![]() TUI AGHannoverHalbjahresfinanzbericht zum 31.3.20181. HALBJAHR 2018TUI Group in Zahlenscroll
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Differenzen durch Rundungen möglich. Der vorliegende Halbjahresfinanzbericht der TUI Group bezieht sich auf das H1 2018,
das den Zeitraum vom 1. Oktober 2017 bis zum 31. März 2018 umfasst. Die Bezeichnung
der Vorperioden wurde entsprechend angepasst. 1
Zur Erläuterung und Bewertung der operativen Geschäftsentwicklung in den Segmenten
wird nachfolgend auf das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis (bereinigtes EBITA)
abgestellt. Das bereinigte Ergebnis ist um Abgangsergebnisse von Finanzanlagen, Restrukturierungsaufwendungen
nach IAS 37, sämtliche Effekte aus Kaufpreisallokationen, Anschaffungsnebenkosten
und bedingte Kaufpreiszahlungen sowie andere Aufwendungen und Erträge aus Einzelsachverhalten
korrigiert worden. Für weitere Details siehe auch Seite 14. ZWISCHENLAGEBERICHTAuf Kurs zur Erfüllung unserer Wachstumsziele
Ergebnisentwicklung H1 im Überblickscroll
→ Weitere Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der Segmente finden sich auf den
Seiten 7 bis 11 Folgende strategische Entwicklungen haben wir im H1 2018 eingeleitet:
BuchungsentwicklungURLAUBSERLEBNISSEUnsere über 380 Hotels entwickeln sich weiterhin gut - unser starkes Zielgebietsportfolio,
weitere Hoteleröffnungen sowie unser integriertes Geschäftsmodell tragen maßgeblich
hierzu bei. Nach einer sehr starken Entwicklung in den letzten Jahren in Spanien und
einer eher verhaltenen Nachfrage für die Türkei und Nordafrika verzeichnen wir Verlagerungen
der Nachfrage nach Reisen in diese Destinationen und darüber hinaus eine hohe Nachfrage
für Griechenland, wo wir mehr als 40 Konzern- und Konzepthotels haben. Weitere Zielgebiete
wie die Karibik und die Kapverden werden ebenfalls weiterhin gut nachgefragt. Unsere
Hotel- und Clubmarken werden mit fünf Eröffnungen im Sommer 2018 und weiteren Eröffnungen
im Geschäftsjahr 2019 ihr Angebot ausweiten. Zugleich straffen wir unser bestehendes
Portfolio durch die Veräußerung von drei Riu-Hotels im Q1 2018 und Neupositionierungen
bestehender Hotels als TUI Blue und TUI Magic Life im Geschäftsjahr 2018. Der beliebte
Robinson Club Jandia Playa auf Fuerteventura wird renoviert und wird daher im Geschäftsjahr
2018 überwiegend geschlossen sein. Im Segment Kreuzfahrten ist für 2018, 2019, 2021 und 2023 die Inbetriebnahme neuer
Schiffe für TUI Cruises, Marella Cruises und Hapag-Lloyd Cruises geplant. Die Nachfrage
nach unseren Kreuzfahrten ist weiterhin groß. Alle drei Marken verzeichnen für die
aktuell buchbaren Zeiträume Zuwächse gegenüber dem Vorjahr. Bei Marella wurde die
Majesty im November 2017 außer Dienst gestellt, und die Spirit wird im November 2018
die Flotte verlassen. Ab dem Sommer 2019 werden alle Reisen bei Marella All inclusive-Kreuzfahrten
sein. Im Segment Zielgebietserlebnisse (ehemals Zielgebietsservices) werden sich die Gästezahlen
voraussichtlich analog zu unserem Vertrieb & Marketing-Geschäft entwickeln. Der Erwerb
der Sparte Destination Management von der Hotelbeds Group wird für das H2 2018 erwartet.
Durch den Zukauf wächst unsere globale Präsenz in den Destinationen um weitere 25
Länder. VERTRIEB & MARKETINGDas Winterprogramm 2017 / 18 schloss erwartungsgemäß gut. Die Umsätze lagen um 5 %
über dem Vorjahresniveau und die Buchungszahlen stiegen um 3 %. Das Wachstum wurde
durch Buchungen von Reisen nach Nordafrika, auf die Kapverden, nach Thailand und in
die Türkei getrieben; die Nachfrage für Spanien blieb dabei stabil. Auch die Buchungen für das Sommerprogramm 2018 verlaufen gut. Das Programm ist zu
59 % gebucht. Damit entspricht die Buchungsentwicklung dem Vorjahresstand. Nach einigen
sehr starken Jahren bleibt Spanien weiterhin führend bei den Gästezahlen im Vertrieb
& Marketing. Das Wachstum des Bereichs wird jedoch verstärkt von der Nachfrage nach
Türkei-, Nordafrika- und Griechenland-Reisen getrieben. Auch bei weiteren kleineren
Destinationen wie Bulgarien, Zypern und Kroatien verzeichnen wir Wachstum. Aktuelle Buchungsentwicklung Vertrieb & Marketing, Sommer 2018*scroll
In der Region Nord verzeichnen die Nordischen Länder weiterhin starke Buchungszuwächse
und einen Trend zu früheren Buchungen (aktuell + 8 %, wobei die Vorjahresvergleichszahlen
in den kommenden Monaten höher liegen werden). Die Margen liegen über dem Vorjahresniveau.
Dies ist auf die wachsende Nachfrage nach Reisen in die Türkei und nach Griechenland,
die Einführung unseres Cyrus Yield Management-Systems sowie Maßnahmen zur Effizienzsteigerung
zurückzuführen. In Großbritannien liegen die Buchungen bei einer stabilen Nachfrage
um 1 % über dem Vorjahresniveau. Die Margen normalisieren sich weiterhin infolge der
Währungskosteninflation durch das schwächere Pfund. Großbritannien verzeichnet erwartungsgemäß
eine wachsende Nachfrage nach Destinationen außerhalb der Eurozone wie der Türkei,
Nordafrika, Bulgarien und Kroatien sowie eine kürzere durchschnittliche Reisedauer. Innerhalb der Region Zentral verzeichnet Deutschland einen Buchungszuwachs um 4 %.
Dieses Wachstum ist auf einen signifikanten Anstieg der Buchungen von Reisen in die
Türkei, nach Nordafrika und Griechenland sowie die anhaltend hohen Buchungsstände
für das beliebte Reiseland Spanien zurückzuführen. Starke Urlaubsbuchungen im Mainstream-Bereich
werden aktuell durch unter dem Vorjahresniveau liegende Buchungen bei einigen unserer
Spezialmarken kompensiert. Wir erwarten jedoch, dass sich dieser Trend im Laufe des
Sommers umkehrt. Trotz eines Flugkapazitätsausbaus nach der Insolvenz der Airlines
Air Berlin / Niki und der daraus folgenden Anpassung der TUI Flugzeugflotte liegt
die Auslastung über dem Vorjahresniveau. Dadurch begrenzen wir unser Risiko auf dem
Markt für Kurzfristbuchungen. Die Buchungen und Umsätze in der Region Zentral spiegeln
auch unsere Strategie zur Ausweitung unseres Marktanteils in Polen wider. In der Region West verzeichnen Belgien und die Niederlande eine über dem Vorjahr liegende
Buchungsentwicklung (insgesamt + 6 %). Die Wachstumsdestinationen entwickeln sich
ähnlich wie in den übrigen Quellmärkten. Das Wachstum wird teilweise durch die Buchungsentwicklung
in Frankreich kompensiert, wo die Buchungen aktuell vor allem aufgrund eines Absatzrückgangs
bei den Veranstalterreisen unter dem Vorjahresniveau liegen. Bei den zuvor unter der
Marke Transat vertriebenen Reisen kam es im Zuge der Migration zu TUI zu Beeinträchtigungen
beim Vertrieb durch Dritte. Schwerpunkte unserer Bemühungen bleiben die weitere Integration
des Transat-Geschäfts und eine Verbesserung des Ergebnisses in Frankreich in diesem
Jahr. Prognoseveränderungsbericht
Erwartete Entwicklung von Umsatz, bereinigtem EBITA und Bereinigungen des Konzerns1scroll
1
Veränderungen gegenüber Vorjahr in Prozent auf Basis konstanter Wechselkurse und der
aktuellen Konzernstruktur und vor der Akquisitior der Sparte Destination Management
der Hotelbeds Group; die Prognose bezieht sich auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche. Struktur und Strategie der TUI GroupBerichtsstrukturFür den vorliegenden Halbjahresfinanzbericht 2018 wurde im Wesentlichen die im Geschäftsbericht
2017 zugrunde liegende Berichtsstruktur der TUI Group verwendet. Seit dem Q1 2018 trägt unsere Segmentberichterstattung der wachsenden strategischen
Bedeutung der Dienstleistungen, die vor Ort in den Zielgebieten erbracht werden, Rechnung.
