Syzygy AG

Bad Homburg v. d. Höhe

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum 30.06.2022

SYZYGY AG, Bad Homburg v. d. Höhe

Geschäftsentwicklung und Lage des Konzerns

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2. Quartal

Januar - Juni

In TEUR

2022

2021

Veränd.

2022

2021

Veränd.

Umsatzerlöse

17.321

14.977

16%

34.369

30.037

14%

EBIT

1.477

1.534

-4%

3.104

3.100

0%

EBIT-Marge

8,5%

10,2%

-1,7 pp

9,0%

10,3%

-1,3 pp

Finanzergebnis

-508

-235

116%

-643

-394

63%

EBT

969

1.299

-25%

2.461

2.706

-9%

Konzernergebnis

787

1.027

-23%

1.876

2.097

-11%

Ergebnis je Aktie (EUR)

0,05

0,07

-29%

0,13

0,15

-13%

Zahl der Beschäftigten inkl. Freelancer

628

522

20%

628

522

20%

Liquide Mittel und Wertpapiere

4.855

2.185

122%

4.855

2.185

122%

Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit

-1.736

-475

265%

-46

1.417

-103%

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1. Allgemein

Im folgenden Konzernlagebericht wird die Lage des SYZYGY Konzerns (im Folgenden "SYZYGY", "Konzern" oder "GROUP") dargestellt. Der dem Konzernlagebericht zugrunde liegende Konzernabschluss wurde nach den Regeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

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2. Grundlagen des Konzerns

Hinsichtlich Konzernstruktur, -strategie und -steuerung der SYZYGY GROUP wird auf die Erläuterungen im Lagebericht 2021 (Geschäftsbericht 2021, Seite 58 ff.) verwiesen.

Zur Gruppe gehören neben der SYZYGY AG als Holding sieben Tochtergesellschaften:

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Ars Thanea S.A.

diffferent GmbH

SYZYGY Deutschland GmbH

SYZYGY Digital Marketing Inc.

SYZYGY Performance Marketing GmbH

SYZYGY UK Ltd.

Unique Digital Marketing Ltd.

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3. Wirtschaftsbericht

Nachfolgend werden Ergänzungen und neue Entwicklungen gegenüber dem Lagebericht 2021 (Geschäftsbericht 2021, Seite 60 ff.) ausgeführt.


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3.1. Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Nachfolgend werden Ergänzungen und neue Entwicklungen gegenüber dem Lagebericht 2021 (Geschäftsbericht 2021, Seite 60 ff.) ausgeführt.

Während sich die Weltwirtschaft noch von der Corona-Pandemie erholt, könnte sie bereits an der Schwelle zu einer neuen Krise stehen. Der Krieg in der Ukraine hat den fragilen globalen Aufschwung ins Wanken gebracht, eine humanitäre Krise in Europa ausgelöst, die Lebensmittel- und Rohstoffpreise in die Höhe getrieben, das Wachstum weltweit verlangsamt und den Inflationsdruck verschärft. Geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten dämpfen das Vertrauen der Unternehmen und die Investitionen und schwächen die kurzfristigen Wirtschaftsaussichten weiter.

Für 2022 hatte nach dem World Economic Outlook im Januar der Internationalen Währungsfonds (IWF) ein globales Wachstum von 4,4 Prozent prognostiziert, das er im April auf 3,6 Prozent für die Jahre 2022 und 2023 nach unten korrigiert hat. Diese Prognose ist jedoch mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet, eine mögliche Verschärfung des Krieges in der Ukraine, neuen Pandemiewellen sowie Unterbrechungen der Lieferketten bedingt durch Lockdowns in China, belasten die weiteren Wirtschaftsaussichten. Hinzu kommt die Straffung der Geldpolitik durch die Zentralbanken aufgrund des hohen Inflationsdrucks.

Der IWF erwartet nun eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,6 Prozent in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften und 9,5 Prozent in den Schwellenländern und aufstrebenden Volkswirtschaften.

Nach einem kräftigen Aufschwung im Jahr 2021 wird das reale BIP den Projektionen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zufolge 2022 im Euroraum um 2,6 Prozent und 2023 um 1,6 Prozent wachsen. Das Wachstum wird in der ersten Jahreshälfte 2022 durch den Krieg in der Ukraine und die Abriegelungen in China erheblich gedämpft werden. Diese Faktoren treiben auch die Inflation weiter in die Höhe, auf voraussichtlich 7 Prozent in diesem Jahr. Dies belastet den Konsum der Haushalte und erhöht die Unsicherheiten. Da das geplante russische Ölembargo die Ölpreise in die Höhe treibt, dürfte das Wachstum 2023 gedämpft bleiben, während die Inflation nur allmählich zurückgehen dürfte. Die Risiken für die Wirtschaftstätigkeit sind nach wie vor eher abwärtsgerichtet: Schwerwiegende Unterbrechungen der Energie- und insbesondere der Gasversorgung würden das Wachstum in Europa beeinträchtigen und die Inflation zusätzlich in die Höhe treiben.

Der Krieg hat zum einen erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft des Euroraums und zum anderen auf die öffentlichen Finanzen, die aufgrund der Ausgaben zur Unterstützung der ukrainischen Flüchtlinge (über 5 Millionen in der Europäischen Union) zusätzlich belastet werden, bis die Flüchtlinge allmählich in den Arbeitsmarkt integriert werden oder nach Hause zurückkehren. Der Krieg wirkt sich auch auf die Einfuhren wichtiger Basismetalle und Agrarrohstoffe sowie auf deren weltweite Preise aus. Die Verschärfung der Sanktionen gegen fossile Brennstoffe (Kohle, Öl und in Zukunft möglicherweise auch Erdgas) könnte ebenfalls tiefgreifende negative makroökonomische Auswirkungen in Europa haben, insbesondere in den Ländern, die am stärksten von russischer Energie abhängig sind.

Nach der Corona-Pandemie erholt sich die deutsche Wirtschaft nur langsam und der Ukraine-Krieg sowie die Unterbrechungen der globalen Lieferketten belasten die deutsche Wirtschaft schwer. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel rechnet 2022 mit einem Wachstum von 2,1 Prozent. Im Jahr 2023 dürfte die Zuwachsrate 3,3 Prozent betragen. Die hohen Energiepreise sorgen außerdem für einen Anstieg der Inflationsraten auf die höchsten Stände seit Jahrzehnten. Im Jahr 2022 dürfte der Verbraucherpreisanstieg mit rund 7,4 Prozent sehr hoch ausfallen - ein Rekordwert seit Erfassung der Daten. Diese liegen über denen im Wiedervereinigungsboom und auf dem Niveau während der Ölkrisen in den Jahren 1973/​74 und 1981. Im Jahr 2023, wenn die Lieferengpässe nachlassen und von den Rohölpreisen keine weiteren Impulse auf die Inflationsrate mehr ausgehen, wird die Inflation auf 4,2 Prozent sinken.

