United Internet AGMontabaurUnited Internet AG - Quartalsmitteilung Q1 2021AUSGEWÄHLTE KENNZAHLENscrollen
(1) 2021 ohne periodenfremden positiven
Ergebniseffekt aus Q3 und Q4 2020 (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+34,4 Mio. €)
VORWORT DES VORSTANDSVORSITZENDENSehr geehrte Aktionäre, Mitarbeiter und Geschäftspartner von United Internet,die United Internet AG ist gut ins Geschäftsjahr
2021 gestartet. Wir haben auch im 1. Quartal 2021 in neue
Kundenverträge sowie in den Ausbau bestehender
Kundenbeziehungen und damit in nachhaltiges Wachstum
investiert. Insgesamt konnten wir die Zahl der
kostenpflichtigen Kundenverträge um weitere 280.000
Verträge auf aktuell 25,93 Mio. steigern. Dabei kamen
im Segment "Consumer Access" 140.000 und im Segment
"Business Applications" 110.000 Verträge hinzu.
Weitere 30.000 Verträge sowie 150.000 werbefinanzierte
Free-Accounts wurden im Segment "Consumer Applications"
gewonnen.
Der Umsatz auf Konzernebene stieg im 1. Quartal 2021 von
1.329,4 Mio. € im Vorjahr um 4,7% auf 1.392,2 Mio.
€.
Das EBITDA belief sich im 1. Quartal 2021 auf 346,5 Mio.
€, das EBIT auf 230,6 Mio. €. Darin enthalten ist
ein (periodenfremder) positiver Effekt in Höhe von
34,4 Mio. € aus dem Geschäftsjahr 2020. 1&1
Drillisch hat am 15. Februar 2021 das - nach Prüfung
durch die EU-Kommission - verbesserte Angebot von
Telefónica Deutschland für National Roaming und
damit verbunden rückwirkend ab 1. Juli 2020 auch
für MBA MVNO-Vorleistungen verbindlich angenommen. Die
angebotenen Preise sehen wieder jährlich sinkende
Datenpreise vor, vergleichbar mit den Preismechanismen der
ersten fünf Jahre des MBA MVNO-Vertrags. Das von
1&1 Drillisch angenommene Angebot wird derzeit in einen
National Roaming Vertrag überführt.
Ohne Berücksichtigung des (periodenfremden)
positiven Ergebniseffekts aus den neuen Vorleistungspreisen
haben sich unsere Ergebniskennzahlen wie folgt entwickelt:
Das operative EBITDA im Konzern verbesserte sich im 1.
Quartal 2021 von 300,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum um
3,8 % auf 312,1 Mio. €, das operative EBIT von 184,2
Mio. € um 6,5 % auf 196,2 Mio. €. In den
Ergebniskennzahlen enthalten sind initiale Kosten für
den Bau unseres 5G-Mobilfunknetzes in Höhe von -7,2
Mio. € (Vorjahr: -2,8 Mio. €) sowie -10,1 Mio.
€ angekündigte Investitionen von IONOS - vor
allem für eine Produkt- und Vertriebsoffensive im
Cloud-Geschäft sowie die weitere
Internationalisierung.
Das EPS betrug 0,68 €. Ohne Berücksichtigung
des (periodenfremden) positiven Ergebniseffekts aus den
neuen Vorleistungspreisen (EPS-Effekt: +0,10 €) sowie
der Tele Columbus Wertminderung im Vorjahr (EPS-Effekt:
-0,08 €) verbesserte sich das operative EPS von 0,47
€ im Vorjahreszeitraum um 23,4 % auf 0,58 €, das
operative EPS vor PPA von 0,59 EUR um 15,3 % auf 0,68 EUR.
Neben dem operativen Geschäft sowie den
vorgenannten National Roaming Verhandlungen war das 1.
Quartal 2021 insbesondere durch Maßnahmen zur
Vergrößerung unserer Festnetz-Coverage
geprägt. Diese umschließt DSL- und
VDSL-Anschlüsse, zukünftig aber auch immer mehr
Glasfaser-Haushaltsanschlüsse (Fiber to the Home /
"FTTH"). In diesem Zusammenhang haben wir mit
Ad-hoc-Mitteilung vom 15. Februar 2021 darüber
berichtet, dass 1&1 Drillisch ihr Glasfaser-Angebot
ausweitet und zukünftig VDSL- und FTTH-Vorleistungen
von ihrer Schwestergesellschaft 1&1 Versatel
erhält. Zu diesem Zweck hat 1&1 Drillisch mit
1&1 Versatel den langfristigen Bezug von FTTH- und
VDSL-Komplettpaketen inkl. Voice und IP-TV ab dem 1. April
2021 vereinbart. Parallel dazu hat 1&1 Versatel mit der
Deutschen Telekom einen Vertrag über die Nutzung derer
FTTH- und VDSL-Haushaltsanschlüsse geschlossen. Diese
ermöglichen 1&1 Versatel die Bereitstellung von
FTTH-/VDSL-Komplettpaketen für 1&1 Drillisch, da
das bundesweite Glasfaser-Transportnetz von 1&1
Versatel weitgehend mit den regionalen Breitband-Netzen der
Deutschen Telekom verbunden ist. Neben dem bereits
vorhandenen Zugriff auf FTTH-Anschlüsse namhafter
City-Carrier erhält 1&1 Versatel so Zugang zu
zunächst ca. 750.000 weiteren FTTH-Anschlüssen.
Die Zahl der vermarktbaren FTTH-Anschlüsse der
Deutschen Telekom soll sich zukünftig jährlich um
durchschnittlich 2 Mio. Haushalte erhöhen.
FTTH-Anschlüsse für Privathaushalte
ermöglichen Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s. Noch
nicht mit FTTH ausgestattete Haushalte werden von uns mit
VDSL-Anschlüssen (bis zu 250 Mbit/s) versorgt. Mit
diesem Vertragsabschluss kommen wir unserem Ziel
näher, immer mehr Haushalte mit garantierten
Gigabit-Geschwindigkeiten zu versorgen, denn Glasfaser wird
auch in Privathaushalten zunehmend zum Standard für
schnelle Kommunikation.
Darüber hinaus unterstützen wir gemeinsam mit
Morgan Stanley Infrastructure Partners die Umsetzung der
Fiber-Champion-Strategie von Tele Columbus. Dazu hat die
Kublai GmbH, eine Bietergesellschaft, hinter der Morgan
Stanley steht, in einem ersten Schritt ein freiwilliges
öffentliches Übernahmeangebot für die Tele
Columbus Aktien unterbreitet. Nach dem erfolgreichen
Abschluss des Übernahmeangebots haben wir die von uns
gehaltenen Anteile an Tele Columbus im April 2021 in Kublai
eingebracht und zugleich entschieden, unsere Beteiligung an
Kublai auf 40 % zu erhöhen. Nach dem Vollzug der
Transaktion hält Kublai aktuell rund 92 % der Tele
Columbus Anteile. Teil der neuen Fiber-Champion-Strategie
von Tele Columbus ist die Öffnung ihres
Breitbandnetzes für Kooperationspartner. Im Zuge
dessen hat 1&1 Drillisch mit Tele Columbus einen
verbindlichen Vorvertrag über die Nutzung des
Kabel-/Glasfasernetzes von Tele Columbus als Vorleistung
für ihre Breitbandprodukte geschlossen und kann so
weitere Zielgruppen über Glasfaser- und erstmals auch
Kabelanschlüsse erschließen.
Last but not least haben wir uns Anfang des Jahres im
Segment "Business Applications" verstärkt und die
Kölner we22 AG übernommen. we22 entwickelt
Software zur Erstellung, Pflege und dem Hosting von
Webseiten. Bekannt geworden ist das Unternehmen durch
seinen White-Label-Website-Builder CM4all. Seit 2000 ist
CM4all mit über 25 Sprachversionen wesentlicher
Bestandteil des Produktangebots von weltweit über 50
Hosting-Anbietern. Außerdem bietet we22 unter der
Marke Web4Business in Deutschland kleinen Unternehmen und
Freiberuflern Dienstleistungen im Bereich
Webseiten-Erstellung und Online-Marketing an. Die Produkte
und Services von we22 sollen künftig auch Kunden von
IONOS zur Verfügung stehen. CM4all wird zudem auch
weiterhin als White-Label-Lösung für andere
Internet-Provider und Geschäftskunden angeboten.
Nach Abschluss des 1. Quartals bestätigen wir
unsere Prognose für das Gesamtjahr 2021 und erwarten
unverändert ein Umsatzwachstum auf ca. 5,5 Mrd. €
sowie einen EBITDA-Anstieg auf ca. 1,22 Mrd. € (ohne
Berücksichtigung des vorgenannten periodenfremden
Ergebniseffekts von 34,4 Mio. €).
Wir sind für die nächsten Schritte unserer
Unternehmensentwicklung gut aufgestellt und blicken
optimistisch auf das weitere Geschäftsjahr. Angesichts
des erfolgreichen Jahresauftakts gilt unser besonderer Dank
allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren
engagierten Einsatz sowie unseren Aktionären und
Geschäftspartnern für das der United Internet AG
entgegengebrachte Vertrauen.
Montabaur, 11. Mai 2021
Ralph Dommermuth
QUARTALSMITTEILUNG
ZUM 1. QUARTAL 2021
|
| in Mio. | 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung |
| Consumer Access, Verträge gesamt | 14,97 | 14,83 | + 0,14 |
| davon Mobile Internet | 10,66 | 10,52 | + 0,14 |
| davon Breitband-Anschlüsse | 4,31 | 4,31 | 0,00 |
Der Umsatz im Segment "Consumer Access" stieg im 1.