Als wesentlicher Teil des Urlaubserlebnisses werden die Zielgebietserlebnisse (vorher
Zielgebietsservices) daher mit Beginn des Geschäftsjahres 2018 separat neben Hotels
& Resorts und Kreuzfahrten ausgewiesen. Die Kennzahlen des neuen Segments wurden im
abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 im Segment Übrige Touristik ausgewiesen. Die weiteren
bislang im Segment Übrige Touristik ausgewiesenen Gesellschaften sind nun in allen
übrigen Segmenten enthalten, die Gesamtzahlen bleiben unverändert. Die Vorjahresquartalswerte
wurden angepasst. → Siehe Geschäftsbericht 2017 ab Seite 24 Konzernziele und -strategieDie im Geschäftsbericht 2017 erläuterte Strategie der TUI Group ist unverändert gültig. → Siehe Geschäftsbericht 2017 ab Seite 20 Ertragslage des KonzernsUmsatzscroll
Bereinigtes EBITAscroll
EBITAscroll
Geschäftsentwicklung in den SegmentenUrlaubserlebnisseHotels & Resortsscroll
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Umsatzgrößen enthalten alle vollkonsolidierten Gesellschaften, alle übrigen Kennzahlen
inkl. Equity-Gesellschaften. 1
Anzahl Betten der in Eigentum / Pacht befindlichen Hotels, multipliziert mit Öffnungstagen
pro Quartal.
Kreuzfahrtenscroll
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1
Umsatz enthält nicht TUI Cruises, da das Joint Venture at Equity im Konzernabschluss
bewertet wird.
Zielgebietserlebnissescroll
VERTRIEB & MARKETINGVertrieb & Marketingscroll
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1
Anteil der über eigene Vertriebskanäle (stationär und online) verkauften Reisen.
Region Nordscroll
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Anteil der über eigene Vertriebskanäle (stationär und online) verkauften Reisen.
Region Zentralscroll
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1
Anteil der über eigene Vertriebskanäle (stationär und online) verkauften Reisen.
Region Westscroll
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Anteil der über eigene Vertriebskanäle (stationär und online) verkauften Reisen.
Alle übrigen Segmentescroll
Finanz- und VermögenslageCash Flow / Investitionen / NettofinanzpositionDer Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 165,0 Mio. € auf
443,5 Mio. €. Ursächlich hierfür waren insbesondere gestiegene Vorauszahlungen an
Hotels, Auszahlungen für die Integration von Transat in Frankreich sowie die Entkonsolidierung
der Travelopia Group. Ab diesem Zwischenabschluss haben wir die Definition unserer Nettoverschuldung angepasst.
Während sich die Nettoverschuldung bislang als Saldo aus kurz- und langfristigen Finanzschulden
und liquiden Mitteln errechnete, berücksichtigen wir zukünftig auch kurzfristige verzinsliche
Geldanlagen als Abzugsposition. Der wesentliche Teil dieser Anlagen hat eine Laufzeit
zwischen drei und sechs Monaten. Entsprechend den IFRS-Regelungen werden sie in der
Konzernbilanz nicht als liquide Mittel, sondern innerhalb der kurzfristigen Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerte ausgewiesen. Auf das Vorjahr
hatte diese Anpassung keinen Einfluss. Nettoverschuldungscroll
Die Nettoverschuldung der fortzuführenden Geschäftsbereiche zum 31. März 2018 verbesserte
sich um 828,1 Mio. € und betrug 576,0 Mio. €. Die Verringerung der Nettoverschuldung
im Vergleich zum Vorjahr war insbesondere durch erhaltene und noch nicht in voller
Höhe reinvestierte Veräußerungserlöse bedingt. Nettosach- und Finanzinvestitionenscroll
Der Rückgang der Nettosach- und Finanzinvestitionen ist insbesondere auf den im Vorjahr
getätigten Kauf eines Kreuzfahrtschiffs bei Marella Cruises sowie die Akquisition
von Transat und darüber hinaus auf die im Q1 2018 erfolgte Veräußerung von drei Riu-Hotels
zurückzuführen. Vermögens- und KapitalstrukturVermögens- und Kapitalstrukturscroll
Die Bilanzsumme des TUI Konzerns nahm gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres 2017
um 1,1 % auf 14,0 Mrd. € ab. Die Eigenkapitalquote zum 31. März 2018 lag mit 21,3 % unter dem Wert des Bilanzstichtags
am 30. September 2017 von 24,9 %. → Details siehe Konzernanhang ab Seite 30 Fremdwährungen / TreibstoffUnsere Strategie, den Großteil unseres Treibstoff- und Fremdwährungsbedarfs für zukünftige
Saisons wie nachstehend beschrieben abzusichern, wird unverändert fortgesetzt. Sie
verschafft uns Kostensicherheit bei der Planung unserer Kapazitäten und Preise. Die
nachstehende Tabelle zeigt den jeweiligen Anteil unserer Bedarfe an den Währungen
Euro und US-Dollar sowie an Flugbenzin, der aktuell im Bereich Vertrieb & Marketing
abgesichert ist. Dies macht über 90 % des Währungs- und Treibstoffrisikos unseres
Konzerns aus. Fremdwährungen / Treibstoffscroll
Stand: 3. Mai 2018 Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungDie Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung spiegelt den touristischen Saisonverlauf wider;
saisonbedingt fällt das Ergebnis der Monate Oktober bis März negativ aus. In den ersten sechs Monaten in 2018 betrug der Umsatz 6,8 Mrd. €, ein Anstieg um 7,2
% im Vergleich zum Vorjahr. Währungsbereinigt stieg der Umsatz im H1 2018 um 8,5 %.
Neben den um 5,5 % gestiegenen Gästezahlen im Bereich Vertrieb & Marketing trugen
die Kapazitätserweiterung im Segment Kreuzfahrten, höhere Durchschnittspreise im Segment
Hotels & Resorts sowie höhere Preise in Großbritannien zum Umsatzwachstum im Vergleich
zum H1 2017 bei. Zu der Verbesserung des Ergebnisses der fortzuführenden Geschäftsbereiche gegenüber
dem Vorjahreszeitraum trugen neben der operativen Geschäftsentwicklung auch Erträge
aus der Veräußerung von zwei Hotelgesellschaften sowie eines Hotels und eines Flugzeugs
bei. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der TUI AG für die Zeit vom 1.10.2017 bis 31.3.2018scroll
Alternative Performance-KennzahlenWesentliche Kennzahlen für die Steuerung der TUI Group sind das EBITA und das bereinigte
EBITA. Das EBITA definieren wir als Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Wertberichtigungen
auf Geschäfts- oder Firmenwerte. Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermögenswerte
sind im EBITA enthalten. Nicht im EBITA enthalten sind Bewertungseffekte auf Zinssicherungsinstrumente
sowie im Vorjahr Ergebniseffekte aus der Containerschifffahrt. Zur Erläuterung und Bewertung der operativen Geschäftsentwicklung in den Segmenten
wird auf das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis (bereinigtes EBITA) abgestellt.
