Talanx Aktiengesellschaft

Hannover

Talanx Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2016

2016

ENTWICKLUNG UND ERGEBNISSE

Talanx Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2016

DER TALANX-KONZERN AUF EINEN BLICK

KONZERNKENNZAHLEN

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EINHEIT Q1 2016 Q2 2016 6M 2016 Q1 2015 Q2 2015
Gebuchte Bruttoprämien IN MIO. EUR 8.995 7.432 16.427 9.440 7.387
nach Regionen





Deutschland IN % 36 25 31 37 26
Großbritannien IN % 8 11 9 9 10
Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei IN % 7 9 8 7 9
Übriges Europa IN % 16 16 16 15 13
USA IN % 13 15 14 11 15
Übriges Nordamerika IN % 2 2 2 2 3
Lateinamerika IN % 7 8 7 7 8
Asien und Australien IN % 9 12 11 11 14
Afrika IN % 2 2 2 1 2
Verdiente Nettoprämien IN MIO. EUR 6.266 6.544 12.810 6.367 6.384
Versicherungstechnisches Ergebnis IN MIO. EUR -422 -362 -784 -389 -462
Kapitalanlageergebnis IN MIO. EUR 1.022 940 1.962 996 1.041
Kapitalanlagerendite1) IN % 3,7 - 3,5 3,6 -
Operatives Ergebnis (EBIT) IN MIO. EUR 573 491 1.064 643 372
Periodenergebnis (nach Finanzierungszinsen und Steuern) IN MIO. EUR 381 307 688 410 220
davon Aktionäre der Talanx AG IN MIO. EUR 222 179 401 251 60
Eigenkapitalrendite2) 3) IN % 10,6 8,4 9,5 12,0 2,8
Ergebnis je Aktie





Unverwässertes Ergebnis je Aktie IN EUR 0,88 0,71 1,59 0,99 0,24
Verwässertes Ergebnis je Aktie IN EUR 0,88 0,71 1,59 0,99 0,24
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Erst- und -Rückversicherung4) IN % 96,3 97,3 96,8 96,5 96,2
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden/Unfall-Erstversicherer5) IN % 98,4 99,2 98,8 97,5 98,0
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Rückversicherung IN % 94,7 96,1 95,4 95,9 95,0
EBIT-Marge Erst- und Rückversicherung





EBIT-Marge Erstversicherung5) IN % 6,6 4,3 5,4 6,3 0,8
EBIT-Marge Schaden-Rückversicherung IN % 15,8 14,4 15,1 14,8 16,7
EBIT-Marge Personen-Rückversicherung IN % 6,5 4,0 5,2 11,3 1,2


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6M 2015 +/- % 6M 2016 zu 6M 2015
Gebuchte Bruttoprämien 16.827 -2,4
nach Regionen

Deutschland 32 -1,0 Pkt.
Großbritannien 9 - Pkt.
Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 8 - Pkt.
Übriges Europa 14 +2,0 Pkt.
USA 13 +1,0 Pkt.
Übriges Nordamerika 3 -1,0 Pkt.
Lateinamerika 7 - Pkt.
Asien und Australien 12 -1,0 Pkt.
Afrika 2 - Pkt.
Verdiente Nettoprämien 12.751 +0,5
Versicherungstechnisches Ergebnis -851 +7,9
Kapitalanlageergebnis 2.037 -3,7
Kapitalanlagerendite1) 3,8 -0,3 Pkt.
Operatives Ergebnis (EBIT) 1.015 +4,8
Periodenergebnis (nach Finanzierungszinsen und Steuern) 630 +9,2
davon Aktionäre der Talanx AG 311 +28,9
Eigenkapitalrendite2) 3) 7,8 +1,7 Pkt.
Ergebnis je Aktie

Unverwässertes Ergebnis je Aktie 1,23 +29,3
Verwässertes Ergebnis je Aktie 1,23 +29,3
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Erst- und -Rückversicherung4) 96,4 +0,4 Pkt.
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden/Unfall-Erstversicherer5) 97,8 +1,0 Pkt.
Kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Rückversicherung 95,4 - Pkt.
EBIT-Marge Erst- und Rückversicherung

EBIT-Marge Erstversicherung5) 3,6 +1,8 Pkt.
EBIT-Marge Schaden-Rückversicherung 15,8 -0,7 Pkt.
EBIT-Marge Personen-Rückversicherung 6,2 -1,0 Pkt.


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30.6.2016 31.12.2015 +/- %
Haftendes Kapital IN MIO. EUR 15.954 15.374 +3,8
Eigenkapital der Aktionäre der Talanx AG IN MIO. EUR 8.653 8.282 +4,5
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter IN MIO. EUR 5.318 5.149 +3,3
Hybridkapital IN MIO. EUR 1.983 1.943 +2,1
Selbst verwaltete Kapitalanlagen IN MIO. EUR 105.074 100.777 +4,3
Kapitalanlagen gesamt IN MIO. EUR 117.741 115.611 +1,8
Bilanzsumme IN MIO. EUR 157.948 152.760 +3,4
Buchwert je Aktie zum Ende der Periode IN EUR 34,23 32,76 +4,5
Aktienkurs zum Ende der Periode IN EUR 26,63 28,55 -6,7
Marktkapitalisierung der Talanx AG zum Ende der Periode IN MIO. EUR 6.732 7.217 -6,7
Mitarbeiter KAPAZITÄTEN 20.169 20.334 -0,8

1) Annualisiertes Kapitalanlageergebnis ohne Depotzinsergebnis und Ergebnis aus Investmentverträgen zu durchschnittlichem selbst verwalteten Kapitalanlagebestand (30.6.2016 und 31.12.2015)
2) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
3) Annualisiertes Quartalsergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu Beginn und zum Ende des Quartals
4) Bereinigte kombinierte Schaden-/Kostenquote unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses vor Eliminierung konzerninterner, segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
5) Ohne Werte aus dem Segment Konzernfunktionen

Leitlinien zu alternativen Performance-Kennzahlen - Informationen zu der Berechnung und Definition einzelner Leistungskennzahlen finden sich im Geschäftsbericht 2015 im Kapitel Unternehmenssteuerung, Seite 22ff sowie im Abschnitt "Glossar und Kennzahlendefinitionen", Seite 257ff.

VERWALTUNGSORGANE DER TALANX AG

AUFSICHTSRAT

Wolf-Dieter Baumgartl

Vorsitzender

Berg

ehem. Vorsitzender des Vorstands der Talanx AG

Ralf Rieger*

stv. Vorsitzender

Raesfeld

Angestellter

HDI Vertriebs AG

Prof. Dr. Eckhard Rohkamm

stv. Vorsitzender

Hamburg

ehem. Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp Technologies AG

Antonia Aschendorf

Hamburg

Rechtsanwältin

Mitglied des Vorstands der APRAXA eG

Karsten Faber*

Hannover

Zentralbereichsleiter

Hannover Rück SE,

E+S Rückversicherung AG

Jutta Hammer*

Bergisch Gladbach

Angestellte

HDI Kundenservice AG

Dr. Hermann Jung

Heidenheim

Mitglied der Geschäftsführung der Voith GmbH

Dr. Thomas Lindner

Albstadt

Vorsitzender der Geschäftsführung der Groz-Beckert KG

Dirk Lohmann

Forch, Schweiz

Präsident des Verwaltungsrats und Vorsitzender der Geschäftsführung der Secquaero Advisors AG

Christoph Meister*

Hannover

Mitglied im ver.di-Bundesvorstand

Jutta Mück*

Oberhausen

Angestellte

HDI Global SE

Otto Müller*

Hannover

Angestellter

Hannover Rück SE

Katja Sachtleben-Reimann*

Hannover

Angestellte

Talanx Service AG

Dr. Erhard Schipporeit

Hannover

ehem. Mitglied des Vorstands der E.ON AG

Prof. Dr. Jens Schubert*

Potsdam

Leiter Recht, ver.di-Bundesverwaltung

Norbert Steiner

Baunatal

Vorsitzender des Vorstands der K+S AG

VORSTAND

Herbert K. Haas

Vorsitzender

Burgwedel

Dr. Christian Hinsch

stv. Vorsitzender

Burgwedel

Torsten Leue

Hannover

Dr. Immo Querner

Celle

Ulrich Wallin

Hannover

Dr. Jan Wicke

Hannover

* Arbeitnehmervertreter

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

WIRTSCHAFTSBERICHT

MÄRKTE UND WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

VOLKSWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

Die Weltwirtschaft startete turbulent ins Jahr 2016. Die negative Dynamik in Schwellenländern erreichte im Januar ihren Höhepunkt, getrieben vor allem durch Sorgen über die chinesische Wirtschaft und die Fortsetzung des Rohstoffpreisverfalls. Die Erholung der Rohstoffpreise, eine zyklische Stabilisierung in China sowie globale geldpolitische Unterstützung sorgten im weiteren Verlauf für eine zunehmende Stabilisierung der weltwirtschaftlichen Entwicklung und ein insgesamt recht positives erstes Halbjahr. In der entwickelten Welt blieb der private Konsum der zentrale Wachstumstreiber, unterstützt von niedrigen Energiepreisen und expansiver Geldpolitik. Wachstumsbelastend wirkte die Schwäche in den Schwellenländern über den Exportkanal. Das Referendum im Vereinigten Königreich über den Verbleib in der EU war bereits vor dem Austrittsentscheid Ende Juni ein globaler Unsicherheitsfaktor.

Die Wirtschaft im Euroraum legte im ersten Quartal 2016 um 0,6 % und im zweiten Quartal um 0,3 % zu. Deutschlands BIP wies gegenüber dem vierten Quartal 2015 ein Wachstum von 0,7 % aus. Der private Konsum war dabei der zentrale Wachstumstreiber, aber auch Investitionen und Staatsausgaben trugen zur Expansion bei. Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzte sich fort - die Arbeitslosigkeit im Euroraum sank im Mai auf den tiefsten Stand seit 2011 (10,1 %). Das Wirtschaftswachstum im Vereinigten Königreich wurde in der ersten Jahreshälfte durch die hohe politische und ökonomische Unsicherheit im Kontext des EU-Austrittsreferendums belastet und konnte im ersten Quartal dieses Jahres nur um 0,4 % (Vorjahresende: 0,7 %) zulegen. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote fiel im Mai 2016 mit 4,9 % auf den tiefsten Stand seit 2005.

Die US-Wirtschaft spürte zum einen die Folgen des niedrigen Öl-preises für die lokale Ölindustrie, zum anderen die Folgen des starken US-Dollars für das verarbeitende Gewerbe und expandierte im ersten Quartal lediglich mit einer annualisierten Rate von 0,8 %. Im zweiten Quartal verbesserte sich das Wachstum leicht auf annualisiert 1,2 %, Frühindikatoren signalisieren eine Beschleunigung der Dynamik. Auch hier ist der private Konsum der zentrale Wachstumstreiber, der durch die solide Arbeitsmarktentwicklung gestützt wird. Die Abschwächung des Wirtschaftswachstums in China setzte sich fort. Die jährliche Wachstumsrate des BIP lag im zweiten Quartal 2016 bei 6,7 %, nach einem jährlichen BIP-Wachstum von 7,0 % im zweiten Quartal 2015. Geld- und fiskalpolitische Maßnahmen verhinderten eine deutlichere Wachstumsabschwächung.

Die Geldpolitik der großen Zentralbanken war unverändert sehr expansiv. Im März lockerte die EZB erneut ihre Geldpolitik in Form einer Senkung von Hauptrefinanzierungs- und Einlagezins, einer Erweiterung des Ankaufprogramms um Unternehmensanleihen, einer Erhöhung der monatlichen Anleihenkäufe auf 80 Mrd. EUR sowie der Ankündigung einer neuen Serie von vier längerfristigen Refinanzierungsgeschäften. Die US-Notenbank Fed verzichtete im ersten Halbjahr auf weitere Leitzinserhöhungen aufgrund der Unsicherheit über den Zustand der US-Wirtschaft und globaler Turbulenzen. Im Januar senkte die japanische Zentralbank ihre Zinsen überraschend in negatives Territorium. Der globale Disinflationstrend setzte sich im ersten Halbjahr 2016 fort, vor allem getrieben durch im Jahresvergleich noch schwache Energiepreise. Dieser Effekt klingt allmählich ab und führt zu einem Anstieg der globalen Inflationsraten. Im Euroraum lag die jährliche Teuerungsrate im Juni mit 0,1 % wieder im positiven Bereich (Mai 2016: -0,1%). Auch im Vereinigten Königreich stellten sich im Juni ebenfalls höhere Inflationsdaten ein. In den USA zeigte sich noch kein Anstieg in der allgemeinen Inflationsrate (Juni 2016: 1,0 %).

KAPITALMÄRKTE

Im ersten Halbjahr 2016 wurden die Rentenmärkte im Wesentlichen durch eine Mischung aus makroökonomischen, geo- und geldpolitischen Themen geprägt. Zu Jahresbeginn sorgten die nachlassende Wachstumsdynamik in den Schwellenländern und schwache Wachstumsraten in China für deutlich sinkende Zinsen und sich ausweitende Risikoaufschläge für Kreditprodukte. Energie- und Rohstoffunternehmen wurden durch die schwachen Öl- und Rohstoffpreise belastet. Mitte März bestätigte die EZB mit einer Ausweitung ihrer Maßnahmen (inklusive Ankaufprogramm für Unternehmensanleihen) die Markterwartungen. Renditen gaben daraufhin weiter nach, zehnjährige Bundesanleihen tendierten Richtung 0 %, Risikoaufschläge - insbesondere für Unternehmensanleihen - engten sich erneut deutlich ein.

Ab April dominierte die "Brexit"-Diskussion das fundamentale Marktgeschehen und sorgte für entsprechende Volatilität. Insbesondere UK-Banken und Unternehmen mit einer hohen Bindung zum Wirtschaftswachstum im Vereinigten Königreich kamen unter Druck. Kurz vor dem Referendum kippte die Erwartung in Richtung "Remain" mit der Folge sinkender Credit Spreads und steigender Renditen für Bundesanleihen, was sich nach dem Austritt allerdings mehr als umkehrte. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um mehr als 20 Basispunkte und notierte zeitweise unter -0,10 %, insbesondere auf der derivativen Seite zeigten Kreditindikatoren erratische Bewegungen.

Der Markt für die Emission neuer Wertpapiere, der Primärmarkt, zeigte im Halbjahresverlauf normale Aktivität mit starken Monaten im April und Mai und einer deutlichen Zurückhaltung im Juni. Die Nachfrage nach Rendite war ungebrochen. Mit der EZB als zusätzlichem Marktteilnehmer trocknete der Sekundärmarkt - also der Markt für bereits im Umlauf befindliche Papiere - für Käufer von Risikopapieren nahezu vollständig aus. Die Auswirkungen auf den Primärmarkt und die entsprechenden Zuteilungsquoten für "normale" Investoren lassen sich noch nicht vollends abschätzen.

DIE VERSICHERUNGSMÄRKTE

In der deutschen Versicherungswirtschaft hat sich die Branchenstimmung im zweiten Quartal 2016 verbessert, verharrt insgesamt aber weiterhin auf unterdurchschnittlichem Niveau. Ausschlaggebend für die Verbesserung waren optimistischere Einschätzungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten. Demgegenüber wurde die aktuelle Geschäftslage so ungünstig beurteilt wie seit knapp vier Jahren nicht mehr. Mit Blick auf die Sparten Schaden- und Unfallversicherung einerseits und Lebensversicherung andererseits fallen die Bewertungen unterschiedlich aus.

In der deutschen Schaden- und Unfallversicherung hat sich das Branchenklima im Berichtszeitraum leicht abgeschwächt; die Stimmung blieb aber auf einem vergleichsweise freundlichen Niveau. Ursächlich für die Abschwächung waren sowohl ungünstigere Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage als auch eingetrübte Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate - letztere im Wesentlichen getrieben durch moderatere Erwartungen im Hinblick auf die Beitragsentwicklung im Gesamtjahr. Die Eintrübung des Branchenklimas war in allen Sparten zu verzeichnen. Am freundlichsten war die Stimmung in der Privaten Sachversicherung und in der Haftpflichtversicherung, ein wenig verhaltener in der Kraftfahrtversicherung, der Unfallversicherung und der Rechtsschutzversicherung. Im negativen Bereich bewegte sich die Stimmung in den industriell-gewerblichen Bereichen.

Die Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung der Beitragseinnahmen fielen gedämpft aus und blieben insgesamt auf einem sehr verhaltenen Niveau. Dennoch wurde für alle Sparten von einer Expansion ausgegangen, insbesondere für die Private Sachversicherung. Im industriell-gewerblichen Bereich und in der Haftpflichtversicherung waren die expansiven Erwartungen etwas weniger ausgeprägt.

Im Hinblick auf die Schadenentwicklung wurde ein ähnliches Schadenaufkommen wie im Vorjahr erwartet.

In der deutschen Lebensversicherung hat sich das Geschäftsklima im Berichtszeitraum erholt, blieb aber im Langzeitvergleich weiterhin verhalten. Außerordentlich ungünstig wurde die aktuelle Geschäftslage eingeschätzt, was u. a. auf negative Überhangeffekte aus dem schwachen Jahresendgeschäft 2015 zurückzuführen war. Deutlich positiver entwickelt haben sich demgegenüber die Erwartungen hinsichtlich der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten. Das Spartenklima fiel am freundlichsten in der Berufsunfähigkeitsversicherung aus, war auch in der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung sowie der Risikolebensversicherung positiv, in der klassischen Rentenversicherung und der Kapitallebensversicherung hingegen unterkühlt.

Hinsichtlich der Beitragsentwicklung herrschte mit Blick auf das Gesamtjahr eine historisch niedrige Erwartungshaltung. Im Neugeschäft waren die Erwartungen für das Geschäft gegen Einmalbeitrag deutlich rückläufig, diejenigen für das Neugeschäft gegen laufenden Beitrag zwar optimistischer, liefen insgesamt aber ebenfalls auf ein Minus im Vergleich zum Vorjahr hinaus. Wachstumspotenzial für die Beitragseinnahmen wurde in der Berufsunfähigkeitsversicherung, der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherung und abgeschwächt auch in der Risikolebensversicherung gesehen.

Die Situation auf den internationalen Schaden-Rückversicherungsmärkten blieb wettbewerbsintensiv, auch wenn die Preisrückgänge in der Erneuerungsrunde zum 1. April 2016 schwächer ausgeprägt waren als im Vorjahr. Wettbewerbsprägende Faktoren waren weiterhin die gute Kapitalisierung der Zedenten und der - zuletzt aber nur noch moderat steigende - Zufluss von Kapital aus dem Markt für Katastrophenanleihen (ILS), insbesondere im US-Naturkatastrophengeschäft.

Die Naturkatastrophenlast war im gesamten ersten Halbjahr 2016 deutlich höher als im Vorjahr. Die Summe der Gesamtschäden fiel im Vergleich der letzten 30 Jahre höher, im Vergleich der letzten zehn Jahre geringer aus als der jeweilige inflationsbereinigte Durchschnittswert. Die versicherten Schäden entsprachen in Summe dem zehnjährigen und lagen ebenfalls über dem 30-jährigen Durchschnitt. Die höchsten Schäden wurden durch zwei Erdbeben in Japan verursacht, weitere Schadentreiber waren Unwetter in Europa und den USA sowie Waldbrände in Kanada sowie ein Erdbeben in Ecuador.

In der internationalen Personen-Rückversicherung stellten sich die Rahmenbedingungen im ersten Halbjahr 2016 weiterhin herausfordernd dar, insbesondere aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus. Durch die Einführung von Solvency II in den EU-Märkten zeichneten sich aber neue Geschäftschancen durch Rückversicherungslösungen zur Kapitalentlastung und Optimierung der Solvenzsituation ab. Darüber hinaus ist infolge einer stetig wachsenden Mittelschicht in wichtigen Schwellenländern zunehmend Bedarf nach einer Absicherung im Krankheitsfall zu verzeichnen; auf globaler Ebene wird die Nachfrage nach Langlebigkeitsschutz zunehmend spürbar.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

GESCHÄFTSVERLAUF KONZERN

Bruttoprämieneinnahmen leicht rückläufig, verdiente Nettoprämien jedoch stabil bei 12,8 Mrd. EUR

Großschadenbelastung bleibt unterhalb periodenanteiligem Konzernbudget

EBIT im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland verbessert

WESENTLICHE KONZERNKENNZAHLEN

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IN MIO. EUR 6M 2016 6M 2015 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 16.427 16.827 -2,4
Verdiente Nettoprämien 12.810 12.751 +0,5
Versicherungstechnisches Ergebnis -784 -851 +7,9
Kapitalanlageergebnis 1.962 2.037 -3,7
Operatives Ergebnis (EBIT) 1.064 1.015 +4,8
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto, nur Schaden/ Unfallversicherungen) in % 96,8 96,4 +0,4 Pkt.

STEUERUNGSGRÖSSEN

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IN % 6M 2016 6M 2015 +/- %
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) 0,0 6,2 -6,2 Pkt.
Konzernergebnis in Mio. EUR 401 311 +28,9
Eigenkapitalrendite1) 9,5 7,8 +1,7 Pkt.
Kapitalanlagerendite2) 3,5 3,8 -0,3 Pkt.

1) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
2) Annualisiertes Kapitalanlageergebnis zu durchschnittlichem selbst verwalteten Kapitalanlagebestand

PRÄMIENVOLUMEN

Im Konzern sanken die gebuchten Bruttoprämien um 2,4 % auf 16,4 (16,8) Mrd. EUR, währungsbereinigt blieben die Prämien jedoch stabil. Das Wachstum, das im Wesentlichen aus den Geschäftsbereichen Industrieversicherung und Privat- und Firmenversicherung International stammt, konnte den Rückgang - u. a. aufgrund des planmäßig geringeren Einmalbeitragsgeschäfts im Segment Lebensversicherung des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland und wegen Rückgängen im Segment Schaden-Rückversicherung - nicht kompensieren. Die Selbstbehaltsquote stieg leicht auf 86,9 (86,7) %, die verdienten Nettoprämien lagen mit 12,8 (12,8) Mrd. EUR nahezu stabil auf dem Niveau der Vorjahresperiode.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich um 7,9 % auf -784 (-851) Mio. EUR, wobei sich die hohe Großschadenbelastung von netto 495 Mio. EUR für das Halbjahr bemerkbar machte; besonders das Segment Schaden-Rückversicherung war betroffen. Die Großschadenbelastung blieb aber insgesamt im Rahmen des periodenanteiligen Konzernbudgets. Die Nettoschadenquote sank zwar, jedoch stieg die Nettokostenquote etwas stärker. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote des Konzerns lag mit 96,8 (96,4) % daher etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Das Kapitalanlageergebnis lag bei 1.962 (2.037) Mio. EUR und damit um 3,7 % unter dem der Vorjahresperiode. Hier schlugen u. a. der Wegfall eines Sondereffekts in der Personen-Rückversicherung aus der Vorjahresperiode und niedrigere Depotzinsen zu Buche - ebenfalls vornehmlich aus der Personen-Rückversicherung. Der kräftige Anstieg des außerordentlichen Kapitalanlageergebnisses, u. a. aus dem Verkauf unserer Beteiligung am Asset Manager C-QUADRAT, konnte das geringere ordentliche Ergebnis nicht kompensieren. Die Konzern-Kapitalanlagerendite lag im ersten Halbjahr 2016 bei 3,5 (3,8) %. Sie lag damit etwas niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres; unser gestecktes Ziel einer Rendite über 3,0 % für das Gesamtjahr 2016 haben wir aber im ersten Halbjahr übertroffen.

OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 4,8 % auf 1.064 (1.015) Mio. EUR dank eines starken Anstieg des EBITS im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland; das Vorjahr war dabei geprägt von der vollständigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts auf das Lebensversicherungsgeschäft dieses Geschäftsbereichs. Das Konzernergebnis - das Ergebnis abzüglich der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter - stieg um gut 29 % auf 401 (311) Mio. EUR. Die Eigenkapitalrendite lag mit 9,5 (7,8) % über dem Wert von mehr als 8,5 %, den wir für das Gesamtjahr 2016 prognostizieren.

ENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSBEREICHE IM KONZERN

Die Talanx untergliedert ihr Geschäft strategisch in die sieben berichtspflichtigen Segmente Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall- und Lebensversicherung -, Privat- und Firmenversicherung International, Schaden-Rückversicherung, Personen-Rückversicherung und Konzernfunktionen. Über deren Zuschnitt und Geschäftsumfang informieren wir im Anhang dieses Berichts im Kapitel "Segmentberichterstattung".

INDUSTRIEVERSICHERUNG

Wachstum der Beiträge insbesondere im Ausland

Verbessertes versicherungstechnisches Ergebnis

Kapitalanlageergebnis durch Niedrigzinsphase beeinflusst

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT INDUSTRIEVERSICHERUNG

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IN MIO. EUR 6M 2016 6M 2015 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 2.706 2.625 +3,1
Verdiente Nettoprämien 1.083 1.021 +6,1
Versicherungstechnisches Ergebnis 25 13 +92,3
Kapitalanlageergebnis 109 113 -3,5
Operatives Ergebnis (EBIT) 143 142 +0,7

STEUERUNGSGRÖSSEN

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IN % 6M 2016 6M 2015 +/- %
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) 4,1 1,1 +3,0 Pkt.
Selbstbehalt 52,7 52,7 -
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto)1) 97,8 98,7 -0,9 Pkt.
EBIT-Marge2) 13,1 13,9 -0,8 Pkt.
Eigenkapitalrendite3) 8,5 9,5 -1,0 Pkt.

1) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses
2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien
3) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

PRÄMIENVOLUMEN

Die gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs beliefen sich zum 30. Juni 2016 auf 2,7 (2,6) Mrd. EUR und stiegen leicht um rund 3,1 % (währungsbereinigt um 4,1 %). Deutliche Beitragssteigerungen konnten insbesondere die ausländischen Niederlassungen der HDI Global SE in Frankreich und in Großbritannien erzielen. Darüber hinaus trug die brasilianische Tochtergesellschaft HDI Global s. A. positiv zum Beitragswachstum bei.

Die Selbstbehaltsquote im Geschäftsbereich liegt mit 52,7 (52,7) % auf dem Niveau des Vorjahres. Den erhöhten Abgaben an externe Rückversicherer in der Sparte Feuer steht ein geringerer Aufwand für Wiederauffüllungsprämien gegenüber. Die verdienten Nettoprämien stiegen entsprechend der Bruttoentwicklung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 % auf 1.083 (1.021) Mio. EUR.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Das versicherungstechnische Nettoergebnis im Geschäftsbereich verbesserte sich auf 25 (13) Mio. EUR. Die Nettokostenquote lag mit 21,7(21,4) % wachstumsbedingt leicht über dem Vorjahreswert. Zudem führt eine Umstellung der Rückversicherungsordnung bei der Tochtergesellschaft HDI-Gerling Verzekeringen N.V. auf eine vermehrt nicht-proportionale Deckung zu höheren Nettoprovisionen. Die Schadenquote (netto) verbesserte sich durch eine geringere Großschadenbelastung auf 76,1 (77,4) %. Die kombinierte Schaden-/ Kostenquote des Geschäftsbereichs Industrieversicherung betrug 97,8(98,7) %.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Das Kapitalanlageergebnis verringerte sich um -3,5 % auf 109 (113) Mio. EUR. Das gesunkene Zinsniveau für Neu- und Wiederanlagen konnte zwar durch höhere Erträge aus Private-Equity-Vehikeln überkompensiert werden; allerdings wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei der HDI Global SE insgesamt weniger Realisate aus dem Verkauf von Kapitalanlagen generiert.

OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS

Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs liegt aufgrund der vorgenannten Entwicklungen mit 143 (142) Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 91 (97) Mio. EUR.

PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND

Seit dem zweiten Quartal 2016 steuert der Talanx-Konzern den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland nach den Segmenten Schaden/Unfall- und Lebensversicherung und berichtet entsprechend über die Entwicklung dieser beiden Segmente.

SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG

Beitragsabrieb aufgrund höheren Stornos im Jahresendgeschäft bei der Kraftfahrtversicherung

Anstieg der Schadenbelastung aus Naturkatastrophen

EBIT unter Vorjahr aufgrund Zukunftsinvestitionen und Restrukturierungsaufwendungen im Rahmen des Investitions- und Modernisierungsprogramms

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG

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IN MIO. EUR 6M 2016 6M 2015 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 980 989 -0,9
Verdiente Nettoprämien 691 692 -0,1
Versicherungstechnisches Ergebnis -32 -8 -300,0
Kapitalanlageergebnis 47 49 -4,1
Operatives Ergebnis (EBIT) -17 30 -156,7

STEUERUNGSGRÖSSEN SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG

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IN % 6M 2016 6M 2015 +/-%
Bruttoprämienwachstum -0,9 -3,7 +2,8 Pkt.
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto)1) 104,7 101,1 +3,6 Pkt.
EBIT-Marge2) -2,5 4,3 -6,8 Pkt.

1) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses
2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien

MARKTENTWICKLUNG

In der Schaden/Unfallversicherung kann für das aktuelle Jahr von einer anhaltend positiven Entwicklung ausgegangen werden. Die Beitragssteigerung dürfte insgesamt etwa 2,6 % ausmachen. Sowohl in der Kraftfahrzeugversicherung (+3,2 %) als auch in der privaten Sachversicherung (+3,0 %) wird mit ähnlichen Beitragssteigerungen gerechnet.

PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFT

Im Segment Schaden/Unfallversicherung gingen die gebuchten Beitragseinnahmen leicht um 0,9 % auf 980 Mio. EUR zurück. Die geringeren Beitragseinnahmen waren auf den Bestandsabrieb im Kraftfahrtgeschäft zurückzuführen. Insgesamt erhöhte sich aufgrund des Beitragsrückgangs im Lebensgeschäft der Anteil der Schaden/Unfallversicherer am gesamten Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland auf 29,3 (26,9) %.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Im laufenden Geschäftsjahr verringerte sich das versicherungstechnische Ergebnis von -8 Mio. EUR auf -32 Mio. EUR. Verantwortlich für diese Entwicklung waren im Wesentlichen höhere Zukunftsinvestitionen im Rahmen der Umsetzung des Investitions- und Modernisierungsprogramms in Höhe von 17 Mio. EUR und der Anstieg der Schadenbelastung aus Naturkatastrophen um 9 Mio. EUR.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Das Kapitalanlageergebnis blieb mit 47 (49) Mio. EUR stabil.

OPERATIVES ERGEBNIS

Das EBIT lag mit -17 (30) Mio. EUR unter dem Vorjahreszeitraum. Hier wirkten sich die Zukunftsinvestitionen im Rahmen des Investitions- und Modernisierungsprogramms in Höhe von insgesamt 36 Mio. EUR (inkl. Restrukturierungskosten, davon 19 Mio. EUR außerhalb des versicherungstechnischen Ergebnisses) und höhere Naturkatastrophenbelastungen in Höhe von 9 Mio. EUR aus. Entsprechend reduzierte sich die EBIT-Marge auf -2,5 (4,3) %.

LEBENSVERSICHERUNG

Planmäßiger Rückgang des Einmalbeitragsgeschäftes

Rückgang des ordentlichen Kapitalanlageergebnisses aufgrund des Niedrigzinsumfelds

EBIT steigt durch Wegfall des Vorjahreseffekts aus der vollständigen Abschreibung des Goodwills

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - LEBENSVERSICHERUNG

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IN MIO. EUR 6M 2016 6M 2015 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 2.366 2.680 -11,7
Verdiente Nettoprämien 1.763 2.097 -15,9
Versicherungstechnisches Ergebnis -780 -832 +6,3
Kapitalanlageergebnis 890 899 -1,0
Operatives Ergebnis (EBIT) 73 -91 +180,2
Neuzugang gemessen in Annual Premium Equivalent 202 236 -14,4
Einmalbeiträge 717 944 -24,0
Laufende Beiträge 130 142 -8,4
Neuzugang nach Produkten in Annual Premium Equivalent 202 236 -14,4
Fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung 45 73 -38,4
Klassische Lebens- und Rentenversicherung 109 118 -7,6
Risikoprodukte 44 40 +10,0
Sonstige Lebenprodukte 4 5 -20,0

STEUERUNGSGRÖSSEN LEBENSVERSICHERUNG

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IN % 6M 2016 6M 2015 +/- %
Bruttoprämienwachstum -11,7 5,7 -17,4 Pkt.
EBIT-Marge1) 4,2 -4,3 +8,5 Pkt.

1) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien

MARKTENTWICKLUNG

Das laufende Geschäftsjahr wird weiterhin durch anhaltend niedrige und sogar rückläufige Kapitalmarktzinsen mit einer niedrigen Sparneigung der privaten Haushalte bestimmt. Aufgrund dieser Umstände wird bis zum Jahresende mit einem Beitragsrückgang in der Lebensversicherung von etwa 2,0 % gerechnet. Es wird insbesondere mit einem leichten Rückgang des Neugeschäfts aus laufenden Beiträgen um 2,5 % gerechnet.

PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFT

Das Segment Lebensversicherung verzeichnete im ersten Halbjahr - einschließlich der Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen - einen Beitragsrückgang von 11,7 % auf 2,4 (2,7) Mrd. EUR. Ursächlich hierfür war der planmäßige Rückgang der Einmalbeiträge aufgrund der Kapitalmarktentwicklung. Die Selbstbehaltsquote im Lebensversicherungsgeschäft blieb mit 95,6 (95,9) % stabil. Nach Berücksichtigung der Sparbeiträge bei unseren fondsgebundenen Produkten und der Veränderung der Beitragsüberträge erzielte das Segment Lebensversicherung um 15,9 % niedrigere verdiente Nettoprämien von 1,8 (2,1) Mrd. EUR.

Das Neugeschäft bei den Lebensversicherungsprodukten - gemessen in der international verwendeten Größe Jahresbeitragsäquivalent (Annual Premium Equivalent, APE) - ging insbesondere aufgrund des rückläufigen Einmalbeitragsgeschäftes von 236 Mio. EUR auf 202 Mio. EUR zurück.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Im laufenden Geschäftsjahr verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis mit -780 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahresniveau von -832 Mio. EUR. Es wird u. a. durch die Aufzinsung der versicherungstechnischen Rückstellungen und die Beteiligung unserer Versicherungsnehmer am Kapitalanlageergebnis bestimmt. Diesen Aufwendungen stehen die Erträge aus den Kapitalanlagen gegenüber, die allerdings im nicht versicherungstechnischen Ergebnis auszuweisen sind.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Das Kapitalanlageergebnis blieb mit 890 (899) Mio. EUR nahezu konstant. Die ordentlichen Kapitalanlageerträge reduzierten sich aufgrund einer geringeren Wiederanlageverzinsung um 2,9 % von 788 Mio. EUR auf 765 Mio. EUR. Das außerordentliche Kapitalanlageergebnis verbesserte sich um 12,6 % auf 188 (167) Mio. EUR. Zur Finanzierung der Zinszusatzreserve nach HGB wurden höhere Realisierungen durchgeführt.

OPERATIVES ERGEBNIS

Das operative Ergebnis (EBIT) im Segment Lebensversicherung des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland verbesserte sich auf 73 (-91) Mio. EUR und erreichte somit eine EBIT-Marge von 4,2 (-4,3) %. Das Vorjahr war gekennzeichnet von der vollständigen Abschreibung des Goodwills im Lebensgeschäft.

GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMT - KONZERNERGEBNIS

Das EBIT für den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland stieg im Berichtszeitraum von -61 Mio. EUR auf 56 Mio. EUR. Das Vorjahr war belastet durch die vollständige Abschreibung des Goodwills im Lebensgeschäft. Nach Berücksichtigung von Ertragsteuer, Finanzierungskosten und Minderheitsanteilen erhöhte sich das Konzernergebnis auf 24 (-104) Mio. EUR, sodass die Eigenkapitalrendite um 9,2 Prozentpunkte auf 1,8 % stieg.

STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMT

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IN % 6M 2016 6M 2015 +/-%
Eigenkapitalrendite1) 1,8 -7,4 +9,2 Pkt.

1) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL

Übernahme der Versicherungsgesellschaften der italienischen Bankengruppe Gruppo Banca Sella

Währungsbereinigtes Wachstum der gebuchten Bruttoprämien beträgt 11,9 %

Rückläufiges operatives Ergebnis ausschließlich infolge neuer Vermögensteuer in Polen sowie negativer Währungskursentwicklung in wesentlichen Märkten

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT

PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL

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IN MIO. EUR 6M 2016 6M 2015 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 2.487 2.392 +4,0
Verdiente Nettoprämien 2.097 1.903 + 10,2
Versicherungstechnisches Ergebnis 7 19 -63,2
Kapitalanlageergebnis 153 167 -8,4
Operatives Ergebnis (EBIT) 106 127 -16,5

STEUERUNGSGRÖSSEN

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IN % 6M 2016 6M 2015 +/- %
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) 11,9 5,9 +6,0 Pkt.
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto, nur Schaden/ Unfallversicherungen)1) 96,4 95,2 +1,2 Pkt.
EBIT-Marge2) 5,1 6,7 -1,6 Pkt.
Eigenkapitalrendite3) 6,4 8,1 -1,7 Pkt.

1) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses
2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien
3) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

Der Geschäftsbereich bündelt die Aktivitäten des internationalen Privat- und Firmenkundengeschäfts innerhalb des Talanx-Konzerns und ist in den beiden Regionen Europa und Lateinamerika aktiv. In der Region Europa hat sich der Geschäftsbereich mit dem Ziel des Ausbaus des Bankvertriebsgeschäfts in Italien durch den Kauf der Versicherungsgesellschaften der italienischen Bankengruppe Gruppo Banca Sella verstärkt. Zum 30. Juni 2016 wurde über die italienische Tochtergesellschaft HDI Assicurazioni S. p. A. der Erwerb des Lebensversicherungsunternehmens CBA Vita S. p. A. und dessen Tochtergesellschaft Sella Life Ltd. (zum 1. Juli 2016 umfirmiert in InChiaro Life DAC) jeweils zu 100 % sowie der übrigen 49 % der Sachversicherung InChiaro Assicurazioni S. p. A. zum Abschluss gebracht. An allen drei Unternehmen hält der Konzern nunmehr 100 % der Anteile.

PRÄMIENVOLUMEN

Die gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs (einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung) stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 um 4,0 % auf 2,5 (2,4) Mrd. EUR. Währungsbereinigt hingegen erhöhten sich die Bruttoprämien gegenüber der Vergleichsperiode um 11,9 %.

Die Entwicklung des Prämienvolumens in den beiden Regionen verlief in der Berichtsperiode unterschiedlich. In der Region Lateinamerika verringerten sich die gebuchten Bruttoprämien gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,3 % auf 676 Mio. EUR. Währungsbereinigt war ein Anstieg um 11,2 % zu verzeichnen, was im Wesentlichen auf die brasilianische HDI Seguros s. A. zurückzuführen war. Auf die Gesellschaft, die insbesondere in der Kraftfahrtversicherung tätig ist, entfielen 52 % des in der Region erzielten Prämienvolumens. Die Entwicklung des brasilianischen Kraftfahrtversicherungsmarktes war im ersten Halbjahr 2016 von der anhaltenden Wirtschaftskrise des Landes sowie den damit einhergehenden rückläufigen Neuwagenverkaufszahlen maßgeblich geprägt. Positive Auswirkungen auf die gebuchten Bruttoprämien der Region hatte Chile, hier sind die per 13. Februar 2015 erworbenen neuen Gesellschaften im ersten Halbjahr 2016 erstmals mit vollen sechs Monaten enthalten.

Demgegenüber war in der Region Europa ein Anstieg der gebuchten Bruttoprämien um 9,4 % auf 1,8 Mrd. EUR zu verzeichnen, vor allem getrieben durch die Lebensversicherungsprämien bei der italienischen HDI Assicurazioni infolge der positiven Entwicklung des Einmalbeitragsgeschäfts aus dem Bankvertrieb. Damit konnte die rückläufige Prämienentwicklung in Polen mehr als kompensiert werden, wo sich die verschärften regulatorischen Rahmenbedingungen, wie insbesondere die Anfang 2016 eingeführte Vermögensteuer für Banken und Versicherungen, dämpfend auf den Geschäftsverlauf insbesondere in der Lebensversicherung auswirkten. Währungsbereinigt betrug das Wachstum des Prämienvolumens in Europa 12,6 %.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Die kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften verschlechterte sich gegenüber der Vergleichsperiode um 1,2 Prozentpunkte auf 96,4 %. Zu dieser Entwicklung trug vor allem der Anstieg der Schadenquote um 1,0 Prozentpunkte bei. Dieser war im Wesentlichen zurückzuführen auf höhere Kosten für Ersatzteile sowie Arbeitslöhne - getrieben durch die Abwertung der lokalen Währungen gegenüber dem US-Dollar - und die gestiegene Inflation vor allem in Brasilien, Mexiko sowie in der Türkei. Der Anstieg der Kostenquote des Geschäftsbereichs auf 31,4 (31,1) % resultiert aus der infolge der Diversifikationsstrategie höheren Abschlusskostenquote.

Insgesamt lag das versicherungstechnische Ergebnis des Geschäftsbereiches mit 7 Mio. EUR um 12 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Zum Ende des ersten Halbjahres 2016 wurde im Geschäftsbereich mit 153 Mio. EUR ein gegenüber der Vergleichsperiode um 8,4 % geringeres Kapitalanlageergebnis erzielt. Dies resultiert vor allem aus dem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufigen Zinsniveau insbesondere in Polen und Italien mit den im Geschäftsbereich höchsten Kapitalanlagevolumina. Entsprechend reduzierte sich das ordentliche Kapitalanlageergebnis des Geschäftsbereichs um 6,5 %. Das erste Halbjahr 2016 war zudem beeinflusst von einem geringeren außerordentlichen Kapitalanlageergebnis in Italien. Die durchschnittliche Rendite der selbst verwalteten Kapitalanlagen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 Prozentpunkte auf 3,6 %. Das Kapitalanlageergebnis enthält das Ergebnis aus Investmentverträgen in Höhe von 6 (4) Mio. EUR. Bei den Investmentverträgen handelt es sich um Policen, die nach IFRS einen zu geringen Risikoschutz bieten, um als Versicherungsverträge klassifiziert zu werden.

OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS

Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International erzielte im ersten Halbjahr 2016 mit 106 Mio. EUR ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16,5 % geringeres operatives Ergebnis (EBIT). Während die Region Europa mit 76 (91) Mio. EUR zum operativen Ergebnis des Segments beitrug, wurden 34 (42) Mio. EUR des EBITS in der Region Lateinamerika generiert. In Europa war der Rückgang des operativen Ergebnisses vor allem auf die Belastung aus der neu eingeführten Vermögensteuer in Polen (-10 Mio. EUR) zurückzuführen, die im übrigen Ergebnis gezeigt wird. In Lateinamerika hingegen resultiert die Abnahme des EBITS neben negativen Währungskurseffekten insbesondere aus der gegenüber dem Vorjahreszeitraum verschlechterten kombinierten Schaden-/Kostenquote in Brasilien. Ein normalisiertes operatives Ergebnis (EBIT), unter Herausrechnung der Währungskurseffekte und der neu eingeführten Vermögensteuer in Polen, liegt trotz schwierigen Marktumfelds auf Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis nach Minderheiten verringerte sich um 16,9 % auf 64 (77) Mio. EUR. Infolgedessen sank die Eigenkapitalrendite gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozentpunkte auf 6,4 %.

WEITERE KENNZAHLEN

SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH SPARTEN

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IN MIO. EUR 6M 2016 6M 2015 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 2.487 2.392 +4,0
Schaden/Unfall 1.537 1.662 -7,5
Leben 950 730 +30,1
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 2.097 1.903 +10,2
Schaden/Unfall 1.305 1.296 +0,7
Leben 792 607 +30,5
Versicherungstechnisches Ergebnis 7 19 -63,2
Schaden/Unfall 46 62 -25,8
Leben -39 -43 +9,3
Kapitalanlageergebnis 153 167 -8,4
davon Schaden/Unfall 89 95 -6,3
davon Leben 65 73 -11,0
Neuzugang gemessen in Annual Premium Equivalent (Leben) 118 96 +22,9
Einmalbeiträge 836 614 +36,2
Laufende Beiträge 34 34 -
Neuzugang nach Produkten in Annual Premium Equivalent (Leben) 118 96 +22,9
Fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherung 15 12 +25,0
Klassische Lebens- und Rentenversicherung 26 23 +13,0
Risikoprodukte 23 38 -39,5
Sonstige Lebenprodukte 54 23 +134,8

SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH REGIONEN

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IN MIO. EUR 6M 2016 6M 2015 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 2.487 2.392 +4,0
davon Europa 1.798 1.644 +9,4
davon Lateinamerika 676 729 -7,3
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 2.097 1.903 +10,2
davon Europa 1.471 1.276 +15,3
davon Lateinamerika 625 624 +0,2
Versicherungstechnisches Ergebnis 7 19 -63,2
davon Europa1) -2 -9 +77,8
davon Lateinamerika 8 29 -72,4
Kapitalanlageergebnis 153 167 -8,4
davon Europa 108 122 -11,5
davon Lateinamerika 46 46 -
Operatives Ergebnis (EBIT) 106 127 -16,5
davon Europa 76 91 -16,5
davon Lateinamerika 34 42 -19,0

1) Das versicherungstechnische Ergebnis wird maßgeblich von der Beteiligung des Versicherungsnehmers am Kapitalanlageergebnis und der Aufzinsung versicherungstechnischer Rückstellungen bei den Lebensversicherungsgesellschaften bestimmt

SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG

Schaden-Rückversicherung weiterhin wettbewerbsintensiv

Großschadenbudget im ersten Halbjahr nahezu ausgeschöpft

Unterliegendes versicherungstechnisches Ergebnis durch hohes Schadenniveau im zweiten Quartal beeinträchtigt

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG

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IN MIO. EUR 6M 2016 6M 2015 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 4.627 4.972 -6,9
Verdiente Nettoprämien 3.839 3.894 -1,4
Versicherungstechnisches Ergebnis 165 167 -1,2
Kapitalanlageergebnis 431 437 -1,4
Operatives Ergebnis (EBIT) 580 616 -5,8

STEUERUNGSGRÖSSEN

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IN % 6M 2016 6M 2015 +/- %
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) -5,6 10,0 -15,6 Pkt.
Kombinierte Schaden-/ Kostenquote (netto)1) 95,4 95,4 -
EBIT-Marge2) 15,1 15,8 -0,7 Pkt.

1) Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses
2) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien

STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT

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IN % 6M 2016 6M 2015 +/- %
Eigenkapitalrendite1) 12,5 15,0 -2,5 Pkt.

1) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Im Segment Schaden-Rückversicherung hält der intensive Wettbewerb an; das Angebot für Rückversicherungsdeckungen übersteigt weiter deutlich die Nachfrage. Regional betrachtet waren einzelne größere Schadenereignisse zu verzeichnen; eine grundsätzliche Marktverhärtung konnten sie jedoch nicht herbeiführen. Nach wie vor sind die gute Kapitalisierung der Zedenten, mit der sie mehr Risiken im Selbstbehalt belassen können, sowie die zusätzlichen Kapazitäten aus dem Markt für Katastrophenanleihen (ILS) - besonders im US-Naturkatastrophengeschäft - Faktoren, die zu einem anhaltenden Druck auf die Preise und Konditionen führen.

In der Vertragserneuerungsrunde zum 1. April haben wir angesichts unserer breiten Diversifizierung trotzdem zufriedenstellende Ergebnisse erzielen können. Zu diesem Zeitpunkt wird traditionell das Geschäft in Japan erneuert, und es stehen zudem volumenmäßig kleinere Vertragsverlängerungen für die Märkte Australien, Neuseeland, Korea und Nordamerika an. Zwar war der Preisverfall in einigen Märkten bzw. Segmenten spürbar, dennoch konnten wir angesichts unseres selektiven Underwritings und der Konzentration auf unser Bestandsgeschäft eine immer noch gute Profitabilität für unser Portefeuille sichern. In einigen Bereichen konnten auch wieder attraktive Geschäftsmöglichkeiten wahrgenommen werden, sodass das Prämienvolumen für das zum 1. April erneuerte Portefeuille um 9 % anstieg.

PRÄMIENENTWICKLUNG

Die gebuchten Bruttoprämien im Segment Schaden-Rückversicherung gingen zum 30. Juni 2016 um 6,9 % auf 4,6 (5,0) Mrd. EUR zurück. Bei konstanten Währungskursen hätte der Rückgang 5,6 % betragen. Der Selbstbehalt fiel gegenüber der Vorjahresperiode auf 88,2 (89,6) %. Die verdienten Nettoprämien gingen leicht auf 3,8 (3,9) Mrd. EUR zurück; auf währungskursbereinigter Basis blieben sie mit 3,9 Mrd. EUR konstant.

VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNIS

Deutlich intensiver als in der Vergleichsperiode war der Großschadenverlauf, insbesondere für das zweite Quartal. Hier lagen die Belastungen merklich über unserem Quartalserwartungswert von 167 Mio. EUR. Allerdings konnten wir von Schadenreserven aus dem nicht benötigten Großschadenbudget für das erste Quartal profitieren. Die Nettobelastung für das erste Halbjahr betrug insgesamt 353 Mio. EUR; im Vorjahr waren es nur 197 Mio. EUR. Teuerster Einzelschaden waren die verheerenden Brände im kanadischen Bundesstaat Alberta mit 132 Mio. EUR. Das schwere Erdbeben in Ecuador schlug mit 57 Mio. EUR zu Buche. Zudem waren mehrere kleinere Naturkatastrophenereignisse und von Menschen verursachte Schäden zu verzeichnen.

Vor dem Hintergrund der erhöhten Schadenbelastung ging das versicherungstechnische Ergebnis für das Segment Schaden-Rückversicherung leicht um 1,2 % auf 165 (167) Mio. EUR zurück; es liegt aber immer noch auf einem akzeptablen Niveau. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote stellt sich mit 95,4 (95,4) %) positiv dar und liegt im Rahmen unseres Ziels, unterhalb von 96 % zu bleiben.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Das Ergebnis aus Kapitalanlagen im Segment Schaden-Rückversicherung ist leicht rückläufig, es fiel um 1,4 % auf 431 (437) Mio. EUR.

OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS

Das operative Ergebnis (EBIT) zum 30. Juni 2016 des Segments Schaden-Rückversicherung ging um 5,8 % auf 580 (616) Mio. EUR zurück. Die EBIT-Marge lag mit 15,1 (15,8) % wiederum über unserem Zielwert von mindestens 10 %. Das Konzernergebnis reduzierte sich auf 187 (206) Mio. EUR.

PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG

Sehr gute Gesamtprofitabilität teilweise durch negative Schadenerfahrungen im US-Mortalitätsgeschäft älterer Zeichnungsjahre überlagert

Zunehmende Wettbewerbsintensität und regulatorische Anforderungen erfordern innovative und individuelle Rückversicherungskonzepte

WESENTLICHE KENNZAHLEN IM SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG

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IN MIO. EUR 6M 2016 6M 2015 +/- %
Gebuchte Bruttoprämien 3.656 3.614 +1,2
Verdiente Nettoprämien 3.328 3.125 +6,5
Versicherungstechnisches Ergebnis -176 -216 +18,5
Kapitalanlageergebnis 321 366 -12,3
Operatives Ergebnis (EBIT) 174 194 -10,3

STEUERUNGSGRÖSSEN

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IN % 6M 2016 6M 2015 +/- %
Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt) 4,2 8,9 -4,7 Pkt.
EBIT-Marge1) Financial Solutions/ Longevity 7,3 13,2 -5,9Pkt.
EBIT-Marge1) Mortality/Morbidity 4,3 2,7 +1,6 Pkt.

1) Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien

STEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT

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IN % 6M 2016 6M 2015 +/- %
Eigenkapitalrendite1) 12,5 15,0 -2,5 Pkt.

1) Annualisiertes Periodenergebnis ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu durchschnittlichem Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Mit der Entwicklung des Geschäfts im Segment Personen-Rückversicherung für das erste Halbjahr 2016 sind wir insgesamt zufrieden. Nach einem sehr guten ersten Quartal entsprach auch das zweite Quartal unseren Erwartungen.

In Deutschland wiesen zehnjährige Bundesanleihen erstmalig eine negative Rendite auf. Außerdem wurde die Absenkung des Höchstrechnungszinses für kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen auf 0,9 % zum 1. Januar 2017 offiziell angekündigt.

Diese Entwicklungen verdeutlichen die anhaltend schwierige Situation im deutschen Lebensversicherungsmarkt. Die Lebenserstversicherer sind mehr und mehr gezwungen, ihre Produktpalette anzupassen, um Lebensversicherungen weiterhin attraktiv gestalten zu können. Durch individuelle Rückversicherungslösungen versuchen wir, unsere Kunden effizient zu unterstützen.

Auch in den übrigen Märkten Nord- und Westeuropas waren die Bedingungen unverändert herausfordernd. Unter diesen Voraussetzungen sind wir mit der Entwicklung unseres Geschäfts zufrieden. Unsere Erwartungen wurden in den osteuropäischen Märkten ebenfalls erfüllt, und wir schätzen die Geschäftschancen für die zweite Jahreshälfte positiv ein.

In den asiatischen Märkten sind die Entwicklungen in den einzelnen Ländern sehr heterogen. Japan beispielsweise sieht sich - ähnlich wie Deutschland - mit einer alternden Bevölkerung und einem Niedrigzinsumfeld konfrontiert. In China nehmen die lokalen regulatorischen Anforderungen im (Rück-)Versicherungssektor weiter zu. In Malaysia hingegen spiegelt die Einführung eines neuen Lifestyle-Versicherungskonzepts die dynamische Entwicklung des Marktes wider. Auch in Indien entwickelt sich das Geschäft erfreulich. Als innovativer Rückversicherer haben wir Produktlösungen im Bereich Critical Illness erfolgreich zum Abschluss gebracht, die individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind.

Im Bereich Langlebigkeit nehmen die internationalen Aktivitäten weiter zu. Dies liegt zum einen am global fortschreitenden demografischen Wandel und dem steigenden Bewusstsein, sich für das Alter absichern zu müssen. Zum anderen besteht aber auch bei immer mehr Versicherern und Pensionskassen Bedarf an Rückversicherungslösungen für ihre Langlebigkeitsportefeuilles. In Großbritannien ist die Situation im Markt unverändert kompetitiv. Hier haben wir allerdings mit unserer langjährigen Expertise und Datenbasis einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil, sodass wir in der zurückliegenden Berichtsperiode eine durchaus zufriedenstellende Entwicklung verzeichnen konnten.

Das Ergebnis unseres US-amerikanischen Mortalitätsgeschäfts ist bedingt durch einzelne Effekte in unterschiedlichen Geschäftsblöcken in der zurückliegenden Berichtsperiode hinter den Erwartungen geblieben. Im Bereich Financial Solutions hingegen hat sich das Geschäft besser als geplant entwickelt. Darüber hinaus hat das Health-and-Special-Risk-Geschäft die Erwartungen übertroffen und trägt erfreulich positiv zu einem in der Summe soliden Ergebnis unseres US-amerikanischen Geschäfts bei.

PRÄMIENENTWICKLUNG

Zum 30. Juni 2016 haben wir ein Bruttoprämienvolumen in Höhe von 3,7 (3,6) Mrd. EUR erzielt, was einem Zuwachs von 1,2 % entspricht. Bei unveränderten Währungskursen hätte das Wachstum 4,2 % betragen. Der Selbstbehalt ist auf 91,8 (86,5) % angestiegen. Die verdienten Nettoprämien sind um 6,5 % auf 3,3 (3,1) Mrd. EUR gestiegen. Bei konstanten Währungskursen hätte der Zuwachs sogar 9,7 % betragen.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

Das Kapitelanlageergebnis hat sich in der abgelaufenen Berichtsperiode um 12,3 % auf 321 (366) Mio. EUR reduziert, wobei das Vorjahresergebnis durch einen einmaligen Sondereffekt in Höhe von 39 Mio. EUR geprägt war. Die bei unseren Zedenten hinterlegten Depots lieferten ein Ergebnis in Höhe von 164 (187) Mio. EUR.

OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNIS

Das operative Ergebnis (EBIT) im Segment Personen-Rückversicherung erreichte zum 30. Juni 2016 einen Wert von 174 (194) Mio. EUR. Dies bedeutet einen Ergebnisrückgang im Vergleich zur Vorjahresperiode um 10,3 %. Das Financial-Solutions- und Longevity-Geschäft erzielte eine EBIT-Marge von 7,3 %. Der Zielwert von 2 % wurde somit deutlich übertroffen. Das Mortality- und Morbidity-Geschäft erzielte eine EBIT-Marge in Höhe von 4,3 % und lag damit unter der anvisierten EBIT-Marge von 6 %. Das Konzernergebnis betrug 63 (69) Mio. EUR.

KONZERNFUNKTIONEN

Selbst verwaltete Kapitalanlagen des Konzerns um 4,3 % gestiegen

Talanx verkauft 25,1-prozentigen Anteil an C-QUADRAT

Positives operatives Ergebnis von 27 Mio. EUR

Die Talanx Asset Management GmbH hat ihren 25,1-prozentigen Anteil am Asset Manager C-QUADRAT Investment AG an die Cubic Limited verkauft. Durch die Veräußerung der Aktien ist ein IFRS-Gewinn nach Steuern von rund 26 Mio. EUR entstanden. Die Anteile wurden zum Preis von 42,00 EUR je Aktie verkauft; im Jahr 2010 hatte Talanx sie zum Preis von 12,60 EUR je Aktie erworben. Die langjährige erfolgreiche Kooperation beider Unternehmen soll fortgesetzt werden.

RÜCKVERSICHERUNGSSPEZIALISTEN IM KONZERN

Im Segment Konzernfunktionen weisen wir seit 2013 versicherungstechnisches Geschäft aus, das über unsere Tochtergesellschaft Talanx Reinsurance (Ireland) Ltd. gezeichnet wird. Mit dieser gruppeninternen Rückversicherung streben wir eine Erhöhung des Selbstbehalts sowie eine Optimierung der Kapitalauslastung an. Das von Talanx Re (Ireland) gezeichnete konzerninterne Geschäft wird teilweise den geschäftsabgebenden Segmenten wieder zugerechnet, um Diversifikationsvorteile im jeweiligen Segment zu nutzen. Im Segment Konzernfunktionen weisen wir darüber hinaus jenes Geschäft aus, das zusätzliche segmentübergreifende Diversifikationsvorteile beinhaltet. Im ersten Halbjahr 2016 betrugen die gebuchten Bruttoprämien aus diesem Geschäft 22 (27) Mio. EUR; sie resultierten aus Rückversicherungsabgaben der Geschäftsbereiche Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und Firmenversicherung International. Aus diesem Geschäft wies die Talanx Re (Ireland) für das Segment Konzernfunktionen im ersten Halbjahr 2016 ein operatives Ergebnis von 4 (6) Mio. EUR aus.

Die Talanx Reinsurance Broker GmbH befindet sich zu 100 % im Eigentum der Talanx AG und übernimmt für Konzernzedenten die komplette Bandbreite des Geschäftsprozesses Rückversicherung. Im Rahmen unserer Segmentverteilung wird seit dem Jahr 2015 das Ergebnis den geschäftsabgebenden Segmenten vollständig wieder zugerechnet.

KAPITALANLAGESPEZIALISTEN IM KONZERN

Die Talanx Asset Management GmbH betreibt zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Ampega Investment GmbH in erster Linie das Management und die Administration der Kapitalanlagen der Konzerngesellschaften und erbringt damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen wie Kapitalanlagebuchhaltung und Reporting. Der Beitrag der beiden Gesellschaften und der Talanx Immobilien Management GmbH in Summe zum operativen Ergebnis im Segment betrug im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 48 (30) Mio. EUR.

Die Ampega Investment GmbH verwaltet als Kapitalanlagegesellschaft Publikums- und Spezialfonds und betreibt für institutionelle Kunden Finanzportfolioverwaltung. Im Vordergrund stehen das Portfolio-Management und die Administration von Kapitalanlagen für konzernexterne Kunden. Der Nettoabsatz der Fondsbranche blieb im ersten Halbjahr 2016 unter dem Niveau des für die Investmentindustrie so erfolgreichen Vorjahres. Die Kursrückschläge an den internationalen Börsen vom Jahresanfang und die Verunsicherung der Anleger über die Folgen des Brexits führten vor allem im Geschäftsfeld der Publikumsfonds zu schwächeren Absatzergebnissen.

Das Gesamtvolumen des von Ampega verwalteten Vermögens stieg im ersten Halbjahr 2016 um 6,7 % auf 20,6 (19,3) Mrd. EUR. Davon wurde in etwa die Hälfte, nämlich 10,4 (9,5) Mrd. EUR, im Auftrag der Konzerngesellschaften über Spezialfonds und Direktanlagemandate betreut. Der übrige Anteil entfällt mit 5,2 (4,2) Mrd. EUR auf institutionelle Drittkunden und mit 5,1 (5,5) Mrd. EUR auf das Privatkundengeschäft. Letzteres wird sowohl über konzerneigene Vertriebswege und Produkte, wie die fondsgebundene Lebensversicherung, angeboten als auch über externe Vermögensverwalter oder Banken.

OPERATIVES ERGEBNIS

Das operative Ergebnis im Segment Konzernfunktionen erhöhte sich im ersten Halbjahr 2016 auf 27 (9) Mio. EUR, insbesondere aufgrund des Verkaufs des 25,1-prozentigen Anteils an der C-QUADRAT Investment AG. Das im ersten Halbjahr 2016 auf die Aktionäre der Talanx AG entfallende Konzernergebnis für dieses Segment betrug -23 (-38) Mio. EUR.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

VERMÖGENSLAGE

Bilanzsumme um 5,2 Mrd. EUR auf 157,9 Mrd. EUR gestiegen

Kapitalanlagen machen 75 % der Bilanzsumme aus

VERMÖGENSSTRUKTUR

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IN MIO. EUR 30.6.2016 31.12.2015
Immaterielle Vermögenswerte 1.963 1 % 1.990 1 %
Kapitalanlagen 117.741 75 % 115.611 76 %
Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko
von Inhabern von Lebensversicherungspolicen
9.873 6 % 10.104 7 %
Anteile der Rückversicherer an den
versicherungstechnischen Rückstellungen
8.424 5 % 8.372 5 %
Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 6.317 4 % 6.070 4 %
Abgegrenzte Abschlusskosten 4.944 3 % 5.078 3 %
Laufende Guthaben bei Kreditinstituten,
Schecks und Kassenbestand
3.359 2 % 2.243 1 %
Aktive Steuerabgrenzung 792 1 % 736 <1 %
Sonstige Vermögenswerte 2.683 2 % 2.537 2 %
Langfristige Vermögenswerte
und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen,
die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden
1.852 1 % 19 <1 %
Summe der Aktiva 157.948 100 % 152.760 100 %

WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER VERMÖGENSSTRUKTUR

Die Erhöhung unserer Bilanzsumme um 5,2 Mrd. EUR auf 157,9 Mrd. EUR ist in erster Linie auf den Zuwachs des Kapitalanlagebestands (+2,1 Mrd. EUR) bei gleichzeitigem Anstieg der Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden (+1,8 Mrd. EUR) zurückzuführen.

Die in der Bilanz ausgewiesenen immateriellen Vermögenswerte von 2,0 (2,0) Mrd. EUR entfallen einerseits mit 930 (953) Mio. EUR auf sonstige immaterielle Vermögenswerte (einschließlich PVFP), andererseits sind aktivierte Geschäfts- und Firmenwerte mit 1.033 (1.037) Mio. EUR enthalten. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte werden im Konzern zu 100 % bilanziert. Ohne Berücksichtigung der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter bzw. des Versicherungsnehmeranteils stellt sich wirtschaftlich der auf den Konzern entfallende Anteil an den sonstigen immateriellen Vermögenswerten wie folgt dar:

NICHT BEHERRSCHENDE GESELLSCHAFTER UND VERSICHERUNGSNEHMERANTEIL

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IN MIO. EUR 30.6.2016 31.12.2015
Sonstige immaterielle Vermögenswerte vor Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter und Versicherungsnehmeranteil bzw. inklusive latenter Steuern 930 953
davon ab: Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 86 124
davon ab: Versicherungsnehmeranteil 323 319
davon ab: latente Steuern 85 74
Sonstige immaterielle Vermögenswerte nach Abzug der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter und Versicherungsnehmeranteil bzw. nach latenten Steuern 436 436

KAPITALANLAGEENTWICKLUNG

Der gesamte Kapitalanlagebestand nahm im Laufe des ersten Halbjahres 2016 um 1,8 % zu und betrug 117,7 Mrd. EUR. Der Bestand an selbst verwalteten Kapitalanlagen stieg um 4,3 % auf 105,1 Mrd. EUR. Die Bestandsausweitung der selbst verwalteten Kapitalanlagen ist vorrangig marktbedingt sowie weiterhin durch die Zuflüsse aus dem versicherungstechnischen Geschäft begründet, die im Rahmen der jeweiligen gesellschaftsspezifischen Vorgaben angelegt wurden. Darüber hinaus sind in den selbst verwalteten Kapitalanlagen Bestände der neuen italienischen Gesellschaft CBA Vita per 30. Juni 2016 in Höhe von 915 Mio. EUR enthalten. Der Bestand an Investmentverträgen ist hingegen von 2,2 Mrd. EUR auf 1,1 Mrd. EUR zurückgegangen. Bei diesem Rückgang handelt es sich um eine Umklassifizierung der Bestände der Life Towarzystwo Ubezpieczeń Życie S. A. in die Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden. Gemildert wurde der Rückgang mit einem Zuwachs an Investmentverträgen der InChiaro Life Designated Activity Company (InChiaro Life DAC). Zu weiteren Informationen hinsichtlich der erstmaligen Konsolidierung der CBA Vita S. p. A. (CBA Vita) und der InChiaro Life DAC verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang; Kapitel "Konsolidierung". Die Depotforderungen sanken um 8,1 % auf 11,6 Mrd. EUR.

