![]() Talanx AktiengesellschaftHannoverTalanx Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2017Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2017DER TALANX-KONZERN AUF EINEN BLICK
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Annualisiertes Kapitalanlageergebnis ohne Depotzinsergebnis und Ergebnis aus Investmentverträgen
zu durchschnittlichem selbst verwalteten Kapitalanlagebestand (30.6.2017 und 31.12.2016) Leitlinien zu alternativen Performance-Kennzahlen - Informationen zu der Berechnung
und Definition einzelner Leistungskennzahlen - finden sich auf http://www.talanx.com/investor-relations/ueberblick/midterm-targets/definitions_apm VERWALTUNGSORGANE DER TALANX AGAUFSICHTSRATWolf-Dieter BaumgartlVorsitzender Berg ehem. Vorsitzender des Vorstands der Talanx AG Ralf Rieger*stv. Vorsitzender Raesfeld Angestellter HDI Vertriebs AG Prof. Dr. Eckhard Rohkammstv. Vorsitzender Hamburg ehem. Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp Technologies AG Antonia AschendorfHamburg Rechtsanwältin Mitglied des Vorstands der APRAXA eG Karsten Faber*Hannover Zentralbereichsleiter Hannover Rück SE, E+S Rückversicherung AG Jutta Hammer*Bergisch Gladbach Angestellte HDI Kundenservice AG Dr. Hermann JungHeidenheim ehem. Mitglied der Geschäftsführung der Voith GmbH Dr. Thomas LindnerAlbstadt Vorsitzender der Geschäftsführung der Groz-Beckert KG Dirk LohmannForch, Schweiz Präsident des Verwaltungsrats und Vorsitzender der Geschäftsführung der Secquaero
Advisors AG Christoph Meister*Hannover Mitglied im ver.di-Bundesvorstand Jutta Mück*Oberhausen Account Manager Vertrieb Industrie HDI Global SE Otto Müller*(bis 31. Dezember 2016) Hannover Angestellter Hannover Rück SE Katja Sachtleben-Reimann*Hannover Angestellte Talanx Service AG Dr. Erhard Schipporeit Hannoverehem. Mitglied des Vorstands der E.ON AG Prof. Dr. Jens Schubert*Potsdam Leiter Recht, ver.di-Bundesverwaltung Professor Universität Lüneburg, Leuphana Law School Jörn von Stein*(seit 1. Januar 2017) Angestellter neue leben Lebensversicherung AG Norbert SteinerBaunatal ehem. Vorsitzender des Vorstands der K+S AG VORSTANDHerbert K. HaasVorsitzender Burgwedel Dr. Christian Hinschstv. Vorsitzender Burgwedel Torsten LeueHannover Dr. Immo QuernerCelle Ulrich WallinHannover Dr. Jan WickeHannover KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTWIRTSCHAFTSBERICHTMÄRKTE, WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN UND BRANCHENUMFELDDas erste Halbjahr 2017 war insgesamt geprägt von einem globalen Aufschwung, wobei
ein solides Binnenwachstum in Industrieländern zu steigendem Exportwachstum in großen
Teilen der Welt führte. In der Eurozone beschleunigte sich die Wachstumsdynamik weiter. Dank anhaltend guter
Arbeitsmärkte, steigender Exporte und unterstützender Geldpolitik legte die Wirtschaft
im ersten Quartal 2017 um 0,6 % und im Jahresvergleich um 1,9 % zu. In den USA kehrte
nach Rückschlägen bei der Implementierung der fiskalpolitischen Pläne der Regierung
Ernüchterung ein. Nach einem überraschend schwachen Wachstum der US-Wirtschaft im
ersten Quartal von 0,4 % deuten Frühindikatoren auf eine Rückkehr zum ursprünglichen
Wachstumspfad von rund 2 % p. a. hin. Auch die Situation in den Schwellenländern hat sich dank des strukturellen Anpassungsprozesses
der letzten Jahre und des positiven außenwirtschaftlichen Umfelds deutlich verbessert.
Der volkswirtschaftliche Transformationsprozess in China setzt sich weiter fort und
wird durch die gute Exportnachfrage erleichtert. Der globale ölpreisbedingte Inflationsanstieg erreichte Anfang 2017 seinen Höhepunkt.
Seitdem sorgen gesunkene Ölpreise, globale Überkapazitäten und Sonderfaktoren für
eine schwache Preisentwicklung. Dies ermöglicht den großen Zentralbanken eine langsame
"Normalisierung" ihrer Geldpolitik. Nach einer viel beachteten und vielleicht als Ausstiegssignal aus der expansiven Geldpolitik
überinterpretierten Rede von EZB-Präsident Mario Draghi zogen die Zinsen in der Eurozone
zum Halbjahresende deutlich an. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen stiegen innerhalb
kurzer Zeit um mehr als 20 Basispunkte auf knapp 0,47 %. Dagegen sorgten in den USA
eher enttäuschende Wirtschaftsdaten und die fehlende Umsetzung der angekündigten wirtschaftspolitischen
Maßnahmen trotz einer weiteren Zinsanhebung für sinkende Renditen. Die globalen Aktienmärkte konnten in der ersten Jahreshälfte deutlich zulegen. Die
USA und Deutschland erreichten neue Höchststände, auch Europa, Japan und die großen
Schwellenländer konnten Gewinne verzeichnen. Auf die Versicherungsbranche wirkte sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Vergleich
zum Vorjahr teilweise freundlicher aus. Das Beitragswachstum hat spürbar zugenommen
und die Schadenbelastung einen geringeren Druck auf das Ergebnis ausgeübt. Die Gesamtschäden
durch Naturkatastrophen blieben um mehr als die Hälfte sowohl unter dem Vorjahreswert
als auch unterhalb des Durchschnitts der letzten zehn Jahre. Der Anteil der versicherten
Schäden fiel höher aus, lag in Summe aber ebenfalls deutlich unter dem Wert für 2016.
Wesentliche Schadenereignisse waren eine Reihe schwerer Gewitter in den USA, ein Zyklon
in Australien, Waldbrände in Chile und ein Unwetter in Deutschland. Weiterhin herausfordernd
stellte sich demgegenüber die Lage an den Finanzmärkten dar, die im Berichtszeitraum
durch Volatilität und anhaltend niedrige Zinsen gekennzeichnet war. Die Branche diversifiziert
ihre Anlagen weiter, so etwa durch Infrastrukturinvestments. WÄHRUNGSUMRECHNUNGDie Berichtswährung von Talanx AG ist der Euro (EUR). UMRECHNUNGSKURSE DER FÜR UNS WICHTIGSTEN WÄHRUNGENscroll
GESCHÄFTSENTWICKLUNGGESCHÄFTSVERLAUF KONZERN
WESENTLICHE KONZERNKENNZAHLENIN MIO. EURscroll
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Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums STEUERUNGSGRÖSSENIN %scroll
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Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums PRÄMIENVOLUMENDer Talanx-Konzern steigerte seine gebuchten Bruttoprämien im ersten Halbjahr 2017
um 6,9 % (währungsbereinigt um 6,5 %) auf 17,6 (16,4) Mrd. EUR. Das Segment Schaden-Rückversicherung
wies ein Beitragswachstum von 17,3 % aus, gefolgt vom Geschäftsbereich Privat- und
Firmenversicherung International mit 13,7 %. Höhere Prämieneinnahmen der ausländischen
Niederlassungen trugen im Geschäftsbereich Industrieversicherung zu einem moderaten
Beitragszuwachs (+3,3 %) bei. Die verdienten Nettoprämien betrugen 13,4 (12,8) Mrd.
EUR; damit lagen sie um 4,9 % über denen der Vorjahresperiode. Die Selbstbehaltsquote
des Konzerns stieg u. a. aufgrund eines höheren Selbstbehalts im Geschäftsbereich
Industrieversicherung und im Segment Schaden-Rückversicherung um 0,5 Prozentpunkte
auf 87,4 (86,9) %. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDas versicherungstechnische Ergebnis lag bei -940 (-784) Mio. EUR. Die Großschadenbelastung
im ersten Halbjahr betrug trotz Unwetterschäden in der Erstversicherung im zweiten
Quartal 195 (495) Mio. EUR und damit deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum; sie
blieb innerhalb des periodenanteiligen Budgets (488 Mio. EUR). Die verbesserte Nettoschadenquote
konnte die gestiegene Nettokostenquote nicht ganz ausgleichen; die kombinierte Schaden-/Kostenquote
des Konzerns blieb daher mit 97,0 (96,8) % stabil auf gutem Niveau. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis stieg um 6,2 % auf 2.085 (1.962) Mio. EUR. Dies lag besonders
am Anstieg des außerordentlichen Kapitalanlageergebnisses von 133 Mio. EUR und gestiegener
Realisate im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland zur Finanzierung
der Zinszusatzreserve; das Depotzinsergebnis - im Wesentlichen aus dem Segment Personen-Rückversicherung
- fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich. Die Konzern-Kapitalanlagerendite
lag im ersten Halbjahr 2017 bei 3,7 (3,5) % und damit leicht über dem Wert der Vorjahresperiode. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDas operative Ergebnis (EBIT) lag bei 1.125 (1.067) Mio. EUR. Das Konzernergebnis
legte um 14,9 % auf 463 (403) Mio. EUR zu; alle Geschäftsbereiche trugen dazu bei,
aber vor allem die Geschäftsbereiche Privat- und Firmenversicherung Deutschland und
Industrieversicherung hatten daran den höchsten Anteil. Die Eigenkapitalrendite stieg
auf 10,3 %, und damit um 0,8 Prozentpunkte gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode
(9,5 %). ENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSBEREICHE IM KONZERNDie Talanx untergliedert ihr Geschäft strategisch in die sieben berichtspflichtigen
Segmente Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall-
und Lebensversicherung -, Privat- und Firmenversicherung International, Schaden-Rückversicherung,
Personen-Rückversicherung und Konzernfunktionen. Über deren Zuschnitt und Geschäftsumfang
informieren wir im Anhang des Talanx-Konzerngeschäftsberichts 2016 im Kapitel "Segmentberichterstattung". INDUSTRIEVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNGIN %scroll
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Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses PRÄMIENVOLUMENDie gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs beliefen sich zum 30. Juni 2017
auf 2,8 (2,7) Mrd. EUR und stiegen um rund 3,3 % (währungsbereinigt um 2,6 %). Beitragssteigerungen
konnten die ausländischen Niederlassungen der HDI Global SE insbesondere in Frankreich,
Belgien und Japan erzielen. Die Selbstbehaltsquote im Geschäftsbereich lag mit 54,4 (52,7) % über dem Niveau des
Vorjahres. Grund waren vor allem geringere Abgaben an externe Rückversicherer in den
Sparten Haftpflicht und Kraftfahrt. Die verdienten Nettoprämien stiegen überproportional
zur Bruttoentwicklung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,1 % auf 1.160 (1.083)
Mio. EUR. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDas versicherungstechnische Nettoergebnis im Geschäftsbereich verbesserte sich auf
32 (25) Mio. EUR. Die Nettokostenquote lag mit 21,2 (21,7) % unter dem Vorjahreswert.