Dieses Ergebnis ist um Abgangsergebnisse von Finanzanlagen, Restrukturierungsaufwendungen
nach IAS 37, sämtliche Effekte aus Kaufpreisallokationen, Anschaffungsnebenkosten
und bedingten Kaufpreiszahlungen sowie andere Aufwendungen und Erträge aus Einzelsachverhalten
korrigiert worden. Die nachstehende Tabelle zeigt die Überleitung des Ergebnisses vor Ertragsteuern aus
fortzuführenden Geschäftsbereichen auf das bereinigte Ergebnis. Im H1 2018 wurden
Bereinigungen (einschließlich Einzelsachverhalten und Kaufpreisallokationen für fortgeführte
Geschäftsbereiche) in Höhe von insgesamt 33,7 Mio. € vorgenommen. Dies ist ein Rückgang
um 3,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert. Überleitung auf bereinigtes EBITAscroll
In dem verbesserten Zinsergebnis im H1 2018 wirkte sich neben der geringeren Nettoverschuldung
insbesondere das geringere Zinsniveau aus. Als Einzelsachverhalte werden hier Erträge und Aufwendungen bereinigt, die aufgrund
ihrer Höhe sowie der Häufigkeit ihres Eintritts die Beurteilung der operativen Ertragskraft
der Unternehmensbereiche und des Konzerns erschweren oder verzerren. Zu diesen Sachverhalten
zählen insbesondere wesentliche Reorganisations- und Integrationsaufwendungen, die
nicht die Kriterien nach IAS 37 erfüllen, wesentliche Aufwendungen aus Rechtsstreitigkeiten,
Gewinne und Verluste aus dem Verkauf von Flugzeugen sowie andere wesentliche Geschäftsvorfälle
mit Einmalcharakter. Der um Sondereinflüsse bereinigte operative Verlust der TUI Group verbesserte sich
im H1 2018 um 55,7 Mio. € auf 158,6 Mio. €. Im H1 2018 waren neben Aufwendungen aus Kaufpreisallokationen in Höhe von 15,0 Mio.
€ insbesondere Aufwendungen für die Integration von Transat in Frankreich und die
Restrukturierung unseres deutschen Fluggeschäfts zu bereinigen. Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (fortzuführende Geschäftsbereiche)scroll
*
Auf Sach- und immaterielle Anlagen, finanzielle und sonstige Vermögenswerte. Weitere SegmentkennzahlenBereinigtes EBITDAscroll
EBITDAscroll
Mitarbeiterscroll
Corporate GovernanceZusammensetzung der OrganeIm H1 2018 haben sich folgende Veränderungen in der Besetzung der Organe der TUI AG
ergeben: Am 13. Februar 2018 hat die ordentliche Hauptversammlung der TUI AG Herrn Dr. Dieter
Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, als neues Mitglied des Aufsichtsrats
der TUI AG gewählt. Gleichzeitig hat der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende
Sir Michael Hodgkinson sein Amt zum Ende der Hauptversammlung niedergelegt. Herr Peter
Long hat seine Position übernommen. Herr Horst Baier, Finanzvorstand, hat sich entschieden, seinen im November 2018 auslaufenden
Vertrag als Vorstandsmitglied nicht erneut zu verlängern. Der Aufsichtsrat der TUI
AG hat Frau Birgit Conix mit Wirkung zum 15. Juli 2018 zum Mitglied des Vorstands
bestellt. Nach Herrn Baiers Ausscheiden im Herbst 2018 übernimmt Frau Conix das Finanzressort. Die aktuelle, vollständige Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat ist auf der Internetseite
der Gesellschaft angegeben und dort der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich. → www.tuigroup.com/de-de/investoren/corporate-governance Risiko- und ChancenberichtFür den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg unseres Konzerns und das Erreichen unserer
strategischen Ziele ist ein erfolgreiches Management bestehender und neu auftretender
Risiken und Chancen entscheidend. Umfassende Angaben zu unserem Konzept der Risikosteuerung
und zu den Hauptrisiken und -chancen finden sich in unserem Geschäftsbericht 2017. Infolge der erfolgreichen Umsetzung des Markenmigrationsprogramms in allen Quellmärkten
erscheint das damit verbundene Hauptrisiko nicht mehr in unserem Risikoinventar. Alle
sonstigen in obigem Geschäftsbericht beschriebenen Hauptrisiken und -unsicherheiten
gelten weiterhin für unseren Konzern und werden nachstehend genannt. Inhärente Risiken der BrancheEreignisse in den Destinationen; gesamtwirtschaftliche Risiken; Wettbewerb und Kundenpräferenzen;
Inputkostenvolatilität; saisonales Cash Flow-Profil; Einhaltung gesetzlicher und aufsichtsrechtlicher
Vorschriften; Gesundheit und Sicherheit; Lieferkettenrisiko; Joint Venture-Partnerschaften. Aktives Management der HauptrisikenIT-Entwicklung und -strategie; Wachstumsstrategie; Chancen aus der Integration und
Restrukturierung; Umwelt- und gesellschaftliche Verantwortung; Informationssicherheit;
Brexit. Im Zusammenhang mit dem Brexit bleibt für uns die wichtigste Frage, ob unsere Airlines
allesamt weiterhin im jetzigen Umfang Zugang zum EU-Luftraum haben werden. Wir werden
weiterhin gegenüber den zuständigen Ministern und Vertretern Großbritanniens und der
EU die Bedeutung eines Sonderabkommens für den Luftverkehr zum Schutz der Flugangebote
für Verbraucher betonen. Wir prüfen darüber hinaus, wie wir sicherstellen können,
dass der Konzern in diesem Bereich nicht von wesentlichen negativen Auswirkungen betroffen
sein wird. Unser Brexit-Lenkungsausschuss verfolgt weiterhin die Entwicklungen und
koordiniert unsere entsprechenden Strategien. Das Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) steht unmittelbar
bevor. Da Verstöße erhebliche Bußgelder nach sich ziehen können, sind die Gesamtauswirkungen
auf das Hauptrisiko Informationssicherheit gestiegen. Unsere Minimierungsstrategie
soll unter anderem sicherstellen, dass das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen
für die Informationssicherheit gestärkt wird. Sie fokussiert sich weiterhin auf das
Management der Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos. → Details siehe Risikobericht im Geschäftsbericht 2017 ab Seite 30 ZWISCHENABSCHLUSSKonzern-Gewinn- und Verlustrechnung der TUI AG für die Zeit vom 1.10.2017 bis 31.3.2018scroll
Ergebnis je Aktiescroll
Verkürzte Gesamtergebnisrechnung des TUI Konzerns für die Zeit vom 1.10.2017 bis zum 31.3.2018scroll
Konzernbilanz der TUI AG zum 31.3.2018Aktivascroll
Passivascroll
Verkürzte Eigenkapitalveränderungsrechnung des TUI Konzerns vom 1.10.2017 bis 31.3.2018scroll
Verkürzte Eigenkapitalveränderungsrechnung des TUI Konzerns vom 1.10.2016 bis 31.3.2017scroll
Verkürzte Kapitalflussrechnung des TUI Konzernsscroll
ANHANGAllgemeine InformationenDer TUI Konzern ist mit seinen wesentlichen Tochtergesellschaften und Beteiligungen
in der Touristik tätig. Die TUI AG mit Sitz in Hannover und Berlin, Deutschland, ist
die Muttergesellschaft des TUI Konzerns und eine börsennotierte Aktiengesellschaft
deutschen Rechts. Die Aktien der Gesellschaft werden an der London Stock Exchange
und an den Wertpapierbörsen in Hannover und Frankfurt am Main gehandelt. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der TUI AG und ihrer Tochtergesellschaften
bezieht sich auf das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2018, das den Zeitraum vom
1. Oktober 2017 bis 31. März 2018 umfasst. Der Konzernzwischenabschluss wird in Euro
aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in Millionen Euro (Mio.
