Talanx AktiengesellschaftHannoverKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Auf einen BlickPROFILTalanx ist ein Mehrmarkenanbieter in der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche. Die Konzerngesellschaften arbeiten unter verschiedenen Marken. Dazu zählen HDI mit Versicherungen für Privat- und Firmenkunden sowie Industriekunden, Hannover Rück als ein weltweit führender Rückversicherer, die auf Banken vertrieb spezialisierten neue leben, LifeStyle Protection und TARGO Versicherungen sowie Ampega als Fondsanbieter und Vermögensverwalter. Der Konzern mit Sitz in Hannover ist in mehr als 175 Ländern aktiv. VERSICHERUNGSUMSATZIn Mrd. EUR 43,2 KONZERNERGEBNISIn Mio. EUR 1.581 KAPITALANLAGERENDITEIn % 2,5 OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT)In Mrd. EUR 3,1 DIVIDENDENVORSCHLAG JE AKTIEIn EUR 2,35 EIGENKAPITALRENDITEIn % 16,6 KONZERNKENNZAHLENscrollen
4 1- [versicherungstechnisches Ergebnis (netto),
dividiert durch Versicherungsumsatz (brutto)]
Die Rückversicherungsaufwendungen setzen sich zusammen aus den Positionen "Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie" und "Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer" in der Darstellung nach zukünftigem Versicherungsschutz und eingetretenen Schäden, siehe auch Anmerkung 18 "Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen" »Rund 28.000 hochmotivierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in diesem Jahr einmal mehr unter Beweis gestellt: Talanx hat einen nachhaltigen und profitablen Wachstumspfad eingeschlagen. Trotz makroökonomischer und geopolitischer Herausforderungen haben wir ein Rekordergebnis ausweisen können. Damit liegen wir bereits jetzt schon deutlich über unserem strategischen Ergebnispfad bis 2025. A promise is a promise.«
Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender Die XHTML-Datei dieses Geschäfts -berichts zum Einreichen beim Bundesanzeiger wurde für die Bildschirmdarstellung optimiert. Leitlinien zu alternativen Performance-Kennzahlen - Informationen zu der Berechnung und Definition einzelner Leistungskennzahlen - finden sich auf https://www.talanx.com/de/ investor_relations/ergebnisse_-_ berichte/kennzahlen/alternative_ leistungskennzahlen_(apm) Brief an die Aktionärefür Ihre Talanx Gruppe war das Jahr 2023 von großem Erfolg geprägt: In einem Umfeld von zunehmenden geopolitischen Krisen, hoher Inflation und geringeren Großschadenbelastungen haben wir erneut hohe Resilienz bewiesen. Unsere Strategie zahlte sich aus, und wir haben in diesem herausfordernden Marktumfeld unsere ambitionierten Ziele sogar übertroffen. Unsere Beitragseinnahmen wuchsen fast zweistellig auf 43,2 Mrd. EUR. Damit haben wir unsere Marktanteile ein weiteres Mal ausgebaut. Und mit einem historischen Rekordergebnis von 1.581 Mio. EUR haben wir unser ursprüngliches Ziel für 2023 von 1,4 Mrd. EUR sehr deutlich übertroffen sowie unser strategisches Ziel für das Jahr 2025 nahezu erreicht. Unsere Eigenkapitalrendite ist auf hohe 16,6 Prozent gestiegen. An dieser erfreulichen Entwicklung sollen Sie partizipieren: Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung eine deutliche Dividendenanhebung von 35 Cent auf 2,35 EUR vorschlagen - das ist nach der Erhöhung um 40 Cent im vergangenen Jahr der zweithöchste Anstieg der Dividende seit dem Börsengang Ihrer Talanx Gruppe. Damit haben wir in den vergangenen zwei Geschäftsjahren die Dividende von 1,60 EUR um 75 Cent oder um fast 50 Prozent angehoben. Die konsequente Umsetzung unserer ambitionierten Strategie zahlte sich auch im vergangenen Geschäftsjahr für Sie aus. Die Talanx Aktie erwirtschaftete in einem volatilen Kapitalmarktumfeld einen hohen Total Shareholder Return mit einer Dividendenrendite von 4,4 Prozent und einer Kurssteigerung von fast 50 Prozent. Unsere Aktie performte damit besser als die Vergleichsindizes DAX, MDAX und STOXX Europe 600 Insurance. Jeder unserer rund 28.000 hochmotivierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat mit aller Kraft und Freude dazu beigetragen, unsere ambitionierten Ziele zu übertreffen und unseren Purpose "Together we take care of the unexpected and foster entrepreneurship" tagtäglich vertrauensvoll zu leben. Im Namen aller Vorstandsmitglieder bedanke ich mich sehr herzlich für den großartigen Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich freue mich auf die Fortsetzung unserer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit. Erfreulich ist, dass alle Geschäftsbereiche mit steigenden Ergebnissen zu unserem Rekordergebnis beitrugen. Inzwischen ist der Anteil der Erstversicherung am Gesamtergebnis auf 46 Prozent gestiegen. Unsere Kostenführerschaft in der Industrieversicherung, der Rückversicherung und im internationalen Retailgeschäft haben wir verteidigt. Mehr als 80 Prozent unseres Versicherungsumsatzes stammen aus dem B2B-Geschäft. »Wir haben in einem herausfordernden Marktumfeld unsere ambitionierten Ziele sogar übertroffen.« Unsere Industrieversicherung HDI Global ist durch eine starke Performance wieder eine tragende Säule unseres Konzerns. Das operative Ergebnis stieg aufgrund geringerer Großschäden und ausgewogener Risikoauswahl auf 446 Mio. EUR. Mit einer kombinierten Schaden-/Kostenquote von 91,5 Prozent ist das strategische Ziel einer Schaden-/Kostenquote von unter 93 Prozent vorzeitig erreicht. Die Strategie des Geschäftsbereichs wirkt, als weltweit tätiger Industrieversicherer profitables Underwriting und exzellenten Service zu bieten. Mit der zukunftsweisenden Vision "Partner in Transformation" unterstreicht unsere Industrieversicherung ihre Absicht, unsere Unternehmenskunden mit Versicherungslösungen und Services unter anderem bei den Themen Klima, Energie, Mobilität, Technologie und Digitalisierung zu unterstützen. Trotz hoher Schadeninflation und sinkender Zinsen trug unser Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland einen im Vergleich zu 2022 höheren Teil zu unserem Rekordergebnis bei. Das operative Ergebnis lag bei 260 Mio. EUR und die kombinierte Schaden-/Kostenquote bei 97,5 Prozent. Während die Prämien in der Schaden/Unfallversicherung auf 1,764 Mrd. EUR zulegten, ging das operative Ergebnis aufgrund des anhaltenden inflationsgetriebenen Preisanstiegs bei unseren regulierten Schäden auf 49 Mio. EUR zurück. In der Lebensversicherung stieg das operative Ergebnis dagegen durch biometrische Produkte auf 211 Mio. EUR bei gleichbleibendem Versicherungsumsatz von 1.793 Mio. EUR. Erfreulich ist zudem, dass unsere Solvabilitätsquote in der Lebensversicherung weiterhin auf sehr resilientem Niveau lag und im Neugeschäft unsere innovativen Produktlösungen von unseren Kunden sehr gut angenommen wurden. HDI International behauptete sich als profitabler Wachstumsmotor unserer Gruppe. Die Beitragseinnahmen wuchsen zweistellig um 33 Prozent auf mehr als 7 Mrd. EUR - währungskursbereinigt sogar um 41 Prozent. Das operative Ergebnis stieg auf 507 Mio. EUR. Aufgrund des erfolgreichen Zyklus- und Inflationsmanagements lag die kombinierte Schaden-/Kostenquote bei 95 Prozent. Durch die Übernahme der Liberty Insurance Inc. in Brasilien, Chile, Kolumbien und Ecuador wird HDI International nach Prämieneinnahmen zum zweitgrößten Anbieter von Schaden/Unfall-Versicherungslösungen in Lateinamerika aufsteigen. Mit dieser Akquisition setzen wir unsere Erfolgsgeschichte in Lateinamerika fort und bauen die Diversifizierung der Talanx Gruppe weiter aus. Unser Geschäftsbereich Rückversicherung hat in einem herausfordernden Umfeld seine Marktposition weiter erfolgreich ausgebaut. Der Versicherungsumsatz stieg leicht auf 24,5 Mrd. EUR, und das operative Ergebnis lag bei 2,0 Mrd. EUR. Mit dem Ziel, Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft bei ihrer nachhaltigen Transformation zu unterstützen, entwickeln wir unsere Nachhaltigkeitsziele im Konzern kontinuierlich weiter. Wir werden in unseren Portfolios im Bereich Kapitalanlagen sowie im Versicherungsgeschäft bis 2050 Netto-Null-Emissionen erreichen. Wichtige Meilensteine sind der komplette Ausstieg aus Thermalkohleinfrastruktur im Versicherungsgeschäft bis 2038 und eine Reduktion der CO 2 -Intensität der selbst verwalteten liquiden Kapitalanlagen um 30 Prozent bis 2025. Bis 2030 werden unsere Betriebsstätten weltweit mit Netto-Null-Emissionen (inklusive Kompensation verbleibender Emissionen) operieren. Diverse Ratings bestätigten unsere fokussierte Nachhaltigkeitsstrategie. So konnten wir beispielsweise unser CDP-Rating im Berichtsjahr nochmals auf A- verbessern. Mit unserem Ausblick für das Konzernergebnis von mehr als 1,7 Mrd. EUR für 2024 werden wir unser strategisches Konzernergebnis-Ziel für 2025 von rund 1,6 Mrd. EUR bereits ein Jahr früher erreichen und übertreffen. Mit 1,9 Mrd. EUR oder 300 Mio. EUR mehr als ursprünglich geplant setzen wir uns für 2025 nun ein neues, ambitioniertes Ziel für Ihre Talanx Gruppe, sehr verehrte Aktionärinnen und Aktionäre. Der Fokus liegt hierbei neben den fokussierten, kundenorientierten Geschäftsbereichsstrategien weiter auf einem stringenten Kapitalmanagement, einer fokussierten Nachhaltigkeitsstrategie sowie einem People Management, mit dem die Talanx als weltoffene und internationale Gruppe dem Fachkräftemangel begegnet. Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, den zukünftigen Herausforderungen begegnen wir mit einer klaren, konsequenten Strategie auf Basis einer dezentralen unternehmerischen Vertrauens kultur sowie unserem gelebten Purpose "Together we take care of the unexpected and foster entrepreneurship". Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihr Vertrauen und freue mich, wenn Sie uns weiter auf unserem Weg begleiten. Der VorstandTorsten LeueVorsitzender Hannover Vorsitzender des Vorstands HDI V. a. G., Hannover Im Talanx Vorstand verantwortlich für: scrollen
Jean-Jacques HenchozHannover Vorsitzender des Vorstands Hannover Rück SE, Hannover Im Talanx Vorstand verantwortlich für: scrollen
Dr. Wilm LangenbachHannover Vorsitzender des Vorstands HDI International AG, Hannover Im Talanx Vorstand verantwortlich für: scrollen
Dr. Edgar PulsHannover Mitglied des Vorstands HDI V. a. G., Hannover Vorsitzender des Vorstands HDI Global SE, Hannover Im Talanx Vorstand verantwortlich für: scrollen
Caroline SchlienkampGehrden Sprecherin des Vorstands HDI AG, Hannover Im Talanx Vorstand verantwortlich für: scrollen
Jens WarkentinKöln Vorsitzender des Vorstands HDI Deutschland AG, Hannover Im Talanx Vorstand verantwortlich für: scrollen
Dr. Jan WickeHannover Mitglied des Vorstands HDI V. a. G., Hannover Im Talanx Vorstand verantwortlich für: scrollen
Der AufsichtsratHerbert K. Haas(seit 8. Mai 2018) Vorsitzender Burgwedel ehem. Vorsitzender des Vorstands Talanx AG Dr. Thomas Lindner(bis 4. Mai 2023) stv. Vorsitzender Albstadt Vorsitzender des Aufsichtsrats Groz-Beckert KG Ralf Rieger *(seit 19. Mai 2006) stv. Vorsitzender Raesfeld Angestellter HDI AG Angela Titzrath(seit 8. Mai 2018) stv. Vorsitzende (seit 4. Mai 2023) Hamburg Vorsitzende des Vorstands Hamburger Hafen und Logistik AG Antonia Aschendorf(bis 4. Mai 2023) Hamburg Rechtsanwältin Mitglied des Vorstands APRAXA eG Geschäftsführerin 2-Sigma GmbH Geschäftsführerin legaltron Beteiligungsgesellschaft mbH Benita Bierstedt *(seit 9. Mai 2019) Hannover Angestellte E+S Rückversicherung AG Rainer-Karl Bock-Wehr *(seit 9. Mai 2019) Köln Leiter Kompetenzcenter Firmen HDI AG Dr. Joachim Brenk(seit 4. Mai 2023) Lübeck Vorsitzender des Vorstands L. Possehl &Co. mbH Sebastian Gascard *(seit 9. Mai 2019) Isernhagen Syndikusrechtsanwalt (Haftpflicht-Underwriter) HDI AG Dr. Christof Günther(seit 4. Mai 2023) Merseburg Geschäftsführer InfraLeuna GmbH Jutta Hammer *(seit 1. Februar 2011) Bergisch Gladbach Angestellte HDI AG Dr. Hermann Jung(seit 6. Mai 2013) Heidenheim ehem. Mitglied der Geschäftsführung Voith GmbH Dirk Lohmann(seit 6. Mai 2013) Forch, Schweiz Vice Chairman Schroders Capital ILS, Schroder Investment Management (Switzerland) AG Christoph Meister *(seit 8. Mai 2014) Hannover Mitglied im ver.di-Bundesvorstand Jutta Mück *(seit 17. Juni 2009) Diemelstadt Market Management &Distribution HDI AG Dr. Sandra Reich(seit 4. Mai 2023) Gräfelfing selbstständige Unternehmensberaterin für Sustainable Finance Dr. Erhard Schipporeit(bis 4. Mai 2023) Hannover selbstständiger Unternehmensberater Prof. Dr. Jens Schubert *(seit 8. Mai 2014) Potsdam Gewerkschaftssekretär ver.di-Bundesverwaltung Apl. Professor Leuphana Universität Lüneburg Norbert Steiner(seit 6. Mai 2013) Baunatal ehem. Vorsitzender des Vorstands K+S AG Angaben zu den Mitgliedschaften in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien anderer in- und ausländischer Wirtschaftsunternehmen entnehmen Sie bitte dem Geschäftsbericht der Talanx AG. AufsichtsratsausschüsseZusammensetzung zum 31. Dezember 2023Der Aufsichtsrat hat aus den Reihen seiner Mitglieder vier Ausschüsse gebildet, die dem Gesamtaufsichtsrat zur Seite stehen. Finanz- und PrüfungsausschussDr. Hermann Jung, Vorsitzender Dr. Christof Günther Herbert K. Haas Jutta Hammer Ralf Rieger Angela Titzrath Ausschuss für VorstandsangelegenheitenHerbert K. Haas, Vorsitzender Jutta Mück Norbert Steiner Angela Titzrath VermittlungsausschussHerbert K. Haas, Vorsitzender Ralf Rieger Prof. Dr. Jens Schubert Angela Titzrath NominierungsausschussHerbert K. Haas, Vorsitzender Dr. Joachim Brenk Dirk Lohmann Aufgaben der AusschüsseDie detaillierte Aufgabenbeschreibung der Ausschüsse finden Sie im Corporate-Governance-Bericht im Kapitel "Aufsichtsrat". Finanz- und Prüfungsausschussscrollen
Ausschuss für Vorstandsangelegenheitenscrollen
Vermittlungsausschussscrollen
Nominierungsausschussscrollen
Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Damen und Herren, der Aufsichtsrat ist auch im Geschäftsjahr 2023 seinen Aufgaben und Pflichten gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung in vollem Umfang nachgekommen. Wir befassten uns eingehend mit der wirtschaftlichen Lage und der Risikosituation auf Ebene der Talanx AG sowie ihrer wesentlichen Tochtergesellschaften im Inland und in den wichtigsten ausländischen Märkten. Wir berieten den Vorstand in allen für das Unternehmen wichtigen Belangen, überwachten kontinuierlich seine Geschäftsführung und waren in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung unmittelbar eingebunden. Einen wesentlichen Schwerpunkt der Berichterstattung an den Aufsichtsrat bildeten in diesem Jahr erneut die Großschadenbelastungen aufgrund von Naturkatastrophen sowie auch weiterhin die Entwicklung der Inflation mit ihren Folgen für die Weltwirtschaft und für unseren Konzern. ÜberblickIm Berichtsjahr kamen wir zu vier ordentlichen Sitzungen sowie einer konstituierenden Sitzung im Anschluss an die Neuwahl der Anteilseignervertreter des Aufsichtsrats durch die Hauptversammlung und einer außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats zusammen. Die ordentlichen Sitzungen und die konstituierende Sitzung wurden jeweils als Präsenzsitzungen, die außerordentliche Sitzung als Videokonferenz abgehalten. An der ordentlichen Sitzung am 10. November 2023 nahmen routinemäßig zwei Vertreter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht teil. Der Finanz- und Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats trat ebenfalls zu vier ordentlichen und einer konstituierenden Sitzung sowie zu zwei außerordentlichen Sitzungen zusammen; auch hier wurden die ordentlichen Sitzungen und die konstituierende Sitzung jeweils als Präsenzsitzungen abgehalten und die außerordentlichen Sitzungen als Videokonferenzen durchgeführt. Der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten trat zu drei Sitzungen zusammen, die jeweils als Präsenzsitzungen abgehalten wurden. Sitzungen des Nominierungsausschusses und des nach den Vorschriften des Mitbestimmungsgesetzes gebildeten Vermittlungsausschusses gab es im Jahr 2023 nicht. Der Gesamtaufsichtsrat wurde in seinen Sitzungen jeweils über die Arbeit der Ausschüsse informiert. Der Aufsichtsrat ließ sich vom Vorstand auf Basis der Quartalsmitteilungen und des Halbjahresabschlusses schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte sowie die Lage des Unternehmens und des Konzerns unterrichten. Zu keinem Zeitpunkt im Berichtsjahr sahen wir uns veranlasst, Prüfungsmaßnahmen nach § 111 Absatz 2 Satz 1 AktG durchzuführen. Die Vorsitzenden von Aufsichtsrat und Vorstand tauschten sich regelmäßig über wesentliche Entwicklungen und Geschäftsvorfälle im Unternehmen und innerhalb des Talanx Konzerns aus und berieten Fragen der Strategie, Planung, Geschäftsentwicklung und Risikolage sowie des Chancen- und Risikomanagements und der Compliance. Insgesamt haben wir uns im Rahmen unserer gesetzlichen und satzungsmäßigen Zuständigkeit von der Rechtmäßigkeit, Zweckmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Vorstandsarbeit überzeugt. Der Vorstand unterrichtete uns regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Geschäfts- und Finanzlage, das Risikomanagement sowie über wichtige Investitionsvorhaben und grundsätzliche Fragen der Unternehmenspolitik. Er berichtete ausgiebig über die Auswirkungen von Naturkatastrophen und sonstigen Großschäden, den Stand wesentlicher Rechtsstreitigkeiten sowie weitere wichtige Entwicklungen in der Gesellschaft, im Konzern und im regulatorischen Umfeld. In unseren Sitzungen haben wir uns intensiv mit den Berichten des Vorstands befasst und haben Anregungen und Optimierungsvorschläge eingebracht. Der Aufsichtsrat hat regelmäßig, u. a. zu Personalangelegenheiten des Vorstands sowie zu internen Angelegenheiten des Aufsichtsrats, auch ohne den Vorstand getagt. Die aufgrund von Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zustimmungspflichtigen Geschäfte und Maßnahmen haben wir nach Prüfung und Erörterung mit dem Vorstand verabschiedet. Schwerpunkte der Beratungen im PlenumDie Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und der einzelnen Geschäftsbereiche im laufenden Geschäftsjahr, Fragen der strategischen Ausrichtung in einzelnen Geschäftsbereichen, mögliche Akquisitionsvorhaben im Ausland sowie die Planung für das Jahr 2024 standen im Mittelpunkt der Berichterstattung und der Beratungen und wurden ausgiebig in unseren Sitzungen behandelt. Zudem hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit den strategischen Zielvorgaben für den Konzern befasst und diese verabschiedet. In seiner Sitzung am 14. März 2023 behandelte der Aufsichtsrat den testierten Jahres- und Konzernabschluss sowie den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands für das Geschäftsjahr 2022. Der Abschlussprüfer stellte fest, dass der Bestätigungsvermerk für den Einzel- und den Konzernabschluss jeweils uneingeschränkt erteilt wurde. Im Hinblick auf die Wahl der Anteilseignervertreter in der Hauptversammlung am 4. Mai 2023 befasste sich der Aufsichtsrat mit den Wahlvorschlägen und fasste hierüber Beschluss; die neuen Kandidaten stellten sich dem Gremium persönlich vor. Ferner verabschiedete der Aufsichtsrat die Tagesordnung und die weiteren Beschlussvorschläge für die ordentliche Hauptversammlung. Er beriet darüber hinaus die strategische Portfolioanalyse für den Bereich HDI International und behandelte verschiedene Vorhaben und berichtspflichtige Vorgänge, u. a. ein Akquisitionsprojekt in Lateinamerika. Daneben beschäftigte sich der Aufsichtsrat turnusmäßig mit der Angemessenheit und Struktur des Vergütungssystems für die Mitglieder des Vorstands, zu deren Beurteilung er auch externe Stellungnahmen heranzog, und legte die variable Vergütung der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2022 fest. Nach den Neuwahlen der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat in der ordentlichen Hauptversammlung 2023 der Gesellschaft fand am 4. Mai 2023 eine konstituierende Aufsichtsratssitzung statt. In dieser wurde Herr Haas zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats wiedergewählt und Frau Titzrath zur neuen weiteren stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Daneben führte der Aufsichtsrat in dieser Sitzung auch die Nachwahlen zu den Ausschussbesetzungen durch. In der Aufsichtsratssitzung am 12. Mai 2023 berichtete der Vorstand über die Ergebnisse des ersten Quartals 2023 und gab einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Der Aufsichtsrat beschäftigte sich intensiv mit dem bereits in der vorangegangenen Sitzung im März vorgestellten Akquisitionsvorhaben in Lateinamerika, erörterte ausgiebig dessen Chancen und Risiken und beschloss die Abgabe eines verbindlichen Erwerbsangebots. Als weiteren Schwerpunkt ließen wir uns die zentralen Aussagen des 100-Tage-Berichts des im Vorjahr neu bestellten Vorstandsmitglieds mit der Verantwortung für den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland vorstellen. Daneben nahmen wir den jährlichen Bericht über die wesentlichen Inhalte der IT-Strategie des Konzerns entgegen. Turnusgemäß wurden ferner die Ergebnisse der von den Aufsichtsratsmitgliedern entsprechend den Vorgaben der Versicherungsaufsicht durchgeführten jährlichen Selbsteinschätzungen über ihre Kenntnisse in den für den Konzern wesentlichen Themenfeldern erörtert. In der Aufsichtsratssitzung am 11. August 2023 berichtete der Vorstand zunächst über die Halbjahresergebnisse und die Erwartung für die Jahresabschlüsse 2023 der Talanx AG und des Konzerns. Der Aufsichtsrat nahm ferner den jährlichen Bericht über die Kostenquoten im Wettbewerbsvergleich sowie den Bericht zu den Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und Personen entgegen und erörterte ausführlich die Risikoberichterstattung. Außerdem beschäftigte er sich mit einer befristeten Ermächtigung zur Begebung von Nachrangkapital der Hannover Rück SE und stimmte einem Vorhaben der Hannover Rück SE über eine Erhöhung der Kapitalausstattung der Hannover Re (Ireland) DAC zu. In der außerordentlichen Sitzung am 15. September 2023 befasste sich der Aufsichtsrat mit Fragen des Kapitalmanagements. Er beschloss die Prüfung der Durchführbarkeit einer Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital nach § 7 der Satzung und delegierte die weiteren konkretisierenden Beschlussfassungen zu diesem Vorhaben an den Finanz- und Prüfungsausschuss. Am 19. September 2023 wurde die Aktienplatzierung zur Kapitalerhöhung erfolgreich durchgeführt. In einem gesonderten Termin am 6. Oktober 2023 wurde eine vertiefende Schulung der Aufsichtsratsmitglieder zum neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 17/9 für die europäische Versicherungswirtschaft abgehalten. In diesem Rahmen wurden die Aufsichtsratsmitglieder darüber hinaus zum Thema Nachhaltigkeit geschult. Neben den aktuellen Markttrends und regulatorischen Anforderungen ging es dabei insbesondere um die Nachhaltigkeitsstrategie der Gruppe und um Fragen der Nachhaltigkeits-Governance. In der Sitzung des Aufsichtsrats am 10. November 2023 informierte der Vorstand über die Ergebnisse des dritten Quartals und gab einen Ausblick auf die Jahresabschlüsse 2023 der Talanx AG und des Konzerns. Der Aufsichtsrat befasste sich ausgiebig mit der Planung für das Geschäftsjahr 2024 und beschäftigte sich ferner mit der Strategie der Hannover Rück. Der Aufsichtsrat ließ sich zudem über eine Reihe von Vorhaben und berichtspflichtigen Vorgängen informieren und nahm die turnusmäßigen Berichterstattungen zum Risikomanagement (sogenannter ORSA-Report) und über die anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie zur Ausgestaltung der Vergütungssysteme in den Konzerngesellschaften entgegen. Des Weiteren befasste er sich mit einer internen Kapitalisierungsmaßnahme und beschloss die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex. Es wurden ferner die Ergebnisse des sogenannten Organizational Health Check 2023 vorgestellt und erörtert. Neben den beiden bereits benannten Nachhaltigkeitsexperten im Aufsichtsrat, den Herren Steiner und Professor Schubert, wurde in der Sitzung zudem Frau Dr. Reich zur weiteren Expertin für Nachhaltigkeit/ESG benannt. Zu den Aufgaben unserer Nachhaltigkeitsexperten im Aufsichtsrat gehören neben dem regelmäßigen fachlichen Austausch mit unseren Mitarbeitern im Bereich Group Sustainability u. a. die Beratung und Erörterung der Nachhaltigkeitsstrategie unseres Konzerns, die inhaltliche Prüfung unserer nichtfinanziellen Erklärung (NFE) sowie die Beratung der Gesellschaft im Rahmen der Umsetzung der Anforderungen aus der CSRD-Richtlinie. Arbeit der AusschüsseZur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat verschiedene Ausschüsse gebildet: den Finanz- und Prüfungsausschuss mit sechs Mitgliedern, den Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten und den Vermittlungsausschuss mit jeweils vier Mitgliedern sowie den Nominierungsausschuss mit drei Mitgliedern. Die Ausschüsse bereiten die Beratung und Beschlussfassung im Plenum vor. Darüber hinaus sind den Ausschüssen auch eigene Beschlusszuständigkeiten übertragen. Die Niederschriften über die Sitzungen des Finanz- und Prüfungsausschusses werden auch den Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Verfügung gestellt, die nicht diesem Ausschuss angehören. Wie sich die Ausschüsse zusammensetzen, ist im Geschäftsbericht auf Seite 6 dargestellt. Der Finanz- und Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats behandelte - neben der Vorbereitung der Beratungen und der Beschlussfassungen im Plenum - in vertiefter Form den Jahres- und Halbjahresabschluss, die Quartalsmitteilungen mit den Abschlussbestandteilen und Kennzahlen der Gesellschaft und des Konzerns sowie das Ergebnis der prüferischen Durchsicht für den Halbjahresabschluss durch die Abschlussprüfer. Des Weiteren wurden im Finanz- und Prüfungsausschuss die Ergebnisse der jährlichen internen und externen aktuarischen Prüfung der Brutto- und Nettoschadenreserven für das Nicht-Lebensversicherungsgeschäft im Konzern sowie die Angemessenheit der zum Schutz des Selbstbehalts gekauften Rückversicherungs- bzw. Retrozessionsdeckungen erörtert. Der Ausschuss beschäftigte sich ausgiebig mit der Planung für das kommende Geschäftsjahr und erörterte strategische Weichenstellungen in einzelnen Geschäftsbereichen des Konzerns. Routinemäßig behandelten wir zudem die Risikoberichte und nahmen einen Bericht der Wirtschaftsprüfer zur Prüfungsplanung entgegen. Der Ausschuss ließ sich berichten über die gemäß "Whitelist" zulässigen Nichtprüfungsleistungen des Abschlussprüfers und beschäftigte sich ferner ausführlich mit dem aktuellen Umsetzungsstand der Einführung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 17/9. Der Ausschuss nahm außerdem die Jahresberichte der vier Schlüsselfunktionen (Risikomanagement, Versicherungsmathematik, Revision und Compliance) entgegen, die jeweils von den verantwortlichen Leitern dieser Funktionen vorgetragen und auf entsprechende Fragen der Ausschussmitglieder näher erläutert wurden. Der Finanz- und Prüfungsausschuss befasste sich regelmäßig mit Fragen der Rechnungslegung, der Abschlussprüfung und des internen Kontrollsystems. Er hat mit dem Abschlussprüfer die Einschätzung des Prüfungsrisikos, die Prüfungsstrategie und Prüfungsplanung sowie die Prüfungsergebnisse erörtert. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses hat sich regelmäßig mit dem Abschlussprüfer über den Fortgang der Prüfung ausgetauscht und dem Ausschuss hierüber berichtet. Der Finanz- und Prüfungsausschuss tagte dabei zu einzelnen Tagesordnungspunkten auch ohne Anwesenheit von Vorstandsmitgliedern. Der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten hat sich auch im Jahr 2023 - neben der Vorbereitung der Beratungen und der Beschlussfassungen im Plenum - wieder ausgiebig mit der Nachfolgeplanung für den Vorstand der Gesellschaft befasst. Er hat sich ferner mit der Frage der Angemessenheit der Vergütungshöhen für die Vorstandsmitglieder auseinandergesetzt und dazu auch horizontale und vertikale Vergütungsvergleiche herangezogen. Außerdem wurden im Zuge der turnusmäßig anstehenden Überprüfungen der Vorstandsgehälter, der Festlegung der variablen Vorstandsvergütungskomponenten und der Bestimmung der Zielvorgaben für die Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2024 Empfehlungen an das Aufsichtsratsplenum ausgesprochen. Die individuelle Sitzungsteilnahme der Aufsichtsrats- und Ausschussmitglieder im Jahr 2023 kann der nachfolgenden Übersicht entnommen werden. INDIVIDUALISIERTE OFFENLEGUNG DER SITZUNGSTEILNAHMEscrollen
Entsprechenserklärung und nichtfinanzielle KonzernerklärungDie Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat am 27. Juni 2022 eine aktualisierte Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) vom 28. April 2022 veröffentlicht. In der aktuellen Entsprechenserklärung wurde keine Abweichung von den Empfehlungen des DCGK erklärt. Die im letzten Jahr noch rein vorsorglich erklärte Abweichung von der Empfehlung C.1 des DCGK (Unabhängigkeit des Aufsichtsratsvorsitzenden und des Vorsitzenden im Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten) ist nun entfallen. Weitere Informationen zum Thema Corporate Governance sind auf der Internetseite der Talanx AG zugänglich. Wir befassten uns im Jahr 2023 erneut auch ausführlich mit dem Bericht des Vorstands über die nichtfinanzielle Konzernerklärung (vgl. Seite 82 ff. des Konzernlageberichts). Der Vorstand erläuterte den Bericht in den Sitzungen des Finanz- und Prüfungsausschusses am 13. März 2023 und des Aufsichtsrats am 14. März 2023. Vertreter des Abschlussprüfers nahmen an beiden Sitzungen teil und berichteten über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung. Die beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH (PwC) hat hierfür eine Prüfung mit dem Maßstab "Limited Assur ance" (Erlangung begrenzter Sicherheit) durchgeführt und einen uneingeschränkten Vermerk erteilt. Auch aufgrund eigener Prüfung durch den Aufsichtsrat der nichtfinanziellen Konzernerklärung wurden keine Einwendungen erhoben und das Ergebnis der Prüfung der PwC GmbH zustimmend zur Kenntnis genommen. Jahres- und KonzernabschlussprüfungDer vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss der Talanx AG, der Abschluss des Talanx Konzerns, der nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (International Financial Reporting Standards, "IFRS"), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt wurde, sowie die entsprechenden Lageberichte wurden unter Einbeziehung der Buchführung von der PricewaterhouseCoopers (PwC) GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, geprüft. Die Bestellung der Abschlussprüfer erfolgte durch die Hauptversammlung der Gesellschaft am 4. Mai 2023; der Finanz- und Prüfungsausschuss erteilte den konkreten Prüfungsauftrag und bestimmte - neben den üblichen Prüftätigkeiten - als Schwerpunkt für die Abschlussprüfung die prüferische Begleitung der IFRS-17/9-Umsetzung. Ferner waren die Prüfungsschwerpunkte der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) Gegenstand der Prüfungshandlungen der Abschlussprüfer. Die Prüfungen der Abschlussprüfer ergaben keinen Anlass zu Beanstandungen. In den erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerken erklärten die Abschlussprüfer, dass die Buchführung sowie der Jahres- und der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln und die Lageberichte im Einklang mit dem Jahres- bzw. dem Konzernabschluss stehen. Die Abschlussunterlagen und die PwC-Prüfungsberichte wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig im Vorfeld zugeleitet. Sie wurden im Finanz- und Prüfungsausschuss am 18. März 2024 und in der Aufsichtsratssitzung am 19. März 2024 ausführlich behandelt. Der Abschlussprüfer nahm jeweils an den Beratungen des Finanz- und Prüfungsausschusses und des Gesamtaufsichtsrats über den Jahres- und den Konzernabschluss teil und berichtete über die Durchführung der Prüfungen. Dabei stand er uns für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, der entsprechenden Lageberichte einschließlich der nichtfinanziellen Konzernerklärung und der Prüfungsberichte der Abschlussprüfer haben wir uns jeweils deren Urteil angeschlossen und den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Den in den Lageberichten getroffenen Aussagen zur weiteren Unternehmensentwicklung stimmen wir zu. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands schließen wir uns nach Prüfung aller insoweit zu beachtenden Aspekte an. Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellte Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen wurde gleichfalls von der PwC GmbH geprüft und mit folgendem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen: "Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Wir haben den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. Dabei kommen wir zum gleichen Ergebnis wie die Abschlussprüfer und haben keine Einwendungen gegen die in diesem Bericht wiedergegebene Erklärung. Besetzung von Vorstand und AufsichtsratIm Berichtsjahr gab es keine Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstands. Im Aufsichtsrat gab es personelle Veränderungen aufseiten der Anteilseignervertreter, die von der Hauptversammlung neu zu wählen waren, da ihre Amtszeit mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 4. Mai 2023 endete. Frau Antonia Aschendorf, Herr Dr. Thomas Lindner und Herr Dr. Erhard Schipporeit standen aufgrund der Dauer ihrer Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat bzw. des Erreichens der in der Geschäftsordnung festgelegten Altersgrenze nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat daher Herrn Dr. Joachim Brenk, Herrn Dr. Christof Günther sowie Frau Dr. Sandra Reich als neue Mitglieder zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen, die durch die Hauptversammlung jeweils gewählt worden sind. Ferner wurden die Herren Herbert Haas, Dr. Hermann Jung, Dirk Lohmann, Norbert Steiner sowie Frau Angela Titzrath von der Hauptversammlung zu Mitgliedern des Aufsichtsrats wiedergewählt. Um flexibel auf sich ändernde Anforderungen an die Kompetenzen reagieren zu können, wurde dabei die vorgeschlagene Amtszeit für einige der aufgeführten Kandidatinnen und Kandidaten auf drei bzw. vier Jahre verringert, bei anderen ist die bisherige regelmäßige Amtszeit von fünf Jahren geblieben. Damit wurde die stufenweise Bildung eines sogenannten Staggered Board für die Zukunft ermöglicht. Der neu gewählte Aufsichtsrat hat in seiner konstituierenden Sitzung Herrn Haas zum Vorsitzenden und Frau Titzrath zur weiteren stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Frau Aschendorf sowie Herrn Dr. Lindner und Herrn Dr. Schipporeit hat die Gesellschaft für ihre langjährige wertvolle Arbeit großen Dank ausgesprochen. Dank an Vorstand und MitarbeiterFür das Geschäftsjahr 2023 wurde erneut ein außerordentlich gutes Konzernergebnis erwirtschaftet. Dieses Ergebnis verdanken wir der hohen Motivation und dem unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen und dem Vorstand gilt unser besonderer Dank.
Hannover, 19. März 2024 Für den Aufsichtsrat Herbert Haas, Vorsitzender Die Talanx AktieTalanx Aktie auf historischem HöchststandDie Versicherungswirtschaft war besonders zu Beginn des Jahres 2023 beeinträchtigt durch die seit dem Jahr 2022 deutlich angestiegene Inflation. Hinzu kamen der anhaltende Krieg Russlands in der Ukraine sowie der Krieg im Nahen Osten und der fortschreitende Klimawandel. Insgesamt hat der Versicherungssektor eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegen diese Einflüsse bewiesen. Die Talanx AG konnte auch in diesem herausfordernden Marktumfeld ihre Resilienz und Robustheit erneut unter Beweis stellen und das Geschäftsjahr mit einem neuerlichen Rekordergebnis und einem Aktienkurs auf historischem Höchststand abschließen. Die Talanx startete mit einem Aktienkurs von 44,10 EUR (Tagesschlusskurse XETRA) in das Geschäftsjahr 2023. In den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres bewegte sich der Aktienkurs auf stabilem Niveau zwischen 42,00 EUR und 45,00 EUR. Ein kurz anhaltender Rückgang des Aktienkurses endete am 15. März 2023, dem Tag der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2022, mit dem Jahrestiefstkurs von 39,90 EUR. Von diesem Tiefpunkt, der auch durch den Zusammenbruch der schweizerischen Großbank Credit Suisse beeinflusst war, erholte sich die Aktie in den darauffolgenden Tagen schnell. Der starke Aufwärtstrend begann damit, dass die Aufnahme der Talanx AG in den MSCI World Index angekündigt wurde und das Unternehmen ein solides Ergebnis für das erste Quartal 2023 präsentierte. Zusätzlich half die Übernahme der Liberty Mutual in Südamerika, die Ende Mai bekanntgegeben wurde. Diese Faktoren lösten einen Kursanstieg über mehrere Monate aus, bevor die Talanx Aktie im September 2023, vor allem technisch bedingt, im Zusammenhang mit einer kleineren Barkapitalerhöhung (vgl. hierzu nachstehender Abschnitt "Erste Kapitalerhöhung seit Börsengang") einen Rücksetzer erlebte. Aufgrund der durch den Kapitalmarkt positiv aufgenommenen Neun-Monats-Berichterstattung und damit verbundenen Anhebung der Ergebnisziele für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 erholte sich der Kurs in den darauffolgenden Wochen wieder, sodass die Talanx Aktie zum Ende des Geschäftsjahres wieder an den historischen Höchststand anknüpfen und diesen am 13. Dezember 2023 sogar mit einem Allzeithoch und Jahreshöchststand von 69,55 EUR übertreffen konnte. Gemessen am Gesamtmarkt hat sich die Talanx Aktie deutlich besser entwickelt als die Indizes MDAX und STOXX Europe 600 Insurance. Seit der Ankündigung, dass die Talanx Aktie zum 1. Juni 2023 in den MSCI World aufgenommen wird, hat die Talanx AG ihre Wettbewerber sowie die oben genannten Indizes in der Aktienkursentwicklung deutlich übertroffen. Am 29. Dezember 2023, dem letzten Handelstag des Jahres, notierte die Talanx Aktie bei einem Kurs von 64,65 EUR. Dies entsprach einem Anstieg von 45,9 % (dividendenadjustiert: 52,7 %) gegenüber dem Jahresschlusskurs am 30. Dezember 2022 von 44,32 EUR. PERFORMANCE DER TALANX AKTIE IM INDEXVERGLEICH01.01.2023 = 100
Quelle: Factset Indexzugehörigkeit und AktionärsstrukturDie Talanx Aktie wird seit Oktober 2012 im Prime Standard der Frankfurter Börse und an der Börse Hannover notiert. Sie ist seit September 2021 Teil des MDAX. Gemessen an der Marktkapitalisierung des Streubesitzes per Ende Dezember 2023 rangiert die Aktie auf Platz 10 von insgesamt 50 Aktien und ist damit einer der Top-Werte im Index. Mit Wirkung zum 1. Juni 2023 wurde die Talanx Aktie zusätzlich in den MSCI World aufgenommen, der im Hinblick auf das Anlagevolumen, das dieser Index abbildet, als einer der bedeutendsten Aktienindizes weltweit gilt, sodass diese Indexmitgliedschaften zu einer deutlichen Belebung des täglichen Handelsvolumens der Talanx Aktie beitrugen. Aktionärsbasis bleibt trotz Veränderung im Streubesitz stabilUm ihre institutionellen Investoren gezielt ansprechen zu können, führt Talanx regelmäßig Analysen der Aktionärsbasis durch. Mithilfe dieser Analysen können nahezu 100 % der Talanx Aktien zugeordnet werden. Der Anteil des Streubesitzes an der Talanx AG nach Definition der Deutschen Börse lag zum Jahresende bei 23,3 %, da sich die Beteiligung des HDI V. a. G. im Rahmen der Kapitalerhöhung im September 2023 auf 76,7 % reduzierte. Das Aktionariat der Talanx AG umfasst darüber hinaus keinen Einzelaktionär, der mehr als 5 % des Aktienkapitals hält. Innerhalb des Streubesitzes wird der Großteil der Aktien in Höhe von 57 (61) % von deutschen und europäischen Aktionären gehalten. Während der Anteil am Streubesitz dieser Investoren leicht zurückging, stieg der Anteil nordamerikanischer Investoren um 4 Prozentpunkte auf 26 % leicht an. Diese Verschiebung ist hauptsächlich mit der Aufnahme in den MSCI World und dem damit verbundenen Zukauf von Aktien durch sogenannte Index Tracker verbunden, die hauptsächlich in Nordamerika ansässig sind. Der asiatische Anteil sank nur leicht von 17 % auf 16 %. Auf den Rest der Welt verteilten sich weitere 1 % des Streubesitzes. Privataktionäre machten rund ein Viertel des Streubesitzes aus. Per 31. Dezember 2023 waren 41.698 Aktionäre im Aktienregister eingetragen, damit hat sich die Anzahl der eingetragenen Aktionäre im Vergleich zum Vorjahr (41.386) leicht erhöht. MitarbeiteraktienprogrammIm Berichtsjahr hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erstversicherungsgruppe im Talanx Konzern erneut die Möglichkeit, bezuschusste Talanx Aktien zu erwerben. Auch im Jahr 2023 wurde an dem im Jahr 2021 erfolgreich eingeführten Modell festgehalten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Wahlmöglichkeit aus unterschiedlich stark subventionierten Aktienpaketen von jeweils bis zu 30, 120 und 480 Aktien angeboten. Die Teilnahmequote lag auf ähnlich hohem Niveau wie in den Vorjahren. Im Berichtsjahr zeichneten 39 % (42 %) der Mitarbeiter subventionierte Aktien. Die durch die Mitarbeiter gezeichneten Aktien wurden im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms am Markt zurückgekauft. Die Aktien müssen mindestens zwei Jahre lang gehalten werden. AKTIONÄRSSTRUKTUR ZUM 31.12.2023In %
KapitalmarktkommunikationIntensiver InvestorendialogDas Talanx Investor-Relations-Team setzt auf einen offenen und kontinuierlichen Dialog mit Privataktionären, institutionellen Investoren sowie Equity- und Credit-Analysten. Auch in diesem Jahr schätzten die verschiedenen Stakeholder die Flexibilität in der Wahl des Gesprächsformats. Viele Veranstaltungen hat das Vorstandsteam in persona besucht, einige Roadshows und Investorenkonferenzen fanden auch in virtuellem Format statt, was zusätzlich Reisezeit und Kosten gespart hat. Im Geschäftsjahr 2023 besuchte das Vorstandsteam neun Investorenkonferenzen und hielt 26 Roadshowmeetings ab. Darüber hinaus ist der Talanx AG der Dialog und Austausch mit ihren Privataktionären sehr wichtig. Um den Bekanntheitsgrad in diesen Kreisen zu erhöhen und den Privatanlegern die Möglichkeit eines direkten Dialoges mit dem Investor-Relations-Team zu ermöglichen, waren im Berichtsjahr Unternehmenspräsentationen bei verschiedenen Aktionärsvereinigungen fester Bestandteil der Kapitalmarktkommunikation. Zusätzlich bietet der Internetauftritt den Privataktionären sowie Analysten und Investoren ein umfassendes Informationsangebot. Akquisition der Liberty MutualEnde Mai 2023 verkündete die Talanx AG, dass der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International ausgewählte Geschäfte von Liberty Mutual Insurance Inc. in Brasilien, Chile, Kolumbien und Ecuador akquiriert hat und durch den Zukauf zu einem der führenden Versicherer in Lateinamerika aufsteigen wird. Es handelt sich dabei um einen der größten Zukäufe in der Geschichte der Talanx Gruppe. Durch diese Akquisition wird die Marktposition des Konzerns in Lateinamerika deutlich gestärkt, sodass die HDI International AG im dortigen Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft für Privatkunden auf Rang 2 vorrückt. Die Transaktion wurde am Kapitalmarkt positiv aufgenommen und trug nach Bekanntgabe am 27. Mai 2023 in der folgenden Handelswoche (29. Mai - 2. Juni 2023) zu einem Kursanstieg von knapp 8 % bei. Erste Kapitalerhöhung seit BörsengangDie Talanx AG führte im September die erste Kapitalerhöhung seit Börsengang erfolgreich durch und reagierte damit auf den von Investoren häufig geäußerten Wunsch, den Streubesitz sowie die Handelbarkeit der Aktie zu erhöhen. Nach Handelsschluss des 19. September 2023 wurden 4.878.048 neue Aktien aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts für Altaktionäre im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens zu einem Preis in Höhe von 61,50 EUR je Aktie bei institutionellen Investoren platziert. Dieser Platzierungskurs entsprach einem Abschlag in Höhe von 6,5 % auf den Schlusskurs des Platzierungstages, der mit 65,80 EUR den bis dahin erreichten Allzeithöchstkurs der Talanx Aktie markierte, bzw. 4,4 % im Vergleich zum volumengewichteten Kurs der Aktie an den fünf Handelstagen vor Platzierung. Die ebenfalls zum Verkauf angebotenen 1.626.016 Talanx Aktien aus dem Eigenbesitz des Mehrheitsaktionärs HDI V. a. G. wurden zu denselben Konditionen platziert, sodass sich dessen Anteil am Grundkapital der Talanx auf 76,7 % verringerte. Der Streubesitz der Talanx erhöhte sich somit auf 23,3 %. Das gesamte Platzierungsvolumen betrug 400 Mio. EUR. Erste virtuelle Hauptversammlung unter neuer GesetzgebungDie virtuelle Hauptversammlung 2023 fand zum ersten Mal unter der neuen Gesetzgebung statt, welche die virtuelle Hauptversammlung als dauerhaftes Format zulässt, sofern eine entsprechende befristete Satzungsermächtigung erteilt wurde. Die Beschlussvorschläge hinsichtlich des virtuellen Formats der Hauptversammlung wurden mit großer Mehrheit von über 90 % angenommen. Die Beschlussvorschläge beinhalteten: scrollen
Alle weiteren Beschlüsse wurden ebenfalls mit der erforderlichen Stimmen- sowie Kapitalmehrheit gefasst. Insgesamt hatten sich 3.676 (3.621) Aktionärinnen und Aktionäre angemeldet. Dies entsprach 91,57 (92,47) % des stimmberechtigten Grundkapitals. Aufgrund der positiven Erfahrungen aus den letzten Jahren und der aus unserer Sicht deutlich aktionärsfreundlicheren Rahmenbedingungen unter der neuen Gesetzgebung, die die Gleichstellung der virtuellen und physischen Hauptversammlung zum Ziel hat, werden wir auch die Hauptversammlung 2024 im virtuellen Format durchführen. Für zukünftige Hauptversammlungen möchten wir uns vorbehalten, unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände und der zu beschließenden Tagesordnungspunkte flexibel zwischen den Hauptversammlungsformaten zu wählen. Neue Ziele für die Geschäftsjahre 2024 und 2025Die Talanx AG hatte im Dezember 2022 neue Finanzziele für den Strategiezyklus 2023 - 2025 bekanntgegeben. Diese sahen bis zum Jahr 2025 insbesondere eine Steigerung des Konzernergebnisses auf 1,6 Mrd. EUR sowie die schrittweise Anhebung der Dividende von 2,00 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2022 auf 2,50 EUR je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vor. Eine anhaltend gute Geschäftsentwicklung veranlasste die Talanx AG zu einer Anhebung des Ambitionsniveaus für den Zeitraum bis 2025. Nachdem das ursprünglich für 2025 erwartete Ergebnisniveau von nahezu 1,6 Mrd. EUR bereits im Geschäftsjahr 2023 und damit zwei Jahre früher als ursprünglich erwartet erreicht werden konnte, strebt die Talanx AG nun für das Geschäftsjahr 2024 ein Konzernergebnis von mehr als 1,7 Mrd. EUR an und hat den Ergebnisausblick für das Geschäftsjahr 2025 auf rund 1,9 Mrd. EUR angehoben. Diese Anhebung des Ambitionsniveaus für das Konzernergebnis soll sich in einer abermals erhöhten Dividende niederschlagen. Nachdem die Talanx AG bereits für das Geschäftsjahr 2022 eine um 0,40 EUR erhöhte Dividende von 2,00 EUR je Aktie zahlte, schlägt der Vorstand der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2023 eine weitere Dividendensteigerung um 0,35 EUR je Aktie auf 2,35 EUR vor. Auf dieser Basis ergäbe sich für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividendenrendite von 4,4 (Geschäftsjahr 2022: 5,1) %, bezogen auf einen Jahresdurchschnittskurs von 53,49 EUR. Für das Geschäftsjahr 2024 soll die Dividende bereits ein Jahr früher als ursprünglich angestrebt auf 2,50 EUR je Aktie steigen. Dieser Betrag soll für das Geschäftsjahr 2025 weiter gesteigert werden. BASISINFORMATIONEN ZUR TALANX AKTIEscrollen
Kurse auf XETRA-Tagesschlusskursbasis VergütungVergütungsberichtEinleitungDer Vergütungsbericht stellt die Struktur und Systematik der Vergütung für den Vorstand und den Aufsichtsrat der Talanx AG dar und enthält detaillierte Informationen zur individuellen Vergütung und zu weiteren Leistungen, die den gegenwärtigen und ehemaligen Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern der Talanx AG für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 gewährt und geschuldet werden. Der Bericht wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft im Einklang mit den Anforderungen des § 162 Aktiengesetz (AktG) erstellt und entspricht den Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) in seiner Fassung vom 28. April 2022. Der Vergütungsbericht wurde durch die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die Anforderungen des § 162 Abs. 3 AktG hinausgehend sowohl formell als auch inhaltlich geprüft. Der Vergütungsbericht sowie der Vermerk des Abschlussprüfers über die Prüfung des Vergütungsberichts sind auf der Internetseite der Talanx AG (https://www.talanx.com/de/investor_relations/ ergebnisse_-_berichte/finanzberichte) verfügbar. Vergütung des VorstandsÜberblick über das VergütungssystemDas aktuelle Vergütungssystem des Vorstands gilt seit dem 1. Januar 2021. Es entspricht den gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen und den Empfehlungen des DCGK und wurde von der Hauptversammlung der Talanx AG am 6. Mai 2021 mit einer Mehrheit von 96,5 % gebilligt. Bei wesentlichen Änderungen am Vergütungssystem, mindestens jedoch alle vier Jahre, wird das Vergütungssystem der Hauptversammlung zur Billigung vorgelegt. Aufgrund der Billigung des Vergütungsberichts durch die Hauptversammlung im Jahr 2023 mit einer Mehrheit von 97,8 % bestand keine Veranlassung, das Vergütungssystem, dessen Umsetzung oder die Art und Weise der Berichterstattung zu hinterfragen oder zu ändern. Hinweise in Gesprächen mit Investoren hatten wir bereits im Vorjahr zum Anlass genommen, im Vergütungsbericht die Anwendung des Vergütungssystems in Bezug auf die variable Vergütung noch ausführlicher darzustellen. Wir zeigen im diesjährigen Vergütungsbericht wieder zusätzlich zu den Auszahlungen mehrjähriger variabler Vergütungsbestandteile im Jahr 2023 auch die aktuellen Bestände, die in den nächsten Jahren aus der mehrjährigen variablen Vergütung zur Auszahlung anstehen. Das Vergütungssystem ist strukturiert und berücksichtigt die Erwartungen unserer Investoren und weiterer wichtiger Stakeholder. Die Vergütung besteht aus festen (erfolgsunabhängigen) und variablen (erfolgsabhängigen) Bestandteilen. Hierbei stehen die hohe Relevanz der variablen Vergütung und die Stärkung des Pay-for-Performance-Gedankens im Vordergrund. Die variable Vergütung basiert auf finanziellen und nicht finanziellen Leistungskriterien, die aus der Konzernstrategie der Talanx abgeleitet und vom Vorstand beeinflussbar sind. Dabei werden zur Leistungsmessung auch Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt, die eine nachhaltige und langfristige Wertentwicklung der Gesellschaft unter stützen. Zudem ist die Vorstandsvergütung durch einen starken Aktienbezug infolge der Nutzung eines Performance Share Plans und einer relativen Erfolgsmessung der Performance der Talanx Aktie im Vergleich zu unseren Wettbewerbern eng an den Interessen unserer Investoren ausgerichtet. Malus- und Clawback-Regelungen ermöglichen die Reduzierung bzw. Rückforderung variabler Vergütungsbestandteile im Falle schwerwiegender Compliance-Verstöße. Die wesentlichen Bestandteile des Vergütungssystems sind in der folgenden Übersicht zusammengefasst: STRUKTUR DES VERGÜTUNGSSYSTEMSscrollen
Grundsätze der VorstandsvergütungDie Strategie des Talanx Konzerns ist auf eine langfristige Wertsteigerung im Sinne der Stakeholder des Konzerns (insbesondere Investoren, Kunden und Mitarbeiter) ausgerichtet. Daher fokussieren wir uns bei der Vorstandsvergütung auf die Grundsätze Kontinuität, Finanzkraft und Profitabilität. Die Vorstandsvergütung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Förderung unserer Konzernstrategie sowie zur langfristigen und nachhaltigen Entwicklung des Talanx Konzerns. Die Vergütung stellt eine transparente, leistungsbezogene und stark am langfristigen Unternehmenserfolg orientierte Anreizwirkung sicher, die insbesondere von aus der Konzernstrategie abgeleiteten Leistungskriterien sowie der Wertentwicklung der Aktie der Talanx AG, auch im relativen Wettbewerbsvergleich, abhängt. Eine zu starke Risikoneigung wird dabei verhindert. Die Mitglieder des Vorstands werden unter Berücksichtigung der Lage der Gesellschaft sowie entsprechend ihrer Leistung und ihres Tätigkeits- und Verantwortungsbereichs vergütet. Die Vorschriften des AktG, die Regelungen des Artikels 275 der Delegierten Verordnung (EU) 2015/35 mit den Änderungen durch die Delegierte Verordnung (EU) 2016/2283 und des Versicherungsaufsichtsgesetzes in Verbindung mit der Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme im Versicherungsbereich (VersVergV) sowie die Empfehlungen für die Vergütung für Mitglieder des Vorstands in Abschnitt G des DCGK bilden hierfür den regulatorischen Rahmen. Bei der Festlegung der Vergütung für den Vorstand der Talanx AG orientiert sich der Aufsichtsrat an den folgenden Leitlinien: LEITLINIEN DER VORSTANDSVERGÜTUNG VON TALANXscrollen
VergütungsstrukturDer Leistungsbezug (Pay-for-Performance) und die langfristige Ausrichtung stehen als zentrale Gedanken der Vorstandsvergütung der Talanx im Vordergrund. Um den Pay-for-Performance-Gedanken zu stärken, besteht die Ziel-Direktvergütung (Summe aus Festvergütung und Zielbeträgen der variablen Vergütungsbestandteile) zu 40 % aus der Festvergütung und zu 60 % aus variablen Vergütungsbestandteilen. Die variable Vergütung besteht aus einem Short-Term Incentive (STI) sowie einem Long-Term Incentive (LTI) mit einer Performanceperiode von vier Jahren. Die Vergütungsstruktur ist auf eine nachhaltige und langfristige Entwicklung des Talanx Konzerns ausgerichtet. Der STI hat einen Anteil von 40 % an den variablen Vergütungsbestandteilen und trägt somit 24 % zur Ziel-Direktvergütung bei. Auf den LTI mit einem Anteil von 60 % an den variablen Vergütungsbestandteilen entfallen 36 % der Ziel-Direktvergütung. STRUKTUR ZIEL-DIREKTVERGÜTUNG
Überprüfung der Angemessenheit der VorstandsvergütungDie Vergütung der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat auf der Grundlage des Vergütungssystems nach Empfehlungen des Ausschusses für Vorstandsangelegenheiten festgelegt. Bei der Festlegung der Vergütung berücksichtigt der Aufsichtsrat die Verantwortung und die Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder, ihre individuelle Leistung, die wirtschaftliche Lage sowie den Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens. Die Üblichkeit der Vergütung im Vergleich zu anderen, vergleichbaren Unternehmen (horizontaler Vergleich) sowie im Hinblick auf die Vergütungshöhe und -struktur innerhalb der Gesellschaft (vertikaler Vergleich) wurde vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 10. November 2023 überprüft. Als Vergleichsgruppe für den horizontalen Vergütungsvergleich wurden hierbei die Unternehmen des MDAX (exklusive der Talanx AG) zum Stand vom 1. Juli 2023 herangezogen. Zudem wurde als weitere Indikation die Vergütung des Vorstands einem Vergleich mit einer individuellen Vergleichsgruppe, bestehend aus relevanten Wettbewerbern, unterzogen. Diese Vergleichsgruppe wird auch in der mehrjährigen variablen Vergütung zur Messung des relativen Total Shareholder Return genutzt. Der vertikale Vergleich stützt sich auf die Relation der Vergütung des Vorstands zur Vergütung der Gesamtbelegschaft der Talanx. Dabei wurden sowohl der Status quo als auch die zeitliche Entwicklung der Vergütungsrelationen betrachtet. Der Aufsichtsrat hat für die Überprüfung der Angemessenheit der Vorstandsvergütung von seiner Möglichkeit Gebrauch gemacht, einen externen und von Vorstand und Unternehmen unabhängigen Vergütungsberater hinzuzuziehen. Festsetzung der ZielvergütungJedem Vorstandsmitglied wird eine marktübliche Zielvergütung vertraglich zugesagt. Diese richtet sich nach seinem Verantwortungsbereich und seinen für die Tätigkeit relevanten Kenntnissen und Erfahrungen. Feste und variable Vergütungsbestandteile stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Der feste Bestandteil hat einen ausreichend hohen Anteil an der Ziel-Gesamtvergütung, sodass es dem Unternehmen ermöglicht wird, eine flexible Bonuspolitik anzuwenden, einschließlich der Möglichkeit, überhaupt keine variable Vergütung zu zahlen. Vorstandsmitglieder haben so keinen Anreiz, zugunsten höherer Bonuszahlungen unangemessen hohe Risiken einzugehen. Die nachfolgende Tabelle stellt die Zielvergütungen für jedes Vorstandsmitglied für das Geschäftsjahr 2023 dar. Die Zielvergütung umfasst die für das Geschäftsjahr zugesagte Vergütung, die im Falle einer 100 %-Zielerreichung gewährt wird. ZIELVERGÜTUNGscrollen
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Vergütungsrelationen (Pay Ratios)Im Berichtsjahr betrug die Ziel-Gesamtvergütung des Vorstandsvorsitzenden das 31-Fache der Ziel-Gesamtvergütung des Durchschnitts aller Mitarbeiter (ohne Vorstand). Die Ziel-Gesamtvergütung des Durchschnitts aller Vorstandsmitglieder belief sich auf das 20-Fache der Ziel-Gesamtvergütung des Durchschnitts aller Mitarbeiter (ohne Vorstand). Die Ziel-Gesamtvergütung des Durchschnitts aller Mitarbeiter bezieht sich auf die Belegschaft des Talanx Konzerns in Deutschland. Einhaltung der MaximalvergütungDer Aufsichtsrat hat nach § 87a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AktG für jedes Vorstandsmitglied eine betragsmäßige Höchstgrenze für die Summe aus Festvergütung, Nebenleistungen, STI und LTI sowie Altersversorgungsaufwand festgelegt ("Maximalvergütung"). Die Maximalvergütung begrenzt sämtliche Auszahlungen, die aus der Zusage für ein Geschäftsjahr resultieren, unabhängig vom Zeitpunkt ihres Zuflusses. Die Maximalvergütung beträgt für den Vorstandsvorsitzenden 6.000.000 EUR, für den Geschäftsbereichsvorstand Rückversicherung 5.000.000 EUR und für alle anderen Vorstandsmitglieder 4.000.000 EUR. Die Einhaltung der Maximalvergütung für das Geschäftsjahr 2023 kann final erst nach der Auszahlung der für das Jahr 2023 zugeteilten Tranche des LTI im Kalenderjahr 2028 berichtet werden. Sollte die Auszahlung aus dem LTI zu einem Übersteigen der Maximalvergütung führen, wird der Auszahlungsbetrag entsprechend gekürzt, um die Einhaltung der Maximalvergütung sicherzustellen. Anwendung des Vergütungssystems im Geschäftsjahr 2023Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bestandteile des Vergütungssystems der Talanx im Geschäftsjahr 2023 und die damit verbundenen Zielsetzungen: ÜBERBLICK VERGÜTUNGSBESTANDTEILEscrollen
Feste VergütungsbestandteileFestvergütungDie Festvergütung wird in zwölf gleichen Monatsraten bar ausgezahlt. Sie orientiert sich insbesondere an dem Aufgabenspektrum und der Berufserfahrung des jeweiligen Vorstandsmitglieds. NebenleistungenDie Vorstandsmitglieder erhalten zusätzlich bestimmte nicht leistungsbezogene Nebenleistungen in marktüblichem Rahmen, die in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Für die Dauer der Vorstandsbestellung wird ein Fahrzeug zur dienstlichen und privaten Nutzung zur Verfügung gestellt. Die Versteuerung des geldwerten Vorteils für die private Nutzung des Dienstwagens erfolgt durch das Vorstandsmitglied. Des Weiteren gewährt die Gesellschaft ihren Vorstandsmitgliedern im Rahmen von Gruppenverträgen Versicherungsschutz in angemessener Höhe (Unfall-, Reisegepäck- und D&O-Versicherung). Wenn ein neues Vorstandsmitglied einen Bonus des Vorarbeitgebers verliert, werden in Ausnahmefällen Sign-on- bzw. Recruitment-Boni gezahlt. Der Ausgleich verlorener variabler Vergütungsbestandteile des Vorarbeitgebers erfolgt in der Regel in mehreren Teilzahlungen und ist an Auszahlungsvoraussetzungen geknüpft. AltersversorgungMit Ausnahme des Vorstandsvorsitzenden, Herrn Leue, der eine endgehaltsbezogene Zusage auf ein jährliches Ruhegehalt hat, haben die Vorstandsmitglieder eine beitragsorientierte Versorgungszusage. Weitere Informationen hierzu finden sich im Abschnitt "Leistungen im Falle des Ausscheidens". Variable VergütungsbestandteileDie variablen Vergütungsbestandteile bestehen aus einem Short-Term Incentive (STI), dessen Bemessungsgrundlage das jeweilige Geschäftsjahr darstellt, sowie einem Long-Term Incentive (LTI) mit einer Performanceperiode von vier Jahren. Die Leistungskriterien zur Messung und Beurteilung der Zielerreichung sind aus der Unternehmensstrategie der Talanx abgeleitet. Dazu sind die variablen Vergütungsbestandteile so ausgestaltet, dass sie die langfristige Entwicklung des Talanx Konzerns fördern. Die nachstehende Übersicht stellt die enge Verknüpfung zwischen den Leistungskriterien und den weiteren Aspekten der variablen Vergütung und der Unternehmensstrategie dar und erläutert, auf welche Weise die variable Vergütung die langfristige Entwicklung der Talanx fördert. Die Gesellschaft gewährt den Vorstandsmitgliedern grundsätzlich keine garantierte variable Vergütung. VARIABLE VERGÜTUNGSBESTANDTEILEscrollen
Short-Term Incentive (STI)a) GrundlagenDer STI ist auf den geschäftlichen Erfolg der Talanx im jeweiligen Geschäftsjahr ausgerichtet. Neben dem finanziellen Leistungskriterium Eigenkapitalrendite (Return on Equity - RoE) des Talanx Konzerns gemäß Talanx Konzernabschluss ("Konzern-RoE") wird bei der Ermittlung des Auszahlungsbetrags ein individueller Zu- bzw. Abschlag berücksichtigt, der sowohl finanzielle als auch nicht finanzielle Leistungskriterien, insbesondere Nachhaltigkeitsziele und -risiken, umfasst und neben der Gesamtverantwortung des Vorstands auch die jeweiligen Geschäftsbereichsverantwortungen der einzelnen Vorstandsmitglieder berücksichtigt. Damit trägt der STI der Zielsetzung einer hohen und stabilen Eigenkapitalrendite des Talanx Konzerns Rechnung, fördert die Umsetzung vorstands- bzw. ressortspezifischer strategischer Fokusthemen und bezieht die Interessen unserer Investoren, Kunden, Mitarbeiter und weiterer wichtiger Stakeholder ein. Grundlage für die Auszahlung des STI bildet der vertraglich festgelegte STI-Zielbetrag, dem eine Gesamtzielerreichung von 100 % zugrunde liegt. Die Gesamtzielerreichung (inklusive des individuellen Zu- bzw. Abschlags) kann Werte zwischen 0 % und 200 % des STI-Zielbetrags annehmen. Somit ist der Auszahlungsbetrag aus dem STI auf 200 % des Zielbetrags begrenzt. SHORT-TERM INCENTIVE
b) Finanzielles LeistungskriteriumMaßgebliches finanzielles Leistungskriterium für den STI ist mit einer Gewichtung von 100 % der Konzern-RoE im Vergleich mit einer strategischen Zielrendite, die auf Basis des risikofreien Zinses der zehnjährigen Bundesanleihen im Fünf-Jahres-Durchschnitt zuzüglich eines ambitionierten Renditeaufschlags ermittelt wird. Der Konzern-RoE ist einer der zentralen Leistungsindikatoren im Steuerungssystem der Talanx und als solcher auch in der Vergütung des Vorstands implementiert. Talanx verfolgt das Ziel einer hohen Eigenkapitalrendite. Der Konzern ist dabei auf eine langfristige Wertsteigerung ausgerichtet. Durch die Verwendung des Konzern-RoE als maßgebliches Leistungskriterium für den STI werden entsprechend Anreize gesetzt, um diese Zielsetzung zu erreichen. Der Zielwert für den Konzern-RoE sowie der Zielkorridor mit oberem und unterem Schwellenwert werden vom Aufsichtsrat jeweils im Voraus für das kommende Geschäftsjahr festgelegt. Der Zielwert orientiert sich dabei an der zum Zeitpunkt seiner Festlegung geltenden strategischen Zielrendite des Talanx Konzerns. Für das Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat für den Konzern-RoE einen Zielwert (100 % Zielerreichung) von 900 Basispunkten über dem risikofreien Zinssatz festgelegt. Der untere Schwellenwert ist festgelegt als der risikofreie Zins ohne Renditeaufschlag, während der obere Schwellenwert auf 1.800 Basispunkte über dem risikofreien Zinssatz festgelegt wurde. Der risikofreie Zinssatz der zehnjährigen deutschen Staatsanleihen im Fünf-Jahres-Durchschnitt betrug per Ende 2023 0,72 %. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich daraus ein Ziel-RoE von 972 Basispunkten. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Konzern-RoE von 16,57 % (1.657 Basispunkten) erzielt. Dies entspricht einer Zielerreichung des Leistungskriteriums Konzern-RoE von 176,11 %. ZIELERREICHUNGSKURVE KONZERN-ROE IM GESCHÄFTSJAHR 2023
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Für das Geschäftsjahr 2024 hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 10. November 2023 den Zielwert für die Konzern-RoE (strategische Zielrendite) von 900 auf 950 Basispunkte über dem risikofreien Zinssatz angehoben, um der positiven Entwicklung der Marktlage Rechnung zu tragen. c) Individueller Zu- bzw. AbschlagDurch einen individuellen Zu- bzw. Abschlag auf die Zielerreichung des Leistungskriteriums Konzern-RoE kann der Aufsichtsrat zusätzlich zum finanziellen Erfolg des Talanx Konzerns den individuellen Beitrag des Vorstandsmitglieds und gegebenenfalls des von ihm verantworteten Geschäftsbereichs zum Ergebnis sowie die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen im Rahmen des STI berücksichtigen. Die Festlegung der Höhe des Zu- bzw. Abschlags, die sich in einer Bandbreite von -25 Prozentpunkten bis +25 Prozentpunkten bewegen kann, erfolgt durch den Aufsichtsrat nach pflichtgemäßem Ermessen. Die Kriterien und Kennzahlen zur Ermittlung des individuellen Zu- bzw. Abschlags werden vom Aufsichtsrat jeweils im Voraus für das kommende Geschäftsjahr festgelegt und den Mitgliedern des Vorstands mitgeteilt. Für das Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat für die einzelnen Vorstandsmitglieder die folgenden Kriterien und Kennzahlen sowie auf dieser Basis im Anschluss an das Geschäftsjahr die folgenden individuellen Zu- bzw. Abschläge festgelegt: scrollen
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Die folgende Tabelle zeigt die Gesamtzielerreichung sowie den sich hieraus ergebenen Auszahlungsbetrag pro Vorstandsmitglied: AUSZAHLUNGEN AUS DEM SHORT-TERM INCENTIVE 2023 DER TALANX AGIn TEURscrollen
Darüber hinaus erhält Herr Henchoz als Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück SE Auszahlungen aus dem STI des Vergütungssystems der Hannover Rück SE. Die Systematik des STI ist dabei analog zu der Systematik der Talanx ausgestaltet. Die Zielerreichung des Leistungskriteriums Konzern-RoE richtet sich nach dem erreichten RoE der Hannover Rück SE. Für das Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat der Hannover Rück für den Konzern-RoE der Hannover Rück einen Zielwert (100 % Zielerreichung) von 1.000 Basispunkten über dem risikofreien Zinssatz festgelegt. Der risikofreie Zinssatz der zehnjährigen deutschen Staatsanleihen im Fünf-Jahres-Durchschnitt betrug per Ende 2023 0,72 %. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich daher für die Hannover Rück ein Ziel-RoE von 1.072 Basispunkten. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Hannover Rück eine Konzern-RoE von 19,0 % (1.900 Basispunkten) erzielt. Dies entspricht einer Zielerreichung des Leistungskriteriums Konzern-RoE von 182,80 %. Der individuelle Zu- und Abschlag wird dabei vom Aufsichtsrat der Hannover Rück auf Basis von vorab festgelegten Kriterien festgesetzt. Die folgende Tabelle zeigt die Auszahlungen aus dem STI der Hannover Rück SE für Herrn Henchoz im Detail. AUSZAHLUNGEN AUS DEM SHORT-TERM INCENTIVE 2023 DER HANNOVER RÜCK SEIn TEURscrollen
Long-Term Incentive (LTI)a) GrundlagenDer LTI leistet einen zentralen Beitrag zur Angleichung der Interessen des Vorstands mit denen unserer Aktionäre. Durch eine relative Erfolgsmessung der Performance der Talanx Aktie werden Anreize zur langfristigen Outperformance unserer Wettbewerber am Kapitalmarkt gesetzt. Der LTI ist in Form eines Performance Share Plans ausgestaltet und incentiviert damit die Wertsteigerung der Talanx Aktie im Sinne unserer Investoren. Die Höhe der Zuteilung des LTI (LTI-Zuteilungswert) basiert auf dem vertraglich vereinbarten LTI-Zielbetrag und ist abhängig von der im Rahmen des STI für das jeweilige Geschäftsjahr festgestellten Zielerreichung des finanziellen Leistungskriteriums Konzern-RoE sowie dem durch den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr festgelegten individuellen Zu- bzw. Abschlag (Gesamtzielerreichung). LONG-TERM INCENTIVE
Auf Basis der Gesamtzielerreichung des STI 2023 erfolgt im Geschäftsjahr 2024 die Zuteilung der LTI-Tranche 2023 (Talanx Performance Shares 2023). Die Anzahl der zugeteilten Talanx Performance Shares ergibt sich aus dem LTI-Zuteilungswert sowie dem durchschnittlichen Aktienkurs der Talanx über einen Zeitraum von 15 Börsenhandelstagen vor bis 15 Börsenhandelstagen nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung im Jahr der Zuteilung. Die Talanx Performance Shares haben eine Laufzeit von insgesamt vier Jahren ("Performanceperiode"). Die Auszahlung der LTI-Tranche 2023 erfolgt im Anschluss an die vierjährige Performanceperiode im Kalenderjahr 2028. Die folgende Tabelle stellt die Zuteilungswerte der LTI-Tranche dar. ZUTEILUNG DER LTI-TRANCHE 2023 TALANX AGIn TEURscrollen
Am Ende der vierjährigen Performanceperiode wird zunächst der Auszahlungsbasisbetrag basierend auf der Aktienkursentwicklung der Talanx Aktie berechnet. Dieser ergibt sich aus der zugeteilten Anzahl der Talanx Performance Shares und dem durchschnittlichen Aktienkurs der Talanx AG über einen Zeitraum von 15 Börsenhandelstagen vor bis 15 Börsenhandelstagen nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung im Jahr des Ablaufs der vierjährigen Performanceperiode zuzüglich der während der Performanceperiode gezahlten Dividenden. Die Wertentwicklung spiegelt also die Gesamtaktionärsrendite vollständig wider. Darüber hinaus erhält Herr Henchoz als Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück SE Auszahlungen aus dem LTI des Vergütungssystems der Hannover Rück SE. Die Systematik des LTI ist dabei analog zu der Systematik der Talanx ausgestaltet. ZUTEILUNG DER LTI-TRANCHE 2023 HANNOVER RÜCK SEin TEURscrollen
LTI - BERÜCKSICHTIGUNG AKTIENKURSENTWICKLUNG
Der finale Auszahlungsbetrag ergibt sich aus dem Auszahlungsbasisbetrag und der Zielerreichung des relativen Total Shareholder Return ("relativer TSR"), gemessen gegenüber einer Vergleichsgruppe. Der Auszahlungsbetrag für den LTI ist auf 200 % des LTI-Zuteilungswertes begrenzt und kann somit insgesamt maximal 400 % des LTI-Zielbetrags betragen - solange die Summe aller Vergütungsbestandteile die Maximalvergütung nach § 87a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AktG nicht überschreitet. LTI - BERÜCKSICHTIGUNG PERFORMANCEVERGLEICHSGRUPPE
b) Finanzielles LeistungskriteriumMaßgebliches Leistungskriterium für den finalen Auszahlungsbetrag des LTI ist der relative TSR. Durch den relativen TSR wird ein externes, auf den Kapitalmarkt ausgerichtetes Leistungskriterium in die variable Vergütung integriert, welches eine relative Erfolgsmessung sowie die Angleichung der Interessen von Vorstand und Aktionären ermöglicht. Der relative TSR bildet die Entwicklung des Aktienkurses der Talanx während der vierjährigen Performanceperiode einschließlich Bruttodividenden im Vergleich zu der Vergleichsgruppe, bestehend aus relevanten Wettbewerbern der Versicherungsbranche (sogenannte Peergroup), ab. Somit setzt der LTI Anreize zur Erzielung einer langfristig und nachhaltig starken Performance der Talanx Aktie am Kapitalmarkt. Die Zielerreichung für den relativen TSR wird durch einen Vergleich des TSR der Aktie der Talanx AG im Vergleich zu den Aktien der Unternehmen der Vergleichsgruppe während der vierjährigen Performanceperiode ermittelt. Hierzu wird der TSR der Talanx Aktie in der jeweiligen Performanceperiode dem ungewichteten durchschnittlichen TSR der Vergleichsgruppe gegenübergestellt. Die Vergleichsgruppe wird vor Beginn jeder Performanceperiode einer neuen LTI-Tranche durch den Aufsichtsrat überprüft. Für die LTI-Tranche 2023 besteht sie aus den folgenden Unternehmen: UNTERNEHMEN DER VERGLEICHSGRUPPEscrollen
Entspricht der TSR der Talanx Aktie dem ungewichteten durchschnittlichen TSR der Vergleichsgruppe, so beträgt die Zielerreichung für den relativen TSR 100 %. Jeder Prozentpunkt, um den der TSR der Talanx Aktie den ungewichteten durchschnittlichen TSR der Vergleichsgruppe über- bzw. unterschreitet, führt zu einer Erhöhung bzw. Verminderung der Zielerreichung in entsprechender Höhe (lineare Skalierung). Liegt der TSR der Talanx Aktie um 100 Prozentpunkte oder mehr über dem ungewichteten durchschnittlichen TSR der Vergleichsgruppe, so beträgt die Zielerreichung für den relativen TSR 200 %. Eine weitere Steigerung des relativen TSR führt dann zu keiner weiteren Erhöhung der Zielerreichung. Liegt der TSR der Talanx Aktie um 100 Prozentpunkte oder mehr unter dem ungewichteten durchschnittlichen TSR der Vergleichsgruppe, so beträgt die Zielerreichung für den relativen TSR 0 %. ZIELERREICHUNGSKURVE RELATIVER TSR
Die Zielerreichung für die LTI-Tranche 2023 wird nach Ablauf der Performanceperiode im Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2028 offengelegt. Auszahlungen aus mehrjährigen variablen VergütungsbestandteilenIm Geschäftsjahr 2023 ist es zu Auszahlungen aus mehrjährigen variablen Vergütungsbestandteilen des alten Vergütungssystems gekommen, das bis zum Ende des Geschäftsjahres 2020 zur Anwendung kam. In diesem bestand die variable Vergütung für ein Geschäftsjahr aus einem Konzernbonus und einem Individualbonus sowie bei Vorstandsmitgliedern mit der Verantwortung für einen Geschäftsbereich aus einem Geschäftsbereichsbonus. Der für jedes Vorstandsmitglied festgesetzte Betrag wurde zu 60 % nach Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres ausgezahlt, während 20 % in eine sogenannte Bonusbank eingestellt und weitere 20 % als virtuelle Aktien (Talanx Share Awards) zugeteilt wurden. Die auf Basis der Zielerreichung der variablen Vergütung des Geschäftsjahres 2018 im Geschäftsjahr 2019 zugeteilten Talanx Share Awards (Talanx Share Awards 2018) sowie der auf Basis der Zielerreichung der variablen Vergütung des Geschäftsjahres 2019 im Geschäftsjahr 2020 in die Bonusbank eingestellte Betrag (Bonusbank 2019) wurden im Jahr 2023 ausgezahlt. a) Talanx Share Awards 2018Nach Festsetzung der variablen Vergütung für ein Geschäftsjahr erfolgte nach dem bisherigen Vergütungssystem eine automatische Zuteilung der Talanx Share Awards im Gegenwert von 20 % der festgesetzten variablen Vergütung. Der Wert der Aktie bei Zuteilung wurde anhand des ungewichteten arithmetischen Mittelwerts der XETRA-Schlusskurse der fünf Handelstage vor bis fünf Handelstage nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung ermittelt. Nach einer Sperrfrist von vier Jahren erfolgt die Auszahlung des auf den Auszahlungszeitpunkt ermittelten Wertes der Talanx Share Awards. Der Wert der Aktie wird dabei ebenfalls anhand des ungewichteten arithmetischen Mittelwerts der XETRA-Schlusskurse der fünf Handelstage vor bis fünf Handelstage nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung ermittelt. Zusätzlich wird die Summe aller während der Sperrfrist ausgeschütteten Dividenden je Aktie ausgezahlt. Im Geschäftsjahr 2023 ist die Sperrfrist der im Geschäftsjahr 2019 auf Basis der variablen Vergütung 2018 zugeteilten Talanx Share Awards geendet und der ermittelte Wert ausgezahlt worden. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Auszahlungen aus den Talanx Share Awards 2018: AUSZAHLUNGEN AUS DEN TALANX SHARE AWARDS 2018scrollen
b) Bonusbank 2019Im Geschäftsjahr 2023 ist ferner der im Geschäftsjahr 2020 auf Basis der variablen Vergütung 2019 in die Bonusbank eingestellte Betrag zur Auszahlung gekommen. Zur Auszahlung steht jeweils derjenige positive Betrag an, der drei Jahre vor dem Auszahlungszeitpunkt eingestellt wurde, soweit er den Saldo der Bonusbank unter Berücksichtigung der Gutschriften/Belastungen bis einschließlich derjenigen für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr nicht übersteigt. Anstehende, nicht durch einen positiven Saldo der Bonusbank gedeckte Auszahlungen verfallen. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Auszahlungen aus der Bonusbank 2019: AUSZAHLUNGEN AUS DER BONUSBANK 2019scrollen
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Auszahlungen aus der Bonusbank 2019 der Hannover Rück SE: AUSZAHLUNGEN AUS DER BONUSBANK 2019 DER HANNOVER RÜCK SEIn TEURscrollen
Überblick über mehrjährige variableVergütungsbestandteileDie folgende Darstellung gibt einen Überblick über die mehrjährigen variablen Vergütungsbestandteile: MEHRJÄHRIGE VARIABLE VERGÜTUNGSBESTANDTEILE
Die folgenden Tabellen geben einen Überblick über die Bestände, die in den nächsten Jahren aus der mehrjährigen variablen Vergütung zur Auszahlung anstehen: BESTÄNDE TALANX SHARE AWARDS DER AKTIVEN VORSTÄNDE ZUM 31. DEZEMBER 2023 (VERGÜTUNGSSYSTEM BIS 2020)scrollen
BESTÄNDE BONUSBANK DER AKTIVEN VORSTÄNDE ZUM 31. DEZEMBER 2023 (VERGÜTUNGSSYSTEM BIS 2020)In TEURscrollen
BESTÄNDE TALANX PERFORMANCE SHARES DER VORSTÄNDE ZUM 31. DEZEMBER 2023 (VERGÜTUNGSSYSTEM AB 2021)scrollen
Die folgenden Tabellen geben einen Überblick über die Bestände, die in den nächsten Jahren aus der mehrjährigen variablen Vergütung der Hannover Rück SE für Herrn Henchoz zur Auszahlung anstehen: BESTÄNDE HANNOVER RÜCK SHARE AWARDS FÜR HERRN HENCHOZ ZUM 31. DEZEMBER 2023 (VERGÜTUNGSSYSTEM BIS 2020)scrollen
BESTÄNDE HANNOVER RÜCK BONUSBANK FÜR HERRN HENCHOZ ZUM 31. DEZEMBER 2023 (VERGÜTUNGSSYSTEM BIS 2020)In TEURscrollen
BESTÄNDE HANNOVER RÜCK PERFORMANCE SHARES FÜR HERRN HENCHOZ ZUM 31. DEZEMBER 2023 (VERGÜTUNGSSYSTEM AB 2021)scrollen
Malus und Clawback, RisikoadjustierungVerstößt ein Vorstandsmitglied vorsätzlich gegen eine seiner wesentlichen Sorgfaltspflichten nach § 93 AktG, eine wesentliche dienstvertragliche Pflicht oder sonstige wesentliche Handlungsgrundsätze der Gesellschaft, z. B. aus dem Verhaltenskodex oder den Compliance-Richtlinien, so kann der Aufsichtsrat nach pflichtgemäßem Ermessen die noch nicht ausgezahlte variable Vergütung teilweise oder vollständig einbehalten ("Malus") oder den Bruttobetrag der bereits ausgezahlten variablen Vergütung teilweise oder vollständig zurückfordern ("Clawback"). Eine Rückforderung ist ausgeschlossen, wenn der maßgebliche Verstoß mehr als fünf Jahre zurückliegt. Bei seiner Ermessensentscheidung berücksichtigt der Aufsichtsrat die Schwere des Verstoßes, den Grad des Verschuldens des Vorstandsmitglieds sowie den der Gesellschaft entstandenen materiellen und immateriellen Schaden. Ein Vorstandsmitglied hat ferner eine bereits ausgezahlte variable Vergütung zurückzuzahlen, falls und soweit sich nach der Auszahlung herausstellt, dass der der Berechnung des Auszahlungsbetrages zugrunde liegende testierte und festgestellte Konzernabschluss fehlerhaft war und daher nach den maßgeblichen Rechnungslegungsvorschriften korrigiert werden muss und unter Zugrundelegung des korrigierten testierten Konzernabschlusses sowie des jeweils maßgeblichen Vergütungssystems ein geringerer oder kein Auszahlungsbetrag aus der variablen Vergütung geschuldet worden wäre. Eine Beschränkung oder ein vollständiger Entfall der Auszahlung variabler Vergütungsbestandteile sind ferner im Falle einer bestandskräftigen oder sofort vollziehbaren Anordnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, in der die Auszahlung untersagt oder beschränkt wird (etwa: wenn die Eigenmittel geringer sind oder geringer zu werden drohen als die Solvabilitätskapitalanforderung), möglich, ferner wenn dies nach Artikel 275 Abs. 2 Buchst. e der Delegierten Verordnung (EU) 2015/35 der Kommission vom 10. Oktober 2014 erforderlich ist. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte weder eine Rückforderung oder Reduzierung noch kam es zu einer Beschränkung bzw. einem Entfall der Auszahlung variabler Vergütungsbestandteile. Leistungen im Falle des AusscheidensAltersversorgungDem Vorstandsvorsitzenden, Herrn Leue, wurden eine Pensionszusage über ein lebenslanges Ruhegeld, das auf Antrag mit Vollendung des 65. Lebensjahres teilweise als einmaliges Alterskapital ausgezahlt werden kann, sowie eine Hinterbliebenenrente erteilt. Die Höhe der Versorgungsleistungen ermittelt sich anhand eines dienstzeitabhängigen Prozentsatzes von 20 % bis maximal 50 % des versorgungsfähigen Einkommens (zuletzt erhaltener monatlicher Gehaltsbezug). Bei Ruhegeldbezug vor Vollendung des 65. Lebensjahres werden anderweitige Einkünfte zu 50 % auf das Ruhegeld angerechnet. Laufende Renten werden jährlich entsprechend der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes für Deutschland angepasst. Den übrigen Vorstandsmitgliedern wurden beitragsorientierte Versorgungszusagen über eine Alters-, Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitsrente erteilt. Auf Antrag des Vorstandsmitglieds wird die Altersleistung als einmalige Kapitalleistung erbracht. Die Versorgungs leistungen werden über die HDI Unterstützungskasse e. V. gewährt. Diese schließt zur Finanzierung der Leistungen entsprechende Rückdeckungsversicherungen ab. Die Höhe der Versorgungsleistungen entspricht den Leistungen der Rückdeckungsversicherungen auf Basis der von der Gesellschaft jährlich geleisteten Finanzierungsbeiträge in Höhe von 25 % des versorgungsfähigen Einkommens (jährliche Festvergütung). Laufende Renten werden jährlich um mindestens 1 % ihres letzten (Brutto-)Betrags erhöht. Die Pensionsanwartschaften gemäß IAS 19 für die aktuellen Vorstandsmitglieder sind in der folgenden Tabelle dargestellt. PENSIONSANWARTSCHAFTENscrollen
2 Hierbei handelt es sich um den erfassten
Personalaufwand der Hannover Rück SE
Variable Vergütung bei vorzeitiger Beendigung des Dienstverhältnisses Short-Term Incentive (STI)Endet das Dienstverhältnis eines Vorstandsmitglieds im Laufe eines Geschäftsjahres aus einem anderen als einem vom Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund nach § 626 Abs. 1 BGB, hat der Planteilnehmer für dieses Geschäftsjahr Anspruch auf einen zeitanteiligen STI. Endet das Dienstverhältnis vor Ende des Geschäftsjahres durch außerordentliche Kündigung durch die Gesellschaft aus einem vom Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund nach § 626 Abs. 1 BGB, entfällt der Anspruch auf den STI für dieses Geschäftsjahr ersatz- und entschädigungslos. Long-Term Incentive (LTI)Endet das Dienstverhältnis oder das Vorstandsmandat vor Ende der Performanceperiode aus einem anderen als den nachfolgend genannten Gründen vor Ende eines Geschäftsjahres, hat der Planteilnehmer für dieses Geschäftsjahr Anspruch auf einen zeitanteiligen LTI. Die Ermittlung und Auszahlung der variablen Vergütungsbestandteile erfolgt in diesem Fall regulär gemäß den Bestimmungen der Planbedingungen für den LTI. Eine vorzeitige Auszahlung vor Ende der jeweiligen Performanceperiode des LTI ist in diesen Fällen nicht vorgesehen. Endet das Dienstverhältnis oder das Vorstandsmandat im Laufe des Geschäftsjahres durch Amtsniederlegung oder Eigenkündigung des Vorstandsmitglieds (Ausnahme: Amtsniederlegung oder Kündigung durch das Vorstandsmitglied aus wichtigem Grund), die Nichtannahme eines Verlängerungsangebots zu zumindest gleichen Vertragsbedingungen durch das Vorstandsmitglied (Ausnahme: Das Vorstandsmitglied hat das 60. Lebensjahr vollendet und dem Vorstand zwei Mandatsperioden als Mitglied angehört), außerordentliche fristlose Kündigung des Dienstvertrags des Vorstandsmitglieds durch die Gesellschaft aus wichtigem Grund oder Widerruf der Bestellung des Vorstandsmitglieds aus wichtigem Grund i. S. v. § 84 Abs. 3 AktG (Ausnahme: Vertrauensentzug durch die Hauptversammlung), so ver fallen alle bedingt zugeteilten Talanx Performance Shares ersatz- und entschädigungslos. AbfindungDie Dienstverträge der Mitglieder des Vorstands sehen keine Abfindungsansprüche vor. Zusagen für Leistungen aus Anlass der vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit infolge eines Kontrollwechsels sind in den Dienstverträgen der Mitglieder des Vorstands ebenfalls nicht vorgesehen. Gewährte und geschuldete Vergütung im Geschäftsjahr 2023Gegenwärtige VorstandsmitgliederDie nachfolgende Tabelle stellt die den einzelnen Mitgliedern des Vorstands gewährte und geschuldete Vergütung gemäß § 162 AktG dar. Als gewährte Vergütung wird diejenige Vergütung angegeben, für die die Tätigkeit im Berichtsjahr vollständig erbracht worden ist. Die geschuldete Vergütung umfasst diejenige Vergütung, die fällig, aber noch nicht faktisch zugeflossen ist. Im Ausweis des Geschäftsjahres 2023 handelt es sich dabei um: scrollen
GEWÄHRTE UND GESCHULDETE VERGÜTUNGscrollen
Ergänzend wird als Teil der Vorstandsvergütung der Versorgungsaufwand der Altersversorgungszusagen für das Geschäftsjahr 2023 in der Tabelle ausgewiesen. Zudem enthält die Tabelle die relativen Anteile der einzelnen Vergütungskomponenten an der gesamten gewährten und geschuldeten Vergütung. scrollen
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4 Für den Ausweis im Geschäftsjahr
2022 handelt es sich um Auszahlungen aus der Bonusbank 2018
5 Für den Ausweis im Geschäftsjahr
2022 handelt es sich um Auszahlungen aus den Share Awards
2017
Vergütung, 12 TEUR Nebenleistungen Frühere VorstandsmitgliederIm Folgenden wird die im Geschäftsjahr 2023 den früheren Mitgliedern des Vorstands der Talanx gewährte und geschuldete Vergütung gemäß § 162 AktG ausgewiesen: GEWÄHRTE UND GESCHULDETE VERGÜTUNGscrollen
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Die Gesamtbezüge früherer Vorstandsmitglieder und derer Hinterbliebenen, für die 10 (10) Pensionsverpflichtungen bestanden, beliefen sich im Berichtsjahr auf 2 (2) Mio. EUR. Insgesamt sind für Pensionsverpflichtungen 36 (34) Mio. EUR zurückgestellt. Vergütung des AufsichtsratsGrundsätze der AufsichtsratsvergütungDie von der Hauptversammlung festgelegte Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats ist in § 12 der Satzung der Gesellschaft geregelt. Das Vergütungssystem für den Aufsichtsrat wurde von der Hauptversammlung der Talanx am 6. Mai 2021 mit einer Zustimmung von 99,9 % beschlossen und kommt seit dem 1. Januar 2021 zur Anwendung. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine reine Festvergütung, um die Unabhängigkeit des Aufsichtsrats zu stärken und eine unbeeinflusste Wahrnehmung der Beratungs- und Überwachungsfunktion zu gewährleisten. Die Festvergütung für jedes Mitglied des Aufsichtsrats beträgt 100.000 EUR. Entsprechend der Empfehlung des DCGK wird der höhere zeitliche Aufwand des Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats sowie der Vorsitzenden und Mitglieder von Ausschüssen durch eine zusätzliche Vergütung angemessen berücksichtigt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Zweieinhalbfache der Festvergütung eines einfachen Aufsichtsratsmitglieds, jeder seiner Stellvertreter das Eineinhalbfache. Den Mitgliedern des Finanz- und Prüfungsausschusses und des Ausschusses für Vorstandsangelegenheiten wird jeweils eine weitere Vergütung in Höhe von 25.000 EUR pro Mitglied gewährt. Die Vorsitzenden dieser Ausschüsse erhalten das Zweifache dieses Betrages. Das Sitzungsgeld beträgt 1.000 EUR je Sitzung und wird bei mehreren Sitzungen an einem Tag nur einmal gezahlt, wobei auch die Teilnahme über Telefon- oder Videokonferenz zum Bezug von Sitzungsgeld berechtigt. Das Sitzungsgeld wird jeweils am Tag der Sitzung gezahlt. Ferner werden die Mitglieder des Aufsichtsrats in eine im Interesse und auf Kosten der Gesellschaft von dieser in angemessener Höhe unterhaltene Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) für Organmitglieder und bestimmte Mitarbeiter des Talanx Konzerns einbezogen. Die Gesellschaft erstattet außerdem jedem Aufsichtsratsmitglied seine Auslagen. Gewährte und geschuldete Vergütung der AufsichtsratsmitgliederDie gewährte und geschuldete Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2023 ist nachfolgend nach den einzelnen Vergütungsbestandteilen aufgeschlüsselt dargestellt. Zudem enthält die Tabelle die relativen Anteile der Vergütungsbestandteile an der Gesamtvergütung. GEWÄHRTE UND GESCHULDETE VERGÜTUNG DES AUFSICHTSRATSscrollen
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Vergleichende Darstellung der Vergütungs- und ErtragsentwicklungIn Einklang mit den Anforderungen des § 162 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AktG zeigt die nachfolgende Tabelle eine vergleichende Darstellung der Vergütungsentwicklung der Vorstandsmitglieder, Aufsichtsratsmitglieder und der Arbeitnehmer sowie der Ertragsentwicklung der Gesellschaft. Für die Darstellung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung wird auf die gewährte und geschuldete Vergütung gemäß § 162 AktG abgestellt. Für die Darstellung der durchschnittlichen Vergütung der Arbeitnehmer wird auf die Belegschaft des Talanx Konzerns in Deutschland abgestellt. Die dargestellte Vergütung der Arbeitnehmer umfasst den Personalaufwand (exklusive Aufwand für Vorstandsvergütung) für Löhne und Gehälter, Nebenleistungen, Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, dem Geschäftsjahr zuzurechnende variable Vergütungsbestandteile sowie im Fall von aktienbasierter Vergütung die im Geschäftsjahr zugeflossenen Beträge. VERGLEICHENDE DARSTELLUNG DER VERGÜTUNGscrollen
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1 Angepasst gemäß IAS 8, siehe
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
2 Anpassung des Vorjahreszwerts nach neuem
Rechnungslegungsstandard IFRS 9/17
Prüfungsvermerk des WirtschaftsprüfersAn die Talanx AG, Hannover Wir haben den zur Erfüllung des § 162 AktG aufgestellten Vergütungsbericht der Talanx AG, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 einschließlich der dazugehörigen Angaben geprüft.. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des AufsichtsratsDie gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat der Talanx AG sind verantwortlich für die Aufstellung des Vergütungsberichts, einschließlich der dazugehörigen Angaben, der den Anforderungen des § 162 AktG entspricht. Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind auch verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Vergütungsberichts, einschließlich der dazugehörigen Angaben, zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Angaben ist. Verantwortung des WirtschaftsprüfersUnsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil zu diesem Vergütungsbericht, einschließlich der dazugehörigen Angaben, abzugeben. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Danach haben wir die Berufspflichten einzuhalten und die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Vergütungsbericht, einschließlich der dazugehörigen Angaben, frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung umfasst die Durchführung von Prüfungshandlungen, um Prüfungsnachweise für die im Vergütungsbericht enthaltenen Wertansätze einschließlich der dazugehörigen Angaben zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Wirtschaftsprüfers. Dies schließt die Beurteilung der Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Angaben im Vergütungsbericht einschließlich der dazugehörigen Angaben ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Wirtschaftsprüfer das interne Kontrollsystem, das relevant ist für die Aufstellung des Vergütungsberichts einschließlich der dazugehörigen Angaben. Ziel hierbei ist es, Prüfungshandlungen zu planen und durchzuführen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Unternehmens abzugeben. Eine Prüfung umfasst auch die Beurteilung der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Vertretbarkeit, der von den gesetzlichen Vertretern und dem Aufsichtsrat ermittelten, geschätzten Werte in der Rechnungslegung sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung des Vergütungsberichts einschließlich der dazugehörigen Angaben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. PrüfungsurteilNach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 einschließlich der dazugehörigen Angaben in allen wesentlichen Belangen den Rechnungslegungsbestimmungen des § 162 AktG. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Formelle Prüfung des Vergütungsberichts nach § 162 AktGDie in diesem Prüfungsvermerk beschriebene inhaltliche Prüfung des Vergütungsberichts umfasst die von § 162 Abs. 3 AktG geforderte formelle Prüfung des Vergütungsberichts, einschließlich der Erteilung eines Vermerks über diese Prüfung. Da wir ein uneingeschränktes Prüfungsurteil über die inhaltliche Prüfung des Vergütungsberichts abgeben, schließt dieses Prüfungsurteil ein, dass die Angaben nach § 162 Abs. 1 und 2 AktG in allen wesentlichen Belangen im Vergütungsbericht gemacht worden sind. VerwendungsbeschränkungWir erteilen diesen Prüfungsvermerk auf Grundlage des mit der Talanx AG geschlossenen Auftrags. Die Prüfung wurde für Zwecke der Gesellschaft durchgeführt und der Prüfungsvermerk ist nur zur Information der Gesellschaft über das Ergebnis der Prüfung bestimmt. Unsere Verantwortung für die Prüfung und für unseren Prüfungsvermerk besteht gemäß diesem Auftrag allein der Gesellschaft gegenüber. Der Prüfungsvermerk ist nicht dazu bestimmt, dass Dritte hierauf gestützt (Anlage und/oder Vermögens-)Entscheidungen treffen. Dritten gegenüber übernehmen wir demzufolge keine Verantwortung, Sorgfaltspflicht oder Haftung; insbesondere sind keine Dritten in den Schutzbereich dieses Vertrages einbezogen. § 334 BGB, wonach Einwendungen aus einem Vertrag auch Dritten entgegengehalten werden können, ist nicht abbedungen.
Hannover, den 18. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Martin Eibl, Wirtschaftsprüfer ppa. Philipp Rütter, Wirtschaftsprüfer Zusammengefasster LageberichtGrundlagen des KonzernsDer Talanx KonzernGeschäftsmodellDer Talanx Konzern ist ein Mehrmarkenanbieter in der Versicherungs- und der Finanzdienstleistungsbranche. Er beschäftigte zum Jahresende 2023 weltweit 27.863 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wird durch die börsennotierte Finanz- und Management-Holding Talanx AG mit Sitz in Hannover geführt. Mehrheitseigentümer der Talanx AG ist mit 76,74 % der HDI V. a. G., ein seit mehr als 120 Jahren bestehender Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Inklusive Mitarbeiteraktien befinden sich 23,26 % der Aktien im Streubesitz. Die Konzerngesellschaften betreiben die in der Versicherungsberichterstattungs-Verordnung (BerVersV) genannten Versicherungszweige teils im selbst abgeschlossenen und teils im Rückversicherungsgeschäft mit unterschiedlichen geografischen Schwerpunkten (vgl. Abbildung). IM KONZERN BETRIEBENE VERSICHERUNGSZWEIGEscrollen
3 Zur Feuer- bzw.
Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung (Extended
Coverage-[EC-]Versicherung)
Die Talanx ist weltweit mit eigenen Gesellschaften oder Niederlassungen vertreten und unterhält Geschäftsbeziehungen mit Erst- und Rückversicherungskunden in insgesamt mehr als 175 Ländern. Im Privat- und Firmenkundengeschäft ist sie auf Deutschland fokussiert, international vor allem auf die Wachstumsregionen Mittel- und Osteuropa (inklusive der Türkei) und Lateinamerika. Die Geschäftsbereiche des Konzerns führen ihre Kernprozesse eigenverantwortlich. In der international ausgerichteten Industrieversicherung und in den Rückversicherungssegmenten sind dies im Besonderen die Produktentwicklung, der Vertrieb und das Underwriting inklusive der Fachaufsicht. In den Segmenten der Privat- und Firmenversicherung sind es die Bereiche Produktentwicklung, Tarifierung und Vertrieb sowie Produktmanagement und -marketing. Das Segment Konzernfunktionen ist zuständig für die Bereiche Vermögensverwaltung, Unternehmensentwicklung, Risikomanagement, Personal, weitere Dienstleistungen sowie für die konzerninterne Rückversicherung der Erstversicherungssegmente. Rechtliche und regulatorische RahmenbedingungenVersicherungsunternehmen (Erst- und Rückversicherung) und Kapitalverwaltungsgesellschaften unterliegen weltweit einer umfassenden Rechts- und Finanzaufsicht durch Aufsichtsbehörden. In der Bundesrepublik Deutschland obliegt diese Aufgabe der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Hinzu kommen umfassende rechtliche Vorgaben für die Geschäftstätigkeit. In den vergangenen Jahren haben sich die regulatorischen Rahmenbedingungen weiter verschärft, was zu einer zunehmenden Komplexität geführt hat. Dieser Trend setzte sich 2023 fort. Der Vertrieb von Versicherungsprodukten ist umfangreichen rechtlichen Vorgaben unterworfen. Bei der Zusammenarbeit mit Vermittlern haben die Erstversicherer neben den gesetzlichen Vorgaben die Anforderungen des BaFin-Rundschreibens 11/2018 zur Zusammenarbeit mit Versicherungsvermittlern sowie zum Risikomanagement im Vertrieb zu beachten. Die Produktüberwachung und die Governance von Versicherungsprodukten werden u. a. durch die Delegierte Verordnung (EU) 2017/2358 der Europäischen Kommission bestimmt. Für den Bereich der Restschuldversicherung wurde mit dem Schwarmfinanzierung-Begleitgesetz ein Provisionsdeckel gesetzlich verankert, der am 1. Juli 2022 in Kraft getreten ist. Darüber hinaus wird mit dem Zukunftsfinanzierungsgesetz eine siebentägige Wartefrist für den Abschluss von Restkreditversicherungen zu allgemeinen Verbraucherkreditverträgen eingeführt werden, die ab dem 1. Januar 2025 in Kraft treten soll. In dem BaFin-Rundschreiben 2/2017 (VA) zur behördlichen Auslegung der Mindestanforderungen an die Geschäftsorganisation von Versicherungsunternehmen (MaGo) werden aus Sicht der Aufsichtsbehörde übergreifende Aspekte zur Geschäftsorganisation sowie zentrale Begriffe wie "Proportionalität" oder "Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgan" erläutert. Ungeachtet der fehlenden unmittelbaren Rechtsbindung dieses Schreibens wird auch die MaGo bei der Ausgestaltung der Geschäftsorganisation der HDI Gruppe berücksichtigt, insbesondere in den Bereichen allgemeine Governance, Schlüsselfunktionen, Risikomanagement-System, Eigenmittelanforderungen, internes Kontrollsystem, Ausgliederungen und Notfallmanagement. Aufgrund des Geldwäschegesetzes (GwG) muss der HDI V. a. G. als "Mutterunternehmen der Gruppe" dafür Sorge tragen, dass alle zur Geldwäscheprävention verpflichteten Gruppenunternehmen definierte Mindeststandards umsetzen. Die Gruppen-Geldwäschefunktion rollt anlassbezogen bzw. mindestens jährlich im vierten Quartal eines Jahres eine gruppenweite Risikoanalyse nach den Vorgaben des GwG in allen Geschäftsbereichen aus und dokumentiert die risikobasierten Maßnahmen der zur Geldwäscheprävention verpflichteten Gruppenunternehmen. Zusätzlich wird durch ein gruppenweites Reporting auf Quartalsbasis der Informationsaustausch innerhalb der Gruppe sichergestellt. Das Risiko der Gruppe, zu Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung missbraucht zu werden, wird insgesamt als gering eingestuft. In den letzten Jahren hat die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Damit einher geht ein Übergang zu digitalen, datenbasierten Geschäftsmodellen; sich hieraus ergebende rechtliche Fragen und Herausforderungen mit dem Fokus auf die IT-Sicherheit spielen auch bei den Unternehmen des Talanx Konzerns eine immer wichtigere Rolle. Mit dem Rundschreiben 10/2018 zu den Versicherungsaufsichtlichen Anforderungen an die IT (VAIT) hat die BaFin Hinweise zur Auslegung der Vorschriften über die Geschäftsorganisation im Versicherungsaufsichtsgesetz gegeben, soweit sie sich auf die technisch-organisatorische Ausstattung der Unternehmen beziehen. Gleiches gilt hinsichtlich des Rundschreibens 11/2019 zu den Kapitalverwaltungsaufsichtlichen Anforderungen an die IT (KAIT). Diese Rundschreiben werden laufend angepasst und erweitert. Ferner hat die Behörde Orientierungshilfen zu Auslagerungen an Cloud-Anbieter veröffentlicht. Weiterhin gab es im Jahr 2023 auf Ebene der EU und in Deutschland regulatorische Initiativen für Entwicklung, Einsatz und Nutzung von künstlicher Intelligenz, die auch die Versicherungswirtschaft betreffen und deren Entwicklung und konkrete Auswirkung auf den Talanx Konzern beobachtet wird. Durch den Digital Operational Resilience Act (DORA) der EU gibt es in diesem Zusammenhang neue Anforderungen, die u. a. Versicherungsunternehmen ab Januar 2025 erfüllen müssen. Hierdurch soll der europäische Finanzmarkt gegenüber Cyberrisiken und Vorfällen in der Informations- und Kommunikationstechnologie gestärkt werden. Die weitere Entwicklung und die konkrete Auswirkung auf den Talanx Konzern werden beobachtet. Wenn möglich, nimmt der Talanx Konzern über seine Interessenverbände Stellung zu den geplanten Vorhaben und bereitet die Umsetzung der jeweils aktuellen regulatorischen Anforderungen vor. Im Talanx Konzern verarbeiten wir u. a. für die Antrags-, Vertrags- und Leistungsabwicklung umfangreich personenbezogene Daten. Zur Gewährleistung der datenschutzrechtlichen Anforderungen, wie der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes, ist das Datenschutzmanagement-System auf die Beachtung und Kontrolle der Vorgaben ausgerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für einen sorgsamen Umgang mit den Daten sensibilisiert (Schulungen) und werden auf die Einhaltung der Datenschutzanforderungen schriftlich verpflichtet. Für prozessunabhängige Datenschutzanforderungen, wie z. B. Beauftragung von Dienstleistern, sind zentrale Verfahren zu beachten. Gleiches gilt für die Datenschutzrechte der Kunden, Aktionäre und Beschäftigten. Die Einhaltung geltenden Rechts ist für die Gesellschaften des Talanx Konzerns Voraussetzung für eine dauerhaft erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Der Konzern widmet der Anpassung des Geschäfts und seiner Produkte an die gesetzlichen sowie aufsichts- und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen große Aufmerksamkeit. Die hierfür installierten Mechanismen gewährleisten, dass künftige Rechtsentwicklungen und ihre Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit frühzeitig identifiziert und bewertet werden, damit wir die erforderlichen Anpassungen rechtzeitig vornehmen können. Als Wertpapieremittenten unterliegen die Talanx AG sowie weitere Konzerngesellschaften der Kapitalmarktaufsicht - u. a. in Deutschland und Luxemburg. KonzernstrukturDer Konzern teilt die geschäftlichen Aktivitäten in "Versicherung" - mit sechs berichtspflichtigen Segmenten - und in "Konzernfunktionen" als siebtes Segment auf. In der Erstversicherung agieren wir mit den drei Geschäftsbereichen Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland - mit den Segmenten Schaden/Unfallversicherung und Lebensversicherung - sowie Privat- und Firmenversicherung International. Für jeden Geschäftsbereich zeichnet ein Vorstandsmitglied verantwortlich. Die Industrieversicherung ist weltweit präsent. Sie ist weitgehend unabhängig von Drittgesellschaften und kann internationale Konsortien führen. Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland bündelt die Gesellschaften mit Versicherungsangeboten für inländische Privatkunden und kleine und mittlere Unternehmen. Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International fokussiert die strategischen Kernmärkte Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa (inklusive der Türkei). Zum Geschäftsbereich Rückversicherung gehören die Segmente Schaden- und Personen-Rückversicherung; sie werden durch die Hannover Rück SE getragen. Die Zielmärkte der Schaden-Rückversicherung sind Europa, der Nahe Osten und Afrika, Amerika sowie Asia-Pazifik; sie betreibt außerdem diverse Sparten der globalen Rückversicherung weltweit. Die Personen-Rückversicherung gliedert sich in Financial Solutions sowie Risk Solutions mit den Zweigen Long evity Solutions, Mortality und Morbidity. Zum Segment Konzernfunktionen zählen wir die Talanx AG, die vorwiegend strategische Aufgaben wahrnimmt und als konzerninterner Rückversicherer fungiert. Zum Segment gehören außerdem die HDI AG, die seit dem 1. März 2022 als mitarbeiterführende Gesellschaft für die deutsche Erstversicherungsgruppe fungiert, sowie der Rückversicherungsmakler Talanx Reinsurance Broker GmbH, die Ampega Asset Management GmbH und die Ampega Investment GmbH; die Ampega-Gesellschaften betreuen vor allem die Kapitalanlagen des Konzerns und bieten u. a. Dienstleistungen im Bereich Finanzen an. KONZERNSTRUKTUR
Nur die wesentlichen Beteiligungen Main participations only Stand/As at: 31.12.2023 StrategieDer Talanx Konzern ist weltweit im Erst- und Rückversicherungsgeschäft sowohl in der Schaden/Unfall- als auch in der Lebensversicherung aktiv. In den mehr als 100 Jahren unseres Bestehens haben wir uns vom reinen Haftpflichtversicherer der Industrie zum weltweit agierenden Versicherungskonzern entwickelt - mit Fokus auf das Industrie-, Firmen- und Privat- sowie Rückversicherungsgeschäft. Dabei setzen wir auf die enge Zusammenarbeit mit unseren zum Teil langjährigen Industriepartnern und Privatkunden, um deren Bedürfnisse optimal zu bedienen. Im Talanx Konzern verbessern wir das Zusammenspiel von Erst- und Rückversicherung als integralen Bestandteil unseres Geschäftsmodells mit dem Ziel, das Chancen-Risiko-Profil stetig zu verbessern und die Kapitaleffizienz zu erhöhen. Die Zusammensetzung des Konzernportfolios stellt zudem sicher, dass wir in allen Marktphasen über ausreichende unabhängige Risikokapazitäten verfügen, um unsere Kunden langfristig und verlässlich zu begleiten und erfolgversprechende Märkte konsequent zu erschließen. Durch diese Diversifikation stärken wir unsere Unabhängigkeit bzw. minimieren unsere Risikoanfälligkeit und steigern nachhaltig den Erfolg des Konzerns für Kunden, Investoren und Mitarbeiter. An der Spitze des Konzerns steht die Talanx AG als Finanz- und Management-Holding. Sie stellt sicher, dass das oberste Ziel erreicht wird: nachhaltiges, profitables Wachstum und damit langfristige Wertgenerierung. Dies ist auch die Vorgabe für alle Geschäftsbereichsstrategien, die aus der Konzernstrategie abgeleitet werden. Das Organisationsprinzip des Talanx Konzerns zentralisiert die Konzernsteuerungsfunktionen und Konzernservicefunktionen, während die Ergebnisverantwortung dezentral bei den Geschäftsbereichen liegt. Insbesondere auf dieser Organisationsstruktur, die den einzelnen Geschäftsbereichen ein hohes Maß an unternehmerischer Freiheit und Ergebnisverantwortung zugesteht, beruht der Erfolg des Konzerns. Auf diese Weise können die einzelnen Geschäftsbereiche ihre Wachstums- und Ertragschancen optimal wahrnehmen. Während die Marke Talanx auf den Kapitalmarkt ausgerichtet ist, finden in den operativen Geschäftsbereichen die hohe internationale und nationale Produktexpertise, vorausschauende Zeichnungspolitik und Vertriebskraft ihren Niederschlag in einer Mehrmarkenstrategie. Damit stellen wir uns optimal auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Kundengruppen, Regionen und Kooperationspartner ein. So können auch neue Gesellschaften und/oder Geschäftsbereiche effizient in den Konzern integriert werden. Zudem schafft diese Struktur eine gute Basis für Kooperationsfähigkeit, die insbesondere auf unterschiedlichste Partner und Geschäftsmodelle ausgerichtet werden kann. Mit der Konzernstrategie 2025 setzen wir unseren Wachstumspfad konsequent fort und erhöhen das Ambitionsniveau unserer definierten Wachstums- und Profitabilitätsziele. Für den Gesamtkonzern streben wir eine Eigenkapitalrendite nach IFRS von mindestens 10 % an, um eine nachhaltige Wertschaffung sicherzustellen. Das Konzernergebnis wollen wir bis 2025 um mehr als 25 % steigern, getragen von fokussierten Geschäftsbereichsstrategien sowie strategischen Wachstumsinitiativen. Die Dividende je Aktie wollen wir bis 2025 stetig auf 2,50 EUR (+25 % gegenüber 2022) steigern. Als strategische Nebenbedingungen haben wir uns dabei insbesondere ein begrenztes Marktrisiko (≤ 50 %) und eine hohe regulatorische Solvenzquote (150 - 200 %) zum Ziel gesetzt. Stärken und damit die Basis unseres Erfolgs sind die ausgeprägte unternehmerische Kultur im Konzern mit klaren dezentralen Verantwortlichkeiten weltweit, der Fokus auf das B2B-Geschäft, aus dem über 80 % unseres Versicherungsumsatzes stammen, sowie die starke regionale Diversifikation im Geschäfts- und Produktmix. Die fortlaufende Optimierung des Kapitalmanagements ist ebenfalls integraler Bestandteil der Strategie 2025. Zentraler Fokus ist hierbei die Steigerung der Ergebnisabführung aus der Erstversicherung, um die finanzielle Flexibilität innerhalb des Konzerns zu maximieren, jederzeit eine solide Kapitalausstattung zu gewährleisten und langfristige Dividendenfähigkeit sicherzustellen. Kapital zum Ausbau des Geschäfts wird konsequent nur dort eingesetzt, wo die Strategie- und Profitabilitätskriterien erfüllt sind. Geschäftsentscheidungen werden derart gesteuert, dass Kapital und Liquidität, wann immer möglich, auf die Holding übertragen werden. Hierzu werden sowohl die Konzern-Kapitalstruktur als auch die lokalen Kapitalausstattungen unserer Tochtergesellschaften laufend optimiert. Darüber hinaus bündeln wir den Rückversicherungsbedarf der Erstversicherung konzernintern auf Holdingebene, um gruppenweit Kapital und Diversifizierungseffekte besser zu nutzen. People Management ist ein weiteres Fokusthema unserer Strategie 2025. Mit unserer People-Strategie denken wir Recruiting zielgruppenorientiert und ganzheitlich ("Hire"). Unsere Mitarbeiter fördern wir gezielt durch attraktive Entwicklungspfade ("Develop"). Wir inspirieren unsere Mitarbeiter aktiv unsere Kultur weiterzuentwickeln und fördern Unternehmertum ("Inspire"). Dafür schaffen wir (Frei-) Räume und machen unsere Kultur erlebbar ("Xperience"). Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf das Thema Diversität, um Vielfalt und Unterschiedlichkeit als Stärke für die nachhaltige Entwicklung des Konzerns zu nutzen. Weitere Details zu unserer People-Management-Strategie werden im Abschnitt "Nichtfinanzielle Konzernerklärung", Seite 82 ff., vertieft. Die Strategien der einzelnen Geschäftsbereiche wurden weiter geschärft und fokussiert. Mit der Strategie "HDI Global 4.0" positionieren wir uns im Geschäftsbereich Industrieversicherung als führender Partner für internationale Versicherungsprogramme und Dienstleister für Captives. Die auf profitables Geschäft ausgerichtete Zeichnungspolitik wird mit einer effizienten Kostenstruktur kombiniert. Der Bereich Spezialversicherung ist weiterhin ein zentrales Wachstumsfeld. Für das Industriegeschäft sehen wir insbesondere in Nordamerika, Europa, Australien sowie ausgewählten Schwellenländern Wachstumspotenzial. Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland setzt seine Strategie "Go25" fokussiert fort. Neben starkem Wachstum im Geschäft mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) werden hierbei insbesondere zusätzliche Kooperationen sowie organisches Wachstum im Bereich Bankpartnerschaften angestrebt. Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International wollen wir mit der Strategie "HINexT 2025" das starke Wachstum fortsetzen und dabei die Diversifizierung weiter vorantreiben. Ziel ist es, in unseren fünf definierten Kernmärkten in Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa jeweils eine führende Stellung einzunehmen, d. h. einer der Top-5-Anbieter im Bereich Schaden/Unfallversicherung zu sein. Hierzu soll profitables organisches und anorganisches Wachstum beitragen. Der Geschäftsbereich Rückversicherung konzentrierte sich mit der "Strategy 2021 - 2023" darauf, vorhandene Stärken insbesondere hinsichtlich Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität weiter auszubauen. Hierbei spielen insbesondere die konsequente Nutzung von Diversifikationsvorteilen sowie der weitere Ausbau gesamtheitlicher, innovativer Rückversicherungsangebote eine wichtige Rolle. Als langfristiger Mehrheitsaktionär der Hannover Rück SE unterstützen wir zudem das Ziel, die Stellung des Unternehmens als Global Player abzusichern und selektiv auszubauen. Als international tätiger Versicherungskonzern und langfristig orientierter Investor hat sich der Talanx Konzern bereits seit Langem einer verantwortungsvollen, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgelegten Unternehmensführung verschrieben. Die Nachhaltigkeitsstrategie stellt daher einen integralen Bestandteil der Konzernstrategie dar. Sie basiert auf der gezielten Umsetzung von ESG-spezifischen Aspekten (Environment, Social, Governance) in der Kapitalanlage, der Versicherungstechnik, in den eigenen Betriebsstätten sowie im Rahmen des sozialen Engagements. Für die Kapitalanlage und das Versicherungsgeschäft haben wir uns das Ziel "Net Zero 2050" gesetzt. 1 In unseren Betriebsstätten verfolgen wir weltweit konsequent unser Netto-NullZiel 2030 (inklusive Kompensation). Unseren sozialen Fokus legen wir insbesondere auf die Bereiche "Diversity, Equity and Inclusion" sowie (Mitarbeiter-)Bildung. Weitere Informationen zu unserer Nachhaltigkeitsstrategie finden sich im Abschnitt "Nichtfinanzielle Konzernerklärung", Seite 82 ff. Die Risikostrategie wird im Abschnitt "Risikobericht", Seite 118, erläutert und daher hier nicht weiter beschrieben. STRATEGIE DES TALANX KONZERNS
UnternehmenssteuerungDie Konzernstrategie ist auf eine langfristige Wertsteigerung im Sinne der Stakeholder des Konzerns (insbesondere Investoren, Kunden und Mitarbeiter) ausgerichtet. In Verbindung damit fokussieren wir uns auf die Kriterien Kontinuität, Finanzkraft und Profitabilität. Dabei berücksichtigen wir die regulatorischen Anforderungen an die Versicherungsunternehmen und auch die Erwartungen der Ratingagenturen. Die vier Eckpfeiler unseres Zielsystems sind: scrollen
Diese Ziele verfolgen wir mit unserem ganzheitlichen, integrierten Steuerungssystem, bei dem wir unser Augenmerk besonders auf vier elementare Steuerungsprozesse legen, die das Zusammenspiel zwischen der Talanx AG und den Geschäftsbereichen regeln: scrollen
Flankiert wird dieses Zusammenspiel zwischen der Talanx AG und den Geschäftsbereichen durch das Organisationsprinzip des Konzerns, das die Steuerungsfunktionen zentralisiert, während die Ergebnisverantwortung bei den Geschäftsbereichen liegt. Die Finanzkraft bemessen wir im Konzern mit den Solvency-2-Kennzahlen und dem S&P-Ratingmodell. Zur Steuerung der langfristigen Wertsteigerung sowie zur Erhöhung der Kapitaleffizienz im Konzern nutzen wir unser Economic-Performance-Measurement(EPM)-Konzept mit der Kennzahl Economic Profit. Diese Kennzahl macht unterschiedliche Geschäftsmodelle miteinander vergleichbar. Rechnerisch misst der Economic Profit den ökonomischen Erfolg (Adjusted Comprehensive Income) nach Abzug der Kapitalkosten. Das Adjusted Comprehensive Income berücksichtigt neben dem IFRS-Jahresüberschuss weitere Komponenten der IFRS-Bilanz sowie Off-Balance-Positionen (Berechnung siehe Abbildung unten). Die Kapitalkosten werden aus dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) abgeleitet und mithilfe des internen Modells konsistent auf Segmente heruntergebrochen. ECONOMIC PERFORMANCE MEASUREMENT: ÜBERLEITUNG VOM IFRS-JAHRESERGEBNIS ZUM ECONOMIC PROFIT
1 Anpassungen, z. B. Veränderung CSM und
Risk Adjustment
Performance-ManagementDas Kernstück unseres Steuerungssystems bildet das Performance-Management. Es sichert eine effiziente systematische Konzernsteuerung und verknüpft unser unternehmerisches Handeln auf Konzern- und Geschäftsbereichsebene mit unseren strategischen Zielen. In dem eng mit der Konzernstrategie verknüpften Performance-Management-Zyklus verbinden wir unsere strategische mit der operativen Planung. Der Performance-Management-Zyklus sah im Berichtsjahr wie folgt aus: PERFORMANCE-MANAGEMENT-ZYKLUS
Zu Beginn des jährlich neu zu durchlaufenden Performance-Management-Zyklus gibt der Vorstand der Talanx AG den Geschäftsbereichen zur strategiekonformen Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten Zielindikationen vor. Die Zielindikationen ergeben sich aus den strategischen Konzernsteuerungsgrößen und den Konzern initiativen. Zu den strategischen Steuerungsgrößen gehören Eigenkapitalrendite (RoE) und Dividende. Als flankierende Rahmenbedingungen werden dazu ein Risikobudget und eine Mindest- Kapitaladäquanz definiert. In Summe gibt der Holding-Vorstand damit für jedes Planjahr ein klares Anspruchsniveau im Hinblick auf Rentabilität, Ausschüttungsfähigkeit, Risikoappetit und Sicherheitsniveau vor. Im Anschluss an die Zielindikation werden die definierten Ziele hinsichtlich ihrer Erreichbarkeit durch die Geschäftsbereiche validiert und im Rahmen des operativen Planungsprozesses durch den Talanx Vorstand festgelegt. Der Konzern und die Geschäftsbereiche nutzen zur Steuerung des Geschäfts das Instrument des Management-Dashboards. Das Management-Dashboard bündelt alle wesentlichen strategischen und operativen Steuerungsgrößen und gibt somit einen Überblick über die nachhaltige Zielerreichung des Konzerns bzw. der Geschäftsbereiche. Mit den im Performance-Management durchlaufenen Prozessschritten unter Verwendung der Management-Dashboards erreichen wir eine ganzheitliche und konzernweit abgestimmte Steuerung des Konzerns. Alle Bereiche im Konzern werden auf die strategischen Ziele ausgerichtet und mithilfe messbarer Größen transparent und ausgewogen dargestellt. Für die operative Steuerung überführen wir die strategischen Ziele in operationale, strategiekonforme Werttreiber. Der Konzern wird derzeit nur durch finanzielle Leistungsindikatoren gesteuert - nicht finanzielle Steuerungsgrößen sind nicht steuerungsrelevant. Die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten operativen Steuerungsgrößen auf Konzern- bzw. Geschäftsbereichsebene beschränken sich daher auf rein finanzielle Leistungsindikatoren. DIE OPERATIVEN STEUERUNGSGRÖSSEN DES KONZERNS IM ÜBERBLICK
Definition der SteuerungsgrößenEigenkapitalrenditeJahresergebnis (nach Finanzierungszinsen und Steuern) ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter im Verhältnis zum durchschnittlichen Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter KonzernergebnisKonsolidiertes Jahresergebnis des Konzerns (nach Finanzierungszinsen und Steuern) ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Neugeschäftswert (Lebensversicherung)Brutto: Vertragliche Servicemarge (CSM) des Neugeschäftes (brutto) abzüglich Verlustkomponente des Neugeschäftes (brutto) Netto: Vertragliche Servicemarge (CSM) des Neugeschäftes (netto) abzüglich Verlustkomponente des Neugeschäftes (netto) Operatives Ergebnis (EBIT)Summe aus dem Kapitalanlageergebnis, dem versicherungstechnischen Ergebnis sowie dem übrigen Ergebnis einschließlich der Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert vor Zinsen für sonstiges zu Finanzierungszwecken aufgenommenes Fremdkapital (Finanzierungszinsen) und vor Steuern (Ertragsteuern). Schaden-/Kostenquote (Schaden/Unfallversicherung)Netto/brutto: 1 - [versicherungstechnisches Ergebnis (netto), dividiert durch Versicherungsumsatz (brutto)] Netto/netto: 1 - [versicherungstechnisches Ergebnis (netto), dividiert durch Versicherungsumsatz (netto)] 1 Versicherungstechnisches ErgebnisVersicherungsumsatz abzüglich versicherungstechnischer Aufwendungen und Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen Wachstum des Versicherungsumsatzes (währungskursbereinigt)Das Wachstum des Versicherungsumsatzes ist das nominale Wachstum, korrigiert um Währungskurseffekte: Versicherungsumsatz des laufenden Jahres zum Währungskurs des Vorjahres (Vj.) abzüglich Versicherungsumsatz (Vj.), dividiert durch Versicherungsumsatz (Vj.) WirtschaftsberichtMärkte und wirtschaftliche RahmenbedingungenVolkswirtschaftliche EntwicklungDie rückläufige, aber immer noch erhöhte Inflation, anhaltende geopolitische Spannungen und die Folgen der restriktiveren Geldpolitik der meisten Notenbanken haben die globale Konjunkturdynamik im Jahr 2023 gebremst, ohne jedoch die Weltwirtschaft in eine Rezession zu stürzen. War schon das Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2022 (+3,5 %) durch den Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine und die im Zuge dessen explodierenden Preise für Energie- und Nahrungsmittelrohstoffe belastet, ist die Weltwirtschaft im Jahr 2023 nur noch um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. In Deutschland ging die Schwäche insbesondere von der (energieintensiven) Industrie aus. Hier signalisiert der Einkaufsmanagerindex bereits seit 18 Monaten eine anhaltende Kontraktion, sodass die Industrieproduktion inzwischen gut 10 % unter ihrem Prä-Covid-Niveau liegt. Die privaten Haushalte verringerten ihren Konsum angesichts eines begrenzten Reallohnwachstums im Vorjahresvergleich deutlich. Hingegen überraschten die Ausrüstungsinvestitionen trotz eines unsicheren geopolitischen Umfelds und gestiegener Zinsen positiv, während der Zinsanstieg die Bauinvestitionen erneut bremste. Das schwächere globale Konjunkturumfeld sorgte zudem für sinkende Exporte, sodass das deutsche BIP 2023 im Jahresvergleich um 0,3 % sank. Damit blieb das Wachstum nicht nur deutlich hinter dem Vorjahr, sondern auch hinter demjenigen der Eurozone insgesamt (voraussichtlich +0,5 %) zurück. Die US-Wirtschaft überraschte 2023 mit hoher Resilienz: Trotz eines nahezu beispiellosen Zinserhöhungszyklus der Fed (elf Leitzinserhöhungen seit März 2022) und der daraus resultierenden Verwerfungen im Bankensektor im Frühjahr zeigte sich die US-Wirtschaft robust und wuchs im Jahresvergleich um voraussichtlich 2,5 %. Basis dieser Entwicklung waren neben dem anhaltend robusten Arbeitsmarkt (mit einer Arbeitslosenquote in Höhe von 3,6 %) der steigende private und staatliche Konsum sowie die rückläufige Inflation, die von ihrem Hoch bei 9,1 % im Juni 2022 auf zuletzt 3,4 % im Dezember 2023 gesunken ist. Das Wachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer blieb 2023 hinter dem Durchschnitt der letzten Jahre zurück, wobei sich hier ein differenziertes Bild zeigt. Auch wenn das Wachstum in Osteuropa durch den anhaltenden Russland-Ukraine-Krieg weiterhin belastet war, legte dieses doch im Vergleich zum Vorjahr zu. Das Wachstum in Lateinamerika hingegen verlangsamte sich. Chinas wirtschaftlicher Erholung fehlte im ersten Jahr nach dem Ende der Covid-Beschränkungen weiterhin das Momentum. Während das chinesische BIP zum Jahresauftakt kräftig um 2,1 % gegenüber dem Vorquartal gestiegen war, flachte das Wachstum in den folgenden Quartalen deutlich ab. Verantwortlich hierfür waren sowohl die weiterhin ungelösten Verwerfungen im Immobiliensektor, die für eine deutliche Stimmungseintrübung sorgten und den privaten Konsum belasteten, als auch das Abflauen der Weltkonjunktur. Im Jahresvergleich wuchs das chinesische BIP um voraussichtlich 5,2 % und lag damit knapp über dem Wachstumsziel der Regierung von 5 %. REALES BRUTTOINLANDSPRODUKTscrollen
1 Quelle: Bloomberg; vorläufige Werte,
Stand 15. Februar 2024
Der Inflationsdruck ließ 2023 weltweit nach. Lag die Inflationsrate in der Eurozone 2022 noch bei 8,4 %, verringerte diese sich im Jahresdurchschnitt 2023 auf 5,5 %. Die Inflationsdynamik nahm dabei über das Jahr ab. So lag die jährliche Inflationsrate im ersten Quartal noch bei 8,0 %, im vierten Quartal bei nur noch 2,7 %. In den USA zeigte sich ein ähnliches Bild, wenn auch auf etwas niedrigerem Niveau. Die Inflationsrate fiel im Jahresschnitt von 8,0 % im Jahr 2022 auf 4,1 % im Jahr 2023. Zu Jahresbeginn strafften sowohl die Fed als auch die EZB ihre Geldpolitik und erhöhten ihre Leitzinsen bis zum dritten Quartal in vier Schritten von 4,5 % auf 5,5 % im Falle der Fed (obere Grenze) bzw. in sechs Schritten von 2 % auf 4 % im Falle der EZB (Einlagensatz). Einhergehend mit dem abnehmenden Inflationsdruck in der zweiten Jahreshälfte erfolgten keine weiteren Zinsschritte. KapitalmärkteDie internationalen Kapitalmärkte konnten sich in dem schwierigen Umfeld immer noch erhöhter Inflation, Sorgen vor einer bevorstehenden Rezession und aggressiver Zinserhöhungszyklen vieler Zentralbanken im Jahresverlauf 2023 gut behaupten. Beflügelt durch eine Jahresendrallye schlossen Aktien aus den USA (S&P 500: +24,2 %) vor den Industrieländern insgesamt (MSCI World: +21,8 %) sowie vor Europa (EURO STOXX 50: +19,2 %). Die asiatischen Aktienmärkte blieben mit leichten Kursgewinnen deutlich hinter dieser Entwicklung zurück (MSCI ASIA EX JAPAN: 3,6 %), wobei chinesische Aktien kräftige Abschläge hinnehmen mussten (MSCI CHINA: -13,2 %). Nachdem die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen im vergangenen Jahr mit kräftigen Steigerungen auf das schnell restriktiver werdende geldpolitische Umfeld reagiert hatten, bewegten sie sich in der ersten Jahreshälfte weitestgehend seitwärts, bevor sie bis ins vierte Quartal hinein angesichts neuer Sorgen vor einem restriktiveren Kurs der Notenbanken kräftig anstiegen. Im Zuge abnehmender Inflationsdynamik und damit verbundener Hoffnungen auf Zinssenkungen im Jahr 2024 fielen die Renditen der Staatsanleihen zum Jahresende wieder. Ende 2023 lag die Rendite zehnjähriger US-Treasuries bei 3,88 % (+0,01 Prozentpunkte), die zehnjähriger Bunds bei 2,02 % (-0,55 Prozentpunkte). Auch der Ölpreis (Brent) stieg in der Spitze deutlich von 86 USD auf 97 USD je Barrel, lag jedoch zum Jahresende mit 77 USD je Barrel unter dem Jahreseinstiegskurs. Der Euro kletterte auf Jahressicht um 3,1 % auf 1,10 USD. Deutsche VersicherungswirtschaftSchaden/UnfallversicherungDie Entwicklung der Schaden/Unfallversicherung in der deutschen Versicherungswirtschaft war 2023 durch inflationsbedingte Summen- und Beitragsanpassungen geprägt. In der Kraftfahrtversicherung waren eine schwache Entwicklung der Durchschnittsbeiträge sowie ein niedriger Bestandszuwachs aufgrund der nach wie vor geringen Anzahl von Neuzulassungen und Besitzumschreibungen zu verzeichnen. Der Schadenaufwand lag inflationsbedingt deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Die Schäden durch Naturgefahren sind 2023 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und lagen relativ stabil auf dem Niveau des sukzessive steigenden langjährigen Durchschnitts. Die schwersten Elementarschäden wurden durch die Sommerstürme "Kay" und "Lambert" im Juni des Berichtsjahres verursacht. LebensversicherungDie Beitragseinnahmen in der deutschen Lebensversicherung waren 2023 weiterhin rückläufig und lagen unterhalb des Vorjahresniveaus. Ursächlich hierfür war insbesondere die schwache Entwicklung des Einmalbeitragsgeschäfts. Das Geschäft zu laufenden Beiträgen verzeichnete nur einen leichten Rückgang. Das makroökonomische Umfeld belastete aufgrund sinkender Reallöhne sowie des anhaltenden Zinsanstiegs das Geschäft der Lebensversicherung auch 2023 erheblich. Internationale VersicherungsmärkteDer Talanx Konzern hat als Zielregionen für den Ausbau seines internationalen Privatkundengeschäfts die Regionen Europa und Lateinamerika definiert. In der Industrieversicherung baut der Konzern seine Präsenz weltweit weiter aus. In diesem Abschnitt wird vorrangig auf die Entwicklung in den genannten internationalen Zielregionen eingegangen. Schaden/UnfallversicherungDie internationale Schaden/Unfallversicherung verzeichnete trotz eines abnehmenden Wirtschaftswachstums sowie anhaltender Inflation auch im Jahr 2023 ein reales Prämienwachstum. Dabei konnte das Industriegeschäft von einem harten Markt profitieren. Das Wachstum der entwickelten Versicherungsmärkte lag unter dem der Schwellenländer und war geprägt durch ein Zusammenspiel von hoher Preisdynamik und einer schwachen konjunkturellen Entwicklung. Dabei wies Asien-Pazifik das stärkste reale Prämienwachstum auf, gefolgt von Europa und Nordamerika. Das positive reale Prämienwachstum in den Schwellenländern war insbesondere durch das starke Wachstum in China getrieben. Die durch Naturkatastrophen verursachten Schäden lagen im Berichtsjahr erneut unterhalb des Vorjahresniveaus, jedoch deutlich über dem Zehnjahresdurchschnitt. Ein Großteil der Schäden entfällt dabei auf eine Vielzahl von Ereignissen mit geringem bis mittlerem Ausmaß, insbesondere schwere Gewitter. Die größten versicherten Naturkatastrophenschäden 2023 wurden jedoch durch das Erdbeben in der Türkei und Syrien verursacht. Auch in Europa haben die Schäden aus schweren Gewittern im Jahr 2023 zugenommen. Dabei war Italien besonders belastet. Hier haben die Schäden durch Naturkatastrophen einen neuen Rekordwert erreicht. Die internationale Schaden-Rückversicherung konnte im Berichtsjahr ebenfalls ein positives Prämienwachstum verzeichnen. Aufgrund der anhaltenden geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten, des sich fortsetzenden Trends zu hohen Naturkatastrophenbelastungen sowie der Inflationsentwicklung kam es erneut zu Preissteigerungen im Zuge der unterjährigen Vertragserneuerungsrunden. LebensversicherungDie Beitragseinnahmen der internationalen Lebensversicherungsmärkte lagen 2023 leicht über dem langjährigen Trend. Der Anstieg der Gesamtprämien ging dabei primär auf die Schwellenländer, insbesondere China, zurück und wurde durch eine Reihe von Faktoren wie regulatorische Änderungen und eine erhöhte Nachfrage nach inflationsgebundenen Produkten begünstigt. Die entwickelten Versicherungsmärkte, insbesondere in Europa, verzeichneten dagegen verminderte Prämieneinnahmen. Lediglich Asien-Pazifik konnte ein geringfügig positives Wachstum oberhalb der Inflation verzeichnen. Die Entwicklung der internationalen Personen-Rückversicherung war auch im Jahr 2023 durch die makroökonomischen Herausforderungen beeinträchtigt. Dennoch konnte ein geringfügig positives Beitragswachstum verzeichnet werden. GeschäftsentwicklungDer Konzern treibt die Profitabilisierung seiner Erstversicherung sowohl national als auch international voran: Der Geschäftsbereich Industrieversicherung fokussiert sich auf die konsequente Profitabilisierung seines Geschäfts, kombiniert mit einer effizienten Kostenstruktur, auf Wachstum im Ausland und im Bereich der Spezialversicherung. Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland setzt seine Strategie fokussiert fort. Er strebt weiteres Wachstum im Geschäft mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und organisches Wachstum im Bereich Bankpartnerschaften an. Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International soll das starke Wachstum fortgesetzt und die Diversifizierung vorangetrieben werden mit dem Ziel, zu den Top 5 in der Schaden/Unfallversicherung in unseren Kernmärkten zu zählen. Der Geschäftsbereich Rückversicherung konzentriert sich darauf, vorhandene Stärken durch die konsequente Nutzung von Diversifikationsvorteilen weiter auszubauen und gesamtheitliche, innovative Rückversicherungsangebote auszubauen, insbesondere hinsichtlich Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität. Der Talanx Konzern berichtet seine Geschäftsergebnisse seit dem 1. Januar 2023 nach den neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 17 und IFRS 9. Um eine bessere Vergleichbarkeit der Geschäftszahlen sicherzustellen, sind die Vorjahreszahlen ebenfalls den neuen Standards entsprechend berechnet. Trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen lagen der Versicherungsumsatz (43,2 Mrd. EUR) und das operative Ergebnis (3.068 Mio. EUR) jeweils um 9,1 % bzw. um 9,0 % höher als im Vorjahr. Das Konzernergebnis (1.581 Mio. EUR) stieg um mehr als das Doppelte. VERSICHERUNGSUMSATZIn Mrd. EUR
OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT)In Mrd. EUR
Talanx schließt Zukäufe in Brasilien erfolgreich abDer Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International der Talanx Gruppe hat den Erwerb des Geschäfts mit Privatkunden und kleinen sowie mittleren Unternehmen von Liberty Seguros in Brasilien erfolgreich zum 22. November 2023 abgeschlossen. HDI stärkt damit ihre Marktposition in Brasilien im Schaden/Unfallversicherungsgeschäft. Durch den Erwerb des Privatkundengeschäfts der Sompo Seguros S. A. wächst HDI in der Kraftfahrtversicherung und diversifiziert das Portfolio um Sachversicherungsgeschäft aus dem nicht-Kfz-Bereich sowie um Biometrie-Produkte. Talanx Gruppe investiert in schwedische WasserkraftDie Talanx Gruppe investiert über Ampega Asset Management in die Grünstromproduktion eines Portfolios aus 15 Wasserkraftwerken an drei schwedischen Fluss-Systemen. Das sogenannte Power Purchase Agreement (PPA) ist auf 15 Jahre angelegt. Partner ist neben Augusta Investment Management das deutsche Energieunternehmen Uniper, das Eigentümer und Betreiber der bereits seit einigen Jahrzehnten in das schwedische Stromnetz einspeisenden Anlagen ist. Mit diesem Investment und der innovativen Struktur baut die Talanx Gruppe ihre Rolle als Unterstützer der Energiewende und einer der führenden Investoren in erneuerbare Energien aus. Talanx stärkt Geschäft im Kernmarkt PolenDer Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International der Talanx Gruppe stärkt seine Präsenz im Kernmarkt Polen. Die Europa-Gruppe, eine Tochtergesellschaft der HDI International AG, und Bank Millennium schließen eine zehnjährige exklusive Banc-assurance-Vereinbarung. Im Rahmen der Transaktion erwirbt die Europa-Gruppe 80 % der Anteile eines Unternehmens der Bank für den Vertrieb von Biometrie- und Nicht-Kfz-Produkten. Mit der Kooperation baut Talanx ihre Position im Kernmarkt Polen weiter aus. Geschäftsverlauf Konzernscrollen
Großschadenbudgetsscrollen
WESENTLICHE KONZERNKENNZAHLENscrollen
STEUERUNGSGRÖSSEN IM KONZERNscrollen
VersicherungsumsatzDer Talanx Konzern steigerte seinen Versicherungsumsatz im Berichtsjahr um 9,1 % auf 43,2 (39,6) Mrd. EUR (währungskursbereinigt um 11,9 %), insbesondere dank des Wachstums in den Segmenten Industrieversicherung (+10,3 %) und Privat- und Firmenversicherung International (+33,0 %); im Segment Privat- und Firmenversicherung International trugen auch Akquisitionen im Kernmarkt Lateinamerika zum hohen Wachstum bei. Versicherungstechnisches ErgebnisDas versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich um 31,8 % auf 3.234 (2.454) Mio. EUR. Die Großschäden lagen im Berichtsjahr mit 2.168 Mio. EUR innerhalb unseres budgetierten Erwartungswerts von 2.200 Mio. EUR für das Geschäftsjahr. Im versicherungstechnischen Ergebnis des Vorjahres war zudem die Bildung von Rückstellungen für Belastungen aus dem Angriffskrieg auf die Ukraine enthalten. Weiterhin wirkte der Anstieg des Zinsniveaus positiv. Der Konzern hat das Berichtsjahr auch genutzt, um seine Widerstandsfähigkeit weiter auszubauen und die Resilienz seiner Bilanz weiter zu stärken. Das Segment Personen-Rückversicherung trug durch Tarifverbesserungen nach erheblichen Belastungen aus der Pandemie in den Vorjahren sowie durch gute Schadenverläufe im Mortalitätsgeschäft zum Ergebnis bei. Die Schaden-/Kostenquote verbesserte sich um 0,9 Prozentpunkte auf 94,3 (95,2) %. Versicherungstechnisches Finanz- und Kapitalanlageergebnis (vor Währungseffekten)Im Berichtsjahr lag das Kapitalanlageergebnis bei 4.649 (776) Mio. EUR; es entfällt in Höhe von 1.414 (-1.566) Mio. EUR auf das den Versicherungsnehmern zustehende Ergebnis aus fondsgebundenen Versicherungen. Das Kapitalanlageergebnis für eigenes Risiko verbesserte sich von 2.342 Mio. EUR auf 3.235 Mio. EUR. Die ordentlichen Kapitalanlageerträge stiegen vor allem dank höherer Zinserträge. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich auch das Ergebnis aus Zeitwertänderungen der erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Bestände merklich. Das um Währungseffekte bereinigte Finanzergebnis, das zum einen die Aufzinsung diskontierter versicherungstechnischer Rückstellungen und zum anderen die Beteiligung der Versicherungsnehmer am Kapitalanlageergebnis inklusive des Ergebnisses aus fondsgebundener Versicherung beinhaltet, lag bei -3.519 (49) Mio. EUR. In Summe stieg das versicherungstechnische Finanz- und Kapitalanlageergebnis (vor Währungseffekten) um 37,1 % auf 1.130 (824) Mio. EUR. Operatives Ergebnis und KonzernergebnisDas operative Ergebnis (EBIT) stieg um 9,0 % auf 3.068 (2.815) Mio. EUR. Der Rückgang im übrigen Ergebnis aufgrund des Wegfalls eines positiven Einmaleffekts aus dem Vorjahr konnte durch die Verbesserungen des versicherungstechnischen Ergebnisses sowie des versicherungstechnischen Finanz- und Kapitalanlageergebnisses (vor Währungseffekten) deutlich überkompensiert werden. Zum Anstieg trug vor allem das EBIT-Wachstum in den Segmenten Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Lebensversicherung (+207,2 %), Privat- und Firmenversicherung International (+264,9 %) und Personen-Rückversicherung (+34,4 %) bei. Der Steueraufwand hat sich infolge unterschiedlicher regionaler Ergebnisbeiträge sowie infolge eines Einmaleffektes im Zusammenhang mit der von der OECD beschlossenen Einführung einer globalen Mindestbesteuerung reduziert. Das Konzernergebnis (1.581 Mio. EUR) lag um 123,8 % über dem Wert der Vorjahresperiode von 706 Mio. EUR. Die Eigenkapitalrendite lag im Berichtsjahr bei 16,6 (8,2) %. Der Bestand der vertraglichen Netto-Servicemarge (CSM) stieg um 11,8 % auf 10,7 (9,6) Mrd. EUR. Der Anstieg begründet sich im Wesentlichen durch das gezeichnete profitable Neugeschäft im Konzern. Vergleich der tatsächlichen Geschäftsentwicklung mit der für 2023 abgegebenen PrognoseSTEUERUNGSGRÖSSEN IM KONZERNscrollen
