![]() Talanx AktiengesellschaftHannoverHalbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2018ENTWICKLUNG UND ERGEBNISSE 2018Konzern-Zwischenbericht zum 30. Juni 2018DER TALANX-KONZERN AUF EINEN BLICKKONZERNKENNZAHLENscroll
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Annualisiertes Kapitalanlageergebnis ohne Depotzinsergebnis und Ergebnis aus Investmentverträgen
zu durchschnittlichem selbst verwalteten Kapitalanlagebestand (30.6.2018 und 31.12.2017) Leitlinien zu alternativen Performance-Kennzahlen - Informationen zu der Berechnung und Definition einzelner Leistungskennzahlen -finden sich auf http://www.talanx.com/investor-relations/ueberblick/midterm-targets/definitions_apm VERWALTUNGSORGANE DER TALANX AGAUFSICHTSRATHerbert K. HaasVorsitzender Burgwedel ehem. Vorsitzender des Vorstands Talanx AG Ralf Rieger*stv. Vorsitzender Raesfeld Angestellter HDI Vertriebs AG Antonia AschendorfHamburg Rechtsanwältin Mitglied des Vorstands APRAXA eG Karsten Faber*Hannover Zentralbereichsleiter Hannover Rück SE, E+S Rückversicherung AG Jutta Hammer*Bergisch Gladbach Angestellte HDI Kundenservice AG Dr. Hermann JungHeidenheim ehem. Mitglied der Geschäftsführung Voith GmbH Dr. Thomas LindnerAlbstadt Vorsitzender der Geschäftsführung und persönlich haftender Gesellschafter Groz-Beckert KG Dirk LohmannForch, Schweiz Präsident des Verwaltungsrats und Vorsitzender der Geschäftsführung Secquaero Advisors AG Christoph Meister*Hannover Mitglied im ver.di-Bundesvorstand Jutta Mück*Oberhausen Account Manager Vertrieb Industrie HDI Global SE Katja Sachtleben-Reimann*Hannover Angestellte Talanx Service AG Dr. Erhard SchipporeitHannover selbstständiger Unternehmensberater Prof. Dr. Jens Schubert*Potsdam Leiter Recht, ver.di-Bundesverwaltung Professor Leuphana Universität Lüneburg Jörn von Stein*Angestellter neue leben Lebensversicherung AG Norbert SteinerBaunatal ehem. Vorsitzender des Vorstands K+S AG Angela TitzrathHamburg Vorsitzende des Vorstands Hamburger Hafen und Logistik AG VORSTANDTorsten LeueVorsitzender Hannover Dr. Christian Hinschstv. Vorsitzender Burgwedel Sven FokkemaWedemark Dr. Immo QuernerCelle Ulrich WallinHannover Dr. Jan WickeHannover KonzernzwischenlageberichtWIRTSCHAFTSBERICHTMÄRKTE, WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN UND BRANCHENUMFELDIm ersten Halbjahr 2018 setzte sich der globale Aufschwung insgesamt fort, wobei die Wachstumsdynamik im Vergleich zur zweiten Jahreshälfte 2017 spürbar zurückging. Zudem waren die Wachstumszyklen der großen Volkswirtschaften durch zunehmende Divergenz geprägt. In den USA profitierte die Wirtschaft vor allem von der Verabschiedung der Steuerreform Ende 2017, aber auch von einer anhaltend positiven Arbeitsmarkt- und Investitionsdynamik. Nach einem überraschend schwachen Wachstum von 0,5 % im ersten Quartal deuten Indikatoren auf ein sehr starkes Wachstum im zweiten Quartal hin. In der Eurozone verlangsamte sich die Wachstumsdynamik hingegen merklich: Während sich der Konsum dank guter Arbeitsmärkte weiter positiv entwickelte, belasteten unter anderem die Sorge vor einem Handelskrieg und die Bildung einer italienischen Protestregierung das Export- und Investitionswachstum. Die Wirtschaft legte im ersten Quartal 2018 um 0,4 % und im Jahresvergleich um 2,3 % zu. Auch in Schwellenländern war eine Konsolidierung der Wachstumsdynamik zu erkennen. Während sich lokale Wachstumstreiber, wie inländischer Konsum und Investitionen, überwiegend positiv entwickelten, belastete die geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft das Exportwachstum. Darüber hinaus setzten steigende US-Zinsen sowie die Sorge über eine Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und ihren Handelspartnern Schwellenländer vor allem kapitalmarktseitig unter Druck. Das Wirtschaftswachstum in China verlangsamte sich erwartungsgemäß - die jährliche Wachstumsrate betrug im zweiten Quartal 6,7 %, nach durchschnittlich 6,9 % im Jahr 2017. Steigende Ölpreise und eine zunehmende Kapazitätsauslastung sorgten insgesamt für steigende Inflationsraten. Außerhalb der USA ist aufgrund noch verbleibender Überkapazitäten jedoch bisher nur ein moderater Preisdruck und damit einhergehend eine langsame Normalisierung der Geldpolitik zu beobachten. Zinsseitig war das erste Halbjahr von einer hohen Volatilität geprägt. Innerhalb der ersten fünf Wochen des Jahres stieg die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen um 34 Basispunkte auf fast 0,8 % an. Im Zuge (geo-)politischer Risiken, wie der Wahl in Italien und der Zuspitzung des globalen Handelskonflikts sowie der Äußerungen der EZB zum Ausstieg aus den Anleihekäufen, setzte dann eine starke Korrekturbewegung ein. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen fielen daraufhin von ihrem Hoch im Februar um mehr als 50 Basispunkte auf unter 0,3 %. Mit Ausnahme von Kern-Staatsanleihen zeigten Rentenanlagen über alle Anlageklassen in diesem Zeitraum eine negative Wertentwicklung. Auch die globalen Aktienmärkte starteten turbulent in das Jahr. Während die Märkte in den USA durch die positiven Effekte der Steuerreform gestützt wurden, verloren Japan und Deutschland zwischenzeitlich fast 9 %. Im zweiten Quartal konnten sich die globalen Aktienmärkte erholen und nahe oder über ihren Jahresauftaktkursen schließen. Auf die Versicherungsbranche wirkte sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld günstig aus. Das Beitragswachstum hat sich positiv entwickelt und die Schadenbelastung im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die Gesamtschäden durch Naturkatastrophen beliefen sich auf etwa die Hälfte des Vorjahreswertes und auch der Anteil der versicherten Schäden fiel geringer aus als im Vergleichszeitraum 2017. Geprägt wurde die Schadenbilanz durch Winterschäden in Europa und Nordamerika. Schadenträchtigstes Einzelereignis war der Wintersturm "Friederike", dessen Schäden zu zwei Dritteln auf Deutschland entfielen. Weitere wesentliche Schadenereignisse wurden durch eine Wetterkombination aus einer Serie von Sturzfluten auslösenden Gewittern in Zentraleuropa und gleichzeitiger Dürre in einigen nördlichen und östlichen europäischen Ländern ausgelöst. Weiterhin herausfordernd blieb die Lage an den Finanzmärkten, die im Berichtszeitraum durch Volatilität und anhaltend niedrige Zinsen gekennzeichnet war. Die Branche diversifiziert ihre Anlagen weiter, so etwa durch Infrastrukturinvestments. WÄHRUNGSUMRECHNUNGDie Berichtswährung von Talanx AG ist der Euro (EUR). UMRECHNUNGSKURSE DER FÜR UNS WICHTIGSTEN WÄHRUNGENscroll
GESCHÄFTSENTWICKLUNGGESCHÄFTSVERLAUF KONZERN
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Annualisiertes Kapitalanlageergebnis ohne Depotzinsergebnis und Ergebnis aus Investmentverträgen
im Verhältnis zum durchschnittlichen selbst verwalteten Kapitalanlagebestand PRÄMIENVOLUMENDer Talanx-Konzern steigerte seine gebuchten Bruttoprämien im ersten Halbjahr 2018 um 6,9 % (währungsbereinigt um 11,8 %) auf 18,8 (17,6) Mrd. EUR. Das Segment Schaden-Rückversicherung wies dabei ein signifikantes Beitragswachstum von über 19 % aus, aber auch der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International war mit 4,8 % Beitragswachstum daran beteiligt, u. a. durch Zuwächse der Gesellschaften in Polen, Mexiko und Italien. Die verdienten Nettoprämien lagen mit 14,4 (13,5) Mrd. EUR um 7,3 % über denen der Vorjahresperiode. Die Selbstbehaltsquote des Konzerns stieg u. a. aufgrund eines höheren Selbstbehalts im Geschäftsbereich Industrieversicherung und im Segment Schaden-Rückversicherung um 0,9 Prozentpunkte auf 88,3 (87,4) %. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDas versicherungstechnische Ergebnis lag bei -748 (-940) Mio. EUR, es verbesserte sich somit um gut 20 %. Die Großschadenbelastung im ersten Halbjahr belief sich auf 241 (195) Mio. EUR - insbesondere aufgrund höherer Sachschäden im Geschäftsbereich Industrieversicherung -, lag aber deutlich unterhalb des periodenanteiligen Budgets von 500,5 Mio. EUR. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote des Konzerns verbesserte sich mit 96,7 (97,0) % leicht, wobei insbesondere im Segment Schaden-Rückversicherung die verbesserte Nettoschadenquote die ebenfalls gestiegene Nettokostenquote überkompensieren konnte. KAPITALANLAGEERGEBNISAufgrund eines rückläufigen außerordentlichen Kapitalanlageergebnisses fiel das Kapitalanlageergebnis um 3,7 % auf 2.007 (2.085) Mio. EUR. Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland steuerte geringere realisierte Gewinne zur Finanzierung der Zinszusatzreserve bei; das Depotzinsergebnis - im Wesentlichen aus dem Segment Personen-Rückversicherung - fiel ebenfalls gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Konzern-Kapitalanlagerendite lag im ersten Halbjahr 2018 bei 3,5 (3,7) % und damit leicht unter dem Wert der Vorjahresperiode. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDas operative Ergebnis (EBIT) stieg dank eines besseren versicherungstechnischen Ergebnisses auf 1.212 (1.125) Mio. EUR. Das Konzernergebnis sank dagegen u. a. wegen deutlicher Einbußen im Geschäftsbereich Industrieversicherung um 5,6 % auf 437 (463) Mio. EUR. Die Eigenkapitalrendite betrug 10,0 % und lag damit um 0,3 Prozentpunkte niedriger als in der Vorjahresperiode (10,3 %). ENTWICKLUNG DER GESCHÄFTSBEREICHE IM KONZERNDie Talanx untergliedert ihr Geschäft strategisch in die sieben berichtspflichtigen Segmente Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall- und Lebensversicherung -, Privat- und Firmenversicherung International, Schaden-Rückversicherung, Personen-Rückversicherung und Konzernfunktionen. Über deren Zuschnitt und Geschäftsumfang informieren wir im Anhang des Talanx-Konzerngeschäftsberichts 2017 im Kapitel "Segmentberichterstattung". INDUSTRIEVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
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Angepasst aufgrund IAS 8 PRÄMIENVOLUMENDie gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs beliefen sich zum 30. Juni 2018 auf 2,9 (2,8) Mrd. EUR und stiegen um rund 3,7 % (währungsbereinigt um 6,9 %). Beitragssteigerungen konnten die ausländischen Niederlassungen der HDI Global SE insbesondere in Australien, den Niederlanden, Frankreich und Griechenland generieren. Die Selbstbehaltsquote im Geschäftsbereich liegt mit 58,9 (54,4) % deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Grund sind vor allem geringere Abgaben an externe Rückversicherer in der Feuerversicherung sowie ein geringerer Aufwand aus Wiederauffüllungsprämien. Die verdienten Nettoprämien stiegen analog zur Bruttoentwicklung im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,5 % auf 1.235 (1.160) Mio. EUR. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDas versicherungstechnische Nettoergebnis im Geschäftsbereich verschlechterte sich auf -28 (32) Mio. EUR. Die Nettokostenquote lag mit 21,0 (21,2) % aufgrund der höheren Prämienbasis wachstumsbedingt leicht unter dem Vorjahreswert. Die Schadenquote (netto) verschlechterte sich aufgrund des höheren Geschäftsjahresschadenaufwands auf 81,3 (76,0) %. Der Abwicklungsverlust des ersten Quartals konnte durch Abwicklungsgewinne im zweiten Quartal vor allem in der Feuerversicherung deutlich überkompensiert werden. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote des Geschäftsbereichs Industrieversicherung betrug 102,3 (97,2) %. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis liegt mit einer Veränderung von -9,5 % unter dem Niveau des Vorjahres. Das gesunkene Zinsniveau für Neu- und Wiederanlagen konnte durch höhere Erträge aus Private-Equity-Vehikeln kompensiert werden. Im Vorjahreszeitraum trugen bei der HDI Global SE höhere Realisate bei Aktienpapieren und geringere Abschreibungen zur positiven Entwicklung bei. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDas operative Ergebnis des Geschäftsbereichs liegt aufgrund der vorgenannten Entwicklungen im ersten Halbjahr 2018 mit 78 (162) Mio. EUR unter dem Vorjahr. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 53 (112) Mio. EUR. PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLANDSCHADEN/UNFALLVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
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Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFTIm Segment Schaden/Unfallversicherung war ein Anstieg der gebuchten Beitragseinnahmen um 2,0 % auf 1.022 (1.002) Mio. EUR zu verzeichnen. Die höheren Beitragseinnahmen waren insbesondere auf Zuwächse in den Sparten MultiRisk und Feuer zurückzuführen. Insgesamt erhöhte sich dadurch der Anteil der Schaden/Unfallversicherer am gesamten Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland auf 31,3 (30,3) %. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISIm laufenden Geschäftsjahr verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis von -9 Mio. EUR auf 8 Mio. EUR, was auf ein positives Abwicklungsergebnis sowie ein profitables Wachstum bei stabilen Kosten zurückzuführen war. Die Anstiege der Belastungen aus Naturkatastrophen- und Großschadenaufwendungen konnten überkompensiert werden. Insgesamt führte diese positive Entwicklung zu einem Rückgang sowohl der Schaden- als auch der Kostenquote und damit zu einer Verbesserung der kombinierten Schaden-/ Kostenquote (netto) um 2,5 Prozentpunkte von 101,5 % auf 99,0 %. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis lag unverändert bei 44 (44) Mio. EUR. OPERATIVES ERGEBNISDas EBIT lag mit 40 (22) Mio. EUR über dem Vorjahreszeitraum, bedingt durch ein verbessertes Abwicklungsergebnis und profitables Wachstum. Entsprechend erhöhte sich die EBIT-Marge um 2,5 Prozentpunkte auf 5,6 %. LEBENSVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT LEBENSVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
