B+S Banksysteme AktiengesellschaftMünchenHalbjahresfinanzbericht zum 31. Dezember 2013Halbjahresfinanzbericht 2013/14Gesetzliche RahmenbedingungenDer Konzernzwischenbericht der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft erfüllt die Anforderungen an einen Halbjahresfinanzbericht nach den anwendbaren Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) und umfasst nach § 37w Abs. 2 WpHG einen Konzernzwischenabschluss, einen Konzernzwischenlagebericht sowie eine Versicherung der gesetzlichen Vertreter. Der Konzernzwischenabschluss wurde im Einklang mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen, wie sie die Europäische Union (EU) fordert, erstellt. Der Konzernzwischenbericht sollte zusammen mit unserem Geschäftsbericht und den dort enthaltenen Zusatzinformationen über das Unternehmen gelesen werden. Hinweis: Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen von + / - einer Einheit (TEUR, %, usw.) auftreten. Konzern-Gesamtergebnisrechnung
*Das Periodenergebnis entfällt in voller Höhe auf die Eigentümer des Mutterunternehmens
Das Vorjahr wurde aufgrund der erstmaligen Anwendung von IAS 19 (2011) zum 30.06.2013 angepasst. Konzern-Bilanz
Das Vorjahr wurde aufgrund der erstmaligen Anwendung von IAS 19 (2011) zum 30.06.2013 angepasst.
Das Vorjahr wurde aufgrund der erstmaligen Anwendung von IAS 19 (2011) zum 30.06.2013 angepasst. Konzern-Kapitalflussrechnung
Das Vorjahr wurde aufgrund der erstmaligen Anwendung von IAS 19 (2011) zum 30.06.2013 angepasst. Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
Ausgewählte erläuternde AnhangsangabenBilanzierungs- und BewertungsmethodenAllgemeine Grundsätze der Rechnungslegung Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen einen befreienden Konzernabschluss (Zwischenabschluss) nach § 315a HGB auf. Der Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 01. Juli bis 31. Dezember 2013 wurde unter Anwendung von § 315a Abs. 1 HGB im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) des International Accounting Standards Board (IASB), London, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Er berücksichtigt alle bis zum 31. Dezember 2012 verabschiedeten und verpflichtend anzuwendenden Bilanzierungsstandards (IAS/IFRS) und Interpretationen (SIC/IFRIC). Der Rechnungslegung der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der B+S Gruppe zu Grunde. Diese sind identisch mit jenen des Geschäftsjahres 2012/13. Diese Vorschriften werden von allen einbezogenen Unternehmen angewendet. Der vorliegende Konzernzwischenabschluss basiert grundsätzlich auf den historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten, mit Ausnahme insbesondere von bestimmten Finanzinvestitionen, die zu Marktwerten und langfristiger Rückstellungen (einschließlich Personalrückstellungen), die zu Barwerten angesetzt werden. Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit werden einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz wird nach der Fristigkeit der Posten gegliedert. Der Konzernzwischenabschluss ist in der Berichtswährung EURO bzw. in 1.000 EURO ("TEUR"), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Konsolidierungsgrundsätze Konsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernzwischenabschluss sind neben der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft als Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen, an denen die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft eine direkte bzw. indirekte Stimmenmehrheit hält, durch Vollkonsolidierung einbezogen. Der daraus resultierende Konzernanteilsbesitz nach § 313 Abs. 2, Abs. 4 HGB stellt sich wie folgt dar:
