![]() Talanx AktiengesellschaftHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Geschäftsbericht 2013Talanx AG auf einen Blickscroll
Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen von ± einer Einheit auftreten. Die Definitionen der hier aufgeführten Kennzahlen stehen am Schluss dieses Berichts im Kapitel "Glossar und Kennzahlendefinitionen". Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Damen und Herren,im Geschäftsjahr 2013 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben uneingeschränkt wahrgenommen. Wir befassten uns eingehend mit der wirtschaftlichen Lage, der Risikosituation und der strategischen Entwicklung der Talanx AG und ihrer wesentlichen Tochtergesellschaften. Wir berieten den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens, überwachten die Geschäftsführung und waren in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung unmittelbar eingebunden. Im Berichtsjahr kamen wir zu vier ordentlichen Aufsichtsratssitzungen, die am 20. März, am 14. Mai, am 13. August und am 13. November 2013 stattfanden, sowie zu einer konstituierenden Aufsichtsratssitzung am 6. Mai 2013 zusammen. Wie schon im Jahr zuvor hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ihre gesetzlichen Befugnisse wahrgenommen und zu einer Sitzung zwei Vertreter entsandt. Der Finanz- und Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats trat zu vier ordentlichen und einer konstituierenden, der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten zu drei Sitzungen und der Nominierungsausschuss zu einer Sitzung zusammen. Sitzungen des nach den Vorschriften des Mitbestimmungsgesetzes gebildeten Vermittlungsausschusses waren im Jahr 2013 nicht erforderlich. Der Gesamtaufsichtsrat wurde jeweils über die Arbeit der Ausschüsse informiert. Des Weiteren ließen wir uns vom Vorstand auf Basis der Quartalsabschlüsse schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte sowie die Lage des Unternehmens und des Konzerns unterrichten. Zu keinem Zeitpunkt im Berichtsjahr sahen wir uns veranlasst, Prüfungsmaßnahmen nach § 111 Absatz 2 Satz 1 AktG durchzuführen. Soweit zwischen den Sitzungen eilbedürftige, zustimmungspflichtige Geschäfte anstanden, legte der Vorstand uns diese zur Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren vor. Die Vorsitzenden von Aufsichtsrat und Vorstand tauschten sich regelmäßig über wesentliche Entwicklungen und Geschäftsvorfälle im Unternehmen und innerhalb des Talanx-Konzerns aus. Insgesamt haben wir uns im Rahmen unserer gesetzlichen und satzungsmäßigen Zuständigkeit von der Rechtmäßigkeit, Zweckmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit des Vorstandshandelns überzeugt. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Geschäfts- und Finanzlage einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements, über wichtige Investitionsvorhaben und grundsätzliche Fragen der Unternehmenspolitik sowie über Geschäfte, die zwar nicht der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegen, über die jedoch nichtsdestoweniger entsprechend den Regelungen der Geschäftsordnung zu berichten ist, über die Auswirkungen von Naturkatastrophen, den Stand wesentlicher Rechtsstreitigkeiten sowie weitere wesentliche Entwicklungen in der Gesellschaft, im Konzern sowie im europäischen Umfeld (Staatsschuldenkrise, Stand der Umsetzung von Solvency II). In unseren Sitzungen haben wir die Berichte des Vorstands ausführlich erörtert sowie Anregungen und Optimierungsvorschläge eingebracht. Alle Sitzungen des Aufsichtsrats wurden in Anwesenheit sämtlicher Mitglieder abgehalten mit Ausnahme der Sitzungen im Mai, an denen ein Mitglied lediglich durch schriftliche Stimmbotschaft an den Beschlussfassungen teilnehmen konnte. Schwerpunkte der Beratungen im PlenumDie Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und der einzelnen Konzernsegmente, die Situation in der deutschen Lebensversicherung und speziell die künftige Positionierung der HDI Lebensversicherung AG, die Bündelung und Optimierung der IT in der konzerninternen Talanx Systeme AG, die strategische Aufstellung des Konzerns in Lateinamerika, die künftige Struktur für die europäischen Auslandseinheiten des Geschäftsbereichs Industrie sowie die Planungen für das Jahr 2014 standen im Mittelpunkt der Berichterstattung und wurden ausführlich in unseren Sitzungen behandelt. Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurden uns Gründe für Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den gültigen Plänen und Zielen dargestellt, die von uns entsprechend nachvollzogen wurden. Einen weiteren Schwerpunkt der Beratung bildete erneut das Risikomanagement im Konzern. Die Risikoberichterstattung des Vorstands war Gegenstand jeder Sitzung des Aufsichtsrats. Wir behandelten ferner eine Reihe von Refinanzierungsmaßnahmen und Fragen des Ausbaus und der Reduzierung von Beteiligungsbesitz und gaben im Vorfeld der Ausgabe von Mitarbeiteraktien unsere Zustimmung zu einer Kapitalerhöhung unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals. Zudem wurde über die Struktur und Besetzung des Vorstands der Gesellschaft beraten. Mit Blick auf § 87 Absatz 1 AktG befasste sich das Aufsichtsratsplenum mit der Neuregelung des Geschäftsbereichsbonus, der Festlegung der Geschäftsbereichsziele 2014 sowie mit der Festsetzung der Tantiemen der Mitglieder des Vorstands und zog dabei auch externe Stellungnahmen für die Beurteilung der Angemessenheit und Struktur der Vorstandsvergütung heran. Ferner wurde der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 13. November 2013 gemäß § 3 Absatz 5 der Versicherungs-Vergütungsverordnung über die Ausgestaltung der Vergütungssysteme im Konzern unterrichtet. Darüber hinaus fand eine Überprüfung der Festbezüge von fünf Vorstandsmitgliedern zum 1. Januar 2014 statt, bei der auch horizontale und vertikale Vergütungsaspekte und -konzepte als Vergleich und Orientierung herangezogen wurden. Die Frage der Angemessenheit des Vergütungssystems für Geschäftsleiter im Konzern wurde in den Aufsichtsratssitzungen am 20. März 2013 und am 14.Mai 2013 behandelt. Die aufgrund von Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zustimmungspflichtigen Geschäfte und Maßnahmen haben wir nach Prüfung und Erörterung mit dem Vorstand verabschiedet. Arbeit der AusschüsseZur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat verschiedene Ausschüsse gebildet: den Finanz- und Prüfungsausschuss mit fünf Mitgliedern, den Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten und den Vermittlungsausschuss mit jeweils vier Mitgliedern sowie den Nominierungsausschuss mit drei Mitgliedern. Eine Erhöhung der Anzahl der Mitglieder des Finanz- und Prüfungsausschusses und des Ausschusses für Vorstandsangelegenheiten um jeweils ein Mitglied wurde erörtert, im Ergebnis jedoch nicht beschlossen. Die Ausschüsse bereiten die Beratung und Beschlussfassung im Plenum vor. Darüber hinaus sind den Ausschüssen auch eigene Beschlusszuständigkeiten übertragen. Die Niederschriften über die Sitzungen des Finanz- und Prüfungsausschusses sowie des Ausschusses für Vorstandsangelegenheiten werden auch den Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Verfügung gestellt, die nicht diesen Ausschüssen angehören. Wie sich die Ausschüsse zusammensetzen, ist im Geschäftsbericht auf Seite 8 dargestellt. Der Finanz- und Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats behandelte - neben der Vorbereitung der Erörterung und Beschlussfassungen im Plenum - in vertiefter Form die Quartalsabschlüsse der Gesellschaft und des Konzerns. Des Weiteren haben wir im Finanz- und Prüfungsausschuss den Bericht des Vorstands über ein mögliches Zweitlisting der Gesellschaft an der Warschauer Börse entgegengenommen, die Ergebnisse einer aktuarischen Prüfung der Nettoschadenreserven für das Nichtlebensversicherungsgeschäft im Talanx-Konzern sowie die Rentabilitätsentwicklung der einzelnen Konzerngesellschaften per 31. Dezember 2012 erörtert und uns mit dem internen Kontrollsystem und den Risikoberichten sowie