€) angegeben. Der vorliegende Konzernzwischenabschluss wurde am 7. Mai 2018 vom Vorstand der TUI
AG zur Veröffentlichung freigegeben. Grundlagen der RechnungslegungÜBEREINSTIMMUNGSERKLÄRUNGDer vorliegende Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2018 umfasst nach den Vorschriften
des § 115 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen verkürzten Konzernzwischenabschluss
und einen Konzern-Zwischenlagebericht. Der Konzernzwischenabschluss wurde im Einklang mit den International Financial Reporting
Standards (IFRS) und den diesbezüglichen Interpretationen des International Accounting
Standards Board (IASB) für die Zwischenberichterstattung erstellt, wie sie in der
Europäischen Union anzuwenden sind. In Übereinstimmung mit dem IAS 34 wird der Konzernzwischenabschluss in einer im Vergleich
zum Konzernjahresabschluss verkürzten Form veröffentlicht und sollte daher in Verbindung
mit dem Konzernabschluss der TUI AG für das Geschäftsjahr 2017 gelesen werden. Der
vorliegende Konzernzwischenabschluss wurde einer prüferischen Durchsicht unterzogen. GOING CONCERN-BERICHTERSTATTUNG NACH UK CORPORATE GOVERNANCE-KODEXDer TUI Konzern deckt den täglichen Bedarf an Betriebskapital durch Bargeldbestände,
Guthaben und Kredite bei Kreditinstituten. Die Nettofinanzverschuldung (Finanzschulden
abzüglich flüssiger Mittel und abzüglich kurzfristiger verzinslicher Geldanlagen)
des TUI Konzerns beträgt zum 31. März 2018 576,0 Mio. € (zum 30. September 2017 Nettofinanzvermögen
583,0 Mio. €). Der Anstieg der Verschuldung im Vergleich zum Geschäftsjahresende ist
eine Folge der typischen saisonalen Zahlungsmittelabflüsse insbesondere bei den Reiseveranstaltern. Zum 31. März 2018 bestehen die folgenden wesentlichen Finanzverbindlichkeiten und
Kreditlinien:
Die Gewährung der Kreditlinie unterliegt der Einhaltung bestimmter finanzieller Zielgrößen,
die zum Bilanzstichtag vollständig eingehalten waren. Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Einflüsse und der politischen Lage in einigen
Zielgebieten besteht eine partielle Ungewissheit bezüglich der Kundennachfrage. Der
Vorstand der TUI geht davon aus, dass das Geschäftsmodell der TUI flexibel genug ist,
die derzeit erkennbaren Herausforderungen zu kompensieren. Die Erwartungen und Prognosen
zeigen, dass der TUI Konzern auch zukünftig über ausreichende Mittel verfügt, die
sowohl aus der Mittelaufnahme als auch aus operativen Cash Flows resultieren, um seinen
Zahlungsverpflichtungen für die absehbare Zukunft nachzukommen und die Unternehmensfortführung
entsprechend zu gewährleisten. In Übereinstimmung mit der Vorschrift C1.3 des UK Corporate Governance Code bestätigt
der Vorstand, dass es aus seiner Sicht angemessen ist, den Konzernabschluss unter
der Prämisse der Unternehmensfortführung aufzustellen. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENBei der Erstellung des Zwischenabschlusses müssen von der Unternehmensleitung Schätzungen
vorgenommen und Annahmen getroffen werden. Diese beeinflussen die Höhe der für Vermögenswerte,
Schulden sowie Eventualverbindlichkeiten ausgewiesenen Beträge zum Bilanzstichtag
sowie die Höhe der ausgewiesenen Umsätze und Aufwendungen im Berichtszeitraum. Die
tatsächliche Entwicklung kann von den Schätzwerten abweichen. Der Zwischenabschluss zum 31. März 2018 wurde grundsätzlich unter Beachtung derselben
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss
zum 30. September 2017 zugrunde lagen. Der Ertragsteueraufwand wurde auf Basis der
bestmöglichen Schätzung des gewichteten durchschnittlichen Ertragsteuersatzes erfasst,
der für das gesamte Geschäftsjahr erwartet wird. NEU ANGEWENDETE STANDARDSBeginnend mit dem Geschäftsjahr 2018 wendet TUI die folgenden durch das IASB überarbeiteten
bzw. neu herausgegebenen Standards erstmals verpflichtend oder freiwillig vorzeitig
an. Im Geschäftsjahr 2018 erstmals angewendete Standardsscroll
KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss werden alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen, die
von der TUI AG beherrscht werden. Beherrschung besteht dann, wenn die TUI AG Verfügungsmacht
über die maßgeblichen Tätigkeiten hat, variablen Rückflüssen ausgesetzt ist oder ihr
Rechte bezüglich der Rückflüsse zustehen und sie infolge der Verfügungsmacht die Höhe
der variablen Rückflüsse beeinflussen kann. In den Zwischenabschluss zum 31. März 2018 wurden insgesamt 254 Tochterunternehmen
einbezogen. Entwicklung des Konsolidierungskreises* und der nach der Equity-Methode bewerteten Gesellschaftenscroll
Akquisitionen - DesinvestitionenAKQUISITIONENIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 wurden drei Reisebüros im Zuge von Asset
Deals erworben. Weiterhin wurden am 21. Dezember 2017 100 % der Anteile an der Cruisetour
AG, Zürich, Schweiz, sowie an der Croisimonde AG, Zug, Schweiz, erworben. Mit der
Akquisition wird beabsichtigt, die Marktpräsenz in der Kreuzfahrtsparte im schweizerischen
Markt zu erhöhen. Die übertragenen Gegenleistungen für sämtliche Erwerbe durch den
TUI Konzern umfassen ausschließlich bezahlte Kaufpreise und belaufen sich auf 6,9
Mio. €. Der sich zwischen den übertragenen Gegenleistungen und dem erworbenen, neubewerteten
Nettovermögen ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von zum Erwerbszeitpunkt umgerechnet
5,6 Mio. € wurde vorläufig als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Diese Geschäfts-
oder Firmenwerte stellen im Wesentlichen einen Teil der zukünftigen Ertragspotenziale
dar. Zusammengefasste Erstkonsolidierungsbilanz der Cruisetour AG und der Croisimonde AGscroll
Einzelne Bereiche der erworbenen Vermögenswerte und Schulden der Akquisitionen, insbesondere
im Zusammenhang mit der Akquisition der Cruisetour AG sowie der Croisimonde AG, konnten
zum Bilanzstichtag auf Grundlage der vorhandenen Informationen noch nicht abschließend
bewertet werden. Es wurde von der in IFRS 3 angegebenen Frist von zwölf Monaten für
den Abschluss von Kaufpreisallokationen Gebrauch gemacht, die bis zu ihrem Ablauf
eine vorläufige Zuordnung des Kaufpreises zu den einzelnen Vermögenswerten und Schulden
gestattet. Im Zeitraum von Januar bis März 2018 erzielten die Gesellschaften Cruisetour AG und
Croisimonde AG Umsatzerlöse von insgesamt 4,0 Mio. € und einen unwesentlichen Ergebnisbeitrag.