Quartal 2021 von 933,7 Mio. € im Vorjahr um 3,4 % auf
965,9 Mio. €.
Die margenstarken Service-Umsätze, die das
Kerngeschäft des Segments darstellen, verbesserten
sich von 747,8 Mio. € um 1,9 % auf 762,2 Mio. €.
Die margenschwachen Hardware-Umsätze stiegen von 185,9
Mio. € um 9,6 % auf 203,7 Mio. €.
Die Ergebniskennzahlen des Segments waren im 1. Quartal
2021 durch einen (periodenfremden) positiven Ergebniseffekt
in Höhe von 34,4 Mio. € aus dem
Geschäftsjahr 2020 geprägt. 1&1 Drillisch hat
am 15. Februar 2021 das - nach Prüfung durch die
EU-Kommission - verbesserte Angebot von Telefónica
Deutschland für National Roaming und damit verbunden
rückwirkend ab 1. Juli 2020 auch für MBA
MVNO-Vorleistungen verbindlich angenommen. Die angebotenen
Vorleistungspreise sehen wieder jährlich sinkende
Datenpreise vor, vergleichbar mit den Preismechanismen der
ersten fünf Jahre des MBA MVNO-Vertrags. Das von
1&1 Drillisch angenommene Angebot wird derzeit noch in
einen National Roaming Vertrag überführt. Auch
durch den vorgenannten periodenfremden Ergebniseffekt aus
dem 2. Halbjahr 2020 verbesserte sich das EBITDA von 164,8
Mio. € im Vorjahr auf 202,8 Mio. €, das EBIT von
128,2 Mio. € auf 163,3 Mio. €.
Ohne Berücksichtigung des (periodenfremden)
positiven Ergebniseffekts aus den neuen Vorleistungspreisen
haben sich die Ergebniskennzahlen des Segments wie folgt
entwickelt: Das operative Segment-EBITDA verbesserte sich
von 164,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum um 2,2 % auf
168,4 Mio. €. Im operativen EBITDA enthalten sind
initiale Kosten für den Bau des eigenen
5G-Mobilfunknetzes von -7,2 Mio. € (Vorjahr: -2,8 Mio.
€).
Das operative Segment-EBIT stieg infolge der gestiegenen
5G-Kosten sowie höherer Abschreibungen nur leicht von
128,2 Mio. € um 0,5 % auf 128,9 Mio. €.
Die operative EBITDA-Marge sowie die operative
EBIT-Marge gingen leicht von 17,7 % auf 17,4 % bzw. von
13,7 % auf 13,3 % zurück.
(1) Hauptsächlich Hardware-Umsätze
(2) Exklusive eines (periodenfremden) positiven
Ergebniseffekts (überhöhte MBA MVNO Abrechnungen)
aus Q3 und Q4 2020 (EBITDA- und EBIT-Effekt: +34,4 Mio.
€)
| in Mio. € | Q2 2020 | Q3 2020 | Q4 2020 | Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung |
| Umsatz | 933,5 | 925,6 | 966,2 | 965,9 | 933,7 | + 3,4 % |
| davon Service-Umsatz | 749,1 | 760,8 | 762,3 | 762,2 | 747,8 | + 1,9 % |
| davon Sonstiger Umsatz (1) | 184,4 | 164,8 | 203,9 | 203,7 | 185,9 | + 9,6 % |
| EBITDA | 166,5 | 127,3 (2) | 142,6 (3) | 168,4 (4) | 164,8 | + 2,2 % |
| EBIT | 129,7 | 87,8 (2) | 103,0 (3) | 128,9 (4) | 128,2 | + 0,5 % |
(1) Hauptsächlich Hardware-Umsätze
(2) Inklusive überhöhter MBA MVNO
Abrechnung (EBITDA- und EBIT-Effekt: -14,4 Mio. €)
(3) Inklusive überhöhter MBA MVNO
Abrechnung (EBITDA- und EBIT-Effekt: -20,0 Mio. €);
exklusive nicht-cashwirksame Ausbuchung noch zur
Verfügung stehender VDSL-Kontingente (EBITDA- und
EBIT-Effekt: -129,9 Mio. €)
(4) Exklusive eines (periodenfremden) positiven
Ergebniseffekts (überhöhte MBA MVNO Abrechnungen)
aus Q3 und Q4 2020 (EBITDA- und EBIT-Effekt: +34,4 Mio.
€)
| in Mio. € | Q1 2017
(IAS 18) |
Q1 2018
(IFRS 15) |
Q1 2019
(IFRS 16) |
Q1 2020 | Q1 2021 |
| Umsatz | 619,4 | 893,6 | 895,4 | 933,7 | 965,9 |
| davon Service-Umsatz | 596,3 | 700,9 | 720,8 | 747,8 | 762,2 |
| davon Sonstiger Umsatz (1) | 23,1 | 192,6 | 174,6 | 185,9 | 203,7 |
| EBITDA | 109,0 | 165,3 | 168,5 | 164,8 | 168,4 (2) |
| EBITDA-Marge | 17,6 % | 18,5 % | 18,8 % | 17,7 % | 17,4 % |
| EBIT | 106,3 | 124,8 | 130,6 | 128,2 | 128,9 (2) |
| EBIT-Marge | 17,2 % | 14,0 % | 14,6 % | 13,7 % | 13,3 % |
(1) Hauptsächlich Hardware-Umsätze
(2) Exklusive eines (periodenfremden) positiven
Ergebniseffekts (überhöhte MBA MVNO Abrechnungen)
aus Q3 und Q4 2020 (EBITDA- und EBIT-Effekt: +34,4 Mio.
€)
Der Umsatz im Segment "Business Access" stieg im 1.
Quartal 2021 von 118,7 Mio. € im Vorjahr um 8,1 % auf
128,3 Mio. €.
Trotz einer Einmalbelastung im Zusammenhang mit dem
neuen Vorleistungsvertrag mit der Deutschen Telekom legte
auch das Segment-EBITDA von 35,2 Mio. € im Vorjahr um
8,5 % auf 38,2 Mio. € zu. Die EBITDA-Marge stieg
dadurch leicht von 29,7 % auf 29,8 %.
Das durch hohe Abschreibungen im Bereich
Netzinfrastruktur geprägte Segment-EBIT verbesserte
sich von -14,5 Mio. € im Vorjahr auf -6,9 Mio. €
| in Mio. € | Q2 2020 | Q3 2020 | Q4 2020 | Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung |
| Umsatz | 122,8 | 125,1 | 126,7 | 128,3 | 118,7 | + 8,1 % |
| EBITDA | 39,7 | 39,4 | 35,5 | 38,2 | 35,2 | + 8,5 % |
| EBIT | - 10,7 | - 9,4 | - 13,5 | - 6,9 | - 14,5 |
| in Mio. € | Q1 2017
(IAS 18) |
Q1 2018
(IFRS 15) |
Q1 2019
(IFRS 16) |
Q1 2020 | Q1 2021 |
| Umsatz | 114,9 | 110,1 | 119,3 | 118,7 | 128,3 |
| EBITDA | 24,7 | 12,1 | 35,7 | 35,2 | 38,2 |
| EBITDA-Marge | 21,5 % | 11,0 % | 29,9 % | 29,7 % | 29,8 % |
| EBIT | - 6,4 | - 19,2 | - 13,5 | - 14,5 | - 6,9 |
| EBIT-Marge | - | - | - | - | - |
Die Anzahl der Pay-Accounts (kostenpflichtige
Verträge) stieg im 1. Quartal 2021 um 30.000 auf 2,40
Mio. Werbefinanzierte Free-Accounts legten um 150.000 auf
39,55 Mio. zu. Damit stiegen die
Consumer-Applications-Accounts insgesamt um 180.000 auf
41,95 Mio.
| in Mio. | 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung |
| Consumer Applications, Accounts gesamt | 41,95 | 41,77 | + 0,18 |
| davon mit Premium-Mail-Subscription | 1,66 | 1,63 | + 0,03 |
| davon mit Value-Added-Subscription | 0,74 | 0,74 | 0,00 |
| davon Free-Accounts | 39,55 | 39,40 | + 0,15 |
Im Segment "Consumer Applications" war auch im 1.
Quartal 2021 der Aufbau datengetriebener
Geschäftsmodelle das zentrale Thema. Im Zuge dieser
Transformation zeichnen sich - neben den weiter
ansteigenden Kunden-Accounts - auch bei den
Finanzkennzahlen zunehmend Erfolge ab.
So verbesserte sich der Umsatz im Segment "Consumer
Applications" insgesamt von 60,8 Mio. € im
Vorjahreszeitraum um 7,4 % auf 65,3 Mio. €.
Auch die Ergebniskennzahlen des Segments konnten im 1.
Quartal 2021 zulegen. Dabei stiegen das Segment-EBITDA von
23,3 Mio. € um 11,2 % auf 25,9 Mio. € und das
Segment-EBIT von 18,4 Mio. € um 11,4 % auf 20,5 Mio.
