![]() Talanx AktiengesellschaftHannoverTalanx Konzern-Zwischenbericht zum 30. September 2015DER TALANX-KONZERN AUF EINEN BLICKKONZERNKENNZAHLEN
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Annualisiertes Kapitalanlageergebnis ohne Depotzinsergebnis und Ergebnis aus Investmentverträgen
zu durchschnittlichem selbst verwalteten Kapitalanlagebestand (30.9.2015 und 31.12.2014) VERWALTUNGSORGANE DER TALANX AGAUFSICHTSRAT
Wolf-Dieter Baumgartl
Vorsitzender Ralf Rieger*stv. Vorsitzender Prof. Dr. Eckhard Rohkammstv. Vorsitzender Hamburg Antonia AschendorfHamburg Karsten Faber*Hannover Jutta Hammer*Bergisch Gladbach Dr. Hermann JungHeidenheim Dr. Thomas LindnerAlbstadt Dirk LohmannForch, Schweiz Christoph Meister*Hannover Jutta Mück*Oberhausen Otto Müller*Hannover Katja Sachtleben-Reimann*Hannover Dr. Erhard SchipporeitHannover Prof. Dr. Jens Schubert*Potsdam Norbert SteinerBaunatal VORSTANDHerbert K. HaasVorsitzender Dr. Christian Hinschstv. Vorsitzender Burgwedel Torsten LeueHannover Dr. Immo QuernerCelle Ulrich WallinHannover Dr. Jan WickeStuttgart KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTWIRTSCHAFTSBERICHTMÄRKTE UND WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENVOLKSWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGDie Weltwirtschaft blieb geprägt durch eine zunehmende globale Heterogenität. Während
der Aufschwung in der entwickelten Welt anhielt und die zyklischen Auftriebskräfte
auch im Euroraum Oberhand gewonnen haben, wirkte die Abschwächung in wesentlichen
Schwellenländern belastend für den globalen Aufschwung. Die US-Wirtschaft konnte weiterhin
von der Erholung am Arbeits- und Häusermarkt profitieren. In China ließ das Wachstum
abermals nach - insbesondere der schwache Immobilienmarkt und die hohe Verschuldung
bremsten. Der Euroraum zeigte mit verbesserten Konjunkturdaten eine ordentliche Entwicklung
im Jahresverlauf 2015. Das Schuldendrama als Unsicherheitsfaktor in Griechenland nahm
durch das auf den Weg gebrachte dritte Hilfsprogramm in der zweiten Jahreshälfte spürbar
ab. Die Wirtschaft im Euroraum legte in den ersten beiden Quartalen 2015 um 0,5 % bzw.
0,4 % zu. In Deutschland verbesserte sich das Wachstum des BIP von 0,3 % im ersten
auf 0,4 % im zweiten Quartal. Die Konjunktur im Euroraum erhielt vor allem Rückenwind
durch die niedrigeren Rohölpreise und den schwächeren Euro, was die Wettbewerbsfähigkeit
der Unternehmen merklich verbesserte. Auch der private Konsum war ein zentraler Wachstumstreiber. Im zweiten Quartal hat die US-Wirtschaft wieder merklich an Dynamik gewonnen, die
Arbeitslosenquote fiel stetig auf 5,1 % im September. Der für das US-Konsumentenvertrauen
bedeutende Häusermarkt setzte seine Erholung fort. Das Wirtschaftswachstum im Vereinigten
Königreich büßte zum Jahresauftakt an Dynamik ein, konnte aber mit einem Quartalswachstum
von 0,7 % im zweiten Quartal erneut überzeugen. In China hat sich das Wirtschaftswachstum
erneut abgeschwächt. Das Wachstum des BIP lag im September 2015 bei 6,9 %. Der schwache
Immobilienmarkt war nach wie vor ein Problem, wobei die Stabilisierungsmaßnahmen der
Regierung Wirkung zeigten. Die hohe Verschuldung im Zuge des kräftigen Kreditwachstums
in den letzten Jahren blieb ein Risikofaktor. Die Geldpolitik der großen Zentralbanken war unverändert expansiv. Im Januar gab die
EZB ihr Anleihekaufprogramm über 60 Mrd. EUR pro Monat bekannt, gestreckt über einen
Zeitraum von März 2015 bis September 2016. Im September stellte die EZB klar, dass
Größe, Zusammensetzung und Zeitdauer ihres Anleihekaufprogramms notfalls angepasst
werden könnten. Ebenfalls im September entschied die Fed, den Leitzins nicht zu erhöhen.
Die Bank of China senkte ihren Leitzins im August um 25 Basispunkte auf 4,6 %. Der
globale Disinflationstrend setzte sich im Jahresverlauf 2015 fort. Die Inflationsraten
unterschritten die Zentralbankzielraten mitunter deutlich, was u. a. den fallenden
Energiepreisen geschuldet war. Im Euroraum blieb die jährliche Teuerungsrate auch
zum Ende des dritten Quartals negativ bei -0,1 %. In den USA stellten sich durchweg
ebenfalls niedrigere Inflationsdaten ein. Das Vereinigte Königreich konnte sich dem
globalen Disinflationstrend nicht entziehen. Im dritten Quartal lag die Inflationsrate
bei -0,1 %. KAPITALMÄRKTEIm Jahresverlauf 2015 wurden die Rentenmärkte wesentlich von folgenden Ereignissen
getrieben: Die Schweizer Nationalbank gab bekannt, das Wechselkursziel von 1,20 CHF
je EUR nicht mehr aufrechtzuerhalten. Der Kurs pendelte sich bei 1,05 CHF je EUR ein.
Die EZB kündigte an, jeden Monat Staatsanleihen zu kaufen. Daraufhin fielen die Renditen
aller europäischen Staatsanleihen. Ein weiteres Thema war das Moratorium für die Nachfolgegesellschaft
der Hypo Alpe Adria. Hiervon sind mit einem Volumen von rund 7 Mrd. EUR insbesondere
deutsche Banken und Versicherungen betroffen. Ein weiteres Thema am Kapitalmarkt blieb
Griechenland. Im dritten Quartal trat die Griechenland-Thematik nach vorübergehender
Einigung mit der EU in den Hintergrund. Die US-Notenbank hielt die Zinsen in der Septembersitzung
unverändert und zinsseitig hat die EZB durch ihre Entscheidung zum Anleihekaufprogramm
einen Kaufrausch ausgelöst. Der Primärmarkt zeigte eine starke Aktivität. Die Nachfrage nach Rendite war ungebrochen,
insbesondere Unternehmensanleihen mit längeren Laufzeiten, Emittenten aus dem höher
verzinslichen Segment sowie nachrangige Anleihen waren stark vertreten. DIE VERSICHERUNGSMÄRKTEDie Branchenstimmung in der deutschen Versicherungswirtschaft hat sich im dritten
Quartal 2015 zwar verbessert, bewegt sich aber weiterhin auf einem unterdurchschnittlichen
Niveau. Im Vergleich zum Vorquartal wurden sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch
die Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate positiver beurteilt. Bei einem
näheren Blick auf die Sparten Schaden- und Unfallversicherung einerseits und Lebensversicherung
andererseits werden Unterschiede in den Einschätzungen deutlich. In der deutschen Schaden- und Unfallversicherung hat sich das Branchenklima im Berichtsquartal
leicht abgeschwächt, blieb damit aber weiterhin auf einem überdurchschnittlich freundlichen
Niveau. Zurückzuführen war dieses Gesamturteil nahezu gleichermaßen auf die Bewertung
der aktuellen Lage - die etwas weniger positiv ausfiel, aber immer noch überdurchschnittlich
günstig eingeschätzt wurde - und auf pessimistischere Erwartungen für die kommenden
sechs Monate, die im Langfristvergleich als verhalten einzustufen waren. Hintergrund
dieser Abschwächungen war vor allem eine negativere Beurteilung der Schadenentwicklung
im bisherigen Jahresverlauf sowie entsprechende Erwartungen mit Blick auf das Gesamtjahr.
Die Verschlechterung des Geschäftsklimas betraf alle Sparten mit Ausnahme der Rechtsschutz-
und der Kraftfahrtversicherung. Am freundlichsten war die Stimmung in der Haftpflichtversicherung,
verhaltener sah es in der Kraftfahrtversicherung, der Sachversicherung, der Unfallversicherung
und der Rechtsschutzversicherung aus, und am niedrigsten war der Klimawert in den
industriellgewerblichen Bereichen. Die Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung der Beitragseinnahmen fielen trotz Stimmungseintrübung
optimistisch aus, was per saldo auch für alle Sparten und Zweige der Schaden- und
Unfallversicherung galt. Am zuversichtlichsten waren die Erwartungen in der Rechtsschutzversicherung
und in ähnlichem Maße in den industriell-gewerblichen Bereichen, etwas weniger optimistisch
in der Kraftfahrtversicherung und der Sachversicherung und am wenigsten optimistisch
bezogen auf die Haftpflichtversicherung und insbesondere die Unfallversicherung. Von
Tarifanpassungen in den nächsten zwölf Monaten ging der Großteil des Marktes nur für
den Bestand der Kraftfahrtversicherung aus. Im Hinblick auf die Schadenentwicklung wurde überwiegend von einem höheren Schadenaufkommen
im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen. In der deutschen Lebensversicherung hat sich das Geschäftsklima nach der kontinuierlichen
Verschlechterung in den Vorquartalen deutlich erholt. Die Verbesserung bezog sich
gleichermaßen auf die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage und die Erwartungen
für die nächsten sechs Monate. Mit Blick auf einzelne Sparten war das Geschäftsklima
in der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung
am freundlichsten, in der Risikolebensversicherung noch positiv, in der klassischen
Rentenversicherung und der Kapitallebensversicherung hingegen im negativen Bereich. Die Erwartungshaltung bezüglich der Beitragsentwicklung war etwas weniger pessimistisch,
ging im Ergebnis aber dennoch überwiegend von einem Rückgang gegenüber 2014 aus. Während
für das Einmalbeitragsgeschäft die Erwartungshaltung rückläufiger oder stagnierender
Beiträge dominierte, fielen die Erwartungen zum Neugeschäft gegen laufenden Beitrag
etwas optimistischer aus. Beitrags-Wachstumspotenziale wurden in der Berufsunfähigkeitsversicherung,
der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung und abgeschwächt auch in der Risikolebensversicherung
gesehen. Auf den internationalen Schaden-Rückversicherungsmärkten war die Wettbewerbsintensität
unverändert hoch. Prägende Faktoren waren bestehende Überkapazitäten auf den Rückversicherungsmärkten,
der weiterhin starke Zustrom an alternativem Kapital, die mit einem schrumpfenden
Bedarf an Rückversicherung einhergehende zunehmende Konsolidierung im Erstversicherungsmarkt
und angesichts einer guten Kapitalausstattung tendenziell erhöhte Selbstbehalte der
Erstversicherer. Auf der Schadenseite hat sich im Berichtsquartal mit dem Explosionsunglück im Hafen
von Tianjin einer der größten auf menschliches Versagen zurückzuführenden Großschäden
in Asien ereignet. Trotz dieses Unglücks verlief das Jahr 2015 insgesamt bisher aber
verhältnismäßig großschadenarm. Die Rahmenbedingungen in der internationalen Personen-Rückversicherung blieben vor
allem angesichts des anhaltend niedrigen Zinsniveaus im dritten Quartal 2015 weiterhin
herausfordernd. Im Zuge der Einführung solvenzorientierter Aufsichtsregime in Europa,
Südafrika und Teilen Asiens zeichneten sich aber neue Geschäftschancen durch Rückversicherungslösungen
zur Kapitalentlastung und Optimierung der Solvenzsituation ab. Auch der in entwickelten
Versicherungsmärkten und Schwellenländern stattfindende demografische Wandel sowie
die stetig wachsende Mittelschicht in vielen Schwellenländern beinhalteten Herausforderungen
und Potenziale durch den daraus resultierenden Bedarf an innovativen Versicherungskonzepten
zur Absicherung von Langlebigkeit und Sterblichkeit. GESCHÄFTSENTWICKLUNGGESCHÄFTSVERLAUF KONZERN
WESENTLICHE KONZERNZAHLENIN MIO. EURscroll
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Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne
Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) PRÄMIENVOLUMENIm Konzern stiegen die gebuchten Bruttoprämien um 12,1 % auf 24,4 (21,7) Mrd. EUR;
der Anteil des Auslandsgeschäfts stieg um 3 Prozentpunkte. Währungsbereinigt lag das
Bruttoprämienwachstum bei 6,5 %. Überwiegend in US-Dollar exponierte Geschäftsbereiche
profitierten von Währungseffekten, während in Schwellenländern aktive Geschäftsbereiche
tendenziell belastet wurden. Die Segmente Schaden- und Personen-Rückversicherung erzielten
den jeweils höchsten Anstieg. Die Selbstbehaltsquote stieg strategiekonform leicht
auf 86,8 (86,2) %, die verdienten Nettoprämien lagen mit 19,2 (17,1) Mrd. EUR um 12,3
% ebenfalls über denen der Vorjahresperiode. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDas versicherungstechnische Ergebnis stieg insbesondere aufgrund besserer Ergebnisse
in den Geschäftsbereichen Industrieversicherung und Privat- und Firmenversicherung
Deutschland um 4,8 % auf -1.288 (-1.353) Mio. EUR. Die insgesamt hohe Großschadenbelastung
von 724 Mio. EUR blieb unter dem periodenanteiligen Konzernbudget. Der größte Einzelschaden
war mit 114 Mio. EUR die Explosion im Hafen von Tianjin, China. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote
des Konzerns lag mit 96,9 (97,7) % unter der des Vorjahreszeitraums, vor allem, da
sich die Nettokostenquote deutlich verringerte. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis lag mit 2.989 Mio. EUR auf dem Niveau der Vorjahresperiode
(2.996 Mio. EUR). Zwar verzeichnete das ordentliche Kapitalanlageergebnis einen Anstieg,
u. a. aufgrund eines Sondereffekts im Segment Personen-Rückversicherung und höherer
Erträge aus festverzinslichen Wertpapieren und Immobilien. Der Rückgang des außerordentlichen
Ergebnisses in den Segmenten Industrieversicherung und Privat- und Firmenversicherung
Deutschland konnte jedoch nicht vollständig kompensiert werden. Die Konzern-Kapitalanlagerendite
fiel in der Berichtsperiode mit 3,7 (4,0) % etwas niedriger aus als im Vorjahreszeitraum.
Das für 2015 angestrebte Ziel einer Rendite von über 3,0 % haben wir damit erneut
übertroffen. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDas operative Ergebnis (EBIT) legte trotz der Abschreibung des Goodwills im deutschen
Lebensversicherungsgeschäft um 4,4 % auf 1.507 (1.444) Mio. EUR zu. Der Anstieg des
EBIT stammte vor allem aus den Segmenten Industrieversicherung und Schaden-Rückversicherung.
Das Konzernergebnis - das Ergebnis abzüglich der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
- sank um 7,9 % auf 488 (530) Mio. EUR. Die Eigenkapitalrendite blieb mit 8,1 (9,4)
% leicht unterhalb des für das Gesamtjahr 2015 prognostizierten Wertes von rund 9
%. ENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSBEREICHE IM KONZERNDie Talanx untergliedert ihr Geschäft strategisch in die sechs berichtspflichtigen
Segmente Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland, Privat-
und Firmenversicherung International, Schaden-Rückversicherung, Personen-Rückversicherung
und Konzernfunktionen. Über deren Zuschnitt und Geschäftsumfang informieren wir im
Anhang dieses Berichts im Kapitel "Segmentberichterstattung". INDUSTRIEVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT INDUSTRIEVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
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Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne
Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) MARKTENTWICKLUNGDas Umfeld in unserem Kernmarkt Deutschland zeigt eine weiterhin hohe Konkurrenz im
Industrieversicherungsmarkt. Während sich das Wachstum in den entwickelten Versicherungsmärkten
verringerte, fiel es in den Schwellenländern deutlich stärker aus. Die anhaltende
Staatsschuldenkrise im Euroraum, geopolitische Krisen, wie z. B. in der Ukraine, sowie
die verhaltene Erholung der Weltwirtschaft stellen weiterhin ein herausforderndes
Umfeld für Versicherungsunternehmen dar. In den Schwellenländern gewann die Konjunktur
wieder an Dynamik, jedoch mit uneinheitlicher regionaler Ausrichtung. Angesichts der
schon hohen inländischen Marktdurchdringung wird das Wachstum vornehmlich in unseren
ausländischen Niederlassungen und Tochtergesellschaften generiert. PRÄMIENVOLUMENDie gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs beliefen sich zum 30. September
2015 auf 3,4 (3,2) Mrd. EUR und stiegen somit um rund 6,9 (währungsbereinigt um 2,7)
%. Deutliche Beitragssteigerungen konnten insbesondere die ausländischen Niederlassungen
der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG in Großbritannien, Frankreich, Kanada und
Belgien erzielen. Darüber hinaus trug die US-Tochtergesellschaft HDI-Gerling America
Insurance Company positiv zum Beitragswachstum bei. Die Selbstbehaltsquote im Geschäftsbereich stieg im Berichtszeitraum auf 51,4 (50,5)
%. Die strategiekonforme Erhöhung der Eigenbehalte resultiert insbesondere aus der
Steigerung der segmentinternen Abgaben an die Talanx Reinsurance Ltd. Demgegenüber
wirkte sich das gestiegene Fronting-Geschäft der HDI-Gerling America Insurance Company
negativ auf die Selbstbehaltsquote aus. Insgesamt stiegen die verdienten Nettoprämien
im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,8 % auf 1,6 (1,4) Mrd. EUR. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDas versicherungstechnische Nettoergebnis des Geschäftsbereichs verbesserte sich auf
-4 (-66) Mio. EUR. Sowohl die Nettokostenquote von 21,5 (23,4) % als auch die Schadenquote
(netto) von 78,8 (81,3) % lagen trotz der starken Großschadenbelastung - einschließlich
der Belastung aus der Explosion im Hafen der chinesichen Stadt Tianjin in Höhe von
18 Mio. EUR - unter dem Vorjahreswert, da der Prämienanstieg die gestiegene Großschadenbelastung
überkompensierte. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote im Geschäftsbereich Industrieversicherung
betrug 100,2 (104,7) %. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis verringerte sich aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase
deutlich um 24,4 % auf 158 (209) Mio. EUR. Im Vorjahreszeitraum konnte bei der HDI-Gerling
Industrie trotz des kapitalmarktbedingten Rückgangs im Bereich festverzinslicher Wertpapiere
eine deutliche Ertragssteigerung durch höhere Realisate aus dem Verkauf von Kapitalanlagen
erwirtschaftet werden. Hier wurde zu Beginn des Vorjahres die positive Entwicklung
am Kapitalmarkt genutzt, um entsprechende Zusatzerträge zu generieren und zugleich
Risiken aus dem Bestand zu reduzieren. Im aktuellen Jahr belasteten zudem Wertberichtigungen
auf einen Bond der Heta Asset Resolution AG (ehemals Hypo Alpe Adria) und auf ein
Griechenland-Schuldscheindarlehen das Ergebnis mit rund 10 Mio. EUR. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDas operative Ergebnis des Geschäftsbereichs erhöhte sich insbesondere aufgrund des
versicherungstechnischen Ergebnisses auf 152 (125) Mio. EUR. Das Konzernergebnis verbesserte
sich entsprechend auf 103 (85) Mio. EUR. Für die EBIT-Marge ergibt sich eine leichte
Verbesserung auf 9,6 (8,9) %, die Eigenkapitalrendite steigt auf 6,7 (5,8) %. PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLANDIN MIO. EURscroll
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Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne
Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) MARKTENTWICKLUNGGetrieben durch den Anstieg des privaten Konsums und eine intakte Binnennachfrage
wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,8 % für das Berichtsjahr prognostiziert.
Aufgrund des weiterhin anhaltenden Niedrigzinsumfeldes und der Absenkung des Garantiezinses
wird für den deutschen Lebensversicherungsmarkt ein deutlicher Rückgang des Neugeschäfts
um gut 3 %, gemessen in Annual Premium Equivant, erwartet. Entsprechend werden sich
die Beitragseinnahmen voraussichtlich um rund 2 % verringern. In der Schaden-/Unfallversicherung wird für das Berichtsjahr weiterhin von einem Wachstum
ausgegangen. Der Beitragszuwachs könnte insgesamt gut 2 % erreichen. In nahezu allen
Sparten wird mit höheren Beitragseinnahmen gerechnet. Insbesondere die Kraftfahrzeugversicherung
und die private Sachversicherung stützen diese Entwicklung. Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland hatten sich Rückstände
in der Vertragsbearbeitung in der Sachversicherung aufgebaut. Diese Rückstände konnten
bis Ende Oktober vollständig abgebaut werden. PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFTDie gebuchten Bruttoprämien im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland
- einschließlich der Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen - stiegen
in den ersten neun Monaten des Jahres auf 5,1 (5,1) Mrd. EUR - ein Plus von 1,3 %
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In der Schaden/Unfallversicherung gingen die gebuchten Beitragseinnahmen um 0,5 %
zurück und erreichten 1,3 Mrd. EUR. Der leichte Beitragsrückgang ist im Wesentlichen
auf geringere Beiträge in der Sparte Haftpflicht zurückzuführen. Der Anteil der Schaden/
Unfallversicherer am gesamten Geschäftsbereich erreichte damit 24,9 (25,3) %. Ein Beitragszuwachs von 1,9 % wurde im Lebensversicherungsgeschäft - einschließlich
der Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen - erzielt. Die gebuchten
Bruttobeiträge der Lebensversicherer erreichten 3,9 (3,8) Mrd. EUR. Der Zuwachs resultierte
vor allem aus höheren Einmalbeiträgen in den ersten Quartalen aus Überhängen aus dem
Jahresendgeschäft 2014. Die Selbstbehaltsquote im Lebensversicherungsgeschäft lag
mit 95,9 (94,1) % über dem Vorjahr. Insgesamt stiegen im Geschäftsbereich die verdienten Nettobeiträge um 3,7 % auf 4,1
(3,9) Mrd. EUR. Hierbei wurden die Veränderung der Beitragsüberträge berücksichtigt
und die Sparbeiträge aus fondsgebundenen Kapitalversicherungen in Abzug gebracht. Das Neugeschäft mit Lebensversicherungsprodukten - gemessen in der international verwendeten
Größe APE (Annual Premium Equivalent) - wuchs insbesondere durch Überhänge aus dem
Jahresendgeschäft 2014 von 313 Mio. EUR auf 330 Mio. EUR. Darin enthalten ist auch
der Neugeschäftsanstieg von 9,1 % bei Produkten zur Absicherung biometrischer Risiken. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISIn der Berichtsperiode verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis auf -1,2
(-1,3) Mrd. EUR. Es wurde im Vergleichszeitraum ausschließlich von den Lebensversicherungsgesellschaften
bestimmt, u. a. durch den Zinsaufwand der Deckungsrückstellung und die Beteiligung
unserer Versicherungsnehmer am Kapitalanlageergebnis. Diesen Aufwendungen stehen die
Erträge aus den Kapitalanlagen gegenüber, die allerdings im nicht versicherungstechnischen
Ergebnis auszuweisen sind. In der Sachversicherung konnte die kombinierte Schaden-/Kostenquote netto gegenüber
dem Vorjahr mit 101,0 (101,7) % leicht verbessert werden. Treiber war im Wesentlichen
ein verbessertes Abwicklungsergebnis in der Sparte Vermögensschadenhaftpflicht. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis, von dem ein Anteil von 94,5 % auf die Lebensversicherungsgesellschaften
entfällt, ging um 5,5 % auf 1,3 (1,4) Mrd. EUR zurück. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDas EBIT ging aufgrund der vollständigen Abschreibung des Goodwills im Lebensgeschäft
auf -16 (119) Mio. EUR zurück. Bereinigt um diese einmalige Belastung von 155 Mio.
EUR hätte das EBIT im Berichtszeitraum 139 Mio. EUR erreicht und damit das EBIT des
Vorjahres deutlich übertroffen. Die EBIT-Marge der ersten neun Monate 2015 reduzierte
sich entsprechend auf -0,4 (3,0) %. Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern und Finanzierungskosten
sank das Konzernergebnis auf -73 (72) Mio. EUR, sodass sich die Eigenkapitalrendite
entsprechend verringerte. WEITERE KENNZAHLENSEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLANDIN MIO. EURscroll
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALIN MIO. EURscroll
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Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne
Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) Der Geschäftsbereich legt bei seinen Aktivitäten den Schwerpunkt auf zwei strategische
Zielregionen und dort wiederum auf jeweils zwei wachstumsstarke Kernmärkte: In Lateinamerika
ist er in den beiden auf die Prämieneinnahmen bezogen größten Ländern Brasilien und
Mexiko aktiv. In Zentral- und Osteuropa agiert der Geschäftsbereich mit Polen und
der Türkei in zwei der drei Märkte mit dem höchsten Beitragsaufkommen. Die Berichtsperiode war von der Akquisition und der Integration der Mehrheitsbeteiligung
an der chilenischen Magallanes-Versicherungsgruppe geprägt. Zum 13. Februar 2015 wurde
der Erwerb einer Holding, zweier Sachversicherungsgesellschaften sowie einer Lebensversicherungsgesellschaft
in Chile und eines Sachversicherers in Peru zum Abschluss gebracht. Der chilenische
Versicherungsmarkt gilt als stabil, aber dennoch chancenreich. Der Talanx-Konzern
konnte durch die Übernahme seine Position auf dem chilenischen Sachversicherungsmarkt
auf den fünften und auf dem Kraftfahrtversicherungsmarkt auf den zweiten Platz verbessern.
Zum 25. August 2015 erfolgte die Verschmelzung der Holdinggesellschaften Inversiones
Magallanes S. A. und Inversiones HDI Ltda. Der Zusammenschluss der Sachversicherungsgesellschaften
Aseguradora Magallanes S. A. und HDI Seguros S. A. ist für das erste Quartal 2016
geplant. PRÄMIENVOLUMENDie gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs (einschließlich Prämien aus fondsgebundener
Lebens- und Rentenversicherung) stiegen um 4,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf
3,5 (3,3) Mrd. EUR. Die Bruttoprämien erhöhten sich währungsbereinigt gegenüber der
Vergleichsperiode des Vorjahres um 6,9 %, vor allem da in den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2015 erstmals die neuen chilenischen Gesellschaften mit 169 Mio.
EUR im Prämienvolumen enthalten waren. Insgesamt stieg der Anteil der gebuchten Bruttoprämien
aus den strategischen Zielregionen Lateinamerika und Zentral- und Osteuropa in den
ersten drei Quartalen 2015 auf rund 80 (70) %. Die Entwicklung der gebuchten Bruttoprämien war beeinflusst von einem zweistelligen
prozentualen Wachstum des Sachversicherungsgeschäfts - hier erhöhten sich die Prämien
um 14,5 % auf 2,5 Mrd. EUR -, wozu neben den neuen Magallanes-Gesellschaften insbesondere
die mexikanische HDI Seguros S. A., die TUiR WARTA S.A und die türkische HDI Sigorta
beitrugen. Ohne Berücksichtigung der Magallanes-Gesellschaften stiegen die gebuchten
Bruttoprämien aus der Sachversicherung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
um 6,8 %. Das Lebensversicherungsgeschäft reduzierte sich gegenüber der Vorjahresperiode
um 13,3 % auf 1,0 Mrd. EUR. Die geringeren Einmalprämien aus dem Bankvertrieb bei
der italienischen HDI Assicurazioni konnten nicht durch die positive Entwicklung des
polnischen Lebensversicherers TUnZ WARTA S. A. kompensiert werden. Rund 60 % des in der Zielregion Lateinamerika erzielten Prämienvolumens entfielen
auf die brasilianische HDI Seguros S. A., die insbesondere in der Kraftfahrtversicherung
tätig ist. Unter Berücksichtigung von Währungskurseffekten erhöhten sich die gebuchten
Beiträge der Gesellschaft gegenüber der Vergleichsperiode um 3,7 % auf 663 Mio. EUR.
Währungsbereinigt betrug die Beitragssteigerung 18,0 %, was einerseits auf Beitragserhöhungen
in der Kraftfahrtversicherung zurückzuführen war. Andererseits führte vor allem der
Abschluss von zahlreichen Neuverträgen zu einem Anstieg des Kraftfahrtpolicen-Portfolios
der Gesellschaft um 16,5 % auf insgesamt 1,8 Mio. Stück. Im Zuge strategischer Wachstumsprojekte
konnte die mexikanische HDI Seguros die gebuchten Bruttobeiträge gegenüber dem Vorjahresquartal
um 42,8 % auf 189 Mio. EUR steigern. Dies gelang dank des höheren Neugeschäfts sowohl
in der Kraftfahrtsparte als auch in der sonstigen Sachversicherung, wobei sich insbesondere
der Agentenvertrieb positiv entwickelte. Währungsbereinigt betrug das Beitragswachstum
40,8 %. Der Anteil der polnischen Gesellschaften an den gebuchten Beiträgen des Geschäftsbereichs
betrug 35,4 (34,3) %. Der Anstieg beruhte im Wesentlichen auf der Steigerung des Einmalbeitragsgeschäfts
in der Lebensversicherung, vor allem infolge von neuen Bankvertriebskooperationen.
Hier steigerte der Lebensversicherer TUnŻ WARTA S. A. die gebuchten Bruttobeiträge
um gut 50 % auf 298 (196) Mio. EUR insbesondere durch das Wachstum der fondsgebundenen
Lebensversicherung. Das Prämienvolumen der TUiR WARTA S. A. aus der Sachversicherung
stieg um 8,7 % auf 675 Mio. EUR hauptsächlich dank der positiven Entwicklung der sonstigen
Sachversicherung. Die Prämieneinnahmen der TU-Europa-Gruppe betrugen aus der Lebens-
und Sachversicherung zusammen 253 Mio. EUR nach 317 Mio. EUR in den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2014. Der Rückgang resultiert sowohl aus geringeren Einmalbeiträgen
aus der Lebensversicherung als auch aus der Schaden/Unfallversicherung. Die gebuchten Bruttoprämien der türkischen Sachversicherung HDI Sigorta stiegen unter
Berücksichtigung von Währungskurseffekten um 19,0 % auf 169 Mio. EUR; währungsbereinigt
betrug die Beitragssteigerung 21,1 %. Dabei konnte in der sonstigen Sachversicherung
bei den gebuchten Beiträgen in Lokalwährung ein Zuwachs von 13,8 % erzielt werden,
während sich die Vertragsstückzahlen um 6,8 % erhöhten. In der Kraftfahrtversicherung
war in Lokalwährung ein Prämienanstieg um 28,6 % zu verzeichnen, der sowohl auf die
gestiegenen Vertragsstückzahlen als auch um den 14,5 % gestiegenen Durchschnittsbeitrag
pro Police zurückzuführen war. Die italienische HDI Assicurazioni konnte sich in einem insgesamt rückläufigen und
umkämpften Sachversicherungsmarkt gut behaupten. Während marktweit die Beitragseinnahmen
aus der Sachversicherung per 30. Juni 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,6
% sanken, konnte die Gesellschaft in den ersten neun Monaten 2015 die gebuchten Bruttoprämien
um 4,4 % steigern, wobei die um 7,2 % höhere Vertragsstückzahl in der Kraftfahrthaftpflichtversicherung
die um 5,2 % gesunkene Durchschnittsprämie pro Police kompensieren konnte. Die Lebensversicherungsprämien
hingegen sanken gegenüber der Vergleichsperiode um 37,5 % aufgrund der gegenüber dem
Vorjahreszeitraum geringeren Einmalprämien aus dem Bankvertrieb. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDie kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften verbesserte
sich gegenüber der Vergleichsperiode um 0,2 Prozentpunkte auf 96,3 %. Zu dieser Entwicklung
trug der Rückgang der Schadenquote um 0,7 Prozentpunkte bei, was insbesondere auf
TUiR WARTA S. A. und HDI Assicurazioni zurückzuführen war. In Brasilien hingegen stieg
das Schadenniveau gegenüber der Vorjahresperiode in der Kraftfahrtversicherung infolge
inflationsgetriebener Preissteigerungen, die jedoch bedingt durch das gestiegene Zinsniveau
über ein höheres Kapitalanlageergebnis kompensiert wurden. Demgegenüber erhöhte sich
die Kostenquote um 0,5 Prozentpunkte. Die Abschlusskostenquote erhöhte sich um 0,3
Prozentpunkte wegen des gestiegenen Anteils an Neugeschäft aus dem Bankvertrieb insbesondere
bei der polnischen TUiR WARTA S. A. und der türkischen HDI Sigorta. Der Anstieg der
Verwaltungskostenquote um 0,2 Prozentpunkte basierte auf Einmaleffekten im Zusammenhang
mit der Erstkonsolidierung der Magallanes-Gesellschaften. Getrieben durch das Sachversicherungsgeschäft verbesserte sich das versicherungstechnische
Ergebnis im Geschäftsbereich insgesamt auf 1 (-6) Mio. EUR. KAPITALANLAGEERGEBNISIn den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2015 wurde im Geschäftsbereich mit
250 Mio. EUR ein gegenüber der Vergleichsperiode um 3,7 % höheres Kapitalanlageergebnis
erzielt. Das ordentliche Kapitalanlageergebnis erhöhte sich vor allem infolge höherer
Kapitalanlagebestände gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 6,6 %. Der
Rückgang des Zinsniveaus insbesondere in Polen und Italien mit den im Geschäftsbereich
höchsten Kapitalanlagevolumina führte jedoch zu einem Rückgang der durchschnittlichen
Rendite der selbst verwalteten Kapitalanlagen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,3
Prozentpunkte auf 4,4 %. Auf der anderen Seite war in Brasilien und der Türkei ein
Anstieg des Zinsniveaus festzustellen. Das Kapitalanlageergebnis enthält das Ergebnis
aus Investmentverträgen in Höhe von 6 (7) Mio. EUR. Bei den Investmentverträgen handelt
es sich um Policen, die nach IFRS einen zu geringen Risikoschutz bieten, um als Versicherungsverträge
klassifiziert zu werden. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDer Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International erzielte in den
ersten neun Monaten 2015 mit 173 Mio. EUR ein gegenüber der Vorjahresperiode um 5,5
% gestiegenes operatives Ergebnis (EBIT). Diese Entwicklung war sowohl auf die verbesserte
kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften als auch auf
das gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegene Kapitalanlageergebnis zurückzuführen
und mündete in einem Anstieg der EBIT-Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 6,3 %. Das Konzernergebnis
nach Minderheiten erhöhte sich um 10,4 % auf 106 (96) Mio. EUR. Infolgedessen stieg
die Eigenkapitalrendite gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,4 Prozentpunkte auf 7,6
%. WEITERE KENNZAHLENSEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICKIN MIO. EURscroll
SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
STEUERUNGSGRÖSSENIN %
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1)
Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne
Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTIN %scroll
GESCHÄFTSENTWICKLUNGIm Segment Schaden-Rückversicherung hält der intensive Wettbewerb an; das Angebot
für Rückversicherungsdeckungen übersteigt weiter die Nachfrage. Ausschlaggebend hierfür
sind vor allem das Ausbleiben marktverändernder Großschäden, der Umstand, dass die
Zedenten angesichts ihrer guten Kapitalisierung mehr Risiken im Selbstbehalt belassen
sowie die zusätzlichen Kapazitäten aus dem Markt für Katastrophenanleihen, besonders
im US-Naturkatastrophengeschäft. Diese Faktoren führen zu einem anhaltenden Druck
auf die Preise und Konditionen. Gleichwohl ist in einigen Sparten bzw. Märkten ein
Trend zu einem verminderten Prämienabrieb erkennbar. Dies zeigte sich auch bei der Vertragserneuerungsrunde zum 1. Juni und 1. Juli 2015.
