United Internet AGMontabaurUnited Internet AG - Quartalsmitteilung Q1 2022Quartalsmitteilung Q1 2022AUSGEWÄHLTE KENNZAHLENscrollen
(1) 2022 ohne nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekt aus Derivaten (EBITDA-, EBIT- und
EBT-Effekt: +0,8 Mio. €; EPS-Effekt: +0,00 €);
2021 ohne periodenfremden positiven Ergebniseffekt aus 2020
(EBITDA-, EBIT- und EBT-Effekt: +34,4 Mio. €;
EPS-Effekt: +0,10 €) und ohne nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekt aus Derivaten (EBITDA-, EBIT- und
EBT-Effekt: +0,2 Mio. €; EPS-Effekt: +0,00 €)
VORWORTSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Mitarbeitende und Geschäftspartner,die United Internet AG ist gut ins Geschäftsjahr
2022 gestartet. Wir haben auch im 1. Quartal 2022 in neue
Kundenverträge sowie in den Ausbau bestehender
Kundenbeziehungen und damit in nachhaltiges Wachstum
investiert. Insgesamt konnten wir die Zahl der
kostenpflichtigen Kundenverträge um weitere 170.000
Verträge auf 26,85 Mio. steigern. Dabei kamen im
Segment "Consumer Access" trotz Verschiebungseffekte
aufgrund der neuen TKG-Novelle (Effekt: -90.000
Verträge) 60.000 neue Verträge hinzu und im
Segment "Business Applications" 90.000 Verträge.
Weitere 20.000 Verträge wurden im Segment "Consumer
Applications" gewonnen. Die werbefinanzierten Free-Accounts
blieben um 170.000 gegenüber dem 31. Dezember 2021
zurück, lagen damit gleichzeitig aber um 600.000
Accounts über dem vergleichbaren Vorjahresstichtag 31.
März 2021.
Der Umsatz stieg im 1. Quartal 2022 von 1.392,2 Mio.
€ im Vorjahr um 3,7 % auf 1.443,7 Mio. €.
Das Quartalsergebnis des Vorjahres war durch einen
(periodenfremden) positiven Effekt in Höhe von 34,4
Mio. € geprägt. Ohne Berücksichtigung dieses
Ergebniseffekts und zusätzlich bereinigt um
nicht-cashwirksame positive Bewertungseffekte aus Derivaten
von 0,2 Mio. € im Vorjahresquartal bzw. 0,8 Mio.
€ im 1. Quartal 2022 entwickelten sich die
Ergebniskennzahlen des Konzerns wie folgt: Das operative
EBITDA stieg von 311,9 Mio. € im Vorjahr um 5,5 % auf
329,2 Mio. € und das operative EBIT von 196,0 Mio.
€ um 6,8 % auf 209,4 Mio. €. In den
Ergebniskennzahlen enthalten sind Aufwendungen für den
Bau des 1&1 Mobilfunknetzes in Höhe von -8,3 Mio.
€ (Vorjahr: -7,2 Mio. €) sowie Kosten für
die angekündigten zusätzlichen
Marketingaktivitäten bei IONOS zur Erhöhung der
Markenbekanntheit in den wichtigsten europäischen
Märkten in Höhe von -6,0 Mio. €.
Das operative Ergebnis pro Aktie (EPS) ging von 0,58
€ im Vorjahr um 5,2 % auf 0,55 € zurück und
das operative EPS vor PPA von 0,68 € um 4,4 % auf 0,65
€ (jeweils ohne Berücksichtigung des
periodenfremden positiven Ergebniseffekts in 2021).
Ursächlich für den Rückgang des operativen
EPS waren ein im Vergleich zum Vorjahr schlechteres
Finanzergebnis, welches vor allem durch die Folgebewertung
von Finanzderivaten beeinflusst wurde, sowie - beim
Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen - das
anteilig zuzurechnende negative Ergebnis der Kublai GmbH,
welches aufgrund der seinerzeit noch laufenden
Übernahme der Tele Columbus AG in den Vergleichszahlen
des 1. Quartals 2021 nicht enthalten war.
Neben dem guten operativen Geschäftsverlauf haben
wir in den ersten Monaten 2022 weitere wichtige
Verträge zum effizienten Rollout unseres
Mobilfunknetzes unterzeichnet. Zu diesen Verträgen
zählt der am 4. April 2022 - über die 1&1
Mobilfunk GmbH, einer Tochtergesellschaft der 1&1 AG -
mit der GfTD GmbH geschlossene Vertrag über den Bau
von Antennenstandorten. Der erste Auftrag beläuft sich
auf 500 neue Standorte. GfTD zählt zu den
führenden deutschen Dienstleistern für
Funkturminfrastruktur und wird als Generalunternehmer
deutschlandweit neue Antennenstandorte für das
1&1-Mobilfunknetz aufbauen. Besonders
erwähnenswert ist auch der am 21. April 2022
geschlossene Rahmenvertrag zwischen der 1&1 Mobilfunk
GmbH und der ATC Germany Holdings GmbH, einer deutschen
Tochtergesellschaft der American Tower Corporation (ATC),
zur Anmietung von Antennenstandorten. ATC ist als
unabhängiger Eigentümer von
Kommunikationsstandorten einer der weltweit führenden
Anbieter für Funkturminfrastruktur, mit rund 15.000
Antennenstandorten in Deutschland. Im Zuge der Vereinbarung
wird ATC 1&1 seine Antennenmasten für die
Installation der 1&1 Hochleistungsantennen zur
Verfügung stellen. Beide Unternehmen werden eng
zusammenarbeiten, um die Verfügbarkeit von
Co-Location-Standorten zu ermitteln, die in naher Zukunft
schrittweise in Betrieb genommen werden können. Die
Laufzeit der einzelnen Standortmietverträge
beträgt 20 Jahre und kann seitens 1&1 mehrfach
verlängert werden. Darüber hinaus stehen 1&1
bereits über eine Kooperation (Vertragsabschluss
Dezember 2021) mit der Vantage Towers AG, einem der
führenden europäischen Unternehmen für
Funkturm-Infrastruktur, bis zu 5.000 bestehende Masten
für die Anbringung der 1&1-Hochleistungsantennen
zur Verfügung.
Der Verträge mit GfTD und ATC ergänzen die
bereits in 2021 geschlossenen Partnerverträge zum Bau
des 1&1 Mobilfunknetzes. Dazu zählen die am 21.