Höhere Nettoprämien konnten die gestiegenen absoluten Kosten aufgrund von höheren
investiven Projektaufwendungen überkompensieren. Die Schadenquote (netto) verbesserte
sich leicht auf 76,0 (76,1) %. Insbesondere in den Sparten Haftpflicht und Transport
hat sich die Schadenbelastung reduziert. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote des
Geschäftsbereichs Industrieversicherung betrug 97,2 (97,8) %. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis stieg um 25,7 % auf 137 (109) Mio. EUR. Das gesunkene Zinsniveau
für Neu- und Wiederanlagen konnte durch höhere Amortisationen von Collateralised Loan
Obligations überkompensiert werden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden bei
der HDI Global SE gleichzeitig mehr Gewinne aus dem Verkauf von Kapitalanlagen generiert. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDas operative Ergebnis des Geschäftsbereichs liegt aufgrund der vorgenannten Entwicklungen
im ersten Halbjahr mit 162 (143) Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Das Konzernergebnis
beläuft sich auf 112 (91) Mio. EUR. PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLANDSeit dem zweiten Quartal 2016 steuert der Talanx-Konzern den Geschäftsbereich Privat-
und Firmenversicherung Deutschland nach den Segmenten Schaden/Unfall- und Lebensversicherung
und berichtet entsprechend über die Entwicklung dieser beiden Segmente. SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNGIN %scroll
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Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFTIm Segment Schaden/Unfallversicherung war ein Anstieg der gebuchten Beitragseinnahmen
um 2,2 % auf 1.002 (980) Mio. EUR zu verzeichnen. Die höheren Beitragseinnahmen waren
insbesondere auf den Ausbau der Arbeitslosigkeitsversicherung im Bereich der Bancassurance
zurückzuführen. Insgesamt erhöhte sich dadurch der Anteil der Schaden/Unfallversicherer
am gesamten Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland auf 30,3 (29,3)
%. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISIm laufenden Geschäftsjahr verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis von
-32 Mio. EUR auf -9 Mio. EUR, was auf eine positive Schadenentwicklung zurückzuführen
war. Darüber hinaus gingen die Belastungen aus Naturkatastrophen- und Großschadenaufwendungen
gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück. Insgesamt führte diese positive Entwicklung
zu einem Rückgang der kombinierten Schaden-/Kostenquote (netto) um 3,2 Prozentpunkte
von 104,7 % auf 101,5 %. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis verringert sich aufgrund geringerer laufender Zinserträge
auf 44 (47) Mio. EUR. OPERATIVES ERGEBNISDas EBIT lag mit 22 (-17) Mio. EUR über dem Vorjahreszeitraum; bedingt durch die geringere
Schadenbelastung und durch entfallenden Restrukturierungsaufwand im Rahmen unseres
Investitions- und Modernisierungsprogramms. Entsprechend erhöhte sich die EBIT-Marge
auf 3,1 (-2,5) %. LEBENSVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT LEBENSVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
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Vorjahresvergleich aufgrund neuer Produktstruktur nicht möglich STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT LEBENSVERSICHERUNGIN %scroll
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Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFTDas Segment Lebensversicherung wies im Halbjahr - einschließlich der Sparbeiträge
aus fondsgebundenen Lebensversicherungen - einen Beitragsrückgang von 2,4 % auf 2,3
(2,4) Mrd. EUR. auf. Hierbei war ein erwartungsgemäßer Rückgang der laufenden Beiträge
aufgrund erhöhter Abläufe im Jahr 2016 um -45 Mio. EUR und der Einmalbeiträge um -12
Mio. EUR zu verzeichnen. Die Selbstbehaltsquote im Lebensversicherungsgeschäft blieb
mit 95,4 (95,6) % stabil. Nach Berücksichtigung der Sparbeiträge bei unseren fondsgebundenen
Produkten und der Veränderung der Beitragsüberträge erzielte das Segment Lebensversicherung
um 3,5 % niedrigere verdiente Nettoprämien von 1,7 (1,8) Mrd. EUR. Der Anteil des
Segments Lebensversicherung am gesamten Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung
Deutschland ging geringfügig auf 69,7 (70,7) % zurück. Das Neugeschäft bei den Lebensversicherungsprodukten - gemessen in der international
verwendeten Größe Jahresbeitragsäquivalent (Annual Premium Equivalent, APE) - verringerte
sich von 202 Mio. EUR auf 194 Mio. EUR aufgrund der Umstellung hin zu kapitaleffizienten
und Risiko-Produkten. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISIm laufenden Geschäftsjahr verschlechterte sich das versicherungstechnische Ergebnis
auf -901 (-780) Mio. EUR. Es wird u. a. durch die Aufzinsung der versicherungstechnischen
Rückstellungen und die Beteiligung unserer Versicherungsnehmer am Kapitalanlageergebnis
bestimmt. Diesen Aufwendungen stehen die Erträge aus den Kapitalanlagen gegenüber,
die allerdings im nicht versicherungstechnischen Ergebnis auszuweisen sind. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis stieg um 6,9 % auf 951 (890) Mio. EUR. Der Anstieg ist insbesondere
auf eine höhere Realisierung von stillen Reserven zur Finanzierung der Zinszusatzreserve
zurückzuführen. Das außerordentliche Kapitalanlageergebnis verbesserte sich entsprechend
um 47,0 % auf 276 (187) Mio. EUR. Der Rückgang des ordentlichen Kapitalanlageergebnisses
um 4,7 % auf 729 (765) Mio. EUR war geprägt durch das anhaltend niedrige Zinsniveau. OPERATIVES ERGEBNISDas operative Ergebnis (EBIT) im Segment Lebensversicherung verringerte sich auf 41
(73) Mio. EUR insbesondere durch RfB-Zuführungen aufgrund von Steuererträgen bei einigen
unserer Gesellschaften. GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMTSTEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMTIN %scroll
Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern, Finanzierungskosten und Minderheitsanteilen
erhöhte sich das Konzernergebnis auf 50 (24) Mio. EUR, sodass die Eigenkapitalrendite
um 2,2 Prozentpunkte auf 4,0 % stieg. PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALIN MIO. EURscroll
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Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALIN %scroll
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Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums Der Geschäftsbereich bündelt die Aktivitäten des internationalen Privat- und Firmenkundengeschäfts
innerhalb des Talanx-Konzerns und ist in den beiden Regionen Europa und Lateinamerika
aktiv. Per 29. Juni 2017 wurden der Lebensversicherer CBA Vita S. p. A. sowie der
Sachversicherer InChiaro Assicurazioni S. p. A. auf die italienische HDI Assicurazioni
S. p. A. verschmolzen. Der Erwerb der nun verschmolzenen CBA Vita S. p. A. sowie der
übrigen 49 % der InChiaro Assicurazioni S. p. A. erfolgte zum 30. Juni 2016 über die
italienische HDI Assicurazioni S. p. A. PRÄMIENVOLUMENDie gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs (einschließlich Prämien aus fondsgebundener
Lebens- und Rentenversicherung) stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 um 13,7
% auf 2,8 (2,5) Mrd. EUR. Währungsbereinigt erhöhten sich die Bruttoprämien gegenüber
der Vergleichsperiode um 11,3 %. Das Prämienvolumen konnte in der Berichtsperiode in beiden Regionen gesteigert werden.
In der Region Lateinamerika erhöhten sich die gebuchten Bruttoprämien gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 18,0 % auf 798 Mio. EUR. Währungsbereinigt betrug der Anstieg
9,1 %, was im Wesentlichen auf die mexikanische HDI Seguros S. A. zurückzuführen war.
Das Prämienvolumen der Gesellschaft konnte insbesondere in der Kraftfahrtversicherung
und über den Bankvertrieb gesteigert werden, was sowohl aus einer gestiegenen Anzahl
versicherter Fahrzeuge als auch aus höheren Durchschnittsprämien resultierte. Positive
Auswirkungen auf die gebuchten Bruttoprämien der Region Lateinamerika hatte auch Chile,
wo das Prämienvolumen ebenfalls in der Kraftfahrtversicherung sowie über einen neuen
Bankvertriebskanal gesteigert werden konnte. Zudem war hier eine gestiegene Nachfrage
nach Gebäudeversicherungen infolge von Naturkatastrophen festzustellen. 53 % des in
der Region erzielten Prämienvolumens entfielen auf die brasilianische HDI Seguros
S. A. Die gebuchten Bruttoprämien der Gesellschaft konnten vor allem im Zuge von kontinuierlichen
Preiserhöhungen in der Kraftfahrtversicherung unter der Berücksichtigung von Währungseffekten
um 19,5 % auf 420 Mio. EUR gesteigert werden, währungsbereinigt betrug der Anstieg
1,3 %. In der Region Europa war ein Wachstum der gebuchten Bruttoprämien um 12,3 % auf 2,0
Mrd. EUR zu verzeichnen, vor allem getrieben durch das Prämienwachstum von 34,9 %
auf 594 Mio. EUR beim polnischen Sachversicherer TUiR WARTA S. A. Der polnische Kraftfahrtversicherungsmarkt
befindet sich seit dem zweiten Halbjahr 2016 im Zyklus des "harten" Marktes, was zu
einem Anstieg der Durchschnittsprämien in der Kraftfahrthaftpflichtversicherung führte.
Des Weiteren war die positive Entwicklung zurückzuführen auf die Zunahme der versicherten
Fahrzeuge auf mehr als 4,5 (rund 3,6) Mio. Stück. Bei der italienischen HDI Assicurazioni
S. p. A. konnte durch die Berücksichtigung der Lebensversicherungsprämien der per
30. Juni 2016 akquirierten italienischen CBA Vita S. p. A. die bisher moderate Entwicklung
des Einmalbeitragsgeschäfts aus anderen Bankvertriebskanälen mehr als kompensiert
werden. Positive Effekte auf die gebuchten Bruttoprämien der Region hatte auch die
Türkei, hier konnte vor allem die Anzahl versicherter Fahrzeuge gesteigert werden.
Währungsbereinigt betrug das Wachstum des Prämienvolumens in Europa 12,4 %. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDie kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften verblieb
auf Vorjahresniveau (+0,1 Prozentpunkte auf 96,5 %). Die Kostenquote des Geschäftsbereichs
lag mit 29,6 % um 1,8 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres (31,4 %).
Dies resultierte aus dem Rückgang sowohl der Abschlusskostenquote als auch der Verwaltungskostenquote
(um 0,6 Prozentpunkt auf 5,8 % von 6,4 % im Vorjahr) aufgrund von Kostenoptimierungen
vor allem bei der polnischen TUiR WARTA S. A. sowie in Brasilien. Die Schadenquote
stieg demgegenüber um 1,8 Prozentpunkte, unter anderem belastet durch Großschäden
in Chile. Insgesamt lag das versicherungstechnische Ergebnis des Geschäftsbereiches mit 14 Mio.
EUR deutlich über Vorjahresniveau (7 Mio. EUR). KAPITALANLAGEERGEBNISIm ersten Halbjahr 2017 wurde im Geschäftsbereich mit 173 (153) Mio. EUR ein gegenüber
der Vergleichsperiode um 13,1 % höheres Kapitalanlageergebnis erzielt. Das ordentliche
Kapitalanlageergebnis erhöhte sich um 7,2 %, im Wesentlichen getrieben durch die im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt höheren Kapitalanlagebestände. Die ersten
sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 waren zudem positiv beeinflusst von einem gestiegenen
außerordentlichen Kapitalanlageergebnis in Italien. Die durchschnittliche Rendite
der selbst verwalteten Kapitalanlagen verbesserte sich entsprechend um 0,1 Prozentpunkte
auf 3,7 %. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDer Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International erzielte im ersten
Halbjahr 2017 mit 116 Mio. EUR ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,4 % höheres
operatives Ergebnis (EBIT). Während die Region Europa mit einem gegenüber dem Vergleichszeitraum
des Vorjahres um 18,4 % auf 90 (76) Mio. EUR gestiegenen EBIT zum operativen Ergebnis
des Geschäftsbereichs beitrug, wurden 30 (34) Mio. EUR des EBITS in der Region Lateinamerika
generiert. Der Rückgang des EBITS in Lateinamerika resultiert vor allem aus dem oben
genannten Großschaden in Chile. Das Konzernergebnis nach Minderheiten erhöhte sich
um 13,8 % auf 74 (65) Mio. EUR. Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich gegenüber
dem Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozentpunkte auf 7,1 %. WEITERE KENNZAHLENGESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH SPARTENIN MIO. EURscroll
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Vorjahresvergleich aufgrund neuer Produktstruktur nicht möglich GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH REGIONENIN MIO. EURscroll
RÜCKVERSICHERUNG SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERISCHERUNG -SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
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Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGIN %scroll
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Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums GESCHÄFTSENTWICKLUNGIn der weltweiten Schaden-Rückversicherung hält der intensive Wettbewerb an; das Angebot
für Rückversicherungsdeckungen übersteigt weiter deutlich die Nachfrage. Auch wenn
in Teilen die Geschäftsergebnisse der Versicherer schlechter geworden sind und zunehmend
mehr Reserven freigegeben werden, kann die Kapitalausstattung der meisten immer noch
als ausreichend angesehen werden. Einen weiteren Faktor für den anhaltenden Druck
auf die Preise und Konditionen - besonders im US-Naturkatastrophengeschäft - stellen
die zusätzlichen Kapazitäten aus dem Markt für Katastrophenanleihen (ILS) dar. In diesem Umfeld standen zum 1. April die Vertragserneuerungsrunde für Japan sowie
volumenmäßig kleinere Vertragsverlängerungen für die Märkte Australien, Neuseeland,
Korea und Nordamerika an. Angesichts der überwiegend weichen Marktverhältnisse haben
wir uns im Wesentlichen auf das Bestandsgeschäft konzentriert, um so eine gute Qualität
unseres Schaden-Rückversicherungsportefeuilles sicherzustellen. In Japan gingen die Raten im Sachgeschäft weiter zurück, jedoch moderater als dies
in der vorangegangenen Vertragserneuerungsrunde der Fall war. Im Haftpflichtgeschäft
konnten aufgrund von Schäden aus der Vergangenheit substanzielle Ratenerhöhungen durchgesetzt
werden, sodass wir hier zusätzliche Prämien vereinnahmen konnten. In Neuseeland sorgte
das Erdbeben vom November 2016 dafür, dass der Trend rückläufiger Raten gestoppt werden
konnte. Ein Teil unseres Nordamerikageschäfts wurde ebenfalls zum 1. April erneuert.
