United Internet AGMontabaurUnited Internet - Quartalsmitteilung Q3 2020AUSGEWÄHLTE KENNZAHLENscrollen
(1) 9M 2019 inkl. außerordentlichen Ertrag
aus dem Verkauf der virtual minds Anteile (EBITDA- und
EBIT-Effekt: +21,5 Mio. €)
VorwortSehr geehrte Aktionäre, Mitarbeiter und
Geschäftspartner von United Internet,
die United Internet AG hat trotz des schwierigen
gesamtwirtschaftlichen Umfeldes infolge der
Coronavirus-Pandemie auch in den ersten 9 Monaten 2020
stark in neue Kundenverträge sowie in den Ausbau
bestehender Kundenbeziehungen und damit in nachhaltiges
Wachstum investiert. So konnten wir die Zahl der
kostenpflichtigen Kundenverträge organisch um weitere
670.000 auf 25,41 Mio. Verträge steigern. Dabei kamen
im Segment "Consumer Access" 350.000 Verträge und im
Segment "Business Applications" 230.000 Verträge
hinzu. Weitere 90.000 Verträge (Pay-Accounts) sowie
1,23 Mio. werbefinanzierte Free-Accounts wurden im Segment
"Consumer Applications" gewonnen.
Der Umsatz auf Konzernebene stieg in den ersten 9
Monaten 2020 von 3.855,0 Mio. € im Vorjahr um 3,4 %
auf 3.984,7 Mio. €. Dabei wurde das Wachstum durch
Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie beeinträchtigt.
Diese Auswirkungen machten sich insbesondere in den
Segmenten "Consumer Access" und "Consumer Applications"
negativ bemerkbar. Gegenläufig wirkten sich positive
Effekte im Segment "Business Access" aus. Bereinigt um die
Pandemie-Effekte in Höhe von insgesamt -17,0 Mio.
€ legte der vergleichbare Umsatz um 3,8 % zu. Zu
diesem Umsatzwachstum trugen alle vier
Geschäftssegmente bei.
Das EBITDA im Konzern blieb in den ersten 9 Monaten 2020
mit 896,4 Mio. € deutlich um 5,0 % hinter dem
Vorjahreswert (944,0 Mio. € inklusive eines
außerordentlichen Ertrags in Höhe von 21,5 Mio.
€ aus dem Verkauf der virtual minds Anteile)
zurück.
Ursächlich für diesen Rückgang war -
neben dem außerordentlichen positiven Ertrag im
Vorjahr - insbesondere die von Telefónica
Deutschland zum 1. Juli 2020 geltend gemachte
Preiserhöhung für die von 1&1 Drillisch
genutzte Telefónica-Netzkapazität. 1&1
Drillisch hält die in Rechnung gestellten
Vorleistungspreise für überhöht und nicht in
Übereinstimmung mit den Selbstverpflichtungen von
Telefónica unter der Freigabeentscheidung der
EU-Kommission zum Zusammenschluss mit E-Plus sowie dem MBA
MVNO-Vertrag. 1&1 Drillisch wird die zur Wahrung ihrer
Rechte erforderlichen Maßnahmen (einschließlich
etwaiger Schadenersatzforderungen) ergreifen, um den
ungerechtfertigten Anteil der abgerechneten
Preiserhöhung überprüfen zu lassen
("überhöhte MBA-Abrechnung").
Neben dieser um 35,4 Mio. € überhöhten
MBA-Abrechnung wurden die Ergebniszahlen von 1&1
Drillisch durch negative Effekte aus
Regulierungsentscheidungen der EU zur SMS-Tarifierung (seit
15. Mai 2019) sowie der Bundesnetzagentur zum TAL-Entgelt
(seit 1. Juli 2019) in Höhe von insgesamt -13,7 Mio.
€ (Vorjahr: -1,0 Mio. €) belastet. Zudem stiegen
die initialen Kosten für den Bau des eigenen
5G-Mobilfunknetzes auf -8,4 Mio. € an (Vorjahr: -2,5
Mio. €). Einmalaufwendungen / One-Offs aus
Integrationsprojekten reduzierten sich hingegen auf -0,7
Mio. € (Vorjahr: -3,8 Mio. €). Darüber
hinaus wirkte sich in den ersten 9 Monaten 2020 auch die
Coronavirus-Pandemie mit insgesamt -19,7 Mio. €
belastend auf die Ergebniskennzahlen aus. Dabei standen
hohen Belastungen in den Segmenten "Consumer Access" und
"Consumer Applications" leicht positive Effekte im Segment
"Business Access" gegenüber. Bereinigt um den
außerordentlichen Ertrag im Vorjahr, die
überhöhte MBA-Abrechnung sowie die vorgenannten
negativen Effekte lag das vergleichbare EBITDA um 4,8 %
über dem Vorjahreswert.
Auch das von diesen negativen Effekten
gleichermaßen beeinflusste EBIT im Konzern blieb mit
541,6 Mio. € deutlich hinter dem Vorjahreswert (587,6
Mio. € inklusive des vorgenannten
außerordentlichen Ertrags) zurück. Bereinigt um
den außerordentlichen Ertrag im Vorjahr, die
überhöhte MBA-Abrechnung sowie die vorgenannten
negativen Effekte lag das vergleichbare EBIT um 8,0 %
über dem Vorjahreswert.
Das Ergebnis pro Aktie (EPS) sank von 1,35 € im
Vorjahr auf 1,33 €. Im EPS des Vorjahres enthalten
waren ein positiver außerordentlicher Ertrag aus dem
Verkauf der virtual minds (EPS-Effekt: +0,11 €) sowie
gegenläufig nicht-cashwirksame Wertminderungen auf die
gehaltenen Tele Columbus Aktien (EPS-Effekt: -0,15 €).
Bereinigt um diese Effekte sank des operative EPS von 1,39
€ um 4,3 % auf 1,33 € und das operative EPS vor
PPA-Abschreibungen von 1,76 € um 4,5 % auf 1,68
€. Ursächlich für diesen Rückgang waren
ebenfalls die Preiserhöhung im Vorleistungseinkauf und
die negativen Effekte aus Regulierungsthemen, der
Coronavirus-Pandemie sowie initialen Kosten für den
Bau des eigenen 5G-Mobilfunknetzes.
1&1 Drillisch geht aufgrund einer
zurückhaltenderen Tarifwechselbereitschaft ihrer
Bestandskunden von einem geringer als erwarteten Absatz von
Smartphones und Tablets aus. Dementsprechend haben wir
unsere Prognose zum Umsatzwachstum 2020 von ca. 4 % auf ca.
3 % (Vorjahresumsatz 5.194,1 Mio. €) angepasst. Dabei
ist aber anzumerken, dass 1&1 Drillisch und United
Internet zu Jahresbeginn noch von lediglich
gleichbleibenden Umsätzen ausgingen. Da das
Geschäft mit Endgeräten zudem äußerst
margenschwach ist, hat die Umsatzkonkretisierung zudem
keinen Einfluss auf unsere EBITDA-Prognose, so dass wir
diese unverändert mit 1,180 Mrd. €
bestätigen können.
Diese Prognose ist noch mit Unsicherheiten behaftet, da
eine genaue Einschätzung von Dauer und weiterer
Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht
möglich ist und das Ergebnis der laufenden
Verhandlungen nicht absehbar ist.
Wir sehen uns für die nächsten Schritte
unserer Unternehmensentwicklung gut aufgestellt und blicken
optimistisch auf das restliche Geschäftsjahr. Nach
Abschluss der ersten 9 Monate 2020 gilt unser besonderer
Dank - insbesondere auch vor dem Hintergrund der
erschwerten Rahmenbedingungen infolge der
Coronavirus-Pandemie - allen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz.
Außerdem bedanken wir uns bei Aktionären und
Geschäftspartnern für das der United Internet AG
entgegengebrachte Vertrauen.
Ralph Dommermuth
ZWISCHENLAGEBERICHTQUARTALSMITTEILUNG ZUM 3. QUARTAL 2020Geschäftsverlauf im KonzernEntwicklung im Segment "Consumer Access"Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge im Segment
"Consumer Access" stieg in den ersten 9 Monaten 2020 um
350.000 Verträge auf 14,68 Mio. Dabei gingen die
Breitband-Anschlüsse leicht um 20.000 auf 4,32 Mio.
zurück, während die Mobile-Internet-Verträge
um 370.000 auf 10,36 Mio. zulegten.
Entwicklung der Consumer-Access-Verträge in den ersten 9 Monaten 2020scrollen
Entwicklung der Consumer-Access-Verträge im 3. Quartal 2020scrollen
Der Umsatz im Segment "Consumer Access" stieg in den
ersten 9 Monaten 2020 von 2.709,2 Mio. € im Vorjahr um
3,1 % auf 2.792,8 Mio. €. Während sich im 1.
Quartal 2020 infolge der Coronavirus-Pandemie noch positive
Umsatzeffekte aus dem temporär veränderten
Nutzungsverhalten der Kunden (insbesondere im Bereich der
Telefonie, u. a. durch Home-Office-Regelungen und
Kontaktverbote) ergaben, wurden diese im 2. und 3. Quartal
durch Umsatzeinbußen (insbesondere fehlende
International-Roaming-Umsätze) überlagert, die
sich aus den temporär sehr eingeschränkten
Reisemöglichkeiten der Kunden in diesem Segment
ergeben haben. Insgesamt entstand so ein negativer
Umsatzeffekt in Höhe von -16,4 Mio. €. Bereinigt
um diesen Effekt stieg der vergleichbare Umsatz um 3,7%.
