![]() United Internet AGMontabaurQuartalsmitteilung Q1 2019AUSGEWÄHLTE KENNZAHLENscroll
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Ohne Tele Columbus Wertminderungen (EBT-Effekt: -43,1 Mio. €; EPS-Effekt: -0,22 €) 4 VORWORT DES VORSTANDSVORSITZENDENSehr geehrte Aktionäre, Mitarbeiter und Geschäftspartner von United Internet,die United Internet AG ist gut ins Geschäftsjahr 2019 gestartet. So gelang es uns,
im Segment "Consumer Access" in einem wettbewerbsintensiven Umfeld das Kerngeschäft
der margenstarken Service-Umsätze im 1. Quartal 2019 erneut sichtbar zu steigern.
Gleiches gilt für das Segment "Business Access", in dem wir bei Umsatz und Ergebnis
stark zulegen konnten und das Potenzial unseres Glasfasernetzes immer stärker ausspielen
können. Darüber hinaus konnten wir im Segment "Consumer Applications" die Neupositionierung
unserer Portale und den Aufbau datengetriebener Geschäftsmodelle weiter vorantreiben
und bei unseren "Business Applications" das Rebranding mit der neuen Marke "1&1 IONOS"
(zuvor: "1&1") forcieren und damit einen weiteren Schritt zum angestrebten IPO gehen.
Dieser soll - nach einer Übergangsphase - unter der zukünftig eigenständigen Marke
"IONOS" stattfinden. Außerdem haben wir im 1. Quartal 2019 in neue Kundenverträge sowie in den Ausbau bestehender
Kundenbeziehungen investiert. Insgesamt konnte die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge
um 210.000 auf 24,06 Mio. Verträge gesteigert werden. Dabei kamen im Segment "Consumer Access" 180.000 Verträge (170.000 Mobile-Internet-
und 10.000 Breitband-Anschlüsse) hinzu. Aus dem Segment "Business Applications" resultieren
weitere 30.000 Verträge. Im Segment "Consumer Applications" blieb die Zahl der Pay-Accounts
unverändert, während die werbefinanzierte Free-Accounts um 340.000 Accounts zulegten. Der Umsatz auf Konzernebene stieg im 1. Quartal 2019 von 1.270,7 Mio. € im Vorjahr
um 1,2 % auf 1.286,1 Mio. €. Ursächlich für dieses auf den ersten Blick nur moderate
Wachstum sind insbesondere unterjährig schwankende (margenschwache) Hardware-Umsätze
(-18,0 Mio. €) im Segment "Consumer Access" sowie die im April 2018 begonnene Werbeflächen-Reduktion
(-5,1 Mio. €) im Rahmen der Neupositionierung im Segment "Consumer Applications". Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des 1. Quartals 2019
wurde durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 (+22,8 Mio. €) positiv beeinflusst.
Gegenläufig wirkten sich im Segment "Consumer Access" - neben angekündigten One-Offs
(-2,1 Mio. €) - vorläufige Mehrkosten von -17,5 Mio. € für unseren Vorleistungsbezug
aus, nachdem der zeitlich befristete Anpassungsmechanismus eines Vorleistungsvertrages
zum Jahresende 2018 ausgelaufen ist. Entgegen unseren ursprünglichen Erwartungen wurde
bislang noch nicht über einen Ersatz bzw. eine Kompensation für die ausgelaufene Regelung
entschieden. Jedoch sind die entsprechenden Vorleistungspreise derzeit Gegenstand
eines schiedsgutachterlichen Verfahrens, in dessen Rahmen es nach Ende der 5G-Frequenzversteigerung
innerhalb weniger Monate eine verbindliche Entscheidung über die Art und Höhe einer
dauerhaften Preisanpassung geben wird. Aus dieser gutachterlichen Entscheidung erwarten
wir rückwirkend niedrigere Vorleistungspreise. Zudem wirkten sich unsere plangemäß
umgesetzten Zukunftsinvestitionen, wie die vorgenannte Neupositionierung des Segments
"Consumer Applications" (-4,1 Mio. €) sowie erhöhte Marketing-Ausgaben im Segment
"Business Applications" (-14,6 Mio. €), zunächst negativ aus. Ein Anteil von -7,0
Mio. € der erhöhten Marketing-Ausgaben entfiel auf One-Offs für Rebranding-Maßnahmen. Insgesamt stieg das EBITDA im 1. Quartal 2019 von 278,3 Mio. € um 7,7 % auf 299,7
Mio. €. Das von der IFRS-16-Bilanzierung nahezu unbeeinflusste Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) sank von 182,9 Mio. € um 1,0 % auf 181,1 Mio. €. Auch im EBIT sind die vorgenannten
Ergebnisbelastungen und One-Offs enthalten. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) ging von 0,42 € auf 0,24 € zurück. Ursächlich hierfür
waren nicht-cashwirksame Wertminderungen in Höhe von -43,1 Mio. € (EPS-Effekt: -0,22
€) auf die von uns gehaltenen Tele Columbus Aktien. Ohne Berücksichtigung der Wertminderungen
belief sich das EPS auf 0,46 € - ein Anstieg um 9,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Wir bestätigen unsere Prognose für das Gesamtjahr 2019 und rechnen unverändert mit
einem Umsatzanstieg um ca. 4 % (2018: 5,13 Mrd. €) sowie einem EBITDA-Anstieg um ca.
