B+S Banksysteme AktiengesellschaftMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2009 bis zum 30.06.2010Bericht des AufsichtsratsÜberblick über die Tätigkeit des Aufsichtsrates Der Aufsichtrat hat während des Berichtszeitraumes 01. Juli 2009 bis 30. Juni 2010 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zeitnah und kontinuierlich beraten und überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Grundlage der Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrates waren die in schriftlicher und mündlicher Form erstatteten regelmäßigen Berichte des Vorstands, in denen der Vorstand den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend insbesondere über die Unternehmensplanung, den Gang der Geschäfte, die strategische Weiterentwicklung sowie die aktuelle Lage des Unternehmens unterrichtet hat. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und mit ihm erörtert. Insgesamt fanden fünf Sitzungen am 11. September 2009, 12. November 2009, 26. Januar 2010, 07. April 2010 und 28. April 2010 statt. Im Mittelpunkt dieser Sitzungen standen Information, Beratung und Kontrolle der Geschäftsentwicklung, sowie die zukünftige Strategie des Unternehmens. Regelmäßig wurden Umsatz und Gewinnentwicklung analysiert sowie die Entwicklung der liquiden Mittel und des Eigenkapitals. Der Aufsichtsrat hat sich von der Wirksamkeit des Rechnungslegungsprozesses, des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überzeugt. Auch über die Aufsichtsratssitzungen hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand mehrmals monatlich in intensivem persönlichem Kontakt und hat sich über die Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert. Ausschüsse Der Aufsichtsrat war in seiner Gesamtheit mit allen Belangen der Gesellschaft befasst, da aufgrund der überschaubaren Größe der Gesellschaft keine Ausschüsse gebildet wurden. Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat Gegenstand der Aufsichtsratssitzung vom 11. September 2009 war die Feststellung des Einzelabschlusses der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München nach HGB und die Feststellung des Konzernabschlusses nach IFRS jeweils zum 30. Juni 2009. In der Aufsichtsratssitzung vom 12. November 2009 wurde insbesondere der Quartalsabschluss zum 30. September 2009 erörtert. Gegenstand der Aufsichtsratssitzung vom 26. Januar 2010 war der Halbjahresabschluss 2009/10 und der Ausblick auf die laufende Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2009/10. Der Aufsichtsrat hat im Zusammenhang mit dem Halbjahresabschluss die Passivseite diskutiert. Am 07. April 2010 waren strategische Perspektiven Thema der Aufsichtsratssitzung. Diskutiert wurde auch das Interesse von strategischen und Finanzinvestoren an der Gesellschaft. Gegenstand der Aufsichtsratssitzung vom 28. April 2010 war der Quartalsabschluss zum 31. März 2010, sowie organisatorische Fragen im Zusammenhang mit dem altersbedingten Ausscheiden von Herrn Schier aus dem Unternehmen. Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat den Konzernabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr 2009 einer Stichprobenprüfung unterzogen. Das Ergebnis wurde der Gesellschaft am 03. September 2010 mitgeteilt. Dabei wurde festgestellt, dass der Unternehmenszusammenschluss als Erwerb der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München durch die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg (Österreich) im Konzernabschluss abgebildet werden muss (reverse acquisition). Die Berichtigung hierzu hat die Gesellschaft im Jahresabschluss zum 30. Juni 2010 bereits berücksichtigt. Aktionäre Der Mitbegründer der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft Salzburg (Österreich) und Großaktionär der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft München, Herr Heinz Schier, ist gemäß Mitteilung vom 24. Juni 2010 als Aktionär ausgeschieden. Neuer Großaktionär ist die auf Software für Versicherungen und Banken spezialisierte COR&FJA AG mit einem Anteil von 21,78 % gemäß Stimmrechtsmitteilung vom 23. Juni 2010. Der Aufsichtsrat hat über die damit in Zusammenhang stehende strategische Neuausrichtung in mehreren Sitzungen diskutiert. Personelle Veränderungen Die Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert. Corporate Governance Kein Mitglied des Aufsichtsrates hat an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen. Interessenskonflikte der Aufsichtsratsmitglieder im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Mitglieder des Aufsichtsrates der B+S Bankensysteme Aktiengesellschaft sind nicht aufgetreten. Vorstand und Aufsichtsrat haben am 28. Juni 2010 eine gemeinsame Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben. Die Erklärung wurde auf den Internetseiten der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Im Übrigen wird auf die Ausführungen im Corporate Governance Bericht im Geschäftsbericht zum 30. Juni 2010 verwiesen. Jahres- und Konzernabschluss Die Hauptversammlung vom 26. Januar 2010 hat die AWI Treuhand & Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2009 bis 30. Juni 2010 bestellt. Der Prüfungsauftrag ist dem Abschlussprüfer vom Aufsichtsrat erteilt worden. Der Abschlussprüfer hat die Jahresabschlussprüfung unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Der Abschlussprüfer hat gegenüber dem Aufsichtsrat die vom Corporate Governance Kodex geforderte Unabhängigkeitserklärung abgegeben und die im jeweiligen Geschäftsjahr angefallenen Prüfungs- und Beratungshonorare dem Aufsichtsrat gegenüber offengelegt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zum 30. Juni 2010 wurden vom Abschlussprüfer, der AWI Treuhand & Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Augsburg, jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer hat entsprechend § 317 Abs. 4 HGB geprüft und befunden, dass der Vorstand ein Überwachungssystem eingerichtet hat, die gesetzlichen Forderungen zur Früherkennung existenzbedrohender Risiken für das Unternehmen erfüllt sind und der Vorstand geeignete Maßnahmen ergriffen hat, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen und Risiken abzuwehren. Der Jahresabschluss, der Lagebericht, der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht und der Prüfungsbericht sind allen Aufsichtsräten ausgehändigt und in einer Aufsichtsratssitzung am 08. Oktober 2010 im Beisein des Abschlussprüfers detailliert besprochen worden. Alle Fragen des Aufsichtsrats wurden umfassend beantwortet. Nach eingehender Debatte sowie Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes, des Konzernabschlusses sowie Konzernlageberichts stimmt der Aufsichtsrat dem Ergebnis des Abschlussprüfers in einer Telefonkonferenz zu und erhebt keinerlei Einwände. Der jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wurde mit Umlaufbeschluss vom 25. Oktober 2010 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dank Der Aufsichtsrat bedankt sich ausdrücklich beim Management und allen Mitarbeitern für die erfolgreich geleistete Arbeit.