Zu diesem Zeitpunkt stehen traditionell Teile des Nordamerikageschäfts, ein Großteil
der landwirtschaftlichen Risiken sowie Geschäft aus Lateinamerika zur Erneuerung an.
Auch das australische Geschäft wird zu diesem Zeitpunkt neu verhandelt. Hier waren
wir angesichts des erzielten höheren Marktanteils sehr erfolgreich. Aber auch in den
anderen Märkten konnten wir zufriedenstellende Ergebnisse erreichen. In Lateinamerika
und der Karibik ließen sich trotz signifikanter Kapazitäten im Naturkatastrophenmarkt
bei proportionalen und nicht-proportionalen Deckungen angesichts unseres breiten Produktangebots
neue Geschäftsmöglichkeiten wahrnehmen. Auch im durchaus kompetitiven Segment der
landwirtschaftlichen Risiken konnten wir attraktives Neugeschäft zeichnen und unsere
gute Position ausbauen. In Nordamerika fielen die Ratenreduzierungen geringer als
erwartet aus. Ausschlaggebend hierfür ist eine höhere Nachfrage aufgrund einer verbesserten
volkswirtschaftlichen Lage. Trotz unserer weiterhin selektiven Zeichnungspolitik erhöhte
sich zum 1. Juli 2015 unser Prämienvolumen für Nordamerika. Für das zum 1. Juni/1.
Juli 2015 erneuerte Portefeuille konnte insgesamt ein Zuwachs von 8 % erzielt werden. PRÄMIENENTWICKLUNGInsgesamt sind wir mit der Prämienentwicklung im Segment Schaden-Rückversicherung
zum 30. September 2015 sehr zufrieden. Die Bruttoprämien stiegen kräftig um 20,8 %
auf 7,3 (6,1) Mrd. EUR. Bei konstanten Währungskursen hätte es einen Zuwachs von 9,8
% gegeben. Der Selbstbehalt ging auf 88,8 (89,6) % zurück. Die verdienten Nettoprämien
erhöhten sich um 16,9 % auf 6,0 (5,1) Mrd. EUR; währungskursbereinigt hätte das Wachstum
6,7 % betragen. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDie Netto-Großschadenbelastung blieb mit 436 Mio. EUR zwar deutlich innerhalb des
budgetierten Werts für die ersten neun Monate von 519 Mio. EUR, stieg jedoch gegenüber
der Vorjahresperiode (242 Mio. EUR) merklich an. Auffällig ist hier eine erhöhte Frequenz
von kleineren Naturkatastrophen sowie von Einzelrisikoschäden, insbesondere im Bereich
der Feuer- und Transportversicherung. Gerade im dritten Quartal waren einige schadenträchtige
Ereignisse zu verzeichnen. Größter Einzelschaden war für uns das verheerende Explosionsunglück
im Hafen der chinesischen Stadt Tianjin im August. Hieraus resultierte für uns eine
Nettoschadenbelastung in Höhe von 96 Mio. EUR. Das schwere Erdbeben in Chile im September
führte zu einer Belastung von 44 Mio. EUR. Auch vor diesem Hintergrund stellt sich
die kombinierte Schaden /Kostenquote mit 95,6 (95,3) % sehr positiv dar, sie liegt
zudem gut im Rahmen unseres Ziels, unterhalb von 96 % zu bleiben. Das versicherungstechnische
Ergebnis für die Schaden-Rückversicherung zum 30. September 2015 schloss mit 248 (224)
Mio. EUR sehr erfreulich. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis lag im Segment Schaden-Rückversicherung bei 689 (666) Mio.
EUR. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDas operative Ergebnis (EBIT) zum 30. September 2015 im Segment Schaden-Rückversicherung
erreichte 975 (868) Mio. EUR; es lag damit um 12,3 % über dem Wert der Vorjahresperiode.
Die EBIT-Marge betrug 16,3 (17,0) % und lag folglich deutlich über unserem Zielwert
von mindestens 10 %. Das Konzernergebnis stieg um 18,1 % auf 320 (271) Mio. EUR. PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
STEUERUNGSGRÖSSENIN %scroll
1)
Ab 2015 geänderte Berechnungslogik, um Währungseffekte genauer zu quantifizieren (ohne
Auswirkungen auf den prognostizierten Wert) STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTIN %scroll
GESCHÄFTSENTWICKLUNGZum 30. September 2015 hat sich das Segment Personen-Rückversicherung im Rahmen unserer
ambitionierten Erwartungen in der Summe gut entwickelt. Unser Geschäft in Deutschland, den skandinavischen und weiteren westeuropäischen Ländern
sowie das Rentengeschäft in Großbritannien generierten erfreuliche Resultate. Hingegen
sind die Ergebnisse in Frankreich sowie das übrige Geschäft in Großbritannien hinter
den Erwartungen zurückgeblieben. In der Summe liegt das Ergebnis für diese Märkte
jedoch auf dem Niveau unserer Erwartungen. Das US-amerikanische Mortalitätsgeschäft hat sich heterogen entwickelt. Teile des
Geschäfts verliefen besser als erwartet, andere Sparten wiederum blieben hinter den
Annahmen zurück. Aus diesem Grund konnten unsere Erwartungen im abgelaufenen Berichtszeitraum
in diesem Geschäftsbereich nicht voll erfüllt werden. Allerdings konnte im September
2015 eine Umstrukturierung unserer Besicherungsinstrumente abgeschlossen werden, sodass
wir in den Folgejahren voraussichtlich Kosteneinsparungen im niedrigen zweistelligen
Millionenbereich jährlich realisieren werden. Das Ergebnis des "US Health and Special
Risk"-Geschäfts liegt recht genau im Rahmen unserer Erwartungen. Das US-amerikanische
Financial-Solutions-Geschäft zeigte einen leicht besseren Verlauf als erwartet. In
Malaysia haben wir gemeinsam mit einem Technologiepartner eine Online-Vertriebsgesellschaft
gegründet, die über eine Internetplattform Lebensversicherungen vertreibt. Sämtliche
Prozesse wie Antragsstellung, Risikoprüfung und Policierung erfolgen dabei online.
Mit dem - für diesen Markt - innovativen Geschäftsmodell wurde ein kostengünstiger,
moderner Vertriebsweg geschaffen. Als alleiniger Rückversicherungspartner agieren
wir zugleich als finanzstarker Risikoträger. PRÄMIENENTWICKLUNGDie Bruttoprämieneinnahmen im Segment Personen-Rückversicherung beliefen sich zum
30. September 2015 auf 5,6 (4,6) Mrd. EUR. Dies entspricht einem sehr guten Wachstum
von 21,2 %; währungskursbereinigt hätte das Wachstum bei 10,1 % gelegen. Die Nettoprämien
stiegen in der Berichtsperiode kräftig um 26,0 % auf 4,9 (3,9) Mrd. EUR; bei konstanten
Währungskursen hätte der Anstieg immer noch 14,3 % betragen. Der Selbstbehalt erhöhte
sich auf 86,8 (83,7) %. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Ergebnis aus Kapitalanlagen inklusive der Erträge aus Depotzinsen belief sich
im Berichtszeitraum auf 542 (461) Mio. EUR. Die Wertentwicklung der ModCo-Derivate,
in unserem Namen von US-amerikanischen Zedenten gehaltene Kapitalanlagen, lag im Berichtszeitraum
bei -18,9 Mio. EUR und hat sich im Vergleich zur Vorjahresperiode (-1,6 Mio. EUR)
negativ entwickelt. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISZum 30. September 2015 erhöhte sich das operative Ergebnis (EBIT) im Segment Personen-Rückversicherung
auf 238 (237) Mio. EUR). Für unsere Reporting-Kategorien Financial Solutions/Longevity
betrug die EBIT-Marge 9,4 %, der Zielwert liegt bei 2 %, und für Mortality/ Morbidity
3,0 %. Hier wurde der Zielwert von 6 % nicht erreicht. Dies resultiert zum einen daraus,
dass ein größerer Einzelanspruch aus einer Lebensversicherungspolice zu verzeichnen
war und dass zum anderen ein Teil unseres Mortalitätsgeschäfts in den USA schlechtere
Ergebnisse aufwies, die nicht durch das positive Neugeschäft kompensiert werden konnten.
Des Weiteren war bei unserer Niederlassung in Frankreich ein unter den Erwartungen
liegendes Ergebnis zu verzeichnen. Der Konzernüberschuss im Segment Personen-Rückversicherung
fiel leicht um 2,3 % und beträgt 84 (86) Mio. EUR. KONZERNFUNKTIONEN
RÜCKVERSICHERUNGSSPEZIALISTEN IM KONZERNIm Segment Konzernfunktionen weisen wir seit 2013 versicherungstechnisches Geschäft
aus, das über unsere Tochtergesellschaft Talanx Reinsurance (Ireland) Ltd. gezeichnet
wird. Mit dieser gruppeninternen Rückversicherung streben wir eine Erhöhung des Selbstbehalts
sowie eine Optimierung der Kapitalauslastung an. Das von Talanx Re (Ireland) gezeichnete
konzerninterne Geschäft wird teilweise den geschäftsabgebenden Segmenten wieder zugerechnet,
um Diversifikationsvorteile im jeweiligen Segment zu nutzen. Im Segment Konzernfunktionen
weisen wir darüber hinaus jenes Geschäft aus, das zusätzliche segmentübergreifende
Diversifikationsvorteile beinhaltet. In den ersten neun Monaten 2015 reduzierten sich
die gebuchten Bruttoprämien aus diesem Geschäft aufgrund selektiver Zeichnung auf
32 (43) Mio. EUR; sie resultierten aus Rückversicherungsabgaben der Segmente Industrieversicherung,
Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und Firmenversicherung International.
Aus diesem Geschäft wies die Talanx Re (Ireland) für das Segment Konzernfunktionen
in den ersten neun Monaten 2015 ein operatives Ergebnis von 2 (3) Mio. EUR aus. Die Talanx Reinsurance Broker GmbH befindet sich zu 100 % im Eigentum der Talanx AG
und übernimmt für Konzernzedenten die komplette Bandbreite des Geschäftsprozesses
Rückversicherung. Die notwendigen Rückversicherungskapazitäten für alle von ihr betreuten
Konzernzedenten konnten auch für 2015 am Weltmarkt erfolgreich eingedeckt werden.
Im Rahmen unserer Segmentverteilung wird ab diesem Jahr das Ergebnis den geschäftsabgebenden
Segmenten vollständig wieder zugerechnet, während in den ersten neun Monaten 2014
im Segment Konzernfunktionen aus dieser Gesellschaft noch ein Ergebnisbeitrag von
2 Mio. EUR verblieb. KAPITALANLAGESPEZIALISTEN IM KONZERNDie Talanx Asset Management GmbH betreibt zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Ampega
Investment GmbH und der Talanx Immobilien Management GmbH in erster Linie das Management
und die Administration der Kapitalanlagen der Konzerngesellschaften und erbringt damit
in Zusammenhang stehende Dienstleistungen wie Kapitalanlagebuchhaltung und Reporting.
Der Beitrag der Asset-Management-Gesellschaften in Summe zum operativen Ergebnis im
Segment betrug in den ersten neun Monaten 2015 insgesamt 47 (32) Mio. EUR. Die Ampega Investment GmbH verwaltet als Kapitalanlagegesellschaft Publikums- und
Spezialfonds und betreibt für institutionelle Kunden Finanzportfolioverwaltung. Im
Vordergrund stehen das Portfolio-Management und die Administration von Kapitalanlagen
für konzernexterne Kunden. Die Niedrigzinsphase sorgt im laufenden Jahr dafür, dass
die deutschen Privatanleger wieder verstärkt auf Produkte der Fondsbranche setzen.
Als Alternative zu Sparbuch und Termineinlagen waren in den ersten neun Monaten des
Jahres besonders vermögensverwaltende Mischfonds gefragt, die in Zeiten niedriger
Zinsen Chancen auf höhere Erträge bieten. Das Gesamtvolumen des von Ampega verwalteten Vermögens stieg in den ersten neun Monaten
2015 gegenüber dem Jahreseingangsniveau um 4,7 % auf 17,5 (16,7) Mrd. EUR. Davon wurde
mehr als die Hälfte, nämlich 9,4 (9,4) Mrd., im Auftrag der Konzerngesellschaften
über Spezialfonds und Direktanlagemandate betreut. Der übrige Anteil entfällt mit
4,0 (3,1) Mrd. EUR auf institutionelle Drittkunden und mit 4,1 (4,2) Mrd. EUR auf
das Privatkundengeschäft. Letzteres wird sowohl über konzerneigene Vertriebswege und
Produkte, wie die fondsgebundene Lebensversicherung, angeboten als auch über externe
Vermögensverwalter oder Banken. OPERATIVES ERGEBNISDas operative Ergebnis im Segment Konzernfunktionen verbesserte sich in den ersten
neun Monaten 2015 durch höhere Erträge aus der Kapitalanlageverwaltung infolge gestiegener
Kapitalanlage bestände sowie geringerer Holding-Aufwendungen auf 10 (-13) Mio. EUR.
Das in den ersten neun Monaten 2015 auf die Aktionäre der Talanx AG entfallende Konzernergebnis
für dieses Segment betrug -52 (-65) Mio. EUR. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEVERMÖGENSLAGE
VERMÖGENSSTRUKTURIN MIO. EURscroll
WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER VERMÖGENSSTRUKTURDie Erhöhung unserer Bilanzsumme um 5,6 Mrd. EUR auf 152,9 Mrd. EUR ist in erster
Linie auf den Zuwachs des Kapitalanlagebestands inklusive der Kapitalanlagen für Rechnung
und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen (+3,1 Mrd. EUR) und den Anstieg
der Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft (+0,9 Mrd. EUR) zurückzuführen. Die in der Bilanz ausgewiesenen immateriellen Vermögenswerte von 2,0 (2,1) Mrd. EUR
entfallen einerseits mit 1,0 (1,0) Mrd. EUR auf sonstige immaterielle Vermögenswerte
(einschließlich PVFP), andererseits sind aktivierte Geschäfts- und Firmenwerte mit
1,0 (1,1) Mrd. EUR enthalten. Die Entwicklung der Geschäfts- und Firmenwerte resultiert
zum einen aus dem Erwerb der Magallanes-Gruppe (+122 Mio. EUR) und zum anderen aus
Goodwill-Abschreibungen im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland (-155
Mio. EUR). Im Zuge einer Neuausrichtung des deutschen Lebensversicherungsgeschäftes
hatte der Konzern im zweiten Quartal 2015 den Goodwill im deutschen Lebensversicherungsgeschäft
vollständig abgeschrieben. Weiterführende Anmerkungen hinsichtlich der Goodwill-Abschreibungen
siehe Konzernanhang, Kapitel: "Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzernbilanz",
Anmerkung 1 "Immaterielle Vermögenswerte". Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte
werden im Konzern zu 100 % bilanziert. Ohne Berücksichtigung der Anteile nicht beherrschender
Gesellschafter bzw. des Versicherungsnehmeranteils stellt sich wirtschaftlich der
auf den Konzern entfallende Anteil an den sonstigen immateriellen Vermögenswerten
wie folgt dar: NICHT BEHERRSCHENDE GESELLSCHAFTER UND VERSICHERUNGSNEHMERANTEILIN MIO. EURscroll
KAPITALANLAGEENTWICKLUNGZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGENIN MIO. EUR
![]() Der gesamte Kapitalanlagebestand nahm bis zum dritten Quartal des Geschäftsjahres
um 2,6 % zu und betrug 115,8 Mrd. EUR. Die Kapitalanlagen aus Investmentverträgen
belaufen sich zum Quartalsende auf 2,2 Mrd. EUR und die Depotforderungen betragen
14,8 Mrd. EUR. Die Bestandsausweitung der selbst verwalteten Kapitalanlagen ist insbesondere
durch die Zuflüsse aus dem versicherungstechnischen Geschäft begründet, die im Rahmen
der jeweiligen gesellschaftsspezifischen Vorgaben angelegt wurden. Das aktuelle Kapitalmarktumfeld ist nach deutlichem Zinsanstieg im zweiten Quartal
durch erneut auf ein sehr niedriges Niveau gesunkene Zinsen im dritten Quartal gekennzeichnet.
Im September sorgte eine Vielzahl von negativen Nachrichten, insbesondere bei den
Autoherstellern und -zulieferern, für deutliche Kursverluste sowohl an den Aktien-
als auch Kredit-Märkten. Das sorgte in Spread-Assetklassen für die schlechteste Monats-Performance
der letzten drei Jahre. Als guter Spreadindikator stieg der iTraxx X-Over-Index in
der Zeit vom 21. September bis 30. September von ca. 310 Basispunkte auf 380 Basispunkte
und erreichte zum Monats- und Quartalsende ein neues Jahreshoch. Nach einem Anstieg
im zweiten Quartal konnte im dritten Quartal insbesondere bei langen Laufzeiten eine
rückläufige Entwicklung beobachtet werden. In Deutschland fielen die Renditen im Quartalsvergleich
wieder: fünfjährige fielen um ca. 13 Basispunkte auf -0,01 % und zehnjährige um gut
25 Basispunkte auf 0,65 %. Die zweijährigen Bundesanleihen lagen hingegen nahezu konstant
bei -0,25 %. Neben den Zinseffekten wirkte sich die Entwicklung des US-Dollar-Kurses direkt auf
die in US-Dollar gehaltenen Kapitalanlagen aus. Der Kurs lag am 30. September 2015
bei 1,12 USD je EUR, wohingegen der Kurs zum Jahresbeginn noch bei 1,21 USD je EUR
lag. Zum Ende des dritten Quartals betrug der Bestand an in US-Dollar gehaltenen Kapitalanlagen
18,7 Mrd. EUR und entsprach 19 % der selbst verwalteten Kapitalanlagen. Auch 2015 bildeten die festverzinslichen Anlagen die bedeutendste Kapitalanlageklasse.
Reinvestitionen erfolgten, unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapitalanlagestruktur,
im Wesentlichen in dieser Anlageklasse. Der Anteil an festverzinslichen Wertpapieren
betrug 77 % am Gesamtbestand der Kapitalanlagen. Der Ergebnisbeitrag aus dieser Anlageklasse
betrug 2,2 Mrd. EUR und wurde in der Berichtsperiode weitestgehend reinvestiert. Die Aktienquote nach Derivaten (wirtschaftliche Aktienquote) lag zum Quartalsende
bei 1,1 %. Das Aktienengagement im Rückversicherungssegment wurde dabei moderat angehoben. ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGENIN %![]() ZUSAMMENSETZUNG DER SELBST VERWALTETEN KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEKLASSENIN MIO. EUR
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1)
Derivate nur mit positiven Marktwerten FESTVERZINSLICHE WERTPAPIEREDer Bestand an festverzinslichen Kapitalanlagen (ohne Hypotheken- und Policendarlehen)
stieg zum Ende des dritten Quartals 2015 um 1,3 Mrd. EUR an und betrug 89,1 Mrd. EUR.
Diese Anlageklasse stellt mit 77 %, bezogen auf den Gesamtbestand der Kapitalanlagen,
weiterhin den nach Volumen größten Teil unserer Investitionen dar. Die festverzinslichen
Kapitalanlagen teilten sich im Wesentlichen in die Kapitalanlagekategorien "Darlehen
und Forderungen" und "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" auf. Die Kapitalanlage erfolgte im Jahresverlauf im Bereich festverzinsliche Wertpapiere
im Wesentlichen in den klassischen Anlageklassen Staatsanleihen, Unternehmensanleihen
sowie Pfandbriefe. Im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland wurden Staatsanleihen
aus Italien und Spanien mit niedriger Rendite und kürzerer Laufzeit veräußert, um
Gewinne zu realisieren, die zur Stärkung der Zinszusatzreserve nach HGB und der Beteiligung
der Versicherungsnehmer an den Bewertungsreserven verwendet wurden. Die freigewordenen
Mittel wurden in länger laufende Anleihen reinvestiert. Es wurden insbesondere Staatsanleihen
und besicherte Anleihen mit guter Bonität gewählt, die zu einer Erhöhung der Duration
des Portfolios beitrugen. Die jederzeit veräußerbaren festverzinslichen Wertpapiere, deren Volatilität sich
im Eigenkapital niederschlägt, sind mit 57,1 Mrd. EUR und 64 % des Gesamtbestands
des Portfolios festverzinslicher Wertpapiere angestiegen (+2,2 Mrd. EUR). Dabei wurde
hauptsächlich in Pfandbriefen und Unternehmensanleihen investiert. Die Bewertungsreserven
- also die saldierten stillen Lasten und stillen Reserven - sind marktbedingt seit
dem Jahresende 2014 von 4,6 Mrd. EUR auf 3,3 Mrd. EUR gesunken. Im dritten Quartal wurde in der Kategorie "Darlehen und Forderungen" im Wesentlichen
in Staatspapieren oder ähnlich sicheren Papieren investiert. Somit betrug der Bestand
an Staatspapieren oder ähnlich sicheren Papieren in dieser Haltekategorie 10,0 Mrd.
EUR. Den wesentlichen Bestand stellen weiterhin Pfandbriefe dar. Der Gesamtbestand
in der Kategorie "Darlehen und Forderungen" betrug zum Ende des dritten Quartals 30,5
Mrd. EUR, er stellt damit 34 % des Gesamtbestands dieser Anlageklasse dar. Die nicht
bilanzwirksamen Bewertungsreserven verringerten sich von 5,9 auf 5,2 Mrd. EUR. Der Konzern war zum Ende des dritten Quartals 2015 nur mit einem maßvollen Bestand
an Staatsanleihen der sogenannten GIIPS-Staaten investiert. Unter Risikogesichtspunkten
wurden bereits im Jahr 2011 die im Bestand befindlichen griechischen Staatspapiere
bis auf einen kleinen Restbestand veräußert. Die Marktwerte der Kapitalanlageengagements in GllPS-Staaten betrugen zum Quartalsende
2,7 Mrd. EUR und entsprachen somit 2,8 % der selbst verwalteten Kapitalanlagen. Das
Engagement in Staatsanleihen in Italien (Marktwert 1.624 Mio. EUR) ist durch die Präsenz
des Konzerns in diesem Land begründet. Davon entfallen auf unsere Konzerngesellschaft
HDI Assicurazioni S. p. A. 966 Mio. EUR. Der Konzernbestand der Kapitalanlagekategorie "Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente"
beträgt im dritten Quartal 1,6 Mrd. EUR. Nachdem 2011 der Bestand in dieser Kategorie
durch Umschichtung, insbesondere im Rückversicherungssegment, erhöht wurde, hat kein
weiterer Aufbau stattgefunden. Die Absicht und die Fähigkeit, die Kapitalanlagen bis
zur Endfälligkeit zu halten, ermöglicht es den Gesellschaften, die bilanziellen Volatilitäten
aufgrund von Zinsbewegungen zu reduzieren. Staatsanleihen mit gutem Rating oder Papiere ähnlich sicherer Schuldner bildeten weiterhin
den Schwerpunkt der Bestände in festverzinslichen Wertpapieren. Zum Quartalsende betrug
der Bestand an AAA-gerateten Rententiteln 32,8 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Anteil
von 37 % am Gesamtbetrag der festverzinslichen Wertpapiere und Darlehen. RATINGSTRUKTUR DER FESTVERZINSLICHEN WERTPAPIEREIN %![]() Der Talanx-Konzern verfolgt unverändert eine konservative Anlagepolitik. So besitzen
79 % der Papiere der Anlageklasse festverzinsliche Wertpapiere mindestens ein Rating
der Klasse A. Zu weiterführenden Angaben zur Kreditqualität unserer Kapitalanlagen
siehe "Risikobericht" im Konzernlagebericht. Die Macaulay-Duration des gesamten Kapitalanlagebestands der festverzinslichen Wertpapiere
im Talanx-Konzern betrug 7,8 Jahre zum 30. September 2015 (Jahresbeginn: 7,7 Jahre). Im Hinblick auf die kongruenzorientierte Währungsbedeckung bilden im Talanx-Konzern
unverändert die Kapitalanlagen in US-Dollar mit 19 % den größten Anteil am Fremdwährungsportfolio.
Der Gesamtanteil innerhalb der selbst verwalteten Kapitalanlagen in Fremdwährungen
zum 30. September 2015 blieb nahezu konstant und lag bei 31,4 %. Bei Sicherheitsleistungen, die für versicherungstechnische Rückstellungen von Zedenten
im Geschäftsbereich Rückversicherung gebildet werden, stiegen im laufenden Geschäftsjahr
die Depotforderungen von 14,4 Mrd. EUR auf 14,8 Mrd. EUR. Dies entspricht bei gleichzeitig
gestiegenen Gesamtkapitalanlagebeständen einer konstanten Quote von 12,8 (12,8) %. AKTIEN UND AKTIENFONDSDer europäische Aktienmarkt startete im Jahr 2015 positiv. Diese Entwicklung war begründet
durch das Anleihekaufprogramm der EZB sowie der verbesserten Konjunkturdaten im Euroraum.
Den steigenden Kursen folgte im zweiten Quartal eine Konsolidierungsphase. Gegen Ende
des dritten Quartals war die Entwicklung rückläufig. Der DAX schloss mit 9.660 Punkten.
Somit lag dieser Index 1,5 % unter dem Jahresanfangsniveau. Der EUROSTOXX 50 erreichte
am 30. September 3.100 Punkte und lag ebenfalls 1,5 % unter dem Stand zum Jahresbeginn. Die saldierten unrealisierten Gewinne und Verluste der im Konzern gehaltenen Bestände
(ohne übrige Kapitalanlagen) fielen marktbedingt um 26 Mio. EUR und betragen nunmehr
72 (98) Mio. EUR. IMMOBILIEN INKLUSIVE ANTEILE AN IMMOBILIENFONDSZum Stichtag beträgt der Bestand an fremdgenutzten Immobilien 2,0 Mrd. EUR. Hinzu
kommen 706 Mio. EUR in Immobilienfonds, die unter den Finanzinstrumenten der Kategorie
"jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" bilanziert sind. Der deutsche Immobilienmarkt ist angesichts des Niedrigzinsumfelds weiterhin von einem
enormen Anlagedruck privater und institutioneller Investoren mit steigendem Transaktionsvolumen
bei einem Mangel an geeigneten Objekten geprägt. Die hohe Marktliquidität führt insbesondere
bei sogenannten Core-Immobilien zu entsprechenden Preiseffekten. Im Berichtszeitraum wurden planmäßige Abschreibungen auf den fremdgenutzten Immobilienbestand
in Höhe von 29 Mio. EUR und außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 1 Mio. EUR
vorgenommen. Die Immobilienquote einschließlich der Investments in Immobilienfonds beträgt unverändert
2 (2) %. ALTERNATIVE INVESTMENTSDie Bestände in der Anlageklasse "Alternative Investments" befinden sich weiterhin
auf niedrigem Niveau und dienen der Diversifikation des Portfolios. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2015 wurde eine 45-prozentige Beteiligung an der Caplantic
Alternative Assets GmbH erworben, die gemeinsam mit der NORD/LB Norddeutsche Landesbank
und dem Bankhaus Lampe geführt wird. Ziel des Investments ist es, die Gesellschaft
zu einem führenden Anbieter für Alternatives Asset-Management und Financial Solutions
auszubauen und sich somit Zugang zu Infrastrukturdarlehen und anderen alternativen
Asset-klassen des NORD/LB-Konzerns zu eröffnen. Weiterhin wurden verstärkt Direktinvestitionen im Bereich Infrastruktur getätigt,
u. a. durch den Erwerb mehrerer Windparks in Deutschland und Frankreich (zu weiterführenden
Anmerkungen siehe Konzernanhang, Kapitel: "Konsolidierung"). Darüber hinaus hat der
Talanx-Konzern als Konsortialführer einer Gruppe institutioneller Anleger eine Anleihe
im Volumen von 556 Mio. EUR zur Finanzierung des Offshore-Windparks Gode Wind 1 koordiniert.
Talanx stellt seit Oktober von den 556 Mio. EUR einen Anteil an Fremdkapital in Höhe
von rund 300 Mio. EUR zur Verfügung. Die Anlageklasse "Alternative Investments" trägt
zur Renditeanreicherung und Diversifikation des Portfolios bei. KAPITALANLAGEERGEBNISENTWICKLUNG DES KAPITALANLAGEERGEBNISSESIN MIO. EURscroll
Das Kapitalanlageergebnis zum Ende des dritten Quartals betrug 3,0 Mrd. EUR und liegt
somit auf Vorjahresniveau. Die laufenden Erträge aus Zinsen bilden mit 2,2 Mrd. EUR
weiterhin den wesentlichen Bestandteil des Ergebnisses. Den positiven saldierten Gewinnen
und Verlusten aus dem Abgang von Kapitalanlagen in Höhe von 466 Mio. EUR standen höhere
saldierte Abschreibungen (124 [28] Mio. EUR) gegenüber. Das unrealisierte Ergebnis
lag in Saldo bei -12 Mio. EUR. Die ordentlichen Kapitalanlageerträge betrugen zum Quartalsende 2.531 (2.400) Mio.
EUR. Das sinkende Kapitalmarktzinsniveau führte zu einem Durchschnittskupon des Bestands
an festverzinslichen Wertpapieren von 3,4 %, er liegt damit unter dem Vorjahreswert
von 3,7 %. Zur Absicherung des Wiederanlagerisikos werden derivative Finanzinstrumente
(u. a. Vorkäufe) eingesetzt, insbesondere bei den Lebensversicherern im Segment Privat-
und Firmenversicherung Deutschland. Das realisierte Ergebnis aus Kapitalanlageverkäufen lag im dritten Quartal insgesamt
leicht unter dem hohen Vorjahresniveau und betrug im Saldo 466 (477) Mio. EUR. Die
positiven Realisate erfolgen aus der regelmäßigen Portfolioumschichtung in allen Segmenten. Die saldierten Zu- und Abschreibungen betragen zum dritten Quartal -124 (-28) Mio.
EUR. Dabei entfiel ein wesentlicher Anteil in Höhe von 47 Mio. EUR auf die HETA-Anleihen
(vor Versicherungsnehmeranteil, vor Steuern und dem Anteil ausstehender Aktionäre).
Auf Gesamtkonzernebene erhöhten sich die Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere
auf 60 Mio. EUR. Die Abschreibungen (inkl. Wertminderungen) auf sonstige Kapitalanlagen
erhöhten sich auf 19 Mio. EUR und auf Aktien auf ebenfalls 19 Mio. EUR. Auf Immobilien
wurden rund 30 Mio. EUR plan- und unplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Den gesamten
Abschreibungen standen im abgelaufenen Quartal Zuschreibungen in Höhe von 4 Mio. EUR
entgegen. KAPITALANLAGEERGEBNIS NACH KONZERNSEGMENTEN1)IN MIO. EUR![]() 1)
Nach Eliminierung konzerninterner Beziehungen zwischen den Segmenten FINANZLAGEANALYSE DER KAPITALSTRUKTUR
KAPITALSTRUKTUR IM PERIODENVERGLEICHIN MIO. EURscroll
WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER KAPITALSTRUKTURDie Rückstellungen aus dem Versicherungsgeschäft nach Konsolidierung und unter Berücksichtigung
der Anteile der Rückversicherer setzen sich wie folgt zusammen: ZUSAMMENSETZUNG DER NETTORÜCKSTELLUNGEN1) AUS DEM VERSICHERUNGSGESCHÄFT ( NACH KONSOLIDIERUNG)IN MRD. EURscroll
Hierbei sind die bestehenden Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern mindestens
in gleicher Höhe mit Kapitalanlagen zu bedecken. Bezogen auf den Bilanzstichtag betrug
das Verhältnis der Nettorückstellungen aus dem Versicherungsgeschäft zu den gesamten
Kapitalanlagen, einschließlich der Depotforderungen, aber exklusive der Kapitalanlagen
aus Investmentverträgen, 87,6 (84,8) %; es bestand eine Überdeckung der Rückstellung
von 14,1 (16,8) Mrd. EUR. Insgesamt sind die versicherungstechnischen Nettorückstellungen in Relation zur Vergleichsperiode
um 5,8 % bzw. 5,5 Mrd. EUR gestiegen. Dieser Anstieg entfiel mit 2,3 Mrd. EUR auf
die Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle, mit 2,2 Mrd. EUR
auf Deckungsrückstellungen und mit 1,2 Mrd. EUR auf die Rückstellungen für Prämienüberträge.
Der Anstieg verteilt sich im Wesentlichen auf die Segmente Schaden-Rückversicherung
(+2,1 Mrd. EUR), Privat- und Firmenversicherung Deutschland (+1,4 Mrd. EUR) und Personen-Rückversicherung
(+1,1 Mrd. EUR). EIGENKAPITALENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALSIn der abgelaufenen Berichtsperiode hat sich das Eigenkapital um 148 Mio. EUR (+ 1,2
%) auf 13.048 (12.900) Mio. EUR erhöht. Der Konzernanteil (Eigenkapital ohne Anteile
nicht beherrschender Gesellschafter) belief sich auf 8.078 (7.998) Mio. EUR. Der leichte
Anstieg um 80 Mio. EUR (+1,0 %) ist einerseits auf das Periodenergebnis zurückzuführen,
das in Höhe von 488 Mio. EUR auf unsere Anteilseigner entfällt und vollständig in
die Gewinnrücklagen eingestellt wurde. Andererseits hatten die Verringerung der nicht
ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile (übrige Rücklagen) gegenüber dem 31. Dezember
2014 um 89 Mio. EUR auf 530 Mio. EUR sowie die Dividendenzahlung in Höhe von 316 Mio.