Die margenstarken Service-Umsätze, die das
Kerngeschäft des Segments darstellen, konnten trotz
der fehlenden International-Roaming-Umsätze von
2.200,3 Mio. € um 2,6 % auf 2.257,7 Mio. €
zulegen. Die margenschwachen Hardware-Umsätze stiegen
(keine oder nur geringe Einmalzahlung des Kunden bei
Vertragsabschluss und Rückfluss über höhere
Tarifpreise während der Vertragslaufzeit) - trotz
eines deutlich unter Plan verlaufenen 3. Quartals infolge
geringerer Tarifwechselvorgänge im Kundenbestand - von
508,9 Mio. € um 5,1 % auf 535,1 Mio. €.
Das Segment-EBITDA blieb hingegen mit 458,6 Mio. €
deutlich um 9,8 % hinter dem Vorjahreswert (508,6 Mio.
€) zurück. Ursächlich hierfür war
insbesondere eine von Telefónica zum 1. Juli 2020
geltend gemachte Preiserhöhung für die Nutzung
ihrer Netzkapazität. 1&1 Drillisch hält die
geforderten Vorleistungspreise für nicht in
Übereinstimmung mit den Selbstverpflichtungen von
Telefónica unter der Freigabeentscheidung der
EU-Kommission zum Zusammenschluss mit E-Plus sowie dem MBA
MVNO-Vertrag. 1&1 Drillisch wird die zur Wahrung ihrer
Rechte erforderlichen Maßnahmen (einschließlich
etwaiger Schadenersatzforderungen) ergreifen, um den
ungerechtfertigten Anteil der abgerechneten
Preiserhöhung überprüfen zu lassen
("überhöhte MBA-Abrechnung"). Neben dieser um
35,4 Mio. € überhöhten MBA-Abrechnung wurden
die Ergebniszahlen von negativen Effekten aus den
Regulierungsentscheidungen der EU zur SMS-Tarifierung (seit
15. Mai 2019) sowie der Bundesnetzagentur zum TAL-Entgelt
(seit 1. Juli 2019) in Höhe von insgesamt -13,7 Mio.
€ (Vorjahr: -1,0 Mio. €) belastet. Zudem stiegen
die initialen Kosten für den Bau des eigenen
5G-Mobilfunknetzes auf -8,4 Mio. € an (Vorjahr: -2,5
Mio. €). Einmalaufwendungen / One-Offs aus
Integrationsprojekten reduzierten sich hingegen auf -0,7
Mio. € (Vorjahr: -3,8 Mio. €). Darüber
hinaus wirkte sich in den ersten 9 Monaten 2020 auch das
temporär veränderte Nutzungsverhalten der Kunden
infolge der Coronavirus-Pandemie insbesondere in den
Bereichen Telefonie und International-Roaming (u. a. durch
Home-Office-Regelungen und Kontaktverbote sowie die stark
eingeschränkten Reisetätigkeiten) mit -17,7 Mio.
€ belastend auf die Ergebniskennzahlen des Segments
aus. Bereinigt um die überhöhte MBA-Abrechnung
sowie die vorgenannten Effekte stieg das vergleichbare
EBITDA um 3,6 %.
Auch das Segment-EBIT blieb durch die vorgenannten
Ergebnisbelastungen mit 345,7 Mio. € hinter dem
Vorjahreswert (396,6 Mio. €) zurück.
Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Consumer Access" (in Mio. €)
(1) Hardware-Umsätze inkl.
geringfügiger sonstiger Umsätze
Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartalscrollen
(1) Hardware-Umsätze inkl.
geringfügiger sonstiger Umsätze
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlenscrollen
(1) Hardware-Umsätze inkl.
geringfügiger sonstiger Umsätze
Entwicklung im Segment "Business Access"Im Segment "Business Access" konnten Umsatz und Ergebnis
trotz der im Geschäftsjahr 2019 ausgelaufenen
Serviceleistungen, die 1&1 Versatel zuvor für die
in 2017 von 1&1 Drillisch übernommenen
Breitbandkunden erbracht hatte, sichtbar gesteigert werden.
So stieg der Segment-Umsatz in den ersten 9 Monaten 2020
von 352,5 Mio. € um 4,0 % auf 366,6 Mio. €.
Stärker noch legte das Segment-EBITDA zu, das von
105,0 Mio. € um 8,9 % auf 114,3 Mio. € verbessert
werden konnte. In diesen Kennzahlen enthalten waren
positive Effekte aus dem stärkeren
Telefonie-Geschäft (Voice) infolge der
Coronavirus-Pandemie, die sich mit +3,9 Mio. € im
Umsatz sowie +1,6 Mio. € im EBITDA bemerkbar machten.
Gegenläufig machen sich im Projektgeschäft
aktuell Verzögerungen bei Ausschreibungen und
Auftragserteilung bemerkbar.
Ohne Berücksichtigung der vorgenannten
Serviceleistungen im Vorjahr stiegen der vergleichbare
Umsatz um 7,4 % und das vergleichbare EBITDA um 13,5 % bzw.
- zusätzlich bereinigt um den vorgenannten positiven
Pandemie-Effekt - um 6,2 % (Umsatz) und 11,9 % (EBITDA).
Das durch hohe Abschreibungen in die Netzinfrastruktur
geprägte Segment-EBIT verbesserte sich auf -34,6 Mio.
€, nach -43,0 Mio. € im Vorjahr.
Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Business Access" (in Mio. €)
Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartalscrollen
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlenscrollen
Entwicklung im Segment "Consumer Applications"Die Anzahl der Pay-Accounts (kostenpflichtige
Verträge) im Segment "Consumer Applications" stieg in
den ersten 9 Monaten 2020 um 90.000 auf 2,35 Mio. Die
werbefinanzierten Free-Accounts legten um 1,23 Mio. auf
38,82 Mio. zu. Damit stiegen die
Consumer-Applications-Accounts insgesamt um 1,32 Mio. auf
41,17 Mio. Der erneut starke Anstieg der Pay-Accounts im 3.
Quartal 2020 resultiert auch aus Verträgen, die
während des Coronavirus-Lockdowns abgeschlossen
wurden, und erst zeitversetzt - nach einer dem Kunden
gewährten Testphase - in den Vertragsbestand
aufgenommen wurden.
Entwicklung der Consumer-Applications-Accounts in den ersten 9 Monaten 2020scrollen
Entwicklung der Consumer-Applications-Accounts im 3. Quartal 2020scrollen
Im Segment "Consumer Applications" waren auch in den
ersten 9 Monaten 2020 die Neupositionierung und der Umbau
der Portale GMX und WEB.DE sowie der parallel stattfindende
Aufbau datengetriebener Geschäftsmodelle die zentralen
operativen Themen. Im Zuge dieser Transformation zeichnen
sich - neben den weiter ansteigenden Kunden-Accounts -
inzwischen auch erste Erfolge bei den Finanzkennzahlen ab,
wenngleich diese insbesondere im zweiten und zum Teil auch
noch im dritten Quartal 2020 von einem Rückgang des
Online-Werbemarktes infolge der starken Zurückhaltung
vieler Werbetreibenden während der
Coronavirus-Pandemie überlagert wurden. Die
pandemiebedingten Einbußen im
Vermarktungsgeschäft machten sich in den ersten 9
Monaten 2020 insgesamt mit -4,8 Mio. € beim Umsatz
sowie mit -3,6 Mio. € bei den Ergebniskennzahlen
bemerkbar.
Insgesamt verbesserte sich der Umsatz im Segment
"Consumer Applications" von 178,2 Mio. € (184,5 Mio.
€ reporteter Vorjahreswert) um 1,5 % auf 180,9 Mio.
€. Bei dieser Kennzahl ist zu berücksichtigen,
dass der Fremdvermarktungsumsatz Anfang 2020 von einem
Brutto- auf einen Nettoausweis umgestellt wurde. Diese
Umstellung wurde durch veränderte
Vertragsmodalitäten bei neu geschlossenen
Verträgen mit Fremdvermarktungspartnern notwendig. Bei
einem Vergleich der Segment-Umsätze auf Nettobasis und
einer Bereinigung des vorgenannten pandemiebedingten
negativen Umsatzeffekts (-4,8 Mio. €) stiegen die
vergleichbaren Gesamtumsätze um 4,2 %.
Dabei verbesserte sich der Umsatz im Kerngeschäft
des Segments mit Pay-Accounts und der Vermarktung des
Werbeinventars der eigenen Portale von 174,3 Mio. € um
1,9 % auf 177,6 Mio. €. Bereinigt um den
pandemiebedingten Umsatzeffekt legte der vergleichbare
Umsatz im Kerngeschäft um 4,6 % zu.
Der Umsatz im Bereich der Fremdvermarktung belief sich
netto auf 3,3 Mio. € - nach netto 3,9 Mio. € im
Vorjahr.
Das von der Umstellung auf einen Nettoausweis nicht
beeinflusste Segment-EBITDA blieb infolge der vorgenannten
pandemiebedingten negativen Ergebniseffekte (-3,6 Mio.