München, den 25. Oktober 2010 Der Aufsichtsrat Prof. Dr. Herbert Kofler, Vorsitzender Corporate-Governance-BerichtDie B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entspricht weitestgehend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex („Kodex“), der im Jahr 2002 erlassen und jährlich bis Juni 2010 erweitert wurde. Die Abweichungen werden im Folgenden beschrieben und sind auch der Entsprechungserklärung zum Kodex zu entnehmen. Diese ist auf unserer Internetseite veröffentlicht und wird bei Änderungen aktualisiert. Aktionäre und HauptversammlungDie Aktionäre der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft üben ihre Mitbestimmungs- und Kontrollrechte auf der jährlich stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung aus. Sie beschließt alle durch das Gesetz bestimmten Angelegenheiten mit verbindlicher Wirkung für alle Aktionäre und die Gesellschaft. Bei den Abstimmungen gewährt jede Aktie eine Stimme. Jeder Aktionär, der sich rechtzeitig anmeldet, ist zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt. Aktionäre, die nicht persönlich teilnehmen können, haben die Möglichkeit, ihr Stimmrecht durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter ausüben zu lassen, den ihnen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zur Verfügung stellt. Die Einberufung der Hauptversammlung und die für die Beschlussfassung erforderlichen Berichte und Informationen werden den aktienrechtlichen Vorschriften entsprechend veröffentlicht und auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zur Verfügung gestellt. Zusammenwirken von Vorstand und AufsichtsratDie B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist eine Gesellschaft deutschen Rechts, auf dem auch der Kodex beruht. Ein Grundprinzip des deutschen Aktienrechts ist das duale Führungssystem mit den Organen Vorstand und Aufsichtsrat, die beide mit jeweils eigenständigen Kompetenzen ausgestattet sind. Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft arbeiten bei der Steuerung und Überwachung des Unternehmens eng und vertrauensvoll zusammen. Der Vorstand bestand während des Berichtszeitraumes aus drei Personen. Der Aufsichtsrat, dem drei Mitglieder angehören, berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Er wird in Strategie und Planung sowie in allen Fragen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, leitet die Sitzungen und nimmt die Belange des Gremiums nach außen wahr. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend schriftlich und in den turnusgemäßen Sitzungen über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens. Der Vorstand gibt dem Aufsichtsrat die Möglichkeit, dass dieser sich von der Wirksamkeit des Rechnungslegungsprozesses, des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems überzeugen kann. Bei wesentlichen Ereignissen wird gegebenenfalls eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen. Für seine Arbeit hat sich der Aufsichtsrat eine Geschäftsordnung gegeben. VorstandDer Vorstand ist als Leitungsorgan der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft an das Unternehmensinteresse gebunden und orientiert sich dabei an der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts unter Berücksichtigung der Belange der Aktionäre und seiner Mitarbeiter. Er entwickelt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, stimmt diese mit dem Aufsichtsrat ab und sorgt für ihre Umsetzung. Zu seinen Tätigkeiten zählen ferner die Überwachung der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und für ein angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling zu sorgen. Der Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft achtet, soweit dies bei der geringen Größe möglich ist, bei der Besetzung von Führungsfunktionen auf Vielfalt und die angemessene Berücksichtigung von Frauen. AufsichtsratDer Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens und ist in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Eine Altersgrenze wurde für die Vorstandsmitglieder bzw. die Aufsichtsratsmitglieder noch nicht festgelegt. Aufgrund der Unternehmensgröße und der daraus resultierenden Größe des Aufsichtsrats befasst sich dieser als Gesamtorgan grundsätzlich mit allen Aufgaben der Aufsichtsratstätigkeit. Daher findet eine separate Bildung von Ausschüssen, wie im Kodex empfohlen, nicht statt. Die Aufsichtsratsmitglieder, die die für ihre Aufgabe erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachliche Erfahrungen haben, verfolgen keine Tätigkeit oder üben keine Funktion bei konkurrierenden Unternehmen aus, die sie in Interessenskonflikte verwickeln könnte. Somit ist die Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder gewahrt. Sollten dennoch unvermeidbare Interessenskonflikte der Mitglieder des Aufsichtsrates auftreten, so sind diese verpflichtet den Vorsitzenden des Aufsichtsrates zeitnah darüber in Kenntnis zu setzen. Bei der Wahl der Aufsichtsratsmitglieder wurde die Vielfalt berücksichtigt, jedoch kann aufgrund der geringen Größe der Forderung einer angemessenen Berücksichtigung von Frauen nicht entsprochen werden. Eine konkrete Zielsetzung für die Zusammensetzung existiert noch nicht. Die geforderte Effizienzprüfung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr in die Wege geleitet. VergütungsberichtDer Aufsichtsrat überprüft in regelmäßigen Abständen die Zusammensetzung der Vergütung des Vorstandes in Hinblick auf die persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, den Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung seines Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt. Die Vergütung des Vorstandes besteht derzeit überwiegend aus fixen Bestandteilen und in geringem Umfang aus einer erfolgsbezogenen Komponente. Die variablen Vergütungsteile beruhen zur Zeit auf einer einjährigen Bemessungsgrundlage. Das Vergütungssystem beinhaltet derzeit keine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung. Da die drei Vorstände gleichzeitig Aktionäre sind, ist über diese Beteiligung die Koppelung an die längerfristigen positiven bzw. negativen Entwicklungen gegeben. Aus diesem Grund ist auch keine Begrenzung für außerordentliche Entwicklungen vereinbart worden. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten aufgrund der Größe der Gesellschaft derzeit eine feste Vergütung und keine erfolgsorientierte Komponente. Die Aufgliederung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung erfolgt im Anhang des Jahresabschlusses. Dabei wurde auf eine Detailinformation zu den einzelnen Vorstandsmitgliedern gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 26. Januar 2010 verzichtet. TransparenzDie B+S Banksysteme Aktiengesellschaft setzt die Teilnehmer am Kapitalmarkt und die interessierte Öffentlichkeit unverzüglich, regelmäßig und zeitgleich über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und neue Tatsachen in Kenntnis. Der Geschäftsbericht und die Zwischenberichte werden im Rahmen der dafür vorgegebenen Fristen veröffentlicht. Über aktuelle Ereignisse und neue Entwicklungen informieren Pressemitteilungen und gegebenenfalls Ad-hoc-Mitteilungen. Alle Informationen werden zudem im Internet unter www.bs-ag.com veröffentlicht. Die Termine der wesentlich wiederkehrenden Ereignisse und Veröffentlichungen – wie Hauptversammlung, Geschäftsbericht und Zwischenberichte – sind in einem Finanzkalender zusammengestellt. Sie werden mit ausreichend zeitlichem Vorlauf veröffentlicht und auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dauerhaft zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Größe der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sehen Vorstand und Aufsichtsrat Veröffentlichungen in englischer Sprache nicht als sinnvoll an. Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte, wesentliche Stimmrechtsanteile und Anteilsbesitz der OrganeDie B+S Banksysteme Aktiengesellschaft veröffentlicht entsprechend der Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) unverzüglich nach deren Eingang die sog. Directors’ Dealings-Meldungen nach § 15a WpHG, also die Mitteilungen von Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats und von anderen Personen, die Führungsaufgaben bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Sinne von § 15 a WpHG wahrnehmen, sowie mit diesen Personen in enger Beziehung stehenden natürlichen und juristischen Personen über Wertpapiergeschäfte mit Bezug auf die B+S Banksysteme-Aktie. Ebenso veröffentlicht die Gesellschaft unverzüglich nach deren Eingang Mitteilungen über den Erwerb oder die Veräußerung bedeutender Stimmrechtsanteile nach § 21 WpHG bzw. über das Halten von Finanzinstrumenten nach § 25 WpHG. Im Geschäftsjahr 2009/10 kaufte Herr Wilhelm Berger am 25.05.2010 weitere 64.000 Aktien und meldete die damit verbundene Überschreitung der 25%-Schwelle. Herr Heinz Schier hat am 10.06.2010 186.297 Aktien, am 11.06.2010 62.100 Aktien und am 22.06.2010 1.250.065 Aktien außerbörslich verkauft. Herr Schier hat damit die 3%-Schwelle unterschritten und hat keine Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft mehr. Die COR&FJA Austria Ges.m.b.H., Wien, Österreich hat der Gesellschaft den Erwerb von 1.250.065 Aktien (20,13%) am 22.06.2010 gemeldet. Die COR&FJA AG, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland meldete der Gesellschaft die Überschreitung der 20%-Schwelle (21,78%, 1.352.665 Aktien) am 22.06.2010. Davon sind ihr 20,13% der Stimmrechte (das entspricht 1.250.065 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der COR&FJA Austria Ges.m.b.H. zuzurechnen. scroll
Der Aufsichtsrat ist nicht im Besitz von Aktien der Gesellschaft. Rechnungslegung und AbschlussprüfungDie Konzernverflechtung besteht seit dem 06. Oktober 2008. Anteilseigner und Dritte werden vor allem durch den Konzernabschluss informiert. Während des Geschäftsjahres werden sie zusätzlich durch den Halbjahresfinanzbericht sowie im ersten und zweiten Halbjahr durch Zwischenmitteilungen unterrichtet. Der Konzernabschluss und der verkürzte Konzernabschluss des Halbjahresfinanzberichts werden unter Beachtung der einschlägigen internationalen Rechnungslegungsgrundsätze aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde von dem durch die Hauptversammlung 2009 gewählten Abschlussprüfer AWI Treuhand & Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Augsburg geprüft. Die Prüfungen erfolgten nach deutschen Prüfungsvorschriften und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgelegten Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung und unter Einhaltung der Vorschriften nach IFRS. Sie umfasste auch das Risikomanagement und die Einhaltung der Berichtspflichten zu Corporate Governance nach § 161 AktG. Mit dem Abschlussprüfer wurde zudem vereinbart, dass er den Aufsichtsrat umgehend über auftretende mögliche Ausschluss- oder Befangenheitsgründe sowie über wesentliche Feststellungen und Vorkommnisse während der Prüfung unterrichtet. Hierzu gab es keinen Anlass. Der Abschlussprüfer nimmt an den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss teil und berichtet über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. AktienoptionsprogrammeDie B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat in den Jahren 1998, 1999, 2000 und 2001 Stock Option Pläne mit einer Laufzeit von zehn Jahren aufgelegt um die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg mit zu beteiligen und die Motivation zu erhöhen. Die Einzelheiten sind dem Anhang des Konzernabschlusses zu entnehmen. EntsprechenserklärungVorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben im Juni 2010 gemeinsam die aktualisierte Entsprechungserklärung 2010 gemäß § 161 AktG abgegeben. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entspricht sämtlichen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 18. Juni 2009 mit folgenden Ausnahmen: Selbstbehalt in der D&O-Versicherung erst ab 01.07.2010 (Kodex-Ziffer 3.8), die variablen Vergütungsbestandteile des Vorstandes unterliegen nur einer einjährigen Bemessungsgrundlage und keine Begrenzung bei außerordentlichen Entwicklungen (Kodex-Ziffer 4.2.3), keine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder (Kodex-Ziffer 5.1.2), keine Bildung von Ausschüssen (Kodex-Ziffer 5.3), keine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder (Kodex-Ziffer 5.4.1), keine erfolgsorientierte Komponente im Vergütungssystem der Aufsichtsratsmitglieder (Kodex-Ziffer 5.4.6) und keine Veröffentlichungen in englischer Sprache (Kodex-Ziffer 6.8), die Aktienprogramme werden nicht im Corporate Governance Bericht erläutert (Kodex-Ziffer 7.1.3). Es wird auch zukünftig den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex bis auf die genannten Ausnahmen entsprochen. Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht.