EUR an die Aktionäre der Talanx AG im Mai des Berichtszeitraums eine gegenläufige
Wirkung. Die Entwicklung der übrigen Rücklagen (-89 Mio. EUR) ist hauptsächlich durch zwei
sich teilweise aufhebende Effekte begründet. Zum einen ist der deutliche Rückgang
der nicht realisierten Kursgewinne aus Kapitalanlagen um 930 Mio. EUR auf 2.608 (3.538)
Mio. EUR für die Verringerung der übrigen Rücklagen ursächlich und ist vor allem durch
Kursrückgänge bei Unternehmens- und Staatsanleihen infolge gestiegener Risikoaufschläge
begründet. Zum anderen hat der Anstieg der übrigen Eigenkapitalveränderungen um 831
Mio. EUR auf -2.423 (-3.254) Mio. EUR diesen Effekt größtenteils aufgefangen. Ein
wesentlicher Teil dieser Veränderung entfällt mit 591 Mio. EUR auf Gewinnbeteiligungen
Versicherungsnehmer/Shadow Accounting (insbesondere Beteiligung der Versicherungsnehmer
an den Kursverlusten der Kapitalanlagen) und mit 240 Mio. EUR auf versicherungstechnische
Gewinne oder Verluste aus Pensionsrückstellungen (bedingt hauptsächlich durch den
untypischen Verlauf der Zinskurve im Bereich der 20-jährigen Durationen). Die Rücklage
aus Cashflow-Hedges (+6 Mio. EUR) sowie die kumulierten Gewinne/ Verluste aus der
Währungsumrechnung (+4 Mio. EUR) haben sich in der Berichtsperiode nicht nennenswert
verändert. Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital erhöhten sich leicht
um 68 Mio. EUR - dies entspricht einem Anstieg um 1,4 % - auf 4.970 Mio. EUR. Der
Anteil nicht beherrschender Gesellschafter am Periodenüberschuss beläuft sich auf
469 (438) Mio. EUR. Die Dividendenzahlung an konzernfremde Gesellschafter in Höhe
von 336 (245) Mio. EUR resultiert hauptsächlich aus dem Hannover Rück-Konzern. An
dem gestiegenen sonstigen Ergebnis partizipieren die nicht beherrschenden Gesellschafter
in Höhe von -65 (436) Mio. EUR. ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALSIN MIO. EURscroll
DARSTELLUNG DES SEGMENTEIGENKAPITALS1) EINSCHLIESSLICH DARAUF ENTFALLENDER ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTERIN MIO. EURscroll
1)
Das Segmenteigenkapital ist definiert als Residualgröße aus Segmentaktiva und -passiva Anmerkung: Die Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter am Eigenkapital für
den Geschäftsbereich Rückversicherung werden vereinfacht aus den Konzernminderheiten
an Hannover Rück abgeleitet; zu diesem Zweck werden die beiden Rückversicherungssegmente
zusammengefasst dargestellt Das Segment Konzernfunktionen weist einen negativen Wert aus, der Ausdruck des Verschuldungsgrads
der Talanx AG ist. Die Talanx AG nimmt als Konzernholding die Finanzierungsfunktion
im Konzern im Erstversicherungsbereich und für Gesellschaften in Konzernfunktionen
wahr. Es handelt sich im Wesentlichen um Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.024
(1.239) Mio. EUR, begebene Anleihen in Höhe von 1.065 (1.065) Mio. EUR sowie Steuerrückstellungen
in Höhe von 142 (147) Mio. EUR. Diesen Passiva stehen in der Bilanz der Talanx AG
neben liquiden Vermögenswerten vor allem die Beteiligungswerte an ihren Tochterunternehmen
gegenüber, die im Konzernabschluss gegen das anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen
konsolidiert werden. ANALYSE FREMDKAPITALMit dem Ziel, die Kapitalkosten zu optimieren, ergänzen unsere nachrangigen Anleihen
und Schuldverschreibungen (kurz: nachrangige Anleihen) unser Eigenkapital und tragen
dazu bei, jederzeit Liquidität zu gewährleisten. Diese nachrangigen Anleihen und weitere
Bankverbindlichkeiten, die der Finanzierung von Unternehmenserwerben dienen, bezeichnen
wir als "strategisches Fremdkapital". Die gesamten nachrangigen Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag 1,9 (2,7) Mrd. EUR.
Im zweiten Quartal 2015 wurden die im Jahr 2005 von der Hannover Finance (Luxemburg)
S. A. emittierte nachrangige Schuldverschreibung in Höhe von 500 Mio. EUR sowie die
2005 begebenen Nachranganleihen der HDI Lebensversicherung AG (nominal ausstehend
120 Mio. EUR; davon 10 Mio. EUR konzernintern vergeben) und der Talanx Finanz (Luxemburg)
S. A. (nominal 209 Mio. EUR; davon 96 Mio. EUR konzernintern vergeben) mit Wirkung
zum ersten ordentlichen Rückzahlungstermin in Höhe des gesamten Nominalbetrags von
den Emittenten gekündigt und vollumfänglich zurückgezahlt. Weiterführende Anmerkungen
siehe Konzernanhang, Kapitel: "Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzernbilanz",
Anmerkung 8 "Nachrangige Verbindlichkeiten". Es bestehen per 30. September 2015 zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien
über einen Nominalbetrag von 1,25 Mrd. EUR. Zum Bilanzstichtag sind diese unverändert
zum Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Die bestehenden syndizierten Kreditlinien
können von den Darlehensgebern gekündigt werden, wenn es zu einem sogenannten Change
of Control kommt, d. h., wenn eine andere Person oder eine gemeinsam handelnde andere
Gruppe von Personen als der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G.
die direkte oder indirekte Kontrolle über mehr als 50 % der Stimmrechte oder des Aktienkapitals
der Talanx AG erwirbt. Darüber hinaus bestehen unverändert zum Vorjahr zwei erstrangige unbesicherte Anleihen
der Talanx AG mit einem Volumen von 1,25 Mrd. EUR, von denen 185 Mio. EUR durch Konzerngesellschaften
gehalten werden, sowie langfristige Darlehen (im Wesentlichen Hypothekendarlehen und
Darlehen aus der Finanzierung von Infrastrukturinvestments) in Höhe von 372 (284)
Mio. EUR. WEITERE BERICHTE UND ERKLÄRUNGENRISIKOBERICHTChancen- und Risikomanagement betrachten wir als eine unserer zentralen Aufgaben.
Die vollständige Überwachung und die exakte Steuerung unserer Risikoposition im Konzern
und den Geschäftsbereichen mit dem Ziel, existenzbedrohende Entwicklungen zu vermeiden
und gleichzeitig sich bietende Chancen wahrzunehmen, ist ein zentraler Auftrag der
Talanx AG. Die aus der Unternehmensstrategie abgeleitete Risikostrategie formuliert die Ziele
und Strukturen des Risikomanagements. Voraussetzungen für die Übernahme von Risiken
sind Vorgaben und Entscheidungen des Vorstands zum Risikobudget des Konzerns. Die
Risikostrategie bildet als eigenständiges Regelwerk das Fundament für das konzernweite
Risikomanagement. Gekoppelt an die wertorientierte Steuerung ist die Risikostrategie
integraler Bestandteil des unternehmerischen Handelns und spiegelt sich auch in den
Detailstrategien der jeweiligen Geschäftsbereiche wider. Als international operierender Versicherungs- und Finanzdienstleistungskonzern gehen
wir eine Vielzahl von Risiken bewusst ein, die untrennbar mit unserer unternehmerischen
Tätigkeit verbunden sind. Sowohl die Unternehmens- als auch die Risikostrategie unterliegen
einem etablierten Überprüfungsprozess. Durch dieses Überprüfen unserer Annahmen und
ein erforderlichenfalls daraus abgeleitetes Adjustieren wollen wir die Adäquanz unserer
strategischen Leitlinien und damit ein Handeln auf einer angemessenen Informationsbasis
sicherstellen. Die derzeit aufsichtsrechtlich gültigen Solvabilitätsanforderungen werden vom Talanx-Konzern
erfüllt. Standard and Poor's (S&P) hat das Finanzstärkerating (Insurer Financial Strength Rating)
von A+ für den Erstversicherungsbereich bestätigt. Der Ausblick ist weiterhin stabil.
Zudem wurde für alle Gesellschaften der bestehende Core-Status bzw. der Status als
"highly strategically important" bestätigt. Weiterhin hat S&P für die Talanx-Gruppe den ERM-Stufe-III-Review bestätigt. Dies reduziert
das benötigte Ratingkapital nach dem von S&P eingesetzten Modell durch Anwendung des
sogenannten "M-Faktors". Wesentlich für ein effizientes Risikomanagement-System ist das Zusammenwirken der
einzelnen Funktionen und Gremien innerhalb des Gesamtsystems. Die Talanx hat die Rollen
wie folgt definiert: RISIKOMANAGEMENT-SYSTEM IM KONZERNscroll
Neben diesen (Risiko-) Funktionen und Gremien sind für gesonderte Themen auch organisatorische
Strukturen implementiert, wie z. B. Krisenstäbe für die Bewältigung von Notfallereignissen
und Krisenfällen. Weitere Informationen zum Risikomanagement sind im Konzern-Geschäftsbericht 2014 zu
finden. Die Risikolage des Talanx-Konzerns ergibt sich aus den nachfolgend beschriebenen Risikokategorien,
die sich am Deutschen Rechnungslegungs Standard DRS 20 orientieren. RISIKOLAGE DES TALANX-KONZERNSscroll
Die Risikoberichterstattung im Zwischenbericht fokussiert im Wesentlichen auf relevante
Veränderungen der Risikolage, die nach der Erstellung des Talanx-Konzerngeschäftsberichts
2014 eingetreten sind. Auf eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Risikoarten
wird hier unter Verweis auf die Angaben im Geschäftsbericht verzichtet. Es haben sich keine wesentlichen Veränderungen der Risikolage mit Blick auf die grundsätzlich
andauernde Niedrigzinsphase und die Unwägbarkeiten als Folge des Lebensversicherungsreformgesetzes
(LVRG) gegenüber der Berichterstattung im Geschäftsbericht ergeben. Es sind bislang
keine konkreten Risiken erkennbar, die auf Ebene der Talanx-Gruppe existenziell beeinträchtigen
könnten. Jedoch könnte insbesondere die kumulierte Materialisierung von Risiken mit
der Anpassungsnotwendigkeit bestimmter immaterieller Vermögenswerte und Buchwerte
im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland verbunden sein. Das
Risikoprofil dieses Geschäftsbereichs ist stark von den Lebensversicherungs-Tochtergesellschaften
geprägt und wird dabei insbesondere von Kapitalanlagerisiken, hierunter vor allem
Zins- und Kreditrisiken, geprägt. Das aktuelle Kapitalmarktumfeld ist - nach deutlichem
Zinsanstieg im zweiten Quartal - durch auf ein erneut sehr niedriges Niveau gesunkene
Zinsen im dritten Quartal gekennzeichnet. Im September sorgte eine Vielzahl von negativen
Nachrichten, insbesondere bei den Autoherstellern und -zulieferern sowie Unternehmen
des Rohstoffsektors, für starke Kursverluste sowohl an den Aktien- als auch Kreditmärkten.
Das sorgte in Spread-Assetklassen für die schlechteste Monats-Performance der letzten
drei Jahre. Als guter Spreadindikator stieg der iTraxx-X-Over-Index in der Zeit vom
21. September bis 30. September von ca. 310 Basispunkten auf 380 Basispunkte und erreichte
zum Quartalsende ein neues Jahreshoch. Hieraus ergibt sich eine weiterhin große Herausforderung
in Bezug auf die Risikolage für diesen Geschäftsbereich. Dies könnte bei Teilen des Lebensversicherungsbereichs aufgrund des hohen Zinsgarantie-
und Wiederanlagerisikos zu erheblichen Belastungen der Ertragslage führen. Insbesondere
birgt es für die Lebensversicherer sowie die Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung
im Konzern bezüglich der HGB-Bilanz das Risiko weiterer Zinsnachreservierungen. Szenarioabhängig
könnten zukünftig auch Kapitalstärkungsmaßnahmen zu erwägen sein. Eine Stärkung der
Reserven in Form der gesetzlich geregelten Zinszusatzreserve bzw. in Form des aufsichtsbehördlich
genehmigten vorgezogenen Stellens einer Zinszusatzreserve findet bereits seit dem
Jahr 2011 statt. Zusätzlich reduziert der Konzern das Zinsgarantierisiko vor allem
durch regelmäßige Asset-Liability-Analysen, ständige Beobachtung der Kapitalanlagen
und -märkte sowie Ergreifen entsprechender Steuerungsmaßnahmen. Zum Teil kommen Zinssicherungsinstrumente,
z. B. sogenannte Book-Yield Notes, sowie Vorkäufe zum Einsatz. Weiterhin stellen Naturkatastrophenrisiken wesentliche Risiken für den Talanx-Konzern
dar. Durch sorgfältig und individuell gewählten Rückversicherungsschutz werden die
Spitzenbelastungen aus solchen Risiken abgesichert. Damit gelingt es uns, hohe Einzelschäden
sowie die Auswirkungen von Kumulereignissen wirksam zu begrenzen und damit planbar
zu machen. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Staatsschuldenkrise besteht weiterhin zumindest
abstrakt ein beachtlicher Grad an Unsicherheit, ob sich diesbezügliche Risiken nicht
zukünftig weiter konkretisieren und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Talanx-Konzerns
nachhaltig beeinträchtigen werden. Als Reaktion auf die Finanzkrise wurde durch die EU mit der Richtlinie 2014/59/EU
zur Festlegung eines Rahmens für die Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten
und Wertpapierfirmen (BRRD) die Grundlage für die Beteiligung von Anteilseignern und
Gläubigern an der Rekapitalisierung sanierungsbedürftiger Banken geschaffen ("Bail-In"-Regel).
Österreich hat als erster Mitgliedsstaat die (allein) auf Banken bezogene EU-Vorgabe
mit dem "Bundesgesetz über die Sanierung und Abwicklung von Banken" (BaSAG) in nationales
Recht umgesetzt. Auf dieser Basis hat die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA
für die Heta Asset Resolution ("Heta") am 1. März 2015 ein Zahlungsmoratorium verhängt.
Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Heta allerdings weder über eine Banklizenz, noch
hatte sie am EZB-Stresstest teilgenommen, weshalb sich die Rechtmäßigkeit des Vorgehens
der FMA allein schon aus diesem Grund gravierenden Zweifeln ausgesetzt sieht. Durch
die - erstmals erfolgte - Anwendung dieser Bail-In-Regeln wurde eine klassische Insolvenz
der Heta und damit auch ein Rückgriff auf den Bürgen, das österreichische Bundesland
Kärnten, verhindert. Die Belastung des Periodenergebnisses für die Aktionäre der Talanx
AG beläuft sich zum dritten Quartal 2015 auf einen einstelligen Millionen-Euro-Betrag. Mit dem Ende September vom Bundestag verabschiedeten Abwicklungsmechanismusgesetz
werden auf Basis europäischer Vorgaben (Bankenunion) insbesondere die Sanierung und
Abwicklung von Banken sowie die Verlustbeteiligung der Eigentümer und Gläubiger einer
in Schieflage geratenen Bank neu geregelt. Durch die Neuregelung in § 46f Abs. 5 bis
7 Kreditwesengesetz werden unbesicherte Schuldtitel (Schuld-, Order-, Namensschuldverschreibungen
und Schuldscheindarlehen) zukünftig - ab dem 1. Januar 2017 - verstärkt zur Verlusttragung
herangezogen. Zwar bleiben diese Papiere formal erstrangig, sie werden jedoch im Falle
einer Gläubigerbeteiligung erst nach allen anderen erstrangigen Insolvenzforderungen
im Sinne des § 38 InsO bedient. Insoweit geht die Regelung des Abwicklungsmechanismusgesetzes
über die europarechtlichen Vorgaben hinaus. Eine auskömmliche Bestandsschutzregelung
für Altanleger/ -anleihen sieht das Gesetz leider entgegen dringender Petiten aus
der Versicherungswirtschaft nicht vor. Auch operationelle Risiken sind für den Talanx-Konzern von Bedeutung. Hierunter fassen
wir Risiken, die aus internen Prozessen sowie mitarbeiter- und systembedingten oder
externen Vorfällen entstehen. Dies schließt operationelle Risiken im Rahmen eigentlicher
Versicherungstätigkeit sowie etwa im Rahmen der Kapitalanlage inklusive fondsgebundener
Lebensversicherungspolicen mit ein. Von der Begrifflichkeit umfasst sind auch Rechtsrisiken,
inklusive z. B. Datenschutz und Kartellrecht. Strategische Risiken und Reputationsrisiken
fallen nicht in diese Risikokategorie. Im Juni 2015 hat der Talanx-Konzern bzw. der HDI V. a. G. als oberstes Mutterunternehmen
für die Gruppe sowie für wesentliche Tochterunternehmen einen Antrag auf Genehmigung
eines den Standardansatz substituierenden internen Modells gestellt. In der Zeit bis
zur Antragstellung kam es immer wieder zu veränderten Interpretationen der Gesetzeslage
oder des Umsetzungsstandes durch die Aufsicht. Dadurch und auch aufgrund eigener neuer
Erkenntnisse wurden einige Überarbeitungen vorgenommen. Es besteht das Risiko, dass
nicht alle Anpassungen in der von der Aufsicht erwarteten Form vorgenommen wurden.
Wir halten eine Genehmigung derzeit grundsätzlich für realistisch. Die Ergebnisse
des internen Modells zum 31. Dezember 2014 zeigen eine hinreichend komfortable Kapitalausstattung
des Konzerns. Das Teilgruppenmodell der Hannover Rück wurde mit Schreiben vom 30. Juli 2015 genehmigt. Am 10. April 2015 ist das Gesetz zur Modernisierung der Finanzaufsicht über Versicherungen
im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Es wird mit Ausnahme des Art. 355 vag, der
bereits in Kraft ist, zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Mit diesem Gesetz, das eine
Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes (vag) beinhaltet, wird die europäische
Solvency-Il-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt. Auf der EU-Ebene wurde bereits
Anfang 2015 die delegierte Verordnung (EU) der Kommission finalisiert und veröffentlicht.
Trotz des bereits hohen Umsetzungsgrades der Solvency-II-Anforderungen im Konzern
stellt die Umsetzung dieser und der noch anstehenden Auslegungen und Konkretisierungen
der finalen Solvency-II-Anforderungen eine sehr große operative Herausforderung dar.
Durch einen engen Kontakt und regelmäßigen Austausch mit der Aufsichtsbehörde werden
voneinander abweichende Auffassungen zur Auslegung von Vorschriften diskutiert, sodass
notwendige Anpassungen umgesetzt werden können. Insgesamt führen die neuen Solvency-II-Vorschriften
im Vergleich zu den Solvency-I-Regelungen zu deutlich volatileren Kapitalquoten und
zu höheren Anforderungen an die Berichterstattung. Die Arbeitssituation im Bereich Betrieb Sach war in den vergangenen Monaten zurückreichend
bis 2014 durch erhebliche Rückstände (Vorgänge außerhalb des Servicelevels) gekennzeichnet.
Mithilfe des im September 2014 initiierten Projektes "Sofortmaßnahmen" ist es gelungen,
die Rückstände zum 30. Oktober 2015 vollständig abzubauen. Damit hat Betrieb Sach
vor Beginn der Kraftfahrtvertragserneuerungsperiode im vierten Quartal eine gute Ausgangssituation
geschaffen, um in den traditionell posteingangsstarken Monaten von November 2015 bis
April 2016 (Jahresendgeschäft Kfz und dessen Auswirkungen) eine stabile Arbeitssituation
und eine angemessene telefonische Erreichbarkeit sicherzustellen. Rechtliche Risiken stellen insbesondere für den Lebensversicherungsbereich des Talanx-Konzerns
bedeutende Risiken dar. Rechtliche Neuerungen, z. B. im Rahmen von IFRS und Solvency
II, werden frühzeitig identifiziert, um den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden.
Zudem werden insbesondere Entwicklungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung oder
gesetzliche Änderungen, die die Konzerngesellschaften betreffen, eng überwacht. So hatte der Europäische Gerichtshof am 19. Dezember 2013 eine Rechtsfrage geklärt,
die im Zusammenhang mit dem von 1994 bis 2007 für Versicherungsverträge geltenden
Policenmodell steht. Das Gericht erklärte dabei eine seinerzeit geltende gesetzliche
Frist (§ 5a Abs. 2 Satz 4 VVG a. F.) für europarechtswidrig, nach deren Ablauf Versicherungsnehmer
den Versicherungsvertrag nicht mehr widerrufen konnten (zu Einzelheiten siehe Talanx-Konzerngeschäftsbericht
2013). Zu den Rechtsfolgen dieses Urteils hat der BGH am 7. Mai 2014 entschieden und
mit Urteil vom 17. Dezember 2014 bestätigt, dass ein Versicherungsnehmer im Falle
einer unzureichenden Widerspruchsbelehrung bzw. einer unterbliebenen Verbraucherinformation
oder einer unterbliebenen Aushändigung der Versicherungsbedingungen in der Lebensversicherung
das Widerspruchsrecht auch noch nach Ablauf der Jahresfrist des § 5a Abs. 2 Satz 4
VVG a. F. geltend machen kann. Mit einem weiteren Urteil vom 16. Juli 2014 hat der
BGH allerdings klargestellt, dass Versicherungsnehmern, die bei Vertragsabschluss
nach dem Policenmodell ordnungsgemäß belehrt wurden und den Vertrag jahrelang durchgeführt
haben, kein Widerspruchsrecht und dementsprechend auch kein Bereicherungsanspruch
zustehe. Der BGH hat am 15. April 2015 die bislang offene und umstrittene Frage entschieden,
wann die Verjährung von Rückforderungsansprüchen infolge eines Widerspruchs im Policenmodell
nach § 5a VVG a. F. zu laufen beginnt. Er hat sich dabei der Ansicht angeschlossen,
wonach die dreijährige Verjährungsfrist des Bereicherungsanspruchs erst im Jahr der
Ausübung des Widerspruchsrechts beginnt. Der BGH erteilte damit den Ansichten eine
Absage, wonach die Verjährung bereits mit Zahlung der jeweiligen Prämie, jedenfalls
aber mit Klärung der zuvor unklaren Rechtslage durch den BGH am 7. Mai 2014 beginnt/begonnen
hat. Der Vertrag ist im Falle eines wirksamen Widerspruchs nach bereicherungsrechtlichen
Grundsätzen rückabzuwickeln. Über Einzelheiten hierzu hat der BGH in einem Urteil
vom 29. Juli 2015 entschieden. Der BGH hat bestätigt, dass der Versicherungsnehmer
im Falle eines wirksamen Widerrufs grundsätzlich alle gezahlten Prämien zurückverlangen
kann. Dabei muss er sich jedoch den bis zur Kündigung genossenen Versicherungsschutz
anrechnen lassen. Weitere Abzüge des Versicherers, wie etwa Abschluss- und Verwaltungskosten
oder Ratenzahlungszuschläge, kann der Versicherer nicht in Abzug bringen. In dem diesem
Urteil zugrunde liegenden Fall hatte der Versicherer dem Versicherungsnehmer bereits
den Rückkaufswert ausgezahlt. Der BGH bestätigte die Auffassung des Versicherers,
dass sich der Versicherungsnehmer zusätzlich die hierbei an das Finanzamt abgeführte
Kapitalertragsteuer nebst Solidaritätszuschlag als Vermögensvorteil anrechnen lassen
muss. Zwar hat das neue BGH-Urteil einige offene Fragen beantwortet, sodass sich die Höhe
eines Anspruchs des Versicherungsnehmers nach einem wirksamen Widerspruch besser abschätzen
lässt. Allerdings sind immer noch nicht sämtliche Rechtsfragen zur Wirksamkeit der
Belehrung und zur Höhe eines eventuellen Anspruchs geklärt. Dies schließt eine verlässliche
Aussage zur Anzahl der Versicherungsnehmer aus, die einen wirksamen Widerruf erklären
können und wollen. Aufgrund der im Konzern gelebten Belehrungspraxis wird aber von
einer geringen Inanspruchnahme ausgegangen. AusblickWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENIn den kommenden Quartalen sollte sich die heterogene Entwicklung in der Weltwirtschaft
fortsetzen; die entwickelten Länder - allen voran die USA und UK - dürften die Wachstumsschere
zu den Schwellenländern weiter schließen. Die USA befinden sich auf einem stabilen
Wachstumspfad. Die solide konjunkturelle Entwicklung zeigt sich insbesondere am Immobilien-
und zunehmend am Arbeitsmarkt. Der private Verbrauch dürfte zunehmend ein zentraler
Wachstumstreiber in den USA werden. Die konjunkturelle Erholung in der Eurozone dürfte
sich in den kommenden Quartalen fortsetzen. Stark rückläufige Energie- und Rohstoffpreise
sind ein weiterer Wachstumsimpuls für den Euroraum, wir rechnen daher mit einem soliden
Wachstum. In den Schwellenländern hat die Dynamik des Aufschwungs zuletzt nachgelassen, wir
sehen diese Länder vor strukturellen und zyklischen Herausforderungen. Allerdings
dürften die Wachstumsraten auch zukünftig sehr heterogen ausfallen. Die strukturellen
Probleme in China, u. a. die hohe Verschuldung, dürften Auswirkungen auf die Konjunktur
haben. Wir rechnen mit einer weiteren Abschwächung des Wachstums in China. Die Krise
in Russland mit möglichen Verwerfungen in den Schwellenländern stellt unverändert
ein geopolitisches Risiko dar, das sich im Vergleich zum Jahresanfang aber reduziert
hat. Die heterogene wirtschaftliche Entwicklung zwischen der entwickelten Welt und den
Schwellenländern führt zunehmend zu einer Asynchronität von Konjunktur- und damit
einhergehend Inflations-und Zinszyklen. In den USA dürfte über eine Lohn- und Preisspirale
Inflation entstehen, die eine "Normalisierung" der Geldpolitik erforderlich macht.
Der geldpolitische Kurs der EZB dürfte aufgrund niedriger Inflationsraten, hoher Arbeitslosigkeit
und heterogener, mitunter sehr moderater Wachstumsraten expansiv bleiben. Die disinflationäre
Entwicklung im Euroraum sollte entsprechend als notwendiger Anpassungsprozess anhalten.
Der auf die Preisentwicklung dämpfend wirkende Ölpreisverfall sollte die disinflationäre
Tendenz noch weit ins Jahr 2016 hinein verstärken. KAPITALMÄRKTEDas fundamentale Umfeld, anhaltende geopolitische Risiken und die deutlich expansive
Geldpolitik der EZB lassen mittelfristig unverändert ein niedriges Zinsumfeld erwarten.
In den USA blieb die für September erwartete Zinswende der Fed aus. Es ist fraglich,
ob im Berichtsjahr überhaupt noch eine Zinserhöhung erfolgt. Rechtlicher und politischer
Druck auf die Ratingagenturen lässt auch künftig vorsichtige Ratingaktionen und im
Zweifel eher niedrigere Ratingeinstufungen erwarten. Die Griechenland-Thematik dürfte
die Kapitalmärkte in den kommenden Monaten trotz der im Juli vorerst erreichten Einigung
weiter beeinflussen - ebenso die Wachstumsschwäche in China mit negativen Auswirkungen
auf die Schwellenländer. Der Primärmarkt dürfte im dritten Quartal weiter sehr aktiv
sein, insbesondere nachrangige Bankanleihen könnten im Fokus der Emittenten stehen.
Insgesamt sollte das Neuemissionsvolumen gegenüber 2014 erneut leicht zurückgehen. Das Bewertungsniveau der europäischen und amerikanischen Aktienmärkte ist bereits
deutlich angestiegen, das Kurspotenzial ist daher limitiert. Gleichwohl wird die Politik
der Zentralbanken gekoppelt mit der Erwartungshaltung der Investoren die überlagernde
Triebfeder der Aktienmärkte sein. Die Gewinnmargen und Eigenkapitalrenditen sind in
Europa sehr niedrig, wir erwarten einen Nachholbedarf bei einer weiter voranschreitenden
Stabilisierung der europäischen Konjunktur. Zudem sehen wir konjunkturellen Rückenwind
durch die Abwertung des Euro und durch die niedrigen Rohstoffpreise Gleichwohl dürfte
die relativ attraktivere Bewertung von Aktien gegenüber Anleihen die Umschichtung
von Anleihen in Aktien forcieren. Antizyklische Trading-Strategien sind in dieser
Phase des Aktienmarktzyklus sinnvoll. In den USA spricht die Abkehr von der Nullzinspolitik
für eine anziehende Volatilität risikobehafteter Anlagen. VORAUSSICHTLICHE FINANZIELLE ENTWICKLUNG DES KONZERNSWir gehen von folgenden Annahmen aus:
TALANX-KONZERNFür den Talanx-Konzern streben wir 2015 - auf Basis konstanter Wechselkurse - ein
Bruttoprämienwachstum von 1 % bis 3 % an, das vorwiegend im Ausland generiert werden
soll. Die IFRS-Kapitalanlagerendite sollte über 3,0 % liegen. Unter Berücksichtigung
der im zweiten Quartal 2015 erfolgten vollumfänglichen Abschreibung des auf das deutsche
Lebensversicherungsgeschäft entfallenden Goodwills von 155 Mio. EUR erwarten wir für
das laufende Geschäftsjahr einen Konzerngewinn zwischen 600 Mio. EUR und 650 Mio.
EUR. Damit dürfte die Eigenkapitalrendite im Jahr 2015 bei 7 % bis 8 % liegen. Dieses
Ergebnisziel steht unter dem Vorbehalt, dass Großschäden im Rahmen der Erwartungen
bleiben und an den Währungs- und Kapitalmärkten keine Verwerfungen auftreten. Der
Dividendenvorschlag des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015 wird von der Goodwill-Abschreibung
unberührt bleiben, sich also aus heutiger Sicht bei einer Ausschüttungsquote von 35
% bis 45 % an einer um die Goodwill-Abschreibung im Konzernsegment Privat- und Firmenversicherung
Deutschland bereinigten IFRS-Bemessungsgrundlage von 755 Mio. EUR bis 805 Mio. EUR
orientieren. INDUSTRIEVERSICHERUNGAngesichts unserer bereits hohen inländischen Marktdurchdringung bestehen hier nach
wie vor im Ausland die größten Wachstumschancen. Daher soll 2015 der Ausbau der HDI-Gerling
Industrie Versicherung AG zum Global Player weiter vorangetrieben werden. Dies spiegelt
sich auch in der künftigen Firmierung und der Gesellschaftsform wider, die ab 2016
HDI Global SE lauten soll. Europaweit streben wir den Ausbau unseres Industriegeschäfts
in den Bereichen Lokalgeschäft, Mittelstand und internationale Versicherungsprogramme
an. Unsere Zielregionen außerhalb Europas sind weiterhin Lateinamerika, (Süd-)Ostasien
und MENA (Middle East und North Africa). Insbesondere aufgrund des weiterhin steigenden
Auslandsgeschäfts erwarten wir insgesamt ein Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt)
von 2 % bis 5 %. Um im Ergebnis überproportional vom Prämienwachstum zu profitieren,
wird auch 2015 das strategische Ziel verfolgt, den Selbstbehalt sukzessive zu steigern.
Aufgrund der guten Kapitalausstattung des Segments wird es voraussichtlich möglich
sein, die Selbstbehaltsquote auf deutlich über 50 % steigern zu können. Im Vergleich
zum Vorjahr erwarten wir ein ähnlich hohes Großschadenaufkommen und demzufolge eine
kombinierte Schaden-/Kostenquote von ca. 100 %. Daher sollte 2015 die EBIT-Marge zwischen
7 % und 8 % und die Eigenkapitalrendite zwischen 5 % und 6 % liegen. PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLANDFür das Konzernsegment Privat- und Firmenversicherung Deutschland gehen wir für 2015
insbesondere aufgrund von Vertragsabläufen sowie einem voraussichtlich verhalteneren
Neugeschäft infolge des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) und dem anhaltend
niedrigen Zinsniveau im Lebensgeschäft von einem Abrieb der gebuchten Bruttoprämien
um ca. 5 % aus. Im Zuge einer Neuausrichtung unseres deutschen Lebensversicherungsgeschäfts
haben wir die Vorstandsverantwortlichkeit für die Sparten Leben- und Schaden/Unfallversicherung
aufgeteilt. Mit dieser Trennung wurde im zweiten Quartal 2015 der Goodwill spartenspezifisch
aufgeteilt und der auf das deutsche Lebensversicherungsgeschäft entfallende Anteil
von 155 Mio. EUR vollumfänglich abgeschrieben. Aufgrund der gesetzlichen Änderungen
(LVRG) und des anhaltend niedrigen Zinsniveaus geben wir für 2015 keinen Wert für
die Neugeschäftsmarge an. Wesentliche Komponenten des LVRG, wie die Senkung des Höchstrechnungszinssatzes,
der Ausweis der Effektivkosten eines Vertrags und die Absenkung des Höchstzillmersatzes,
gelten seit dem 1. Januar 2015 und wirken in Summe ergebnisbelastend. Wir erwarten
eine kombinierte Schaden-/Kostenquote, die aufgrund der investiven Phase des Geschäftsbereichsprogramms
bei ca. 100 % liegen dürfte. Unter Berücksichtigung der im zweiten Quartal 2015 erfolgten
vollumfänglichen Abschreibung des auf das deutsche Lebensversicherungsgeschäft entfallenden
Goodwills von 155 Mio. EUR, gehen wir für 2015 von einer leicht negativen EBIT-Marge
aus. Die Eigenkapitalrendite für das Geschäftsjahr 2015 wird sich aus diesem Grund
auf voraussichtlich -2 % bis -3 % reduzieren. PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALFür das Konzernsegment Privat- und Firmenversicherung International streben wir für
2015 ein Wachstum der gebuchten Bruttoprämien von 4 % bis 8 % an unter der Voraussetzung,
dass es zu keinen wesentlichen Schwankungen der Wechselkurse kommt. Für 2015 gehen
wir davon aus, dass das Wachstum des Neugeschäftswertes zwischen 5 % und 10 % und
die kombinierte Schaden-/Kostenquote bei rund 96 % liegen dürften. Wir erwarten eine
EBIT-Marge von mindestens 5 %. Außerdem gehen wir für 2015 von einer Eigenkapitalrendite
von über 6 % aus. SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGIn der Schaden-Rückversicherung erwarten wir für das Gesamtjahr 2015 trotz unserer
konsequent selektiven Zeichnungspolitik währungskursbereinigt steigende Prämieneinnahmen.
Angesichts unserer Finanzstärke und unserer sehr guten Positionierung sehen wir weiterhin
attraktives Geschäftspotenzial. Dabei sind vor allem die asiatisch-pazifischen Märkte,
Nord- und Lateinamerika sowie das Geschäft der landwirtschaftlichen Risiken zu nennen.
Auch im Bereich der fakultativen und strukturierten Rückversicherung bieten sich uns
gute Wachstumschancen. Für die bevorstehende Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar
2016 erwarten wir einen nachlassenden Druck auf die Preise und Konditionen. Die Anzeichen
für eine steigende Nachfrage nach hochwertigem Rückversicherungsschutz in den entwickelten
Märkten als Folge der anziehenden Konjunktur in den USA sollte die Marktentwicklung
insgesamt positiv beeinflussen. Rückversicherer mit exzellentem Rating dürften im
Besonderen von dieser Entwicklung profitieren. Angesichts der gestiegenen Frequenz
von Einzelrisikoschäden im laufenden Geschäftsjahr sollten sich die Rückversicherungspreise
teilweise stabilisieren bzw. sich in einigen Sparten und Märkten Raum für Ratenerhöhungen
bieten. Für unser gesamtes Geschäftssegment Schaden-Rückversicherung streben wir unverändert
eine EBIT-Marge von mindestens 10 % an. Als Ziel für unsere kombinierte Schaden- /Kostenquote
gehen wir von einem Wert unterhalb von 96 % aus. PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNGIm Segment Personen-Rückversicherung gehen wir für das verbleibende Jahr 2015 unverändert
von einem währungskursadjustierten, organischen Bruttoprämienwachstum und einem steigenden
Gewinn aus. Darüber hinaus streben wir unverändert einen Neugeschäftswert (ohne Anteile
nicht beherrschender Gesellschafter) von über 90 Mio. EUR an. Die Zielmargen für unsere
Reporting-Kategorien haben weiter Bestand: mindestens 2 % für das Financial Solutions-
und Longevity-Geschäft und mindestens 6 % für unser Mortality- und Morbidity-Geschäft. GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTAls Eigenkapitalrendite für den gesamten Geschäftsbereich Rückversicherung erwartet
der Talanx-Konzern für das Jahr 2015 - im Rahmen des strategischen Ziels von 900 Basispunkten
über dem fünfjährigen Durchschnitt zehnjähriger deutscher Staatsanleihen (risikofrei)
- mindestens 11 %. EINSCHÄTZUNG KÜNFTIGER CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGENDie Chancen haben sich gegenüber dem Berichtsjahr 2014 nicht wesentlich verändert.