Wären die erworbenen Gesellschaften bereits am 1. Oktober 2017 konsolidiert worden,
wären die Umsatzerlöse des TUI Konzerns im Berichtszeitraum um 6,0 Mio. € höher und
das Ergebnis nach Steuern um 0,3 Mio. € höher. Nach dem Bilanzstichtag wurden keine wesentlichen Unternehmenserwerbe durchgeführt. Im vorliegenden Abschluss wurden die Kaufpreisallokationen der im Geschäftsjahr 2017
erworbenen Transat France S.A. entsprechend den Vorschriften des IFRS 3 innerhalb
der vorgeschriebenen zwölf Monate abgeschlossen. Neben einer Reduzierung des Goodwills
um 13,7 Mio. € wurden die Werte der Konzernbilanz zum 31. März 2017 wie folgt rückwirkend
angepasst: Auswirkungen von geänderten Kaufpreiszuordnungen und -anpassungen auf die Konzernbilanzscroll
Die vorgenommenen Anpassungen haben keinen Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung
des Vorjahres. Darüber hinaus wurden Anteile an der German Tur Turizm Ticaret A.S. zu einem Kaufpreis
von 8,0 Mio. € erworben. DESINVESTITIONENIm ersten Halbjahr 2018 wurden zwei Hotelgesellschaften der Riu-Gruppe veräußert.
Aus dem Verkauf der Dominicanotel S.A., Puerto Plata, Dominikanische Republik, sowie
der Puerto Plata Caribe Beach S.A., Puerto Plata, Dominikanische Republik, wurde ein
Abgangsergebnis von 24,3 Mio. € erzielt. Dieser Gewinn beinhaltet einen Teilabgang
des Goodwills der Riu-Gruppe in Höhe von 5,2 Mio. €. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungDie Entwicklung der Ergebnisse des TUI Konzerns ist aufgrund des durch die Winter-
und die Sommerreisemonate geprägten touristischen Geschäfts einer signifikanten Saisonalität
unterworfen. Der Konzern versucht, den saisonalen Einflüssen durch ein breites Spektrum
von Urlaubsangeboten in der Sommer- und Wintersaison sowie die Präsenz in unterschiedlichen
weltweiten Urlaubsmärkten mit anderen Jahreszyklen entgegenzuwirken. Die Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung spiegelt den touristischen Saisonverlauf wider, wodurch geschäftsbedingt
das Ergebnis der Monate Oktober bis März negativ ist. Wegen der saisonalen Entwicklung
ist ein Vergleich der Ergebnisse mit denen des Gesamtjahres nicht sinnvoll. (1) UMSATZERLÖSEDie Umsatzerlöse sind im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 7,2 % angestiegen.
Neben gestiegenen Gästezahlen im Bereich Vertrieb & Marketing trugen die Kapazitätserweiterung
im Segment Kreuzfahrten, höhere Durchschnittspreise im Segment Hotels & Resorts sowie
höhere Preise in Großbritannien zum Umsatzwachstum im Vergleich zum ersten Halbjahr
2017 bei. (2) UMSATZKOSTEN UND VERWALTUNGSAUFWENDUNG ENDie Umsatzkosten betreffen die Aufwendungen zur Erbringung der touristischen Dienstleistungen.
Neben den anfallenden Aufwendungen für Personal, Abschreibungen, Miete und Leasing
gehören hierzu insbesondere sämtliche Kosten des Konzerns im Zusammenhang mit der
Vermittlung und Erbringung von Flugdienstleistungen, Hotelübernachtungen und Kreuzfahrten
sowie Vertriebskosten. Die Verwaltungsaufwendungen umfassen alle Aufwendungen, die im Zusammenhang mit den
Tätigkeiten der Verwaltungsfunktionen entstehen, und setzen sich wie folgt zusammen: Verwaltungsaufwendungenscroll
Die Umsatzkosten und Verwaltungsaufwendungen beinhalten folgende Aufwendungen für
Personal, Abschreibungen, Miete, Pacht und Leasing: Personalaufwandscroll
Abschreibungenscroll
Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungenscroll
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Leasingaufwendungen für Flugzeuge währungsbedingt
gesunken. Außerdem sind die Leasingaufwendungen für Kreuzfahrtschiffe im Vergleich
zum Vorjahr rückläufig. Dies resultiert insbesondere aus einem ausgelaufenen Leasingvertrag
bei Marella Cruises. (3) SONSTIGE ERTRÄGEDie sonstigen Erträge des ersten Halbjahres 2018 resultieren hauptsächlich aus der
Veräußerung von zwei Hotelgesellschaften sowie einem Hotel. Weiterhin wurden Erträge
aus der Veräußerung eines Flugzeugs erzielt. (4) ERGEBNIS AUS NACH DER EQUITY-METHODE BEWERTETEN UNTERNEHMENErgebnis aus nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmenscroll
Der Anstieg des Equity-Ergebnisses im Segment Kreuzfahrten resultiert im Wesentlichen
aus der Indienststellung der Mein Schiff 6. (5) STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAGDer im ersten Halbjahr 2018 entstandene Steuerertrag ist im Wesentlichen auf den touristischen
Saisonverlauf zurückzuführen. (6) ANTEIL NICHT BEHERRSCHENDER GESELLSCHAFTER AM KONZERNVERLUSTDie den nicht beherrschenden Gesellschaftern zustehenden Konzernergebnisse stellen
Gewinne dar und entfallen mit 70,7 Mio. € vornehmlich auf die RIUSA II-Gruppe (Vorjahr
54,3 Mio. €). Erläuterungen zur Konzernbilanz(7) SACHANLAGENDas Sachanlagevermögen ist gegenüber dem Geschäftsjahresende um 147,4 Mio. € auf 4.401,1
Mio. € gestiegen. Der Anstieg ist insbesondere auf den Erwerb von Flugzeugvermögen
in Höhe von 286,8 Mio. €, davon zwei Flugzeuge mit 149,1 Mio. € im Finanzierungsleasing,
sowie auf Investitionen in Hotels in Höhe von 117,6 Mio. € zurückzuführen. Gegenläufig
wirkten die Abschreibungen des ersten Halbjahres sowie die Währungsumrechnung. (8) ZUR VERÄUSSERUNG BESTIMMTE VERMÖGENSWERTEZum 31. März 2018 wurde eine Hotelgesellschaft als Veräußerungsgruppe ausgewiesen.
Weiterhin steht ein Verwaltungsgebäude zum Verkauf. (9) RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGENDie Pensionsrückstellungen haben gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres um 105,5 Mio.
€ auf 1.021,9 Mio. € abgenommen. Der Rückgang ist insbesondere auf eine Abnahme der
Unterdeckung bei den fondsgedeckten Pensionsplänen in Großbritannien zurückzuführen.
Dort erhöhte sich das Fondsvermögen zum einen durch Einzahlungen des Arbeitgebers
und zum anderen durch eine gute Entwicklung der Vermögensanlagen. Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerten
ausgewiesenen Pensionspläne mit Überdeckung sind mit 56,0 Mio. € nahezu unverändert
zum 30. September 2017. (10) FINANZSCHULDENDie langfristigen Finanzschulden erhöhten sich im Vergleich zum 30. September 2017
um 40,3 Mio. € auf 1.801,5 Mio. €. Wesentlicher Grund hierfür ist ein Anstieg der
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing um 64,6 Mio. €. Gegenläufig reduzierten
sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 24,9 Mio. €. (11) EIGENKAPITALVERÄNDERUNGENInsgesamt verringerte sich das Eigenkapital seit dem 30. September 2017 um 540,5 Mio.
€ auf 2.993,2 Mio. €. Die TUI AG hat im ersten Halbjahr 2018 eine Dividende von 0,65 € je Stückaktie, insgesamt
381,8 Mio. € (im Vorjahr 368,6 Mio. €), an ihre Aktionäre gezahlt. Der Konzernverlust im ersten Halbjahr ist bedingt durch den touristischen Saisonverlauf. Der Anteil der Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten, der als effektive
Absicherung zukünftiger Zahlungsströme ermittelt wird, wird in Höhe von 21,3 Mio.