€. Dadurch verbesserten sich auch die EBITDA-Marge von
38,3 % auf 39,7 % und die EBIT-Marge von 30,3 % auf 31,4 %.
| in Mio. € | Q2 2020 | Q3 2020 | Q4 2020 | Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung |
| Umsatz | 58,9 | 61,2 | 70,9 | 65,3 | 60,8 | + 7,4 % |
| EBITDA | 23,7 | 22,5 | 31,2 | 25,9 | 23,3 | + 11,2 % |
| EBIT | 18,6 | 17,4 | 24,6 | 20,5 | 18,4 | + 11,4 % |
| in Mio. € | Q1 2017
(IAS 18) |
Q1 2018
(IFRS 15) |
Q1 2019
(IFRS 16) |
Q1 2020 | Q1 2021 |
| Umsatz (1) | 66,1 | 72,0 | 58,5 (60,4) | 60,8 | 65,3 |
| EBITDA | 28,9 | 27,5 | 21,4 | 23,3 | 25,9 |
| EBITDA-Marge | 43,7 % | 38,2 % | 36,6 % | 38,3 % | 39,7 % |
| EBIT | 25,9 | 24,0 | 18,3 | 18,4 | 20,5 |
| EBIT-Marge | 39,2 % | 33,3 % | 31,3 % | 30,3 % | 31,4 % |
Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge für
Business-Applikationen konnte im 1. Quartal 2021 um weitere
110.000 Verträge ausgebaut werden. Der Zuwachs
resultiert aus 70.000 Verträgen im Inland sowie 40.000
im Ausland. Damit stieg der Bestand auf insgesamt 8,56 Mio.
Verträge an. Darin enthalten sind rund 7.500
Verträge aus der Übernahme von we22 (konsolidiert
seit 1. Februar 2021).
| in Mio. | 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung |
| Business Applications, Verträge gesamt | 8,56 | 8,45 | + 0,11 |
| davon "Inland" | 4,13 | 4,06 | + 0,07 |
| davon "Ausland" | 4,43 | 4,39 | + 0,04 |
Der Umsatz im Segment "Business Applications" stieg im
1. Quartal 2021 von 237,0 Mio. € im Vorjahr um 8,1 %
auf 256,2 Mio. €. Zu diesem Umsatzanstieg trug auch
das Domain-Parking-Geschäft der Marke Sedo mit 2,8
Prozentpunkten bei.
Das Segment-EBITDA verbesserte sich von 76,9 Mio. €
um 3,0 % auf 79,2 Mio. €. Darin enthalten waren
angekündigte Investitionen von IONOS - insbesondere in
eine Produkt- und Vertriebsoffensive im Cloud-Geschäft
sowie in die weitere Internationalisierung - in Höhe
von -10,1 Mio. €.
Das ebenfalls durch diese Kosten beeinträchtigte
Segment-EBIT stieg von 51,6 Mio. € um 4,8 % auf 54,1
Mio. €.
Die EBITDA-Marge sowie die EBIT-Marge gingen von 32,4 %
auf 30,9 % bzw. von 21,8 % auf 21,1 % zurück.
| in Mio. € | Q2 2020 | Q3 2020 | Q4 2020 | Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung |
| Umsatz | 234,6 | 235,7 | 241,3 | 256,2 | 237,0 | + 8,1 % |
| EBITDA | 90,9 | 86,8 | 73,7 | 79,2 | 76,9 | + 3,0 % |
| EBIT | 65,8 | 61,6 | 50,2 (1) | 54,1 | 51,6 | + 4,8 % |
(1) Exklusive Markenwert-Zuschreibungen Strato
(EBIT-Effekt: +19,4 Mio. €)
| in Mio. € | Q1 2017
(IAS 18) |
Q1 2018
(IFRS 15) |
Q1 2019
(IFRS 16) |
Q1 2020 | Q1 2021 |
| Umsatz | 164,4 | 209,4 | 220,2 | 237,0 | 256,2 |
| EBITDA | 52,9 | 74,7 | 73,7 | 76,9 | 79,2 |
| EBITDA-Marge | 32,2 % | 35,7 % | 33,5 % | 32,4 % | 30,9 % |
| EBIT | 42,6 | 54,6 | 45,7 | 51,6 | 54,1 |
| EBIT-Marge | 25,9 % | 26,1 % | 20,8 % | 21,8 % | 21,1 % |
Die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge im
United Internet Konzern konnte im 1. Quartal 2021 um
insgesamt 280.000 Verträge auf 25,93 Mio. gesteigert
werden. Gleichzeitig stiegen die werbefinanzierten
Free-Accounts um 150.000 auf 39,55 Mio.
Der Umsatz auf Konzernebene stieg im 1. Quartal 2021 von
1.329,4 Mio. € im Vorjahr um 4,7% auf 1.392,2 Mio.
€. Die Umsätze im Ausland verbesserten sich
(trotz Währungsverlusten in Höhe von 5,0 Mio.
€) von 116,1 Mio. € um 5,7 % auf 122,7 Mio.
€.
Die Umsatzkosten lagen unverändert zum Vorjahr bei
884,9 Mio. €. Die Umsatzkostenquote sank dadurch von
66,6 % (vom Umsatz) im Vorjahr auf 63,6 % (vom Umsatz) im
1. Quartal 2021. Die Bruttomarge verbesserte sich
entsprechend von 33,4 % auf 36,4 %. Das Bruttoergebnis
stieg damit überproportional zum Umsatzwachstum (4,7
%) von 444,5 Mio. € um 14,1 % auf 507,3 Mio. €.
Ursächlich für diese Verbesserungen war
insbesondere ein (periodenfremder) positiver Effekt in
Höhe von +34,4 Mio. € (für weitere
Einzelheiten wird auf die Kommentierung der
Ergebniskennzahlen im Folgenden verwiesen).
Gegenläufig wirkte sich der höhere
Hardware-Einsatz aus.
Die Vertriebskosten stiegen ebenfalls unterproportional
von 193,5 Mio. € (14,6 % vom Umsatz) im Vorjahr auf
200,8 Mio. € (14,4 % vom Umsatz). Die
Verwaltungskosten erhöhten sich hingegen durch
gestiegene Rechts- und Beratungskosten (infolge der
Vorbereitungen und Verhandlungen im Zusammenhang mit dem
Aufbau des eigenen 5G-Netzes) überproportional von
50,9 Mio. € (3,8 % vom Umsatz) auf 60,8 Mio. €
(4,4 % vom Umsatz).
| in Mio. € | Q1 2017
(IAS 18) |
Q1 2018
(IFRS 15) |
Q1 2019
(IFRS 16) |
Q1 2020 | Q1 2021 |
| Umsatzkosten | 611,2 | 844,2 | 841,7 | 884,9 | 884,9 (1) |
| Umsatzkostenquote | 64,2 % | 66,8 % | 65,9 % | 66,6 % | 63,6 % |
| Bruttomarge | 35,8 % | 33,2 % | 34,1 % | 33,4 % | 36,4 % |
| Vertriebskosten | 135,7 | 170,6 | 194,7 | 193,5 | 200,8 |
| Vertriebskostenquote | 14,2 % | 13,5 % | 15,3 % | 14,6 % | 14,4 % |
| Verwaltungskosten | 42,8 | 55,1 | 51,3 | 50,9 | 60,8 |
| Verwaltungskostenquote | 4,5 % | 4,4 % | 4,0 % | 3,8 % | 4,4 % |
Die Ergebniskennzahlen des Konzerns waren im 1. Quartal
2021 durch einen (periodenfremden) positiven Ergebniseffekt
in Höhe von 34,4 Mio. € aus dem
Geschäftsjahr 2020 geprägt. 1&1 Drillisch hat
am 15. Februar 2021 das - nach Prüfung durch die
EU-Kommission - verbesserte Angebot von Telefónica
Deutschland für National Roaming und damit verbunden
rückwirkend ab 1. Juli 2020 auch für MBA
MVNO-Vorleistungen verbindlich angenommen. Die darin
angebotenen Vorleistungspreise sehen wieder jährlich
sinkende Datenpreise vor, vergleichbar mit den
Preismechanismen der ersten fünf Jahre des MBA
MVNO-Vertrags. Das von 1&1 Drillisch angenommene
Angebot wird derzeit noch in einen National Roaming Vertrag
überführt. Auch durch den vorgenannten
periodenfremden Ergebniseffekt aus dem 2. Halbjahr 2020
verbesserten sich EBITDA und EBIT von 300,8 Mio. € im
Vorjahreszeitraum auf 346,5 Mio. € bzw. von 184,2 Mio.
€ auf 230,6 Mio. €.
Ohne Berücksichtigung des (periodenfremden)
positiven Ergebniseffekts aus den neuen Vorleistungspreisen
haben sich die Ergebniskennzahlen des Konzerns wie folgt
entwickelt: Das operative EBITDA im Konzern stieg im 1.
Quartal 2021 von 300,8 Mio. € im Vorjahr um 3,8 % auf
312,1 Mio. € und das operative EBIT im Konzern von
184,2 Mio. € um 6,5 % auf 196,2 Mio. €. Darin
enthalten sind initiale Kosten für den Bau des eigenen
5G-Mobilfunknetzes in Höhe von -7,2 Mio. €
(Vorjahr: -2,8 Mio. €) sowie -10,1 Mio. €
angekündigte Investitionen von IONOS - vor allem
für eine Produkt- und Vertriebsoffensive im
Cloud-Geschäft sowie die weitere
Internationalisierung.
Die operative EBITDA-Marge sank leicht von 22,6 % im
Vorjahreszeitraum auf 22,4 %, während sich die
operative EBIT-Marge leicht von 13,9 % auf 14,1 %
verbesserte.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg von 157,8 Mio.
€ auf 230,3 Mio. €. Darin enthalten sind im
aktuellen Quartal der vorgenannte (periodenfremde) positive
Ergebniseffekt (EBT-Effekt: +34,4 Mio. €) sowie im
Vorjahresquartal stichtagsbedingte, nicht-cashwirksame
Wertminderungen auf die gehaltenen Tele Columbus Aktien
(EBT-Effekt: -15,1 Mio. €). Bereinigt um diese
gegenläufigen Effekte lag das operative EBT mit 195,9
Mio. € um 13,3 % über dem Vorjahresniveau (172,9
Mio. €).