Auch im ersten Halbjahr 2016 bildeten die festverzinslichen Anlagen die bedeutendste Kapitalanlageklasse. Reinvestitionen erfolgten unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapitalanlagestruktur im Wesentlichen in dieser Anlageklasse. Der Ergebnisbeitrag aus dieser Anlageklasse betrug 1,4 Mrd. EUR und wurde im Berichtsjahr weitestgehend reinvestiert.

Die Aktienquote nach Derivaten (wirtschaftliche Aktienquote) lag zum Quartalsende bei 1,5 (1,2) %.

ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGEN IN %

ZUSAMMENSETZUNG DER SELBST VERWALTETEN KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEKLASSEN

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IN MIO. EUR 30.6.2016
31.12.2015
Fremd genutzter Grundbesitz 2.177 2 % 2.198 2 %
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 117 <1 % 111 <1 %
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 273 <1 % 272 <1 %
Darlehen und Forderungen



Darlehen inkl. Hypothekendarlehen 661 1 % 733 1 %
Darlehen und Forderungen an staatliche oder
quasistaatliche Schuldner sowie festverzinsliche Wertpapiere
29.344 28% 29.021 29%
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 895 1 % 1.287 1 %
Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente



Festverzinsliche Wertpapiere 63.746 61 % 59.396 59 %
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 2.378 2 % 1.875 2 %
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente



Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente



Festverzinsliche Wertpapiere 959 1 % 807 1 %
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 25 <1 % 67 <1 %
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente



Festverzinsliche Wertpapiere 2 <1 % 6 <1 %
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 112 <1 % 135 <1 %
Derivate1) 51 <1 % 48 <1 %
Übrige Kapitalanlagen 4.334 4 % 4.821 5 %
Selbst verwaltete Kapitalanlagen 105.074 100 % 100.777 100 %

1) Derivate nur mit positiven Marktwerten

FESTVERZINSLICHE WERTPAPIERE

Der Bestand an festverzinslichen Kapitalanlagen (ohne Hypotheken- und Policendarlehen) stieg im ersten Halbjahr 2016 um 4,4 Mrd. EUR an und betrug zum Halbjahresende 94,9 Mrd. EUR. Diese Anlageklasse stellt mit 81 %, bezogen auf den Gesamtbestand der Kapitalanlagen, weiterhin den nach Volumen größten Teil unserer Investitionen dar. Die festverzinslichen Kapitalanlagen teilten sich im Wesentlichen in die Kapitalanlagekategorien "Darlehen und Forderungen" und "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" auf.

Die "Jederzeit veräußerbaren festverzinslichen Wertpapiere", deren Volatilität sich im Eigenkapital niederschlägt, sind mit 63,7 Mrd. EUR und 67 % des Gesamtbestands des Portfolios festverzinslicher Wertpapiere weiter angestiegen (+4,4 Mrd. EUR). Dabei wurde hauptsächlich in Pfandbriefen und Unternehmensanleihen investiert. Die Bewertungsreserven - also die saldierten stillen Lasten und stillen Reserven - sind aufgrund des weiter gesunkenen Zinsniveaus für lange Laufzeiten seit dem Jahresende 2015 von 2,9 Mrd. EUR auf 5,6 Mrd. EUR gestiegen.

In der Kategorie "Darlehen und Forderungen" werden im Wesentlichen Staatspapiere oder ähnlich sichere Papiere gehalten. Den wesentlichen Bestand stellen weiterhin Pfandbriefe dar. Der Gesamtbestand der festverzinslichen Wertpapiere innerhalb der Kategorie "Darlehen und Forderungen" betrug zum Halbjahresende 30,0 Mrd. EUR und stellt damit 31 % des Gesamtbestands der Anlageklasse der festverzinslichen Kapitalanlagen dar. Die nicht bilanzwirksamen Bewertungsreserven der "Darlehen und Forderungen" (inklusive Hypotheken- und Policendarlehen) erhöhten sich von 4,9 auf 6,2 Mrd. EUR.

Staatsanleihen mit gutem Rating oder Papiere ähnlich sicherer Schuldner bilden 2016 weiterhin den Schwerpunkt der Bestände in festverzinslichen Wertpapieren. Zum Bilanzstichtag betrug der Bestand an AAA-gerateten Rententiteln 37,5 Mrd. EUR. Dies entspricht einem Anteil von 39 % am Gesamtbetrag der festverzinslichen Wertpapiere und Darlehen.

RATINGSTRUKTUR DER FESTVERZINSLICHEN WERTPAPIERE IN %

Der Talanx-Konzern verfolgt eine konservative Anlagepolitik. So besitzen 77 % der Papiere der Anlageklasse festverzinsliche Wertpapiere mindestens ein Rating der Klasse A.

Der Konzern ist mit einem geringen Bestand an Staatsanleihen in Ländern mit einem Rating schlechter A- investiert. Dieser Bestand beträgt auf Markwertbasis 3,6 Mrd. EUR und entspricht einem Anteil von 3,4 % der selbst verwalteten Kapitalanlagen.

Die Macaulay-Duration des gesamten Kapitalanlagebestandes der festverzinslichen Wertpapiere im Talanx-Konzern betrug 8,1 (7,7) Jahre zum 30. Juni 2016.

Im Hinblick auf die kongruente Währungsbedeckung bilden im Talanx-Konzern unverändert die Kapitalanlagen in US-Dollar mit 20 % den größten Anteil am Fremdwährungsportfolio. Darüber hinaus werden größere Positionen in britischen Pfund und australischen Dollar gehalten, die in Summe 5 % aller Kapitalanlagen ausmachen. Der Gesamtanteil innerhalb der selbst verwalteten Kapitalanlagen in Fremdwährungen zum 30. Juni 2016 beträgt 32 %.

AKTIEN UND AKTIENFONDS

Die saldierten unrealisierten Gewinne und Verluste der im Konzern gehaltenen Aktienbestände (ohne "Übrige Kapitalanlagen") verringerten sich um 11 Mio. EUR und betragen nunmehr 114 Mio. EUR.

IMMOBILIEN INKLUSIVE ANTEILE AN IMMOBILIENFONDS

Zum Stichtag beträgt der Bestand an fremd genutzten Immobilien 2,2 Mrd. EUR. Hinzu kommen 789 Mio. EUR in Immobilienfonds, die unter den Finanzinstrumenten der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" bilanziert sind.

Im Berichtszeitraum wurden planmäßige Abschreibungen auf den fremd genutzten Immobilienbestand in Höhe von 21 Mio. EUR vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen fielen nicht an. Die Abschreibungen auf Immobilienfonds betrugen 2 Mio. EUR. Diesen Abschreibungen standen Zuschreibungen in vernachlässigbarer Höhe gegenüber.

Die Immobilienquote einschließlich der Investments in Immobilienfonds beträgt unverändert 3 %.

INFRASTRUKTURINVESTMENTS

Im Bereich der Infrastrukturinvestitionen wurde in den vergangenen Jahren ein diversifiziertes Portfolio an Eigen- und Fremdkapitalinvestments aufgebaut. Im zweiten Quartal wurde dieses Portfolio u. a. um zwei Fremdkapitaltransaktionen und eine Transaktion im Mezzaninebereich ergänzt. Bei den Fremdkapitaltransaktionen handelt es sich um einen Solarpark in Brandenburg und ein Portfolio an Primary-Care-Centern in Irland. Bei dem Mezzaninekapital-investment handelt es sich um eine Fremdkapitalfinanzierung mit strukturellem Nachrang für einen Onshore-Windpark.

Das Investitionsvolumen beträgt aktuell rund 1,4 Mrd. EUR. Bis Ende 2017 streben wir ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 2 Mrd. EUR an. Potenzielle weitere Anlageopportunitäten sehen wir insbesondere im Bereich der Transport- und sozialen Infrastruktur sowie in der Netzinfrastruktur.

KAPITALANLAGEERGEBNIS

ENTWICKLUNG DES KAPITALANLAGEERGEBNISSES

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IN MIO. EUR 6M 2016
6M 2015
Ordentliche Kapitalanlageerträge 1.639 1.700
davon laufende Erträge aus Zinsen 1.374 1.456
davon Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen 3 7
Realisiertes Ergebnis aus dem Abgang von Kapitalanlagen 330 344
Zu-/Abschreibungen auf Kapitalanlagen -106 -96
Unrealisiertes Ergebnis aus Kapitalanlagen 44 -
Sonstige Kapitalanlageaufwendungen -118 -104
Ergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 1.789 1.844
Depotzinsergebnis 167 189
Ergebnis aus Investmentverträgen 6 4
Summe 1.962 2.037

Das Kapitalanlageergebnis des ersten Halbjahres betrug 1.962 (2.037) Mio. EUR und liegt trotz des Niedrigzinsumfeldes nur leicht unter dem Vorjahresniveau. Die annualisierte Kapitalanlagerendite des selbst verwalteten Kapitalanlagebestandes ging leicht auf 3,5 (3,8) % zurück.

Die ordentlichen Kapitalanlageerträge betrugen zum Halbjahresende 1.639 (1.700) Mio. EUR. Unter Herausrechnung des Sondereffektes aus der Personen-Rückversicherung im Vorjahr von 39 Mio. EUR blieben sie nahezu konstant. Das sinkende Kapitalmarktzinsniveau führte zu einem Durchschnittskupon des Bestandes an festverzinslichen Wertpapieren von 3,3 %, dieser liegt damit unter dem Vorjahreswert von 3,6 %. Die hierin enthaltenen laufenden Erträge aus Zinsen lagen bei 1,4 Mrd. EUR und bilden weiterhin den wesentlichen Bestandteil des Ergebnisses.

Das realisierte Ergebnis aus Kapitalanlageverkäufen lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres insgesamt unter dem Vorjahresniveau und betrug in Saldo 330 (344) Mio. EUR. Die positiven Realisate resultieren aus der regelmäßigen Portfolioumschichtung in allen Segmenten und zusätzlich aus der Anforderung zur Hebung von stillen Reserven zur Finanzierung der Zinszusatzreserve (HGB) der Lebensversicherungen und Pensionskassen. Zudem haben wir unser Private-Equity-Portfolio durch den Verkauf älterer Engagements bereinigt.

Im Vergleich zum Vorjahr waren im ersten Halbjahr dieses Jahres per saldo höhere Abschreibungen erforderlich. Diese betragen unter Berücksichtigung der Zuschreibungen insgesamt 106 (96) Mio. EUR. Davon entfielen auf den Bereich der Aktien aufgrund niedrigerer Kurse auch infolge der Brexit-Entscheidung 51 (8) Mio. EUR.

Das unrealisierte Ergebnis verbesserte sich per saldo von 0 Mio. EUR auf 44 Mio. EUR. Der Anstieg ist wesentlich auf Marktwertveränderungen eines entbündelten Derivates (Segment Personen-Rückversicherung) infolge der Auswirkungen des Brexit-Votums auf das Zinsniveau des britischen Pfunds zurückzuführen.

Das Ergebnis aus Depotzinserträgen und -aufwendungen belief sich auf 167 (189) Mio. EUR.

KAPITALANLAGEERGEBNIS NACH KONZERNSEGMENTEN/GESCHÄFTSBEREICH1)

IN MIO. EUR

1) Nach Eliminierung konzerninterner Beziehungen zwischen den Segmenten
2) Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland 6M 2015: 966 Mio. EUR; 6M 2016: 951 Mio. EUR

FINANZLAGE

ANALYSE DER KAPITALSTRUKTUR

Das Eigenkapital liegt mit 14,0 Mrd. EUR über dem Niveau des Vorjahres (13,4 Mrd. EUR)

Versicherungstechnische Rückstellungen um 4,4 Mrd. EUR auf 111,3 Mrd. EUR gestiegen

Rückgang der Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen um 1,1 Mrd. EUR

KAPITALSTRUKTUR IM MEHRJAHRESZEITRAUM

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IN MIO. EUR 30.6.2016
31.12.2015
Eigenkapital 13.971 9 % 13.431 9 %
Nachrangige Verbindlichkeiten 1.983 1 % 1.943 1 %
Versicherungstechnische Rückstellungen 111.252 71 % 106.832 70 %
Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der
Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird
9.873 6 % 10.104 7 %
Andere Rückstellungen 3.744 2 % 3.516 2 %
Verbindlichkeiten 12.644 8 % 14.636 10 %
Passive Steuerabgrenzung 2.663 2 % 2.298 1 %
Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen,
die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden
1.818 1 % -
-
Summe der Passiva 157.948 100 % 152.760 100 %

WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER KAPITALSTRUKTUR

Insgesamt sind die versicherungstechnischen Nettorückstellungen in Relation zur Vergleichsperiode um 4,5 % bzw. 4,4 Mrd. EUR auf 103,2 (98,8) Mrd. EUR gestiegen. Dieser Anstieg entfiel mit 1,6 Mrd. EUR auf Deckungsrückstellungen und mit 1,7 Mrd. EUR auf die Rückstellungen für Beitragsrückerstattungen.

Bezogen auf den Bilanzstichtag betrug das Verhältnis der Nettorückstellungen aus dem Versicherungsgeschäft zu den gesamten Kapitalanlagen, einschließlich der Depotforderungen, aber exklusive der Kapitalanlagen aus Investmentverträgen, 88,5 (87,1) %; es bestand eine Überdeckung der Rückstellung von 13,5 (14,6) Mrd. EUR.

EIGENKAPITAL

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

In der abgelaufenen Berichtsperiode hat sich das Eigenkapital um 540 Mio. EUR (+4,0 %) auf 13.971 (13.431) Mio. EUR erhöht. Der Konzernanteil (Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter) belief sich auf 8.653 (8.282) Mio. EUR. Der Anstieg um 371 Mio. EUR (+4,5 %) ist auf das Periodenergebnis zurückzuführen, das in Höhe von 401 (311) Mio. EUR auf unsere Anteilseigner entfällt und vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde, sowie auf die Erhöhung der nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile (übrige Rücklagen) gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 309 Mio. EUR auf 798 Mio. EUR. Gleichzeitig hatte die Dividendenzahlung in Höhe von 329 Mio. EUR an die Aktionäre der Talanx AG im Mai des Berichtszeitraums eine gegenläufige Wirkung.

Die Entwicklung der übrigen Rücklagen (+309 Mio. EUR) ist hauptsächlich durch zwei sich teilweise aufhebende Effekte begründet. Zum einen ist der deutliche Anstieg der nicht realisierten Kursgewinne aus Kapitalanlagen um 1.831 Mio. EUR auf 4.274 (2.443) Mio. EUR für die Erhöhung der übrigen Rücklagen ursächlich und ist vor allem durch Kurserhöhungen bei Unternehmens- und Staatsanleihen aufgrund des weiter gesunkenen Zinsniveaus für lange Laufzeiten begründet. Zum anderen hat der Rückgang der übrigen Eigenkapitalveränderungen um -1.609 Mio. EUR auf -3.976 (-2.367) Mio. EUR diesen Effekt größtenteils aufgehoben. Ein wesentlicher Teil dieser Veränderung entfällt mit -1.343 Mio. EUR auf Gewinnbeteiligungen Versicherungsnehmer / Shadow Accounting (insbesondere Beteiligung der Versicherungsnehmer an den Kursgewinnen der Kapitalanlagen) und mit -264 Mio. EUR auf die Erhöhung der Pensionsrückstellungen (bedingt hauptsächlich durch den weiteren Zinsrückgang für lange Laufzeiten). Ferner erhöhte sich die Rücklage aus Cashflow-Hedges bedingt durch die Zinsentwicklung um 152 Mio. EUR auf 508 Mio. EUR. Die kumulierten Gewinne/ Verluste aus der Währungsumrechnung haben sich hingegen infolge der Wechselkursentwicklungen von Fremdwährungen gegenüber dem Euro um 65 Mio. EUR auf -8 Mio. EUR verringert. Der Rückgang ist insbesondere durch die Abwertung des polnischen Zloty, des mexikanischen Peso, des britischen Pfunds und eine leichte Abwertung des US Dollars gegenüber dem Euro begründet und wurde hauptsächlich durch die Aufwertung des brasilianischen Real gegenüber dem Euro teilweise aufgefangen.

Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital erhöhten sich leicht um 169 Mio. EUR - dies entspricht einem Anstieg um 3,3 % - auf 5.318 Mio. EUR. Der Anteil nicht beherrschender Gesellschafter am Periodenüberschuss beläuft sich auf 287 (319) Mio. EUR. Die Dividendenzahlung an konzernfremde Gesellschafter in Höhe von 348 (336) Mio. EUR resultiert hauptsächlich aus dem Hannover Rück-Konzern.

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

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IN MIO. EUR 30.6.2016
31.12.2015
Gezeichnetes Kapital 316 316
Kapitalrücklage 1.373 1.373
Gewinnrücklage 6.166 6.104
Nicht ergebniswirksame Eigenkapitalbestandteile und übrige Rücklagen 798 489
Konzerneigenkapital 8.653 8.282
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital 5.318 5.149
Summe 13.971 13.431

DARSTELLUNG DES EIGENKAPITALS DER GESCHÄFTSBEREICHE1) EINSCHLIESSLICH DARAUF ENTFALLENDER ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER

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IN MIO. EUR 30.6.2016
31.12.2015
Industrieversicherung 2.149 2.099
davon Minderheiten - -
Privat- und Firmenversicherung Deutschland 2.798 2.590
davon Minderheiten 59 46
Privat- und Firmenversicherung International 2.311 2.201
davon Minderheiten 218 244
Rückversicherung 9.103 8.760
davon Minderheiten 5.042 4.862
Konzernfunktionen -2.388 -2.195
davon Minderheiten - -
Konsolidierung -2 -24
davon Minderheiten -1 -3
Gesamtes Eigenkapital 13.971 13.431
Konzerneigenkapital 8.653 8.282
Anteil nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital 5.318 5.149

1) Das Eigenkapital der Geschäftsbereiche ist definiert als Residualgröße aus Geschäftsbereichsaktiva und -passiva

Der Geschäftsbereich Konzernfunktionen weist einen negativen Wert aus, der Ausdruck des Verschuldungsgrads der Talanx AG ist. Die Talanx AG nimmt als Konzernholding die Finanzierungsfunktion im Konzern im Erstversicherungsbereich und für Gesellschaften in Konzernfunktionen wahr. Es handelt sich im Wesentlichen um Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.271 (1.069) Mio. EUR, begebene Anleihen in Höhe von 1.065 (1.065) Mio. EUR sowie Steuerrückstellungen in Höhe von 98 (112) Mio. EUR. Diesen Passiva stehen in der Bilanz der Talanx AG neben liquiden Vermögenswerten vor allem die Beteiligungswerte an ihren Tochterunternehmen gegenüber, die im Konzernabschluss gegen das anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen konsolidiert werden.

ANALYSE FREMDKAPITAL

Die gesamten nachrangigen Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag 2,0 (1,9) Mrd. EUR. Im zweiten Quartal 2016 wurde im Rahmen des Erwerbs der CBA Vita ein nachrangiges Darlehen über 27 Mio. EUR aufgenommen. Des Weiteren wird in diesem Zusammenhang erstmals eine 2010 durch die CBA Vita begebene nachrangige Anleihe in Höhe von 14 Mio. EUR ausgewiesen. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Kapitel "Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzernbilanz", Anmerkung 8 "Nachrangige Verbindlichkeiten".

Im zweiten Quartal 2016 wurde eine syndizierte Kreditlinie über 700 Mio. EUR durch eine Kreditlinie über 250 Mio. EUR zu verbesserten Konditionen und mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgelöst. Es bestehen somit per 30. Juni 2016 zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien über einen Nominalbetrag von 800 Mio. EUR. Zum Bilanzstichtag sind diese unverändert zum Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Die bestehenden syndizierten Kreditlinien können von den Darlehensgebern gekündigt werden, wenn es zu einem sogenannten Change of Control kommt, d. h., wenn eine andere Person oder eine gemeinsam handelnde andere Gruppe von Personen als der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. die direkte oder indirekte Kontrolle über mehr als 50 % der Stimmrechte oder des Aktienkapitals der Talanx AG erwirbt. Darüber hinaus haben sich die begebenen Anleihen und Darlehen im Wesentlichen in Folge eines Anstiegs bei den Darlehen zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten um 59 Mio. auf 1.500 Mio. erhöht. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Kapitel: "Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzernbilanz", Anmerkung 10 "Begebene Anleihen und Darlehen".

WEITERE BERICHTE UND ERKLÄRUNGEN

RISIKOBERICHT

Chancen- und Risikomanagement betrachten wir als eine unserer zentralen Aufgaben. Als international operierender Konzern, der Dienstleistungen im Bereich Versicherungen und Finanzen anbietet, gehen wir eine Vielzahl von geschäftlichen Risiken ein, die untrennbar mit unserer unternehmerischen Tätigkeit verbunden sind. Die Überwachung und Steuerung unserer Risikoposition ist eine zentrale Aufgabe der Talanx AG. Dabei ist das Ziel, existenzbedrohende Entwicklungen zu vermeiden und gleichzeitig sich bietende Chancen wahrzunehmen.

Die Erkenntnisse aus unserem Risikomanagement-System geben jederzeit Überblick über die aktuelle und erwartete künftige Gesamtrisikolage unseres Konzerns. Sie bilden einen integralen Bestandteil bei der Entscheidungsfindung auf allen Managementebenen, da sie eine umfassende und systematische Abwägung der sich bietenden Chancen und der damit verbundenen Risiken ermöglichen.

Das Talanx-Risikomanagement setzt zur Risikoidentifikation, -quantifizierung und -steuerung sowie zur Ermittlung des benötigten Risikokapitals angemessene Simulationsmodelle und Prozesse ein, die auf anerkannten und dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechenden Methoden basieren. Die Risikostrategie, zentral definierte Richtlinien, Methoden und Verfahren sowie Limite und Schwellenwerte dienen als Rahmen für die Überwachung und Berichterstattung. Die aus der Unternehmensstrategie abgeleitete Risikostrategie formuliert die Ziele und Strukturen des Risikomanagements. Gekoppelt an die wertorientierte Steuerung ist die Risikostrategie integraler Bestandteil des unternehmerischen Handelns und spiegelt sich auch in den Detailstrategien der jeweiligen Geschäftsbereiche wider.

Wesentlich für ein effizientes Risikomanagement-System ist das Zusammenwirken der einzelnen Funktionen und Gremien innerhalb des Gesamtsystems. Die Talanx hat die Rollen wie folgt definiert:

RISIKOMANAGEMENT-SYSTEM IM KONZERN

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Steuerungselement Wesentliche Aufgaben im Rahmen des unternehmerischen Managements von Risiken
Aufsichtsrat ■ Beratung und Überwachung des Vorstands bei der Leitung des Unternehmens, u. a. auch im Hinblick auf die Risikostrategie und das Risikomanagement
Vorstand ■ Gesamtverantwortung für das Risikomanagement

■ Festlegung der Risikostrategie

■ Verantwortlich für Funktionsfähigkeit des Risikomanagements

■ Gesamtverantwortung für Modelländerungen
Executive Risk Committee (ERC) ■ Steuerung, Koordination und Priorisierung konzernweiter risikorelevanter Themen

■ Limitanpassungen innerhalb fester Wesentlichkeitsgrenzen

■ Genehmigung von Richtlinien und anderen Rahmenbedingungen in Übereinstimmung mit den Konzern-Rahmenbedingungen für die Governance des internen Modells des Konzerns, soweit sie eine Genehmigung des Vorstands in seiner Gesamtheit nicht erfordern

■ Segmentübergreifende Vorbefassung mit Themen, die gesamtvorstandspflichtig sind
Risikokomitee ■ Risikoüberwachungs- und Koordinationsgremium, insbesondere mit folgenden Aufgaben:

- Kritische Beobachtung und Analyse der Risikoposition des Gesamtkonzerns unter besonderer Beachtung des vom Vorstand verabschiedeten Risikobudgets sowie der Risikostrategie

- Überwachung der Steuerungsmaßnahmen im Konzern im Hinblick auf potenziell existenzgefährdende Risiken
Chief Risk Officer ■ Verantwortung für die geschäftsbereichsübergreifende und ganzheitliche Risikoüberwachung (systematische Identifikation und Bewertung, Kontrolle/Überwachung und Berichterstattung) aller aus Konzernsicht wesentlichen Risiken

■ Vorsitz des Risikokomitees

■ Möglichkeit zur Teilnahme an Vorstandssitzungen zu Tagesordnungspunkten mit Risikobezug
Zentrales Risikomanagement ■ Konzernübergreifende Risikoüberwachungsfunktion

■ Methodenkompetenz, u. a. für die

- Entwicklung von Prozessen/Verfahren zur Risikobewertung, -steuerung und -analyse

- Risikolimitierung und -berichterstattung

- Übergreifende Risikoüberwachung und Ermittlung des notwendigen Risikokapitals

- Validierung des Gruppenmodells
Dezentrales Risikomanagement ■ Risikoüberwachungsfunktion in den Geschäftsbereichen

■ Beachtung der zentral definierten Richtlinien, Methoden und Verfahren sowie Limitsysteme und Schwellenwerte, die als Rahmen für die dezentrale Umsetzung, Überwachung und Berichterstattung dienen
Compliance ■ Analyse des Compliance-Risikos, basierend auf frühzeitiger Identifizierung, Bewertung und Kommunikation compliancerelevanter Änderungen im Rechtsumfeld

■ Etablierung und Weiterentwicklung geeigneter Strukturen zur Sicherstellung der Einhaltung geltender Rechtsnormen und der vom Konzern gesetzten Regeln
Versicherungsmathematische Funktion ■ Koordination und Kommentierung der Berechnungen der versicherungstechnischen Rückstellungen

■ Gewährleistung der Angemessenheit der Berechnungen sowie der verwendeten Annahmen und Methoden
Konzernrevision ■ Prozessunabhängige Überprüfung der Funktionsbereiche des Konzerns

Neben diesen (Risiko-)Funktionen und Gremien sind für gesonderte Themen auch organisatorische Strukturen implementiert, wie z. B. Krisenstäbe für die Bewältigung von Notfallereignissen und Krisenfällen.

Weitere Informationen zur Struktur des Risikomanagements sind im Konzern-Geschäftsbericht 2015 zu finden.

Mit Beginn des Jahres 2016 wird der regulatorische Solvenzkapitalbedarf (SCR) unter Anwendung eines internen Gruppenmodells (Talanx Enterprise Risk Model, "TERM") für alle Risiken mit Ausnahme der operationellen Risiken bestimmt. Der HDI V. a. G. als oberstes Mutterunternehmen hatte für die Gruppe sowie für wesentliche Tochterunternehmen einen Antrag auf Genehmigung von TERM als das den Standardansatz substituierende partielle interne Modell gestellt, der mit Schreiben vom 19. November 2015 von der BaFin genehmigt wurde. Lediglich für operationelle Risiken erfolgt zurzeit noch die Bestimmung des SCR für regulatorische Zwecke auf Basis der Standardformel. Weiterhin wurde am 1. April 2016 der Antrag auf Genehmigung der erweiterten Anwendung des partiellen internen Modells mit Wirkung zum 1. Oktober 2016 für weitere vier Lebensversicherungsgesellschaften des Konzerns abgegeben. Eine Entscheidung der BaFin wird bis Ende September 2016 erwartet.

Die Ergebnisse des internen Modells zum 31. Dezember 2015 und zum 31. März 2016 zeigen eine hinreichend komfortable Kapitalausstattung des Konzerns. Die aufsichtsrechtlich gültigen Solvabilitätsanforderungen werden von der Gruppe erfüllt.

Die Risikolage des Talanx-Konzerns ergibt sich aus den nachfolgend beschriebenen Risikokategorien, die sich am Deutschen Rechnungslegungs Standard DRS 20 orientieren.

RISIKOLAGE DES TALANX-KONZERNS

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Risikokategorie Wesentliche Risiken Wichtige Risikosteuerungsmaßnahmen
Versicherungstechnische Risiken

Segmentübergreifend

■ Konzentrationsrisiko ■ Risikoausgleich durch Diversifikation


■ Limite und Schwellenwerte zur Begrenzung der Konzentrationsrisiken in der Kapitalanlage und der Rückversicherung

Schaden/Unfall (Erst- und Rückversicherung)

■ Tatsächlicher Schadenverlauf weicht vom erwarteten Schadenverlauf ab (Prämien/Schadenrisiko) ■ Schadenanalyse und regelmäßige Überwachung des Schadenverlaufs

■ Versicherungstechnische Rückstellungen reichen nicht aus, um noch nicht abgewickelte und noch nicht bekannte Schäden vollständig zu regulieren (Reserverisiko)
■ Aktuarielle Modellierungen und Überwachung der Naturgefahrenexponierung


■ Selektives Underwriting


■ Fachrevisionen


■ Angemessener Rückversicherungsschutz


■ Bildung Spätschadenreserven


■ Externe aktuarielle Überprüfung der Rückstellungen

Personen-Erstversicherung

■ Änderungen der biometrischen Rechnungsgrundlagen ■ Regelmäßige Überprüfung der biometrischen Rechnungsgrundlagen

■ Zinsgarantierisiko bei Lebensversicherungsverträgen mit garantierten Zinsleistungen
■ Einkalkulieren von Sicherheitszuschlägen bei Berechnungsgrundlagen

■ Stornorisiken
■ Ständige Beobachtung der Kapitalanlagen und -märkte, Ergreifen entsprechender Steuerungsmaßnahmen insbesondere hinsichtlich der Duration


■ Zinssicherungsinstrumente


■ Anpassung der Überschussbeteiligung


■ Kostencontrolling, Fokus auf variable Vertriebskosten


■ Sorgfältige Vermittlerauswahl


■ Konsequente Beobachtung des MCEV


■ Überprüfung der Neugeschäftsstruktur und -volumina

Personen-Rückversicherung

■ Änderungen der biometrischen Rechnungsgrundlagen ■ Anwendung abgesicherter biometrischer Berechnungsgrundlagen

■ Storno- und Kreditrisiko bei der Vorfinanzierung von Abschlusskosten der Zedenten
■ Konsequente Beobachtung des MCEV
Forderungsausfallrisiken aus dem Versicherungsgeschäft

Segmentübergreifend

■ Forderungsausfall gegenüber Rückversicherern,
Retrozessionären, Versicherungsnehmern und -vermittlern
■ Sorgfältige Auswahl von Rückversicherern und Retrozessionären


■ Fortlaufende Beobachtung der Bonität


■ Maßnahmen zur Besicherung der Forderungen


■ Konsistente und einheitliche Verwendung von stichtagsbezogenen Ratinginformationen über ein konzernweit zugängliches Ratinginformationssystem


■ Effektives Mahnverfahren und Verminderung der Außenstände


■ Bildung angemessener Wertberichtigungen
Marktrisiken


Segmentübergreifend

■ Potenzielle Verluste aufgrund von nachteiligen Veränderungen von Marktpreisen (Zinsen, Immobilien, Aktien- und Wechselkurse)

■ Überwachung und Steuerung der Marktpreisrisiken mittels geeigneter Modelle und Kennwerte

■ Wertverluste aufgrund von nachteiligen Veränderungen der Bonität von Schuldnern ■ Durchführung unternehmensspezifisch und aufsichtsrechtlich gebotener Stresstests

■ Illiquiditätsrisiko: Bestände/offene Positionen können nicht oder nur mit Verzögerungen oder Abschlägen veräußert/ geschlossen werden ■ Kongruente Währungsbedeckung


■ Asset-Liability-Betrachtungen mittels ALM-VaR


■ Einbeziehung von Ratings (Ratingagenturen, interne Ratings) bei Investitionsentscheidungen


■ Überwachung und Steuerung der Bonitätsrisiken mittels Credit-VaR


■ Regelmäßiges Beobachten der Fondsentwicklung und -performance


■ Liquide Anlagestruktur


■ Regelmäßige Liquiditätsplanungen
Operationelle Risiken

Segmentübergreifend

■ Gefahr von Verlusten aufgrund unzulänglicher oder fehlgeschlagener Prozesse sowie mitarbeiter- und systembedingter oder externer Vorfälle. Dies schließt Rechts- und Compliance-Risiken sowie Steuerrisiken mit ein. ■ Vielfältiges und ursachenbezogenes Risikomanagement


■ Internes Kontrollsystem
Strategische Risiken

Segmentübergreifend

■ Gefahr eines Missverhältnisses zwischen der Unternehmensstrategie und den sich ständig wandelnden Rahmenbedingungen des Unternehmensumfelds ■ Jährliche Überprüfung der Unternehmens- und Risikostrategie


■ Anpassung der Prozesse und Strukturen im Bedarfsfall
Reputationsisiken

Segmentübergreifend

■ Mögliche Beschädigung des Rufes des Unternehmens infolge einer negativen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit ■ Festgelegte Kommunikationswege


■ Professionelle Öffentlichkeitsarbeit


■ Erprobte Prozesse für definierte Krisenszenarien


■ Etablierte Geschäftsgrundsätze
Emerging Risks

Segmentübergreifend

■ Neue zukünftige Risiken, deren Risikogehalt noch nicht zuverlässig bekannt ist und deren Auswirkungen nur schwer beurteilt werden können ■ Risikofrüherkennung und diverse Steuerungsmaßnahmen, wie z. B. Rückversicherung, Diversifikation, Risikoausschlüsse, Sicherheitsmargen, Notfallpläne, etc.
Modellrisiken

Segmentübergreifend

■ Risiken aus modellbezogenen Fehlentscheidungen, die aus Unsicherheiten aus eventuell partieller oder fehlender Information in Bezug auf das Verständnis oder das Wissen um ein Ereignis, welches in das Modell einfließt, seiner Konsequenz oder seiner Mutmaßlichkeit resultieren ■ Sensitivitätsanalysen quantifizieren das immanente Modellrisiko und geben Anhaltspunkte für die Robustheit der Kennziffer "SCR"
Sonstige Risiken

■ Beteiligungsrisiken Talanx AG: Instabilität der Ergebnisentwicklung der Tochterunternehmen und/oder des Beteiligungsportfolios ■ Geeignete Instrumente im Controlling, der internen Revision und im Risikomanagement

■ Risiko des Substanzverlusts von Zukäufen
■ Segmentale und regionale Diversifizierung


■ Investitionen in Wachstumsmärkte und ergebnisverstetigende Produkt- und Portfoliobereiche


■ Due-Diligence-Prüfungen


■ Liquiditätsrechnungen und -prognosen


■ M&A-Ausschüsse

■ Möglicher Nachreservierungsbedarf aus den Pensionsverpflichtungen der Talanx AG ■ Regelmäßige Überprüfung der Rechnungsgrundlagen auf ihre Angemessenheit

Die Risikoberichterstattung im Zwischenbericht fokussiert im Wesentlichen auf relevante Veränderungen der Risikolage, die nach der Erstellung des Talanx-Konzerngeschäftsberichts 2015 eingetreten sind. Auf eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Risikoarten wird hier unter Verweis auf die Angaben im Geschäftsbericht verzichtet.

