TAKKT AG

Stuttgart

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025

Kennzahlen TAKKT-Konzern und Divisions

Q2/24 Q2/25 Veränderung in % H1/24 H1/25 Veränderung in %
TAKKT
Umsatz in Mio. Euro 260,4 240,3 -7,7 (-5,7*) 529,4 491,7 -7,1 (-6,7*)
Rohertragsmarge in Prozent 39,7 39,2 40,5 39,5
EBITDA in Mio. Euro 13,2 5,7 - 56,8 29,9 16,9 - 43,5
EBITDA-Marge in Prozent 5,1 2,4 5,7 3,4
Bereinigte EBITDA-Marge in Prozent 6,6 3,6 7,0 4,3
EBIT in Mio. Euro 4,8 - 1,7 < -100 13,3 1,9 - 85,7
Ergebnis vor Steuern in Mio. Euro 2,9 - 4,0 < -100 9,4 - 2,8 < -100
Periodenergebnis in Mio. Euro 2,2 - 2,7 < -100 7,3 - 1,4 < -100
Ergebnis je Aktie in Euro 0,03 - 0,04 < -100 0,11 - 0,02 < -100
Free Cashflow in Mio. Euro 4,3 - 4,3 < -100 25,6 - 9,3 < -100
Industrial & Packaging
Umsatz in Mio. Euro 144,6 137,5 -4,9 (-5,8*) 299,3 284,0 -5,1 (-5,7*)
EBITDA in Mio. Euro 16,3 9,9 - 39,3 33,1 23,8 - 28,1
EBITDA-Marge in Prozent 11,3 7,2 11,1 8,4
Bereinigte EBITDA-Marge in Prozent 11,9 8,1 12,2 8,9
Office Furniture & Displays
Umsatz in Mio. Euro 59,3 48,6 -18,1 (-11,6*) 119,6 101,4 -15,2 (-12,6*)
EBITDA in Mio. Euro 4,1 3,3 - 19,5 7,2 4,5 - 37,5
EBITDA-Marge in Prozent 7,0 6,9 6,0 4,4
Bereinigte EBITDA-Marge in Prozent 8,6 8,0 7,0 5,2
FoodService
Umsatz in Mio. Euro 56,5 54,2 -3,9 (+0,4*) 110,5 106,3 -3,8 (-2,8*)
EBITDA in Mio. Euro - 2,7 - 1,5 44,4 - 0,9 - 1,0 -11,1
EBITDA-Marge in Prozent - 4,7 - 2,7 - 0,8 - 0,9
Bereinigte EBITDA-Marge in Prozent - 4,7 - 2,3 - 0,6 - 0,7

* organisch, d.h. bereinigt um Währungseffekte und Portfolioveränderungen

Weitere Stabilisierung der Umsatzentwicklung trotz volatilem Marktumfeld

Profitabilität durch Rohertragsmarge und Umsatzentwicklung belastet

Intensivierte Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung von Ergebnis und Cashflow im zweiten Halbjahr

Die hohe konjunkturelle Unsicherheit und die Zollstreitigkeiten wirken sich bei TAKKT negativ auf die Nachfrage von Firmenkunden nach Betriebsausstattung aus. Im zweiten Quartal lag die organische Wachstumsrate der Gruppe bei minus 5,7 Prozent. Die Verbesserung von knapp zwei Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal resultierte vor allem aus dem FoodService-Geschäft (FS), das ein leicht positives organisches Wachstum erzielte. Die Umsatzentwicklung der Division Industrial & Packaging (I&P) blieb zum Vorquartal unverändert, die der Division Office Furniture & Displays (OF&D) verbesserte sich leicht. "Im aktuellen Umfeld agieren viele Kunden aufgrund der Zollstreitigkeiten abwartend und halten sich vor allem bei der Vergabe größerer Aufträge zurück. Das beeinflusst unsere Auftragsentwicklung. Und es entspricht dem, was wir aus dem Markt und von Wettbewerbern wahrnehmen," so CEO Andreas Weishaar.

Im ersten Halbjahr erzielte TAKKT einen Umsatz von 491,7 (529,4) Millionen Euro und damit 7,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Bereinigt um den Verkauf der Aktivitäten von MyDisplays lag die organische Wachstumsrate bei minus 6,7 Prozent. Die Effekte aus veränderten Wechselkursen waren insgesamt neutral. Die organische Umsatzentwicklung von minus 5,7 Prozent bei der I&P und minus 2,8 Prozent bei FS lag im mittleren bis niedrigen einstelligen negativen Prozentbereich. In der OF&D-Division war der Rückgang mit minus 12,6 Prozent noch zweistellig. Während das Display-Geschäft leicht unter Vorjahresniveau blieb, war der Vertrieb von Büroausstattung in den USA unter anderem durch ein restriktives Ausgabeverhalten staatlicher Kunden belastet.

Wie erwartet beeinflussten Effekte aus Frachten, teilweise in Folge der US-Importzölle, die Rohertragsmarge negativ. Sie erreichte im ersten Halbjahr 39,5 (40,5) Prozent. Vor dem Hintergrund der rückläufigen Umsatzentwicklung verringerte die Gruppe die eigenen Ausgaben. Bei den Aufwendungen für Marketing, Personal und sonstige Kosten konnte TAKKT insgesamt Einsparungen von rund sieben Millionen Euro realisieren. Im Vorjahr profitierte die Gruppe bei den Personalkosten von Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und geringeren Aufwendungen für die variable Vergütung. Ohne diesen Effekt wären die Einsparungen um knapp drei Millionen Euro höher ausgefallen. Einen positiven Einfluss auf die Kosten hatten im Berichtsjahr die geringeren einmaligen Aufwendungen in Höhe von 4,0 (7,3) Millionen Euro. Das EBITDA lag bei 16,9 (29,9) Millionen Euro, die EBITDA-Marge bei 3,4 (5,7) Prozent. Bereinigt um die einmaligen Aufwendungen erreichte die EBITDA-Marge 4,3 (7,0) Prozent.

Als Reaktion auf die Einführung der Importzölle hatte TAKKT im April unter anderem Einfuhren aus China in die USA gestoppt. Nach der Einigung zwischen den beiden Handelspartnern und der Absenkung der Zölle hat die Gruppe wieder in größerem Umfang Bestellungen vorgenommen. Aus dem Aufbau von Vorräten resultierte für das erste Halbjahr ein Mittelabfluss von 3,9 Millionen Euro. Zusammen mit deutlich geringeren Anzahlungen von Kunden durch ein schwaches Projektgeschäft führte dies zu einem Free Cashflow von minus 9,3 (plus 25,6) Millionen Euro.

Die Gruppe hat im ersten Halbjahr konsequent an der Umsetzung der TAKKT Forward-Strategie gearbeitet. Vor dem Hintergrund der schwierigen Rahmenbedingungen lag ein Schwerpunkt auf der Umsetzung der Performance-Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstrukturen und zur Steigerung des Cashflows. "In unserem wichtigen Kerngeschäft I&P setzen wir ein neues Operating Model inklusive eines Shared Service Centers um, mit dem wir künftig kundenfokussierter, digitaler, flexibler und effizienter arbeiten werden. Ermöglicht wird dies durch den Aufbau neuer Kompetenzen, etwa im Bereich Automatisierung und KI-Anwendung, und durch die Verlagerung von Funktionen in unser TAKKT Competence Center in Ungarn. Das erlaubt es, dass wir uns in unserem Kerngeschäft auf die Aufgaben fokussieren, mit denen wir für unsere Kunden einen echten Mehrwert schaffen. Eher transaktionale und wiederkehrende Tätigkeiten vergeben wir an einen externen Partner," so Weishaar. Die vollständige Implementierung des neuen Operating Model wird voraussichtlich etwa ein Jahr dauern und sich spürbar positiv auf die Profitabilität der Division auswirken. Durch die jetzt angestoßenen Veränderungen werden die einmaligen Aufwendungen im laufenden Jahr höher ausfallen als ursprünglich erwartet. Sie könnten damit einen ähnlichen oder etwas höheren Betrag ausmachen als die 17,1 Millionen Euro an einmaligen Aufwendungen im Vorjahr.

Neben der Umsetzung des neuen Operating Model passt TAKKT im aktuellen Umfeld relevante Kostenpositionen an die geringere Nachfrage an und arbeitet an zusätzlichen strukturellen Verbesserungen. Dies umfasst Kosteneinsparungen beim Einkauf und durch eine fokussiertere Sortimentsgestaltung, eine optimierte Aufstellung bei Lager und Logistik sowie eine höhere Effizienz beim Marketing und den sonstigen Kosten. Durch angestoßene und identifizierte Performance-Maßnahmen will TAKKT die eigene Kostenbasis spürbar verschlanken und mittelfristig mindestens 30 Millionen Euro an jährlichen Einsparungen realisieren.