Für 2022 geht die OECD von einem Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent und für 2023 von 1,7 Prozent aus, wobei die Erholung durch den Krieg in der Ukraine und das Embargo gegen russisches Öl gebremst wird. Die steigende Inflation schmälert die Kaufkraft der privaten Haushalte und dämpft den Aufschwung des privaten Verbrauchs. Das Vertrauen der Investoren und Verbraucher ist eingebrochen, und die Engpässe in der Lieferkette haben sich verschärft, so dass sich die Erholung der Industrieproduktion und der Exporte trotz eines hohen Auftragsbestands bis Ende 2022 verzögert. Der Aufschwung könnte durch einen plötzlichen Stopp der Gasimporte aus Russland oder durch anhaltende Engpässe in China weiter abschwächen.

Der britischen Wirtschaft wird laut OECD ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,6 Prozent prognostiziert, bevor es 2023 stagniert. Die Inflation wird weiter steigen und Ende 2022 aufgrund anhaltender Arbeits- und Versorgungsengpässe und hoher Energiepreise einen Höchststand von über 10 Prozent erreichen. Eine straffere Geldpolitik und eine Lockerung der Angebotsbeschränkungen im Jahr 2023 dürften dazu beitragen, dass sie bis Ende 2023 allmählich auf 4,7 Prozent zurückgeht. Die Reallöhne werden deutlich sinken, die Zinsen steigen und die wirtschaftliche Aktivität, insbesondere der Außenhandel, wird durch Unsicherheiten und zusätzliche Kosten als Folge des Brexits belastet.

Nachdem die polnische Wirtschaft ein starkes BIP-Wachstum in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 verzeichnen konnte, birgt der Krieg in der Ukraine weitere Abwärtsrisiken. Für 2022 wird nach dem OECD Economic Outlook ein reales BIP-Wachstum von 4,4 Prozent und für 2023 von 1,8 Prozent prognostiziert. Das Konsum- und in geringerem Maße auch das Investitionswachstum wird sich erheblich verlangsamen, was teilweise durch die Finanzpolitik ausgeglichen wird. Die Inflation dürfte gegen Ende des Jahres ihren Höhepunkt erreichen, da sich der Anstieg der Energiepreise verlangsamt und die Geldpolitik gestrafft wird. Die jährliche Gesamtinflation stieg im April 2022 weiter auf 11,4 Prozent, während die Kerninflation 8,6 Prozent erreichte. Um die Folgen der Inflation für die Verbraucher abzumildern, hat die polnische Regierung seit Februar die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ausgesetzt und den Steuersatz für Benzin und Dieselkraftstoff von 23 auf acht Prozent gesenkt. Die Regelung soll sechs Monate lang gelten. Die Kerninflation wird den Prognosen zufolge zurückgehen, dürfte aber auch Ende 2023 noch hoch sein.

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3.2. Entwicklung des Werbemarktes

Die rückläufige Gefährdung durch Corona, vor allem aber die geopolitische Situation in Osteuropa schlugen sich auf den globalen Werbemarkt nieder.

Die Mediaagentur Zenith prognostiziert in ihrem Advertising Expenditure Forecast, dass im Jahr 2022 die weltweiten Werbeausgaben um 8 Prozent steigen werden. Zenith hatte nur geringfügig ihre Prognose um 1,1 Prozentpunkte abgesenkt. Das globale Werbewachstum wird vorrangig von den Olympischen Winterspielen, den Zwischenwahlen in den USA und der FIFA Fußballweltmeisterschaft in der werbeintensivsten Vorweihnachtszeit getrieben. Von diesem hohen Niveau ausgehend, wird sich das Wachstum auf 5,4 Prozent im Jahr 2023 verlangsamen, bevor die Olympischen Sommerspiele und die US-Präsidentschaftswahlen es im Jahr 2024 auf 7,6 Prozent ansteigen lassen.

Die GroupM, aus dem WPP-Holdingnetzwerk, gibt weiterhin optimistische Prognosen für den Werbemarkt 2022 ab. So sollen laut dem "2022 Global Mid-Year Forecast" die Werbeumsätze in diesem Jahr um 8,4 Prozent steigen (ohne politische Werbung in den USA).

Die rein digitalen Werbemedien werden ihre Umsätze 2022 um 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern können. Die gesamte digitale Werbung, die auch die digitalen Kanäle der traditionellen Medien einschließt, wird in diesem Jahr schätzungsweise 618 Milliarden US-Dollar erwirtschaften, was 73 Prozent des Gesamtvolumens entspricht.

Auch der deutsche Werbemarkt ist durch die Faktoren Corona-Pandemie, Ukrainekrise und die globalen Konjunkturschwäche belastet. Dennoch bleibt Deutschland der fünftgrößte Werbemarkt der Welt und der zweitgrößte in Europa. Das Medianetzwerk Magna senkt seine Wachstumsprognose für 2022 von ehemals 10,1 Prozent im Dezember auf nunmehr 6,1 Prozent. Betrachtet man die Prognosen von GroupM, so sollen die Werbeausgaben in diesem Jahr deutlich um 9,1 Prozent, statt 7,3 Prozent, auf ca. 30,7 Milliarden Euro netto ansteigen.

Für den Bereich der digitalen Medien senkt Magna ihre Erwartungen von Dezember 2021 von 15 Prozent nun auf ein Plus von 8,4 Prozent auf 18,6 Milliarden Euro. Deutliche Zuwächse werden voraussichtlich YouTube und Twitch, mit 15 und 12 Prozent, aufweisen. Social Media soll hingegen um 5 Prozent wachsen. Die Wachstumstreiber werden vor allem E-Commerce und Einzelhandelsmedien sein.

Mehr als Deutschland wird in der EMEA-Region nur Großbritannien wachsen. Dem Vereinigten Königreich sagt die GroupM in diesem Jahr ein Wachstum von 9,3 Prozent auf 49,3 Milliarden US-Dollar voraus. Dies ist in erster Linie auf die zunehmenden Wachstumserwartungen im Bereich der digitalen Werbung zurückzuführen, die weiterhin rasant wachsen: 2021 um 45 Prozent, und für 2022 wird ein weiteres Wachstum von 10,4 Prozent prognostiziert. Auch die neuesten AA/​WARC-Daten stellen eine Verbesserung der vorherigen Prognosen für 2022 dar. Der britische Werbemarkt wird in diesem Jahr voraussichtlich um 10,7 Prozent auf 35,3 Mrd. Pfund wachsen, was auf einen starken Jahresbeginn, höhere CPMs (Kosten pro 1.000 Impressionen) und eine höhere Nachfrage im Vorfeld der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft zurückzuführen ist.

Nach Angaben von Publicis Groupe Poland war die Dynamik des polnischen Werbemarktes im ersten Quartal dieses Jahres höher als in den entsprechenden Zeiträumen der letzten drei Jahre. Einerseits war das Wachstum aufgrund einer niedrigeren Vergleichsbasis als vor einem Jahr, als die Corona-Beschränkungen noch in Kraft waren, höher. Andererseits bestehen Unsicherheiten auf dem Werbemarkt durch den Ausbruch des Krieges in der Ukraine. Für den polnischen Werbemarkt sagen Prognosen der Publicis Groupe Poland, Wachstumswerte von 4,8 Prozent voraus. Der Anteil der digitalen Medien am Werbemarkt steigt von 44 auf 45 Prozent.