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Operatives Ergebnis (EBU)/verdiente Nettoprämien PRÄMIENVOLUMEN UND NEUGESCHÄFTDas Segment Lebensversicherung wies im Halbjahr - einschließlich der Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen -einen Beitragsrückgang von 2,9 % auf 2,2 (2,3) Mrd. EUR. auf. Hierbei war ein erwartungsgemäßer Rückgang der laufenden Beiträge aufgrund erhöhter Abläufe um 31 Mio. EUR und der Einmalbeiträge um 12 Mio. EUR in Einzelleben zu verzeichnen. Darin enthalten ist ein Beitragsrückgang in der Restkreditversicherung von 25 Mio. EUR. Nach Berücksichtigung der Sparbeiträge bei unseren fondsgebundenen Produkten und der Veränderung der Beitragsüberträge erzielte das Segment Lebensversicherung um 2,8 % niedrigere verdiente Nettoprämien von 1,7 (1,7) Mrd. EUR. Der Anteil des Segments Lebensversicherung am gesamten Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland ging auf 68,7 (69,7) % zurück. Das Neugeschäft bei den Lebensversicherungsprodukten - gemessen in der international verwendeten Größe Jahresbeitragsäquivalent (Annual Premium Equivalent, APE) - stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht auf 195 (194) Mio. EUR. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISIm laufenden Geschäftsjahr verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis auf -858 (-901) Mio. EUR. Es wird u. a. durch die Aufzinsung der versicherungstechnischen Rückstellungen und die Beteiligung unserer Versicherungsnehmer am Kapitalanlageergebnis bestimmt. Diesen Aufwendungen stehen die Erträge aus den Kapitalanlagen gegenüber, die allerdings im nicht versicherungstechnischen Ergebnis auszuweisen sind. KAPITALANLAGEERGEBNISDas Kapitalanlageergebnis reduzierte sich um 3,0 % auf 922 (951) Mio. EUR. Der Rückgang ist insbesondere auf eine geringere Realisierung von stillen Reserven zur Finanzierung der Zinszusatzreserve mit einhergehender geringerer Zuführung zur Zinszusatzreserve zurückzuführen. Das außerordentliche Kapitalanlageergebnis ging entsprechend um 8,3 % auf 253 (276) Mio. EUR zurück. Der leichte Rückgang der ordentlichen Kapitalanlageerträge um 0,3 % auf 727 (729) Mio. EUR war geprägt durch das anhaltend niedrige Zinsniveau. OPERATIVES ERGEBNISDas operative Ergebnis (EBIT) im Segment Lebensversicherung verbesserte sich auf 48 (41) Mio. EUR insbesondere durch den Wegfall von Zuführungen zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung aufgrund von Steuererträgen bei den Bancassurance- und Lebensversicherungsunternehmen und der HDI Pensionskasse und einer Entlastung des PVFP aufgrund höherer Zuschreibungen und geringerer Abschreibungen. Entsprechend erhöhte sich die EBIT-Marge auf um 0,5 Prozentpunkte auf 2,9 %. GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMTSTEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMTIN %scroll
Im Vorjahr wirkte die Belastung aufgrund von Zuführungen zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung aus den genannten Steuererträgen im Jahresergebnis weitestgehend ergebnisneutral, während im Geschäftsjahr das EBIT einer normalen Steuerbelastung unterlag, sodass nach Berücksichtigung von Ertragsteuern, Finanzierungskosten und Minderheitsanteilen das Konzernergebnis mit 50 (50) Mio. EUR konstant blieb. Die Eigenkapitalrendite lag unverändert bei 4,0 %. PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALIN MIO. EURscroll
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Angepasst aufgrund IAS 8 Der Geschäftsbereich bündelt die Aktivitäten des internationalen Privat- und Firmenkundengeschäfts innerhalb des Talanx-Konzerns und ist in den beiden Regionen Europa und Lateinamerika aktiv. Im zweiten Quartal 2018 hat sich die Talanx International AG in beiden Regionen verstärkt: Zum 3. April 2018 wurde der Erwerb der Generali Colombia Seguros Generales S. A. und deren Tochtergesellschaft Generali Colombia Vida Compañia de Seguros S. A., jeweils mit Sitz in Bogotá, durch die spanische Tochtergesellschaft Saint Honore Iberia S. L. zum Abschluss gebracht. An beiden Gesellschaften hält der Konzern jeweils mehr als 90 % der Unternehmensanteile. Damit ist der Geschäftsbereich auch im kolumbianischen Erstversicherungsmarkt vertreten und baut seine Präsenz in der strategischen Zielregion Lateinamerika weiter aus. Beide Gesellschaften firmieren bereits seit dem Zeitpunkt ihrer Übernahme unter dem Markennamen HDI. Zum 3. Mai 2018 hat die Talanx International AG zudem die Mehrheitsbeteiligung an der Liberty Sigorta A. S. mit Sitz in Istanbul übernommen. Dies ermöglicht es dem Geschäftsbereich, seine Präsenz im türkischen Markt auszubauen. Die Verschmelzung der Sachversicherungsgesellschaften Liberty Sigorta A. S. und HDI Sigorta A. S. ist für das zweite Halbjahr 2018 geplant. PRÄMIENVOLUMENDie gebuchten Bruttoprämien des Geschäftsbereichs (einschließlich Prämien aus fondsgebundener Lebens- und Rentenversicherung) stiegen gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um 4,8 % auf 3,0 (2,8) Mrd. EUR. Währungsbereinigt erhöhten sich die Bruttoprämien gegenüber der Vergleichsperiode um 9,6 %. Das Prämienvolumen konnte in der Berichtsperiode in beiden Regionen gesteigert werden. In der Region Lateinamerika erhöhten sich die gebuchten Bruttoprämien gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9 % auf 813 Mio. EUR. Währungsbereinigt hingegen betrug der Anstieg 15,8 %, was im Wesentlichen auf Mexiko und Brasilien zurückzuführen war. Das Prämienvolumen der mexikanischen HDI Seguros S. A. konnte insbesondere in der Kraftfahrtversicherung und über den Bankvertrieb sowie zwei neue Makler-Programme gesteigert werden, was sowohl aus einer gestiegenen Anzahl versicherter Fahrzeuge als auch aus höheren Durchschnittsprämien resultierte. 47 % des in der Region erzielten Prämienvolumens entfielen auf die brasilianische HDI Seguros S. A. Unter der Berücksichtigung von Währungseffekten sanken die gebuchten Bruttoprämien der Gesellschaft um 8,9 % auf 383 Mio. EUR. Währungsbereinigt hingegen betrug der Anstieg 8,5 %, was im Wesentlichen auf kontinuierliche Preiserhöhungen in der Kraftfahrtversicherung zurückzuführen war. Die neu akquirierten kolumbianischen Gesellschaften waren erstmals mit 20 Mio. EUR für volle drei Monate enthalten. In der Region Europa war ein Wachstum der gebuchten Bruttoprämien um 6,0 % (währungsbereinigt um 7,3 %) auf 2,1 Mrd. EUR zu verzeichnen, vor allem getrieben durch das Prämienwachstum um 14,9 % auf 682 Mio. EUR beim polnischen Sachversicherer TUiR WARTA S. A. Die positive Entwicklung war neben gestiegenem Neugeschäft in der sonstigen Sachversicherung infolge eines neuen Bankvertriebskanals vor allem auf die Zunahme der versicherten Fahrzeuge auf 5,2 (im Vorjahr 4,6) Mio. Stück bei stabilen Durchschnittsprämien in der Kraftfahrtversicherung zurückzuführen. Bei der italienischen HDI Assicurazioni S. p. A. betrug der Anstieg der gebuchten Bruttoprämien 5,2 %, was im Wesentlichen aus der positiven Entwicklung des Einmalbeitragsgeschäfts Leben aus dem Bankvertriebskanal resultierte. Positive Effekte auf die gebuchten Bruttoprämien der Region hatte auch die türkische HDI Sigorta A. s., deren Prämienvolumen sich währungsbereinigt um 13,0 % erhöhte, vor allem getrieben von der Kraftfahrtversicherung. Die neu akquirierte Liberty Sigorta A. S. war erstmals mit 6 Mio. EUR für zwei Monate enthalten. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDie kombinierte Schaden-/Kostenquote der Sachversicherungsgesellschaften verbesserte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2017 um 1,8 Prozentpunkte auf 94,6 %. Die Kostenquote des Geschäftsbereichs lag mit 28,3 % um 1,3 Prozentpunkte unter dem Vergleichswert des Vorjahres (29,6 %). Dies resultierte aus dem Rückgang sowohl der Abschlusskostenquote als auch der Verwaltungskostenquote (um 0,2 Prozentpunkte auf 5,6 %) aufgrund von Kostenoptimierungen vor allem bei der polnischen TUiR WARTA S. A. sowie der brasilianischen HDI Seguros S. A. Die Schadenquote reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozentpunkte auf 66,2 %, was insbesondere auf kontinuierliche Preiserhöhungen in Brasilien sowie die Bereinigung des Kraftfahrtportfolios in Italien zurückzuführen war. Insgesamt lag das versicherungstechnische Ergebnis des Geschäftsbereiches mit 33 Mio. EUR deutlich über Vorjahresniveau (14 Mio. EUR). KAPITALANLAGEERGEBNISIm ersten Halbjahr 2018 wurde im Geschäftsbereich mit 174 Mio. EUR ein gegenüber der Vergleichsperiode um 0,6 % höheres Kapitalanlageergebnis erzielt. Das ordentliche Kapitalanlageergebnis des Geschäftsbereichs reduzierte sich trotz höherer Kapitalanlagebestände um 5,1 %, im Wesentlichen getrieben durch das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt deutlich niedrigere Zinsniveau vor allem in Brasilien und in Italien. Demgegenüber war die Berichtsperiode positiv beeinflusst von einem gestiegenen außerordentlichen Kapitalanlageergebnis in Italien. Aufgrund der gestiegenen Bestände und des anhaltend niedrigen Zinsniveaus reduzierte sich die durchschnittliche Rendite der selbst verwalteten Kapitalanlagen um 0,3 Prozentpunkte auf 3,4 %. OPERATIVES ERGEBNIS UND KONZERNERGEBNISDer Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International erzielte im ersten Halbjahr 2018 mit 138 Mio. EUR ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19,0 % höheres operatives Ergebnis (EBIT). Die Region Europa trug mit einem gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30,0 % gestiegenen EBIT von 117 (90) Mio. EUR zum operativen Ergebnis des Segments bei, was im Wesentlichen auf die polnische TUiR WARTA S. A. sowie die italienische HDI Assicurazioni S. p. A. zurückzuführen war. Demgegenüber wurden 29 (30) Mio. EUR des EBITS in der Region Lateinamerika generiert, wobei der Rückgang vor allem durch Währungseffekte in Brasilien beeinflusst war. Unter der Berücksichtigung der Minderheitenanteile erhöhte sich das Konzernergebnis um 12,2 % auf 83 (74) Mio. EUR. Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozentpunkte auf 8,3 %. WEITERE KENNZAHLENGESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH SPARTENIN MIO. EURscroll
GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH REGIONENIN MIO. EURscroll
RÜCKVERSICHERUNGSCHADEN-RÜCKVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERISCHERUNG -SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
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Unter Berücksichtigung des Depotzinsergebnisses GESCHÄFTSENTWICKLUNGIn der globalen Schaden-Rückversicherung hält der intensive Wettbewerb auch nach den hohen Sturmschäden des vergangenen Jahres weiter an; das Angebot für Rückversicherungsdeckungen übersteigt weiterhin deutlich die Nachfrage. Auch wenn in Teilen die Geschäftsergebnisse der Erstversicherer unter Druck geraten sind, ist die Kapitalausstattung der meisten Gesellschaften nach wie vor ausreichend. Dennoch können wir eine steigende Nachfrage nach Rückversicherung beobachten, da die Erstversicherungen verstärkt Rückversicherung zur Begrenzung der Volatilität ihrer Ergebnisse nutzen. Ein weiterer Faktor für den anhaltenden Druck auf Preise und Konditionen - besonders im US-Naturkatastrophengeschäft - sind die zusätzlichen Kapazitäten aus dem Markt für die Verbriefung von Versicherungsrisiken (Insurance-Linked Securities, ILS). Hier war im Anschluss an die jüngsten Großschäden festzustellen, dass die meisten Investoren dem ILS-Markt treu geblieben sind, um von steigenden Preisen als Konsequenz aus der hohen Schadenlast zu profitieren. Durch die zusätzliche Kapazität haben sich die Preissteigerungen allerdings nicht in der erwarteten Höhe realisiert. Diese Rahmenbedingungen prägten die Vertragserneuerungsrunden des ersten Halbjahres. Zum 1. April stand die Erneuerung für Japan sowie volumenmäßig kleinere Vertragsverlängerungen für die Märkte Australien, Neuseeland, Korea und Nordamerika an. Das gesamte Prämienvolumen aus dieser Vertragserneuerungsrunde erhöhte sich um 10,3 %. Den zur Vertragsverlängerung anstehenden Teil des Nordamerikageschäftes konnten wir preisadäquat abschließen. Leicht ausbauen konnten wir das Sachgeschäft aufgrund vorteilhafter Konditionen, insbesondere in den schadenbelasteten Programmen. In Japan haben sich die Raten für das Haftpflichtgeschäft nach vorangegangenen Schäden verbessert. Angesichts einer geplanten