Aufgrund der unverändert hohen Unsicherheit und dem weiterhin herausfordernden konjunkturellen Umfeld rechnet TAKKT für das zweite Halbjahr nicht mehr mit einer signifikanten Verbesserung der organischen Umsatzentwicklung. Die Gruppe hat daher kürzlich die Prognose angepasst und rechnet jetzt für das Gesamtjahr mit einer organischen Wachstumsrate zwischen minus neun und minus zwei Prozent. "Wir sehen auch im aktuellen Marktumfeld gute Ergebnisse unserer Wachstumsinitiativen, etwa bei der verstärkten Ansprache größerer Kunden. Gleichzeitig bleiben viele Unternehmen in ihrem Bestellverhalten sehr zurückhaltend, in Europa ebenso wie in den USA. Mit unserer TAKKT Forward Strategie sind wir auf diese Situation vorbereitet. Neben zusätzlichen Wachstumsinitiativen fokussieren wir uns insbesondere auf Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung unserer Kostenstruktur," so Weishaar.

Aus der Umsetzung dieser Maßnahmen erwartet TAKKT positive Ergebnisbeiträge, die den Effekt des geringeren Umsatzniveaus auf das Ergebnis teilweise kompensieren. Die um einmalige Aufwendungen bereinigte EBITDAMarge soll sich gegenüber dem ersten Halbjahr verbessern und für das Gesamtjahr zwischen vier und sechs Prozent liegen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung des Cashflows. "Wir arbeiten intensiv an der Verringerung des Nettoumlaufvermögens, insbesondere durch einen starken Abbau der Vorräte. Zusätzlich prüfen wir weitere Optionen, um positive Beiträge zum Cashflow zu realisieren und damit den negativen Effekt aus höheren einmaligen Aufwendungen zu kompensieren," so CFO Timo Krutoff. Insgesamt erwartet die Gruppe, für 2025 einen Free Cashflow in Höhe eines niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen Euro-Betrags zu erwirtschaften.

"Wir fokussieren uns in diesem Umfeld auf die Aspekte, die wir beeinflussen können. Das ist die stringente Umsetzung unserer TAKKT Forward-Strategie, mit der wir die Grundlage für künftiges Wachstum und die Verbesserung unserer Performance legen. Wir verfügen weiter über eine starke Bilanz und werden auch im laufenden Jahr einen klar positiven Free Cashflow erwirtschaften. Das erlaubt es uns, an unserer Dividendenpolitik festzuhalten und auch im kommenden Jahr die Zahlung einer Dividende vorzuschlagen," so Weishaar.

TAKKT-AKTIE UND INVESTOR RELATIONS

Die Kapitalmärkte in Europa entwickelten sich im ersten Halbjahr sehr positiv. Nach temporär deutlich negativen Kursreaktionen auf die Ankündigung der US-amerikanischen Importzölle im April konnten sich die Indizes im zweiten Quartal wieder deutlich erholen. Dazu beigetragen haben auch Zuflüsse vom US-Kapitalmarkt in die europäischen Werte. Der deutsche Leitindex DAX stieg im ersten Halbjahr um insgesamt 20,1 Prozent an, der Nebenwerteindex SDAX realisierte sogar einen Anstieg um 28,1 Prozent im ersten Halbjahr.

Die TAKKT-Aktie konnte im ersten Halbjahr nicht vom Aufwärtstrend der europäischen Kapitalmärkte profitieren. Nach einer insgesamt stabilen Entwicklung im ersten Quartal reagierte die Aktie wie der Gesamtmarkt negativ auf die Ankündigung der US-Zölle. Nach einer Erholung des Kursniveaus in den Wochen vor der Hauptversammlung im Mai folgte die Aktie nach der Dividendenzahlung von 0,60 Euro je Aktie einem negativen Trend und schloss Ende Juni mit 6,65 Euro. Ausgehend von einem Schlusskurs Ende 2024 von 7,70 Euro entspricht das einem Minus von 13,6 Prozent. Unter Berücksichtigung der Dividende lag die Performance bei minus 5,8 Prozent.

TAKKT besuchte im Februar die von Montega organisierten Hamburger Investorentage. Ende März präsentierte der Vorstand im Rahmen eines virtuellen Capital Markets Update die neue TAKKT Forward-Strategie mit den drei Säulen Focus, Growth und Performance sowie den Ausblick für 2025. Im Mai nahm TAKKT an der vom Equity Forum organisierten Frühjahrskonferenz in Frankfurt teil. Zudem führte das Unternehmen im Rahmen virtueller Roadshows Gespräche mit Investoren.

Derzeit liegen zur TAKKT-Aktie aktuelle Einschätzungen von vier Analysten vor. Zum 25. Juli 2025 empfahlen zwei Analysten die TAKKT-Aktie zu halten und zwei den Kauf der TAKKT-Aktie. Das durchschnittliche Kursziel lag bei 7,95 Euro.

Einstufungen der Analysten zum 25.07.2025

Kursentwicklung der TAKKT-Aktie (52-Wochen-Vergleich, SDAX als Vergleichsindex)

Institut Analyst / in Einstufung Kursziel
MWB Research Thomas Wissler Kaufen 7,50
LBBW Thomas Hofmann Halten 6,50
M.M. Warburg Thilo Kleibauer Halten 6,80
Montega Christian Bruns Kaufen 11,00

Die Hauptversammlung der TAKKT AG fand am 21. Mai 2025 in virtueller Form statt. Die Teilnehmenden konnten die Veranstaltung über Ton- und Videoaufzeichnung über das Aktionärsportal verfolgen und ihre Aktionärsrechte ausüben. In seiner Rede gab CEO Andreas Weishaar einen Überblick über die neue TAKKT ForwardStrategie, das große Potenzial der Gruppe und die mittelfristigen Ziele.

Im Rahmen der Generaldebatte beantwortete der Vorstand die Fragen der Aktionäre und Aktionärsvertreter. Bei der Abstimmung zu den Tagesordnungspunkten wurden alle Punkte mit großer Mehrheit beschlossen. Damit stimmten die Aktionärinnen und Aktionäre der Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,60 Euro je Aktie zu. Als Nachfolger für Herrn Dr. Johannes Haupt wurde Herr Henk Derksen in den Aufsichtsrat gewählt. Die detaillierten Abstimmungsergebnisse zur Hauptversammlung 2025 können auf der Webseite der TAKKT AG im Bereich Investor Relations eingesehen werden.

Zwischenlagebericht des TAKKT-Konzerns

GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Organisation und Geschäftsfelder

Die TAKKT-Gruppe ist in Europa und Nordamerika tätig und auf den B2B-Handel für Geschäftsausstattung spezialisiert. Die Gruppe ist in drei Divisions organisiert, die jeweils mit mehreren eigenständig positionierten Vertriebsmarken Produkte für eine bestimmte Arbeitswelt vertreiben. Marketing und Vertrieb erfolgen überwiegend in einem Omnichannel-Modell, in dem die Marken E-Commerce-Kanäle wie Webshops und E-Procurement mit Printmarketing, der Ansprache durch Key Account Manager und telefonischen Vertrieb kombinieren. Die Vertriebsmarken des Konzerns konzentrieren sich vorwiegend auf den Verkauf langlebiger und preisstabiler Ausrüstungsgegenstände sowie Spezialartikel für den wiederkehrenden Bedarf an Firmenkunden in verschiedenen Branchen und Regionen. Die angebotenen Produktsortimente umfassen größtenteils Gebrauchsgüter, die Unternehmen im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit nutzen. Die TAKKT-Gesellschaften liefern z.B. Palettenhubwagen an deutsche Automobilzulieferer, Computerschränke an Schweizer Maschinenbauer, höhenverstellbare Schreibtische an US-Behörden, Versandkartons an europäische Industriebetriebe oder Gastronomieausstattung an US-amerikanische Großküchen. Die Gruppe adressiert den Markt über die drei Divisions Industrial & Packaging, Office Furniture & Displays und FoodService.

Detaillierte Informationen zu Geschäftsfeldern, zum Markt und zur organisatorischen Ausrichtung finden sich im Geschäftsbericht 2024 ab Seite 29.