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3.3. Mitarbeitende

Der Personalbestand der SYZYGY GROUP ist während der Berichtsperiode angestiegen: Zum 30. Juni 2022 beschäftigte die SYZYGY GROUP 567 Festangestellte. Dies ist ein Anstieg von 32 Beschäftigten im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2021 und ein Anstieg von 63 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahresquartal. Hierbei handelt sich um einen Zuwachs der Beschäftigten in den deutschen Gesellschaften zum Vorjahresquartal um 43 Personen, während in den internationalen Gesellschaften insgesamt ein Zuwachs um 20 Mitarbeitende verzeichnet wurde.

Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der Festangestellten nach Geografien:

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Mitarbeitende

30.06.2022

in %

30.06.2021

in %

Deutschland

427

75%

384

76%

Polen

75

13%

57

11%

Großbritannien

56

10%

59

12%

Vereinigte Staaten

9

2%

4

1%

Gesamt

567

100%

504

100%

Die Belegschaft nach Funktions- bzw. Arbeitsbereichen hat sich im Verhältnis nicht wesentlich geändert und gliedert sich wie folgt:

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Mitarbeitende

30.06.2022

in %

30.06.2021

in %

Performance Marketing

109

20%

98

20%

Strategie /​ Beratung

107

19%

106

21%

Technologie

107

19%

90

18%

Projektmanagement

93

16%

76

15%

Kreation

82

14%

67

13%

Administration

69

12%

67

13%

Gesamt

567

100%

504

100%

Im Periodendurchschnitt waren 560 Beschäftigte und rund 50 freie Mitarbeitende für die SYZYGY GROUP tätig. Daraus ergibt sich ein annualisierter Umsatz je Mitarbeitenden von EUR 113.000 (Vorjahr: EUR 110.000, mit durchschnittlich 513 Personen inkl. 31 freien Mitarbeitenden).

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3.4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage d er SYZYGY GROUP
 

3.4.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der SYZYGY GROUP ergeben sich, indem die Billings um Mediakosten reduziert werden, die in den Performance Marketing Gesellschaften als durchlaufende Posten einnahme- und ausgabeseitig anfallen.

Die Umsatzerlöse der SYZYGY GROUP erhöhten sich im Berichtszeitraum 2022 um 14 Prozent auf EUR 34,4 Mio. Der Anteil der in Deutschland erzielten Umsatzerlöse beträgt 79 Prozent. Das Segment Großbritannien hat 13 Prozent der erzielten Umsätze beigetragen. Die sonstigen Segmente (Polen und USA) konnten 26 Prozent mehr Umsatz erzielen und tragen 8 Prozent an den Gesamtumsätzen der SYZYGY GROUP bei.

Umsatzerlöse nach Branchen

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H1-2022

H1-2021

Automobil

26%

31%

Dienstleistungen

22%

17%

Finanzen /​ Versicherungen

20%

21%

Konsumgüter

16%

14%

Telekommunikation /​ IT

6%

7%

Sonstige

10%

10%

Gesamt

100%

100%

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich aufgrund von Umsatzverschiebungen folgende Veränderungen ergeben. Umsätze mit Kunden im Dienstleistungssektor stiegen um 5 Prozentpunkte und Umsätze mit Unternehmen aus dem Konsumgüterbereich um 2 Prozentpunkte. Umsätze mit Kunden aus der Automobilbranche waren um 5 Prozentpunkte, mit Kunden aus dem Finanz- und Versicherungsbereich und Kunden aus dem Telekommunikationsbereich mit jeweils 1 Prozentpunkt rückläufig. Unternehmen, die keiner dieser fünf Kernbranchen zugeordnet werden können, blieben konstant bei 10 Prozent.

Mit den zehn größten Kunden erwirtschaftete SYZYGY 44 Prozent des Gesamtumsatzes. Dies ist konstant zum Vorjahresniveau.

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3.4.2. Betriebsausgaben und Abschreibungen

Die Einstandskosten der erbrachten Leistungen erhöhten sich überproportional zum Umsatz um 19 Prozent auf EUR 25,6 Mio. (Vorjahr: EUR 21,5 Mio.). Die Roh-Marge sank auf Grund der überproportional gestiegenen Einstandskosten entsprechend um 3 Prozentpunkte auf 26 Prozent.

Die allgemeinen Verwaltungskosten stiegen unterproportional zum Umsatzwachstum um jeweils 7 Prozent auf EUR 4,3 Mio. (Vorjahr: EUR 4,0 Mio.) ebenso wie die Vertriebs- und Marketingkosten (EUR 2,6 Mio.; Vorjahr: EUR 2,5 Mio.).

Die Abschreibungen auf Anlagevermögen blieben konstant bei EUR 2,7 Mio. (Vorjahr EUR 2,7 Mio.).

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3.4.3. Operatives Ergebnis und EBIT-Marge

Der operative Gewinn der SYZYGY GROUP blieb im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konstant bei EUR 3,1 Mio. (Vorjahr: EUR 3,1 Mio.), die EBIT-Marge sank dementsprechend auf 9,0 Prozent (Vorjahr: 10,3 Prozent). Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf das überproportionale Wachstum der Herstellungskosten im Verhältnis zum Umsatz zurückzuführen. Hierbei macht sich insbesondere ein deutlich erhöhter Einsatz von freien Mitarbeitenden bemerkbar, der durch das starke Wachstum und einen erhöhten Krankenstand in der SYZYGY Gruppe bedingt ist. Die Anstieg der Kosten für Vertrieb und Marketing als auch die Verwaltung ist leicht unterproportional.

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3.4.4. Finanzergebnis

SYZYGY berichtet nach 6 Monaten ein negatives Finanzergebnis von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,4 Mio.). Die Finanzaufwendungen ergeben sich hauptsächlich aus Finanzierungskosten, Verlusten aus der Veräußerung von Wertpapieren und anteiligen Zinsaufwendungen bei langfristigen Verträgen gem. IFRS 16 (primär Mietverträge). Die Finanzerträge in Höhe von EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.) aus der Anlage von Wertpapieren konnten die Aufwendungen nur teilweise kompensieren.

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3.4.5. Steueraufwand, Konzernergebnis, Ergebnis je Aktie

Die Geschäftsentwicklung der SYZYGY GROUP spiegelt sich in einem Vorsteuerergebnis von EUR 2,5 Mio. wider. Im Vorjahreszeitraum betrug das Vorsteuerergebnis EUR 2,7 Mio. Dies entspricht einem Rückgang des Ergebnisses vor Steuern um 9 Prozent. Nach Abzug von Steuern in Höhe von EUR 0,6 Mio. ergibt sich ein Konzernergebnis von EUR 1,9 Mio.

Auf Basis der durchschnittlich vorhandenen 13.500.000 gewinnberechtigten Aktien und nach Abzug von Minderheitsanteilen in Höhe von TEUR 86 beträgt das unverwässerte Ergebnis je Aktie EUR 0,13; dies liegt um EUR 0,02 unter dem Niveau des Vergleichszeitraumes.

