thyssenkrupp AG

Duisburg und Essen

Zwischenbericht 1. Quartal 2023/2024

1. Oktober 2023 - 31. Dezember 2023

thyssenkrupp in Zahlen

Konzern
1. Quartal 1. Quartal
2022 / 2023 2023 / 2024 Veränderung in %
Auftragseingang Mio € 9.177 7.973 - 1.204 - 13
Umsatzerlöse Mio € 9.018 8.181 - 837 - 9
EBITDA Mio € 485 238 - 247 - 51
EBIT2) Mio € 246 - 185 - 431 --
EBIT-Marge % 2,7 - 2,3 - 5,0 --
Bereinigtes EBIT1),2) Mio € 168 84 - 84 - 50
Bereinigte-EBIT-Marge % 1,9 1,0 - 0,8 - 45
Ergebnis vor Steuern Mio € 167 - 232 - 399 --
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) bzw. Ergebnis nach Steuern Mio € 98 - 305 - 402 --
davon Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG Mio € 75 - 314 - 389 --
Ergebnis je Aktie 0,12 - 0,50 - 0,62 --
Operating Cashflow Mio € - 137 - 424 - 287 --
Cashflow für Investitionen Mio € - 227 - 107 120 53
Cashflow aus Desinvestitionen Mio € 14 32 18 ++
Free Cashflow3) Mio € - 350 - 499 - 149 - 43
Free Cashflow vor M&A3) Mio € - 365 - 531 - 166 - 45
Netto-Finanzguthaben (31.12.) Mio € 3.258 3.796 538 17
Eigenkapital (31.12.) Mio € 14.476 11.607 - 2.869 - 20
Gearing (31.12.) % -4) -4) - -
Mitarbeiter (31.12.) 97.323 99.973 2.650 3

1) Siehe auch Vorbemerkungen.
2) Siehe auch die Überleitungsrechnung in der Segmentberichterstattung (Anhang-Nr. 08).
3) Siehe auch die Überleitungsrechnung in der Analyse der Kapitalflussrechnung.
4) Aufgrund des deutlich positiven Eigenkapitals und des ausgewiesenen Netto-Finanzguthabens ist die Gearing-Kennzahl negativ und die Aussage der Gearing-Kennzahl damit bedeutungslos.

STAMMDATEN UND KENNZAHLEN ZUR THYSSENKRUPP AKTIE / ADR

ISIN Anzahl Aktien (insgesamt) Stück 622.531.741
Aktien (Börsen Frankfurt, Düsseldorf) DE 000 750 0001 Kurs Ende Dez. 2023 6,31
ADR (Außerbörslicher Handel) US88629Q2075 Marktkapitalisierung Ende Dez. 2023 Mio € 3.928
Kürzel
Aktien TKA
ADR TKAMY

Unser Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des Folgejahres.

In diesem Finanzbericht verwenden wir im Interesse der besseren Lesbarkeit ausschließlich die grammatisch männliche Form, wie bspw. "Aktionär" oder "Mitarbeiter". Sie bezieht sich immer zugleich auf alle Geschlechter der Menschen, um die es geht: männlich, weiblich, divers.

Zwischenlagebericht

Vorbemerkungen

Die Berichterstattung folgt dem internen Steuerungskonzept von thyssenkrupp im Geschäftsjahr 2023 / 2024.

Im Zuge der im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2022 / 2023 beschlossenen und zum 1. Oktober 2023 wirksamen Neustrukturierung der Segmente des thyssenkrupp Konzerns ergeben sich im Vergleich zum Vorjahr folgende Veränderungen der Berichterstattung:

Das bisherige Segment Multi Tracks wurde zum 1. Oktober 2023 aufgelöst.

Seit dem 1. Oktober 2023 werden das Großwälzlagergeschäft Rothe Erde (zum 30. September 2023 als eigenes Segment Bearings berichtet) sowie die Geschäfte von Uhde, Polysius und thyssenkrupp nucera (alle drei Geschäfte bis zum 30. September 2023 dem bisherigen Segment Multi Tracks zugeordnet) im neuen Segment Decarbon Technologies gebündelt. Darüber hinaus enthält das neue Segment Decarbon Technologies die bisher dem Segment Steel Europe zugeordnete Gesellschaft thyssenkrupp Immobilien Verwaltungs GmbH.

Seit dem 1. Oktober 2023 werden die Geschäfte Automation Engineering und Springs & Stabilizers (bis zum 30. September 2023 dem bisherigen Segment Multi Tracks zugeordnet) im Segment Automotive Technology erfasst. Dies gilt auch für die Geschäfte von Forged Technologies (zum 30. September 2023 als eigenes Segment berichtet).

Ab dem 1. Oktober 2023 wird die von thyssenkrupp seit dem Verkauf des Aufzugsgeschäfts Elevator Technology Ende Juli 2020 gehaltene Beteiligung TK Elevator im Rahmen der Segmentberichterstattung der "Überleitung" zugeordnet (im Geschäftsjahr 2022 / 2023 im bisherigen Segment Multi Tracks erfasst).

Seit dem 1. Oktober 2023 wird die Gesellschaft thyssenkrupp Transrapid GmbH, die bisher dem Segment Marine Systems zugeordnet wurde, im Rahmen der Segmentberichterstattung ebenfalls in der "Überleitung" erfasst.

Darstellung und Ausweis des Vorjahresquartals wurden unter Berücksichtigung der zuvor genannten Änderungen entsprechend angepasst.

Zu weiteren Einzelheiten hinsichtlich der Beteiligung TK Elevator siehe auch Anhang-Nr. 08 (Segmentberichterstattung) und Anhang-Nr. 07 (Finanzinstrumente).

Im Geschäftsjahr 2022 / 2023 wurde für die Aktivitäten von thyssenkrupp Industries India aus dem Segment Decarbon Technologies ein Verkaufsprozess eingeleitet, der im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2023 / 2024 erstmals die Kriterien von IFRS 5 für einen Ausweis als Veräußerungsgruppe erfüllt. Dementsprechend wurde in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ein gesonderter Ausweis der auf diese Aktivitäten entfallenden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erforderlich.

Das Hedge Accounting für CO2-Termingeschäfte im Segment Steel Europe wurde mit Beginn des Geschäftsjahres 2022 / 2023 aufgegeben. Marktwertschwankungen werden seitdem nicht mehr erfolgsneutral im Eigenkapital, sondern erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb der Umsatzkosten erfasst. Die hieraus resultierenden Effekte wurden erstmals für das 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2022 / 2023 als Sondereffekt behandelt und beeinflussen seitdem nicht mehr die Steuerungskennzahl Bereinigtes EBIT. Das Bereinigte EBIT für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2022 / 2023 im Segment Steel Europe und für den thyssenkrupp Konzern wurde entsprechend nachträglich angepasst; die Anpassung führte jeweils zu einer Verminderung des Bereinigten EBIT im Vergleich zur im Vorjahr berichteten Größe um insgesamt 87 Mio €.

Die Darstellung des Geschäftsverlaufs ist nach Segmenten gegliedert.

Wirtschaftsbericht

Auftragseingang Umsatzerlöse EBIT1)
Mio € Mio € Mio €
1. Quartal 1. Quartal 1. Quartal 1. Quartal 1. Quartal 1. Quartal
2022 / 2023 2023 / 2024 2022 / 2023 2023 / 2024 2022 / 2023 2023 / 2024
Automotive Technology2) 2.047 1.854 1.884 1.863 31 42
Decarbon Technologies2) 1.021 644 848 900 18 - 25
Materials Services 3.348 2.857 3.246 2.860 22 - 13
Steel Europe2) 3.035 2.397 2.945 2.446 186 - 143
Marine Systems2) 128 529 507 433 17 18
Corporate Headquarters 2 1 2 2 - 44 - 61
Überleitung2) - 404 - 309 - 414 - 323 16 - 3
Konzern 9.177 7.973 9.018 8.181 246 - 185
Bereinigtes EBIT1),2)
Mio € Mitarbeiter
1. Quartal 1. Quartal
2022 / 2023 2023 / 2024 31.12.2022 31.12.2023
Automotive Technology2) 46 48 30.893 31.753
Decarbon Technologies2) 19 - 17 14.829 14.981
Materials Services 20 26 16.040 16.233
Steel Europe2) 90 69 26.222 26.923
Marine Systems2) 19 17 7.131 7.793
Corporate Headquarters - 43 - 57 609 631
Überleitung2) 17 - 3 1.599 1.659
Konzern 168 84 97.323 99.973

1) Siehe auch die Überleitungsrechnung in der Segmentberichterstattung (Anhang-Nr. 08).
2) Siehe auch Vorbemerkungen.

Zusammenfassung

Bereinigtes EBIT und FCF vor M&A im 1. Quartal im Rahmen der Gesamtjahreserwartung

Geschäftsverlauf des Konzerns im 1. Quartal im Vergleich zum Vorjahr

Auftragseingang und Umsatz unter Vorjahr, i. W. aufgrund preis- und nachfragebedingter Rückgänge bei Materials Services und Steel Europe; Marine Systems mit Auftragserweiterungen im Unterwasserbereich

Bereinigtes EBIT unter Vorjahr, i. W. getrieben durch Rückgänge bei Decarbon Technologies und Steel Europe; Automotive Technology und Materials Services mit Ergebnissteigerungen

Periodenergebnis unter Vorjahr, i. W. infolge der operativen Entwicklung sowie Wertminderungsaufwendungen u.a. aufgrund gestiegener Kapitalkosten

FCF vor M&A bei höherem Aufbau des Nettoumlaufvermögens unter Vorjahr und negativ

Performance-Programm "APEX", das bereits bestehende und neu erarbeitete Transformations- und Performance-Maßnahmen des Konzerns bündelt, planmäßig in Umsetzung: Maßnahmen mit ersten positiven Ergebniseffekten

Geschäftsverlauf in den Segmenten im 1. Quartal im Vergleich zum Vorjahr:

Automotive Technology mit rückläufigem Auftragseingang insb. im Baumaschinengeschäft und bei Automotive Body Solutions; stabiler Umsatz bei verbessertem Bereinigten EBIT, u.a. aufgrund von Entlastungen auf der Materialkostenseite sowie positiver Effekte durch Preisverhandlungen und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, gegenläufig inflationsbedingt höhere Personalkosten

Decarbon Technologies insgesamt mit niedrigerem Auftragseingang aber erhöhtem Umsatz, i. W. aufgrund von hohem Auftragseingang in den Vorperioden; Bereinigtes EBIT unter Vorjahr, i. W. getrieben durch unterschiedliche Effekte in den einzelnen Geschäften

Materials Services mit i. W. preis- und nachfragebedingtem Umsatzrückgang; Bereinigtes EBIT u.a. aufgrund positiver Effekte aus Kostensenkungsmaßnahmen über Vorjahr; Absatz durch rückläufige Entwicklung im Streckengeschäft unter dem Niveau des Vorjahres

Steel Europe mit preisbedingt geringerem Umsatz; Bereinigtes EBIT trotz geringerer Rohstoff und Energiekosten ebenfalls durch die niedrigeren Erlöse unter Vorjahr

Marine Systems mit höherem Auftragseingang i. W. durch größere Auftragserweiterungen von Bestandsaufträgen im Unterwasserbereich; Umsatz sowie Bereinigtes EBIT aufgrund geschäftstypischer Schwankungen unter Vorjahr

Corporate Headquarters mit geringerem Bereinigten EBIT, i. W. infolge von Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Performance-Programm "APEX" sowie zeitlicher Verschiebung interner Verrechnungen und allgemeiner Verwaltungskosten

Gesamtjahresprognose des Konzerns für das Bereinigte EBIT sowie FCF vor M&A bestätigt; Anpassungen u. a. bei Umsatz und Jahresüberschuss

Mittelfristziele für den Konzern im Geschäftsbericht 2022 / 2023 bestätigt: Bereinigte EBIT-Marge von 4 - 6 %, signifikant positiver FCF vor M&A sowie Rückkehr zur verlässlichen Dividendenzahlung für das Gesamtunternehmen

Makro- und Branchenumfeld

Vorsichtige Konjunkturerholung getrieben durch Asien bei leicht rückläufiger Inflation, aber steigender Unsicherheit durch geopolitische Krisenherde und US-Wahlen

Weiterhin verhaltene globale Konjunkturentwicklung insb. in Nordamerika und Europa bei Lichtblicken in einzelnen anderen Regionen Asiens; schleppende Erholung der chinesischen Konjunktur nach erreichtem Tiefpunkt der Krise im lokalen Immobiliensektor; vor 2025 keine Rückkehr zu Ziel-Zinsniveaus der Zentralbanken in den USA und der Eurozone zu erwarten; bestehende politische Unsicherheit durch bevorstehende US-Präsidentschaftswahlen

Verlangsamtes Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 prognostiziert bei einem Plus von 2,7 %; Wachstumserwartungen für 2024 schwächer bei 2,3 %

Weiterhin geringe Wachstumsdynamik erwartet für 2024 in Deutschland mit 0,3 % sowie in der Europäischen Union mit 0,7 % Wachstum; leicht bessere Aussichten für 2024 in den USA mit 1,7 % Zuwachs; verhaltene Dynamik in China mit 4,7 % bei robustem Wachstum in Indien mit 6,5 % für 2024

Risiken und Unsicherheiten: Anhaltende konjunkturelle Belastungen durch Verlängerung einer Politik erhöhter Leitzinsen der Notenbanken im Vergleich der letzten Jahre; Gefahr von Disruptionen globaler Logistikströme durch bewaffnete Konflikte im Nahen Osten; mögliche weitere Eskalation sowie Verlängerung des Kriegs in der Ukraine; Ungewissheit über die weitere Entwicklung bei zahlreichen anderen geopolitischen Krisenherden sowie bei handelspolitischen Konflikten; Gefahr wiederkehrender Flut- bzw. Naturkatastrophen zum Beispiel als Folge des Klimawandels; weiterhin Risiken durch hohe Energie-, Material- und Rohstoffpreise insb. in den Industrieregionen