€) mit 69,5 Mio. € leicht hinter dem Vorjahr
(70,6 Mio. €) zurück. Bereinigt um diesen Effekt
verbesserte sich das vergleichbare EBITDA in den ersten 9
Monaten um 3,5 %, wobei das 3. Quartal 2020 von einem
veränderten Nachfragemix der Werbetreibenden bei
Werbeformaten und -umfeldern geprägt war.
Das Segment-EBIT blieb insbesondere infolge gestiegener
Abschreibungen sowie der negativen Effekte infolge der
Coronavirus-Pandemie mit 54,4 Mio. € ebenfalls hinter
dem Vorjahr (58,2 Mio. €) zurück.
Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Consumer Applications" (in Mio. €)
Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartalscrollen
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlenscrollen
Entwicklung im Segment "Business Applications"Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge für
Business-Applikationen konnte in den ersten 9 Monaten 2020
- auch infolge von zeitlich begrenzt rabattierten
Einsteigerangeboten während des Coronavirus-Lockdowns
- um 230.000 Verträge ausgebaut werden. Der Zuwachs
resultiert aus 110.000 Verträgen im Inland sowie
120.000 im Ausland. Damit stieg der Bestand auf insgesamt
8,38 Mio. Verträge an.
Entwicklung der Business-Applications-Verträge in den ersten 9 Monaten 2020scrollen
Entwicklung der Business-Applications-Verträge im 3. Quartal 2020scrollen
Der Umsatz im Segment "Business Applications" stieg in
den ersten 9 Monaten 2020 von 665,7 Mio. € im Vorjahr
um 6,2 % auf 707,3 Mio. €. Zu diesem Umsatzanstieg
trug mit 2,9 Prozentpunkten auch das eher margenschwache
und volatile Domain-Parking-Geschäft der Marke Sedo
bei, das überproportional im Vergleich zum schwachen
Vorjahreszeitraum zulegen konnte.
Das Segment-EBITDA verbesserte sich von 236,8 Mio.
€ um 7,5 % auf 254,6 Mio. €. Im Segment-EBITDA
enthalten sind Marketing-Ausgaben von 63,2 Mio. €
(Vorjahr: 70,8 Mio. €, davon 15,1 Mio. € für
Rebranding).
Aufgrund geringerer Abschreibungen (AfA und PPA) sowie
des Wegfalls der Rebranding-Maßnahmen legte das
Segment-EBIT von 156,8 Mio. € um 14,2 % auf 179,0 Mio.
€ zu.
Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Business Applications" (in Mio. €)
Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartalscrollen
(1) Exklusive Markenwert-Zuschreibungen Strato
(EBIT-Effekt: +19,4 Mio. €)
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlenscrollen
Lage im KonzernErtragslageDie Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge im
United Internet Konzern konnte in den ersten 9 Monaten 2020
um insgesamt 670.000 auf 25,41 Mio. Verträge
gesteigert werden. Gleichzeitig stiegen die
werbefinanzierten Free-Accounts um 1,23 Mio. auf 38,82 Mio.
Der Umsatz auf Konzernebene verbesserte sich in den
ersten 9 Monaten 2020 von 3.855,0 Mio. € im Vorjahr um
3,4 % auf 3.984,7 Mio. €. Dabei wurde das Wachstum
durch Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie
beeinträchtigt. Diese Auswirkungen machten sich
insbesondere in den Segmenten "Consumer Access" und
"Consumer Applications" negativ bemerkbar. Gegenläufig
wirkten sich positive Effekte im Segment "Business Access"
aus. Bereinigt um die Pandemie-Effekte in Höhe von
insgesamt -17,0 Mio. € legte der vergleichbare Umsatz
um 3,8 % zu. Zu diesem Umsatzwachstum trugen alle vier
Geschäftssegmente bei, wenngleich das Segment
"Consumer Access" im 3. Quartal 2020 ein unter Plan
verlaufenes Hardware-Geschäft (infolge geringerer
Tarifwechselvorgänge) verzeichnen musste. Dieses
Geschäft mit Endgeräten ist aufgrund keiner oder
nur geringer Einmalzahlungen der Kunden bei
Vertragsabschluss oder Tarifwechsel sowie Rückfluss
der Gerätewerte über höhere Tarifpreise, in
der Regel margenschwach. Der Absatz schwankt saisonal und
die Entwicklung hängt stark von der Attraktivität
neuer Geräte und den Modellzyklen der Hersteller ab.
Die Umsätze im Ausland verbesserten sich von 322,2
Mio. € im Vorjahr um 6,4 % auf 342,9 Mio. € in
den ersten 9 Monaten 2020.
Die Umsatzkosten stiegen insbesondere durch höheren
Hardware-Einsatz, die zusätzlichen Ergebnisbelastungen
aus Regulierungsentscheidungen sowie Mehrkosten im
Mobilfunk-Vorleistungseinkauf infolge der
Coronavirus-Pandemie und infolge der Preiserhöhung
für die Nutzung der
Telefónica-Netzkapazität überproportional
von 2.546,9 Mio. € (66,1 % vom Umsatz) im Vorjahr auf
2.686,6 Mio. € (67,4 % vom Umsatz). Die Bruttomarge
sank entsprechend von 33,9 % auf 32,6 %. Das Bruttoergebnis
ging dadurch von 1.308,1 Mio. € um 0,8 % auf 1.298,1
Mio. € zurück.
Die Vertriebskosten stiegen nur unterproportional von
556,4 Mio. € (14,4 % vom Umsatz) im Vorjahr auf 569,4
Mio. € (14,3 % vom Umsatz). Die Verwaltungskosten
sanken von 154,7 Mio. € (4,0 % vom Umsatz) auf 151,1
Mio. € (3,8 % vom Umsatz).
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Kostenpositionenscrollen
(1) 2018 und 2019 im Rahmen des
Jahresabschlusses 2019 angepasst
Das EBITDA im Konzern blieb in den ersten 9 Monaten 2020
mit 896,4 Mio. € deutlich um 5,0 % hinter dem
Vorjahreswert (944,0 Mio. € inklusive eines
außerordentlichen Ertrags in Höhe von 21,5 Mio.
€ aus dem Verkauf der virtual minds Anteile)
zurück.
Ursächlich für diesen Rückgang war -
neben dem außerordentlichen Ertrag im Vorjahr -
insbesondere die von Telefónica Deutschland zum 1.
Juli 2020 geltend gemachte Preiserhöhung für die
Nutzung der Telefónica-Netzkapazität. 1&1
Drillisch hält die geforderten Vorleistungspreise
für nicht in Übereinstimmung mit den
Selbstverpflichtungen von Telefónica unter der
Freigabeentscheidung der EU-Kommission zum Zusammenschluss
mit E-Plus sowie dem MBA MVNO-Vertrag. 1&1 Drillisch
wird die zur Wahrung ihrer Rechte erforderlichen
Maßnahmen (einschließlich etwaiger
Schadenersatzforderungen) ergreifen, um den
ungerechtfertigten Anteil der abgerechneten
Preiserhöhung überprüfen zu lassen
("überhöhte MBA-Abrechnung").
Neben dieser um 35,4 Mio. € überhöhten
MBA-Abrechnung wurden die Ergebniszahlen von 1&1
Drillisch durch negative Effekte aus den
Regulierungsentscheidungen der EU zur SMS-Tarifierung (seit
15. Mai 2019) sowie der Bundesnetzagentur zum TAL-Entgelt
(seit 1. Juli 2019) in Höhe von insgesamt -13,7 Mio.
€ (Vorjahr: -1,0 Mio. €) belastet. Zudem stiegen
die initialen Kosten für den Bau des eigenen
5G-Mobilfunknetzes auf -8,4 Mio. € an (Vorjahr: -2,5
Mio. €). Einmalaufwendungen / One-Offs aus
Integrationsprojekten reduzierten sich hingegen auf -0,7
Mio. € (Vorjahr: -3,8 Mio. €). Darüber
hinaus wirkte sich in den ersten 9 Monaten 2020 auch die
Coronavirus-Pandemie mit insgesamt -19,7 Mio. €
belastend auf die Ergebniskennzahlen aus. Dabei standen
hohen Belastungen in den Segmenten "Consumer Access" und
"Consumer Applications" leicht positive Effekte im Segment
"Business Access" gegenüber. Bereinigt um den
außerordentlichen Ertrag im Vorjahr, die
überhöhte MBA-Abrechnung sowie die vorgenannten
negativen Effekte lag das vergleichbare EBITDA um 4,8 %
über dem Vorjahreswert.
Auch das von diesen negativen Effekten
gleichermaßen beeinflusste EBIT im Konzern blieb mit
541,6 Mio. € hinter dem Vorjahreswert (587,6 Mio.
€ inklusive des vorgenannten außerordentlichen
Ertrags) zurück. Bereinigt um den
außerordentlichen Ertrag im Vorjahr, die
überhöhte MBA-Abrechnung sowie die negativen
Effekte lag das vergleichbare EBIT um 8,0 % über dem
Vorjahreswert.
Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Konzern (in Mio. €)
(1) Inklusive Einmalaufwendungen aus
Integrationsprojekten (EBITDA- und EBIT-Effekt: -0,7 Mio.
€)
Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartalscrollen
(1) Inklusive Einmalaufwendungen aus
Integrationsprojekten (EBITDA- und EBIT-Effekt: +0,6 Mio.