Zu (1): Die Angaben beziehen sich jeweils auf den letzten, nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Zwischenabschluss in der angegebenen Landeswährung. Zu (2): Indirekte Beteiligung über die B+S Banksysteme Salzburg GmbH, Salzburg, Österreich Seit dem 01. Juli 2009 hat sich der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften nicht verändert. Das Geschäftsjahr bei der Gesellschaft sowie aller miteinbezogenen Tochtergesellschaften dauert vom 01. Juli bis 30. Juni des folgenden Kalenderjahres. Die Aufstellung von Abschlüssen erfordert Prognosen und Annahmen durch die Geschäftsführung der Gesellschaft, welche die Höhe der ausgewiesenen Vermögenswerte, Schulden, schwebender Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Prognosen abweichen. Die Ergebnisse des Zwischenberichtszeitraums lasen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu. Der Konzernzwischenbericht wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Erläuterung zur Konzerngewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse setzen sich zusammen aus produktbezogenem Projektgeschäft TEUR 1.268 (Vorjahreszeitraum TEUR 1.432), ASP (Application Service Provided) TEUR 718 (Vorjahreszeitraum TEUR 669), Wartungserlösen TEUR 1.787 (Vorjahreszeitraum TEUR 2.021) und Schulungserlösen TEUR 140 (Vorjahreszeitraum TEUR 55). Die sonstigen Erträge TEUR 131 (Vorjahreszeitraum TEUR 123) betreffen im Wesentlichen Mieteinnahmen sowie Auflösungen von Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Die Aufwandspositionen Personalaufwand TEUR 2.267 (Vorjahreszeitraum TEUR 2.371), Abschreibungen TEUR 295 (Vorjahreszeitraum TEUR 289) entsprechen den Planzahlen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 831 (Vorjahreszeitraum TEUR 970) weichen in der Hauptsache durch deutlich reduzierte Prüfungs- und Beratungskosten von den Vorperioden ab. Die Finanzaufwendungen in Höhe von TEUR 302 (Vorjahreszeitraum TEUR 355) betreffen Fremdkapitalzinsen für Leasingobjekte (Bürogebäude Salzburg) und kurzfristige Bankkredite. Erläuterungen zur KonzernbilanzDie Forderungen betreffen mit TEUR 990 (Vorjahreszeitraum TEUR 1.256) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 1.425 (Vorjahreszeitraum TEUR 1.371) Forderungen gegen nahestehende Personen, resultierend aus der auf Seite 17 näher erläuterten Kapitalgarantie zugunsten der Tochtergesellschaft in Salzburg. Aktive latente Steuern werden in dem Umfang bilanziert, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein zukünftiges zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird. Die langfristigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 845 (Vorjahreszeitraum TEUR 791) Rückstellungen für Abfertigungszahlungen an Mitarbeiter im Teilkonzern Salzburg laut österreichischem Angestelltengesetz sowie eine Leasingverbindlichkeit für das Bürogebäude Salzburg in Höhe von TEUR 5.927 (Vorjahreszeitraum TEUR 5.932). Die ausgewiesenen Rückstellungen über TEUR 249 (Vorjahreszeitraum TEUR 377) sind als kurzfristig zu betrachten und enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Dritten die nach bestem Ermessen angesetzt wurden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.429 (Vorjahreszeitraum TEUR 1.292) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohnabgaben, Rechnungsabgrenzungsposten und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Buchwerte, beizulegende Zeitwerte und Wertansätze von Finanzinstrumenten Die nachfolgende Tabelle zeigt Buchwerte und beizulegende Zweitwerte sämtlicher im Zwischenabschluss erfasster Finanzinstrumente:
Einstufung von Finanzinstrumenten nach Bewertungsmethode Der Zeitwert eines Finanzinstrumentes wird durch notierte Marktpreise für das identische Instrument auf aktiven Märkten ermittelt (Stufe 1). Soweit keine notierten Marktpreise auf aktiven Märkten für das Instrument verfügbar sind, erfolgt die Ermittlung des Zeitwertes mittels Bewertungsmethoden, deren wesentliche Parameter ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten basieren (Stufe 2). Ansonsten erfolgt die Ermittlung des Zeitwertes auf Basis von Bewertungsmethoden, für welche zumindest ein wesentlicher Parameter nicht auf beobachtbaren Marktdaten basiert (Stufe 3):