Mai 2021 zwischen 1&1 und Telefonica geschlossene
National Roaming Vereinbarung, die während der
Aufbauphase des eigenen Netzes eine flächendeckende
Mobilfunkversorgung für die 1&1 Kunden durch die
Mitnutzung des Telefonica-Netzes sicherstellt, sowie die am
4. August 2021 bekannt gegebene Partnerschaft zwischen
1&1 und Rakuten für den Aufbau des europaweit
ersten vollständig virtualisierten Mobilfunknetzes auf
Basis der innovativen OpenRAN-Technologie. Hinzu kommt der
am 9. Dezember 2021 geschlossene Intercompany-Vertrag
zwischen 1&1 und der Schwestergesellschaft 1&1
Versatel, die insbesondere das Zugangsnetz (primär
Glasfaserleitungen) sowie Rechenzentren für den
Betrieb des 1&1-Mobilfunknetzes mietweise zur
Verfügung stellen wird.
Nach Abschluss des 1. Quartals bestätigen wir
unsere Prognose 2022. Für das Gesamtjahr wird
unverändert ein Anstieg des Konzernumsatzes auf ca.
5,85 Mrd. € (Vorjahr: 5,646 Mrd. €) erwartet. Das
EBITDA 2022 soll trotz zusätzlicher Investitionen auf
dem Niveau von 2021 (1,259 Mrd. €) liegen. In der
EBITDAPrognose enthalten sind Aufwendungen für den
1&1 Netzaufbau von ca. 70 Mio. € (Vorjahr: 38 Mio.
€) sowie ca. 30 Mio. € für zusätzliche
Marketingaktivitäten bei IONOS zur Erhöhung der
Markenbekanntheit in den wichtigsten europäischen
Märkten.
Wir sind für die nächsten Schritte unserer
Unternehmensentwicklung gut aufgestellt und blicken
optimistisch auf das weitere Geschäftsjahr. Angesichts
des erfolgreichen Jahresauftakts gilt unser besonderer Dank
allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren
engagierten Einsatz sowie unseren Aktionären und
Geschäftspartnern für das der United Internet AG
entgegengebrachte Vertrauen.
Montabaur, 12. Mai 2022
Ralph Dommermuth
QUARTALSMITTEILUNG ZUM 1. QUARTAL 2022GeschäftsverlaufEntwicklung im Segment "Consumer Access"Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge im Segment
"Consumer Access" stieg im 1. Quartal 2022 um weitere
60.000 Verträge auf 15,49 Mio. Dabei gingen die
Breitband-Anschlüsse um 30.000 auf 4,21 Mio.
zurück, während die Mobile-Internet-Verträge
um 90.000 auf 11,28 Mio. zulegten. Das im Vergleich zu
Vorquartalen geringere Vertragswachstum resultiert aus
Verschiebungseffekten aufgrund der jüngsten
TKG-Novelle, die sich mit einem Minus von -90.000
Verträgen im 1. Quartal 2022 auswirkten. Die
Verschiebungseffekte, die nur das Geschäftsjahr 2022
betreffen, werden im Gesamtjahr mit insgesamt ca. -200.000
Verträgen erwartet.
Entwicklung der Consumer-Access-Verträge im 1. Quartal 2022scrollen
Der Umsatz im Segment "Consumer Access" stieg im 1.
Quartal 2022 von 965,9 Mio. € im Vorjahr um 0,4 % auf
969,4 Mio. €.
Ausschlaggebend für den auf den ersten Blick nur
moderaten Anstieg des Gesamtumsatzes sind unterjährig
schwankende (margenschwache) Hardware-Umsätze, die von
203,7 Mio. € um 11,5 % bzw. um 23,4 Mio. € auf
180,3 Mio. € zurückgingen. Die
Hardware-Umsätze (insbesondere Smartphones)
unterliegen saisonalen Effekten und sind außerdem
stark von der Attraktivität neuer Geräte und den
Modellzyklen der Hardware-Hersteller abhängig. Von
daher kann sich dieser Effekt in den kommenden Quartalen
wieder umkehren. Sollte dies nicht der Fall sein,
hätte dies jedoch keine Auswirkungen auf die
EBITDA-Entwicklung des Segments. Die margenstarken
Service-Umsätze hingegen, die das Kerngeschäft
des Segments darstellen, verbesserten sich von 762,2 Mio.
€ um 3,5 % auf 789,1 Mio. €.
Die Ergebniskennzahlen des Segments waren im Vorjahr
durch einen (periodenfremden) positiven Ergebniseffekt in
Höhe von 34,4 Mio. € geprägt, der dem 2.
Halbjahr 2020 zuzuordnen war. Ohne Berücksichtigung
dieses (periodenfremden) positiven Ergebniseffekts im
Vorjahr haben sich die Ergebniskennzahlen des Segments wie
folgt entwickelt: Das operative Segment-EBITDA verbesserte
sich von 168,4 Mio. € im Vorjahreszeitraum um 11,6 %
auf 187,9 Mio. € und das operative Segment-EBIT von
128,9 Mio. € um 14,4 % auf 147,5 Mio. €.
In den vorgenannten operativen EBITDA- und EBIT-Werten
enthalten sind Aufwendungen für den Bau des 1&1
Mobilfunknetzes von -8,3 Mio. € (Vorjahr: -7,2 Mio.
€).
Die operative EBITDA-Marge sowie die operative
EBIT-Marge stiegen von 17,4 % auf 19,4 % bzw. von 13,3 %
auf 15,2 %.
Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Consumer Access" (in Mio. €)
(1) Hauptsächlich Hardware-Umsätze
Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartalscrollen
(1) Hauptsächlich Hardware-Umsätze
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlenscrollen
(1) Hauptsächlich Hardware-Umsätze
Neben dem guten operativen Geschäftsverlauf gab es
in den ersten Monaten 2022 bei 1&1 den Abschluss
weiterer wichtiger Verträge zum effizienten Rollout
des 1&1 Mobilfunknetzes. Zu diesen Verträgen
zählt der am 4. April 2022 - über die 1&1
Mobilfunk GmbH - mit der GfTD GmbH geschlossene Vertrag
über den Bau von Antennenstandorten. Der erste Auftrag
beläuft sich auf 500 neue Standorte. GfTD zählt
zu den führenden deutschen Dienstleistern für
Funkturminfrastruktur und wird als Generalunternehmer
deutschlandweit neue Antennenstandorte für das
1&1-Mobilfunknetz aufbauen. Besonders
erwähnenswert ist auch der am 21. April 2022
geschlossene Rahmenvertrag zwischen der 1&1 Mobilfunk
GmbH und der ATC Germany Holdings GmbH, einer deutschen
Tochtergesellschaft der American Tower Corporation (ATC),
zur Anmietung von Antennenstandorten. ATC ist als
unabhängiger Eigentümer von
Kommunikationsstandorten einer der weltweit führenden
Anbieter für Funkturminfrastruktur, mit rund 15.000
Antennenstandorten in Deutschland. Im Zuge der Vereinbarung
wird ATC 1&1 seine Antennenmasten für die
Installation der 1&1 Hochleistungsantennen zur
Verfügung stellen. Beide Unternehmen werden eng
zusammenarbeiten, um die Verfügbarkeit von
Co-Location-Standorten zu ermitteln, die in naher Zukunft
schrittweise in Betrieb genommen werden können. Die
Laufzeit der einzelnen Standortmietverträge
beträgt 20 Jahre und kann seitens 1&1 mehrfach
verlängert werden. Darüber hinaus stehen 1&1
bereits über eine Kooperation (Vertragsabschluss
Dezember 2021) mit der Vantage Towers AG, einem der
führenden europäischen Unternehmen für
Funkturm-Infrastruktur, bis zu 5.000 bestehende Masten
für die Anbringung der 1&1-Hochleistungsantennen
zur Verfügung.
Der Verträge mit GfTD und ATC ergänzen die
bereits in 2021 geschlossenen Partnerverträge zum Bau
des eigenen Mobilfunknetzes. Dazu zählen vor allem die
am 21. Mai 2021 zwischen 1&1 und Telefonica
geschlossene National Roaming Vereinbarung, die
während der Aufbauphase des eigenen Netzes eine
flächendeckende Mobilfunkversorgung für die
1&1 Kunden durch die Mitnutzung des Telefonica-Netzes
sicherstellt, sowie die am 4. August 2021 bekannt gegebene
Partnerschaft zwischen 1&1 und Rakuten für den
Aufbau des europaweit ersten vollständig
virtualisierten Mobilfunknetzes auf Basis der innovativen
OpenRAN-Technologie. Hinzu kommt der am 9. Dezember 2021
geschlossene Intercompany-Vertrag zwischen 1&1 und der
Schwestergesellschaft 1&1 Versatel, die insbesondere
das Zugangsnetz (primär Glasfaserleitungen) sowie
Rechenzentren für den Betrieb des
1&1-Mobilfunknetzes mietweise zur Verfügung
stellen wird.
Entwicklung im Segment "Business Access"Der Umsatz im Segment "Business Access" entwickelte sich
im 1. Quartal 2022 im Rahmen der Planungen und lag mit
128,4 Mio. € nur leicht (+0,1 %) über dem von
hohen Sprachverkehren im Zuge der Coronavirus-Pandemie
getriebenen Vorjahresumsatz von 128,3 Mio. €.
Das Segment-EBITDA blieb mit 36,6 Mio. € um 4,2 %
hinter dem Vorjahrswert von 38,2 Mio. € zurück.
Die EBITDA-Marge reduzierte sich entsprechend von 29,8 %
auf 28,5 %. Ursächlich dafür waren vor allem
geringere Voice-Umsätze wie vorgenannt sowie -1,8 Mio.
€ Anlaufkosten beim Bau der Infrastruktur für das
1&1 Mobilfunknetz. In diesem neuen Geschäftsfeld
wird 1&1 Versatel insbesondere Rechenzentren und
Glasfaseranschlüsse für die 1&1 Mobilfunk
GmbH errichten und dieser mietweise überlassen.
Für das Gesamtjahr 2022 wird beim Segment-Umsatz
und -EBITDA ein sichtbares Wachstum erwartet.
Infolge gestiegener Abschreibungen der Netzinfrastruktur
ging das Segment-EBIT von -6,9 Mio. € im Vorjahr auf
-11,0 Mio. € im 1. Quartal 2022 zurück.
Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Business Access" (in Mio. €)
Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartalscrollen
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlenscrollen
Entwicklung im Segment "Consumer Applications"Die Anzahl der Pay-Accounts (kostenpflichtige
Verträge) im Segment "Consumer Applications" stieg im
1. Quartal 2022 um 20.000 auf 2,49 Mio. Werbefinanzierte
Free-Accounts blieben hingegen um 170.000 gegenüber
dem 31. Dezember 2021 zurück, lagen damit gleichzeitig
aber um 600.000 Accounts über dem vergleichbaren
Vorjahresstichtag 31. März 2021. Insgesamt gingen die
Consumer-Applications-Accounts im 1. Quartal 2022 um
150.000 auf 42,64 Mio. zurück.
Entwicklung der Consumer-Applications-Accounts im 1. Quartal 2022scrollen
Im Segment "Consumer Applications" war auch im 1.
Quartal 2022 der weitere Ausbau datengetriebener
Geschäftsmodelle das zentrale Thema. Dabei verbesserte
sich der Segment-Umsatz von 65,3 Mio. € im
Vorjahreszeitraum um 7,5 % auf 70,2 Mio. €.
Auch die Ergebniskennzahlen des Segments konnten im 1.
Quartal 2022 zulegen. Bereinigt um nicht-cashwirksame
positive Bewertungseffekte aus Derivaten von 0,2 Mio.
€ im Vorjahr bzw. 0,8 Mio. € im 1. Quartal 2022
stiegen das Segment-EBITDA von 25,7 Mio. € um 3,9 %
auf 26,7 Mio. € und das Segment-EBIT von 20,3 Mio.
€ um 2,5 % auf 20,8 Mio. €.
Durch das stärkere Umsatzwachstum gingen die
EBITDA-Marge von 39,7 % auf 38,0 % und die EBITMarge von
31,4 % auf 29,6 % zurück.
Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Consumer Applications" (in Mio. €)
(1) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+0,8 Mio. €)
Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartalscrollen
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlenscrollen
(1) Umsätze in 2019 nach Umstellung der
Fremdvermarktungsumsätze von Brutto- auf Nettoausweis
in 2020; in Klammern der gebuchte Wert in 2019 auf Basis
Bruttoausweis; 2018 unverändert brutto ausgewiesen
Entwicklung im Segment "Business Applications"Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge für
Business-Applikationen legte im 1. Quartal 2022 um 90.000
Verträge zu. Der Zuwachs resultiert aus 30.000
Verträgen im Inland sowie 60.000 im Ausland. Damit
stieg der Bestand auf insgesamt 8,87 Mio. Verträge an.