den Jahresberichten der internen Revision und des Chief Compliance Officers befasst. Im Übrigen ließen wir uns von KPMG im Rahmen eines Client Service Review zum Stand der Nachfolgeplanung in der Prüfungsleitung sowie über Trends in der Versicherungswirtschaft berichten und erörterten die Ergebnisse von KPMG zu einer vom Ausschuss in Auftrag gegebenen Statusanalyse des Risikomanagements und des internen Kontrollsystems nach MaRisk VA im Talanx-Konzern. Der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten hat - neben der Vorbereitung der Erörterung und Beschlussfassung im Plenum - die Ziele der einzelnen Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2014 vorgegeben sowie die Beratungstätigkeit eines Unternehmens, an dem ein Aufsichtsratsmitglied mit einem Geschäftsanteil von 27,9 % beteiligt ist, für Gesellschaften des Talanx-Konzerns genehmigt. Außerdem wurden im Zuge der Festlegung der Vorstandstantiemen sowie der Überprüfung der Festbezüge von Vorstandsmitgliedern Empfehlungen an das Aufsichtsratsplenum ausgesprochen. Der Nominierungsausschuss ist am 15. Januar 2013 zu einer Sitzung zusammengetreten und hat mit dem Ziel einer ausgewogenen, an dem Grundsatz der Vielfalt ausgerichteten Zusammensetzung des Aufsichtsrats Empfehlungen für einen Vorschlag zur Neuwahl der Anteilseignervertreter des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung am 6. Mai 2013 ausgesprochen. Corporate Governance und EntsprechenserklärungBesondere Aufmerksamkeit widmete der Aufsichtsrat erneut dem Thema Corporate Governance. In seiner Sitzung am 13. November 2013 befasste sich der Aufsichtsrat mit diversen Neuerungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) in der Fassung vom 13. Mai 2013 und nahm die gemäß Ziffer 4.2.2 DCGK für den vertikalen Vergütungsausgleich gebotenen Abgrenzungen vor. Weiterhin nahm der Aufsichtsrat eine Information des Vorstands über die Schwerpunkte der Personalarbeit im Konzern sowie über den Auf- und Ausbau des Diversity Managements entgegen. Intensiv diskutiert wurden ferner die Ergebnisse einer im April 2013 durchgeführten Effizienzprüfung der Tätigkeit des Aufsichtsrats. Im Übrigen nutzten fast alle Mitglieder des Aufsichtsrats eine von der Gesellschaft angebotene interne Informationsveranstaltung, die sich mit dem Stand und der Entwicklung des Risikomanagements im Konzern befasste. Ungeachtet der hohen Bedeutung, die der Aufsichtsrat den im DCGK formulierten Standards einer guten und verantwortungsvollen Unternehmensführung zumisst, hat der Aufsichtsrat beschlossen, den Empfehlungen in Ziffer 4.2.3 Absatz 4 DCGK zum Abfindungs-Cap in Vorstandsverträgen, in Ziffer 5.2 Absatz 2 DCGK zum Vorsitz im Prüfungsausschuss und in Ziffer 4.2.3 Absatz 2 DCGK zu möglicherweise nötigen betragsmäßigen Höchstgrenzen bei der Auszahlung von Talanx Share Awards nicht zu entsprechen. Die Begründung hierfür findet sich in der Entsprechenserklärung nach § 161 AktG zur Beachtung des DCGK, die im Konzerngeschäftsbericht im Rahmen der Erklärung zur Unternehmensführung abgedruckt ist. Weitere Informationen zum Thema Corporate Governance sind auf der Website der Talanx AG zugänglich. Jahres- und KonzernabschlussprüfungDer vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss der Talanx AG, der Abschluss des Talanx-Konzerns, der nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (International Financial Reporting Standards "IFRS") aufgestellt wurde, sowie die entsprechenden Lageberichte wurden unter Einbeziehung der Buchführung von der KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, geprüft. Die Bestellung der Abschlussprüfer erfolgte durch die Hauptversammlung; der Finanz- und Prüfungsausschuss erteilte den konkreten Prüfungsauftrag und bestimmte - neben den üblichen Prüftätigkeiten - als Schwerpunkte die Prüfung des Risikoberichts und des Vergütungsberichts sowie zusätzlich beim Jahresabschluss die Prüfung der Steuerrückstellungen und beim Konzernabschluss die Prüfung der Ermittlung der Minderheitenanteile und der Bestimmung der "Contingent Liabilities" nach IAS 37. Ferner waren die Prüfungsschwerpunkte der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) Gegenstand der Prüfungshandlungen der Abschlussprüfer. Eine Prüfung der DPR im Herbst 2013 führte zu keinen Beanstandungen. Die Prüfungen der Abschlussprüfer ergaben keinen Anlass zu Beanstandungen. In den erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerken erklärten die Abschlussprüfer, dass die Buchführung und der Jahres- bzw. der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln und die Lageberichte im Einklang mit dem Jahres- bzw. dem Konzernabschluss stehen. Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte der KPMG wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zugeleitet. Sie wurden im Finanz- und Prüfungsausschuss am 18. März 2014 und in der Aufsichtsratssitzung am 19. März 2014 ausführlich behandelt. Der Abschlussprüfer nahm jeweils an den Beratungen des Finanz- und Prüfungsausschusses und des Gesamtaufsichtsrats über den Jahres- und den Konzernabschluss teil und berichtete über die Durchführung der Prüfungen. Dabei stand er uns für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, der entsprechenden Lageberichte und der Prüfungsberichte der Abschlussprüfer haben wir uns jeweils deren Urteil angeschlossen und den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Den in den Lageberichten getroffenen Aussagen zur weiteren Unternehmensentwicklung stimmen wir zu. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands schließen wir uns nach Prüfung aller insoweit zu beachtenden Aspekte an. Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellte Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen wurde gleichfalls von der KPMG Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, geprüft und mit folgendem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen: "Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wird, dass 1. die tatsächlichen Angaben richtig sind, 2. bei den im Bericht ausgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Wir haben den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. Dabei kommen wir zum gleichen Ergebnis wie die Abschlussprüfer und haben keine Einwendungen gegen die in diesem Bericht wiedergegebene Erklärung. Besetzung von Aufsichtsrat und VorstandMit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 6. Mai 2013 endete die Amtszeit der Anteilseignerseite des Aufsichtsrats. Die Anteilseignerseite des Aufsichtsrats war daher von der Hauptversammlung 2013 neu zu wählen. Diese bestätigte Frau Aschendorf sowie die Herren Baumgartl, Dr. Lindner, Prof. Dr. Rohkamm und Dr. Schipporeit in ihrem Amt. Neu in den Aufsichtsrat wurden von der Hauptversammlung die Herren Dr. Jung, Lohmann und Steiner gewählt, während die Mandate der Herren Dr. Petram, Dr. Rogowski und Wenning mit Ablauf der Hauptversammlung am 6. Mai 2013 endeten. Der Aufsichtsrat hat Herrn Dr. Petram, Herrn Dr. Rogowski und Herrn Wenning für deren langjährige wert- und vertrauensvolle Mitarbeit jeweils Dank und Anerkennung ausgesprochen. Der neu gewählte Aufsichtsrat hat Herrn Baumgartl zum Aufsichtsratsvorsitzenden wiedergewählt. Zum weiteren stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats - neben Herrn Rieger als Vertreter der Arbeitnehmer - wurde Herr Prof. Dr. Rohkamm gewählt. Der Aufsichtsrat beschloss ferner die Verlängerung des im Jahr 2014 auslaufenden Vorstandsmandats von Herrn Wallin. Er beschloss im Übrigen, das Mandat von Herrn Dr. Noth im Vorstand der Gesellschaft mit Ablauf der Bestellung am 31. Mai 2014 auslaufen zu lassen. Der Aufsichtsrat hat Herrn Dr. Noth seinen Dank ausgesprochen. Dank an Vorstand und MitarbeiterDas erfreuliche Geschäftsergebnis der Gesellschaft und des Konzerns gleichermaßen wie die Fortentwicklung der strategischen Position ist der außerordentlichen Leistung des Vorstands und der Mitarbeiter geschuldet. Der Aufsichtsrat spricht hierfür dem Vorstand und den Mitarbeitern seinen besonderen Dank aus.