Liquide Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige finanzielle Verpflichtungen haben überwiegend kurze Laufzeiten. Daher entsprechen ihre Buchwerte zum Bilanzstichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert. Zinsrisiko Für das Zinsänderungsrisiko wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt, die die Auswirkungen von hypothetischen Änderungen des Marktzinsniveaus auf Ergebnis nach Steuern und Eigenkapital zeigt. Als Basis für die Zinssensitivitätsanalyse wurden die Buchwerte der variabel verzinsten Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag herangezogen. Dabei wurde unterstellt, dass das Risiko am Bilanzstichtag im Wesentlichen das Risiko während des Geschäftsjahres repräsentiert. Außerdem wurde bei der Analyse unterstellt, dass alle anderen Variablen, insbesondere Wechselkurse, konstant bleiben. 100 Basispunkte entsprechen 1 % des Buchwertes zum 31.12.2013. Wenn das Marktzinsniveau zum 31.12. 2013 um 100 Basispunkte geringer / höher gewesen wäre, wäre das Ergebnis nach Steuern um TEUR 151 geringer / höher (zum 30. Juni 2013 um TEUR 127 geringer / höher) gewesen. Ebenso wäre das Eigenkapital zum 31.12.2013 um TEUR 151 geringer / höher (zum 30. Juni 2013 um TEUR 127 geringer / höher) gewesen, wenn das Marktzinsniveau um 100 Basispunkte geringer / höher gewesen wäre. Sonstige AngabenKeine. Konzern-ZwischenlageberichtPräambelDer Zwischenlagebericht bezieht sich auf den Berichtszeitraum 01. Juli bis 31. Dezember 2013. Die Rechnungslegung für den Konzernabschluss der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft erfolgt nach den International Financial Reporting Standards (IFRS). Bei dem vorliegenden Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2013 handelt es sich um ungeprüfte Zahlen. Abweichungen zu bereits veröffentlichten Zahlen ergeben sich aus der retrospektiven Anwendung geänderter Standards. Portrait der B+S Banksysteme AktiengesellschaftDurch langjährige Erfahrung in der Realisierung von Software für Finanzdienstleister hat sich die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft zum erfolgreichen Anbieter entwickelt, der mit innovativen Anwendungen schon heute Anforderungen der Zukunft an skalierbare, leistungsfähige Standardsoftware für den europäischen Raum abdeckt. Mandantenfähigkeit, Mehrsprachigkeit, Plattformunabhängigkeit, komplette Abbildung von Geschäftsprozessen und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Finanzsektors kennzeichnen die auf modularer Architektur basierende Software. Integration in komplexe Handelssysteme, realtime- und online-Fähigkeit sowie vollständige Verarbeitung im Straight Through Processing über alle Kommunikationskanäle (Multikanalfähigkeit) hin zum End-to-End-Processing zählen zum Standard. Die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft bietet eine umfassende und leistungsfähige Produktpalette für das Währungsmanagement inklusive der Kontoführung, den gesamten Zahlungsverkehr (national, international und Euro) einschließlich SEPA (credit-transfer und direct debit), das Kreditgeschäft (automatisierte Kreditabwicklung), Treasury und Trading und das Risikomanagement mit der Abbildung aller Basel II‑Anforderungen sowie für das Electronic-Banking an. Mit dem ‚on demand service’ stellt die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ihren Kunden einen zusätzlichen Service zur Verfügung. Durch den Betrieb eines leistungsfähigen Rechenzentrums mit einem Höchstmaß an Verfügbarkeit und einer damit verbundenen nutzungsorientierten Abrechnung (ASP), ergeben sich für die Kunden Ausbaumöglichkeiten und Einsparpotentiale. Bestehende Anwendungen können problemlos integriert, erweitert oder ganz ersetzt werden. Die Märkte der B+S Banksysteme AktiengesellschaftTrotz der sogenannten Finanzmarktkrise sind die Finanzdienstleister und damit auch deren Service – Rechenzentren in bestimmten Bereichen durch gesetzliche Vorgaben angehalten die vorhandenen Anwendungen zu adaptieren oder zu ersetzen. Beispielhaft ist hier der neue europäische Zahlungsverkehr SEPA (Single Euro Payment Area) zu erwähnen. Die diesbezügliche EU - Verordnung tritt mit 2014 in Kraft und SEPA wird dann die bisherigen Systeme in den