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3.4.6. Segmentberichterstattung

Gemäß IFRS 8, der auf den Management-Approach abstellt, berichtet SYZYGY Segmente nach geographischen Kriterien und unterscheidet dabei zwischen Deutschland, Großbritannien sowie den sonstigen Segmenten. Letzteres enthält die Gesellschaften Ars Thanea und SYZYGY Digital Marketing Inc., die gemäß IFRS 8.13 nicht groß genug sind, um als geographisch eigenständiges Segment berichtet zu werden.

Die einzelnen Segmente trugen im ersten Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wie folgt zum Ergebnis bei:

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Deutschland

Großbritannien

Sonstige

In TEUR

H1 2022

H1 2021

H1 2022

H1 2021

H1 2022

H1 2021

Umsatzerlöse (nicht konsolidiert)

27.156

23.604

4.542

4.318

3.560

2.825

Operatives Ergebnis (EBIT)

2.759

3.318

604

775

543

592

Operatives Ergebnis (EBIT) in %

10%

14%

13%

18%

15%

21%

Anteil der Umsatzerlöse am Konzernumsatz in % (konsolidiert)

79%

77%

13%

14%

8%

9%

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3.4.7. Finanzlage

SYZYGY verfügte zum Bilanzstichtag über Liquiditätsreserven in Höhe von insgesamt EUR 4,9 Mio., dies entspricht einem Zuwachs um EUR 1,2 Mio. zum 31. Dezember 2021. Der Bestand der liquiden Mittel erhöhte sich um EUR 1,7 Mio. auf EUR 3,8 Mio., während der Wertpapierbestand sich von EUR 1,6 Mio. auf EUR 1,0 Mio. verringerte. Die Veränderung der liquiden Mittel ist im Wesentlichen auf Mittelzuflüsse aus einem positiven Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zurückzuführen.

79 Prozent der Mittel entfielen zum 30. Juni 2022 auf Bankguthaben und 21 Prozent waren in Wertpapiere investiert.

Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit ist im Berichtszeitraum leicht negativ. Positiv haben das Konzernergebnis in Höhe von EUR 1,9 Mio., Abschreibungen in Höhe von EUR 2,7 Mio., eine Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 2,9 Mio. und der erhaltenen Anzahlungen um EUR 0,3 Mio. beigetragen. Demgegenüber hat eine Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Umsatzsteuerverbindlichkeiten den operativen Cashflow mit EUR 7,9 Mio. belastet.

Der Gesamt-Cashflow der SYZYGY GROUP war zum Stichtag mit EUR 1,6 Mio. positiv.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit EUR 1,1 Mio. negativ. Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von EUR 0,7 Mio. sowie Zinszahlungen für Leasingverpflichtungen nach IFRS 16 in Höhe von EUR 0,3 Mio. führten zu diesem Ergebnis.

Beim Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gab es im ersten Halbjahr eine Tilgung der Leasingverbindlichkeiten in Höhe von EUR 1,8 Mio. und bestehenden Krediten in Höhe von EUR 1,0 Mio. Dem stand eine kurzfristige Aufnahme von Geldmarktkrediten von EUR 5,5 Mio. gegenüber, sodass sich ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 2,7 Mio. ergibt.

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3.4.8. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SYZYGY GROUP hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum 31. Dezember 2021 um EUR 3,2 Mio. auf EUR 110,2 Mio. verringert, was einem Rückgang von 3 Prozent entspricht.

Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich um EUR 2,2 Mio. auf EUR 84,7 Mio. gegenüber dem Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2021 (EUR 86,9 Mio.). Dies resultiert im Wesentlichen aus den Sachanlagen, welche durch planmäßige Abschreibungen von EUR 29,3 Mio. auf EUR 27,4 Mio. sanken. Leichte Veränderungen gab es bei den Geschäfts- oder Firmenwerten, die um EUR 0,2 Mio. auf EUR 54,8 Mio. zurückgingen. Der Rückgang der Geschäfts- und Firmenwerte ist währungsbedingt und spiegelt sich in den Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung wider.

Die kurzfristigen Vermögenswerte liegen mit EUR 25,4 Mio. unter dem Niveau vom 31. Dezember 2021 (EUR 26,4 Mio.). Diese Abnahme ist auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Rückgang um EUR 1,3 Mio. sowie die Abnahme der sonstigen kurzfristige Vermögenswerte um EUR 0,8 Mio. und der Wertpapiere, welche im Vergleich zum 31. Dezember 2021 um EUR 0,6 rückläufig waren, zurückzuführen. Dem steht eine Zunahme der liquiden Mittel in Höhe von EUR 1,7 Mio. auf EUR 3,8 Mio. (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.) gegenüber.

Mit EUR 57,4 Mio. ist das Eigenkapital im Vergleich zum 31. Dezember 2021 um EUR 1,2 Mio. angestiegen. Das Wachstum ergibt sich aus dem Konzernergebnis in Höhe von EUR 1,9 Mio sowie der Veränderung des übrigen Konzernergebnisses in Höhe von EUR -0,7 Mio. Letztere entfallen größtenteils auf Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe. Die Eigenkapitalquote ist durch die gesunkene Bilanzsumme auf 52 Prozent angestiegen.

Die Langfristigen Schulden verzeichneten eine Abnahme um EUR 1,7 Mio. im Vergleich zum 31. Dezember 2021, die im Wesentlichen auf Tilgungszahlungen für Leasingverpflichtungen in Höhe von EUR 1,8 Mio. beruht.

Die kurzfristigen Schulden lagen mit EUR 29,7 Mio. unter dem Wert des Jahresendes 2021 (EUR 32,4 Mio.). Darin enthalten sind im Wesentlichen der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um EUR 5,7 Mio., demgegenüber verzeichneten die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten einen Anstieg um EUR 2,6 Mio.

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3.5. Voraussichtliche Entwicklung der SYZYGY GROUP

Die nachhaltige Verschiebung von Marketingbudgets auf den digitalen Kanal und die fortgesetzten Investitionen in die Digitalisierung von Prozessen in Vertrieb und Marketing bieten der SYZYGY GROUP grundsätzlich gute Rahmenbedingungen. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bieten sowohl Chancen als auch Risiken. Während das Ausgabeverhalten einiger Kund:innen weiterhin restriktiv ist, hat die Pandemie zugleich zu einer Beschleunigung des Trends zur Digitalisierung geführt. Insofern werden mittelfristig die Chancen überwiegen.

Die SYZYGY GROUP hebt ihre Jahresprognose für das Umsatzwachstum von 10 auf 12 Prozent an. Die Prognose für die EBIT-Marge vor Sondereffekten wird reduziert auf einen Korridor von 8 bis 10 Prozent gegenüber den vorherigen 10 Prozent.

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3.6. Versicherung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 37y WpHG i. V. m. § 37w Abs. 2 Nr. 3 WpHG

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."

Bad Homburg v. d. H., 26. Juli 2022

SYZYGY AG

Der Vorstand


SYZYGY AG, Bad Homburg v.d.H.

