche Industrie in der Rezession und auch
für das zweite Quartal des laufenden Jahres ist keine Besserung in Sicht, was die
jüngsten Zahlen zur Industrieproduktion nahelegen. Das zu erwartende Minus bei der
industriellen Wertschöpfung ist im zweiten Quartal 2019 aller Voraussicht nach nicht
mehr von einem Plus in den übrigen Wirtschaftsbereichen überkompensiert worden, zumal
die Schwäche im industriellen Kern auch auf andere Bereiche ausgestrahlt haben dürfte. Deutlich wird die langsamere Gangart der deutschen Wirtschaft mit Blick auf das ifo
Geschäftsklima Deutschland, welches sich nunmehr kontinuierlich seit Jahresmitte 2018
eintrübt. Daher dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im zweiten Vierteljahr
2019 mit -0,1 Prozent sogar gesunken sein. Im weiteren Jahresverlauf 2019 dürfte sich
der gesamtwirtschaftliche Produktionszuwachs mit 0,3 Prozent wieder beschleunigen.
Die deutsche Industrie dürfte nur allmählich aus der Rezession kommen und auch die
Gangart in den Dienstleistungsbereichen dürfte sich etwas verlangsamen. Vom Außenhandel
dürfte nur ein marginal positiver Beitrag ausgehen und auch bei den Ausrüstungsinvestitionen
ist eher mit moderaten Entwicklungen zu rechnen. Im Jahresdurchschnitt 2019 wird das
preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um 0,6 Prozent, nach 1,4 Prozent
im Vorjahr, expandieren. Im kommenden Jahr wird sich die konjunkturelle Grunddynamik
im Vergleich zu 2019 wieder etwas beschleunigen, das BIP Wachstum wird bei mit 1,7
Prozent recht kräftig ausfallen. Die Arbeitslosenquote wird im Prognosezeitraum auf
4,8 Prozent sinken. Die wirtschaftliche Entwicklung in Großbritannien ist durch die Unsicherheit über
die Ausgestaltung des Brexit belastet. Das kräftige Wachstum im ersten Quartal, das
daraus resultierte, dass Verbraucher aus Sorge vor Versorgungsengpässen offenbar Notvorräte
anlegten und auch Unternehmen ihre bereits hohe Lagerhaltung weiter aufgestockt haben,
ist nicht nachhaltig und wird in den Folgequartalen zu niedrigeren Wachstumsquoten
führen. Den Experten nach gibt es bereits jetzt mehrere besorgniserregende Anzeichen
für einen Einbruch der britischen Wirtschaft. So hätten beispielsweise heimische Hersteller
im Juni ihr schlechtestes Monatsergebnis seit mehr als sechs Jahren verbucht. Auch
die Kreditnahme auf Konsumentenseite hat seit Juni die geringsten Zuwächse seit 2014
erreicht. Sogar die Bank of England hat sich vom Negativtrend bereits anstecken lassen
und ihrerseits die eigene Prognose für ein Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal
auf null heruntergeschraubt. Für die Jahre 2019 und 2020 erwartet der Sachverständigenrat für die Vereinigten Staaten
mit 2,4 beziehungsweise 1,9 Prozent merklich niedrigere Zuwachsraten des realen BIP
als noch im Jahr 2018. Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) korrigierten
ihre Prognosen aus Januar 2019 im April dieses Jahres nochmals und erwartet, dass
die größte Volkswirtschaft der Welt 2019 um 2,3 Prozent und im Wahljahr 2020 nur noch
um 1,9 Prozent wachsen wird. 4.3. WerbemarktDie Bereitschaft von Unternehmen in Marketingmaßnahmen zu investieren, hängt in hohem
Maße von der allgemeinen Wirtschaftslage ab. SYZYGY geht angesichts der derzeit überwiegenden
positiven Konjunkturaussichten für das Jahr 2019 von tendenziell steigenden Werbebudgets
aus. Gleichzeitig ist der Wandel, weg von klassischen Offline-Medien, hin zu digitalen
Kanälen für niemanden mehr überraschend. Daher ist davon auszugehen, dass sich der
Anteil von Online-Werbung am Gesamtbudget weiter erhöhen wird. Laut der Prognose, die das Dentsu Aegis Network erstellt hat, wird der globale Werbemotor
über das Jahr 2019 hinaus rund laufen. Für das Jahr 2020 erwarten die Experten des
Mediaagentur-Networks, dass die Werbeinvestitionen sogar auf 4,1 Prozent ansteigen
werden. Gründe hierfür liegen in den bevorstehenden Großereignissen wie der Fußball-EM,
den Olympischen Sommerspielen in Tokyo und der anstehenden US-Präsidentschaftswahl.