Hannover, 19. März 2014 Für den Aufsichtsrat Wolf-Dieter Baumgartl, Vorsitzender Verwaltungsorgane der GesellschaftAufsichtsratWolf-Dieter BaumgartlVorsitzender Berg ehem. Vorsitzender des Vorstands der Talanx AG Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Ralf Rieger*stv. Vorsitzender Raesfeld Angestellter HDI Vertriebs AG Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Prof. Dr. Eckhard Rohkammstv. Vorsitzender Hamburg ehem. Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp Technologies AG Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Antonia AschendorfHamburg Rechtsanwältin Mitglied des Vorstands der APRAXA eG Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Karsten Faber*Hannover Zentralbereichsleiter Hannover Rück SE, E+S Rückversicherung AG Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Jutta Hammer*Bergisch Gladbach Angestellte HDI Kundenservice AG Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Gerald Herrmann*Norderstedt Gewerkschaftssekretär Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Dr. Hermann JungHeidenheim Mitglied der Geschäftsführung der Voith GmbH (seit 6. Mai 2013) Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Dr. Thomas LindnerAlbstadt Vorsitzender der Geschäftsführung der Groz-Beckert KG Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
*
Arbeitnehmervertreter Dirk LohmannForch, Schweiz Präsident des Verwaltungsrats und Vorsitzender der Geschäftsführung Secquaero Advisors AG (seit 6. Mai 2013) Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Jutta Mück*Oberhausen Angestellte HDI-Gerling Industrie Versicherung AG Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Otto Müller*Hannover Angestellter Hannover Rück SE Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Dr. Hans-Dieter PetramInning ehem. Mitglied des Vorstands der Deutsche Post AG (bis 6. Mai 2013) Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Dr. Michael RogowskiHeidenheim Vorsitzender des Stiftungsrats der Hanns-Voith-Stiftung (bis 6. Mai 2013) Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Katja Sachtleben-Reimann*Hannover Angestellte Talanx Service AG Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Dr. Erhard SchipporeitHannover ehem. Mitglied des Vorstands der E.ON AG Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Norbert SteinerBaunatal Vorsitzender des Vorstands der K+S AG (seit 6. Mai 2013) Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Prof. Dr. Ulrike Wendeling-Schröder*Berlin Professorin an der Leibniz Universität Hannover Werner WenningLeverkusen Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bayer AG (bis 6. Mai 2013) Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
*
Arbeitnehmervertreter AufsichtsratsausschüsseDer Aufsichtsrat hat aus den Reihen seiner Mitglieder vier Ausschüsse gebildet, die dem Gesamtaufsichtsrat zur Seite stehen. Finanz- und Prüfungsausschuss
Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten
Vermittlungsausschuss
Nominierungsausschuss
Aufgaben der AusschüsseFinanz- und Prüfungsausschuss
Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten
Vermittlungsausschuss
Nominierungsausschuss
VorstandHerbert K. HaasVorsitzender Burgwedel Vorsitzender des Vorstands HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Hannover Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Dr. Christian Hinschstv. Vorsitzender Burgwedel stv. Vorsitzender des Vorstands HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Vorsitzender des Vorstands HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, Hannover Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Torsten LeueHannover Vorsitzender des Vorstands Talanx International AG, Hannover Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Dr. Thomas NothHannover Vorsitzender des Vorstands Talanx Systeme AG, Hannover Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
Dr. Immo QuernerCelle Mitglied des Vorstands HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., Hannover Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Dr. Heinz-Peter RoßGräfelfing Vorsitzender des Vorstands Talanx Deutschland AG, Hannover Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Ulrich WallinHannover Vorsitzender des Vorstands Hannover Rück SE, Hannover Im Talanx-Vorstand verantwortlich für:
Aktuelle weitere Mandate in Aufsichtsräten/Kontrollgremien:
Lagebericht.Nach § 315 Abs. 3 HGB wurden der Lagebericht der Talanx AG und der Talanx-Konzernlagebericht zusammengefasst und im Konzern-Geschäftsbericht 2013 veröffentlicht. Der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasste Lagebericht der Talanx AG und der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Jahresabschluss der Talanx AG und der Geschäftsbericht über das Geschäftsjahr 2013 stehen unter www.talanx.com/investor-relations/finanzberichte auch im Internet zur Verfügung. Jahresabschluss.Bilanz zum 31.12.2013Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung 1.1.-31.12.2013scroll
AnhangAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 wurde nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt. Angaben zur Bilanzierung und BewertungBewertung AktivaImmaterielle Vermögensgegenstände und die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Anzahlungen werden mit den Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode; die Nutzungsdauer beträgt drei bis 20 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 EUR werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 410 EUR werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Für das Jahr 2009 wurde für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellkosten über 150 EUR bis 1.000 EUR ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, bilanziert. Der Zeitwert der Holdinggesellschaften wurde im Rahmen einer sogenannten "Sum-of-Parts"-Bewertung bestimmt, innerhalb derer die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit den jeweiligen Zeitwerten angesetzt wurden. Die Ermittlung der Zeitwerte für die Beteiligungen an operativen Gesellschaften erfolgt bei Kompositversicherungsgesellschaften und Finanzdienstleistern mittels des Ertragswertverfahrens. Bei Lebensversicherungsgesellschaften wird der Marktwert überwiegend anhand fortgeschriebener Embedded Values ermittelt. Für verschiedene Private-Equity- und Grundstücksgesellschaften wurde der Zeitwert anhand des Net Asset Value ermittelt. In begründeten Einzelfällen wurden Gesellschaften mit ihrem Buchwert, insbesondere im Falle von anschaffungsnahen Vorgängen, angesetzt. Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Wertpapiere des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nominalwert aktiviert, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen auf den zum Bilanzstichtag niedrigeren dauerhaft beizulegenden Wert. Wertpapiere, die dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, werden gemäß § 253 Absatz 3 HGB nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Der Zeitwert der Ausleihungen an verbundene Unternehmen wird mithilfe von produkt- und ratingspezifischen Renditekurven ermittelt. Bei den verwendeten Spread-Aufschlägen werden spezielle Ausgestaltungen wie zum Beispiel Einlagensicherung, Gewährträgerhaftung oder Nachrangigkeit berücksichtigt. Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um Kapitalrückzahlungen und Abschreibungen auf den dauerhaft beizulegenden Wert, bilanziert. Bei der Ermittlung der Zeitwerte wird grundsätzlich ein Ertragswertverfahren zugrunde gelegt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Einlagen sowie laufende Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nominalbeträgen angesetzt. Aufgrund des vor dem Bilanzstichtag erfolgenden Kostenschlusses werden Kostenbuchungen, die nach dem Abgrenzungsstichtag anfielen, unter den Sonstigen Vermögensgegenständen als Sonstige Forderungen erfasst. Der Abgrenzungsposition stehen Kostenschätzungen für den Zeitraum zwischen Kostenschluss und Bilanzstichtag gegenüber, die in den Sonstigen Rückstellungen als Übrige Rückstellungen gezeigt werden. Die in die aktive Rechnungsabgrenzung einzubeziehenden Positionen wurden zum Nennwert angesetzt, soweit nicht gegebenenfalls der niedrigere beizulegende Wert anzusetzen wäre. Der Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" stellt den übersteigenden Betrag dar, der nach Verrechnung der Altersversorgungsverpflichtungen mit den diese bedeckenden Vermögensgegenständen (im Wesentlichen Rückdeckungslebensversicherungen) verbleibt. Bewertung PassivaIm Bilanzjahr 2010 wurde das Wahlrecht des Art. 