Der Preisdruck hat hier spartenübergreifend spürbar nachgelassen. Sowohl im Sach-
als auch im Haftpflichtbereich konnten wir überwiegend stabile Preise erzielen. PRÄMIENENTWICKLUNGDie gebuchten Bruttoprämien im Segment Schaden-Rückversicherung stiegen zum 30. Juni
2017 deutlich um 17,3 % auf 5,4 (4,6) Mrd. EUR. Hier schlug sich der Bedarfsanstieg
nach solvenzentlastenden Rückversicherungslösungen sowohl in Europa als auch in Nordamerika
nieder. Prämienrückgänge in anderen Bereichen konnten damit mehr als kompensiert werden.
Bei konstanten Währungskursen hätte der Anstieg 16,9 % betragen. Der Selbstbehalt
erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode auf 89,4 (88,2) %. Die verdienten Nettoprämien
stiegen um 12,3 % auf 4,3 (3,8) Mrd. EUR; auf währungskursbereinigter Basis wären
es 11,8 % gewesen. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDie Großschadenbelastung zum 30. Juni 2017 lag - angesichts eines großschadenfreien
zweiten Quartals - mit 123 Mio. EUR deutlich unter dem Wert der Vergleichsperiode
(353 Mio. EUR). Belastungen ergaben sich auch im zweiten Quartal aus der Entscheidung
der britischen Regierung, ab März 2017 den Abzinsungssatz für Abfindungszahlungen
aus Personenschäden ("Ogden Rate") von 2,5 % auf -0,75 % abzusenken. Dadurch können
schwere Personenschäden, wie beispielsweise durch Autounfälle, erheblich teurer werden,
was zu höheren Zahlungen aus Haftpflichtversicherungsdeckungen führt. Da sich dies
nicht nur auf zukünftige, sondern auch auf noch nicht abgewickelte Schäden der Vergangenheit
bezieht, führt es zu einem substanziellen Nachreservierungsbedarf für Erst- und Rückversicherer.
Wir haben zu diesem Zweck zum 30. Juni 2017 zusätzliche Schadenreserven in Höhe von
291 Mio. EUR gebildet. Angesichts unserer sehr auskömmlichen Spätschadenreserven führt
dies jedoch nicht zu Abwicklungsverlusten. Wir gehen davon aus, dass auch im Laufe
des Geschäftsjahres aus der Änderung der "Ogden Rate" weiterer Nachreservierungsbedarf
entstehen kann. Allerdings sollte dieser durch die gestellten Spätschadenreserven
kompensiert werden. Das versicherungstechnische Ergebnis für das Segment Schaden-Rückversicherung ging
um 9,7 % auf 149 (165) Mio. EUR zurück; es liegt aber noch auf einem auskömmlichen
Niveau. Die kombinierte Schaden- /Kostenquote stellt sich mit 96,5 (95,4) % immer
noch positiv dar. KAPITALANLAGEERGEBNISSehr erfreulich entwickelte sich mit 490 (431) Mio. EUR das Ergebnis unserer Kapitalanlagen.
Angesichts höherer ordentlicher Erträge stieg das Ergebnis aus selbst verwalteten
Kapitalanlagen um 16,5 % auf 488 (419) Mio. EUR. OPERATIVES ERGEBNISVor diesem Hintergrund verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT) für das Segment
Schaden-Rückversicherung zum 30. Juni 2017 um 10,7 % auf 644 (582) Mio. EUR. Die EBIT-Marge
lag mit 14,9 (15,2) % wieder deutlich über unserem Zielwert von mindestens 10 %. PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG -SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
STEUERUNGSGRÖSSENIN %scroll
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Operatives Ergebnis (EBIT)/verdiente Nettoprämien GESCHÄFTSENTWICKLUNGMit der Entwicklung des Geschäfts im Segment Personen-Rückversicherung für das erste
Halbjahr 2017 sind wir insgesamt nicht ganz zufrieden. Nach einem auskömmlichen ersten
Quartal blieb das zweite Quartal insgesamt hinter unseren Erwartungen zurück. Im deutschen Markt mussten Lebensversicherer ab Mai erstmals gemäß Solvency II die
sogenannten SFCR (Solvency and Financial Condition Reports) veröffentlichen. Zum Ende
des Jahres 2016 konnten demnach alle Lebensversicherer - die von der BaFin beaufsichtigt
und kontrolliert werden - die Solvenzanforderungen erfüllen. Gegenüber dem Vorjahr
verbesserte sich die Bedeckungsquote der deutschen Lebensversicherer im Schnitt branchenweit
um 57 Prozentpunkte (von 283 % auf 340 %). Unabhängig von dieser allgemeinen Verbesserung
zeigte sich aber auch, dass einzelne Gesellschaften keine ausreichenden Bedeckungsquoten
vorweisen konnten. Infolgedessen konnten wir ein gesteigertes Interesse an Rückversicherungslösungen
zur Optimierung der Solvenzsituation beobachten. Ein ähnlich wachsendes Interesse
stellten wir für Lösungen zur Finanzierung der Zinszusatzreserve fest. Der zu Beginn
des Jahres neu eingeführte Pflegebegriff in der deutschen Sozialversicherung hat bisher
noch nicht zu der erwarteten Belebung des Neugeschäfts in der Pflegeversicherung geführt.
Derzeit sind unterschiedliche Entwicklungen im Markt zu sehen: Anbieter stellen teilweise
das Neugeschäft komplett ein oder übernehmen die Vermittlung für andere Gesellschaften.
Es bleibt abzuwarten, inwieweit das Geschäft gesteigert werden kann. Jedoch sind wir
zuversichtlich, dass sich die Pflegeversicherung positiv entwickeln wird und sehen
für die zweite Jahreshälfte Geschäftspotenzial. Mit Blick auf Europa war die Nachfrage nach solvenzorientierten Rückversicherungslösungen
- neben Deutschland - auch in weiteren europäischen Ländern wie beispielsweise den
Niederlanden stark. Insgesamt hat sich das Geschäft in Europa entsprechend unseren
Erwartungen entwickelt. Besonders erfreulich war die Entwicklung im Bereich ReTakaful,
wo wir unser automatisiertes Underwriting-System hr|ReFlex erfolgreich bei Kunden
implementieren konnten. Im Bereich der Langlebigkeitsrisiken hat sich speziell in Großbritannien der Vorzugsrentenmarkt
weitgehend monopolisiert. Viele Anbieter haben sich aus dem Markt zurückgezogen. Zum
einen resultiert dies aus der Gesetzesänderung, dass die Verpflichtung, Pensionsersparnisse
in Jahresrenten umzuwandeln, teilweise weggefallen ist, und zum anderen aus den geänderten
Kapitalanforderungen durch Solvency II. Global betrachtet ist die Entwicklung im Langlebigkeitsbereich
unverändert positiv und die Nachfrage nimmt stetig zu. Ebenso rücken indexierte Langlebigkeits-Rückversicherungslösungen
vermehrt in den Fokus, sodass sich hier ein Markt entwickelt. Die dynamische Entwicklung in Asien hat über das erste Quartal hinaus auch im zweiten
Quartal angehalten. Der Bedarf nach (Rück-) Versicherungslösungen im Bereich der Krankenversicherung
ist in der zum Teil noch nicht ausreichend versicherten asiatischen Bevölkerung groß.
Um die Versicherungsnehmer noch besser zu erreichen und um den Bearbeitungsprozess
effizienter zu gestalten, unterstützen wir unsere Kunden bei der Entwicklung und Implementierung
von Online-Vertriebskanälen. Darüber hinaus lässt sich speziell in Japan ein zunehmender
Bedarf an Rückversicherungslösungen im Bereich Financial Solutions erkennen. In China
ist das Interesse nach sogenannten lifestyleorientierten Lebensversicherungskonzepten
ausgesprochen groß. Hier sind wir im engen Dialog mit unseren Kunden, um individuelle
Lösungen anzubieten. Das Ergebnis unseres US-amerikanischen Geschäfts wurde in der Berichtsperiode durch
eine höher als erwartete Sterblichkeit in Teilen unseres Mortalitätsbestandsgeschäfts
älterer Zeichnungsjahre beeinflusst. Jedoch konnten insbesondere die positiven Ergebnisse
des Financial-Solutions-Geschäfts diese Entwicklung weitgehend kompensieren. PRAMIENENTWICKLUNGZum 30. Juni 2017 betrug das Bruttoprämienvolumen im Segment Personen-Rückversicherung
3,6 (3,7) Mrd. EUR; dies entspricht einem leichten Rückgang von 2,4 %. Bei unveränderten
Währungskursen hätte der Rückgang 1,5 % betragen. Der Selbstbehalt ist mit 91,6 (91,8)
% stabil geblieben. Die verdienten Nettoprämien sind um 3,5 % auf 3,2 (3,3) Mrd. EUR
gesunken. Bei konstanten Währungskursen hätte der Rückgang 3,1 % betragen. KAPITALANLAGEERGEBNISTrotz des niedrigen Zinsumfelds sind wir mit unserem Kapitalanlageergebnis von 300
(321) Mio. EUR sehr zufrieden. Das Ergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen
stieg um 14,0 % auf 179 (157) Mio. EUR. Das Ergebnis aus bei unseren Zedenten hinterlegten
Depots hingegen ging deutlich auf 121 (164) Mio. EUR zurück. OPERATIVES ERGEBNISVor diesem Hintergrund reduzierte sich das operative Ergebnis (EBIT) zum 30. Juni
2017 um 10,3 % auf 156 (174) Mio. EUR. Für das Financial-Solutions-Geschäft verzeichneten
wir eine EBIT-Marge von 29,9 %. Der Zielwert von 2 % wurde somit weit übertroffen.
Mit 2,3 % übertraf ebenfalls das Longevity-Geschäft die 2-prozentige Zielrendite.
Hingegen blieb die EBIT-Marge im Bereich Mortality und Morbidity mit 1,0 % hinter
der angestrebten EBIT-Marge von 6 % zurück. GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTSTEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTIN %scroll
1)
Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums Im Geschäftsbereich Rückversicherung belief sich das Konzernergebnis im ersten Halbjahr
2017 auf 266 (251) Mio. EUR (+6,0 %), die Eigenkapitalrendite lag bei 12,6 (12,6)
%. KONZERNFUNKTIONEN
Die Talanx AG hat am 30. Mai 2017 erstmals ein EMTN (Euro Medium Term Note)-Programm
mit einem Volumen von 3 Mrd. EUR aufgelegt. Das Programm soll die Flexibilität der
Finanzierung - insbesondere über die strukturelle Möglichkeit von Privatplatzierungen
- erhöhen und mittelfristig dazu beitragen, die Refinanzierungskosten der Talanx zu
senken. Der erforderliche Basisprospekt des Programms ist an der Börse Luxemburg gelistet.
