B+S Banksysteme AktiengesellschaftMünchenHalbjahresfinanzbericht 2009/10Gesetzliche RahmenbedingungenDer Konzernzwischenbericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft erfüllt die Anforderungen an einen Halbjahresfinanzbericht nach den anwendbaren Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) und umfasst nach § 37w Abs. 2 WpHG einen Konzernzwischenabschluss, einen Konzernzwischenlagebericht sowie eine Versicherung der gesetzlichen Vertreter. Der Konzernzwischenabschluss wurde im Einklang mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen, wie sie die Europäische Union (EU) fordert, erstellt. Der Konzernzwischenbericht sollte zusammen mit unserem Geschäftsbericht und den dort enthaltenen Zusatzinformationen über das Unternehmen gelesen werden. Da die Konzernverflechtung erst seit 30. September 2008 besteht, wurde aufgrund der besseren Vergleichbarkeit das Rumpfgeschäftsjahr 01. Januar bis 30. Juni 2009 als Vergleichsperiode mit aufgenommen. Konzern-Gesamtergebnisrechnung
* Das Periodenergebnis entfällt in voller Höhe auf die Eigentümer des Mutterunternehmens
* Das Periodenergebnis entfällt in voller Höhe auf die Eigentümer des Mutterunternehmens Konzern-Bilanz
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
Ausgewählte erläuternde AnhangsangabenBilanzierungs- und BewertungsmethodenAllgemeine Grundsätze der Rechnungslegung Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen einen befreienden Konzernabschluss (Zwischenabschluss) nach § 315a HGB auf. Der Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 01. Juli bis 31. Dezember 2009 wurde unter Anwendung von § 315a Abs. 1 HGB im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) des International Accounting Standards Board (IASB), London, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Er berücksichtigt alle bis zum 31. Dezember 2009 verabschiedeten und verpflichtend anzuwendenden Bilanzierungsstandards (IAS/IFRS) und Interpretationen (SIC/IFRIC). Mit Hauptversammlungsbeschluss der Gesellschaft vom 5. November 2008 wurde das Geschäftsjahr geändert und zwar auf den Zeitraum vom 1. Juli bis 30. Juni des darauffolgenden Kalenderjahres. Mit 30.06.2009 wurde ein Rumpfgechäftsjahr bilanziert. Aufgrund der geänderten Gesellschaftsstruktur durch Einbringung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg, mit Wirkung zum 30. September 2008 und des geänderten Bilanzstichtages sind die Vergleichsbeträge der gesonderten Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Kapitalflussrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der dazugehörigen Anhangsangaben nur eingeschränkt vergleichbar. Der Rechnungslegung der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der B+S Gruppe zu Grunde. Diese sind identisch mit jenen des Geschäftsjahres 2008. Diese Vorschriften werden von allen einbezogenen Unternehmen angewendet. Der vorliegende Konzernabschluss basiert grundsätzlich auf den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, mit Ausnahme insbesondere von bestimmten Finanzinvestitionen, die zu Marktwerten und langfristiger Rückstellungen (einschließlich Personalrückstellungen), die zu Barwerten angesetzt werden. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit werden einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz wird nach der Fristigkeit der Posten gegliedert. Der Konzernzwischenabschluss ist in der Berichtswährung EURO bzw. in 1.000 EURO ("TEUR"), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. KonsolidierungsgrundsätzeKonsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernzwischenabschluss sind neben der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft als Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen, an denen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft eine direkte bzw. indirekte Stimmenmehrheit hält, durch Vollkonsolidierung einbezogen. Der daraus resultierende Konzernanteilsbesitz nach § 313 Abs. 2, Abs. 4 HGB stellt sich wie folgt dar:
