B+S Banksysteme AktiengesellschaftMünchenHalbjahresfinanzbericht 2010/11Gesetzliche RahmenbedingungenDer Konzernzwischenbericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft erfüllt die Anforderungen an einen Halbjahresfinanzbericht nach den anwendbaren Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) und umfasst nach § 37w Abs. 2 WpHG einen Konzernzwischenabschluss, einen Konzernzwischenlagebericht sowie eine Versicherung der gesetzlichen Vertreter. Der Konzernzwischenabschluss wurde im Einklang mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen, wie sie die Europäische Union (EU) fordert, erstellt. Der Konzernzwischenbericht sollte zusammen mit unserem Geschäftsbericht und den dort enthaltenen Zusatzinformationen über das Unternehmen gelesen werden. Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat den Konzernabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr 2009 einer Stichprobenprüfung unterzogen. Das Ergebnis wurde der Gesellschaft am 03. September 2010 mitgeteilt. Im Abschlussbericht wurde festgestellt, dass der Unternehmenszusammenschluss als Erwerb der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft München durch die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft Salzburg (Österreich) im Konzernabschluss abgebildet werden muss (reverse acquisition). Die Berichtigung hierzu hat die Gesellschaft im Jahresabschluss 2009/10 berücksichtigt. Die daraus resultierenden Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2009 wurden dementsprechend angepasst (adjusted). Hinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen von + / - einer Einheit (TEUR, %, usw.) auftreten. Konzern-Gesamtergebnisrechnung
* Das Periodenergebnis entfällt in voller Höhe auf die Eigentümer des Mutterunternehmens
* Das Periodenergebnis entfällt in voller Höhe auf die Eigentümer des Mutterunternehmens Konzern-Bilanz
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
Ausgewählte erläuternde AnhangsangabenBilanzierungs- und BewertungsmethodenAllgemeine Grundsätze der Rechnungslegung Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen einen befreienden Konzernabschluss (Zwischenabschluss) nach § 315a HGB auf. Der Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 01. Juli bis 31. Dezember 2010 wurde unter Anwendung von § 315a Abs. 1 HGB im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) des International Accounting Standards Board (IASB), London, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Er berücksichtigt alle bis zum 31. Dezember 2010 verabschiedeten und verpflichtend anzuwendenden Bilanzierungsstandards (IAS/IFRS) und Interpretationen (SIC/IFRIC). Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat den Konzernabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr 2009 einer Stichprobenprüfung unterzogen. Das Ergebnis wurde der Gesellschaft am 03. September 2010 mitgeteilt. Im Abschlussbericht wurde festgestellt, dass der Unternehmenszusammenschluss als Erwerb der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft München durch die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft Salzburg (Österreich) im Konzernabschluss abgebildet werden muss (reverse acquisition). Die Berichtigung hierzu hat die Gesellschaft im Jahresabschluss 2009/10 berücksichtigt. Die daraus resultierenden Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2009 wurden dementsprechend angepasst (adjusted). Der Rechnungslegung der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der B+S Gruppe zu Grunde. Diese sind identisch mit jenen des Geschäftsjahres 2009/2010. Diese Vorschriften werden von allen einbezogenen Unternehmen angewendet. Der vorliegende Konzernabschluss basiert grundsätzlich auf den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, mit Ausnahme insbesondere von bestimmten Finanzinvestitionen, die zu Marktwerten und langfristiger Rückstellungen (einschließlich Personalrückstellungen), die zu Barwerten angesetzt werden. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit werden einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz wird nach der Fristigkeit der Posten gegliedert. Der Konzernzwischenabschluss ist in der Berichtswährung EURO bzw. in 1.000 EURO ("TEUR"), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. KonsolidierungsgrundsätzeKonsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernzwischenabschluss sind neben der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft als Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen, an denen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft eine direkte bzw. indirekte Stimmenmehrheit hält, durch Vollkonsolidierung einbezogen. Der daraus resultierende Konzernanteilsbesitz nach § 313 Abs. 2, Abs. 4 HGB stellt sich wie folgt dar:
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ehemals B+S Banksysteme Gesellschaft mbH, Erftstadt, Deutschland
Zu (2): Indirekte Beteiligung über die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft, Salzburg,
Österreich Seit dem 01. Juli 2009 hat sich der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften nicht verändert. Das Geschäftsjahr bei der Gesellschaft sowie aller miteinbezogenen Tochtergesellschaften dauert vom 01. Juli bis 30. Juni des folgenden Kalenderjahres. Die Aufstellung von Abschlüssen erfordert Prognosen und Annahmen durch die Geschäftsführung der Gesellschaft, welche die Höhe der ausgewiesenen Vermögenswerte, Schulden, schwebender Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Prognosen abweichen. Die Ergebnisse des Zwischenberichtszeitraums lasen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu. Der Konzernzwischenbericht wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Erläuterung zur Konzerngewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse setzen sich zusammen aus produktbezogenem Projektgeschäft TEUR 2.173 (Vorjahreszeitraum TEUR 2.365) und Wartungserlöse 2.227 TEUR (Vorjahreszeitraum TEUR 2.096). Die sonstigen Erträge TEUR 199 (Vorjahreszeitraum TEUR 458) betreffen Umsätze aus „Sale and lease back“ und aus der Auflösung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten aufgrund einer zustande gekommenen Einigung mit dem Geschäftspartner. Die Aufwandspositionen Personalaufwand auf TEUR 2.331 (Vorjahreszeitraum TEUR 2.509), Abschreibungen TEUR 347 (Vorjahreszeitraum TEUR 411) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 1.283 TEUR (Vorjahreszeitraum TEUR 1.129) weichen nur marginal von den Vorperioden ab und entsprechen den Planzahlen. Die Finanzaufwendungen in Höhe von TEUR 315 (Vorjahreszeitraum TEUR 345) betreffen Fremdkapitalzinsen für Leasingobjekte (Bürogebäude Salzburg) und kurzfristige Bankkredite. Erläuterungen zur KonzernbilanzDie Forderungen betreffen mit TEUR 903 (Vorjahreszeitraum TEUR 600) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 130 (Vorjahreszeitraum TEUR 231) Forderungen gegen Finanzbehörden. Aktive latente Steuern werden in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein zukünftiges zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird. Die langfristigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 718 (Vorjahreszeitraum TEUR 999) Rückstellungen für Abfertigungszahlungen an Mitarbeiter im Teilkonzern Salzburg laut österreichischem Angestelltengesetz sowie eine Leasingverbindlichkeit für das Bürogebäude Salzburg in Höhe von TEUR 6.200 (Vorjahreszeitraum TEUR 6.230). Die ausgewiesenen Rückstellungen über TEUR 679 (Vorjahreszeitraum TEUR 275) sind als kurzfristig zu betrachten und enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Dritten die nach bestem Ermessen angesetzt wurden. Die Kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.404 (Vorjahreszeitraum TEUR 1.813) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohnabgaben, Rechnungsabgrenzungsposten und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Die passive Rechnungsabgrenzung betrifft Vorauszahlungen von Kunden für bestehende Wartungsverträge. Da die jährlichen Gebühren aus diesen Verträgen mehrheitlich im Januar eines jeden Kalenderjahres verrechnet werden, ist diese Position zum Bilanzstichtag 30.06. immer wesentlich