Ziehungen sind im Erst- und Nachrang-Bereich möglich. RUCKVERSICHERUNGSSPEZIALISTEN IM KONZERNIm Segment Konzernfunktionen weisen wir seit 2013 versicherungstechnisches Geschäft
aus, das über unsere irische Tochtergesellschaft gezeichnet wird. Seit dem 16. Mai
2017 firmiert diese unter dem Namen Talanx Reinsurance (Ireland) SE (vormals: Talanx
Reinsurance (Ireland) Public Limited Company). Mit dieser gruppeninternen Rückversicherung
streben wir eine Erhöhung des Selbstbehalts sowie eine Optimierung der Kapitalauslastung
an. Das von Talanx Re (Ireland) gezeichnete konzerninterne Geschäft wird teilweise
den geschäftsabgebenden Segmenten wieder zugerechnet, um Diversifikationsvorteile
im jeweiligen Segment zu nutzen. Im Segment Konzernfunktionen weisen wir darüber hinaus
jenes Geschäft aus, das zusätzliche segmentübergreifende Diversifikationsvorteile
beinhaltet. Im ersten Halbjahr 2017 betrugen die gebuchten Bruttoprämien aus diesem
Geschäft 23 (22) Mio. EUR; sie resultierten aus Rückversicherungsabgaben der Geschäftsbereiche
Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und
Firmenversicherung International. Aus diesem Geschäft wies die Talanx Re (Ireland)
für das Segment Konzernfunktionen aufgrund negativer Währungseinflüsse ein operatives
Ergebnis von 0 (4) Mio. EUR aus. KAPITALANLAGESPEZIALISTEN IM KONZERNDie Talanx Asset Management GmbH betreibt zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Ampega
Investment GmbH in erster Linie das Management und die Administration der Kapitalanlagen
der Konzerngesellschaften und erbringt damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen
wie Kapitalanlagebuchhaltung und Reporting. Die selbst verwalteten Kapitalanlagen
des Konzerns liegen trotz eines leicht gestiegenen Zinsniveaus stabil bei 107 (107)
Mrd. EUR. Der Beitrag der beiden Gesellschaften und der Talanx Immobilien Management
GmbH in Summe zum operativen Ergebnis im Segment betrug im ersten Halbjahr 2017 insgesamt
24 (48) Mio. EUR. Die Ampega Investment GmbH verwaltet als Kapitalanlagegesellschaft Publikums- und
Spezialfonds und betreibt für institutionelle Kunden Finanzportfolioverwaltung. Im
Vordergrund stehen das Portfolio-Management und die Administration von Kapitalanlagen
für konzernexterne Kunden. Die Mittelzuflüsse der Investmentbranche lagen im ersten
Halbjahr 2017 deutlich über dem Aufkommen des Vorjahreszeitraums, in dem der Fondsabsatz
im Retailgeschäft recht kräftig unter dem negativen Jahresbeginn an den Börsen gelitten
hatte. Die wegen der andauernden Niedrigzinsphase mangelnden Anlagealternativen und
die positive Entwicklung der globalen Aktienmärkte in den ersten Monaten 2017 bewirkten,
dass sich die Privatanleger im laufenden Jahr wieder verstärkt den Publikumsfonds
zuwandten. In diesem freundlichen Marktumfeld verzeichnete die Ampega Investment GmbH
ebenfalls eine gute Entwicklung der Mittelzuflüsse, wobei das Gesamtabsatzergebnis
durch einen bedeutenden Vertriebserfolg im Bereich institutionelle Drittkunden zusätzlich
positiv beeinflusst wurde. Der Gesellschaft gelang es, im Mai die Administration von
konzernfremden Fondsbaskets in Höhe von ca. 900 Mio. EUR zu übernehmen. Das Gesamtvolumen des von Ampega verwalteten Vermögens stieg im ersten Halbjahr um
7,4 % auf 23,2 (21,6) Mrd. EUR. Davon wurde in etwa die Hälfte, nämlich 10,9 (10,7)
Mrd. EUR, im Auftrag der Konzerngesellschaften über Spezialfonds und Direktanlagemandate
betreut. Der übrige Anteil entfällt mit 6,8 (5,7) Mrd. EUR auf institutionelle Drittkunden
und mit 5,5 (5,3) Mrd. EUR auf das Privatkundengeschäft. Letzteres wird sowohl über
konzerneigene Vertriebswege und Produkte, wie die fondsgebundene Lebensversicherung,
angeboten als auch über externe Vermögensverwalter oder Banken. OPERATIVES ERGEBNISDas operative Ergebnis im Segment Konzernfunktionen reduzierte sich im ersten Halbjahr
2017 auf 0 (27) Mio. EUR. Das Ergebnis des Vorjahres war durch den Verkauf des 25,1-prozentigen
Anteils an der C-QUADRAT Investment AG positiv beinflusst. Durch die Veräußerung der
Aktien war ein IFRS-Gewinn nach Steuern von rund 26 Mio. EUR entstanden. Das im ersten
Halbjahr 2017 auf die Aktionäre der Talanx AG entfallende Konzernergebnis für dieses
Segment betrug -42 (-23) Mio. EUR. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEVERMÖGENSLAGE
WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER VERMÖGENSSTRUKTURDie Erhöhung unserer Bilanzsumme um 1,1 Mrd. EUR auf 157,7 Mrd. EUR ist hauptsächlich
auf den Zuwachs der flüssigen Mittel (+0,6 Mrd. EUR) sowie den Anstieg der Forderungen
aus dem Versicherungsgeschäft (+0,6 Mrd. EUR) zurückzuführen. KAPITALANLAGEENTWICKLUNGDer gesamte Kapitalanlagebestand nahm im Laufe des ersten Halbjahres 2017 um 0,6 %
ab und betrug 118,1 (118,9) Mrd. EUR. Der Bestand an selbst verwalteten Kapitalanlagen
sank um 0,5 % auf 106,6 (107,2) Mrd. EUR. Der Bestandsrückgang der selbst verwalteten
Kapitalanlagen ist vorrangig marktbedingt. Hier machte sich zudem die gestärkte Position
des Euro gegenüber dem US-Dollar bemerkbar. Die Zuflüsse aus dem versicherungstechnischen
Geschäft wurden im Rahmen der jeweiligen gesellschaftsspezifischen Vorgaben angelegt.
Der Bestand an Investmentverträgen liegt hingegen konstant bei 1,1 Mrd. EUR. Die Depotforderungen
sanken um 1,9 % auf 10,4 (10,6) Mrd. EUR. Auch im ersten Halbjahr 2017 bildeten die festverzinslichen Anlagen die bedeutendste
Kapitalanlageklasse. Reinvestitionen erfolgten unter Berücksichtigung der vorhandenen
Kapitalanlagestruktur im Wesentlichen in dieser Anlageklasse. Der Ergebnisbeitrag
aus dieser Anlageklasse betrug, analog zum Vorjahreszeitraum, 1,4 Mrd. EUR und wurde
im Berichtsjahr weitestgehend reinvestiert. Die Aktienquote nach Derivaten (wirtschaftliche Aktienquote börsennotierter Titel)
lag zum Quartalsende bei 1,7 (1,5) %. ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGENIN %![]() ZUSAMMENSETZUNG DER SELBST VERWALTETEN KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEKLASSEN
IN MIO. EURscroll
1)
Derivate nur mit positiven Marktwerten FESTVERZINSLICHE WERTPAPIEREDer Bestand an festverzinslichen Kapitalanlagen (ohne Hypotheken- und Policendarlehen)
sank im ersten Halbjahr 2017 um 1,1 Mrd. EUR und betrug zum Halbjahresende 95,0 (96,1)
Mrd. EUR. Diese Anlageklasse stellt mit 80 (81) %, bezogen auf den Gesamtbestand der
Kapitalanlagen, weiterhin den nach Volumen größten Teil unserer Investitionen dar.
Die festverzinslichen Kapitalanlagen teilten sich im Wesentlichen in die Kapitalanlagekategorien
"Darlehen und Forderungen" und "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" auf. Die "Jederzeit veräußerbaren festverzinslichen Wertpapiere", deren Volatilität sich
im Eigenkapital niederschlägt, bilden mit 64,4 (65,4) Mrd. EUR und unverändert 68
% des Gesamtbestands des Portfolios festverzinslicher Wertpapiere den größten Anteil
und sind im ersten Halbjahr um ca. 1,0 Mrd. EUR gesunken. In diesem Segment wurde
hauptsächlich in Pfandbriefen und Unternehmensanleihen investiert. Die Bewertungsreserven
- also die saldierten stillen Lasten und stillen Reserven - sind auch wegen des gestiegenen
Zinsniveaus für lange Laufzeiten seit dem Jahresende 2016 von 3,8 Mrd. EUR auf 3,2
Mrd. EUR gesunken. In der Kategorie "Darlehen und Forderungen" werden im Wesentlichen Staatspapiere oder
ähnlich sichere Papiere gehalten. Den wesentlichen Bestand stellen weiterhin Pfandbriefe
dar. Der Gesamtbestand der festverzinslichen Wertpapiere innerhalb der Kategorie "Darlehen
und Forderungen" betrug zum Halbjahresende unverändert 29,4 Mrd. EUR; er stellt damit
weiterhin 31 % des Gesamtbestands der Anlageklasse der festverzinslichen Kapitalanlagen
dar. Die nicht bilanzwirksamen Bewertungsreserven der "Darlehen und Forderungen" (inklusive
Hypotheken- und Policendarlehen) reduzierten sich von 4,9 auf 4,1 Mrd. EUR. Staatsanleihen mit gutem Rating oder Papiere ähnlich sicherer Schuldner bilden 2017
weiterhin den Schwerpunkt der Bestände in festverzinslichen Wertpapieren. Zum Bilanzstichtag
betrug der Bestand an AAA-gerateten Rententiteln 39,5 (39,0) Mrd. EUR. Dies entspricht
einem Anteil von 41 (40) % am Gesamtbetrag der festverzinslichen Wertpapiere und Darlehen. RATINGSTRUKTUR DER FESTVERZINSLICHEN WERTPAPIEREIN %![]() Der Talanx-Konzern verfolgt eine konservative Anlagepolitik. So besitzen 75 (76) %
der Papiere der Anlageklasse festverzinsliche Wertpapiere mindestens ein Rating der
Klasse A. Der Konzern ist mit einem geringen Bestand an Staatsanleihen in Ländern mit einem
Rating schlechter A- investiert. Dieser Bestand beträgt auf Markwertbasis unverändert
4,4 Mrd. EUR und entspricht weiterhin einem Anteil von 4,1 % der selbst verwalteten
Kapitalanlagen. Die Macaulay-Duration des gesamten Kapitalanlagebestandes der festverzinslichen Wertpapiere
im Talanx-Konzern betrug 8,1 (8,1) Jahre zum 30. Juni 2017. Im Hinblick auf die kongruente Währungsbedeckung bilden im Talanx-Konzern unverändert
die Kapitalanlagen in US-Dollar mit 19 (20) % den größten Anteil am Fremdwährungsportfolio.
Darüber hinaus werden größere Positionen in britischen Pfund und australischen Dollar
gehalten, die in Summe 5 (7) % aller Kapitalanlagen ausmachen. Der Gesamtanteil innerhalb
der selbst verwalteten Kapitalanlagen in Fremdwährungen zum 30. Juni 2017 beträgt
32 (33) %. AKTIEN UND AKTIENFONDSDie saldierten unrealisierten Gewinne und Verluste der im Konzern gehaltenen Aktienbestände
(ohne "Übrige Kapitalanlagen") erhöhten sich um 73 Mio. EUR und betragen nunmehr 324
(251) Mio. EUR. IMMOBILIEN INKLUSIVE ANTEILE AN IMMOBILIENFONDSZum Stichtag beträgt der Bestand an fremdgenutzten Immobilien 2,4 (2,5) Mrd. EUR.
Hinzu kommen 805 (830) Mio. EUR in Immobilienfonds, die unter den Finanzinstrumenten
der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" bilanziert sind. Im Berichtszeitraum wurden planmäßige Abschreibungen auf den fremdgenutzten Immobilienbestand
in Höhe von 25 (21) Mio. EUR vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen fielen nicht
an. Die Abschreibungen auf Immobilienfonds betrugen 6 (2) Mio. EUR. Diesen Abschreibungen
standen Zuschreibungen in vernachlässigbarer Höhe gegenüber. INFRASTRUKTURINVESTMENTSIm Bereich der Infrastrukturinvestitionen wurde in den vergangenen Jahren ein diversifiziertes
Portfolio an Eigen- und Fremdkapital-Investments aufgebaut. Zur Erweiterung dieses
Portfolios wurde im zweiten Quartal inter alia ein Kaufvertrag zum Erwerb eines zum
Stichtag im Bau befindlichen Windparks in Frankreich unterzeichnet; Closing wird im
dritten Quartal 2017 erwartet. Neben der Realisierung von attraktiven Investitionsmöglichkeiten
konnten wir somit auch eine Diversifizierung unseres Portfolios vorantreiben. Das Investitionsvolumen beträgt aktuell ca. 1,6 Mrd. EUR. Bis Ende 2017 streben wir
ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 2 Mrd. EUR an. Potenzielle weitere Anlageopportunitäten
sehen wir insbesondere im Bereich der Transportinfrastruktur, der Netzinfrastruktur
und im Offshore-Wind-Sektor. KAPITALANLAGEERGEBNISENTWICKLUNG DES KAPITALANLAGEERGEBNISSESIN MIO. EURscroll
Das Kapitalanlageergebnis des ersten Halbjahres betrug 2.085 (1.962) Mio. EUR; es
liegt trotz des Niedrigzinsumfeldes leicht über dem Vorjahresniveau. Die annualisierte
Kapitalanlagerendite des selbst verwalteten Kapitalanlagebestandes stieg auf 3,7 (3,5)
%. Die ordentlichen Kapitalanlageerträge betrugen zum Halbjahresende 1.683 (1.639) Mio.