Das Ergebnis pro Aktie (EPS) stieg von 0,39 € im
Vorjahr auf 0,68 €. Auch im EPS sind der vorgenannte
(periodenfremde) positive Ergebniseffekt (EPS-Effekt: +0,10
€) im aktuellen Quartal enthalten, während im
Vorjahresquartal eine Wertminderung auf Tele Columbus
Aktien (EPS-Effekt: -0,08 Mio. €) anfiel. Ohne
Berücksichtigung dieser gegenläufigen Effekte
stieg das operative EPS um 23,4 % von 0,47 € auf 0,58
€ und das operative EPS vor PPA von 0,59 € um
15,3 % auf 0,68 €. Ursächlich für diesen
starken Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist auch die im
Rahmen des Jahresabschlusses 2020 erfolgte Umwidmung
gemäß IFRS 5 von Tele Columbus in "zur
Veräußerung gehaltene Vermögenswerte".
| in Mio. € | Q2 2020 | Q3 2020 | Q4 2020 | Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung |
| Umsatz | 1.328,5 | 1.326,8 | 1.382,5 | 1.392,2 | 1.329,4 | + 4,7 % |
| EBITDA | 319,7 | 275,9 (1) | 282,4 (2) | 312,1 (3) | 300,8 | + 3,8 % |
| EBIT | 201,2 | 156,3 (1) | 163,1 (2) | 196,2 (3) | 184,2 | + 6,5 % |
(1) Inklusive überhöhter MBA MVNO
Abrechnung (EBITDA- und EBIT-Effekt: -14,4 Mio. €)
(2) Inklusive überhöhter MBA MVNO
Abrechnung (EBITDA- und EBIT-Effekt: -20,0 Mio. €);
exklusive nicht-cashwirksame Ausbuchung noch zur
Verfügung stehender VDSL-Kontingente (EBITDA- und
EBIT-Effekt: -129,9 Mio. €)
(3) Exklusive eines (periodenfremden) positiven
Ergebniseffekts (überhöhte MBA MVNO Abrechnungen)
aus Q3 und Q4 2020 (EBITDA- und EBIT-Effekt: +34,4 Mio.
€)
| in Mio. € | Q1 2017
(IAS 18) |
Q1 2018
(IFRS 15) |
Q1 2019
(IFRS 16) |
Q1 2020 | Q1 2021 |
| Umsatz | 952,7 | 1.270,7 | 1.276,5 | 1.329,4 | 1.392,2 |
| EBITDA | 213,0 | 278,3 | 299,7 | 300,8 | 312,1 (1) |
| EBITDA-Marge | 22,4 % | 21,9 % | 23,5 % | 22,6 % | 22,4 % |
| EBIT | 165,9 | 182,9 | 181,1 | 184,2 | 196,2 (1) |
| EBIT-Marge | 17,4 % | 14,4 % | 14,2 % | 13,9 % | 14,1 % |
Dank der positiven operativen Ergebnisentwicklung stieg
der Cashflow der betrieblichen Tätigkeit von 231,9
Mio. € im Vorjahr auf 241,9 Mio. € im 1. Quartal
2021.
Die Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit
blieben mit 135,7 Mio. € hinter dem Vorjahr (164,9
Mio. €) zurück. Ursächlich hierfür
waren gestiegene Forderungen gegen Vorleister sowie
gestiegene Vertragsvermögenswerte durch den
stärkeren Hardware-Einsatz.
Der Cashflow aus dem Investitionsbereich weist im
Berichtszeitraum Nettoauszahlungen in Höhe von 87,4
Mio. € (Vorjahr: 46,2 Mio. €) aus. Diese
resultieren im Wesentlichen aus Investitionen in
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in
Höhe von 63,7 Mio. € (Vorjahr: 49,5 Mio. €)
sowie aus Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an
verbundenen Unternehmen in Höhe von 24,1 Mio. €
(insbesondere für den Erwerb der we22 AG).
Der Free Cashflow ist bei United Internet definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen. Der Free Cashflow
ging infolge der gesunkenen Nettoeinzahlungen der
betrieblichen Tätigkeit sowie der gestiegenen
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen von 117,1 Mio. € auf 72,7 Mio. €
zurück. Seit der Erstanwendung des
Rechnungslegungsstandards IFRS 16 im Geschäftsjahr
2019 wird der Tilgungsanteil von Leasingverbindlichkeiten
im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich ausgewiesen.
Abzüglich der Cashflow-Position "Tilgung von
Finanzierungsleasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechten"
sank der Free Cashflow von 96,3 Mio. € auf 43,9 Mio.
€.
Bestimmend im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich
waren im 1. Quartal 2021 Kreditrückzahlungen von im
Saldo 80,3 Mio. € (Vorjahr: 152,9 Mio. €) sowie
die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von
28,8 Mio. € (Vorjahr: 20,8 Mio. €).
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
beliefen sich zum 31. März 2021 auf 72,4 Mio. € -
nach 62,2 Mio. € zum Vorjahresstichtag.
| in Mio. € | Q1 2021 | Q1 2020 | Veränderung |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 241,9 | 231,9 | + 10,0 |
| Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit | 135,7 | 164,9 | - 29,2 |
| Cashflow aus dem Investitionsbereich | - 87,4 | - 46,2 | - 41,2 |
| Free Cashflow (1) | 43,9 (2) | 96,3 (3) | - 52,4 |
| Cashflow aus dem Finanzierungsbereich | - 109,5 | - 173,7 | + 64,2 |
| Zahlungsmittel zum 31. März | 72,4 | 62,2 | + 10,2 |
(1) Free Cashflow ist definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen
(2) 2021 inkl. des Tilgungsanteils von
Leasingverbindlichkeiten (28,8 Mio. €), die seit dem
Geschäftsjahr 2019 (IFRS 16) im Cashflow aus dem
Finanzierungsbereich ausgewiesen werden
(3) 2020 inkl. des Tilgungsanteils von
Leasingverbindlichkeiten (20,8 Mio. €), die seit dem
Geschäftsjahr 2019 (IFRS 16) im Cashflow aus dem
Finanzierungsbereich ausgewiesen werden
| in Mio. € | Q1 2017
(IAS 18) |
Q1 2018
(IFRS 15) |
Q1 2019
(IFRS 16) |
Q1 2020 | Q1 2021 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 157,5 | 205,8 | 219,1 | 231,9 | 241,9 |
| Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit | 113,4 (2) | 51,7 | 144,1 | 164,9 | 135,7 |
| Cashflow aus dem Investitionsbereich | - 74,9 | - 60,3 | - 43,1 | - 46,2 | - 87,4 |
| Free Cashflow (1) | 73,2 (2) | 0,5 | 78,6 (3) | 96,3 (3) | 43,9 (3) |
| Cashflow aus dem Finanzierungsbereich | 80,2 | - 86,1 | - 100,4 | - 173,7 | - 109,5 |
| Zahlungsmittel zum 31. März | 295,9 | 139,2 | 58,8 | 62,2 | 72,4 |
(1) Free Cashflow ist definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen
(2) 2017 ohne Berücksichtigung einer
ursprünglich für das 4. Quartal 2016 geplanten
Kapitalertragsteuerrückerstattung (70,3 Mio. €)
(3) 2019, 2020 und 2021 inkl. des
Tilgungsanteils von Leasingverbindlichkeiten, die seit dem
Geschäftsjahr 2019 (IFRS 16) im Cashflow aus dem
Finanzierungsbereich ausgewiesen werden
Die Bilanzsumme stieg von 9,231 Mrd. € per 31.
Dezember 2020 auf 9,336 Mrd. € zum 31. März 2021.
| in Mio. € | 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 72,4 | 131,3 | - 58,8 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 358,5 | 344,8 | + 13,6 |
| Vertragsvermögenswerte | 606,1 | 577,6 | + 28,5 |
| Vorräte | 92,5 | 85,4 | + 7,1 |
| Abgegrenzte Aufwendungen | 234,9 | 214,4 | + 20,5 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 159,7 | 82,3 | + 77,4 |
| Ertragsteueransprüche | 63,4 | 64,8 | - 1,4 |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 27,4 | 12,4 | + 15,1 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 1.614,9 | 1.512,9 | + 102,0 |
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen von
1.512,9 Mio. € per 31. Dezember 2020 auf 1.614,9 Mio.
€ zum 31. März 2021. Dabei nahm der in den
kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesene Bestand an
liquiden Mitteln stichtagsbedingt sowie infolge der
Kaufpreiszahlung für die Übernahme der we22 AG
von 131,3 Mio. € auf 72,4 Mio. € ab. Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen stiegen hingegen
stichtagsbedingt sowie infolge der Geschäftsausweitung
leicht von 344,8 Mio. € auf 358,5 Mio. €. Die
Position Vertragsvermögenswerte erhöhte sich im
Zuge des Kundenwachstums sowie des höheren
Hardware-Einsatzes von 577,6 Mio. € auf 606,1 Mio.
€ und beinhaltet kurzfristige Ansprüche
gegenüber Kunden aus der im Rahmen der Anwendung von
IFRS 15 vorgezogenen Umsatzrealisierung. Die kurzfristigen
abgegrenzten Aufwendungen stiegen dagegen stichtagsbedingt
von 214,4 Mio. € auf 234,9 Mio. € und beinhalten
im Wesentlichen den kurzfristigen Anteil der Aufwendungen
im Zusammenhang mit der Kundengewinnung (Vertragserlangung)
und der Vertragserfüllung gemäß IFRS 15.
Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte
legten infolge gestiegener Forderungen gegen Vorleister von
82,3 Mio. € auf 159,7 Mio. € zu. Sonstige
nicht-finanzielle Vermögenswerte erhöhten sich
von 12,4 Mio. € auf 27,4 Mio. €. Vorräte und
Ertragsteueransprüche blieben nahezu unverändert.
| in Mio. € | 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 90,1 | 89,6 | + 0,5 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 11,2 | 9,9 | + 1,3 |
| Sachanlagen | 1.279,7 | 1.271,6 | + 8,2 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.158,8 | 2.197,8 | - 39,0 |
| Firmenwerte | 3.637,6 | 3.609,4 | + 28,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 52,3 | 54,0 | - 1,7 |
| Vertragsvermögenswerte | 202,3 | 196,5 | + 5,8 |
| Abgegrenzte Aufwendungen | 141,9 | 144,8 | - 2,9 |
| Latente Steueransprüche | 23,2 | 20,4 | + 2,8 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 7.597,1 | 7.594,0 | + 3,1 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 124,0 | 124,0 | 0,0 |
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen leicht von
7.594,0 Mio. € per 31. Dezember 2020 auf 7.597,1 Mio.
€ zum 31. März 2021. Dabei gingen die
immateriellen Vermögenswerte im Wesentlichen infolge
von Abschreibungen von 2.197,8 Mio. € auf 2.158,8 Mio.
€ zurück, während die Firmenwerte
insbesondere durch die Übernahme der we22 AG von
3.609,4 Mio. € auf 3.637,6 Mio. € anstiegen. Die
Anteile an assoziierten Unternehmen, langfristige sonstige
finanzielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen,
Vertragsvermögenswerte, abgegrenzte Aufwendungen sowie
latente Steueransprüche blieben weitgehend
unverändert.
| in Mio. € | 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 500,8 | 532,8 | - 32,0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 455,0 | 370,4 | + 84,6 |
| Ertragsteuerschulden | 110,9 | 114,6 | - 3,7 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 162,0 | 152,1 | + 9,9 |
| Sonstige Rückstellungen | 9,1 | 9,3 | - 0,2 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 289,9 | 278,6 | + 11,2 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 77,0 | 46,7 | + 30,3 |
| Summe kurzfristige Schulden | 1.604,7 | 1.504,6 | + 100,1 |
Die kurzfristigen Schulden stiegen von 1.504,6 Mio.
€ per 31. Dezember 2020 auf 1.604,7 Mio. € zum
31. März 2021. Dabei sanken die kurzfristigen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
stichtagsbedingt von 532,8 Mio. € auf 500,8 Mio.
€. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten erhöhten sich infolge von
Umgliederungen aus langfristigen Verbindlichkeiten
(entsprechend der Fälligkeit der Verbindlichkeit)
sowie der Tilgung von Bankverbindlichkeiten von 370,4 Mio.
€ auf 455,0 Mio. €. Die kurzfristigen sonstigen
finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich ebenfalls
insbesondere infolge von Umgliederungen aus langfristigen
Verbindlichkeiten von 278,6 Mio. € auf 289,9 Mio.
€. Die kurzfristigen sonstige nicht-finanzielle
Verbindlichkeiten stiegen von 46,7 Mio. € auf 77,0
Mio. € und beinhaltet im Wesentlichen
Verbindlichkeiten gegenüber den Finanzbehörden.
Die Position kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten, die
vor allem Einzahlungen aus Kundenverträgen beinhaltet,
für die die Leistung noch nicht vollständig
erbracht worden ist, sowie die Positionen
Ertragsteuerschulden und kurzfristige sonstige
Rückstellungen blieben weitgehend unverändert.
| in Mio. € | 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 930,8 | 1.095,7 | - 164,8 |
| Latente Steuerschulden | 331,0 | 331,6 | - 0,6 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6,0 | 6,0 | 0,0 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 33,0 | 33,6 | - 0,7 |
| Sonstige Rückstellungen | 71,9 | 69,3 | + 2,6 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.272,6 | 1.278,7 | - 6,2 |
| Summe langfristige Schulden | 2.645,3 | 2.815,0 | - 169,7 |
Die langfristigen Schulden gingen von 2.815,0 Mio.
€ per 31. Dezember 2020 auf 2.645,3 Mio. € zum
31. März 2021 zurück. Ursächlich
hierfür waren insbesondere die langfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die
durch Umgliederungen in kurzfristige Verbindlichkeiten
deutlich von 1.095,7 Mio. € auf 930,8 Mio. €
reduziert wurden. Die Positionen latente Steuerschulden,
langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen, langfristige Vertragsverbindlichkeiten, die vor
allem Einzahlungen aus Kundenverträgen beinhaltet,
für die die Leistung noch nicht vollständig
erbracht worden ist, sowie langfristige sonstige
Rückstellungen und sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten blieben hingegen weitgehend
unverändert.
| in Mio. € | 31.03.2021 | 31.12.2020 | Veränderung |
| Grundkapital | 194,0 | 194,0 | 0,0 |
| Kapitalrücklage | 2.326,5 | 2.322,8 | + 3,7 |
| Kumuliertes Konzernergebnis | 2.367,1 | 2.240,5 | + 126,6 |
| Eigene Anteile | - 212,7 | - 212,7 | 0,0 |
| Neubewertungsrücklage | - 3,8 | - 4,4 | + 0,5 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | - 16,1 | - 21,1 | + 5,0 |
| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | 4.655,0 | 4.519,1 | + 135,9 |
| Nicht beherrschende Anteile | 430,9 | 392,1 | + 38,8 |
| Summe Eigenkapital | 5.085,9 | 4.911,2 | + 174,7 |
Das Eigenkapital im Konzern stieg infolge des weiteren
Anstiegs des kumulierten Konzernergebnisses von 4.911,2
Mio. € per 31. Dezember 2020 auf 5.085,9 Mio. €
zum 31. März 2021. Das kumulierte Konzernergebnis, das
im 1. Quartal 2021 von 2.240,5 Mio. € auf 2.367,1 Mio.
€ zulegte, enthält die in der Vergangenheit
erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht
ausgeschüttet wurden, vermindert um die Ausgaben
für aktienbasierte Vergütung. Die
Eigenkapitalquote im Konzern stieg von 53,2 % auf 54,5 %.
Die Netto-Bankverbindlichkeiten (d. h. der Saldo aus
Bankverbindlichkeiten und liquiden Mitteln) sanken von
1.334,8 Mio. € per 31. Dezember 2020 auf 1.313,4 Mio.
€ zum 31. März 2021.
| in Mio. € | 31.12.2017
(IAS 18) |
31.12.2018
(IFRS 15) |
31.12.2019
(IFRS 16) |
31.12.2020 | 31.03.2021 |
| Bilanzsumme | 7.605,2 | 8.173,8 | 9.128,8 | 9.230,8 | 9.335,9 |
| Liquide Mittel | 238,5 | 58,1 | 117,6 | 131,3 | 72,4 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 418,0 | 206,9 (1) | 196,0 | 89,6 | 30,1 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 333,7 | 348,1 (2) | 90,4 (2) | 9,9 (2) | 11,2 (2) |
| Sachanlagen | 747,4 | 818,0 | 1.160,6 (3) | 1.271,6 | 1.279,7 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.408,4 | 1.244,6 | 2.167,4 (4) | 2.197,8 | 2.158,8 |
| Firmenwerte | 3.564,1 | 3.612,6 (5) | 3.616,5 | 3.609,4 | 3.637,6 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.955,8 | 1.939,1 | 1.738,4 | 1.466,1 | 1.385,8 |
| Grundkapital | 205,0 | 205,0 | 205,0 | 194,0 (6) | 194,0 |
| Eigenkapital | 4.048,7 | 4.521,5 (7) | 4.614,7 | 4.911,2 | 5.085,9 |
| Eigenkapitalquote | 0,5 | 55,3 % | 50,6 % | 53,2 % | 54,5 % |
(1) Rückgang durch Tele Columbus
Wertminderungen (2018)
(2) Anstieg durch Folgebewertung von Anteilen an
börsennotierten Unternehmen (2018); Rückgang
durch den Verkauf der Rocket Internet Aktien (2019);
Rückgang durch Verkauf der Afilias-Anteile (2020)
(3) Anstieg durch erstmalige
IFRS-16-Bilanzierung (2019)
(4) Anstieg durch erstmalige Bilanzierung der
erworbenen 5G-Frequenzen (2019)
(5) Anstieg durch Übernahme von World4You
(2018)
(6) Rückgang durch Einzug eigener Aktien
(7) Übergangseffekte aus der erstmaligen
Anwendung von IFRS 15 (2018)
United Internet ist gut in das Geschäftsjahr 2021
gestartet. Auch im 1. Quartal 2021 hat die Gesellschaft in
neue Kundenverträge sowie in den Ausbau bestehender
Kundenbeziehungen und damit in nachhaltiges Wachstum
investiert. Insgesamt konnte die Zahl der kostenpflichtigen
Kundenverträge um weitere 280.000 Verträge auf
25,93 Mio. Verträge gesteigert werden.
Dabei kamen im Segment "Consumer Access" 140.000
Verträge hinzu. Das Segment "Consumer Applications"
legte um 150.000 werbefinanzierte Free-Accounts und 30.000
Pay-Accounts zu. Und aus dem Segment "Business
Applications" resultieren weitere 110.000 Verträge.