8 % (2018: 1,20 Mrd. €) bzw. ca. 12 % (inkl. Effekten aus der erstmaligen Anwendung
von IFRS 16). Wir sind für die nächsten Schritte unserer Unternehmensentwicklung gut aufgestellt
und blicken optimistisch auf das weitere Geschäftsjahr. Angesichts des erfolgreichen
Jahresauftakts gilt unser besonderer Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
für ihren engagierten Einsatz sowie unseren Aktionären und Kunden für das der United
Internet AG entgegengebrachte Vertrauen. Montabaur, 15. Mai 2019 Ralph Dommermuth QUARTALSMITTEILUNG ZUM 1. QUARTAL 2019Erstmalige Anwendung von IFRS 16Das International Accounting Standards Board (IASB) hat am 13. Januar 2016 mit IFRS
16 eine neue Vorschrift für die Bilanzierung von Leasing-Verhältnissen veröffentlicht.
Die Anwendungspflicht gilt für ab dem 1. Januar 2019 beginnende Berichtsperioden und
somit erstmals für die vorliegende Quartalsmitteilung Q1 2019. United Internet ist vorwiegend Leasingnehmer. Der Großteil der Leasingverträge im
Konzern entfällt auf die Anmietung von Netzinfrastrukturen, Gebäuden, technischen
Anlagen und Fahrzeugen. Nach IFRS 16 werden Leasingverhältnisse nicht mehr als klassische Mietverhältnisse,
sondern grundsätzlich als Finanzierungsgeschäfte angesehen: Der Leasingnehmer erwirbt
ein Nutzungsrecht an dem Leasinggegenstand und finanziert dieses über die Leasingraten.
Daher muss der Leasingnehmer für die Nutzung des geleasten Gegenstands aktivisch ein
Nutzungsrecht und passivisch eine Verbindlichkeit in der Bilanz ansetzen. So wird
jedes Leasing- und Mietverhältnis in der Bilanz abgebildet. Ausgenommen von der Bilanzierungspflicht
sind lediglich Leasing- oder Mietverträge mit bis zu zwölf Monaten Laufzeit sowie
Verträge mit einem wertmäßig geringen Vermögenswert. United Internet hat sich im Rahmen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 dazu entschieden,
den Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht mit dem Wert der dazugehörigen Leasingverbindlichkeit
zum 1. Januar 2019 anzusetzen und diesen Standard nicht retrospektiv für jede dargestellte
frühere Berichtsperiode anzuwenden. Die Anwendung der neuen Vorschrift führte in der Konzernbilanz von United Internet
zu einem Anstieg des Anlagevermögens (für das Nutzungsrecht) und gleichzeitig zu einem
Anstieg der Finanzverbindlichkeiten (aufgrund der Zahlungsverpflichtung). In der Gewinn-
und Verlustrechnung führte dies zu einer Reduzierung der Mietaufwendungen, höheren
Abschreibungen sowie Zinsaufwendungen und damit zu einem Anstieg des EBITDA. Weitere
finanzielle Ergebniskennzahlen "unterhalb" des EBITDA wie EBIT, EBT oder EPS wurden
von der Neubilanzierung hingegen kaum bzw. nicht beeinflusst. In konkreten Zahlen wirkte sich die erstmalige Anwendung von IFRS 16 im 1. Quartal
2019 mit rund 22,8 Mio. € positiv auf das EBITDA im Konzern aus. Die EBITDA-Effekte
entfielen dabei im Wesentlichen auf die Segmente "Business Access" (+15,9 Mio. €)
und "Business Applications" (+5,6 Mio. €). GeschäftsverlaufEntwicklung im Segment "Consumer Access"Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge im Segment "Consumer Access" stieg im 1. Quartal
2019 organisch um 180.000 Verträge auf 13,72 Mio. Dabei konnten im Mobile-Internet-Geschäft
170.000 Kundenverträge hinzugewonnen und so die Vertragszahl auf insgesamt 9,37 Mio.
gesteigert werden. Breitband-Anschlüsse legten um 10.000 Verträge auf 4,37 Mio. zu. Entwicklung der Consumer-Access-Verträge im 1. Quartal 2019 (in Mio.)scroll
Der Umsatz im Segment "Consumer Access" stieg im 1. Quartal 2019 von 898,3 Mio. €
im Vorjahr um 0,7 % auf 905,0 Mio. €. Dabei verbesserten sich die margenstarken Service-Umsätze,
die das Kerngeschäft des Segments darstellen, trotz eines wettbewerbsintensiven Umfelds
planmäßig von 705,7 Mio. € um 3,5 % auf 730,4 Mio. €. Ohne Berücksichtigung der Umsatz-Effekte
(-9,0 Mio. €) aus einem geänderten Einlastungssplit mit Fokus auf Telefónica-Mobilfunk-Vorleistungen
(Erlösschmälerung wegen reduzierter Basispreise in den ersten 12 Monaten) legte der
adjustierte Service-Umsatz um 4,8 % zu. Ausschlaggebend für den auf den ersten Blick
nur moderaten Anstieg des Gesamtumsatzes sind unterjährig schwankende (margenschwache)
Hardware-Umsätze (-18,0 Mio. €). Die Hardware-Umsätze (insbesondere aus dem Einsatz
von Smartphones, die vom Kunden gegen keine oder eine nur geringe Einmalzahlung bei
Vertragsabschluss erworben und über die Vertragslaufzeit in Form von höheren Tarifpreisen
bezahlt werden) sind saisonal schwankend und von der Attraktivität neuer Geräte und
von den Modellzyklen der Hardware-Hersteller abhängig. Von daher kann sich dieser
Effekt in den kommenden Quartalen wieder umkehren. Sollte dies nicht der Fall sein,
hätte dies jedoch keine Auswirkungen auf die EBITDA-Entwicklung des Segments. Das Segment-EBITDA legte ebenfalls nur moderat von 165,3 Mio. € um 1,9 % auf 168,5
Mio. € zu. Ursächlich hierfür sind vorläufige Mehrkosten für den Vorleistungsbezug
in Höhe von rund -17,5 Mio. €, nachdem der zeitlich befristete Anpassungsmechanismus
eines Vorleistungsvertrages zum Jahresende 2018 ausgelaufen ist. Entgegen den ursprünglichen
Erwartungen wurde bislang noch nicht über einen Ersatz bzw. eine Kompensation für
die ausgelaufene Regelung entschieden. Jedoch sind die entsprechenden Vorleistungspreise
derzeit Gegenstand eines schiedsgutachterlichen Verfahrens, in dessen Rahmen es nach
Ende der 5G-Frequenzversteigerung innerhalb weniger Monate eine verbindliche Entscheidung
über die Art und Höhe einer dauerhaften Preisanpassung geben wird. Aus dieser gutachterlichen
Entscheidung erwartet die Gesellschaft rückwirkend niedrigere Vorleistungspreise.