Das seit einigen Jahren niedrige bzw. aktuell extrem niedrige Zinsniveau - u. a. verursacht durch die Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise im Euro-Währungsgebiet und die damit verbundene Niedrigzinspolitik - erhöht das Zinsgarantierisiko deutlich. Im Frühjahr 2016 wurden von der EZB weitere Maßnahmen durchgeführt: Senkung des Leitzinses auf 0,00 %, Verschärfung des Strafzinses für Banken (negative Zinsen), Erhöhung des Volumens des Anleihekaufprogramms der EZB. Die EZB hat das Ziel, in der Eurozone eine Inflation von knapp unter 2 % zu erreichen. Im Februar 2016 lag allerdings die Inflationsrate in der Eurozone bei minus 0,2 % und blieb damit deutlich unter der angestrebten Zwei-Prozent-Marke.

Hält das derzeit niedrige Zinsniveau an oder sinkt gar weiter ab, verstärkt sich hieraus das ohnehin erhebliche Wiederanlagerisiko für die Lebensversicherungsgesellschaften mit klassischen Garantieprodukten immer weiter. Es wird dann zunehmend schwerer, die Garantieverzinsung zu erwirtschaften, auch wenn der Konzern dieses Zinsgarantierisiko vor allem durch Zinssicherungsinstrumente sowie eine Verlängerung der Duration auf der Aktivseite unter maßvoller Beimischung höherrentierlicher Papiere, einschließlich ausgewählter GllPs-Emissionen, reduziert. Szenarioabhängig könnten zukünftig auch Kapitalstärkungsmaßnahmen zu erwägen sein. Eine Stärkung der Reserven in Form der gesetzlich geregelten Zinszusatzreserve findet bereits seit dem Jahr 2011 statt. Zusätzlich reduziert der Konzern das Zinsgarantierisiko vor allem durch regelmäßige Asset-Liability-Analysen, ständige Beobachtung der Kapitalanlagen und -märkte sowie Ergreifen entsprechender Steuerungsmaßnahmen.

Es sind bislang keine konkreten Risiken erkennbar, die die Talanx-Gruppe existenziell beeinträchtigen könnten. Das Risikoprofil des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland ist jedoch stark von den Lebensversicherungsgesellschaften abhängig und wird dabei insbesondere von Kapitalanlagerisiken, hierunter vor allem Zins- und Kreditrisiken, geprägt. Hieraus ergibt sich eine weiterhin große Herausforderung in Bezug auf die Risikolage für diesen Geschäftsbereich.

Weiterhin stellen Naturkatastrophenrisiken wesentliche Risiken für den Konzern dar. Durch sorgfältig und individuell gewählten Rückversicherungsschutz werden die Spitzenbelastungen aus solchen Risiken abgesichert. Damit gelingt es uns, hohe Einzelschäden sowie die Auswirkungen von Kumulereignissen wirksam zu begrenzen und damit planbar zu machen.

Hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Staatsschuldenkrise besteht weiterhin zumindest abstrakt ein beachtlicher Grad an Unsicherheit, ob sich diesbezügliche Risiken nicht zukünftig weiter konkretisieren und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Talanx-Konzerns nachhaltig beeinträchtigen werden.

Beim EU-Mitgliedschaftsreferendum vom 23. Juni 2016 stimmte eine Mehrheit der Abstimmenden für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU (sogenannter "Brexit"). Unklar ist, wann Großbritannien den Antrag auf Verlassen der EU stellt, was für zusätzliche Verunsicherung sorgt. Kurzfristig könnte Großbritannien in eine Rezession rutschen. Die Bank of England bezeichnet den Ausblick für die finanzielle Stabilität Großbritanniens als "herausfordernd". Langfristig könnte sich die Situation weiter verschlechtern, wenn die neue Regierung keine vertretbaren Lösungen mit der EU erzielt. Nach der Entscheidung für den Brexit herrscht Verunsicherung an den Finanzmärkten und in der Politik. Die Auswirkungen auf die Anlagen der Talanx bewegen sich gemäß unseren Analysen jedoch im beherrschbaren Rahmen.

Als Reaktion auf die Finanzkrise wurde durch die EU mit der Richtlinie 2014/59/EU zur Festlegung eines Rahmens für die Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen (BRRD) die Grundlage für die Beteiligung von Anteilseignern und Gläubigern an der Rekapitalisierung sanierungsbedürftiger Banken geschaffen ("Bail-in"-Regel). Österreich hat als erster Mitgliedsstaat die (allein) auf Banken bezogene EU-Vorgabe mit dem "Bundesgesetz über die Sanierung und Abwicklung von Banken" (BaSAG) in nationales Recht umgesetzt. Auf dieser Basis hat die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA für die Heta Asset Resolution ("Heta") am 1. März 2015 ein Zahlungsmoratorium verhängt. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Heta allerdings weder über eine Banklizenz, noch hatte sie am EZB-Stresstest teilgenommen, weshalb sich die Rechtmäßigkeit des Vorgehens der FMA allein schon aus diesem Grund gravierenden Zweifeln ausgesetzt sieht. Durch die - erstmals erfolgte - Anwendung dieser Bail-in-Regeln wurde eine "klassische" Insolvenz der Heta und damit auch ein Rückgriff auf den Bürgen, das österreichische Bundesland Kärnten, verhindert. Der Konzern hat eine entsprechende Wertberichtigung auf sein Zinsträgerportfolio vorgenommen. Für alle betroffenen Gesellschaften/Investmentfonds wurden juristische Schritte eingeleitet. Nach dem Scheitern eines bis zum 11. März 2016 befristeten Rückkaufangebotes wurde am 10. April 2016 ein Schuldenschnitt durch die zuständige Aufsichtsbehörde FMA verordnet. Der Schuldenschnitt beträgt für vorrangige Verbindlichkeiten 54 %. Durch einen solchen Schuldenschnitt wird die Haftung des Bundeslandes Kärnten aus der gesetzlichen Ausfallbürgschaft ausgelöst.

Per 18. Mai 2016 wurde von den großen Gläubigergruppen sowie dem österreichischen Finanzministerium ein Memorandum of Understanding (MoU) abgeschlossen, das Ergebnis der Verhandlungen zwischen den Gläubigergruppen und Österreich ist und den Ablauf einer wirtschaftlichen Lösung der Causa HETA und die Details zum Ausgleich der Forderungen wie folgt regelt: Das MoU beinhaltet das bereits aus dem ersten Tenderverfahren bekannte Umtauschangebot mit einem wirtschaftlichen Wert von ca. 90 % (Zerobond, garantiert von der Republik Österreich, ca. 13,5 Jahre Laufzeit). Die Gläubiger, die das Angebot annehmen, erhalten nach einer Haltefrist von ca. 60 Tagen die Möglichkeit, innerhalb einer "Stabilisation Period" von ca. 180 Tagen den Zerobond (d. h. zu ca. 90 % des Nominals) zu veräußern (zweites Tenderangebot).

Damit liegt eine grundsätzliche (rechtlich noch unverbindliche) Einigung zwischen Österreich und einem Großteil der Gläubiger, die das erste Umtauschangebot abgelehnt haben, vor (annähernd 50 % der nicht nachrangigen Gläubiger). Zählt man diejenigen Gläubiger hinzu, die bereits das erste Umtauschangebot angenommen hatten, so bestehen gute Aussichten auf die Annahme des im MoU vorgesehenen Umtauschangebotes mit der nach dem Finanzmarktstabilitätsgesetz (FinStaG) erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit. Allerdings ist bis zu dem für Oktober avisierten Settlement der Transaktion von der österreichischen Seite noch eine ganze Reihe von Aufgaben zu erledigen - insbesondere die Abstimmung mit der EU-Kommission -, bis den Gläubigern ein annahmefähiges Umtauschangebot vorgelegt werden kann.

Die Anwendung derartiger Bail-In-Regelungen steht auch im Hinblick auf einen möglichen Rekapitalisierungsbedarf einiger italienischer Banken zur Diskussion.

Das italienische Bankensystem zeichnet sich seit mehreren Jahren durch eine hohe Belastung an Problemkrediten aus, nicht zuletzt als Konsequenz eines vergleichsweise schwachen Wirtschaftswachstums. Aktuell werden Lösungsansätze zur Verbesserung der Problemkreditbelastung italienischer Banken entwickelt. Die Kapitalisierung einiger Institute ist relativ schwach und erfordert die Bereitstellung zusätzlichen Eigenkapitals durch private Investoren, im Extremfall könnte ein Heranziehen der Gläubiger (sogenannter "Bail-in", siehe auch nächster Absatz) erforderlich sein. Bei einigen Tochtergesellschaften der Talanx-Gruppe besteht ein vergleichsweise hohes Exposure gegenüber italienischen Titeln. Die Auswirkungen auf die Anlagen der Talanx bewegen sich gemäß unseren Analysen im beherrschbaren Rahmen.

Auch operationelle Risiken sind für den Talanx-Konzern von Bedeutung. Hierunter fassen wir Risiken, die aus internen Prozessen sowie mitarbeiter- und systembedingten oder externen Vorfällen entstehen. Dies schließt operationelle Risiken im Rahmen eigentlicher Versicherungstätigkeit sowie etwa im Rahmen der Kapitalanlage inklusive fondsgebundener Lebensversicherungspolicen mit ein. Von der Begrifflichkeit umfasst sind auch Rechtsrisiken und Rechtsänderungsrisiken, inklusive z. B. Datenschutz, Steuerrecht und Kartellrecht. Strategische Risiken und Reputationsrisiken fallen nicht in diese Risikokategorie.

Rechtliche Risiken stellen insbesondere für den Lebensversicherungsbereich des Talanx-Konzerns bedeutende Risiken dar. Rechtliche Neuerungen, z. B. im Rahmen von IFRS und Solvency II, werden frühzeitig identifiziert, um den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden. Zudem werden insbesondere Entwicklungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung oder gesetzliche Änderungen, die die Konzerngesellschaften betreffen, eng überwacht.

Der Europäische Gerichtshof hatte am 19. Dezember 2013 eine Rechtsfrage geklärt, die im Zusammenhang mit dem von 1994 bis 2007 für Versicherungsverträge geltenden Policenmodell steht. Das Gericht erklärte dabei eine seinerzeit geltende gesetzliche Frist (§ 5a Absatz 2 Satz 4 VVG a. F.) für europarechtswidrig, nach deren Ablauf Versicherungsnehmer den Versicherungsvertrag nicht mehr widerrufen konnten (zu Einzelheiten siehe Talanx-Konzerngeschäftsbericht 2013). Zu den Rechtsfolgen dieses Urteils hat der BGH am 7. Mai 2014 entschieden und mit Urteil vom 17. Dezember 2014 bestätigt, dass ein Versicherungsnehmer im Falle einer unzureichenden Widerspruchsbelehrung bzw. einer unterbliebenen Verbraucherinformation oder einer unterbliebenen Aushändigung der Versicherungsbedingungen in der Lebensversicherung das Widerspruchsrecht auch noch nach Ablauf der Jahresfrist des § 5a Absatz 2 Satz 4 VVG a. F. geltend machen kann. Mit einem weiteren Urteil vom 16. Juli 2014 hat der BGH allerdings klargestellt, dass Versicherungsnehmern, die bei Vertragsabschluss nach dem Policenmodell ordnungsgemäß belehrt wurden und den Vertrag jahrelang durchgeführt haben, kein Widerspruchsrecht und dementsprechend auch kein Bereicherungsanspruch zustehe. Der BGH hat am 15. April 2015 die bislang offene und umstrittene Frage entschieden, wann die Verjährung von Rückforderungsansprüchen infolge eines Widerspruchs im Policenmodell nach § 5a VVG a. F. zu laufen beginnt. Er hat sich dabei der Ansicht angeschlossen, wonach die dreijährige Verjährungsfrist des Bereicherungsanspruchs erst im Jahr der Ausübung des Widerspruchsrechts beginnt. Der BGH erteilte damit den Ansichten eine Absage, wonach die Verjährung bereits mit Zahlung der jeweiligen Prämie, jedenfalls aber mit Klärung der zuvor unklaren Rechtslage durch den BGH am 7. Mai 2014 beginnt / begonnen hat.

Der Vertrag ist im Falle eines wirksamen Widerspruchs nach bereicherungsrechtlichen Grundsätzen rückabzuwickeln. Über Einzelheiten hierzu hat der BGH in einem Urteil vom 29. Juli 2015 entschieden. Der BGH hat bestätigt, dass der Versicherungsnehmer im Falle eines wirksamen Widerrufs grundsätzlich alle gezahlten Prämien zurückverlangen kann. Dabei muss er sich jedoch den bis zur Kündigung genossenen Versicherungsschutz anrechnen lassen. Weitere Kosten des Versicherers, wie etwa Abschluss- und Verwaltungskosten oder Ratenzahlungszuschläge, kann der Versicherer nicht in Abzug bringen. In dem diesem Urteil zugrunde liegenden Fall hatte der Versicherer dem Versicherungsnehmer bereits den Rückkaufswert ausgezahlt. Der BGH bestätigte die Auffassung des Versicherers, dass sich der Versicherungsnehmer zusätzlich die hierbei an das Finanzamt abgeführte Kapitalertragsteuer nebst Solidaritätszuschlag als Vermögensvorteil anrechnen lassen muss.

Schließlich stellte der BGH mit Urteil vom 11. November 2015 fest, dass sich der Versicherungsnehmer im Rahmen der Rückabwicklung eines fondsgebundenen Lebensversicherungsvertrages eine negative Fondsentwicklung entgegenhalten lassen müsse und der Bereicherungsanspruch dementsprechend zu mindern sei. Zudem sei in der Regel davon auszugehen, dass der Versicherer aus den erhaltenen Abschluss- und Verwaltungskosten keine Nutzungen gezogen habe, sodass Nutzungen tatsächlich nur aus dem Sparanteil der Prämie gezogen werden können.

Zwar sind durch BGH-Rechtsprechung inzwischen einige offene Fragen beantwortet, sodass sich die Höhe eines Anspruchs des Versicherungsnehmers nach einem wirksamen Widerspruch besser abschätzen lässt. Allerdings sind immer noch nicht sämtliche Rechtsfragen zur Wirksamkeit der Belehrung und zur Höhe eines eventuellen Anspruchs geklärt. Dies schließt eine verlässliche Aussage zur Anzahl der Versicherungsnehmer aus, die einen wirksamen Widerruf erklären können und wollen. Aufgrund der im Konzern gelebten Belehrungspraxis wird aber von einer geringen Inanspruchnahme ausgegangen.

AUSBLICK

WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

In den kommenden Quartalen erwarten wir eine Fortsetzung der moderaten globalen Expansion. Wir sehen eine jährliche Wachstumsrate der Weltwirtschaft in ähnlicher Größenordnung wie in den letzten Jahren von ca. 3 %. Globale Wachstumstreiber sind vor allem die solide Konsumdynamik in der entwickelten Welt, die Erholung bei den Rohstoffpreisen und eine stark angeglichene Geldpolitik. Den Brexit erachten wir überwiegend als lokales europäisches Problem mit geringer globaler Relevanz.

Die konjunkturelle Erholung in der Eurozone sollte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen, auch wenn die Brexit-induzierte Unsicherheit konjunkturelle Spuren hinterlassen wird. Vor allem Deutschland und die unmittelbaren Nachbarn des Vereinigten Königreichs dürften über den Handelskanal direkt betroffen sein. Indirekte Implikationen wirken darüber hinaus auf die gesamte Wirtschaft der Eurozone. Wir erwarten jedoch keine Eskalation in eine systemische Krise und sehen den Aufschwung aufgrund der breiten Palette an Wachstumstreibern intakt.

Die USA befinden sich auf einem stabilen Wachstumspfad. Die negativen Effekte der Ölpreiskorrektur für die inländische Ölindustrie und die Belastung des verarbeitenden Gewerbes durch den starken US-Dollar sind bereits eingepreist. Der US-Arbeitsmarkt befindet sich mit einer Arbeitslosenquote von 4,9 % nahe an der Vollbeschäftigung. Es ist davon auszugehen, dass der private Verbrauch weiterhin der zentrale Wachstumstreiber bleibt.

Die Schwellenländer profitieren von der fundamentalen Erholung der Rohstoffpreise, der zyklischen Stabilisierung in China sowie von einer global expansiven Geldpolitik. Hohe makroökonomische Herausforderungen und spezifische Risiken bestehen nach wie vor. Die Transformation der chinesischen Volkswirtschaft von einem export- und investitionsorientierten Wachstumsmodell zu einer modernen Dienstleistungsgesellschaft in Kombination mit strukturellen Problemen - wie die hohe Verschuldung des Privatsektors - dürften auch in den nächsten Quartalen für Schlagzeilen sorgen. Wir rechnen mit einer weiteren Abschwächung des Wachstums in China.

Der abklingende Disinflationsimpuls aus der Energiepreisentwicklung dürfte in der nächsten Jahreshälfte zu einem deutlichen Anstieg der globalen Inflationsraten führen. Strukturell erkennen wir allerdings noch keinen globalen Preisdruck. Die Preisentwicklung in den USA stellt dabei die Ausnahme dar. Hier erwarten wir strukturelle Inflation über eine Lohn- und Preisspirale und damit auch eine weitere "Normalisierung" der Geldpolitik. Der geldpolitische Kurs der EZB dürfte aufgrund niedriger Inflationsraten und hoher politischer und ökonomischer Unsicherheit und wohl auch politischer Zweckmäßigkeiten expansiv bleiben. Eine Verlängerung der aktuellen EZB-Maßnahmen halten wir für wahrscheinlich.

KAPITALMÄRKTE

Eine fehlende Wachstumsdynamik in Teilen des Euroraums sowie nach wie vor relevante geopolitische Risiken bekräftigen die EZB in ihrer Politik. Solange Wachstums- und Inflationsziele nicht erreicht werden, bleibt es mutmaßlich bei der expansiven Geldpolitik und den Maßnahmen der EZB. Auch die FED hat in diesem Umfeld erwartete Zinsanhebungen vorerst aufgeschoben. Dadurch werden die Renditen weiter auf sehr niedrigem, negativem Niveau erwartet. Die Kreditmärkte bleiben weiter unterstützt. Trotzdem droht Gefahr in Form steigender Volatilität. Bei Wertpapieren werden lange bis sehr lange Laufzeiten weiter gefragt sein. Daher sollte sich auch der vorhandene Einengungstrend zwischen 30-jährigen und zehnjährigen Bundesanleihen fortsetzen. Die Brexit-Thematik wird die Kapitalmärkte im Jahresverlauf nach wie vor beeinflussen, ebenso wie andere politische Themen - wie z. B. die Lage in der Türkei, die nach der letzten Wahl unklaren Mehrheitsverhältnisse in Spanien oder die nach dem Brexit politisch angeheizte Diskussion um eine Lösung der Krise italienischer Banken. Der Primärmarkt dürfte in der zweiten Jahreshälfte wieder an Aktivität zulegen. Insbesondere die Auswirkungen des Verhaltens der EZB im Primärmarkt bleiben abzuwarten.

Das Bewertungsniveau der europäischen und amerikanischen Aktienmärkte ist bereits deutlich angestiegen, das Kurspotenzial ist daher limitiert. Die Gewinnmargen und Eigenkapitalrenditen sind in Europa sehr niedrig, wir erwarten deshalb einen Nachholbedarf bei einer weiter voranschreitenden Stabilisierung der europäischen Konjunktur. Die Entwicklung hinsichtlich des Brexit ist dabei zentral für die zukünftige Aktienmarktperformance. Wir erwarten keine Eskalation in eine systemische Vertrauenskrise in Europa, allerdings dürften die kommenden Quartale durch eine erhöhte Volatilität geprägt sein. Insgesamt wird die relativ attraktivere Bewertung von Aktien gegenüber Anleihen strukturell die Rotation von Anleihen in Aktien unterstützen.

VORAUSSICHTLICHE FINANZIELLE ENTWICKLUNG DES KONZERNS

Wir gehen von folgenden Annahmen aus:

moderates weltwirtschaftliches Wachstum

konstante Inflationsraten

weiterhin sehr niedriges Zinsumfeld

keine plötzlichen Schocks auf den Kapitalmärkten

keine wesentlichen finanzpolitischen und aufsichtsrechtlichen Änderungen

eine Großschadenbelastung im Rahmen unserer Erwartung

TALANX-KONZERN

Für den Talanx-Konzern erwarten wir 2016 - auf Basis konstanter Wechselkurse - ein stabiles Bruttoprämienvolumen. Die IFRS-Kapitalanlagerendite sollte bei mindestens 3 % liegen. Wir streben ein Konzernergebnis von rund 750 Mio. EUR an. Damit dürfte die Eigenkapitalrendite im Jahr 2016 über 8,5 % liegen, womit wir unser strategisches Ziel von 750 Basispunkten über dem durchschnittlichen risikofreien Zins erreichen würden. Dieses Ergebnisziel steht unter dem Vorbehalt, dass Großschäden im Rahmen der Erwartungen bleiben und an den Währungs- und Kapitalmärkten keine Verwerfungen auftreten. Unser erklärtes Ziel ist es, einen Anteil von 35 % bis 45 % vom Konzernergebnis als Dividendenzahlung auszuschütten.

INDUSTRIEVERSICHERUNG

Erhebliches Potenzial für profitables Wachstum sieht die HDI Global SE, die den Geschäftsbereich führt, weiter im internationalen Geschäft. Daher treiben wir 2016 den Ausbau des internationalen Geschäftes der HDI Global se weiter voran. Europaweit streben wir den Ausbau unseres Industriegeschäfts in den Bereichen Lokalgeschäft, Mittelstand und internationale Versicherungsprogramme an. Unsere Zielregionen außerhalb Europas sind weiterhin Lateinamerika, (Süd-)Ostasien und MENA (Middle East und North Africa). Aufgrund der weiteren Profitabilisierung des Inlandsgeschäftes erwarten wir insgesamt ein stabiles bis leicht steigendes Bruttoprämienwachstum (währungsbereinigt). Parallel zur erwarteten Verbesserung der Profitabilität wird auch 2016 das strategische Ziel verfolgt, den Selbstbehalt sukzessive zu steigern. Wir streben an, eine Selbstbehaltsquote auf Vorjahresniveau und damit von mindestens 52 % zu erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten wir für das Jahr 2016 eine Normalisierung des Großschadenaufkommens und demzufolge eine geringere kombinierte Schaden-/ Kostenquote von 97 % bis 98 %. Hierzu dürften auch die erfolgreichen Profitabilisierungsmaßnahmen in der deutschen Feuerversicherung sowie im Flotten- und Transportgeschäft beitragen. Damit dürfte 2016 die EBIT-Marge bei 9 % bis 10 % und die Eigenkapitalrendite bei rund 7 % liegen.

PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND

Seit dem zweiten Quartal 2016 steuert der Talanx-Konzern den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland nach den Segmenten Schaden/Unfall- und Lebensversicherung.

Für das Segment Schaden/Unfallversicherung gehen wir für 2016 von einem stabilen Bruttoprämienvolumen aus. Wir erwarten eine kombinierte Schaden-/Kostenquote, die aufgrund der investiven Phase des Programms "KuRS" über 100 % liegen dürfte. Infolgedessen erwarten wir eine leicht negative EBIT-Marge.

Für das Segment Lebensversicherung gehen wir für 2016 insbesondere aufgrund von Vertragsabläufen sowie der Fokussierung auf moderne, kapitaleffiziente Produkte von einem Abrieb der gebuchten Bruttoprämien von 3 % bis 5 % aus. Erste Erfolge dieser Produktumstellung spiegeln sich in der Erwartung der Neugeschäftsmarge von rund 1 % für 2016 wider. Unter der Voraussetzung, dass es zu keinen weiteren Zinsrückgängen kommt, erwarten wir für 2016 eine EBIT-Marge von 2 % bis 3 %.

Die Eigenkapitalrendite des Geschäftsbereiches Privat- und Firmenversicherung Deutschland erwarten wir für 2016 zwischen 1% und 2%.

PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL

Für den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International streben wir für 2016 ein währungskursbereinigtes Wachstum der gebuchten Bruttoprämien von rund 10 % an. In der Wachstumsannahme ist auch der Erwerb der italienischen Lebensversicherungsgesellschaft CBA Vita S. p. A. und deren Tochtergesellschaft Sella Life Ltd. (zum 1. Juli 2016 umfirmiert in InChiaro Life DAC) berücksichtigt. Für 2016 gehen wir davon aus, dass das Wachstum des Neugeschäftswertes zwischen 5 % und 10 % sowie die kombinierte Schaden-/Kostenquote bei rund 96 % liegen dürften. Wir erwarten eine EBIT-Marge von rund 6 %. Außerdem gehen wir für 2016 von einer Eigenkapitalrendite von rund 6 % aus.

SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG

Im Segment Schaden-Rückversicherung gehen wir währungskursbereinigt von leicht rückläufigen Prämieneinnahmen aus. Diese Annahme basiert auf unserer selektiven Zeichnungspolitik, nach der wir nur das Geschäft zeichnen, das unsere Margenanforderungen erfüllt. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten wir in der Schaden-Rückversicherung ein gutes versicherungstechnisches Ergebnis, das sich in etwa auf dem Niveau von 2015 bewegen sollte. Voraussetzung hierfür ist, dass die Großschadenlast im Rahmen der Erwartung von 825 Mio. EUR bleibt. Als Ziel für unsere kombinierte Schaden-/ Kostenquote gehen wir von einem Wert unterhalb von 96 % aus. Die EBIT-Marge für die Schaden-Rückversicherung sollte mindestens 10 % betragen.

PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG

Auch für das Segment Personen-Rückversicherung erwarten wir für den weiteren Verlauf des Jahres 2016 gute Geschäftschancen. Dies ist jedoch unter dem Vorbehalt zu betrachten, dass sich unvorhersehbare Änderungen in prämienstarken Verträgen wesentlich - sowohl positiv als auch negativ - auf das gesamte Geschäftsvolumen auswirken können. Aufgrund sich bereits abzeichnender Möglichkeiten, weiter profitables Neugeschäft generieren zu können, rechnen wir jedoch mit einem weitgehend stabilen Prämienvolumen. Der Neugeschäftswert (ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter) sollte oberhalb von 110 Mio. EUR liegen. Unverändert sind unsere Ziele für die EBIT-Marge des Financial-Solutions- und Longevity-Geschäfts mit 2 % sowie des Mortality- und Morbidity-Geschäfts mit 6 %.

GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMT

Als Eigenkapitalrendite für den Geschäftsbereich Rückversicherung insgesamt erwartet der Talanx-Konzern für das Jahr 2016 - im Rahmen des strategischen Ziels von 900 Basispunkten über dem fünfjährigen Durchschnitt zehnjähriger deutscher Staatsanleihen (risikofrei) - mindestens 10 %.

EINSCHÄTZUNG KÜNFTIGER CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGEN

Die Chancen haben sich gegenüber dem Berichtsjahr 2015 nicht wesentlich verändert. Diesbezüglich verweisen wir auf den Talanx-Konzerngeschäftsbericht 2015.

