thyssenkrupp AGDuisburg und EssenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.10.2024 bis zum 31.03.20251. Oktober 2024 - 31. März 2025thyssenkrupp in Zahlen
1)
Siehe auch die Überleitungsrechnung in der Segmentberichterstattung (Anhang-Nr. 09).
1)
Siehe auch die Überleitungsrechnung in der Segmentberichterstattung (Anhang-Nr. 09). STAMMDATEN UND KENNZAHLEN ZUR THYSSENKRUPP AKTIE / ADR
Unser Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des Folgejahres. In diesem Finanzbericht verwenden wir im Interesse der besseren Lesbarkeit die grammatisch
männliche Form, wie bspw. "Aktionär" oder die neutrale Form wie bspw. "Mitarbeitende".
Sie beziehen sich immer zugleich auf alle Geschlechter der Menschen, um die es geht:
männlich, weiblich, divers. thyssenkrupp AktieENTWICKLUNG DER THYSSENKRUPP AKTIE ZU DAX UND MDAX
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| Auftragseingang Mio € | Umsatzerlöse Mio € | EBIT1) Mio € | ||||
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | |
| Automotive Technology | 3.744 | 3.374 | 3.785 | 3.471 | 79 | 7 |
| Decarbon Technologies | 1.340 | 1.213 | 1.830 | 1.791 | - 28 | 25 |
| Materials Services | 6.150 | 5.903 | 6.023 | 5.779 | - 9 | 28 |
| Steel Europe | 5.312 | 5.084 | 5.310 | 4.817 | -132 | 315 |
| Marine Systems | 669 | 5.591 | 965 | 1.101 | 44 | 63 |
| Corporate Headquarters | 5 | 4 | 4 | 3 | -103 | -107 |
| Überleitung | - 671 | - 608 | - 671 | - 553 | - 8 | - 40 |
| Konzern | 16.549 | 20.560 | 17.245 | 16.410 | -156 | 291 |
| Bereinigtes EBIT1) Mio € | Mitarbeitende | |||
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | 31.3.2024 | 31.3.2025 | |
| Automotive Technology | 97 | 36 | 32.025 | 30.595 |
| Decarbon Technologies | - 2 | 34 | 14.768 | 12.581 |
| Materials Services | 95 | 37 | 16.150 | 15.670 |
| Steel Europe | 137 | 146 | 27.057 | 26.286 |
| Marine Systems | 42 | 62 | 7.880 | 8.197 |
| Corporate Headquarters | - 96 | - 99 | 640 | 665 |
| Überleitung | - 6 | - 5 | 1.682 | 1.566 |
| Konzern | 268 | 210 | 100.202 | 95.560 |
1)
Siehe auch die Überleitungsrechnung in der Segmentberichterstattung (Anhang-Nr. 09).
| Auftragseingang Mio € | Umsatzerlöse Mio € | EBIT1) Mio € | ||||
| 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 | |
| Automotive Technology | 1.890 | 1.744 | 1.922 | 1.802 | 38 | 28 |
| Decarbon Technologies | 695 | 645 | 931 | 884 | - 3 | 12 |
| Materials Services | 3.293 | 3.019 | 3.164 | 3.043 | 4 | 20 |
| Steel Europe | 2.916 | 2.777 | 2.864 | 2.639 | 11 | 169 |
| Marine Systems | 140 | 155 | 532 | 533 | 26 | 31 |
| Corporate Headquarters | 3 | 3 | 2 | 1 | - 42 | - 55 |
| Überleitung | - 362 | - 263 | - 349 | - 324 | - 6 | -18 |
| Konzern | 8.576 | 8.079 | 9.064 | 8.579 | 28 | 188 |
| Bereinigtes EBIT1) Mio € | ||
| 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 | |
| Automotive Technology | 49 | 24 |
| Decarbon Technologies | 15 | 16 |
| Materials Services | 69 | 29 |
| Steel Europe | 68 | - 23 |
| Marine Systems | 25 | 31 |
| Corporate Headquarters | - 40 | - 57 |
| Überleitung | - 3 | - 2 |
| Konzern | 184 | 19 |
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Siehe auch die Überleitungsrechnung in der Segmentberichterstattung (Anhang-Nr. 09).
Der Geschäftsverlauf des Konzerns stellte sich im 1. Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr
wie folgt dar:
| ― |
Der Auftragseingang lag im Berichtszeitraum deutlich über Vorjahr (+4,0 Mrd € bzw. +24 %), i. W. aufgrund zweier größerer Neubauaufträge bei Marine Systems im 1. Quartal. |
| ― |
Der Umsatz ging aufgrund rückläufiger Nachfrage und Preise i. W. bei Steel Europe, Automotive Technology und Materials Services zurück (-835 Mio € bzw. -5 %). |
| ― |
Das Bereinigte EBIT lag aufgrund deutlich rückläufiger Beiträge von Automotive Technology und Materials Services unter dem Vorjahreszeitraum (-58 Mio € bzw. -22 %). Zuwächse bei Decarbon Technologies, Steel Europe und Marine Systems konnten teilweise kompensieren. |
| ― |
Das Periodenergebnis lag i. W. aufgrund der aus der Veräußerung von tk Electrical Steel India resultierenden Gewinne, einer Zuschreibung von 105 Mio € auf die Elevator-Beteiligung, der Bewertung von CO2-Zertifikaten und geringeren Wertminderungsaufwendungen bei 134 Mio € und somit über Vorjahr (+511 Mio €). |
| ― |
Der FCF vor M&A war weiterhin negativ, lag aber mit -589 Mio € aufgrund der Anzahlungen bei Marine Systems im 1. Quartal über Vorjahresniveau (+138 Mio €). |
| ― |
Das Performance Programm APEX wurde auch im Berichtszeitraum fortgeführt und konnte den Rückgang des Bereinigten EBIT teilweise abfedern. |
| ― |
Die Anleihe über 0,6 Mrd € wurde am 25. Februar 2025 fristgerecht zurückgezahlt. |
Der Geschäftsverlauf des Konzerns stellte sich im 2. Quartal im Vergleich zum Vorjahr
wie folgt dar:
| ― |
Der Auftragseingang lag im Berichtszeitraum unter Vorjahr (-480 Mio € bzw. -6 %); bis auf Marine Systems waren alle Segmente rückläufig. |
| ― |
Auch der Umsatz entwickelte sich rückläufig (-486 Mio € bzw. -5 %); nahezu alle Segmente lagen unter Vorjahr, nur Marine Systems blieb auf Vorjahresniveau. |
| ― |
Das Bereinigte EBIT lag deutlich unter Vorjahr (-165 Mio € bzw. -90 %); Ergebnisanstiege bei Marine Systems sowie Decarbon Technologies wurden von Rückgängen in den anderen Segmenten überkompensiert. |
| ― |
Das Periodenergebnis lag i. W. aufgrund der aus der Veräußerung von tk Electrical Steel India resultierenden Gewinne und einer Zuschreibung von 105 Mio € auf die Elevator-Beteiligung bei 167 Mio € und somit über Vorjahr (+239 Mio €). |
| ― |
Der FCF vor M&A lag mit -569 Mio € i. W. aufgrund der geplanten erhöhten Auszahlungen bei Marine Systems deutlich unter Vorjahr (-372 Mio €), davon 160 Mio € Umsatzsteuerzahlungen auf die im 1. Quartal 2024 / 2025 erhaltene Anzahlung. |
| ― |
Das Performance Programm APEX wurde auch im Berichtszeitraum fortgeführt und konnte den Rückgang des Bereinigten EBIT teilweise abfedern. |
| ― |
Die Anleihe über 0,6 Mrd € wurde am 25. Februar 2025 fristgerecht zurückgezahlt. |
Der Geschäftsverlauf in den Segmenten im 1. Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr stellte
sich wie nachstehend dar. Der Geschäftsverlauf in den Segmenten im 2. Quartal wird
im Kapitel "Berichterstattung zu den Segmenten" erläutert.
| ― |
Bei Automotive Technology haben sich aufgrund rückläufiger Kundennachfrage Auftragseingang und Umsatz verringert. Das Bereinigte EBIT sank aufgrund des geringeren Absatzvolumens und höherer tarifabschlussbedingter Personalkosten. Des Weiteren belasteten Einmaleffekte, wie bspw. Lieferanten-Forderungen aufgrund von Mindermengen, das aktuelle Halbjahr. Positiv wirkten dagegen geringere Fehlleistungskosten bei Automation Engineering sowie APEX-Maßnahmen, die in erster Linie aus der Verhandlung neuer Preiskonditionen, dem Einfordern von Kompensationen aus Mindermengen sowie aus Materialkosteneinsparungen und einer Vielzahl von Effizienzsteigerungsmaßnahmen resultierten. |
| ― |
Bei Decarbon Technologies haben sich unter Berücksichtigung der Entkonsolidierungseffekte von thyssenkrupp Industries India sowohl Auftragseingang und Umsatz erhöht. Das Bereinigte EBIT lag über Vorjahr. |
| ― |
Materials Services verzeichnete i. W. aufgrund niedriger Preise und einer weiterhin verhaltenen Nachfrage einen Umsatzrückgang. Der Absatz im internationalen Trading-Geschäft konnte zulegen, wobei sich der lagerführende Werkstoffhandel insbesondere in Europa rückläufig entwickelte. Das Bereinigte EBIT lag trotz positiver Effekte aus Kostensenkungsmaßnahmen marktbedingt deutlich unter Vorjahr. |
| ― |
Steel Europe verzeichnete aufgrund anhaltend schwacher Nachfrage einen geringeren Auftragseingang. Der Umsatz lag ebenfalls mengen- und preisbedingt unter Vorjahr. Beim Bereinigten EBIT wurde das niedrigere Erlös- und Versand- bzw. Auslastungsniveau durch positive, teilweise aperiodische Kosteneffekte (i. W. Strompreiskompensation, Bewertung von Rückstellungen und Bestandseffekte), niedrigere Abschreibungen infolge der Wertberichtigungen im Geschäftsjahr 2023 / 2024, rückläufige Rohstoffkosten sowie positive Beiträge aus dem APEX-Programm, z. B. durch Effizienzsteigerungen in der Produktion, der Logistik sowie generelle Kostenverbesserungen und Einkaufserfolge, überkompensiert. |
| ― |
Marine Systems verzeichnete einen höheren Auftragseingang i. W. durch die Auftragserweiterung des deutsch-norwegischen U-Boot-Programms 212CD und Italien im Bereich Unterwasser sowie den Auftrag der neuen Polarstern im Bereich Überwasser. Umsatz und Bereinigtes EBIT lagen ebenfalls über Vorjahr, i. W. resultierend aus den Projektfortschritten im Neubaugeschäft und dem Bereich Marineelektronik. |
Im Vergleich zur vorherigen Prognose im Zwischenbericht zum 1. Quartal 2024 / 2025
wurden die Erwartungen für den Konzern, trotz einer reduzierten Umsatzprognose bei
Steel Europe, nicht geändert.
Unsere Mittelfristziele für den Konzern auf Basis seiner aktuellen Zusammensetzung
wurden im Geschäftsbericht 2023 / 2024 bestätigt: Eine Bereinigte EBIT-Marge von 4
bis 6 % und dadurch ein signifikant positiver Free Cashflow vor M&A. Hohe Priorität
hat zudem die verlässliche Dividendenzahlung.
Die Weltwirtschaft trotzte 2024 zahlreichen Turbulenzen und wuchs um 2,7 %. Für das
Gesamtjahr 2025 wird im Vergleich zum Geschäftsbericht 2023 / 2024 mit einem leicht
niedrigeren Wachstum von 2,6 % gerechnet. Die erwartete globale Konjunkturerholung
aus dem Geschäftsbericht 2023 / 2024 verzögert sich weiter.
Die zukünftige Entwicklung der Weltwirtschaft wird weiterhin maßgeblich von den bereits
im Geschäftsbericht 2023 / 2024 aufgeführten erheblichen Risiken beeinflusst. Zusätzlich
erschweren die aktuellen geopolitischen Spannungen in Folge der verstärkten Zollpolitik
der USA, sowie der angekündigten Zölle anderer Wirtschaftsmächte, kurz- bis mittelfristige
Prognosen.
Während Deutschland zuletzt im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zurückblieb
und die Wirtschaft 2024 um 0,2 % schrumpfte, so sorgte die zuletzt angekündigte Erhöhung
der Verteidigungsausgaben für einen positiveren Ausblick. Diese werden voraussichtlich
allerdings erst in 2026 spürbar sein, weshalb für 2025 nur ein geringes Wachstum von
0,3 % erwartet wird.
Für die Europäische Union wird nach einem moderaten Wachstum von 0,9 % in 2024, ein
Wirtschaftswachstum von 1,1 % für 2025 erwartet.
Die aktuelle US-Handelspolitik sorgt weltweit für Unsicherheiten. Für 2025 wird zwar
noch ein Wirtschaftswachstum von 1,9 % in den USA erwartet, doch höhere Importzölle
und Unsicherheiten auf den Arbeitsmärkten stellen kurzfristige und mittelfristige
Herausforderungen dar.
Die Erwartungen für die Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft bleiben im Vergleich
zum Geschäftsbericht 2023 / 2024 nahezu unverändert.
| reale Veränderung zum Vorjahr in % | 20241) | 20251) |
| Europäische Union | 1,0 | 1,0 |
| Deutschland | - 0,2 | 0,0 |
| Osteuropa und Zentralasien | 4,4 | 2,9 |
| USA | 2,8 | 1,4 |
| Brasilien | 2,9 | 1,8 |
| Japan | 0,1 | 0,9 |
| China | 5,0 | 3,8 |
| Indien | 6,4 | 6,1 |
| Naher Osten & Nordafrika | 1,1 | 3,1 |
| Welt | 2,8 | 2,2 |
1)
Kalenderjahr; Prognosen (teilweise)
Quelle: S&P Global Market Intelligence, Global Economy (April 2025)
Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen schloss das Jahr 2024
wie im Geschäftsbericht angenommen rückläufig gegenüber Vorjahr ab, jedoch infolge
eines stärkeren vierten Kalenderquartals in China mit einem etwas höheren Volumen.
Für das Jahr 2025 ist infolge volatiler Zollsituationen mit weiteren negativen Auswirkungen
auf die globalen Produktionsvolumina zu rechnen.
Die weltweiten Branchenaussichten im Maschinenbau haben sich im Vergleich zum Geschäftsbericht
2023 / 2024 weiter verschlechtert, besonders in Deutschland und den USA. Während im
Geschäftsbericht 2023 / 2024 noch eine Stagnation in Deutschland bzw. ein leichtes
Wachstum in den USA für 2025 erwartet worden war, so werden aktuell für beide Wirtschaftsstandorte
Umsatzrückgänge von 1-2 % prognostiziert.
Die Einschätzungen zur globalen Bauwirtschaft haben sich ähnlich wie im Maschinenbau
entwickelt. Durch die schleppende Erholung in Deutschland und den USA hat sich die
Branchenlage gegenüber dem Geschäftsbericht 2023 / 2024 weiter verschlechtert, während
die Situation in China weitgehend stabil blieb. Für 2025 sind die Prognosen aufgrund
der volatilen Marktsituation weiterhin von Unsicherheiten geprägt, die beispielsweise
in einer weiteren Verzögerung von Investitionsentscheidungen resultieren könnten.
Die weltweite Stahlnachfrage im Jahr 2024 ist im Vorjahresvergleich wie im Geschäftsbericht
angenommen zurückgegangen. Der Rückgang ist leicht stärker ausgeprägt als im Oktober
prognostiziert. Die Nachfrage in der EU schloss das Jahr ebenfalls schwächer als im
Vorjahr ab, jedoch etwas positiver als im Geschäftsbericht angenommen. Für das Jahr
2025 hat der Welt-Stahlverband aufgrund der volatilen Zollsituation noch keine aktualisierte
Prognose veröffentlicht.
Für weiterführende Informationen zur Entwicklung der Gesamtkonjunktur sowie den Perspektiven
in den wesentlichen Branchen sei hier auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2023
/ 2024 verwiesen.
| 20241) | 20251) | |
| Fahrzeugproduktion, in Mio Pkw und leichte Nutzfahrzeuge2) | ||
| Welt | 89,5 | 87,9 |
| Westeuropa (inkl. Deutschland) | 10,3 | 9,7 |
| Deutschland | 4,2 | 4,1 |
| Nordamerika (USA, Mexiko, Kanada) | 15,5 | 14,0 |
| USA | 10,2 | 9,2 |
| Mexiko | 4,0 | 3,6 |
| Japan | 7,9 | 7,9 |
| China | 29,8 | 30,2 |
| Indien | 5,7 | 5,9 |
| Brasilien | 2,4 | 2,5 |
| Maschinenbauumsatz, real, in % gegenüber Vorjahr | ||
| Welt | 0,4 | 1,9 |
| Europäische Union | - 5,7 | - 0,5 |
| Deutschland | - 9,6 | - 2,0 |
| USA | - 3,5 | -1,5 |
| Japan | - 5,1 | 0,7 |
| China | 3,7 | 3,2 |
| Indien | 7,2 | 6,8 |
| Bautätigkeit, real, in % gegenüber Vorjahr | ||
| Welt | 2,5 | 2,5 |
| Europäische Union | -1,2 | 1,5 |
| Deutschland | - 3,3 | 1,2 |
| USA | 6,5 | 1,2 |
| Japan | - 4,6 | 2,3 |
| China | 3,4 | 2,7 |
| Indien | 8,6 | 6,9 |
| Stahlnachfrage, in % gegenüber Vorjahr | ||
| Welt | - 2,2 | N.a. |
| Europäische Union | - 0,7 | N.a. |
| Deutschland | - 8,0 | N.a. |
| USA | -1,6 | N.a. |
| China | - 5,4 | N.a. |
| Indien | 11,4 | N.a. |
1)
Kalenderjahr; Prognosen (teilweise)
2)
Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 6t
Quellen: S&P Global Market Intelligence, Comparative Industry (April 2025), S&P Global
Mobility, LV Production (April 2025), Oxford Economics, worldsteel (März 2025), nationale
Verbände
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | Veränderung in % | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 | ||
| Auftragseingang | Mio € | 3.744 | 3.374 | -10 | 1.890 | 1.744 |
| Umsatzerlöse | Mio € | 3.785 | 3.471 | - 8 | 1.922 | 1.802 |
| EBITDA | Mio € | 239 | 146 | - 39 | 119 | 99 |
| EBIT | Mio € | 79 | 7 | - 91 | 38 | 28 |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | 97 | 36 | - 62 | 49 | 24 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | 2,6 | 1,0 | - | 2,5 | 1,3 |
| Investitionen | Mio € | 141 | 130 | - 8 | 59 | 58 |
| Mitarbeitende (31.3.) | 32.025 | 30.595 | - 4 | 32.025 | 30.595 |
| Veränderung in % | |
| Auftragseingang | - 8 |
| Umsatzerlöse | - 6 |
| EBITDA | -17 |
| EBIT | - 24 |
| Bereinigtes EBIT | - 50 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | - |
| Investitionen | - 3 |
| Mitarbeitende (31.3.) | - 4 |
Bei Automotive Technology setzte sich im 2. Quartal die rückläufige Kundennachfrage
fort. Auftragseingang und Umsatz lagen unter dem Vorjahr. Von dieser Entwicklung ausgenommen
waren die Dämpfersysteme von Bilstein aufgrund eines höheren Aftermarket Geschäfts
in den USA sowie Automotive Systems.