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB in Anspruch genommen, den erforderlichen Zuführungsbetrag zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen und jeweils als außerordentlichen Aufwand zu erfassen. Diese Form der Ansammlung wurde im Berichtsjahr fortgeführt. Verpflichtungen aus Pensionen wurden gemäß § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und entsprechend § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB mit dem von der Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsVO) veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst. Die Pensionsrückstellungen für arbeitgeberfinanzierte Zusagen und für nicht wertpapiergebundene arbeitnehmerfinanzierte Zusagen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage der Rechnungsgrundlagen der Richttafeln "2005G" von Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Leistungsanpassung aufgrund einer Überschussbeteiligung aus Rückdeckungsversicherungen bei Entgeltumwandlungen, die an die Überschussbeteiligung von Rückdeckungsversicherungen gekoppelt sind, wird in Höhe von 0,75 % p. a. berücksichtigt. Im Übrigen wurden nachstehende Annahmen der Berechnung zugrunde gelegt: scroll
Der zum 31. Dezember 2013 angesetzte Zinssatz wurde zum Inventurstichtag 30. September 2013 gemäß Bundesbankveröffentlichung festgelegt. Die berücksichtigte Fluktuation entspricht den nach Alter und Geschlecht diversifizierten unternehmensindividuellen Wahrscheinlichkeiten. Bei den wertpapiergebundenen arbeitnehmerfinanzierten Zusagen handelt es sich ausschließlich um leistungskongruent rückgedeckte Versorgungszusagen, deren Bewertung entsprechend IDW RS HFA 30 Rz. 74 nach § 253 Absatz 1 Satz 3 HGB zu erfolgen hat. Für diese Zusagen entspricht der Erfüllungsbetrag mithin dem Zeitwert des Deckungskapitals des Lebensversicherungsvertrags zuzüglich Überschussbeteiligung. Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgt nach den gleichen Grundsätzen wie die der Pensionsverpflichtungen. Dabei kommen die gleichen Annahmen für die Berücksichtigung von Gehaltstrends und Fluktuationswahrscheinlichkeiten zum Ansatz. Bei der Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeit wurden alle Mitarbeiter der Gesellschaft berücksichtigt, die die Altersteilzeit in Anspruch genommen haben bzw. die voraussichtlich die Altersteilzeitregelung in Anspruch nehmen werden. Die möglichen Inanspruchnahmen wurden mit Annahmequoten gewichtet, die auf Basis von Erfahrungswerten der Vergangenheit gewählt wurden. Die Berechnungen wurden mithilfe der Richttafeln "2005G" von Dr. Klaus Heubeck durchgeführt. Es wurde die Ausscheideordnung der Aktiven zugrunde gelegt. Dabei wurde unter der Annahme einer mittleren Restlaufzeit von drei Jahren ein Rechnungszins von 3,68 % angesetzt. Als Gehaltstrend wurden 2,75 % angenommen. Die Rückstellung ist gemäß § 253 HGB mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie setzt sich zusammen aus der Rückstellung für rückständiges Arbeitsentgelt, der Rückstellung für Aufstockungsbeträge, der Rückstellung für den zusätzlichen Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung und der Rückstellung für Abfindung. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank in Übereinstimmung mit der RückAbzinsVO ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die nachrangigen Verbindlichkeiten wurden mit dem Nominalbetrag bilanziert. Die anderen Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. WährungsumrechnungSoweit die Bilanzposten oder Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Beträge in ausländischer Währung enthalten, werden sie zu den amtlich fixierten Mittelkursen vom 31. Dezember 2013 bzw. zu Transaktionskursen umgerechnet. Eine Ausnahme bilden die Anteile an verbundenen Unternehmen, die zu fortgeführten historischen Kursen angesetzt werden. Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung einzelner Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurde abweichend vom gesetzlichen Gliederungsschema dargestellt, um mit den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Posten den Besonderheiten einer Holding Rechnung zu tragen. Dazu wurden die Posten "Erträge aus Beteiligungen" und "Erträge aus Gewinnabführungsverträgen" wegen ihrer großen Bedeutung an den Anfang gestellt. Angaben zur Bilanz - AktivaEntwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagenscroll
scroll
Entwicklung der Finanzanlagenscroll
scroll
Angaben zur Bilanz - PassivaSonstige Rückstellungenscroll
scroll
Der Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitrückstellung betrug 726 TEUR. Der Zeitwert der zu dessen Bedeckung gehaltenen Fonds betrug 175 TEUR zum 31. Dezember 2013. Die historischen Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen 153 TEUR. In der GuV wurden im Berichtsjahr Erträge aus Deckungsvermögen für Rückstellungen für Altersteilzeit von 3 TEUR mit Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung für Altersteilzeit von 26 TEUR saldiert. Erläuterungen zur Bilanz - AktivaA.I.1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und WertenErworbene Software wurde in Höhe von 6.009 TEUR bilanziert. A.III.1. Anteile an verbundenen UnternehmenDer Zugang ergibt sich aus den freiwilligen Zuzahlungen in die Kapitalrücklagen bei der Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. in Höhe von 176.798 TEUR, bei der Hannover Beteiligungsgesellschaft mbH in Höhe von 2.000 TEUR, bei der Talanx International AG in Höhe von 30.000 TEUR und bei der Talanx Reinsurance (Ireland) Ltd. in Höhe von 20.000 TEUR. Abgänge ergaben sich durch buchwertreduzierende Entnahmen bei der Talanx Beteiligungs-GmbH & Co. KG in Höhe von 67.963 TEUR und bei der Alstertor Erste Beteiligungs- und Investitionssteuerungs-GmbH & Co. KG in Höhe von 2 TEUR. 1. Anteile an verbundenen Unternehmen im Inlandscroll
scroll
2. Anteile an verbundenen Unternehmen im Auslandscroll
scroll
scroll
3. Anteile an Spezialfonds (Inland) gemäß § 285 Nr. 26 HGBscroll
4. Anteile an Spezialfonds (Ausland) gemäß § 285 Nr. 26 HGBscroll
5. Beteiligungenscroll
6. Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, bei denen die Beteiligung 5 % der Stimmrechte überschreitet (große Kapitalgesellschaft im Sinne § 341a HGB)scroll
1)
Die Anteilsquote ergibt sich aus der Addition
aller direkt und indirekt gehaltenen Anteile nach Maßgabe des § 16
Absatz 2 und 4 AktG A.III.2. Ausleihungen an verbundene UnternehmenEs handelt sich um nachrangige Schuldverschreibungen in Höhe von 90.333 TEUR gegenüber der Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. sowie um ein nachrangiges Darlehen in Höhe von 51.000 TEUR gegenüber der HDI Lebensversicherung AG. A.III.3. BeteiligungenDieser Betrag enthält die an der IGEPA Gewerbepark GmbH & Co. Vermietungs KG gehaltene Beteiligung unter Berücksichtigung planmäßiger Kapitalrückzahlungen in Höhe von 22.165 TEUR. B.I.1. Forderungen gegen verbundene Unternehmenscroll
Diese Position enthält im Wesentlichen Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen und Beteiligungserträgen sowie Forderungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr. B.I.2. Sonstige Vermögensgegenständescroll
Die übrigen Forderungen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt. C. Rechnungsabgrenzungspostenscroll
Hier werden neben abgegrenzten Verwaltungskosten Disagien in Höhe von 1.297 TEUR ausgewiesen, die durch Darlehensaufnahmen und Begebung einer Anleihe entstanden sind. Die Disagien werden zeitanteilig aufgelöst. D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnungscroll
Der Posten beinhaltet den die entsprechenden Verpflichtungen übersteigenden Betrag des Deckungsvermögens im Sinne von § 246 Absatz 2 Satz 3 HGB. Erläuterungen zur Bilanz - PassivaA.I. Gezeichnetes Kapitalscroll