Ebenfalls im EBITDA enthalten sind -2,1 Mio. € Einmalaufwendungen / One-Offs (Vorjahr:
-5,0 Mio. €) aus laufenden Integrationsprojekten. Ohne Berücksichtigung der vorgenannten
Effekte sowie eines positiven IFRS-16-Effekts (+0,9 Mio. €) legte das adjustierte
EBITDA um 9,9 % zu. Das Segment-EBIT stieg von 124,8 Mio. € um 4,6 % auf 130,6 Mio. €. Auch im EBIT sind
die vorgenannten Ergebnisbelastungen und One-Offs enthalten. Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Consumer Access" (in Mio. €)![]() (1)
Inklusive Einmalaufwendungen aus Integrationsprojekten (EBITDA- und EBIT-Effekt: -2,1
Mio. €) Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartal (in Mio. €)scroll
(1)
Inklusive Einmalaufwendungen aus Integrationsprojekten (EBITDA- und EBIT-Effekt: -2,7
Mio. €) Mehrperiodenübersicht(1): Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlen (in Mio. €)scroll
(1)
Infolge der erst im Rahmen des Jahresabschlusses 2018 durchgeführten Neusegmentierung
beschränkt sich die Darstellung der sonst üblicherweise 5-jährigen Mehrperiodenübersicht
auf die Geschäftsjahre 2016 - 2019 Segment "Business Access"Der Umsatz im Segment "Business Access" stieg im 1. Quartal 2019 von 110,1 Mio. €
um 8,4 % auf 119,3 Mio. €. Das Segment-EBITDA verbesserte sich von 12,1 Mio. € um 195,0 % auf 35,7 Mio. €. Ursächlich
für diese Steigerung waren - neben der auch beim Umsatz sichtbaren positiven Geschäftsentwicklung
- auch Effekte aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 in Höhe von +15,9 Mio. €.
Ohne Berücksichtigung der IFRS-16-Effekte hätte das adjustierte EBITDA um 63,6 % zugelegt. Die deutlichen Steigerungen bei Umsatz und EBITDA zeigen, dass es der 1&1 Versatel
GmbH zunehmend gelingt, das Potenzial des eigenen Glasfasernetzes immer stärker auszuspielen. Das von der IFRS-16-Bilanzierung nahezu unbeeinflusste Segment-EBIT belief sich durch
hohe Abschreibungen im Bereich der Netzinfrastruktur, infolge Kundenwachstum und der
fortschreitenden Layer-2-Erschließung, die sich erst in den Folgeperioden amortisieren
werden, auf -13,5 Mio. € nach -19,2 Mio. € im Vorjahr. Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Business Access" (in Mio. €)![]() Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartal (in Mio. €)scroll
Mehrperiodenübersicht(1) : Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlen (in Mio. €)scroll
(1)
Infolge der erst im Rahmen des Jahresabschlusses 2018 durchgeführten Neusegmentierung
beschränkt sich die Darstellung der sonst üblicherweise 5-jährigen Mehrperiodenübersicht
auf die Geschäftsjahre 2016 - 2019 Entwicklung im Segment "Consumer Applications"Die werbefinanzierten Free-Accounts stiegen im 1. Quartal 2019 um 340.000 auf 37,34
Mio. Die Anzahl der kostenpflichtigen Pay-Accounts (Verträge) blieb konstant bei 2,25
Mio. Damit legten die Consumer-Accounts auch insgesamt um 340.000 auf 39,59 Mio. Accounts
zu. Entwicklung der Consumer-Applications-Accounts im 1. Quartal 2019 (in Mio.)scroll
Im Segment "Consumer Applications" standen auch im 1. Quartal 2019 die Neupositionierung
der Portale und der Aufbau datengetriebener Geschäftsmodelle im Vordergrund. Der Umsatz bei "Consumer Applications" blieb im Kerngeschäft des Segments mit Pay-Accounts
und der Vermarktung des Werbeinventars der eigenen Portale im 1. Quartal 2019 mit
57,9 Mio. € erwartungsgemäß hinter dem Vorjahreswert (64,3 Mio. €) zurück. Ausschlaggebend
für den Umsatz-Rückgang war insbesondere die im 2. Quartal 2018 gestartete und weiterhin
andauernde Neupositionierung von GMX und WEB.DE und die damit verbundene Reduzierung
der Werbeflächen (Umsatz-Effekt: -5,1 Mio. €), von der das 1. Quartal des Vorjahres
noch nicht betroffen war. Der Umsatz im Bereich der margenschwachen Fremdvermarktung lag mit 2,5 Mio. € deutlich
unter dem Vorjahreswert (7,7 Mio. €). Somit entwickelte sich der Umsatz des Segments
auch insgesamt rückläufig von 72,0 Mio. € auf 60,4 Mio. €. Ohne Berücksichtigung der
Werbeflächen-Reduktion sowie des Rückgangs der Fremdvermarktung verringerte sich der
adjustierte Umsatz um -1,8 %. Durch die reduzierten Werbeflächen (EBITDA- und EBIT-Effekt: -4,1 Mio. €) und die
gleichzeitigen Investitionen in den Aufbau datengetriebener Geschäftsmodelle blieben
auch das Segment-EBITDA mit 21,4 Mio. € (Vorjahr: 27,5 Mio. €) und das Segment-EBIT
mit 18,3 Mio. € (Vorjahr: 24,0 Mio. €) hinter den Vorjahreswerten zurück. Ohne Berücksichtigung
der Werbeflächen-Reduktion sowie eines positiven IFRS-16-Effekts (+0,1 Mio. €) ging
das adjustierte EBITDA um -7,6 % zurück. Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Consumer Applications" (in Mio. €)![]() Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartal (in Mio. €)scroll
Mehrperiodenübersicht(1) : Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlen (in Mio. €)scroll