1 Währungskursbereinigt 44,5 Mrd. EUR.
Unterjährig wurde der Ausblick angepasst auf ">42
Mrd. EUR"
2 Unterjährig wurde der Ausblick angepasst
auf ">1,4 Mrd. EUR"
Der Versicherungsumsatz lag im Berichtsjahr bei 43,2 Mrd. EUR und damit oberhalb der unterjährig angepassten Prognose von mehr als 42 Mrd. EUR für 2023. Das Konzernergebnis übertraf mit 1,6 Mrd. EUR ebenfalls die unterjährig angepasste Prognose für das Berichtsjahr, die bei mehr als 1,4 Mrd. EUR erwartet wurde. Auch die Eigenkapitalrendite (16,6 %) übertraf die Prognose von mehr als 10 % deutlich. Entwicklung der Geschäftsbereiche im KonzernDie Talanx untergliedert ihr Geschäft strategisch in die sieben berichtspflichtigen Segmente Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall- und Lebensversicherung -, Privat- und Firmenversicherung International, Schaden-Rückversicherung, Personen-Rückversicherung und Konzernfunktionen. Über deren Zuschnitt und Geschäftsumfang informieren wir im Anhang dieses Berichts im Kapitel "Segmentberichterstattung". ANTEIL DER SEGMENTE AM VERSICHERUNGSUMSATZ 1In %
1 Nach Eliminierung konzerninterner,
segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
Industrieversicherungscrollen
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICHINDUSTRIEVERSICHERUNGscrollen
STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNGscrollen
Der Geschäftsbereich bündelt innerhalb des Talanx Konzerns die weltweiten Aktivitäten im Bereich der Industrieversicherung und ist mit seinen Gesellschaften und Niederlassungen sowie über Netzwerkpartner in mehr als 175 Ländern aktiv. VersicherungsumsatzDer Versicherungsumsatz des Geschäftsbereichs belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 9,1 (8,2) Mrd. EUR und stieg damit deutlich um 10,3 % (währungskursbereinigt um 12,3 %). Das Wachstum resultiert vor allem aus dem Sach- und Haftpflicht-Geschäft. Versicherungstechnisches ErgebnisDas versicherungstechnische Nettoergebnis im Geschäftsbereich lag mit 770 (574) Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr. Die Schadenquote verbesserte sich durch niedrige Frequenz- und geringere Großschäden sowie den Anstieg des Zinsniveaus auf 74,5 (76,1) %. Die Kostenquote lag mit 17,0 (16,9) % auf Vorjahresniveau. Aus den vorgenannten Entwicklungen resultierte eine Schaden-/Kostenquote (netto/brutto) im Geschäftsbereich Industrieversicherung von 91,5 (93,0) %. Versicherungstechnisches Finanz- und Kapitalanlageergebnis (vor Währungseffekten)Das Kapitalanlageergebnis lag mit 196 (223) Mio. EUR trotz gestiegener laufender Zinserträge bedingt durch die Realisation stiller Lasten unter dem Vorjahresniveau. Der erwartungsgemäß auf -186 (-53) Mio. EUR gestiegene Aufwand im versicherungstechnischen Finanzergebnis (netto) resultierte aus dem höheren Zinsniveau und dem Bestandswachstum. Operatives Ergebnis und KonzernergebnisDas übrige Ergebnis sank auf -358 (-267) Mio. EUR, im Wesentlichen infolge eines wachstumsbedingten Kostenanstiegs. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereichs lag infolge der deutlich verbesserten operativen Performance mit 446 (430) Mio. EUR über dem Vorjahr. Der Anteil am Konzernergebnis belief sich auf 351 (311) Mio. EUR. Vergleich der tatsächlichen Geschäftsentwicklung mit der für 2023 abgegebenen PrognoseSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNGscrollen
Das Wachstum des Versicherungsumsatzes liegt mit einer Steigerung von 10,3 (währungskursbereinigt 12,3) % über den ursprünglichen Erwartungen. Hierzu trägt ein überdurchschnittliches Wachstum insbesondere im Sach- und Haftpflicht-Geschäft bei. Die Schaden-/ Kostenquote (netto/brutto) im Geschäftsbereich Industrieversicherung von 91,5 % übertraf die Erwartung für das Geschäftsjahr, was wesentlich aus erfolgreichen Ratenanpassungen und einem erhöhten Zinsniveau resultierte. Aus den vorgenannten Entwicklungen resultierte eine Eigenkapitalrendite in Höhe von 14,3 %, die damit deutlich über der Erwartung von mehr als 9 % lag. Privat- und Firmenversicherung DeutschlandSchaden/Unfallversicherungscrollen
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT SCHADEN/ UNFALLVERSICHERUNGscrollen
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNGscrollen
VersicherungsumsatzIm Segment Schaden/Unfallversicherung war ein Anstieg des Versicherungsumsatzes um 7,6 % auf 1,8 (1,6) Mrd. EUR zu verzeichnen. Zuwächse wurden sowohl im Firmen/Freie-Berufe-, Kraftfahrt- und Privatgeschäft als auch im biometrischen Kerngeschäft der Bancassurance erzielt. Versicherungstechnisches ErgebnisIm Berichtsjahr ging das versicherungstechnische Ergebnis auf 43 (81) Mio. EUR gegenüber der Vorjahresperiode zurück. Dies ist auf eine höhere Schadenfrequenz vor allem in Kraftfahrt und einen inflationsbedingten Anstieg der Durchschnittsschäden zurückzuführen. Die verbesserten Ergebnisentwicklungen im biometrischen Kerngeschäft der Bancassurance und in der Sparte Firmen/Freie Berufe konnten diese Belastungen nur teilweise kompensieren. Die Schaden-/Kostenquote (netto/brutto) stieg um 2,5 Prozentpunkte von 95,1 % auf 97,5 %. Versicherungstechnisches Finanz- und Kapitalanlageergebnis (vor Währungseffekten)Das versicherungstechnische Finanz- und Kapitalanlageergebnis konnte insgesamt auf 77 (55) Mio. EUR gesteigert werden. Dies ist vor allem auf ein verbessertes außerordentliches Ergebnis von 27 Mio. EUR und höhere laufende Erträge von 21 Mio. EUR zurückzuführen. Das versicherungstechnische Finanzergebnis vor Währungseffekten verzeichnete hingegen einen Rückgang aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus auf -23 (2) Mio. EUR. Operatives ErgebnisDas operative Ergebnis sank im Wesentlichen aufgrund einer erhöhten Schadenbelastung in Kraftfahrt auf 49 (61) Mio. EUR. Vergleich der tatsächlichen Geschäftsentwicklung mit der für 2023 abgegebenen PrognoseSTEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN/UNFALLVERSICHERUNGscrollen
Das Wachstum des Versicherungsumsatzes im Segment Schaden/ Unfall hat unsere Erwartungen sowohl im Firmen/Freie-Berufe- als auch im Privatkundengeschäft vollständig erfüllt. Die spartenspezifische Steuerungsgröße Schaden-/Kostenquote (netto/brutto) lag aufgrund höherer Frequenzschadenbelastungen sowie Naturkatastrophen- und Großschäden über dem prognostizierten Wert. Lebensversicherungscrollen
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UNDFIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND - SEGMENT LEBENSVERSICHERUNGscrollen
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT LEBENSVERSICHERUNGscrollen
VersicherungsumsatzIm Segment Lebensversicherung war ein Anstieg des Versicherungsumsatzes um 1,2 % auf 1.793 (1.771) Mio. EUR zu verzeichnen. Ursächlich hierfür zeigt sich vor allem das positive Neugeschäft im biometrischen Kerngeschäft der Bancassurance. Der Neugeschäftswert (brutto) konnte um 47,3 % auf 368 (250) Mio. EUR gesteigert werden und ist ausschließlich auf die Verbesserung im biometrischen Kerngeschäft der Bancassurance zurückzuführen. Versicherungstechnisches ErgebnisDas versicherungstechnische Ergebnis erhöhte sich im Wesentlichen aus dem Entfall einer zinsbedingten Vorjahresbelastung. Für bestehende Versicherungsbestände mit Garantiezins wurde eine Verlustkomponente (Loss Component) im Vorjahr gebildet. Versicherungstechnisches Finanz- und Kapitalanlageergebnis (vor Währungseffekten)Das versicherungstechnische Finanz- und Kapitalanlageergebnis (vor Währungskurseffekten) konnte insgesamt auf 43 (28) Mio. EUR gesteigert werden. Dies war vor allem auf ein verbessertes Kapitalanlageergebnis für eigene Rechnung von 809 (718) Mio. EUR sowie ein höheres Ergebnis aus fondsgebundenen Versicherungen von 1,4 (-1,5) Mrd. EUR zurückzuführen. An diesen Ergebnissen wurden die Versicherungsnehmer entsprechend beteiligt, sodass das versicherungstechnische Finanzergebnis vor Währungseffekten inklusive Ergebnis aus fondsgebundenen Lebensversicherungen bei -766 (-690) Mio. EUR lag. Operatives ErgebnisDas operative Ergebnis (EBIT) im Segment Lebensversicherung konnte aufgrund des Wegfalls der zinsbedingten Bildung einer Verlustkomponente (Loss Component) und einer verbesserten Profitabilität des biometrischen Kerngeschäfts der Bancassurance auf 211 (68) Mio. EUR gesteigert werden. Vergleich der tatsächlichen Geschäftsentwicklung mit der für 2023 abgegebenen PrognoseSTEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT LEBENSVERSICHERUNGscrollen
1 Unterjährig wurde der Ausblick angepasst
auf "Rückgang im niedrigen einstelligen
Prozentbereich"
Das Wachstum des Versicherumgsumsatzes im Segment Lebensversicherung lag trotz eines vertriebsstarken Vorjahrs leicht unterhalb unserer Prognose für 2023. Geschäftsbereich Privat- und FirmenversicherungDeutschland insgesamtSTEUERUNGSGRÖSSE IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMTscrollen
Nach Berücksichtigung von Ertragsteuern, Finanzierungskosten und Minderheitsanteilen erhöhte sich das Konzernergebnis auf 161 (72) Mio. EUR, sodass die Eigenkapitalrendite um 6,2 Prozentpunkte auf 11,0 % anstieg. Vergleich der tatsächlichen Geschäftsentwicklung mit der für 2023 abgegebenen PrognoseSTEUERUNGSGRÖSSE IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG DEUTSCHLAND INSGESAMTscrollen
Aufgrund des Anstiegs des Konzernergebnisses auf 161 (72) Mio. EUR übertraf die Eigenkapitalrendite den prognostizierten Wert. Privat- und Firmenversicherung Internationalscrollen
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALscrollen
STEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALscrollen
Der Geschäftsbereich bündelt die Aktivitäten des internationalen Privat- und Firmenkundengeschäfts innerhalb des Talanx Konzerns und ist in den beiden Regionen Europa und Lateinamerika aktiv. Am 27. Mai 2023 unterzeichnete der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International einen Kaufvertrag zum Erwerb des Geschäfts mit Privatkunden und kleinen sowie mittleren Unternehmen von Liberty Seguros in Brasilien, Chile, Kolumbien und Ecuador. In Brasilien wurde die Transaktion durch HDI Seguros (Brazil) erfolgreich zum 22. November 2023 abgeschlossen. HDI stärkt damit seine Marktposition in Brasilien und rückt auf Rang 2 im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft vor. Der Abschluss des Kaufs der weiteren Unternehmen der Liberty Mutual in Chile, Kolumbien und Ecuador unterliegt der Erfüllung der üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich des Erhalts der behördlichen Genehmigungen und ist am 1. März erfolgt. Das Closing zum Kauf des brasilianischen Privatkundengeschäfts der Sompo Seguros S. A. durch die HDI Seguros S. A. (Brasilien) erfolgte am 24. August 2023. In der Region Europa fusionierten am 5. Mai 2023 die italienischen Gesellschaften HDI Italia S. p. A. und die HDI Assicurazioni S. p. A., während bereits mit wirtschaftlicher Wirksamkeit zum 5. April 2023 der Verkauf der ungarischen Magyar Posta Eletbiztosito Zrt. und Magyar Posta Biztosito Zrt. an die staatliche ungarische Holdinggesellschaft Corvinus Nemzetközi Befektetési Zrt. (Corvinus) abgeschlossen wurde. Im ersten Quartal erfolgte am 16. Januar 2023 das Closing zum Erwerb von 60 % der mittlerweile unter dem Namen HDI Fiba Emeklilik ve Hayat A. Ş. firmierenden Gesellschaft durch die HDI Sigorta A. Ş. in der Türkei. Darüber hinaus wird auch das Geschäft im Kernmarkt Polen weiter ausgebaut: Die Europa-Gruppe und Bank Millennium haben eine zehnjährige exklusive Bancassurance-Vereinbarung geschlossen. Dies soll entsprechend der strategischen Ziele des Geschäftsbereichs zu profitablem Wachstum mit Biometrie-Produkten und im sonstigen Sachversicherungsgeschäft führen. Der Abschluss der Akquisition erfolgte am 13. Februar 2023. VersicherungsumsatzDer Versicherungsumsatz des Geschäftsbereichs erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 33,0 % auf 7,1 (5,3) Mrd. EUR. Währungskursbereinigt stieg der Versicherungsumsatz gegenüber der Vergleichsperiode um 40,8 %. In der Region Europa stieg der Versicherungsumsatz um 26,7 % auf 4,4 Mrd. EUR, vor allem getrieben durch ein währungskursbereinigtes Prämienwachstum um 177,5 % bei der türkischen HDI Sigorta A. Ş aufgrund inflationsbedingt gestiegener Durchschnittsprämien. Auch die türkische HDI Fiba Emeklilik ve Hayat A. Ş. trug bei erstmaliger Berücksichtigung mit währungskursbereinigten 155 Mio. EUR Versicherungsumsatz zum Wachstum der Region bei. Die polnische Towarzystwo Ubezpieczeń i Reasekuracji Warta S. A. steigerte ihren Versicherungsumsatz währungskursbereinigt um 13,7 % sowohl in der Kfz-Versicherung als auch durch Wachstum in der Gebäudeversicherung. In der Region Lateinamerika verzeichnete der Versicherungsumsatz einen Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 44,5 % auf 2,7 (1,9) Mrd. EUR, wozu alle Kernmärkte in der Region mit zweistelligen Wachstumsraten beitrugen, insbesondere auch die neu erworbenen Gesellschaften Sompo Seguros S. A. und Liberty Seguros in Brasilien. Versicherungstechnisches ErgebnisDas versicherungstechnische Ergebnis der Sachversicherung erhöhte sich um 270 Mio. EUR auf 328 Mio. EUR. Die Schaden-/Kostenquote (netto/brutto) der Sachversicherungsgesellschaften sank gegenüber der Vergleichsperiode um 3,9 Prozentpunkte auf 95,0 %, wozu insbesondere der Rückgang der Schadenquote in Brasilien beitrug. Die implementierten Maßnahmen zur Verbesserung der technischen Exzellenz, insbesondere in der Preisgestaltung, wirkten sich positiv aus. Das versicherungstechnische Ergebnis der Lebensversicherung verbesserte sich um insgesamt 47 Mio. EUR. Während sich bei der polnischen Towarzystwo Ubezpieczeń na Życie Warta S. A. positive Post-Covid-Effekte in Form von niedrigeren Schadenaufwendungen bemerkbar machten, wies die italienische HDI Assicurazioni S. p. A. positive Effekte aus der Folgebewertung der Verlustkomponente aus. Darüber hinaus trug die neu erworbene HDI Fiba Emeklilik ve Hayat A. Ş. mit einem positiven versicherungstechnischen Ergebnis zu der Verbesserung gegenüber dem Vorjahr bei. Versicherungstechnisches Finanz- und Kapitalanlageergebnis (vor Währungseffekten)Das versicherungstechnische Finanz- und Kapitalanlageergebnis stieg gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 auf 368 (232) Mio. EUR. Gestiegene Volumina sowie höhere Zinsniveaus vor allem in der Türkei und in Polen führten zum Anstieg des ordentlichen Kapitalanlageergebnisses. Auch das Ergebnis aus fondsgebundenen Versicherungen erhöhte das Kapitalanlageergebnis um 99 Mio. EUR. Dieser Effekt wurde jedoch im versicherungstechnischen Finanzergebnis über die Versicherungsnehmerbeteiligung ausgeglichen. Im versicherungstechnischen Finanzergebnis der Sachversicherungsgesellschaften erhöhte sich der Aufwand aus der Aufzinsung der versicherungstechnischen Rückstellungen um 62 Mio. EUR. Operatives Ergebnis und KonzernergebnisDer Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International erzielte im Geschäftsjahr 2023 mit 507 (139) Mio. EUR ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 264,9 % höheres operatives Ergebnis (EBIT). Die operative Verbesserung resultierte sowohl aus den Verbesserungen der lateinamerikanischen Gesellschaften und hier insbesondere aus Brasilien als auch aus Polen, Italien und der Türkei. Das Vorjahr war auch durch Sondereffekte aus einem Entkonsolidierungsaufwand von 23 Mio. EUR aus dem Verkauf der russischen Lebensversicherungseinheit OOO Strakhovaya Kompaniya CiV Life belastet. Das operative Ergebnis (EBIT) der Region Lateinamerika stieg um 113 Mio. EUR auf 142 Mio. EUR an, während sich das operative Ergebnis (EBIT) der Region Europa auf 408 (113) Mio. EUR erhöhte. Das Konzernergebnis nach Minderheiten stieg entsprechend auf 277 (56) Mio. EUR bei einer Eigenkapitalrendite von 11,2 (2,5) %. Vergleich der tatsächlichen Geschäftsentwicklung mit der für 2023 abgegebenen PrognoseSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONALscrollen
1 Unterjährig wurde der Ausblick angepasst
auf "niedriges zweistelliges Wachstum"
Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen währungskursbereinigten Anstieg des Versicherungsumsatzes in der Schaden/Unfallversicherung von 39,7 % und in der Lebensversicherung von 55,3 %, was deutlich über den zuletzt veröffentlichten jeweiligen Prognosen lag (niedriges zweistelliges Wachstum bzw. mittlerer einstelliger Prozentbereich). Die Schaden-/Kostenquote (netto/brutto) der internationalen Schaden/Unfallversicherung war mit 95,0 % an der unteren Grenze der Prognose. Die Eigenkapitalrendite überstieg mit 11,2 % die für 2023 kommunizierten Erwartungen von rund 8,5 % deutlich. Weitere KennzahlenGESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNGINTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH SPARTENscrollen
GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG INTERNATIONAL IM ÜBERBLICK NACH REGIONENscrollen
RückversicherungSchaden-Rückversicherungscrollen
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG - SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGscrollen
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGscrollen
GeschäftsentwicklungDie globalen Märkte für Schaden-Rückversicherung waren im abgelaufenen Geschäftsjahr von zahlreichen Herausforderungen geprägt. So führten eine Vielzahl an Naturkatastrophen sowie die anhaltend hohe Inflation zu Belastungen für die gesamte Branche. Als Reaktion hat sich der Trend zu einer deutlichen Verbesserung der risikoadjustierten Preise und Konditionen sowohl in der Erst- als auch in der Rückversicherung verstärkt fortgesetzt. So markierten die Erneuerungsrunden im Jahr 2023 einen Wendepunkt für die Branche hin zu adäquateren Preisen und besseren Konditionen. Gleichzeitig nahm die Nachfrage nach hochwertigem Rückversicherungsschutz zu. Zusammenfassend verliefen die Erneuerungen für uns positiv. Preisveränderungen berichten wir traditionell auf risikoadjustierter Basis. Das heißt, höhere Inflationsraten und Modellanpassungen sind in den von uns berichteten Preisentwicklungen bereits bereinigt. Im Naturkatastrophengeschäft haben wir unsere gewinnorientierte Zeichnungspolitik fortgesetzt. Unser Risikoappetit für die Deckung von Naturkatastrophen ist im Verhältnis zum Prämienwachstum im Segment Schaden-Rückversicherung in Originalwährung unterproportional gestiegen. VersicherungsumsatzDurch den auf Qualität fokussierten Zeichnungsansatz konnte die vertragliche Netto-Servicemarge (CSM) aus dem Neugeschäft deutlich um 29,7 % auf 2.368 (1.825) Mio. EUR gesteigert werden. Die Netto-Verlustkomponente aus dem Neugeschäft reduzierte sich auf 40 (236) Mio. EUR. Der Versicherungsumsatz (brutto) im Segment Schaden-Rückversicherung stieg um 3,4 % auf 16,8 (16,3) Mrd. EUR. Bei konstanten Währungskursen hätte das Wachstum 6,5 % betragen. Versicherungstechnisches ErgebnisDas Geschäftsjahr 2023 war durch eine hohe Frequenz an mittelgroßen Katastrophenschäden geprägt. Die Nettobelastungen aus Großschäden summierten sich im Geschäftsjahr auf 1.621 (1.706) Mio. EUR. Sie lagen somit innerhalb des für 2023 budgetierten Erwartungswertes von 1.725 Mio. EUR. Als Großschäden bezeichnen wir Ereignisse, für die wir mehr als 10 Mio. EUR an Brutto-Schadenzahlungen erwarten. Größte Einzelschäden waren u. a. die schweren Unwetter im Juli in Italien mit einer Nettobelastung von 313 Mio. EUR. Hinzu kamen das verheerende Erdbeben in der Türkei und Syrien zu Beginn des Jahres mit 270 Mio. EUR, Hurrikan "Otis" in Mexiko mit 142 Mio. EUR und die Waldbrände auf Hawaii mit 97 Mio. EUR. Zudem ergaben sich Belastungen aus dem schweren Erdbeben in Marokko von 74 Mio. EUR. Der tropische Zyklon "Gabrielle" in Neuseeland, die Überschwemmungen in Neuseeland zu Jahresbeginn sowie Schäden durch die schweren Stürme mit Überflutungen in Australien zum Jahresende schlugen mit 67 Mio. EUR, 47 Mio. EUR und 44 Mio. EUR zu Buche. Weitere Aufwendungen ergaben sich im Zusammenhang mit den Unruhen in Frankreich in Höhe von 48 Mio. EUR. Zudem ergaben sich in der Region Asien-Pazifik weitere, aber erwartungsgemäße und im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere pandemiebezogene Belastungen im Bereich Unfall- und Krankenversicherung. Das versicherungstechnische Ergebnis (netto) stieg um 5,9 % auf 848 (801) Mio. EUR. Im Ergebnis des Vorjahres waren Rückstellungen für Leistungen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg enthalten. Die Schaden-/Kostenquote verbesserte sich trotz eines im Jahr 2023 deutlich gestärkten Konfidenzniveaus in den Schadenrückstellungen auf 94,0 (94,5) %. Versicherungstechnisches Finanz- und Kapitalanlageergebnis(vor Währungseffekten)Das Kapitalanlageergebnis des Segments Schaden-Rückversicherung stieg um 88,8 % auf 1.205 (639) Mio. EUR. Das Realisierungsergebnis fiel im Vorjahr in der Darstellung gemäß IFRS 9 außergewöhnlich niedrig aus, da die Realisierung hoher Gewinne aus unserem Private-Equity-Portfolio nach IFRS 9 keinen Niederschlag in der Gewinn- und Verlustrechnung fand. Das währungskursbereinigte versicherungstechnische Finanzergebnis belief sich auf -722 (-475) Mio. EUR. Operatives Ergebnis und KapitalanlageergebnisDas operative Ergebnis (EBIT) fiel um 26,6 % auf 1.127 (1.534) Mio. EUR und lag damit unterhalb unseres EBIT-Ziels für das Segment Schaden-Rückversicherung von 1,6 Mrd. EUR. Wesentlichen Einfluss auf das EBIT hatte insbesondere im vierten Quartal die vorgenannte Erhöhung der Rückstellungen in der Schaden-Rückversicherung, die zu einem deutlich stärker als ursprünglich geplanten Anstieg des Konfidenzniveaus der Reserven geführt hat. Vergleich der tatsächlichen Geschäftsentwicklung mit der für 2023 abgegebenen PrognoseSTEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT SCHADEN-RÜCKVERSICHERUNGscrollen
1 Unterjährig wurde der Ausblick angepasst
auf "≥1,6 Mrd. EUR"
Im Segment Schaden-Rückversicherung stieg der Versicherungsumsatz (brutto) währungskursbereinigt um 6,5 %. Dabei blieben die Belastungen aus Großschäden mit 1.621 Mio. EUR innerhalb des budgetierten Erwartungswerts für das Geschäftsjahr von 1.725 Mio. EUR. Das operative Ergebnis erreichte mit 1,1 Mrd. EUR nicht die prognostizierten 1,6 Mrd. EUR. Personen-Rückversicherungscrollen
WESENTLICHE KENNZAHLEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG - SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNGscrollen
STEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNGscrollen
GeschäftsentwicklungIn allen Bereichen der Personen-Rückversicherung verzeichneten wir 2023 eine anhaltend hohe Nachfrage unserer Kunden. Der Trend eines intensiven Wettbewerbs in den globalen Personen-Rückversicherungsmärkten prägte auch im Berichtsjahr unser Geschäft. Im Bereich Financial Solutions zeichneten wir vor allem in den USA und China signifikantes Neugeschäft. Ähnliche Tendenzen gab es bei den Langlebigkeitsdeckungen: Gewachsen sind wir in diesem Bereich mit Blick auf das Volumen sowohl in Großbritannien als auch in Kanada und Australien. Unverändert sind die hohen lokalen Kapitalanforderungen für derartiges Geschäft die Treiber bei Erstversicherern und Pensionsfonds für entsprechende Rückversicherungsdeckungen. Eine positive Geschäftsentwicklung im traditionellen Rückversicherungsgeschäft der Sterblichkeits- und Morbiditätsrisiken zeigte sich u. a. in Lateinamerika und Ländern wie Italien, Frankreich und Spanien. Die Covid-19-Pandemie hat unser Geschäft im Jahr 2023 nicht mehr materiell belastet. Dies wirkte sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere positiv auf das Ergebnis im Bereich Mortalität aus. VersicherungsumsatzDie gute Nachfrage nach unseren Deckungen führte dazu, dass sich die vertragliche Netto-Servicemarge (CSM) aus dem Neugeschäft um 34,1 % auf 359 (545) Mio. EUR reduzierte. Die Netto-Verlustkomponente aus dem Neugeschäft lag bei 14 (4) Mio. EUR. Zusätzlich haben Vertragsverlängerungen bzw. -veränderungen im Bestandgeschäfts die vertragliche Netto-Servicemarge (CSM) um 9,0 % auf 5.950 Mio. EUR erhöht. Der Versicherungsumsatz des Segments Personen-Rückversicherung erreichte 7,6 (7,8) Mrd. EUR; währungskursbereinigt hätte der Anstieg 1,6 % betragen. Versicherungstechnisches ErgebnisDas versicherungstechnische Ergebnis (netto) verbesserte sich auf 810 (535) Mio. EUR. Versicherungstechnisches Finanz- und Kapitalanlageergebnis (vor Währungseffekten)Das Kapitalanlageergebnis des Segments Personen-Rückversicherung stieg um 16,4 % auf 415 (358) Mio. EUR. Darin enthalten ist ein Ertrag von 13,5 (87) Mio. EUR aus der Extremsterblichkeitsdeckung. Das versicherungstechnische Finanzergebnis, das die Auflösung der in den vergangenen Jahren gebildeten Diskontierung widerspiegelt, sank von -108 Mio. EUR auf -158 Mio. EUR. Operatives ErgebnisDas operative Ergebnis (EBIT) stieg um 34,4 % auf 864 (642) Mio. EUR und übertraf damit unser EBIT-Ziel für das Segment Personen-Rückversicherung von 750 Mio. EUR. Vergleich der tatsächlichen Geschäftsentwicklung mit der für 2023 abgegebenen PrognoseSTEUERUNGSGRÖSSEN IM SEGMENT PERSONEN-RÜCKVERSICHERUNGscrollen
1 Unterjährig wurde der Ausblick angepasst
auf "≥ 750 Mio. EUR"
Das Wachstum des Versicherungsumsatzes von 1,6 Mrd. EUR lag im Berichtsjahr im prognostizierten Rahmen. Das operative Ergebnis von 864 Mio. EUR übertraf dagegen die - unterjährig angepasste - Prognose deutlich. Geschäftsbereich Rückversicherung insgesamtSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTscrollen
Das Wachstum des Versicherungsumsatzes lag währungskursbereinigt bei 4,9 %. Die Eigenkapitalrendite stieg um 11,1 Prozentpunkte auf 19,4 (8,4) %. Das Konzernergebnis im Geschäftsbereich Rückversicherung betrug 917 (392) Mio. EUR. Vergleich der tatsächlichen Geschäftsentwicklung mit der für 2023 abgegebenen PrognoseSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICHRÜCKVERSICHERUNG INSGESAMTscrollen
Das Wachstum des Versicherungsumsatzes in den Segmenten Schaden- und Personen-Rückversicherung lag mit 4,9 % unterhalb der Prognose für 2023. Die Eigenkapitalposition des Geschäftsbereichs Rückversicherung blieb, gemessen an der weiterhin deutlich über den Schwellenwerten liegenden Kapitalbedeckungsquote, sehr solide. Die Eigenkapitalrendite erhöhte sich auf 19,4 %, deutlich oberhalb der Prognose. Konzernfunktionenscrollen
auf 135 Mrd. EUR gestiegenRückversicherungsspezialisten im KonzernIm Jahr 2023 belief sich der Versicherungsumsatz im Segment Konzernfunktionen aus konzerninternen Übernahmen auf 965 (849) Mio. EUR und resultierte aus Rückversicherungsabgaben der Geschäftsbereiche Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und Firmenversicherung International. Das versicherungstechnische Ergebnis im Segment Konzernfunktionen war im Jahr 2023 mit 27 (24) Mio. EUR stabil. Hohe Schadenaufwendungen, u. a. für den Hagelsturm in Italien in Höhe von rund 25 Mio. EUR sowie das Erdbeben in der Türkei in Höhe von rund 19 Mio. EUR, führten zu einer Überschreitung des Großschadenbudgets. Dies konnte jedoch durch bestehende Rückstellungen sowie ein gestiegenes Zinsniveau kompensiert werden. Kapitalanlagespezialisten im KonzernDie Ampega Asset Management GmbH betreibt zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft Ampega Investment GmbH in erster Linie das Management und die Administration der Kapitalanlagen der Konzerngesellschaften und erbringt damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen wie Kapitalanlagebuchhaltung und Reporting. Die Kapitalanlagen für eigenes Risiko erhöhten sich im Konzern gegenüber dem Jahresende 2023 auf 135 (127) Mrd. EUR, die Entwicklung war in allen Geschäftsbereichen positiv. Die Ampega-Gesellschaften in Summe trugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 57 (45) Mio. EUR zum operativen Ergebnis im Segment bei. Die Ampega Investment GmbH verwaltet als Kapitalanlagegesellschaft Publikums- und Spezialfonds und betreibt für institutionelle Kunden Finanzportfolioverwaltung. Im Vordergrund stehen das Portfoliomanagement und die Administration von Kapitalanlagen. Das Gesamtvolumen des verwalteten Vermögens der Ampega Investment GmbH stieg um 13 % auf 47,1 Mrd. EUR gegenüber dem Jahreseingangsniveau (41,7 Mrd. EUR). Etwas weniger als ein Drittel des Gesamtvolumens, nämlich 13,1 (12,7) Mrd. EUR, werden im Auftrag der Konzerngesellschaften über Spezialfonds und Direktanlagemandate betreut. Der übrige Anteil entfällt mit 24,0 (20,2) Mrd. EUR auf institutionelle Drittkunden und mit 10,0 (8,8) Mrd. EUR auf das Retail-Geschäft. Letzteres wird sowohl über konzerneigene Vertriebswege und Produkte wie die fondsgebundene Lebensversicherung betrieben als auch über externe Vermögensverwalter oder Banken. Operatives ErgebnisDas operative Ergebnis im Segment Konzernfunktionen verbesserte sich im Jahr 2023 auf 26 (17) Mio. EUR. Ein stabiles versicherungstechnisches Ergebnis sowie positive Währungseffekte trugen zu dieser Entwicklung bei. Das im Jahr 2023 auf die Aktionäre der Talanx AG entfallende Konzernergebnis für dieses Segment betrug nach Steuern und Finanzierungszinsen -87 (-107) Mio. EUR und enthält einen außerordentlichen steuerlichen Aufwand für Vorjahre in Höhe von 12 Mio. EUR. Im Jahresabschluss 2022 war hingegen eine Wertberichtigung gewerbesteuerlicher Verlustvorträge in Höhe von 35 Mio. EUR berücksichtigt. Vermögens- und FinanzlageVermögenslagescrollen
VERMÖGENSSTRUKTURscrollen
1 Angepasst gemäß IAS 8, siehe auch
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
Wesentliche Entwicklungen der VermögensstrukturDer Anstieg unserer Bilanzsumme um 10,9 Mrd. EUR auf 169,3 Mrd. EUR ist hauptsächlich auf die Erhöhung der Kapitalanlagen für eigenes Risiko (+8,0 Mrd. EUR) zurückzuführen. Gegenläufig entwickelten sich die langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden (-0,5 Mrd. EUR). Die immateriellen Vermögenswerte von 2.393 (1.472) Mio. EUR enthalten aktivierte Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 1.611 (1.020) Mio. EUR und sonstige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 782 (452) Mio. EUR. Der Anstieg des Geschäfts- oder Firmenwertes resultiert aus den im Berichtsjahr getätigten Unternehmenserwerben der Gesellschaften Liberty International Brasil Ltda, São Paulo, Brasilien (Liberty), (+445 Mio. EUR), Fiba Emeklilik ve Hayat A. Ş., Istanbul, Türkei (im Januar 2023 umbenannt in HDI Fiba Emeklilik ve Hayat A. Ş., Istanbul, Türkei (Fiba)), (+28 Mio. EUR) und HDI Seguros do Brasil S. A. (vormals Sompo Consumer Seguradora S. A.), São Paulo, Brasilien (HDI Seguros do Brasil), (+106 Mio. EUR). Der Anstieg der sonstigen immateriellen Vermögenswerte um 331 Mio. EUR. resultiert mit +214 Mio. EUR im Wesentlichen aus den genannten Unternehmenserwerben und entfällt hierbei hauptsächlich auf erworbene Kundenbeziehungen und Vertriebsnetze (siehe auch im Konzernanhang unter "Wesentliche Zu- und Abgänge der vollkonsolidierten Tochterunternehmen sowie sonstige gesellschaftsrechtliche Änderungen"). Korrespondierend zum Anstieg der Position "Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen", die die Kapitalanlagen für die fondsgebundenen Versicherungsprodukte enthält, stiegen die "Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen". Bei diesen Lebensversicherungsprodukten, bei denen die Versicherungsnehmer das Anlagerisiko selbst tragen, spiegeln die versicherungstechnischen Verpflichtungen die Marktwerte der entsprechenden Kapitalanlagen wider. In der Position "Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden", weisen wir zum Stichtag 20 Mio. EUR aus, die im Wesentlichen auf eine geplante Veräußerung eines Versicherungsportfolios im Segment Industrie entfallen. Im Vorjahr wurden in dieser Position im Wesentlichen die Vermögenswerte der Magyar Posta Biztositó Zrt. und der Magyar Posta Életbiztositó Zrt., Budapest, Ungarn, in Höhe von 459 Mio. EUR ausgewiesen (siehe auch im Konzernanhang unter "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen"). Kapitalanlagemanagement und -zieleDie Folgen der restriktiven Geldpolitik, die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die mittlerweile rückläufige, aber immer noch erhöhte Inflation haben die globale Konjunkturdynamik 2023 gebremst, ohne jedoch die Weltwirtschaft in eine Rezession zu stürzen. Die internationalen Kapitalmärkte konnten sich in diesem schwierigen Umfeld im Jahresverlauf 2023 gut behaupten. An den amerikanischen und europäischen Aktienmärkten gab es zum Jahresende eine Aktienrallye. Im Zuge abnehmender Inflationsdynamik und damit verbundener Hoffnungen auf Zinssenkungen im Jahr 2024 fielen die Renditen der Staatsanleihen zum Jahresende wieder. Ende 2023 lag die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen bei 2,04 % (-0,52 Prozentpunkte). Der Euro kletterte auf Jahressicht um 2,8 % von 1,07 USD auf 1,10 USD. KapitalanlageentwicklungZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGENIn Mio. EUR
Der Bestand der Kapitalanlagen für eigenes Risiko stieg zum Jahresende 2023 deutlich um rund 6,3 % auf 135,4 (127,3) Mrd. EUR. Hier wirkten sich vor allem Zuflüsse aus dem operativen Geschäft, Zinsrückgänge mit mittleren und längeren Laufzeiten des Euro-Bereichs und niedrigere Risikoaufschläge auf Unternehmensanleihen positiv aus. Darüber hinaus führten u. a. die Unternehmenserwerbe zu einem Anstieg der Kapitalanlagen (+998 Mio. EUR). Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen stiegen auf 12,5 (11,3) Mrd. EUR. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr bildeten die Schuldinstrumente die bedeutendste Kapitalanlageklasse. Reinvestitionen erfolgten unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapitalanlagestruktur zumeist in dieser Anlageklasse. Der ordentliche Ergebnisbeitrag aus dieser Anlageklasse betrug 3,5 (3,1) Mrd. EUR und wurde im Berichtszeitraum weitestgehend reinvestiert. Eine breit gefächerte Systematik zur Begrenzung von Kumulrisiken führte zu einer ausgewogenen Mischung der Anlagen. Das interne Risikomodell des Konzerns und die Risikobudgets der einzelnen Gesellschaften definieren den Handlungsspielraum für unsere Kapitalanlageaktivitäten. Unter Beachtung der Asset-Liability-Management-Vorgaben und der Risikotragfähigkeit der Einzelgesellschaften wurden die Portfolios weiter optimiert und im Rahmen von gesellschaftsindividuellen Strategien kontinuierlich verbessert. Die Aktienquote nach Derivaten (wirtschaftliche Aktienquote börsennotierter Titel) lag zum Jahresende bei 1,2 (1,1) %. ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGENIn %
ZUSAMMENSETZUNG DER KAPITALANLAGEN AUF EIGENES RISIKO NACH ANLAGEKLASSENscrollen
SchuldinstrumenteDer Bestand der Schuldinstrumente stieg im Jahr 2023 um 6,4 Mrd. EUR und betrug zum Berichtsstichtag 110,1 (103,7) Mrd. EUR. Diese Anlageklasse stellt mit 81 (81) %, bezogen auf den Gesamtbestand der Kapitalanlagen für eigenes Risiko, den nach Volumen größten Teil unserer Investitionen dar. Die Schuldinstrumente teilen sich in die Kapitalanlagekategorien "Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente", "Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente" und "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente" auf. Entsprechend dem Geschäftsmodell hält der Konzern nur einen geringen Bestand an Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden. Die "Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente" machen 98 (98) % des Gesamtbestands des Portfolios der Schuldinstrumente aus und sind um 6,1 Mrd. EUR auf 107,7 (101,6) Mrd. EUR gestiegen. Dabei wurde hauptsächlich in Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Pfandbriefe und ähnlich sichere Titel investiert. Die im sonstigen Ergebnis erfassten Bewertungsreserven - also die saldierten stillen Lasten und stillen Reserven - betrugen -10,9 (-15,5) Mrd. EUR. Nach den starken Zinsanstiegen des Vorjahres waren zum Ende des Berichtszeitraums im Euro- und im US-Dollar-Bereich vor allem in mittleren und längeren Laufzeiten Zinsrückgänge zu verzeichnen. Dieses führte im Wesentlichen zu einem Rückgang der stillen Lasten bei Schuldtiteln. In der Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Schuldinstrumente" wurden überwiegend Unternehmensanleihen gehalten. Der Gesamtbestand der Schuldinstrumente innerhalb dieser Kategorie betrug zum Jahresende 1,4 (1,3) Mrd. EUR und stellt damit 1 (1) % des Gesamtbestands der Anlageklasse der Schuldinstrumente dar. Staatsanleihen mit gutem Rating oder Papiere ähnlich sicherer Schuldner bilden zum Stichtag weiterhin den Schwerpunkt der Bestände in Schuldinstrumenten. Zum Bilanzstichtag betrug der Bestand an AAA-gerateten Schuldinstrumenten 34,5 (44,3) Mrd. EUR. Der Rückgang der AAA-Bestände, mit gegenläufigem Anstieg der AA-gerateten Schuldinstrumenten, beruht wesentlich auf dem Down grade der Vereinigten Staaten von Amerika. Aufgrund der internationalen Ausrichtung des Konzerns halten wir ein entsprechendes Exposure in US-Staatsanleihen. RATINGSTRUKTUR DER SCHULDINSTRUMENTEIn %
2023/2022Der Talanx Konzern verfolgt eine vergleichsweise konservative Anlagepolitik. So besitzen 76 (76) % der Schuldinstrumente mindestens ein Rating der Klasse A. Der Konzern ist mit einem geringen Bestand an Staatsanleihen in Ländern mit einem Rating schlechter A- investiert. Dieser Bestand beträgt auf Marktwertbasis 5,7 (5,5) Mrd. EUR und entspricht einem Anteil von 4,2 (4,3) % der Kapitalanlagen für eigenes Risiko. Aktien und AktienfondsIm Rahmen der Diversifizierung ist der Talanx Konzern auch in Aktien investiert. Zum Ende des Berichtszeitraums erhöhte sich der Aktienbestand leicht auf rund 1,6 (1,4) Mrd. EUR. Der Anteil der "Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Aktien" mit einem Bestand von 1.519 (1.262) Mrd. EUR zeigt mit 188 (42) Mio. EUR um 146 Mio. EUR höhere saldierte Bewertungsreserven. Der Anstieg beruht auch auf der deutlichen Erholung der Aktienmärkte zum Jahresende. Diese Bewertungsreserven werden ohne die Möglichkeit eines späteren Recyclings der Gewinn- und Verlustrechnung im Eigenkapital abgebildet. Immobilien inklusive Anteile an ImmobilienfondsZum Stichtag beträgt der Bestand an fremdgenutztem Grundbesitz 6,2 (6,0) Mrd. EUR. Hinzu kommen 1,8 (1,9) Mrd. EUR in Immobilienfonds, die unter den Finanzinstrumenten der Kategorie "Erfolgswirksam zum Zeitwert klassifizierte Fonds" bilanziert sind. Der Anstieg spiegelt unser weiter gestiegenes Engagement in diesem Bereich wider. Im Berichtszeitraum wurden planmäßige Abschreibungen auf den fremdgenutzten Immobilienbestand in Höhe von 62 (54) Mio. EUR vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen fielen in Höhe von 79 (19) Mio. EUR an, da es im Berichtszeitraum in dem für den Konzern wichtigen Bereich der Gewerbeimmobilien global zu Druck auf die Marktwerte kam. Dem hat der Konzern durch bilanzielle Erfassung der Wertminderungen einiger direkt gehaltener Objekte Rechnung getragen. Von den Verwerfungen im Zuge der Insolvenz der vor allem im deutschsprachigen Raum tätigen Signa-Gruppe sind wir nicht betroffen. Das deutschlandweite Transaktionsvolumen für direkte Immobilieninvestitionen betrug 2023 lediglich rund 31,7 Mrd. EUR. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich somit ein Rückgang von rund 52 %. Der Büro-Investmentmarkt, der im Jahr 2022 mit einem Anteil von 17 % am deutschen Gesamtvolumen den größten Anteil ausmachte, verzeichnete 2023 ein Transaktionsvolumen von rund 5,2 Mrd. EUR. Spitzenreiter der Anlageklassen ist das Living-Segment mit einem Transaktionsvolumen von rund 9,2 Mrd. EUR (Anteil von 29 % am Gesamtvolumen), gefolgt von Logistik (23 % am Gesamtvolumen). Die aggregierten Nettoanfangsrenditen in den Big 7 stiegen seit Ende 2022 weiter deutlich an: Office +98 Basispunkte, aktuell bei 4,29 %, Living +73 Basispunkte, aktuell bei 3,71 %, und Logistik +48 Basispunkte, aktuell bei 4,41 %. Kleinere Transaktionen bis maximal 70 Mio. EUR, bei denen überwiegend mit Eigenkapital investiert wird, sind das aktivste Marktsegment. Der weitere Anstieg des Leitzinses führte zu einem deutlichen Rückgang an Fremdkapitalinvestoren. Der Fokus der Investoren liegt weiterhin auf ESG-konformen Immobilien in Top-Lagen der Big-7 Standorte. Die Auswirkungen der steigenden Zinsen sind auch im Jahr 2023 noch deutlich auf den internationalen Immobilienmärkten zu spüren. Die durch die Zinswende ausgelösten gestiegenen Anleihezinsen führen zu im Vergleich zu den letzten zehn bis 15 Jahren kleinen Rendite- Spreads zwischen Immobilien- und Anleiherenditen. Dies führte im Jahr 2023 wiederum zu erhöhten Renditeanforderungen an Immobilien, was Immobilienwerte unter Druck setzt. Gleichzeitig führt diese Entwicklung dazu, dass Transaktionsmärkte derzeit sehr trocken sind, da Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern sich derzeit noch nicht auf einem Niveau befinden. So ist das globale Immobilientransaktionsvolumen zum Stichtag um ca. 23 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Gleichzeitig sind die Entwicklungen auf den Mietmärkten von wirtschaftlichen Schwächen bzw. Rezessionssorgen geprägt. Insbesondere Büromärkte in den USA sind hohem Druck ausgesetzt, hier wirken sich über die ökonomischen Faktoren hinaus noch die Folgen der Corona-Pandemie (Home-Office) aus. Die fundamentalen Entwicklungen wie Flächenabsatz und Mietentwicklung auf den globalen Logistikmärkten sind nach wie vor positiv, wenn auch auf einem niedrigeren Stand als im vergangenen Jahr. Trotz dieser insgesamt bestehenden Schwäche auf den internationalen Immobilienmärkten hat sich das von der Ampega verwaltete indirekte Immobilienportfolio relativ robust gezeigt. Das Portfolio war zwar insgesamt mit Wertrückgängen im unteren einstelligen Prozentbereich konfrontiert, konnte einen Teil hiervon jedoch durch Ausschüttungen kompensieren. Hier konnte das Portfolio von der starken Diversifikation wie auch von einer Vielzahl von inflationsgeschützten Mietverträgen profitieren. Darüber hinaus konnten vor allem Fonds mit einem aktiven Managementansatz nach wie vor, trotz veränderten Zinsumfelds, Werte schaffen. Das Infrastrukturportfolio zeigt sich noch robuster, hier konnte das Gesamtportfolio 2023 leicht steigende Werte verzeichnen. Da Abwertungen auf Real-Asset-Märkten häufig mit einem deutlichen Zeitversatz gegenüber liquiden Assets erfolgen, sind weitere Wertkorrekturen auch im Jahr 2024 nicht auszuschließen und maßgeblich vom makroökonomischen Umfeld abhängig. Nichtsdestotrotz ist das Portfolio aufgrund der breiten Diversifikation unter sektoralen, geografischen und strategischen Gesichtspunkten robust für die Zukunft aufgestellt. InfrastrukturinvestmentsInsgesamt sind Investitionen in Infrastrukturprojekte ein wesentlicher Bestandteil unserer Kapitalanlagen. Derzeit ist der Talanx Konzern mit rund 1,6 (1,3) Mrd. EUR in direkte wie auch indirekte Infrastrukturprojekte investiert. Die Assetklasse Infrastrukturinvestments hat sich gegenüber den durch Energiepreisverwerfungen und Inflation verursachten Marktbewegungen in hohem Maße resilient gezeigt und konnte diese Entwicklung auch 2023 fortsetzen. Die insgesamt hohe Wertstabilität begründet sich im Wesentlichen dadurch, dass die betreffenden Assets die Basisbedürfnisse einer Bevölkerung adressieren und damit eine wenig elastische Nachfrage aufweisen. Zudem erzielen viele Projekte regulatorisch gesicherte Erträge (beispielsweise die Einspeisevergütung für erneuerbare Energien). Dies bildet ein weiteres stabilisierendes Element und wirkt für die Investoren risikoreduzierend. Gleichzeitig passen die Projekte zum langfristigen Anlagehorizont eines Versicherers. Durch die Affinität zu langen Laufzeiten und unser Know-how in diesem Bereich gelingt es uns, Illiquiditäts-, Komplexitäts- und Durationsprämien zu heben. Die sorgfältig ausgewählten Projekte bieten somit attraktive Renditen bei vertretbarem Risiko. Zu dem diversifizierten Infrastrukturportfolio gehören derzeit u. a. Finanzierungen von Wind- und Solarparks, Stromnetzen, Versorgern, Transportprojekten, Datenzentrum- und Glasfaseranbietern und Public- private-Partnership(PPP)-Projekten in Deutschland und dem europäischen Ausland. 2023 hat die Talanx ihr Infrastrukturportfolio u. a. durch Projekte im Bereich Schienenverkehr, Glasfaserausbau, Datenzentren, Wasserkraft und Recycling mit mehr als 225 Mio. EUR an neuen Commitments ausbauen und diversifizieren können. Geplant sind auch künftig infrastrukturelle Direktinvestitionen mit Volumina pro Projekt von 20 bis 100 Mio. EUR mit einem Investitionshorizont von fünf bis 30 Jahren. Indirekte Infrastrukturanlagen haben sich ebenfalls positiv entwickelt. Weitere alternative InvestmentsDer Konzern verfügt über ein langfristig ausgerichtetes Private-Equity-Portfolio mit breiter Diversifikation: Das Portfolio ist weltweit über viele Sektoren und Finanzierungsphasen gestreut und wurde seit Jahrzehnten im Talanx Konzern aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt. Das Fondsportfolio zeichnet sich durch exklusive Marktzugänge aus und generiert fortlaufend hohe Erträge. Nach den Bewertungssteigerungen und überdurchschnittlich hohen Gewinnausschüttungen der Vorjahre zeigte das Private-Equity-Portfolio zuletzt eine leicht konsolidierte, aber dennoch stabile Wertentwicklung mit weiterhin signifikanten, wenn auch geringeren Ausschüttungen. Vor allem gesunde Qualitätsunternehmen lassen sich im aktuellen Marktumfeld weiterhin gut veräußern. Für andere Portfoliounternehmen gestaltet sich ein Exit derzeit jedoch schwieriger, und viele Private-Equity-Manager entscheiden sich dazu, diese Unternehmen länger im Portfolio zu halten. Eine Veräußerung soll dann unter günstigeren Rahmenbedingungen erfolgen. Dies führt tendenziell zu geringeren Internal Rates of Return der Investments (bei gleichen Multiplen). Weiterhin ist das Marktumfeld durch eine erhöhte Inflation, ein gestiegenes Zinsniveau und eine hohe Liquidität gekennzeichnet. Durch die hohen Finanzierungskosten werden zunehmend höhere Eigenkapitalanteile der tendenziell kleineren Transaktionen sichtbar. Während Realisationen derzeit an Dynamik verlieren, nutzen Private-Equity-Manager die rückläufigen Bewertungen für vielversprechende Neuinvestitionen. Wir sehen daher mittel- und langfristig weiteres Wertsteigerungspotenzial und erwarten auch für die Exitseite eine Entlastung, sollten im Jahresverlauf erste Schritte für eine Zinssenkung erfolgen. KapitalanlageergebnisENTWICKLUNG DES KAPITALANLAGEERGEBNISSESscrollen
Das Kapitalanlageergebnis für eigenes Risiko des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug 3.235 (2.342) Mio. EUR und liegt somit über dem Ergebnis des Vergleichszeitraums des Vorjahres. Die annualisierte Kapitalanlagerendite der Kapitalanlagen für eigenes Risiko erhöhte sich auf 2,5 (1,7) %. Die laufenden Erträge aus Zinsen sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 459 Mio. EUR auf 3.531 (3.072) Mio. EUR stark gestiegen. Hintergrund sind neben dem realen Bestandsaufbau unserer Schuldinstrumente auch die gestiegenen Erträge unserer kurzfristigen Kapitalanlagen. Dieser Anstieg beruht auf einem Liquiditätszufluss und darauf, dass wir bereits heute in unseren Beständen von dem gestiegenen Zinsniveau profitieren. Das rückläufige Amortisationsergebnis der inflationsgebundenen Anleihen, das im Berichtszeitraum bei 245 (552) Mio. EUR lag, wurde durch die höheren Zinserträge überkompensiert. Dabei spiegeln sich die im Vorjahresvergleich reduzierten Inflationserwartungen wider. Auch die Erträge aus Investmentfonds fielen niedriger aus als im Vorjahr. Das realisierte Ergebnis aus Kapitalanlageverkäufen lag über dem Vorjahresniveau und betrug per saldo -573 (-680) Mio. EUR. Ursächlich hierfür sind aktive Portfolioumschichtungen in allen Segmenten, um künftig vom hohen Zinsniveau zu profitieren. Bei den höheren Realisierungsverlusten des Vorjahres machte sich auch der Verkauf von Schuldinstrumenten im Zuge von Umschichtungen in Kreditportefeuilles zur mittelfristigen Stärkung der Zinserträge und der Liquiditätsposition im Geschäftsbereich Rückversicherung bemerkbar. Gegenläufige Gewinne des Vorjahres aus dem Private-Equity-Portefeuille in diesem Geschäftsbereich waren gemäß den Vorschriften des IFRS 9 nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung darzustellen, sondern direkt im Eigenkapital zu erfassen. Das Ergebnis aus Zeitwertveränderungen war zum Jahresende negativ mit -166 (-563) Mio. EUR, verbesserte sich jedoch um 397 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Hier zeigten sich insbesondere im Vergleich zum Vorjahr positive Marktwertänderungen in unseren direkt und über Fonds gehaltenen Schuldinstrumenten. Gegenläufig wirkten sich die Marktwertänderungen alternativer Investmentfonds aus, vor allem aus dem Immobilienbereich sowie im Direktbestand unseres Immobilienportfolios. Im Berichtszeitraum ergaben sich per saldo Abschreibungen von 192 (215) Mio. EUR. Davon entfielen 94 (87) Mio. EUR auf planmäßige Abschreibungen direkt gehaltener Immobilien in Höhe von 62 (54) Mio. EUR und Infrastrukturinvestments in Höhe von 32 (34) Mio. EUR. Neben diesen planmäßigen Abschreibungen gab es noch 79 (19) Mio. EUR Wertberichtigungen auf Immobilien (s. o.). Die Zuführung zur gemäß IFRS 9 zu bildenden Rückstellung für erwartete Kreditausfälle (ECL) reduzierte sich ergebniswirksam um 108 auf -24 (-132) Mio. EUR. Hier schlug sich vor allem der Zahlungsausfall von Schuldinstrumenten eines Emittenten aus dem chinesischen Immobilienbereich nieder. Das Ergebnis aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen, was ausschließlich den Versicherungsnehmern zusteht, verbesserte sich aufgrund positiver Kapitalmarktentwicklungen deutlich um 2.980 Mio. EUR auf 1.414 (-1.566) Mio. EUR. Die Gegenposition findet sich mit gegenläufigem Vorzeichen im versicherungstechnischen Finanzergebnis. Versicherungstechnisches Finanzergebnis und Kapitalanlageergebnis vor WährungseffektenNeben dem um 893 Mio. EUR auf 3.235 (2.342) Mio. EUR erhöhten Kapitalanlageergebnis aus Kapitalanlagen für eigenes Risiko verbesserte sich das den Versicherungsnehmern zustehende Ergebnis aus fondsgebundenen Versicherungen um 2.980 Mio. EUR. Das Kapitalanlageergebnis insgesamt stieg damit auf 4.649 (+776) Mio. EUR. Gegenläufig reduzierte sich das versicherungstechnische Finanzergebnis vor Währungseffekten um 3.568 Mio. EUR auf -3.519 (+49) Mio. EUR. Ursächlich für diesen Rückgang sind der wegen des gestiegenen Zinsniveaus um 573 Mio. EUR höhere Aufwand aus der Aufzinsung der Versicherungsverpflichtungen (-1.289 Mio. EUR; 31. Dezember 2022: -716 Mio. EUR) sowie die um 2.995 Mio. EUR höhere Beteiligung der Versicherungsnehmer am positiven Kapitalanlageergebnis inkl. des Ergebnisses aus fondsgebundener Lebensversicherung (-2.230 Mio. EUR; 31. Dezember 2022: +765 Mio. EUR). Insgesamt erhöhte sich somit das versicherungstechnische Finanz- und Kapitalanlageergebnis vor Währungseffekten um +306 Mio. EUR auf 1.130 (824) Mio. EUR. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang "Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung", Anmerkung 28 " Kapitalanlageergebnis" und Anmerkung 27 "Versicherungstechnisches Finanzergebnis". VERSICHERUNGSTECHNISCHES FINANZERGEBNIS UND KAPITALANLAGEERGEBNIS VOR WÄHRUNGSEFFEKTENIn Mio. EUR
WährungseinflüsseAufgrund der internationalen Ausrichtung der im Konzern gebündelten Versicherer bestehen, basierend auf dem Geschäftsmodell, währungsbedingte Interdependenzen zwischen der Vermögens- und der Finanzlage. Grundsätzlich erhalten und erbringen die international tätigen Versicherer Geld- und Schadenleistungen in der jeweiligen nationalen Währung. Dies bedeutet, dass Aktiva zur Bedeckung der Passiva ebenso in fremder Währung vorgehalten werden (währungskongruente Bedeckung). Wir verweisen an dieser Stelle auf unsere Darstellungen im Risikobericht. Für Zwecke des Konzernabschlusses werden die Umrechnungskurse für die wichtigsten Währungen im Anhang unter "Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - Währungsumrechnung" dargestellt. Im Hinblick auf die kongruente Währungsbedeckung bilden im Talanx Konzern nahezu unverändert die Kapitalanlagen in US-Dollar mit 20 (21) % den größten Anteil am Fremdwährungsportfolio. Darüber hinaus werden größere Positionen in britischen Pfund, polnischen Zloty und australischen Dollar gehalten, die in Summe 9 (8) % aller Kapitalanlagen ausmachen. Der Gesamtanteil innerhalb der Kapital anlagen für eigenes Risiko in Fremdwährungen beträgt zum Stichtag 40 (38) %. Unsere Kapitalanlagen für eigenes Risiko setzen sich aus folgenden Währungen zusammen: KAPITALANLAGENIn %
FinanzlageAnalyse der Kapitalstrukturscrollen
KAPITALSTRUKTURscrollen
1 Angepasst gemäß IAS 8, siehe auch
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
Wesentliche Entwicklungen der KapitalstrukturInsgesamt sind die versicherungstechnischen Nettorückstellungen, also der Saldo aus Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Versicherungs- bzw. Rückversicherungsverträgen, in Relation zur Vergleichsperiode um 7,6 % bzw. 8,6 Mrd. EUR auf 122,9 (114,2) Mrd. EUR gestiegen. Dieser Anstieg entfiel auf die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle (+5,6 Mrd. EUR) und die Deckungsrückstellung (+3,1 Mrd. EUR). Dabei resultiert der Anstieg der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle im Wesentlichen aus den Segmenten Schaden-Rückversicherung und Industrieversicherung sowie der Anstieg der Deckungsrückstellung im Wesentlichen aus den Segmenten Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben und Schaden-Rückversicherung. Die Unternehmenserwerbe Fiba (+13 Mio. EUR), HDI Seguros do Brasil (+157 Mio. EUR) und Liberty (+419 Mio. EUR) erhöhten die Deckungsrückstellung um insgesamt 589 Mio. EUR. Die dargestellten versicherungstechnischen Rückstellungen werden durch unsere Kapitalanlagen deutlich überdeckt. Die vertragliche Netto-Servicemarge im Konzern erhöhte sich um 1,1 Mrd. EUR auf 10,7 (9,6) Mrd. EUR und die gesamte Netto-Risikoanpassung um 0,2 Mrd. EUR auf 5,1 (4,9) Mrd. EUR. Die vertragliche Netto-Servicemarge resultiert im Wesentlichen mit 7,7 (6,6) Mrd. EUR aus dem Geschäftsbereich Rückversicherung und mit 2,6 (2,6) Mrd. EUR aus dem Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland. In der Position "Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden" weisen wir zum Stichtag 25 Mio. EUR aus, die auf Schulden eines Versicherungsportfolios im Segment Industrieversicherung entfallen. Im Vorjahr wurden in dieser Position im Wesentlichen die Verbindlichkeiten der Magyar Posta Biztositó Zrt. und der Magyar Posta Életbiztositó Zrt., Budapest, Ungarn, in Höhe von 406 Mio. EUR ausgewiesen (siehe auch im Konzernanhang unter "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen"). Außerbilanzielle GeschäfteDie bestehenden Eventualverbindlichkeiten werden im Konzernanhang unter "Sonstige Angaben - Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten" erläutert. Asset-Liability-ManagementDie Struktur unserer versicherungstechnischen Verpflichtungen und anderer Verbindlichkeiten ist die wesentliche Grundlage für die Kapitalanlagestrategie des Konzerns. Im Mittelpunkt steht dabei das Asset-Liability-Management: Hierbei sollen sich kapitalmarktinduzierte Wertentwicklungen bei den Kapitalanlagen möglichst mit den Entwicklungen der versicherungstechnischen Verpflichtungen decken bzw. den Anforderungen der Passivseite folgen. Dies stabilisiert unsere Positionen gegenüber Schwankungen auf den Kapitalmärkten. Hierzu spiegeln wir wichtige Eigenschaften der Verpflichtungen, wie Laufzeit- und Währungsstruktur, aber auch Inflationssensitivität auf der Passivseite, indem wir nach Möglichkeit Investments erwerben, die ähnlich reagieren. Wir verweisen insoweit auch auf unsere Darstellung im Risikobericht ab Seite 118. Die sogenannte Effective Duration des Bestandes der festverzinslichen Wertpapiere im Konzern beträgt zum Ende des Berichtsjahrs für den Talanx Konzern 6,9 (7,1). Die Effective Duration ist ein Maß für die Zinssensitivität des Barwertes von Vermögensgegenständen bzw. Verpflichtungen, das enthaltene Optionalitäten berücksichtigt. Je größer die Zahl, desto höher ist die Zinssensitivität. Die Durationssteuerung der einzelnen Segmente beruht - wie oben geschildert - auf den Erfordernissen aus dem versicherungstechnischen Geschäft. So ist beispielsweise die Effective Duration der Kapitalanlagen im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland mit 11,3 (11,5) im Vergleich zum Geschäftsbereich Industrieversicherung mit 4,0 (4,2) relativ lang, um der Kapitalbindungsdauer insbesondere bei Lebensversicherungen gerecht zu werden. Zwischen den Versicherungsträgern und der Ampega Asset Management GmbH wird die Duration in regelmäßigen Abständen mit den Erfordernissen der Passivseite abgestimmt. Um das Asset-Management so wirkungsvoll wie möglich zu gestalten, setzen wir auch derivative Finanzinstrumente ein. Weiterführende Anmerkungen siehe Konzernanhang "Erläuterungen zur Konzernbilanz", Anmerkung 14. KapitalmanagementprozessKAPITALMANAGEMENTPROZESS
Effektives und effizientes Kapitalmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil des ganzheitlichen Steuerungsinstrumentariums zur Optimierung des Kapitaleinsatzes im Konzern. Hierbei differenzieren wir zwischen der regulatorischen Sichtweise des HDI Konzerns und der ökonomischen Sichtweise des Talanx Konzerns. Dabei unterscheiden wir folgende Kapitalbegriffe: scrollen
Als Basic Own Funds bezeichnen wir das in einer Geschäftseinheit vorhandene ökonomische Kapital. Basic Own Funds ergeben sich als Überhang der Aktiva über die Verbindlichkeiten der Solvenzbilanz. Sie unterscheiden sich vom IFRS-Eigenkapital (korrigiert um immaterielle Vermögenswerte) durch offengelegte aktivische bzw. passivische stille Reserven/Lasten nach Steuern, Hybridkapital und Surplus Funds. Regulatorisch wird der HDI Konzern mit den sogenannten Eligible Own Funds betrachtet. Diese unterscheiden sich von den Basic Own Funds des Talanx Konzerns insbesondere durch die Hinzunahme der Eigenmittel des HDI V. a. G. sowie durch den Abzug der den Minderheiten zustehenden, über dem Solvency Capital Required liegenden Basic Own Funds (sogenannter Haircut). Solvency Capital Required (benötigtes Risikokapital) ist der Kapitalbetrag, der für den Betrieb des Versicherungsgeschäfts notwendig ist. Aufsichtsrechtlich (gemäß Solvency 2) berechnet es sich mit einem Sicherheitsniveau auf Jahresfrist von 99,5 %. Das für diesen Zweck erforderliche Kapital wird für den HDI Konzern auf Basis des genehmigten internen Kapitalmodells berechnet. Das Solvency Capital Required des Talanx Konzerns unterscheidet sich von dem des HDI Konzerns insbesondere durch eine unterschiedliche Berücksichtigung der Pensionskassen und durch den Ausschluss des HDI V. a. G. aufgrund des unterschiedlichen Konzernkreises. Das Verhältnis von Basiseigenmitteln und Solvency Capital Required zeigt die Kapitaladäquanz an. Für den Talanx Konzern gilt gemäß Risikostrategie ein höheres Niveau als die aufsichtsrechtlich geforderte Höhe (Sicherheitsniveau 99,5 %, 200-Jahres-Schock). Aufsichtsrechtlich auf Ebene des HDI Konzerns haben wir für die Solvency-2-Quote einen Zielkorridor ohne Übergangsmaßnahmen zwischen 150 % und 200 % definiert. Ökonomisch auf Ebene des Talanx Konzerns streben wir eine Mindestkapitaladäquanz von 200 % an. Das oberste Ziel des Kapitalmanagements im Talanx Konzern ist es, die Finanzkraft des Konzerns sicherzustellen sowie die Kapitaleffizienz zu steigern. Neben der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen und der Kapitalanforderungen der Ratingagenturen als Nebenbedingung (Anforderungen des Kapitalmodells von Standard & Poor's für ein AA-Rating) richtet sich die Kapitalallokation im Konzern somit konsequent nach Rendite-Risiko-Aspekten und nach dem anzustrebenden Zielportfolio des Talanx Konzerns. Dabei wird nicht benötigtes Kapital bzw. nicht benötigte Liquidität, wann immer möglich, auf die Holding übertragen. So zielen im Fall einer signifikanten Überkapitalisierung auf Gesellschaftsebene die Maßnahmen des Kapitalmanagements darauf ab, freies Excess Capital systematisch zu reduzieren, um es einer effizienteren Reinvestition an anderer Stelle im Konzern zuzuführen. Erklärtes Ziel ist eine möglichst effiziente Auslastung unseres Kapitals bei gleichzeitig erstklassiger Kapitaladäquanz. Mit der Optimierung der Kapitalstruktur des Konzerns stellt unser Kapitalmanagement sicher, dass die Kapitalausstattung sowohl unter Ratingaspekten als auch unter Solvenz- und ökonomischen Gesichtspunkten angemessen ist. Darüber hinaus wird gewährleistet, dass die Dividende für die Aktionäre entsprechend der Talanx Strategie nachhaltig erwirtschaftet werden kann. Die Kapitalstruktur muss weiterhin die Wahrnehmung organischer und anorganischer Wachstumsmöglichkeiten auf Konzern- und Geschäftsbereichsebene ermöglichen und sie muss die Sicherheit bieten, Schwankungen an den Kapitalmärkten und im Versicherungsgeschäft abzufedern, ohne dass das angestrebte Sicherheitsniveau unterschritten wird. Der effiziente Umgang mit den Kapitalressourcen ist für vorhandene und potenzielle Investoren ein wichtiger Indikator dafür, dass Talanx mit dem zur Verfügung gestellten Kapital verantwortungsbewusst umgeht. Im Rahmen des konzernweiten Kapitalmanagements beobachtet die Talanx AG die Kapitalausstattung ihrer Tochtergesellschaften mit äußerster Sorgfalt. Darüber hinaus ist ein wesentliches Ziel die maßvolle Substitution von Eigenkapital durch Eigenkapitalsurrogate wie z. B. Hybridkapital; sie wirkt sich positiv auf die Kapitalstruktur des Konzerns aus. EigenkapitalEigenkapitalquote und EigenkapitalrenditeDie Eigenkapitalquote, definiert als die Summe der Eigenkapitalbestandteile im Verhältnis zur Bilanzsumme, und die Eigenkapitalrendite haben sich wie folgt entwickelt: ENTWICKLUNG DER EIGENKAPITALQUOTEscrollen
1 Angepasst gemäß IAS 8, siehe auch
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
ENTWICKLUNG DER EIGENKAPITALRENDITEscrollen
1 Angepasst gemäß IAS 8, siehe auch
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
2 Jahresergebnis ohne die Anteile nicht
beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital
Entwicklung des EigenkapitalsIn der abgelaufenen Berichtsperiode hat sich das Eigenkapital um 2.461 Mio. EUR - dies entspricht einem Zuwachs von 17 % - auf 16.793 (14.332) Mio. EUR erhöht. Der Konzernanteil (Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter) hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 um 1.806 Mio. EUR auf 10.447 (8.640) Mio. EUR erhöht. Der Anstieg resultiert u. a. aus dem Jahresergebnis, das in Höhe von 1.581 (706) Mio. EUR auf unsere Anteilseigner entfällt und vollständig in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde. Dem wirkte die Dividendenzahlung in Höhe von 507 (405) Mio. EUR an die Aktionäre der Talanx AG im Mai des Berichtszeitraumes entgegen. Des Weiteren haben sich die nicht ergebniswirksamen Eigenkapitalanteile (übrige Rücklagen) gegenüber dem 31. Dezember 2022 um +459 Mio. EUR auf -610 Mio. EUR verändert. Die Entwicklung der übrigen Rücklagen resultiert im Wesentlichen aus der positiven Entwicklung der nicht realisierten Kursgewinne aus Kapitalanlagen (+2.686 Mio. EUR) und dem gegenläufigen Effekt aus der Veränderung des versicherungstechnischen Finanzertrags oder -aufwands aus ausgestellten Versicherungsverträgen (-2.100 Mio. EUR). Die Umkehr der nicht realisierten Kursverluste in nicht realisierte Kursgewinne aus Kapitalanlagen ist im Wesentlichen auf den Zinsrückgang im Berichtsjahr zurückzuführen. Hier zeigt sich durch die erstmalige Anwendung der Rechnungslegungsstandards IFRS 17 und IFRS 9 bilanziell eine höhere Resilienz gegenüber Marktwertschwankungen, da nun auch bilanziell erfasst wird, dass die Marktwerte zinssensitiver Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gegenläufig auf Marktzinsänderungen reagieren. Die hohen Zinsvolatilitäten haben somit nur begrenzt Einfluss auf unser Eigenkapital. Eine weitere Erhöhung des Eigenkapitals von 297 Mio. EUR ergibt sich durch die im Berichtsjahr durchgeführte Kapitalerhöhung. Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital erhöhten sich um 655 Mio. EUR - dies entspricht 11,5 % - auf 6.347 Mio. EUR. Der Anteil nicht beherrschender Gesellschafter am Jahresüberschuss beläuft sich auf 964 (1.196) Mio. EUR. Die Dividendenzahlung an konzernfremde Gesellschafter in Höhe von 432 (402) Mio. EUR resultiert hauptsächlich aus dem Hannover Rück-Konzern. DARSTELLUNG DES EIGENKAPITALS DER GESCHÄFTSBEREICHEEINSCHLIESSLICH DARAUF ENTFALLENDER ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTERscrollen
1 Angepasst gemäß IAS 8, siehe auch
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
Das Segment Konzernfunktionen weist einen negativen Wert aus, der Ausdruck des Verschuldungsgrads der Talanx AG ist. Die Talanx AG nimmt als Konzernholding die Finanzierungsfunktion im Konzern im Erstversicherungsbereich und für Gesellschaften in den Konzernfunktionen wahr. Durch die Erlangung der Rückversicherungslizenz im Jahr 2019 wird neben der reinen Holdingfunktion auch das versicherungstechnische Geschäft ausgebaut, das jedoch derzeit nicht das Volumen besitzt, die Finanzierungseffekte zu kompensieren. Es handelt sich im Wesentlichen um drei Nachranganleihen von insgesamt 1.996 (1.246) Mio. EUR, Pensionsrückstellungen in Höhe von 876 (859) Mio. EUR, begebene Anleihen in Höhe von 1.746 (2.311) Mio. EUR, Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen in Höhe von 1.135 (821) Mio. EUR sowie Steuerrückstellungen in Höhe von 78 (72) Mio. EUR. Diesen Passiva stehen in der Bilanz der Talanx AG neben liquiden Vermögensgegenständen Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen und Steuererstattungsansprüchen gegenüber,, vor allem die Beteiligungswerte an ihren Tochterunternehmen, die im Konzernabschluss gegen das anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen konsolidiert werden. Entwicklung der nicht bilanzierten BewertungsreservenIn der folgenden Tabelle sind bei den nicht bilanzierten Bewertungsreserven keine versicherungstechnischen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Bewertungsreserven entfallen mit 0,6 (0,7) Mrd. EUR im Wesentlichen auf fremdgenutzten Grundbesitz, bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Konzernanhang "Erläuterungen zur Konzernbilanz" zu den Positionen "Fremdgenutzter Grundbesitz", "Zu Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente", "Zeitwerthierarchie für Finanzinstrumente", "Sonstige Vermögenswerte", "Nachrangige Verbindlichkeiten" und "Begebene Anleihen und Darlehen". EIGENKAPITAL UND NICHT BILANZIERTE BEWERTUNGSRESERVENscrollen
1 Angepasst gemäß IAS 8, siehe auch
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
Liquidität und FinanzierungDie liquiden Zuflüsse der Talanx AG stammen primär aus Dividenden sowie Ergebnisabführungen von Tochterunternehmen und aus am Kapitalmarkt aufgenommenen Eigen- bzw. Fremdmitteln. Im Zuge der Koordinierung des Kapitalbedarfs des Talanx Konzerns sowie der einzelnen Geschäftsbereiche ist es eine Kernaufgabe der Talanx AG, den Zugang des Konzerns zu Liquiditätsquellen zu optimieren und die Finanzierungskosten dabei möglichst niedrig zu halten. Durch regelmäßige Liquiditätsplanungen und eine an den Liquiditätsanforderungen ausgerichtete Investitionsstrategie haben wir sichergestellt, dass der Konzern jederzeit in der Lage war, die erforderlichen Auszahlungen zu leisten. Darüber hinaus existiert im Rahmen verschiedener Kontokorrentvereinbarungen ein verlässlicher Zugriff auf gruppeninterne Finanzierungsmittel, der die finanzielle Flexibilität sowohl der Talanx AG als auch des Talanx Konzerns weiter erhöht. Die am 13. Februar 2023 fällig gewordene Anleihe der Talanx AG mit einer Verzinsung von 3,125 % wurde vollständig in Höhe von 750 Mio. EUR zurückgezahlt. Konzerngesellschaften hatten Anteile mit einem Nominalwert von 185 Mio. EUR gehalten. Die syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinie in Höhe von 250 Mio. EUR ist im Berichtsjahr ausgelaufen. Die Verlängerungsoption wurde nicht genutzt. Die im Jahr 2012 von der Hannover Finance (Luxembourg) S. A. emittierte nachrangige Schuldverschreibung in Höhe von 500 Mio. EUR wurde zum erstmöglichen Kündigungstermin, dem 30. Juni 2023, gekündigt und zurückgezahlt. Die Talanx AG hat am 19. September 2023 eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage durch teilweise Ausnutzung des genehmigten Kapitals durchgeführt. Das Konzerneigenkapital erhöhte sich demzufolge um 297 Mio. EUR. Die Talanx AG hat am 18. September 2023 aus der mit dem HDI V. a. G. im Jahr 2021 abgeschlossenen Rahmenvereinbarung die in Form einer nachrangigen Schuldverschreibung gestaltete Kreditlinie in Höhe von 750 Mio. EUR in Anspruch genommen. Diese Kreditlinie ist monatlich kündbar und im Jahr 2026 endfällig. Zum Bilanzstichtag beträgt die Inanspruchnahme der Kreditlinie weiterhin 750 Mio. EUR. Neben der Finanzierung aus den oben beschriebenen Eigenkapitalveränderungen und der Fremdkapitalaufnahme stehen uns auch die Aktiva zur Deckung der Rückstellungen und Verbindlichkeiten zur Verfügung. Zur Besicherung versicherungstechnischer Verbindlichkeiten haben für uns verschiedene Kreditinstitute Bürgschaften in Form von Letters of Credit gestellt. Weitere Erläuterungen zu unserem Liquiditätsmanagement im Risikobericht, Abschnitt "Liquiditätsrisiko". Analyse FremdkapitalMit dem Ziel, die Kapitalkosten zu optimieren, ergänzen unsere nachrangigen Anleihen und Schuldverschreibungen unser Eigenkapital und tragen dazu bei, jederzeit Liquidität zu gewährleisten. Die im Folgenden abgebildete Tabelle gibt einen Überblick über die fortgeführten Anschaffungskosten unserer Fremdkapitalaufnahmen. ENTWICKLUNG DES FREMDKAPITALSscrollen
Weitere Erläuterungen zum Fremdkapital und zu dessen Veränderungen siehe Konzernanhang "Erläuterungen zur Konzernbilanz", Anmerkungen 17 und 22. Analyse der Konzern-KapitalflussrechnungDer Zahlungsmittelfluss des Konzerns ist in erster Linie durch das Geschäftsmodell eines Erst- und Rückversicherers geprägt. Wir erhalten in der Regel zunächst die Beiträge für die vereinbarte Risikoübernahme, um erst im späteren Schadenfall Zahlungen zu erbringen. So lange legen wir die Gelder verzinslich an und vereinnahmen somit laufend Erträge aus unseren Kapitalanlagen. Die Kapitalflussrechnung ersetzt für uns daher weder die Liquiditäts- bzw. Finanzplanung noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt. ZUSAMMENFASSUNG DES ZAHLUNGSMITTELZUFLUSSESscrollen
Der Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen durch die Zahlungsmittelveränderungen aus dem Versicherungsgeschäft und die erhaltenen Erträge aus Kapitalanlagen, wie z. B. erhaltene Zinsen und Dividenden, geprägt. Der Anstieg resultiert aus der positiven Entwicklung des operativen Geschäfts. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit wurde wesentlich durch den Kauf von Finanzinstrumenten sowie den Mittelzufluss aus dem Verkauf und der Fälligkeit von Finanzinstrumenten - entsprechend der vom Unternehmen verfolgten Kapitalanlagepolitik unter besonderer Berücksichtigung einer währungs- und laufzeitkongruenten Bedeckung der versicherungstechnischen Verbindlichkeiten - bestimmt. Der Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit wurde im Wesentlichen durch Dividendenzahlungen für das vergangene Geschäftsjahr, die gezahlten Zinsen für die Fremdfinanzierung sowie durch den Saldo aus der Aufnahme und Rückzahlung langfristiger Verbindlichkeiten, insbesondere Anleihen, und die Kapitalerhöhung im Berichtsjahr beeinflusst. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Finanzmittelfonds, der die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und den Kassenbestand umfasst und der sich gleichzeitig auch als Summe der Kapitalflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit, aus Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit ergibt, insgesamt um 1,5 Mrd. EUR auf 5,1 (3,6)Mrd. EUR erhöht. Ratings der GruppeDer Talanx Konzern und seine Gesellschaften haben von den internationalen Ratingagenturen Standard & Poor's (S&P) und AM Best im Berichtsjahr weiterhin sehr gute Einstufungen erhalten. Generell ist bei Ratings zwischen dem Finanzstärkerating (Insurer Financial Strength Rating) und dem Emittentenrating (Issuer Credit Rating bzw. Counterparty Credit Rating) zu unterscheiden. Ersteres beurteilt die Fähigkeit, inwieweit eine Gesellschaft den Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern nachkommen kann. Letzteres bewertet die allgemeine Finanzkraft einer Gesellschaft. Finanzstärkeratings (Insurer Financial Strength Ratings)Zum Ende des Berichtsjahres hat AM Best das Finanzstärkerating der Erstversicherungsgruppe, welches im Vorjahr um eine Stufe angehoben worden ist, mit A+ ("superior") bestätigt. Als wesentlicher Treiber wird dabei der systematische Fortschritt angeführt, den der Konzern hinsichtlich seiner Ertragskraft und Risikomanagementkultur in den letzten Jahren erzielt hat. Der Ausblick wird weiterhin mit "stable" bewertet. Der Teilkonzern Hannover Rück wird bei AM Best weiterhin mit A+ ("superior") und einem stabilen Ausblick bewertet. Die Ratingagentur begründete das unverändert sehr gute Rating mit einer ausgezeichneten Kapitalisierung und der guten Ertragssituation. Bei S&P blieb im Vergleich zum Vorjahr das Rating der Teilkonzerne Talanx Erstversicherungsgruppe und Hannover Rück - ebenso wie auch der stabile Ausblick - unverändert. Das Finanzstärkerating für den Erstversicherungsbereich und seine Kerngesellschaften wurde mit A+ bestätigt; dabei bescheinigte S&P der Talanx Erstversicherungsgruppe ein besonders gutes Finanzrisikoprofil. Ebenso bestätigte S&P die Ratings der Hannover Rück, die mit AA- eine im Wettbewerbsvergleich besonders gute Beurteilung erhält. Auch die S&P-Finanzstärkeratings der einzelnen Tochtergesellschaften sind im Berichtsjahr stabil geblieben und somit unverändert. Die Finanzstärkeratings des Konzerns stellen sich nun wie folgt dar: FINANZSTÄRKERATINGS KONZERN UND TEILKONZERNEscrollen
1 Bezeichnung bei AM Best: "HDI V. a. G. and its
rated insurance subsidiaries"
Emittentenratings (Issuer Credit Ratings)Ebenfalls zum Ende des Berichtsjahres hat AM Best das Emittentenrating der Talanx AG bestätigt. Das sogenannte Issuer Credit Rating der Talanx AG wird somit weiterhin mit aa- und Ausblick "stable" bewertet. Bei S&P ist das Emittentenrating der Talanx AG gleichermaßen unverändert bei A+, Outlook "stable". Damit wird die Zahlungsfähigkeit der Talanx AG bei den Ratingagenturen weiterhin als gut (S&P) bzw. als ausgezeichnet (AM Best) beurteilt. EMITTENTENRATINGS (ISSUER CREDIT RATINGS)scrollen
Des Weiteren existieren diverse Emissionsratings für die von der Talanx AG begebenen bzw. garantierten Anleihen. Diese Ratings und alle weiteren Emissionsratings der von Konzernunternehmen begebenen Anleihen und Darlehen sind in den Erläuterungen zur Konzernbilanz unter der Anmerkung 17 "Nachrangige Verbindlichkeiten" bzw. Anmerkung 22 "Begebene Anleihen und Darlehen" im Konzernanhang aufgeführt. Die Finanzstärkeratings unserer Tochtergesellschaften im Erstversicherungsbereich finden Sie auf der Internetseite der Talanx AG; detaillierte Informationen über Ratings der Hannover Rück und ihrer Tochtergesellschaften finden Sie auf der Internetseite der Hannover Rück SE (www.hannover-rueck.de). Talanx AG (Kurzfassung nach HGB)Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG), des Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz - VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) in ihrer zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Die Talanx AG ist als börsennotierte Finanz- und Management-Holding verantwortlich für die Führung der Tochtergesellschaften des Konzerns. Die Gewinn- und Verlustrechnung der Talanx wird daher auch durch die Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit ihren verbundenen Unternehmen und Beteiligungen geprägt. Daneben zeichnet die Talanx AG als Rückversicherer im Wesentlichen Risiken aus dem Bereich Schaden/Unfallversicherung von Konzerngesellschaften. Eine wesentliche Steuerungsgröße für die Talanx AG ist der Jahresüberschuss nach HGB, da die ausschüttbare Dividende nach dem HGB-Jahresüberschuss bemessen wird. ErtragslageGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscrollen
Das versicherungstechnische Ergebnis vor Schwankungsrückstellung betrug im Berichtsjahr -33 (10) Mio. EUR. Nach einem schadenarmen Jahr 2022 verzeichnete die Talanx AG im Berichtsjahr deutlich über dem geplanten Budget liegende Großschäden, vor allem das Erdbeben in der Türkei sowie ein Hagelsturm in Italien trugen dazu bei. SpartenentwicklungVERSICHERUNGSGESCHÄFT INSGESAMTscrollen
BRUTTOBEITRÄGE NACH SPARTENscrollen
All-Risk-VersicherungenDie Bruttoprämieneinnahmen für die All-Risk-Versicherungen beliefen sich auf 618 (430) Mio. EUR, das entsprach 38,2 (37,4) % der Gesamtprämien. Neben einer höheren Beteiligung an Verträgen ergab sich die Steigerung zum Vorjahr aus den deutlichen Preissteigerungen in den Rückversicherungsverträgen in einem harten Rückversicherungsmarkt. Die Bruttoschadenquote war aufgrund eines reduzierten Schadenverlaufs sowie eines positiven Abwicklungsergebnisses auf 40,8 (66,0) % gesunken. Das versicherungstechnische Ergebnis brutto lag bei 226 (47) Mio. EUR. Das positive versicherungstechnische Bruttoergebnis dieser Sparte wurde durch das Ausbleiben relevanter Großschäden geprägt. Technische Versicherungen 18,0 (16,4) % bzw. 291 (189) Mio. EUR der Bruttoprämien entfielen auf Technische Versicherungen. Die Prämiensteigerungen konnten durch Sanierungsmaßnahmen im Originalgeschäft erzielt werden. Die Sparte Technische Versicherungen konnte den vorjährig günstigen Schadenverlauf nicht fortsetzen, was zu einer spürbaren Verringerung des versicherungstechnischen Ergebnisses von -68 (6) Mio. EUR brutto geführt hat. Die Bruttoschadenquote betrug 99,1 (60,9) %. Sonstige VersicherungenUnter den Sonstigen Versicherungen werden im Wesentlichen die Sparten Sonstige Schadenversicherung und Sonstige Sachversicherung ausgewiesen. Darin enthalten sind u. a. die Zweige Verbundene Hausrat, Sturm und Rechtsschutz. Mit 207 (156) Mio. EUR entfielen 12,8 (13,5) % der Bruttoprämien auf Sonstige Versicherungen. Die Bruttoschadenquote verbesserte sich auf 75,9 (107,6) % und das versicherungstechnische Ergebnis brutto belief sich auf -9 (-65) Mio. EUR. HaftpflichtversicherungDer Anteil der Sparte Haftpflichtversicherung an den Bruttoprämien lag stabil bei 9,9 (9,8) %. Die Bruttoprämieneinnahmen konnten aufgrund von Prämienanspassungen um 42,5 % von 113 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 161 Mio. EUR im Berichtsjahr gesteigert werden. Eine Schadenquote von brutto 73,9 (71,9) % führte zu einem versicherungstechnischen Ergebnis brutto von 30 (23) Mio. EUR. Auch das Jahr 2023 ist, ähnlich wie 2022, ohne nennenswerte Großschäden verlaufen. FeuerversicherungDie Bruttoprämien der Feuerversicherung betrugen 149 (117) Mio. EUR, was einem Anteil von 9,2 (10,2) % entsprach. Die Steigerung der Bruttoprämien gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf eine Erhöhung von Beteiligungen am Bruttogeschäft zurückzuführen. Die Bruttoschadenquote lag bei 106,1 (128,6) %, das versicherungstechnische Ergebnis brutto belief sich auf -38 (-54) Mio. EUR. KraftfahrzeugversicherungDie Bruttoprämien der Kraftfahrtversicherung betrugen 104 (95) Mio. EUR, was einem Anteil von 6,4 (8,3) % entsprach. Die Bruttoschadenquote ist leicht auf 81,9 (78,0) % gestiegen, das versicherungstechnische Ergebnis brutto lag bei -10 (-5) Mio. EUR. Allgemeines GeschäftDer Saldo aus Erträgen und Aufwendungen von Kapitalanlagen erhöhte sich auf 984 (807) Mio. EUR. Das darin enthaltene Beteiligungsergebnis, das sich aus den Erträgen aus Beteiligungen sowie den Erträgen aus Ergebnisübernahmen unserer Tochtergesellschaften ergibt, erhöhte sich im Geschäftsjahr auf 945 (788) Mio. EUR. HDI Deutschland AG zeigte eine Ergebnisabführung von 214 (140) Mio. EUR, HDI International AG von 165 (126) Mio. EUR sowie HDI Global SE von 128 (118) Mio. EUR. Weiterhin konnten höhere Erträge aus anderen Kapitalanlagen erzielt werden, vor allem Zinserträge auf kurzfristige Anlagen und festverzinsliche Wertpapiere. Der Saldo aus den sonstigen Erträgen und Aufwendungen betrug -167 (-210) Mio. EUR, vor allem durch geringere Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes von 77 (107) Mio. EUR aufgrund geringerer Pensionsaufwendungen. Der Jahresüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf 743 (579) Mio. EUR. Nach Hinzurechnung des Gewinnvortrags in Höhe von 658 (586) Mio. EUR betrug der Bilanzgewinn 1.401 (1.164) Mio. EUR. Der Gewinnverwendungsvorschlag ist im Anhang zu finden. VermögenslageBILANZSTRUKTUR - AKTIVAscrollen
Das Bilanzbild der Talanx AG wird weiterhin maßgeblich durch ihre Funktion als Holdinggesellschaft und auf der Aktivseite im Wesentlichen durch ihre in Euro gehaltenen Beteiligungsanteile an den Tochtergesellschaften geprägt. Das Rückversicherungsgeschäft schlägt sich außerdem in einzelnen Bilanzposten nieder. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 7,8 % auf 12.730 (11.806) Mio. EUR. Die Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen erhöhten sich auf 9.831 (8.632) Mio. EUR, insbesondere durch gestiegene Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Die Mittel stammen überwiegend aus einer Reduzierung der festverzinslichen Wertpapiere und Inhaberschuldverschreibungen als auch aus reduzierten kurzfristigen Tages- und Festgeldanlagen bei Kreditinstituten. Die sonstigen Kapitalanlagen verringerten sich daher auf 840 (2.076) Mio. EUR. Die Forderungen erhöhten sich insbesondere durch höhere Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft auf 1.461 (933) Mio. EUR. Die übrigen Aktiva enthalten im Berichtsjahr höhere laufende Guthaben bei Kreditinstituten. BILANZSTRUKTUR - PASSIVAscrollen
Die Kapitalstruktur und die Zusammensetzung der Passiva der Talanx AG sind insbesondere geprägt durch das Wesen einer Beteiligungsholding, erweitert um das 2019 aufgenommene Rückversicherungsgeschäft. Das Eigenkapital beläuft sich auf 6.334 (5.798) Mio. EUR. Die Erhöhung um 537 Mio. EUR resultierte im Wesentlichen aus der Erhöhung der Kapitalrücklage sowie aus dem Bilanzgewinn. Hintergrund ist die im Geschäftsjahr vorgenommene Barkapitalerhöhung mit einem Bruttoerlös in Höhe von ca. 300 Mio. EUR, durch die auch der Streubesitz sowie die Handelbarkeit der Aktie erhöht werden konnte sowie die Position der Talanx AG in Aktienindizes weiter gefestigt wurde. Die nachrangigen Verbindlichkeiten erhöhten sich auf 2.000 (1.250) Mio. EUR durch die Ziehung einer Kreditlinie vom HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. Die versicherungstechnischen Rückstellungen erhöhten sich im Geschäftsjahr, insbesondere durch eine Erhöhung der Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle, auf 852 (572) Mio. EUR. Die anderen Rückstellungen blieben mit 1.140 (1.162) Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Die Reduktion der übrigen Passiva auf 2.404 (3.024) Mio. EUR resultierte im Wesentlichen aus zwei im Februar 2023 fällig gewordenen Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 858 Mio. EUR. FinanzlageDas Rechnungswesen stellt über eine mindestens monatlich vorgenommene Liquiditätsplanung sicher, dass die Talanx AG jederzeit die erforderlichen Auszahlungen leisten kann. Dies wird durch eine an den Liquiditätsanforderungen ausgerichtete Investitionsstrategie auch grundsätzlich unterstützt. Der Finanzmittelzufluss an die Talanx AG erfolgt vor allem über Ergebnisabführungsverträge mit den verbundenen Unternehmen, über Beteiligungserträge, versicherungstechnische Prämieneinnahmen und über Zinserträge aus Ausleihungen. Im Rahmen der Liquiditätsplanung stimmen die Abteilungen Group Controlling &Finance und Cashmanagement die erwarteten Liquiditätsströme regelmäßig ab. Die Gesellschaft muss primär Finanzmittel für Zins- und Tilgungsleistungen von Verbindlichkeiten, für Dividendenzahlungen sowie für versicherungstechnische Auszahlungen aufbringen. Zudem können Aktivitäten aus Erwerb oder Veräußerung von Unternehmen zu kurzfristigen Liquiditätsströmen in Form von Ab- und Zuflüssen führen. Die Talanx AG hat auf Basis einer mit dem HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. im Jahr 2021 abgeschlossenen Rahmenvereinbarung die Möglichkeit, für die Laufzeit von fünf Jahren und mit einem Volumen von bis zu 750 Mio. EUR gegenüber diesem nachrangige Schuldverschreibungen auf revolvierender Basis zur Zeichnung anzudienen. Von dem Andienungsrecht wurde erstmalig im September 2023 Gebrauch gemacht. Es wurden die vollen 750 Mio. EUR mit einer Laufzeit von einem Monat genutzt, um den Zukauf von Unternehmen der Liberty Mutual Insurance Inc. umsetzen zu können. Weiterhin hatte sich die Talanx AG bereits im Vorjahr ein Finanzierungspaket mit einem Volumen von 1.250 Mio. EUR gesichert. Die Anleihen mit identischen Bedingungen bestehen zum einen aus einer erstrangigen, unbesicherten Anleihe mit einem Volumen von 500 Mio. EUR, die von der Rating-Agentur Standard & Poor's mit A+ bewertet wird. Sie wurde breit bei institutionellen Investoren aus dem In- und Ausland platziert. Zum anderen zeichnete der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G. parallel eine Anleihe mit einem Volumen von 750 Mio. EUR. Die beiden auf Euro lautenden Anleihen sind am 25. Oktober 2029 fällig. Der Mittelzufluss wurde vorrangig zur Ablösung der bis im ersten Quartal 2023 bestehenden Finanzierungen in Höhe von 858 Mio. EUR eingesetzt. Die im Laufe des Jahres noch bestandene und ungenutzte Kreditlinie mit einem Bankenkonsortium und einem Nominalwert von 250 Mio. EUR ist im Dezember ausgelaufen. Bei der Auswahl der Kreditgeber achtet die Gesellschaft auf langfristige Verlässlichkeit und Kapitalstärke. Die laufende Überwachung der Kapitalstärke der Kreditgeber übernimmt die Ampega Asset Management GmbH. Zielgrößen gemäß §§ 76 Abs. 4, 111 Abs. 5 AktGHinsichtlich der Zielgrößen für den Frauenanteil im Vorstand und in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands der Talanx AG gemäß §§ 76 Abs. 4, 111 Abs. 5 AktG verweisen wir auf unsere Ausführungen in der "Erklärung zur Unternehmensführung gemäß §§ 289f, 315d HGB" im Abschnitt "Corporate Governance" in diesem Bericht. VergütungsberichtDie Grundsätze und die Struktur der Vergütung für den Vorstand und den Aufsichtsrat der Talanx AG sind im Vergütungsbericht beschrieben. Der Vergütungsbericht gibt auf individualisierter Basis Auskunft über die Vergütung der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Talanx AG aus ihrer Tätigkeit für den Talanx Konzern im Geschäftsjahr 2023. Die Beträge enthalten neben den aus der Tätigkeit für die Talanx AG resultierenden Vergütungskomponenten auch diejenigen Vergütungsteile, die für Tätigkeiten für die im Talanx Konzern konsolidierten Unternehmen gewährt werden. RisikoberichtAls Holding eines Konzerns, der in den Bereichen Erst- und Rückversicherung sowie Finanzdienstleistungen tätig ist, unterliegt die Geschäftsentwicklung der Talanx AG im Wesentlichen den gleichen Risiken wie die Geschäftsentwicklung des Talanx Konzerns. Das Ergebnis der Talanx AG und damit das Risiko sind maßgeblich durch Beteiligungserträge und Ergebnisabführungen der Einzelgesellschaften bestimmt. An den Risiken der Beteiligungen und Tochterunternehmen partizipiert die Talanx AG grundsätzlich entsprechend ihrer jeweiligen Beteiligungsquote sowie im Rahmen der konzerninternen Rückversicherung. Die Risiken der Tochtergesellschaften und auch der Talanx AG selbst sind insbesondere von adversen makrofinanziellen Entwicklungen, dem steigenden Zinsniveau und der Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Inflation beeinflusst. Die Inflation erweist sich als persistent. Wenngleich derzeit ein leichtes Absinken der Inflationsraten zu beobachten ist, können diese aufgrund neuer adverser Schocks (z. B. Extremwetter und Ernteausfälle, Eskalationen aktueller oder neuer geopolitischer Konflikte oder Entwicklung von Lohn-Preis-Spiralen auf angespannten Arbeitsmärkten) auch wieder deutlich ansteigen. Zum derzeitigen Absinken der Inflation tragen die umfassenden Erhöhungen der Leitzinsen durch die meisten großen Zentralbanken und der Rückgang von Rohstoff- und Energiepreisen bei. Dagegen bleibt die Kerninflation weitestgehend unverändert, sodass der Internationale Währungsfonds (IWF) nur einen leichten Rückgang erwartet. Darüber hinaus ist mit steigenden Realzinsen zu rechnen. Dies zeigt sich zunehmend auch in zurückgehenden Unternehmensinvestitionen und schwächelnden Immobilienmärkten. Stark schwankende Energie-, Rohstoff- und Lebensmittelpreise, verschärfte Finanzierungsbedingungen und anhaltende Lieferkettenstörungen bremsen das globale Wachstum. Geopolitisch nehmen Spannungen zu: Neben dem Krieg in der Ukraine droht eine Eskalation des Konfliktes im Südkaukasus, im Nahen Osten und im Südchinesischen Meer, um nur einige zu nennen. Auch die noch nicht restlos ausgestandene Pandemie führt zu anhaltend hoher Unsicherheit. Ferner nehmen Risiken für die Finanzstabilität angesichts des konjunkturellen Abschwungs und strukturellen Wandels zu. Grundsätzliche Risikopotenziale ergeben sich im Bereich möglicher Sanktionsverstöße im Rahmen der sehr dynamischen Entwicklungen. Entsprechende Maßnahmen zur Risikominderung, beispielsweise die fortlaufende Prüfung von Sanktionslisten und Weitergabe relevanter Informationen an operative Bereiche, wurden ergriffen. Als konzerninterner Rückversicherer arbeiten wir eng mit den Erstversicherern des Talanx Konzerns zusammen. Damit gewährleisten wir, die gesamte Risikosituation eng zu begleiten und eine optimale Kollektivierung gegenüber Retrozessionären sicherzustellen. Im Hinblick auf die Auswahl der Retrozessionäre erfolgt ein stringentes Monitoring des Counterparty-Risikos. Auch bestehende Geschäftsbeziehungen mit Rückversicherern werden fortlaufend gemäß einer konzernweit geltenden Richtlinie hinsichtlich des Counterparty-Risikos bewertet. Darüber hinaus stehen wir in direktem und permanentem Austausch mit unseren Rückversicherungspartnern und am Markt tätigen Rückversicherungsmaklern, um die Gesamtmarktlage zu bewerten und frühzeitig reagieren zu können, wenn sich entsprechende Notwendigkeiten ergeben sollten. Die Talanx AG hat im Geschäftsjahr 2023 als Rückversicherer eine bilanzielle Schadenquote von 81,5 (65,7) % ausgewiesen; dabei beträgt die Geschäftsjahresschadenquote 51,7 (59,8) %. Es wird ein Abwicklungsergebnis für eigene Rechnung in Höhe von -126 (-15) Mio. EUR ausgewiesen. Die Abwicklungsquote beträgt -27,4 (-3,2) %. Zum 31. Dezember 2023 weist die Talanx AG eine Depotforderung in Höhe von 45 (33) Mio. EUR aus. Es handelt sich hierbei um ein Saldendepot, das sich im Wesentlichen aus zwei Rückversicherungsverträgen (im Vorjahr: ein Rückversicherungsvertrag) zusammensetzt. Darüber hinaus weist die Talanx AG per 31. Dezember 2023 fällige Forderungen gegenüber Zedenten in Höhe von 46 (22) Mio. EUR aus. Grundsätzlich bestehen diese Forderungen aus einer Summe von Einzelforderungen gegenüber diversen Marktteilnehmern und sind zum größten Teil seit weniger als 90 Tagen fällig. Gründe für eine Überfälligkeit sind vielfältig. Aktuell gehen wir von keiner Abschreibung von Einzelforderungen aus. SZENARIEN DER ZEITWERTENTWICKLUNG VON WERTPAPIERENscrollen
Die Talanx AG hält insbesondere Wertpapiere mit A-Rating oder besser, lediglich ein vergleichsweise geringer Anteil ist einer niedrigeren Ratingklasse als A zuzuordnen. ZUSAMMENSETZUNG VON WERTPAPIEREN NACH RATINGKLASSENIn %
Prognose- und ChancenberichtDa die Talanx AG eng mit den Konzerngesellschaften verflochten ist und als Holding ein entsprechend hohes Gewicht im Konzern hat, spiegeln die im Prognose- und Chancenbericht des Konzerns getroffenen Aussagen auch die Erwartungen für die Muttergesellschaft Talanx AG wider. Für 2024 erwarten wir für die Talanx AG eine signifikante Erhöhung des Jahresüberschusses, u. a. aus Beteiligungserträgen. Bericht über Beziehungen zu verbundenen UnternehmenIn dem vom Vorstand nach § 312 AktG zu erstellenden Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurde erklärt, dass die Talanx AG nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft mit einem verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhielt. Berichtspflichtige Maßnahmen lagen im Berichtsjahr nicht vor. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageDie Unternehmensleitung der Talanx AG bewertet den Geschäftsverlauf des Berichtsjahrs als hervorragend, insbesondere mit Blick auf das weltweite gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Umfeld und trotz vielfacher globaler Herausforderungen. Unser Ergebnis beruht u. a. auf der konsequenten Umsetzung unserer ambitionierten Konzernstrategie und der darin enthaltenen Geschäftsbereichsstrategien, einer auf Vertrauen basierenden leistungsorientierten Kultur sowie auf der weiter ausgebauten weltweiten Diversifizierung. Das Konzernergebnis belief sich auf über anderthalb Milliarden Euro und lag damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr, das Wachstum des Versicherungsumsatzes lag im hohen einstelligen Bereich. Die Konzerneigenkapitalrendite übertraf unsere Prognose für das Berichtsjahr deutlich, ebenso wie die Eigenkapitalrenditen aller Geschäftsbereiche des Konzerns. Die Finanzkraft ist weiterhin hoch, die Solvabilitätsquote liegt weiter deutlich höher als gesetzlich gefordert und am oberen Rand unseres Zielbandes. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts stuft der Vorstand die wirtschaftliche Situation des Konzerns als robust ein. Der Konzern hat die Auswirkungen der Inflation im Berichtsjahr beherrscht; der Krieg in der Ukraine hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Unsere Ziele für das Gesamtjahr 2024 sind nach unserer Einschätzung erreichbar. Weitere Berichte und ErklärungenNichtfinanzielle Konzernerklärung 1EinleitungDer unternehmerische Erfolg des Talanx Konzerns wird erheblich von nichtfinanziellen Faktoren beeinflusst. Diese werden daher für den Talanx Konzern und die Talanx AG mit der vorliegenden "nichtfinanziellen Konzernerklärung" (im Folgenden "nichtfinanzielle Erklärung") berichtet, nach den Vorgaben des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes, des Handelsgesetzbuches sowie von Artikel 8 der Verordnung (EU) 2020/852 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088 (im Folgenden EU-Taxonomie-Verordnung). Die vorliegende nichtfinanzielle Erklärung deckt den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ab. Sie enthält Angaben zu konzernweiten Managementansätzen für eine Auswahl nichtfinanzieller Themen und beschreibt die wichtigsten Aktivitäten und Fortschritte im Geschäftsjahr 2023 sowie die relevanten Governance-Strukturen. Die vorliegende nichtfinanzielle Erklärung wird in Übereinstimmung mit den §§ 315b bis 315c i. V. m. 289c bis 289e HGB sowie der EU-Taxonomie-Verordnung aufgestellt und orientiert sich für die Erstellung der Wesentlichkeitsanalyse und die Managementansätze an den Berichtsstandards der Global Reporting Initiative (GRI) 2021 sowie für klimabezogene Offenlegungen an den Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD). Alle - bis auf eine - infolge der Richtlinie 2014/95/EU zur Offenlegung von nichtfinanziellen und die Diversität betreffenden Informationen auf Basis nationaler Gesetzgebung verpflichteten Konzerngesellschaften befreien sich durch den Verweis auf diese nichtfinanzielle Erklärung von der Pflicht, eine eigene nichtfinanzielle Erklärung abzugeben. Die Hannover Rück SE macht von der Befreiungsoption keinen Gebrauch und veröffentlicht eine eigene zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung in ihrem Lagebericht. Die vorliegende nichtfinanzielle Konzernerklärung wurde einer freiwilligen Prüfung nach ISAE 3000 (revised) mit begrenzter Sicherheit durch die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unterzogen (siehe Vermerk auf Seite 336 f.). Verweise auf Angaben außerhalb des Lageberichts und des Konzernabschlusses sind weiterführende Informationen und nicht Bestandteil der nichtfinanziellen Erklärung. Geschäftsmodell und StrategieDer Talanx Konzern, der u. a. mit den Marken HDI, Hannover Rück, Warta sowie neue leben und TARGO Versicherung am Markt auftritt, ist ein weltweit operierender Mehrmarkenanbieter in der Versicherungs- und der Finanzdienstleistungsbranche. Das Geschäftsmodell sowie die Konzernstrategie der Talanx sind ausführlich auf Seite 42 ff. im zusammengefassten Lagebericht beschrieben. Als international tätiger Versicherungskonzern und langfristig orientierter Investor bekennt sich der Talanx Konzern zu einer verantwortungsvollen, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgelegten Unternehmensführung. Die Nachhaltigkeitsstrategie stellt einen integralen Bestandteil der Konzernstrategie dar. Sie basiert auf der gezielten Umsetzung von ESG-spezifischen Aspekten (Environmental, Social, Governance) in der Kapitalanlage, der Versicherungstechnik, in den eigenen Betriebsstätten sowie im Rahmen des sozialen Engagements. Seine strategische Nachhaltigkeitsausrichtung unterstreicht der Konzern dabei durch die Anwendung international an erkannter Rahmenwerke bzw. Initiativen sowie (Berichts-)Standards. Die Nachhaltigkeitsstrategie unterliegt einer regelmäßigen Überprüfung und wird im Zeitablauf immer wieder adjustiert, um neue Erkenntnisse, rechtliche Rahmenbedingungen und geänderte Stakeholderanforderungen zu reflektieren. Neben dem Netto-Null-Ziel für den weltweiten Betrieb bis spätestens 2030 (Scope 1, 2 und 3, inklusive Kompensation verbleibender Emissionen) verpflichtet sich der Konzern im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens, auch in der Versicherungstechnik sowie der Kapitalanlage bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. 2 Seit 2023 enthält die Nachhaltigkeitsstrategie eine geschärfte Positionierung zu fossilen Energieträgern in der Versicherungstechnik. KonzepteGovernanceZur Sicherstellung einer verantwortungsvollen, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichteten Unternehmensführung sowie einer effektiven Umsetzung der dafür notwendigen Nachhaltigkeitsstrategie ist das Corporate-Governance-Konzept von zentraler Bedeutung. Das Corporate-Governance-Konzept des Talanx Konzerns sowie die expliziten Governance-Strukturen für Nachhaltigkeit sind daher ausführlich im Abschnitt "Governance" dieser nichtfinanziellen Erklärung erläutert. Zusätzlich sind spezifische Governance-Informationen darüber, wie nichtfinanzielle Berichtsthemen gehandhabt werden, in den entsprechenden Kapiteln dieses Berichts enthalten. RisikomanagementUm fundierte Entscheidungen treffen zu können, integriert der Talanx Konzern neben finanziellen Risiken auch nichtfinanzielle Risiken in den Risikomanagementprozess. Darunter sind u. a. auch Risiken aus den Bereichen "Environmental, Social, Governance" (Nachhaltigkeitsrisiken) zu verstehen. Nachhaltigkeitsrisiken stellen keine eigene oder neue Risikokategorie dar, vielmehr können sie sich in allen bestehenden Risikokategorien manifestieren. Dies gilt für die Versicherungstechnik, die Kapitalanlage und operationelle Risiken, ebenso wie für strategische und Reputationsrisiken. Der Talanx Konzern begegnet diesem Umstand durch die fortlaufende Integration von Nachhaltigkeitsaspekten entlang des gesamten Risikomanagementprozesses. Die Identifikation von Nachhaltigkeitsrisiken erfolgt explizit im Rahmen der Risikoinventur sowie anderer schwerpunktbezogener Risiko erhebungen wie etwa innerhalb des ESG Risk Assessments und des Emerging-Risk-Prozesses (s. Risikobericht). Das ESG Risk Assessment entspricht einer qualitativen Nachhaltigkeitsrisikoerhebung und - bewertung unter Einbindung aller Geschäftssegmente. Dabei werden sowohl identifizierte Risiken sowie deren kurz-, mittel- und langfristige Auswirkungen als auch Maßnahmen zur Risikominderung abgefragt. Ziel des Assessments ist es, ein ganzheitliches Monitoring von Nachhaltigkeitsrisiken und -maßnahmen durchzuführen. Im Emerging-Risk-Prozess werden unter Anwendung von Szenariotechniken neu auftretende Risiken und mögliche Auswirkungen von Megatrends auf die Geschäftstätigkeit des Talanx Konzerns untersucht. Dabei erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung verschiedener Quellen, Methoden und Feedbackschleifen sowie durch Analyse der Risikotreiber und Wirkungsmechanismen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Sinne eines adäquaten Risikomanagements werden nach der Risikoidentifikation und - bewertung Maßnahmen zur angemessenen Risikosteuerung definiert. Um ein ganzheitliches Bild sämtlicher Risiken auf Einzel- und konsolidierter Ebene zu erhalten, werden dabei alle maßgeblichen Funktionen einbezogen und die Ergebnisse an die Entscheidungsorgane berichtet. Außerdem beobachtet der Talanx Konzern zur Prävention von Schäden aus Nachhaltigkeitsrisiken laufend aktuelle Entwicklungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Regulatorik. Gleichzeitig erlaubt die vorausschauende Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsaspekten, auf Veränderungen zu reagieren und sich ergebende Geschäftsopportunitäten wahrzunehmen, wie etwa eine erhöhte Nachfrage nach (Rück-)Versicherungsprodukten oder steigender Beratungsbedarf zu Schadenverhütungsmaßnahmen. Der Talanx Konzern erweitert sukzessive seine Methoden zur Messung und Modellierung von Nachhaltigkeitsrisiken sowohl in Bezug auf qualitative als auch auf quantitative Ansätze. Ein Schlüsselinstrument ist das von der Aufsicht genehmigte interne Risikokapitalmodell zur Berechnung der Kapitalanforderung gemäß Solvency 2, welches u. a. das Risiko von Naturkatastrophenereignissen für das bevorstehende Jahr für den gesamten Konzern bewertet. Für einige Komponenten des Modells ist die Anpassung der Parametrisierung in Abhängigkeit von Nachhaltigkeitsrisikofaktoren möglich. Aufgrund der hohen Unsicherheit der sich nur langfristig materialisierenden Nachhaltigkeitsrisiken und einer nur eingeschränkten Datenverfügbarkeit setzt sich der Talanx Konzern außerdem mit Modell- und Änderungsrisiken auseinander. Der besonderen Relevanz des Klimawandels trägt der Talanx Konzern mit Szenarioanalysen bzw. Stresstests Rechnung. Diese umfassen Analysen zur Exponierung und Resilienz des Geschäftsmodells gegenüber möglichen Risikoarten im Zusammenhang mit dem Klimawandel, d. h. physischen und transitorischen Risiken sowie Haftungsrisiken, unter Berücksichtigung potenzieller kurz- sowie mittel- bis langfristiger Auswirkungen. Die Unsicherheit in Bezug auf Zeitpunkt und Ausmaß der zukünftigen Entwicklungen wird durch die Betrachtung zweier in sich konsistenter Szenarien berücksichtigt. Zum einen wird ein Transitionsszenario mit verzögert ergriffenen politischen Maßnahmen betrachtet, in dem die globale Erwärmung bis zum Ende des Szenariohorizonts (2050) knapp unter 2 °C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau beträgt. Zum anderen wird ein Business-as-usual-Szenario analysiert, in dem bis 2050 die globale Erwärmung 3 °C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau übersteigt. Zur Identifikation der Risikofaktoren und Analyse der Wesentlichkeit nutzt der Konzern einen qualitativen Ansatz, mithilfe dessen kausale Wirkungsmechanismen und sich gegenseitig bedingende Faktoren dargestellt werden. Der Talanx Konzern orientiert sich dabei an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und (Szenario-)Daten renommierter Forschungsinstitute und Initiativen, z. B. dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und dem Network for Greening the Financial System (NGFS). Aus den Erkenntnissen der Klimawandel-Szenarioanalyse werden geeignete Minderungsmaßnahmen abgeleitet, deren Umsetzung strukturiert verfolgt und an den Vorstand berichtet wird und die, sofern erforderlich, adjustiert werden. Dieses Vorgehen wird fortgeführt und sukzessive um neue Betrachtungsaspekte ergänzt. Zusätzlich zur anlassbezogenen Risikoberichterstattung an die Entscheidungsorgane erfolgen das Reporting und die Einordnung von Nachhaltigkeitsrisiken insbesondere im Rahmen der jährlichen unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (ORSA), die vom Vorstand genehmigt und der Aufsichtsbehörde zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus orientiert sich der Talanx Konzern an den Empfehlungen zur Berichterstattung klimabezogener Risiken und Chancen des Rahmenwerks der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD). Im Berichtsjahr 2023 wurden keine wesentlichen nichtfinanziellen Risiken identifiziert, die schwerwiegende, negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Talanx Konzerns haben könnten. Für ergänzende Informationen zu Nachhaltigkeitsrisiken, insbesondere Klimawandelrisiken, sowie einen grundsätzlichen Einblick in das Risikomanagementsystem einschließlich des Risikoprofils des Talanx Konzerns wird auf den Risikobericht ab Seite 118 des zusammengefassten Lageberichts verwiesen. ZIELE UND MASSNAHMEN: RISIKOMANAGEMENTscrollen
WesentlichkeitsanalyseÜber den jährlichen Wesentlichkeitsprozess werden die für den Talanx Konzern wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen identifiziert, bewertet und überprüft. Bei der Beurteilung der Wesentlichkeit werden die Erwartungen und Einschätzungen externer wie interner Interessengruppen ebenso wie die Geschäftsrelevanz der nichtfinanziellen Themen für den Konzern berücksichtigt. Der kontinuierliche Austausch mit den Stakeholdern leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie des Talanx Konzerns. Basis für die Bestimmung der wesentlichen Aspekte für den Talanx Konzern bildet entsprechend eine eng mit dem Strategieprozess verzahnte Wesentlichkeitsanalyse inklusive einer breit angelegten Stakeholderbefragung. Zykluskonform wurde im Geschäftsjahr 2022 eine neue vollumfängliche Wesentlichkeitsanalyse, unter Beteiligung eines externen Beratungsunternehmens, durchgeführt. Neben der rechtlichen Basis für die Wesentlichkeitsanalyse nach § 289c HGB wurden zusätzlich die Standards der Global Reporting Initiative (GRI) aus dem Jahr 2021 einbezogen. Zur Bestimmung der wesentlichen Themen wurde ein dreistufiger Prozess angewandt: 1. Analyse der relevanten Stakeholdergruppen: Unter Berücksichtigung der Unterteilung in die Hauptgruppen "betroffene Stakeholder" und "Nutzer" wurden sowohl segmentspezifische als auch segmentübergreifende Stakeholder für den Talanx Konzern identifiziert und hinsichtlich ihres Einflusses und Interesses je Segment bewertet. Für den Talanx Konzern sind dies Kunden (Privat- und Firmen- sowie Industriekunden), Makler, Vorstand, Mitarbeiter, Aufsichtsrat, Investoren, Ratingagenturen, Aufsichtsbehörden, Lieferanten, Rückversicherer, Politik, NGOs, Verbände, Medien und Forschung. 2. Erhebung nichtfinanzieller Themen: Unter Einbeziehung geläufiger Standards, ESG-Ratings, Peer-Reports, bestehender und aufkommender Regulatorik, Megatrends sowie Entwicklungen der Branche wurde eine Liste an relevanten, zukunftsträchtigen Themen erstellt. Die Themen wurden anhand der strategischen Relevanz für den Talanx Konzern im Rahmen der Stakeholderbefragung priorisiert. 3. Durchführung: Die definierten Themen wurden anhand eines Leitfadens in Interview- oder Fragebogenform (bzw. Desk Research) gemäß ihrer Geschäftsrelevanz für den Konzern (Financial Materiality) bzw. der Auswirkungen des Konzerns auf das jeweilige Thema (Impact Materiality) durch die teilnehmenden Stakeholder erfasst und mittels eines Punkteschema bewertet. Als wesentliche Themen sind die Schnittmengen der "Financial Materiality" sowie die der "Impact Materiality" definiert. Ergebnis der Stakeholderbefragung sind sieben wesentliche Themen mit hoher Relevanz für den Talanx Konzern. Die Themen sind hinsichtlich ihrer Geschäftsrelevanz (horizontal, "Financial Materiality") bzw. der Auswirkungen des Konzerns auf das jeweilige Thema (vertikal, "Impact Materiality") in der Wesentlichkeitsmatrix des Talanx Konzerns eingeordnet. Die Clusterung in "E, S, G" erfolgt mit Farben, während die Symbole für die Bereiche "Betrieb", "Kapitalanlage" und "Versicherungstechnik" stehen. WESENTLICHKEITSMATRIX DES TALANX KONZERNS
2023 wurde die Wesentlichkeitsanalyse turnusgemäß einer jährlichen Überprüfung unterzogen. Hierzu wurden verschiedene Prozesse verwendet, um sowohl die interne als auch die externe Perspektive einzubeziehen. Dazu zählt u. a. der Dialog im Nachhaltigkeitsnetzwerk des Konzerns (siehe ESG-Governance, Seite 104 f.), welches durch die Besetzung mit Experten die internen Perspektiven in den Bereichen Kapitalanlage, Versicherungstechnik und Betrieb sowie Soziales und Governance abdeckt. Die externe Perspektive wird durch nachhaltigkeitsbezogene Markt- und Wettbewerbsanalysen berücksichtigt. Zusätzliche Impulse werden durch regulatorische Anforderungen sowie den regelmäßigen Austausch mit ESG-Ratingagenturen gesetzt. In der Überprüfung der Wesentlichkeitsanalyse konnte festgestellt werden, dass die definierten wesentlichen nichtfinanziellen Themen weiterhin von hoher Relevanz für den Talanx Konzern sind. Leichte Verschiebungen der Themen in der Matrix ergeben sich durch weiterentwickelte Regulatorik, Marktentwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen. Diese Verschiebungen ändern jedoch nichts an den als wesentlich definierten Themen. ZUORDNUNG DER BERICHTSSTRUKTUR ZU DEN WESENTLICHEN THEMEN GEMÄSS § 289 C HGB 1scrollen
2 E umfasst Umweltbelange (nach § 289c HGB)
3 S umfasst Sozialbelange, Arbeitnehmerbelange
und Achtung der Menschenrechte (nach § 289c HGB)
4 G umfasst Bekämpfung von Korruption und
Bestechung (nach § 289c HGB)
E - Klima- und UmweltbelangeKlima- und Umweltbelange in der KapitalanlageDie Kapitalanlagen für eigenes Risiko des Talanx Konzerns beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 auf rund 135 Mrd. EUR. Der Anteil festverzinslicher Wertpapiere lag zum 31. Dezember 2023 bei 81 %, die Aktienquote bei rund 1,2 %. Rund 4,6 % des Anlagevolumens waren in Immobilien investiert. Die übrigen Anteile entfielen auf Assetklassen wie Private Equity, Infrastruktur sowie auf kurzfristige Kapitalanlagen und sonstige Investments. Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie im Kapitalanlagebereich ist es, unter besonderer Beachtung von ESG-Kriterien ein langfristiges Kapitalwachstum auf der Grundlage eines breit diversifizierten und aktiv geführten Wertpapierportfolios zu erwirtschaften. Der Talanx Konzern möchte negative Auswirkungen aus Investitionen in nicht nachhaltige Emittenten vermeiden und zugleich positive Effekte auf Gesellschaft und Umwelt fördern. Grundgedanke hierbei ist, dass eine nachhaltige Entwicklung nur durch das gleichzeitige Umsetzen von umweltbezogenen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen erreicht werden kann. Hierfür wurde ein konzernweites Vorgehen für ein ESG-Screening erarbeitet und implementiert. Im Responsible Investment Committee (RIC) unter Vorsitz des Chief Financial Officers der Talanx werden die Screening-Filterkriterien festgelegt, regelmäßig überprüft und Einzelfallentscheidungen im Hinblick auf den Ausbau, das Halten oder den Abbau von Kapitalanlagebeständen getroffen. Die Anwendung der Filterkriterien und die Engagement-Aktivitäten erstrecken sich dabei auf die liquiden Anlageklassen Aktien und Unternehmensanleihen. Als Filterkriterium für Kapitalanlageentscheidungen wurden zunächst die Prinzipien des UN Global Compact festgelegt. Über die dort verankerten Umweltkriterien hinaus hat der Talanx Konzern den Filterkatalog um einen Thermalkohleausschluss erweitert. Entsprechend investiert der Talanx Konzern im Rahmen seiner eigenen Kapitalanlagen grundsätzlich nicht mehr in Unternehmen, für die Informationen vorliegen, dass ihr Umsatz und Erzeugungsanteil zu mehr als 25 % auf Thermalkohle basiert. Im Rahmen des geplanten Ausstiegs des Talanx Konzerns aus Thermalkohle werden entsprechende Investments im Bestand bis zum Jahr 2038 abgebaut. Darüber hinaus wurde in den Filterkatalog auch der analoge Ausschluss von Unternehmen aufgenommen, deren Umsatz zu mehr als 25 % mit klima- und umweltschädlichen Öl- und Teersanden erwirtschaftet wird. Zudem sollen keine Investitionen in Unternehmen erfolgen, die an neuen Öl- und Gasbohrprojekten in der Arktis ("Greenfield Arctic Drilling") beteiligt sind. Hierzu werden im Rahmen des Screenings Emittenten von den Anlagetätigkeiten ausgeschlossen, die 10 % oder mehr ihres Umsatzes mit der Offshore-Förderung von Öl und Gas oberhalb des nördlichen Polarkreises (66° 34' N) erzielen. Daneben ist der Talanx Konzern seit 2019 Unterzeichner der Principles for Responsible Investment (PRI), bekennt sich damit zu den sechs PRI-Prinzipien für verantwortliches Investieren und integriert diese in seine Kapitalanlageprozesse. Der Talanx Konzern nimmt seine Verantwortung als Investor zudem durch den aktiven und systematischen Dialog mit einzelnen Emittenten wahr. In einem strukturierten Prozess werden dabei zunächst über objektive Kriterien diejenigen Emittenten identifiziert, bei denen der höchste Bedarf für ein Engagement besteht. Hierzu zählen neben sämtlichen bereits erwähnten Ausschlusskriterien auch besonders hohe CO 2 -Intensitäten oder kritische ESG-Ratings bei führenden externen Ratingagenturen. Für die identifizierten Emittenten wird auf Basis der Größe und der Art der Investitionen, jedoch auch unter Berücksichtigung regionaler und kultureller Aspekte, die voraussichtliche Effektivität eines Engagements bewertet. Bei hinreichender Materialität des Talanx Investments erfolgt seitens der Ampega als Vermögensverwalter des Talanx Konzerns ein Dialog mit den identifizierten Emittenten. Parallel zum klassischen Screening- bzw. Ausschlussansatz strebt der Talanx Konzern eine kontinuierliche Verbesserung seines Nachhaltigkeitskonzepts an. Entsprechend der im Jahr 2021 entwickelten Klimastrategie wurde die CO 2 -Intensität der liquiden Kapitalanlagen für eigenes Risiko aus den Bereichen Aktien und Fixed Income (Unternehmensanleihen und Covered Bonds) verringert. Das mittelfristige Ziel des Talanx Konzerns ist es, die CO 2 -Intensität des Portfolios liquider Kapitalanlagen für eigenes Risiko bis 2025 gegenüber dem Basis jahr 2019 um 30 % zu reduzieren. Dies entspricht einer jährlichen Reduktion der CO 2 -Intensität um rund 7 % und ist ein wichtiger Teil des langfristigen Pfades in Richtung des angestrebten Netto-Null-Emissionsziels bis 2050. Mit der Reduktion der CO 2 -Intensität um 34 % gegenüber dem Basisjahr 2019 hat der Talanx Konzern das angestrebte Ziel im Berichtsjahr bereits erreicht. Neben der Reduktion der CO 2 -Intensität des Anlageportfolios investiert der Talanx Konzern auch verstärkt in Kapitalanlagen, die dem Klimawandel entgegenwirken. Hierzu zählen insbesondere Investitionen in nachhaltige Infrastrukturprojekte. Seit rund zehn Jahren beteiligt sich der Talanx Konzern mittels einer hierfür gegründeten spezialisierten Konzerneinheit direkt über Eigen- und Fremdkapitalvergabe an ausgewählten Projekten. Zum Infrastrukturportfolio gehören u. a. Investitionen in Windparks, Solarparks, Stromnetze, Wasserkraft werke, digitale Infrastruktur, soziale Infrastruktur und Transportinfrastruktur in Deutschland sowie dem europäischen Ausland. Der Talanx Konzern hat für 23 Windparks - darunter vier auf See - Finanzierungslösungen zur Verfügung gestellt bzw. ist Eigenkapitalinvestor. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 umfasste das Portfolio des Konzerns Investitionen in Infrastrukturtransaktionen in Höhe von insgesamt rund 2,8 Mrd. EUR, von denen rund 1,2 Mrd. EUR auf die Infrastruktur zur Erzeugung erneuerbarer Energien entfielen. Die Europäische Kommission hat mit dem "Green Deal" den Themen Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit ebenfalls einen hohen Stellenwert verliehen und umfassende Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2050 verabschiedet. Unter dem Begriff "Sustainable Finance" werden Regularien geschaffen, die das Finanzierungsgeschehen zunächst auf klima- und umweltpolitische Ziele ausrichten; zukünftig sollen weitere Nachhaltigkeitsziele folgen. Kern der Regulierung ist die sogenannte EU-Taxonomie-Verordnung, ein Bewertungsschema, in dem die EU-Kommission technisch detailliert und verbindlich festlegt, welche Wirtschaftstätigkeiten als ökologisch nachhaltig gelten. Die EU-Taxonomie-Verordnung schafft somit Transparenz darüber, ob eine bestimmte Wirtschaftstätigkeit aus dem Blickwinkel der EU-Kommission einen positiven Beitrag zu definierten EU-Nachhaltigkeitszielen leistet. Entsprechend stellt die EU-Taxonomie-Verordnung auch ein relevantes Transparenzkriterium für die Nachhaltigkeit der Kapitalanlagen des Talanx Konzerns dar. Die wesentlichen Leistungsindikatoren (KPI) bezüglich der EU-Taxonomie werden gemäß den Vorgaben der delegierten Verordnung (EU) 2021/2178 bestimmt. Diese fließen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht in strategische Geschäftsentscheidungen ein, da noch große Auslegungsunsicherheiten und Interpretationsspielräume bestehen. Die ökologische Nachhaltigkeit der Kapitalanlage wird durch andere Ansätze gesteuert. Durch die Taxonomieberichterstattung sollen die Anteile der ökologisch nachhaltigen (taxonomiekonformen) Kapitalanlagen sowie potenziell ökologisch nachhaltigen (taxonomiefähigen) Kapitalanlagen (Zähler) an den insgesamt zu betrachtenden Kapitalanlagen des Talanx Konzerns (Nenner) dargestellt werden. Als taxonomiekonform gelten demnach Wirtschaftstätigkeiten, wenn die technischen Bewertungskriterien, die einen positiven Beitrag zu einem oder mehreren der sechs Umweltziele sicherstellen, erfüllt werden, kein Umweltziel beeinträchtigt wird und die Mindeststandards eingehalten werden. Der Nenner ergibt sich aus den in der Bilanz ausgewiesenen Kapitalanlagen ohne Depotforderungen des Talanx Konzerns. Der delegierte Rechtsakt ([EU] 2021/2178) definiert darüber hinaus unter Artikel 7 den Ausschluss aller Risikopositionen gegenüber Staaten, Zentralbanken und supranationalen Emittenten aus dem Nenner. In den Betrachtungshorizont des Zählers fallen insbesondere Investitionen in Wertpapiere mit Emittenten, welche unter die europäische Berichtspflicht gemäß NFRD fallen, Sachanlagen sowie Kredite mit spezifischem Verwendungszweck. Zu den Risikopositionen gegenüber Unternehmen, für die nach Art. 7 Abs. 3 DDA ein Ausschluss aus dem Zähler erfolgt, zählt der Konzern Fonds, Investitionen in Beteiligungen und Special Purpose Vehicles sowie liquide Kapital anlagen, deren Emittenten ihren Sitz außerhalb der EU haben. Bei Emittenten mit Sitz innerhalb der EU erfolgt eine Prüfung der Pflicht zur Veröffentlichung von nichtfinanziellen Informationen. In Bezug auf Fonds handelt es sich hierbei um eine Methodenänderung gegenüber dem Vorjahr, sodass in diesem Jahr ca. 1.753 Mio. EUR an Investitionen in Immobilienfonds nicht mehr als taxonomiefähig im Zähler ausgewiesen werden. Für die Prüfung hinsichtlich Taxonomiefähigkeit und -konformität liquider Wertpapiere von Emittenten mit Sitz innerhalb der EU, welche also potenziell der Non-Financial Reporting Directive (NFRD)-Pflicht unterliegen, werden zur weiteren Einordnung Daten eines externen Dienstleisters sowie die Ergebnisse eines internen Screenings für einen wesentlichen Teil der liquiden Kapitalanlagen herangezogen. Für berichtspflichtige Emittenten werden die im Rahmen der nichtfinanziellen Berichterstattung veröffentlichten Taxonomiequoten auf die Kapitalanlagen des Talanx Konzerns angewendet. Die berichteten Quoten werden ebenfalls von einem externen Dienstleister bezogen und dort manuell nacherfasst, wo diese in den zugelieferten Daten nicht vorliegen. Als generell taxonomiefähig werden alle Investitionen in Sachanlagen erachtet, die im Zusammenhang mit dem Kauf und dem Besitz von Immobilien stehen. Dazu zählt fremdgenutzter Grund- und Gebäudebesitz. Eine gehaltene Immobilie wird zudem als taxonomiekonform betrachtet, sofern die technischen Bewertungskriterien ("Do no significant harm"-Kriterien) und die Einhaltung des Mindestschutzes nachgewiesen werden konnten. Für 94,7 % des Immobilienvermögens konnte bisher kein Nachweis der Taxonomiekonformität erbracht werden. Sachanlagen, die der Talanx Konzern im Rahmen von Infrastrukturinvestments erwirbt, sowie Kredite, bei denen die finanzierte Wirtschaftstätigkeit bekannt ist, werden einer internen Prüfung hinsichtlich Taxonomiefähigkeit und -konformität unterzogen. Für 3,4 % des Kapitalanlagevermögens liegen dem Konzern keine entsprechenden Daten vor, sodass diese zunächst als nicht taxonomiefähig bzw. nicht taxonomiekonform ausgewiesen werden. Für rund 96,6 % der insgesamt für den Zähler betrachteten Kapitalanlagen konnten mit angemessenem Aufwand Informationen hinsichtlich der korrekten Einwertung beschafft werden. Die fehlenden 3,4 % werden im Berichtsjahr zunächst konservativ als nicht taxonomie fähig ausgewiesen. Der Talanx Konzern ist bestrebt, die Datenqualität und -abdeckung sukzessive zu erhöhen und geht da von aus, dass eine weitere Verbesserung der Informationsbasis auch durch fortschreitende Standardisierung der Berichterstattung sowie die Ausweitung der regulatorischen Berichtspflichten unterstützt wird. Die wesentlichen Leistungsindikatoren zu den taxonomiefähigen und taxonomiekonformen Kapitalanlagen sowie die weiteren geforderten Angaben finden sich im Kapitel "Kennzahlen und Ziele". Derzeit gibt es keine Sachanlagen oder zweckgebundenen Finanzierungen im Zusammenhang mit der Energieerzeugung aus Kernkraft oder Gas im Sinne des Rechtsaktes (EU) 2022/1214. Es besteht eine geringfügige indirekte Exposition gegenüber Emittenten aus der Versorgungsbranche. Diese weist der Konzern aufgrund der geringen Materialität nicht einzeln im Anhang aus. Der Ende Dezember 2023 veröffentlichte Frequently Asked Questions (FAQ)-Entwurf konnte aufgrund der Kurzfristigkeit und verbliebener regulatorischer Unsicherheiten nicht mehr vollumfänglich berücksichtigt werden. Noch nicht erfüllte Anforderungen werden über das laufende Jahr hinweg erarbeitet. Die taxonomiekonformen Kapitalanlagen des Talanx Konzerns ergeben sich in erster Linie aus liquiden Investitionen in Unternehmen, welche der Berichtspflicht gemäß NFRD unterliegen und welche taxonomiekonforme Umsätze sowie CapEx-Quoten veröffentlichen. Zusätzlich werden drei gehaltene Immobilien den taxonomiekonformen Investitionen hinzugezählt. Da die Berichtspflicht zur Taxonomiekonformität für Finanzunternehmen erstmals für das Geschäftsjahr 2023 greift, liegen für Risikopositionen gegenüber Finanzunternehmen bislang nur Informationen zur Taxonomiefähigkeit vor. Die Taxonomiekonformität dieser Emittenten wird ab dem nächsten Jahr im Zähler der wesentlichen Leistungsindikatoren berücksichtigt. Der international ausgerichtete Kapitalanlagehorizont des Talanx Konzerns bedingt naturgemäß einen hohen Anteil an nicht berichtspflichtigen Emittenten. Dadurch begründet sich gleichzeitig ein geringer Anteil taxonomiefähiger bzw. taxonomiekonformer Investitionen. Für die Aufschlüsselung des Zählers je Umweltziel wird als Nenner mangels einheitlicher Auslegung der Wert der taxonomiekonformen Investitionen herangezogen. Eine vollständige Aufteilung der taxonomiekonformen Investitionen auf die Umweltziele 1 - 2 3 ist aufgrund der bisher uneinheitlich veröffentlichen Taxonomie-Quoten der Gegenparteien nicht möglich. Für die Umweltziele 3 - 6 4 werden in diesem Jahr erstmalig Quoten der Gegenparteien berichtet, so dass liquide Investitionen erst ab der kommenden Berichtsperiode berücksichtigt werden können. Die Aktivität "Kauf und Besitz von Gebäuden" ist ebenfalls nur für die Umweltziele 1 - 2 definiert, so dass für taxonomiekonforme Sachanlagen kein Ausweis für die Umweltziele 3 - 6 vorgenommen werden kann. Auch private Hypothekendarlehen unterliegen der Taxonomiefähigkeits- und -konformitätsprüfung der EU-Taxonomie-Verordnung. Eine Bewertung der Taxonomiekonformität von Hypothekendarlehen für Privathaushalte konnten wir in diesem Jahr noch nicht vornehmen, da uns die notwendigen Daten, insbesondere Energieausweise der finanzierten Immobilien im Bestandsgeschäft, nicht vorliegen. Dies betrifft ein Volumen von 909 Mio. EUR. Für Neugeschäft erfolgt eine entsprechende Erhebung in der Zukunft. STANDARDMELDEBOGEN FÜR DIE IN ARTIKEL 8 DER TAXONOMIE VERORDNUNG (EU) 2020/852 VORGESCHRIEBENE OFFENLEGUNG 1scrollen
3 Umweltziel 1: Klimaschutz; Umweltziel 2:
Anpassung an den Klimawandel