Unternehmensziele und -strategie

TAKKT setzt ab 2025 mit TAKKT Forward eine neue Strategie um. Diese sieht eine stärkere Ausrichtung auf Kunden mit einem häufigeren und komplexeren Beschaffungsbedarf vor. Kern der neuen Strategie sind drei zentrale Säulen:

Portfolio-Fokus - Konzentration auf strategisch attraktives Kerngeschäft und Weiterentwicklung der Potenzialbereiche bei gleichzeitiger Optimierung des Unternehmensportfolios

Wachstum - Beschleunigung des organischen Wachstums durch konsequente Ausrichtung auf Kunden mit komplexem Beschaffungsbedarf und Umsetzung von Vertriebs-, Produkt- und Service-Initiativen

Performance - Steigerung der Effizienz durch Vereinheitlichung und Automatisierung von Prozessen und Systemen sowie den verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Das übergeordnete Ziel der neuen Strategie ist die Steigerung des Shareholder Value über höhere Wachstumsraten, operative Verbesserungen, eine höhere Profitabilität und attraktive Dividendenschüttungen. Durch die Umsetzung der Strategie will TAKKT in den Jahren bis 2028 die folgenden Ziele erreichen:

Verbesserung des Kundenerlebnisses und Steigerung des cNPS auf über 60 Punkte (für eine Definition des cNPS siehe Seite 39 des Geschäftsberichts 2024 im Abschnitt Steuerungssystem)

Ausbau nachhaltiger Produktangebote auf 50 Prozent des Umsatzes

Beschleunigung des organischen Umsatzwachstums auf Werte oberhalb des Marktwachstums

Steigerung der EBITDA-Marge auf über 10 Prozent bis 2028 und rund 12 Prozent langfristig

Durchschnittliche Cash Conversion (definiert als Umwandlung des EBITDA zu Free Cashflow) von 50 bis 60 Prozent

Ausführlichere Informationen zu den Unternehmenszielen und der Strategie finden sich im Geschäftsbericht 2024 ab Seite 36.

Steuerungssystem

Das Steuerungssystem des TAKKT-Konzerns umfasst finanzwirtschaftliche sowie weitere operative Steuerungsgrößen. Dabei werden die Indikatoren in verschiedene Perspektiven gegliedert (organisches Wachstum, Kosten und Ertrag, Cash, Kunden- und Mitarbeitendenperspektive sowie Nachhaltigkeit). Die drei Divisions des Konzerns werden im Wesentlichen nach den gleichen Kennzahlen gesteuert. Bei der TAKKT AG ist das Beteiligungsergebnis die relevante Steuerungsgröße.

Als Maßstab für das Wachstum der Gruppe dient die organische Umsatzentwicklung sowie das organische Wachstum des Auftragseingangs über E-Commerce (ECommerce-Wachstum). Unter Kosten und Ertrag werden die Kennzahlen Rohertragsmarge und die um einmalige Aufwendungen bereinigte EBITDA-Marge betrachtet. Die Cash-Perspektive umfasst den Free Cashflow sowie die Investitionsquote. Die Kunden- und Mitarbeitendenperspektive wird mit dem cNPs und dem eNPS erhoben. Für den Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit greift TAKKT auf den Anteil nachhaltiger Produkte am Umsatz zurück. Nähere Informationen zum Steuerungssystem sind im Geschäftsbericht 2024 ab Seite 39 erläutert.

GESCHÄFTSLAGE IM ERSTEN HALBJAHR

Rahmenbedingungen

Das konjunkturelle Umfeld von TAKKT war im ersten Halbjahr 2025 von hoher Unsicherheit und Volatilität geprägt. Besonders relevant waren die Ankündigung und Umsetzung der US-Importzölle. Die Unklarheit über Dauer und Höhe der Zölle führte in vielen Branchen zu einer sehr geringen Investitionsbereitschaft. Die BIP-Wachstumsrate in der Eurozone lag bei nur rund einem Prozent, in Deutschland stagnierte die Wirtschaftsleistung. Die Wirtschaft in den USA entwickelte sich leicht besser als in Europa, das BIP-Wachstum verlangsamte sich aber gegenüber dem Vorjahr auf einen Wert von knapp zwei Prozent.

Neben einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung war die Gruppe auch mit herausfordernden branchenspezifischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Zu deren Einschätzung nutzt TAKKT verschiedene Indikatoren, die im Geschäftsbericht 2024 ab Seite 46 ausführlich beschrieben sind. Die vor allem für die europäische Division Industrial & Packaging relevanten Einkaufsmanagerindizes des verarbeitenden Gewerbes lagen im ersten Halbjahr weiter durchgehend unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Ausgehend von sehr niedrigen Werten um die 45 Punkte zum Jahresende 2024 verbesserten sich die Einschätzungen der Einkaufsmanager im Verlauf des ersten Halbjahrs. Für die Eurozone erreichte der PMI im Juni 49,5 Punkte, in Deutschland 49,0 Punkte. In der Vergangenheit bestand zwischen einer Verbesserung der PMI-Werte und einer Verbesserung des Auftragseingangs in der I&P ein Zeitverzug zwischen drei und sechs Monaten. Anders als die Einkaufsmanager entwickelten sich relevante Datenpunkte im Ernst & Young Industriebarometer für die deutsche Industrie weniger positiv und zeigten für das erste Quartal eine leicht negative Umsatzentwicklung sowie eine Fortsetzung und Beschleunigung des Beschäftigungsabbaus.

Der Restaurant Performance Index (RPI) gibt Auskunft zur Lage der US-Restaurantindustrie und ist damit ein relevanter Indikator für die Division FoodService. Im ersten Halbjahr schwankte der RPI um die Expansionsschwelle von 100. Für den Mai lag er zuletzt bei 100,1 Punkten und signalisierte damit ein neutrales Marktumfeld für die FoodService-Aktivitäten.

Umsatzlage

Der Umsatz der Gruppe erreichte in der ersten Jahreshälfte 491,7 (529,4) Millionen Euro und lag damit um 7,1 Prozent unter Vorjahr. Positive Wechselkurseffekte im ersten Quartal und negative Effekte im zweiten Quartal hoben sich gegenseitig auf. Für den Berichtszeitraum war der Einfluss damit neutral. Der Verkauf von MyDisplays zum Jahresende 2024 hatte einen negativen Einfluss von 0,4 Prozentpunkten. Die organische Wachstumsrate lag damit bei minus 6,7 Prozent. Eine klare Verbesserung gegenüber der Entwicklung im Vorjahr, wie erwartet blieb die Umsatzentwicklung aber in allen drei Divisions noch negativ. Wie zu Jahresbeginn angekündigt, hatten neben den schwierigen Rahmenbedingungen und der hohen Unsicherheit im Markt auch interne Themen noch einen negativen Einfluss auf die Umsatzentwicklung.

Umsatz TAKKT-Konzern
in Mio. Euro

Die Nachfrage in der europäischen Industrial & Packaging Division war weiterhin durch das schwache Umfeld im verarbeitenden Gewerbe geprägt. Vor dem Hintergrund der unsicheren Rahmenbedingungen blieben vor allem das Projektgeschäft und großvolumige Aufträge unter dem Niveau des Vorjahrs. Der Umsatz der Division lag bei 284,0 (299,3) Millionen Euro und damit 5,1 Prozent unter dem Vorjahr. Bereinigt um den leicht positiven Währungseffekt in Höhe von 0,6 Prozentpunkten betrug die organische Entwicklung minus 5,7 Prozent.

Umsatz Industrial & Packaging
in Mio. Euro

Die nordamerikanische Division Office Furniture & Displays erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 101,4 (119,6) Millionen Euro, 15,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Durch den Verkauf von MyDisplays verringerte sich das Umsatzwachstum um 1,9 Prozentpunkte. Die Währungseffekte wirkten sich leicht negativ aus und verringerten die Wachstumsrate um 0,7 Prozentpunkte. Bereinigt um diese Effekte lag die Wachstumsrate bei minus 12,6 Prozent. Der Handel mit Büroausstattung von NBF war unter anderem durch eine sehr schwache Nachfrage bundesstaatlicher Einrichtungen belastet. Das Geschäft von Displays2go war ebenfalls rückläufig, entwickelte sich aber stabiler.

Umsatz Office Furniture & Displays
in Mio. Euro

Die Division FoodService zeigte im ersten Halbjahr die beste Entwicklung innerhalb der Gruppe und realisierte einen gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent geringeren Umsatz von 106,3 (110,5) Millionen Euro. Die Wechselkurseffekte waren negativ und beeinflussten das Wachstum mit 1,0 Prozentpunkten. Das organische Wachstum lag somit bei minus 2,8 Prozent. Im zweiten Quartal erzielte die Division ein positives organisches Wachstum gegenüber dem schwachen Vorjahresquartal.