€ (vor Steuern) erfolgsneutral innerhalb der sonstigen Ergebnisse im Eigenkapital
erfasst (Vorjahr - 50,3 Mio. €). Die Neubewertung von Pensionsverpflichtungen wird ebenfalls erfolgsneutral innerhalb
der sonstigen Ergebnisse im Eigenkapital erfasst. (12) FINANZINSTRUMENTEBuchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien zum 31.3.2018scroll
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Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Klassen und Bewertungskategorien zum 30.9.2017scroll
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Bei den Finanzmitteln, kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und
sonstigen Vermögenswerten sowie den kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen und den sonstigen Verbindlichkeiten entspricht aufgrund der regelmäßig
kurzen Restlaufzeit der Buchwert näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert. Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
und sonstigen Vermögenswerten entsprechen den Barwerten der mit den Vermögenswerten
verbundenen Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Zinsparameter,
welche markt- und partnerbezogene Veränderungen der Konditionen und Erwartungen reflektieren.
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen bestehen nicht. In den als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte klassifizierten Finanzinstrumenten
sind in Höhe von 32,1 Mio. € (Vorjahr 43,5 Mio. €) Anteile an Personen- und Kapitalgesellschaften
enthalten, für die kein aktiver Markt existiert. Da sich die künftigen Zahlungsströme
dieser nicht börsennotierten Beteiligungen nicht zuverlässig ermitteln lassen, können
die Marktwerte nicht mittels eines Bewertungsmodells berechnet werden. Die Beteiligungen
werden mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Im ersten Halbjahr 2018 gab es wie
bereits zum 30. September 2017 keine wesentlichen Abgänge von Anteilen an Personen-
und Kapitalgesellschaften, die zu Anschaffungskosten bewertet wurden. Die TUI beabsichtigt
nicht, wesentliche Anteile an diesen Personen- und Kapitalgesellschaften in näherer
Zukunft zu veräußern oder auszubuchen. Aggregation nach Bewertungskategorien des IAS 39 zum 31.3.2018scroll
Aggregation nach Bewertungskategorien des IAS 39 zum 30.9.2017scroll
BEWERTUNG ZUM FAIR VALUEDie folgende Übersicht stellt die beizulegenden Zeitwerte der wiederkehrend, nicht
wiederkehrend und sonstigen zum Fair Value bilanzierten Finanzinstrumente entsprechend
dem zugrunde liegenden Bewertungslevel dar. Die einzelnen Bewertungslevel sind entsprechend
den Inputfaktoren wie folgt definiert:
Einstufung der zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumente zum 31.3.2018scroll
Einstufung der zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumente zum 30.9.2017scroll
Die TUI prüft zum Ende jeder Berichtsperiode, ob es Gründe für eine Übertragung in
ein oder aus einem Bewertungslevel gibt. Grundsätzlich werden finanzielle Vermögenswerte
und finanzielle Verbindlichkeiten von Level 1 in Level 2 umgegliedert, wenn die Liquidität
und die Handelsaktivität nicht länger auf einen aktiven Markt schließen lassen. Dies
gilt entsprechend umgekehrt für etwaige Übertragungen von Level 2 in Level 1. Im Berichtszeitraum
fanden keine Übertragungen zwischen Level 1 und Level 2 statt. Umgliederungen aus Level 3 in Level 2 oder Level 1 werden vorgenommen, sobald beobachtbare
Marktpreisnotierungen für den betroffenen Vermögenswert oder die Schuld verfügbar
werden. Die Überprüfung der Bewertungsparameter ergab, dass eine Eingruppierung in
Level 2 für die Beteiligung an der peakwork AG nicht mehr gerechtfertigt ist, da keine
beobachtbaren Bewertungsparameter mehr vorgelegen haben. Daneben gab es keine Übertragungen
aus der oder in die Bewertungsstufe Level 3. TUI erfasst Übertragungen in das bzw.
aus dem Level 3 an dem Tag des Ereignisses oder des Anlasses, das oder der die Übertragung
verursacht hat. FINANZINSTRUMENTE IN LEVEL 1Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten, für die ein aktiver Markt verfügbar
ist, basiert auf der Marktpreisnotierung am Bilanzstichtag. Ein aktiver Markt ist
vorhanden, wenn Preisnotierungen von einer Börse, Händlern, Maklern, Preisdienstleistern
oder Regulierungsbehörden leicht und regelmäßig verfügbar sind und diese Preise tatsächliche
und regelmäßig stattfindende Markttransaktionen zwischen unabhängigen Geschäftspartnern
darstellen. Diese Finanzinstrumente werden dem Level 1 zugeordnet. Die beizulegenden
Zeitwerte entsprechen den Nominalwerten, multipliziert mit den Kursnotierungen am
Bilanzstichtag. Finanzinstrumente des Level 1 beinhalten vor allem als zur Veräußerung
verfügbar klassifizierte Aktien börsennotierter Unternehmen und begebene Anleihen
der Klasse "Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten". FINANZINSTRUMENTE IN LEVEL 2Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten, die nicht in einem aktiven Markt
gehandelt werden, z. B. von Over the Counter-Derivaten (OTC), werden mittels Bewertungstechniken
bestimmt. Diese Bewertungstechniken maximieren die Verwendung von beobachtbaren Marktdaten
und beruhen so wenig wie möglich auf konzernspezifischen Annahmen. Wenn alle wesentlichen
Inputfaktoren zur Zeitwertbestimmung eines Instruments beobachtbar sind, wird das
Instrument dem Level 2 zugeordnet. Wenn einer oder mehrere der wesentlichen Inputfaktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten
beruhen, wird das Instrument dem Level 3 zugeordnet. Folgende spezifische Bewertungstechniken zur Bewertung von Finanzinstrumenten werden
eingesetzt:
FINANZINSTRUMENTE IN LEVEL 3Die folgende Tabelle zeigt die Wertentwicklung der wiederkehrend zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente, die dem Level 3 der Bemessungshierarchie zugeordnet
werden. Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte in Level 3scroll
Die Zugänge zum Level 3 der Bewertungshierarchie betreffen die Beteiligung an der
peakwork AG. (13) HAFTUNGSVERHÄLTNISSEZum 31. März 2018 bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von 133,9 Mio. € (zum 30.
September 2017 156,1 Mio. €). Haftungsverhältnisse sind nicht bilanzierte Eventualverbindlichkeiten,
die in Höhe des am Bilanzstichtag geschätzten Erfüllungsbetrags ausgewiesen werden. Die Haftungsverhältnisse zum 31. März 2018 beinhalten zum überwiegenden Teil Eventualverbindlichkeiten
im Rahmen der Gewährung von Avalen zugunsten von Kreuzfahrt- und Hotelaktivitäten.
Der Rückgang von 22,2 Mio. € im Vergleich zum 30. September 2017 resultiert im Wesentlichen
aus der Rückgabe von Garantien für bestehende Avale der Travelopia-Gesellschaften,
die nach dem Verkauf der Specialist Group als nicht bilanzierte Eventualverbindlichkeiten
zu zeigen waren, sowie aus planmäßigen Tilgungszahlungen der TUI Cruises GmbH. (14) SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENNominalwerte der sonstigen finanziellen Verpflichtungenscroll
Das Bestellobligo für Investitionen verminderte sich zum 31. März 2018 im Vergleich
zum 30. September 2017 um insgesamt 179,9 Mio. €. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere
neue Flugzeugauslieferungen sowie Wechselkurseffekte bei Fremdwährungsverpflichtungen.