Umweltziel 5: Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung; Umweltziel 6: Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der ÖkosystemeKlima- und Umweltbelange in der VersicherungstechnikDie Versicherungsdienstleistungen des Talanx Konzerns können indirekte ökologische und ökonomische Auswirkungen auf eine nachhaltige Entwicklung haben. Dessen ist sich das Unternehmen bewusst und baut deshalb auch in der Versicherungstechnik seinen ESG-Ansatz kontinuierlich aus. Der Talanx Konzern ist seit Mai 2020 Unterzeichner der UN-Initiative für nachhaltige Versicherungen (Principles for Sustainable Insurance, PSI) und verpflichtet sich damit, das Versicherungsgeschäft entlang der vier PSI-Prinzipien fortlaufend nachhaltiger zu gestalten, d. h., zusammen mit Kunden und Geschäftspartnern das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen, Risiken zu managen und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Dabei begleitet der Talanx Konzern seine Kunden partnerschaftlich bei der Transformation, um den nachhaltigen Strukturwandel der Wirtschaft voranzubringen. Vor diesem Hintergrund wurden analog zur Kapitalanlage u. a. Zeichnungsbeschränkungen für Thermalkohlerisiken konzernweit eingeführt. Aufgrund der Tatsache, dass ein Kohleausstieg verantwortungsvoll nur mittel- bis langfristig erfolgen kann, sollen sich ab dem Jahr 2038 keine Risiken der Thermalkohle-Infrastruktur mehr im Versicherungsbestand befinden. Im Jahr 2022 hat der Talanx Konzern seinen Thermalkohle-Ausstieg bis 2038 durch Entwicklung eines mehrstufigen Ausstiegsplans weiter konkretisiert. So soll der Bestand an Risiken der Thermalkohle-Infrastruktur im Konzern anhand von Schwellenwerten stufenweise abgebaut werden. Der Konzern setzt bei der Umsetzung des Ausstiegsplans auf einen partnerschaftlichen und fokussierten Austausch mit den betroffenen Unternehmen. Ziel ist es, gemeinsam und transparent eine mögliche Transformation des Unternehmens zu eruieren, um somit aktiv zur nachhaltigen Entwicklung des Kunden beizutragen. Neben der restriktiven Zeichnungspolitik für Thermalkohle-Infrastruktur fokussiert sich der Talanx Konzern zunehmend auf Restriktionen in Bezug auf die Versicherung von Öl- und Gasprojekten. In diesem Bereich wurde der Fokus zunächst auf den Ausschluss von besonders umweltschädlichen Öl- und Teersanden gelegt und das Ziel gesetzt, die bestehenden Risiken bis 2038 abzubauen. Im Berichtsjahr hat der Konzern seine Positionierung zur Versicherung von Öl- und Gasprojekten geschärft. So sind seit 1. Juli 2023 folgende weitere konzernweite Ausschlüsse auf Einzelrisikobasis in Kraft: Der Talanx Konzern wird keine Versicherungen für neue Greenfield-Öl- und -Gasprojekte abschließen. Damit wird der bestehende Beschluss, welcher sich lediglich auf die Arktis bezog, auf alle Regionen ausgeweitet. Des Weiteren wird kein Versicherungsschutz für neue Tanklager- und Pipelineprojekte angeboten, die dem Transport von Öl dienen, sofern sie im direkten Zusammenhang mit Greenfield-Ölförderung stehen. Zudem schließt der Konzern die Versicherung aller alleinstehenden Ölkraftwerke aus, die sich bis zum 1. Juli 2023 weder in Betrieb noch im Bau befanden. Der Talanx Konzern ist der Ansicht, dass sensitive Regionen in Bezug auf Natur- und Umweltschutz besonders zu behandeln sind. Daher wird der Konzern keine neuen Projektversicherungen für bestehende Öl- und Gasbohrungen ("Arctic Region Drilling Project Policies") in der arktischen Region annehmen. Die arktische Region wird definiert als die Zone oberhalb des Polarkreises, der sich auf dem Breitengrad 66° 34' nördlich des Äquators erstreckt. Dazu gehört auch das Arctic National Wildlife Refuge (ANWR) in den Vereinigten Staaten. In Staaten, in denen der Anteil von Thermalkohle am Energiemix besonders hoch ist und in denen weiterhin kein ausreichender Zugang zu alternativen Energiequellen besteht, liegt das Hauptaugenmerk auf der Beschleunigung des Ausstiegs aus der Thermalkohle und der Unterstützung des Übergangs zu erneuerbaren Energien. Daher wird der Talanx Konzern in Einzelfällen eine begrenzte Anzahl von Ausnahmen für den Versicherungsschutz von neuen Greenfield-Gasprojekten zulassen, nachdem die technischen Standards überprüft wurden und wenn das jeweilige Projekt den Ausstieg aus der Thermalkohle unterstützt. Als Versicherer und wichtiger Partner der Industrie beobachtet der Talanx Konzern jegliche fossile Energiesektoren im Dialog mit seinen Kunden und adjustiert seine Zeichnungsrichtlinien weiterhin stets risikobasiert. Neben dem restriktiven Umgang mit fossilen Energieträgern betrachtet der Talanx Konzern zunehmend Risiken im Zusammenhang mit dem Erhalt von Lebensräumen und Ökosystemen. Dem Konzern sind seine Rolle und sein Einfluss über den Ausschluss besonders umweltschädlicher Projekte bewusst. So verursacht die Gewinnung von Mineralien durch Tiefseebergbau ("Deep Sea Mining") neben der direkten Beeinträchtigung von Ökosystemen möglicherweise auch den Verlust einzigartiger biologischer Vielfalt. Daher wird seit dem 1. Juli 2023 die Zeichnung von Projektrisiken im Tiefseebergbau ausgeschlossen. Die in diesem Kapitel genannten Ausschlüsse gelten für alle Risikoträger bzw. Gesellschaften des Konzerns, auf die Talanx einen beherrschenden Einfluss hat. Die Hannover Rück-Gruppe wendet die Beschränkungen für den fakultativen Zentralbereich an. Die Festlegung der Screening-Kriterien und die regelmäßige Überprüfung der Zeichnungspolitik erfolgen im Responsible Underwriting Committee (RUC). Im RUC sind die Mitglieder des Vorstands der Talanx AG vertreten. Die Integration der Beschlüsse in die Zeichnungsrichtlinien erfolgt dezentral in den geschäftsverantwortlichen Geschäftssegmenten bzw. Risikoträgern. Der Talanx Konzern bekennt sich zum Pariser Klimaschutzabkommen und hat entsprechend für das Versicherungsportfolio ein Netto-Null-Emissionsziel bis 2050 eingeführt. Hiermit bringt der Konzern seine Verpflichtung zum Ausdruck, zum Klimaschutz beizutragen. Um zeitnah eine hinreichende Methodik zur Steuerung des Versicherungsportfolios nach CO 2 -Emissionen zu implementieren, werden der von der Partnership for Carbon Accounting Financials (PCAF) veröffentlichte Standard, die Methoden sowie die regulatorischen Entwicklungen intensiv beobachtet und analysiert. Der Steuerungsansatz in der Versicherungstechnik wird sich zunächst weiterhin primär auf einen Ausschlussansatz bzw. Zeichnungsbeschränkungen für bestimmte Risiken fokussieren. Als eine der führenden Industrie- und Rückversicherungsgruppen will der Talanx Konzern die Wirtschaft partnerschaftlich und im konstruktiv-kritischen Dialog bei der nachhaltigen Transformation zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft begleiten. Zum einen nutzt er die Einflussmöglichkeiten in den Risikodialogen mit den Unterneh men, die der Konzern versichert. Zum anderen beschäftigt sich der Talanx Konzern z. B. in der technischen Versicherung fortlaufend mit neu entwickelten umweltfreundlichen Technologien und deren Versicherbarkeit, wodurch wesentlicher Risikoschutz für die notwendige Energiewende überhaupt erst bereitgestellt wird. Schon heute ist der Talanx Konzern einer der wichtigsten (Rück-)Versicherer für erneuerbare Energien wie Windkraft (on- und offshore), Photovoltaik, Geothermie und Wasserkraft sowie auch für spezifische Transitionsrisiken z. B. bei der Umstellung der Schwerindustrie auf grünen Wasserstoff. Er ist somit entsprechend aufgestellt, den Strukturwandel der Wirtschaft mit den jeweils passenden Produkten für den Risikotransfer und begleitenden Risikoanalysen erfolgreich zu begleiten. Auch im deutschen sowie internationalen Privat- und Gewerbekundengeschäft baut der Konzern die Verankerung von Nachhaltigkeitsaspekten im gesamten Produktangebot weiter aus. Die Produkte werden dazu hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitswirkung überprüft und optimiert. So werden auch im Lebensversicherungsbereich stetig weitere Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. In neu aufgelegten nachhaltigen Produktangeboten der HDI Deutschland hat der Kunde die Möglichkeit, aus unterschiedlichen nachhaltigen Fondsprodukten auszuwählen. Neben der Erfassung der Nachhaltigkeitspräferenzen des Kunden werden im Beratungsprozess umfangreiche und aussagekräftige Informationen zu den verfolgten Nachhaltigkeitszielen des spezifischen Fonds bereitgestellt. Bei der Vorauswahl der angebotenen Fonds werden sowohl die Kundenpräferenzen als auch strenge Nachhaltigkeitskriterien einbezogen. Die EU-Taxonomie-Verordnung stellt ebenfalls ein relevantes Transparenzkriterium für die Nachhaltigkeit des Versicherungsportfolios des Talanx Konzerns dar. Die EU-Taxonomie-Verordnung berücksichtigt in der Versicherungsaktivität jedoch lediglich die Schaden-/ Unfallversicherung in der Erst- und Rückversicherung und bezieht sich nur auf das Umweltziel "Anpassung an den Klimawandel". Somit werden ausschließlich die Versicherungssparten berücksichtigt, welche entsprechende Risiken aus dem Klimawandel explizit absichern. Erst- und Rückversicherungslösungen, die klimabedingte Naturgefahren wie z. B. Flut- oder Sturmschäden absichern, können der Anpassung an den Klimawandel dienen. Das Angebot entsprechender Erst- und Rückversicherungskapazitäten erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber Naturkatastrophen, indem Betroffene abgesichert und im Schadenfall entschädigt werden. Zudem sichern Erst- und Rückversicherungsangebote die Fortführung von Großprojekten und die Entwicklung neuer Technologien ab und fördern so nachhaltig das Wirtschaftswachstum. Langjährige Erfahrung in Risikobewertung und Risikomanagement hilft, neue und zukünftige Risiken frühzeitig zu erkennen und passende Risikotransferlösungen dafür zu entwickeln. Die Taxonomiefähigkeit der Erst- und Rückversicherungstätigkeit legt fest, welcher Anteil der Wirtschaftsaktivitäten in der Taxonomie beschrieben ist und für welche Wirtschaftsaktivitäten technische Bewertungskriterien entwickelt wurden. Diese Kriterien bestimmen den wesentlichen Beitrag zu den gesetzten Umweltzielen, verhindern Beeinträchtigungen der Umweltziele und sollen die Einhaltung der Mindeststandards sicherstellen. Die durch Anwendung der Bewertungskriterien ermittelten Anteile der Wirtschaftsaktivitäten sind taxonomiekonform und müssen erstmalig für das Geschäftsjahr 2023 berichtet werden. In Anbetracht der erstmaligen vollumfänglichen Berichterstattung im Berichtsjahr wird die Aussagekraft der Kennzahlen als noch zu gering erachtet, um sie bereits steuerungswirksam in Geschäftsentscheidungen und Produktentwicklungsprozesse mit einzubeziehen. Die EU-Taxonomie-Verordnung sowie die darauf aufbauenden delegierten Rechtsakte enthalten Vorgaben und Passagen, die eine eindeutige und einheitliche Auslegung und Umsetzung erschweren. Bei der erstmaligen Anwendung der vollständigen Kriterien, die für Erst- und Rückversicherungsunternehmen entwickelt wurden, hat der Talanx Konzern alle bis zur Entwicklung der Berichterstattung erschienenen offiziellen Dokumente, FAQs und Statements der EU-Kommission berücksichtigt - vorbehaltlich des zum Ende des Jahres 2023 veröffentlichen FAQ-Entwurfs, dessen Inhalte nicht mehr vollumfänglich umgesetzt werden konnten. Ein gewichteter Durchschnitt der wesentlichen Leistungsindikatoren aus der Versicherungstechnik wird beispielsweise noch nicht ausgewiesen. Eine eingehende Beschäftigung mit den neuen Anforderungen wird über das laufende Berichtsjahr erfolgen. In Anbetracht dessen und der weiterhin verbleibenden Auslegungsunsicherheiten ist davon auszugehen, dass die Beurteilung der Angaben nach Artikel 8 der EU-Taxonomie-Verordnung - insbesondere die Beurteilung der Taxonomiefähigkeit und -konformität - im Laufe der Zeit schrittweise Anpassungen erfahren wird und eine Vergleichbarkeit innerhalb von Branchen erst nach und nach entstehen kann. Als Erst- und Rückversicherer ist der Talanx Konzern zur adäquaten Auswertung seiner Taxonomiekonformität zudem auf eine Vielzahl von externen Datenlieferungen der Kunden und Geschäftspartner angewiesen, wovon ein Großteil keiner europäischen Berichtspflicht unterliegt. Hierbei muss in den ersten Berichtsjahren mit zum Teil erheblichen Datenlücken im Zusammenhang mit Informationen zur Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen ("Do no significant harm" [DNSH]) gerechnet werden. In der entsprechenden Beschreibung finden sich weitere Informationen zum konservativen Umgang mit diesen Datenlücken. Im Erst- und Rückversicherungsgeschäft erachtet der Talanx Konzern alle Umsätze eines der im delegierten Rechtsakt (EU) 2021/2139 beschriebenen Geschäftsbereiches nach Solvency 2 als taxonomiefähig, wenn direkte Deckungen von klimabedingten Naturgefahren nachgewiesen werden können. Der Nachweis erfolgt einerseits aus der internen Risikokontrolle und andererseits über den konkreten Nachweis eines entsprechenden Vertrags aus jedem identifizierten Geschäftsbereich. Alle anderen Geschäftsbereiche, die keine direkten klimarelevanten Deckungen beinhalten oder nicht im delegierten Rechtsakt (EU) 2021/2139 beschrieben werden, stuft der Talanx Konzern vorbehaltlich weiterer Konkretisierungen seitens des Gesetzgebers als nicht taxonomiefähig ein. Dies umfasst folgende Produkte: (a) Krankheitskostenversicherung; (b) Berufsunfähigkeitsversicherung; (c) Arbeitsunfallversicherung; (d) Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung; (e) sonstige Kraftfahrzeugversicherung; (f) See-, Luftfahrt- und Transportversicherung; (g) Feuer- und andere Sachversicherungen; (h) Beistand. Der Nachweis der Taxonomiekonformität erfordert den Nachweis der Erfüllung der technischen Bewertungskriterien, welche den wesentlichen Beitrag der Rückversicherungstätigkeiten (Wirtschaftstätigkeit 10.2; NACE-Code K65.2.0) und Erstversicherungstätigkeiten (Wirtschaftstätigkeit 10.1; NACE-Code K65.1.2) zum Umweltziel "Anpassung an den Klimawandel" sicherstellen sollen. Anschließend muss nachgewiesen werden, dass diese Tätigkeiten keinen negativen Einfluss auf das Umweltziel "Klimaschutz" nehmen, sowie, dass die Kriterien des Mindestschutzes eingehalten werden. Der delegierte Rechtsakt (EU) 2021/2139 umfasst für Rückversicherungsunternehmen fünf dedizierte technische Bewertungskriterien. Diese spiegeln Geschäftspraktiken und Prozesse wider, welche vom Gesetzgeber als Voraussetzung gesehen werden, um nachhaltige Umsätze i. S. d. EU-Taxonomie deklarieren zu dürfen. Der Talanx Konzern berücksichtigt in seiner Rückversicherungstätigkeit modernste Modellierungstechniken im Hinblick auf klimabedingte Naturgefahren. Für weitere Informationen zu dem Umgang mit diesen Risiken verweist die Talanx auf den Chancen- und Risikobericht des Konzerns. Der Talanx Konzern hat Prozesse implementiert, um sicherzustellen, dass wesentliche Bedürfnisse der Kunden im Hinblick auf klimabedingte Naturgefahren in Rückversicherungsprodukten berücksichtigt werden. Die Bepreisung dieser Produkte erfolgt risikobasiert, so dass präventive Maßnahmen zur Minimierung dieser Risiken (z. B. die Einhaltung von gewissen Baustandards) im Pricing berücksichtigt werden können. Für das obligatorische Geschäft wird nur der Anteil der Prämien eines Portefeuilles als taxonomiekonform ausgewiesen, der die technischen Bewertungskriterien erfüllt. Der Talanx Konzern unterstützt die Entwicklung innovativer Rückversicherungslösungen im Hinblick auf klimabedingte Naturgefahren, um den wachsenden Bedürfnissen der Kunden und der Gesellschaft gerecht zu werden. Die Bepreisung dieser Produkte erfolgt risikobasiert, sodass präventive Maßnahmen zur Minimierung dieser Risiken (z. B. die Einhaltung von gewissen Baustandards) im Pricing berücksichtigt werden können. Die Einhaltung der technischen Bewertungskriterien für das Rückversicherungsgeschäft kann über standardisierte Prozesse, Arbeitsanweisungen und Guidelines sichergestellt werden. Diese gelten für alle Rückversicherungsprodukte (sowohl im obligatorischen als auch im fakultativen Bereich), welche grundsätzlich als taxonomiefähig erachtet werden und bei denen eine Gesellschaft des Talanx Konzern als Risikoträger fungiert. Zur Identifizierung der im Zusammenhang mit taxonomiekonformen Produkten stehenden Prämien greift der Talanx Konzern auf seine internen Risiko- und Klassifizierungsprozesse in der Versicherungstechnik zurück und berücksichtigt nur explizite Anteile von Rückversicherungsprodukten, welche der Deckung von im Anhang A des delegierten Klimarechtsakts (EU) 2021/2139 genannten klimawandelrelevanten Gefahren stehen. Hierunter fallen unter anderem windbezogene Naturgefahren wie Stürme, wasserbezogene Naturgefahren wie Flut und Starkregen und temperaturbezogene Naturgefahren wie Hitzewellen und Buschfeuer. Die hierdurch als taxonomiekonform ausgewiesenen Umsätze leisten somit einen wesentlichen Beitrag zur Anpassung an Gefahren des Klimawandels. Für die Erstversicherungsunternehmen legt der delegierte Klima-Rechtsakt die folgenden fünf dedizierten technischen Bewertungskriterien fest: Führungsrolle bei der Modellierung und Bepreisung von Klimarisiken: Der Talanx Konzern berücksichtigt in seiner Erstversicherungstätigkeit modernste Modellierungstechniken in Hinblick auf klimabedingte Naturgefahren. Für weitere Informationen zu dem Umgang mit diesen Risiken wird auf den Chancen- und Risikobericht des Talanx Konzerns verwiesen. Produktgestaltung: Der Talanx Konzern bietet bei seinen taxonomiekonformen Produkten für spezifische Präventivmaßnahmen entweder Prämienreduzierungen oder ein Ausweiten des Versicherungsschutzes an. Dieses soll dem Kunden eine bessere Einschätzung und Reduzierung von klimabedingten Risiken ermöglichen und erfolgt mindestens jährlich im direkten Austausch zwischen Underwriter und Kunde. Innovative Versicherungslösungen: Im Talanx Konzern sind taxonomiekonforme Produkte auf einen ganzheitlichen Schutz des Versicherungsnehmers ausgelegt. Nach Eintritt eines klimabedingten Schadenereignisses werden die Folgekosten getragen. Weitergabe von Daten: Der Talanx Konzern ist in regelmäßigem Austausch mit staatlichen Behörden und teilt auf Anfrage Daten zu Analysezwecken, um den Wissensaufbau über Veränderungen durch den Klimawandel zu fördern. Hierdurch werden die Anforderungen gemäß des technischen Bewertungskriteriums 4.1 vollumfänglich erfüllt. Hohes Leistungsniveau nach einer Katastrophe: Im Falle von Großschadenereignissen im Zusammenhang mit klimabedingten Naturgefahren hat der Talanx Konzern hohe Abwicklungsstandards implementiert und handelt fair und zeitnah gegenüber seinen Kunden. Innerhalb des strategisch heterogen aufgestellten Erstversicherungsbereichs wurden alle wesentlichen relevanten Nichtlebensversicherungsprodukte, die Klimagefahren absichern, einem Fragebogen-Prozess unterzogen, um ein Produkt und die damit verbundenen Einnahmen als taxonomiekonform zu klassifizieren. Durch diese Analyse ergab sich nur ein kleiner Anteil an Produkten, welche als taxonomiekonform eingeordnet werden können. Um Wirtschaftstätigkeiten als nachhaltig im Sinne der EU-Taxonomie ausweisen zu können, muss sichergestellt werden, dass sie keine erheblichen Beeinträchtigungen weiterer Umweltziele fördern ("Do no significant harm"). Für Erst- und Rückversicherungstätigkeiten muss dieser Nachweis für das Umweltziel 1 "Klimaschutz" erbracht werden. Dies bedeutet, dass die als nachhaltig ausgewiesenen Tätigkeiten weder die Übertragung der Versicherung der Gewinnung, der Lagerung, des Transports oder der Herstellung fossiler Brennstoffe noch die Übertragung der Versicherung von Fahrzeugen, Sachanlagen oder anderen Anlagen, die diesen Zwecken dienen, umfassen. Der Talanx Konzern hat Prozesse implementiert, um sicherzustellen, dass die als taxonomiekonform ausgewiesenen Umsätze keine Deckungen im oben genannten Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen enthalten. Zur Identifizierung dieser Deckungen in den obligatorischen Rückversicherungstätigkeiten (die Deckung großer Portefeuilles) ist der Talanx Konzern auf Datenzulieferungen seiner Kunden und Broker angewiesen, welche aktiv anfragt werden. Im Berichtsjahr zeigen sich hierbei teils größere Datenlücken. Portefeuilles, zu denen keinerlei Informationen vorliegen, werden konservativ als nicht taxonomiekonform betrachtet. Es ist anzunehmen, dass die steigende Datenabdeckung über die kommenden Jahre die Quote der taxonomiekonformen Umsätze beeinflussen wird. Bei der Identifizierung im Rahmen der Erstversicherungstätigkeit kann der Talanx Konzern seine internen Branchenklassifizierungssysteme für die Geschäftskunden verwenden, um die Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen beim Ausweis von taxonomiekonformen Umsätzen sicherzustellen. Um taxonomiekonforme Wirtschaftstätigkeiten ausweisen zu können, müssen diese im Einklang mit den Kriterien des Mindestschutzes (Minimum Safeguards) ausgeführt werden. In Ermangelung weiterer Konkretisierungen der EU-Kommission zu dieser Thematik stützt sich der Talanx Konzern bei der Bewertung auf die Empfehlungendes "Finalen Berichts zum Mindestschutz" der Platform on Sustainable Finance (PSF) vom Oktober 2022. Hier werden folgende vier Kernthemen hervorgehoben, welche von Unternehmen berücksichtigt werden sollten: scrollen
Zu allen vier Kernthemen hat der Talanx Konzern Prozesse implementiert, um die Einhaltung bei seiner Geschäftstätigkeit zu gewährleisten. Für das Berichtsjahr sind keine Vorfälle oder anhängigen Verfahren bekannt, die einen Verstoß gegen die Mindestschutzvorgaben erwarten ließen. Die Taxonomiekennzahlen der Rückversicherung für das Geschäftsjahr 2023 enthalten Angaben zu den taxonomiefähigen und taxonomiekonformen Umsätzen aus der Wirtschaftstätigkeit 10.2 Rückversicherung (NACE-Code K65.2.0). Die Taxonomiekennzahlen der Erstversicherung für das Geschäftsjahr 2023 enthalten Angaben zu den taxonomiefähigen und taxonomiekonformen Umsätzen aus der Wirtschaftstätigkeit 10.1 Nichtlebensversicherung (NACE-Code K65.1.2). Für die Darstellung wurde das verpflichtende Template des Anhangs X für (Rück-)Versicherungsunternehmen des delegierten Rechtsakts (EU) 2021/2178 verwendet. Da Angaben zur Taxonomiekonformität erstmalig ermittelt wurden, weist der Talanx Konzern keine Vorjahreswerte dazu aus. Auch für die Taxonomiefähigkeit werden keine Vorjahreswerte ausgewiesen, da im Berichtsjahr erstmalig die Bilanzierung der Umsätze gemäß den Vorgaben von IFRS 17 zu erfolgen hat. Gemäß dem am 21. Dezember 2023 veröffentlichten FAQ-Entwurf der EU-Kommission weist der Talanx Konzern für die Rückversicherung nur die Prämien als taxonomiekonform aus, welche nachweislich der konkreten Deckung von klimabedingten Naturgefahren dient (Prämiensplit). Auch für die Erstversicherung war es kurzfristig möglich, über die Nutzung von Informationen aus dem Naturgefahren-Pricing oder mithilfe von Schadendaten denjenigen Teil der Prämie auszuweisen, welcher nachweislich und konkret der Deckung von Naturgefahren zugeordnet werden kann (Prämiensplit). Der Talanx Konzern weist nach Prämiensplit die Produkte "Named Perils" und "All Risk" des Risikoträgers HDI Global SE als taxonomiekonform aus. Der Ausweis der taxonomiekonformen zedierten Werte erfolgt über den Anteil am Gesamtversicherungsumsatz. Diese Ermittlung wird im kommenden Geschäftsjahr weiter verfeinert und auf andere Risikoträger erweitert. Von diesen Umsätzen werden für Erst- und Rückversicherung die identifizierten Umsätze, die im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen stehen, abgezogen. Die Taxonomie-Quote ergibt sich aus dem Verhältnis der taxonomiekonformen Umsätze (Zähler) zu den Gesamtumsätzen des Nichtlebensversicherungsgeschäfts (Nenner). Die Aussagekraft der mit dieser regulatorisch geforderten Methode ermittelten Kennzahlen zur Taxonomiekonformität der Produkte des Talanx Konzerns als Versicherungsunternehmen ist, insbesondere im Vergleich zu anderen Branchen, sehr begrenzt und spiegelt in keiner Weise die Nachhaltigkeitsambitionen des Talanx Konzerns wider. Der Talanx Konzern beobachtet die Entwicklungen rund um das Taxonomie-Reporting und wird diese bei der Weiterentwicklung der Berichterstattung berücksichtigen. Klima- und Umweltschutz im eigenen BetriebIntegraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie des Talanx Konzerns ist es, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu steuern und so weit wie möglich zu reduzieren. Als Unternehmen ohne physische Produktion, das Dienstleistungen im Bereich Versicherungen und Finanzen anbietet, hat der Talanx Konzern im Betrieb grundsätzlich geringere Auswirkungen auf die Umwelt bzw. das Klima als beispielsweise produzierende oder rohstoffintensive Unternehmen. Gleichwohl beschäftigt der Konzern an seinen Standorten weltweit rund 28.000 Mitarbeiter, die Energie und Material verbrauchen, Dienstreisen unternehmen oder mobil arbeiten. Zudem kauft der Konzern Produkte bzw. Betriebsmittel ein, welche die Mitarbeiter benötigen, um ihrer Arbeit nachzugehen, seien es Büroausstattung, IT-Produkte oder Nahrungsmittel für die Kantinen. Auch im Betrieb arbeitet der Talanx Konzern daher konsequent an seinen zwei wichtigsten Umweltzielen: scrollen
Der Konzern verringert dazu kontinuierlich seinen CO 2 -Ausstoß, nutzt Energie und sonstige Ressourcen möglichst effizient, bezieht Strom aus erneuerbaren Quellen und kompensiert die verbleibenden Emissionen in Deutschland durch Emissionsminderungszertifikate. Darüber hinaus bemüht sich der Talanx Konzern um eine verantwortungsbewusste Nutzung von Wasser und Papier sowie eine Reduktion des Abfallaufkommens. Der Talanx Konzern orientiert sich an dem internationalen Treibhausgas-(THG-)Standard ISO 14064. Auf dieser Grundlage wurde im Berichtsjahr 2023 das interne Rahmenwerk konsequent weiterentwickelt, das die Datenerhebung, das Berichtswesen und die Quantifizierung von THG-Emissionen konzernweit einheitlich abdeckt. Die THG-Emissionen aus Scope 1 und Scope 2 sowie die Kategorien Geschäftsreisen, Energievorkette, Papier und Wasserverbrauch aus Scope 3 werden dabei entsprechend den Berichtsgrenzen, die im operativen Steuerungsansatz des THG-Protokolls definiert sind, gemessen und berichtet. Analog wurden im Jahr 2022 die Kategorien Data Center und Remote Working für Scope 3 in Deutschland aufgenommen und im Berichtsjahr 2023 auf internationale Einheiten ausgeweitet. Die Emissionszahlen für 2023 beinhalten darüber hinaus Emissionsdaten für das im Berichtsjahr übernommene Geschäft in Brasilien und der Türkei. Die Berichtskategorien sind dabei folgendermaßen definiert: scrollen
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Im Jahr 2023 beliefen sich die Gesamtemissionen des Konzerns ohne die Hannover Rück-Gruppe auf 31.187 metrische Tonnen CO 2 -Äquivalente (CO 2 e), was einer Reduktion von 34 % im Vergleich zum Jahr 2019 entspricht. Im Detail lassen sich davon 8.821 Tonnen auf die Scope-1- und 9.739 Tonnen auf die Scope-2-Emissionen zurückführen. Die Emissionen in Verbindung mit Scope 3 belaufen sich auf 12.627 Tonnen. Aufgrund von verbesserter Datenqualität sowie angepasster Emissionsfaktoren für Flugreisen (DEFRA) wurde die Basis für die Berichtsjahre 2019 (auf 47.196 tCO 2 e), 2021 (auf 30.737 tCO 2 e) und 2022 (auf 30.714 tCO 2 e) angepasst. Die weitgehende Beibehaltung der erzielten Emissionsreduktion gegenüber 2019 weist auf nachhaltige Effekte durch die grundsätzlich veränderte Arbeitsweise, größtenteils jedoch durch das Ergebnis der fortgesetzten Bemühungen hin, den ökologischen Fußabdruck des Talanx Konzerns zu reduzieren. Kennzahlen und ZieleIn den nachfolgenden Tabellen sind zum einen die wesentlichen Ziele sowie Maßnahmen und zum anderen die Taxonomiekennzahlen zu den Themen Klima- und Umweltbelange in der Kapitalanlage und in der Versicherungstechnik zusammenfassend dargestellt. Neben den hier dargestellten ESG-Kennzahlen arbeitet der Talanx Konzern derzeit an der Entwicklung von konzerneinheitlichen Metriken bzw. Messgrößen und entsprechenden Prozessen, die konkrete Steuerungsansätze für klimaneutrale Investitions- und Versicherungsportfolios im Einklang mit den Pariser Klimazielen ermöglichen. Wesentliche Änderungen der Kennzahlen gegenüber dem Vorjahr resultieren in erster Linie aus der erstmals möglichen Einordnung zu Taxonomiekonformität aufgrund berichteter Taxonomieinformationen von Emittenten in der Kapitalanlage. Der Talanx Konzern geht davon aus, dass sich die Kennzahlen mit steigender Datenverfügbarkeit auch in den kommenden Berichtsperioden ändern werden. Die Aussagekraft der mit dieser regulatorisch geforderten Methode ermittelten Kennzahlen zur Taxonomiekonformität der Produkte des Talanx Konzerns als Versicherungsunternehmen ist, insbesondere im Vergleich zu anderen Branchen, sehr begrenzt und spiegelt in keiner Weise die Nachhaltigkeitsambitionen des Talanx Konzerns wider. Der Talanx Konzern beobachtet die Entwicklungen rund um das Taxonomie-Reporting und wird bei steigender Bedeutung entsprechend handeln. Aufgrund der regulatorischen Vorgaben, wie die Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2023 zu berichten sind, beziehen sich die Angaben zur Taxonomiekonformität und Taxonomiefähigkeit auf den Anteil der Umsätze und Investitionsausgaben (Capital Expenses [CapEx]), welche mit taxonomiekonformen, taxonomiefähigen und nicht taxonomiefähigen Aktivitäten der Emittenten erwirtschaftet wurden. In der Investmentstrategie werden die Taxonomiekennzahlen der Emittenten bei der Analyse berücksichtigt. Im Produktgestaltungsprozess hat die EU-Taxonomie-Verordnung bisher keine strategische Auswirkung. ZIELE UND MASSNAHMEN: KLIMA- UND UMWELTBELANGEscrollen
STANDARDMELDEBOGEN FÜR DIE IN ARTIKEL 8 DER TAXONOMIE VERORDNUNG (EU) 2020/852 VORGESCHRIEBENE OFFENLEGUNG 1scrollen
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1 Der versicherungstechnische KPI für
Nichtlebens- und Rückversicherungsunternehmen
S - SozialbelangeSozialbelange in der Kapitalanlage und in der VersicherungstechnikAls börsennotiertes Unternehmen, das in über 175 Ländern für Kunden aktiv ist und rund 28.000 Mitarbeiter beschäftigt, ist sich der Talanx Konzern seiner gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung bewusst. Deshalb werden bei Kapitalanlage- und Versicherungsentscheidungen auch soziale Aspekte berücksichtigt. So ist für das regelmäßige ESG-Screening in der Kapitalanlage konzernweit die Wahrung von sozialen Standards und Prinzipien als wesentliches Filterkriterium festgelegt. Neben der Einhaltung der im UN Global Compact verankerten sozialen Kriterien hat der Talanx Konzern den Filterkatalog konsequent um internationale Sozialstandards wie die International Labour Organization's (ILO) Conventions, die OECD Guidelines for Multinational Enterprises und die UN Guiding Principles on Business and Human Rights (UNGPs) erweitert. Zudem werden Investitionen in Unternehmen, welche in kontroverse Waffen (bspw. Anti-Personen-Minen) involviert sind, ausgeschlossen. Die sozialen Screening- bzw. Ausschlusskriterien werden im Responsible Investment Committee (RIC) festgelegt, regelmäßig überprüft sowie Empfehlungen an die Konzerngesellschaften im Hinblick auf das Halten oder den Abbau von Kapitalanlagebeständen unter Wahrung des wirtschaftlichen Interesses der Versichertengemeinschaft gegeben. Das ESG-Screening wird für die liquiden Anlageklassen Aktien und Unternehmensanleihen durchgeführt. Mit nachhaltigen Investitionen in der Höhe von 11,3 Mrd. EUR engagiert sich der Talanx Konzern in der Finanzierung von öffentlichen Infrastrukturprojekten (u. a. Krankenhäuser und Bildungsstätten). Darüber hinaus investiert der Konzern in Social Bonds gemäß des Standards der International Capital Market Association (ICMA). Damit bringt der Talanx Konzern auch seinen sozialen Anspruch in der Kapitalanlagepolitik zum Ausdruck. Im Zuge der Überarbeitung des Sozialfokus der Nachhaltigkeitsstrategie wurde das Handlungsfeld "Sicherstellung des Zugangs zu Infrastruktur" als soziales Schwerpunktthema aufgenommen. Der Zugang zu Infrastruktur wird aufgrund seiner positiven Auswirkungen auf die Gesellschaft als soziales Kriterium angesehen. Das Handlungsfeld umfasst die Bereiche Verkehr, Energie, Telekommunikation, Abfallentsorgung und Recycling sowie Krankenhäuser, Universitäten und Gerichtsgebäude. Auch in der Versicherungstechnik sind soziale Aspekte für den Talanx Konzern von besonderer Bedeutung. Durch das Angebot von Versicherungsleistungen sichert der Konzern Menschen und Unternehmen weltweit verlässlich und langfristig gegen unterschiedliche Lebensrisiken finanziell ab. Das Leistungsspektrum in der Erstversicherung deckt existenzgefährdende Risiken für Privat- und Gewerbekunden ab. Außerdem ermöglicht das Rückversicherungsgeschäft, dass weltweit andere Versicherungsgesellschaften ebenso derartige Produkte anbieten können. Neben dieser zentralen Rolle als Risikoträger ist die Einhaltung internationaler sozialer Standards und Prinzipien ebenfalls ein wesentliches Entscheidungs- und Ausschlusskriterium bei der Zeichnung von Versicherungsrisiken. Soziale Aspekte fließen zunehmend auch in konkrete Produktlösungen ein. Der Konzern setzt sich beispielsweise in der Personenrückversicherung mit dem Trend der steigenden Lebenserwartung auseinander und unterstützt die Entwicklung innovativer und auf die Bedürfnisse des Endkunden zugeschnittener Rentenprodukte. In Deutschland wurden im Bereich der biometrischen Risiken neue Grundfähigkeitsversicherungen eingeführt. Neben der Risikolebensversicherung ist auch die Berufsunfähigkeitsversicherung seit vielen Jahren ein fester Bestandteil im Produktportfolio. Darüber hinaus leistet der Konzern durch das Angebot von Versicherungslösungen wie Agrarversicherungen oder Mikroversicherungen einen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung in strukturschwachen Regionen. Dadurch können sich Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten gegen elementare Risiken wie die Folgen von Ernteausfällen sowie Krankheit absichern. Soziale Verantwortung nimmt der Talanx Konzern zudem u. a. in der Beratung wahr, indem er Kunden vor finanziellen Risiken schützt und eine Ergänzung sowie teilweise Alternativen zu staatlichen Sozialsystemen bietet. Insbesondere die Konzernprodukte im Bereich der Lebensversicherung tragen dadurch zu einer Entlastung der Sozialsysteme bei. Soziales Engagement als UnternehmenGesellschaftliches Engagement ist ein wichtiger Bereich, in dem der Talanx Konzern durch Öffentlichkeitsarbeit, Freiwilligeneinsätze und Spenden einen direkten gesellschaftlichen Beitrag leistet und zugleich das Mitarbeiterengagement fördern kann. Im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse wurde das Thema gesellschaftliches bzw. soziales Engagement zwar nicht als wesentlich identifiziert, dennoch stellt es ein wichtiges Thema für den Talanx Konzern dar, das im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie systematisch adressiert und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Im Review der Nachhaltigkeitsstrategie im Jahr 2022 wurde u. a. ein einheitlicher Rahmen für das soziale und gesellschaftliche Engagement geschaffen und in der Konzernstrategie verankert. Hieraus folgt, dass Projekte in den Bereichen "Diversity, Equity &Inclusion", "Employee's Journey" und "Sicherung des Zugangs zu Bildung" beim sozialen Engagement des Konzerns besondere Berücksichtigung finden. Aufgrund der dezentralen Ausrichtung des Konzerns und der tiefen Verankerung der lokalen Tochtergesellschaften an ihren jeweiligen Standorten wählt jede Tochtergesellschaft bzw. Niederlassung ihre eigenen Projekte aus und weist ihnen eigene Ressourcen zu. Das Engagement ist vielfältig und immer auf die lokalen Bedürfnisse in den jeweiligen Ländern abgestimmt. Dadurch erzielt der Talanx Konzern für die Gesellschaft positive soziale Effekte über seine eigene Geschäftstätigkeit hinaus. ArbeitnehmerbelangeAls drittgrößter Versicherungskonzern Deutschlands mit Geschäftsbeziehungen in mehr als 175 Ländern ist der Talanx Konzern ein bedeutender Arbeitgeber sowie Aus- und Weiterbilder und hat als solcher Auswirkungen auf die Gesellschaft. Aufgrund der dezentralen Aufstellung des Konzerns und der damit einhergehenden lokalen Unterschiede wird nachfolgend ein Fokus auf Deutschland gelegt, wo rund 38 % der Mitarbeiter beschäftigt sind. Seit dem 1. Juli 2022 ist Caroline Schlienkamp im Konzernvorstand als Arbeitsdirektorin für den Bereich Group People &Culture verantwortlich. Die im Rahmen der Konzernstrategie 2025 erarbeitete Personalstrategie "HDI.X" wurde Anfang 2023 kommuniziert und vom Bereich Group People &Culture durch diverse Maßnahmen untermauert und umgesetzt. Diese Maßnahmen sind in den vier strategischen Säulen "Hire", "Develop", "Inspire" und "Xperience" verankert. Im Sinne des Purpose des Talanx Konzerns "Together we take care of the unexpected and foster entrepreneurship" ist es Ziel der Personalarbeit, die Mitarbeiter mit Blick auf die Unternehmensziele bestmöglich zu unterstützen und wertzuschätzen. Talanx als ArbeitgeberDer Talanx Konzern als Arbeitgeber legt Wert auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance und unterstützt diese u. a. durch flexible Arbeitszeitmodelle und die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit sowie zur Umwandlung von Gehaltsbestandteilen in Freizeit. Das mobile Arbeiten ermöglicht es den Mitarbeitern darüber hinaus, den Arbeitsalltag örtlich flexibler zu gestalten. Darüber hinaus hat der Talanx Konzern in Deutschland bereits vor vielen Jahren u. a. Angebote zur flexiblen und verlässlichen Kinderbetreuung geschaffen, bspw. durch die betriebs eigene Kindertagesstätte in Hannover oder die Unterstützung bei der Vermittlung von Kitaplätzen, durch Eltern-Kind-Büros oder durch einen steuerfreien Zuschuss bei kostenpflichtiger Unterbringung. Zusätzlich wird Mitarbeitern über einen Partner Hilfe beim Homeschooling oder Möglichkeiten zur Ferien- und Freizeitgestaltung (virtuell und vor Ort) angeboten. Nach dem im Jahr 2022 eingeführten Pilotprojekt zur Ferienbetreuung von Kindern der Mitarbeiter am Standort Hannover wurde das Angebot 2023 ausgebaut. Mit einem weiteren Partner unterstützt der Talanx Konzern Mitarbeiter, die die Pflege von Angehörigen und ihren Beruf koordinieren müssen oder selbst in eine Pflegesituation geraten. Zur Stärkung von persönlichen Ressourcen können Mitarbeiter in Deutschland im Rahmen eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements auf umfangreiche Präventionsangebote zurückgreifen - von geförderten Vorsorgemaßnahmen über Beratungsaktivitäten zur mentalen Gesundheit bis hin zur Suchtprävention. Zusätzliche Angebote exisitieren im Rahmen bewährter Projekte wie des "HDI Gesundheitsjahres" oder einzelner Gesundheitstage mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Bei belastenden privaten, beruflichen und gesundheitlichen Situationen können Mitarbeiter kostenfrei und anonym eine professionelle persönliche Beratung durch einen externen Dienstleister sowie einen Familienservice nutzen. Die Vergütungssystematik des Konzerns besteht aus einem leistungs- und verantwortungsbezogenen Gehalt mit erfolgsabhängigen Zahlungen sowie aus Sozialleistungen. Gehaltsanpassungen auf Basis interner und externer Vergütungsanalysen sorgen dafür, dass die Vergütung des Konzerns wettbewerbsfähig ist. Im Talanx Konzern wird das individuelle Entgelt durch die übernommene Funktion sowie die persönliche fachliche Qualifikation und Leistung des Mitarbeiters bestimmt. Neben der Eingruppierung der Tätigkeit nach dem Versicherungstarif wird eine mitarbeiterunabhängige Stellenbewertung für den gesamten leitenden Bereich konzernweit einheitlich nach der standardisierten Hay-Methode vorgenommen. Der Konzern zielt darauf ab, eine leistungs- und verantwortungsbezogene sowie marktgerechte Vergütungsstruktur sicherzustellen. 2023 hatten die in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter des Talanx Konzerns (ohne Hannover Rück-Gruppe) zum sechsten Mal die Möglichkeit, am Belegschaftsaktienprogramm der Talanx AG teilzunehmen. Dieses Angebot haben 39 % der Mitarbeiter wahrgenommen und haben damit die guten Teilnahmequoten der letzten Jahre wieder erreicht. Die Mitarbeiter konnten flexibel unter drei Programmoptionen auswählen und dabei eine steuerfreie Subvention bis zum Höchstbetrag von 1.440 EUR erhalten. Damit wurden in den sechs Programmjahren des Belegschaftsaktienprogramms in Deutschland insgesamt 1.119.757 Aktien gezeichnet. Im Jahr 2023 hatten zudem die Mitarbeiter der HDI Global außerhalb Deutschlands weltweit erstmals die Möglichkeit, an einem internationalen Belegschaftsaktienprogramm teilzunehmen. Das Angebot haben 22 % der Mitarbeiter wahrgenommen. Insgesamt wurden 16.206 Aktien an die Mitarbeiter ausgegeben. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter und ihre Identifikation mit dem Unternehmen tragen zur moderaten Fluktuationsrate von 7,6 % und einer langen Konzernzugehörigkeit von durchschnittlich 14,8 Jahren der Mitarbeiter in Deutschland (ohne Hannover Rück-Gruppe) bei. Mitarbeitergewinnung und -entwicklungSeit 2021 tritt der Konzern als Arbeitgeber mit der einheitlichen Arbeitgebermarke HDI Group 5 in Deutschland auf. Die Umsetzung der Personalbeschaffung liegt in der Verantwortung der lokalen Personaleinheiten. In Deutschland (ohne Hannover Rück-Gruppe) wurde zur Optimierung und Weiterentwicklung der Recruiting-Maßnahmen im Jahr 2022 ein Recruiting-Center eingerichtet, in dem alle Recruiting-Maßnahmen inkl. Employer Branding &Sourcing in einer Hand zusammenlaufen. Auf diese Weise können Einstellungsprozesse beschleunigt und eine zielgruppenorientierte Kandidatenansprache sichergestellt werden. Der Recruiting-Prozess wurde im Geschäftsjahr 2023 hinsichtlich der Prozesssteuerung gezielt weiterentwickelt. Die grenzüberschreitende Rekrutierung von Talenten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die weltweiten Auslandseinheiten des Talanx Konzerns rekrutieren ihrerseits eigenständig neue Talente für den jeweiligen Heimatmarkt. Gleichzeitig hat der Talanx Konzern die Diversifizierung der Recruitingbasis in allen Ländern sowie die Förderung des internationalen interkulturellen Austauschs in seine Strategie aufgenommen. Der Fokus hinsichtlich der Mitarbeitergewinnung in Deutschland liegt auf der zielgruppengerechten Ansprache wie der Ausweitung der Social-Media-Aktivitäten und einem ansprechenden Arbeitgebermarketing. Im Jahr 2023 wurden Social-Media-Kampagnen im Rahmen der Recruitingstrategie entwickelt, um speziell jüngere Zielgruppen auf die Einstiegsmöglichkeiten im Talanx Konzern aufmerksam zu machen. Für Studenten stehen als Informationsquellen neben Berufsmessen und Unternehmensbesuchen auch Podcasts ehemaliger Studenten der HDI Group in Deutschland zur Verfügung. Potenzielle Mitarbeiter sollen ferner durch optimierte TeilzeitstellenAusschreibungen oder durch die Erweiterung der dualen Ausbildungs- und Studiengänge bzw. Traineeprogramme bedarfsgerecht angesprochen werden. Im Rahmen der strategischen Nachwuchsgewinnung fördert die HDI Group zudem auch Studenten über unterschiedliche Stipendienprogramme wie die HDI Stiftung oder das Deutschlandstipendium. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein zusätzliches internes Förderprogramm für Werkstudenten und Praktikanten eingeführt, um bereits eingestellte Talente zielgerichtet zu unterstützen. Im Rahmen von Personalentwicklungskonferenzen werden deutschlandweit systematisch die Potenzialträger des Konzerns unter den Mitarbeitern und Führungskräften identifiziert und gezielt gefördert. Zukünftig soll damit die Besetzung von vakanten Positionen mit eigenen Nachwuchskräften sichergestellt werden. Eine jährlich durchgeführte Nachfolgeplanung für Vorstands-, Führungs- und Schlüsselpositionen ermöglicht, dass Vakanzen schnell nachbesetzt werden können. Die Identifikation geeigneter Kandidaten für eine Nachfolge erfolgt auch unter Berücksichtigung internationaler Einheiten. Bei den Personalentwicklungskonferenzen wird zudem ein explizites Augenmerk auf Potenzialträgerinnen gelegt. Bei der Besetzung vakanter Führungspositionen im mittleren Management wird ein objektives Auswahlverfahren eingesetzt, das aus einer Eignungsdiagnostik und verschiedenen situativen Übungen mit mehreren Beobachtern besteht. Auch im europäischen Ausland wird dieses Verfahren genutzt. Vor der Besetzung von Positionen im oberen Management erfolgt ein extern durchgeführtes Management Assessment. Auf diese Weise wird bei der Stellenbesetzung auf allen Führungsebenen Objektivität sichergestellt. Die kontinuierliche Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter ist dem Talanx Konzern sehr wichtig. Die Anforderungen an das Knowhow und die Kompetenzen ändern sich in einer volatilen Welt permanent. Um sich dieser Situation anzupassen, ermöglicht der Konzern seinen Mitarbeitern neben klassischen Lernformaten ein selbst gesteuertes, bedarfs- und interessengerechtes Lernen, z. B. über den Zugang zu digitalen Plattformen. Neben zahlreichen Angeboten zur Erweiterung von Fach-, Sprach- und Methodenkenntnissen wird auch ein Schwerpunkt auf die Entwicklung persönlicher Skills und und die Förderung einer wertschätzenden Unternehmenskultur gelegt. Veränderungen im Arbeitskontext wird durch speziell zugeschnittene Angebote, z. B. im Rahmen der agilen Transformation, Rechnung getragen. Einzelne Zielgruppen werden mithilfe verschiedener bedarfsgerechter, zum Teil internationaler Programme gefördert. Zu ihnen gehören beispielsweise Berufseinsteiger, ausgewählte Potenzialträger, Experten sowie Führungskräfte des mittleren und oberen Managements. Frauen werden mithilfe des Female Empowerment Programmes gezielt gefördert. Im Jahr 2023 endete die mehrjährige "Together Leadership Journey", eine konzernweite Leadership-Initiative mit dem Fokus der systemischen Verankerung der Führungsprinzipien "Transparenz", "Engagement" und "Kollaboration". Die Vorbereitungen für das Nachfolgeformat "Talanx Executive Campus" haben begonnen. Der Talanx Konzern setzt sich dafür ein, dass alle Mitarbeiter offen ihre Meinung äußern und ein ehrliches Feedback geben können, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. So bietet der Konzern unterschiedliche Formate wie das jährliche Mitarbeitergespräch "Let's talk" oder das partizipative Entwicklungsmodell "LET'S GROW", das es Teilnehmern ermöglicht, systematisches Feedback von Kollegen einzuholen, als Instrumente etabliert. Die Bedeutung der Feedback-Kultur wird auch durch den zum fünften Mal in Folge durchgeführten "Organizational Health Check" (OHC) deutlich. Hierbei werden Mitarbeiter des Konzerns u. a. zu ihrer Sicht auf Unternehmenskultur und -organisation befragt. Der OHC wird im Geschäftsjahr 2024 durch den im Jahr 2023 pilotierten "Engagement Survey" abgelöst.
5 Die HDI Group umfasst im Employer Branding die
Erstversicherungsgruppe in Deutschland
6 Black, Indigenous and People of Colour (BIPoC)
Diversity, Equity &InclusionFür den Talanx Konzern sind Diversity, Equity & Inclusion (DE&I) nicht nur wesentliche Bestandteile der Unternehmenskultur, sie werden auch als Chancen gesehen, um Potenzial zu entfalten und neue Perspektiven einzubringen. Für den Konzern sollen die am besten geeigneten Mitarbeiter gewonnen und langfristig gebunden werden, unabhängig von Alter, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Geschlecht und geschlechtlicher Orientierung, ethnischer Herkunft und Nationalität, sozialer Herkunft, Religion oder Weltanschauung oder sexueller Orientierung. Der Konzern setzt sich mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt durch den Vorstand bereits seit einem Jahrzehnt für DE&I ein. Ab 2023 wird die Verantwortung für Diversity, Equity & Inclusion durch die Arbeitsdirektorin wahrgenommen. Die Ansiedlung der Verantwortung bei einem Vorstandsmitglied spiegelt die Bedeutung des Themas im Konzern wider. Das Management von Diversity, Equity & Inclusion wird in den Personal- und Unternehmensprozessen systematisch verankert. Diese strategische Verankerung unterstreicht auch der Leitsatz des Konzerns (ohne Hannover Rück-Gruppe) "BeYou. Together we are traditionally different". Das Bekenntnis zu DE&I sowie die verabschiedete Strategie finden Ausdruck in einer Reihe von Aktivitäten und Maßnahmen, die im Konzern bereits initiiert und zunehmend etabliert werden. Im Jahr 2023 wurden die Aktivitäten zur Aufklärung und Bewusstseinsschaffung weiter fortgeführt, u. a. mit einer digitalen Weiterbildungsreihe zu Menschen mit Behinderung, Workshops im Recruiting zu DE&I und einer Workshop- und Vortragsreihe zu den verschiedenen Generationen. Weiterhin ist es das Ziel des Talanx Konzerns, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Neben erweiterten Qualifizierungsangeboten, Mentoringprogrammen sowie dem Netzwerk Women@Talanx hat sich der Konzern zum Ziel gesetzt, die Hälfte aller vakanten Führungspositionen mit Frauen zu besetzen. Im Talanx Konzern gibt es verschiedene Netzwerke mit einem Bezug zu "Diversity, Equity &Inclusion": das Frauennetzwerk Women@ Talanx, das internationale LGBTIQ * -Netzwerk "pride@HDI" sowie eine internationale DE&I Community, das HDI Starters-Netzwerk für Auszubildende und Studierende, der Safe(r) Space für und von Schwarzen Menschen und People of Color ("BIPoC@HDI") 6 , " Parents@HDI" sowie "Internationals@HDI". Verantwortung gegenüber KundenIm Themenfeld "Verantwortung gegenüber Kunden" sind insbesondere die verständliche Aufklärung über Versicherungslösungen, faire Beratung im Vertrieb sowie die zügige, transparente Bearbeitung von Forderungen für den Talanx Konzern wesentlich. Diese Gesichtspunkte beeinflussen maßgeblich die Zufriedenheit der Kunden. Das Zufriedenstellen der Kundenbedürfnisse besitzt höchste Priorität. Neben einer hohen Beratungsqualität sind Transparenz und Fairness sowie innovative und auf Kundenwünsche zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen wichtige Elemente. Die deutsche Versicherungsbranche unterliegt nach der Verordnung über Informationspflichten bei Versicherungsverträgen (VVG- Informationspflichtenverordnung, VVG-InfoV) umfangreichen Aufklärungspflichten gegenüber ihren Kunden. Seit dem 10. März 2021 gelten in der Europäischen Union verbindliche Rahmenbedingungen für nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor gemäß der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates. Es bestehen unternehmensbezogene, produktbezogene und vermittlerbezogene Verpflichtungen: scrollen
Darüber hinaus ist seit 1. Januar 2023 Level 2 der delegierten Verordnung zur EU-Offenlegungsverordnung ((EU) 2022/1288) vom 6. April 2022 anzuwenden. Mit ihr geht eine Konkretisierung der Offenlegungspflichten einher. Neu sind zu verwendende Mustervorlagen für vorvertragliche Informationen und Standmitteilungen, die Veröffentlichung von Statements zu nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren (PAI) sowie die Konkretisierung von Offenlegungspflichten auf Produktebene. Darüber hinaus ist die verständliche Aufklärung zu Versicherungslösungen ein wichtiger Bestandteil des Verhaltenskodex des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für den Vertrieb von Versicherungsprodukten. Auch zu diesem Kodex verpflichten sich Gesellschaften des Geschäftssegments Privat- und Firmenversicherung Deutschland auf freiwilliger Basis. Mit der Versicherungsvertriebsrichtlinie der EU (IDD) nach Richtlinie (EU) 2016/97 des Europäischen Parlaments und des Rates gelten seit 23. Februar 2018 für Anbieter von Versicherungsprodukten erweiterte Aufsichts- und Lenkungsanforderungen. Zusätzlich wurden erhöhte Anforderungen an Qualifikation und Beratung festgelegt. Sie werden durch die Gesellschaften des Geschäftssegments Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie die Tochtergesellschaften der Privat- und Firmenversicherung International und der Industrieversicherung in der EU erfüllt. Im Zuge der Ergänzung zweier delegierter Verordnungen wurden zum 2. August 2022 die bestehenden Vorgaben der IDD um Nachhaltigkeitsaspekte erweitert. Nachhaltigkeitsfaktoren müssen im Rahmen des Produktentwicklungs- und Produktüberwachungsprozesses sowie in Bezug auf den Zielmarkt beachtet werden. Beim Vertrieb von Versicherungsanlageprodukten sind Nachhaltigkeitsziele der Kunden im Rahmen der Ermittlung von Interessenkonflikten zu berücksichtigen. Zudem ist die Geeignetheits- und Angemessenheitsprüfung um die Erläuterung, die Abfrage und nach Möglichkeit die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitspräferenzen zu ergänzen. Alle Vorgaben werden durch die Gesellschaften des Geschäftssegments Privat- und Firmenversicherung Deutschland erfüllt. Im Hinblick auf die IDD und deren Umsetzung in die Vertriebspraxis der Partner des Talanx Konzerns werden den Vertrieben der Bancassurance-Partner Coaches, Schulungen und Qualifizierungen der eigenen Vertriebskapazitäten oder die rechtskonforme Integration via Software zur Verfügung gestellt. Die Privat- und Firmenversicherung Deutschland verpflichtet die Vermittler im Exklusivvertrieb sowie die Bank- und Kooperationspartner dazu, im Beratungsgespräch die Ermittlung der Kundenbedürfnisse zum Kernbestandteil der Vermittlungstätigkeit zu machen. Für die Vermittler im Exklusivvertrieb gilt vertraglich der HDI Basis-Kodex für Versicherungsvermittler, für Makler/MFA wird vertraglich auf die Grundgedanken des GDV-Verhaltenskodex bzw. eines geprüften Alternativkodex des Vermittlers verwiesen. Zudem ist das Beratungsgespräch anhand standardisierter Protokolle sorgfältig zu dokumentieren. Eine Kontrolle erfolgt durch das Beschwerdemanagement. Die Bestätigung des Kunden, ein Beratungsprotokoll erhalten zu haben oder ausdrücklich darauf zu verzichten (Ausnahme), ist als fester Bestandteil in den Antrags- und Vertragsunterlagen integriert. Auch in den von HDI zur Verfügung gestellten digitalen Absatzstrecken erfolgt grundsätzlich eine Beratungsdokumentation, die dem Kunden bereitgestellt wird. Die verständliche Aufklärung von Kunden und die Fokussierung auf Kundenbedürfnisse sind Bestandteil der Prüfung durch unabhängige Stellen. Zur gesicherten Umsetzung des Kodex hat der Talanx Konzern für die HDI Versicherung AG, die HDI Lebensversicherung AG und für die Bancassurance-Gesellschaften 2016 ein Compliance-Management-System implementiert. Es erfolgt eine laufende Rezertifizierung durch unabhängige Wirtschaftsprüfer nach dem Prüfungsstandard IDW PS980. Der HDI Deutschland Compliance-Steuerungskreis ist das zentrale Steuerungs- und Überwachungsgremium sowohl für die Compliance-Management-Systeme der Gesellschaften, die dem GDV-Verhaltenskodex beigetreten sind, als auch für die Umsetzung der Anforderungen, die sich aus der Umsetzung der IDD bzw. der nationalen Gesetzgebungen für die wesentlichen Risikoträger des Geschäftssegments Privat- und Firmenversicherung Deutschland ergeben. Um die Qualifizierung der Vermittler und die Kompetenz in der Kundenberatung sicherzustellen, engagieren sich die betreffenden Talanx Gesellschaften in der Brancheninitiative des GDV und der Vermittlerverbände der deutschen Versicherungswirtschaft "Gut beraten - Weiterbildung der Versicherungsvermittler in Deutschland". Alle Vermittler im Exklusivvertrieb sind vertraglich zur Teilnahme verpflichtet. Um die Zufriedenheit der Kunden zu untersuchen, nutzen die nationalen und internationalen Konzerngesellschaften verschiedene Instrumente - von eigenen Kundenzufriedenheitsbefragungen an verschiedenen Kundenkontaktpunkten über externe Bewertungstools bis hin zu Marktstudien, Fachtagungen und Stakeholder-Dialogen im Rahmen des Nachhaltigkeitsmanagements. Menschenrechte und LieferketteDer Talanx Konzern ist sich seiner Verantwortung gegenüber Kunden, Investoren, Mitarbeitern und Geschäftspartnern bei der Einhaltung der anwendbaren Gesetze, Konventionen und Bestimmungen zur Wahrung der Menschenrechte und aktiven Unterstützung von Arbeitnehmerrechten bewusst und nimmt sie in seiner Geschäftstätigkeit ernst. Die nachfolgenden Ausführungen dienen u. a. der Herstellung von Transparenz gemäß § 54 Abs. 5 des Modern Slavery Act 2015 des Vereinigten Königreichs von Großbritannien, soweit anwendbar. Bereits im Jahr 2021 hat der Talanx Konzern seinen um Regeln zur Einhaltung von Menschenrechten ergänzten Verhaltenskodex weltweit für alle Beschäftigten des Konzerns ausgerollt. Die Regeln des Verhaltenskodex stellen klar, dass niemand im Unternehmen durch Gewalt oder Einschüchterung in irgendeiner Form zum Arbeiten gezwungen werden darf. Jede Form von unfreiwilliger Beschäftigung, Kinderarbeit und Menschenhandel sowie andere Formen des Missbrauchs von Mitarbeitern sind ausdrücklich verboten. Auch ein fairer und respektvoller Umgang miteinander sowie die Achtung der Würde und der Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen sind als Grundlage gegenseitigen Umgangs wichtige Prinzipien im Verhaltenskodex des Unternehmens. Diese Regeln sind im Rahmen eines eigenen Kapitels zum Thema Nachhaltigkeit in der Compliance-Richtlinie des Konzerns verankert. Die Compliance-Richtlinie richtet sich an alle Beschäftigten des Talanx Konzerns weltweit (ohne Hannover Rück-Gruppe) und enthält Compliance-Mindeststandards. Das Kapitel beinhaltet insbesondere Regeln zur Einhaltung von Menschenrechten, welche sich an den Pflichten des seit dem 1. Januar 2023 geltenden Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) orientieren. Der Talanx Konzern ist nach dem LkSG dazu verpflichtet, ein angemessenes und wirksames Risikomanagement zur Einhaltung bestimmter Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten einzurichten. Die Sorgfaltspflichten beinhalten die Pflicht zur Durchführung einer Risikoanalyse, um menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken im eigenen Geschäftsbereich sowie bei unmittelbaren Zulieferern zu ermitteln. Der Talanx Konzern hat die Risikoanalyse 2023 erstmals durchgeführt. Neben internen Regelungen, wie dem Verhaltenskodex, hat der Talanx Konzern mit dem Verhaltenskodex für Geschäftspartner auch ein Instrument geschaffen, um externe Partner zur Einhaltung von Menschenrechten anzuhalten. Das Dokument wurde im Jahr 2022 mit Blick auf die ab dem 1. Januar 2023 geltenden Bestimmungen des LkSG überarbeitet und neu veröffentlicht. Darüber hinaus veröffentlichte der Talanx Konzern auf seiner Unternehmenswebsite im Jahr 2022 eine Grundsatzerklärung zum Thema Menschenrechte, mit welcher sich der Konzern ausdrücklich zur Achtung von Menschenrechten und zur Anwendung von unternehmerischer Sorgfalt in Bezug auf diese Rechte bekennt. Der Talanx Konzern verfügt zudem über ein sowohl intern als auch extern zugängliches Hinweisgebersystem, welches die Meldung von Menschenrechtsverletzungen (auch anonym) ermöglicht. Mit der Unterzeichnung des UN Global Compact verpflichtet sich der Talanx Konzern zur Einhaltung der internationalen Menschenrechte. Die ersten sechs Prinzipien der Initiative beinhalten die Achtung der Menschenrechte und die Umsetzung von Arbeitsnormen (ILO-Kernarbeitsnormen). Mit dem Beitritt unterstützt der Konzern, neben den internationalen Menschenrechten, ebenfalls die Vereinigungsfreiheit, fördert die Abschaffung von Zwangs- und Kinderarbeit und tritt für die Beseitigung von Diskriminierung von Mitarbeitern ein. Des Weiteren bekennt sich der Talanx Konzern zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen, von denen er aufgrund seiner Tätigkeitsschwerpunkte einige besonders fokussiert, darunter Themen wie Geschlechtergleichheit oder menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum. Maßnahmen zur Achtung von Menschenrechten in der Lieferkette werden insbesondere im Kapitel "Lieferantenmanagement" ausgeführt. Überdies finden Menschenrechtsaspekte im Talanx Konzern auch bei der Kapitalanlage und im Bereich Versicherungstechnik Berücksichtigung (s. Kapitel "Sozialbelange in der Kapitalanlage und in der Versicherungstechnik"). Seine Verantwortung in Bezug auf Menschenrechte nimmt der Konzern auch durch eine systematische Förderung von Diversity, Equity & Inclusion im Rahmen der Personalstrategie wahr (siehe Kapitel "Diversity, Equity &Inclusion"). Kennzahlen und ZieleIn der nachfolgenden Tabelle sind die wesentlichen Ziele und Maßnahmen zu den zuvor dargelegten sozialen Aspekten des Talanx Konzerns zusammenfassend dargestellt. ZIELE UND MASSNAHMEN: SOZIALBELANGEscrollen
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2 Wird 2024 durch das Engagement Survey ersetzt
3 Wird 2024 durch den Talanx Executive Campus
ersetzt
G - GovernanceCorporate GovernanceFür eine verantwortungsvolle, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensführung ist eine konzernweite und effektive Corporate Governance von zentraler Bedeutung. Die Talanx AG unterliegt als börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Hannover dem deutschen Aktien- und Kapitalmarktrecht sowie dem Mitbestimmungsgesetz. Entsprechend bilden die drei Organe Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung die oberste Führungs-bzw. Governance-Struktur des Konzerns. Die Aufgaben und Befugnisse der Organe ergeben sich aus dem Gesetz, der Satzung der Talanx AG und den Geschäftsordnungen für Vorstand und Aufsichtsrat. Die Talanx AG unterliegt dem zweistufigen System von Vorstand und Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat ernennt, überwacht und berät den Vorstand. Er ist in die Entscheidungsfindung bei grundlegenden Belangen eingebunden und arbeitet kooperativ mit dem Vorstand zum Wohle des Unternehmens zusammen. Der Aufsichtsrat nimmt jedoch keine geschäftsführende Funktion ein, ganz im Sinne des dualistischen Systems der Unternehmensführung, in der Überwachung und Leitung bewusst getrennt sind. Der Aufsichtsrat der Talanx AG besteht nach dem deutschen Mitbestimmungsgesetz aus 16 Mitgliedern, die sich zu gleichen Teilen aus Anteilseigner- und Arbeitnehmervertretern zusammensetzen. Der Aufsichtsrat hat vier ständige Ausschüsse eingerichtet, in denen Themen von wesentlicher Bedeutung vertiefend behandelt werden. Dazu zählt der Finanz- und Prüfungsausschuss (FPA), der sich u. a. mit der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, der Wirksamkeit des Risiko management- und des internen Revisionssystems sowie Maßnahmen in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Governance-bezogene Aspekte befasst. Weitere Informationen zur allgemeinen Corporate Governance können den Corporate-Governance-Grundsätzen und der Satzung der Talanx AG sowie dem Abschnitt "Corporate Governance" im Talanx Konzerngeschäftsbericht entnommen werden. ESG-GovernanceIm Berichtsjahr wurde die Nachhaltigkeits-Governance des Talanx Konzerns in diversen Anwendungsbereichen weiter ausgebaut und gestärkt. Der Stellenwert des Themas Nachhaltigkeit im Konzern wurde durch die Benennung einer weiteren Expertin im Aufsichtsrat unterstrichen. Nunmehr vertreten drei Experten das Thema Nachhaltigkeit in diesem Gremium. Gleichzeitig wurde der Austausch mit dem Aufsichtsrat über das Thema Nachhaltigkeit u. a. durch ein Schulungsangebot intensiviert. Der Talanx Konzern ist ab dem Geschäftsjahr 2024 berichtspflichtig nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Im Berichtsjahr hat sich der Talanx Konzern intensiv mithilfe eines konzernweiten Implementierungsprogramms auf die resultierende Anpassung und Ausweitung des Berichtswesens im nichtfinanziellen Bereich vorbereitet. Des Weiteren hat die Nachhaltigkeitseinheit Group Strategy & Sustainability der Talanx AG weitere Unterstützung für das Thema durch den kontinuierlichen Ausbau der Nachhaltigkeitsfunktionen in den Geschäftssegmenten sowie einigen Zentralbereichen erhalten. Die Konzernfunktion Group Strategy & Sustainability ist Dreh- und Angelpunkt für die bestehenden Nachhaltigkeitsaktivitäten des Konzerns. Sie ist zuständig für Koordinierung und Weiterentwicklung sowie für den Anstoß neuer Aktivitäten auf Konzernebene und berichtet regelmäßig an den Vorstand und den Aufsichtsrat. Über das konzernweite und funktionsübergreifende Nachhaltigkeitsnetzwerk unterstützt die Konzernfunktion zudem die operativen Einheiten des Konzerns dabei, den strategischen Nachhaltigkeitsansatz und die Richtlinien des Konzerns in seine Geschäftsprozesse zu integrieren. Ziel ist es u. a., neben einer ganzheitlichen und langfristig ausgerichteten Nachhaltigkeitsstrategie eine umfassende Governance zu etablieren und damit die interne Vernetzung sowie das Teilen von Best Practices zum Thema Nachhaltigkeit weiter voranzutreiben. Über definierte Kernprozesse wird daher der Austausch mit Zentralfunktionen, Geschäftssegmenten sowie lokalen Konzerngesellschaften im Nachhaltigkeitsnetzwerk strukturiert. Sie dienen dazu, Transparenz über externe Anforderungen zu schaffen und diese möglichst effizient und effektiv in unternehmerisches Handeln zu übersetzen. Über das Expertennetzwerk hinaus erfolgt ein regelmäßiger Austausch innerhalb des Konzerns über verschiedene ESG-themenspezifische Arbeitsgruppen. Der Talanx Konzern setzt situativ und bedarfsabhängig auf externe Unterstützung. Auf Geschäftssegmentebene übernimmt jeweils die zuständige Nachhaltigkeitsfunktion in den Strategieabteilungen die übergreifende Koordination von Nachhaltigkeitsthemen. Sie verantwortet die segmentspezifische Umsetzung sowie die entsprechende Berichterstattung über Nachhaltigkeitsthemen innerhalb des Geschäftssegments. Analog zur Konzernfunktion für Nachhaltigkeit sind auch die Nachhaltigkeitsfunktionen der Geschäftssegmente dem jeweils verantwortlichen Mitglied des Talanx Vorstands organisatorisch direkt zugeordnet und berichten regelmäßig an dieses. Die organisatorische Verankerung unterstreicht nochmals die Wichtigkeit und strategische Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit für den Talanx Konzern. Mit dem Responsible Investment Committee (RIC) und dem Responsible Underwriting Committee (RUC), die jeweils von Mitgliedern des Konzernvorstands geleitet werden, wurden zudem zwei zentrale Nachhaltigkeitsgremien etabliert, die die strategiekonforme Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in alle Kernprozesse der Kapitalanlage und Versicherungstechnik regelmäßig kontrollieren und vorantreiben. Die Verantwortung für das Thema Nachhaltigkeit trägt der Gesamtvorstand der Talanx AG. Entsprechend befasst sich der Vorstand regelmäßig mit dem aktuellen Umsetzungsstand der Nachhaltigkeitsstrategie sowie den strategischen Handlungsfeldern und der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Neben ESG-bezogenen Chancen und Risiken werden dabei auch die ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit des Talanx Konzerns diskutiert. Seinen Nachhaltigkeits- und Transparenzanspruch unterstreicht der Talanx Konzern darüber hinaus durch seine freiwillige Selbstverpflichtung zu international anerkannten Richtlinien, Rahmenwerken bzw. Initiativen sowie ESG-spezifischen Berichtsstandards und durch das Nachhaltigkeitscommitment des Vorstands. Im Kerngeschäft hat sich der Talanx Konzern mit dem Beitritt zu den beiden UN-Initiativen Principles for Responsible Investment (PRI) und Principles for Sustainable Insurance (PSI) den in diesen Bereichen jeweils weltweit bedeutendsten Standards und Richtlinien für die Integration von Nachhaltigkeitskriterien verpflichtet. Zudem ist der Talanx Konzern dem UN Global Compact (UNGC) beigetreten, der weltweit größten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. In einem stetigen Prozess treibt der Talanx Konzern die Implementierung der zehn Global-Compact-Prinzipien und Richtlinien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention voran. Seit dem Geschäftsjahr 2021 hat der Talanx Konzern Nachhaltigkeitsaspekte auch in das Vorstandsvergütungssystem integriert und einen Teil der variablen Vergütung des Vorstands an die Erreichung konkreter individueller Nachhaltigkeitsziele gebunden, die eine nachhaltige und langfristige Entwicklung der Gesellschaft unterstützen (siehe Vergütungsbericht, Seite 18 ff.). Um auch bei der ESG-bezogenen Berichterstattung hohe Transparenz und Datenqualität sicherzustellen, orientiert sich der Talanx Konzern an den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI), die sich weltweit als einer der wichtigsten Standards für ESG-Berichterstattung etabliert hat. Zudem ermöglicht die Orientierung an einem global etablierten Standard die Transparenz der Nachhaltigkeitsleistungen sowohl innerhalb von Branchen als auch über diese hinweg. Digitalisierung, Datenschutz und CybersicherheitDigitalisierungDie Digitalisierung und das damit verbundene Innovations-, aber auch Disruptionspotenzial verändern die Erwartungen von Kunden sowie Geschäftspartnern hinsichtlich Leistungen und Services deutlich und treiben so den Wandel im Versicherungssektor kontinuierlich voran. Der Talanx Konzern greift das Thema Digitalisierung in der gesamten Wertschöpfungskette auf. Neben der Digitalisierung der internen Prozesse, stehen dabei digitale Prozesse und Produkte für die Kunden im Fokus. Digitale Innovationen werden dabei gezielt konzernübergreifend über Best Practice Labs unterstützt, beispielsweise durch den internationalen Austausch im Group Digital Lab, durch die Skalierung von innovativen Best Practices über sogenannte Agile Desks sowie durch Scouting- und Market-Intelligence-Partnerschaften mit Start-ups und etablierten Technologieunternehmen. Daneben werden regelmäßig Veranstaltungen organisiert, um innovative Ansätze aus der Insurtech-Szene den operativen Einheiten des Talanx Konzerns vorzustellen und Pilotimplementierungen anzustoßen. Die Transparenz über digital verfügbare Talanx Assets ermöglicht einen schnellen Austausch und die Wiederverwendung der Best Practices. Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung und insbesondere der strukturellen Veränderungen durch die fortschreitende Digitalisierung kommt den Bereichen Datenschutz und Informationssicherheit bzw. Cybersicherheit eine zentrale Bedeutung zu. Datenschutz und CybersicherheitIn einer zunehmend vernetzten globalen Welt sind Informationen und Daten zahlreichen Risiken, Bedrohungen und anderen unberechenbaren Herausforderungen ausgesetzt. Informations- und Cybersicherheit implizieren gleichzeitig auch immer die Gewährleistung des technischen Datenschutzes und bilden dabei einen wesentlichen Teil der durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) geforderten angemessenen technischen und organisatorischen Maßnahmen. Datenschutz sowie Informationssicherheit versteht der Konzern als wertschöpfende Elemente, da neue Technologien, Prozesse und Verarbeitungsmethoden nur dann Bestand haben, wenn sie von Anfang an datenschutz- und sicherheitskonform ausgestaltet werden. Datenschutz sowie Informations- und Cybersicherheit sind Teil des konzernweiten internen Kontrollsystems (IKS) in der "zweiten Verteidigungslinie" im aufsichtsrechtlichen Konzept des "Three Lines"-Modells. Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten bestehen hierbei in der Identifikation, Bewertung, Steuerung, Überwachung und Berichterstattung der Risiken auf Gesamtunternehmensebene. Die Konzernbereiche "Information Security Office" und "Data Protection" bilden eigenständige Einheiten, die eng zusammenarbeiten. Gemeinsame Werte liegen sowohl in den Aspekten der technischen Sicherheit als auch im sensiblen Umgang mit Daten und Informationen. Diese Werte spiegeln sich insbesondere im sparsamen und zweckgebundenen Umgang mit Daten und Informationen wider - auch wenn Daten die Basis des Geschäfts des Talanx Konzerns sind und in Zeiten der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens in hoher Anzahl und Qualität erforderlich sind. Um Kundendaten sowie Vermögenswerte zu schützen und Angreifer aus dem Cyberraum abzuwehren, setzt der Talanx Konzern auf individuelle Erkennungsstrategien sowie Reaktions- und Notfallpläne. So können eventuelle Schäden reduziert und Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um eine schnelle und vollständige Wiederherstellung der Systeme zu gewährleisten. Die Lenkung und Kontrolle des vom Vorstand eingerichteten Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) erfolgt durch die "Information Security"-Funktion und den Chief Informationen Security Officer (CISO) des Talanx Konzerns. Das zentrale HDI ISMS ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert. Der Konzernvorstand bzw. die Vorstände der Risikoträger erhalten einen vierteljährlichen Security-Report und werden in kritischen Fällen ad hoc informiert. Der CISO berichtet in direkter Linie an den Finanzvorstand des Konzerns. Grundlage für die Datenschutzstrategie des Konzerns ist die Einhaltung der Datenschutzgesetze. Die Geschäftsprozesse richten sich entsprechend an den datenschutzrechtlichen Vorgaben aus. Die Abteilung "Data Protection" hat ein Berichtswesen implementiert, das mindestens jährliche Datenschutzberichte vorsieht und an die Geschäftsleitung gerichtet ist. Anlassbezogen besteht auch unterjährig eine direkte Berichtslinie an den Konzernvorstand. Das Datenschutzmanagementsystem ist zentral für den Anwendungsbereich der DSGVO, des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie weiterer datenschutzrechtlicher Vorschriften. Hierbei werden die typischen Verarbeitungsvorgänge insbesondere im Versicherungsgeschäft (Vertragsverwaltung, Schadenbearbeitung, Kommunikation mit Vertriebspartnern und Rückversicherern) ganzheitlich berücksichtigt. Die Konzern-Datenschutzrichtlinie regelt den Umgang mit Daten und Informationen in allen inländischen Konzerngesellschaften (ohne Hannover Rück-Gruppe) und schafft somit einen einheitlichen, verbindlichen Rahmen. Wesentliche Themen wie Dokumentationspflichten, Verantwortlichkeiten, Datenschutzbeauftragte und dedizierte Datenschutzkoordinatoren, Datenschutzkontrolle sowie transparente Datenverarbeitung sind dort geregelt. Alle proaktiven und präventiven Maßnahmen wie Schulungen oder anlasslose Kontrollen sind auf diese Konzernvorgaben ausgerichtet. Auch Schadenersatz- und Unterlassungsansprüche bei Verletzungen der Datenschutzvorschriften sind in der Konzern-Datenschutzrichtlinie adressiert. Proaktive und reaktive Maßnahmen sorgen für Transparenz und ein hohes Schutzniveau bei allen Informations- und Datenverarbeitungsprozessen. ComplianceFür den Talanx Konzern ist die Einhaltung geltenden Rechts eine unabdingbare Voraussetzung für den anhaltenden weltweiten Geschäftserfolg. Von den Geschäftssegmenten über die Abteilungen bis hin zu den einzelnen Mitarbeitern - Compliance spielt für alle im Talanx Konzern eine wichtige Rolle. Group Compliance ist eine auf Konzernebene im Bereich Group Legal angesiedelte Abteilung. Sie wird vom Chief Compliance Officer geleitet, der direkt an das für Compliance zuständige Mitglied im Vorstand der Talanx AG berichtet. Ein weltweites Netzwerk von dezentralen Compliance-Verantwortlichen an den ausländischen Standorten unterstützt den Chief Compliance Officer bei seinen Aufgaben. So können lokale Compliance-Verstöße auch außerhalb der lokalen Hierarchie direkt an die Compliance-Abteilung berichtet werden. In dem etablierten Format "ComplianceXchange" tauschen sich Group Compliance und die dezentralen Compliance-Verantwortlichen aus und entwickeln mögliche Best-Practice-Lösungsansätze. Ein wichtiges Element ist das Compliance-Management-System (CMS) des Konzerns. Das CMS besteht aus verschiedenen Komponenten, die systematisch ineinandergreifen: "Kultur und Regeln", "Training und Kommunikation", "Organisation", "Risiken", "Kern- und Koordinationsthemen" sowie "Überwachung und Verbesserung". Es baut auf dem Compliance-Regelwerk auf, das aus dem Talanx Verhaltenskodex, der Talanx Compliance-Richtlinie und Arbeitsanweisungen besteht. Der konzernweite Verhaltenskodex "Together for Integrity" ist ein wirksames Instrument, um das Bekenntnis zur Einhaltung geltenden Rechts und freiwillig eingegangener Selbstverpflichtungen transparent zu machen. Der Kodex dient dazu, den Mitarbeitern grundlegende rechtliche und ethische Anforderungen darzulegen und ihre damit zusammenhängenden Pflichten näher zu beschreiben. Er enthält u. a. ein klares Bekenntnis zur Achtung der Menschenrechte und verbietet jede Form von unfreiwilliger Beschäftigung, Kinderarbeit und Menschenhandel. Der Verhaltenskodex wird durch die laufend überarbeitete Talanx Compliance-Richtlinie konkretisiert. Die Grundsätze dieser Richtlinie gelten verbindlich in den Konzerngesellschaften des In- und Auslands (ohne Hannover Rück-Gruppe). Das Talanx Hinweisgebersystem gibt Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten sowie weiteren Geschäftspartnern die Möglichkeit, einen möglichen Verstoß gegen Gesetze oder Regeln des Verhaltenskodex auch anonym zu melden. Das System ist über die Talanx Website weltweit in insgesamt neun Sprachen erreichbar. Darüber hinaus können Hinweise auf Verstöße gegen Gesetze und Richtlinien dem jeweiligen Vorgesetzten oder direkt dem für die Gesellschaft zuständigen Compliance Officer übermittelt werden. Seit März 2023 können zusätzlich zu den bisherigen Schwerpunkten auch Verletzungen von Menschenrechten sowie Umweltverschmutzung gemeldet werden. Compliance hat ein externes Tool für das Monitoring rechtlicher Änderungen implementiert. Die Ergebnisse aus dem Rechtsmonitoring von Gesetzesvorhaben, die Auswirkungen auf Geschäftsprozesse der deutschen Erstversicherungsgruppe und der Konzernfunktionen haben können, werden den Führungskräften und Mitarbeitern vierteljährlich bzw. seit dem zweiten Quartal 2023 alle zwei Monate durch Compliance zur Verfügung gestellt, sodass die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben gewährleistet wird. Ein wesentlicher Bestandteil des Compliance-Verständnisses ist die regelmäßige Kommunikation von Compliance-Themen. Ziel ist es, die vereinbarten Regeln und Grundsätze in das Bewusstsein der Mitarbeiter zu transportieren und so die Compliance-Kultur im Unternehmen zu stärken. Die Schulungen sind daher eine wichtige Maßnahme zur Prävention von Regelbrüchen und eine grundlegende Säule des CMS. Korruptionsprävention ist ein wesentliches Kernthema von Compliance und damit ein essenzieller Bestandteil des Compliance-Managements im Talanx Konzern. Im Verhaltenskodex ist explizit geregelt, dass der Konzern gegen alle Arten von Korruption und Bestechung eintritt. In der Compliance-Richtlinie werden die Grundsätze weiter konkretisiert. Die Regeln für den Umgang mit Zuwendungen von und an Geschäftspartner sind in einer entsprechenden Arbeitsanweisung festgelegt. Der Talanx Konzern bietet zur Korruptionsprävention ein vielfältiges Informations- und Schulungsangebot, um die Mitarbeiter zu sensibilisieren und die notwendigen Fähigkeiten zur Korruptionsbekämpfung zu fördern. Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden durch den jährlichen Compliance-Bericht über die wesentlichen Compliance-Risiken und die Maßnahmen zur Einhaltung der Compliance-Vorgaben informiert. Dieser beinhaltet auch das Thema Korruptionsprävention. Dem Talanx Konzern sind für das Geschäftsjahr 2023 keine signifikanten Bußgelder oder nicht monetären Strafen aufgrund der Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften bekannt. LieferantenmanagementNeben den intern ausgerollten Verhaltenskodizes für Mitarbeiter, z. B. zur Einhaltung von Menschenrechten (siehe "Menschenrechte und Lieferkette", Seite 102), erwartet der Talanx Konzern eine entsprechende Compliance ebenfalls von seinen Geschäftspartnern. Bei der Auswahl der Lieferanten achtet der Konzern darauf, dass nationale Gesetzgebungen im Hinblick auf Umweltschutz und die Wahrung der Menschenrechte sowie die Werte der Talanx eingehalten werden. Um sein Commitment zu operationalisieren und um über die Gesetzgebung hinaus positiven Einfluss auszuüben, verwendet der Talanx Konzern einen konzerneinheitlichen Verhaltenskodex für Geschäftspartner. Das Dokument wird sowohl von Group Procurement als auch dem IT-Einkauf, z. B. bei Vertragsabschlüssen mit Lieferanten, genutzt und regelt verbindlich folgende Themen: Bekämpfung von Korruption und Bestechung, Achtung der Menschenrechte, Umwelt-, Sozial- und weitere Arbeitnehmerbelange, Datenschutz sowie Schutz von Geschäftsgeheimnissen. Im Jahr 2022 erfolgte die Aktualisierung des Kodex vor dem Hintergrund des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG). Mit der Einführung des LkSG zum 1. Januar 2023 wurden neue Prozesse geschaffen, um weltweit eine adäquate Transparenz über Lieferantenrisiken sowie eine gesetzeskonforme Analyse und Mitigation der identifizierten Risiken zu gewährleisten und den Anforderungen des LkSG somit in vollem Umfang gerecht zu werden. In diesem Zusammenhang wurde u. a. eine externe IT-Plattform ausgewählt, welche die systematische jährliche Risikoanalyse gemäß LkSG unterstützt. Ein entsprechender Anwendungs-Rollout erfolgte 2023 im Rahmen der durchgeführten Risikoanalyse. Ein professionelles Lieferantenmanagement (IT-Einkauf und Group Procurement) wurde im Berichtsjahr eingeführt. Kennzahlen und ZieleIn der nachfolgenden Tabelle sind die wesentlichen Ziele und Maßnahmen zu den zuvor dargelegten Governance-Aspekten des Talanx Konzerns zusammenfassend dargestellt. ZIELE UND MASSNAHMEN: GOVERNANCEscrollen
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1 Ursprünglich geplanter
Einführungszeitpunkt
Corporate GovernanceErklärung zur Unternehmensführung gemäß §§ 289f, 315d Handelsgesetzbuch (HGB) 1Hiermit gibt die Talanx AG Einblick in ihre Unternehmensführungspraktiken im Rahmen der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB sowie für die Talanx Gruppe gemäß § 315d HGB i. V. m. § 289f HGB. UnternehmensführungVorstand und Aufsichtsrat verstehen unter einer guten Corporate Governance eine verantwortungsvolle, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensführung und -kontrolle für die Talanx AG und die Talanx Gruppe. Dabei wollen wir insbesondere das Vertrauen von Anlegern, unserer Geschäftspartner und Mitarbeiter sowie der Öffentlichkeit weiter fördern. Daneben sind eine effiziente Arbeit in Vorstand und Aufsichtsrat, eine gute Zusammenarbeit zwischen diesen Organen und mit den Mitarbeitern des Unternehmens sowie eine offene und transparente Unternehmenskommunikation für uns von hoher Bedeutung. Unser Verständnis von guter Corporate Governance ist in den Corporate-Governance-Grundsätzen der Talanx AG zusammengefasst, die sich am Deutschen Corporate Governance Kodex ("DCGK") orientieren (www.talanx.com/media/ Files/talanx-gruppe/pdf/corp_gov_de.pdf). Es ist unser Anspruch, sowohl bei strategischen Überlegungen als auch im Tagesgeschäft stets höchste ethische und rechtliche Standards zugrunde zu legen, denn das Auftreten, Handeln und Verhalten jedes einzelnen Mitarbeiters prägen das Erscheinungsbild der Talanx AG und der gesamten Gruppe. Der DCGK formuliert die aktuellen Best Practices der Unternehmensführung und hat zum Ziel, das deutsche Corporate-Governance-System transparent und nachvollziehbar zu machen sowie das Vertrauen der internationalen und nationalen Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften zu fördern. Die Talanx AG hat im Berichtsjahr allen Empfehlungen des DCGK entsprochen. Vorstand und Aufsichtsrat haben vor der Feststellung des Jahresabschlusses die Entsprechenserklärung der Talanx AG zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 28. April 2022 wie folgt abgegeben: Entsprechenserklärung der Talanx AG nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex§ 161 Aktiengesetz (AktG) verpflichtet Vorstand und Aufsichtsrat deutscher börsennotierter Gesellschaften, jährlich zu erklären, ob den vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" (DCGK) entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen nicht angewendet wurden oder werden und warum nicht. Vorstand und Aufsichtsrat erklären gemäß § 161 AktG, dass die Talanx AG allen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 28. April 2022 (Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 27. Juni 2022) entspricht. Die Gesellschaft wird auch künftig den Empfehlungen des DCGK in der Fassung vom 28. April 2022 entsprechen.
Hannover, den 10. November 2023 Der Vorstand Der Aufsichtsrat Die Entsprechenserklärung und weitere Informationen zur Corporate Governance bei der Talanx finden Sie auch auf der Internetseite https://www.talanx.com/de/talanx_gruppe/corporate_governance/entsprechenserklaerung. VergütungVergütung des VorstandsDas aktuelle Vergütungssystem des Vorstands gilt seit dem 1. Januar 2021. Es wurde von der Hauptversammlung der Talanx AG am 6. Mai 2021 mit einer Mehrheit von 96,5 % gebilligt. Das Vergütungssystem wurde vom Aufsichtsrat mit Unterstützung eines unabhängigen Beraters erarbeitet und entspricht den Anforderungen des Aktiengesetzes (AktG) sowie den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) in seiner aktuellen Fassung vom 28. April 2022. Die Regelungen zur Vergütung und das Vergütungssystem werden regelmäßig durch den Aufsichtsrat auf ihre Angemessenheit hin überprüft. Mindestens alle vier Jahre sowie im Fall von Vorschlägen zur Änderung der Vergütungsregelungen befasst sich die Hauptversammlung mit der Billigung des Vergütungssystems für die Vorstandsmitglieder. Das Vergütungssystem für den Vorstand sowie Einzelheiten zur aktuellen Vergütung des Vorstands der Talanx AG sind im Vergütungsbericht 2023 detailliert beschrieben, der auf Seite 18 ff. dieses Geschäftsberichts zu finden ist. Vergütung des AufsichtsratsAuch das System zur Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben und berücksichtigt die Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex. Es ist in § 12 der Satzung der Gesellschaft geregelt. Die Regelungen zur Vergütung des Aufsichtsrats und das Vergütungssystem werden regelmäßig durch den Aufsichtsrat auf ihre Angemessenheit hin überprüft. Mindestens alle vier Jahre sowie im Fall von Vorschlägen zur Änderung der Vergütungsregelungen befasst sich die Hauptversammlung mit der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder. Zuletzt war dies in der Hauptversammlung am 6. Mai 2021 der Fall, in der die Hauptversammlung das derzeit geltende System der Aufsichtsratsvergütung beschlossen hat. Auf Seite 37 f. des Geschäftsberichts ist im Vergütungsbericht 2023 die individuelle Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 aufgeschlüsselt. Weitergehende Unternehmensführungspraktiken der Talanx AGVerhaltenskodexAn der Spitze der konzerninternen Compliance-Regeln steht der Verhaltenskodex "Together for Integrity". Dieser beinhaltet die wichtigsten Grundsätze und Regeln für ein rechtlich korrektes und verantwortungsbewusstes Verhalten aller Mitarbeiter des Talanx Konzerns, er zeigt mögliche Risiko- und Konfliktbereiche sowie deren Bedeutung für unser Unternehmen auf und erläutert sie. Der Verhaltenskodex ist konzernweit gültig, in verschiedenen Sprachen verfügbar und auf der Talanx Website für Kunden, Lieferanten und andere Interessengruppen öffentlich abrufbar: https://www.talanx.com/media/Files/talanx-gruppe/pdf/Verhalten_2023_DE.pdf. NachhaltigkeitAls international tätiger Versicherungskonzern und langfristig orientierter Investor hat sich der Talanx Konzern bereits seit Langem einer verantwortungsvollen, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgelegten Unternehmensführung verschrieben. Das Thema Nachhaltigkeit stellt dabei einen der zentralen Eckpfeiler der Konzernstrategie dar. Der Nachhaltigkeitsansatz basiert auf der gezielten Umsetzung von nachhaltigkeitsbezogenen bzw. ESG-Aspekten (Environmental, Social, Governance) in der Kapitalanlage, der Versicherungstechnik und im Betrieb sowie dem gesellschaftlichen und sozialen Engagement des Konzerns. Seinen strategischen Nachhaltigkeitsanspruch unterstreicht der Konzern dabei durch eine fokussierte Anbindung an international anerkannte Rahmenwerke bzw. Initiativen wie Principles for Responsible Investment (PRI) und Principles for Sustainabile Insurance (PSI) oder dem UN Global Compact (UNGC) sowie (Berichts-)Standards. Die Nachhaltigkeitsausrichtung wird im Zeitablauf immer wieder adjustiert, weil neue Erkenntnisse, rechtliche Rahmenbedingungen und veränderte gesellschaftliche Wahrnehmungen reflektiert werden müssen. Weitere Ausführungen über den Umgang mit Nachhaltigkeit in der Talanx Gruppe können der nichtfinanziellen Konzernerklärung auf Seite 82 ff. entnommen werden, die einer separaten Abschlussprüfung nach ISAE 3000 mit begrenzter Sicherheit unterliegt. ComplianceCompliance im Sinne der Einhaltung von Recht, Gesetz und unternehmensinternen Richtlinien sowie deren Beachtung durch die Konzernunternehmen ist in der gesamten Talanx Gruppe eine wesentliche Leitungs- und Überwachungsaufgabe. Sie erfordert eine starke Compliance-Kultur, die durch ein auf die unternehmensspezifischen Bedürfnisse angepasstes Compliance-Management-System getragen wird. Ein robustes Compliance-Management-System im Konzern ist risikobasiert ausgestaltet. Der auf Gruppenebene bestehende Prozess zur Identifizierung von Compliance-Risiken wird regelmäßig überprüft und weiterentwickelt. Hierdurch steht jeweils eine aktuelle Risikolandkarte zur Verfügung. Darüber hinaus beobachtet die Compliance-Funktion fortlaufend die Entwicklungen des regulatorischen und gesetzlichen Umfelds. Die durch Risikoanalyse und Rechtsmonitoring gewonnenen Erkenntnisse fließen in den Compliance-Plan ein, der maßgebliche Grundlage für den risikoorientierten Ressourceneinsatz der konzernweiten Compliance-Arbeit ist. Das Ergebnis der Compliance-Arbeit wird im jährlichen Compliance-Bericht dokumentiert. In dem Bericht werden die Struktur und die vielfältigen Aktivitäten des Talanx Konzerns in diesem Zusammenhang dargestellt. Der Vorstand legt den Compliance-Bericht dem Finanz- und Prüfungsausschuss jeweils vor Feststellung des Jahresabschlusses vor. Arbeitsweise von Vorstand und AufsichtsratVorstand und Aufsichtsrat der Talanx AG arbeiten bei der Steuerung und Überwachung des Unternehmens sowie der gesamten Gruppe vertrauensvoll zusammen. Hierbei werden sowohl die Chancen und Risiken für das Unternehmen als auch die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit angemessen berücksichtigt. VorstandDer Vorstand leitet die Gesellschaft in eigener Verantwortung und legt unter Einbeziehung des Aufsichtsrates Ziele und Strategie fest. Nach § 8 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Im Übrigen bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder. Im Einklang mit der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats wird bei der Bestellung von Vorstandsmitgliedern auf Diversität geachtet. Außerdem werden nur Personen zu Mitgliedern des Vorstands bestellt, die das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der Bestellungszeitraum soll dabei jeweils so bestimmt werden, dass er spätestens mit dem Ende des Monats ausläuft, in dem das Vorstandsmitglied sein 65. Lebensjahr vollendet. Die aktuelle Zusammensetzung des Vorstands und die Ressortzuständigkeiten seiner Mitglieder sind auf Seite 4 des Geschäftsberichts dargestellt. Eine vom Aufsichtsrat erlassene Geschäftsordnung für den Vorstand der Talanx AG regelt die Arbeitsweise des Vorstands. Sie legt die Ressortzuständigkeiten der einzelnen Vorstandsmitglieder fest. Unbeschadet der Gesamtverantwortung führt jedes Vorstandsmitglied im Rahmen der Beschlüsse des Gesamtvorstands das ihm zugewiesene Ressort in eigener Verantwortung. Jedes Mitglied des Vorstands hat jedoch nach der Geschäftsordnung die Pflicht, die anderen Vorstandsmitglieder über wichtige Vorhaben, Geschäftsvorfälle und Entwicklungen in seinem Ressort zu unterrichten. Ferner regelt die Geschäftsordnung die dem Gesamtvorstand vorbehaltenen Angelegenheiten sowie die erforderlichen Beschlussmehrheiten. Der Gesamtvorstand entscheidet in allen Fällen, in denen nach Gesetz, Satzung oder der Geschäftsordnung des Vorstands eine Beschlussfassung durch den Gesamtvorstand vorgeschrieben ist. Zum verantwortungsvollen Umgang mit den Risiken aus der Geschäftstätigkeit wurde ein angemessenes internes Kontrollsystem und Risikomanagement-System errichtet. Vorstandssitzungen finden mindestens einmal im Monat statt. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Geschäftsentwicklung, die Finanz- und Ertragslage, die Planung und Zielerreichung sowie die bestehenden Chancen und Risiken. Der Aufsichtsrat hat die Informations- und Berichtspflichten des Vorstands in der Informationsordnung für den Aufsichtsrat der Talanx AG näher festgelegt. Entscheidungsnotwendige Unterlagen, insbesondere der Einzelabschluss, der Konzernabschluss und die Berichte der Wirtschaftsprüfer, werden den Mitgliedern des Aufsichtsrats nach Aufstellung unverzüglich zugeleitet. Bestimmte Geschäfte von besonderem Gewicht oder strategischer Tragweite darf der Vorstand nur mit Zustimmung des Aufsichtsrats vornehmen. Einige dieser Zustimmungsvorbehalte sind gesetzlich, andere sind in der Geschäftsordnung des Vorstands geregelt. So bedürfen u. a. folgende Maßnahmen und Geschäfte der vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrats: scrollen
Vorstandsmitglieder dürfen Nebentätigkeiten, insbesondere Aufsichtsratsmandate außerhalb des Unternehmens, nur mit Zustimmung des Aufsichtsrats wahrnehmen. AufsichtsratDer Aufsichtsrat berät und überwacht die Geschäftsführung des Vorstands. Daneben ist er insbesondere für die Bestellung und die Dienstverträge der Vorstandsmitglieder sowie die Prüfung und Billigung des Einzel- und Konzernabschlusses zuständig. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats steht mit dem Vorsitzenden des Vorstands in regelmäßigem Kontakt, um mit ihm die Strategie, die Geschäftsentwicklung und bedeutsame Geschäftsvorfälle des Unternehmens zu erörtern. Der Aufsichtsrat hat sich für seine Arbeit eine Geschäftsordnung gegeben, die u. a. die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat und dessen innere Ordnung regelt sowie allgemeine und besondere Regeln für die vom Aufsichtsrat laut der Geschäftsordnung zu bildenden Ausschüsse enthält. Der Aufsichtsrat besteht aus 16 Mitgliedern. Die Mitglieder werden je zur Hälfte von den Anteilseignern und von den Arbeitnehmern gewählt. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse ist auf Seite 5 f. des Geschäftsberichts erläutert. Der Aufsichtsrat trifft regelmäßig, mindestens einmal pro Quartal, zu ordentlichen Sitzungen zusammen. Nach Bedarf werden darüber hinaus außerordentliche Sitzungen anberaumt. Der Finanz- und Prüfungsausschuss sowie der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten halten ebenfalls regelmäßig Sitzungen ab. Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen oder zur Abstimmung aufgefordert sind und mindestens die Hälfte der Mitglieder, aus denen er insgesamt zu bestehen hat, an der Beschlussfassung teilnimmt. Er trifft alle Entscheidungen mit einfacher Mehrheit, soweit nicht gesetzlich eine andere Mehrheit zwingend vorgeschrieben ist. Ergibt eine Abstimmung Stimmengleichheit, so hat bei einer erneuten Abstimmung über denselben Gegenstand, wenn auch sie Stimmengleichheit ergibt, der Vorsitzende zwei Stimmen. Der Aufsichtsrat beurteilt regelmäßig, wie wirksam er insgesamt und seine Ausschüsse ihre Arbeit erfüllen. Die letzte, im Drei-Jahres-Turnus stattfindende, Selbstbeurteilung ist im Jahr 2022 durchgeführt worden und hat eine effiziente und wirksame Arbeitsweise bestätigt. Um eine effektive Arbeit des Aufsichtsrats zu gewährleisten, hat der Aufsichtsrat folgende Ausschüsse gebildet: scrollen
Die Ausschüsse des Aufsichtsrats bereiten die in ihrem Kompetenzbereich liegenden Entscheidungen des Aufsichtsrats vor und entscheiden anstelle des Aufsichtsrats in dem durch die Geschäftsordnung festgelegten Kompetenzrahmen. Der Vorsitzende berichtet regelmäßig an den Aufsichtsrat über die Arbeit des jeweiligen Ausschusses. Der Finanz- und Prüfungsausschuss (FPA) überwacht den Rechnungslegungsprozess einschließlich der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie die Wirksamkeit des Risikomanagement- und des internen Revisionssystems. Er erörtert die Quartalsberichte und behandelt Fragen der Compliance, der Rentabilitätsentwicklung von Konzerngesellschaften und der Höhe der Schadenreserven. Zudem bereitet er die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Gewinnverwendungsvorschlags sowie des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts einschließlich der nichtfinanziellen Erklärung durch den Aufsichtsrat vor. Hierbei lässt sich der FPA ausführlich über die Sichtweise der Wirtschaftsprüfer zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage informieren sowie sich die Auswirkungen eventuell geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsfragen hierauf erläutern. Dem FPA obliegt auch die Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers, der Qualität der Abschlussprüfung und der vom Abschlussprüfer zusätzlich erbrachten Leistungen. Er befasst sich mit der Auswahl des Abschlussprüfers und legt dem Aufsichtsrat eine Empfehlung für den Vorschlag zur Beschlussfassung über die Bestellung von Abschlussprüfern durch die Hauptversammlung vor. Der FPA erteilt den Prüfungsauftrag an den Abschlussprüfer und befasst sich mit der Bestimmung von Prüfungsschwerpunkten und der Honorarvereinbarung mit dem Abschlussprüfer. Der FPA lässt sich nicht nur vom Vorstand, sondern einmal im Jahr auch direkt durch die Leiter der vier Schlüsselfunktionen (Compliance, Risikomanagement, Versicherungsmathematik, Revision) berichten. Der Ausschuss für Vorstandsangelegenheiten bereitet die Personalentscheidungen für den Aufsichtsrat vor und beschließt anstelle des Aufsichtsrats über Inhalt, Abschluss, Änderung und Beendigung der Dienstverträge mit den Mitgliedern des Vorstands mit Ausnahme der vergütungsrelevanten Inhalte sowie ihre Durchführung. Er ist zuständig für die Gewährung von Darlehen an den in §§ 89 Abs. 1, 115 AktG genannten und gemäß § 89 Abs. 3 AktG gleichgestellten Personenkreis sowie für die Zustimmung zu Verträgen mit Aufsichtsratsmitgliedern nach § 114 AktG. Er nimmt anstelle des Aufsichtsrats die Befugnisse aus § 112 AktG wahr und sorgt gemeinsam mit dem Vorstand für eine langfristige Nachfolgeplanung. Die Nachfolgeplanung erfolgt systematisch unter Berücksichtigung potenzieller Kandidatinnen und Kandidaten für Führungs- und Vorstandspositionen im Konzern. Sie erfolgt im Einklang mit den Diversitätszielen und bildet regelmäßig einen Berichts- und Beratungspunkt in den Sitzungen des Ausschusses. Der Nominierungsausschuss hat die Aufgabe, dem Aufsichtsrat für dessen Vorschläge an die Hauptversammlung geeignete Kandidaten für die Wahl in den Aufsichtsrat vorzuschlagen. In dem Zusammenhang hat der Nominierungsausschuss einen Anforderungskatalog für Aufsichtsratsmitglieder festgelegt, durch den u. a. sichergestellt werden soll, dass im Aufsichtsrat die erforderliche Expertise zur Abdeckung aller Geschäftsfelder des Konzerns vorhanden ist. Um die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder zu gewährleisten, dürfen nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats diesem nicht mehr als zwei ehemalige Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft angehören. Ferner dürfen die Aufsichtsratsmitglieder keine Organfunktionen oder individuellen Beratungsaufgaben bei wesentlichen Wettbewerbern der Gesellschaft, einem Konzernunternehmen oder dem Talanx Konzern ausüben. Die Mitglieder des Aufsichtsrats gewährleisten für ihre Tätigkeit eine hinreichende zeitliche Verfügbarkeit; potenzielle Interessenkonflikte werden vermieden. Nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats sollen Aufsichtsratsmitglieder zum Zeitpunkt ihrer Wahl das 72. Lebensjahr nicht vollendet haben und dem Aufsichtsrat in der Regel maximal drei zusammenhängende Amtsperioden angehören, wobei die im Jahr 2018 bzw. - für die Arbeitnehmervertreter - im Jahr 2019 begonnene Amtsperiode die erste Amtsperiode ist, die diesbezüglich zu berücksichtigen ist. Dem Aufsichtsrat soll auf Anteilseignerseite eine nach deren Einschätzung angemessene Anzahl unabhängiger Mitglieder angehören. Als angemessen wird die Anzahl von mindestens zwei sowohl von der Gesellschaft und deren Vorstand als auch vom kontrollierenden Aktionär unabhängigen Mitgliedern angesehen. Eine Überprüfung des bestehenden Aufsichtsrats hat ergeben, dass derzeit alle Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat als insoweit unabhängig anzusehen sind. Angaben zu Zielgrößen gemäß §§ 76 Abs. 4, 111Abs. 5 AktG; gesetzliche Quote für den Vorstand gemäß § 76 Abs. 3a AktG und für den Aufsichtsrat gemäß § 96 Abs. 2 AktGDie Frauenquote im Aufsichtsrat der Talanx AG ist entsprechend der gesetzlichen Regelung mit mindestens 30 % vorgegeben. Der Aufsichtsrat der Talanx AG verfügt sowohl in seiner Gesamtheit als auch getrennt nach Vertretern der Arbeitnehmer und Vertretern der Anteilseigner jeweils über einen Frauenanteil von mehr als 30 %. Der Aufsichtsrat hat die Zielgröße für den Anteil von Frauen im Vorstand für den Zeitraum 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2027 auf mindestens 14 % (mindestens eins von sieben Mitgliedern) festgelegt. Derzeit ist eine Frau im Vorstand der Talanx AG vertreten. Damit wird auch der geschlechterspezifischen Mindestbeteiligungsquote für den Vorstand gemäß § 76 Abs. 3a AktG entsprochen. Für die erste Führungsebene unterhalb des Vorstands gilt eine Zielgröße von 0 % und für die zweite Führungsebene eine Zielgröße von 25 %. Die Zielgröße von 0 % in der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands wird ausschließlich damit begründet, dass diese für die Talanx AG aufgrund der Überführung des weit überwiegenden Teils der inländischen Mitarbeiter in die HDI AG aus nur einer Person besteht. Diversitätskonzept - Ziele für die Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie Stand der UmsetzungDie Talanx AG orientiert sich bei der Besetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats auch am Grundsatz der Vielfalt (Diversität). Breit gefächerte Qualifikationen, Kenntnisse und einschlägige Erfahrungen der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat ermöglichen eine differenzierte Einschätzung der geschäftlichen Chancen und Risiken im Geschäftsbetrieb sowie darauf basierendes ausgewogenes und professionelles Handeln und Entscheiden. Bei der Bestellung von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats wird der Aspekt der Diversität angemessen beachtet. Dieser umfasst neben der fachlichen und persönlichen Qualifikation (Kompetenz) insbesondere Alter, Geschlecht sowie Bildung und beruflichen Werdegang. Um eine kontinuierliche Umsetzung des Diversitätskonzepts zu gewährleisten, erfolgt im Rahmen jeder Neubestellung eines Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieds eine Abwägung, ob die geplante Besetzung auch der Umsetzung des Diversitätskonzepts dient. Derzeit sind fünf Frauen im Aufsichtsrat vertreten. Jeweils zwei davon sind Mitglied des Finanz- und Prüfungsausschusses und des Ausschusses für Vorstandsangelegenheiten, während eine der im Aufsichtsrat vertretenen Frauen Mitglied im Vermittlungsausschuss ist. Im Vorstand ist eine Frau vertreten. Bei der Besetzung des Aufsichtsrats wird darauf geachtet, dass seine Mitglieder insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen. Die Besetzung des Aufsichtsrats soll eine qualifizierte Kontrolle und Beratung des Vorstands in einer international tätigen, breit aufgestellten Versicherungsgruppe durch den Aufsichtsrat sicherstellen und das Ansehen des Konzerns in der Öffentlichkeit wahren. Zusätzlich zu den aufsichtsrechtlich geforderten Fachkompetenzen Kapitalanlage, Versicherungstechnik und Rechnungslegung wurden im Berichtsjahr die Themen Abschlussprüfung, Internationalität, Personal, Risikomanagement, IT/Digitalisierung, Compliance und Nachhaltigkeit berücksichtigt. Daneben werden die mit Inkrafttreten des Finanzmarktintegritätsstärkungsgesetzes (FISG) zum 1. Juli 2021 erweiterten Sachkundeanforderungen für Aufsichtsratsmitglieder berücksichtigt. Geachtet wird insbesondere auf die Integrität, Persönlichkeit, Leistungsbereitschaft, Professionalität und Unabhängigkeit der zur Wahl vorgeschlagenen Personen. Ziel ist es, dass im Aufsichtsrat insgesamt sämtliche Kenntnisse und Erfahrungen vorhanden sind, die angesichts der Aktivitäten des Talanx Konzerns als wesentlich erachtet werden. Mit Blick auf die internationale Ausrichtung der Talanx wird darauf geachtet, dass dem Aufsichtsrat eine ausreichende Anzahl an Mitgliedern mit einer langjährigen internationalen Erfahrung angehört. Alle Anteilseignervertreter des Aufsichtsrats verfügen aufgrund ihrer derzeitigen oder ehemaligen Tätigkeit als Vorstand/CEO oder in einer vergleichbaren leitenden Funktion in international tätigen Unternehmen oder Organisationen über langjährige internationale Erfahrung. Nach Auffassung des Aufsichtsrats wird der internationalen Tätigkeit hinreichend Rechnung getragen. Es ist das Ziel, das derzeit bestehende internationale Profil beizubehalten. Auf Basis der Ziele für seine Zusammensetzung hat der Aufsichtsrat der Talanx AG folgende Übersicht über seine Qualifikationen erstellt: QUALIFIKATIONEN DER MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS DER TALANX AGscrollen
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3 Experte auf dem Gebiet ESG (Environmental,
Social, Governance)
4 Bewertung anhand Selbsteinschätzung
Übernahmerelevante Angaben und ErläuterungenZusammensetzung des gezeichneten KapitalsDie Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals wird im Konzernanhang unter "Erläuterungen zur Konzernbilanz", Anmerkung 16, erläutert. Hierunter finden sich auch Ausführungen zu der Ausgabe junger Aktien im Rahmen des Mitarbeiteraktienprogramms und der Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts. Stimmrechts- und ÜbertragungsbeschränkungenIn den Fällen des § 136 AktG ist das Stimmrecht aus den betroffenen Aktien kraft Gesetzes ausgeschlossen. Darüber hinaus bestehen derzeit keine Stimmrechts- und Übertragungsbeschränkungen von Aktien. Direkte und indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte überschreitenDer HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie V. a. G., HDI-Platz 1, 30659 Hannover, hält 76,7 % der Stimmrechte der Gesellschaft. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihenEs gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Art der Stimmrechtskontrolle bei Arbeitnehmerbeteiligung am KapitalEs sind keine Arbeitnehmer im Sinne des § 315a Abs. 1 Nr. 5 HGB am Kapital beteiligt. Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über SatzungsänderungenDie Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands der Talanx AG sind in den §§ 84, 85 AktG, § 31 MitbestG und § 5 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats geregelt. Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat für einen Zeitraum von höchstens drei Jahren erstbestellt. Erneute Bestellungen, jeweils für höchstens fünf Jahre, sind zulässig. Da die Talanx AG in den Anwendungsbereich des Mitbestimmungsgesetzes fällt, hat die Bestellung von Vorstandsmitgliedern in einer ersten Abstimmung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen der Mitglieder zu erfolgen. Kommt eine solche Mehrheit nicht zustande, kann die Bestellung gemäß § 31 Abs. 3 MitbestG in einer zweiten Abstimmung mit der einfachen Mehrheit der Stimmen der Mitglieder erfolgen. Wird auch hierbei die erforderliche Mehrheit nicht erreicht, erfolgt eine dritte Abstimmung, in der ebenfalls die einfache Stimmenmehrheit maßgeblich ist. Dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats stehen in dieser Abstimmung gemäß § 31 Abs. 4 MitbestG dann jedoch zwei Stimmen zu. Nach deutschem Aufsichtsrecht ist es erforderlich, dass die Vorstandsmitglieder zuverlässig und fachlich für die Leitung einer Versicherungsgesellschaft geeignet sind (§ 24 Abs. 1 Satz 1 VAG). Zum Vorstand kann nicht bestellt werden, wer bereits bei zwei Versicherungsunternehmen, Pensionsfonds, Versicherungsholdinggesellschaften oder Versicherungszweckgesellschaften als Geschäftsleiter tätig ist. Wenn es sich jedoch um Unternehmen derselben Versicherungs- oder Unternehmensgruppe handelt, kann die Aufsichtsbehörde mehr Mandate zulassen (§ 24 Abs. 3 i. V. m. § 293 Abs. 1 VAG). Die Absicht, ein Vorstandsmitglied zu bestellen, ist der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht anzuzeigen (§ 47 Nr. 1 i. V. m. § 293 Abs. 1 VAG). Über Änderungen der Satzung beschließt die Hauptversammlung (§ 179 AktG). Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen, mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, falls eine Kapitalmehrheit erforderlich ist, mit der Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst (§ 16 Abs. 2 der Satzung). Eine höhere Mehrheit ist etwa für die Änderung des Unternehmensgegenstands gesetzlich vorgeschrieben (§ 179 Abs. 2 AktG). Gemäß § 179 Abs. 1 Satz 2 AktG i. V. m. § 11 der Satzung der Talanx AG kann der Aufsichtsrat die Fassung der Satzung ändern. Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufenDie Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Ausgabe und des Rückkaufs von Aktien sind in der Satzung der Gesellschaft sowie in den §§ 71 ff. AktG geregelt. In diesem Zusammenhang hat die Hauptversammlung der Gesellschaft am 5. Mai 2022 den Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG für die Dauer von fünf Jahren, d. h. bis zum 4. Mai 2027, ermächtigt, unter bestimmten Voraussetzungen eigene Aktien auch unter Einsatz von Derivaten zu erwerben. In der Hauptversammlung vom 5. Mai 2022 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 4. Mai 2027 einmal oder mehrfach auf den Namen lautende Schuldverschreibungen mit einem Gesamtnennbetrag von bis zu 750 Mio. EUR zu begeben und den Gläubigern der Schuldverschreibungen, ohne Einräumung von Umtausch- und Bezugsrechten, bedingte Wandlungspflichten auf Stückaktien der Talanx AG aufzuerlegen. Der Vorstand kann das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausschließen. Zur Bedienung der Namensschuldverschreibungen wurde in derselben Hauptversammlung das Grundkapital um bis zu 93.750.000,00 EUR bedingt erhöht (bedingtes Kapital I). In der Hauptversammlung vom 5. Mai 2022 wurde der Vorstand außerdem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 4. Mai 2027 einmal oder mehrfach Schuldverschreibungen (Wandel- und Optionsanleihen), Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechte, die jeweils auch mit Wandlungs- oder Optionsrechten oder (bedingten) Wandlungspflichten verbunden sein können, im Gesamtnennbetrag von bis zu 500 Mio. EUR zu begeben. Der Vorstand kann das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats für bestimmte enumerativ aufgelistete Zwecke ausschließen. Zur Bedienung der vorgenannten Schuldverschreibungen, Gewinnschuldverschreibungen und/oder Genussrechte wurde in derselben Hauptversammlung das Grundkapital um bis zu 62.500.000,00 EUR bedingt erhöht (bedingtes Kapital II). In der Hauptversammlung vom 5. Mai 2022 wurde beschlossen, das genehmigte Kapital nach § 7 Abs. 1 der Satzung der Talanx AG zu erneuern und einen neuen § 7 Abs. 1 einzufügen, der den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital in der Zeit bis zum 4. Mai 2027 durch die Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um 157.874.068,25 EUR, gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Zur Begebung von Belegschaftsaktien können davon 2.186.486,25 EUR - nach Zustimmung des Aufsichtsrats - verwendet werden. Es besteht die Möglichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für bestimmte enumerativ aufgelistete Zwecke bei Barkapitalerhöhungen auszuschließen. Bei Sachkapitalerhöhungen kann das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden, wenn der Ausschluss im überwiegenden Interesse der Gesellschaft liegt. Die Satzungsänderung wurde am 2. Juni 2022 in das Handelsregister eingetragen und damit wirksam. Wesentliche Vereinbarungen der Talanx AG mit Change-of-Control-KlauselnDie Vertriebsvereinbarung mit der Deutschen Bank AG, der norisbank GmbH und den Postbank-Vertriebstöchtern vom 26. November 2020 enthält eine Klausel, die den Bankpartnern ein Kündigungsrecht einräumt, sofern eine der HDI Parteien einem Change of Control unterliegt und die Vertragsverpflichtungen als Versicherer nicht auf eine andere HDI Gesellschaft übertragen wurden. Gleichzeitig räumt der Vertrag HDI ein Kündigungsrecht ein im Falle eines Change of Control aufseiten des Bankpartners. Dabei wird als Change of Control der direkte oder indirekte Kontrollerwerb an einer der Vertragsparteien durch ein drittes, nicht mit den Parteien verbundenes, Unternehmen definiert. Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines ÜbernahmeangebotsEntschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder den Arbeitnehmern getroffen worden sind, bestehen nicht. NachtragsberichtEreignisse, die einen Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind im Prognose- und Chancenbericht sowie im Konzernanhang, Abschnitt "Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres", Seite 322, beschrieben. RisikoberichtRisikostrategieDie Risikostrategie leitet sich aus der Konzernstrategie ab und ist somit unmittelbar mit ihr verwoben. Vorrangiges Ziel des Risikomanagements ist es, unter Einhaltung eines Risikobudgets eine strategisch vorgegebene Risikoposition sicherzustellen. Diese bestimmt sich wie folgt: scrollen
Ferner berücksichtigt die Risikostrategie die aufsichtsrechtlichen Erfordernisse. Sie wird jährlich überprüft und gegebenenfalls adjustiert. Talanx Enterprise Risk Model (TERM)TERM ist als internes Modell für das Management des Risikokerns, d. h. des Talanx Konzerns, konzipiert. Für regulatorische Zwecke haben wir unser Modell um die Ebene des HDI V. a. G. erweitert. Die Modellierung deckt auf Gruppenebene alle Risikokategorien ab. Der Konsolidierungskreis des internen Modells stimmt mit demjenigen des Geschäftsberichts der Gruppe überein, mit einer Ausnahme: Die Solvenzkapitalanforderungen für die Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung werden weiterhin nach den für sie gültigen sektoralen Anforderungen ermittelt. Die Ergebnisse des Modelllaufs zum 31. Dezember 2023 liegen noch nicht vor. Für die angestrebte regulatorische Solvenzquote - vor Berücksichtigung genehmigter Übergangsmaßnahmen - hat die Gruppe einen Zielkorridor von 150 % bis 200 % festgelegt. Die konkrete Quote veröffentlichen wir im Mai 2024 im Bericht über die Solvabilität und die Finanzlage zum 31. Dezember 2023. Wir gehen davon aus, die selbst gesetzten Grenzen einzuhalten. GeschäftsorganisationDie aufsichtsrechtlichen Anforderungen sehen vor, dass die Gruppe und alle Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen über eine ordnungsgemäße und wirksame Geschäftsorganisation verfügen, die ein solides und vorsichtiges Management des Geschäfts sicherstellt. Auf Basis dieser Anforderungen wurden gruppenweit vier Schlüsselfunktionen etabliert: scrollen
Die Grundsätze, Aufgaben und Prozesse sowie die Berichtspflichten für die einzelnen Schlüsselfunktionen hat der Vorstand in einem Grundsatzpapier dokumentiert. Darin ist auch festgehalten, dass die Schlüsselfunktionen gleichrangig und gleichberechtigt nebeneinander stehen. Die Funktionsträger unterstehen im Rahmen der Erfüllung ihrer Aufgaben ausschließlich den - nicht fachlichen - Weisungen des Vorstands. Sie verfügen über alle erforderlichen Informationsrechte und berichten direkt an den Vorstand. Die Inhaber einer Schlüsselfunktion unterliegen (ebenso wie Vorstand und Aufsichtsrat) speziellen aufsichtsrechtlichen Anforderungen in Bezug auf Qualifikation und persönliche Merkmale. Risikomanagement-SystemStruktur des Risikomanagement-SystemsDas Risikomanagement-System stellt die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Identifikation, Analyse, Bewertung, Kommunikation, Überwachung und Steuerung von Risiken und Chancen dar. Die Gruppe führt ihr Risikomanagement-System im Sinne eines Enterprise- Risk-Management-Systems. Die Ausgestaltung und die Struktur des Systems lehnen sich an die ISO-Norm 31000 zum Risikomanagement an. Auf Basis unseres internen Modells leiten wir unter der Maßgabe der Risikotragfähigkeit ein Risikobudget sowie ein Limit- und Schwellenwertsystem ab. Dieses ist geeignet, die Risiken im Konzern sowohl auf Basis der Einzelrisiken als auch aggregiert zu beurteilen. Dies schließt die Risiken der Beteiligungen ein. Das Risikobudget beschreibt ein bedingtes Risikopotenzial, das die Risikoneigung des Vorstands widerspiegelt, die aus den Unternehmenszielen abgeleitet wird. Es berücksichtigt auch die Risikotragfähigkeit der Geschäftsbereiche. Zur Sicherstellung einer konsistenten Umsetzung des Risikomanagement-Systems bindet die Risikomanagement-Funktion der Gruppe die Risikomanagement-Einheiten der Geschäftsbereiche bzw. Tochtergesellschaften mithilfe verbindlicher Konzernrichtlinien sowie über die Mitarbeit in relevanten Gremien bzw. Entscheidungs- und Eskalationsprozessen unmittelbar in die Risikomanagement-Aktivitäten ein. Die nachstehende Tabelle beschreibt die Aufgaben der wesentlichen Gremien bzw. Verantwortlichen im Risikomanagement-Prozess: RISIKOMANAGEMENT-SYSTEMscrollen
Wesentliche Aspekte zur Ausgestaltung des Risikomanagements werden für die Gruppe über interne Leitlinien und spezifische Regelungen verbindlich definiert. Durch jährliche Überprüfungen der Leitlinien gewährleisten wir die Aktualität unseres Risikomanagement-Systems. Dem Prinzip "zentrale strategische Steuerung und dezentrale Geschäftsbereichsverantwortung" folgend, wird dieses Rahmenwerk auf Ebene der Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften konkretisiert. Risikomanagement-Prozess und KommunikationWir identifizieren die Risiken, denen unsere Gruppe ausgesetzt ist, über Kennzahlen- und Risikoerhebungen. Qualitative Risiken erfassen wir systematisch mithilfe eines gruppenweit eingerichteten Risikoerfassungssystems. Für geschäftsbereichsübergreifende Risiken, z. B. Compliance-Risiken, binden wir die jeweils zuständigen Experten aus den Bereichen ein. Produktbezogene Risiken ermitteln wir bereits frühzeitig im Rahmen des sogenannten Neue-Produkte-Prozesses. Darüber hinaus erfolgt eine gesamthafte Betrachtung der Risiken im Rahmen der Modellierung und Validierung unseres internen Modells. Letzteres ist wesentlich für die angemessene Darstellung von Diversifikationseffekten. Die Risikoanalyse bzw. -messung erfolgt für regulatorische Solvenzzwecke auf Basis unseres internen Modells. Darüber hinaus setzen wir zur operativen Steuerung bestimmter Risikokategorien eine Reihe von weiteren Modellen ein. Hier sind die Modellläufe im Regelfall häufiger und deutlich granularer im Hinblick auf die Abbildung der zugrunde liegenden Finanzinstrumente. Im Rahmen der Risikobewertung erfolgt eine ganzheitliche Würdigung der aus der Risikoanalyse erstellten Informationen, um dem Vorstand risikoinformierte Entscheidungen zu ermöglichen. Entsprechend unserem Risikomanagementansatz berücksichtigen wir die bei der Verwendung von Modellen inhärenten Modellunsicherheiten inklusive Unsicherheiten aus partieller oder fehlender Information zu Ereignissen, deren Konsequenzen oder deren Eintrittswahrscheinlichkeiten. RisikoberichterstattungZiel der Risikoberichterstattung ist es, Vorstand und Aufsichtsrat systematisch und zeitnah über Risiken und deren potenzielle Auswirkungen zu informieren, die Risikokultur zu stärken sowie eine gute unternehmensinterne Kommunikation über alle wesentlichen Risiken als Entscheidungsgrundlage sicherzustellen. Wichtige Bestandteile der Reportingkaskade bilden der Solvabilitäts- und Finanzbericht, der aufsichtliche Bericht sowie der Bericht über die unternehmenseigene Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung. Die Erstellung dieser Kernberichte erfolgt grundsätzlich jährlich. Darüber hinaus pflegen wir eine Reihe von kurzfristigen Berichtsformaten, die eine zeitnahe Betrachtung der Risikoentwicklungen ermöglichen. Inhalte und Erscheinungshäufigkeit sind u. a. über Richtlinien fixiert. Die Dokumentation und der Berichtsprozess werden durch die Revision bzw. die Aufsicht regelmäßig geprüft. Wesentliche externe Einflüsse auf das RisikomanagementIm Jahr 2023 waren insbesondere die nachfolgend beschriebenen externen Faktoren von besonderer Bedeutung für das Risikomanagement. Geopolitisch wurden insbesondere der anhaltende Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten sowie wachsende Spannungen in der Meerenge von Taiwan beobachtet. Diese Konflikte können unsere Kunden, unsere Tochtergesellschaften und den Talanx Konzern auf verschiedene Weise betreffen. Weitere Sanktionen gegen Russland oder gegen mit Russland kooperierende Staaten können sich auf den Welthandel und die Finanzmärkte auswirken. Eine Eskalation des Konfliktes im Nahen Osten kann sich je nach genauer Ausgestaltung ebenso auf den Welthandel und die Ölpreise auswirken und damit die makroökonomische Inflation wieder anheizen. Ebenso kann ein möglicher Konflikt zwischen China und Taiwan gravierende ökonomische Folgen verursachen und globale Lieferketten empfindlich stören. Die Aktienmärkte wiesen 2023 insgesamt eine deutliche Erholung auf. Insbesondere im ersten Halbjahr und in den letzten zwei Monaten des Jahres gab es deutliche Kurssteigerungen an den Börsen weltweit. War die makroökonomische Inflation zu Jahresbeginn noch spürbar angestiegen, schwächte sich der Effekt im Laufe des Jahres wieder ab. Viele Zentralbanken weltweit stoppten im Laufe des Jahres den Zinserhöhungszyklus und nährten gegen Jahresende die Hoffnung auf sinkende Zinsen. Dies war ein Grund für die steigenden Preise an den Aktienmärkten. Global gesehen gab es keine größeren Einschränkungen mehr durch Covid-Maßnahmen, gleichwohl blieb ein größerer ökonomischer Effekt durch die Lockerung der Maßnahmen insbesondere in China aus. Die direkte Exponierung des Konzerns in Russland und der Ukraine ist sowohl versicherungstechnisch als auch kapitalanlageseitig eher moderat. Einzelne Gesellschaften des Talanx Konzerns sind in verschiedenen Sparten auf unterschiedliche Weise betroffen. Während die meisten allgemeinen Versicherungspolicen eine Kriegsausschlussklausel enthalten, werden in bestimmten Sparten explizite Kriegspolicen angeboten. Vor allem in der Sparte Luftfahrt herrscht Unsicherheit über die endgültige Schadenexponierung. Die bisher erzielten Vereinbarungen eröffnen die Aussicht auf eine erhebliche Verringerung der ursprünglich angenommenen Schadenssumme. In der Sparte Schifffahrt liegt eine begrenzte Kriegsexponierung vor. Auch in der Region rund um Israel sind bisher keine größeren Schäden im Zusammenhang mit dem aktuellen Konflikt bekannt geworden. Risiken können sich insbesondere aus unabsehbaren Folgewirkungen oder weiteren Eskalationen ergeben. Es kann beispielsweise zu Prämienrückgängen und zu Schäden aus Cyberangriffen oder Betriebsunterbrechungen im Zusammenhang mit Supply-Chain-Risiken kommen. Unser konzernweites Risikomanagement beruht auf vorausschauender Analyse; im Rahmen dessen werden regelmäßig diverse Szenarien untersucht, darunter auch Verschärfungen geopolitischer Konflikte und unsere möglichen Reaktionen auf derartige Entwicklungen. Dies schließt auch Analysen zu resultierenden Änderungen der Cyber-Bedrohungslage ein. Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine gab es verstärkte Cyberaktivitäten gegen Konfliktparteien sowie deren Verbündete und entsprechende kritische Infrastruktur. Mögliche Auswirkungen auf die von uns betriebene IT wurden überwacht. Als Folge der Covid-19-Pandemie, des Kriegs in der Ukraine und der damit bestehenden Herausforderungen der Energie- und Rohstoffversorgung ergab sich insbesondere in den letzten beiden Jahren eine deutlich erhöhte makroökonomische Inflation. In Bezug auf die Reservierung der Schäden und die unterliegenden Annahmen erhöhen sich damit die Unsicherheiten aus der schwer prognostizierbaren weiteren Entwicklung der Inflation. Weitere Unsicherheiten in der Prognose der Inflation können sich für das Jahr 2024 aus wahlpolitischen oder geopolitischen Entscheidungen ergeben. Dabei ist der Anstieg der makroökonomischen Inflation (z. B. gemessen an Konsumentenpreisen) von der für die Reservierung relevanten Schaden- und Kosteninflation zu differenzieren. Das erschwert die Feststellung der Folgewirkungen. Interne Sensitivitätsanalysen auf Basis makroökonomischer Szenarien zeigen, dass die gebuchten Reserven derzeit ausreichen, die Inflationsentwicklung zu kompensieren. Inflationstreiber werden von uns im gesamten Geschäftsblauf überwacht und u. a. durch Berücksichtigung in der Prämienkalkulation, durch Indexklauseln und Staffelprovisionen reduziert. Zudem sichern wir Inflationsrisiken teilweise über inflationsindizierte Wertpapiere ab. Im Berichtszeitraum entwickelten sich unsere Kapitalanlagen trotz zahlreicher geopolitischer Herausforderungen weiterhin sehr zufriedenstellend. Insbesondere die umfangreichen Fixed-Income-Bestände profitierten von dem deutlichen Zinsrückgang im letzten Quartal 2023. Auch bei den risikoreicheren Assetklassen waren nach einer Jahresend-Rallye im vierten Quartal deutliche Gewinne zu verzeichnen. Trotz deutlicher Turbulenzen bei regionalen US-Banken sowie der Rettung der Credit Suisse waren die Risikoaufschläge von Bankanleihen rückläufig, sodass sie analog zu Unternehmensanleihen im Wert stiegen. Aufgrund veränderter Lebensweisen infolge der Corona-Pandemie sind Büro- und Einzelhandelsimmobilien von rückläufiger Nachfrage betroffen, sodass die Bewertungen gewerblicher Immobilien insbesondere in den USA unter Druck stehen. Die restriktive Geldpolitik der Notenbanken EZB und Fed und damit einhergehend das Abkühlen wirtschaftlicher Aktivitäten in der Eurozone und in den USA führten zu einem Rückgang der beobachteten Inflation im Laufe des Jahres 2023 und der zukünftigen Inflationserwartung. In Erwartung bevorstehender Zinssenkungen durch die Zentralbanken nahmen die Zinsmärkte diese Entwicklung bereits im vierten Quartal 2023 vorweg. Der Zinsrückgang wirkte sich positiv auf die Bewertungsreserven der Kapitalanlage aus. Dieser Effekt ist für den Talanx Konzern jedoch aus einer Asset-Liability-Perspektive zu betrachten. Positiv wirkten sich die in weiten Teilen des Jahres 2023 höheren Zinsen auf die Neu- und Wiederanlage aus, die über dem Niveau der Vorjahre lag. Anleihen von Entwicklungsländern und Emittenten mit geringeren Bonitäten konnten ebenfalls von der verbesserten Stimmung im letzten Quartal des Jahres 2023 profitieren. Im Verlauf des Jahres reduzierten sich ihre Risikoaufschläge teilweise deutlich und trugen zusätzlich zu guten Ergebnissen im Bereich Fixed Income bei. Gegenüber dem US-Dollar und weiteren Währungen konnte sich der Euro 2023 gut behaupten, sodass die umfangreichen US-Dollar-Fremdwährungsbestände keine positiven Währungseffekte erzielen konnten. Naturkatastrophenereignisse im Jahr 2023 in verschiedenen Regionen der Welt hatten Auswirkungen auf die Gruppe. Im Berichtsjahr sind insbesondere das Sturm- und Hagel-Ereignis im Juli in Italien, das Erdbeben im Februar in der Türkei und der Hurricane "Otis" im Oktober in den USA und Mexiko zu nennen. Naturkatastrophen sind untrennbar im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu sehen. Die damit verbundenen Auswirkungen stellen eine große Herausforderung für das Risikomanagement dar. Zum Modellieren von Katastrophenauswirkungen nutzen wir sowohl externe als auch interne Risikomodelle. Die Überwachung der Risiken, die aus Naturgefahren resultieren, wird durch Stresstests, Szenario- und Sensitivitätsanalysen vervollständigt. Weitere Einzelheiten sind in der "nichtfinanziellen Erklärung" (NfE) zu finden. Nach annähernd vierjähriger operationeller und finanzieller Erfahrung mit Covid-19 erachten wir die Risiken im Zusammenhang mit Covid-19 als beherrschbar. Der hybride Geschäftsbetrieb an unseren Standorten im Wechsel mit Arbeit der Belegschaft von zu Hause funktioniert reibungslos. Die Belastungen aus der Covid-19-Pandemie haben sich für das US-amerikanische Mortalitätsgeschäft im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr weiter deutlich reduziert. Die weitere Entwicklung der unterliegenden Sterblichkeit im Nachgang zu Covid-19 beobachten wir fortlaufend. Auch die Auswirkungen auf unser Morbiditätsgeschäft in der Personen-Rückversicherung waren begrenzt. Wir verfolgen die möglichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf unser weltweites Personen-Rückversicherungsgeschäft fortlaufend, erwarten jedoch zukünftig nur noch geringe Belastungen. Das italienische Bankensystem zeichnet sich seit mehreren Jahren durch eine hohe Belastung durch notleidende Kredite aus, nicht zuletzt als Konsequenz eines anhaltend schwachen Wirtschaftswachstums. Einige Problembanken wurden abgewickelt bzw. übernommen. Folglich können Abschreibungen von Forderungen auf den Zeitwert notwendig werden. Auswirkungen aufsichtsrechtlicher BestimmungenDie Entwicklungen im regulatorischen Umfeld sind äußerst dynamisch. Aus Sicht des Konzerns wird in diesem Zusammenhang vor allem die Überprüfung der Solvency-2-Richtlinie durch die Trilog-parteien Kommission, Rat und Parlament beobachtet. Bei dieser Überprüfung ist die Europäische Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA involviert. Im September 2021 veröffentlichte die Europäische Kommission Legislativvorschläge für Änderungen an der Solvency-2-Richtlinie. Diese sehen u. a. neue makroprudenzielle Aufsichtsbefugnisse sowie Änderungen der Zinskurven und Anpassungen bei der Berechnung der Risikomarge vor. Zusätzlich hat die EIOPA umfangreiche Änderungen für die Berichterstattung der Versicherungsunternehmen vorgeschlagen. Im Dezember 2023 wurde eine Einigung zwischen Europäischem Rat und Europäischem Parlament erzielt. Es wird erwartet, dass die endgültige Umsetzung in nationales Recht im Jahr 2025 vollzogen wird und final 2026 in Kraft tritt. Auch die Entwicklungen rund um die Insurance Recovery and Resolution Directive (IRRD, voraussichtlich anzuwenden ab 2026) sowie den Digital Operational Resilience Act (DORA, anzuwenden ab 17. Januar 2025) werden verfolgt und deren Umsetzung im Konzern vorbereitet. Für den Konzern gilt darüber hinaus eine Reihe weiterer aufsichtlicher Vorgaben. So muss für die eingegangenen Risiken Kapital vorgehalten werden, das mittels unseres aufsichtlich genehmigten internen Risikomodells berechnet wird. Die konsolidierte Mindestkapitalanforderung ist die untere Schranke der Gruppensolvenzkapitalanforderung in der regulatorischen Sichtweise. Die Mindestkapitalanforderung der HDI Gruppe wird aus der Summe der gesellschaftsspezifischen Mindestkapitalanforderungen (MCR) gebildet, wobei diese für Gesellschaften mit Sitz im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) maximal 45 % und mindestens 25 % der Solvenzkapitalanforderung beträgt. Für Gesellschaften, die eine Genehmigung des (partiellen) internen Modells auf Soloebene besitzen, greift eine Kappung auf Basis des (partiellen) internen Modells. Für die übrigen EWR-Gesellschaften wird die Kappung auf Basis der Standardformel durchgeführt. Für Gesellschaften mit Sitz außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums wird die lokale Mindestkapitalanforderung angesetzt. Internes KontrollsystemDas interne Kontrollsystem (IKS) betrachten wir als integralen Bestandteil der Unternehmensführung. Es stellt eine Zusammenfassung aller prozessintegrierten und prozessunabhängigen Überwachungsmaßnahmen (interne Kontrollen und organisierte Sicherungsmaßnahmen) dar, die sicherstellen, dass die Organisation und die Prozesse einwandfrei funktionieren. Es wird auf allen Ebenen der Gruppe ausgeübt und fokussiert auf Prozessrisiken und die zu deren Überwachung eingerichteten Kontrollen. Basis für ein gruppenweites konsistentes IKS ist dabei eine Konzernrahmenrichtlinie. Um die nachhaltige Einhaltung aller relevanten gesetzlichen, regulatorischen und selbst gesetzten Regeln sicherzustellen, führt die Compliance-Funktion entsprechende Überwachungs-, Frühwarn-, Risikokontroll- und Beratungsmaßnahmen durch, die im Compliance-Plan festgehalten sind. Durch die definierten Schnittstellen der Compliance-Funktion zu Group Auditing, Fachabteilungen mit Verantwortung für erweiterte Compliance-Themen, ausländischen Compliance-Verantwortlichen sowie den anderen drei Schlüsselfunktionen ist der relevante Informationsaustausch gewährleistet. Wirksamkeit des Risikomanagements und des IKS 1Die Angemessenheit und Wirksamkeit des IKS und des Risikomanagements werden laufend sichergestellt, beispielsweise über eine Vielzahl von Qualitätssicherungsmaßnahmen oder die Revisionsfunktion. Das gesamte Governance- und Risikomanagement-System ist funktionsfähig, angemessen und wird auf hohem Niveau kontinuierlich weiterentwickelt. Wir sind damit in der Lage, unsere Risiken rechtzeitig zu erkennen und wirksam zu steuern.