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

KONZERNBILANZ DER TALANX AG ZUM 30. JUNI 2016

KONZERNBILANZ - AKTIVA

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IN MIO. EUR Anhang 30.6.2016 31.12.2015
A. Immaterielle Vermögenswerte 1




a. Geschäfts- oder Firmenwert

1.033
1.037

b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte

930
953





1.963 1.990
B. Kapitalanlagen





a. Fremd genutzter Grundbesitz

2.177
2.198

b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

117
111

c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen

273
272

d. Darlehen und Forderungen 2
30.005
29.754

e. Sonstige Finanzinstrumente





i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 3 895

1.287

ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente 4/6 66.124

61.271

iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente 5/6 1.149

1.063

f. Übrige Kapitalanlagen
4.334

4.821

Selbst verwaltete Kapitalanlagen

105.074
100.777

g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen

1.076
2.223

h. Depotforderungen

11.591
12.611

Kapitalanlagen


117.741 115.611
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen


9.873 10.104
D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen


8.424 8.372
E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft


6.317 6.070
F. Abgegrenzte Abschlusskosten


4.944 5.078
G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand


3.359 2.243
H. Aktive Steuerabgrenzung


792 736
I. Sonstige Vermögenswerte


2.683 2.537
J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1)


1.852 19
Summe der Aktiva


157.948 152.760

1) Weitere Ausführungen siehe Kapitel "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" des Konzernanhangs

KONZERNBILANZ - PASSIVA

scroll
IN MIO. EUR Anhang 30.6.2016 31.12.2015
A. Eigenkapital 7




a. Gezeichnetes Kapital
316

316

Nominalwert: 316 (Vorjahr: 316)





Bedingtes Kapital: 104 (Vorjahr: 104)





b. Rücklagen
8.337

7.966

Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

8.653
8.282

c. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital

5.318
5.149

Summe Eigenkapital


13.971 13.431
B. Nachrangige Verbindlichkeiten 8
1.983
1.943
C. Versicherungstechnische Rückstellungen 9




a. Rückstellungen für Prämienüberträge
8.306

7.081

b. Deckungsrückstellung
56.051

54.845

c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
40.668

40.392

d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung
5.879

4.138

e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen
348

376




111.252
106.832
D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird

9.873
10.104
E. Andere Rückstellungen





a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2.337

1.945

b. Steuerrückstellungen
669

721

c. Sonstige Rückstellungen
738

850




3.744
3.516
F. Verbindlichkeiten





a. Begebene Anleihen und Darlehen 10 1.500

1.441

b. Depotverbindlichkeiten
4.418

5.351

c. Übrige Verbindlichkeiten 6 6.726

7.844




12.644
14.636
G. Passive Steuerabgrenzung

2.663
2.298
H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1)

1.818
-
Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen


143.977 139.329
Summe der Passiva


157.948 152.760

1) Weitere Ausführungen siehe Kapitel "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" des Konzernanhangs

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER TALANX AG

FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2016

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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IN MIO. EUR Anhang 6M 2016 6M 2015 Q2 2016 Q2 2015
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung
16.427 16.827 7.432 7.387
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung
614 576 353 319
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien
2.072 2.164 777 698
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge
-1.265 -1.557 353 323
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge
-334 -221 111 309
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 11 12.810 12.751 6.544 6.384
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto
11.631 12.041 5.916 6.081
Anteile der Rückversicherer
1.061 1.409 580 798
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 14 10.570 10.632 5.336 5.283
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto
3.258 3.171 1.632 1.652
Anteile der Rückversicherer
273 256 111 102
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 15 2.985 2.915 1.521 1.550
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge
22 20 6 7
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen
61 75 55 20
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis
-39 -55 -49 -13
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung
-784 -851 -362 -462
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen
2.159 2.199 1.039 1.080
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen
370 355 191 135
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen
1.789 1.844 848 945
Ergebnis aus Investmentverträgen
6 4 4 2
Depotzinsergebnis
167 189 88 94
Kapitalanlageergebnis 12/13 1.962 2.037 940 1.041
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode
3 7 1 3
10. a. Sonstige Erträge
564 620 102 153
b. Sonstige Aufwendungen
678 636 189 205
Übriges Ergebnis 16 -114 -16 -87 -52
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert
1.064 1.170 491 527
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert
- 155 - 155
Operatives Ergebnis (EBIT)
1.064 1.015 491 372
12. Finanzierungszinsen
73 91 36 45
13. Ertragsteuern
303 294 148 107
Periodenergebnis
688 630 307 220
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter
287 319 128 160
davon Aktionäre der Talanx AG
401 311 179 60
Ergebnis je Aktie




Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR)
1,59 1,23 0,71 0,24
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR)
1,59 1,23 0,71 0,24

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG DER TALANX AG

FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2016

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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IN MIO. EUR 6M 2016 6M 2015 Q2 2016 Q2 2015
Periodenergebnis 688 630 307 220
Nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar



Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen



Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -402 233 -145 435
Steuerertrag/-aufwand 122 -71 43 -131

-280 162 -102 304
Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting



Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode 17 -11 6 -19
Steuerertrag/-aufwand - - - -

17 -11 6 -19
Gesamte nicht reklassifizierbare im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern -263 151 -96 285
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar



Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen



Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode 2.798 -1.140 1.222 -2.777
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen -152 -296 -28 -116
Steuerertrag/-aufwand -382 205 -185 412

2.264 -1.231 1.009 -2.481
Währungsumrechnung



Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -140 388 126 -255
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - - - -
Steuerertrag/-aufwand 3 -29 -3 16

-137 359 123 -239
Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting



Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -1.495 823 -604 1.808
Steuerertrag/-aufwand 24 -23 7 -50

-1.471 800 -597 1.758
Veränderungen aus Cashflow-Hedges



Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode 174 -17 64 -144
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen -6 - -3 -
Steuerertrag/-aufwand -6 - -2 8

162 -17 59 -136
Veränderungen aus der Equity-Bewertung



Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode -3 1 -2 -
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - - - -
Steuerertrag/-aufwand - - - -

-3 1 -2 -
Sonstige Veränderungen



Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode - - - -
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen - - - -
Steuerertrag/-aufwand - - - -

- - - -
Gesamte reklassifizierbare im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern 815 -88 592 -1.098
Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode nach Steuern 552 63 496 -813
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen in der Periode 1.240 693 803 -593
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 531 350 344 -184
davon Aktionäre der Talanx AG 709 343 459 -409

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

AUFSTELLUNG DER VERÄNDERUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

VERÄNDERUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALS

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IN MIO. EUR


Übrige Rücklagen

Gezeichnetes
Kapital
Kapital-
rücklagen
Gewinn-
rücklagen
Nicht
realisierte
Kursgewinne/
-verluste aus
Kapitalanlagen
Gewinne/
Verluste
aus der
Währungsumrechnung
Übrige
Eigenkapital-
veränderungen
2015






Stand 1.1.2015 316 1.373 5.690 3.538 -33 -3.254
Anteilsveränderung ohne Änderung des Kontrollstatus - - - - - -
Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises - - - - - -
Periodenergebnis - - 311 - - -
Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen - - - -1.034 196 889
davon nicht reklassifizierbar - - - - - 143
davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - - - - - 152
davon Veränderung der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - - - - - -9
davon reklassifizierbar - - - -1.034 196 746
davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - - - -1.034 - -
davon Währungsumrechnung - - - - 196 -
davon Veränderung aus Cashflow-Hedges - - - - - -
davon Veränderung aus Equity-Bewertung - - - - - 1
davon übrige Veränderungen1) - - - - - 745
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen - - 311 -1.034 196 889
Dividenden an Aktionäre - - -316 - - -
Übrige erfolgsneutrale Veränderungen - - -3 - - -
Stand 30.6.2015 316 1.373 5.682 2.504 163 -2.365
2016





Stand 1.1.2016 316 1.373 6.104 2.443 57 -2.367
Anteilsänderung ohne Veränderung des Kontrollstatus - - -10 1 - -
Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises - - - - - -
Periodenergebnis - - 401 - - -
Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen - - - 1.830 -65 -1.609
davon nicht reklassifizierbar - - - - - -249
davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - - - - - -264
davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - - - - - 15
davon reklassifizierbar - - - 1.830 -65 -1.360
davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - - - 1.830 - -
davon Währungsumrechnung - - - - -65 -
davon Veränderung aus Cashflow-Hedges - - - - - -
davon Veränderung aus Equity-Bewertung - - - - - -2
davon übrige Veränderungen1) - - - - - -1.358
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen - - 401 1.830 -65 -1.609
Dividenden an Aktionäre - - -329 - - -
Übrige erfolgsneutrale Veränderungen - - - - - -
Stand 30.6.2016 316 1.373 6.166 4.274 -8 -3.976


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IN MIO. EUR Übrige Rücklagen



Bewertungsergebnis aus Cashflow-Hedges Auf Aktionäre der Talanx AG entfallendes Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Summe Eigenkapital
2015




Stand 1.1.2015 368 7.998 4.902 12.900
Anteilsveränderung ohne Änderung des Kontrollstatus - - - -
Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises - - - -
Periodenergebnis - 311 319 630
Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen -19 32 31 63
davon nicht reklassifizierbar - 143 8 151
davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - 152 10 162
davon Veränderung der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - -9 -2 -11
davon reklassifizierbar -19 -111 23 -88
davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - -1.034 -197 -1.231
davon Währungsumrechnung - 196 163 359
davon Veränderung aus Cashflow-Hedges -19 -19 2 -17
davon Veränderung aus Equity-Bewertung - 1 - 1
davon übrige Veränderungen1) - 745 55 800
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen -19 343 350 693
Dividenden an Aktionäre - -316 -336 -652
Übrige erfolgsneutrale Veränderungen - -3 3 -
Stand 30.6.2015 349 8.022 4.919 12.941
2016




Stand 1.1.2016 356 8.282 5.149 13.431
Anteilsänderung ohne Veränderung des Kontrollstatus - -9 -12 -21
Übrige Veränderung des Konsolidierungskreises - - -2 -2
Periodenergebnis - 401 287 688
Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen 152 308 244 552
davon nicht reklassifizierbar - -249 -14 -263
davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen - -264 -16 -280
davon Veränderungen der Gewinnbeteiligung Versicherungsnehmer/Shadow Accounting - 15 2 17
davon reklassifizierbar 152 557 258 815
davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen - 1.830 434 2.264
davon Währungsumrechnung - -65 -72 -137
davon Veränderung aus Cashflow-Hedges 152 152 10 162
davon Veränderung aus Equity-Bewertung - -2 -1 -3
davon übrige Veränderungen1) - -1.358 -113 -1.471
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 152 709 531 1.240
Dividenden an Aktionäre - -329 -348 -677
Übrige erfolgsneutrale Veränderungen - - - -
Stand 30.6.2016 508 8.653 5.318 13.971

1) Die übrigen Veränderungen enthalten die Gewinnbeteiligungen Versicherungsnehmer/Shadow Accounting sowie sonstige Veränderungen

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG DER TALANX AG

FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2016

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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IN MIO. EUR 6M 2016
6M 2015
I. 1. Periodenergebnis 688 630
I. 2. Veränderung der versicherungstechnischen Rückstellungen 3.033 3.581
I. 3. Veränderung der aktivierten Abschlusskosten 9 -235
I. 4. Veränderung der Depotforderungen und -verbindlichkeiten sowie der Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten -597 -954
I. 5. Veränderung der Sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten 88 286
I. 6. Veränderung der Kapitalanlagen und Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen 12 7
I. 7. Veränderung von zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten 38 24
I. 8. Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen und Sachanlagen -332 -364
I. 9. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge (einschließlich Ertragsteueraufwand/-ertrag) -155 932
I. Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit1) 2.784 3.907
II. 1. Mittelzufluss aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen 3 -
II. 2. Mittelabfluss aus dem Kauf von konsolidierten Unternehmen 82 -214
II. 3. Mittelzufluss aus dem Verkauf von Grundbesitz 3 39
II. 4. Mittelabfluss aus dem Kauf von Grundbesitz -14 -47
II. 5. Mittelzufluss aus dem Verkauf und der Fälligkeit von Finanzinstrumenten 11.369 10.939
II. 6. Mittelabfluss aus dem Kauf von Finanzinstrumenten -13.047 -11.527
II. 7. Veränderung der Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 243 -977
II. 8. Veränderung der übrigen Kapitalanlagen 491 -128
II. 9. Zahlungswirksame Abflüsse aus dem Erwerb materieller und immaterieller Vermögenswerte -45 -61
II. 10. Zahlungswirksame Zuflüsse aus dem Verkauf materieller und immaterieller Vermögenswerte 5 63
II. Kapitalfluss aus Investitionstätigkeit -910 -1.913
III. 1. Mittelzufluss aus Kapitalerhöhungen - -
III. 2. Mittelabfluss aus Kapitalherabsetzungen - -
III. 3. Gezahlte Dividenden -677 -652
III. 4. Veränderungen aus sonstigen Finanzierungsaktivitäten -65 -851
III. Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit -742 -1.503
Veränderung der Finanzmittelfonds (I. + II. + III.) 1.132 491
Finanzmittelfonds zu Beginn des Berichtszeitraums 2.243 2.152
Finanzmittelfonds - Währungskurseinflüsse -7 52
Konsolidierungskreisbedingte Veränderungen des Finanzmittelfonds2) -2 -
Finanzmittelfonds am Ende des Berichtszeitraums3) 3.366 2.695
Zusatzinformationen

Gezahlte Steuern1) 290 290
Gezahlte Zinsen4) 215 268
Erhaltene Dividenden1) 130 77
Erhaltene Zinsen1) 1.834 1.958

1) Die Ertragsteuerzahlungen sowie erhaltene Dividenden und erhaltene Zinsen werden dem Kapitalfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit zugerechnet. Die erhaltenen Dividenden beinhalten ebenfalls dividendenähnliche Gewinnbeteiligungen aus Investmentfonds sowie Private-Equity-Gesellschaften, insofern ergeben sich Abweichungen zu unserer Darstellung in der Anmerkung 12 "Kapitalanlageergebnis"
2) Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen Konsolidierungskreisänderungen ohne Unternehmensveräußerungen bzw. -erwerbe
3) Der Finanzmittelfonds am Ende des Berichtszeitraums umfasst auch Finanzmittelfonds aus ausgewiesenen Veräußerungsgruppen in Höhe von 7 (7) Mio. EUR
4) Die gezahlten Zinsen entfallen mit 104 (138) Mio. EUR auf den Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit und mit 111 (130) Mio. EUR auf den Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

ANHANG UND ERLÄUTERUNGEN

I. ALLGEMEINE AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZE UND ANWENDUNG DER IFRS

ALLGEMEINE AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZE

Der Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2016 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der verkürzte Konzernabschluss, bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung und ausgewählten erläuternden Anhangangaben, berücksichtigt insbesondere auch die Anforderungen des IAS 34 "Zwischenberichterstattung".

Wir haben alle zum 30. Juni 2016 verpflichtend anzuwendenden neuen oder geänderten IFRS-Vorschriften beachtet (siehe auch Abschnitt "Neu anzuwendende Standards/Interpretationen und Änderungen von Standards"). Darüber hinaus entsprechen die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für bereits bestehende und unveränderte IFRS sowie die Konsolidierungs- und Ausweisgrundsätze denen unseres Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015.

In Übereinstimmung mit IAS 34.41 greifen wir bei der Aufstellung des Konzernquartalsabschlusses in größerem Umfang auf Schätzverfahren und Annahmen zurück als bei der jährlichen Berichterstattung. Änderungen von Schätzungen während der laufenden Zwischenberichtsperiode mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ergaben sich nicht. Der Steueraufwand (inländische Ertragsteuern, vergleichbare Ertragsteuern ausländischer Tochtergesellschaften und Veränderung der latenten Steuern) wird unterjährig mittels eines für das Gesamtjahr erwarteten effektiven Steuersatzes berechnet, der auf das Periodenergebnis angewendet wird. Bei der unterjährigen Fortschreibung der Pensionsrückstellungen wird der versicherungsmathematisch geschätzte Effekt der Zinsveränderung auf die Pensionsverpflichtungen zum Quartalsende im sonstigen Ergebnis (übrige Rücklagen) erfasst. Andere versicherungsmathematische Parameter werden unterjährig nicht aktualisiert.

Der Zwischenabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Die Darstellung der Betragsangaben erfolgt gerundet auf Millionen Euro (Mio. EUR). Dadurch kann es in den Tabellen dieses Berichts zu Rundungsdifferenzen kommen. Betragsangaben in Klammern beziehen sich in der Regel auf das Vorjahr.

NEU ANZUWENDENDE STANDARDS/INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN VON STANDARDS

Der Konzern hat die folgenden geänderten bzw. neuen IFRS-Vorschriften zum 1. Januar 2016 übernommen:

IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer": Leistungsorientierte Pläne, Arbeitnehmerbeiträge,

IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen": Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten,

IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte": Klarstellung der zulässigen Abschreibungsmethoden,

IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 41 "Landwirtschaft": Landwirtschaft: fruchttragende Gewächse,

IAS 27 "Einzelabschlüsse": Equity-Methode in Einzelabschlüssen,

IAS 1 "Darstellung des Abschlusses": Anhangangaben,

Änderungen im Rahmen der jährlichen Verbesserungen (Zyklus 2010 - 2012),

Änderungen im Rahmen der jährlichen Verbesserungen (Zyklus 2012 - 2014).

Die Übernahme hatte keinen wesentlichen Effekt auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Die Berichtswährung von Talanx AG ist der Euro (EUR).

UMRECHNUNGSKURSE DER FÜR UNS WICHTIGSTEN WÄHRUNGEN

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1 EUR entspricht Bilanz (Stichtag) Erfolgsrechnung (Durchschnitt)


30.6.2016
31.12.2015
6M 2016
6M 2015
AUD Australien 1,4926 1,4981 1,5092 1,4416
BRL Brasilien 3,5840 4,2314 4,0950 3,3162
CAD Kanada 1,4381 1,5158 1,4743 1,3876
CNY China 7,3798 7,0970 7,2688 7,0014
GBP Großbritannien 0,8273 0,7381 0,7786 0,7349
MXN Mexiko 20,6390 18,8613 19,8492 17,0767
PLN Polen 4,4336 4,2392 4,3591 4,1564
TRY Türkei 3,2121 3,1817 3,2233 2,8717
USD USA 1,1105 1,0927 1,1113 1,1253
ZAR Südafrika 16,5036 16,8447 16,9829 13,3789

III. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

BESTIMMUNG DER BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTE

Die Festlegung der berichtspflichtigen Segmente folgt - in Übereinstimmung mit IFRS 8 "Geschäftssegmente" - der internen Berichts- und Steuerungsstruktur der Gruppe, anhand derer der Konzernvorstand regelmäßig die Leistung der Segmente beurteilt und über die Allokation von Ressourcen zu den Segmenten entscheidet. Der Konzern hat danach die geschäftlichen Aktivitäten in die Bereiche Versicherungsgeschäft und Konzernfunktionen aufgeteilt. Aufgrund der zum 30. Juni 2016 vollzogenen Änderung in der Steuerung werden die Versicherungsaktivitäten in sechs, statt wie bisher fünf, berichtspflichtige Segmente untergliedert, wobei infolge unterschiedlicher Produktarten, Risiken und Kapitalzuordnungen zunächst eine Differenzierung in Erst- und Rückversicherung erfolgt.

Die Versicherungsaktivitäten in der Erstversicherung waren bislang aufgrund der spartenübergreifenden und nach Kundengruppen bzw. geografischen Regionen (Inland versus Ausland) ausgerichteten Steuerung in die drei berichtspflichtigen Segmente "Industrieversicherung", "Privat- und Firmenversicherung Deutschland" und "Privat- und Firmenversicherung International" gegliedert. Der Konzern hat die Steuerung des deutschen Privat- und Firmenkundengeschäfts zum 30. Juni 2016 geändert und eine branchenübliche Ausrichtung nach Sparten (Sachversicherung- und Lebensversicherung) eingeführt. Somit entspricht der Geschäftsbereich "Privat- und Firmenversicherung Deutschland" nicht mehr einem, sondern zwei berichtspflichtigen Segmenten - "Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall" und "Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben". Diese Segmentierung entspricht auch den Zuständigkeiten der Mitglieder im Vorstand. Um die Veränderung in der Segmentstruktur des Konzerns widerzuspiegeln, wurde die Vergleichsperiode rückwirkend angepasst.

Das Rückversicherungsgeschäft wird vollständig aus der Hannover Rück-Gruppe übernommen und gemäß der Systematik des internen Berichtswesens in die beiden Segmente Schaden- und Personen-Rückversicherung aufgeteilt. Abweichend von der Segmentierung im Konzernabschluss der Hannover Rück SE ordnen wir allerdings dem Segment Schaden-Rückversicherung auch die Holdingfunktionen dieser Gruppe zu. Die segmentübergreifenden Ausleihungen innerhalb der Hannover Rück-Gruppe werden im Talanx-Konzernabschluss hingegen den beiden Rückversicherungssegmenten zugerechnet (Konzernabschluss der Hannover Rück SE: Konsolidierungsspalte). Dadurch sind Abweichungen der Segmentergebnisse, wie sie im Konzernabschluss der Talanx AG für das Rückversicherungsgeschäft berichtet werden, von denen im Abschluss der Hannover Rück SE unvermeidlich.

Nachfolgend sind die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen aufgeführt, mit denen diese berichtspflichtigen Segmente Erträge erzielen.

Industrieversicherung:

Im Segment Industrieversicherung weisen wir das globale Industriegeschäft aus. Der Umfang des Geschäftsbetriebs beinhaltet eine breite Auswahl an Versicherungsprodukten wie die Haftpflicht-, Kraftfahrzeug-, Unfall-, Feuer-, Sach-, Rechtsschutz-, Transport-, Financial-Lines- und Technischen Versicherungen für große und mittelgroße Unternehmen im In- und Ausland. Darüber hinaus wird Rückdeckung in verschiedenen Versicherungszweigen gewährt.

Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall:

In diesem berichtspflichtigen Segment werden Sachversicherungsleistungen für das deutsche Privat- und Firmenkundengeschäft gesteuert. Das Produktspektrum reicht von Versicherungsprodukten für preis- und leistungsbewusste Kunden über maßgeschneiderte Produkte für beratungsaffine Kunden bis hin zum Belegschaftsgeschäft. Zu den Vertriebskanälen in diesem Segment zählen neben der konzerneigenen Außendienstorganisation auch der Vertrieb über unabhängige Vermittler und Mehrfachagenten, Kooperationen sowie der Direktvertrieb.

Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben:

In diesem berichtspflichtigen Segment werden Lebensversicherungsaktivitäten einschließlich des deutschlandweit betriebenen Bancassurance-Geschäfts - d. h. der Vertrieb von Versicherungspolicen mittels Partnerbanken - gesteuert. Das Segment erbringt Versicherungsdienstleistungen grenzüberschreitend auch in Österreich. Das Produktspektrum reicht von der kapitaleffizienten bis hin zur individuell zugeschnittenen Versicherungslösung. Dazu gehören fondsgebundene Lebensversicherungen, Renten- und Risikoversicherungen sowie Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Die Gruppe nutzt ein breites Spektrum an Vertriebskanälen, wozu sowohl eine eigene Ausschließlichkeitsorganisation als auch der Vertrieb über unabhängige Vermittler und Mehrfachagenten sowie Bankkooperationen zählen.

Privat- und Firmenversicherung International:

Der Umfang des Geschäftsbetriebs umfasst spartenübergreifend das Versicherungsgeschäft mit Privat- und Firmenkunden inklusive der betriebenen Bancassurance-Aktivitäten im Ausland. Die Produktpalette umfasst u. a. Angebote der Kfz-Versicherung, Schaden- und Unfallversicherung, Transport- und Feuerversicherung sowie zahlreiche Produkte aus dem Bereich der Lebensversicherung. Das Auslandsgeschäft wird zu einem großen Anteil über Makler und Agenten abgewickelt. Zusätzlich nutzen viele Gesellschaften in diesem Segment Postfilialen sowie Banken als Vertriebskanäle.

Schaden-Rückversicherung1) :

Die wichtigsten Aktivitäten sind das private, geschäftliche und industrielle Schaden- und Haftpflichtgeschäft vor allem im US-amerikanischen und im deutschen Markt, das Transport- und Luftfahrtgeschäft, das Kredit-/Kautionsgeschäft, strukturierte Rückversicherung, das fakultative sowie das Katastrophengeschäft.

Personen-Rückversicherung1) :

Das Segment fasst die weltweiten Aktivitäten der Hannover Rück-Gruppe in allen Sparten der Lebens-, Kranken- und Rentenversicherung sowie der privaten Unfallversicherung, sofern sie von Personenversicherern gezeichnet werden, zusammen. Zusätzlich zeichnet die Gruppe schariakonforme Retakaful-Rückversicherung.

1) Zu dem abweichenden Segmentergebnis zwischen dem Talanx-Konzern und der Hannover Rück-Gruppe siehe unsere Erläuterungen zu Beginn des Kapitels

Konzernfunktionen:

Das Segment Konzernfunktionen umfasst, in Abgrenzung zu den sechs operativen Segmenten, die Steuerung sowie weitere funktionelle Tätigkeiten zur Unterstützung des Geschäftsbetriebs der Gruppe, vor allem durch die Bereiche Kapitalanlageverwaltung, und für die Erstversicherung die Abwicklung und Platzierung von Teilen der Rückversicherungsabgaben (Talanx Reinsurance Broker GmbH, Hannover) einschließlich konzerninterner Rückversicherung (Talanx Reinsurance Ltd., Dublin) sowie die Konzernfinanzierung. Das konzernexterne Asset-Management-Geschäft für private und institutionelle Investoren der Ampega Investment GmbH, Köln, weisen wir ebenfalls in diesem Segment aus. Darüber hinaus werden diesem Bereich zentrale Dienstleistungsgesellschaften zugeordnet, die einzelne Servicetätigkeiten - wie z. B. IT-Dienstleistungen, Inkasso, Personal und Rechnungswesen - auf Kostenerstattungsbasis, vorwiegend für die Erstversicherer im Inland, ausführen. Das konzernintern gezeichnete Geschäft der Talanx Reinsurance Ltd. sowie das operative Ergebnis der Talanx Reinsurance Broker GmbH werden im Rahmen der Segmentverteilung teilweise den geschäftsabgebenden Segmenten wieder zugerechnet.

BEWERTUNGSGRUNDLAGEN FÜR DEN ERFOLG DER BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTE

Bewertungsgrundlage für sämtliche Transaktionen zwischen berichtspflichtigen Segmenten sind marktkonforme Transferpreise, wie sie auch bei Geschäften mit Dritten Anwendung finden. In der Konsolidierungsspalte werden die konzerninternen segmentübergreifenden Transaktionen herausgerechnet. Erträge aus Dividendenzahlungen bzw. Ergebnisabführungsverträge, die der Konzernholding zuzurechnen sind, werden hingegen im jeweiligen Segment eliminiert. Die Gewinn- und Verlustrechnung nach Geschäftsbereichen/berichtspflichtigen Segmenten haben wir aus Konsistenz- und Vergleichbarkeitsgründen an die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung angepasst. Gleiches gilt für die Konzernbilanz gegliedert nach Geschäftsbereichen bzw. Konzernbilanz.

Für die Segmente "Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall" und "Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben" werden weder Ertragsteuern noch Finanzierungszinsen auf Ebene der Segmente ermittelt und an den Hauptentscheidungsträger berichtet, sodass die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem EBIT endet und auch keine Segmentbilanz aufgestellt werden kann. Das EBIT des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland ergibt sich aus der Addition der beiden berichtspflichtigen Segmente.

Um den finanziellen Erfolg der berichtspflichtigen Segmente im Konzern zu beurteilen, werden abhängig von der Art und Fristigkeit der geschäftlichen Aktivitäten unterschiedliche Steuerungsgrößen bzw. Performance-Maße genutzt, wobei als einheitliche Bemessungsgrundlage das operative Ergebnis (EBIT) - ermittelt aus IFRS-Ergebnisbeiträgen - herangezogen wird. Zur Darstellung der tatsächlichen operativen Profitabilität und zur Verbesserung der Vergleichbarkeit wird hierbei das Periodenergebnis vor Ertragsteuern herausgestellt. Ferner wird das Ergebnis um die Zinsaufwendungen für Fremdfinanzierung (Finanzierungszinsen) bereinigt.

KONZERNBILANZ GEGLIEDERT NACH GESCHÄFTSBEREICHEN ZUM 30. JUNI 2016

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IN MIO. EUR


Aktiva Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International

30.6.2016
31.12.2015
30.6.2016
31.12.2015
30.6.2016
31.12.2015
A. Immaterielle Vermögenswerte





a. Geschäfts- oder Firmenwert 153 153 249 248 612 618
b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 8 7 555 554 164 186

161 160 804 802 776 804
B. Kapitalanlagen





a. Fremd genutzter Grundbesitz 56 52 822 824 17 19
b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 14 13 19 18 2 2
c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 137 130 52 65 - -
d. Darlehen und Forderungen 1.201 1.208 25.207 24.797 765 867
e. Sonstige Finanzinstrumente





i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 78 81 167 170 287 323
ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente 5.686 5.312 22.128 19.942 6.762 5.475
iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente 72 92 279 295 655 527
f. Übrige Kapitalanlagen 626 666 1.564 1.238 340 569
Selbst verwaltete Kapitalanlagen 7.870 7.554 50.238 47.349 8.828 7.782
g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen - - - - 1.076 2.223
h. Depotforderungen 19 19 4 15 1 -
Kapitalanlagen 7.889 7.573 50.242 47.364 9.905 10.005
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen -
-
9.047 9.323 826 781
D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 5.531 5.292 2.327 2.313 872 893
E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 1.280 1.267 395 400 1.074 1.004
F. Abgegrenzte Abschlusskosten 61 42 2.059 2.123 582 602
G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 577 391 699 539 842 373
H. Aktive Steuerabgrenzung 237 233 55 60 70 71
I. Sonstige Vermögenswerte 456 410 1.029 1.207 431 477
J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) - - - - 1.852 -
Summe der Aktiva 16.192 15.368 66.657 64.131 17.230 15.010


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IN MIO. EUR


Aktiva Schaden-Rückversicherung Personen-Rückversicherung Konzernfunktionen

30.6.2016
31.12.2015
30.6.2016
31.12.2015
30.6.2016
31.12.2015
A. Immaterielle Vermögenswerte





a. Geschäfts- oder Firmenwert 19 18 - - - -
b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 34 34 88 92 81 80

53 52 88 92 81 80
B. Kapitalanlagen





a. Fremd genutzter Grundbesitz 1.281 1.301 1 2 - -
b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 64 58 - - 18 20
c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 87 99 29 29 - -
d. Darlehen und Forderungen 2.777 2.807 42 63 13 12
e. Sonstige Finanzinstrumente





i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 500 844 152 164 2 1
ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente 23.692 22.842 7.719 7.598 137 102
iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente 103 111 40 38 - -
f. Übrige Kapitalanlagen 2.193 2.132 505 923 202 334
Selbst verwaltete Kapitalanlagen 30.697 30.194 8.488 8.817 372 469
g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen - - - - - -
h. Depotforderungen 1.134 1.285 11.785 12.705 1 1
Kapitalanlagen 31.831 31.479 20.273 21.522 373 470
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen





D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 1.416 1.240 1.308 1.696 3
E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 2.329 2.168 1.470 1.498 8 7
F. Abgegrenzte Abschlusskosten 702 696 1.316 1.399 1 1
G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 612 615 394 177 235 148
H. Aktive Steuerabgrenzung 40 55 80 78 310 239
I. Sonstige Vermögenswerte 1.285 1.162 299 261 422 660
J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) - - - - - 19
Summe der Aktiva 38.268 37.467 25.228 26.723 1.433 1.624


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IN MIO. EUR

Aktiva Konsolidierung Gesamt

30.6.2016
31.12.2015
30.6.2016
31.12.2015
A. Immaterielle Vermögenswerte



a. Geschäfts- oder Firmenwert - - 1.033 1.037
b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte - - 930 953

- - 1.963 1.990
B. Kapitalanlagen



a. Fremd genutzter Grundbesitz - - 2.177 2.198
b. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen - - 117 111
c. Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen -32 -51 273 272
d. Darlehen und Forderungen - - 30.005 29.754
e. Sonstige Finanzinstrumente



i. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente -291 -296 895 1.287
ii. Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente - - 66.124 61.271
iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente - - 1.149 1.063
f. Übrige Kapitalanlagen -1.096 -1.041 4.334 4.821
Selbst verwaltete Kapitalanlagen -1.419 -1.388 105.074 100.777
g. Kapitalanlagen aus Investmentverträgen - - 1.076 2.223
h. Depotforderungen -1.353 -1.414 11.591 12.611
Kapitalanlagen -2.772 -2.802 117.741 115.611
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen -
-
9.873 10.104
D. Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen -3.033 -3.062 8.424 8.372
E. Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft -239 -274 6.317 6.070
F. Abgegrenzte Abschlusskosten 223 215 4.944 5.078
G. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand -
-
3.359 2.243
H. Aktive Steuerabgrenzung - - 792 736
I. Sonstige Vermögenswerte -1.239 -1.640 2.683 2.537
J. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) - - 1.852 19
Summe der Aktiva -7.060 -7.563 157.948 152.760

1) Weitere Ausführungen siehe Kapitel "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" des Konzernanhangs

KONZERNBILANZ GEGLIEDERT NACH GESCHÄFTSBEREICHEN ZUM 30. JUNI 2016

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IN MIO. EUR
Passiva Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International

30.6.2016
31.12.2015
30.6.2016
31.12.2015
30.6.2016
31.12.2015
B. Nachrangige Verbindlichkeiten 200 200 161 161 42 3
C. Versicherungstechnische Rückstellungen





a. Rückstellung für Prämienüberträge 1.706 1.062 1.295 988 2.098 2.053
b. Deckungsrückstellung - - 39.804 39.212 4.939 3.603
c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 9.511 9.571 3.052 2.990 2.553 2.588
d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung 11 10 5.541 3.930 327 198
e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 39 39 4 4 11 10

11.267 10.682 49.696 47.124 9.928 8.452
D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird -
-
9.047 9.323 826 781
E. Andere Rückstellungen





a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 655 553 154 117 23 19
b. Steuerrückstellungen 108 125 145 120 85 88
c. Sonstige Rückstellungen 70 87 312 304 75 87

833 765 611 541 183 194
F. Verbindlichkeiten





a. Begebene Anleihen und Darlehen 17 17 107 50 22 -
b. Depotverbindlichkeiten 49 39 1.887 1.858 166 177
c. Übrige Verbindlichkeiten 1.385 1.273 1.996 2.207 1.797 3.118

1.451 1.329 3.990 4.115 1.985 3.295
G. Passive Steuerabgrenzung 292 293 354 277 137 84
H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) - - - - 1.818 -
Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen 14.043 13.269 63.859 61.541 14.919 12.809


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IN MIO. EUR
Passiva Schaden-Rückversicherung Personen-Rückversicherung Konzernfunktionen

30.6.2016
31.12.2015 30.6.2016 31.12.2015 30.6.2016 31.12.2015
B. Nachrangige Verbindlichkeiten 1.491 1.490 70 71 530 530
C. Versicherungstechnische Rückstellungen





a. Rückstellung für Prämienüberträge 3.266 3.019 164 140 8 2
b. Deckungsrückstellung - - 11.505 12.207 - -
c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 23.057 22.823 3.790 3.734 23 27
d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung - - - - - -
e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 101 120 194 206 - -

26.424 25.962 15.653 16.287 31 29
D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird -
-
-
-
-
-
E. Andere Rückstellungen





a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 141 114 47 37 1.317 1.105
b. Steuerrückstellungen 201 247 14 24 116 117
c. Sonstige Rückstellungen 95 125 46 67 141 181

437 486 107 128 1.574 1.403
F. Verbindlichkeiten





a. Begebene Anleihen und Darlehen 304 308 361 382 1.544 1.483
b. Depotverbindlichkeiten 428 430 4.404 5.518 - -
c. Übrige Verbindlichkeiten 803 923 2.047 1.813 139 373

1.535 1.661 6.812 7.713 1.683 1.856
G. Passive Steuerabgrenzung 1.483 1.332 381 300 3 1
H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) -
-
-
-
-
-
Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen 31.370 30.931 23.023 24.499 3.821 3.819


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IN MIO. EUR
Passiva Konsolidierung Gesamt

30.6.2016 31.12.2015 30.6.2016 31.12.2015
B. Nachrangige Verbindlichkeiten -511 -512 1.983 1.943
C. Versicherungstechnische Rückstellungen



a. Rückstellung für Prämienüberträge -231 -183 8.306 7.081
b. Deckungsrückstellung -197 -177 56.051 54.845
c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle -1.318 -1.341 40.668 40.392
d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung - - 5.879 4.138
e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen -1 -3 348 376

-1.747 -1.704 111.252 106.832
D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird -
-
9.873 10.104
E. Andere Rückstellungen



a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen - - 2.337 1.945
b. Steuerrückstellungen - - 669 721
c. Sonstige Rückstellungen -1 -1 738 850

-1 -1 3.744 3.516
F. Verbindlichkeiten



a. Begebene Anleihen und Darlehen -855 -799 1.500 1.441
b. Depotverbindlichkeiten -2.516 -2.671 4.418 5.351
c. Übrige Verbindlichkeiten -1.441 -1.863 6.726 7.844

-4.812 -5.333 12.644 14.636
G. Passive Steuerabgrenzung 13 11 2.663 2.298
H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden1) -
-
1.818 -
Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen -7.058 -7.539 143.977 139.329
Eigenkapital2)

13.971 13.431
Summe der Passiva

157.948 152.760

1) Weitere Ausführungen siehe Kapitel "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" des Konzernanhangs
2) Eigenkapital Konzern und Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH GESCHÄFTSBEREICHEN/BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 20161)

