![]() TUI AGHannover und BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2015JAHRESABSCHLUSS TUI AG 2014/15Der Jahresabschluss und der Lagebericht der TUI AG für das Geschäftsjahr 2014 / 15 werden im elektronischen Bundesanzeiger bekanntgegeben. Der Lagebericht der TUI AG ist mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst und im TUI Geschäftsbericht 2014 / 15 veröffentlicht. JahresabschlussBILANZ ZUM 30.9.2015DER TUI AGAktiva scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1.10.2014 BIS ZUM 30.9.2015 (VORJAHR 1.10.2013 BIS 30.9.2014)scroll
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS DER TUI AG VOM 1.10.2014 BIS ZUM 30.9.2015scroll
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AnhangBilanzierung und BewertungAnhang der TUI AG für das Geschäftsjahr 2014 / 15Die TUI AG, Berlin und Hannover, ist zum 30. September 2015 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung der TUI AG sind einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung zusammengefasst; diese Posten werden mit den erforderlichen Erläuterungen im Anhang gesondert ausgewiesen. Das Geschäftsjahr der TUI AG umfasst den Zeitraum vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 30. September des Folgejahres. Bilanzierung und BewertungDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Gliederung des Vorjahres sind im Geschäftsjahr unverändert beibehalten worden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren und von bis zu zehn Jahren für Markenrechte abgeschrieben. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Für Zugänge seit dem Geschäftsjahr 2009 / 10 kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 150 € bis 1.000 € wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a estG gebildet. Dieser wird über fünf Jahre abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen orientieren sich an wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Ist den Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen, werden in Höhe der Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie die übrigen Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Dem Wertaufholungsgebot wird durch Zuschreibungen Rechnung getragen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktwert am Bilanzstichtag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Unverzinsliche langfristige Forderungen werden mit ihrem Barwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Kursgesicherte Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung des jeweiligen Sicherungskurses angesetzt. Kurzfristige ungesicherte Währungspositionen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bilanziert. Langfristige ungesicherte Währungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag umgerechnet, soweit nicht bei Forderungen ein niedrigerer Stichtagskurs bzw. bei Verbindlichkeiten ein höherer Stichtagskurs zur Anwendung kommt. Soweit Verpflichtungen aus Altersversorgung oder Altersteilzeitguthaben durch insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherungen oder Fondsanlagen gedeckt und somit dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind, werden die beizulegenden Zeitwerte des Deckungsvermögens mit den dazugehörenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen ausgewiesen. Die Anlagen bei Rückdeckungsversicherungen werden in Höhe des beizulegenden Zeitwertes, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, bewertet. Das Grundkapital wird zum Nennwert angesetzt. Die im Geschäftsjahr durchgeführte Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage wird mit dem Nennwert der ausgegebenen Aktien bewertet. Der ausgewiesene Sonderposten mit Rücklageanteil basiert auf der in früheren Geschäftsjahren vor Umstellung auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) genutzten Möglichkeit, Buchgewinne zu übertragen, und enthält damit Unterschiedsbeträge zwischen steuer- und handelsrechtlichen Abschreibungen gemäß § 6b EStG. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet und mit einem Zinssatz von 4,06 % (Vorjahr 4,70 %) abgezinst. Im Vorjahr wurde hierzu der von der Deutschen Bundesbank im Monat August veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre verwendet, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinssituation wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr von AON Hewitt ein für September prognostizierter Zinssatz zugrunde gelegt, der sich bis auf 0,01 %-Punkte mit dem im September veröffentlichen Zinssatz deckt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % (Vorjahr 2,5 %) und Rentensteigerungen von 5,25 % alle drei Jahre (Vorjahr 6,0 %) zugrunde gelegt sowie eine alters- und geschlechtsspezifische Fluktuation in Höhe von 0,0 % - 8,0 % p.a. (Vorjahr 0,0 % - 8,0 %) unterstellt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung zu erwartender Kosten- und Preissteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Ermittlung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt mit einem Rechnungszinsfuß von 4,06 % p.a. (Vorjahr 4,70 %), einer alters- und geschlechtsspezifischen Fluktuationsrate von 0,0 % bis 8,0 % p.a. (Vorjahr 0,0 % bis 8,0 %) sowie einer jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,5 % (Vorjahr 2,5 %). Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellung erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,53 % p.a. (Vorjahr 3,28 %) und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen sowie einer jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,5 % (Vorjahr 2,5 %). Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene sowie zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Ermittlung der latenten Steuern bei der TUI AG umfasst auch die Steuerabgrenzungen der ertragsteuerlichen Organtöchter. Der für die Bewertung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz beträgt 31,0 % (Vorjahr 31,5 %) und bezieht sich auf die Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Für den sich insgesamt ergebenden Aktivüberhang der latenten Steuern wird von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Für negative beizulegende Werte derivativer Finanzinstrumente werden Rückstellungen gebildet, sofern diesen keine gleichartigen Geschäfte mit positiven Marktwerten sowie mit entsprechenden Betrags- und Fristenkongruenzen gegenüberstehen. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte für optionale derivative Finanzinstrumente basiert auf dem Modell von "Black &Scholes". Für Festpreisgeschäfte erfolgt die Bewertung auf Basis ihrer diskontierten Cashflows. Zur Derivatebewertung werden laufzeitadäquate Zins-, Preis- und Volatilitätskurven zum Bilanzstichtag herangezogen. Die Bewertung der Finanzinstrumente erfolgt systemgestützt mittels anerkannter IT-Systeme; zur Qualitätssicherung werden für konzernextern abgeschlossene Geschäfte die ermittelten Werte zum Stichtag mit von externen Kontrahenten bereitgestellten Werten abgeglichen und abgestimmt. Es handelt sich bei den eingesetzten derivativen Finanzinstrumenten ausschließlich um Festpreis- oder optionale Over-The-Counter-(OTC-)Geschäfte, für die kein Börsenpreis zu ermitteln ist. Die derivativen Treibstoff-Sicherungsgeschäfte werden per Barausgleich, als Differenz zwischen Markt- und Sicherungspreis, erfüllt. Eine physische Lieferung findet nicht statt. Zur bilanziellen Darstellung der derivativen Treibstoffpreissicherungen wird eine Bewertungseinheit gebildet; die Abbildung erfolgt auf Basis der Einfrierungsmethode. Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. FINANZANLAGENDie Finanzanlagen sind im Geschäftsjahr insgesamt um 1.482,4 Mio. € angestiegen. Die Zugänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen betreffen insbesondere den Erwerb der Leibniz-Service GmbH von der TUI Travel Limited (vormals TUI Travel PLC) in Höhe von 1.264,8 Mio. € sowie den Zusammenschluss von TUI AG und TUI Travel PLC (681,1 Mio. €). Dieser Zusammenschluss erfolgte durch den Erwerb der ausstehenden Minderheiten an der TUI Travel PLC durch die TUI AG. Dabei erhielten die Anteilseigner an der TUI Travel PLC mit Ausnahme der TUI AG für jede Aktie der TUI Travel PLC 0,399 neue Aktien der TUI AG. Die Abgänge bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen resultieren aus dem Verkauf von Beteiligungen (141,7 Mio. €) sowie einer Kapitalherabsetzung von 100 Mio. €. Weiterhin wurden im Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von insgesamt 24,6 Mio. € vorgenommen. Der Rückgang der übrigen Finanzanlagen betrifft insbesondere die Rückzahlung der Wandelanleihe der ehemaligen TUI Travel PLC in Höhe von 232,5 Mio. €. (2) VorräteDie Vorräte beinhalten im Wesentlichen Heizbrennstoffe. (3) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeFORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDEscroll
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zum jeweiligen Bilanzstichtag in geringem Umfang Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bilanziert. Im Zuge des Zusammenschlusses zwischen TUI AG und TUI Travel PLC hat TUI AG die konzerninterne Finanzierungsfunktion für die TUI Travel-Konzerngesellschaften übernommen. Hierdurch haben sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, insbesondere gegenüber der First Choice Holidays Finance Ltd., erhöht. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Dividenden. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus Dividendenausschüttungen. Anlagen bei Rückdeckungsversicherungen, die der Sicherung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen und zugriffsfrei an den Begünstigten verpfändet sind, werden in Höhe von 57,0 Mio. € (Vorjahr 57,7 Mio. €) mit den ihnen zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Anstieg der Sonstigen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen aus gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenen Steuererstattungsansprüchen. Weiterhin wird in den Sonstigen Vermögensgegenständen eine Kaufpreisforderung aus dem Verkauf von Hotelbeteiligungen in Höhe von 17,9 Mio. € ausgewiesen. Gegenläufig wirken sich die Rückzahlung einer Forderung sowie gesunkene Forderungen aus Zinsansprüchen aus. (4) Wertpapiere des UmlaufvermögensAufgrund des erfolgreichen Vollzugs des Zusammenschlusses der TUI AG mit der TUI Travel PLC im Geschäftsjahr 2014 / 15 ist der im Vorjahr in den Wertpapieren des Umlaufvermögens ausgewiesene von einem Treuhänder für die TUI AG gehaltene Geldmarktfonds zur freien Verfügung an die TUI AG übertragen und ausgezahlt worden. (5) Kassenbestand und Guthaben bei KreditinstitutenDer Posten entfällt nahezu ausschließlich auf Guthaben bei Kreditinstituten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich das Guthaben bei Kreditinstituten um 463,5 Mio. € erhöht. Insbesondere die Auszahlung des im Vorjahr in den Wertpapieren des Umlaufvermögens ausgewiesenen Geldmarktfonds hat zu einem Anstieg des Guthabens bei Kreditinstituten geführt. Größtenteils ist das Geld als Festgeldguthaben bei Kreditinstituten angelegt. (6) RechnungsabgrenzungspostenRECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTENscroll
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten setzen sich im Wesentlichen aus im Voraus gezahlten Versicherungsprämien für den Zeitraum 2016 - 2026 zusammen. (7) Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der TUI AG besteht aus nennwertlosen Stückaktien, die jeweils im gleichen Umfang am Grundkapital beteiligt sind. Der auf die einzelne Aktie entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals beträgt rund 2,56 €. Bei den Aktien handelt es sich seit der Umstellung im Juli 2005 um Namensaktien, deren Inhaber namentlich im Aktienregister geführt werden. Das gezeichnete Kapital der TUI AG ist in den Handelsregistern der Amtsgerichte Berlin-Charlottenburg und Hannover eingetragen. Es stieg im Geschäftsjahr infolge der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss der TUI AG mit der TUI Travel PLC um 242.764.546 Aktien. Weiterhin wurden 133.340 Aktien durch Ausgabe von Belegschaftsaktien begeben. Aufgrund von Wandlungen aus den Wandelanleihen 2009 / 2014 und 2011 / 2016 der TUI AG sowie aus Wandlungen einer von der TUI Travel PLC emittierten Wandelanleihe, die aufgrund des Zusammenschlusses