BRUTTOINLANDSPRODUKT

reale Veränderung zum Vorjahr in % 20231) 20241)
Europäische Union 0,5 0,7
Deutschland - 0,2 0,3
USA 2,4 1,7
Brasilien 3,0 1,9
Japan 1,9 0,7
China 5,4 4,7
Indien 6,9 6,5
Naher Osten & Nordafrika 1,5 2,0
Welt 2,7 2,3

1) Kalenderjahr, Prognosen (teilweise)

Quelle: S&P Global Market Intelligence, Global Economy (Januar 2024)

Automobilindustrie

Weltweiter Absatz von Pkw sowie leichten Nutzfahrzeugen in 2023 mit deutlichem Zuwachs gegenüber Vorjahr, Produktion ebenfalls deutlich positiv und erstmals wieder in der Größenordnung des Vor-Corona-Niveaus aus 2019

Weltweiter Absatz in 2024 positiv, globale Produktion leicht unterhalb des Vorjahresniveaus prognostiziert

Europa: Produktion und Absatz in 2023 deutlich positiv gegenüber Vorjahr; 2024 Produktion leicht rückläufig, Absatz in der Größenordnung des Vorjahres erwartet

Nordamerika: Produktion und Absatz in 2023 mit deutlichem Zuwachs gegenüber Vorjahr; Absatz in 2024 positiv und Produktion in der Größenordnung des Vorjahres absehbar

China: Produktion und Absatz in 2023 mit deutlichem Zuwachs gegenüber Vorjahr; Absatz in 2024 positiv und Produktion in der Größenordnung des Vorjahres erwartet

Maschinenbau

Deutschland: Reales Umsatzplus erwartet von nur etwa 1,0 % für 2023 geprägt von schwacher globaler Exportnachfrage und in Folge dessen stark rückläufigen Auftragsbeständen; für 2024 noch schwächeres Wachstum des Branchenumsatzes um 0,6 % erwartet

USA: Erwartetes Minus von rund 2,9 % in 2023 im Maschinenbau durch konjunkturell bedingte Zurückhaltung bei Investitionen; potenzieller Rückenwind durch fiskalische Hilfsmaßnahmen (insb. Inflation Reduction Act) und mögliche Zinspause der amerikanischen Notenbank; Prognose für 2024 dennoch weiterhin mit Umsatzrückgang von 2,4 %

China: Wachstum im Maschinenbau 2023 bei 4,1 %; Auftragseingang und Kapazitätsauslastung hinter den Erwartungen; leicht positiverer Ausblick mit 4,9 % Wachstum für 2024 getrieben durch steigende Auslandsaufträge sowie inländische Investitionen

Bauwirtschaft

Deutschland: Stabilisierung der Bautätigkeit auf niedrigem Niveau erwartet ab dem 2. Halbjahr 2024 nach einem Negativjahr 2023 mit einem Minus von 0,4 % auf ein leichtes reales Umsatzplus von 1,3 % in 2024; Wohnungs- und Gewerbeimmobilienbau mit schwachem Auftragseingang; Ausgleich teilweise spürbar durch Investitionen in Infrastruktur

USA: Erholung ausbleibend nach starken Einbrüchen seit 2022 mit einem realen Umsatzplus von 1,0 % für 2023; Investitionen in Infrastruktur als Haupttreiber bei weiterhin schwächelndem Wohnungsbau trotz gesunkener Zinsen; weitere Erholung mit 2,7 % Wachstum erwartet für 2024

China: Aufholeffekte nach schwachem Vorjahr erwartet in 2023 mit 7,0 % Zuwachs; in 2024 Stagnation prognostiziert mit 0,1 % Wachstum durch rückläufige Entwicklung im Wohnungsbau bei weiterhin stabilen Investitionen in Infrastruktur; Risiken durch mögliche Auswirkungen der Zwangsinsolvenz der Evergrande Gruppe

Stahlumfeld

Globale Walzstahlnachfrage in 2023 voraussichtlich mit einem Plus von 1,8 %; hohe Inflationsraten und Zinssätze belasten in vielen Volkswirtschaften weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung und Stahlnachfrage; steigende Nachfrage in 2023 u.a. in China (+2,0 %), Indien (+8,6 %), und der Türkei (+19 %), dagegen sinkende Nachfrage u.a. in der EU 27 (-5,5 %), den USA (-1,1 %) und in Japan (-2,0 %); für 2024 moderates Wachstum der globalen Walzstahlnachfrage von 1,9 % prognostiziert; insb. China bremst Entwicklung mit Stagnation auf Vorjahresniveau; in EU27 Wachstum von rund 6 % erwartet

Nachfrage im EU-Markt für Qualitätsflachstahl in Q4 2022 / 2023 insgesamt auf Vorjahresniveau; geringe Nachfragedynamik trifft zu Beginn des neuen Geschäftsjahres auf hohe Importmengen

Kontinuierliche Rückgänge der Spotmarktpreise für Flachstahl seit Mai 2023; rückläufige Nachfrage und hohe Importmengen hielten Flachstahlpreise in Q4 2022 / 2023 auf niedrigem Niveau; seit Oktober leichte Erholung des Preisniveaus; gestiegene Rohstoffpreise, die in Q1 2023 / 2024 das Niveau des Vor- und Vorjahresquartals deutlich übertreffen

Weiterhin äußerst herausforderndes Marktumfeld durch die anhaltende globale Konjunkturschwäche, der zwar abnehmenden, aber immer noch hohen Inflation, verschiedene geopolitische Krisen sowie den zunehmenden Protektionismus internationaler Märkte

ENTWICKLUNG IN WICHTIGEN ABSATZMÄRKTEN

20231) 20241)
Fahrzeugproduktion, in Mio Pkw und leichte Nutzfahrzeuge2)
Welt 90,1 89,6
Westeuropa (inkl. Deutschland) 11,2 10,9
Deutschland 4,3 4,4
Nordamerika (USA, Mexiko, Kanada) 15,6 15,8
USA 10,3 10,7
Mexiko 3,8 3,8
Japan 8,6 8,1
China 28,6 28,7
Indien 5,4 5,6
Brasilien 2,2 2,3
Maschinenbauproduktion, real, in % gegenüber Vorjahr
Welt 1,5 2,9
Europäische Union 0,3 1,2
Deutschland 1,0 0,6
USA - 2,9 - 2,4
Japan - 6,0 - 0,4
China 4,1 4,9
Indien 5,4 6,3
Bautätigkeit, real, in % gegenüber Vorjahr
Welt 4,3 1,2
Europäische Union 1,0 0,8
Deutschland - 0,4 1,3
USA 1,0 2,7
Japan 5,2 0,1
China 7,0 0,1
Indien 11,0 0,3
Stahlnachfrage, in % gegenüber Vorjahr
Welt 1,8 1,9
Europäische Union - 5,5 6,0
Deutschland - 10,0 10,6
USA - 1,1 1,6
China 2,0 0,0

1) Kalenderjahr, Prognosen (teilweise)
2) Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 6t

Quellen: S&P Global Market Intelligence, Comparative Industry (Januar 2024), S&P Global Mobility, LV Production (Januar 2024), Oxford Economics, worldsteel

Berichterstattung zu den Segmenten

Automotive Technology

Geschäftsverlauf im 1. Quartal

AUTOMOTIVE TECHNOLOGY IN ZAHLEN¹⁾

1. Quartal 1. Quartal Veränderung in %
2022 / 2023 2023 / 2024
Auftragseingang Mio € 2.047 1.854 - 9
Umsatzerlöse Mio € 1.884 1.863 - 1
EBITDA Mio € 118 121 2
EBIT Mio € 31 42 36
Bereinigtes EBIT Mio € 46 48 6
Bereinigte-EBIT-Marge % 2,4 2,6 -
Investitionen Mio € 71 82 16
Mitarbeiter (31.12.) 30.893 31.753 3

1) Siehe auch Vorbemerkungen.

Auftragseingang

Unter Vorjahr durch Rückgänge im Baumaschinengeschäft und bei Automotive Body Solutions; automobiles Seriengeschäft weitgehend stabil bei insgesamt robuster Entwicklung der globalen Automobilindustrie

Negative Wechselkurseffekte aus USD und CNY

Umsatz

Auf Vorjahresniveau; Umsatz folgt dem Auftragseingang im automobilen Seriengeschäft; rückläufige Entwicklung im Baumaschinengeschäft

Bereinigtes EBIT

Über Vorjahr, insb. aufgrund von Kostenentlastungen auf der Materialseite (u.a. elektronische Vorprodukte); gegenläufig inflationsbedingt höhere Personalkosten

Positive Effekte durch "APEX"-Maßnahmen, i. W. aus der Verhandlung neuer Preiskonditionen und einer Vielzahl von Effizienzsteigerungsmaßnahmen (wie bspw. Taktzeitoptimierungen, Einsparung von Rüstzeiten, Reduzierung von Ausschusskosten etc.)

Wesentliche Sondereffekte

I. W. Wertminderungsaufwendungen im Bereich Lenkungen aufgrund gestiegener Kapitalkosten

Investitionen

Schwerpunkt der Investitionen für auftragsbezogene Projekte, mit dem Ziel der Unterstützung der Kosten- und Profitabilitätsziele sowie Wahrnehmung von Wachstumschancen

Decarbon Technologies

Geschäftsverlauf im 1. Quartal

DECARBON TECHNOLOGIES IN ZAHLEN¹⁾

1. Quartal 1. Quartal Veränderung in %
2022 / 2023 2023 / 2024
Auftragseingang Mio € 1.021 644 - 37
Umsatzerlöse Mio € 848 900 6
EBITDA Mio € 44 12 - 73
EBIT Mio € 18 - 25 --
Bereinigtes EBIT Mio € 19 - 17 --
Bereinigte-EBIT-Marge % 2,2 - 1,9 -
Investitionen Mio € 14 12 - 12
Mitarbeiter (31.12.) 14.829 14.981 1

1) Siehe auch Vorbemerkungen.

Auftragseingang

Unter Vorjahr durch Rückgänge in allen Geschäften außer thyssenkrupp nucera

Rothe Erde mit deutlichem Rückgang in den Anwendungsbereichen Windenergie und Baumaschinen, i. W. getrieben durch niedrigere Auftragseingänge in China

Uhde auf temporär niedrigem Niveau deutlich unter Vorjahr

Polysius i. W. durch reduzierten Auftragseingang in Indien deutlich unter Vorjahr

thyssenkrupp nucera mit erhöhtem Auftragseingang weiterhin auf Wachstumskurs

Umsatz

Über Vorjahr bei heterogener Entwicklung in den Geschäften

Rothe Erde unter Vorjahr, i. W. durch Rückgang in den Anwendungsbereichen Windenergie und Baumaschinen, teilweise kompensiert durch den Anwendungsbereich Tunnelbohrmaschinen

Uhde auf Vorjahresniveau

Polysius bedingt durch das indische Neuanlagengeschäft sowie ein Großprojekt in Frankreich deutlich über Vorjahr

thyssenkrupp nucera aufgrund von zwei Großprojekten im Bereich der Alkali Wasserelektrolyse (AWE) mit deutlichem Umsatzanstieg

Bereinigtes EBIT

Unter Vorjahr bei Rückgängen in allen Geschäften

Rothe Erde unter Vorjahr; bedingt durch Mindermengen und Preisdruck im Anwendungsbereich Windenergie, teilweise kompensiert durch Effizienzsteigerungsmaßnahmen

Uhde deutlich unter Vorjahr aufgrund von Fehlleistungskosten

Polysius nahezu auf Vorjahresniveau; Umsatzerhöhung mit geringem Ergebniseffekt bei gleichzeitig inflationsbedingt höheren Kosten

thyssenkrupp nucera unter Vorjahr mit negativem Ergebnisbeitrag bedingt durch den Ausbau des AWE-Geschäfts und den planmäßig gestiegenen Kosten für das angestrebte Wachstum

Unterstützung durch "APEX"-Maßnahmen, insb. Effizienzsteigerungen und Einkaufsoptimierungen

Wesentliche Sondereffekte

I. W. Wertberichtigung der thyssenkrupp Industries India im Rahmen des Veräußerungsprozesses, teilweise kompensiert durch die Auflösung einer Restrukturierungsrückstellung bei Uhde

Investitionen

Saisonüblich geringes Volumen; Rothe Erde als wesentlicher Treiber mit überwiegend Wachstumsinvestitionen zur Erhöhung der Produktionskapazität im Anwendungsbereich Windenergie

Materials Services

Geschäftsverlauf im 1. Quartal

MATERIALS SERVICES IN ZAHLEN

1. Quartal 1. Quartal Veränderung in %
2022 / 2023 2023 / 2024
Auftragseingang Mio € 3.348 2.857 - 15
Umsatzerlöse Mio € 3.246 2.860 - 12
EBITDA Mio € 56 59 5
EBIT Mio € 22 - 13 --
Bereinigtes EBIT Mio € 20 26 30
Bereinigte-EBIT-Marge % 0,6 0,9 -
Investitionen Mio € 17 12 - 31
Mitarbeiter (31.12.) 16.040 16.233 1

Auftragseingang

Unter Vorjahr, i. W. aufgrund niedrigerer Preise insb. im Walzstahl- und Edelstahlbereich sowie rückläufiger Nachfrage in Europa

Starker Auftragsrückgang beim lagerführenden Werkstoffhandel sowie im Streckengeschäft, weniger deutliche Rückgänge bei den automobilnahen Service-Centern