Mit diesem starken Kundenwachstum, einem Umsatzwachstum
um 4,7% auf rund 1,392 Mrd. € sowie einem Anstieg des
operativen EBITDA - trotz hoher Investitionen in
Zukunftsthemen - um 3,8 % auf rund 312 Mio. € hat sich
United Internet im 1. Quartal 2021 gut entwickelt.
Die Unternehmensentwicklung zeigt erneut die Vorteile
des Geschäftsmodells von United Internet, das
überwiegend auf elektronischen Abonnements basiert -
mit festen monatlichen Beträgen sowie vertraglich
festgelegten Laufzeiten. Dies sichert stabile und planbare
Umsätze und Cashflows, bietet Schutz gegen
konjunkturelle Einflüsse und eröffnet finanzielle
Spielräume, um Chancen in bestehenden und neuen
Geschäftsfeldern und Märkten zu nutzen. Organisch
oder durch Beteiligungen und Übernahmen.
Mit den im 1. Quartal 2021 erreichten Umsatz- und
Ergebniszahlen sowie den getätigten Investitionen in
die nachhaltige Unternehmensentwicklung sieht der Vorstand
die Gesellschaft auch für die weitere
Unternehmensentwicklung gut aufgestellt.
Nach dem Bilanzstichtag 31. März 2021 sind bei
United Internet keine Ereignisse von besonderer Bedeutung
eingetreten, die größere Auswirkungen auf die
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens
bzw. des Konzerns mit Auswirkungen auf Rechnungslegung und
Berichterstattung haben.
United Internet hat mit Ad-hoc-Mitteilung vom 21.
Dezember 2020 bekannt gegeben, dass die Gesellschaft als
Ankeraktionärin der Tele Columbus AG gemeinsam mit
Morgan Stanley Infrastructure Partners die Umsetzung der
Fiber-Champion-Strategie von Tele Columbus
unterstützen wird. In diesem Zusammenhang hat die
Kublai GmbH, eine Bietergesellschaft, hinter der Morgan
Stanley Infrastructure Partners steht, in einem ersten
Schritt ein freiwilliges öffentliches
Übernahmeangebot für die Tele Columbus Aktien
unterbreitet. Nach erfolgreichem Abschluss des
Übernahmeangebots hat United Internet die von ihr
direkt gehaltenen Anteile an Tele Columbus in Kublai
eingebracht und sich dazu entschieden, ihre Beteiligung an
Kublai auf 40 % zu erhöhen, die ihrerseits wiederum
inzwischen fast 92 % der Tele Columbus Anteile hält.
Die Risiken- und Chancenpolitik der United Internet AG
orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens zu
erhalten und nachhaltig zu steigern, indem Chancen
wahrgenommen und Risiken frühzeitig erkannt und
gesteuert werden. Dabei regelt das Risiko- und
Chancenmanagement den verantwortungsvollen Umgang mit
Unsicherheiten, die mit unternehmerischem Handeln stets
verbunden sind.
Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das
Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen
Risikofelder bzw. Einzelrisiken unter Berücksichtigung
der Interdependenzen.
Die bedeutendsten Herausforderungen stellen aus heutiger
Sicht die Risikofelder "Rechtsstreitigkeiten",
"Geschäftsentwicklung & Innovationen" und
"Informationssicherheit" dar. Insgesamt blieben die
Risikoeinstufungen der Risikofelder der United Internet AG
zum 31. März 2021 im Vergleich zum 31. Dezember 2020
allesamt unverändert.
Durch den kontinuierlichen Ausbau des Risikomanagements
begegnet United Internet Risiken und begrenzt sie, soweit
wirtschaftlich sinnvoll, mit der Umsetzung konkreter
Maßnahmen auf ein Minimum.
Das Gesamtrisiko ist im Vergleich zum Vorjahr insgesamt
gestiegen. Grund hierfür sind im Wesentlichen die
globalen Auswirkungen der Coronavirus Pandemie
(Sars-CoV-2). Sollte sich die Ausbreitung des Virus
weiterhin dauerhaft fortsetzen, kann sich dies u. a.
negativ auf die Nachfrage sowie das Nutzungs- und
Zahlungsverhalten von Konsumenten und Gewerbetreibende, den
Bezug von Vorleistungen (z. B. Smartphones, Router, Server
oder Netzwerktechnik) oder die Gesundheit und
Einsatzfähigkeit von Mitarbeitern und somit
letztendlich auch auf die Leistungsfähigkeit der
United Internet Gruppe auswirken. Eine abschließende
Risikoeinschätzung hinsichtlich der Dauer und der
weiteren Auswirkungen der Coronavirus-Krise ist derzeit
nicht möglich, da sich die Einschätzungen von
Gesundheitsexperten sowie die Maßnahmen der Politik
(auch infolge von neuen Mutationen des Virus) häufig
ändern.
Bei der Beurteilung der Gesamtrisikosituation blieben
die für United Internet bestehenden Chancen
unberücksichtigt. Bestandsgefährdende Risiken
für den United Internet Konzern waren im
Berichtszeitraum sowie zum Aufstellungsstichtag dieses
Lageberichts weder aus Einzelrisikopositionen noch aus der
Gesamtrisikosituation erkennbar.
Nach Abschluss des 1. Quartals 2021 bestätigt die
United Internet AG ihre Prognose für das Gesamtjahr
2021 und erwartet unverändert ein Umsatzwachstum auf
ca. 5,5 Mrd. € sowie einen EBITDA-Anstieg auf ca. 1,22
Mrd. € (ohne Berücksichtigung des periodenfremden
Ertrags von 34,4 Mio. € im Zusammenhang mit dem
geplanten Abschluss des National Roaming Vertrages). In
dieser Prognose enthalten sind hohe Investitionen in
Zukunftsthemen. So plant 1&1 Drillisch beim
5G-Netzaufbau initiale Kosten von ca. 30 Mio. € und
IONOS zusätzliche Investitionen von ca. 40 Mio. €
insbesondere für eine Produkt- und Vertriebsoffensive.
Dadurch soll, nach der Integration von STRATO, World4You
und ProfitBricks in den letzten Jahren und dem
erfolgreichen Rebranding der Marke, vor allem das
Cloud-Geschäft ausgebaut und die weitere
Internationalisierung vorangetrieben werden.
Der Vorstand der United Internet AG blickt
unverändert optimistisch in die Zukunft. Dank des
überwiegend auf elektronischen Abonnements beruhenden
Geschäftsmodells sieht sich United Internet weitgehend
stabil gegen konjunkturelle Einflüsse aufgestellt. Mit
den in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen
in Kundenbeziehungen, neue Geschäftsfelder und weitere
Internationalisierung sowie durch Übernahmen und
Beteiligungen wurde ein breites Fundament für die
weitere Unternehmensentwicklung geschaffen.
Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete
Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen,
Annahmen und Prognosen des Vorstands der United Internet AG
sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen
basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind
verschiedenen Risiken und Unwägbarkeiten unterworfen
und beruhen auf Erwartungen, Annahmen und Prognosen, die
sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend
erweisen könnten. United Internet garantiert nicht,
dass sich die zukunftsgerichteten Aussagen als richtig
erweisen, übernimmt keine Verpflichtung und hat auch
nicht die Absicht, die in diesem Zwischenbericht gemachten
zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen bzw. zu
aktualisieren.
Die United Internet AG ("United Internet") ist ein
Dienstleistungsunternehmen der Telekommunikations- und
Informationstechnologiebranche mit Sitz in 56410 Montabaur,
Elgendorfer Straße 57, Bundesrepublik Deutschland.
Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Montabaur unter HRB
5762 eingetragen.
Die Quartalsmitteilung der United Internet AG zum 31.
März 2021 wurde, wie schon der Konzernabschluss zum
31. Dezember 2020, in Übereinstimmung mit den
International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie
in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind,
aufgestellt.
Die Quartalsmitteilung stellt keine
Zwischenberichterstattung im Sinne des IAS 34 dar. Die
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
dieser Quartalsmitteilung entsprechen grundsätzlich
den im Vorjahr angewandten Methoden mit Ausnahme der
pflichtmäßig neu anzuwendenden Standards und
sind im Kontext mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2020 zu lesen.
Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die zum 31.
Dezember 2020 erfolgten Umgliederungen entsprechend auch
per 31. März 2021 vorgenommen. Es ergeben sich keine
Auswirkungen auf die Ergebniskennzahlen.
Für Geschäftsjahre die am oder nach dem 1.
Januar 2021 beginnen sind die folgenden Standards erstmals
verpflichtend in der EU anzuwenden:
| Standard | Anwendungspflicht für Geschäftsjahre beginnend ab | Übernahme durch EU Kommission | |
| IFRS 4 | Verlängerung der vorübergehenden Befreiung von der Anwendung des IFRS 9 | 1. Januar 2021 | ja |
| IFRS 9, IAS 39, IFRS 7, IFRS 4, IFRS 16 | Reform der Referenzzinssätze Phase 2 | 1. Januar 2021 | ja |
| IFRS 16 | Mietzugeständnisse im Zusammenhang mit Covid-19 über den 30. Juni 2021 hinaus | 1. Januar 2021 | ja |
Aus der erstmaligen Anwendung der neuen
Rechnungslegungsstandards ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf die vorliegende Quartalsmitteilung.
Bei der Erstellung dieser Quartalsmitteilung wurden
Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen vom
Management gemacht, die sich auf die Höhe der zum
Stichtag ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen,
Vermögenswerte und Schulden sowie den Ausweis von
Eventualschulden auswirken. Durch die mit diesen Annahmen
und Schätzungen verbundene Unsicherheit könnten
Ergebnisse entstehen, die in der Zukunft zu erheblichen
Anpassungen des Buchwerts der betroffenen
Vermögenswerte oder Schulden führen.