Auch die Experten von MAGNA hoben ihre Prognose aus Dezember 2018 von 4,7 auf 5,0
Prozent Wachstum für den globalen Werbemarkt an. Die aktuelle Studie der Mediagruppe Zenith zeigt, dass digitale Werbeformate in den
kommenden Jahren weiterhin den Wachstumstakt angeben werden. Im Jahr 2021 werden 52
Prozent der Werbegelder in digitale Kanäle fließen. Internet-Werbung macht damit erstmals
mehr als 50 Prozent aller weltweit getätigten Werbeausgaben aus. Vor allem Online-Videos,
Social Media in-Feed-Ads und Paid Content/Native Advertising werden eine treibende
und tragende Rolle bei der Entwicklung der Werbeausgaben spielen. Marken verlagern
ihre Etats verstärkt und gezielter in diese Kanäle, auch weil sie wissen, dass Nutzer
immer öfter und länger in diesen Medien unterwegs sind. Bessere und schnellere Datenübertragung
und größere Displays machen das Konsumieren und Teilen solchen Contents gerade im
Bereich Mobile noch einfach und ortsunabhängiger möglich. Für den deutschen Gesamtmarkt liegen die Prognosen für 2019 von Dentsu Aegis Network
bei einem schwachen Plus von 0,4 und für nächstes Jahr bei 0,5 Prozent. In Deutschland
wird deutlich zurückhaltender digital geworben. Hierzulande liegen die Investitionen
in Online-Werbung unter dem globalen Durchschnitt, in diesem Jahr bei 38 Prozent und
2021 bei voraussichtlich 43 Prozent. Trotz des Brexit-Chaos und wenig rosigen Aussichten für die britische Wirtschaft,
erwarten Branchenkenner von der GroupM ein Wachstum des Gesamtwerbemarktes von GBP
21,8 Mrd. in diesem Jahr und auf GBP 22,8 Mrd. in 2020. Die Wachstumsaussichten für die USA bewertet der von Dentsu Aegis Network veröffentlichte
Forecast mit 3,1 Prozent für das laufende und 3,6 Prozent für das Jahr 2020 optimistisch.
Die USA bleiben der weltweit größte Werbemarkt und werden im Jahr 2020 USD 217 Mrd.
für Werbung ausgeben. 4.4. Voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY GruppeObwohl die gesamtwirtschaftlichen Aussichten von Unsicherheit geprägt sind, sieht
SYZYGY weiterhin gute Rahmenbedingungen für weiteres Wachstum, die nachhaltige Verschiebung
von Marketingbudgets auf digitale Kanäle unterstützt und bestärkt die positive Entwicklung.