Entwicklung der Business-Applications-Verträge im 1. Quartal 2022scrollen
Der Umsatz im Segment "Business Applications" stieg im
1. Quartal 2022 von 256,2 Mio. € im Vorjahr um 17,1 %
auf 300,1 Mio. €. Zu diesem Umsatzanstieg trug das
Aftermarket-Geschäft von Sedo (Domain-Handelsplattform
und Domain-Parking) mit 8,9 Prozentpunkten bei.
Das Segment-EBITDA verbesserte sich von 79,2 Mio. €
um 4,9 % auf 83,1 Mio. €. Darin enthalten waren Kosten
für die angekündigten zusätzlichen
Marketingaktivitäten bei IONOS zur Erhöhung der
Markenbekanntheit in den wichtigsten europäischen
Märkten, die sich im 1. Quartal 2022 mit -6,0 Mio.
€ auswirkten.
Das ebenfalls durch diese Kosten beeinträchtigte
Segment-EBIT stieg von 54,1 Mio. € um 6,8 % auf 57,8
Mio. €.
Durch das stärkere Umsatzwachstum gingen die
EBITDA-Marge sowie die EBIT-Marge von 30,9 % auf 27,7 %
bzw. von 21,1 % auf 19,3 % zurück.
Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment "Business Applications"
Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartalscrollen
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Umsatz- und Ergebniskennzahlenscrollen
Lage im KonzernIm 1. Quartal 2022 ergaben sich keine wesentlichen
Akquisitions- und Desinvestitionseffekte auf Umsatz und
EBITDA von Konzern und Segmenten. Ebenso ergaben sich nur
geringfügige positive Währungseffekte auf
Konzern- und Segmentebene (Segment "Business Applications")
in Höhe von jeweils 5,4 Mio. € beim Umsatz und
1,2 Mio. € beim EBITDA. Gleiches gilt für die
Vermögenslage im Konzern, für die sich keine
wesentlichen Effekte aus Währungsschwankungen ergaben.
ErtragslageDie Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge im
United Internet Konzern konnte im 1. Quartal 2022 um
insgesamt 170.000 Verträge auf 26,85 Mio. gesteigert
werden. Die werbefinanzierten Free-Accounts blieben
hingegen um 170.000 gegenüber dem 31. Dezember 2021
zurück, lagen damit aber gleichzeitig um 600.000
Accounts über dem vergleichbaren Vorjahresstichtag 31.
März 2021.
Der Umsatz auf Konzernebene stieg im 1. Quartal 2022 von
1.392,2 Mio. € im Vorjahr um 3,7 % auf 1.443,7 Mio.
€. Die Umsätze im Ausland verbesserten sich (auch
aufgrund positiver Währungseffekte in Höhe von
5,4 Mio. €) von 122,7 Mio. € um 20,4 % auf 147,7
Mio. €.
Die Umsatzkosten stiegen von 884,9 Mio. € im
Vorjahr auf 933,6 Mio. €. Die Umsatzkostenquote stieg
dadurch von 63,6 % (vom Umsatz) im Vorjahr auf 64,7 % (vom
Umsatz) im 1. Quartal 2022. Die Bruttomarge sank
entsprechend von 36,4 % auf 35,3 %. Das Bruttoergebnis
stieg damit unterproportional zum Umsatzwachstum (3,7 %)
von 507,3 Mio. € um 0,6 % auf 510,1 Mio. €.
Ursächlich für diese Verschlechterungen war
insbesondere ein (periodenfremder) positiver Effekt in
Höhe von +34,4 Mio. € im 1. Quartal 2021. Diesem
(periodenfremden) positiven Effekt stand im 1. Quartal 2022
lediglich ein im Vergleich zum Vorjahr geringerer
Hardware-Einsatz gegenüber.
Die Vertriebskosten stiegen - auch infolge der
höheren Marketingaufwendungen von IONOS (6,0 Mio.
€ in Q1 2022) - überproportional von 200,8 Mio.
€ (14,4 % vom Umsatz) im Vorjahr auf 214,5 Mio. €
(14,9 % vom Umsatz). Und auch die Verwaltungskosten
erhöhten sich durch gestiegene Abschreibungen leicht
überproportional von 60,8 Mio. € (4,4 % vom
Umsatz) auf 66,7 Mio. € (4,6 % vom Umsatz).
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Kostenpositionenscrollen
Die Ergebniskennzahlen des Konzerns waren im Vorjahr
durch einen (periodenfremden) positiven Ergebniseffekt
(Segment "Consumer Access") in Höhe von 34,4 Mio.
€ geprägt, der dem 2. Halbjahr 2020 zuzuordnen
war. Ohne Berücksichtigung dieses (periodenfremden)
positiven Ergebniseffekts im Vorjahr und zusätzlich
bereinigt um nicht-cashwirksame positive Bewertungseffekte
aus Derivaten (Segment "Consumer Applications") von 0,2
Mio. € im Vorjahr bzw. 0,8 Mio. € im 1. Quartal
2022 haben sich die Ergebniskennzahlen des Konzerns wie
folgt entwickelt: Das operative EBITDA im Konzern stieg von
311,9 Mio. € im Vorjahr um 5,5 % auf 329,2 Mio. €
und das operative EBIT im Konzern von 196,0 Mio. € um
6,8 % auf 209,4 Mio. €. In diesen Ergebniskennzahlen
enthalten sind Aufwendungen für den Bau des 1&1
Mobilfunknetzes in Höhe von -8,3 Mio. € (Vorjahr:
-7,2 Mio. €) sowie Kosten für die
angekündigten zusätzlichen
Marketingaktivitäten bei IONOS zur Erhöhung der
Markenbekanntheit in den wichtigsten europäischen
Märkten in Höhe von -6,0 Mio. €.
Die operative EBITDA-Marge verbesserte sich von 22,4 %
im Vorjahr auf 22,8 % und die operative EBIT-Marge von 14,1
% auf 14,5 %.
Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Konzern (in Mio. €)
(1) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+0,8 Mio. €)
Quartalsentwicklung; Veränderung zum Vorjahresquartalscrollen
(1) Exklusive des periodenfremden positiven
Ergebniseffekts aus dem 2. Halbjahr 2020 (EBITDA- und
EBIT-Effekt: +5,0 Mio. €) und exklusive eines
nicht-cashwirksamen Bewertungseffekts aus Derivaten
(EBITDA- und EBIT-Effekt: +0,7 Mio. €)
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung der wesentlichen Umsatz- und Ergebnis-Kennzahlenscrollen
(1) Exklusive des periodenfremden positiven
Ergebniseffekts, der dem 2. Halbjahr 2020 zuzuordnen ist
(EBITDA- und EBIT-Effekt: +34,4 Mio. €) und exklusive
eines nicht-cashwirksamen Bewertungseffekts aus Derivaten
(EBITDA- und EBIT-Effekt: +0,2 Mio. €)
Durch den vorgenannten (periodenfremden) positiven
Ergebniseffekt in Höhe von 34,4 Mio. € im Vorjahr
blieb das Ergebnis vor Steuern (EBT) mit 193,2 Mio. €
deutlich hinter dem Vorjahr (230,3 Mio. €)
zurück. Ohne Berücksichtigung des
(periodenfremden) Ergebniseffekts und zusätzlich
bereinigt um nicht-cashwirksame positive Bewertungseffekte
aus Derivaten von 0,2 Mio. € im Vorjahr bzw. 0,8 Mio.
€ im 1. Quartal 2022 lag das operative EBT mit 192,4
Mio. € nur leicht unter dem Vorjahresniveau (195,7
Mio. €).
Ursächlich für den Rückgang des
operativen EBT waren ein im Vergleich zum Vorjahr
schlechteres Finanzergebnis, welches vor allem durch die
Folgebewertung von Finanzderivaten beeinflusst wurde, sowie
- beim Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen -
das anteilig zuzurechnende negative Ergebnis der Kublai
GmbH, welches aufgrund der seinerzeit noch laufenden
Übernahme der Tele Columbus AG in den Vergleichszahlen
des 1. Quartals 2021 nicht enthalten war.
Vor diesem Hintergrund blieb auch das Ergebnis pro Aktie
(EPS) mit 0,55 € deutlich hinter dem Vorjahr (0,68
€) zurück. Ohne Berücksichtigung des
(periodenfremden) positiven Ergebniseffekts (EPS-Effekt:
0,10 €) ging das operative EPS von 0,58 € um 5,2
% auf 0,55 € zurück und das operative EPS vor PPA
von 0,68 € um 4,4 % auf 0,65 €.
FinanzlageDer Cashflow der betrieblichen Tätigkeit stieg von
241,9 Mio. € im Vorjahr auf 256,0 Mio. € im 1.
Quartal 2022.
Die Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit
blieben hingegen mit 68,6 Mio. € deutlich hinter dem
Vorjahr (135,7 Mio. €) zurück. Ursächlich
hierfür waren insbesondere der starke
stichtagsbedingte Abbau / Rückgang der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(Phasing-Effekte in Höhe von -97,2 Mio. € aus Q4
2021), höhere Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen sowie
Vorauszahlungen an Vorleister.
Der Cashflow aus dem Investitionsbereich weist im
Berichtszeitraum Nettoauszahlungen in Höhe von 80,0
Mio. € (Vorjahr: 87,4 Mio. €) aus. Diese
resultieren im Wesentlichen aus Investitionen in
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in
Höhe von 82,3 Mio. € (Vorjahr: 63,7 Mio. €).
Der Free Cashflow ist bei United Internet definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen. Der Free Cashflow
ging infolge der gesunkenen Nettoeinzahlungen der
betrieblichen Tätigkeit (aufgrund der vorgenannten
Phasing-Effekte in Höhe von -97,2 Mio. €) sowie
der gestiegenen Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen von 72,7 Mio. €
auf -11,4 Mio. € zurück. Seit der Erstanwendung
des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 im Geschäftsjahr
2019 wird der Tilgungsanteil von Leasingverbindlichkeiten
im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich ausgewiesen.
Abzüglich der Cashflow-Position "Tilgung von
Finanzierungsleasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechten"
sank der Free Cashflow von 43,9 Mio. € auf -49,4 Mio.
€. Bei einer periodengerechten Zuordnung der
Phasing-Effekte lag der Free Cashflow nach Leasing im 1.
Quartal 2022 mit 47,8 Mio. € leicht über
Vorjahresniveau (43,9 Mio. €).
Bestimmend im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich war
im 1. Quartal 2022 die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten
in Höhe von 38,0 Mio. € (Vorjahr: 28,8 Mio.
€).
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
beliefen sich zum 31. März 2022 auf 58,0 Mio. € -
nach 72,4 Mio. € zum Vorjahresstichtag.
Entwicklung der wesentlichen Cashflow-Kennzahlenscrollen
(1) Free Cashflow ist definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung der wesentlichen Cashflow-Kennzahlenscrollen
(1) Free Cashflow ist definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen
VermögenslageDie Bilanzsumme ging leicht von 9,669 Mrd. € per
31. Dezember 2021 auf 9,656 Mrd. € zum 31. März
2022 zurück.
Entwicklung der kurzfristigen Vermögenswertescrollen
Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich
leicht von 1.594,2 Mio. € per 31. Dezember 2021 auf
1.578,2 Mio. € zum 31. März 2022. Dabei nahm der
in den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesene
Bestand an liquiden Mitteln stichtagsbedingt von 110,1 Mio.
€ auf 58,0 Mio. € ab. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen stiegen hingegen stichtagsbedingt sowie
infolge der Geschäftsausweitung leicht von 380,5 Mio.
€ auf 391,2 Mio. €. Gleiches gilt für die
kurzfristigen abgegrenzten Aufwendungen, die
stichtagsbedingt von 214,0 Mio. € auf 225,6 Mio.
€ zulegten und die im Wesentlichen den kurzfristigen
Anteil der Aufwendungen im Zusammenhang mit der
Kundengewinnung (Vertragserlangung) und der
Vertragserfüllung gemäß IFRS 15 beinhalten.
Die Positionen kurzfristige Vertragsvermögenswerte,
Vorräte, kurzfristige sonstige finanzielle
Vermögenswerte, Ertragsteueransprüche sowie
sonstige nichtfinanzielle Vermögenswerte blieben
weitgehend unverändert.