Umsatz FoodService
in Mio. Euro

Ertragslage

Wie erwartet lag die Rohertragsmarge etwas unter dem Niveau des Vorjahres und erreichte 39,5 (40,5) Prozent. Sie war durch negative Effekte aus Eingangsfrachten und Ausgangsfrachten belastet, unter anderem infolge der US-Importzölle. TAKKT hat im zweiten Quartal höhere Einkaufspreise durch Zölle an Kunden weitergereicht und konnte damit negative Auswirkungen auf die Rohertragsmarge der Gruppe insgesamt vermeiden.

Einen Teil des geringeren Rohertrags konnte TAKKT durch Einsparungen von rund sieben Millionen Euro kompensieren. Durch eine geringere Anzahl an Mitarbeitenden und niedrigere einmalige Aufwendungen lagen die Personalkosten deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, in dem TAKKT von der Auflösung von Rückstellungen und geringeren Aufwendungen für die variable Vergütung in Höhe von knapp drei Millionen Euro profitierte. Die Marketingkosten und die sonstigen Kosten lagen insgesamt auf Vorjahresniveau.

Das EBITDA ging infolge der negativen Umsatzentwicklung und der geringeren Rohertragsmarge auf 16,9 (29,9) Millionen Euro zurück. Die einmaligen Kosten lagen im ersten Halbjahr bei 4,0 (7,3) Millionen Euro und betrafen primär Aufwendungen für Personal. Bereinigt um die einmaligen Aufwendungen erreichte die EBITDA-Marge 4,3 (7,0) Prozent.

EBITDA TAKKT-Konzern in Mio. Euro /
Marge in % / bereinigte Marge in %

Die Division Industrial & Packaging erzielte ein EBITDA in Höhe von 23,8 (33,1) Millionen Euro. Bereinigt um einmalige Aufwendungen lagen die Kosten insgesamt etwa auf Vorjahresniveau. Die einmaligen Kosten lagen bei 1,4 (3,3) Millionen Euro und waren auf Anpassungen in der Personalstruktur zurückzuführen. Die bereinigte EBITDA-Marge betrug 8,9 (12,2) Prozent.

EBITDA Industrial & Packaging in Mio. Euro /
Marge in % / bereinigte Marge in %

In der Division Office Furniture & Displays lag das EBITDA im ersten Halbjahr bei 4,5 (7,2) Millionen Euro. Den negativen Einfluss des geringeren Umsatzniveaus und der niedrigeren Rohertragsmarge auf das Ergebnis konnte die OF&D durch ein erfolgreiches Kostenmanagement deutlich begrenzen. Die einmaligen Aufwendungen lagen mit 0,8 (1,2) Millionen Euro auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Die bereinigte EBITDA-Marge erreichte 5,2 (7,0) Prozent.

EBITDA Office Furniture & Displays in Mio. Euro /
Marge in % / bereinigte Marge in %

Die FoodService-Division konnte die Rohertragsmarge im ersten Halbjahr verbessern und damit den negativen Effekt des geringeren Umsatzniveaus auf den Rohertrag kompensieren. Die Kosten lagen insgesamt auf Vorjahresniveau. Das EBITDA blieb damit nahezu unverändert bei minus 1,0 (minus 0,9) Millionen Euro. Die einmaligen Aufwendungen blieben mit 0,2 (0,2) Millionen Euro sehr gering. Die adjustierte EBITDA-Marge lag bei minus 0,7 (minus 0,6) Prozent.

EBITDA FoodService in Mio. Euro /
Marge in % / bereinigte Marge in %

Die Abschreibungen und Wertminderungen lagen mit 15,0 (16,6) Millionen Euro etwas unter dem Vorjahr. Daraus resultierte ein EBIT von 1,9 (13,3) Millionen Euro. Das Finanzergebnis ging auf minus 4,7 (minus 3,9) Millionen Euro zurück. Das Ergebnis vor Steuern war mit minus 2,8 (plus 9,4) Millionen Euro leicht negativ. Aufgrund des negativen Vorsteuerergebnisses realisierte TAKKT einen steuerlichen Ertrag in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Im Vorjahr lag der Steueraufwand bei 2,1 Millionen Euro. Damit erzielte TAKKT im ersten Halbjahr ein Periodenergebnis von minus 1,4 (plus 7,3) Millionen Euro. Bei einer leicht verringerten Zahl an durchschnittlich ausstehenden Aktien ein Ergebnis je Aktie von minus 0,02 (plus 0,11) Euro.

Finanzlage

TAKKT legt einen starken Fokus auf die Stärkung der Cash-Generierung und damit insbesondere auf das Management des Nettoumlaufvermögens. Nach einer deutlichen Freisetzung von Nettoumlaufvermögen im Vorjahr war im ersten Halbjahr 2025 eine entgegengesetzte Entwicklung zu beobachten. Die Veränderung des Vorratsvermögens war durch die Anhebung der Importzölle in den USA beeinflusst. Nach der Einigung zwischen den beiden Handelspartnern USA und China und der Absenkung der Zölle hat die Gruppe im zweiten Quartal in größerem Umfang Bestellungen vorgenommen. Aus dem Aufbau von Vorräten resultierte insgesamt ein Mittelabfluss von 3,9 Millionen Euro. Daneben führten geringere Anzahlungen von Kunden durch ein schwaches Projektgeschäft zu einem Mittelabfluss aus Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und ähnliche Verbindlichkeiten von insgesamt 4,2 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2024 hatte die Gruppe einen Kapitalzufluss aus dem Abbau von Nettoumlaufvermögen in Höhe von 14,1 Millionen Euro realisiert. Zusammen mit dem Einfluss aus dem deutlich geringeren Ergebnis führte dies zu einem Rückgang des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit auf 2,1 (37,6) Millionen Euro.

Die operativen Investitionen lagen mit 4,8 (5,2) Millionen Euro leicht niedriger als im Vorjahr. Die Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten betrugen 6,8 (7,1) Millionen Euro. Damit war der Free Cashflow im ersten Halbjahr mit minus 9,3 (plus 25,6) Millionen Euro negativ.

Free Cashflow
in Mio. Euro

Über die Dividendenzahlung schüttete TAKKT im ersten Halbjahr insgesamt 38,4 Millionen Euro an die Aktionäre aus. Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich von 114,0 Millionen Euro am Jahresende 2024 auf 151,0 Millionen Euro per Ende Juni 2025.

Nettofinanzverschuldung
in Mio. Euro

Detailliertere Angaben zur Entstehung und Verwendung des Cashflows sind der Kapitalflussrechnung dieses Halbjahresberichts zu entnehmen.

Vermögenslage

Die Aktivseite verringerte sich im ersten Halbjahr um rund 43 Millionen Euro auf 879,7 (922,7) Millionen Euro.

Das langfristige Vermögen verringerte sich von 669,4 auf 639,9 Millionen Euro. Den bilanzwirksamen Erhöhungen im Anlagevermögen in Höhe von rund acht Millionen Euro und dem Aufbau latenter Steuern in Höhe von rund vier Millionen Euro standen negative Währungseffekte von rund 27 Millionen Euro und planmäßige Abschreibungen in Höhe von rund 15 Millionen Euro entgegen.

Auch das kurzfristige Vermögen ging leicht auf 239,8 (253,3) Millionen Euro zurück. Durch ein verbessertes Forderungsmanagement gingen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um rund sechs Millionen Euro zurück. Die negativen Währungseffekte trugen mit einer Höhe von rund 14 Millionen Euro ebenfalls zum Rückgang bei. Dem gegenüber gab es bei den Vorräten einen Anstieg um rund vier Millionen Euro und auch sonstige Forderungen und Vermögenswerte verzeichneten einen Anstieg von rund drei Millionen Euro.

Das Zahlungsverhalten der Kunden war weiterhin stabil. Die Forderungsausfälle blieben mit einer Ausfallquote von unter 0,2 Prozent vom Umsatz auf konstant niedrigem Niveau. Die Debitorenlaufzeit beträgt unverändert zum Vorjahresende 34 (34) Tage.

Mit 72,7 (72,5) Prozent blieb der Anteil des langfristigen Vermögens nahezu unverändert und machte weiterhin den Großteil des Vermögens aus. Die größte Position waren unverändert die Geschäfts- und Firmenwerte mit 55,4 (55,1) Prozent der Bilanzsumme.