Gegenläufig führten höhere Verpflichtungen aus neuen Hotelprojekten zu einem Anstieg
des Bestellobligos. (15) Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung des KonzernsAusgehend vom Konzernergebnis nach Steuern wird der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit
nach der indirekten Methode abgeleitet. Der Finanzmittelbestand sank im Berichtszeitraum
um 1.177,7 Mio. € auf 1.338,4 Mio. €. Davon sind 0,3 Mio. € im Bilanzposten "Zur Veräußerung
bestimmte Vermögenswerte" enthalten. Aus laufender Geschäftstätigkeit flossen im Berichtszeitraum Zahlungsmittel in Höhe
von 443,5 Mio. € ab (Vorjahr 278,5 Mio. €). Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt insgesamt 261,2 Mio. € (Vorjahr
695,1 Mio. €). Darin enthalten sind Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagevermögen
und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 364,0 Mio. €. Außerdem sind dem Konzern
127,8 Mio. € aus dem Verkauf von Sachanlagevermögen und immateriellen Anlagen sowie
53,4 Mio. € aus dem Verkauf zweier konsolidierter Gesellschaften zugeflossen. Ferner
sind hier Auszahlungen in Höhe von 24,2 Mio. € im Zusammenhang mit dem Erwerb von
konsolidierten Gesellschaften sowie dem Erwerb eines Gemeinschaftsunternehmens erfasst.
Für kurzfristige verzinsliche Geldanlagen flossen 54,2 Mio. € ab. Aus der Finanzierungstätigkeit hat sich der Finanzmittelbestand insgesamt um 470,6
Mio. € vermindert (Vorjahr Abfluss von 478,3 Mio. €). Gesellschaften der TUI Group
haben Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 4,5 Mio. € aufgenommen. 80,5 Mio. € flossen
für die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten ab, darunter 51,7 Mio. € für Finanzierungsleasingverbindlichkeiten.
Die externe revolvierende Kreditlinie zur Steuerung der Saisonalität der Zahlungsflüsse
und der Liquidität des Konzerns wurde zum Stichtag nicht in Anspruch genommen. Für
Zinszahlungen sind 45,5 Mio. € verwendet worden, für Dividenden an die Aktionäre der
TUI AG 381,8 Mio. €. Aus dem im vorigen Geschäftsjahr erfolgten Verkauf der vom Employee
Benefit Trust der TUI Travel Ltd. gehaltenen Aktien der TUI AG sind im Oktober 2017
32,7 Mio. € zugeflossen. Im Übrigen nahm der Finanzmittelbestand wechselkursbedingt um 2,4 Mio. € ab (im Vorjahr
Rückgang um 14,3 Mio. €). Die Finanzmittel unterlagen zum 31. März 2018 mit 262,7 Mio. € Verfügungsbeschränkungen
(Vorjahr 261,0 Mio. €). Am 30. September 2016 ist die TUI AG eine Vereinbarung zur langfristigen Schließung
der Differenz zwischen den Verpflichtungen und dem Fondsvermögen leistungsorientierter
Pensionspläne in Großbritannien eingegangen. Als Sicherheit hierfür waren zum Stichtag
144,2 Mio. € auf einem Bankkonto hinterlegt. Bis zu ihrer Veräußerung im Geschäftsjahr
2017 dienten von der TUI AG gehaltene Anteile an der Hapag-Lloyd AG als Sicherheit.
Der TUI Konzern kann über diese Finanzmittel nur verfügen, wenn alternative Sicherheiten
gestellt werden. Des Weiteren entfallen 116,5 Mio. € (Vorjahr 116,5 Mio. €) auf erhaltene Barsicherheiten,
die im Geschäftsjahr 2013 von belgischen Steuerbehörden vor dem Hintergrund eines
langjährigen Rechtsstreits über die Erstattung von Umsatzsteuer für die Jahre 2001
bis 2011 ohne Anerkenntnis einer Schuld bei einem belgischen Tochterunternehmen hinterlegt
wurden, um den Zinslauf für beide Parteien zu unterbrechen. Zur Absicherung einer
etwaigen Rückzahlung wurde dem belgischen Staat eine Bankgarantie eingeräumt. Aufgrund
der Bankgarantie ist die Fähigkeit des TUI Konzerns, über die Finanzmittel zu verfügen,
eingeschränkt. Die übrigen Beschränkungen betreffen Finanzmittel, die aufgrund rechtlicher
oder regulatorischer Bestimmungen vorgehalten werden müssen. (16) SEGMENTKENNZAHLENSeit dem ersten Quartal 2018 werden die Gesellschaften, die Dienstleistungen in den
Zielgebieten erbringen, separat als Segment "Zielgebietserlebnisse" gezeigt. Die weiteren
bislang in "Übrige Touristik" enthaltenen Gesellschaften, wie die französische Linienfluggesellschaft
Corsair sowie zentrale Funktionen der Touristik, wie Informationstechnologie, sind
nunmehr in "Alle übrigen Segmente" enthalten. Die Vorjahreszahlen wurden an die geänderte
Segmentierung angepasst. Umsatzerlöse nach Segmenten für die Zeit vom 1.10.2017 bis 31.3.2018scroll
Umsatzerlöse nach Segmenten für die Zeit vom 1.10.2016 bis 31.3.2017scroll
In den folgenden Tabellen werden die Konzernsteuerungsgrößen EBITA und bereinigtes
EBITA dargestellt. Der TUI Konzern definiert das EBITA als Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern
und Wertberichtigungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte. Abschreibungen auf sonstige
immaterielle Vermögenswerte sind im EBITA enthalten. Nicht im EBITA enthalten sind
Bewertungseffekte auf Zinssicherungsinstrumente sowie im Vorjahr Ergebniseffekte aus
der Containerschifffahrt, da es sich bei der Beteiligung an der Hapag-Lloyd AG aus
Sicht der TUI AG um eine Finanzinvestition und nicht um eine operative Beteiligung
handelte. EBITA nach Segmentenscroll
Das EBITA enthält im ersten Halbjahr 2018 in Höhe von 121,5 Mio. € (Vorjahr 105,6
Mio. €) Ergebnisse aus den nach der Equity-Methode bewerteten Unternehmen. Diese sind
überwiegend innerhalb der Urlaubserlebnisse angefallen. Das bereinigte EBITA ist um Abgangsergebnisse von Finanzanlagen, Restrukturierungsaufwendungen
nach IAS 37, sämtliche Effekte aus Kaufpreisallokationen, Anschaffungsnebenkosten
und bedingten Kaufpreiszahlungen sowie andere Aufwendungen und Erträge aus Einzelsachverhalten
korrigiert worden. Als Einzelsachverhalte werden hier Erträge und Aufwendungen bereinigt,
die aufgrund ihrer Höhe sowie der Häufigkeit ihres Eintritts die Beurteilung der operativen
Ertragskraft der Unternehmensbereiche und des Konzerns erschweren oder verzerren. Bereinigtes EBITA nach Segmentenscroll
Überleitung zum Ergebnis vor Ertragsteuern der fortzuführenden Geschäftsbereiche des TUI Konzernsscroll
*
Zur Beschreibung der Bereinigungen wird auf die Erläuterungen im Lagebericht verwiesen. (17) BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENNeben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht die TUI AG
in Ausübung ihrer normalen Geschäftstätigkeit in unmittelbaren oder mittelbaren Beziehungen
mit nahestehenden Unternehmen und Personen. Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen
und Personen sind unverändert auf Grundlage internationaler Preisvergleichsmethoden
gemäß IAS 24 zu Bedingungen ausgeführt worden, wie sie auch mit konzernfremden Dritten
üblich sind. Die im Konzernanhang zum 30. September 2017 genannte Kapitalbeteiligung durch die
Riu Hotels S.A. bestand zum Stichtag des Zwischenabschlusses unverändert fort. Der
russische Unternehmer Alexey Mordashov hat im ersten Halbjahr 2018 weitere Aktien
erworben und war zum Stichtag 31. März 2018 mit 23,5 % an der TUI beteiligt. Weitergehende
Informationen zu nahestehenden Unternehmen und Personen sind im Konzernanhang 2017
im Rahmen der sonstigen Erläuterungen enthalten. Die Togebi Holdings Limited (TUI Russia) ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Oscrivia
Limited (Oscrivia), einer Tochtergesellschaft der Unifirm Limited, und des TUI Konzerns.