€); exklusive Markenwert-Zuschreibungen Strato
(EBIT-Effekt: +19,4 Mio. €)
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung der wesentlichen Umsatz- und Ergebnis-Kennzahlenscrollen
(1) Ohne außerordentlichen Ertrag aus der
Neubewertung der Drillisch-Aktien (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+303,0 Mio. €) und der Neubewertung der
ProfitBricks-Anteile (EBITDA- und EBIT-Effekt: +16,1 Mio.
€) sowie ohne M&A-Transaktionskosten (EBITDA- und
EBIT-Effekt: -17,1 Mio. €)
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging in den ersten 9
Monaten 2020 von 519,2 Mio. € auf 501,7 Mio. €
zurück. Im EBT des Vorjahres enthalten waren der
außerordentliche Ertrag aus dem Verkauf der virtual
minds Anteile (+21,5 Mio. €) sowie - gegenläufig
- nicht-cashwirksame Wertminderungen auf die von United
Internet gehaltenen Tele Columbus Aktien (-30,9 Mio.
€). Bereinigt um diese außerordentlichen Effekte
im Vorjahr blieb das operative EBT insbesondere aufgrund
der Preiserhöhung für die Nutzung der
Telefónica-Netzkapazität, den negativen
Effekten aus Regulierungsthemen und der
Coronavirus-Pandemie sowie den initialen Kosten für
den Bau des eigenen 5G-Mobilfunknetzes mit 501,7 Mio.
€ um 5,1 % hinter dem Vorjahreswert von 528,6 Mio.
€ zurück.
Entsprechend sank auch das Ergebnis pro Aktie (EPS) von
1,35 € im Vorjahr auf 1,33 €. Dabei wurde auch
das EPS des Vorjahres durch den außerordentlichen
Ertrag (EPS-Effekt: +0,11 €) sowie die Tele Columbus
Wertminderungen (EPS-Effekt: -0,15 €) beeinflusst.
Bereinigt um diese Effekte sank des operative EPS aufgrund
der vorgenannten Gründe von 1,39 € um 4,3 % auf
1,33 € und das operative EPS vor PPA-Abschreibungen
von 1,76 € um 4,5 % auf 1,68 €.
FinanzlageAusgehend von einem Konzernergebnis in Höhe von
331,1 Mio. € (Vorjahr: 357,6 Mio. €) blieb auch
der Cashflow der betrieblichen Tätigkeit in den ersten
9 Monaten 2020 mit 690,5 Mio. € hinter dem
Vorjahreswert (725,8 Mio. €) zurück.
Die Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit
der ersten 9 Monate 2020 legten von 476,0 Mio. € im
Vorjahr auf 717,7 Mio. € zu. Ursächlich für
diesen Anstieg waren ein erst nach dem Bilanzstichtag
erfolgter Zahlungsmittelabfluss für in Anspruch
genommene Vorleistungen in den ersten 9 Monaten 2020 sowie
- gegenläufig - eine Kapitalsteuerzahlung und
aperiodische Steuerzahlungen im Vorjahr.
Der Cashflow aus dem Investitionsbereich weist im
Berichtszeitraum Nettoauszahlungen in Höhe von 349,2
Mio. € (Vorjahr: 69,6 Mio. €) aus. Diese
resultieren im Wesentlichen aus Investitionen in
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in
Höhe von 356,9 Mio. €, davon 165,0 Mio. €
für die seit dem 1. Juli 2020 laufende erste
fünfjährige Verlängerungsphase des MBA
MVNO-Vertrags mit Telefónica. Der Cashflow aus dem
Investitionsbereich des Vorjahres war geprägt durch
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen in Höhe von 165,9 Mio. € sowie -
gegenläufig - Einzahlungen aus der
Veräußerung von assoziierten Unternehmen
(insbesondere aus dem Verkauf der virtual minds Anteile) in
Höhe von 35,6 Mio. € sowie Einzahlungen aus der
Veräußerung von finanziellen
Vermögenswerten (insbesondere aus dem Teilverkauf der
Rocket Internet Aktien) in Höhe von 65,5 Mio. €.
Der Free Cashflow ist bei United Internet definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen. Der Free Cashflow
sank infolge der deutlich höheren Investitionen in
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
(insbesondere infolge der Zahlung von 165,0 Mio. €
für die Verlängerungsphase des MBA
MVNO-Vertrages) von 398,7 Mio. € im Vorjahr (ohne
Berücksichtigung einer Kapitalertragsteuerzahlung von
56,2 Mio. € sowie ohne Steuerzahlungen aus dem
Geschäftsjahr 2017 und Vorjahren von 27,2 Mio. €)
auf 365,4 Mio. €. Seit der Erstanwendung des
Rechnungslegungsstandards IFRS 16 im Geschäftsjahr
2019 wird der Tilgungsanteil von Leasingverbindlichkeiten
im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich ausgewiesen.
Abzüglich der Cashflow-Position "Tilgung von
Finanzierungsleasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechten"
sank der Free Cashflow von 323,7 Mio. € im Vorjahr
(ohne Berücksichtigung der vorgenannten
Steuerzahlungen) auf 284,3 Mio. € in den ersten 9
Monaten 2020. Der Free Cashflow der ersten 9 Monate 2020
war dabei stichtagsbedingt um rund 100 Mio. €
erhöht, da der Zahlungsmittelabfluss für
bestimmte in Anspruch genommene Vorleistungen erst nach dem
Bilanzstichtag erfolgte.
Bestimmend im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich
waren in den ersten 9 Monaten 2020 Kreditrückzahlungen
von im Saldo 251,6 Mio. € (Vorjahr: 199,2 Mio.
€), die Dividendenzahlung in Höhe von 93,6 Mio.
€ (Vorjahr: 10,0 Mio. €) sowie die Tilgung von
Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 81,1 Mio. €
(Vorjahr: 75,0 Mio. €).
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
beliefen sich zum 30. September 2020 auf 45,5 Mio. € -
nach 49,5 Mio. € zum Vorjahresstichtag.
Entwicklung der wesentlichen Cashflow-Kennzahlenscrollen
(1) Free Cashflow ist definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung der wesentlichen Cashflow-Kennzahlenscrollen
(1) Free Cashflow ist definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen
VermögenslageDie Bilanzsumme stieg von 9,086 Mrd. € per 31.
Dezember 2019 auf 9,164 Mrd. € zum 30. September 2020.
Entwicklung der kurzfristigen Vermögenswertescrollen
Die kurzfristigen Vermögenswerte sanken leicht von
1.371,2 Mio. € per 31. Dezember 2019 auf 1.359,9 Mio.
€ zum 30. September 2020. Dabei ging der in den
kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesene Bestand an
liquiden Mitteln im Zuge der Rückführung der
Bankverbindlichkeiten sowie der Dividendenzahlung von 117,6
Mio. € auf 43,5 Mio. € zurück. Die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen
stichtagsbedingt von 346,0 Mio. € auf 356,6 Mio.
€. Die Position Vertragsvermögenswerte stieg im
Zuge des Kundenwachstums von 507,8 Mio. € auf 539,3
Mio. € und beinhaltet kurzfristige Ansprüche
gegenüber Kunden aus der im Rahmen der Anwendung von
IFRS 15 vorgezogenen Umsatzrealisierung. Die Vorräte
gingen stichtagsbedingt von 79,3 Mio. € auf 68,7 Mio.
€ zurück. Die kurzfristigen abgegrenzten
Aufwendungen erhöhten sich dagegen stichtagsbedingt
von 237,0 Mio. € auf 265,3 Mio. € und beinhalten
im Wesentlichen den kurzfristigen Anteil der Aufwendungen
im Zusammenhang mit der Kundengewinnung (Vertragserlangung)
und der Vertragserfüllung gemäß IFRS 15.
Sonstige finanzielle Vermögenswerte,
Ertragsteueransprüche und sonstige nicht-finanzielle
Vermögenswerte blieben nahezu unverändert.
Entwicklung der langfristigen Vermögenswertescrollen
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen von
7.715,2 Mio. € per 31. Dezember 2019 auf 7.805,0 Mio.
€ zum 30. September 2020. Dabei sanken die Anteile an
assoziierten Unternehmen insbesondere durch die
Folgebewertung der Tele Columbus Anteile von 196,0 Mio.
€ auf 185,9 Mio. €. Langfristige sonstige
finanzielle Vermögenswerte gingen durch die
Folgebewertung von Derivaten von 90,4 Mio. € auf 71,4
Mio. € zurück. Sachanlagen stiegen insbesondere
durch Zugänge aus neuen langfristigen
Mietverträgen sowie aus Netzinfrastruktur von 1.118,2
Mio. € auf 1.207,4 Mio. €. Immaterielle
Vermögenswerte stiegen insbesondere durch die
Verlängerung des MBA MVNO-Vertrages von 2.167,4 Mio.
€ auf 2.229,8 Mio. €. Die Position
Vertragsvermögenswerte stieg im Zuge des
Kundenwachstums von 174,3 Mio. € auf 188,6 Mio. €
und beinhaltet langfristige Ansprüche gegenüber
Kunden aus der im Rahmen der Anwendung von IFRS 15
vorgezogenen Umsatzrealisierung. Die langfristigen
abgegrenzten Aufwendungen reduzierten sich im Wesentlichen
durch Umgliederungen n kurzfristige Aufwendungen von 284,3
Mio. € auf 235,1 Mio. € und beinhalten im
Wesentlichen den langfristigen Anteil der Aufwendungen im
Zusammenhang mit der Kundengewinnung (Vertragserlangung)
und der Vertragserfüllung sowie geleistete
Vorauszahlungen im Rahmen langfristiger
Einkaufsverträge. Latente Steueransprüche stiegen
von 10,7 Mio. € auf 22,3 Mio. €. Firmenwerte und
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen blieben
weitgehend unverändert.