Gezeichnetes Kapital und Anzahl der im Umlauf befindlichen AktienDas Grundkapital beträgt 316 Mio. EUR und ist eingeteilt in 252.797.634 (252.625.682) auf den Namen lautende Stückaktien; es ist vollständig eingezahlt. Am 26. November 2013 wurden im Zuge des erstmals aufgelegten Mitarbeiteraktienprogramms für Mitarbeiter der inländischen Gesellschaften (außer Hannover Rück SE) 171.952 neue Aktien aus dem genehmigten Kapital zu einem für die Mitarbeiter um 7 EUR je Stück vergünstigten Ausgabekurs von 17,59 EUR je Aktie begeben. Dies führte zu einer Erhöhung des Grundkapitals um 0,2 Mio. EUR und kurzzeitig zu einem entsprechenden Bestand an eigenen Aktien. Die Gesellschaft war zum Bilanzstichtag nicht mehr im Besitz eigener Aktien. Durch die Transaktion entstand ein Erlös aus der Veräußerung eigener Aktien von 0,2 Mio. EUR, der in die Gewinnrücklage eingestellt wurde. Die ausgegebenen Aktien sind von Beginn des Jahres an gewinnberechtigt. Vom Aktienkapital an der Talanx AG entfallen zum 31. Dezember 2013 79,0 % (82,3 %) auf den HDI V. a. G., 6,5 % (6,5 %) auf Meiji Yasuda und 0,1 (-) % der Aktien halten Mitarbeiter. Im Streubesitz befinden sich 14,4 % (11,2 %) der Aktien. Bedingtes KapitalIn der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 wurde beschlossen, das Grundkapital um bis zu 78 Mio. EUR durch Ausgabe von bis zu 62.400.000 neuen Stückaktien bedingt zu erhöhen (bedingtes Kapital II). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Gläubiger von Schuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss auf derselben Hauptversammlung bis zum 14. Mai 2017 von der Talanx AG oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen gegen Bareinlage ausgegeben werden können, bei Erfüllung der bedingten Wandlungspflicht. Mit Wirkung vom 4. Juni 2012 wurde die Satzungsänderung der Talanx AG kraft Eintragung in das Handelsregister wirksam. Ferner wurde in der außerordentlichen Hauptversammlung vom 28. August 2012 beschlossen, das Grundkapital um bis zu 26 Mio. EUR durch Ausgabe von bis zu 20.800.000 neuen Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 1,25 EUR bedingt zu erhöhen (bedingtes Kapital III). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Gläubiger von Wandel- und Optionsanleihen, Gewinnschuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrechten sowie von Genussrechten mit Wandel- oder Optionsrechten, die aufgrund der in derselben Hauptversammlung beschlossenen Ermächtigung bis zum 27. August 2017 von der Talanx AG oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen gegen Bareinlage ausgegeben werden können, bei Erfüllung der bedingten Wandlungspflicht. Mit Wirkung zum 5. September 2012 wurde die Satzungsänderung der Talanx AG kraft Eintragung in das Handelsregister wirksam. Genehmigtes KapitalIn der außerordentlichen Hauptversammlung vom 29. September 2012 wurde beschlossen, das genehmigte Kapital nach § 7 Absatz 1 der Satzung der Talanx AG gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 21. November 2011 aufzuheben und einen neuen § 7 Absatz 1 einzufügen, der den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital in der Zeit bis zum 28. September 2017 durch die Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um 146 Mio. EUR, gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Es besteht die Möglichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für bestimmte enumerativ aufgelistete Zwecke bei Barkapitalerhöhungen auszuschließen, insofern der auf neue Aktien entfallende anteilige Betrag am Grundkapital 10 % des Grundkapitals nicht übersteigt. Zur Begebung von Belegschaftsaktien kann davon 1 Mio. EUR - nach Zustimmung des Aufsichtsrats - verwendet werden. Bei Sachkapitalerhöhungen kann das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden, wenn der Ausschluss im überwiegenden Interesse der Gesellschaft liegt. Die Satzungsänderung wurde am 1. Oktober 2012 in das Handelsregister eingetragen und damit wirksam. Im Zuge der Ausübung der Greenshoe-Option vom 8. Oktober 2012 im Rahmen des Börsengangs reduzierte sich das genehmigte Kapital satzungsgemäß auf 143 Mio. EUR. Im Zuge des Mitarbeiteraktienprogramms erfolgte eine Reduzierung des genehmigten Kapitals um 0,2 Mio. EUR. Nach der teilweisen Ausnutzung beträgt das genehmigte Kapital noch 142.307.260 EUR, wovon 785.690 EUR weiter für Belegschaftsaktien verwendet werden. Die Hauptversammlung der Talanx AG hat am 6. Mai 2013 beschlossen, für das Geschäftsjahr 2012 eine Dividende in Höhe von 1,05 EUR je Aktie, insgesamt 265 (0) Mio. EUR, auszuschütten. Eigene AnteileAm 25. November wurden 171.952 eigene Aktien (Anteil am Grundkapital 0,07 % = 214.940 EUR, Preis 23,50 EUR) erworben. Am 2. Dezember wurden diese vollständig an Mitarbeiter zu einem um 7 EUR vergünstigten Preis veräußert (Anteil am Grundkapital 0,07 % = 214.940 EUR, Preis 17,59 EUR). Zu weiteren Erläuterung siehe Kapitel Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Nr. 3 Sonstige betriebliche Erträge. A.II. Kapitalrücklagescroll
Erläuterungen zur Kapitalerhöhung siehe unsere Darstellung unter dem gezeichneten Kapital. A.III. Gewinnrücklagenscroll
Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich in voller Höhe um andere Gewinnrücklagen. A.IV. Bilanzgewinnscroll
Dieser Posten setzt sich zusammen aus 242.259 TEUR des Bilanzgewinns 2012, der aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 6. Mai 2013 auf neue Rechnung vorgetragen wurde, und aus 369.213 TEUR als Gewinn des laufenden Jahres. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf 22 TEUR, dieser resultiert aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Wert. Die frei verfügbaren Rücklagen übersteigen diesen Betrag (Hinweis auf § 268 Absatz 8 HGB). B.1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungenscroll
Dieser Posten enthält den Teil der Pensionsrückstellung, der nicht mit saldierungsfähigen Aktivwerten verrechnet wurde. Der Posten ermittelte sich zum 31. Dezember 2013 wie folgt: scroll
Beim saldierungsfähigen Deckungsvermögen handelt es sich um Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen, für die die fortgeführten Anschaffungskosten und damit der Zeitwert im Sinne des § 255 Absatz 4 Satz 4 HGB dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrags zzgl. Überschussbeteiligung entsprechen. Der Erfüllungsbetrag der arbeitgeberfinanzierten Pensionsrückstellung betrug 610.275 TEUR. Der Zeitwert betrug 10.527 TEUR zum 31. Dezember 2013. scroll
Der Erfüllungsbetrag der arbeitnehmerfinanzierten Pensionsrückstellung betrug 593 TEUR. Der Zeitwert der zu dessen Bedeckung abgeschlossenen Versicherungen betrug 579 TEUR zum 31. Dezember 2013. Der in der Bilanz nicht ausgewiesene Betrag der Rückstellungen für laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen und ähnliche Verpflichtungen aus der Anwendung des Wahlrechtes gemäß Art. 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB beträgt 154.104 TEUR. Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter Versorgungsverpflichtungen im Sinne von Art. 28 Absatz 1 EGHGB beläuft sich auf 15 TEUR. Im Berichtsjahr wurden Erträge aus Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen von 431 TEUR mit Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen von 36.449 TEUR saldiert. C.1. AnleihenDie Talanx AG hat am 11. Februar 2013 eine Anleihe an der Luxemburger Börse begeben. Die erstrangige Anleihe hat einen Gesamtnennbetrag von 750,0 Mio. EUR und eine Laufzeit von zehn Jahren. Der Zinssatz beträgt 3,125 %. Unter dieser Position werden 564,9 Mio. EUR gezeigt, die von Konzernexternen gezeichnet wurden. C.2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitutenscroll
Die Talanx AG hat mit diversen Finanzinstituten als Darlehensgeber Verträge über zwei syndizierte Kreditfazilitäten abgeschlossen. Eine unter Führung von Barclays Bank über 500.000 TEUR und eine unter Führung der Royal Bank of Scotland über 700.000 TEUR. Davon wurden zum Bilanzstichtag 150.000 TEUR in Anspruch genommen. Außerdem werden abgrenzte Zinsen ausgewiesen. C.4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmenscroll
Die Talanx AG hat marktgerecht verzinste Inhaberschuldverschreibungen begeben, die von verschiedenen Konzerngesellschaften gezeichnet worden sind. Zum Bilanzstichtag werden sie mit 155,0 Mio. EUR ausgewiesen. Die Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. hat am 10. Februar 2005 nachrangige Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von 20 Jahren, deren Rückzahlung durch die Talanx AG garantiert wird, begeben. Der Erlös aus der Begebung wurde der Talanx AG darlehensweise überlassen. Die Restschuld des Darlehens betrug zum Bilanzstichtag 213,9 Mio. EUR. Die Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. hat am 4. April 2012 nachrangige Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von 30 Jahren, deren Rückzahlung durch die Talanx AG garantiert wird, begeben. Der Erlös aus der Begebung wurde der Talanx AG darlehensweise überlassen. Die Schuld aus dem Darlehen betrug zum Bilanzstichtag 500,0Mio. EUR. Konzernunternehmen zeichneten 185,1 Mio. EUR der unter C.1. beschrieben erstrangigen Anleihe. Ferner werden weitere Verbindlichkeiten aus Verlustübernahmen von verbundenen Unternehmen, kurzfristig zur Verfügung gestellte Festgelder sowie Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäftsverkehr mit Tochtergesellschaften ausgewiesen. In dem Gesamtbetrag sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren in Höhe von 685,1 Mio. EUR enthalten. C.5. Sonstige Verbindlichkeitenscroll
Unter dieser Position werden überwiegend Zinsabgrenzungen aus der Anfang des Jahres begebenen erstrangigen Anleihe gezeigt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Erträge aus Beteiligungenscroll
2. Erträge aus Gewinnabführungsverträgenscroll
Diese Erträge stammen von den unter "Wichtige Verträge" genannten Gesellschaften, mit denen Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen wurden. 3. Sonstige betriebliche Erträgescroll
Durch den Verkauf von nachrangigen Schuldverschreibungen der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG wurde der o. g. Abgangsertrag erzielt. Der Ertrag aus dem Forderungsverkauf Mitarbeiteraktien enthält Erstattungsbeträge der Arbeitgebergesellschaften aus dem vergünstigten Erwerb zu 7 EUR je Aktie. 4. Personalaufwandscroll
Dieser Posten enthält Vorstandsvergütungen und Gehälter, soziale Abgaben sowie Pensionszahlungen. Saldiert wurde die Veränderung der Pensionsrückstellung inklusive Freihalteansprüche (vergleiche auch Nr. 14 "Außerordentliches Ergebnis"). Der Anstieg steht im Zusammenhang mit dem Anstieg der Anzahl der Mitarbeiter. 6. Sonstige betriebliche Aufwendungenscroll
Der Rückgang ist auf die externen Dienstleistungen zurückzuführen, die im Vorjahr wegen des Börsenganges stark angestiegen waren. 7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögensscroll
Der Ausweis betrifft Zinserträge aus an verbundene Unternehmen gewährten Darlehen. 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträgescroll
Hier werden im Wesentlichen die Zinserträge aus Tages- und Festgeldern, aus den Ergebnisabführungsverträgen, aus laufenden Guthaben bei Kreditinstituten sowie Erträge aus Optionsgeschäften ausgewiesen. 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögensscroll
Der Ausweis betrifft die zeitanteilige Auflösung eines Agios von nachrangigen Schuldverschreibungen der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG. 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungenscroll
Der Ansatz betrifft Darlehenszinsen sowie Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit den in den Geschäftsjahren 2003 und 2006 an verschiedene Konzerngesellschaften ausgegebenen Anleihen, Zinsaufwendungen aus dem Darlehen gegenüber der Talanx Finanz (Luxemburg) S. A., Zinsen aus Swaps, Zinsen aus Darlehen von verbundenen Unternehmen, Zinsen, die aus der teilweisen Ziehung der Kreditlinien resultieren, Zinsen aus der Aufzinsung von Pensionen sowie Bereitstellungszinsen. 11. Aufwendungen aus Verlustübernahmenscroll
Diese Aufwendungen stammen von den unter "Wichtige Verträge" genannten Gesellschaften, mit denen Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen wurden. 14. Außerordentliches Ergebnisscroll
Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet ausschließlich die Anpassungsbuchungen der Pensionsrückstellungen aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG). Aus dem außerordentlichen Ergebnis resultieren keine Steuereffekte. 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertragscroll
Bei einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 392 Mio. EUR (Vorjahr: 125 Mio. EUR) wird ein Steueraufwand für das Geschäftsjahr von nur 13 Mio. EUR (Vorjahr: 0 Mio. EUR) ausgewiesen, weil wesentliche Erträge (z. B. Ausschüttungen der Hannover Rück SE) nahezu steuerfrei vereinnahmt werden konnten. Wie im Vorjahr entfallen die Steuern ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Bei der Talanx AG inkl. ihrer Organgesellschaften werden latente Steuern mit einem Körperschaftsteuersatz (inkl. Solidaritätszuschlag) von 15,83 % und einem Gewerbesteuersatz von 15,96 % bewertet. Passive latente Steuern, die insbesondere in den Bilanzposten Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (wegen abweichender Bilanzansätze von Anteilen an Personengesellschaften) bestehen, wurden mit aktiven latenten Steuern insbesondere aus dem Bilanzposten Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle verrechnet. Über diese Saldierung hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Ein Überhang passiver latenter Steuern ergab sich nicht. Sonstige AngabenWichtige VerträgeEs bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge zwischen der Talanx und
Bestehende KreditlinienNach Maßgabe der durch die Talanx AG mit Banken geschlossenen Verträge bestehen zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien in Höhe von nominal 1.200 Mio. EUR über eine Laufzeit von fünf Jahren, die der kurz- bis mittelfristigen Unternehmensfinanzierung dienen sollen. Zum 31. Dezember 2013 besteht eine gesamte Inanspruchnahme in Höhe von 150 Mio. EUR. Die bestehenden syndizierten Kreditlinien können von den Darlehensgebern gekündigt werden, wenn es zu einem sogenannten Change of Control kommt, das heißt, wenn eine andere Person oder eine gemeinsam handelnde andere Gruppe von Personen als der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. die direkte oder indirekte Kontrolle über mehr als 50 % der Stimmrechte oder des Aktienkapitals der Talanx AG erwirbt. MitarbeiterAnzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnittscroll
Organe der GesellschaftDie Namen der Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands finden sich im Geschäftsbericht unter "Verwaltungsorgane der Gesellschaft". Bezüge der OrganeDie Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Berichtsjahr 8.966 TEUR. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Berichtsjahr 1.895 TEUR. Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstände und ihrer Hinterbliebenen betrugen 484 TEUR. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern und ihren Hinterbliebenen wurden 22.888 TEUR zurückgestellt. Beziehungen zu nahe stehenden PersonenIm Berichtsjahr bestanden keine für die Beurteilung der Vermögens- oder Ertragslage wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen. Bericht über Beziehungen zu verbundenen UnternehmenIn dem vom Vorstand nach § 312 AktG zu erstellenden Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurde erklärt, dass die Talanx AG nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft mit einem verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Berichtsjahr nicht vor. Gesamthonorare des AbschlussprüfersDie Vergütung der Abschlussprüfer ist - unterteilt nach Aufwendungen für Prüfungsleistungen, andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen und sonstige Leistungen - in den Konzernabschlüssen des HDI V. a. G. und der Talanx AG anteilig enthalten. Derivative FinanzinstrumenteBewertungseinheitenDie Talanx AG macht von dem Wahlrecht Gebrauch, Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB zu bilden. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich zur Absicherung von Bilanzposten entsprechend den Vorschriften des § 254 HGB eingesetzt. Zur Absicherung des Währungsrisikos aus Währungsderivaten mit verbundenen Unternehmen (Devisenoptionen) hat die Gesellschaft gegenläufige Währungsderivate mit konzernfremden Kontrahenten abgeschlossen. Die resultierenden gegenläufigen Wertänderungen, die sich - abgesehen von zu vernachlässigenden Kontrahentenrisiken - vollständig kompensieren, werden als Mikro-Bewertungseinheiten ebenfalls bilanziert. Bei der Währungsabsicherung wird die Effektivitätsmessung durch eine vollständige Übereinstimmung der wertbestimmenden Faktoren (Critical-Terms-Match) durchgeführt. Alle Bewertungseinheiten werden unter Anwendung der Einfrierungsmethode bilanziert. Dabei werden die sich ausgleichenden Wertänderungen der zu einer Bewertungseinheit zusammengefassten Einzelgeschäfte nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Bewertungseinheiten in Bezug auf die Kurssicherung und die Fremdwährungsverbindlichkeit laufen bis Januar 2017. (Die Laufzeit der Währungsderivate endet ebenfalls im Januar 2017.) Das Handelsvolumen der Währungsderivate beträgt 80 Mio. EUR; die passivierten Buchwerte des zugehörigen Grundgeschäfts umfassen 1,8 Mio. EUR. Sämtliche Sicherungsinstrumente werden in Bewertungseinheiten bilanziert. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenIm Zuge des Börsengangs hat die Talanx AG aufgrund vertraglicher Regelungen (Underwriting Agreement) vom 19. September 2012 sämtliche mit der Börseneinführung befassten Banken hinsichtlich einer möglichen sich aus dem Börsengang ergebenden Haftung freigestellt. Hierzu hat die Talanx AG marktübliche Garantien und Zusicherungen übernommen. Die Talanx AG geht nach derzeitigem Sach- und Kenntnisstand davon aus, dass sich keinerlei Inanspruchnahmen aus diesem Vertrag ergeben. Die Talanx AG hat gegenüber den Inhabern der im Februar 2005 von ihrer Tochtergesellschaft Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. begebenen nachrangigen Schuldverschreibung über ursprünglich 350 Mio. EUR eine nachrangige Garantie über die Zahlung der aus der Anleihe zu zahlenden Beträge wie Zinsen und Rückzahlungen abgegeben. Die Anleihe ist 2025 fällig. Die durch die Begebung der Anleihe aufgenommenen Mittel in Höhe von 350 Mio. EUR wurden der Talanx AG von der Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. darlehensweise zur Verfügung gestellt. Bis Dezember 2013 hat die Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. einen Teil der begebenen Anleihe im Nennwert von rund 141 Mio. EUR zurückerworben und entwertet, sodass die Schuldverschreibung zum Abschluss des Berichtsjahres noch in Höhe von rund 209 Mio. EUR Nennwert bestand. Die Talanx AG hat das ihr von der Talanx Finanz (Luxemburg) S. A. gewährte Darlehen teilweise zurückgeführt. Der Restbetrag des Darlehens in Höhe von rund 214 Mio. EUR ist in der Bilanz unter "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesen. Die Talanx AG hält zum Ende des Berichtszeitraums weitere Teile der Anleihe mit einem Buchwert in Höhe von rund 90 Mio. EUR. Diese sind in der Bilanz unter Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. Darüber hinaus bestehen latente Einzahlungsverbindlichkeiten aus nicht voll einbezahlten Geschäftsanteilen der Talanx Reinsurance Broker GmbH (0,7 Mio. EUR). Resultierend aus der im Jahr 2010 vollzogenen Abspaltung verschiedener Beteiligungen von der Talanx Service AG (vormals HDI-Gerling Sach Serviceholding AG) auf unsere Gesellschaft haftet die Talanx AG als übernehmender Rechtsträger gemäß § 133 UmwG für die vor dem Wirksamwerden der Abspaltung am 4. August 2010 begründeten Verbindlichkeiten der Talanx Service AG mit dieser als Gesamtschuldner über einen Zeitraum von fünf bzw. für Versorgungsverpflichtungen aufgrund des Betriebsrentengesetzes von zehn Jahren. Der Gesamtbetrag dieser Verpflichtungen beträgt 69,0 Mio. EUR. Davon entfallen auf verbundene Unternehmen 59,7 Mio. EUR. Die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, Hannover, hat lediglich im Innenverhältnis die Verpflichtung aus der Altersversorgung der aktiven und ehemaligen Mitarbeiter und Geschäftsführer im Wege des Schuldbeitritts übernommen und haftet für die Erfüllung dieser Verbindlichkeiten. Aus diesen Versorgungsversprechen besteht für die Gesellschaft noch eine Mithaftung, deren Höhe am Ende des Geschäftsjahres 2,9 Mio EUR betrug. Als Trägerunternehmen der Gerling Versorgungskasse in Bezug auf Mitarbeiter der ehemaligen Gerling-Gesellschaften, die im Zuge der Gerling-Integration bei unserer Gesellschaft angestellt worden sind, haftet unser Unternehmen anteilig für eventuelle Fehlbeträge. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 72,6 Mio. EUR. Mitteilungen nach § 21 Absatz 1, 1a WpHGMitteilung des HDI V. a. G. vom 1. Oktober 2012Talanx Aktiengesellschaft 4. Oktober 2012 Veröffentlichung von Stimmrechtsmitteilungen nach § 26 Absatz 1, § 21 Absatz 1a WpHG (Mitteilung zur Erstzulassung) Der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Riethorst 2, 30659 Hannover, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Absatz 1a WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Talanx Aktiengesellschaft, Riethorst 2, 30659 Hannover, Deutschland, am 1. Oktober 2012, dem Datum der erstmaligen Zulassung der Aktien der Talanx Aktiengesellschaft zum Handel an den Wertpapierbörsen in Frankfurt am Main und Hannover, 89,08 % (208.000.000 Stimmrechte) beträgt. Mitteilung der Meiji Yasuda Life Insurance Company vom 5. Oktober 2012Talanx Aktiengesellschaft 9. Oktober 2012 Die Meiji Yasuda Life Insurance Company, Tokio, Japan, hat uns am 5. Oktober 2012 gemäß § 21 Absatz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Talanx Aktiengesellschaft, Riethorst 2, 30659 Hannover, Deutschland, am 4. Oktober 2012 aufgrund des Erwerbs von Aktien mit Stimmrechten die Meldeschwellen von 3 % und 5 % überschritten hat und 6,56 % (16.393.442 Stimmrechte) betrug. Mitteilung der Deutsche Bank Aktiengesellschaft vom 5. Oktober 2012Talanx Aktiengesellschaft 9. Oktober 2012 Der Talanx Aktiengesellschaft, Riethorst 2, 30659 Hannover, Deutschland, sind am 5. Oktober 2012 die folgenden Stimmrechtsmitteilungen gemäß § 21 Absatz 1 und Absatz 1a WpHG zugegangen: 1. Die Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Absatz 1a WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Talanx Aktiengesellschaft am 1. Oktober 2012, dem Datum der erstmaligen Zulassung der Aktien der Talanx Aktiengesellschaft zum Handel, 5,46 % (12.750.000 Stimmrechte) betrug. 2. In derselben Mitteilung hat die Deutsche Bank Aktiengesellschaft uns gemäß § 21 Absatz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Talanx Aktiengesellschaft am 4. Oktober 2012 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und 0,00 % (null Stimmrechte) betrug. Mitteilung der Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG vom 5. Oktober 2012Talanx Aktiengesellschaft 9. Oktober 2012 Der Talanx Aktiengesellschaft, Riethorst 2, 30659 Hannover, Deutschland, sind am 5. Oktober 2012 die folgenden Stimmrechtsmitteilungen gemäß § 21 Absatz 1 und Absatz 1a WpHG zugegangen: 1. Die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Hamburg, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Absatz 1a WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Talanx Aktiengesellschaft am 1. Oktober 2012, dem Datum der erstmaligen Zulassung der Aktien der Talanx Aktiengesellschaft zum Handel, 5,46 % (12.750.000 Stimmrechte) betrug. 2. In derselben Mitteilung hat die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG uns gemäß § 21 Absatz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Talanx Aktiengesellschaft am 4. Oktober 2012 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und 0,00 % (null Stimmrechte) betrug. KonzernabschlussDie Gesellschaft ist Konzerngesellschaft des HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, Hannover. Der HDI (Mutterunternehmen) stellt nach § 341i HGB einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Für die Talanx AG als Mutterunternehmen des Talanx-Konzerns ergibt sich daneben die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses aus § 290 HGB, der auf der Grundlage von § 315a Absatz 1 HGB gemäß Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt wird. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gegeben. Entsprechenserklärung nach § 161 AktGDie nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären, wie in der Erklärung des Vorstands zur Unternehmensführung im Konzernlagebericht (Kapitel "Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate-Governance-Bericht") beschrieben, dauerhaft auf der Internetseite der Talanx AG zugänglich gemacht (http://www.talanx.com/investor-relations/corporate-governance/entsprecherklaerung). Ereignisse nach Ablauf des GeschäftsjahresAm 23. Januar 2014 hat die Talanx AG eine neue syndizierte Kreditlinie abgeschlossen. Die Kreditlinie hat ein Volumen von 550 Mio. EUR und eine Laufzeit von fünf Jahren; sie löst vorzeitig die 500-Mio.-EUR-Kreditlinie aus dem Jahr 2011 ab. Die Talanx AG beabsichtigt, ihre gesamten Aktien im zweiten Quartal 2014 zum Handel am regulierten Markt der Warschauer Wertpapierbörse zuzulassen. Im Zusammenhang mit dieser Zulassung zum Handel werden keine neuen Aktien ausgegeben.