EUR. Dieser Anstieg spiegelt insbesondere die für ein erstes Halbjahr recht hohen
Erträge aus privatem Beteiligungskapital (teilweise einmalige Erträge) und Immobilien
wider. Das sinkende Kapitalmarktzinsniveau führte zu einem Durchschnittskupon des
Bestandes an festverzinslichen Wertpapieren von 3,1 (3,2) %. Die hierin enthaltenen
laufenden Erträge aus Zinsen lagen unverändert bei 1,4 Mrd. EUR. Das realisierte Ergebnis aus Kapitalanlageverkäufen lag deutlich über dem Vorjahresniveau
und betrug in Saldo 466 (330) Mio. EUR. Die positiven Realisate resultieren aus der
regelmäßigen Portfolioumschichtung in allen Segmenten und zusätzlich aus der Anforderung
zur Hebung von stillen Reserven zur Finanzierung der Zinszusatzreserve (HGB) der Lebensversicherungen
und Pensionskassen. Im Vergleich zum Vorjahr waren im ersten Halbjahr dieses Jahres per saldo geringere
Abschreibungen erforderlich. Diese betragen unter Berücksichtigung der Zuschreibungen
insgesamt 95 (106) Mio. EUR. Dabei entfielen in diesem Jahr auf den Bereich der Aktien
mit 6 (51) Mio. EUR deutlich geringere Abschreibungen. Gegenläufig erhöhten sich die
Wertminderungen auf festverzinsliche Wertpapiere um 26 Mio. EUR auf 34 (8) Mio. EUR. Das unrealisierte Ergebnis verschlechterte sich leicht per saldo von 44 Mio. EUR auf
30 Mio. EUR. Der Rückgang ist wesentlich auf Marktwertveränderungen zurückzuführen. Das Ergebnis aus Depotzinserträgen und -aufwendungen ging auf 116 (167) Mio. EUR zurück. KAPITALANLAGEERGEBNIS NACH KONZERNSEGMENTEN1)IN MIO. EUR![]() 1)
Nach Eliminierung konzerninterner Beziehungen zwischen den Segmenten FINANZLAGEANALYSE DER KAPITALSTRUKTUR
WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER KAPITALSTRUKTURInsgesamt sind die versicherungstechnischen Nettorückstellungen in Relation zur Vergleichsperiode
um 1,1 % bzw. 1,1 Mrd. EUR auf 103,9 (102,8) Mrd. EUR gestiegen. Dieser Anstieg entfiel
mit 1,2 Mrd. EUR im Wesentlichen auf die Rückstellung für Prämienüberträge. Bezogen auf den Bilanzstichtag betrug das Verhältnis der Nettorückstellungen aus dem
Versicherungsgeschäft zu den gesamten Kapitalanlagen, einschließlich der Depotforderungen,
aber exklusive der Kapitalanlagen aus Investmentverträgen, 88,8 (87,3) %; es bestand
eine Überdeckung der Rückstellung von 13,1 (14,9) Mrd. EUR. EIGENKAPITALENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALSDie Verringerung der nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile (übrige Rücklagen) gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 232 Mio. EUR auf 489 Mio. EUR (-32,2%) sowie die Dividendenzahlung in Höhe von 341 (329) Mio. EUR an die Aktionäre der Talanx AG im Mai des Berichtszeitraums wurden durch das Periodenergebnis, das in Höhe von 463 (4031) ) Mio. EUR auf unsere Anteilseigner entfällt und vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde, nicht vollständig aufgefangen, sodass sich das Konzerneigenkapital um 110 Mio. EUR (-1,2 %) leicht verringerte. Der Rückgang der übrigen Rücklagen (-232 Mio. EUR) ist insbesondere durch negative
Entwicklung der nicht realisierten Kursgewinne aus Kapitalanlagen (-477 Mio. EUR bzw.
-14,6%) sowie des kumulierten Ergebnisses aus Währungsumrechnung um -285 Mio. EUR
(-153%) begründet, die durch die positive Entwicklung der Gewinnbeteiligungen Versicherungsnehmer/Shadow
Accounting (+544 Mio. EUR) nur teilweise kompensiert werden konnte. Während die nicht
realisierten Kursgewinne aus Kapitalanlagen, korrespondierend zum leicht gestiegenen
Zinsniveau für lange Laufzeiten, von 3.278 Mio. EUR auf 2.801 Mio. EUR zurückgingen,
hat die Währungskursentwicklung - insbesondere die Abwertung des US-Dollar gegenüber
dem Euro - das kumulierte Ergebnis aus der Währungsumrechnung zu einem Verlust in
Höhe von 99 Mio. EUR transformiert (Gewinn in Höhe von 186 Mio. EUR). ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALSENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALSIN MIO. EURscroll
DARSTELLUNG DES EIGENKAPITALS DER GESCHÄFTSBEREICHE1) EINSCHLIESSLICH DARAUF ENTFALLENDER ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTERIN MIO. EURscroll
ANALYSE FREMDKAPITALDie gesamten nachrangigen Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag unverändert 2,0
Mrd. EUR. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Anmerkung 8 "Nachrangige
Verbindlichkeiten". Zum 30. Juni 2017 bestehen zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien über
einen Gesamtnominalbetrag von 500 Mio. EUR. Zum Bilanzstichtag sind diese unverändert
zum Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Die bestehenden syndizierten Kreditlinien
können von den Darlehensgebern gekündigt werden, wenn es zu einem sogenannten Change
of Control kommt, d. h., wenn eine andere Person oder eine gemeinsam handelnde andere
Gruppe von Personen als der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G.
die direkte oder indirekte Kontrolle über mehr als 50 % der Stimmrechte oder des Aktienkapitals
der Talanx AG erwirbt. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Anmerkung 10
"Begebene Anleihen und Darlehen". Zudem besteht mit dem HDI V. a. G. eine Rahmenvereinbarung, wonach der Konzern die
Möglichkeit erhält, für die Laufzeit von fünf Jahren und in einem Volumen von bis
zu 500 Mio. EUR dem HDI V. a. G. nachrangige Schuldverschreibungen auf revolvierender
Basis zur Zeichnung anzudienen. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Kapitel
"Sonstige Angaben" - "Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen". WEITERE BERICHTE UND ERKLÄRUNGENRISIKOBERICHTIn unserem Geschäftsbericht für das Jahr 2016 haben wir unser Risikoprofil und die
verschiedenen Risikoarten und mögliche Risiken dargestellt, die eine nachteilige Auswirkung
auf die Geschäftsentwicklung und das Risikoprofil des Konzerns haben könnten. Auf
eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Risikoarten wird hier unter Verweis
auf die Angaben im Geschäftsbericht 2016, Seite 92 ff., verzichtet. Die Risikoberichterstattung
im Halbjahresfinanzbericht konzentriert sich auf relevante Veränderungen der Risikolage,
die nach der Erstellung des Talanx-Konzerngeschäftsberichts 2016 eingetreten sind. Das Gesamtbild der Risikolage bleibt dabei unverändert; es sind weiterhin keine konkreten
Risiken erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns existenziell
beeinträchtigen könnten. Jedoch könnte die kumulierte Materialisierung von Risiken
mit der Anpassungsnotwendigkeit bestimmter immaterieller Vermögenswerte und Buchwerte
verbunden sein. So könnte u. a. eine lang anhaltende Niedrigzinsphase bei Teilen des
Lebensversicherungsbereiches aufgrund des erhöhten Zinsgarantie- und Wiederanlagerisikos
zu erheblichen Belastungen der Ertragslage und der Solvabilität führen. Insbesondere
birgt es für die Lebensversicherer sowie die Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung
im Konzern vornehmlich bezüglich der HGB-Bilanz das Risiko weiterer Zinsnachreservierungen. Systemische Risiken, insbesondere für die Finanzmarktstabilität, können den Konzern
einerseits direkt als Akteur am Finanzmarkt und indirekt über potenzielle negative
Wirkungen auf seine Kunden betreffen. Hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Schuldenkrise verschiedener Staaten besteht
weiterhin zumindest abstrakt ein beachtlicher Grad an Unsicherheit, ob sich diesbezügliche
Risiken nicht zukünftig weiter konkretisieren und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns nachhaltig beeinträchtigen werden. Hierbei steht aufgrund der vergleichsweise
hohen Exponierung einzelner Tochtergesellschaften gegenüber entsprechenden Titeln
weiterhin Italien unter besonderer Beobachtung. Die Auswirkungen auf die Anlagen der
Talanx bewegen sich gemäß unseren Analysen im kontrollierten Rahmen. Außerdem beobachten wir die politische Entwicklung in Polen und der Türkei als Kernmärkte
des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung International sowie die Situation
der Europäischen Union insgesamt, auch im Zusammenhang mit dem Austritt Großbritanniens. Große Unsicherheit besteht zudem für die Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen
unserer unternehmerischen Tätigkeit. Begründet durch die im Zeitablauf veränderten
Interpretationen der Gesetzeslage sehen wir uns einer Unsicherheit hinsichtlich der
künftigen praktischen Auslegung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen (z. B. Solvency
II) ausgesetzt. Gerade unsere deutschen Lebensversicherungsgesellschaften sind dabei
rechtlichen Risiken ausgesetzt. Hierunter fallen auch steuerliche Risiken in Bezug
auf die Behandlung von bestimmten Kapitalanlageinstrumenten im Rahmen der Betriebsprüfungen.
Insoweit diese wegen einer Eintrittswahrscheinlichkeit von unter 50 % nicht passiviert
worden sind, haben sie Eingang in die im Anhang ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten
gefunden. Im Zuge der Umsetzung der "Richtlinie über den Versicherungsvertrieb (IDD)"
der EU wurden auch neue Regelungen zum Vertrieb von Restschuldversicherungen bei Kreditvergaben
verabschiedet. Hierbei wurde das zwischenzeitlich diskutierte Kopplungsverbot von
Geschäften nicht beschlossen. Im Geschäftsbereich Rückversicherung werden für das US-amerikanische Mortalitätsgeschäft
derzeit im Rahmen eines Projektes aktuarielle Annahmen überprüft und Maßnahmen des
Bestandsmanagements getroffen, wobei nach den derzeitigen Erkenntnissen weiterhin
von einem positiven Ertragswert dieses Bereiches auszugehen ist. Sollten weitere Informationen
zu der Feststellung führen, dass dies nicht mehr der Fall ist, könnte dies zu einer
einmaligen Belastung des IFRS-Ergebnisses führen. AUSBLICKWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENZu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2017 befindet sich der globale Aufschwung nahe
seinem zyklischen Höhepunkt; Frühindikatoren signalisieren eine Wachstumsstabilisierung,
die leicht unterhalb des aktuellen Niveaus liegt. Dank konstanter Wirtschaftswachstumsraten
sowie niedriger Finanzierungskosten prognostizieren wir einen Anstieg des globalen
Investitionsvolumens nach jahrelanger Schwäche. Für die Weltwirtschaft gehen wir von
einer jährlichen Wachstumsrate von rund 3,5 % für das Jahr 2017 aus. Ein Großteil dieser Wachstumsbeschleunigung kommt - ungeachtet erheblicher Probleme
in einzelnen Volkswirtschaften - aus den Schwellenländern, die die Krisenjahre dank
struktureller Anpassungen, stabiler Rohstoffpreise, steigender Exportnachfrage sowie
hoher globaler Liquidität hinter sich lassen. Der Transformationsprozess der chinesischen
Volkswirtschaft von einem export- und investitionsorientierten Wachstumsmodell zu
einer modernen Dienstleistungsgesellschaft wird durch eine steigende Exportnachfrage
und reduzierte Kapitalabflüsse erleichtert. Wir rechnen mit einer weiteren, wenn auch
graduellen, Wachstumsabschwächung in China. In den Industrienationen verschieben sich die Wachstumsquellen: In den USA wird die
Implementierung umfangreicher fiskalpolitischer Maßnahmen zunehmend unwahrscheinlich,
während die Eurozone von Quartal zu Quartal an Dynamik gewinnt. Zudem eröffnen sich
mit der Wahl des proeuropäischen französischen Staatspräsidenten neue politische Gestaltungsmöglichkeiten. Die weltweite Entwicklung der Inflation dürfte auch in der zweiten Jahreshälfte unter
den Erwartungen bleiben; einer der Gründe ist u. a. der schwache Ölpreis. Außerhalb
der USA ist die Inflation aufgrund bestehender Überkapazitäten weiter eher gering.