zur Wandlung in TUI AG Aktien führte, entstanden 57.144.188 Aktien. Zum Ende des Geschäftsjahres setzt sich das gezeichnete Kapital damit aus 586.603.217 Aktien zusammen. Es stieg um 767,0 Mio. € auf 1.499,6 Mio. €. Am 30. September 2015 wurden 2.745.990 Aktien der TUI AG von einem Employee Benefit Trust der TUI Travel Limited gehalten. Die Hauptversammlung vom 10. Februar 2015 hat den Vorstand der TUI AG ermächtigt, eigene Aktien bis zu 5 % des Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 9. August 2016. Von der Möglichkeit, eigene Aktien zu erwerben, wurde bisher kein Gebrauch gemacht. BEDINGTES KAPITALAuf den Hauptversammlungen am 7. Mai 2008 sowie am 13. Mai 2009 wurden bedingte Kapitalien in Höhe von jeweils 100 Mio. € geschaffen und die Gesellschaft zur Ausgabe von Schuldverschreibungen ermächtigt. Beide bedingten Kapitalien haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Wandlung bzw. Rückzahlung der 2009 bzw. 2011 begebenen Wandelanleihen erledigt. Unter Verwendung des bedingten Kapitals vom 13. Mai 2009 hatte die TUI AG am 17. November 2009 eine unbesicherte, nicht nachrangige Wandelanleihe über 217,8 Mio. € mit einer Laufzeit bis zum 17. November 2014 begeben. Die Stückelung der Anleihe erfolgte zu einem Nennbetrag von je 56,30 €. Der Wandlungspreis betrug zuletzt aufgrund der am 13. Februar 2014 gezahlten Bardividende aktuell 5,5645 € je Stückaktie. Bis zum Ablauf der Wandlungsfrist wurden 3.425.345 Schuldverschreibungen in 38.697.895 neue Aktien der TUI AG gewandelt (davon im abgelaufenen Geschäftsjahr 4.143.061 Stück). Ein verbleibendes Nominalvolumen von 2,4 Mio. € wurde zur Endfälligkeit am 17. November 2014 zurückbezahlt. Unter Verwendung des bedingten Kapitals vom 7. Mai 2008 hatte die TUI AG am 24. März 2011 eine weitere unbesicherte, nicht nachrangige Wandelanleihe über 339,0 Mio. € mit einer Laufzeit bis zum 24. März 2016 begeben. Die Stückelung der Anleihe erfolgte zu einem Nennbetrag von je 59,26 €. Der Wandlungspreis beträgt aufgrund der am 11. Februar 2015 gezahlten Bardividende zuletzt 11,463 € je Stückaktie. Die Wandelanleihe wurde im aktuellen Geschäftsjahr vorzeitig gekündigt und bis zum Ablauf der Wandlungsfrist wurden 5.680.079 Schuldverschreibungen in 29.362.361 neue Aktien der TUI AG gewandelt (davon im abgelaufenen Geschäftsjahr 29.360.677 Aktien). Ein verbliebenes Nominalvolumen von 2,4 Mio. € wurde zur Endfälligkeit am 7. April 2015 zurückbezahlt. In der Hauptversammlung am 28. Oktober 2014 wurde ein bedingtes Kapital in Höhe von 62,0 Mio. € zur Gewährung von neuen Aktien an die Inhaber einer im April 2010 emittierten Wandelanleihe im Nennwert von 400,0 Mio. £ der TUI Travel PLC geschaffen. Im Rahmen des Zusammenschlusses der TUI AG mit der TUI Travel PLC wurde den Gläubigern dieser Anleihe ein besonderes Kündigungsrecht eingeräumt und festgelegt, dass die bei Wandlung entstehenden Aktien der TUI Travel PLC in einem Verhältnis von 1:0,399 in Aktien der TUI AG gewandelt werden. Nachdem ein Großteil der Gläubiger dieses Kündigungsrecht zur Wandlung genutzt hatte, wurde der verbliebene Teil am 3. März 2015 von der TUI Travel Ltd vorzeitig gekündigt. Während der Teil der Wandelanleihe mit einem Nominalvolumen von 200,0 Mio. €, der von der TUI AG gehalten wurde, durch Zahlung getilgt wurde, wurden alle anderen Wandelanleihen gewandelt. Insgesamt entstanden hierdurch 23.640.450 neue Aktien der TUI AG. Ein weiteres bedingtes Kapital zur Ausgabe von Schuldverschreibungen in Höhe von 120,0 Mio. € wurde bereits auf der Hauptversammlung am 15. Februar 2012 beschlossen. Die Ermächtigung zur Begebung von Teilschuldverschreibungen mit Wandel- oder Optionsrechten sowie Genussrechten und Gewinnschuldverschreibungen (mit und ohne Laufzeitbegrenzung) ist auf einen Nominalbetrag von 1,0 Mrd. € beschränkt und bis zum 14. Februar 2017 befristet. Insgesamt verfügt die TUI AG zum 30. September 2015 unter Berücksichtigung der im aktuellen Geschäftsjahr durch Wandlung und Rückzahlung der drei ausstehenden Wandelanleihen erfolgten Wandlungen über ein bedingtes Kapital 120,0 Mio. €. GENEHMIGTES KAPITALAuf der Hauptversammlung am 9. Februar 2011 ist ein Beschluss zur Schaffung eines genehmigten Kapitals zur Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlagen in Höhe von 246,0 Mio. € gefasst worden. Die Ermächtigung für dieses genehmigte Kapital endet am 8. Februar 2016. Die Hauptversammlung vom 13. Februar 2013 hat eine Ermächtigung zur Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Aktien gegen Bareinlagen um insgesamt höchstens 64,5 Mio. € beschlossen. Diese Ermächtigung hat eine Gültigkeit bis zum 12. Februar 2018. Ebenfalls auf der Hauptversammlung vom 13. Februar 2013 wurde ein neues genehmigtes Kapital zur Ausgabe von Belegschaftsaktien über 10,0 Mio. € beschlossen. Der Vorstand der TUI AG ist ermächtigt, dieses genehmigte Kapital bis zum 12. Februar 2018 einmal oder mehrmals durch Ausgabe von Belegschaftsaktien gegen Bareinlage zu nutzen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 133.340 neue Belegschaftsaktien ausgegeben, sodass das genehmigte Kapital zum Bilanztsichtag noch rund 9,4 Mio. € beträgt. Auf der Hauptversammlung am 28. Oktober 2014 ist ein Beschluss zur Schaffung eines genehmigten Kapitals zur Ausgabe neuer Aktien gegen Sacheinlagen in Höhe von 18,0 Mio. € gefasst worden, um Ansprüche auf Anteile der TUI Travel, die TUI Travel ihren Mitarbeitern gewährt hat, durch neue Aktien der TUI AG erfüllen zu können. Die Ermächtigung für dieses genehmigte Kapital endet am 27. Oktober 2019. Damit beträgt zum Bilanzstichtag die Summe der Ermächtigungen für noch nicht genutztes genehmigtes Kapital rund 337,9 Mio. € (Vorjahr rund 320,2 Mio. €). (8) KapitalrücklageDie Kapitalrücklage enthält Einstellungen aus Aufgeldern. Darüber hinaus sind Beträge, die bei der Ausgabe von Schuldverschreibungen für Wandlungs- und Optionsrechte zum Erwerb von Aktien der TUI AG erzielt wurden, enthalten. Ebenso wurden Aufgelder im Falle der Ausübung von Wandel- und Optionsrechten der Kapitalrücklage zugeführt. Im Geschäftsjahr erhöhte sich die Kapitalrücklage durch Wandlung von Anleihestücken in Aktien sowie infolge der Ausgabe von Belegschaftsaktien um insgesamt 274,7 Mio. €. (9) GewinnrücklagenBei den Gewinnrücklagen handelt es sich ausschließlich um andere Gewinnrücklagen. Es bestehen keine satzungsmäßigen Bestimmungen zur Bildung von Rücklagen. Im Geschäftsjahr ist den Gewinnrücklagen gemäß § 58 Abs. 2 AktG ein Teil des Jahresüberschusses von 314,0 Mio. € zugeführt worden. (10) BilanzgewinnDer Jahresüberschuss beträgt 1.256,7 Mio. €. Unter Berücksichtigung der Einstellung in die Gewinnrücklagen (314,0 Mio. €) und eines Gewinnvortrages von 66,7 Mio. € ergibt sich ein Bilanzgewinn von 1.009,4 Mio. €. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres für die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,56 € je Stückaktie zu verwenden und den nach Abzug der Dividendensumme von 328,5 Mio. € verbleibenden Betrag von 680,9 Mio. € auf neue Rechnung vorzutragen. (11) Sonderposten mit RücklageanteilDer bei der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften beibehaltene, noch verbliebene Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von 0,5 Mio. € umfasst steuerliche Wertberichtigungen aus früheren Jahren, die auf das Anlagevermögen gemäß § 6b EStG vorgenommen wurden. (12) PensionsrückstellungenDie Verrechnung des Vermögens aus Rückdeckungsversicherungen (57,0 Mio. €) mit dem Bruttowert der Pensionsrückstellungen (196,0 Mio. €) ergibt eine Verpflichtung zum Stichtag in Höhe von 139,0 Mio. €. (13) Übrige RückstellungenÜBRIGE RÜCKSTELLUNGENscroll
Die Steuerrückstellungen bestehen für in- und ausländische Ertrag- und Umsatzsteuern. Der Rückgang bei den sonstigen Rückstellungen resultiert größtenteils aus der Inanspruchnahme im Vorjahr gebildeter Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Daneben tragen die Auflösung einer für betriebstypische Risiken gebildeten Rückstellung, die Anpassung der Versicherungssteuer sowie die Bewertung von Sicherungsgeschäften im Auftrag touristischer Gesellschaften zu einem niedrigeren Rückstellungsbetrag im Vergleich zum Vorjahr bei. Der Rückgang wurde teilweise kompensiert durch Zuführungen bei den Rückstellungen für die Mitglieder des Vorstands. Weiterhin sind zum Bilanzstichtag Rückstellungen im Wesentlichen für Personalkosten, für betriebliche sowie für Beteiligungsrisiken und in geringem Umfang für Sicherungsgeschäfte im Auftrage touristischer Gesellschaften bilanziert. Insolvenzgeschützte Wertpapiere des Anlagevermögens zur Sicherung von Altersteilzeitwertguthaben sind mit dem Zeitwert in Höhe von 0,3 Mio. € mit den entsprechenden Rückstellungen in Höhe von 0,7 Mio. € verrechnet. Von den übrigen Rückstellungen haben 54,6 Mio. € (Vorjahr 60,9 Mio. €) eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, 198,5 Mio. € (Vorjahr 197,3 Mio. €) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und 13,6 Mio. € (Vorjahr 9,4 Mio. €) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. (14) VerbindlichkeitenVERBINDLICHKEITENscroll
Im September 2014 hat die TUI AG eine unbesicherte Anleihe in Höhe von 300,0 Mio. € mit einer Laufzeit bis zum 1. Oktober 2019 begeben. Die jährliche Verzinsung beträgt 4,5 %. Nachdem in den Vorjahren bereits 192,3 Mio. € der 217,8 Mio. €-Wandelanleihe der TUI AG in neue Aktien der TUI AG gewandelt wurden, führten weitere Wandlungen im Geschäftsjahr 2014 / 15 zu einem verbleibenden Nominalvolumen von 2,4 Mio. €, das zur Endfälligkeit am 17. November 2014 zurückbezahlt wurde. Die von der TUI AG am 24. März 2011 platzierte Wandelanleihe im Nennwert von 339,0 Mio. € wurde im aktuellen Geschäftsjahr vorzeitig gekündigt und bis zum Ablauf der Wandlungsfrist am 20. März 2015 nahezu vollständig gewandelt. Die verbleibenden Anleihestücke über 2,4 Mio. € wurden am 7. April 2015 zum Nennwert zuzüglich Zinsen zurückgezahlt. Mit Wirkung zum 30. April 2015 hat die TUI AG ihre nachrangige Schuldverschreibung ohne Fälligkeitstag ("Hybridanleihe") zum Nominalwert von 300,0 Mio. € gekündigt. Die Rückzahlung erfolgte Ende April 2015 zum Nominalwert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die TUI AG eine im Jahr 2010 aufgenommene Finanzierung zurückbezahlt. Die Finanzierung stand im Zusammenhang mit dem Erwerb von Wandelanleihen der TUI Travel PLC mit einem Nominalvolumen von 200,0 Mio. £. Zum Beginn des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug die unter den Bankverbindlichkeiten ausgewiesene Finanzschuld 150,0 Mio. £. Die TUI AG hat über zwei Tilgungen im Dezember 2014 und im Januar 2015 diese Verbindlichkeiten zurückgezahlt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten zum jeweiligen Bilanzstichtag in geringem Umfang Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Im Zuge des Zusammenschlusses zwischen der TUI AG und der TUI Travel PLC wurden ehemalige Tochtergesellschaften der TUI Travel in die Cash-Pooling-Struktur der TUI AG einbezogen. Hierdurch stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, insbesondere gegenüber der Leibniz-Service GmbH an. Im September 2014 hat die TUI AG eine syndizierte Kreditfazilität mit einer Laufzeit bis Juni 2018 abgeschlossen. Die Fazilität weist einen Kreditrahmen von 1,75 Mrd. € (inkl. einer Tranche über 215,0 Mio. € für die Ausstellung von Bankavalen) auf und steht der TUI AG zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung zur Verfügung. Die Verzinsung ist variabel und abhängig vom kurzfristigen Zinsniveau (EURIBOR oder LIBOR) zuzüglich einer Marge. Die TUI AG hat unterjährig diese Kreditlinie in Teilen in Anspruch genommen. Zum Stichtag bestand keine Verbindlichkeit aus dieser Fazilität. Für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag keine Sicherheiten in Form von Pfandrechten oder ähnlichen Rechten gewährt. (15) RechnungsabgrenzungspostenRECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTENscroll
Die passiven Rechnungsabgrenzungen aus dem Vorjahr sind fristgerecht erfolgswirksam gebucht worden. Im laufenden Geschäftsjahr gab es keinen Anlass, Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. (16) HaftungsverhältnisseHAFTUNGSVERHÄLTNISSEscroll