* ehemals B+S Banksysteme Gesellschaft mbH, Erftstadt, Deutschland Zu (1): Die Angaben beziehen sich jeweils auf den letzten, nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Zwischenabschluss in der angegebenen Landeswährung. Zu (2): Indirekte Beteiligung über die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg, Österreich Seit dem 01. Juli 2009 hat sich der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften nicht verändert. Das Geschäftsjahr bei der Gesellschaft sowie aller miteinbezogenen Tochtergesellschaften dauert vom 01. Juli bis 30. Juni des folgenden Kalenderjahres. Die Aufstellung von Abschlüssen erfordert Prognosen und Annahmen durch die Geschäftsführung der Gesellschaft, welche die Höhe der ausgewiesenen Vermögenswerte, Schulden, schwebender Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Prognosen abweichen. Die Ergebnisse des Zwischenberichtszeitraums lasen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu. Der Konzernzwischenbericht wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Erläuterung zur Konzerngewinn- und VerlustrechnungDie Einbringung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg erfolgte mit Stichtag 30.09.2008. Die aktuellen Geschäftszahlen sind deshalb nur bedingt mit Vorperioden vergleichbar. Die Umsatzerlöse setzen sich zusammen aus produktbezogenem Projektgeschäft TEUR 2.365 (Vorjahreszeitraum TEUR 700) und Wartungserlöse 2.096 TEUR (Vorjahreszeitraum TEUR 1.202). Die sonstigen Erträge TEUR 458 (Vorjahreszeitraum TEUR -49) betreffen Umsätze aus „Sale and lease back“ sowie aus der Auflösungen von Rückstellungen für eine Eigenverbrauchssteuer auf ausländische PKW Kosten im Teilkonzern Salzburg. Diese wurde vom EuGH als EU widrig erkannt und das betreffende Abgabengesetzt von der Republik Österreich entsprechend repariert. Der Anstieg bei den Aufwandspositionen Personalaufwand TEUR 2.509 (Vorjahreszeitraum TEUR 1.355), Abschreibungen TEUR 375 (Vorjahreszeitraum TEUR 199) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 1.129 TEUR (Vorjahreszeitraum TEUR 642) ist bedingt durch die Einbringung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg mit Stichtag 30.09.2008. Die Finanzaufwendungen in Höhe von TEUR 344 (Vorjahreszeitraum TEUR 261) betreffen Fremdkapitalzinsen für Leasingobjekte (Bürogebäude Salzburg) und kurzfristige Bankkredite. Erläuterungen zur KonzernbilanzDie Forderungen aus noch nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von TEUR 161 TEUR (Vorjahreszeitraum TEUR 0) betreffen ausschließlich Leistungen, die im Januar 2010 zur Gänze abgerechnet wurden. Die Forderungen betreffen mit TEUR 600 (Vorjahreszeitraum TEUR 467) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 231 (Vorjahreszeitraum TEUR 228) Forderungen gegen Finanzbehörden. Aktive latente Steuern werden in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein zukünftiges zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird. Die langfristigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 999 (Vorjahreszeitraum TEUR 959) Rückstellungen für Abfertigungszahlungen an Mitarbeiter im Teilkonzern Salzburg laut österreichischem Angestelltengesetz sowie eine Leasingverbindlichkeit für das Bürogebäude Salzburg in Höhe von TEUR 6.230 (Vorjahreszeitraum TEUR 6.379). Die ausgewiesenen Rückstellungen über TEUR 275 (Vorjahreszeitraum TEUR 1.016) sind als kurzfristig zu betrachten und enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Dritten die nach bestem Ermessen angesetzt wurden. Die Kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.182 (Vorjahreszeitraum TEUR 585) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohnabgaben und Rechnungsabgrenzungsposten. Die passive Rechnungsabgrenzung betrifft Vorauszahlungen von Kunden für bestehende Wartungsverträge. Da die jährlichen Gebühren aus diesen Verträgen mehrheitlich im Januar eines jeden Kalenderjahres verrechnet werden, ist diese Position zum Bilanzstichtag 30.06. immer wesentlich höher als zum Ende eines Kalenderjahres. Erläuterungen zur KonzernkapitalflussrechnungVon den in der Konzernkapitalflussrechnung ausgewiesenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten sind TEUR 321 (Vorjahreszeitraum TEUR 184) frei verfügbar. Sonstige AngabenAngabepflichtige Geschäftsfälle mit nahestehenden Personen: Herr Peter Bauch hat im Rahmen eines erweiterten Vorstandsvertrages zusätzlich Agenden im Teilkonzern Salzburg für den Bereich Forschung & Entwicklung übernommen. Konzern-ZwischenlageberichtPräambel Der Zwischenlagebericht bezieht sich auf den Berichtszeitraum 01. Juli bis 31. Dezember 2009. Durch das Rumpfgeschäftsjahr in 2009 (01. Januar bis 30. Juni) und durch die im vorangegangenen Berichtszeitraum erfolgte Erstkonsolidierung zum 30. September 2008 ist die Vergleichbarkeit dieses Abschlusses mit dem des Vergleichszeitraums nur eingeschränkt gegeben. Aufgrund der besseren Vergleichbarkeit wurde das Rumpfgeschäftsjahr 01. Januar bis 30. Juni 2009 als Vergleichsperiode herangezogen. Die Rechnungslegung für den Konzernabschluss der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft erfolgt nach den International Financial Reporting Standards (IFRS). Der Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2009 ist weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen worden. Portrait der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft Durch langjährige Erfahrung in der Realisierung von Software für Finanzdienstleister hat sich die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zum erfolgreichen Anbieter entwickelt, der mit innovativen Anwendungen schon heute Anforderungen der Zukunft an skalierbare, leistungsfähige Standardsoftware für den europäischen Raum abdeckt. Mandantenfähigkeit, Mehrsprachigkeit, Plattformunabhängigkeit, komplette Abbildung von Geschäftsprozessen und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Finanzsektors kennzeichnen die auf modularer Architektur basierende Software. Integration in komplexe Handelssysteme, realtime- und online-Fähigkeit sowie vollständige Verarbeitung im Straight Through Processing über alle Kommunikationskanäle (Multikanalfähigkeit) hin zum End-to-End-Processing zählen zum Standard. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bietet eine umfassende und leistungsfähige Produktpalette für das Währungsmanagement inklusive der Kontoführung, den gesamten Zahlungsverkehr (national, international und Euro) einschließlich SEPA (credit-transfer und direct debit), das Kreditgeschäft (automatisierte Kreditabwicklung), Treasury und Trading und das Risikomanagement mit der Abbildung aller Basel II-Anforderungen sowie für das Electronic-Banking an. Mit dem ‚on demand service’ stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden einen zusätzlichen Service zur Verfügung. Durch den Betrieb eines leistungsfähigen Rechenzentrums mit einem Höchstmaß an Verfügbarkeit und einer damit verbundenen nutzungsorientierten Abrechnung (ASP), ergeben sich für die Kunden Ausbaumöglichkeiten und Einsparpotentiale. Bestehende Anwendungen können problemlos integriert, erweitert oder ganz ersetzt werden. Die Märkte der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise ist in den Kernmärkten Deutschland, Österreich und Schweiz deutlich zu spüren. Im Bankenbereich ist jedoch durch die Stützungsmaßnahmen die erhoffte Wirkung v.a. im Bereich der Mittelstandsbanken eingetreten. Die Märkte für die automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, und hier speziell jene für Finanzdienstleister, werden nach wie vor durch äußerste Zurückhaltung bei Investitionen und eine fortlaufende Zusammenlegung von Infrastrukturen in Folge von Fusionen geprägt. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zählt aufgrund ihrer innovativen, sicheren und anwenderfreundlichen Softwarelösungen zu einem der führenden Anbieter im Bereich Software für Finanzmanagement. Geschäftsentwicklung Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 wurden die positiven Auswirkungen der Synergie des Zusammenschlusses bestätigt. Dies betrifft sowohl Zuwächse beim Neukundengeschäft wie auch die weitere Durchdringung der bestehenden langjährigen Kundenbeziehungen. Die Umsatzerlöse stiegen von TEUR 3.843 im Rumpfgeschäftsjahr auf TEUR 4.461 im Berichtszeitraum. Die sonstigen betrieblichen Erträge mit TEUR 458 sind, bedingt durch die Auflösung von Steuerrückstellungen, um TEUR 357 höher als im Rumpfgeschäftsjahr. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung wurden neue Mitarbeiter eingestellt. Daraus resultiert, dass im Berichtszeitraum um TEUR 418 mehr für Material und Personal ausgegeben wurde. Die Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 um TEUR 137 höher als im Rumpfgeschäftsjahr. Das operative Ergebnis konnte im Berichtszeitraum fast verdoppelt werden. So betrug das EBIT im Rumpfgeschäftsjahr 2009 TEUR 464 und im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 TUER 884. Das Finanzergebnis war mit TEUR -341 fast unverändert zum Rumpfgeschäftsjahr. Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) konnte im Berichtszeitraum vervielfacht werden und betrug TEUR 543 (Rumpfgeschäftsjahr TEUR 111). Berücksichtigt man noch die latenten Steuern und die Steuern von Einkommen und Ertrag, ergibt sich ein Periodenergebnis von TEUR 376 im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 (Rumpfgeschäftsjahr TEUR 160). Bilanzstruktur Im Berichtszeitraum gibt es nur geringfügige Veränderungen in der Vermögensstruktur. Das langfristige Vermögen beträgt 94 % der Bilanzsumme (Rumpfgeschäftsjahr 93 %). Beim kurzfristig gebundenen Vermögen wurden im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 erstmals noch nicht abgerechnete Leitungen in Höhe von TEUR 161 aktiviert. Forderungen, liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und aktive latente Steuern waren geringfügig rückläufig. Die Bilanzsumme verringerte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Rumpfgeschäftsjahr um ca. 1 %. Die Erhöhung des Eigenkapitals um TEUR 383 entspricht nahezu dem Periodenergebnis. Die langfristigen Verbindlichkeiten konnten leicht reduziert werden. Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals nahm im Vergleich zum Rumpfgeschäftsjahr um TEUR 573 ab und ist vor allem auf die geringeren Rechnungsabgrenzungsposten zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 22 %. Finanzlage Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag sind gegenüber denen des Rumpfgeschäftsjahres vor allem aufgrund der geringeren erhaltenen Anzahlungen gesunken. Auf Basis der bestehenden Verträge mit Bestandskunden ist davon auszugehen, dass die Liquidität im Geschäftsjahr 2009/ 2010 gesichert ist. Investition und Finanzierung Das Anlagevermögen im Bereich Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen ist aufgrund des Ausbaus des Rechenzentrums in Salzburg leicht gestiegen. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft konnte im Berichtszeitraum mit eigenen Mitteln finanziert werden. Entwicklung Bezüglich der Entwicklung gab es kaum Abweichungen zum Rumpfgeschäftsjahr 2009. Personalentwicklung In der zweiten Jahreshälfte 2009 waren durchschnittlich 69 Mitarbeiter und 3 Vorstände beschäftigt. Im Vergleich hierzu betrug die Mitarbeiterzahl in der ersten Jahreshälfte 2009 durchschnittlich 63 Mitarbeiter und 3 Vorstände. Chancen und Risiken Die im Konzernlagebericht zum 30. Juni 2009 beschriebenen Aussagen haben nach wie vor ihre Gültigkeit. Risiken der künftigen Entwicklung resultieren weiterhin aus einer starken Konzentration im Finanzdienstleistungsbereich, aus der bei weitem noch nicht bewältigten Finanzmarktkrise, einer Verschlechterung der allgemeinen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Entwicklung am Arbeitsmarkt. In Bezug auf die aktuelle Bankenkrise ergeben sich derzeit keine Anhaltspunkte, dass die Bestandskunden oder potenzielle Neukunden ihre Budgets für Investitionen im Bereich IT anpassen müssen. Langfristige Auswirkungen sind momentan nicht absehbar. Sollten die Dauer und das Ausmaß die bisherigen Einschätzungen der branchennahen Fachleute beträchtlich übersteigen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dies Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Bestandskunden