Entwicklung im Segment "Business Applications"Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge für Business-Applikationen konnte im 1. Quartal
2019 organisch um 30.000 Verträge ausgebaut werden. Damit stieg der Vertragsbestand
auf insgesamt 8,09 Mio. Entwicklung der Business-Applications-Verträge im 1. Quartal 2019 (in Mio.)scroll
Im Segment "Business Applications" stand im 1. Quartal 2019 das Rebranding mit der
neuen Marke "1&1 IONOS" (zuvor: "1&1") und damit ein weiterer Schritt zum angestrebten
IPO im Vordergrund. Dieser soll - nach einer Übergangsphase - unter der zukünftig
eigenständigen Marke "IONOS" stattfinden. Der Umsatz im Segment "Business Applications" stieg im 1. Quartal 2019 von 209,4 Mio.
€ im Vorjahr um 5,2 % auf 220,2 Mio. €. Das Segment-EBITDA blieb trotz erhöhter Marketing-Ausgaben (-14,6 Mio. €, davon -7,0
Mio. € One-Offs für Rebranding-Maßnahmen (Vorjahr: -3,1 Mio. € für Integrationsprojekte))
mit 73,7 Mio. € nur leicht hinter dem Vorjahreswert (74,7 Mio. €) zurück. Gegenläufig
zu den stark angestiegenen Marketing-Ausgaben wirkten sich positive Effekte aus der
erstmaligen Bilanzierung nach IFRS 16 in Höhe von +5,6 Mio. € aus. Ohne Berücksichtigung
der vorgenannten Effekte wuchs das adjustierte EBITDA um 6,3 %. Auch im EBIT sind die vorgenannten Ergebnisbelastungen und One-Offs enthalten. Hinzu
kamen gestiegene Abschreibungen (u. a. durch World4You und den Ausbau der Server-Parks).
Vor diesem Hintergrund blieb das von der IFRS-16-Bilanzierung nahezu unbeeinflusste
Segment-EBIT mit 45,7 Mio. € ebenfalls hinter dem Vorjahreswert (54,6 Mio. €) zurück. Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Business Applications" (in Mio. €)![]() (1)
Inklusive Einmalaufwendungen aus Integrations- und Rebranding-Projekten (EBITDA- und
EBIT-Effekt: -7,0 Mio. €) Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartal (in Mio. €)scroll
(1)
Inklusive Einmalaufwendungen aus Integrationsprojekten (EBITDA- und EBIT-Effekt: -3,1
Mio. €) Mehrperiodenübersicht(1) : Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlen (in Mio. €)scroll
(1)
Infolge der erst im Rahmen des Jahresabschlusses 2018 durchgeführten Neusegmentierung
beschränkt sich die Darstellung der sonst üblicherweise 5-jährigen Mehrperiodenübersicht
auf die Geschäftsjahre 2016 - 2019 Lage im KonzernErtragslageDie Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge im United Internet Konzern konnte im
1. Quartal 2019 um insgesamt 210.000 auf 24,06 Mio. Verträge gesteigert werden. Werbefinanzierte
Free-Accounts legten um 340.000 auf 37,34 Mio. zu. Der Umsatz auf Konzernebene stieg im 1. Quartal 2019 von 1.270,7 Mio. € im Vorjahr
um 1,2 % auf 1.286,1 Mio. €. Ursächlich für das auf den ersten Blick nur moderate
Umsatz-Wachstum sind insbesondere unterjährig schwankende (margenschwache) Hardware-Umsätze
(-18,0 Mio. €) im Segment "Consumer Access" sowie die Werbeflächen-Reduktion (-5,1
Mio. €) im Rahmen der Neupositionierung im Segment "Consumer Applications". Die Umsatzkosten sanken durch den geringeren Hardware-Einsatz von 850,3 Mio. € (66,9
% vom Umsatz) im Vorjahr auf 849,6 Mio. € (66,1 % vom Umsatz). Die Bruttomarge stieg
entsprechend von 33,1 % auf 33,9 %. Das Bruttoergebnis verbesserte sich dadurch von
420,4 Mio. € um 3,8 % auf 436,5 Mio. €. Die Vertriebskosten stiegen insbesondere infolge der erhöhten Marketing-Ausgaben im
Rahmen des Rebrandings im Segment "Business Applications" von 170,6 Mio. € (13,4 %
vom Umsatz) im Vorjahr überproportional auf 190,5 Mio. € (14,8 % vom Umsatz) an. Die
Verwaltungskosten erhöhten sich leicht überproportional von 55,1 Mio. € im Vorjahr
(4,3 % vom Umsatz) auf 57,2 Mio. € (4,4 % vom Umsatz). Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Kostenpositionen (in Mio. €)scroll
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Q1 2018 angepasst nach Finalisierung einer Kaufpreisallokation (ProfitBricks) Das EBITDA im Konzern des 1. Quartals 2019 wurde durch die erstmalige Anwendung von
IFRS 16 (+22,8 Mio. €) positiv beeinflusst. Gegenläufig wirkten sich im Segment "Consumer
Access" - neben angekündigten One-Offs (-2,1 Mio. €) - vorläufige Mehrkosten von -17,5
Mio. € für den Vorleistungsbezug aus, nachdem der zeitlich befristete Anpassungsmechanismus
eines Vorleistungsvertrages zum Jahresende 2018 ausgelaufen ist. Entgegen den ursprünglichen
Erwartungen wurde bislang noch nicht über einen Ersatz bzw. eine Kompensation für
die ausgelaufene Regelung entschieden. Jedoch sind die entsprechenden Vorleistungspreise
derzeit Gegenstand eines schiedsgutachterlichen Verfahrens, in dessen Rahmen es nach
Ende der 5G-Frequenzversteigerung innerhalb weniger Monate eine verbindliche Entscheidung
über die Art und Höhe einer dauerhaften Preisanpassung geben wird. Aus dieser gutachterlichen
Entscheidung erwartet die Gesellschaft rückwirkend niedrigere Vorleistungspreise.