Insgesamt ermöglicht die Kombination von soliden Wachstumsraten und gleichzeitig niedrigen
Inflationsraten den Zentralbanken eine sehr allmähliche Normalisierung der Geldpolitik. KAPITALMÄRKTEWichtige Faktoren für die zu erwartende Marktentwicklung sind neben den zunehmend
divergenten zentralbankpolitischen Entwicklungen politische Themen, wie z. B. die
anstehenden Wahlen in Deutschland und Italien sowie die Brexit-Verhandlungen. Abzuwarten
bleiben auch mögliche Auswirkungen einer auf mehr Protektionismus und steigende Staatsverschuldung
gestützten US-Wirtschaftspolitik. Auch die wirtschaftliche Entwicklung in Asien, insbesondere
China, und die Stabilisierung der Öl- bzw. Rohstoffpreise bleiben im Fokus der Marktteilnehmer. Die starke Entwicklung der Unternehmensgewinne sowie hohe Dividendenrenditen signalisieren
ein weiteres Kurspotenzial, das durch ein bereits hohes Bewertungsniveau limitiert
wird. Insgesamt sehen wir ein ausgewogenes Chance-/Risikoverhältnis. In den USA und
in Deutschland sind die Chancen auf weitere Kursgewinne begrenzt, in Europa hingegen
ist das Potenzial relativ gesehen am höchsten. Die niedrigere Volatilität ist in einem
stabilen makroökonomischen Umfeld nicht ungewöhnlich und kann auch in den nächsten
Quartalen die Aktienmärkte bestimmen. Auch wenn in den wesentlichen Währungsräumen
das Zinstal anscheinend durchschritten wurde, ist der weitere Zinsentwicklungspfad
insbesondere hinsichtlich seiner Geschwindigkeit wie Auswirkung auf andere Kapitalmarktparameter
schwer einschätzbar. VORAUSSICHTLICHE FINANZIELLE ENTWICKLUNG DES KONZERNSWir gehen von folgenden Annahmen aus:
Wir geben für den Talanx-Konzern und seine Geschäftsbereiche zum Jahresende Prognosewerte
an für die Kennzahlen, nach denen der Konzern sein Geschäft steuert. Nach dem Ende
des ersten Halbjahres 2017 erwarten wir gegenüber der im Ausblick des Geschäftsberichtes
2016 dargestellten Prognose folgende Entwicklung: Für den Talanx-Konzern erwarten
wir jetzt für das Geschäftsjahr 2017 ein Wachstum der Bruttoprämien von über 4 % im
Wesentlichen aufgrund der positiven Entwicklung im Segment Schaden-Rückversicherung.
Weiterhin gehen wir jetzt von einem Konzernergebnis von rund 850 Mio. EUR und einer
Eigenkapitalrendite von rund 9 % aus. Die Anhebung der Prognose beruht auf dem positiven
Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres 2017. TALANX-KONZERNSTEUERUNGSGRÖSSENIN %scroll
INDUSTRIEVERSICHERUNGSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNGIN %scroll
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLANDSCHADEN/UNFALLVERSICHERUNGIm Segment Schaden/Unfallversicherung im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung
Deutschland waren wir in unserer Prognose für 2017 im Geschäftsbericht 2016 von einem
leichten Rückgang der Bruttoprämien von -1 bis -2 % ausgegangen. Für das Gesamtjahr
2017 gehen wir jetzt aufgrund des höheren unterjährigen Neugeschäftes von mindestens
stabilen Bruttoprämien aus. STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNGIN %scroll
LEBENSVERSICHERUNGSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT LEBENSVERSICHERUNGIN %scroll
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMTSTEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMTIN %scroll
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALIN %scroll
1)
Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter RÜCKVERSICHERUNGSCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGIm Segment Schaden-Rückversicherung waren wir in der Prognose für 2017 im Geschäftsbericht
2016 von einem leichten Wachstum der Bruttoprämien ausgegangen. Aufgrund des Bedarfsanstiegs
nach solvenzentlastenden Rückversicherungslösungen sowohl in Europa als auch in Nordamerika,
großvolumiger Transaktionen im Bereich der Insurance-Linked Securities (ILS) sowie
einer zufriedenstellenden Vertragserneuerung für den nordamerikanischen Markt, erwarten
wir jetzt ein Wachstum der Bruttoprämien von mehr als 5 %. STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGIN %scroll
PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNGSTEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNGIN %scroll
1)
Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTSTEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTIN %scroll
EINSCHÄTZUNG KÜNFTIGER CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGENDie Chancen haben sich gegenüber dem Berichtsjahr 2016 nicht wesentlich verändert.
Diesbezüglich verweisen wir auf den Talanx-Konzerngeschäftsbericht 2016. KONZERNZWISCHENABSCHLUSSKONZERNBILANZ DER TALANX AG ZUM 30. JUNI 2017KONZERNBILANZ - AKTIVAIN MIO. EURscroll
KONZERNBILANZ - PASSIVAIN MIO. EURscroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER TALANX AG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGIN MIO. EURscroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG DER TALANX AG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGIN MIO. EURscroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. AUFSTELLUNG DER VERÄNDERUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALSVERÄNDERUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALSIN MIO. EURscroll
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1)
Angepasst gemäß IFRS 3.45 innerhalb des Bewertungszeitraums; siehe hierzu unsere Ausführungen
im Kapitel "Konsolidierung" des Konzernanhangs Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG DER TALANX AG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGIN MIO. EURscroll
1)
Abweichend zum Vorjahr erfolgt ein separater Ausweis der Position I.9. "Veränderung
der versicherungstechnischen Rückstellungen im Bereich Lebensversicherung, soweit
das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird"; im Vorjahr wurden die
Effekte in der Position I. 10 "Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge
(einschließlich Ertragsteueraufwand/-ertrag)" dargestellt Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. ANHANG UND ERLÄUTERUNGENI. ALLGEMEINE AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZE UND ANWENDUNG DER IFRSALLGEMEINE AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZEDer Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2017 wurde in Übereinstimmung mit
den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der Europäischen
Union anzuwenden sind. Der verkürzte Konzernabschluss, bestehend aus Konzernbilanz,
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der
Veränderung des Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung und ausgewählten
erläuternden Anhangangaben, berücksichtigt auch die Anforderungen des IAS 34 "Zwischenberichterstattung". Wir haben alle zum 30. Juni 2017 verpflichtend anzuwendenden neuen oder geänderten
IFRS-Vorschriften beachtet. Darüber hinaus entsprechen die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
für bereits bestehende und unveränderte IFRS sowie die Konsolidierungs- und Ausweisgrundsätze
denen unseres Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016. In Übereinstimmung mit IAS 34.41 greifen wir bei der Aufstellung des Konzernquartalsabschlusses
in größerem Umfang auf Schätzverfahren und Annahmen zurück als bei der jährlichen
Berichterstattung. Änderungen von Schätzungen während der laufenden Zwischenberichtsperiode
mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
ergaben sich nicht. Der Steueraufwand (inländische Ertragsteuern, vergleichbare Ertragsteuern
ausländischer Tochtergesellschaften und Veränderung der latenten Steuern) wird unterjährig
mittels eines für das Gesamtjahr erwarteten effektiven Steuersatzes berechnet, der
auf das Periodenergebnis angewendet wird. Bei der unterjährigen Fortschreibung der
Pensionsrückstellungen wird der versicherungsmathematisch geschätzte Effekt der Zinsveränderung
auf die Pensionsverpflichtungen zum Quartalsende im sonstigen Ergebnis (übrige Rücklagen)
erfasst. Andere versicherungsmathematische Parameter werden unterjährig nicht aktualisiert. Der Zwischenabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Die Darstellung der Betragsangaben
erfolgt gerundet auf Millionen Euro (Mio. EUR). Dadurch kann es in den Tabellen dieses
Berichts zu Rundungsdifferenzen kommen. Betragsangaben in Klammern beziehen sich in
der Regel auf das Vorjahr. NEU ANZUWENDENDE STANDARDS/INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN VON STANDARDSGegenüber dem 31. Dezember 2016 gibt es keine neuen oder geänderten Standards/Interpretationen. AUSWIRKUNGEN VERÖFFENTLICHTER STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN, DIE 2017 VOM KONZERN NOCH NICHT ANGEWANDT WURDENDas IASB hat am 28. Mai 2014 die neuen Vorschriften zur Umsatzrealisierung IFRS 15
"Erlöse aus Verträgen mit Kunden" veröffentlicht. Er ersetzt bestehende Leitlinien
zur Erfassung von Umsatzerlösen, darunter IAS 18 "Umsatzerlöse", IAS 11 "Fertigungsaufträge"
und IFRIC 13 "Kundenbindungsprogramme", IFRS 15 legt einen umfassenden Rahmen zur
Bestimmung fest, ob, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst
werden. IFRS 15 ist erstmals für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem
1. Januar 2018 beginnen. Finanzinstrumente und andere vertragliche Rechte und Pflichten,
die nach separaten Standards zu bilanzieren sind, sowie (Rück-)Versicherungsverträge
im Anwendungsbereich von IFRS 4 (Hauptgeschäftstätigkeit des Konzerns) sind ausdrücklich
vom Geltungsbereich des Standards ausgenommen. Der Konzern wird IFRS 15 ab dem 1.
Januar 2018 anwenden und dabei den modifizierten retrospektiven Ansatz wählen, d.
h., der kumulative Effekt aus der Erstanwendung wird in den Gewinnrücklagen zum 1.
Januar 2018 erfasst. Ferner beabsichtigt der Konzern die Anwendung der praktischen
Vereinfachungen hinsichtlich abgeschlossener Verträge und Vertragsänderungen. Auf
Basis der erfolgten Betroffenheitsanalyse erwartet der Konzern keine wesentlichen
Umstellungseffekte im Erstanwendungszeitpunkt. Der am 24. Juli 2014 herausgegebene IFRS 9 "Finanzinstrumente" ersetzt die bestehenden
Leitlinien in IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung", IFRS 9 enthält überarbeitete
Leitlinien zur Einstufung und Bewertung von Finanzinstrumenten, darunter ein neues
Modell der erwarteten Kreditausfälle zur Berechnung der Wertminderung von finanziellen
Vermögenswerten, sowie die neuen allgemeinen Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsgeschäfte.
Er übernimmt auch die Leitlinien zur Erfassung und Ausbuchung von Finanzinstrumenten
aus IAS 39. IFRS 9 ist erstmals anzuwenden in Geschäftsjahren, die am oder nach dem
1. Januar 2018 beginnen. Allerdings hat das IASB Änderungen an IFRS 4 "Anwendung von IFRS 9 und IFRS 4" veröffentlicht,
die es bestimmten Versicherungsunternehmen ermöglichen, die verpflichtende Anwendung
von IFRS 9 auf 2021 zu verschieben. Der Talanx-Konzern erfüllt die notwendigen Voraussetzungen
hierfür (der Anteil der Versicherungsaktivitäten des Konzerns liegt über 90 %) und
hat deshalb beschlossen, die Möglichkeit der Verschiebung in Anspruch zu nehmen. Der
Konzern hat ein Projekt aufgesetzt, in dem die Auswirkungen des Standards auf den
Konzernabschluss untersucht und die notwendigen Umsetzungsschritte angegangen werden.
Es wird erwartet, dass die neuen Einstufungsanforderungen und das neue Wertminderungsmodell
einen wesentlichen Einfluss auf die Bilanzierung von finanziellen Vermögenswerten
und Verbindlichkeiten im Konzern haben werden. Derzeit erfolgt die Ausarbeitung der
Prozesse, um den Offenlegungsvorschriften für den Zeitraum bis zur erstmaligen Anwendung
des IFRS 9 Rechnung zu tragen. Am 13. Januar 2016 hat das IASB die neuen Vorschriften zur Leasingbilanzierung IFRS
16 "Leasingverträge" veröffentlicht, der den IAS 17 "Leasingverhältnisse" und entsprechende
Interpretationen ersetzt. IFRS 16 führt ein einheitliches Rechnungslegungsmodell ein,
wonach Leasingverhältnisse in der Bilanz des Leasingnehmers zu erfassen sind. Ein
Leasingnehmer erfasst ein Nutzungsrecht (Right-of-use-Asset), das sein Recht auf die
Nutzung des zugrunde liegenden Vermögenswertes darstellt, sowie eine Schuld aus dem
Leasingverhältnis, die seine Verpflichtung zu Leasingzahlungen darstellt. Es gibt
Ausnahmeregelungen für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse hinsichtlich
geringwertiger Wirtschaftsgüter. Der Standard ist erstmals in der Berichtsperiode
eines am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnenden Geschäftsjahres anzuwenden. Der
Konzern wird den Standard nicht vorzeitig anwenden und befindet sich derzeit am Anfang
der Betroffenheitsanalyse. Das IASB hat am 18. Mai 2017 die neuen Vorschriften zur Versicherungsbilanzierung
IFRS 17 "Versicherungsverträge" veröffentlicht. IFRS 17 ändert die Bilanzierung von
Versicherungsverträgen grundlegend. Der Standard ist erstmalig anzuwenden für Geschäftsjahre,
die am oder nach dem 1. Januar 2021 beginnen. Mit Inkrafttreten des IFRS 17 wird der
bisher gültige IFRS 4 ersetzt, der als Interimstandard fungiert. IFRS 17 enthält Grundsätze
für die Erfassung, Bewertung, den Ausweis und die Angaben von Versicherungsverträgen.