München, im September 2010 Wilhelm Berger, Vorstand Prof. Dr. Herbert Kofler, Vorsitzender des Aufsichtsrats LageberichtPräambelDer Lagebericht bezieht sich auf den Berichtszeitraum 01. Juli 2009 bis 30. Juni 2010. Der vorhergehende Berichtszeitraum war das Rumpfgeschäftsjahr 01. Januar 2009 bis 30. Juni 2009. Hieraus ergibt sich, dass die Vergleichbarkeit dieses Jahresabschlusses mit dem vorangegangenen Berichtszeitraum nur eingeschränkt möglich ist. Portrait der B+S Banksysteme AktiengesellschaftDurch langjährige Erfahrung in der Realisierung von Software für Finanzdienstleister hat sich die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zum erfolgreichen Anbieter entwickelt, der mit innovativen Anwendungen schon heute Anforderungen der Zukunft an skalierbare, leistungsfähige Standardsoftware für den europäischen Raum abdeckt. Mandantenfähigkeit, Mehrsprachigkeit, Plattformunabhängigkeit, komplette Abbildung von Geschäftsprozessen und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Finanzsektors kennzeichnen die auf modularer Architektur basierende Software. Integration in komplexe Handelssysteme, realtime- und online-Fähigkeit sowie vollständige Verarbeitung im Straight Through Processing über alle Kommunikationskanäle (Multikanalfähigkeit) hin zum End-to-End-Processing zählen zum Standard. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bietet eine umfassende und leistungsfähige Produktpalette als Ergänzung für das Core Banking im Aktiv- und Passivbereich. Im Einzelnen umfasst dies den gesamten Zahlungsverkehr (national, international und Euro) einschließlich SEPA (credit-transfer und direct debit), Treasury und Trading, Währungsmanagement und das Risikomanagement mit der Abbildung aller Basel II-Anforderungen sowie das Electronic-Banking. Mit dem ‚on demand service’ stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden einen zusätzlichen Service zur Verfügung. Durch den Betrieb eines leistungsfähigen Rechenzentrums mit einem Höchstmaß an Verfügbarkeit und einer damit verbundenen nutzungsorientierten Abrechnung (ASP), ergeben sich für die Kunden Ausbaumöglichkeiten und Einsparpotentiale. Bestehende Anwendungen können problemlos integriert, erweitert oder ganz ersetzt werden. Die Märkte der B+S Banksysteme AktiengesellschaftDie Märkte für die automatische Datenverarbeitung und Informationstechnik, und hier speziell jene für Finanzdienstleister, verzeichneten im Berichtszeitraum ein nennenswertes Wachstum. Geprägt werden die Märkte von Investitionen nach einer lang anhaltenden Zurückhaltung. Dennoch ist die Entwicklung der Märkte und das Wachstum vorsichtig zu bewerten, da nach wie vor Zusammenlegungen von Infrastrukturen in Folge von Fusionen von Banken und Rechenzentrumsdienstleistern durchgeführt werden. In Deutschland herrscht ein großer Wettbewerb zwischen den einzelnen Anbietern. Nur die innovativsten, sichersten und anwenderfreundlichsten Softwarelösungen können am Markt bestehen. Somit wird jeder Software-Anbieter für den Finanzsektor gezwungen, die Entwicklung gezielt voranzutreiben. Nicht zuletzt wegen ihrer Flexibilität und kurzen Entwicklungszyklen konnte die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihre Marktstellung im Bereich Software für Finanzmanagement ausbauen. Lösungen für das Commercial BankingDie Lösungen für das Commercial Banking umfassen neben dem integrierten Zahlungsverkehr alle notwendigen Service-Module wie - Reklamations- und Gebührenmanagement - Elektronische Aktenführung - Kontenabstimmung. Funktional zeichnen sich die Produkte des Commercial Banking durch länderübergreifende Mandanten- und Mehrwährungsfähigkeit aus. SEPA (Debit und Credit) ist Bestandteil des B+S - Zahlungsverkehrs. Lösungen für das TreasuryIn den Lösungen für das Treasury/ Trading werden die Bereiche - FX - Management - Money Market - Derivative Finanzinstrumente integriert für Front-, Middle- und Back-Office dargestellt. Für die B+S - Vollanwender entfällt somit eine sonst übliche, aufwendige Schnittstellenrealisierung. Lösungen für das RisikomanagementMit den Modulen des Risikomanagements stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden seit Einführung der Kapitaladäquanzrichtlinie ein Instrument für die Risikomessung und –darstellung im Eigenhandel und auf Gesamtbankebene zur Verfügung. Gleichzeitig werden die Meldeanforderungen der Bankenaufsicht inklusive der Berechnung der Eigenmittelunterlegung erfüllt. Die ermittelten Risiken werden online für - den Handel - das Risikocontrolling - die Finanzbuchhaltung - die Geschäftsleitung zur Verfügung gestellt. Lösungen für das WertpapiermanagementIn der Lösung für das Wertpapiermanagement ist die vollständige Einbindung der Wertpapiergeschäfte in das Risikomanagement und das Kundeninformationssystem realisiert. Abgerundet wird das Verfahren durch die Erfassung der Geschäftsvorfälle im Front-Office und die abschließende Depotabstimmung. Lösungen für das Electronic-BankingElectronic-Banking dient nach wie vor der Darstellung und Abwicklung der Banken im Privatkundenbereich. Dabei werden die kundenindividuellen bzw. marktspezifischen Anforderungen berücksichtigt. Den Kunden aus der Finanzbranche wird unter der besonderen Berücksichtigung der gestiegenen Sicherheitsanforderungen ein breit gefächertes, maßgeschneidertes Produkt- und Dienstleistungsportfolio, verstärkt durch fachspezifisches Prozess-Know-how, angeboten. Individuelle Projekte, die mit Produkten der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft angeboten werden erzielen hierbei hohe Margen. Erweiterung der ProduktangeboteDie B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wird weiterhin verstärkt ihre Geschäftsaktivitäten in finanznahen Märkten ausbauen, insbesondere im Allfinanzbereich. Das Unternehmen strebt an, im kommenden Geschäftsjahr strategisch das bestehende Geschäftsmodell durch Zusammenarbeit mit potenziellen Partnern zu erweitern. Die Zielsetzung ist, das Kerngeschäft in der Finanzbranche zu stärken und in anderen Branchen eine neue Geschäftsbasis aufzubauen. Die Erschließung neuer Märkte und das Platzieren der B+S-Produkte in weiteren Ländern werden ausschließlich über Bestandskunden bzw. bereits erfolgreich bestehenden Partnerschaften angestrebt. GeschäftsentwicklungDie Weltwirtschaft erlebt seit 2008 eine schwere Rezession, die mit den Verwerfungen durch die Banken- und Finanzmarktkrise begonnen hat und sich zur globalen Konjunkturkrise entwickelt hat. Laut dem Gemeinschftsgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute brach das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2009 um 5 % ein (EU-27-Durchschnitt: -4%). Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft als Spezialist für Bankensoftware konnte sich den Folgen der schweren Rezession nicht gänzlich entziehen. Zwar wurden große Insolvenzen in Europa dank staatlicher Stützung verhindert, jedoch brachen die Gewinne bei den Banken massiv ein. Die Branche verfolgte dem entsprechend einen strikten Sparkurs. Die aktuellen Konjunkturparameter zeigen aber mittlerweile wieder eine deutliche Erholung der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa an. Für Deutschland geht die Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute von einem BIP – Wachstum von 1,2 % für das Jahr 2010 aus. Die Prognosen für Österreich und die Schweiz fallen ähnlich positiv aus. Im Gegensatz zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage wurden für die B+S Banksystem Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2009/10 die positiven Auswirkungen der Synergie aus der Fusion deutlich sichtbar. Dies betrifft sowohl die Zuwächse im Neukundengeschäft wie auch die weitere Durchdringung der bestehenden langjährigen Kundenbeziehungen. Den erfolgreichen Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres bestätigen auch die Umsatz- und Ergebniszahlen. Um eine bessere Vergleichbarkeit der Zahlen des Geschäftsjahres 2009/2010 (zwölf Monate) mit denen der vorangegangenen Berichtszeiträume zu erzielen, wurden für die Darstellung der Geschäftsentwicklung die Zahlen des Rumpfgeschäftsjahres um den Zeitraum 01.07.2008 bis 31.12.2008 ergänzt. Im Geschäftsjahr 2009/10 ist ein operativer Umsatz von TEUR 2.038 erzielt worden. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von TEUR 879 bzw. 76 %. Diese erfreuliche Entwicklung ergab sich maßgeblich aus den Cross-Selling-Effekten mit den Kunden des Teilkonzerns Salzburg. Im Projektgeschäft Solutions konnte im Geschäftsjahr 2009/10 ein deutlicher Anstieg um TEUR 609 auf TEUR 765 verzeichnet werden. Das entspricht einer Steigerung von 392 %. Der Schwerpunkt dieser Erlöse liegt ausschließlich auf den Lösungen für das Electronic-Banking. Bei den Lizenzverkäufen konnte im Geschäftsjahr 2009/10 eine Steigerung von TEUR 91 auf TEUR 522 (das entspricht 21 %) erzielt werden. Die Wartungs- und Supportumsätze sind im Vergleich zum Vorjahresumsatz nur leicht (+ 2 %) angestiegen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten erstmals Umsätze für den Bereich Hosting in Höhe von TEUR 177 verbucht werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Erlöse aus Auflösung von Rückstellungen betrugen TEUR 33 (Vorjahr TEUR 8). Weitere sonstige betriebliche Erträge im Jahr 2009/10 wurden durch Erträge aus Sachbezügen über TEUR 17 (Vorjahr TEUR 14), durch periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 4) und sonstige Erträge in Höhe von TEUR 6 (im Vorjahr TEUR 15) erzielt. Im Geschäftsjahr 2009/10 wurden erstmals Mieterträge aus der Untervermietung von Büroflächen an die B+S Banksysteme Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 10 erzielt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte eine Festigung in den wichtigen Kernprodukten festgestellt werden. So konnte man sich bei Bestandskunden auch in neuen finanznahen Nischen etablieren und somit langfristige Lizenz- und Wartungsumsätze sichern. Neben der Realisierung der Neuaufträge wird der vertriebliche Schwerpunkt weiterhin auf die Vermarktung der vorhandenen Produktpalette gelegt werden. Im Geschäftsjahr 2009/10 wurden Leistungen in Höhe von TEUR 224 (Vorjahr TEUR 0) bezogen. Davon entfallen TEUR 96 auf eine Software-Lizenz, die an den Kunden weiterberechnet werden konnte und TEUR 127 auf Hosting-Leistungen des Tochterunternehmens in Salzburg. Die Personalkosten sind von TEUR 942 im Vorjahr auf TEUR 996 im Geschäftsjahr gestiegen (+ 6 %). Dabei entfielen TEUR 845 auf die Gehälter und TEUR 151 auf soziale Abgaben. Die Reduzierung im Bereich der Abschreibungen in 2009/10 von TEUR 10 im Vorjahr auf TEUR 7 steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Zurückhaltung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bei neuen Investitionen, dem Auslaufen der planmäßigen Abschreibungen und Anlagenabgängen und des verminderten Bestands an Anlagevermögen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 625 (Vorjahr TEUR 533). Die Raumkosten lagen bei 84 TEUR (Vorjahr TEUR 83). Im Bereich Fuhrpark betrugen die Aufwendungen TEUR 27. Die Kosten für Versicherungen, Beiträge und Gebühren sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen (+ TEUR 9), ebenso die Kosten der Aktienbetreuung (+ TEUR 22). Die Kosten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind im Berichtszeitraum um TEUR 26 angestiegen. Die Rechts- und Beratungskosten lagen im Geschäftsjahr 2009/10 bei TEUR 102. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2009/10 bei TEUR +256 (Vorjahr TEUR -337). Außerordentliche Erträge oder Aufwendungen fielen nicht an. Der Jahresüberschuss betrug TEUR 161 (Vorjahr TEUR -99). Wie schon erwähnt ist diese überaus positive Entwicklung auf Synergieeffekte und auf Neugeschäfte zurückzuführen. Es ist aber auch eine deutliche Erholung der Märkte erkennbar. Nach einer Phase höchster Zurückhaltung wird nun wieder verstärkt im Bereich automatische Datenverarbeitung und Informationstechnologie investiert. BilanzstrukturIm Geschäftsjahr 2009/10 gibt es kaum Veränderungen in der Vermögensstruktur. Das Anlagevermögen beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 85 %, im Rumpfgeschäftsjahr 2009 90 % der Bilanzsumme. Es ist fast vollständig durch das Eigenkapital finanziert. Beim kurzfristig gebundenen Vermögen ist zum Bilanzstichtag eine etwas geringere Bindung in Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zu beobachten. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Lizenzabrechnungen zum Bilanzstichtag. Der Anteil des Umlaufvermögens erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 15 % der Bilanzsumme (2009 9 % der Bilanzsumme). Dabei konnte der prozentuale Anteil an liquiden Mitteln von 2 % im Vorjahr auf 10 % gesteigert werden. Aufgrund des guten Geschäftsergebnisses konnten die im Vorjahr mit TEUR 49 aktivierten latenten Steuern zum Bilanzstichtag wieder aufgelöst werden. Das Eigenkapital hat sich im Wesentlichen um das im Geschäftsjahr erwirtschaftete Jahresergebnis verändert. Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital TEUR 5.278 (+ TEUR 161). Die Eigenkapitalquote fiel zum 30.06.2010 von 87 % auf 84 %. Die Entwicklung der Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag kann dennoch als befriedigend beurteilt werden, da die Bezugsgröße „Bilanzsumme“ im gleichen Zeitraum auf Grund der erfreulichen Umsatzentwicklung um 7 % angestiegen ist. Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten nahm im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 167 zu und beträgt nun 10 % (Vorjahr 7 %) der Bilanzsumme. Dabei blieben die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Geschäftsjahr 2009/10 nahezu unverändert (TEUR 168, Vorjahr TEUR 162). Der Anteil der erhaltenen Anzahlungen ist im Berichtszeitraum um TEUR 85 gestiegen (4 % der Bilanzsumme). FinanzlageDie Liquidität zum Bilanzstichtag hat sich durch den Nettozahlungsmittelzufluss aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 517 verbessert. Im Rumpfgeschäftsjahr 2009 betrug dieser lediglich TEUR 114. Der Nettozahlungsmittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -23 (Vorjahr TEUR -7). Aus der Finanzierungstätigkeit sind keine liquiden Mittel zu- oder abgeflossen. Investition und FinanzierungDas Anlagevermögen hat sich nicht nennenswert verändert. Neue Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2009/10 vor allem im Rahmen von Ersatzbeschaffungen im Bereich Sachanlagevermögen vorgenommen. Nachtragsbericht Mit Wirkung 05. Juli 2010 hat der Vorstandsvorsitzende, Herr Heinz Schier, aufgrund des Erreichens der Altersgrenze sein Vorstandsmandat niedergelegt. Weitere wesentliche Ereignisse haben sich seit dem Bilanzstichtag nicht ereignet. Nach heutigem Kenntnisstand sind keine Sachverhalte aufgetreten, die zu einer anderen Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als am Bilanzstichtag geführt haben und eine dauerhafte Beeinträchtigung der Konzernentwicklung nach sich ziehen könnten. EntwicklungDie Entwicklungsvorhaben wurden auch im Geschäftsjahr 2009/10 weiter vorangetrieben. Die anfallenden Anpassungsentwicklungen der bereits bei den Kunden eingesetzten Produkte wurden, wie in den letzten Jahren, im Rahmen der bestehenden Wartungsverträge realisiert. Einige Produkte wurden zudem auf neue Technologien umgestellt, um die Marktfähigkeit auch für die Zukunft zu gewährleisten. Die sich in der Wartung befindlichen Produkte werden konsequent einer strengen ROI-Betrachtung unterzogen und das Produktportfolio gestrafft. Teilprodukte, die keine Marktfähigkeit aufweisen, werden nicht mehr weiterentwickelt bzw. eingestellt. Die Kosten für die Entwicklungen können im IT-Bereich naturgemäß nicht von den Forschungsaufwendungen getrennt werden. Aus diesem Grund ist eine Aktivierung in der Bilanz nicht möglich. PersonalentwicklungDie Entwicklung der Personalstruktur im Geschäftsjahr 2009/10 kann wiederum als ausgeglichen bezeichnet werden. Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt in 2009/10: 20 Mitarbeiter sowie 3 Vorstände, gegenüber 21 Mitarbeiter und 3 Vorstände im Durchschnitt des Rumpfgeschäftsjahres 2009. Chancen und RisikenDurch die neue Positionierung der B+S Banksystemen Aktiengesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das im Markt etablierte Kerngeschäft weiter ausgebaut werden. Aufgrund der ganzheitlich positiven Entwicklung konnte ein neuer strategischer Investor gefunden werden. Über den Ausbau der bereits bestehenden Kooperation mit diesem Investor können zukünftig auch Kundensegmente akquiriert werden, bei denen es Vorgaben für Dienstleister gibt. Diese Forderungen für die Vergabe von Aufträgen bestehen unter anderem in Form von Unternehmensgröße, Umsatz und Gewinn. Somit kann mit dem neuen Investor eine langfristige Investitionssicherheit für Neu- und Bestandskunden aufgezeigt werden. Das zukünftige Wachstum der Unternehmensgruppe soll zunächst über die regionale Ausschöpfung der vorhandenen Märkte im deutschsprachigen Raum und der angrenzenden Märkte in Mittel- und Ost-Europa erfolgen. Der Konzern kann mit seinen Kooperationspartnern das komplette Spektrum der Bankenanwendungen abbilden und damit Gesamtbankenanwendungen aus einer Hand anbieten und sich somit im Verdrängungswettbewerb behaupten. Das Leistungsportfolio deckt die Komplettabwicklung z. B. den Zahlungsverkehr einer Bank ab. Somit kann auch ein komplettes Outsourcing angeboten werden. Zudem ist durch das breite Produktangebot die Möglichkeit, neue Kunden und weitere Märkte zu gewinnen, erheblich gestiegen. Der Ausbau des B+S-eigenen Rechenzentrums, die Erweiterung des Angebotsportfolios und die Gewinnung neuer Kunden im Bereich Hosting/ Application-Service-Providing (ASP) führt zu Skaleneffekten im Rahmen des Rechenzentrumsbetriebs. Generell profitieren die Produkterlöse der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft von der hohen Nachfrage im Rahmen des IT-Kostendrucks bei den Banken, da Kernbankprozesse im ASP-Modell nicht mehr bei den Banken selbst ablaufen, sondern kostengünstig bei B+S abgewickelt werden können. Durch die zu Anfang des Jahres 2010 geschlossene Kooperation mit dem Bankverlag ergeben sich für die B+S Banksysteme weitere Chancen. Die BV Zahlungssysteme GmbH realisiert gemeinsam mit der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft eine Zahlungsverkehrsplattform „BV Clearing Solutions“. Im April konnte bereits eine erste Pilotbank für diese neue Dienstleistung gewonnen werden, die ab November 2010 den gesamten Zahlungsverkehr ihrer deutschen Niederlassungen über diese Plattform abwickeln wird. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wird sich auf finanznahe Märkte fokussieren. Aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen in der Finanzbranche durch Fusionen und Übernahmen in den Zielmärkten, ergeben sich für die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft erhebliche Chancen. Risiken der künftigen Entwicklung resultieren auch weiterhin aus einer starken Konzentration im Finanzdienstleistungsbereich, aus der bei weitem noch nicht bewältigten Finanzmarktkrise, einer Verschlechterung der allgemeinen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Entwicklung am Arbeitsmarkt. Prognosen zur weiteren Entwicklung am Arbeitsmarkt können seriöser Weise nur sehr schwer getroffen werden. Während in Deutschland das Angebot an qualifizierten Arbeitskräften in dem für die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft relevanten Bereich aufgrund vieler Fusionen wieder größer geworden ist, ist die Anzahl der am Arbeitsmarkt verfügbaren IT-Spezialisten in Österreich und in der Schweiz weiterhin niedrig. Allerdings ist aufgrund der guten Mitarbeiterbindung bisher nicht mit Engpässen zu kämpfen. Den erwähnten Risiken kann die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft mit ihrem ASP-Angebot und ihrer langjährigen Lösungskompetenz sowie die enge Bindung von Kooperationspartner erfolgreich begegnen. In der Softwareentwicklung ist das Auftreten unvorhersehbarer Programmierfehler nicht auszuschließen. In den Kundenverträgen der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sind entsprechende Bestimmungen enthalten, die das Risiko des Unternehmens bezüglich potenzieller Produkt- und Haftungsansprüche begrenzen. Entsprechende Versicherungen zur Einschränkung der Risiken hat das Unternehmen abgeschlossen. Es ist jedoch möglich, dass die haftungsbegrenzenden Vertragsbestimmungen nicht in allen Fällen ausreichend sind und dadurch Risiken entstehen. Obwohl bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bislang keine Fälle von Produkt- oder Projekthaftung oder Ansprüche wegen wirtschaftlichen Verlusten geltend gemacht worden sind, ist die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft dem Risiko derartiger Ansprüche ausgesetzt. In der Finanzbranche herrscht nach wie vor ein intensiver Wettbewerb im Privatkundengeschäft. Ein möglicherweise entstehender Rückgang der zu erzielenden Margen im Produkt- und Dienstleistungsbereich kann das geplante Unternehmensergebnis beeinflussen. Alle genannten Risikofaktoren können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beeinflussen und zu einer Abweichung des Ergebnisses führen. Die Liquidität der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus, ausgehend von der bestehenden Finanzierungsstruktur, von der auch künftig ausgegangen werden kann, und aufgrund der per Juli 2010 vorhandenen liquiden Mitteln sowie der vertraglich fixierten Einnahmen gesichert. Die Werthaltigkeit des Beteiligungsansatzes ist jedoch von der Liquidität und der Erreichung der Planzahlen in der B+S Gruppe Salzburg, Österreich abhängig. Ziel der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist es, das Lizenz- und ASP-Geschäft weiter voranzutreiben. Aus den daraus resultierenden laufenden Einnahmen sollen auch zukünftig alle Fixkosten abgedeckt werden. PrognoseberichtAufgrund der Weiterentwicklung des Produktportfolios in den Kerngeschäften geht die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Geschäftsjahr 2010/11 von einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf aus. So ist für das kommende Geschäftsjahr ein Umsatz in Höhe von TEUR 2.100 geplant. Für das Geschäftsjahr 2011/12 wird die Umsatzprognose auf TEUR 2.250 angehoben. Da für beide Geschäftsjahre nur moderate Kostensteigerungen im Rahmen der Inflationsrate zu erwarten sind, wird eine operative Gewinnmarge zwischen 8 % und 12 % erwartet. Diese Zielsetzung ist jedoch weiterhin von einigen äußeren Faktoren, wie beispielsweise dem Kunden- oder dem Marktumfeld, der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dessen zukünftige Entwicklung nicht exakt vorhergesehen werden kann, abhängig. Rechnungslegungsbezogenes Risikomanagementsystem und internes Kontrollsystem Generell umfassen das Risikomanagementsystem und das interne Kontrollsystem auch die rechnungslegungsbezogenen Prozesse. Das interne Kontrollsystem ist so ausgerichtet, dass es ausreichend Sicherheit für die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung sowie die Erstellung der extern publizierten Jahresabschlüsse und des Konzernabschlusses gewährleistet. Darüber hinaus unterliegt der Jahresabschluss einmal jährlich einer Abschlussprüfung durch den Wirtschaftsprüfer. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess sind die wesentlichen Merkmale des bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bestehenden, internen Kontrollsystems und Risikomanagementsystems wie folgt: Für alle wesentlichen, rechnungslegungsrelevanten Prozesse wird das Prinzip der Funktionstrennung beachtet (u.a. Vieraugenprinzip, analytische Prüfungen). Das eingesetzte Personal verfügt über die notwendige Fachausbildung und besucht regelmäßige Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen. Die eingesetzten EDV-Systeme und Tools sind durch entsprechende Einrichtungen im EDV-Bereich gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Im Bereich der eingesetzten Finanzsysteme wird Standardsoftware verwendet, für weiterführende Verarbeitungsprozesse wird hauptsächlich Excel als Verarbeitungstool eingesetzt. Alle rechnungslegungsrelevanten Schlüsselfunktionen sind im Organigramm direkt dem Vorstand zugeordnet. Angabepflichten gemäß § 289 Abs. 4 und 5 HGB und erläuternder Bericht nach § 175 Abs. 2 AktG n.F.Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals (Abs. 4 Nr. 1)Das Grundkapital der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beträgt EUR 6.209.933,00 und ist in 6.209.933 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen (Abs. 4 Nr. 2)Die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft sind nicht beschränkt. Direkte oder Indirekte Beteiligungen am Kapital (Abs. 4 Nr. 3)Herr Berger ist mit 25,16%, Herr Bauch mit 23,59% und die COR&FJA AG mit 21,78% am Kapital der Gesellschaft beteiligt. Inhaber von Aktien mit Sonderrechten (Abs. 4 Nr. 4)Es gibt bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft keine Inhaber von Aktien, die Sonderrechte oder Kontrollbefugnisse besitzen. Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von Arbeitnehmerbeteiligungen (Abs. 4 Nr. 5)Bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft gibt es keine Arbeitnehmerbeteiligung in Form von Aktien. Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über Satzungsänderungen (Abs. 4 Nr. 6)Die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands erfolgt gemäß §§ 84, 85 AktG, die Änderung der Satzung gemäß §§ 133, 179 AktG. Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien (Abs. 4 Nr. 7)Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 25. August 2011 einmalig oder mehrmals gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 815.406,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie zu erhöhen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats jeweils über den Ausschluss der gesetzlichen Bezugsrechte der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Des Weiteren gelten folgende gesetzliche Regelungen: für die Ermächtigung zur Aktienausgabe aus dem genehmigten Kapital §§ 202 ff. AktG, zur Ausgabe von Wandel- oder Gewinnschuldverschreibungen § 221 AktG und zum Erwerb eigener Aktien § 71 Abs. 1 Nr. 6-8 AktG. Der Vorstand ist des Weiteren ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 01. Oktober 2012 einmalig oder mehrmals gegen Bareinlagen oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 2.270.769,00 durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II). Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats jeweils über den Ausschluss der gesetzlichen Bezugsrechte der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Des Weiteren gelten folgende gesetzliche Regelungen: für die Ermächtigung zur Aktienausgabe aus dem genehmigten Kapital §§ 202 ff. AktG, zur Ausgabe von Wandel- oder Gewinnschuldverschreibungen § 221 AktG und zum Erwerb eigener Aktien § 71 Abs. 1 Nr. 6-8 AktG. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als ganz oder teilweise über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre vorzunehmen, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreitet. Diese Ermächtigung beschränkt sich auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung oder zum Zeitpunkt der Ausnutzung der Ermächtigung (maßgebend ist die niedrigere Grundkapitalziffer). Auf diese Begrenzung von 10 % des Grundkapitals sind diejenigen Aktien anzurechnen, die während der Laufzeit dieser Ermächtigung im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden; ferner sind auf diese Begrenzung auf 10 % des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandel- und/oder Optionsrecht auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen aufgrund einer während der Laufzeit dieser Ermächtigung geltenden Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsentage vor der Veräußerung der Aktie. Der Vorstand ist weiter ermächtigt, die eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen. Der Vorstand wird ebenfalls ermächtigt, die eigenen Aktien, mit Zustimmung des Aufsichtrats als (Teil-) Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen zu verwenden. Der Wert (Preis), zu dem Aktien der Gesellschaft gemäß der Ermächtigung in diesem Buchstaben verwendet werden, darf den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 5 % unterschreiten. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA-Handel an der Wertpapierbörse Frankfurt am Main (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen zehn Börsentage vor der Verwendung der Aktie. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird im Vollzug der Maßnahmen zu vorstehend Absätzen ausgeschlossen. Die oben genannten Ermächtigungen können ganz oder in Teilbeträgen ausgenutzt werden. Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen (Abs. 4 Nr. 8)Bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Entschädigungsvereinbarungen (Abs. 4 Nr. 9)Zurzeit gibt es bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft keine Entschädigungsvereinbarung mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots. Internes Kontroll- und Risikomanagement (Abs. 5)Der Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft hat das bestehende, in den Vorjahren bereits optimierte Risikomanagement im Geschäftsjahr 2009/10 beibehalten. Die Risiken umfassen im Wesentlichen den Finanzbereich. Hierfür besteht ein Controllinginstrumentarium, um die relevanten Steuerungskriterien, wie Kosten, Umsatz, Liquidität und Eigenkapitalquote gezielt zu erfassen und auszuwerten. Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden bzw. vollständig auszuschließen, wird eine vorausschauende Liquiditätsplanung und –kontrolle durchgeführt. Angaben zum RechnungslegungsprozessDie Rechnungslegung erfolgt gemäß den im Anhang beschriebenen Grundsätzen. Die Mitarbeiter des Rechnungswesens sind direkt dem Vorstand unterstellt. Dieser überzeugt sich in kurzen regelmäßigen Abständen von der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung. Ferner hat der Vorstand direkten Zugriff auf das Controlling-Tool, so dass ständig eine interne Revision durchgeführt wird. Durch ein Customer Relationship Management Tool wird der geplante und der realisierte Umsatz wöchentlich mit den verantwortlichen Mitarbeitern verifiziert. Ferner erfolgt stetig eine Plan-Ist-Abweichungsanalyse in Bezug auf Umsatz und Kosten. Die Überwachung der Liquidität erfolgt wöchentlich. Alle Eingangsrechnungen werden durch den verantwortlichen Vorstand freigegeben. Die Liquidität der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist für das kommende Geschäftsjahr und darüber hinaus, ausgehend von der bestehenden Finanzierungsstruktur, von der auch künftig ausgegangen werden kann, und aufgrund der per Juli 2010 vorhandenen liquiden Mitteln sowie der vertraglich fixierten Einnahmen, gesichert. Obwohl es sich beim überwiegenden Anteil der Kunden um Bankinstitute mit sehr geringem Ausfallrisiko handelt, kann ein Forderungsausfall dennoch nicht ausgeschlossen werden. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird die Bonität eines Unternehmens vor Annahme eines Auftrages durch die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft überprüft. Ein im Bereich der Finanzbuchhaltung installiertes Mahnwesen sichert außerdem die termingerechte Einbringung von offenen Forderungen. Das Ergebnis des Kennzahlensystems mit Früh- und Spätindikatoren führt zur Identifizierung von internen und externen Risiken und gewährleistet dem Management eine nachhaltige Kontrolle der Unternehmensziele. Mögliche Bedrohungen können frühzeitig erkannt und entsprechende Steuerungsmaßnahmen eingeleitet werden. Angabepflichten gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB (Vergütungsbericht)Die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus mehreren Vergütungsbestandteilen: dem Grundgehalt, der variablen Vergütung sowie aus Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von Sachbezügen durch die private Dienstwagennutzung und Zuschüsse zur Sozialversicherung. Diese sind vom einzelnen Vorstandsmitglied zu versteuern. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zu. Die Höhe der variablen Vergütung ist von der Entwicklung der Umsätze abhängig. Der Vergütungsanspruch der Vorstände für die Vorstandstätigkeit bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München einschließlich der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in Tochterunternehmen betrug im Geschäftsjahr 2009/10 insgesamt TEUR 684 (Vorjahr TEUR 299). Davon entfielen auf die erfolgsbezogene Komponente TEUR 63 (Vorjahr TEUR 72). Zur weiteren Aufgliederung verweisen wir auf die Anhangsangaben. Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung sind in den Bezügen nicht enthalten. Im Rahmen des Stock Option Plans wurden im Rumpfgeschäftsjahr keine Optionen (Vorjahr 0) zum Erwerb von Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft an Mitglieder des Vorstands ausgegeben. Der Vergütungsanspruch für den Vorstand Peter Bauch wurde zum Teil bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München und zum Teil bei der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg, Österreich als Personalaufwand berücksichtigt. Die Bezüge der Vorstände Heinz Schier und Wilhelm Berger wurden ausschließlich durch Tochterunternehmen ausbezahlt und der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München anteilig weiter belastet. Die Bezüge des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 15 (Vorjahr TEUR 39). Sie entfallen auf Prof. Dr. Herbert Kofler mit TEUR 10 (Vorjahr TEUR 10), Dr. Manfred Seyfried mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 20), Dr. Werner Steinwender mit TEUR 5 (Vorjahr TEUR 5). Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGBAn dieser Stelle wird auf den Corporate Governance Kodex Bericht verwiesen. Vorstand und Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären unter folgender Internetadresse dauerhaft zugänglich gemacht: http://www.bs-ag.com/index.php?option=com_content&view=article&id=144&Itemid=59 Die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat lässt sich im Wesentlichen wie folgt beschreiben: Aktiengesellschaften mit Sitz in Deutschland unterliegen den Vorschriften des deutschen Aktienrechts und im Falle einer Börsennotierung gemäß § 3 Absatz 2 AktG bestimmten Regelungen des Kapitalmarktes sowie den Bestimmungen der Satzung sowie den jeweils erlassenen Geschäftsordnungen. Die gesetzlichen Organe der Gesellschaft sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat kann Ausschüsse bilden. Die Kompetenzen dieser Organe sind im Aktiengesetz, der Satzung sowie in der Geschäftsordnung des Vorstands geregelt. Aufgrund der Größe der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2009/10 jedoch keine Ausschüsse gebildet. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010/11Durch die neue Positionierung der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft im Markt, mit einer deutlichen Intensivierung der Kundenbeziehungen, ist ein sehr stabiles Geschäftsjahr zu erwarten. Ziel ist es, neben dem Neukundengeschäft die Geschäftsbeziehung zu Bestandskunden weiter auszubauen und darüber eine deutliche Steigerung des operativen Geschäftsbetriebes zu erreichen.