Zudem wirkten sich plangemäß umgesetzte Zukunftsinvestitionen, wie die vorgenannte
Neupositionierung des Segments "Consumer Applications" (-4,1 Mio. €) sowie erhöhte
Marketing-Ausgaben im Segment "Business Applications" (-14,6 Mio. €), zunächst negativ
aus. Ein Anteil von -7,0 Mio. € der erhöhten Marketing-Ausgaben entfiel auf One-Offs
für Rebranding-Maßnahmen. Insgesamt stieg das EBITDA im 1. Quartal 2019 von 278,3 Mio. € um 7,7 % auf 299,7
Mio. €. Darin enthalten sind insgesamt 9,1 Mio. € One-Offs (Vorjahr: 8,1 Mio. €) aus
laufenden Integrations- und Rebranding-Projekten. Das von der IFRS-16-Bilanzierung nahezu unbeeinflusste EBIT im Konzern sank von 182,9
Mio. € um 1,0 % auf 181,1 Mio. €. Auch im EBIT sind die vorgenannten Ergebnisbelastungen
und One-Offs enthalten. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sank infolge nicht-cashwirksamer Wertminderungen auf
die gehaltenen Tele Columbus Aktien (EBT-Effekt: -43,1 Mio. €) von 172,3 Mio. € auf
129,2 Mio. €. Bereinigt um diese Wertminderungen belief sich das operative EBT mit
172,3 Mio. € auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) ging von 0,42 € auf 0,24 € zurück. Ursächlich hierfür
waren ebenfalls die vorgenannten nicht-cashwirksamen Wertminderungen (EPS-Effekt:
-0,22 €). Ohne Berücksichtigung der Wertminderungen belief sich das operative EPS
auf 0,46 € - ein Anstieg um 9,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Konzern (in Mio. €)![]() (1)
Inklusive Einmalaufwendungen aus Integrations- und Rebranding-Projekten (EBITDA- und
EBIT-Effekt: -9,1 Mio. €) Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartal (in Mio. €)scroll
(1)
Inklusive Einmalaufwendungen aus Integrationsprojekten (EBITDA- und EBIT-Effekt: -5,8
Mio. €) Mehrperiodenübersicht: Entwicklung der wesentlichen Umsatz- und Ergebnis-Kennzahlen (in Mio. €)scroll
(1)
Inklusive Einmalaufwendungen aus Integrationsprojekten (EBITDA- und EBIT-Effekt: -8,1
Mio. €) FinanzlageDank der positiven operativen Ergebnisentwicklung stieg der Cashflow der betrieblichen
Tätigkeit von 205,8 Mio. € im Vorjahr auf 219,1 Mio. € im 1. Quartal 2019. Die Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit des 1. Quartals 2019 legten deutlich
von 51,7 Mio. € im Vorjahr auf 144,1 Mio. € zu. Ursächlich für diesen Anstieg waren
im Wesentlichen hohe Vorauszahlungen an Vorleister und der gleichzeitige starke Aufbau
von Vorräten im Vorjahr. Der Cashflow aus dem Investitionsbereich weist im Berichtszeitraum Nettoauszahlungen
in Höhe von 43,1 Mio. € (Vorjahr: 60,3 Mio. €) aus. Diese resultieren im Wesentlichen
aus Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 44,6
Mio. € (Vorjahr: 53,8 Mio. €). Der Cashflow aus dem Investitionsbereich des Vorjahres
war - neben den vorgenannten Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
- zusätzlich durch einen nachträglichen Mittelabfluss aus dem Verkauf der yourfone
Shop GmbH geprägt. Der Free Cashflow, definiert als Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit, verringert
um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich Einzahlungen
aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, stieg infolge der
stark angestiegenen Nettozahlungen der betrieblichen Tätigkeit sowie der geringeren
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen von 0,5 Mio. € im Vorjahr
auf 101,4 Mio. €. Bestimmend im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich waren im 1. Quartal 2019 Kreditrückzahlungen
von im Saldo 75,8 Mio. € (Vorjahr: 82,1 Mio. €) sowie die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten
in Höhe von 22,8 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €), die sich durch die IFRS 16 Bilanzierung
erhöht haben. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich zum 31. März 2019 auf
58,8 Mio. € nach 139,2 Mio. € zum Vorjahresstichtag. Mehrperiodenübersicht: Entwicklung der wesentlichen Cashflow-Kennzahlen (in Mio. €)scroll
(1)
Free Cashflow ist definiert als Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit, verringert
um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich Einzahlungen
aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen VermögenslageIm Geschäftsjahr 2018 hat United Internet eine detaillierte Folgenabschätzung zur
Bilanzierung gemäß IFRS 16 vorgenommen. Zusammenfassend stellen sich die Auswirkungen