Der Standard ist anzuwenden auf Versicherungsverträge, Rückversicherungsverträge und
Investmentverträge mit ermessensabhängiger Überschussbeteiligung. Der neue Standard
vereinheitlicht und verändert grundlegend die bisherige Bilanzierung von Versicherungsverträgen.
Da die neuen Vorschriften die Kerngeschäftstätigkeit des Konzerns betreffen, ist unvermeidlich
mit wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zu rechnen. Der Konzern hat
wegen der besonderen Bedeutung der neuen Bilanzierungsregelungen ein mehrjähriges
Projekt aufgesetzt, in dem die Auswirkungen des Standards auf den Konzernabschluss
untersucht und die notwendigen Umsetzungsschritte angegangen werden sollen. Derzeit
erfolgt die Ausarbeitung der rechnungslegungstechnischen Grundlagen, um anschließend
mit der Implementierung der umfangreichen Anforderungen in den Prozessen und Systemen
des Konzerns beginnen zu können. II. SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie im Geschäftsbericht 2016 beschriebenen geschäftlichen Aktivitäten, die Geschäftsbereiche
sowie die berichtspflichtigen Segmente des Talanx-Konzerns und die Produkte und Dienstleistungen,
mit denen diese Erträge erzielt werden, sind zum Ende der Zwischenberichtsperiode
weiterhin zutreffend. Die dort aufgeführten allgemeinen Angaben zur Segmentberichterstattung
sowie die Aussagen zu der Bewertungsgrundlage für das Ergebnis der berichtspflichtigen
Segmente sind weiterhin gültig. KONZERNBILANZ GEGLIEDERT NACH GESCHÄFTSBEREICHEN ZUM 30. JUNI 2017IN MIO. EURscroll
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KONZERNBILANZ GEGLIEDERT NACH GESCHÄFTSBEREICHEN ZUM 30. JUNI 2017IN MIO. EURscroll
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Eigenkapital Konzern und Anteile nicht beherrschender Gesellschafter KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH GESCHÄFTSBEREICHEN/BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017IN MIO. EURscroll
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Abweichend zu dem Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland und
dem Geschäftsbereich Rückversicherung bildet die Gewinn- und Verlustrechnung der übrigen
Geschäftsbereiche auch die berichtspflichtigen Segmente ab KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH GESCHÄFTSBEREICHEN/BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN FÜR DIE ZEIT VOM 1. APRIL BIS 30. JUNI 2017IN MIO. EURscroll
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Abweichend zu dem Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland und
dem Geschäftsbereich Rückversicherung bildet die Gewinn- und Verlustrechnung der übrigen
Geschäftsbereiche auch die berichtspflichtigen Segmente ab VERKÜRZTE KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTE PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SCHADEN/UNFALL UND LEBEN - SOWIE SCHADEN- UND PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2017 BZW. VOM 1. APRIL BIS 30. JUNI 2017IN MIO. EURscroll
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III. KONSOLIDIERUNGKONSOLIDIERUNGSKREISIn den Talanx-Konzernabschluss wurden zum Bilanzstichtag 142 (142) Einzelgesellschaften,
26 (25) Investmentfonds, zwei (zwei) strukturierte Unternehmen sowie vier Teilkonzerne
(davon drei ausländische Teilkonzerne) - als Gruppe (inkl. assoziierter Unternehmen)
- voll und sieben (sieben) nach der Equity-Methode konsolidierte Unternehmen einbezogen. Die wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis im Vergleich zum Jahresende 2016
sind nachfolgend dargestellt. WESENTLICHE ZU- UND ABGÄNGE DER VOLLKONSOLIDIERTEN TOCHTERUNTERNEHMEN
Am 10. Mai 2016 hat der Konzern über sein Tochterunternehmen International Insurance
Company of Hannover SE, Hannover, 100 % der Anteile an der Gesellschaft The Congregational
&General Insurance Public Limited Company (CGI), Bradford, UK, erworben (Segment Schaden-Rückversicherung).
Der Geschäftsbetrieb wurde zum 1. Mai 2016 erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 31. Dezember 2016 wurden die dabei verwendeten Annahmen und Schätzungen konkretisiert,
sodass die Erstkonsolidierung innerhalb des Bewertungszeitraums finalisiert wurde.
Die Beträge, mit denen die erstmalige Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss
erfolgte, wurden dementsprechend rückwirkend angepasst. Mit Kaufvertrag vom 27. November 2015 übernahm der Konzern 100 % der Anteile an dem
Lebensversicherer CBA Vita S. p. A. (CBA Vita), Mailand, Italien, inkl. der von dieser
Gesellschaft gehaltenen Anteile an der InChiaro Life Designated Activity Company (vormals:
Sella Life Ltd.), Dublin, Irland (100 %) und der InChiaro Assicurazioni S. p. A.,
Rom, Italien (49 %); Segment Privat- und Firmenversicherung International. Auf Basis
der getroffenen Vereinbarungen bildete der Konzern den Erwerb zum 30. Juni 2016 ab
(Erstkonsolidierungszeitpunkt). Die vorläufigen Wertansätze der in dieser Transaktion
übernommenen Vermögenswerte und Schulden wurden zum 31. Dezember 2016 rückwirkend
angepasst. Dies führte per 30. Juni 2016 im Wesentlichen zu einer ergebnisneutralen
Minderung der Positionen Deckungsrückstellung (-20 Mio. EUR) und laufende Guthaben
bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand (-25 Mio. EUR). Im zweiten Quartal 2017 wurden die CBA Vita sowie die InChiaro Assicurazioni S.p.A.,
Rom, Italien, auf die hdi Assicurazioni S. p. A., Rom, Italien, verschmolzen. Die Effekte aus den rückwirkenden Anpassungen der negativen Unterschiedsbeträge -
wegen nachträglicher besserer Erkenntnis über am Stichtag vorhandene Verhältnisse
(IFRS 3.45 und IFRS 3.49) - der CGI und der CBA Vita wirken sich folgendermaßen auf
die Gewinn- und Verlustrechnung der Vergleichsperiode aus: KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGIN MIO. EURscroll
Mit Datum vom 27. Juni 2017 hat der Konzern über sein Tochterunternehmen Saint Honoré
Iberia s. L., Madrid, Spanien (Segment Privat- und Firmenversicherung International),
einen Kaufvertrag zum Erwerb der Mehrheit der Anteile an der Generali Colombia Seguros
Generales s. A., Bogotá, Kolumbien (Sachversicherer), und dem Lebensversicherer Generali
Colombia Vida Compañia de Seguros s. A., Bogotá, Kolumbien, unterzeichnet. Die Übertragung
der Aktien steht im Wesentlichen unter der Bedingung der Freigabe durch die lokalen
Aufsichtsbehörden. Mit einem Closing der Transaktion wird im ersten Quartal 2018 gerechnet. IV. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUSSERUNGSGRUPPENIMMOBILIENZum Stichtag bestehen keine als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten Immobilienbestände. Zum 31. Dezember 2016 wiesen wir Immobilienbestände in Höhe von 15 Mio. EUR als zur
Veräußerung gehalten aus, die im zweiten Quartal 2017 abgegangen sind. Sie entfielen
vollständig auf das Segment Schaden-Rückversicherung. Dem Gesamtbestand standen Marktwerte
(entsprechend erwarteten Verkaufspreisen) von 16 Mio. EUR gegenüber. Die Ermittlung
der Zeitwerte führen wir im Wesentlichen konzernintern auf Basis von Ertragswertverfahren
sowie in Einzelfällen anhand externer Gutachten durch. Sofern ein Verkauf verbindlich
vereinbart wurde, wird der Kaufpreis herangezogen. Die Verkaufsabsichten begründeten
sich durch individuelle Immobilienmarkt- und Objektgegebenheiten in Abwägung aktueller
und künftiger Chancen-Risiko-Profile. V. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER KONZERNBILANZDie wesentlichen Posten der Konzernbilanz setzen sich wie folgt zusammen: (1) IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTEIMMATERIELLE VERMÖGENSWERTEIN MIO. EURscroll
(2) DARLEHEN UND FORDERUNGENDARLEHEN UND FORDERUNGENIN MIO. EURscroll
In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe
mit einem Buchwert in Höhe von 13.329 (13.401) Mio. EUR enthalten; das entspricht
99 (99) %. (3) BIS ZUR ENDFÄLLIGKEIT ZU HALTENDE FINANZINSTRUMENTEBIS ZUR ENDFÄLLIGKEIT ZU HALTENDE FINANZINSTRUMENTEIN MIO. EURscroll
In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe
mit einem Buchwert in Höhe von 193 (244) Mio. EUR enthalten; das entspricht 99 (99)
%. (4) JEDERZEIT VERÄUSSERBARE FINANZINSTRUMENTEJEDERZEIT VERÄUSSERBARE FINANZINSTRUMENTEIN MIO. EURscroll
In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe
mit einem Buchwert in Höhe von 8.892 (8.748) Mio. EUR enthalten; das entspricht 86
(86) %. (5) ERFOLGSWIRKSAM ZUM ZEITWERT BEWERTETE FINANZINSTRUMENTEERFOLGSWIRKSAM ZUM ZEITWERT BEWERTETE FINANZINSTRUMENTEIN MIO. EURscroll
(6) ANGABE ZU ZEITWERTEN UND BEMESSUNGSHIERARCHIE DER ZEITWERTBEWERTUNGFAIR-VALUE-HIERARCHIEFür die Angaben nach IFRS 13 "Bewertung zum beizulegenden Zeitwert" sind die zum beizulegenden
Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente einer dreistufigen Fair-Value-Kategorie zuzuordnen.