Das Bereinigte EBIT ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Ursächlich hierfür waren
das geringere Absatzvolumen, eine geringere Beschäftigung im Anlagenbau und höhere
tarifabschlussbedingte Personalkosten. Des Weiteren belasteten Einmaleffekte das aktuelle
Quartal, wie bspw. Lieferanten-Forderungen aufgrund von Mindermengen. Positiv wirkten
dagegen geringere Fehlleistungskosten bei Automation Engineering sowie APEX-Maßnahmen,
die in erster Linie aus der Verhandlung neuer Preiskonditionen, dem Einfordern von
Kompensationen aus Mindermengen sowie aus Materialkosteneinsparungen und einer Vielzahl
von Effizienzsteigerungsmaßnahmen resultierten.
Im Berichtszeitraum ergab sich im Saldo ein positiver Sondereffekt in Höhe von 4 Mio
€, der vor allem die Neubewertung einer Restrukturierungsrückstellung bei Automation
Engineering in Höhe von 17 Mio € betrifft. Gegenläufig wirkten verschiedene weitere
Sondereffekte, wie z.B. Restrukturierungsaufwendungen sowie außerplanmäßige Abschreibungen.
Das Investitionsvolumen lag leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Im Bereich Steering
wurde weiter in auftragsbezogene Projekte für elektrisch unterstützte Lenksysteme
investiert, unter anderem in Mexiko und Europa. Bei Dynamic Components wurde auftragsbezogen
in die Produktion von Rotor- und Nockenwellen in Deutschland, Ungarn, Mexiko, China
und Brasilien investiert. Generell liegt der Schwerpunkt der Investitionen bei auftragsbezogenen
Projekten mit dem Ziel der Unterstützung der Kosten- und Profitabilitätsziele sowie
Wahrnehmung von Wachstumschancen.
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | Veränderung in % | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 | ||
| Auftragseingang | Mio € | 1.340 | 1.213 | - 9 | 695 | 645 |
| Umsatzerlöse | Mio € | 1.830 | 1.791 | - 2 | 931 | 884 |
| EBITDA | Mio € | 53 | 82 | 55 | 41 | 41 |
| EBIT | Mio € | - 28 | 25 | ++ | - 3 | 12 |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | - 2 | 34 | ++ | 15 | 16 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | - 0,1 | 1,9 | - | 1,7 | 1,9 |
| Investitionen | Mio € | 25 | 48 | 94 | 13 | 28 |
| Mitarbeitende (31.3.) | 14.768 | 12.581 | -15 | 14.768 | 12.581 |
| Veränderung in % | |
| Auftragseingang | - 7 |
| Umsatzerlöse | - 5 |
| EBITDA | 0 |
| EBIT | ++ |
| Bereinigtes EBIT | 6 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | - |
| Investitionen | ++ |
| Mitarbeitende (31.3.) | -15 |
Auftragseingang und Umsatz bei Decarbon Technologies lagen auf vergleichbarer Basis,
d.h. bereinigt um die Effekte der im 3. Quartal 2023 / 2024 veräußerten thyssenkrupp
Industries India, über dem Vorjahr. Das Wachstum des Auftragseingangs wurde wesentlich
durch einen deutlichen Zuwachs im Hochdruckbereich des Chemieanlagenbaus sowie einen
Anstieg bei thyssenkrupp nucera getrieben, während der Rückgang des Neubaugeschäfts
im Zementanlagenbau gegenläufig wirkte. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr
durch Steigerungen im Bereich der Wasserelektrolyse, im Windgeschäft, und im Service-Geschäft
des Zementanlagenbaus gesteigert werden.
Das Bereinigte EBIT lag absolut als auch auf vergleichbarer Basis über Vorjahr. Einzig
der Chemieanlagenbau lag unter dem von einem hohen Einmaleffekt geprägten Vorjahr,
konnte sich aber operativ weiter verbessern und erneut ein positives Ergebnis beisteuern.
Alle anderen Geschäfte konnten ihr Ergebnis verbessern. Neben dem gestiegenen Umsatz
wirkten APEX-Maßnahmen, i. W. Restrukturierungen sowie Effizienzsteigerungen und Einkaufsoptimierungen,
positiv auf das bereinigte Ergebnis.
Die Sondereffekte setzten sich i. W. aus der Bildung von Restrukturierungsrückstellungen
zur regionalen Anpassung an die Auftragssituation und zur Neustrukturierung der Führungsebene
in einer Geschäftseinheit zusammen.
Die Investitionen lagen im zweiten Quartal über dem Vorjahresniveau. Ein wesentlicher
Treiber dieses Anstiegs waren die erhöhten entwicklungsbezogenen Investitionen bei
thyssenkrupp nucera, die zur Unterstützung des angestrebten Wachstums getätigt wurden.
Auch bei Uhde erhöhten sich die Investitionen gegenüber dem Vorjahr, insbesondere
durch den Bau einer Demo-Anlage als Zwischenschritt zur Kommerzialisierung. Bei Rothe
Erde wurden gesteigerte Investitionen in die Stärkung des Technologieportfolios sowie
in auftragsbezogene Projekte umgesetzt.
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | Veränderung in % | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 | ||
| Auftragseingang | Mio € | 6.150 | 5.903 | - 4 | 3.293 | 3.019 |
| Umsatzerlöse | Mio € | 6.023 | 5.779 | - 4 | 3.164 | 3.043 |
| EBITDA | Mio € | 155 | 94 | - 39 | 96 | 56 |
| EBIT | Mio € | - 9 | 28 | ++ | 4 | 20 |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | 95 | 37 | - 61 | 69 | 29 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | 1,6 | 0,6 | - | 2,2 | 1,0 |
| Investitionen | Mio € | 27 | 33 | 24 | 15 | 20 |
| Mitarbeitende (31.3.) | 16.150 | 15.670 | - 3 | 16.150 | 15.670 |
| Veränderung in % | |
| Auftragseingang | - 8 |
| Umsatzerlöse | - 4 |
| EBITDA | - 42 |
| EBIT | ++ |
| Bereinigtes EBIT | - 57 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | - |
| Investitionen | 32 |
| Mitarbeitende (31.3.) | - 3 |
Auftragseingang und Umsatz waren angesichts der konjunkturellen Herausforderungen
rückläufig. Im Werkstoffhandel war der Rückgang vor allem bedingt durch ein niedrigeres
Preisniveau bei wichtigen Produktgruppen und einer schwachen Nachfrage in Europa.
In Nordamerika konnte ein Plus verzeichnet werden, das insbesondere auf den Ausbau
des Dienstleistungs- und Fertigungsgeschäfts zurückzuführen ist. Hierdurch wird die
Abhängigkeit von Materialpreisschwankungen reduziert. Deutliche Einbußen gab es bei
den automobilnahen Service-Centern und im internationalen Trading-Geschäft. Der Lagerabsatz
blieb zwar unter Vorjahr, der internationale Rohstoffhandel konnte jedoch seine Versandmengen
erhöhen. Der gesamte Werk- und Rohstoff-Absatz legte entsprechend zu (2,3 Mio t vs.
2,2 Mio t).
Das Bereinigte EBIT lag deutlich unter dem Vorjahreswert, insbesondere aufgrund der
marktbedingten Entwicklung im europäischen Werkstoffhandel sowie bei den automobilnahen
Service-Centern. Alle Business Units lieferten aber weiterhin einen positiven Beitrag
zum Bereinigten EBIT, der größte Anteil kam erneut durch das Supply-Chain-Geschäft.
Unterstützend wirkten APEX-Maßnahmen wie z.B. erste Effekte aus Restrukturierungsmaßnahmen
in Deutschland zur Verbesserung der Kostenbasis. Im Berichtszeitraum konnten zudem
signifikante Effekte u. a. aus der Neuverhandlung von Verträgen mit Großkunden zu
verbesserten Konditionen sowie aus Initiativen zur Ausweitung der höhermargigen Umsätze
im nordamerikanischen Dienstleistungs- und Fertigungsgeschäft erzielt werden.
Ein Großteil der Sondereffekte resultierte aus Belastungen im Zusammenhang mit den
eingeleiteten Restrukturierungen in Höhe von 7 Mio € insbesondere in Deutschland.
Mit WAVES konnte ein führender Anbieter von Nachhaltigkeitsmanagement-Plattformen
aus Luxemburg übernommen werden. Diese strategische Akquisition erweitert die Nachhaltigkeits-Produktpalette
von pacemaker, einem Corporate Venture von thyssenkrupp Materials Services. Zusätzlich
erfolgten weitere Investitionen in die Erweiterung des nordamerikanischen Dienstleistungs-
und Fertigungsgeschäfts sowie in das Servicecentergeschäft in Deutschland. Darüber
hinaus hat das Segment Modernisierungs- und Ersatzinvestitionen bei Lager- und Serviceeinheiten
getätigt und seine digitale Transformation fortgesetzt.
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | Veränderung in % | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 | ||
| Auftragseingang | Mio € | 5.312 | 5.084 | - 4 | 2.916 | 2.777 |
| Umsatzerlöse | Mio € | 5.310 | 4.817 | - 9 | 2.864 | 2.639 |
| EBITDA | Mio € | 102 | 538 | ++ | 33 | 273 |
| EBIT | Mio € | - 132 | 315 | ++ | 11 | 169 |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | 137 | 146 | 6 | 68 | - 23 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | 2,6 | 3,0 | - | 2,4 | - 0,9 |
| Investitionen | Mio € | 162 | 317 | 95 | 171 | 162 |
| Mitarbeitende (31.3.) | 27.057 | 26.286 | - 3 | 27.057 | 26.286 |
| Veränderung in % | |
| Auftragseingang | - 5 |
| Umsatzerlöse | - 8 |
| EBITDA | ++ |
| EBIT | ++ |
| Bereinigtes EBIT | -- |
| Bereinigte-EBIT-Marge | - |
| Investitionen | - 5 |
| Mitarbeitende (31.3.) | - 3 |
Der Auftragseingang von Steel Europe lag sowohl mengen- als auch wertmäßig unter dem
des Vorjahres. Die Menge der Bestellungen war im Berichtszeitraum um 3 % geringer
als im Vorjahr. Insbesondere die Nachfrage aus der Automobilindustrie fiel geringer
aus. Gegenläufig konnte bei Weißblech für die Verpackungsbranche eine positive Entwicklung
verzeichnet werden. Der Wert aller Bestellungen lag aufgrund des insgesamt gesunkenen
Preisniveaus unter Vorjahr.
Der Umsatz lag ebenfalls unter Vorjahr. Eine wesentliche Ursache waren die mit 6 %
unter Vorjahresniveau liegenden Versandmengen. Einbußen waren i. W. sowohl bei Automobil-
als auch Industriekunden zu verzeichnen. Im Bereich Verpackungsstahl war die Entwicklung
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit insgesamt höheren Versandmengen positiv. Das
Erlösniveau lag in allen Kundengruppen, außer bei Verpackungsstahl und kornorientiertem
Elektroband, unterhalb der Vorjahreswerte.
Das Bereinigte EBIT lag unterhalb des Vorjahreswertes. Gegenüber dem Vorjahresquartal
belasten insbesondere das schwächere Erlös- und Versandniveau sowie eine deutlich
geringere Produktionsauslastung aufgrund geplanter Umbaustillstände das Bereinigte
Ergebnis. Niedrigere Abschreibungen infolge der Wertberichtigungen im Geschäftsjahr
2023 / 2024, rückläufige Rohstoffkosten und positive, teilweise aperiodische Kosteneffekte,
i. W. Bewertung von Rückstellungen (langfristige Bergbauverpflichtungen) sowie Bestandseffekte,
konnten dies nicht kompensieren. Maßnahmen aus dem APEX-Programm wirkten weiterhin
unterstützend über die gesamte Wertschöpfungskette des Segments, z.B. durch Effizienzsteigerungen
in der Produktion, der Logistik sowie generelle Kostenverbesserungen und Einkaufserfolge.
Ein signifikanter Hebel dabei ist bspw. die gleichzeitige technische wie kommerzielle
Optimierung des Rohstoffeinsatzes.
In der Berichtsperiode ergaben sich aus der Bewertung der CO2-Termingeschäfte Aufwendungen in Höhe von 15 Mio €. Aus dem Verkauf von thyssenkrupp
Electrical Steel India resultierten Gewinne in Höhe von 321 Mio €. Weiterhin ergaben
sich Wertminderungsaufwendungen i. W. auf Sachanlagen i. H. v. 93 Mio € aufgrund der
eingetrübten Konjunkturlage, anhaltend hoher Energiekosten und der im zukünftigen
Geschäftsverlauf erwarteten Investitionen.
Beim Bau der Direktreduktionsanlage sind die Rückbauarbeiten und Vorbereitungen des
Baufelds abgeschlossen und der angrenzende Hafenkai ertüchtigt worden. Die Baustelle
nimmt mit weiteren Fundament- und Baumaßnahmen Gestalt an. Sichtbare Zeichen sind
insbesondere die drei derzeit im Rohbau befindlichen Schalthäuser. Bei der Umsetzung
der Strategie 20-30 schreitet der Umbau der Gießwalzanlage in Duisburg-Bruckhausen
voran. Nach Außerbetriebnahme der Gießwalzanlage im 1. Quartal und Abschluss der Rückbauarbeiten
wurde im 2. Quartal mit der Anlagenmontage der Stranggießanlage und des Warmbandwerks
begonnen.
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | Veränderung in % | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 | ||
| Auftragseingang | Mio € | 669 | 5.591 | ++ | 140 | 155 |
| Umsatzerlöse | Mio € | 965 | 1.101 | 14 | 532 | 533 |
| EBITDA | Mio € | 78 | 101 | 30 | 44 | 51 |
| EBIT | Mio € | 44 | 63 | 43 | 26 | 31 |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | 42 | 62 | 46 | 25 | 31 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | % | 4,4 | 5,6 | - | 4,7 | 5,8 |
| Investitionen | Mio € | 40 | 35 | -12 | 30 | 22 |
| Mitarbeitende (31.3.) | 7.880 | 8.197 | 4 | 7.880 | 8.197 |
| Veränderung in % | |
| Auftragseingang | 11 |
| Umsatzerlöse | 0 |
| EBITDA | 15 |
| EBIT | 21 |
| Bereinigtes EBIT | 23 |
| Bereinigte-EBIT-Marge | - |
| Investitionen | - 27 |
| Mitarbeitende (31.3.) | 4 |
Der Auftragseingang bei Marine Systems lag über Vorjahr, i. W. trugen Auftragseingänge
im Bereich Überwasser und Service zu dieser Entwicklung bei.
Im Berichtszeitraum lag der Umsatz auf Vorjahresniveau.
Das Bereinigte EBIT im Berichtszeitraum lag deutlich über dem Vorjahr. Projektfortschritte
im Neubaugeschäft insbesondere im Bereich Unterwasser, aber auch die positive Entwicklung
im Bereich Marineelektronik sowie geringere Verwaltungskosten haben zu dieser Entwicklung
beigetragen.
Im Berichtszeitraum ergaben sich keine wesentlichen Sondereffekte.
Die Modernisierung der Werft am Standort Kiel, die die Investitionen der letzten Jahre
geprägt hat, neigt sich dem Ende entgegen. Die Voraussetzungen für eine nachhaltige
Effizienzerhöhung sind gelegt, und die Werft ist in die Lage versetzt worden, größere
Boote entsprechend des Markttrends zu fertigen. Mit den Auftragseingängen des laufenden
Geschäftsjahres gilt es nun, auch den neu erworbenen Standort Wismar auf die Anforderungen
des Produktportfolios der Marine Systems umzustellen.
Das Bereinigte EBIT von Corporate Headquarters belief sich auf -57 Mio € und hat sich
somit gegenüber dem Vorjahreswert verschlechtert. Dies resultierte i. W. aus höheren
Aufwendungen aus der Anpassung von Rückstellungen für aktienbasierte Vergütung und
höheren allgemeinen Verwaltungskosten. Gegenläufig gab es geringere Aufwendungen im
Zusammenhang mit dem Performance-Programm APEX.
Sondereffekte ergaben sich i. W. aus Aufwendungen und Weiterverrechnungen im Zusammenhang
mit M&A-Transaktionen.
Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt.
Die Umsatzerlöse lagen im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 / 2025 um 5 % unter
den Umsatzerlösen des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Ursächlich hierfür waren
vor allem preis- und mengenbedingte Umsatzrückgänge bei den Geschäften in den Segmenten
Materials Services und Steel Europe sowie Umsatzverringerungen bei den Geschäften
im Segment Automotive Technology. Dem stand insbesondere eine Umsatzsteigerung bei
den Marinegeschäften gegenüber, die aus der fortschreitenden Bearbeitung von Projekten
im Neubaugeschäft und im Bereich Marineelektronik resultierte. Gleichzeitig verminderten
sich die Umsatzkosten insgesamt ebenfalls um 5 % und proportional zur Umsatzentwicklung.
Die Hauptursachen waren gesunkene Materialaufwendungen infolge des Umsatzrückganges
und gegenüber dem Vorjahreshalbjahr um 157 Mio € auf insgesamt 75 Mio € gestiegene
Erträge aus der Bewertung von CO2-Termingeschäften im Segment Steel Europe. Die zuvor
erwähnte Verbesserung betraf u.a. Erträge in Höhe von 76 Mio € aus der Beendigung
von Cashflow-Hedges im 1. Quartal des Berichtsjahres. Die im Vorjahr erfassten außerplanmäßigen
Abschreibungen führten außerdem zu geringeren planmäßigen Abschreibungen im Berichtshalbjahr.
Gegenläufig wirkten gestiegene Personalaufwendungen, die insbesondere Restrukturierungsmaßnahmen
betrafen. Insgesamt lagen im Berichtshalbjahr der Bruttogewinn vom Umsatz mit 1.882
Mio € leicht unter sowie die Brutto-Umsatzmarge mit 11,5 % leicht über dem Vorjahresniveau.
Die Abnahme der Vertriebskosten betraf i. W. die insgesamt um 79 Mio € verminderten
Wertminderungsaufwendungen, die insbesondere den Wegfall von im Vorjahreshalbjahr
erfassten Wertminderungsaufwendungen im Segment Materials Services betrafen, gesunkene
verkaufsbezogene Frachtaufwendungen hauptsächlich in den Segmenten Steel Europe und
Automotive Technology sowie geringere Wertberichtigungen auf Kundenforderungen im
Segment Marine Systems. Gegenläufig wirkten i. W. von 6 Mio € um 15 Mio € auf 21 Mio
€ erhöhte Wertminderungsaufwendungen im Segment Steel Europe sowie erhöhte Leasingaufwendungen
im Segment Materials Services.
Die allgemeinen Verwaltungskosten lagen insgesamt über dem Wert für das Vorjahreshalbjahr.