aus der Erstanwendung von IFRS 16 in Bezug auf bisher als Operating Leases bilanzierte
Leasingnehmerverträge zum 1. Januar 2019 wie folgt dar: Die Bilanzsumme im Konzern
erhöhte sich zum 1. Januar 2019 um ca. 275 Mio. €. Der Aktivierung von Nutzungsrechten
in Höhe von ca. 275 Mio. € steht dabei die Passivierung von Leasingverbindlichkeiten
in nahezu gleicher Höhe gegenüber, die mit abgegrenzten Vorauszahlungen für Leasingverhältnisse
verrechnet wurde. Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme im Konzern von 8,174 Mrd. € per 31. Dezember
2018 auf 8,467 Mrd. € zum 31. März 2019. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen von 1.364,7 Mio. € per 31. Dezember 2018
auf 1.444,2 Mio. € zum 31. März 2019. Dabei blieb der in den kurzfristigen Vermögenswerten
ausgewiesene Bestand an liquiden Mitteln mit 58,8 Mio. € nahezu unverändert. Die Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt von 351,4 Mio. € auf 345,6
Mio. €. Die Vorräte wurden von 89,6 Mio. € auf 99,2 Mio. € aufgestockt. Die Position
Vertragsvermögenswerte stieg von 427,0 Mio. € auf 464,8 Mio. € und beinhaltet kurzfristige
Ansprüche gegenüber Kunden aus der im Rahmen der Anwendung von IFRS 15 vorgezogenen
Umsatzrealisierung. Die abgegrenzten Aufwendungen erhöhten sich von 224,8 Mio. € auf
253,3 Mio. € und beinhalten im Wesentlichen den kurzfristigen Anteil der Aufwendungen
im Zusammenhang mit der Kundengewinnung (Vertragserlangung) und der Vertragserfüllung
gemäß IFRS 15. Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte blieben mit 72,9 Mio. € nahezu
unverändert. Ertragsteueransprüche stiegen von 129,6 Mio. € auf 142,1 Mio. €. Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich von 6.809,2 Mio. € per 31. Dezember
2018 auf 7.022,9 Mio. € zum 31. März 2019. Dabei sanken die Anteile an assoziierten
Unternehmen insbesondere infolge der vorgenommenen Tele Columbus Wertminderungen von
206,9 Mio. € auf 159,5 Mio. €. Sonstige finanzielle Vermögenswerte legten vor allem
durch die Folgebewertung der Beteiligungen von United Internet von 348,0 Mio. € auf
385,9 Mio. € zu. Sachanlagen stiegen im Wesentlichen infolge der erstmaligen Bilanzierung
nach IFRS 16 von 818,0 Mio. € auf 1.092,7 Mio. €, immaterielle Vermögenswerte sanken
plangemäß von 1.244,6 Mio. € auf 1.197,7 Mio. €. Die Firmenwerte blieben mit 3.615,4
Mio. € nahezu unverändert. Die Position Vertragsvermögenswerte blieb mit 170,2 Mio.
€ ebenfalls nahezu unverändert und beinhaltet langfristige Ansprüche gegenüber Kunden
aus der im Rahmen der Anwendung von IFRS 15 vorgezogenen Umsatzrealisierung. Die abgegrenzten
Aufwendungen reduzierten sich von 341,2 Mio. € auf 334,2 Mio. € und beinhalten im
Wesentlichen den langfristigen Anteil der Aufwendungen im Zusammenhang mit der Kundengewinnung
(Vertragserlangung) und der Vertragserfüllung sowie geleistete Vorauszahlungen im
Rahmen langfristiger Einkaufsverträge. Die latenten Steueransprüche blieben mit 10,6
Mio. € weitgehend unverändert. Die kurzfristigen Schulden stiegen von 1.299,7 Mio. € per 31. Dezember 2018 auf 1.449,0
Mio. € zum 31. März 2019. Dabei reduzierten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt von 557,7 Mio. € auf 511,3 Mio. €.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen von 206,2 Mio.
€ auf 283,0 Mio. €. Ertragsteuerschulden legten von 187,9 Mio. € auf 219,8 Mio. € zu. Die Position kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten
blieb mit 157,5 Mio. € nahezu unverändert und beinhaltet vor allem Einzahlungen aus
Kundenverträgen, für die die Leistung noch nicht vollständig erbracht worden ist.
Der Anstieg der kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten von 124,1 Mio.
€ auf 205,9 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der erstmaligen Bilanzierung gemäß
IFRS 16. Die langfristigen Schulden stiegen von 2.352,6 Mio. € per 31. Dezember 2018 auf 2.383,0
Mio. € zum 31. März 2019. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sanken von 1.733,0 Mio. € auf 1.583,4 Mio. €. Latente Steuerschulden reduzierten sich
von 389,8 Mio. € auf 364,9 Mio. €. Die Position langfristige Vertragsverbindlichkeiten
blieb mit 33,3 Mio. € nahezu unverändert und beinhaltet vor allem Einzahlungen aus
Kundenverträgen, für die die Leistung noch nicht vollständig erbracht worden ist.