Anteilsreduzierung bei einem großvolumigen Vertrag ging die Prämie jedoch leicht zurück. Auch in Südkorea haben wir Anteile des Geschäftes nicht verlängert; Preise und Bedingungen waren aufgrund des dortigen Wettbewerbes nicht attraktiv genug. Erfreulich zulegen konnten wir dagegen im Bereich der landwirtschaftlichen Risiken. PRÄMIENENTWICKLUNGDie gebuchten Bruttoprämien für unser Gesamtportefeuille im Segment Schaden-Rückversicherung stieg zum 30. Juni 2018 um 19,1 % auf 6,5 (5,4) Mrd. EUR. Hier schlug sich erneut der anhaltende Bedarfsanstieg bei solvenzentlastenden Rückversicherungslösungen sowohl in Europa als auch in Nordamerika nieder. Prämienrückgänge in anderen Bereichen konnten damit mehr als kompensiert werden. Bei konstanten Währungskursen hätte der Anstieg der gebuchten Bruttoprämien in der Schaden-Rückversicherung sogar 27,6 % betragen. Der Selbstbehalt erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode auf 91,4 (89,4) %. Die verdiente Nettoprämie stieg um 20 % auf 5,2 (4,3) Mrd. EUR und auf währungskursbereinigter Basis um 28,4 %. VERSICHERUNGSTECHNISCHES ERGEBNISDie Netto-Großschadenbelastung zum 30. Juni 2018 lag mit 93 Mio. EUR unter dem Wert der ebenfalls wenig belasteten Vergleichsperiode (123 Mio. EUR). Zu den größten Schäden aus Naturkatastrophen zählte neben dem europäischen Wintersturm "Friederike" ein Erdbeben in Papua-Neuguinea. In Summe lag die Großschadenbelastung deutlich unter unserem Erwartungswert von 351 Mio. EUR für das erste Halbjahr. Das versicherungstechnische Ergebnis für das Segment Schaden-Rückversicherung verbesserte sich um 38,3 % auf 206 (149) Mio. EUR. Die kombinierte Schaden-Kostenquote von 95,7 (96,5) % liegt weiterhin im Rahmen unserer Planung hinsichtlich unseres Zieles einer Quote von 96 % oder weniger für das Gesamtjahr. KAPITALANLAGEERGEBNISSehr erfreulich entwickelte sich mit 517 (490) Mio. EUR das Ergebnis unserer Kapitalanlagen. Angesichts leicht höherer Erträge aus Realisaten stieg das Ergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen um 2,7 % auf 501 (488) Mio. EUR. Das Ergebnis aus bei Zedenten gehaltenen Kapitalanlagen stieg auf 16 (2) Mio. EUR. OPERATIVES ERGEBNISInsgesamt verbesserte sich das operative Ergebnis (EBIT) für das Segment Schaden-Rückversicherung zum 30. Juni 2018 um 9,3 % auf 704 (644) Mio. EUR. Die EBIT-Marge lag mit 13,6 (14,9) % wieder deutlich über unserem Zielwert von mindestens 10 %. PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG - SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNGIN MIO. EURscroll
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Im Vergleich zum Vorjahr GESCHÄFTSENTWICKLUNGDas Personen-Rückversicherungsgeschäft hat im ersten Halbjahr 2018 unsere Erwartungen leicht übertroffen. Im deutschen Markt blieb die Situation kaum verändert. Die im Mai veröffentlichten SFCR-Berichte (Solvency and Financial Condition Reports) weisen per Ende 2017 gegenüber dem Vorjahr eine tendenziell weiter verbesserte Solvency-II-Bedeckungsquote der Erstversicherer auf. Weil die Versicherungsbranche weiter auf Erleichterungen durch die Politik hofft, bestand nur verhaltenes Interesse an Financial-Solutions-Rückversicherungslösungen, die die Zinszusatzreserve reduzieren oder auch zur Solvenzentlastung beitragen. Im übrigen Europa hat sich unser Geschäft vielversprechend entwickelt. Mit Blick auf die westeuropäischen Märkte ist bei bestehenden wie auch bei neuen Kunden der Trend erkennbar, Produktportefeuilles - insbesondere im Bereich der Risikodeckungen - auszubauen. In Großbritannien war nach wie vor ein großer Wettbewerb vorherrschend, der durch den Preisdruck im Markt zusätzlich verstärkt wurde und die Profitabilität des Geschäftes beeinträchtigte. In Zentraleuropa haben die Märkte größtenteils ihre positive Entwicklung fortgesetzt und sind von Wachstum geprägt, das in unserem Portefeuille profitables Neugeschäft generierte. In den osteuropäischen Märkten, insbesondere in der Ukraine, Bulgarien, Aserbaidschan und Russland, haben sich die Märkte erwartungsgemäß entwickelt und wir konnten an die positiven Entwicklungen des Vorjahres anknüpfen. In den asiatischen Ländern war das Interesse an Financial-Solutions-Lösungen erneut ausgesprochen hoch. Darüber hinaus war zu beobachten, dass Krankenversicherungsprodukte zunehmend in den Fokus der Erstversicherer rückten. Insbesondere in China entwickelte sich die Wirtschaft extrem dynamisch und war geprägt von einer weiter steigenden Nachfrage nach Versicherungsschutz. Hieraus boten sich für uns äußerst positive Neugeschäftspotenziale. Auch in Japan und Korea konnten wir Neugeschäft in den Bereichen Risikoversicherung und Financial Solutions zeichnen. In Australien wurde die Regulatorik für die Altersvorsorge angepasst, was auf der Erst- und Rückversicherungsseite Handlungsbedarf hinsichtlich der unterliegenden Versicherungsprodukte hervorrufen sollte. Weiterhin war der Erstversicherungsmarkt geprägt von Konsolidierungsbestrebungen größerer Banken und den daraus resultierenden Verkäufen von Lebensversicherungsbeständen. Diese dynamischen Entwicklungen halten für unsere australische Tochtergesellschaft aussichtsreiches Geschäftspotenzial bereit. Den lateinamerikanischen Markt sehen wir als wachsenden Versicherungsmarkt, der aber dennoch von einem starken Konkurrenzdruck geprägt ist. Wir konnten unser bestehendes Portefeuille erneuern und darüber hinaus weiteres Neugeschäft generieren, sodass wir unsere Marktposition durchweg stabil auf hohem Niveau halten konnten. In den USA hat sich das Financial-Solutions-Geschäft unserer Tochtergesellschaft erwartungsgemäß sehr positiv entwickelt. Zur Verbesserung der Ergebnisse aus unserem US-Mortalitätsgeschäft älterer Zeichnungsjahre haben wir Ratenerhöhungen eingeleitet, die kurzfristig zu Ergebnisbelastungen führen, langfristig jedoch positive Ergebniseffekte haben werden. Im Berichtszeitraum lag die Mortalität erfreulich unter den aktualisierten Erwartungen. Die Ergebnisbelastung aus diesem Geschäft hat sich daher gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert. Damit haben sich die Geschäftsfelder Mortality Solutions sowie Health and Special Risk insgesamt besser als prognostiziert entwickelt. Im Bereich automatisiertes Underwriting zeigen die Erstversicherer international großes und ständig weiter zunehmendes Interesse. Ebenso gewinnen sogenannte Lifestyle-Versicherungsprodukte an Bedeutung, die durch integrierte Wellness-Komponenten besonders die auf eine gesunde Lebensweise achtende Bevölkerung ansprechen. Die Versicherer erkennen weltweit zunehmend den Bedarf und somit auch die Notwendigkeit derartiger ganzheitlicher Lösungen. PRÄMIENENTWICKLUNGDas Bruttoprämienvolumen im Segment Personen-Rückversicherung fiel zum 30. Juni 2018 leicht um 1,5 % auf 3,5 (3,6) Mrd. EUR. Bei unveränderten Währungskursen hätte sich ein Wachstum von 3,7 % ergeben. Der Selbstbehalt blieb mit 91,2 (91,6) % nahezu konstant. Die verdienten Nettoprämien beliefen sich unverändert auf 3,2 (3,2) Mrd. EUR. Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum 3,8 % betragen. KAPITALANLAGEERGEBNISVor dem Hintergrund des Niedrigzinsumfelds sind wir mit unserem Kapitalanlageergebnis von 239 (300) Mio. EUR zufrieden. Während die ordentlichen Kapitalerträge stabil waren, gingen die Beiträge von realisierten Gewinnen und Verlusten zurück. Dementsprechend verringerte sich das Ergebnis aus selbst verwalteten Kapitalanlagen auf 141 (179) Mio. EUR. Das Ergebnis aus bei unseren Zedenten hinterlegten Depots sank auf 98 (121) Mio. EUR. OPERATIVES ERGEBNISDas operative Ergebnis (EBIT) lag zum Ende des ersten Halbjahres bei 213 (156) Mio. EUR und damit 36,5 % über dem Vorjahreswert. GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTSTEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE FÜR DEN GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTIN %scroll
Im Geschäftsbereich Rückversicherung stieg das Konzernergebnis im ersten Halbjahr 2018 um 5,6 % auf 281 (266) Mio. EUR, die Eigenkapitalrendite verbesserte sich auf 13,9 (12,6) %. KONZERNFUNKTIONEN
Berenberg, MEAG und Talanx haben gemeinsam die erste Finanzierungslösung durch institutionelle Anleger im deutschen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) über eine Leasingstruktur mit der DAL Deutsche Anlagen-Leasing strukturiert. Mandanten der MEAG und der Talanx traten als Fremdkapitalinvestoren zur Finanzierung neuer Züge für SPNV-Verbindungen im Raum Ulm auf. Die Privatbank Berenberg übernahm die Rolle des Koordinators und Arrangeurs und brachte hierbei ihre jahrelange Erfahrung am Markt für Infrastruktur-Projekte ein. RÜCKVERSICHERUNGSSPEZIALISTEN IM KONZERNIm Segment Konzernfunktionen weisen wir seit 2013 versicherungstechnisches Geschäft aus, das über unsere irische Tochtergesellschaft gezeichnet wird. Seit dem 16. Mai 2017 firmiert diese unter dem Namen Talanx Reinsurance (Ireland) SE (vormals: Talanx Reinsurance (Ireland) Public Limited Company). Mit dieser gruppeninternen Rückversicherung streben wir eine Erhöhung des Selbstbehalts sowie eine Optimierung der Kapitalauslastung an. Das von Talanx Re (Ireland) gezeichnete konzerninterne Geschäft wird teilweise den geschäftsabgebenden Segmenten wieder zugerechnet, um Diversifikationsvorteile im jeweiligen Segment zu nutzen. Im Segment Konzernfunktionen weisen wir darüber hinaus jenes Geschäft aus, das zusätzliche segmentübergreifende Diversifikationsvorteile beinhaltet. Im ersten Halbjahr 2018 betrugen die gebuchten Bruttoprämien aus diesem Geschäft 39 (23) Mio. EUR; sie resultierten aus Rückversicherungsabgaben der Geschäftsbereiche Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und Firmenversicherung International. Aus diesem Geschäft wies die Talanx Re (Ireland) für das Segment Konzernfunktionen aufgrund eines Naturkatastrophenschadens ein operatives Ergebnis von -1 (0) Mio. EUR aus. KAPITALANLAGESPEZIALISTEN IM KONZERNDie Talanx Asset Management GmbH betreibt zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Ampega Investment GmbH in erster Linie das Management und die Administration der Kapitalanlagen der Konzerngesellschaften und erbringt damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen wie Kapitalanlagebuchhaltung und Reporting. Die selbst verwalteten Kapitalanlagen des Konzerns stiegen seit Jahresbeginn auf 111 (108) Mrd. EUR. Der Beitrag der beiden Gesellschaften und der Talanx Immobilien Management GmbH in Summe zum operativen Ergebnis im Segment betrug im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 29 (24) Mio. EUR. Die Ampega Investment GmbH (AIG) verwaltet als Kapitalanlagegesellschaft Publikums- und Spezialfonds und betreibt für institutionelle Kunden Finanzportfolioverwaltung. Im Vordergrund stehen das Portfoliomanagement und die Administration von Kapitalanlagen. Die Mittelzuflüsse der Investmentbranche konnten im ersten Halbjahr 2018 nicht an das gute Vorjahr anknüpfen. Stärkere Schwankungen an den internationalen Finanzmärkten, die durch geopolitische Risiken und einen drohenden Handelskrieg ausgelöst wurden, führten dazu, dass sich Anleger bei dem Erwerb von Fondsanteilen im Vergleich zu 2017 deutlich zurückhielten. So verzeichneten alle Fondskategorien bis Ende Juni 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 ein schwächeres Nettomittelaufkommen. Die Verunsicherung der Anleger wirkte sich besonders gravierend bei Rentenfonds aus, die unter überdurchschnittlich hohen Mittelabflüssen zu leiden hatten. In diesem eher schwierigen Marktumfeld verzeichnete die Ampega Investment GmbH eine stabile Entwicklung des Mittelaufkommens. Das Gesamtvolumen des von Ampega verwalteten Vermögens reduzierte sich im ersten Halbjahr 2018 um 6,5 % auf 22,9 (24,5) Mrd. EUR. Hauptgrund dafür ist der Abgang eines institutionellen non-listed-Assets-Mandats in Höhe von 1,6 Mrd. EUR. Die Hälfte des Gesamtvolumens, nämlich 11,6 (11,6) Mrd. EUR, werden im Auftrag der Konzerngesellschaften über Spezialfonds und Direktanlagemandate betreut. Der übrige Anteil entfällt mit 5,7 (7,2) Mrd. EUR auf institutionelle Drittkunden und mit 5,6 (5,7) Mrd. EUR auf das Retail-Geschäft. Letzteres wird sowohl über konzerneigene Vertriebswege und Produkte wie die fondsgebundene Lebensversicherung betrieben als auch über externe Vermögensverwalter oder Banken. OPERATIVES ERGEBNISDas operative Ergebnis im Segment Konzernfunktionen erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018 auf 4 (0) Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund einer Erfolgsprämie für die Platzierung einer Anleihe mit einem Volumen von 832 Mio. EUR zur Finanzierung des Offshore-Windparks "Borkum Riffgrund 2" im Dezember 2017. Das im ersten Halbjahr 2018 auf die Aktionäre der Talanx AG entfallende Konzernergebnis für dieses Segment betrug -37 (-42) Mio. EUR. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEVERMÖGENSLAGE
WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER VERMÖGENSSTRUKTURDie Erhöhung unserer Bilanzsumme um 4,9 Mrd. EUR auf 163,3 Mrd. EUR ist hauptsächlich auf den Zuwachs der Kapitalanlagen (+3,2 Mrd. EUR) sowie den Anstieg der Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft (+1,1 Mrd. EUR) zurückzuführen. KAPITALANLAGEENTWICKLUNGDer gesamte Kapitalanlagebestand stieg im Laufe des ersten Halbjahres 2018 um 2,7 % und betrug 121,8 (118,7) Mrd. EUR. Der Bestand an selbst verwalteten Kapitalanlagen stieg um 2,7 % auf 110,8 (107,9) Mrd. EUR. Der Bestandsanstieg der selbst verwalteten Kapitalanlagen ist vorrangig marktbedingt. Hier machte sich zudem die gestärkte Position des Euro gegenüber dem US-Dollar bemerkbar. Die Zuflüsse aus dem versicherungstechnischen Geschäft wurden im Rahmen der jeweiligen gesellschaftsspezifischen Vorgaben angelegt. Der Bestand an Investmentverträgen liegt hingegen konstant bei 1,1 Mrd. EUR. Die Depotforderungen stiegen leicht um 3,4 % auf 10,0 (9,7) Mrd. EUR. Auch im ersten Halbjahr 2018 bildeten die festverzinslichen Anlagen die bedeutendste Kapitalanlageklasse. Reinvestitionen erfolgten unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapitalanlagestruktur im Wesentlichen in dieser Anlageklasse. Der Ergebnisbeitrag aus dieser Anlageklasse betrug 1,3 (1,4) Mrd. EUR und wurde im Berichtsjahr weitestgehend reinvestiert. Die Aktienquote nach Derivaten (wirtschaftliche Aktienquote börsennotierter Titel) lag zum Halbjahresende bei 1,0 (1,0) %. ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGENIN %![]() ZUSAMMENSETZUNG DER SELBST VERWALTETEN KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEKLASSENIN MIO. EURscroll
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Derivate nur mit positiven Marktwerten FESTVERZINSLICHE WERTPAPIEREDer Bestand an festverzinslichen Kapitalanlagen (ohne Hypotheken- und Policendarlehen) stieg im ersten Halbjahr 2018 um 1,8 Mrd. EUR und betrug zum Halbjahresende 98,6 (96,7) Mrd. EUR. Diese Anlageklasse stellt mit 81 (82) %, bezogen auf den Gesamtbestand der Kapitalanlagen, weiterhin den nach Volumen größten Teil unserer Investitionen dar. Die festverzinslichen Kapitalanlagen teilten sich im Wesentlichen in die Kapitalanlagekategorien "Darlehen und Forderungen" und "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" auf. Die "Jederzeit veräußerbaren festverzinslichen Wertpapiere", deren Volatilität sich im Eigenkapital niederschlägt, bilden mit 68,2 (66,7) Mrd. EUR und unverändert 69 % des Gesamtbestands des Portfolios festverzinslicher Wertpapiere den größten Anteil und sind im ersten Halbjahr um ca. 1,5 Mrd. EUR gestiegen. In diesem Segment wurde hauptsächlich in Pfandbriefen und Unternehmensanleihen investiert. Die Bewertungsreserven - also die saldierten stillen Lasten und stillen Reserven - sind bei gesunkenen Zinsniveaus für lange Laufzeiten aber gestiegenen Spreads seit dem Jahresende 2017 von 3,3 Mrd. EUR auf 2,2 Mrd. EUR gesunken. In der Kategorie "Darlehen und Forderungen" werden im Wesentlichen Staatspapiere oder ähnlich sichere Papiere gehalten. Den wesentlichen Bestand stellen weiterhin Pfandbriefe dar. Der Gesamtbestand der festverzinslichen Wertpapiere innerhalb der Kategorie "Darlehen und Forderungen" betrug zum Halbjahresende 29,2 (28,9) Mrd. EUR; er stellt damit 29 % des Gesamtbestands der Anlageklasse der festverzinslichen Kapitalanlagen dar. Die nicht bilanzwirksamen Bewertungsreserven der "Darlehen und Forderungen" (inklusive Hypotheken- und Policendarlehen) reduzierten sich von 4,3 Mrd. EUR auf 4,1 Mrd. EUR. Staatsanleihen mit gutem Rating oder Papiere ähnlich sicherer Schuldner bilden 2018 weiterhin den Schwerpunkt der Bestände in festverzinslichen Wertpapieren. Zum Bilanzstichtag betrug der Bestand an AAA-gerateten Rententiteln 42,0 (39,0) Mrd. EUR. Dies entspricht einem Anteil von 42 (40) % am Gesamtbetrag der festverzinslichen Wertpapiere und Darlehen. RATINGSTRUKTUR DER FESTVERZINSLICHEN WERTPAPIEREIN %![]() Der Talanx-Konzern verfolgt eine konservative Anlagepolitik. So besitzen 79 (76) % der Papiere der Anlageklasse festverzinsliche Wertpapiere mindestens ein Rating der Klasse A. Der Konzern ist mit einem geringen Bestand an Staatsanleihen in Ländern mit einem Rating schlechter A- investiert. Dieser Bestand beträgt auf Markwertbasis 3,8 (4,7) Mrd. EUR und entspricht einem Anteil von 3,4 (4,4) % der selbst verwalteten Kapitalanlagen. Die Macaulay-Duration des gesamten Kapitalanlagebestandes der festverzinslichen Wertpapiere im Talanx-Konzern betrug 8,3 (8,1) Jahre zum 30. Juni 2018. Im Hinblick auf die kongruente Währungsbedeckung bilden im Talanx-Konzern unverändert die Kapitalanlagen in US-Dollar mit 19 (18) % den größten Anteil am Fremdwährungsportfolio. Darüber hinaus werden größere Positionen in britischen Pfund und australischen Dollar gehalten, die in Summe 5 (5) % aller Kapitalanlagen ausmachen. Der Gesamtanteil innerhalb der selbst verwalteten Kapitalanlagen in Fremdwährungen zum 30. Juni 2018 beträgt 32 (32) %. AKTIEN UND AKTIENFONDSDie saldierten unrealisierten Gewinne und Verluste der im Konzern gehaltenen Aktienbestände (ohne "Übrige Kapitalanlagen") gingen um 29 Mio. EUR zurück und betragen nunmehr 126 (155) Mio. EUR. IMMOBILIEN INKLUSIVE ANTEILE AN IMMOBILIENFONDSZum Stichtag beträgt der Bestand an fremd genutzten Immobilien 2,9 (2,8) Mrd. EUR. Hinzu kommen 882 (841) Mio. EUR in Immobilienfonds, die unter den Finanzinstrumenten der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" bilanziert sind. Im Berichtszeitraum wurden planmäßige Abschreibungen auf den fremd genutzten Immobilienbestand in Höhe von 28 (25) Mio. EUR vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen fielen in nicht nennenswerter Höhe an. Die Abschreibungen auf Immobilienfonds betrugen 6 (6) Mio. EUR. Diesen Abschreibungen standen Zuschreibungen in vernachlässigbarer Höhe gegenüber. INFRASTRUKTURINVESTMENTSIm Berichtszeitraum baute die Talanx ihre Direktinvestitionsaktivitäten im Bereich Infrastruktur erneut aus. Das Portfolio umfasst sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalinvestitionen in Windparks, Stromnetze, Krankenhäuser, Solarparks und Public-Private-Partnership-Projekten (PPP) in Deutschland und dem europäischen Ausland. Derzeit ist die Talanx mit insgesamt über 2,0 (1,9) Mrd. EUR in Infrastrukturprojekten investiert. Für 2018 ist ein weiterer Ausbau der Aktivitäten - auch in Form einer sektoralen Diversifikation - vorgesehen. KAPITALANLAGEERGEBNISENTWICKLUNG DES KAPITALANLAGEERGEBNISSESIN MIO. EURscroll
Das Kapitalanlageergebnis des ersten Halbjahres betrug 2.007 (2.085) Mio. EUR und liegt leicht unter dem Vorjahresniveau. Die annualisierte Kapitalanlagerendite des selbst verwalteten Kapitalanlagebestandes fiel auf 3,5 (3,7) %. Die ordentlichen Kapitalanlageerträge betrugen zum Halbjahresende 1.687 (1.683) Mio. EUR, wobei leicht steigende Erträge aus privatem Beteiligungskapital erzielt werden konnten. Das weiterhin niedrige Kapitalmarktzinsniveau führte zu einem Durchschnittskupon des Bestandes an festverzinslichen Wertpapieren von 2,9 (3,1) %. Die hierin enthaltenen laufenden Erträge aus Zinsen lagen bei 1,3 (1,4) Mrd. EUR. Das realisierte Ergebnis aus Kapitalanlageverkäufen lag unter dem Vorjahresniveau und betrug in Saldo 419 (466) Mio. EUR. Die positiven Realisate resultieren aus der regelmäßigen Portfolioumschichtung in allen Segmenten und zusätzlich aus der Anforderung zur Hebung von stillen Reserven zur Finanzierung der Zinszusatzreserve (HGB) der Lebensversicherungen und Pensionskassen. Letztere sind im Vergleich zum Vorjahr rückläufig gewesen. Im Vergleich zum Vorjahr waren im ersten Halbjahr dieses Jahres per saldo geringere Abschreibungen erforderlich. Diese betragen insgesamt 79 (95) Mio. EUR. Dabei entfielen in diesem Jahr auf den Bereich Aktien 10 (6) Mio. EUR., auf festverzinsliche Wertpapiere 7 (34) Mio. EUR und auf sonstige Kapitalanlagen insgesamt 34 (31) Mio. EUR. Die planmäßigen Abschreibungen auf direkt gehaltene Immobilien lagen bei 28 (25) Mio. EUR. Das unrealisierte Ergebnis verschlechterte sich leicht per saldo von 30 Mio. EUR auf -6 Mio. EUR. Der Rückgang ist auf Marktwertveränderungen unserer erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Bestände zurückzuführen. Das Ergebnis aus Depotzinserträgen und -aufwendungen ging auf 106 (116) Mio. EUR zurück. KAPITALANLAGEERGEBNIS NACH KONZERNSEGMENTEN1)IN MIO. EUR![]()
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Nach Eliminierung konzerninterner Beziehungen zwischen den Segmenten FINANZLAGEANALYSE DER KAPITALSTRUKTUR
WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN DER KAPITALSTRUKTURInsgesamt sind die versicherungstechnischen Nettorückstellungen in Relation zur Vergleichsperiode um 3,8 % bzw. 4,0 Mrd. EUR auf 108,5 (104,5) Mrd. EUR gestiegen. Dieser Anstieg entfiel im Wesentlichen auf die Rückstellung für Prämienüberträge (+1,6 Mrd. EUR) sowie Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle (+1,4 Mrd EUR). Bezogen auf den Bilanzstichtag betrug das Verhältnis der Nettorückstellungen aus dem Versicherungsgeschäft zu den gesamten Kapitalanlagen, einschließlich der Depotforderungen, aber exklusive der Kapitalanlagen aus Investmentverträgen, 89,8 (88,9) %; es bestand eine Überdeckung der Rückstellung von 12,3 (13,0) Mrd. EUR. EIGENKAPITALENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALSDie Verringerung der nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile (übrige Rücklagen) gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 326 Mio. EUR auf -140 Mio. EUR sowie die Dividendenzahlung in Höhe von 354 (341) Mio. EUR an die Aktionäre der Talanx AG im Mai des Berichtszeitraums wurden durch das Periodenergebnis, das in Höhe von 437 (463) Mio. EUR auf unsere Anteilseigner entfällt und vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde, nicht vollständig aufgefangen, sodass sich das Konzerneigenkapital um 243 Mio. EUR (-2,8 %) leicht verringerte. Der Rückgang der übrigen Rücklagen (-326 Mio. EUR) ist insbesondere durch die negative Entwicklung der nicht realisierten Kursgewinne aus Kapitalanlagen - vorrangig bedingt durch gestiegene Credit Spreads und trotz gesunkenem Zinsniveau für lange Laufzeiten - zurückzuführen (-680 Mio. EUR) sowie aus der Bewertung der Cash-flow-Hedges (-115 Mio. EUR), die durch die positive Entwicklung der Gewinnbeteiligungen Versicherungsnehmer/Shadow Accounting (+456 Mio. EUR) nur teilweise kompensiert werden konnten. ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALSENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALSIN MIO. EURscroll
DARSTELLUNG DES EIGENKAPITALS DER GESCHÄFTSBEREICHE1) EINSCHLIESSLICH DARAUF ENTFALLENDER ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTERIN MIO. EURscroll
ANALYSE FREMDKAPITALDie gesamten nachrangigen Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag unverändert 2,7 Mrd. EUR. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Anmerkung 8 "Nachrangige Verbindlichkeiten". Zur Nutzung des weiterhin niedrigen Zinsniveaus in Europa sowie zur Erhöhung der Flexibilität bei der Kapitalanlagesteuerung emittierte der Hannover Rück-Teilkonzern im April 2018 eine Anleihe in Höhe von 750 Mio. EUR und einer Laufzeit von zehn Jahren. Zum 30. Juni 2018 bestehen zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien über einen Gesamtnominalbetrag von 500 Mio. EUR. Zum Bilanzstichtag sind diese unverändert zum Vorjahr nicht in Anspruch genommen. Die bestehenden syndizierten Kreditlinien können von den Darlehensgebern gekündigt werden, wenn es zu einem sogenannten Change of Control kommt, d. h., wenn eine andere Person oder eine gemeinsam handelnde andere Gruppe von Personen als der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. die direkte oder indirekte Kontrolle über mehr als 50 % der Stimmrechte oder des Aktienkapitals der Talanx AG erwirbt. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Anmerkung 10 "Begebene Anleihen und Darlehen". Zudem besteht mit dem HDI V. a. G. eine Rahmenvereinbarung, wonach der Konzern die Möglichkeit erhält, für die Laufzeit von fünf Jahren und in einem Volumen von bis zu 500 Mio. EUR dem HDI V. a. G. nachrangige Schuldverschreibungen auf revolvierender Basis zur Zeichnung anzudienen. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang, Kapitel "Sonstige Angaben" - Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen". WEITERE BERICHTE UND ERKLÄRUNGENRISIKOBERICHTIn unserem Geschäftsbericht für das Jahr 2017 haben wir unser Risikoprofil und die verschiedenen Risikoarten und mögliche Risiken dargestellt, die eine nachteilige Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung und das Risikoprofil des Konzerns haben könnten. Auf eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Risikoarten wird hier unter Verweis auf die Angaben im Geschäftsbericht 2017, Seite 112 ff., verzichtet. Die Risikoberichterstattung im Halbjahresfinanzbericht konzentriert sich auf relevante Veränderungen der Risikolage, die nach der Erstellung des Talanx-Konzerngeschäftsberichts 2017 eingetreten sind. Das Gesamtbild der Risikolage bleibt dabei unverändert; es sind weiterhin keine konkreten Risiken erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns existenziell beeinträchtigen könnten. Der Talanx-Konzern hat ein funktionsfähiges Risikomanagement-System etabliert, das kontinuierlich weiterentwickelt wird und hohen Qualitätsansprüchen und Standards entspricht. Wir sind damit in der Lage, unsere Risiken rechtzeitig zu erkennen und wirksam zu steuern. Die folgenden Risiken - der Wesentlichkeit nach aufgeführt -bestimmen das Gesamtrisikoprofil des Konzerns weiterhin maßgeblich: Risiken im Zusammenhang mit dem Kapitalmarkt, das Prämien- und Reserverisiko in der Schaden/Unfallversicherung, das Naturkatastrophenrisiko, das versicherungstechnische Risiko der Lebensversicherung, das operationelle Risiko und das Forderungsausfallrisiko. Gleichermaßen kommt der Diversifikation für die Bestimmung des Gesamtrisikos eine besondere Bedeutung zu. Diese resultiert aus unserer geografischen Diversität und der Geschäftsdiversität. Dadurch ist der Konzern auch im Fall einer kumulierten Materialisierung von Risiken gut aufgestellt. Ein maßgebliches, die derzeitige Risikolage bestimmendes Themenfeld stellt das Zinsniveau und dessen Entwicklung dar. So könnte u. a. eine lang anhaltende Niedrigzinsphase bei Teilen des Lebensversicherungsbereiches aufgrund des erhöhten Zinsgarantie- und Wiederanlagerisikos zu erheblichen Belastungen der Ertragslage und der Solvabilität führen. Den Risiken aus dem niedrigen Zinsniveau begegnen die Lebensversicherer und insbesondere auch die Pensionskassen mit umfangreichen Maßnahmen, welche die Fähigkeit der Gesellschaften verbessern, die Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern auch zukünftig zu erfüllen. Systemische Risiken, insbesondere für die Finanzmarktstabilität, können den Konzern einerseits direkt als Akteur am Finanzmarkt und indirekt über potenzielle negative Wirkungen auf seine Kunden betreffen. Gleichermaßen stellen die politischen und volkswirtschaftlichen Unsicherheiten, sowohl in den bestehenden Kernmärkten, als auch in unseren Ziel- und Wachstumsmärkten, Risiken für unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage dar. Zu nennen sind hierbei insbesondere der geplante Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU und die Unsicherheiten der volkswirtschaftlichen Auswirkungen im Hinblick auf die US-Handelsstreitigkeiten. Darüber hinaus bestehen Unsicherheiten für die Entwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen unserer unternehmerischen Tätigkeit in allen Ländern, in denen der Konzern vertreten ist. Unsere deutschen Lebensversicherungsgesellschaften sind spezifischen rechtlichen Risiken ausgesetzt. Hierunter fallen auch steuerliche Risiken in Bezug auf die Behandlung von bestimmten Kapitalanlageinstrumenten im Rahmen der Betriebsprüfungen. Insoweit diese wegen einer Eintrittswahrscheinlichkeit von unter 50 % nicht passiviert worden sind, haben sie Eingang in die im Anhang ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten gefunden. Ein weiteres spezifisches Risiko stellt die politisch-ökonomische Situation in Italien dar, da im Konzern auch Direktinvestitionen in italienische Titel gehalten werden, die zu Wertberichtigungen führen könnten. Insgesamt sind diese Risiken jedoch sehr limitiert. AUSBLICKWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENZu Beginn der zweiten Jahreshälfte deutet sich die Fortsetzung des globalen Aufschwungs an. Frühindikatoren signalisieren ein Wachstumsniveau in ähnlicher Größenordnung wie 2017. Der Aufschwung wird von einer breiten Palette an Wachstumstreibern getragen. Neben anhaltend positiver Arbeitsmarkt- und damit Konsumdynamik stützt vor allem die zunehmende globale Kapazitätsauslastung den Investitionsausblick. Für die Weltwirtschaft wird eine jährliche Wachstumsrate von rund 4 % für das Jahr 2018 erwartet. In den Industrienationen erreicht die wirtschaftliche Divergenz zunehmend ihren Höhepunkt. Während die USA spürbar vom prozyklischen Fiskalimpuls profitieren, leidet die Wachstumsdynamik im Rest der entwickelten Welt unter einer hohen politischen und ökonomischen Unsicherheit - vor allem ausgelöst durch die zunehmende Zuspitzung des Handelskonflikts zwischen den USA und ihren Handelspartnern. Zukünftig erwarten wir jedoch eine schrittweise Konvergenz der Wachstumspfade. Auch die Schwellenländer setzen ihre wirtschaftliche Expansion fort - ungeachtet der (geo-)politischen Konflikte und erheblicher Probleme in einzelnen Volkswirtschaften. Aufgrund der negativen Auswirkungen des Handelskonflikts mit den USA scheint die chinesische Regierung zunehmend auf wirtschaftspolitische Impulse zur Stützung des Wachstums zu setzen. Von der erwarteten Wachstumsstabilisierung dürfte das Weltwirtschaftswachstum insgesamt profitieren. Die weltweite Entwicklung der Inflation ist weiterhin durch den Ölpreis dominiert. Überwiegend angebotsseitige Faktoren führten zu einem deutlichen Anstieg des Ölpreises seit Jahresbeginn und damit auch zu einer Beschleunigung der globalen Inflationsentwicklung. Während dieser Effekt nachlassen dürfte, ist davon auszugehen, dass die zunehmende globale Kapazitätsauslastung sowie die Einführungen von Zöllen zu tendenziell steigenden Inflationsraten und damit auch einer weiteren Normalisierung der Geldpolitik führen. KAPITALMÄRKTEDer zum Jahresanfang für 2018 erwartete Zinsanstieg ist bisher nicht eingetreten. Trotzdem bleibt auf dem aktuell niedrigen Niveau das Risiko von steigenden Zinsen auf Sicht der nächsten Monate erhöht. Dank des positiven makroökonomischen Umfelds und der dadurch guten Entwicklung der Unternehmensgewinne reagieren die Aktienmärkte bisher verhalten auf den zunehmend eskalierenden Handelskonflikt zwischen den USA und ihren Handelspartnern. Kurzfristig muss aufgrund der nicht einzuschätzenden Nachrichtenlage mit Kursrücksetzern und steigender Volatilität gerechnet werden. Mittel- und langfristig werden die Auswirkungen von der Entwicklung des Handelskonflikts abhängen. In den USA ist die Chance auf weitere Kursgewinne begrenzt, in Europa und in Deutschland hingegen ist das Potenzial relativ gesehen höher. VORAUSSICHTLICHE FINANZIELLE ENTWICKLUNG DES KONZERNSWir gehen von folgenden Annahmen aus:
Wir geben für den Talanx-Konzern und seine Geschäftsbereiche zum Jahresende Prognosewerte an für die Kennzahlen, nach denen der Konzern sein Geschäft steuert. TALANX-KONZERNSTEUERUNGSGRÖSSENIN %scroll
INDUSTRIEVERSICHERUNGIm Geschäftsbereich Industrieversicherung waren wir in der Prognose für 2018 im Geschäftsbericht 2017 von einer kombinierten Schaden-/ Kostenquote von rund 99 % ausgegangen. Für unseren Geschäftsbereich Industrieversicherung gehen wir jetzt von einer kombinierten Schaden-/Kostenquote von rund 100 % aus. Ursächlich dafür sind die Schadenerfahrungen im ersten Halbjahr, insbesondere in der Sparte Feuer. Erste Sanierungsmaßnahmen sind angelaufen, wirken aber erst mit Zeitverzug. STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNGIN %scroll
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLANDSCHADEN/UNFALLVERSICHERUNGSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNGIN %scroll
LEBENSVERSICHERUNGSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT LEBENSVERSICHERUNGIN %scroll
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMTSTEUERUNGSGRÖSSE EIGENKAPITALRENDITE IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMTIN %scroll
PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALIN %scroll
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Ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter RÜCKVERSICHERUNGSCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGIm Segment Schaden-Rückversicherung waren wir in der Prognose für 2018 im Geschäftsbericht 2017 von einem guten Zuwachs der Bruttoprämien ausgegangen. Für unser gesamtes Schaden-Rückversicherungsgeschäft gehen wir auf Basis unveränderter Währungskurse jetzt aufgrund der für uns positiven Ergebnisse der Erneuerungen des ersten Halbjahres von einem niedrigen zweistelligen Wachstum aus. Bei der Erneuerung der teils durch erhebliche Vorjahresschäden belasteten Rückversicherungsverträge in Florida, die Naturkatastrophenrisiken insbesondere aus Stürmen decken, haben wir unsere gewinnorientierte Zeichnungspolitik fortgesetzt, sodass sich unsere Exponierung aus Naturkatastrophenrisiken komfortabel innerhalb unseres zum Vorjahr unveränderten Risikoappetits bewegte. Andererseits konnten wir bei einigen größeren Kundenbeziehungen, insbesondere in Nordamerika und Europa, unsere Position deutlich verbessern. Daher stieg das Prämienvolumen des am 1. Juni und 1. Juli zur Erneuerung anstehenden Portefeuilles um 16 %. STEUERUNGSGROSSEN IM SEGMENT SCHADEN-RUCKVERSICHERUNGIN %scroll
PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNGIn der Personen-Rückversicherung gehen wir für die zweite Jahreshälfte von einer erheblichen Belastung unseres Ergebnisses aufgrund von erwarteten Vertragsrückzügen im US-amerikanischen Mortalitätsgeschäft aus. Hintergrund hierfür ist der sehr schlechte Verlauf eines großen Geschäftsblocks, den wir Anfang 2009 erworben haben und über den wir bereits in der Vergangenheit regelmäßig berichtet hatten. Für dieses Geschäft haben wir im zweiten Quartal 2018 von unserer Berechtigung, Rückversicherungsraten zu erhöhen, für alle gleichartigen Verträge Gebrauch gemacht. In diesem Zusammenhang haben die Zedenten das Recht, die Verträge zurückzuziehen. Dennoch wirken diese Rückzüge langfristig positiv, da wir dadurch zukünftige Verluste vermeiden, die ohne die Ratenerhöhungen eingetreten wären. Gegenwärtig liegen uns bereits Ankündigungen von Vertragsrückzügen vor, die eine Vorsteuerbelastung von 264 Mio. USD auslösen und die nach dem Bilanzstichtag bei uns eingegangen sind. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich dieser Betrag im Laufe des zweiten Halbjahres noch weiter erhöhen wird. In dem unwahrscheinlichen Fall, dass alle Verträge zurückgezogen werden, könnte sich eine Belastung in der Größenordnung von 500 Mio. USD bis 600 Mio. USD ergeben. In diesem Fall wäre das für 2018 im Segment Personen-Rückversicherung erwartete EBIT von rund 200 Mio. EUR nicht mehr erreichbar. Andererseits würde dann die Ergebnisbelastung aus dem US-amerikanischen Mortalitätsgeschäft in den Folgejahren weitgehend entfallen, sodass wir eine substanzielle EBIT-Steigerung erwarten dürften. Für das Personen-Rückversicherungsgeschäft exklusive des US-amerikanischen Mortalitätsgeschäftes erwarten wir für das zweite Halbjahr die Fortsetzung der positiven Entwicklung des ersten Halbjahres, insbesondere in Bezug auf die Ergebniskennzahlen. Darüber hinaus sehen wir hier gute Geschäftspotenziale, unser Portefeuille weiter profitabel auszubauen. So verzeichnen wir z. B. in den skandinavischen Märkten eine erhöhte Nachfrage nach Risikoprodukten sowie nach maßgeschneiderten Financial-Solutions-Lösungen. Darüber hinaus sehen wir eine steigende Nachfrage nach Rückversicherungslösungen im Bereich der Langlebigkeitsrisiken. Aufgrund geänderter Rahmenbedingungen sind wir hier beispielsweise in vielversprechenden Gesprächen mit mehreren australischen Geschäftspartnern. STEUERUNGSGROSSEN IM SEGMENT PERSONEN-RUCKVERSICHERUNGIN %scroll
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Durchschnitt über eine Drei-Jahres-Periode RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTSTEUERUNGSGROSSE EIGENKAPITALRENDITE IM GESCHÄFTSBEREICH RUCKVERSICHERUNG INSGESAMTIN %scroll
EINSCHÄTZUNG KÜNFTIGER CHANCEN UND HERAUSFORDERUNGENDie Chancen haben sich gegenüber dem Berichtsjahr 2017 nicht wesentlich verändert. Diesbezüglich verweisen wir auf den Talanx-Konzerngeschäftsbericht 2017. KONZERNZWISCHENABSCHLUSSKonzernbilanz zum 30. Juni 2018DER TALANX AGKONZERNBILANZ - AKTIVAAKTIVA IN MIO. EURscroll
KONZERNBILANZ - PASSIVAIN MIO. EURscroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 2018DER TALANX AGKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGIN MIO. EURscroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2018DER TALANX AGKONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGIN MIO. EURscroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. AUFSTELLUNG DER VERÄNDERUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALSVERÄNDERUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALSIN MIO. EURscroll
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Angepasst aufgrund IAS 8; siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden'' Abschnitt
"Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzierungsfehler" des
Konzernanhangs Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2018DER TALANX AGKONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGIN MIO. EURscroll
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Die Ertragsteuerzahlungen in Höhe von 376 (115) Mio. EUR sowie erhaltene Dividenden
von 192 (158) Mio. EUR und erhaltene Zinsen von 1.893 (1.862) Mio. EUR werden dem
Kapitalfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit zugerechnet. Die erhaltenen Dividenden
beinhalten ebenfalls dividendenähnliche Gewinnbeteiligungen aus Investmentfonds sowie