Die TUI AG hat für Tochterunternehmen und Dritte Bürgschaften und Garantien übernommen, die im Wesentlichen der Abwicklung laufender Geschäfte und der Kreditsicherung dienen. Der deutliche Anstieg der Haftungszusagen der TUI AG für verbundene Unternehmen resultiert insbesondere aus dem Zusammenschluss mit der TUI Travel im abgelaufenen Geschäftsjahr. Nach dem Zusammenschluss hat die TUI AG sämtliche Haftungszusagen der TUI Travel zugunsten verbundener Unternehmen übernommen. Aus den von der TUI AG übernommenen Bürgschaften und Garantien werden keine Inanspruchnahmen erwartet, da davon ausgegangen wird, dass die Unternehmen die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten erfüllen werden. (17) Sonstige finanzielle VerpflichtungenSONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENscroll
Die Verpflichtungen aus den Miet-, Pacht- und Leasingverträgen enthalten im Wesentlichen künftige Mietzahlungen für das Verwaltungsgebäude. In den übrigen finanziellen Verpflichtungen sind zum Bilanzstichtag hauptsächlich Verpflichtungen gegenüber Unternehmen aus der IT- und Telekommunikationsbranche enthalten. (18) Derivative FinanzinstrumenteDERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE ZUM 30.9.2015scroll
Die eingesetzten Treibstoffpreissicherungen betreffen den Bunkerbedarf von Kreuzfahrtschiffen. VORSORGEN FÜR NEGATIVE MARKTWERTE IN DEN SONSTIGEN RÜCKSTELLUNGENscroll
Bei den Treibstoffpreissicherungen standen den negativen Marktwerten (beizulegende Zeitwerte) von 23,6 Mio. € betrags- und fristengleiche Geschäfte mit positiven Marktwerten gegenüber (Bewertungseinheiten), die Abbildung erfolgt auf Basis der Einfrierungsmethode. Der Zielsicherungsgrad der Treibstoffpreissicherungen beläuft sich auf bis zu 80 % des geplanten Exposures. Die Laufzeit der getätigten Sicherungsgeschäfte beträgt bis zu 48 Monate. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(19) Sonstige betriebliche ErträgeSONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGEscroll
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge umfassen insbesondere Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von 238,5 Mio. € (Vorjahr 30,5 Mio. €), denen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wirtschaftlich Kursverluste in Höhe von 247,6 Mio. € (Vorjahr 49,7 Mio. €) gegenüberstehen. Neben der Erhöhung der Erträge aus Kursgewinnen resultiert der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge wesentlich aus der erstmalig durchgeführten konzerninternen Verrechnung von Dienstleistungen. Diesen Erträgen stehen aus anderen Konzernunternehmen an die TUI AG weiterbelastete Aufwendungen in nahezu identischer Höhe gegenüber, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. Daneben sind in den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen konzerninterne Abgangsgewinne von Beteiligungen und Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlagevermögens enthalten. (20) PersonalaufwandPERSONALAUFWANDscroll
Die Personalkosten erhöhten sich im laufenden Geschäftsjahr im Wesentlichen infolge der zum 1. Januar 2015 abgeschlossenen Tariferhöhung und leicht erhöhter Restrukturierungskosten. Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen sowie Neueinstellungen führten ebenfalls zu höheren Aufwendungen. (21) AbschreibungenABSCHREIBUNGENscroll
(22) Sonstige betriebliche AufwendungenSONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGENscroll
Der Posten umfasst insbesondere Aufwendungen aus Kursverlusten in Höhe von 247,6 Mio. € (Vorjahr 49,7 Mio. €), denen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen wirtschaftlich Kursgewinne in Höhe von 238,5 Mio. € (Vorjahr 30,5 Mio. €) gegenüberstehen. Neben der Erhöhung der Aufwendungen aus Kursverlusten resultiert der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wesentlich aus der erstmalig durchgeführten konzerninternen Verrechnung von Dienstleistungen. Diesen Aufwendungen stehen Erträge aus an andere Konzernunternehmen weiterbelastete Aufwendungen in nahezu identischer Höhe gegenüber, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. Darüber hinaus sind Aufwendungen für den Finanz- und Geldverkehr, Honorare, Gebühren, Dienstleistungen, Zuführungen zu Wertberichtigungen und sonstige Verwaltungskosten angefallen. (23) BeteiligungsergebnisBETEILIGUNGSERGEBNISscroll
Die Erträge aus Beteiligungen enthalten im Geschäftsjahr und im Vorjahr im Wesentlichen Ausschüttungen der TUI Travel Ltd. Daneben hat die TUI Cruises GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmalig ausgeschüttet. In den Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen sind Ergebnisübernahmen von Hotelunternehmen sowie dem Zentralbereich zuzurechnende Gesellschaften enthalten. Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen betreffen hauptsächlich die TUI-Hapag Beteiligungs GmbH und die Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH. (24) Abschreibungen auf FinanzanlagenIm Geschäftsjahr wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 24,6 Mio. € vorgenommen (Vorjahr 5,0 Mio. €). Diese betreffen mit 12,5 Mio. € Anteile an der TUI Beteiligungs GmbH, mit 10,6 Mio. € Abwertungen von Hotelbeteilungen sowie mit 1,5 Mio. € sonstige verbundene Unternehmen. (25) ZinsergebnisZINSERGEBNISscroll
Im Zuge des Zusammenschlusses zwischen TUI AG und TUI Travel PLC hat TUI AG die konzerninterne Finanzierungsfunktion für die TUI Travel-Konzerngesellschaften übernommen. Hierdurch haben sich die Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen, insbesondere gegenüber der First Choice Holidays Finance Ltd., deutlich erhöht. Die Zinsaufwendungen des Geschäftsjahres 2014 / 15 waren durch die Verzinsung der im September 2014 emittierten 300,0 Mio. €-Anleihe der TUI AG geprägt, deren Zinsaufwendungen im Geschäftsjahr 2013 / 14 nur sehr gering waren. Demgegenüber standen Zinsentlastungen aus den Rückführungen von zwei Wandelanleihen, der 300,0 Mio. €-Hybridanleihe sowie eines Bankdarlehens über 150,0 Mio. £; während diese Finanzierungen im Geschäftsjahr 2013 / 14 noch voll zu verzinsen waren, erfolgte die Verzinsung im abgelaufenen Geschäftsjahr nur zeitanteilig. Darüber hinaus hat TUI AG im September 2014 eine syndizierte Kreditfazilität über 1,75 Mrd. € unterzeichnet. Diese Kreditfazilität war im abgelaufenen Geschäftsjahr unterjährig in Teilen in Anspruch genommen und führte zu einem entsprechenden Zinsaufwand. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung insbesondere von Pensions- und längerfristigen übrigen Rückstellungen in Höhe von 24,7 Mio. € (Vorjahr 16,7 Mio. €) enthalten. Darin sind Zinserträge in Höhe von 3,1 Mio. € aus den als Deckungsvermögen dienenden Rückdeckungsversicherungen verrechnet. (26) SteuernSTEUERNscroll