Umsatz

Unter Vorjahr aufgrund des niedrigeren Preis- und Absatzniveaus

Deutliche Umsatzrückgänge beim Werkstoffhandel; Service-Center-Geschäft weniger stark rückläufig; Streckengeschäft mit stabilem Umsatz trotz geringerem Absatz

Werk- und Rohstoff-Absatz insgesamt unter Vorjahr (1,8 Mio t vs. 2,1 Mio t); Streckenabsatz unter dem hohen Niveau des Vorjahres; Lagerabsatz konstant mit Zuwächsen im automobilnahen Service-Center-Geschäft und Rückgängen beim lagerführenden Werkstoffhandel

Bereinigtes EBIT

Über Vorjahr und weiterhin positiv, i. W. durch geringere Frachtkosten und Kostensenkungsmaßnahmen

Deutlich positive Ergebnisbeiträge von Service-Centern, Aerospace und Streckengeschäft

Fortlaufende Effizienzmaßnahmen, gebündelt unter dem "APEX"-Programm, mit unterstützender Wirkung, u.a. Reduzierung von Kosten für externe Dienstleistungen im Bereich Digital Services sowie weitere Netzwerkoptimierungen

Wesentliche Sondereffekte

I. W. Wertminderungsaufwendungen im Anlagevermögen beim lagerführenden Werkstoffhandel

Investitionen

Fortschrittzahlungen im Rahmen des Baus der neuen Standorte in Mexiko und den USA (Texas) sowie für die Erweiterung unserer Bearbeitungskapazitäten in den USA (Wisconsin)

Modernisierungs- und Ersatzinvestition bei Lager- und Serviceeinheiten; Fortsetzung der digitalen Transformation

Steel Europe

Geschäftsverlauf im 1. Quartal

STEEL EUROPE IN ZAHLEN¹⁾

1. Quartal 1. Quartal Veränderung
2022 / 2023 2023 / 2024 in %
Auftragseingang Mio € 3.035 2.397 - 21
Umsatzerlöse Mio € 2.945 2.446 - 17
EBITDA Mio € 256 69 - 73
EBIT Mio € 186 - 143 --
Bereinigtes EBIT1) Mio € 90 69 - 23
Bereinigte-EBIT-Marge % 3,1 2,8 -
Investitionen Mio € 110 - 9 --
Mitarbeiter (31.12.) 26.222 26.923 3

1) Siehe auch Vorbemerkungen.

Auftragseingang

Unter Vorjahr aufgrund rückläufiger Spotmarktpreise; leichter Rückgang der Bestellmengen auf 2,1 Mio t i. W. getrieben durch geringere Nachfrage von Automobilkunden

Umsatz

Unter Vorjahr aufgrund stark rückläufiger Preisniveaus

Versandmengen mit 1,9 Mio t stabil auf Vorjahresniveau

Bereinigtes EBIT

Unter Vorjahr; geringere Rohstoff- und Energiekosten überkompensiert durch deutlich niedrigeres Erlösniveau

Unterstützung durch "APEX"-Maßnahmen, bspw. Effizienzsteigerungen in Produktion, Energie und Logistik sowie weitere Kostenverbesserungen und Einkaufserfolge

Wesentliche Sondereffekte

Wertminderungsaufwendungen i.H.v. 183 Mio € wegen gestiegener Kapitalkosten

Aufwendungen i. H. v. 29 Mio € i. W. aus der Bewertung der CO2-Termingeschäfte

Investitionen

Rückbauarbeiten und Vorbereitung des Baufelds beim Bau der Direktreduktionsanlage mit zwei integrierten elektrischen Einschmelzern am Standort Duisburg vorangeschritten; erste Baumaßnahmen für das 2. Quartal 2023/2024 geplant

Großinvestitionen der Strategie 20-30 in Bochum zur Begleitung der steigenden Nachfrage nach hochwertigem Elektroband: neues Doppelreversiergerüst im 1. Quartal in Betrieb genommen; neue Glüh-/Isolierlinie in Montagephase

Insgesamt positiver Saldo bei Investitionsausgaben durch im Berichtsquartal eingegangene Fördergutschriften für den Bau der Direktreduktionsanlage

Marine Systems

Geschäftsverlauf im 1. Quartal

MARINE SYSTEMS IN ZAHLEN¹⁾

1. Quartal 1. Quartal Veränderung
2022 / 2023 2023 / 2024 in %
Auftragseingang Mio € 128 529 ++
Umsatzerlöse Mio € 507 433 - 15
EBITDA Mio € 32 33 5
EBIT Mio € 17 18 3
Bereinigtes EBIT Mio € 19 17 - 11
Bereinigte-EBIT-Marge % 3,8 4,0 -
Investitionen Mio € 15 10 - 36
Mitarbeiter (31.12.) 7.131 7.793 9

1) Siehe auch Vorbemerkungen.

Auftragseingang

Über Vorjahr, i. W. durch größere Auftragserweiterungen zweier Bestandsaufträge im Unterwasserbereich sowie größere Auftragseingänge im Bereich Wartung, Service und Marineelektronik

Umsatz

Unter Vorjahr, i. W. bedingt durch geschäftstypische Schwankungen des Projektgeschäfts

Bereinigtes EBIT

Unter Vorjahr und der Umsatzentwicklung folgend

Stabilisierung von Altaufträgen mit schwachen Margen, Absicherung von Neuaufträgen

Positive Effekte durch "APEX"-Maßnahmen, u.a. Effizienzsteigerungen in den Bereichen Material, Prozess und Personal

Wesentliche Sondereffekte

Keine wesentlichen Sondervorgänge

Investitionen

Fortsetzung der Modernisierung der Kieler Werft zur Optimierung der Projektabwicklung, Erhöhung der Effizienz, Schaffung der technischen Voraussetzung zur Fertigung größerer Boote gemäß Markttrend sowie nachhaltiger Verbesserung der Profitabilität

Weiterentwicklung des Standortes Wismar für mögliche Kapazitätserweiterungen

Corporate Headquarters

Geschäftsverlauf im 1. Quartal

Bereinigtes EBIT

Unter Vorjahr, i. W. infolge von Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Performance-Programm "APEX" sowie zeitlicher Verschiebung von internen Verrechnungen und allgemeinen Verwaltungskosten

Gegenläufig geringerer Aufwand aus Anpassungen von Rückstellungen für aktienbasierte Vergütung

Wesentliche Sondereffekte

Höherer Aufwand im Zusammenhang mit M&A-Transaktionen

Investitionen

Keine wesentlichen Investitionsauszahlungen

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Analyse der Gewinn- und Verlustrechnung

Betriebliches Ergebnis

Umsatzerlöse in den ersten 3 Monaten des Berichtsjahres insgesamt deutlich unter Vorjahr; Rückgänge insb. bei den Werkstoffgeschäften in den Segmenten Materials Services und Steel Europe; gleichzeitig verminderte Umsatzkosten v.a. als Folge gesunkener Materialaufwendungen sowie rückläufige planmäßige Abschreibungen durch im Vorjahr erfasste Wertminderungsaufwendungen; gegenläufige Effekte hauptsächlich durch im Berichtsquartal erfasste höhere Wertminderungsaufwendungen im Segment Steel Europe (154 Mio €) sowie gestiegene Personalaufwendungen; Bruttogewinn vom Umsatz im Berichtsquartal mit 797 Mio € sowie Bruttoumsatzmarge mit 9,7 % entsprechend unter Vorjahr

Insgesamt Zunahme der Vertriebskosten i. W. durch im Berichtsquartal erfasste Wertminderungsaufwendungen in den Segmenten Materials Services (36 Mio €) und Steel Europe (6 Mio €), höhere Wertberichtigungen auf finanzielle Vermögenswerte sowie gestiegene Personalaufwendungen; gegenläufig v.a. gesunkene verkaufsbezogene Fracht-, Versicherungs- und Zollaufwendungen

Zunahme der allgemeinen Verwaltungskosten hauptsächlich beeinflusst durch im Berichtsquartal erfasste Wertminderungsaufwendungen im Segment Steel Europe (21 Mio €) sowie gestiegene Beratungs- und IT-Aufwendungen und höhere Personalaufwendungen

Anstieg der sonstigen Erträge insb. Folge höherer Erträge im Zusammenhang mit Strompreiskompensationen im Segment Steel Europe

Zunahme der sonstigen Aufwendungen hauptsächlich Folge der im Berichtsquartal erfassten Wertminderungsaufwendungen auf Firmenwerte im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India (9 Mio €)

Verschlechterung der sonstigen Gewinne und Verluste v.a. durch im Berichtsquartal entstandene Verluste aus dem Verkauf von Sachanlagen

Finanzergebnis und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Insgesamt rückläufiges negatives Finanzergebnis hauptsächlich durch das deutlich verbesserte Zinsergebnis für Netto-Finanzguthaben; gegenläufig verschlechtertes Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen i. W. als Folge höherer Verluste aus der Bewertung der Elevator-Beteiligung sowie insgesamt niedrigerer Erträge für die im Zusammenhang mit dem Verkauf der Aufzugaktivitäten erworbenen zinslosen Darlehen

Insgesamt leichte erhöhte Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag; Steueraufwand im Berichtsquartal trotz negativer Ergebnisse insb. beeinflusst durch Steueraufwendungen auf positive Ergebnisse im Ausland, während negative Ergebnisse insb. im Inland auch im Zusammenhang mit den Wertminderungsaufwendungen im Segment Steel Europe nicht zu einer Steuerentlastung führen

Ergebnis je Aktie

Periodenergebnis in den ersten 3 Monaten des Berichtsjahres um 402 Mio € auf einen Verlust von 305 Mio € vermindert

Ergebnis je Aktie (unter Berücksichtigung des Anteils der Aktionäre der thyssenkrupp AG am Ergebnis) entsprechend in den ersten 3 Monaten des Berichtsjahres um 0,62 € auf einen Verlust von 0,50 € ebenfalls vermindert

Analyse der Kapitalflussrechnung

Operating Cashflow

Operating Cashflow in den ersten 3 Monaten des Berichtsjahres negativ und gegenüber dem Vorjahr rückläufig insb. aufgrund des insgesamt erhöhten Aufbaus von Netto-Umlaufvermögen und des deutlich verminderten Periodengewinns vor Abschreibungen

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Netto-Investitionsauszahlungen insgesamt unter Vorjahr, v.a. als Folge von Zuwendungen der öffentlichen Hand im Berichtsquartal im Zusammenhang mit der im Vorjahr begonnenen Umsetzung der Errichtung einer Direktreduktionsanlage im Segment Steel Europe

Desinvestitionseinzahlungen im Berichtsquartal insgesamt auf Vorjahresniveau

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im Berichtquartal leicht unter Vorjahr

Free Cashflow und Netto-Finanzguthaben

ÜBERLEITUNG ZU FREE CASHFLOW VOR M&A

1. Quartal 1. Quartal
Mio € 2022 / 2023 2023 / 2024 Veränderung
Operating Cashflow (Kapitalflussrechnung) - 137 - 424 - 287
Cashflow aus Investitionstätigkeit (Kapitalflussrechnung) - 213 - 75 138
Free Cashflow (FCF) - 350 - 499 - 149
-/+ Mittelzu-/-abflüsse aus wesentlichen M&A-Transaktionen 9 - 21 - 30
Anpassung w/IFRS 16 - 24 - 11 13
Free Cashflow vor M&A (FCF vor M&A) - 365 - 531 - 166

FCF vor M&A bei höherem Aufbau des Nettoumlaufvermögens unter Vorjahr und negativ

Rückgang Netto-Finanzguthaben zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum 30. September 2023 i. W. aufgrund des negativen FCF auf 3,8 Mrd €

Verfügbare Liquidität von 7,9 Mrd € (6,7 Mrd € flüssige Mittel und 1,2 Mrd € freie, zugesagte Kreditlinien)

Rating

Langfrist-Rating Kurzfrist-Rating Ausblick
Standard & Poor's BB B stable
Moody's Ba3 Not Prime positive
Fitch BB- B positive

Ratingagentur Moody's hob im Dezember 2023 bei unverändertem Rating den Ausblick von "stable" auf "positive" an

thyssenkrupp beendet Bewertung durch Ratingagentur Fitch zum 31. Dezember 2023

Analyse der Bilanz

Langfristige Vermögenswerte

Rückgang der immateriellen Vermögenswerte i. W. durch Umgliederungen in zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India sowie im Berichtsquartal erfasste Wertminderungsaufwendungen im Segment Steel Europe

Insgesamt Rückgang der Sachanlagen hauptsächlich durch im Berichtsquartal erfasste Wertminderungsaufwendungen im Segment Steel Europe (180 Mio €) und die Währungsumrechnung; gegenläufig über den planmäßigen Abschreibungen liegende Zugänge;

Abnahme der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen insb. durch die in den ersten 3 Monaten des Berichtsjahres erfolgte Fortschreibung der im Zusammenhang mit der Elevator-Beteiligung hier erfassten Stammaktien

Insgesamt Abnahme der sonstigen finanziellen Vermögenswerte i. W. durch Umgliederungen in zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India; gegenläufig v.a. Zunahme als Folge der Fortschreibung der im Zusammenhang mit der Elevator-Beteiligung hier erfassten zinslosen Darlehen

Verminderung der sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte hauptsächlich durch gesunkene geleistete Anzahlungen im Zusammenhang mit Sachanlagen

Kurzfristige Vermögenswerte

Deutliche Zunahme der Vorräte insb. durch die Geschäfts- und Umsatzentwicklung der Werkstoffgeschäfte im Segment Steel Europe sowie der Automobilgeschäfte im Segment Automotive Technology verursacht; gegenläufig Umgliederungen in zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India