Hauptursachen waren höhere tarifabschlussbedingte Personalaufwendungen sowie von 22
Mio € um 16 Mio € auf 38 Mio € erhöhte Wertminderungsaufwendungen im Segment Steel
Europe, denen insbesondere niedrigere Beratungsaufwendungen sowie geringere Versicherungsprämien
gegenüberstanden.
Wesentliche Ursachen für den Anstieg der sonstigen Erträge waren höhere Erträge im
Zusammenhang mit Strompreiskompensationen und Versicherungserstattungen im Segment
Steel Europe. Ebenso ergaben sich gestiegene Gewinne aus der Absicherung operativer
Währungsrisiken in den Segmenten Materials Services und Steel Europe. Gegenläufig
wirkten insbesondere der Wegfall von im Vorjahreszeitraum erfassten Erträgen aus dem
Wirksamwerden eines als eingebettetes Leasingverhältnis eingeordneten Liefervertrages
im Segment Materials Services sowie aus der Weiterbelastung von Kosten an Vorlieferanten
für die Beseitigung von Qualitätseinschränkungen bei Kundenverträgen im Segment Automotive
Technology.
Der insgesamt eingetretene deutliche Rückgang der sonstigen Aufwendungen enthielt
den Wegfall der im 1. Halbjahr des Vorjahres in Höhe von 24,5 Mio € erfassten Wertminderungsaufwendungen
auf Firmenwerte im Zusammenhang mit der bis zum Verkauf Anfang Mai 2024 bestehenden
Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Industries India. Darüber hinaus ergab sich eine Abnahme
der Rückstellungen für Bergbaurisiken im Segment Steel Europe als Folge einer aktualisierten
Risikoeinschätzung. Außerdem ergaben sich niedrigere Aufwendungen im Segment Automotive
Technology als Folge des Wegfalls von im Vorjahreszeitraum erfassten Aufwendungen
für die Beseitigung von Qualitätseinschränkungen bei Kundenverträgen im Segment Automotive
Technology. Gegenläufig wirkten insbesondere gestiegene Verluste aus der Absicherung
operativer Währungsrisiken im Segment Materials Services.
Der deutliche Anstieg der sonstigen Gewinne und Verluste betraf insbesondere den im
2. Quartal des Berichtsjahres erfassten Gewinn aus dem Verkauf der thyssenkrupp Electrical
Steel India in Höhe von 321 Mio € im Segment Steel Europe.
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 89 Mio €
auf einen Gewinn von 16 Mio €, hauptsächlich beeinflusst durch eine Zuschreibung von
105 Mio € im 2. Quartal des Berichtsjahres auf die im Zusammenhang mit dem Verkauf
der Aufzugsaktivitäten erworbenen Stammaktien. Gegenläufig wirkte das verschlechterte
Zinsergebnis für Netto-Finanzguthaben.
Die insgesamt leicht erhöhten Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
waren -wie schon im Vorjahreshalbjahr - durch Steueraufwendungen auf positive Ergebnisse
im Ausland beeinflusst, während negative Ergebnisse, insbesondere auch im Zusammenhang
mit Wertminderungsaufwendungen im Segment Steel Europe, nicht zu einer Steuerentlastung
führten. Der Verkauf der thyssenkrupp Electrical Steel India löste einen Quellensteueraufwand
im 2. Quartal des Berichtsjahres in Höhe von 54 Mio € aus.
Unter Berücksichtigung von Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belief sich der Periodenüberschuss
auf 134 Mio €, nach einem Verlust von 377 Mio € im Vorjahreshalbjahr. Das den Aktionären
der thyssenkrupp AG zuzurechnende Ergebnis je Aktie verbesserte sich im Vergleich
zu Vorjahreshalbjahr um 0,80 € auf einen Gewinn von 0,17 €.
Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelfonds entspricht grundsätzlich
der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente". Zum 30. September
2024 enthielt der Zahlungsmittelfonds in der Kapitalflussrechnung auch die Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente der Veräußerungsgruppe thyssenkrupp Electrical Steel
India.
Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 / 2025 ergab sich ein insgesamt leicht negativer,
jedoch gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich verbesserter Operating
Cashflow. Hierzu trug insbesondere das im Berichtshalbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
insgesamt deutlich reduzierte Netto-Umlaufvermögen bei, vor allem als Folge von Kundenanzahlungen
im Segment Marine Systems. Gegenläufig wirkte die insgesamt leichte Verringerung des
Periodenüberschusses vor Abschreibungen, dem nicht zahlungswirksamen Ergebnis aus
nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen und dem Ergebnis aus dem Abgang
langfristiger Vermögenswerte.
Die Verringerung des negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit resultierte vor
allem aus deutlich gestiegenen Desinvestitionseinzahlungen als Folge des Verkaufs
von thyssenkrupp Electrical Steel India im 2. Quartal des Berichtsjahres. Gegenläufig
wirkten Investitionsauszahlungen im Zusammenhang mit Sachanlagen.
Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr ergab sich insgesamt eine Verbesserung beim Cashflow
aus Finanzierungstätigkeit um 797 Mio € auf -883 Mio €, die vor allem aus geringeren
Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen resultierte. Gegenläufig wirkten insbesondere
höhere Auszahlungen im Zusammenhang mit der Weiterleitung von Kundenzahlungen aus
Forderungsverkäufen an Kreditinstitute.
| Mio € | 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | Veränderung | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 | Veränderung |
| Operating Cashflow (Kapitalflussrechnung) | - 311 | - 7 | 304 | 113 | - 312 | - 426 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit (Kapitalflussrechnung) | - 371 | -146 | 225 | - 296 | 141 | 437 |
| Free Cashflow (FCF) | - 682 | - 153 | 529 | - 183 | - 172 | 11 |
| -/+ Mittelzu-/-abflüsse aus wesentlichen M&A-Transaktionen | - 5 | - 364 | - 358 | 16 | - 369 | - 384 |
| Anpassung w/IFRS 16 | - 40 | - 73 | - 33 | - 30 | - 28 | 1 |
| Free Cashflow vor M&A (FCF vor M&A) | - 728 | - 589 | 138 | - 197 | - 569 | - 372 |
Im Berichtshalbjahr hat sich der negative Free Cashflow insbesondere aufgrund der
insgesamt verminderten Kapitalbindung im Netto-Umlaufvermögen und der Einzahlungen
aus dem Verkauf von thyssenkrupp Electrical Steel India stark verbessert. Die im Vergleich
zum Free Cashflow deutlich geringere Verbesserung des Free Cashflow vor M&A, also
der Mittelzufluss aus operativer Tätigkeit ohne Berücksichtigung von Ein- und Auszahlungen
aus wesentlichen Portfoliomaßnahmen, war hauptsächlich durch den als M&A-Transaktion
eingestuften Verkauf von thyssenkrupp Electrical Steel India im 2. Quartal 2024 /
2025 und die damit verbundene Nichtberücksichtigung der entsprechenden Einzahlungen
aus diesem Verkauf beeinflusst.
Das Netto-Finanzguthaben ist zum 31. März 2025 im Vergleich zum 30. September 2024
vor allem wegen des negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von 4,4 Mrd € auf
4,0 Mrd € zurückgegangen.
Die Anleihe über 0,6 Mrd € wurde am 25. Februar 2025 fristgerecht zurückgezahlt.
Die verfügbare Liquidität zum 31. März 2025 beläuft sich auf 5,9 Mrd € (4,8 Mrd €
flüssige Mittel und 1,1 Mrd € freie, zugesagte Kreditlinien).
| Langfrist-Rating | Kurzfrist-Rating | Ausblick | |
| Standard & Poor's | BB | B | stable |
| Moody's | Ba3 | Not Prime | positive |
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich im Vergleich zum 30. September 2024
insgesamt um 236 Mio € auf 8.651 Mio €. Der darin enthaltene Rückgang der Sachanlagen
war hauptsächlich durch die insgesamt über den Investitionen liegenden planmäßigen
sowie außerplanmäßigen Abschreibungen verursacht. Die außerplanmäßigen Abschreibungen
auf Sachanlagen waren im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 / 2025 wesentlich durch
die in Höhe von 198 Mio € erfassten Wertminderungsaufwendungen im Segment Steel Europe
beeinflusst. Wertminderungsaufwendungen in Höhe von 36 Mio € betrafen Corporate Assets.
Leicht erhöhend wirkte gleichzeitig die Währungsumrechnung. Die Zunahme der nach der
Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen war insbesondere Folge der im Berichtshalbjahr
vorgenommenen Fortschreibung der im Zusammenhang mit der Elevator-Beteiligung erfassten
Stammaktien. Der Anstieg der sonstigen finanziellen Vermögenswerte betraf insbesondere
die Fortschreibung des im Zusammenhang mit der Elevator-Beteiligung erfassten zinslosen
Darlehens sowie die Neubewertung der Vorzugsaktien. Die Zunahme der sonstigen nicht
finanziellen Vermögenswerte resultierte hauptsächlich aus geleisteten Anzahlungen
für den Bau der Direktreduktionsanlage im Segment Steel Europe.
Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich im Vergleich zum 30. September 2024
um 718 Mio € auf 20.200 Mio €. Hauptursache ist die insgesamt eingetretene Abnahme
der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 1.040 Mio € auf 4.828 Mio €, die
i. W. aus der fristgerechten Rückzahlung einer Anleihe im Februar 2025, dem negativen
Free Cashflow sowie aus Dividendenzahlungen im Berichtshalbjahr resultierte. Der insgesamt
negative Free Cashflow im Berichtshalbjahr enthielt eine hohe im Dezember 2024 erhaltene
Kundenanzahlung für die umfassende Auftragserweiterung über vier U-Boote im Segment
Marine Systems. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 846 Mio €,
die mit der erhaltenen Kundenanzahlung für die umfassende Auftragserweiterung über
vier U-Boote im Segment Marine Systems im Zusammenhang standen, unterlagen zum 31.
März 2025 einer Verfügungsbeschränkung. Gegenläufig wirkte darüber hinaus eine deutliche
Zunahme der Vorräte hauptsächlich bei den Werkstoffgeschäften im Segment Materials
Services, die vorrangig mengeninduziert war; darüber hinaus ergaben sich im Segment
Automotive Technology Zunahmen durch rückläufige Absatzmengen. Innerhalb der Vorräte
ergaben sich daneben im Segment Steel Europe insgesamt Minderungen als Folge eines
deutlichen Bestandsabbaus im 2. Quartal des Berichtsjahres. Die Zunahme der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen betraf hauptsächlich die Werkstoffgeschäfte in den
Segmenten Materials Services und Steel Europe. Außerdem ergaben sich Rückgänge bei
Marine Systems im Zusammenhang mit eingegangenen Kundenzahlungen sowie gesunkenen
Anzahlungsanforderungen. Der insgesamt eingetretene Anstieg der Vertragsvermögenswerte
war vor allem Folge der weiteren Anarbeitung von Fertigungsaufträgen in den Anlagenbaugeschäften
der Segmente Decarbon Technologies und Automotive Technology. Die Abnahme der sonstigen
finanziellen Vermögenswerte resultierte i. W. aus geringeren Ansprüchen im Segment
Automotive Technology, die im Rahmen von Agententätigkeiten durchgereichte Materialien
und Komponenten an Kunden betrafen. Die insgesamt eingetretene Zunahme der sonstigen
nicht finanziellen Vermögenswerte betraf hauptsächlich gestiegene Erstattungsansprüche
im Zusammenhang mit Umsatzsteuern; gegenläufig wirkten insbesondere geringere geleistete
Anzahlungen für Vorräte sowie leicht gesunkene Ansprüche gegenüber der öffentlichen
Hand im Zusammenhang mit dem Bau der Direktreduktionsanlage im Segment Steel Europe.
Der Rückgang von als zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten resultierte aus
dem im 2. Quartal des Berichtsjahres vollzogenen Verkauf von thyssenkrupp Electrical
Steel India im Segment Steel Europe.
Der Anstieg des Eigenkapitals im Vergleich zum 30. September 2024 um 232 Mio € auf
10.590 Mio € war hauptsächlich Folge der im kumulierten sonstigen Ergebnis erfassten
Gewinne aus der Neubewertung von Pensionen infolge erhöhter Pensionszinssätze und
der Währungsumrechnung sowie des im Berichtshalbjahr erzielten Periodenüberschusses.
Mindernd wirkten vor allem im kumulierten sonstigen Ergebnis erfasste Verluste aus
Cashflow-Hedges (einschließlich Verluste aus Basis Adjustments) sowie Dividendenzahlungen.
Die langfristigen Verbindlichkeiten reduzierten sich gegenüber dem 30. September 2024
insgesamt um 368 Mio € auf 6.755 Mio €. Ursachen hierfür waren insbesondere ein Rückgang
der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen als Folge gestiegener
Pensionszinssätze sowie die Umgliederung einer im Januar 2026 fälligen Schuldverschreibung
in die kurzfristigen Finanzschulden.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten reduzierten sich gegenüber dem 30. September 2024
insgesamt um 346 Mio € auf 11.506 Mio €. Hauptursache war die deutliche Abnahme der
Finanzschulden, die vor allem aus der fristgerechten Rückzahlung einer Anleihe im
Februar 2025 resultierte; gegenläufig wirkte hier in geringem Umfang die erwähnte
Umgliederung einer Schuldverschreibung. Gegenläufig wirkte darüber hinaus der deutliche
Anstieg der Vertragsverbindlichkeiten infolge einer erhaltenen Kundenanzahlung im
Zusammenhang mit der umfassenden Auftragserweiterung über vier U-Boote im Segment
Marine Systems; gleichzeitig ergaben sich hier Abnahmen durch die Abwicklung von bereits
laufenden Fertigungsaufträgen. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen betraf hauptsächlich
Inanspruchnahmen im Zusammenhang mit der Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen;
gegenläufig wirkten neu eingeleitete Restrukturierungsmaßnahmen. Der Rückgang der
sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten stand im Zusammenhang mit dem Verkauf des
Mining-Geschäfts von thyssenkrupp im Geschäftsjahr 2021 / 2022 und betraf gesunkene
Ansprüche des Erwerbers als Folge der nachträglich rechtlichen Übertragung eines Fertigungsauftrages
auf den Erwerber im März 2025; darüber hinaus ergaben sich Rückgänge aus der Derivatebilanzierung.
Die insgesamt eingetretene Abnahme der sonstigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten
resultierte insbesondere aus gesunkenen Verbindlichkeiten im Personalbereich; gegenläufig
wirkten hauptsächlich erhöhte Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Umsatzsteuern.
Der Rückgang von Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen
Vermögenswerten resultierte aus dem im 2. Quartal des Berichtsjahres vollzogenen Verkauf
von thyssenkrupp Electrical Steel India im Segment Steel Europe.
Auch und gerade im Transformationsprozess von thyssenkrupp sowie in einem anhaltend
wirtschaftlich schwierigen Umfeld sind starke Werte das Fundament unserer internen
Zusammenarbeit. Diese Werte sind insbesondere im Mission Statement, Code of Conduct
und Compliance Commitment des Vorstands verankert. Zudem haben wir das thyssenkrupp
Compliance Management System in Bezug auf die Compliance Kernthemen Antikorruption,
Kartellrecht, Geldwäscheprävention und Außenwirtschaftsrecht kontinuierlich implementiert
und weiterentwickelt. Das Kernthema Datenschutz haben wir vor dem Hintergrund der
EU-Digitalstrategie zu Data Compliance erweitert. Compliance wurde insbesondere bei
diversen sanktionsrechtlichen Fragestellungen, der Umsetzung von Compliance in der
Lieferkette sowie weiterhin zur Beratung bei den verschiedenen kartellrechtlichen
Fragestellungen in M&A-Aktivitäten eng eingebunden.
Nähere Informationen zu Compliance bei thyssenkrupp können dem Geschäftsbericht 2023
/ 2024 und der Website https://www.thyssenkrupp.com/de/unternehmen/compliance entnommen
werden.1)
1)
Der weiterführende Link ist nicht Teil der prüferischen Durchsicht.
Weltweit arbeiten 95.560 Mitarbeitende zum 31. März 2025 bei thyssenkrupp. Gegenüber
dem 30. September 2024 entspricht dies einem Abbau um 2.560 Mitarbeitende oder 2,6
% und gegenüber dem 31. März 2024 entspricht dies einem Abbau um 4.642 Mitarbeitende
oder 4,6 %. Ein Teil dieses Personalabbaus resultierte aus Portfolioveränderungen
im Ausland. Darüber hinaus werden Geschäftsmodelle an das dynamische Marktumfeld angepasst
und auf profitables Wachstum ausgerichtet. Erste Auswirkungen der daraus resultierenden
und bereits eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen spiegeln sich in den Personalabbauzahlen
wider. Im laufenden Geschäftsjahr wurden bereits zusätzliche notwendige Anpassungsmaßnahmen
unter anderem im Stahlbereich (insgesamt etwa 11.000 Stellen, davon Personalabbau
von 5.000 Stellen und 6.000 Stellen betroffen von Ausgliederung oder Verkauf von Geschäftstätigkeiten)
und bei Automotive Technology (etwa 1.800 Stellen) adressiert, für die nach Erstellung
einer konkreten Abbauplanung und Hinterlegung mit Maßnahmen entsprechende Rückstellungen
gebildet werden.
Nähere Informationen zu den Mitarbeitenden bei thyssenkrupp können dem Geschäftsbericht
2023 / 2024 entnommen werden.
Im Berichtszeitraum gab es keine Veränderungen im Aufsichtsrat.
Mit Ablauf des 31. Januar 2025 ist Oliver Burkhard aus dem Vorstand der thyssenkrupp
AG ausgeschieden, um sich auf seine Rolle als CEO der thyssenkrupp Marine Systems
zu fokussieren. Seine Aufgaben als Personalvorstand und Arbeitsdirektor hat bis zur
Bestellung eines Nachfolgers interimistisch Dr. Jens Schulte übernommen.
In seiner Sitzung am 18. März 2025 hat der Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG beschlossen,
Herrn Wilfried von Rath als Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor für eine 3-jährige
Amtsperiode vom 1. April 2025 bis zum 31. März 2028 sowie Herrn Dr. Axel Hamann als
Mitglied des Vorstands (CFO) für eine 3-jährige Amtsperiode vom 1. Mai 2025 bis zum
30. April 2028 zu bestellen.
Die Lebensläufe der Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder finden Sie auf unserer
Website unter https://www.thyssenkrupp.com/de/unternehmen/management/aufsichtsrat/
bzw. https://www.thyssenkrupp.com/de/unternehmen/management/vorstand. 2)
2)
Die weiterführenden Links sind nicht Teil der prüferischen Durchsicht.
Wir liefern innovative Lösungen, die unsere Kunden dabei unterstützen, ressourcen-
und klimaschonende Prozesse zu implementieren und nachhaltigere Produkte auf den Markt
zu bringen.
thyssenkrupp Steel und die Volkswagen Group haben ein indikatives Memorandum of Understanding
(MoU) zur Lieferung von CO2-reduziertem Stahl aus der zukünftigen Direktreduktionsanlage unterzeichnet. Der Einsatz
von bluemint® Steel aus der Direktreduktionsanlage, deren Inbetriebnahme für 2027
geplant ist, unterstützt den Automobilhersteller perspektivisch dabei, CO2-Emissionen
in der Lieferkette, sogenannte Scope-3-Emissionen, zu reduzieren und so einen Beitrag
zur Erreichung der Klimaziele zu leisten.