Entwicklung der kurzfristigen Schuldenscrollen
Die kurzfristigen Schulden stiegen von 1.269,0 Mio.
€ per 31. Dezember 2019 auf 1.528,6 Mio. € zum
30. September 2020. Dabei stiegen die kurzfristigen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
stichtagsbedingt von 475,5 Mio. € auf 507,7 Mio.
€. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten erhöhten sich infolge der
Umgliederung von langfristige Verbindlichkeiten
(entsprechend der Fälligkeit der Verbindlichkeit)..
Ertragsteuerschulden erhöhten sich von 91,7 Mio.
€ auf 107,9 Mio. €. Die kurzfristigen sonstigen
finanziellen Verbindlichkeiten stiegen insbesondere durch
Marketingmaßnahmen von 239,4 Mio. € auf 266,0
Mio. €. Die Position kurzfristige
Vertragsverbindlichkeiten, die vor allem Einzahlungen aus
Kundenverträgen beinhaltet, für die die Leistung
noch nicht vollständig erbracht worden ist, sowie die
Positionen kurzfristige sonstige Rückstellungen und
kurzfristige sonstige nichtfinanzielle Verbindlichkeiten
blieben weitgehend unverändert.
Entwicklung der langfristigen Schuldenscrollen
Die langfristigen Schulden gingen von 3.202,6 Mio.
€ per 31. Dezember 2019 auf 2.799,9 Mio. € zum
30. September 2020 zurück. Ursächlich
hierfür waren insbesondere die langfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die
durch die Rückzahlung von Darlehen sowie
Umgliederungen in kurzfristige Verbindlichkeiten deutlich
von 1.494,6 Mio. € auf 1.048,7 Mio. € reduziert
wurden. Latente Steuerschulden sanken von 351,8 Mio. €
auf 333,6 Mio. €. Die langfristigen sonstigen
finanziellen Verbindlichkeiten stiegen insbesondere durch
neue langfristige Mietverträge von 1.246,9 Mio. €
auf 1.316,0 Mio. €. Langfristige Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen, langfristige
Vertragsverbindlichkeiten, die vor allem Einzahlungen aus
Kundenverträgen beinhaltet, für die die Leistung
noch nicht vollständig erbracht worden ist, sowie
langfristige sonstige Rückstellungen blieben
weitgehend unverändert.
Entwicklung des Eigenkapitalsscrollen
Das Eigenkapital im Konzern stieg von 4.614,7 Mio.
€ per 31. Dezember 2019 auf 4.835,7 Mio. € zum
30. September 2020. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich
entsprechend von 50,8 % auf 52,8 %.
Der Vorstand der United Internet AG hat am 12. März
2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrats und auf der Basis der
Ermächtigung der Hauptversammlung vom 18. Mai 2017
über den Erwerb und die Verwendung eigener Aktien
beschlossen, 11.000.000 eigene Aktien einzuziehen und das
Grundkapital der United Internet AG von 205.000.000 €
um 11.000.000 € auf 194.000.000 € herabzusetzen.
Die Anzahl der ausgegebenen Aktien reduzierte sich
entsprechend von 205.000.000 Aktien um 11.000.000 Aktien
auf 194.000.000 Aktien. Der anteilige Betrag des
Grundkapitals der ausgegebenen Aktien bleibt
unverändert bei 1 € je Aktie. Der Einzug der
eigenen Aktien dient der Erhöhung der prozentualen
Beteiligung der United Internet Aktionäre. Nach
Durchführung der Kapitalherabsetzung liegt das
Grundkapital der Gesellschaft damit wieder auf dem Niveau
vor der Kapitalerhöhung im Zuge der
Versatel-Übernahme im Jahr 2014. United Internet hielt
nach der Einziehung dieser 11.000.000 Aktien noch 6.338.513
eigene Aktien - nach 17.338.513 zum 31. Dezember 2019.
Am 1. April 2020 hat der Vorstand der United Internet AG
mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, ein neues
Aktienrückkaufprogramm aufzulegen. Im Rahmen dieses
Aktienrückkaufprogramms sollten bis zu 5.000.000
Aktien der Gesellschaft (das entspricht ca. 2,58 % des
Grundkapitals von 194.000.000 €) über die
Börse zurückgekauft werden. Damit machte die
Gesellschaft ebenfalls von der durch die ordentliche
Hauptversammlung am 18. Mai 2017 erteilten
Ermächtigung Gebrauch. Das Volumen des
Aktienrückkaufprogramms betrug insgesamt bis zu 150
Mio. €. Das Programm begann am 3. April 2020 und
sollte längstens bis zum 31. August 2020 laufen. Der
Vorstand der Gesellschaft hat am 30. April 2020
beschlossen, dieses Aktienrückkaufprogramm mit Ablauf
dieses Handelstages (30. April 2020) auszusetzen. Die
United Internet AG behielt sich das Recht vor, das
Aktienrückkaufprogramm jederzeit wiederaufzunehmen
oder zu beenden. Die Gesellschaft hat im Rahmen dieses
Aktienrückkaufprogramms 430.624 eigene Aktien für
insgesamt 12,2 Mio. € zurückgekauft und hielt
damit zum 30. April 2020, dem Tag der Aussetzung des
Programms, und auch zum Bilanzstichtag 30. September 2020
insgesamt 6.769.137 eigene Aktien (ca. 3,49 % des
Grundkapitals).
Die Netto-Bankverbindlichkeiten (d. h. der Saldo aus
Bankverbindlichkeiten und liquiden Mitteln) konnten - trotz
der Dividendenzahlung in Höhe von 93,6 Mio. €
sowie der vertraglich vereinbarten Zahlung in Höhe von
165,0 Mio. € an Telefónica Deutschland im 3.
Quartal 2020 für die seit dem 1. Juli 2020 laufende
erste fünfjährige Verlängerungsphase des MBA
MVNO-Vertrages - von 1.620,8 Mio. € per 31. Dezember
2019 auf 1.443,2 Mio. € zum 30. September 2020
reduziert werden.
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Bilanzpositionenscrollen
(1) Rückgang durch Übernahme und
Konsolidierung von ProfitBricks und Drillisch (2017);
Rückgang durch Tele Columbus Wertminderungen (2018)
Gesamtaussage des Vorstands zur wirtschaftlichen LageTrotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds
hat United Internet auch in den ersten 9 Monaten 2020
erfolgreich in neue Kundenverträge sowie in den Ausbau
bestehender Kundenbeziehungen und damit in nachhaltiges
Wachstum investiert. Insgesamt konnte die Zahl der
kostenpflichtigen Kundenverträge so organisch um
weitere 670.000 Verträge auf 25,41 Mio. Verträge
gesteigert werden.
Mit diesem starken Kundenwachstum, einem Umsatzwachstum
um 3,4 % sowie einem EBITDA von -5,0 % (vergleichbar: +4,8
%) gegenüber Vorjahr hat sich United Internet auch in
den ersten 9 Monaten 2020 relativ gut entwickelt.
Diese Unternehmensentwicklung zeigt erneut die Vorteile
des Geschäftsmodells von United Internet, das
überwiegend auf elektronischen Abonnements basiert -
mit festen monatlichen Beträgen sowie vertraglich
festgelegten Laufzeiten. Das sichert stabile und planbare
Umsätze und Cashflows, bietet Schutz gegen
konjunkturelle Einflüsse und eröffnet finanzielle
Spielräume, um Chancen in bestehenden und neuen
Geschäftsfeldern und Märkten zu nutzen. Organisch
oder durch Beteiligungen und Übernahmen.
Mit den in den ersten 9 Monaten 2020 erreichten Umsatz-
und Ergebniszahlen sowie den getätigten Investitionen
in die nachhaltige Unternehmensentwicklung sieht der
Vorstand die Gesellschaft auch für die weitere
Unternehmensentwicklung gut aufgestellt.
NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag 30. September 2020 sind bei
United Internet keine Ereignisse von besonderer Bedeutung
eingetreten, die größere Auswirkungen auf die
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens
bzw. des Konzerns mit Auswirkungen auf Rechnungslegung und
Berichterstattung haben.
Risiko- und ChancenberichtDie Risiken- und Chancenpolitik der United Internet AG
orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens zu
erhalten und nachhaltig zu steigern, indem Chancen
wahrgenommen und Risiken frühzeitig erkannt und
gesteuert werden. Dabei regelt das Risiko- und
Chancenmanagement den verantwortungsvollen Umgang mit
Unsicherheiten, die mit unternehmerischem Handeln stets
verbunden sind.
Gesamtaussage des Vorstands zur Risiko- und Chancensituation des KonzernsDie Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das
Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen
Risikofelder bzw. Einzelrisiken unter Berücksichtigung
der Interdependenzen.
Bestandsgefährdende Risiken für den United
Internet Konzern waren im Berichtszeitraum sowie zum
Zeitpunkt der Erstellung diese Quartalsmitteilung weder aus
Einzelrisikopositionen noch aus der Gesamtrisikosituation
erkennbar.
Die derzeit größten Herausforderungen stellen
unverändert die Risikofelder
"Geschäftsentwicklung & Innovationen",
"Informationssicherheit" und "Rechtsstreitigkeiten" dar.