Private-Equity-Gesellschaften Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses. ÜBERLEITUNG DER SCHULDEN AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. JUNI 2018IN MIO. EURscroll
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Anhang und ErläuterungenI. ALLGEMEINE AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZE UND ANWENDUNG DER IFRSALLGEMEINE AUFSTELLUNGSGRUNDSÄTZEDer Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2018 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der verkürzte Konzernabschluss, bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung und ausgewählten erläuternden Anhangangaben, berücksichtigt auch die Anforderungen des IAS 34 "Zwischenberichterstattung". Die angewandten Rechnungslegungsgrundsätze entsprechen denen des vorherigen Konzernabschlusses und der zugehörigen Zwischenberichtsperiode, außer der erstmaligen Anwendung neuer und geänderter Standards, wie nachfolgend erläutert. In Übereinstimmung mit IAS 34.41 greifen wir bei der Aufstellung des Konzernquartalsabschlusses in größerem Umfang auf Schätzverfahren und Annahmen zurück als bei der jährlichen Berichterstattung. Änderungen von Schätzungen während der laufenden Zwischenberichtsperiode mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ergaben sich nicht. Der Steueraufwand (inländische Ertragsteuern, vergleichbare Ertragsteuern ausländischer Tochtergesellschaften und Veränderung der latenten Steuern) wird unterjährig mittels eines für das Gesamtjahr erwarteten effektiven Steuersatzes berechnet, der auf das Periodenergebnis angewendet wird. Bei der unterjährigen Fortschreibung der Pensionsrückstellungen wird der versicherungsmathematisch geschätzte Effekt der Zinsveränderung auf die Pensionsverpflichtungen zum Quartalsende im sonstigen Ergebnis (übrige Rücklagen) erfasst. Andere versicherungsmathematische Parameter werden unterjährig nicht aktualisiert. Der Zwischenabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Die Darstellung der Betragsangaben erfolgt gerundet auf Millionen Euro (Mio. EUR). Dadurch kann es in den Tabellen dieses Berichts zu Rundungsdifferenzen kommen. Betragsangaben in Klammern beziehen sich in der Regel auf das Vorjahr. NEU ANZUWENDENDE STANDARDS/INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN VON STANDARDSDer Konzern hat die folgenden geänderten IFRS-Vorschriften zum 1. Januar 2018 übernommen: Das IASB hat Änderungen an IFRS 4 "Anwendung von IFRS 9 und IFRS 4" veröffentlicht, die es bestimmten Versicherungsunternehmen ermöglichen, die verpflichtende Anwendung von IFRS 9 auf 2021 zu verschieben. Der Talanx-Konzern erfüllt die notwendigen Voraussetzungen hierfür (der Anteil der Versicherungsaktivitäten des Konzerns liegt über 90 %) und nimmt deshalb die Möglichkeit der Verschiebung in Anspruch. Die neuen Anhangangaben im Rahmen des "Deferral-Approach", die eine gewisse Vergleichbarkeit mit den Unternehmen ermöglichen sollen, die bereits IFRS 9 anwenden, werden erstmals im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2018 im Anhang dargestellt. Die neuen Vorschriften zur Umsatzrealisierung IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" ersetzen bestehende Leitlinien zur Erfassung von Umsatzerlösen, darunter IAS 18 "Umsatzerlöse", IAS 11 "Fertigungsaufträge" und IFRIC 13 "Kundenbindungsprogramme". IFRS 15 legt einen umfassenden Rahmen zur Bestimmung fest, ob, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst werden. Finanzinstrumente und andere vertragliche Rechte und Pflichten, die nach separaten Standards zu bilanzieren sind, sowie (Rück-)Versicherungsverträge im Anwendungsbereich von IFRS 4 (Hauptgeschäftstätigkeit des Konzerns) sind ausdrücklich vom Geltungsbereich des Standards ausgenommen. Der Konzern hat bei der Anwendung von IFRS 15 den modifizierten retrospektiven Ansatz gewählt, bei dem im Grundsatz der kumulative Effekt aus der Erstanwendung in den Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2018 zu erfassen ist. Aus der Erstanwendung resultierte kein wesentlicher Umstellungseffekt, weshalb der Konzern im Einklang mit dem Wesentlichkeitskonzept auf eine Erfassung des Umstellungseffekts verzichtete. Angaben zu den Umsatzerlösen im Sinne des IFRS 15 finden sich im Abschnitt "Sonstige Angaben" des Konzernanhangs. Darüber hinaus wurde eine Reihe weiterer Standardänderungen und Interpretationen eingeführt, die keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss hatten:
AUSWIRKUNGEN VERÖFFENTLICHTER STANDARDS, INTERPRETATIONEN UND ÄNDERUNGEN, DIE 2018 VOM KONZERN NOCH NICHT ANGEWANDT WURDENDer am 24. Juli 2014 herausgegebene IFRS 9 "Finanzinstrumente" ersetzt die bestehenden Leitlinien in IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung", IFRS 9 enthält überarbeitete Leitlinien zur Einstufung und Bewertung von Finanzinstrumenten, darunter ein neues Modell der erwarteten Kreditausfälle zur Berechnung der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten, sowie die neuen allgemeinen Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsgeschäfte. Er übernimmt auch die Leitlinien zur Erfassung und Ausbuchung von Finanzinstrumenten aus IAS 39. IFRS 9 ist erstmals anzuwenden in Geschäftsjahren, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen, wird aber vom Talanx-Konzern aufgrund der Änderungen an IFRS 4 "Anwendung von IFRS 9 und IFRS 4" erst in Geschäftsjahren ab dem 1. Januar 2021 angewendet. Der Konzern hat ein Projekt aufgesetzt, in dem die Auswirkungen des Standards auf den Konzernabschluss untersucht und die notwendigen Umsetzungsschritte angegangen werden. Es wird erwartet, dass die neuen Einstufungsanforderungen und das neue Wertminderungsmodell einen wesentlichen Einfluss auf die Bilanzierung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten im Konzern haben werden. Eine erste Analyse hinsichtlich des Zahlungsstromkriteriums ergab, dass rund 91 % der Kapitalanlagen ausschließlich Zahlungsströme generieren, die Zins- und Tilgungsleistungen darstellen. Am 13. Januar 2016 hat das IASB die neuen Vorschriften zur Leasingbilanzierung IFRS 16 Leasingverhältnisse" veröffentlicht. IFRS 16 führt ein einheitliches Rechnungslegungsmodell ein, wonach Leasingverhältnisse in der Bilanz des Leasingnehmers zu erfassen sind. Ein Leasingnehmer erfasst ein Nutzungsrecht (Right-of-use Asset), das sein Recht auf die Nutzung des zugrundeliegenden Vermögenswertes darstellt, sowie eine Schuld aus dem Leasingverhältnis, die seine Verpflichtung zu Leasingzahlungen darstellt. Es gibt Ausnahmeregelungen für kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse hinsichtlich geringwertiger Wirtschaftsgüter. Die Rechnungslegung beim Leasinggeber ist vergleichbar mit dem derzeitigen Standard - das heißt, dass Leasinggeber Leasingverhältnisse weiterhin als Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse einstufen. IFRS 16 ersetzt die bestehenden Leitlinien zu Leasingverhältnissen, darunter IAS 17 "Leasingverhältnisse", IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält", SIC-15 "Operating-Leasingverhältnisse - Anreize" und SIC-27 "Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen". Der Standard ist erstmals in der Berichtsperiode eines am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnenden Geschäftsjahres anzuwenden. Eine frühzeitige Anwendung ist zulässig für Unternehmen, die IFRS 15 zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 oder davor anwenden. Der Konzern beabsichtigt, den Standard unter Anwendung der modifizierten retrospektiven Methode anzuwenden. Daher wird der kumulative Effekt aus der Erstanwendung von IFRS 16 - sofern wesentlich - als eine Anpassung der Eröffnungsbilanzwerte der Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2019 erfasst, ohne Anpassung der Vergleichsperiode. Bei Leasingverhältnissen, die bisher gemäß IAS 17 als "Operate-Lease-Verhältnisse" eingestuft waren, wird die Leasingverbindlichkeit mit dem Barwert der restlichen Leasingzahlungen angesetzt, abgezinst unter Verwendung des Grenzfremdkapitalzinssatzes des Leasingnehmers zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung. Das Nutzungsrecht am Leasinggegenstand wird grundsätzlich mit einem Betrag in Höhe der Leasingverbindlichkeit zuzüglich anfänglicher direkter Kosten bewertet. Darüber hinaus werden Vorauszahlungen sowie Verbindlichkeiten, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, berücksichtigt. Der Konzern hat im Rahmen einer konzernweiten Erhebung zur Beurteilung der möglichen Auswirkungen der Anwendung des IFRS 16 einen Effekt von untergeordneter Bedeutung auf seinen Konzernabschluss festgestellt. Die Analyse hat ergeben, dass zum 1. Januar 2019 aus der Umstellung voraussichtlich Leasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechte in Höhe von rund 0,4 Mrd. EUR in der Bilanz erfasst werden. Aus dem geänderten Ausweis der Leasingaufwendungen aus Operating-Leasingverhältnissen wird sich entsprechend der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit erhöhen und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit verringern. Das IASB hat am 18. Mai 2017 die neuen Vorschriften zur Versicherungsbilanzierung IFRS 17 "Versicherungsverträge" veröffentlicht, die vorbehaltlich einer Übernahme in EU-Recht verpflichtend für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2021 beginnen, anzuwenden sind. IFRS 17 ersetzt IFRS 4 und macht damit erstmals einheitliche Vorgaben für den Ansatz, die Bewertung und die Darstellung von Anhangangaben zu Versicherungsverträgen, Rückversicherungsverträgen sowie Investmentverträgen mit ermessensabhängiger Überschussbeteiligung. Da die neuen Vorschriften die Kerngeschäftstätigkeit des Konzerns betreffen, ist unvermeidlich mit wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zu rechnen. Der Konzern hat wegen der besonderen Bedeutung der neuen Bilanzierungsregelungen ein mehrjähriges Projekt aufgesetzt, in dem die Auswirkungen des Standards auf den Konzernabschluss untersucht und die notwendigen Umsetzungsschritte angegangen werden sollen. Derzeit erfolgt die Ausarbeitung der rechnungslegungstechnischen Grundlagen, um anschließend mit der Implementierung der umfangreichen Anforderungen in den Prozessen und Systemen des Konzerns beginnen zu können. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN SOWIE BILANZIERUNGSFEHLERBezüglich der im Geschäftsjahr 20ly vorgenommenen retrospektiven Anpassungen verweisen wir auf den Geschäftsbericht 20ly (Seite 165 f.), Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden", Abschnitt "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzierungsfehler". Die dort unter Ziffer a) beschriebenen rückwirkenden Korrekturen im Segment Personen-Rückversicherung führten zu folgenden Anpassungen der Vergleichszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung. Auswirkungen auf das Ergebnis haben sich nicht ergeben. AUSWIRKUNGEN AUF DIE KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2017IN MIO. EURscroll
III. SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie im Geschäftsbericht 2017 beschriebenen geschäftlichen Aktivitäten, die Geschäftsbereiche sowie die berichtspflichtigen Segmente des Talanx-Konzerns und die Produkte und Dienstleistungen, mit denen diese Erträge erzielt werden, sind zum Ende der Zwischenberichtsperiode weiterhin zutreffend. Die dort aufgeführten allgemeinen Angaben zur Segmentberichterstattung sowie die Aussagen zu der Bewertungsgrundlage für das Ergebnis der berichtspflichtigen Segmente sind weiterhin gültig. KONZERNBILANZ GEGLIEDERT NACH GESCHÄFTSBEREICHEN ZUM 30. JUNI 2018IN MIO. EURAktiva scroll
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KONZERNBILANZ GEGLIEDERT NACH GESCHÄFTSBEREICHEN ZUM 30. JUNI 2018IN MIO. EURscroll
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Eigenkapital Konzern und Anteile nicht beherrschender Gesellschafter KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH GESCHÄFTSBEREICHEN/BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 20181)IN MIO. EURscroll
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Abweichend zu dem Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland und
dem Geschäftsbereich Rückversicherung bildet die Gewinn- und Verlustrechnung der übrigen
Geschäftsbereiche auch die berichtspflichtigen Segmente ab KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH GESCHAFTSBEREICHEN/BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTEN FÜR DIE ZEIT VOM 1. APRIL BIS 30. JUNI 20181)IN MIO. EURscroll
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Abweichend zu dem Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland und
dem Geschäftsbereich Rückversicherung bildet die Gewinn- und Verlustrechnung der übrigen
Geschäftsbereiche auch die berichtspflichtigen Segmente ab VERKÜRZTE KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER BERICHTSPFLICHTIGEN SEGMENTE PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SCHADEN/UNFALL UND LEBEN - SOWIE SCHADEN- UND PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2018 BZW. VOM 1. APRIL BIS 30. JUNI 2018IN MIO. EURscroll