Für eine klare und transparente Darstellung der
Geschäftsentwicklung von United Internet werden in den
Jahres- und Zwischenabschlüssen der Gesellschaft -
neben den nach International Financial Reporting Standards
(IFRS) geforderten Angaben - weitere finanzielle Kennzahlen
wie z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, EBIT, EBIT-Marge oder Free
Cashflow angegeben. Informationen zur Verwendung,
Definition und Berechnung dieser Kennzahlen stehen im
Geschäftsbericht 2020 der Gesellschaft auf Seite 57
zur Verfügung.
Die von United Internet verwendeten Kennzahlen werden,
soweit es für eine klare und transparente Darstellung
notwendig ist, um Sondereffekte bereinigt. Die
Sondereffekte betreffen in der Regel nur solche Effekte,
die aufgrund ihrer Art, ihrer Häufigkeit und / oder
ihres Umfangs geeignet sind, die Aussagekraft der
finanziellen Kennzahlen für die Finanz- und
Ertragsentwicklung der Gesellschaft zu
beeinträchtigen. Alle Sondereffekte werden zum Zwecke
der Überleitung zu den unbereinigten finanziellen
Kennzahlen im jeweiligen Abschnitt des Abschlusses
aufgezeigt und erläutert.
In diese Quartalsmitteilung sind alle wesentlichen
Tochterunternehmen und assoziierte Unternehmen einbezogen.
Zum 1. Februar 2021 wurde die we22 Aktiengesellschaft
mit Sitz in Köln sowie die mit ihr verbundenen
Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis neu
aufgenommen.
Darüber hinaus blieb der Konsolidierungskreis im
Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 im
Wesentlichen unverändert.
Diese Quartalsmitteilung ist keiner Prüfung
entsprechend § 317 HGB oder einer prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen
worden.
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 72.444 | 131.270 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 358.470 | 344.838 |
| Vertragsvermögenswerte | 606.066 | 577.601 |
| Vorräte | 92.516 | 85.390 |
| Abgegrenzte Aufwendungen | 234.904 | 214.382 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 159.710 | 82.262 |
| Ertragsteueransprüche | 63.382 | 64.822 |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 27.406 | 12.351 |
| 1.614.898 | 1.512.917 | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 90.100 | 89.567 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 11.165 | 9.901 |
| Sachanlagen | 1.279.721 | 1.271.567 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 2.158.830 | 2.197.818 |
| Firmenwerte | 3.637.632 | 3.609.437 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 52.270 | 53.959 |
| Vertragsvermögenswerte | 202.292 | 196.508 |
| Abgegrenzte Aufwendungen | 141.882 | 144.795 |
| Latente Steueransprüche | 23.189 | 20.412 |
| 7.597.083 | 7.593.965 | |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 123.955 | 123.955 |
| Summe Vermögenswerte | 9.335.936 | 9.230.836 |
| 31.03.2021 | 31.12.2020 | |
| SCHULDEN | ||
| Kurzfristige Schulden | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 500.832 | 532.778 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 454.993 | 370.435 |
| Ertragsteuerschulden | 110.944 | 114.621 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 161.968 | 152.094 |
| Sonstige Rückstellungen | 9.124 | 9.302 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 289.853 | 278.636 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 77.027 | 46.747 |
| 1.604.741 | 1.504.614 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 930.832 | 1.095.654 |
| Latente Steuerschulden | 330.996 | 331.639 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.016 | 6.014 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 32.967 | 33.631 |
| Sonstige Rückstellungen | 71.892 | 69.329 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.272.592 | 1.278.744 |
| 2.645.295 | 2.815.012 | |
| Summe Schulden | 4.250.036 | 4.319.626 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Grundkapital | 194.000 | 194.000 |
| Kapitalrücklage | 2.326.516 | 2.322.780 |
| Kumuliertes Konzernergebnis | 2.367.111 | 2.240.473 |
| Eigene Anteile | -212.731 | -212.731 |
| Neubewertungsrücklage | -3.822 | -4.372 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | -16.116 | -21.091 |
| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | 4.654.957 | 4.519.060 |
| Nicht beherrschende Anteile | 430.943 | 392.151 |
| Summe Eigenkapital | 5.085.899 | 4.911.210 |
| Summe Schulden und Eigenkapital | 9.335.936 | 9.230.836 |
| 2021 | 2020 | |
| Januar - März | Januar - März | |
| Umsatzerlöse | 1.392.186 | 1.329.380 |
| Umsatzkosten | -884.858 | -884.852 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 507.328 | 444.528 |
| Vertriebskosten | -200.826 | -193.503 |
| Verwaltungskosten | -60.838 | -50.864 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen / Erträge | 2.374 | 5.353 |
| Wertminderungsaufwendungen auf Forderungen und Vertragsvermögenswerte | -17.438 | -21.322 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 230.599 | 184.192 |
| Finanzergebnis | -656 | -4.466 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 356 | -21.955 |
| Ergebnis vor Steuern | 230.299 | 157.771 |
| Steueraufwendungen | -67.582 | -56.828 |
| Konzernergebnis | 162.717 | 100.943 |
| davon entfallen auf | ||
| nicht beherrschende Anteile | 35.765 | 27.931 |
| Anteilseigner der United Internet AG | 126.952 | 73.012 |
| Ergebnis je Aktie der Anteilseigner der United Internet AG (in €) | ||
| - unverwässert | 0,68 | 0,39 |
| - verwässert | 0,67 | 0,39 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Mio. Stück) | ||
| - unverwässert | 187,23 | 187,66 |
| - verwässert | 188,37 | 187,66 |
| Überleitung zum gesamten Konzernergebnis | ||
| Konzernergebnis | 162.717 | 100.943 |
| Kategorien, die
anschließend möglicherweise in den Gewinn
oder Verlust
umgegliedert werden |
||
| Veränderung der Währungsdifferenzen - unrealisiert | 6.931 | -8.773 |
| Kategorien, die nicht
anschließend in den Gewinn oder Verlust
umklassifiziert werden |
||
|
Marktwertveränderung von als zum beizulegenden
Zeitwert im sonstigen
Ergebnis bewerteten Vermögenswerte |
546 | -197 |
| Steuereffekt | -8 | |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von at equity bilanzierten Unternehmen | -102 | |
| Sonstiges Ergebnis | 7.468 | -9.072 |
| Gesamtes Konzernergebnis | 170.185 | 91.871 |
| davon entfallen auf | ||
| nicht beherrschende Anteile | 37.710 | 24.839 |
| Anteilseigner der United Internet AG | 132.476 | 67.032 |
| 2021
Januar - März |
2020
Januar - März |
|
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis | 162.717 | 100.943 |
| Berichtigungen zur Überleitung des Konzernergebnisses zu den Ein- und Auszahlungen | ||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 80.759 | 73.296 |
| Abschreibungen auf im
Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte
Vermögenswerte |
35.136 | 43.317 |
| Personalaufwand aus Mitarbeiterbeteiligungen | 5.175 | 2.583 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | -356 | 21.955 |
| Ausgeschüttete Gewinne assoziierter Unternehmen | 151 | 0 |
| Veränderungen der Ausgleichsposten für latente Steueransprüche | -3.420 | -11.743 |
| Zahlungsunwirksame periodenfremde Erträge | -34.400 | 0 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Positionen | -3.840 | 1.578 |
| Cashflow der betrieblichen Tätigkeit | 241.922 | 231.929 |
| Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden | ||
| Veränderung der Forderungen und sonstiger Vermögenswerte | -64.698 | -25.676 |
| Veränderung der Vorräte | -7.126 | 6.689 |
| Veränderung der Vertragsvermögenswerte | -34.249 | -7.732 |
| Veränderung der Ertragsteueransprüche | 1.440 | -8.711 |
| Veränderung der abgegrenzten Aufwendungen | -17.608 | -24.061 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -34.335 | -35.214 |
| Veränderung der sonstigen Rückstellungen | 2.384 | -6.045 |
| Veränderung der Ertragsteuerschulden | -3.678 | 10.697 |
| Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten | 42.460 | 20.308 |
| Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten | 9.211 | 2.766 |
| Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden, gesamt | -106.199 | -66.979 |
| Nettozahlungen der betrieblichen Tätigkeit | 135.724 | 164.949 |
| Cashflow aus dem Investitionsbereich | ||
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -63.690 | -49.548 |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | 674 | 1.669 |
| Auszahlungen für Unternehmenserwerbe abzüglich erhaltener Zahlungsmittel | -24.051 | -400 |
| Erwerb von Anteilen an assoziierten Unternehmen | -328 | -167 |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von assoziierten Unternehmen | 0 | 0 |
| Einzahlung aus den Rückzahlungen von sonstigen finanziellen Vermögenswerten | 0 | 2.296 |
| Nettozahlungen im Investitionsbereich | -87.395 | -46.151 |
| Cashflow aus dem Finanzierungsbereich | ||
| Aufnahme und Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -80.264 | -152.876 |
| Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -28.845 | -20.799 |
| Ausschüttung an Minderheitsaktionäre | -386 | 0 |
| Nettozahlungen im Finanzierungsbereich | -109.495 | -173.676 |
| Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -61.167 | -54.877 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Geschäftsjahres | 131.270 | 117.573 |
| Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 2.339 | -456 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der Berichtsperiode | 72.443 | 62.239 |