Konzernbilanz

zum 30. Juni 2022

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Aktiva

30.06.2022

30.06.2021

31.12.2021

Anhang

TEUR

TEUR

TEUR

Langfristige Vermögenswerte

Geschäfts- oder Firmenwerte

(3.1)

54.793

57.853

55.021

Sonstige Immaterielle Vermögenswerte

(3.2)

254

404

328

Sachanlagen

(3.2)

27.370

30.803

29.344

Langfristige finanzielle Vermögenswerte

(3.3)

252

200

380

Sonstige langfristige Vermögenswerte

(3.4)

373

319

287

Aktive latente Steuern

(3.5)

1.683

1.978

1.575

Summe langfristige Vermögenswerte

84.725

91.557

86.935

Kurzfristige Vermögenswerte

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

(3.6)

3.843

1.845

2.115

Wertpapiere

(3.6)

1.012

340

1.633

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte

(3.7)

19.453

18.936

20.757

Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

(3.8)

1.141

3.025

1.892

Summe kurzfristige Vermögenswerte

25.449

24.146

26.397

Summe Aktiva

110.174

115.703

113.332

Passiva

30.06.2022

30.06.2021

31.12.2021

Anhang

TEUR

TEUR

TEUR

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

(3.9.1)

13.500

13.500

13.500

Kapitalrücklage

(3.9.3)

27.058

27.058

27.058

Eigene Aktien

(3.9.4)

0

0

0

Übriges Konzernergebnis

(3.9.5)

-2.792

-2.226

-2.191

Gewinnrücklagen

(3.9.6)

19.395

15.672

17.605

Eigenkapital der Aktionäre der SYZYGY AG

57.161

54.004

55.972

nicht beherrschende Anteile

246

242

277

Summe Eigenkapital

57.407

54.246

56.249

Langfristige Schulden

Langfristige Verbindlichkeiten

(3.13)

22.066

31.389

23.744

Langfristige sonstige Rückstellungen

(3.13)

371

490

345

Passive latente Steuern

(5.7)

594

840

615

Summe langfristige Schulden

23.031

32.719

24.704

Kurzfristige Schulden

Ertragssteuerschulden

(3.12)

816

2.109

470

Sonstige Rückstellungen

(3.11)

4.449

5.901

4.580

Vertragsverbindlichkeiten

(3.7)

5.477

3.811

5.218

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

(3.11)

4.008

7.435

9.722

Sonstige kurzfristige Schulden

(3.13)

14.986

9.482

12.389

Summe kurzfristige Schulden

29.736

28.738

32.379

Summe Passiva

110.174

115.703

113.332


scrollen

Aktiva

30.06.2022

30.06.2021

31.12.2021

Anhang

TEUR

TEUR

TEUR

Langfristige Vermögenswerte

Geschäfts- oder Firmenwerte

(3.1)

54.793

57.853

55.021

Sonstige Immaterielle Vermögenswerte

(3.2)

254

404

328

Sachanlagen

(3.2)

27.370

30.803

29.344

Langfristige finanzielle Vermögenswerte

(3.3)

252

200

380

Sonstige langfristige Vermögenswerte

(3.4)

373

319

287

Aktive latente Steuern

(3.5)

1.683

1.978

1.575

Summe langfristige Vermögenswerte

84.725

91.557

86.935

Kurzfristige Vermögenswerte

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

(3.6)

3.843

1.845

2.115

Wertpapiere

(3.6)

1.012

340

1.633

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte

(3.7)

19.453

18.936

20.757

Sonstige kurzfristige Vermögenswerte

(3.8)

1.141

3.025

1.892

Summe kurzfristige Vermögenswerte

25.449

24.146

26.397

Summe Aktiva

110.174

115.703

113.332

Passiva

30.06.2022

30.06.2021

31.12.2021

Anhang

TEUR

TEUR

TEUR

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

(3.9.1)

13.500

13.500

13.500

Kapitalrücklage

(3.9.3)

27.058

27.058

27.058

Eigene Aktien

(3.9.4)

0

0

0

Übriges Konzernergebnis

(3.9.5)

-2.792

-2.226

-2.191

Gewinnrücklagen

(3.9.6)

19.395

15.672

17.605

Eigenkapital der Aktionäre der SYZYGY AG

57.161

54.004

55.972

nicht beherrschende Anteile

246

242

277

Summe Eigenkapital

57.407

54.246

56.249

Langfristige Schulden

Langfristige Verbindlichkeiten

(3.13)

22.066

31.389

23.744

Langfristige sonstige Rückstellungen

(3.13)

371

490

345

Passive latente Steuern

(5.7)

594

840

615

Summe langfristige Schulden

23.031

32.719

24.704

Kurzfristige Schulden

Ertragssteuerschulden

(3.12)

816

2.109

470

Sonstige Rückstellungen

(3.11)

4.449

5.901

4.580

Vertragsverbindlichkeiten

(3.7)

5.477

3.811

5.218

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

(3.11)

4.008

7.435

9.722

Sonstige kurzfristige Schulden

(3.13)

14.986

9.482

12.389

Summe kurzfristige Schulden

29.736

28.738

32.379

Summe Passiva

110.174

115.703

113.332

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses

SYZYGY AG, Bad Homburg v.d.H.

Konzerngesamtergebnisrechnung

zum 30. Juni 2022

scrollen

2. Quartal

Januar - Juni

2022

2021

Veränd.

2022

2021

Veränd.

TEUR

TEUR

Umsatzerlöse

17.321

14.977

16%

34.369

30.037

14%

Einstandskosten der erbrachten Leistungen

-12.936

-10.595

22%

-25.558

-21.456

19%

Vertriebs- und Marketingkosten

-1.295

-1.187

9%

-2.619

-2.455

7%

Allgemeine Verwaltungskosten

-2.310

-2.174

6%

-4.324

-4.041

7%

Wertminderungsaufwand, netto aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten

3

8

-63%

6

-2

n.a.

Sonstige betriebliche Erträge/​Aufwendungen, netto

694

505

37%

1.230

1.017

21%

Operatives Ergebnis (EBIT)

1.477

1.534

-4%

3.104

3.100

0%

Finanzerträge

38

11

245%

104

73

42%

Finanzaufwendungen

-546

-246

n.a.

-747

-467

60%

Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT)

969

1.299

-25%

2.461

2.706

-9%

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

-182

-272

-33%

-585

-609

-4%

Konzernergebnis der Periode

787

1.027

-23%

1.876

2.097

-11%

davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile

69

34

103%

86

72

19%

davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG

718

993

-28%

1.790

2.025

-12%

Posten, die nicht in den Gewinn
oder Verlust umgegliedert werden

0

0

n.a.

0

0

n.a.

Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden

Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe

-165

212

-178%

-336

588

-157%

Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus Wertpapieren der Kategorie FVTOCI nach Steuern

-47

51

-192%

-270

24

-1225%

Übriges Konzernergebnis der Periode

-212

263

-181%

-606

612

n.a.

Gesamtergebnis

575

1.290

-55%

1.270

2.709

-53%

davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile

67

41

n.a.