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IN MIO. EUR Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International

6M 2016
6M 2015
6M 2016
6M 2015
6M 2016
6M 2015
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 2.706 2.625 3.346 3.669 2.487 2.392
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 464 469 150 107
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 1.279 1.242 128 138 227 246
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -647 -552 -307 -280 -37 -157
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -303 -190 -7 -7 -24 -21
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 1.083 1.021 2.454 2.789 2.097 1.903
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 1.373 1.584 2.718 3.147 1.681 1.516
Anteile der Rückversicherer 554 813 37 61 91 166
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 819 771 2.681 3.086 1.590 1.350
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 423 383 614 595 519 547
Anteile der Rückversicherer 188 165 36 51 39 35
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 235 218 578 544 480 512
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 5 3 7 6 10 10
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 9 22 14 5 30 32
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -4 -19 -7 1 -20 -22
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 25 13 -812 -840 7 19
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 149 158 1.063 1.114 195 197
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 40 45 118 157 47 34
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 109 113 945 957 148 163
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - 6 4
Depotzinsergebnis - - -8 -9 -1 -
Kapitalanlageergebnis 109 113 937 948 153 167
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 2 -
5 -
-
-
10. a. Sonstige Erträge 75 58 81 110 53 46
b. Sonstige Aufwendungen 66 42 150 124 107 105
Übriges Ergebnis 9 16 -69 -14 -54 -59
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 143 142 56 94 106 127
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - 155 - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 143 142 56 -61 106 127
12. Finanzierungszinsen 4 4 5 5 1 2
13. Ertragsteuern 48 41 23 37 29 32
Periodenergebnis 91 97 28 -103 76 93
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter - - 4 1 12 16
davon Aktionäre der Talanx AG 91 97 24 -104 64 77


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IN MIO. EUR Schaden-Rückversicherung Personen-Rückversicherung Konzernfunktionen

6M 2016
6M 2015 6M 2016 6M 2015 6M 2016 6M 2015
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 4.627 4.972 3.656 3.614 22 27
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - - - - -
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 547 519 301 486 7 7
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -289 -615 -27 -3 -7 -5
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -48 -56 - - -3 -4
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 3.839 3.894 3.328 3.125 11 19
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 2.915 2.945 3.150 3.119 2 10
Anteile der Rückversicherer 311 222 281 419 - -
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 2.604 2.723 2.869 2.700 2 10
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 1.162 1.084 648 680 2 4
Anteile der Rückversicherer 92 82 20 44 - -
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 1.070 1.002 628 636 2 4
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge - 1 - - - -
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen - 3 7 5 - -
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis - -2 -7 -5 - -
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 165 167 -176 -216 7 5
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 558 514 191 225 33 10
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 139 87 34 46 45 39
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 419 427 157 179 -12 -29
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - - -
Depotzinsergebnis 12 10 164 187 - -
Kapitalanlageergebnis 431 437 321 366 -12 -29
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 2 1 -
-
-
6
10. a. Sonstige Erträge 145 235 181 144 371 361
b. Sonstige Aufwendungen 161 223 152 100 339 328
Übriges Ergebnis -16 12 29 44 32 33
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 580 616 174 194 27 9
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 580 616 174 194 27 9
12. Finanzierungszinsen 36 49 2 2 43 46
13. Ertragsteuern 151 133 44 49 7 1
Periodenergebnis 393 434 128 143 -23 -38
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 206 228 65 74 - -
davon Aktionäre der Talanx AG 187 206 63 69 -23 -38


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IN MIO. EUR Konsolidierung Gesamt

6M 2016
6M 2015 6M 2016 6M 2015
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung -417 -472 16.427 16.827
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 614 576
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien -417 -474 2.072 2.164
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge 49 55 -1.265 -1.557
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 51 57 -334 -221
Verdiente Prämien für eigene Rechnung -2 - 12.810 12.751
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto -208 -280 11.631 12.041
Anteile der Rückversicherer -213 -272 1.061 1.409
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 5 -8 10.570 10.632
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto -110 -122 3.258 3.171
Anteile der Rückversicherer -102 -121 273 256
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto -8 -1 2.985 2.915
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge - - 22 20
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 1 8 61 75
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -1 -8 -39 -55
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung - 1 -784 -851
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen -30 -19 2.159 2.199
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen -53 -53 370 355
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 23 34 1.789 1.844
Ergebnis aus Investmentverträgen - - 6 4
Depotzinsergebnis - 1 167 189
Kapitalanlageergebnis 23 35 1.962 2.037
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode -6 -
3 7
10. a. Sonstige Erträge -342 -334 564 620
b. Sonstige Aufwendungen -297 -286 678 636
Übriges Ergebnis -45 -48 -114 -16
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert -22 -12 1.064 1.170
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - 155
Operatives Ergebnis (EBIT) -22 -12 1.064 1.015
12. Finanzierungszinsen -18 -17 73 91
13. Ertragsteuern 1 1 303 294
Periodenergebnis -5 4 688 630
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter - - 287 319
davon Aktionäre der Talanx AG -5 4 401 311

1) Abweichend zum Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland bildet die Gewinn- und Verlustrechnung der übrigen Geschäftsbereiche auch die der berichtspflichtigen Segmente ab.

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH GESCHÄFTSBEREICHEN/BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN FÜR DIE ZEIT VOM 1. APRIL BIS 30. JUNI 20161)

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IN MIO. EUR Industrieversicherung Privat- und Firmenversicherung Deutschland Privat- und Firmenversicherung International

Q2 2016
Q2 2015
Q2 2016
Q2 2015
Q2 2016
Q2 2015
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 785 736 1.442 1.534 1.339 1.186
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 245 260 108 59
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 423 305 57 53 100 111
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge 267 306 101 125 -13 -60
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 83 234 4 5 7 13
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 546 503 1.237 1.341 1.111 943
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 680 739 1.285 1.528 905 765
Anteile der Rückversicherer 279 368 23 29 54 108
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 401 371 1.262 1.499 851 657
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 191 185 316 309 268 286
Anteile der Rückversicherer 64 58 10 20 19 21
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 127 127 306 289 249 265
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 2 1 1 -1 4 7
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 8 -1 4 - 16 17
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -6 2 -3 -1 -12 -10
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 12 7 -334 -448 -1 11
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 79 74 463 565 102 101
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 20 14 57 57 32 15
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 59 60 406 508 70 86
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - 4 2
Depotzinsergebnis - - -4 -5 -1 -
Kapitalanlageergebnis 59 60 402 503 73 88
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode -
-
1 -
-
-
10. a. Sonstige Erträge 16 6 23 47 22 19
b. Sonstige Aufwendungen 18 3 82 65 49 47
Übriges Ergebnis -2 3 -59 -18 -27 -28
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 69 70 9 37 45 71
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - 155 - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 69 70 9 -118 45 71
12. Finanzierungszinsen 2 2 2 3 - 1
13. Ertragsteuern 24 18 10 18 12 18
Periodenergebnis 43 50 -3 -139 33 52
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter - - 2 - 5 8
davon Aktionäre der Talanx AG 43 50 -5 -139 28 44


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IN MIO. EUR Schaden-Rückversicherung Personen-Rückversicherung Konzernfunktionen

Q2 2016
Q2 2015
Q2 2016
Q2 2015
Q2 2016
Q2 2015
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 2.125 2.355 1.895 1.831 8 16
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - - - - -
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 244 228 133 274 - -
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge 2 -124 -15 18 1 -4
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 5 -9 - - 2 1
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 1.878 2.012 1.747 1.575 7 11
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 1.497 1.541 1.651 1.583 1 5
Anteile der Rückversicherer 209 149 122 224 - -
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 1.288 1.392 1.529 1.359 1 5
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 574 567 330 369 1 3
Anteile der Rückversicherer 49 39 8 25 - -
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 525 528 322 344 1 3
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge - - - - - -
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen - -2 4 3 - -
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis - 2 -4 -3 - -
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 65 94 -108 -131 5 3
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 280 263 96 82 30 6
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 70 31 17 27 22 21
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 210 232 79 55 8 -15
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - - -
Depotzinsergebnis 8 6 85 92 - -
Kapitalanlageergebnis 218 238 164 147 8 -15
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 1 -1


4
10. a. Sonstige Erträge -57 45 85 30 190 184
b. Sonstige Aufwendungen -44 40 70 28 174 170
Übriges Ergebnis -13 5 15 2 16 14
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 270 337 71 18 29 2
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - - - -
Operatives Ergebnis (EBIT) 270 337 71 18 29 2
12. Finanzierungszinsen 18 24 1 1 22 23
13. Ertragsteuern 75 55 18 1 6 -3
Periodenergebnis 177 258 52 16 1 -18
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 94 139 27 13 - -
davon Aktionäre der Talanx AG 83 119 25 3 1 -18


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IN MIO. EUR Konsolidierung Gesamt

Q2 2016
Q2 2015
Q2 2016
Q2 2015
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung -162 -271 7.432 7.387
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - - 353 319
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien -180 -273 777 698
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge 10 62 353 323
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 10 65 111 309
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 18 -1 6.544 6.384
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto -103 -80 5.916 6.081
Anteile der Rückversicherer -107 -80 580 798
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 4 - 5.336 5.283
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto -48 -67 1.632 1.652
Anteile der Rückversicherer -39 -61 111 102
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto -9 -6 1.521 1.550
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge -1 - 6 7
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 23 3 55 20
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -24 -3 -49 -13
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -1 2 -362 -462
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen -11 -11 1.039 1.080
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen -27 -30 191 135
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 16 19 848 945
Ergebnis aus Investmentverträgen - - 4 2
Depotzinsergebnis - 1 88 94
Kapitalanlageergebnis 16 20 940 1.041
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode -1 -
1 3
10. a. Sonstige Erträge -177 -178 102 153
b. Sonstige Aufwendungen -160 -148 189 205
Übriges Ergebnis -17 -30 -87 -52
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert -2 -8 491 527
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert - - - 155
Operatives Ergebnis (EBIT) -2 -8 491 372
12. Finanzierungszinsen -9 -9 36 45
13. Ertragsteuern 3 - 148 107
Periodenergebnis 4 1 307 220
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter - - 128 160
davon Aktionäre der Talanx AG 4 1 179 60

1) Abweichend zum Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland bildet die Gewinn- und Verlustrechnung der übrigen Geschäftsbereiche auch die der berichtspflichtigen Segmente ab.

VERKÜRZTE KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTE PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SCHADEN/ UNFALL UND LEBEN FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2016 BZW. VOM 1. APRIL BIS 30. JUNI 2016

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IN MIO. EUR Schaden/Unfall Leben

6M 2016
6M 2015
Q2 2016
Q2 2015
6M 2016
6M 2015
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 980 989 231 227 2.366 2.680
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung -
-
-
-
464 469
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 45 48 15 11 83 90
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -257 -258 135 139 -50 -22
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -13 -9 1 5 6 2
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 691 692 350 350 1.763 2.097
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 478 475 245 237 2.240 2.672
Anteile der Rückversicherer -1 11 -2 1 38 50
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 479 464 247 236 2.202 2.622
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 251 243 126 125 363 352
Anteile der Rückversicherer 8 9 5 5 28 42
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 243 234 121 120 335 310
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge 2 1 1 -
5 5
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 3 3 1 - 11 2
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -1 -2 - - -6 3
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -32 -8 -18 -6 -780 -832
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 53 53 27 27 1.010 1.061
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 6 4 2 2 112 153
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 47 49 25 25 898 908
Ergebnis aus Investmentverträgen - - - - - -
Depotzinsergebnis - - - - -8 -9
Kapitalanlageergebnis 47 49 25 25 890 899
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 1 -
-
-
4 -
10. a. Sonstige Erträge 27 30 10 14 54 80
b. Sonstige Aufwendungen 59 41 39 22 91 83
Übriges Ergebnis -32 -11 -29 -8 -37 -3
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert -17 30 -22 11 73 64
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert -
-
-

-
155
Operatives Ergebnis (EBIT) -17 30 -22 11 73 -91


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IN MIO. EUR Leben

Q2 2016
Q2 2015
1. Gebuchte Bruttoprämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 1.211 1.307
2. Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 245 260
3. Gebuchte Rückversicherungsprämien 42 42
4. Veränderung der Bruttoprämienüberträge -34 -14
5. Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge 3 -
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 887 991
6. Aufwendungen für Versicherungsleistungen brutto 1.040 1.291
Anteile der Rückversicherer 25 28
Aufwendungen für Versicherungsleistungen netto 1.015 1.263
7. Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen brutto 190 184
Anteile der Rückversicherer 5 15
Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen netto 185 169
8. Sonstige versicherungstechnische Erträge -
-1
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen 3 -
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -3 -1
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung -316 -442
9. a. Erträge aus Kapitalanlagen 436 538
b. Aufwendungen für Kapitalanlagen 55 55
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 381 483
Ergebnis aus Investmentverträgen - -
Depotzinsergebnis -4 -5
Kapitalanlageergebnis 377 478
davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode 1 -
10. a. Sonstige Erträge 13 33
b. Sonstige Aufwendungen 43 43
Übriges Ergebnis -30 -10
Ergebnis vor Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert 31 26
11. Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert -
155
Operatives Ergebnis (EBIT) 31 -129

KAPITALANLAGEN (OHNE DEPOTFORDERUNGEN UND OHNE KAPITALANLAGEN AUS INVESTMENTVERTRÄGEN) NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT1)

SELBST VERWALTETE KAPITALANLAGEN NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT

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IN MIO. EUR 30.6.2016
31.12.2015
Deutschland 28.131 27.588
Großbritannien 6.931 6.695
Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 3.386 3.842
Übriges Europa 38.159 35.785
USA 15.878 14.960
Übriges Nordamerika 2.599 2.237
Lateinamerika 3.129 2.935
Asien und Australien 6.534 6.425
Afrika 327 310
Gesamt 105.074 100.777

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle; insoweit kann es zu Abweichungen in der Lageberichterstattung kommen

LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT

Als langfristige Vermögenswerte gelten im Wesentlichen die immateriellen Vermögenswerte (einschließlich Geschäfts- oder Firmenwert) sowie der eigen- und fremd genutzte Grundbesitz.

LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT

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IN MIO. EUR 30.6.2016
31.12.2015
Deutschland 3.637 3.656
Großbritannien 4 2
Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei - -
Übriges Europa 360 391
USA 556 570
Übriges Nordamerika - -
Lateinamerika 177 168
Asien und Australien 2 1
Afrika 10 12
Gesamt 4.746 4.800

GEBUCHTE BRUTTOPRÄMIEN NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT (GRUNDSÄTZLICH NACH SITZ DES KUNDEN)1)

Im Berichtszeitraum lagen keine Transaktionen mit einem externen Kunden vor, die sich auf mindestens 10 % der gesamten Bruttoprämien belaufen.

GEBUCHTE BRUTTOPRÄMIEN NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT

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IN MIO. EUR Erstversicherung Rückversicherung Gesamt
6M 2016



Deutschland 4.480 581 5.061
Großbritannien 104 1.405 1.509
Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 1.072 198 1.270
Übriges Europa 1.567 1.112 2.679
USA 301 2.012 2.313
Übriges Nordamerika 21 366 387
Lateinamerika 775 427 1.202
Asien und Australien 131 1.610 1.741
Afrika 37 228 265
Gesamt 8.488 7.939 16.427
6M 2015



Deutschland 4.804 647 5.451
Großbritannien 89 1.436 1.525
Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 1.201 164 1.365
Übriges Europa 1.260 1.131 2.391
USA 290 1.867 2.157
Übriges Nordamerika 22 402 424
Lateinamerika 791 446 1.237
Asien und Australien 121 1.874 1.995
Afrika 34 248 282
Gesamt 8.612 8.215 16.827

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle; insoweit kann es zu Abweichungen in der Lageberichterstattung kommen

GEBUCHTE BRUTTOPRÄMIEN NACH GEOGRAFISCHER HERKUNFT

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IN MIO. EUR Erstversicherung Rückversicherung Gesamt
Q2 2016



Deutschland 1.631 209 1.840
Großbritannien 51 758 809
Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 565 92 657
Übriges Europa 708 498 1.206
USA 118 999 1.117
Übriges Nordamerika 11 177 188
Lateinamerika 393 199 592
Asien und Australien 62 850 912
Afrika 9 102 111
Gesamt 3.548 3.884 7.432
Q2 2015



Deutschland 1.694 255 1.949
Großbritannien 46 666 712
Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei 586 83 669
Übriges Europa 470 517 987
USA 117 961 1.078
Übriges Nordamerika 11 210 221
Lateinamerika 425 191 616
Asien und Australien 59 953 1.012
Afrika 16 127 143
Gesamt 3.424 3.963 7.387

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle; insoweit kann es zu Abweichungen in der Lageberichterstattung kommen

DARSTELLUNG DER GEBUCHTEN BRUTTOPRÄMIEN NACH VERSICHERUNGSARTEN UND -ZWEIGEN AUF KONZERNEBENE1)

GEBUCHTE BRUTTOPRÄMIEN NACH VERSICHERUNGSARTEN UND -ZWEIGEN

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IN MIO. EUR 6M 2016
6M 2015
Q2 2016
Q2 2015
Schaden/Unfall-Erstversicherung 5.183 5.234 1.773 1.787
Leben-Erstversicherung 3.305 3.378 1.775 1.637
Schaden-Rückversicherung 4.354 4.674 2.025 2.168
Personen-Rückversicherung 3.585 3.541 1.859 1.795
Gesamt 16.427 16.827 7.432 7.387

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle; insoweit kann es zu Abweichungen in der Lageberichterstattung kommen

IV. KONSOLIDIERUNG

KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Talanx-Konzernabschluss wurden zum Bilanzstichtag 147 (142) Einzelgesellschaften, 27 (28) Investmentfonds, zwei (zwei) strukturierte Unternehmen sowie vier Teilkonzerne (davon drei ausländische Teilkonzerne) - als Gruppe (inkl. assoziierter Unternehmen) - voll und sieben (neun) nach der Equity-Methode konsolidierte Unternehmen einbezogen.

Die wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis im Vergleich zum Jahresende 2015 sind nachfolgend dargestellt.

WESENTLICHE ZU- UND ABGÄNGE DER VOLLKONSOLIDIERTEN TOCHTERUNTERNEHMEN

Mit Wirkung zum 8. Januar 2016 hat die Funis GmbH & Co. KG ("Funis"), eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Hannover Rück SE, ihren Anteil am Stammkapital der Glencar Underwriting Managers Inc., Chicago, USA ("Glencar"), von 49 % auf 100 % aufgestockt und in diesem Zug die Kontrolle über die Gesellschaft erlangt. Die vormals nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogene Glencar wurde infolgedessen beginnend mit dem ersten Quartal 2016 als Tochterunternehmen vollkonsolidiert. Aus der Ausbuchung der Vermögenswerte und Schulden sowie dem Ansatz der bisherigen Anteile zum beizulegenden Zeitwert resultierte ein Aufwand in Höhe von 1 Mio. EUR, der im Kapitalanlageergebnis ausgewiesen wurde. Darüber hinaus wurden kumulierte, nicht ergebniswirksame Eigenkapitalanteile aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1 Mio. EUR realisiert. Für den Erwerb der restlichen Kapitalanteile wurde ein Kaufpreis in Höhe von 6 Mio. EUR gezahlt. Im Rahmen der Kaufpreisallokation resultierte aus der für die Erstkonsolidierung vorgenommenen Ermittlung der Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 3 Mio. EUR.

Mit Kaufverträgen vom 11. Dezember 2015 und Nachtrag vom 15. Dezember 2015 übernahm der Konzern die Windparkprojektgesellschaft "Infrastruktur Ludwigsau GmbH & Co. KG", Wörrstadt, durch den Erwerb sämtlicher Anteile durch die TD Real Assets GmbH & Co. KG, Köln (Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland). Der Erwerb stand unter aufschiebenden Bedingungen, die am 22. Januar 2016 erfüllt wurden (Erstkonsolidierungszeitpunkt). Der Kaufpreis beträgt 5 TEUR. Ein Geschäfts- oder Firmenwert entstand nicht. In der Steuerbilanz entsteht aus dieser Transaktion kein steuerlich abzugsfähiger Goodwill (Share Deal). Erwerbsbezogene Kosten (<0,5 Mio. EUR) sind im "Übrigen Ergebnis" enthalten. Die geplante Investition beträgt 34 Mio. EUR. Der Umsatz der Gesellschaft (enthalten im Kapitalanlageergebnis) ging mit 217 TEUR und das Ergebnis mit 125 TEUR in den Abschluss ein. Vor dem Erstkonsolidierungszeitpunkt sind im Geschäftsjahr 2016 keine wesentlichen Umsätze oder Erträge entstanden.

Mit Kaufverträgen vom 16. Dezember 2015 übernahm der Konzern die beiden Windparkprojektgesellschaften "UGE Rehain Eins GmbH & Co. KG Umweltgerechte Energie" (WPR), Meißen, und "UGE Parchim Drei GmbH & Co. KG Umweltgerechte Energie" (WPP), Meißen, durch den Erwerb sämtlicher Anteile durch die TD Real Assets GmbH & Co. KG, Köln. Der Erwerb stand unter aufschiebenden Bedingungen, die im Falle der WPP am 1. Februar 2016 und im Falle der WPR am 9. Februar 2016 erfüllt wurden (Erstkonsolidierungszeitpunkte). Nach dem Erwerb wurde die WPR in Windpark Rehain GmbH & Co. KG und die WPP in Windpark Parchim GmbH & Co. KG umbenannt und der Sitz der Gesellschaften nach Köln verlegt. Der vollständig aus Zahlungsmitteln beglichene Kaufpreis für das gesamte Windparkprojekt beträgt 3 Mio. EUR. Ein wesentlicher Geschäfts- oder Firmenwert entstand dabei nicht. In der Steuerbilanz entsteht aus dieser Transaktion kein steuerlich abzugsfähiger Goodwill (Share Deal). Erwerbsbezogene Kosten (<0,5 Mio. EUR) sind im "Übrigen Ergebnis" enthalten. Die gesamte geplante Investition beläuft sich auf 55 Mio. EUR. Der Umsatz der Gesellschaften ging mit 3 Mio. EUR und das Ergebnis mit 287 TEUR in den Abschluss ein. Wäre der Erwerb bereits zum 1. Januar 2016 erfolgt, hätte der Umsatz 4 Mio. EUR bzw. der Ertrag 1 Mio. EUR betragen.

Es wurden bei den Windparkprojekten keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 zu bilanzieren sind. Darüber hinaus wurden ebenfalls keine Eventualverbindlichkeiten identifiziert, deren Ansatz - mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts - unterblieben ist. Weitere bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert.

ERWORBENE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN DER WINDPARK-PROJEKTGESELLSCHAFTEN JEWEILS ZUM ERSTKONSOLIDIERUNGSZEITPUNKT NACH IFRS

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IN MIO. EUR Infrastruktur Ludwigsau GmbH & Co. KG Windpark Rehain GmbH & Co. KG Windpark Parchim GmbH & Co. KG
Kapitalanlagen 17 35 56
Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand -
3 7
Sonstige Vermögenswerte 3 3 6
Summe Vermögenswerte 20 41 69
Andere Rückstellungen - 3 1
Übrige Verbindlichkeiten 20 38 65
Summe Schulden 20 41 66
Erworbenes Nettovermögen (vor Konsolidierung) 0 0 3

Mit Kaufvertrag vom 27. November 2015 übernahm der Konzern 100 % der Anteile an dem Lebensversicherer CBA Vita S. p. A. (CBA Vita), Mailand, Italien, inkl. der von dieser Gesellschaft gehaltenen Anteile an der Sella Life Ltd., Dublin, Irland (100 %) und der InChiaro Assicurazioni S. p. A., Rom, Italien (49 %). Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen bildet der Konzern den Erwerb zum 30. Juni 2016 ab (Erstkonsolidierungszeitpunkt). Der Erwerb erfolgt über die HDI Assicurazioni S. p. A., Rom, Italien (Segment Privat- und Firmenversicherung International), die 100 % der CBA Vita übernimmt und die auch bereits die verbleibenden 51 % an dem Sachversicherer InChiaro Assicurazioni S. p. A. hielt. Der Kaufpreis (70 Mio. EUR) wurde in Höhe von 43 Mio. EUR bar und in Höhe von 27 Mio. EUR über die Inanspruchnahme eines Darlehens beglichen. Der Kaufpreis entfällt mit 38 Mio. EUR auf den Erwerb der CBA Vita und mit 22 Mio. EUR auf die Sella Life Ltd.. Die Erhöhung der Anteilsquote von 51 % auf 100 % bei der InChiaro Assicurazioni S. p. A. wird als mehrheitswahrende Aufstockung bilanziert. Hierauf entfielen 10 Mio. EUR der Kaufpreiszahlung. Mit dem Erwerb erfolgt die Umbenennung der Sella Life Ltd. in "InChiaro Life Designated Activity Company" (InChiaro Life DAC).

Der Einbezug der Gesellschaften erfolgte zunächst auf vorläufiger Basis. Innerhalb von zwölf Monaten nach dem Erstkonsolidierungszeitpunkt sind die vorläufigen Wertansätze der in dieser Transaktion übernommenen Vermögenswerte und Schulden zu analysieren und möglicherweise in Teilen anzupassen. Aus dem Erwerb entstand kein wesentlicher Goodwill. In der Steuerbilanz entsteht aus dieser Transaktion kein steuerlich abzugsfähiger Goodwill (Share Deal).

Die Aufstockung der bereits bestehenden Mehrheitsbeteiligung an der InChiaro Assicurazioni S. p. A. wurde als Transaktion zwischen Eigentümern abgebildet. Der Unterschiedsbetrag aus dem anteiligen Kaufpreis für die Minderheitsanteile - 10 Mio. EUR - und dem auf die Minderheiten entfallenden Eigenkapital - 5 Mio. EUR - wurde erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Erwerbsbezogene Kosten der Transaktion (0,5 Mio. EUR) sind im "Übrigen Ergebnis" enthalten.

ERWORBENE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN DER CBA VITA S. P. A. UND DER INCHIARO LIFE DAC PER 30. JUNI 2016 NACH IFRS

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IN MIO. EUR CBA Vita S. p. A. InChiaro Life DAC
Immaterielle Vermögenswerte 18 7
Kapitalanlagen 9151) 6162)
Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 44 -
Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 3 -
Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft3) 1 -
Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 148 4
Aktive Steuerabgrenzung 33 8
Sonstige Vermögenswerte - 1
Summe Vermögenswerte 1.162 636
Nachrangige verbindlichkeiten 14 -
Versicherungstechnische Rückstellungen 994 1
Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird 44 -
Andere Rückstellungen 35 -
Übrige Verbindlichkeiten 5 613
davon Steuerverbindlichkeiten - 1
davon versicherungsbezogen 2 6122)
Summe Schulden 1.092 614
Erworbenes Nettovermögen (vor Konsolidierung) 70 22

1) Darin enthalten sind auch die Bilanzansätze für die Beteiligung an der InChiaro Life DAC und der InChiaro Assicurazioni S. p. A. von insgesamt 32 Mio. EUR.
2) Darin enthalten sind Kapitalanlagen aus Investmentverträgen in Höhe von 612 Mio. EUR denen in gleicher Höhe versicherungsbezogene Verbindlichkeiten gegenüber stehen
3) Die Bruttoforderungen aus dem Versicherungsgeschäft vor Wertberichtigung betragen 1 Mio. EUR

Der Betrag der ausgewiesenen Forderungen entspricht dem beizulegenden Zeitwert. Weitere Zahlungsausfälle werden nicht erwartet. Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte beinhalten Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen. Es wurden keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 zu bilanzieren sind. Darüber hinaus wurden ebenfalls keine Eventualverbindlichkeiten identifiziert, deren Ansatz mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts unterblieben ist. Bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert.

Bruttoprämien und Ergebnisse der Gesellschaft sind seit der Erstkonsolidierung noch nicht entstanden. Wäre der Erwerb der Gruppe bereits zum 1. Januar 2016 erfolgt, hätten die einzubeziehenden Bruttoprämien 289 Mio. EUR und das einzubeziehende Periodenergebnis 2 Mio. EUR betragen.

Am 10. Mai 2016 hat die Hannover Rück über ihr Tochterunternehmen International Insurance Company of Hannover SE, Hannover, 100% der Anteile an der Gesellschaft Congregational and General Insurance Company Plc. (CGI), Bradford/Großbritannien erworben. Der Kaufpreis der Anteile belief sich auf 11 Mio. EUR. Mit der Gesellschaft hat die Hannover Rück auch deren 25 -prozentigen Anteil an der Integra Insurance Solutions Limited, Bradford/Großbritannien, erworben. Die Hannover Rück hält damit über verschiedene Tochterunternehmen insgesamt 100 % der Anteile.

Der Geschäftsbetrieb wurde zum 1. Mai 2016 erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Für die Erstkonsolidierung wurden im Rahmen geeigneter Bewertungsmethoden bei der Ermittlung der Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden zum Teil Annahmen und Schätzungen zugrunde gelegt.

Daher erfolgt der Einbezug des Geschäftsbetriebs in den Konzernabschluss auf vorläufiger Basis, zum Bilanzstichtag wurden die bestmöglich verfügbaren Informationen herangezogen. Gleichwohl können neue Erkenntnisse in zukünftigen Berichtsperioden Anpassungen erforderlich machen.

Die Vermögenswerte und Schulden des übernommenen Geschäftsbetriebs zum Erstkonsolidierungszeitpunkt stellen sich wie folgt dar:

ERWORBENE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN DER CGI PER 1. MAI 2016 NACH IFRS

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IN MIO. EUR
Kapitalanlagen 19
Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 6
Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft 3
Abgegrentze Abschlusskosten 1
Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 3
Aktive Steuerabgrenzung 1
Sonstige Vermögenswerte 2
Summe Vermögenswerte 35
Versicherungstechnische Rückstellungen 9
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3
Übrige Verbindlichkeiten 3
Summe Schulden 15
Erworbenes Nettovermögen 20

Da die Zeitwerte der angesetzten, identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden die Anschaffungskosten der Transaktion übersteigen, resultierte ein negativer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von 9 Mio. EUR vor Minderheiten, der nach den Vorschriften des IFRS 3.34 sofort ertragswirksam zu vereinnahmen war. Zum 30. Juni 2016 wird dieser Einmaleffekt aus der Transaktion in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung im "Übrigen Ergebnis" ausgewiesen. Der negative Unterschiedsbetrag resultiert im Wesentlichen aus der Begrenzung der Neubewertung der übernommenen Pensionsrückstellungen auf den nach IAS 19 anzusetzenden Betrag gemäß IFRS 3.26. Auch hinsichtlich des vereinnahmten negativen Unterschiedsbetrages können in zukünftigen Berichtsperioden Anpassungen erforderlich sein, die sich aus neueren Erkenntnissen zu den Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden sowie der Berücksichtigung der Nebenkosten der Transaktion ergeben, deren Höhe zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung noch nicht feststand.

Die gebuchte Bruttoprämie des übernommenen Geschäftsbetriebs vom Erstkonsolidierungszeitpunkt bis zum Stichtag belief sich auf 2 Mio. EUR. Für den gleichen Zeitraum war aus dem übernommenen Geschäftsbetrieb ein Ergebnis in Höhe von 100 TEUR zu verzeichnen. Darin ist der im "Übrigen Ergebnis" enthaltene Ertrag aus der Auflösung des negativen Unterschiedsbetrags nicht enthalten.

SONSTIGE GESELLSCHAFTSRECHTLICHE VERÄNDERUNGEN

Mit Wirkung zum 1. April 2016 erfolgte die Verschmelzung der HDI Seguros S. A., Santiago, Chile, auf die Aseguradora Magallanes S. A., Las Condes, Chile. Zum gleichen Zeitpunkt wurde diese Gesellschaft in HDI Seguros S. A. (Sitz unverändert, Las Condes, Chile) umfirmiert.

WESENTLICHE ZU- UND ABGÄNGE DER ASSOZIIERTEN UNTERNEHMEN/GEMEINSCHAFTSUNTERNEHMEN - BEWERTET NACH DER EQUITY-METHODE

Im zweiten Quartal ist die C-QUADRAT Investment AG, Wien, Österreich, abgegangen (zur näheren Information siehe Abschnitt "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen").

V. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUSSERUNGSGRUPPEN

C-QUADRAT INVESTMENT AG, WIEN, ÖSTERREICH (SEGMENT KONZERNFUNKTIONEN)

Zum 31. Dezember 2015 hat der Konzern das assoziierte Unternehmen C-QUADRAT Investment AG, Wien, Österreich, als einen zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswert mit einem Buchwert von 19 Mio. EUR ausgewiesen. Die Transaktion wurde am 13. Juni 2016 mit einem Gewinn in Höhe von 26 Mio. EUR nach Steuern, der im "Übrigen Ergebnis" bilanziert wird, abgeschlossen. Die Kooperation mit der C-QUADRAT Investment AG bleibt von der Veräußerung unberührt und wird weiter fortgesetzt.