höher als zum Ende eines Kalenderjahres. Erläuterungen zur KonzernkapitalflussrechnungVon den in der Konzernkapitalflussrechnung ausgewiesenen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten sind TEUR 381 (Vorjahreszeitraum TEUR 321) frei verfügbar. Sonstige AngabenAngabepflichtige Geschäftsfälle mit nahestehenden Personen: Herr Peter Bauch hat im Rahmen eines erweiterten Vorstandsvertrages zusätzlich Agenden im Teilkonzern Salzburg für den Bereich Forschung & Entwicklung übernommen. Konzern-ZwischenlageberichtPräambelDer Zwischenlagebericht bezieht sich auf den Berichtszeitraum 01. Juli bis 31. Dezember 2010. Die Rechnungslegung für den Konzernabschluss der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft erfolgt nach den International Financial Reporting Standards (IFRS). Bei den vorliegenden Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2010 handelt es sich um ungeprüfte Zahlen. Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat den Konzernabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr 2009 einer Stichprobenprüfung unterzogen. Das Ergebnis wurde der Gesellschaft am 03. September 2010 mitgeteilt. Im Abschlussbericht wurde festgestellt, dass der Unternehmenszusammenschluss als Erwerb der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft München durch die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft Salzburg (Österreich) im Konzernabschluss abgebildet werden muss (reverse acquisition). Die Berichtigung hierzu hat die Gesellschaft im Jahresabschluss 2009/10 berücksichtigt. Die daraus resultierenden Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2009 wurden dementsprechend angepasst (adjusted). Portrait der B+S Banksysteme AktiengesellschaftDurch langjährige Erfahrung in der Realisierung von Software für Finanzdienstleister hat sich die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zum erfolgreichen Anbieter entwickelt, der mit innovativen Anwendungen schon heute Anforderungen der Zukunft an skalierbare, leistungsfähige Standardsoftware für den europäischen Raum abdeckt. Mandantenfähigkeit, Mehrsprachigkeit, Plattformunabhängigkeit, komplette Abbildung von Geschäftsprozessen und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Finanzsektors kennzeichnen die auf modularer Architektur basierende Software. Integration in komplexe Handelssysteme, realtime- und online-Fähigkeit sowie vollständige Verarbeitung im Straight Through Processing über alle Kommunikationskanäle (Multikanalfähigkeit) hin zum End-to-End-Processing zählen zum Standard. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bietet eine umfassende und leistungsfähige Produktpalette für das Währungsmanagement inklusive der Kontoführung, den gesamten Zahlungsverkehr (national, international und Euro) einschließlich SEPA (credit-transfer und direct debit), das Kreditgeschäft (automatisierte Kreditabwicklung), Treasury und Trading und das Risikomanagement mit der Abbildung aller Basel II‑Anforderungen sowie für das Electronic-Banking an. Mit dem ‚on demand service’ stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden einen zusätzlichen Service zur Verfügung. Durch den Betrieb eines leistungsfähigen Rechenzentrums mit einem Höchstmaß an Verfügbarkeit und einer damit verbundenen nutzungsorientierten Abrechnung (ASP), ergeben sich für die Kunden Ausbaumöglichkeiten und Einsparpotentiale. Bestehende Anwendungen können problemlos integriert, erweitert oder ganz ersetzt werden. Die Märkte der B+S Banksysteme AktiengesellschaftAufgrund des konjunkturellen Aufschwungs erhöhen die Finanzdienstleister kontinuierlich Ihre Investitionsbudgets. Allerdings immer unter einer kurzfristigen ROI-Betrachtung. Der Betrachtungszeitraum beläuft sich derzeit auf 12 bis 24 Monate. Aufgrund der vielfältigen Lizenzierungs- und Mietmodelle gelingt es der B+S Banksysteme immer häufiger sich gegen die allgegenwärtige Konkurrenz durchzusetzen und die Marktanteile nachhaltig auszubauen. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zählt aufgrund ihrer innovativen, sicheren und anwenderfreundlichen Softwarelösungen zu einem der führenden Anbieter im Bereich Software für Finanzmanagement. GeschäftsentwicklungDie im Berichtszeitraum eingegangen Aufträge weisen eine gesunde Mischung aus Neukunden- und Bestandskundengeschäft auf. Sehr erfreulich ist vor allem die Entwicklung bei den Landes- und Mittelstandsbanken sowie im Genossenschaftsbereich. Die eingegangenen Aufträge konnten aber nur zu einem Teil im Berichtszeitraum erlöswirksam verbucht werden. Die Umsatzerlöse sind mit TEUR 4.390 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (TEUR 4.461) leicht zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Erträge mit TEUR 208 sind, bedingt durch einen Sondereffekt im Vorjahr, um TEUR 249 geringer als im Vergleichszeitraum. Im Berichtszeitraum wurden Fremdleistungen in Höhe von TEUR 88 eingekauft (im Vorjahreszeitraum: TEUR 21).Die Personalkosten reduzierten sich im vergangenen Halbjahr um TEUR 178 auf TEUR 2.331. Die Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 nahezu unverändert mit TEUR 1.635. Das operative Ergebnis lag im Berichtszeitraum bei TEUR 545 (Vorjahreszeitraum: TEUR 848). Lässt man die Sondereffekte bei den sonstigen betrieblichen Erträgen des Vorjahreszeitraumes außer Acht, so ist das EBIT nahezu gleich geblieben. Das Finanzergebnis fiel mit TEUR -313 weniger negativ aus. Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) betrug im Berichtszeitraum TEUR 231 (Vorjahreszeitraum: TEUR 507). Berücksichtigt man noch die latenten Steuern und die Steuern von Einkommen und Ertrag, ergibt sich ein Periodenergebnis von TEUR 119 im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/11 (Vergleichszeitraum: TEUR 352). BilanzstrukturIm Berichtszeitraum gibt es summenmäßig nur geringfügige Veränderungen in der Vermögensstruktur. Das langfristige Vermögen beträgt 94 % der Bilanzsumme (Vorjahreszeitraum: 95 %). Dabei wurde der nicht genutzte Teil des Gebäudes in Salzburg mit TEUR 1.153 umgegliedert in „Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“. Beim kurzfristig gebundenen Vermögen waren die Forderungen, liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten geringfügig höher. Die Bilanzsumme verringerte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vergleichsberichtszeitraum um ca. 2 %. Die Erhöhung des Eigenkapitals auf TEUR 8.084 ist auf das Periodenergebnis zurück zu führen. Die langfristigen Verbindlichkeiten konnten um TEUR 298 reduziert werden. Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals nahm im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um TEUR 610 ab und ist auf die geringeren Verbindlichkeiten gegenüber Banken und Kreditinstituten zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 30 %. FinanzlageDie liquiden Mittel zum Bilanzstichtag sind gegenüber denen des Vergleichszeitraums vor allem aufgrund der höheren erhaltenen Anzahlungen gestiegen. Auf Basis der bestehenden Verträge mit Bestandskunden ist davon auszugehen, dass die Liquidität im Geschäftsjahr 2010/ 11 gesichert ist. Investition und FinanzierungDas Anlagevermögen im Bereich Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen ist aufgrund der planmäßigen Abschreibungen um TEUR 709 gesunken. Investitionen wurden im Berichtszeitraum nur im Rahmen von Ersatzinvestitionen getätigt. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft konnte im Berichtszeitraum mit eigenen Mitteln finanziert werden. EntwicklungDie gesteckten Ziele in der Produktentwicklung wurden vollumfänglich im Berichtszeitraum erreicht. PersonalentwicklungIn der zweiten Jahreshälfte 2010 waren durchschnittlich 69 Mitarbeiter und 2 Vorstände beschäftigt. Im Vergleich hierzu betrug die Mitarbeiterzahl in der zweiten Jahreshälfte 2009 durchschnittlich 69 Mitarbeiter und 3 Vorstände. Chancen und RisikenDie im Konzernlagebericht zum 30. Juni 2010 beschriebenen Aussagen haben nach wie vor ihre Gültigkeit. Risiken der künftigen Entwicklung resultieren weiterhin aus einer starken Konzentration im Finanzdienstleistungsbereich, aus der bei weitem noch nicht bewältigten Finanzmarktkrise, einer möglichen Verschlechterung der allgemeinen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Entwicklung am Arbeitsmarkt. In Bezug auf die aktuelle Marktsituation ergeben sich derzeit keine Anhaltspunkte, dass die Bestandskunden oder potenzielle Neukunden ihre Investitionsbudgets im Bereich IT verringern werden. Langfristige Auswirkungen sind momentan nicht absehbar. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass kurzfristige Veränderungen am Markt Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Bestandskunden oder potenzieller Neukunden und damit auf den Geschäftsbetrieb der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben wird. Den erwähnten Risiken kann die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft jedoch mit ihrem ASP-Angebot und ihrer langjährigen Lösungskompetenz begegnen. Die Umsatz- und Ertragsziele sind jedoch weiterhin von einigen äußeren Faktoren, wie beispielsweise dem Kunden- oder dem Marktumfeld, dessen zukünftige Entwicklung nicht exakt vorhergesehen werden kann, sowie von einzelnen Neuaufträgen bzw. Aufträgen bei Bestandskunden, abhängig. Alle genannten Risikofaktoren können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft beeinflussen und zu einer Abweichung des Ergebnisses führen. Die Liquidität der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus, ausgehend von der bestehenden Finanzierungsstruktur, von der auch künftig ausgegangen werden kann, und aufgrund der per Februar 2011 vorhandenen liquiden Mitteln sowie der vertraglich fixierten Einnahmen gesichert. Die Entwicklung des Eigenkapitals ist jedoch von der Erreichung der Planzahlen in der B+S Gruppe Salzburg, Österreich abhängig. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenWesentliche berichtspflichtige Sachverhalte haben sich nicht ergeben. Weitere Informationen sind in den ausgewählten erläuternden Angaben beschrieben. Deutscher Corporate Governace KodexDie Erklärung zur Erfüllung der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex ist auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft abrufbar (www.bs-ag.com). Ereignisse nach dem BilanzstichtagNach dem Bilanzstichtag sind keine relevanten Ereignisse eingetreten. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010/11 (Prognosebericht)Die neue Vertriebsstruktur der B+S Gruppe ist gezielt auf Wachstum ausgerichtet. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2010/11 zeigen sich bereits positive Ergebnisse, sowohl im Neukundengeschäft als auch in der Ausweitung bestehender Kundenverbindungen. Bei den Anforderungen des Marktes bildet sich ein Trend für die Produkte Zahlungsverkehr, E-Banking und Risikomanagement, kombiniert mit dem ASP-Angebot der B+S Banksysteme AG, Salzburg, heraus. In allen Bereichen der B+S Gruppe ist, einhergehend mit dem Umsatzwachstum, eine moderate Personalaufstockung geplant. Durch Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Marktteilnehmern werden die B+S Produkte angereichert und runden somit das Angebotsspektrum ab. Durch den Ausbau des Rechenzentrums ist das Angebot im Bereich Hosting/ ASP verbreitert. Dies führt wiederum zu Skaleneffekten. Die Produkte der B+S Banksysteme erfahren zurzeit eine hohe Nachfrage aufgrund des IT-Kostendrucks bei den Banken. Bezüglich Umsatz und Ergebnis strebt die Gesellschaft im Minimum die Erreichung der Vorjahreszahlen an, wobei die Chancen für die Erreichung höherer Werte weiterhin intakt sind. Die im Dezember 2010 erhaltenen und avisierten Aufträge können größtenteils erst im laufenden zweiten Halbjahr erlöswirksam gebucht werden. Des Weiteren hängt die Erreichung der Zielsetzung auch von äußeren Faktoren, wie beispielsweise von der Entwicklung des Kunden- oder Marktumfeldes sowie der zügigen Umsetzung der Pläne aus den geschlossenen Partnerschaften, ab. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Konzernzwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
München, im Februar 2011 Wilhelm Berger, Vorstand Peter Bauch, Vorstand |
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