Das Eigenkapital reduzierte sich im ersten Halbjahr um 59,0 Millionen Euro und betrug zur Jahresmitte 483,6 (542,6) Millionen Euro. Ursächlich hierfür sind negative Währungseffekte von rund 21 Millionen Euro, die Dividendenzahlung von rund 38 Millionen Euro und das negative Periodenergebnis von rund einer Million Euro. Dem gegenüber stehen sonstige positive Veränderungen des Eigenkapitals von rund zwei Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote verringerte sich auf 55,0 (58,8) Prozent und liegt damit weiterhin am oberen Ende innerhalb des Zielkorridors von 30 bis 60 Prozent.

Eigenkapitalquote
in Prozent

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich im ersten Halbjahr um rund 16 Millionen Euro auf 396,1 (380,2) Millionen Euro. Die Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich dabei um rund 35 Millionen Euro, während die langfristigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten um rund sechs Millionen Euro zurückgingen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und ähnliche Verbindlichkeiten verringerten sich um rund zehn Millionen Euro und die kurzfristigen Rückstellungen und sonstige Verbindlichkeiten um rund drei Millionen Euro.

GESCHÄFTSAUSBLICK

Risiko- und Chancenbericht

Die Risiken und Chancen von TAKKT werden im Geschäftsbericht 2024 ab Seite 69 im Detail erläutert. Die Ankündigung deutlich höherer Einfuhrzölle in die USA und die daraus resultierenden Handelskonflikte können zu einer höheren Eintrittswahrscheinlichkeit für das Risiko aus Änderungen bei Zöllen und für das Konjunkturrisiko führen. Auf Basis aller derzeit verfügbaren Informationen bestehen nach Einschätzung des Vorstands gegenwärtig und im Prognosezeitraum keine bestandsgefährdenden Risiken.

Das bedeutendste Risiko, aber auch eine nennenswerte Chance, besteht für den TAKKT-Konzern weiterhin in der Entwicklung der Konjunktur. Als Risikofaktoren sind derzeit vor allem die Handelspolitik und Zölle relevant. Daneben spielen Faktoren wie die Zinspolitik der Notenbanken, die größere politische Unsicherheit sowie wirtschaftliche Folgen von militärischen Konflikten eine Rolle. Durch die höheren Einfuhrzölle in die USA haben sich die Konjunkturaussichten auf den für TAKKT relevanten Märkten zuletzt merklich eingetrübt.

Neben dem konjunkturellen Risiko sind die US-Aktivitäten von TAKKT auch direkt von den höheren Einfuhrzöllen betroffen. Die Gruppe reagiert darauf mit umfassenden Maßnahmen, die Nachverhandlungen mit Lieferanten, Preisanpassungen bei betroffenen Produkten und die Erschließung alternativer Lieferquellen umfassen.

Unverändert besteht durch ein aggressiveres Wettbewerbsverhalten von neuen oder etablierten Anbietern das Risiko, Marktanteile zu verlieren, eine geringere Rohertragsmarge zu erwirtschaften oder mit steigenden Kosten konfrontiert zu werden. TAKKT begegnet dem Risiko mit regelmäßigem Markt- und Preismonitoring, einer kontinuierlichen Verbesserung des Kunden- und Einkaufserlebnisses und einer Fokussierung des Bedarfs service- und beratungsorientierter Geschäftskunden, sowie dem Angebot nachhaltiger Produkte. Zusätzlich nutzt TAKKT teilweise Smart Pricing für eine datengestützte, teils automatisierte und stärker differenzierte Preissetzung.

Ebenfalls als wesentlich schätzt TAKKT das Risiko durch strukturelle Nachfrageänderungen ein, zu denen es infolge von Trends wie der Digitalisierung der Arbeitswelt kommen kann. Mit der Etablierung und Weiterentwicklung technischer Möglichkeiten nehmen zum Beispiel flexiblere Formen der Arbeit zu und mobiles Arbeiten findet größere Verbreitung. Dadurch besteht das Risiko, dass die Nutzung klassischer Büroflächen und damit auch die Nachfrage von Unternehmen nach traditioneller Büroausstattung zurückgeht. TAKKT beobachtet diese Trends und das Nachfrageverhalten der Kunden und passt die Produktsortimente kontinuierlich an neue Gegebenheiten an. So bieten die TAKKT-Gesellschaften etwa Produkte für neue Bürokonzepte, mobiles Arbeiten und Home-Office an und setzen bei den Displays verstärkt auf digitale Lösungen für verschiedene Anwendungsbereiche. Zudem ist TAKKT sowohl international als auch produktseitig diversifiziert aufgestellt. Damit wird die Abhängigkeit von einzelnen Produktgruppen wie der Büroausstattung oder Displays reduziert.

Im Rahmen der neuen Strategie arbeiten die TAKKT-Gesellschaften an der Umsetzung verschiedener Initiativen und Projekte, die auf der einen Seite eine bedeutsame Chance zur Verbesserung des Wachstums und der Profitabilität darstellen, aber auf der anderen Seite auch wesentliche Risiken mit sich bringen. Dabei kann es bei Projekten zu Verzögerungen kommen, sodass Ziele oder Teilziele später erreicht werden oder Ergebnisse nicht zufriedenstellend ausfallen. Um diesen Risiken zu begegnen, werden diese zentral geplant und gesteuert.

Für TAKKT als E-Commerce-Unternehmen besteht ebenfalls ein wesentliches Risiko, Opfer von Cyberkriminalität zu werden. Risiken können durch Betrugsversuche entstehen, die etwa über E-Mails und soziale Netzwerke eingeleitet werden. Die hohe Anzahl an unterschiedlich eingesetzten IT-Systemen erhöht die Relevanz dieses Risikos für TAKKT. Zur Begrenzung der Risiken und Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs der IT-Systeme werden diese laufend überprüft und weiterentwickelt. Zudem werden die Mitarbeitenden regelmäßig mit Hilfe von Richtlinien und Schulungen für Fraud-Themen sensibilisiert.

Wie im Geschäftsbericht 2024 dargestellt, ergeben sich für TAKKT Chancen durch eine positive Wirkung strategischer Initiativen, die unter anderem eine Verbesserung des Wachstums und der Effizienz zum Ziel haben und sich damit positiv auf das Ergebnis auswirken sollen. Der Trend zur Rückkehr zu mehr Präsenz am Arbeitsplatz kann eine steigende Nachfrage hervorbringen und somit zu einem höheren Ergebnis führen. Zudem sollte der Konzern auch künftig von weiteren wertsteigernden Akquisitionen profitieren können. Weitere Chancen bieten sich im Bereich Nachhaltigkeit, unter anderem durch die erhöhte Nachfrage an nachhaltigen Produkten und der gezielten Vermarktung dieser Produkte durch TAKKT. Daneben will die Gruppe künftig von der Erweiterung und Modernisierung des Produktsortiments, der Verbesserung von Prozessen und Systemen, sowie dem guten Zugang zu Kapital profitieren. Eine ausführlichere Darstellung der für die TAKKT relevanten Chancen und Risiken findet sich im Geschäftsbericht 2024 ab Seite 81.

Prognosebericht

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben voraussichtlich auch im zweiten Halbjahr herausfordernd und volatil. Konsensus-Schätzungen für das Wirtschaftswachstum in Bloomberg zeigen für Europa ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent, für Deutschland von nur 0,2 Prozent. In den USA ist ein rückläufiger Trend erkennbar, die erwartete Wachstumsrate liegt mit 1,5 Prozent zwar etwas höher als in Europa, jedoch deutlich unter dem Vorjahreswert. Ein konjunkturelles Risiko besteht in einer möglichen Verschärfung von Handelskonflikten und höheren Importzöllen in die USA.

Markt- und Branchenindizes geben außerdem Hinweise auf die Entwicklung der einzelnen Divisions der TAKKT. Für die in Europa aktive Division Industrial & Packaging sind die Einkaufsmanagerindizes des verarbeitenden Gewerbes relevant. Diese lagen im Juni in der Eurozone mit 49,5 Punkten und in Deutschland mit 49,0 Punkten nur noch leicht unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten und signalisieren ein zwar immer noch rückläufiges, jedoch ein sich verbesserndes Marktumfeld. Für die US-Division FoodService gibt der Restaurant Performance Index (RPI) Auskunft über die Aussichten auf dem Gastronomiemarkt. Der RPI schwankte seit Beginn des Jahres um die Expansionsschwelle von 100 Punkten und deutet damit auf ein stagnierendes Marktumfeld. Zuletzt lag der RPI bei 100,1 Punkten.