Die Risikoeinstufung des Risikofelds
"Organisationsstrukturen & Entscheidungsfindung", die
im 1. Quartal 2020 von gering auf moderat angehoben wurde,
konnte bereits im 2. Quartal 2020 wieder auf gering
abgesenkt werden.
Durch den weiteren Ausbau des Risikomanagements begegnet
United Internet diesen und anderen Risiken und begrenzt
sie, soweit sinnvoll, mit der Umsetzung konkreter
Maßnahmen auf ein Minimum.
Darüber hinaus blieben die Risikoeinstufungen in
den ersten 9 Monaten 2020 im Vergleich zur Risiko- und
Chancenberichterstattung im Rahmen des Jahresabschlusses
2019 unverändert.
Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2020 hat
sich die Risikosituation in den Risikofeldern
"Beschaffungsmarkt" und "Höhere Gewalt" im Vergleich
zum Jahresabschluss 2019 - trotz der globalen Ausbreitung
des Coronavirus - nicht wesentlich verändert. Sollte
sich die Ausbreitung des Virus dauerhaft fortsetzen, kann
sich dies künftig jedoch u. a. negativ auf die
Nachfrage sowie das Nutzungs- und Zahlungsverhalten von
Konsumenten und Gewerbetreibenden, den Bezug von
Vorleistungen (z. B. Smartphones, Router, Server oder
Netzwerktechnik) oder die Gesundheit und
Einsatzfähigkeit von Mitarbeitern und somit
letztendlich auch auf die Leistungsfähigkeit der
United Internet Gruppe auswirken. Eine genaue
Risikoeinschätzung hinsichtlich der Dauer und der
konkreten Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie ist derzeit
nicht möglich.
Auch hinsichtlich der Auswirkungen der
Coronavirus-Pandemie auf das Nutzungsverhalten der Kunden
in der weiteren Zukunft, etwa durch Umstellungen auf
vermehrte Home-Office-Tätigkeiten, lassen sich derzeit
noch keine verlässlichen Aussagen zu konkreten und
nachhaltigen Effekten auf die künftigen Umsatz- und
Ergebniskennzahlen von United Internet treffen.
PrognoseberichtPrognose für das Geschäftsjahr 2020Die United Internet Tochter 1&1 Drillisch geht
aufgrund einer zurückhaltenderen
Tarifwechselbereitschaft ihrer Bestandskunden von einem
geringer als erwarteten Absatz von Smartphones und Tablets
aus. Dementsprechend hat United Internet ihre Prognose zum
Umsatzwachstum 2020 von ca. 4 % auf ca. 3 %
(Vorjahresumsatz 5.194,1 Mio. €) angepasst. Dabei ist
aber anzumerken, dass 1&1 Drillisch und United Internet
zu Jahresbeginn noch von lediglich gleichbleibenden
Umsätzen ausgingen.
Da das Geschäft mit Endgeräten zudem
äußerst margenschwach ist, hat die
Umsatzkonkretisierung keinen Einfluss auf die
EBITDA-Prognose der Gesellschaft, so dass diese
unverändert mit 1,180 Mrd. € bestätigt
werden kann.
Diese Prognose ist noch mit Unsicherheiten behaftet, da
eine genaue Einschätzung von Dauer und weiterer
Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht
möglich ist und das Ergebnis der laufenden
Verhandlungen mit Telefónica nicht absehbar ist.
Gesamtaussage des Vorstands zur voraussichtlichen EntwicklungDer Vorstand der United Internet AG blickt
unverändert optimistisch in die Zukunft. Dank des
überwiegend auf elektronischen Abonnements beruhenden
Geschäftsmodells sieht sich United Internet weitgehend
stabil gegen konjunkturelle Einflüsse aufgestellt. Und
mit den in den vergangenen Jahren getätigten
Investitionen in Kundenbeziehungen, neue
Geschäftsfelder und Internationalisierung sowie durch
Übernahmen und Beteiligungen wurde ein breites
Fundament für das weitere Wachstum geschaffen.
Der Vorstand der United Internet AG sieht die
Gesellschaft auch zum Zeitpunkt der Aufstellung dieser
Quartalsmitteilung auf gutem Wege, die im voranstehenden
Abschnitt "Prognose für das Geschäftsjahr 2020"
näher erläuterte Umsatz- und Ergebnisprognose zu
erreichen.
Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDiese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete
Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen,
Annahmen und Prognosen des Vorstands der United Internet AG
sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen
basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind
verschiedenen Risiken und Unwägbarkeiten unterworfen
und beruhen auf Erwartungen, Annahmen und Prognosen, die
sich künftig möglicherweise als nichtzutreffend
erweisen könnten. United Internet garantiert nicht,
dass sich die zukunftsgerichteten Aussagen als richtig
erweisen, übernimmt keine Verpflichtung und hat auch
nicht die Absicht, die in diesem Zwischenbericht gemachten
zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen bzw. zu
aktualisieren.
ERLÄUTERUNGEN ZUR QUARTALSMITTEILUNGInformationen zum UnternehmenDie United Internet AG ("United Internet") ist ein
Dienstleistungsunternehmen der Telekommunikations- und
Informationstechnologiebranche mit Sitz in 56410 Montabaur,
Elgendorfer Straße 57, Bundesrepublik Deutschland.
Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Montabaur unter HRB
5762 eingetragen.
Wesentliche Bilanzierungs-, Bewertungs- und KonsolidierungsgrundsätzeDie Quartalsmitteilung der United Internet AG zum 30.
September 2020 wurde, wie schon der Konzernabschluss zum
31. Dezember 2019, in Übereinstimmung mit den
International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie
in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind,
aufgestellt.
Die Quartalsmitteilung stellt keine
Zwischenberichterstattung im Sinne des IAS 34 dar. Die
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
dieser Quartalsmitteilung entsprechen grundsätzlich
den im Vorjahr angewandten Methoden mit Ausnahme der
pflichtmäßig neu anzuwendenden Standards und
sind im Kontext mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2019 zu lesen.
Verpflichtend anzuwendende neue RechnungslegungsstandardsFür Geschäftsjahre die am oder nach dem 1.
Januar 2020 beginnen sind die folgenden Standards erstmals
verpflichtend in der EU anzuwenden:
scrollen
Darüber hinaus kommt seit dem 1. Januar 2020 das
neue Rahmenkonzept der IFRS-Standards zur Anwendung. Dieses
enthält überarbeitete Definitionen von
Vermögenswerten und Schulden sowie Leitlinien zu
Bewertung und Ausbuchung, Ausweis und Angaben.
Aus der erstmaligen Anwendung der neuen
Rechnungslegungsstandards ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf die vorliegende Quartalsmitteilung.
Verwendung von Annahmen und SchätzungenBei der Erstellung dieser Quartalsmitteilung wurden
Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen vom
Management gemacht, die sich auf die Höhe der zum
Stichtag ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen,
Vermögenswerte und Schulden sowie den Ausweis von
Eventualschulden auswirken. Durch die mit diesen Annahmen
und Schätzungen verbundene Unsicherheit könnten
Ergebnisse entstehen, die in der Zukunft zu erheblichen
Anpassungen des Buchwerts der betroffenen
Vermögenswerte oder Schulden führen.
Verwendung von betriebswirtschaftlich relevanten finanziellen KennzahlenFür eine klare und transparente Darstellung der
Geschäftsentwicklung von United Internet werden in den
Jahres- und Zwischenabschlüssen der Gesellschaft -
neben den nach International Financial Reporting Standards
(IFRS) geforderten Angaben - weitere finanzielle Kennzahlen
wie z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, EBIT, EBIT-Marge oder Free
Cashflow angegeben. Informationen zur Verwendung,
Definition und Berechnung dieser Kennzahlen stehen im
Geschäftsbericht 2019 der United Internet AG ab Seite
49 zur Verfügung.
Die von United Internet verwendeten Kennzahlen werden,
soweit es für eine klare und transparente Darstellung
notwendig ist, um Sondereffekte bereinigt. Die
Sondereffekte betreffen in der Regel nur solche Effekte,
die aufgrund ihrer Art, ihrer Häufigkeit und / oder
ihres Umfangs geeignet sind, die Aussagekraft der
finanziellen Kennzahlen für die Finanz- und
Ertragsentwicklung der Gesellschaft zu
beeinträchtigen. Alle Sondereffekte werden zum Zwecke
der Überleitung zu den unbereinigten finanziellen
Kennzahlen im jeweiligen Abschnitt des Abschlusses
aufgezeigt und erläutert.
SonstigesIn diese Quartalsmitteilung sind alle wesentlichen
Tochterunternehmen und assoziierte Unternehmen einbezogen.
Folgende Gesellschaft wurde im Berichtszeitraum auf eine
bereits bestehende Konzerngesellschaft verschmolzen:
scrollen
Im Berichtszeitraum wurden die Anteile an folgendem
Unternehmen veräußert:
scrollen
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- oder
Vermögenslage des Konzerns haben sich hieraus nicht
ergeben.
Im Berichtszeitraum wurden die Anteile an folgendem
assoziierten Unternehmen veräußert:
scrollen
Im Berichtszeitraum wurden folgende Unternehmen
liquidiert:
scrollen
Darüber hinaus blieb der Konsolidierungskreis im
Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 im
Wesentlichen unverändert.