Entwicklung der langfristigen Vermögenswertescrollen
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen
unwesentlich von 8.074,9 Mio. € per 31. Dezember 2021
auf 8.077,4 Mio. € zum 31. März 2022. Dabei
stiegen die Sachanlagen infolge getätigter
Investitionen im 1. Quartal 2022 von 1.379,6 Mio. €
auf 1.418,8 Mio. €, während die immateriellen
Vermögenswerte im Wesentlichen infolge von
Abschreibungen von 2.059,4 Mio. € auf 2.023,8 Mio.
€ zurückgingen. Die Positionen Anteile an
assoziierten Unternehmen, langfristige sonstige finanzielle
Vermögenswerte, Firmenwerte, langfristige Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen, langfristige
Vertragsvermögenswerte, langfristig abgegrenzte
Aufwendungen sowie latente Steueransprüche blieben
nahezu unverändert.
Entwicklung der kurzfristigen Schuldenscrollen
Die kurzfristigen Schulden stiegen von 1.606,2 Mio.
€ per 31. Dezember 2021 auf 1.663,8 Mio. € zum
31. März 2022. Dabei sanken die kurzfristigen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
stichtagsbedingt (auch aufgrund von erst Anfang 2022
fälligen Zahlungen aus Q4 2021) von 583,4 Mio. €
auf 442,1 Mio. €. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich infolge
von Umgliederungen aus langfristigen Verbindlichkeiten
(entsprechend der Fälligkeit der Verbindlichkeit) von
325,4 Mio. € auf 522,9 Mio. €.
Ertragsteuerschulden stiegen von 58,4 Mio. € auf 74,7
Mio. €. Die kurzfristigen sonstigen finanziellen
Verbindlichkeiten erhöhten sich leicht von 329,2 Mio.
€ auf 345,2 Mio. €. Die kurzfristigen sonstigen
nicht-finanziellen Verbindlichkeiten sanken von 135,7 Mio.
€ auf 99,7 Mio. € und beinhaltet im Wesentlichen
Verbindlichkeiten gegenüber den Finanzbehörden
zum jeweiligen Bilanzstichtag. Die Positionen kurzfristige
Vertragsverbindlichkeiten, die vor allem Einzahlungen aus
Kundenverträgen beinhaltet, für die die Leistung
noch nicht vollständig erbracht worden ist, sowie
kurzfristige sonstige Rückstellungen blieben nahezu
unverändert.
Entwicklung der langfristigen Schuldenscrollen
Die langfristigen Schulden gingen von 3.139,7 Mio.
€ per 31. Dezember 2021 auf 2.937,2 Mio. € zum
31. März 2022 zurück. Ursächlich
hierfür waren insbesondere die langfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die sich
durch Umgliederungen in kurzfristige Verbindlichkeiten
deutlich von 1.497,4 Mio. € auf 1.297,6 Mio. €
reduzierten. Die Positionen latente Steuerschulden,
langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen, langfristige Vertragsverbindlichkeiten, die vor
allem Einzahlungen aus Kundenverträgen beinhaltet,
für die die Leistung noch nicht vollständig
erbracht worden ist, sowie langfristige sonstige
Rückstellungen und sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten blieben hingegen weitgehend
unverändert.
Entwicklung des Eigenkapitalsscrollen
Das Eigenkapital im Konzern stieg infolge des weiteren
Anstiegs des kumulierten Konzernergebnisses von 4.923,2
Mio. € per 31. Dezember 2021 auf 5.054,6 Mio. €
zum 31. März 2022. Das kumulierte Konzernergebnis, das
im 1. Quartal 2022 von 2.562,6 Mio. € auf 2.664,7 Mio.
€ zulegte, enthält die in der Vergangenheit
erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht
ausgeschüttet wurden. Die Eigenkapitalquote im Konzern
stieg von 50,9 % auf 52,3 %.
Die Netto-Bankverbindlichkeiten (d. h. der Saldo aus
Bankverbindlichkeiten und liquiden Mitteln) erhöhten
sich von 1.712,6 Mio. € per 31. Dezember 2021 auf
1.762,5 Mio. € zum 31. März 2022.
Mehrperiodenübersicht: Entwicklung wesentlicher Bilanzpositionenscrollen
(1) Rückgang durch Umwidmung Tele Columbus
(2020); Anstieg durch Beteiligung an Kublai (2021)
Gesamtaussage des Vorstands zur wirtschaftlichen LageUnited Internet ist gut ins Geschäftsjahr 2022
gestartet. Auch im 1. Quartal 2022 hat die Gesellschaft in
neue Kundenverträge sowie in den Ausbau bestehender
Kundenbeziehungen und damit in nachhaltiges Wachstum
investiert. Insgesamt konnte die Zahl der kostenpflichtigen
Kundenverträge um weitere 170.000 Verträge auf
26,85 Mio. Verträge gesteigert werden.
Dabei kamen im Segment "Consumer Access" 60.000
Verträge hinzu. Das Segment "Consumer Applications"
legte um 20.000 Pay-Accounts zu und aus dem Segment
"Business Applications" resultieren weitere 90.000
Verträge.
Mit diesem starken Kundenwachstum, einem Umsatzwachstum
um 3,7 % auf rund 1,444 Mrd. € sowie einem Anstieg des
operativen EBITDA - trotz hoher Investitionen in
Zukunftsthemen - um 5,5 % auf rund 329 Mio. € hat sich
United Internet im 1. Quartal 2022 gut entwickelt.
Die Unternehmensentwicklung zeigt erneut die Vorteile
des Geschäftsmodells von United Internet, das
überwiegend auf elektronischen Abonnements basiert -
mit festen monatlichen Beträgen sowie vertraglich
festgelegten Laufzeiten. Dies sichert stabile und planbare
Umsätze und Cashflows, bietet Schutz gegen
konjunkturelle Einflüsse und eröffnet finanzielle
Spielräume, um Chancen in bestehenden und neuen
Geschäftsfeldern und Märkten zu nutzen. Organisch
oder durch Beteiligungen und Übernahmen.
Mit den im 1. Quartal 2022 erreichten Umsatz- und
Ergebniszahlen sowie den getätigten Investitionen in
die nachhaltige Unternehmensentwicklung sieht der Vorstand
die Gesellschaft auch für die weitere
Unternehmensentwicklung gut aufgestellt.
NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag 31. März 2022 sind bei
United Internet keine Ereignisse von besonderer Bedeutung
eingetreten, die größere Auswirkungen auf die
Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens
bzw. des Konzerns mit Auswirkungen auf Rechnungslegung und
Berichterstattung haben.
Vertrag mit GfTD zum Bau von AntennenstandortenDie 1&1 Mobilfunk GmbH, eine Tochtergesellschaft der
1&1 AG, und die GfTD GmbH haben am 4. April 2022 einen
Vertrag über den Bau von Antennenstandorten für
den effizienten Rollout des 5G Mobilfunknetzes von 1&1
unterzeichnet. Der erste Auftrag beläuft sich auf 500
neue Standorte.
GfTD zählt zu den führenden deutschen
Dienstleistern für Funkturminfrastruktur und wird als
Generalunternehmer deutschlandweit neue Antennenstandorte
für das 1&1-Mobilfunknetz aufbauen.
Beide Unternehmen arbeiten bereits seit Anfang 2020
erfolgreich im Rahmen des "Weiße-Flecken-Programms"
der Bundesregierung zur Schließung von
Versorgungslücken im ländlichen Raum zusammen.
Hier hat GfTD im Auftrag von 1&1 hunderte neue
Mobilfunkstandorte errichtet, die auch von der Deutschen
Telekom, Vodafone und Telefonica mitgenutzt werden
können.
Vertrag mit ATC über die Anmietung von AntennenstandortenDie 1&1 Mobilfunk GmbH und die ATC Germany Holdings
GmbH, eine deutsche Tochtergesellschaft der American Towers
Corporation (ATC), haben am 21. April 2022 einen
Rahmenvertrag zur Anmietung von Antennenstandorten
unterzeichnet.
ATC ist als unabhängiger Eigentümer von
Kommunikationsstandorten einer der weltweit führenden
Anbieter für Funkturminfrastruktur, mit rund 15.000
Antennenstandorten in Deutschland. Im Zuge der Vereinbarung
wird ATC 1&1 seine Antennenmasten für die
Installation der 1&1 Hochleistungsantennen zur
Verfügung stellen.
Beide Unternehmen werden eng zusammenarbeiten, um die
Verfügbarkeit von Co-Location-Standorten zu ermitteln,
die in naher Zukunft schrittweise in Betrieb genommen
werden können. Die Laufzeit der einzelnen
Standortmietverträge beträgt 20 Jahre und kann
seitens 1&1 mehrfach verlängert werden.
Risiko- und ChancenberichtDie Risiken- und Chancenpolitik der United Internet AG
orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens zu
erhalten und nachhaltig zu steigern, indem Chancen
wahrgenommen und Risiken frühzeitig erkannt und
gesteuert werden. Dabei regelt das Risiko- und
Chancenmanagement den verantwortungsvollen Umgang mit
Unsicherheiten, die mit unternehmerischem Handeln stets
verbunden sind.
Gesamtaussage des Vorstands zur Risiko- und Chancensituation des KonzernsDie Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das
Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen
Risikofelder bzw. Einzelrisiken unter Berücksichtigung
der Interdependenzen.
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Bei der Beurteilung der Gesamtrisikosituation blieben
die für United Internet bestehenden Chancen
unberücksichtigt. Bestandsgefährdende Risiken
für den United Internet Konzern waren im
Berichtszeitraum sowie zum Aufstellungsstichtag dieses
Lageberichts weder aus Einzelrisikopositionen noch aus der
Gesamtrisikosituation erkennbar.
Durch den kontinuierlichen Ausbau des Risikomanagements
begegnet United Internet Risiken und begrenzt sie, soweit
wirtschaftlich sinnvoll, mit der Umsetzung konkreter
Maßnahmen auf ein Minimum.
PrognoseberichtPrognose für das Geschäftsjahr 2022Nach Abschluss des 1. Quartals bestätigt United
Internet ihre Prognose 2022. Für das Gesamtjahr wird
unverändert ein Anstieg des Konzernumsatzes auf ca.
5,85 Mrd. € (Vorjahr: 5,646 Mrd. €) erwartet. Das
EBITDA 2022 soll trotz zusätzlicher Investitionen auf
dem Niveau von 2021 (1,259 Mrd. €) liegen. In der
EBITDA-Prognose enthalten sind Aufwendungen für den
1&1 Netzaufbau von ca. 70 Mio. € (Vorjahr: 38 Mio.
€) sowie ca. 30 Mio. € für zusätzliche
Marketingaktivitäten bei IONOS zur Erhöhung der
Markenbekanntheit in den wichtigsten europäischen
Märkten. United Internet plant in 2022 deutlich
höhere Investitionen (CapEx), insbesondere für
den Aufbau des 1&1 Mobilfunknetzes sowie für die
Erweiterung des Glasfasernetzes von 1&1 Versatel zur
Versorgung zusätzlicher Ausbaugebiete und zum
Anschluss von 5G-Antennen. Die Höhe des CapEx wird
voraussichtlich zwischen 800 Mio. € und 1 Mrd. €
betragen (Vorjahr: 290 Mio. €).
Gesamtaussage des Vorstands zur voraussichtlichen EntwicklungDer Vorstand der United Internet AG blickt
unverändert optimistisch in die Zukunft. Dank des
überwiegend auf elektronischen Abonnements beruhenden
Geschäftsmodells sieht sich United Internet weitgehend
stabil gegen konjunkturelle Einflüsse aufgestellt. Mit
den in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen
in Kundenbeziehungen, neue Geschäftsfelder und weitere
Internationalisierung sowie durch Übernahmen und
Beteiligungen wurde ein breites Fundament für die
weitere Unternehmensentwicklung geschaffen.
Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDiese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete
Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen,
Annahmen und Prognosen des Vorstands der United Internet AG
sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen
basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind
verschiedenen Risiken und Unwägbarkeiten unterworfen
und beruhen auf Erwartungen, Annahmen und Prognosen, die
sich künftig möglicherweise als nichtzutreffend
erweisen könnten. United Internet garantiert nicht,
dass sich die zukunftsgerichteten Aussagen als richtig
erweisen, übernimmt keine Verpflichtung und hat auch
nicht die Absicht, die in diesem Zwischenbericht gemachten
zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen bzw. zu
aktualisieren.