Reine Online-Werbung, auf die sich die oben aufgeführten Statistiken beziehen, stellt
dabei ledigich eine Facette des komplexen digitalen Marketings dar und repräsentiert
nur einen Teil des Leistungsspektrums der Gruppe. Der Vorstand der SYZYGY AG rechnet im laufenden Geschäftsjahr mit Umsatzerlösen auf
Vorjahresniveau. Bedingt durch höhere Restrukturierungsbelastungen, die sich im internationalen
Geschäft ergeben und voraussichtlich höher ausfallen werden, wird eine operative EBIT-Marge
von rund 8-9 Prozent angestrebt. Die Ertragslage der SYZYGY Gruppe wird von der Entwicklung der operativen Einheiten
und von den zukünftigen Zinserträgen der SYZYGY AG bestimmt. Versicherung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 37y WpHG i. V. m. § 37w Abs. 2 Nr. 3 WpHG"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
beschrieben sind." Bad Homburg v. d. H., 2. August 2019 SYZYGY AG Der Vorstand Konzernbilanz zum 30. Juni 2019Aktivascroll
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Bedingtes Kapital TEUR 1.200 (Vorjahr: TEUR 1.200). Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. Konzerngesamtergebnisrechnung zum 30. Juni 2019scroll
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Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung zum 30. Juni 2019scroll
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Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. Konzernkapitalflussrechnung zum 30. Juni 2019scroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. Im operativem Cashflow sind gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 26),
erhaltene Zinsen in Höhe von TEUR 583 (Vorjahr: TEUR 132) sowie Steuererstattungen
in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 0) und gezahlte Steuern in Höhe von TEUR 719 (Vorjahr:
TEUR 410) enthalten. Ausgewählte erläuternde AnhangangabenRechnungslegungDer Finanzbericht der SYZYGY AG für die ersten 6 Monate 2019 umfasst nach den Vorschriften
§ 50 Abs. 6 BörsO FWB i. V. m. § 37 y Abs. 2 WpHG einen Konzernzwischenabschluss und
einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde nach den Vorschriften
der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung
aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dabei wurde der ungeprüfte
Zwischenabschluss unter Beachtung der Regelungen des IAS 34 sowie in Übereinstimmung
mit DRS 16 erstellt. Dementsprechend wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber
dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 gewählt. Der Lagebericht wurde unter den
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenbericht ist keiner
prüferischen Durchsicht gemäß § 37 w Abs. 7 WpHG unterzogen worden. Die Rechnungslegungs- und Konsolidierungsgrundsätze werden bis auf folgende Ausnahmen
so angewendet, wie im Konzernanhang zum Geschäftsbericht 2018 beschrieben. Auswirkungen aus der Anwendung von veröffentlichten Standards (IFRS) und Interpretation
(IFRIC) Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 wurden zum ersten Mal die neuen Rechnungslegungsvorschriften
des IFRS 16 Standards für die Bilanzierung von Leasinggegenständen angewandt. Detaillierte
Informationen zum Standard sowie die vorausgehende Prognose der Auswirkungen von IFRS
16 finden sich im Geschäftsbericht ab Seite 77. Bei SYZYGY sind von diesem neuen Standard
Leasingverträge für Firmenwagen sowie langfristige Mietverträge für Büroflächen betroffen.
Durch die Aktivierung langfristiger Verträge in der Bilanz als Nutzungswerte hat sich
die Bilanzsumme im Vergleich zum bisherigen Bewertungsgrundsatz um rund 26 Mio. EUR
von 96 Mio. EUR auf 122 Mio. EUR erhöht. Als Gegenposition auf der Passivseite wurden
Verbindlichkeiten ausgewiesen, so dass sich bei gleichbleibendem Eigenkapital die
Eigenkapitalquote entsprechend von 52 Prozent auf 41 Prozent reduziert. Im Rahmen der Gesamtergebnisrechnung führt der Standard zu einer Erhöhung des operativen
Ergebnisses (EBIT) um TEUR 149 von TEUR 2.658 auf TEUR 2.807. Demgegenüber vermindert