Die Aufwendungen in der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren aus Vorauszahlungen und Bildung von Rückstellungen für in- und ausländische Ertragssteuern. Latente Steuern sind im Ertragsteueraufwand nicht enthalten. Aus Forderungen resultiert zunächst eine latente Steuerbelastung, die aber in voller Höhe mit latenten Steueransprüchen, sonstigen Rückstellungen und Pensionsrückstellungen verrechnet wird. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen (im Wesentlichen aus den Bereichen Rückstellungen und Verbindlichkeiten) werden in Übereinstimmung mit dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. PERIODENFREMDE AUFWENDUNGEN UND ERTRÄGEErträge in Höhe von 1,2 Mio. € bzw. Aufwendungen von 0,2 Mio. € sind anderen Geschäftsjahren zuzuordnen; sie sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen enthalten. Sonstige ErläuterungenNahestehende PersonenIm Geschäftsjahr 2014 / 15 bestehen keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen, die nicht zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. MitarbeiterMITARBEITER IM DURCHSCHNITT DES GESCHÄFTSJAHRES (OHNE AUSZUBILDENDE)scroll
Die Mitarbeiter der TUI BKK haben zum 1. Januar 2014 in ein anderes Trägerunternehmen außerhalb des TUI Konzerns gewechselt. Die angegebene Mitarbeiterzahl für die TUI BKK entspricht dem Durchschnitt des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2013 / 14. Der Rückgang der Mitarbeiterzahl Corporate Center ist insbesondere auf die umgesetzten Maßnahmen des sog. "Lean Holding-Konzepts" zurückzuführen. Bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Corporate Centers handelt es sich ausschließlich um Angestellte. Bezüge ehemaliger Mitglieder des Vorstands und ihrer HinterbliebenenFrühere Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen bezogen für das Geschäftsjahr insgesamt 4,9 Mio. €. Pensionsverpflichtungen gegenüber diesem Personenkreis sind mit insgesamt 68,2 Mio. € zurückgestellt. Hinsichtlich der individualisierten Angaben und weiteren Einzelheiten zum Vergütungssystem wird auf den Vergütungsbericht im Lagebericht verwiesen. Gesamthonorar AbschlussprüferHinsichtlich der Höhe und der Aufteilung des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars gem. § 285 Nr. 17 HGB verweisen wir auf die entsprechende Angabe im Konzernanhang. AktionärsstrukturDie TUI AG hat im Geschäftsjahr 2014 / 15 bzw. in den Vorjahren Meldungen gemäß § 21 Abs. 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) zu Veränderungen hinsichtlich der von Dritten gehaltenen Stimmrechtsanteile am Aktienkapital erhalten und gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG veröffentlicht und an das Unternehmensregister übermittelt. Im Folgenden werden Meldungen in verkürzter Form wiedergegeben, die zum 30. September 2015 noch Gültigkeit haben. ALEXEY MORDASHOVAlexey Mordashov, Russland, hat uns in einer Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihm am 11. Dezember 2014 13,72 % (73.222.346 Stimmrechte) an der TUI AG zuzurechnen waren. Darüber hinaus hat er uns in einer Mitteilung nach § 25a Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihm am 20. März 2015 12,84 % (74.967.030 Stimmrechte) der Stimmrechtsanteile an der TUI AG zuzurechnen waren. LUIS RIU UND CARMEN RIULuis Riu und Carmen Riu, Spanien, haben uns am 24. April 2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG am 11. Dezember 2014 jeweils den Schwellenwert von 5 % unterschritten hat und nun für jeden von ihnen 3,72 % (19.854.616 Stimmrechte) beträgt. Diese 3,72 % sind jedem der beiden aufgrund gemeinsam ausgeübter Kontrolle über RIU HOTELS S.A. und SARANJA S.L. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen (bei den jeweils zugerechneten Stimmrechtsanteilen handelt es sich um ein und dieselbe Beteiligung). STANDARD LIFE INVESTMENTS LIMITEDDie Standard Life Investments Limited, Edinburgh, United Kingdom (UK), hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 19. Mai 2015 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 5,013 % (29.404.832 Stimmrechte) betrug. 5,013 % (29.404.832 Stimmrechte) sind der Standard Life Investments Limited, Edinburgh, United Kingdom, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 1,158 % (6.793.920 Stimmrechte) sind der Standard Life Investments Limited, Edinburgh, United Kingdom, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. DEUTSCHE ASSET &WEALTH MANAGEMENT INVESTMENT GMBHDie Deutsche Asset &Wealth Management Investment GmbH, Frankfurt, Deutschland hat uns am 29. Dezember 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 11. Dezember 2014 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,17 % (das entspricht 11.578.969 Stimmrechten) betragen hat. 0,16 % der Stimmrechte (das entspricht 840.206 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1, Nr. 6 WpHG zuzurechnen. ARTEMISARROW BIDCO LIMITEDDie Arrow Bidco Limited, London, UK, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 22. Dezember 2014 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 3,867 % (20.641.464 Stimmrechte) betrug. Sämtliche Stimmrechte sind der Arrow Bidco Limited, London, UK, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. ARTEMIS STRATEGIC ASSET MANAGEMENT LIMITEDDie Artemis Strategic Asset Management Limited, Edinburgh, UK, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 22. Dezember 2014 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 3,867 % (20.641.464 Stimmrechte) betrug. Sämtliche Stimmrechte sind der Artemis Strategic Asset Management Limited, Edinburgh, UK, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. ARTEMIS ASSET MANAGEMENT LIMITEDDie Artemis Asset Management Limited, Edinburgh, UK, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 22. Dezember 2014 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 3,867 % (20.641.464 Stimmrechte) betrug. Sämtliche Stimmrechte sind der Artemis Asset Management Limited, Edinburgh, UK, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. ARTEMIS INVESTMENT MANAGEMENT LLPDie Artemis Investment Management LLP, London, UK, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 22. Dezember 2014 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 3,866 % (20.641.464 Stimmrechte) betrug. 