Diese Quartalsmitteilung ist keiner Prüfung
entsprechend § 317 HGB oder einer prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen
worden.
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS
KONZERN-BILANZ
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| 30. September 2020 | 31. Dezember 2019 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 43.531 | 117.573 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 356.609 | 346.004 |
| Vertragsvermögenswerte | 539.278 | 507.829 |
| Vorräte | 68.659 | 79.268 |
| Abgegrenzte Aufwendungen | 265.311 | 237.036 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 50.424 | 48.141 |
| Ertragsteueransprüche | 17.522 | 21.546 |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 17.919 | 13.772 |
| 1.359.253 | 1.371.168 | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 185.933 | 196.037 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 71.361 | 90.413 |
| Sachanlagen | 1.207.437 | 1.118.192 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.229.757 | 2.167.392 |
| Firmenwerte | 3.608.947 | 3.616.515 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 55.606 | 57.697 |
| Vertragsvermögenswerte | 188.586 | 174.251 |
| Abgegrenzte Aufwendungen | 235.114 | 284.252 |
| Latente Steueransprüche | 22.257 | 10.437 |
| 7.804.999 | 7.715.186 | |
| Summe Vermögenswerte | 9.164.252 | 9.086.354 |
| 30. September 2020 | 31. Dezember 2019 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 507.703 | 475.535 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 438.000 | 243.733 |
| Ertragsteuerschulden | 107.908 | 91.680 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 149.816 | 149.930 |
| Sonstige Rückstellungen | 12.101 | 18.372 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 266.940 | 239.435 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 46.121 | 50.337 |
| 1.528.589 | 1.269.022 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.048.747 | 1.494.635 |
| Latente Steuerschulden | 333.608 | 351.824 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.059 | 6.092 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 32.217 | 34.893 |
| Sonstige Rückstellungen | 65.397 | 67.650 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.311.918 | 1.247.507 |
| 2.799.946 | 3.202.601 | |
| Summe Schulden | 4.328.535 | 4.471.623 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Grundkapital | 194.000 | 205.000 |
| Kapitalrücklage | 2.316.972 | 2.643.946 |
| Kumuliertes Konzernergebnis | 2.148.833 | 1.993.860 |
| Eigene Anteile | -212.731 | -548.443 |
| Neubewertungsrücklage | 24.955 | 25.173 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | -20.606 | -9.558 |
| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | 4.451.423 | 4.309.977 |
| Nicht beherrschende Anteile | 384.294 | 304.753 |
| Summe Eigenkapital | 4.835.717 | 4.614.730 |
| Summe Schulden und Eigenkapital | 9.164.252 | 9.086.354 |
| 2020 | 2019 | ||
| Januar -
September |
Januar -
September * |
||
| Umsatzerlöse | 3.984.687 | 3.855.000 | |
| Umsatzkosten | -2.686.599 | -2.546.929 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 1.298.088 | 1.308.071 | |
| Vertriebskosten | -569.390 | -556.449 | |
| Verwaltungskosten | -151.131 | -154.704 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 25.755 | 57.932 | |
| Wertminderungsaufwendungen auf Forderungen und Vertragsvermögenswerte | -61.693 | -67.261 | |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 541.629 | 587.588 | |
| Finanzergebnis | -28.907 | -24.585 | |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | -11.004 | -43.764 | |
| Ergebnis vor Steuern | 501.719 | 519.239 | |
| Steueraufwendungen | -170.583 | -161.601 | |
| Konzernergebnis | 331.136 | 357.638 | |
| davon entfallen auf | |||
| nicht beherrschende Anteile | 82.548 | 87.460 | |
| Anteilseigner der United Internet AG | 248.588 | 270.179 | |
| Ergebnis je Aktie der Anteilseigner der United Internet AG (in €) | |||
| - unverwässert | 1,33 | 1,35 | |
| - verwässert | 1,33 | 1,35 | |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Mio. Stück) | |||
| - unverwässert | 187,39 | 200,18 | |
| - verwässert | 187,39 | 200,18 | |
| Überleitung zum gesamten Konzernergebnis | |||
| Konzernergebnis | 331.136 | 357.638 | |
| Kategorien, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | |||
| Veränderung der Währungsdifferenzen - unrealisiert | -16.572 | 1.290 | |
| Kategorien, die nicht anschließend in den Gewinn oder Verlust umklassifiziert werden | |||
| Marktwertveränderung von als zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis bewerteten Vermögenswerte | 989 | 51.558 | |
| Steuereffekt | -25 | 0 | |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von at-equity bilanzierten Unternehmen | 255 | 285 | |
| Sonstiges Ergebnis | -15.353 | 53.133 | |
| Gesamtes Konzernergebnis | 315.784 | 410.771 | |
| davon entfallen auf | |||
| nicht beherrschende Anteile | 78.461 | 87.885 | |
| Anteilseigner der United Internet AG | 237.323 | 322.886 | |
* Anpassung der Vorjahreszahlen
| 2020 | 2019 | |
| Januar -
September |
Januar -
September |
|
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis | 331.136 | 357.639 |
| Berichtigungen zur Überleitung des Konzernergebnisses zu den Ein- und Auszahlungen | ||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 232.498 | 218.709 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte | 122.302 | 137.704 |
| Personalaufwand aus Mitarbeiterbeteiligungen | 9.205 | 10.109 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 11.004 | 43.764 |
| Ertrag aus der Veräußerung von assoziierten Unternehmen | 0 | -21.512 |
| Veränderungen der Ausgleichsposten für latente Steueransprüche | -25.612 | -15.725 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Positionen | 9.956 | -4.917 |
| Cashflow der betrieblichen Tätigkeit | 690.488 | 725.770 |
| Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden | ||
| Veränderung der Forderungen und sonstiger Vermögenswerte | -17.444 | 9.099 |
| Veränderung der Vorräte | 10.609 | 19.775 |
| Veränderung der Vertragsvermögenswerte | -45.784 | -70.004 |
| Veränderung der Ertragsteueransprüche | 4.024 | 3.782 |
| Veränderung der abgegrenzten Aufwendungen | 20.863 | 8.675 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 34.135 | -141.920 |
| Veränderung der sonstigen Rückstellungen | -8.524 | -11.590 |
| Veränderung der Ertragsteuerschulden | 16.228 | -30.130 |
| Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten | 15.614 | 23.504 |
| Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten | -2.523 | -4.831 |
| Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden, gesamt | 27.196 | -193.639 |
| Kapitalertragsteuererstattung | 0 | -56.156 |
| Nettozahlungen der betrieblichen Tätigkeit | 717.685 | 475.974 |
| Cashflow aus dem Investitionsbereich | ||
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -356.865 | -165.916 |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | 4.557 | 5.200 |
| Erwerb von Anteilen an assoziierten Unternehmen | -1.264 | -5.037 |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von assoziierten Unternehmen | 0 | 35.602 |
| Auszahlungen aus der Ausgabe von Darlehen | 0 | -2.500 |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von finanziellen Vermögenswerten | 0 | 62.500 |
| Einzahlung aus den Rückzahlungen von sonstigen finanziellen Vermögenswerten | 4.354 | 525 |
| Nettozahlungen im Investitionsbereich | -349.218 | -69.626 |
| Cashflow aus dem Finanzierungsbereich | ||
| Erwerb eigener Aktien | -12.235 | -30.356 |
| Rückzahlung von Krediten | -251.621 | -199.199 |
| Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing und Nutzungsrechten | -81.103 | -75.044 |
| Dividendenzahlungen | -93.615 | -10.015 |
| Ausschüttungen an Minderheitsaktionäre | -2.577 | -2.557 |
| Auszahlung an Minderheitsaktionäre | 0 | -98.384 |
| Nettozahlungen im Finanzierungsbereich | -441.151 | -415.554 |
| Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -72.685 | -9.205 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Geschäftsjahres | 117.573 | 58.066 |
| Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -1.358 | 629 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der Berichtsperiode | 43.530 | 49.490 |
| Grundkapital | Kapital-
rücklage |
Kumuliertes Konzern-
ergebnis |
Eigene Anteile | |||
| Stückelung | T€ | T€ | T€ | Stückelung | T€ | |
| Stand am 1. Januar 2019 | 205.000.000 | 205.000 | 2.703.141 | 1.496.154 | 4.702.990 | -174.858 |
| Konzernergebnis | 270.179 | |||||
| Sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Gesamtergebnis | 270.179 | |||||
| Erwerb von eigenen Anteilen | 1.031.957 | -30.356 | ||||
| Abgang von zum fair Value über das sonstige Ergebnis bewerteten finanziellen Vermögenswerten | 22.425 | |||||
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 7.530 | |||||
| Dividendenzahlungen | -10.015 | |||||
| Gewinnausschüttungen | ||||||
| Transaktionen mit Eigenkapitalgebern | -16.882 | |||||
| Stand 30. September 2019 | 205.000.000 | 205.000 | 2.693.789 | 1.778.743 | 5.734.947 | -205.214 |
| Stand am 1. Januar 2020 | 205.000.000 | 205.000 | 2.643.946 | 1.993.860 | 17.338.513 | -548.442 |