Deutliche Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hauptsächlich durch die Geschäfts- und Umsatzentwicklung der Werkstoffgeschäfte in den Segmenten Materials Services und Steel Europe sowie im Segment Automotive Technology verursacht; gegenläufig Zunahmen bei Marine Systems

Rückgang der Vertragsvermögenswerte v.a. Folge der Abwicklung von Fertigungsaufträgen in den Marinegeschäften sowie von Umgliederungen in zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India

Abnahme der sonstigen finanziellen Vermögenswerte i. W. durch geringere Ansprüche im Segment Automotive Technology, die im Rahmen von Agententätigkeiten durchgereichte Materialien und Komponenten an Kunden betreffen, sowie aus der Bilanzierung von Warenderivaten zur Sicherung bilanzierter Vermögenswerte gegen zukünftige ergebniswirksame Schwankungen der Zahlungsströme

Insgesamt Abnahme der sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte hauptsächlich durch gesunkene Vorauszahlungen im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit sowie Umgliederungen in zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India; gegenläufig insb. gestiegene Erstattungsansprüche im Zusammenhang mit ertragsunabhängigen Steuern

Deutliche Abnahme der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in den ersten 3 Monaten des Berichtsjahres i. W. Folge des negativen Free Cashflow; darüber hinaus insb. Umgliederungen in zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India sowie erfolgte Rückzahlungen von Finanzschulden

Zunahme der zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte durch die zum 31. Dezember 2023 erfolgten Umgliederungen von lang- und v.a. kurzfristigen Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India

Eigenkapital

Starker Rückgang im Vergleich zum 30. September 2023 hauptsächlich durch im kumulierten sonstigen Ergebnis erfasste Verluste aus der Neubewertung der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, der Währungsumrechnung und aus Cashflow-Hedges sowie durch den Periodenverlust im Berichtsquartal

Langfristige Verbindlichkeiten

Zunahme der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen v. a. durch aus der Neubewertung der Pensionen insgesamt resultierende Verluste i. W. als Folge des gesunkenen Pensionszinssatzes in Deutschland

Leichter Rückgang der Finanzschulden insb. durch die Umgliederung von Leasingverbindlichkeiten in kurzfristige Finanzschulden

Kurzfristige Verbindlichkeiten

Rückgänge bei den Rückstellungen für kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer und bei den sonstigen Rückstellungen insb. durch über den Zuführungen liegende Inanspruchnahmen und Auflösungen beeinflusst

Insgesamt Rückgang der Finanzschulden hauptsächlich durch Tilgungszahlungen; gegenläufig die erwähnte Umgliederung von Leasingverbindlichkeiten

Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen v. a. durch die Werkstoffgeschäfte im Segment Materials Services sowie durch Umgliederungen in Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India verursacht

Insgesamt Abnahme der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten hauptsächlich im Zusammenhang mit der Bilanzierung von Währungs- und Warenderivaten; gegenläufig insb. gestiegene Zinsverbindlichkeiten

Insgesamt Rückgang der Vertragsverbindlichkeiten insb. Folge der Abwicklung von Fertigungsaufträgen im Marinegeschäft sowie bei den Anlagenbaugeschäften im Segment Decarbon Technologies; darüber hinaus weitere Abnahmen durch Umgliederungen in Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India

Insgesamt Rückgang der sonstigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten hauptsächlich durch gesunkene Verbindlichkeiten, die den Personalbereich betreffen, verbunden mit höheren Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit ertragsunabhängigen Steuern

Zunahme der Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten durch die zum 31. Dezember 2023 erfolgten Umgliederungen von lang- und v.a. kurzfristigen Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India

Compliance

Starke Werte als Fundament unserer Zusammenarbeit - insb. auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld; verankert in Mission Statement, Code of Conduct und Compliance Commitment

Kontinuierliche Implementierung und Weiterentwicklung des thyssenkrupp Compliance Management Systems in Bezug auf die Compliance Kernthemen Antikorruption, Kartellrecht, Datenschutz, Geldwäscheprävention und Außenwirtschaftsrecht

Enge Einbindung von Compliance bei diversen sanktionsrechtlichen Fragestellungen und bei der Umsetzung der Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes sowie weiterhin in M&A-Aktivitäten, um bei den verschiedenen kartellrechtlichen Fragestellungen zu beraten

Nähere Informationen zu Compliance bei thyssenkrupp im Geschäftsbericht 2022 / 2023 und auf der Website www.thyssenkrupp.com

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Gesamtjahresprognose 2023 / 2024

Rahmenbedingungen und wesentliche Annahmen

Mit Beginn des Geschäftsjahres 2023 / 2024 wurde die Neuausrichtung des Portfolios umgesetzt und die Struktur von thyssenkrupp vereinfacht (vgl. Vorbemerkungen Lagebericht). Die Vorjahreswerte bei Umsatz und Bereinigtem EBIT der Segmente Automotive Technology und Decarbon Technologies werden daher pro forma angegeben. Die Prognose unterstellt keine Effekte aus zusätzlichen Portfoliomaßnahmen.

Zu den erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den wesentlichen Annahmen, die der Prognose zugrunde liegen, vgl. Abschnitt "Makro- und Branchenumfeld" im Kapitel "Wirtschaftsbericht". Bzgl. der entsprechenden Chancen und Risiken vgl. den anschließenden "Chancen- und Risikobericht". Wir erwarten zudem ein anhaltend herausforderndes Marktumfeld sowie weiterhin volatile Preisniveaus auf Absatz- und Beschaffungsmärkten (z.B. bei Rohstoffen oder Energie). Dies kann dazu führen, dass Umsatz- und Ergebnisentwicklungen entsprechenden Schwankungen unterliegen.

Erwartung 2023 / 2024

Vor dem Hintergrund der zum Zeitpunkt der Prognose erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und zugrundeliegenden Annahmen halten wir folgenden Blick auf das Geschäftsjahr 2023 / 2024 für angemessen. Im Vergleich zur vorherigen Prognose im Geschäftsbericht 2022 / 2023 wurden die Erwartungen für den Konzern wie folgt geändert:

Der Umsatz wird nun auf Vorjahresniveau erwartet (zuvor: Leicht über Vorjahr), i. W. aufgrund reduzierter Mengenerwartungen bei Steel Europe und Materials Services.

Beim Jahresüberschuss wird nun von einer Steigerung in den Bereich eines ausgeglichenen Wertes ausgegangen (zuvor: Steigerung auf einen positiven Wert im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich), insb. aufgrund zinsinduzierter Wertberichtigungen im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2023 / 2024.

Damit einhergehend werden auch die Erwartungen an den tkVA mit einer Steigerung auf einen negativen Wert im Bereich von einer Milliarde Euro (zuvor: Steigerung auf einen negativen Wert im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich) sowie an den ROCE mit einer Steigerung auf einen Wert im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich (zuvor: Steigerung auf einen Wert im mittleren einstelligen Prozentbereich) angepasst.

Zur weiteren Erläuterung der erwarteten Entwicklung unserer Kernsteuerungsgrößen, vgl. Prognose-, Chancen- und Risikobericht im Geschäftsbericht 2022/2023.

ERWARTUNGEN DER SEGMENTE UND DES KONZERNS

Geschäftsjahr Prognose Geschäftsjahr
2022 / 2023 2023 / 2024
Steel Europe Umsatz Mio € 12.375 Deutlich unter Vorjahr (zuvor: Leicht unter Vorjahr)
Bereinigtes EBIT Mio € 320 Steigerung; Wert im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich
Marine Systems Umsatz Mio € 1.8321) Deutlich über Vorjahr
Bereinigtes EBIT Mio € 731) Steigerung; Wert im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich
Automotive Technology Umsatz Mio € 7.9102) Auf Vorjahresniveau (zuvor: Leicht über Vorjahr)
Bereinigtes EBIT Mio € 2662) Steigerung; Wert im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich
Decarbon Technologies Umsatz Mio € 3.4382) Deutlich über Vorjahr
Bereinigtes EBIT Mio € 282) Weitgehend stabil
Materials Services Umsatz Mio € 13.613 Leicht unter Vorjahr (zuvor: Auf Vorjahresniveau)
Bereinigtes EBIT Mio € 178 Steigerung; Wert im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich
Corporate Headquarters Bereinigtes EBIT Mio € -169 Rückgang; negativer Wert im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich
Konzern Umsatz Mio € 37.536 Auf Vorjahresniveau (zuvor: Leicht über Vorjahr)
Bereinigtes EBIT Mio € 703 Steigerung auf einen Wert im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich
Investitionen inkl. IFRS 16 Mio € 1.823 Deutlich unter Vorjahr
Free Cashflow vor M&A Mio € 363 Rückgang; Wert im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich
Jahresüberschuss Mio € -1.986 Steigerung in den Bereich eines ausgeglichenen Wertes (zuvor: Steigerung auf einen positiven Wert im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich)
tkVA Mio € -2.818 Steigerung auf einen negativen Wert im Bereich von einer Milliarde Euro (zuvor: Steigerung auf einen negativen Wert im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich)
ROCE % -9,3 % Steigerung auf einen Wert im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich (zuvor: Steigerung auf einen Wert im mittleren einstelligen Prozentbereich)

Anmerkung zur Prognose beim Umsatz und den Investitionen inkl. IFRS 16: "Deutlich" entspricht einer Veränderung ab +/- 5 %

1) Ohne Transrapid GmbH, ab 1. Oktober 2023 im Rahmen der Segmentberichterstattung der "Überleitung" zugeordnet
2) Pro forma

Chancen und Risiken

Chancen

Chancen bei der Transformation unseres Unternehmens durch gezielte Ausrichtung an den Zukunftsthemen für unsere Technologien

Insbesondere enormes Potenzial für weiteres Wachstum im Zusammenhang mit der grünen Transformation, etwa in den Bereichen Wasserstoff, grüne Chemikalien, erneuerbare Energien, Elektromobilität und nachhaltige Lieferketten

Risiken

Keine bestandsgefährdenden Risiken

Gefahr von Disruptionen globaler Logistikströme durch bewaffnete Konflikte im Nahen Osten; mögliche weitere Eskalation sowie Verlängerung des Kriegs in der Ukraine

Weiterhin Risiken durch hohe Energie-, Material- und Rohstoffpreise insb. in den Industrieregionen

Ungewissheit über die weitere Entwicklung bei zahlreichen anderen geopolitischen Krisenherden sowie bei handelspolitischen Konflikten

Anhaltende konjunkturelle Belastungen durch Verlängerung einer Politik erhöhter Leitzinsen der Notenbanken im Vergleich der letzten Jahre

Gefahr wiederkehrender Flut- bzw. Naturkatastrophen zum Beispiel als Folge des Klimawandels

Risiken aus neuen oder veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen mit Einfluss auf die Geschäftsaktivitäten in unseren relevanten Märkten

Risiken durch temporäre Effizienzverluste in der Produktion infolge von Restrukturierungen im Rahmen unserer Unternehmens-Transformation

Risiken von Kosten- und Terminüberschreitungen im Rahmen der Abwicklung von Großaufträgen und Langzeitverträgen

Risiken aus einer steigenden Anzahl von Angriffen auf die IT-Infrastruktur; Gegenmaßnahme: Weiterer kontinuierlicher Ausbau von Informationssicherheitsmanagement und Sicherheitstechnologien

Darüber hinaus sind die detaillierten Ausführungen zu den Chancen und Risiken gemäß Geschäftsbericht 2022 / 2023 weiterhin gültig.

Verkürzter Zwischenabschluss

thyssenkrupp Konzern - Bilanz

AKTIVA

Mio € Anhang-Nr. 30.9.2023 31.12.2023
Immaterielle Vermögenswerte 1.828 1.784
Sachanlagen (einschließlich als Finanzinvestition gehaltene Immobilien) 4.954 4.814
Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen 382 354
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 980 961
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 634 426
Aktive latente Steuern 495 495
Langfristige Vermögenswerte 9.272 8.833
Vorräte 7.553 7.986
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.765 4.244
Vertragsvermögenswerte 1.758 1.523
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 568 469
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 1.867 1.838
Laufende Ertragsteueransprüche 168 196
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 13 7.339 6.629
Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte 02 0 350
Kurzfristige Vermögenswerte 24.019 23.235
Summe Vermögenswerte 33.291 32.068

Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.