81

74

9%

davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG

507

1.249

-59%

1.189

2.635

-55%

Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR)

0,05

0,07

-28%

0,13

0,15

-12%

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

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scrollen

2021

TEUR

Umsatzerlöse

60.124

Einstandskosten der erbrachten Leistungen

-41.178

Vertriebs- und Marketingkosten

-4.217

Allgemeine Verwaltungskosten

-10.658

Wertminderungsaufwand, netto aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten

-4

Sonstige betriebliche Erträge/​Aufwendungen, netto

2.312

Operatives Ergebnis (EBIT)

6.379

Finanzerträge

81

Finanzaufwendungen

-1.066

Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT)

5.394

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

-1.261

Konzernergebnis der Periode

4.133

davon Ergebnisanteil nicht beherrschender Anteile

111

davon Ergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG

4.022

Posten, die nicht in den Gewinn
oder Verlust umgegliedert werden

0

Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden

Differenzen aus Fremdwährungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe

608

Erfolgsneutrale Änderung unrealisierter Gewinne und Verluste aus Wertpapieren der Kategorie FVTOCI nach Steuern

35

Übriges Konzernergebnis der Periode

643

Gesamtergebnis

4.776

davon Gesamtergebnisanteil nicht beherrschender Anteile

109

davon Gesamtergebnisanteil der Aktionäre der SYZYGY AG

4.667

Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (unverwässert und verwässert in EUR)

0,30

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

SYZYGY AG, Bad Homburg v.d.H.

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung

zum 30. Juni 2022

scrollen

Übriges Konzernergebnis

#
#
#
#
#
#
#
#
#

Gezeichnetes Kapital

Kapitalrücklage

Eigene Aktien

Gewinnrücklage

Währungsumrechnung

Unrealisierte Gewinne und Verluste

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

01. Januar 2021

13.500

27.058

0

15.675

-2.822

-14

Konzernergebnis
der Periode

4.022

Übriges Konzern-
ergebnis der Periode

610

35

Gesamtergebnis

4.022

610

35

Dividende

-2.025

Auszahlungen
an nicht
beherrschende
Anteile

-67

31. Dezember 2021

13.500

27.058

0

17.605

-2.212

21

01. Januar 2022

13.500

27.058

0

17.605

-2.212

21

Konzernergebnis
der Periode

1.790

Übriges Konzern-
ergebnis der Periode

-331

-270

Gesamtergebnis

1.790

-331

-270

Auszahlungen
an nicht
beherrschende
Anteile

0

30. Juni 2022

13.500

27.058

0

19.395

-2.543

-249

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

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#
#
#
#
#
#
#
#
#

Anteile der Aktionäre der SYZYGY AG

nicht beherrschende Anteile

Summe Eigenkapital

TEUR

TEUR

TEUR

01. Januar 2021

53.397

190

53.587

Konzernergebnis
der Periode

4.022

111

4.133

Übriges Konzern-
ergebnis der Periode

645

-2

643

Gesamtergebnis

4.667

109

4.776

Dividende

Auszahlungen
an nicht
beherrschende
Anteile

-67

-22

-89

31. Dezember 2021

55.972

277

56.249

01. Januar 2022

55.972

277

56.249

Konzernergebnis
der Periode

1.790

86

1.876

Übriges Konzern-
ergebnis der Periode

-601

-5

-606

Gesamtergebnis

1.189

81

1.270

Auszahlungen
an nicht
beherrschende
Anteile

0

-112

-112

30. Juni 2022

57.161

246

57.407

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

SYZYGY AG, Bad Homburg v.d.H.

Konzernkapitalflussrechnung

zum 30. Juni 2022

scrollen

Januar - Juni

2022

2021

2021

TEUR

TEUR

TEUR

Konzernergebnis der Periode

1.876

2.097

4.133

Anpassungen um nicht liquiditätswirksame Effekte:

- Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte

2.683

2.692

8.189

- Gewinne (-) und Verluste (+) aus dem Verkauf von Wertpapieren

312

53

47

- Gewinne (-) und Verluste (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und immateriellen Vermögenswerten

4

3

7

- Änderung der Kaufpreis-Verbindlichkeiten

0

0

-3.004

- Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen (+) /​ Erträge (-)

16

0

137

Veränderungen der:

- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind

2.853

-3.585

-5.086

- erhaltenen Anzahlungen

261

310

1.729

- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind

-7.935

1.179

3.755

- Steuerschulden und latente Steuern

-116

-1.332

-1.767

Cashflow aus der operativen Tätigkeit

-46

1.417

8.140

Veränderung der langfristigen Vermögenswerte

-89

43

75

Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

-671

-1.388

-2.083

Erwerb von Wertpapieren

-2.162

-5.872

-7.873

Verkauf von Wertpapieren

2.160

5.669

6.309

Veränderungen der Finanzanlagen

0

-40

-340

Erwerb von konsolidierten Unternehmen abzüglich erworbener flüssiger Mittel

0

0

0

Auszahlung für den Zinsanteil der Leasingverpflichtungen

-293

-291

-600

Cashflow aus der Investitionstätigkeit

-1.055

-1.879

-4.512

Veränderung der Kredite bei Finanzinstituten

4.559

463

-1.592

Tilgungszahlungen Leasing-Verpflichtungen

-1.775

-1.655

-3.383

gezahlte Dividende an Minderheitsgesellschafter

-112

0

-89

gezahlte Dividende an Aktionäre der SYZYGY AG

0

-2.028

-2.025

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

2.672

-3.220

-7.089

Cashflow gesamt

1.571

-3.682

-3.461

Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenanfang

2.115

5.631

5.631

Währungsveränderungen

157

-104

-55

Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente zum Periodenende

3.843

1.845

2.115

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Im operativem Cashflow sind gezahlte Zinsen in Höhe von TEUR 354 (Vorjahr: TEUR 362), erhaltene Zinsen in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 20) sowie Steuererstattungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0) und gezahlte Steuern in Höhe von TEUR 712 (Vorjahr: TEUR 1.831) enthalten.

SYZYGY AG, Bad Homburg v.d.H.

Ausgewählte erläuternde Anhangangaben

Rechnungslegung

Der Finanzbericht der SYZYGY AG für die ersten 6 Monate 2022 umfasst nach den Vorschriften § 50 Abs. 6 BörsO FWB i. V. m. § 37 y Abs. 2 WpHG einen Konzernzwischenabschluss und einen Konzernzwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Dabei wurde der ungeprüfte Zwischenabschluss unter Beachtung der Regelungen des IAS 34 sowie in Übereinstimmung mit DRS 16 erstellt. Dementsprechend wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 gewählt. Der Lagebericht wurde unter den anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Der Konzernzwischenbericht ist keiner prüferischen Durchsicht gemäß § 37 w Abs. 7 WpHG unterzogen worden.

Die Rechnungslegungs- und Konsolidierungsgrundsätze werden angewendet, wie im Konzernanhang zum Geschäftsbericht 2021 beschrieben. Ebenso werden die einzelnen Positionen der Bilanz und der Konzerngesamtergebnisrechnung zu den gleichen Bewertungsgrundsätzen dargestellt, wie sie im Geschäftsbericht 2021 beschrieben und angewendet wurden. Die vorliegenden Geschäftszahlen und -angaben sind daher im Zusammenhang mit dem Geschäftsbericht zum Konzernabschluss 2021 zu lesen.