Diesbezüglich verweisen wir auf den Talanx-Konzerngeschäftsbericht 2014. KONZERNZWISCHENABSCHLUSSKONZERNBILANZ DER TALANX AG
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| Anhang | 30.9.2015 | 31.12.2014 | ||||
| A. | Immaterielle Vermögenswerte | 1 | ||||
| a. Geschäfts- oder Firmenwert | 1.033 | 1.090 | ||||
| b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 977 | 1.006 | ||||
| 2.010 | 2.096 | |||||
| B. | Kapitalanlagen | |||||
| a. Fremdgenutzter Grundbesitz | 2.021 | 1.873 | ||||
| b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | 113 | 112 | ||||
| c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen | 306 | 262 | ||||
| d. Darlehen und Forderungen | 2 | 30.470 | 30.553 | |||
| e. Sonstige Finanzinstrumente | ||||||
| i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente | 3 | 1.575 | 2.454 | |||
| ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente | 4/6 | 58.915 | 56.183 | |||
| iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 5/6 | 1.040 | 1.139 | |||
| f. Übrige Kapitalanlagen | 6 | 4.410 | 3.834 | |||
| Selbst verwaltete Kapitalanlagen | 98.850 | 96.410 | ||||
| g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen | 2.168 | 2.037 | ||||
| h. Depotforderungen | 14.790 | 14.432 | ||||
| Kapitalanlagen | 115.808 | 112.879 | ||||
| C. | Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen |
9.598 | 9.426 | |||
| D. | Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen | 8.176 | 7.370 | |||
| E. | Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft | 6.172 | 5.252 | |||
| F. | Abgegrenzte Abschlusskosten | 4.945 | 4.645 | |||
| G. | Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 2.710 | 2.145 | |||
| H. | Aktive Steuerabgrenzung | 606 | 764 | |||
| I. | Sonstige Vermögenswerte | 2.835 | 2.699 | |||
| J. | Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungs- gruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) |
26 | 22 | |||
| Summe der Aktiva | 152.886 | 147.298 | ||||
| Anhang | 30.9.2015 |
31.12.2014 |
||||
| A. | Eigenkapital | 7 | ||||
| a. Gezeichnetes Kapital | 316 | 316 | ||||
| Nominalwert: 316 (Vorjahr: 316) | ||||||
| Bedingtes Kapital: 104 (Vorjahr: 104) | ||||||
| b. Rücklagen | 7.762 | 7.682 | ||||
| Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 8.078 | 7.998 | ||||
| c. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 4.970 | 4.902 | ||||
| Summe Eigenkapital | 13.048 | 12.900 | ||||
| B. | Nachrangige Verbindlichkeiten | 8 | 1.943 | 2.661 | ||
| C. | Versicherungstechnische Rückstellungen | 9 | ||||
| a. Rückstellungen für Prämienüberträge | 7.686 | 6.316 | ||||
| b. Deckungsrückstellung | 55.070 | 52.679 | ||||
| c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 39.903 | 37.256 | ||||
| d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung | 4.330 | 4.484 | ||||
| e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen | 372 | 374 | ||||
| 107.361 | 101.109 | |||||
| D. | Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird |
9.598 | 9.426 | |||
| E. | Andere Rückstellungen | |||||
| a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 1.868 | 2.251 | ||||
| b. Steuerrückstellungen | 734 | 722 | ||||
| c. Sonstige Rückstellungen | 653 | 735 | ||||
| 3.255 | 3.708 | |||||
| F. | Verbindlichkeiten | |||||
| a. Begebene Anleihen und Darlehen | 10 | 1.437 | 1.349 | |||
| b. Depotverbindlichkeiten | 6.073 | 6.253 | ||||
| c. Übrige Verbindlichkeiten | 6 | 7.965 | 7.626 | |||
| 15.475 | 15.228 | |||||
| G. | Passive Steuerabgrenzung | 2.183 | 2.262 | |||
| H. | Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) |
23 | 4 | |||
| Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen | 139.838 | 134.398 | ||||
| Summe der Passiva | 152.886 | 147.298 | ||||
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| Anhang | 9M 2015 |
9M 2014 |
Q3 2015 |
Q3 2014 |
||
| 1. | Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
24.355 | 21.732 | 7.528 | 6.757 | |
| 2. | Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
855 | 801 | 279 | 275 | |
| 3. | Gebuchte Rückversicherungsprämien | 3.105 | 2.892 | 941 | 933 | |
| 4. | Veränderung der Bruttoprämienüberträge | -1.261 | -1.024 | 296 | 355 | |
| 5. | Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge |
-112 | -116 | 109 | 81 | |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | 11 | 19.246 | 17.131 | 6.495 | 5.823 | |
| 6. | Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto | 18.185 | 16.397 | 6.144 | 5.768 | |
| Anteile der Rückversicherer | 2.120 | 2.148 | 711 | 805 | ||
| Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto | 14 | 16.065 | 14.249 | 5.433 | 4.963 | |
| 7. | Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto | 4.779 | 4.534 | 1.608 | 1.554 | |
| Anteile der Rückversicherer | 391 | 390 | 135 | 148 | ||
| Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto | 15 | 4.388 | 4.144 | 1.473 | 1.406 | |
| 8. | Sonstige versicherungstechnische Erträge | 28 | 32 | 8 | 8 | |
| Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 109 | 123 | 34 | 40 | ||
| Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis | -81 | -91 | -26 | -32 | ||
| Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -1.288 | -1.353 | -437 | -578 | ||
| 9. | a. Erträge aus Kapitalanlagen | 3.223 | 3.030 | 1.024 | 1.053 | |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen | 521 | 312 | 166 | 116 | ||
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen | 2.702 | 2.718 | 858 | 937 | ||
| Ergebnis aus Investmentverträgen | 6 | 7 | 2 | 5 | ||
| Depotzinsergebnis | 281 | 271 | 92 | 106 | ||
| Kapitalanlageergebnis | 12/13 | 2.989 | 2.996 | 952 | 1.048 | |
| davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode |
8 | 11 | 1 | 5 | ||
| 10. | a. Sonstige Erträge | 917 | 611 | 297 | 273 | |
| b. Sonstige Aufwendungen | 956 | 810 | 320 | 304 | ||
| Übriges Ergebnis | 16 | -39 | -199 | -23 | -31 | |
| Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 1.662 | 1.444 | 492 | 439 | ||
| 11. | Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 155 | - |
- |
- |
|
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 1.507 | 1.444 | 492 | 439 | ||
| 12. | Finanzierungszinsen | 128 | 133 | 37 | 44 | |
| 13. | Ertragsteuern | 422 | 343 | 128 | 84 | |
| Periodenergebnis | 957 | 968 | 327 | 311 | ||
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 469 | 438 | 150 | 162 | ||
| davon Aktionäre der Talanx AG | 488 | 530 | 177 | 149 | ||
| Ergebnis je Aktie | ||||||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 1,93 | 2,10 | 0,70 | 0,59 | ||
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 1,93 | 2,10 | 0,70 | 0,59 |
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| 9M 2015 | 9M 2014 |
Q3 2015 | Q3 2014 | |
| Periodenergebnis | 957 | 968 | 327 | 311 |
| Nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | ||||
| Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen | ||||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 364 | -404 | 131 | -176 |
| Steuerertrag/-aufwand | -111 | 122 | -40 | 53 |
| 253 | -282 | 91 | -123 | |
| Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting | ||||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | -15 | 17 | -4 | 8 |
| Steuerertrag/-aufwand | - | - | - | - |
| -15 | 17 | -4 | 8 | |
| Gesamte nicht reklassifizierbare im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern |
238 | -265 | 87 | -115 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | ||||
| Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen | ||||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | -980 | 2.871 | 160 | 853 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | -397 | -358 | -101 | -130 |
| Steuerertrag/-aufwand | 226 | -373 | 21 | -78 |
| -1.151 | 2.140 | 80 | 645 | |
| Währungsumrechnung | ||||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 98 | 404 | -290 | 302 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | - | - | - | - |
| Steuerertrag/-aufwand | -2 | -34 | 27 | -24 |
| 96 | 370 | -263 | 278 | |
| Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting | ||||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 670 | -1.560 | -154 | -538 |
| Steuerertrag/-aufwand | -20 | 55 | 3 | 19 |
| 650 | -1.505 | -151 | -519 | |
| Veränderungen aus Cashflow-Hedges | ||||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 15 | 292 | 32 | 99 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | - | - | - | - |
| Steuerertrag/-aufwand | -2 | -13 | -2 | -5 |
| 13 | 279 | 30 | 94 | |
| Veränderungen aus der Equity-Bewertung | ||||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - | - | - | - |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | - | - | - | - |
| Steuerertrag/-aufwand | - | - | - | - |
| - | - | - | - | |
| Sonstige Veränderungen | ||||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - | - | - | - |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | - | - | - | - |
| Steuerertrag/-aufwand | - | - | - | - |
| - | - | - | - | |
| Gesamte reklassifizierbare im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern |
-392 | 1.284 | -304 | 498 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern |
-154 | 1.019 | -217 | 383 |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen in der Periode | 803 | 1.987 | 110 | 694 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 404 | 874 | 53 | 344 |
| davon Aktionäre der Talanx AG | 399 | 1.113 | 57 | 350 |
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| Übrige Rücklagen | ||||||
| Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklagen |
Gewinnrücklagen | Nicht realisierte Kursgewinne/- verluste aus Kapitalanlagen |
Gewinne/Verluste aus der Währungs- umrechnung |
Übrige Eigenkapital- veränderungen |
|
| 2014 | ||||||
| Stand 31.12.2013 | 316 | 1.373 | 5.337 | 1.269 | -209 | -906 |
| Anpassungen gemäß IAS 81) | - | - | -87 | - | - | - |
| -Stand 31.12.2013 angepasst | 316 | 1.373 | 5.250 | 1.269 |
-209 | -906 |
| Anteilsveränderung ohne Änderung des Kontrollstatus | - | - | - | - | - | - |
| Übrige Veränderung des Konsolidierungkreises | - | - | - | - | - | - |
| Periodenergebnis | - | - | 530 | - | - | - |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | - | - | - | 1.767 | 195 | -1.634 |
| davon nicht reklassifizierbar | - | - | - | - |
- | -252 |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen |
- | - | - | - | - | -266 |
| davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting |
- | - | - | -
|
-
|
14 |
| davon reklassifizierbar | - | - | - | 1.767 | 195 | -1.382 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen | - | - | - | 1.767 | - | - |
| davon Währungsumrechnung | - | - | - | - | 195 | - |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | - | - | - | - | - |
- |
| davon Veränderung aus Equity-Bewertung | - | - | - | - | - | - |
| davon übrige Veränderungen2) | - | - | - | - | - | -1.382 |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | - | - | 530 | 1.767 | 195 |
-1.634 |
| Dividenden an Aktionäre | - | - | -303 | - | - | - |
| Stand 30.9.2014 | 316 | 1.373 | 5.477 | 3.036 | -14 | -2.540 |
| 2015 | ||||||
| Stand 1.1.2015 | 316 | 1.373 | 5.690 | 3.538 | -33 | -3.254 |
| Anteilsänderung ohne Veränderung des Kontrollstatus | - | - | -1 | - | - | - |
| Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Periodenergebnis | - | - | 488 | - | - | - |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | - | - | - | -930 | 4 | 831 |
| davon nicht reklassifizierbar | - | - | - | - | - | 227 |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen |
- | - | - | - |
- |
240 |
| davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting |
- | - | - | - |
- |
-13 |
| davon reklassifizierbar | - | - | - | -930 | 4 | 604 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen |
- | - | - | -930 | - | - |
| davon Währungsumrechnung | - | - | - | - | 4 | - |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | - | - | - | - | - | - |
| davon Veränderung aus Equity-Bewertung | - | - | - | - | - | - |
| davon übrige Veränderungen2) | - | - | - | - | - | 604 |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | - | - | 488 | -930 | 4 | 831 |
| Dividenden an Aktionäre | - | - | -316 | - | - | - |
| Übrige erfolgsneutrale Veränderungen | - | - | -2 | - | - | - |
| Stand 30.9.2015 | 316 | 1.373 | 5.859 | 2.608 | -29 | -2.423 |
| Übrige Rücklagen | ||||
| Bewertungsergebnis aus Cashflow-Hedges |
Auf Aktionäre der Talanx AG entfallendes Eigenkapital |
Nicht beherrschende Anteile |
Summe Eigenkapital |
|
| Stand 31.12.2013 | 34 |
7.214 | 3.997 | 11.211 |
| Anpassungen gemäß IAS 81) | - | -87 | - | -87 |
| Stand 31.12.2013 angepasst | 34 | 7.127 | 3.997 | 11.124 |
| Anteilsveränderung ohne Änderung des Kontrollstatus | - | - | - | - |
| Übrige Veränderung des Konsolidierungkreises | - | - | -1 | -1 |
| Periodenergebnis | - | 530 | 438 | 968 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | 255 | 583 | 436 | 1.019 |
| davon nicht reklassifizierbar | - | -252 | -13 | -265 |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen |
- | -266 | -16 | -282 |
| davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting |
- |
14 | 3 | 17 |
| davon reklassifizierbar | 255 |
835 | 449 | 1.284 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen | - | 1.767 | 373 | 2.140 |
| davon Währungsumrechnung | - | 195 | 175 | 370 |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | 255 | 255 | 24 | 279 |
| davon Veränderung aus Equity-Bewertung | - |
- | - | - |
| davon übrige Veränderungen2) | - | -1.382 | -123 | -1.505 |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | 255 | 1.113 | 874 | 1.987 |
| Dividenden an Aktionäre | - | -303 | -245 | -548 |
| Stand 30.9.2014 | 289 | 7.937 | 4.625 | 12.562 |
| 2015 | ||||
| Stand 1.1.2015 | 368 | 7.998 | 4.902 | 12.900 |
| Anteilsänderung ohne Veränderung des Kontrollstatus | - | -1 | -2 | -3 |
| Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises | - | - | - | - |
| Periodenergebnis | - | 488 | 469 | 957 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | 6 | -89 | -65 | -154 |
| davon nicht reklassifizierbar | - | 227 | 11 | 238 |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen |
- | 240 | 13 | 253 |
| davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting |
- | -13 | -2 | -15 |
| davon reklassifizierbar | 6 | -316 | -76 | -392 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen |
- | -930 | -221 | -1.151 |
| davon Währungsumrechnung | - | 4 | 92 | 96 |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | 6 | 6 | 7 | 13 |
| davon Veränderung aus Equity-Bewertung | - | - | - | - |
| davon übrige Veränderungen2) | - | 604 | 46 | 650 |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | 6 | 399 | 404 | 803 |
| Dividenden an Aktionäre | - | -316 | -336 | -652 |
| Übrige erfolgsneutrale Veränderungen | - | -2 | 2 | - |
| Stand 30.9.2015 | 374 | 8.078 | 4.970 | 13.048 |
1)
Angepasst aufgrund von IAS 8, siehe unseren Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014,
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden", Abschnitt "Änderungen der Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden sowie Bilanzierungsfehler" des Konzernanhangs
2)
Die übrigen Veränderungen enthalten die Gewinnbeteiligungen Versicherungsnehmer/Shadow
Accounting sowie sonstige Veränderungen
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
| 9M 2015 | 9M 2014 | ||
| I. | 1. Periodenergebnis | 957 | 968 |
| I. | 2. Veränderung der versicherungstechnischen Rückstellungen | 4.567 | 3.843 |
| I. | 3. Veränderung der aktivierten Abschlusskosten | -253 | -8 |
| I. | 4. Veränderung der Depotforderungen und -verbindlichkeiten sowie der Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten |
-841 | -541 |
| I. | 5. Veränderung der Sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie der Kapitalanlagen und Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen |
303 | 193 |
| I. | 6. Veränderung von zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten | 10 | 52 |
| I. | 7. Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen und Sachanlagen | -494 | -484 |
| I. | 8. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge (einschließlich Ertragsteueraufwand/-ertrag1 |
323 | 790 |
| I. | I. Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit1) | 4.572 | 4.813 |
| II. | 1. Mittelzufluss aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen | 6 | - |
| II. | 2. Mittelabfluss aus dem Kauf von konsolidierten Unternehmen | -234 | -13 |
| II. | 3. Mittelzufluss aus dem Verkauf von Grundbesitz | 43 | 32 |
| II. | 4. Mittelabfluss aus dem Kauf von Grundbesitz | -182 | -258 |
| II. | 5. Mittelzufluss aus dem Verkauf und der Fälligkeit von Finanzinstrumenten | 16.795 | 17.853 |
| II. | 6. Mittelabfluss aus dem Kauf von Finanzinstrumenten | -18.421 | -19.917 |
| II. | 7. Veränderung der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen |
-167 | -821 |
| II. | 8. Veränderung der übrigen Kapitalanlagen | -346 | -520 |
| II. | 9. Zahlungswirksame Abflüsse aus dem Erwerb materieller und immaterieller Vermögenswerte |
-82 | -104 |
| II. | 10. Zahlungswirksame Zuflüsse aus dem Verkauf materieller und immaterieller Vermögenswerte |
130 | 19 |
| II. | Kapitalfluss aus Investitionstätigkeit | -2.458 | -3.729 |
| III. | 1. Mittelzufluss aus Kapitalerhöhungen | - |
- |
| III. | 2. Mittelabfluss aus Kapitalherabsetzungen | - | - |
| III. | 3. Gezahlte Dividenden | -652 | -548 |
| III. | 4. Veränderungen aus sonstigen Finanzierungsaktivitäten | -925 | -247 |
| III. | Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit | -1.577 | -795 |
| Veränderung der Finanzmittelfonds (I. + II. + III.) | 537 | 289 | |
| Finanzmittelfonds zu Beginn des Berichtszeitraums ohne Veräußerungsgruppen | 2.145 | 1.864 | |
| Finanzmittelfonds - Währungskurseinflüsse | 27 | 43 | |
| Konsolidierungskreisbedingte Veränderungen des Finanzmittelfonds2) | - | -4 | |
| Veränderung des Finanzmittelfonds der Veräußerungsgruppen des Berichtszeitraums | 1 | 2 | |
| Finanzmittelfonds am Ende des Berichtszeitraums ohne Veräußerungsgruppen | 2.710 | 2.194 | |
| Zusatzinformationen | |||
| Gezahlte Steuern1) | 322 | 171 | |
| Gezahlte Zinsen3) | 329 | 281 | |
| Erhaltene Dividenden1) | 129 | 108 | |
| Erhaltene Zinsen1) | 2.809 | 2.561 |
1)
Die Ertragsteuerzahlungen sowie erhaltene Dividenden und erhaltene Zinsen werden dem
Kapitalfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit zugerechnet. Die erhaltenen Dividenden
beinhalten ebenfalls dividendenähnliche Gewinnbeteiligungen aus Investmentfonds sowie
Private-Equity-Gesellschaften, insofern ergeben sich Abweichungen zu unserer Darstellung
in der Anmerkung 12 "Kapitalanlageergebnis"
2)
Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen Konsolidierungskreisänderungen ohne Unternehmensveräußerungen
bzw. -erwerbe
3)
Die gezahlten Zinsen entfallen mit 182 (201) Mio. EUR auf den Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit
und mit 147 (80) Mio. EUR auf den Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
Der Konzern-Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2015 wurde in Übereinstimmung
mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der
Europäischen Union anzuwenden sind. Der verkürzte Konzernabschluss, bestehend aus
Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung,
Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung
und ausgewählten erläuternden Anhangangaben, berücksichtigt insbesondere auch die
Anforderungen des IAS 34 "Zwischenberichterstattung".
Wir haben alle zum 30. September 2015 verpflichtend anzuwendenden neuen oder geänderten
IFRS-Standards sowie die vom IFRS Interpretations Committee (IFRS IC, ehemals International
Financial Reporting Interpretations Committee [IFRIC]) und des vorherigen Standing
Interpretations Committee (sic) verabschiedeten Interpretationen beachtet (siehe auch
Abschnitt "Neu anzuwendende Standards/Interpretationen und Änderungen von Standards").
Darüber hinaus entsprechen die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für bereits bestehende
und unveränderte IFRS sowie die Konsolidierungs- und Ausweisgrundsätze denen unseres
Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014.
In Übereinstimmung mit IAS 34.41 greifen wir bei der Aufstellung des Konzernquartalsabschlusses
in größerem Umfang auf Schätzverfahren und Annahmen zurück als bei der jährlichen
Berichterstattung. Änderungen von Schätzungen während der laufenden Zwischenberichtsperiode
mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns,
mit Ausnahme des in Kapitel II. genannten Sachverhalts, ergaben sich nicht. Der Steueraufwand
(inländische Ertragsteuern, vergleichbare Ertragsteuern ausländischer Tochtergesellschaften
und Veränderung der latenten Steuern) wird unterjährig mittels eines für das Gesamtjahr
erwarteten effektiven Steuersatzes berechnet, der auf das Periodenergebnis angewendet
wird. Bei der unterjährigen Fortschreibung der Pensionsrückstellungen wird der versicherungsmathematisch
geschätzte Effekt der Zinsveränderung auf die Pensionsverpflichtungen zum Quartalsende
im sonstigen Ergebnis (übrige Rücklagen) erfasst. Andere versicherungsmathematische
Parameter werden unterjährig nicht aktualisiert.
Der Zwischenabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Die Darstellung der Betragsangaben
erfolgt gerundet auf Millionen Euro (Mio. EUR). Dadurch kann es in den Tabellen dieses
Berichts zu Rundungsdifferenzen kommen. Betragsangaben in Klammern beziehen sich in
der Regel auf das Vorjahr.
Zum 1. Januar 2015 hat der Konzern die folgenden geänderten bzw. neuen IFRS-Vorschriften
erstmals angewandt:
Am 12. Dezember 2013 hat das IASB die Annual Improvements, Zyklus 2011 - 2013 veröffentlicht.
Betroffen sind die Standards IFRS 1, IFRS 3, IFRS 13 und IAS 40. Mit der Anpassung
von Formulierungen in den einzelnen Standards soll eine Klarstellung der bestehenden
Regelungen erreicht werden. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf
den Konzern.
Das IASB hat am 20. Mai 2013 die Interpretation IFRIC 21 "Abgaben" veröffentlicht.
Diese Vorschrift stellt klar, wie Abgaben und insbesondere wann diese Verpflichtungen,
die durch eine Regierungsinstanz erhoben werden und die nicht in den Anwendungsbereich
eines anderen Standards fallen, zu passivieren sind. Die Vorschrift hat keine praktische
Relevanz für den Konzern, da es sich lediglich um eine Klarstellung handelt, die unserer
bisherigen Bilanzierungspraxis entspricht.
Mit Wirkung zum ersten Quartal 2015 hat die Hannover Rück SE ihre Schätzverfahren
auf ein weiteres Teilportefeuille ausgedehnt. Diese Erweiterung, die sich auf unterjährige
Schätzgrößen aus noch nicht abgerechneten Rückversicherungsverträgen und deren Abgrenzung
bezieht, hat zu einer Verbesserung der Schätzgenauigkeit beigetragen. Dabei handelt
es sich um die Änderung einer rechnungslegungsbezogenen Schätzung, die gemäß IAS 8
prospektiv im Berichtszeitraum ohne Anpassung der Vergleichsangaben für Vorperioden
vorzunehmen war. Unter Beibehaltung der bis zum 31. Dezember 2014 verwendeten Parameter
und Verfahren hätte sich im Berichtszeitraum eine um 104 Mio. EUR niedrigere Bruttoprämie,
eine um 41 Mio. EUR niedrigere verdiente Prämie für eigene Rechnung sowie ein um 2
Mio. EUR niedrigeres operatives Ergebnis ergeben. Die Auswirkungen, die diese Anpassung
in zukünftigen Berichtsperioden hätte, wären nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand
ermittelbar.
Die Berichtswährung von Talanx AG ist der Euro (EUR).
| 1 EUR entspricht | Bilanz (Stichtag) |
Erfolgsrechnung (Durchschnitt) |
|||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | 9M 2015 | 9M 2014 | ||
| AUD | Australien | 1,5953 | 1,4879 | 1,4774 | 1,4848 |
| BRL | Brasilien | 4,4770 | 3,2324 | 3,5420 | 3,1108 |
| CAD | Kanada | 1,5035 | 1,4131 | 1,1432 | 1,4799 |
| CLP | Chile | 783,4100 | 738,3400 | 719,2510 | 758,4797 |
| CNY | China | 7,1387 | 7,5533 | 7,0092 | 8,3299 |
| GBP | Großbritannien | 0,7387 | 0,7825 | 0,7315 | 0,8115 |
| MXN | Mexiko | 18,9980 | 17,9228 | 17,5189 | 17,7741 |
| PLN | Polen | 4,2425 | 4,3071 | 4,1709 | 4,1810 |
| USD | USA | 1,1210 | 1,2155 | 1,1216 | 1,3516 |
| ZAR | Südafrika | 15,5191 | 14,1409 | 13,8054 | 14,4982 |
Die Festlegung der berichtspflichtigen Segmente folgt - in Übereinstimmung mit IFRS
8 "Geschäftssegmente" - der internen Berichts- und Steuerungsstruktur der Gruppe,
anhand derer der Konzernvorstand regelmäßig die Leistung der Segmente beurteilt und
über die Allokation von Ressourcen zu den Segmenten entscheidet. Der Konzern hat danach
die geschäftlichen Aktivitäten in die Bereiche Versicherungsgeschäft und Konzernfunktionen
aufgeteilt. Die Versicherungsaktivitäten sind weiter in fünf berichtspflichtige Segmente
untergliedert, wobei infolge unterschiedlicher Produktarten, Risiken und Kapitalzuordnungen
zunächst eine Differenzierung in Erst- und Rückversicherung erfolgt.
Die Versicherungsaktivitäten in der Erstversicherung sind aufgrund der spartenübergreifenden
und nach Kundengruppen bzw. geografischen Regionen (Inland versus Ausland) ausgerichteten
Steuerung in die drei berichtspflichtigen Segmente "Industrieversicherung", "Privat-
und Firmenversicherung Deutschland" und "Privat- und Firmenversicherung International"
gegliedert. Diese Segmentierung entspricht auch den Zuständigkeiten der Mitglieder
im Vorstand.
Das Rückversicherungsgeschäft wird vollständig aus der Hannover Rück-Gruppe übernommen
und gemäß der Systematik des internen Berichtswesens in die beiden Segmente Schaden-
und Personen-Rückversicherung aufgeteilt. Abweichend von der Segmentierung im Konzernabschluss
der Hannover Rück SE ordnen wir allerdings dem Segment Schaden-Rückversicherung auch
die Holdingfunktionen dieser Gruppe zu. Die segmentübergreifenden Ausleihungen innerhalb
der Hannover Rück-Gruppe werden im Talanx-Konzernabschluss hingegen den beiden Rückversicherungssegmenten
zugerechnet (Konzernabschluss der Hannover Rück SE: Konsolidierungsspalte). Dadurch
sind Abweichungen der Segmentergebnisse, wie sie im Konzernabschluss der Talanx AG
für das Rückversicherungsgeschäft berichtet werden, von denen im Abschluss der Hannover
Rück SE unvermeidlich.
Nachfolgend sind die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen aufgeführt, mit denen
diese berichtspflichtigen Segmente Erträge erzielen.
Im Segment Industrieversicherung weisen wir das globale Industriegeschäft als eigenständiges
Segment aus. Der Umfang des Geschäftsbetriebs beinhaltet eine breite Auswahl an Versicherungsprodukten
wie die Haftpflicht-, Kraftfahrzeug-, Unfall-, Feuer-, Sach-, Rechtsschutz-, Transport-,
Financial-Lines- und Technischen Versicherungen für große und mittelgroße Unternehmen
im In- und Ausland. Darüber hinaus wird Rückdeckung in verschiedenen Versicherungszweigen
gewährt.
In diesem berichtspflichtigen Segment werden spartenübergreifend die Versicherungsaktivitäten
für das deutsche Privat- und Firmenkundengeschäft einschließlich des deutschlandweit
betriebenen Bancassurance-Geschäfts - d. h. der Vertrieb von Versicherungspolicen
mittels Partnerbanken - gesteuert. Im Bereich Lebensversicherung erbringt das Segment
Versicherungsdienstleistungen grenzüberschreitend auch in Österreich. Das Produktspektrum
reicht von Sachversicherungen über alle Sparten der Lebensversicherung und Altersvorsorge
bis hin zu Komplettlösungen für mittelständische Unternehmen sowie freie Berufe. Die
Gruppe nutzt ein breites Spektrum an Vertriebskanälen, wozu sowohl eine eigene Ausschließlichkeitsorganisation
als auch der Vertrieb über unabhängige Vermittler und Mehrfachagenten, der Direktvertrieb
sowie Bankkooperationen zählen.
Der Umfang des Geschäftsbetriebs umfasst spartenübergreifend das Versicherungsgeschäft
mit Privat- und Firmenkunden inklusive der betriebenen Bancassurance-Aktivitäten im
Ausland. Die Produktpalette umfasst u. a. Angebote der Kfz-Versicherung, Schaden-
und Unfallversicherung, Transport- und Feuerversicherung sowie zahlreiche Produkte
aus dem Bereich der Lebensversicherung. Das Auslandsgeschäft wird zu einem großen
Anteil über Makler und Agenten abgewickelt. Zusätzlich nutzen viele Gesellschaften
in diesem Segment Postfilialen sowie Banken als Vertriebskanäle.
Die wichtigsten Aktivitäten sind das private, geschäftliche und industrielle Schaden-
und Haftpflichtgeschäft vor allem im US-amerikanischen und im deutschen Markt, das
Transport- und Luftfahrtgeschäft, das Kredit-/Kautionsgeschäft, strukturierte Rückversicherung,
das fakultative sowie das Katastrophengeschäft.
Das Segment fasst die internationalen Aktivitäten der Hannover Rück-Gruppe in allen
Sparten der Personenversicherung zusammen. Zusätzlich zeichnet die Gruppe Specialty-Lines-Produkte,
wie z. B. schariagemäße Rückversicherung.
Das Segment Konzernfunktionen umfasst, in Abgrenzung zu den fünf operativen Segmenten,
die Steuerung sowie weitere funktionelle Tätigkeiten zur Unterstützung des Geschäftsbetriebs
der Gruppe, vor allem durch die Bereiche Kapitalanlageverwaltung, und für die Erstversicherung
die Abwicklung und Platzierung von Teilen der Rückversicherungsabgaben (Talanx Reinsurance
Broker GmbH, Hannover) einschließlich konzerninterner Rückversicherung (Talanx Reinsurance
Ltd., Dublin) sowie die Konzernfinanzierung. Das konzernexterne Asset-Management-Geschäft
für private und institutionelle Investoren der Ampega Investment GmbH, Köln, weisen
wir ebenfalls in diesem Segment aus. Darüber hinaus werden diesem Bereich zentrale
Dienstleistungsgesellschaften zugeordnet, die einzelne Servicetätigkeiten -wie z.
B. IT-Dienstleistungen, Inkasso, Personal und Rechnungswesen - auf Kostenerstattungsbasis,
vorwiegend für die Erstversicherer im Inland, ausführen. Das konzernintern gezeichnete
Geschäft der Talanx Reinsurance Ltd. sowie das operative Ergebnis der Talanx Reinsurance
Broker GmbH werden im Rahmen der Segmentverteilung teilweise den geschäftsabgebenden
Segmenten wieder zugerechnet (vgl. unseren Konzernzwischenlagebericht, Kapitel "Entwicklung
der Geschäftsbereiche im Konzern", Abschnitt "Konzernfunktionen").
Bewertungsgrundlage für sämtliche Transaktionen zwischen berichtspflichtigen Segmenten
sind marktkonforme Transferpreise, wie sie auch bei Geschäften mit Dritten Anwendung
finden. In der Konsolidierungsspalte werden die konzerninternen segmentübergreifenden
Transaktionen herausgerechnet. Erträge aus Dividendenzahlungen bzw. Ergebnisabführungsverträge,
die der Konzernholding zuzurechnen sind, werden hingegen im jeweiligen Segment eliminiert.
Die Segment-Gewinn- und Verlustrechnung haben wir aus Konsistenz- und Vergleichbarkeitsgründen
an die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung angepasst. Gleiches gilt für die Segment-
bzw. Konzernbilanz.
Um den finanziellen Erfolg der berichtspflichtigen Segmente im Konzern zu beurteilen,
werden abhängig von der Art und Fristigkeit der geschäftlichen Aktivitäten unterschiedliche
Steuerungsgrößen bzw. Performance-Maße genutzt, wobei als einheitliche Bemessungsgrundlage
das operative Ergebnis (EBIT) - ermittelt aus IFRS-Ergebnisbeiträgen - herangezogen
wird. Zur Darstellung der tatsächlichen operativen Profitabilität und zur Verbesserung
der Vergleichbarkeit wird hierbei das Periodenergebnis vor Ertragsteuern herausgestellt.