1 Bei diesem Unterkapitel handelt es sich um
ungeprüfte Informationen
Rechnungslegungsbezogenes internesKontroll- und Risikomanagement-SystemDie zentralen Anforderungen des bei der Talanx AG implementierten internen Kontrollsystems (IKS) und des Risikomanagement-Systems im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess können wie folgt beschrieben werden: scrollen
Die Finanzberichterstattung muss den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS entsprechen. Zur Einhaltung der IFRS haben wir im Konzernabschlussprozess Kontrollen implementiert, die die Vollständigkeit und Richtigkeit der Abschlussdaten sicherstellen. Risiken aus dem Konzernrechnungslegungsprozess werden vom Konzernrechnungswesen identifiziert, bewertet und fließen in den Risikomanagement-Prozess des Konzerns ein. Konzerninterne IFRS-Bilanzierungs- und -Bewertungsvorgaben halten wir in einem Bilanzierungshandbuch fest. Das Handbuch, das konzernweit eine einheitliche und korrekte Umsetzung der internationalen Rechnungslegungsstandards gewährleistet, wird regelmäßig aktualisiert bzw. an die rechtlichen Vorgaben angepasst. Das Konzernrechnungswesen stellt die Einhaltung der Vorschriften sicher. Für die Erstellung des Konzernabschlusses verwenden wir ein IT-Tool mit standardisierten Reporting- und Konsolidierungsregeln. Konzerninterne Transaktionen werden im Rahmen eines vorgeschalteten Abstimmprozesses überprüft und, sofern erforderlich, eliminiert. Schriftliche Anweisungen gewährleisten dabei ein sachgerechtes Vorgehen. Ein Freigabeprozess für manuelle Buchungen stellt unter Berücksichtigung bestimmter Wertgrenzen die Einhaltung des Vieraugenprinzips sicher. Die Tochtergesellschaften sind für die Einhaltung der konzernweit gültigen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sowie für den ordnungsgemäßen und zeitgerechten Ablauf ihrer rechnungslegungsbezogenen Prozesse und Systeme verantwortlich. Im Konzernabschlussprozess ist eine Package-Prüfung implementiert, die durch die Mitarbeiter des Konzernrechnungswesens durchgeführt und dokumentiert wird. RisikoprofilMaßgeblich für diesen Bericht ist der Deutsche Rechnungslegungs Standard DRS 20. Er ist die Grundlage für die weitere Darstellung und die Kategorisierung der Risiken: scrollen
Das Risikomanagement beschäftigt sich auch gezielt mit Nachhaltigkeitsrisiken. Diese Risiken sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation der Gesellschaft haben kann. Nachhaltigkeitsrisiken stellen keine eigene Risikokategorie dar und können sich grundsätzlich auf alle von uns analysierten Risikokategorien auswirken. Sie können sämtliche Bereiche unserer unternehmerischen Tätigkeit in Form von physischen Risiken sowie Transitionsrisiken im Zusammenhang mit Umstellungsprozessen berühren. Versicherungstechnische RisikenDas versicherungstechnische Risiko beschreibt die Gefahr einer unerwarteten nachteiligen Veränderung des Wertes der Versicherungsverbindlichkeiten in der Solvabilitätsübersicht. Ursachen für diese Abweichung können etwa Zufall, Irrtum oder Änderung der Kalkulation zugrunde liegender Annahmen (z. B. Biometrie, Schadenhöhen, Auszahlungsdauer oder Kosten für die Schadenregulierung) sein. Versicherungstechnische Risiken der Schaden/Unfallversicherung ReserverisikenDas Reserverisiko beschreibt unerwartete nachteilige Veränderungen des Wertes der Versicherungsverbindlichkeiten, die sich auf den Betrag der Schadenabwicklung auswirken. Gründe dafür können insbesondere die Schadenhöhe, Auszahlungsdauer und die Kosten für die Schadenregulierung sein. Das Reserverisiko berücksichtigt Schadenereignisse vor dem Bilanzstichtag. Die Angemessenheit der Reserven für asbestbedingte Schäden und Umweltschäden wird üblicherweise auch mittels der Survival Ratio abgeschätzt. Diese Kennzahl drückt aus, wie viele Jahre die Reserven ausreichen, wenn die durchschnittliche Höhe der Schadenzahlungen der vergangenen drei Jahre fortdauern würde. Am Ende des Berichtsjahres lag unsere Survival Ratio im Segment Schaden-Rückversicherung bei 25,1 (24,3) Jahren. Ein weiteres Instrument zur Überprüfung unserer Annahmen im Konzern sind die Schadenabwicklungsdreiecke. Sie zeigen, wie sich die Rückstellung im Zeitverlauf durch die geleisteten Zahlungen und die Neuberechnung der zu bildenden Rückstellung zum jeweiligen Bilanzstichtag verändert. Die Angemessenheit wird aktuariell überwacht (siehe hierzu "Erläuterungen zur Konzernbilanz - Passiva", Anmerkung 18). Unsere aktuariellen Berechnungen zur Angemessenheit der Reserve lassen wir zur Qualitätssicherung jährlich durch externe Aktuariats- und Beratungsgesellschaften zusätzlich prüfen. Zur partiellen Absicherung von Inflationsrisiken hat beispielsweise unsere Tochtergesellschaft Hannover Rück SE Wertpapiere im Bestand, deren Coupon- und Rückzahlungen inflationsabhängig sind. Ein Inflationsrisiko besteht insbesondere darin, dass sich die Verpflichtungen (z. B. Schadenreserven) inflationsbedingt anders entwickeln könnten als bei der Reservebildung unterstellt. Die genannten Finanzinstrumente tragen zu einem teilweisen Schutz dieser Teile der Schadenreserven gegen Inflationsrisiken bei. Weitere Angaben können dem Kapitel "Erläuterungen zur Konzernbilanz - Aktiva", Abschnitt "Derivative Finanzinstrumente und Hedge-Accounting" entnommen werden. Um die Auswirkungen einer unerwarteten Veränderung der Inflation auf die Schadenrückstellungen des Konzerns genauer beurteilen zu können, wird zudem die Auswirkung der zukünftig erwarteten Inflation auf die Erstversicherungsgruppe regelmäßig von externen Aktuaren analysiert. Zusätzlich wurden die gesamten Reserven der Schaden/Unfallversicherung einem Stress unterzogen und die Auswirkungen auf die Basiseigenmittel unter Solvency 2 betrachtet. Es wird ein Anstieg der Rückstellungen um 5 % angenommen, beispielsweise aufgrund höherer Inflationserwartungen. Bei konservativer Berechnungsweise ergibt sich eine Veränderung der Basiseigenmittel von -1.854 (-1.777) Mio. EUR. PrämienrisikenDas Prämienrisiko beschreibt unerwartete nachteilige Veränderungen der Versicherungsverbindlichkeiten. Diese ergeben sich aus Schwankungen in Bezug auf das Eintreten, die Häufigkeit und die Schwere der versicherten Ereignisse. Im Gegensatz zum Reserverisiko werden beim Prämienrisiko diejenigen Schadenereignisse (exklusive Naturkatastrophen) berücksichtigt, die sich nach dem Bilanzstichtag ereignen können. Im Rahmen des Prämienrisikos werden den zukünftigen Schadenereignissen die erwarteten Prämieneinnahmen gegenübergestellt. Das Prämienrisiko mit all seinen Komponenten steuert und reduziert der Konzern vor allem durch Schadenanalysen, aktuarielle Modellierungen, selektives Underwriting, Fachrevisionen und regelmäßige Überwachung des Schadenverlaufs sowie durch angemessenen Rückversicherungsschutz. Zu den Schadendreiecken verweisen wir auf Anmerkung 18 im Konzernanhang. Dem übernommenen Prämienrisiko begegnen wir u. a. durch einen angemessenen Rückversicherungsschutz. Großschäden sind Schäden, die eine festgelegte Schadenhöhe überschreiten oder Kriterien erfüllen, aufgrund derer sie eine besondere Bedeutung in der Schaden/Unfallversicherung haben. Nachfolgend werden die Großschäden des Geschäftsjahres differenziert aufgeführt, unterteilt in Naturkatastrophen und sonstige Großschäden, sowie deren Anteil an der kombinierten Schaden-/Kostenquote des Konzerns: GESCHÄFTSJAHRES-GROSSSCHÄDEN (NETTO) 1scrollen
Die Schadenquote (versicherungstechnische Aufwendungen [netto], dividiert durch Versicherungsumsatz [brutto]) beträgt für die gesamte Schaden/Unfallversicherung 81,0 (82,6) %. Im Segment Industrieversicherung beträgt die Schadenquote 74,5 (76,1) %, im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall 65,5 (63,1) %, im Segment Privat- und Firmenversicherung International 67,8 (72,2) %, im Segment Schaden-Rückversicherung 90,4 (90,3) % sowie im Segment Konzernfunktionen 97,1 (96,8) %. Zusätzlich wird die Sensitivität der Solvency-2-Basiseigenmittel bezogen auf das Prämienrisiko (ohne NatCat) bestimmt. Dabei wird ein 50-Jahres-Ereignis für Groß- und Basisschäden betrachtet. In diesem Stress ergäbe sich eine Veränderung der Basiseigenmittel von -2.012 (-1.982) Mio. EUR vor bzw. -1.375 (-1.442) Mio. EUR nach Risikominderungsmaßnahmen. KonzentrationsrisikenIn der Schadenversicherung ergeben sich Konzentrationsrisiken insbesondere aus der geografischen Konzentration, der Konzentration aus Rückversicherung und Kapitalanlagen sowie aus den versicherten Naturkatastrophenrisiken und den vom Menschen verursachten Katastrophen. Das Naturkatastrophenrisiko behandelt analog zum Prämienrisiko zukünftige Schadenereignisse. Aufgrund der Möglichkeit einer sehr hohen Ausprägung der Schadenereignisse aus Naturkatastrophen werden diese separat berücksichtigt. Das Naturkatastrophenrisiko wird auf Basis gruppenweit spezifizierter Szenarien hauptsächlich mit lizenzierten Anbietermodellen hergeleitet. Die Einheiten modellieren Schäden für Ereignisse in verschiedenen Gefahrenregionen, die Ergebnisse der Einheiten werden anschließend auf Gruppenebene aggregiert und pro Kumulszenario ausgewertet. Die Ergebnisse des Kumulszenarios Chile-Erdbeben beinhalten für das Jahr 2023 eine Modelladjustierung und den Abschluss des Kaufs der Liberty Mutual. KUMULSZENARIEN INKLUSIVE ANTEILE NICHT BEHERRSCHENDERGESELLSCHAFTER, AUSWIRKUNG AUF DIE EIGENMITTEL 1scrollen
1 Die tatsächlichen Entwicklungen von
Naturgefahren können von den
Modellannahmen abweichen. Es handelt sich um vom Abschlussprüfer ungeprüfte Informationen Darüber hinaus überprüfen wir regelmäßig weitere Kumulszenarien. Spitzenbelastungen aus Kumulrisiken sichern wir durch individuellen Rückversicherungsschutz ab. Zur Begrenzung von Konzentrationsrisiken limitieren wir das maximal zulässige Naturkatastrophenrisiko nach Gefahrenregionen auf Gruppen- und Geschäftsbereichsebene. Bei der Festlegung des Limits wirken Risikomodellierung und Geschäftsplanung zusammen. Die Erwartungen in Bezug auf Schadenbelastungen bilden wir im Rahmen der Geschäftsplanung u. a. über das Großschadenbudget ab. Die Netto-Großschadenbelastung im Geschäftsjahr in Höhe von 2.168 (2.176) Mio. EUR beinhaltet insbesondere die Schäden durch ein Sturm- und Hagelereignis in Italien mit einem Nettoschaden in Höhe von 354 Mio. EUR, durch ein Erdbeben im Südosten der Türkei mit einem Nettoschaden in Höhe von 315 Mio. EUR sowie durch Hurrikan "Otis" in Mexiko und den USA mit einem Nettoschaden in Höhe von 171 Mio. EUR. Die Verteilung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle der Sachversicherer nach Regionen gestaltet sich wie folgt: RÜCKSTELLUNG FÜR NOCH NICHT ABGEWICKELTE VERSICHERUNGSFÄLLE 1scrollen
1 Vor Eliminierung konzerninterner
segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
2 Nach Berücksichtigung der Anteile der
Rückversicherer an diesen Rückstellungen
Der Versicherungsumsatz in der Schaden/Unfall-Erstversicherung verteilt sich nach Versicherungsarten wie folgt: VERSICHERUNGSUMSATZ NACH VERSICHERUNGSARTEN UND -ZWEIGEN 1scrollen
1 Vor Eliminierung konzerninterner
segmentübergreifender Geschäftsvorfälle
Versicherungstechnische Risiken der LebensversicherungTypische Risiken der Lebensversicherung entstehen daraus, dass die Verträge langfristige biometrische und/oder kapitalanlagebezogene Leistungsgarantien beinhalten. Während die Prämien zu Beginn des Vertrags für die gesamte Laufzeit bei einer bestimmten Leistung fest vereinbart werden, können sich die zugrunde liegenden Parameter im Verlauf der Zeit ändern. Dies gilt auch für den für das Vertragsverhältnis maßgeblichen, vom Gesetzgeber und von der Rechtsprechung geprägten rechtlichen Rahmen, dessen risikobehaftete Änderungen im Abschnitt "Operationelle Risiken" diskutiert werden. Biometrische Risiken und Stornorisiken in der Leben-ErstversicherungBiometrische Rechnungsgrundlagen wie Sterblichkeit, Lebenserwartung und Invaliditätswahrscheinlichkeit werden zu Vertragsbeginn festgelegt. Diese Annahmen können sich im Zeitverlauf als nicht mehr zutreffend erweisen und zusätzliche Aufwendungen zur Erhöhung der Deckungsrückstellung erfordern. Abweichungen von den Rechnungsgrundlagen können auch durch globale Trends beeinflusst werden. Daher werden die biometrischen Rechnungsgrundlagen regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft. Für Verträge, in denen der Tod das versicherte Risiko ist, können insbesondere Epidemien, eine Pandemie oder ein weltweiter Wandel der Lebensgewohnheiten die Risikosituation verändern. In Deutschland gehen wir gegenwärtig nicht davon aus, dass sich die Sterblichkeit mittelfristig coronabedingt erhöhen wird. Bei Rentenversicherungen kann sich eine Veränderung der Risikosituation vor allem aus einer stetigen Verbesserung der medizinischen Versorgung und der sozialen Bedingungen sowie aus überraschenden medizinischen Innovationen ergeben. Diese Faktoren erhöhen die Lebenserwartung und führen dazu, dass die Versicherten in der Gesamtheit länger Leistungen beziehen als kalkuliert. Bei der Berechnung der Prämie und der versicherungstechnischen Rückstellungen werden vorsichtig bemessene biometrische Rechnungsgrundlagen zugrunde gelegt. Ihre Angemessenheit stellen wir durch einen regelmäßigen Abgleich der nach den Ausscheideordnungen erwarteten mit den tatsächlich eingetretenen Leistungsfällen sicher. Für Irrtums-, Zufalls- und Änderungsrisiko rechnen wir adäquate Sicherheitszuschläge ein. Bei den Leben-Erstversicherungen handelt es sich im Wesentlichen um langfristige Verträge mit einer ermessensabhängigen Überschussbeteiligung. Kleinere Änderungen in den der Kalkulation zugrunde liegenden Annahmen zu Biometrie, Zins und Kosten werden durch die in den Rechnungsgrundlagen enthaltenen Sicherheitszuschläge aufgefangen. Werden diese Sicherheitszuschläge nicht benötigt, geben wir die sich daraus ergebenden Überschüsse den gesetzlichen Regelungen entsprechend größtenteils an die Versicherungsnehmer weiter. Dadurch kann die Ergebniswirkung bei einer Veränderung der Risiko-, Kosten- oder Zinserwartung durch eine Anpassung der künftigen Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer gedämpft werden. Über Rückversicherungsverträge sichern wir vor allem biometrische Risiken zusätzlich ab. Damit wir diese Verträge dauerhaft erfüllen können, bilden wir entsprechende Rückstellungen auf Basis einer prognostizierten Entwicklung biometrischer Rechnungsgrundlagen. Speziell ausgebildete Lebensversicherungsaktuare bilden zudem Sicherheitszuschläge, die auch Änderungsrisiken hinreichend berücksichtigen. Lebensversicherungsverträge bergen auch Stornorisiken: So kann es bei einer ungewöhnlichen Häufung von Stornofällen dazu kommen, dass für die Auszahlung von Versicherungsleistungen nicht genügend liquide Kapitalanlagen zur Verfügung stehen. Dies könnte bei der Veräußerung von Kapitalanlagen zu ungeplanten Verlusten führen. Bei unerwartet hohem Storno müssten auch Kapitalanlagebestände verkauft werden, die nach den Grundsätzen für das Anlagevermögen bilanziert werden und stille Lasten beinhalten. Dem gegenüber steht eine frei werdende Zinszusatzreserve. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, legen die Lebensversicherer des Konzerns einen ausreichend hohen Kapitalanlagebestand in kurz laufenden Kapitalanlagen an und analysieren regelmäßig die Stornosituation. Daneben vergleichen und steuern sie regelmäßig die Laufzeiten auf der Aktiv- und Passivseite. Des Weiteren kann es bei Stornierungen zu Rückforderungsausfällen gegenüber Versicherungsvermittlern kommen. Daher unterliegt die Auswahl der Vermittler hohen Sorgfaltsanforderungen. Bei erhöhten Stornierungen kann auch das Kostenrisiko steigen, nämlich dann, wenn das Neugeschäft deutlich zurückgeht und die fixen Kosten - anders als die variablen - nicht kurzfristig reduziert werden können. Grundsätzlich prüfen wir regelmäßig das Stornoverhalten unserer Versicherungsnehmer und die Stornoentwicklung unseres Versicherungsbestands. Zur Quantifizierung der versicherungstechnischen Risiken nehmen wir im Rahmen des internen Modells Szenario- und Sensitivitätsanalysen vor. Diese beziehen sich auf die Basiseigenmittel. Die Analysen geben Hinweise darauf, in welchen Bereichen ein Schwerpunkt aus Sicht des Risikomanagements zu setzen ist. BANDBREITE DER SENSITIVITÄTEN DER VERSICHERUNGSTECHNISCHEN RISIKEN, LEBEN-ERSTVERSICHERUNGscrollen
Die Exponiertheit der Lebensversicherer der Gruppe unterscheidet sich nach der Art der Versicherungsprodukte. Dabei enthalten die Sensitivitäten keinen Ausgleich zwischen Renten- und Todesfallversicherungen. Zinsgarantierisiko unter Beachtung der Risiken aus KapitalanlagenBei kapitalbildenden Lebensversicherungen unterscheiden wir grundsätzlich zwischen fonds- und indexgebundenen Verträgen und traditionellen Verträgen mit garantiertem Rechnungszins, wobei Letztere in unserem Versicherungsbestand überwiegen. Während bei fonds- und indexgebundenen Verträgen die Kunden das Anlagerisiko tragen, sichert der Versicherer den Kunden bei traditionellen Verträgen eine garantierte Verzinsung auf die Sparanteile der Prämie zu. Bei jüngeren Versicherungsprodukten arbeiten wir mit deutlich reduzierten Garantien (Moderne Klassik), um den steigenden Solvenzkapitalanforderungen entsprechen zu können. Das bedeutendste Risiko im Erstversicherungsbereich besteht bei der deutschen Lebensversicherung darin, dass mit den Kapitalanlagen keine ausreichende Verzinsung zur Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber den Kunden erwirtschaftet wird. Die garantierten Verzinsungen der Sparanteile in traditionellen Lebensversicherungen hängen im Wesentlichen von der Rechnungszinsgeneration der Verträge ab. Die rechnungsmäßigen Zinsen der verschiedenen Tarifgenerationen liegen zwischen 4 (4) % und 0,3 (0,3) % pro Jahr. Der durchschnittliche bilanzielle Garantiezins für die deutschen Lebensversicherungsgesellschaften im Konzern und in der HDI Pensionskasse AG per 31. Dezember 2023 liegt nach Berücksichtigung der seit 2018 einer veränderten Berechnungsmethode folgenden Zinszusatzreserve bei 1,4 (1,4) %. Insbesondere wegen der begrenzten Verfügbarkeit an lang laufenden festverzinslichen Wertpapieren am Kapitalmarkt ist es nur in Teilen möglich, die Zinsverpflichtungen der Verträge fristenkongruent abzubilden. Dies führt dazu, dass die Zinsbindung auf der Aktivseite regelmäßig kürzer ist als diejenige auf der Verpflichtungsseite (sogenannter Durations- oder Asset-Liability-Mismatch). Per 31. Dezember 2023 beträgt die Duration für den Gesamtkonzern für die verzinslichen Wertpapiere (inklusive Zins derivaten) 6,9 (7,1) Jahre und die Macaulay- Duration der Verbindlichkeiten inklusive der erwarteten zukünftigen Überschussbeteiligung für das Lebensversicherungsgeschäft mit Optionen und Garantien 9,8 (11,5) Jahre. 1 Durch das ausgewiesene Durations-Mismatch reagieren die Basiseigenmittel sensitiv auf die innerhalb des Modells verwendeten Diskontierungsannahmen. Jenseits einer Laufzeit von 20 Jahren sind diese nicht vom Kapitalmarkt abgeleitet, sondern folgen derjenigen Branchenkonvention, wie sie im Solvency-2-Regime durch die europäische Aufsicht zugrunde gelegt wird. Sofern die branchenüblichen Annahmen zum Diskontierungszins für Verpflichtungen mit Laufzeiten von über 20 Jahren höher sind als die dann am Markt tatsächlich realisierbaren Zinssätze, unterschätzen die zur Berechnung der Basiseigenmittel verwendeten Bewertungsmodelle die Verpflichtung gegenüber Versicherungsnehmern und die Zinssensitivität der Lebensversicherung. Wenn die tatsächlich erzielbaren Zinssätze dagegen über den Diskontierungssätzen liegen, werden die Verpflichtungen gegenüber Versicherungsnehmern und das Zinsänderungsrisiko überschätzt. Aktuell deuten die tatsächlich erzielbaren Zinssätze in den wenig liquiden Kapitalmarktsegmenten für besonders lang laufende Wertpapiere eher darauf hin, dass die Bewertungsmodelle die Verpflichtungen gegenüber Versicherungsnehmern und die Zinssensitivität leicht unterschätzen und die Basiseigenmittel leicht überschätzen. Die Exponierung gegenüber dem Zinsgarantierisiko bestimmt sich aus den Risiken aus Kapitalanlagen. Diese werden zusammen mit den betreffenden Stresstests und Sensitivitäten in dem Abschnitt "Risiken aus Kapitalanlagen" dargestellt. Für fondsgebundene Lebensversicherungen werden die versicherungstechnischen Rückstellungen in Höhe der für die Versicherungsnehmer gehaltenen Fondsvolumina angesetzt. Damit haben Änderungen des Aktienkursniveaus direkte Auswirkungen auf die Höhe der versicherungstechnischen Rückstellungen der fondsgebundenen Versicherungen, die jedoch durch gleich hohe Auswirkungen auf die Kapitalanlagen kompensiert werden. Die Basiseigenmittel werden damit nur durch die nicht für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen gehaltenen Kapitalanlagen beeinflusst. Dort hat ein Rückgang des Aktienkursniveaus einen negativen Einfluss. Dieser ist aufgrund der aktuell niedrigen Aktienquote sehr gering. Versicherungstechnische Risiken in der Personen-RückversicherungFür die Personen-Rückversicherung sind die biometrischen Risiken von besonderer Bedeutung. Die Rückstellungen in der Personen-Rückversicherung werden auf Grundlage der Meldungen unserer Zedenten sowie abgesicherter biometrischer Berechnungen festgelegt. Die verwendeten biometrischen Rechnungsgrundlagen sowie Stornoannahmen werden fortlaufend hinsichtlich ihrer Angemessenheit überprüft und wo nötig angepasst. Dies erfolgt unter Verwendung unternehmenseigener Erfahrungsdaten sowie marktspezifischer Erkenntnisse. Das Neugeschäft generiert der Konzern in sämtlichen Regionen unter Beachtung weltweit gültiger Zeichnungsrichtlinien. Die Richtlinien werden jährlich überarbeitet, sodass sie die Art, Qualität, Höhe und Herkunft der Risiken angemessen berücksichtigen. Die Besonderheiten einzelner Märkte werden über spezielle Zeichnungsrichtlinien abgebildet. Indem wir die Einhaltung der Zeichnungsrichtlinien überwachen, reduzieren wir das Risiko der Zahlungsunfähigkeit oder der Verschlechterung der Bonität von Zedenten. Bei Neugeschäftsaktivitäten und der Übernahme internationaler Bestände werden regelmäßige Überprüfungen und ganzheitliche Betrachtungen vorgenommen. Wir vertrauen auf die unternehmerischen Fähigkeiten unserer Underwriter und räumen ihnen größtmögliche Kompetenzen ein. In unserer dezentralen Organisation steuern wir Risiken dort, wo sie entstehen, mit einem gruppenweit einheitlichen Ansatz, sodass wir eine Gesamtsicht auf die Risiken der Personen-Rückversicherung erhalten. Unsere globalen Zeichnungsrichtlinien bieten den Underwritern dafür einen geeigneten Rahmen. Die aus der Personen-Rückversicherung entspringenden Risiken sind im internen Kapitalmodell abgebildet. In der Personen-Rückversicherung ist das in der Leben-Erstversicherung bedeutsame Zinsgarantierisiko aufgrund der vertraglichen Ausgestaltung nur von geringer Risikorelevanz. Das Risikoprofil in der Personen-Rückversicherung wird von Sterblichkeits- und Langlebigkeitsrisiken dominiert. Dies liegt daran, dass in einem Teil der Verträge Todesfallleistungen und in einem anderen Teil Erlebensfallleistungen auszuzahlen sind. Wir kalkulieren den Diversifikationseffekt zwischen Sterblichkeits- und Langlebigkeitsrisiken vorsichtig; die Verträge sind in der Regel für verschiedene Regionen, Altersgruppen und Personen abgeschlossen. Daneben spielen Morbiditätsrisiken eine zunehmend wichtige Rolle. Zudem ist die Personen-Rückversicherung Stornorisiken ausgesetzt, da die aus den Rückversicherungsverträgen resultierenden Zahlungsströme auch vom Stornoverhalten der Versicherungsnehmer abhängen. Die Hannover Rück hat im Jahr 2009 ein großes US-amerikanisches Personen-Rückversicherungsportefeuille übernommen. Im Rahmen unseres Bestandsmanagements hatten wir im Jahr 2018 Ratenanpassungen eingeleitet. Dieser Vorgang wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die Belastungen aus der Covid-19-Pandemie haben sich für dieses Portefeuille im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr weiter deutlich reduziert. Die weitere Entwicklung der unterliegenden Sterblichkeit beobachten wir fortlaufend. Aufgrund der derzeit vorliegenden Erkenntnisse gehen wir weiterhin davon aus, dass das US-Mortalitätsgeschäft insgesamt einen positiven Ertragswert aufweist. Sollten weitere Informationen zu der Feststellung führen, dass dies nicht mehr der Fall ist, würde es zu einer einmaligen Belastung des IFRS-Ergebnisses kommen. Für die Basiseigenmittel des Geschäftsbereichs Rückversicherung ergeben sich folgende Sensitivitäten: SENSITIVITÄTEN DER VERSICHERUNGSTECHNISCHEN RISIKEN, GESCHÄFTSBEREICH RÜCKVERSICHERUNGscrollen
Derivate, die in Lebensversicherungsverträge eingebettet und nicht getrennt zu bilanzieren sindVersicherungsprodukte der Leben-Erstversicherung können für den Versicherungsnehmer folgende wesentliche Optionen enthalten: scrollen
Bei fondsgebundenen Produkten kann sich der Versicherungsnehmer bei Beendigung des Vertrags statt für die Auszahlung des Gegenwerts der Fondsanteile für die Übertragung der Fondsanteile (Naturalwahlrecht) entscheiden. Es besteht insoweit kein unmittelbares Marktrisiko. Risiken aus ForderungsausfällenDas Forderungsausfallrisiko besteht primär in der Gefahr der vollständigen oder partiellen Zahlungsunwilligkeit oder -fähigkeit von Gegenparteien und des damit verbundenen Zahlungsausfalls. Forderungsausfallrisiken bestehen gegenüber Rückversicherern, Retrozessionären, Versicherungsnehmern und Versicherungsvermittlern sowie im Rahmen kurzfristiger Einlagen bei Kreditinstituten. Kreditrisiken aus festverzinslichen Kapitalanlagen adressieren wir im nachfolgenden Abschnitt unter Risiken aus Kapitalanlagen. Forderungen gegenüber Versicherungsnehmern und Versicherungsvermittlern werden im Regelfall nicht besichert. Die Forderungshöhen sind gering und die Schuldnerschaft diversifiziert, sodass sich hier für den Konzern kein wesentliches finanzielles Risiko ergibt. Ausfallrisiken ergeben sich im Erstversicherungsgeschäft zudem aus Forderungen gegenüber Rückversicherern sowie in der Rückversicherung aus Forderungen gegenüber Retrozessionären. In der passiven Rückversicherung achten wir insbesondere bei Geschäftsverbindungen mit langer Abwicklungsdauer auf eine hohe finanzielle Solidität der Rückversicherer. Dem Risiko des Ausfalls von Forderungen gegenüber Rückversicherern und Retrozessionären begegnet der Konzern durch konzernweit gültige Vorgaben und Richtlinien. Die Rückversicherungspartner werden durch professionell besetzte Sicherungskomitees sorgfältig ausgewählt und fortlaufend auf ihre Bonität hin begutachtet. Dazu ziehen wir u. a. Informationen externer Ratingagenturen heran. Gegenüber einem Großteil unserer Rückversicherer und Retrozessionäre agieren wir auch als deren aktiver Rückversicherer (insbesondere im Segment Schaden-Rückversicherung), d. h., es besteht ein Potenzial zur Aufrechnung mit eigenen Verbindlichkeiten. Die Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen - ohne Berücksichtigung von Sicherheiten oder sonstigen das Ausfallrisiko verringernden Vereinbarungen - stellen das Äquivalent für die maximale Ausfallrisikoexposition am Abschlussstichtag dar. Risiken aus KapitalanlagenDas Marktrisiko umfasst einerseits Schwankungen der Kapitalanlagen auf der Aktivseite, andererseits bestehen durch die Entwicklung der Kapitalmärkte aufgrund der ökonomischen Bilanzierung auch Auswirkungen auf die versicherungstechnischen Risiken auf der Passivseite. Die Schwankungen der Kapitalanlagen resultieren aus Marktpreisschwankungen, die im Falle nachteiliger Veränderungen zu Wertminderungen führen können. Unsere Kapitalanlagepolitik ist, dem Grundsatz der unternehmerischen Vorsicht folgend, an folgenden Zielen ausgerichtet: scrollen
Der Bestand an festverzinslichen Wertpapieren ist einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Sinkende Marktrenditen führen zu Marktwertsteigerungen bzw. steigende Marktrenditen zu Marktwertsenkungen des festverzinslichen Wertpapierportfolios. Gleichermaßen wirkt sich die Veränderung von Credit Spreads auf den Marktpreis von festverzinslichen Wertpapieren aus. Aktienkursrisiken ergeben sich aus ungünstigen Wertveränderungen im Bestand gehaltener Aktien und Aktien- bzw. Aktienindexderivate. Währungsrisiken resultieren aus Wechselkursschwankungen. Diese kommen insbesondere dann zum Tragen, wenn ein Währungsungleichgewicht zwischen den versicherungstechnischen Verbindlichkeiten und den Kapitalanlagen besteht. Immobilienrisiken können sich aus negativen Wertveränderungen direkt oder über Fondsanteile ergeben. Sie können durch eine Verschlechterung der speziellen Eigenschaften der Immobilie oder einen allgemeinen Marktwertverfall ausgelöst werden. Die Exponierung gegenüber diesen Risiken wird insbesondere durch die Struktur des Investmentportfolios beeinflusst. Die folgende Darstellung zeigt das Portfolio der Kapitalanlagen für eigenes Risiko des Talanx Konzerns inklusive Hypothekendarlehen nach Währungen, Anlageklassen und Ratings in der Bewertung gemäß IFRS-Abschluss: PORTFOLIO DES TALANX KONZERNS NACH WÄHRUNGEN, ANLAGEKLASSEN UND RATINGS
Das Portfolio wird von festverzinslichen Wertpapieren dominiert, die zu 76 (77) % über ein Rating von mindestens A verfügen. Anleihen mit sehr guter Bonität und langer Duration ergänzen wir selektiv um hochverzinste Anleihen mit kurzer Laufzeit. Der Großteil unserer Anlagen notiert in Euro, im Nicht-Euro-Raum dominiert der US-Dollar. Auf Staatsanleihen entfallen 51 (51) % der festverzinslichen Wertpapiere. Diese modellieren wir in TERM - im Gegensatz zur Standardformel - unabhängig von Emittenten und Emissionswährung immer unter Einbezug der Credit-Spread-Risiken. Trotz unseres eher risikoarmen Portfolios kommt den Marktrisiken angesichts der Höhe des Kapitalanlagebestands eine große Bedeutung für das Risikoprofil der Gruppe zu. Die Marktrisiken bewerten wir mit TERM. Als wesentlich sind hier insbesondere Credit-Spread-Risiken zu nennen. Zusätzlich sind einige der mit TERM bewerteten Gesellschaften gegenüber Zinsrisiken wesentlich exponiert. Die Risikokonzentration bilden wir im Modell ab, das neben der reinen Wirkung der Konzentration von Emittenten zusätzlich auch Effekte aus der Korrelation von wirtschaftlichen und geografischen Zusammenhängen zwischen Emittenten umfasst. Die Überwachung und Steuerung von Marktrisiken erfolgt insbesondere durch unser Limit- und Schwellenwertsystem. Dabei ist ein wichtiges Element die regelmäßige Überwachung des Value at Risk (VaR). Bei der VaR-Kontrolle werden neben den Kapitalanlagen auch die prognostizierten Cashflows der versicherungstechnischen Verpflichtungen sowie deren Sensitivität zu Marktrisikofaktoren berücksichtigt. Der Berechnung des ALM-VaR legen wir ein Konfidenzniveau von 99,5 % und eine Haltedauer von zehn Tagen zugrunde. Das geschätzte Verlustpotenzial wird also innerhalb von zehn Tagen nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,5 % überschritten. Der ALM-VaR zum 31. Dezember 2023 betrug 2.247 (2.047) Mio. EUR, das entspricht einer Quote von 1,70 (1,64) % der betrachteten Kapitalanlagen. Das im Vergleich zum Vorjahr marginal gestiegene Marktrisiko ist u. a. auf den Rückgang des EUR-Zinsniveaus - insbesondere für mittlere und lange Laufzeiten - zurück zuführen. Daneben kommt zur Risikofrüherkennung eine Modellvariante zum Einsatz, bei der kürzere Zeitreihen berücksichtigt werden und Marktbeobachtungen der jüngsten Vergangenheit durch die Verwendung einer exponentiellen Gewichtung einen stärkeren Einfluss auf die Risikokennzahlen haben. Diese Variante weist eine deutlich höhere Sensitivität des ALM-VaR-Modells für aktuelle Volatilitätsveränderungen an den Kapitalmärkten auf und kann ergänzend frühzeitig auf einen Risikoanstieg hinweisen. Stresstests sowie Szenarioanalysen ergänzen das Steuerungsinstrumentarium. Für zinssensitive Produkte und Aktien errechnen wir eine mögliche Marktwertänderung anhand eines historischen Worst-Case-Szenarios auf Tagesbasis und schätzen so das Verlustpotenzial unter extremen Marktbedingungen ab. Im Rahmen von Szenarien simulieren wir Aktien- und Währungskursänderungen sowie Veränderungen des allgemeinen Zinsniveaus und der Renditeaufschläge für Anleihen bonitätsrisikobehafteter Emittenten (Spreads). Zinsänderungsrisiken bestehen aus einer ungünstigen Wertänderung der im Bestand gehaltenen Finanzinstrumente aufgrund von Änderungen des Marktzinsniveaus. Bezüglich der unter IFRS 17 relevanten Kapital marktstresse verweisen wir auf das Ende des Abschnittes zu Kreditrisiken. Derivategeschäfte schließt der Konzern u. a. ab, scrollen
Über Art und Umfang der Investitionen in derivative Finanzinstrumente oder strukturierte Produkte, deren Einsatz sehr enge Grenzen gesetzt sind und die durch die Kapitalanlagerichtlinien geregelt werden, entscheiden die Vorstände der Konzerngesellschaften. Die Vorgaben der Kapitalanlagerichtlinien sowie die gesetzlichen Vorgaben für derivative Finanzinstrumente und strukturierte Produkte überwachen wir laufend. Nähere Informationen zum Einsatz derivativer Finanzinstrumente lassen sich Anmerkung 14 im Kapitel "Erläuterungen zur Konzernbilanz - Aktiva" des Konzernanhangs entnehmen. KreditrisikenKreditrisiken bzw. Adressenausfallrisiken bestehen darin, dass sich die Bonität von Schuldnern verschlechtert und in Verbindung damit vereinbarte Zahlungen teilweise oder ganz ausfallen. Darüber hinaus kann es zu bonitätsbedingten Wertminderungen bei Finanzinstrumenten kommen. Kreditrisiken untergliedern sich im Besonderen in: scrollen
Bei der Risikomodellierung wird das Kreditrisiko in die folgenden Teilrisiken aufgefächert: Spread-, Migrations- und Defaultrisiken sowie Korrelations- und Konzentrationsrisiken. Während Spread- und Migrations- sowie Defaultrisiken auf Einzelassetebene quantifiziert werden können, lassen sich Korrelations- und Konzentrationseffekte lediglich in einem konkreten Portfoliokontext beobachten. Über Korrelationen werden die Abhängigkeiten der Bonität verschiedener Emittenten abgebildet. Das Korrelations- und Konzentrationsrisiko misst damit Konzentrationen der Kapitalanlage gegenüber einzelnen Emittenten unter Berücksichtigung solcher Bonitätsabhängigkeiten. Die Adressenausfallrisiken werden über das Talanx Limit- und Schwellenwertsystem bzw. die segment- und gesellschaftsspezifischen Kapitalanlagerichtlinien begrenzt und laufend überwacht. Hierzu sind Limite auf Portfolio-, Emittenten-/Kontrahenten- und teilweise auf Assetklassenebene festgelegt, die eine breite Mischung und Streuung im jeweiligen Portfolio sicherstellen. Wesentliches Kriterium für die Investitionsentscheidung ist die Bonität eines Emittenten. Grundlage für die Bonitätsbeurteilung sind eigene Kreditrisikoanalysen, die durch Ratings externer Agenturen ergänzt werden. Die Neuanlage findet im Wesentlichen in Titeln mit einem Investment-Grade-Rating statt. Zur frühzeitigen Erkennung von Bonitätsverschlechterungen ist ein Frühwarnsystem auf Basis von Marktinformationen (z. B. Credit Spreads und Aktienkurse) installiert. Zur Reduzierung des Kontrahentenrisikos werden OTC-Geschäfte nur mit einem ausgewählten Kontrahentenkreis abgeschlossen. Durch Clearing, Netting- und Sicherheitsvereinbarungen reduzieren wir das wirtschaftliche Ausfallrisiko aus dem Einsatz von OTC-Derivaten mit den jeweiligen Kontrahenten (siehe hierzu unsere Darstellung in Anmerkung 14 des Konzernanhangs). Weiterhin werden Credit Default Swaps zur effizienten Steuerung von Kreditrisiken eingesetzt. Das Adressenausfallrisiko wird auf Einzeladressenebene anhand folgender Merkmale charakterisiert: scrollen
Für die Bestände werden unter Berücksichtigung der Ratings bzw. der zugeordneten Ausfallwahrscheinlichkeit und der erwarteten Verlustquote ein erwarteter Verlust sowie ein Credit Value at Risk (C VaR) berechnet. Der C VaR entspricht dabei der Höhe des (unerwarteten) Verlustes, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,5 % innerhalb eines Jahres nicht überschritten wird. Die stochastische Simulation zur Berechnung des C VaR berücksichtigt neben emittentenspezifischen Merkmalen auch Portfoliokonzentrationen (z. B. in Branchen und Ländern) sowie Korrelationen der einzelnen Vermögenswerte. Die so ermittelten Risikokennzahlen werden auf den verschiedenen Steuerungsebenen zusammengeführt und bilden die Basis für die Überwachung und Steuerung der Kreditrisiken. Per 31. Dezember 2023 beträgt der Credit VaR für den gesamten Konzern 6.131 (5.951) Mio. EUR bzw. 4,6 (4,7) % der betrachteten Kapitalanlagen. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt damit das durchschnittliche Kreditrisiko der Kapitalanlagen. In der internen Risikoermittlung werden alle kreditrisikobehafteten Kapitalanlagen erfasst. Dies umfasst auch europäische Staatsanleihen, die nach dem Standardmodell unter Solvency 2 hingegen fiktiv als risikofrei angesehen werden. Der Rückgang des relativen Credit VaR gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einem selektiven Risikoabbau innerhalb des Corporate-Bond-Portfolios. Die Investments orientieren sich weiterhin an der konservativen Wiederanlagepolitik in der Kapitalanlage des Konzerns. Für die Steuerung der Kreditrisiken ist es von großer Bedeutung, einen Überblick über die Implikationen bestimmter Einflüsse auf Ebene des Konzernportfolios sowie auf Ebene einzelner Emittenten zu haben. Nachfolgend werden drei Kreditszenarien dargestellt: CREDIT-VAR-STRESSTESTscrollen
Die Tabelle zeigt die Sensitivität des Credit VaR für bestimmte Kreditszenarien. Zum einen wird die Auswirkung eines Herabstufens der Emittentenratings um eine bzw. zwei Stufen (Notches) und zum anderen der Verminderung der erwarteten Verwertungsquoten im Fall eines Zahlungsausfalls dargestellt. Innerhalb der selbst verwalteten Kapitalanlagen in Staatsanleihen mit einem Rating schlechter als A- beläuft sich das Exposure des Konzerns auf Marktwertbasis auf 5,7 (5,5) Mrd. EUR; dies entspricht einem Anteil von 4,2 (4,3) %. EXPONIERUNG IN ANLEIHEN MIT RATING SCHLECHTER ALS A-scrollen
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2 Selective Default gemäß
Ampega-internem Rating
Die maximale Ausfallrisikoexposition unserer Kapitalanlagen am Abschlussstichtag, ohne Berücksichtigung von Sicherheiten oder sonstigen das Ausfallrisiko verringernden Vereinbarungen, entspricht den Bilanzpositionen. Im Konzern dienen insgesamt 1.854 (2.056) Mio. EUR an finanziellen Vermögenswerten zur Besicherung von Verbindlichkeiten sowie Eventualverpflichtungen. Darin enthalten sind u. a. die von der Hannover Re Real Estate Holdings gegenüber verschiedenen Kreditinstituten für Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Beteiligungen an Immobiliengeschäften und Immobilientransaktionen marktüblichen gestellten Sicherheiten, deren Höhe zum Bilanzstichtag 1.210 (1.334) Mio. EUR betrug. Weitere Angaben zu Sicherheitenstellungen können dem Kapitel "Konsolidierung", Abschnitt "Angaben zu Art und Umfang erheblicher Beschränkungen" des Konzernanhangs entnommen werden. Seitens der Gruppe wurden von verschiedenen Kreditinstituten Garantien in Form von Letters of Credit zur Besicherung versicherungstechnischer Verbindlichkeiten in Höhe von 3,4 (3,1) Mrd. EUR gestellt. Darüber hinaus wurden dem Konzern Vermögenswerte mit einem Zeitwert von 542 (143) Mio. EUR als Sicherheit gestellt, die ohne Vorliegen eines Zahlungsverzuges des Eigentümers verkauft oder als Sicherheit weitergereicht werden können. Zum Bilanzstichtag befanden sich keine wesentlichen überfälligen, nicht wertberichtigten Kapitalanlagen im Bestand, da überfällige Wertpapiere, mit Ausnahme der durch Grundpfandrechte besicherten Hypothekendarlehen, sofort abgeschrieben werden. Zu den im Berichtsjahr vorgenommenen Wertberichtigungen bei den Kapitalanlagen siehe Anmerkung 28 und 29. Die Ratingstruktur unserer festverzinslichen Wertpapiere, differenziert nach Bilanzpositionen, Investmentverträgen und kurzfristigen Geldanlagen, findet sich in den Anmerkungen im Kapitel "Erläuterungen zur Konzernbilanz - Aktiva". Es wurden Kapitalmarktstresse anhand der Veränderung der Basiseigenmittel unter Solvency 2 durchgeführt. Dabei wurde die Zinskurve für alle Laufzeiten um 50 Basispunkte parallel verschoben, jeweils nach oben und unten in separaten Stressen. Für den Credit-Spread-Stress wurde die Spreadkurve für alle Ratings um 50 Basispunkte nach oben verschoben und die Volatilitätsanpassung (VA) dem neuen ökonomischen Umfeld - anhand der DVA-Berechnungslogik - angepasst. Der Stress der Zins- und Spreadkurve wird auf alle Investments angewandt, die zins- oder spreadsensitiv sind. Für den Aktienstress wurde der Marktwert aller börsennotierten Aktien im Bestand um -30 % gestresst und die Wirkung auf die Basiseigenmittel bestimmt. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Methode derart angepasst, dass eigenmittelverändernde Effekte aus Änderungen der Pensionsrückstellungen nicht mehr betrachtet werden. Dies hat Auswirkung auf die Zins- und Credit-Spread-Stresse. Die Änderung steht im Einklang mit den neuen Erfordernissen aus IFRS 17. KAPITALMARKTSTRESSTESTscrollen
LiquiditätsrisikoUnter dem Liquiditätsrisiko verstehen wir die Gefahr, nicht rechtzeitig in der Lage zu sein, Kapitalanlagen und andere Vermögenswerte in liquide Mittel umzuwandeln, um unseren finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachkommen zu können. Das Liquiditätsrisiko resultiert aus dem unterschiedlichen zeitlichen Anfall von Zu- und Abflüssen von Zahlungen und entsteht insbesondere aus den Zuflüssen aus Kapitalanlagen und Prämien sowie der Unsicherheit der Auszahlungen für Versicherungsverpflichtungen. Die Steuerung des Liquiditätsrisikos liegt in der Verantwortung der operativen Einheiten. Hierzu verwenden sie angemessene Systeme, die die Besonderheiten der unterschiedlichen Geschäftsmodelle in der Gruppe entsprechend reflektieren. Auf diese Weise erzielen wir die größtmögliche Flexibilität bei der gesamten Liquiditätshaltung. Wesentliches Element der Steuerung des Liquiditätsrisikos ist das Asset- Liability-Management, um Kapitalanlagen und Verbindlichkeiten angemessen aufeinander abzustimmen. Daneben bestehen zur Steuerung des Liquiditätsrisikos Limite und Schwellenwerte. Generell generiert die Gruppe laufend signifikante Liquiditätspositionen, weil die regelmäßigen Prämieneinnahmen zeitlich deutlich vor Schadenzahlungen und sonstigen Leistungen zufließen. Mithilfe der nachfolgenden Tabelle werden Höhe und Zeitpunkt der aus ausgestellten Versicherungsverträgen in Verbindlichkeitspositionen zu erwartenden Kapitalflüsse dargestellt. NETTO-VERBINDLICHKEIT AUS AUSGESTELLTEN VERSICHERUNGSVERTRÄGENscrollen
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Die Netto-Verbindlichkeit aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen hat eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die auf Anforderung zu zahlenden Beträge und der Buchwert der zugehörigen Portfolios von Verträgen können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. AUF ANFORDERUNG ZU ZAHLENDE BETRÄGEscrollen
Neben den zur Deckung der Rückstellungen und Verbindlichkeiten zur Verfügung stehenden Aktiva bestehen für die Gruppe Vereinbarungen mit Kreditinstituten über Letter-of-Credit (LoC)-Fazilitäten in Höhe von umgerechnet 5,0 (4,6) Mrd. EUR. Sofern Laufzeiten vereinbart wurden, bestehen diese maximal bis zum Jahr 2028. Bei einer Reihe von LoC-Fazilitäten bestehen marktübliche vertragliche Klauseln, die den Kreditinstituten bei wesentlichen Veränderungen der Aktionärsstruktur bei unserer Konzerngesellschaft Hannover Rück SE Kündigungsrechte einräumen oder bei Eintritt wesentlicher nachteiliger Ereignisse, beispielsweise bei einer deutlichen Herabstufung der Ratings, eine Besicherungsverpflichtung auslösen. Auf Gruppenebene führen wir für die Talanx AG und den HDI V. a. G. zur Minderung des Liquiditätsrisikos regelmäßige Liquiditätsplanungen auf ein- und mehrjähriger Basis sowie kontinuierliche Abstimmungen der Fälligkeiten der Kapitalanlagen und der finanziellen Verpflichtungen durch. Durch unsere vorausschauenden Rechnungen können wir Risiken ex ante antizipieren und frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten. Neben dieser Basisszenario-Planung identifizieren wir auf Gruppenebene im Rahmen eines Liquiditätsstresstests etwaigen Liquiditätsbedarf bei einer Verschlechterung des makroökonomischen Umfelds und anderen adversen Szenarien. Unter anderem zur Abfederung kurzfristig in der Gruppe auftretender Liquiditätsbedarfe hält die Talanx AG eine Mindestliquidität vor, die insbesondere in Geldmarktanlagen bei ausgewählten Kreditinstituten mit guter Bonität platziert wird. Ein weiterer Baustein des Liquiditätsmanagements ist die Verfügbarkeit eines ausreichend dimensionierten Kreditrahmens. Weiterführende Ausführungen hierzu finden sich im Kapitel "Vermögens- und Finanzlage - Unterkapitel Liquidität und Finanzierung" des Konzernlageberichts. Darüber hinaus sichert die Talanx AG den Zugang der Gruppe zu lang- und gegebenenfalls auch kurzfristigen externen Finanzierungsquellen. Für die Liquiditätssteuerung der Talanx AG werden Kapitalanlagen des Anlage- und Umlaufvermögens im Sinne von § 341b HGB berücksichtigt. Potenzielle Abschreibungen von Kapitalanlagen könnten sowohl einen direkten Einfluss auf das HGB-Ergebnis der Talanx AG als auch einen indirekten Einfluss über die Ergebnisabführungen/ Beteiligungserträge von Tochtergesellschaften haben. In Bezug auf das Liquiditätsrisiko gehen wir unverändert davon aus, auch größeren, unerwarteten Auszahlungserfordernissen fristgemäß nachkommen zu können. Operationelle RisikenOperationelle Risiken umfassen das Verlustrisiko, das sich aus der Unangemessenheit oder dem Versagen von internen Prozessen, Mitarbeitern oder Systemen oder durch externe Ereignisse ergibt. Operationelle Risiken sind mit der Ausübung unseres Geschäfts zwangsläufig verbunden. Zur Identifikation der mit der Ablauforganisation einhergehenden operationellen Risiken haben wir die Prozesse im Konzern erfasst, beschrieben und im Rahmen des internen Kontrollsystems mit Schlüsselkontrollen versehen. Die quantitative Bewertung von operationellen Risiken erfolgt mithilfe von Szenariobetrachtungen, basierend auf Expertenbefragungen/-schätzungen zu Häufigkeit und Schwere von möglichen Verlustereignissen. Interne und externe operationelle Verlustdaten werden sowohl zur Unterstützung der Einschätzung als auch zur Validierung herangezogen. Im Folgenden werden die für uns bedeutendsten Subkategorien operationeller Risiken und entsprechende mitigierende Maßnahmen dargestellt: Ein operationelles Risiko besteht im Verlustrisiko, das sich aus eventueller Unangemessenheit oder dem Versagen von internen Prozessen oder mangelnder Datenqualität ergibt. Ein wichtiges Instrument zur Minderung dieses Risikos ist ein effektives internes Kontrollsystem. Zusätzlich haben wir gruppenweite Standards für das Prozessmanagement etabliert, die kontinuierlich weiterentwickelt werden. Weitere operationelle Risiken sind Rechts-, Steuer- und Compliance-Risiken. Hierunter fällt explizit auch das Rechtsänderungsrisiko. Über die Zentralfunktionen der Gruppe, insbesondere die Compliance-Funktion sowie die Rechts- und die Steuerabteilung, überwachen wir die Risikolage eng und beraten Tochtergesellschaften und Fachabteilungen bei diesbezüglichen Fragen. Eine Untergruppe des Rechtsänderungsrisikos sind Veränderungen des behördlichen Umgangs mit rechtlichen Grundsatzthemen, so im Steuerrecht auf Basis von Verlautbarungen des Bundesministeriums der Finanzen (BMF). Das BMF hat 2017 eine restriktive Auffassung zur steuerlichen Behandlung verschiedener Wertpapiertransaktionen verlautbart, die in unserer Gruppe zu Steuernachforderungen führen könnte. Diese Wertpapiertransaktionen waren zuvor nicht nur üblich, sondern allgemein als steuerrechtlich unproblematisch eingestuft und dementsprechend auch von einzelnen Gesellschaften der Gruppe als Teil der Kapitalanlage getätigt. Mit einer weiteren Verlautbarung im Jahr 2021 wurden die Regelungen zwar grundsätzlich nochmals verschärft, für die konkret getätigten Wertpapiertransaktionen ist jedoch auch eine Entschärfung möglich. Gestützt auf extern eingeholte Gutachten wird weiterhin von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit ausgegangen, die Steuernachforderung letztlich abwehren zu können. Zur Begrenzung eines Zinsrisikos bis zur endgültigen Entscheidung wurden im Jahr 2020 höchst vorsorglich und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht freiwillig Teilzahlungen auf die in den Steuerbescheiden festgesetzten Beträge an das Finanzamt geleistet. Der bilanzielle Ausweis der geleisteten Zahlungen erfolgte im Rahmen der Jahresabschlüsse 2020 im Kapitalanlageergebnis. Dieser Ausweis befindet sich im Hinblick auf aufsichtsrechtliche Regeln und Befugnisse derzeit in rechtlicher Klärung. Neben dem Rechtsänderungsrisiko ist der Konzern im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in gerichtliche und außergerichtliche Verfahren involviert. Der Ausgang solcher Verfahren ist zumeist unsicher. Im Berichtsjahr und am Bilanzstichtag bestanden - abgesehen von Verfahren des üblichen Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäfts - keine Rechtsstreitigkeiten, die wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben. Das Risiko aus fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzungen von Gesetzen, insbesondere aus Vermögensdelikten, oder Verstößen gegen interne Regeln durch Mitarbeiter oder durch Dritte ist ebenfalls Bestandteil der operationellen Risiken. Diesem Risiko begegnen wir intern insbesondere mit Compliance-Schulungen und den Maßnahmen des IKS. In Verdachtsfällen können beispielsweise auch Sonderprüfungen der Revision erfolgen. Unter Informations- und IT-Sicherheitsrisiken verstehen wir Risiken, die die Vollständigkeit, Vertraulichkeit oder Verfügbarkeit der Informationen oder IT-Systeme potenziell gefährden können. Um der zunehmenden Bedeutung dieser Risiken, etwa im Zusammenhang mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI), Rechnung zu tragen, haben wir gruppenweite Informationssicherheits-Leitlinien etabliert und führen regelmäßig kommunikative Maßnahmen zur Erhöhung der Security-Awareness durch. Unser interner IT-Dienstleister ist nach ISO 27001 - Informationssicherheit - zertifiziert; externe Partner sind auf die Einhaltung hoher Standards verpflichtet. Cyberangriffe bzw. der Verlust sensibler Informationen können mit erheblichen finanziellen Verlusten und auch Reputationsrisiken einhergehen. Um das Risiko erfolgreicher Angriffe zu reduzieren und potenzielle Auswirkungen zu begrenzen, treffen die Konzerngesellschaften im Rahmen zentraler Vorgaben Maßnahmen zum Schutz vor, zum Erkennen von und zur angemessenen Reaktion auf derartige Vorfälle. Andere wesentliche RisikenAls weitere wesentliche Risiken haben wir Emerging Risks, strategische Risiken, Reputationsrisiken und Modellrisiken identifiziert. Diesen Risiken ist gemeinsam, dass sie nicht sinnvoll mit mathematischen Modellen analysiert werden können, weswegen wir hier vor allem auf qualitative Analysen zurückgreifen. Derart analysierte Risiken werden im Rahmen der unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (Own Risk and Solvency Assessment - ORSA) berücksichtigt. Unter Emerging Risks verstehen wir neue zukünftige Risiken, deren Risikogehalt noch nicht zuverlässig bekannt ist und deren Auswirkungen nur schwer beurteilt werden können. So kann beispielsweise zunehmende Unsicherheit hinsichtlich der (geo-)politischen Entwicklung weltweit und in einzelnen Ländern zu nervösen Märkten und einem gestiegenen Potenzial für das Aufkommen systemischer Schocks führen. Aus der Verbreitung neuer Technologien, Medikamente oder Werkstoffe können Folgewirkungen resultieren, die zu nicht absehbaren Schäden führen. Wir erheben und bewerten diese Risiken - darunter auch Risiken verbunden mit künstlicher Intelligenz und Big Data - über einen gruppenweiten Prozess, in den Experten aus verschiedenen Einheiten eingebunden sind. Hierzu greifen wir auch auf extern verfügbare Expertise und externes Material zurück. Strategische Risiken ergeben sich aus dem potenziellen Missverhältnis zwischen der Unternehmensstrategie und den sich ständig wandelnden Rahmenbedingungen. Ursachen für ein solches Ungleichgewicht können z. B. falsche strategische Grundsatzentscheidungen, eine inkonsequente Umsetzung der festgelegten Strategien, die unzureichende Umsetzung strategischer Projekte oder erhöhte Steuerungskomplexität durch den Umgang mit verschiedenen Sichten auf Kapital, Chancen und Risiken sein. Wir überprüfen deshalb jährlich unsere Unternehmens- und Risikostrategie und passen die Prozesse und Strukturen im Bedarfsfall an. Reputationsrisiken sind Risiken, die zu einer Beschädigung des Rufs des Unternehmens infolge einer negativen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit führen. Risikosteuernd wirken hier unsere festgelegten Kommunikationswege, eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit, erprobte Prozesse für definierte Krisenszenarien sowie unsere etablierten Geschäftsgrundsätze. Auf der Gruppenebene findet das Modellrisiko eine besondere Beachtung. Unter Modellrisiken verstehen wir Risiken aus Fehlentscheidungen, die aus Unsicherheiten aus eventuell partiell oder vollständig fehlender Information in Bezug auf das Verständnis oder das Wissen um ein Ereignis, seine Konsequenzen oder seine Mutmaßlichkeit resultieren. Zur Begrenzung des Modellrisikos haben wir u. a. Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie einen stringenten Modelländerungsprozess implementiert. In Projekten werden zumeist komplexe Aufgabenstellungen bearbeitet, die insoweit auch mit spezifischen operationellen Risiken (Projektrisiken) verbunden sein können. Projektrisiken können insbesondere im Zusammenhang mit IT-Großprojekten bestehen. Nachhaltigkeitsrisiken (ESG-Risiken) stellen keine eigene Risikokategorie dar; vielmehr können sie sich in allen Risikokategorien manifestieren. Dies gilt insbesondere für die Versicherungstechnik, die Kapitalanlage und operationelle Risiken ebenso wie für strategische und Reputationsrisiken. Beispielsweise können Vermögenswerte durch den Klimawandel an Wert verlieren oder die Verletzung sozialer Standards zu Reputationsschäden führen. Der Talanx Konzern begegnet diesem Umstand durch die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten entlang des gesamten Risikomanagement-Prozesses. Im Zusammenhang mit dem Klimawandel beobachtet der Talanx Konzern Chancen und Risiken entlang verschiedener Dimensionen seiner Unternehmenstätigkeit. Der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft und die damit einhergehenden Maßnahmen, wie z. B. eine Erhöhung des CO 2 -Preises und/oder Reduzierung der Emissionsrechte sowie die Regulierung der Energieeffizienz, könnte den Marktwert von Investments in kohlenstoffintensive Sektoren sowie Staatsanleihen von Ländern, die wirtschaftlich stark von fossiler Energiewirtschaft und kohlenstoffintensiver Industrie abhängig sind, verringern. Darüber hinaus könnte eine abrupte Dekarbonisierung makroökonomische Verwerfungen bzw. Unsicherheiten zur Folge haben, welche eine höhere Risikoaversion und Volatilität an den Finanzmärkten bewirken könnte. Eine Zunahme der Intensität und Häufigkeit von Extremwettereignissen kann zu steigenden Risikoprämien und Bonitätsverlusten bei Staats- oder Kommunalanleihen stark exponierter Länder oder Regionen sowie anderer Vermögenswerte (z. B. Immobilien, Infrastruktur) führen. Der Talanx Konzern nutzt daher etwa ESG-Scoring-Modelle in der Kapitalanlage, um Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Steuerungsmaßnahmen zu ergreifen. Diese können von der Reduzierung des Exposures bis hin zur kompletten Desinvestition betroffener Investments reichen. In der Versicherungstechnik können die Auswirkungen des Klimawandels zu einer Zunahme der Intensität und Häufigkeit von Naturgefahren führen. Hierauf können wir durch kontinuierliche Anpassung von Modellen und Pricing aufgrund beobachteter und angenommener Entwicklungen reagieren. Gleichzeitig kann es auch an anderen Stellen zu neuen Schadentypen und -mustern kommen. Der Talanx Konzern begleitet Kunden bei der Anpassung ihrer Risikomanagement- und Präventionsmaßnahmen und sieht in diesem Beratungsfeld unternehmerische Chancen. Aus geänderter Rechtsprechung im Zusammenhang mit dem Klimawandel können sich für Kunden neue Haftungsrisiken ergeben. Auch hierfür steht der Talanx Konzern beratend zur Seite, prüft überdies die Auswirkungen auf das Portfolio und nimmt, wo notwendig, Anpassungen in der Risikodeckung (z. B. Ausschlüsse) vor. Ähnlich der ESG-Risiken gehen geopolitische Spannungen und kriegerische Auseinandersetzungen, wie aktuell in der Ukraine oder im Nahen Osten, mit einer Vielzahl diverser Risiken einher. So können - wie im Fall des Krieges in der Ukraine - etwa große Risiken für politische Machtverhältnisse weltweit entstehen. Es sind erhebliche Auswirkungen auf die Finanz- und Währungsmärkte möglich. Grundsätzliche Risikopotenziale ergeben sich auch im Bereich möglicher Sanktionsverstöße im Rahmen der sehr dynamischen Entwicklungen. Entsprechende Maßnahmen zur Risikominderung, beispielsweise die fortlaufende Prüfung von Sanktionslisten und Weitergabe relevanter Informationen an operative Bereiche, wie Underwriting, Schaden und Vertrieb, wurden ergriffen. Die sonstigen Risiken des Konzerns umfassen implizit auch die Beteiligungsrisiken der Talanx AG, die sich insbesondere aus der Ergebnisentwicklung der Tochterunternehmen, der Ergebnisstabilität im Beteiligungsportfolio und einer möglichen mangelnden Ausgewogenheit des Geschäfts ergeben. Durch Ergebnisabführungsverträge und Dividendenzahlungen ist die Talanx AG unmittelbar an der geschäftlichen Entwicklung und den Risiken von Tochtergesellschaften beteiligt. Zusammenfassende Darstellung der RisikolageEs lassen sich aus unserer Sicht - unter Berücksichtigung von Modellunsicherheiten etwa aufgrund fehlender Informationen zu Ereignissen, deren Konsequenzen oder deren Eintrittswahrscheinlichkeiten sowie etwaigen Unzulänglichkeiten in Folgerungsprozessen - keine Risiken erkennen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns existenziell beeinträchtigen. Die Kapitalausstattung wird fortwährend vor dem Hintergrund von möglichen Änderungen im Risikoprofil überprüft. Unser Risikomanagement-System überwacht fortlaufend die Aufnahme und Änderung von Risiken und ist in der Lage, flexibel auf sich ändernde interne und externe Faktoren zu reagieren. Die folgenden - in der Reihenfolge ihrer Bedeutung nach aufgeführten - Risiken bestimmen das Gesamtrisikoprofil des Konzerns: Risiken im Zusammenhang mit der Kapitalanlage, das Prämien- und Reserverisiko in der Schaden/Unfallversicherung, das Naturkatastrophenrisiko, das versicherungstechnische Risiko der Lebensversicherung, das operationelle Risiko sowie das Forderungsausfallrisiko. Für das Management des Gesamtrisikos hat der Faktor Diversifikation eine besonders große Bedeutung. Wir operieren sowohl geografisch als auch in Bezug auf die Leistungen mit einer breiten Ausrichtung. Dadurch betrachten wir uns auch im Fall einer kumulierten Materialisierung von Risiken als gut aufgestellt. Prognose- und ChancenberichtWirtschaftliche RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft hat sich 2023 in einem Umfeld immer noch erhöhter Inflationsraten, einer deutlich restriktiveren Geldpolitik rund um den Globus sowie bestehender (Ukraine) und neuer (Israel) geopolitischer Konflikte weiter abgekühlt. Obwohl die meisten Notenbanken angesichts zuletzt rückläufiger Inflationsraten ihren Zinsgipfel voraussichtlich bereits erreicht haben, dürften die Nachwehen der geldpolitischen Straffung die Konjunktur noch weit bis ins Jahr 2024 belasten. Die Industrieländer sollten dabei die Talsohle im ersten Halbjahr 2024 durchschreiten, während die Schwellen- und Entwicklungsländer bereits ab dem Frühjahr wieder kräftiger wachsen könnten. In Deutschland und der Eurozone dürfte sich die weitgehende Stagnation des Vorjahres bis in den Sommer hinein fortsetzen. Die sinkende Inflation sollte dann in Verbindung mit einem kräftigen Lohnwachstum angesichts enger Arbeitsmärkte zu realen Einkommenssteigerungen führen und dem privaten Konsum Auftrieb geben. Auch sollten es diese Entwicklungen der EZB erlauben, ab dem zweiten Quartal einen behutsamen Zinssenkungszyklus zu beginnen. Im zweiten Halbjahr dürfte darüber hinaus eine Belebung der Weltwirtschaft Exporten und Investitionen Auftrieb geben. Waren wir schon zuvor davon ausgegangen, dass die Energiekosten in Europa nicht mehr auf ihr Niveau vor Ausbruch des Ukraine-Kriegs zurückfallen und damit eine dauerhafte Belastung für Unternehmen und private Haushalte darstellen werden, ist mit dem Konflikt zwischen der Hamas und Israel und der einhergehenden Störung der Lieferwege durch das Rote Meer ein weiterer Risikofaktor hinzugekommen. Anders als in Europa ist die US-Wirtschaft bis ins vierte Quartal 2023 hinein kräftig gewachsen. Hier dürfte nun der Hochpunkt erreicht sein: Wir rechnen im ersten Halbjahr 2024 mit einer Schrumpfung der Wirtschaftsleistung. Das erhöhte Zinsniveau bremst nicht nur Kreditvergabe und Investitionen, sondern belastet zunehmend auch den Arbeitsmarkt, sodass die kräftigen Lohnsteigerungen des Vorjahres keine Fortsetzung finden dürften. Gegenwind für den privaten Konsum gibt es auch durch die Wiederaufnahme der zeitweise ausgesetzten Rückzahlungen für Studiendarlehen. Jedoch dürften die Unternehmen nach ihren Covid-Erfahrungen eine breit angelegte Freisetzung von Arbeitskräften scheuen, wodurch ein kräftiger Nachfrageeinbruch vermieden werden sollte. Erste Zinssenkungen der Fed ab dem Frühjahr sowie eine Belebung der Weltwirtschaft versprechen zudem Rückenwind für das zweite Halbjahr. Ein wesentliches Abwärtsrisiko für unseren Ausblick sehen wir insbesondere darin, dass die Notenbanken in Sorge vor einer Rückkehr der Inflation die geldpolitische Straffung zu weit treiben könnten und damit für eine schwerere Rezession sorgen. In einem Jahr, in dem nicht nur in den USA, sondern für gut die Hälfte der Weltbevölkerung Wahlen anstehen, sehen wir eine erhöhte Gefahr des Aufflammens (geo-)politischer Konflikte (insbesondere China/Taiwan/USA). Hinzu kommen strukturelle Risiken wie der Klimawandel, die Stabilität der chinesischen Wirtschaft angesichts der andauernden Krise im Immobiliensektor oder die hohe öffentliche und private Verschuldung vieler Volkswirtschaften nach dem Ende des Niedrigzinsumfelds. KapitalmärkteDer Rückgang der Inflationsraten in den USA und der Eurozone in Richtung der Notenbankziele sollte es Fed und EZB erlauben, ihren Fokus von der Inflationsbekämpfung auf die Konjunkturunterstützung zu richten und ab dem Frühjahr mit Zinssenkungen zu beginnen. Der US-Leitzins sollte bis zum Jahresende von 5,50 % auf 4,00 % sinken, der EZB-Einlagensatz von 4,00 % auf 3,25 %, wobei beide Notenbanken den Abbau ihrer Anleihebestände fortsetzen sollten. Die parallele Rallye an den Renten- und Aktienmärkten zum Jahresende 2023 dürfte die bevorstehenden Zinssenkungen von EZB und Fed bereits zu einem guten Teil vorweggenommen haben, sodass sich die Renditen von Bundesanleihen und US-Treasuries Ende 2024 im Bereich ihrer aktuellen Niveaus bewegen sollten. Risiken sehen wir insbesondere in einer erhöhten Emissionstätigkeit bei zugleich sinkender Aufnahme von Staatspapieren durch die Notenbanken. Für Aktien sehen wir 2024 allenfalls begrenztes Kurspotenzial, da angesichts der konjunkturellen Schwäche nicht mit größeren Gewinnsteigerungen zu rechnen ist. Da wir keine schwerere Rezession erwarten, sollten Aktien- und Unternehmensanleihekurse jedoch von größeren Rückschlägen verschont bleiben, sofern sich geopolitische Risiken nicht materialisieren. Künftige BranchensituationDas makroökonomische Umfeld ist weiterhin durch erhebliche Risikofaktoren geprägt. Sowohl für den nationalen als auch den internationalen Versicherungsmarkt wird insbesondere die weitere Inflationsentwicklung maßgebend sein. Unsere Prognosen sind daher mit mehr als der üblichen Unsicherheit behaftet. Deutsche VersicherungswirtschaftFür 2024 erwarten wir eine deutliche Verbesserung der Gesamtlage. Für den deutschen Versicherungsmarkt rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung des Beitragswachstums im Vergleich zum Jahr 2023. In der Schaden/Unfallversicherung rechnen wir für 2024 in Deutschland erneut mit einem durch inflationsbedingte Summen- und Beitragsanpassungen getriebenen, über dem Trend liegenden positiven Wachstum der Prämieneinnahmen. Für die deutsche Lebensversicherung erwarten wir auch für 2024 aus dem makroökonomischen Umfeld keine bedeutenden positiven Impulse für die Entwicklung und gehen daher nur von einer im Vorjahresvergleich geringfügigen Steigerung der Beitragseinnahmen aus. Internationale VersicherungsmärkteIn der internationalen Schaden/Unfallversicherung erwarten wir für 2024 ein positives, leicht über dem Niveau des Jahres 2023 liegendes reales Prämienwachstum. Dabei gehen wir sowohl in den entwickelten Versicherungsmärkten als auch in den Schwellenmärkten von einer positiven Entwicklung aus. Für die entwickelten Versicherungsmärkte gehen wir für 2024 von einem gegenüber dem Berichtsjahr steigenden Prämienaufkommen aus, das jedoch insbesondere in Nordamerika unterhalb des langjährigen Durchschnitts liegen sollte. Auch in den Schwellenmärkten erwarten wir ein Beitragswachstum unterhalb des langjährigen Mittels, das weiterhin insbesondere durch die positive Beitragsentwicklung in China getrieben wird. Die Profitabilität der internationalen Schaden/Unfallversicherung dürfte sich 2024 weiter erholen und deutlich über dem Zehnjahresdurchschnitt liegen. Wir gehen davon aus, dass sich sowohl die Kapitalerträge, angesichts des steigenden Zinsniveaus, als auch die Erträge aus der Versicherungstechnik aufgrund angemessenerer Prämiensätze bei Unternehmens- und Privatversicherungen weiter verbessern werden. Auf den internationalen Lebensversicherungsmärkten gehen wir sowohl für die entwickelten Versicherungsmärkte als auch für die Schwellenländer von einer leichten Steigerung des realen Prämienwachstums oberhalb des langjährigen Durchschnitts aus. Der im Vergleich stärkste Impuls dürfte dabei aus China kommen. Diese Entwicklung wird insbesondere durch eine wachsende Mittelschicht und ein steigendes Risikobewusstsein der Bevölkerung gestützt. Ausrichtung des Talanx Konzerns im Geschäftsjahr 2024Auf den folgenden Seiten stellen wir die Erwartungen für das laufende Jahr für den Konzern und seine Geschäftsbereiche dar. Der Ergebnisausblick steht unter dem Vorbehalt erhöhter geopolitischer Risiken, gesamtwirtschaftlicher Entwicklung und des weiterhin bestehenden Ukraine-Kriegs. Im Geschäftsbereich Industrieversicherung werden wir unsere ertragsorientierte Zeichnungspolitik fortsetzen. Weiterhin sollen neben dem Neugeschäft auch Prämienerhöhungen im Specialty- und Commercial-Geschäft zum Wachstum beitragen. Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland setzen wir das Programm "Go25" weiterhin fort. Es legt u. a. den Fokus auf profitables Wachstum insbesondere im Firmen/Freie-Berufe-Geschäft. Im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International streben wir weiterhin profitables Wachstum an. Dies wird sowohl aus unseren Kernmärkten als auch aus der Integration der Liberty-Gesellschaften in Lateinamerika generiert. Im Geschäftsbereich Rückversicherung erwarten wir aufgrund des anhaltenden positiven Marktumfeldes ein weiteres währungskursbereinigtes Wachstum. Voraussichtliche finanzielle Entwicklung des KonzernsWir gehen von folgenden Annahmen aus: scrollen
Talanx KonzernSTEUERUNGSGRÖSSENscrollen
Für den Talanx Konzern gehen wir für 2024 von einem Wachstum des Versicherungsumsatzes (währungskursbereinigt) im oberen einstelligen Prozentbereich aus. Wir streben ein Konzernergebnis von mehr als 1,7 Mrd. EUR an. Daraus ergibt sich rechnerisch eine Eigenkapitalrendite von rund 15 %, sofern Schwankungen des Eigenkapitals aus anderen Gründen (z. B. Credit-Spread-Veränderungen) ausbleiben. Diese liegt deutlich über unserem strategischen Ziel von mehr als 10 %. Diese Erwartung steht unter dem Vorbehalt, dass Großschäden das Großschadenbudget nicht überschreiten, keine Turbulenzen auf den Kapitalmärkten und keine wesentlichen Währungsschwankungen auftreten. Ferner kann das erwartete Konzernergebnis im Hinblick auf die Anwendung des neuen Bewertungsstandards IFRS 9 für die Bewertung von Kapitalanlagen besonderen Schwankungen unterliegen. IndustrieversicherungSTEUERUNGSGRÖSSEN IM GESCHÄFTSBEREICH INDUSTRIEVERSICHERUNGscrollen
Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem Wachstum des Versicherungsumsatzes (währungskursbereinigt) im oberen einstelligen Prozentbereich aus. Zum Wachstum tragen sowohl Neugeschäft als auch Prämienerhöhungen im Specialty- und Commercial-Geschäft bei. Unsere Strategie hat eine globale Underwriting-Organisation zum Ziel, die über die Marktzyklen hinweg profitable Wachstumschancen im internationalen Industrieversicherungsmarkt nutzt. Wir prognostizieren für die Industrieversicherung im Jahr 2024 eine Schaden-/Kostenquote (netto/brutto) unter 93 %. Die Eigenkapitalrendite soll bei rund 13 % liegen. Privat- und Firmenversicherung DeutschlandSchaden/UnfallversicherungSTEUERUNGSGRÖSSEN IM
GESCHÄFTSBEREICH PRIVAT- UND FIRMENVERSICHERUNG
DEUTSCHLAND -
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| In % | 2024 |
| Wachstum des Versicherungsumsatzes | stabil |
| Schaden-/Kostenquote (netto/brutto) | < 98 |
Für das Segment Schaden/Unfallversicherung gehen wir für 2024 von einem stabilen Versicherungsumsatz aus. Unterstützt wird dies weiterhin durch unser Programm "Go25" mit dem Fokus auf Profitabilisierung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Dies erreichen wir u. a. als bester Maklerversicherer, bester digitaler Bankenversicherer und wettbewerbsfähiger Privatversicherer. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto/brutto) sollte unter 98 % liegen.
| In % | 2024 |
| Wachstum des Versicherungsumsatzes | stabil |
| Neugeschäftswert (netto) in Mio. EUR | > 300 |
Im Segment Lebensversicherung gehen wir von einer stabilen Entwicklung des Versicherungsumsatzes aus. Der Neugeschäftswert (netto) soll über 300 Mio. EUR liegen. Die Vertriebskooperation mit der TARGOBANK hat eine Laufzeit bis Ende 2025.
| In % | 2024 |
| Eigenkapitalrendite | > 10 |
Die Eigenkapitalrendite betrachten wir für den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland gesamthaft. Wir erwarten für 2024 eine Eigenkapitalrendite von über 10 %.
| In % | 2024 |
| Wachstum des Versicherungsumsatzes (währungskursbereinigt, Schaden/Unfallversicherung) | niedriges zweistelliges Wachstum |
| Schaden-/Kostenquote (netto/brutto, Schaden/Unfallversicherung) | < 95 |
| Wachstum des Versicherungsumsatzes (währungskursbereinigt, Lebensversicherung) | mittleres einstelliges Wachstum |
| Eigenkapitalrendite | > 8,5 |
Für den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International streben wir für 2024 ein niedriges zweistelliges Wachstum des Versicherungsumsatzes (währungskursbereinigt) im Bereich der Schaden/Unfallversicherung an. Im Lebensversicherungsgeschäft soll das Wachstum des Versicherungsumsatzes (währungskursbereinigt) im mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Dies wird sowohl aus dem Wachstum in unseren Kernmärkten generiert werden als auch aus der Integration der erworbenen Liberty-Gesellschaften in Lateinamerika. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote (netto/ brutto) der Schaden/Unfallversicherung dürfte nach unseren Erwartungen 2024 unter 95 % liegen. Für den Geschäftsbereich erwarten wir eine Eigenkapitalrendite von über 8,5 %.
| In % | 2024 |
| Schaden-/Kostenquote (netto/netto) | < 89 |
Im Segment Schaden-Rückversicherung erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr aufgrund des verbesserten Marktumfeldes eine Schaden-/Kostenquote (netto/netto) von unter 89 %.
| In Mio. EUR | 2024 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | > 850 |
Im Segment Personen-Rückversicherung erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr ein versicherungstechnisches Ergebnis von mehr als 850 Mio. EUR.
| In % | 2024 |
| Wachstum des Versicherungsumsatzes (währungskursbereinigt) | > 5 |
| Eigenkapitalrendite | ~ 19 |
Auf Basis konstanter Währungskurse sollte das Wachstum des Versicherungsumsatzes mehr als 5 % betragen, wobei der Umsatz in der Schaden-Rückversicherung stärker wachsen soll als in der PersonenRückversicherung. Aufgrund des anhaltend positiven Marktumfeldes für Rückversicherer erwarteten wir für den Geschäftsbereich Rückversicherung für das Geschäftsjahr 2024 ein Wachstum des Nettokonzerngewinns auf mindestens 1,05 Mrd. EUR nach Talanx Minderheiten. Daraus ergibt sich rechnerisch eine Eigenkapitalrendite von rund 19 %, sofern Schwankungen des Eigenkapitals aus anderen Gründen (z. B. Credit-Spread-Veränderungen) ausbleiben. Diese liegt deutlich über dem strategischen Ziel von mehr als 14 %.
Der Vorstand der Talanx AG strebt eine verlässliche Kontinuität, eine hohe und stabile Eigenkapitalrendite, eine starke Finanzkraft und ein nachhaltiges profitables Wachstum an und richtet den Talanx Konzern damit auf langfristige Wertsteigerung aus. Die Voraussetzung dafür ist ein kapitalstarker Talanx Konzern, der einen kundengerechten Risikoschutz bereitstellt. Damit wollen wir den Interessen der Anteilseigner, der Kunden, der Mitarbeiter und sonstiger Stakeholder gerecht werden und für alle Gruppen größtmöglichen Nutzen schaffen. Dafür haben wir unsere Organisationsstruktur an den Bedürfnissen unserer Kunden ausgerichtet, um diesen einen bestmöglichen Service bieten zu können. Die Hauptstoßrichtung ist, die eigenen Stärken auszubauen und Kräfte innerhalb des Konzerns zu bündeln, um nachhaltiges profitables Wachstum zu generieren.
Den Herausforderungen einer globalisierten Welt begegnet der Talanx Konzern aktiv. Er hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere im Ausland erfolgreich Geschäft zu generieren. Dabei sollen strategische Kooperationen und Akquisitionen vertrieblich gut aufgestellter Gesellschaften in den definierten Regionen Lateinamerika und Europa helfen, seine internationale Handlungsfähigkeit auszubauen. Industriekonzernen und mittelständischen Unternehmen bietet die Industrieversicherung weltweiten Service, gleichzeitig gewinnt sie in den lokalen ausländischen Märkten neue Kunden. Die Auslandsgesellschaften, die unter HDI International zusammengefasst sind, betreiben lokales Geschäft mit Privat- und Firmenkunden. Rückversicherung ist per se ein internationales Geschäft. Um große und komplexe Risiken tragbar zu machen, zählt deren weltweite Diversifizierung zu den elementaren Instrumentarien der Rückversicherung.
Die Identifikation und Erschließung von Chancen ist integraler Bestandteil unseres Performance-Management-Prozesses. Chancen konsequent zu nutzen, sehen wir als eine wesentliche unternehmerische Aufgabe an, die entscheidend dazu beiträgt, dass wir unsere Unternehmensziele erreichen. Das Kernelement unseres Chancenmanagement-Prozesses bildet das integrierte Management-Dashboard mit wesentlichen Kennzahlen. Es stellt das Bindeglied zwischen unserem strategischen und operativen Chancenmanagement dar.
Im strategischen Chancenmanagement werden die strategischen Ziele sowie spezifische strategische Kernthemen von der Konzernleitung bewertet und als Zielindikation auf die Geschäftsbereiche heruntergebrochen. Sie wurden zuvor im jährlich stattfindenden Performance-Prozess auf Basis der Dachstrategie ermittelt.
Auf dieser Grundlage validieren die Geschäftsbereiche die Zielgrößen und erarbeiten spezifische strategische Aktionsprogramme.
Im operativen Chancenmanagement werden die strategischen Vorgaben in operative Ziele und einen detaillierten Aktivitätenplan umgesetzt und als verbindliche Zielvereinbarungen auch auf den Ebenen unterhalb der Geschäftsbereichsebene festgeschrieben. Ob und in welchem Umfang sich die Erfolgschancen und -potenziale in operativen Erfolgen niederschlagen, wird in unterjährigen und jahresabschließenden Performance-Reviews überprüft und nachgehalten. Aus diesen Reviews ergeben sich vorwärts gerichtete Steuerungsimpulse für den nächsten Chancenmanagement-Zyklus.
Zwei wesentliche Aspekte des Chancenmanagements im Talanx Konzern bestehen somit darin, den Fokus von der kurzfristigen Performance und von rein finanziellen Ergebnisgrößen auf die für eine nachhaltige Performance relevanten Erfolgsfaktoren und Maßnahmen zu lenken und die erfolgreiche Umsetzung dieser Werttreiber in einem regelmäßigen, integrierten Steuerungs- und Kontrollprozess zu überwachen.
Klimawandel: Mit dem zunehmenden Ausstoß von Treibhausgasen steigt die Durchschnittstemperatur auf der Erde. Dadurch nehmen extreme Wetterlagen zu, was das Schadenvolumen aus Naturkatastrophen signifikant erhöht und uns als Versicherer von einem steigenden Bedarf an Versicherungslösungen zur Absicherung von Risiken aus Naturkatastrophen ausgehen lässt. Dies betrifft sowohl den Erstversicherungsbereich als auch die Rückversicherung. Wir verfügen sowohl über weit entwickelte Risikomodelle zur Abschätzung von Risiken aus Naturkatastrophen als auch über umfangreiches Know-how im Bereich Risikomanagement. Das versetzt uns in die Lage, unseren Kunden maßgeschneiderte Versicherungslösungen zur Absicherung existenzieller Risiken anzubieten. Des Weiteren entsteht durch den Klimawandel eine erhöhte Notwendigkeit, steigenden Energiebedarf aus erneuerbaren Energien zu decken. Dies ermöglicht uns als institutionellem Anleger, verstärkt in Kapitalanlagen in Form von alternativen Investments zu investieren, wie z. B. Windparks. Des Weiteren haben wir ein Green Bond Framework veröffentlicht, welches uns ermöglicht, Green Bonds zu emittieren. Den ersten Green Bond haben wir bereits im Dezember 2021 am Markt emittiert. Green-Bond-Emissionen sind ein wichtiger Baustein, um unsere selbst gesteckten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, wie z. B. CO 2 -Neutralität und ESG-Konformität. Nebenbei erwarten wir bei Green Bonds Zinsabschläge gegenüber herkömmlichen Anleihen, die schlussendlich den Gewinn unseres Unternehmens steigern.
Sollten diesbezüglich die Versicherungsnachfrage sowie die Nachfrage nach Green Bonds schneller steigen als erwartet, könnte sich das positiv auf Prämienwachstum und Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognose übertreffen.
Demografischer Wandel in Deutschland: Ausgelöst durch den demografischen Wandel ist gegenwärtig die Entstehung von zwei Märkten mit hohem Entwicklungspotenzial zu beobachten: zum einen der Markt für Produkte für Senioren und zum anderen der für junge Kunden, die durch die abnehmenden Leistungen des Sozialsystems stärker eigenständig vorsorgen müssen. Senioren sind nicht mehr mit dem "klassischen Rentner" der Vergangenheit gleichzusetzen. Dies zeigt sich nicht nur in der steigenden Inanspruchnahme von Serviceleistungen, für die eine hohe Zahlungsfähigkeit und - bereitschaft besteht. Der Wandel wird vor allem darin deutlich, dass diese Kundengruppe zunehmend aktiver ist und sich damit mehr mit absicherungsbedürftigen Risiken als die vorherigen Generationen auseinandersetzt.
Für die Anbieterseite ist somit nicht genug damit getan, bestehende Produkte um Assistance-Leistungen zu erweitern, sondern es müssen neue Produkte konzipiert werden, um die neu entstehenden Bedürfnisse abzudecken. Beispiele hierfür sind Produkte für den Zweitwohnsitz und intensive Reisetätigkeit im Ausland, für sportliche Aktivitäten bis ins hohe Alter und die Vermögensweitergabe an die Erben. Gleichzeitig tritt das Thema der finanziellen Absicherung im Alter stärker ins Bewusstsein der jungen Kunden. Durch (staatlich geförderte) private Vorsorgeprodukte und attraktive Angebote der Arbeitgeber zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) kann dieses Potenzial bearbeitet werden. Gegenwärtig wird für diese Kundengruppe von einem Trend der verstärkten Nachfrage nach Altersvorsorgeprodukten ausgegangen, die eine höhere Flexibilität in der Spar- und der Entsparphase aufweisen. Die Lebensversicherungsgesellschaften im Konzern könnten durch ihre umfassende Produktpalette mit neuen Produkten sowie mit ihrer vertrieblichen Aufstellung im Markt der Senioren und der jungen Kunden profitieren.
Sollten wir von den vertrieblichen Chancen durch den demografischen Wandel stärker profitieren als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf das Prämienwachstum und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
Energiewende: Deutschland hat die gesellschaftliche Grundentscheidung getroffen, seine Energieversorgung in Zukunft überwiegend aus erneuerbaren Quellen zu decken. Auf Bundesebene haben die Energiewende und der Klimaschutz einen hohen Stellenwert. Der Umbau des Energiesystems hin zu einer regenerativen Energieversorgung soll forciert werden, wobei gleichzeitig das Augenmerk auf einem gebremsten Kostenanstieg bei den Endverbrauchern liegt. Neben einem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in einem stabilen regulatorischen Rahmen gewinnt die Energieeffizienz an Bedeutung. Wir sehen die Chance einer Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland durch den Umbau des Energiesystems, der zu einem wichtigen Impulsgeber für Innovation und technologischen Fortschritt werden kann. Als Versicherungskonzern begleiten wir diesen Wandel aktiv. Unseren Industriekunden bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für die Entwicklung, den Vertrieb und den Einsatz neuer Energietechnologien. Neben den erneuerbaren Energien werden Speichertechnologien, der Netzausbau und eine intelligente Steuerung der Einzelkomponenten (Smart Grid) zum Erfolg der Energiewende beitragen. Mit unserer Investmentaktivität im Energiesektor unterstützen wir die Energiewende. Aufbauend auf den bestehenden Beteiligungen in Energienetzen und Windparks wollen wir zukünftig unsere Investments in den Segmenten Energieverteilung und erneuerbare Energien weiter ausbauen.
Sollten wir von den vertrieblichen Chancen durch die Energiewende stärker profitieren als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf das Prämienwachstum und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
Finanzmarktsituation: Nach einer langen Phase sehr geringer Inflation in der Eurozone ist diese im Jahr 2022 rapide gestiegen und verharrte auch im Jahr 2023 deutlich über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank. Damit verfestigten sich die Zinsen auf einem deutlich erhöhten Niveau, jedoch mit hoher Volatilität. Diese Situation ist für uns als Versicherer herausfordernd, bietet aber auch Chancen. Insbesondere profitieren wir aufgrund des steigenden Zinsniveaus von höheren Zinserträgen. Der erhöhten Volatilität der Inflation hingegen begegnen wir durch die vermehrte Nutzung von inflationsgebundenen Finanzinstrumenten. Im deutschen Lebensversicherungsgeschäft führt dies mittlerweile zu einem Abbau der Zinszusatzreserve, die in den vergangenen Jahren als Risikovorsorge aufgrund des niedrigen bzw. negativen Zinsniveaus gebildet wurde.
Sollten sich unsere Zinserträge weiterhin kontinuierlich verbessern, könnte sich dies positiv auf die Kapitalanlagerendite und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
Bancassurance: Der Vertrieb von Versicherungsprodukten über den Bankschalter hat sich in den vergangenen Jahren unter der Bezeichnung Bancassurance etabliert. Im Talanx Konzern ist die Bancassurance ein Erfolgsfaktor. Basis des Erfolgs ist das spezielle Geschäftsmodell, bei dem das Versicherungsgeschäft vollständig in die Strukturen des Bankpartners integriert ist. Die Versicherungsgesellschaften übernehmen die Entwicklung der Versicherungsprodukte - Bank, Sparkasse oder Post stellen im Gegenzug vielfältige Vertriebskanäle zur Verfügung.
Im Talanx Konzern ist dieser Vertriebsweg nicht nur in Deutschland, sondern insbesondere auch in Polen und Italien etabliert. Die Nutzung des Modells auch im Ausland wird unserer Ansicht nach grundsätzlich ein profitables Wachstum unterstützen. Der Erfolg des Talanx Bancassurance-Modells beruht im Wesentlichen auf drei Faktoren: Zum Ersten werden mit dem Partner langfristige exklusive Kooperationsverträge geschlossen; dabei werden die Versicherungsprodukte über die Vertriebskanäle des Kooperationspartners verkauft. Zum Zweiten beruht er auf der höchstmöglichen Integration bei hoher Produkt- und Servicequalität: Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen der strategischen Ausrichtung des Partners. Die Versicherungsunternehmen entwickeln exklusive und maßgeschneiderte Produkte für die Kundensegmente der Bank und sind dabei vollständig in den jeweiligen Marktauftritt eingegliedert. Die Integration in die IT-Systeme der Partner erleichtert zudem die ganzheitliche Beratung beim Verkauf von Bank- und Versicherungsprodukten. Und zum Dritten beruht der Erfolg auf der maßgeschneiderten Vertriebsunterstützung des Partners: Die Vertriebsmitarbeiter der Bank erhalten ein individuelles Training und eine exklusive Betreuung durch Vertriebscoaches der Versicherungsgesellschaften. Dabei werden Produktfachwissen und Verkaufsansätze vermittelt. Zudem stellen die Versicherungsgesellschaften leicht verständliche und unterstützende Verkaufsmaterialien zur Verfügung.
Unsere Gesellschaften im Ausland vertreiben ihre etablierten Produkte ebenfalls über Vertriebskooperationen, allerdings oft über verschiedene Banken und ohne vollständige Integration in den Marktauftritt des Partners.
Sollten wir unsere Bancassurance-Aktivitäten besser ausbauen können als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf die Prämienentwicklung und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
Cyberrisiken: Durch die zunehmende Digitalisierung führen Cyberangriffe vermehrt zu massiven Schäden bei Unternehmen. Vor allem Hackerattacken zeigen, dass insbesondere produzierende Industrieunternehmen trotz bester Abwehrmechanismen nicht vor Risiken durch Cybercrime gefeit sind. Auch die Verantwortlichkeit des Topmanagements rückt zusehends in den Blickpunkt. Aus diesem Grund hat HDI Global SE das Produkt Cyber+ entwickelt. Mit Cyber+ lassen sich die verschiedenen Risiken in einer Versicherungslösung umfassend absichern. Der ganzheitliche und spartenübergreifende Versicherungsschutz von HDI deckt zum einen Eigenschäden durch Cybercrime, zum anderen sichert er Drittschäden ab, für die Unternehmen gegenüber ihren Kunden, Dienstleistern oder sonstigen Dritten haften müssen. Zusätzlich kann auch den zivil- und strafrechtlichen Verantwortlichkeiten der Geschäftsleiter Rechnung getragen werden.
Sollten wir die vertrieblichen Chancen, die sich aus den zusätzlichen Absicherungsbedürfnissen von Cyberrisiken ergeben, besser nutzen können als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf das Prämienwachstum und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
Digitalisierung: Kaum eine Entwicklung verändert die Versicherungsbranche so nachhaltig wie die Digitalisierung: Geschäftsprozesse und -modelle werden mittels Nutzung von IT-Systemen grundlegend neu gestaltet. Diese Entwicklung ist insbesondere für die Wettbewerbsfähigkeit von Versicherungsunternehmen entscheidend. Hierdurch ergeben sich neue Möglichkeiten bei der Kommunikation mit Kunden, der Abwicklung von Versicherungsfällen, der Auswertung von Daten und der Erschließung neuer Geschäftsfelder.
Wir führen zahlreiche Projekte durch, um den digitalen Wandel zu gestalten. Hierzu zählt auch Mehrwert schaffen durch künstliche Intelligenz (KI). Seit Jahren schon nutzen die Experten von HDI Global KI-Modelle, die eindeutige Ergebnisse aus strukturierten Daten generieren. Mit der hauseigenen generativen KI-Lösung HDI GPT hat das Unternehmen nun jedoch erstmals die Möglichkeit geschaffen, in Echtzeit Erkenntnisse aus unstrukturierten Daten in Text- oder Bildform zu gewinnen, um den HDI Global-Mitarbeitern unterstützend zur Seite zu stehen. Schon jetzt zeichnen sich deutliche Vorteile für Kunden und Mitarbeiter ab, allen voran Zeitersparnis durch optimierte Prozesse unter Beachtung geltender Datenschutz- und Compliance-Vorgaben. Die fortlaufende Untersuchung potenzieller weiterer Use Cases ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie.
Sollten die Digitalisierungsprojekte im Konzern schneller umgesetzt und von den Kunden angenommen werden als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf die Prämienentwicklung und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognose übertreffen.
Wissensmanagement: Wissens- und Innovationsmanagement gewinnen auch in der Versicherungsbranche zunehmend an Bedeutung. Um den gezielten Austausch von Wissen und Innovation zu fördern, haben wir ein Best Practice Lab in unserem Konzern eingerichtet: Experten auf internationaler Ebene tauschen sich in Excellence-Teams zu Fachthemen aus und entwickeln gemeinsam neue Lösungen, u. a. zu den Themen Pricing, Vertrieb, Marketing, Schaden, Betrugsmanagement, Kundenservice-Center und Digitalisierung. Die Ergebnisse und Lösungen des Best Practice Lab stellen wir unseren Gesellschaften zur Verfügung, damit diese ihre Prozesse und Methoden permanent verbessern können.
Sollten wir mit unserem Best Practice Lab schneller neue Lösungen und Ideen generieren und umsetzen als derzeit erwartet, könnte sich dies positiv auf die Prämienentwicklung und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognose übertreffen.
Agilität: Veränderungen in der globalisierten Welt im Informationszeitalter vollziehen sich in immer höherem Tempo. Die Welt ist geprägt von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit (englisch VUCA - Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity). Um als Versicherungsunternehmen mit der Veränderungsgeschwindigkeit mithalten zu können, ist der Wandel hin zu einer agilen Organisation notwendig. Eine agile Organisation zu sein, bedeutet für uns, eine lernende Organisation zu sein, die den Nutzen der Kunden in den Mittelpunkt stellt, um den Gewinn des Unternehmens zu steigern. Aus diesem Grund setzen wir auf interdisziplinäre und kreative Teams, offene und direkte Kommunikation, flache Hierarchien sowie eine gelebte Fehlerkultur. Durch zahlreiche Initiativen unterstützen wir den Wandel unseres Unternehmens hin zu einer agilen Organisation. Wir gestalten unsere Arbeitsplätze so, dass Kommunikationswege verkürzt werden und der bereichsübergreifende Austausch gefördert wird. Mithilfe unseres Agility Campus lernen unsere Mitarbeiter agile Methoden kennen und werden befähigt, eigenständig neue Lösungen zu entwickeln. In unseren Teams werden Daily-Standup-Meetings abgehalten, um die Selbststeuerung der Teams zu verbessern. Des Weiteren setzen wir auf hybrides Arbeiten und bieten unseren Mitarbeitern an, bis zu 60 % der Arbeit mobil, d. h. außerhalb des Büros, zu erledigen. Dies ermöglicht unseren Mitarbeitern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, während gleichzeitig der gemeinsame direkte Austausch unter Kollegen erhalten bleibt. Agilität bietet Chancen für Kunden, Mitarbeiter und Investoren. Kunden können von neuen Versicherungslösungen profitieren, die gezielt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Mitarbeiter haben durch agiles Arbeiten mehr Gestaltungsmöglichkeiten und können an neuen Herausforderungen wachsen. Zu guter Letzt profitieren Investoren von einem steigenden Unternehmensgewinn, wenn die Kunden zufrieden sind und die Mitarbeiter ihr Potenzial voll ausschöpfen können.
Sollte der Wandel hin zu einer agilen Organisation schneller umgesetzt werden als erwartet, könnte sich dies positiv auf die Prämienentwicklung und die Ertragslage auswirken und dazu führen, dass wir unsere Prognosen übertreffen.
Der Vorstand der Talanx AG sieht die Identifikation, Steuerung und Realisierung von Chancen als integralen Bestandteil des Steuerungsinstrumentariums des Talanx Konzerns. Elementar für eine effiziente Unternehmens- und Konzernsteuerung sind nach unserer Systematik eine klare, auf die langfristige Sicherung der Unternehmensexistenz abzielende Strategie und deren konsequente Umsetzung. Daher beobachten wir laufend die Veränderung der äußeren Rahmenbedingungen, um frühzeitig sich bietende Chancen zu identifizieren und mit unserer flexiblen internen Aufstellung darauf zu reagieren. So können wir zukünftige Chancen effizient nutzen, die entscheidend zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen.
AKTIVA
| In Mio. EUR | Anhang | 31.12.2023 | 31.12.2022 1 | 01.01.2022 1 | |
| A. Immaterielle Vermögenswerte | |||||
| a. Geschäfts- oder Firmenwert | 1 | 1.611 | 1.020 | 1.028 | |
| b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 2 | 782 | 452 | 456 | |
| 2.393 | 1.472 | 1.484 | |||
| B. Vermögenswerte aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 3/18 | 1.049 | 1.444 | 1.505 | |
| C. Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 4 | 7.074 | 7.492 | 7.429 | |
| D. Kapitalanlagen | |||||
| a. Fremdgenutzter Grundbesitz | 5/13 | 6.230 | 5.971 | 5.443 | |
| b. Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und Beteiligungen | 6/7/13 | 3.355 | 3.212 | 846 | |
| c. Sonstige Finanzinstrumente | |||||
| i. Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | 8/12/13 | 954 | 857 | 589 | |
| ii. Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 9/12/13 | 109.210 | 102.826 | 118.955 | |
| iii. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 10/12/13/14 | 15.276 | 14.084 | 15.552 | |
| d. Übrige Kapitalanlagen | 11/12/13 | 366 | 394 | 423 | |
| Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 135.390 | 127.345 | 141.809 | ||
| E. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 12.478 | 11.266 | 12.991 | ||
| Kapitalanlagen | 147.868 | 138.611 | 154.800 | ||
| F. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 5.102 | 3.592 | 4.001 | ||
| G. Aktive Steuerabgrenzung | 25 | 1.358 | 1.224 | 1.264 | |
| H. Sonstige Vermögenswerte | 13/15 | 4.483 | 4.110 | 3.412 | |
| I. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden 2 | 20 | 534 | 608 | ||
| Summe der Aktiva | 169.347 | 158.479 | 174.504 | ||
PASSIVA
| In Mio. EUR | Anhang | 31.12.2023 | 31.12.2022 1 | 01.01.2022 1 | |
| A. Eigenkapital | 16 | ||||
| a. Gezeichnetes Kapital 2 | 323 | 317 | 316 | ||
| b. Rücklagen | 10.124 | 8.324 | 8.409 | ||
| Eigenkapital ohne Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 10.447 | 8.640 | 8.726 | ||
| c. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 6.347 | 5.692 | 6.397 | ||
| Summe Eigenkapital | 16.793 | 14.332 | 15.122 | ||
| B. Nachrangige Verbindlichkeiten | 13/17/24 | 5.262 | 5.009 | 4.761 | |
| C. Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 18 | 130.264 | 122.606 | 139.759 | |
| D. Verbindlichkeiten aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 737 | 564 | 697 | ||
| E. Andere Rückstellungen | |||||
| a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 19 | 1.722 | 1.678 | 2.200 | |
| b. Steuerrückstellungen | 20 | 770 | 541 | 492 | |
| c. Sonstige Rückstellungen | 21 | 1.081 | 873 | 939 | |
| 3.573 | 3.092 | 3.631 | |||
| F. Verbindlichkeiten | |||||
| a. Begebene Anleihen und Darlehen | 13/22/24 | 3.395 | 4.058 | 2.432 | |
| b. Übrige Verbindlichkeiten | 13/23/24 | 7.027 | 6.072 | 5.015 | |
| 10.423 | 10.130 | 7.447 | |||
| G. Passive Steuerabgrenzung | 25 | 2.271 | 2.296 | 2.464 | |
| H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden 3 | 25 | 450 | 622 | ||
| Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen | 152.554 | 144.147 | 159.382 | ||
| Summe der Passiva | 169.347 | 158.479 | 174.504 | ||
2 Der Nominalwert beträgt 323 (317) Mio.
EUR, das bedingte Kapital beträgt 158 (158) Mio. EUR
| In Mio. EUR | Anhang | 2023 | 2022 1 | ||
| 1. Versicherungsumsatz | 26 | 43.237 | 39.645 | ||
| 2. Versicherungstechnische Aufwendungen | -37.059 | -36.115 | |||
| 3. Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -2.945 | -1.076 | |||
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 3.234 | 2.454 | |||
| 4. a. Erträge aus Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 5.523 | 5.729 | |||
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -2.289 | -3.387 | |||
| Kapitalanlageergebnis für eigenes Risiko | 27/28/29 | 3.235 | 2.342 | ||
| davon Wertminderungen/-aufholungen auf Finanzinstrumente | -24 | -132 | |||
| davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | 32 | -41 | |||
| 4. c. Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 1.486 | 256 | |||
| d. Aufwendungen aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | -72 | -1.823 | |||
| Ergebnis aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 1.414 | -1.566 | |||
| Kapitalanlageergebnis | 4.649 | 776 | |||
| 5. a. Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen (inkl. Währungseffekte) | -2.926 | -902 | |||
| b. Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen (inkl. Währungseffekte) | -61 | 363 | |||
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 27 | -2.987 | -539 | ||
| Korrektur um das Währungsergebnis aus dem versicherungstechnischen Finanzergebnis 2 | -532 | 588 | |||
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis vor Währungseffekten 2 | -3.519 | 49 | |||
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis und Kapitalanlageergebnis vor Währungseffekten | 1.130 | 824 | |||
| 6. a. Währungsergebnis auf Kapitalanlagen | -459 | 607 | |||
| b. Währungsergebnis auf das versicherungstechnische Finanzergebnis 2 | 532 | -588 | |||
| c. Sonstiges Währungsergebnis | 13 | -36 | |||
| Währungsergebnis | 87 | -17 | |||
| 7. a. Sonstige Erträge | 742 | 1.468 | |||
| b. Sonstige Aufwendungen | -2.125 | -1.915 | |||
| Sonstige Erträge/Aufwendungen | 30 | -1.383 | -446 | ||
| Ergebnis vor Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 3.068 | 2.815 | |||
| 8. Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - | - | |||
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 3.068 | 2.815 | |||
| 9. Finanzierungszinsen | 31 | -234 | -182 | ||
| 10. Ertragsteuern | 32 | -289 | -731 | ||
| Jahresergebnis | 2.545 | 1.902 | |||
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 964 | 1.196 | |||
| davon Aktionäre der Talanx AG | 1.581 | 706 | |||
| Ergebnis je Aktie | |||||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 6,21 | 2,79 | |||
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 6,21 | 2,79 | |||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 1 |
| Jahresergebnis | 2.545 | 1.902 |
| Nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | -83 | 466 |
| Steuerertrag/-aufwand | 24 | -146 |
| -59 | 320 | |
| Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Eigenkapitalinstrumente) | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 225 | 26 |
| Steuerertrag/-aufwand | -38 | 18 |
| 187 | 44 | |
| Währungsumrechnung | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | -8 | -4 |
| Steuerertrag/-aufwand | -1 | - |
| -9 | -3 | |
| Gesamte nicht reklassifizierbare im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode, nach Steuern | 119 | 361 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | ||
| Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Schuldinstrumente) | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 4.075 | -23.006 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | 602 | 724 |
| Steuerertrag/-aufwand | -1.361 | 6.630 |
| 3.316 | -15.652 | |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | -3.818 | 20.442 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | - | - |
| Steuerertrag/-aufwand | 1.163 | -6.601 |
| -2.655 | 13.842 | |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | 180 | -342 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | - | - |
| Steuerertrag/-aufwand | -122 | 439 |
| 58 | 98 | |
| Währungsumrechnung | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | -278 | 283 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | -2 | - |
| Steuerertrag/-aufwand | 65 | -16 |
| -216 | 266 | |
| Veränderungen aus Cashflow-Hedges | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | -16 | -221 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | -24 | -63 |
| Steuerertrag/-aufwand | 11 | 94 |
| -30 | -189 | |
| Veränderungen aus der Equity-Bewertung | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | -28 | -3 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | - | - |
| Steuerertrag/-aufwand | - | - |
| -28 | -3 | |
| Sonstige Veränderungen | ||
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne/Verluste der Periode | - | -6 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | - | - |
| Steuerertrag/-aufwand | - | - |
| - | -6 | |
| Gesamte reklassifizierbare im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode, nach Steuern | 446 | -1.645 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen der Periode, nach Steuern | 565 | -1.284 |
| Gesamtergebnis der Periode | 3.110 | 618 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 2.039 | 223 |
| davon Aktionäre der Talanx AG | 1.071 | 395 |
| Übrige Rücklagen | ||||
| In Mio. EUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklagen | Gewinnrücklagen | Nicht realisierte Kursgewinne/-verluste aus Kapitalanlagen |
| 2023 | ||||
| Stand am 01.01.2023 | 317 | 1.394 | 7.998 | -8.583 |
| Anteilsänderung ohne Änderung im Kontrollstatus | - | - | -1 | - |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | - | - | - |
| Jahresergebnis | - | - | 1.581 | - |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | - | - | - | 2.686 |
| davon nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | - | - | - | 141 |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen | - | - | - | - |
| davon Währungsumrechnung | - | - | - | - |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Eigenkapitalinstrumente) | - | - | - | 141 |
| davon in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | - | - | - | 2.545 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Schuldinstrumente) | - | - | - | 2.545 |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | - | - | - | - |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | - | - |
| davon Währungsumrechnung | - | - | - | - |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | - | - | - | - |
| davon Veränderung aus der Equity-Bewertung | - | - | - | - |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | - | - | 1.581 | 2.686 |
| Kapitalerhöhungen | 6 | 291 | - | - |
| Dividenden an Aktionäre | - | - | -507 | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | -22 | - |
| Stand am 31.12.2023 | 323 | 1.685 | 9.050 | -5.897 |
| Übrige Rücklagen | ||
| In Mio. EUR | Versicherungstechnischer Finanzertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | Versicherungstechnischer Finanzertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen |
| 2023 | ||
| Stand am 01.01.2023 | 8.372 | -11 |
| Anteilsänderung ohne Änderung im Kontrollstatus | - | - |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | - |
| Jahresergebnis | - | - |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | -2.100 | 20 |
| davon nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | - | - |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen | - | - |
| davon Währungsumrechnung | - | - |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Eigenkapitalinstrumente) | - | - |
| davon in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | -2.100 | 20 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Schuldinstrumente) | - | - |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | -2.100 | - |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | 20 |
| davon Währungsumrechnung | - | - |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | - | - |
| davon Veränderung aus der Equity-Bewertung | - | - |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | -2.100 | 20 |
| Kapitalerhöhungen | - | - |
| Dividenden an Aktionäre | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - |
| Stand am 31.12.2023 | 6.273 | 8 |
| Übrige Rücklagen | ||||
| In Mio. EUR | Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung | Übrige Eigenkapitalveränderungen | Bewertungsergebnis aus Cashflow-Hedges | Auf Aktionäre der Talanx AG entfallendes Eigenkapital |
| 2023 | ||||
| Stand am 01.01.2023 | -307 | -438 | -102 | 8.640 |
| Anteilsänderung ohne Änderung im Kontrollstatus | - | - | - | -1 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | - | - | - |
| Jahresergebnis | - | - | - | 1.581 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | -48 | -70 | -29 | 458 |
| davon nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | -5 | -54 | - | 82 |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen | - | -54 | - | -54 |
| davon Währungsumrechnung | -5 | - | - | -5 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Eigenkapitalinstrumente) | - | - | - | 141 |
| davon in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | -44 | -16 | -29 | 376 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Schuldinstrumente) | - | - | - | 2.545 |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | - | - | - | -2.100 |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | - | 20 |
| davon Währungsumrechnung | -44 | - | - | -44 |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | - | - | -29 | -29 |
| davon Veränderung aus der Equity-Bewertung | - | -16 | - | -16 |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | -48 | -70 | -29 | 2.039 |
| Kapitalerhöhungen | - | - | - | 297 |
| Dividenden an Aktionäre | - | - | - | -507 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | -22 |
| Stand am 31.12.2023 | -355 | -508 | -131 | 10.447 |
| In Mio. EUR | Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | Summe Eigenkapital |
| 2023 | ||
| Stand am 01.01.2023 | 5.692 | 14.332 |
| Anteilsänderung ohne Änderung im Kontrollstatus | -2 | -3 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | -10 | -10 |
| Jahresergebnis | 964 | 2.545 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | 107 | 565 |
| davon nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | 37 | 119 |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen | -5 | -59 |
| davon Währungsumrechnung | -4 | -9 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Eigenkapitalinstrumente) | 46 | 187 |
| davon in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | 70 | 446 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Schuldinstrumente) | 770 | 3.316 |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | -555 | -2.655 |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 39 | 58 |
| davon Währungsumrechnung | -173 | -216 |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | - | -30 |
| davon Veränderung aus der Equity-Bewertung | -11 | -28 |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | 1.071 | 3.110 |
| Kapitalerhöhungen | 28 | 325 |
| Dividenden an Aktionäre | -432 | -939 |
| Sonstige Veränderungen | -1 | -23 |
| Stand am 31.12.2023 | 6.347 | 16.793 |
| Übrige Rücklagen | ||||
| In Mio. EUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklagen | Gewinnrücklagen | Nicht realisierte Kursgewinne/-verluste aus Kapitalanlagen |
| 2022 | ||||
| Stand am 31.12.2021 (wie berichtet) | 316 | 1.385 | 8.709 | 3.906 |
| Anpassungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - |
| IFRS-9-Anpassungen | - | - | 816 | 1.388 |
| IFRS-17-Anpassungen | - | - | -3.185 | - |
| Sonstige Anpassungen 1 | - | - | 1.273 | -1.307 |
| Stand am 01.01.2022 (angepasst) | 316 | 1.385 | 7.612 | 3.987 |
| Anteilsänderung ohne Änderung im Kontrollstatus | - | - | -7 | 2 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | - | - | - |
| Jahresergebnis | - | - | 706 | - |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | - | - | - | -12.572 |
| davon nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | - | - | - | -19 |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen | - | - | - | - |
| davon Währungsumrechnung | - | - | - | - |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Eigenkapitalinstrumente) | - | - | - | -19 |
| davon in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | - | - | - | -12.552 |
| davon Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Schuldinstrumente) | - | - | - | -12.552 |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | - | - | - | - |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | - | - |
| davon Währungsumrechnung | - | - | - | - |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | - | - | - | - |
| davon Veränderung aus der Equity-Bewertung | - | - | - | - |
| davon sonstige Veränderungen | - | - | - | - |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | - | - | 706 | -12.572 |
| Kapitalerhöhungen | - | 9 | - | - |
| Dividenden an Aktionäre | - | - | -405 | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | 91 | - |
| Stand am 31.12.2022 | 317 | 1.394 | 7.998 | -8.583 |
| Übrige Rücklagen | ||
| In Mio. EUR | Versicherungstechnischer Finanzertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | Versicherungstechnischer Finanzertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen |
| 2022 | ||
| Stand am 31.12.2021 (wie berichtet) | - | - |
| Anpassungen gemäß IAS 8 | 81 | - |
| IFRS-9-Anpassungen | - | - |
| IFRS-17-Anpassungen | -5.162 | -27 |
| Sonstige Anpassungen 1 | 1.602 | -16 |
| Stand am 01.01.2022 (angepasst) | -3.480 | -43 |
| Anteilsänderung ohne Änderung im Kontrollstatus | - | - |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | - |
| Jahresergebnis | - | - |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | 11.852 | 32 |
| davon nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | - | - |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen | - | - |
| davon Währungsumrechnung | - | - |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Eigenkapitalinstrumente) | - | - |
| davon in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | 11.852 | 32 |
| davon Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Schuldinstrumente) | - | - |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 11.852 | - |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | 32 |
| davon Währungsumrechnung | - | - |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | - | - |
| davon Veränderung aus der Equity-Bewertung | - | - |
| davon sonstige Veränderungen | - | - |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | 11.852 | 32 |
| Kapitalerhöhungen | - | - |
| Dividenden an Aktionäre | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - |
| Stand am 31.12.2022 | 8.372 | -11 |
| Übrige Rücklagen | ||||
| In Mio. EUR | Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung | Übrige Eigenkapitalveränderungen | Bewertungsergebnis aus Cashflow-Hedges | Auf Aktionäre der Talanx AG entfallendes Eigenkapital |
| 2022 | ||||
| Stand am 31.12.2021 (wie berichtet) | -380 | -3.278 | 118 | 10.776 |
| Anpassungen gemäß IAS 8 | - | - | - | 81 |
| IFRS-9-Anpassungen | - | - | - | 2.204 |
| IFRS-17-Anpassungen | - | 2.555 | - | -5.820 |
| Sonstige Anpassungen 1 | -28 | -3 | -35 | 1.486 |
| Stand am 01.01.2022 (angepasst) | -409 | -726 | 82 | 8.726 |
| Anteilsänderung ohne Änderung im Kontrollstatus | 2 | - | - | -4 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | - | - | - | - |
| Jahresergebnis | - | - | - | 706 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | 100 | 288 | -184 | -483 |
| davon nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | -3 | 297 | - | 274 |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen | - | 297 | - | 297 |
| davon Währungsumrechnung | -3 | - | - | -3 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Eigenkapitalinstrumente) | - | - | - | -19 |
| davon in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | 103 | -9 | -184 | -757 |
| davon Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Schuldinstrumente) | - | - | - | -12.552 |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | - | - | - | 11.852 |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | - | 32 |
| davon Währungsumrechnung | 103 | - | - | 103 |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | - | - | -184 | -184 |
| davon Veränderung aus der Equity-Bewertung | - | -3 | - | -3 |
| davon sonstige Veränderungen | - | -6 | - | -6 |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | 100 | 288 | -184 | 223 |
| Kapitalerhöhungen | - | - | - | 9 |
| Dividenden an Aktionäre | - | - | - | -405 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | 91 |
| Stand am 31.12.2022 | -307 | -438 | -102 | 8.640 |
| In Mio. EUR | Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | Summe Eigenkapital |
| 2022 | ||
| Stand am 31.12.2021 (wie berichtet) | 7.169 | 17.945 |
| Anpassungen gemäß IAS 8 | - | 81 |
| IFRS-9-Anpassungen | 419 | 2.622 |
| IFRS-17-Anpassungen | -1.277 | -7.097 |
| Sonstige Anpassungen 1 | 86 | 1.571 |
| Stand am 01.01.2022 (angepasst) | 6.397 | 15.122 |
| Anteilsänderung ohne Änderung im Kontrollstatus | 49 | 45 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | -765 | -765 |
| Jahresergebnis | 1.196 | 1.902 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | -801 | -1.284 |
| davon nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | 87 | 361 |
| davon versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste auf Pensionsrückstellungen | 23 | 320 |
| davon Währungsumrechnung | - | -3 |
| davon unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Eigenkapitalinstrumente) | 63 | 44 |
| davon in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung reklassifizierbar | -887 | -1.645 |
| davon Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen (Schuldinstrumente) | -3.100 | -15.652 |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 1.989 | 13.842 |
| davon versicherungstechnischer Finanzierungsertrag oder -aufwand aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 65 | 98 |
| davon Währungsumrechnung | 163 | 266 |
| davon Veränderung aus Cashflow-Hedges | -5 | -189 |
| davon Veränderung aus der Equity-Bewertung | - | -3 |
| davon sonstige Veränderungen | - | -6 |
| Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen | 395 | 618 |
| Kapitalerhöhungen | - | 9 |
| Dividenden an Aktionäre | -402 | -807 |
| Sonstige Veränderungen | 18 | 109 |
| Stand am 31.12.2022 | 5.692 | 14.332 |
| 2023 | 2022 5 | |
| I. 1. Jahresergebnis | 2.545 | 1.902 |
| I. 2. Veränderung aus dem begebenen Versicherungsgeschäft | 8.484 | -17.684 |
| I. 3. Veränderung aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 526 | -44 |
| I. 4. Veränderung der sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten | 1.145 | 46 |
| I. 5. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge (einschließlich Ertragsteueraufwand/-ertrag) | -4.605 | 21.656 |
| I. Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1, 2 | 8.095 | 5.876 |
| II. 1. Mittelabfluss aus dem Kauf von Grundbesitz | -461 | -436 |
| II. 2. Mittelzufluss aus dem Verkauf von Grundbesitz | 52 | 15 |
| II. 3. Mittelabfluss aus dem Kauf von nicht konsolidierten Unternehmen | -116 | -146 |
| II. 4. Mittelzufluss aus dem Verkauf von nicht konsolidierten Unternehmen | 25 | 109 |
| II. 5. Mittelabfluss aus dem Kauf von konsolidierten Unternehmen | -1.299 | -63 |
| II. 6. Mittelzufluss aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen | 60 | 13 |
| II. 7. Mittelabfluss aus dem Kauf von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Kapitalanlagen | -196 | -300 |
| II. 8. Mittelzufluss aus dem Verkauf von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Kapitalanlagen | 96 | 32 |
| II. 9. Mittelabfluss aus dem Kauf von erfolgsneutral zum Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen | -33.776 | -35.718 |
| II. 10. Mittelzufluss aus dem Verkauf von erfolgsneutral zum Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen | 31.763 | 29.707 |
| II. 11. Mittelabfluss aus dem Kauf von erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen | -6.829 | -5.537 |
| II. 12. Mittelzufluss aus dem Verkauf von erfolgswirksam zum Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen | 6.081 | 5.407 |
| II. 13. Veränderung aus kurzfristigen Kapitalanlagen | -117 | -886 |
| II. 14. Mittelabfluss aus dem Kauf von sonstigen Kapitalanlagen | -16.336 | -5.527 |
| II. 15. Mittelzufluss aus dem Verkauf von sonstigen Kapitalanlagen | 16.147 | 6.432 |
| II. 16. Sonstige Veränderungen | -125 | 34 |
| II. Kapitalfluss aus Investitionstätigkeit | -5.029 | -6.862 |
| III. 1. Mittelzufluss aus der Aufnahme langfristiger Verbindlichkeiten | 1.155 | 2.147 |
| III. 2. Mittelabfluss aus der Rückzahlung langfristiger Verbindlichkeiten | -2.024 | -873 |
| III. 3. Mittelzufluss aus Kapitalerhöhungen | 325 | 9 |
| III. 4. Mittelabfluss aus Kapitalherabsetzungen | - | - |
| III. 5. Veränderungen am Anteil von Tochterunternehmen, die nicht zu einem Kontrollverlust führen | -3 | 45 |
| III. 6. Gezahlte Dividenden | -939 | -807 |
| III. Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit 2 | -1.485 | 521 |
| Veränderung der Finanzmittelfonds (I. + II. + III.) | 1.582 | -465 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn des Berichtszeitraums | 3.596 | 4.001 |
| Finanzmittelfonds - Währungskurseinflüsse | -76 | 67 |
| Konsolidierungskreisbedingte Veränderungen des Finanzmittelfonds 3 | - | 4 |
| Finanzmittelfonds am Ende des Berichtszeitraums 4 | 5.102 | 3.596 |
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.
Der Konzernabschluss umfasst die Abschlüsse der Talanx AG und ihrer Tochterunternehmen (zusammen Talanx Konzern oder Talanx Gruppe). Unmittelbar oder über Kooperationen ist die Gruppe in mehr als 175 Ländern aktiv. Sie bietet Versicherungsdienstleistungen sowohl im Schaden/Unfall- als auch im Lebensversicherungsgeschäft, in der Rückversicherung sowie im Bereich Asset-Management.
Die Talanx AG hat ihren Sitz am HDI-Platz 1, 30659 Hannover, Deutschland, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter der Nummer HR Hannover B 52546 eingetragen. Die Talanx AG ist die Finanz- und Management-Holding der Gruppe und agiert auch operativ als konzerninterner Rückversicherer für die Erstversicherungen.
Die Talanx AG gehört zu 76,74 (78,86) % dem HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (Obergesellschaft), Hannover (HDI V. a. G.). Der HDI V. a. G. ist nach § 341i HGB in Verbindung mit § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet, in den die Abschlüsse der Talanx AG und ihrer Tochterunternehmen einbezogen sind. Der Konzernabschluss des HDI V. a. G. wird im Bundesanzeiger bekannt gegeben.
Der Konzernabschluss der Talanx Gruppe wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, sowie gemäß den nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften.
IFRS 17 "Versicherungsverträge" fordert Angaben zu Art und Ausmaß von Risiken aus Versicherungsverträgen. IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" verlangt ähnliche Angaben zu Risiken aus Finanzinstrumenten. Darüber hinaus fordert § 315 Absatz 2 Nummer 1 HGB für den Lagebericht ebenfalls Angaben zum Management versicherungstechnischer und finanzieller Risiken. Diese Informationen sind dem Risikobericht des Konzernlageberichts zu entnehmen. Zu den entsprechenden Angaben nach IFRS 17 verweisen wir auf den Abschnitt "Versicherungstechnische Risiken", zu den Angaben nach IFRS 7 auf den Abschnitt "Risiken aus Kapitalanlagen" des Konzernlageberichts. Diese Abschnitte des Konzernlageberichts sind integraler Bestandteil des Konzernanhangs. Für einen Gesamtüberblick zur Risikosituation des Konzerns sind sowohl der Risikobericht als auch die Anhangangaben zu berücksichtigen. Zur besseren Orientierung verweisen wir im Risikobericht und im Konzernanhang auf die korrespondierenden Erläuterungen.
Der Konzernabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Die Darstellung der Betragsangaben erfolgt gerundet auf Millionen Euro (Mio. EUR), es sei denn, dass aus Gründen der Transparenz Betragsangaben in Tausend Euro (TEUR) erforderlich sind. In den Tabellen dieses Berichts können Rundungsdifferenzen auftreten. Betragsangaben in Klammern beziehen sich auf das Vorjahr.
Der Konzern hat die folgenden geänderten IFRS-Vorschriften zum 1. Januar 2023 übernommen:
Der am 24. Juli 2014 herausgegebene IFRS 9 "Finanzinstrumente" ersetzt die bestehenden Leitlinien in IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung". IFRS 9 enthält überarbeitete Leitlinien zur Einstufung und Bewertung von Finanzinstrumenten, darunter ein neues Modell der erwarteten Kreditausfälle zur Berechnung der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten sowie die neuen allgemeinen Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsgeschäfte. Die Klassifizierung finanzieller Vermögenswerte unterscheidet ab der Erstanwendung zwischen Eigen- und Fremdkapitalinstrumenten und richtet sich für letztere nach den Geschäftsmodellen, nach welchen der Vermögenswert gesteuert wird, und den vertraglichen Zahlungsströmen. Stellen die Zahlungsströme ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag dar (Solely Payments of Principal and Interest = SPPI-Test), erfolgt die Bewertung für Fremdkapitalinstrumente in Abhängigkeit vom Geschäftsmodell entweder zu fortgeführten Anschaffungskosten (AC), erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) oder erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVPL). Eigenkapitalinstrumente und Derivate werden grundsätzlich erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Standard übernimmt auch die Leitlinien zur Erfassung und Ausbuchung von Finanzinstrumenten aus IAS 39. IFRS 9 ist erstmals anzuwenden in Geschäftsjahren, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen, wird aber vom Talanx Konzern aufgrund der Änderungen an IFRS 4 " Anwendung von IFRS 9 und IFRS 4" - die es bestimmten Ver sicherungsunternehmen ermöglichen, die verpflichtende Anwendung von IFRS 9 zu verschieben - erst in Geschäftsjahren ab dem 1. Januar 2023 unter Berücksichtigung aller bis dahin vorgenommenen Anpassungen des Standards angewendet. Die Möglichkeit, die vorübergehende Befreiung von der Anwendung des IFRS 9 in Anspruch zu nehmen, bestand für Unternehmen, die überwiegend im Versicherungsgeschäft tätig sind. Zu den einzelnen neuen Regelungen hinsichtlich Ansatz, Ausweis und Bewertung - inklusive der neuen Vorschriften zu Wertberichtigungen - verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".
Während die rückwirkende Anwendung von IFRS 17 (s. u.) die Erstellung von Vergleichszahlen des Geschäftsjahres 2022 vorsieht, gilt dies nicht für die Erstanwendung von IFRS 9. Der Konzern hat sich jedoch entschieden, das Wahlrecht des IFRS 9.7.2.15 anzuwenden und analog zu IFRS 17 das Geschäftsjahr 2022 anzupassen. Darüber hinaus hat das IASB mit den im Dezember 2021 veröffentlichten Änderungen an IFRS 17 "Erstmalige Anwendung von IFRS 17 und IFRS 9 - Vergleichsinformationen" eine Übergangsoption in Bezug auf Vergleichsinformationen über finanzielle Vermögenswerte eingeführt. Diese Ergänzung des IFRS 17 erlaubt es - entgegen der ursprünglichen IFRS-9-Regelung - Erstanwendern des Standards, finanzielle Vermögenswerte in der Vergleichsperiode 2022 so darzustellen, als ob die Klassifizierungs- und Bewertungsregeln in IFRS 9 auch auf finanzielle Vermögenswerte angewendet worden wären, die 2022 ausgebucht wurden (Klassifizierungsüberlagerung). Der Konzern hat diesen Ansatz, einschließlich der Bestimmungen des IFRS 9 zu Wertminderungen, konsistent auf alle hierfür infrage kommenden Finanzinstrumente angewandt. Das EU-Endorsement dieser Änderung erfolgte im September 2022. In der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2022 wurde das Eigenkapital aufgrund der Erstanwendung von IFRS 9 gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2021 insgesamt um 2,6 Mrd. EUR (vor Steuern) erhöht, im Wesentlichen aus der Aufdeckung stiller Reserven auf zuvor zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Wertpapieren.
Zum Übergangszeitpunkt 1. Januar 2022 ergaben sich aus der Umstellung der Bilanzierung von Finanzinstrumenten im Wesentlichen die folgenden Auswirkungen:
Aufgrund der Natur des Versicherungsgeschäftes wird der überwiegende Teil unseres Portfolios an Fremdkapitalinstrumenten dem Geschäftsmodell "Halten und Verkaufen" zugeordnet. Somit werden diese Finanzinstrumente im Konzern erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Bestand an erfolgsneutral zum Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten steigt infolgedessen in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2022 auf 119.305 (IAS 39: 102.164) Mio. EUR. Hierin enthalten sind u. a. Eigenkapitalinstrumente in Höhe von knapp über 1.385 Mio. EUR, für die der Talanx Konzern das Wahlrecht ausgeübt hat, diese erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert ohne die Möglichkeit der späteren erfolgswirksamen Vereinnahmung bei Veräußerung zu bewerten. Infolge der Reklassifizierung von Finanzinstrumenten in Höhe von 332 Mio. EUR, die unter IAS 39 erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet wurden, in die erfolgsneutrale Bewertung zum Zeitwert wurden unrealisierte Gewinne und Verluste von 6 Mio. EUR im sonstigen Ergebnis erfasst (zuvor Bestandteil der Gewinnrücklage).
Dem Geschäftsmodell "Halten" werden nur noch in Ausnahmefällen Finanzinstrumente im Rahmen der Kapitalanlagen sowie Forderungen innerhalb der sonstigen Vermögenswerte zugeordnet. Hierdurch reduzierte sich der Bestand der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente deutlich auf 1.371 (IAS 39: 27.511) Mio. EUR. Wesentliche Reklassifizierungen in das Geschäftsmodell " Halten" von Finanzinstrumenten, die unter IAS 39 zum Zeitwert bewertet wurden, wurden nicht vorgenommen.
Die neuen Klassifizierungsregeln des IFRS 9 führen zudem dazu, dass deutlich mehr Finanzinstrumente erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet werden. Zum 1. Januar 2022 weist der Konzern Finanzinstrumente in Höhe von 32.704 Mio. EUR erfolgswirksam zum Zeitwert aus, wohingegen unter IAS 39 dieser Bestand noch 20.766 Mio. EUR aufgewiesen hat. Der Großteil dieses Anstiegs entfällt dabei auf als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte Fonds (z. B. Private-Equity-Fonds, Infrastrukturfonds und Rentenfonds) und Schuldinstrumente, die den SPPI-Test nicht bestehen. Das kann in zukünftigen Geschäftsjahren zu höherer Ergebnisvolatilität führen. Mit der Erstanwendung von IFRS 9 bestand die Möglichkeit, die Designation von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zur erfolgswirksamen Bewertung zum Zeitwert neu auszuüben. Von dieser Möglichkeit hat der Konzern lediglich für Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen in Höhe von 15 Mio. EUR Gebrauch gemacht. Aus der erfolgswirksamen Bewertung zum Zeitwert von Eigenkapitalinstrumenten, die vorher noch zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden, ergab sich ein Betrag von 11 Mio. EUR, der im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 9 in der Gewinnrücklage erfasst wurde. Darüber hinaus führte die erstmalige Anwendung von IFRS 9 auch bei unseren nach der Equity-Methode bewerteten assoziierten Unternehmen zu einer retrospektiven Anpassung des Beteiligungsbuchwertes.
Auswirkungen ergeben sind auch aus der Anwendung des neuen Wertminderungsmodells für Schuldinstrumente, die zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum Zeitwert bewertet werden. Für die Erfassung von Wertminderungen sieht IFRS 9 ein "Modell der erwarteten Verluste" (Expected Loss Model) vor, bei dem - anders als im bisherigen "Modell der eingetretenen Verluste" (Incurred Loss Model) des IAS 39 - erwartete Verluste bereits vor deren Eintritt antizipiert und bilanziell als Aufwand berücksichtigt werden müssen. In der Eröffnungsbilanz per 1. Januar 2022 wurde erstmals eine Risikovorsorge in Höhe von ca. 143 Mio. EUR erfasst (Minderung der Gewinnrücklage). Unter IAS 39 wurden zuvor Wertberichtigungen auf Schuldinstrumente in Höhe von 17 Mio. EUR in der Bewertung berücksichtigt. Zu weiteren Angaben siehe Anmerkung 12.
Das bilanzielle Hedge-Accounting nach IFRS 9 ist stärker am Risikomanagement eines Unternehmens ausgerichtet als die bisherigen Regelungen des IAS 39; materielle Auswirkungen auf bestehende Hedge-Beziehungen ergaben sich nicht.
Die folgende Tabelle stellt die Buchwerte der Finanzinstrumente zum 31. Dezember 2022 nach IAS 39 den Buchwerten zum 1. Januar 2023 nach IFRS 9 gegenüber. Die Wertänderungen basieren hierbei vollständig auf der Anwendung der neuen Bewertungsmaßstäbe.
Am 18. Mai 2017 wurde IFRS 17 vom IASB veröffentlicht und löste zum 1. Januar 2023 IFRS 4 ab. Mit dem IFRS 17 "Versicherungsverträge" werden erstmals einheitliche Vorgaben für den Ansatz, die Bewertung und die Darstellung von Anhangangaben zu Versicherungsverträgen, Rückversicherungsverträgen sowie Investmentverträgen mit ermessensabhängiger Überschussbeteiligung implementiert. Mit der Bekanntgabe der Verordnung (EU) Nr. 2021/2036 wurde IFRS 17 einschließlich der Änderungen aus Juni 2020 in EU-Recht übernommen und ist in dieser Fassung spätestens für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2023 beginnen. Gleichzeitig hat die Verordnung jedoch eine nur in der EU geltende optionale Ausnahme festgelegt, wonach Unternehmen für Verträge mit einer Überschussbeteiligung - wie sie in Deutschland und einer Reihe anderer EU-Staaten üblich ist - eine optionale Erleichterung in Bezug auf die Jahreskohortenregelung nutzen können. Dieses Wahlrecht nimmt der Talanx Konzern nicht in Anspruch und wendet IFRS 17 in der IASB-Fassung für das Geschäftsjahr ab dem 1. Januar 2023 an. Die wichtigsten Änderungen des Standards umfassen u. a. die Darstellung der Versicherungstechnik in der Bilanz und GuV, die Diskontierung von Schadenrückstellungen, eine höhere Transparenz von verlustbringenden Portfolios und die Einführung der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken. IFRS 17 gibt drei Bewertungsmodelle vor, die ein unterschiedliches Ausmaß der Beteiligung der Versicherungsnehmer am Investmentergebnis bzw. am Unternehmenserfolg widerspiegeln: das allgemeine Bewertungsmodell (General Measurement Model - GMM), den variablen Gebührenansatz (Variable Fee Approach - VFA) und den Prämienallokationsansatz (Premium Allocation Approach - PAA). Zu den Details der Bilanzierung von Versicherungsverträgen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
Angaben zur Übergangsbilanzierung auf den 1. Januar 2022 sowie wesentliche Auswirkungen aus der Umstellung auf IFRS 17 finden sich nachfolgend.
Ein zentraler Unterschied der Darstellung in der GuV unter IFRS 17 gegenüber der Darstellung nach IFRS 4 liegt in der Allokation der Erträge von Versicherungsverträgen auf die Perioden, in denen der Ertrag erdient wird, insbesondere für mehrjährige Versicherungsverträge. Unter IFRS 4 bildeten die in der Periode vereinnahmten Bruttoprämien und die in der Periode angefallenen versicherungstechnischen Aufwendungen noch den Kern der Darstellung in der GuV. Unter IFRS 17 erfolgt eine periodengerechte Vereinnahmung des Ergebnisses in den Bewertungsmodellen GMM und VFA, indem der in der jeweiligen Periode erdiente Anteil am erwarteten Ergebnis eines Versicherungsvertrages aus der vertraglichen Servicemarge (CSM) als Service-Fee entnommen und erfolgswirksam als ein Bestandteil des Versicherungsumsatzes in der GuV erfasst wird. Für kurzlaufende Verträge (Deckungszeitraum nicht mehr als zwölf Monate) kann die Bilanzierung im Rahmen des Bewertungsmodells PAA ohne die Erfassung einer CSM erfolgen, jedoch unterscheidet sich die Bewertung der Deckungsrückstellung und somit die Darstellung in der GuV für kurzlaufende Verträge im PAA nicht wesentlich vom GMM.
Die Erstanwendung von IFRS 17 zum 1. Januar 2023 erfolgte grundsätzlich retrospektiv nach dem Full Retrospective Approach (FRA). Sofern keine ausreichende Datengrundlage für eine vollständige retrospektive Anwendung des IFRS 17 vorliegt, besteht ein Wahlrecht zur Anwendung eines modifizierten retrospektiven Ansatzes (MRA) - sofern hierfür ausreichend angemessene und belastbare Daten zur Verfügung stehen - oder des Fair-Value-Ansatzes (FVA). Das Ziel des modifizierten rückwirkenden Ansatzes ist es, anhand angemessener und belastbarer Informationen, die ohne unangemessene Kosten oder Zeitaufwand verfügbar sind, das Ergebnis zu erzielen, das der rückwirkenden Anwendung am nächsten kommt. In dem Maße, in dem eine rückwirkende Anwendung nicht möglich ist, sind bestimmte Modifikationen zulässig. Nach dem Fair-Value-Ansatz wird die vertragliche Servicemarge einer Gruppe von Versicherungsverträgen zum Übergangszeitpunkt als die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert nach IFRS 13 und den Erfüllungszahlungsströmen nach IFRS 17 bestimmt. Im Talanx Konzern haben wir von allen drei Verfahren in Abhängigkeit von der Datenverfügbarkeit Gebrauch gemacht. Im Wesentlichen haben wir im Konzern für Bestände ab 2016 den FRA angewandt. Eine Ausnahme betrifft die Segmente Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben und Personen-Rückversicherung sowie eine Gesellschaft im Segment Privat- und Firmenversicherung International. Dort wurde aufgrund der Datenqualität im Lebensversicherungsbereich der Variable Fee Approach mit dem FRA erst ab 2019 respektive 2021 angewandt. Vor 2016 fanden hier abhängig von der Datenlage und Modellierungsqualität der Gruppen von Verträgen die Methoden MRA und FVA in großem Umfang Anwendung. Dies gilt sowohl für die aktiven als auch für die passiven Versicherungsverträge. Im Schaden/Unfallbereich wurde der FVA genutzt, sofern eine retrospektive Anwendung nicht möglich war. Im Erstversicherungsbereich fand der MRA im Wesentlichen in der Lebensversicherungsbewertung von direkt überschussberechtigten Versicherungsverträgen Anwendung. Dort wurden die nachfolgenden, von dem MRA zur Verfügung gestellten Vereinfachungen herangezogen:
| ― |
Verträge, die im Abstand von mehr als einem Jahr ausgestellt sind, wurden (wie auch im FVA) in Gruppen von Rechnungszinsgenerationen zusammengefasst. |
| ― |
Identifizierung von direkter Überschussbeteiligung, basierend auf den Informationen zum 1. Januar 2022. Konkret wird aufgrund unserer Analysen davon ausgegangen, dass für Verträge mit Überschussbeteiligung auch in der Vergangenheit der VFA hätte angesetzt werden dürfen. |
| ― |
Gekaufte Versicherungsbestände und selbst abgeschlossenes Geschäft wurden (wie auch im FVA) nicht unterschieden. |
| ― |
Verwendung einer Zinsstrukturkurve, die für mindestens drei Jahre unmittelbar vor dem Übergangszeitpunkt auf IFRS 17 der geschätzten Zinsstrukturkurve nahekommt, die auf dem allgemeinen Ansatz zur Berechnung von Diskontsätzen basiert. |
| ― |
Anpassung des Betrages der erwarteten Auflösung der nichtfinanziellen Risikoanpassung zum 1. Januar 2022 um die erwarteten Auflösungen der Risikoanpassung vor dem 1. Januar 2022. |
| ― |
Gemäß IFRS 17.C17(e) durften zum 1. Januar 2022 bestehende Verlustkomponenten ausgenullt werden und die Deckungsrückstellung entsprechend erhöht werden. Von der Vereinfachung betroffen sind Teile des überschussberechtigten Lebensversicherungsgeschäfts. |
| ― |
Bestimmung des OCI: Das OCI der versicherungstechnischen Rückstellungen im VFA zum 1. Januar 2022 ergibt sich aus dem OCI der Kapitalanlagen, bilanziert nach IFRS 9, multipliziert mit dem Anteil der Kapitalanlagen, die dazu dienen, die Verpflichtungen aus dem Versicherungsgeschäft zu decken, das mit VFA bewertet wird. Im Saldo der versicherungstechnischen OCI-Positionen und dem Kapitalanlage-OCI ergibt sich insgesamt das OCI im Wesentlichen aus den Kapitalanlagen, die nicht zur Bedeckung von Versicherungsverpflichtungen dienen. Das OCI der versicherungstechnischen Rückstellungen im GMM zum 1. Januar 2022 ergibt sich als Differenz der versicherungstechnischen Reserven, diskontiert zum eingelockten Zins aus dem Zugangsjahr der Verträge, und dem aktuellen Stichtagszins. |
| ― |
Die CSM (oder die Verlustkomponente) zum 1. Januar 2022 wurde wie folgt ermittelt. Der beizulegende Zeitwert der zugrunde liegenden Referenzwerte zum 1. Januar 2022 abzüglich der Erfüllungszahlungsströme zum 1. Januar 2022, bereinigt um: |
| ― |
den Versicherungsnehmern in Rechnung gestellte Beträge (einschließlich der abgezogenen Kosten von den zugrunde liegenden Referenzwerten) vor dem 1. Januar 2022 |
| ― |
vor dem 1. Januar 2022 gezahlte Beträge und die Basis der zugrunde liegenden Referenzwerte nicht beeinflussende Beträge |
| ― |
Auflösung der nicht-finanziellen Risikoanpassung vor dem 1. Januar 2022 |
| ― |
vor dem Übergangszeitpunkt gezahlte Abschlusskosten, die der Gruppe von Versicherungsverträgen zugeordnet werden |
In der Eröffnungsbilanz geht im Vergleich zur Anwendung von IAS 39 bzw. IFRS 4 das Gesamteigenkapital zum 1. Januar 2022 - unter Beachtung mitigierender Effekte aus latenten Steuern - um 2,9 Mrd. EUR zurück. Hiervon entfällt auf IFRS 17 ein Eigenkapitalrückgang von 5,1 Mrd. EUR. Dieser Effekt ist insbesondere auf die Bewertung im Lebensversicherungsbereich (Segmente Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben und Personen-Rückversicherung) zurückzuführen und wesentlich von dem zum Übergangszeitpunkt 1. Januar 2022 vorherrschenden Zinsniveau getrieben. Gegenläufig hierzu erhöhte sich das Eigenkapital infolge der Erstanwendung von IFRS 9 um 1,4 Mrd. EUR. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 9 und 17 die Bewertungswahlrechte für Immobilien im Bestand von Lebens-Erstversicherungsgesellschaften neu ausgeübt, sodass unser Immobilienbestand teilweise zum Zeitwert bewertet wird. Dies führt zu einem Eigenkapitalanstieg von 0,8 Mrd. EUR.
Da im Schaden/Unfall-Erstversicherungsbereich der PAA angewendet wird, wird der größte Teil der vertraglichen Servicemarge im Geschäftsbereich Rückversicherung und in den Lebensversicherungsbereichen bilanziert. Der Verminderung des ausgewiesenen Eigenkapitals steht die Bildung der vertraglichen Servicemarge als Barwert zukünftig erwarteter Gewinne gegenüber. Diese weist für den Konzern zum Übergangszeitpunkt 9,1 Mrd. EUR (GMM 6,3 Mrd. EUR; VFA 2,8 Mrd. EUR) auf und übersteigt damit den Rückgang des ausgewiesenen Eigenkapitals deutlich. Die kombinierte Schaden-/ Kostenquote bleibt auch nach IFRS 17 eine zentrale Kennzahl im Schaden/Unfallbereich. Diese reduziert sich insbesondere wegen der Diskontierung der Schadenrückstellung.
Losgelöst vom Bewertungsverfahren werden in der Bilanz die Abschlusskosten und die Forderungen und Verbindlichkeiten (einschließlich der Depotforderungen und -verbindlichkeiten) aus dem Versicherungsgeschäft nicht mehr separat, sondern als Teil der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus dem Versicherungsgeschäft ausgewiesen. Dies führte in der Eröffnungsbilanz zu einer Bilanzverkürzung im niedrigen zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich im Vergleich zur Bilanzierung nach IFRS 4. Wesentliche Auswirkungen auf das Eigenkapital ergaben sich hierdurch jedoch nicht.