sich das Finanzergebnis um TEUR 299, so dass das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT)
um TEUR 150 reduziert wird. Abgesehen vom neuen Standard IFRS 16 werden die einzelnen Positionen der Bilanz und
der Konzerngesamtergebnisrechnung zu den gleichen Bewertungsgrundsätzen dargestellt,
wie sie im Geschäftsbericht 2018 beschrieben und angewendet wurden. Die vorliegenden
Geschäftszahlen und -angaben sind daher im Zusammenhang mit dem Geschäftsbericht zum
Konzernabschluss 2018 zu lesen. Geschäftstätigkeit der SYZYGY GruppeDie SYZYGY Gruppe ist ein international tätiger Kreativ-, Technologie- und Mediadienstleister
rund um digitales Marketing. Die SYZYGY AG nimmt die Aufgaben einer geschäftsführenden Holding wahr, indem sie
zentrale Dienstleistungen im Bereich Strategie, Kreation, Planung, Rechnungswesen,
IT-Infrastruktur und Finanzierung für ihre Tochtergesellschaften erbringt. Ferner
unterstützt die SYZYGY AG die Tochtergesellschaften bei Neugeschäftsaktivitäten. Die Tochtergesellschaften üben als operative Einheiten das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft
aus. Mit Niederlassungen in Bad Homburg v. d. H., Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg,
London, München, New York und Warschau bieten sie Großunternehmen ein ganzheitliches
Dienstleistungsspektrum: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption
und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business
Applikationen, Websites, Hosting, Online-Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden
Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance Marketing-Services wie Beratung
und Analyse von Daten sowie Suchmaschinenmarketing und -optimierung dar. Überdies
unterstützt SYZYGY Kunden im Bereich Customer Experience sowie Usability und begleitet
sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen,
Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie Animationen komplettieren das
Serviceangebot. Die Geschäftsschwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Telekommunikation/IT,
Dienstleistungen, Konsumgüter sowie Finanzen/Versicherungen. Konsolidierungskreis und -grundsätzeIn den Konzernabschluss zum 30. Juni 2019 wurden neben der SYZYGY AG folgende Tochterunternehmen
vollkonsolidiert:
SYZYGY hat mit Wirkung zum 1. Januar 2019 weitere 10 Prozent der Anteile an der USEEDS°
GmbH erworben. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 28. März 2019. Die
SYZYGY hält seitdem 90 Prozent der Anteile an der USEEDS°. Hi-ReS! London Ltd. wurde im 1. Quartal 2019 aufgelöst und innerhalb der SYZYGY Gruppe
entkonsolidiert. Dadurch entstand ein Entkonsolidierungserfolg in Höhe von TEUR 62. Die Anteile an der SYZYGY Performance GmbH wurden im 2. Quartal um 8,49 Prozent auf
59,48 Prozent erhöht. Die Eintragungen in das Handelsregister erfolgten am 19. April
sowie am 19. Juni 2019. Angaben zu den allgemeinen Konsolidierungsgrundsätzen finden sich im Geschäftsbericht
des Jahres 2018 ab Seite 74. SegmentberichterstattungDie Anwendung des IFRS 8 fordert eine Segmentberichterstattung entsprechend der internen
Steuerung (Management-Approach) des Konzerns. Vor diesem Hintergrund berichtet SYZYGY
über die Segmente nach einer geographischen Abgrenzung. Die SYZYGY AG als Holdinggesellschaft erbringt hauptsächlich Serviceleistungen an
die operativen Einheiten und ist deshalb von diesen getrennt im Bereich ZentraLfunktion
zu betrachten. Das Segment Deutschland setzt sich aus diffferent, SYZYGY Berlin, SYZYGY
Deutschland, SYZYGY Media, SYZYGY Performance und USEEDS zusammen. Das Segment Großbritannien
umfasst SYZYGY UK und Unique Digital UK. SYZYGY NY und Ars Thanea werden gemeinsam
im Bereich "Sonstige Segmente" dargestellt. Die einzelnen Segmente wenden dieselben Rechnungslegungsgrundsätze wie der Gesamtkonzern
an. Die SYZYGY AG beurteilt die Leistungen der Segmente vorrangig anhand des Umsatzes
und des EBIT. Die Zuordnung der Umsatzerlöse gegenüber Dritten erfolgt nach dem Sitz
der verkaufenden Unternehmenseinheit. Die Angaben zu den geografischen Gebieten in