Ferner wird das Ergebnis um die Zinsaufwendungen für Fremdfinanzierung (Finanzierungszinsen)
bereinigt.
| Aktiva | Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland |
Privat- und Firmenversicherung International |
|||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| A. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| a. Geschäfts- oder Firmenwert | 153 | 153 | 248 | 403 | 614 | 518 |
| b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 13 | 14 | 571 | 601 | 191 | 193 |
| 166 | 167 | 819 | 1.004 | 805 | 711 | |
| B. Kapitalanlagen | ||||||
| a. Fremdgenutzter Grundbesitz | 51 | 32 | 828 | 847 | 19 | 16 |
| b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen |
18 | 18 | 16 | 17 | - |
- |
| c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen |
143 | 126 | 77 | 36 | - |
- |
| d. Darlehen und Forderungen | 1.485 | 1.564 | 25.185 | 25.113 | 871 | 861 |
| e. Sonstige Finanzinstrumente | ||||||
| i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente |
81 | 79 | 169 | 170 | 309 | 358 |
| ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente | 5.157 | 4.852 | 19.482 | 18.907 | 5.346 | 4.858 |
| iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente |
89 | 132 | 283 | 279 | 520 | 597 |
| f. Übrige Kapitalanlagen | 731 | 466 | 1.412 | 857 | 513 | 681 |
| Selbst verwaltete Kapitalanlagen | 7.755 | 7.269 | 47.452 | 46.226 | 7.578 | 7.371 |
| g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen | - | - | - | - | 2.168 | 2.037 |
| h. Depotforderungen | 20 | 22 | 17 | 21 | - | - |
| Kapitalanlagen | 7.775 | 7.291 | 47.469 | 46.247 | 9.746 | 9.408 |
| C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen |
- |
- |
8.852 | 8.718 | 746 | 708 |
| D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen |
5.333 | 5.034 | 2.655 | 2.524 | 931 | 765 |
| E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft | 1.109 | 1.214 | 444 | 315 | 989 | 865 |
| F. Abgegrenzte Abschlusskosten | 41 | 20 | 2.022 | 1.960 | 580 | 521 |
| G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand |
438 | 324 | 563 | 661 | 402 | 302 |
| H. Aktive Steuerabgrenzung | 172 | 175 | 65 | 97 | 56 | 94 |
| I. Sonstige Vermögenswerte | 609 | 450 | 990 | 1.616 | 467 | 510 |
| J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) |
- |
8 | - |
3 | 32 | 12 |
| Summe der Aktiva | 15.643 | 14.683 | 63.879 | 63.145 | 14.754 | 13.896 |
| Schaden- Rückversicherung |
Personen-Rückversicherung | Konzernfunktionen | ||||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| A. Immaterielle Vermögenswerte |
||||||
| a. Geschäfts- oder Firmenwert | 18 | 16 | - |
- | - | - |
| b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 31 | 26 | 92 | 94 | 79 | 78 |
| 49 | 42 | 92 | 94 | 79 | 78 | |
| B. Kapitalanlagen | ||||||
| a. Fremdgenutzter Grundbesitz | 1.121 | 976 | 2 | 2 | - | - |
| b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | 59 | 56 | - |
- |
20 | 21 |
| c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen |
129 | 132 | 23 | 23 | 19 | 15 |
| d. Darlehen und Forderungen | 2.854 | 2.912 | 63 | 76 | 12 | 27 |
| e. Sonstige Finanzinstrumente | ||||||
| i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente | 1.138 | 1.961 | 172 | 179 | 1 | 4 |
| ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente | 21.785 | 20.532 | 7.050 | 6.639 | 95 | 395 |
| iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 95 | 77 | 53 | 54 | - |
- |
| f. Übrige Kapitalanlagen | 1.954 | 1.694 | 420 | 438 | 329 | 476 |
| Selbst verwaltete Kapitalanlagen | 29.135 | 28.340 | 7.783 | 7.411 | 476 | 938 |
| g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen | - | - | - | - | - | - |
| h. Depotforderungen | 1.258 | 1.124 | 15.194 | 14.794 | 1 | 1 |
| Kapitalanlagen | 30.393 | 29.464 | 22.977 | 22.205 | 477 | 939 |
| C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
| D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen |
1.335 | 1.201 | 1.244 | 1.008 | 2 | - |
| E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft | 2.188 | 1.494 | 1.680 | 1.620 | 12 | 22 |
| F. Abgegrenzte Abschlusskosten | 745 | 597 | 1.338 | 1.317 | 1 | 2 |
| G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 666 | 587 | 487 | 186 | 154 | 85 |
| H. Aktive Steuerabgrenzung | 28 | 52 | 77 | 70 | 208 | 276 |
| I. Sonstige Vermögenswerte | 1.476 | 1.306 | 269 | 271 | 354 | 494 |
| J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
| Summe der Aktiva | 36.880 | 34.743 | 28.164 | 26.771 | 1.287 | 1.896 |
| Konsolidierung | Gesamt | |||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|
| A. Immaterielle Vermögenswerte |
||||
| a. Geschäfts- oder Firmenwert | - | - |
1.033 | 1.090 |
| b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | - | - | 977 | 1.006 |
| - | - | 2.010 | 2.096 | |
| B. Kapitalanlagen | ||||
| a. Fremdgenutzter Grundbesitz | - | - | 2.021 | 1.873 |
| b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | - |
- | 113 | 112 |
| c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen |
-85 | -70 | 306 | 262 |
| d. Darlehen und Forderungen | - | - | 30.470 | 30.553 |
| e. Sonstige Finanzinstrumente | ||||
| i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente | -295 | -297 | 1.575 | 2.454 |
| ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente | - | - | 58.915 | 56.183 |
| iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | - |
- | 1.040 | 1.139 |
| f. Übrige Kapitalanlagen | -949 | -778 |
4.410 | 3.834 |
| Selbst verwaltete Kapitalanlagen | -1.329 | -1.145 | 98.850 | 96.410 |
| g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen | - | - | 2.168 | 2.037 |
| h. Depotforderungen | -1.700 | -1.530 | 14.790 | 14.432 |
| Kapitalanlagen | -3.029 | -2.675 | 115.808 | 112.879 |
| C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen |
- |
- |
9.598 | 9.426 |
| D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen |
-3.324 | -3.162 | 8.176 | 7.370 |
| E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft | -250 | -278 | 6.172 | 5.252 |
| F. Abgegrenzte Abschlusskosten | 218 | 228 | 4.945 | 4.645 |
| G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | - |
- | 2.710 | 2.145 |
| H. Aktive Steuerabgrenzung | - |
- |
606 | 764 |
| I. Sonstige Vermögenswerte | -1.330 | -1.948 | 2.835 | 2.699 |
| J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) |
-6 | -1 | 26 | 22 |
| Summe der Aktiva | -7.721 | -7.836 | 152.886 | 147.298 |
| Passiva | Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland |
Privat- und Firmenversicherung International |
|||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| B. Nachrangige Verbindlichkeiten | 200 | 200 | 161 | 161 | 3 | 2 |
| C. Versicherungstechnische Rückstellungen | ||||||
| a. Rückstellung für Prämienüberträge | 1.309 | 1.022 | 1.143 | 937 | 1.999 | 1.799 |
| b. Deckungsrückstellung | - | - | 39.009 | 37.894 | 3.519 | 3.233 |
| c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 9.560 | 9.148 | 2.984 | 2.883 | 2.568 | 2.347 |
| d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung | 10 | 8 | 4.135 | 4.245 | 185 | 231 |
| e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen | 41 | 37 | 8 | 8 | 12 | 7 |
| 10.920 | 10.215 | 47.279 | 45.967 | 8.283 | 7.617 | |
| D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird |
- |
- |
8.852 | 8.718 | 746 | 708 |
| E. Andere Rückstellungen | ||||||
| a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 540 | 636 | 106 | 138 | 18 | 19 |
| b. Steuerrückstellungen | 111 | 107 | 161 | 104 | 80 | 98 |
| c. Sonstige Rückstellungen | 68 | 79 | 195 | 240 | 86 | 73 |
| 719 | 822 | 462 | 482 | 184 | 190 | |
| F. Verbindlichkeiten | ||||||
| a. Begebene Anleihen und Darlehen | 17 | - | 51 | - | - | - |
| b. Depotverbindlichkeiten | 39 | 39 | 2.170 | 2.026 | 192 | 185 |
| c. Übrige Verbindlichkeiten | 1.434 | 1.274 | 2.000 | 2.232 | 3.054 | 3.011 |
| 1.490 | 1.313 | 4.221 | 4.258 | 3.246 | 3.196 | |
| G. Passive Steuerabgrenzung | 172 | 174 | 289 | 328 | 84 | 136 |
| H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) |
- |
- |
- |
- |
25 | 10 |
| Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen | 13.501 | 12.724 | 61.264 | 59.914 | 12.571 | 11.859 |
| Passiva | Schaden- Rückversicherung |
Personen- Rückversicherung |
Konzernfunktionen | |||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| B. Nachrangige Verbindlichkeiten |
1.490 | 1.986 | 69 | 64 | 530 | 642 |
| C. Versicherungstechnische Rückstellungen | ||||||
| a. Rückstellung für Prämienüberträge | 3.325 | 2.627 | 142 | 122 | 10 | 8 |
| b. Deckungsrückstellung | - | - | 12.730 | 11.757 | - | - |
| c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
22.385 | 20.798 | 3.630 | 3.316 | 25 | 37 |
| d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung | - | - | - | - | - | - |
| e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen | 130 | 158 | 185 | 166 | - | - |
| 25.840 | 23.583 | 16.687 | 15.361 | 35 | 45 | |
| D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird |
- | - | - |
- |
- |
- |
| E. Andere Rückstellungen | ||||||
| a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
107 | 128 | 38 | 44 | 1.059 | 1.286 |
| b. Steuerrückstellungen | 195 | 241 | 25 | 19 | 162 | 153 |
| c. Sonstige Rückstellungen | 100 | 94 | 55 | 61 | 150 | 189 |
| 402 | 463 | 118 | 124 | 1.371 | 1.628 | |
| F. Verbindlichkeiten | ||||||
| a. Begebene Anleihen und Darlehen | 304 | 284 | 296 | 236 | 1.485 | 1.496 |
| b. Depotverbindlichkeiten | 389 | 446 | 6.508 | 6.443 | - |
- |
| c. Übrige Verbindlichkeiten | 845 | 643 | 2.065 | 2.037 | 119 | 612 |
| 1.538 | 1.373 | 8.869 | 8.716 | 1.604 | 2.108 | |
| G. Passive Steuerabgrenzung | 1.310 | 1.282 | 311 | 322 | 1 | 4 |
| H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
| Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen | 30.580 | 28.687 | 26.054 | 24.587 | 3.541 | 4.427 |
| Passiva | Konsolidierung | Gesamt | ||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 |
30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| B. Nachrangige Verbindlichkeiten |
-510 | -394 | 1.943 | 2.661 |
| C. Versicherungstechnische Rückstellungen | ||||
| a. Rückstellung für Prämienüberträge | -242 | -199 | 7.686 | 6.316 |
| b. Deckungsrückstellung | -188 | -205 | 55.070 | 52.679 |
| c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
-1.249 | -1.273 | 39.903 | 37.256 |
| d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung | - | - | 4.330 | 4.484 |
| e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen | -4 | -2 | 372 | 374 |
| -1.683 | -1.679 | 107.361 | 101.109 | |
| D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird |
- |
- | 9.598 | 9.426 |
| E. Andere Rückstellungen | ||||
| a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
- |
- | 1.868 | 2.251 |
| b. Steuerrückstellungen | - | - | 734 | 722 |
| c. Sonstige Rückstellungen | -1 | -1 | 653 | 735 |
| -1 | -1 | 3.255 | 3.708 | |
| F. Verbindlichkeiten | ||||
| a. Begebene Anleihen und Darlehen | -716 | -667 | 1.437 | 1.349 |
| b. Depotverbindlichkeiten | -3.225 | -2.886 | 6.073 | 6.253 |
| c. Übrige Verbindlichkeiten | -1.552 | -2.183 | 7.965 | 7.626 |
| -5.493 | -5.736 | 15.475 | 15.228 | |
| G. Passive Steuerabgrenzung | 16 | 16 | 2.183 | 2.262 |
| H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) |
-2 | -6 | 23 | 4 |
| Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen | -7.673 | -7.800 | 139.838 | 134.398 |
| Eigenkapital2) | 13.048 | 12.900 | ||
| Summe der Passiva | 152.886 | 147.298 | ||
1)
Weitere Ausführungen siehe Kapitel "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte
und Veräußerungsgruppen" des Konzernanhangs
2)
Eigenkapital Konzern und Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
| Industrieversicherung |
Privat- und Firmenversicherung Deutschland |
Privat- und Firmenversicherung International |
||||
| 9M 2015 | 9M 2014 | 9M 2015 | 9M 2014 | 9M 2015 | 9M 2014 | |
| 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
3.434 | 3.213 | 5.143 | 5.079 | 3.463 | 3.307 |
| davon mit anderen Segmenten | 55 | 68 | 50 | 43 | - | - |
| mit Dritten | 3.379 | 3.145 | 5.093 | 5.036 | 3.463 | 3.307 |
| 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
- |
- |
691 | 727 | 164 | 74 |
| 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien | 1.668 | 1.592 | 186 | 237 | 341 | 277 |
| 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge | -262 | -318 | -205 | -212 | -206 | -160 |
| 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge |
-77 | -98 | -1 | -14 | -3 | -24 |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | 1.581 | 1.401 | 4.062 | 3.917 | 2.755 | 2.820 |
| 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto | 2.424 | 2.321 | 4.506 | 4.281 | 2.280 | 2.261 |
| Anteile der Rückversicherer | 1.186 | 1.184 | 82 | 111 | 302 | 157 |
| Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto | 1.238 | 1.137 | 4.424 | 4.170 | 1.978 | 2.104 |
| 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto | 582 | 561 | 895 | 1.046 | 796 | 757 |
| Anteile der Rückversicherer | 242 | 233 | 81 | 85 | 55 | 69 |
| Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto | 340 | 328 | 814 | 961 | 741 | 688 |
| 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge | 4 | 6 | 9 | 8 | 13 | 15 |
| Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 11 | 8 | 34 | 58 | 48 | 49 |
| davon Amortisation PVFP | - | - | 21 | 46 | 5 | 11 |
| Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis | -7 | -2 | -25 | -50 | -35 | -34 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -4 | -66 | -1.201 | -1.264 | 1 | -6 |
| 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen | 225 | 242 | 1.580 | 1.568 | 294 | 274 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen | 67 | 33 | 217 | 125 | 50 | 39 |
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen | 158 | 209 | 1.363 | 1.443 | 244 | 235 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | - | - | - | - | 6 | 7 |
| Depotzinsergebnis | - | - | -12 | -13 | - | -1 |
| Kapitalanlageergebnis | 158 | 209 | 1.351 | 1.430 | 250 | 241 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | 141 | 149 | 1.133 | 1.174 | 271 | 256 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - | 1 | 13 | 14 | 46 | 39 |
| Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 24 | 1 | 72 | 19 | 7 | 2 |
| Zuschreibungen auf Kapitalanlagen | 2 | 7 | 2 | 3 | - | - |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode |
- |
2 | 1 | 2 | - |
- |
| 10. a. Sonstige Erträge | 82 | 64 | 163 | 146 | 90 | 69 |
| b. Sonstige Aufwendungen | 84 | 82 | 174 | 193 | 168 | 140 |
| Übriges Ergebnis | -2 | -18 | -11 | -47 | -78 | -71 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | 1 | 7 | 2 | 4 | 5 | 9 |
| Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 1 | 3 | - |
- |
2 | 3 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 7 | 18 | 2 | 6 | 2 | 2 |
| Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 11 | 9 | 1 | 1 | 18 | 24 |
| Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 152 | 125 | 139 | 119 | 173 | 164 |
| 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - |
- |
155 | - |
- |
- |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 152 | 125 | -16 | 119 | 173 | 164 |
| 12. Finanzierungszinsen | 6 | 6 | 8 | 9 | 2 | 2 |
| 13. Ertragsteuern | 43 | 34 | 44 | 35 | 43 | 43 |
| Periodenergebnis | 103 | 85 | -68 | 75 | 128 | 119 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | - | - | 5 | 3 | 22 | 23 |
| davon Aktionäre der Talanx AG | 103 | 85 | -73 | 72 | 106 | 96 |
| Schaden- Rückversicherung |
Personen- Rückversicherung |
Konzernfunktionen | ||||
| 9M 2015 |
9M 2014 | 9M 2015 | 9M 2014 | 9M 2015 | 9M 2014 | |
| 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
7.319 | 6.060 | 5.627 | 4.644 | 32 | 43 |
| davon mit anderen Segmenten | 417 | 346 | 109 | 114 | 32 | 43 |
| mit Dritten | 6.902 | 5.714 | 5.518 | 4.530 | - | - |
| 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung | - |
- |
- |
- |
- |
- |
| 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien | 816 | 629 | 745 | 758 | 9 | 8 |
| 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge | -604 | -373 | -18 | -25 | -2 | -6 |
| 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge | -66 | -46 | - |
- |
-2 | -1 |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | 5.965 | 5.104 | 4.864 | 3.861 | 23 | 30 |
| 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto | 4.498 | 3.846 | 4.861 | 3.959 | 16 | 19 |
| Anteile der Rückversicherer | 311 | 321 | 632 | 654 | - | -1 |
| Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto | 4.187 | 3.525 | 4.229 | 3.305 | 16 | 20 |
| 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto | 1.662 | 1.442 | 1.016 | 869 | 4 | 7 |
| Anteile der Rückversicherer | 134 | 88 | 56 | 75 | - | - |
| Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto | 1.528 | 1.354 | 960 | 794 | 4 | 7 |
| 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge | 2 | 3 | - | - | - | - |
| Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 4 | 4 | 9 | 4 | 1 | 2 |
| davon Amortisation PVFP | - | - | 3 | 2 | - | - |
| Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis | -2 | -1 | -9 | -4 | -1 | -2 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | 248 | 224 | -334 | -242 | 2 | 1 |
| 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen | 808 | 751 | 338 | 221 | 14 | 16 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen | 136 | 100 | 73 | 30 | 60 | 56 |
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen | 672 | 651 | 265 | 191 | -46 | -40 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | - | - | - | - | - | - |
| Depotzinsergebnis | 17 | 15 | 277 | 270 | - | - |
| Kapitalanlageergebnis | 689 | 666 | 542 | 461 | -46 | -40 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | 533 | 512 | 542 | 536 | 6 | 4 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 3 | 3 | 76 | 94 | - | - |
| Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 24 | 16 | - | - | 1 | - |
| Zuschreibungen auf Kapitalanlagen | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode |
6 | 6 | - |
- |
7 | 3 |
| 10. a. Sonstige Erträge | 333 | 178 | 198 | 115 | 540 | 556 |
| b. Sonstige Aufwendungen | 295 | 200 | 168 | 97 | 486 | 530 |
| Übriges Ergebnis | 38 | -22 | 30 | 18 | 54 | 26 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | 15 | 1 | 19 | 11 | 2 | 5 |
| Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 9 | 4 | - |
- |
- |
- |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 26 | 13 | 36 | 33 | 17 | 31 |
| Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 38 | 26 | 9 | 7 | 1 | 2 |
| Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 975 | 868 | 238 | 237 | 10 | -13 |
| 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - |
- |
- |
- |
- |
- |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 975 | 868 | 238 | 237 | 10 | -13 |
| 12. Finanzierungszinsen | 67 | 70 | 2 | 3 | 67 | 78 |
| 13. Ertragsteuern | 234 | 206 | 62 | 56 | -5 | -26 |
| Periodenergebnis | 674 | 592 | 174 | 178 | -52 | -65 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 354 | 321 | 90 | 92 | - | - |
| davon Aktionäre der Talanx AG | 320 | 271 | 84 | 86 | -52 | -65 |
| Konsolidierung | Gesamt | |||
| 9M 2015 | 9M 2014 | 9M 2015 | 9M 2014 | |
| 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
-663 | -614 | 24.355 | 21.732 |
| davon mit anderen Segmenten | -663 | -614 | - | - |
| mit Dritten | - | - | 24.355 | 21.732 |
| 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung | - |
- |
855 | 801 |
| 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien | -660 | -609 | 3.105 | 2.892 |
| 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge | 36 | 70 | -1.261 | -1.024 |
| 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge | 37 | 67 | -112 | -116 |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | -4 | -2 | 19.246 | 17.131 |
| 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto | -400 | -290 | 18.185 | 16.397 |
| Anteile der Rückversicherer | -393 | -278 | 2.120 | 2.148 |
| Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto | -7 | -12 | 16.065 | 14.249 |
| 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto | -176 | -148 | 4.779 | 4.534 |
| Anteile der Rückversicherer | -177 | -160 | 391 | 390 |
| Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto | 1 | 12 | 4.388 | 4.144 |
| 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge | - | - | 28 | 32 |
| Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 2 | -2 | 109 | 123 |
| davon Amortisation PVFP | - | - | 29 | 59 |
| Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis | -2 | 2 | -81 | -91 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | - | - | -1.288 | -1.353 |
| 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen | -36 | -42 | 3.223 | 3.030 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen | -82 | -71 | 521 | 312 |
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen | 46 | 29 | 2.702 | 2.718 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | - | - | 6 | 7 |
| Depotzinsergebnis | -1 | - | 281 | 271 |
| Kapitalanlageergebnis | 45 | 29 | 2.989 | 2.996 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | -33 | -44 | 2.593 | 2.587 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -3 | -5 | 135 | 146 |
| Abschreibungen auf Kapitalanlagen | - | - | 128 | 38 |
| Zuschreibungen auf Kapitalanlagen | - | - | 4 | 10 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode |
-6 | -2 | 8 | 11 |
| 10. a. Sonstige Erträge | -489 | -517 | 917 | 611 |
| b. Sonstige Aufwendungen | -419 | -432 | 956 | 810 |
| Übriges Ergebnis | -70 | -85 | -39 | -199 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | -1 | -4 | 43 | 33 |
| Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte | - |
- |
12 | 10 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -5 | -7 | 85 | 96 |
| Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte | - |
- |
78 | 69 |
| Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | -25 | -56 | 1.662 | 1.444 |
| 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - |
- |
155 | - |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | -25 | -56 | 1.507 | 1.444 |
| 12. Finanzierungszinsen | -24 | -35 | 128 | 133 |
| 13. Ertragsteuern | 1 | -5 | 422 | 343 |
| Periodenergebnis | -2 | -16 | 957 | 968 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | -2 | -1 | 469 | 438 |
| davon Aktionäre der Talanx AG | - | -15 | 488 | 530 |
| Industrieversicherung |
Privat- und Firmenversicherung Deutschland |
Privat- und Firmenversicherung International |
||||
| Q3 2015 | Q3 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 | |
| 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
809 | 716 | 1.474 | 1.516 | 1.071 | 1.052 |
| davon mit anderen Segmenten | 13 | 21 | 18 | 15 | - | - |
| mit Dritten | 796 | 695 | 1.456 | 1.501 | 1.071 | 1.052 |
| 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
- |
- |
222 | 248 | 57 | 27 |
| 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien | 426 | 435 | 48 | 67 | 95 | 86 |
| 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge | 290 | 292 | 75 | 105 | -49 | -28 |
| 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge |
113 | 99 | 6 | 2 | 18 | 3 |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | 560 | 474 | 1.273 | 1.304 | 852 | 908 |
| 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto | 840 | 887 | 1.359 | 1.483 | 764 | 708 |
| Anteile der Rückversicherer | 373 | 447 | 21 | 34 | 136 | 33 |
| Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto | 467 | 440 | 1.338 | 1.449 | 628 | 675 |
| 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto | 199 | 187 | 300 | 324 | 249 | 277 |
| Anteile der Rückversicherer | 77 | 76 | 30 | 39 | 20 | 35 |
| Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto | 122 | 111 | 270 | 285 | 229 | 242 |
| 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge | 1 | 2 | 2 | 2 | 3 | 4 |
| Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -11 | -3 | 28 | 28 | 16 | 15 |
| davon Amortisation PVFP | - | - | 29 | 24 | 2 | 4 |
| Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis | 12 | 5 | -26 | -26 | -13 | -11 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -17 | -72 | -361 | -456 | -18 | -20 |
| 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen | 67 | 71 | 466 | 540 | 97 | 98 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen | 22 | 13 | 60 | 43 | 16 | 18 |
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen | 45 | 58 | 406 | 497 | 81 | 80 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | - | - | - | - | 2 | 5 |
| Depotzinsergebnis | - | - | -3 | -4 | - | - |
| Kapitalanlageergebnis | 45 | 58 | 403 | 493 | 83 | 85 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | 45 | 47 | 377 | 385 | 89 | 90 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - | - | 4 | 4 | 7 | 13 |
| Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 5 | - | 14 | 5 | 1 | 1 |
| Zuschreibungen auf Kapitalanlagen | 2 | - | 1 | - | - | - |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode |
- |
2 | 1 | 2 | - |
- |
| 10. a. Sonstige Erträge | 24 | 22 | 60 | 58 | 44 | 37 |
| b. Sonstige Aufwendungen | 42 | 24 | 57 | 73 | 63 | 62 |
| Übriges Ergebnis | -18 | -2 | 3 | -15 | -19 | -25 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | 1 | 7 | 1 | 3 | 1 | 3 |
| Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte | - |
- |
- |
- |
1 | 1 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 3 | 8 | 1 | 2 | 1 | 1 |
| Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 3 | - |
- |
- |
3 | 8 |
| Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 10 | -16 | 45 | 22 | 46 | 40 |
| 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - |
- |
- |
- |
- |
- |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 10 | -16 | 45 | 22 | 46 | 40 |
| 12. Finanzierungszinsen | 2 | 2 | 3 | 2 | - |
- |
| 13. Ertragsteuern | 2 | -14 | 7 | 5 | 11 | 11 |
| Periodenergebnis | 6 | -4 | 35 | 15 | 35 | 29 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | - | - | 4 | - | 6 | 7 |
| davon Aktionäre der Talanx AG | 6 | -4 | 31 | 15 | 29 | 22 |
| Schaden- Rückversicherung |
Personen- Rückversicherung |
Konzernfunktionen | ||||
| Q3 2015 | Q3 2014 | Q3 2015 | Q3 20141 | Q3 2015 | Q3 2014 | |
| 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
2.347 | 1.982 | 2.013 | 1.657 | 5 | 8 |
| davon mit anderen Segmenten | 119 | 92 | 36 | 38 | 5 | 8 |
| mit Dritten | 2.228 | 1.890 | 1.977 | 1.619 | - | - |
| 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
- |
- |
- |
- |
- |
- |
| 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien | 297 | 267 | 259 | 254 | 2 | - |
| 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge | 11 | 1 | -15 | -11 | 3 | 5 |
| 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge |
-10 | -18 | - |
- |
2 | 3 |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | 2.071 | 1.734 | 1.739 | 1.392 | 4 | 10 |
| 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto | 1.553 | 1.358 | 1.742 | 1.426 | 6 | 9 |
| Anteile der Rückversicherer | 89 | 165 | 213 | 212 | - | - |
| Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto | 1.464 | 1.193 | 1.529 | 1.214 | 6 | 9 |
| 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto | 578 | 510 | 336 | 304 | - | 3 |
| Anteile der Rückversicherer | 52 | 35 | 12 | 32 | - | - |
| Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto | 526 | 475 | 324 | 272 | - | 3 |
| 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge | 1 | 1 | - | - | - | - |
| Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 1 | -1 | 4 | 1 | 1 | 1 |
| davon Amortisation PVFP | - | - | 1 | - | - | - |
| Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis | - | 2 | -4 | -1 | -1 | -1 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | 81 | 68 | -118 | -95 | -3 | -3 |
| 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen | 294 | 280 | 113 | 73 | 4 | 2 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen | 49 | 32 | 27 | 15 | 21 | 20 |
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen |
245 | 248 | 86 | 58 | -17 | -18 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | - | - | - | - | - | - |
| Depotzinsergebnis | 7 | 6 | 90 | 104 | - | - |
| Kapitalanlageergebnis | 252 | 254 | 176 | 162 | -17 | -18 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | 176 | 173 | 173 | 195 | 3 | 1 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 2 | 2 | 19 | 31 | - | - |
| Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 9 | 6 | - | - |
1 | - |
| Zuschreibungen auf Kapitalanlagen | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode |
5 | 2 | - |
- |
1 | 1 |
| 10. a. Sonstige Erträge | 98 | 69 | 54 | 60 | 179 | 193 |
| b. Sonstige Aufwendungen | 72 | 56 | 68 | 42 | 158 | 179 |
| Übriges Ergebnis | 26 | 13 | -14 | 18 | 21 | 14 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | 1 | - | 6 | 5 | - | 2 |
| Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte |
-2 | -1 | - |
- |
- |
- |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 7 | 5 | 11 | 12 | 5 | 10 |
| Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte |
16 | 9 | 3 | 2 | 1 | - |
| Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert |
359 | 335 | 44 | 85 | 1 | -7 |
| 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - | - |
- |
- |
- |
- |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 359 | 335 | 44 | 85 | 1 |
-7 |
| 12. Finanzierungszinsen | 18 | 21 | - |
2 | 21 | 22 |
| 13. Ertragsteuern | 101 | 78 | 1 | 28 | -6 | -21 |
| Periodenergebnis | 240 | 236 | 31 | 55 | -14 | -8 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 126 | 130 | 16 | 26 | - | - |
| davon Aktionäre der Talanx AG | 114 | 106 | 15 | 29 | -14 | -8 |
| Konsolidierung | Gesamt | |||
| Q3 2015 | Q3 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 | |
| 1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
-191 | -174 | 7.528 | 6.757 |
| davon mit anderen Segmenten | -191 | -174 | - | - |
| mit Dritten | - | - | 7.528 | 6.757 |
| 2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
- |
- |
279 | 275 |
| 3. Gebuchte Rückversicherungsprämien | -186 | -176 | 941 | 933 |
| 4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge | -19 | -9 | 296 | 355 |
| 5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge |
-20 | -8 | 109 | 81 |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | -4 | 1 | 6.495 | 5.823 |
| 6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto | -120 | -103 | 6.144 | 5.768 |
| Anteile der Rückversicherer | -121 | -86 | 711 | 805 |
| Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto | 1 | -17 | 5.433 | 4.963 |
| 7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto | -54 | -51 | 1.608 | 1.554 |
| Anteile der Rückversicherer | -56 | -69 | 135 | 148 |
| Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto | 2 | 18 | 1.473 | 1.406 |
| 8. Sonstige versicherungstechnische Erträge | 1 | -1 | 8 | 8 |
| Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -5 | -1 | 34 | 40 |
| davon Amortisation PVFP | - | - | 32 | 28 |
| Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis | 6 | - | -26 | -32 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -1 | - | -437 | -578 |
| 9. a. Erträge aus Kapitalanlagen | -17 | -11 | 1.024 | 1.053 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen | -29 | -25 | 166 | 116 |
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen |
12 | 14 | 858 | 937 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | - | - | 2 | 5 |
| Depotzinsergebnis | -2 | - | 92 | 106 |
| Kapitalanlageergebnis | 10 | 14 | 952 | 1.048 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | -12 | -9 | 851 | 882 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1 | -1 | 31 | 49 |
| Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 1 | - | 31 | 12 |
| Zuschreibungen auf Kapitalanlagen | - | - | 3 | - |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode |
-6 | -2 | 1 | 5 |
| 10. a. Sonstige Erträge | -162 | -166 | 297 | 273 |
| b. Sonstige Aufwendungen | -140 | -132 | 320 | 304 |
| Übriges Ergebnis | -22 | -34 | -23 | -31 |
| davon Zinsen und ähnliche Erträge | - | -1 | 10 | 19 |
| Zuschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte |
- |
- |
-1 | - |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1 | -1 | 27 | 37 |
| Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte |
1 | - |
27 | 19 |
| Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert |
-13 | -20 | 492 | 439 |
| 11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - |
- |
- |
- |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | -13 | -20 | 492 | 439 |
| 12. Finanzierungszinsen | -7 | -5 | 37 | 44 |
| 13. Ertragsteuern | - | -3 | 128 | 84 |
| Periodenergebnis | -6 | -12 | 327 | 311 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | -2 | -1 | 150 | 162 |
| davon Aktionäre der Talanx AG | -4 | -11 | 177 | 149 |
Die Tabellen wurden im Grundsatz auf die Bereiche Erstversicherung, Rückversicherung
und Konzernfunktionen verdichtet.
| Erstversicherung | Rückversicherung | Konzernfunktionen | Gesamt | |
| 30.9.2015 | ||||
| Deutschland | 21.593 | 6.484 | 199 | 28.276 |
| Großbritannien | 3.771 | 2.755 | 35 | 6.561 |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | 3.539 | 350 | 1 | 3.890 |
| Übriges Europa | 27.226 | 7.995 | 71 | 35.292 |
| USA | 2.500 | 11.484 | 3 | 13.987 |
| Übriges Nordamerika | 501 | 1.515 | 2 | 2.018 |
| Lateinamerika | 1.165 | 1.535 | 1 | 2.701 |
| Asien und Australien | 1.769 | 4.018 | 2 | 5.789 |
| Afrika | 7 | 329 | - | 336 |
| Gesamt | 62.071 | 36.465 | 314 | 98.850 |
| 31.12.2014 | ||||
| Deutschland | 21.436 | 6.313 | 432 | 28.181 |
| Großbritannien | 3.475 | 2.605 | 103 | 6.183 |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | 3.393 | 672 | 4 | 4.069 |
| Übriges Europa | 26.424 | 8.711 | 281 | 35.416 |
| USA | 2.215 | 9.673 | 23 | 11.911 |
| Übriges Nordamerika | 173 | 1.410 | 18 | 1.601 |
| Lateinamerika | 1.203 | 1.465 | 2 | 2.670 |
| Asien und Australien | 1.825 | 4.203 | 24 | 6.052 |
| Afrika | 5 | 322 | - | 327 |
| Gesamt | 60.149 | 35.374 | 887 | 96.410 |
Als langfristige Vermögenswerte gelten im Wesentlichen die immateriellen Vermögenswerte
(einschließlich Geschäfts- oder Firmenwert) sowie der eigen- und fremdgenutzte Grundbesitz.
| Erstversicherung | Rückversicherung | Konzernfunktionen | Gesamt | |
| Deutschland | 2.740 | 750 | 79 | 3.569 |
| Großbritannien | - | 2 | - | 2 |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | - | - | - | - |
| Übriges Europa | 322 | 81 | - | 403 |
| USA | - | 485 | - | 485 |
| Übriges Nordamerika | - | - | - | - |
| Lateinamerika | 169 | - | - | 169 |
| Asien und Australien | - | 1 | - | 1 |
| Afrika | - | 12 | - | 12 |
| Gesamt | 3.231 | 1.331 | 79 | 4.641 |
| 31.12.2014 | ||||
| Deutschland | 3.002 | 756 | 77 | 3.835 |
| Großbritannien | - | 3 | - | 3 |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | - | - | - | - |
| Übriges Europa | 341 | 83 | 1 | 425 |
| USA | - | 331 | - | 331 |
| Übriges Nordamerika | - | - | - | - |
| Lateinamerika | 32 | - | - | 32 |
| Asien und Australien | - | 2 | - | 2 |
| Afrika | - | 7 | - | 7 |
| Gesamt | 3.375 | 1.182 | 78 | 4.635 |
Im Berichtszeitraum lagen keine Transaktionen mit einem externen Kunden vor, die sich
auf mindestens 10 % der gesamten Bruttoprämien belaufen.
| Erstversicherung | Rückversicherung | Konzernfunktionen | Gesamt | |
| 9M 2015 | ||||
| Deutschland | 6.475 | 847 | - | 7.322 |
| Großbritannien | 123 | 2.088 | - | 2.211 |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | 1.686 | 221 | - | 1.907 |
| Übriges Europa | 1.751 | 1.672 | - | 3.423 |
| USA | 396 | 2.864 | - | 3.260 |
| Übriges Nordamerika | 33 | 616 | - | 649 |
| Lateinamerika | 1.244 | 668 | - | 1.912 |
| Asien und Australien | 184 | 3.058 | - | 3.242 |
| Afrika | 43 | 386 | - | 429 |
| Gesamt | 11.935 | 12.420 | - | 24.355 |
| 9M 2014 | ||||
| Deutschland | 6.380 | 725 | - | 7.105 |
| Großbritannien | 101 | 1.861 | - | 1.962 |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | 1.598 | 163 | - | 1.761 |
| Übriges Europa | 1.964 | 1.488 | - | 3.452 |
| USA | 286 | 2.276 | - | 2.562 |
| Übriges Nordamerika | 20 | 528 | - | 548 |
| Lateinamerika | 932 | 594 | - | 1.526 |
| Asien und Australien | 168 | 2.289 | - | 2.457 |
| Afrika | 39 | 320 | - | 359 |
| Gesamt | 11.488 | 10.244 | - | 21.732 |
| Erstversicherung | Rückversicherung | Konzernfunktionen | Gesamt | |
| Q3 2015 |
||||
| Deutschland | 1.671 | 200 | - | 1.871 |
| Großbritannien | 34 | 652 | - | 686 |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | 485 | 57 | - | 542 |
| Übriges Europa | 491 | 541 | - | 1.032 |
| USA | 106 | 997 | - | 1.103 |
| Übriges Nordamerika | 11 | 214 | - | 225 |
| Lateinamerika | 453 | 222 | - | 675 |
| Asien und Australien | 63 | 1.184 | - | 1.247 |
| Afrika | 9 | 138 | - | 147 |
| Gesamt | 3.323 | 4.205 | - | 7.528 |
| Q3 2014 |
||||
| Deutschland | 1.690 | 177 | - | 1.867 |
| Großbritannien | 31 | 631 | - | 662 |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | 533 | 49 | - | 582 |
| Übriges Europa | 466 | 519 | - | 985 |
| USA | 88 | 787 | - | 875 |
| Übriges Nordamerika | 9 | 195 | - | 204 |
| Lateinamerika | 345 | 226 | - | 571 |
| Asien und Australien | 68 | 739 | - | 807 |
| Afrika | 18 | 186 | - | 204 |
| Gesamt | 3.248 | 3.509 | - | 6.757 |
| 9M 2015 | 9M 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 | |
| Schaden/Unfall-Erstversicherung | 7.113 | 6.576 | 1.879 | 1.671 |
| Leben-Erstversicherung | 4.822 | 4.912 | 1.444 | 1.577 |
| Schaden-Rückversicherung | 6.902 | 5.714 | 2.228 | 1.890 |
| Personen-Rückversicherung | 5.518 | 4.530 | 1.977 | 1.619 |
| Gesamt | 24.355 | 21.732 | 7.528 | 6.757 |
Die Kapitalkonsolidierung wird nach den Vorschriften des IFRS 10 vorgenommen. Tochterunternehmen
sind alle Unternehmen, bei denen eine Beherrschung durch den Konzern vorliegt. Eine
Beherrschung über ein Beteiligungsunternehmen liegt vor, wenn der Konzern direkt oder
indirekt die Entscheidungsmacht aufgrund von Stimmrechten oder anderen Rechten über
ein Konzernunternehmen hat, an positiven und negativen variablen Rückflüssen aus dem
Konzernunternehmen partizipiert und diese Rückflüsse durch seine Entscheidungsmacht
beeinflussen kann. Diese Merkmale müssen kumulativ erfüllt sein.