Basierend auf den durchgeführten Analysen zum Übergangszeitpunkt zu IFRS 9 und 17 zum 1. Januar 2022 resultierte aus der Erstanwendung beider Standards insgesamt eine Minderung des auf die Aktionäre der Talanx AG entfallenden Eigenkapitals von 2,1 Mrd. EUR. Diese verteilt sich auf die Segmente wie folgt:
| ― |
Das Eigenkapital im Segment Industrieversicherung erhöhte sich zum Erstanwendungszeitpunkt um 24 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf die Effekte aus der Einführung von IFRS 17 zurückzuführen ist. Hierbei wirkte die verpflichtende Diskontierung der Schadenrückstellung eigenkapitalerhöhend (+289 Mio. EUR). Der eigenkapitalerhöhende Effekt der Diskontierung der Schadenrückstellung wurde allerdings durch die Einführung der Risikoanpassung überkompensiert (-328 Mio. EUR). Aus IFRS 9 resultierte ein eigenkapitalerhöhender Effekt von 45 Mio. EUR. |
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Im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall ergibt sich aus diesen gegenläufigen Effekten aus IFRS 17 eine Eigenkapitalminderung von 25 Mio. EUR. Aus der Bewertung von zuvor zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Kapitalanlagen zu Zeitwerten ergab sich eine Erhöhung von 52 Mio. EUR. Insgesamt erhöhte sich das Eigenkapital um 35 Mio. EUR. |
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Im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben ergab sich aus der Erstanwendung des IFRS 17 ein signifikanter Rückgang des Eigenkapitals um insgesamt 1,1 Mrd. EUR. Hiervon entfallen rund 300 Mio. EUR auf die stochastische Bewertung von Garantien mit aktuellen Zinssätzen und eine marktnahe Bewertung der Rückversicherung. Des Weiteren wurden zuvor im Eigenkapital bilanzierte Gewinnanteile bei Einführung von IFRS 17 zu einem Bestandteil der Versicherungsverpflichtung, und zwar als Teil der vertraglichen Servicemarge; dies führte über die Erhöhung der Versicherungsverpflichtungen zu einem eigenkapitalmindernden Effekt in Höhe von rund 285 Mio. EUR. Die Verpflichtung, für belastende Versicherungsverträge direkt eine Verlustkomponente zu erfassen, führte ebenfalls zu einer Eigenkapitalminderung von rund 330 Mio. EUR. |
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Das Eigenkapital im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International erhöhte sich zum Erstanwendungszeitpunkt um 149 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf die Effekte aus der Einführung von IFRS 17 zurückzuführen ist. Im Wesentlichen wirkten dabei auch der Effekt der Diskontierung der Schadenrückstellung (+329 Mio. EUR) eigenkapitalerhöhend und die Einführung der Risikoanpassung (-337 Mio. EUR) eigenkapitalmindernd. |
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Im Geschäftsbereich Rückversicherung ergab sich aus der Anpassung der versicherungstechnischen Verbindlichkeiten eine Verringerung des auf die Aktionäre des Talanx Konzerns entfallenden Eigenkapitals von rund 0,9 Mrd. EUR, welcher im Wesentlichen auf das Segment Personen-Rückversicherung entfällt. Dies resultiert vor allem aus der Bewertung von Portefeuilles im US-amerikanischen und asiatischen Markt sowie aus Großbritannien. |
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Im Segment Konzernfunktionen wirkten sich insbesondere die verpflichtende Bilanzierung der Verlustkomponente (-224 Mio. EUR) sowie die Risikoanpassung (-61 Mio. EUR) belastend aus. Gegenläufig wirkte der Effekt der Diskontierung der Schadenrückstellung in Höhe von 41 Mio. EUR. |
Neben den Umstellungen im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 9 und IFRS 17 hat der Konzern die folgenden geänderten IFRS-Regelungen zum 1. Januar 2023 übernommen; wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss ergaben sich hieraus nicht:
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IAS 1 "Darstellung des Abschlusses": Angaben zu Rechnungslegungsmethoden |
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IAS 8 "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und Fehler": Definition von rechnungslegungsbezogenen Schätzungen |
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IAS 12 "Ertragsteuern": latente Steuern aus Transaktionen, bei denen bei erstmaliger Erfassung betragsgleiche steuerpflichtige und abzugsfähige Differenzen entstehen |
Der Konzern hat die Änderungen an IAS 12 "Internationale Steuerreform - Säule-2-Modellregeln" bereits im Geschäftsjahr angewandt. Zu den Auswirkungen verweisen wir auf das Kapitel "Einführung der globalen Mindestbesteuerung".
Es wurden die folgenden Standardänderungen verabschiedet, die jedoch erwartungsgemäß keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben werden:
| Standard/Projekt | Standard/Interpretation/Änderung | Datum der erstmaligen Anwendung 1 |
| IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" | Anpassung der Beurteilungskriterien für die Klassifizierung von Schulden als kurzfristig oder langfristig | 01.01.2024 |
| IAS 1 | Langfristige Schulden mit Nebenbedingungen | 01.01.2024 |
| IFRS 16 "Leasingverhältnisse" | Leasingverbindlichkeiten im Falle einer Sale-and-Lease-back-Transaktion | 01.01.2024 |
1 Für Geschäftsjahre, die am oder nach
dem angegebenen Datum beginnen
Es wurden die folgenden Standardänderungen verabschiedet, die jedoch erwartungsgemäß keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben werden:
| Standard/Projekt | Standard/Interpretation/Änderung | Datum der erstmaligen Anwendung 1 |
| IAS 7 "Kapitalflussrechnungen" und IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" | Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen | 01.01.2024 |
| IAS 21 "Auswirkungen von Wechselkursänderungen" | Auswirkungen von Wechselkursänderungen | 01.01.2025 |
1 Für Geschäftsjahre, die am oder nach
dem angegebenen Datum beginnen
Im Dezember 2021 hat die OECD Musterregeln für eine neue globale Mindeststeuer veröffentlicht, die auf inländische und multinationale Gruppen oder Unternehmen mit einem Jahresumsatz von insgesamt mindestens 750 Mio. EUR abzielen. Die Richtlinie zur Umsetzung dieser Vorschriften in der EU wurde im Dezember 2022 angenommen. Die EU-Mitgliedstaaten mussten die Richtlinie nun bis Ende 2023 in nationales Recht umsetzen. Die Richtlinie wurde in Deutschland durch das Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz am 21. Dezember 2023 in nationales Recht umgesetzt. Die Regelungen dieses Gesetzes sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Darüber hinaus haben 136 Staaten innerhalb und außerhalb der EU erklärt, die Mindeststeuer-Regeln in das jeweilige nationale Recht umzusetzen.
Die Talanx Gruppe fällt als Teilkonzern der HDI Gruppe in den Anwendungsbereich der Mindeststeuer-Regeln und arbeitet derzeit intensiv an der Vorbereitung für die Anwendung der Regelungen im kommenden Geschäftsjahr. Um die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen sicherzustellen, werden aktuell entsprechende organisatorische und technische Maßnahmen getroffen bzw. vorbereitet.
Da die Rechtsvorschriften zum Berichtszeitpunkt noch nicht in Kraft getreten sind, ergibt sich im Berichtsjahr für die Talanx Gruppe keine tatsächliche Ertragsteuerbelastung. Für die Bilanzierung latenter Steueransprüche und -verbindlichkeiten sowie bestimmter Angabepflichten im Zusammenhang mit der Umsetzung der globalen Mindeststeuer wendet die Talanx Gruppe die temporäre Ausnahmeregelung an, die in den im Mai 2023 veröffentlichten Änderungen an IAS 12 vorgesehen wurde.
Gemäß der Mindeststeuer-Regeln muss die Talanx Gruppe künftig eine Ergänzungssteuer für die Differenz zwischen dem effektiven Steuersatz pro (Steuer-)Jurisdiktion und dem Mindeststeuersatz von 15 % entrichten.
Auf Grundlage des aktuellen Stands des Umsetzungsprojekts ist die Talanx Gruppe im Berichtsjahr in 44 Jurisdiktionen mit für die Mindeststeuer-Regeln relevanten Einheiten ansässig und unterliegt in diesen überwiegend einer effektiven Steuerbelastung von (deutlich) mehr als 15 %. Die HDI Gruppe ist derzeit dabei, eine Einschätzung hinsichtlich der Auswirkungen des Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes nach Inkrafttreten der Gesetzgebung zu treffen. In diesem Zusammenhang wurde eine Ersteinschätzung der Betroffenheit auf Grundlage der Daten des Country-by-CountryReportings (CbCR) 2022 der HDI Gruppe vorgenommen, das nach Ansicht des Konzerns zurzeit die verlässlichste Datenbasis darstellt, und die Höhe der vorläufigen effektiven Steuerquote pro Jurisdiktion berechnet. Die Analyse ergab, dass zurzeit 31 Jurisdiktionen eine effektive Steuerquote von mehr als 15 % ausweisen, wodurch ein Anteil von rund 75 % des im CbCR 2022 ausgewiesenen Vorsteuergewinns (- verlusts) abgedeckt wird. Dem gegenüber stehen im Wesentlichen die Jurisdiktionen Irland, Bermuda und Bahrain, die auf Basis der CbCR 2022 eine effektive Steuerquote von weniger als 15 % ausweisen. Die materiell größten Auswirkungen werden zukünftig für Bermuda und Irland erwartet. Eine Quantifizierung der Auswirkungen ist aufgrund kürzlich abgeschlossener Änderungen der nationalen Steuergesetze in diesen Jurisdiktionen und den sich daraus ergebenden komplexen Auswirkungen auf die Mindeststeuer-Regeln zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich.
Aufgrund der Komplexität der Anwendung der Gesetzgebung und der Berechnung des effektiven Steuersatzes unter den Mindeststeuer-Regeln sind die quantitativen Auswirkungen der verabschiedeten Gesetzgebung noch nicht hinreichend konkret abschätzbar. Auch für Unternehmen mit einem effektiven Steuersatz von über 15 % können sich grundsätzlich steuerliche Auswirkungen aus der Anwendung der Mindestbesteuerung ergeben.
Nachfolgend werden die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dargestellt, die der Erstellung des Konzernabschlusses zugrunde liegen. Die im Geschäftsjahr 2023 neu anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften sind im Kapitel "Allgemeine Aufstellungsgrundsätze und Anwendung der IFRS" auf den Seiten 155 ff., die Konsolidierungsgrundsätze im Kapitel "Konsolidierung" auf den Seiten 190 ff. beschrieben.
Im dritten Quartal 2023 erfolgte eine retrospektive Fehlerkorrektur der Bewertung von Hypothekendarlehen im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben, deren Zeitwerte zum 30. September 2023 zu niedrig ermittelt worden waren. Die Darlehen selbst bewertet der Konzern zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der Anteil der Marktwerte der betroffenen Hypothekendarlehen, welche die versicherungstechnischen Verpflichtungen bedecken, bildet das sogenannte Underlying Item zu einem bestimmten Prozentsatz des Marktwertes. Das Underlying Item definiert die Höhe der Deckungsrückstellung. Die rückwirkende Korrektur der Marktwerte bei den Hypothekendarlehen führte folglich zu einer Anpassung der Deckungsrückstellung. Die korrigierten Beträge zu den Stichtagen 1. Januar 2022 und 31. Dezember 2022 können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden:
| In Mio. EUR | 01.01.2022 wie ausgewiesen | Veränderungen aus Anpassungen gemäß IAS 8 | 01.01.2022 |
| Aktiva | |||
| G. Aktive Steuerabgrenzung | 1.303 | -39 | 1.264 |
| Passiva | |||
| A. b. Rücklagen | 8.329 | 81 | 8.409 |
| C. Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 139.878 | -119 | 139.759 |
| In Mio. EUR | 31.12.2022 wie ausgewiesen | Veränderungen aus Anpassungen gemäß IAS 8 | 31.12.2022 |
| Aktiva | |||
| G. Aktive Steuerabgrenzung | 1.205 | 19 | 1.224 |
| Passiva | |||
| A. b. Rücklagen | 8.363 | -39 | 8.324 |
| C. Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 122.547 | 59 | 122.606 |
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses werden vom Management Ermessensentscheidungen und Annahmen getroffen sowie Schätzungen vorgenommen. Diese beziehen sich auf die Anwendung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und die bilanzierten Beträge der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen sowie Angaben zu Eventualverbindlichkeiten. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.
Schätzungen und die ihnen zugrunde liegenden Annahmen werden laufend überprüft. Sie basieren auf Erfahrungen und Erwartungen über zukünftige Ereignisse, die gegenwärtig vernünftig erscheinen. Überarbeitungen von Schätzungen werden prospektiv erfasst.
Risiken im Zusammenhang mit den Folgen des Klimawandels sind für das Geschäftsmodell eines Versicherungsunternehmens von großer Bedeutung. Die Schätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenhöhen von klimabedingten Stürmen, Überschwemmungen oder Dürren ist wesentlicher Bestandteil unseres Risikomanagementsystems. Sie beeinflusst in hohem Maße unsere Zeichnungspolitik im Bereich von gegenüber Naturgefahren exponierten Risiken und erfordert das Vorhalten entsprechenden Risikokapitals. Physische Risiken wie Extremwetterereignisse und deren Folgen sowie langfristige Veränderungen klimatischer und ökologischer Bedingungen wie Niederschlagsmengen, Meeresspiegelanstieg oder der Anstieg der Durchschnittstemperaturen können darüber hinaus den Wert unseres Immobilienbesitzes betreffen oder die Bewertung von Wertpapieren unseres Kapitalanlageportefeuilles beeinflussen.
Neben dem Einfluss dieser physischen Risiken unterliegt die Bewertung unseres Kapitalanlageportefeuilles ebenfalls Transitionsrisiken infolge des Klimawandels. Unter Transitionsrisiken verstehen wir solche Risiken im Zusammenhang mit den Folgen des Klimawandels, die aus der Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft resultieren. Diese Umstellung wird wesentlich durch politische Regulierungsmaßnahmen initiiert und flankiert. Insofern derartige Regulierungsmaßnahmen beispielsweise Emittenten von Aktien oder Unternehmensanleihen unseres Anlageportefeuilles negativ betreffen, zeigen sich entsprechende Auswirkungen auf die Bewertung dieser Papiere.
Insgesamt findet die Bewertung von Klimarisiken Berücksichtigung u. a. im Rahmen des Wertminderungstests für nicht-finanzielle Vermögenswerte, einschließlich des Geschäfts- und Firmenwerts nach IAS 36, bei der Bestimmung von Nutzungsdauern und des Restwerts von Vermögenswerten nach IAS 16 oder IAS 38, im Rahmen des Ansatzes und der Folgebewertung der Kapitalanlagen nach IFRS 9 sowie der Bildung von Rückstellungen und Offenlegung von Eventualverbindlichkeiten nach IAS 37.
Schätzunsicherheiten resultierten in der Berichtsperiode auch aus dem Konflikt in der Ukraine. Wir haben für alle relevanten Geschäftssparten wahrscheinlichkeitsgewichtete Szenarioanalysen durchgeführt, bei denen wir die uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Markterkenntnisse berücksichtigt und daraus auf Basis eigener Einschätzungen unsere Reservierung abgeleitet haben. Zum Bilanzstichtag umfassen die betroffenen Geschäftssparten im Wesentlichen Political Violence und andere Sachdeckungen, politische Risiken, Transport und Luftfahrt. Der Konzern hat zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen in Höhe von 425 (367) Mio. EUR gebildet (Schaden-Rückversicherung: 382 (331) Mio. EUR, Industrieversicherung: 43 (36) Mio. EUR). Im Berichtsjahr hat sich unser Aufwand für diesen Schadenkomplex im Vergleich zum Vorjahr geringfügig erhöht. Die Bandbreite möglicher Schadenszenarien ist jedoch nach wie vor hoch und kann bei derzeit nicht zu erwartenden nachteiligen Entwicklungen bzw. ungünstiger Rechtsprechung zu einem späteren Zeitpunkt zu deutlich höheren Schadenzahlungen führen. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Status in Russland verbliebener Leasingflugzeuge bestehen weiterhin Rechtsunsicherheiten. Im Einklang mit den bestehenden Sanktionsregelungen werden Geschäfte mit russischen Zedenten nicht weitergeführt.
Der Konflikt in der Ukraine und seine Folgen hatten Auswirkungen auf die weltweiten Rohstoff- und Energiepreise und damit auf die Inflationsraten. Die Inflation wird in unserem Reservierungsprozess mindestens auf Basis der durchschnittlichen Inflationsraten der Vergangenheit berücksichtigt. Ferner werden im Rahmen der Prämienkalkulation realistische Inflationsannahmen unterstellt bzw. bei der Reservierung in den einzelnen Zeichnungsjahren zusätzliche Rückstellungen aufgebaut, sodass Inflationsentwicklungen auch dadurch teilweise kompensiert werden können. Darüber hinaus ist ein substanzieller Teil des Geschäfts durch Indexklauseln gegen negative Inflationseffekte geschützt. Im Kapitalanlagebestand des Konzerns befinden sich inflationsgebundene Anleihen, die einen Teil der negativen Inflationsauswirkungen abdecken. Um sicherzustellen, dass die Inflation in den versicherungstechnischen Rückstellungen angemessen berücksichtigt wird, wurde eine Szenarioanalyse durchgeführt. Die verschiedenen Szenarien für eine zukünftige Inflationsentwicklung wurden mit der historisch beobachteten Inflation verglichen, um eine mögliche Auswirkung auf die versicherungstechnischen Rückstellungen abzuschätzen. Unter den betrachteten Szenarien sind auch solche mit einer längerfristig höheren Inflation. Derzeit erwarten wir jedoch, dass die Inflationsraten über den Zielmarken der Zentralbanken liegen werden.
Ermessensentscheidungen, Annahmen und Schätzungen sind vor allem bei folgenden Positionen von Bedeutung:
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Geschäfts- oder Firmenwert (siehe Abschnitt "Werthaltigkeitstest" in Anmerkung 1 "Geschäfts- oder Firmenwert") |
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Beizulegender Zeitwert bzw. Wertminderungen von Finanzinstrumenten (siehe Anmerkung 13, "Zeitwerthierarchie für Finanzinstrumente", sowie die Angaben zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte bzw. Ermittlung der Risikovorsorge für erwartete Kreditverluste im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden") |
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Aktive Steuerabgrenzung (siehe Anmerkungen 25 und 32 sowie im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" die Angaben zur Verfügbarkeit künftig zu versteuernder Ergebnisse, gegen die steuerliche Verlustvorträge verwendet werden können) |
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Leasingverhältnisse (siehe Kapitel "Weitere Bilanzposten", dort unter "Leasingverhältnisse", sowie Kapitel "Sonstige Angaben" des Konzernanhangs) |
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Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen sowie Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen (siehe Anmerkungen 4 und 18) Die Klassifizierung, das Aggregationsniveau und die Bewertung von Versicherungs- und Rückversicherungsverträgen ist mit Ermessensentscheidungen verbunden. Verträge werden je nach der Einschätzung, ob mit ihnen ein signifikantes Versicherungsrisiko übertragen wird, entweder als (Rück-)Versicherungsverträge oder als Investmentverträge klassifiziert. Versicherungsverträge, die zu Vertragsbeginn bestimmte spezifische Merkmale aufweisen, werden als Versicherungsverträge mit direkter Überschussbeteiligung klassifiziert. Es muss ein geeignetes Aggregationsniveau gefunden werden, da Vertragsportfolios durch die Trennung von Gruppen von Verträgen, die beim erstmaligen Ansatz belastend sind, von solchen, die keine signifikante Wahrscheinlichkeit haben, später belastend zu werden, identifiziert werden müssen. Bei der Bewertung von Versicherungs- und Rückversicherungsverträgen ist die Bewertungsmethode festzulegen, die für die Schätzung der Risikoanpassungen für nicht finanzielle Risiken und der Menge der zu erbringenden Leistungen aus einem Vertrag herangezogen wird. Die Bewertung von Versicherungs- und Rückversicherungsverträgen ist mit Annahmen und Schätzungsunsicherheiten verbunden. Informationen zu den im Rahmen der Bewertung von Ver sicherungs- und Rückversicherungsverträgen getroffenen Annahmen sind in Anmerkung 18 zu finden. Änderungen wesentlicher Annahmen in Bezug auf Abzinsungssätze (unter anderem Illiquiditätsprämien), Schadenentwicklung bei Sachversicherungen sowie zukünftige Zahlungsströme aus Mortalität, Invalidität, Verhalten von Versicherungsnehmern, Beteiligungsprozentsätze und Unterschiede zwischen Guthabenzinsen und Abzinsungssätzen könnten zu wesentlichen Änderungen der Erfüllungswerte im nachfolgenden Geschäftsjahr führen. Diese Änderungen betreffen nicht die ausgewiesenen Buchwerte der Versicherungs- oder Rückversicherungsverträge (es sei denn, sie entstehen aus belastenden Verträgen oder beziehen sich nicht auf zukünftige Leistungen), sie haben jedoch u. a. eine Anpassung der vertraglichen Servicemarge zur Folge, sofern die Bewertungsmodelle GMM bzw. VFA Anwendung finden. |
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Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (siehe Angaben zu wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen in Anmerkung 19) |
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Sonstige Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten (siehe Anmerkung 21 sowie die Erläuterungen im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" und im Kapitel "Sonstige Angaben" des Konzernanhangs) |
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Konsolidierungskreis (siehe Unterabschnitt "Konsolidierungsgrundsätze", dort insbesondere die Einbeziehung von durch den Konzern bzw. von Drittparteien verwaltete Investmentfonds) |
Ein Vertrag ist als ausgestellter Versicherungsvertrag oder als gehaltener Rückversicherungsvertrag zu klassifizieren, wenn damit ein signifikantes Versicherungsrisiko übernommen oder übertragen wird. Durch Versicherungsverträge und Rückversicherungsverträge ist der Konzern zudem einem finanziellen Risiko ausgesetzt. Diese Vertragsarten werden grundsätzlich nach denselben Regelungen behandelt, unabhängig davon, ob diese Verträge ausgestellt, im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben oder bei einer Übertragung von Verträgen, die keinen Geschäftsbetrieb darstellen, erworben wurden. Bei ausgestellten Versicherungsverträgen und gehaltenen Rückversicherungsverträgen, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses im Anwendungsbereich von IFRS 3 oder bei einer Portfolioübertragung erworben wurden, wird unterstellt, dass sie zum Erwerbszeitpunkt ausgestellt wurden. Verträge, die die rechtliche Form eines Versicherungsvertrages haben, die aber kein signifikantes Versicherungsrisiko übertragen, werden als Investmentverträge klassifiziert. Der Ansatz und die Bewertung solcher Verträge folgt den Regelungen für die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS 9.
Versicherungsverträge werden Portfolios zugeordnet, wenn die Verträge denselben Risiken ausgesetzt sind und wenn sie gemeinsam gesteuert werden. Die Zuordnung basiert auf dem wesentlichen Risiko für den Vertrag. Beim erstmaligen Ansatz werden die Verträge innerhalb eines Portfolios in drei Gruppen von Verträgen, die innerhalb eines Kalenderjahres ausgestellt wurden, aufgeteilt. Diese Jahreskohorten umfassen a) Verträge, die belastend sind, b) Verträge, bei denen keine signifikante Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass diese in Folgeperioden belastend werden, und c) die verbleibenden Verträge. Diese Gruppen stellen das Aggregationsniveau dar, zu dem Versicherungsverträge erstmals erfasst und bewertet werden. Innerhalb eines Portfolios gehaltene Rückversicherungsverträge werden nach Rentabilitätskriterien und Jahreskohorten in drei Gruppen aufgeteilt. Hinsichtlich der zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes erwarteten Rentabilität werden Verträge, die a) in der Nettobetrachtung belastend sind, b) bei denen keine signifikante Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass diese in der Nettobetrachtung in Folgeperioden belastend werden, und c) eine Gruppe mit den verbleibenden Verträgen unterschieden. Verträge werden nicht allein deswegen verschiedenen Gruppen zugeordnet, weil Gesetze oder Rechtsvorschriften die tatsächliche Fähigkeit des Konzerns konkret einschränken, einen unterschiedlichen Preis oder ein unterschiedliches Leistungsniveau für Versicherungsnehmer mit unterschiedlichen Eigenschaften festzulegen (z. B. Unisex-Policen). Innerhalb des Konzerns wird diese Ausnahmeregelung nur in der Türkei bei Kfz-Haftpflichtversicherungen und in Polen bei Bancassurance-Verträgen im Lebensversicherungsgeschäft angewendet. Eine Neubeurteilung einer einmal erfolgten Zuordnung zu einer Gruppe von Versicherungsverträgen in Folgeperioden erfolgt nicht. Die Aggregation wirkt sich auf unterschiedliche Weise auf die Bewertung von Versicherungsverträgen aus.
Bevor der Konzern einen Versicherungsvertrag auf Grundlage der in IFRS 17 enthaltenen Leitlinien bilanziert, analysieren wir, ob der Vertrag Komponenten enthält, die zu trennen sind. Nach IFRS 17 werden drei Kategorien von Komponenten unterschieden, die separat zu bilanzieren sind:
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Zahlungsströme im Zusammenhang mit getrennt nach IFRS 9 zu bilanzierenden eingebetteten Derivaten; |
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Zahlungsströme im Zusammenhang mit eigenständig abgrenzbaren Kapitalanlagekomponenten und |
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Zusagen zur Übertragung eigenständig abgrenzbarer Güter oder Dienstleistungen im Sinne des IFRS 15, bei denen es sich nicht um Leistungen aus Versicherungsverträgen handelt. |
Der Konzern wendet IFRS 17 auf alle verbleibenden Vertragskomponenten an.
Eine Gruppe von Versicherungsverträgen wird angesetzt, wenn der Deckungszeitraum beginnt oder zu dem Zeitpunkt, an dem die erste Zahlung eines Versicherungsnehmers für den ersten seiner Verträge fällig wird, es sei denn, Fakten und Umstände weisen darauf hin, dass die Gruppe von Versicherungsverträgen belastend ist. Einer Gruppe von Versicherungsverträgen können nach dem erstmaligen Ansatz der Gruppe weitere Verträge hinzugefügt werden, sofern die Aggregationskriterien erfüllt sind.
Gehaltene Rückversicherungsverträge werden grundsätzlich pro Vertrag als eine eigene Gruppe von Rückversicherungsverträgen bilanziert, und zwar ab dem Beginn des Deckungszeitraums der Gruppe. Bei gehaltenen Rückversicherungsverträgen mit anteiliger Deckung erfolgt der erstmalige Ansatz der Gruppe von Rückversicherungsverträgen entweder mit Beginn des Deckungszeitraums oder aber mit dem erstmaligen Ansatz eines zugrunde liegenden Vertrags, sofern dieser Zeitpunkt später liegt. Wenn jedoch eine belastende Gruppe von zugrunde liegenden Verträgen vor Beginn des Deckungszeitraums der Gruppe von gehaltenen Rückversicherungsverträgen erfasst wird, wird der gehaltene Rückversicherungsvertrag zum selben Zeitpunkt erfasst wie die Gruppe der zugrunde liegenden Verträge. Es erfolgt keine Neubeurteilung der Zusammensetzung der Gruppen in Folgeperioden. Die gehaltenen Rückversicherungsverträge werden auf Zeichnungsjahrbasis oder auf Anfalljahrbasis abgeschlossen.
In die Bewertung einer Gruppe von Verträgen sind alle zukünftigen Zahlungsströme innerhalb der Grenzen jedes einzelnen Vertrags in der Gruppe einzubeziehen. Sämtliche erworbenen Leistungen liegen innerhalb der Vertragsgrenze, mit Ausnahme von Leistungen, die noch keine wesentliche Verpflichtung darstellen. Eine wesentliche Verpflichtung zur Bereitstellung von Versicherungsleistungen endet, wenn der Konzern durch eine Neubeurteilung der Risiken die praktische Fähigkeit hat, einen unterschiedlichen Preis oder ein unterschiedliches Leistungsniveau festzulegen, der bzw. das diese Risiken vollkommen abbildet, und wenn bei der Prämienfestsetzung für die Versicherungsdeckung bis zum Neubeurteilungszeitpunkt die Risiken im Zusammenhang mit danach liegenden Zeiträumen nicht berücksichtigt werden. Die Vertragsgrenze wird an jedem Abschlussstichtag überprüft.
IFRS 17 sieht drei Bewertungsansätze vor: das allgemeine Bewertungsmodell, den variablen Gebührenansatz und den Prämienallokationsansatz. Diese gelten für unterschiedliche Sparten, wenn bestimmte Anforderungen und Bedingungen erfüllt sind. Für alle Bewertungsmodelle unterscheidet der Konzern grundsätzlich zwischen einer Vorschadenphase (Deckungsrückstellung) und einer Schadenphase nach Eintritt des versicherten Ereignisses (Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle).
Das allgemeine Bewertungsmodell (GMM; General Measurement Model) ist das grundlegende Modell für die Bilanzierung von Versicherungsverträgen nach IFRS 17. Das GMM basiert auf den Zahlungsströmen, die prospektiv bestimmt und abgezinst werden, um den Zeitwert des Geldes und die jeweiligen finanziellen Risiken sowie die Unsicherheit der Zahlungsströme zu berücksichtigen. Das GMM wird grundsätzlich in den Rückversicherungssegmenten sowie auf Verträge angewendet, die nicht in den Anwendungsbereich der beiden alternativen Ansätze - variabler Gebührenansatz (VFA; Variable Fee Approach) und Prämienallokationsansatz (PAA; Premium Allocation Approach) - fallen.
Bei dem VFA handelt es sich um eine modifizierte Form des GMM. Der VFA ist anzuwenden, wenn die Versicherungsverträge bei Vertragsbeginn Merkmale einer direkten Überschussbeteiligung beinhalten. Verträge mit den folgenden Kriterien werden als Versicherungsverträge mit direkter Überschussbeteiligung eingestuft:
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Die Vertragsbestimmungen legen fest, dass der Versicherungsnehmer mit einem Anteil an einem eindeutig bestimmten Pool zugrunde liegender Referenzwerte beteiligt ist; |
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der Konzern erwartet, dem Versicherungsnehmer einen Betrag zu zahlen, der einem wesentlichen Teil der Erträge aus dem beizulegenden Zeitwert der zugrunde liegenden Referenzwerte entspricht, und |
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der Konzern erwartet, dass ein wesentlicher Teil etwaiger Änderungen der an den Versicherungsnehmer zu zahlenden Beträge entsprechend der Änderung des beizulegenden Zeitwerts der zugrunde liegenden Referenzwerte schwanken wird. |
Referenzwerte sind Werte, die einen Teil der Zahlungen an den Versicherungsnehmer bestimmen, z. B. ein lokaler Rohüberschuss, eine einzelne Ergebnisgröße oder Kapitalanlagen, solange gewährleistet ist, dass diese im Versicherungsvertrag eindeutig bestimmt sind und die Zahlungen an den Versicherungsnehmer mit den Zeitwertveränderungen der Referenzwerte schwanken. Für das deutsche Lebensversicherungsgeschäft sieht die Überschussbeteiligung eine Teilhabe des Versicherungsnehmers im Wesentlichen am Kapitalanlage-, Risiko- und Kostenergebnis vor. Der Referenzwert orientiert sich an der Basis dieser Überschussbeteiligung.
Die Beurteilung, ob ein Versicherungsvertrag diese drei Kriterien erfüllt, wird zu Vertragsbeginn vorgenommen und später nicht geändert, außer im Falle einer wesentlichen Vertragsänderung.
Wir wenden den VFA insofern für Geschäft mit direkter Gewinnbeteiligung des Versicherungsnehmers an, so auch bei der Bewertung der fondsgebundenen Versicherungsverträge. Der VFA findet hauptsächlich in den Segmenten Privat- und Firmenversicherung Deutschland und Privat- und Firmenversicherung International Anwendung. Ausgestellte Rückversicherungsverträge sowie gehaltene Rückversicherungsverträge erfüllen nicht die Kriterien für eine Einstufung als Verträge mit direkter Überschussbeteiligung.
Beim erstmaligen Ansatz bewertet der Konzern eine Gruppe von Versicherungsverträgen als Summe aus
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dem Erfüllungswert, der sich zusammensetzt aus Schätzungen der zukünftigen Zahlungsströme, einer Anpassung, die den Zeitwert des Geldes und die damit verbundenen finanziellen Risiken widerspiegelt, sowie einer Risikoanpassung für nichtfinanzielle Risiken und |
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der vertraglichen Servicemarge |
(CSM; Contractual Service Margin).
Die Zahlungsströme innerhalb der Grenze eines Versicherungsvertrages beziehen sich direkt auf die Erfüllung des Vertrags und schließen Zahlungsströme ein, bei denen der Konzern nach seinem Ermessen über deren Höhe oder Fälligkeit entscheiden kann. Diese Zahlungsströme umfassen Zahlungen an Versicherungsnehmer (oder in deren Namen), Abschlusskosten und andere im Rahmen der Vertragserfüllung anfallende Kosten. Die Abschlusskosten ergeben sich aus den Kosten für den Vertrieb, die Zeichnung und die Einrichtung einer Gruppe von Verträgen, die dem Portfolio von Verträgen, zu dem die Gruppe gehört, direkt zugeordnet werden können. Zu den anderen Kosten, die im Rahmen der Vertragserfüllung anfallen, gehören Schadensbearbeitungskosten, Kosten für die Verwaltung und Aufrechterhaltung von Verträgen sowie wiederkehrende Provisionen, die im Zusammenhang mit in Raten gezahlten, innerhalb der Vertragsgrenzen fälligen Prämien anfallen. Feste und variable Gemeinkosten werden neben den direkten Kosten mittels systematischer Methoden Gruppen von Verträgen zugeordnet.
Der Erfüllungswert einer Gruppe von Versicherungsverträgen spiegelt nicht das Nichterfüllungsrisiko des Konzerns wider.
Die Risikoanpassung bei einer Gruppe von Versicherungsverträgen entspricht der Entschädigung, die der Konzern für die Unsicherheit aus nicht finanziellen Risiken bezogen auf die Höhe und den Zeitpunkt der Zahlungsströme verlangt. Bei gehaltenen Rückversicherungsverträgen entspricht die Risikoanpassung dem Risiko, das vom Konzern an den Rückversicherer übertragen wird.
Die CSM ist eine Komponente des Buchwerts des Vermögenswertes bzw. der Verbindlichkeit für eine Gruppe von ausgestellten Versicherungsverträgen. Sie stellt den noch nicht realisierten Gewinn dar, den der Konzern bei der zukünftigen Erbringung von Leistungen gemäß dem Versicherungsvertrag ausweisen wird.
Abgesehen von Fällen, in denen eine Gruppe von Verträgen belastend ist oder bereits erfasste Zahlungsströme ausgebucht werden, führt die CSM beim erstmaligen Ansatz normalerweise nicht zu Erträgen oder Aufwendungen aus
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dem erstmaligen Ansatz des Erfüllungswertes, |
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Zahlungsströmen, die zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes aus Verträgen der Gruppe entstehen; |
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der Ausbuchung von als Vermögenswert angesetzten Abschlusskosten und |
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der Ausbuchung von anderen in Vorperioden bilanzierten Zahlungsströmen. Versicherungstechnische Erträge sowie versicherungstechnische Aufwendungen werden für ausgebuchte Vermögenswerte dieser Art direkt erfasst. |
Führt dies zu einem Nettozufluss, wird die CSM mit dem gleichen, aber gegenläufigen Betrag des Nettozuflusses bewertet. Im Falle eines Nettoabflusses (bei Verträgen, die nicht mit dem PAA bewertet werden), ist die Gruppe von Verträgen belastend und der Nettoabfluss wird erfolgswirksam erfasst. Die Verlustkomponente bestimmt die Höhe des Erfüllungswertes, der im Rahmen der Folgebewertung nicht in den Versicherungsumsatz einfließt. Fallen solche Zahlungsströme aus Erfüllungswerten an, werden sie zwischen der Verlustkomponente und der Deckungsrückstellung (ausgenommen die Verlustkomponente) mittels einer systematischen Methode auf Grundlage der Auflösung der CSM aufgeteilt. Ein etwaiger späterer Rückgang des Erfüllungswertes, der sich nach der Reduzierung der Verlustkomponente auf null ergibt, wird der CSM in Höhe des Überschussbetrags zwischen dem Rückgang und dem der Verlustkomponente zugerechneten Betrag zugeordnet.
Bei Gruppen von Verträgen, die im Rahmen einer Vertragsübertragung oder eines Unternehmenszusammenschlusses erworben werden, fließt die für die Verträge erhaltene Gegenleistung stellvertretend für die zum Erwerbszeitpunkt vereinnahmten Prämien in den Erfüllungswert ein. Bei einem Unternehmenszusammenschluss entspricht die erhaltene Gegenleistung dem beizulegenden Zeitwert der Verträge zum Erwerbszeitpunkt.
Beim erstmaligen Ansatz entspricht die CSM bei einer Gruppe von Rückversicherungsverträgen den Nettokosten oder dem Nettogewinn, es sei denn, dass die Nettokosten bei Erwerb der Rückversicherung sich auf vergangene Ereignisse beziehen; in diesem Fall sind die Nettokosten sofort aufwandswirksam zu erfassen. Die CSM wird auf dieselbe Weise berechnet wie die CSM für ausgestellte Versicherungsverträge. Eine Ausnahme besteht für als Vermögenswerte angesetzte Abschlusskosten, die für das Rückversicherungsgeschäft nicht anwendbar sind. Wenn der Konzern beim erstmaligen Ansatz einer belastenden Gruppe von zugrunde liegenden Versicherungsverträgen oder bei Zugängen von belastenden zugrunde liegenden Versicherungsverträgen zu dieser Gruppe von Verträgen einen Verlust erfasst, sind die Erträge erfolgswirksam zu erfassen.
Die Risikoanpassung für nicht finanzielle Risiken entspricht der Höhe des Risikos, das vom Konzern an den Rückversicherer übertragen wird.
Im Rahmen des zukünftigen Versicherungsschutzes für gehaltene Rückversicherungsverträge wird eine Verlustrückerstattungskomponente in Höhe des Ertrags gebildet oder angepasst, der im Falle einer belastenden Gruppe von zugrunde liegenden Versicherungsverträgen erfasst wird. Dieser Betrag errechnet sich aus der Multiplikation des aus den zugrunde liegenden Versicherungsverträgen erfassten Verlustes mit dem Prozentsatz der Schäden aus den zugrunde liegenden Rückversicherungsverträgen, bei denen der Konzern erwartet, sie aufgrund der gehaltenen Rückversicherungsverträge erstattet zu bekommen, und zwar in den Fällen, in denen die gehaltenen Verträge vor oder zur selben Zeit wie die Erfassung des Verlustes aus den zugrunde liegenden Versicherungsverträgen abgeschlossen werden.
Bei Rückversicherungsverträgen, die im Rahmen einer Übertragung oder eines Unternehmenszusammenschlusses mit belastenden zugrunde liegenden Verträgen erworben werden, wird die Anpassung auf ähnliche Weise ermittelt wie zuvor erläutert, außer dass die Bewertung auf den Erwerbszeitpunkt abstellt.
Der Buchwert einer Gruppe von Versicherungsverträgen an jedem Abschlussstichtag ist die Summe aus der Deckungsrückstellung und der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle.
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Die Deckungsrückstellung besteht aus dem Erfüllungswert, der sich auf zukünftige Leistungen bezieht, die der Gruppe von Verträgen zu diesem Zeitpunkt zugeordnet wurden, sowie aus der Risikoanpassung für nicht finanzielle Risiken und der CSM für die Gruppe zum Abschlussstichtag. |
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Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle setzt sich zusammen aus dem Erfüllungswert für entstandene Schäden zuzüglich der noch nicht gezahlten Aufwendungen, einschließlich bereits entstandener, aber noch nicht gemeldeter Schäden. |
Die Bewertung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle ist bei allen drei Bewertungsmodellen identisch, mit Ausnahme der zur Diskontierung verwendeten Zinssätze, die beim Erstansatz festgesetzt werden.
Bei gehaltenen Rückversicherungsverträgen wird der Vermögenswert für zukünftigen Versicherungsschutz auf dieselbe Weise erfasst wie für ausgestellte Versicherungsverträge.
Der Erfüllungswert zuzüglich der Schätzungen der laufenden Annahmen, die der Konzern in früheren Konzernzwischenabschlüssen gemacht hat, wird am Ende jeder Berichtsperiode anhand aktueller Schätzungen des Betrags, Zeitpunkts und der Unsicherheit der zukünftigen Zahlungsströme und Abzinsungssätze aktualisiert. Der Konzern nimmt eine Aufteilung der versicherungstechnischen Finanzerträge oder -aufwendungen zwischen der Gewinn- und Verlustrechnung und dem sonstigen Ergebnis vor. Die systematische Zuordnung ist durch die Anwendung des Abzinsungssatzes beim erstmaligen Ansatz sichergestellt.
Die Behandlung von Änderungen der geschätzten Abschlusskosten für mit dem GMM bewertete Verträge hängt davon ab, welche Schätzung herangezogen wird. Änderungen im Zusammenhang mit laufenden oder vergangenen Leistungen werden erfolgswirksam erfasst, während Änderungen im Zusammenhang mit zukünftigen Leistungen durch Anpassung der CSM oder der Verlustkomponente innerhalb der Deckungsrückstellung berücksichtigt werden.
Änderungen, die sich auf zukünftige Leistungen beziehen und die CSM für mit dem GMM bewertete Verträge anpassen, enthalten u. a.:
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Änderungen der Schätzungen des Barwerts der zukünftigen Zahlungsströme in der Deckungsrückstellung, mit Ausnahme der im folgenden Absatz beschriebenen Änderungen; |
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Abweichungen zwischen einer Kapitalanlagekomponente, die erwartungsgemäß in der Periode zahlbar wird, und der Kapitalanlagekomponente, die in der Periode tatsächlich zahlbar wird und Auswirkungen auf zukünftige Leistungen hat. Diese Abweichungen werden ermittelt durch einen Vergleich (i) der Kapitalanlagekomponente, die in der Periode tatsächlich zahlbar wird, mit (ii) der Zahlung in der Periode, die zu Beginn der Periode erwartet wurde, zuzüglich etwaiger versicherungstechnischer Finanzerträge oder -aufwendungen in Bezug auf die erwartete Zahlung, bevor sie zahlbar wird; |
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Änderungen der Risikoanpassung für nicht finanzielle Risiken, die mit zukünftigen Leistungen verbunden sind; |
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erfahrungsbedingte Anpassungen aufgrund von in der Periode vereinnahmten Prämien, die sich auf zukünftige Leistungen beziehen, und damit verbundene Zahlungsströme wie zum Beispiel Abschlusskosten und prämienbasierte Steuern. |
Die folgenden Änderungen führen im GMM nicht zu einer Anpassung der CSM und werden somit direkt erfolgswirksam erfasst:
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Änderungen des Erfüllungswertes infolge der Auswirkungen des Zeitwerts des Geldes, der finanziellen Risiken und diesbezüglicher Änderungen; |
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Änderungen des Erfüllungswertes im Zusammenhang mit der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle; |
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erfahrungsbedingte Anpassungen aufgrund von in der Periode vereinnahmten Prämien, die sich nicht auf zukünftige Leistungen beziehen, und damit verbundene Zahlungsströme wie zum Beispiel Abschlusskosten und prämienbasierte Steuern; |
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erfahrungsbedingte Anpassungen im Zusammenhang mit versicherungstechnischen Aufwendungen (ohne Abschlusskosten). |
Im Falle von mit dem VFA bewerteten Versicherungsverträgen beziehen sich die folgenden Änderungen auf zukünftige Leistungen und führen somit zu einer Anpassung der CSM:
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Änderungen der Höhe des Anteils des Konzerns am beizulegenden Zeitwert der zugrunde liegenden Referenzwerte und |
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Änderungen der Erfüllungswerte, die nicht in Abhängigkeit von den Renditen der zugrunde liegenden Referenzwerte schwanken: |
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Änderungen der Auswirkungen des Zeitwerts des Geldes und der finanziellen Risiken, einschließlich der Auswirkungen finanzieller Garantien; |
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erfahrungsbedingte Anpassungen aufgrund von in der Periode vereinnahmten Prämien, die sich auf zukünftige Leistungen beziehen, und damit verbundene Zahlungsströme wie zum Beispiel Abschlusskosten und prämienbasierte Steuern; |
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Änderungen des geschätzten Barwerts der zukünftigen Zahlungsströme in der Deckungsrückstellung, mit Ausnahme der im folgenden Absatz beschriebenen Änderungen; |
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Abweichungen zwischen einer Kapitalanlagekomponente, die erwartungsgemäß in der Periode zahlbar wird, und der Kapitalanlagekomponente, die in der Periode tatsächlich zahlbar wird. Diese Abweichungen werden ermittelt durch einen Vergleich (i) der Kapitalanlagekomponente, die in der Periode tatsächlich zahlbar wird, mit (ii) der Zahlung in der Periode, die zu Beginn der Periode erwartet wurde, zuzüglich etwaiger versicherungstechnischer Finanzerträge oder -aufwendungen in Bezug auf die erwartete Zahlung, bevor sie zahlbar wird; |
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Änderungen der Risikoanpassung für nicht finanzielle Risiken, die mit zukünftigen Leistungen verbunden sind. |
Die folgenden Änderungen führen gemäß dem VFA nicht zu einer Anpassung der CSM:
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Änderungen der Verpflichtung, dem Versicherungsnehmer einen Betrag zu bezahlen, der dem beizulegenden Zeitwert der zugrunde liegenden Referenzwerte entspricht; |
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Änderungen der Erfüllungswerte, die nicht in Abhängigkeit von den Renditen der zugrunde liegenden Referenzwerte schwanken: |
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Änderungen des Erfüllungswertes im Zusammenhang mit der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle; |
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erfahrungsbedingte Anpassungen aufgrund von in der Periode vereinnahmten Prämien, die sich nicht auf zukünftige Leistungen beziehen, und damit verbundene Zahlungsströme wie zum Beispiel Abschlusskosten und prämienbasierte Steuern; |
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erfahrungsbedingte Anpassungen im Zusammenhang mit versicherungstechnischen Aufwendungen (ohne Abschlusskosten). |
Die CSM jeder Gruppe von Verträgen wird an jedem Abschlussstichtag wie nachstehend erläutert berechnet. Das bedeutet, dass die Jahresergebnisse nicht von der Behandlung rechnungslegungsbezogener Schätzungen, die in früheren Zwischenabschlüssen gemacht wurden, beeinflusst sind.
Für ausgestellte Versicherungsverträge, die mit dem GMM bewertet werden, entspricht der Buchwert der CSM zum Abschlussstichtag dem Buchwert zu Jahresbeginn, berichtigt um:
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die CSM neuer Verträge, die der Gruppe im Geschäftsjahr hinzugefügt wurden; |
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die Aufzinsung des Buchwerts der CSM mit dem zum erstmaligen Ansatz bestimmten Zinssatzes (Locked-in-Zinssatz); |
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die Änderungen des Erfüllungswertes im Zusammenhang mit Zahlungsströmen, die sich auf die Erfüllung zukünftiger Leistungen beziehen. Diese werden durch Anpassung der CSM erfasst, solange die CSM verfügbar ist. Wenn eine Erhöhung des Erfüllungswertes die CSM übersteigt, wird der Überschussbetrag in den versicherungstechnischen Aufwendungen erfasst und eine Verlustkomponente gebildet; |
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die Auswirkung etwaiger Wechselkursdifferenzen; |
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die Auflösung der CSM über den Versicherungsumsatz, die nach Berücksichtigung aller Anpassungen ermittelt wurde. |
Für ausgestellte Versicherungsverträge mit direkter Überschussbeteiligung gemäß dem VFA führen die folgenden Änderungen zur Anpassung der CSM:
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die CSM neuer Verträge, die im Geschäftsjahr der Gruppe hinzugefügt werden; |
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der Betrag, der für die im Geschäftsjahr erbrachten Versicherungsleistungen als Versicherungsumsatz ausgewiesen wurde; |
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Änderungen der Höhe des Anteils des Konzerns am beizulegenden Zeitwert der zugrunde liegenden Referenzwerte und Änderungen der Erfüllungswerte, die sich auf zukünftige Leistungen beziehen, mit Ausnahme von Änderungen, die: |
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zu einer Verlustkomponente oder |
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zu einer Änderung einer Verlustkomponente führen; |
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die Auswirkung etwaiger Wechselkursdifferenzen auf die CSM. |
Für gehaltene Rückversicherungsverträge wird der Buchwert der CSM zu Beginn des Geschäftsjahres um die folgenden Effekte bereinigt:
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die CSM neuer Verträge, die der Gruppe im Geschäftsjahr hinzugefügt werden; |
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die Aufzinsung des Buchwerts der CSM mit dem zum erstmaligen Ansatz bestimmten Zinssatzes (Locked-in-Zinssatz); |
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die Änderungen des Erfüllungswertes im Zusammenhang mit Zahlungsströmen, die sich auf die Erfüllung zukünftiger Leistungen bezieht; |
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die in der Berichtsperiode erfolgswirksam erfassten Erträge, die zu einer Verlustrückerstattungskomponente führen; |
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die Auflösungen einer Verlustrückerstattungskomponente, soweit diese keine Änderungen der Erfüllungswerte der Gruppe von gehaltenen Rückversicherungsverträgen darstellen; |
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die Auswirkung von Wechselkursdifferenzen auf die CSM; |
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der erfolgswirksam erfasste Betrag für die im Geschäftsjahr erhaltenen Versicherungsleistungen. |
Der Prämienallokationsansatz (PAA) ist ein vereinfachter Ansatz, der auf bestimmte Arten von kurzfristig gehaltenen Versicherungs- und Rückversicherungsverträgen anwendbar ist. Nach dem PAA werden die Prämien basierend auf einem angemessenen Einnahmeverlauf (z. B. einer linearen Methode) erfasst. Der PAA kann angewendet werden bei Verträgen mit einem Deckungszeitraum von weniger als zwölf Monaten oder bei Verträgen, bei denen die Bewertung der Deckungsrückstellung nicht wesentlich von der Bewertung nach GMM abweicht, falls deren Deckungszeitraum länger ist als zwölf Monate. Bei dem Vergleich der unterschiedlichen möglichen Bewertungen berücksichtigt der Konzern die Auswirkungen der unterschiedlichen Verläufe für die erfolgswirksame Auflösung der Deckungsrückstellung und die Auswirkungen des Zeitwerts des Geldes. Dieses Kriterium ist nicht erfüllt, wenn während der Periode vor dem Eintreten eines Schadens eine signifikante Variabilität der Erfüllungswerte erwartet wird. Im Konzern findet der PAA Anwendung im Schaden/ Unfall-Erstversicherungsgeschäft, sofern die Verträge die oben genannten Voraussetzungen erfüllen.
Der Buchwert der Deckungsrückstellung wird beim erstmaligen Ansatz mit den erhaltenen Prämien bewertet, abzüglich der der Gruppe von Verträgen zu diesem Zeitpunkt zugeordneten Abschlusskosten und um Beträge aus der Ausbuchung von Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten bereinigt, die zuvor für die Zahlungsströme im Zusammenhang mit der Gruppe angesetzt wurden. Der Konzern hat beschlossen, Abschlusskosten bei deren Anfall nicht als Aufwand zu erfassen.
Änderungen der Deckungsrückstellung ergeben sich aus:
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den in der Periode erhaltenen Prämien; |
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der Amortisation der in der Periode als Aufwand erfassten Abschlusskosten; |
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den in der Periode als Versicherungsumsatz ausgewiesenen erbrachten Versicherungsleistungen; |
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den nach dem erstmaligen Ansatz zugeordneten zusätzlichen Abschlusskosten; |
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einer etwaigen Anpassung einer Finanzierungskomponente. |
Der Konzern nimmt keine Aufzinsung der Deckungsrückstellung vor, wenn eine Gruppe von Versicherungsverträgen nur Verträge mit Deckungszeiträumen von höchstens einem Jahr enthält; in allen anderen Fällen fließt der Zeitwert des Geldes in die Deckungsrückstellung ein.
Wenn zu einem beliebigen Zeitpunkt während des Deckungszeitraums Fakten und Umstände darauf hinweisen, dass eine Gruppe von Versicherungsverträgen belastend ist, erfasst der Konzern einen Verlust in der Gewinn- und Verlustrechnung und erhöht die Deckungsrückstellung, soweit die aktuellen Schätzungen der Erfüllungswerte, die sich auf den zukünftigen Versicherungsschutz beziehen, den Buchwert der Deckungsrückstellung übersteigen. Die Erfüllungswerte werden (mit den aktuellen Zinssätzen) abgezinst, wenn die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle ebenfalls abgezinst wird.
Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle für eine Gruppe von Versicherungsverträgen wird in Höhe der Erfüllungswerte angesetzt, die sich auf eingetretene Schäden beziehen. Die Rückstellung wird zur Berücksichtigung des Zeitwerts des Geldes dann abgezinst, wenn die maximale Laufzeit der Schadenabwicklung ein Jahr übersteigt; in diesem Fall werden die aktuellen Zinssätze angewendet. Hierbei wird der Diskontsatz zum Zeitpunkt des Schadeneintritts bestimmt. Der Konzern hat entschieden, eine Aufteilung der versicherungstechnischen Finanzerträge und -aufwendungen zwischen der Gewinn- und Verlustrechnung und dem sonstigen Ergebnis vorzunehmen. Im Rahmen des PAA ist eine systematische Zuordnung dadurch gewährleistet, dass der bei Eintritt des Schadenfalls gültige Durchschnittszinssatz angewendet wird.
Die oben dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden auch auf gehaltene Rückversicherungsverträge angewendet, vorbehaltlich der folgenden Anpassungen für belastende zugrunde liegende Versicherungsverträge.
Wenn eine Verlustrückerstattungskomponente für eine Gruppe von Rückversicherungsverträgen gebildet wird, wird der Vermögenswert für zukünftigen Versicherungsschutz um den Buchwert dieser Komponente angepasst.
Verträge werden ausgebucht, wenn sie erloschen sind oder ihre Bedingungen sich gemäß der Kriterien gemäß dem IFRS 17.72 ändern. Falls nicht, führt die Vertragsänderung zu einer Änderung der geschätzten Erfüllungswerte.
Eine Ausbuchung könnte sich auf den Erfüllungswert der betreffenden Gruppe von Verträgen, die CSM (es sei denn, die Änderungen werden einer Verlustkomponente zugeordnet) und die Anzahl der Deckungseinheiten auswirken. Wenn eine Ausbuchung das Ergebnis einer Übertragung an einen Dritten ist, wird die CSM außerdem um die vom Dritten berechnete Prämie angepasst, sofern nicht die Gruppe von Verträgen belastend ist. Erfolgt die Ausbuchung aufgrund einer Vertragsänderung, wird die CSM ebenfalls um die Prämie angepasst, die für einen neuen Vertrag mit vergleichbaren Bedingungen zum Zeitpunkt der Vertragsänderung berechnet worden wäre. Mit dem PAA bilanzierte Vertragsänderungen werden über eine Anpassung des Erfassungsmusters berücksichtigt.
Die Kapitalanlagekomponente eines Versicherungsvertrages ist definiert als der Betrag, den das Unternehmen gemäß Vertrag an den Versicherungsnehmer zurückzahlen muss, selbst wenn das versicherte Ereignis nicht eintritt. Kapitalanlagekomponenten fließen weder in den Versicherungsumsatz noch in die versicherungstechnischen Aufwendungen ein, sondern werden gemäß IFRS 9 bilanziert. Kapitalanlagekomponenten sind z. B. die Ein- und Auszahlungen von Sparkomponenten in der Lebenserstversicherung bzw. bestimmte Provisionen an Zedenten.
Die als Vermögenswert angesetzten Abschlusskosten beinhalten diejenigen Abschlusskosten, die künftigen Versicherungsverträgen zugeordnet werden, bis die erwarteten Verträge erfasst werden. Die Werthaltigkeit der Vermögenswerte wird an jedem Abschlussstichtag beurteilt; etwaige nicht erzielbaren Beträge werden erfolgswirksam berücksichtigt.
Den fremdgenutzten Grundbesitz setzen wir grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten an. Er wird linear über die erwartete Nutzungsdauer und maximal über 50 Jahre abgeschrieben. Ein Wertminderungsaufwand wird erfasst, wenn der nach anerkannten Bewertungsmethoden ermittelte Verkehrswert (erzielbarer Betrag) den Buchwert um mehr als die planmäßige Abschreibung eines Kalenderjahres unterschreitet. Auf dem Ertragswertverfahren beruhende Bewertungen werden für den direkt gehaltenen Bestand grundsätzlich von konzerninternen Gutachtern durchgeführt. Alle fünf Jahre wird ein externes Gutachten eingeholt. Dagegen wird fremdgenutzter Grundbesitz, der zur Deckung versicherungstechnischer Verbindlichkeiten (VFA) verwendet wird, gemäß dem in IAS 40.32A genannten praktischen Behelf erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. In diesem Fall wird der durch Gutachten festgestellte Marktwert als beizulegender Zeitwert der Immobilie verwendet. Bei fremdgenutztem Grundbesitz, der zum beizulegenden Zeitwert bewertet wird, sowie bei Immobilienspezialfonds wird alle zwölf Monate ein externes Marktwertgutachten eingeholt, wobei der Abschlussstichtag der Stichtag der Erstbewertung ist.
Ergebnisse aus dem Abgang einer Immobilie, Unterhaltungskosten und Reparaturen wie auch Abschreibungen und etwaige Wertminderungen/Wertaufholungen werden im Gewinn oder Verlust im Kapitalanlageergebnis berücksichtigt.
Die Position "Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und Beteiligungen" umfasst sämtliche strategische Beteiligungen an Tochterunternehmen, die wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht konsolidiert werden, sowie sonstige strategische Beteiligungen. Diese werden teils erfolgswirksam, teils erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. Darüber hinaus enthält diese Position sämtliche Anteile an strategischen assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen. Wesentliche assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet. Nach dem erstmaligen Ansatz enthält der Konzernabschluss den Anteil des Konzerns am gesamten Gewinn oder Verlust aus diesen Kapitalanlagen. Anteile an unwesentlichen assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen werden entweder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis oder erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet.
Nicht konsolidierte Anteile von verbundenen Unternehmen und Beteiligungen, die als Finanzinvestition gehalten werden, werden als "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente" unter den Eigenkapitalinstrumenten ausgewiesen. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die zur Deckung von Verbindlichkeiten aus Versicherungsverträgen mit ermessensabhängiger Überschussbeteiligung (VFA) verwendet werden, werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet und unter den "sonstigen Finanzinstrumenten" ausgewiesen. Als Kapitalanlagen gehaltene unwesentliche Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen werden ebenfalls innerhalb der "sonstigen Finanzinstrumente" entweder als erfolgsneutral bewertete Finanzinstrumente oder als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente unter den Eigenkapitalinstrumenten ausgewiesen.
Finanzinstrumente werden gemäß IFRS 9 bei Erwerb oder Veräußerung grundsätzlich zum Erfüllungstag angesetzt und ausgebucht. Finanzielle Vermögenswerte werden bei Zugang entsprechend dem jeweiligen Zweck in eine der drei folgenden Kategorien untergliedert: zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente (AC; Amortized Cost), erfolgsneutral bewertete Finanzinstrumente (FVOCI; fair value through other comprehensive income) sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (FVPL; fair value through profit or loss). Finanzielle Verbindlichkeiten werden entweder als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente oder als zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente klassifiziert. Transaktionskosten, die mit dem Erwerb des Finanzinstruments in direkter Verbindung stehen, werden in Abhängigkeit von der Klassifizierung hinzuaddiert bzw. abgezogen.
Die Folgebewertung von Finanzinstrumenten erfolgt entweder zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert. Die fortgeführten Anschaffungskosten ermitteln sich aus den ursprünglichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Tilgungsbeträgen, der erfolgswirksamen Amortisierung von Agien und Disagien nach der Effektivzinsmethode und etwaigen Wertminderungen und Wertaufholungen.
Die gehaltenen Schuldinstrumente werden als zu fortgeführten Anschaffungskosten (AC) bewertet ausgewiesen und in Folgeperioden unter der Anwendung der Effektivzinsmethode mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, wenn der finanzielle Vermögenswert im Rahmen eines Geschäftsmodells mit der Zielsetzung der Vereinnahmung der Zahlungsströme gehalten wird und die vertraglichen Zahlungsströme ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen (SPPI; Solely Payments of Principal and Interest) beinhalten. Dieses Geschäftsmodell beinhalten im Konzern überwiegend Kapitalanlagen, bei denen eine vorzeitige Veräußerung in der Regel unüblich ist (z. B. Hypothekendarlehen).
Schuldinstrumente werden als erfolgsneutral bewertete Finanzinstrumente (FVOCI) klassifiziert, wenn der finanzielle Vermögenswert im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten wird, dessen Zielsetzung sowohl in der Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme als auch in dem Verkauf des finanziellen Vermögenswertes besteht und die vertraglichen Zahlungsströme das SPPI-Kriterium erfüllen. Finanzielle Vermögenswerte, die in die FVOCI-Kategorie eingestuft wurden, werden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet, wobei alle Änderungen des beizulegenden Zeitwerts unter Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen und latenten Steuern im sonstigen Ergebnis erfasst und im Eigenkapital unter den übrigen Rücklagen ausgewiesen werden. Agien und Disagien werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode über die Laufzeit verteilt. Ein großer Teil der Kapitalanlagen des Konzerns fällt in das Geschäftsmodell mit der Zielsetzung der Vereinnahmung von Zahlungsströmen und des Verkaufs, da die Kapitalanlagen überwiegend zur Deckung versicherungstechnischer Risiken verwendet werden und Verkäufe daher von der Bedienung dieser Verpflichtungen beeinflusst werden.
Es besteht ein Wahlrecht, Eigenkapitalinstrumente beim erstmaligen Ansatz als erfolgsneutral bewertet zu designieren, ohne dass eine erfolgswirksame Umgliederung (sog. Recycling) erfolgt. In diesem Fall werden die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts direkt im sonstigen Ergebnis erfasst. Im Gegensatz zu dem Verfahren, das für dieser Kategorie zugeordneten Schuldinstrumente verfolgt wird, werden die im sonstigen Ergebnis erfassten Beträge selbst beim Abgang nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert; stattdessen erfolt eine Umbuchung innerhalb des Eigenkapitals in die Gewinnrücklagen. Der Konzern wendet dieses Wahlrecht selektiv bei Aktien und nicht konsolidierten Beteiligungen an.
Zu den erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten (FVPL) gehören alle Eigenkapitalinstrumente, die nicht als erfolgsneutral ohne späteres Recycling zum beizulegenden Zeitwert bewertet designiert wurden, sowie alle Schuldinstrumente, deren Zahlungsströme nicht die SPPI-Kriterien erfüllen oder die nicht in den Geschäftsmodellen mit der Zielsetzung der Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme bzw. der Vereinnahmung der Zahlungsströme und des Verkaufs des Instruments gehalten werden. Dazu gehören in erster Linie komplexe strukturierte Produkte, Anteile an Investmentfonds und Private-Equity-Beteiligungen sowie kurzfristige Kapitalanlagen und Kapitalanlagen aus Investmentverträgen, bei denen Zins und Tilgung nicht die Hauptfaktoren für die Haltedauer sind. Darüber hinaus werden alle derivativen Vermögenswerte, die zu Kapitalanlagezwecken verwendet werden, erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet und, sofern sie positive Marktwerte aufweisen, in dieser Kategorie ausgewiesen. Derivate, die nicht zu Kapitalanlagezwecken verwendet werden, werden unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen, werden aber dennoch erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Derivate mit negativen Marktwerten bilanzieren wir unter den übrigen Verbindlichkeiten. Alle erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapiere sind mit dem beizulegenden Zeitwert am Abschlussstichtag angesetzt. Wenn keine Marktpreise zur Verfügung stehen, die als beizulegende Zeitwerte herangezogen werden können, werden die Buchwerte der betreffenden Finanzinstrumente mithilfe anerkannter Bewertungsmethoden ermittelt. Alle unrealisierten Gewinne oder Verluste aus Bewertungen dieser Art werden ebenso wie realisierte Gewinne und Verluste im Gewinn oder Verlust erfasst und im Kapitalanlageergebnis ausgewiesen.
Die einzelnen Bilanzposten der Kapitalanlagen werden in den jeweiligen Anhangangaben auf die Klassen von Finanzinstrumenten nach IFRS 7 übergeleitet.
Derivate, die als Sicherungsinstrumente (Hedge-Accounting) designiert werden, werden mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt und, je nach Art des Basiswerts der Sicherungsbeziehung, unter den Kapitalanlagen oder den sonstigen Vermögenswerten bzw. den übrigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Erfassung von Gewinnen und Verlusten in der Folgebewertung erfolgt in Abhängigkeit von der Art des abgesicherten Risikos. Der Konzern designiert bestimmte Derivate als Sicherung des beizulegenden Zeitwerts bestimmter Vermögenswerte (Fair-Value-Hedge). Andere Derivate wiederum werden als Absicherung von schwankenden Zahlungsströmen eingesetzt (Cashflow-Hedge), die auf bestimmte Risiken im Zusammenhang mit bilanzierten Verbindlichkeiten/Vermögenswerten oder erwarteten und mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden künftigen Transaktionen zurückzuführen sind.
Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte: Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen den Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von Finanzinstrumenten erfolgt grundsätzlich auf Basis aktueller, öffentlich verfügbarer, nicht adjustierter Marktpreise. Sofern Marktpreise an Märkten für Finanzinstrumente notiert werden, wird deren Geldkurs bzw. gehandelter Kurs zur Bewertung herangezogen. Finanzielle Verbindlichkeiten werden mit dem Briefkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Falls kein aktueller Marktpreis zur Verfügung steht, erfolgt die Bewertung mithilfe gängiger finanzmathematischer Modelle auf Basis aktueller und beobachtbarer Marktdaten. Die nachstehende Tabelle zeigt die Bewertungstechniken, die bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte verwendet werden. Finanzielle Vermögenswerte, für die keine öffentlichen Preisstellungen oder beobachtbaren Marktdaten verfügbar sind (Finanzinstrumente der Stufe 3 der Zeitwerthierarchie), werden überwiegend mithilfe unabhängiger Sachverständiger und unter Einbeziehung von Plausibilitätsprüfungen bewertet (z. B. geprüfter Nettovermögenswert bzw. Net Asset Value). Für weiterführende Erläuterungen verweisen wir auf unsere Ausführungen in Anmerkung 13.
| Finanzinstrument | Preismethode | Inputfaktor | Preismodell |
| Schuldinstrumente | |||
| Nicht notierte Rentenpapiere ("Plain Vanilla") | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve | Barwertmethode |
| Nicht notierte strukturierte Rentenpapiere | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve, Volatilitätsflächen, Korrelationen | Hull-White u. a. Zinsstrukturmodelle |
| ABS/MBS ohne Marktnotierungen | Theoretischer Kurs | Vorauszahlungsgeschwindigkeit, eingetretene Verluste, Ausfallwahrscheinlichkeiten, Verwertungsraten | Barwertmethode |
| CDOs/CLOs | Theoretischer Kurs | Vorauszahlungsgeschwindigkeit, Risikoprämien, Ausfallraten, Verwertungsraten, Tilgungen | Barwertmethode |
| Aktien und Fonds | |||
| Nicht notierte Aktien | Theoretischer Kurs | Anschaffungskosten, Zahlungsströme, EBIT-Multiples, Sachverständigengutachten, ggf. Buchwert | NAV-Methode 1 |
| Nicht notierte Aktien-, Immobilien- und Rentenfonds | Theoretischer Kurs | Geprüfte Nettovermögenswerte (NAV) 1 | NAV-Methode 1 |
| Übrige Kapitalanlagen | |||
| Private-Equity-Fonds/Private-Equity-Immobilienfonds | Theoretischer Kurs | Geprüfte Nettovermögenswerte (NAV) 1 | NAV-Methode 1 |
| Derivative Finanzinstrumente | |||
| Börsennotierte Aktienoptionen | Notierter Kurs | - | - |
| Aktien- und Indexfutures | Notierter Kurs | - | - |
| Zins- und Rentenfutures | Notierter Kurs | - | - |
| Plain-Vanilla-Zinsswaps | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve | Barwertmethode |
| Währungsswaps ("Cross Currency Swaps") | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve, Devisenkassakurse | Barwertmethode |
| Total Return Swaps | Theoretischer Kurs | Notierung Basiswert, Zinsstrukturkurve | Barwertmethode |
| OTC-Aktienoptionen, OTC-Aktienindexoptionen | Theoretischer Kurs | Notierung Basiswert, implizite Volatilitäten, Geldmarktzinssatz, Dividendenrendite | Black-Scholes |
| Devisentermingeschäfte | Theoretischer Kurs | Kassa- und Terminkurse | Barwertmethode |
| Zinsfutures (Vorkäufe, Vorverkäufe) | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve | Barwertmethode |
| Credit Default Swaps | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurven, Verwertungsraten | ISDA-Modell |
| Versicherungstechnische Derivate | Theoretischer Kurs | Beizulegende Zeitwerte von Katastrophenanleihen, Zinsstrukturkurve | Barwertmethode |
| Zero Coupon Inflation Swaps | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve, Inflationskurve | Barwertmethode |
| Sonstiges | |||
| Immobilien | Theoretischer Wert | Lage, Baujahr, Mietflächen, Nutzungsart, Laufzeit der Mietverträge, Höhe der Mieten | Erweitertes Ertragswertverfahren |
| Infrastruktur-Fremdkapitalfinanzierungen | Theoretischer Kurs | Zinsstrukturkurve | Barwertmethode |
| Infrastruktur-Eigenkapitalinvestments | a) Auszahlung (Bauphase) b) theoretischer Kurs (in Betrieb) | Anschaffungskosten, abgeleiteter Cashflow, Zinsstrukturkurve | a) Nettozahlungen b) Barwertmethode |
1 NAV: Net Asset Value (Nettovermögenswert)
Wertminderungen: Die in IFRS 9 dargelegten Wertminderungsvorschriften gelten für alle Schuldinstrumente, die mit den fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert erfasst werden, sowie für alle außerbilanziellen Kreditzusagen und für finanzielle Garantien.
Die Wertberichtigungen werden gemäß IFRS 9 nach einem dreistufigen Modell ermittelt:
| ― |
Stufe 1 besteht aus Schuldinstrumenten, für die angenommen wird, dass das Kreditrisiko sich seit dem erstmaligen Ansatz nicht signifikant erhöht hat. |
| ― |
Stufe 2 besteht aus Schuldinstrumenten, die nicht ausgefallen sind, deren Kreditrisiko sich seit dem erstmaligen Ansatz jedoch signifikant erhöht hat. Diese signifikante Erhöhung des Kreditrisikos wird anhand von quantitativen und qualitativen Informationen, einer Kreditrisikobeurteilung und zukunftsorientierten Informationen bestimmt. |
| ― |
Stufe 3 besteht aus allen Schuldinstrumenten, die als ausgefallen klassifiziert wurden. Nach der Definition des Konzerns gelten diese Schuldinstrumente als wertgemindert. |
Derzeit verfügt der Konzern über keine Vermögenswerte mit bereits bei Erwerb oder Ausreichung beeinträchtigter Bonität (POCI; Purchased or Originated Credit-Impaired).
Der Wertminderungsprozess nach IFRS 9 ist ein essenzieller Bestandteil des Kreditrisikomanagements des Konzerns. Der erwartete Kreditverlust (ECL, Expected Credit Loss), der als Grundlage für die Erfassung von Wertminderungen innerhalb des Konzerns dient, wird entweder automatisch mit einer "ECL-Engine" oder, im Falle von ausgefallenen Vermögenswerten (Stufe 3), auf individueller Basis ermittelt. Die Berechnungen erfolgen in beiden Fällen separat für jedes einzelne Schuldinstrument. Die "ECL-Engine" wird zur Ermittlung der erwarteten Kreditverluste für alle finanziellen Vermögenswerte der Stufe 1 und Stufe 2 eingesetzt.
Wertminderungen auf Finanzinstrumente der Stufe 3 werden grundsätzlich auf Einzelfallbasis an jedem Quartalsstichtag erfasst.
Wertminderungen und Wertaufholungen im Rahme des ECL werden unabhängig vom Bewertungsmodell in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Der Konzern verwendet für die Bemessung der ECL vor allem die drei folgenden Komponenten:
| ― |
die Ausfallwahrscheinlichkeit (PD; Probability of Default), |
| ― |
die Verlustquote bei Ausfall (LGD; Loss Given Default) und |
| ― |
die Forderungshöhe bei Ausfall (EAD; Exposure at Default). |
So weit wie möglich wird der ECL auf Transaktionsebene mithilfe eines risikoadjustierten Zahlungsstrommodells ermittelt. Diese Inputfaktoren werden bei Bedarf zur Berücksichtigung der Anforderungen nach IFRS 9 angepasst (z. B. durch Verwendung von Point-In-Time(PIT)-Faktoren). Die Einbeziehung von Prognosen hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Bedingungen in die ECL-Bemessung wirkt sich auf die Risikovorsorge für Vermögenswerte der Stufe 1 und Stufe 2 aus. Dabei werden geeignete mehrjährige Ausfallwahrscheinlichkeiten verwendet, um den ECL für die Restlaufzeiten der Vermögenswerte zu ermitteln.
Während des Asset-Allokations-Prozesses werden alle finanziellen Vermögenswerte zunächst der Stufe 1 zugeordnet. In Fällen, in denen sich das Kreditrisiko signifikant erhöht hat, werden die finanziellen Vermögenswerte in die Stufe 2 übertragen. Signifikante Verschlechterungen werden mithilfe ratingspezifischer und prozessbasierter Indikatoren ermittelt. Dagegen erfolgt die Zuordnung von Finanzinstrumenten zur Stufe 3 auf Grundlage des Ausfallstatus des Kontrahenten.
Ratingspezifische Indikatoren: Für den Vergleich der aktuellen tatsächlichen Ausfallwahrscheinlichkeit zum Abschlussstichtag mit der ursprünglichen Ausfallwahrscheinlichkeit zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes zieht der Konzern eine dynamische Veränderung der Ausfallwahrscheinlichkeit des Kontrahenten heran. Der verwendete Schwellenwert hängt von der ursprünglichen Bonität des Schuldners ab. Erst wenn sich das aktuelle Rating gegenüber dem ursprünglichen Rating um mindestens zwei Ratingstufen verringert hat, ist eine Umgruppierung zwischen den Stufen vorzunehmen. Darüber hinaus macht der Konzern von dem optionalen vereinfachenden Ansatz Gebrauch, der bei Finanzinstrumenten mit niedrigem Kreditrisiko anwendbar ist. Nach diesem Wahlrecht werden Instrumente nicht der Stufe 2 zugeordnet, wenn sie weiterhin ein Emittentenrating im Investment-Grade-Bereich haben.
Prozessbasierte Indikatoren: Die qualitativen Prozesse des Konzerns basieren auf den bestehenden Risikomanagementindikatoren, mit denen festgestellt wird, ob sich das mit dem finanziellen Vermögenswert verbundene Kreditrisiko signifikant erhöht hat. Diese Indikatoren umfassen die obligatorische Einbeziehung in eine "Watchlist" sowie die qualitative Beurteilung der seit dem erstmaligen Ansatz der Vermögenswerte in der Bilanz eingetretenen Veränderungen des Risikos.
Wenn die Voraussetzungen für eine Umgruppierung zwischen Stufen erfüllt sind, der finanzielle Vermögenswert jedoch nicht als ausgefallen eingestuft wurde, verbleibt der betreffende Vermögenswert weiterhin in Stufe 2. Wenn keiner der Indikatoren weiter zutrifft und der finanzielle Vermögenswert nicht ausgefallen ist, wird der Vermögenswert der Stufe 1 zugeordnet.
Bei einem Ausfall des finanziellen Vermögenswertes erfolgt eine Zuordnung in Stufe 3. Wenn ein zuvor ausgefallener finanzieller Vermögenswert nicht länger als ausgefallen eingestuft wird, wird er in Stufe 2 oder Stufe 1 umgegliedert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen aus Miet-/Leasingverhältnissen werden nach einem vereinfachten Wertminderungsmodell behandelt; der beim erstmaligen Ansatz einer Wertminderung ausgewiesene Betrag entspricht der Höhe der erwarteten Verluste über die Restlaufzeit der Forderungen, unabhängig von der Bonität der Forderungen. Der Konzern bestimmt die erwarteten Verluste aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Forderungen aus Miet-/ Leasingverhältnissen anhand historischer Ausfallquoten. Die angepassten Ausfallquoten basieren auf den Durchschnittswerten der letzten Jahre. Diese Inputfaktoren für das Modell werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Eine Übersicht der Wertberichtigungen auf Finanzinstrumente findet sich in der Anmerkung 12 des Anhangs.
Im Rahmen des vereinfachten Wertminderungsmodells werden die Forderungen in die Stufe 3 übertragen, sobald objektive Hinweise auf eine Wertminderung vorliegen.
Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden nur dann saldiert und als Nettobetrag ausgewiesen, wenn ein Rechtsanspruch darauf besteht und der Konzern beabsichtigt, solche Positionen auf Nettobasis auszugleichen oder gleichzeitig mit der Verwertung des betreffenden Vermögenswertes die dazugehörige Verbindlichkeit abzulösen.
Wertpapiere, die wir im Rahmen der Wertpapierleihe verleihen, werden weiterhin in der Bilanz angesetzt, da die wesentlichen Chancen und Risiken, die aus ihnen resultieren, unverändert im Konzern verbleiben. Barsicherheiten werden in der Position "Übrige Verbindlichkeiten" bilanziell angesetzt. Wertpapiere, die als Sicherheit hereingenommen werden, werden mangels Übertragung der verbundenen Risiken und Chancen nicht bilanziert.
Im Rahmen echter Wertpapierpensionsgeschäfte (Repo-Geschäfte) verkauft der Konzern Wertpapiere bei gleichzeitiger Verpflichtung, diese zu einem späteren Zeitpunkt zu einem bestimmten Wert zurückzunehmen. Da die wesentlichen Risiken und Chancen im Konzern verbleiben, werden diese Kapitalanlagen weiterhin bilanziert. Die Rückgabeverpflichtung der erhaltenen Zahlung weisen wir in der Bilanzposition "Übrige Verbindlichkeiten" aus. Ein Unterschiedsbetrag zwischen dem für die Übertragung erhaltenen und dem für die Rückübertragung vereinbarten Betrag wird nach der Effektivzinsmethode über die Laufzeit des Pensionsgeschäfts verteilt und in der Gewinn- und Verlustrechnung (im Kapitalanlageergebnis) ausgewiesen.
In der Position "Übrige Kapitalanlagen" bilanziert der Konzern im Wesentlichen Vermögenswerte aus Infrastrukturinvestments (insbesondere aus vollkonsolidierten Windparkprojektgesellschaften), die zu Anschaffungskosten erfasst werden. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 20 Jahren. Eine zu bilanzierende Rückstellung für Rückbauverpflichtungen weisen wir in der Position "Sonstige Rückstellungen" aus. Außerdem überprüfen wir diese Bestände zum Abschlussstichtag auf ihre Werthaltigkeit. Wertminderungen, Wertaufholungen und planmäßige Abschreibungen wie auch Umsatzerlöse aus diesen Anlagen erfassen wir im Kapitalanlageergebnis.
Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen beinhalten Kapitalanlagen der Versicherungsnehmer aus fondsgebundenen Lebensversicherungen. Die Versicherungsleistungen aus diesen Versicherungsverträgen sind an die Anteilswerte von Investmentfonds oder an ein Portfolio von gesonderten Finanzinstrumenten gebunden. Sie werden zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. Gewinne und Verluste aus diesen Kapitalanlagen werden im Kapitalanlageergebnis ausgewiesen, während die damit verbundenen Änderungen der versicherungstechnischen Rückstellungen in den versicherungstechnischen Finanzerträgen und -aufwendungen ausgewiesen werden. Die Versicherungsnehmer haben Anspruch auf die erzielten Gewinne; sie tragen in gleicher Weise die anfallenden Verluste.
Für weitere Angaben zu den Risiken aus Finanzinstrumenten verweisen wir auf den Konzernlagebericht im Geschäftsbericht 2023 (Kapitel "Risikobericht"; Abschnitt "Risiken aus Kapitalanlagen").
Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand werden zum Nominalbetrag bilanziert.
Nachrangige Verbindlichkeiten sind finanzielle Verpflichtungen, die im Liquidations- oder Konkursfall erst nach den Forderungen anderer Gläubiger erfüllt werden. Diese finanziellen Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten mittels der Effektivzinsmethode bewertet.
Finanzielle Verbindlichkeiten einschließlich der begebenen Anleihen und Darlehen, soweit es sich nicht um Verbindlichkeiten aus Derivaten und den erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verpflichtungen aus Investmentverträgen handelt, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Verbindlichkeiten aus Derivaten bewertet der Konzern zum beizulegenden Zeitwert. Die Aufzinsung dieser finanziellen Verbindlichkeiten weisen wir unter den Finanzierungszinsen aus. Die beizulegenden Zeitwerte von Investmentverträgen werden grundsätzlich zu Rückkaufswerten für Versicherungsnehmer und Kontensalden bestimmt. Daneben nutzt der Konzern die Fair-Value-Option, um eine Bewertungsinkongruenz (Accounting Mismatch) in Bezug auf die die Verbindlichkeiten deckenden Kapitalanlagen aus Investmentverträgen zu beseitigen oder wesentlich zu verringern.
Der aus Unternehmenszusammenschlüssen resultierende Geschäfts- oder Firmenwert wird jährlich sowie bei Vorliegen von Anhaltspunkten, dass eine Wertminderung vorliegen könnte, einem Werthaltigkeitstest unterzogen und mit den Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden zu ihren Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen, Amortisationen und Wertminderungen angesetzt. Sie werden über den Zeitraum ihrer geschätzten Nutzungsdauer in der Regel linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei Software in der Regel ein bis 15 Jahre, die der erworbenen Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen grundsätzlich vier bis 16 Jahre sowie der erworbenen Nutzungsrechte an Markennamen bis zu einem Jahr. Immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer (z. B. erworbene Markennamen) werden jährlich und zusätzlich immer dann, wenn Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Abschreibungen, Amortisationen, Wertaufholungen und Wertminderungen, die im Gewinn oder Verlust zu erfassen sind, werden auf die versicherungsspezifischen Funktionsbereiche verteilt; sofern eine Zuordnung auf die Funktionsbereiche nicht möglich ist, werden sie in den Sonstigen Erträgen/Aufwendungen ausgewiesen.
Aktive und passive latente Steuern werden aus temporären Unterschieden zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen ermittelt. Ebenso werden aktive latente Steuern bei Steuergutschriften sowie auf steuerliche Verlustvorträge angesetzt. Nicht werthaltige aktive Steuerlatenzen werden wertberichtigt.
Die Ermittlung der aktiven Steuerabgrenzungen wird in den jeweiligen Staaten von den lokalen Steuer- und Finanzfachleuten vorgenommen. Die Ergebnisplanungen beruhen auf Geschäftsplänen, die in einem ordentlichen Verfahren geprüft und genehmigt wurden. Sie werden auch für die Unternehmenssteuerung verwendet. Ein besonders aussagekräftiger Nachweis wird entsprechend konzerneinheitlichen Grundsätzen verlangt, wenn das betreffende Konzernunternehmen aktuell oder in einer Vorperiode einen Verlust erwirtschaftet hat. Der Ansatz und die Werthaltigkeit wesentlicher aktiver Steuerabgrenzungen werden von der Konzernsteuerabteilung geprüft.
Latente Steuern werden anhand der im jeweiligen Jahr geltenden landesspezifischen Steuersätze berechnet. Falls sich die der Berechnung zugrunde liegenden Steuersätze ändern, wird dies in dem Jahr berücksichtigt, in dem die Steuersatzänderung verabschiedet wird. Buchungen auf Konzernebene berücksichtigen grundsätzlich den Konzernsteuersatz von 32,2 %, sofern sie nicht einzelnen Gesellschaften zuzuordnen sind.
Sonstige Vermögenswerte bilanzieren wir, mit Ausnahme der Sicherungsinstrumente und der Immobilien zur Bedeckung versicherungstechnischer Verbindlichkeiten (VFA), grundsätzlich mit den fortgeführten Anschaffungskosten. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, abzüglich linearer Abschreibungen und Wertminderungen. Die Nutzungsdauer bei selbst genutzten Immobilien liegt bei max. 50 Jahren. Bei Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt die Nutzungsdauer in der Regel zwischen zwei und zehn Jahren. Hinsichtlich der Bewertung bzw. Prüfung der Werthaltigkeit von selbst genutztem Grundbesitz gelten grundsätzlich die Aussagen analog der Darstellung zu fremdgenutzten Immobilien. Abschreibungen/Wertminderungen werden auf die versicherungstechnischen Funktionsbereiche verteilt oder in der Position "Sonstige Erträge/Aufwendungen" ausgewiesen. Forderungen werden mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Für diese Finanzinstrumente wird aufgrund der kurzen Haltedauer und der großen Anzahl an betroffenen Transaktionen ein vereinfachter Wertminderungsansatz auf Portfolioebene, basierend auf historischen Ausfallquoten, verwendet (s. o.).
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte (oder Gruppen von zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Schulden) werden als zur Veräußerung gehalten klassifiziert und gesondert ausgewiesen, wenn ihr Buchwert im Wesentlichen durch einen Verkauf erlöst wird statt durch fortgesetzte betriebliche Nutzung. Der Verkauf muss höchst wahrscheinlich sein. Diese Vermögenswerte werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert oder beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Bewertungen von Finanzinstrumenten werden in Folgeperioden nicht geändert. Planmäßige Abschreibungen werden bis zum Tag der Klassifizierung als "zur Veräußerung gehalten" berücksichtigt. Wertminderungen sind im Gewinn bzw. Verlust zu erfassen, wobei ein späterer Wertanstieg zu einer Gewinnrealisierung bis zur Höhe des kumulierten Wertminderungsaufwands führt.
Die wichtigsten vom Konzern eingegangenen Leasingverhältnisse betreffen Gebäude sowie technische Geräte und IT-Ausstattung. Der Konzern beurteilt bei Vertragsbeginn, ob ein solcher Vertrag ein Leasingverhältnis begründet oder beinhaltet. Er verwendet ein einheitliches Modell für den Ansatz und die Bewertung aller Leasingverhältnisse mit einer Laufzeit von mehr als zwölf Monaten, außer im Falle von geringwertigen Vermögenswerten. Als Leasingnehmer erfasst der Konzern zum Bereitstellungsdatum ein Nutzungsrecht sowie eine Leasingverbindlichkeit, die die Verpflichtung des Konzerns, Leasingzahlungen zu leisten, abbildet. Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen werden unter den Sachanlagen in den jeweiligen Bilanzposten ausgewiesen. Leasingverbindlichkeiten werden in der Position "Übrige Verbindlichkeiten" ausgewiesen und gemäß den Bestimmungen von IFRS 16 bewertet. Der Konzern macht von dem Wahlrecht Gebrauch, IFRS 16 nicht auf kurzfristige Leasingverhältnisse (d. h. Leasingverhältnisse mit einer Laufzeit von nicht mehr als zwölf Monaten ab Bereitstellungsdatum) und auf Leasingverhältnisse für geringwertige technische Anlagen und IT-Ausstattung anzuwenden. In diesen Fällen werden die Leasingzahlungen als laufender Aufwand erfasst.
Im Eigenkapital werden das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklagen, die Gewinnrücklagen und die übrigen Rücklagen ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen enthalten die von den Aktionären der Talanx AG auf die Aktien eingezahlten Beträge.
Die Gewinnrücklagen umfassen die Zuführungen aus dem Jahresergebnis sowie thesaurierte Gewinne, die die Konzernunternehmen seit ihrer Konzernzugehörigkeit erzielt haben. Darüber hinaus wird bei einer retrospektiven Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Anpassungsbetrag für frühere Perioden im Anfangsbestand der Gewinnrücklagen erfasst.
Übrige Rücklagen: Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte von erfolgsneutral zum Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten werden in der Position "Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen" ausgewiesen. Differenzen aus der Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe in den Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen sowie unrealisierte Gewinne/Verluste aus der Bewertung nach der Equity-Methode werden ebenfalls in den übrigen Rücklagen ausgewiesen, genauso wie der effektive Teil des Gewinns/Verlusts von Sicherungsinstrumenten im Rahmen von Cashflow-Hedges.
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Jahresergebnis werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Jahresergebnis und im Eigenkapital in der Position "Anteile nicht beherrschender Gesellschafter" ausgewiesen. Es handelt sich dabei um die Anteile konzernfremder Dritter am Eigenkapital von Tochterunternehmen.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: Die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Pensionsplänen werden für jeden Plan separat und nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Bewertung erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Es werden dabei nicht nur die am Abschlussstichtag bekannten Anwartschaften und laufenden Renten berücksichtigt, sondern auch deren zukünftige Entwicklung. Der Zinssatz, mit dem die Pensionsverpflichtungen abgezinst werden, orientiert sich an den Zinssätzen, die für hochwertige Unternehmensanleihen gelten. Der verwendete Abzinsungssatz ist ein zahlungsgewichteter Durchschnittszins, in dem sich die Fälligkeiten, die Höhe und die Währung der zu zahlenden Leistungen widerspiegeln. Bei der Extrapolation der Euro-Zinsstrukturkurve berücksichtigt der Konzern zudem einen Trend auf den Spread von Unternehmensanleihen zur Verbesserung der Schätzgenauigkeit. Für wesentliche Pläne werden individuelle Zinssätze nach der Spot-Rate-Methode zur Bestimmung des Zinsaufwandes und -ertrages angewendet, d. h., die unterschiedlichen Zahlungsströme werden mit verschiedenen Zinssätzen gewichtet berücksichtigt.
Stehen den Pensionsverpflichtungen Vermögenswerte einer rechtlich eigenständigen Einheit gegenüber (z. B. eines Fonds oder durch externe Vermögen gedeckte Leistungszusagen), die ausschließlich zur Bedeckung der erteilten Pensionsversprechen verwendet werden dürfen und dem Zugriff etwaiger Gläubiger entzogen sind, sind die Pensionsverpflichtungen unter Abzug der Vermögenswerte auszuweisen. Sofern der beizulegende Zeitwert dieser Vermögenswerte die zugehörigen Pensionsverpflichtungen übersteigt, wird dieser Nettobetrag als sonstige Forderung ausgewiesen, angepasst um Effekte aus der Aktivierungsobergrenze (Asset Ceiling). Die Kostenkomponenten aus der Veränderung der leistungsorientierten Pläne werden, soweit sie den Dienstzeitaufwand und die Nettozinsen auf die Nettoschuld betreffen, im Gewinn/im Verlust der Periode berücksichtigt. Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand aus Planänderungen und Plankürzungen sowie Gewinne/Verluste aus Planabgeltungen werden im Zeitpunkt ihres Eintritts im Gewinn oder Verlust der Periode erfasst. Sämtliche Neubewertungseffekte werden im sonstigen Ergebnis bilanziert und im Eigenkapital ausgewiesen. Die Neubewertungen der Pensionsverpflichtungen umfassen zum einen die versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste aus den Bruttopensionsverpflichtungen, zum anderen den Unterschied zwischen der tatsächlich realisierten Planvermögensrendite und den rechnungsmäßigen Zinserträgen auf Planvermögen. Im Fall einer Überdotierung von Plänen fließt in die Neubewertungskomponente außerdem die Differenz zwischen dem Zins auf die Auswirkung der Vermögensobergrenze und der gesamten Veränderung des Nettovermögens aus der Auswirkung der Vermögensobergrenze (Asset Ceiling) ein. Weitere Erläuterungen und Sensitivitätsanalysen finden sich unter Anmerkung 19.
Sonstige Rückstellungen und Steuerrückstellungen werden nach bestmöglicher Schätzung in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme gebildet. Ist der Effekt aus dem Zeitwert des Geldes wesentlich, werden die Rückstellungen abgezinst. Restrukturierungsrückstellungen werden dann angesetzt, wenn ein detaillierter formeller Plan für die Restrukturierung durch den Konzern genehmigt wurde und die wesentlichen Details der Restrukturierung öffentlich angekündigt wurden. Die Rückstellungen beinhalten u. a. Annahmen hinsichtlich der Anzahl der von Entlassungen betroffenen Mitarbeiter, der Höhe der Abfindungszahlungen und der Kosten im Zusammenhang mit der Beendigung von Verträgen. Aufwendungen, die mit den zukünftigen Geschäftstätigkeiten zusammenhängen (z. B. Versetzungskosten), werden nicht bei der Festlegung der Rückstellungen berücksichtigt.
Anteilsbasierte Vergütungen werden im Konzern ausschließlich in bar abgegolten. Die Schulden der in bar zu erfüllenden Vergütungspläne werden zu jedem Abschlussstichtag und am Erfüllungstag bewertet. Der beizulegende Zeitwert jedes dieser Pläne wird als Aufwand über den Erdienungszeitraum verteilt. Danach wird jede Änderung des beizulegenden Zeitwertes von nicht ausgeübten Plänen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Der Versicherungsumsatz ist definiert als der Gesamtbetrag der Veränderungen des Vermögenswertes für den zukünftigen Versicherungsschutz aus (Rück-)Versicherungen und der Veränderungen der Deckungsrückstellung, die in dem Zeitraum eingetreten sind, der sich auf den Versicherungsschutz oder andere Leistungen bezieht, für die der Konzern den Erhalt einer Gegenleistung erwartet. Der Konzern erfasst Umsatzerlöse aus der Übertragung des zugesagten Versicherungsschutzes und zugesagter anderer Leistungen in Höhe der Gegenleistung, auf die der Konzern im Gegenzug für diese Leis tungen voraussichtlich einen Anspruch hat. Das bedeutet, dass der Konzern keine Kapitalanlagekomponenten in den Versicherungsumsatz einbezieht und Letzteres in jeder Berichtsperiode als den Betrag erfasst, mit dem die Leistungsverpflichtungen aus den Versicherungsverträgen erfüllt werden. Der Versicherungsumsatz ist die wesentliche Kennzahl, die zur Bereitstellung von Informationen über das Geschäftsvolumen und die Bruttowertentwicklung herangezogen wird.
Im Rahmen des GMM und des VFA fließen in den Versicherungsumsatz die folgenden Posten ein:
| ― |
eine Auflösung der CSM, deren Bewertung auf den bereitgestellten Deckungseinheiten basiert (siehe nachfolgenden Abschnitt "Auflösung der CSM"); |
| ― |
Änderungen der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken; |
| ― |
im Laufe des Geschäftsjahres zu begleichende Schadenfälle und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen; diese werden normalerweise mit den zu Jahresbeginn erwarteten Beträgen bewertet. Dieser Posten enthält Beträge ebenfalls aus der zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes einer Gruppe von Verträgen erfolgten Ausbuchung von Vermögenswerten für Zahlungsströme (außer Abschlusskosten), die als Versicherungsumsatz erfasst werden, zuzüglich der zum entsprechenden Zeitpunkt angefallenen versicherungstechnischen Aufwendungen; |
| ― |
andere Beträge, einschließlich erfahrungsbedingter Anpassungen, bezogen auf Prämieneinnahmen für aktuelle oder vergangene Leistungen für das Lebensversicherungsgeschäft, zuzüglich Beträgen in Verbindung mit beim Versicherungsnehmer entstandenen Steueraufwendungen für das Überschussbeteiligungsgeschäft. |
Die Höhe der CSM für eine Gruppe von Versicherungsverträgen, die in einem bestimmten Geschäftsjahr als Versicherungsumsatz erfasst wird, bestimmt sich aus der Identifizierung der Deckungseinheiten in der Gruppe, aus der Aufteilung der am Ende des Jahres verbleibenden CSM vor der gleichmäßigen Aufteilung auf jede in der laufenden Periode erbrachte bzw. in künftigen Jahren voraussichtlich zu erbringende Deckungseinheit sowie aus der erfolgswirksamen Erfassung des den in der Periode erbrachten Deckungseinheiten zugeordneten Betrags der CSM. Die Anzahl der Deckungseinheiten ist die Menge der Leistungen gemäß den Verträgen in der Gruppe; diese Anzahl wird bestimmt, indem für jeden Vertrag die Menge der gemäß dem Vertrag zu erbringenden Leistungen und der erwartete Deckungszeitraum für den Vertrag berücksichtigt werden. Die Deckungseinheiten werden zu jedem Abschlussstichtag überprüft und aktualisiert. Diese Deckungseinheiten basieren auf Volumengrößen, die ins Verhältnis zwischen deren Höhe am Ende der abgelaufenen Periode und der gesamten Vertragslaufzeit gesetzt werden, um den Service für die Periode zu bestimmen. Die Deckungseinheiten wählen wir für jedes Versicherungsgeschäft so, dass sie die jeweilige Leistungserbringung bestmöglich widerspiegeln.
Die im Rahmen von Versicherungsverträgen erbrachten Leistungen umfassen Versicherungsschutz und, für alle Verträge mit direkter Überschussbeteiligung, kapitalanlagebezogene Leistungen im Zusammenhang mit dem Management der zugrunde liegenden Referenzwerte im Namen der Versicherungsnehmer sowie gegebenenfalls die zur Erwirtschaftung von Kapitalerträgen erbrachten Leistungen für Verträge mit indirekter Überschussbeteiligung. Der erwartete Deckungszeitraum spiegelt die Erwartung hinsichtlich Vertragsstornierungen sowie die Wahrscheinlichkeit des Eintritts von versicherten Ereignissen wider, soweit diese den erwarteten Deckungszeitraum beeinflussen. Der Zeitraum für die kapitalanlagebezogenen Leistungen endet spätestens an dem Datum, an dem alle an derzeitige Versicherungsnehmer fälligen Beträge in Bezug auf diese Leistungen ausgezahlt wurden.
Der im Gewinn oder Verlust für die Periode erfasste Betrag entspricht dem Verhältnis der Deckungseinheiten für die laufende Periode der CSM zur Summe der Deckungseinheiten für die laufende und alle verbleibenden Perioden, angewendet auf die angepasste CSM vor ihrer Auflösung.
Im Rahmen des PAA entspricht der Versicherungsumsatz in jeder Periode dem Betrag der Prämieneinnahmen für die Bereitstellung von Versicherungsschutz in der Periode. Die erwarteten Prämieneinnahmen werden auf Grundlage des Zeitablaufs zugeordnet oder alternativ basierend auf einem anderen Einnahmeverlauf, wenn das erwartete Muster der Befreiung vom Risiko während des Deckungszeitraums signifikant vom Zeitablauf abweicht.
Versicherungstechnische Aufwendungen aus Versicherungsverträgen werden grundsätzlich direkt erfolgswirksam erfasst. Darin sind keine Rückzahlungen von Kapitalanlagekomponenten enthalten. Die versicherungstechnischen Aufwendungen umfassen u. a. folgende Posten:
| ― |
eingetretene Schadenfälle und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen; |
| ― |
Amortisierung der Abschlusskosten: Bei nicht mit dem PAA bewerteten Verträgen entspricht dies dem Betrag des im Geschäftsjahr erfassten Versicherungsumsatzes, der sich auf die Wiedererlangung der Abschlusskosten bezieht. Im Falle von Verträgen, die mit dem PAA bewertet werden, nimmt der Konzern eine lineare Abschreibung der Abschlusskosten über den Deckungszeitraum der Gruppe von Verträgen vor; |
| ― |
Verluste aus belastenden Verträgen sowie Wertaufholungen, bezogen auf solche Verluste; |
| ― |
Anpassungen der Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle, die sich nicht aus den Auswirkungen des Zeitwerts des Geldes, des finanziellen Risikos und der Änderungen des finanziellen Risikos ergeben; |
| ― |
Wertminderungsaufwendungen auf Vermögenswerte für Abschlusskosten und zugehörige Wertaufholungen. |
Das Ergebnis aus Rückversicherungsverträgen ist getrennt von den Erträgen oder Aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen darzustellen und umfasst saldiert die vom Rückversicherer erstatteten Beträge abzüglich der versicherungstechnischen Aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen. Der Konzern erfasst die Zahlungen des Rückversicherers aus eingetretenen Schadenfällen als Erträge aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen. Im Falle von mit dem PAA bewerteten Verträgen entsprechen die versicherungstechnischen Aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen der Höhe der erwarteten Prämienzahlungen für den Erhalt des Rückversicherungsschutzes in der Berichtsperiode zzgl. der Änderung des Nichterfüllungsrisikos des Rückversicherers. Bei mit dem GMM bewerteten Verträgen ist darüber hinaus die Auflösung der CSM enthalten.
Der Posten "Versicherungstechnisches Finanzergebnis" umfasst die Änderungen des Buchwerts der Gruppe von Versicherungsverträgen, die sich aus den Auswirkungen des Zeitwerts des Geldes (der Wert zum Periodenanfang ist mit dem Zinssatz, der für die Diskontierung herangezogen wurde, aufzuzinsen [Locked-in-Zinssatz]), den Auswirkungen des finanziellen Risikos und aus den Auswirkungen der Änderungen des finanziellen Risikos ergeben, es sei denn, dass solche Änderungen bei Gruppen von Versicherungsverträgen mit direkter Überschussbeteiligung einer Verlustkomponente zugeordnet und in der Position "Versicherungstechnische Aufwendungen" ausgewiesen werden.
Der Konzern hat entschieden, grundsätzlich für alle Portfolios des Konzerns eine Aufteilung der versicherungstechnischen Finanzerträge und -aufwendungen zwischen der Gewinn- und Verlustrechnung und dem sonstigen Ergebnis vorzunehmen. Im Falle von Verträgen, die mit dem VFA bewertet werden, resultiert die Erfassung im sonstigen Ergebnis in der Eliminierung von Rechnungslegungsanomalien innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung. Der Betrag, der den erfolgswirksam erfassten Erträgen oder Aufwendungen aus zugrunde liegenden Vermögenswerten entspricht (Kapitalanlageergebnis einschließlich des Ergebnisses aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen), fließt in die Finanzerträge oder -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen ein. Der restliche Betrag der Finanzerträge oder - aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen für die Berichtsperiode wird im sonstigen Ergebnis erfasst.
Bei einer Ausbuchung eines Vertrages ohne direkte Überschussbeteiligung infolge einer Übertragung an einen Dritten oder bei einer Vertragsänderung werden sämtliche verbleibenden im sonstigen Ergebnis kumulierten Beträge für den Vertrag als Umgliederungsbetrag erfolgswirksam umgegliedert. Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen für alle anderen Verträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
Die im sonstigen Ergebnis dargestellten Beträge werden in der Rücklage für versicherungstechnische Finanzerträge/Finanzaufwendungen kumuliert. Bucht der Konzern einen Vertrag ohne direkte Überschussbeteiligung infolge einer Übertragung an einen Dritten oder aufgrund einer Vertragsänderung aus, werden sämtliche verbleibenden im sonstigen Ergebnis kumulierten Beträge für den Vertrag als Umgliederungsbetrag erfolgswirksam umgegliedert.
Die Zusammensetzung des Kapitalanlageergebnisses ist der Anmerkung 28 im Konzernanhang zu entnehmen.
Die Zusammensetzung der Sonstigen Erträge/Aufwendungen ist der Anmerkung 30 im Konzernanhang zu entnehmen. In den Sonstigen Erträgen/Aufwendungen (Position: Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes) sind auch die Kosten enthalten, die der Erfüllung von Versicherungsverträgen nicht direkt zugeordnet werden können (z. B. Kosten für die Produktentwicklung und Training).
Der Konzern erbringt neben seiner Kerngeschäftstätigkeit (im Anwendungsbereich des IFRS 17) verschiedene mit dem Versicherungsgeschäft im weiteren Sinne im Zusammenhang stehende Dienstleistungen, insbesondere Kapitalverwaltungsleistungen und sonstige versicherungsnahe Dienstleistungen, die in den Anwendungsbereich des IFRS 15 ("Erlöse aus Verträgen mit Kunden") fallen. Erlöse aus Verträgen mit Kunden werden dann realisiert, wenn die Verfügungsgewalt über die zugesagten Güter oder Dienstleistungen auf den Kunden übertragen wird. Die Höhe der Umsatzrealisierung entspricht dem Betrag der Gegenleistung, die der Konzern für die Übertragung von Gütern oder Dienstleistungen an den Kunden voraussichtlich erhalten wird. Der Konzern fungiert bei Verträgen im Anwendungsbereich des IFRS 15 als Prinzipal, da er grundsätzlich die Verfügungsgewalt über die Güter oder Dienstleistungen hat, bevor sie auf den Kunden übertragen werden. Verträge mit Kunden beinhalten in der Regel keine signifikanten Finanzierungskomponenten. Diese Umsatzerlöse sind im Abschnitt "Sonstige Angaben" des Konzernanhangs angegeben.
Der Steueraufwand enthält die tatsächliche Steuerbelastung auf die Ergebnisse der Konzernunternehmen, auf die die jeweiligen lokalen Steuersätze angewendet werden, sowie Veränderungen der aktiven und der passiven latenten Steuern. Aufwand und Ertrag aus Zinsen oder Strafen, die an die Steuerbehörden zu zahlen sind, werden in der Position "Sonstige Erträge/Aufwendungen" ausgewiesen.
Die Berichtswährung des Konzerns ist der Euro.
Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden grundsätzlich mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die entsprechende funktionale Währung der Unternehmenseinheiten umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden, die am Abschlussstichtag auf Fremdwährung lauten, werden zum Stichtagskurs in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste aus dieser Umrechnung werden im Währungsergebnis ausgewiesen. Fremdwährungsgewinne/-verluste aus nicht monetären Posten (z. B. Eigenkapitalinstrumente), die als FVOCI klassifiziert sind, werden ohne die Möglichkeit einer späteren Umbuchung in den Gewinn oder Verlust im sonstigen Ergebnis bilanziert.
Fremdwährungspositionen (einschließlich Geschäfts- und Firmenwerte) ausländischer Tochterunternehmen, deren Landeswährung nicht der Euro ist, rechnen wir mit dem Devisenmittelkurs am Abschlussstichtag in Euro um, Fremdwährungspositionen in der Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs. Alle sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe werden im sonstigen Ergebnis erfasst und in der Rücklage aus Währungsumrechnung im Eigenkapital ausgewiesen, soweit die Umrechnungsdifferenz nicht den nicht beherrschenden Anteilen zugewiesen ist.
| Bilanz (Stichtag) | Erfolgsrechnung (Durchschnitt) | ||||
| 1
EUR |
entspricht | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| AUD | Australien | 1,6273 | 1,5710 | 1,6291 | 1,5188 |
| BRL | Brasilien | 5,3625 | 5,6362 | 5,4056 | 5,4833 |
| CAD | Kanada | 1,4651 | 1,4449 | 1,4601 | 1,3763 |
| CLP | Chile | 974,1800 | 910,0600 | 910,2154 | 915,8262 |
| CNY | China | 7,8454 | 7,3650 | 7,6562 | 7,0861 |
| GBP | Großbritannien | 0,8689 | 0,8872 | 0,8700 | 0,8538 |
| MXN | Mexiko | 18,7337 | 20,8805 | 19,2065 | 21,2336 |
| PLN | Polen | 4,3386 | 4,6843 | 4,5371 | 4,6814 |
| TRY | Türkei | 32,6830 | 19,9821 | 25,7923 | 17,2707 |
| USD | USA | 1,1051 | 1,0675 | 1,0813 | 1,0570 |
| ZAR | Südafrika | 20,3788 | 18,0975 | 19,8975 | 17,2599 |
Die Türkei wird seit dem zweiten Quartal 2022 für Zwecke der Finanzberichterstattung als hochinflationär im Sinne des IAS 29 (Rechnungslegung in Hochinflationsländern) eingestuft. Somit haben Gesellschaften, deren funktionale Währung der türkischen Lira (TRY) entspricht, für Berichtsperioden, die am oder nach dem 30. Juni 2022 enden, die Rechnungslegung gemäß IAS 29 anzuwenden. Demnach werden die betroffenen Abschlüsse nicht auf Basis historischer Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert, sondern bereinigt um die Einflüsse der Inflation dargestellt. Der in diesem Zusammenhang durch das Turkish Statistical Institute (TURKSTAT) verwendete Verbraucherindex beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.859,38 (31. Dezember 2022: 1.128,45). Insgesamt hat sich für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ein Gewinn aus der Nettoposition der monetären Posten von 87 (17) Mio. EUR ergeben, der im übrigen Ergebnis ausgewiesen wurde. Dieser beinhaltet einen Ergebnisbeitrag nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter in Höhe von +45 (-5) Mio. EUR.
Die Festlegung der berichtspflichtigen Segmente folgt in Übereinstimmung mit IFRS 8 ("Geschäftssegmente") der internen Berichtsund Steuerungsstruktur der Gruppe, anhand derer der Konzernvorstand regelmäßig die Leistung der Segmente beurteilt und über die Allokation von Ressourcen zu den Segmenten entscheidet.
Der Konzern hat die geschäftlichen Aktivitäten in Versicherung und Konzernfunktionen aufgeteilt. Die Versicherungsaktivitäten (ohne die konzerninterne Rückversicherung der Talanx AG) sind weiter in sechs berichtspflichtige Segmente untergliedert, wobei infolge unterschiedlicher Produktarten, Risiken und Kapitalzuordnungen zunächst eine Differenzierung in Erst- und Rückversicherung erfolgt.
Die Versicherungsaktivitäten in der Erstversicherung sind aufgrund der nach Kundengruppen bzw. geografischen Regionen (Inland versus Ausland) sowie im deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft nach Sparten (Sachversicherung und Lebensversicherung) ausgerichteten Steuerung in die vier berichtspflichtigen Segmente "Industrieversicherung", "Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall", "Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben" und "Privat- und Firmenversicherung International" gegliedert. Diese Segmentierung entspricht auch den Zuständigkeiten der Mitglieder im Vorstand.
Das Rückversicherungsgeschäft wird vollständig aus der Hannover Rück-Gruppe übernommen und ist gemäß der Systematik des internen Berichtswesens in die beiden Segmente Schaden- und Personen-Rückversicherung aufgeteilt.
Abweichend von der Segmentierung im Konzernabschluss der Hannover Rück SE ordnen wir dem Segment Schaden-Rückversicherung auch die Holdingfunktionen dieser Gruppe zu. Die segmentübergreifenden Ausleihungen innerhalb der Hannover Rück-Gruppe werden im Talanx Konzernabschluss den beiden Rückversicherungssegmenten zugerechnet (Konzernabschluss der Hannover Rück SE: Konsolidierungsspalte). Dadurch sind Abweichungen der Segmentergebnisse, wie sie im Konzernabschluss der Talanx AG für das Rückversicherungsgeschäft berichtet werden, von denen im Abschluss der Hannover Rück SE unvermeidlich.
Nachfolgend sind die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen aufgeführt, mit denen diese berichtspflichtigen Segmente Erträge erzielen.
Industrieversicherung: Das Segment umfasst das globale Industriegeschäft. Der Umfang des Geschäftsbetriebs beinhaltet eine breite Auswahl an Versicherungsprodukten wie die Haftpflicht-, Kraftfahrzeug-, Unfall-, Feuer-, Sach-, Rechtsschutz-, Transport-, Financial-Lines-, Agenten- und Spezial- (u. a. in den Sparten Vermögensschadenhaftpflicht, Organhaftpflicht, Sports and Entertainment, Luftfahrt, Offshore Energy und Tierversicherung) und Technische Versicherungen für große und mittelgroße Unternehmen im In- und Ausland. Darüber hinaus wird Rückdeckung in verschiedenen Versicherungszweigen gewährt.
Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall: Das Segment steuert unsere Sachversicherungsleistungen für das deutsche Privat- und Firmenkundengeschäft. Das Produktspektrum reicht von Versicherungsprodukten für preis- und leistungsbewusste Kunden über maßgeschneiderte Produkte für beratungsaffine Kunden bis hin zum Belegschaftsgeschäft. Ein Fokus liegt dabei auf kleinen und mittleren Unternehmen, denen wir ebenfalls optimalen Versicherungsschutz anbieten möchten. Der Vertrieb erfolgt über die konzerneigene Außendienstorganisation, über unabhängige Vermittler und Mehrfachagenten sowie über Kooperationen und den Online- und Direktvertrieb.
Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben: Das Segment bündelt unsere Lebensversicherungsaktivitäten einschließlich des deutschlandweit betriebenen Bancassurance-Geschäfts, d. h. des Vertriebs von Versicherungspolicen mittels Partnerbanken. Es erbringt auch Versicherungsdienstleistungen in Österreich. Das Produktspektrum reicht von fondsgebundenen Lebensversicherungen über Renten- und Risikoversicherungen bis hin zu Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Der Vertrieb erfolgt im Besonderen über Banken, unabhängige Vermittler und Mehrfachagenten und eine eigene Ausschließlichkeitsorganisation.
Privat- und Firmenversicherung International: Die Tätigkeit des Segments umfasst spartenübergreifend das Versicherungsgeschäft mit Privat- und Firmenkunden, inklusive der betriebenen Bancassurance-Aktivitäten, im Ausland. Die Produktpalette umfasst u. a. Angebote der Kfz-Versicherung, Schaden- und Unfallversicherung, Transport- und Feuerversicherung sowie zahlreiche Produkte aus dem Bereich der Lebensversicherung. Das Auslandsgeschäft wird zu einem großen Anteil über Makler und Agenten abgewickelt. Zusätzlich nutzen viele Segmentgesellschaften Banken als Vertriebskanäle.
Schaden-Rückversicherung: In diesem Segment werden weltweit alle Sparten im Schaden- und Haftpflichtgeschäft rückversichert. Dies umfasst auch die Spezialbereiche Transport- und Luftfahrtgeschäft, Kredit-/Kautionsgeschäft, Agrargeschäft, die strukturierte Rückversicherung, das fakultative sowie das Katastrophengeschäft ebenso wie parametrische Deckungen.
Personen-Rückversicherung: Das Segment fasst die weltweiten Aktivitäten der Hannover Rück-Gruppe in allen Sparten der Lebens-, Kranken- und Rentenversicherung sowie der privaten Unfallversicherung zusammen, sofern sie von Personenversicherern gezeichnet und rückversichert werden.
Konzernfunktionen: Das Segment umfasst, in Abgrenzung zu den sechs operativen Segmenten, die Konzernsteuerung sowie Tätigkeiten zur Unterstützung des Geschäftsbetriebs der Gruppe. Dazu zählen die Kapitalanlageverwaltung, die Abwicklung und Platzierung von Teilen der Rückversicherungsabgaben für die Erstversicherung einschließlich konzerninterner Rückversicherung sowie die Konzernfinanzierung. Das konzernexterne Asset-Management-Geschäft für private und institutionelle Investoren der Ampega Investment GmbH, Köln, weisen wir ebenfalls in diesem Segment aus. Darüber hinaus werden diesem Bereich zentrale Dienstleistungsgesellschaften zugeordnet, die einzelne Servicetätigkeiten (z. B. IT-Dienstleistungen, Inkasso, Personal und Rechnungswesen) auf Kostenerstattungsbasis vorwiegend für die Erstversicherer im Inland ausführen.
Bewertungsgrundlage für sämtliche Transaktionen zwischen berichtspflichtigen Segmenten sind marktkonforme Transferpreise. In der Konsolidierungsspalte werden die konzerninternen segmentübergreifenden Transaktionen herausgerechnet. Erträge aus Dividendenzahlungen bzw. Ergebnisabführungsverträge, die der Konzernholding zuzurechnen sind, werden im jeweiligen Segment eliminiert. Die Gewinn- und Verlustrechnung nach Geschäftsbereichen/ berichtspflichtigen Segmenten haben wir aus Konsistenz- und Vergleichbarkeitsgründen an die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung angepasst. Gleiches gilt für die Konzernbilanz.
Für die Segmente "Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall" und "Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben" werden weder Ertragsteuern noch Finanzierungszinsen ermittelt und an den Hauptentscheidungsträger berichtet, sodass die Gewinn- und Verlustrechnung mit dem EBIT endet. Somit kann für sie auch keine Segmentbilanz aufgestellt werden. Das EBIT des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland ergibt sich aus der Addition der beiden berichtspflichtigen Segmente. Die Bilanz des Geschäftsbereichs Rückversicherung ergibt sich aus der Addition der Segmentbilanzen seiner berichtspflichtigen Segmente Schaden-Rückversicherung und Personen-Rückversicherung.
Um den finanziellen Erfolg der berichtspflichtigen Segmente im Konzern beurteilen zu können, werden abhängig von der Art und Fristigkeit der geschäftlichen Aktivitäten unterschiedliche Steuerungsgrößen bzw. Performance-Maße genutzt. Als einheitliche Bemessungsgrundlage wird das operative Ergebnis (EBIT) - ermittelt aus IFRS-Ergebnisbeiträgen - herangezogen. Zur Darstellung der tatsächlichen operativen Profitabilität und zur Verbesserung der Vergleichbarkeit wird hierbei das Periodenergebnis vor Ertragsteuern herausgestellt. Ferner wird das Ergebnis um die Zinsaufwendungen für Fremdfinanzierung bzw. aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten (Finanzierungszinsen) bereinigt.
In Mio. EUR
Aktiva
| Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland | Privat- und Firmenversicherung International | ||||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 2 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| A. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| a. Geschäfts- oder Firmenwert | 152 | 152 | 248 | 248 | 1.175 | 584 |
| b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 20 | 11 | 49 | 55 | 517 | 174 |
| 172 | 164 | 297 | 304 | 1.692 | 758 | |
| B. Vermögenswerte aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 82 | 63 | - | - | 26 | 17 |
| C. Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 7.285 | 7.193 | 189 | 211 | 1.038 | 870 |
| D. Kapitalanlagen | ||||||
| a. Fremdgenutzter Grundbesitz und Finanzierungsleasing | 160 | 160 | 3.427 | 3.371 | 106 | 121 |
| b. Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und Beteiligungen | 203 | 219 | 82 | 77 | 51 | 38 |
| c. Sonstige Finanzinstrumente | ||||||
| i. Zu Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | - | 75 | 875 | 943 | 78 | 91 |
| ii. Erfolgsneutral zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 10.348 | 8.511 | 36.815 | 36.220 | 11.076 | 9.950 |
| iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 2.289 | 2.164 | 5.541 | 5.382 | 2.925 | 2.545 |
| d. Übrige Kapitalanlagen | 96 | 101 | 591 | 597 | - | - |
| Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 13.096 | 11.230 | 47.332 | 46.591 | 14.235 | 12.745 |
| E. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | 12.106 | 10.907 | 372 | 359 |
| F. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 1.089 | 889 | 1.823 | 817 | 472 | 329 |
| G. Aktive Steuerabgrenzung | 56 | 46 | 299 | 304 | 301 | 298 |
| H. Sonstige Vermögenswerte | 943 | 901 | 646 | 609 | 867 | 753 |
| I. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden 1 | 18 | 34 | - | 36 | 4 | 473 |
| Summe der Aktiva | 22.741 | 20.519 | 62.691 | 59.779 | 19.008 | 16.603 |
Aktiva
| Rückversicherung | Konzernfunktionen | Konsolidierung | ||||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| A. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| a. Geschäfts- oder Firmenwert | 35 | 35 | - | - | - | - |
| b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 138 | 138 | 58 | 74 | - | - |
| 174 | 173 | 58 | 74 | - | - | |
| B. Vermögenswerte aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 1.020 | 1.448 | - | - | -78 | -83 |
| C. Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 1.526 | 2.590 | 1.942 | 1.618 | -4.906 | -4.991 |
| D. Kapitalanlagen | ||||||
| a. Fremdgenutzter Grundbesitz und Finanzierungsleasing | 2.537 | 2.319 | - | - | - | - |
| b. Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und Beteiligungen | 3.019 | 2.877 | - | - | - | - |
| c. Sonstige Finanzinstrumente | ||||||
| i. Zu Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | - | 48 | - | - | - | -300 |
| ii. Erfolgsneutral zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 50.619 | 46.894 | 352 | 1.250 | - | - |
| iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 3.994 | 3.163 | 528 | 833 | -1 | -2 |
| d. Übrige Kapitalanlagen | 553 | 568 | 1.752 | 790 | -2.626 | -1.662 |
| Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 60.722 | 55.869 | 2.632 | 2.873 | -2.627 | -1.964 |
| E. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | - | - | - | - |
| F. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 1.016 | 1.309 | 703 | 248 | - | - |
| G. Aktive Steuerabgrenzung | 631 | 458 | 242 | 285 | -171 | -166 |
| H. Sonstige Vermögenswerte | 4.557 | 4.107 | 1.180 | 1.015 | -3.711 | -3.276 |
| I. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden 1 | - | - | - | - | -2 | -9 |
| Summe der Aktiva | 69.645 | 65.954 | 6.757 | 6.113 | -11.495 | -10.488 |
Aktiva
| Gesamt | ||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 2 | |
| A. Immaterielle Vermögenswerte | ||
| a. Geschäfts- oder Firmenwert | 1.611 | 1.020 |
| b. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 782 | 452 |
| 2.393 | 1.472 | |
| B. Vermögenswerte aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 1.049 | 1.444 |
| C. Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 7.074 | 7.492 |
| D. Kapitalanlagen | ||
| a. Fremdgenutzter Grundbesitz und Finanzierungsleasing | 6.230 | 5.971 |
| b. Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und Beteiligungen | 3.355 | 3.212 |
| c. Sonstige Finanzinstrumente | ||
| i. Zu Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | 954 | 857 |
| ii. Erfolgsneutral zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 109.210 | 102.826 |
| iii. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 15.276 | 14.084 |
| d. Übrige Kapitalanlagen | 366 | 394 |
| Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 135.390 | 127.345 |
| E. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 12.478 | 11.266 |
| F. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 5.102 | 3.592 |
| G. Aktive Steuerabgrenzung | 1.358 | 1.224 |
| H. Sonstige Vermögenswerte | 4.483 | 4.110 |
| I. Langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden 1 | 20 | 534 |
| Summe der Aktiva | 169.347 | 158.479 |
2 Angepasst gemäß IAS 8, siehe
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
In Mio. EUR
| Passiva | Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland | Privat- und Firmenversicherung International | |||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 2 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| B. Nachrangige Verbindlichkeiten | 410 | 410 | 194 | 206 | 104 | 105 |
| C. Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 17.558 | 15.935 | 58.987 | 56.444 | 11.444 | 10.928 |
| D. Verbindlichkeiten aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 59 | 167 | 69 | 28 | - | 1 |
| E. Andere Rückstellungen | ||||||
| a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 443 | 432 | 107 | 102 | 74 | 78 |
| b. Steuerrückstellungen | 197 | 136 | 133 | 83 | 128 | 68 |
| c. Sonstige Rückstellungen | 98 | 85 | 156 | 98 | 259 | 138 |
| 738 | 654 | 396 | 283 | 461 | 284 | |
| F. Verbindlichkeiten | ||||||
| a. Begebene Anleihen und Darlehen | - | 9 | 116 | 58 | 1.279 | 321 |
| b. Übrige Verbindlichkeiten | 1.068 | 897 | 1.358 | 1.181 | 2.380 | 1.994 |
| 1.068 | 907 | 1.473 | 1.239 | 3.659 | 2.315 | |
| G. Passive Steuerabgrenzung | 219 | 161 | 46 | 69 | 129 | 74 |
| H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden 1 | 25 | 44 | - | - | - | 406 |
| Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen | 20.077 | 18.277 | 61.165 | 58.268 | 15.797 | 14.112 |
|
Passiva |
||||||
| Rückversicherung | Konzernfunktionen | Konsolidierung | ||||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| B. Nachrangige Verbindlichkeiten | 3.587 | 4.096 | 1.996 | 1.246 | -1.029 | -1.054 |
| C. Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 44.239 | 41.769 | 2.759 | 2.288 | -4.724 | -4.758 |
| D. Verbindlichkeiten aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 699 | 557 | - | - | -90 | -188 |
| E. Andere Rückstellungen | ||||||
| a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 164 | 154 | 934 | 912 | - | - |
| b. Steuerrückstellungen | 226 | 173 | 87 | 81 | - | - |
| c. Sonstige Rückstellungen | 220 | 190 | 348 | 361 | - | - |
| 610 | 516 | 1.369 | 1.354 | - | - | |
| F. Verbindlichkeiten | ||||||
| a. Begebene Anleihen und Darlehen | 1.726 | 1.860 | 1.834 | 2.690 | -1.559 | -880 |
| b. Übrige Verbindlichkeiten | 5.704 | 5.058 | 218 | 223 | -3.701 | -3.282 |
| 7.431 | 6.918 | 2.052 | 2.914 | -5.260 | -4.162 | |
| G. Passive Steuerabgrenzung | 2.100 | 2.178 | - | - | -223 | -185 |
| H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden 1 | - | - | - | - | - | - |
| Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen | 58.666 | 56.035 | 8.176 | 7.802 | -11.327 | -10.348 |
|
Passiva |
||||||
| Gesamt | ||||||
| 31.12.2023 | 31.12.2022 2 | |||||
| B. Nachrangige Verbindlichkeiten | 5.262 | 5.009 | ||||
| C. Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 130.264 | 122.606 | ||||
| D. Verbindlichkeiten aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 737 | 564 | ||||
| E. Andere Rückstellungen | ||||||
| a. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 1.722 | 1.678 | ||||
| b. Steuerrückstellungen | 770 | 541 | ||||
| c. Sonstige Rückstellungen | 1.081 | 873 | ||||
| 3.573 | 3.092 | |||||
| F. Verbindlichkeiten | ||||||
| a. Begebene Anleihen und Darlehen | 3.395 | 4.058 | ||||
| b. Übrige Verbindlichkeiten | 7.027 | 6.072 | ||||
| 10.423 | 10.130 | |||||
| G. Passive Steuerabgrenzung | 2.271 | 2.296 | ||||
| H. Verbindlichkeiten von Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden 1 | 25 | 450 | ||||
| Summe Verbindlichkeiten/Rückstellungen | 152.554 | 144.147 | ||||
| Eigenkapital 3 | 16.793 | 14.332 | ||||
| Summe der Passiva | 169.347 | 158.479 | ||||
2 Angepasst gemäß IAS 8, siehe
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
3 Konzerneigenkapital und Anteile nicht
beherrschender Gesellschafter
| Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland | Privat- und Firmenversicherung International | ||||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| 1. Versicherungsumsatz | 9.065 | 8.218 | 3.558 | 3.412 | 7.099 | 5.337 |
| davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten | 63 | 36 | 80 | 61 | - | 1 |
| davon mit fremden Dritten | 9.002 | 8.182 | 3.477 | 3.351 | 7.099 | 5.336 |
| 2. Versicherungstechnische Aufwendungen | -7.055 | -6.725 | -3.099 | -3.074 | -6.644 | -5.126 |
| 3. Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -1.240 | -919 | -98 | -82 | -29 | -102 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 770 | 574 | 360 | 256 | 426 | 109 |
| 4. a. Erträge aus Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 517 | 462 | 1.801 | 2.186 | 912 | 734 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -320 | -240 | -892 | -1.415 | -329 | -314 |
| Kapitalanlageergebnis für eigenes Risiko | 196 | 223 | 909 | 771 | 583 | 420 |
| davon Wertminderungen auf Finanzinstrumente | 3 | -2 | -1 | 3 | -4 | -14 |
| davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | 16 | 21 | - | - | - | - |
| 4. c. Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | 1.437 | 251 | 49 | 5 |
| d. Aufwendungen aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | -68 | -1.763 | -4 | -59 |
| Ergebnis aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | 1.369 | -1.512 | 45 | -54 |
| Kapitalanlageergebnis | 196 | 223 | 2.279 | -741 | 628 | 366 |
| 5. a. Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen (inkl. Währungseffekte) | -91 | -354 | -2.160 | 821 | -363 | -229 |
| b. Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen (inkl. Währungseffekte) | -22 | 231 | 1 | 3 | 68 | 65 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -114 | -123 | -2.158 | 824 | -295 | -165 |
| Korrektur um das Währungsergebnis aus dem versicherungstechnischen Finanzergebnis | -72 | 70 | - | - | 34 | 30 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis vor Währungseffekten | -185 | -53 | -2.158 | 824 | -261 | -134 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis und Kapitalanlageergebnis vor Währungseffekten | 11 | 169 | 120 | 83 | 368 | 232 |
| 6. a. Währungsergebnis auf Kapitalanlagen | -29 | 11 | -18 | 17 | 38 | 29 |
| b. Währungsergebnis auf das versicherungstechnische Finanzergebnis | 72 | -70 | - | - | -34 | -30 |
| c. Sonstiges Währungsergebnis | -18 | 12 | -2 | 1 | -8 | 3 |
| Währungsergebnis | 24 | -47 | -20 | 18 | -5 | 2 |
| 7. a. Sonstige Erträge | 77 | 131 | 96 | 73 | 191 | 86 |
| b. Sonstige Aufwendungen | -435 | -398 | -297 | -300 | -473 | -290 |
| Sonstige Erträge/Aufwendungen | -358 | -267 | -201 | -228 | -281 | -204 |
| Ergebnis vor Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 446 | 430 | 260 | 129 | 507 | 139 |
| 8. Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - | - | - | - | - | - |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 446 | 430 | 260 | 129 | 507 | 139 |
| 9. Finanzierungszinsen | -10 | -10 | -8 | -6 | -36 | -7 |
| 10. Ertragsteuern | -85 | -109 | -81 | -40 | -118 | -37 |
| Jahresergebnis | 351 | 311 | 170 | 83 | 353 | 95 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | - | - | 9 | 11 | 76 | 39 |
| davon Aktionäre der Talanx AG | 351 | 311 | 161 | 72 | 277 | 56 |
| Rückversicherung | Konzernfunktionen | Konsolidierung | ||||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| 1. Versicherungsumsatz | 24.456 | 24.017 | 965 | 849 | -1.906 | -2.188 |
| davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten | 853 | 1.370 | 909 | 720 | -1.906 | -2.188 |
| davon mit fremden Dritten | 23.604 | 22.647 | 56 | 129 | - | - |
| 2. Versicherungstechnische Aufwendungen | -20.802 | -22.298 | -900 | -819 | 1.443 | 1.927 |
| 3. Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -1.996 | -383 | -37 | -6 | 456 | 416 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 1.658 | 1.336 | 27 | 24 | -7 | 154 |
| 4. a. Erträge aus Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 2.284 | 2.368 | 78 | 36 | -69 | -57 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -663 | -1.372 | -171 | -133 | 87 | 87 |
| Kapitalanlageergebnis für eigenes Risiko | 1.622 | 996 | -93 | -97 | 17 | 29 |
| davon Wertminderungen auf Finanzinstrumente | -23 | -120 | - | - | - | - |
| davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | 16 | -63 | - | - | - | - |
| 4. c. Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | - | - | - | - |
| d. Aufwendungen aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | - | - | - | - |
| Ergebnis aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | - | - | - | - |
| Kapitalanlageergebnis | 1.622 | 996 | -93 | -97 | 17 | 29 |
| 5. a. Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen (inkl. Währungseffekte) | -361 | -1.160 | -3 | -20 | 52 | 40 |
| b. Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen (inkl. Währungseffekte) | -24 | 97 | -5 | 9 | -80 | -41 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -385 | -1.064 | -8 | -11 | -28 | -1 |
| Korrektur um das Währungsergebnis aus dem versicherungstechnischen Finanzergebnis | -496 | 480 | 1 | 8 | - | - |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis vor Währungseffekten | -880 | -583 | -7 | -3 | -28 | -1 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis und Kapitalanlageergebnis vor Währungseffekten | 741 | 413 | -100 | -101 | -10 | 28 |
| 6. a. Währungsergebnis auf Kapitalanlagen | -450 | 548 | 1 | 2 | - | - |
| b. Währungsergebnis auf das versicherungstechnische Finanzergebnis | 496 | -480 | -1 | -8 | - | - |
| c. Sonstiges Währungsergebnis | 41 | -51 | - | - | - | - |
| Währungsergebnis | 87 | 16 | 1 | -6 | - | - |
| 7. a. Sonstige Erträge | 238 | 1.125 | 1.691 | 1.507 | -1.550 | -1.455 |
| b. Sonstige Aufwendungen | -734 | -714 | -1.593 | -1.408 | 1.406 | 1.196 |
| Sonstige Erträge/Aufwendungen | -496 | 411 | 98 | 100 | -144 | -259 |
| Ergebnis vor Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 1.990 | 2.177 | 26 | 17 | -161 | -77 |
| 8. Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - | - | - | - | - | - |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 1.990 | 2.177 | 26 | 17 | -161 | -77 |
| 9. Finanzierungszinsen | -138 | -112 | -102 | -97 | 61 | 50 |
| 10. Ertragsteuern | -26 | -526 | -11 | -28 | 32 | 9 |
| Jahresergebnis | 1.826 | 1.539 | -87 | -107 | -68 | -19 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 909 | 1.146 | - | - | -30 | -1 |
| davon Aktionäre der Talanx AG | 917 | 392 | -87 | -107 | -38 | -17 |
| Gesamt | ||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| 1. Versicherungsumsatz | 43.237 | 39.645 |
| davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten | -1 | - |
| davon mit fremden Dritten | 43.238 | 39.645 |
| 2. Versicherungstechnische Aufwendungen | -37.059 | -36.115 |
| 3. Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -2.945 | -1.076 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 3.234 | 2.454 |
| 4. a. Erträge aus Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 5.523 | 5.729 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -2.289 | -3.387 |
| Kapitalanlageergebnis für eigenes Risiko | 3.235 | 2.342 |
| davon Wertminderungen auf Finanzinstrumente | -24 | -132 |
| davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | 32 | -41 |
| 4. c. Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 1.486 | 256 |
| d. Aufwendungen aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | -72 | -1.823 |
| Ergebnis aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 1.414 | -1.566 |
| Kapitalanlageergebnis | 4.649 | 776 |
| 5. a. Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen (inkl. Währungseffekte) | -2.926 | -902 |
| b. Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen (inkl. Währungseffekte) | -61 | 363 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -2.987 | -539 |
| Korrektur um das Währungsergebnis aus dem versicherungstechnischen Finanzergebnis | -532 | 588 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis vor Währungseffekten | -3.519 | 49 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis und Kapitalanlageergebnis vor Währungseffekten | 1.130 | 824 |
| 6. a. Währungsergebnis auf Kapitalanlagen | -459 | 607 |
| b. Währungsergebnis auf das versicherungstechnische Finanzergebnis | 532 | -588 |
| c. Sonstiges Währungsergebnis | 13 | -36 |
| Währungsergebnis | 87 | -17 |
| 7. a. Sonstige Erträge | 742 | 1.468 |
| b. Sonstige Aufwendungen | -2.125 | -1.915 |
| Sonstige Erträge/Aufwendungen | -1.383 | -446 |
| Ergebnis vor Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 3.068 | 2.815 |
| 8. Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - | - |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 3.068 | 2.815 |
| 9. Finanzierungszinsen | -234 | -182 |
| 10. Ertragsteuern | -289 | -731 |
| Jahresergebnis | 2.545 | 1.902 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 964 | 1.196 |
| davon Aktionäre der Talanx AG | 1.581 | 706 |
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben | Schaden Rückversicherung | ||||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| 1. Versicherungsumsatz | 1.764 | 1.641 | 1.793 | 1.771 | 16.824 | 16.265 |
| davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten | - | - | 80 | 61 | 745 | 1.267 |
| davon mit fremden Dritten | 1.764 | 1.641 | 1.713 | 1.710 | 16.079 | 14.998 |
| 2. Versicherungstechnische Aufwendungen | -1.694 | -1.528 | -1.405 | -1.546 | -14.088 | -15.113 |
| 3. Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -27 | -32 | -71 | -50 | -1.887 | -350 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 43 | 81 | 317 | 175 | 848 | 801 |
| 4. a. Erträge aus Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 149 | 147 | 1.652 | 2.039 | 1.754 | 1.890 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -48 | -94 | -843 | -1.321 | -549 | -1.251 |
| Kapitalanlageergebnis für eigenes Risiko | 100 | 53 | 809 | 718 | 1.205 | 639 |
| davon Wertminderungen auf Finanzinstrumente | - | - | -1 | 3 | -20 | -112 |
| davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | - | - | - | - | 15 | 10 |
| 4. c. Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | 1.437 | 251 | - | - |
| d. Aufwendungen aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | -68 | -1.763 | - | - |
| Ergebnis aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | 1.369 | -1.512 | - | - |
| Kapitalanlageergebnis | 100 | 53 | 2.178 | -794 | 1.205 | 639 |
| 5. a. Versicherungstechnische Finanzerträge und - aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen (inkl. Währungsergebnis) | -23 | 2 | -2.137 | 819 | -191 | -1.126 |
| b. Versicherungstechnische Finanzerträge und - aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen (inkl. Währungsergebnis) | - | - | 2 | 3 | -23 | 133 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -23 | 2 | -2.135 | 822 | -214 | -993 |
| Korrektur um das Währungsergebnis aus dem versicherungstechnischen Finanzergebnis | - | - | - | - | -508 | 518 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis vor Währungseffekten | -23 | 2 | -2.135 | 822 | -722 | -475 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis und Kapitalanlageergebnis vor Währungsergebnis | 77 | 55 | 43 | 28 | 483 | 163 |
| 6. a. Währungsergebnis auf Kapitalanlagen | -1 | 2 | -17 | 14 | -471 | 587 |
| b. Währungsergebnis auf das versicherungstechnische Finanzergebnis | - | - | - | - | 508 | -518 |
| c. Sonstiges Währungsergebnis | -1 | 1 | -1 | - | 63 | -44 |
| Währungsergebnis | -2 | 3 | -18 | 15 | 100 | 25 |
| 7. a. Sonstige Erträge | 19 | 19 | 76 | 53 | 205 | 1.071 |
| b. Sonstige Aufwendungen | -90 | -98 | -207 | -203 | -510 | -526 |
| Sonstige Erträge/Aufwendungen | -71 | -78 | -131 | -149 | -305 | 545 |
| Ergebnis vor Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 49 | 61 | 211 | 69 | 1.127 | 1.534 |
| 8. Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - | - | - | - | - | - |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 49 | 61 | 211 | 69 | 1.127 | 1.534 |
| Personen Rückversicherung | ||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| 1. Versicherungsumsatz | 7.633 | 7.752 |
| davon mit anderen Geschäftsbereichen/Segmenten | 107 | 103 |
| davon mit fremden Dritten | 7.525 | 7.649 |
| 2. Versicherungstechnische Aufwendungen | -6.714 | -7.184 |
| 3. Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -109 | -33 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 810 | 535 |
| 4. a. Erträge aus Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 530 | 479 |
| b. Aufwendungen für Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -114 | -121 |
| Kapitalanlageergebnis für eigenes Risiko | 416 | 358 |
| davon Wertminderungen auf Finanzinstrumente | -2 | -8 |
| davon Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | 1 | -74 |
| 4. c. Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - |
| d. Aufwendungen aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - |
| Ergebnis aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - |
| Kapitalanlageergebnis | 416 | 358 |
| 5. a. Versicherungstechnische Finanzerträge und - aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen (inkl. Währungsergebnis) | -170 | -34 |
| b. Versicherungstechnische Finanzerträge und - aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen (inkl. Währungsergebnis) | -1 | -36 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -171 | -70 |
| Korrektur um das Währungsergebnis aus dem versicherungstechnischen Finanzergebnis | 13 | -38 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis vor Währungseffekten | -158 | -108 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis und Kapitalanlageergebnis vor Währungsergebnis | 258 | 250 |
| 6. a. Währungsergebnis auf Kapitalanlagen | 21 | -39 |
| b. Währungsergebnis auf das versicherungstechnische Finanzergebnis | -13 | 38 |
| c. Sonstiges Währungsergebnis | -22 | -8 |
| Währungsergebnis | -13 | -9 |
| 7. a. Sonstige Erträge | 32 | 54 |
| b. Sonstige Aufwendungen | -223 | -188 |
| Sonstige Erträge/Aufwendungen | -191 | -134 |
| Ergebnis vor Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | 864 | 642 |
| 8. Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert | - | - |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 864 | 642 |
| In Mio. EUR | Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben | Privat- und Firmenversicherung International |
| 2023 | ||||
| Im Kapitalanlageergebnis enthaltene Positionen | ||||
| Laufende Zinserträge inkl. Investmentverträge | 269 | 77 | 899 | 585 |
| Laufende Zinsaufwendungen | - | -1 | -2 | -11 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | 16 | |||
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | ||||
| planmäßig | -3 | - | - | -2 |
| außerplanmäßig | - | - | - | - |
| Abschreibungen auf Infrastrukturinvestments | ||||
| planmäßig | -6 | -4 | -22 | - |
| Wertaufholungen | - | - | 2 | - |
| Übrige in der GuV enthaltene Positionen | ||||
| Sonstige Zinserträge | 21 | 6 | 27 | 14 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | -22 | -1 | -21 | -14 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | ||||
| planmäßig | -17 | - | -3 | -77 |
| außerplanmäßig | -3 | -1 | - | - |
| Wertaufholungen auf Sachanlagen | - | - | - | - |
| SONSTIGE SEGMENTANGABEN | ||||
| 2022 | ||||
| Im Kapitalanlageergebnis enthaltene Positionen | ||||
| Laufende Zinserträge inkl. Investmentverträge | 167 | 64 | 879 | 467 |
| Laufende Zinsaufwendungen | -1 | -1 | -2 | -1 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | 21 | |||
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | ||||
| planmäßig | -3 | - | - | -2 |
| außerplanmäßig | - | - | - | -1 |
| Abschreibungen auf Infrastrukturinvestments | ||||
| planmäßig | -6 | -4 | -23 | - |
| Wertaufholungen | - | 1 | 4 | - |
| Übrige in der GuV enthaltene Positionen | ||||
| Sonstige Zinserträge | 4 | 1 | 6 | 5 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | -10 | -1 | -12 | -7 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | ||||
| planmäßig | -18 | - | -3 | -37 |
| In Mio. EUR | Schaden-Rückversicherung | Personen- Rückversicherung |
| 2023 | ||
| Im Kapitalanlageergebnis enthaltene Positionen | ||
| Laufende Zinserträge inkl. Investmentverträge | 1.337 | 368 |
| Laufende Zinsaufwendungen | -13 | - |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | 15 | 1 |
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | ||
| planmäßig | -56 | - |
| außerplanmäßig | -79 | - |
| Abschreibungen auf Infrastrukturinvestments | ||
| planmäßig | - | - |
| Wertaufholungen | 2 | - |
| Übrige in der GuV enthaltene Positionen | ||
| Sonstige Zinserträge | 21 | 12 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | -38 | -11 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | ||
| planmäßig | -21 | -6 |
| außerplanmäßig | - | - |
| Wertaufholungen auf Sachanlagen | - | - |
| SONSTIGE SEGMENTANGABEN | ||
| 2022 | ||
| Im Kapitalanlageergebnis enthaltene Positionen | ||
| Laufende Zinserträge inkl. Investmentverträge | 1.192 | 349 |
| Laufende Zinsaufwendungen | -2 | - |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | 10 | -74 |
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | ||
| planmäßig | -49 | - |
| außerplanmäßig | -18 | - |
| Abschreibungen auf Infrastrukturinvestments | ||
| planmäßig | - | - |
| Wertaufholungen | 19 | - |
| Übrige in der GuV enthaltene Positionen | ||
| Sonstige Zinserträge | 24 | 55 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | -22 | 5 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | ||
| planmäßig | -21 | -8 |
| In Mio. EUR | Konzernfunktionen | Konsolidierung | Gesamt |
| 2023 | |||
| Im Kapitalanlageergebnis enthaltene Positionen | |||
| Laufende Zinserträge inkl. Investmentverträge | 74 | -68 | 3.541 |
| Laufende Zinsaufwendungen | - | - | -27 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | 32 | ||
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | |||
| planmäßig | - | - | -62 |
| außerplanmäßig | - | - | -79 |
| Abschreibungen auf Infrastrukturinvestments | |||
| planmäßig | - | - | -32 |
| Wertaufholungen | - | - | 4 |
| Übrige in der GuV enthaltene Positionen | |||
| Sonstige Zinserträge | 14 | -7 | 108 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | -37 | 15 | -129 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | |||
| planmäßig | -46 | - | -170 |
| außerplanmäßig | - | - | -5 |
| Wertaufholungen auf Sachanlagen | 2 | - | 2 |
| SONSTIGE SEGMENTANGABEN | |||
| 2022 | |||
| Im Kapitalanlageergebnis enthaltene Positionen | |||
| Laufende Zinserträge inkl. Investmentverträge | 28 | -57 | 3.089 |
| Laufende Zinsaufwendungen | -1 | - | -9 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, bewertet nach der Equity-Methode | -41 | ||
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | |||
| planmäßig | - | - | -54 |
| außerplanmäßig | - | - | -19 |
| Abschreibungen auf Infrastrukturinvestments | |||
| planmäßig | - | - | -34 |
| Wertaufholungen | - | - | 23 |
| Übrige in der GuV enthaltene Positionen | |||
| Sonstige Zinserträge | 7 | -3 | 99 |
| Sonstige Zinsaufwendungen | -15 | 11 | -51 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | |||
| planmäßig | -39 | - | -126 |
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Deutschland | 31.867 | 31.045 |
| Vereinigtes Königreich | 6.739 | 6.049 |
| Mittel- und Osteuropa (CEE), einschließlich Türkei | 4.976 | 3.934 |
| Übriges Europa | 43.470 | 42.593 |
| USA | 24.886 | 23.783 |
| Übriges Nordamerika | 7.035 | 6.351 |
| Lateinamerika | 3.665 | 2.166 |
| Asien und Australien | 12.558 | 11.217 |
| Afrika | 194 | 207 |
| Gesamt | 135.390 | 127.345 |
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Deutschland | 5.233 | 5.259 |
| Vereinigtes Königreich | 99 | 100 |
| Übriges Europa | 576 | 415 |
| USA | 966 | 845 |
| Übriges Nordamerika | 627 | 498 |
| Lateinamerika | 308 | 119 |
| Asien und Australien | 17 | 23 |
| Afrika | 2 | 3 |
| Gesamt 1 | 9.439 | 8.283 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Schaden/Unfall-Erstversicherung | 17.346 | 14.794 |
| Leben-Erstversicherung | 2.376 | 2.173 |
| Schaden-Rückversicherung | 16.824 | 16.265 |
| Personen-Rückversicherung | 7.633 | 7.752 |
| Konzernfunktionen | 965 | 849 |
| Konsolidierung | -1.906 | -2.188 |
| Gesamt | 43.237 | 39.645 |
| Erstversicherung | Rückversicherung | Konzernfunktionen | ||||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| Deutschland | 5.744 | 5.568 | 1.433 | 1.234 | 665 | 662 |
| Vereinigtes Königreich | 1.013 | 897 | 3.795 | 3.808 | - | - |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | 3.604 | 2.687 | 329 | 366 | 59 | 26 |
| Übriges Europa | 3.194 | 2.875 | 2.434 | 2.181 | 97 | 66 |
| USA | 1.566 | 1.437 | 9.016 | 8.863 | - | - |
| Übriges Nordamerika | 362 | 306 | 1.302 | 1.196 | - | - |
| Lateinamerika | 3.221 | 2.257 | 1.113 | 956 | 144 | 96 |
| Asien und Australien | 909 | 866 | 4.570 | 4.884 | - | - |
| Afrika | 110 | 73 | 465 | 529 | - | - |
| Gesamt | 19.722 | 16.967 | 24.456 | 24.017 | 965 | 849 |
| Konsolidierung | Gesamt | |||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| Deutschland | -1.028 | -1.347 | 6.815 | 6.117 |
| Vereinigtes Königreich | -297 | -307 | 4.510 | 4.398 |
| Mittel- und Osteuropa (CEE) einschließlich Türkei | -86 | -56 | 3.905 | 3.023 |
| Übriges Europa | -189 | -182 | 5.536 | 4.940 |
| USA | -19 | -23 | 10.563 | 10.276 |
| Übriges Nordamerika | -73 | -69 | 1.591 | 1.433 |
| Lateinamerika | -175 | -111 | 4.302 | 3.198 |
| Asien und Australien | -42 | -93 | 5.437 | 5.657 |
| Afrika | 4 | - | 580 | 602 |
| Gesamt | -1.906 | -2.188 | 43.237 | 39.645 |
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse unterliegen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Für Tochterunternehmen mit abweichenden Stichtagen, die mehr als drei Monate vor dem Konzernabschlussstichtag lagen, wurden für Zwecke des Konzernabschlusses Zwischenabschlüsse erstellt. Konzerninterne Salden und Geschäftsvorfälle werden eliminiert.