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IV. KONSOLIDIERUNGKONSOLIDIERUNGSKREISIn den Talanx-Konzernabschluss wurden zum Bilanzstichtag 149 (136) Einzelgesellschaften, 27 (26) Investmentfonds, zwei (zwei) strukturierte Unternehmen sowie unverändert sechs Teilkonzerne (davon fünf ausländische Teilkonzerne) - als Gruppe (inkl. assoziierter Unternehmen) - voll und sechs (sieben) nach der Equity-Methode konsolidierte Unternehmen einbezogen. Die wesentlichen Änderungen im Konsolidierungskreis im Vergleich zum Jahresende 2017 sind nachfolgend dargestellt. WESENTLICHE ZU- UND ABGÄNGE DER VOLLKONSOLIDIERTEN TOCHTERUNTERNEHMENMit Wirkung zum 11. Januar 2018 hat der Hannover Rück-Teilkonzern über seine 100 %-prozentige Tochtergesellschaft Hannover Finance, Inc., Wilmington, USA, sämtliche Anteile an der The Omaha Indemnity Company, Madison, USA, erworben. Die Gesellschaft firmiert mittlerweile als Glencar Insurance Company, Orlando, USA. Der Kaufpreis der Anteile belief sich auf 21 Mio. EUR. Der Geschäftsbetrieb wurde im ersten Quartal in den Konzernabschluss einbezogen. Im Rahmen der Kaufpreisallokation resultierte aus der für die Erstkonsolidierung vorgenommenen Ermittlung der Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 2 Mio. EUR. Mit Kaufvertrag vom 27. Juni 2017 übernahm die Saint Honore Iberia S. L., Madrid, Spanien (Segment Privat- und Firmenversicherung International), 91,34 % der Anteile an der Versicherungsgesellschaft Generali Colombia Generales S. A., Bogota, Kolumbien, und 99,88 % der Anteile an der Generali Colombia Vida Compania de Seguros S. A., Bogota, Kolumbien. Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen bildet der Konzern den Erwerb zum 3. April 2018 ab (Erstkonsolidierungszeitpunkt). Mit dem Erwerb erfolgte die Umbenennung der Gesellschaften in HDI Seguros Generales S. A. und HDI Seguros de Vida S. A. Der Kaufpreis (27 Mio. EUR) wurde in voller Höhe aus liquiden Mitteln beglichen und entfällt mit 22 Mio. EUR auf den Erwerb der HDI Generales S. A. und mit 5 Mio. EUR auf die HDI Seguros de Vida S. A. Aus dem Erwerb entstand ein Goodwill in Höhe von 10 Mio. EUR. Dieser spiegelt im Wesentlichen die Wachstumspotenziale durch den Eintritt auf dem kolumbianischen Markt wider. In der Steuerbilanz entsteht aus dieser Transaktion kein steuerlich abzugsfähiger Goodwill (Share Deal). Erwerbsbezogene Kosten der Transaktion (0,7 Mio. EUR) sind im "Übrigen Ergebnis" enthalten. Der Betrag der ausgewiesenen Forderungen entspricht dem beizulegenden Zeitwert. Weitere Zahlungsausfälle werden nicht erwartet. Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Vertriebsnetze, Kundenbeziehungen und Betriebsgenehmigungen. Es wurden keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 zu bilanzieren sind. Darüber hinaus wurden ebenfalls keine Eventualverbindlichkeiten identifiziert, deren Ansatz mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts unterblieben ist. Bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert. ERWORBENE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN DER HDI SEGUROS GENERALES S. A. UND HDI SEGUROS DE VIDA S. A. PER 3. APRIL 2018 NACH IFRSIN MIO. EURscroll
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Darin enthalten sind auch die Bilanzansätze für die Beteiligung an der HDI Seguros
de Vida S. A. von 4 Mio. EUR Die Bruttoprämien der Gesellschaften gingen mit 20 Mio. EUR und das Periodenergebnis mit 395 TEUR in den Abschluss ein. Wäre der Erwerb der Gruppe bereits zum 1. Januar 2018 erfolgt, hätten die einzubeziehenden Bruttoprämien 40 Mio. EUR und das einzubeziehende Periodenergebnis 142 TEUR betragen. Mit Kaufvertrag vom 22. Januar 2018 übernahm die Talanx International AG, Hannover, Deutschland (Segment Privat- und Firmenversicherung International), 99,44 % der Anteile an dem Sachversicherer Liberty Sigorta A. Ş., Istanbul, Türkei. Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen bildet der Konzern den Erwerb zum 3. Mai 2018 ab (Erstkonsolidierungszeitpunkt). Der Kaufpreis (4 Mio. EUR) wurde vollständig in bar beglichen. Es wird beabsichtigt, die Liberty Sigorta A. Ş. im zweiten Halbjahr 2018 mit der HDI Sigorta A. Ş., Istanbul, Türkei, zu verschmelzen. Aus dem Erwerb entstand ein Goodwill in Höhe von 18 Mio. EUR. Dieser spiegelt die erwarteten Synergien aus der geplanten Verschmelzung des Unternehmens mit unserer bestehenden Einheit und damit auch das Potential zur künftigen Nutzung steuerlicher Verlustvorträge wider. In der Steuerbilanz entsteht aus dieser Transaktion kein steuerlich abzugsfähiger Goodwill (Share Deal). Erwerbsbezogene Kosten der Transaktion (<0,5 Mio. EUR) sind im "Übrigen Ergebnis" enthalten. ERWORBENE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN DER LIBERTY SIGORTA A.Ş. PER 3. MAI 2018 NACH IFRSIN MIO. EURscroll
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Die Bruttoforderungen aus dem Versicherungsgeschäft vor Wertberichtigung betragen
16 Mio. EUR Der Betrag der ausgewiesenen Forderungen entspricht dem beizulegenden Zeitwert. Weitere Zahlungsausfälle werden nicht erwartet. Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte beinhalten Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen. Es wurden keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 zu bilanzieren sind. Darüber hinaus wurden ebenfalls keine Eventualverbindlichkeiten identifiziert, deren Ansatz mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts unterblieben ist. Bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert. Die Bruttoprämien der Gesellschaft gingen mit 6 Mio. EUR und das Periodenergebnis mit -2 Mio. EUR in den Abschluss ein. Wäre der Erwerb der Gruppe bereits zum 1. Januar 2018 erfolgt, hätten die einzubeziehenden Bruttoprämien 20 Mio. EUR und das einzubeziehende Periodenergebnis -7 Mio. EUR betragen. V. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE UND VERÄUSSERUNGSGRUPPENASPECTA ASSURANCE INTERNATIONAL LUXEMBOURG S. A., LUXEMBURG, LUXEMBURG (SEGMENT PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL)Der Konzern hat am 26. Januar 2018 einen Vertrag über die Veräußerung seines 100-prozentigen Anteils an der ASPECTA Assurance International Luxembourg S. A., Luxemburg, Luxemburg, durch die Talanx International AG, Hannover, zu einem Preis im geringen zweistelligen Millionenbereich unterzeichnet. Die Veräußerungsgruppe enthält Vermögenswerte in Höhe von 339 (357) Mio. EUR sowie Schulden von 322 (340) Mio. EUR. Wesentliche Buchwerte der Veräußerungsgruppe betreffen die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen beziehungsweise versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird (jeweils 243 [258] Mio. EUR), die Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen (44 [47] Mio. EUR) sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 45 (48) Mio. EUR. Der Vollzug der Transaktion wird für das zweite Halbjahr 2018 erwartet. Es wird ein geringfügiger Abgangsgewinn erwartet. INDAQUA INDÚSTRIA E GESTÃO DE ÁGUAS S. A., MATOSINHOS, PORTUGAL (ANTEILIG: SEGMENTE PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SCHADEN/ UNFALL UND LEBEN SOWIE INDUSTRIEVERSICHERUNG)Zum 31. Dezember 2017 hat der Konzern das assoziierte Unternehmen INDAQUA Indústriae Gestão de Águas S. A., Matosinhos, Portugal, sowie abzulösende Gesellschafterdarlehen als eine Veräußerungsgruppe mit einem Buchwert in Höhe von 61 Mio. EUR ausgewiesen. Am 22. Februar 2018 ist der Vollzug der Transaktion mit einem Veräußerungsgewinn im niedrigen einstelligen Millionenbereich nach Steuern, der im "übrigen Ergebnis" bilanziert wird, erfolgt. IMMOBILIENIm zweiten Halbjahr 2018 plant die HDI Global SE, Hannover, Immobilienbestände zu marktüblichen Preisen an den HDI V. a. G., Hannover, zu veräußern. Durch diesen geplanten Abgang weisen wir zum 30. Juni 2018 diese Immobilienbestände in Höhe von 46 (0) Mio. EUR als zur Veräußerung gehalten aus. Sie entfallen vollständig auf das Segment Industrieversicherung. Dem Gesamtbestand standen Marktwerte von 83 Mio. EUR gegenüber. Die Ermittlung der Zeitwerte führen wir im Wesentlichen konzernintern auf Basis von Ertragswertverfahren sowie in Einzelfällen anhand externer Gutachten durch. Sofern ein Verkauf verbindlich vereinbart wurde, wird der Kaufpreis herangezogen. Die Verkaufsabsichten begründeten sich durch individuelle Immobilienmarkt- und Objektgegebenheiten in Abwägung aktueller und künftiger Chancen-Risiko-Profile. VI. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER KONZERNBILANZDie wesentlichen Posten der Konzernbilanz setzen sich wie folgt zusammen: (1) IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTEIMMATERIELLE VERMÖGENSWERTEIN MIO. EURscroll
(2) DARLEHEN UND FORDERUNGENDarlehen und ForderungenIN MIO. EURscroll
In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 13.363 (12.930) Mio. EUR enthalten; das entspricht 99 (99) %. (3) BIS ZUR ENDFÄLLIGKEIT ZU HALTENDE FINANZINSTRUMENTEBIS ZUR ENDFÄLLIGKEIT ZU HALTENDE FINANZINSTRUMENTEIN MIO. EURscroll
In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 166 (191) Mio. EUR enthalten; das entspricht 99 (99) %. (4) JEDERZEIT VERÄUSSERBARE FINANZINSTRUMENTEJEDERZEIT VERÄUSSERBARE FINANZINSTRUMENTEIN MIO. EURscroll
In der Position "Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen" sind Pfandbriefe mit einem Buchwert in Höhe von 8.971 (8.679) Mio. EUR enthalten; das entspricht 86 (85) %. (5) ERFOLGSWIRKSAM ZUM ZEITWERT BEWERTETE FINANZINSTRUMENTEERFOLGSWIRKSAM ZUM ZEITWERT BEWERTETE FINANZINSTRUMENTEIN MIO. EURscroll
(6) ANGABE ZU ZEITWERTEN UND BEMESSUNGSHIERARCHIE DER ZEITWERTBEWERTUNGFAIR-VALUE-HIERARCHIEFür die Angaben nach IFRS 13 "Bewertung zum beizulegenden Zeitwert" sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente einer dreistufigen Fair-Value-Kategorie zuzuordnen. Ziel dieser Anforderung ist es u. a., die Marktnähe der in die Ermittlung der Fair Values eingehenden Daten darzustellen. Betroffen sind die folgenden Klassen von Finanzinstrumenten: jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente, übrige Kapitalanlagen und Investmentverträge (Finanzaktiva und Finanzpassiva), soweit diese zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten) sowie Sicherungsinstrumente (Derivate im Rahmen des Hedge-Accountings). Die Richtlinie zur Einordnung zu den einzelnen Stufen der Bewertungshierachie und des Bewertungsprozesses sowie die Bewertungsmodelle der Fair-Value-Ermittlung, die wesentlichen Inputfaktoren, die wesentlichen Stufe-3-Bestände sowie die Aussagen zu der Sensitivitätsanalyse haben sich zu der Beschreibung im Geschäftsbericht 2017 nicht wesentlich verändert. Der Zeitwert der Finanzinstrumente der Stufe 3, bei denen die Anwendung vernünftiger alternativer Eingangsparameter zu einer wesentlichen Änderung des Zeitwerts führt, beläuft sich auf 97 (100) Mio. EUR und ist mit 2,2 (2,3) % des Buchwerts der dem Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente nicht wesentlich. Zum Stichtag ordnen wir rund 6 (5) % der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen Level 1 der Bewertungshierarchie zu, 88 (89) % Level 2 und 6 (6) % Level 3. Im Berichtszeitraum erfolgten keine wesentlichen Transfers zwischen den Stufen 1 und 2. Zum Stichtag bestehen keine (31. Dezember 2017: keine) Schulden, die mit einer untrennbaren Kreditsicherheit eines Dritten im Sinne des IFRS 13.98 ausgegeben wurden. ZEITWERTHIERARCHIE ZUM ZEITWERT BEWERTETER FINANZINSTRUMENTEIN MIO. EURscroll
ANALYSE DER FINANZINSTRUMENTE, FÜR DIE SIGNIFIKANTE EINGANGSPARAMETER NICHT AUF BEOBACHTBAREN MARKTDATEN BERUHEN (STUFE 3)Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der in Stufe 3 kategorisierten Finanzinstrumente (im Folgenden: FI) zu Beginn der Berichtsperiode auf den Wert zum Stichtag. ÜBERLEITUNG DER IN STUFE 3 KATEGORISIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) (FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE) ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. JUNIIN MIO. EURscroll
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Finanzinstrumente werden im Folgenden mit fi abgekürzt ÜBERLEITUNG DER IN STUFE 3 KATEGORISIERTEN FINANZINSTRUMENTE1) (FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN) ZU BEGINN DER BERICHTSPERIODE AUF DEN WERT PER 30. JUNIIN MIO. EURscroll
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Finanzinstrumente werden im Folgenden mit fi abgekürzt Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen der Periode einschließlich der Gewinne oder Verluste auf am Ende der Berichtsperiode im Bestand gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Stufe 3 werden in der folgenden Tabelle gezeigt. DARSTELLUNG DER ERGEBNISEFFEKTE DER ZUM FAIR VALUE BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTE 1) IN STUFE 3 (FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE)IN MIO. EURscroll
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Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt DARSTELLUNG DER ERGEBNISEFFEKTE DER ZUM FAIR VALUE BILANZIERTEN FINANZINSTRUMENTE 1) IN STUFE 3 (FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN)IN MIO. EURscroll