ERLÄUTERUNGEN ZUR QUARTALSMITTEILUNGInformationen zum UnternehmenDie United Internet AG ("United Internet") ist ein
Dienstleistungsunternehmen der Telekommunikations- und
Informationstechnologiebranche mit Sitz in 56410 Montabaur,
Elgendorfer Straße 57, Bundesrepublik Deutschland.
Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Montabaur unter HRB
5762 eingetragen.
Wesentliche Bilanzierungs-, Bewertungs- und KonsolidierungsgrundsätzeDie Quartalsmitteilung der United Internet AG zum 31.
März 2022 wurde, wie schon der Konzernabschluss zum
31. Dezember 2021, in Übereinstimmung mit den
International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie
in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind,
aufgestellt.
Die Quartalsmitteilung stellt keine
Zwischenberichterstattung im Sinne des IAS 34 dar. Die
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
dieser Quartalsmitteilung entsprechen grundsätzlich
den im Vorjahr angewandten Methoden mit Ausnahme der
pflichtmäßig neu anzuwendenden Standards und
sind im Kontext mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2021 zu lesen.
Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die zum 31.
Dezember 2021 erfolgten Umgliederungen entsprechend auch
per 31. März 2022 vorgenommen. Es ergeben sich keine
Auswirkungen auf die Ergebniskennzahlen.
Verpflichtend anzuwendende neue RechnungslegungsstandardsFür Geschäftsjahre die am oder nach dem 1.
Januar 2022 beginnen sind die folgenden Standards erstmals
verpflichtend in der EU anzuwenden:
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Aus der erstmaligen Anwendung der neuen
Rechnungslegungsstandards ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf die vorliegende Quartalsmitteilung.
Verwendung von Annahmen und SchätzungenBei der Erstellung dieser Quartalsmitteilung wurden
Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen vom
Management gemacht, die sich auf die Höhe der zum
Stichtag ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen,
Vermögenswerte und Schulden sowie den Ausweis von
Eventualschulden auswirken. Durch die mit diesen Annahmen
und Schätzungen verbundene Unsicherheit könnten
Ergebnisse entstehen, die in der Zukunft zu erheblichen
Anpassungen des Buchwerts der betroffenen
Vermögenswerte oder Schulden führen.
Verwendung von betriebswirtschaftlich relevanten finanziellen KennzahlenFür eine klare und transparente Darstellung der
Geschäftsentwicklung von United Internet werden in den
Jahres- und Zwischenabschlüssen der Gesellschaft -
neben den nach International Financial Reporting Standards
(IFRS) geforderten Angaben - weitere finanzielle Kennzahlen
wie z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, EBIT, EBIT-Marge oder Free
Cashflow angegeben. Informationen zur Verwendung,
Definition und Berechnung dieser Kennzahlen stehen im
Geschäftsbericht 2021 der Gesellschaft auf Seite 57
zur Verfügung.
Die von United Internet verwendeten Kennzahlen werden,
soweit es für eine klare und transparente Darstellung
notwendig ist, um Sonderfaktoren / Sondereffekte bereinigt
und unter der Bezeichnung "operative Kennzahlen" (also z.
B. operatives EBITDA, operatives EBIT oder operatives EPS)
ausgewiesen. Die Sondereffekte betreffen in der Regel nur
solche Effekte, die aufgrund ihrer Art, ihrer
Häufigkeit und / oder ihres Umfangs geeignet sind, die
Aussagekraft der finanziellen Kennzahlen für die
Finanz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft zu
beeinträchtigen. Alle Sondereffekte werden zum Zwecke
der Überleitung von den unbereinigten finanziellen
Kennzahlen zu den operativen Kennzahlen im jeweiligen
Abschnitt des Abschlusses aufgezeigt und erläutert.
SonstigesIn diese Quartalsmitteilung sind alle wesentlichen
Tochterunternehmen und assoziierte Unternehmen einbezogen.
Der Konsolidierungskreis blieb im Vergleich zum
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 im Wesentlichen
unverändert.
Diese Quartalsmitteilung ist keiner Prüfung
entsprechend § 317 HGB oder einer prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen
worden.
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSKONZERN-BILANZ zum 31. März 2022 in T€scrollen
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KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG vom 1. Januar bis zum 31. März 2022 in T€scrollen
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG vom 1. Januar bis zum 31. März 2022 in T€scrollen
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KONZERN-EIGENKAPITAL VERÄNDERUNGSRECHNUNG im Geschäftsjahr 2022 und 2021 in T€scrollen
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SEGMENT-BERICHTERSTATTUNG Vom 1. Januar bis zum 31. März 2022scrollen
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Vom 1. Januar bis zum 31. März 2021scrollen
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FINANZKALENDERscrollen
IMPRESSUMHerausgeber und Copyright © 2022
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Elgendorfer Straße 57
56410 Montabaur
Deutschland
www.united-internet.de
Kontakt
Investor Relations
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Telefax: +49(0) 2602 96-1013
E-Mail: investor-relations@united-internet.de
Mai 2022
Registergericht: Montabaur HRB 5762
Hinweise:Aus rechentechnischen Gründen können in
Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich
mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten,
Prozentangaben usw.) auftreten.
Diese Quartalsmitteilung liegt in deutscher und
englischer Sprache vor. Beide Fassungen stehen auch im
Internet unter www.united-internet.de zum Download bereit.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der
Quartalsmitteilung bei geschlechtsspezifischen
Bezeichnungen die männliche Form gewählt. United
Internet weist darauf hin, dass die Verwendung der
männlichen Form explizit als
geschlechtsunabhängig zu verstehen ist.
Inhouse produziert mit FiresysHaftungsausschlussDiese Quartalsmitteilung enthält zukunftsbezogene
Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des
Vorstands der United Internet AG hinsichtlich
zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese
zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf unseren derzeit
gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Zukunftsbezogene Aussagen entsprechen nur dem
Sachstand zu dem Zeitpunkt, zu dem sie getroffen werden.
Diese Aussagen sind abhängig von Risiken und
Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren, auf die United
Internet vielfach keinen Einfluss hat und die zu
erheblichen Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse
von diesen Aussagen führen können. Diese Risiken
und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren werden im
Rahmen unserer Risikoberichterstattung in den
Geschäftsberichten der United Internet AG
ausführlich beschrieben. Die United Internet AG hat
nicht die Absicht, solche vorausschauenden Aussagen zu
aktualisieren.
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