Tochterunternehmen sind definiert als vom Konzern beherrschte Unternehmen. Der Konzern beherrscht ein Unternehmen, wenn er aufgrund von Stimmrechten oder anderen Rechten direkt oder indirekt die Entscheidungsmacht über ein Konzernunternehmen hat und wenn er aufgrund dessen an variablen Rückflüssen aus dem Konzernunternehmen partizipiert und diese Rückflüsse durch seine Entscheidungsmacht beeinflussen kann. Diese Merkmale müssen kumulativ erfüllt sein. Bei sämtlichen nicht strukturierten Tochterunternehmen hält der Konzern die Mehrheit der Stimmrechte. Bei der Beurteilung, ob Beherrschung besteht, werden potenzielle Stimmrechte berücksichtigt, sofern diese Rechte substanziell sind.
Bei Investmentfonds - sowohl für vom Konzern verwaltete Investmentfonds als auch für von Dritten verwaltete Investmentfonds, an denen sich der Konzern beteiligt - erfolgt eine gesonderte Prüfung der Prinzipal-Agent-Beziehung. Hier wird anhand einer Analyse der Entscheidungsprozesse untersucht, ob die Kontrolle über die maßgeblichen Geschäftsaktivitäten beim Fondsmanagement oder bei den Investoren liegt. Neben dem Grad der Variabilität der Vergütung des Fondsmanagements werden substanzielle Rechte zur Abberufung des Managements oder zur Herbeiführung der Fondsliquidierung sowie die Rolle der Investoren in Organen und Gremien des Investmentfonds betrachtet.
Für die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen wendet der Konzern die Erwerbsmethode an, wenn die erworbene Gruppe von Tätigkeiten und Vermögenswerten die Definition eines Geschäftsbetriebs erfüllt. Tochterunternehmen sind ab dem Zeitpunkt zu konsolidieren, an dem die Beherrschung auf den Konzern übergeht. Sie werden entkonsolidiert, sobald die Beherrschung endet. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt bewertet. Ein sich aus der Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen ergebender positiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen. Nicht beherrschende Anteile am erworbenen Unternehmen werden im Allgemeinen anhand des proportionalen Anteils am Nettovermögen des erworbenen Unternehmens ausgewiesen.
Gesellschaften, auf die der Konzern einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann, werden als assoziierte Unternehmen im Allgemeinen unter Anwendung der Equity-Methode nach IAS 28 bilanziert und anfänglich mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Dazu zählen auch die Transaktionskosten. Ausgehend von der Annahme, dass ein maßgeblicher Einfluss gegeben ist, wenn eine Gesellschaft des Konzerns direkt oder indirekt mindestens 20 %, aber nicht mehr als 50 % der Stimmrechte hält, erfolgt für jede wesentliche Beteiligung eine individuelle Analyse der faktischen Einflussmöglichkeiten des Konzerns.
Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine Vereinbarung, über die der Konzern die gemeinschaftliche Führung ausübt, wobei er Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung besitzt, anstatt Rechte an deren Vermögenswerten und Verpflichtungen für deren Schulden zu haben. Diese Unternehmen werden grundsätzlich nach der Equity-Methode einbezogen.
Mit Einführung des IFRS 17 werden assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die als zugrunde liegende Referenzwerte für eine Gruppe von Versicherungsverträgen mit direkter und ermessensabhängiger Überschussbeteiligung gehalten werden, mit dem beizulegenden Zeitwert bilanziert.
Die Bilanzierung nach der Equity-Methode endet mit der Aufgabe des maßgeblichen Einflusses oder der gemeinschaftlichen Führung. Für weiterführende Erläuterungen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".
Strukturierte Unternehmen im Sinne des IFRS 12 sind Unternehmen, bei denen Stimmrechte oder vergleichbare Rechte für die Beurteilung der Frage, wer das Unternehmen beherrscht, nicht ausschlaggebend sind. Dies ist z. B. der Fall, wenn die Stimmrechte sich lediglich auf die Verwaltungsaufgaben beziehen und die relevanten Tätigkeiten durch Vertragsvereinbarungen geregelt sind.
Im Konzern wird die Verpflichtung zur Konsolidierung von strukturierten Unternehmen im Rahmen einer Analyse geprüft, die sowohl Transaktionen umfasst, bei denen ein strukturiertes Unternehmen durch den Konzern mit oder ohne Beteiligung dritter Parteien initiiert wird, als auch solche, bei denen er mit oder ohne Beteiligung dritter Parteien in vertragliche Beziehungen zu einem bereits bestehenden strukturierten Unternehmen tritt. Die Konsolidierungsentscheidungen werden anlassbezogen überprüft, mindestens aber jährlich.
Von der Vollkonsolidierung oder der Einbeziehung nach der Equity-Methode ausgenommen sind Tochterunternehmen, assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die sowohl einzeln als auch in ihrer Gesamtheit von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind. Die untergeordnete Bedeutung bestimmt sich über die Bilanzsumme und das Jahresergebnis der Gesellschaft im Verhältnis zu den entsprechenden durchschnittlichen Konzernwerten der letzten drei Jahre.
Vor diesem Hintergrund werden im Berichtsjahr 37 (36) Tochterunternehmen, deren Geschäftszweck überwiegend die Erbringung von Dienstleistungen für die Versicherungsgesellschaften der Gruppe ist, nicht konsolidiert. Weitere acht (sieben) assoziierte Unternehmen und zwei (zwei) Gemeinschaftsunternehmen werden wegen untergeordneter Bedeutung nicht at Equity bilanziert. Die Bilanzsumme dieser Unternehmen betrug insgesamt weniger als 1 % der durchschnittlichen Bilanzsumme des Konzerns der letzten drei Jahre. Das Ergebnis dieser Gesellschaften belief sich auf insgesamt weniger als 2 % des durchschnittlichen Ergebnisses des Konzerns der letzten drei Jahre. Die aus Wesentlichkeitsgründen nicht in den Konsolidierungskreis aufgenommenen Unternehmen werden zu jedem Abschlussstichtag daraufhin untersucht, ob eine Vollkonsolidierung/Equity-Konsolidierung aufgrund geänderter Abschätzung der Wesentlichkeit geboten ist.
Bezüglich der Angaben zur Zusammensetzung des Konzerns, einschließlich der vollständigen Aufzählung des Anteilsbesitzes, verweisen wir auf das Kapitel "Anteilsbesitz" des Konzernanhangs auf den Seiten 323 ff. Angaben zu assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen sind der Anmerkung 5 zu entnehmen.
| 2023 | 2022 | |
| Anzahl der vollkonsolidierten Tochterunternehmen | ||
| Inland 1 | 76 | 74 |
| Ausland 2 | 158 | 151 |
| Zwischensumme | 234 | 225 |
| Anzahl der vollkonsolidierten Investmentfonds (Tochterunternehmen) 3 | ||
| Inland | 26 | 26 |
| Ausland | 6 | 4 |
| Zwischensumme | 32 | 30 |
| Anzahl der vollkonsolidierten strukturierten Unternehmen | ||
| Inland | - | - |
| Ausland | 3 | 3 |
| Zwischensumme | 3 | 3 |
| Summe der vollkonsolidierten Unternehmen | ||
| Inland | 102 | 100 |
| Ausland | 167 | 158 |
| Gesamt | 269 | 258 |
| Anzahl der at Equity bewerteten einbezogenen assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen | ||
| Inland 4 | 4 | 4 |
| Ausland 5, 6 | 5 | 6 |
| Gesamt | 9 | 10 |
| Anzahl der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten einbezogenen assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen | ||
| Inland 7 | 4 | 4 |
| Ausland | 5 | 5 |
| Gesamt | 9 | 9 |
4 Davon ein (ein) Gemeinschaftsunternehmen im
Inland
6 Davon ein (ein) Gemeinschaftsunternehmen im
Ausland
7 Davon ein (ein) Gemeinschaftsunternehmen im
Inland
Gesetzliche, vertragliche oder aufsichtsrechtliche Beschränkungen sowie Schutzrechte nicht beherrschender Anteile können den Konzern in seiner Fähigkeit beschränken, Zugang zu den Vermögenswerten zu erhalten und diese an oder von andere(n) Unternehmen ungehindert innerhalb des Konzerns zu transferieren und Schulden des Konzerns zu begleichen. Zum Abschlussstichtag bestanden bei folgenden Tochterunternehmen mit nicht beherrschenden Anteilen maßgebliche Beschränkungen aufgrund von Schutzrechten zugunsten dieser Anteilseigner.
| Gesellschaft | Art und Umfang erheblicher Beschränkungen |
| Towarzystwo Ubezpieczeń i Reasekuracji WARTA S. A. und Towarzystwo Ubezpieczeń na Życie WARTA S. A., beide Warschau, Polen | Gemäß bestehender Konsortialvereinbarung mit einem Minderheitsaktionär kann eine Dividende oder Kapitalherabsetzung lediglich mit dessen Zustimmung beschlossen werden. Des Weiteren unterliegen die vom Konzern gehaltenen Anteile aufgrund der Konsortialvereinbarung einer Verfügungsbeschränkung. |
| E+S Rückversicherung AG, Hannover | Die Veräußerung oder Übertragung von Aktien der E+S Rückversicherung AG erfolgt durch Begebungsvermerk und ist nur mit Genehmigung des Aufsichtsrats dieser Gesellschaft zulässig. Das Recht, die Genehmigung zu erteilen oder zu versagen, steht dem Aufsichtsrat zu, ohne dass er verpflichtet wäre, im Falle der Versagung Gründe anzugeben. |
In bestimmten Ländern können aus lokalen Mindestkapital- und Solvabilitätsanforderungen sowie in geringerem Ausmaß aus Devisenbeschränkungen weitere Beschränkungen für den Transfer von Vermögenswerten zwischen Unternehmen des Konzerns bestehen. Zur Besicherung unserer versicherungstechnischen Verbindlichkeiten hat der Konzern in den USA Treuhandkonten sowie weitere Sicherheiten gegenüber US-amerikanischen Zedenten in Höhe von 10.305 (8.600) Mio. EUR gestellt. Die in den Treuhandkonten gehaltenen Wertpapiere werden als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Kapitalanlagen ausgewiesen. In dem Betrag sind umgerechnet 5.112 (3.323) Mio. EUR enthalten, die zur Besicherung möglicher versicherungstechnischer Verpflichtungen aus Transaktionen mit an Versicherungsrisiken gebundenen Wertpapieren (Insurance-Linked Securities; ILS) von Investoren gestellt wurden. Zudem wurden weitere Sperrdepots und sonstige Treuhandkonten zugunsten Rückversicherern und Zedenten im Allgemeinen außerhalb der USA in Höhe von 3.758 (3.566) Mio. EUR gestellt. Im Zusammenhang mit Immobiliengesellschaften und Immobilientransaktionen wurden in bestimmten Ländern Sicherheiten für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.210 (1.344) Mio. EUR gestellt. Weitere Erläuterungen finden sich im Konzernlagebericht im Kapitel "Risikobericht", Abschnitt "Risiken aus Kapitalanlagen", Unterabschnitt " Kreditrisiken".
Anteile am Eigenkapital der Tochterunternehmen, die nicht beherrschenden Gesellschaftern zustehen, werden gesondert innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Sie belaufen sich zum Abschlussstichtag auf 6.347 (5.692) Mio. EUR.
| In Mio. EUR | Teilkonzern Hannover Rück SE 2 | Towarzystwo Ubezpieczeń i Reasekuracji WARTA S. A. | ||
| 2023 | 2022 | 2023 | 2022 | |
| Sitz, Gründungsland | Hannover, Deutschland | Hannover, Deutschland | Warschau, Polen | Warschau, Polen |
| Nicht beherrschende Anteile | 49,78 % | 49,78 % | 24,26 % | 24,26 % |
| Kapitalanlagen | 60.129 | 55.285 | 3.621 | 2.780 |
| Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 1.526 | 2.590 | 2 | 2 |
| Vermögenswerte aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 1.020 | 1.448 | 243 | 192 |
| Summe Aktiva | 66.487 | 62.959 | 4.204 | 3.309 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 3.230 | 3.726 | - | - |
| Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 44.239 | 41.769 | 2.843 | 2.237 |
| Verbindlichkeiten aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 699 | 557 | - | - |
| Andere Rückstellungen | 610 | 516 | 32 | 21 |
| Eigenkapital | 11.020 | 9.957 | 1.112 | 855 |
| davon nicht beherrschende Anteile 3 | 5.857 | 5.310 | 270 | 208 |
| Summe Fremdkapital | 55.468 | 53.002 | 3.092 | 2.453 |
| Versicherungsumsatz (brutto) | 24.457 | 24.017 | 1.912 | 1.629 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis (netto) | 1.658 | 1.336 | 176 | 134 |
| Kapitalanlageergebnis | 1.588 | 965 | 174 | 115 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 1.971 | 1.516 | 238 | 164 |
| Jahresergebnis | 1.828 | 898 | 187 | 129 |
| davon nicht beherrschende Anteile 3 | 879 | 1.145 | 45 | 31 |
| Sonstiges Ergebnis | -21 | -1.177 | 146 | -51 |
| Gesamtergebnis | 1.807 | -279 | 333 | 78 |
| davon nicht beherrschende Anteile 3 | -158 | -339 | 81 | 19 |
| Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 5.786 | 4.947 | 538 | 388 |
| Kapitalfluss aus laufender Investitionstätigkeit | -4.510 | -5.077 | -434 | -311 |
| Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit | -1.501 | 44 | -86 | -78 |
| Finanzmittelfonds am Ende des Berichtszeitraums | 1.055 | 1.323 | 27 | 11 |
| Während des Jahres gezahlte Dividenden an nicht beherrschende Anteile 4 | 405 | 375 | 18 | 19 |
1 Alle Angaben beziehen sich auf
Finanzinformationen vor Konsolidierung
2 Informationen gemäß Teilkonzern
Hannover Rück SE
4 Enthalten in dem Kapitalfluss aus
Finanzierungstätigkeit
Mit Kaufvertrag vom 16. November 2022 übernahm die HDI Sigorta A. Ş., Istanbul, Türkei, eine 100-prozentige Konzerntochter der HDI International AG, Hannover, Deutschland, im Segment Privat- und Firmenversicherung International 60 % der Anteile an Fiba Emeklilik ve Hayat A. Ş., Istanbul, Türkei (im Januar 2023 umbenannt in HDI Fiba Emeklilik ve Hayat A. Ş. Istanbul, Türkei). Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen bildet der Konzern den Erwerb zum 16. Januar 2023 ab (Erstkonsolidierungszeitpunkt). Der Kaufpreis (55 Mio. EUR) wurde vollständig in bar beglichen. Aus dem Erwerb entstand ein Goodwill in Höhe von 28 Mio. EUR, der das Potenzial abbildet, das Geschäft im Sachversicherungsbereich (Gründung der Fiba Sigorta A. Ş., Istanbul, Türkei am 30. Dezember 2022) signifikant auszubauen. In der Konzernsteuerbilanz entsteht aus dieser Transaktion kein steuerlich abzugsfähiger Goodwill (Share Deal).
Erwerbsbezogene Kosten der Transaktion (0,3 Mio. EUR) sind in den "Sonstigen Erträgen/Aufwendungen" enthalten.
| In Mio. EUR | HDI Fiba Emeklilik ve Hayat A. Ş. |
| Immaterielle Vermögenswerte | 45 |
| Vermögenswerte aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 1 |
| Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 3 |
| Kapitalanlagen | 26 |
| Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 2 |
| Sonstige Vermögenswerte | 4 |
| Summe Vermögenswerte | 81 |
| Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 13 |
| Andere Rückstellungen | 4 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 8 |
| Passive Steuerabgrenzung | 12 |
| Summe Schulden | 37 |
| Erworbenes Nettovermögen (vor Konsolidierung) | 44 |
Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen erworbene Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen. Es wurden keine Eventualverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der übernommenen Gesellschaft identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 zu bilanzieren sind oder deren Ansatz mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts unterblieben ist. Bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert.
Der Versicherungsumsatz der Gesellschaft ging mit 103 Mio. EUR und das Jahresergebnis vor Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter mit 30 Mio. EUR in den Abschluss ein.
Mit Kaufvertrag vom 13. Februar 2023 übernahmen die Towarzystwo Ubezpieczeń na Życie Europa S. A., Breslau, Polen (im Folgenden TU Europa Life) und die Towarzystwo Ubezpieczeń Europa S. A., Breslau, Polen (im Folgenden TU Europa Non-Life), eine 100- und eine 50-prozentige Konzerntochter der HDI International AG, Hannover, Deutschland, im Segment Privat- und Firmenversicherung International zusammen 80 % der Anteile an der Millennium Financial Services SP. Z O. O, Warschau, Polen. Dabei entfielen 72 % auf die TU Europa Life und 8 % auf die TU Europa Non-Life. Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen bildet der Konzern den Erwerb zum 29. März 2023 (Erstkonsolidierungszeitpunkt) ab. Im Rahmen dieses Erwerbs wurden mit der Bank Millennium Spółka Akcyjna, Warschau, Polen, Vertriebsvereinbarungen für Lebens- und Nichtlebens-Versicherungsprodukte abgeschlossen. Der vollständig in bar beglichene Kaufpreis der gesamten Transaktion betrug 111 Mio. EUR und entfiel mit 21 TEUR auf den Erwerb der Anteile; der verbleibende Betrag entfiel auf die Vertriebsvereinbarungen. Die Vertriebsvereinbarungen wurden jeweils anteilig bei der TU Europa Life und TU Europa Non-Life als immaterielle Vermögenswerte abgebildet.
Mit Kaufvertrag vom 23. April 2020 und Nachtragsvereinbarung vom 20. Juni 2023 übernahmen die HDI Lebensversicherung AG, Köln, die neue leben Lebensversicherung AG, Hamburg, die LPV Lebensversicherung AG, Hilden, die HDI Versicherung AG, Hannover, und die TARGO Lebensversicherung AG, Hilden (alle Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland), 79,56 % der Anteile an der KOP4 GmbH &Co. KG, Baierbrunn. Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen bildet der Konzern den Erwerb zum 30. Juni 2023 (Erstkonsolidierungszeitpunkt) ab. Der Kaufpreis (82 Mio. EUR) wurde vollständig in bar beglichen. Aus dem Erwerb entstand kein Goodwill.
Insgesamt wurden Vermögenswerte in Höhe von 296 Mio. EUR erworben und Schulden von 193 Mio. EUR übernommen. Die Vermögenswerte betreffen Kapitalanlagen (274 Mio. EUR), sonstige Vermögenswerte (17 Mio. EUR) und laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand (6 Mio. EUR). Wesentliche übernommene Schulden betreffen Verbindlichkeiten aus begebenen Anleihen und Darlehen (147 Mio. EUR) und andere Rückstellungen (45 Mio. EUR).
Mit Verschmelzungsvertrag vom 5. Mai 2023 wurde die HDI Italia S. p. A., Mailand, Italien, rückwirkend zum 1. Januar 2023 mit der HDI Assicurazioni S. p. A., Rom, Italien (beide Segment Privat- und Firmenversicherung International), verschmolzen.
Bezüglich der Veräußerung der Magyar Posta Biztositó Zrt., der Magyar Posta Életbiztositó Zrt., Budapest, Ungarn, und der Magma HDI General Insurance Company Ltd., Kalkutta, Indien, verweisen wir auf den Abschnitt "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen".
Mit Kaufvertrag vom 24. Mai 2022 übernahm die HDI Seguros S. A., São Paulo, Brasilien, eine 100-prozentige Konzerntochter der HDI International AG, Hannover, Deutschland, im Segment Privat- und Firmenversicherung International 100 % der Anteile an HDI Seguros do Brasil S. A. (vormals Sompo Consumer Seguradora S. A.), São Paulo, Brasilien. Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen bildet der Konzern den Erwerb zum 24. August 2023 (Erstkonsolidierungszeitpunkt) ab. Der gegen Wechselkursschwankungen abgesicherte Kaufpreis (193 Mio. EUR) wurde vollständig in bar beglichen. Aus dem Erwerb entstand ein Goodwill in Höhe von 106 Mio. EUR, der das langfristige Potenzial abbildet, das Geschäft im Sachversicherungsbereich deutlich auszubauen und von signifikanten Synergieeffekten zu profitieren. Steuerlich ergibt sich aus dieser Transaktion ein ausschließlich nach brasilianischen Vorschriften ermittelter und dort steuerlich abzugsfähiger Goodwill mit einem erwarteten Wert von 639 Mio. BRL.
Erwerbsbezogene Kosten der Transaktion (8,1 Mio. EUR) sind in den "Sonstigen Erträgen/Aufwendungen" enthalten.
| In Mio. EUR | HDI Seguros do Brasil S. A. |
| Immaterielle Vermögenswerte | 37 |
| Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 4 |
| Kapitalanlagen | 208 |
| Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 1 |
| Sonstige Vermögenswerte | 11 |
| Summe Vermögenswerte | 261 |
| Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 157 |
| Andere Rückstellungen | 12 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 5 |
| davon versicherungsbezogen | 1 |
| Summe Schulden | 175 |
| Erworbenes Nettovermögen (vor Konsolidierung) | 87 |
Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen erworbene Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen. Es wurden keine Eventualverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der übernommenen Gesellschaft identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 zu bilanzieren sind oder deren Ansatz mangels verlässlicher Bewertung ihres beizulegenden Zeitwerts unterblieben ist. Bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert.
Der Versicherungsumsatz der Gesellschaft ging mit 202 Mio. EUR und das Jahresergebnis mit -4 Mio. EUR in den Abschluss ein. Wäre der Erwerb der Gesellschaft bereits zum 1. Januar 2023 erfolgt, hätte das einzubeziehende Jahresergebnis -0,5 Mio. EUR betragen.
Mit Kaufvertrag vom 27. Mai 2023 übernahmen die HDI Seguros S. A., São Paulo, Brasilien, und die Saint Honoré Iberia S. L., Madrid, Spanien, jeweils 100-prozentige Konzerntöchter der HDI International AG, Hannover, Deutschland, im Segment Privat- und Firmenversicherung International 100 % der Anteile an Liberty International Brasil Ltda, São Paulo, Brasilien, und somit indirekt 100 % der Anteile an Liberty Seguros S. A., São Paulo, Brasilien, und Indiana Seguros S. A., São Paulo, Brasilien. Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen bildet der Konzern den Erwerb zum 22. November 2023 (Erstkonsolidierungszeitpunkt) ab. Der gegen Wechselkursschwankungen abgesicherte Kaufpreis (973 Mio. EUR) wurde vollständig in bar beglichen. Aus dem Erwerb entstand ein Goodwill in Höhe von 445 Mio. EUR, der das langfristige Potenzial abbildet, das Geschäft im Sachversicherungsbereich deutlich auszubauen und von signifikanten Synergieeffekten zu profitieren. Steuerlich ergibt sich aus dieser Transaktion ein ausschließlich nach brasilianischen Vorschriften ermittelter und dort steuerlich abzugsfähiger Goodwill mit einem erwarteten Wert von 2.372 Mio. BRL.
Erwerbsbezogene Kosten der Transaktion (18,2 Mio. EUR) sowie eine Gebühr zur Absicherung des Kaufpreises (8,4 Mio. EUR) sind in den "Sonstigen Erträgen/Aufwendungen" enthalten.
| In Mio. EUR | Liberty Seguros S. A. | Indiana Seguros S. A. | Liberty International Brasil Ltda |
| Immaterielle Vermögenswerte | 125 | 7 | - |
| Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 50 | 12 | - |
| Kapitalanlagen | 647 | 89 | 527 |
| davon Anteile an verbundenen Unternehmen (vor Konsolidierung) | - | - | 509 |
| Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 9 | 1 | 1 |
| Aktive Steuerabgrenzung | - | 12 | 1 |
| Sonstige Vermögenswerte | 51 | 46 | - |
| Summe Vermögenswerte | 882 | 166 | 529 |
| Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 374 | 45 | - |
| Andere Rückstellungen | 39 | 6 | 1 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 29 | 47 | - |
| davon versicherungsbezogen | 4 | - | - |
| Passive Steuerabgrenzung | 1 | - | - |
| Summe Schulden | 442 | 98 | 1 |
| Erworbenes Nettovermögen (vor Konsolidierung) | 440 | 69 | 528 |
Die erworbenen immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen erworbene Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen. Es wurden Eventualverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der übernommenen Gesellschaft identifiziert, die gemäß IFRS 3.23 bilanziert wurden. Bedingte Leistungen, Vermögenswerte für Entschädigungen und separate Transaktionen im Sinne von IFRS 3 wurden nicht bilanziert.
Der Versicherungsumsatz der Gesellschaften ging mit 316 Mio. EUR und das Jahresergebnis mit 14 Mio. EUR in den Abschluss ein. Wäre der Erwerb der Gruppe bereits zum 1. Januar 2023 erfolgt, hätte das einzubeziehende Jahresergebnis 121 Mio. EUR betragen.
Zum Abschlussstichtag wurden die Kaith Re Ltd., die LI RE und die Kubera Insurance (SAC) Ltd. (alle Hamilton, Bermuda) konsolidiert.
Die Kaith Re Ltd. ist eine "Segregated Accounts Company" (SAC), deren einziger Zweck in der Verbriefung von Rückversicherungsrisiken in Kapitalanlageprodukte liegt. Im Rahmen dieser Transformation findet in jedem Fall ein vollständiger Risikotransfer auf den jeweiligen Investor statt. In einer SAC existieren unter einem "General Account" weitere "Segregated Accounts", die haftungsrechtlich vollständig voneinander und von dem General Account getrennt sind und in denen die o. g. Verbriefungen für die Investoren stattfinden.
Die Kubera Insurance (SAC) Ltd. ist ebenfalls eine SAC, deren Zweck darin besteht, Segregated Accounts zu etablieren, die konzernfremden Gesellschaften für strukturierte Finanztransaktionen zur Verfügung gestellt werden.
Gemäß IFRS 10 sehen wir das General Account und die Segregated Accounts als separate Einheiten an, auf die die Grundsätze des sogenannten Silo-Accountings angewendet werden. Demnach hat die Hannover Rück SE die General Accounts der Kaith Re Ltd. und der Kubera Insurance (SAC) Ltd. zu konsolidieren und trägt vertragsgemäß die Honorare für externe Dienstleister, die aus den Eigenmitteln des General Accounts zu decken sind. Jeder Segregated Account ist getrennt von den beteiligten Parteien (Investoren) im Hinblick auf die Konsolidierungspflicht zu untersuchen und abhängig von der jeweiligen vertraglichen Ausgestaltung zu konsolidieren.
Die LI RE ist ein Segregated Account der Kaith Re Ltd., dessen Zweck wie bei allen Segregated Accounts unter der Kaith Re Ltd. in der Verbriefung versicherungstechnischer Risiken besteht. Im Unterschied zu den anderen Segregated Accounts ist der alleinige Investor und damit Risikoträger der LI RE die Leine Investment SICAV-SIF, Luxemburg.
Zum Abschlussstichtag hat der Konzern keine finanzielle oder anderweitige Unterstützung für ein konsolidiertes strukturiertes Unternehmen geleistet. Der Konzern beabsichtigt nicht, finanzielle oder anderweitige Unterstützung für eines oder mehrere dieser Unternehmen zu leisten, ohne dass er dazu vertraglich verpflichtet ist.
Die nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen werden für die folgenden Transaktionsarten verwendet:
Kapitalanlagen: Im Rahmen der Kapitalanlage investiert der Konzern in diversen Fonds, die ihrerseits bestimmte Formen von Eigen- und Fremdkapitalanlagegeschäft tätigen und deren Fonds-/Gesellschaftsmanagement an eine Fondsverwaltung ausgelagert wurde. Die Investitionen umfassen Spezialfonds, Private-Equity-Fonds, Rentenfonds, Collateralised Debt Obligations, Immobilienfonds, Indexfonds und sonstige Publikumsfonds. Teilweise fungieren Talanx Gesellschaften auch als Fondsmanager (Agent), um Gebühren für die Verwaltung im Namen der Investoren einzunehmen. Wesentliche Risiken bestehen in den fondstypischen Ausfallrisiken des Kapitals. Das maximale Verlustrisiko entspricht den Buchwerten. Bezüglich des Fondsmanagements für konzernexterne Investoren beschränkt sich das Verlustrisiko auf den Ausfall der künftigen Verwaltungsvergütung. Das Volumen des für konzernexterne Investoren verwalteten Vermögens beläuft sich auf 34 (29) Mrd. EUR; die daraus erwirtschafteten Provisionen belaufen sich auf insgesamt 120 (140) Mio. EUR.
Leine Investment SICAV-SIF: Die Hannover Rück SE beteiligt sich über ihr Tochterunternehmen Leine Investment SICAV-SIF, Luxemburg, an einer Reihe von strukturierten Unternehmen, die Katastrophenanleihen zur Verbriefung von Katastrophenrisiken emittieren. Die Leine Investment General Partner S. à r. l. ist die geschäftsführende Gesellschafterin der Leine Investment SICAV-SIF, deren Zweck im Aufbau, Halten und Verwalten eines Portfolios von an Versicherungsrisiken gebundenen Wertpapieren (Insurance-Linked Securities, Katastrophenanleihen), auch für konzernfremde Investoren, besteht. Das Volumen dieser Transaktionen entspricht dem Buchwert der jeweiligen Kapitalanlagen und beträgt zum Abschlussstichtag umgerechnet 157 (126) Mio. EUR. Das maximale Verlustrisikoentspricht den Buchwerten.
Zum Abschlussstichtag bestehen fondsgebundene Lebensversicherungen aus dem Lebensversicherungsgeschäft von Konzerngesellschaften.
Bei dieser Anlagestruktur liegen sämtliche Chancen und Risiken beim Versicherungsnehmer, sodass keine Verpflichtungen oder Risiken beim Konzern verbleiben. Die Kapitalanlagen und die darauf entfallenden Verpflichtungen an die Versicherungsnehmer sind als eine einzelne Einheit anzusehen, für die der Versicherungsnehmer die Investitionsentscheidung trifft; eine Konsolidierungspflicht besteht daher nicht. Die Verbindlichkeiten aus diesen Verträgen sind in den versicherungstechnischen Rückstellungen enthalten.
Die Hannover Rück SE hat im Rahmen ihrer erweiterten ILS-Aktivitäten sogenannte besicherte Frontingverträge abgeschlossen, bei denen von Zedenten übernommene Risiken unter Nutzung von strukturierten Unternehmen an konzernfremde institutionelle Investoren abgegeben werden. Ziel der Transaktionen ist der direkte Transfer von Kundengeschäft. Das Volumen der Transaktionen bemisst sich aus der zedierten Haftstrecke der zugrunde liegenden Retrozessionsverträge und beläuft sich zum Abschlussstichtag auf 6.278 (6.183) Mio. EUR. Ein Teil der zedierten Haftstrecke ist durch vertraglich definierte Kapitalanlagen in Form von Zahlungsmitteln oder Zahlungsmitteläquivalenten finanziert und besichert; ein weiterer Teil verbleibt unbesichert oder ist durch weniger liquide Wertpapiere besichert. Das maximale Verlustrisiko aus der unbesicherten Haftstrecke beträgt zum Abschlussstichtag 1.851 (1.865) Mio. EUR. Das entspricht jedoch nicht dem ökonomischen Verlustrisiko, das nach anerkannten aktuariellen Methoden ermittelt wird. Der zu erwartende Verlust beträgt auf modellierter Basis im schlechtesten von 10.000 Jahren maximal 43 (44) Mio. EUR.
Die Verbriefung von Rückversicherungsrisiken erfolgt im Wesentlichen unter Verwendung von strukturierten Unternehmen.
"K-Zession": Im Rahmen ihrer "K-Transaktionen" hat sich die Hannover Rück SE Zeichnungskapazitäten für Katastrophenrisiken am Kapitalmarkt beschafft. Bei der "K-Zession", die bei nordamerikanischen, europäischen und asiatischen Investoren platziert wurde, handelt es sich um eine quotale Abgabe auf das weltweite Naturkatastrophengeschäft sowie die Luftfahrt- und Transportrisiken der Hannover Rück SE. Vom Gesamtvolumen der "K-Zession" waren zum Abschlussstichtag umgerechnet 647 (370) Mio. EUR über strukturierte Unternehmen verbrieft. Die Transaktion hat eine unbefristete Laufzeit und kann von den Investoren jährlich gekündigt werden. Für einen Teil dieser Transaktion werden Segregated Accounts der Kaith Re Ltd. zu Transformerzwecken genutzt.
Darüber hinaus nutzt die Hannover Rück SE weitere Segregated Accounts der Kaith Re Ltd. sowie andere, konzernfremde strukturierte Unternehmen für diverse Retrozessionen sowohl ihrer traditionellen Deckungen als auch ihrer ILS-Deckungen, die jeweils in verbriefter Form an institutionelle Investoren weitergereicht werden. Das Volumen dieser Transaktionen bemisst sich nach der zedierten Haftstrecke der zugrunde liegenden Retrozessionsverträge und beträgt zum Abschlussstichtag 6.790 (5.989) Mio. EUR. Alle strukturierten Unternehmen sind durch vertraglich definierte Kapitalanlagen in Form von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten vollständig finanziert. Da die gesamte Haftstrecke der strukturierten Unternehmen somit jeweils vollständig besichert ist, resultiert insoweit kein versicherungstechnisches Verlustrisiko für die Hannover Rück SE.
Unterstützungskassen übernehmen als rechtsfähige Versorgungseinrichtungen die Erfüllung einer Versorgungszusage für einen Arbeitgeber. Die Beziehung des Konzerns zu diesen Gesellschaften basiert auf der Unterstützung bei der Einrichtung dieser Gesellschaften und dem Abschließen von Versicherungsgeschäft. Da der Konzern weder Einfluss auf die maßgeblichen Tätigkeiten der Unterstützungskassen ausüben kann noch variable Rückflüsse aus den Unterstützungskassen erhält, besteht für den Konzern keine Konsolidierungspflicht. Aus diesen Gesellschaften resultieren weder Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten noch Ausfallrisiken für den Konzern.
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | |||
| Art des nicht konsolidierten strukturierten Unternehmens | Allgemeine Investitionstätigkeit/ Kapitalanlagen | Fondsgebundene Lebensversicherungen | Investition in Katastrophenanleihen (ILS) | Retrozession: Verbriefungen von Rückversicherungsrisiken |
| Aktiva | ||||
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 3.364 | - | - | - |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 8.892 | - | 157 | - |
| Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 1 | - | 12.478 | - | - |
| Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | - | 186 |
| Summe Aktivposten | 12.256 | 12.478 | 157 | 186 |
| Passiva | ||||
| Verbindlichkeiten aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | - | 298 |
| Summe Passivposten | - | - | - | 298 |
| In Mio. EUR | 31.12.2022 | |||
| Art des nicht konsolidierten strukturierten Unternehmens | Allgemeine Investitionstätigkeit/ Kapitalanlagen | Fondsgebundene Lebensversicherungen | Investition in Katastrophenanleihen (ILS) | Retrozession: Verbriefungen von Rückversicherungsrisiken |
| Aktiva | ||||
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 2.925 | - | - | - |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 8.553 | - | 126 | - |
| Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 1 | - | 11.266 | - | - |
| Vermögenswerte aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | - | 752 |
| Summe Aktivposten | 11.478 | 11.266 | 126 | 752 |
| Passiva | ||||
| Verbindlichkeiten aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | - | 228 |
| Summe Passivposten | - | - | - | 228 |
Die Erträge und Aufwendungen aus Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen werden, soweit sie aus allgemeiner Investitionstätigkeit oder Investitionen in Katastrophenanleihen resultieren, im Kapitalanlageergebnis ausgewiesen und, soweit sie auf Retrozessionen und Verbriefungen entfallen, in der versicherungstechnischen Rechnung erfasst.
Die Kubera Insurance (SAC) Ltd. hat ein weiteres Segregated Account eingerichtet, das mittels emittierter Anleihen Investorenkapital gesammelt hat, das einem australischen Vermittler von Versicherungsgeschäft mittels einer Swap-Vereinbarung zu dessen Geschäftsfinanzierung zur Verfügung gestellt wurde. Die Rückzahlung der Anleihen ist von der Geschäftsentwicklung des Vermittlers abhängig. Die Hannover Rück SE ist neben weiteren externen Parteien Investor in die Anleihe. Das Segregated Account kann flexibel für weitere Finanzierungsrunden genutzt werden. Die Hannover Rück ist nicht Eigentümer des Segregated Accounts.
Zum Stichtag hat keine Gesellschaft des Konzerns diesen nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen finanzielle oder anderweitige Unterstützung gegeben. Auch bestehen aktuell keine Absichten zur Erteilung finanzieller oder anderer Unterstützung, ohne dazu vertraglich verpflichtet zu sein. Zusagen, die wir nicht als Unterstützung betrachten, wie z. B. Resteinzahlungsverpflichtungen aus bestehenden Kapitalanlageengagements, stellen wir im Kapitel "Sonstige Angaben", Abschnitt "Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten" dar.
Die HDI Global SE, Hannover, plant die Veräußerung eines Versicherungsportfolios der Sparten Kraftfahrzeug- und Transportversicherung ihrer Niederlassung in den Niederlanden. Das Portfolio umfasst Vermögenswerte in Höhe von 16 (22) Mio. EUR und versicherungstechnische Rückstellungen in Höhe von 25 (44) Mio. EUR. Der Verkauf steht im Zusammenhang mit der strategischen Ausrichtung im Segment Industrieversicherung und wird im ersten Quartal 2024 erwartet. Bewertungsanpassungen waren nicht erforderlich.
Zum Stichtag weisen wir Immobilienbestände in Höhe von 4 (43) Mio. EUR als zur Veräußerung gehalten aus, die auf die Geschäftsbereiche Privat- und Firmenversicherung International (4 (8) Mio. EUR) und Privat- und Firmenversicherung Deutschland (0 (36) Mio. EUR) entfallen. Die Ermittlung der Zeitwerte führen wir im Wesentlichen konzernintern auf Basis von Ertragswertverfahren sowie in Einzelfällen anhand externer Gutachten durch. Sofern ein Verkauf verbindlich vereinbart wurde, wird der Kaufpreis herangezogen. Die Verkaufsabsichten begründeten sich durch individuelle Immobilienmarkt- und Objektgegebenheiten in Abwägung aktueller und künftiger Chancen-Risiko-Profile.
Zum 31. Dezember 2022 hatte der Konzern die durch die HDI Global SE, Hannover, at Equity gehaltene Beteiligung an der Magma HDI General Insurance Company Ltd., Kalkutta, Indien, als zur Veräußerung gehalten klassifiziert. Mit Wirkung zum 4. November 2023 hat der Konzern die Beteiligung mit einem Abgangsgewinn in Höhe von 17 Mio. EUR verkauft.
Zum 31. Dezember 2022 hatte der Konzern das Tochterunternehmen Magyar Posta Biztositó Zrt., Budapest, Ungarn, gehalten durch die HDI International AG, Hannover, Deutschland, als eine Veräußerungsgruppe mit Vermögenswerten in Höhe von 32 Mio. EUR und Schulden in Höhe von 25 Mio. EUR ausgewiesen. Weiterhin wurde das Tochterunternehmen Magyar Posta Életbiztositó Zrt., Budapest, Ungarn, ebenfalls gehalten durch die HDI International AG, Hannover, Deutschland, als eine Veräußerungsgruppe mit Vermögenswerten in Höhe von 427 Mio. EUR und Schulden in Höhe von 381 Mio. EUR ausgewiesen. Mit Wirkung zum 30. Mai 2023 hat der Konzern seine 66,9-prozentigen Anteile mit einem Abgangsgewinn von 1 Mio. EUR verkauft.
| In Mio. EUR | Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | Privat- und Firmenversicherung International | Schaden-Rückversicherung |
| Bruttowert zum 31.12. des Vorjahres | 157 | 324 | 600 | 35 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | - | 568 | - |
| Währungskursänderungen | - | - | 24 | - |
| Bruttowert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 157 | 324 | 1.192 | 36 |
| Kumulierte Wertminderungen zum 31.12. des Vorjahres | -5 | -75 | -16 | - |
| Währungskursänderungen | - | - | -1 | - |
| Kumulierte Wertminderungen zum 31.12. des Geschäftsjahres | -5 | -75 | -17 | - |
| Bilanzwert zum 31.12. des Vorjahres | 152 | 248 | 584 | 35 |
| Bilanzwert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 152 | 248 | 1.175 | 35 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 1 |
| Bruttowert zum 31.12. des Vorjahres | 1.116 | 1.123 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 568 | -5 |
| Währungskursänderungen | 24 | -2 |
| Bruttowert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 1.708 | 1.116 |
| Kumulierte Wertminderungen zum 31.12. des Vorjahres | -96 | -95 |
| Währungskursänderungen | -1 | -1 |
| Kumulierte Wertminderungen zum 31.12. des Geschäftsjahres | -97 | -96 |
| Bilanzwert zum 31.12. des Vorjahres | 1.020 | 1.028 |
| Bilanzwert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 1.611 | 1.020 |
Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten (Cash Generating Units, CGUs) bzw. Gruppen von CGUs aufgeteilt. Die Aufteilung erfolgt auf diejenigen CGUs bzw. Gruppen von CGUs, von denen erwartet wird, dass sie aus dem Unternehmenszusammenschluss, bei dem der Geschäfts- oder Firmenwert entstand, einen wirtschaftlichen Nutzen in Form von Zahlungsströmen ziehen. Dabei handelt es sich um die niedrigste Unternehmensebene, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird.
Der Konzern hat daher sämtliche Geschäfts- oder Firmenwerte CGUs bzw. Gruppen von CGUs zugeordnet. Die CGUs entsprechen für die Segmente Industrieversicherung, Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall sowie Schaden-Rückversicherung den gleichlautenden Segmenten im Sinne von IFRS 8. Im Segment Privat- und Firmenversicherung International stellt grundsätzlich jeder Auslandsmarkt eine separate CGU dar, die niedrigste Goodwillüberwachungsebene entspricht jedoch den geografischen Regionen, die entsprechende Gruppen von CGUs darstellen.
| In Mio. EUR (bewertet zum Stichtagskurs) | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Segment Industrieversicherung | 152 | 152 |
| Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | 248 | 248 |
| Segment Privat- und Firmenversicherung International | ||
| Lateinamerika | 744 | 181 |
| Europa | 431 | 403 |
| Segment Schaden-Rückversicherung | 35 | 35 |
Der Konzern führt den Werthaltigkeitstest für Geschäfts- oder Firmenwerte regelmäßig im vierten Quartal auf Basis des Zahlenwerks zum Stichtag 30. September eines jeden Jahres durch. Zum Bilanzstichtag lagen für keine CGUs bzw. Gruppen von CGUs Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor, sodass eine unplanmäßige Durchführung des Werthaltigkeitstests nicht erforderlich war.
Ein möglicher Wertminderungsbedarf ergibt sich aus der wertmäßigen Gegenüberstellung des Buchwerts der CGU bzw. der Gruppe von CGUs einschließlich des ihr zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwertes zu ihrem erzielbaren Betrag. Übersteigen die Buchwerte den erzielbaren Betrag, ist eine Wertminderung auf den Geschäfts- oder Firmenwert in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Der erzielbare Betrag ist dabei das Maximum aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Für alle CGUs bzw. Gruppen von CGUs mit Ausnahme der Rückversicherungssegmente wird der erzielbare Betrag auf der Basis des Nutzungswertes ermittelt. Der Nutzungswert wird mithilfe eines anerkannten Bewertungsverfahrens - grundsätzlich der Ertragswertmethode - ermittelt. Soweit CGUs bzw. Gruppen von CGUs aus mehr als einer Konzerngesellschaft bestehen, kommt eine Sum-of-the-Parts-Betrachtung zur Anwendung. Der erzielbare Betrag im Rückversicherungssegment wird auf Basis des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten (Fair-Value-Stufe 1) bestimmt.
Für die Bewertung der Schaden-/Unfallversicherer sowie der Lebensversicherer nach dem Ertragswertverfahren bilden die vom jeweiligen Management der Gesellschaften verabschiedeten Planergebnisrechnungen den Ausgangspunkt für die Ermittlung des Ertragswertes. Die Planrechnungen werden unter der Annahme der Fortführung des Unternehmens, im Allgemeinen mit unverändertem Konzept, auf sogenannter Standalone-Basis erstellt und erfassen im Regelfall das prognostizierte Nachsteuerergebnis der fünf Folgejahre sowie eine Fortschreibung ab dem sechsten Jahr als ewige Rente. Für die Extrapolation der Zahlungsströme über den Detailplanungszeitraum hinaus werden, auf Basis konservativer Annahmen, die unten dargestellten konstanten Wachstumsraten verwendet.
Klimatische Einflussfaktoren werden grundsätzlich in der versicherungsmathematischen Funktion berücksichtigt. Diese beinhalten ebenfalls die Risiken aus dem klimatischen Wandel sowie die Risiken aus der Veränderung des makroökonomischen Umfelds. Bei der Erstellung der Planergebnisse fließen die versicherungstechnischen Ergebnisse im Rahmen der Extrapolation der Cashflows mit ein und beeinflussen somit den erzielbaren Betrag.
Die Bancassurance-Sachversicherer werden mit ihrem Ertragswert bewertet, wobei nur die künftigen Ergebnisse bis zum Ende des jeweiligen Kooperationszeitraumes in die Bewertung einfließen. Im Anschluss werden ein über drei Jahre linear abfallendes Ergebnis sowie ein fiktiver Liquidationserlös nach drei Jahren unterstellt.
Im Rahmen der Prognose der zukünftigen unternehmensspezifischen Cashflows für die einzelnen CGUs bzw. Gruppen von CGUs werden makroökonomische Annahmen bezüglich Wirtschaftswachstum, Inflation, Zinsentwicklung und Marktumfeld zugrunde gelegt, die mit den Wirtschaftsprognosen für die jeweiligen Länder der zu bewertenden Einheiten korrespondieren und im Einklang mit den Markterwartungen und Branchenprognosen stehen.
Die Schaden-/Kostenquote als ein Indikator für die Entwicklung des Geschäfts im Bereich Schaden/Unfallversicherung ergibt sich aus den Planungen zur Prämienentwicklung und den Aufwendungen. Bei der Planung der Prämien und Aufwendungen werden insbesondere die Möglichkeiten des Wachstums im Marktumfeld sowie die Schaden- und Kostenentwicklung im Kontext geplanter Maßnahmen auf Gesellschaftsebene eingeschätzt. Die Projektion der Kapitalanlageerträge wird in Bezug auf das jeweilige Assetportfolio einschließlich der jeweiligen Laufzeitenstruktur und Währungsaufteilung vorgenommen und basiert auf den Annahmen hinsichtlich der Zinsentwicklung. Die Kapitalanlagerendite fällt daher, abhängig vom Zinsniveau des jeweiligen Währungsraums, je CGU bzw. Gruppe von CGUs sehr unterschiedlich aus. Im Bereich Lebensversicherung stellt die Annahme über die Zinsentwicklung die wesentliche Planungsannahme dar.
Die oben dargestellten wesentlichen Annahmen resultieren aus der Aggregation der Einzelunternehmenspläne der Gesellschaften einer CGU bzw. Gruppe von CGUs. Die den wesentlichen Parametern zugewiesenen Werte sind aus Erfahrungen und Zukunftserwartungen abgeleitet. Die den Annahmen über die Zinsentwicklung pro Land zugewiesenen Werte werden konzerneinheitlich festgelegt und sind aus öffentlich zugänglichen Informationsquellen abgeleitet. Die gegebenenfalls in Lokalwährung ermittelten Barwerte werden mit dem Währungskurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.
Bei der Bewertung der Lebensversicherungsgesellschaften (relevant nur für die Gruppe von CGUs "Europa" und die Gruppe von CGUs " Lateinamerika") wird grundsätzlich das Ertragswertverfahren zur Bewertung angewandt. Für die italienische Lebensversicherungsgesellschaft der Gruppe von CGUs "Europa" wird auf eine Market-Consistent-Embedded-Value(MCEV)-basierende Bewertung zurückgegriffen.
Der Abzinsungsfaktor (Kapitalisierungszinssatz) für die Konzerngesellschaften wird auf Basis des Capital-Asset-Pricing-Modells (CAPM) ermittelt. Die der Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes zugrunde liegenden Annahmen, einschließlich des risikofreien Basiszinssatzes, der Marktrisikoprämie und des Betafaktors, werden auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen bzw. Kapitalmarktdaten ermittelt. Die verwendeten konstanten langfristigen Wachstumsraten sind aus Erfahrungen und Zukunftserwartungen unter Berücksichtigung länderbasierter Inflationsannahmen abgeleitet. Die langfristigen durchschnittlichen Wachstumsraten für die jeweiligen Märkte, in denen die Unternehmen tätig sind, werden nur in Einzelfällen in den Ländern überschritten, in denen sehr hohe nominelle Inflationsraten zu beobachten sind, um ein nicht sachgerechtes, reales Schrumpfungsszenario zu vermeiden.
| Kapitalisierungszinssatz | Langfristige Wachstumsrate | |||
| In % | 2023 1 | 2022 1 | 2023 1 | 2022 1 |
| Industrieversicherung | ||||
| Euroraum | 9,65 - 9,90 | 8,90 - 9,65 | 1,00 | 1,00 |
| Übrige Länder | 10,65 - 21,90 | 9,90 - 18,65 | 1,00 - 4,00 | 1,00 - 4,00 |
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | 9,15 - 13,00 | 7,90 - 8,15 | 0,00 - 1,00 | 0,00 - 1,00 |
| Privat- und Firmenversicherung International | ||||
| Europa | ||||
| Polen | 12,15 | 12,65 | 2,00 | 2,00 |
| Italien | 11,65 | 10,65 | 1,00 | 1,00 |
| Übrige Länder | 9,90 - 24,90 | 8,90 - 20,15 | 1,00 - 8,00 | 1,00 - 8,00 |
| Lateinamerika | ||||
| Brasilien | 17,40 | 18,65 | 4,00 | 4,00 |
| Chile | 12,40 | 13,40 | 3,00 | 3,00 |
| Mexiko | 15,65 | 15,40 | 3,00 | 3,00 |
| Übrige Länder | 15,15 - 101,90 | 15,15 - 64,15 | 3,00 - 10,00 | 3,00 - 8,00 |
Im Geschäftsjahr mussten, wie im Vorjahr, keine Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte erfasst werden.
Der Konzern hat in Bezug auf die wichtigsten Parameter bei der Ermittlung der erzielbaren Beträge für alle goodwilltragenden CGUs bzw. Gruppen von CGUs Sensitivitätsanalysen durchgeführt.
Zur Abdeckung der wesentlichen Risiken bei der Ermittlung des Nutzungswerts wie versicherungstechnisches Risiko (Schaden-/Kostenquote), Zinsparameter (Zinsänderungsrisiko), Währungsparameter (Wechselkursrisiko) und Aktienparameter (Equity-Risiko) wurden verschiedene für möglich gehaltene Szenarien mit jeweiligen Parameterveränderungen definiert und im Einzelnen untersucht. Dabei wurde für jedes unterschiedliche Szenario ein Parameter bei der Ermittlung des Nutzungswertes verändert (ceteris paribus), die übrigen Annahmen (in den Mittelfristplanungen und der Extrapolation) unverändert belassen und die dadurch entstehende Veränderung des beizulegenden Zeitwerts ermittelt. Basis der Berechnungen ist der zum Zeitpunkt der Durchführung des Werthaltigkeitstestes ermittelte Nutzungswert.
Soweit nicht im Folgenden anders angegeben, haben die Berechnungen zu den für möglich gehaltenen Änderungen von Parametern zu keiner potenziellen Wertminderung geführt. Für die Gruppe von CGUs "Europa" übersteigt der als Nutzungswert bestimmte erzielbare Betrag den Buchwert um 62 Mio. EUR. Der Detailplanung wurden je nach Land eine Schaden-/Kostenquote von ca. 80 % - 100 % für die wesentlichen Gesellschaften der Gruppe von CGUs zugrunde gelegt. Eine Veränderung der Schaden-/Kostenquote um +0,23 Prozentpunkte für die Gruppe von CGUs "Europa" in der Detailplanung sowie eine Abwertung der lokalen Währungen gegenüber dem EUR um 3,80 % hätte zu einer Annäherung des erzielbaren Betrags der Gruppe von CGUs an ihren Buchwert geführt. Zudem hätte eine Minderung der den Kapitalerträgen zugrunde liegenden Zinssätze um 12 Basispunkte bzw. um 23 Basispunkte mit einer gleichzeitigen Anpassung des Diskontierungssatzes für die Gruppe von CGUs "Europa" in der Detailplanung zu einer Annäherung des erzielbaren Betrags der Gruppe von CGUs an ihren Buchwert geführt. Der Detailplanung der Gruppe von CGUs "Europa" liegen Kapitalerträge basierend auf den Zinssätzen von 1,3 % bis 20,2 % zugrunde, je nach Land und Währung.
Für die CGU "Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall" übersteigt der als Nutzungswert bestimmte erzielbare Betrag den Buchwert um 76 Mio. EUR. Der Detailplanung wurde eine Schaden-/Kostenquote von ca. 90 % - 100 % für die CGU zugrunde gelegt. Eine Veränderung der Schaden-/Kostenquote um +0,45 Prozentpunkte oder eine Minderung der den Kapitalerträgen zugrunde liegenden Zinssätze um 20 Basispunkte bzw. um 31 Basispunkte mit einer gleichzeitigen Anpassung des Diskontierungssatzes für die CGU in der Detailplanung hätte zu einer Annäherung des erzielbaren Betrags der CGU an ihren Buchwert geführt. Der Detailplanung der CGU liegen Kapitalerträge basierend auf den Zinssätzen von 2,4 % - 2,7 % zugrunde, je nach Planjahr.
| Begrenzte Nutzungsdauer | ||||
| Software | Erworbene Vertriebsnetze und Kundenbeziehungen | Übrige | ||
| In Mio. EUR | erworben | erstellt | ||
| Bruttobuchwert zum 31.12. des Vorjahres | 729 | 80 | 155 | 279 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | 53 | 156 | 38 |
| Zugänge | 48 | 9 | 125 | 36 |
| Abgänge | -27 | -1 | -6 | -16 |
| Umgliederungen | 35 | - | - | -35 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - |
| Währungskursänderungen | 10 | 4 | 18 | - |
| Bruttobuchwert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 796 | 146 | 449 | 302 |
| Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. des Vorjahres | -547 | -50 | -133 | -92 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | -28 | - | -13 |
| Abgänge | 23 | 1 | 5 | - |
| Abschreibungen/Amortisation | ||||
| planmäßig | -75 | -8 | -12 | -11 |
| außerplanmäßig | - | - | - | -3 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - |
| Währungskursänderungen | -6 | -2 | -11 | 1 |
| Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. des Geschäftsjahres | -604 | -87 | -151 | -118 |
| Buchwert zum 31.12. des Vorjahres | 182 | 30 | 22 | 187 |
| Buchwert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 192 | 58 | 298 | 184 |
| Unbegrenzte Nutzungsdauer | |||
| Erworbene Markennamen 1 | |||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | |
| Bruttobuchwert zum 31.12. des Vorjahres | 35 | 1.277 | 1.214 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 19 | 267 | - |
| Zugänge | - | 219 | 88 |
| Abgänge | -4 | -54 | -25 |
| Umgliederungen | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | -11 |
| Währungskursänderungen | 3 | 35 | 12 |
| Bruttobuchwert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 52 | 1.745 | 1.277 |
| Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. des Vorjahres | -5 | -826 | -758 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | -41 | - |
| Abgänge | 4 | 33 | 20 |
| Abschreibungen/Amortisation | |||
| planmäßig | -2 | -108 | -85 |
| außerplanmäßig | - | -3 | -1 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | 9 |
| Währungskursänderungen | - | -18 | -10 |
| Kumulierte Abschreibungen zum 31.12. des Geschäftsjahres | -2 | -963 | -826 |
| Buchwert zum 31.12. des Vorjahres | 30 | 452 | 456 |
| Buchwert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 50 | 782 | 452 |
Die erworbenen Markennamen in Höhe von 50 (30) Mio. EUR (im Wesentlichen "WARTA" [30 Mio. EUR]) sind immaterielle Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer, da es aufgrund einer Analyse aller relevanten Faktoren (darunter voraussichtliche Nutzung, Verfügungsgewalt, Abhängigkeit von anderen Vermögenswerten) keine vorhersehbare Begrenzung der Periode gibt, in der der Vermögenswert voraussichtlich Netto-Cashflows erzeugen wird.
Die als Vermögenswert in Höhe von 17 (12) Mio. EUR angesetzten Abschlusskosten im Segment Privat- und Firmenversicherung International werden voraussichtlich in den folgenden zwei Kalenderjahren vollständig ausgebucht.
Weitere Informationen zu den ausgestellten Versicherungsverträgen sind in Anmerkung 18 zu finden.
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 15 | 5 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -547 | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | -532 | 5 | - |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -3.292 | - | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | -3 | - |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | 4 | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | - | 1 | - |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -3.292 | 1 | - |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 15 | 1 | - |
| Währungskursänderungen | 13 | -1 | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -3.264 | 1 | - |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 3.207 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | - |
| Abschlusskosten | 75 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 3.283 | - | - |
| Endbestand netto | -513 | 6 | - |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -320 | 6 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -193 | - | - |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 6.912 | 261 | 7.193 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 377 | 3 | -167 |
| Anfangsbestand (netto) | 7.289 | 264 | 7.026 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 5 | - | 5 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 7 | - | 7 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -3.292 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 1.855 | 25 | 1.878 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | 4 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 210 | -40 | 170 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 2.065 | -15 | 2.052 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 2.065 | -15 | -1.240 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 284 | 4 | 304 |
| Währungskursänderungen | -128 | -4 | -120 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 2.221 | -14 | -1.056 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 3.207 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -2.039 | - | -2.039 |
| Abschlusskosten | - | - | 75 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -2.039 | - | 1.244 |
| Endbestand netto | 7.482 | 250 | 7.226 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 7.354 | 245 | 7.285 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 128 | 5 | -59 |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge | |
| In Mio. EUR | |||
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -283 | 22 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -597 | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | -880 | 22 | - |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 1 | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -3.150 | - | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | -11 | - |
| Amortisation von Abschlusskosten | 1 | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | -6 | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 1 | -17 | - |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -3.149 | -17 | - |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 1 | - | - |
| Währungskursänderungen | -38 | 1 | - |
| Sonstige Veränderungen | 1 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -3.184 | -17 | - |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 3.549 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | - |
| Abschlusskosten | -17 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 3.532 | - | - |
| Endbestand netto | -532 | 5 | - |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 15 | 5 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -547 | - | - |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 7.301 | 272 | 7.311 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 469 | 3 | -124 |
| Anfangsbestand (netto) | 7.770 | 275 | 7.187 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -3 | - | -2 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | -24 | -1 | -24 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -3.150 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 1.956 | 35 | 1.981 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 1 |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | -6 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 303 | -47 | 256 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 2.259 | -12 | 2.231 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 2.259 | -12 | -919 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | -499 | -4 | -501 |
| Währungskursänderungen | 193 | 6 | 161 |
| Sonstige Veränderungen | -1 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 1.952 | -10 | -1.259 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 3.549 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -2.407 | - | -2.407 |
| Abschlusskosten | - | - | -17 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -2.407 | - | 1.125 |
| Endbestand netto | 7.289 | 264 | 7.026 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 6.912 | 261 | 7.193 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 377 | 3 | -167 |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -15 | 1 | 1 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -9 | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | -24 | 1 | 1 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -141 | - | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | -1 | 50 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | 1 | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | - | - | 50 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -141 | - | 50 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | -3 | - | - |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -145 | - | 50 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 132 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -51 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 132 | - | -51 |
| Endbestand netto | -38 | 1 | - |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -18 | 1 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -19 | - | - |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 177 | 3 | 166 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 5 | - | -4 |
| Anfangsbestand (netto) | 182 | 3 | 162 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -141 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 48 | 1 | 97 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | 1 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 16 | - | 16 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 63 | 1 | 114 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 63 | 1 | -27 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 3 | - | - |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 66 | 1 | -27 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 132 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -79 | - | -130 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -79 | - | 2 |
| Endbestand netto | 169 | 3 | 137 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 165 | 3 | 152 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 4 | - | -15 |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -23 | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -7 | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | -30 | - | - |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -102 | - | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | - | 24 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | 1 | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | - | 1 | 24 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -102 | 1 | 24 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 4 | - | - |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -98 | 1 | 24 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 103 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -24 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 103 | - | -24 |
| Endbestand netto | -24 | 1 | 1 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -15 | 1 | 1 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -9 | - | - |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 275 | 6 | 259 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 5 | - | -2 |
| Anfangsbestand (netto) | 281 | 6 | 257 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -102 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 32 | -3 | 53 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | 1 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 16 | - | 16 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 48 | -3 | 70 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 48 | -3 | -32 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | -13 | - | -9 |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 35 | -3 | -41 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 103 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -134 | - | -157 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -134 | - | -54 |
| Endbestand netto | 182 | 3 | 162 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 177 | 3 | 166 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 5 | - | -4 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -80 | - | - | - | 82 | 2 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | -80 | - | - | - | 82 | 2 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | - | - | -11 | -11 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | - | - | - | - | - |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 2 | - | - | - | - | 2 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 2 | - | - | - | -11 | -10 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -25 | 2 | - | - | 24 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | 82 | 1 | - | - | -83 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | 57 | 2 | - | - | -59 | - |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | - | - | - | - | - | - |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | 58 | 2 | - | - | -70 | -10 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -6 | - | - | - | 3 | -3 |
| Währungskursänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 52 | 2 | - | - | -67 | -14 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 52 | - | - | - | - | 52 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -51 | - | - | - | - | -51 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 1 | - | - | - | - | 1 |
| Endbestand (netto) | -27 | 2 | - | - | 15 | -10 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 1 | - | - | - | 1 | 2 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -27 | 2 | - | - | 14 | -12 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | - | - | -2 | -2 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | - | - | - | - | - |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | - | - | - | - | -2 | -2 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -85 | - | - | - | 84 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -85 | - | - | - | 84 | - |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | - | - | - | - | - | - |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -85 | - | - | - | 82 | -2 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 4 | - | - | - | - | 4 |
| Währungskursänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -81 | - | - | - | 82 | 1 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 24 | - | - | - | - | 24 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -24 | - | - | - | - | -24 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 1 | - | - | - | - | 1 |
| Endbestand (netto) | -80 | - | - | - | 82 | 2 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -80 | - | - | - | 82 | 2 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 24 | - | 20 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -18 | - | 1 |
| Anfangsbestand (netto) | 5 | - | 21 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -437 | - | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | - | 352 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | - | - | 352 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -437 | - | 352 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | -13 | - | - |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -450 | - | 352 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 415 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -356 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 415 | - | -356 |
| Endbestand netto | -30 | - | 16 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 23 | - | 14 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -52 | - | 2 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 2 | - | 45 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -7 | - | -24 |
| Anfangsbestand (netto) | -5 | - | 21 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -437 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 14 | - | 366 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 14 | - | 366 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 14 | - | -71 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | - | - | -13 |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 14 | - | -84 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 415 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -12 | - | -369 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -12 | - | 47 |
| Endbestand netto | -3 | - | -17 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 37 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -3 | - | -53 |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge | |
| In Mio. EUR | |||
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 16 | - | 2 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -61 | - | 13 |
| Anfangsbestand (netto) | -45 | - | 15 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -309 | - | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | - | 233 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | - | - | 233 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -309 | - | 233 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 68 | - | - |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -241 | - | 233 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 291 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -227 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 291 | - | -227 |
| Endbestand netto | 5 | - | 21 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 24 | - | 20 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -18 | - | 1 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | Gesamt | ||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 18 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -5 | - | -53 |
| Anfangsbestand (netto) | -4 | - | -35 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -309 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 26 | - | 259 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 26 | - | 259 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 26 | - | -50 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | - | - | 68 |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 26 | - | 18 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 291 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -26 | - | -253 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -26 | - | 38 |
| Endbestand netto | -5 | - | 21 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 2 | - | 45 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -7 | - | -24 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -315 | 2 | 151 | - | 205 | 43 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -107 | 1 | 88 | - | - | -17 |
| Anfangsbestand (netto) | -422 | 3 | 239 | - | 205 | 26 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -33 | - | -31 | -64 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | - | - | - | - | - |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -3 | - | - | - | - | -3 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -3 | - | -33 | - | -31 | -68 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -30 | - | - | - | 30 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | 57 | 1 | 14 | - | -71 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | 27 | 1 | 14 | - | -42 | - |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | - | - | - | - | - | - |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | 24 | 1 | -19 | - | -73 | -68 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -27 | - | 11 | - | 4 | -13 |
| Währungskursänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -3 | 1 | -9 | - | -69 | -81 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 398 | - | - | - | - | 398 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -356 | - | - | - | - | -356 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 42 | - | - | - | - | 42 |
| Endbestand (netto) | -384 | 4 | 230 | - | 136 | -14 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -103 | 2 | 131 | - | 7 | 37 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -280 | 2 | 99 | - | 129 | -50 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -57 | 2 | 71 | - | - | 17 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -233 | 6 | 179 | - | - | -48 |
| Anfangsbestand (netto) | -289 | 8 | 250 | - | - | -31 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -33 | - | -3 | -37 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | - | - | - | - | - |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -7 | - | - | - | - | -7 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -7 | - | -33 | - | -3 | -44 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -210 | - | - | - | 209 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -6 | -5 | 11 | - | - | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -215 | -5 | 11 | - | 209 | - |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | - | - | - | - | - | - |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -222 | -5 | -22 | - | 206 | -44 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 57 | - | 12 | - | -1 | 68 |
| Währungskursänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -166 | -5 | -11 | - | 205 | 24 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 261 | - | - | - | - | 261 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -227 | - | - | - | - | -227 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 33 | - | - | - | - | 33 |
| Endbestand (netto) | -422 | 3 | 239 | - | 205 | 26 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -315 | 2 | 151 | - | 205 | 43 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -107 | 1 | 88 | - | - | -17 |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -104 | 24 | 43 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -2 | - | 1 |
| Anfangsbestand (netto) | -106 | 24 | 44 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 68 | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -718 | 1 | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | -8 | 45 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 12 | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | -6 | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 4 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 12 | -14 | 49 |
| Kapitalanlagekomponenten | -1 | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -707 | -13 | 50 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 5 | 1 | 3 |
| Währungskursänderungen | 49 | 1 | 2 |
| Sonstige Veränderungen | 10 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -642 | -12 | 54 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 502 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -46 |
| Abschlusskosten | 200 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | 2 | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 705 | - | -46 |
| Endbestand netto | 25 | 12 | 52 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 25 | 12 | 51 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 861 | 47 | 870 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | -1 |
| Anfangsbestand (netto) | 861 | 47 | 870 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -9 | - | 59 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 9 | - | 9 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -717 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 707 | 7 | 751 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 12 |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | -6 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -64 | -7 | -66 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 644 | - | 691 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | -2 | - | -2 |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 642 | - | -28 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 6 | -1 | 14 |
| Währungskursänderungen | -91 | -5 | -44 |
| Sonstige Veränderungen | -10 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 547 | -6 | -59 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 502 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -499 | - | -546 |
| Abschlusskosten | - | - | 200 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | 2 |
| Gesamte Kapitalflüsse | -499 | - | 159 |
| Endbestand netto | 910 | 40 | 1.038 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 910 | 40 | 1.038 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -72 | 10 | 36 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -1 | - | 1 |
| Anfangsbestand (netto) | -73 | 10 | 37 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 1 | - | -3 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | -1 | - | 3 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -586 | - | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | 14 | 30 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 8 | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | 1 | 3 | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 8 | 17 | 30 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -579 | 17 | 30 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | - | - | -2 |
| Währungskursänderungen | 27 | -4 | - |
| Sonstige Veränderungen | 13 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -539 | 13 | 28 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 436 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -22 |
| Abschlusskosten | 68 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | 2 | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 506 | - | -22 |
| Endbestand netto | -106 | 24 | 44 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -104 | 24 | 43 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -2 | - | 1 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 807 | 48 | 830 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | 807 | 48 | 830 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | -2 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | -9 | - | -7 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -586 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 652 | 4 | 699 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 8 |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | 3 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -218 | -6 | -224 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 434 | -2 | 487 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | -3 | - | -3 |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 431 | -2 | -102 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | -12 | 2 | -12 |
| Währungskursänderungen | -28 | -1 | -5 |
| Sonstige Veränderungen | -13 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 378 | -1 | -120 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 436 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -315 | - | -337 |
| Abschlusskosten | - | - | 68 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | 2 |
| Gesamte Kapitalflüsse | -315 | - | 169 |
| Endbestand netto | 861 | 47 | 870 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 861 | 47 | 870 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | -1 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 34 | 11 | 3 | 14 | 9 | 71 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -1 | - | - | - | - | -1 |
| Anfangsbestand (netto) | 33 | 11 | 3 | 14 | 9 | 70 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 37 | 11 | - | - | 20 | 68 |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | - | -3 | -23 | -27 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -17 | - | - | - | -17 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -16 | - | - | - | - | -16 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -17 | -17 | - | -3 | -23 | -60 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -29 | 8 | - | - | 21 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -9 | 2 | - | 3 | 4 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | -18 | 11 | - | - | 8 | 1 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -56 | 21 | - | 3 | 33 | - |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 4 | - | - | - | - | 4 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 4 | - | - | - | - | 4 |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -68 | 4 | -1 | - | 9 | -56 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 5 | - | - | - | 1 | 7 |
| Währungskursänderungen | - | 1 | - | - | - | 1 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -63 | 6 | -1 | - | 11 | -48 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 141 | - | - | - | - | 141 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -46 | - | - | - | - | -46 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | 1 | - | - | - | - | 1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | 95 | - | - | - | - | 95 |
| Endbestand (netto) | 101 | 28 | 2 | 14 | 40 | 185 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 103 | 28 | 2 | 13 | 39 | 184 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -2 | 1 | - | 1 | 1 | - |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 38 | 4 | 3 | 14 | 5 | 63 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -1 | - | - | - | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | 37 | 4 | 3 | 14 | 5 | 63 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | -2 | -2 |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | 2 | 3 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -1 | -3 | -6 | -10 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | -10 | - | - | - | -10 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 6 | - | - | - | - | 6 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 6 | -10 | -1 | -3 | -6 | -14 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -9 | 1 | - | - | 8 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -8 | 3 | 1 | 3 | 1 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | -14 | 13 | - | - | 1 | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -31 | 18 | 1 | 3 | 10 | 1 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | -1 | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | - | -1 | - | - | - | - |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -25 | 7 | - | - | 4 | -13 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -3 | - | - | - | - | -2 |
| Währungskursänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -27 | 7 | - | - | 4 | -16 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 44 | - | - | - | - | 44 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -22 | - | - | - | - | -22 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | 1 | - | - | - | - | 1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | 23 | - | - | - | - | 23 |
| Endbestand (netto) | 33 | 11 | 3 | 14 | 9 | 70 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 34 | 11 | 3 | 14 | 9 | 71 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -1 | - | - | - | - | -1 |
| Deckungsrückstellung - zediert | ||
| Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | |
| In Mio. EUR | ||
| 2023 | ||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -101 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -695 | - |
| Anfangsbestand (netto) | -796 | - |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -2.626 | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | ||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | - |
| Amortisation von Abschlusskosten | 4 | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 3 | - |
| Kapitalanlagekomponenten | -11 | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -2.635 | - |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 16 | - |
| Währungskursänderungen | 30 | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -2.589 | - |
| Kapitalflüsse | ||
| Gezahlte Prämien | 1.830 | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - |
| Abschlusskosten | 4 | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 1.834 | - |
| Endbestand netto | -1.551 | - |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -555 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -996 | - |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||||
| Nicht mit dem PAA bewertete Verträge | Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt | |
| 2023 | ||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 2.270 | - | - | 2.169 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 474 | - | - | -221 |
| Anfangsbestand (netto) | 2.744 | - | - | 1.948 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | - | -2.626 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | ||||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 833 | - | - | 833 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - | 4 |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -97 | - | - | -97 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 737 | - | - | 739 |
| Kapitalanlagekomponenten | 11 | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 748 | - | - | -1.887 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 104 | - | - | 120 |
| Währungskursänderungen | -59 | - | - | -29 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 794 | - | - | -1.795 |
| Kapitalflüsse | ||||
| Gezahlte Prämien | - | - | - | 1.830 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -1.068 | - | - | -1.068 |
| Abschlusskosten | - | - | - | 4 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -1.068 | - | - | 766 |
| Endbestand netto | 2.469 | - | - | 918 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 1.890 | - | - | 1.335 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 579 | - | - | -417 |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge | |
| In Mio. EUR | |||
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -85 | - | 2.062 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -652 | - | 526 |
| Anfangsbestand (netto) | -738 | - | 2.588 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -1.758 | -10 | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | 10 | 1.396 |
| Amortisation von Abschlusskosten | -2 | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | -11 | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 24 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | -12 | 10 | 1.420 |
| Kapitalanlagekomponenten | -6 | - | 6 |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -1.776 | - | 1.426 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | -4 | - | -146 |
| Währungskursänderungen | -59 | - | 104 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -1.839 | - | 1.384 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 1.778 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -1.228 |
| Abschlusskosten | 3 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 1.780 | - | -1.228 |
| Endbestand netto | -796 | - | 2.744 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -101 | - | 2.270 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -695 | - | 474 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 1.977 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | -127 |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 1.850 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -1.768 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | - | 1.406 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | -2 |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | -11 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 24 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | - | - | 1.418 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | -350 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | - | - | -150 |
| Währungskursänderungen | - | - | 45 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | - | -455 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 1.778 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -1.228 |
| Abschlusskosten | - | - | 3 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | 552 |
| Endbestand netto | - | - | 1.948 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 2.169 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | -221 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 2.101 | 33 | -4 | 3 | 36 | 2.169 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -227 | 7 | - | - | -1 | -221 |
| Anfangsbestand (netto) | 1.874 | 40 | -4 | 3 | 35 | 1.948 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -180 | -1 | -709 | -891 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | 3 | - | - | - | 3 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -901 | - | - | - | - | -901 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -901 | 3 | -180 | -1 | -709 | -1.789 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -1.022 | 66 | - | - | 956 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | 25 | 12 | - | 1 | -39 | -1 |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -997 | 78 | - | 1 | 917 | -1 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -43 | -54 | - | - | - | -97 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | -43 | -54 | - | - | - | -97 |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -1.941 | 27 | -180 | - | 207 | -1.887 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 109 | - | - | - | 12 | 120 |
| Währungskursänderungen | -26 | -2 | 4 | - | -5 | -29 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -1.859 | 25 | -176 | - | 214 | -1.795 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 1.830 | - | - | - | - | 1.830 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -1.068 | - | - | - | - | -1.068 |
| Abschlusskosten | 4 | - | - | - | - | 4 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 766 | - | - | - | - | 766 |
| Endbestand (netto) | 781 | 65 | -179 | 2 | 249 | 918 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 1.223 | 61 | -179 | 2 | 229 | 1.335 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -442 | 4 | - | - | 20 | -417 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 1.948 | 33 | 1 | - | -5 | 1.977 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -138 | 6 | - | - | 5 | -127 |
| Anfangsbestand (netto) | 1.810 | 39 | 1 | - | - | 1.850 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | 17 | 10 | -683 | -656 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | -4 | - | - | - | -4 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 296 | - | - | - | - | 296 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 296 | -4 | 17 | 10 | -683 | -364 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -756 | 19 | - | - | 736 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | 30 | 8 | -22 | -7 | -9 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | -10 | - | - | - | - | -11 |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -736 | 27 | -22 | -7 | 728 | -11 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 49 | -25 | - | - | - | 24 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 49 | -25 | - | - | - | 24 |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -391 | -1 | -5 | 3 | 45 | -350 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -152 | - | - | - | 2 | -150 |
| Währungskursänderungen | 54 | 2 | - | - | -11 | 45 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -489 | 1 | -5 | 3 | 35 | -455 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 1.778 | - | - | - | - | 1.778 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -1.228 | - | - | - | - | -1.228 |
| Abschlusskosten | 3 | - | - | - | - | 3 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 552 | - | - | - | - | 552 |
| Endbestand (netto) | 1.874 | 40 | -4 | 3 | 35 | 1.948 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 2.101 | 33 | -4 | 3 | 36 | 2.169 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -227 | 7 | - | - | -1 | -221 |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 289 | - | 132 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -853 | - | 518 |
| Anfangsbestand (netto) | -564 | - | 650 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -684 | 1 | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | -1 | 611 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | 7 | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 18 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 7 | -1 | 629 |
| Kapitalanlagekomponenten | -421 | - | 421 |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | -57 | - | -3 |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -1.156 | - | 1.047 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 6 | - | 1 |
| Währungskursänderungen | -2 | - | -4 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -1.152 | - | 1.043 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 849 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -916 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 849 | - | -916 |
| Endbestand netto | -868 | - | 777 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -150 | - | 341 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -717 | - | 436 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 421 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | -336 |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 85 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -683 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | - | 611 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | 7 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 18 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | - | - | 635 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | -61 |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | -109 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | - | - | 7 |
| Währungskursänderungen | - | - | -7 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | - | -109 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 849 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -916 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | -67 |
| Endbestand netto | - | - | -91 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 191 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | -282 |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge | |
| In Mio. EUR | |||
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 354 | - | 138 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -1.022 | - | 494 |
| Anfangsbestand (netto) | -667 | - | 632 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -578 | 1 | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | -1 | 468 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | 24 | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 54 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 24 | -1 | 521 |
| Kapitalanlagekomponenten | -429 | - | 429 |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -983 | - | 951 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 135 | - | -2 |
| Währungskursänderungen | 39 | - | -18 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -809 | - | 930 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 913 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -912 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 913 | - | -912 |
| Endbestand netto | -564 | - | 650 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 289 | - | 132 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -853 | - | 518 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 492 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | -528 |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | -36 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -577 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | - | 467 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | 24 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 54 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | - | - | 544 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | -33 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | - | - | 133 |
| Währungskursänderungen | - | - | 21 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | - | 121 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 913 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -912 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | - |
| Endbestand netto | - | - | 85 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 421 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | -336 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 375 | 31 | - | 15 | - | 421 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -628 | 120 | 163 | 55 | -46 | -336 |
| Anfangsbestand (netto) | -253 | 151 | 163 | 70 | -46 | 85 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -24 | 4 | -11 | -32 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -23 | - | - | - | -23 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -17 | - | - | - | - | -17 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -17 | -23 | -24 | 4 | -11 | -73 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -8 | - | - | - | 7 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -113 | 7 | 96 | -60 | 70 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | 7 | -1 | - | - | - | 7 |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | 1 | - | - | - | -1 | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -112 | 7 | 96 | -60 | 77 | 7 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 18 | - | - | - | - | 18 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 18 | - | - | - | - | 18 |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | -61 | - | - | - | - | -61 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -173 | -17 | 71 | -56 | 65 | -109 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -8 | 9 | 5 | 1 | - | 7 |
| Währungskursänderungen | -3 | -2 | -1 | - | -1 | -7 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -184 | -9 | 75 | -55 | 64 | -109 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 849 | - | - | - | - | 849 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -916 | - | - | - | - | -916 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -67 | - | - | - | - | -67 |
| Endbestand (netto) | -504 | 142 | 238 | 15 | 18 | -91 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -179 | 80 | 232 | 44 | 13 | 191 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -325 | 62 | 6 | -30 | 5 | -282 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 442 | 33 | - | 18 | - | 492 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -904 | 144 | 186 | 40 | 7 | -528 |
| Anfangsbestand (netto) | -462 | 176 | 186 | 57 | 7 | -36 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -16 | -5 | -8 | -30 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | -15 | - | - | - | -15 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -65 | - | - | - | - | -65 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -65 | -15 | -16 | -5 | -8 | -110 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | 22 | 11 | - | - | -33 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -10 | 13 | -6 | 16 | -13 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | 24 | - | - | - | - | 24 |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | 36 | 23 | -6 | 16 | -45 | 24 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 54 | - | - | - | - | 54 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 54 | - | - | - | - | 54 |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | 25 | 8 | -22 | 11 | -54 | -33 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 158 | -30 | 5 | 1 | - | 133 |
| Währungskursänderungen | 26 | -3 | -5 | 1 | 2 | 21 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 208 | -25 | -23 | 13 | -53 | 121 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 913 | - | - | - | - | 913 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -912 | - | - | - | - | -912 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Endbestand (netto) | -253 | 151 | 163 | 70 | -46 | 85 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 375 | 31 | - | 15 | - | 421 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -628 | 120 | 163 | 55 | -46 | -336 |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -64 | - | 1.682 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | -64 | - | 1.682 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -786 | 21 | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | -21 | 681 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | 31 | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 37 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 31 | -21 | 718 |
| Kapitalanlagekomponenten | -4 | - | 4 |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -760 | - | 722 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | -3 | - | 22 |
| Währungskursänderungen | -1 | - | -4 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -763 | - | 740 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 766 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -419 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 766 | - | -419 |
| Endbestand netto | -61 | - | 2.004 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -61 | - | 2.004 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 1.618 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 1.618 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -765 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | - | 660 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | 31 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 37 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | - | - | 728 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | -37 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | - | - | 19 |
| Währungskursänderungen | - | - | -5 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | - | -23 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 766 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -419 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | 347 |
| Endbestand netto | - | - | 1.942 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 1.942 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge | |
| In Mio. EUR | |||
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -122 | - | 1.356 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | -122 | - | 1.356 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -705 | - | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | - | 514 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | 15 | - | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 171 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 15 | - | 685 |
| Kapitalanlagekomponenten | -4 | - | 4 |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -695 | - | 689 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 3 | - | -92 |
| Währungskursänderungen | - | - | 13 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -691 | - | 610 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 749 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -284 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 749 | - | -284 |
| Endbestand netto | -64 | - | 1.682 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -64 | - | 1.682 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 1.235 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 1.235 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -705 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | - | 514 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | 15 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 171 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | - | - | 699 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | - | - | -6 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | - | - | -89 |
| Währungskursänderungen | - | - | 13 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | - | -81 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 749 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -284 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | 465 |
| Endbestand netto | - | - | 1.618 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 1.618 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 1.471 | 161 | - | - | -14 | 1.618 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | 1.471 | 161 | - | - | -14 | 1.618 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | - | - | -158 | -158 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -37 | - | - | - | -37 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 90 | - | - | - | - | 90 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 90 | -37 | - | - | -158 | -105 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -154 | 55 | - | - | 98 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -120 | - | - | - | 120 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | 15 | - | - | - | - | 15 |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | -4 | 17 | - | - | 2 | 16 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -263 | 73 | - | - | 221 | 31 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 37 | - | - | - | - | 37 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 37 | - | - | - | - | 37 |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -136 | 36 | - | - | 63 | -37 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 17 | - | - | - | 2 | 19 |
| Währungskursänderungen | -4 | -1 | - | - | - | -5 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -123 | 35 | - | - | 64 | -23 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 766 | - | - | - | - | 766 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -419 | - | - | - | - | -419 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 347 | - | - | - | - | 347 |
| Endbestand (netto) | 1.696 | 196 | - | - | 51 | 1.942 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 1.696 | 196 | - | - | 51 | 1.942 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 1.127 | 115 | - | - | -7 | 1.235 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Anfangsbestand (netto) | 1.127 | 115 | - | - | -7 | 1.235 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | - | - | -177 | -177 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | -28 | - | - | - | -28 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 14 | - | - | - | - | 14 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 14 | -28 | - | - | -177 | -191 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -115 | 52 | - | - | 63 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -99 | -1 | - | - | 100 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | -6 | 21 | - | - | - | 15 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -220 | 72 | - | - | 163 | 15 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 171 | - | - | - | - | 171 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 171 | - | - | - | - | 171 |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -36 | 44 | - | - | -13 | -6 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -88 | - | - | - | - | -89 |
| Währungskursänderungen | 3 | 3 | - | - | 7 | 13 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -121 | 46 | - | - | -7 | -81 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 749 | - | - | - | - | 749 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -284 | - | - | - | - | -284 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 465 | - | - | - | - | 465 |
| Endbestand (netto) | 1.471 | 161 | - | - | -14 | 1.618 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 1.471 | 161 | - | - | -14 | 1.618 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 34 | 24 | 3.764 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -1.517 | - | 946 |
| Anfangsbestand (netto) | -1.483 | 24 | 4.711 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 69 | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -6.646 | 20 | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | -27 | 2.422 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 16 | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | 36 | -5 | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | -68 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 51 | -33 | 2.354 |
| Kapitalanlagekomponenten | -405 | - | 405 |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | -57 | - | -3 |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -7.058 | -12 | 2.756 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 14 | 1 | 124 |
| Währungskursänderungen | 67 | - | -65 |
| Sonstige Veränderungen | 8 | - | 1 |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -6.970 | -12 | 2.816 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 5.640 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -2.638 |
| Abschlusskosten | 274 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | 2 | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 5.916 | - | -2.638 |
| Endbestand netto | -2.468 | 12 | 4.889 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -738 | 12 | 3.923 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -1.730 | - | 966 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 3.519 | 150 | 7.492 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 6 | - | -564 |
| Anfangsbestand (netto) | 3.525 | 150 | 6.927 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 2 | - | 71 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 9 | - | 9 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -6.626 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 1.346 | 20 | 3.761 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 16 |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | 30 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 17 | -12 | -63 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 1.362 | 8 | 3.742 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | -2 | - | -63 |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 1.362 | 8 | -2.945 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 130 | - | 269 |
| Währungskursänderungen | -140 | -6 | -144 |
| Sonstige Veränderungen | -9 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 1.343 | 1 | -2.821 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 5.640 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -1.127 | - | -3.765 |
| Abschlusskosten | - | - | 274 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | 2 |
| Gesamte Kapitalflüsse | -1.127 | - | 2.151 |
| Endbestand netto | 3.752 | 152 | 6.337 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 3.726 | 151 | 7.074 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 26 | 1 | -737 |
| Deckungsrückstellung - zediert | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustrückerstattungskomponente | Verlustrückerstattungskomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 188 | 10 | 3.315 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -1.718 | - | 980 |
| Anfangsbestand (netto) | -1.530 | 10 | 4.295 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 1 | - | -2 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | -1 | - | 2 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | -4.852 | -9 | - |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | - | 23 | 2.455 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 35 | - | - |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | 26 | 4 | - |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 151 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 62 | 27 | 2.606 |
| Kapitalanlagekomponenten | -417 | - | 416 |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | - | - | - |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -5.207 | 18 | 3.023 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | 170 | - | -221 |
| Währungskursänderungen | 10 | -4 | 95 |
| Sonstige Veränderungen | 12 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -5.015 | 14 | 2.896 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | 4.984 | - | - |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | -2.481 |
| Abschlusskosten | 76 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | 2 | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 5.062 | - | -2.481 |
| Endbestand netto | -1.483 | 24 | 4.711 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 34 | 24 | 3.764 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -1.517 | - | 946 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - zediert | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 3.754 | 162 | 7.429 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 40 | - | -697 |
| Anfangsbestand (netto) | 3.795 | 162 | 6.732 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -3 | - | -3 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | -24 | -1 | -24 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Allokation der gezahlten Rückversicherungsprämie | - | - | -4.861 |
| Erhaltene Rückversicherungsleistungen | |||
| Erstattungen eingetretener Schäden und sonstiger versicherungstechnischer Aufwendungen | 1.178 | 3 | 3.659 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 35 |
| Erstattungen und Änderungen der Erstattungen von Verlusten aus verlustträchtigen zugrunde liegenden ausgegebenen Verträgen | - | - | 30 |
| Anpassung der Vermögenswerte für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -70 | -18 | 64 |
| Summe der erhaltenen Rückversicherungsleistungen | 1.108 | -15 | 3.788 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Veränderungen des Nichterfüllungsrisikos der Rückversicherer | -3 | - | -3 |
| Ergebnis aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 1.106 | -15 | -1.076 |
| Versicherungstechnischer Finanzertrag/-aufwand aus Rückversicherungsverträgen | -243 | 2 | -292 |
| Währungskursänderungen | 75 | 2 | 178 |
| Sonstige Veränderungen | -12 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 926 | -11 | -1.190 |
| Kapitalflüsse | |||
| Gezahlte Prämien | - | - | 4.984 |
| Erhaltene Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -1.168 | - | -3.649 |
| Abschlusskosten | - | - | 76 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | 2 |
| Gesamte Kapitalflüsse | -1.168 | - | 1.412 |
| Endbestand netto | 3.525 | 150 | 6.927 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 3.519 | 150 | 7.492 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 6 | - | -564 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 3.247 | 201 | 129 | 26 | 317 | 3.920 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -848 | 127 | 164 | 55 | -46 | -549 |
| Anfangsbestand (netto) | 2.399 | 328 | 293 | 81 | 270 | 3.371 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 39 | 11 | - | - | 18 | 68 |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -210 | 2 | -918 | -1.126 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -67 | - | - | - | -67 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -858 | - | - | - | - | -858 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -858 | -67 | -210 | 2 | -918 | -2.050 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -1.236 | 124 | - | - | 1.112 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -40 | 23 | 91 | -59 | -15 | -1 |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | 20 | -1 | - | - | - | 20 |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | -21 | 28 | - | - | 9 | 16 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -1.276 | 173 | 91 | -59 | 1.106 | 35 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -14 | -54 | - | - | - | -68 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | -14 | -54 | - | - | - | -68 |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | -61 | - | - | - | - | -61 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -2.209 | 53 | -119 | -57 | 188 | -2.144 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | 93 | 9 | 10 | 1 | 21 | 135 |
| Währungskursänderungen | -32 | -3 | 4 | - | -6 | -38 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -2.147 | 60 | -105 | -56 | 202 | -2.047 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 3.770 | - | - | - | - | 3.770 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -2.638 | - | - | - | - | -2.638 |
| Abschlusskosten | 4 | - | - | - | - | 4 |
| Sonstige Kapitalflüsse | 1 | - | - | - | - | 1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | 1.136 | - | - | - | - | 1.136 |
| Endbestand (netto) | 1.427 | 399 | 188 | 25 | 491 | 2.529 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 2.382 | 330 | 169 | 53 | 322 | 3.256 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -955 | 69 | 19 | -29 | 169 | -727 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 3.267 | 160 | 68 | 25 | -7 | 3.513 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -1.141 | 153 | 254 | 40 | 12 | -683 |
| Anfangsbestand (netto) | 2.126 | 314 | 321 | 65 | 5 | 2.830 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | -1 | -1 |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | 1 | 1 |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -17 | 4 | -828 | -841 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | -49 | - | - | - | -49 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 283 | - | - | - | - | 283 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 283 | -49 | -17 | 4 | -828 | -607 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -1.135 | 67 | - | - | 1.068 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -41 | 19 | -17 | 11 | 28 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus zugrunde liegenden belastenden Verträgen | 14 | -1 | - | - | - | 14 |
| CSM-Anpassungen aus Änderungen der Verlustrückerstattung aus belastenden zugrunde liegenden Verträgen | -21 | 32 | - | - | 2 | 13 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -1.183 | 117 | -17 | 11 | 1.098 | 27 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung des Vermögenswertes für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 176 | -25 | - | - | - | 151 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 176 | -25 | - | - | - | 151 |
| Effekt aus Änderungen des Nichterfüllungsrisikos bei Rückversicherern | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit Leistungen | -724 | 44 | -33 | 15 | 270 | -429 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -32 | -30 | 10 | 1 | - | -51 |
| Währungskursänderungen | 82 | 1 | -5 | 1 | -5 | 74 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -674 | 14 | -28 | 16 | 266 | -406 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Gezahlte Prämien | 3.425 | - | - | - | - | 3.425 |
| Erhaltene Zahlungen für Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -2.481 | - | - | - | - | -2.481 |
| Abschlusskosten | 3 | - | - | - | - | 3 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 947 | - | - | - | - | 947 |
| Endbestand (netto) | 2.399 | 328 | 293 | 81 | 270 | 3.371 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 3.247 | 201 | 129 | 26 | 317 | 3.920 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -848 | 127 | 164 | 55 | -46 | -549 |
| Industrieversicherung | ||
| In Mio. EUR | Verträge ohne Verlustausgleichskomponente | Verträge mit Verlustausgleichskomponente |
| 2023 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | - | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | - | - |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | - | - |
| 2022 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | - | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | - | - |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | - | - |
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | ||
| In Mio. EUR | Verträge ohne Verlustausgleichskomponente | Verträge mit Verlustausgleichskomponente |
| 2023 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | - | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -25 | - |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 2 | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | 24 | - |
| 2022 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | - | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -85 | - |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | 84 | - |
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben | ||
| In Mio. EUR | Verträge ohne Verlustausgleichskomponente | Verträge mit Verlustausgleichskomponente |
| 2023 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | - | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -30 | - |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | 30 | - |
| 2022 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | - | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -210 | - |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | 209 | - |
| Privat- und Firmenversicherung International | ||
| In Mio. EUR | Verträge ohne Verlustausgleichskomponente | Verträge mit Verlustausgleichskomponente |
| 2023 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | 50 | 20 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -79 | -38 |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 8 | 11 |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | 1 |
| Vertragliche Servicemarge | 21 | 8 |
| 2022 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | 13 | 14 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -22 | -28 |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 1 | 13 |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | 8 | 1 |
| Schaden Rückversicherung | ||
| In Mio. EUR | Verträge ohne Verlustausgleichskomponente | Verträge mit Verlustausgleichskomponente |
| 2023 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | 1.321 | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -2.343 | - |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 66 | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | 956 | - |
| 2022 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | 783 | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -1.538 | - |
| davon: Abschlusskosten | 2 | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 19 | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | 736 | - |
| Personen Rückversicherung | ||
| In Mio. EUR | Verträge ohne Verlustausgleichskomponente | Verträge mit Verlustausgleichskomponente |
| 2023 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | 368 | 1 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -375 | - |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | 7 | -1 |
| 2022 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | 1.124 | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -1.103 | - |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 11 | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | - |
| Vertragliche Servicemarge | -33 | - |
| Konzernfunktionen | ||
| In Mio. EUR | Verträge ohne Verlustausgleichskomponente | Verträge mit Verlustausgleichskomponente |
| 2023 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | 493 | 60 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -646 | -64 |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 55 | 17 |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | 16 |
| Vertragliche Servicemarge | 98 | 2 |
| 2022 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | 510 | 62 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -625 | -68 |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 52 | 21 |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | 15 |
| Vertragliche Servicemarge | 63 | - |
| Konsolidierung | ||
| In Mio. EUR | Verträge ohne Verlustausgleichskomponente | Verträge mit Verlustausgleichskomponente |
| 2023 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | -52 | -2 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | 84 | 2 |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | -8 | -1 |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | -1 |
| Vertragliche Servicemarge | -24 | - |
| 2022 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | -169 | -9 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | 186 | 8 |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | -17 | -2 |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | -2 |
| Vertragliche Servicemarge | - | 1 |
| Gesamt | ||
| In Mio. EUR | Verträge ohne Verlustausgleichskomponente | Verträge mit Verlustausgleichskomponente |
| 2023 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | 2.179 | 80 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -3.415 | -100 |
| davon: Abschlusskosten | - | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 124 | 28 |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | 16 |
| Vertragliche Servicemarge | 1.112 | 9 |
| 2022 | ||
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | 2.260 | 67 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | -3.396 | -89 |
| davon: Abschlusskosten | 2 | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 67 | 32 |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Erträge | - | 13 |
| Vertragliche Servicemarge | 1.068 | 2 |
Aus den Unternehmenszusammenschlüssen ergeben sich für das Neugeschäft Mittelzuflüsse in Höhe von 93 (-) Mio. EUR und Mittelabflüsse in Höhe von 56 (-) Mio. EUR (Segment Privat- und Firmenversicherung International). Die Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken beträgt 11 (-) Mio. EUR, die vertragliche Servicemarge beträgt 20 (-) Mio. EUR. Die Darstellung der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses gehaltenen Rückversicherungsverträge berücksichtigt lediglich die bei Erstkonsolidierung erwarteten Zahlungsflüsse nach dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Nicht dargestellt sind hier die Zahlungsflüsse aus dem Kaufpreis, welche in die Ermittlung der erworbenen vertraglichen Servicemarge eingegangen sind.
| Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Erwartete Realisation innerhalb von 1 Jahr | - | - | 26 | 10 | 83 | 60 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 2 Jahre | - | - | 27 | 9 | 64 | 60 |
| Mehr als 2 Jahre und bis zu 3 Jahre | - | - | 17 | 13 | 50 | 70 |
| Mehr als 3 Jahre und bis zu 4Jahre | - | - | 10 | 15 | 36 | 75 |
| Mehr als 4 Jahre und bis zu 5 Jahre | - | - | 7 | 11 | 27 | 54 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | - | - | 8 | 25 | 77 | 116 |
| Mehr als 10 Jahre | - | - | - | 8 | 101 | 102 |
| Zinseffekt | - | - | -81 | -9 | -72 | -93 |
| Gesamt | - | - | 15 | 82 | 366 | 444 |
| Privat- und Firmenversicherung International | Schaden Rückversicherung | Personen Rückversicherung | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Erwartete Realisation innerhalb von 1 Jahr | 35 | 7 | 76 | 27 | 25 | 21 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 2 Jahre | 8 | 4 | - | 6 | 14 | 20 |
| Mehr als 2 Jahre und bis zu 3 Jahre | 4 | 3 | - | 1 | 16 | 16 |
| Mehr als 3 Jahre und bis zu 4Jahre | 2 | 2 | - | 1 | 16 | -3 |
| Mehr als 4 Jahre und bis zu 5 Jahre | 1 | 2 | - | - | 17 | 13 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | 2 | 4 | - | - | 85 | 59 |
| Mehr als 10 Jahre | 1 | 4 | - | - | 213 | 154 |
| Zinseffekt | 2 | 1 | -4 | -1 | -114 | -94 |
| Gesamt | 55 | 26 | 72 | 34 | 271 | 187 |
| Konzernfunktionen | Konsolidierung | Gesamt | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Erwartete Realisation innerhalb von 1 Jahr | 51 | -14 | -30 | -16 | 266 | 95 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 2 Jahre | - | - | -15 | -13 | 98 | 86 |
| Mehr als 2 Jahre und bis zu 3 Jahre | - | - | -13 | -13 | 74 | 91 |
| Mehr als 3 Jahre und bis zu 4Jahre | - | - | -11 | -12 | 53 | 77 |
| Mehr als 4 Jahre und bis zu 5 Jahre | - | - | -10 | -11 | 42 | 69 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | - | - | -32 | -36 | 141 | 169 |
| Mehr als 10 Jahre | - | - | -42 | -44 | 274 | 224 |
| Zinseffekt | - | - | 25 | 29 | -244 | -167 |
| Gesamt | 51 | -14 | -127 | -116 | 703 | 644 |
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 2.804 | 2.606 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 3.426 | 3.366 |
| Buchwert zum Ende der Berichtsperiode | 6.230 | 5.971 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Bruttobuchwert zum Ende des Vorjahres | 2.981 | 2.431 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | 153 |
| Zugänge | 419 | 376 |
| Abgänge | -23 | -9 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 4 | -8 |
| Währungskursänderungen | -71 | 38 |
| Bruttobuchwert zum Ende der Berichtsperiode | 3.310 | 2.981 |
| Kumulierte Abschreibungen zum Ende des Vorjahres | -375 | -316 |
| Abgänge | -2 | 3 |
| Wertaufholungen | 2 | 19 |
| Abschreibungen | ||
| planmäßig | -62 | -54 |
| außerplanmäßig | -79 | -19 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | 1 |
| Währungskursänderungen | 10 | -10 |
| Kumulierte Abschreibungen zum Ende der Berichtsperiode | -506 | -375 |
| Buchwert zum Ende der Vorjahresperiode | 2.606 | 2.116 |
| Buchwert zum Ende der Berichtsperiode | 2.804 | 2.606 |
Die Zugänge im Berichtsjahr betreffen insbesondere das Segment Schaden-Rückversicherung (413 Mio. EUR).
Die direkt zurechenbaren betrieblichen Aufwendungen (einschließlich Reparaturen und Instandhaltung) belaufen sich bei vermieteten Objekten auf 120 (116) Mio. EUR. Auf Objekte, mit denen keine Mieterträge erzielt werden, sind 7 (6) Mio. EUR an betrieblichen Aufwendungen angefallen.
Bei dem fremdgenutzten Grundbesitz bestanden zum 31. Dezember 2023 Verfügungsbeschränkungen und Sicherungsvermögen in Höhe von 206 (228) Mio. EUR. Vertragliche Verpflichtungen, fremdgenutzten Grundbesitz zu kaufen, zu erstellen oder zu entwickeln, oder solche für Reparaturen, Instandhaltungen oder Verbesserungen beliefen sich zum Abschlussstichtag auf 394 (422) Mio. EUR.
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Verbundene Unternehmen | 113 | 102 |
| Beteiligungen | 992 | 847 |
| Bilanzwert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 1.105 | 949 |
Der Posten "Beteiligungen" enthält strategische Eigenkapitalinstrumente in Höhe von 961 (811) Mio. EUR, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Diesen Bewertungsansatz haben wir gewählt, da es sich bei diesen Kapitalanlagen um strategische Investments handelt. Bei strategischen Beteiligungen konzentriert sich die Beurteilung der Performance nicht auf den beizulegenden Zeitwert, sondern auf den Beitrag zu anderen Geschäftsaktivitäten. Dividenden aus solchen Kapitalanlagen, die in der Berichtsperiode ausgebucht wurden, lagen in unwesentlichem Umfang vor.
Der Bilanzposten umfasst im Wesentlichen die Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode auf Basis des auf den Konzern entfallenden anteiligen Eigenkapitals bewertet werden. Die Finanzinformationen zu assoziierten Unternehmen und gemeinschaftlichen Vereinbarungen sind jeweils zusammengefasst angegeben, da der Großteil dieser Unternehmen individuell unwesentlich für den Konzern im Sinne von IFRS 12.21 ist.
Darüber hinaus enthält der Posten strategische Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen in Höhe von 1 (1) Mio. EUR, die nicht nach der Equity-Methode, sondern erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Hinsichtlich der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die zur Deckung von Verbindlichkeiten aus Versicherungsverträgen mit ermessensabhängiger Überschussbeteiligung (VFA) verwendet werden, verweisen wir auf Anmerkung 10.
Der Konzern hält 20 % der Stammaktien an der Monument Insurance Group Limited (MIGL). Die Beteiligungsquote ist identisch mit dem gehaltenen Stimmrechtsanteil und begründet mit einem Sitz im Board of Directors einen maßgeblichen Einfluss an der MIGL. Darüber hinaus hat eine Tochtergesellschaft der MIGL stimmrechtslose, nicht rückforderbare Vorzugsaktien ausgegeben, an denen der Konzern einen Anteil von 15,2 (24,4) % hält. Nach Eliminierung der intern gehaltenen Vorzugsaktien beträgt der Anteil 13,7 %. Die MIGL ist ein Lebensversicherungskonzern, der insbesondere europäische Run-Off-Lebensversicherungsportfolios bzw. -gesellschaften übernimmt und abwickelt. Die at-Equity-Bewertung erfolgt auf der Grundlage eines durch die Gesellschaft erstellten Konzernabschlusses auf den 30. September nach UK GAAP, der auf IFRS übergeleitet und bei Vorliegen bedeutender Geschäftsvorfälle oder anderer Ereignisse angepasst wird.
Am 22. Dezember 2022 übernahm der Konzern 50 % der Anteile an der Joint HR MR Private Equity GmbH (Joint HR MR; vormals: MRB23), einer 100 %igen Tochtergesellschaft der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG. Durch den Anteilserwerb erlangte der Konzern mit der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG die gemeinschaftliche Führung im Sinne des IFRS 11.16 über die Gesellschaft. Die Kapitalanteile entsprechen der Stimmrechtsverteilung. Zweck des Gemeinschaftsunternehmens ist insbesondere der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen an Private-Equity-Unternehmen. Nach der Einbringung von Anteilen an Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2022 in das Gemeinschaftsunternehmen beträgt der Equity-Buchwert zum Bilanzstichtag 1,9 Mrd. EUR, welcher unverändert zum 31. Dezember 2023 in dieser Höhe besteht.
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Bilanzwert zum 31.12. des Vorjahres | 2.263 | 426 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | 1.902 |
| Zugänge | 14 | 8 |
| Abgänge | - | - |
| Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unter- | ||
| nehmen und Gemeinschaftsunternehmen | 32 | -41 |
| Dividendenzahlungen | -26 | -32 |
| Erfolgsneutrale Anpassung | -22 | -4 |
| Währungskursänderungen | -12 | 5 |
| Bilanzwert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 2.249 | 2.263 |
Der Geschäfts- oder Firmenwert aller nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen belief sich zum Jahresende auf 50 (52) Mio. EUR. Im Geschäftsjahr gab es, wie im Vorjahr, keine bilanziell nicht erfassten Anteile an Verlusten assoziierter Unternehmen.
Für weitere Informationen zum Kapitalanteil des Konzerns an den assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen verweisen wir auf das Kapitel "Anteilsbesitz" auf den Seiten 323 ff.
Verpflichtungen aus Eventualverbindlichkeiten von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen bestehen zum Abschlussstichtag nicht.
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Gewinn aus fortzuführenden Geschäftsbereichen | 69 | -285 |
| Gewinn aus aufgegebenen Geschäftsbereichen (nach Steuern) | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | -53 | -32 |
| Gesamtergebnis | 16 | -317 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.268 | 1.389 |
| Langfristige Vermögenswerte | 13.509 | 10.973 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 202 | 270 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 13.957 | 11.401 |
| Eigenkapital 30.09. | 617 | 690 |
| Fortgeschriebenes Eigenkapital 31.12. | 590 | 449 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 15 | 55 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Fortgeschriebenes Eigenkapital zum 01.01. | 449 | 794 |
| Kapitalerhöhung | 233 | - |
| Kapitalherabsetzung | - | - |
| Jahresergebnis | -34 | -358 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - |
| Anteilsänderung ohne Änderung im Kontrollstatus | -9 | - |
| Konsolidierungskreisveränderung | - | 45 |
| Gezahlte Dividenden | 50 | 32 |
| Fortgeschriebenes Eigenkapital zum 31.12. | 590 | 449 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 15 | 55 |
| Konzernanteil am Kapital | 14,2 % | 23,0 % |
| Anteil des Konzerns am Eigenkapital | 82 | 91 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | - | - |
| Buchwert des Anteils des Konzerns | 82 | 91 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 131 | 81 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 289 | 557 |
| Langfristige Vermögenswerte | 3.757 | 3.604 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 40 | 108 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 9 | 12 |
| Eigenkapital 31.12. | 4.128 | 4.121 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 324 | 319 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Eigenkapital zum 01.01. | 4.121 | - |
| Kapitalerhöhung | 7 | 4.121 |
| Jahresergebnis | 49 | - |
| Sonstiges Ergebnis | -49 | - |
| Eigenkapital zum 31.12. | 4.128 | 4.121 |
| davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | 324 | 319 |
| Konzernanteil am Kapital | 50,0 % | 50,0 % |
| Anteil des Konzerns am Eigenkapital | 1.902 | 1.900 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 1 | 1 |
| Buchwert des Anteils des Konzerns | 1.902 | 1.901 |
| Fortgeführte Anschaffungskosten | Unrealisierte Gewinne/Verluste | Zeitwert | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Schuldtitel anderer ausländischer Staaten | 27 | 30 | -2 | 3 | 25 | 33 |
| Schuldtitel von Unternehmen | 50 | - | 1 | - | 51 | - |
| Hypothekendarlehen | 876 | 827 | -141 | -131 | 735 | 696 |
| Sonstige | 1 | - | - | - | 1 | - |
| Gesamt | 954 | 857 | -142 | -128 | 811 | 729 |
| Fortgeführte Anschaffungskosten | Zeitwert | |||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Bis zu 1 Jahr | 50 | 50 | 51 | 50 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 2 Jahre | 21 | - | 19 | - |
| Mehr als 2 Jahre und bis zu 3 Jahre | 2 | 23 | 2 | 25 |
| Mehr als 3 Jahre und bis zu 4Jahre | 1 | 2 | 1 | 2 |
| Mehr als 4 Jahre und bis zu 5 Jahre | 3 | 1 | 3 | 1 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | - | 4 | - | 4 |
| Ohne Laufzeit | 876 | 777 | 735 | 646 |
| Gesamt | 954 | 857 | 811 | 729 |
| Fortgeführte Anschaffungskosten | ||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| AAA | - | - |
| AA | - | - |
| A | - | 50 |
| BBB und niedriger | 27 | 30 |
| Ohne Rating | 926 | 777 |
| Gesamt | 954 | 857 |
Die Ratingkategorien orientieren sich an der Einteilung der führenden internationalen Ratingagenturen. Bei den ungerateten Finanzinstrumenten handelt es sich im Wesentlichen um Hypothekendarlehen.
| Fortgeführte Anschaffungskosten | Unrealisierte Gewinne/Verluste | Zeitwert | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Schuldinstrumente | ||||||
| Schuldtitel von EU-Mitgliedsstaaten | 15.702 | 16.619 | -1.354 | -2.154 | 14.348 | 14.465 |
| Schuldtitel der US-Regierung | 12.018 | 12.328 | -690 | -796 | 11.328 | 11.532 |
| Schuldtitel anderer ausländischer Staaten | 7.134 | 5.486 | -129 | -266 | 7.005 | 5.220 |
| Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen | 28.782 | 27.851 | -5.036 | -5.952 | 23.746 | 21.899 |
| Schuldtitel von Unternehmen | 32.901 | 33.014 | -1.873 | -3.715 | 31.029 | 29.299 |
| Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen | 21.368 | 21.122 | -1.785 | -2.581 | 19.584 | 18.541 |
| Sonstige | 655 | 592 | -7 | 13 | 648 | 605 |
| Schuldinstrumente gesamt | 118.560 | 117.013 | -10.873 | -15.452 | 107.687 | 101.561 |
| Eigenkapitalinstrumente | ||||||
| Aktien | 1.331 | 1.220 | 188 | 42 | 1.519 | 1.262 |
| Sonstige Beteiligungen (Kapitalanlagen) | 2 | 2 | 1 | 1 | 3 | 3 |
| Eigenkapitalinstrumente gesamt | 1.333 | 1.222 | 189 | 43 | 1.522 | 1.265 |
| Gesamt | 119.893 | 118.235 | -10.684 | -15.409 | 109.210 | 102.826 |
Für die angegebenen Eigenkapitalinstrumente werden die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts im Wesentlichen aufgrund einer dividendenorientierten Anlagestrategie direkt im sonstigen Ergebnis erfasst. Eigenkapitalinstrumente in Höhe von 62 (123) Mio. EUR aus diesen Beteiligungen sind in der Berichtsperiode abgegangen. Auf diese entfielen unrealisierte Gewinne und Verluste in Höhe von 11 (-1) Mio. EUR. Die von in der Berichtsperiode veräußerten Kapitalanlagen gezahlten Dividenden belaufen sich auf 2 (0) Mio. EUR.
| Zeitwert | Fortgeführte Anschaffungskosten | |||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Bis zu 1 Jahr | 11.693 | 12.101 | 11.748 | 12.134 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 2 Jahre | 8.115 | 6.451 | 8.267 | 6.623 |
| Mehr als 2 Jahre und bis zu 3 Jahre | 10.524 | 6.801 | 10.793 | 7.134 |
| Mehr als 3 Jahre und bis zu 4Jahre | 7.360 | 9.080 | 7.590 | 9.630 |
| Mehr als 4 Jahre und bis zu 5 Jahre | 7.265 | 6.620 | 7.459 | 7.175 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | 28.086 | 26.798 | 29.783 | 30.249 |
| Mehr als 10 Jahre | 34.201 | 33.283 | 42.445 | 43.606 |
| Ohne Laufzeit | 443 | 427 | 474 | 462 |
| Gesamt | 107.687 | 101.561 | 118.560 | 117.013 |
| Zeitwert | ||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| AAA | 34.432 | 44.212 |
| AA | 28.612 | 16.287 |
| A | 20.327 | 17.553 |
| BBB und niedriger | 22.030 | 21.305 |
| Ohne Rating | 2.287 | 2.204 |
| Gesamt | 107.687 | 101.561 |
Die Ratingkategorien orientieren sich an der Einteilung der führenden internationalen Ratingagenturen.
| Zeitwerte | ||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Schuldinstrumente | ||
| Schuldtitel der US-Regierung | - | 19 |
| Schuldtitel anderer ausländischer Staaten | 67 | 6 |
| Schuldtitel quasistaatlicher Institutionen | 37 | 37 |
| Schuldtitel von Unternehmen | 1.150 | 994 |
| Hypothekarisch/dinglich gesicherte Schuldverschreibungen | 17 | 14 |
| Genussscheine | 92 | 114 |
| Life-Settlement-Verträge | 13 | 13 |
| Sonstige | 53 | 70 |
| Schuldinstrumente gesamt | 1.429 | 1.268 |
| Eigenkapitalinstrumente | ||
| Aktien | 122 | 121 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen | 190 | 184 |
| Sonstige Beteiligungen | - | 6 |
| Sonstige Eigenkapitalinstrumente erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 10 | - |
| Eigenkapitalinstrumente gesamt | 322 | 311 |
| Derivate | 415 | 593 |
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Fonds | 8.906 | 8.223 |
| Investmentverträge | 1.971 | 1.792 |
| Kurzfristige Kapitalanlagen | 2.233 | 1.897 |
| Gesamt | 15.276 | 14.084 |
| Zeitwert | ||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Bis zu 1 Jahr | 130 | 114 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 2 Jahre | 145 | 78 |
| Mehr als 2 Jahre und bis zu 3 Jahre | 251 | 67 |
| Mehr als 3 Jahre und bis zu 4Jahre | 80 | 124 |
| Mehr als 4 Jahre und bis zu 5 Jahre | 111 | 27 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | 30 | 123 |
| Mehr als 10 Jahre | 567 | 586 |
| Ohne Laufzeit | 116 | 149 |
| Gesamt | 1.429 | 1.268 |
In den kurzfristigen Kapitalanlagen sind überwiegend Fest- und Tagesgelder mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahrausgewiesen. Der beizulegende Zeitwert dieser Einlagen entspricht daher weitgehend ihrem Buchwert.
| Zeitwert | ||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| AAA | 91 | 66 |
| AA | 36 | 33 |
| A | 407 | 330 |
| BBB und niedriger | 583 | 463 |
| Ohne Rating | 312 | 376 |
| Gesamt | 1.429 | 1.268 |
Die Ratingkategorien orientieren sich an der Einteilung der führenden internationalen Ratingagenturen.
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Bruttobuchwert zum Ende des Vorjahres | 659 | 659 |
| Zugänge | 2 | 1 |
| Bruttobuchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 661 | 659 |
| Kumulierte Abschreibungen zum Ende des Vorjahres | -265 | -236 |
| Wertaufholungen | 2 | 4 |
| Abschreibungen | ||
| planmäßig | -32 | -34 |
| Kumulierte Abschreibungen zum Ende des Geschäftsjahres | -295 | -265 |
| Buchwert zum Ende des Vorjahres | 394 | 423 |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 366 | 394 |
Die langfristigen Vermögenswerte aus Infrastrukturinvestments beinhalten Windparkanlagen. Für diese Vermögenswerte bestehen keine Verfügungsbeschränkungen, und sie wurden nicht als Sicherheit verpfändet. Anlagen im Bau sind in dieser Position nicht enthalten.
| In Mio. EUR | Anfangsbestand | Transfer nach Stufe 1 | Transfer nach Stufe 2 | Transfer nach Stufe 3 | Zugänge | Abgänge |
| 2023 | ||||||
| Bewertungskategorie | ||||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente (Stufe 1) | 2 | - | - | - | - | - |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 1) | 87 | 12 | -6 | - | 32 | -18 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 2) | 48 | -12 | 13 | -9 | - | -12 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 3) | 134 | - | -8 | 9 | - | -8 |
| Vereinfachtes Wertminderungsmodell | 15 | - | - | - | 4 | -2 |
| Gesamt | 286 | - | - | - | 36 | -40 |
| In Mio. EUR | Sonstige | Endbestand |
| 2023 | ||
| Bewertungskategorie | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente (Stufe 1) | - | 2 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 1) | -17 | 90 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 2) | 22 | 51 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 3) | 7 | 134 |
| Vereinfachtes Wertminderungsmodell | 1 | 18 |
| Gesamt | 12 | 294 |
| In Mio. EUR | Anfangsbestand | Transfer nach Stufe 1 | Transfer nach Stufe 2 | Transfer nach Stufe 3 | Zugänge | Abgänge |
| 2022 | ||||||
| Bewertungskategorie | ||||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente (Stufe 1) | - | - | - | - | 2 | - |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 1) | 73 | 9 | -12 | -1 | 27 | -17 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 2) | 45 | -9 | 12 | -47 | - | -16 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 3) | 9 | - | - | 48 | - | -3 |
| Vereinfachtes Wertminderungsmodell | 14 | - | - | - | - | - |
| Gesamt | 143 | - | - | - | 29 | -35 |
| In Mio. EUR | Sonstige | Endbestand |
| 2022 | ||
| Bewertungskategorie | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente (Stufe 1) | - | 2 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 1) | 7 | 87 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 2) | 62 | 48 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Stufe 3) | 79 | 134 |
| Vereinfachtes Wertminderungsmodell | 1 | 15 |
| Gesamt | 150 | 286 |
| In Mio. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
| 2023 | |||
| AAA | 34.432 | - | - |
| AA | 28.612 | - | - |
| A | 20.327 | - | - |
| BBB und weniger | 21.633 | 318 | 25 |
| Ohne Rating | 1.926 | 514 | 853 |
| Gesamt 2 | 106.930 | 832 | 878 |
| In Mio. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
| 2022 | |||
| AAA | 44.212 | - | - |
| AA | 16.287 | - | - |
| A | 17.906 | 10 | - |
| BBB und weniger | 20.973 | 605 | 33 |
| Ohne Rating | 1.655 | 647 | 89 |
| Gesamt 2 | 101.034 | 1.262 | 122 |
Weitere Angaben zum Kreditrisiko und zu den Risikomanagementmethoden des Konzerns finden sich im Konzernlagebericht im Kapitel "Risikobericht", Abschnitt "Risiken aus Kapitalanlagen".
Für die Angaben nach IFRS 13 sind neben den zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen auch solche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten einer dreistufigen Zeitwerthierarchie zuzuordnen, die zwar zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden, für die aber eine Angabe des beizulegenden Zeitwerts im Rahmen des Geschäftsberichtes vorgesehen ist (nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete Kapitalanlagen).
Die Zeitwerthierarchie spiegelt die Merkmale der für die Bewertung verwendeten Preisinformationen bzw. Inputfaktoren wider und ist wie folgt gegliedert:
Stufe 1: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die mittels direkt auf aktiven und liquiden Märkten notierter (nicht angepasster) Preise bewertet werden. Hierunter fallen in erster Linie börsennotierte Aktien, Futures und Optionen, Investmentfonds sowie an regulierten Märkten gehandelte Anleihen hoher Liquidität;
Stufe 2: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die mittels beobachtbarer Marktdaten bewertet werden und nicht der Stufe 1 zuzuordnen sind. Die Bewertung beruht dabei insbesondere auf Preisen für gleichartige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die auf aktiven Märkten gehandelt werden, auf Preisen an Märkten, die nicht als aktiv einzuschätzen sind, sowie auf von solchen Preisen oder Marktdaten abgeleiteten Inputfaktoren. Dazu gehören z. B. auf Basis von Zinsstrukturkurven bewertete Vermögenswerte wie Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen. Marktpreise von Anleihen eingeschränkter Liquidität, z. B. Unternehmensanleihen, werden ebenfalls der Stufe 2 zugeordnet;
Stufe 3: Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht oder nur teilweise mittels am Markt beobachtbarer Inputfaktoren bewertet werden können. Bei diesen Instrumenten werden im Wesentlichen Bewertungsmodelle und -techniken zur Bewertung herangezogen. Hierunter fallen in erster Linie Fonds (inklusive Eigenkapitalinstrumente) und Immobilien.
Müssen für die Bewertung einer Kapitalanlage Inputfaktoren unterschiedlicher Stufen herangezogen werden, so ist die Stufe des niedrigsten Inputfaktors maßgeblich für die Bewertung der Kapitalanlage.
Eine Überprüfung der Zuordnung zu den Stufen der Zeitwerthierarchie erfolgt mindestens zum Ende einer Periode. Die Darstellung von Transfers erfolgt, als ob der Transfer zu Beginn des Geschäftsjahres erfolgt wäre.
Zum Abschlussstichtag ordnen wir rund 5 (5) % der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen Stufe 1 der Zeitwerthierarchie zu, 84 (84) % Stufe 2 und 11 (11) % Stufe 3.
Im Geschäftsjahr und im Vorjahr gab es keine Transfers zwischen Stufe 1 und 2.
Zum Abschlussstichtag bestehen, wie im Vorjahr, keine Schulden, die mit einer untrennbaren Kreditsicherheit eines Dritten im Sinne des IFRS 13.98 ausgegeben wurden. Die Kreditsicherheiten spiegeln sich dabei nicht in der Bemessung des beizulegenden Zeitwerts wider.
| In Mio. EUR | ||||
| Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Kapitalanlagen je Klasse | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Buchwert |
| 31.12.2023 | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte | ||||
| Fremdgenutzter Grundbesitz | - | - | 3.426 | 3.426 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und Beteiligungen | 58 | 1 | 1.050 | 1.108 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | ||||
| Schuldinstrumente | 5 | 105.252 | 2.430 | 107.687 |
| Eigenkapitalinstrumente | 1.519 | - | 3 | 1.522 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | ||||
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Schuldinstrumente | 12 | 1.215 | 202 | 1.429 |
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Eigenkapitalinstrumente | 102 | - | 220 | 322 |
| Derivate | - | 214 | 200 | 415 |
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Fonds | 628 | 1.943 | 6.335 | 8.906 |
| Investmentverträge | ||||
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | 1.758 | 134 | 79 | 1.971 |
| Kurzfristige Kapitalanlagen | 2.213 | 20 | - | 2.233 |
| Sonstige Vermögenswerte | ||||
| Eigengenutzter Grundbesitz | - | - | 108 | 108 |
| Derivate | - | 2 | - | 2 |
| Gesamtsumme der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte | 6.295 | 108.782 | 14.053 | 129.130 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen | ||||
| Übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten) | ||||
| Negative Marktwerte aus Derivaten | - | 267 | 9 | 276 |
| Übrige Verbindlichkeiten (Investmentverträge) | ||||
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | 800 | 1.088 | 80 | 1.968 |
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet designierte Verbindlichkeiten | 12 | - | - | 12 |
| Gesamtsumme der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verpflichtungen | 812 | 1.355 | 89 | 2.256 |
| In Mio. EUR | ||||
| Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Kapitalanlagen je Klasse | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Buchwert |
| 31.12.2022 | ||||
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte | ||||
| Fremdgenutzter Grundbesitz | - | - | 3.366 | 3.366 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und Beteiligungen | 58 | 1 | 893 | 951 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | ||||
| Schuldinstrumente | 6 | 98.998 | 2.556 | 101.561 |
| Eigenkapitalinstrumente | 1.262 | - | 3 | 1.265 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | ||||
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Schuldinstrumente | 14 | 1.020 | 234 | 1.268 |
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Eigenkapitalinstrumente | 97 | - | 214 | 311 |
| Derivate | - | 330 | 264 | 593 |
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Fonds | 414 | 2.531 | 5.278 | 8.223 |
| Investmentverträge | ||||
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | 1.595 | 123 | 74 | 1.792 |
| Kurzfristige Kapitalanlagen | 1.881 | 11 | 5 | 1.897 |
| Sonstige Vermögenswerte | ||||
| Eigengenutzter Grundbesitz | - | - | 118 | 118 |
| Derivate | - | 13 | - | 13 |
| Gesamtsumme der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte | 5.327 | 103.026 | 13.005 | 121.359 |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen | ||||
| Übrige Verbindlichkeiten (negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten) | ||||
| Negative Marktwerte aus Derivaten | - | 415 | 14 | 430 |
| Übrige Verbindlichkeiten (Investmentverträge) | ||||
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | 703 | 1.013 | 76 | 1.792 |
| Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet designierte Verbindlichkeiten | 13 | - | - | 13 |
| Gesamtsumme der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verpflichtungen | 716 | 1.429 | 90 | 2.235 |
| In Mio. EUR | Fremdgenutzter Grundbesitz | Anteile an Unternehmen | Schuldinstrumente FVOCI | Eigenkapitalinstrumente FVOCI |
| 2023 | ||||
| Bestand zum Start des Geschäftsjahres | 3.366 | 893 | 2.556 | 3 |
| Erträge und Aufwendungen | ||||
| in der GuV erfasst | -231 | -5 | 11 | - |
| im sonstigen Ergebnis erfasst | - | 70 | 56 | - |
| Transfer nach Stufe 3 1 | - | - | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - | - | - |
| Zugänge | ||||
| Käufe | 36 | 102 | 266 | - |
| Abgänge | ||||
| Verkäufe | - | -1 | -308 | - |
| Rückzahlungen/Rückführungen | -20 | - | -127 | - |
| Währungskursänderungen | - | -9 | -17 | - |
| Sonstige Veränderungen | 275 | - | -6 | - |
| Bestand zum Ende der Berichtsperiode | 3.426 | 1.050 | 2.430 | 3 |
| 2022 | ||||
| Bestand zum Start des Vorjahres | 3.328 | 376 | 2.753 | 6 |
| Erträge und Aufwendungen | ||||
| in der GuV erfasst | 12 | -1 | 9 | - |
| im sonstigen Ergebnis erfasst | - | 145 | -362 | -3 |
| Transfer nach Stufe 3 | - | - | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - | - | - |
| Zugänge | ||||
| Käufe | - | 1.233 | 336 | - |
| Abgänge | ||||
| Verkäufe | - | -864 | -66 | - |
| Rückzahlungen/Rückführung | - | - | -148 | - |
| Währungskursänderungen | - | - | 34 | - |
| Sonstige Veränderungen | 26 | 3 | - | - |
| Bestand zum Ende der | ||||
| Vorjahresperiode | 3.366 | 893 | 2.556 | 3 |
| In Mio. EUR | Schuldinstrumente FVPL | Eigenkapitalinstrumente FVPL |
| 2023 | ||
| Bestand zum Start des Geschäftsjahres | 234 | 214 |
| Erträge und Aufwendungen | ||
| in der GuV erfasst | 6 | -5 |
| im sonstigen Ergebnis erfasst | - | - |
| Transfer nach Stufe 3 1 | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - |
| Zugänge | ||
| Käufe | 1 | 14 |
| Abgänge | ||
| Verkäufe | -17 | -5 |
| Rückzahlungen/Rückführungen | -20 | - |
| Währungskursänderungen | -2 | 2 |
| Sonstige Veränderungen | - | - |
| Bestand zum Ende der Berichtsperiode | 202 | 220 |
| 2022 | ||
| Bestand zum Start des Vorjahres | 416 | 211 |
| Erträge und Aufwendungen | ||
| in der GuV erfasst | -3 | -4 |
| im sonstigen Ergebnis erfasst | - | - |
| Transfer nach Stufe 3 | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - |
| Zugänge | ||
| Käufe | 33 | 9 |
| Abgänge | ||
| Verkäufe | -215 | -3 |
| Rückzahlungen/Rückführung | -1 | - |
| Währungskursänderungen | 6 | 1 |
| Sonstige Veränderungen | -1 | - |
| Bestand zum Ende der | ||
| Vorjahresperiode | 234 | 214 |
| In Mio. EUR | Derivate | Fonds FVPL | Investmentverträge | Kurzfr. Kapitalanlagen | Eigengenutzter Grundbesitz | Vermögenswerte gesamt |
| 2023 | ||||||
| Bestand zum Start des Geschäftsjahres | 264 | 5.278 | 74 | 5 | 118 | 13.005 |
| Erträge und Aufwendungen | ||||||
| in der GuV erfasst | 53 | -159 | -1 | - | -10 | -341 |
| im sonstigen Ergebnis erfasst | - | - | - | - | - | 126 |
| Transfer nach Stufe 3 1 | - | 611 | - | - | - | 611 |
| Transfer aus Stufe 3 | - | -35 | - | - | - | -35 |
| Zugänge | ||||||
| Käufe | - | 1.076 | 7 | - | - | 1.503 |
| Abgänge | ||||||
| Verkäufe | -119 | -385 | -2 | -4 | - | -842 |
| Rückzahlungen/Rückführungen | -1 | - | - | - | - | -169 |
| Währungskursänderungen | 4 | -66 | - | - | - | -87 |
| Sonstige Veränderungen | - | 15 | - | - | - | 283 |
| Bestand zum Ende der Berichtsperiode | 200 | 6.335 | 79 | - | 108 | 14.053 |
| 2022 | ||||||
| Bestand zum Start des Vorjahres | 161 | 7.732 | 74 | 2 | 118 | 15.177 |
| Erträge und Aufwendungen | ||||||
| in der GuV erfasst | 35 | -22 | - | - | - | 25 |
| im sonstigen Ergebnis erfasst | - | - | - | - | - | -220 |
| Transfer nach Stufe 3 | - | - | - | - | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - | - | - | - | - |
| Zugänge | ||||||
| Käufe | 51 | 1.545 | 1 | 2 | - | 3.210 |
| Abgänge | ||||||
| Verkäufe | -48 | -2.618 | - | - | - | -3.814 |
| Rückzahlungen/Rückführung | 59 | - | - | - | - | -91 |
| Währungskursänderungen | 6 | 160 | - | - | - | 207 |
| Sonstige Veränderungen | - | -1.518 | - | - | - | -1.489 |
| Bestand zum Ende der | ||||||
| Vorjahresperiode | 264 | 5.278 | 74 | 5 | 118 | 13.005 |
1 Handel an einem aktiven Markt wurde beendet
| In Mio. EUR | Fremdgenutzter Grundbesitz | Anteile an Unternehmen | Schuldinstrumente FVOCI | Eigenkapitalinstrumente FVOCI |
| 2023 | ||||
| Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr | ||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 39 | 1 | 16 | - |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -270 | -6 | -5 | - |
| davon entfallen auf zum Ende der Berichtsperiode im Bestand befindliche Finanzinstrumente | ||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 39 | 1 | 7 | - |
| davon Kapitalanlageerträge aus Zeitwertänderungen | 39 | 1 | - | - |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -228 | -6 | -1 | - |
| davon Kapitalanlageaufwendungen aus Zeitwertänderungen | -228 | -6 | - | - |
| 2022 | ||||
| Gewinne und Verluste im Vorjahr | ||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 112 | 7 | 9 | - |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -100 | -8 | - | - |
| davon entfallen auf zum Ende der Vorjahresperiode im Bestand befindliche Finanzinstrumente | ||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 112 | 7 | 5 | - |
| davon Kapitalanlageerträge aus Zeitwertänderungen | 112 | 7 | - | - |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -100 | -8 | - | - |
| davon Kapitalanlageaufwendungen aus Zeitwertänderungen | -100 | -8 | - | - |
| In Mio. EUR | Schuldinstrumente FVPL | Eigenkapitalinstrumente FVPL |
| 2023 | ||
| Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr | ||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 8 | 6 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -1 | -11 |
| davon entfallen auf zum Ende der Berichtsperiode im Bestand befindliche Finanzinstrumente | ||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 8 | 1 |
| davon Kapitalanlageerträge aus Zeitwertänderungen | 7 | 1 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -1 | -11 |
| davon Kapitalanlageaufwendungen aus Zeitwertänderungen | -1 | -11 |
| 2022 | ||
| Gewinne und Verluste im Vorjahr | ||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 3 | 49 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -6 | -53 |
| davon entfallen auf zum Ende der Vorjahresperiode im Bestand befindliche Finanzinstrumente | ||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 2 | 49 |
| davon Kapitalanlageerträge aus Zeitwertänderungen | 1 | 49 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -6 | -53 |
| davon Kapitalanlageaufwendungen aus Zeitwertänderungen | -6 | -53 |
| In Mio. EUR | Derivate | Fonds FVPL | Investmentverträge | Kurzfr. Kapitalanlagen | Eigengenutzter Grundbesitz | Vermögenswerte gesamt |
| 2023 | ||||||
| Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr | ||||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 62 | 180 | - | - | 1 | 312 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -9 | -339 | - | - | -11 | -652 |
| davon entfallen auf zum Ende der Berichtsperiode im Bestand befindliche Finanzinstrumente | ||||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 27 | 179 | - | - | 1 | 263 |
| davon Kapitalanlageerträge aus Zeitwertänderungen | 27 | 179 | - | - | 1 | 255 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -13 | -335 | - | - | -2 | -597 |
| davon Kapitalanlageaufwendungen aus Zeitwertänderungen | -9 | -335 | - | - | -2 | -592 |
| 2022 | ||||||
| Gewinne und Verluste im Vorjahr | ||||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 101 | 411 | - | - | 8 | 699 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -66 | -433 | - | - | -8 | -674 |
| davon entfallen auf zum Ende der Vorjahresperiode im Bestand befindliche Finanzinstrumente | ||||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | 101 | 283 | - | - | 8 | 568 |
| davon Kapitalanlageerträge aus Zeitwertänderungen | 101 | 283 | - | - | 8 | 560 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | -66 | -269 | - | - | -8 | -510 |
| davon Kapitalanlageaufwendungen aus Zeitwertänderungen | -66 | -269 | - | - | -8 | -510 |
| In Mio. EUR | Übrige Verb./ negative Marktwerte aus Derivaten | Übrige Verb./ negative Marktwerte aus Sicherungsinstrumenten | Investmentverträge | Finanzielle Verpflichtungen gesamt |
| 2023 | ||||
| Bestand zum Start des Geschäftsjahres | 14 | - | 76 | 91 |
| Erträge und Aufwendungen | ||||
| in der GuV erfasst | 1 | - | - | 1 |
| im sonstigen Ergebnis erfasst | - | - | - | - |
| Transfer nach Stufe 3 | - | - | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - | - | - |
| Zugänge | ||||
| Käufe | - | - | 2 | 2 |
| Abgänge | ||||
| Verkäufe | -7 | - | -2 | -9 |
| Rückzahlungen/Rückführungen | - | - | - | - |
| Währungskursänderungen | - | - | 4 | 4 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - |
| Bestand zum Ende der Berichtsperiode | 9 | - | 80 | 89 |
| 2022 | ||||
| Bestand zum Start des Vorjahres | 22 | 85 | 75 | 183 |
| Erträge und Aufwendungen | ||||
| in der GuV erfasst | - | - | - | - |
| im sonstigen Ergebnis erfasst | - | - | - | - |
| Transfer nach Stufe 3 | - | - | - | - |
| Transfer aus Stufe 3 | - | - | - | - |
| Zugänge | ||||
| Käufe | - | - | 1 | 1 |
| Abgänge | ||||
| Verkäufe | - | -85 | - | -85 |
| Rückzahlung/Rückführung | -7 | - | - | -7 |
| Währungskursänderungen | -2 | - | - | -2 |
| Sonstige Veränderungen | 1 | - | - | 1 |
| Bestand zum Ende der Vorjahresperiode | 14 | - | 76 | 91 |
| In Mio. EUR | Übrige Verb./ negative Marktwerte aus Derivaten | Übrige Verb./ negative Marktwerte aus Sicherungsinstrumenten | Investmentverträge | Finanzielle Verpflichtungen gesamt |
| 2023 | ||||
| Gewinne und Verluste im Geschäftsjahr | ||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | - | - | - | - |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | 1 | - | - | 1 |
| davon entfallen auf zum Ende der Berichtsperiode im Bestand befindliche Finanzinstrumente | ||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | - | - | - | - |
| davon Kapitalanlageerträge aus Zeitwertänderungen | - | - | - | - |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | 1 | - | - | 1 |
| davon Kapitalanlageaufwendungen aus Zeitwertänderungen | 1 | - | - | 1 |
| 2022 | ||||
| Gewinne und Verluste im Vorjahr | ||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | - | - | - | - |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | - | - | - | - |
| davon entfallen auf zum Ende der Vorjahresperiode im Bestand befindliche Finanzinstrumente | ||||
| Erträge aus Kapitalanlagen | - | - | - | - |
| davon Kapitalanlageerträge aus Zeitwertänderungen | - | - | - | - |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen | - | - | - | - |
| davon Kapitalanlageaufwendungen aus Zeitwertänderungen | - | - | - | - |
| In Mio. EUR | Zeitwert 31.12.2023 | Zeitwert 31.12.2022 | Bewertungsverfahren | Nicht beobachtbare Eingangsparameter | Bandbreite (gewichteter Durchschnitt) |
| Nicht notierte Aktien-, Immobilien- und Rentenfonds 1 | 4.662 | 2.840 | NAV-Methode 3 | n. a. | n. a. |
| Immobilien | 4.051 | 3.484 | Ertragswertverfahren | Ertragswerte | n. a. |
| Private-Equity-Fonds/Private-Equity-Immobilienfonds 2 | 1.549 | 3.885 | NAV-Methode 3 | n. a. | n. a. |
| 2,15 % | |||||
| Nicht notierte Rentenpapiere | 1.427 | 1.617 | Barwertmethode | Neubewertungsrate Credit Spread | (2,20 %) n. a. |
| Nicht notierte Rentenfonds 1 | 946 | 241 | NAV-Methode 3 | n. a. | n. a. |
| Nicht notierte strukturierte Rentenpapiere | 845 | 31 | Hull-White u. a. Zinsstrukturmodelle | Zinsstrukturkurven, Volatilitätsflächen | n. a. |
| Verträge im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik 1 | 469 | 592 | Barwertmethode | Marktwerte der Cat Bonds, Credit Spread | n. a. 4 |
| Investmentverträge | 159 | 150 | - | - | - |
| Nicht notierte Asset-backed Securities/Mortgage-backed Securities | 33 | 34 | Barwertmethode | ||
| CDOs/CLOs 1 | 1 | 221 | Barwertmethode | Vorauszahlungsgeschwindigkeit, Risikoprämien, Ausfallraten, Verwertungsraten, Tilgungen | n. a. 4 |
Sofern zur Bewertung von Kapitalanlagen der Stufe 3 Modelle verwendet werden, bei denen die Anwendung vernünftiger alternativer Inputfaktoren zu einer wesentlichen Änderung des beizulegenden Zeitwerts führt, verlangt IFRS 7 eine Angabe der Auswirkungen dieser alternativen Annahmen. Von den Kapitalanlagen der Stufe 3 mit beizulegenden Zeitwerten zum Abschlussstichtag von insgesamt 14,1 (13,2) Mrd. EUR bewertet der Konzern Finanzinstrumente mit einem Volumen von 8,0 (7,0) Mrd. EUR grundsätzlich unter Verwendung der Nettovermögenswert- bzw. NAV-Methode und der Hull-White Methode sowie 1,5 (1,9) Mrd. EUR unter Verwendung der Barwertmethode (unter Verwendung kundenspezifischer Credit Spreads), bei denen alternative Inputfaktoren im Sinne des Standards nicht sinnvoll zu ermitteln sind. Darüber hinaus bestehen Vermögenswerte aus Investmentverträgen in Höhe von 80 (75) Mio. EUR, denen in gleicher Höhe Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen gegenüberstehen. Da sich die Vermögenswerte und Schulden in gleicher Höhe gegenüberstehen und sich im Wert ähnlich entwickeln, haben wir auf eine Szenarioanalyse verzichtet. Verträge im Zusammenhang mit der Versicherungstechnik werden in Höhe von 469 (592) Mio. EUR in der Stufe 3 ausgewiesen. Die Wertentwicklung dieser Verträge steht in Abhängigkeit vom Risikoverlauf einer zugrunde liegenden Gruppe von Erstversicherungsverträgen, die gesetzlichen Anforderungen zur Bildung von versicherungstechnischen Rückstellungen unterliegen. Aus der Anwendung alternativer Inputfaktoren und Annahmen ergibt sich keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss. Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Immobilien in Höhe von 4,1 (3,5) Mrd. EUR werden mit dem Ertragswertverfahren bewertet.