Aufgrund der unverändert hohen Unsicherheit und dem weiterhin herausfordernden konjunkturellen Umfeld rechnet TAKKT für das zweite Halbjahr nicht mehr mit einer signifikanten Verbesserung der organischen Umsatzentwicklung. Die Gruppe hat daher kürzlich die Prognose angepasst und rechnet jetzt für das Gesamtjahr mit einer organischen Wachstumsrate zwischen minus neun und minus zwei Prozent. TAKKT sieht auch im aktuellen Marktumfeld gute Ergebnisse der Wachstumsinitiativen, etwa bei der verstärkten Ansprache größerer Kunden. Gleichzeitig bleiben viele Unternehmen in ihrem Bestellverhalten sehr zurückhaltend, in Europa ebenso wie in den USA. Mit der TAKKT Forward Strategie ist die Gruppe auf diese Situation vorbereitet und fokussiert neben zusätzlichen Wachstumsinitiativen insbesondere auf Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Kostenstruktur.

Aus der Umsetzung dieser Maßnahmen erwartet TAKKT positive Ergebnisbeiträge, die den Effekt des geringeren Umsatzniveaus auf das Ergebnis teilweise kompensieren. Die um einmalige Aufwendungen bereinigte EBITDAMarge soll sich gegenüber dem ersten Halbjahr verbessern und für das Gesamtjahr zwischen vier und sechs Prozent liegen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung des Cashflows. Dazu arbeitet die Gruppe an der Verringerung des Nettoumlaufvermögens, insbesondere durch einen starken Abbau der Vorräte im zweiten Halbjahr. Zusätzlich prüft TAKKT weitere Optionen, um positive Beiträge zum Cashflow zu realisieren und damit den negativen Effekt aus höheren einmaligen Aufwendungen zu kompensieren. Insgesamt erwartet die Gruppe, für 2025 einen Free Cashflow in Höhe eines niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen EuroBetrags zu erwirtschaften.

Die Zahlen für die ersten neun Monate wird TAKKT am 28. Oktober 2025 veröffentlichen.

Gewinn- und Verlustrechnung des TAKKT-Konzerns in Millionen EUR

01.04.2025 - 30.06.2025 01.04.2024- 30.06.2024 01.01.2025 - 30.06.2025 01.01.2024 - 30.06.2024
Umsatzerlöse 240,3 260,4 491,7 529,4
Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,0 0,0 0,3 - 0,1
Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 0,2 0,2 0,4
Gesamtleistung 240,3 260,6 492,2 529,7
Materialaufwand - 146,1 - 157,2 - 297,8 - 315,4
Rohertrag 94,2 103,4 194,4 214,3
Sonstige betriebliche Erträge 0,6 0,9 1,6 2,1
Personalaufwand - 48,4 - 51,5 - 97,1 - 104,5
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 40,7 - 39,6 - 82,0 - 82,0
EBITDA 5,7 13,2 16,9 29,9
Abschreibungen und Wertminderungen auf Sachanlagen und andere immaterielle Vermögenswerte - 7,4 - 8,4 - 15,0 - 16,6
EBIT - 1,7 4,8 1,9 13,3
Finanzierungsaufwand - 2,0 - 2,0 - 4,0 - 3,9
Übriges Finanzergebnis - 0,3 0,1 - 0,7 0,0
Finanzergebnis - 2,3 - 1,9 - 4,7 - 3,9
Ergebnis vor Steuern - 4,0 2,9 - 2,8 9,4
Ertragsteuern 1,3 - 0,7 1,4 - 2,1
Periodenergebnis - 2,7 2,2 - 1,4 7,3
davon Eigentümer der TAKKT AG - 2,7 2,2 - 1,4 7,3
davon nicht beherrschende Anteile 0,0 0,0 0,0 0,0
Gewichtete durchschnittliche Anzahl Aktien in Millionen 64,0 64,6 64,0 64,7
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) - 0,04 0,03 - 0,02 0,11
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) - 0,04 0,03 - 0,02 0,11

Gesamtergebnisrechnung des TAKKT-Konzerns in Millionen EUR

01.04.2025 - 30.06.2025 01.04.2024
- 30.06.2024
01.01.2025 - 30.06.2025 01.01.2024 - 30.06.2024
Periodenergebnis - 2,7 2,2 - 1,4 7,3
Erfolgsneutrale Erfassung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus Pensionsverpflichtungen 0,0 2,3 3,9 2,8
Auf versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionsverpflichtungen entfallende Steuern 0,0 - 0,8 - 1,1 - 1,0
Erfolgsneutrale Erfassung von Erträgen und Aufwendungen aus der Folgebewertung von Finanzinvestitionen in Eigenkapitalinstrumente 0,0 0,0 0,0 - 0,3
Auf Folgebewertung von Finanzinvestitionen in Eigenkapitalinstrumente entfallende Steuern 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis nach Steuern für Bestandteile, die zukünftig nicht erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgelöst werden 0,0 1,5 2,8 1,5
Erfolgsneutrale Erfassung von Erträgen und Aufwendungen aus der Folgebewertung von Cashflow-Hedges - 0,7 - 0,3 - 0,3 0,1
Erfolgswirksame Auflösung in die Gewinn- und Verlustrechnung 0,1 0,0 - 0,6 0,8
Auf Folgebewertung von Cashflow-Hedges entfallende Steuern 0,1 0,1 0,2 - 0,3
Sonstiges Ergebnis nach Steuern aus der Folgebewertung von Cashflow-Hedges - 0,5 - 0,2 - 0,7 0,6
Erfolgsneutrale Erfassung von Erträgen und Aufwendungen aus der Anpassung von Währungsrücklagen - 14,8 3,3 - 21,4 7,3
Erfolgswirksame Auflösung in die Gewinn- und Verlustrechnung 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis nach Steuern aus der Anpassung von Währungsrücklagen - 14,8 3,3 - 21,4 7,3
Sonstiges Ergebnis nach Steuern für Bestandteile, die zukünftig erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung aufgelöst werden - 15,3 3,1 - 22,1 7,9
Sonstiges Ergebnis (Direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen) - 15,3 4,6 - 19,3 9,4
davon Eigentümer der TAKKT AG - 15,3 4,6 - 19,3 9,4
davon nicht beherrschende Anteile 0,0 0,0 0,0 0,0
Gesamtergebnis - 18,0 6,8 - 20,7 16,7
davon Eigentümer der TAKKT AG - 18,0 6,8 - 20,7 16,7
davon nicht beherrschende Anteile 0,0 0,0 0,0 0,0

Bilanz des TAKKT-Konzerns in Millionen EUR

Aktiva

30.06.2025 31.12.2024
Sachanlagen 99,2 106,7
Geschäfts- und Firmenwerte 487,0 508,2
Andere immaterielle Vermögenswerte 30,3 35,1
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 11,6 11,8
Latente Steuern 11,8 7,6
Langfristiges Vermögen 639,9 669,4
Vorräte 108,3 112,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 95,1 106,9
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 13,5 13,9
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 10,3 7,1
Ertragsteuerforderungen 6,4 4,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 6,2 8,1
Kurzfristiges Vermögen 239,8 253,3
Bilanzsumme 879,7 922,7

Passiva

30.06.2025 31.12.2024
Gezeichnetes Kapital 65,6 65,6
Eigene Anteile - 19,1 - 19,2
Gewinnrücklagen 420,8 460,6
Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen 16,3 35,6
Konzerneigenkapital 483,6 542,6
Finanzverbindlichkeiten 87,2 76,3
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 50,3 53,6
Sonstige Rückstellungen 5,5 5,7
Latente Steuern 53,3 55,7
Langfristige Verbindlichkeiten 196,3 191,3
Finanzverbindlichkeiten 70,0 45,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und ähnliche Verbindlichkeiten 84,4 94,5
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 12,5 14,5
Sonstige Verbindlichkeiten 19,0 18,6
Rückstellungen 8,0 9,3
Ertragsteuerverbindlichkeiten 5,9 6,1
Kurzfristige Verbindlichkeiten 199,8 188,8
Bilanzsumme 879,7 922,7