Der Anstieg der langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten von 87,0 Mio.
€ auf 295,2 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der erstmaligen Bilanzierung gemäß
IFRS 16. Das Eigenkapital im Konzern stieg von 4.521,5 Mio. € per 31. Dezember 2018 auf 4.635,1
Mio. € zum 31. März 2019. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich infolge des gleichzeitig
noch stärkeren Anstiegs der Bilanzsumme leicht von 55,3 % auf 54,7 %. Zum Bilanzstichtag
31. März 2019 hielt United Internet unverändert 4.702.990 eigene Aktien. Die Netto-Bankverbindlichkeiten (d. h. der Saldo aus Bankverbindlichkeiten und liquiden
Mitteln) sanken von 1.881,1 Mio. € per 31. Dezember 2018 auf 1.807,5 Mio. € zum 31.
März 2019. Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Bilanzpositionen (in Mio. €)scroll
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Anstieg durch Beteiligung an Tele Columbus (2016); Rückgang durch Übernahme und Konsolidierung
von ProfitBricks und Drillisch (2017); Rückgang durch Tele Columbus Wertminderungen
(2018); Rückgang durch Tele Columbus Wertminderungen (2019) NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag 31. März 2019 sind bei United Internet keine Ereignisse von
besonderer Bedeutung eingetreten, die größere Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens-
und Finanzlage des Unternehmens bzw. des Konzerns mit Auswirkungen auf Rechnungslegung
und Berichterstattung haben. Risiko- und ChancenberichtDie Risiken- und Chancenpolitik der United Internet AG orientiert sich an dem Ziel,
den Wert des Unternehmens zu erhalten und nachhaltig zu steigern, indem Chancen wahrgenommen
und Risiken frühzeitig erkannt und gesteuert werden. Dabei regelt das Risiko- und
Chancenmanagement den verantwortungsvollen Umgang mit Unsicherheiten, die mit unternehmerischem
Handeln stets verbunden sind. Gesamtaussage des Vorstands zur Risiko- und Chancensituation des KonzernsDie Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung
aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken unter Berücksichtigung der Interdependenzen. Bestandsgefährdende Risiken für den United Internet Konzern waren im Berichtszeitraum
sowie zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Quartalsmitteilung weder aus Einzelrisikopositionen
noch aus der Gesamtrisikosituation erkennbar. Die größte Herausforderung stellt unverändert das Risikofeld "Informationssicherheit"
dar. Die Risikoeinstufung der Risikofelder "Beteiligungen & Investitionen" (insbesondere
durch das Risiko nicht-cashwirksamer Wertminderungen) sowie "Rechtsstreitigkeiten"
wurde im 1. Quartal 2019 angehoben. Durch den weiteren Ausbau des Risikomanagements
begegnet United Internet diesen Risiken und begrenzt sie, soweit sinnvoll, mit der
Umsetzung konkreter Maßnahmen auf ein Minimum. Darüber hinaus blieben die Risikoeinstufungen im 1. Quartal 2019 im Vergleich zur
Risiko- und Chancenberichterstattung im Rahmen des Jahresabschlusses 2018 unverändert. PrognoseberichtPrognose für das Geschäftsjahr 2019Die United Internet AG bestätigt ihre Prognose für das Gesamtjahr 2019 und rechnet
unverändert mit einem Umsatzanstieg um ca. 4 % (2018: 5,13 Mrd. €). Das EBITDA soll
um ca. 8 % (2018: 1,20 Mrd. €) bzw. ca. 12 % (inkl. Effekten aus der erstmaligen Anwendung
von IFRS 16) zulegen. Der Vorstand der United Internet AG sieht die Gesellschaft auch zum Zeitpunkt der
Erstellung dieser Quartalsmitteilung auf gutem Wege, die Prognose für das Gesamtjahr
2019 zu erreichen. Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDiese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen
Erwartungen, Annahmen und Prognosen des Vorstands der United Internet AG sowie den
ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind
verschiedenen Risiken und Unwägbarkeiten unterworfen und beruhen auf Erwartungen,
Annahmen und Prognosen, die sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend erweisen
könnten. United Internet garantiert nicht, dass sich die zukunftsgerichteten Aussagen
als richtig erweisen, übernimmt keine Verpflichtung und hat auch nicht die Absicht,
die in dieser Quartalsmitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen
bzw. zu aktualisieren. ERLÄUTERUNGEN ZUR QUARTALSMITTEILUNGInformationen zum UnternehmenDie United Internet AG ("United Internet") ist ein Dienstleistungsunternehmen der
Telekommunikations- und Informationstechnologiebranche mit Sitz in 56410 Montabaur,
Elgendorfer Straße 57, Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht
Montabaur unter HRB 5762 eingetragen. Wesentliche Bilanzierungs-, Bewertungs- und KonsolidierungsgrundsätzeDie Quartalsmitteilung der United Internet AG zum 31. März 2019 wurde, wie schon der
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018, in Übereinstimmung mit den International Financial
Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind,
aufgestellt. Die Quartalsmitteilung stellt keine Zwischenberichterstattung im Sinne des IAS 34
dar. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze dieser Quartalsmitteilung
entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden mit Ausnahme der pflichtmäßig
neu anzuwendenden Standards und sind im Kontext mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2018 zu lesen. Verpflichtend anzuwendende neue RechnungslegungsstandardsFür Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen, sind die folgenden
Standards erstmals verpflichtend in der EU anzuwenden: scroll
Vorliegende Quartalsmitteilung beinhaltet bereits die Auswirkungen der neuen Standards.