Die wesentlichen (nicht am Markt beobachtbaren) Einflussgrößen bei der Ermittlung des Fair Value für Immobilien sind die marktübliche Miete sowie die Marktrendite, die im Wesentlichen über den Liegenschaftszins abgebildet wird. Bei einer Veränderung der marktüblichen Miete um +1 (-1) % verändert sich der Fair Value ebenfalls um ca. +1 (-1) %. Bei einer Veränderung der Rendite um +1 (-1) % verändert sich der Fair Value ebenfalls um ca. -1 (+1) %.
Der Bewertungsprozess ist darauf ausgerichtet, für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von Kapitalanlagen öffentlich verfügbare Preisstellungen auf aktiven Märkten oder Bewertungen mit ökonomisch anerkannten Modellen, die auf beobachtbaren Inputfaktoren beruhen, heranzuziehen (Stufe-1- und Stufe-2-Anlagen). Für Vermögenswerte, für die keine öffentlich verfügbaren Preisstellungen oder beobachtbaren Marktdaten verfügbar sind (Stufe-3-Positionen), werden die Bewertungen überwiegend auf Basis von durch sachverständige und unabhängige Experten erstellten Bewertungsnachweisen (z. B. geprüfter Net Asset Value; Ertragswertgutachten) vorgenommen, die zuvor systematischen Plausibilitätsprüfungen unterzogen wurden. Die mit der Bewertung von Kapitalanlagen betraute Organisationseinheit ist unabhängig von den Organisationseinheiten, die die Kapitalanlagerisiken eingehen, wodurch eine Funktions- und Aufgabentrennung gewährleistet ist. Die Bewertungsprozesse und Bewertungsmethoden sind vollständig dokumentiert. Entscheidungen über Bewertungsfragen trifft das monatlich tagende Talanx Bewertungskomitee.
Die Möglichkeit der Portfoliobewertung im Sinne des IFRS 13.48 wird nicht angewandt.
| In Mio. EUR | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Zeitwert |
| 31.12.2023 | ||||
| Nicht zum Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | - | 25 | 786 | 811 |
| Nicht zum Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen | ||||
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 4.818 | - | 70 | 4.887 |
| Begebene Anleihen und Darlehen | 3.098 | 199 | 98 | 3.395 |
| Nicht zum Zeitwert bewertete Vermögenswerte | ||||
| Fremdgenutzter Grundbesitz | - | 80 | 3.323 | 3.402 |
| Eigengenutzter Grundbesitz | - | 113 | 696 | 810 |
| 31.12.2022 | ||||
| Nicht zum Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | - | 83 | 646 | 729 |
| Nicht zum Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen | ||||
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 3.691 | 531 | 36 | 4.259 |
| Begebene Anleihen und Darlehen | 3.641 | 219 | 73 | 3.933 |
| Nicht zum Zeitwert bewertete Vermögenswerte | ||||
| Fremdgenutzter Grundbesitz | - | 10 | 3.259 | 3.269 |
| Eigengenutzter Grundbesitz | - | 48 | 835 | 883 |
Derivative Finanzinstrumente setzen wir zur Absicherung von Zinsänderungs-, Währungs- und sonstigen Marktpreisrisiken ein sowie in geringem Umfang auch zur Optimierung von Erträgen oder um Kauf- bzw. Verkaufsabsichten zu realisieren. Dabei werden die jeweils geltenden aufsichtsrechtlichen Vorschriften wie auch die Vorgaben der konzerninternen Anlagerichtlinien strikt eingehalten und stets erstklassige Kontrahenten ausgewählt.
Darüber hinaus werden eingebettete Derivate in strukturierten Produkten und Versicherungsverträgen - sofern nach den Vorschriften des IFRS 9 bzw. IFRS 17 erforderlich - von den zugrunde liegenden Basisverträgen getrennt und separat zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.
Derivative Finanzinstrumente werden im Rahmen der Zugangsbewertung zu ihrem beizulegenden Zeitwert, der ihnen am Tag des Vertragsabschlusses beizumessen ist, bewertet. Die Folgebewertung erfolgt ebenfalls zum am jeweiligen Abschlussstichtag geltenden beizulegenden Zeitwert. Hinsichtlich der angewandten Bewertungstechniken verweisen wir auf den Abschnitt "Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte" im Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden", Seite 170.
Die Methode zur Erfassung von Gewinnen und Verlusten ist davon abhängig, ob das derivative Finanzinstrument als Sicherungsinstrument gemäß Hedge-Accounting nach IFRS 9 eingesetzt wurde und, falls ja, von der Art des abgesicherten Postens oder Risikos. Bei Derivaten, die keine Sicherungsinstrumente sind, werden die Wertschwankungen erfolgswirksam im Kapitalanlageergebnis erfasst. Diese Vorgehensweise gilt auch für separierte eingebettete Derivate aus strukturierten Finanzinstrumenten und aus Versicherungsverträgen. Hinsichtlich der Sicherungsinstrumente unterscheidet der Konzern die Derivate nach ihrer Zweckbestimmung in Fair-Value-Hedges und Cashflow-Hedges.
| In Mio. EUR | Sicherungsinstrument nach IFRS 9 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Bilanzposition (positive Marktwerte) | |||
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente (Derivate) | Nein | 406 | 580 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| (Sicherungsinstrumente) | Ja | 9 | 13 |
| Sonstige Vermögenswerte aus Derivaten | |||
| (Sicherungsinstrumente) | Ja | 2 | 13 |
| Bilanzposition (negative Marktwerte) | |||
| Übrige Verbindlichkeiten: | |||
| Verbindlichkeiten aus Derivaten | Nein | -105 | -140 |
| Verbindlichkeiten aus Derivaten (Sicherungsinstrumente) | Ja | -171 | -290 |
| Gesamt (saldiert) | 141 | 176 |
Im Geschäftsjahr ergab sich aus den derivativen Finanzinstrumenten - ohne Sicherungsinstrumente - ein Ergebnis aus Zeitwertänderungen in Höhe von 108 (86) Mio. EUR; ein realisierter Gewinn der im Jahr 2023 geschlossenen Positionen betrug 28 (21) Mio. EUR.
In der Tabelle "Laufzeitstruktur der derivativen Finanzinstrumente" werden die beizulegenden Zeitwerte unserer offenen Derivatepositionen, einschließlich der zugehörigen Nominalwerte, zum Abschlussstichtag differenziert nach Risikoarten und Fälligkeiten dargestellt. Positive und negative Marktwerte werden in der Tabelle saldiert. Zum Abschlussstichtag bestanden offene Positionen aus Derivaten in Höhe von 141 (176) Mio. EUR; das entspricht 0,1 (0,1) % der Bilanzsumme.
Der Konzern schließt derivative Geschäfte auf Basis standardisierter Rahmenverträge ab, die Globalverrechnungsverträge beinhalten. Die in der Tabelle "Aufrechnungsvereinbarungen" aufgeführten Aufrechnungsvereinbarungen erfüllen die Kriterien für eine Saldierung in der Bilanz in der Regel nicht, da der Konzern derzeit keinerlei Rechtsanspruch auf eine Saldierung der erfassten Beträge hat. Das Recht auf Saldierung ist grundsätzlich nur bei Eintritt bestimmter künftiger definierter Ereignisse durchsetzbar. Gestellte bzw. erhaltene Sicherheiten werden je Kontrahent maximal bis zur Höhe der jeweiligen Nettoverbindlichkeit bzw. des jeweiligen Nettovermögenswerts berücksichtigt.
Im Rahmen der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (HedgeAccounting) versucht der Konzern, die sich aus Marktpreisänderungen ergebenden Wertänderungen bzw. Veränderungen der Zahlungsströme eines Grundgeschäfts durch den Abschluss eines Sicherungsinstruments (Derivat) zu kompensieren, dessen Wertänderungen bzw. Veränderungen der Zahlungsströme sich annähernd gegenläufig entwickeln. Die Absicherung erfolgt dabei auf Einzelgeschäftsebene (Mikro-Hedge). Bei Abschluss der Transaktion dokumentieren wir die Sicherungsbeziehung zwischen dem Grundgeschäft und dem Sicherungsinstrument, das Ziel des Risikomanagements sowie die zugrunde liegende Absicherungsstrategie. Zudem findet zu Beginn der Sicherungsbeziehung eine Dokumentation der Einschätzung statt, ob die Sicherungsinstrumente die entsprechenden Änderungen der Grundgeschäfte hocheffektiv kompensieren. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wurde nachgewiesen.
| 31.12.2023 | ||||||
| In Mio. EUR | Bis zu 1 Jahr | Mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | Mehr als 10 Jahre | Sonstige | Summe |
| Zinssicherung | ||||||
| Zeitwerte | -65 | -93 | -10 | 44 | - | -124 |
| Nominalwerte | 135 | 397 | 452 | 409 | - | 1.393 |
| Währungssicherung | ||||||
| Zeitwerte | 41 | 24 | -15 | - | - | 50 |
| Nominalwerte | 4.486 | 1.446 | 330 | - | - | 6.263 |
| Aktien-/Indexsicherung | ||||||
| Zeitwerte | 28 | - | - | - | - | 28 |
| Nominalwerte | 795 | - | - | - | - | 795 |
| Inflationssicherung | ||||||
| Zeitwerte | 1 | 3 | 2 | -1 | - | 5 |
| Nominalwerte | 42 | 234 | 204 | 40 | - | 520 |
| Derivate im Zusammenhang mit Versicherungsverträgen 1 | ||||||
| Zeitwerte | 46 | 72 | 11 | 7 | 14 | 151 |
| Kreditrisiko | ||||||
| Zeitwerte | 1 | 10 | 19 | - | - | 30 |
| Nominalwerte | 126 | 233 | 260 | - | - | 618 |
| Sonstige Risiken | ||||||
| Zeitwerte | - | - | - | - | - | - |
| Nominalwerte | - | - | - | - | - | - |
| Summe aller Sicherungsgeschäfte | ||||||
| Zeitwerte | 52 | 17 | 7 | 50 | 14 | 141 |
| Nominalwerte | 5.583 | 2.310 | 1.246 | 449 | - | 9.588 |
| 31.12.2022 | |
| In Mio. EUR | |
| Zinssicherung | |
| Zeitwerte | -239 |
| Nominalwerte | 1.076 |
| Währungssicherung | |
| Zeitwerte | 26 |
| Nominalwerte | 5.708 |
| Aktien-/Indexsicherung | |
| Zeitwerte | 21 |
| Nominalwerte | 646 |
| Inflationssicherung | |
| Zeitwerte | 7 |
| Nominalwerte | 377 |
| Derivate im Zusammenhang mit Versicherungsverträgen 1 | |
| Zeitwerte | 332 |
| Kreditrisiko | |
| Zeitwerte | 28 |
| Nominalwerte | 760 |
| Sonstige Risiken | |
| Zeitwerte | - |
| Nominalwerte | - |
| Summe aller Sicherungsgeschäfte | |
| Zeitwerte | 176 |
| Nominalwerte | 8.568 |
| In Mio. EUR | Beizulegender Zeitwert | Aufrechnungsvereinbarung | Erhaltene/ gestellte Barsicherheiten | Sonstige erhaltene/ gestellte Sicherheiten | Nettobetrag |
| 31.12.2023 | |||||
| Derivative (positive Marktwerte) | 229 | 102 | 105 | 4 | 19 |
| Derivative (negative Marktwerte) | 255 | 102 | 8 | 80 | 65 |
| 31.12.2022 | |||||
| Derivative (positive Marktwerte) | 237 | 43 | 99 | 2 | 93 |
| Derivative (negative Marktwerte) | 305 | 43 | 34 | 78 | 151 |
Zur teilweisen Absicherung der Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von festverzinslichen Wertpapieren, resultierend aus dem Zinsänderungs- und Spread-Risiko, hat der Konzern Forward Sales (Vorverkäufe) als Sicherungsderivate designiert. Die Sicherungsderivate qualifizieren sich für die bilanzielle Abbildung als Fair-Value-Hedge aufgrund der vergleichbaren Risiken der Sicherungsderivate und der designierten Grundgeschäfte. Die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der Sicherungsderivate werden mit den dem gesicherten Risiko zurechenbaren Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der Grundgeschäfte (Forwardkurse) erfolgswirksam im Kapitalanlageergebnis erfasst.
Für die Fair-Value-Hedges wurden in der Berichtsperiode Gewinne in Höhe von 0 (3) Mio. EUR aus den Sicherungsderivaten und Gewinne aus Grundgeschäften von 0 (20) Mio. EUR erfolgswirksam bilanziert.
Der Konzern hat künftige Transaktionen, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eintreten, gegen das Zinsänderungsrisiko abgesichert. In diesem Zusammenhang werden Bewertungseinheiten aus Wertpapiertermingeschäften (Vorkäufen) und geplanten Wertpapierkäufen gebildet. Mit den Vorkäufen wird das Risiko abgesichert, bei jetzt schon feststehenden Wiederanlagen in der Zukunft durch fallende Zinsen niedrige Renditen für die Wiederanlagen erzielen zu können. Das Grundgeschäft zu den Sicherungsinstrumenten ist die Anlage in der Zukunft zu den dann geltenden Renditen/Kursen. Die Absicherung geplanter Transaktionen wird nach IFRS 9 als Cashflow-Hedge abgebildet. Darüber hinaus erfolgte im Berichtsjahr die Absicherung eines Währungsänderungsrisikos mittels Devisentermingeschäften und eine Option im Zusammenhang mit einem Unternehmen erwerb.
Um das Inflationsrisiko der Zahlungen eines Morbiditäts-Schadenreserve-Portfolios zu verringern, wurde im Geschäftsjahr 2022 damitbegonnen, Inflationsswaps in Form von Cashflow-Hedges abzuschließen. Diese dienen primär der Schwankungsabsicherung von fälligen Rückversicherungsleistungen. Die Strukturierung erfolgt in einer Weise, dass separate Inflationsswaps für die entstandenen Schadenzahlungen eines jeden Jahres abgeschlossen werden. Diese Finanzinstrumente führen zu einem Ausweis von sonstigen ergebniswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten von 4 (2) Mio. EUR. Aus der Absicherung resultierte eine erfolgsneutrale Erhöhung des Eigenkapitals aus Sicherungsgeschäften in Höhe von 2 (2) Mio. EUR. Handelt es sich bei dem abgesicherten Grundgeschäft um kein Finanzinstrument, werden die Ineffektivitäten im übrigen Ergebnis gezeigt.
Zur Absicherung von Kursänderungsrisiken im Zusammenhang mit den im Rahmen des Share-Award-Plans gewährten AktienwertBeteiligungsrechten hat die Hannover Rück SE seit dem Jahr 2014 Sicherungsinstrumente in Form sogenannter Equity Swaps erworben (Cashflow-Hedge).
Der Konzern hielt zum Bilanzstichtag im Bereich der Erst- und Rückversicherung derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften, die zur Absicherung von Währungsrisiken aus langfristigen Investitionen in ausländische Geschäftsbetriebe abgeschlossen wurden.
Der effektive Teil der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Sicherungsinstrumente wird im Eigenkapital in der Rücklage für CashflowHedges unter Berücksichtigung latenter Steuern und gegebenenfalls der Beteiligung der Versicherungsnehmer bilanziert. Der ineffektive Teil derartiger Wertänderungen wird direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung im Kapitalanlageergebnis ausgewiesen, sofern es sich bei den abgesicherten Grundgeschäften um ein Finanzinstrument handelt (Absicherung geplanter Transaktionen). Handelt es sich bei dem abgesicherten Grundgeschäft um kein Finanzinstrument, werden die Ineffektivitäten im übrigen Ergebnis gezeigt (Absicherung der Kursänderungsrisiken im Zusammenhang mit gewährten AktienwertBeteiligungsrechten). Führen die abgesicherten Transaktionen zum Ansatz finanzieller Vermögenswerte, werden die im Eigenkapital erfassten Beträge über die Laufzeit des erworbenen Vermögenswertes amortisiert.
Die folgende Tabelle stellt eine Überleitung der Rücklage für Cashflow-Hedges (vor Steuern und vor Beteiligung der Versicherungsnehmer) dar:
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Bilanzwert zum 31.12. des Vorjahres (vor Steuern) | -165 | 118 |
| Zuführungen (Absicherung geplanter Transaktionen) | -9 | -253 |
| Zuführungen (Absicherung Kursrisiken) | 1 | 2 |
| Zuführungen (Absicherung von Währungsrisiken aus langfristigen Investitionen) | 49 | 28 |
| Zuführungen (Absicherung von Inflationsrisiken) | 2 | 2 |
| Auflösungen in die Gewinn- und Verlustrechnung (Absicherung geplanter Transaktionen) | -24 | -63 |
| Auflösung in die Bilanz (Unternehmenserwerbe) | -59 | - |
| Bilanzwert zum 31.12. des Geschäftsjahres (vor Steuern) | -206 | -165 |
Die Cashflow-Hedge-Rücklage veränderte sich im Berichtsjahr um -40 (-284) Mio. EUR (vor Steuern) bzw. um -29 (-189) Mio. EUR (nach Steuern). Im Rahmen fälliger Vorkäufe wurde 2023 ein Betrag von insgesamt 15 (20) Mio. EUR und im Rahmen vorzeitig beendeter Vorkäufe ein Betrag von 9 (43) Mio. EUR ergebniserhöhend im Kapitalanlageergebnis amortisiert.
Im Berichtsjahr sowie im letzten Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Ineffektivitäten der Cashflow-Hedges erfolgswirksam erfasst.
Die erwarteten Zahlungsströme aus den Cashflow-Hedges stellen sich wie folgt dar:
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Cashflow der Grundgeschäfte | 459 | 710 |
| Bis zu 1 Jahr | 157 | 251 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahre | 234 | 392 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | 67 | 67 |
Im Jahr 2023 lagen keine prognostizierten Transaktionen vor, die zuvor als Sicherungsbeziehung erfasst wurden, die aber in Zukunft nicht mehr eintreten dürften.
Der beizulegende Zeitwert der im Rahmen von Hedge-Accounting designierten derivativen Finanzinstrumente stellt sich wie folgt dar:
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Fair-Value-Hedges | ||
| Forward Sales (Vorverkäufe) | - | - |
| Cashflow-Hedges | ||
| Wertpapiertermingeschäfte | -170 | -290 |
| Equity Swaps | 2 | 8 |
| Inflation Swaps | 4 | 2 |
| -163 | -280 | |
| Absicherung von Währungsrisiken aus langfristigen Investitionen | ||
| Devisentermingeschäfte | 2 | 17 |
| Gesamt | -161 | -264 |
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Nettogewinne oder -verluste aus Sicherungsderivaten betrugen im Berichtsjahr 24 (66) Mio. EUR und betreffen die Amortisation der Eigenkapitalbeträge in Höhe von 24 (63) Mio. EUR, die erfolgswirksam erfassten Zeitwertänderungen aufgrund der Ineffektivität (0 [0] Mio. EUR) und Zeitwertänderungen aus Fair-Value-Hedges mit 0 (3) Mio. EUR.
Eine Anzahl von Verträgen im Segment der Personen-Rückversicherung weist Merkmale auf, die die Anwendung der Vorschriften des IFRS 17 zu eingebetteten Derivaten erfordern. Nach diesen Vorschriften sind bestimmte in Rückversicherungsverträgen eingebettete Derivate von dem zugrunde liegenden Versicherungsvertrag (Basisvertrag) zu trennen, separat gemäß IFRS 9 zu bilanzieren und unter den Kapitalanlagen auszuweisen. Schwankungen im beizulegenden Zeitwert der derivativen Komponenten sind in den Folgeperioden erfolgswirksam zu erfassen.
Eine Reihe von in Vorjahren gezeichneten Transaktionen des Segments Personen-Rückversicherung, bei denen Gesellschaften der Hannover Rück ihren Vertragspartnern Deckung für Risiken aus möglichen zukünftigen Zahlungsverpflichtungen aus Sicherungsinstrumenten bieten, sind ebenfalls als derivative Finanzinstrumente zu klassifizieren. Die Zahlungsverpflichtungen resultieren aus vertraglich definierten Ereignissen und beziehen sich auf die Entwicklung einer unterliegenden Gruppe von Erstversicherungsverträgen mit statutarischen Reservierungsanforderungen. Die Verträge sind als freistehende Kreditderivate gemäß IFRS 9 einzuordnen und zu bilanzieren. Bei ihrem Erstansatz wurden diese derivativen Finanzinstrumente erfolgsneutral erfasst, da in gleicher Höhe Forderungen anzusetzen waren. Der beizulegende Zeitwert dieser Instrumente betrug am Abschlussstichtag 16 (21) Mio. EUR und wurde unter den sonstigen erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten ausgewiesen. Zeitwertänderungen in Folgeperioden erfolgen in Abhängigkeit vom Risikoverlauf und führten im Geschäftsjahr zu einer Ergebnisverbesserung in Höhe von 39 (42) Mio. EUR.
Im Bestand befindet sich ein Absicherungsgeschäft gegen eine extreme Erhöhung der Sterblichkeit, das der Geschäftsbereich Rückversicherung einen Anstieg der Mortalitätsraten beispielsweise infolge von Pandemien, Naturkatastrophen oder Terroranschlägen absichert. Der Risiko-Swap wird auf einer gewichteten, kombinierten Bevölkerungssterblichkeit in den USA, Großbritannien und Australien indexiert. Die Deckung zahlt proportional zwischen 110 % und 120 % Sterblichkeitsindex aus. Zum Bilanzstichtag weist das Derivat einen negativen Marktwert in Höhe von 2 Mio. EUR (positiver Marktwert: 126 Mio. EUR) aus und wurde unter den anderen Verbindlichkeiten bilanziert. Die Marktwertänderung des Derivats führte im Jahresverlauf zu einem Ertrag in Höhe von 14 (87) Mio. EUR.
Ebenfalls im Segment Personen-Rückversicherung wurde in der Vergangenheit ein Rückversicherungsvertrag mit einer Finanzierungskomponente abgeschlossen, bei der Höhe und Zeitpunkt der Rückflüsse von Stornoquoten innerhalb eines unterliegenden Erstversicherungsportfolios abhängen. Dieser Vertrag und ein entsprechender Retrozessionsvertrag, die als Finanzinstrumente gemäß IFRS 9 zu klassifizieren waren, führten zu einem Ausweis von übrigen Verbindlichkeiten von 9 (14) Mio. EUR und von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten von 126 (124) Mio. EUR. Im Geschäftsjahr ergab sich aus diesen beiden Verträgen insgesamt eine Ergebnisverbesserung in Höhe von 11 Mio. EUR (Ergebnisverschlechterung: 4 Mio. EUR).
Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 wurde eine indexbasierte Deckung von Langlebigkeitsrisiken abgeschlossen. Das hieraus resultierende Derivat wurde zum Abschlussstichtag mit einem positiven beizulegenden Zeitwert in Höhe von 7 (6) Mio. EUR in den sonstigen erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten bilanziert. Aus der Marktwertänderung dieses Derivates resultiert im Jahresverlauf ein Ertrag in Höhe von 4 (4) Mio. EUR.
Im Geschäftsjahr 2022 wurde im Segment der Personen-Rückversicherung eine Deckung von biometrischen Risiken abgeschlossen, die eine Finanzierungskomponente enthält. Gemäß IFRS 9 ist hieraus ein derivatives Finanzinstrument zu entbündeln. Das Derivat führte im Berichtsjahr zu einem Ausweis von sonstigen ergebniswirksam zum Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten in Höhe von 13 (70) Mio. EUR. Aus der Marktwertveränderung dieses Derivats resultierte im Geschäftsjahresverlauf ein Ertrag in Höhe von 4 (0) Mio. EUR.
Insgesamt führte die Anwendung der Regelungen zur Bilanzierung von versicherungstechnischen Derivaten zum Abschlussstichtag zu einem Ausweis von Vermögenswerten in Höhe von 162 (347) Mio. EUR sowie zu einem Ausweis von Verbindlichkeiten aus versicherungstechnischen Derivaten in Höhe von 11 (14) Mio. EUR. Aus allen separat zu bewertenden versicherungstechnischen Derivaten waren im Berichtsjahr Ergebnisverbesserungen in Höhe von 72 (133) Mio. EUR sowie Ergebnisbelastungen in Höhe von 0 (4) Mio. EUR zu verzeichnen.
Im Segment Personen-Rückversicherung wurden zum Zweck der Finanzierung statutarischer Rückstellungen (sogenannte Triple-X-bzw. AXXX-Reserven) US-amerikanischer Zedenten strukturierte Transaktionen abgeschlossen. Die Strukturen erforderten jeweils den Einbezug einer Zweckgesellschaft. Diese Gesellschaften tragen von den Zedenten verbriefte, extreme Sterblichkeitsrisiken oberhalb eines vertraglich definierten Selbstbehaltes und übertragen diese Risiken mittels eines fixen/variablen Swaps auf eine Konzerngesellschaft der Hannover Rück SE. Die Summe der vertraglich vereinbarten Kapazitäten der Transaktionen beträgt umgerechnet 795 (1.291) Mio. EUR; mit Stand zum Abschlussstichtag wurden davon umgerechnet 735 (1.096) Mio. EUR gezeichnet. Die von Gesellschaften der Hannover Rück SE garantierten variablen Zahlungen an die Zweckgesellschaften decken deren Leistungsverpflichtungen. Bei einem Teil der Transaktionen werden die aus den Swaps im Leistungsfall resultierenden Zahlungen über Entschädigungsvereinbarungen von den Muttergesellschaften der Zedenten rückvergütet. Die Rückvergütungsansprüche aus den Entschädigungsvereinbarungen sind in diesem Fall getrennt von und bis zur Höhe der jeweiligen Rückstellung zu aktivieren.
Nach IFRS 9 sind diese Transaktionen als finanzielle Garantien zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren. Die Hannover Rück SE legt hierbei die Nettomethode zugrunde, nach der der Barwert der vereinbarten fixen Swap-Prämien mit dem Barwert der Garantieverbindlichkeit saldiert wird. Infolgedessen betrug der beizulegende Zeitwert bei Erstansatz null. Der Ansatz des Höchstwertes aus dem fortgeführten Zugangswert bzw. dem nach IAS 37 als Rückstellung zu passivierenden Betrag erfolgt zu dem Zeitpunkt, an dem die Inanspruchnahme als wahrscheinlich einzustufen ist. Dies war zum Abschlussstichtag nicht der Fall.
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Eigengenutzter Grundbesitz - zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 708 | 721 |
| Eigengenutzter Grundbesitz - zum beizulegenden Zeitwert bewertet | 108 | 118 |
| Steuerforderungen | 647 | 607 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 162 | 158 |
| Zins- und Mietforderungen | 26 | 26 |
| Derivative Finanzinstrumente - Sicherungsinstrumente Hedge-Accounting | 2 | 13 |
| Sonstige Sachanlagen | 25 | 21 |
| Übrige Vermögenswerte | 2.805 | 2.447 |
| Buchwert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 4.483 | 4.110 |
Bei dem eigengenutzten Grundbesitz bestanden zum 31. Dezember 2023 Verfügungsbeschränkungen und Sicherungsvermögen in Höhe von 405 (488) Mio. EUR. Aktivierte Ausgaben für Sachanlagen im Bau betrugen zum Abschlussstichtag 5 (2) Mio. EUR.
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Bruttobuchwert zum Ende des Vorjahres | 1.097 | 1.075 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 22 | -1 |
| Zugänge | 53 | 59 |
| Abgänge | -16 | -43 |
| Umgliederungen | - | -1 |
| Währungskursänderungen | 10 | 8 |
| Bruttobuchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 1.167 | 1.097 |
| Kumulierte Abschreibungen zum Ende des Vorjahres | -376 | -320 |
| Zugänge | -5 | - |
| Abgänge | 13 | 27 |
| Abschreibungen | ||
| planmäßig | -87 | -74 |
| außerplanmäßig | -5 | -6 |
| Wertaufholungen | 2 | - |
| Umgliederungen | - | 1 |
| Währungskursänderungen | -2 | -3 |
| Kumulierte Abschreibungen zum Ende des Geschäftsjahres | -459 | -376 |
| Buchwert zum Ende des Vorjahres | 721 | 755 |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 708 | 721 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Bruttobuchwert zum Ende des Vorjahres | 521 | 472 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 23 | - |
| Zugänge | 88 | 59 |
| Abgänge | -21 | -31 |
| Umgliederungen | 5 | 8 |
| Währungskursänderungen | -1 | 12 |
| Bruttobuchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 615 | 521 |
| Kumulierte Abschreibungen zum Ende des Vorjahres | -363 | -326 |
| Zugänge | -19 | - |
| Abgänge | 13 | 27 |
| Abschreibungen | ||
| planmäßig | -83 | -51 |
| Umgliederungen | - | -2 |
| Währungskursänderungen | -1 | -10 |
| Kumulierte Abschreibungen zum Ende des Geschäftsjahres | -453 | -363 |
| Buchwert zum Ende des Vorjahres | 158 | 147 |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 162 | 158 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Forderungen im Zusammenhang mit Kapitalanlagen | 117 | 113 |
| Forderungen aus Rückdeckungsversicherung/ Rückkaufswerte | 116 | 114 |
| Vorausgezahlte Versicherungsleistungen | 4 | 1 |
| Rechnungsabgrenzung | 170 | 153 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte - bewertet zu Anschaffungskosten | 935 | 917 |
| davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (brutto) | 207 | 154 |
| davon Forderungen aus Führungsfremdgeschäft (brutto) | 533 | 529 |
| davon andere Forderungen (brutto) | 212 | 250 |
| davon ECL (brutto) | -18 | -15 |
| Andere Vermögenswerte | 1.464 | 1.148 |
| Gesamt | 2.805 | 2.447 |
Die anderen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Abrechnungsforderungen, die nicht den versicherungstechnischen Positionen zugeordnet wurden.
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 1 |
| Gezeichnetes Kapitel | 323 | 317 |
| Kapitalrücklage | 1.685 | 1.394 |
| Gewinnrücklage | 7.468 | 7.292 |
| Übrige Rücklagen | -611 | -1.068 |
| Konzernergebnis | 1.581 | 706 |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | 6.347 | 5.692 |
| Gesamt | 16.793 | 14.332 |
1 Angepasst gemäß IAS 8, siehe
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
Der Anstieg des gezeichneten Kapitals in Höhe von 6 (1) Mio. EUR sowie der Kapitalrücklage in Höhe von 291 (9) Mio. EUR resultiert aus der durchgeführten Kapitalerhöhung. Die im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung stehenden direkt zurechenbaren Kosten in Höhe von 3 Mio. EUR wurden erfolgsneutral mit der Kapitalrücklage verrechnet.
Die übrigen Rücklagen enthalten Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von -355 (-307) Mio. EUR.
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Aus Kapitalanlagen | -8.496 | -12.270 |
| Aus versicherungstechnischen Finanzerträgen/ -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 9.285 | 12.319 |
| Aus versicherungstechnischen Finanzerträgen/ -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen | -227 | -350 |
| Aus Cashflow-Hedges | -195 | -154 |
| Aus der Bewertung assoziierter Unternehmen nach der Equity-Methode | -8 | 9 |
| Übrige Veränderungen | -724 | -649 |
| Abzüglich/zuzüglich | ||
| Erfolgsneutral gebildete latente Steuern | 110 | 333 |
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital | -72 | -179 |
| Gesamt | -327 | -941 |
Bei den Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital handelt es sich im Wesentlichen um die Anteile konzernfremder Gesellschaften am Eigenkapital des Hannover Rück-Teilkonzerns.
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen | -1.345 | -2.161 |
| Anteil am Jahresergebnis | 964 | 1.196 |
| Übriges Eigenkapital | 6.727 | 6.657 |
| Gesamt | 6.347 | 5.692 |
Das Grundkapital beträgt 323 (317) Mio. EUR und ist eingeteilt in 258.228.991 (253.350.943) auf den Namen lautende Stückaktien; es ist vollständig eingezahlt. Der rechnerische Wert je Aktie beträgt 1,25 EUR.
Bezüglich der Eigenkapitalzusammensetzung verweisen wir auf die "Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals".
In der Hauptversammlung vom 5. Mai 2022 wurde beschlossen, das Grundkapital um bis zu 94 Mio. EUR, eingeteilt in bis zu 75.000.000 neue Stückaktien, bedingt zu erhöhen (bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Gläubiger von Namensschuldverschreibungen, die aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss auf derselben Hauptversammlung bis zum 4. Mai 2027 von der Talanx AG oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen im Sinne des § 18 AktG gegen Bareinlage ausgegeben werden, bei Erfüllung der bedingten Wandlungspflicht.
In derselben Hauptversammlung wurde beschlossen, das Grundkapital um bis zu 63 Mio. EUR durch Ausgabe von bis zu 50.000.000 neuen Stückaktien bedingt zu erhöhen (bedingtes Kapital II). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Stückaktien an die Gläubiger von Schuldverschreibungen (Wandlungs- und Optionsanleihen) und Gewinnschuldverschreibungen sowie Genussrechten mit Wandlungs- oder Optionsrechten oder (bedingten) Wandlungspflichten und/oder nachrangigen (hybriden) Finanzinstrumenten zur Schaffung von Eigenmittelbestandteilen im Sinne des § 89 VAG (bzw. einer Nachfolgeregelung) bzw. im Sinne der sogenannten Solvabilität(Solvency)-2-Richtlinie (Richtlinie 2009/138/EG) und darauf bezogener nationaler oder von der Europäischen Union beschlossener Umsetzungsmaßnahmen in ihrer jeweils geltenden Fassung, soweit ihre Begebung etwa wegen einer gewinnabhängigen Verzinsung, der Ausgestaltung der Verlustteilnahme oder aus anderen Gründen der Zustimmung der Hauptversammlung nach § 221 AktG bedarf, die von der Talanx AG oder ihr nachgeordneten Konzernunternehmen im Sinne des § 18 AktG aufgrund des in derselben Hauptversammlung gefassten Ermächtigungsbeschlusses im Zeitraum vom 5. Mai 2022 bis zum 4. Mai 2027 ausgegeben werden.
Die Satzungsänderungen wurden am 2. Juni 2022 in das Handelsregister eingetragen und damit wirksam.
In der Hauptversammlung vom 5. Mai 2022 wurde beschlossen, das genehmigte Kapital nach § 7 Absatz 1 der Satzung der Talanx AG zu erneuern und einen neuen § 7 Absatz 1 einzufügen, der den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital in der Zeit bis zum 4. Mai 2027 durch die Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um 152 Mio. EUR, gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2022/I). Zur Begebung von Mitarbeiteraktien können davon 2,2 Mio. EUR - nach Zustimmung des Aufsichtsrats - verwendet werden. Es besteht die Möglichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für bestimmte enumerativ aufgelistete Zwecke bei Barkapitalerhöhungen auszuschließen. Bei Sachkapitalerhöhungen kann das Bezugsrecht mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden, wenn der Ausschluss im überwiegenden Interesse der Gesellschaft liegt. Die Summe der Aktien, die aufgrund der Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden, darf einen anteiligen Betrag von 10 % des Grundkapitals nicht übersteigen.
Die Satzungsänderung wurde am 2. Juni 2022 in das Handelsregister eingetragen und damit wirksam.
Das oberste Ziel des Kapitalmanagements des Talanx Konzerns ist es, die Finanzkraft des Konzerns sicherzustellen sowie die Kapital effizienz zu steigern. Für detaillierte Ausführungen zum Kapital management verweisen wir auf die Ausführungen zum Kapitalmanagementprozess in der Finanzlage unter dem Kapitel "Vermögens- und Finanzlage" im Lagebericht.
Für das Jahr 2023 wurde ein Mitarbeiteraktienprogramm aufgelegt, bei dem die volljährigen Auszubildenden/Mitarbeiter der inländischen Gesellschaften (außer Hannover Rück SE) sowie die ausländischen Auszubildenden/Mitarbeiter im Segment Industrie bis zu 480 subventionierte Talanx Aktien erwerben konnten. Der Ausübungspreis richtete sich nach dem niedrigsten Tageskurs an den Börsen Frankfurt und Hannover am 22. November 2023 und betrug 64,95 EUR abzüglich der Subventionierung von 3 bis 15 EUR pro Aktie. Die Aktien wurden durch Rückkauf eigener Aktien im November erworben. Die Weitereräußerung der Aktien erfolgte im Dezember. Insgesamt wurden 167.813 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 59,63 EUR über XETRA erworben. Auswirkungen auf das Eigenkapital ergeben sich durch das Mitarbeiteraktienprogramm nicht. Durch die Transaktion entstand ein Personalaufwand in Höhe von 0,9 (2,2) Mio. EUR. Die Mitarbeiteraktien unterliegen einer Sperrfrist, die am 30. November 2025 endet.
Verschiedene Konzernunternehmen haben in der Vergangenheit langfristige nachrangige und zum Teil börsennotierte Schuldinstrumente begeben, um die Kapitalstruktur des Konzerns zu optimieren sowie um die erforderliche aufsichtsrechtliche Liquidität (Solvabilität) zu gewährleisten.
Die im Jahr 2012 von der Hannover Finance (Luxembourg) S. A. emittierte nachrangige Schuldverschreibung in Höhe von 500 Mio. EUR wurde zum erstmöglichen Kündigungstermin, dem 30. Juni 2023, gekündigt und zurückgezahlt.
Die Talanx AG hat am 18. September 2023 aus der mit dem HDI V. a. G. im Jahr 2021 abgeschlossenen Rahmenvereinbarung die in Form einer nachrangigen Schuldverschreibung gestaltete Kreditlinie in Höhe von 750 Mio. EUR in Anspruch genommen. Diese Kreditlinie ist monatlich kündbar und ist im Jahr 2026 endfällig. Zum Bilanzstichtag beträgt die Inanspruchnahme der Kreditlinie weiterhin 750 Mio. EUR.
| In Mio. EUR | Nominalbetrag | Verzinsung Fälligkeit | Rating 2 | Begebung | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Talanx AG | 750 | Fest (2,25 %) 2017/2047 | (-; A-) | Die nachrangige Anleihe wurde 2017 am europäischen Kapitalmarkt platziert; sie kann 2027 erstmals ordentlich gekündigt werden. | 750 | 750 |
| Talanx AG | 750 | Variabel (4,16 %) 2023/2026 | (-; -) | Kreditlinie in Form einer nachrangigen Schuldverschreibung, die monatlich kündbar ist | 750 | - |
| Talanx AG | 500 | Fest (1,75 %), dann variabel verzinslich 2021/2042 | (-; A-) | Die nachrangige Anleihe wurde 2021 am europäischen Kapitalmarkt platziert; sie kann 2032 erstmals ordentlich gekündigt werden. | 496 | 496 |
| Hannover Rück SE | 750 | Fest (5,875 %), dann variabel verzinslich 2022/2043 | (-; A) | Die nachrangige Anleihe wurde 2022 am europäischen Kapitalmarkt platziert; sie kann 2033 erstmals ordentlich gekündigt werden. | 746 | 746 |
| Hannover Rück SE | 750 | Fest (1,375 %), dann variabel verzinslich 2021/2042 | (-; A) | Die nachrangige Anleihe wurde 2021 am europäischen Kapitalmarkt platziert; sie kann 2031 erstmals ordentlich gekündigt werden. | 745 | 744 |
| Hannover Rück SE | 500 | Fest (1,75 %), dann variabel verzinslich 2020/2040 | (-; A) | Die nachrangige Anleihe wurde 2020 am europäischen Kapitalmarkt platziert; sie kann 2030 erstmals ordentlich gekündigt werden. | 496 | 496 |
| Hannover Rück SE | 750 | Fest (1,125 %), dann variabel verzinslich 2019/2039 | (-; A) | Die nachrangige Anleihe wurde 2019 am europäischen Kapitalmarkt platziert; sie kann 2029 erstmals ordentlich gekündigt werden. | 744 | 742 |
| Hannover Rück SE 1 | 450 | Fest (3,375 %), dann variabel 2014/ohne verzinslich Endfälligkeit | (a+; A) | Die nachrangige Anleihe wurde 2014 am europäischen Kapitalmarkt platziert; sie kann 2025 erstmals ordentlich gekündigt werden. | 449 | 448 |
| Hannover Finance (Luxembourg) S. A. | 500 | Fest (5,0 %), dann variabel verzinslich 2012/2043 | (aa-; A) | Die garantierte nachrangige Anleihe wurde 2012 in Höhe von 500 Mio. EUR am europäischen Kapitalmarkt platziert; sie kann nach zehn Jahren erstmals ordentlich gekündigt werden. | - | 500 |
| HDI Assicurazioni S. p. A. 3 | 25 | Fest (7,25 %) 2020/2030 | (-; -) | Die nachrangige Anleihe wurde 2020 in Höhe von 25 Mio. EUR am europäischen Kapitalmarkt platziert; sie kann nach fünf Jahren erstmals ordentlich gekündigt werden. | 34 | 35 |
| HDI Assicurazioni S. p. A. | 27 | Fest (5,5 %) 2016/2026 | (-; -) | Nachrangiges Darlehen | 28 | 28 |
| HDI Assicurazioni S. p. A. | 11 | Fest (5,7557 %) 2020/2030 | (-; -) | Zwei nachrangige Darlehen; nach zehn Jahren kündbar | 11 | 11 |
| HDI Global SE | 13 | Fest (1,70 %), dann variabel verzinslich 2021/2041 | (-; -) | Zwei nachrangige Darlehen; nach zehn Jahren kündbar | 13 | 13 |
| Gesamt | 5.262 | 5.009 |
2 Debt Rating AM Best; Debt Rating S&P
3 Nachrangiges Darlehen der verschmolzenen
Gesellschaft HDI Italia S. p. A.
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 5.262 | 5.009 |
| Unrealisierte Gewinne/Verluste | -375 | -751 |
| Zeitwert | 4.887 | 4.259 |
Der beizulegende Zeitwert der ausgereichten Verbindlichkeiten basiert im Allgemeinen auf notierten Preisen in aktiven Märkten. Wenn derartige Preisinformationen nicht verfügbar waren, wurden die beizulegenden Zeitwerte auf Basis der anerkannten Effektivzinsmethode berechnet oder anhand von anderen Finanzinstrumenten mit vergleichbaren Bonitäts-, Laufzeit- und Renditeeigenschaften geschätzt. Bei der Effektivzinsmethode werden stets die aktuellen Marktzinsniveaus in den relevanten Zinsbindungslaufzeitbereichen als Basis unterstellt.
Das Nettoergebnis aus nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von -131 (-125) Mio. EUR umfasst im Berichtsjahr Zinsaufwendungen in Höhe von 129 (122) Mio. EUR und Aufwendungen aus der Amortisation (2 [2] Mio. EUR).
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Bis zu 1 Jahr | 750 | - |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahre | 28 | 28 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | 45 | 46 |
| Mehr als 10 Jahre und bis zu 20 Jahre | 3.240 | 2.491 |
| Mehr als 20 Jahre | 750 | 1.995 |
| Ohne feste Laufzeit | 449 | 448 |
| Gesamt | 5.262 | 5.009 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | ||||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme |
| 2023 | ||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -67 | 1 | - | 1 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 1.082 | 9 | - | 14.240 |
| Anfangsbestand (netto) | 1.016 | 10 | - | 14.241 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | 5 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | 18 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||
| Versicherungsumsatz | ||||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -9.065 | - | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -9.065 | - | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | ||||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -9 | - | 5.481 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 1.246 | - | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 15 | - | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - | 318 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 1.246 | 5 | - | 5.798 |
| Kapitalanlagekomponenten | -2 | - | - | 2 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -7.821 | 5 | - | 5.800 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 38 | 3 | - | 696 |
| Währungskursänderungen | -8 | -1 | - | -215 |
| Sonstige Veränderungen | 1 | - | - | -1 |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -7.790 | 7 | - | 6.280 |
| Kapitalflüsse | ||||
| Erhaltene Prämien | 8.984 | - | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | - | -4.795 |
| Abschlusskosten | -1.111 | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 7.873 | - | - | -4.795 |
| Endbestand netto | 1.099 | 17 | - | 15.750 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -142 | 2 | - | 55 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 1.240 | 15 | - | 15.694 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | ||
| In Mio. EUR | Risikoanpassung für icht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | ||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 2 | -63 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 605 | 15.935 |
| Anfangsbestand (netto) | 606 | 15.873 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | 5 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 1 | 19 |
| Sonstige Veränderungen | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||
| Versicherungsumsatz | ||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | -9.065 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | -9.065 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | ||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 72 | 5.543 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | 1.246 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 15 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -66 | 252 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 6 | 7.055 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 6 | -2.010 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 6 | 743 |
| Währungskursänderungen | -8 | -232 |
| Sonstige Veränderungen | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 4 | -1.499 |
| Kapitalflüsse | ||
| Erhaltene Prämien | - | 8.984 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | -4.795 |
| Abschlusskosten | - | -1.111 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | 3.079 |
| Endbestand netto | 611 | 17.476 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 3 | -82 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 608 | 17.558 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -73 | 1 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 1.013 | 28 | - |
| Anfangsbestand (netto) | 940 | 29 | - |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -3 | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -8.218 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -8.218 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -16 | - |
| Amortisation von Abschlusskosten | 1.149 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | -4 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 1.149 | -20 | - |
| Kapitalanlagekomponenten | -2 | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -7.071 | -20 | - |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 2 | - | - |
| Währungskursänderungen | -6 | 1 | - |
| Sonstige Veränderungen | -3 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -7.078 | -19 | - |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 8.298 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Abschlusskosten | -1.141 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 7.157 | - | - |
| Endbestand netto | 1.016 | 10 | - |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -67 | 1 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 1.082 | 9 | - |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 62 | 2 | -8 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 14.132 | 594 | 15.767 |
| Anfangsbestand (netto) | 14.194 | 596 | 15.759 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -2 | - | -5 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 14 | 1 | 15 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -8.218 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -8.218 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 5.398 | 70 | 5.451 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 1.149 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | -4 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 195 | -65 | 129 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 5.593 | 4 | 6.725 |
| Kapitalanlagekomponenten | 2 | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 5.595 | 4 | -1.493 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -1.276 | -5 | -1.280 |
| Währungskursänderungen | 244 | 11 | 250 |
| Sonstige Veränderungen | 3 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 4.566 | 10 | -2.522 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 8.298 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -4.532 | - | -4.532 |
| Abschlusskosten | - | - | -1.141 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -4.532 | - | 2.625 |
| Endbestand netto | 14.241 | 606 | 15.873 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 1 | 2 | -63 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 14.240 | 605 | 15.935 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 573 | 37 | 23 |
| Anfangsbestand (netto) | 573 | 37 | 23 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -2 | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -1.762 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -1.764 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -37 | 53 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 314 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 10 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 314 | -27 | 53 |
| Kapitalanlagekomponenten | -6 | - | 6 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -1.456 | -27 | 59 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 11 | - | - |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -1.445 | -27 | 59 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 1.779 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -58 |
| Abschlusskosten | -308 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 1.471 | - | -58 |
| Endbestand netto | 599 | 10 | 24 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 599 | 10 | 24 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 2.344 | 71 | 3.048 |
| Anfangsbestand (netto) | 2.344 | 71 | 3.048 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | -2 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -1.762 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -1.764 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 1.158 | -1 | 1.173 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 314 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | 10 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 196 | - | 196 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 1.354 | -1 | 1.694 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 1.354 | -1 | -71 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 120 | - | 131 |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 1.474 | -1 | 60 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 1.779 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -1.256 | - | -1.314 |
| Abschlusskosten | - | - | -308 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -1.256 | - | 157 |
| Endbestand netto | 2.562 | 70 | 3.266 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 2.562 | 70 | 3.266 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 548 | 14 | 22 |
| Anfangsbestand (netto) | 548 | 14 | 22 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -4 | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -1.636 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -1.641 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -14 | 54 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 281 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 37 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 281 | 23 | 54 |
| Kapitalanlagekomponenten | -6 | - | 6 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -1.366 | 23 | 60 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -23 | - | - |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -1.388 | 23 | 60 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 1.727 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -59 |
| Abschlusskosten | -314 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 1.413 | - | -59 |
| Endbestand netto | 573 | 37 | 23 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 573 | 37 | 23 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 2.676 | 84 | 3.344 |
| Anfangsbestand (netto) | 2.676 | 84 | 3.344 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | -4 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -1.636 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -1.641 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 1.088 | -13 | 1.115 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 281 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | 37 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 95 | - | 95 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 1.183 | -13 | 1.528 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 1.183 | -13 | -113 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -347 | - | -370 |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 837 | -13 | -482 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 1.727 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -1.169 | - | -1.228 |
| Abschlusskosten | - | - | -314 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -1.169 | - | 186 |
| Endbestand netto | 2.344 | 71 | 3.048 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 2.344 | 71 | 3.048 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 301 | 7 | 9 | - | 42 | 359 |
| Anfangsbestand (netto) | 301 | 7 | 9 | - | 42 | 359 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -1 | - | -42 | -43 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -9 | - | - | - | -9 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -7 | - | - | - | - | -7 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -7 | -9 | -1 | - | -42 | -59 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -66 | 7 | - | - | 59 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -10 | 1 | 2 | - | 7 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -76 | 8 | 2 | - | 66 | - |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | - | - | - | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -83 | -1 | 1 | - | 24 | -59 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 9 | - | - | - | 2 | 11 |
| Währungskursänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -74 | -1 | 1 | - | 26 | -48 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 146 | - | - | - | - | 146 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -58 | - | - | - | - | -58 |
| Abschlusskosten | -19 | - | - | - | - | -19 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 69 | - | - | - | - | 69 |
| Endbestand (netto) | 297 | 6 | 9 | - | 69 | 381 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 297 | 6 | 9 | - | 69 | 381 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 322 | 3 | 11 | - | 17 | 354 |
| Anfangsbestand (netto) | 322 | 3 | 11 | - | 17 | 354 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -2 | - | -22 | -23 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -2 | - | - | - | -2 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 7 | - | - | - | - | 7 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 7 | -2 | -2 | - | -22 | -18 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -46 | 5 | - | - | 42 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -5 | - | -1 | - | 5 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -51 | 5 | -1 | - | 47 | - |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | - | - | - | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -45 | 3 | -2 | - | 25 | -18 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | -23 | - | - | - | - | -23 |
| Währungskursänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -67 | 3 | -2 | - | 25 | -41 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 145 | - | - | - | - | 145 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -59 | - | - | - | - | -59 |
| Abschlusskosten | -39 | - | - | - | - | -39 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 47 | - | - | - | - | 47 |
| Endbestand (netto) | 301 | 7 | 9 | - | 42 | 359 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 301 | 7 | 9 | - | 42 | 359 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 52.860 | 125 | 411 |
| Anfangsbestand (netto) | 52.860 | 125 | 411 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | 2 | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -1.035 | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -758 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -1.793 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -7 | 964 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 362 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 16 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 362 | 9 | 964 |
| Kapitalanlagekomponenten | -3.676 | - | 3.676 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -5.108 | 9 | 4.640 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 3.801 | - | -20 |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -1.307 | 9 | 4.619 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 4.122 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -4.645 |
| Abschlusskosten | -474 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | -1 | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 3.647 | - | -4.645 |
| Endbestand netto | 55.202 | 135 | 384 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 55.202 | 135 | 384 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 53.396 |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 53.396 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | 2 |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | -1.035 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -758 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -1.793 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 71 | - | 1.028 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 362 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | 16 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 71 | - | 1.405 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 71 | - | -388 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | - | - | 3.781 |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 71 | - | 3.393 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 4.122 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -71 | - | -4.716 |
| Abschlusskosten | - | - | -474 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | -1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | -71 | - | -1.069 |
| Endbestand netto | 1 | - | 55.721 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 1 | - | 55.721 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 68.188 | - | 372 |
| Anfangsbestand (netto) | 68.188 | - | 372 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | -119 | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 35 | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -915 | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -857 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -1.771 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -1 | 965 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 398 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 127 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 398 | 125 | 965 |
| Kapitalanlagekomponenten | -3.534 | - | 3.534 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -4.907 | 125 | 4.499 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -14.152 | - | 2 |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -19.059 | 125 | 4.501 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 4.294 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -4.463 |
| Abschlusskosten | -478 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | -1 | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 3.815 | - | -4.463 |
| Endbestand netto | 52.860 | 125 | 411 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 52.860 | 125 | 411 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 68.561 |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 68.561 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | -119 |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | 35 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | -915 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -857 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -1.771 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 57 | - | 1.021 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 398 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | 127 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 57 | - | 1.546 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 57 | - | -225 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | - | - | -14.150 |
| Währungskursänderungen | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 57 | - | -14.375 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 4.294 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -57 | - | -4.521 |
| Abschlusskosten | - | - | -478 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | -1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | -57 | - | -706 |
| Endbestand netto | - | - | 53.396 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 53.396 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 49.902 | 411 | 2.639 | - | 447 | 53.400 |
| Anfangsbestand (netto) | 49.902 | 411 | 2.639 | - | 447 | 53.400 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | 1 | - | - | - | - | 1 |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -147 | - | -171 | -318 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -23 | - | - | - | -23 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -46 | - | - | - | - | -46 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -46 | -23 | -147 | - | -171 | -387 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -382 | 14 | - | - | 368 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | 191 | 35 | -304 | - | 78 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | 15 | 1 | - | - | - | 16 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -177 | 50 | -304 | - | 446 | 16 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | - | - | - | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -223 | 27 | -451 | - | 275 | -372 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 3.709 | 61 | 1 | - | 9 | 3.781 |
| Währungskursänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 3.487 | 88 | -450 | - | 285 | 3.409 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 4.036 | - | - | - | - | 4.036 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -4.645 | - | - | - | - | -4.645 |
| Abschlusskosten | -473 | - | - | - | - | -473 |
| Sonstige Kapitalflüsse | -1 | - | - | - | - | -1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | -1.083 | - | - | - | - | -1.083 |
| Endbestand (netto) | 52.307 | 499 | 2.189 | - | 732 | 55.727 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 52.307 | 499 | 2.189 | - | 732 | 55.727 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 65.318 | 525 | 2.441 | - | 284 | 68.567 |
| Anfangsbestand (netto) | 65.318 | 525 | 2.441 | - | 284 | 68.567 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | -82 | - | -37 | - | - | -119 |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 35 | - | - | - | - | 35 |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -185 | - | -127 | -313 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -27 | - | - | - | -27 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -3 | - | - | - | - | -3 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -3 | -27 | -185 | - | -127 | -343 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -264 | 14 | - | - | 250 | - |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -581 | 119 | 421 | - | 41 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | 126 | 1 | - | - | - | 127 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -719 | 134 | 421 | - | 291 | 127 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | - | - | - | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -722 | 107 | 235 | - | 164 | -216 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | -13.929 | -221 | 1 | - | - | -14.150 |
| Währungskursänderungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -14.651 | -114 | 236 | - | 164 | -14.366 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 4.222 | - | - | - | - | 4.222 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -4.463 | - | - | - | - | -4.463 |
| Abschlusskosten | -476 | - | - | - | - | -476 |
| Sonstige Kapitalflüsse | -1 | - | - | - | - | -1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | -718 | - | - | - | - | -718 |
| Endbestand (netto) | 49.902 | 411 | 2.639 | - | 447 | 53.400 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 49.902 | 411 | 2.639 | - | 447 | 53.400 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -6 | - | 1 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 6.720 | 159 | 691 |
| Anfangsbestand (netto) | 6.715 | 159 | 692 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 214 | -3 | -7 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 378 | 2 | 6 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -3 | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | -75 | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -7.021 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -7.099 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | 33 | 1.000 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 1.676 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | -73 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 12 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 1.676 | -40 | 1.012 |
| Kapitalanlagekomponenten | -2.232 | - | 2.224 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -7.655 | -40 | 3.236 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 464 | 6 | 42 |
| Währungskursänderungen | 221 | -13 | 39 |
| Sonstige Veränderungen | 63 | - | -1 |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -6.907 | -47 | 3.317 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 7.571 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -3.034 |
| Abschlusskosten | -1.425 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 6.147 | - | -3.034 |
| Endbestand netto | 6.546 | 111 | 973 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -10 | - | 1 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 6.556 | 110 | 972 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | -4 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 3.172 | 186 | 10.928 |
| Anfangsbestand (netto) | 3.172 | 186 | 10.923 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -13 | -1 | 190 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 13 | 1 | 400 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | -3 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | -75 |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -7.021 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -7.099 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 4.089 | 42 | 5.165 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 1.676 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | -73 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -121 | -15 | -124 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 3.968 | 27 | 6.644 |
| Kapitalanlagekomponenten | 8 | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 3.977 | 27 | -455 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 122 | -4 | 630 |
| Währungskursänderungen | -174 | -13 | 60 |
| Sonstige Veränderungen | -62 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 3.862 | 10 | 235 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 7.571 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -3.425 | - | -6.459 |
| Abschlusskosten | - | - | -1.425 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -3.425 | - | -312 |
| Endbestand netto | 3.610 | 196 | 11.436 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | -8 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 3.610 | 196 | 11.444 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -5 | - | 1 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 8.777 | 85 | 600 |
| Anfangsbestand (netto) | 8.772 | 85 | 601 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -536 | -6 | -20 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 159 | 4 | 14 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -8 | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | -89 | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -5.241 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -5.337 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -29 | 656 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 1.207 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 118 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | -41 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 1.207 | 89 | 615 |
| Kapitalanlagekomponenten | -2.053 | - | 2.053 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -6.183 | 89 | 2.668 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -902 | 2 | -25 |
| Währungskursänderungen | 21 | -15 | -8 |
| Sonstige Veränderungen | 65 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -6.999 | 76 | 2.634 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 6.345 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -2.538 |
| Abschlusskosten | -1.025 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 5.319 | - | -2.538 |
| Endbestand netto | 6.715 | 159 | 692 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -6 | - | 1 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 6.720 | 159 | 691 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | -4 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 3.040 | 190 | 12.692 |
| Anfangsbestand (netto) | 3.040 | 190 | 12.688 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | -562 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | -13 | -1 | 162 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | -8 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | -89 |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -5.241 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -5.337 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 3.540 | 23 | 4.190 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 1.207 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | 118 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -322 | -27 | -390 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 3.219 | -5 | 5.126 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 3.219 | -5 | -212 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -90 | 6 | -1.009 |
| Währungskursänderungen | -93 | -4 | -101 |
| Sonstige Veränderungen | -65 | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 2.970 | -3 | -1.321 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 6.345 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -2.825 | - | -5.362 |
| Abschlusskosten | - | - | -1.025 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -2.825 | - | -43 |
| Endbestand netto | 3.172 | 186 | 10.923 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | -4 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 3.172 | 186 | 10.928 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -25 | 3 | - | - | 18 | -4 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 5.859 | 164 | 5 | 299 | 108 | 6.435 |
| Anfangsbestand (netto) | 5.834 | 167 | 5 | 299 | 126 | 6.430 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 35 | 61 | - | - | 116 | 212 |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | 314 | 13 | - | - | 51 | 378 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -1 | -32 | -164 | -197 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -99 | - | - | - | -99 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 50 | - | - | - | - | 50 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 50 | -99 | -1 | -32 | -164 | -246 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -255 | 89 | - | - | 176 | 11 |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | 62 | 7 | - | -121 | 51 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | -24 | - | - | - | - | -23 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -217 | 97 | - | -121 | 228 | -13 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 18 | -5 | - | - | - | 12 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 18 | -5 | - | - | - | 12 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -149 | -7 | -1 | -153 | 64 | -246 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 493 | 1 | - | - | 9 | 504 |
| Währungskursänderungen | 79 | 8 | - | - | 13 | 100 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 423 | 2 | -1 | -153 | 86 | 357 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 2.162 | - | - | - | - | 2.162 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -3.034 | - | - | - | - | -3.034 |
| Abschlusskosten | -361 | - | - | - | - | -361 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -1.232 | - | - | - | - | -1.232 |
| Endbestand (netto) | 5.374 | 243 | 4 | 146 | 379 | 6.145 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -28 | 2 | - | - | 17 | -8 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 5.401 | 240 | 4 | 146 | 362 | 6.154 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -17 | 2 | - | - | 11 | -4 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 7.912 | 187 | 18 | 273 | 123 | 8.513 |
| Anfangsbestand (netto) | 7.895 | 189 | 18 | 273 | 134 | 8.509 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -530 | -3 | - | - | -29 | -562 |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | 216 | -10 | -11 | - | -11 | 184 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -4 | -38 | -74 | -115 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -85 | - | - | - | -85 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 55 | - | - | - | - | 55 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 55 | -85 | -4 | -38 | -74 | -145 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -133 | 95 | - | - | 95 | 56 |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -99 | -13 | 15 | 65 | 32 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | 10 | 9 | - | - | - | 19 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -222 | 91 | 15 | 65 | 127 | 75 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelteVersicherungsfälle | -28 | -13 | - | - | - | -41 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | -28 | -13 | - | - | - | -41 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -195 | -7 | 11 | 27 | 53 | -111 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | -899 | - | -12 | - | -17 | -929 |
| Währungskursänderungen | -47 | -2 | -1 | - | -4 | -54 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -1.141 | -9 | -3 | 27 | 33 | -1.094 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 2.163 | - | - | - | - | 2.163 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -2.538 | - | - | - | - | -2.538 |
| Abschlusskosten | -231 | - | - | - | - | -231 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -607 | - | - | - | - | -607 |
| Endbestand (netto) | 5.834 | 167 | 5 | 299 | 126 | 6.430 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -25 | 3 | - | - | 18 | -4 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 5.859 | 164 | 5 | 299 | 108 | 6.435 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -617 | -57 | 356 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -2.395 | 233 | 34.572 |
| Anfangsbestand (netto) | -3.013 | 176 | 34.927 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -234 | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | 30 | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -16.620 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -16.824 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 4 | -159 | 14.170 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 528 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 40 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | -496 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 533 | -118 | 13.674 |
| Kapitalanlagekomponenten | -4.283 | - | 4.283 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -20.574 | -118 | 17.957 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 470 | 5 | 1.353 |
| Währungskursänderungen | -36 | -2 | -735 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -20.140 | -115 | 18.575 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 21.341 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -16.118 |
| Abschlusskosten | -522 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 20.820 | - | -16.118 |
| Endbestand netto | -2.333 | 61 | 37.384 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -112 | -5 | -37 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -2.221 | 65 | 37.421 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | -319 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 32.409 |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 32.090 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | -234 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | 30 |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -16.620 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -16.824 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | 14.016 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 528 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | 40 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | -496 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | - | - | 14.088 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | - | - | -2.736 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | - | - | 1.829 |
| Währungskursänderungen | - | - | -773 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | - | -1.680 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 21.341 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -16.118 |
| Abschlusskosten | - | - | -522 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | 4.702 |
| Endbestand netto | - | - | 35.112 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | -154 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 35.265 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge | Mit dem PAA bewertete Verträge | |
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | |||
| 2022 | ||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -309 | - | 265 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -51 | 234 | 31.311 | - |
| Anfangsbestand (netto) | -360 | 234 | 31.576 | - |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||
| Versicherungsumsatz | ||||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -470 | - | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | -133 | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -15.662 | - | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -16.265 | - | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | ||||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -507 | 15.072 | - |
| Amortisation von Abschlusskosten | 478 | - | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 448 | - | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | -377 | - |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 478 | -59 | 14.695 | - |
| Kapitalanlagekomponenten | -4.598 | - | 4.598 | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -20.385 | -59 | 19.293 | - |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -350 | 2 | -3.141 | - |
| Währungskursänderungen | 108 | -1 | 627 | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -20.626 | -58 | 16.779 | - |
| Kapitalflüsse | ||||
| Erhaltene Prämien | 18.487 | - | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -13.428 | - |
| Abschlusskosten | -514 | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 17.973 | - | -13.428 | - |
| Endbestand netto | -3.013 | 176 | 34.927 | - |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -617 | -57 | 356 | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -2.395 | 233 | 34.572 | - |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | ||
| In Mio. EUR | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | ||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | -43 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | 31.494 |
| Anfangsbestand (netto) | - | 31.451 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||
| Versicherungsumsatz | ||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | -470 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | -133 |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | -15.662 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | -16.265 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | ||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | 14.564 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | 478 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 448 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | -377 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | - | 15.113 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | - | -1.151 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | - | -3.489 |
| Währungskursänderungen | - | 735 |
| Sonstige Veränderungen | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | -3.906 |
| Kapitalflüsse | ||
| Erhaltene Prämien | - | 18.487 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | -13.428 |
| Abschlusskosten | - | -514 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | 4.545 |
| Endbestand netto | - | 32.090 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | -319 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | 32.409 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -139 | 16 | - | - | -196 | -319 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 30.349 | 730 | 18 | 31 | 1.281 | 32.409 |
| Anfangsbestand (netto) | 30.210 | 746 | 19 | 31 | 1.084 | 32.090 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -89 | -173 | -2.458 | -2.720 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | 150 | - | - | - | 150 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 286 | - | - | - | - | 286 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 286 | 150 | -89 | -173 | -2.458 | -2.284 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -3.559 | 275 | - | - | 3.324 | 40 |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -69 | 60 | 92 | 196 | -274 | 4 |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | - | - | - | - |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -3.628 | 335 | 92 | 196 | 3.050 | 45 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -195 | -301 | - | - | - | -496 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | -195 | -301 | - | - | - | -496 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -3.537 | 184 | 3 | 23 | 592 | -2.736 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 1.716 | - | - | - | 113 | 1.829 |
| Währungskursänderungen | -708 | -21 | - | - | -44 | -773 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -2.530 | 163 | 3 | 23 | 660 | -1.680 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 21.341 | - | - | - | - | 21.341 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -16.118 | - | - | - | - | -16.118 |
| Abschlusskosten | -522 | - | - | - | - | -522 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 4.702 | - | - | - | - | 4.702 |
| Endbestand (netto) | 32.382 | 909 | 22 | 54 | 1.745 | 35.112 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -165 | 6 | - | - | 5 | -154 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 32.547 | 903 | 22 | 54 | 1.739 | 35.265 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -57 | 4 | - | - | 10 | -43 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 30.027 | 643 | 9 | - | 815 | 31.494 |
| Anfangsbestand (netto) | 29.970 | 647 | 9 | - | 825 | 31.451 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -249 | -112 | -1.992 | -2.353 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -207 | - | - | - | -207 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 1.337 | - | - | - | - | 1.337 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 1.337 | -207 | -249 | -112 | -1.992 | -1.223 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -2.597 | 271 | - | - | 2.561 | 236 |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -109 | 64 | 259 | 143 | -356 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | 210 | 2 | - | - | - | 212 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -2.496 | 337 | 259 | 143 | 2.205 | 448 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -328 | -49 | - | - | - | -377 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | -328 | -49 | - | - | - | -377 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -1.487 | 81 | 10 | 31 | 213 | -1.151 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | -3.511 | - | - | - | 21 | -3.489 |
| Währungskursänderungen | 692 | 17 | - | - | 25 | 734 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -4.306 | 99 | 10 | 31 | 259 | -3.906 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 18.487 | - | - | - | - | 18.487 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -13.428 | - | - | - | - | -13.428 |
| Abschlusskosten | -514 | - | - | - | - | -514 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 4.545 | - | - | - | - | 4.545 |
| Endbestand (netto) | 30.210 | 746 | 19 | 31 | 1.084 | 32.090 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -139 | 16 | - | - | -196 | -319 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 30.349 | 730 | 18 | 31 | 1.281 | 32.409 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -1.587 | 11 | 447 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 704 | 302 | 8.354 |
| Anfangsbestand (netto) | -883 | 313 | 8.800 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -2.104 | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | -5.140 | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -389 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -7.633 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -123 | 6.463 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 17 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 266 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 90 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 18 | 143 | 6.553 |
| Kapitalanlagekomponenten | -1.571 | - | 1.571 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -9.186 | 143 | 8.124 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 235 | 7 | 64 |
| Währungskursänderungen | 52 | -16 | -217 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -8.899 | 134 | 7.971 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 8.279 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -7.569 |
| Abschlusskosten | -39 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 8.240 | - | -7.569 |
| Endbestand netto | -1.542 | 447 | 9.203 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -1.283 | 7 | 410 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -260 | 440 | 8.793 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | -1.129 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 9.360 |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 8.230 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | -2.104 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | -5.140 |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -389 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -7.633 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | 6.340 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 17 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | 266 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 90 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | - | - | 6.714 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | - | - | -919 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | - | - | 306 |
| Währungskursänderungen | - | - | -181 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | - | -793 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 8.279 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -7.569 |
| Abschlusskosten | - | - | -39 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | 671 |
| Endbestand netto | - | - | 8.108 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | -866 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 8.974 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -2.834 | 4 | 1.323 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 3.667 | 32 | 6.902 |
| Anfangsbestand (netto) | 834 | 36 | 8.225 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -2.118 | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | -6.251 | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | 618 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -7.752 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -8 | -128 | 6.440 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 10 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 414 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 456 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 2 | 287 | 6.896 |
| Kapitalanlagekomponenten | -1.559 | - | 1.559 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -9.309 | 287 | 8.455 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -267 | 2 | -111 |
| Währungskursänderungen | 95 | -12 | 17 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -9.480 | 277 | 8.360 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 7.787 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -7.784 |
| Abschlusskosten | -23 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 7.764 | - | -7.784 |
| Endbestand netto | -883 | 313 | 8.800 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -1.587 | 11 | 447 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 704 | 302 | 8.354 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | -1.507 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 10.601 |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 9.094 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | -2.118 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | -6.251 |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | 618 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -7.752 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | 6.304 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 10 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | 414 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 456 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | - | - | 7.184 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | - | - | -568 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | - | - | -376 |
| Währungskursänderungen | - | - | 100 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | - | -843 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 7.787 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -7.784 |
| Abschlusskosten | - | - | -23 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | -21 |
| Endbestand netto | - | - | 8.230 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | -1.129 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 9.360 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -2.434 | 108 | 356 | 425 | 417 | -1.129 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 1.858 | 3.055 | 1.474 | 2.482 | 491 | 9.360 |
| Anfangsbestand (netto) | -576 | 3.163 | 1.830 | 2.906 | 908 | 8.230 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -167 | -409 | -308 | -884 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -460 | - | - | - | -460 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 69 | - | - | - | - | 69 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 69 | -460 | -167 | -409 | -308 | -1.275 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -427 | 75 | - | - | 366 | 14 |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -960 | -104 | 669 | 322 | 73 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | 78 | 174 | - | - | - | 252 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -1.309 | 145 | 669 | 322 | 439 | 266 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 94 | -4 | - | - | - | 90 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 94 | -4 | - | - | - | 90 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -1.146 | -320 | 502 | -87 | 131 | -919 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | -99 | 258 | 62 | 55 | 30 | 306 |
| Währungskursänderungen | 9 | -74 | -10 | -88 | -18 | -181 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -1.235 | -136 | 554 | -120 | 143 | -793 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 8.279 | - | - | - | - | 8.279 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -7.569 | - | - | - | - | -7.569 |
| Abschlusskosten | -39 | - | - | - | - | -39 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 671 | - | - | - | - | 671 |
| Endbestand (netto) | -1.141 | 3.027 | 2.384 | 2.786 | 1.051 | 8.108 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -2.158 | 108 | 321 | 385 | 479 | -866 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 1.017 | 2.919 | 2.063 | 2.401 | 573 | 8.974 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -5.046 | 754 | 1.264 | 1.177 | 343 | -1.507 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 4.875 | 2.950 | 643 | 1.997 | 137 | 10.601 |
| Anfangsbestand (netto) | -171 | 3.704 | 1.907 | 3.174 | 480 | 9.094 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -154 | -489 | -199 | -841 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -181 | - | - | - | -181 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -408 | - | - | - | - | -408 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -408 | -181 | -154 | -489 | -199 | -1.430 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -600 | 91 | - | - | 513 | 4 |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -871 | 597 | 70 | 87 | 108 | -8 |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | 616 | -205 | - | - | - | 410 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -855 | 482 | 70 | 87 | 621 | 407 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 459 | -4 | - | - | - | 456 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 459 | -4 | - | - | - | 456 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -803 | 298 | -83 | -401 | 422 | -568 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 392 | -876 | 63 | 36 | 9 | -376 |
| Währungskursänderungen | 27 | 36 | -58 | 98 | -3 | 100 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -384 | -542 | -77 | -268 | 428 | -843 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 7.787 | - | - | - | - | 7.787 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -7.784 | - | - | - | - | -7.784 |
| Abschlusskosten | -23 | - | - | - | - | -23 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | -21 | - | - | - | - | -21 |
| Endbestand (netto) | -576 | 3.163 | 1.830 | 2.906 | 908 | 8.230 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -2.434 | 108 | 356 | 425 | 417 | -1.129 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 1.858 | 3.055 | 1.474 | 2.482 | 491 | 9.360 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -90 | 113 | 2.264 |
| Anfangsbestand (netto) | -90 | 113 | 2.264 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -965 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -965 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -90 | 865 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 2 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 57 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 66 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 2 | -33 | 931 |
| Kapitalanlagekomponenten | -22 | - | 22 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -984 | -33 | 953 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 17 | 3 | 47 |
| Währungskursänderungen | 3 | - | -8 |
| Sonstige Veränderungen | -77 | - | 77 |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -1.041 | -30 | 1.069 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 1.081 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -607 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 1.081 | - | -607 |
| Endbestand netto | -50 | 83 | 2.726 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -50 | 83 | 2.726 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 2.288 |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 2.288 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -965 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -965 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | 775 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 2 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | 57 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 66 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | - | - | 900 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | - | - | -64 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | - | - | 67 |
| Währungskursänderungen | - | - | -5 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | - | -3 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 1.081 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -607 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | 474 |
| Endbestand netto | - | - | 2.759 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 2.759 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | -17 | 224 | 1.767 |
| Anfangsbestand (netto) | -17 | 224 | 1.767 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -849 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -849 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | -288 | 753 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 2 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 171 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 180 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 2 | -117 | 933 |
| Kapitalanlagekomponenten | -43 | - | 43 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -890 | -117 | 976 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -37 | 1 | -149 |
| Währungskursänderungen | 2 | 6 | 14 |
| Sonstige Veränderungen | -21 | - | 21 |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -945 | -111 | 861 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 872 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -364 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 872 | - | -364 |
| Endbestand netto | -90 | 113 | 2.264 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | -90 | 113 | 2.264 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | 1.975 |
| Anfangsbestand (netto) | - | - | 1.975 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -849 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -849 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | 465 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 2 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | 171 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | 180 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | - | - | 819 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | - | - | -30 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | - | - | -186 |
| Währungskursänderungen | - | - | 21 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | - | - | -194 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 872 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -364 |
| Abschlusskosten | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | - | 508 |
| Endbestand netto | - | - | 2.288 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | 2.288 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 2.001 | 224 | - | - | 64 | 2.288 |
| Anfangsbestand (netto) | 2.001 | 224 | - | - | 64 | 2.288 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | - | - | -230 | -230 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -57 | - | - | - | -57 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 100 | - | - | - | - | 100 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 100 | -57 | - | - | -230 | -187 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -223 | 105 | - | - | 153 | 35 |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -103 | 3 | - | - | 100 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | 22 | - | - | - | - | 22 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -304 | 108 | - | - | 253 | 57 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 66 | - | - | - | - | 66 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 66 | - | - | - | - | 66 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -139 | 51 | - | - | 23 | -64 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 63 | - | - | - | 3 | 67 |
| Währungskursänderungen | -5 | - | - | - | - | -5 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -80 | 51 | - | - | 26 | -3 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 1.081 | - | - | - | - | 1.081 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -607 | - | - | - | - | -607 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 474 | - | - | - | - | 474 |
| Endbestand (netto) | 2.394 | 275 | - | - | 90 | 2.759 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 2.394 | 275 | - | - | 90 | 2.759 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 1.791 | 172 | - | - | 13 | 1.975 |
| Anfangsbestand (netto) | 1.791 | 172 | - | - | 13 | 1.975 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | - | - | -252 | -252 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -48 | - | - | - | -48 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | -81 | - | - | - | - | -81 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | -81 | -48 | - | - | -252 | -381 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -263 | 98 | - | - | 214 | 49 |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -76 | -2 | - | - | 79 | - |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | 122 | - | - | - | - | 122 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -218 | 96 | - | - | 293 | 171 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 180 | - | - | - | - | 180 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | 180 | - | - | - | - | 180 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -119 | 49 | - | - | 41 | -30 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | -186 | - | - | - | - | -186 |
| Währungskursänderungen | 7 | 4 | - | - | 10 | 21 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -297 | 52 | - | - | 51 | -194 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 872 | - | - | - | - | 872 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -364 | - | - | - | - | -364 |
| Abschlusskosten | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 508 | - | - | - | - | 508 |
| Endbestand (netto) | 2.001 | 224 | - | - | 64 | 2.288 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | - | - | - | - | - | - |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 2.001 | 224 | - | - | 64 | 2.288 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -2.141 | -45 | 751 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 59.576 | 786 | 41.690 |
| Anfangsbestand (netto) | 57.435 | 741 | 42.441 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 210 | -2 | 18 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 378 | 2 | 6 |
| Sonstige Veränderungen | 3 | - | 1 |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -3.224 | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | -5.119 | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -34.895 | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -43.237 | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 8 | 571 | 22.090 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 4.141 | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | -512 | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | -376 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 4.148 | 59 | 21.714 |
| Kapitalanlagekomponenten | -11.667 | - | 11.657 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -50.756 | 59 | 33.371 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 5.022 | 20 | 1.315 |
| Währungskursänderungen | 235 | -34 | -865 |
| Sonstige Veränderungen | 64 | - | -2 |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -45.435 | 45 | 33.819 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | 50.754 | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -30.053 |
| Abschlusskosten | -3.863 | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | -1 | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 46.890 | - | -30.053 |
| Endbestand netto | 59.480 | 786 | 46.232 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -1.458 | 3 | 365 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 60.938 | 782 | 45.867 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | |||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2023 | |||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 1 | 2 | -1.432 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 19.695 | 859 | 122.606 |
| Anfangsbestand (netto) | 19.696 | 860 | 121.174 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -8 | -1 | 217 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 32 | 1 | 419 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | 4 |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | |||
| Versicherungsumsatz | |||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | - | -3.224 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | - | -5.119 |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | - | -34.895 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | - | -43.237 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | |||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 10.707 | 113 | 33.489 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | - | 4.141 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | - | -512 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 398 | -81 | -59 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 11.105 | 32 | 37.059 |
| Kapitalanlagekomponenten | 10 | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | 11.115 | 32 | -6.179 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 934 | 2 | 7.293 |
| Währungskursänderungen | -385 | -20 | -1.069 |
| Sonstige Veränderungen | -63 | - | -2 |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 11.601 | 14 | 43 |
| Kapitalflüsse | |||
| Erhaltene Prämien | - | - | 50.754 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -9.462 | - | -39.515 |
| Abschlusskosten | - | - | -3.863 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | - | -1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | -9.462 | - | 7.375 |
| Endbestand netto | 21.860 | 875 | 129.232 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 55 | 3 | -1.032 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 21.805 | 872 | 130.264 |
| Deckungsrückstellung | Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | |||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | ||||
| In Mio. EUR | Ohne Verlustkomponente | Verlustkomponente | Nicht mit dem PAA bewertete Verträge | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme |
| 2022 | ||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -3.053 | 6 | 1.489 | 62 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 82.160 | 479 | 36.596 | 19.779 |
| Anfangsbestand (netto) | 79.107 | 485 | 38.085 | 19.841 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | -119 | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -505 | -6 | -20 | -2 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | 159 | 4 | 14 | 1 |
| Sonstige Veränderungen | 2 | - | - | - |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||
| Versicherungsumsatz | ||||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | -3.332 | - | - | - |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | -6.370 | - | - | - |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | -29.942 | - | - | - |
| Summe des Versicherungsumsatzes | -39.645 | - | - | - |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | ||||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | -2 | -624 | 22.610 | 10.010 |
| Amortisation von Abschlusskosten | 3.515 | - | - | - |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 899 | - | - |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | - | - | -250 | -30 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | 3.514 | 275 | 22.360 | 9.980 |
| Kapitalanlagekomponenten | -11.551 | - | 11.549 | 2 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -47.682 | 275 | 33.908 | 9.982 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | -15.668 | 6 | -3.129 | -1.712 |
| Währungskursänderungen | 249 | -23 | 564 | 150 |
| Sonstige Veränderungen | 63 | - | - | -63 |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -63.038 | 258 | 31.343 | 8.358 |
| Kapitalflüsse | ||||
| Erhaltene Prämien | 45.304 | - | - | - |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | - | -26.980 | -8.502 |
| Abschlusskosten | -3.474 | - | - | - |
| Sonstige Kapitalflüsse | -1 | - | - | - |
| Gesamte Kapitalflüsse | 41.830 | - | -26.980 | -8.502 |
| Endbestand netto | 57.435 | 741 | 42.441 | 19.696 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -2.141 | -45 | 751 | 1 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 59.576 | 786 | 41.690 | 19.695 |
| Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||
| Mit dem PAA bewertete Verträge | ||
| In Mio. EUR | Risikoanpassung für icht-finanzielle Risiken | Gesamt |
| 2022 | ||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | 2 | -1.494 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 865 | 139.878 |
| Anfangsbestand (netto) | 867 | 138.384 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | -119 |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | - | -532 |
| Veräußerungsgruppen gemäß IFRS 5 | - | 177 |
| Sonstige Veränderungen | - | 2 |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||
| Versicherungsumsatz | ||
| Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | - | -3.332 |
| Mit dem Fair-Value-Ansatz bewertete Verträge | - | -6.370 |
| Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | - | -29.942 |
| Summe des Versicherungsumsatzes | - | -39.645 |
| Versicherungstechnische Aufwendungen | ||
| Eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 79 | 32.073 |
| Amortisation von Abschlusskosten | - | 3.515 |
| Verluste und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | - | 899 |
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -93 | -373 |
| Summe der versicherungstechnischen Aufwendungen | -14 | 36.115 |
| Kapitalanlagekomponenten | - | - |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -14 | -3.530 |
| Versicherungstechnisches Finanzergebnis | 1 | -20.503 |
| Währungskursänderungen | 7 | 948 |
| Sonstige Veränderungen | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -6 | -23.085 |
| Kapitalflüsse | ||
| Erhaltene Prämien | - | 45.304 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | - | -35.482 |
| Abschlusskosten | - | -3.474 |
| Sonstige Kapitalflüsse | - | -1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | - | 6.348 |
| Endbestand netto | 860 | 121.174 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | 2 | -1.432 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 859 | 122.606 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2023 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -2.484 | 123 | 331 | 423 | 239 | -1.369 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 85.885 | 4.429 | 4.095 | 2.810 | 2.339 | 99.558 |
| Anfangsbestand (netto) | 83.401 | 4.552 | 4.426 | 3.233 | 2.578 | 98.189 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | - | - | - | - | - | - |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | 55 | 63 | - | - | 116 | 234 |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | 314 | 13 | - | - | 51 | 378 |
| Sonstige Veränderungen | 3 | - | - | - | - | 4 |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -368 | -483 | -2.908 | -3.758 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -377 | - | - | - | -377 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 990 | - | - | - | - | 990 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 991 | -377 | -368 | -483 | -2.908 | -3.145 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -4.547 | 470 | - | - | 4.167 | 90 |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -481 | -1 | 424 | 265 | -205 | 2 |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | -728 | 168 | - | - | - | -561 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -5.757 | 637 | 424 | 265 | 3.962 | -469 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -76 | -300 | - | - | - | -376 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | -76 | -300 | - | - | - | -376 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -4.841 | -40 | 56 | -218 | 1.054 | -3.989 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | 5.713 | 321 | 59 | 55 | 160 | 6.307 |
| Währungskursänderungen | -577 | -86 | -10 | -88 | -49 | -810 |
| Sonstige Veränderungen | -1 | - | - | - | - | -2 |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | 294 | 194 | 105 | -251 | 1.165 | 1.507 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 34.786 | - | - | - | - | 34.786 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -30.053 | - | - | - | - | -30.053 |
| Abschlusskosten | -1.402 | - | - | - | - | -1.402 |
| Sonstige Kapitalflüsse | -1 | - | - | - | - | -1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | 3.329 | - | - | - | - | 3.329 |
| Endbestand (netto) | 87.395 | 4.822 | 4.530 | 2.982 | 3.911 | 103.640 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -2.244 | 115 | 297 | 383 | 499 | -950 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 89.639 | 4.708 | 4.233 | 2.599 | 3.412 | 104.591 |
| CSM | ||||||
| In Mio. EUR | Schätzung des Barwerts der künftigen Zahlungsströme | Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | Mit dem modifizierten rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge | Mit dem Fair-Value- Ansatz bewertete Verträge | Mit dem vollständig rückwirkenden Ansatz bewertete Verträge und Verträge nach dem Übergang auf IFRS 17 | Gesamt |
| 2022 | ||||||
| Buchwert der Vermögenswerte zu Beginn des Berichtszeitraums | -5.035 | 757 | 1.251 | 1.176 | 364 | -1.487 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zu Beginn des Berichtszeitraums | 105.956 | 4.352 | 3.075 | 2.267 | 1.365 | 117.013 |
| Anfangsbestand (netto) | 100.920 | 5.109 | 4.326 | 3.443 | 1.729 | 115.527 |
| Änderungen gemäß IAS 8 | -82 | - | -37 | - | - | -119 |
| Veränderungen des Konsolidierungskreises | -495 | -3 | - | - | -29 | -527 |
| Veräußerungengruppen gemäß IFRS 5 | 216 | -10 | -11 | - | -11 | 184 |
| Sonstige Veränderungen | 2 | - | - | - | - | 2 |
| Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | ||||||
| Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | ||||||
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | -569 | -627 | -2.345 | -3.541 |
| Änderungen in der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | -462 | - | - | - | -462 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 1.573 | - | - | - | - | 1.573 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit laufenden Leistungen | 1.573 | -462 | -569 | -627 | -2.345 | -2.430 |
| Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | ||||||
| Im Berichtszeitraum erstmalig erfasste Verträge | -3.627 | 463 | - | - | 3.456 | 293 |
| CSM-Anpassungen aus Schätzungsänderungen | -1.525 | 765 | 727 | 283 | -253 | -2 |
| Schätzungsänderungen im Zusammenhang mit Verlusten und Wertaufholungen aus belastenden Verträgen | 739 | -206 | - | - | - | 532 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen | -4.413 | 1.022 | 727 | 283 | 3.203 | 823 |
| Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | ||||||
| Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | -193 | -57 | - | - | - | -250 |
| Summe der Änderungen im Zusammenhang mit vergangenen Leistungen | -193 | -57 | - | - | - | -250 |
| Versicherungstechnisches Ergebnis | -3.033 | 503 | 158 | -344 | 858 | -1.857 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen | -17.797 | -1.097 | 48 | 35 | 13 | -18.797 |
| Währungskursänderungen | 612 | 50 | -59 | 98 | 18 | 720 |
| Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| Gesamte Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis | -20.218 | -544 | 148 | -210 | 889 | -19.934 |
| Kapitalflüsse | ||||||
| Erhaltene Prämien | 31.313 | - | - | - | - | 31.313 |
| Zahlungen für eingetretene Schäden und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen, inkl. Kapitalanlagekomponenten | -26.980 | - | - | - | - | -26.980 |
| Abschlusskosten | -1.274 | - | - | - | - | -1.274 |
| Sonstige Kapitalflüsse | -1 | - | - | - | - | -1 |
| Gesamte Kapitalflüsse | 3.057 | - | - | - | - | 3.057 |
| Endbestand (netto) | 83.401 | 4.552 | 4.426 | 3.233 | 2.578 | 98.189 |
| Buchwert der Vermögenswerte zum Ende des Berichtszeitraums | -2.484 | 123 | 331 | 423 | 239 | -1.369 |
| Buchwert der Verbindlichkeiten zum Ende des Berichtszeitraums | 85.885 | 4.429 | 4.095 | 2.810 | 2.339 | 99.558 |
| Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben | ||||
| In Mio. EUR | Profitable Verträge | Verlustträchtige Verträge | Profitable Verträge | Verlustträchtige Verträge | Profitable Verträge | Verlustträchtige Verträge |
| 2023 | ||||||
| Abschlusskosten | - | - | 38 | - | 437 | - |
| Schadensfälle und sonstige fällige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | 127 | - | 2.343 | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | - | - | 164 | - | 2.781 | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | - | - | -231 | - | -3.163 | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | - | 7 | - | 14 | - |
| Vertragliche Servicemarge 1 | - | - | 59 | - | 368 | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Verluste 2 | - | - | - | - | - | - |
| 2022 | ||||||
| Abschlusskosten | - | - | 37 | - | 411 | - |
| Schadensfälle und sonstige fällige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | 121 | - | 2.651 | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | - | - | 157 | - | 3.062 | - |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | - | - | -204 | - | -3.326 | - |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | - | - | 5 | - | 14 | - |
| Vertragliche Servicemarge 1 | - | - | 42 | - | 250 | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Verluste 2 | - | - | - | - | - | - |
| Privat- und Firmenversicherung International | Schaden Rückversicherung | Personen Rückversicherung | ||||
| In Mio. EUR | Profitable Verträge | Verlustträchtige Verträge | Profitable Verträge | Verlustträchtige Verträge | Profitable Verträge | Verlustträchtige Verträge |
| 2023 | ||||||
| Abschlusskosten | 270 | 7 | 789 | 6 | 19 | - |
| Schadensfälle und sonstige fällige versicherungstechnische Aufwendungen | 801 | 294 | 14.258 | 310 | 2.702 | 28 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | 1.071 | 302 | 15.047 | 316 | 2.721 | 28 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | -1.300 | -327 | -18.643 | -279 | -3.162 | -14 |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 53 | 36 | 272 | 3 | 75 | - |
| Vertragliche Servicemarge 1 | 176 | - | 3.324 | - | 366 | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Verluste 2 | - | 11 | - | 40 | - | 14 |
| 2022 | ||||||
| Abschlusskosten | 53 | 1 | 694 | 85 | 9 | - |
| Schadensfälle und sonstige fällige versicherungstechnische Aufwendungen | 1.370 | 372 | 13.065 | 3.099 | 1.813 | 25 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | 1.423 | 373 | 13.759 | 3.184 | 1.821 | 25 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | -1.555 | -374 | -16.551 | -2.989 | -2.425 | -21 |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 38 | 57 | 230 | 41 | 90 | - |
| Vertragliche Servicemarge 1 | 95 | - | 2.561 | - | 513 | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Verluste 2 | - | 56 | - | 236 | - | 4 |
| Konzernfunktionen | Konsolidierung | Gesamt | ||||
| In Mio. EUR | Profitable Verträge | Verlustträchtige Verträge | Profitable Verträge | Verlustträchtige Verträge | Profitable Verträge | Verlustträchtige Verträge |
| 2023 | ||||||
| Abschlusskosten | 1 | - | -17 | - | 1.537 | 13 |
| Schadensfälle und sonstige fällige versicherungstechnische Aufwendungen | 642 | 109 | -1.257 | -32 | 19.617 | 709 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | 643 | 109 | -1.280 | -27 | 21.148 | 728 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | -873 | -102 | 1.647 | 23 | -25.724 | -699 |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 77 | 28 | -89 | -6 | 409 | 61 |
| Vertragliche Servicemarge 1 | 153 | - | -279 | - | 4.167 | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Verluste 2 | - | 35 | - | -10 | - | 90 |
| 2022 | ||||||
| Abschlusskosten | 3 | - | -10 | -1 | 1.197 | 85 |
| Schadensfälle und sonstige fällige versicherungstechnische Aufwendungen | 565 | 49 | -1.348 | -199 | 18.237 | 3.346 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelabflüsse | 568 | 49 | -1.357 | -200 | 19.434 | 3.431 |
| Schätzungen des Barwerts der künftigen Mittelzuflüsse | -880 | - | 1.684 | 149 | -23.257 | -3.235 |
| Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken | 98 | - | -108 | -2 | 367 | 96 |
| Vertragliche Servicemarge 1 | 214 | - | -219 | - | 3.456 | - |
| Beim erstmaligen Ansatz erfasste Verluste 2 | - | 49 | - | -53 | - | 292 |
Aus den Unternehmenszusammenschlüssen ergeben sich für das Neugeschäft Mittelzuflüsse in Höhe von 618 (-) Mio. EUR und Mittelabflüsse in Höhe von 970 (-) Mio. EUR (Segment Privat- und Firmenversicherung International). Die Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken beträgt 75 (-) Mio. EUR, die vertragliche Servicemarge beträgt 173 (-) Mio. EUR. Die Darstellung der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses ausgestellten Versicherungsverträge berücksichtigt lediglich die bei Erstkonsolidierung erwarteten Zahlungsflüsse nach dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Nicht dargestellt sind hier die Zahlungsflüsse aus dem Kaufpreis, die in die Ermittlung der erworbenen vertraglichen Servicemarge eingegangen sind.
| Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Erwartete Realisierung innerhalb von 1 Jahr | - | - | 39 | 23 | 217 | 193 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 2 Jahre | - | - | 19 | 12 | 197 | 130 |
| Mehr als 2 Jahre und bis zu 3 Jahre | - | - | 10 | 6 | 166 | 116 |
| Mehr als 3 Jahre und bis zu 4Jahre | - | - | 5 | 4 | 141 | 100 |
| Mehr als 4 Jahre und bis zu 5 Jahre | - | - | 3 | 2 | 121 | 88 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | - | - | 4 | 3 | 458 | 343 |
| Mehr als 10 Jahre | - | - | 3 | 3 | 1.643 | 2.221 |
| Zinseffekt | - | - | -5 | -2 | -22 | -104 |
| Gesamt | - | - | 78 | 51 | 2.921 | 3.087 |
| Privat- und Firmenversicherung International | Schaden Rückversicherung | Personen Rückversicherung | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Erwartete Realisierung innerhalb von 1 Jahr | 269 | 103 | 1.566 | 885 | 632 | 659 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 2 Jahre | 52 | 43 | 297 | 206 | 495 | 434 |
| Mehr als 2 Jahre und bis zu 3 Jahre | 27 | 36 | 44 | 44 | 434 | 418 |
| Mehr als 3 Jahre und bis zu 4Jahre | 12 | 30 | 13 | 22 | 407 | 365 |
| Mehr als 4 Jahre und bis zu 5 Jahre | 6 | 24 | 7 | 11 | 393 | 344 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | 24 | 68 | 6 | 11 | 1.728 | 1.479 |
| Mehr als 10 Jahre | 144 | 134 | 2 | - | 5.397 | 4.895 |
| Zinseffekt | -5 | -9 | -113 | -45 | -3.265 | -2.951 |
| Gesamt | 529 | 430 | 1.821 | 1.135 | 6.222 | 5.644 |
| Konzernfunktionen | Konsolidierung | Gesamt | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Erwartete Realisierung innerhalb von 1 Jahr | 75 | 24 | -145 | -59 | 2.652 | 1.827 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 2 Jahre | 11 | 23 | -30 | -38 | 1.040 | 810 |
| Mehr als 2 Jahre und bis zu 3 Jahre | 4 | 6 | -15 | -16 | 670 | 611 |
| Mehr als 3 Jahre und bis zu 4Jahre | - | 6 | -9 | -15 | 570 | 512 |
| Mehr als 4 Jahre und bis zu 5 Jahre | - | 6 | -8 | -14 | 522 | 462 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | - | - | -30 | -29 | 2.192 | 1.875 |
| Mehr als 10 Jahre | - | - | -42 | -40 | 7.146 | 7.213 |
| Zinseffekt | - | - | 42 | 38 | -3.369 | -3.073 |
| Gesamt | 90 | 64 | -238 | -173 | 11.423 | 10.236 |
Die Schadenrückstellungen beruhen naturgemäß zu einem gewissen Grad auf Schätzungen, die mit einem Unsicherheitsfaktor behaftet sind. Das Abwicklungsergebnis definiert sich als Anpassung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle vergangener Perioden. Dabei kommt es durch Rückversicherungsverträge, deren Laufzeit nicht dem Kalenderjahr entspricht oder die auf Zeichnungsjahrbasis abgeschlossen werden, regelmäßig dazu, dass Schadenaufwendungen nicht exakt dem Geschäfts- oder dem Vorjahr zugewiesen werden können.
In den nachfolgenden Tabellen wird die Schadenentwicklung für das aktuelle Berichtsjahr sowie für weitere 10 vorangegangene Anfalljahre jeweils getrennt in der Brutto- und Nettosicht, d. h. nach Berücksichtigung der Rückversicherungsposition, dargestellt. Ausgehend vom Eröffnungsbuchwert der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle wird dabei die Veränderung der tatsächlichen Schadenzahlung mit der Veränderung der Schätzung der undiskontierten Beträge der Schadenerwartung, welche als sogenanntes Schadendreieck gezeigt wird, verglichen. Zusätzlich werden die weiteren Veränderungen (Diskontierungseffekt, Risikoanpassung, Währungsumrechnung etc.) der Bestandteile der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle dargestellt, um auf den Buchwert zum Stichtag überzuleiten.
Die Darstellung der Schadenentwicklung beinhaltet alle Sachversicherungsgesellschaften der Erst- und Rückversicherung, einschließlich der Konzernfunktionen vor Eliminierung konzerninterner, segmentübergreifender Geschäftsvorfälle.
| In Mio. EUR | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (brutto) zu Beginn des Berichtsjahres | ||||||
| Eingetretene nominale Schäden (brutto) 1 | ||||||
| Laufendes Jahr | 11.182 | 11.616 | 13.094 | 12.957 | 16.044 | 16.917 |
| Ein Jahr später | - | 159 | -354 | -131 | -106 | 1.069 |
| Zwei Jahre später | 26 | -140 | -36 | 125 | -371 | -87 |
| Drei Jahre später | -395 | -176 | -179 | -159 | 117 | -224 |
| Vier Jahre später | -163 | -224 | -221 | 55 | 53 | 88 |
| Fünf Jahre später | -141 | -16 | 80 | 8 | 7 | 82 |
| Sechs Jahre später | -249 | -66 | -72 | -71 | 104 | |
| Sieben Jahre später | -59 | -72 | -82 | -18 | ||
| Acht Jahre später | -5 | -54 | -95 | |||
| Neun Jahre später | -53 | -59 | ||||
| Zehn Jahre später | -50 | |||||
| Abwicklungsergebnis in % der Eingangsschadenrückstellung | 0 % | 1 % | 1 % | 0 % | 1 % | 0 % |
| Schadenzahlungen | -104 | -112 | -175 | -202 | -448 | -487 |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (brutto) für Anfalljahre 2013 bis 2023 | -154 | -171 | -270 | -220 | -343 | -405 |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (brutto) für Anfalljahre vor 2013 2 | ||||||
| Diskontierungseffekt | ||||||
| Risikoanpassung | ||||||
| Währungsumrechnung | ||||||
| Portfolioeintritte/-austritte | ||||||
| Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten | ||||||
| Übrige Veränderungen | ||||||
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (brutto) zum Ende des Berichtsjahres |
| In Mio. EUR | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | Gesamt |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (brutto) zu Beginn des Berichtsjahres | 58.396 | |||||
| Eingetretene nominale Schäden (brutto) 1 | ||||||
| Laufendes Jahr | 17.859 | 18.446 | 23.663 | 30.854 | 32.062 | |
| Ein Jahr später | 606 | 493 | 173 | 481 | ||
| Zwei Jahre später | -149 | -463 | -325 | |||
| Drei Jahre später | 117 | -180 | ||||
| Vier Jahre später | 139 | |||||
| Fünf Jahre später | ||||||
| Sechs Jahre später | ||||||
| Sieben Jahre später | ||||||
| Acht Jahre später | ||||||
| Neun Jahre später | ||||||
| Zehn Jahre später | ||||||
| Abwicklungsergebnis in % der Eingangsschadenrückstellung | 1 % | 1 % | 1 % | 2 % | ||
| Schadenzahlungen | -1.074 | -1.336 | -2.825 | -7.890 | -9.683 | |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (brutto) für Anfalljahre 2013 bis 2023 | -935 | -1.516 | -3.151 | -7.409 | 22.379 | 7.805 |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (brutto) für Anfalljahre vor 2013 2 | -674 | |||||
| Diskontierungseffekt | -686 | |||||
| Risikoanpassung | 280 | |||||
| Währungsumrechnung | -1.121 | |||||
| Portfolioeintritte/-austritte | - | |||||
| Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten | -286 | |||||
| Übrige Veränderungen | 44 | |||||
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (brutto) zum Ende des Berichtsjahres | 63.758 |
1 Die Werte bis einschließlich 2021 wurden
teilweise aus IFRS 4 transformiert
| In Mio. EUR | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (netto) zu Beginn des Berichtsjahres | ||||||
| Eingetretene nominale Schäden (netto) 1 | ||||||
| Laufendes Jahr | 9.125 | 9.254 | 10.389 | 10.519 | 12.713 | 13.464 |
| Ein Jahr später | -99 | 176 | 117 | 135 | -141 | 732 |
| Zwei Jahre später | -272 | -342 | -504 | -9 | -298 | -40 |
| Drei Jahre später | -253 | -163 | -133 | -135 | 172 | -95 |
| Vier Jahre später | -76 | -216 | -158 | 23 | 22 | 158 |
| Fünf Jahre später | -100 | -43 | 82 | -15 | -18 | 94 |
| Sechs Jahre später | -220 | -78 | -104 | -105 | 69 | |
| Sieben Jahre später | -75 | -74 | -89 | -32 | ||
| Acht Jahre später | -57 | -55 | -91 | |||
| Neun Jahre später | -60 | -63 | ||||
| Zehn Jahre später | -35 | |||||
| Abwicklungsergebnis in % der Eingangsschadenrückstellung | 0 % | 1 % | 1 % | 0 % | 1 % | 1 % |
| Schadenzahlungen | -77 | -94 | -144 | -161 | -340 | -394 |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (netto) für Anfalljahre 2013 bis 2023 | -112 | -156 | -235 | -193 | -271 | -299 |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (netto) für Anfalljahre vor 2013 2 | ||||||
| Diskontierungseffekt | ||||||
| Risikoanpassung | ||||||
| Währungsumrechnung | ||||||
| Portfolioeintritte/-austritte | ||||||
| Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten | ||||||
| Übrige Veränderungen | ||||||
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (netto) zum Ende des Berichtsjahres |
| In Mio. EUR | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | Gesamt |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (netto) zu Beginn des Berichtsjahres | 45.283 | |||||
| Eingetretene nominale Schäden (netto) 1 | ||||||
| Laufendes Jahr | 14.818 | 15.291 | 17.756 | 26.047 | 27.671 | |
| Ein Jahr später | 575 | 244 | 75 | 128 | ||
| Zwei Jahre später | -79 | -419 | -142 | |||
| Drei Jahre später | -27 | -131 | ||||
| Vier Jahre später | 90 | |||||
| Fünf Jahre später | ||||||
| Sechs Jahre später | ||||||
| Sieben Jahre später | ||||||
| Acht Jahre später | ||||||
| Neun Jahre später | ||||||
| Zehn Jahre später | ||||||
| Abwicklungsergebnis in % der Eingangsschadenrückstellung | 1 % | 1 % | 1 % | 0 % | ||
| Schadenzahlungen | -783 | -964 | -1.685 | -6.432 | -8.784 | |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (netto) für Anfalljahre 2013 bis 2023 | -693 | -1.095 | -1.827 | -6.305 | 18.887 | 7.701 |
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (netto) für Anfalljahre vor 2013 2 | -554 | |||||
| Diskontierungseffekt | -697 | |||||
| Risikoanpassung | 230 | |||||
| Währungsumrechnung | -831 | |||||
| Portfolioeintritte/-austritte | - | |||||
| Abrechnungsforderungen und -verbindlichkeiten | -782 | |||||
| Übrige Veränderungen | 32 | |||||
| Rückstellung für nicht abgewickelte Versicherungsfälle (netto) zum Ende des Berichtsjahres | 50.382 |
1 Die Werte bis einschließlich 2021 wurden
teilweise aus IFRS 4 transformiert
Im Berichtsjahr verzeichnete der Konzern ein positives Netto-Abwicklungsergebnis in Höhe von 185 Mio. EUR, das sich als Summe der Abwicklungsergebnisse der einzelnen Bilanzjahre ergibt.
Die Netto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle aller Sachversicherungsgesellschaften beträgt insgesamt 50,4 Mrd. EUR. Davon entfallen 8,6 Mrd. EUR auf das Segment Industrieversicherung, 2,5 Mrd. EUR auf das Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall, 3,6 Mrd. EUR auf das Segment Privat- und Firmenversicherung International, 0,7 Mrd. EUR auf das Segment Konzernfunktionen sowie 34,9 Mrd. EUR auf das Segment Schaden-Rückversicherung.
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Fremdgenutzter Grundbesitz | 2.493 | 2.167 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und Beteiligungen | 2.536 | 1.740 |
| Sonstige Finanzinstrumente | ||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | 868 | 811 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 34.972 | 29.090 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | 15.573 | 12.352 |
| Übrige Kapitalanlagen | 328 | 232 |
| Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 1.403 | 377 |
| Sonstige Vermögenswerte | 107 | 110 |
| Summe Aktiva | 58.281 | 46.879 |
1 Vor Konsolidierung konzerninterner
Geschäftsvorfälle
Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung vom Eröffnungssaldo auf den Schlusssaldo der im sonstigen Ergebnis enthaltenen kumulierten Beträge für die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis bewerteten finanziellen Vermögenswerte, die auf Versicherungsverträge mit direkter Überschussbeteiligung (VFA) entfallen und für welche bei der Erstanwendung von IFRS 17 der modifizierte, rückwirkende Ansatz oder der Fair-Value-Ansatz angewandt wurde.
| 2023 | 2022 | |||||
| In Mio. EUR | Gesamt | Werte bestimmt zum Übergangszeitpunkt | Werte nach dem Übergang | Gesamt | Werte bestimmt zum Übergangszeitpunkt | Werte nach dem Übergang |
| Im Sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen zu Beginn der Periode | -5.397 | -5.221 | -176 | 3.761 | 3.663 | 98 |
| Unrealisierte Gewinne und Verluste | 3.716 | 3.580 | 137 | -14.277 | -13.892 | -385 |
| In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | -2.266 | -2.187 | -79 | 867 | 854 | 13 |
| Steuerertrag/-aufwand | -458 | -440 | -18 | 4.252 | 4.154 | 98 |
| Im Sonstigen Ergebnis erfasste Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen am Ende der Periode | -4.404 | -4.268 | -136 | -5.397 | -5.221 | -176 |
Der Erfüllungswert setzt sich zusammen aus Schätzungen der zukünftigen Zahlungsströme, einer Anpassung, die den Zeitwert des Geldes und die mit den zukünftigen Zahlungsströmen verbundenen finanziellen Risiken widerspiegelt (soweit diese finanziellen Risiken nicht in den Schätzungen der zukünftigen Zahlungsströme berücksichtigt wurden) sowie einer Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken.
Bei den zukünftigen Zahlungsströmen handelt es sich um den Erwartungswert (oder den wahrscheinlichkeitsgewichteten Mittelwert) der gesamten Bandbreite aller möglichen Ergebnisse. Bei signifikanten Wechselwirkungen zwischen Zahlungsströmen unterschiedlicher Szenarien werden stochastische Modelle angewendet. Im Rahmen der Schätzung von zukünftigen Zahlungsströmen berücksichtigt der Konzern auf unverzerrte Art und Weise alle angemessenen und belastbaren Informationen, die am Abschlussstichtag ohne unangemessenen Kosten- oder Zeitaufwand verfügbar sind. Die Schätzungen der zukünftigen Zahlungsströme spiegeln die Einschätzung des Konzerns bezüglich der zum Abschlussstichtag bestehenden Bedingungen wider; die Schätzungen der relevanten Marktvariablen stehen mit den beobachtbaren Marktpreisen in Einklang. In die Schätzung der Zahlungsströme fließen die derzeitigen Erwartungen bezogen auf zukünftige Ereignisse ein, die sich auf diese Zahlungsströme auswirken. Änderungen von Rechtsvorschriften werden berücksichtigt, sobald sie im Wesentlichen in Kraft getreten sind. Annahmen in Bezug auf die Inflationsentwicklung werden auf Grundlage der Differenz zwischen den Renditen auf nominale Staatsanleihen und Renditen auf inflationsgebundene Staatsanleihen abgeleitet.
Die zentralen Annahmen im Lebensversicherungsgeschäft (einschließlich Personen-Rückversicherung) betreffen Sterblichkeit/ Langlebigkeit sowie das Verhalten von Versicherungsnehmern und variieren je nach Produktart. Sie werden grundsätzlich anhand anerkannter Verfahren und Quellen entwickelt. Unsere Erfahrung wird anhand regelmäßiger Studien überwacht. Die Ergebnisse dieser Studien fließen in die Bewertung bestehender Verträge ein. Um zu bestimmen, wie eine Änderung der ermessensabhängigen Zahlungsströme für diese Verträge zu identifizieren ist, definiert der Konzern im Allgemeinen seine Verpflichtung als die in der Schätzung der Erfüllungswerte zum Vertragsbeginn implizite Rendite. Diese wird zur Berücksichtigung aktueller Annahmen in Bezug auf das Finanzrisiko aktualisiert. Die Ermittlung des Erfüllungswertes im VFA erfolgt unter Berücksichtigung der vertraglichen Optionen und Garantien auf marktkonsistenter Basis im Rahmen aktuarieller (stochastischer) Modellierungen.
Bei Investmentverträgen mit zum Teil ermessensabhängiger Überschussbeteiligung, die mit dem stochastischen Bewertungsmodell bewertet werden und bei denen der Konzern unter Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenbedingungen nach seinem eigenen Ermessen über Höhe oder Fälligkeit der Zahlungen an die Versicherungsnehmer entscheiden kann, wird für eine Änderung der ermessensabhängigen Zahlungsströme unterstellt, dass diese sich auf zukünftige Leistungen bezieht und somit zu einer Anpassung der vertraglichen Servicemarge führt. Dabei modelliert der Konzern zu Vertragsbeginn die erwartete Verzinsung des Guthabens des Versicherungsnehmers auf Grundlage eines Pools von Vermögenswerten, abzüglich eines Spreads. Auch die Auswirkungen von Änderungen im Spread und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Erfüllungswerte führen zu einer Anpassung der vertraglichen Servicemarge. Dasselbe gilt für die Annahmen des finanziellen Risikos.
Für das Schaden/Unfall-Geschäft (einschließlich der Schaden-Rückversicherung) verwendet der Konzern für die Berechnung der Schätzung der bereits entstandenen, aber noch nicht gemeldeten Schäden, anerkannte versicherungsmathematische Methoden. Zur Bemessung der Endschäden ("Ultimate Liability") werden für alle Sparten die erwarteten Endschadenquoten ermittelt, ausgehend von aktuariellen Verfahren wie der Chain-Ladder-Methode. Diese basieren auf der Annahme, dass die historische Schadenentwicklung des Konzerns auf Muster bezüglich der zukünftigen Schadenentwicklung hinweist. Bilanziert wird der realistisch geschätzte künftige Erfüllungsbetrag. Die jüngeren Zeichnungsjahre aktuarieller Projektionen unterliegen naturgemäß einer größeren Unsicherheit, die mit vielfältigen Zusatzinformationen über Raten- und Konditionsverbesserungen des gezeichneten Geschäfts sowie Schadentrends erheblich reduziert werden kann. In diesen Berechnungen werden für die Rückversicherung die von Zedenten erhaltenen Informationen verwendet. Bei fehlenden Zedentenabrechnungen mit größerem Beitragsvolumen werden ggfs. ergänzende oder vollständige Schätzungen der entsprechenden Erfolgsposten, Vermögenswerte und Verpflichtungen einschließlich zugehöriger Retrozessionen vorgenommen. Fehlende Zedentenabrechnungen mit geringem Beitragsvolumen werden im Folgejahr erfasst. Darüber hinaus werden für bestimmte bekannte Versicherungsfälle individuelle Kostenschätzungen ermittelt. Diese Schätzungen, die auf den zum Zeitpunkt der Bildung der Rückstellung bekannten Fakten basieren, werden von der Schadenregulierungsabteilung auf Einzelfallbasis ermittelt und berücksichtigen die allgemeinen Grundsätze der Versicherungspraxis, die Schadensituation und den vereinbarten Deckungsumfang. Die Schadenrückstellungen werden regelmäßig neu bewertet, wenn dies durch vorliegende neue Erkenntnisse angebracht ist.
Bei der Anwendung statistischer Verfahren werden Großschäden gesondert betrachtet. Auf Basis der Auswertung einer Vielzahl beobachtbarer Informationen können Schäden als große Einzelschadenereignisse klassifiziert werden. Die Bemessung von in diesem Zusammenhang bestehenden Verpflichtungen erfolgt im Rahmen eines gesonderten Prozesses, der im Wesentlichen auf einzelvertraglichen Schätzungen beruht.
Die Illiquidität einer Versicherungsverbindlichkeit über einen bestimmten Zeitraum gilt als gegeben, wenn es dem Versicherer möglich ist, über diesen Zeitraum Vermögenswerte mit einem sehr geringen Risiko eines Zwangsverkaufs zu halten. Diese Eigenschaft hängt von Zeitpunkt und Vorhersagbarkeit der mit der Verbindlichkeit verbundenen Zahlungsströme ab, die wiederum von Produktmerkmalen wie Rückkaufoptionen beeinflusst werden. Somit stehen die Illiquiditätsmerkmale eines Versicherungsvertrages in direktem Zusammenhang mit der Vorhersagbarkeit seiner Zahlungsströme. Das bedeutet, dass von der grundlegenden Annahme ausgegangen wird, dass alle Merkmale eines Versicherungsvertrages (oder einer Gruppe von Versicherungsverträgen) vollständig durch die Merkmale seiner resultierenden Zahlungsströme beschrieben und bewertet werden können. Das gilt insbesondere für die Liquiditätsmerkmale des Vertrags, was im Einklang mit den Regelungen des IFRS 17.B83 (a) und B84 steht. Darin wird auf die Liquiditätsmerkmale der Zinsstrukturkurve (illiquide risikolose Zinsstrukturkurve) sowie auf die Ungewissheiten in Bezug auf die Höhe und die Fälligkeit von Zahlungsströmen verwiesen, ohne zusätzlich auf die Liquidität des Vertrags abzustellen.
Bei der Bewertung von Versicherungsverträgen sind Doppelzählungen oder Auslassungen zu vermeiden. Diese Vorgabe ist ganz allgemein ein zentrales Prinzip der IFRS (siehe IFRS 17.B74). Wenn ein Unternehmen unterschiedliche Stufen der Vorhersagbarkeit für die Zahlungsströme verschiedener Produkttypen berücksichtigt, indem es in die Abzinsungssätze der jeweiligen Produkttypen individuelle Illiquiditätsprämien und gleichzeitig Wertberichtigungen für finanzielle Risiken in die Schätzung der künftigen Cashflows einbezieht, würde die Ungewissheit in Bezug auf den Zeitpunkt und die Höhe der Zahlungsströme bei der Bewertung nach IFRS 17 doppelt berücksichtigt. Somit dürfen sämtliche Ungewissheiten, für die bereits bei der Bewertung der Verbindlichkeit durch eine Wertberichtigung Rechnung getragen wurde, nicht durch eine reduzierte Illiquiditätsprämie in der Zusammensetzung der Zinsstrukturkurve berücksichtigt werden, da dies zu einer Doppelzählung führen würde.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Talanx sich dafür entschieden hat, die Unsicherheiten in den Zahlungsströmen, die durch Schwankungen der zugrunde liegenden finanziellen Parameter (d. h. das finanzielle Risiko) verursacht werden, in der Schätzung der zukünftigen Zahlungsströme abzubilden, anstatt sie implizit durch die Anpassung der risikolosen und vollständig illiquiden Zinsstrukturkurve mittels einer Verringerung der Illiquiditätsprämie widerzuspiegeln. Das heißt, dass Talanx die risikolose und vollständig illiquide Zinsstrukturkurve, auf die in IFRS 17.B84 Bezug genommen wird, auf alle Geschäftsvorfälle in derselben Währung anwendet und damit alle wesentlichen Unsicherheiten in der Schätzung der zukünftigen Zahlungsströme oder in der Risikoanpassung für nichtfinanzielle Risiken berücksichtigt.
Die Ermittlung des Abzinsungssatzes basiert auf dem Bottom-up-Ansatz, wonach der Abzinsungssatz als risikolose Rendite ermittelt wird, die zur Berücksichtigung von Unterschieden in den Liquiditätsmerkmalen zwischen finanziellen Vermögenswerten angepasst wird, die zur Ermittlung der risikolosen Renditen und der Zahlungsströme der betreffenden Verbindlichkeit herangezogen werden (auch als "Illiquiditätsprämie" bezeichnet). Die risikolose Rendite wurde anhand von auf dem Markt verfügbaren Swapsätzen ermittelt, die auf dieselbe Währung lauten wie das zu bewertende Produkt. Stehen Swapsätze nicht zur Verfügung, werden hochliquide Staatsanleihen herangezogen. Für die Ermittlung der Illiquiditätsprämie werden Referenzportfolios, basierend auf für den Talanx Konzern spezifischen Vermögenswerten, verwendet (mithilfe des Top-down-Ansatzes), um eine bessere Kongruenz zu den Verbindlichkeiten sowie stabile Ergebnisse zu erhalten. Für die Beurteilung der Liquiditätsmerkmale der Zahlungsströme aus Verbindlichkeiten sind Ermessensentscheidungen erforderlich. Die Illiquiditätsprämie wurde auf Grundlage von am Markt beobachtbaren Liquiditätsprämien bei finanziellen Vermögenswerten geschätzt, die angepasst wurden, um die Illiquiditätsmerkmale der Zahlungsströme aus der Verbindlichkeit abzubilden 1. Die Methode zur Berechnung der Illiquiditätsprämie ähnelt der EIOPA-Methodik für die Berechnung der Volatilitätsanpassung im Rahmen von Solvency 2.
Die Illiquiditätsprämie wird als risikoadjustierte Rendite eines für den Talanx Konzern spezifischen Referenzportfolios ermittelt. Das für den Talanx Konzern spezifische Referenzportfolio beinhaltet eine Mischung aus Staats- und Unternehmensanleihen. Die Rendite aus dem Referenzportfolio wurde angepasst, um die Effekte aus erwarteten und unerwarteten Kreditrisiken zu eliminieren. Diese Anpassungen wurden anhand von Informationen aus beobachteten historischen Ausfallquoten und Credit Default Swaps im Zusammenhang mit den im Referenzportfolio enthaltenen Anleihen geschätzt.
Für die Ermittlung der Abzinsungssätze sind beobachtbare Marktinformationen für einen Zeitraum von bis zu 50 Jahren verfügbar, abhängig von der jeweiligen Währung. Für den Euro werden beispielsweise Marktdaten von bis zu 50 Jahren herangezogen. Für den nicht beobachtbaren Zeitraum wurde die Zinsstrukturkurve mit Blick auf einen finalen Satz mithilfe modernster Methoden interpoliert. In diesem Zusammenhang verwenden wir eine Extrapolationsmethode für den liquiden Teil der Zinsstrukturkurve, die der Methodik aus der jüngsten Solvency-2-Prüfung ähnelt. Der finale Satz ist dabei vergleichbar mit der Ultimate-Forward-Rate nach Solvency 2. Für die Ableitung der Kurve der Illiquiditätsprämie für den Euro und den US-Dollar haben wir uns für die Smith-Wilson-Optimierung entschieden, um eine fälligkeitsabhängige Kurve zu entwickeln, die zu einer sogenannten finalen Illiquiditätsprämie führt, die der Ultimate Forward Rate ähnelt und als stabiler langfristiger Durchschnitt der Illiquiditätsprämie ermittelt wird.
Die folgenden Zinskurven werden zur Diskontierung der geschätzten künftigen Zahlungsströme verwendet.
| EUR | USD | GBP | AUD | CAD | BRL | |
| 31.12.2023 | ||||||
| 1 Jahr | 0,036075 | 0,050854 | 0,050997 | 0,046455 | 0,043537 | 0,101278 |
| 5 Jahre | 0,025919 | 0,041036 | 0,037194 | 0,042250 | 0,035620 | 0,099844 |
| 10 Jahre | 0,027342 | 0,046590 | 0,036483 | 0,045210 | 0,035363 | 0,104516 |
| 15 Jahre | 0,028315 | 0,047025 | 0,037619 | 0,046790 | 0,034728 | 0,101740 |
| 20 Jahre | 0,027677 | 0,046759 | 0,037971 | 0,046612 | 0,034411 | 0,094931 |
| 25 Jahre | 0,027066 | 0,045391 | 0,037536 | 0,045194 | 0,034221 | 0,088253 |
| 30 Jahre | 0,027269 | 0,044480 | 0,037246 | 0,043384 | 0,034094 | 0,082511 |
| 50 Jahre | 0,029525 | 0,037807 | 0,033063 | 0,040780 | 0,033666 | 0,067920 |
| 31.12.2022 | ||||||
| 1 Jahr | 0,033967 | 0,053733 | 0,047950 | 0,039829 | 0,044182 | 0,131149 |
| 5 Jahre | 0,033724 | 0,044357 | 0,043974 | 0,041657 | 0,036196 | 0,126066 |
| 10 Jahre | 0,033977 | 0,047839 | 0,040454 | 0,045060 | 0,036268 | 0,127461 |
| 15 Jahre | 0,033491 | 0,047407 | 0,039538 | 0,045949 | 0,035746 | 0,121634 |
| 20 Jahre | 0,030931 | 0,046635 | 0,038709 | 0,045840 | 0,035485 | 0,111999 |
| 25 Jahre | 0,029330 | 0,044814 | 0,037631 | 0,045974 | 0,035329 | 0,103022 |
| 30 Jahre | 0,029261 | 0,042268 | 0,036912 | 0,045871 | 0,035224 | 0,095456 |
| 50 Jahre | 0,031461 | 0,038402 | 0,038718 | 0,043762 | 0,037056 | 0,076539 |
Die in einer Berichtsperiode erbrachte Versicherungsleistung fließt in den Betrag der für die betreffende Periode erfolgswirksam erfassten vertraglichen Servicemarge ein. Der Betrag bestimmt sich auf Grundlage der Anzahl der in der Berichtsperiode erbrachten Deckungseinheiten, indem die Menge des erbrachten Versicherungsschutzes und des erwarteten Deckungszeitraums berücksichtigt wird. IFRS 17 enthält keine Vorschriften dahingehend, welche Methode für die Ermittlung der Menge des Versicherungsschutzes anzuwenden ist. Es wird für jede Gruppe von Verträgen eine jeweils angemessene Methode ausgewählt. Bei Versicherungsverträgen, die sowohl Versicherungsschutz bieten als auch kapitalanlagebezogene Leistungen beinhalten, umfasst die Bewertung der Menge der Versicherungsleistungen die Ermittlung der relativen Gewichtung der den Versicherungsnehmern durch die Versicherungsdeckung erbrachten Leistungen. Dabei wird ermittelt, wie die jeweils erbrachten Leistungen sich über den Deckungszeitraum ändern; die einzelnen Komponenten werden anschließend zusammengefasst.
Der Konzern bestimmt die relative Gewichtung der erbrachten Versicherungsleistung, indem er die Verkaufspreise für die Leistungen so berücksichtigt, als ob die Leistung auf eigenständiger Basis angeboten worden wäre. Die Relation ergibt sich dann aus dem Verhältnis der jeweiligen Geschäftsjahresleistung im Verhältnis zur erwarteten Gesamtleistung.
Die nicht-finanzielle Risikoanpassung ist der Ausgleich, der erforderlich ist, um die Ungewissheit über die Höhe und den Zeitpunkt der Zahlungsströme zu tragen, die sich aus dem nicht-finanziellen Risiko ergibt (z. B. Versicherungsrisiko, Kostenrisiko, Inflationsrisiko und insbesondere das Risiko aus dem Verhalten der Versicherungsnehmer). Um den unterschiedlichen Geschäftsmodellen im Konzern gerecht zu werden, wendet der Konzern zwei Methoden bei der Ermittlung der nicht-finanziellen Risikoanpassung an. Im Erstversicherungsgeschäft wird auf das Konfidenzniveau abgestellt und ein konzernweit einheitliches Konfidenzniveau von 75 % zugrunde gelegt (Ausnahme HDI Global Specialty SE, Hannover, mit 65 %). Die Risikoanpassung wird auf Unternehmensebene ermittelt; eine Risikodiversifizierung zwischen Unternehmen ist jedoch nicht berücksichtigt. Für den Geschäftsbereich Rückversicherung und unser internes Rückversicherungsgeschäft in der Talanx AG wenden wir einen Pricing-Margin-Approach an. Dieser Ansatz greift auf den Sachverhalt zurück, dass die Frage nach dem erforderlichen Ausgleich für die Ungewissheit der Zahlungsströme bereits im Rahmen der Prämienbestimmung beantwortet wird. Die dort ermittelten Zuschläge werden auf die Zahlungsströme angewendet und bilden damit auch die Risikoanpassung gemäß IFRS 17. Bei diesem Ansatz wird das Konfidenzniveau zwar nicht als Inputfaktor verwendet, es wird jedoch für den Geschäftsbereich Rückversicherung mit 83 % und für die Talanx AG mit 88 % festgesetzt. Eine Diversifizierung auf Unternehmensebene findet lediglich bei der Hannover Rück SE statt. Bei der Diversifizierung zwischen allen Unternehmen innerhalb des Talanx Konzerns ergibt sich aus der Risikoanpassung, dass die versicherungstechnischen Rückstellungen des Talanx Konzerns mit einer ungefähren Wahrscheinlichkeit von 90 % ausreichend bemessen sind. Ein Rückgang dieser Wahrscheinlichkeit um einen Prozentpunkt entspricht -219 Mio. EUR und ein Anstieg der Wahrscheinlichkeit 236 Mio. EUR. Änderungen der Risikoanpassung werden in den versicherungstechnischen Aufwendungen erfasst.
Die Konzernunternehmen haben ihren Mitarbeitern in der Regel beitrags- oder leistungsorientierte Versorgungszusagen erteilt. Die Art der Versorgungszusage richtet sich nach der jeweils gültigen Versorgungsordnung. Der betragsmäßig überwiegende Teil der Versorgungszusagen basiert auf leistungsorientierten Pensionsplänen.
Zum größten Teil handelt es sich um dienstzeitabhängige Endgehaltspläne, die vollständig arbeitgeberfinanziert sind und Leistungen der Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung in Form einer monatlichen Rente im Wesentlichen ohne die Option eines Kapitalwahlrechtes vorsehen. Die den Versorgungsfall auslösenden Ereignisse (z. B. Pensionsalter, Invalidität oder Tod) lehnen sich inhaltlich eng an die Leistungsvoraussetzungen der gesetzlichen Rentenversicherung an. Die Leistungshöhe ergibt sich als Prozentsatz des Endgehaltes, wobei zum einen die Anzahl der bis zum Eintritt des Versorgungsfalles vollendeten Dienstjahre und zum anderen die Höhe des Gehaltes bei Eintritt des Versorgungsfalles (gegebenenfalls als Durchschnitt über mehrere Jahre) in die Berechnung einfließen. Teilweise werden die maßgeblichen Einkommensteile unterhalb und oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung unterschiedlich gewichtet.
Diese Pensionspläne sind für neu eintretende Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen geschlossen. Bestehende Zusagen wurden teilweise auf gehaltsdynamische Besitzstände eingefroren. Die Pläne werden weitestgehend nicht mit Planvermögen finanziert.
Bei den Plänen auf Basis jährlicher Rentenbausteine handelt es sich um vollständig arbeitgeberfinanzierte Zusagen auf Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung in Form einer monatlichen Rente ohne die Option eines Kapitalwahlrechtes. Die den Versorgungsfall auslösenden Ereignisse (z. B. Pensionsalter, Invalidität oder Tod) lehnen sich inhaltlich eng an die Leistungsvoraussetzungen der gesetzlichen Rentenversicherung an. Die Leistungshöhe ergibt sich als Summe jährlicher Versorgungsbausteine, die über eine Transformationstabelle hergeleitet werden. Berücksichtigt werden dabei der Beschäftigungsgrad, die Höhe des maßgeblichen Gehaltes und teilweise das Geschäftsergebnis der die Zusage erteilenden Arbeitgebergesellschaft. Die maßgeblichen Einkommensteile unterhalb und oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung werden unterschiedlich gewichtet.
Der betragsmäßig bedeutendste Pensionsplan dieses Typs ist für Neuaufnahmen geschlossen und nicht mit Planvermögen finanziert. Jedoch wurden für einen großen Teilbestand Rückdeckungsversicherungen geschlossen.
Bei den beitragsorientierten Plänen mit Garantien handelt es sich um Zusagen aus Entgeltumwandlungen oder vollständig arbeitgeberfinanzierte Zusagen auf Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung in Form einer monatlichen Rente über Unterstützungskassen. Anstelle einer Altersrente kann ein einmaliges Versorgungskapital verlangt werden. Es handelt sich um beitragsorientierte Leistungszusagen im Sinne des deutschen Arbeitsrechtes, die wirtschaftlich als Leistungszusage (Defined Benefit Obligation) klassifiziert werden. Der vom Arbeitgeber an die Unterstützungskassen zugewendete Versorgungsbetrag wird von diesen als Beitrag zum Abschluss einer Rückdeckungsversicherung, die das zugesagte Leistungsspektrum widerspiegelt, genutzt (kongruente Rückdeckung). Die zugesagten Leistungen ergeben sich aus dem Tarif der Rückdeckungsversicherung. Das diesbezügliche Vermögen der Unterstützungskassen wird als Planvermögen ausgewiesen.
Darüber hinaus bestehen Versorgungszusagen auf eine Kapitalleistung im Todes- und Erlebensfall bei Erreichen der Altersgrenze aus einmaliger Entgeltumwandlung der Mitarbeiter. Dabei wird der Verzichtsbetrag als einmaliger Beitrag zum Abschluss einer Rückdeckungsversicherung genutzt, die das zugesagte Leistungsspektrum widerspiegelt. Ein Rentenwahlrecht besteht nicht. Diesen Zusagen ist kein Planvermögen zugeordnet.
Für die Mitarbeiter besteht zusätzlich die Möglichkeit der versicherungsförmigen Entgeltumwandlung. Hierbei handelt es sich wirtschaftlich um Beitragszusagen (Defined Contribution Plan), für die keine Pensionsrückstellungen ausgewiesen werden.
Die sich aus der zukünftigen Entwicklung der Pensionsverpflichtungen ergebenden Risiken umfassen die allgemeinen versicherungsmathematischen Risiken wie Zinsänderungsrisiko, Inflationsrisiko und biometrische Risiken.
Maßnahmen zur Reduktion dieser Risiken sind die kongruente Rückdeckung mit Planvermögen (beitragsbasierte Pläne mit Neuzugang), verstärkte biometrische Rechnungsgrundlagen und die Konstruktion einer Asset-Portfoliostruktur, die die erwarteten zukünftigen Zahlungsströme aus den Verpflichtungen möglichst passend abbildet (Asset-Liability-Management). Die Annahmen für die Rentendynamik und den erwarteten Gehalts- und Karrieretrend werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls im Hinblick auf die jeweils aktuellen Erwartungen an die Inflationsentwicklung angepasst.
Ungewöhnliche Risiken oder erhebliche Risikokonzentrationen sind nicht erkennbar.
In Mio. EUR
| Art des Plans | 2023 | 2022 |
| Dienstzeitabhängige Endgehaltspläne | ||
| Planvermögen | -19 | -19 |
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung | 1.583 | 1.548 |
| Auswirkung der Vermögensobergrenze | - | - |
| Überdeckung (Nettovermögenswert) | -4 | 1 |
| Unterdeckung (Nettoschuld) | 1.568 | 1.530 |
| Plan auf Basis von Rentenbausteinen | ||
| Planvermögen | - | - |
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung | 100 | 94 |
| Auswirkung der Vermögensobergrenze | - | - |
| Überdeckung (Nettovermögenswert) | - | - |
| Unterdeckung (Nettoschuld) | 100 | 94 |
| Beitragsbasierte Pläne mit Garantien | ||
| Planvermögen | -325 | -306 |
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung | 359 | 333 |
| Auswirkung der Vermögensobergrenze | 24 | 28 |
| Überdeckung (Nettovermögenswert) | 1 | - |
| Unterdeckung (Nettoschuld) | 57 | 55 |
| Stand 31.12. des Geschäftsjahres (Nettovermögenswert) | -4 | 1 |
| Stand 31.12. des Geschäftsjahres (Nettoschuld) | 1.726 | 1.679 |
Die Veränderung der Nettoschuld und des Nettovermögenswertes für die verschiedenen leistungsorientierten Pensionspläne des Konzerns verdeutlicht die nachstehende Tabelle. Neben den Hauptbestandteilen Defined Benefit Obligation (DBO) und Planvermögen ist die Veränderung der Vermögenswertanpassung aus der Berechnung der Obergrenze des aus einer Planüberdeckung resultierenden Vermögenswertes angegeben. Die Überprüfung der Realisierbarkeit des mit einer Planüberdeckung einhergehenden wirtschaftlichen Nutzens wird auf Ebene des einzelnen Pensionsplans durchgeführt und machte sowohl zum 31. Dezember 2023 als auch zum 31. Dezember 2022 eine Kürzung des Buchwertes für den Nettovermögenswert erforderlich.
| Leistungsorientierte Verpflichtung | Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | Vermögenswertanpassung | ||||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| Stand zum 01.01. des Geschäftsjahres | 1.974 | 2.560 | -324 | -361 | 28 | 1 |
| Im Jahresergebnis erfasste Veränderungen | ||||||
| Laufender Dienstzeitaufwand | 22 | 29 | - | - | - | - |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand und Plankürzungen | - | 2 | - | - | - | - |
| Nettozinskomponente | 72 | 27 | -12 | -4 | 1 | - |
| Ergebnis aus Abgeltungen | -1 | - | - | - | - | - |
| 94 | 58 | -12 | -4 | 1 | - | |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | ||||||
| Neubewertungen | ||||||
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) aus Änderung der biometrischen Annahmen | - | 1 | - | - | - | - |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) aus Änderung der finanziellen Annahmen | 62 | -570 | - | - | - | - |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 36 | 34 | - | - | - | - |
| Erträge aus Planvermögen (ohne Zinserträge) | - | - | 7 | 49 | - | - |
| Veränderung aus Vermögenswertanpassung | - | - | - | - | -5 | 27 |
| Wechselkursänderungen | -16 | -7 | - | - | - | - |
| 81 | -542 | 7 | 49 | -5 | 27 | |
| Sonstige Veränderungen | ||||||
| Beiträge der Arbeitgeber | - | - | -27 | -20 | - | - |
| Beiträge bzw. Gehaltsumwandlungen der Arbeitnehmer | 1 | - | - | - | - | - |
| Gezahlte Versorgungsleistungen | -98 | -92 | 14 | 7 | - | - |
| Unternehmenszu- und -abgänge | - | - | - | - | - | - |
| Planabgeltungen | -3 | - | - | - | - | - |
| Wechselkursänderungen | -6 | -10 | -1 | 5 | - | - |
| -107 | -102 | -15 | -7 | - | - | |
| Stand zum 31.12. des Geschäftsjahres | 2.042 | 1.974 | -344 | -324 | 24 | 28 |
| Nettorückstellung | ||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Stand zum 01.01. des Geschäftsjahres | 1.678 | 2.200 |
| Im Jahresergebnis erfasste Veränderungen | ||
| Laufender Dienstzeitaufwand | 22 | 29 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand und Plankürzungen | - | 2 |
| Nettozinskomponente | 61 | 23 |
| Ergebnis aus Abgeltungen | -1 | - |
| 83 | 54 | |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Erträge und Aufwendungen | ||
| Neubewertungen | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) aus Änderung der biometrischen Annahmen | - | 1 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) aus Änderung der finanziellen Annahmen | 62 | -570 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen | 36 | 34 |
| Erträge aus Planvermögen (ohne Zinserträge) | 7 | 49 |
| Veränderung aus Vermögenswertanpassung | -5 | 27 |
| Wechselkursänderungen | -16 | -7 |
| 83 | -466 | |
| Sonstige Veränderungen | ||
| Beiträge der Arbeitgeber | -27 | -20 |
| Beiträge bzw. Gehaltsumwandlungen der Arbeitnehmer | - | - |
| Gezahlte Versorgungsleistungen | -85 | -85 |
| Unternehmenszu- und -abgänge | - | - |
| Planabgeltungen | -3 | - |
| Wechselkursänderungen | -7 | -5 |
| -122 | -110 | |
| Stand zum 31.12. des Geschäftsjahres | 1.722 | 1.678 |
Die Struktur des dem Planvermögen zugrunde liegenden Kapitalanlageportfolios setzt sich wie folgt zusammen:
| In % | 2023 | 2022 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | 1 |
| Eigenkapitalinstrumente | - | 1 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 3 | 6 |
| Grundbesitz | 2 | 1 |
| Wertpapierfonds | 1 | 15 |
| Qualifizierende Versicherungsverträge | 77 | 76 |
| Sonstige Vermögenswerte | 17 | - |
| Gesamt | 100 | 100 |
Für alle Eigenkapitalinstrumente, festverzinslichen Wertpapiere und Wertpapierfonds sind Marktpreise infolge ihrer jeweiligen Notierung an einem aktiven Markt verfügbar.
Im beizulegenden Zeitwert des Planvermögens sind keine Beträge für eigene Finanzinstrumente enthalten.
Die tatsächlichen Erträge aus dem Planvermögen beliefen sich im Berichtsjahr auf 5 (Aufwendungen im Vorjahr: 44) Mio. EUR.
Die gewichteten Annahmen für die Bewertung der leistungsorientierten Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
|
Bewertungsparameter/Annahmen gewichtet,
in % |
2023 | 2022 |
| Abzinsungsfaktor DBO 1 | 3,2 | 3,6 |
| Abzinsungsfaktor Nettozinskomponente 1 | 3,4 | 0,9 |
| Abzinsungsfaktor für lfd. Dienstzeitaufwand 1 | 3,3 | 1,3 |
| Erwarteter Gehalts- und Karrieretrend 1 | 3,5 | 3,5 |
| Rentendynamik 1 | 2,3 | 2,3 |
Da der sogenannte Spot-Rate-Approach, mit dem der Bewertungszins nach IAS 19.83 für die Währung EUR durch Diskontierung prognostizierter Leistungen mit der gesamten Zinskurve bestimmt wird, auch für Zinsaufwand und -ertrag angewendet wird, enthalten die Annahmen für leistungsorientierte Verpflichtungen einen eigenen Abzinsungsfaktor für die Ermittlung der Nettozinskomponente. Die Abzinsungsfaktoren für die Nettozinskomponente und den laufenden Dienstzeitaufwand werden zu Beginn des Geschäftsjahres festgesetzt.
Als biometrische Rechnungsgrundlage der inländischen Pensionszusagen wurden, wie im Vorjahr, unverändert die Heubeck-Richttafeln 2018 G zugrunde gelegt, die entsprechend dem im Bestand beobachtbaren Risikoverlauf angepasst wurden.
Die Duration der leistungsorientierten Verpflichtung beläuft sich auf 14 (13) Jahre.
Ein Anstieg beziehungsweise Rückgang der wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen hätte auf den Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 2023 folgende Auswirkung:
| Effekt auf die leistungsorientierte Verpflichtung | ||||
| Parameteranstieg | Parameterrückgang | |||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| Abzinsungsfaktor (+/- 0,5 %) | -122 | -118 | 135 | 131 |
| Gehaltssteigerungsrate (+/- 0,25 %) | 5 | 5 | -6 | -6 |
| Rentenanpassungsfaktor (+/- 0,25 %) | 46 | 44 | -45 | -43 |
Daneben ist eine Änderung hinsichtlich der zugrunde gelegten Sterbe raten beziehungsweise der zugrunde gelegten Lebenserwartung möglich. Zur Ermittlung des Langlebigkeitsrisikos wurden die zugrunde gelegten Sterbetafeln durch eine Absenkung der Sterblichkeit um 10 % angepasst. Diese Verlängerung der Lebenserwartung hätte zum Ende des Geschäftsjahres zu einer um 65 (62) Mio. EUR höheren Pensionsverpflichtung geführt.
Die Berechnung der Sensitivitäten erfolgt durch die Differenzbildung zwischen den Pensionsverpflichtungen unter geänderten versicherungsmathematischen Annahmen und den Pensionsverpflichtungen unter unveränderten versicherungsmathematischen Annahmen. Die Ermittlung wurde für die als wesentlich eingestuften Inputfaktoren isoliert vorgenommen.
Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet der Konzern derzeit Arbeitgeberbeiträge von 20 (23) Mio. EUR, die in die dargestellten leistungsorientierten Pläne einzuzahlen sind.