| Grundkapital | Kapitalrücklage | Kumuliertes Konzernergebnis | Eigene Anteile | |||
| Stückelung | T€ | T€ | T€ | Stückelung | T€ | |
| Stand am 1. Januar 2020 | 205.000.000 | 205.000 | 2.643.946 | 1.993.860 | 17.338.513 | -548.442 |
| Konzernergebnis | 73.012 | |||||
| Sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Gesamtergebnis | 73.012 | |||||
| Einziehung von eigenen Anteilen | -11.000.000 | -11.000 | -336.946 | -11.000.000 | 347.946 | |
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 4.828 | |||||
| Stand am 31. März 2020 | 194.000.000 | 194.000 | 2.311.828 | 2.066.872 | 6.338.513 | -200.496 |
| Stand am 1. Januar 2021 | 194.000.000 | 194.000 | 2.322.780 | 2.240.473 | 6.769.137 | -212.731 |
| Konzernergebnis | 126.952 | |||||
| Sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Gesamtergebnis | 126.952 | |||||
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 3.923 | |||||
| Gewinnausschüttungen | ||||||
| Sonstige Transaktionen | -187 | -315 | ||||
| Stand am 31. März 2021 | 194.000.000 | 194.000 | 2.326.516 | 2.367.111 | 6.769.137 | -212.731 |
| Neubewertungs-
rücklage |
Währungs-
umrechnungs- differenz |
Auf die Anteilseigner der United Internet AG entfallendes Eigenkapital | Nicht beherrschende
Anteile |
Summe Eigenkapital | |
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Stand am 1. Januar 2020 | 25.173 | -9.558 | 4.309.977 | 304.753 | 4.614.730 |
| Konzernergebnis | 73.012 | 27.931 | 100.943 | ||
| Sonstiges Konzernergebnis | -102 | -5.878 | -5.980 | -3.093 | -9.073 |
| Gesamtergebnis | -102 | -5.878 | 67.032 | 24.839 | 91.870 |
| Einziehung von eigenen Anteilen | 0 | ||||
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 4.828 | 2.179 | 7.007 | ||
| Stand am 31. März 2020 | 25.071 | -15.436 | 4.381.839 | 331.770 | 4.713.607 |
| Stand am 1. Januar 2021 | -4.372 | -21.091 | 4.519.060 | 392.151 | 4.911.210 |
| Konzernergebnis | 126.952 | 35.765 | 162.717 | ||
| Sonstiges Konzernergebnis | 549 | 4.974 | 5.523 | 1.945 | 7.468 |
| Gesamtergebnis | 549 | 4.974 | 132.476 | 37.710 | 170.185 |
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 3.923 | 1.252 | 5.175 | ||
| Gewinnausschüttungen | 0 | -386 | -386 | ||
| Sonstige Transaktionen | -502 | 216 | -286 | ||
| Stand am 31. März 2021 | -3.823 | -16.117 | 4.654.957 | 430.942 | 5.085.899 |
| m€ | Segment Consumer
Access |
Segment Business Access | Segment
Consumer Applications |
Segment
Business Applications |
Corporate | Überleitung / Konsolidierung |
| Januar - März 2021 | € m | € m | € m | € m | € m | € m |
| Segmentumsatz | 965,9 | 128,3 | 65,3 | 256,2 | 0,5 | -24,0 |
| - davon Inland | 965,9 | 128,3 | 64,7 | 132,1 | 0,5 | -22,0 |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 0,6 | 124,1 | 0 | -2,0 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 0,2 | 19,1 | 3,7 | 1,0 | 0 | |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 965,7 | 109,2 | 61,6 | 255,2 | 0,5 | |
| - davon Inland | 965,7 | 109,2 | 61,0 | 133,1 | 0,5 | 0 |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 0,6 | 122,1 | 0 | |
| EBITDA | 202,8 | 38,2 | 25,9 | 79,2 | -0,9 | 1,3 |
| Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | ||||||
| EBT | ||||||
| Steueraufwendungen | ||||||
| Konzernergebnis | ||||||
| Investitionen in
immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) |
7,2 | 54,8 | 3,1 | 17,7 | 2,8 | -0,2 |
| Abschreibungen | 39,5 | 45,1 | 5,4 | 25,1 | 0,4 | 0,4 |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 15,9 | 41,4 | 5,4 | 17,3 | 0,4 | |
| - davon im Rahmen von
Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte |
23,6 | 3,7 | 0 | 7,8 | 0 | |
| Anzahl der Mitarbeiter | 3.183 | 1.194 | 986 | 3.878 | 601 | |
| - davon Inland | 3.183 | 1.194 | 982 | 2.108 | 601 | |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 4 | 1.770 | 0 |
| m€ | United Internet
Gruppe |
| Januar - März 2021 | € m |
| Segmentumsatz | 1.392,2 |
| - davon Inland | 1.269,5 |
| - davon Ausland | 122,7 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 24,0 |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 1.392,2 |
| - davon Inland | 1.269,5 |
| - davon Ausland | 122,7 |
| EBITDA | 346,5 |
| Finanzergebnis | -0,7 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 0,4 |
| EBT | 230,3 |
| Steueraufwendungen | -67,6 |
| Konzernergebnis | 162,7 |
| Investitionen in
immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) |
85,4 |
| Abschreibungen | 115,9 |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 80,8 |
| - davon im Rahmen von
Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte |
35,1 |
| Anzahl der Mitarbeiter | 9.842 |
| - davon Inland | 8.068 |
| - davon Ausland | 1.774 |
| m€ | Segment
Consumer Access |
Segment Business Access | Segment
Consumer Applications |
Segment Business
Applications |
Corporate | Überleitung / Konsolidierung |
| Januar - März 2020 | € m | € m | € m | € m | € m | € m |
| Segmentumsatz | 933,7 | 118,7 | 60,8 | 237,0 | 0,1 | -20,9 |
| - davon Inland | 933,7 | 118,7 | 59,1 | 121,7 | 0,1 | -20,0 |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 1,7 | 115,3 | 0 | -0,9 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 0,4 | 16,4 | 3,1 | 1,0 | 0 | |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 933,3 | 102,3 | 57,7 | 235,9 | 0,1 | |
| - davon Inland | 933,3 | 102,3 | 56,0 | 121,6 | 0,1 | |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 1,7 | 114,4 | 0 | |
| EBITDA | 164,8 | 35,2 | 23,3 | 76,9 | -1,3 | 2,0 |
| Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | ||||||
| EBT | ||||||
| Steueraufwendungen | ||||||
| Konzernergebnis | ||||||
| Investitionen in
immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) |
16,8 | 46,0 | 2,2 | 15,2 | 2,6 | - |
| Abschreibungen | 36,5 | 49,6 | 4,9 | 25,2 | 0,2 | 0,2 |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 6,2 | 45,0 | 4,9 | 16,8 | 0,2 | 0,2 |
| - davon im Rahmen von
Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte |
30,3 | 4,6 | 0 | 8,4 | 0 | - |
| Anzahl der Mitarbeiter | 3.159 | 1.164 | 988 | 3.452 | 596 | - |
| - davon Inland | 3.159 | 1.164 | 984 | 1.838 | 596 | - |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 4 | 1.614 | 0 | - |
| m€ | United
Internet Gruppe |
| Januar - März 2020 | € m |
| Segmentumsatz | 1.329,4 |
| - davon Inland | 1.213,3 |
| - davon Ausland | 116,1 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 20,9 |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 1.329,4 |
| - davon Inland | 1.213,3 |
| - davon Ausland | 116,1 |
| EBITDA | 300,8 |
| Finanzergebnis | -4,5 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | -22,0 |
| EBT | 157,8 |
| Steueraufwendungen | -56,8 |
| Konzernergebnis | 100,9 |
| Investitionen in
immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) |
82,8 |
| Abschreibungen | 116,6 |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 73,3 |
| - davon im Rahmen von
Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte |
43,3 |
| Anzahl der Mitarbeiter | 9.359 |
| - davon Inland | 7.741 |
| - davon Ausland | 1.618 |
| 25. März 2021 | Veröffentlichung Jahresabschluss 2020 Presse- und Analystenkonferenz |
| 11. Mai 2021 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q1 2021 |
| 27. Mai 2021 | (Virtuelle) Hauptversammlung |
| 5. August 2021 | Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2021 Presse- und Analystenkonferenz |
| 9. November 2021 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q3 2021 |
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56410 Montabaur
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Mai 2021
Registergericht: Montabaur HRB 5762
Aus rechentechnischen Gründen können in
Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich
mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten,
Prozentangaben usw.) auftreten.
Diese Quartalsmitteilung liegt in deutscher und
englischer Sprache vor. Beide Fassungen stehen auch im
Internet unter www.united-internet.de zum Download bereit.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der
Quartalsmitteilung bei geschlechtsspezifischen
Bezeichnungen die männliche Form gewählt. United
Internet weist darauf hin, dass die Verwendung der
männlichen Form explizit als
geschlechtsunabhängig zu verstehen ist.
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Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsbezogene
Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des
Vorstands der United Internet AG hinsichtlich
zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese
zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf unseren derzeit
gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Zukunftsbezogene Aussagen entsprechen nur dem
Sachstand zu dem Zeitpunkt, zu dem sie getroffen werden.
Diese Aussagen sind abhängig von Risiken und
Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren, auf die United
Internet vielfach keinen Einfluss hat und die zu
erheblichen Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse
von diesen Aussagen führen können. Diese Risiken
und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren werden im
Rahmen unserer Risikoberichterstattung in den
Geschäftsberichten der United Internet AG
ausführlich beschrieben. Die United Internet AG hat
nicht die Absicht, solche vorausschauenden Aussagen zu
aktualisieren.
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