Hannover, den 25. Februar 2014 Talanx Aktiengesellschaft Der Vorstand Herbert K. Haas, Vorsitzender Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender Torsten Leue Dr. Thomas Noth Dr. Immo Querner Dr. Heinz-Peter Roß Ulrich Wallin Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Hannover, den 25. Februar 2014 Talanx Aktiengesellschaft Der Vorstand Herbert K. Haas, Vorsitzender Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender Torsten Leue Dr. Thomas Noth Dr. Immo Querner Dr. Heinz-Peter Roß Ulrich Wallin Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Talanx Aktiengesellschaft, Hannover:Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Talanx Aktiengesellschaft, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 14. März 2014 KPMG AG Dr. Ellenbürger, Wirtschaftsprüfer Husch, Wirtschaftsprüfer Glossar und Kennzahlendefinitionen.außerordentliches ErgebnisSaldo aus Aufwendungen und Erträgen, die nicht zur gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gehören, wie z.B. Anpassungen von Pensionsrückstellungen nach BilMoG. Back-to-back SPASPA = Sales and Purchase Agreement. Anteilskaufvertrag zwischen der Talanx International AG als Verkäuferin und der Meiji Yasuda Life Insurance Company als Käuferin über 30 % der Anteile an der TUiR WARTA S. A. vom 19. Januar 2012. BancassuranceBank- und Postkooperationen. Partnerschaft zwischen einer Bank/Post und einem Versicherungsunternehmen zum Zweck des Vertriebs von Versicherungsprodukten über die Bank-/Postfilialen. Die Bindung zwischen Versicherer und Bank ist häufig geprägt durch eine Kapitalbeteiligung oder eine langfristige strategische Kooperation beider Parteien. Beitrag> Prämie. BeteiligungsergebnisErträge aus Beteiligungen und Gewinnabführungsverträgen abzüglich der Aufwendungen aus Verlustübernahmen von Tochtergesellschaften. BilanzgewinnJahresüberschuss abzüglich Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen zuzüglich Gewinnvortrag aus dem Vorjahr. ComplianceGesetzliche und unternehmensspezifische Regelungen zum verantwortungsbewussten und gesetzmäßigen Handeln des Unternehmens und der Mitarbeiter. Corporate GovernanceSystem zur Realisierung einer verantwortlichen Führung und Überwachung von Unternehmen, das darauf abzielt, das Vertrauen von Anlegern, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in Unternehmen zu fördern. Derivat, derivatives FinanzinstrumentAus Basisinstrumenten wie Aktien, festverzinslichen Wertpapieren oder Devisen abgeleitetes Finanzprodukt, dessen Marktwert u. a. anhand des jeweils zugrunde liegenden Wertpapiers bzw. Referenzwerts festgestellt wird. Dazu zählen z. B.> Swaps. EigenkapitalMittel, die von den Eigentümern einer Unternehmung zu deren Innenfinanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn (realisiert/nicht realisiert) im Unternehmen belassen werden. Den Kapitalgebern steht für die Überlassung des Eigenkapitals eine Gewinnbeteiligung zu, z. B. in Form einer Dividende. Das Eigenkapital haftet bei der Kapitalgesellschaft für die Verbindlichkeiten. Ergebnis (auch: Gewinn) je Aktie, verwässertKennziffer, die sich aus der Division des auf die Aktionäre der Talanx AG entfallenden Konzernergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien errechnet. Das verwässerte Ergebnis je Aktie bezieht ausgeübte oder noch nicht zur Ausübung stehende Bezugsrechte in die Aktienanzahl mit ein. Ergebnis der gewöhnlichen GeschäftstätigkeitPeriodengewinn vor außerordentlichem Ergebnis und vor Steuern. FinanzanlagenAnteile an verbundenen Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens. International Financial Reporting Standards - IFRSInternationale Rechnungslegungsvorschriften, vormals als IAS (International Accounting Standards) bezeichnet, bei Talanx angewendet seit 2004. JahresüberschussErgebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzüglich des außerordentlichen Ergebnisses abzüglich Steuern. Kapitalanlagen, selbst verwalteteKapitalanlagen, die weder aus Investmentverträgen stammen noch aus den Depotforderungen aus dem Versicherungsgeschäft. Sie werden in der Regel eigenständig von Konzerngesellschaften auf deren Risiko erworben bzw. veräußert und entweder von der Gesellschaft verwaltet oder im Namen der Gesellschaft von einer Kapitalanlagegesellschaft. LebensversicherungZusammenfassung derjenigen Versicherungsformen, bei denen es im weiteren Sinne um die Risiken der ungewissen Lebensdauer und -planung geht. Dazu gehören Todesfall und Berufsunfähigkeit, Altersversorgung, aber auch Heirat und Ausbildung. operatives Ergebnis (EBIT)Summe aus dem Kapitalanlageergebnis, dem versicherungstechnischen Ergebnis sowie dem übrigen Ergebnis vor Zinsen für sonstiges, zu Finanzierungszwecken aufgenommenes Fremdkapital (Finanzierungszinsen) und vor Steuern (Ertragsteuern). passive RückversicherungBestehende Rückversicherungsprogramme der Erstversicherer zur eigenen Absicherung vor versicherungstechnischen Risiken. Private EquityVon Privatanlegern beschafftes Beteiligungskapital. Retaila) Allgemein: Privatkundengeschäft. b) Ampega: Geschäft mit Investmentfonds, die grundsätzlich für den privaten, nicht institutionellen Anleger konzipiert sind, jedoch auch Investments von Konzerngesellschaften offenstehen. RückstellungPassivposten am Bilanzstichtag zur Erfüllung von Verbindlichkeiten, die dem Grunde nach bestehen, deren Höhe und/oder Zeitpunkt der Fälligkeit jedoch noch nicht bekannt sind. Versicherungstechnisch z. B. für bereits eingetretene, jedoch noch nicht oder nur teilweise regulierte Versicherungsfälle (= Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle, kurz: Schadenrückstellung). Sonstige betriebliche Aufwendungen und AbschreibungenAufwendungen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, wie z. B. Personal- und Sachaufwendungen, Abschreibungen, realisierte Verluste aus Kapitalanlagen, Währungskursverluste, Dienstleistungsaufwendungen. Sonstige betriebliche ErträgeErträge der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, wie z. B. realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen, Währungskursgewinne oder Dienstleistungserträge. StreubesitzAuf mehrere, meist kleinere Anleger verteilter Besitz von Aktien. SwapEnglisch: Tausch. Vereinbarung zwischen zwei Schuldnern, Zahlungen zu vertraglich festgeschriebenen Konditionen und Zeitpunkten auszutauschen. Es können Zahlungsströme fast beliebiger Natur getauscht werden. Dadurch können gezielt finanzielle Risiken eines Portfolios abgesichert werden oder neue Risiken zur Renditeoptimierung in ein Portfolio aufgenommen werden. ÜberschussbeteiligungGesetzlich vorgeschriebene, jährlich neu festgelegte Beteiligung der Versicherungsnehmer an den erwirtschafteten Überschüssen von Lebensversicherungen. UnderwritingPrüfung und Einschätzung von (Rück-) Versicherungsrisiken zur Festsetzung einer angemessenen Prämie für das jeweilige Risiko. Der Zweck des Underwritings besteht darin, das Versicherungsrisiko so zu streuen, dass es einerseits für den (Rück-)Versicherten recht und billig, andererseits für den (Rück-) Versicherer profitabel ist. ZeitwertBetrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte. ZinsergebnisSaldo aus Zinserträgen und Zinsaufwendungen. KontaktTalanx AGRiethorst 2 30659 Hannover Telefon +49 511 3747-0 Telefax +49 511 3747-2525 info@talanx.com www.talanx.com Group CommunicationsAndreas Krosta Telefon +49 511 3747-2020 Telefax +49 511 3747-2025 andreas.krosta@talanx.com Investor RelationsCarsten Werle Telefon +49 511 3747-2231 Telefax +49 511 3747-2286 carsten.werle@talanx.com Veröffentlicht am: 24. März 2014 Dieser Geschäftsbericht erscheint auch auf Englisch. Konzernstruktur Group Structure![]() ![]() Talanx AG Riethorst 2 30659 Hannover Telefon +49 511 3747-0 Telefax +49 511 3747-2525 www.talanx.com |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||