PASSIVA

Mio € Anhang-Nr. 30.9.2023 31.12.2023
Gezeichnetes Kapital 1.594 1.594
Kapitalrücklage 6.664 6.664
Gewinnrücklagen 2.972 2.117
Kumuliertes sonstiges Ergebnis 608 402
davon entfallen auf Veräußerungsgruppen - - 1
Eigenkapital der Aktionäre der thyssenkrupp AG 11.838 10.778
Nicht beherrschende Anteile 854 829
Eigenkapital 12.693 11.607
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 03 5.474 6.050
Rückstellungen für sonstige langfristige Leistungen an Arbeitnehmer 258 245
Sonstige Rückstellungen 04 407 414
Passive latente Steuern 16 42
Finanzschulden 05 1.313 1.276
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 13 14
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 0 0
Langfristige Verbindlichkeiten 7.482 8.041
Rückstellungen für kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer 159 140
Sonstige Rückstellungen 04 1.112 1.018
Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten 144 165
Finanzschulden 05 1.712 1.653
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.270 3.926
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 906 884
Vertragsverbindlichkeiten 3.255 2.980
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 1.558 1.502
Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten 02 0 152
Kurzfristige Verbindlichkeiten 13.117 12.420
Verbindlichkeiten 20.599 20.461
Summe Eigenkapital und Verbindlichkeiten 33.291 32.068

Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.

thyssenkrupp Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung

1. Quartal 1. Quartal
Mio €, mit Ausnahme Ergebnis je Aktie in € Anhang-Nr. 2022 / 2023 2023 / 2024
Umsatzerlöse 08, 09 9.018 8.181
Umsatzkosten - 7.851 - 7.383
Bruttoergebnis vom Umsatz 1.167 797
Forschungs- und Entwicklungskosten - 54 - 55
Vertriebskosten - 591 - 627
Allgemeine Verwaltungskosten - 350 - 397
Sonstige Erträge 10 98 153
Sonstige Aufwendungen - 33 - 47
Sonstige Gewinne und Verluste 4 - 8
Betriebliches Ergebnis 242 - 184
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen 11 - 19 - 31
Finanzierungserträge 204 246
Finanzierungsaufwendungen - 261 - 263
Finanzergebnis - 75 - 49
Ergebnis vor Steuern 167 - 232
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 69 - 72
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) 98 - 305
Davon:
Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG 75 - 314
Nicht beherrschende Anteile 22 9
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) 98 - 305
Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert) bezogen auf 12
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) (Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG) 0,12 - 0,50

Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.

thyssenkrupp Konzern - Gesamtergebnisrechnung

1. Quartal 1. Quartal
Mio € 2022 / 2023 2023 / 2024
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) 98 - 305
Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig nicht in das Periodenergebnis umgegliedert werden:
Sonstiges Ergebnis aus der Neubewertung der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen
Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) 58 - 547
Steuereffekt 1 2
Sonstiges Ergebnis aus der Neubewertung der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, insgesamt 59 - 545
Unrealisierte Gewinne/(Verluste) aus Marktbewertung Eigenkapitalinstrumente
Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) 6 1
Steuereffekt 0 0
Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt 6 1
Anteil an den unrealisierten Gewinnen/(Verlusten), der auf nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen entfällt 2 2
Zwischensumme der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig nicht in das Periodenergebnis umgegliedert werden 67 - 542
Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können:
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung
Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) - 336 - 118
Realisierte (Gewinne)/Verluste 0 0
Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt - 336 - 118
Unrealisierte Gewinne/(Verluste) aus Marktbewertung Fremdkapitalinstrumente
Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) - 1 6
Realisierte (Gewinne)/Verluste 0 0
Steuereffekt 0 0
Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt - 1 6
Unrealisierte Gewinne/(Verluste) aus Wertminderungen Finanzinstrumente
Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) 0 0
Realisierte (Gewinne)/Verluste - 3 0
Steuereffekt 2 0
Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt - 1 0
Unrealisierte Gewinne/(Verluste) aus Cashflow-Hedges
Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) 76 60
Realisierte (Gewinne)/Verluste 17 1
Steuereffekt 5 - 1
Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt 98 61
Anteil an den unrealisierten Gewinnen/(Verlusten), der auf nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen entfällt - 102 2
Zwischensumme der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können - 342 - 49
1. Quartal 1. Quartal
Mio € 2022 / 2023 2023 / 2024
Sonstiges Ergebnis - 274 - 591
Gesamtergebnis - 177 - 895
Davon:
Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG - 171 - 899
Nicht beherrschende Anteile - 5 4

Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.

thyssenkrupp Konzern - Eigenkapitalveränderungsrechnung

Eigenkapital der Aktionäre der thyssenkrupp AG
Mio €, mit Ausnahme der Aktienanzahl Aktienanzahl im Umlauf Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
Stand am 30.9.2022 622.531.741 1.594 6.664 4.777
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) 75
Sonstiges Ergebnis 61
Gesamtergebnis 136
Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment
Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Stand am 31.12.2022 622.531.741 1.594 6.664 4.914
Stand am 30.9.2023 622.531.741 1.594 6.664 2.972
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) - 314
Sonstiges Ergebnis - 543
Gesamtergebnis - 857
Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment
Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Sonstige Veränderungen 2
Stand am 31.12.2023 622.531.741 1.594 6.664 2.117
Eigenkapital der Aktionäre der thyssenkrupp AG
Kumuliertes sonstiges Ergebnis
Mio €, mit Ausnahme der Aktienanzahl Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung Marktbewertung Fremdkapitalinstrumente Marktbewertung Eigenkapitalinstrumente Wertminderungen Finanzinstrumente
Stand am 30.9.2022 524 15 7 79
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag)
Sonstiges Ergebnis - 305 0 6 -1
Gesamtergebnis - 305 0 6 -1
Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment
Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Stand am 31.12.2022 218 15 13 79
Stand am 30.9.2023 211 21 21 0
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag)
Sonstiges Ergebnis -109 3 1 0
Gesamtergebnis -109 3 1 0
Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment
Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile
Sonstige Veränderungen
Stand am 31.12.2023 103 24 22 0
Eigenkapital der Aktionäre der thyssenkrupp AG
Kumuliertes sonstiges Ergebnis
Cashflow-Hedges
Mio €, mit Ausnahme der Aktienanzahl Designierte Risikokomponente Kosten der Absicherung Anteil der auf nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen entfällt Insgesamt Nicht beherrschende Anteile Eigenkapital
Stand am 30.9.2022 215 -26 352 14.202 540 14.742
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) 75 22 98
Sonstiges Ergebnis 71 24 -102 -247 -28 -274
Gesamtergebnis 71 24 -102 -171 -5 -177
Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment -73 -73 -73
Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile 0 -17 -17
Stand am 31.12.2022 213 -2 250 13.958 518 14.476
Stand am 30.9.2023 253 -43 144 11.838 854 12.693
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) -314 9 -305
Sonstiges Ergebnis 47 13 2 -585 -6 -591
Gesamtergebnis 47 13 2 -899 4 -895
Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment -163 -163 -163
Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile 0 -27 -27
Sonstige Veränderungen 2 -1 0
Stand am 31.12.2023 137 -30 147 10.788 829 11.607

Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.

thyssenkrupp Konzern - Kapitalflussrechnung

1. Quartal 1. Quartal
Mio € 2022 / 2023 2023 / 2024
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) 98 - 305
Anpassungen des Periodenüberschusses/(-fehlbetrags) für die Überleitung zum Operating Cashflow:
Latente Steueraufwendungen/(-erträge) 16 14
Abschreibungen und Wertminderungen langfristiger Vermögenswerte 239 430
Zuschreibungen langfristiger Vermögenswerte - 19 - 22
Ergebnisse aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen, soweit nicht zahlungswirksam 19 31
Ergebnis aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte - 2 12
Veränderungen bei Aktiva und Passiva, bereinigt um Effekte aus Konsolidierungskreis- und anderen nicht zahlungswirksamen Veränderungen:
- Vorräte - 476 - 531
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 495 492
- Vertragsvermögenswerte 80 127
- Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen - 16 34
- Sonstige Rückstellungen - 45 - 97
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 638 - 267
- Vertragsverbindlichkeiten 246 - 207
- Übrige Aktiva/Passiva, soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit - 134 - 137
Operating Cashflow - 137 - 424
Investitionen in nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen und in langfristige finanzielle Vermögenswerte 0 0
Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Gesellschaften zuzüglich übernommener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - 3 0
Investitionen in Sachanlagen (einschließlich geleisteter Anzahlungen) und in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien - 217 - 293
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (einschließlich geleisteter Anzahlungen) - 7 - 7
Einzahlungen aus Zuwendungen der öffentlichen Hand 0 193
Desinvestitionen von nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen und langfristigen finanziellen Vermögenswerten 1 0
Einzahlungen aus dem Verkauf von bislang konsolidierten Gesellschaften abzüglich abgegebener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0 27
Desinvestitionen von Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 14 5
Cashflow aus Investitionstätigkeit - 213 - 75
Einzahlungen aus der Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16 47
Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - 77 - 67
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen - 34 - 34
Zunahme/(Abnahme) Verbindlichkeiten Schuldschein-/Sonstige Darlehen - 10 - 57
Einzahlungen aus der Kapitalerhöhung 0 - 4
Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile - 17 - 27
Sonstige Finanzierungsvorgänge 52 32
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit - 70 - 109
1. Quartal 1. Quartal
Mio € 2022 / 2023 2023 / 2024
Zahlungswirksame Zunahme/(Abnahme) der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - 420 - 608
Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - 57 - 17
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Beginn der Berichtsperiode 7.638 7.339
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode 7.160 6.715
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der Veräußerungsgruppen - 85
Ergänzende Informationen zu Zahlungsvorgängen, die im Operating Cashflow enthalten sind:
Zinseinzahlungen 27 66
Zinsauszahlungen - 7 - 8
Erhaltene Dividenden 0 1
(Auszahlungen)/Einzahlungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag - 67 - 67

Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.

thyssenkrupp Konzern - Verkürzter Anhang

Unternehmensinformation

Die thyssenkrupp Aktiengesellschaft ("thyssenkrupp AG" oder "Gesellschaft") ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Duisburg und Essen in Deutschland. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss der thyssenkrupp AG und ihrer Tochtergesellschaften für den Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde einer prüferischen Durchsicht unterzogen und mit Beschluss des Vorstands vom 12. Februar 2024 zur Veröffentlichung freigegeben.

Grundlagen der Berichterstattung

Der vorliegende verkürzte Zwischenabschluss wurde nach § 115 WpHG sowie in Übereinstimmung mit IAS 34 "Interim Financial Reporting" erstellt. Er steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den diesbezüglichen Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Demzufolge enthält dieser Abschluss zum Zwischenbericht nicht sämtliche Informationen und Anhangangaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind.

Die im verkürzten Zwischenabschluss des Konzerns zum 31. Dezember 2023 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen mit Ausnahme der erstmalig angewendeten Rechnungslegungsvorschriften denen des letzten Abschlusses des Konzerns zum Ende des Geschäftsjahres. Eine detaillierte Beschreibung der Grundsätze der Rechnungslegung ist im Anhang des Abschlusses des Konzerns unseres Geschäftsberichts 2022 / 2023 veröffentlicht.

Überprüfung der Schätzungen und Beurteilungen

Zur Erstellung des Abschlusses muss der Vorstand Schätzungen und Beurteilungen vornehmen sowie Annahmen treffen, die die Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und den Ausweis der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Erträge und Aufwendungen beeinflussen. Alle Schätzungen und Annahmen werden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, und fortlaufend überprüft; dies gilt insbesondere im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine sowie möglicher Disrup-tionen globaler Logistikströme durch bewaffnete Konflikte im Nahen Osten. Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund des Verhältnisses von Marktkapitalisierung zum Eigenkapital des thyssenkrupp Konzerns wurden insbesondere die wesentlichen Firmenwerte sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen einer Überprüfung der Werthaltigkeit unterzogen.

Im 1. Quartal 2023 / 2024 erfolgten im Segment Automotive Technology in der Business Unit Steering Wertminderungen auf technische Anlagen und Maschinen im Produktbereich der elektrischen Lenkgetriebe (Steering Gear) in Höhe von 5 Mio € sowie im Produktbereich der Lenkunterstützung mittels elektromechanischer Antriebe (Column EPS) in Höhe von 3 Mio €; ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die gestiegenen Kapitalkosten. Im Produktbereich Steering Gear entspricht der für die Bestimmung des Wertminderungsaufwands relevante erzielbare Betrag dem Nutzungswert, der bei einem zugrunde gelegten Diskontierungszinssatz (nach Steuern) von 9,08% insgesamt 386 Mio € beträgt. Auch im Produktbereich Column EPS entspricht der für die Bestimmung des Wertminderungsaufwands relevante erzielbare Betrag dem Nutzungswert, der insgesamt 166 Mio € beträgt und zu dessen Ermittlung ein Diskontierungszinssatz (nach Steuern) von 9,06 % angesetzt wurde. Aufgrund der Wertuntergrenze nach IAS 36.105 konnten hier jedoch vom ermittelten Wertminderungsaufwand 6 Mio € nicht erfasst werden.

Aufgrund der insbesondere durch die schwache Konjunktur in Deutschland gesunkenen Nachfrage im lagerführenden Werkstoffhandel und der damit einhergehenden niedrigeren Erwartung an die zukünftige Ertragslage wurden im 1. Quartal 2023 / 2024 im Segment Materials Services innerhalb der Business Unit Distribution Services im Business Field Materials Germany Wertminderungen in Höhe von 37 Mio € erforderlich; hiervon entfallen 6 Mio € auf Entwicklungskosten, 15 Mio € auf Bauten und 16 Mio € auf technische Anlagen und Maschinen. Der für die Bestimmung des jeweiligen Wertminderungsaufwands relevante erzielbare Betrag entspricht dem Nutzungswert, für dessen Ermittlung ein Diskontierungssatz (nach Steuern) von 7,32 % angesetzt wurde. Der Nutzungswert beträgt insgesamt 421 Mio €.

Im 1. Quartal 2023 / 2024 wurden im Segment Steel Europe im Wesentlichen aufgrund von gestiegenen Kapitalkosten Wertminderungen erforderlich. Unter Anwendung eines Diskontierungssatzes (nach Steuern) von 8,54 % für die zukünftigen Cashflows ergab sich bei einem Gesamtbuchwert per 31. Dezember 2023 von in Summe 3.841 Mio € ein relevanter Nutzungswert von 3.655 Mio €. Der sich hieraus bei Steel Europe ergebende Wertminderungsbedarf beträgt rund 183 Mio €. Hiervon entfallen 81 Mio € auf technische Anlagen und Maschinen, 60 Mio € auf Anlagen im Bau, 17 Mio € auf Bauten, 13 Mio € auf Grundstücke, 9 Mio € auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, 2 Mio € auf Entwicklungskosten und 1 Mio € auf übrige immaterielle Vermögenswerte. Der zugrundeliegende Nutzungswert basiert auf den aktuellen Prämissen für den Geschäftsverlauf bis 2034 / 2035 unter Berücksichtigung der Effekte der eingeleiteten Grünen Transformation. Danach erfolgt eine vereinfachte Fortschreibung bis 2063. Das aktuelle Bewertungsumfeld bleibt von Unsicherheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und auch der dynamischen Entwicklung der Kapitalkosten geprägt.