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Finanzinstrumente werden im Folgenden mit FI abgekürzt (7) EIGENKAPITALGEZEICHNETES KAPITALDas Grundkapital beträgt unverändert 316 Mio. EUR und ist eingeteilt in 252.797.634 auf den Namen lautende Stückaktien; es ist vollständig eingezahlt. Bezüglich der Eigenkapitalzusammensetzung verweisen wir auf die "Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals" Bezüglich der Zusammensetzung des bedingten und genehmigten Kapitals ergaben sich in der Berichtsperiode keine Änderungen. Wir verweisen hierzu auf die Erläuterungen in unserem Konzernabschluss 2017 (Seite 231 ff.). ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTERANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER AM EIGENKAPITALIN MIO. EURscroll
Bei den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital handelt es sich im Wesentlichen um die Anteile konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital des Hannover Rück-Teilkonzerns. (8) NACHRANGIGE VERBINDLICHKEITENZUSAMMENSETZUNG DES LANGFRISTIGEN NACHRANGIGEN FREMDKAPITALSIN MIO. EURscroll
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Zum Stichtag werden zudem Anleihen mit einem Nominalbetrag von 50 Mio. EUR von Konzerngesellschaften
gehalten (im Konzernabschluss konsolidiert) Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungsmerkmale verweisen wir auf den veröffentlichten Geschäftsbericht 2017, Seite 232 f. Der beizulegende Zeitwert der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag 2.929 (3.118) Mio. EUR. (9) VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGENVERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGENIN MIO. EURscroll
Die versicherungstechnischen Rückstellungen, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird, belaufen sich auf 11.047 (11.133) Mio. EUR; davon entfallen 339 (344) Mio. EUR auf die Rückversicherer. (10) BEGEBENE ANLEIHEN UND DARLEHENUnter diesem Bilanzposten werden die nachfolgenden Sachverhalte zum Bilanzstichtag ausgewiesen: BEGEBENE ANLEIHEN UND DARLEHENIN MIO. EURscroll
Per 30. Juni 2018 bestehen zwei syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinien über einen Gesamtnominalbetrag von 500 Mio. EUR. Zum Bilanzstichtag erfolgte keine Inanspruchnahme. Der beizulegende Zeitwert der begebenen Anleihen und Darlehen beträgt zum Bilanzstichtag 2.375 (1.575) Mio. EUR. BEGEBENE ANLEIHENIN MIO. EURscroll
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(Debt Rating a. m. Best; Debt Rating S&P) Am 18. April 2018 hat die Hannover Rück SE eine nicht besicherte und nicht nachrangige Schuldverschreibung mit einem Nominalwert in Höhe von 750 Mio. EUR am Kapitalmarkt platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von zehn Jahren und ist mit einem festen Kupon von 1,125 % p. a. ausgestattet. VII. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(11) VERDIENTE PRÄMIEN FÜR EIGENE RECHNUNGVERDIENTE PRÄMIEN FÜR EIGENE RECHNUNGIN MIO. EURscroll
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Angepasst aufgrund IAS 8; siehe Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden", Abschnitt
"Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzierungsfehler" des
Konzernanhangs (12) KAPITALANLAGEERGEBNISKAPITALANLAGEERGEBNIS DER BERICHTSPERIODEIN MIO. EURscroll
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Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle KAPITALANLAGEERGEBNIS DER VORPERIODEIN MIO. EURscroll
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Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle (13) ERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEARTENERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN NACH ANLAGEARTENIN MIO. EURscroll
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Zur Überleitung auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden in der Position
"Sonstige" die Gewinne aus fremd genutzten Grundstücken, assoziierten Unternehmen
und Gemeinschaftsunternehmen sowie aus derivativen Finanzinstrumenten - soweit negative
Marktwerte - zusammengefasst. Sicherungsderivate im Rahmen von Hedge-Accounting sind,
sofern sie keine Absicherungsgeschäfte im Bereich der Kapitalanlagen betreffen, in
der Aufstellung nicht enthalten Unter Einbezug der Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen in Höhe von 71 (68) Mio. EUR und der sonstigen Aufwendungen in Höhe von 49 (45) Mio. EUR beträgt das Kapitalanlageergebnis zum Bilanzstichtag insgesamt 2.007 (2.085) Mio. EUR. (14) AUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGENAUFWENDUNGEN FÜR VERSICHERUNGSLEISTUNGENIN MIO. EURscroll
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Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle (15) ABSCHLUSS- UND VERWALTUNGSAUFWENDUNGENABSCHLUSS- UND VERWALTUNGSAUFWENDUNGENIN MIO. EURscroll
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Nach Eliminierung konzerninterner segmentübergreifender Geschäftsvorfälle (16) ÜBRIGES ERGEBNISZUSAMMENSETZUNG ÜBRIGES ERGEBNISIN MIO. EURscroll
VIII. SONSTIGE ANGABENMITARBEITERZAHLZum Bilanzstichtag waren insgesamt 22.685 (22.059) Mitarbeiter für den Talanx-Konzern tätig. BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENZu den nahe stehenden Unternehmen gehören im Talanx-Konzern der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (HDI V. a. G.), der unmittelbar die Mehrheit an der Talanx AG hält, alle nicht konsolidierten Tochtergesellschaften, die wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden und die assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen. Hinzu kommen die Versorgungskassen, die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Leistung zugunsten der Arbeitnehmer der Talanx AG oder eines ihrer nahe stehenden Unternehmen erbringen. Die nahe stehenden Personen umfassen die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Talanx AG und des HDI V. a. G. Geschäftsvorfälle zwischen der Talanx AG und ihren Tochterunternehmen werden durch Konsolidierung eliminiert und somit im Anhang nicht erläutert. Es besteht zwischen der Talanx AG und dem HDI V. a. G. eine Rahmenvereinbarung, wonach die Talanx AG bis 2021 die Möglichkeit erhält, in einem Volumen von bis zu 500 Mio. EUR dem HDI V. a. G. nachrangige Schuldverschreibungen auf revolvierender Basis zur Zeichnung anzudienen. Die Talanx AG ist verpflichtet, die Schuldverschreibungen im Falle einer Bezugsrechtskapitalerhöhung in stimmberechtige Stückaktien zu wandeln. Mit der Wandlung der Schuldverschreibungen verzichtet der HDI V. a. G. auf Bezugsrechte aus der zur Wandlung führenden Kapitalerhöhung für eine Anzahl von neuen Aktien der Talanx AG, die der Anzahl der Talanx-Aktien entspricht, welche er im Zuge der Pflichtwandlung der Schuldverschreibung erhalten wird, d. h. nur sofern und soweit neue Aktien aus der Kapitalerhöhung durch Aktien aus der Wandlung ersetzt werden. Weitere Geschäftsbeziehungen, die mit nicht konsolidierten Unternehmen, mit assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen bestehen, sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Ferner bestehen Dienstleistungsverträge mit einem Unternehmen, an dem ein Mitglied des Aufsichtsrats beteiligt ist. Die im Berichtszeitraum aus diesen Verträgen generierten Umsätze mit Konzernunternehmen lagen deutlich unter 0,1 Mio. EUR. SONSTIGE ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTENDer Konzern hat im Rahmen einer Wertpapierleihe zum Stichtag Wertpapiere bilanziert, die im Tausch mit Sicherheiten in Form von Wertpapieren an Dritte verliehen wurden. Die verliehenen Wertpapiere werden weiterhin in der Bilanz angesetzt, da die wesentlichen Chancen und Risiken, die aus ihnen resultieren, im Konzern verbleiben, während die als Sicherheit erhaltenen Wertpapiere nicht bilanziert werden. Zum Stichtag beträgt der Buchwert der verliehenen finanziellen Vermögenswerte der Kategorie "Jederzeit veräußerbare Finanzinstrumente" aus Wertpapierleihe-Geschäften 290 Mio. EUR. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Buchwert. Ergebniswirksame Bestandteile dieser Geschäfte werden im "Kapitalanlageergebnis" bilanziert. RECHTSSTREITIGKEITENIn der Berichtsperiode sowie am Ende der Berichtsperiode lagen im Vergleich zum 31. Dezember 2017 keine neuen wesentlichen Rechtsstreitigkeiten vor. ERGEBNIS JE AKTIEDie Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Aktionären der Talanx AG zustehenden Konzernergebnis. Dieses wird in Relation zu den durchschnittlich in Umlauf befindlichen Aktien gesetzt. Verwässernde Effekte, die bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie gesondert ausgewiesen werden müssen, lagen weder zum Berichtszeitpunkt noch im Vorjahr vor. Das Ergebnis je Aktie kann in Zukunft potenziell durch die Ausgabe von Aktien oder Bezugsrechten aus dem bedingten oder dem genehmigten Kapital verwässert werden. ERGEBNIS JE AKTIEscroll
DIVIDENDE JE AKTIEIm zweiten Quartal 2018 wurde für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende in Höhe von 1,40 EUR (2017 für das Geschäftsjahr 2016: 1,35 EUR) je Aktie gezahlt. Dies entspricht insgesamt 354 (341) Mio. EUR. HAFTUNGSVERHALTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENZum 30. Juni 2018 ergaben sich aus abgeschlossenen Verträgen, Mitgliedschaften sowie Steuern Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 14.908 (15.112) Mio. EUR. Im Wesentlichen ergaben sich Verringerungen in den Treuhandkonten um 273 Mio. EUR auf 5.461 (5.734) Mio. EUR, für bestehende Serviceverträge um 160 Mio. EUR auf 238 (398) Mio. EUR und bei den Wertpapierabnahmeverpflichtungen um 97 Mio. EUR auf 45 (142) Mio. EUR zum Bilanzstichtag. Dem wirkte der Anstieg der Resteinzahlungsverpflichtungen aus den Investitionen in Private-Equity-Fonds von 295 Mio. EUR auf 2.348 (2.053) Mio. EUR zum Bilanzstichtag entgegen sowie der Anstieg bei den Einzahlungsverpflichtungen des Sicherungsfonds für Lebensversicherer um 130 Mio. EUR, die zum Bilanzstichtag 575 (445) Mio. EUR betrugen. Darüber hinaus lagen im Berichtszeitraum keine signifikanten Änderungen der Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Vergleich zum 31. Dezember 2017 vor. UMSATZERLÖSEDie Erlöse aus den Verträgen mit Kunden im Anwendungsbereich des ifrs 15 werden überwiegend über einen Zeitraum realisiert und setzen sich wie folgt zusammen: UMSATZKATEGORIEIN MIO. EURscroll
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Überwiegend zeitraumbezogene Umsatzrealisierung EREIGNISSE NACH ABLAUF DES BERICHTSZEITRAUMSNach dem Bilanzstichtag haben Zedenten von US-amerikanischen Lebensrückversicherungsverträgen nach Prämienerhöhungen durch die Hannover Rück angekündigt, diese Verträge zurückzuziehen. Dies wird im Segment Personen-Rückversicherung eine Vorsteuerbelastung von 264 Mio. USD zur Folge haben. Die Verträge sind Teil eines Portfolios von US-amerikanischem Mortalitätsgeschäft, welches im Jahr 2009 erworben wurde und seitdem Ergebnisbeiträge unterhalb der Erwartungen lieferte. Die Ergebnisbelastung resultiert aus der Ablösung von Reserven, denen biometrische Annahmen zum Zeitpunkt der Akquisition des Portfolios zugrunde liegen. Die entsprechende Verpflichtung aus den Deckungszusagen dieser Verträge endet damit. Durch die Ablösung reduziert sich die langfristige Exponierung der Hannover Rück gegenüber den mit diesen Verträgen verbundenen Risiken und den daraus resultierenden Kapitalanforderungen. Aufgestellt und damit zur Veröffentlichung freigegeben am 2. August 2018 in Hannover.
Der Vorstand Torsten Leue, Vorsitzender Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender Sven Fokkema Dr. Immo Querner Ulrich Wallin Dr. Jan Wicke BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAN DIE TALANX AKTIENGESELLSCHAFT, HANNOVERWir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals, Konzern-Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Talanx Aktiengesellschaft für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Hannover, den 2. August 2018 PricewaterhouseCoopers GmbH Florian Möller, Wirtschaftsprüfer ppa. Christoph Czupalla, Wirtschaftsprüfer VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Hannover, den 2. August 2018 Der Vorstand Torsten Leue, Vorsitzender Dr. Christian Hinsch, stv. Vorsitzender Sven Fokkema Dr. Immo Querner Ulrich Wallin Dr. Jan Wicke KONTAKTTalanx AGHDI-Platz 1 30659 HannoverTelefon +49 511 3747-0 Telefax +49 511 3747-2525 www.talanx.com Group CommunicationsAndreas Krosta Telefon +49 511 3747-2020 Telefax +49 511 3747-2025 andreas.krosta@talanx.com Investor RelationsCarsten Werle Telefon +49 511 3747-2231 Telefax +49 511 3747-2286 carsten.werle@talanx.com Dieser Zwischenbericht erscheint auch auf Englisch. Zwischenbericht im Internet:www.talanx.com/investor-relations Folgen Sie uns auf Twitter:@talanx @talanx_en FINANZKALENDER 201823. OktoberCapital Markets Day 12. NovemberQuartalsmitteilung zum 30. September 2018 Talanx AGHDI-Platz 1 30659 Hannover Telefon +49 511 3747-0 Telefax +49 511 3747-2525 www.talanx.com |
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