Tochtergesellschaften werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen
(Vollkonsolidierung), zu dem der Konzern die Beherrschung über sie erlangt. Sie werden
entkonsolidiert zu dem Zeitpunkt, zu dem die Beherrschung endet.
Gesellschaften, auf die der Konzern einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann, werden
als assoziierte Unternehmen im Allgemeinen unter Anwendung der Equity-Methode nach
IAS 28 bilanziert. Ein maßgeblicher Einfluss wird vermutet, wenn eine Gesellschaft
des Konzerns direkt oder indirekt mindestens 20 %, aber nicht mehr als 50 % der Stimmrechte
hält. Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine Vereinbarung, über die der Konzern die
gemeinschaftliche Führung ausübt, wobei er Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung
besitzt, anstatt Rechte an dessen Vermögenswerten und Verpflichtungen für deren Schulden
zu haben. Diese Unternehmen werden gemäß IFRS 11 grundsätzlich nach der Equity-Methode
einbezogen. Die Equity-Konsolidierung endet mit der Aufgabe des maßgeblichen Einflusses
oder der gemeinschaftlichen Führung.
Darüber hinaus verweisen wir bezüglich der Konsolidierungsgrundsätze auch auf unsere
Ausführungen im Geschäftsbericht 2014, Kapitel "Konsolidierung" (Seite 215 ff.).
In den Talanx-Konzernabschluss wurden zum Bilanzstichtag 147 Einzelgesellschaften,
28 Investmentfonds, drei strukturierte Unternehmen sowie vier Teilkonzerne (davon
drei ausländische Teilkonzerne) - als Gruppe (inkl. assoziierter Unternehmen) - voll
und neun nach der Equity-Methode konsolidierte Unternehmen einbezogen.
Die wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis im Vergleich zum Jahresende 2014
sind nachfolgend dargestellt.
Innerhalb des zur Hannover Rück-Gruppe gehörenden Teilkonzerns Hannover Reinsurance
Group Africa (Pty) Ltd, Johannesburg, Südafrika (HRGSA), hat die Compass Insurance
Company Ltd, ebenfalls mit Sitz in Johannesburg, im Rahmen eines sukzessiven Unternehmenszusammenschlusses
mit Wirkung zum 1. Januar 2015 60 % der Anteile an der Commercial & Industrial Acceptances
(Pty) Ltd, Johannesburg ("CIA"), zu einem Kaufpreis in Höhe von umgerechnet 4 Mio.
EUR erworben. Zuvor wurden bereits 40 % der Anteile an der Gesellschaft, die nach
der Equity-Methode in den Teilkonzernabschluss der HRGSA einbezogen wurde, durch die
Lireas Holdings (Pty) Ltd, Johannesburg, gehalten, die zu 51 % der HRGSA gehört. Durch
den schrittweisen Erwerb hat die HRGSA die Kontrolle über die CIA erlangt, die nunmehr
im Teilkonzernabschluss der HRGSA konsolidiert wird. Im Rahmen der Transaktion wurde
ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von umgerechnet 2 Mio. EUR aktiviert, zusätzlich
wurde der beizulegende Zeitwert von bedingten Kaufpreiszahlungen berücksichtigt. Für
die Erstkonsolidierung wurden im Rahmen geeigneter Bewertungsmethoden bei der Ermittlung
der Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden zum Teil Annahmen und Schätzungen
zugrunde gelegt, die auf Prognosen zukünftiger Zahlungsmittelflüsse beruhen. Daher
erfolgte der zunächst vorgenommene Einbezug des Geschäftsbetriebs in den Teilkonzernabschluss
auf vorläufiger Basis unter Nutzung der bestmöglich verfügbaren Informationen. Nach
IFRS 3 ist diese vorläufige Bilanzierung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Erwerbszeitpunkt
fertig zu stellen. Sich daraus ergebende Wertänderungen der angesetzten Vermögenswerte
und Schulden sind so zu bilanzieren, als ob ihr angepasster beizulegender Zeitwert
zum Erstkonsolidierungszeitpunkt von diesem Zeitpunkt an angesetzt worden wäre. Im
weiteren Verlauf des Berichtsjahrs werden die vorläufigen Wertansätze der in dieser
Transaktion übernommenen Vermögenswerte und Schulden analysiert und möglicherweise
in Teilen anzupassen sein.
Mit Kaufvertrag vom 23. Dezember 2014 übernimmt der Konzern die beiden Windparkprojekte
Ferme Eolienne du Confolentais S. A. R. L. und Ferme Eolienne des Mignaudieres S.
A. R. L. mit Sitz in Toulouse, Frankreich. Der Erwerb stand unter aufschiebenden Bedingungen,
die am 10. Februar 2015 erfüllt wurden (Erwerbszeitpunkt). Bei den Gesellschaften
handelt es sich um Windparkprojektgesellschaften. Die TD Real Assets GmbH & Co. kg,
Köln (Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland), hat indirekt sämtliche
Anteile an der Ferme Eolienne du Confolentais S. A. R. L.und die HG-I Alternative
Investments Beteiligungs-GmbH & Co. kg, Köln (Segment Industrieversicherung) hat indirekt
sämtliche Anteile an der Ferme Eolienne des Mignaudieres S. A. R. L. erworben. Der
Kaufpreis für die Gesellschaften beträgt jeweils 1 Mio. EUR. Die Bilanzsumme der erworbenen
Unternehmen in Höhe von jeweils 8 Mio. EUR entfällt im Wesentlichen auf technische
Anlagen der Windparks, die durch Eigenkapital und Darlehen finanziert werden. Wesentliche
immaterielle Vermögenswerte sowie Geschäfts- oder Firmenwerte bestehen nicht. Es wurden
keine Eventualverbindlichkeiten, bedingte Leistungen oder separate Transaktionen im
Sinne des IFRS 3 identifiziert. Beide Gesellschaften werden im ersten Quartal 2015
erstmalig konsolidiert. Das gesamte geplante Investitionsvolumen beläuft sich auf
ca. 47 Mio. EUR. Beide erworbenen Gesellschaften wurden am 10. Februar 2015 wirksam
in französische offene Handelsgesellschaften (SNC) formgewechselt.
Mit Kaufvertrag vom 17. Dezember 2014 hat die Inversiones HDI Limitada, Santiago,
Chile (Segment Privat- und Firmenversicherung International), im Rahmen eines Tenderverfahrens
mit Wirkung zum 13. Februar 2015 durch den Erwerb von 99,9959 % der Anteile an der
Inversiones Magallanes S. A. die Magallanes-Gruppe erworben. Auf Basis der getroffenen
Vereinbarungen bildet der Konzern somit zum Erstkonsolidierungszeitpunkt 13. Februar
2015 den Erwerb ab. Der Anteil des Konzerns an den Stimmrechten entspricht den gehaltenen
Anteilen. Die notwendige Genehmigung der chilenischen Aufsicht SVS (Superintendencia
Valores y Seguros) wurde am 9. April 2015 erteilt.
Die Gruppe besteht aus der Holding-Gesellschaft Inversiones Magallanes S. A., Santiago,
Chile, und aus den drei operativen Versicherungsgesellschaften Aseguradora Magallanes
S. A., Santiago, Chile (Schaden/Unfall-Geschäft), Aseguradora Magallanes de Garantía
y Crédito S. A., Santiago, Chile (Kredit-/Kautions-Geschäft) und Aseguradora Magallanes
de Vida S. A., Santiago, Chile (Lebensversicherungsgeschäft). Zudem ist ein auf Schaden/UnfallGeschäft
fokussiertes Start-Up in Peru, die Aseguradora Magallanes del Perú S. A., Lima, Peru,
Teil der Transaktion. Nach Abschluss der Transaktion stellen sich die im Konzern gehaltenen
Anteile an den Gesellschaften der Magallanes-Gruppe wie folgt dar:
| ― |
Inversiones Magallanes S. A. - 99,9 % |
| ― |
Aseguradora Magallanes S. A. - 99,8 % |
| ― |
Aseguradora Magallanes de Garantía y Crédito S. A. - 99,8 % |
| ― |
Aseguradora Magallanes de Vida S. A. - 100 % |
| ― |
Aseguradora Magallanes del Perú S. A. - 100 % |
Der vollständig aus Zahlungsmitteln beglichene Kaufpreis für die Magallanes-Gruppe
beträgt umgerechnet zum Stichtagskurs per 13. Februar 2015 193 Mio. EUR. Effektiv
hat die Talanx International AG jedoch aufgrund einer günstigen Währungsabsicherung
lediglich 180 Mio. EUR als Kapitalerhöhung bei der Inversiones HDI Limitada, Chile,
für den Erwerb der Magallanes-Gruppe investiert. Einen weiteren Betrag in Höhe von
ca. 3 Mio. EUR entnahm die Inversiones HDI Limitada aus den eigenen Mitteln.
Der Goodwill aus dem Erwerb beträgt 122 Mio. EUR und spiegelt neben erheblichen Synergieeffekten
und erwarteten Cross-Selling-Effekten auch das erwartete Wachstum, im Wesentlichen
im Kraftfahrzeuggeschäft, wider. In der Steuerbilanz entsteht aus dieser Transaktion
kein steuerlich abzugsfähiger Goodwill (Share Deal). Erwerbsbezogene Kosten (0,6 Mio.
EUR) sind im "Übrigen Ergebnis" enthalten. Durch die am 25. August 2015 erfolgte Verschmelzung
der Holdinggesellschaften Inversiones Magallanes S. A. und Inversiones HDI Ltda. sowie
der geplanten Verschmelzung der Sachversicherungsgesellschaften Aseguradora Magallanes
S. A. und HDI Seguros S. A. wurden bereits Teilbeträge der stillen Reserven aus der
Erstkonsolidierung auch für steuerliche Zwecke aufgedeckt und stehen als steuerlich
abzugsfähiges Abschreibungsvolumen in zukünftigen Perioden zur Verfügung.
Die zum Erwerbszeitpunkt für jede Hauptgruppe von erworbenen Vermögenswerten und übernommenen
Schulden erfassten und mit dem Stichtagskurs zum Erwerbszeitpunkt umgerechneten Beträge
nach IFRS stellen sich wie folgt dar:
| Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt |
|
| Immaterielle Vermögenswerte | 13 |
| Kapitalanlagen | 93 |
| Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen | 99 |
| Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft1) | 150 |
| Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 10 |
| Aktive Steuerabgrenzung | 2 |
| Sonstige Vermögenswerte | 25 |
| Summe Vermögenswerte | 392 |
| Versicherungstechnische Rückstellungen | 249 |
| Andere Rückstellungen | 3 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 69 |
| Davon Steuerverbindlichkeiten | 6 |
| Davon versicherungsbezogen | 54 |
| Summe Schulden | 321 |
| Erworbenes Nettovermögen | 71 |
1)
Die Bruttoforderungen aus dem Versicherungsgeschäft vor Wertberichtigung betragen
152 Mio. EUR
Der Betrag der ausgewiesenen Forderungen entspricht dem beizulegenden Zeitwert. Weitere
Zahlungsausfälle werden nicht erwartet. Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte
beinhalten Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen sowie den Markennamen. Es wurden keine
wesentlichen Eventualverbindlichkeiten identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 zu bilanzieren
sind. Darüber hinaus wurden ebenfalls keine Eventualverbindlichkeiten identifiziert,
deren Ansatz - mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts - unterblieben
ist. Weitere bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate
Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert.
Die Bruttoprämien der Gesellschaft gingen mit 169 Mio. EUR und das Jahresergebnis
mit 4 Mio. EUR in den Abschluss zum 30. September 2015 ein. Wäre der Erwerb der Gruppe
bereits zum 1. Januar 2015 erfolgt, hätten die einzubeziehenden Bruttoprämien 193
Mio. EUR und das einzubeziehende Jahresergebnis 4 Mio. EUR betragen.
Im Rahmen des Windpark-Projektes "WPD" übernimmt der Konzern mit Kaufverträgen vom
23. März 2015 die WP Sandstruth GmbH, Bremen, die Windpark Vier Fichten GmbH, Bremen,
sowie die WPD Windparks Mittleres Mecklenburg GmbH, Bremen, die die alleinige Kommanditistin
der Windpark Dalwitz GmbH & Co. KG, Bremen, ist. Bei den Gesellschaften handelt es
sich um Windparkprojektgesellschaften. Der Vollzug des Erwerbs der drei Windparkgesellschaften
stand unter aufschiebenden Bedingungen, die am 1. April 2015 erfüllt wurden (Erwerbszeitpunkt).
Die TD Real Assets GmbH & Co. KG, Köln, hat 100 % der Gesellschaftsanteile an der
WP Sandstruth GmbH und der WPD Windparks Mittleres Mecklenburg GmbH erworben und die
HG-I Alternative Investments Beteiligungs-GmbH & Co. KG, Köln, hat 100 % der Gesellschaftsanteile
an der Windpark Vier Fichten GmbH erworben. Neue Komplementärin der Windpark Dalwitz
GmbH & Co. KG wird die Talanx Direct Infrastructure 1 GmbH, Köln. Der Anteil des Konzerns
an den Stimmrechten entspricht den gehaltenen Anteilen.
Der vollständig aus Zahlungsmitteln beglichene Kaufpreis für das gesamte Windparkprojekt
beträgt 44 Mio. EUR und unterteilt sich auf folgende Einzeltransaktionen:
| ― |
WPD Windparks Mittleres Mecklenburg GmbH inkl. indirektem Erwerb der Windpark Dalwitz GmbH & Co. KG - 26 Mio.EUR |
| ― |
WP Sandstruth GmbH - 9 Mio. EUR |
| ― |
Windpark Vier Fichten GmbH - 9 Mio. EUR |
Aus dem Erwerb entstand kein Goodwill. Erwerbsbezogene Kosten (0,5 Mio. EUR) sind
im "Übrigen Ergebnis" enthalten.
Die zum Erwerbszeitpunkt für jede Hauptgruppe von erworbenen Vermögenswerten und übernommenen
Schulden erfassten Beträge nach IFRS stellen sich wie folgt dar:
| Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt |
|
| Immaterielle Vermögenswerte1) | 1 |
| Kapitalanlagen1) | 118 |
| Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 8 |
| Sonstige Vermögenswerte | 7 |
| Summe Vermögenswerte | 134 |
| Andere Rückstellungen | 1 |
| Begebene Anleihen und Darlehen | 79 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 1 |
| Passive Steuerabgrenzung | 9 |
| Summe Schulden | 90 |
| Erworbenes Nettovermögen | 44 |
Der Betrag der bilanzierten Forderungen (7 Mio. EUR; Position "Sonstige Vermögenswerte")
entspricht dem beizulegenden Zeitwert. Zahlungsausfälle werden nicht erwartet. Es
wurden keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten identifiziert, die gemäß IFRS
3.23 zu bilanzieren sind. Darüber hinaus wurden ebenfalls keine Eventualverbindlichkeiten
identifiziert, deren Ansatz -mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts
- unterblieben ist. Weitere bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen
und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert.
Der Umsatz der Gesellschaften (enthalten in den Kapitalanlageerträgen) ging mit 7
Mio. EUR und das Jahresergebnis mit -1 Mio. EUR in den Abschluss zum 30. September
2015 ein. Wäre der Erwerb der Unternehmen bereits zum 1. Januar 2015 erfolgt, hätte
der einzubeziehende Umsatz 11 Mio. EUR und das einzubeziehende Jahresergebnis 1 Mio.
EUR betragen.
Mit Kaufvertrag vom 4. September 2014 übernimmt der Konzern die Windfarm Bellheim
GmbH & Co. kg, Aurich. Der Erwerb stand unter aufschiebenden Bedingungen, welche durch
die Eintragung im Handelsregister am 10. April 2015 erfüllt wurden. Bei der Gesellschaft
handelt es sich um eine Windparkprojektgesellschaft. Die TD Real Assets GmbH & Co.
KG, Köln, hat 85 % der Kommanditanteile und die HG-I Alternative Investments Beteiligungs-GmbH
& Co. KG, Köln, 15 % der Kommanditanteile an der Gesellschaft erworben. Neue Komplementärin
wird die Talanx Direct Infrastructure 1 GmbH, Köln. Der Kaufpreis für die Gesellschaft
beträgt 10 TEUR. Die Bilanzsumme des erworbenen Unternehmens in Höhe von 32 Mio. EUR
entfällt im Wesentlichen auf technische Anlagen der Windparks, die durch Eigenkapital
und Darlehen finanziert werden. Wesentliche immaterielle Vermögenswerte sowie Geschäfts-
oder Firmenwerte bestehen nicht.
In dem von der Hannover Rück SE zu 95,1 % gehaltenen US-amerikanischen Teilkonzern
Hannover Re Real Estate Holdings, Inc. sind im zweiten Quartal 2015 über die Tochtergesellschaft
GLL HRE Core Properties, LP, Wilmington, jeweils 100 % der Anteile an zwei Objektgesellschaften
zugegangen. Die Immobilien sind am 1. und am 24. Juli 2015 zu einem Kaufpreis in Höhe
von umgerechnet insgesamt 134,3 Mio. EUR erworben worden. Es wurden keine Eventualverbindlichkeiten
und bedingten Leistungen im Sinn von IFRS 3 identifiziert. Der Geschäftszweck der
Gesellschaften ist das Halten und Verwalten jeweils einer Immobilie.
Mit Wirkung zum 3. Juli 2015 hat die Hannover Reinsurance Africa Limited, Johannesburg,
Südafrika, eine Tochtergesellschaft des Hannover Rück SE Teilkonzerns Hannover Reinsurance
Group Africa (Pty) Ltd., weitere Anteile an der Lireas Holdings (Pty) Ltd., ebenfalls
Johannesburg, zu einem Kaufpreis in Höhe von umgerechnet 2,5 Mio. EUR von einem konzernfremden
Dritten erworben. Im Weg einer Anteilsaufstockung um 19,0 % ohne Änderung des Kontrollstatus
hält die Hannover Reinsurance Africa Limited mit Abschluss der Transaktion 70,0 %
der Anteile an der Lireas Holdings. Die Auswirkungen aus der Änderung der Beteiligungsquote
wurden im Konzernabschluss gemäß IFRS 10 als Eigenkapitaltransaktion erfasst.
Die HDI-Gerling Industrie Versicherung AG (HG-I) hat ihre Anteile (100 %) an der HDI-Gerling
Assurances S. A., Luxemburg, Luxemburg, an die Baloise (Luxemburg) Holding S. A.,
Luxemburg, Luxemburg, verkauft; die Übertragung der Anteile wurde am 3. September
2015 vollzogen. Aus der Entkonsolidierung resultiert ein Gewinn von 207 TEUR, der
im übrigen Ergebnis ausgewiesen wird. Bei der Ermittlung des Gewinns ist ein mit dem
Abgang der Gesellschaft verbundener, ausscheidender Geschäfts-oder Firmenwert von
0,4 Mio. EUR (zahlungsmittelgenerierende Einheit "Industrieversicherung") berücksichtigt.
Im Rahmen des Windpark-Projektes "RP Global" übernimmt der Konzern mit Kaufverträgen
vom 4. August 2015 die drei Windparkprojekte Les Vents de Malet SAS, Lille, Frankreich,
Le Souffle des Pellicornes SAS, Lille, Frankreich, und Le Chemin de La Milaine SAS,
Lille, Frankreich. Bei den Gesellschaften handelt es sich um Windparkprojektgesellschaften.
Der Erwerb stand unter aufschiebenden Bedingungen, die am 9. September 2015 erfüllt
wurden (Erwerbszeitpunkt).
Die HG-I Alternative Investments Beteiligungs-GmbH & Co. KG, Köln, (Segment Industrieversicherung)
hat indirekt sämtliche Anteile an der Le Souffle des Pellicornes SAS und die TD Real
Assets GmbH & Co. kg, Köln (Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland), hat
indirekt sämtliche Anteile an der Les Vents de Malet SAS sowie der Le Chemin de La
Milaine SAS erworben. Der Anteil des Konzerns an den Stimmrechten entspricht den gehaltenen
Anteilen.
Der vollständig aus Zahlungsmitteln beglichene Kaufpreis für das gesamte Windparkprojekt
beträgt 25 Mio. EUR und unterteilt sich auf folgende Einzeltransaktionen:
| ― |
Le Souffle des Pellicornes SAS 7 Mio. EUR |
| ― |
Les Vents de Malet SAS 9 Mio. EUR |
| ― |
Le Chemin de La Milaine SAS 9 Mio. EUR |
Aus dem Erwerb entstand kein Goodwill. In der Steuerbilanz entsteht aus dieser Transaktion
kein steuerlich abzugsfähiger Goodwill (Share Deal). Erwerbsbezogene Kosten (< 0,5
Mio. EUR) sind im "Übrigen Ergebnis" enthalten.
Der Einbezug der Gesellschaften erfolgte zunächst auf vorläufiger Basis. Im weiteren
Verlauf des Berichtsjahres werden die vorläufigen Wertansätze der in dieser Transaktion
übernommenen Vermögenswerte und Schulden analysiert und möglicherweise in Teilen anzupassen
sein.
Die zum Erwerbszeitpunkt für jede Hauptgruppe von erworbenen Vermögenswerten und übernommenen
Schulden erfassten vorläufigen Beträge nach IFRS stellen sich wie folgt dar:
| Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt |
|
| Kapitalanlagen | 57 |
| Summe Vermögenswerte | 57 |
| Begebene Anleihen und Darlehen | 18 |
| Passive Steuerabgrenzung | 14 |
| Summe Schulden | 32 |
| Erworbenes Nettovermögen | 25 |
Es wurden keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten identifiziert, die gemäß IFRS
3.23 zu bilanzieren sind. Darüber hinaus wurden ebenfalls keine Eventualverbindlichkeiten
identifiziert, deren Ansatz - mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden
Zeitwerts - unterblieben ist. Weitere bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen
und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert.
Da sich die Windparks noch in der Bauphase befinden, sind seit dem 1. Januar 2015
noch keine wesentlichen Umsätze oder Jahresergebnisse entstanden.
Geschäftsbeziehungen mit strukturierten Unternehmen sind nach IFRS 10 hinsichtlich
ihrer Konsolidierungspflicht zu untersuchen. Sofern die Stimmrechte oder vergleichbare
Rechte nicht den dominanten Faktor bei der Bestimmung des beherrschenden Einflusses
darstellen, handelt es sich um ein strukturiertes Unternehmen im Sinne des IFRS 12.
Insofern hat der Konzern das Vorliegen einer Beherrschung ohne Stimmrechtsmehrheit
zu prüfen. Eine Beherrschung ist z. B. dann gegeben, wenn der Konzern Verfügungsgewalt
- z. B. durch vertragliche Vereinbarungen - über die strukturierte Einheit dergestalt
nutzen kann, dass dadurch die Höhe der Rendite der Einheit beeinflusst wird.
Bei Geschäftsbeziehungen mit strukturierten Unternehmen und der Beurteilung ihrer
Konsolidierungspflicht unterscheiden wir entsprechend den Erläuterungen im Geschäftsbericht
2014, Kapitel "Konsolidierung" (Seiten 221 bis 223), nach folgenden sechs Bereichen:
Kapitalanlagen einschließlich Investitionen in Katastrophenanleihen (ILS), fondsgebundene
Lebensversicherungen, Insurance-Linked Securities (ILS), Retrozessionen und Verbriefung
von Rückversicherungsrisiken, übernommenes Personen-Rückversicherungsgeschäft und
Unterstützungskassen.
Im Bereich "übernommenes Personen-Rückversicherungsgeschäft" beträgt die Summe der
vertraglich vereinbarten Kapazitäten der Transaktionen zum 30. September 2015 umgerechnet
3.455 (3.079) Mio. EUR, mit Stand zum Bilanzstichtag wurden davon umgerechnet 2.191
(1.887) Mio. EUR gezeichnet. Darüber hinaus haben sich im Vergleich zum 31. Dezember
2014 die Geschäftsbeziehungen, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage von Bedeutung sind, nicht wesentlich verändert.
Unverändert gegenüber dem Konzernabschluss 2014 werden drei strukturierte Unternehmen
voll konsolidiert.
Zum Bilanzstichtag wurden drei inländische und fünf ausländische assoziierte Unternehmen
at equity konsolidiert (die Angaben verstehen sich ohne ausländische Teilkonzerne).
Mit Dividendenbeschluss der bisher nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss
einbezogenen ASPECTA Assurance International AG, Vaduz, Liechtenstein, vom 25. März
2015 wurde eine Kaufoption des Mehrheitsaktionärs ausübbar. Infolgedessen hat die
Hannover Rück-Gruppe ihren maßgeblichen Einfluss über die Gesellschaft verloren, sodass
die Equity-Konsolidierung beendet worden ist. Bis zur Rückgabe der Anteile an den
Mehrheitsaktionär am 4. Mai 2015 wurde die Gesellschaft unter den sonstigen Beteiligungen
ausgewiesen. Aus dem Abgang der Gesellschaft resultierte ein Aufwand von 4 Mio. EUR,
der im Kapitalanlageergebnis ausgewiesen wird. Darüber hinaus wurden kumulierte, nicht
ergebniswirksame Eigenkapitalanteile aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,4 Mio.
EUR realisiert.
Mit Kaufvertrag vom 1. Oktober 2014 übernimmt der Konzern 49,94 % der Aktien des größten
privaten Wasserversorgers in Portugal, der Indaqua Inúdstria e Gustão de Águas S.
A., Matosinhos, Portugal. Der Erwerb stand unter aufschiebenden Bedingungen, welche
per 16. April 2015 erfüllt wurden (Erwerbszeitpunkt). Der Erwerb erfolgt über die
für diesen Zweck separat erworbene Gesellschaft INOS 14-003 GmbH (künftig Talanx Infrastructure
Portugal GmbH), München, an der die TD Real Assets GmbH & Co. KG (Segment Privat-und
Firmenversicherung Deutschland) 70 % der Anteile und die HG-I Alternative Investments
Beteiligungs-GmbH & Co. KG, Köln (Segment Industrieversicherung), 30 % der Anteile
erworben hat. Der Kaufpreis für die Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen beläuft
sich auf 51 Mio. EUR.
Unverändert gegenüber dem Konzernabschluss 2014 wird die Magma HDI General Insurance
Company Limited, Kalkutta, als Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode einbezogen.
Der Konsolidierungskreis umfasst zum Bilanzstichtag die folgenden Unternehmen:
| Einzelgesellschaften | Investmentfonds1) | Strukturierte Unternehmen |
Teilkonzerne2) | |||
| Inland | Ausland | Inland | Ausland | Ausland | Inland/Ausland | |
| 31.12.2014 |
79 | 54 | 15 | 13 | 3 | 4 |
| Zugänge | 1 | 7 | 3 | 1 | - | - |
| Abgänge | - | - | 1 | - | - | - |
| 31.3.2015 |
80 | 61 | 17 | 14 | 3 | 4 |
| Zugänge | 5 | - | - | - | - | - |
| Abgänge | 4 | 1 | - | 1 | - | - |
| 30.6.2015 |
81 | 60 | 17 | 13 | 3 | 4 |
| Zugänge | 5 | 3 | 1 | 1 | - | - |
| Abgänge | - | 2 | 1 | 3 | - | - |
| 30.9.2015 |
86 | 61 | 17 | 11 | 3 | 4 |
| Gesamt | |
| 31.12.2014 |
168 |
| Zugänge | 12 |
| Abgänge | 1 |
| 31.3.2015 |
179 |
| Zugänge | 5 |
| Abgänge | 6 |
| 30.6.2015 |
178 |
| Zugänge | 10 |
| Abgänge | 6 |
| 30.9.2015 |
182 |
1)
Keine strukturierten Unternehmen, da Beherrschung durch Stimmrechte oder vergleichbare
Rechte
2)
Davon drei ausländische Teilkonzerne
Zum 31. Dezember 2014 haben wir die HDI STRAKHUVANNYA, Kiew, Ukraine, gemäß IFRS 5
als Veräußerungsgruppe klassifiziert. Mit dem Verkauf der Gesellschaft strafft das
Segment Privat- und Firmenversicherung International sein Portfolio in Osteuropa.
Die Veräußerung der Anteile erfolgte am 19. Februar 2015, zu einem Kaufpreis im niedrigen
einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Nach Erhalt des gesamten Kaufpreises wurden zunächst
10 % der Anteile minus einer Aktie an der Gesellschaft an den Käufer übertragen. Die
verbleibenden Anteile sind nach erforderlicher kartell- und aufsichtsrechtlicher Genehmigung
der Transaktion an den Käufer zu übertragen. Erst nach den Genehmigungen erfolgen
die Übertragung der verbleibenden Anteile und der Verlust der Beherrschung über die
Gesellschaft. Die kartellrechtliche Genehmigung erfolgte inzwischen, die aufsichtsrechtliche
Genehmigung erwarten wir im Laufe des Jahres 2015. Die Transaktion hat keine wesentlichen
Ergebnisauswirkungen auf den Konzern. Die sich aus der Währungsumrechnung der zur
Veräußerungsgruppe zugehörigen Vermögenswerte und Schulden ergebenden kumulierten
nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile von -5 Mio. EUR (sonstiges Ergebnis) werden
wir erst im Rahmen der Entkonsolidierung realisieren. Die Veräußerungsgruppe enthält
Vermögenswerte in Höhe von 8 Mio EUR sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 4 Mio. EUR.
Im Januar 2015 hat der Konzern beschlossen, zusammen mit der ausgewiesenen Veräußerungsgruppe
HDI STRAKHUVANNYA, Kiew, Ukraine, die HDI Zastrahovane AD, Sofia, Bulgarien (Segment
Privat- und Firmenversicherung International) zu veräußern. Mit dem Verkauf strafft
der Konzern im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International sein
Portfolio in Osteuropa. Am 19. Februar 2015 wurde der Verkauf der Anteile zu einem
Kaufpreis im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag vereinbart.
Nach Überweisung des Kaufbetrages wurden bereits 9,4 % der Anteile minus einer Aktie
an der Gesellschaft an den Käufer übertragen. Die restlichen Anteile sind nach erforderlicher
kartell- und aufsichtsrechtlicher Genehmigung der Transaktion an den Käufer zu übertragen.
Erst nach den Genehmigungen erfolgen die Übertragung der verbleibenden Anteile und
der Verlust der Beherrschung über die Gesellschaft. Die kartellrechtliche Genehmigung
erfolgte inzwischen, die aufsichtsrechtliche Genehmigung erwarten wir im Laufe des
Jahres 2015. Die Transaktion hat keine wesentlichen Ergebnisauswirkungen auf den Konzern.
Die sich aus der Währungsumrechnung der zur Veräußerungsgruppe zugehörigen Vermögenswerte
und Schulden ergebenden kumulierten nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile von
-2 Mio. EUR (sonstiges Ergebnis) werden wir erst im Rahmen der Entkonsolidierung realisieren.
Die Veräußerungsgruppe enthält Vermögenswerte in Höhe von 18 Mio. EUR sowie Verbindlichkeiten
in Höhe von 19 Mio. EUR.
Zum Stichtag bestehen keine als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten Immobilienbestände.
Die im zweiten Quartal 2015 noch entsprechend ausgewiesenen Immobilienbestände sind
mit dem Vollzug der Verkaufstransaktionen im dritten Quartal 2015 abgegangen.
Zum 31. Dezember 2014 wiesen wir Immobilienbestände in Höhe von 11 Mio. EUR als zur
Veräußerung gehalten aus. Davon entfielen auf das Segment Privat- und Firmenversicherung
Deutschland 3 Mio. EUR und auf das Segment Industrieversicherung 8 Mio. EUR. Dem Gesamtbestand
standen Marktwerte (entsprechend erwarteten Verkaufspreisen) von 11 Mio. EUR gegenüber.
Die Ermittlung der Zeitwerte führten wir im Wesentlichen konzernintern auf Basis von
Ertragswertverfahren sowie in Einzelfällen anhand externer Gutachten durch. Sofern
ein Verkauf verbindlich vereinbart wurde, wird der Kaufpreis herangezogen. Die Verkaufsabsichten
begründen sich durch individuelle Immobilienmarkt-und Objektgegebenheiten in Abwägung
aktueller und künftiger Chancen-Risiko-Profile. Den Vollzug dieser Transaktionen erwarten
wir binnen eines Jahres.
Die wesentlichen Posten der Konzernbilanz setzen sich wie folgt zusammen:
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| a. Geschäfts- oder Firmenwert | 1.033 | 1.090 |
| b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 977 | 1.006 |
| davon | ||
| Versicherungsbezogene immaterielle Vermögenswerte | 720 | 766 |
| Software | 142 | 143 |
| Übrige | ||
| Erworbene Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen | 33 | 33 |
| Übrige | 44 | 32 |
| Erworbene Markennamen | 38 | 32 |
| Gesamt | 2.010 | 2.096 |
Im Zuge einer Neuausrichtung ihres deutschen Lebensversicherungsgeschäfts hat die
Talanx Deutschland AG am 1. Mai 2015 die Vorstandsverantwortlichkeiten für die Sparten
Lebensversicherung und Schaden/Unfallversicherung spartenorientiert aufgeteilt. Als
Folge dieser Reorganisation wurde die Überwachung des Goodwills im zweiten Quartal
2015 angepasst. Wurde die Werthaltigkeit des Goodwills bisher auf Ebene des CGU-identischen
gesamten Segments überprüft, wird dieser seit dem zweiten Quartal 2015 durch die neu
geschaffenen Ressortverantwortlichkeiten "Schaden/Unfall Deutschland" und "Leben Deutschland"
unterhalb der Talanx Deutschland AG überwacht. Diese Änderung in der Überwachung hat
im zweiten Quartal 2015 die Zusammensetzung der bisher zugrunde gelegten CGU "Privat-
und Firmenversicherung Deutschland" (entsprach dem Segment "Privat- und Firmenversicherung
Deutschland") geändert, die eine Neuzuordnung des Goodwills erforderte.