| Konzernergebnis | 248.588 | |||||
| Sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Gesamtergebnis | 248.588 | |||||
| Erwerb von eigenen Anteilen | 430.624 | -12.235 | ||||
| Einziehung von eigenen Anteilen | -11.000.000 | -11.000 | -336.946 | -11.000.000 | 347.946 | |
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 9.972 | |||||
| Dividendenzahlungen | -93.615 | |||||
| Gewinnausschüttungen | ||||||
| Stand 30. September 2020 | 194.000.000 | 194.000 | 2.316.972 | 2.148.833 | 6.769.137 | -212.730 |
| Neubewertungs-rücklage | Währungs-
umrechnungs- differenz |
Auf die Anteilseigner der United Internet AG entfallendes Eigenkapital | Nicht beherrschende Anteile | Summe Eigenkapital | |
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Stand am 1. Januar 2019 | 83.023 | -14.314 | 4.298.146 | 223.326 | 4.521.472 |
| Konzernergebnis | 270.179 | 87.460 | 357.639 | ||
| Sonstiges Konzernergebnis | 51.843 | 864 | 52.707 | 426 | 53.133 |
| Gesamtergebnis | 51.843 | 864 | 322.886 | 87.885 | 410.771 |
| Erwerb von eigenen Anteilen | -30.356 | -30.356 | |||
| Abgang von zum fair Value über das sonstige Ergebnis bewerteten finanziellen Vermögenswerten | -22.425 | 0 | |||
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 7.530 | 2.579 | 10.109 | ||
| Dividendenzahlungen | -10.015 | -10.015 | |||
| Gewinnausschüttungen | 0 | -2.557 | -2.557 | ||
| Transaktionen mit Eigenkapitalgebern | -16.882 | -81.502 | -98.384 | ||
| Stand 30. September 2019 | 112.441 | -13.450 | 4.571.309 | 229.731 | 4.801.040 |
| Stand am 1. Januar 2020 | 25.173 | -9.558 | 4.309.977 | 304.753 | 4.614.730 |
| Konzernergebnis | 248.588 | 82.548 | 331.136 | ||
| Sonstiges Konzernergebnis | -218 | -11.048 | -11.266 | -4.087 | -15.353 |
| Gesamtergebnis | -218 | -11.048 | 237.322 | 78.461 | 315.783 |
| Erwerb von eigenen Anteilen | -12.235 | -12.235 | |||
| Einziehung von eigenen Anteilen | 0 | 0 | |||
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 9.972 | 3.657 | 13.629 | ||
| Dividendenzahlungen | -93.615 | -93.615 | |||
| Gewinnausschüttungen | 0 | -2.577 | -2.577 | ||
| Stand 30. September 2020 | 24.955 | -20.606 | 4.451.423 | 384.294 | 4.835.717 |
| m€ | Segment Consumer Access | Segment Business Access | Segment Consumer Applications | Segment Business Applications | Corporate | Überleitung / Konsolidierung |
| Januar - September 2020 | €m | €m | €m | €m | €m | €m |
| Segmentumsatz | 2.792,8 | 366,6 | 180,9 | 707,3 | 0,9 | -63,8 |
| - davon Inland | 2.792,8 | 366,6 | 177,7 | 359,8 | 0,9 | -56,0 |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 3,2 | 347,5 | 0 | -7,8 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 1,1 | 50,0 | 9,7 | 3,1 | 0 | |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 2.791,7 | 316,6 | 171,2 | 704,2 | 0,9 | |
| - davon Inland | 2.791,7 | 316,6 | 168,1 | 364,4 | 0,9 | 0 |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 3,1 | 339,8 | 0 | |
| EBITDA | 458,6 | 114,3 | 69,5 | 254,6 | -5,4 | 4,8 |
| EBIT | 345,7 | -34,6 | 54,4 | 179,0 | -7,3 | 4,4 |
| Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | ||||||
| EBT | 257,7 | -28,7 | 36,9 | 71,1 | 35,2 | 3,3 |
| Steueraufwendungen | ||||||
| Konzernergebnis | ||||||
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) | 240,5 | 171,7 | 8,3 | 87,60 | 15,40 | -1,2 |
| Abschreibungen | 112,9 | 148,9 | 15,1 | 75,6 | 1,9 | |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 28,4 | 135,2 | 15,1 | 51,5 | 1,9 | |
| - davon im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte | 84,5 | 13,7 | 0 | 24,1 | 0 | |
| Anzahl der Mitarbeiter | 3.154 | 1.188 | 1.005 | 3.591 | 627 | |
| - davon Inland | 3.154 | 1.188 | 1.001 | 1.896 | 627 | |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 4 | 1.695 | 0 |
| m€ | United Internet Gruppe |
| Januar - September 2020 | €m |
| Segmentumsatz | 3.984,7 |
| - davon Inland | 3.641,8 |
| - davon Ausland | 342,9 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 63,9 |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 3.984,7 |
| - davon Inland | 3.641,8 |
| - davon Ausland | 342,9 |
| EBITDA | 896,4 |
| EBIT | 541,6 |
| Finanzergebnis | -28,9 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | -11,0 |
| EBT | 501,7 |
| Steueraufwendungen | -170,6 |
| Konzernergebnis | 331,1 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) | 522,2 |
| Abschreibungen | 354,8 |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 232,5 |
| - davon im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte | 122,3 |
| Anzahl der Mitarbeiter | 9.565 |
| - davon Inland | 7.866 |
| - davon Ausland | 1.699 |
| m€ | Segment Consumer Access | Segment Business Access | Segment Consumer Applications | Segment Business Applications | Corporate | Überleitung / Konsolidierung |
| Januar - September 2019 | €m | €m | €m | €m | €m | €m |
| Segmentumsatz | 2.734,9 | 352,5 | 184,5 | 665,7 | 0,8 | -57,6 |
| - davon Inland | 2.734,9 | 352,5 | 178,5 | 324,0 | 0,8 | -32,1 |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 6,0 | 341,7 | 0 | -25,5 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 1,2 | 42,0 | 11,1 | 3,3 | 0 | |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 2.733,7 | 310,5 | 173,4 | 662,4 | 0,8 | |
| - davon Inland | 2.733,7 | 310,5 | 167,4 | 346,2 | 0,8 | |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 6,0 | 316,2 | 0 | |
| EBITDA | 508,6 | 105,0 | 70,6 | 236,8 | 23,0 | |
| EBIT | 396,6 | -42,9 | 58,2 | 156,8 | 18,9 | |
| Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | ||||||
| EBT | ||||||
| Steueraufwendungen | ||||||
| Konzernergebnis | ||||||
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) | 1.064,2 | 137,9 | 30,2 | 50,3 | 16,3 | -49 |
| Abschreibungen | 112,0 | 148,0 | 12,3 | 79,9 | 4,2 | - |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 18,7 | 133,2 | 12,3 | 50,3 | 4,2 | - |
| - davon im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte | 93,3 | 14,8 | 0 | 29,6 | 0 | - |
| Anzahl der Mitarbeiter | 3.082 | 1.176 | 988 | 3.382 | 613 | - |
| - davon Inland | 3.082 | 1.176 | 984 | 1.772 | 613 | - |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 4 | 1.610 | 0 | - |
| m€ | United Internet Gruppe |
| Januar - September 2019 | €m |
| Segmentumsatz | 3.880,8 |
| - davon Inland | 3.558,6 |
| - davon Ausland | 322,2 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 57,6 |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 3.880,8 |
| - davon Inland | 3.558,6 |
| - davon Ausland | 322,2 |
| EBITDA | 944,0 |
| EBIT | 587,6 |
| Finanzergebnis | -24,6 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | -43,8 |
| EBT | 519,2 |
| Steueraufwendungen | -161,6 |
| Konzernergebnis | 357,6 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) | 1.250,0 |
| Abschreibungen | 356,4 |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 218,7 |
| - davon im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte | 137,7 |
| Anzahl der Mitarbeiter | 9.241 |
| - davon Inland | 7.627 |
| - davon Ausland | 1.614 |
| 26. März 2020 | Veröffentlichung Jahresabschluss 2019 Presse- und Analystenkonferenz |
| 13. Mai 2020 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q1 2020 |
| 20. Mai 2020 | (Virtuelle) Hauptversammlung |
| 13. August 2020 | Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2020 Presse- und Analystenkonferenz |
| 10. November 2020 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q3 2020 |
United Internet AG
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November 2020
Registergericht: Montabaur HRB 5762
Hinweise:
Aus rechentechnischen Gründen können in
Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich
mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten,
Prozentangaben usw.) auftreten.
Diese Quartalsmitteilung liegt in deutscher und
englischer Sprache vor. Beide Fassungen stehen auch im
Internet unter www.united-internet.de zum Download bereit.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der
Quartalsmitteilung bei geschlechtsspezifischen
Bezeichnungen die männliche Form gewählt. United
Internet weist darauf hin, dass die Verwendung der
männlichen Form explizit als
geschlechtsunabhängig zu verstehen ist.
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Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsbezogene
Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des
Vorstands der United Internet AG hinsichtlich
zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese
zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf unseren derzeit
gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Zukunftsbezogene Aussagen entsprechen nur dem
Sachstand zu dem Zeitpunkt, zu dem sie getroffen werden.
Diese Aussagen sind abhängig von Risiken und
Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren, auf die United
Internet vielfach keinen Einfluss hat und die zu
erheblichen Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse
von diesen Aussagen führen können. Diese Risiken
und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren werden im
Rahmen unserer Risikoberichterstattung in den
Geschäftsberichten der United Internet AG
ausführlich beschrieben. Die United Internet AG hat
nicht die Absicht, solche vorausschauenden Aussagen zu
aktualisieren.