Ziel dieser Anforderung ist es u. a., die Marktnähe der in die Ermittlung der Fair
Values eingehenden Daten darzustellen. Betroffen sind die folgenden Klassen von Finanzinstrumenten:
jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente,
übrige Kapitalanlagen und Investmentverträge (Finanzaktiva und Finanzpassiva), soweit
diese zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, negative Marktwerte aus derivativen
Finanzinstrumenten sowie Sicherungsinstrumente (Derivate im Rahmen des Hedge-Accountings). Die Richtlinie zur Einordnung zu den einzelnen Stufen der Bewertungshierachie und
des Bewertungsprozesses sowie die Bewertungsmodelle der Fair-Value-Ermittlung, die
wesentlichen Stufe-3-Bestände sowie die Aussagen zu der Sensitivitätsanalyse haben
sich zu der Beschreibung im Geschäftsbericht 2016 nicht wesentlich verändert. Der
Zeitwert der Finanzinstrumente der Stufe 3, bei denen die Anwendung vernünftiger alternativer
Eingangsparameter zu einer wesentlichen Änderung des Zeitwerts führt, beläuft sich
auf 89 (95) Mio. EUR und ist mit 2,1 % (2,4 %) des Buchwerts der dem Level 3 zugeordneten
Finanzinstrumente nicht wesentlich. Zum Stichtag ordnen wir rund 7 (6) % der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen
Level 1 der Bewertungshierarchie zu, 88 (89) % Level 2 und 5 (5) % Level 3. Im Berichtszeitraum erfolgten keine wesentlichen Transfers zwischen den Stufen 1 und
2. Zum Stichtag bestehen Schulden in Höhe von 1 (3) Mio. EUR, die mit einer untrennbaren
Kreditsicherheit eines Dritten im Sinne des IFRS 13.98 ausgegeben wurden. Die Kreditsicherheiten
spiegeln sich dabei nicht in der Bemessung des beizulegenden Zeitwertes wider. ZEITWERTHIERARCHIE ZUM ZEITWERT BEWERTETER FINANZINSTRUMENTEIN MIO. EURscroll
ANALYSE DER FINANZINSTRUMENTE, FÜR DIE SIGNIFIKANTE EINGANGSPARAMETER NICHT AUF BEOBACHTBAREN MARKTDATEN BERUHEN (STUFE 3)Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der in Stufe 3 kategorisierten Finanzinstrumente
(im Folgenden: FI) zu Beginn der Berichtsperiode auf den Wert zum Stichtag. ÜBERLEITUNG DER IN STUFE 3 KATEGORISIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) (FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE) ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. JUNIIN MIO. EURscroll
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1)
Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt ÜBERLEITUNG DER IN STUFE 3 KATEGORISIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) (FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN) ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. JUNIIN MIO. EURscroll
1)
Finanzinstrumente werden im Folgenden mit fi abgekürzt Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen
der Periode einschließlich der Gewinne oder Verluste auf am Ende der Berichtsperiode
im Bestand gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Stufe 3 werden in der
folgenden Tabelle gezeigt. DARSTELLUNG DER ERGEBNISEFFEKTE DER ZUM FAIR VALUE BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) IN STUFE 3 (FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE)IN MIO. EURscroll
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1)
Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt DARSTELLUNG DER ERGEBNISEFFEKTE DER ZUM FAIR VALUE BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) IN STUFE 3 (FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN)IN MIO. EURscroll
1)
Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt (7) EIGENKAPITALGEZEICHNETES KAPITALIn der ordentlichen Hauptversammlung am 11. Mai 2017 wurde die Erneuerung der bestehenden
bedingten Kapitalia bis zum 10. Mai 2022 beschlossen. Das Volumen der bedingten Kapitalia
wurde im Zuge dessen auf 158 Mio. EUR erhöht. Ferner wurde in derselben Hauptversammlung
die Erneuerung des genehmigten Kapitals mit Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss
beschlossen. Die Höhe des genehmigten Kapitals wurde dabei auf 158 Mio. EUR erhöht
und die Summe der Aktien, die unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden
können, auf einen anteiligen Betrag des Grundkapitals von 63 Mio. EUR begrenzt. ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTERANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER AM EIGENKAPITALIN MIO. EURscroll
Bei den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital handelt es sich
im Wesentlichen um die Anteile konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital des Hannover
Rück-Teilkonzerns. (8) NACHRANGIGE VERBINDLICHKEITENZUSAMMENSETZUNG DES LANGFRISTIGEN NACHRANGIGEN FREMDKAPITALSIN MIO. EURscroll
1)
Zum Stichtag werden zudem Anleihen mit einem Nominalbetrag von 50 Mio. EUR von Konzerngesellschaften
gehalten (im Konzernabschluss konsolidiert) Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungsmerkmale verweisen wir auf den veröffentlichten
Geschäftsbericht 2016, Seite 207. Der beizulegende Zeitwert der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag
2.361 (2.279) Mio. EUR. (9) VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGENVERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGENIN MIO. EURscroll
Die versicherungstechnischen Rückstellungen, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern
getragen wird, belaufen sich auf 11.031 (10.583) Mio. EUR; davon entfallen 394 (349)
Mio. EUR auf die Rückversicherer. (10) BEGEBENE ANLEIHEN UND DARLEHENUnter diesem Bilanzposten werden die nachfolgenden Sachverhalte zum Bilanzstichtag
ausgewiesen: BEGEBENE ANLEIHEN UND DARLEHENIN MIO. EURscroll
Per 30. Juni 2017 bestehen zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien über
einen Gesamtnominalbetrag von 500 Mio. EUR. Zum Bilanzstichtag erfolgte keine Inanspruchnahme.
Der beizulegende Zeitwert der begebenen Anleihen und Darlehen beträgt zum Bilanzstichtag
1.593 (1.673) Mio. EUR. BEGEBENE ANLEIHENIN MIO. EURscroll
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1)
(Debt Rating A. M. Best; Debt Rating S&P) VI. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(11) VERDIENTE PRÄMIEN FÜR EIGENE RECHNUNGVERDIENTE PRÄMIEN FÜR EIGENE RECHNUNGIN MIO. EURscroll
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1)
Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle (12) KAPITALANLAGEERGEBNISKAPITALANLAGEERGEBNIS DER BERICHTSPERIODEIN MIO. EURscroll
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Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle KAPITALANLAGEERGEBNIS DER VORPERIODEIN MIO. EURscroll
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1)
Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle (13) ERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEARTENERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEARTENIN MIO. EURscroll
1)
Zur Überleitung auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden in der Position
"Sonstige" die Gewinne aus fremdgenutzten Grundstücken, assoziierten Unternehmen und
Gemeinschaftsunternehmen sowie aus derivativen Finanzinstrumenten - soweit negative
Marktwerte - zusammengefasst. Sicherungsderivate im Rahmen von Hedge-Accounting sind,
sofern sie keine Absicherungsgeschälte im Bereich der Kapitalanlagen betreffen, in
der Aufstellung nicht enthalten Unter Einbezug der Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen in Höhe von
68 (68) Mio. EUR und der sonstigen Aufwendungen in Höhe von 45 (50) Mio. EUR beträgt
das Kapitalanlageergebnis zum Bilanzstichtag insgesamt 2.085 (1.962) Mio. EUR. (14) AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGENAUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGENIN MIO. EURscroll
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Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle (15) ABSCHLUSS- UND VERWALTUNGSAUFWENDUNGENABSCHLUSS- UND VERWALTUNGSAUFWENDUNGENIN MIO. EURscroll
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1)
Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle (16) ÜBRIGES ERGEBNISZUSAMMENSETZUNG ÜBRIGES ERGEBNISIN MIO. EURscroll
VII. SONSTIGE ANGABENMITARBEITERZAHLZum Bilanzstichtag waren insgesamt 21.872 (21.649) Mitarbeiter für den Talanx-Konzern
tätig. BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENZu den nahe stehenden Unternehmen gehören im Talanx-Konzern der HDI Haftpflichtverband
der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (HDI V. a. G.), der
unmittelbar die Mehrheit an der Talanx AG hält, alle nicht konsolidierten Tochtergesellschaften,
die wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden und die
assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen. Hinzu kommen die Versorgungskassen,
die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Leistung zugunsten der Arbeitnehmer
der Talanx AG oder eines ihrer nahe stehenden Unternehmen erbringen. Die nahe stehenden
Personen umfassen die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Talanx AG und des
HDI V. a. G. Geschäftsvorfälle zwischen der Talanx AG und ihren Tochterunternehmen werden durch
Konsolidierung eliminiert und somit im Anhang nicht erläutert. Es besteht zwischen der Talanx AG und dem HDI V. a. G. eine Rahmenvereinbarung, wonach
die Talanx AG bis 2021 die Möglichkeit erhält, in einem Volumen von bis zu 500 Mio.
EUR dem HDI V. a. G. nachrangige Schuldverschreibungen auf revolvierender Basis zur
Zeichnung anzudienen. Die Talanx AG ist verpflichtet, die Schuldverschreibungen im
Falle einer Bezugsrechtskapitalerhöhung in stimmberechtige Stückaktien zu wandeln.
Mit der Wandlung der Schuldverschreibungen verzichtet der HDI V. a. G. auf Bezugsrechte
aus der zur Wandlung führenden Kapitalerhöhung für eine Anzahl von neuen Aktien der
Talanx AG, die der Anzahl der Talanx-Aktien entspricht, welche er im Zuge der Pflichtwandlung
der Schuldverschreibung erhalten wird, d. h. nur sofern und soweit neue Aktien aus
der Kapitalerhöhung durch Aktien aus der Wandlung ersetzt werden. Weitere Geschäftsbeziehungen, die mit nicht konsolidierten Unternehmen, mit assoziierten
Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen bestehen, sind insgesamt von untergeordneter
Bedeutung. Ferner bestehen Dienstleistungsverträge mit einem Unternehmen, an dem ein Mitglied
des Aufsichtsrats beteiligt ist. Die im Berichtszeitraum aus diesen Verträgen generierten
Umsätze mit Konzernunternehmen lagen deutlich unter 0,1 Mio. EUR. RECHTSSTREITIGKEITENIn der Berichtsperiode sowie am Ende der Berichtsperiode lagen im Vergleich zum 31.
Dezember 2016 keine neuen wesentlichen Rechtsstreitigkeiten vor. ERGEBNIS JE AKTIEDie Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Aktionären der Talanx
AG zustehenden Konzernergebnis. Dieses wird in Relation zu den durchschnittlich in
Umlauf befindlichen Aktien gesetzt. Verwässernde Effekte, die bei der Berechnung des
Ergebnisses je Aktie gesondert ausgewiesen werden müssen, lagen weder zum Berichtszeitpunkt
noch im Vorjahr vor. Das Ergebnis je Aktie kann in Zukunft potenziell durch die Ausgabe
von Aktien oder Bezugsrechten aus dem bedingten oder dem genehmigten Kapital verwässert
werden. ERGEBNIS JE AKTIEscroll
DIVIDENDE JE AKTIEIm zweiten Quartal 2017 wurde für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende in Höhe von
1,35 EUR (2016 für das Geschäftsjahr 2015: 1,30 EUR) je Aktie gezahlt. Dies entspricht
insgesamt 341 (329) Mio. EUR. HAFTUNGSVERHALTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENZum 30. Juni 2017 ergaben sich aus abgeschlossenen Verträgen, Mitgliedschaften sowie
Steuern Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von
14.400 (14.542) Mio. EUR. Im Wesentlichen haben sich die Resteinzahlungsverpflichtungen
aus bestehenden Kapitalanlageengagements zum Bilanzstichtag um 159 Mio. EUR auf 1.874
(2.033) Mio. EUR verringert. Dem wirkte der Anstieg der Sperrdepots und sonstigen
Treuhandkonten entgegen, die um 140 Mio. EUR gestiegen sind und zum Bilanzstichtag
3.196 (3.056) Mio. EUR betrugen. Darüber hinaus lagen im Berichtszeitraum keine signifikanten
Änderungen der Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen im
Vergleich zum 31. Dezember 2016 vor. EREIGNISSE NACH ABLAUF DES BERICHTSZEITRAUMSDie Hannover Rück SE hat am 20. März 2017 eine Vereinbarung zum Erwerb der britischen
Gesellschaft Argenta Holdings Limited ("Argenta") getroffen, zu der neben den Gesellschaften
Argenta Syndicate Management, Argenta Private Capital auch anteilig das Lloyd's Syndikat
Argenta "Syndicate 2121" gehört. Die Transaktion wurde am 20. Juli 2017 abgeschlossen. Die Gesellschaft wird erstmalig im dritten Quartal 2017 in den Konzernabschluss einbezogen,
die Angaben bezüglich der erstmaligen Bilanzierung des Unternehmenserwerbs werden
zurzeit erstellt. Aufgestellt und damit zur Veröffentlichung freigegeben am 3. August 2017 in Hannover. Der Vorstand scroll
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Hannover, den 3. August 2017 Der Vorstand scroll
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAN DIE TALANX AKTIENGESELLSCHAFT, HANNOVERWir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der Veränderung des
Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung und ausgewählten erläuternden
Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Talanx AG, Hannover, für den
Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts
nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf
der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Hannover, den 3. August 2017 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
KONTAKTTalanx AGRiethorst 2 30659 Hannover Telefon +49 511 3747-0 Telefax +49 511 3747-2525 www.talanx.com Group CommunicationsAndreas Krosta Telefon +49 511 3747-2020 Telefax +49 511 3747-2025 andreas.krosta@talanx.com Investor RelationsCarsten Werle Telefon +49 511 3747-2231 Telefax +49 511 3747-2286 carsten.werle@talanx.com Dieser Zwischenbericht erscheint auch auf Englisch. Zwischenbericht im Internet:www.talanx.com/investor-relations Folgen Sie uns auf Twitter:@talanx @talanx_en FINANZKALENDER 2017/201813. November 2017Quartalsmitteilung zum 30. September 2017 23. November 2017Capital Markets Day 19. März 2018Bilanzpressekonferenz 2017 8. Mai 2018Hauptversammlung 11. Mai 2018Quartalsmitteilung zum 31. März 2018 13. August 2018Zwischenbericht zum 30. Juni 2018 12. November 2018Quartalsmitteilung zum 30. September 2018 Talanx AGRiethorst 2 30659 Hannover Telefon +49 511 3747-0 Telefax +49 511 3747-2525 www.talanx.com |
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