OPEN LIFE TOWARZYSTWO UBEZPIECZEŃ ZYCIE S. A, WARSCHAU, POLEN (SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL)

Mit Beschluss vom 28. Januar 2016 hat die Gruppe die Veräußerung der Anteile in Höhe von 51 % an der Open Life Towarzystwo Ubezpieczeń Zycie S. A., Warschau, Polen, durch die Towarzystwo Ubezpieczeń Europa S. A., Breslau, Polen, zu einem Preis im einstelligen Millionen-Euro-Bereich beschlossen sowie die Kategorisierung als Veräußerungsgruppe gemäß IFRS 5 vorgenommen. Die Veräußerungsgruppe enthält Vermögenswerte in Höhe von 1.852 Mio. EUR sowie Schulden in Höhe von 1.818 Mio. EUR; davon Kapitalanlagen sowie Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen von 1.683 Mio. EUR bzw. 1.682 Mio. EUR. Die sich aus der Währungsumrechnung der zur Veräußerungsgruppe zugehörigen Vermögenswerte und Schulden ergebenden kumulierten nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile von 1 Mio. EUR (sonstiges Ergebnis) werden wir erst im Rahmen der Entkonsolidierung realisieren.

Der Vollzug der Transaktion, der unter dem Vorbehalt der uneingeschränkten Genehmigung der Aufsichtsbehörden steht, wird im laufenden Jahr mit einem Veräußerungsverlust im einstelligen Millionen-Euro-Bereich nach Steuern erwartet. Mit dem Verkauf der Gesellschaft strafft der Konzern sein Portfolio in Osteuropa.

IMMOBILIEN

Zum Stichtag bestehen, unverändert zum 31. Dezember 2015, keine als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten Immobilienbestände.

VI. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER KONZERNBILANZ

Die wesentlichen Posten der Konzernbilanz setzen sich wie folgt zusammen:

(1) IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

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IN MIO. EUR 30.6.2016
31.12.2015
a. Geschäfts- oder Firmenwert 1.033 1.037
b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 930 953
davon

Versicherungsbezogene immaterielle Vermögenswerte 670 699
Software 141 144
Übrige

Erworbene Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen 34 25
Übrige 48 47
Erworbene Markennamen 37 38
Gesamt 1.963 1.990

GOODWILL ABSCHREIBUNGEN

Im zweiten Quartal 2015 wurde der Geschäfts- oder Firmenwert im Segment Leben des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland in Höhe von 155 Mio. EUR abgeschrieben.

(2) DARLEHEN UND FORDERUNGEN

DARLEHEN UND FORDERUNGEN

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IN MIO. EUR Fortgeführte Anschaffungskosten Unrealisierte Gewinne/Verluste Zeitwerte

30.6.2016 31.12.2015 30.6.2016 31.12.2015 30.6.2016 31.12.2015
Hypothekendarlehen 491 558 51 48 542 606
Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 170 175 - - 170 175
Darlehen und Forderungen an staatliche oder quasistaatliche Schuldner1) 10.052 9.692 1.960 1.513 12.012 11.205
Unternehmensanleihen 5.629 5.862 572 436 6.201 6.298
Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 13.663 13.450 3.631 2.894 17.294 16.344
Genussscheindarlehen - 17 - 3 - 20
Gesamt 30.005 29.754 6.214 4.894 36.219 34.648

1) In den Darlehen und Forderungen an staatliche oder quasistaatliche Schuldner sind Wertpapiere in Höhe von 3.327 (3.241) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind

In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 13.649 (13.434) Mio. EUR enthalten; das entspricht 99 (99) %.

(3) BIS ZUR ENDFÄLLIGKEIT ZU HALTENDE FINANZINSTRUMENTE

BIS ZUR ENDFÄLLIGKEIT ZU HALTENDE FINANZINSTRUMENTE

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IN MIO. EUR Fortgeführte Anschaffungskosten Unrealisierte Gewinne/Verluste Zeitwerte

30.6.2016
31.12.2015
30.6.2016
31.12.2015
30.6.2016
31.12.2015
Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten 195 287 17 18 212 305
Schuldtitel der US-Regierung 18 83 - - 18 83
Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 85 98 - - 85 98
Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) 145 236 7 8 152 244
Schuldtitel von Unternehmen 103 142 4 4 107 146
Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 349 441 33 36 382 477
Gesamt 895 1.287 61 66 956 1.353

1) In den Schuldtiteln quasistaatlicher Institutionen sind Wertpapiere in Höhe von 36 (80) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind

In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 348 (440) Mio. EUR enthalten; das entspricht 99 (99) %.

(4) JEDERZEIT VERÄUSSERBARE FINANZINSTRUMENTE

JEDERZEIT VERÄUSSERBARE FINANZINSTRUMENTE

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IN MIO. EUR Fortgeführte Anschaffungskosten Unrealisierte Gewinne/Verluste Zeitwerte

30.6.2016 31.12.2015 30.6.2016 31.12.2015 30.6.2016 31.12.2015
Festverzinsliche Wertpapiere





Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten 8.267 8.536 1.656 1.005 9.923 9.541
Schuldtitel der US-Regierung 6.041 5.450 116 -19 6.157 5.431
Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 2.406 2.370 51 -16 2.457 2.354
Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) 8.917 8.033 1.317 798 10.234 8.831
Schuldtitel von Unternehmen 22.419 22.694 1.413 490 23.832 23.184
Investmentfonds 699 664 96 84 795 748
Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen 9.280 8.525 937 603 10.217 9.128
Genussscheine 131 178 - 1 131 179
Festverzinsliche Wertpapiere gesamt 58.160 56.450 5.586 2.946 63.746 59.396
Nicht festverzinsliche Wertpapiere





Aktien 797 531 50 61 847 592
Investmentfonds 1.304 1.088 167 142 1.471 1.230
Genussscheine 60 52 - 1 60 53
Nicht festverzinsliche Wertpapiere gesamt 2.161 1.671 217 204 2.378 1.875
Wertpapiere gesamt 60.321 58.121 5.803 3.150 66.124 61.271

1) In den Schuldtiteln quasistaatlicher Institutionen sind Wertpapiere in Höhe von 3.080 (2.702) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind

In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 8.787 (7.725) Mio. EUR enthalten; das entspricht 86 (85) %.

(5) ERFOLGSWIRKSAM ZUM ZEITWERT BEWERTETE FINANZINSTRUMENTE

ERFOLGSWIRKSAM ZUM ZEITWERT BEWERTETE FINANZINSTRUMENTE

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IN MIO. EUR Zeitwerte

30.6.2016
31.12.2015
Festverzinsliche Wertpapiere

Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten 30 26
Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 178 76
Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen1) 3 -
Schuldtitel von Unternehmen 517 526
Investmentfonds 207 140
Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen - -
Genussscheine 24 38
Andere - 1
Festverzinsliche Wertpapiere gesamt 959 807
Investmentfonds (nicht festverzinsliche Wertpapiere) 21 30
Andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 4 37
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente gesamt 984 874
Festverzinsliche Wertpapiere

Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten - 2
Schuldtitel anderer ausländischer Staaten 2 1
Schuldtitel von Unternehmen - 3
Festverzinsliche Wertpapiere gesamt 2 6
Investmentfonds (nicht festverzinsliche Wertpapiere) 112 135
Derivate 51 48
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente gesamt 165 189
Gesamt 1.149 1.063

1) In den Schuldtiteln quasistaatlicher Institutionen sind Wertpapiere in Höhe von 0 (0) Mio. EUR enthalten, die durch die Bundesrepublik Deutschland, andere EU-Staaten oder deutsche Bundesländer garantiert sind

(6) ANGABE ZU ZEITWERTEN UND BEMESSUNGSHIERARCHIE DER ZEITWERTBEWERTUNG

FAIR-VALUE-HIERARCHIE

Für die Angaben nach IFRS 13 "Bewertung zum beizulegenden Zeitwert" sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente einer dreistufigen Fair-Value-Kategorie zuzuordnen. Ziel dieser Anforderung ist es u. a., die Marktnähe der in die Ermittlung der Fair Values eingehenden Daten darzustellen. Betroffen sind die folgenden Klassen von Finanzinstrumenten: jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente, übrige Kapitalanlagen und Investmentverträge (Finanzaktiva und Finanzpassiva), soweit diese zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten sowie Sicherungsinstrumente (Derivate im Rahmen des Hedge-Accountings).

Die Zeitwerthierarchie spiegelt Merkmale der für die Bewertung verwendeten Preisinformationen bzw. Eingangsparameter wider und ist wie folgt gegliedert:

Stufe 1: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die mittels direkt auf aktiven und liquiden Märkten notierten (nicht angepassten) Preisen bewertet werden. Hierunter fallen in erster Linie börsennotierte Aktien, Futures und Optionen, Investmentfonds sowie an regulierten Märkten gehandelte Anleihen hoher Liquidität.

Stufe 2: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die mittels beobachtbarer Marktdaten bewertet werden und nicht der Stufe 1 zuzuordnen sind. Die Bewertung beruht dabei insbesondere auf Preisen für gleichartige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die auf aktiven Märkten gehandelt werden, auf Preisen an Märkten, die nicht als aktiv einzuschätzen sind, sowie auf von solchen Preisen oder Marktdaten abgeleiteten Parametern. Dieses sind z. B. auf Basis von Zinsstrukturkurven bewertete Vermögenswerte wie Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen. Marktpreise von Anleihen eingeschränkter Liquidität, z. B. Unternehmensanleihen, werden ebenfalls der Stufe 2 zugeordnet.

Stufe 3: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht oder nur teilweise mittels am Markt beobachtbarer Parameter bewertet werden können. Bei diesen Instrumenten werden im Wesentlichen Bewertungsmodelle und -methoden zur Bewertung herangezogen. Hierunter fallen in erster Linie nicht notierte Eigenkapitalinstrumente.

Eine Überprüfung der Zuordnung zu den Stufen der Fair-Value-Hierarchie erfolgt mindestens zum Ende einer Periode. Die Darstellung von Transfers erfolgt, als ob der Transfer zu Beginn des Geschäftsjahres erfolgt wäre.

AUFTEILUNG DER ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT BEWERTETEN FINANZINSTRUMENTE

Zum Bilanzstichtag betrug der Anteil der Stufe 1 zugeordneten Finanzinstrumente am Gesamtbestand der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente 6 (6) %.

Insgesamt werden zum Bilanzstichtag 89 (89) % der zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente der Stufe 2 zugeordnet.

Zum Bilanzstichtag weist der Konzern 5 (5) % der zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente der Stufe 3 zu.

In der abgelaufenen Berichtsperiode waren Wertpapiere mit einem Zeitwert von 8 (24) Mio. EUR entgegen dem Vorjahr nicht mehr als Finanzinstrumente der Stufe 2, sondern der Stufe 1 zuzuordnen. Die Umgliederungen waren vor allem infolge verbesserter verfügbarer Informationen der Instrumente vorzunehmen. Die Umgliederungen betreffen im Wesentlichen nicht festverzinsliche Wertpapiere der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente". Die angegebenen Umgliederungsbeträge beziehen sich jeweils auf den bilanzierten Buchwert der Investments zum Periodenanfang.

Zum Stichtag bestehen Schulden in Höhe von 4 (6) Mio. EUR, die mit einer untrennbaren Kreditsicherheit eines Dritten im Sinne des IFRS 13.98 ausgegeben wurden. Die Kreditsicherheiten spiegeln sich dabei nicht in der Bemessung des beizulegenden Zeitwertes wider.

ZEITWERTHIERARCHIE ZUM ZEITWERT BEWERTETER FINANZINSTRUMENTE

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IN MIO. EUR



Buchwert der zum Fair Value bilanzierten Finanzinstrumente je Klasse Stufe 1 Stufe 2 Stufe 31) Bilanzwert
30.6.2016




Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte



Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente



Festverzinsliche Wertpapiere 107 63.639 - 63.746
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.453 64 861 2.378
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente



Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 18 926 40 984
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente 116 48 1 165
Übrige Kapitalanlagen 1.579 22 2.123 3.724
Sonstige Vermögenswerte, derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) - 383 - 383
Investmentverträge



Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 808 7 185 1.000
Derivate - - 4 4
Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte 4.081 65.089 3.214 72.384
Zum Fair Value bewertete finanzielle Verpflichtungen



Übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten)



Negative Marktwerte aus Derivaten 2 30 214 246
Negativer Marktwert aus Sicherungsinstrumenten - - - -
Übrige Verbindlichkeiten (Investmentverträge)



Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 208 612 185 1.005
Derivate - - 4 4
Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen 210 642 403 1.255
31.12.2015



Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte



Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente



Festverzinsliche Wertpapiere 87 59.309 - 59.396
Nicht festverzinsliche Wertpapiere 994 78 803 1.875
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente



Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 60 770 44 874
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente 143 43 3 189
Übrige Kapitalanlagen 2.266 37 2.098 4.401
Sonstige Vermögenswerte, derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) - 225 - 225
Investmentverträge



Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 396 739 181 1.316
Derivate - 48 5 53
Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte 3.946 61.249 3.134 68.329
Zum Fair Value bewertete finanzielle Verpflichtungen



Übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten)



Negative Marktwerte aus Derivaten 6 16 208 230
Negativer Marktwert aus Sicherungsinstrumenten - 11 - 11
Übrige Verbindlichkeiten (Investmentverträge)



Als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente 416 731 181 1.328
Derivate - 48 5 53
Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen 422 806 394 1.622

1) Mit der Kategorisierung in Stufe 3 sind keine Qualitätsaussagen verbunden; Rückschlüsse auf die Bonität der Emittenten können nicht getroffen werden

ANALYSE DER FINANZINSTRUMENTE, FÜR DIE SIGNIFIKANTE EINGANGSPARAMETER NICHT AUF BEOBACHTBAREN MARKTDATEN BERUHEN (STUFE 3)

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der in Stufe 3 kategorisierten Finanzinstrumente (im Folgenden: FI) zu Beginn der Berichtsperiode auf den Wert zum Stichtag.

ÜBERLEITUNG DER IN STUFE 3 KATEGORISIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) (FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE) ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. JUNI

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IN MIO. EUR Jederzeit
veräußerbare
FI/Nicht
festverzinsliche
Wertpapiere
Erfolgswirksam
zum Zeitwert
bewertet
klassifizierte FI
Zu Handelszwecken
gehaltene FI
Übrige
Kapitalanlagen
Investmentverträge/
Erfolgswirksam zum
Zeitwert bewertet
klassifizierte FI
Investment-
verträge/
Derivate
2016






Anfangsbestand zum 1.1.2016 803 44 3 2.098 181 5
Erträge und Aufwendungen





In der GuV erfasst -9 2 - -12 8 -1
Im sonstigen Ergebnis erfasst 25 - - -34 - -
Transfer nach Stufe 3 72) - - - - -
Transfer aus Stufe 3 143) - - - - -
Zugänge





Käufe 120 3 1 248 11 -
Abgänge





Verkäufe 67 2 3 159 7 -
Rückzahlung/Rückführung - 7 - - - -
Währungskursänderungen -4 - - -18 -8 -
Endbestand zum 30.6.2015 861 40 1 2.123 185 4
2015






Anfangsbestand zum 1.1.2015 657 37 6 1.662 158 5
Erträge und Aufwendungen





In der GuV erfasst -10 - - 7 -3 2
Im sonstigen Ergebnis erfasst -9 - - 3 - -
Transfer nach Stufe 3 - - - - - -
Transfer aus Stufe 3 - - - - - -
Zugänge





Käufe 163 16 1 239 45 1
Abgänge





Verkäufe 57 2 3 114 40 2
Rückzahlung/Rückführung - 9 - - - -
Währungskursänderungen 10 - - 77 4 -
Endbestand zum 30.6.2015 754 42 4 1.874 164 6


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IN MIO. EUR Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte
2016

Anfangsbestand zum 1.1.2016 3.134
Erträge und Aufwendungen
In der GuV erfasst -12
Im sonstigen Ergebnis erfasst -9
Transfer nach Stufe 3 7
Transfer aus Stufe 3 14
Zugänge
Käufe 383
Abgänge
Verkäufe 238
Rückzahlung/Rückführung 7
Währungskursänderungen -30
Endbestand zum 30.6.2015 3.214
2015

Anfangsbestand zum 1.1.2015 2.525
Erträge und Aufwendungen
In der GuV erfasst -4
Im sonstigen Ergebnis erfasst -6
Transfer nach Stufe 3 -
Transfer aus Stufe 3 -
Zugänge
Käufe 465
Abgänge
Verkäufe 218
Rückzahlung/Rückführung 9
Währungskursänderungen 91
Endbestand zum 30.6.2015 2.844

1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt
2) Handel an einem aktiven Markt wurde beendet
3) Handel an einem aktiven Markt wurde aufgenommen

ÜBERLEITUNG DER IN STUFE 3 KATEGORISIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) (FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN) ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. JUNI

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IN MIO. EUR Übrige Verbindlichkeiten/ Negative Marktwerte aus Derivaten Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Investmentverträge/ Derivate Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen
2016




Anfangsbestand zum 1.1.2016 208 181 5 394
Erträge und Aufwendungen



In der GuV erfasst 10 -8 1 3
Im sonstigen Ergebnis erfasst - - - -
Transfer nach Stufe 3 - - - -
Transfer aus Stufe 3 - - - -
Zugänge



Käufe 21 11 - 32
Abgänge



Verkäufe - 7 - 7
Währungskursänderungen -5 -8 - -13
Endbestand zum 30.6.2016 214 185 4 403
2015




Anfangsbestand zum 1.1.2015 189 158 5 352
Erträge und Aufwendungen



In der GuV erfasst -2 3 -2 -1
Im sonstigen Ergebnis erfasst - - - -
Transfer nach Stufe 3 - - - -
Transfer aus Stufe 3 - - - -
Zugänge



Käufe 37 45 1 83
Abgänge



Verkäufe 35 40 2 77
Währungskursänderungen 14 4 - 18
Endbestand zum 30.6.2015 207 164 6 377

1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt

Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen der Periode einschließlich der Gewinne oder Verluste auf am Ende der Berichtsperiode im Bestand gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Stufe 3 werden in der folgenden Tabelle gezeigt.

DARSTELLUNG DER ERGEBNISEFFEKTE DER ZUM FAIR VALUE BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) IN STUFE 3 (FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE)

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IN MIO. EUR Jederzeit veräußerbare FI/Nicht festverzinsliche Wertpapiere Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Zu Handelszwecken gehaltene FI Übrige Kapitalanlagen Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Investmentverträge/ Derivate
2016






Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2016 bis 30.6.2016





Erträge aus Kapitalanlagen - 2 1 12 17 1
Aufwendungen für Kapitalanlagen -9 - -1 -24 -9 -2
Davon entfallen auf zum 30.6.2016 im Bestand befindliche Finanzinstrumente





Erträge aus Kapitalanlagen2) - 2 1 5 17 1
Aufwendungen für Kapitalanlagen3) -9 - -1 -15 -9 -2
2015






Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2015 bis 30.6.2015





Erträge aus Kapitalanlagen - 5 2 9 38 4
Aufwendungen für Kapitalanlagen -10 -5 -2 -2 -41 -2
Davon entfallen auf zum 30.6.2015 im Bestand befindliche Finanzinstrumente





Erträge aus Kapitalanlagen - 5 2 9 38 4
Aufwendungen für Kapitalanlagen -10 -5 -2 -2 -41 -2


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IN MIO. EUR Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte
2016

Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2016 bis 30.6.2016
Erträge aus Kapitalanlagen 33
Aufwendungen für Kapitalanlagen -45
Davon entfallen auf zum 30.6.2016 im Bestand befindliche Finanzinstrumente
Erträge aus Kapitalanlagen2) 26
Aufwendungen für Kapitalanlagen3) -36
2015
Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2015 bis 30.6.2015
Erträge aus Kapitalanlagen 58
Aufwendungen für Kapitalanlagen -62
Davon entfallen auf zum 30.6.2015 im Bestand befindliche Finanzinstrumente
Erträge aus Kapitalanlagen 58
Aufwendungen für Kapitalanlagen -62

1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt
2) Davon entfallen auf unrealisierte Gewinne 26 (58) Mio. EUR
3) Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -12 (-50) Mio. EUR

DARSTELLUNG DER ERGEBNISEFFEKTE DER ZUM FAIR VALUE BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) IN STUFE 3 (FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN)

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IN MIO. EUR Übrige Verbindlichkeiten/ Negative Marktwerte aus Derivaten Investmentverträge/ Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte FI Investmentverträge/ Derivate Gesamtsumme der zum Fair Value bewerteten finanziellen Verpflichtungen
2016




Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2016 bis 30.6.2016



Erträge aus Kapitalanlagen 11 9 2 22
Aufwendungen für Kapitalanlagen - -17 -1 -18
Finanzierungszinsen -1 - - -1
Davon entfallen auf zum 30.6.2016 im Bestand befindliche Finanzinstrumente



Erträge aus Kapitalanlagen2) 11 9 2 22
Aufwendungen für Kapitalanlagen3) - -17 -1 -18
Finanzierungszinsen4) -1 - - -1
2015




Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr 2015 bis 30.6.2015



Erträge aus Kapitalanlagen -1 41 2 42
Aufwendungen für Kapitalanlagen - -38 -4 -42
Finanzierungszinsen -1 - - -1
Davon entfallen auf zum 30.6.2015 im Bestand befindliche Finanzinstrumente



Erträge aus Kapitalanlagen 3 41 2 46
Aufwendungen für Kapitalanlagen - -38 -4 -42
Finanzierungszinsen -1 - - -1

1) Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt
2) Davon entfallen auf unrealisierte Gewinne 22 (46) Mio. EUR
3) Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -18 (-42) Mio. EUR
4) Davon entfallen auf unrealisierte Verluste -1 (-1) Mio. EUR

BEWERTUNGSPROZESS

Der Bewertungsprozess ist darauf ausgerichtet, für die Zeitwertermittlung von Finanzanlagen öffentlich verfügbare Preisstellungen auf aktiven Märkten oder Bewertungen mit ökonomisch anerkannten Modellen, die auf beobachtbaren Eingangsfaktoren beruhen, heranzuziehen (Level-1- und Level-2-Positionen). Für Vermögenswerte, für die keine öffentlich verfügbaren Preisstellungen oder beobachtbaren Marktdaten verfügbar sind (Level-3-Positionen), werden die Bewertungen überwiegend auf Basis von durch sachverständige und unabhängige Experten erstellten Bewertungsnachweisen (z. B. geprüfter Net Asset Value) vorgenommen, die zuvor systematischen Plausibilitätsprüfungen unterzogen wurden. Die mit der Bewertung von Kapitalanlagen betraute Organisationseinheit ist unabhängig von den Organisationseinheiten, die die Kapitalanlagerisiken eingehen, wodurch eine Funktions- und Aufgabentrennung gewährleistet wird. Die Bewertungsprozesse und Bewertungsmethoden sind vollständig dokumentiert. Entscheidungen über Bewertungsfragen trifft das monatlich tagende Talanx-Bewertungskomitee.

Die Möglichkeit der Portfoliobewertung im Sinne des IFRS 13.48 wird nicht angewandt.

Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte: Der beizulegende Zeitwert entspricht im Grundsatz dem Preis, den der Konzern in einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswertes erhalten würde oder bei der Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Die Ermittlung des Zeitwerts von Wertpapieren erfolgt somit grundsätzlich auf Basis aktueller, öffentlich verfügbarer, nicht-adjustierter Marktpreise. Sofern Marktpreise an Märkten für finanzielle Vermögenswerte quotiert werden, wird deren Geldkurs verwendet; finanzielle Verbindlichkeiten werden mit dem Briefkurs bewertet. Für Wertpapiere, für die kein aktueller Marktpreis zur Verfügung steht, wird ein Bewertungskurs mithilfe gängiger finanzmathematischer Modelle auf Basis aktueller und beobachtbarer Marktdaten ermittelt. Im Wesentlichen finden solche Methoden ihren Einsatz bei der Bewertung nicht notierter Papiere.

Der Konzern verwendet hierzu mehrere Bewertungsmodelle:

BEWERTUNGSMODELLE DER FAIR-VALUE-ERMITTLUNG

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Finanzinstrument Preismethode Parameter Preismodell
Festverzinsliche Wertpapiere


Nicht notierte Rentenpapiere ("Plain Vanilla") Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Nicht notierte strukturierte Rentenpapiere Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve, Volatilitätsflächen, Korrelationen Hull-White, Black-Karasinski, Libor-Market-Modell u. a.
ABS/MBS
ohne Marktquotierungen
Theoretischer Kurs Vorauszahlungsgeschwindigkeit, eingetretene Verluste, Ausfallwahrscheinlichkeiten, Verwertungsraten Barwertmethode
CDOs/CLOs Theoretischer Kurs Vorauszahlungsgeschwindigkeit, Risikoprämien, Ausfallraten, Verwertungsraten, Tilgungen Barwertmethode
Aktien und Fonds


Nicht notierte Aktien Theoretischer Kurs Anschaffungskosten, Zahlungsströme, EBIT-Multiples, Sachverständigengutachten, ggf. Buchwert NAV-Methode1)
Nicht notierte Aktien-, Immobilien- und Rentenfonds Theoretischer Kurs Geprüfte Nettovermögenswerte (NAV)1) NAV-Methode1)
Übrige Kapitalanlagen


Private-Equity-Fonds/ Private-Equity-Immobilienfonds Theoretischer Kurs Geprüfte Nettovermögenswerte (NAV)1) NAV-Methode1)
Derivative Finanzinstrumente


Börsennotierte Aktienoptionen Notierter Kurs - -
Aktien- und Indexfutures Notierter Kurs - -
Zins- und Rentenfutures Notierter Kurs - -
Zinsswaps ("Plain Vanilla") Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Devisentermingeschäfte Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve, Spot- und Forward-Raten Zinsparitätsmodell
OTC-Aktienoptionen, OTC-Aktienindexoptionen Theoretischer Kurs Notierung Underlying, implizite Volatilitäten, Geldmarktzinssatz, Dividendenrendite Black-Scholes
FX-Optionen Theoretischer Kurs Spot-Raten, Wechselkurse, implizite Volatilitäten Garman/Kohlhagen
Zinstermingeschäfte (Vorkäufe) Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Inflationsswaps Theoretischer Kurs Inflationsswap-Raten (Consumer Price Index), historische Index-Fixings, Zinsstrukturkurve Barwertmethode mit Saisonalitätskorrektur
Swaption Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve, implizite Volatilitäten Black76
Credit Default Swaps Theoretischer Kurs Zinsstrukturkurven, Verwertungsraten ISDA-Modell
Derivate im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik Theoretischer Kurs Marktwerte der Cat Bonds, Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Sonstiges


Immobilien Theoretischer Wert Lage, Baujahr, Mietflächen, Nutzungsart, Laufzeit der Mietverträge, Höhe der Mieten Erweitertes Ertragswertverfahren

1) NAV: Net Asset Value (Nettovermögenswert)

WEITERE INFORMATIONEN ÜBER DIE BEWERTUNGEN VON FINANZINSTRUMENTEN DER STUFE 3

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IN MIO. EUR Zeitwert 30.6.2016 Zeitwert 31.12.2015 Bewertungsverfahren Nicht beobachtbare Eingangsparameter Bandbreite (gewichteter Durchschnitt)
CDOs/CLOs1) 21 28 Barwertmethode Vorauszahlungsgeschwindigkeit, Risikoprämien, Ausfallraten, Verwertungsraten, Tilgungen n. a.4)
Nicht notierte Aktien-, Immobilien und Rentenfonds2) 890 947 NAV-Methode3) n. a. n. a.
Private-Equity-Fonds/ Private-Equity-Immobilien-Fonds2) 1.966 1.873 NAV-Methode3) n. a. n. a.
Geschriebene Put-Optionen für Minderheitsanteile2) 51 51 Abgezinster NAV3) Risikofreier Zins 5,6 (5,6)%
Nicht notierte Rentenfonds2) 18 18 NAV-Methode3) n. a. n. a.
Verträge im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik1) 225 239 Barwertmethode Marktwerte der Cat Bonds, Zinsstrukturkurve, versicherungstechnische Parameter n. a.4)
Investmentverträge 378 372 - - -
Zins Swaps 41 - Barwertmethode Zinssatz 6,587 %
Investmentbezogene Forderungen 27 - Barwertmethode Solvabilität der Schuldner n.a.

1) Diese Finanzinstrumente werden in die Stufe 3 eingeordnet, da bei der Bewertung nicht beobachtbare Parameter verwendet werden
2) Diese Finanzinstrumente werden in Stufe 3 eingeordnet, da sie weder auf Marktpreisen beruhen noch vom Konzern auf Basis beobachtbarer Eingangsparameter bewertet werden. Die Bewertung erfolgt anhand der NAV-Methode
3) NAV: Net Asset Value (Nettovermögenswert) - alternative Parameter im Sinne des IFRS 13 sind nicht sinnvoll zu ermitteln
4) Aufgrund des individuellen Charakters der einzelnen Bewertungsparameter sind Bandbreiten nicht sinnvoll und mit verhältnismäßigem Aufwand zu ermitteln

Sofern zur Bewertung von Finanzinstrumenten der Stufe 3 Modelle verwendet werden, bei denen die Anwendung vernünftiger alternativer Eingangsparameter zu einer wesentlichen Änderung des Zeitwerts führt, verlangt IFRS 7 eine Offenlegung der Auswirkungen dieser alternativen Annahmen. Von den Finanzinstrumenten der Stufe 3 mit Zeitwerten zum Bilanzstichtag von insgesamt 3,6 (3,5) Mrd. EUR bewertet der Konzern Finanzinstrumente mit einem Volumen von 2,9 (2,9) Mrd. EUR im Allgemeinen unter Verwendung der Nettovermögenswertmethode, bei der alternative Eingangsparameter im Sinne des Standards nicht sinnvoll zu ermitteln sind. Darüber hinaus bestehen Vermögenswerte aus Investmentverträgen in Höhe von 189 (186) Mio. EUR, denen in gleicher Höhe Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen gegenüberstehen. Da sich die Vermögenswerte und Schulden in gleicher Höhe gegenüberstehen und sich im Wert ähnlich entwickeln, haben wir auf eine Szenarioanalyse verzichtet. Verträge im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik werden in Höhe von 225 (239) Mio. EUR in der Stufe 3 ausgewiesen. Die Wertentwicklung dieser Derivate steht in Abhängigkeit vom Risikoverlauf einer unterliegenden Gruppe von Erstversicherungsverträgen mit statuarischen Reservierungsanforderungen. Für die verbleibenden Finanzinstrumente der Stufe 3 mit einem Volumen von 89 (28) Mio. EUR sind die Auswirkungen alternativer Eingangsparameter und Annahmen nicht wesentlich.

(7) EIGENKAPITAL

GEZEICHNETES KAPITAL

Das Grundkapital beträgt unverändert 316 Mio. EUR und ist eingeteilt in 252.797.634 auf den Namen lautende Stückaktien; es ist vollständig eingezahlt. Bezüglich der Eigenkapitalzusammensetzung verweisen wir auf die "Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals".

Bezüglich der Zusammensetzung des bedingten und genehmigten Kapitals ergaben sich in der Berichtsperiode keine Änderungen. Wir verweisen hierzu auf die Erläuterungen in unserem Konzernabschluss 2015 (Seite 206 ff.).

ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER

ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER AM EIGENKAPITAL

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IN MIO. EUR 30.6.2016
31.12.2015
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 1.009 575
Anteil am Periodenergebnis 287 675
Übriges Eigenkapital 4.022 3.899
Gesamt 5.318 5.149

Bei den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital handelt es sich im Wesentlichen um die Anteile konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital des Hannover Rück-Teilkonzerns.

(8) NACHRANGIGE VERBINDLICHKEITEN

ZUSAMMENSETZUNG DES LANGFRISTIGEN, NACHRANGIGEN FREMDKAPITALS

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IN MIO. EUR Nominalbetrag Verzinsung Fälligkeit Rating2) 30.6.2016 31.12.2015
Hannover Finance (Luxembourg) S. A. 500 Fest (5,75 %), dann variabel verzinslich 2010/2040 (a+; A) 499 499
Hannover Finance (Luxembourg) S. A. 500 Fest (5,0 %), dann variabel verzinslich 2012/2043 (a+; A) 498 497
Hannover Rück SE1) 450 Fest (3,375 %), dann variabel verzinslich 2014/ohne Endfälligkeit (a; A) 444 444
Talanx Finanz (Luxembourg) S. A. 500 Fest (8,37 %), dann variabel verzinslich 2012/2042 (bbb+; BBB) 500 500
HDI Assicurazioni S. p. A. 27 Fest (5,5 %) 2026 (- ; -) 27 -
CBA Vita S. p. A. 14 Fest (4,15 %) 2020 (- ; -) 14 -
Magyar Pozsta Életbiztosító Zrt. 1 (4) Fest (7,57 %) 2025 (- ; -) 1 3
Gesamt



1.983 1.943

1) Zum Stichtag werden zudem Anleihen mit einem Nominalbetrag von 50 Mio. EUR durch Konzerngesellschaften gehalten (im Konzernabschluss konsolidiert)
2) (Debt Rating A. M. Best; Debt Rating S&P)

Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungsmerkmale verweisen wir auf den veröffentlichten Geschäftsbericht 2015, Seite 208.