Geschäftstätigkeit der Gruppe

Die SYZYGY GROUP ist einer der führenden Beratungs- und Umsetzungspartner für Digitalisierung, Transformation sowie Strategie in Marketing und Vertrieb - digitalisiert Strukturen und Organisationen und entwickelt neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle.

Die SYZYGY AG nimmt die Aufgaben einer geschäftsführenden Holding wahr, indem sie zentrale Dienstleistungen im Bereich Strategie, Kreation, Planung, Rechnungswesen, IT-Infrastruktur und Finanzierung für ihre Tochtergesellschaften erbringt. Ferner unterstützt die SYZYGY AG die Tochtergesellschaften bei Neugeschäftsaktivitäten.

Die Tochtergesellschaften üben als operative Einheiten das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft aus. Mit Niederlassungen in Bad Homburg v.d.H., Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, London, München, New York und Warschau bieten sie Großunternehmen ein ganzheitliches Dienstleistungsspektrum: von der strategischen Beratung über Projektplanung, Konzeption und Gestaltung bis hin zur technischen Realisierung von Markenplattformen, Business Applikationen, Websites, Hosting, Online-Kampagnen und Mobile Apps. Einen bedeutenden Geschäftsbereich stellen darüber hinaus Performance Marketing-Services wie Beratung und Analyse von Daten sowie Suchmaschinenmarketing und -optimierung dar. Überdies unterstützt SYZYGY Kund:innen im Bereich Customer Experience sowie Usability und begleitet sie durch alle Phasen des User Centered Design Prozesses. Digitale Illustrationen, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sowie Animationen komplettieren das Serviceangebot.

Die Geschäftsschwerpunkte liegen in den Branchen Automobil, Dienstleistungen, Finanzen/​Versicherungen, Konsumgüter sowie Telekommunikation/​IT

Konsolidierungskreis und -grundsätze

Grundlage für den Konzernabschluss sind die Abschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften. Diese wurden nach den IFRS Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind und den ergänzenden Vorschriften des § 315e Abs. 1 HGB entsprechen. Die Bilanzstichtage dieser Unternehmen entsprechen dem Konzernabschlussstichtag.

In den Konzernabschluss zum 30. Juni 2022 wurden neben der SYZYGY AG als oberstes Mutterunternehmen folgende Tochtergesellschaften vollkonsolidiert, bei denen die SYZYGY AG die Verfügungsmacht ausüben kann, schwankenden Renditen aus den Tochtergesellschaften ausgesetzt ist und die Renditen aufgrund ihrer Verfügungsmacht der Höhe nach beeinflussen kann:

scrollen

Ars Thanea S.A., Warschau, Polen (kurz: Ars Thanea)

diffferent GmbH, Berlin, Deutschland (kurz: diffferent)

SYZYGY Performance Marketing GmbH, Bad Homburg v. d. H., Deutschland (kurz: SYZYGY Performance)

SYZYGY Deutschland GmbH, Bad Homburg v. d. H., Deutschland (kurz: SYZYGY Deutschland)

SYZYGY Digital Marketing Inc., New York City, Vereinigte Staaten von Amerika (kurz: SYZYGY NY)

SYZYGY UK Ltd., London, Großbritannien (kurz: SYZYGY UK)

Unique Digital Marketing Ltd., London, Großbritannien (kurz: Unique Digital UK)

Ein Tochterunternehmen wird ab dem Zeitpunkt, zu dem die SYZYGY AG die Beherrschung über die Tochtergesellschaft erlangt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Beherrschung durch die Gesellschaft endet, in den Konzernabschluss einbezogen. Dabei werden die Ergebnisse der im Laufe des Jahres erworbenen oder veräußerten Tochtergesellschaften entsprechend vom tatsächlichen Erwerbszeitpunkt bzw. bis zum tatsächlichen Abgangszeitpunkt in der Konzerngesamtergebnisrechnung und im übrigen Konzernergebnis erfasst.

Der Gewinn oder Verlust und jeder Bestandteil des übrigen Gesamtergebnisses sind den Aktionär:innen der SYZYGY AG und den nicht beherrschenden Anteilen zuzuordnen. Dies erfolgt selbst dann, wenn dies dazu führt, dass nicht beherrschende Anteile einen negativen Saldo ausweisen.

Angaben zu den allgemeinen Konsolidierungsgrundsätzen finden sich im Geschäftsbericht des Jahres 2021 ab Seite 98.

Segmentberichterstattung

Die Anwendung des IFRS 8 erfordert eine Segmentberichterstattung entsprechend der internen Steuerung (Management-Approach) des Konzerns. Vor diesem Hintergrund berichtet SYZYGY über die Segmente nach einer geographischen Abgrenzung.

Die SYZYGY AG als Holdinggesellschaft erbringt hauptsächlich Serviceleistungen an die operativen Einheiten und ist deshalb von diesen getrennt im Bereich Zentralfunktion zu betrachten. Das Segment Großbritannien umfasst SYZYGY UK und Unique Digital UK. Das Segment Deutschland setzt sich aus diffferent, SYZYGY Deutschland und SYZYGY Performance zusammen. Ars Thanea und SYZYGY NY erfüllen nicht die Größenkriterien, um als geographisch eigenständiges Segment berichtet werden zu müssen und sind daher im Bereich "Sonstige Segmente" dargestellt.

Die einzelnen Segmente wenden dieselben Rechnungslegungsgrundsätze wie der Gesamtkonzern an. Die SYZYGY AG beurteilt die Leistungen der Segmente vorrangig anhand des Umsatzes und des EBIT. Die Zuordnung der Umsatzerlöse gegenüber Dritten erfolgt nach dem Sitz der verkaufenden Unternehmenseinheit. Die Angaben zu den geographischen Gebieten in Bezug auf die Segmentumsatzerlöse sowie die langfristigen Vermögenswerte ergeben sich aus den unten zusammengefassten Segmentangaben. Die in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Umsatzerlöse setzen sich aus Umsatzerlösen gegenüber externen Kund:innen und intersegmentären Umsätzen zusammen. Die Transaktionen innerhalb der Segmente, die grundsätzlich zu Marktpreisen verrechnet werden, wurden eliminiert.