Die Dekarbonisierung der Lieferketten ist ein zentraler Faktor für die gesamte Automobilindustrie
auf dem Weg zur CO2-Neutralität. Der Einsatz von grünem Stahl ist dabei ein wichtiger
Schritt zur nachhaltigen Mobilität.
thyssenkrupp hat einen Front-End-Engineering-Design-Auftrag (FEED) im Rahmen des Carbon
Capture-Projekts IFESTOS erhalten. IFESTOS ist eines der größten Projekte zur Kohlenstoffabscheidung
in Europa und ermöglicht die Herstellung von kohlenstofffreiem Zement und Beton. Der
Auftrag sieht vor, dass thyssenkrupp die beiden Ofenlinien des Zementwerks Kamari
in Griechenland mit Oxyfuel-Systemen zur CO2-Abscheidung plant und ausrüstet. Die
stufenweise Modernisierung des Werks mit Hilfe der Oxyfuel-Technologie soll die CO2-Emissionen
um 1,9 Millionen Tonnen pro Jahr reduzieren. Die Anlage soll Ende 2029 vollständig
in Betrieb gehen.
Die globale Zementproduktion verursacht rund sieben Prozent der globalen CO2-Emissionen.
Eine Umstellung auf klimafreundliche Verfahren ist daher von hoher Bedeutung.
Das Verbundprojekt Carbon2Chem® hat vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
einen Förderbescheid über 50 Millionen Euro für die dritte Projektphase bis Ende 2028
erhalten. Im Fokus des Vorhabens steht die Frage, wie aus Hüttengasen der Stahlproduktion
wertvolle chemische Vorprodukte, unter anderem für Kraftstoffe, Kunststoffe oder Düngemittel
entstehen können.
In der dritten Phase ist in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern die anwendungsbezogene
Verifizierung technischer Lösungen sowie die umfassende Untersuchung der Qualität
von Methanol und Wasserstoff, sowohl bei der Herstellung als auch bei der Speicherung,
vorgesehen. Dazu wird auch eine neue Generation von Elektrolyseuren entwickelt. Zudem
wird die Forschung hin zu neuen Wertschöpfungsketten in Richtung nachhaltiger Flugkraftstoffe
erweitert.
Weitere Informationen zu Technologie und Innovationen bei thyssenkrupp im Geschäftsbericht
2023 / 2024.
Die zwischen dem Stichtag des 1. Halbjahres (31. März 2025) und der Freigabe des Berichts
zur Veröffentlichung (13. Mai 2025) eingetretenen berichtspflichtigen Ereignisse sind
unter AnhangNr. 15 im Zwischenabschluss dargestellt.
Die Gesamtjahresprognose 2024 / 2025 basiert auf der aktuellen Zusammensetzung des
Konzerns. Die Prognose unterstellt keine Effekte aus etwaigen Portfoliomaßnahmen,
insbesondere im Zusammenhang mit der möglichen Verselbstständigung von Steel Europe
oder Marine Systems. Zu den erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den
wesentlichen Annahmen, die der Prognose zugrunde liegen, vgl. Abschnitt "Makro- und
Branchenumfeld" im Kapitel "Wirtschaftsbericht". Bzgl. der entsprechenden Chancen
und Risiken vgl. den anschließenden "Chancen- und Risikobericht".
Wir erwarten insgesamt ein anhaltend herausforderndes Marktumfeld, welches beispielsweise
durch Unsicherheiten bzgl. der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft geprägt ist.
Dies kann dazu führen, dass die jeweiligen Entwicklungen unserer Kernsteuerungsgrößen
entsprechenden Schwankungen unterliegen.
In Anbetracht der zum Zeitpunkt der Prognose erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
und zugrundeliegenden Annahmen halten wir folgenden Blick auf das Geschäftsjahr 2024
/ 2025 für angemessen. Im Vergleich zur vorherigen Prognose im Zwischenbericht zum
1. Quartal 2024 / 2025 wurden die Erwartungen für den Konzern, trotz einer reduzierten
Umsatzprognose bei Steel Europe, nicht geändert.
Zur weiteren Erläuterung der erwarteten Entwicklung unserer Kernsteuerungsgrößen,
vgl. Prognose-, Chancen- und Risikobericht im Geschäftsbericht 2023 / 2024 sowie im
Zwischenbericht zum 1. Quartal 2024 / 2025.
| Geschäftsjahr 2023 / 2024 | Prognose Geschäftsjahr 2024 / 2025 | |||
| Automotive Technology | Umsatz | Mio € | 7.536 | - 4 % bis 0 % gegenüber Vorjahr |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | 245 | Zwischen 200 und 300 Mio € | |
| Decarbon Technologies | Umsatz | Mio € | 3.850 | - 9 % bis - 5 % gegenüber Vorjahr |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | - 54 | Zwischen 0 und 100 Mio € | |
| Materials Services | Umsatz | Mio € | 12.126 | - 2 % bis +1 % gegenüber Vorjahr |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | 204 | Zwischen 150 und 250 Mio € | |
| Steel Europe | Umsatz | Mio € | 10.736 | - 6 % bis - 3 % gegenüber Vorjahr (zuvor: - 5 % bis - 2 % gegenüber Vorjahr) |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | 261 | Zwischen 250 und 500 Mio € | |
| Marine Systems | Umsatz | Mio € | 2.118 | +3 % bis +6 % gegenüber Vorjahr |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | 125 | Zwischen 100 und 150 Mio € | |
| Konzern | Umsatz | Mio € | 35.041 | - 3 % bis 0 % gegenüber Vorjahr |
| Bereinigtes EBIT | Mio € | 567 | Zwischen 600 und 1.000 Mio € | |
| Investitionen inkl. IFRS 16 | Mio € | 1.323 | Zwischen 1.600 und 1.800 Mio € | |
| Free Cashflow vor M&A | Mio € | 110 | Zwischen 0 und 300 Mio € (inkl. rund 250 Mio € Auszahlungen für Restrukturierungen) | |
| Jahresüberschuss | Mio € | - 1.450 | Zwischen 100 und 500 Mio € | |
| tkVA | Mio € | - 2.476 | Zwischen - 800 und - 400 Mio € | |
| ROCE | % | - 8,0 % | Zwischen 4 % und 8 % |
Chancen ergeben sich, wenn wir thyssenkrupp weiter zu einem leistungsstarken und nachhaltigen
Unternehmen und einem auf Wachstumschancen ausgerichteten Portfolio umbauen.
Um die Geschäfte bei thyssenkrupp bestmöglich weiterzuentwickeln, richtet sich das
Unternehmen bei seiner Transformation weiterhin gezielt auf Chancen aus, die sich
aus den Zukunftsthemen für unsere Technologien bieten. Insbesondere in der grünen
Transformation sehen wir schon jetzt, aber insbesondere mittel- und langfristig ein
enormes Potenzial für weiteres profitables Wachstum, etwa in den Bereichen Wasserstoff,
grüne Chemikalien, erneuerbare Energien, Elektromobilität und nachhaltige Lieferketten.
Aus heutiger Sicht liegen unverändert keine Risiken vor, die den Bestand des Unternehmens
gefährden.
Die Entwicklung der Weltwirtschaft bleibt weiterhin von erheblichen Risiken geprägt.
Neben geopolitischen Spannungen wie dem Krieg in der Ukraine, dem Nahost-Konflikt
und dem anhaltenden China-Taiwan-Konflikt stellt die aktuelle Handelspolitik der USA
eine zusätzliche Belastung dar. Die Einführung eines universellen Importzolls sowie
individueller Zollsätze für große Handelspartner wie die EU und China beeinträchtigt
den globalen Handel und destabilisiert internationale Lieferketten. Eine weitere mögliche
Eskalation des Handelskonflikts verstärkt die Unsicherheit auf den Märkten und könnte
hohe Konjunktur- und Ergebnisrisiken mit sich bringen.
Gleichzeitig bleibt die Volatilität der Energie- und Rohstoffpreise ein zentraler
Risikofaktor, welche in Industrieregionen entscheidenden Einfluss auf die Konjunktur
haben. Naturkatastrophen, die eine Folge des Klimawandels darstellen, sind zudem eine
anhaltende Bedrohung für zahlreiche Regionen und könnten Produktions- und Lieferketten
weltweit erheblich beeinträchtigen.
Neue Gesetze und andere veränderte rechtliche Rahmenbedingungen auf nationaler und
internationaler Ebene können Risiken für unsere Geschäftsaktivitäten bergen, wenn
sie für thyssenkrupp im Vergleich zu unseren Wettbewerbern mit höheren Kosten oder
sonstigen Nachteilen verbunden sind.
Für den Erfolg unserer strategischen Neuausrichtung sind Portfoliomaßnahmen und Restrukturierungen
innerhalb unserer bestehenden Geschäftsaktivitäten denkbar; sie sind grundsätzlich
mit Abwicklungsrisiken verbunden. Zudem werden unsere strategischen Geschäftseinheiten
regelmäßig auf die Notwendigkeit von Wertberichtigungen hin überprüft.
Compliance-Risiken insbesondere im Bereich Kartellrecht können sowohl in Bezug auf
finanzielle Schäden als auch auf Reputationsschäden ein enormes Schadenspotenzial
für thyssenkrupp haben.
Im Rahmen der Abwicklung von Großinvestitionen mit langer Projektlaufzeit sind Kosten-
und/oder Terminüberschreitungen in einzelnen Projektphasen oder unterschiedliche Auslegungen
der im Zusammenhang mit den Investitionen abgeschlossenen Verträge nicht auszuschließen.
Gleiches gilt für die Abwicklung von Großaufträgen und Langzeitverträgen insbesondere
im Anlagenbau und im Marinegeschäft.
Die Zahl der Angriffe auf die IT-Infrastruktur deutscher Unternehmen und auch auf
thyssenkrupp nimmt weiter zu. Aus menschlichen Fehlern, organisatorischen oder technischen
Verfahren und/oder Sicherheitslücken bei der Informationsverarbeitung können Risiken
entstehen, die die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Informationen
gefährden.
Darüber hinaus sind die detaillierten Ausführungen zu den Chancen und Risiken gemäß
Geschäftsbericht 2023 / 2024 weiterhin gültig.
| Mio € | Anhang-Nr. | 30.9.2024 | 31.3.2025 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.767 | 1.773 | |
| Sachanlagen (einschließlich als Finanzinvestition gehaltene Immobilien) | 4.403 | 4.379 | |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 229 | 312 | |
| Forderungen aus Finance Lease | 47 | 41 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.041 | 1.099 | |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 465 | 579 | |
| Aktive latente Steuern | 464 | 468 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 8.415 | 8.651 | |
| Vorräte | 7.284 | 7.521 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen1) | 4.236 | 4.347 | |
| Forderungen aus Finance Lease1) | 27 | 28 | |
| Vertragsvermögenswerte | 807 | 887 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 536 | 506 | |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 1.876 | 1.911 | |
| Laufende Ertragsteueransprüche | 151 | 167 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 14 | 5.867 | 4.828 |
| davon verfügungsbeschränkt | 0 | 846 | |
| Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte | 02 | 134 | 6 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 20.918 | 20.200 | |
| Summe Vermögenswerte | 29.333 | 28.850 |
1)
Der Ausweis zum 30.9.2024 wurde angepasst w/Aufsplittung der Bilanzposition.
Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.
| Mio € | Anhang-Nr. | 30.9.2024 | 31.3.2025 |
| Gezeichnetes Kapital | 1.594 | 1.594 | |
| Kapitalrücklage | 6.664 | 6.664 | |
| Gewinnrücklagen | 1.004 | 1.179 | |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | 321 | 373 | |
| davon entfallen auf Veräußerungsgruppen | - 32 | 0 | |
| Eigenkapital der Aktionäre der thyssenkrupp AG | 9.583 | 9.810 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 775 | 779 | |
| Eigenkapital | 10.358 | 10.590 | |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 04 | 5.762 | 5.468 |
| Rückstellungen für sonstige langfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 227 | 266 | |
| Sonstige Rückstellungen | 05 | 427 | 399 |
| Passive latente Steuern | 28 | 30 | |
| Finanzschulden | 06 | 650 | 561 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 15 | 15 | |
| Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 15 | 15 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 7.123 | 6.755 | |
| Rückstellungen für kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 180 | 140 | |
| Sonstige Rückstellungen | 05 | 1.242 | 1.202 |
| Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten | 123 | 129 | |
| Finanzschulden | 06 | 823 | 302 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.203 | 4.207 | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 924 | 701 | |
| Vertragsverbindlichkeiten | 2.735 | 3.349 | |
| Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 1.588 | 1.477 | |
| Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten | 02 | 34 | 0 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 11.852 | 11.506 | |
| Verbindlichkeiten | 18.975 | 18.261 | |
| Summe Eigenkapital und Verbindlichkeiten | 29.333 | 28.850 |
Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.
| Mio €, mit Ausnahme Ergebnis je Aktie in € | Anhang-Nr. | 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 |
| Umsatzerlöse | 09,10 | 17.245 | 16.410 | 9.064 | 8.579 |
| Umsatzkosten | -15.314 | -14.528 | - 7.931 | - 7.662 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 1.931 | 1.882 | 1.133 | 916 | |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -119 | -117 | - 64 | - 62 | |
| Vertriebskosten | -1.304 | -1.182 | - 677 | - 618 | |
| Allgemeine Verwaltungskosten | - 793 | - 841 | - 396 | - 442 | |
| Sonstige Erträge | 11 | 249 | 277 | 96 | 65 |
| Sonstige Aufwendungen | -109 | - 45 | - 63 | 1 | |
| Sonstige Gewinne und Verluste | - 20 | 298 | -12 | 316 | |
| Betriebliches Ergebnis | -166 | 272 | 18 | 177 | |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | 12 | - 64 | 27 | - 33 | 83 |
| Finanzierungserträge | 415 | 428 | 169 | 170 | |
| Finanzierungsaufwendungen | - 424 | - 440 | -161 | -162 | |
| Finanzergebnis | - 73 | 16 | - 24 | 91 | |
| Ergebnis vor Steuern | - 239 | 288 | - 7 | 267 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -138 | -154 | - 66 | -101 | |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) | - 377 | 134 | - 72 | 167 | |
| Davon: | |||||
| Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG | - 392 | 104 | - 78 | 155 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 15 | 30 | 6 | 11 | |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) | - 377 | 134 | - 72 | 167 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert/verwässert) bezogen auf | 13 | ||||
| Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten (Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG) | - 0,63 | 0,17 | - 0,13 | 0,25 | |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) (Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG) | - 0,63 | 0,17 | - 0,13 | 0,25 |
Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.
| Mio € | 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) | - 377 | 134 | - 72 | 167 |
| Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig nicht in das Periodenergebnis umgegliedert werden: | ||||
| Sonstiges Ergebnis aus der Neubewertung der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen | ||||
| Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) | - 413 | 178 | 134 | 198 |
| Steuereffekt | - 4 | 3 | - 6 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis aus der Neubewertung der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, insgesamt | - 417 | 181 | 128 | 198 |
| Unrealisierte Gewinne/(Verluste) aus Marktbewertung Eigenkapitalinstrumente | ||||
| Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) | 5 | 5 | 4 | 3 |
| Steuereffekt | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt | 5 | 5 | 4 | 3 |
| Anteil an den unrealisierten Gewinnen/(Verlusten), der auf nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen entfällt | - 2 | - 2 | - 4 | 0 |
| Zwischensumme der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig nicht in das Periodenergebnis umgegliedert werden | - 414 | 184 | 128 | 200 |
| Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können: | ||||
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | ||||
| Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) | - 66 | 61 | 52 | -139 |
| Realisierte (Gewinne)/Verluste | 3 | 30 | 3 | 30 |
| Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt | - 63 | 91 | 55 | -109 |
| Unrealisierte Gewinne/(Verluste) aus Marktbewertung Fremdkapitalinstrumente | ||||
| Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) | 10 | 0 | 5 | 0 |
| Realisierte (Gewinne)/Verluste | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Steuereffekt | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt | 10 | 0 | 5 | 0 |
| Unrealisierte Gewinne/(Verluste) aus Cashflow-Hedges | ||||
| Veränderung der unrealisierten Gewinne/(Verluste) | 37 | 20 | - 24 | -104 |
| Realisierte (Gewinne)/Verluste | 0 | - 71 | 0 | 1 |
| Steuereffekt | 0 | 0 | 0 | - 2 |
| Unrealisierte Gewinne/(Verluste), insgesamt | 37 | - 51 | - 24 | -105 |
| Anteil an den unrealisierten Gewinnen/(Verlusten), der auf nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen entfällt | 8 | 56 | 6 | 9 |
| Zwischensumme der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können | - 8 | 95 | 41 | - 206 |
| Sonstiges Ergebnis | - 422 | 279 | 169 | - 5 |
| Gesamtergebnis | - 799 | 413 | 96 | 161 |
| Davon: | ||||
| Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG | - 811 | 385 | 88 | 151 |
| Nicht beherrschende Anteile | 12 | 28 | 9 | 10 |
Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.
| Eigenkapital der Aktionäre der thyssenkrupp AG | Eigenkapital der Aktionäre der thyssenkrupp AG | |||||
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | ||||||
| Mio €, mit Ausnahme der Aktienanzahl | Aktienanzahl im Umlauf | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung | Marktbewertung Fremdkapitalinstrumente |
| Stand am 30.9.2023 | 622.531.741 | 1.594 | 6.664 | 2.972 | 211 | 21 |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) | -392 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | -419 | - 55 | 6 | |||
| Gesamtergebnis | - 811 | - 55 | 6 | |||
| Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment | ||||||
| Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile | ||||||
| Dividendenzahlung der thyssenkrupp AG | - 93 | |||||
| Sonstige Veränderungen | 2 | |||||
| Stand am 31.3.2024 | 622.531.741 | 1.594 | 6.664 | 2.070 | 156 | 27 |
| Stand am 30.9.2024 | 622.531.741 | 1.594 | 6.664 | 1.004 | 69 | 1 |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) | 104 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 179 | 93 | 0 | |||
| Gesamtergebnis | 283 | 93 | 0 | |||
| Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment | ||||||
| Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile | ||||||
| Dividendenzahlung der thyssenkrupp AG | - 93 | |||||
| Sonstige Veränderungen | -14 | |||||
| Stand am 31.3.2025 | 622.531.741 | 1.594 | 6.664 | 1.179 | 162 | 1 |
| Eigenkapital der Aktionäre der thyssenkrupp AG | ||||||
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | ||||||
| Cashflow-Hedges | ||||||
| Mio €, mit Ausnahme der Aktienanzahl | Marktbewertung Eigenkapitalinstrumente | Designierte Risikokomponente | Kosten der Absicherung | Anteil der auf nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen entfällt | Insgesamt | Nicht beherrschende Anteile |
| Stand am 30.9.2023 | 21 | 253 | - 43 | 144 | 11.838 | 854 |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) | - 392 | 15 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | 5 | 39 | - 3 | 8 | - 419 | - 3 |
| Gesamtergebnis | 5 | 39 | - 3 | 8 | - 811 | 12 |
| Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment | - 165 | -165 | ||||
| Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile | 0 | - 32 | ||||
| Dividendenzahlung der thyssenkrupp AG | - 93 | |||||
| Sonstige Veränderungen | 2 | -1 | ||||
| Stand am 31.3.2024 | 25 | 128 | - 46 | 152 | 10.770 | 834 |
| Stand am 30.9.2024 | 31 | 144 | - 33 | 109 | 9.583 | 775 |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) | 104 | 30 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | 5 | - 54 | 2 | 56 | 281 | - 2 |
| Gesamtergebnis | 5 | - 54 | 2 | 56 | 385 | 28 |
| Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment | - 50 | - 50 | ||||
| Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile | 0 | - 36 | ||||
| Dividendenzahlung der thyssenkrupp AG | - 93 | |||||
| Sonstige Veränderungen | -14 | 12 | ||||
| Stand am 31.3.2025 | 36 | 39 | - 31 | 166 | 9.810 | 779 |
| Mio €, mit Ausnahme der Aktienanzahl | Eigenkapital |
| Stand am 30.9.2023 | 12.693 |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) | - 377 |
| Sonstiges Ergebnis | - 422 |
| Gesamtergebnis | - 799 |
| Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment | -165 |
| Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile | - 32 |
| Dividendenzahlung der thyssenkrupp AG | - 93 |
| Sonstige Veränderungen | 0 |
| Stand am 31.3.2024 | 11.604 |
| Stand am 30.9.2024 | 10.358 |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) | 134 |
| Sonstiges Ergebnis | 279 |
| Gesamtergebnis | 413 |
| Gewinne/(Verluste) aus Basis Adjustment | - 50 |
| Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile | - 36 |
| Dividendenzahlung der thyssenkrupp AG | - 93 |
| Sonstige Veränderungen | - 2 |
| Stand am 31.3.2025 | 10.590 |
Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.