Im Rahmen des Erwerbs der CBA Vita wurde von der HDI Assicurazioni S. p. A. im Juli 2016 ein nachrangiges Darlehen über 27 Mio. EUR bei der veräußernden Gesellschaft Banca Sella Holding S. p. A. aufgenommen. Das endfällige Darlehen mit einer fixen Verzinsung von 5,5 % p. a. hat eine Laufzeit von zehn Jahren und kann frühestens 2022 vorzeitig getilgt werden.

Darüber hinaus hatte die erworbene CBA Vita 2010 eine nachrangige Anleihe über 15 Mio. EUR begeben, von der bereits im März 2013 1,5 Mio. EUR vorzeitig zurückgezahlt wurden. Die Anleihe wird mit 4,15 % verzinst und hat eine Laufzeit bis 2020.

Der beizulegende Zeitwert der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag 2.262 (2.236) Mio. EUR.

(9) VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN

VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN

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IN MIO. EUR Brutto Rück Netto Brutto Rück Netto

30.6.2016
31.12.2015
a. Rückstellung für Prämienüberträge 8.306 1.043 7.263 7.081 706 6.375
b. Deckungsrückstellung 56.051 1.406 54.645 54.845 1.799 53.046
c. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 40.668 5.571 35.097 40.392 5.562 34.830
d. Rückstellung für Beitragsrückerstattung 5.879 4 5.875 4.138 - 4.138
e. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 348 3 345 376 11 365
Gesamt 111.252 8.027 103.225 106.832 8.078 98.754

Die versicherungstechnischen Rückstellungen, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, belaufen sich auf 9.873 (10.104) Mio. EUR; davon entfallen 397 (294) Mio. EUR auf die Rückversicherer.

(10) BEGEBENE ANLEIHEN UND DARLEHEN

Unter diesem Bilanzposten werden die nachfolgenden Sachverhalte zum Bilanzstichtag ausgewiesen:

BEGEBENE ANLEIHEN UND DARLEHEN

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IN MIO. EUR 30.6.2016
31.12.2015
Begebene Anleihen Talanx AG 1.065 1.065
Hypothekendarlehen der Hannover Re Real Estate Holdings, Inc., Orlando 202 207
Hypothekendarlehen der HR GLL Central Europe GmbH & Co. KG, München 102 101
Darlehen aus Infrastrukturinvestments 124 68
Inversiones HDI Limitada 7 -
Gesamt 1.500 1.441

Bereits 2011 und mit Nachtrag aus dem Jahr 2012 hatte die Talanx AG Vereinbarungen über zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien mit einem gesamten Nominalbetrag von 1,2 Mrd. EUR über eine Laufzeit von fünf Jahren geschlossen. Eine dieser beiden Kreditlinien aus dem Jahr 2011 (über 500 Mio. EUR) wurde im ersten Quartal 2014 durch eine neue Kreditlinie mit ebenfalls fünf Jahren Laufzeit zu verbesserten Konditionen und mit einem auf 550 Mio. EUR erhöhten Volumen abgelöst. Die zweite Kreditlinie (über 700 Mio. EUR) wurde im zweiten Quartal 2016 durch eine neue Kreditlinie mit ebenfalls fünf Jahren Laufzeit zu verbesserten Konditionen und mit einem auf 250 Mio. EUR reduzierten Volumen abgelöst. Damit bestehen per 30. Juli 2016 Kreditlinien über einen Nominalbetrag von 800 Mio. EUR. Zum Bilanzstichtag erfolgte keine Inanspruchnahme.

Der beizulegende Zeitwert der begebenen Anleihen und Darlehen beträgt zum Bilanzstichtag 1.504 (1.529) Mio. EUR.

BEGEBENE ANLEIHEN

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IN MIO. EUR Nominalbetrag Verzinsung Fälligkeit Rating1) Begebung 30.6.2016
Talanx AG2) 565 Fest (3,125 %) 2013/2023 (- ; A-) Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. 565
Talanx AG 500 Fest (2,5 %) 2014/2026 (- ; A-) Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. 500
Gesamt




1.065


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IN MIO. EUR 31.12.2015
Talanx AG2) 565
Talanx AG 500
Gesamt 1.065

1) (Debt Rating A. M. Best; Debt Rating S&P)
2) Zum Bilanzstichtag werden zudem Anteile mit einem Nominalvolumen von 185 Mio. EUR von Konzerngesellschaften gehalten

VII. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN

POSITIONEN DER KONZERN-GEWINN- UND-VERLUSTRECHNUNG

(11) VERDIENTE PRÄMIEN FÜR EIGENE RECHNUNG

Wir weisen unter den gebuchten Bruttoprämien auch die Sparanteile der Prämien für fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungsverträge aus. Aus den verdienten Prämien für eigene Rechnung wurden diese Sparanteile eliminiert.

VERDIENTE PRÄMIEN FÜR EIGENE RECHNUNG

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IN MIO. EUR Industrie-
versicherung
Privat-
und Firmen-
versicherung
Deutschland
Privat-
und Firmen-
versicherung
International
Schaden-
Rückversicherung
Personen-
Rückversicherung
Konzern-
funktionen
6M 20161)






Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 2.668 3.334 2.486 4.354 3.585 -
Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 465 149 - - -
Gebuchte Rückversicherungsprämien 1.030 46 160 541 289 6
Veränderung der Bruttoprämienüberträge -635 -307 -36 -260 -27 -
Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -273 -2 -8 -48 - -3
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 1.276 2.518 2.149 3.601 3.269 -3
6M 20151)






Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 2.583 3.637 2.392 4.674 3.541 -
Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung - 469 107 - - -
Gebuchte Rückversicherungsprämien 961 54 177 512 454 6
Veränderung der Bruttoprämienüberträge -545 -280 -157 -572 -3 -
Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -147 -3 -14 -55 1 -3
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 1.224 2.837 1.965 3.645 3.083 -3


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IN MIO. EUR Summe
6M 20161)
Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 16.427
Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 614
Gebuchte Rückversicherungsprämien 2.072
Veränderung der Bruttoprämienüberträge -1.265
Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -334
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 12.810
6M 20151)
Gebuchte Prämien einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 16.827
Sparbeiträge aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung 576
Gebuchte Rückversicherungsprämien 2.164
Veränderung der Bruttoprämienüberträge -1.557
Anteile der Rückversicherer an der Veränderung der Bruttoprämienüberträge -221
Verdiente Prämien für eigene Rechnung 12.751

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

(12) KAPITALANLAGEERGEBNIS

KAPITALANLAGEERGEBNIS DER BERICHTSPERIODE

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IN MIO. EUR Industrie-
versicherung
Privat-
und Firmen-
versicherung
Deutschland
Privat-
und Firmen-
versicherung
International
Schaden-
Rückversicherung
Personen-
Rückversicherung
Konzern-
funktionen
6M 20161)






Erträge aus Grundstücken 7 32 1 65 - -
Dividenden2) 8 7 1 20 - 1
Laufende Zinserträge 80 7133) 140 314 126 1
Sonstige Erträge 28 51 1 42 1 -
Ordentliche Kapitalanlageerträge 123 803 143 441 127 2
Erträge aus Zuschreibungen - 3 - - - -
Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 18 223 29 108 30 27
Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 5 21 23 - 33 -
Kapitalanlageerträge 146 1.050 195 549 190 29
Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 12 26 7 47 12 1
Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen 1 4 21 - 12 -
Summe 13 30 28 47 24 1
Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke





Planmäßig - 74) - 14 - -
Außerplanmäßig - - - - - -
Abschreibungen auf Dividendentitel 7 9 9 24 - 2
Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere 6 - 1 1 - -
Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen





Planmäßig 2 94) - - - -
Außerplanmäßig 3 5 1 9 - -
Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 3 7 2 12 2 42
Sonstige Aufwendungen 3 26 3 16 2 -
Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 24 63 16 76 4 44
Kapitalanlageaufwendungen 37 93 44 123 28 45
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 109 957 151 426 162 -16
Ergebnis aus Investmentverträgen - - 6 - - -
Depotzinserträge - - - 12 219 -
Depotzinsaufwendungen - 6 - 1 57 -
Depotzinsergebnis - -6 - 11 162 -
Kapitalanlageergebnis 109 951 157 437 324 -16


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IN MIO. EUR Summe
6M 20161)

Erträge aus Grundstücken 105
Dividenden2) 37
Laufende Zinserträge 1.374
Sonstige Erträge 123
Ordentliche Kapitalanlageerträge 1.639
Erträge aus Zuschreibungen 3
Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 435
Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 82
Kapitalanlageerträge 2.159
Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 105
Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen 38
Summe 143
Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke
Planmäßig 21
Außerplanmäßig -
Abschreibungen auf Dividendentitel 51
Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere 8
Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen
Planmäßig 11
Außerplanmäßig 18
Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 68
Sonstige Aufwendungen 50
Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 227
Kapitalanlageaufwendungen 370
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 1.789
Ergebnis aus Investmentverträgen 6
Depotzinserträge 231
Depotzinsaufwendungen 64
Depotzinsergebnis 167
Kapitalanlageergebnis 1.962

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
2) Das Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen beträgt 3 (7) Mio. EUR und wird unter den Dividenden ausgewiesen
3) Von den laufenden Zinserträgen von insgesamt 713 (746) Mio. EUR entfallen 672 (698) Mio. EUR auf das Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland Leben und 41 (48) Mio. EUR auf das Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland Schaden/Unfall
4) Von den planmäßigen Abschreibungen von insgesamt 16 (10) Mio. EUR entfallen 15 (10) Mio. EUR auf das Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland Leben und 1 (-) Mio. EUR auf das Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland Schaden/Unfall

KAPITALANLAGEERGEBNIS DER VORPERIODE

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IN MIO. EUR Industrie-
versicherung
Privat-
und Firmen-
versicherung
Deutschland
Privat-
und Firmen-
versicherung
International
Schaden-
Rückversicherung
Personen-
Rückversicherung
Konzern-
funktionen
6M 20151)






Erträge aus Grundstücken 2 32 1 58 - -
Dividenden 6 6 2 1 - 7
Laufende Zinserträge 94 746 150 340 125 1
Sonstige Erträge 10 46 - 31 42 -
Ordentliche Kapitalanlageerträge 112 830 153 430 167 8
Erträge aus Zuschreibungen - 1 - - - -
Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 39 268 32 77 40 -
Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 6 5 12 1 18 -
Kapitalanlageerträge 157 1.104 197 508 225 8
Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 18 39 9 28 18 -
Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen 1 11 10 1 19 -
Summe 19 50 19 29 37 -
Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke





Planmäßig - 7 - 11 - -
Außerplanmäßig 1 - - - - -
Abschreibungen auf Dividendentitel 1 2 5 - - -
Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere 16 40 1 2 - -
Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen





Planmäßig 1 3 - - - -
Außerplanmäßig - 5 - 2 - -
Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 2 8 3 11 2 39
Sonstige Aufwendungen 2 16 4 14 3 -
Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 23 81 13 40 5 39
Kapitalanlageaufwendungen 42 131 32 69 42 39
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 115 973 165 439 183 -31
Ergebnis aus Investmentverträgen - - 4 - - -
Depotzinserträge - - - 11 242 -
Depotzinsaufwendungen - 7 - 1 56 -
Depotzinsergebnis - -7 - 10 186 -
Kapitalanlageergebnis 115 966 169 449 369 -31


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IN MIO. EUR Summe
6M 20151)

Erträge aus Grundstücken 93
Dividenden 22
Laufende Zinserträge 1.456
Sonstige Erträge 129
Ordentliche Kapitalanlageerträge 1.700
Erträge aus Zuschreibungen 1
Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 456
Unrealisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 42
Kapitalanlageerträge 2.199
Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 112
Unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen 42
Summe 154
Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke
Planmäßig 18
Außerplanmäßig 1
Abschreibungen auf Dividendentitel 8
Abschreibungen auf festverzinsliche Wertpapiere 59
Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen
Planmäßig 4
Außerplanmäßig 7
Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen 65
Sonstige Aufwendungen 39
Sonstige Kapitalanlageaufwendungen/ Abschreibungen 201
Kapitalanlageaufwendungen 355
Kapitalanlageergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen 1.844
Ergebnis aus Investmentverträgen 4
Depotzinserträge 253
Depotzinsaufwendungen 64
Depotzinsergebnis 189
Kapitalanlageergebnis 2.037

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

Von den Wertminderungen (Impairments) in Höhe von 77 (75) Mio. EUR entfallen 8 (59) Mio. EUR auf festverzinsliche Wertpapiere, 51 (8) Mio. EUR auf Aktien, 2 (6) Mio. EUR auf Immobilien und Immobilienfonds sowie 16 (2) Mio. EUR auf privates Beteiligungskapital. Dem gegenüber standen Zuschreibungen auf in Vorperioden abgeschriebene Kapitalanlagen in Höhe von 3 (1) Mio. EUR.

Im Rahmen der Bilanzierung von ModCo-Rückversicherungsverträgen, bei denen Wertpapierdepots von den Zedenten gehalten und Zahlungen auf Basis des Ertrags bestimmter Wertpapiere des Zedenten geleistet werden, sind die Zinsrisikoelemente klar und eng mit den unterliegenden Rückversicherungsvereinbarungen verknüpft. Folglich resultieren eingebettete Derivate ausschließlich aus dem Kreditrisiko des zugrunde gelegten Wertpapierportefeuilles. Im Berichtszeitraum ergab sich eine Ergebnisverschlechterung aus den ModCo-Derivaten in Höhe von 2 (6) Mio. EUR.

(13) ERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEARTEN

ERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEARTEN

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IN MIO. EUR 6M 2016
6M 2015
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen 6 1
Darlehen und Forderungen 594 600
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente 26 47
Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente

Festverzinsliche Wertpapiere 962 1.042
Nicht festverzinsliche Wertpapiere -4 41
Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente

Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente

Festverzinsliche Wertpapiere 50 28
Nicht festverzinsliche Wertpapiere -2 8
Zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente

Festverzinsliche Wertpapiere - -
Nicht festverzinsliche Wertpapiere -2 2
Derivate 13 -25
Übrige Kapitalanlagen, soweit Finanzinstrumente 151 102
Sonstige1) 113 102
Summe der selbst verwalteten Kapitalanlagen 1.907 1.948
Investmentverträge Kapitalanlagen/Verbindlichkeiten2) 6 4
Depotforderungen/Depotverbindlichkeiten 167 189
Gesamt 2.080 2.141

1) Zur Überleitung auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden in der Position "Sonstige" die Gewinne aus fremdgenutzten Grundstücken, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen sowie aus derivativen Finanzinstrumenten - soweit negative Marktwerte - zusammengefasst. Sicherungsderivate im Rahmen von Hedge-Accounting sind, sofern sie keine Absicherungsgeschäfte im Bereich der Kapitalanlagen betreffen, in der Aufstellung nicht enthalten
2) Darin enthalten sind Erträge und Aufwendungen aus der Verwaltung von Investmentverträgen saldiert in Höhe von 3 (- 1) Mio. EUR. Auf erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Aktiva/Passiva) entfallen 33 (27) Mio. EUR bzw. - 13 (14) Mio. EUR und auf Darlehen und Forderungen bzw. Übrige Verbindlichkeiten entfallen 9 (9) Mio. EUR bzw. -20 (-39) Mio. EUR der Erträge und Aufwendungen. Darüber hinaus wird die Amortisation auf den PVFP in Höhe von -6 (-6) Mio. EUR unter den Aufwendungen berücksichtigt

Unter Einbezug der Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen in Höhe von 68 (65) Mio. EUR und der sonstigen Aufwendungen in Höhe von 50 (39) Mio. EUR beträgt das Kapitalanlageergebnis zum Bilanzstichtag insgesamt 1.962 (2.037) Mio. EUR.

(14) AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGEN

AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGEN

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IN MIO. EUR Industrie-
versicherung
Privat-
und Firmen-
versicherung
Deutschland
Privat-
und Firmen-
versicherung
International
Schaden-
Rückversicherung
Personen-
Rückversicherung
Konzern-
funktionen
6M 20161)






Brutto





Schadenzahlungen 1.354 1.771 1.273 2.233 2.817 -
Veränderung der Rückstellung für
noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
5 62 -23 517 103 -1
Veränderung der Deckungsrückstellung - 448 412 - 204 -
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 4 434 18 - - -
Summe 1.363 2.715 1.680 2.750 3.124 -1
Anteil der Rückversicherer





Schadenzahlungen 448 40 96 165 228 -
Veränderung der Rückstellung für
noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
-58 -6 -23 145 -17 -
Veränderung der Deckungsrückstellung - -25 -3 - 67 -
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 4 - - - - -
Summe 394 9 70 310 278 -
Netto





Schadenzahlungen 906 1.731 1.177 2.068 2.589 -
Veränderung der Rückstellung für
noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
63 68 - 372 120 -1
Veränderung der Deckungsrückstellung - 473 415 - 137 -
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung - 434 18 - - -
Summe 969 2.706 1.610 2.440 2.846 -1


scroll
IN MIO. EUR Summe
6M 20161)

Brutto
Schadenzahlungen 9.448
Veränderung der Rückstellung für
noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
663
Veränderung der Deckungsrückstellung 1.064
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 456
Summe 11.631
Anteil der Rückversicherer
Schadenzahlungen 977
Veränderung der Rückstellung für
noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
41
Veränderung der Deckungsrückstellung 39
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 4
Summe 1.061
Netto
Schadenzahlungen 8.471
Veränderung der Rückstellung für
noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
622
Veränderung der Deckungsrückstellung 1.025
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 452
Summe 10.570

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGEN

scroll
IN MIO. EUR Industrie-
versicherung
Privat-
und Firmen-
versicherung
Deutschland
Privat-
und Firmen-
versicherung
International
Schaden-
Rückversicherung
Personen-
Rückversicherung
Konzern-
funktionen
6M 20151)






Brutto





Schadenzahlungen 1.403 1.736 1.163 2.162 2.810 -
Veränderung der Rückstellung für
noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
167 55 117 570 208 -
Veränderung der Deckungsrückstellung - 778 235 - 79 -
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 2 555 1 - - -
Summe 1.572 3.124 1.516 2.732 3.097 -
Anteil der Rückversicherer





Schadenzahlungen 486 60 77 216 317 -
Veränderung der Rückstellung für
noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
141 3 59 -1 5 -
Veränderung der Deckungsrückstellung - -26 -3 - 75 -
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung - - - - - -
Summe 627 37 133 215 397 -
Netto





Schadenzahlungen 917 1.676 1.086 1.946 2.493 -
Veränderung der Rückstellung für
noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
26 52 58 571 203 -
Veränderung der Deckungsrückstellung - 804 238 - 4 -
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 2 555 1 - - -
Summe 945 3.087 1.383 2.517 2.700 -


scroll
IN MIO. EUR Summe
6M 20151)

Brutto
Schadenzahlungen 9.274
Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 1.117
Veränderung der Deckungsrückstellung 1.092
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 558
Summe 12.041
Anteil der Rückversicherer
Schadenzahlungen 1.156
Veränderung der Rückstellung für
noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
207
Veränderung der Deckungsrückstellung 46
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung -
Summe 1.409
Netto
Schadenzahlungen 8.118
Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 910
Veränderung der Deckungsrückstellung 1.046
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung 558
Summe 10.632

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

(15) ABSCHLUSS- UND VERWALTUNGSAUFWENDUNGEN

ABSCHLUSS- UND VERWALTUNGSAUFWENDUNGEN

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IN MIO. EUR Industrie-
versicherung
Privat-
und Firmen-
versicherung
Deutschland
Privat-
und Firmen-
versicherung
International
Schaden-
Rückversicherung
Personen-
Rückversicherung
Konzern-
funktionen
6M 20161)






Brutto





Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 309 460 423 1.006 397 -
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -41 -3 - -19 116 -
Summe der Abschlussaufwendungen 268 457 423 987 513 -
Verwaltungsaufwendungen 151 155 96 107 100 1
Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 419 612 519 1.094 613 1
Anteil der Rückversicherer





Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 148 6 32 101 -63 -
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -18 - -4 -9 80 -
Summe der Abschlussaufwendungen 130 6 28 92 17 -
Netto





Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 161 454 391 905 460 -
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -23 -3 4 -10 36 -
Summe der Abschlussaufwendungen 138 451 395 895 496 -
Verwaltungsaufwendungen 151 155 96 107 100 1
Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 289 606 491 1.002 596 1
6M 20151)






Brutto





Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 299 465 532 1.004 567 -
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -66 -16 -84 -105 -28 -
Summe der Abschlussaufwendungen 233 449 448 899 539 -
Verwaltungsaufwendungen 148 142 99 110 103 1
Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 381 591 547 1.009 642 1
Anteil der Rückversicherer





Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 130 6 32 90 62 -
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -29 - -6 -8 -21 -
Summe der Abschlussaufwendungen 101 6 26 82 41 -
Netto





Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 169 459 500 914 505 -
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -37 -16 -78 -97 -7 -
Summe der Abschlussaufwendungen 132 443 422 817 498 -
Verwaltungsaufwendungen 148 142 99 110 103 1
Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 280 585 521 927 601 1


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IN MIO. EUR Summe
6M 20161)

Brutto
Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 2.595
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen 53
Summe der Abschlussaufwendungen 2.648
Verwaltungsaufwendungen 610
Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 3.258
Anteil der Rückversicherer
Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 224
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen 49
Summe der Abschlussaufwendungen 273
Netto
Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 2.371
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen 4
Summe der Abschlussaufwendungen 2.375
Verwaltungsaufwendungen 610
Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 2.985
6M 20151)

Brutto
Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 2.867
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -299
Summe der Abschlussaufwendungen 2.568
Verwaltungsaufwendungen 603
Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 3.171
Anteil der Rückversicherer
Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 320
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -64
Summe der Abschlussaufwendungen 256
Netto
Gezahlte Abschlusskosten und Rückversicherungsprovisionen 2.547
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und Veränderung der Provisionsrückstellungen -235
Summe der Abschlussaufwendungen 2.312
Verwaltungsaufwendungen 603
Summe Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen 2.915

1) Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle

(16) ÜBRIGES ERGEBNIS

ZUSAMMENSETZUNG ÜBRIGES ERGEBNIS

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IN MIO. EUR 6M 2016
6M 2015
Sonstige Erträge

Währungskursgewinne 265 345
Erträge aus Dienstleistungen, Mieten und Provisionen 130 140
Wertaufholungen auf abgeschriebene Forderungen 6 13
Erträge aus Deposit Accounting 46 47
Erträge aus der Auflösung sonstiger nicht technischer Rückstellungen 29 7
Zinserträge1) 30 33
Übrige Erträge 58 35
Summe 564 620
Sonstige Aufwendungen

Währungskursverluste 241 250
Sonstige Zinsaufwendungen2) 57 58
Abschreibungen und Wertberichtigungen3) 53 51
Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes 115 116
Personalaufwendungen 23 30
Aufwendungen für Dienstleistungen und Provisionen 70 71
Aufwendungen aus Deposit Accounting 10 9
Sonstige Steuern 33 22
Zuführung zu Restrukturierungsrückstellungen 36 5
Übrige Aufwendungen 40 24
Summe 678 636
Übriges Ergebnis -114 -16

1) Die Zinserträge entfallen auf die Segmente Industrieversicherung mit 1 (0) Mio. EUR, Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben mit 9 (1) Mio. EUR, Privat- und Firmenversicherung International mit 4 (4) Mio. EUR, Schaden-Rückversicherung mit 3 (14) Mio. EUR, Personen-Rückversicherung mit 15 (13) Mio. EUR, Konzernfunktionen mit 3 (2) Mio. EUR. Davon werden 5 (1) Mio. EUR konsolidiert
2) Die Sonstigen Zinsaufwendungen entfallen auf die Segmente Industrieversicherung mit 7 (4) Mio. EUR, Privat- und Firmenversicherung Deutschland-Leben mit 14 (1) Mio. EUR, Privat- und Firmenversicherung International mit 1 (1) Mio. EUR, Schaden-Rückversicherung mit 13 (19) Mio. EUR, Personen-Rückversicherung mit 16 (25) Mio. EUR, Konzernfunktionen mit 14 (12) Mio. EUR. Davon werden 8 (4) Mio. EUR konsolidiert
3) Davon planmäßige Abschreibungen und Amortisationen 22 (29) Mio. EUR. Diese entfallen im Wesentlichen auf die Segmente Privat- und Firmenversicherung International mit 8 (11) Mio. EUR, Schaden-Rückversicherung mit 8 (11) Mio. EUR sowie Personen- Rückversicherung mit 5 (6) Mio. EUR

VIII. SONSTIGE ANGABEN

MITARBEITERZAHL

IM DURCHSCHNITT DER BERICHTSPERIODE BESCHÄFTIGTE MITARBEITER

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30.6.2016 31.12.2015
Industrieversicherung 3.303 3.210
Privat- und Firmenversicherung Deutschland 4.967 4.976
Privat- und Firmenversicherung International 7.771 7.806
Rückversicherungsunternehmen 2.573 2.553
Konzernfunktionen 2.751 2.779
Gesamt ohne Personen in Ausbildung 21.365 21.324
Personen in Ausbildung 556 568
Gesamt 21.921 21.892

Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 21.815 (21.965) Mitarbeiter für den Talanx-Konzern tätig.

BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Zu den nahe stehenden Unternehmen gehören im Talanx-Konzern der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (HDI V. a. G.), der unmittelbar die Mehrheit an der Talanx AG hält, alle nicht konsolidierten Tochtergesellschaften, die wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden und die assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen. Hinzu kommen die Versorgungskassen, die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Leistung zugunsten der Arbeitnehmer der Talanx AG oder eines ihrer nahe stehenden Unternehmen erbringen. Die nahe stehenden Personen umfassen die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Talanx AG und des HDI V. a. G.

Geschäftsvorfälle zwischen der Talanx AG und ihren Tochterunternehmen werden durch Konsolidierung eliminiert und somit im Anhang nicht erläutert.

Es besteht ein Rückversicherungsvertrag zwischen der Hannover Rück SE Malaysian Branch, Kuala Lumpur, Malaysia, und der Petro Vietnam Insurance Holdings, Hanoi, Vietnam, in Höhe von 6 Mio. EUR.

Die neue leben Lebensversicherung AG, Köln, hat der neue leben Pensionskasse AG, Köln, ein Nachrangdarlehen in Höhe von 13 Mio. EUR gewährt.

Weitere Geschäftsbeziehungen, die mit nicht konsolidierten Unternehmen, mit assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen bestehen, sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

Ferner bestehen Dienstleistungsverträge mit einem Unternehmen, an dem ein Mitglied des Aufsichtsrats beteiligt ist. Die im Berichtszeitraum aus diesen Verträgen generierten Umsätze mit Konzernunternehmen lagen deutlich unter 0,1 Mio. EUR.

SONSTIGE ANGABEN ZU FINANZIERUNGSINSTRUMENTEN

Der Konzern hat zum Stichtag Wertpapiere bilanziert, die mit einer Rücknahmeverpflichtung zu einem festgelegten Rückkaufswert an Dritte verkauft wurden (echte Pensionsgeschäfte, da die wesentlichen Risiken und Chancen aus den Finanzinstrumenten im Konzern verblieben sind). Zum Stichtag beträgt der Buchwert der übertragenen finanziellen Vermögenswerte der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" aus Repo-Geschäften 50 Mio. EUR und der Buchwert der dazugehörigen Verbindlichkeiten 50 Mio. EUR. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Buchwert. Ergebniswirksame Bestandteile dieser Geschäfte werden im "Kapitalanlageergebnis" gezeigt.

RECHTSSTREITIGKEITEN

In der Berichtsperiode sowie am Ende der Berichtsperiode lagen im Vergleich zum 31. Dezember 2015 keine neuen wesentlichen Rechtsstreitigkeiten vor.

ERGEBNIS JE AKTIE

Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Aktionären der Talanx AG zustehenden Konzernergebnis. Dieses wird in Relation zu den durchschnittlich in Umlauf befindlichen Aktien gesetzt. Verwässernde Effekte, die bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie gesondert ausgewiesen werden müssen, lagen weder zum Berichtszeitpunkt noch im Vorjahr vor. Das Ergebnis je Aktie kann in Zukunft potenziell durch die Ausgabe von Aktien oder Bezugsrechten aus dem bedingten oder dem genehmigten Kapital verwässert werden.

ERGEBNIS JE AKTIE

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6M 2016 6M 2015 Q2 2016 Q2 2015
Auf die Aktionäre der Talanx AG entfallender Periodenüberschuss zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie (in Mio. EUR) 401 311 179 60
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl ausstehender Stammaktien (in Stück) 252.797.634 252.797.634 252.797.634 252.797.634
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,59 1,23 0,71 0,24
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 1,59 1,23 0,71 0,24

DIVIDENDE JE AKTIE

Im zweiten Quartal 2016 wurde für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende in Höhe von 1,30 EUR (2015 für das Geschäftsjahr 2014: 1,25 EUR) je Aktie gezahlt. Dies entspricht insgesamt 329 (316) Mio. EUR.

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Zum Bilanzstichtag ergaben sich aus abgeschlossenen Verträgen, Mitgliedschaften sowie Steuern folgende Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen:

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN AUS VERTRÄGEN, MITGLIEDSCHAFTEN UND STEUERN

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IN MIO. EUR 30.6.2016
31.12.2015
Treuhandkonten in den USA (Master Trust Funds, Supplement Trust Funds und Single Trust Funds) zur Besicherung von versicherungstechnischen Verbindlichkeiten gegenüber US-amerikanischen Zedenten1) (In diesem Betrag sind umgerechnet 1.261 (1.281) Mio. EUR enthalten, die zur Besicherung versicherungstechnischer Verpflichtungen aus ILS-Transaktionen von Investoren gestellt werden) 5.133 5.349
Garantien in Form von Letters of Credit von verschiedenen Kreditinstituten zur Besicherung versicherungstechnischer Verbindlichkeiten: Abweichend zum Vorjahresbericht sind darin zugunsten von Konzerngesellschaften gestellte Letters of Credit in Höhe von 1.090 (1.729) Mio. EUR nicht enthalten 1.328 1.378
Garantieerklärungen für begebene nachrangige Schuldverschreibungen:
Die Garantien decken die jeweiligen Bond-Volumina sowie die fälligen Zinsen ab
1.500 1.500
Sperrdepots und sonstige Treuhandkonten als Sicherheiten zugunsten Rückversicherer und Zedenten; im Allgemeinen außerhalb der USA1) 3.053 2.847
Resteinzahlungsverpflichtungen aus bestehenden Kapitalanlageengagements: Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Private-Equity-Fonds und Venture-Capital-Gesellschaften in Form von Personengesellschaften 1.856 1.743
Verpflichtungen aus Mieten/Leasinggeschäften2) 428 428
Einzahlungsverpflichtungen sowie Beitragszahlungen nach §§ 124 ff. VAG als Mitglied des Sicherungsfonds für Lebensversicherer 488 488
Sicherheiten für Verbindlichkeiten gegenüber verschiedenen Kreditinstituten im Zusammenhang mit Beteiligungen an Immobiliengesellschaften und Immobilientransaktionen 584 593
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus beabsichtigten Unternehmenserwerben - 70
Wertpapierabnahmeverpflichtung aus Investitionsprojekten (Verpflichtung bis zu einem Jahr) 108 241
Verpflichtungen aus Dienstleistungs- und Serviceverträgen - vorwiegend im Zusammenhang mit IT-Auslagerungsverträgen 238 229
Zur Sicherheitenstellung bestehender Derivatgeschäfte in Sperrdepots hinterlegte Kapitalanlagen: Wir haben für bestehende Derivatgeschäfte Sicherheiten mit einem beizulegenden Zeitwert von 17 (21) Mio. EUR erhalten3) 81 90
Sonstige Verpflichtungen4) 153 47
Gesamt 14.950 15.003

1) Die in den Treuhandkonten gehaltenen Wertpapiere werden überwiegend als "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" im Bestand der Kapitalanlagen ausgewiesen; die Angabe bezieht sich im Wesentlichen auf den Zeitwert/Buchwert
2) Daten werden jeweils nur zum Jahresende neu erhoben
3) Die Angabe bezieht sich im Wesentlichen auf den Zeitwert/Buchwert
4) Von den sonstigen Verpflichtungen entfallen 35 (28) Mio. EUR auf Steuerrechtsstreitigkeiten und 13 (10) Mio. EUR auf sonstige Rechtsstreitigkeiten

Im Berichtszeitraum lagen darüber hinaus im Vergleich zum 31. Dezember 2015 keine signifikanten Änderungen der Haftungsverhältnisse und der sonstigen finanziellen Verpflichtungen vor.

EREIGNISSE NACH ABLAUF DES BERICHTSZEITRAUMS

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns hätten.

Aufgestellt und damit zur Veröffentlichung freigegeben am 5. August 2016 in Hannover.


Der Vorstand

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Herbert K. Haas, Vorsitzender Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender Torsten Leue
Dr. Immo Querner Ulrich Wallin Dr. Jan Wicke

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanz-berichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Hannover, den 5. August 2016

Der Vorstand

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Herbert K. Haas, Vorsitzender Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender Torsten Leue
Dr. Immo Querner Ulrich Wallin Dr. Jan Wicke

BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT

AN DIE TALANX AKTIENGESELLSCHAFT, HANNOVER

Wir haben den Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung und ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Talanx AG, Hannover, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.


Hannover, den 5. August 2016

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Möller Czupalla
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15. November 2016

Quartalsmitteilung zum 30. September 2016

18. November 2016

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