Über die oben angesprochenen Punkte hinaus ergeben sich Unsicherheiten aus zahlreichen anderen geopolitischen Krisenherden und handelspolitischen Konflikten auf die aktuelle Geschäftsentwicklung einschließlich der Ertragsaussichten, die bereits auch schon zum 30. September 2023 bestanden. Die weiteren Entwicklungen und Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung, wie beispielsweise durch anhaltend hohe Inflationsraten und Verlängerung einer Politik erhöhter Leitzinsen der Notenbanken im Vergleich der letzten Jahre, wiederkehrende Flut- bzw. Naturkatastrophen zum Beispiel als Folge des Klimawandels sowie weiterhin hohe Energie-, Material- und Rohstoffpreise insbesondere in den Industrieregionen, sind aus heutiger Sicht mit großen Unsicherheiten verbunden; vgl. hierzu auch die Darstellung der Rahmenbedingungen im Wirtschaftsbericht des Zwischenlageberichts.

01 Erstmalig angewendete Rechnungslegungsvorschriften

Im Geschäftsjahr 2023 / 2024 wendet thyssenkrupp erstmalig die nachfolgenden Standards bzw. Änderungen zu bestehenden Standards an, die keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Abschlüsse haben:

IFRS 17 "Insurance Contracts", Veröffentlichung im Mai 2017, einschließlich Änderungen an IFRS 17 "Amendments to IFRS 17", Veröffentlichung im Juni 2020

Änderungen an IAS 1 "Presentation of Financial Statements and IFRS Practice Statement 2: Disclosure of Accounting Policies", Veröffentlichung im Februar 2021

Änderungen an IAS 8 "Accounting policies, Changes in Accounting Estimates and Errors: Definition of Accounting Estimates", Veröffentlichung im Februar 2021

Änderungen an IAS 12 "Income Taxes: Deferred Tax related to Assets and Liabilities arising from a Single Transaction", Veröffentlichung im Mai 2021

Änderungen an IFRS 17 "Insurance Contracts: Initial Application of IFRS 17 and IFRS 9 - Comparative Information", Veröffentlichung im Dezember 2021

Änderungen an IAS 12 "Income Taxes: International Tax Reform - Pillar Two Model Rules", Veröffentlichung im Mai 2023

02 Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India

Im Zusammenhang mit der Fokussierung des Portfolios von thyssenkrupp wurde im Geschäftsjahr 2022 / 2023 für die rund 55 %, mit denen thyssenkrupp an der thyssenkrupp Industries India Ltd. beteiligt ist, im Segment Decarbon Technologies ein Verkaufsprozess eingeleitet, der im 1. Quartal 2023 / 2024 erstmals die Kriterien von IFRS 5 für einen Ausweis als Veräußerungsgruppe erfüllt. Somit werden die auf diese Aktivitäten entfallenden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 separat in den Zeilen "Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte" bzw. "Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten" ausgewiesen.

thyssenkrupp Industries India ist in den Geschäftsbereichen Bergbau, Zement-, Energie- und Zuckeranlagen tätig. Am 22. Januar 2024 wurde der Kaufvertrag zur Veräußerung der Anteile von thyssenkrupp an ein Konsortium aus bereits am Unternehmen beteiligten Mitgesellschaftern unterzeichnet. Ein Abschluss des Verkaufsprozesses (Closing) wird im 3. Quartal des laufenden Geschäftsjahres nach Erfüllung der notwendigen Closing-Bedingungen, vor allem nach Freigabe der Transaktion durch die indische Fusionskontrollbehörde, erwartet.

Im Zusammenhang mit dem eingeleiteten Verkauf erfolgte unmittelbar vor der erstmaligen Klassifizierung als Veräußerungsgruppe eine Überprüfung der Bewertung der Vermögenswerte gemäß IAS 36. Hieraus ergab sich kein Wertminderungsbedarf. Nach der erstmaligen Klassifizierung als Veräußerungsgruppe ergaben sich aus der Bewertung der Veräußerungsgruppe zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten Wertminderungsaufwendungen von 9 Mio €, die immaterielle Vermögenswerte betreffen. Die Wertminderungen wurden im 1. Quartal 2023 / 2024 in den Sonstigen Aufwendungen ausgewiesen. Die nicht wiederkehrende Bewertung zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten basiert auf dem verhandelten Kaufpreis.

Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Veräußerungsgruppe zum 31. Dezember 2023 sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt; das auf die Veräußerungsgruppe im Eigenkapital entfallende kumulierte sonstige Ergebnis beträgt - 1 Mio €.

VERÄUSSERUNGSGRUPPE THYSSENKRUPP INDUSTRIES INDIA

Mio € 31.12.2023
Immaterielle Vermögenswerte 20
Sachanlagen (einschließlich als Finanzinvestition gehaltene Immobilien) 8
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 41
Aktive latente Steuern 3
Vorräte 38
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 29
Vertragsvermögenswerte 88
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 2
Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Vermögenswerte 38
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 85
Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte 350
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3
Rückstellungen für kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer 1
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 13
Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten 1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 65
Vertragsverbindlichkeiten 55
Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 13
Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten 152

03 Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Auf Basis aktualisierter Zinssätze und Marktwerte des Planvermögens wurden die Rückstellungen für Pensionen zum 31. Dezember 2023 angepasst.

RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

Mio € 30.9.2023 31.12.2023
Pensionen 5.294 5.868
Altersteilzeit 150 159
Sonstige pensionsähnliche Verpflichtungen 30 26
Umgliederung w/Ausweis als Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten 0 - 3
Insgesamt 5.474 6.050

Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Zinssätze (= gewichteter Durchschnitt) zugrunde gelegt:

DURCHSCHNITTLICHE BEWERTUNGSFAKTOREN

30.9.2023 31.12.2023
in % Deutschland Übrige Länder Insgesamt Deutschland Übrige Länder Insgesamt
Diskontierungssatz für Pensionen 4,20 3,83 4,11 3,30 3,31 3,30

04 Sonstige Rückstellungen

Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Restrukturierungsrückstellungen verminderten sich im Vergleich zum 30. September 2023 um 15 Mio € auf 79 Mio €. Zuführungen in Höhe von 3 Mio €, die im Wesentlichen die Segmente Steel Europe und Materials Services betreffen, wurden im Wesentlichen durch Inanspruchnahmen überkompensiert.

05 Finanzschulden

Die Ratingagentur Moody's hat im Dezember 2023 bei unverändertem Rating den Ausblick von "stable" auf "positive" angehoben.
Daneben hat thyssenkrupp die Bewertung durch die Ratingagentur Fitch zum 31. Dezember 2023 beendet.

06 Eventualverbindlichkeiten, sonstige finanzielle Verpflichtungen und andere Risiken

Eventualverbindlichkeiten

Die thyssenkrupp AG sowie in Einzelfällen auch Tochtergesellschaften haben Bürgschaften oder Garantien zugunsten von Geschäftspartnern oder Kreditgebern ausgestellt. Die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Verpflichtungen zeigen Haftungsverhältnisse, bei denen der Hauptschuldner kein konsolidiertes Unternehmen ist:

HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Maximale Haftungsvolumen Rückstellung
Mio € 31.12.2023 31.12.2023
Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsgarantien 14 0
Zahlungsgarantien 20 1
Sonstige Haftungserklärungen 5 0
Insgesamt 39 1

Der thyssenkrupp Konzern hat für die TK Elevator GmbH und deren Tochtergesellschaften Bürgschaften oder Garantien zu Gunsten von deren Auftraggebern ausgestellt bzw. ausstellen lassen; diese verringerten sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum 30. September 2023 um 5 Mio € auf 9 Mio €. Das Erwerberkonsortium hat sich verpflichtet, thyssenkrupp von Aufwendungen im Zusammenhang mit den Bürgschaften und Garantien bis zu deren vollständigen Ablösung schadlos zu halten. Darüber hinaus hat thyssenkrupp als zusätzliche Sicherheit Garantien in gleichlautender Höhe von dem Erwerber erhalten.

Grundlage für eine mögliche Inanspruchnahme durch den Begünstigten ist die nicht vertragskonforme Erfüllung von vertraglich eingegangenen Verpflichtungen durch den Hauptschuldner, wie z. B. nicht rechtzeitige oder nicht ordnungsgemäße Lieferung oder die Nichteinhaltung von zugesicherten Leistungsparametern.

Alle durch die thyssenkrupp AG oder deren Tochtergesellschaften ausgestellten oder in Auftrag gegebenen Bürgschaften oder Garantien erfolgen im Auftrag und unter Rückhaftung des jeweiligen, aus dem zugrundeliegenden Vertragsverhältnis entsprechend verpflichteten Unternehmens (Hauptschuldner). Besteht die Rückhaftung gegen einen Hauptschuldner, an dem ganz oder teilweise ein Dritter außerhalb des Konzerns beteiligt ist, so wird mit diesem grundsätzlich die Stellung zusätzlicher Sicherheiten in entsprechender Höhe vereinbart.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und andere Risiken

Die im Konzern bestehenden Abnahmeverpflichtungen aus Energieverträgen verminderten sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum 30. September 2023 um 0,5 Mrd € auf 1,3 Mrd €. Daneben bestehen im Segment Steel Europe langfristige Abnahmeverträge für Eisenerz und Eisenerzpellets, die aufgrund der hohen Volatilität der Preisentwicklung für Eisenerz für die gesamte Vertragslaufzeit mit den zum jeweiligen Berichtsstichtag gültigen Erzpreisen bewertet werden. Im Vergleich zum 30. September 2023 belaufen sich diese Abnahmeverpflichtungen unverändert auf 0,9 Mrd €.

Im Segment Steel Europe besteht aus der Beauftragung des Baus der Direktreduktionsanlage zum 31. Dezember 2023 ein Bestellobligo in Höhe von 1.488 Mio € (30. September 2023: 1.450 Mio €), welches zu wesentlichen Teilen von den von der Bundesregierung und dem Land Nordrhein-Westfalen gewährten Investitionszuschüssen gedeckt ist. In diesem Zusammenhang sind dem Konzern im 1. Quartal 2023 / 2024 Investitionszuwendungen in Höhe von 193 Mio € zugeflossen.

In dem Schiedsgerichtsverfahren der griechischen Regierung gegen die thyssenkrupp Industrial Solutions AG, die thyssenkrupp Marine Systems GmbH und die griechische Werft Hellenic Shipyards (HSY), einer früheren Mehrheitsbeteiligung der Industrial Solutions sowie gegen die jetzigen Mehrheitsgesellschafter von HSY, hatte das Schiedsgericht die gegen thyssenkrupp Unternehmen erhobenen Ansprüche mit einem Teilschiedsurteil im September 2023 abgewiesen. Die griechische Regierung hat keine Rechtsmittel gegen das Teilschiedsurteil eingelegt. Die hierfür geltende Rechtsmittelfrist ist inzwischen abgelaufen. Das Schiedsverfahren richtet sich in der Sache nur noch gegen die weiteren Beklagten. Die thyssenkrupp Unternehmen sind lediglich formal weiterhin Beteiligte des Verfahrens, da über die Verteilung der Prozesskosten erst einheitlich am Schluss entschieden wird. Hierfür besteht eine Rückstellung im niedrigen sechsstelligen Bereich. Das Verfahren erfüllt damit nicht mehr die Kriterien einer hier individuell zu erläuternden Eventualverbindlichkeit und wird daher künftig nicht weiter berichtet.

Bei den übrigen sonstigen Verpflichtungen und den anderen Risiken sind seit dem Geschäftsjahresende 2022 / 2023 keine wesentlichen Veränderungen eingetreten.

07 Finanzinstrumente

Für die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurzfristige Forderungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht aufgrund der kurzen Restlaufzeiten der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert. Für die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Geldmarktfonds sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert.

Für die Vorzugsaktien im Zusammenhang mit der Elevator-Beteiligung, welche als Eigenkapitalinstrument klassifiziert sind, wurde aufgrund der Bedeutung das Wahlrecht ausgeübt, diese erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (ohne Recycling) zu bilanzieren. In den sonstigen übrigen finanziellen Vermögenswerten sind die Darlehen aus der Elevator-Transaktion enthalten, welche zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden; vgl. dazu auch Anhang-Nr. 08. Die übrigen Eigen- und Fremdkapitalinstrumente werden grundsätzlich erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet; dieser basiert, soweit vorhanden, auf Börsenkursen zum Quartalsstichtag. Liegen keine auf einem aktiven Markt notierten Preise vor, erfolgt eine Bewertung der Eigen- und Fremdkapitalinstrumente durch Diskontierung der zukünftigen Cashflows auf Basis der aktuellen marktüblichen Zinsen über die Restlaufzeit der Finanzinstrumente.

Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften errechnet sich auf Basis des am Quartalsstichtag geltenden Devisenkassamittelkurses unter Berücksichtigung der Terminaufschläge und -abschläge für die jeweilige Restlaufzeit des Kontraktes im Vergleich zum kontrahierten Devisenterminkurs. Bei Devisenoptionen werden anerkannte Modelle zur Ermittlung des Optionspreises angewandt. Der beizulegende Zeitwert einer Option wird neben der Restlaufzeit der Option zusätzlich durch weitere Bestimmungsfaktoren beeinflusst, wie z. B. die aktuelle Höhe und die Volatilität des zugrundeliegenden jeweiligen Wechselkurses oder der zugrundeliegenden Basiszinsen.