München, im September 2010 Wilhelm Berger, Vorstand Peter Bauch, Vorstand BilanzHinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen von + / - einer Einheit (TEUR, %, usw.) auftreten. AKTIVA scroll
Gewinn- und VerlustrechnungHinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen von + / - einer Einheit (TEUR, %, usw.) auftreten. scroll
AnhangVorbemerkungDer Jahresabschluss der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Änderungen durch das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts vom 25. Mai 2009 (BilMoG) wurden in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EHGB bereits für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01. Januar 2009 bis 30. Juni 2009 vollständig berücksichtigt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Durch das Rumpfgeschäftsjahr in 2009 ist die Vergleichbarkeit dieses Jahresabschlusses mit dem vergangenen Berichtszeitraum nur eingeschränkt möglich. Zur besseren Übersichtlichkeit erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses in Tausend Euro (TEUR). AnteilsbesitzDer Anteilsbesitz der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft umfasst die folgenden Gesellschaften: scroll
Zu (1): Die Angaben beziehen sich jeweils auf den nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschluss in der angegebenen Landeswährung. Zu (2): Indirekte Beteiligung über die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft Salzburg, Österreich. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wird im Einzelnen nach den folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung (längstens über fünf Jahre) planmäßig abgeschrieben. Vom Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB, selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu aktivieren, wird kein Gebrauch gemacht. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear ermittelt. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren Kurswert angesetzt. Eigene Anteile im Eigenkapital offen vom gezeichneten Kapital (Grundkapital) abgesetzt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste, erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Künftige Preis- und Kostensteigerungen sind zu berücksichtigen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen, der von der Bundesbank bekannt gegeben wird. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Über die passive Rechnungsabgrenzung werden Erträge aus Lizenz- und Wartungsverträgen, deren Restlaufzeit über den Bilanzstichtag hinausgeht, zeitanteilig abgegrenzt. Latente Steuern werden mit den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes als eigene Bilanzposten unter den Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Ermittlung der Steuerabgrenzung erfolgt für das Rumpfgeschäftsjahr erstmalig nach den Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes. § 274 HGB schreibt die Balance Sheet Liability Method für alle temporären Unterschiede zwischen den Wertansätzen im Jahresabschluss und den bestehenden Steuerwerten vor. Ferner wird der wahrscheinlich realisierbare Steuervorteil aus bestehenden Verlustvorträgen in die Ermittlung einbezogen. Ausnahmen von dieser umfassenden Steuerabgrenzung bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Geschäfts- und Firmenwerten und mit Beteiligungen zusammenhängende temporäre Unterschiede. Für aktive Steuerabgrenzungen wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzerläuterungen1. Die Entwicklung des Anlagevermögensfür das Geschäftsjahr 2009/10 stellt sich wie folgt dar: scroll
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2. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen enthalten solche aus kurzfristigen Kreditgewährungen sowie Zinsansprüche. 4. Die Entwicklung des Eigenkapitals für das Geschäftsjahr 2009/10 stellt sich wie folgt dar: scroll
Zu (1): Änderungen durch erstmalige Anwendung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. Mai 2009 (BilMoG) 5. Das voll eingezahlte Grundkapital der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beträgt EUR 6.209.933,00. Es ist eingeteilt in 6.209.933 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils EUR 1,00. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 25. August 2006 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 25. August 2011 das Grundkapital um bis zu EUR 815.406 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von EUR 1,00 je Aktie gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2006/I). Bei Ausnutzung der Ermächtigung kann das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden, zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, zur Gewährung von Bezugsrechten an Inhaber von zu begebenden Wandlungs- und Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, zur Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere in Form von Unternehmen oder Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen, zur Erschließung neuer Kapitalmärkte im Ausland, wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet. Darüber hinaus wurde der Vorstand in der Hauptversammlung vom 2. Oktober 2007, aufschiebend bedingt auf die Handelsregistereintragung in der gleichen Hauptversammlung beschlossenen Erhöhung des Grundkapitals, ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 1. Oktober 2012 das Grundkapital um bis zu EUR 2.270.769,00 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von EUR 1,00 je Aktie gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2007/I). Die Erhöhung des Grundkapitals, wie von der Hauptversammlung beschlossen, wurde im Geschäftsjahr in das Handelsregister eingetragen. Bei Ausnutzung der Ermächtigung kann das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden, zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, zur Gewährung von Bezugsrechten an Inhaber von zu begebenden Wandlungs- und Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, um Aktien als Belegschaftsaktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder verbundener Unternehmen auszugeben, zur Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere in Form von Unternehmen oder Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen, zur Erschließung neuer Kapitalmärkte im Ausland, wenn die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet. Das Bedingte Kapital entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt: scroll
Das Bedingte Kapital 2000/I dient zur Absicherung des „Stock Option Plan 2000“. Das Bedingte Kapital 2001/I dient zur Absicherung des „Stock Option Plan 2001“. Zum Stichtag des Jahresabschlusses bestehen die folgenden Mitarbeiterbeteiligungsmodelle: Stock Option Plan 2000 Ermächtigung der Hauptversammlung vom 9. August 2000 Ermächtigung des Aufsichtsrats und des Vorstands bis zum 1. Mai 2005, einmalig oder mehrmals Optionsscheine zum Erwerb von bis zu 195.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien an Mitarbeiter der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bzw. gegenwärtigen oder zukünftig verbundenen Unternehmen (‚Mitarbeiter‘) bzw. an Vorstandsmitglieder der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bzw. Mitglieder der Geschäftsführung von gegenwärtig oder zukünftig verbundenen Unternehmen (‚Mitglieder des Vorstands bzw. der Geschäftsführung‘) auszugeben und den Optionsberechtigten Umtauschrechte auf Aktien zu gewähren. Davon entfallen auf Mitarbeiter maximal 165.750 Optionsrechte und auf Mitglieder des Vorstands bzw. der Geschäftsführung maximal 29.250 Optionsrechte. Jede der ausgegebenen Optionen berechtigt zum Umtausch in eine Stückaktie. Die Laufzeit der Optionen beträgt längstens zehn Jahre. Entsprechend den Optionsbedingungen kann das Umtauschrecht grundsätzlich frühestens zwei Jahre nach Ausgabe des Optionsscheins ausgeübt werden. Neben dem Basispreis, der dem Verkehrswert der Aktie zum Zeitpunkt der Unterbreitung der Option entspricht, ist bei Ausübung des Optionsrecht ein Aufgeld in Höhe von 25 % des bei Ausgabe festgelegten Basispreises als Erfolgsziel zu entrichten. Im Übrigen darf das Umtauschrecht nach Ablauf der zweijährigen Mindestwartefrist und unbeschadet der Beachtung des Erfolgsziels grundsätzlich jederzeit unter Beachtung von Zeiträumen, in denen eine Ausübung untersagt ist, wahrgenommen werden. Im Falle des Umtausches von Optionen in Aktien hat der Optionsberechtigte den auf dem Optionsschein angegebenen Betrag zuzüglich eines Aufgeldes als Umtauschpreis zu entrichten. Im Rahmen dieses Mitarbeiterbeteiligungsmodells wurden im Januar 2001 Optionsrechte ausgegeben. Stock Option Plan 2001 Ermächtigung der Hauptversammlung vom 18. Juli 2001 Ermächtigung des Aufsichtsrats und des Vorstands bis zum 17. Juni 2006, einmalig oder mehrmals Optionsscheine zum Erwerb von bis zu 160.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien an Mitarbeiter der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bzw. gegenwärtigen oder zukünftig verbundenen Unternehmen (‚Mitarbeiter‘) bzw. an Vorstandsmitglieder der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bzw. Mitglieder der Geschäftsführung von gegenwärtig oder zukünftig verbundenen Unternehmen (‚Mitglieder des Vorstands bzw. der Geschäftsführung‘) auszugeben und den Optionsberechtigten Umtauschrechte auf Aktien zu gewähren. Davon entfallen auf ausgewählte Vorstände der Gesellschaft maximal 16.000 Aktienoptionen, auf ausgewählte Arbeitnehmer der Gesellschaft maximal 120.000 Aktienoptionen, auf ausgewählte Geschäftsführer von gegenwärtig oder zukünftig mit der Gesellschaft verbundenen in- und ausländischen Unternehmen maximal 8.000 Aktienoptionen und auf ausgewählte Arbeitnehmer von gegenwärtig oder zukünftig mit der Gesellschaft verbundenen in- und ausländischen Unternehmen maximal 16.000 Aktienoptionen. Jede der ausgegebenen Optionen berechtigt zum Umtausch in eine Stückaktie. Die Laufzeit der Optionen beträgt längstens zehn Jahre. Entsprechend den Optionsbedingungen kann das Umtauschrecht grundsätzlich frühestens zwei Jahre nach Ausgabe des Optionsscheins ausgeübt werden. Neben dem Basispreis, der dem Verkehrswert der Aktie zum Zeitpunkt der Unterbreitung der Option entspricht, ist bei Ausübung des Optionsrecht ein Aufgeld in Höhe von 25 % des bei Ausgabe festgelegten Basispreises als Erfolgsziel zu entrichten. Im Übrigen darf das Umtauschrecht nach Ablauf der zweijährigen Mindestwartefrist und unbeschadet der Beachtung des Erfolgsziels grundsätzlich jederzeit unter Beachtung von Zeiträumen, in denen eine Ausübung untersagt ist, wahrgenommen werden. Im Falle des Umtausches von Optionen in Aktien hat der Optionsberechtigte den auf dem Optionsschein angegebenen Betrag zuzüglich eines Aufgeldes als Umtauschpreis zu entrichten. Im Rahmen dieses Mitarbeiterbeteiligungsmodells wurden im Februar 2002 Optionsrechte ausgegeben. Im Geschäftsjahr wurden aus keinem der bestehenden Mitarbeiterbeteiligungsmodelle Optionsrechte zum Bezug von Stückaktien in Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft umgetauscht. Die Optionsscheine entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt: scroll