oder potenzielle Neukunden und damit auf den Geschäftsbereich der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben wird. Den erwähnten Risiken kann die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft mit ihrem ASP-Angebot und ihrer langjährigen Lösungskompetenz erfolgreich begegnen. Die Umsatz- und Ertragsziele sind jedoch weiterhin von einigen äußeren Faktoren, wie beispielsweise dem Kunden- oder dem Marktumfeld, dessen zukünftige Entwicklung nicht exakt vorhergesehen werden kann, sowie von einzelnen Neuaufträgen bzw. Aufträgen bei Bestandskunden, abhängig. Alle genannten Risikofaktoren können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beeinflussen und zu einer Abweichung des Ergebnisses führen. Die Liquidität der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus, ausgehend von der bestehenden Finanzierungsstruktur, von der auch künftig ausgegangen werden kann, und aufgrund der per Februar 2010 vorhandenen liquiden Mitteln sowie der vertraglich fixierten Einnahmen gesichert. Die Werthaltigkeit des Geschäfts- und Firmenwertes ist jedoch von der Liquidität und der Erreichung der Planzahlen in der B+S Gruppe Salzburg, Österreich abhängig. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Wesentliche berichtspflichtige Sachverhalte haben sich nicht ergeben. Weitere Informationen sind in den ausgewählten erläuternden Angaben beschrieben. Deutscher Corporate Governace Kodex Die Erklärung zur Erfüllung der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex ist auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft abrufbar (www.bs-ag.com). Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine relevanten Ereignisse eingetreten. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2009/10 (Prognosebericht) Im Berichtszeitraum wurden Aufträge für die zweite Generation des Online-Bankings mit den neuesten Sicherheitstechnologien umgesetzt. Auch werden die Produkte zur Risikobewertung im Geld- und Devisenhandel sehr stark nachgefragt. Durch Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Marktteilnehmern werden die B+S Produkte angereichert und runden somit das Angebotsspektrum ab. Durch den Ausbau des Rechenzentrums ist das Angebot im Bereich Hosting/ ASP verbreitert. Dies führt wiederum zu Skaleneffekten. Die Produkte der B+S Banksysteme erfahren zurzeit eine hohe Nachfrage aufgrund des IT-Kostendrucks bei den Banken. Die neue Vertriebsstruktur der B+S Gruppe ist gezielt auf Wachstum ausgerichtet. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2009/10 zeigen sich bereits positive Ergebnisse, sowohl im Neukundengeschäft als auch in der Ausweitung bestehender Kundenverbindungen. Bei den Anforderungen des Marktes bildet sich ein Trend für die Produkte Zahlungsverkehr, eBanking und Risikomanagement, kombiniert mit dem ASP-Angebot der B+S Banksysteme AG, Salzburg, heraus. In allen Bereichen der B+S Gruppe ist, einhergehend mit dem Umsatzwachstum, eine Personalaufstockung geplant. In Bezug auf die aktuelle Finanzmarktkrise sind derzeit keine Auswirkungen auf die B+S Banksysteme ersichtlich. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die Krise zukünftig Einfluss auf die Investitionsbereitschaft der Bestandskunden oder bei potenziellen Neukunden und damit auf den Geschäftsbereich der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben kann. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft strebt für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von ca. 8,7 Mio. EUR und ein EPS von 14 Cent auf das Kapital an. Die Realisierung dieser Zielsetzung ist auch von äußeren Faktoren, wie beispielsweise dem Kunden- oder dem Marktumfeld, deren zukünftige Entwicklung nicht exakt vorhergesehen werden kann, abhängig. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Konzernzwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
München, im Februar 2010 Heinz Schier, Vorsitzender des Vorstandes Peter Bauch, Vorstand Wilhelm Berger, Vorstand |
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