2,91 % (15.540.391 Stimmrechte) der Stimmrechte sind der Artemis Investment Management LLP, London, UK, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr.1 und Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 0,956 % (5.101.073 Stimmrechte) der Stimmrechte sind der Artemis Investment Management LLP, London, UK, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. BLACKROCKBLACKROCK INC.Die BlackRock, Inc., New York, NY, USA, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 13. Februar 2015 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 5,11 % (27.339.723 Stimmrechte) betrug. 2,51 % (13.422.111 Stimmrechte) sind der BlackRock, Inc., New York, NY, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 3,56 % (19.050.537 Stimmrechte) sind der BlackRock, Inc., New York, NY, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. BLACKROCK HOLDCO 2 INC.Die BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, DE, USA, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 4. März 2015 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 5,08 % (27.164.313 Stimmrechte) betrug. 2,21% (11.834.377 Stimmrechte) sind der BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, DE, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 3,51 % (18.776.886 Stimmrechte) sind der BlackRock Holdco 2, Inc., Wilmington, DE, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. BLACKROCK FINANCIAL MANAGEMENT INC.Die BlackRock Financial Management, Inc., New York, NY, USA, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 4. März 2015 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 5,08 % (27.164.313 Stimmrechte) betrug. 2,21 % (11.834.377 Stimmrechte) sind der BlackRock Financial Management, Inc., New York, NY, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 0,02 % (89.390 Stimmrechte) sind der BlackRock Financial Management, Inc., New York, NY, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 3,50 % (18.687.496 Stimmrechte) sind der BlackRock Financial Management, Inc., New York, NY, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. BR JERSEY INTERNATIONAL HOLDINGS L.P.Die BR Jersey International Holdings L.P., St. Helier, Jersey, Jersey, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 31. März 2015 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 4,86 % (28.481.493 Stimmrechte) betrug. 1,89 % (11.090.742 Stimmrechte) sind der BR Jersey International Holdings L.P., St. Helier, Jersey, Jersey, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 3,93 % (23.037.616 Stimmrechte) sind der BR Jersey International Holdings L.P., St. Helier, Jersey, Jersey, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. BLACKROCK GROUP LIMITEDDie BlackRock Group Limited, London, England und Wales, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 31. März 2015 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 4,72 % (27.630.260 Stimmrechte) betrug. 1,85 % (10.837.237 Stimmrechte) sind der BlackRock Group Limited, London, England und Wales, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 3,83 % (22.439.888 Stimmrechte) sind der BlackRock Group Limited, London, England und Wales, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. BLACKROCK INTERNATIONAL HOLDINGS INC.BlackRock International Holdings, Inc., Wilmington, DE, USA, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 31. März 2015 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 4,86 % (28.481.493 Stimmrechte) betrug. 1,89 % (11.090.742 Stimmrechte) sind der BlackRock International Holdings, Inc., Wilmington, DE, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 3,93 % (23.037.616 Stimmrechte) sind der BlackRock International Holdings, Inc., Wilmington, DE, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. BLACKROCK INVESTMENT MANAGEMENT (UK) LIMITEDDie BlackRock Investment Management (UK) Limited, London, England und Wales, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 27. August 2015 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 3,03 % (17.795.516 Stimmrechte) betrug. 0,11 % (618.738 Stimmrechte) sind der BlackRock Investment Management (UK) Limited, London, England und Wales, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 2,91 % (17.055.101 Stimmrechte) sind der BlackRock Investment Management (UK) Limited, London, England und Wales, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. 0,73 % (4.258.894 Stimmrechte) sind der BlackRock Investment Management (UK) Limited, London, England und Wales, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. BLACKROCK ADVISORS HOLDINGS INC.Die BlackRock Advisors Holdings, Inc., New York, NY, USA, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der TUI AG, Berlin und Hannover, Deutschland am 24. Februar 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Zeitpunkt 2,83 % (15.105.119 Stimmrechte) betrug. 1,09 % (5.846.414 Stimmrechte) sind der BlackRock Advisors Holdings, Inc., New York, NY, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. 2,32 % (12.410.265 Stimmrechte) sind der BlackRock Advisors Holdings, Inc., New York, NY, USA, gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen. Aufstellung des Anteilsbesitzes der TUI AG gemäß § 285 Nr. 11 und Nr. 11 a HGBscroll