Sowohl im Berichtszeitraum als auch im vorangegangenen Geschäftsjahr gab es keine verfallenen, gekündigten, ausgeübten, neu gezeichneten und nicht ausgegebe Optionsscheine. 6. Eigene Aktien werden gemäß § 272 Abs. 1a HGB offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt und enthalten 80.000 eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von jeweils EUR 1,00, gesamt somit EUR 80.000. Die Aktien wurden im Zusammenhang mit der Erfüllung des abgeschlossenen Vergleichs zur Umsetzung der Hauptversammlungsbeschlüsse vom 02. Oktober 2007 durch die Übernehmer der im Wege der Sachkapitalerhöhung ausgegebenen neuen Aktien zum 01. Dezember 2008 eingelegt. Diese wurden im Einlagezeitpunkt mit dem Ausgabebetrag der im Wege der Sachkapitalerhöhung ausgegebenen neuen Aktien von EUR 1,30 je Aktie bewertet. Da die Bewertung der eigenen Anteile zum Nennbetrag von EUR 80.000 zu erfolgen hat, war die Differenz mit der Kapitalrücklage zu verrechnen. 7. Steuerrückstellungen wurden in Höhe von TEUR 24 für die Gewerbesteuer und in Höhe von TEUR 22 für die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag gebildet. 8. Die Entwicklung der Sonstigen Rückstellungen ist dem Rückstellungsspiegel zu entnehmen. scroll
Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft entwickelt Produkte für die Branchen Banken, Versicherungen, Medien und Telekommunikation. Diese Produkte und Lösungen werden in Form von Projekten im Rahmen einer Generalunternehmerschaft ausgeführt. Aus derartigen Projekten können Haftungen und Risiken entstehen. Diverse Projekte sind an strategisch wichtigen Stellen in den Rechenzentren von Kreditinstituten durchgeführt worden bzw. sind zum Teil in Vorbereitung. Einige Verträge beinhalten für diese Projekte ein Pönale im Fall einer Projekt-Zeitüberschreitung bzw. auch bedeutende Haftungsregelungen. Die Gesellschaft versucht teilweise diese Risiken bei Bedarf über Versicherungen zu decken und damit eine Risikovorsorge zu treffen. Die eigenen Produkte durchlaufen verschiedenste Qualitätsanforderungen sowie –prüfungen. Aus Vorsichtsgründen wurden im Geschäftsjahr für derartige mögliche Risiken sowie mögliche Kulanzen Rückstellungen gebildet. 9. Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Weitere Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitsspiegel zu entnehmen. scroll
10. Latente Steuern Temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Einzige Abweichung stellen die steuerlichen Verlustvorträge dar, die zu einer aktiven latenten Steuer führen können. Für den durch den steuerlichen Verlust des vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahres entstehende Verlustvortrag in Höhe von TEUR 147 wurde im Vorjahr eine aktive Steuerabgrenzung vorgenommen. Die bisher aktivierten latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurden vollständig wertberichtigt. Der Steuersatz beträgt unter Einbeziehung der Körperschaft- und Gewerbesteuer rund 33 %. scroll
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Der für das Geschäftsjahr ausgewiesene Ertragsteueraufwand umfasst die laufenden Steuern und die Veränderung der Steuerabgrenzungsposten. Die laufenden Steuern ergeben sich aus der Ermittlung der für das abgeschlossene Geschäftsjahr bestehenden Steuerbelastung aus dem errechneten steuerpflichtigen Einkommen und dem anwendbaren Steuersatz. Der laufende Steueraufwand des Geschäftsjahres 2009/10 beträgt TEUR 46. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Die Aufgliederung der Umsatzerlösenach Produkten stellt sich wie folgt dar: scroll
2. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Geschäftsjahr im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, aus Sachbezügen, aus Mieterträge, sowie Aufwandsverrechnungen an das Tochterunternehmen. In der Position sind aperiodische Erträge in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr TEUR 8). 3. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr TEUR 3) enthalten. 4. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Raumkosten, Werbe- und Vertriebskosten, Abschluss- sowie Rechts- und Beratungskosten, Versicherungsaufwendungen und Beiträgen sowie Verwaltungskosten und Kosten für die Aktienbetreuung. 5. Die Zinserträge enthalten Erträge aus der Verzinsung der Verrechnungskonten mit der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg, Österreich in Höhe von 170,45 EUR und mit der B+S Banksysteme Deutschland GmbH in Höhe von 400,37 EUR. Die Zinsaufwendungen beinhalten Zinsen für das Verrechnungskonto der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg, Österreich in Höhe von 433,11 EUR. Sonstige Angaben1. Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften im Sinne des § 285 Nr. 2 HGB liegen nicht vor. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Zu 1: Jeweils bezogen auf den frühestmöglichen Kündigungszeitpunkt der bestehenden Verträge seitens der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft. 3. Die Zahl der Mitarbeiter hat im Jahresdurchschnitt betragen: scroll
4. Organe der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft: Dem Vorstand der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft gehörten an: Heinz Schier, Salzburg, ÖsterreichKaufmann, Vorsitzender des Vorstands (bis 05. Juli 2010) Wilhelm Berger, Salzburg, Österreich Bankkaufmann Peter Bauch, München Datenverarbeitungskaufmann Die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder besteht aus mehreren Vergütungsbestandteilen: dem Grundgehalt, der variablen Vergütung sowie aus Nebenleistungen. Das Grundgehalt wird als erfolgsunabhängige Grundvergütung monatlich als Gehalt ausgezahlt. Zusätzlich erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von Sachbezügen durch die private Dienstwagennutzung und Zuschüsse zur Sozialversicherung. Diese sind vom einzelnen Vorstandsmitglied zu versteuern. Sie stehen allen Vorstandsmitgliedern prinzipiell in gleicher Weise zu. Die Höhe der variablen Vergütung ist von der Entwicklung der Umsätze abhängig. Aufgrund des Hauptversammlungsbeschlusses vom 26. Januar 2010 ist keine Aufgliederung der Einkünfte nach Personen mehr erforderlich. Die Zusammensetzung der Gesamtvergütung ergibt sich aus nachfolgender Tabelle: scroll
Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung sind in den Bezügen nicht enthalten. Im Rahmen des Stock Option Plans wurden im Rumpfgeschäftsjahr keine Optionen (Vorjahr 0) zum Erwerb von Aktien der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft an Mitglieder des Vorstands ausgegeben. Das variable Gehalt (Umsatzbeteiligung) in Höhe von TEUR 63 wurde für das Rumpfgeschäftsjahr 2009 im Geschäftsjahr 2009/10 ausbezahlt. Für das Geschäftsjahr 2009/10 wurde ein variables Gehalt in Höhe von TEUR 126 in der Bilanz des Tochterunternehmens und in Höhe von TEUR 20 in der Einzelbilanz des Mutterunternehmens in den Rückstellungen berücksichtigt. Dem Aufsichtsrat der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft gehörten an: scroll
Die Bezüge des Aufsichtsrats der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft betrugen im Geschäftsjahr TEUR 15 (Vorjahr TEUR 39). 5. Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. 6. Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beinhaltet ausschließlich die Leistungen für die Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr TEUR 25). 7. Nach § 268 Abs. 8 HGB auszuweisende Ausschüttungssperren liegen im Geschäftsjahr nicht vor. ErgebnisverwendungVorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen. Konzern- und BeteiligungsverhältnisseDie B+S Banksysteme Aktiengesellschaft stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen befreienden Konzernabschluss nach § 315 a HGB in Verbindung mit den internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und kann am Sitz der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft in München angefordert werden. Meldepflichtige Aktiengeschäfte § 21 WpHGHerr Peter Bauch, Deutschland hat uns am 10.10.2008 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 10.10.2008 durch Aktien die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 23,59% (das entspricht 1.464.615 Stimmrechten) beträgt. Herr Wilhelm Berger, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 31.05.2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 25.05.2010 die Schwelle von 25% überschritten hat und nunmehr 25,16% (das entspricht 1.562.462 Stimmrechten) beträgt. Die COR&FJA Austria Ges.m.b.H., Wien, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.06.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 20,13% (das entspricht 1.250.065 Stimmrechten) betragen hat. Die COR&FJA AG, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23.06.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 15% und 20% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 21,78% (das entspricht 1.352.665 Stimmrechten) betragen hat. 20,13% der Stimmrechte (das entspricht 1.250.065 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der COR&FJA Austria Ges.m.b.H. zuzurechnen. Herr Heinz Schier, Österreich hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 24.06.2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft (vormals DataDesign AG), München, Deutschland, ISIN: DE0001262152, WKN: 126215 am 22.06.2010 die Schwelle von 20%, 15%, 10%, 5% und 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% (das entspricht 0 Stimmrechten) betragen hat.
München, im September 2010 Wilhelm Berger, Vorstand Peter Bauch, Vorstand Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung der Einzelabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, der Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.
München, im September 2010 Wilhelm Berger, Vorstand Peter Bauch, Vorstand Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2009 bis zum 30. Juni 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen des Vorstands der Gesellschaft im Lagebericht hin. Dort ist unter ‘Chancen und Risiken’ aufgeführt, dass die Werthaltigkeit des Beteiligungsansatzes von der Realisierung der positiven Unternehmensentwicklung gemäß den uns vorgelegten Planungsrechnungen der B+S Gruppe Salzburg abhängig ist.
Augsburg, den 07. Oktober 2010 AWI TREUHAND & REVISION GMBH Stötter, Wirtschaftsprüfer |
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