Beitragsorientierte Pensionszusagen werden über externe Versorgungsträger oder ähnliche Institutionen finanziert. Diesen Einrichtungen werden fest definierte Beträge (z. B. bezogen auf das Einkommen des Mitarbeiters) gezahlt, wobei der Anspruch des Leistungsempfängers gegenüber diesen Einrichtungen besteht und der Arbeitgeber über die Zahlung der Beiträge hinaus faktisch keine weitere Verpflichtung hat. Der im Geschäftsjahr erfasste Aufwand für diese Zusagen beträgt 88 (82) Mio. EUR; davon entfällt im Geschäftsjahr ein Betrag von 0 (1) Mio. EUR auf Zusagen an Mitarbeiter in Schlüsselpositionen. Bei den beitragsorientierten Pensionszusagen handelt es sich im Wesentlichen um staatliche Pensionspläne.
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Ertragsteuerrückstellungen | 513 | 349 |
| Sonstige Steuerrückstellungen | 258 | 192 |
| Gesamt | 770 | 541 |
| In Mio. EUR | Restrukturierung | Gratifikationen | Jubiläumsleistungen | Vorruhestand/ Altersteilzeit |
| Buchwert zum Ende des Vorjahres | 92 | 231 | 13 | 49 |
| 2023 | ||||
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | 11 | - | - |
| Zuführungen | 51 | 189 | 1 | 7 |
| Aufzinsung | - | - | - | 2 |
| Inanspruchnahmen | -9 | -113 | -2 | -17 |
| Auflösungen | -60 | -9 | - | - |
| Übrige Änderungen | -9 | - | - | 9 |
| Währungskursänderungen | - | - | - | - |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 65 | 308 | 12 | 49 |
| In Mio. EUR | Sonstige Personalkosten | Ausstehende Rechnungen |
| Buchwert zum Ende des Vorjahres | 104 | 139 |
| 2023 | ||
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 8 | 10 |
| Zuführungen | 40 | 130 |
| Aufzinsung | - | - |
| Inanspruchnahmen | -40 | -78 |
| Auflösungen | -3 | -26 |
| Übrige Änderungen | - | - |
| Währungskursänderungen | - | -2 |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 109 | 173 |
| In Mio. EUR | Übrige | Gesamt |
| Buchwert zum Ende des Vorjahres | 245 | 873 |
| 2023 | ||
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 40 | 69 |
| Zuführungen | 215 | 632 |
| Aufzinsung | 1 | 3 |
| Inanspruchnahmen | -108 | -367 |
| Auflösungen | -22 | -120 |
| Übrige Änderungen | 1 | 1 |
| Währungskursänderungen | -8 | -10 |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 364 | 1.081 |
Die im Abschluss ausgewiesenen Rückstellungen für Restrukturierung betreffen im Wesentlichen Restrukturierungsmaßnahmen zur Umsetzung der Neuausrichtung des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland: Zum Bilanzstichtag beläuft sich diese Rückstellung auf 65 (92) Mio. EUR. Im Berichtsjahr ergaben sich im Wesentlichen Auflösungen in Höhe von 60 Mio. EUR, Zuführungen in Höhe von 51 Mio. EUR und Inanspruchnahmen in Höhe von 9 Mio. EUR. Zudem wurden 9 Mio. EUR aus der Restrukturierungsrückstellung in die Rückstellung für Altersteilzeit überführt. Die Zuführungen in die und die Auflösungen aus der Restrukturierungsrückstellung resultieren im Wesentlichen aus der Aktualisierung der Rückstellung aus den Maßnahmen des Programms "Go25" und damit zusammenhängenden Projekten. Wesentliche Zinseffekte bestehen für das Berichtsjahr nicht.
Die übrigen Rückstellungen (364 [245] Mio. EUR) beinhalten eine Vielzahl unterschiedlicher Sachverhalte, die nicht den vorstehenden Kategorien zugeordnet werden können. Sie betreffen insbesondere Provisionsrückstellungen in Höhe von 19 (82) Mio. EUR und Rückstellungen für Nachzahlungszinsen aus Steuern in Höhe von 67 (61) Mio. EUR. Des Weiteren sind in dieser Position Rückstellungen für Verwaltungskosten, Renaturierung, Rechtsstreitigkeiten, ausstehende Beiträge zur Unterstützungskasse und Schwerbehindertenabgaben enthalten.
| In Mio. EUR | Bis zu 1 Jahr | Von 1 Jahr und bis zu 5 Jahren | Mehr als 5 Jahre | Summe |
| 31.12.2023 | ||||
| Restrukturierung | 30 | 35 | - | 65 |
| Gratifikationen | 171 | 137 | - | 308 |
| Jubiläumsleistungen 1 | 3 | 1 | 8 | 12 |
| Vorruhestand/Altersteilzeit 1 | - | 49 | - | 49 |
| Sonstige Personalkosten | 99 | 9 | - | 109 |
| Ausstehende Rechnungen | 173 | - | - | 173 |
| Übrige | 286 | 65 | 13 | 364 |
| Gesamt | 763 | 297 | 21 | 1.081 |
| Gesamt Vorjahr | 575 | 275 | 23 | 873 |
1 Angabe des gewichteten Durchschnitts
Unter diesem Bilanzposten werden die nachfolgenden Sachverhalte zum Abschlussstichtag ausgewiesen:
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Begebene Anleihen Talanx AG | 1.746 | 2.311 |
| Hannover Rück SE | 747 | 746 |
| Darlehen aus Infrastrukturinvestments | 54 | 67 |
| Hypothekendarlehen der Hannover Re Real Estate Holdings, Inc. | 206 | 228 |
| Hypothekendarlehen der HR GLL Central Europe GmbH &Co. KG | 206 | 227 |
| Hypothekendarlehen der Real Estate Asia Select Fund Limited | 217 | 231 |
| Darlehen der Hannover Rück SE | 138 | 198 |
| Darlehen der E+S Rückversicherung AG | 31 | 43 |
| Verbindlichkeiten aus Immobilieninvestments der KOP4 GmbH &Co. KG | 44 | - |
| Sonstige | 6 | 8 |
| Gesamt | 3.395 | 4.058 |
Die am 13. Februar 2023 fällig gewordene Anleihe der Talanx AG mit einer Verzinsung von 3,125 % wurde vollständig in Höhe von 750 Mio. EUR zurückgezahlt. Konzerngesellschaften hatten Anteile mit einem Nominalwert von 185 Mio. EUR gehalten.
Die syndizierte variabel verzinsliche Kreditlinie in Höhe von 250 Mio. EUR ist im Berichtsjahr ausgelaufen. Die Verlängerungsoption wurde nicht genutzt.
Das Nettoergebnis aus den begebenen Anleihen und Darlehen beträgt insgesamt 126 (72) Mio. EUR und umfasst im Wesentlichen neben den Zinsaufwendungen aus den Anleihen der Talanx AG (72 [39] Mio. EUR) und der Hannover Rück SE (8 [8] Mio. EUR) auch das Nettoergebnis aus Hypothekendarlehen (38 [19] Mio. EUR) und Darlehen aus Infrastrukturinvestments (2 [2] Mio. EUR) sowie Amortisationen in Höhe von (2 [2] Mio. EUR).
| In Mio. EUR | Nominalbetrag | Verzinsung | Fälligkeit | Rating 1 |
| Talanx AG | 750 | Fest (4,0 %) | 2022/2029 | (-; -) |
| Talanx AG | 500 | Fest (4,0 %) | 2022/2029 | (-; A+) |
| Talanx AG | 565 | Fest (3,125 %) | 2013/2023 | (-; A+) |
| Talanx AG | 500 | Fest (2,5 %) | 2014/2026 | (-; A+) |
| Hannover Rück SE | 750 | Fest (1,125 %) | 2018/2028 | (-; AA-) |
| Gesamt |
| Begebung | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. | 748 | 748 |
| Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. | 498 | 498 |
| Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. | - | 565 |
| Die erstrangige unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit und kann nur außerordentlich gekündigt werden. | 500 | 500 |
| Die nicht nachrangige und unbesicherte Schuldverschreibung hat eine feste Laufzeit. | 747 | 746 |
| 2.493 | 3.057 |
1 Debt Rating AM Best; Debt Rating S&P
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 3.395 | 4.058 |
| Unrealisierte Gewinne/Verluste | - | -125 |
| Zeitwert | 3.395 | 3.933 |
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Bis zu 1 Jahr | 290 | 837 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahre | 1.688 | 953 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | 1.362 | 2.243 |
| Mehr als 10 Jahre und bis zu 20 Jahre | - | 27 |
| Mehr als 20 Jahre | 44 | - |
| Ohne Laufzeit | 12 | - |
| Gesamt | 3.395 | 4.058 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Verbindlichkeiten aus Führungsfremdgeschäft | 655 | 481 |
| Leasingverbindlichkeiten | 448 | 467 |
| Verbindlichkeiten aus gewährten Barsicherheiten | 144 | 151 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 132 | 97 |
| Verbindlichkeiten aus Kapitalanlagen | 168 | 195 |
| Rechnungsabgrenzung | 105 | 94 |
| Zinsen | 63 | 79 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern | 31 | 20 |
| Andere Verbindlichkeiten | 2.562 | 2.003 |
| Übrige nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten gesamt | 4.308 | 3.587 |
| Verbindlichkeiten aus Derivaten | 276 | 430 |
| Repo-Geschäfte (Rückkaufvereinbarungen) | 463 | 250 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert designierte Investmentverträge | 12 | 13 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte Investmentverträge | 1.968 | 1.792 |
| Übrige erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten gesamt | 2.719 | 2.485 |
| Buchwert zum 31.12. des Geschäftsjahres | 7.027 | 6.072 |
Die anderen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Abrechnungsverbindlichkeiten, die nicht den versicherungstechnischen Positionen zugeordnet wurden.
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Bis zu 1 Jahr | 3.836 | 3.144 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahre | 223 | 215 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | 141 | 149 |
| Mehr als 10 Jahre und bis zu 20 Jahre | 12 | 18 |
| Mehr als 20 Jahre | 38 | 40 |
| Ohne feste Laufzeit | 58 | 22 |
| Gesamt | 4.308 | 3.587 |
Die Verbindlichkeiten aus Derivaten in Höhe von 276 (430) Mio. EUR beinhalten im Wesentlichen Instrumente zur Absicherung von Zins-, Währungs- und Aktienrisiken sowie eingebettete Derivate, die vom zugrunde liegenden Versicherungsvertrag getrennt wurden und zum beizulegenden Zeitwert bilanziert sind. Wir verweisen auf unsere Erläuterungen in Anmerkung 14 "Derivative Finanzinstrumente und Hedge-Accounting" im Anhang.
Die beizulegenden Zeitwerte der Investmentverträge werden im Wesentlichen mittels der Rückkaufswerte für Versicherungsnehmer und Kontensalden von Versicherungsnehmern bestimmt. Sie spiegeln hauptsächlich die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Vermögenswerten aus Investmentverträgen wider. Um wertmäßige Abweichungen zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen zu vermeiden, werden einige Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert designiert, sofern sie anderenfalls nicht in diese Bewertungskategorie fallen würden. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".
Die Änderung des beizulegenden Zeitwerts, die durch Änderungen des Kreditrisikos der als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten bedingt ist, ist unwesentlich.
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Bis zu 1 Jahr | 604 | 428 |
| Mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahre | 337 | 411 |
| Mehr als 5 Jahre und bis zu 10 Jahre | 159 | 160 |
| Mehr als 10 Jahre und bis zu 20 Jahre | 207 | 184 |
| Mehr als 20 Jahre | 412 | 370 |
| Ohne feste Laufzeit | 1.000 | 931 |
| Gesamt | 2.719 | 2.485 |
| Zahlungsunwirksam | ||||
| In Mio. EUR | 01.01. | Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit | Erwerb/ Veräußerung von Tochtergesellschaften | Wechselkursveränderung |
| 2023 | ||||
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 5.009 | 250 | - | - |
| Begebene Anleihen und Darlehen | 4.058 | -841 | 147 | -16 |
| Leasingverbindlichkeiten | 467 | -68 | 4 | -1 |
| Summe der Schulden aus Finanzierungstätigkeit | 9.535 | -658 | 151 | -17 |
| Gezahlte Zinsen aus Finanzierungstätigkeit | -215 | |||
| Summe der Kapitalflüsse aus langfristigen Finanzierungstätigkeiten | -874 | |||
| 2022 | ||||
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 4.761 | 246 | - | - |
| Begebene Anleihen und Darlehen | 2.432 | 1.360 | 241 | 24 |
| Leasingverbindlichkeiten | 462 | -56 | - | 3 |
| Summe der Schulden aus Finanzierungstätigkeit | 7.656 | 1.550 | 240 | 27 |
| Gezahlte Zinsen aus Finanzierungstätigkeit | -191 | |||
| Summe der Kapitalflüsse aus langfristigen Finanzierungstätigkeiten | 1.360 | |||
| Zahlungsunwirksam | ||
| In Mio. EUR | Sonstige Änderungen | 31.12. |
| 2023 | ||
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 2 | 5.262 |
| Begebene Anleihen und Darlehen | 47 | 3.395 |
| Leasingverbindlichkeiten | 46 | 448 |
| Summe der Schulden aus Finanzierungstätigkeit | 96 | 9.106 |
| Gezahlte Zinsen aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Summe der Kapitalflüsse aus langfristigen Finanzierungstätigkeiten | ||
| 2022 | ||
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 2 | 5.009 |
| Begebene Anleihen und Darlehen | 2 | 4.058 |
| Leasingverbindlichkeiten | 58 | 467 |
| Summe der Schulden aus Finanzierungstätigkeit | 61 | 9.535 |
| Gezahlte Zinsen aus Finanzierungstätigkeit | ||
| Summe der Kapitalflüsse aus langfristigen Finanzierungstätigkeiten |
| 31.12.2023 | 31.12.2022 1 | |||||
| In Mio. EUR | Latente Steueransprüche | Latente Steuerschulden | Stand netto | Latente Steueransprüche | Latente Steuerschulden | Stand netto |
| Aktive und passive latente Steuern | ||||||
| Kapitalanlagen | 3.796 | -1.225 | 2.571 | 5.147 | -1.521 | 3.626 |
| versicherungstechnische Rückstellungen | 8.878 | -11.412 | -2.534 | 7.902 | -11.721 | -3.819 |
| Schwankungsrückstellungen | - | -2.053 | -2.053 | - | -2.244 | -2.244 |
| Andere Rückstellungen | 299 | -101 | 198 | 231 | -39 | 192 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 661 | -625 | 36 | 1.308 | -412 | 896 |
| Sonstige Bewertungsunterschiede | 1.419 | -474 | 945 | 597 | -560 | 37 |
| zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte/Verbindlichkeiten | 6 | -8 | -2 | - | -25 | -25 |
| Verlustvorträge | 520 | - | 520 | 701 | - | 701 |
| Wertberichtigung | -594 | - | -594 | -436 | - | -436 |
| Steueransprüche (-schulden) vor Verrechnung | 14.985 | -15.898 | -913 | 15.450 | -16.522 | -1.072 |
| Verrechnung Steuern | -13.627 | 13.627 | - | -14.226 | 14.226 | - |
| Steueransprüche (-schulden) nach Verrechnung | 1.358 | -2.271 | -913 | 1.224 | -2.296 | -1.072 |
1 Angepasst gemäß IAS 8, siehe
Kapitel "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im
Konzernanhang
Die Veränderung (netto) von 159 (128) Mio. EUR wurde in Höhe von -215 (369) Mio. EUR eigenkapitalmindernd (eigenkapitalerhöhend) im sonstigen Ergebnis und in Höhe von 425 (-250) Mio. EUR als Ertrag (Aufwand) im Gewinn und Verlust gebucht. Die restlichen Veränderungen resultieren aus Änderungen des Konsolidierungskreises sowie aus Währungsumrechnungen.
| Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Schaden/Unfall | Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Versicherungsverträge, die nicht mit dem PAA bewertet werden | ||||||
| Erfahrungsbedingte Anpassungen für vergangene und laufende Versicherungsleistungen | - | - | 5 | 11 | 18 | 172 |
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | - | - | 43 | 23 | 318 | 313 |
| Veränderung der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | - | - | 9 | 2 | 22 | 27 |
| Erwartete eingetretene Schadenfälle und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | - | - | 55 | 37 | 986 | 795 |
| Amortisierte Abschlusskosten | - | - | 26 | 9 | 360 | 396 |
| Gesamt | - | - | 138 | 82 | 1.704 | 1.702 |
| Versicherungsverträge, die mit dem PAA bewertet werden | 9.065 | 8.218 | 1.626 | 1.559 | 89 | 69 |
| Gesamter Versicherungsumsatz | 9.065 | 8.218 | 1.764 | 1.641 | 1.793 | 1.771 |
| Privat- und Firmenversicherung International | Schaden Rückversicherung | Personen Rückversicherung | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Versicherungsverträge, die nicht mit dem PAA bewertet werden | ||||||
| Erfahrungsbedingte Anpassungen für vergangene und laufende Versicherungsleistungen | -35 | 4 | 408 | 472 | 174 | 198 |
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | 197 | 115 | 2.720 | 2.353 | 884 | 841 |
| Veränderung der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | 114 | 97 | 330 | 327 | 466 | 196 |
| Erwartete eingetretene Schadenfälle und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 936 | 528 | 12.838 | 12.634 | 6.091 | 6.507 |
| Amortisierte Abschlusskosten | 406 | 231 | 528 | 478 | 17 | 10 |
| Gesamt | 1.618 | 975 | 16.824 | 16.265 | 7.633 | 7.752 |
| Versicherungsverträge, die mit dem PAA bewertet werden | 5.481 | 4.363 | - | - | - | - |
| Gesamter Versicherungsumsatz | 7.099 | 5.337 | 16.824 | 16.265 | 7.633 | 7.752 |
| Konzernfunktionen | Konsolidierung | Gesamt | ||||
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| Versicherungsverträge, die nicht mit dem PAA bewertet werden | ||||||
| Erfahrungsbedingte Anpassungen für vergangene und laufende Versicherungsleistungen | -26 | 26 | 40 | -55 | 584 | 828 |
| Vereinnahmte CSM für erbrachte Versicherungsleistungen | 230 | 252 | -634 | -357 | 3.758 | 3.541 |
| Veränderung der Risikoanpassung für nicht-finanzielle Risiken für abgelaufene Risiken | 95 | 67 | -110 | -81 | 926 | 635 |
| Erwartete eingetretene Schadenfälle und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen | 663 | 502 | -1.054 | -1.586 | 20.515 | 19.417 |
| Amortisierte Abschlusskosten | 2 | 2 | -5 | -11 | 1.336 | 1.114 |
| Gesamt | 965 | 849 | -1.762 | -2.090 | 27.120 | 25.535 |
| Versicherungsverträge, die mit dem PAA bewertet werden | - | - | -144 | -98 | 16.118 | 14.110 |
| Gesamter Versicherungsumsatz | 965 | 849 | -1.906 | -2.188 | 43.237 | 39.645 |
Die folgende Tabelle stellt das versicherungstechnische Finanzergebnis des Konzerns dar, aufgegliedert in erfolgswirksame und erfolgsneutrale Posten und aufgeteilt auf Geschäftsbereiche.
| Industrieversicherung | Privat- und Firmenversicherung Deutschland | Privat- und Firmenversicherung International | ||||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| Erträge aus Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 517 | 462 | 1.801 | 2.186 | 912 | 734 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -320 | -240 | -892 | -1.415 | -329 | -314 |
| Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | 1.437 | 251 | 49 | 5 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | -68 | -1.763 | -4 | -59 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Beträge | 420 | -1.119 | 1.624 | -13.839 | 634 | -1.351 |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten Kapitalanlageergebnisses | 617 | -896 | 3.903 | -14.580 | 1.262 | -985 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen | ||||||
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen, netto | ||||||
| Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Referenzwerten von Verträgen mit direkter Überschussbeteiligung | - | - | -3.716 | 14.139 | -476 | 886 |
| Aufgelaufene Zinsen | -312 | -116 | -48 | -1 | -165 | -96 |
| Effekte aus Änderungen von Zinssätzen und anderen finanziellen Annahmen | -438 | 1.382 | -148 | 382 | -59 | 249 |
| Nettoverlust aus der Währungsumrechnung | 221 | -238 | - | - | -73 | -77 |
| Gesamtbetrag der in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen, netto | -530 | 1.028 | -3.912 | 14.519 | -773 | 961 |
| davon im Gewinn oder Verlust erfasst | -91 | -354 | -2.160 | 821 | -363 | -229 |
| davon im sonstigen Ergebnis erfasst | -438 | 1.382 | -1.752 | 13.698 | -411 | 1.191 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen, netto | ||||||
| Aufgelaufene Zinsen | 127 | 63 | 1 | 3 | 28 | 18 |
| Effekte aus Änderungen von Zinssätzen und anderen finanziellen Annahmen | 182 | -558 | -15 | 56 | -8 | -29 |
| Effekte aus der Währungsumrechnung | -149 | 168 | - | - | 39 | 47 |
| Gesamtbetrag der in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen, netto | 160 | -327 | -13 | 59 | 59 | 36 |
| davon im Gewinn oder Verlust erfasst | -22 | 231 | 1 | 3 | 68 | 65 |
| davon im sonstigen Ergebnis erfasst | 182 | -558 | -15 | 56 | -9 | -29 |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten versicherungstechnischen Finanzergebnisses | -370 | 701 | -3.925 | 14.578 | -714 | 998 |
| Korrektur um das Währungsergebnis aus dem versicherungstechnischen Finanzergebnis | -72 | 70 | - | - | 34 | 30 |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten versicherungstechnischen Finanzergebnisses vor Währungseffekten | -442 | 770 | -3.925 | 14.578 | -680 | 1.028 |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten versicherungstechnischen Finanzergebnisses und Kapitalanlageergebnisses vor Währungseffekten | 175 | -126 | -22 | -3 | 582 | 43 |
| davon im Gewinn oder Verlust erfasst | 11 | 169 | 120 | 83 | 368 | 232 |
| davon im sonstigen Ergebnis erfasst | 164 | -295 | -143 | -86 | 214 | -189 |
| Privat- und Firmenversicherung International | Rückversicherung | Konzernfunktionen | Konsolidierung | |||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| Erträge aus Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 2.284 | 2.368 | 78 | 36 | -69 | -57 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -663 | -1.372 | -171 | -133 | 87 | 87 |
| Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | - | - | - | - |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | - | - | - | - | - | - |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Beträge | 1.562 | -6.830 | 16 | -66 | - | - |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten Kapitalanlageergebnisses | 3.184 | -5.834 | -77 | -163 | 17 | 29 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen | ||||||
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen, netto | ||||||
| Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Referenzwerten von Verträgen mit direkter Überschussbeteiligung | - | - | - | - | - | - |
| Aufgelaufene Zinsen | -957 | -666 | -7 | 1 | 53 | 42 |
| Effekte aus Änderungen von Zinssätzen und anderen finanziellen Annahmen | -1.250 | 4.448 | -59 | 185 | 145 | -392 |
| Nettoverlust aus der Währungsumrechnung | 541 | -564 | 4 | -21 | - | - |
| Gesamtbetrag der in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen, netto | -1.666 | 3.217 | -62 | 165 | 199 | -351 |
| davon im Gewinn oder Verlust erfasst | -361 | -1.160 | -3 | -20 | 52 | 40 |
| davon im sonstigen Ergebnis erfasst | -1.305 | 4.377 | -59 | 185 | 147 | -390 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen, netto | ||||||
| Aufgelaufene Zinsen | 45 | 26 | - | -4 | -80 | -41 |
| Effekte aus Änderungen von Zinssätzen und anderen finanziellen Annahmen | 85 | -45 | 19 | -84 | -106 | 306 |
| Effekte aus der Währungsumrechnung | -45 | 84 | -5 | 13 | - | - |
| Gesamtbetrag der in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen, netto | 85 | 65 | 14 | -76 | -186 | 264 |
| davon im Gewinn oder Verlust erfasst | -24 | 97 | -5 | 9 | -80 | -41 |
| davon im sonstigen Ergebnis erfasst | 108 | -32 | 19 | -84 | -106 | 306 |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten versicherungstechnischen Finanzergebnisses | -1.582 | 3.282 | -47 | 89 | 13 | -86 |
| Korrektur um das Währungsergebnis aus dem versicherungstechnischen Finanzergebnis | -496 | 480 | 1 | 8 | - | - |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten versicherungstechnischen Finanzergebnisses vor Währungseffekten | -2.077 | 3.763 | -47 | 97 | 13 | -86 |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten versicherungstechnischen Finanzergebnisses und Kapitalanlageergebnisses vor Währungseffekten | 1.107 | -2.071 | -124 | -66 | 31 | -57 |
| davon im Gewinn oder Verlust erfasst | 741 | 413 | -100 | -101 | -10 | 28 |
| davon im sonstigen Ergebnis erfasst | 365 | -2.484 | -24 | 34 | 41 | -85 |
| Gesamt | ||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Erträge aus Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 5.523 | 5.729 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -2.289 | -3.387 |
| Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 1.486 | 256 |
| Aufwendungen für Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | -72 | -1.823 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasste Beträge | 4.257 | -23.205 |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten Kapitalanlageergebnisses | 8.906 | -22.429 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen | ||
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen, netto | ||
| Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Referenzwerten von Verträgen mit direkter Überschussbeteiligung | -4.193 | 15.025 |
| Aufgelaufene Zinsen | -1.436 | -838 |
| Effekte aus Änderungen von Zinssätzen und anderen finanziellen Annahmen | -1.808 | 6.252 |
| Nettoverlust aus der Währungsumrechnung | 693 | -900 |
| Gesamtbetrag der in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten Finanzerträge und -aufwendungen aus ausgestellten Versicherungsverträgen, netto | -6.744 | 19.540 |
| davon im Gewinn oder Verlust erfasst | -2.926 | -902 |
| davon im sonstigen Ergebnis erfasst | -3.818 | 20.442 |
| Versicherungstechnische Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen, netto | ||
| Aufgelaufene Zinsen | 122 | 64 |
| Effekte aus Änderungen von Zinssätzen und anderen finanziellen Annahmen | 158 | -355 |
| Effekte aus der Währungsumrechnung | -161 | 312 |
| Gesamtbetrag der in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten Finanzerträge und -aufwendungen aus gehaltenen Rückversicherungsverträgen, netto | 119 | 21 |
| davon im Gewinn oder Verlust erfasst | -61 | 363 |
| davon im sonstigen Ergebnis erfasst | 180 | -342 |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten versicherungstechnischen Finanzergebnisses | -6.625 | 19.561 |
| Korrektur um das Währungsergebnis aus dem versicherungstechnischen Finanzergebnis | -532 | 588 |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten versicherungstechnischen Finanzergebnisses vor Währungseffekten | -7.158 | 20.149 |
| Gesamtbetrag des in der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis erfassten versicherungstechnischen Finanzergebnisses und Kapitalanlageergebnisses vor Währungseffekten | 1.748 | -2.280 |
| davon im Gewinn oder Verlust erfasst | 1.130 | 824 |
| davon im sonstigen Ergebnis erfasst | 618 | -3.104 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Erträge aus Grundstücken | 429 | 432 |
| Dividenden 1 | 106 | 25 |
| Laufende Zinserträge | 3.531 | 3.072 |
| Erträge aus Investmentverträgen | 240 | 182 |
| Laufenden Erträge aus Investmentfonds | 328 | 468 |
| Sonstige Erträge | 154 | 160 |
| Ordentliche Kapitalanlageerträge | 4.788 | 4.339 |
| Erträge aus Wertaufholungen | 4 | 23 |
| Realisierte Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 106 | 428 |
| Kapitalanlageerträge aus Zeitwertänderungen | 625 | 938 |
| Kapitalanlageerträge für eigenes Risiko | 5.523 | 5.729 |
| Realisierte Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen und Aufwendungen | -680 | -1.108 |
| Kapitalanlageaufwendungen aus Zeitwertänderungen | -790 | -1.502 |
| Aufwendungen aus Investmentverträgen | -244 | -178 |
| Abschreibungen auf fremdgenutzte Grundstücke | ||
| planmäßig | -62 | -54 |
| außerplanmäßig | -79 | -19 |
| Veränderung des ECL | -24 | -132 |
| Abschreibungen auf sonstige Kapitalanlagen | ||
| planmäßig | -32 | -34 |
| Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen | -193 | -183 |
| Sonstige Aufwendungen | -186 | -178 |
| Kapitalanlageaufwendungen für eigenes Risiko | -2.289 | -3.387 |
| Kapitalanlageergebnis für eigenes Risiko | 3.235 | 2.342 |
| Erträge aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 1.486 | 256 |
| Aufwendungen aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | -72 | -1.823 |
| Ergebnis aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen | 1.414 | -1.566 |
| Kapitalanlageergebnis | 4.649 | 776 |
Unter Einbezug des Ergebnisses aus Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen (1.414 [-1.566] Mio. EUR) beträgt das Kapitalanlageergebnis zum Bilanzstichtag insgesamt 4.649 (776) Mio. EUR.
| In Mio. EUR | Ordentliche Kapitalanlageerträge | Abgangsgewinne | Abgangsverluste und Aufwendungen |
| 2023 | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen | 46 | 23 | - |
| Fremdgenutzter Grundbesitz | 386 | 1 | -2 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | 28 | -5 | - |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | 3.192 | 72 | -673 |
| Eigenkapitalinstrumente | 52 | - | - |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | 68 | - | - |
| Eigenkapitalinstrumente | 9 | - | - |
| Derivate (Vermögenswerte) | 29 | - | - |
| Derivate (Verbindlichkeiten) | 7 | - | - |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Fonds | 380 | 6 | -5 |
| Kurzfristige Kapitalanlagen | 230 | - | - |
| Kapitalanlagen aus Investmentverträgen 1 | 177 | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen 2 | 63 | - | - |
| Sonstige Kapitalanlagen | 120 | 9 | - |
| Kapitalanlagen auf eigenes Risiko | 4.788 | 106 | -680 |
| In Mio. EUR | Abschreibungen | Wertaufholungen | Erträge aus Zeitwertänderungen |
| 2023 | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen | - | - | 1 |
| Fremdgenutzter Grundbesitz | -141 | 2 | 39 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | -1 | - | - |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | -22 | - | - |
| Eigenkapitalinstrumente | - | - | - |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | - | - | 66 |
| Eigenkapitalinstrumente | - | - | 20 |
| Derivate (Vermögenswerte) | - | - | 179 |
| Derivate (Verbindlichkeiten) | - | - | 31 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Fonds | - | - | 281 |
| Kurzfristige Kapitalanlagen | - | - | 7 |
| Kapitalanlagen aus Investmentverträgen 1 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen 2 | - | - | - |
| Sonstige Kapitalanlagen | -33 | 2 | 1 |
| Kapitalanlagen auf eigenes Risiko | -197 | 4 | 625 |
| In Mio. EUR | Aufwendungen aus Zeitwertänderungen | Sonstige Kapitalanlageaufwendungen | Gesamt |
| 2023 | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen | -6 | - | 63 |
| Fremdgenutzter Grundbesitz | -295 | -146 | -154 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | - | -1 | 21 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | - | -5 | 2.563 |
| Eigenkapitalinstrumente | - | - | 51 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | -16 | -2 | 117 |
| Eigenkapitalinstrumente | -14 | - | 15 |
| Derivate (Vermögenswerte) | -81 | -5 | 122 |
| Derivate (Verbindlichkeiten) | -30 | -7 | 1 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Fonds | -350 | -7 | 305 |
| Kurzfristige Kapitalanlagen | - | -1 | 236 |
| Kapitalanlagen aus Investmentverträgen 1 | - | -46 | 132 |
| Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen 2 | - | -198 | -135 |
| Sonstige Kapitalanlagen | - | -203 | -102 |
| Kapitalanlagen auf eigenes Risiko | -790 | -621 | 3.235 |
| In Mio. EUR | Ordentliche Kapitalanlageerträge | Abgangsgewinne | Abgangsverluste und Aufwendungen |
| 2022 | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen | -48 | - | -2 |
| Fremdgenutzter Grundbesitz | 338 | 10 | - |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | 22 | - | - |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | 2.913 | 368 | -1.096 |
| Eigenkapitalinstrumente | 47 | - | - |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | 55 | - | - |
| Eigenkapitalinstrumente | 9 | - | - |
| Derivate (Vermögenswerte) | 17 | - | - |
| Derivate (Verbindlichkeiten) | 15 | - | - |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Fonds | 617 | 5 | -10 |
| Kurzfristige Kapitalanlagen | 62 | - | - |
| Kapitalanlagen aus Investmentverträgen 1 | 48 | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen 2 | 133 | - | - |
| Sonstige Kapitalanlagen | 112 | 44 | - |
| Kapitalanlagen für eigenes Risiko | 4.340 | 428 | -1.108 |
| In Mio. EUR | Abschreibungen | Wertaufholungen | Erträge aus Zeitwertänderungen |
| 2022 | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen | - | - | 7 |
| Fremdgenutzter Grundbesitz | -73 | 19 | 112 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | -3 | - | - |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | -129 | - | - |
| Eigenkapitalinstrumente | - | - | - |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | - | - | 9 |
| Eigenkapitalinstrumente | - | - | 52 |
| Derivate (Vermögenswerte) | - | - | 299 |
| Derivate (Verbindlichkeiten) | - | - | 23 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Fonds | - | - | 435 |
| Kurzfristige Kapitalanlagen | - | - | 1 |
| Kapitalanlagen aus Investmentverträgen 1 | - | - | - |
| Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen 2 | - | - | - |
| Sonstige Kapitalanlagen | -34 | 4 | - |
| Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -239 | 23 | 938 |
| In Mio. EUR | Aufwendungen aus Zeitwertänderungen | Sonstige Kapitalanlageaufwendungen | Gesamt |
| 2022 | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen | -8 | - | -52 |
| Fremdgenutzter Grundbesitz | -106 | -131 | 169 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | - | -3 | 16 |
| Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | - | -19 | 2.037 |
| Eigenkapitalinstrumente | - | - | 47 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | |||
| Schuldinstrumente | -165 | -1 | -102 |
| Eigenkapitalinstrumente | -73 | - | -13 |
| Derivate (Vermögenswerte) | -192 | -5 | 118 |
| Derivate (Verbindlichkeiten) | -59 | -5 | -26 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifizierte Fonds | -897 | -10 | 141 |
| Kurzfristige Kapitalanlagen | - | -3 | 60 |
| Kapitalanlagen aus Investmentverträgen 1 | - | -142 | -93 |
| Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen 2 | - | -36 | 97 |
| Sonstige Kapitalanlagen | - | -183 | -56 |
| Kapitalanlagen für eigenes Risiko | -1.502 | -539 | 2.342 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Zu Anschaffungskosten bewertete Finanzinstrumente | 28 | 23 |
| Erfolgsneutral zum Zeitwert bewertete Finanzinstrumente | ||
| Schuldinstrumente | 3.192 | 2.913 |
| Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifizierte Finanzinstrumente | ||
| Schuldinstrumente | 68 | 55 |
| Kurzfristige Kapitalanlagen | 230 | 63 |
| Kapitalanlagen aus Investmentverträgen | 10 | 16 |
| Gesamt | 3.531 | 3.072 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Sonstige Erträge | ||
| Erträge aus Dienstleistungen, Mieten und Provisionen | 370 | 317 |
| Wertaufholungen auf abgeschriebene Forderungen | 2 | - |
| Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen | 4 | 6 |
| Erträge aus der Auflösung sonstiger nicht technischer Rückstellungen | 100 | 56 |
| Zinserträge | 108 | 99 |
| Erträge aus dem Abgang von konsolidierten Unternehmen | 1 | 795 |
| Übrige Erträge | 156 | 195 |
| Gesamt | 742 | 1.468 |
| Sonstige Aufwendungen | ||
| Sonstige Zinsaufwendungen | -129 | -51 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | -59 | -33 |
| Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes | -1.262 | -1.057 |
| Personalaufwendungen | -26 | -28 |
| Aufwendungen für Dienstleistungen und Provisionen | -215 | -181 |
| Sonstige Steuern | -108 | -70 |
| Aufwendungen für Restrukturierungsrückstellungen | -51 | - |
| Übrige Aufwendungen | -275 | -493 |
| Gesamt | -2.125 | -1.915 |
| Sonstige Erträge/Aufwendungen | -1.383 | -446 |
| Davon Ergebnis aus der Nettoposition monetärer Bilanzposten gemäß IAS 29 | 87 | 17 |
Die Position "Sonstige Erträge/Aufwendungen" enthält im Allgemeinen keine Personalaufwendungen unserer Versicherungsgesellschaften, sofern diese Aufwendungen über die Kostenträgerrechnung entsprechend den Funktionsbereichen zugeordnet und in die Aufwendungen für Kapitalanlagen und die versicherungstechnischen Aufwendungen verteilt werden. Dies gilt analog auch für Abschreibungen und Wertminderungen der immateriellen bzw. sonstigen Vermögenswerte bei unseren Versicherungsunternehmen. Die nicht über die Kostenverteilung direkt zugeordneten Kosten werden in den Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes ausgewiesen.
Die Finanzierungszinsen in Höhe von 234 (182) Mio. EUR beinhalten Zinsaufwendungen aus der Aufnahme von Fremdkapital, das nicht in direktem Zusammenhang mit dem operativen Versicherungsgeschäft steht. Diese Zinsaufwendungen entfallen im Wesentlichen mit 131 (125) Mio. EUR auf unsere emittierten nachrangigen Verbindlichkeiten und mit 72 (39) Mio. EUR auf begebene Anleihen der Talanx AG. Darüber hinaus beinhaltet diese Position Zinsaufwendungen aus Leasing in Höhe von 12 (12) Mio. EUR.
Unter dieser Position werden die inländischen Ertragsteuern sowie die vergleichbaren Ertragsteuern der ausländischen Tochterunternehmen ausgewiesen. Die Ermittlung der Ertragsteuern schließt die Berechnung von Steuerabgrenzungen (latente Steuern) ein. Auf einbehaltene Gewinne wesentlicher verbundener Unternehmen, bei denen eine Ausschüttung konkret geplant ist, werden latente Steuern gebildet.
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Tatsächliche Steuern für das Berichtsjahr | 710 | 554 |
| Periodenfremde tatsächliche Steuern | 4 | -73 |
| Latente Steuern aufgrund temporärer Unterschiede | -389 | 137 |
| Latente Steuern aus Verlustvorträgen | 179 | 115 |
| Veränderung latenter Steuern aus Steuersatzänderungen | -215 | -2 |
| Ausgewiesener Steueraufwand | 289 | 731 |
Die im Geschäftsjahr im sonstigen Ergebnis und direkt im Eigenkapital erfassten tatsächlichen und latenten Steuern - resultierend aus Posten, die im sonstigen Ergebnis belastet oder gutgeschrieben wurden - beliefen sich auf -259 (-420) Mio. EUR.
Die nachfolgende Überleitungsrechnung stellt den Zusammenhang dar zwischen dem erwarteten Steueraufwand, der sich bei der Anwendung des deutschen Ertragsteuersatzes bezogen auf das Ergebnis vor Steuern ergeben würde, und dem tatsächlichen Steueraufwand:
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Ergebnis vor Einkommen- und Ertragsteuern | 2.834 | 2.633 |
| Erwarteter Steuersatz | 32,20 % | 32,20 % |
| Erwarteter Steueraufwand | 912 | 848 |
| Veränderung von Steuersätzen/Steuergesetzen | -216 | -1 |
| Abweichung aufgrund von Steuersatzdifferenzen | -475 | -277 |
| Nicht abzugsfähige Aufwendungen | 166 | 315 |
| Steuerfreie Erträge | -136 | -175 |
| Wertberichtigung auf aktive latente Steuern | 9 | 56 |
| Aperiodischer Steueraufwand | 13 | -47 |
| Sonstige | 16 | 12 |
| Ausgewiesener Steueraufwand | 289 | 731 |
Basis für die Berechnung des erwarteten Steueraufwands ist der deutsche Ertragsteuersatz von 32,2 (32,2) %. In diesem Steuersatz sind die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag sowie ein Gewerbesteuermischsatz berücksichtigt.
Der Steueraufwand des Geschäftsjahres sank gegenüber dem Vorjahr um 442 Mio. EUR auf 289 (731) Mio. EUR. Zu dieser Entwicklung führten trotz eines höheren Vorsteuerergebnisses im Wesentlichen unterschiedliche regionale Ergebnisbeiträge sowie latente Steuererträge aus der Einführung eines Körperschaftsteuerregime auf Bermuda. Die effektive Steuerquote beträgt im Geschäftsjahr 10,2 (27,8) %.
Auf passive zu versteuernde temporäre Differenzen in Höhe von 604 (557) Mio. EUR im Zusammenhang mit Anteilen an Konzerngesellschaften wurden keine latenten Steuern gebildet, weil der Konzern die Umkehrung steuern kann und sie sich nicht in absehbarer Zeit umkehren werden.
Die aktiven nicht wertberichtigten latenten Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von insgesamt 239 (420) Mio. EUR werden voraussichtlich in Höhe von 67 (91) Mio. EUR innerhalb eines Jahres und in Höhe von 172 (329) Mio. EUR nach einem Jahr realisiert.
Im Berichtsjahr haben sich die tatsächlichen Ertragsteuern um 1 (2) Mio. EUR gemindert, da Verlustvorträge genutzt wurden, für die keine latenten Steueransprüche gebildet waren.
Die Abwertung von in Vorjahren bilanzierten latenten Steueransprüchen führte im Geschäftsjahr zu einem latenten Steueraufwand von 11 (36) Mio. EUR. Dem gegenüber steht ein latenter Steuerertrag von 39 (80) Mio. EUR aus der Korrektur früherer Abwertungen.
Bei Verlusten im Berichtsjahr oder Vorjahr sind Überhänge latenter Steueransprüche nur insoweit angesetzt, als es anhand aussagekräftiger Nachweise wahrscheinlich ist, dass die jeweilige Gesellschaft zukünftig ausreichend positive steuerpflichtige Ergebnisse erzielen wird. Dieser Nachweis wurde für latente Steueransprüche von 330 (445) Mio. EUR erbracht.
Auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von brutto 1.501 (1.474) Mio. EUR und abzugsfähige temporäre Differenzen in Höhe von brutto 1.564 (538) Mio. EUR haben wir aufgrund einer nicht ausreichend gesicherten Realisierung eine Wertberichtigung auf die aktivierten latenten Steuern gebildet. Die wertberichtigten aktiven latenten Steuern für diese Sachverhalte betragen insgesamt 594 (436) Mio. EUR.
| 2023 | |||||
| In Mio. EUR | 1 Jahr und bis zu 5 Jahre | 6 Jahre und bis zu 10 Jahre | Mehr als 10 Jahre | Unbegrenzt | Gesamt |
| Verlustvorträge | 286 | 3 | - | 1.212 | 1.501 |
| Temporäre Differenzen | - | - | - | 1.564 | 1.564 |
| Gesamt | 286 | 3 | - | 2.776 | 3.065 |
| 2022 | |||||
| In Mio. EUR | 1 Jahr und bis zu 5 Jahre | 6 Jahre und bis zu 10 Jahre | Mehr als 10 Jahre | Unbegrenzt | Gesamt |
| Verlustvorträge | 265 | - | - | 1.209 | 1.474 |
| Temporäre Differenzen | - | - | - | 538 | 538 |
| Gesamt | 265 | - | - | 1.747 | 2.012 |
| 2023 | 2022 | |
| Industrieversicherung | 2.380 | 2.589 |
| Privat- und Firmenversicherung Deutschland | 422 | 1.068 |
| Privat- und Firmenversicherung International | 9.018 | 8.860 |
| Rückversicherung | 3.626 | 3.433 |
| Konzernfunktionen | 8.429 | 7.300 |
| Gesamt ohne Personen in Ausbildung | 23.875 | 23.250 |
| Personen in Ausbildung | 518 | 485 |
| Gesamt | 24.393 | 23.735 |
Zum 1. März 2022 wurden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus einzelnen mitarbeiterführenden Service-Gesellschaften der deutschen Talanx Erstversicherungsgruppe in der HDI AG, Hannover (Segment Konzernfunktionen) zusammengeführt. Daraus ergibt sich im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr eine deutliche Verringerung der Mitarbeiterzahlen in den Geschäftsbereichen Privat- und Firmenversicherung Deutschland und Industrieversicherung und ein Anstieg im Geschäftsbereich Konzernfunktionen.
Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 27.863 (23.669) Mitarbeiter für den Konzern tätig.
Die folgenden Personalaufwendungen enthalten vor allem die Aufwendungen für die Konzernfunktionen Versicherungsbetrieb, Schadenregulierung und Kapitalanlageverwaltung.
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Löhne und Gehälter | 1.731 | 1.527 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung | ||
| Soziale Abgaben | 250 | 221 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 90 | 69 |
| Aufwendungen für Unterstützung | 21 | 27 |
| 361 | 317 | |
| Gesamt | 2.092 | 1.844 |
Nach IAS 24 "Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen" werden als nahe stehende Unternehmen und Personen u. a. Mutter- und Tochterunternehmen sowie Tochterunternehmen eines gemeinsamen Mutterunternehmens, assoziierte Unternehmen, juristische Personen unter Einfluss des Managements und das Management des Unternehmens selbst definiert.
Zu den nahe stehenden Unternehmen gehören im Talanx Konzern der HDI Haftpflichtverband der Deutschen Industrie Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (HDI V. a. G.), Hannover, der unmittelbar die Mehrheit an der Talanx AG hält, alle nicht konsolidierten Tochterunternehmen, die wegen Unwesentlichkeit nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden, und die assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen. Hinzu kommen die Versorgungskassen, die nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Leistung zugunsten der Arbeitnehmer der Talanx AG oder eines ihrer nahe stehenden Unternehmen erbringen.
Eine Person oder ein naher Familienangehöriger dieser Person steht dem berichtenden Unternehmen nahe, wenn diese Person das berichtende Unternehmen beherrscht oder an dessen gemeinschaftlicher Führung beteiligt ist, maßgeblichen Einfluss auf das berichtende Unternehmen hat oder im Management des berichtenden Unternehmens oder eines Mutterunternehmens des berichtenden Unternehmens eine Schlüsselposition bekleidet. Das Management in Schlüsselpositionen umfasst die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Talanx AG und des HDI V. a. G.
Geschäftsvorfälle zwischen der Talanx AG und ihren Tochterunternehmen einschließlich der strukturierten Unternehmen werden durch Konsolidierung eliminiert und somit im Anhang nicht erläutert. Darüber hinaus betreibt der HDI V. a. G. das Erstversicherungsgeschäft in Form des Mitversicherungsgeschäfts, bei dem die HDI Global SE (HG), Hannover, der führende Versicherer ist. Nach Maßgabe der Satzung des HDI V. a. G. wird das Versicherungsgeschäft einheitlich im Verhältnis 0,1 % (HDI V. a. G.) und 99,9 % (HG) aufgeteilt.
Die Talanx AG hat am 18. September 2023 aus der mit dem HDI V. a. G. im Jahr 2021 abgeschlossenen Rahmenvereinbarung, die in Form einer nachrangigen Schuldverschreibung gestaltete Kreditlinie in Höhe von 750 Mio. EUR in Anspruch genommen. Für weitere Informationen siehe Anmerkung 17 "Nachrangige Verbindlichkeiten" im Konzernanhang.
Die Talanx AG hat am 18. Oktober 2022 zwei erstrangige, unbesicherte Anleihen mit einem Volumen von insgesamt 1,25 Mrd. EUR begeben. Hiervon wurden 750 Mio. EUR durch den HDI V. a. G. gezeichnet. Für weitere Informationen siehe Anmerkung 26 "Begebene Anleihen und Darlehen" im Konzernanhang.
Weitere Geschäftsbeziehungen, die mit nicht konsolidierten Unternehmen oder mit assoziierten Unternehmen bzw. Gemeinschaftsunternehmen bestehen, sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung.
Im Geschäftsjahr 2023 bestand im Konzern ein aktienbasierter Vergütungsplan mit Barausgleich (Share Award Plan, gültig seit 2011).
Für die Talanx AG und die wesentlichen Konzerngesellschaften einschließlich der Hannover Rück SE wurde, mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2011, zunächst für Mitglieder der Vorstände und nachfolgend für bestimmte Führungskräfte ein "Share-Award-Programm" eingeführt, das die Gewährung von Aktienwert-Beteiligungsrechten in Form von virtuellen Aktien, sogenannten Share Awards, vorsieht. Das Share-Award-Programm gibt es in zwei Ausprägungen, die in Teilen weiter modifiziert sind:
| ― |
Talanx Share Awards (für Vorstände der Talanx AG und der wesentlichen Konzerngesellschaften sowie mit Wirkung zum Geschäftsjahr 2012 bzw. 2015 für bestimmte Führungskräfte ohne Hannover Rück SE); |
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Hannover Rück Share Awards (für Vorstände der Hannover Rück SE und mit Wirkung zum Geschäftsjahr 2012 ebenfalls für bestimmte Führungskräfte der Hannover Rück SE). Dieser Share-Award-Plan ersetzt den gekündigten Aktienwert-Beteiligungsrechts-Plan der Hannover Rück SE. |
Die Share Awards begründen keinen Anspruch auf Lieferung von Aktien, sondern lediglich auf Zahlung eines Barbetrags nach Maßgabe der nachfolgenden Bedingungen.
Im Rahmen des Share-Award-Programms sind diejenigen Personen zuteilungsberechtigt, denen vertraglich ein Anspruch auf Gewährung von Share Awards eingeräumt ist, und Vorstände, deren Dienstverhältnis zum jeweiligen Zeitpunkt der Zuteilung der Share Awards besteht und nicht durch Kündigung oder Aufhebungsvereinbarung mit Wirkung vor Ablauf der Sperrfrist endet.
Share Awards werden seit dem Geschäftsjahr 2011 für Vorstände und seit dem Geschäftsjahr 2012 bzw. 2015 für bestimmte Führungskräfte und danach jeweils für jedes nachfolgende Geschäftsjahr (Zuteilungsjahr) gesondert zugeteilt. Im Geschäftsjahr 2016 erfolgte erstmals die Auszahlung von Share Awards, die im Geschäftsjahr 2011 den zuteilungsberechtigten Vorstandsmitgliedern zugeteilt worden waren. Im Geschäftsjahr 2017 erfolgte die erste Auszahlung an einen Teil der zuteilungsberechtigten Führungskräfte.
Die Gesamtzahl der zugeteilten Share Awards bestimmt sich nach dem Wert je Aktie. Der Wert je Aktie richtet sich nach dem ungewichteten arithmetischen Mittelwert der XETRA-Schlusskurse. In den Bedingungen für die Berechtigten ist für die Berechnung ein Zeitraum von fünf Handelstagen vor bis fünf Handelstagen nach der Sitzung des Aufsichtsrats vorgesehen, in der der Konzernabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr gebilligt wird (Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung). Für Vorstände (ohne Hannover Rück SE) beträgt der Zeitraum abweichend davon 15 Handelstage vor und 15 Handelstage nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung, für die Führungskräfte der Hannover Rück SE wurde ein Zeitraum von 20 Handelstagen vor bis zehn Handelstagen nach der Konzern-Bilanzaufsichtsratssitzung vereinbart. Für die Talanx Share Awards wird der Wert je Aktie der Talanx AG, für die Hannover Rück Share Awards wird der Wert je Aktie der Hannover Rück SE zugrunde gelegt. Die so ermittelten Kurse bestimmen auch den Auszahlungswert der fälligen Share Awards. Die Gesamtzahl der zugeteilten Share Awards ergibt sich aus der Division des Betrags, der für die Zuteilung von Share Awards für den jeweiligen Berechtigten zur Verfügung steht, durch den Wert je Aktie, aufgerundet auf die nächste volle Aktie. Für die Führungskräfte des Talanx Konzerns (ohne Hannover Rück SE) wird für je vier volle Aktien eine weitere virtuelle Aktie zugeteilt. Für die Mitglieder des Vorstands der Talanx AG und der wesentlichen Konzerngesellschaften sowie der Hannover Rück SE werden 20 %, für die Führungskräfte des Konzerns (inklusive Hannover Rück SE) entsprechend den Managementebenen 30 % bis 40 % der jeweils festgesetzten variablen Vergütung in Share Awards gewährt.
Die Zuteilung von Share Awards erfolgt automatisch, ohne dass es einer Erklärung bedarf. Für je einen Share Award wird nach Ablauf einer Sperrfrist von vier Jahren der für den Auszahlungszeitpunkt ermittelte Wert der Aktie gemäß den zuvor genannten Definitionen gezahlt. Für die Wertberechnung gelten die Vorschriften des vorangegangenen Absatzes entsprechend. Der Betrag wird im Monat nach Ablauf des Zeitraums überwiesen, der für die Ermittlung des Werts je Aktie nach den vorstehenden Absätzen maßgeblich ist. Für Führungskräfte des Talanx Konzerns, die seit 2015 an der Zuteilung von Share Awards teilnehmen, erfolgt die Auszahlung bis auf Weiteres nach Ablauf der Sperrfrist im Monat Juli.
Mit Zahlung des Werts der Share Awards wird zusätzlich ein Betrag in Höhe der korrespondierenden Dividende gezahlt, sofern Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet wurden. Die Höhe der zu zahlenden Dividende entspricht der Summe aller während der Laufzeit der Share Awards ausgeschütteten Dividenden je Aktie, multipliziert mit der Anzahl der Share Awards, die zum Auszahlungszeitpunkt für den jeweiligen Berechtigten zur Auszahlung kommen. Im Falle einer vorzeitigen Auszahlung der Share Awards erfolgt die Auszahlung des Werts der Dividenden nur für den Zeitraum bis zum Eintritt des Ereignisses, das die vorzeitige Auszahlung auslöst. Eine anteilige Berücksichtigung noch nicht ausgeschütteter Dividenden erfolgt nicht. Für Führungskräfte erfolgt eine anteilige Auszahlung vertragsgemäß bei unterjährigem Austritt.
Endet das Vorstandsmandat oder das Dienstverhältnis mit dem Mitglied des Vorstands, so behält der Zuteilungsberechtigte seine Ansprüche auf Zahlung des Werts für bereits zugeteilte Share Awards nach dem Ablauf der jeweiligen Sperrfrist, es sei denn, die Beendigung beruht auf einer Amtsniederlegung bzw. Eigenkündigung des Berechtigten oder einer Kündigung/Abberufung aus wichtigem Grund. Im Todesfall gehen die Ansprüche aus den bereits zugeteilten bzw. noch zuzuteilenden Share Awards auf die Erben über. Für die Führungskräfte (ohne Hannover Rück SE) gilt eine Unverfallbarkeit der bereits erworbenen Ansprüche.
Ein Anspruch auf Zuteilung von Share Awards nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen ist für Vorstände grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt nicht im Falle des Ausscheidens aus dem Unternehmen wegen Nichtwiederbestellung, Eintritt des Pensionsfalles oder Todesfall hinsichtlich der im letzten Jahr der Tätigkeit des Zuteilungsberechtigten erworbenen oder anteilig erworbenen Ansprüche auf variable Vergütung.
Für Vorstandsmitglieder des Konzerns gilt darüber hinaus seit dem 1. Januar 2021 eine Malus- und Clawback-Regelung. Bei vorsätzlichem Verstoß gegen Sorgfaltspflichten, wesentliche dienstvertragliche Pflichten oder wesentliche Handlungsgrundsätze der Gesellschaft kann der Aufsichtsrat nach pflichtgemäßem Ermessen die noch nicht ausgezahlte variable Vergütung teilweise oder vollständig reduzieren und die bereits ausgezahlte variable Vergütung bis zu fünf Jahre rückwirkend vollständig oder teilweise zurückfordern.
Der Share Award Plan wird im Konzern als anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich im Sinne des IFRS 2 bilanziert. Aufgrund der unterschiedlichen Berechnungsbasis der Talanx Share Awards und der Hannover Rück Share Awards werden die weiteren Angaben für die beiden Ausprägungen des Share-Award-Programms nachfolgend getrennt dargestellt:
| 2023 | 2022 | ||
| mit voraussichtlicher Zuteilung 2024 für 2023 | endgültige Zuteilung 2023 für 2022 | mit voraussichtlicher Zuteilung 2023 für 2022 | |
| Bewertungsstichtag Vorstand | 29.12.2023 | 14.03.2023 | 30.12.2022 |
| Wert je Share Award (in EUR) | 64,65 | 43,27 | 44,32 |
| Bewertungsstichtag Führungskräfte | 29.12.2023 | 14.03.2023 | 30.12.2022 |
| Wert je Share Award (in EUR) | 64,65 | 42,52 | 44,32 |
| Zuteilungen des jeweiligen Jahres in Stück | 324.423 | 428.980 | 363.570 |
| davon: Vorstand Talanx AG | 95.598 | 125.523 | 109.503 |
| davon: Vorstand übrige | 119.617 | 176.033 | 150.270 |
| davon: Führungskräfte 1 | 109.208 | 127.424 | 103.797 |
| Zuteilungsjahr | ||||||
| In TEUR | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2021 | - | - | 7.895 | 6.760 | 9.252 | 8.436 |
| Zuführung 2022 | - | 9.932 | 5.974 | 1.137 | 1.154 | 844 |
| Verbrauch 2022 | - | - | - | - | - | - |
| Auflösung 2022 | - | - | - | - | - | - |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2022 | - | 9.932 | 13.869 | 7.897 | 10.406 | 9.280 |
| Zuführung 2023 | 12.120 | 11.432 | 8.863 | 4.234 | 5.305 | -290 |
| Verbrauch 2023 | - | - | 55 | 126 | 120 | 8.833 |
| Auflösung 2023 | - | 161 | 136 | 157 | ||
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2023 | 12.120 | 21.203 | 22.541 | 12.006 | 15.591 | - |
| Zuteilungsjahr | ||
| In TEUR | 2017 | Gesamt |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2021 | 8.654 | 40.997 |
| Zuführung 2022 | -665 | 18.376 |
| Verbrauch 2022 | 7.787 | 7.787 |
| Auflösung 2022 | 202 | 202 |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2022 | - | 51.384 |
| Zuführung 2023 | - | 41.665 |
| Verbrauch 2023 | - | 9.134 |
| Auflösung 2023 | - | 454 |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2023 | - | 83.461 |
Der Personalaufwand für Share Awards der Vorstände wird periodengerecht über die relevante Laufzeit der Share Awards oder die kürzere Laufzeit der Dienstverträge, für Führungskräfte über die relevante Laufzeit der Share Awards verteilt.
Die im Personalaufwand erfasste Zuführung des Geschäftsjahres beträgt insgesamt 41,7 (18,4) Mio. EUR. Diese setzt sich aus dem Aufwand für die Share Awards des Geschäftsjahres 2023 sowie dem Dividendenanspruch und dem zusätzlich erdienten Anteil der in früheren Geschäftsjahren zugeteilten Share Awards zusammen. Ferner wird der Wert der Share Awards durch die Entwicklung des Aktienkurses beeinflusst. Die Summe der im Personalaufwand für frühere Geschäftsjahre enthaltenen Dividenden beträgt 2,5 (1,6) Mio. EUR. Berücksichtigt werden die ausgeschütteten Dividenden; erwartete Dividendenansprüche hingegen werden nicht einbezogen. Die Dividendenansprüche werden abgezinst bilanziert.
Im Berichtsjahr wurden die im Jahr 2018 endgültig zugeteilten 185.191 Share Awards mit einem Wert von je 42,52 EUR zuzüglich des Dividendenanspruchs in Höhe von je 6,05 EUR an die zuteilungsberechtigten Vorstandsmitglieder und Führungskräfte ausgezahlt.
| 2023 | 2022 | ||
| mit voraussichtlicher Zuteilung 2024 für 2023 | endgültige Zuteilung 2023 für 2022 | mit voraussichtlicher Zuteilung 2023 für 2022 | |
| Bewertungsstichtag Vorstand | 11.12.2023 | 15.03.2023 | 30.12.2022 |
| Wert je Share Award (in EUR) | 220,40 | 176,95 | 185,50 |
| Bewertungsstichtag Führungskräfte | 11.12.2023 | 22.03.2023 | 30.12.2022 |
| Wert je Share Award (in EUR) | 220,40 | 177,58 | 185,50 |
| Zuteilungen des jeweiligen Jahres in Stück | 83.348 | 79.309 | 72.225 |
| davon: Vorstand | 31.306 | 29.705 | 27.658 |
| davon: Führungskräfte 1 | 52.042 | 51.425 | 44.567 |
| davon: übrige Anpassungen 1 | - | -1.821 | - |
| Zuteilungsjahr | ||||||
| In TEUR | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2021 | - | - | 2.638 | 3.765 | 5.326 | 8.741 |
| Zuführung 2022 | - | 2.982 | 3.098 | 2.569 | 2.622 | 3.377 |
| Verbrauch 2022 | - | - | - | - | - | - |
| Auflösung 2022 | - | - | 131 | 107 | 139 | 41 |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2022 | - | 2.982 | 5.605 | 6.227 | 7.809 | 12.077 |
| Zuführung 2023 | 4.439 | 4.977 | 4.114 | 3.291 | 3.344 | - |
| Verbrauch 2023 | - | - | - | - | - | 11.766 |
| Auflösung 2023 | - | 80 | 133 | 194 | 220 | 311 |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2023 | 4.439 | 7.879 | 9.586 | 9.324 | 10.933 | - |
| Zuteilungsjahr | ||
| In TEUR | 2017 | Gesamt |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2021 | 10.595 | 31.065 |
| Zuführung 2022 | 132 | 14.780 |
| Verbrauch 2022 | 10.602 | 10.602 |
| Auflösung 2022 | 125 | 543 |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2022 | - | 34.700 |
| Zuführung 2023 | - | 20.165 |
| Verbrauch 2023 | - | 11.766 |
| Auflösung 2023 | - | 938 |
| Stand der Rückstellung zum 31.12.2023 | - | 42.161 |
Der Personalaufwand für Share Awards der Vorstände wird periodengerecht über die relevante Laufzeit der Share Awards oder die kürzere Laufzeit der Dienstverträge, für Führungskräfte über die relevante Laufzeit der Share Awards verteilt.
Die im Personalaufwand erfasste Zuführung des Geschäftsjahres beträgt 20,2 (14,8) Mio. EUR. Diese setzt sich aus dem Aufwand für die Share Awards des Geschäftsjahres 2023 sowie dem Dividendenanspruch und dem zusätzlich erdienten Anteil der in früheren Geschäftsjahren zugeteilten Share Awards zusammen. Ferner wird der Wert der Share Awards durch die Entwicklung des Aktienkurses beeinflusst. Die Summe der im Personalaufwand für frühere Geschäftsjahre enthaltenen Dividenden beträgt 1,4 (1,3) Mio. EUR. Berücksichtigt werden die ausgeschütteten Dividenden; erwartete Dividendenansprüche hingegen werden nicht einbezogen. Die Dividendenansprüche werden abgezinst bilanziert.
Im Berichtsjahr wurden die im Jahr 2018 endgültig zugeteilten 7.882 Share Awards des Vorstands mit einem Wert von je 176,95 EUR zuzüglich des Dividendenanspruchs in Höhe von je 21,00 EUR an die zuteilungsberechtigten Vorstandsmitglieder ausgezahlt. Die 51.393 Share Awards der Führungskräfte für das Geschäftsjahr 2018 wurden 2023 mit einem Wert von je 177,58 EUR zuzüglich 21,00 EUR Dividendenanspruch ausgezahlt.
Der Konzern hat im Rahmen einer Wertpapierleihe zum Abschlussstichtag Wertpapiere bilanziert, die im Tausch mit Sicherheiten in Form von Wertpapieren an Dritte verliehen wurden. Die verliehenen Wertpapiere werden weiterhin in der Bilanz angesetzt, da die wesentlichen Chancen und Risiken, die aus ihnen resultieren, im Konzern verbleiben, während die als Sicherheit erhaltenen Wertpapiere nicht bilanziert wurden. Zum Abschlussstichtag beträgt der Buchwert der verliehenen finanziellen Vermögenswerte der Kategorie "Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente" aus Wertpapierleihe-Geschäften 37 (124) Mio. EUR. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Buchwert. Erfolgswirksame Bestandteile dieser Geschäfte werden im "Kapitalanlageergebnis" bilanziert.
Zum Abschlussstichtag bilanzierte der Konzern außerdem Wertpapiere der Kategorie "Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente", die mit einer Rücknahmeverpflichtung zu einem festgelegten Rückkaufswert an Dritte verkauft wurden (echte Pensionsgeschäfte). Der Grund hierfür war, dass die wesentlichen Chancen und Risiken aus den finanziellen Vermögenswerten im Konzern verblieben sind. Zum Abschlussstichtag beträgt der Buchwert der übertragenen finanziellen Vermögenswerte aus Repo-Geschäften 476 (244) Mio. EUR; der Buchwert der dazugehörigen Verbindlichkeiten beläuft sich auf 463 (250) Mio. EUR. Ein enthaltener Unterschiedsbetrag zwischen dem für die Übertragung erhaltenen und dem für die Rückübertragung der Vermögenswerte vereinbarten Betrag wird über die Laufzeit des Pensionsgeschäfts verteilt und im Kapitalanlageergebnis gezeigt.
Der gewöhnliche Geschäftsbetrieb der Konzerngesellschaften kann gerichtliche und aufsichtsrechtliche Verfahren wie auch Schiedsverfahren nach sich ziehen. Abhängig von der Wahrscheinlichkeit eines daraus resultierenden Ressourcenabflusses und soweit dieser in seiner Höhe verlässlich geschätzt werden kann, wird entweder eine Rückstellung erfasst oder eine Eventualverpflichtung (im Konzernanhang) angegeben. Gemäß Verfahrensgegenstand handelt es sich dabei in der Regel um versicherungstechnische Rückstellungen im Anwendungsbereich des IFRS 17 und in Ausnahmefällen um sonstige Rückstellungen. Prozesskosten (wie Anwalts-, Gerichts- und sonstige Nebenkosten) werden erst mit Kenntnis einer begründeten Klage passiviert. Ist die Inanspruchnahme aus einem Rechtsstreit nicht wahrscheinlich, wird eine Eventualverbindlichkeit angegeben.
Die Höhe und die Wahrscheinlichkeit eines Ressourcenabflusses schätzt der Konzern unter Berücksichtigung mehrerer Beurteilungskriterien. Diese beinhalten u. a. Art des Rechtsstreits, Stand des Verfahrens, Einschätzungen von Rechtsberatern, Entscheidungen von Gerichts- und Schiedsstellen, Gutachten, Erfahrungen des Konzerns aus ähnlichen Fällen sowie Erkenntnisse anderer Unternehmen, soweit bekannt.
Im Berichtsjahr und am Bilanzstichtag bestanden - abgesehen von Verfahren des üblichen Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäfts - keine Rechtsstreitigkeiten, die wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben.
Die jeweils gebildeten Rückstellungen für Prozessrisiken sowie die angegebenen Eventualverbindlichkeiten für Rechtsstreitigkeiten decken nach unserer Einschätzung den zu erwartenden Aufwand ab.
Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Aktionären der Talanx AG zustehenden Konzernergebnis. Dieses wird in Relation zu den durchschnittlich in Umlauf befindlichen Aktien gesetzt. Verwässernde Effekte, die bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie gesondert ausgewiesen werden müssen, lagen weder zum Berichtszeitpunkt noch im Vorjahr vor. Das Ergebnis je Aktie kann in Zukunft potenziell durch die Ausgabe von Aktien oder Bezugsrechten aus dem bedingten oder dem genehmigten Kapital verwässert werden.
| 2023 | 2022 | |
| Auf die Aktionäre der Talanx AG entfallendes Jahresergebnis zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie (in Mio. EUR) | 1.581 | 706 |
| Gewichteter Durchschnitt der Anzahl ausstehender Stammaktien (in Stück) | 254.687.395 | 253.120.747 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 6,21 | 2,79 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 6,21 | 2,79 |
In der Berichtsperiode wurde für das Geschäftsjahr 2022 eine Dividende in Höhe von 2,00 EUR je Aktie gezahlt. Dies entspricht insgesamt 507 Mio. EUR. Der Hauptversammlung am 7. Mai 2024 wird vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividende in Höhe von 2,35 EUR je Aktie zu zahlen. Dies entspricht insgesamt 607 Mio. EUR. Der Restbetrag des Bilanzgewinns der Talanx AG (794 Mio. EUR) wird in den Gewinnvortrag eingestellt.
Zum Abschlussstichtag bestehen für Kapitalanlageengagements Resteinzahlungsverpflichtungen in Höhe von 2.865 (3.015) Mio. EUR. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um noch nicht erfüllte Einzahlungsverpflichtungen aus Beteiligungszusagen an Private-Equity-Fonds und Venture-Capital-Gesellschaften.
Als Trägerunternehmen für die Gerling Versorgungskasse VVaG haften diverse Konzerngesellschaften anteilig für eventuelle Fehlbeträge der Gerling Versorgungskasse.
Die Mitgliedschaft mehrerer Konzerngesellschaften bei der Pharma-Rückversicherungsgemeinschaft, der Deutschen Kernreaktor-Versicherungsgemeinschaft und der Verkehrsopferhilfe e. V. führt zu einer Inanspruchnahme entsprechend der Beteiligungsquote, wenn ein anderes Poolmitglied ausfallen sollte.
Zudem sind mehrere Konzerngesellschaften nach §§ 221 ff. VAG Mitglieder des Sicherungsfonds für Lebensversicherer; in diesem Zusammenhang bestehen Einzahlungsverpflichtungen sowie Beitragszahlungen in Höhe von 521 (547) Mio. EUR.
Im Rahmen ihrer regulären Geschäftstätigkeit geht unser Tochterunternehmen Hannover Rück SE Eventualverbindlichkeiten ein. Eine Reihe von Rückversicherungsverträgen von Konzerngesellschaften mit fremden Dritten enthält Patronatserklärungen, Garantien oder Novationsvereinbarungen, nach denen die Hannover Rück SE bei Eintritt bestimmter Konstellationen für die Verbindlichkeiten des jeweiligen Tochterunternehmens garantiert bzw. in die Rechte und Pflichten der Tochtergesellschaft unter den Verträgen eintritt.
Die Anwendung steuerlicher Vorschriften kann zum Zeitpunkt der Bilanzierung der Steuerpositionen ungeklärt sein. Bei der Berechnung von Steuererstattungsansprüchen und Steuerverbindlichkeiten haben wir die nach unserer Auffassung wahrscheinlichste Anwendung zugrunde gelegt. Die Finanzverwaltung kann jedoch zu abweichenden Auffassungen gelangen, aus denen sich zukünftig zusätzliche steuerliche Verbindlichkeiten ergeben können. Die Eventualverbindlichkeiten des Konzerns aus Steuern betragen 73 (73) Mio. EUR. Dem gegenüber stehen Eventualforderungen aus Steuern in Höhe von 31 (29) Mio. EUR.
Die Erlöse aus den Verträgen mit Kunden im Anwendungsbereich des IFRS 15 werden überwiegend über einen Zeitraum realisiert und setzen sich wie folgt zusammen:
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Kapitalverwaltungsleistungen und Provisionen 1 | 192 | 193 |
| Sonstige versicherungsnahe Dienstleistungen 2 | 178 | 162 |
| Erträge aus Infrastrukturinvestments 3 | 100 | 87 |
| Summe der Umsatzerlöse 4 | 470 | 443 |
1 Überwiegend zeitraumbezogene
Umsatzrealisierung
2 Überwiegend zeitraumbezogene
Umsatzrealisierung
3 Zeitraumbezogene Umsatzrealisierung
Der Konzern mietet an vielen Standorten verschiedene Büroflächen, technische Anlagen und Büroausstattung. Weiterhin besteht ein langfristiger Grundstückspachtvertrag im Rahmen von fremdgenutztem Grundbesitz.
In der Bilanz wurden zum 31. Dezember 2023 folgende Nutzungsrechte im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen erfasst:
| In Mio. EUR | Eigengenutzter Grundbesitz | Infrastrukturinvestments | Fremdgenutzter Grundbesitz | Betriebs- und Geschäftsausstattung |
| 2023 | ||||
| Buchwert zum 01.01.2023 | 371 | 26 | 35 | 1 |
| Amortisationen | -79 | -2 | - | - |
| Zugänge | 50 | - | - | 1 |
| Abgänge | -3 | - | - | - |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 4 | - | - | - |
| Wertaufholung | 2 | - | - | - |
| Währungskursänderungen | 4 | - | -1 | - |
| Buchwert zum 31.12.2023 | 349 | 24 | 33 | 2 |
| 2022 | ||||
| Buchwert zum 01.01.2022 | 377 | 27 | 34 | 1 |
| Amortisationen | -63 | -1 | -1 | - |
| Zugänge | 57 | - | - | - |
| Abgänge | -1 | - | - | - |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | -1 | - | - | - |
| Währungskursänderungen | 1 | - | 2 | - |
| Buchwert zum 31.12.2022 | 371 | 26 | 35 | 1 |
| In Mio. EUR | Sonstige Nutzungsrechte | Summe |
| 2023 | ||
| Buchwert zum 01.01.2023 | 3 | 436 |
| Amortisationen | -2 | -84 |
| Zugänge | 3 | 54 |
| Abgänge | - | -3 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | 4 |
| Wertaufholung | - | 2 |
| Währungskursänderungen | - | 3 |
| Buchwert zum 31.12.2023 | 4 | 412 |
| 2022 | ||
| Buchwert zum 01.01.2022 | 3 | 442 |
| Amortisationen | -2 | -68 |
| Zugänge | 2 | 59 |
| Abgänge | - | -1 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | - | -1 |
| Währungskursänderungen | - | 4 |
| Buchwert zum 31.12.2022 | 3 | 436 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Stand zum 01.01. des Geschäftsjahres | 467 | 462 |
| Zugänge | 52 | 59 |
| Abgänge | -5 | -1 |
| Tilgungen | -68 | -56 |
| Veränderung des Konsolidierungskreises | 4 | - |
| Umgliederung | -1 | - |
| Währungskursänderungen | -1 | 3 |
| Stand zum 31.12. des Geschäftsjahres | 448 | 467 |
1 In den Leasingverbindlichkeiten sind
Zinsaufwendungen in Höhe von 12 (12) Mio. EUR
enthalten
| In Mio. EUR | 31.12.2023 | 31.12.2022 |
| unter 1 Jahr | 82 | 78 |
| 1 Jahr und länger | 57 | 53 |
| 2 Jahre und länger | 50 | 46 |
| 3 Jahre und länger | 44 | 51 |
| 4 Jahre und länger | 41 | 40 |
| 5 Jahre und länger | 174 | 198 |
| Gesamt | 448 | 467 |
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 |
| Aufwendungen aus kurzfristigen Leasingverhältnissen | -4 | -2 |
| Aufwendungen aus Leasingverhältnissen über geringwertige Vermögenswerte | -30 | -30 |
| Aufwendungen aus variablen Leasingzahlungen | -1 | - |
Im Geschäftsjahr ergaben sich keine wesentlichen Erträge aus Untermietverhältnissen sowie keine wesentlichen Gewinne oder Verluste aus Sale-and-Lease-back-Transaktionen.
Die gesamten Auszahlungen für Leasingverhältnisse betrugen 80 (67) Mio. EUR und betreffen im Wesentlichen Auszahlungen für Leasingverhältnisse von eigengenutztem Grundbesitz in Höhe von 71 (58) Mio. EUR. Nicht kündbare zukünftige Mindestleasingzahlungen im Rahmen bereits abgeschlossener, aber noch nicht begonnener Mietverhältnisse bestanden im Geschäftsjahr nicht.
Der Gesamtbetrag aus der Vermietungstätigkeit unkündbarer Verträge beläuft sich in den folgenden Jahren auf 1.514 (1.356) Mio. EUR.
| In Mio. EUR | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | Nachfolgend |
| Einnahmen | 316 | 288 | 242 | 209 | 170 | 289 |
Die zukünftigen Mieteinnahmen resultieren im Wesentlichen aus der Vermietung von Objekten durch Immobiliengesellschaften im Segment Schaden-Rückversicherung wie auch aus der Vermietung von Immobilien in Deutschland durch Erstversicherungsunternehmen (vorwiegend im Segment Privat- und Firmenversicherung Deutschland - Leben). Es handelt sich um Operating-Leasingverhältnisse. Die Mieterträge im Geschäftsjahr betrugen 404 (356) Mio. EUR. Darin bestehen im Geschäftsjahr 5 (5) Mio. EUR Erträge aus variablen Leasingzahlungen, die nicht von einem Index oder Zinssatz abhängen.
Zum Abschlussstichtag setzte sich der Vorstand der Talanx AG aus sieben (sechs) aktiven Mitgliedern zusammen.
Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen 16.972 (15.808) TEUR. Sie bestehen aus einer festen und einer variablen Vergütung. Die feste Vergütung wird in drei Bestandteilen, der Festvergütung, den Nebenleistungen und der Altersversorgung, gewährt. Die Festvergütung des Vorstands betrug für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt 4.478 (5.985) TEUR. Zusätzlich erhielt jedes Vorstandsmitglied bestimmte nicht leistungsbezogene Nebenleistungen in marktüblichem Rahmen, u. a. Dienstwagen und Versicherungsschutz. Die Summe der Nebenleistungen des Vorstands belief sich im Jahr 2023 auf 60 (53) TEUR. Die Altersversorgung des Vorstands ist überwiegend beitragsorientiert, lediglich für ein Vorstandsmitglied besteht eine endgehaltsbezogene Versorgungszusage. Insgesamt betrug der Altersversorgungsaufwand für den aktiven Vorstand für das Geschäftsjahr 2023 1.172 (1.408) TEUR. Die variable Vergütung des Vorstands belief sich auf insgesamt 12.433 (9.770) TEUR.
Im Rahmen des 2011 eingeführten anteilsbasierten Vergütungssystems hat der Vorstand für das Berichtsjahr Ansprüche auf virtuelle Aktien mit einem Zeitwert in Höhe von 5.431 (4.337) TEUR, dies entspricht 125.523 (110.319) Stück, aus dem Talanx Share-Award-Programm und einem Zeitwert in Höhe von 1.138 (1.024) TEUR, dies entspricht 6.441 (6.554) Stück, aus dem Hannover Rück Share-Award-Programm.
Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen betrugen 2.620 (3.969) TEUR. Davon entfallen insgesamt - (1.050) TEUR auf Leistungen aus Anlass der Beendigung des Vertragsverhältnisses. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern und ihren Hinterbliebenen wurden 36.471 (34.255) TEUR als Projected Benefit Obligations zurückgestellt.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen 2.632 (2.600) TEUR. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten seit dem 1. Januar 2021 eine reine Festvergütung.
Die Organmitglieder erhielten im Berichtsjahr keine Vorschüsse oder Kredite. Im Berichtsjahr bestanden auch keine weiteren, im Sinne des IAS 24 wesentlichen berichtspflichtigen Sachverhalte und vertraglichen Beziehungen zwischen Gesellschaften des Talanx Konzerns und den Organmitgliedern bzw. ihnen nahe stehenden Personen. Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden über die oben erwähnten Vergütungen als Aufsichtsratsmitglieder bei Konzernunternehmen hinaus auch keine Vergütungen oder Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen gewährt.
Seit dem 1. Januar 2021 kommt für alle Vorstandsmitglieder ein neues Vergütungssystem zur Anwendung. Die Vergütung für den Vorstand teilt sich auch weiterhin in feste und variable Vergütungsbestandteile auf.
Bei einer Zielerreichung von 100 % besteht die Vergütung des Vorstands zu 40 % aus einem festen und zu 60 % aus einem variablen Anteil. Jedes Vorstandsmitglied hat eine marktübliche Zielvergütung, die am jeweiligen Verantwortungsbereich und den für die Tätigkeit relevanten Kenntnissen und Erfahrungen orientiert ist. Der variable Teil der Vorstandsvergütung besteht seit dem 1. Januar 2021 zu 40 % aus einem Short-Term Incentive (STI) und zu 60 % aus einem Long-Term Incentive (LTI), der in Form von sogenannten Talanx Performance Shares bzw. Hannover Rück Performance Shares gewährt wird. Der Short-Term Incentive ist an dem geschäftlichen Erfolg der Talanx im jeweiligen Geschäftsjahr ausgerichtet. Grundlage für die Auszahlung aus dem STI bildet der vertraglich festgelegte STI-Zielbetrag, dem eine Gesamtzielerreichung von 100 % zugrunde liegt. Die Gesamtzielerreichung (inklusive eines individuellen Zu- bzw. Abschlags) kann Werte zwischen 0 % und 200 % annehmen. Der Auszahlungsbetrag aus dem STI ist auf 200 % des STI-Zielbetrags begrenzt. Finanzielles Leistungskriterium für den STI ist die Eigenkapitalrendite (Return on Equity) des Konzerns ("Konzern-RoE"). Daneben ist auch ein individueller Zu- bzw. Abschlag für den STI bestimmend. Dieser umfasst sowohl finanzielle als auch nicht finanzielle Leistungskriterien, insbesondere auch Nachhaltigkeitsziele. Die Festlegung der Höhe des Zu- bzw. Abschlags erfolgt durch den Aufsichtsrat nach pflichtgemäßem Ermessen, sie kann sich in einer Bandbreite von -25 Prozentpunkten bis +25 Prozentpunkten bewegen. Die Kriterien zur Ermittlung des individuellen Zu- bzw. Abschlags werden vom Aufsichtsrat jeweils im Voraus für das kommende Geschäftsjahr festgelegt und den Mitgliedern des Vorstands mitgeteilt.
Für eine detaillierte Erläuterung des Long-Term Incentive verweisen wir auf den Abschnitt "Anteilsbasierte Vergütung". Die Auszahlung des Long-Term Incentive erfolgt am Ende der vierjährigen Performanceperiode im Kalenderjahr 2027.
IAS 24 sieht eine gesonderte Darstellung der Vergütungsbestandteile der Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen des berichtenden Unternehmens vor. Im Einzelnen umfasst diese Personengruppe die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Talanx AG. Die Vergütung des genannten Personenkreises stellt sich wie folgt dar:
| In TEUR | 2023 | 2022 |
| Gehälter und sonstige kurzfristig fällige Vergütungen | 12.185 | 12.633 |
| Andere langfristig fällige Leistungen 1 | - | - |
| Gewährung von Aktien und anderen eigenkapitalbasierten Vergütungen 2 | 6.569 | 5.361 |
| Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses | - | 1.050 |
| Aufwendungen für die Altersversorgung 3 | 1.172 | 1.408 |
| Gesamt | 19.926 | 20.452 |
Rückstellungen bestehen insbesondere im Zusammenhang mit den Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sowie den Vergütungen für die LTI und STI. Zum 31. Dezember 2023 belaufen sich die Pensionsrückstellungen der nahe stehenden Personen auf 13.051 (10.313) TEUR. Weiterhin bestehen Rückstellungen für anteilsbasierte Vergütungen in Höhe von 13.310 (8.260) TEUR, Rückstellungen für die Bonusbank in Höhe von 1.007 (1.864) TEUR und Rückstellungen für variable Barvergütung in Höhe von 5.015 (3.995) TEUR. Im Zusammenhang mit der Aufsichtsratsvergütung bestehen zum 31. Dezember 2023 Verbindlichkeiten in Höhe von 2.499 (2.485) TEUR.
Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC GmbH) wurde durch die ordentliche Hauptversammlung am 4. Mai 2023 zum Konzernabschlussprüfer im Sinne des § 318 HGB bestellt. Die Beauftragung durch den Aufsichtsrat erfolgte am 6. Juli 2023. Die von PwC GmbH und weltweiten Mitgliedsfirmen des globalen PwC-Netzwerkes im Berichtsjahr als Aufwand erfassten Honorare gliedern sich auf wie folgt:
| PwC weltweit | davon PwC GmbH | |||
| In Mio. EUR | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| Abschlussprüfungsleistungen | 31,0 | 35,2 | 13,6 | 19,5 |
| Andere Bestätigungsleistungen | 1,9 | 0,9 | 0,3 | 0,8 |
| Sonstige Leistungen | 0,3 | 0,6 | - | 0,4 |
| Gesamt | 33,2 | 36,7 | 13,9 | 20,7 |
Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen der PwC GmbH beinhaltet vor allem die Honorare für die Konzernabschlussprüfung einschließlich gesetzlicher Auftragserweiterungen, die Prüfung des Vergütungsberichts, die prüferische Durchsicht des Zwischenberichts sowie Jahresabschlussprüfungen und Prüfungen der Solvabilitätsübersichten der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen. Im Jahr 2022 enthielten diese Leistungen zusätzlich die prüferische Begleitung der Einführung von IFRS 9 und 17. Die Honorare für andere Bestätigungsleistungen umfassen betriebswirtschaftliche Prüfungen auf Grundlage des International Standard on Assurance Engagements 3000 (ISAE 3000), Untersuchungshandlungen auf Grundlage des International Standard on Assurance Engagements 4400 (ISAE 4400) sowie Bestätigungsleistungen im Zusammenhang mit der nichtfinanziellen Erklärung.
Der für die Durchführung des Prüfungsauftrags verantwortliche Wirtschaftsprüfer im Sinne von § 38 Abs. 2 Berufssatzung WP/vBP in der Fassung vom 21. Juni 2016 ist Herr Martin Eibl. Er war erstmals Auftragsverantwortlicher für die Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023.
Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären, wie in der Erklärung des Vorstands zur Unternehmensführung im Konzernlagebericht, Kapitel "Corporate Governance" beschrieben, dauerhaft auf der Internetseite der Talanx AG zugänglich gemacht worden (https://www.talanx.com/de/talanx_ gruppe/corporate_governance/entsprechenserklaerung).
Vorstand und Aufsichtsrat unseres börsennotierten Tochterunternehmens Hannover Rück SE haben am 8. November 2023 die Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und den Aktionären über die Veröffentlichung im Geschäftsbericht zugänglich gemacht. Auf der Homepage der Hannover Rück SE finden Sie neben der aktuellen auch alle bisherigen Entsprechenserklärungen der Gesellschaft (https://www.hannover-rueck.de/189536/entsprechenserklaerung).
Mit Kaufvertrag vom 27. Mai 2023 übernahm die Inversiones HDI Limitada, Santiago, Chile eine 100-prozentige Konzerntochter der HDI International AG, Hannover, Deutschland (HINT), im Segment Privat- und Firmenversicherung International 100 % der Anteile an der Liberty Compañia de Seguros Generales S. A., Santiago, Chile, und sämtlicher verbundener Holding- und Servicegesellschaften. Weiter übernimmt mit diesem Vertrag die Saint Honoré Iberia S. L., Madrid, Spanien, ebenfalls eine 100-prozentige Konzerntochter der HINT, 100 % der Anteile an den Gesellschaften Liberty Seguros S. A., Bogota, Kolumbien, und Liberty Seguros S. A., Quito, Ecuador, nebst sämtlicher verbundener Holding- und Servicegesellschaften. Auf Basis der getroffenen Vereinbarungen wird der Konzern den Erwerb zum 1. März 2024 (Erstkonsolidierungszeitpunkt) abbilden. Der besicherte Kaufpreis (443 Mio. EUR) wurde vollständig in bar beglichen. Eine Aussage über die Höhe der erworbenen Vermögenswerte und Schulden und über die Höhe des Goodwills kann aufgrund des kurzen Zeitraums zwischen Erwerb und Aufstellung dieses Geschäftsberichtes nicht getroffen werden.
Die nachfolgenden Angaben nehmen wir gemäß § 313 Absatz 2 HGB sowie gemäß IFRS 12.10 (a) (i) zum Konzernabschluss der Talanx AG vor.
| %-Anteil am Kapital 1 | |
| Inland | |
| Ampega Asset Management GmbH, Köln 3, 13 | 100,00 |
| Ampega Investment GmbH, Köln 13 | 100,00 |
| Ampega-nl-Euro-DIM-Fonds, Köln 16 | 100,00 |
| Ampega-nl-Global-Fonds, Köln 16 | 100,00 |
| Ampega-nl-Rent-Fonds, Köln 16 | 100,00 |
| Ampega-Vienna-Bonds-Master-Fonds-Deutschland, Köln 16 | 100,00 |
| cor F. 25. GmbH &Co. KG, Berlin 4 | 100,00 |
| E+S Rückversicherung AG, Hannover | 64,79 |
| EURO-Rent 3 Master, Köln 16 | 100,00 |
| FUNIS GmbH &Co. KG, Hannover | 100,00 |
| Gerling Immo Spezial 1, Köln 16 | 100,00 |
| GKL SPEZIAL RENTEN, Köln 16 | 100,00 |
| Hannover Beteiligungsgesellschaft mbH, Hannover | 100,00 |
| Hannover RE AA PE Partners III GmbH &Co. KG, Hannover | 100,00 |
| Hannover Re Euro PE Holdings II GmbH &Co. KG, Hannover | 100,00 |
| Hannover Re Euro RE Holdings GmbH, Hannover | 100,00 |
| Hannover Re Global Alternatives GmbH &Co. KG, Hannover | 100,00 |
| Hannover Re Global Holding GmbH, Hannover | 100,00 |
| Hannover Rück Beteiligung Verwaltungs-GmbH, Hannover | 100,00 |
| Hannover Rück SE, Hannover | 50,22 |
| HD Real Assets GmbH &Co. KG, Köln 4 | 100,00 |
| HDI AG, Hannover 3, 13 | 100,00 |
| HDI AI EUR Beteiligungs-GmbH, Köln 3, 13 | 100,00 |
| HDI AI USD Beteiligungs-GmbH, Köln 3, 13 | 100,00 |
| HDI Deutschland AG, Hannover 3, 13 | 100,00 |
| HDI Deutschland Bancassurance Communication Center GmbH, Hilden 3, 13 | 100,00 |
| HDI Deutschland Bancassurance GmbH, Hilden 3, 13 | 100,00 |
| HDI Deutschland Bancassurance Kundenmanagement GmbH &Co. KG, Hilden 4 | 100,00 |
| HDI Global Network AG, Hannover 13 | 100,00 |
| HDI Global SE Absolute Return, Köln 16 | 100,00 |
| HDI Global SE, Hannover 13 | 100,00 |
| HDI Global Specialty Holding GmbH, Hannover 13 | 100,00 |
| HDI Global Specialty SE, Hannover | 100,00 |
| HDI Globale Equities, Köln 16 | 100,00 |
| HDI International AG, Hannover 3, 13 | 100,00 |
| HDI Lebensversicherung AG, Köln | 100,00 |
| HDI next GmbH, Rostock 3,13 | 100,00 |
| HDI Pensionsfonds AG, Hilden 13 | 100,00 |
| HDI Pensionskasse AG, Köln | 100,00 |
| HDI Pensionsmanagement AG, Köln 3, 13 | 100,00 |
| HDI Risk Consulting GmbH, Hannover 3, 13 | 100,00 |
| HDI Versicherung AG, Hannover 13 | 100,00 |
| HDI-Gerling Sach Industrials Master, Köln 16 | 100,00 |
| HGLV-Financial, Köln 16 | 100,00 |
| HINT Europa Beteiligungs AG &Co. KG, Hannover 4 | 100,00 |
| HLV Aktien, Köln 16 | 100,00 |
| HLV Alternative Investment Beteiligungen (HLV AIF)/279, Köln 16 | 100,00 |
| HLV Municipal Fonds, Köln 16 | 100,00 |
| HLV Real Assets GmbH &Co. KG, Köln 4 | 100,00 |
| HNG Hannover National Grundstücksverwaltung GmbH &Co. KG, Hannover 4 | 100,00 |
| HPK Alternative Investment Beteiligungen/283, Köln 16 | 100,00 |
| HPK Corporate, Köln 16 | 100,00 |
| HPK Köln offene Investment GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| HR AI Komplementär GmbH, Hannover | 100,00 |
| HR GLL Central Europe GmbH &Co. KG, München 5 | 99,99 |
| HR GLL Central Europe Holding GmbH, München 9 | 100,00 |
| HV Aktien, Köln 16 | 100,00 |
| Infrastruktur Ludwigsau GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| KOP4 GmbH &Co. KG, München | 79,56 |
| Leben Köln offene Investment GmbH &Co. KG 1, Köln | 100,00 |
| Leben Köln offene Investment GmbH &Co. KG 3, Köln | 100,00 |
| Leben Köln offene Investment GmbH &Co. KG 5, Köln | 100,00 |
| Lifestyle Protection AG, Hilden 13 | 100,00 |
| Lifestyle Protection Lebensversicherung AG, Hilden 13 | 100,00 |
| LPV Lebensversicherung AG, Hilden 13 | 100,00 |
| LPV Versicherung AG, Hilden 13 | 100,00 |
| neue leben Holding AG, Hamburg | 67,50 |
| neue leben Lebensversicherung AG, Hamburg 13 | 100,00 |
| neue leben Unfallversicherung AG, Hamburg 13 | 100,00 |
| NL Leben offene Investment GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| nl LV Alternative Investment Beteiligungen (NLL AIF)/281, Köln 16 | 100,00 |
| nl LV Municipal Fonds, Köln 16 | 100,00 |
| NL Master, Köln 16 | 100,00 |
| PB Leben offene Investment GmbH &Co. KG 2, Köln | 100,00 |
| PB Leben offene Investment GmbH &Co. KG 3, Köln | 100,00 |
| PBL Alternative Investment Beteiligungen/282, Köln 16 | 100,00 |
| Qualität &Sicherheit, Köln 16 | 100,00 |
| Riethorst Grundstücksgesellschaft AG &Co. KG, Hannover 4 | 100,00 |
| TAL Aktien, Köln 16 | 100,00 |
| TAL Alternative Investment Beteiligungen (TAL AIF)/280, Köln 16 | 100,00 |
| Talanx AG, Hannover | 100,00 |
| Talanx Deutschland Real Estate Value, Köln 16 | 100,00 |
| Talanx Infrastructure France 1 GmbH, Köln | 100,00 |
| Talanx Infrastructure France 2 GmbH, Köln | 100,00 |
| Talanx Infrastructure Portugal 2 GmbH, Köln | 100,00 |
| Talanx Reinsurance Broker GmbH, Hannover 3, 13 | 100,00 |
| TAL-Corp, Köln 16 | 100,00 |
| TARGO Leben offene Investment GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| TARGO Lebensversicherung AG, Hilden 13 | 100,00 |
| TARGO Versicherung AG, Hilden 13 | 100,00 |
| TD Real Assets GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| TD-BA Private Equity GmbH &Co. KG, Köln 4 | 100,00 |
| TD-Sach Private Equity GmbH &Co. KG, Köln 4 | 100,00 |
| Windfarm Bellheim GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| Windpark Mittleres Mecklenburg GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| Windpark Parchim GmbH &Co. KG, Köln | 51,00 |
| Windpark Rehain GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| Windpark Sandstruth GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| Windpark Vier Fichten GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| WP Berngerode GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| WP Mörsdorf Nord GmbH &Co. KG, Köln | 100,00 |
| Zweite Riethorst Grundstücksgesellschaft AG &Co. KG, Hannover 4 | 100,00 |
| Ausland | |
| 101BOS LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 111ORD, LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 140EWR, LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 193 BCN, S. L., Madrid, Spanien 9 | 100,00 |
| 590ATL LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 1600FLL LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 1375MCO LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 2530AUS LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 320AUS LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 3290ATL LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 3541 PRG s. r. o., Prag, Tschechien 9 | 100,00 |
| 402 Santa Monica Blvd, LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 7550BWI LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 7550IAD LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 7653BWI LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 7659BWI LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 11809AUS LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| 92601 BTS s. r. o., Bratislava, Slowakei 9 | 100,00 |
| 975 Carroll Square, LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| Akvamarin Beta, s. r. o., Prag, Tschechien 9 | 100,00 |
| Annuity Reinsurance Cell A1 (ARCA1), Hamilton, Bermuda | 100,00 |
| APCL Corporate Director No. 1 Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| APCL Corporate Director No. 2 Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Apoquindo 5400 Chile Holding S. A., Santiago, Chile 6 | 100,00 |
| Apoquindo CL SpA, Santiago, Chile 6 | 100,00 |
| Argenta Continuity Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Employee LLP, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta General Partner II LLP, Edinburgh, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta General Partner Limited, Edinburgh, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Holdings Limited, London, Vereinigtes Königreich 5 | 100,00 |
| Argenta International Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta LLP Services Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Private Capital Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Secretariat Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta SLP Continuity Limited, Edinburgh, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Syndicate Management Limited, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Tax &Corporate Services Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Underwriting Asia Pte. Ltd., Singapore, Singapur 8 | 100,00 |
| Argenta Underwriting (Europe) Limited, Dublin, Irland 8 | 100,00 |
| Argenta Underwriting No. 1 Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Underwriting No. 2 Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Underwriting No. 3 Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Underwriting No. 4 Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Underwriting No. 7 Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Underwriting No. 9 Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Underwriting No. 10 Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Argenta Underwriting No. 11 Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| ASF Spectrum Limited, George Town, Kaimaninseln 10 | 100,00 |
| Bowen Investment Limited Partnership, Auckland, Neuseeland 10 | 80,00 |
| Broadway 101, LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| Callisto, Mailand, Italien 9 | 100,00 |
| CC Aeolus Pte. Ltd., Singapur, Singapur 10 | 100,00 |
| CC Anchor Pte. Ltd., Singapur, Singapur 10 | 100,00 |
| Commercial &Industrial Acceptances (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 7 | 85,00 |
| Compass Insurance Company Ltd., Johannesburg, Südafrika 7 | 100,00 |
| Europa Millennium Financial Service Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia, Breslau, Polen | 80,00 |
| Ferme Eolienne des Mignaudieres SNC, Toulouse, Frankreich | 100,00 |
| Ferme Eolienne du Confolentais SNC, Toulouse, Frankreich | 100,00 |
| Fiba Sigorta A. Ş., Istanbul, Türkei | 50,00 |
| Film &Entertainment Underwriters SA (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 7 | 100,00 |
| Firedart Engineering Underwriting Managers (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 7 | 100,00 |
| Fountain Continuity Limited, Edinburgh, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| FRACOM FCP, Paris, Frankreich 16 | 100,00 |
| Funderburk Lighthouse Limited, Grand Cayman, Kaimaninseln | 100,00 |
| G5 Aconcagua Fundo Renta Fixa Referenciado DI, São Paulo, Brasilien 16 | 100,00 |
| Garagesure Consultants and Acceptances (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 7 | 90,00 |
| Glencar Insurance Company, Orlando, USA | 100,00 |
| Glencar Underwriting Managers, Inc., Chicago, USA | 100,00 |
| GLL HRE CORE Properties, L. P., Wilmington, USA 6 | 99,90 |
| Hannover Finance, Inc., Wilmington, USA | 100,00 |
| Hannover Finance (Luxembourg) S. A., Leudelange, Luxemburg | 100,00 |
| Hannover Finance (UK) Ltd., London, Vereinigtes Königreich | 100,00 |
| Hannover Life Reassurance Company of America (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda | 100,00 |
| Hannover Life Reassurance Company of America, Orlando, USA | 100,00 |
| Hannover Life Re of Australasia Ltd., Sydney, Australien | 100,00 |
| Hannover Re (Bermuda) Ltd., Hamilton, Bermuda | 100,00 |
| Hannover Re Holdings (UK) Ltd., London, Vereinigtes Königreich | 100,00 |
| Hannover Re (Ireland) Designated Activity Company, Dublin, Irland | 100,00 |
| Hannover Re Real Estate Holdings, Inc., Orlando, USA 5 | 100,00 |
| Hannover Re South Africa Limited, Johannesburg, Südafrika 7 | 100,00 |
| Hannover Africa Limited, Johannesburg, Südafrika 7, 15 | 100,00 |
| Hannover Reinsurance Group Africa (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 5 | 100,00 |
| Hannover ReTakaful B. S. C. (c), Manama, Bahrain | 100,00 |
| Hannover Services (UK) Ltd., London, Vereinigtes Königreich | 100,00 |
| HDI Assicurazioni S. p. A., Rom, Italien | 100,00 |
| HDI Global Insurance Company, Chicago, USA | 100,00 |
| HDI Global SA Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 |
| HDI Global Seguros S. A., Mexiko-Stadt, Mexiko | 100,00 |
| HDI Global Seguros S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| HDI Fiba Emeklilik A. Ş., Istanbul, Türkei | 60,00 |
| HDI Immobiliare S. r. l., Rom, Italien | 100,00 |
| HDI Katılım Sigorta A. Ş., Istanbul, Türkei | 100,00 |
| HDI Reinsurance (Ireland) SE, Dublin, Irland | 100,00 |
| HDI Seguros S. A., Bogotá, Kolumbien | 99,37 |
| HDI Seguros S. A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 |
| HDI Seguros S. A. de C. V., León, Mexiko | 99,76 |
| HDI Seguros S. A., Las Condes, Chile | 99,95 |
| HDI Seguros S. A., Montevideo, Uruguay | 100,00 |
| HDI Seguros S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| HDI Seguros do Brasil S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| HDI Sigorta A. Ş., Istanbul, Türkei | 100,00 |
| HDI Specialty Insurance Company, Illinois, USA | 100,00 |
| HDI Versicherung AG (Österreich), Wien, Österreich | 100,00 |
| Highgate Sp. z o. o., Warschau, Polen 9 | 100,00 |
| Hospitality Industrial and Commercial Underwriting Managers (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 7 | 85,00 |
| HR GLL CDG Plaza S. r. l., Bukarest, Rumänien 9 | 100,00 |
| HR GLL Europe Holding S. à r. l., Luxemburg, Luxemburg 9 | 100,00 |
| HR GLL Griffin House SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNÓSCIA, Warschau, Polen 9 | 100,00 |
| HR GLL Liberty Corner SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNÓSCIA, Warschau, Polen 9 | 100,00 |
| HR US Infra Debt LP, George Town, Kaimaninseln | 99,99 |
| HR US Infra Equity LP, Wilmington, USA 6 | 99,99 |
| HRE Core Properties Chile Holding SpA, Santiago, Chile 6 | 100,00 |
| ICAV Amissima Multi Credit Assets, Mailand, Italien 16 | 100,00 |
| INCHIARO LIFE Designated Activity Company, Dublin, Irland | 100,00 |
| Indiana Lumbermens Insurance Company, Indianapolis, USA | 100,00 |
| Indiana Seguros S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| Infrastorm Co-Invest 1 SCA, Luxemburg, Luxemburg | 100,00 |
| InLinea S. p. A., Rom, Italien | 100,00 |
| Integra Insurance Solutions Limited, Bradford, Vereinigtes Königreich | 100,00 |
| Inter Hannover (No. 1) Limited, London, Vereinigtes Königreich | 100,00 |
| Inversiones HDI Limitada, Santiago, Chile | 100,00 |
| KBC ALFA Specjalistyczny Fundusz Inwestycyjny Otwarty, Warschau, Polen 16 | 100,00 |
| Landmark Underwriting Agency (Pty) Ltd., Bloemfontein, Südafrika 7 | 65,50 |
| Le Chemin de La Milaine S. N. C, Lille, Frankreich | 100,00 |
| Leine Investment General Partner S. à r. l., Luxemburg, Luxemburg | 100,00 |
| Leine Investment SICAV-SIF, Luxemburg, Luxemburg | 100,00 |
| Le Louveng S. A. S., Lille, Frankreich | 100,00 |
| Le Souffle des Pellicornes S. N. C, Lille, Frankreich | 100,00 |
| Les Vents de Malet S. N. C, Lille, Frankreich | 100,00 |
| Liberty International Brasil Ltda, São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| Liberty Seguros S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| Lireas Holdings (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 7 | 70,00 |
| M8 Property Trust, Sydney, Australien 10 | 100,00 |
| Magdalena CL SpA, Santiago, Chile 6 | 100,00 |
| Magdalena Chile Holding S. A., Santiago, Chile 6 | 100,00 |
| Markham Real Estate Partners (KSW) Pty Limited, Sydney NSW, Australien 10 | 100,00 |
| Morea Limited Liability Company, Tokio, Japan 10 | 99,00 |
| MUA Insurance Acceptances (Pty) Ltd., Kapstadt, Südafrika 7 | 100,00 |
| Names Taxation Service Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Nashville West, LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| Ombú CL SpA, Santiago, Chile 6 | 100,00 |
| Ombú Chile Holding S. A., Santiago, Chile 6 | 100,00 |
| PAG Real Estate Asia Select Fund Limited, George Town, Kaimaninseln 5 | 100,00 |
| Peace G. K., Tokio, Japan 10 | 99,00 |
| Perola Negra FIP Multiestratégia IE, São Paulo, Brasilien 16 | 100,00 |
| PLC Elite Mexico Logistics, S. de R. L. de C. V., Mexiko-Stadt, Mexiko 6 | 100,00 |
| Protecciones Esenciales S. A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 |
| Real Assist (Pty) Ltd., Pretoria, Südafrika 7 | 51,00 |
| Residual Services Corporate Director Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| Residual Services Limited, London, Vereinigtes Königreich 8 | 100,00 |
| River Terrace Parking, LLC, Wilmington, USA 6 | 100,00 |
| Rocky G. K., Tokio, Japan 10 | 99,00 |
| Saint Honoré Iberia S. L., Madrid, Spanien | 100,00 |
| Sand Lake Re, Inc., Burlington, USA | 100,00 |
| Santander Auto S. A., São Paulo - Vila Olimpia, Brasilien | 50,00 |
| SOMPO SEGUROS FUNDO DE INVESTIMENTO RENDA FIXA, São Paulo, Brasilien 16 | 100,00 |
| Star Grafton One S. à r. l., Luxemburg, Luxemburg | 100,00 |
| Svedea AB, Stockholm, Schweden | 100,00 |
| Towarzystwo Ubezpieczeń Europa S. A., Breslau, Polen | 50,00 |
| Towarzystwo Ubezpieczeń i Reasekuracji WARTA S. A., Warschau, Polen | 75,74 |
| Towarzystwo Ubezpieczeń na Życie Europa S. A., Breslau, Polen | 100,00 |
| Towarzystwo Ubezpieczeń na Życie "WARTA" S. A., Warschau, Polen | 100,00 |
| Transit Underwriting Managers (Pty) Ltd., Durban, Südafrika 7 | 90,00 |
| Ubitech Hub Pte. Ltd., Singapur, Singapur 10 | 100,00 |
| %-Anteil am Kapital 1 | |
| Inland | |
| Ampega BasisPlus Rentenfonds I, Köln 16 | 33,33 |
| Fair Claims GmbH, Hannover 13 | 100,00 |
| FVB Gesellschaft für Finanz- und Versorgungsberatung mbH, Osnabrück 13 | 100,00 |
| HDI Deutschland Bancassurance Kundenmanagement Komplementär GmbH, Hilden | 100,00 |
| HDI Global Specialty Schadenregulierung GmbH, Hannover 13 | 100,00 |
| HEPEP IV Komplementär GmbH, Köln | 100,00 |
| HILSP Komplementär GmbH, Hannover | 100,00 |
| HINT Beteiligungen GmbH, Hannover | 100,00 |
| Infrastruktur Windpark Vier Fichten GbR, Bremen | 83,34 |
| IVEC Institutional Venture and Equity Capital GmbH, Köln | 100,00 |
| mantel + schölzel AG, Kassel 13 | 100,00 |
| mertus 313. GmbH, Frankfurt am Main | 100,00 |
| Talanx Direct Infrastructure 1 GmbH, Köln | 100,00 |
| Talanx Infrastructure Portugal GmbH, Köln | 100,00 |
| TAM AI Komplementär GmbH, Köln | 100,00 |
| SSV Schadenschutzverband GmbH, Hannover 13 | 100,00 |
| Ausland | |
| Bristol Re Ltd., Hamilton, Bermuda | 100,00 |
| Danae, Inc., Wilmington, USA | 100,00 |
| Desarrollo de Consultores Profesionales en Seguros S. A. de C. V., León, Guanajuato, Mexiko | 100,00 |
| Dynastic Underwriting Limited, London, Vereinigtes Königreich | 100,00 |
| Facil Assist Servicos de Assistencia 24 Horas Ltda, São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| Hannover Mining Engineering Services LLC, Itasca, USA | 100,00 |
| Hannover Re Consulting Services India Private Limited, Mumbai, Indien | 100,00 |
| Hannover Re Risk Management Services India Private Limited, Neu-Delhi, Indien | 100,00 |
| Hannover Re Services Italy S. r. l., Mailand, Italien | 100,00 |
| Hannover Re Services Japan, Tokio, Japan | 100,00 |
| Hannover Re Services USA, Inc., Itasca, USA | 100,00 |
| Hannover Rück SE Escritório de Representação no Brasil Ltda., Rio de Janeiro, Brazil | 100,00 |
| Hannover Services (México) S. A. de C. V., Mexiko-Stadt, Mexiko | 100,00 |
| HDI Global Insurance Limited Liability Company, Moskau, Russland | 100,00 |
| HDI Global Network AG Escritório de Representação no Brasil Ltda, São Paulo, Brazil | 100,00 |
| HDI GLOBAL SE - UK SERVICES LIMITED, London, Vereinigtes Königreich | 100,00 |
| Heuberg S. L. U., Barcelona, Spanien | 100,00 |
| HR Hannover Re, Correduría de Reaseguros, S. A., Madrid, Spanien | 100,00 |
| Inter Hannover (No. 2) Limited, London, Vereinigtes Königreich | 100,00 |
| Liberty Agrega Servicos Ltda, São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| Svedea Skadeservice AB, Stockholm, Schweden | 100,00 |
| %-Anteil am Kapital 1 | |
| Kaith Re Ltd., Hamilton, Bermuda | 90,40 |
| Kubera Insurance (SAC) Ltd., Hamilton, Bermuda | 100,00 |
| LI RE, Hamilton, Bermuda | 100,00 |
| %-Anteil am Kapital 1 | |
| Inland | |
| HANNOVER Finanz GmbH, Hannover | 27,78 |
| neue leben Pensionskasse AG, Hamburg | 49,00 |
| WeHaCo Unternehmensbeteiligungs-GmbH, Hannover | 40,00 |
| Ausland | |
| Clarendon Transport Underwriting Managers (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 7 | 32,67 |
| Inqaku FC (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 7 | 21,03 |
| Investsure Technologies Proprietary Limited, Johannesburg, Südafrika 7 | 32,26 |
| Monument Insurance Group Limited, Hamilton, Bermuda | 20,00 |
| PVI Holdings Joint Stock Corporation, Cau Giay, Vietnam | 51,50 |
| %-Anteil am Kapital 1 | |
| Inland | |
| HMG Amerigo-Vespucci-Platz 2 GmbH &Co. Geschlossene Investment KG, Hamburg | 50,00 |
| HMG Frankfurter Straße 100 GmbH &Co. geschlossene Investment KG, Hamburg | 50,00 |
| HMG Gasstraße 25 GmbH &Co. geschlossene Investment KG, Hamburg | 40,24 |
| Ausland | |
| Escala Braga - Sociedade Gestora de Edifício, S. A., Braga, Portugal | 49,00 |
| Escala Parque - Gestão de Estacionamento, S. A., Linhó, Portugal | 49,00 |
| Escala Vila Franca - Sociedade Gestora de Edifício, S. A., Linhó, Portugal | 49,00 |
| IBERIA TERMOSOLAR 1, S. L., Badajoz, Spanien | 71,06 |
| PNH Parque - Do Novo Hospital, S. A., Linhó, Portugal | 49,00 |
| %-Anteil am Kapital 1 | |
| Inland | |
| hector digital GmbH, Marpingen | 19,00 |
| MachDigital GmbH, Neunkirchen | 49,00 |
| VOV GmbH, Köln | 35,25 |
| Ausland | |
| Assi 90 S. r.l., Mailand, Italien 15 | 39,75 |
| Bond I. T. Ltd., Herzliya, Israel | 21,94 |
| Falcon Risk Holdings LLC, Dallas, USA | 40,00 |
| Reaseguradora del Ecuador S. A., Guayaquil, Ecuador | 30,00 |
| Trinity Underwriting Managers Limited, Toronto, Kanada | 19,70 |
| %-Anteil am Kapital 1 | |
| Joint HR MR Private Equity GmbH, München (vormals: MR Beteiligungen 23. GmbH, München) | 50,00 |
| %-Anteil am Kapital 1 | |
| DDBR1, Köln | 50,00 |
| %-Anteil am Kapital 1 | |
| Inland | |
| Finance-Gate Software GmbH, Berlin | 40,00 |
| Ausland | |
| C-QUADRAT Ampega Asset Management Armenia LLC, Eriwan, Armenien | 25,10 |
| %-Anteil am Kapital 1 |
Eigenkapital
2
in Tausend |
Ergebnis vor Gewinnabführung
2
in Tausend |
||
| Inland | ||||
| Hannover America Private Equity Partners II GmbH &Co. KG, Hannover 12 | 14,45 | EUR | 1.027.077 | 60.859 |
| Hannover Re Euro PE Holdings GmbH &Co. KG, Hannover 12 | 14,45 | EUR | 585.849 | 42.774 |
| Neue SEBA Beteiligungsgesellschaft mbH, Nürnberg 17 | 22,17 | EUR | 92.366 | 7.742 |
| PT Beteiligungs GmbH, Hannover 11 | 29,41 | - | - | - |
| Ausland | ||||
| Different Technology (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 12 | 12,30 | ZAR | 28.586 | -520 |
| FLS Group AG, Baar, Schweiz | 19,73 | CHF | 5.247 | -1.092 |
| Ignite Thailand Holdings Ltd.., Hong Kong, China | 15,11 | HKD | 363.778 | 119.561 |
| Kopano Ventures (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 7, 14 | 29,05 | - | - | - |
| Meribel Mottaret Limited, St. Helier, Jersey 17 | 18,96 | - | - | - |
| Mosaic Insurance Holdings Limited, Hamilton, Bermuda | 14,35 | USD | 5.530 | -17.432 |
| Pineapple Tech (Pty) Ltd., Johannesburg, Südafrika 7, 12 | 10,40 | ZAR | 338.447 | -107.487 |
| Sureify Labs, Inc., Wilmington, USA | 10,01 | USD | 2.653 | -9.894 |
| YOUPLUS Holding AG, Zürich, Schweiz 17 | 15,00 | - | - | - |
| %-Anteil am Kapital 1 | |
| Inland | |
| Extremus Versicherungs-AG, Köln | 13,00 |
| M 31 Beteiligungsgesellschaft mbH &Co. Energie KG, Düsseldorf | 8,90 |
| Ausland | |
| Acte Vie S. A. Schiltigheim, Frankreich | 9,38 |
3 Die Erleichterungen gemäß §
264 Absatz 3 HGB wurden in Anspruch genommen
4 Die Befreiungsvorschrift gemäß
§ 264b HGB wurde in Anspruch genommen
5 Die Gesellschaft erstellt einen eigenen
Teilkonzernabschluss
6 In den Teilkonzernabschluss der Hannover Re
Real Estate Holdings, Inc. einbezogen
7 In den Teilkonzernabschluss der Hannover
Reinsurance Group Africa (Pty) Ltd. einbezogen
8 In den Teilkonzernabschluss der Argenta
Holdings Limited einbezogen
9 In den Teilkonzernabschluss der HR GLL Central
Europe GmbH &Co. KG einbezogen
10 In den Teilkonzernabschluss der PAG Real
Estate Asia Select Fund Limited einbezogen
12 Zahlen zum Geschäftsjahresende 2023
vorläufig/untestiert
13 Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag
14 Die Gesellschaft ist inaktiv
15 Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation
17 Angaben zum Eigenkapital und Ergebnis
unterbleiben gemäß § 313 Absatz 3 HGB
Wir definieren die Zweigniederlassung einer Konzerngesellschaft als einen nicht rechtsfähigen, von der Konzerngesellschaft räumlich und organisatorisch getrennten Unternehmensteil, der im Innenverhältnis weisungsgebunden agiert und im Markt selbstständig auftritt.
Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Gesellschaften des Talanx Konzerns unterhalten Zweigniederlassungen, die wir für das Verständnis der Lage des Konzerns als wesentlich betrachten
|
Versicherungsumsatz
1
in Mio. |
||
| Hannover Rück SE | ||
| Hannover Re UK Life Branch, London, Vereinigtes Königreich | EUR | 419 |
| Hannover Rück SE India Branch, Mumbai, Indien | EUR | 139 |
| Hannover Rück SE Canadian Branch, Toronto, Kanada | EUR | 637 |
| Hannover Rück SE Korea Branch, Seoul, Südkorea | EUR | 12 |
| Hannover Rück SE Shanghai Branch, Shanghai, China | EUR | 1.137 |
| Hannover Rück SE Succursale Française, Paris, Frankreich | EUR | 501 |
| Hannover Rück SE Hong Kong Branch, Wanchai, Hongkong | EUR | 218 |
| Hannover Rück SE Tyskland Filial, Stockholm, Schweden | EUR | 289 |
| Hannover Rueck SE Australian Branch, Sydney, Australien | EUR | 675 |
| Hannover Rueck SE Bahrain Branch, Manama, Bahrain | EUR | 115 |
| Hannover Rueck SE Malaysian Branch, Kuala Lumpur, Malaysia | EUR | 820 |
| HDI Global SE | ||
| HDI Global SE - Australian Branch, Sydney, Australien | EUR | 331 |
| HDI Global SE - Branch for Belgium, Brüssel, Belgien | EUR | 344 |
| HDI Global SE - Direction pour la France, Paris, Frankreich | EUR | 707 |
| HDI Global SE - the Netherlands, Amsterdam, Niederlande | EUR | 253 |
| HDI Global SE - UK, London, Vereinigtes Königreich | EUR | 501 |
| HDI Lebensversicherung AG | ||
| HDI Lebensversicherung AG - Niederlassung Österreich, Wien, Österreich 2 | EUR | 88 |
| HDI Versicherung AG (Österreich) | ||
| HDI Versicherung AG (Österreich) - Niederlassung Tschechien | EUR | 25 |
| HDI Global Specialty SE | ||
| HDI Global Specialty SE, Australian Branch, Sydney, Australien | EUR | 248 |
| HDI Global Specialty SE, Canadian Branch, Toronto, Kanada | EUR | 246 |
| HDI Global Specialty SE, Scandinavian Branch, Stockholm, Schweden | EUR | 471 |
| HDI Global Specialty SE, UK Branch, London, Vereinigtes Königreich | EUR | 926 |
2 Zahlen zum Geschäftsjahresende 2023
vorläufig/untestiert
Darüber hinaus unterhalten andere Gesellschaften des Talanx Konzerns weitere, einzeln und insgesamt für den Konzern als nicht wesentlich einzustufende Zweigniederlassungen.
Aufgestellt und damit zur Veröffentlichung freigegeben am 5. März 2024 in Hannover.
Der Vorstand
Torsten Leue, Vorsitzender
Jean-Jacques Henchoz
Dr. Wilm Langenbach
Dr. Edgar Puls
Caroline Schlienkamp
Jens Warkentin
Dr. Jan Wicke
An die Talanx AG, Hannover
Wir haben den Konzernabschluss der Talanx AG, Hannover, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Aufstellung der Veränderung des Konzern-Eigenkapitals und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich wesentlicher Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Talanx AG, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Konzernlageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Konzernlageberichts. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:
1 Bewertung von Kapitalanlagen unter Verwendung von nicht am Markt beobachtbaren Parametern und zukunftsgerichteten Informationen
2 Bewertung bestimmter versicherungstechnischer Schulden
Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:
1 Sachverhalt und Problemstellung
2 Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse
3 Verweis auf weitergehende Informationen
Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:
1 Im Konzernabschluss werden Kapitalanlagen in Höhe von € 147.868 Mio (87,3 % der Bilanzsumme) ausgewiesen.
Von diesen Kapitalanlagen werden Vermögenswerte in Höhe von € 129.020 Mio zum beizulegenden Zeitwert bewertet, wovon wiederum Zeitwerte in Höhe von € 13.945 Mio mit Bewertungsmodellen oder auf Basis von Wertindikationen Dritter ermittelt werden. Zu den betreffenden Kapitalanlagen zählen insbesondere nicht börsengehandelte Wertpapiere, sonstige Darlehen, Derivate sowie Investitionen in Infrastruktur, Private Equity und Immobilien.
Von den im Konzernabschluss ausgewiesenen Kapitalanlagen werden finanzielle Vermögenswerte in Höhe von € 4.124 Mio zu fortgeführten Anschaffungskosten und € 110.171 Mio erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis bewertet. Davon entfallen € 108.641 Mio auf Fremdkapitalinstrumente, bei denen zum Stichtag zur Berücksichtigung von Wertminderungen für erwartete Kreditverluste entsprechend den seit dem 1. Januar 2023 anzuwendenden Regelungen des IFRS 9 eine Risikovorsorge (Expected Credit Loss) in Höhe von insgesamt € 294 Mio gebildet wird.
Die Bewertung von Kapitalanlagen, deren beizulegender Zeitwert anhand von Bewertungsmodellen oder Wertindikationen Dritter bestimmt werden müssen, ist mit Unsicherheit behaftet, da für die Bewertung nicht an einem aktiven Markt beobachtbare Eingangsparameter verwendet werden bzw. nicht in jedem Fall Vergleichswerte vorliegen und daher auch Schätzwerte herangezogen werden. In die Modellbewertung zur Berücksichtigung von Wertminderungen für erwartete Kreditverluste fließen zudem zukunftsorientierte makroökonomische Prognosen ein.
Modellbewertete Kapitalanlagen unterliegen aufgrund einer geringeren Objektivierbarkeit sowie den zugrundeliegenden Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen der gesetzlichen Vertreter einem erhöhten Bewertungsrisiko. Da die angewandten Schätzungen und Annahmen, insbesondere solche mit Bezug auf Zinsen und Zahlungsströme, sowie die angewandten Bewertungsmethoden ggf. wesentliche Auswirkungen auf die Bewertung dieser Kapitalanlagen und auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns haben können und zudem umfangreiche Anhangangaben zu Bewertungsmethoden und Ermessensspielräumen erforderlich sind, war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
2 Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Angemessenheit und Wirksamkeit der Kontrollen zur Bewertung modellbewerteter und anhand Wertindikationen Dritter bewerteter Kapitalanlagen beurteilt. Darüber hinaus haben wir unter anderem die Integrität der zugrundeliegenden Daten und den Prozess zur Ermittlung von in die Bewertung eingehenden Annahmen, Schätzungen und zukunftsgerichteten Informationen gewürdigt.
Mit Unterstützung unserer internen Bewertungsspezialisten haben wir auch die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Methoden zur Ermittlung der Zeitwerte und der dabei verwendeten Parameter beurteilt. Die angewandten Methoden und Annahmen zur Berechnung von Bewertungsanpassungen im Geschäftsjahr haben wir mit anerkannten Praktiken und Branchenstandards verglichen und untersucht, inwiefern sie zur sachgerechten bilanziellen Abbildung geeignet sind. Für die Beurteilung der Einbeziehung zukunftsgerichteter Informationen in die modellbasierte Ermittlung der Wertminderung für erwartete Kreditverluste haben wir interne Spezialisten hinzugezogen, die über besondere Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Kreditrisikomodellierung verfügen. Wir haben zudem die im Konzernanhang enthaltenen Angaben zu Bewertungsmethoden und Ermessensspielräumen gewürdigt.
Auf Basis der durchgeführten Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Methoden und Annahmen zur Bewertung bestimmter Kapitalanlagen (modellbewertet und auf Wertindikationen Dritter basierend bewertet) sowie die Berücksichtigung zukunftsgerichteter Informationen bei der Ermittlung der Wertminderung für erwartete Kreditverluste insgesamt geeignet sind und die im Konzernanhang dargestellten Erläuterungen und Angaben sachgerecht sind.
3 Die Angaben des Konzerns zur Bewertung der Kapitalanlagen sind in den Angaben 5 bis 14 des Konzernanhangs enthalten.
1 Im Konzernabschluss werden unter dem Bilanzposten "Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen" Schulden in Höhe von € 130.264 Mio (76,9 % der Konzernbilanzsumme) ausgewiesen, die seit dem 1. Januar 2023 erstmals nach IFRS 17 bilanziert werden. Von den Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen entfallen € 68.543 Mio auf die "Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle", die die Erwartungen über eingetretene, aber noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle erfasst, sowie € 61.720 Mio auf die "Deckungsrückstellung".
Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle stellt die Erwartung des Konzerns über zukünftige Zahlungen für bekannte und unbekannte Schaden- und Leistungsfälle sowie die damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen dar. Zur Schätzung dieser Verpflichtung werden von dem Konzern unterschiedliche Methoden angewendet. Zudem erfordert die Bewertung dieser Rückstellung ein hohes Maß an Ermessensausübung durch die gesetzlichen Vertreter des Konzerns bezüglich zu treffender Annahmen, wie z. B. die Auswirkungen sich verändernder Inflationsraten, Schadenabwicklungsmuster und regulatorische Veränderungen. Ebenfalls haben die gesetzlichen Vertreter bei der Bestimmung des Abzinsungssatzes für die Ermittlung der Rückstellung einen bedeutsamen Ermessensspielraum. Insbesondere die Produktsparten mit geringer Schadenhäufigkeit, hohen Einzelschäden oder langen Schadenabwicklungszeiträumen unterliegen üblicherweise erhöhten Schätzunsicherheiten.
Die Deckungsrückstellung stellt den Barwert der durch den Konzern geschätzten zukünftigen Zahlungsströme dar. Die Bewertung erfolgt auf Basis komplexer aktuarieller Methoden auf der Grundlage umfassender Prozesse zur Ermittlung von Annahmen über künftige Entwicklungen der zu bewertenden Versicherungsportfolios. Im Rahmen der Bewertung der Schulden sind vor allem die Barwerte der geschätzten zukünftigen Zahlungsströme von möglichen wesentlichen Unsicherheiten betroffen. Diese Unsicherheit stammt aus dem mit der Schätzung des Barwerts der Zahlungsströme verbundenen Zufalls-, Änderungs- und Irrtumsrisiko und den hierfür verwendeten Methoden sowie verwendeten finanziellen wie nicht-finanziellen Annahmen. Hierbei wirken insbesondere Annahmen im Zusammenhang mit Zinsen, Kapitalanlageerträgen, Sterblichkeit, Invalidität, Langlebigkeit, Kosten sowie Versicherungsnehmerverhalten wesentlich auf die Bewertung.
Zur Bewertung der versicherungstechnischen Schulden finden das allgemeine Bewertungsmodell (General Measurement Model, GMM), der variable Gebührenansatz (Variable Fee Approach, VFA) und der Prämienallokationsansatz (Premium Allocation Approach, PAA) Anwendung.
Vor diesem Hintergrund und aufgrund der komplexen Ermittlung der zugrundeliegenden Annahmen und Schätzungen der gesetzlichen Vertreter war die Bewertung dieser versicherungstechnischen Schulden im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.
2 Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Angemessenheit ausgewählter Kontrollen des Konzerns zur Auswahl der angewendeten Bewertungsmethoden sowie zur Ermittlung von Annahmen und zur Vornahme von Schätzungen für die Bewertung bestimmter versicherungstechnischer Schulden beurteilt.
Unter Einbindung unserer internen Bewertungsspezialisten haben wir die jeweils angewendeten Bewertungsmethoden und wesentlichen Annahmen mit allgemein anerkannten Bewertungsmethoden und Branchenstandards verglichen und untersucht, inwiefern diese zur Bewertung der versicherungstechnischen Schulden geeignet sind.
Unsere Prüfung beinhaltete auch die Würdigung der Angemessenheit und Integrität der in die Bewertung eingehenden Daten und Annahmen, einschließlich der Einschätzung der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich der Auswirkungen sich verändernder Inflationsraten, sowie das Nachvollziehen von Schadenabwicklungsverläufen. Darüber hinaus haben wir die Höhe der Rückstellung für ausgewählte Produktlinien, insbesondere Produktlinien mit volumenmäßig großen Rückstellungsbeträgen bzw. mit erhöhten Schätzunsicherheiten, nachberechnet. Für diese Produktlinien haben wir die von uns berechneten Beträge mit den durch den Konzern ermittelten Werten für die Rückstellungen verglichen und etwaige Differenzen gewürdigt. Weiterhin haben wir untersucht, ob etwaige Anpassungen von Schätzungen in der Schadenreservierung angemessen dokumentiert und begründet waren. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Beurteilung der Abbildung der verwendeten Zahlungsströme durch die verwendeten IT-Systeme sowie der sachgerechten Herleitung und Verwendung von Annahmen für die Bewertung ausgewählter versicherungstechnischer Schulden.
Auf Basis der von uns durchgeführten Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Methoden, Einschätzungen und Annahmen zur Bewertung bestimmter versicherungstechnischer Schulden insgesamt geeignet sind.
3 Die Angaben des Konzerns zur Bewertung bestimmter Verbindlichkeiten aus ausgestellten Versicherungsverträgen sind in den Angaben 3 und 18 des Konzernanhangs enthalten.
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Konzernlageberichts:
| ― |
die in Abschnitt "Corporate Governance" des Konzernlageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB und § 315d HGB |
| ― |
die in Abschnitt "Nichtfinanzielle Konzernerklärung" des Konzernlageberichts enthaltene nichtfinanzielle Konzernerklärung zur Erfüllung der §§ 315b bis 315c HGB |
| ― |
der Abschnitt "Wirksamkeit des Risikomanagements und des IKS" des Konzernlageberichts |
| ― |
die in Abschnitt "Risikoprofil" des Konzernlageberichts enthaltene Tabelle "Kumulszenarien inklusive Anteile nicht beherrschender Gesellschafter, Auswirkung auf die Eigenmittel" |
Die sonstigen Informationen umfassen zudem
| ― |
den Vergütungsbericht nach § 162 AktG, für den zusätzlich auch der Aufsichtsrat verantwortlich ist |
| ― |
alle übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses, des geprüften Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. |
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
| ― |
wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zu den inhaltlich geprüften Konzernlageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― |
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
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holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
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beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Wir haben gemäß § 317 Abs. 3a HGB eine Prüfung mit hinreichender Sicherheit durchgeführt, ob die in der Datei Talanx_AG_KA+KLB_ ESEF-2023-12-31_de.zip enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts (im Folgenden auch als "ESEF-Unterlagen" bezeichnet) den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat ("ESEF-Format") in allen wesentlichen Belangen entsprechen. In Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften erstreckt sich diese Prüfung nur auf die Überführung der Informationen des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in das ESEF-Format und daher weder auf die in diesen Wiedergaben enthaltenen noch auf andere in der oben genannten Datei enthaltene Informationen.
Nach unserer Beurteilung entsprechen die in der oben genannten Datei enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in allen wesentlichen Belangen den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat. Über dieses Prüfungsurteil sowie unsere im voranstehenden "Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" enthaltenen Prüfungsurteile zum beigefügten Konzernabschluss und zum beigefügten Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 hinaus geben wir keinerlei Prüfungsurteil zu den in diesen Wiedergaben enthaltenen Informationen sowie zu den anderen in der oben genannten Datei enthaltenen Informationen ab.
Wir haben unsere Prüfung der in der oben genannten Datei enthaltenen Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 3a HGB unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben von Abschlüssen und Lageberichten nach § 317 Abs. 3a HGB (IDW PS 410 (06.2022)) und des International Standard on Assurance Engagements 3000 (Revised) durchgeführt. Unsere Verantwortung danach ist im Abschnitt "Verantwortung des Konzernabschlussprüfers für die Prüfung der ESEF-Unterlagen" weitergehend beschrieben. Unsere Wirtschaftsprüferpraxis hat die Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) angewendet.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Erstellung der ESEF-Unterlagen mit den elektronischen Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts nach Maßgabe des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 HGB und für die Auszeichnung des Konzernabschlusses nach Maßgabe des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 2 HGB.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Erstellung der ESEF-Unterlagen zu ermöglichen, die frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - Verstößen gegen die Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat sind.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Prozesses der Erstellung der ESEF-Unterlagen als Teil des Rechnungslegungsprozesses.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die ESEF-Unterlagen frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - Verstößen gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB sind. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - Verstöße gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. |
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gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung der ESEF-Unterlagen relevanten internen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Kontrollen abzugeben. |
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beurteilen wir die technische Gültigkeit der ESEF-Unterlagen, d. h. ob die die ESEF-Unterlagen enthaltende Datei die Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2019/815 in der zum Abschlussstichtag geltenden Fassung an die technische Spezifikation für diese Datei erfüllt. |
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beurteilen wir, ob die ESEF-Unterlagen eine inhaltsgleiche XHTML-Wiedergabe des geprüften Konzernabschlusses und des geprüften Konzernlageberichts ermöglichen. |
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beurteilen wir, ob die Auszeichnung der ESEF-Unterlagen mit Inline XBRL-Technologie (iXBRL) nach Maßgabe der Artikel 4 und 6 der Delegierten Verordnung (EU) 2019/815 in der am Abschlussstichtag geltenden Fassung eine angemessene und vollständige maschinenlesbare XBRL-Kopie der XHTML-Wiedergabe ermöglicht. |
Wir wurden von der Hauptversammlung am 4. Mai 2023 als Konzernabschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 11. Oktober 2023 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2018 als Konzernabschlussprüfer der Talanx AG, Hannover, tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Unser Bestätigungsvermerk ist stets im Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss und dem geprüften Konzernlageberichtsowie den geprüften ESEF-Unterlagen zu lesen. Der in das ESEF-Format überführte Konzernabschluss und Konzernlagebericht - auch die in das Unternehmensregister einzustellenden Fassungen - sind lediglich elektronische Wiedergaben des geprüften Konzernabschlusses und des geprüften Konzernlageberichts und treten nicht an deren Stelle. Insbesondere ist der "Vermerk über die Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts nach § 317 Abs. 3a HGB" und unser darin enthaltenes Prüfungsurteil nur in Verbindung mit den in elektronischer Form bereitgestellten geprüften ESEF-Unterlagen verwendbar.
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Martin Eibl.
Hannover, den 18. März 2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Martin Eibl, Wirtschaftsprüfer
ppa. Philipp Rütter, Wirtschaftsprüfer
An die Talanx Aktiengesellschaft, Hannover
Wir haben die in Abschnitt "Nichtfinanzielle Konzernerklärung" des zusammengefassten Lageberichts enthaltene nichtfinanzielle Konzernerklärung der Talanx AG, Hannover, (im Folgenden die "Gesellschaft") für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 (im Folgenden die "nichtfinanzielle Konzernerklärung") einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit unterzogen.
Nicht Gegenstand unserer Prüfung sind die in der nichtfinanziellen Konzernerklärung genannten externen Dokumentationsquellen oder Expertenmeinungen.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung der nichtfinanziellen Konzernerklärung in Übereinstimmung mit den §§ 315c i. V.m. 289c bis 289e HGB] und Artikel 8 der VERORDNUNG (EU) 2020/852 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 18. Juni 2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/2088 (im Folgenden die "EU-Taxonomieverordnung") und den hierzu erlassenen delegierten Rechtsakten sowie mit deren eigenen in Abschnitt "Klima- und Umweltbelange" der nichtfinanziellen Konzernerklärung dargestellten Auslegung der in der EU-Taxonomieverordnung und den hierzu erlassenen delegierten Rechtsakten enthaltenen Formulierungen und Begriffe.
Diese Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft umfasst die Auswahl und Anwendung angemessener Methoden zur nichtfinanziellen Berichterstattung sowie das Treffen von Annahmen und die Vornahme von Schätzungen zu einzelnen nichtfinanziellen Angaben des Konzerns, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung einer nichtfinanziellen Konzernerklärung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (Manipulation der nichtfinanziellen Erklärung) oder Irrtümern ist.
Die EU-Taxonomieverordnung und die hierzu erlassenen delegierten Rechtsakte enthalten Formulierungen und Begriffe, die noch erheblichen Auslegungsunsicherheiten unterliegen und für die noch nicht in jedem Fall Klarstellungen veröffentlicht wurden. Daher haben die gesetzlichen Vertreter ihre Auslegung der EU-Taxonomieverordnung und der hierzu erlassenen delegierten Rechtsakte im Abschnitt " Klima- und Umweltbelange" der nichtfinanziellen Konzernerklärung niedergelegt. Sie sind verantwortlich für die Vertretbarkeit dieser Auslegung. Aufgrund des immanenten Risikos, dass unbestimmte Rechtsbegriffe unterschiedlich ausgelegt werden können, ist die Rechtskonformität der Auslegung mit Unsicherheiten behaftet.
Wir haben die deutschen berufsrechtlichen Vorschriften zur Unabhängigkeit sowie weitere berufliche Verhaltensanforderungen eingehalten.
Unsere Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wendet die nationalen gesetzlichen Regelungen und berufsständischen Verlautbarungen - insbesondere der Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer (BS WP/vBP) sowie des vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) herausgegebenen IDW Qualitätsmanagementstandards 1 "Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis" (IDW QMS 1 (09.2022)) an, welcher von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft verlangt, ein Qualitätsmanagementsystem, das den gesetzlichen und satzungsrechtlichen Anforderungen entspricht, auszugestalten, einzurichten und durchzusetzen.
Unsere Aufgabe ist es, auf Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung ein Prüfungsurteil mit begrenzter Sicherheit über die nichtfinanzielle Konzernerklärung abzugeben.
Wir haben unsere betriebswirtschaftliche Prüfung unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised): "Assurance Engagements other than Audits or Reviews of Historical Financial Information", herausgegeben vom IAASB, durchgeführt. Danach haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir mit begrenzter Sicherheit beurteilen können, ob uns Sachverhalte bekannt geworden sind, die uns zu der Auffassung gelangen lassen, dass die nichtfinanzielle Konzernerklärung der Gesellschaft, mit Ausnahme der in der nichtfinanziellen Konzernerklärung genannten externen Dokumentationsquellen oder Expertenmeinungen, in allen wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den §§ 315c i. V.m. 289c bis 289e HGB und der EU-Taxonomieverordnung und den hierzu erlassenen delegierten Rechtsakten sowie der in Abschnitt "Klima- und Umweltbelange" der nichtfinanzielle Konzernerklärung dargestellten Auslegung durch die gesetzlichen Vertreter aufgestellt worden ist.
Bei einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit sind die durchgeführten Prüfungshandlungen im Vergleich zu einer betriebswirtschaftlichen Prüfung zur Erlangung einer hinreichenden Sicherheit weniger umfangreich, sodass dementsprechend eine erheblich geringere Prüfungssicherheit erlangt wird. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Wirtschaftsprüfers.
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir u. a. folgende Prüfungshandlungen und sonstige Tätigkeiten durchgeführt:
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Verschaffung eines Verständnisses über die Struktur der Nachhaltigkeitsorganisation des Konzerns und über die Einbindung von Stakeholdern |
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Befragung der gesetzlichen Vertreter und relevanter Mitarbeiter, die in die Aufstellung der nichtfinanziellen Konzernerklärung einbezogen wurden, über den Aufstellungsprozess, über das auf diesen Prozess bezogene interne Kontrollsystem sowie über Angaben in der nichtfinanziellen Konzernerklärung |
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Identifikation wahrscheinlicher Risiken wesentlicher falscher Angaben in der nichtfinanziellen Konzernerklärung |
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Analytische Beurteilung von ausgewählten Angaben der nichtfinanziellen Konzernerklärung |
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Abgleich von ausgewählten Angaben mit den entsprechenden Daten im Jahres- und Konzernabschluss und zusammengefassten Lagebericht |
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Beurteilung der Darstellung der nichtfinanziellen Konzernerklärung |
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Beurteilung des Prozesses zur Identifikation der taxonomiefähigen und taxonomiekonformen Wirtschaftsaktivitäten und der entsprechenden Angaben in der zusammengefassten nichtfinanziellen Erklärung |
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Beurteilung der CO 2 Kompensationszertifikate ausschließlich hinsichtlich ihres Vorhandenseins, jedoch nicht hinsichtlich ihrer Wirkung |
Die gesetzlichen Vertreter haben bei der Ermittlung der Angaben gemäß Artikel 8 der EU-Taxonomieverordnung unbestimmte Rechtsbegriffe auszulegen. Aufgrund des immanenten Risikos, dass unbestimmte Rechtsbegriffe unterschiedlich ausgelegt werden können, sind die Rechtskonformität der Auslegung und dementsprechend unsere diesbezügliche Prüfung mit Unsicherheiten behaftet.
Auf der Grundlage der durchgeführten Prüfungshandlungen und der erlangten Prüfungsnachweise sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Auffassung gelangen lassen, dass die nichtfinanzielle Konzernerklärung der Gesellschaft für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 in allen wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den §§ 315c i. V.m. 289c bis 289e HGB und der EU-Taxonomieverordnung und den hierzu erlassenen delegierten Rechtsakten sowie der in Abschnitt "Klima- und Umweltbelange" der nichtfinanziellen Konzernerklärung dargestellten Auslegung durch die gesetzlichen Vertreter aufgestellt worden ist. Wir geben kein Prüfungsurteil zu den in der nichtfinanziellen Konzernerklärung genannten externen Dokumentationsquellen oder Expertenmeinungen ab.
Wir weisen darauf hin, dass die Prüfung für Zwecke der Gesellschaft durchgeführt wurde und der Vermerk nur zur Information der Gesellschaft über das Ergebnis der Prüfung bestimmt ist. Folglich ist er möglicherweise für einen anderen als den vorgenannten Zweck nicht geeignet. Somit ist der Vermerk nicht dazu bestimmt, dass Dritte hierauf gestützt (Vermögens-) Entscheidungen treffen. Unsere Verantwortung besteht allein der Gesellschaft gegenüber. Dritten gegenüber übernehmen wir dagegen keine Verantwortung. Unser Prüfungsurteil ist in dieser Hinsicht nicht modifiziert.
Frankfurt am Main, den 18. März 2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Nicolette Behncke, Wirtschaftsprüferin
ppa. Christopher Hintze, Wirtschaftsprüfer
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Talanx AG zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Hannover, den 5. März 2024
Der Vorstand
Torsten Leue, Vorsitzender
Jean-Jacques Henchoz
Dr. Wilm Langenbach
Dr. Edgar Puls
Caroline Schlienkamp
Jens Warkentin
Dr. Jan Wicke
HDI-Platz 1
30659 Hannover
Telefon +49 511 3747-0 Telefax +49 511 3747-2525 www.talanx.com
Andreas Krosta
Telefon +49 511 3747-2020 andreas.krosta@talanx.com
Bernd Sablowsky
Telefon +49 511 3747-2793
Telefax +49 511 3747-2286
bernd.sablowsky@talanx.com
Veröffentlicht am: 21. März 2024
Dieser Geschäftsbericht erscheint auch auf Englisch.
https://www.talanx.com/de/investor_relations/ergebnisse_-_berichte/ finanzberichte
Talanx
https://www.linkedin.com/company/talanx
Hauptversammlung
Quartalsmitteilung zum 31. März
Zwischenbericht zum 30. Juni
Quartalsmitteilung zum 30. September