Das Segmentvermögen entspricht der Summe aller Aktiva zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Geschäfts- oder Firmenwerte, gemindert um die Forderungen, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.

scrollen







30.6.2022 in TEUR

Deutschland

Großbritannien

Sonstige Segmente

Zentralfunktion

Konsolidierung

Summe

Billings

45.272

6.623

3.581

92

-1.230

54.338

Mediakosten

-18.116

-2.081

-21

0

249

-19.969

Umsatzerlöse

27.156

4.542

3.560

92

-981

34.369

davon Innenumsätze

176

-231

771

0

-716

0

Operatives Ergebnis (EBIT)

2.759

604

543

-802

0

3.104

Finanzergebnis

-161

-102

-8

75

-447

-643

Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT)

2.598

502

535

-727

-447

2.461

Vermögenswerte

75.531

19.110

10.212

85.030

-79.709

110.174

Davon Anlagevermögen

55.905

13.602

7.854

4.897

159

82.417

Davon Geschäfts- oder Firmenwerte

40.242

8.308

6.243

0

0

54.793

Investitionen

359

27

58

135

0

579

Abschreibungen

1.365

574

182

562

0

2.683

Wertminderungsaufwand für
Geschäfts- oder Firmenwert

0

0

0

0

0

0

Segmentschulden

29.635

8.774

2.842

19.301

-7.785

52.767

Mitarbeitende am Bilanzstichtag

387

56

84

40

0

567

scrollen







30.6.2021 in TEUR

Deutschland

Großbritannien

Sonstige Segmente

Zentralfunktion

Konsolidierung

Summe

Billings

37.452

12.581

5.686

61

-773

55.007

Mediakosten

-13.848

-8.263

-2.861

0

2

-24.970

Umsatzerlöse

23.604

4.318

2.825

61

-771

30.037

davon Innenumsätze

299

32

411

29

-771

0

Operatives Ergebnis (EBIT)

3.318

775

592

-1.591

6

3.100

Finanzergebnis

-82

-99

-20

-95

-98

-394

Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT)

3.236

676

572

-1.686

-92

2.706

Vermögenswerte

75.295

25.764

12.250

81.664

-79.270

115.703

Davon Anlagevermögen

60.337

14.679

8.363

5.412

269

89.060

Davon Geschäfts- oder Firmenwerte

43.077

8.308

6.468

0

0

57.853

Investitionen

283

109

1.596

1.563

0

3.551

Abschreibungen

1.450

600

188

459

-5

2.692

Wertminderungsaufwand für
Geschäfts- oder Firmenwert

0

0

0

0

0

0

Segmentschulden

27.706

14.259

4.631

22.125

-7.264

61.457

Mitarbeitende am Bilanzstichtag

348

59

61

36

0

504

Die Segmentinvestitionen umfassen Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.

Die Segmentschulden entsprechen der Summe aller Passiva ohne Eigenkapital, zuzüglich der auf das jeweilige Segment entfallenden Anteile der Minderheiten und gemindert um die Verbindlichkeiten, die auf Unternehmen des gleichen Segments entfallen.

Eigene Aktien

SYZYGY ist berechtigt, eigene Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen oder sie Dritten im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten. SYZYGY stehen aus eigenen Aktien keine Dividenden- oder Stimmrechte zu. Der Umfang des Aktienrückkaufs wird als Abzugsposten vom Eigenkapital in einem eigenen Posten ausgewiesen.

Am 27. Oktober 2020 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, bis zum 26. Oktober 2025 insgesamt bis zu 10 Prozent der ausstehenden Aktien der SYZYGY zu erwerben. SYZYGY ist berechtigt, die eigenen Aktien wieder zu veräußern, einzuziehen, Beschäftigten des Unternehmens als Kompensation oder Dritten eigene Aktien im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen anzubieten.

Zum 30. Juni 2022 befanden sich wie im Vorjahr keine eigenen Aktien im Bestand des Unternehmens.

Directors' Dealings

Die Aktienbestände der Organe und die im Berichtszeitraum erfolgten Transaktionen sind in den folgenden Tabellen dargestellt:

Vorstände: Aktien

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Vorstände: Aktien

Franziska von Lewinski

Frank Ladner

Erwin Greiner

Summe

[Stückzahl]

Stand: 31. Dezember 2021

0

0

0

0

Käufe

0

0

0

0

Verkäufe

0

0

0

0

Stand: 30. Juni 2022

0

0

0

0

Aufsichtsräte: Aktien

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Aufsichtsräte: Aktien

Wilfried Beeck

Dominic Grainger

Andrew Payne

Summe

[Stückzahl]

Stand: 31. Dezember 2021

0

0

0

0

Käufe

0

0

0

0

Verkäufe

0

0

0

0

Stand: 30. Juni 2022

0

0

0

0

Die Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder halten keine Optionen.

Vorstände: Phantom Stocks

scrollen

Vorstände: Phantom Stocks

Franziska von Lewinski

Frank Ladner

Erwin Greiner

Summe

[Stückzahl]

Stand: 31. Dezember 2021

250.000

100.000

100.000

450.000

Zugänge

0

0

0

0

Abgänge

0

0

0

0

Stand: 30. Juni 2022

250.000

100.000

100.000

450.000

Als mehrjährige variable Vergütung haben die Vorstände Phantom Stocks erhalten. Diese aktienkursorientierten Tantiemenvereinbarungen sehen vor, dass zwei Jahre nach Zuteilung 40 Prozent (1. Tranche), und drei Jahre nach Zuteilung 60 Prozent (2. Tranche) der zugeteilten Phantom Stocks ausgeübt werden können. Dabei kommt es jeweils zur Auszahlung der Differenz zwischen einem Basiskurs bei Zuteilung der Phantom Stocks und dem Aktienkurs bei Ausübung der Phantom Stocks. Der Aktienkurs bei Ausübung wird als Durchschnittswert der letzten 10 Handelstage vor dem Ausübungstag ermittelt, jeweils Schlusskurse in XETRA, um kurzfristige Kursschwankungen zu eliminieren. Ebenso wird bei Ausgabe der Phantom Stocks der Durchschnitt der letzten 10 Handelstage vor Zuteilung herangezogen, um den Basiskurs zu ermitteln.

Die erste und zweite Tranche können jeweils in einem Zeitfenster von 12 Monaten ab erstmaligen Ausübungsbeginn nach Ermessen des Vorstands ausgeübt werden. Daraus folgt, dass die erste Tranche zwischen 24 bis 36 Monaten nach Zuteilung, und die 2. Tranche innerhalb von 36 bis 48 Monaten nach Zuteilung ausgeübt werden kann.

Der maximale Auszahlungsbetrag der langfristigen Erfolgsbeteiligung ist bei der ersten Tranche bei 60 Prozent Kurssteigerung ausgehend vom Basiskurs und bei der zweiten Tranche bei 90 Prozent Kurssteigerung ausgehend vom Basiskurs gedeckelt (Cap).

Die Vorstandsmitglieder der SYZYGY AG halten zum 30. Juni 2022 insgesamt 450.000 Phantom Stocks aus dem Phantom Stock Programm 2021, das zum 1. Januar 2021 gewährt wurde.

Aktionärsstruktur

Die Aktionärsstruktur zum 30. Juni 2022 hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2021 leicht verändert.

Zum Stichtag wurden die Anteile wie folgt gehalten:

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in Tsd.

Aktien

in Prozent

WPP plc., St. Helier

6.795

50,33

HANSAINVEST

836

6,19

Institutionelle Anleger

1.176

8,71

Private Anleger /​ Sonstige

4.693

34,77

Gesamt

13.500

100,00

Bad Homburg v.d.H., 26. Juli 2022

SYZYGY AG

Der Vorstand