| Mio € | 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) | - 377 | 134 | - 72 | 167 |
| Anpassungen des Periodenüberschusses/(-fehlbetrags) für die Überleitung zum Operating Cashflow: | ||||
| Latente Steueraufwendungen/(-erträge) | 21 | 9 | 7 | 0 |
| Abschreibungen und Wertminderungen langfristiger Vermögenswerte | 688 | 572 | 259 | 279 |
| Zuschreibungen langfristiger Vermögenswerte | - 43 | - 49 | - 21 | - 25 |
| Ergebnisse aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen, soweit nicht zahlungswirksam | 64 | - 27 | 33 | - 83 |
| Ergebnis aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte | 23 | - 295 | 12 | - 312 |
| Veränderungen bei Aktiva und Passiva, bereinigt um Effekte aus Konsolidierungskreis- und anderen nicht zahlungswirksamen Veränderungen: | ||||
| - Vorräte | - 420 | - 214 | 111 | 551 |
| - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 75 | - 79 | - 418 | - 624 |
| - Vertragsvermögenswerte1) | 101 | - 84 | 49 | - 55 |
| - Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | - 37 | -119 | - 71 | - 82 |
| - Sonstige Rückstellungen | -146 | - 66 | - 49 | - 45 |
| - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 147 | -13 | 413 | 290 |
| - Vertragsverbindlichkeiten1) | -145 | 622 | -14 | -157 |
| - Übrige Aktiva/Passiva, soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit | - 262 | - 397 | -125 | - 217 |
| Operating Cashflow | - 311 | - 7 | 113 | - 312 |
| Investitionen in nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen und in langfristige finanzielle Vermögenswerte | -1 | - 2 | -1 | -1 |
| Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Gesellschaften zuzüglich übernommener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -15 | - 5 | -15 | - 3 |
| Investitionen in Sachanlagen (einschließlich geleisteter Anzahlungen) und in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | - 551 | - 718 | - 259 | - 278 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (einschließlich geleisteter Anzahlungen) | - 23 | - 38 | -16 | - 23 |
| Einzahlungen aus Zuwendungen der öffentlichen Hand | 193 | 193 | 0 | 13 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von bislang konsolidierten Gesellschaften abzüglich abgegebener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 28 | 438 | 2 | 438 |
| Desinvestitionen von Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | - 2 | -19 | - 7 | - 9 |
| Desinvestitionen von immateriellen Vermögenswerten | 0 | 4 | 0 | 4 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | - 371 | -146 | - 296 | 141 |
| Tilgung von Anleihen | -1.500 | - 600 | -1.500 | - 600 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 53 | 25 | 6 | 10 |
| Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 86 | - 38 | -19 | - 21 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | - 66 | - 73 | - 32 | - 37 |
| Zunahme/(Abnahme) Verbindlichkeiten Schuldschein-/Sonstige Darlehen | 33 | - 7 | 90 | 55 |
| Dividendenzahlung der thyssenkrupp AG | - 93 | - 93 | - 93 | - 93 |
| Einzahlungen aus der Kapitalerhöhung | - 4 | 0 | 0 | 0 |
| Gewinnausschüttungen an nicht beherrschende Anteile | - 32 | - 36 | - 4 | - 5 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Anteilen an bereits konsolidierten Gesellschaften | 0 | - 3 | 0 | - 3 |
| Sonstige Finanzierungsvorgänge | 15 | - 58 | -18 | -15 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -1.680 | - 883 | -1.571 | - 709 |
| Zahlungswirksame Zunahme/(Abnahme) der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - 2.362 | -1.036 | -1.753 | - 880 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -18 | - 8 | -1 | -10 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Beginn der Berichtsperiode | 7.339 | 5.871 | 6.715 | 5.718 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode | 4.960 | 4.828 | 4.960 | 4.828 |
| davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der Veräußerungsgruppen | 4 | 0 | 4 | 0 |
| Ergänzende Informationen zu Zahlungsvorgängen, die im Operating Cashflow enthalten sind: | ||||
| Zinseinzahlungen | 125 | 81 | 59 | 40 |
| Zinsauszahlungen | - 79 | - 33 | - 71 | - 24 |
| Erhaltene Dividenden | 1 | 0 | 0 | 0 |
| (Auszahlungen)/Einzahlungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag | -135 | -151 | - 68 | -124 |
Siehe auch die begleitenden Erläuterungen im Anhang.
Die thyssenkrupp Aktiengesellschaft ("thyssenkrupp AG" oder "Gesellschaft") ist eine
börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Duisburg und Essen in Deutschland.
Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss der thyssenkrupp AG und ihrer Tochtergesellschaften
für den Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis 31. März 2025 wurde einer prüferischen Durchsicht
unterzogen und mit Beschluss des Vorstands vom 13. Mai 2025 zur Veröffentlichung freigegeben.
Der vorliegende verkürzte Zwischenabschluss wurde nach § 115 WpHG sowie in Übereinstimmung
mit IAS 34 "Interim Financial Reporting" erstellt. Er steht im Einklang mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS) und den diesbezüglichen Interpretationen des
International Accounting Standards Board (IASB), wie sie in der Europäischen Union
anzuwenden sind. Demzufolge enthält dieser Abschluss zum Zwischenbericht nicht sämtliche
Informationen und Anhangangaben, die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende
des Geschäftsjahres erforderlich sind.
Die im verkürzten Zwischenabschluss des Konzerns zum 31. März 2025 angewandten Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden entsprechen mit Ausnahme der erstmalig angewendeten Rechnungslegungsvorschriften
denen des letzten Abschlusses des Konzerns zum Ende des Geschäftsjahres. Eine detaillierte
Beschreibung der Grundsätze der Rechnungslegung ist im Anhang des Abschlusses des
Konzerns unseres Geschäftsberichts 2023 / 2024 veröffentlicht.
Zur Erstellung des Abschlusses muss der Vorstand Schätzungen und Beurteilungen vornehmen
sowie Annahmen treffen, die die Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und den
Ausweis der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Erträge und Aufwendungen
beeinflussen. Alle Schätzungen und Annahmen werden nach bestem Wissen und Gewissen
getroffen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, und fortlaufend überprüft; dies
gilt insbesondere im Hinblick auf zunehmende Handelsspannungen und politische Unsicherheiten,
vgl. hierzu auch die Darstellung der Rahmenbedingungen im Wirtschaftsbericht des Zwischenlageberichts.
Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund des Verhältnisses von Marktkapitalisierung zum
Eigenkapital des thyssenkrupp Konzerns wurden in beiden Quartalen ausgewählte Cash
Generating Units einer Überprüfung der Werthaltigkeit unterzogen.
Im 1. Quartal 2024 / 2025 wurde im Segment Steel Europe eine Überprüfung der Werthaltigkeit
vorgenommen, aus der eine Wertminderung resultierte. Für die Ermittlung des erzielbaren
Betrages des Segments bzw. der Cash Generating Unit Steel Europe wurde der beizulegende
Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten berechnet. Die Vermögenswerte und Schulden für
qualitativ hochwertiges kornorientiertes Elektroband in Indien wurden aufgrund des
anstehenden Verkaufs seit dem 30. September 2024 als zur Veräußerung gehalten eingestuft
und sind damit nicht mehr in der Wertermittlung des Segments Steel Europe zum 31.
Dezember 2024 enthalten (vgl. Anhang-Nr. 02). Der beizulegende Zeitwert abzüglich
Veräußerungskosten wurde dabei einkommensbasiert (Level 3 der Hierarchielevel von
beizulegenden Zeitwerten) ermittelt; hierbei kam bei der Diskontierung der zukünftigen
Zahlungsströme ein Kapitalkostensatz (nach Steuern) von 8,0 % zur Anwendung. Auf Basis
des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten in Höhe von 2.409 Mio € wurden
Wertminderungen im Anlagevermögen von 108 Mio € erfasst. Die dem Bewertungsmodell
zugrundeliegenden Cash Flows basieren auf den aktuellen Prämissen für den Geschäftsverlauf
bis 2035 / 2036 unter Berücksichtigung der Effekte aus der verkündeten Anpassung des
Produktionsnetzwerkes sowie der Effekte der eingeleiteten Grünen Transformation. Danach
erfolgt eine vereinfachte Fortschreibung bis 2064 unter Berücksichtigung einer Wachstumsrate,
die sich an der Inflationserwartung in Höhe von 2 % ausrichtet. Die stark eingetrübte
Konjunkturlage insbesondere im Kernabsatzmarkt Deutschland, die strukturellen Herausforderungen
im wichtigen Kundensegment der deutschen Automobilindustrie sowie die hohen Unsicherheiten
- insbesondere aus den anhaltenden Belastungen durch die Folgen des Ukrainekriegs
sowie die fortwährende globale Konjunkturschwäche - wurden dabei explizit in der nachhaltigen
Versand- und Margenerwartung mit entsprechenden Risikoabschlägen in den Zahlungsströmen
gewürdigt. Diese Faktoren und Umstände führten in Verbindung mit den anhaltend hohen
Energie- und Kapitalkosten sowie die im Geschäftsverlauf erwarteten signifikanten
Investitionen, insbesondere in die Grüne Transformation, zu den weiteren Wertminderungen.
Hinsichtlich der Grünen Transformation wurden insbesondere die aus dem laufenden Bau
der ersten Direktreduktionsanlage erwarteten wirtschaftlichen Effekte, wie auch die
aktuellen und zukünftig zu erwartenden gesetzlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen
(z. B. CO2-Zertifikatehandel), in den Zahlungsströmen des Werthaltigkeitstests berücksichtigt.
Vom Wertminderungsaufwand entfallen 56 Mio € auf Anlagen im Bau, 44 Mio € auf technische
Anlagen und Maschinen, 3 Mio € auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung,
4 Mio € auf Bauten und 1 Mio € auf übrige immaterielle Vermögenswerte. 71 Mio € wurden
vom Wertminderungsaufwand in den Umsatzkosten, 23 Mio € in den allgemeinen Verwaltungskosten,
12 Mio € in den Vertriebskosten und 2 Mio € in den Forschungs- und Entwicklungskosten
erfasst. Aufgrund der Wertuntergrenze nach IAS 36.105 konnten vom ermittelten Wertminderungsbedarf
988 Mio € nicht erfasst werden. Die Wertuntergrenzen sind im Wesentlichen auf Basis
von Vergleichswertverfahren sowie unter Berücksichtigung der Investitionszuwendungen
für die Direktreduktionsanlage abgeleitet.
Außerdem erfolgte im 1. Quartal 2024 / 2025 eine Wertberichtigung in Höhe von 20 Mio
€ der im thyssenkrupp Konzern gemeinschaftlich genutzten Vermögenswerte (sogenannte
Corporate Assets), die der Einheit Special Units zugeordnet sind. Diese Vermögenswerte
werden für Zwecke des Werthaltigkeitstests anteilig auf die Cash Generating Unit allokiert,
da sie keine eigenständigen Mittelzuflüsse erzeugen. Die Wertberichtigung ergibt sich
aus einer reduzierten Tragfähigkeit der Corporate Assets bei Steel Europe in Zusammenhang
mit den dort erfolgten Wertberichtigungen im 1. Quartal 2024 / 2025.
Im 2. Quartal 2024 / 2025 wurde im Segment Steel Europe erneut eine Überprüfung der
Werthaltigkeit vorgenommen, aus der eine Wertminderung resultierte. Für die Ermittlung
des erzielbaren Betrages des Segments bzw. der Cash Generating Unit Steel Europe wurde
der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten berechnet. Der beizulegende
Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten wurde dabei einkommensbasiert (Level 3 der Hierarchielevel
von beizulegenden Zeitwerten) ermittelt; hierbei kam bei der Diskontierung der zukünftigen
Zahlungsströme ein Kapitalkostensatz (nach Steuern) von 7,6 % zur Anwendung. Auf Basis
des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten in Höhe von 2.412 Mio € wurden
Wertminderungen im Anlagevermögen von 93 Mio € erfasst. Die dem Bewertungsmodell zugrundeliegenden
Cash Flows basieren auf den aktuellen Prämissen für den Geschäftsverlauf bis 2035
/ 2036 unter Berücksichtigung der Effekte aus der verkündeten Anpassung des Produktionsnetzwerkes
sowie der Effekte der eingeleiteten Grünen Transformation. Danach erfolgt eine vereinfachte
Fortschreibung bis 2064 unter Berücksichtigung einer Wachstumsrate, die sich an der
Inflationserwartung in Höhe von 2 % ausrichtet. Die stark eingetrübte Konjunkturlage
insbesondere im Kernabsatzmarkt Deutschland, die strukturellen Herausforderungen im
wichtigen Kundensegment der deutschen Automobilindustrie sowie die hohen Unsicherheiten
- insbesondere aus den anhaltenden Belastungen durch die Folgen des Ukrainekriegs
sowie die fortwährende globale Konjunkturschwäche - wurden dabei explizit in der nachhaltigen
Versand- und Margenerwartung mit entsprechenden Risikoabschlägen in den Zahlungsströmen
gewürdigt. Diese Faktoren und Umstände führten in Verbindung mit den anhaltend hohen
Energie- und Kapitalkosten sowie die im Geschäftsverlauf erwarteten signifikanten
Investitionen, insbesondere in die Grüne Transformation, zu den weiteren Wertminderungen.
Hinsichtlich der Grünen Transformation wurden insbesondere die aus dem laufenden Bau
der ersten Direktreduktionsanlage erwarteten wirtschaftlichen Effekte, wie auch die
aktuellen und zukünftig zu erwartenden gesetzlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen
(z. B. CO2-Zertifikatehandel), in den Zahlungsströmen des Werthaltigkeitstests berücksichtigt.
Vom Wertminderungsaufwand entfallen 42 Mio € auf Anlagen im Bau, 40 Mio € auf technische
Anlagen und Maschinen, 4 Mio € auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung,
5 Mio € auf Bauten und 2 Mio € auf übrige immaterielle Vermögenswerte. 67 Mio € wurden
vom Wertminderungsaufwand in den Umsatzkosten, 15 Mio € in den allgemeinen Verwaltungskosten,
9 Mio € in den Vertriebskosten und 2 Mio € in den Forschungs- und Entwicklungskosten
erfasst. Aufgrund der Wertuntergrenze nach IAS 36.105 konnten vom ermittelten Wertminderungsbedarf
750 Mio € nicht erfasst werden. Die Wertuntergrenzen sind im Wesentlichen auf Basis
von Vergleichswertverfahren sowie unter Berücksichtigung der Investitionszuwendungen
für die Direktreduktionsanlage abgeleitet.
Außerdem erfolgte im 2. Quartal 2024 / 2025 eine Wertberichtigung in Höhe von 16 Mio
€ der im thyssenkrupp Konzern gemeinschaftlich genutzten Vermögenswerte (sogenannte
Corporate Assets), die der Einheit Special Units zugeordnet sind. Diese Vermögenswerte
werden für Zwecke des Werthaltigkeitstests anteilig auf die Cash Generating Unit allokiert,
da sie keine eigenständigen Mittelzuflüsse erzeugen. Die Wertberichtigung ergibt sich
aus einer reduzierten Tragfähigkeit der Corporate Assets bei Steel Europe in Zusammenhang
mit den dort erfolgten Wertberichtigungen im 2. Quartal 2024 / 2025.
Im Geschäftsjahr 2024 / 2025 wendet thyssenkrupp erstmalig die nachfolgenden Änderungen
zu bestehenden Standards an, die keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung
der Abschlüsse haben:
| ― |
Änderungen an IAS 1 "Presentation of Financial Statements: Classification of Liabilities as Current or Non-current", Veröffentlichung im Januar 2020 bzw. Oktober 2022, erstmalige Anwendung im Geschäftsjahr 2024 / 2025 |
| ― |
Änderungen an IFRS 16 "Leases: Lease Liability in a Sale and Leaseback", Veröffentlichung im September 2022, erstmalige Anwendung im Geschäftsjahr 2024 / 2025 |
| ― |
Änderungen an IAS 7 "Statement of Cash Flows" und IFRS 7 "Financial Instruments Disclosures: Supplier Finance Arrangements", Veröffentlichung im Mai 2023, erstmalige Anwendung im Geschäftsjahr 2024 / 2025 |
thyssenkrupp Electrical Steel India Private Ltd. ist Hersteller von kornorientiertem
Elektroband. Aus marktstrategischen Erwägungen wurde im Geschäftsjahr 2023 / 2024
im Segment Steel Europe der Verkaufsprozess für die Gesellschaft eingeleitet, der
seit dem 4. Quartal 2023 / 2024 die Kriterien von IFRS 5 für den Ausweis als Veräußerungsgruppe
erfüllte. Am 18. Oktober 2024 wurde der Kaufvertrag zur Veräußerung des indischen
Elektrobandgeschäfts an JSW Steel Limited und JFE Steel Corporation, ein indisch-japanisches
Konsortium, unterzeichnet. Am 30. Januar 2025 erfolgte der Abschluss des Verkaufsprozesses
(Closing) und thyssenkrupp Electrical Steel India wurde entkonsolidiert.