Dabei ergeben sich im Wesentlichen Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von
IFRS 16. Nach IFRS 16 werden Leasingverhältnisse nicht mehr als klassische Mietverhältnisse,
sondern grundsätzlich als Finanzierungsgeschäfte angesehen: Der Leasingnehmer erwirbt
ein Nutzungsrecht an dem Leasinggegenstand und finanziert dieses über die Leasingraten.
Daher muss der Leasingnehmer für die Nutzung des geleasten Gegenstands aktivisch ein
Nutzungsrecht und passivisch eine Verbindlichkeit in der Bilanz ansetzen. So wird
jedes Leasing- und Mietverhältnis in der Bilanz abgebildet. Ausgenommen von der Bilanzierungspflicht
sind lediglich Leasing- oder Mietverträge mit bis zu zwölf Monaten Laufzeit sowie
Verträge mit einem wertmäßig geringen Vermögenswert. United Internet hat sich im Rahmen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 dazu entschieden,
den Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht mit dem Wert der dazugehörigen Leasingverbindlichkeit
anzusetzen und diesen Standard nicht retrospektiv für jede dargestellte frühere Berichtsperiode
anzuwenden. Verwendung von Annahmen und SchätzungenBei der Erstellung dieser Quartalsmitteilung wurden Ermessensentscheidungen, Schätzungen
und Annahmen vom Management gemacht, die sich auf die Höhe der zum Stichtag ausgewiesenen
Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie den Ausweis von Eventualschulden
auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene Unsicherheit könnten
Ergebnisse entstehen, die in der Zukunft zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts
der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen. Verwendung von betriebswirtschaftlich relevanten finanziellen KennzahlenFür eine klare und transparente Darstellung der Geschäftsentwicklung von United Internet
werden in den Jahres- und Zwischenabschlüssen der Gesellschaft - neben den nach International
Financial Reporting Standards (IFRS) geforderten Angaben - weitere finanzielle Kennzahlen
wie z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, EBIT, EBIT-Marge oder Free Cashflow angegeben. Informationen
zur Verwendung, Definition und Berechnung dieser Kennzahlen stehen im Geschäftsbericht
2018 der United Internet AG ab Seite 52 zur Verfügung. Die von United Internet verwendeten Kennzahlen werden, soweit es für eine klare und
transparente Darstellung notwendig ist, um Sondereffekte bereinigt. Die Sondereffekte
betreffen in der Regel nur solche Effekte, die aufgrund ihrer Art, ihrer Häufigkeit
und / oder ihres Umfangs geeignet sind, die Aussagekraft der finanziellen Kennzahlen
für die Finanz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft zu beeinträchtigen. Alle Sondereffekte
werden zum Zwecke der Überleitung zu den unbereinigten finanziellen Kennzahlen im
jeweiligen Abschnitt des Abschlusses aufgezeigt und erläutert. SonstigesIn diese Quartalsmitteilung sind sämtliche Tochterunternehmen und assoziierte Unternehmen
einbezogen. Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften umfirmiert:
Darüber hinaus blieb der Konsolidierungskreis im Vergleich zum Konzernabschluss zum
31. Dezember 2018 im Wesentlichen unverändert. Diese Quartalsmitteilung ist keiner Prüfung entsprechend § 317 HGB oder einer prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen worden. KONZERNZWISCHENABSCHLUSSKONZERN-BILANZ zum 31. März 2019 in T€VERMÖGENSWERTE
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SCHULDEN UND EIGENKAPITALscroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGvom 1. Januar 2019 bis 31. März 2019 in T€scroll
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGvom 1. Januar 2019 bis 31. März 2019 in T€scroll
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KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGin 2018 und 2019 in T€scroll
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SEGMENT-BERICHTERSTATTUNGvom 1. Januar bis zum 31. März 2019 in T€scroll
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FINANZKALENDERscroll
IMPRESSUMHerausgeber und Copyright © 2019United Internet AG KontaktInvestor Relations Telefon: +49(0) 2602 96-1100 Telefax: +49(0) 2602 96-1013 E-Mail: investor-relations@united-internet.de Mai 2019Registergericht: Montabaur HRB 5762 HinweisAus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen
zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.)
auftreten. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Quartalsmitteilung auf die zusätzliche
Formulierung der weiblichen Form verzichtet. United Internet weist darauf hin, dass
die Verwendung der männlichen Form explizit als geschlechtsunabhängig zu verstehen
ist. Diese Quartalsmitteilung liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide Fassungen
stehen auch im Internet unter www.united-internet.de zum Download bereit. Im Zweifelsfall
ist die deutsche Version maßgeblich. HaftungsausschlussDiese Quartalsmitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen
Ansichten des Vorstands von United Internet hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln.
Diese zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf unseren derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen
und Erwartungen. Zukunftsbezogene Aussagen entsprechen nur dem Sachstand zu dem Zeitpunkt,
zu dem sie getroffen werden. Diese Aussagen sind abhängig von Risiken und Unsicherheiten
sowie sonstigen Faktoren, auf die United Internet vielfach keinen Einfluss hat und
die zu erheblichen Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse von diesen Aussagen führen
können. Diese Risiken und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren werden im Rahmen
unserer Risikoberichterstattung in den Geschäftsberichten der United Internet AG ausführlich
beschrieben. Die United Internet AG hat nicht die Absicht, solche vorausschauenden
Aussagen zu aktualisieren. United Internet AGElgendorfer Straße 57 www.united-internet.de |
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