Bei Zinsswaps und Zins-/Währungsswaps erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert durch die Abzinsung der zukünftig zu erwartenden Cashflows. Dabei werden die für die Restlaufzeit der Kontrakte geltenden Marktzinssätze zugrunde gelegt. Daneben werden bei Zins-/Währungsswaps die Wechselkurse der jeweiligen Fremdwährungen einbezogen, in denen die Cashflows stattfinden.

Der beizulegende Zeitwert von Warentermingeschäften basiert auf offiziellen Börsennotierungen. Die Bewertungen werden sowohl intern als auch von externen Finanzpartnern zum Quartalsstichtag vorgenommen. Das Hedge Accounting für CO2-Termingeschäfte wurde mit Beginn des Geschäftsjahres 2022 / 2023 aufgegeben. Marktwertschwankungen werden damit nicht mehr erfolgsneutral im Eigenkapital, sondern erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb der Umsatzkosten erfasst.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten entspricht aufgrund der kurzen Restlaufzeiten der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert von festverzinslichen langfristigen Finanzverbindlichkeiten ergibt sich als Barwert der zukünftig erwarteten Cashflows. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der am Quartalsstichtag gültigen Zinssätze. Bei Verbindlichkeiten mit variabel verzinslichem Charakter entsprechen die Buchwerte annähernd den beizulegenden Zeitwerten.

Die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten mit einem Buchwert von 7.024 Mio € zum 31. Dezember 2023 (30. September 2023: 7.405 Mio €) haben einen beizulegenden Zeitwert von 7.011 Mio € (30. September 2023: 7.382 Mio €), der nach Bewertungsmethoden ermittelt wurde, die Level 2 zuzuordnen sind.

Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, lassen sich in die folgende dreistufige Bewertungshierarchie einordnen:

BEWERTUNGSHIERARCHIE 30.9.2023

Mio € 30.9.2023 Level 1 Level 2 Level 3
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung 48 0 48 0
Eigenkapitalinstrumente 13 8 5 0
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.181 1.181
Eigenkapitalinstrumente 72 72
Fremdkapitalinstrumente (bewertet zum beizulegenden Zeitwert) 48 48 0 0
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 32 0 32 0
Insgesamt 1.394 56 1.266 72
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung 111 0 111 0
Zahlungsmitteläquivalente 2.660 2.660
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 21 0 21 0
Insgesamt 2.792 2.660 132 0

BEWERTUNGSHIERARCHIE 31.12.2023

Mio € 31.12.2023 Level 1 Level 2 Level 3
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung 66 0 66 0
Eigenkapitalinstrumente 13 8 5 0
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 879 879
Eigenkapitalinstrumente 73 73
Fremdkapitalinstrumente (bewertet zum beizulegenden Zeitwert) 11 11 0 0
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 9 0 9 0
Insgesamt 1.051 19 959 73
Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert
Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam
Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung 72 0 72 0
Zahlungsmitteläquivalente 2.360 2.360
Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral
Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) 8 0 8 0
Insgesamt 2.440 2.360 80 0

Die Bewertungshierarchie spiegelt die Bedeutung der bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte einbezogenen Faktoren wider. In Level 1 werden die Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von quotierten Marktpreisen auf aktiven Märkten ermittelt wird. Beizulegende Zeitwerte in Level 2 werden aufgrund von beobachtbaren Marktdaten ermittelt, z. B. anhand von Währungskursen. In Level 3 werden die Finanzinstrumente erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von nicht beobachtbaren Marktdaten auf Basis anerkannter Bewertungsmodelle bewertet wird.

Im Berichtsquartal gab es keine Umgliederungen zwischen Level 1 und Level 2.

Nachfolgend ist die Entwicklung der in Level 3 erfassten Eigenkapitalinstrumente dargestellt:

ÜBERLEITUNGSRECHNUNG FINANZINSTRUMENTE LEVEL 3

Mio €
Stand am 30.9.2023 72
Ergebnisneutrale Veränderungen 1
Stand am 31.12.2023 73

Die auf individuellen Bewertungsparametern basierenden und zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Eigenkapitalinstrumente beinhalten ausschließlich die Vorzugsaktien an der Vertical Topco I S.A., Luxembourg aus der Beteiligung an TK Elevator. Der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Vorzugsaktien liegt ein finanzmathematisches Bewertungsmodell (Discounted Cashflow Verfahren) zugrunde, das die auf die Vorzugsaktien vertraglich entfallenden erwarteten zukünftigen Cashflows berücksichtigt. Der Wert der Vorzugsaktien wird durch Diskontierung der festgelegten Verzinsung mit einem Kapitalisierungszinssatz ermittelt, dessen Höhe sich nach der zum Abschlussstichtag am Kapitalmarkt beobachtbaren Rendite-/Risikostruktur bemisst. Der Wert der Vorzugsaktien unterliegt demzufolge kapitalmarktbedingten Schwankungen. Dabei wurde zum 31. Dezember 2023 ein risikoadäquater Diskontierungszinssatz in Höhe von 11,40 % (30. September 2023: 11,05 %) angewendet.

Der aus der Bewertung resultierende Effekt wird erfolgsneutral im Eigenkapital im sonstigen Ergebnis innerhalb der Position "Marktbewertung Eigenkapitalinstrumente" ausgewiesen.

Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte

Zur Ermittlung der erwarteten Kreditausfälle insbesondere zur Ermittlung der erwarteten Ausfallraten von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat thyssenkrupp grundsätzlich folgendes Modell angewendet: Die erwarteten Ausfallraten werden im Wesentlichen aus externen Kreditinformationen und Ratings pro Kontrahent abgeleitet, was im Vergleich zur Bildung von Ratingklassen eine genauere Berechnung der Ausfallwahrscheinlichkeit ermöglicht. Hierbei werden zum einen die durch Warenkreditversicherer vergebenen Risikonummern der Kunden und zum anderen die von Auskunfteien erteilten Bonitätsinformationen mittels eines zentralen Zuordnungssystems in eine individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit pro Kunde übersetzt. Diese individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit pro Kunde wird einheitlich im thyssenkrupp Konzern verwendet. Es erfolgt eine quartalsweise Aktualisierung der Informationen. Sind keine Ratinginformationen auf Kontrahentenebene vorhanden, erfolgt eine Bewertung auf Basis der durchschnittlichen Ausfallwahrscheinlichkeit pro Segment zuzüglich eines angemessenen Risikozuschlags. Für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden die aktuellen externen Kreditinformationen und Ratings verwendet, welche die derzeitigen Erwartungen der möglichen Auswirkungen aus dem Ukraine-Krieg bereits berücksichtigen. Somit ist in diesem Modell keine zusätzliche Anpassung der Wertberichtigung notwendig.

Die Ausfälle betreffen im Wesentlichen Insolvenzfälle, die im Vorjahr nicht aus den Rating-Informationen ableitbar waren.

08 Segmentberichterstattung

Die Berichterstattung folgt dem internen Steuerungskonzept von thyssenkrupp.

Im Zuge der im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2022 / 2023 beschlossenen und zum 1. Oktober 2023 wirksamen Neustrukturierung der Segmente des thyssenkrupp Konzerns ergeben sich im Vergleich zum Vorjahr folgende Veränderungen der Berichterstattung:

Das bisherige Segment Multi Tracks wurde zum 1. Oktober 2023 aufgelöst.

Seit dem 1. Oktober 2023 werden das Großwälzlagergeschäft Rothe Erde (zum 30. September 2023 als eigenes Segment Bearings berichtet) sowie die Geschäfte von Uhde, Polysius und thyssenkrupp nucera (alle drei Geschäfte bis zum 30. September 2023 dem bisherigen Segment Multi Tracks zugeordnet) im neuen Segment Decarbon Technologies gebündelt. Darüber hinaus enthält das neue Segment Decarbon Technologies die bisher dem Segment Steel Europe zugeordnete Gesellschaft thyssenkrupp Immobilien Verwaltungs GmbH.

Seit dem 1. Oktober 2023 werden die Geschäfte Automation Engineering und Springs & Stabilizers (bis zum 30. September 2023 dem bisherigen Segment Multi Tracks zugeordnet) im Segment Automotive Technology erfasst. Dies gilt auch für die Geschäfte von Forged Technologies (zum 30. September 2023 als eigenes Segment berichtet).

Ab dem 1. Oktober 2023 wird die von thyssenkrupp seit dem Verkauf des Aufzugsgeschäfts Elevator Technology Ende Juli 2020 gehaltene Beteiligung TK Elevator im Rahmen der Segmentberichterstattung der "Überleitung" innerhalb der Einheiten von Special Units zugeordnet (im Geschäftsjahr 2022 / 2023 im bisherigen Segment Multi Tracks erfasst); zu den Bestandteilen der Beteiligung vgl. die Ausführungen in dieser Anhang-Nr.

Seit dem 1. Oktober 2023 wird die Gesellschaft thyssenkrupp Transrapid GmbH, die bisher dem Segment Marine Systems zugeordnet wurde, im Rahmen der Segmentberichterstattung in der "Überleitung" innerhalb der Einheiten von Service Units erfasst.

Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Die Segmentinformationen für das 1. Quartal 2022 / 2023 und das 1. Quartal 2023 / 2024 stellen sich damit wie folgt dar:

SEGMENTINFORMATIONEN

Mio € Automotive Technology Decarbon Technologies Materials Services Steel Europe Marine Systems Corporate Headquarters
1. Quartal 2022 / 2023
Außenumsätze 1.883 840 3.175 2.605 509 0
Konzerninterne Umsätze 2 8 71 340 - 2 2
Umsatzerlöse 1.884 848 3.246 2.945 507 2
EBIT 31 18 22 186 17 - 44
Bereinigtes EBIT1) 46 19 20 90 19 - 43
1. Quartal 2023 / 2024
Außenumsätze 1.861 895 2.795 2.191 433 0
Konzerninterne Umsätze 1 5 64 255 0 2
Umsatzerlöse 1.863 900 2.860 2.446 433 2
EBIT 42 - 25 - 13 - 143 18 - 61
Bereinigtes EBIT 48 - 17 26 69 17 - 57
Mio € Überleitung Konzern
1. Quartal 2022 / 2023
Außenumsätze 7 9.018
Konzerninterne Umsätze - 421 0
Umsatzerlöse - 414 9.018
EBIT 16 246
Bereinigtes EBIT1) 17 168
1. Quartal 2023 / 2024
Außenumsätze 4 8.181
Konzerninterne Umsätze - 327 0
Umsatzerlöse - 323 8.181
EBIT - 3 - 185
Bereinigtes EBIT - 3 84

1) Der Ausweis für das 1. Quartal 2022 / 2023 wurde für Steel Europe und den Konzern angepasst.

Im 1. Halbjahr 2022/2023 wurde die Definition der Steuerungskennzahl Bereinigtes EBIT hinsichtlich der zu berücksichtigenden Sondereffekte angepasst. Ursächlich hierfür war, dass das Hedge Accounting für CO2-Termingeschäfte im Segment Steel Europe mit Beginn des Geschäftsjahres 2022 / 2023 aufgegeben wurde. Marktwertschwankungen werden seitdem nicht mehr erfolgsneutral im Eigenkapital, sondern erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb der Umsatzkosten erfasst. Die hieraus resultierenden Effekte in der Gewinn- und Verlustrechnung werden als Sondereffekt behandelt und beeinflussen somit nicht mehr die Steuerungskennzahl Bereinigtes EBIT. Das Bereinigte EBIT für das 1. Quartal 2022 / 2023 im Segment Steel Europe und für den Konzern wurde entsprechend nachträglich angepasst.

Im Vergleich zum 30. September 2023 verminderte sich zum 31. Dezember 2023 das durchschnittliche Capital Employed bei Decarbon Technologies um 148 Mio € auf 1.000 Mio €, bei Materials Services um 205 Mio € auf 3.463 Mio € und bei Steel Europe um 1.838 Mio € auf 3.563 Mio €.

Die Spalte "Überleitung" lässt sich wie folgt unterteilen:

AUFRISS ÜBERLEITUNG

Mio € Service Units Special Units Konsolidierung Überleitung
1. Quartal 2022 / 2023
Außenumsätze 6 1 0 7
Konzerninterne Umsätze 55 7 - 483 - 421
Umsatzerlöse 61 8 - 483 - 414
EBIT 4 - 6 18 16
Bereinigtes EBIT 5 - 6 18 17
1. Quartal 2023 / 2024
Außenumsätze 4 1 - 1 4
Konzerninterne Umsätze 58 7 - 392 - 327
Umsatzerlöse 62 8 - 393 - 323
EBIT 5 - 6 - 1 - 3
Bereinigtes EBIT 4 - 6 - 1 - 3

Die Beteiligung an TK Elevator setzt sich aus mehreren Finanzierungsinstrumenten zusammen, die wie folgt bilanziert werden:

Stammaktien (mit Stimmrechten ausgestattet) an der Vertical Topco I S.A., Luxembourg. Aufgrund des Vorliegens von maßgeblichem Einfluss werden die Stammaktien nach den Vorgaben des IAS 28 als nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligung behandelt und ausgewiesen. Die Fortschreibung der Anschaffungskosten nach der Equity-Methode ist in der Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb des Finanzergebnisses aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen enthalten.

Vorzugsaktien (mit Stimmrechten ausgestattet) an der Vertical Topco I S.A., Luxembourg. Die Vorzugsaktien werden als Eigenkapitalinstrument nach den Vorgaben des IAS 32 bzw. des IFRS 9 behandelt und in den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Folgebewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, wobei Änderungen des beizulegenden Zeitwerts erfolgsneutral im Eigenkapital (ohne Recycling) erfasst werden.

Zinslose Darlehen (Darlehensnehmer: Vertical Topco I S.A., Luxembourg). Die zinslosen Darlehen werden als Fremdkapitalinstrument nach den Vorgaben des IAS 32 bzw. des IFRS 9 behandelt und ebenfalls in den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten, wobei die Ergebniseffekte aus der Folgebewertung in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis in den Finanzierungserträgen bzw. -aufwendungen gezeigt werden.