Im Zusammenhang mit dem eingeleiteten Verkauf erfolgte unmittelbar vor der erstmaligen
Klassifizierung als Veräußerungsgruppe eine Überprüfung der Bewertung der Vermögenswerte
gemäß IAS 36; hieraus resultierte eine Wertaufholung in Höhe von insgesamt 12 Mio
€, da der beizulegende Zeitwert abzüglich der Kosten der Veräußerung höher war als
der Buchwert. Die Wertaufholung in Höhe von insgesamt 12 Mio € entfällt mit 3 Mio
€ auf Grundstücke und Bauten, mit 8 Mio € auf technische Anlagen und Maschinen sowie
mit 1 Mio € auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. Sie wurde in den Umsatzkosten
im 4. Quartal 2023 / 2024 ausgewiesen; gleichzeitig wurden latente Steuern von 3 Mio
€ passiviert. Aus der Entkonsolidierung resultierte ein Gewinn in Höhe von 321 Mio
€, der im 2. Quartal 2024 / 2025 in den sonstigen Gewinnen und Verlusten ausgewiesen
wird.
Die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die die Veräußerungsgruppe zum 30. September
2024 umfasste, sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt; das auf die Veräußerungsgruppe
im Eigenkapital entfallende kumulierte sonstige Ergebnis betrug -32 Mio € zum 30.
September 2024.
| Mio € | 30.9.2024 |
| Sachanlagen (einschließlich als Finanzinvestition gehaltene Immobilien) | 15 |
| Vorräte | 55 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 20 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 3 |
| Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Vermögenswerte | 3 |
| Laufende Ertragsteueransprüche | 28 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 4 |
| Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte | 128 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 3 |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 1 |
| Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten | 22 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3 |
| Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 5 |
| Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten | 34 |
Zum 30. September 2024 und zum 31. März 2025 werden in der Bilanz in der Zeile "Zur
Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte" Sachanlagen in Höhe von 6 Mio € ausgewiesen,
die zwei Maschinen bei einer slowakischen Gesellschaft aus dem Segment Decarbon Technologies
betreffen.
Im 1. Halbjahr 2024 / 2025 gab es im Konzern neben dem Vollzug des Verkaufs der Veräußerungsgruppe
thyssenkrupp Electrical Steel India (vgl. Anhang Nr. 02) im 2. Quartal 2024 / 2025,
nur einen kleineren Verkauf im Segment Steel Europe im 1. Quartal 2024 / 2025. Diese
Verkäufe wirkten sich in Summe auf Basis der Werte zum jeweiligen Abgangszeitpunkt
wie folgt auf den Konzernabschluss aus:
| Mio € | 1. Halbjahr 2024 / 2025 |
| Sachanlagen (einschließlich als Finanzinvestition gehaltene Immobilien) | 16 |
| Aktive latente Steuern | 1 |
| Vorräte | 65 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 19 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 3 |
| Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Vermögenswerte | 5 |
| Laufende Ertragsteueransprüche | 31 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 43 |
| Insgesamt abgegebene Vermögenswerte | 184 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 3 |
| Passive latente Steuern | 1 |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 2 |
| Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten | 26 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8 |
| Sonstige kurzfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 7 |
| Insgesamt abgegebene Verbindlichkeiten | 47 |
| Abgehendes Reinvermögen | 137 |
| Kumuliertes sonstiges Ergebnis | 30 |
| Nicht beherrschende Anteile | - 2 |
| Gewinn/(Verlust) aus den Verkäufen | 317 |
| Mit dem Verkauf verbundene Transaktionen | 8 |
| Verkaufspreis | 489 |
| Währungssicherung Verkaufspreis | - 9 |
| Verkaufspreis einschließlich Währungssicherung | 480 |
| Davon: durch Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beglichen | 480 |
Auf Basis aktualisierter Zinssätze und Marktwerte des Planvermögens wurden die Rückstellungen
für Pensionen zum 31. März 2025 angepasst.
| Mio € | 30.9.2024 | 31.3.2025 |
| Pensionen | 5.598 | 5.315 |
| Altersteilzeit | 135 | 118 |
| Sonstige pensionsähnliche Verpflichtungen | 32 | 35 |
| Umgliederung w/Ausweis als Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerten | -3 | 0 |
| Insgesamt | 5.762 | 5.468 |
Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Zinssätze (= gewichteter
Durchschnitt) zugrunde gelegt:
| 30.9.2024 | 31.3.2025 | |||||
| in % | Deutschland | Übrige Länder | Insgesamt | Deutschland | Übrige Länder | Insgesamt |
| Diskontierungssatz für Pensionen | 3,40 | 2,98 | 3,29 | 3,70 | 3,26 | 3,59 |
Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Restrukturierungsrückstellungen verminderten
sich im Vergleich zum 30. September 2024 um 45 Mio € auf 242 Mio €. Zuführungen in
Höhe von 67 Mio €, die im Wesentlichen die Segmente Automotive Technology, Steel Europe
und Decarbon Technologies betreffen, wurden im Wesentlichen durch Inanspruchnahmen
überkompensiert. Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltene Rückstellung für Entfernungsverpflichtungen
reduzierte sich aufgrund einer Analyse und Neueinschätzung der Risiken aus Verpflichtungen
zur Sicherung entstandener Bergschäden und für Rekultivierungsmaßnahmen gegenüber
dem 30. September 2024 um 28 Mio € auf 294 Mio €.
Im 1. Quartal 2024 / 2025 wurde am 30. Dezember 2024 das Schuldscheindarlehen der
thyssenkrupp AG über 4 Mio € fristgerecht zurückgezahlt. Gleichzeitig wurde ein Schuldscheindarlehen
der thyssenkrupp AG über 4 Mio € mit Fälligkeit 30. Dezember 2029 neu platziert.
Im 2. Quartal 2024 / 2025 wurde am 25. Februar 2025 die Anleihe der thyssenkrupp AG
über 600 Mio € fristgerecht zurückgezahlt.
Die thyssenkrupp AG sowie in Einzelfällen auch Tochtergesellschaften haben Bürgschaften
oder Garantien zugunsten von Geschäftspartnern oder Kreditgebern ausgestellt. Die
in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Verpflichtungen zeigen Haftungsverhältnisse,
bei denen der Hauptschuldner kein konsolidiertes Unternehmen ist:
| Maximale Haftungsvolumen | Rückstellung | |
| Mio € | 31.3.2025 | 31.3.2025 |
| Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsgarantien | 6 | 0 |
| Sonstige Haftungserklärungen | 4 | 0 |
| Insgesamt | 10 | 0 |
Der thyssenkrupp Konzern hat für die TK Elevator GmbH und deren Tochtergesellschaften
Bürgschaften oder Garantien zu Gunsten von deren Auftraggebern ausgestellt bzw. ausstellen
lassen; diese belaufen sich zum 31. März 2025 auf 2 Mio € (30. September 2024: 9 Mio
€). Das Erwerberkonsortium hat sich verpflichtet, thyssenkrupp von Aufwendungen im
Zusammenhang mit den Bürgschaften und Garantien bis zu deren vollständigen Ablösung
schadlos zu halten. Darüber hinaus hat thyssenkrupp als zusätzliche Sicherheit Garantien
in gleichlautender Höhe von dem Erwerber erhalten.
Grundlage für eine mögliche Inanspruchnahme durch den Begünstigten ist die nicht vertragskonforme
Erfüllung von vertraglich eingegangenen Verpflichtungen durch den Hauptschuldner,
wie z. B. nicht rechtzeitige oder nicht ordnungsgemäße Lieferung oder die Nichteinhaltung
von zugesicherten Leistungsparametern.
Alle durch die thyssenkrupp AG oder deren Tochtergesellschaften ausgestellten oder
in Auftrag gegebenen Bürgschaften oder Garantien erfolgen im Auftrag und unter Rückhaftung
des jeweiligen, aus dem zugrundeliegenden Vertragsverhältnis entsprechend verpflichteten
Unternehmens (Hauptschuldner). Besteht die Rückhaftung gegen einen Hauptschuldner,
an dem ganz oder teilweise ein Dritter außerhalb des Konzerns beteiligt ist, so wird
mit diesem grundsätzlich die Stellung zusätzlicher Sicherheiten in entsprechender
Höhe vereinbart.
Die im Konzern bestehenden Abnahmeverpflichtungen aus Energieverträgen belaufen sich
zum 31. März 2025 wie zum 30. September 2024 auf 1,3 Mrd €. Daneben bestehen im Segment
Steel Europe langfristige Abnahmeverträge für Eisenerz und Eisenerzpellets, die aufgrund
der hohen Volatilität der Preisentwicklung für Eisenerz für die gesamte Vertragslaufzeit
mit den zum jeweiligen Berichtsstichtag gültigen Erzpreisen bewertet werden. Im Vergleich
zum 30. September 2024 erhöhten sich diese Abnahmeverpflichtungen leicht um 38 Mio
€ auf 1,8 Mrd €.
Im Segment Steel Europe besteht aus der Beauftragung des Baus der Direktreduktionsanlage
zum 31. März 2025 ein Bestellobligo in Höhe von 1.211 Mio € (30. September 2024: 1.374
Mio €), welches zu wesentlichen Teilen von den von der Bundesregierung und dem Land
Nordrhein-Westfalen gewährten Investitionszuschüssen gedeckt ist. In diesem Zusammenhang
sind dem Konzern im 1. Halbjahr 2024 / 2025 Investitionszuwendungen in Höhe von 193
Mio € (1. Halbjahr 2023 / 2024: 193 Mio €) zugeflossen.
Im Dezember 2024 haben fünf Kläger (u.a. die Meyer Werft GmbH und die FourWorld Global
Opportunities Fund, Ltd. aus abgetretenem Recht) eine Klage u.a. gegen die thyssenkrupp
Steel Europe AG auf Zahlung von Schadensersatz wegen angeblicher Preisüberhöhung im
Zusammenhang mit dem sog. "Quartoblech-Kartell" in Höhe von ca. 102 Mio € zzgl. Zinsen
in Höhe von ca. 72 Mio € eingereicht. Die thyssenkrupp Steel Europe AG bereitet eine
entsprechende Klageerwiderung vor.
Im Januar 2025 hat die NVL B.V. & Co. KG ("NVL") Schiedsklage gegen die thyssenkrupp
Marine Systems GmbH im Zusammenhang mit dem Korvettenprogramm K 130 eingereicht. NVL
macht hierin Ansprüche aus angeblichen Verzögerungen im Projekt geltend, neben einem
Zahlungsanspruch in Höhe von ca. 5 Mio € im Wesentlichen Feststellungsanträge in einem
hohen zweistelligen Millionenbetrag. thyssenkrupp Marine Systems GmbH bereitet eine
Klageerwiderung vor.
Bei den übrigen sonstigen Verpflichtungen und den anderen Risiken sind seit dem Geschäftsjahresende
2023 / 2024 keine wesentlichen Veränderungen eingetreten.
Für die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen, sonstige kurzfristige Forderungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
entspricht aufgrund der kurzen Restlaufzeiten der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert.
Für die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Geldmarktfonds sowie die Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen entspricht der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert.
Für die Vorzugsaktien im Zusammenhang mit der Elevator-Beteiligung, welche als Eigenkapitalinstrument
klassifiziert sind, wurde aufgrund der Bedeutung das Wahlrecht ausgeübt, diese erfolgsneutral
zum beizulegenden Zeitwert (ohne Recycling) zu bilanzieren. In den sonstigen übrigen
finanziellen Vermögenswerten sind die Darlehen aus der Elevator-Transaktion enthalten,
welche zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden; vgl. dazu auch Anhang-Nr.
09. Die übrigen Eigen- und Fremdkapitalinstrumente werden grundsätzlich erfolgswirksam
zum beizulegenden Zeitwert bewertet; dieser basiert, soweit vorhanden, auf Börsenkursen
zum Quartalsstichtag. Liegen keine auf einem aktiven Markt notierten Preise vor, erfolgt
eine Bewertung der Eigen- und Fremdkapitalinstrumente durch Diskontierung der zukünftigen
Cashflows auf Basis der aktuellen marktüblichen Zinsen über die Restlaufzeit der Finanzinstrumente.
Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften errechnet sich auf Basis des
am Quartalsstichtag geltenden Devisenkassamittelkurses unter Berücksichtigung der
Terminaufschläge und -abschläge für die jeweilige Restlaufzeit des Kontraktes im Vergleich
zum kontrahierten Devisenterminkurs. Bei Devisenoptionen werden anerkannte Modelle
zur Ermittlung des Optionspreises angewandt. Der beizulegende Zeitwert einer Option
wird neben der Restlaufzeit der Option zusätzlich durch weitere Bestimmungsfaktoren
beeinflusst, wie z. B. die aktuelle Höhe und die Volatilität des zugrundeliegenden
jeweiligen Wechselkurses oder der zugrundeliegenden Basiszinsen.
Bei Zinsswaps und Zins-/Währungsswaps erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert
durch die Abzinsung der zukünftig zu erwartenden Cashflows. Dabei werden die für die
Restlaufzeit der Kontrakte geltenden Marktzinssätze zugrunde gelegt. Daneben werden
bei Zins-/Währungsswaps die Wechselkurse der jeweiligen Fremdwährungen einbezogen,
in denen die Cashflows stattfinden.
Der beizulegende Zeitwert von Warentermingeschäften basiert auf offiziellen Börsennotierungen.
Die Bewertungen werden sowohl intern als auch von externen Finanzpartnern zum Quartalsstichtag
vorgenommen. Der Abbruch von Cashflow-Hedges führte im 1. Quartal 2024 / 2025 durch
Umgliederung aus den kumulierten erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen in die
Gewinn- und Verlustrechnung zu einem Ertrag in Höhe von 76 Mio €. Diese ursprünglich
ergebnisneutral behandelten Schwankungen der beizulegenden Zeitwerte der CO2-Termingeschäfte
wurden zu dem Zeitpunkt ergebniswirksam realisiert, als die Durchführung der abgesicherten
zukünftigen Transaktion in Form von warenpreisgesicherten Umsatzkosten nicht länger
als wahrscheinlich angesehen wurde.
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen kurzfristigen
Verbindlichkeiten entspricht aufgrund der kurzen Restlaufzeiten der Buchwert dem beizulegenden
Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert von festverzinslichen langfristigen Finanzverbindlichkeiten
ergibt sich als Barwert der zukünftig erwarteten Cashflows. Die Abzinsung erfolgt
auf Basis der am Quartalsstichtag gültigen Zinssätze. Bei Verbindlichkeiten mit variabel
verzinslichem Charakter entsprechen die Buchwerte annähernd den beizulegenden Zeitwerten.
Die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten
mit einem Buchwert von 5.048 Mio € zum 31. März 2025 (30. September 2024: 5.855 Mio
€) haben einen beizulegenden Zeitwert von 5.052 Mio € (30. September 2024: 5.858 Mio
€), der nach Bewertungsmethoden ermittelt wurde, die Level 2 zuzuordnen sind.
Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet
werden, lassen sich in die folgende dreistufige Bewertungshierarchie einordnen:
| Mio € | 30.9.2024 | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert | ||||
| Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | ||||
| Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | 50 | 0 | 50 | 0 |
| Eigenkapitalinstrumente | 13 | 7 | 5 | 0 |
| Zahlungsmitteläquivalente | 1.000 | 1.000 | ||
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 814 | 814 | ||
| Eigenkapitalinstrumente | 82 | 82 | ||
| Fremdkapitalinstrumente (bewertet zum beizulegenden Zeitwert) | 12 | 12 | 0 | 0 |
| Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) | 20 | 0 | 20 | 0 |
| Insgesamt | 1.991 | 1.020 | 889 | 82 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert | ||||
| Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | ||||
| Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | 94 | 0 | 94 | 0 |
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | ||||
| Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) | 13 | 0 | 13 | 0 |
| Insgesamt | 107 | 0 | 107 | 0 |
| Mio € | 31.3.2025 | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
| Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert | ||||
| Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | ||||
| Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | 43 | 0 | 43 | 0 |
| Eigenkapitalinstrumente | 13 | 8 | 5 | 0 |
| Zahlungsmitteläquivalente | 1.623 | 1.623 | ||
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 934 | 934 | ||
| Eigenkapitalinstrumente | 87 | 87 | ||
| Fremdkapitalinstrumente (bewertet zum beizulegenden Zeitwert) | 14 | 14 | 0 | 0 |
| Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) | 26 | 0 | 26 | 0 |
| Insgesamt | 2.739 | 1.644 | 1.008 | 87 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert | ||||
| Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | ||||
| Derivate ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung | 44 | 0 | 44 | 0 |
| Beizulegender Zeitwert erfolgsneutral | ||||
| Derivate mit bilanzieller Sicherungsbeziehung (Hedge Accounting) | 36 | 0 | 36 | 0 |
| Insgesamt | 80 | 0 | 80 | 0 |
Die Bewertungshierarchie spiegelt die Bedeutung der bei der Ermittlung der beizulegenden
Zeitwerte einbezogenen Faktoren wider. In Level 1 werden die Finanzinstrumente erfasst,
deren beizulegender Zeitwert anhand von quotierten Marktpreisen auf aktiven Märkten
ermittelt wird. Beizulegende Zeitwerte in Level 2 werden aufgrund von beobachtbaren
Marktdaten ermittelt, z. B. anhand von Währungskursen. In Level 3 werden die Finanzinstrumente
erfasst, deren beizulegender Zeitwert anhand von nicht beobachtbaren Marktdaten auf
Basis anerkannter Bewertungsmodelle bewertet wird.
Im Berichtsquartal gab es keine Umgliederungen zwischen Level 1 und Level 2.
Nachfolgend ist die Entwicklung der in Level 3 erfassten Eigenkapitalinstrumente dargestellt:
| Mio € | |
| Stand am 30.9.2024 | 82 |
| Ergebnisneutrale Veränderungen | 5 |
| Stand am 31.3.2025 | 87 |
Die auf individuellen Bewertungsparametern basierenden und zum beizulegenden Zeitwert
bilanzierten Eigenkapitalinstrumente beinhalten ausschließlich die Vorzugsaktien an
der Vertical Topco I S.A., Luxembourg aus der Beteiligung an TK Elevator. Der Ermittlung
des beizulegenden Zeitwerts der Vorzugsaktien liegt ein finanzmathematisches Bewertungsmodell
(Discounted Cashflow Verfahren) zugrunde, das die auf die Vorzugsaktien vertraglich
entfallenden erwarteten zukünftigen Cashflows berücksichtigt. Der Wert der Vorzugsaktien
wird durch Diskontierung der festgelegten Verzinsung mit einem Kapitalisierungszinssatz
ermittelt, dessen Höhe sich nach der zum Abschlussstichtag am Kapitalmarkt beobachtbaren
Rendite-/Risikostruktur bemisst. Der Wert der Vorzugsaktien unterliegt demzufolge
kapitalmarktbedingten Schwankungen. Dabei wurde zum 31. März 2025 ein risikoadäquater
Diskontierungszinssatz in Höhe von 8,43 % (30. September 2024: 9,59 %) angewendet.
Der aus der Bewertung resultierende Effekt wird erfolgsneutral im Eigenkapital im
sonstigen Ergebnis innerhalb der Position "Marktbewertung Eigenkapitalinstrumente"
ausgewiesen.