Entwicklung des Eigenkapitals des TAKKT-Konzerns in Millionen EUR

Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Gewinnrücklagen Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen Konzerneigenkapital
Stand 01.01.2025 65,6 - 19,2 460,6 35,6 542,6
Transaktionen mit Eigentümern 0,0 0,1 - 38,4 0,0 - 38,3
davon Ausgabe von eigenen Aktien 0,0 0,1 0,0 0,0 0,1
davon Auszahlungen an Aktionäre 0,0 0,0 - 38,4 0,0 - 38,4
Gesamtergebnis 0,0 0,0 - 1,4 - 19,3 - 20,7
davon Periodenergebnis 0,0 0,0 - 1,4 0,0 - 1,4
davon Sonstiges Ergebnis (Direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen) 0,0 0,0 0,0 - 19,3 - 19,3
Transfer in Gewinnrücklagen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Stand 30.06.2025 65,6 - 19,1 420,8 16,3 483,6
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Gewinnrücklagen Kumulierte direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen Konzerneigenkapital
Stand 01.01.2024 65,6 - 10,8 567,4 20,5 642,7
Transaktionen mit Eigentümern 0,0 - 3,9 - 64,6 0,0 - 68,5
davon Erwerb / Ausgabe von eigenen Aktien 0,0 - 3,9 0,0 0,0 - 3,9
davon Auszahlungen an Aktionäre 0,0 0,0 - 64,6 0,0 - 64,6
Gesamtergebnis 0,0 0,0 7,3 9,4 16,7
davon Periodenergebnis 0,0 0,0 7,3 0,0 7,3
davon Sonstiges Ergebnis (Direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen) 0,0 0,0 0,0 9,4 9,4
Stand 30.06.2024 65,6 - 14,7 509,2 30,8 590,9

Kapitalflussrechnung des TAKKT-Konzerns in Millionen EUR

01.01.2025 - 30.06.2025 01.01.2024 - 30.06.2024
Periodenergebnis - 1,4 7,3
Abschreibungen und Wertminderungen auf langfristiges Vermögen 15,0 16,6
Latenter Steuerertrag - 3,2 - 1,4
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 1,1 0,9
Ergebnis aus dem Abgang von langfristigem Vermögen - 0,1 0,1
Veränderung der Vorräte - 3,9 8,3
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6,0 - 4,1
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und ähnlicher Verbindlichkeiten - 4,2 17,8
Veränderung der Rückstellungen - 0,6 - 5,5
Veränderung anderer Aktiva / Passiva - 6,6 - 2,4
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 2,1 37,6
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellem Vermögen 0,2 0,3
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielles Vermögen - 4,8 - 5,2
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 4,6 - 4,9
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 65,3 78,6
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten - 19,6 - 32,7
Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten - 6,8 - 7,1
Dividendenzahlungen an Eigentümer der TAKKT AG - 38,4 - 64,6
Auszahlungen an Eigentümer der TAKKT AG (Aktienrückkauf) 0,0 - 4,0
Einzahlungen von Eigentümern der TAKKT AG (Belegschaftsaktien) 0,1 0,1
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0,6 - 29,7
Finanzmittelbestand am 01.01. 8,1 5,6
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes - 1,9 3,0
Nicht zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 0,0 - 0,1
Finanzmittelbestand am 30.06. 6,2 8,5

Erläuternde Anhangangaben

Grundlagen der Berichterstattung

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss des TAKKT-Konzerns zum 30. Juni 2025 wurde gemäß § 115 WpHG sowie in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" und dem DRS 16 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Alle durch die Europäische Union (EU) anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen durch das IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) wurden berücksichtigt. Der Konzernzwischenabschluss und -lagebericht wurden weder analog § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es wurden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 angewendet. Der Zwischenabschluss ist im Zusammenhang mit dem Geschäftsbericht 2024, Seite 93 ff., zu lesen.

Alle erstmalig im laufenden Geschäftsjahr anzuwendenden neuen und geänderten Standards führen zu keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Darstellung des Zwischenabschlusses.

Segmentinformationen nach Geschäftsbereichen des TAKKT-Konzerns in Millionen EUR

01.01.2025 - 30.06.2025 Industrial & Packaging Office Furniture & Displays Food Service Summe der Segmente Sonstige Konsolidierung
Erlöse von externen Kunden 284,0 101,4 106,3 491,7 0,0 0,0
Intersegmentäre Erlöse 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Umsatzerlöse des Segments 284,0 101,4 106,3 491,7 0,0 0,0
Rohertrag 120,9 43,7 29,7 194,3 0,0 0,0
in % vom Umsatz 42,6% 43,1% 27,9% 39,5%
EBITDA 23,8 4,5 - 1,0 27,3 - 10,4 0,0
in % vom Umsatz 8,4% 4,4% - 0,9% 5,6%
Anpassungen 1,4 0,8 0,2 2,4 1,6 0,0
EBITDA bereinigt 25,2 5,3 - 0,8 29,7 - 8,8 0,0
in % vom Umsatz 8,9% 5,2% - 0,7% 6,0%
Free Cashflow 14,2 - 0,1 - 5,9 8,2 - 17,5 0,0
01.01.2025 - 30.06.2025 Konzernausweis
Erlöse von externen Kunden 491,7
Intersegmentäre Erlöse 0,0
Umsatzerlöse des Segments 491,7
Rohertrag 194,3
in % vom Umsatz 39,5%
EBITDA 16,9
in % vom Umsatz 3,4%
Anpassungen 4,0
EBITDA bereinigt 20,9
in % vom Umsatz 4,3%
Free Cashflow - 9,3
01.01.2024 - 30.06.2024 Industrial & Packaging Office Furniture & Displays Food Service Summe der Segmente Sonstige Konsolidierung
Erlöse von externen Kunden 299,3 119,6 110,5 529,4 0,0 0,0
Intersegmentäre Erlöse 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Umsatzerlöse des Segments 299,3 119,6 110,5 529,4 0,0 0,0
Rohertrag 131,2 53,7 29,4 214,3 0,0 0,0
in % vom Umsatz 43,8% 44,9% 26,6% 40,5%
EBITDA 33,1 7,2 - 0,9 39,4 - 9,5 0,0
in % vom Umsatz 11,1% 6,0% - 0,8% 7,4%
Anpassungen 3,3 1,2 0,2 4,7 2,6 0,0
EBITDA bereinigt 36,4 8,4 - 0,7 44,1 - 6,9 0,0
in % vom Umsatz 12,2% 7,0% - 0,6% 8,3%
Free Cashflow 26,3 11,9 - 0,6 37,6 - 12,0 0,0
01.01.2024 - 30.06.2024 Konzernausweis
Erlöse von externen Kunden 529,4
Intersegmentäre Erlöse 0,0
Umsatzerlöse des Segments 529,4
Rohertrag 214,3
in % vom Umsatz 40,5%
EBITDA 29,9
in % vom Umsatz 5,7%
Anpassungen 7,3
EBITDA bereinigt 37,2
in % vom Umsatz 7,0%
Free Cashflow 25,6

Zur Abgrenzung der berichtspflichtigen Segmente wird auf den Konzernabschluss der TAKKT AG zum 31.Dezember 2024 verwiesen.

Konsolidierungskreis

Im Vergleich zum Konsolidierungskreis am 31. Dezember 2024 sind die TAKKT Group Magyarország Kft., Budaörs/Ungarn und die TAKKT Hungary Kft., Budaörs/Ungarn durch Neugründung zugegangen.

Umsatzerlöse in Millionen EUR

In der nachfolgenden Tabelle werden die Umsatzerlöse nach Regionen weiter aufgegliedert:

Industrial & Packaging Office Furniture & Displays Food Service 01.01.2025 - 30.06.2025
Deutschland 95,9 0,0 2,2 98,1
Europa ohne Deutschland 187,9 0,0 5,8 193,7
USA 0,0 99,7 92,4 192,1
Sonstige 0,2 1,7 5,9 7,8
Umsatzerlöse nach Regionen 284,0 101,4 106,3 491,7
Industrial & Packaging Office Furniture & Displays Food Service 01.01.2024 - 30.06.2024
Deutschland 104,8 2,5 1,9 109,2
Europa ohne Deutschland 194,4 0,0 6,4 200,8
USA 0,0 115,1 96,3 211,4
Sonstige 0,1 2,0 5,9 8,0
Umsatzerlöse nach Regionen 299,3 119,6 110,5 529,4

Leasingverhältnisse

Der Buchwert der Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen belief sich zum Abschlussstichtag auf 41,0 Millionen Euro (46,3 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024). Die geleasten Vermögenswerte werden unter Grundstücke und Bauten mit 40,6 Millionen Euro (45,8 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung mit 0,4 Millionen Euro (0,5 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024) ausgewiesen.

Langfristige Finanzverbindlichkeiten enthalten zum Abschlussstichtag langfristige Leasingverbindlichkeiten von 36,0 Millionen Euro (42,2 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024). Unter den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sind zum Stichtag kurzfristige Leasingverbindlichkeiten von 14,3 Millionen Euro (14,6 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024) enthalten.