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Mit der Muttergesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. 32 Gesellschaften sind mit Hinweis auf § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB nicht in der Anteilsbesitzliste aufgeführt. Offenlegung der Komplementärstellung im TUI Konzern zum 30. September 2015 Angaben gem. § 285 Nr. 11a HGBFIRMA MIT REGISTERSITZBonitos GmbH & Co KG, Frankfurt am Main Clubhotel Kleinarl GmbH & Co KG, Flachau Emder Hapag-Lloyd Reisebüro GmbH & Co. KG, Emden FIRST Reisebüro Güttler GmbH & Co. KG, Dormagen Foban Beteiligungs GmbH & Co. Vermietungs-KG, Pullach GeBeCo Gesellschaft für internationale Begegnung und Cooperation mbH & Co. KG, Kiel Hapag-Lloyd Reisebüro Hagen GmbH & Co. KG, Hannover Magic Life GmbH & Co KG, Wien Südwest Presse + Hapag-Lloyd Reisebüro GmbH & Co.KG, Ulm travel-Ba.Sys GmbH & Co KG, Mülheim an der Ruhr TUI Travel Amber Scot LP, Edinburgh TUI-Haus Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal FIRMA DES KOMPLEMENTÄRS MIT REGISTERSITZBonitos Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main Clubhotel Kleinarl GmbH, Flachau Emder Hapag-Lloyd Reisebüro Verwaltungs GmbH, Emden IRST Reisebüro Güttler Verwaltungs GmbH, Hannover Foban Beteiligungs GmbH, Pöcking GeBeCo Verwaltungsgesellschaft mbH, Kiel Hapag-Lloyd Reisebüro Hagen Verwaltungs GmbH, Hannover Magic Life GmbH, Wien Südwest Presse + Hapag-Lloyd Reisebüro Verwaltungs GmbH, Ulm travel-Ba.Sys Beteiligungs GmbH, Mülheim/Ruhr TUI Travel Amber Limited, Edinburgh TUI-Haus Verwaltung GmbH, Pöcking Währungskursescroll
CORPORATE GOVERNANCE BERICHTFür unseren Corporate Governance Bericht inklusive des Vergütungsberichts (Erklärung zur Unternehmensführung gem. § 289a HGB bzw. Erklärung zum Corporate Governance Kodex gem. § 161 AKtG i.V.m. Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex) verweisen wir auf unsere Internetseite: http://www.tuigroup.com/de-de/investoren/finanzberichte-und-praesentationen Als Teil des zusammengefassten Lageberichts der TUI AG und des TUI Konzerns ist der Corporate Governance Bericht auch in unserem Geschäftsbericht des TUI Konzerns 2014 / 15 abgedruckt sowie auf der Microsite im Internet verfügbar: http://geschaeftsbericht2014-15.tui-group.com/ VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht der TUI AG zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Hannover, 8. Dezember 2015 Der Vorstand Friedrich Joussen Peter Long Horst Baier David Burling Sebastian Ebel Dr. Elke Eller William Waggott BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TUI AG, Berlin und Hannover VERMERK ZUM JAHRESABSCHLUSSWir haben den beigefügten Jahresabschluss der TUI AG, Berlin und Hannover, - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015 geprüft. VERANTWORTUNG DES VORSTANDS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSSDer Vorstand der TUI AG, Berlin und Hannover, ist verantwortlich für die Buchführung und die Aufstellung dieses Jahresabschlusses. Diese Verantwortung umfasst, dass dieser Jahresabschluss in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt wird und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Der Vorstand ist auch verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig erachtet, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERSUnsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil zu diesem Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Danach haben wir die Berufspflichten einzuhalten und die Abschlussprüfung so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist. Eine Abschlussprüfung umfasst die Durchführung von Prüfungshandlungen, um Prüfungsnachweise für die im Jahresabschluss enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers. Dies schließt die Beurteilung der Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, das relevant ist für die Aufstellung eines Jahresabschlusses, der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt. Ziel hierbei ist es, Prüfungshandlungen zu planen und durchzuführen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben. Eine Abschlussprüfung umfasst auch die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden und der Vertretbarkeit der von dem Vorstand ermittelten geschätzten Werte in der Rechnungslegung sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. PRÜFUNGSURTEILGemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des Jahresabschlusses zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2015 sowie der Ertragslage für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr. VERMERK ZUM LAGEBERICHTWir haben den beigefügten Lagebericht der TUI AG, Berlin und Hannover, der mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 geprüft. Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 2 HGB und unter Beachtung der für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Danach ist die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der zusammengefasste Lagebericht mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Abschlussprüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des zusammengefassten Lageberichts zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung des Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts gewonnenen Erkenntnisse steht der zusammengefasste Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 8. Dezember 2015 PricewaterhouseCoopers Thomas Stieve, Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Mathias Schellhorn, Wirtschaftsprüfer Aufsichtsrat und VorstandAnlage zum KonzernanhangAUFSICHTSRATscroll
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Vertreter der Arbeitnehmer.
a)
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden
Aufsichtsräten i. S. d. § 125 AktG. VORSTAND1scroll
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Alle Angaben beziehen sich auf den 30.9.2015
bzw. auf den Zeitpunkt des Austritts aus dem Vorstand im Geschäftsjahr
2014 / 15.
a)
Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden
Aufsichtsräten i. S. d. § 125 AktG. FünfjahresübersichtBILANZscroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
GEWINNVERWENDUNGscroll
KURSENTWICKLUNG DER TUI AKTIEscroll
TUI AG Karl-Wiechert-Allee 4 30625 Hannover |
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