Vor der Reallokation der Geschäfts- oder Firmenwerte ist ein Goodwill-Impairment-Test
auf Basis der "alten Struktur" durchzuführen. Erst im zweiten Schritt wird der Goodwill
aufgeteilt und der Goodwill-Impairment-Test getrennt für die CGU "Schaden/ Unfall
Deutschland" und "Leben Deutschland" vorgenommen. Aus dem im zweiten Quartal 2015
durchgeführten Impairment-Test ergab sich im ersten Schritt keine Wertminderung. Im
zweiten Schritt wurden die Geschäfts- und Firmenwerte der alten CGU "Privat- und Firmenversicherung
Deutschland" in Höhe von 403 Mio. EUR nach Maßgabe der relativen Werte auf die neuen
CGUS "Schaden/Unfall Deutschland" in Höhe von 248 Mio. EUR und "Leben Deutschland"
in Höhe von 155 Mio. EUR verteilt. Der anteilig zugeordnete Goodwill der CGU "Leben
Deutschland" in Höhe von 155 Mio. EUR war nach erfolgter Werthaltigkeitsprüfung im
zweiten Quartal 2015 vollständig abzuschreiben. Die Wertminderung wurde entsprechend
im zweiten Quartal 2015 aufwandswirksam in der Position "Abschreibungen auf Geschäfts-
oder Firmenwert" erfasst.
Der erzielbare Betrag der CGU "Leben Deutschland" betrug zum Zeitpunkt des Impairment-Tests
888 Mio. EUR und wurde auf Basis des Nutzungswertes ermittelt. Zur Bestimmung des
Nutzungswertes der CGU "Leben Deutschland" haben wir die MCEV-Werte aus den MCEV-Berichten
zum 31. Dezember 2014 mit ihren dokumentierten Zinssensitivitäten auf die Zinsentwicklung
reorganisationsstichtagsnah fortgeschrieben. Die bei der Ermittlung der MCEV-Werte
2014 zugrunde gelegte Zinsswapkurve war marktüblich auf Vorgaben der EIOPA basierend
jenseits der verlässlich schätzbaren Marktinformationen nach 20 Jahren auf eine nach
insgesamt 60 Jahren erreichte langfristige Gleichgewichtsrate (Ultimate Forward Rate)
von 4,2 % extrapoliert worden. Der Nutzungswert wurde mit einer Anpassung der Zinsentwicklung
um -22 BP auf die dokumentierten Zinssensitivitäten der MCEV und für den Neugeschäftswert
ermittelt. Die Wertminderung im zweiten Quartal 2015 war daher vorwiegend auf den
weiteren Rückgang der Zinsen bis zum Zeitpunkt der Werthaltigkeitsprüfung im ohnehin
bestehenden Niedrigzinsumfeld zurückzuführen.
Durch die Reorganisation innerhalb der Talanx Deutschland AG wurde weder die spartenübergreifende
Unternehmenssteuerung des Segments noch das interne Reporting an den Konzernvorstand
der Talanx AG geändert, daher blieb die Segmentberichterstattung des Geschäftsbereichs
Privat- und Firmenversicherung Deutschland auch unverändert.
Der Reduzierung des Geschäfts- oder Firmenwertes durch die Wertminderung in Höhe von
155 Mio. EUR im zweiten Quartal 2015 wirkte im Wesentlichen der neu erworbene Geschäfts-
oder Firmenwert im Rahmen des ebenfalls im zweiten Quartal 2015 erfolgten Unternehmenserwerbes
der Magallanes-Gruppe (vgl. Kapitel IV "Konsolidierung") in Höhe von 122 Mio. EUR
entgegen.
| Fortgeführte Anschaffungskosten |
Unrealisierte Gewinne/Verluste |
Zeitwerte |
||||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Hypothekendarlehen | 602 | 696 | 84 | 72 | 686 | 768 |
| Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine | 179 | 184 | - | - | 179 | 184 |
| Darlehen und Forderungen an staatliche oder quasistaatliche Schuldner1) | 10.034 | 9.783 | 1.627 | 1.751 | 11.661 | 11.534 |
| Unternehmensanleihen | 5.919 | 6.287 | 472 | 591 | 6.391 | 6.878 |
| Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen | 13.719 | 13.583 | 2.989 | 3.451 | 16.708 | 17.034 |
| Genussscheindarlehen | 17 | 20 | 4 | 4 | 21 | 24 |
| Gesamt | 30.470 | 30.553 | 5.176 | 5.869 | 35.646 | 36.422 |
In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe
mit einem Buchwert in Höhe von 13.701 (13.563) Mio. EUR enthalten; das entspricht
99 (99) %.
| Fortgeführte Anschaffungskosten |
Unrealisierte Gewinne/Verluste |
Zeitwerte |
||||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|
| Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten | 390 | 540 | 21 | 31 | 411 | 571 |
| Schuldtitel der US-Regierung | 90 | 257 | - | 3 | 90 | 260 |
| Schuldtitel anderer ausländischer Staaten | 63 | 60 | - | - | 63 | 60 |
| Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) | 305 | 445 | 10 | 17 | 315 | 462 |
| Schuldtitel von Unternehmen | 178 | 346 | 2 | 8 | 180 | 354 |
| Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen | 549 | 806 | 41 | 61 | 590 | 867 |
| Gesamt | 1.575 | 2.454 | 74 | 120 | 1.649 | 2.574 |
In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe
mit einem Buchwert in Höhe von 547 (805) Mio. EUR enthalten; das entspricht 99 (99)
%.
| Fortgeführte Anschaffungskosten |
Unrealisierte Gewinne/Verluste |
Zeitwerte |
||||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Festverzinsliche Wertpapiere | ||||||
| Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten | 8.456 | 8.015 | 1.065 | 1.215 | 9.521 | 9.230 |
| Schuldtitel der US-Regierung | 4.448 | 2.699 | 21 | 32 | 4.469 | 2.731 |
| Schuldtitel anderer ausländischer Staaten | 2.257 | 1.992 | -10 | -15 | 2.247 | 1.977 |
| Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) | 7.648 | 7.458 | 866 | 1.012 | 8.514 | 8.470 |
| Schuldtitel von Unternehmen | 21.965 | 21.214 | 562 | 1.383 | 22.527 | 22.597 |
| Investmentfonds | 632 | 665 | 76 | 89 | 708 | 754 |
| Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen | 8.220 | 7.916 | 689 | 889 | 8.909 | 8.805 |
| Genussscheine | 180 | 331 | 2 | 5 | 182 | 336 |
| Festverzinsliche Wertpapiere gesamt | 53.806 | 50.290 | 3.271 | 4.610 | 57.077 | 54.900 |
| Nicht festverzinsliche Wertpapiere | ||||||
| Aktien | 567 | 290 | 32 | 49 | 599 | 339 |
| Investmentfonds | 1.083 | 779 | 109 | 123 | 1.192 | 902 |
| Genussscheine | 47 | 42 | - | - | 47 | 42 |
| Nicht festverzinsliche Wertpapiere gesamt | 1.697 | 1.111 | 141 | 172 | 1.838 | 1.283 |
| Wertpapiere gesamt | 55.503 | 51.401 | 3.412 | 4.782 | 58.915 | 56.183 |
In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe
mit einem Buchwert in Höhe von 7.481 (7.489) Mio. EUR enthalten; das entspricht 84
(85) %.
| Zeitwerte |
||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten | 26 | 37 |
| Schuldtitel anderer ausländischer Staaten | 44 | 49 |
| Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) | 2 | 2 |
| Schuldtitel von Unternehmen | 524 | 588 |
| Investmentfonds | 131 | 111 |
| Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen | 20 | - |
| Genussscheine | 39 | 63 |
| Festverzinsliche Wertpapiere gesamt | 786 | 850 |
| Investmentfonds (nicht festverzinsliche Wertpapiere) | 29 | 27 |
| Andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 36 | 68 |
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente gesamt | 851 | 945 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten | 2 | - |
| Schuldtitel anderer ausländischer Staaten | 2 | 2 |
| Schuldtitel von Unternehmen | 4 | 4 |
| Festverzinsliche Wertpapiere gesamt | 8 | 6 |
| Investmentfonds (nicht festverzinsliche Wertpapiere) | 117 | 108 |
| Derivate | 64 | 80 |
| Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente gesamt | 189 | 194 |
| Gesamt | 1.040 | 1.139 |
In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind keine
Pfandbriefe enthalten.
Für die Angaben nach IFRS 13 "Bewertung zum beizulegenden Zeitwert" sind die zum beizulegenden
Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente einer dreistufigen Fair-Value-Kategorie zuzuordnen.
Ziel dieser Anforderung ist es u. a., die Marktnähe der in die Ermittlung der Fair
Values eingehenden Daten darzustellen. Betroffen sind die folgenden Klassen von Finanzinstrumenten:
jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente,
übrige Kapitalanlagen und Investmentverträge (Finanzaktiva und Finanzpassiva), soweit
diese zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, negative Marktwerte aus derivativen
Finanzinstrumenten sowie Sicherungsinstrumente (Derivate im Rahmen des Hedge-Accountings).
Die Zeitwerthierarchie spiegelt Merkmale der für die Bewertung verwendeten Preisinformationen
bzw. Eingangsparameter wider und ist wie folgt gegliedert:
| ― |
Stufe 1: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die mittels direkt auf aktiven und liquiden Märkten notierten (nicht angepassten) Preisen bewertet werden. Hierunter fallen in erster Linie börsennotierte Aktien, Futures und Optionen, Investmentfonds sowie an regulierten Märkten gehandelte Anleihen hoher Liquidität. |
| ― |
Stufe 2: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die mittels beobachtbarer Marktdaten bewertet werden und nicht der Stufe 1 zuzuordnen sind. Die Bewertung beruht dabei insbesondere auf Preisen für gleichartige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die auf aktiven Märkten gehandelt werden, auf Preisen an Märkten, die nicht als aktiv einzuschätzen sind, sowie auf von solchen Preisen oder Marktdaten abgeleiteten Parametern. Dieses sind z. B. auf Basis von Zinsstrukturkurven bewertete Vermögenswerte wie Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen. Marktpreise von Anleihen eingeschränkter Liquidität, z. B. Unternehmensanleihen, werden ebenfalls der Stufe 2 zugeordnet. |
| ― |
Stufe 3: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht oder nur teilweise mittels am Markt beobachtbarer Parameter bewertet werden können. Bei diesen Instrumenten werden im Wesentlichen Bewertungsmodelle und -methoden zur Bewertung herangezogen. Hierunter fallen in erster Linie nicht notierte Eigenkapitalinstrumente. |
Eine Überprüfung der Zuordnung zu den Stufen der Fair-Value-Hierarchie erfolgt mindestens
zum Ende einer Periode. Die Darstellung von Transfers erfolgt, als ob der Transfer
zu Beginn des Geschäftsjahres erfolgt wäre.
Zum Bilanzstichtag betrug der Anteil der Stufe 1 zugeordneten Finanzinstrumente am
Gesamtbestand der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente 6 (6) %.
Insgesamt werden zum Bilanzstichtag 89 (90) % der zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente
der Stufe 2 zugeordnet.
Zum Bilanzstichtag weist der Konzern 5 (4) % der zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente
der Stufe 3 zu.
In der abgelaufenen Berichtsperiode waren Wertpapiere mit einem Zeitwert von 20 Mio.
EUR entgegen dem Vorjahr nicht mehr als Finanzinstrumente der Stufe 2, sondern der
Stufe 1 zuzuordnen. Die Umgliederungen waren vor allem infolge der verbesserten Liquidität
der Instrumente vorzunehmen. Die Umgliederungen betreffen im Wesentlichen festverzinsliche
Wertpapiere der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente". Die angegebenen
Umgliederungsbeträge beziehen sich jeweils auf den bilanzierten Buchwert der Investments
zum Periodenanfang.
| Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 31) | Bilanzwert | |
| 30.9.2015 |
||||
| Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente | ||||
| Festverzinsliche Wertpapiere | 84 | 56.993 | - | 57.077 |
| Nicht festverzinsliche Wertpapiere | 949 | 68 | 821 | 1.838 |
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | ||||
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | 58 | 751 | 42 | 851 |
| Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente | 128 | 58 | 3 | 189 |
| Übrige Kapitalanlagen | 2.026 | 31 | 1.960 | 4.017 |
| Sonstige Vermögenswerte, derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) | - | 237 | - | 237 |
| Investmentverträge | ||||
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | 379 | 705 | 169 | 1.253 |
| Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente | - | 7 | - | 7 |
| Derivate | - | 49 | 4 | 53 |
| Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte | 3.624 | 58.899 | 2.999 | 65.522 |
| Zum Fair Value bewertete finanzielle Verpflichtungen | ||||
| Übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten) | ||||
| Negative Marktwerte aus Derivaten | 5 | 43 | 205 | 253 |
| Negativer Marktwert aus Sicherungsinstrumenten | - | - | - | - |
| Übrige Verbindlichkeiten (Investmentverträge) | ||||
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | 407 | 698 | 169 | 1.274 |
| Derivate | - | 48 | 4 | 52 |
| Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen | 412 | 789 | 378 | 1.579 |
| 31.12.2014 |
||||
| Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente | ||||
| Festverzinsliche Wertpapiere | 77 | 54.823 | - | 54.900 |
| Nicht festverzinsliche Wertpapiere | 561 | 65 | 657 | 1.283 |
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | ||||
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | 94 | 814 | 37 | 945 |
| Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente | 119 | 69 | 6 | 194 |
| Übrige Kapitalanlagen | 2.000 | 41 | 1.662 | 3.703 |
| Sonstige Vermögenswerte, derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) | - | 304 | - | 304 |
| Investmentverträge | ||||
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | 326 | 543 | 158 | 1.027 |
| Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente | - | 24 | - | 24 |
| Derivate | - | 56 | 5 | 61 |
| Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte | 3.177 | 56.739 | 2.525 | 62.441 |
| Zum Fair Value bewertete finanzielle Verpflichtungen | ||||
| Übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten) | ||||
| Negative Marktwerte aus Derivaten | - | 111 | 189 | 300 |
| Negativer Marktwert aus Sicherungsinstrumenten | - | - | - | - |
| Übrige Verbindlichkeiten (Investmentverträge) | ||||
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | 385 | 537 | 158 | 1.080 |
| Derivate | - | 55 | 5 | 60 |
| Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen | 385 | 703 | 352 | 1.440 |
Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der in Stufe 3 kategorisierten Finanzinstrumente
(im Folgenden: FI) zu Beginn der Berichtsperiode auf den Wert zum Stichtag.
| Jederzeit veräußerbare FI/Nicht festverzinsliche Wertpapiere |
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI |
Zu Handelszwecken gehaltene FI |
Übrige Kapital- anlagen |
Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI |
Investment- verträge/ Derivate |
|
| 2015 |
||||||
| Anfangsbestand zum 1.1.2015 | 657 | 37 | 6 | 1.662 | 158 | 5 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises |
68 | - | - | - | - | - |
| Erträge und Aufwendungen | ||||||
| In der GuV erfasst | -12 | 2 | -1 | 1 | - | - |
| Im sonstigen Ergebnis erfasst | -7 | - | - | 12 | - | - |
| Transfer nach Stufe 3 | - | - | - | - | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - | - | - | - | - |
| Zugänge | ||||||
| Käufe | 184 | 17 | 1 | 394 | 73 | 1 |
| Abgänge | ||||||
| Verkäufe | 83 | 11 | 3 | 181 | 64 | 2 |
| Rückzahlung/Rückführung | - | 1 | - | - | - | - |
| Währungskursänderungen | 14 | -2 | - | 72 | 2 | - |
| Endbestand zum 30.9.2015 | 821 | 42 | 3 | 1.960 | 169 | 4 |
| 2014 |
||||||
| Anfangsbestand zum 1.1.2014 | 523 | 24 | 2 | 1.265 | 89 | 10 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises |
- | - | - | - | - | - |
| Erträge und Aufwendungen | ||||||
| In der GuV erfasst | -5 | 1 | - | -9 | 45 | 2 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasst | 16 | - | - | 86 | - | - |
| Transfer nach Stufe 3 | 32) | - | - | - | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - | - | - | - | - |
| Zugänge | ||||||
| Käufe | 129 | 19 | 3 | 264 | 20 | 3 |
| Abgänge | ||||||
| Verkäufe | 42 | 1 | - | 136 | 10 | 8 |
| Rückzahlung/Rückführung | - | 14 | - | - | - | - |
| Währungskursänderungen | 13 | - | - | 69 | -1 | - |
| Endbestand zum 30.9.2014 | 637 | 29 | 5 | 1.539 | 143 | 7 |
| Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte |
|
| 2015 |
|
| Anfangsbestand zum 1.1.2015 | 2.525 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises |
68 |
| Erträge und Aufwendungen | |
| In der GuV erfasst | -10 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasst | 5 |
| Transfer nach Stufe 3 | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - |
| Zugänge | |
| Käufe | 670 |
| Abgänge | |
| Verkäufe | 344 |
| Rückzahlung/Rückführung | 1 |
| Währungskursänderungen | 86 |
| Endbestand zum 30.9.2015 | 2.999 |
| 2014 |
|
| Anfangsbestand zum 1.1.2014 | 1.913 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises |
- |
| Erträge und Aufwendungen | |
| In der GuV erfasst | 34 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasst | 102 |
| Transfer nach Stufe 3 | 3 |
| Transfer aus Stufe 3 | - |
| Zugänge | |
| Käufe | 438 |
| Abgänge | |
| Verkäufe | 197 |
| Rückzahlung/Rückführung | 14 |
| Währungskursänderungen | 81 |
| Endbestand zum 30.9.2014 | 2.360 |
1)
Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt
2)
Handel an einem aktiven Markt wurde beendet
| Übrige Verbindlichkeiten/ Negative Marktwerte aus Derivaten |
Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI |
Investmentverträge/ Derivate |
Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen |
|
| 2015 |
||||
| Anfangsbestand zum 1.1.2015 | 189 | 158 | 5 | 352 |
| Erträge und Aufwendungen | ||||
| In der GuV erfasst | 9 | - | - | 9 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasst | - | - | - | - |
| Transfer nach Stufe 3 | - | - | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - | - | - |
| Zugänge | ||||
| Käufe | 46 | 73 | 1 | 120 |
| Abgänge | ||||
| Verkäufe | 33 | 64 | 2 | 99 |
| Währungskursänderungen | 12 | 2 | - | 14 |
| Endbestand zum 30.9.2015 | 205 | 169 | 4 | 378 |
| 2014 |
||||
| Anfangsbestand zum 1.1.2014 | 117 | 89 | 10 | 216 |
| Erträge und Aufwendungen | ||||
| In der GuV erfasst | 2 | -45 | -2 | -45 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasst | - | - | - | - |
| Transfer nach Stufe 3 | - | - | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - | - | - |
| Zugänge | ||||
| Käufe | 49 | 20 | 3 | 72 |
| Abgänge | ||||
| Verkäufe | - | 10 | 8 | 18 |
| Währungskursänderungen | 10 | -1 | - | 9 |
| Endbestand zum 30.9.2014 | 174 | 143 | 7 | 324 |
1)
Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt
Es bestehen zum Stichtag keine Schulden, die mit einer untrennbaren Kreditsicherheit
eines Dritten im Sinne des IFRS 13.98 ausgegeben wurden.
Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen
der Periode einschließlich der Gewinne oder Verluste auf am Ende der Berichtsperiode
im Bestand gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Stufe 3 werden in der
folgenden Tabelle gezeigt.
| Jederzeit veräußerbare FI/Nicht festverzinsliche Wertpapiere |
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI |
Zu Handelszwecken gehaltene FI |
Übrige Kapitalanlagen | Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI |
Investment- verträge/ Derivate |
|
| 2015 |
||||||
| Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2015 bis 30.9.2015 | ||||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | - | 3 | 3 | 5 | 47 | 4 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -12 | -1 | -4 | -4 | -47 | -4 |
| Davon entfallen auf zum 30.9.2015 im Bestand befindliche Finanzinstrumente |
||||||
| Erträge aus Kapitalanlagen2) | - | 1 | 3 | 5 | 47 | 4 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen3) | -12 | -1 | -4 | -4 | -47 | -4 |
| 2014 |
||||||
| Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2014 bis 30.9.2014 | ||||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | - | 1 | 4 | 2 | 58 | 8 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -5 | - | -4 | -11 | -13 | -6 |
| Davon entfallen auf zum 30.9.2014 im Bestand befindliche Finanzinstrumente |
||||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | - | 1 | 4 | 2 | 58 | 8 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -5 | - | -4 | -11 | -13 | -6 |
| Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte |
|
| 2015 |
|
| Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2015 bis 30.9.2015 | |
| Erträge aus Kapitalanlagen | 62 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -72 |
| Davon entfallen auf zum 30.9.2015 im Bestand befindliche Finanzinstrumente | |
| Erträge aus Kapitalanlagen2) | 60 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen3) | -72 |
| 2014 |
|
| Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2014 bis 30.9.2014 | |
| Erträge aus Kapitalanlagen | 73 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -39 |
| Davon entfallen auf zum 30.9.2014 im Bestand befindliche Finanzinstrumente | |
| Erträge aus Kapitalanlagen | 73 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -39 |
1)
Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt
2)
Davon entfallen auf unrealisierte Gewinne 60 (73) Mio. EUR
3)
Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -56 (-31) Mio. EUR
| Übrige Verbindlichkeiten/ Negative Marktwerte aus Derivaten |
Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI |
Investmentverträge/ Derivate |
Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen |
|
| 2015 |
||||
| Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2015 bis 30.9.2015 | ||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 11 | 47 | 4 | 62 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | - | -47 | -4 | -51 |
| Finanzierungszinsen | -2 | - | - | -2 |
| Davon entfallen auf zum 30.9.2015 im Bestand befindliche Finanzinstrumente |
||||
| Erträge aus Kapitalanlagen2) | 11 | 47 | 4 | 62 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen3) | - | -47 | -4 | -51 |
| Finanzierungszinsen4) | -2 | - | - | -2 |
| 2014 |
||||
| Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2014 bis 30.9.2014 | ||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 4 | 13 | 6 | 23 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | - | -58 | -8 | -66 |
| Finanzierungszinsen | -2 | - | - | -2 |
| Davon entfallen auf zum 30.9.2014 im Bestand befindliche Finanzinstrumente |
||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 4 | 13 | 6 | 23 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | - | -58 | -8 | -66 |
| Finanzierungszinsen | -2 | - | - | -2 |
1)
Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt
2)
Davon entfallen auf unrealisierte Gewinne 62 (23) Mio. EUR
3)
Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -51 (-66) Mio. EUR
4)
Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -2 (-2) Mio. EUR
Der Bewertungsprozess ist darauf ausgerichtet, für die Zeitwertermittlung von Finanzanlagen
öffentlich verfügbare Preisstellungen auf aktiven Märkten oder Bewertungen mit ökonomisch
anerkannten Modellen, die auf beobachtbaren Eingangsfaktoren beruhen, heranzuziehen
(Level-1- und Level-2-Positionen). Für Vermögenswerte, für die keine öffentlich verfügbaren
Preisstellungen oder beobachtbaren Marktdaten verfügbar sind (Level-3-Positionen),
werden die Bewertungen überwiegend auf Basis von durch sachverständige und unabhängige
Experten erstellten Bewertungsnachweisen (z. B. geprüfter Net Asset Value) vorgenommen,
die zuvor systematischen Plausibilitätsprüfungen unterzogen wurden. Die mit der Bewertung
von Kapitalanlagen betraute Organisationseinheit ist unabhängig von den Organisationseinheiten,
die die Kapitalanlagerisiken eingehen, wodurch eine Funktions- und Aufgabentrennung
gewährleistet wird. Die Bewertungsprozesse und Bewertungsmethoden sind vollständig
dokumentiert. Entscheidungen über Bewertungsfragen trifft das monatlich tagende Talanx-Bewertungskomitee.
Die Möglichkeit der Portfoliobewertung im Sinne des IFRS 13.48 wird nicht angewandt.
Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte: Der beizulegende Zeitwert entspricht im Grundsatz
dem Preis, den der Konzern in einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern
am Bewertungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswertes erhalten würde oder bei der
Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Die Ermittlung des Zeitwerts von Wertpapieren
erfolgt somit grundsätzlich auf Basis aktueller, öffentlich verfügbarer, nichtadjustierter
Marktpreise. Sofern Marktpreise an Märkten für finanzielle Vermögenswerte quotiert
werden, wird deren Geldkurs verwendet; finanzielle Verbindlichkeiten werden mit dem
Briefkurs bewertet. Für Wertpapiere, für die kein aktueller Marktpreis zur Verfügung
steht, wird ein Bewertungskurs mithilfe gängiger finanzmathematischer Modelle auf
Basis aktueller und beobachtbarer Marktdaten ermittelt. Im Wesentlichen finden solche
Methoden ihren Einsatz bei der Bewertung nicht notierter Papiere.
Der Konzern verwendet hierzu mehrere Bewertungsmodelle:
| Finanzinstrument | Preismethode | Parameter | Preismodell |
| Festverzinsliche Wertpapiere | |||
| Nicht notierte Rentenpapiere ("Plain Vanilla") | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve | Barwertmethode |
| Nicht notierte strukturierte Rentenpapiere | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve, Volatilitätsflächen, Korrelationen | Hull-White, Black-Karasinski, Libor-Market-Modell u. a. |
| ABS/MBS ohne Marktquotierungen |
Theoretischer Kurs | Vorauszahlungsgeschwindigkeit, eingetretene Verluste, Ausfallwahrscheinlichkeiten, Verwertungsraten | Barwertmethode |
| CDOs/CLOs | Theoretischer Kurs | Vorauszahlungsgeschwindigkeit, Risikoprämien, Ausfallraten, Verwertungsraten, Tilgungen | Barwertmethode |
| Aktien und Fonds | |||
| Nicht notierte Aktien | Theoretischer Kurs | Anschaffungskosten, Zahlungsströme, EBIT-Multiples, Sachverständigengutachten, ggf. Buchwert | NAV-Methode1) |
| Nicht notierte Aktien-, Immobilien- und Rentenfonds | Theoretischer Kurs | Geprüfte Nettovermögenswerte (NAV)1) | NAV-Methode1) |
| Übrige Kapitalanlagen | |||
| Private-Equity-Fonds/ Private-Equity-Immobilienfonds | Theoretischer Kurs | Geprüfte Nettovermögenswerte (NAV)1) | NAV-Methode1) |
| Derivative Finanzinstrumente | |||
| Börsennotierte Aktienoptionen | Notierter Kurs | - | - |
| Aktien- und Indexfutures | Notierter Kurs | - | - |
| Zins- und Rentenfutures | Notierter Kurs | - | - |
| Zinsswaps ("Plain Vanilla") | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve | Barwertmethode |
| Devisentermingeschäfte | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve, Spot- und Forward-Raten | Zinsparitätsmodell |
| OTC-Aktienoptionen, OTC-Aktienindexoptionen | Theoretischer Kurs | Notierung Underlying, implizite Volatilitäten, Geldmarktzinssatz, Dividendenrendite | Black-Scholes |
| FX-Optionen | Theoretischer Kurs | Spot-Raten, Wechselkurse, implizite Volatilitäten | Garman/Kohlhagen |
| Zinstermingeschäfte (Vorkäufe) | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve | Barwertmethode |
| Inflationsswaps | Theoretischer Kurs | Inflationsswap-Raten (Consumer Price Index), historische Index-Fixings, Zinsstrukturkurve | Barwertmethode mit Saisonalitätskorrektur |
| Swaption | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve, implizite Volatilitäten | Black76 |
| Credit Default Swaps | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurven, Verwertungsraten | ISDA-Modell |
| Derivate im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik | Theoretischer Kurs | Marktwerte der Cat Bonds, Zinsstrukturkurve | Barwertmethode |
| Sonstiges | |||
| Immobilien | Theoretischer Wert | Lage, Baujahr, Mietflächen, Nutzungsart, Laufzeit der Mietverträge, Höhe der Mieten | Erweitertes Ertragswertverfahren |
1)
NAV: Net Asset Value (Nettovermögenswert)
| Zeitwert 30.9.2015 |
Zeitwert 31.12.2014 |
Bewertungsverfahren | Nicht beobachtbare Eingangsparameter |
Bandbreite (gewichteter Durchschnitt) |
|
| CDOs/CLOs1) | 31 | 27 | Barwertmethode | Vorauszahlungsgeschwindigkeit, Risikoprämien, Ausfallraten, Verwertungsraten, Tilgungen | n. a.4) |
| Nicht notierte Aktien-, Immobilien und Rentenfonds2) | 875 | 706 | NAV-Methode3) | n. a. | n. a. |
| Private-Equity-Fonds/ Private-Equity-Immobilien-Fonds2) | 1.832 | 1.485 | NAV-Methode3) | n. a. | n. a. |
| Geschriebene Put-Optionen für Minderheitsanteile2) | 56 | 52 | Abgezinster NAV3) | Risikofreier Zins | 5,6 (5,6) % |
| Nicht notierte Rentenfonds2) | 5 | 33 | NAV-Methode3) | n. a. | n. a. |
| Verträge im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik1) | 232 | 248 | Barwertmethode | Marktwerte der Cat Bonds, Zinsstrukturkurve, versicherungstechnische Parameter | n. a.4) |
| Investmentverträge | 346 | 326 | - | - | - |
1)
Diese Finanzinstrumente werden in die Stufe 3 eingeordnet, da bei der Bewertung nicht
beobachtbare Parameter verwendet werden
2)
Diese Finanzinstrumente werden in Stufe 3 eingeordnet, da sie weder auf Marktpreisen
beruhen noch vom Konzern auf Basis beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden.
Die Bewertung erfolgt anhand der NAV-Methode
3)
NAV: Net Asset Value (Nettovermögenswert) - alternative Parameter im Sinne des IFRS
13 sind nicht sinnvoll zu ermitteln
4)
Aufgrund des individuellen Charakters der einzelnen Bewertungsparameter sind Bandbreiten
nicht sinnvoll und mit verhältnismäßigem Aufwand zu ermitteln
Sofern zur Bewertung von Finanzinstrumenten der Stufe 3 Modelle verwendet werden,
bei denen die Anwendung vernünftiger alternativer Eingangsparameter zu einer wesentlichen
Änderung des Zeitwerts führt, verlangt IFRS 7 eine Offenlegung der Auswirkungen dieser
alternativen Annahmen. Von den Finanzinstrumenten der Stufe 3 mit Zeitwerten zum Bilanzstichtag
von insgesamt 3,4 (2,9) Mrd. EUR bewertet der Konzern Finanzinstrumente mit einem
Volumen von 2,8 (2,3) Mrd. EUR im Allgemeinen unter Verwendung der Nettovermögenswertmethode,
bei der alternative Eingangsparameter im Sinne des Standards nicht sinnvoll zu ermitteln
sind. Darüber hinaus bestehen Vermögenswerte aus Investmentverträgen in Höhe von 173
(163) Mio. EUR, denen in gleicher Höhe Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen gegenüberstehen.
Da sich die Vermögenswerte und Schulden in gleicher Höhe gegenüberstehen und sich
im Wert ähnlich entwickeln, haben wir auf eine Szenarioanalyse verzichtet. Verträge
im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik werden in Höhe von 232 (248) Mio. EUR
in der Stufe 3 ausgewiesen. Die Wertentwicklung dieser Derivate steht in Abhängigkeit
vom Risikoverlauf einer unterliegenden Gruppe von Erstversicherungsverträgen mit statuarischen
Reservierungsanforderungen. Aus der Anwendung alternativer Eingangsparameter und Annahmen
ergibt sich keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss. Für die verbleibenden
Finanzinstrumente der Stufe 3 mit einem Volumen von 31 (27) Mio. EUR sind die Auswirkungen
alternativer Eingangsparameter und Annahmen nicht wesentlich.
Das Grundkapital beträgt unverändert 316 Mio. EUR und ist eingeteilt in 252.797.634
auf den Namen lautende Stückaktien; es ist vollständig eingezahlt. Bezüglich der Eigenkapitalzusammensetzung
verweisen wir auf die "Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals".
Bezüglich der Zusammensetzung des bedingten und genehmigten Kapitals ergaben sich
in der Berichtsperiode keine Änderungen. Wir verweisen hierzu auf die Erläuterungen
in unserem Konzernabschluss 2014 (Seite 255 ff.).
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen | 670 | 890 |
| Anteil am Periodenergebnis | 469 | 599 |
| Übriges Eigenkapital | 3.831 | 3.413 |
| Gesamt | 4.970 | 4.902 |
Bei den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital handelt es sich
im Wesentlichen um die Anteile konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital des Hannover
Rück-Teilkonzerns.
| Nominalbetrag | Verzinsung | Fälligkeit | Rating5) | 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Hannover Finance (Luxembourg) S. A. |
500 | Fest (5 %), dann variabel verzinslich | 2005/ohne Endfälligkeit | (a; A) | - |
498 |
| Hannover Finance (Luxembourg) S. A. |
500 | Fest (5,75 %), dann variabel verzinslich | 2010/2040 | (a+; A) | 498 | 498 |
| Hannover Finance (Luxembourg) S. A. |
500 | Fest (5,0 %), dann variabel verzinslich | 2012/2043 | (a+; A) | 497 | 497 |
| Hannover Rück SE1) | 450 | Fest (3,375 %), dann variabel verzinslich | 2014/ohne Endfälligkeit | (a; A) | 444 | 444 |
| HDI Lebensversicherung AG (vormals HDI-Gerling Lebensversicherung AG)2) | 110 | Fest (6,75 %) | 2005/ohne Endfälligkeit | (-; A-) | - |
110 |
| Talanx Finanz3) | 113 | Fest (4,5 %) | 2005/2025 | (bbb+; BBB) | - | 112 |
| Talanx Finanz | 500 | Fest (8,37 %), dann variabel verzinslich | 2012/2042 | (bbb+; BBB) | 500 | 500 |
| Sonstiges4) | 4 | zwischen 2,5 % plus WIBOR 3M und 7,57 % | zwischen 2018 und 2025 | (-; -) | 4 | 2 |
| Gesamt | 1.943 | 2.661 |
1)
Zum Stichtag werden zudem Anleihen mit einem Nominalbetrag von 50 Mio. EUR durch Konzerngesellschaften
gehalten (im Konzernabschluss konsolidiert)
2)
Zum Rückzahlungstermin wurden zudem Anleihen mit einem Nominalbetrag von 50 Mio. EUR
von Konzerngesellschaften gehalten (davon waren im Konzernabschluss 10 Mio. EUR konsolidiert;
weitere 40 Mio. EUR waren gesperrt)
3)
Zum Rückzahlungstermin wurden zudem Anleihen mit einem Nominalbetrag von 96 Mio. EUR
durch Konzerngesellschaften gehalten (im Konzernabschluss konsolidiert)
4)
Werden nicht in die Berechnung der Gruppensolvabilität einbezogen
5)
(Debt Rating A. M. Best; Debt Rating S&P)
Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungsmerkmale verweisen wir auf den veröffentlichten
Geschäftsbericht 2014, Seite 258.
Die im Jahr 2005 von der Hannover Finance (Luxembourg) S. A. emittierte nachrangige
Schuldverschreibung in Höhe von 500 Mio. EUR wurde mit Wirkung zum ersten ordentlichen
Rückzahlungstermin in Höhe des gesamten Nominalbetrags von der Emittentin gekündigt
und am 1. Juni 2015 zurückgezahlt.