Konzerneigenkapital

Die Hauptversammlung hat am 21. Mai 2025 der vorgeschlagenen Dividende von EUR 0,60 (EUR 1,00) pro Aktie für das Geschäftsjahr 2024 zugestimmt. Somit wurde insgesamt für die nach dem Aktienrückkauf ausstehenden 64,0 (64,6) Millionen Stückaktien eine Dividende in Höhe von 38,4 Millionen Euro (im Vorjahr 64,6 Millionen Euro) ausgeschüttet.

Finanzinstrumente - Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (Fair-Value-Bewertung)

Ein detaillierter Überblick über die finanzwirtschaftlichen Risiken und deren Management sowie die von TAKKT gehaltenen Finanzinstrumente findet sich im Konzernabschluss 2024. Im Folgenden wird auf die beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten, die jeweiligen Inputfaktoren und Bewertungsmethoden sowie die Einordnung der Finanzinstrumente in die Stufen der Fair-Value-Hierarchie des IFRS 13 eingegangen.

Die im Rahmen der Bewertungsmethoden zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verwendeten Inputfaktoren werden in folgende Stufen eingeteilt:

Stufe 1: Notierte Preise an aktiven, für das Unternehmen zugänglichen Märkten für den identischen Vermögenswert bzw. die identische Schuld.

Stufe 2: Andere Inputfaktoren als die in Stufe 1 genannten Marktpreisnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder unmittelbar oder mittelbar zu beobachten sind.

Stufe 3: Inputfaktoren, die für den Vermögenswert oder die Schuld nicht beobachtbar sind.

Die bei TAKKT mit dem beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente betreffen Beteiligungen und derivative Finanzinstrumente. Sie unterliegen einer wiederkehrenden Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Die derivativen Finanzinstrumente, die in den kurzfristigen Sonstigen finanziellen Vermögenswerten und kurzfristigen Sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen sind, sind der Stufe 2 zuzuordnen. Die Beteiligungen, ausgewiesen in den langfristigen Sonstigen finanziellen Vermögenswerten, sind der Stufe 3 zuzuordnen.

Sofern bei wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten und Schulden Umgliederungen zwischen den verschiedenen Stufen erforderlich sind, da bspw. ein Vermögenswert nicht mehr auf einem aktiven Markt gehandelt wird, bzw. erstmalig gehandelt wird, erfolgt die Umgliederung zum Ende der Berichtsperiode.

Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten, die auf einem aktiven Markt gehandelt werden, basiert auf den notierten Preisen am Bilanzstichtag. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Stufe 2 erfolgt bei den wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerten und Schulden anhand der Discounted Cashflow-Methode. Dabei werden die künftig aus den Finanzinstrumenten erwarteten Zahlungsflüsse unter Anwendung von laufzeitadäquaten Marktzinssätzen diskontiert. Der Bonität des jeweiligen Schuldners wird durch Berücksichtigung von rating- und laufzeitabhängigen Risikoprämien in den Diskontfaktoren Rechnung getragen. Die Risikoprämien werden unter Verwendung von am Markt beobachtbaren Preisen für festverzinsliche Wertpapiere ermittelt.

Die Bewertung von Venture-Capital-Fonds erfolgt anhand der sogenannten Adjusted-Net-Asset-Methode. Hierbei werden die von einem Fonds auf Basis anerkannter Bewertungsmethoden ermittelten Fair Values der Einzelinvestments aggregiert und um angemessene Illiquiditätsabschläge für die Gesamtfonds korrigiert. Bei den nicht-notierten Beteiligungen an Kapitalgesellschaften wird die Bewertung abgeleitet aus weiteren Kapitaleinlagen der Investoren bzw. vom Preis, zu dem eine dritte Partei im Zuge einer weiteren Finanzierungsrunde neu einsteigt (Price of Recent Investment Valuation Method).

Zum Bilanzstichtag beträgt der beizulegende Zeitwert von Beteiligungen innerhalb der langfristigen Sonstigen finanziellen Vermögenswerte 11,3 Millionen Euro (11,5 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024). Hiervon entfallen auf erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Fremdkapitalinstrumente 1,5 Millionen Euro (1,3 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024) sowie auf erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Eigenkapitalinstrumente 10,0 Millionen Euro (10,0 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024). Der beizulegende Zeitwert von derivativen Finanzinstrumenten innerhalb der kurzfristigen Sonstigen finanziellen Vermögenswerte beträgt 0,6 Millionen Euro (0,8 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024) und innerhalb der kurzfristigen Sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten 0,5 Millionen Euro (0,4 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024).

Die folgende Übersicht zeigt eine detaillierte Überleitung der wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente in Stufe 3 in Millionen EUR:

2025 2024
Stand 01.01. 11,5 13,3
Zugänge 0,0 0,0
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Fair-Value-Änderungen*) - 0,2 - 0,4
Im sonstigen Ergebnis erfasste Fair-Value-Änderungen 0,0 - 1,4
Abgänge 0,0 0,0
Stand 30.06. / 31.12. 11,3 11,5
*) Ausweis im übrigen Finanzergebnis, davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus zum Bilanzstichtag gehaltenen Finanzinstrumenten - 0,2 - 0,4

Die im Vorjahr im sonstigen Ergebnis erfasste negative Fair-Value-Änderung in Höhe von 1,4 Millionen Euro ergab sich aus der Neubewertung bei zwei Beteiligungen infolge einer weiteren Finanzierungsrunde. An diesen nahm TAKKT nicht mehr als Investor teil. Für die übrigen Beteiligungen ergeben sich aktuell keine Anzeichen für einen veränderten Fair Value.

Die Buchwerte aller Finanzinstrumente, die in der Bilanz nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, stellen zum Bilanzstichtag angemessene Näherungswerte für den beizulegenden Zeitwert dar. Wesentliche Abweichungen zwischen Buchwerten und beizulegenden Zeitwerten können bei finanziellen Verbindlichkeiten aus TAKKT Performance Bonds auftreten. Für diese beträgt der Buchwert 1,2 Millionen Euro (1,3 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024), der beizulegende Zeitwert 1,2 Millionen Euro (1,4 Millionen Euro zum 31. Dezember 2024).

Die der Stufe 2 zuzuordnende Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt dabei analog des Vorgehens bei den wiederkehrend zum Fair Value bewerteten Vermögenswerten und Schulden anhand der Discounted Cashflow-Methode.

Annahmen und Schätzungen

Sämtliche Annahmen und Schätzungen wurden überprüft und basieren auf den Verhältnissen am Bilanzstichtag.

Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem das Periodenergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Stückaktien dividiert wird. Sogenannte potenzielle Aktien (v.a. Aktienoptionen und Wandelanleihen), die das Ergebnis je Aktie verwässern könnten, wurden nicht ausgegeben. Damit entsprechen sich das verwässerte und unverwässerte Ergebnis je Aktie.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Unternehmen und Personen im Sinn des IAS 24 sind der Vorstand und Aufsichtsrat der TAKKT AG und die Vorstände des Mehrheitsgesellschafters Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg / Deutschland sowie deren nahe Familienangehörige, der Mehrheitsgesellschafter Franz Haniel & Cie. GmbH, Duisburg / Deutschland, dessen Tochtergesellschaften und assoziierte Unternehmen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen das Cash-Management-System, den laufenden Liefer- und Verrechnungsverkehr und Dienstleistungsverträge. Durch die Teilnahme am Cash-Management-System des Haniel-Konzerns nutzt die TAKKT-Gruppe mögliche Skaleneffekte. Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und zu Bedingungen ausgeführt worden, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

TAKKT hat im ersten Halbjahr 2025 Maßnahmen zur Kostenoptimierung und Stärkung des Cashflows vorangetrieben. Im Segment Industrial & Packaging wird ein neues Operating Model eingeführt, das durch Automatisierung, KI, die Verlagerung von Funktionen nach Ungarn sowie die Auslagerung transaktionaler Tätigkeiten Effizienz und Kundenorientierung verbessern soll. Die dadurch verursachten einmaligen Aufwendungen im laufenden Jahr könnten einen ähnlichen oder etwas höheren Betrag ausmachen wie die 17,1 Millionen Euro an einmaligen Aufwendungen im Vorjahr.

Sonstige Angaben

Wesentliche Eventualverbindlichkeiten und -forderungen bestehen wie zum letzten Bilanzstichtag nicht. Es sind keine außergewöhnlichen Geschäftsvorfälle nach IAS 34.16A(c) oder andere angabepflichtige Sachverhalte aufgetreten.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Stuttgart, 28. Juli 2025


TAKKT AG, der Vorstand

Andreas Weishaar Timo Krutoff

WEITERE INFORMATIONEN

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