Bereichen Überweisungen und Lastschriften ersetzen. Daneben wachsen die Anforderungen an die Handelssysteme der Banken in Bezug auf Meldeverordnungen und Abgabenrecht. B+S Banksysteme realisiert diese Anforderungen vorausschauend und auftrags- unabhängig GeschäftsentwicklungDer Auftragsbestand ist im Berichtszeitraum leicht gesunken. Die eingegangenen Aufträge werden aber zum Teil erst im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/14 erlöswirksam. Die Umsatzerlöse sind mit TEUR 3.913 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (TEUR 4.177) um TEUR 264 niedriger. Die sonstigen betrieblichen Erträge mit TEUR 131 sind um TEUR 8 höher als Vergleichszeitraum (TEUR 123). Im Berichtszeitraum wurden Fremdleistungen in Höhe von TEUR 46 eingekauft (im Vorjahreszeitraum TEUR 30). Die Personalkosten sanken im vergangenen Halbjahr um TEUR 104 auf TEUR 2.267. Die Abschreibungen und sonstigen Aufwendungen mit TEUR 1.126 waren um TEUR 133 niedriger als im Vorjahreszeitraum (TEUR 1.259). Das operative Ergebnis lag im Berichtszeitraum bei TEUR 605 (Vorjahreszeitraum TEUR 640). Das Finanzergebnis fiel mit TEUR -216 besser aus als im Vorjahr. (TEUR -285). Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) betrug im Berichtszeitraum TEUR 389 (Vorjahreszeitraum TEUR 356). Berücksichtigt man noch die latenten Steuern und die Steuern von Einkommen und Ertrag, ergibt sich ein Periodenergebnis von TEUR 339 im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/14 (Vergleichszeitraum TEUR 266). BilanzstrukturIm Berichtszeitraum gibt es summenmäßig nur geringfügige Veränderungen in der Vermögensstruktur. Das langfristige Vermögen beträgt 88 % der Bilanzsumme (Vorjahreszeitraum 87 %). Beim kurzfristig gebundenen Vermögen waren die Forderungen, liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten mit 11 % der Bilanzsumme geringfügig niedriger als im Vorjahresvergleichszeitraum (13% der Bilanzsumme). Die Bilanzsumme stieg im Berichtszeitraum auf TEUR 24.895 (31.12.2012 TEUR 24.812). Der Anstieg ist auf das deutlich gestärkte Eigenkapital in Höhe von TEUR 6.645 zurückzuführen (31.12.2012 TEUR 6.121). Der Anstieg des Eigenkapitals auf TEUR 6.645 ist im Wesentlichen auf positive Periodenergebnisse zurückzuführen. Die langfristigen Verbindlichkeiten sind nur unwesentlich angestiegen, der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals nahm im Berichtszeitraum um TEUR 459 ab und ist auf den Rückgang bei den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten (-227) sowie auf den Rückgang bei den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um TEUR 186 zurückzuführen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing und sonstige Rückstellungen sind um TEUR 8 niedriger als im Vergleichszeitraum (TEUR 565). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 27 %. FinanzlageDie liquiden Mittel zum Stichtag sind gegenüber denen des Vergleichszeitraums nahezu unverändert. Auf Basis der bestehenden Verträge mit Bestandskunden ist davon auszugehen, dass die Liquidität im Geschäftsjahr 2013/ 14 gesichert ist. Investition und FinanzierungDas Anlagevermögen im Bereich Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen ist im Berichtszeitraum aufgrund von Investitionen um TEUR 362 gestiegen. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen (TEUR -295) wurden im Berichtszeitraum TEUR 657 an Investitionen im Rahmen von Ersatzinvestitionen und technischer Neuausrichtung getätigt. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft konnte im Berichtszeitraum mit eigenen Mitteln finanziert werden. EntwicklungDie gesteckten Ziele in der Produktentwicklung wurden vollumfänglich im Berichtszeitraum erreicht. PersonalentwicklungIn der zweiten Jahreshälfte 2013 waren durchschnittlich 66 Mitarbeiter und 2 Vorstände beschäftigt . Im Vergleich hierzu betrug die Mitarbeiterzahl in der zweiten Jahreshälfte 2012 durchschnittlich 68 Mitarbeiter und 2 Vorstände. Chancen und RisikenDie im Konzernlagebericht zum 30. Juni 2013 beschriebenen Aussagen haben nach wie vor ihre Gültigkeit. Risiken der künftigen Entwicklung resultieren weiterhin aus einer starken Konzentration im Finanzdienstleistungsbereich, aus der bei weitem noch nicht bewältigten Finanzmarktkrise, einer möglichen Verschlechterung der allgemeinen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Entwicklung am Arbeitsmarkt. In Bezug auf die aktuelle Marktsituation ergeben sich derzeit keine Anhaltspunkte, dass die Bestandskunden oder potenzielle Neukunden ihre Investitionsbudgets im Bereich IT verringern werden. Langfristige Auswirkungen sind momentan nicht absehbar. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass kurzfristige Veränderungen am Markt Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Bestandskunden oder potenzieller Neukunden und damit auf den Geschäftsbetrieb der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft haben wird. Den erwähnten Risiken kann die B+S Banksysteme Aktiengesellschaft jedoch mit ihrem ASP-Angebot und ihrer langjährigen Lösungskompetenz begegnen. Die Liquidität der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft ist für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus, ausgehend von der bestehenden Finanzierungsstruktur und aufgrund der per Februar 2014 vorhandenen liquiden Mittel sowie der vertraglich fixierten Einnahmen gesichert. Die Entwicklung des Eigenkapitals ist zum einen abhängig vom Ausgang der gerichtlichen Auseinandersetzung bezüglich einer abgegebenen Kapitalgarantie durch einen ehemaligen Vorstand und Aktionär sowie zum anderen von der weiteren Ergebnisentwicklung. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenNachtragsberichtAuf Basis der Bilanz zum 30.06.2012 und einer Kapitalgarantie aus dem Jahre 2001 bzw. 2002 wurde an die ehemaligen Aktionäre eine Forderung in Höhe von je TEUR 2.713, somit TEUR 5.425, gestellt. Aus diesem Titel wurden von Herrn Wilhelm Berger, zugleich Vorstand und Aktionär der Muttergesellschaft, Wertpapiere mit einem Kurswert von TEUR 2.713 eingebracht. Die Forderung an den zweiten Garanten wurde als sonstige Forderung eingestellt. Gegen den zweiten Garanten ist wegen der Inanspruchnahme aus dieser Kapitalgarantie beim Landesgericht Salzburg ein Rechtsstreit anhängig, der Ansatz der sonstigen Forderung erfolgte zum beizulegenden Zeitwert (TEUR 1.373). Deutscher Corporate Governace KodexDie Erklärung zur Erfüllung der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex ist auf der Internetseite der B+S Banksysteme Aktiengesellschaft abrufbar (www.bs-ag.com). Ereignisse nach dem BilanzstichtagNach dem Bilanzstichtag sind keine relevanten Ereignisse eingetreten. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2013/14 (Prognosebericht)Der Vertrieb hat die festgelegten Ziele für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/14 durchwegs erreicht. Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres sind wir verhalten optimistisch Obwohl die Übergangsfrist für SEPA (Single European Payment Area) um sechs Monate verlängert wurde, bleibt wenig Spielraum zur Durchführung neuer Projekte, da die Mitarbeiterkapazitäten unserer Kunden derzeit auf Grund der vielfältigen Realisierungsaufgaben bezüglich der Erfüllung von gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen voll ausgelastet sind. Hier kommt unserem ASP-Angebot besondere Bedeutung zu, da wir mit diesen Ressourcen effizient die neuen gesetzlichen Anforderungen für unsere Kunden umsetzen können. Es wird aber trotzdem davon ausgegangen, dass die laufenden Projekte noch im laufenden Geschäftsjahr 2013/14 fertig gestellt und somit erlöswirksam werden. Zudem werden sich die Vermietung von zusätzlichen Büroflächen in Salzburg und die gesunkenen Vertriebskosten positiv auf die Ertragslage auswirken. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Konzernzwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
München, im Februar 2014 Wilhelm Berger, Vorstand Peter Bauch, Vorstand |
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