Die Unifirm Limited ist eine Tochtergesellschaft der OOO Severgroup, die einem Großaktionär
und Aufsichtsratsmitglied der TUI AG gehört. Der TUI Russia wurden vom TUI Konzern
im Berichtshalbjahr Darlehen in Höhe von 7,8 Mio. USD gewährt. (18) WESENTLICHE TRANSAKTIONEN NACH DEM BILANZSTICHTAGAm 13. April erwarb die TUI UK Ltd. die Mein Schiff 1 von der TUI Cruises GmbH zu
einem Kaufpreis von insgesamt 202,2 Mio. €. Nach erfolgtem Umbau wird die Mein Schiff
1 als Marella Explorer die Kreuzfahrtflotte der Marella Cruises erweitern. (19) NOCH NICHT ANGEWENDETE INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS (IFRS)Zu den Auswirkungen der neuen Vorschriften zur Umsatzrealisierung (IFRS 15), zu Finanzinstrumenten
(IFRS 9) und zu Leasingverhältnissen (IFRS 16) verweisen wir auf unseren Geschäftsbericht
für das Geschäftsjahr 2017. Im Vergleich zu den dortigen Ausführungen haben sich folgende
zusätzliche Erkenntnisse ergeben: IFRS 15Die konzernweite Untersuchung der Auswirkungen von IFRS 15 ist noch nicht abgeschlossen. TUI beabsichtigt, die Erstanwendung rückwirkend vorzunehmen und die Vergleichsperiode
nach IFRS 15 darzustellen. Dabei beabsichtigen wir von der Erleichterung Gebrauch
zu machen, vor dem 1. Oktober 2017 erfüllte Verträge nicht neu nach IFRS 15 zu beurteilen. Umsatzrealisierung beim Veranstalter: Einzelne Umsatzströme, die bislang überwiegend
zeitpunktbezogen zum Reiseantrittsdatum realisiert wurden, sind nach den neuen Vorschriften
zukünftig zeitraumbezogen zu realisieren. Im Ergebnis kommt es hierdurch zu einer
späteren Erfassung von Umsatzerlösen und Umsatzkosten entsprechend dem Reisefortschritt. Da unser Geschäftsjahresende jedes Jahr auf eine Nebensaison fällt, werden sich die
Effekte aus der Erfassung zusätzlicher Umsatzerlöse und touristischer Aufwendungen
am Anfang eines Geschäftsjahres und geringerer Umsatzerlöse und touristischer Aufwendungen
am Ende eines Geschäftsjahres bei konstantem Geschäftsvolumen nahezu vollständig kompensieren.
In der vorläufigen Eröffnungsbilanz zum 1. Oktober 2017 würde sich das Eigenkapital
gegenüber dem Berichtswert voraussichtlich um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag
verringern. Wir sind derzeit dabei, die Datenanalyse und die Validierung der Ergebnisse abzuschließen
sowie die Implementierung in den rechnungslegungsbezogenen Systemen vorzunehmen, so
dass wir aktuell noch keine weitere verlässliche Quantifizierung der Umstellungseffekte
vornehmen können. IFRS 9Die Analyse der Auswirkungen aus der Anwendung von IFRS 9 ist noch nicht vollständig
abgeschlossen, so dass wir unverändert keine verlässliche Quantifizierung der erwarteten
Umstellungseffekte vornehmen können.
Aus heutiger Sicht erwartet TUI keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns durch den Übergang auf IFRS 9. IFRS 16TUI hat vorläufig entschieden, von den Anwendungserleichterungen für kurzfristige
Leasingverhältnisse und für Leasinggegenstände mit geringem Wert Gebrauch zu machen.
Wir beabsichtigen, konzerninterne Leasingverhältnisse - der internen Steuerung entsprechend
- gemäß IFRS 8 in der Segmentberichterstattung auch zukünftig wie operative Mietverhältnisse
nach IAS 17 darzustellen. TUI wird den IFRS 16 zum 1. Oktober 2019 modifiziert retrospektiv anwenden. Über die
Ausübung der für den Übergang bestehenden Wahlrechte und Erleichterungsvorschriften
wurden mit Blick auf die gestartete konzernweite Erfassung und Auswertung aller externen
Leasingverhältnisse noch keine Entscheidungen getroffen. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Hannover, den 7. Mai 2018 Der Vorstand Friedrich Joussen Horst Baier David Burling Sebastian Ebel Dr. Elke Eller Frank Rosenberger BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die TUI AG, Berlin und Hannover Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung, verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung,
verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben
- und den Konzernzwischenlagebericht der TUI AG für den Zeitraum vom 1. Oktober 2017
bis 31. März 2018, die Bestandteile eines Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG
sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und
dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements 2410:
"Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the
Entity" vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Hannover, den 7. Mai 2018 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
Vorbehalt bei zukunftsgerichteten AussagenDer Halbjahresfinanzbericht, insbesondere der Prognoseveränderungsbericht als Teil
des Lageberichts, enthält verschiedene Prognosen und Erwartungen sowie Aussagen, die
die zukünftige Entwicklung des TUI Konzerns und der TUI AG betreffen. Diese Aussagen
beruhen auf Annahmen und Schätzungen und können mit bekannten und unbekannten Risiken
und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse
sowie die Finanz- und Vermögenslage können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen
und Annahmen abweichen. Gründe hierfür können, neben anderen, Marktschwankungen, die
Entwicklung der Weltmarktpreise für Rohstoffe sowie der Finanzmärkte und Wechselkurse,
Veränderungen nationaler und internationaler Gesetze und Vorschriften oder grundsätzliche
Veränderungen des wirtschaftlichen und politischen Umfelds sein. Es ist weder beabsichtigt
noch übernimmt TUI eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren
oder sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Erscheinen dieses Berichts anzupassen. Kontakt für Analysten und InvestorenPeter Krüger Director of Investor Relations and M & A Tel.: + 49 511 566-1440 KONTAKT FÜR ANALYSTEN UND INVESTOREN IN UK,IRLAND UND AMERIKASarah Coomes Head of Investor Relations Tel.: + 44 1293 645-827 Hazel Chung Investor Relations Manager Tel.: + 44 1293 645-823 KONTAKT FÜR ANALYSTEN UND INVESTOREN IN KONTINENTALEUROPA, IM MITTLEREN OSTEN UND IN ASIENNicola Gehrt Head of Investor Relations Tel.: + 49 511 566-1435 Ina Klose Investor Relations Manager Tel.: + 49 511 566-1318 Jessica Blinne Junior Investor Relations Manager Tel.: + 49 511 566-1425 Die Präsentation und der Webcast zum H1 2018 stehen unter folgendem Link zur Verfügung:
www.tuigroup.com/de-de/investoren. Finanzkalender9. MAI 2018Halbjahresfinanzbericht 2018 Capital Markets Day 9. AUGUST 2018Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2018 27. SEPTEMBER 201 8Buchungsupdate 13. DEZEMBER 2018Geschäftsbericht 2018 12. FEBRUAR 2019Ordentliche Hauptversammlung 2019 ImpressumHERAUSGEBERTUI AG Karl-Wiechert-Allee 4 30625 Hannover Tel.: + 49 511 566-00 Fax: + 49 511 566-1901 www.tuigroup.com KONZEPT UND DESIGN3st kommunikation, Mainz FOTOGRAFIETitel: TUI Cruises Dieser Zwischenbericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor: www.tuigroup.com/de-de/investoren Veröffentlichung am 9. Mai 2018 |
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