Die 2005 begebenen Nachranganleihen der HDI Lebensversicherung AG (nominal ausstehend
120 Mio. EUR; davon 10 Mio. EUR konzernintern vergeben) und der Talanx Finanz (Luxemburg)
S. A. (nominal 209 Mio. EUR; davon 96 Mio. EUR konzernintern vergeben) wurden am 30.
Juni 2015, jeweils zum ersten Rückzahlungstermin vollumfänglich zurückgezahlt.
Der beizulegende Zeitwert der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag
2.198 (3.023) Mio. EUR.
| Brutto | Rück | Netto | Brutto | Rück | Netto | |
| 30.9.2015 | 31.12.2014 |
|||||
| a. Rückstellung für Prämienüberträge | 7.686 | 819 | 6.867 | 6.316 | 662 | 5.654 |
| b. Deckungsrückstellung | 55.070 | 1.388 | 53.682 | 52.679 | 1.185 | 51.494 |
| c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 39.903 | 5.646 | 34.257 | 37.256 | 5.222 | 32.034 |
| d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung | 4.330 | 2 | 4.328 | 4.484 | 1 | 4.483 |
| e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen | 372 | 5 | 367 | 374 | 7 | 367 |
| Gesamt | 107.361 | 7.860 | 99.501 | 101.109 | 7.077 | 94.032 |
Die versicherungstechnischen Rückstellungen, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern
getragen wird, belaufen sich auf 9.598 (9.426) Mio. EUR; davon entfallen 316 (293)
Mio. EUR auf die Rückversicherer.
Unter diesem Bilanzposten werden die nachfolgenden Sachverhalte zum Bilanzstichtag
ausgewiesen:
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Begebene Anleihen Talanx AG | 1.065 | 1.065 |
| Hypothekendarlehen der Hannover Re Real Estate Holdings, Inc., Orlando | 203 | 183 |
| Hypothekendarlehen der HR GLL Central Europe GmbH & Co. KG, München | 101 | 101 |
| Darlehen aus Infrastrukturinvestments | 68 | - |
| Gesamt | 1.437 | 1.349 |
Bereits 2011 und mit Nachtrag aus dem Jahr 2012 hatte die Talanx AG Vereinbarungen
über zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien mit einem gesamten Nominalbetrag
von 1,2 Mrd. EUR über eine Laufzeit von fünf Jahren geschlossen. Eine dieser beiden
Kreditlinien aus dem Jahr 2011 (über 500 Mio. EUR) wurde im ersten Quartal 2014 durch
eine neue Kreditlinie mit ebenfalls fünf Jahren Laufzeit zu verbesserten Konditionen
und mit einem auf 550 Mio. EUR erhöhten Volumen abgelöst. Damit bestehen per 30. September
2015 Kreditlinien über einen Nominalbetrag von 1,25 Mrd. EUR. Zum Bilanzstichtag erfolgte
keine Inanspruchnahme.
Der beizulegende Zeitwert der begebenen Anleihen und Darlehen beträgt zum Bilanzstichtag
1.509 (1.447) Mio. EUR.
| Nominalbetrag | Verzinsung | Fälligkeit | Rating1) | Begebung | |
| Talanx AG2) | 565 | Fest (3,125 %) | 2013/2023 | (-; A-) | Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. |
| Talanx AG | 500 | Fest (2,5 %) | 2014/2026 | (-; A-) | Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. |
| Gesamt |
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Talanx AG2) | 565 | 565 |
| Talanx AG | 500 | 500 |
| Gesamt | 1.065 | 1.065 |
1)
(Debt Rating a. m. Best; Debt Rating S&P)
2)
Zum Bilanzstichtag werden zudem Anteile mit einem Nominalvolumen von 185 Mio. EUR
von Konzerngesellschaften gehalten
Wir weisen unter den gebuchten Bruttoprämien auch die Sparanteile der Prämien für
fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungsverträge aus. Aus den verdienten Prämien
für eigene Rechnung wurden diese Sparanteile eliminiert.
| Industrie- versicherung |
Privat- und Firmenversicherung Deutschland |
Privat- und Firmenversicherung International |
Schaden- Rückversicherung |
Personen- Rückversicherung |
|
| 9M 20151)
|
|||||
| Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
3.379 | 5.094 | 3.462 | 6.903 | 5.517 |
| Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
- | 692 | 163 | - |
- |
| Gebuchte Rückversicherungsprämien |
1.279 | 68 | 248 | 808 | 694 |
| Veränderung der Bruttoprämienüberträge |
-259 | -206 | -206 | -572 | -18 |
| Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge |
-44 | - | -1 | -65 | - |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung |
1.885 | 4.128 | 2.846 | 5.588 | 4.805 |
| 9M 20141) | |||||
| Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
3.145 | 5.036 | 3.307 | 5.714 | 4.530 |
| Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
- | 727 | 74 | - | - |
| Gebuchte Rückversicherungsprämien |
1.268 | 115 | 167 | 620 | 715 |
| Veränderung der Bruttoprämienüberträge | -304 | -212 | -159 | -325 | -24 |
| Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge |
-49 | -11 | -8 | -46 | - |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | 1.622 | 3.993 | 2.915 | 4.815 | 3.791 |
| Konzernfunktionen | Summe | |
| 9M 20151)
|
||
| Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
- | 24.355 |
| Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
- | 855 |
| Gebuchte Rückversicherungsprämien | 8 | 3.105 |
| Veränderung der Bruttoprämienüberträge | - | -1.261 |
| Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge |
-2 | -112 |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | -6 | 19.246 |
| 9M 20141) | ||
| Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
- | 21.732 |
| Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung |
- | 801 |
| Gebuchte Rückversicherungsprämien | 7 | 2.892 |
| Veränderung der Bruttoprämienüberträge | - | -1.024 |
| Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge |
-2 | -116 |
| Verdiente Prämien für eigene Rechnung | -5 | 17.131 |
1)
Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
| Industrie- versicherung |
Privat- und Firmenversicherung Deutschland |
Privat- und Firmenversicherung International |
Schaden- Rückversicherung |
Personen- Rückversicherung |
|
| 9M 20151) | |||||
| Erträge aus Grundstücken | 3 | 48 | 1 | 87 | - |
| Dividenden2) | 7 | 8 | 2 | 6 | - |
| Laufende Zinserträge | 138 | 1.117 | 224 | 506 | 189 |
| Sonstige Erträge | 11 | 51 | - | 80 | 43 |
| Ordentliche Kapitalanlageerträge | 159 | 1.224 | 227 | 679 | 232 |
| Erträge aus Zuschreibungen | 2 | 2 | - | - | - |
| Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 57 | 334 | 50 | 116 | 86 |
| Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen | 3 | 5 | 17 | - | 20 |
| Kapitalanlageerträge | 221 | 1.565 | 294 | 795 | 338 |
| Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 28 | 59 | 15 | 45 | 30 |
| Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen | 5 | 11 | 12 | - | 29 |
| Summe | 33 | 70 | 27 | 45 | 59 |
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | |||||
| Planmäßig | 1 | 11 | - | 17 | - |
| Außerplanmäßig | 1 | - | - | - | - |
| Abschreibungen auf Dividendentitel | 5 | 7 | 6 | 1 | - |
| Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere | 16 | 40 | 1 | 2 | - |
| Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen | |||||
| Planmäßig | 1 | 7 | - | - | - |
| Außerplanmäßig | - | 7 | - | 4 | - |
| Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen | 4 | 12 | 4 | 16 | 3 |
| Sonstige Aufwendungen | 1 | 24 | 7 | 24 | 5 |
| Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen | 29 | 108 | 18 | 64 | 8 |
| Kapitalanlageaufwendungen | 62 | 178 | 45 | 109 | 67 |
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen | 159 | 1.387 | 249 | 686 | 271 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | - | - | 6 | - | - |
| Depotzinserträge | 1 | 1 | - | 19 | 349 |
| Depotzinsaufwendungen | - | 10 | - | 3 | 76 |
| Depotzinsergebnis | 1 | -9 | - | 16 | 273 |
| Kapitalanlageergebnis | 160 | 1.378 | 255 | 702 | 544 |
| Konzernfunktionen | Summe | |
| 9M 20151) | ||
| Erträge aus Grundstücken | - | 139 |
| Dividenden2) | 8 | 31 |
| Laufende Zinserträge | 2 | 2.176 |
| Sonstige Erträge | - | 185 |
| Ordentliche Kapitalanlageerträge | 10 | 2.531 |
| Erträge aus Zuschreibungen | - | 4 |
| Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | - | 643 |
| Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen | - | 45 |
| Kapitalanlageerträge | 10 | 3.223 |
| Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | - |
177 |
| Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen | - | 57 |
| Summe | - | 234 |
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | ||
| Planmäßig | - | 29 |
| Außerplanmäßig | - | 1 |
| Abschreibungen auf Dividendentitel | - | 19 |
| Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere | 1 | 60 |
| Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen | ||
| Planmäßig | - | 8 |
| Außerplanmäßig | - | 11 |
| Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen | 59 | 98 |
| Sonstige Aufwendungen | - | 61 |
| Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen | 60 | 287 |
| Kapitalanlageaufwendungen | 60 | 521 |
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen | -50 | 2.702 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | - | 6 |
| Depotzinserträge | - | 370 |
| Depotzinsaufwendungen | - | 89 |
| Depotzinsergebnis | - | 281 |
| Kapitalanlageergebnis | -50 | 2.989 |
1)
Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
2)
Das Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen
beträgt 8 (11) Mio. EUR und wird unter den Dividenden ausgewiesen
| Industrie- versicherung |
Privat- und Firmenversicherung Deutschland |
Privat- und Firmenversicherung International |
Schaden- Rückversicherung |
Personen- Rückversicherung |
|
| 9M 20141)
|
|||||
| Erträge aus Grundstücken | 3 | 47 | 1 | 63 | - |
| Dividenden | 8 | 8 | 2 | 7 | - |
| Laufende Zinserträge | 138 | 1.156 | 209 | 485 | 172 |
| Sonstige Erträge | 8 | 13 | - | 58 | 9 |
| Ordentliche Kapitalanlageerträge | 157 | 1.224 | 212 | 613 | 181 |
| Erträge aus Zuschreibungen | 7 | 3 | - | - | - |
| Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 59 | 298 | 39 | 121 | 35 |
| Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen | 9 | 24 | 20 | 7 | 7 |
| Kapitalanlageerträge | 232 | 1.549 | 271 | 741 | 223 |
| Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 17 | 29 | 10 | 11 | 8 |
| Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen | 4 | 6 | 13 | 10 | 12 |
| Summe | 21 | 35 | 23 | 21 | 20 |
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | |||||
| Planmäßig | 1 | 10 | - | 14 | - |
| Außerplanmäßig | - | - | - | - | - |
| Abschreibungen auf Dividendentitel | - | 1 | 1 | - | - |
| Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere | - | 3 | - | - | - |
| Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen | |||||
| Planmäßig | - | - | - | - | - |
| Außerplanmäßig | - | 5 | - | 3 | - |
| Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen | 4 | 12 | 3 | 17 | 2 |
| Sonstige Aufwendungen | 1 | 24 | 7 | 23 | 5 |
| Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen | 6 | 55 | 11 | 57 | 7 |
| Kapitalanlageaufwendungen | 27 | 90 | 34 | 78 | 27 |
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen | 205 | 1.459 | 237 | 663 | 196 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | - | - | 7 | - | - |
| Depotzinserträge | - | - | - | 18 | 360 |
| Depotzinsaufwendungen | - | 10 | - | 3 | 94 |
| Depotzinsergebnis | - | -10 | - | 15 | 266 |
| Kapitalanlageergebnis | 205 | 1.449 | 244 | 678 | 462 |
| Konzernfunktionen | Summe | |
| 9M 20141)
|
||
| Erträge aus Grundstücken | - | 114 |
| Dividenden | 11 | 36 |
| Laufende Zinserträge | 2 | 2.162 |
| Sonstige Erträge | - | 88 |
| Ordentliche Kapitalanlageerträge | 13 | 2.400 |
| Erträge aus Zuschreibungen | - | 10 |
| Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | - | 552 |
| Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen | 1 | 68 |
| Kapitalanlageerträge | 14 | 3.030 |
| Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 75 | |
| Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen | 1 | 46 |
| Summe | 1 | 121 |
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | ||
| Planmäßig | - | 25 |
| Außerplanmäßig | - | - |
| Abschreibungen auf Dividendentitel | - | 2 |
| Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere | - | 3 |
| Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen | ||
| Planmäßig | - | - |
| Außerplanmäßig | - | 8 |
| Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen | 55 | 93 |
| Sonstige Aufwendungen | - | 60 |
| Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen | 55 | 191 |
| Kapitalanlageaufwendungen | 56 | 312 |
| Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen | -42 | 2.718 |
| Ergebnis aus Investmentverträgen | - | 7 |
| Depotzinserträge | - | 378 |
| Depotzinsaufwendungen | - | 107 |
| Depotzinsergebnis | - | 271 |
| Kapitalanlageergebnis | -42 | 2.996 |
1)
Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
Von den Wertminderungen (Impairments) in Höhe von 91 (13) Mio. EUR entfallen 60 (3)
Mio. EUR auf festverzinsliche Wertpapiere, 19 (2) Mio. EUR auf Aktien sowie 8 (5)
auf Immobilien und Immobilienfonds. Dem gegenüber standen Zuschreibungen auf in Vorperioden
abgeschriebene Kapitalanlagen in Höhe von 4 (10) Mio. EUR.
Für das Kreditrisiko spezieller Lebensrückversicherungsverträge (ModCo), bei denen
Wertpapierdepots von Zedenten in unserem Namen gehalten werden, bilanzieren wir ein
Derivat (Segment Personen-Rückversicherung), aus dessen Wertentwicklung sich im Berichtszeitraum
erfolgswirksame unrealisierte Verluste in Höhe von 19 (2) Mio. EUR ergeben haben.
Aus den im Jahr 2010 zur Absicherung eines Teils der Inflationsrisiken unserer versicherungstechnischen
Schadenreserven abgeschlossenen Inflationsswaps (Segment Schaden-Rückversicherung)
ergab sich kein (-4 Mio. EUR) erfolgswirksames unrealisiertes Ergebnis mehr, da diese
Kontrakte im Laufe des zweiten Quartals ausliefen oder beendet wurden. Zukünftig stellen
wir diesen Schutz einzig über die bereits im Bestand befindlichen Anleihen, deren
Kuponzahlungen inflationsgeschützt sind, sicher.
| 9M 2015 | 9M 2014 | |
| Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | 9 | -1 |
| Darlehen und Forderungen | 902 | 1.053 |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente | 71 | 85 |
| Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente | ||
| Festverzinsliche Wertpapiere | 1.531 | 1.389 |
| Nicht festverzinsliche Wertpapiere | 38 | 60 |
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | ||
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | ||
| Festverzinsliche Wertpapiere | 53 | 63 |
| Nicht festverzinsliche Wertpapiere | 1 | 4 |
| Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente | ||
| Festverzinsliche Wertpapiere | - | - |
| Nicht festverzinsliche Wertpapiere | - | 9 |
| Derivate | -35 | -3 |
| Übrige Kapitalanlagen, soweit Finanzinstrumente | 150 | 98 |
| Sonstige1) | 141 | 114 |
| Summe der selbst verwalteten Kapitalanlagen | 2.861 | 2.871 |
| Investmentverträge Kapitalanlagen/Verbindlichkeiten2) | 6 | 7 |
| Depotforderungen/Depotverbindlichkeiten | 281 | 271 |
| Gesamt | 3.148 | 3.149 |
1)
Zur Überleitung auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden in der Position
"Sonstige" die Gewinne aus fremdgenutzten Grundstücken, assoziierten Unternehmen und
Gemeinschaftsunternehmen sowie aus derivativen Finanzinstrumenten - soweit negative
Marktwerte - zusammengefasst. Sicherungsderivate im Rahmen von Hedge-Accounting sind,
sofern sie keine Absicherungsgeschäfte im Bereich der Kapitalanlagen betreffen, in
der Aufstellung nicht enthalten
2)
Darin enthalten sind Erträge und Aufwendungen aus der Verwaltung von Investmentverträgen
saldiert in Höhe von 0 Mio. EUR. Auf erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente
(Aktiva/Passiva) entfallen 34 Mio. EUR bzw. 12 Mio. EUR und auf Darlehen und Forderungen
bzw. Übrige Verbindlichkeiten entfallen 15 Mio. EUR bzw. -46 Mio. EUR der Erträge
und Aufwendungen. Darüber hinaus wird die Amortisation auf den PVFP in Höhe von -9
Mio. EUR unter den Aufwendungen berücksichtigt
Unter Einbezug der Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen in Höhe von
98 (93) Mio. EUR und der sonstigen Aufwendungen in Höhe von 61 (60) Mio. EUR beträgt
das Kapitalanlageergebnis zum Bilanzstichtag insgesamt 2.989 (2.996) Mio. EUR.
| Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland |
Privat- und Firmenversicherung International |
Schaden- Rückversicherung |
Personen- Rückversicherung |
|
| 9M 20151)
|
|||||
| Brutto | |||||
| Schadenzahlungen | 2.161 | 2.624 | 1.767 | 3.388 | 4.228 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
242 | 102 | 247 | 811 | 329 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | 1.077 | 262 | - | 271 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | 5 | 667 | 4 | - | - |
| Summe | 2.408 | 4.470 | 2.280 | 4.199 | 4.828 |
| Anteil der Rückversicherer | |||||
| Schadenzahlungen | 768 | 80 | 123 | 263 | 464 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
147 | 7 | 134 | 41 | 2 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | -37 | -4 | - | 131 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | 1 | - | - | - | - |
| Summe | 916 | 50 | 253 | 304 | 597 |
| Netto | |||||
| Schadenzahlungen | 1.393 | 2.544 | 1.644 | 3.125 | 3.764 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
95 | 95 | 113 | 770 | 327 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | 1.114 | 266 | - | 140 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | 4 | 667 | 4 | - | - |
| Summe | 1.492 | 4.420 | 2.027 | 3.895 | 4.231 |
| Konzernfunktionen | Summe | |
| 9M 20151)
|
||
| Brutto | ||
| Schadenzahlungen | - | 14.168 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
- |
1.731 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | 1.610 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | - | 676 |
| Summe | - | 18.185 |
| Anteil der Rückversicherer | ||
| Schadenzahlungen | - | 1.698 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
- |
331 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | 90 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | - | 1 |
| Summe | - | 2.120 |
| Netto | ||
| Schadenzahlungen | - | 12.470 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
- |
1.400 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | 1.520 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | - | 675 |
| Summe | - |
16.065 |
1)
Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
| Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland |
Privat- und Firmenversicherung International |
Schaden- Rückversicherung |
Personen- Rückversicherung |
|
| 9M 20141)
|
|||||
| Brutto | |||||
| Schadenzahlungen | 1.987 | 2.878 | 1.440 | 3.048 | 3.532 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
311 | 41 | 187 | 615 | 239 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | 649 | 630 | - | 154 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | 3 | 679 | 4 | - | - |
| Summe | 2.301 | 4.247 | 2.261 | 3.663 | 3.925 |
| Anteil der Rückversicherer | |||||
| Schadenzahlungen | 827 | 110 | 79 | 459 | 455 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
182 | -19 | 42 | -141 | 53 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | -12 | 1 | - | 112 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | - | - | 1 | - | - |
| Summe | 1.009 | 79 | 123 | 318 | 620 |
| Netto | |||||
| Schadenzahlungen | 1.160 | 2.768 | 1.361 | 2.589 | 3.077 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
129 | 60 | 145 | 756 | 186 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | 661 | 629 | - | 42 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | 3 | 679 | 3 | - | - |
| Summe | 1.292 | 4.168 | 2.138 | 3.345 | 3.305 |
| Konzernfunktionen | Summe | |
| 9M 20141)
|
||
| Brutto | ||
| Schadenzahlungen | - | 12.885 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
- |
1.393 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | 1.433 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | - | 686 |
| Summe | - | 16.397 |
| Anteil der Rückversicherer | ||
| Schadenzahlungen | - | 1.930 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
-1 | 116 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | 101 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | - | 1 |
| Summe | -1 | 2.148 |
| Netto | ||
| Schadenzahlungen | - | 10.955 |
| Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle |
1 | 1.277 |
| Veränderung der Deckungsrückstellung | - | 1.332 |
| Aufwendungen für Beitragsrückerstattung | - | 685 |
| Summe | 1 | 14.249 |
1)
Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
| Industrie- versicherung |
Privat- und Firmenversicherung Deutschland |
Privat- und Firmenversicherung International |
Schaden- Rückversicherung |
Personen- Rückversicherung |
|
| 9M 20151)
|
|||||
| Brutto | |||||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
410 | 683 | 741 | 1.522 | 834 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
-49 | -7 | -90 | -128 | -24 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | 361 | 676 | 651 | 1.394 | 810 |
| Verwaltungsaufwendungen | 216 | 214 | 145 | 162 | 149 |
| Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen | 577 | 890 | 796 | 1.556 | 959 |
| Anteil der Rückversicherer | |||||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
174 | 8 | 47 | 142 | 66 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
-21 | 8 | -7 | -10 | -16 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | 153 | 16 | 40 | 132 | 50 |
| Netto | |||||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
236 | 675 | 694 | 1.380 | 768 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
-28 | -15 | -83 | -118 | -8 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | 208 | 660 | 611 | 1.262 | 760 |
| Verwaltungsaufwendungen | 216 | 214 | 145 | 162 | 149 |
| Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen | 424 | 874 | 756 | 1.424 | 909 |
| 9M 20141)
|
|||||
| Brutto | |||||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
389 | 648 | 685 | 1.299 | 702 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
-26 | 173 | -56 | -71 | -23 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | 363 | 821 | 629 | 1.228 | 679 |
| Verwaltungsaufwendungen | 187 | 221 | 128 | 147 | 130 |
| Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen |
550 | 1.042 | 757 | 1.375 | 809 |
| Anteil der Rückversicherer | |||||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
171 | 11 | 26 | 92 | 84 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
6 | 9 | 10 | -5 | -14 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | 177 | 20 | 36 | 87 | 70 |
| Netto | |||||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
218 | 637 | 659 | 1.207 | 618 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
-32 | 164 | -66 | -66 | -9 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | 186 | 801 | 593 | 1.141 | 609 |
| Verwaltungsaufwendungen | 187 | 221 | 128 | 147 | 130 |
| Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen | 373 | 1.022 | 721 | 1.288 | 739 |
| Konzernfunktionen | Summe | |
| 9M 20151)
|
||
| Brutto | ||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
- | 4.190 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
- | -298 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | - | 3.892 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 | 887 |
| Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen | 1 | 4.779 |
| Anteil der Rückversicherer | ||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
- | 437 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
- | -46 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | - | 391 |
| Netto | ||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
- | 3.753 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
- | -252 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | - | 3.501 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 | 887 |
| Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen | 1 | 4.388 |
| 9M 20141)
|
||
| Brutto | ||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
- |
3.723 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
- |
-3 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | - | 3.720 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 | 814 |
| Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen |
1 | 4.534 |
| Anteil der Rückversicherer | ||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
- |
384 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
- |
6 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | - |
390 |
| Netto | ||
| Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen |
- |
3.339 |
| Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen |
- |
-9 |
| Summe der Abschlussaufwendungen | - |
3.330 |
| Verwaltungsaufwendungen | 1 | 814 |
| Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen | 1 | 4.144 |
1)
Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
| 9M 2015 | 9M 2014 | |
| Sonstige Erträge | ||
| Währungskursgewinne | 513 | 258 |
| Erträge aus Dienstleistungen, Mieten und Provisionen | 194 | 189 |
| Wertaufholungen auf abgeschriebene Forderungen | 12 | 10 |
| Erträge aus Deposit Accounting | 69 | 54 |
| Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen | 10 | - |
| Erträge aus der Auflösung sonstiger nicht technischer Rückstellungen | 16 | 16 |
| Zinserträge | 43 | 33 |
| Übrige Erträge | 60 | 51 |
| Summe | 917 | 611 |
| Sonstige Aufwendungen | ||
| Währungskursverluste | 367 | 211 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | 85 | 96 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | 78 | 69 |
| Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes | 180 | 198 |
| Personalaufwendungen | 43 | 33 |
| Aufwendungen für Dienstleistungen und Provisionen | 93 | 111 |
| Aufwendungen aus Deposit Accounting | 17 | 11 |
| Sonstige Steuern | 32 | 32 |
| Zuführung zu Restrukturierungsrückstellungen | 5 | 1 |
| Übrige Aufwendungen | 56 | 48 |
| Summe | 956 | 810 |
| Übriges Ergebnis | -39 | -199 |
Im übrigen Ergebnis sind für die abgelaufene Berichtsperiode keine wesentlichen Erträge
aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen enthalten.
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Industrieversicherung | 3.198 | 3.061 |
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland | 4.972 | 5.082 |
| Privat- und Firmenversicherung International | 8.120 | 7.432 |
| Rückversicherungsunternehmen | 2.549 | 2.475 |
| Konzernfunktionen | 2.781 | 2.836 |
| Gesamt ohne Personen in Ausbildung | 21.620 | 20.886 |
| Personen in Ausbildung | 559 | 540 |
| Gesamt | 22.179 | 21.426 |
Die höhere Mitarbeiterzahl im Segment Privat- und Firmenversicherung International
resultiert vor allem aus dem Erwerb der Magallanes-Gruppe (Chile).
Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 20.428 (19.819) Mitarbeiter für den Talanx-Konzern
tätig; die Angabe bezieht sich auf Mitarbeiterkapazitäten.
Zu den nahe stehenden Unternehmen gehören im Talanx-Konzern der HDI Haftpflichtverband
der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (HDI V. a. G.), der
unmittelbar die Mehrheit an der Talanx AG hält, alle nicht konsolidierten Tochtergesellschaften,
die wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden und die
assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen. Hinzu kommen die Versorgungskassen,
die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Leistung zugunsten der Arbeitnehmer
der Talanx AG oder eines ihrer nahe stehenden Unternehmen erbringen. Die nahe stehenden
Personen umfassen die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Talanx AG und des
HDI V. a. G.
Geschäftsvorfälle zwischen der Talanx AG und ihren Tochterunternehmen werden durch
Konsolidierung eliminiert und somit im Anhang nicht erläutert.
Im Rahmen der operativen Tätigkeit besteht zwischen Ampega Investment GmbH, Köln,
und der C-QUADRAT Investment AG, Wien (im Konzernabschluss at Equity bewertetes assoziiertes
Unternehmen), eine vertragliche Beziehung über die Auslagerung der Portfolioverwaltung
von Sondervermögen. Zum Stichtag wurden hieraus Aufwendungen für erbrachte Leistungen
von 15 Mio. EUR erfasst.
Weiterhin besteht ein Rückversicherungsvertrag zwischen der Hannover Rück SE Malaysian
Branch, Kuala Lumpur, Malaysia, und der Petro Vietnam Insurance Holdings, Hanoi, Vietnam,
in Höhe von 4 Mio. EUR.
Die neue leben Lebensversicherung AG, Köln hat eine Ausleihung des von der neue leben
Pensionskasse AG, Köln begebenen Nachrangdarlehens in Höhe von 13 Mio. EUR erworben.
Weitere Geschäftsbeziehungen, die mit nicht konsolidierten Unternehmen, mit assoziierten
Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen bestehen, sind insgesamt von untergeordneter
Bedeutung.
Ferner bestehen Dienstleistungsverträge mit einem Unternehmen, an dem ein Mitglied
des Aufsichtsrats beteiligt ist. Die im Berichtszeitraum aus diesen Verträgen generierten
Umsätze mit Konzernunternehmen lagen deutlich unter 0,1 Mio. EUR.
Der Konzern geht Wertpapierleihgeschäfte und Repo-Geschäfte ein. Der Konzern hat zum
Stichtag alle wesentlichen Risiken und Chancen, die aus der Eigentümerschaft der übertragenen
finanziellen Vermögenswerte erwachsen, zurückbehalten. Von diesen Transaktionen sind
zum Bilanzstichtag Kapitalanlagen der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente"
betroffen. Der Buchwert der übertragenen finanziellen Vermögenswerte der Wertpapierleihgeschäfte
beträgt 900 Mio. EUR. Für Repo-Geschäfte beträgt der Buchwert der übertragenen Vermögenswerte
und der dazugehörigen Verbindlichkeiten 157 Mio. EUR. Die beizulegenden Zeitwerte
entsprechen den Buchwerten. Ergebniswirksame Bestandteile dieser Geschäfte werden
im "Kapitalanlageergebnis" gezeigt.
In der Berichtsperiode sowie am Ende der Berichtsperiode lagen im Vergleich zum 31.
Dezember 2014 keine neuen wesentlichen Rechtsstreitigkeiten vor.
Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Aktionären der Talanx
AG zustehenden Konzernergebnis. Dieses wird in Relation zu den durchschnittlich in
Umlauf befindlichen Aktien gesetzt. Verwässernde Effekte, die bei der Berechnung des
Ergebnisses je Aktie gesondert ausgewiesen werden müssen, lagen weder zum Berichtszeitpunkt
noch im Vorjahr vor. Das Ergebnis je Aktie kann in Zukunft potenziell durch die Ausgabe
von Aktien oder Bezugsrechten aus dem bedingten oder dem genehmigten Kapital verwässert
werden.
| 9M 2015 | 9M 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 | |
| Auf die Aktionäre der Talanx AG entfallender Periodenüberschuss zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie (in Mio. EUR) |
488 | 530 | 177 | 149 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl ausstehender Stammaktien (in Stück) |
252.797.634 | 252.797.634 | 252.797.634 | 252.797.634 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 1,93 | 2,10 | 0,70 | 0,59 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 1,93 | 2,10 | 0,70 | 0,59 |
Im zweiten Quartal 2015 wurde für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende in Höhe von
1,25 EUR (2014 für das Geschäftsjahr 2013: 1,20 EUR) je Aktie gezahlt. Dies entspricht
insgesamt 316 (303) Mio. EUR.
Zum Bilanzstichtag ergaben sich aus abgeschlossenen Verträgen, Mitgliedschaften sowie
Steuern folgende Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen:
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Treuhandkonten in den USA (Master Trust Funds, Supplement Trust Funds und Single Trust Funds) zur Besicherung von versicherungstechnischen Verbindlichkeiten gegenüber US-amerikanischen Zedenten1) (In diesem Betrag sind umgerechnet 1.249 (329) Mio. EUR enthalten, die zur Besicherung versicherungstechnischer Verpflichtungen aus ILS-Transaktionen von Investoren gestellt werden) | 5.422 | 4.177 |
| Garantien in Form von Letters of Credit von verschiedenen Kreditinstituten zur Besicherung versicherungstechnischer Verbindlichkeiten | 3.074 | 2.956 |
| Garantieerklärungen für begebene nachrangige Schuldverschreibungen: Die Garantien decken die jeweiligen Bond-Volumina sowie die fälligen Zinsen ab |
1.500 | 2.112 |
| Sperrdepots und sonstige Treuhandkonten als Sicherheiten zugunsten Rückversicherer und Zedenten; im Allgemeinen außerhalb der USA1) | 2.850 | 2.750 |
| Resteinzahlungsverpflichtungen aus bestehenden Kapitalanlageengagements: Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Private-Equity-Fonds und Venture-Capital-Gesellschaften in Form von Personengesellschaften | 1.805 | 1.380 |
| Verpflichtungen aus Mieten/Leasinggeschäften2) | 454 | 454 |
| Einzahlungsverpflichtungen sowie Beitragszahlungen nach §§ 124 ff. VAG als Mitglied des Sicherungsfonds für Lebensversicherer | 457 | 457 |
| Sicherheiten für Verbindlichkeiten gegenüber verschiedenen Kreditinstituten im Zusammenhang mit Beteiligungen an Immobiliengesellschaften und Immobilientransaktionen | 594 | 574 |
| Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus beabsichtigten Unternehmenserwerben | - | 245 |
| Verpflichtungen aus Dienstleistungs- und Serviceverträgen - vorwiegend im Zusammenhang mit IT-Auslagerungsverträgen | 142 | 143 |
| Zur Sicherheitenstellung bestehender Derivatgeschäfte in Sperrdepots hinterlegte Kapitalanlagen: Wir haben für bestehende Derivatgeschäfte Sicherheiten mit einem beizulegenden Zeitwert von 37 (13) Mio. EUR erhalten3) | 60 | 79 |
| Sonstige Verpflichtungen4) | 59 | 61 |
| Gesamt | 16.417 | 15.388 |
1)
Die in den Treuhandkonten gehaltenen Wertpapiere werden überwiegend als "Jederzeit
veräußerbare Finanzinstrumente" im Bestand der Kapitalanlagen ausgewiesen; die Angabe
bezieht sich im Wesentlichen auf den Zeitwert/Buchwert
2)
Daten werden jeweils nur zum Jahresende neu erhoben
3)
Die Angabe bezieht sich im Wesentlichen auf den Zeitwert/Buchwert
4)
Von den sonstigen Verpflichtungen entfallen 42 (42) Mio. EUR auf Steuerrechtsstreitigkeiten
und 9 (13) Mio. EUR auf sonstige Rechtsstreitigkeiten
Im Berichtszeitraum lagen darüber hinaus im Vergleich zum 31. Dezember 2014 keine
signifikanten Änderungen der Haftungsverhältnisse und der sonstigen finanziellen Verpflichtungen
vor.
Mit Vertrag vom 8. Oktober 2015 hat sich der Talanx-Konzern als Konsortialführer einer
Gruppe institutioneller Anleger an einer Namensschuldverschreibung im Volumen von
556 Mio. EUR zur Finanzierung des Offshore-Windparks Gode Wind 1 beteiligt. Von dieser
Anleihe wurden Wertpapiere mit einer Gesamtsumme von rund 300 Mio. EUR durch konsolidierte
Tochterunternehmen der Talanx gezeichnet.
Der Talanx-Konzern hat am 30. Oktober 2015 einen Dienstleistungsvertrag mit IBM zur
Konsolidierung der Talanx-Rechenzentren geschlossen. Der Betrieb der Rechenzentren
wird somit von IBM übernommen und als "Platform-as-a-Service"-Dienstleistung weiterentwickelt.
Mit diesem Vertrag bauen IBM und Talanx ihre bestehende strategische Partnerschaft
weiter aus. Das ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Verbesserung des IT-Leistungsspektrums
und der Kosteneffizienz in der IT.
Aufgestellt und damit zur Veröffentlichung freigegeben am 6. November 2015 in Hannover.
Der Vorstand
| Herbert K. Haas, |
Dr. Christian Hinsch, |
Torsten Leue |
| Vorsitzender | stv. Vorsitzender | |
| Dr. Immo Querner | Ulrich Wallin | Dr. Ian Wicke |
Wir haben den Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der Veränderung des
Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung und ausgewählten erläuternden
Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Talanx AG, Hannover, für den
Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2015, die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts
nach § 37x Abs. 3 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung
des Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie
in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Konzernzwischenabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist
die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer
Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt
sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische
Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare
Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können
wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Konzernzwischenabschluss in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hannover, den 6. November 2015
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Jungsthöfel | Czupalla |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Riethorst 2
30659 Hannover
Telefon +49 511 3747-0
Telefax +49 511 3747-2525
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Andreas Krosta
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Carsten Werle
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Bilanzpressekonferenz 2015
Zwischenbericht zum 31. März 2016
Zwischenbericht zum 30. Juni 2016
Zwischenbericht zum 30. September 2016
Dieser Zwischenbericht erscheint auch auf Englisch.
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