Zur Ermittlung der erwarteten Kreditausfälle insbesondere zur Ermittlung der erwarteten
Ausfallraten von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat thyssenkrupp grundsätzlich
folgendes Modell angewendet: Die erwarteten Ausfallraten werden im Wesentlichen aus
externen Kreditinformationen und Ratings pro Kontrahent abgeleitet, was im Vergleich
zur Bildung von Ratingklassen eine genauere Berechnung der Ausfallwahrscheinlichkeit
ermöglicht. Hierbei werden zum einen die durch Warenkreditversicherer vergebenen Risikonummern
der Kunden und zum anderen die von Auskunfteien erteilten Bonitätsinformationen mittels
eines zentralen Zuordnungssystems in eine individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit pro
Kunde übersetzt. Diese individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit pro Kunde wird einheitlich
im thyssenkrupp Konzern verwendet. Es erfolgt eine quartalsweise Aktualisierung der
Informationen. Sind keine Ratinginformationen auf Kontrahentenebene vorhanden, erfolgt
eine Bewertung auf Basis der durchschnittlichen Ausfallwahrscheinlichkeit pro Segment
zuzüglich eines angemessenen Risikozuschlags. Für den Konzernabschluss zum 31. März
2025 wurden die aktuellen externen Kreditinformationen und Ratings verwendet.
Die Ausfälle betreffen im Wesentlichen Insolvenzfälle, die im Vorjahr nicht aus den
Rating-Informationen ableitbar waren.
Die Berichterstattung folgt dem internen Steuerungskonzept von thyssenkrupp.
Die Segmentinformationen für das 1. Halbjahr 2023 / 2024 und das 1. Halbjahr 2024
/ 2025 bzw. für das 2. Quartal 2023 / 2024 und das 2. Quartal 2024 / 2025 stellen
sich damit wie folgt dar:
| Mio € | Automotive Technology | Decarbon Technologies | Materials Services | Steel Europe | Marine Systems | Corporate Headquarters |
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | ||||||
| Außenumsätze | 3.784 | 1.821 | 5.904 | 4.756 | 966 | 0 |
| Konzerninterne Umsätze | 1 | 9 | 119 | 553 | -1 | 4 |
| Umsatzerlöse | 3.785 | 1.830 | 6.023 | 5.310 | 965 | 4 |
| EBIT | 79 | - 28 | - 9 | -132 | 44 | -103 |
| Bereinigtes EBIT | 97 | - 2 | 95 | 137 | 42 | - 96 |
| 1. Halbjahr 2024 / 2025 | ||||||
| Außenumsätze | 3.471 | 1.784 | 5.674 | 4.362 | 1.101 | 0 |
| Konzerninterne Umsätze | 0 | 7 | 105 | 455 | 0 | 3 |
| Umsatzerlöse | 3.471 | 1.791 | 5.779 | 4.817 | 1.101 | 3 |
| EBIT | 7 | 25 | 28 | 315 | 63 | -107 |
| Bereinigtes EBIT | 36 | 34 | 37 | 146 | 62 | - 99 |
| 2. Quartal 2023 / 2024 | ||||||
| Außenumsätze | 1.922 | 927 | 3.109 | 2.565 | 533 | 0 |
| Konzerninterne Umsätze | 0 | 4 | 55 | 298 | -1 | 2 |
| Umsatzerlöse | 1.922 | 931 | 3.164 | 2.864 | 532 | 2 |
| EBIT | 38 | - 3 | 4 | 11 | 26 | - 42 |
| Bereinigtes EBIT | 49 | 15 | 69 | 68 | 25 | - 40 |
| 2. Quartal 2024 / 2025 | ||||||
| Außenumsätze | 1.801 | 879 | 2.983 | 2.369 | 532 | 0 |
| Konzerninterne Umsätze | 1 | 5 | 59 | 270 | 1 | 1 |
| Umsatzerlöse | 1.802 | 884 | 3.043 | 2.639 | 533 | 1 |
| EBIT | 28 | 12 | 20 | 169 | 31 | - 55 |
| Bereinigtes EBIT | 24 | 16 | 29 | - 23 | 31 | - 57 |
| Mio € | Überleitung | Konzern |
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | ||
| Außenumsätze | 13 | 17.245 |
| Konzerninterne Umsätze | - 685 | 0 |
| Umsatzerlöse | - 671 | 17.245 |
| EBIT | - 8 | -156 |
| Bereinigtes EBIT | - 6 | 268 |
| 1. Halbjahr 2024 / 2025 | ||
| Außenumsätze | 18 | 16.410 |
| Konzerninterne Umsätze | - 570 | 0 |
| Umsatzerlöse | - 553 | 16.410 |
| EBIT | - 40 | 291 |
| Bereinigtes EBIT | - 5 | 210 |
| 2. Quartal 2023 / 2024 | ||
| Außenumsätze | 9 | 9.064 |
| Konzerninterne Umsätze | - 358 | 0 |
| Umsatzerlöse | - 349 | 9.064 |
| EBIT | - 6 | 28 |
| Bereinigtes EBIT | - 3 | 184 |
| 2. Quartal 2024 / 2025 | ||
| Außenumsätze | 14 | 8.579 |
| Konzerninterne Umsätze | - 338 | 0 |
| Umsatzerlöse | - 324 | 8.579 |
| EBIT | - 18 | 188 |
| Bereinigtes EBIT | - 2 | 19 |
Im Vergleich zum 30. September 2024 verminderte sich zum 31. März 2025 das durchschnittliche
Capital Employed bei Decarbon Technologies um 121 Mio € auf 896 Mio €, bei Steel Europe
um 415 Mio € auf 3.211 Mio € und bei Marine Systems um 879 Mio € auf 209 Mio €.
Die Spalte "Überleitung" lässt sich wie folgt unterteilen:
| Mio € | Service Units | Special Units | Konsolidierung | Überleitung |
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | ||||
| Außenumsätze | 11 | 1 | 1 | 13 |
| Konzerninterne Umsätze | 123 | 14 | - 822 | - 685 |
| Umsatzerlöse | 134 | 15 | - 821 | - 671 |
| EBIT | 12 | -18 | - 3 | - 8 |
| Bereinigtes EBIT | 12 | -15 | - 3 | - 6 |
| 1. Halbjahr 2024 / 2025 | ||||
| Außenumsätze | 10 | 3 | 5 | 18 |
| Konzerninterne Umsätze | 125 | 12 | - 708 | - 570 |
| Umsatzerlöse | 135 | 15 | - 703 | - 553 |
| EBIT | 8 | - 51 | 3 | - 40 |
| Bereinigtes EBIT | 8 | -16 | 3 | - 5 |
| 2. Quartal 2023 / 2024 | ||||
| Außenumsätze | 7 | 1 | 1 | 9 |
| Konzerninterne Umsätze | 65 | 7 | - 429 | - 358 |
| Umsatzerlöse | 72 | 8 | - 428 | - 349 |
| EBIT | 8 | -11 | - 2 | - 6 |
| Bereinigtes EBIT | 7 | - 8 | - 2 | - 3 |
| 2. Quartal 2024 / 2025 | ||||
| Außenumsätze | 6 | 1 | 7 | 14 |
| Konzerninterne Umsätze | 65 | 6 | - 409 | - 338 |
| Umsatzerlöse | 70 | 8 | - 402 | - 324 |
| EBIT | 2 | - 24 | 4 | -18 |
| Bereinigtes EBIT | 1 | - 8 | 4 | - 2 |
Das EBIT enthält in der Einheit Special Units Wertberichtigungsaufwendungen in Höhe
von 36 Mio € im 1. Halbjahr 2024 / 2025 bzw. in Höhe von 16 Mio € im 2. Quartal 2024
/ 2025 der im thyssenkrupp Konzern gemeinschaftlich genutzten Vermögenswerte (sogenannte
Corporate Assets). Diese Wertminderungsaufwendungen werden als Sondereffekt behandelt
und sind deshalb im Bereinigten EBIT nicht enthalten.
Die Beteiligung an TK Elevator setzt sich aus mehreren Finanzierungsinstrumenten zusammen,
die wie folgt bilanziert werden:
| ― |
Stammaktien (mit Stimmrechten ausgestattet) an der Vertical Topco I S.A., Luxembourg. Aufgrund des Vorliegens von maßgeblichem Einfluss werden die Stammaktien nach den Vorgaben des IAS 28 als nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligung behandelt und ausgewiesen. Die Fortschreibung der Anschaffungskosten nach der Equity-Methode ist in der Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb des Finanzergebnisses aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen enthalten. |
| ― |
Vorzugsaktien (mit Stimmrechten ausgestattet) an der Vertical Topco I S.A., Luxembourg. Die Vorzugsaktien werden als Eigenkapitalinstrument nach den Vorgaben des IAS 32 bzw. des IFRS 9 behandelt und in den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Folgebewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, wobei Änderungen des beizulegenden Zeitwerts erfolgsneutral im Eigenkapital (ohne Recycling) erfasst werden. |
| ― |
Zinslose Darlehen (Darlehensnehmer: Vertical Topco I S.A., Luxembourg). Die zinslosen Darlehen werden als Fremdkapitalinstrument nach den Vorgaben des IAS 32 bzw. des IFRS 9 behandelt und ebenfalls in den langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten, wobei die Ergebniseffekte aus der Folgebewertung in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis in den Finanzierungserträgen bzw. -aufwendungen gezeigt werden. |
Nachfolgend wird die Überleitungsrechnung der Ertragskennzahl Bereinigtes EBIT zum
Ergebnis vor Steuern gemäß der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt:
| Mio € | 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | 2. Quartal 2023 / 2024 | 2. Quartal 2024 / 2025 |
| Bereinigtes EBIT gemäß Segmentberichterstattung | 268 | 210 | 184 | 19 |
| Sondereffekte | - 424 | 81 | -155 | 170 |
| EBIT gemäß Segmentberichterstattung | -156 | 291 | 28 | 188 |
| + Nicht operatives Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | - 87 | 7 | - 47 | 73 |
| + Finanzierungserträge | 415 | 428 | 169 | 170 |
| - Finanzierungsaufwendungen | - 424 | - 440 | -161 | -162 |
| - Bestandteile der Finanzierungserträge, die nach wirtschaftlicher Abgrenzung dem EBIT zugeordnet werden | - 2 | - 2 | -1 | -1 |
| + Bestandteile der Finanzierungsaufwendungen, die nach wirtschaftlicher Abgrenzung dem EBIT zugeordnet werden | 16 | 4 | 5 | -1 |
| Ergebnis Konzern (vor Steuern) | - 239 | 288 | - 7 | 267 |
Im 1. Halbjahr 2024 / 2025 entfallen die Sondereffekte im Wesentlichen auf Erträge
aus dem Verkauf von thyssenkrupp Electrical Steel India und aus der Bewertung der
CO2-Termingeschäfte sowie auf Wertminderungsaufwendungen im Segment Steel Europe.
Darüber hinaus gab es Restrukturierungsaufwendungen in den Segmenten Automotive Technology
und Decarbon Technologies.
Im 1. Halbjahr 2023 / 2024 betrafen die Sondereffekte im Wesentlichen Wertminderungsaufwendungen
und Aufwendungen aus der Bewertung der CO2-Termingeschäfte im Segment Steel Europe,
Wertminderungsaufwendungen und Restrukturierungen im Segment Materials Services sowie
Wertminderungsaufwendungen in den Segmenten Decarbon Technologies und Automotive Technology.
Die Umsatzerlöse bzw. die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden sind nachfolgend dargestellt:
| Mio € | Automotive Technology | Decarbon Technologies | Materials Services | Steel Europe | Marine Systems | Corporate Headquarters |
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | ||||||
| Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen | 2.840 | 501 | 825 | 4.948 | 17 | 0 |
| Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren | 317 | 75 | 4.754 | 56 | 6 | 1 |
| Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen | 160 | 134 | 378 | 100 | 24 | 3 |
| Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen | 401 | 1.085 | 15 | 0 | 912 | 0 |
| Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 64 | 32 | 0 | 207 | 4 | 0 |
| Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 3.781 | 1.827 | 5.972 | 5.310 | 963 | 4 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 4 | 3 | 51 | -1 | 2 | 0 |
| Insgesamt | 3.785 | 1.830 | 6.023 | 5.310 | 965 | 4 |
| 1. Halbjahr 2024 / 2025 | ||||||
| Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen | 2.624 | 520 | 835 | 4.471 | 26 | 0 |
| Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren | 314 | 102 | 4.511 | 60 | 11 | 0 |
| Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen | 117 | 129 | 403 | 73 | 32 | 3 |
| Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen | 340 | 1.019 | 13 | 0 | 1.022 | 0 |
| Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 81 | 20 | 1 | 214 | 3 | 0 |
| Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 3.475 | 1.790 | 5.763 | 4.818 | 1.094 | 3 |
| Sonstige Umsatzerlöse | - 5 | 2 | 16 | - 1 | 8 | 0 |
| Insgesamt | 3.471 | 1.791 | 5.779 | 4.817 | 1.101 | 3 |
| 2. Quartal 2023 / 2024 | ||||||
| Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen | 1.451 | 255 | 431 | 2.680 | 9 | 0 |
| Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren | 167 | 38 | 2.527 | 33 | 5 | 0 |
| Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen | 92 | 68 | 193 | 51 | 11 | 1 |
| Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen | 180 | 549 | 6 | 0 | 503 | 0 |
| Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 30 | 18 | 0 | 104 | 2 | 0 |
| Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 1.919 | 928 | 3.158 | 2.868 | 530 | 2 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 2 | 3 | 6 | - 4 | 1 | 0 |
| Insgesamt | 1.922 | 931 | 3.164 | 2.864 | 532 | 2 |
| 2. Quartal 2024 / 2025 | ||||||
| Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen | 1.365 | 265 | 451 | 2.439 | 13 | 0 |
| Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren | 169 | 53 | 2.408 | 41 | 7 | 0 |
| Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen | 56 | 67 | 209 | 38 | 11 | 1 |
| Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen | 167 | 489 | 7 | 0 | 495 | 0 |
| Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 43 | 8 | 0 | 112 | 1 | 0 |
| Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 1.801 | 882 | 3.075 | 2.630 | 527 | 1 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 1 | 2 | - 32 | 9 | 6 | 0 |
| Insgesamt | 1.802 | 884 | 3.043 | 2.639 | 533 | 1 |
| Mio € | Überleitung | Konzern |
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | ||
| Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen | - 526 | 8.605 |
| Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren | - 55 | 5.154 |
| Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen | - 70 | 728 |
| Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen | - 7 | 2.407 |
| Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | - 6 | 299 |
| Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | - 664 | 17.193 |
| Sonstige Umsatzerlöse | - 7 | 52 |
| Insgesamt | - 671 | 17.245 |
| 1. Halbjahr 2024 / 2025 | ||
| Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen | - 439 | 8.037 |
| Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren | - 34 | 4.965 |
| Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen | - 69 | 688 |
| Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen | - 13 | 2.380 |
| Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | - 5 | 313 |
| Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | - 560 | 16.382 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 7 | 27 |
| Insgesamt | - 553 | 16.410 |
| 2. Quartal 2023 / 2024 | ||
| Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen | - 292 | 4.534 |
| Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren | - 28 | 2.741 |
| Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen | - 34 | 383 |
| Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen | - 2 | 1.236 |
| Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | - 4 | 151 |
| Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | - 361 | 9.044 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 12 | 20 |
| Insgesamt | - 349 | 9.064 |
| 2. Quartal 2024 / 2025 | ||
| Umsatzerlöse aus Verkauf von fertigen Erzeugnissen | - 246 | 4.287 |
| Umsatzerlöse aus Verkauf von Handelswaren | - 17 | 2.662 |
| Umsatzerlöse aus Erbringung von Dienstleistungen | - 34 | 349 |
| Umsatzerlöse aus Fertigungsaufträgen | - 3 | 1.156 |
| Übrige Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | - 2 | 161 |
| Zwischensumme Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | - 302 | 8.614 |
| Sonstige Umsatzerlöse | - 22 | - 36 |
| Insgesamt | - 324 | 8.579 |
| Mio € | Automotive Technology | Decarbon Technologies | Materials Services | Steel Europe | Marine Systems | Corporate Headquarters |
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | ||||||
| Automobilindustrie | 3.371 | 19 | 974 | 1.588 | 0 | 1 |
| Handel | 172 | 10 | 986 | 1.174 | 2 | 1 |
| Maschinen- und Anlagenbau | 189 | 568 | 475 | 115 | 0 | 0 |
| Stahl- und stahlnahe Verarbeitung | 3 | 29 | 910 | 1.121 | 0 | 0 |
| Übrige verarbeitende Industrie | 1 | 1.066 | 1.349 | 262 | 3 | 0 |
| Bauwirtschaft | 0 | 12 | 284 | 24 | 0 | 0 |
| Öffentliche Hand - Verteidigung1) | 0 | 7 | 5 | 0 | 946 | 0 |
| Verpackungsindustrie | 0 | 4 | 65 | 707 | 0 | 0 |
| Energie und Versorgung | 0 | 4 | 81 | 263 | 0 | 0 |
| Übrige Kundengruppen1) | 46 | 109 | 842 | 56 | 12 | 0 |
| Insgesamt | 3.781 | 1.827 | 5.972 | 5.310 | 963 | 4 |
| 1. Halbjahr 2024 / 2025 | ||||||
| Automobilindustrie | 3.148 | 12 | 889 | 1.325 | 0 | 1 |
| Handel | 175 | 3 | 938 | 996 | 2 | 1 |
| Maschinen- und Anlagenbau | 121 | 453 | 460 | 99 | 0 | 0 |
| Stahl- und stahlnahe Verarbeitung | 2 | 21 | 905 | 990 | 0 | 0 |
| Übrige verarbeitende Industrie | 1 | 1.093 | 1.304 | 295 | 5 | 0 |
| Bauwirtschaft | 0 | 9 | 275 | 13 | 0 | 0 |
| Öffentliche Hand - Verteidigung | 0 | 3 | 6 | 0 | 1.071 | 0 |
| Verpackungsindustrie | 0 | 1 | 67 | 725 | 0 | 0 |
| Energie und Versorgung | 0 | 2 | 92 | 310 | 0 | 0 |
| Übrige Kundengruppen | 29 | 191 | 828 | 65 | 16 | 0 |
| Insgesamt | 3.475 | 1.790 | 5.763 | 4.818 | 1.094 | 3 |
| 2. Quartal 2023 / 2024 | ||||||
| Automobilindustrie | 1.724 | 11 | 507 | 843 | 0 | 1 |
| Handel | 84 | 5 | 498 | 664 | 0 | 1 |
| Maschinen- und Anlagenbau | 88 | 297 | 249 | 58 | 0 | 0 |
| Stahl- und stahlnahe Verarbeitung | 1 | 13 | 486 | 643 | 0 | 0 |
| Bauwirtschaft | 0 | 6 | 147 | 14 | 0 | 0 |
| Öffentliche Hand - Verteidigung1) | 0 | 4 | 3 | 0 | 520 | 0 |
| Verpackungsindustrie | 0 | 1 | 37 | 355 | 0 | 0 |
| Energie und Versorgung | 0 | 0 | 49 | 122 | 0 | 0 |
| Übrige Kundengruppen1) | 23 | 44 | 452 | 31 | 7 | 0 |
| Insgesamt | 1.919 | 928 | 3.158 | 2.868 | 530 | 2 |
| 2. Quartal 2024 / 2025 | ||||||
| Automobilindustrie | 1.634 | 7 | 480 | 686 | 0 | 0 |
| Handel | 90 | 1 | 471 | 652 | 2 | 1 |
| Maschinen- und Anlagenbau | 60 | 222 | 250 | 49 | 0 | 0 |
| Stahl- und stahlnahe Verarbeitung | 1 | 8 | 471 | 458 | 0 | 0 |
| Bauwirtschaft | 0 | 5 | 144 | 8 | 0 | 0 |
| Öffentliche Hand - Verteidigung | 0 | 2 | 3 | 0 | 515 | 0 |
| Verpackungsindustrie | 0 | 0 | 32 | 384 | 0 | 0 |
| Energie und Versorgung | 0 | 1 | 47 | 162 | 0 | 0 |
| Übrige Kundengruppen | 15 | 89 | 456 | 33 | 7 | 0 |
| Insgesamt | 1.801 | 882 | 3.075 | 2.630 | 527 | 1 |
| Mio € | Überleitung | Konzern |
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | ||
| Automobilindustrie | -10 | 5.943 |
| Handel | - 402 | 1.943 |
| Maschinen- und Anlagenbau | -1 | 1.346 |
| Stahl- und stahlnahe Verarbeitung | - 201 | 1.862 |
| Übrige verarbeitende Industrie | - 58 | 2.625 |
| Bauwirtschaft | 0 | 319 |
| Öffentliche Hand - Verteidigung1) | 0 | 958 |
| Verpackungsindustrie | - 2 | 774 |
| Energie und Versorgung | 0 | 347 |
| Übrige Kundengruppen1) | 10 | 1.075 |
| Insgesamt | - 664 | 17.193 |
| 1. Halbjahr 2024 / 2025 | ||
| Automobilindustrie | - 14 | 5.361 |
| Handel | - 281 | 1.834 |
| Maschinen- und Anlagenbau | -1 | 1.132 |
| Stahl- und stahlnahe Verarbeitung | - 192 | 1.726 |
| Übrige verarbeitende Industrie | - 85 | 2.613 |
| Bauwirtschaft | - 2 | 296 |
| Öffentliche Hand - Verteidigung | 11 | 1.091 |
| Verpackungsindustrie | -1 | 791 |
| Energie und Versorgung | 0 | 404 |
| Übrige Kundengruppen | 6 | 1.134 |
| Insgesamt | - 560 | 16.382 |
| 2. Quartal 2023 / 2024 | ||
| Automobilindustrie | - 6 | 3.080 |
| Handel | - 210 | 1.041 |
| Maschinen- und Anlagenbau | - 2 | 690 |
| Stahl- und stahlnahe Verarbeitung | -109 | 1.034 |
| Bauwirtschaft | -1 | 166 |
| Öffentliche Hand - Verteidigung1) | 2 | 529 |
| Verpackungsindustrie | -1 | 392 |
| Energie und Versorgung | 0 | 171 |
| Übrige Kundengruppen1) | 4 | 560 |
| Insgesamt | - 361 | 9.044 |
| 2. Quartal 2024 / 2025 | ||
| Automobilindustrie | 9 | 2.815 |
| Handel | - 226 | 992 |
| Maschinen- und Anlagenbau | 0 | 581 |
| Stahl- und stahlnahe Verarbeitung | - 18 | 920 |
| Bauwirtschaft | - 2 | 155 |
| Öffentliche Hand - Verteidigung | 15 | 536 |
| Verpackungsindustrie | 3 | 419 |
| Energie und Versorgung | 1 | 211 |
| Übrige Kundengruppen | 1 | 601 |
| Insgesamt | - 302 | 8.614 |
1)
Der Ausweis wurde angepasst w/Aufsplittung der Kundengruppen.