Nachfolgend wird die Überleitungsrechnung der Ertragskennzahl Bereinigtes EBIT zum Ergebnis vor Steuern gemäß der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt:

ÜBERLEITUNG BEREINIGTES EBIT ZUM ERGEBNIS (VOR STEUERN)

1. Quartal 1. Quartal
Mio € 2022 / 2023 2023 / 2024
Bereinigtes EBIT gemäß Segmentberichterstattung 168 84
Sondereffekte 78 - 269
EBIT gemäß Segmentberichterstattung 246 - 185
+ Nicht operatives Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen - 27 - 40
+ Finanzierungserträge 204 246
- Finanzierungsaufwendungen - 261 - 263
- Bestandteile der Finanzierungserträge, die nach wirtschaftlicher Abgrenzung dem EBIT zugeordnet werden 0 - 1
+ Bestandteile der Finanzierungsaufwendungen, die nach wirtschaftlicher Abgrenzung dem EBIT zugeordnet werden 4 11
Ergebnis Konzern (vor Steuern) 167 - 232

Im 1. Quartal 2023 / 2024 entfallen die Sondereffekte im Wesentlichen auf Wertminderungsaufwendungen und Aufwendungen aus der Bewertung der CO2-Termingeschäfte im Segment Steel Europe, Wertminderungsaufwendungen im lagerführenden Werkstoffhandel im Segment Materials Services sowie Wertminderungsaufwendungen im Bereich Lenkungen im Segment Automotive Technology. Im 1. Quartal 2022 / 2023 betrafen die Sondereffekte im Wesentlichen die Erträge aus der Bewertung der CO2-Termingeschäfte im Segment Steel Europe sowie Wertminderungsaufwendungen im Bereich Lenkungen bei Automotive Technology.

09 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse bzw. die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden sind nachfolgend dargestellt:

UMSATZERLÖSE

Mio € Automotive Technology Decarbon Technologies Materials Services Steel Europe Marine Systems Corporate Headquarters
1. Quartal 2022 / 2023
Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen 1.396 297 448 2.705 8 0
Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren 165 35 2.765 45 4 0
Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen 74 80 185 53 12 2
Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen 212 416 1 0 435 0
Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 30 19 0 139 50 0
Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 1.877 846 3.399 2.942 509 2
Sonstige Umsatzerlöse 7 2 - 153 3 - 2 0
Insgesamt 1.884 848 3.246 2.945 507 2
1. Quartal 2023 / 2024
Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen 1.389 246 394 2.268 9 0
Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren 150 37 2.227 23 1 1
Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen 68 66 185 49 12 1
Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen 220 536 9 0 409 0
Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 33 14 0 103 1 0
Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 1.862 899 2.814 2.443 432 2
Sonstige Umsatzerlöse 1 1 45 3 1 0
Insgesamt 1.863 900 2.860 2.446 433 2
Mio € Überleitung Konzern
1. Quartal 2022 / 2023
Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen - 305 4.548
Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren - 28 2.986
Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen - 37 369
Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen - 1 1.062
Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden - 2 236
Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden - 374 9.201
Sonstige Umsatzerlöse - 40 - 183
Insgesamt - 414 9.018
1. Quartal 2023 / 2024
Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen - 234 4.071
Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren - 27 2.412
Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen - 36 346
Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen - 4 1.171
Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden - 3 149
Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden - 304 8.149
Sonstige Umsatzerlöse - 19 32
Insgesamt - 323 8.181

UMSATZERLÖSE AUS VERTRÄGEN MIT KUNDEN NACH KUNDENGRUPPEN

Mio € Automotive Technology Decarbon Technologies Materials Services Steel Europe Marine Systems Corporate Headquarters
1. Quartal 2022 / 2023
Automobilindustrie 1.667 7 518 795 0 1
Handel 116 12 386 275 - 1 1
Maschinen- und Anlagenbau 65 286 321 74 3 0
Stahl- und stahlnahe Verarbeitung 2 25 573 1.003 0 0
Bauwirtschaft 0 7 170 13 0 0
Öffentliche Hand 0 3 20 2 501 0
Verpackungsindustrie 0 0 43 414 0 0
Energie und Versorgung 0 3 64 183 0 0
Übrige Kundengruppen 27 504 1.303 184 6 0
Insgesamt 1.877 846 3.399 2.942 509 2
1. Quartal 2023 / 2024
Automobilindustrie 1.648 8 466 744 0 1
Handel 88 6 488 510 1 1
Maschinen- und Anlagenbau 101 271 225 57 0 0
Stahl- und stahlnahe Verarbeitung 1 16 425 478 0 0
Bauwirtschaft 0 6 137 9 0 0
Öffentliche Hand 0 3 14 2 429 0
Verpackungsindustrie 0 3 28 351 0 0
Energie und Versorgung 0 3 32 141 0 0
Übrige Kundengruppen 23 584 998 149 3 0
Insgesamt 1.862 899 2.814 2.443 432 2
Mio € Überleitung Konzern
1. Quartal 2022 / 2023
Automobilindustrie 41 3.028
Handel 66 855
Maschinen- und Anlagenbau 0 749
Stahl- und stahlnahe Verarbeitung - 452 1.151
Bauwirtschaft - 6 185
Öffentliche Hand 8 534
Verpackungsindustrie 8 465
Energie und Versorgung 2 252
Übrige Kundengruppen - 42 1.983
Insgesamt - 374 9.201
1. Quartal 2023 / 2024
Automobilindustrie - 4 2.863
Handel - 192 902
Maschinen- und Anlagenbau 0 656
Stahl- und stahlnahe Verarbeitung - 92 828
Bauwirtschaft 1 153
Öffentliche Hand - 1 447
Verpackungsindustrie - 1 382
Energie und Versorgung 0 176
Übrige Kundengruppen - 16 1.742
Insgesamt - 304 8.149

UMSATZERLÖSE AUS VERTRÄGEN MIT KUNDEN NACH REGIONEN

Mio € Automotive Technology Decarbon Technologies Materials Services Steel Europe Marine Systems Corporate Headquarters
1. Quartal 2022 / 2023
Deutschsprachiger Raum1) 522 121 1.048 1.611 132 1
Westeuropa 271 116 519 648 109 0
Zentral- und Osteuropa 74 36 499 230 0 0
Gemeinschaft unabhängiger Staaten 1 3 2 1 0 0
Nordamerika 546 112 1.089 271 1 1
Südamerika 105 14 7 29 77 0
Asien / Pazifik 16 42 113 8 46 0
Großraum China 294 202 48 22 0 0
Indien 15 90 34 17 4 0
Naher Osten & Afrika 33 109 41 105 140 0
Insgesamt 1.877 846 3.399 2.942 509 2
1. Quartal 2023 / 2024
Deutschsprachiger Raum1) 495 92 932 1.274 145 1
Westeuropa 272 135 429 597 107 0
Zentral- und Osteuropa 143 14 369 200 0 0
Gemeinschaft unabhängiger Staaten 1 3 3 2 0 0
Nordamerika 546 89 904 215 3 1
Südamerika 87 47 23 30 84 0
Asien / Pazifik 15 38 75 7 45 0
Großraum China 274 115 24 12 0 0
Indien 12 146 40 27 5 0
Naher Osten & Afrika 18 220 15 77 43 0
Insgesamt 1.862 899 2.814 2.443 432 2
Mio € Überleitung Konzern
1. Quartal 2022 / 2023
Deutschsprachiger Raum1) - 315 3.120
Westeuropa - 27 1.636
Zentral- und Osteuropa - 21 818
Gemeinschaft unabhängiger Staaten 0 7
Nordamerika - 34 1.986
Südamerika 4 237
Asien / Pazifik - 1 224
Großraum China 11 576
Indien 2 162
Naher Osten & Afrika 7 435
Insgesamt - 374 9.201
1. Quartal 2023 / 2024
Deutschsprachiger Raum1) - 242 2.697
Westeuropa - 39 1.500
Zentral- und Osteuropa - 15 712
Gemeinschaft unabhängiger Staaten 0 9
Nordamerika - 5 1.753
Südamerika - 1 271
Asien / Pazifik 1 182
Großraum China - 1 422
Indien 0 230
Naher Osten & Afrika - 1 373
Insgesamt - 304 8.149

1) Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein

Von den Umsatzerlösen aus Verträgen mit Kunden resultieren im 1. Quartal 2023 / 2024 2.264 Mio € (Vorjahr: 1.385 Mio €) aus langfristigen Verträgen und 5.885 Mio € (Vorjahr: 7.816 Mio €) aus kurzfristigen Verträgen bzw. 1.595 Mio € (Vorjahr: 1.844 Mio €) aus zeitraumbezogen erfassten Umsatzerlösen und 6.554 Mio € (Vorjahr: 7.356 Mio €) aus zeitpunktbezogen erfassten Umsatzerlösen.

10 Sonstige Erträge

Die sonstigen Erträge enthalten Erträge aus Strompreiskompensationen sowie weitere Erträge aus Zulagen und Zuschüssen.

11 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis enthält in der Zeile "Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen" im 1. Quartal 2023 / 2024 Aufwendungen in Höhe von 40 Mio € (Vorjahr: 27 Mio €) aus den Stammaktien an der Vertical Topco I S.A., Luxembourg, die Bestandteil der Elevator-Beteiligung sind (vgl. Anhang-Nr. 08).

12 Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ("basic earnings per share") berechnet sich wie folgt:

ERGEBNIS JE AKTIE

1. Quartal 2022 / 2023 1. Quartal 2023 / 2024
Gesamtbetrag in Mio € Ergebnis je Aktie in € Gesamtbetrag in Mio € Ergebnis je Aktie in €
Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) (Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG) 75 0,12 - 314 - 0,50
Gewichteter Durchschnitt der Aktien (in Stück) 622.531.741 622.531.741

In den dargestellten Berichtsperioden gab es keine Verwässerungseffekte.

13 Zusätzliche Informationen zur Kapitalflussrechnung

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelfonds lässt sich wie folgt aus der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente" herleiten.

HERLEITUNG ZAHLUNGSMITTELFONDS

Mio € 31.12.2022 30.9.2023 31.12.2023
Zahlungsmittel 1.468 2.641 2.337
Zahlungsmitteläquivalente 5.692 4.699 4.293
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente gemäß Bilanz 7.160 7.339 6.629
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der Veräußerungsgruppen 0 0 85
Zahlungsmittelfonds gemäß Kapitalflussrechnung 7.160 7.339 6.715

Per 31. Dezember 2023 stammen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 37 Mio € (31. Dezember 2022: 16 Mio €; 30. September 2023: 104 Mio €) von der Joint Operation HKM.

Essen, den 12. Februar 2024

thyssenkrupp AG

Der Vorstand

López

Burkhard

Dinstuhl

Henne

Keysberg

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die thyssenkrupp AG, Duisburg und Essen

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der thyssenkrupp AG, Duisburg und Essen, für den Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 31. Dezember 2023, die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Düsseldorf, den 13. Februar 2024

KPMG AG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marc Ufer Dr. Markus Zeimes
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Weitere Informationen

Kontakt und Finanzkalender 2024 / 2025

Für Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Communications

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Telefax: (0201) 8456-531000

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thyssenkrupp AG

thyssenkrupp Allee 1, 45143 Essen

Postfach, 45063 Essen

Telefon: (0201) 844-0

Telefax: (0201) 844-536000

E-Mail: info@thyssenkrupp.com

www.thyssenkrupp.com

Finanzkalender 2024 / 2025

15. Mai 2024

Zwischenbericht 1. Halbjahr 2023 / 2024 (Oktober bis März)

14. August 2024

Zwischenbericht 9 Monate 2023 / 2024 (Oktober bis Juni)

19. November 2024

Geschäftsbericht 2023 / 2024 (Oktober bis September)

31. Januar 2025

Ordentliche Hauptversammlung

13. Februar 2025

Zwischenbericht 1. Quartal 2024 / 2025 (Oktober bis Dezember)

Dieser Zwischenbericht ist am 14. Februar 2024 erschienen.

Inhouse produziert mit firesys.

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Finanzbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen sind mit Unsicherheiten verbunden, da sie von thyssenkrupp nicht beeinflusst oder kontrolliert werden können, wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer, die erfolgreiche Integration von Neuerwerben und Realisierung der erwarteten Synergieeffekte sowie Maßnahmen staatlicher Stellen. Daher können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesem Finanzbericht explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Die in diesem Finanzbericht enthaltenen zukunftsbezogene Aussagen werden nicht an Ereignisse oder Entwicklungen angepasst, die nach dem Datum dieses Berichts eintreten.

Rundungen und Veränderungsraten

Bei Prozentangaben und Zahlen in diesem Bericht können Rundungsdifferenzen auftreten. Die Vorzeichenangabe der Veränderungsraten richtet sich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Verbesserungen werden mit Plus (+) bezeichnet, Verschlechterungen mit Minus (-). Bei sehr hohen positiven bzw. negativen Veränderungsraten (≥ 100 % bzw. ≤ -100 %) wird die Veränderungsrichtung durch ++ bzw. -- angezeigt.

Abweichungen aus technischen Gründen

Dieser Finanzbericht ist von der Gesellschaft aufgrund gesetzlicher Offenlegungspflichten zum elektronischen Bundesanzeiger einzureichen. Aus technischen Gründen kann es beim Bundesanzeiger Verlag zu Abweichungen in den im Bundesanzeiger bekannt gemachten Unterlagen kommen.

Der Finanzbericht steht in deutscher Sprache und in englischer Übersetzung im Internet unter www.thyssenkrupp.com zum Download bereit. Bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Finanzberichts der englischen Übersetzung vor.