Bezug auf die Segmentumsatzerlöse sowie die langfristigen Vermögenswerte ergeben sich
aus den unten zusammengefassten Segmentangaben. Die in der Segmentberichterstattung
ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich aus Umsatzerlösen gegenüber externen Kunden
und intersegmentären Umsätzen zusammen. Die Transaktionen innerhalb der Segmente,
die grundsätzlich zu Marktpreisen verrechnet werden, wurden eliminiert. scroll
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Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller Aktiva zuzüglich der auf das jeweilige
Segment entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerte, gemindert um die Forderungen, die
auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen. Die Segmentinvestitionen umfassen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen. Die Segmentschulden entsprechen der Summe aller Passiva ohne Eigenkapital, zuzüglich
der auf das jeweilige Segment entfallenden Anteile der Minderheiten sowie latenter
Steuern auf die jeweiligen immateriellen Vermögenswerte, und gemindert um die Verbindlichkeiten,
die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen. Eigene AktienSYZYGY ist berechtigt, eigene Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen oder sie Dritten
im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten. SYZYGY stehen aus eigenen Aktien
keine Dividenden- oder Stimmrechte zu. Der Umfang des Aktienrückkaufs wird als Abzugsposten
vom Eigenkapital in einem eigenen Posten ausgewiesen. Am 29. Mai 2015 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, bis zum 28. Mai
2020 insgesamt bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien der SYZYGY zu erwerben. SYZYGY
ist berechtigt, die eigenen Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen, Mitarbeitern
des Unternehmens als Kompensation oder Dritten eigene Aktien im Rahmen des Erwerbs
von Unternehmen anzubieten. Zum 30. Juni 2019 befanden sich wie im Vorjahr 73.528 eigene Aktien zu durchschnittlichen
Anschaffungskosten von EUR 5,54 im Bestand des Unternehmens. Directors' DealingsDie Aktienbestände der Organe und die im Berichtszeitraum erfolgten Transaktionen
sind in den folgenden Tabellen dargestellt: Vorstände: Aktien
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Aufsichtsräte: Aktienscroll
Dominic Grainger wurde auf der Hauptversammlung am 7. Juni 2019 in den Aufsichtsrat
gewählt. Am selben Tag schied Rupert Day aus dem Aufsichtsrat aus. Die Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder halten keine Optionen. Vorstände: Phantom Stocksscroll
Das Phantom Stock Programm wurde in 2015 aufgelegt. Hierbei erhält der Berechtigte
die Differenz zwischen dem Aktienkurs bei Gewährung und dem Aktienkurs bei Ausübung
der Phantom Stocks als Sonderzahlung. 40 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche
1) können frühestens nach 2 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 3
Jahren, 60 Prozent der gewährten Phantom Stocks (Tranche 2) können frühestens nach
3 Jahren ausgeübt werden und verfallen spätestens nach 4 Jahren. Die maximale Kurssteigerung
ist bei der Tranche 1 auf 60 Prozent, und bei der Tranche 2 auf 90 Prozent begrenzt. Der Basiskurs beträgt EUR 9,13 bei Lars Lehne und EUR 11,25 bei Erwin Greiner und
Frank Ladner. Weiterführende Informationen finden sich im Geschäftsbericht 2018 ab Seite 63. AktionärsstrukturDie Aktionärsstruktur zum 30. Juni 2019 hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018
leicht verändert. Zum Stichtag wurden die Anteile wie folgt gehalten: scroll
Bad Homburg v. d. H., den 2. August 2019 SYZYGY AG Der Vorstand Finanzkalender 2019scroll
Bei allen Terminen Änderungen vorbehalten. KONTAKT / IMPRESSUMSYZYGY AG HOREXSTRASSE 28 61352 BAD HOMBURG V.D.H. T +49 6172 9488-252 F +49 6172 9488-270 IR@SYZYGY.NET WWW.SYZYGY.NET VORSITZENDER DES AUFSICHTSRATS: WILFRIED BEECK VORSTAND: LARS LEHNE, ERWIN GREINER, FRANK LADNER TEXT/REDAKTION: SYZYGY AG FOTOGRAFIE: SYZYGY AG, ADOBE STOCK ILLUSTRATIONEN: CHRISTOPH NIEMANN |
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