| Mio € | Automotive Technology | Decarbon Technologies | Materials Services | Steel Europe | Marine Systems | Corporate Headquarters |
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | ||||||
| Deutschsprachiger Raum1) | 996 | 225 | 2.004 | 2.867 | 318 | 1 |
| Westeuropa | 557 | 245 | 900 | 1.213 | 244 | 0 |
| Zentral- und Osteuropa | 302 | 47 | 789 | 452 | 2 | 0 |
| Gemeinschaft unabhängiger Staaten | 3 | 3 | 5 | 5 | 14 | 0 |
| Nordamerika | 1.131 | 182 | 1.906 | 457 | 4 | 2 |
| Südamerika | 187 | 93 | 30 | 55 | 179 | 0 |
| Asien / Pazifik | 40 | 81 | 162 | 11 | 83 | 0 |
| Großraum China | 519 | 265 | 55 | 25 | 0 | 0 |
| Indien | 22 | 281 | 72 | 55 | 19 | 0 |
| Naher Osten & Afrika | 26 | 405 | 51 | 170 | 99 | 0 |
| Insgesamt | 3.781 | 1.827 | 5.972 | 5.310 | 963 | 4 |
| 1. Halbjahr 2024 / 2025 | ||||||
| Deutschsprachiger Raum1) | 981 | 252 | 1.789 | 2.515 | 315 | 0 |
| Westeuropa | 486 | 268 | 829 | 1.007 | 323 | 0 |
| Zentral- und Osteuropa | 298 | 36 | 723 | 453 | 1 | 0 |
| Gemeinschaft unabhängiger Staaten | 2 | 1 | 10 | 5 | 10 | 0 |
| Nordamerika | 1.012 | 218 | 1.986 | 542 | 4 | 2 |
| Südamerika | 189 | 70 | 17 | 37 | 192 | 0 |
| Asien / Pazifik | 40 | 67 | 225 | 10 | 55 | 0 |
| Großraum China | 427 | 270 | 83 | 22 | 2 | 0 |
| Indien | 22 | 121 | 53 | 80 | 27 | 0 |
| Naher Osten & Afrika | 17 | 487 | 48 | 147 | 166 | 0 |
| Insgesamt | 3.475 | 1.790 | 5.763 | 4.818 | 1.094 | 3 |
| Mio € | Überleitung | Konzern |
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | ||
| Deutschsprachiger Raum1) | - 524 | 5.888 |
| Westeuropa | - 78 | 3.081 |
| Zentral- und Osteuropa | - 35 | 1.555 |
| Gemeinschaft unabhängiger Staaten | 0 | 30 |
| Nordamerika | - 27 | 3.654 |
| Südamerika | -1 | 544 |
| Asien / Pazifik | 1 | 377 |
| Großraum China | 2 | 866 |
| Indien | 0 | 448 |
| Naher Osten & Afrika | 0 | 750 |
| Insgesamt | - 664 | 17.193 |
| 1. Halbjahr 2024 / 2025 | ||
| Deutschsprachiger Raum1) | - 424 | 5.428 |
| Westeuropa | - 55 | 2.858 |
| Zentral- und Osteuropa | - 34 | 1.476 |
| Gemeinschaft unabhängiger Staaten | 0 | 28 |
| Nordamerika | - 44 | 3.720 |
| Südamerika | 0 | 506 |
| Asien / Pazifik | 0 | 397 |
| Großraum China | 1 | 804 |
| Indien | 0 | 302 |
| Naher Osten & Afrika | - 3 | 862 |
| Insgesamt | - 560 | 16.382 |
| Mio € | Automotive Technology | Decarbon Technologies | Materials Services | Steel Europe | Marine Systems | Corporate Headquarters |
| 2. Quartal 2023 / 2024 | ||||||
| Deutschsprachiger Raum1) | 501 | 132 | 1.072 | 1.593 | 173 | 0 |
| Westeuropa | 285 | 110 | 471 | 615 | 138 | 0 |
| Zentral- und Osteuropa | 159 | 33 | 419 | 251 | 2 | 0 |
| Gemeinschaft unabhängiger Staaten | 2 | 0 | 3 | 3 | 14 | 0 |
| Nordamerika | 585 | 93 | 1.001 | 241 | 1 | 1 |
| Südamerika | 100 | 47 | 7 | 25 | 95 | 0 |
| Asien / Pazifik | 25 | 43 | 86 | 4 | 37 | 0 |
| Großraum China | 246 | 150 | 32 | 14 | 0 | 0 |
| Indien | 10 | 134 | 32 | 28 | 14 | 0 |
| Naher Osten & Afrika | 8 | 185 | 35 | 93 | 56 | 0 |
| Insgesamt | 1.919 | 928 | 3.158 | 2.868 | 530 | 2 |
| 2. Quartal 2024 / 2025 | ||||||
| Deutschsprachiger Raum1) | 517 | 136 | 948 | 1.410 | 160 | 0 |
| Westeuropa | 253 | 108 | 447 | 550 | 163 | 0 |
| Zentral- und Osteuropa | 159 | 17 | 388 | 237 | 0 | 0 |
| Gemeinschaft unabhängiger Staaten | 1 | 0 | 4 | 2 | 6 | 0 |
| Nordamerika | 540 | 116 | 1.067 | 287 | 2 | 1 |
| Südamerika | 101 | 27 | 10 | 18 | 88 | 0 |
| Asien / Pazifik | 19 | 36 | 116 | 4 | 26 | 0 |
| Großraum China | 194 | 138 | 38 | 11 | 0 | 0 |
| Indien | 10 | 65 | 32 | 40 | 10 | 0 |
| Naher Osten & Afrika | 8 | 239 | 26 | 72 | 71 | 0 |
| Insgesamt | 1.801 | 882 | 3.075 | 2.630 | 527 | 1 |
| Mio € | Überleitung | Konzern |
| 2. Quartal 2023 / 2024 | ||
| Deutschsprachiger Raum1) | - 282 | 3.191 |
| Westeuropa | - 39 | 1.580 |
| Zentral- und Osteuropa | - 20 | 844 |
| Gemeinschaft unabhängiger Staaten | 0 | 21 |
| Nordamerika | - 22 | 1.901 |
| Südamerika | 0 | 273 |
| Asien / Pazifik | 0 | 195 |
| Großraum China | 3 | 444 |
| Indien | 0 | 218 |
| Naher Osten & Afrika | 0 | 377 |
| Insgesamt | - 361 | 9.044 |
| 2. Quartal 2024 / 2025 | ||
| Deutschsprachiger Raum1) | - 247 | 2.925 |
| Westeuropa | - 17 | 1.504 |
| Zentral- und Osteuropa | - 20 | 781 |
| Gemeinschaft unabhängiger Staaten | 0 | 14 |
| Nordamerika | - 28 | 1.985 |
| Südamerika | 2 | 247 |
| Asien / Pazifik | 0 | 200 |
| Großraum China | 4 | 385 |
| Indien | 1 | 157 |
| Naher Osten & Afrika | 4 | 419 |
| Insgesamt | - 302 | 8.614 |
1)
Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein
Von den Umsatzerlösen aus Verträgen mit Kunden resultieren im 1. Halbjahr 2024 / 2025
3.269 Mio € (Vorjahr: 3.467 Mio €) bzw. im 2. Quartal 2024 / 2025 1.167 Mio € (Vorjahr:
1.203 Mio €) aus langfristigen Verträgen und im 1. Halbjahr 2024 / 2025 13.113 Mio
€ (Vorjahr: 13.726 Mio €) bzw. im 2. Quartal 2024 / 2025 7.447 Mio € (Vorjahr: 7.841
Mio €) aus kurzfristigen Verträgen bzw. im 1. Halbjahr 2024 / 2025 3.697 Mio € (Vorjahr:
3.095 Mio €) bzw. im 2. Quartal 2024 / 2025 1.462 Mio € (Vorjahr: 1.500 Mio €) aus
zeitraumbezogen erfassten Umsatzerlösen und im 1. Halbjahr 2024 / 2025 12.686 Mio
€ (Vorjahr: 14.098 Mio €) bzw. im 2. Quartal 2024 / 2025 7.152 Mio € (Vorjahr: 7.544
Mio €) aus zeitpunktbezogen erfassten Umsatzerlösen.
Die sonstigen Erträge enthalten Erträge aus Strompreiskompensationen, Versicherungserstattungen
sowie weitere Erträge aus Zulagen und Zuschüssen.
Das Finanzergebnis enthält in der Zeile "Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten
Beteiligungen" im 1. Halbjahr 2024 / 2025 Erträge in Höhe von 7 Mio € (Vorjahr: 87
Mio € Aufwendungen) bzw. im 2. Quartal 2024 / 2025 Erträge in Höhe von 73 Mio € (Vorjahr:
47 Mio € Aufwendungen) aus den Stammaktien an der Vertical Topco I S.A., Luxembourg,
die Bestandteil der Elevator-Beteiligung sind (vgl. Anhang-Nr. 09). Darin enthalten
ist ein Ertrag in Höhe von 105 Mio € aus der Rücknahme früherer Wertminderungsaufwendungen
für die Stammaktien, der im 2. Quartal 2024 / 2025 aufgrund einer aktualisierten Bewertung
der Elevator-Beteiligung als Zuschreibung erfasst wurde.
Das Ergebnis je Aktie ("basic earnings per share") berechnet sich wie folgt:
| 1. Halbjahr 2023 / 2024 | 1. Halbjahr 2024 / 2025 | 2. Quartal 2023 / 2024 | ||||
| Gesamtbetrag in Mio € | Ergebnis je Aktie in € | Gesamtbetrag in Mio € | Ergebnis je Aktie in € | Gesamtbetrag in Mio € | Ergebnis je Aktie in € | |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) (Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG) | - 392 | - 0,63 | 104 | 0,17 | - 78 | - 0,13 |
| Gewichteter Durchschnitt der Aktien (in Stück) | 622.531.741 | 622.531.741 | 622.531.741 | |||
| 2. Quartal 2024 / 2025 | ||
| Gesamtbetrag in Mio € | Ergebnis je Aktie in € | |
| Periodenüberschuss/(-fehlbetrag) (Anteil der Aktionäre der thyssenkrupp AG) | 155 | 0,25 |
| Gewichteter Durchschnitt der Aktien (in Stück) | 622.531.741 | |
In den dargestellten Berichtsperioden gab es keine Verwässerungseffekte.
Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelfonds lässt sich wie folgt
aus der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente" herleiten.
| Mio € | 31.3.2024 | 30.9.2024 | 31.3.2025 |
| Zahlungsmittel | 2.354 | 2.451 | 1.810 |
| davon verfügungsbeschränkt | 6 | ||
| Zahlungsmitteläquivalente | 2.513 | 3.416 | 3.017 |
| davon verfügungsbeschränkt | 0 | 0 | 840 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente gemäß Bilanz | 4.867 | 5.867 | 4.828 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der Veräußerungsgruppen | 93 | 4 | 0 |
| Zahlungsmittelfonds gemäß Kapitalflussrechnung | 4.960 | 5.871 | 4.828 |
Per 31. März 2025 stammen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von
69 Mio € (31. März 2024: 78 Mio €; 30. September 2024: 131 Mio €) von der Joint Operation
HKM.
Die verfügungsbeschränkten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 31. März
2025 betreffen das Segment Marine Systems und resultieren aus Kundenanzahlungen im
Rahmen einer Auftragserweiterung über vier U-Boote des laufenden deutsch-norwegischen
212CD Programms.
Anfang April 2025 hat die thyssenkrupp Steel Europe AG den Liefervertrag mit HKM gekündigt.
Damit läuft die Abnahmeverpflichtung von rund 2,5 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr
durch thyssenkrupp Steel Europe zum 31. Dezember 2032 aus. Die Kündigung des Liefervertrags
hat zunächst keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns.
Ende April 2025 hat die Geschäftsführung der Business Unit Federn und Stabilisatoren
des Segments Automotive Technology den sukzessiven Rückbau des Produktionsstandorts
Hagen beschlossen. Hieraus werden in den nächsten Jahren Schließungskosten im hohen
zweistelligen Millionenbereich erwartet.
Am 7. Mai 2025 wurde eine Grundsatzvereinbarung zwischen der IG Metall und thyssenkrupp
Steel Europe zur Umsetzung des industriellen Konzepts abgeschlossen, in dessen Rahmen
die Produktionskapazität marktbedingt auf ein Versandniveau von 8,7 bis 9 Millionen
Tonnen abgesenkt werden soll. Anschließende Verhandlungen zum Tarifvertrag sollen
bis zum Sommer 2025 abgeschlossen sein.
Essen, den 13. Mai 2025
thyssenkrupp AG
Der Vorstand
| López | Dinstuhl | Hamann | Henne | von Rath | Schulte |
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der thyssenkrupp AG, Duisburg und Essen, für den Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis
31. März 2025, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind,
einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses
nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie
er in der EU anzuwenden ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und der Konzernzwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht
beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft
und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung
erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben,
können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung",
wie er in der EU anzuwenden ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Düsseldorf, den 14. Mai 2025
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Marc Ufer | Dr. Markus Zeimes |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind.
Essen, den 13. Mai 2025
thyssenkrupp AG
Der Vorstand
| López | Dinstuhl | Hamann | Henne | von Rath | Schulte |
Für Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner zur Verfügung:
Telefon: (0201) 844-536043
Telefax: (0201) 844-536041
E-Mail: press@thyssenkrupp.com
E-Mail: ir@thyssenkrupp.com
Telefon: (0201) 844-536464
Telefax: (0201) 8456-531000
Telefon: (0201) 844-536367
Telefax: (0201) 8456-531000
thyssenkrupp AG
thyssenkrupp Allee 1, 45143 Essen
Postfach, 45063 Essen
Telefon: (0201) 844-0
Telefax: (0201) 844-536000
E-Mail: info@thyssenkrupp.com
www.thyssenkrupp.com
14. August 2025
Zwischenbericht 9 Monate 2024 / 2025 (Oktober bis Juni)
9. Dezember 2025
Geschäftsbericht 2024 / 2025 (Oktober bis September)
30. Januar 2026
Ordentliche Hauptversammlung
12. Februar 2026
Zwischenbericht 1. Quartal 2025 / 2026 (Oktober bis Dezember)
13. Mai 2026
Zwischenbericht 1. Halbjahr 2025 / 2026 (Oktober bis März)
Dieser Zwischenbericht ist am 15. Mai 2025 erschienen.
Inhouse produziert mit firesys.
Dieser Finanzbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen
des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen sind mit Unsicherheiten
verbunden, da sie von thyssenkrupp nicht beeinflusst oder kontrolliert werden können,
wie beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen,
das Verhalten der übrigen Marktteilnehmer, die erfolgreiche Integration von Neuerwerben
und Realisierung der erwarteten Synergieeffekte sowie Maßnahmen staatlicher Stellen.
Daher können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesem Finanzbericht
explizit genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Die in diesem
Finanzbericht enthaltenen zukunftsbezogene Aussagen werden nicht an Ereignisse oder
Entwicklungen angepasst, die nach dem Datum dieses Berichts eintreten.
Bei Prozentangaben und Zahlen in diesem Bericht können Rundungsdifferenzen auftreten.
Die Vorzeichenangabe der Veränderungsraten richtet sich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten:
Verbesserungen werden mit Plus (+) bezeichnet, Verschlechterungen mit Minus (-). Bei
sehr hohen positiven bzw. negativen Veränderungsraten (≥ 100 % bzw. ≤ -100 %) wird
die Veränderungsrichtung durch ++ bzw. - angezeigt.
Dieser Finanzbericht ist von der Gesellschaft aufgrund gesetzlicher Offenlegungspflichten
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