United Internet AGMontabaurUnited Internet AG - Quartalsmitteilung Q3 2022AUSGEWÄHLTE KENNZAHLENscrollen
(1) 2022 ohne nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekt aus Derivaten (EBITDA-, EBIT- und
EBT-Effekt: +12,2 Mio. €; EPS-Effekt: +0,05 €);
2021 ohne periodenfremden positiven Ergebniseffekt
(EBITDA-, EBIT- und EBT-Effekt: +39,4 Mio. €;
EPS-Effekt: +0,11 €) und ohne nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekt aus Derivaten (EBITDA-, EBIT- und
EBT-Effekt: +3,0 Mio. €; EPS-Effekt: +0,01 €)
VORWORT DES VORSTANDSVORSITZENDENSehr geehrte Aktionärinnen und
Aktionäre,
|
| in Mio. | 30.09.2022 | 31.12.2021 | Veränderung |
| Consumer Access, Verträge gesamt | 15,65 | 15,43 | +0,22 |
| davon Mobile Internet | 11,52 | 11,19 | +0,33 |
| davon Breitband-Anschlüsse | 4,13 | 4,24 | -0,11 |
| in Mio. | 30.09.2022 | 30.06.2022 | Veränderung |
| Consumer Access, Verträge gesamt | 15,65 | 15,55 | +0,10 |
| davon Mobile Internet | 11,52 | 11,38 | +0,14 |
| davon Breitband-Anschlüsse | 4,13 | 4,17 | -0,04 |
Der Umsatz im Segment "Consumer Access" stieg in den
ersten 9 Monaten 2022 von 2.880,5 Mio. € im Vorjahr um
1,8 % auf 2.933,6 Mio. €.
Ausschlaggebend für den auf den ersten Blick nur
moderaten Anstieg des Gesamtumsatzes sind unterjährig
schwankende (margenschwache) Hardware-Umsätze, die im
Berichtszeitraum nur leicht von 544,7 Mio. € um 0,4 %
bzw. 2,2 Mio. € auf 546,9 Mio. € anstiegen. Die
Hardware-Umsätze (insbesondere Smartphones)
unterliegen saisonalen Effekten und sind außerdem
stark von der Attraktivität neuer Geräte und den
Modellzyklen der Hardware-Hersteller abhängig. Von
daher kann sich dieser Effekt in den kommenden Quartalen
wieder umkehren. Sollte dies nicht der Fall sein,
hätte dies jedoch keine Auswirkungen auf die
EBITDA-Entwicklung des Segments, da sich die margenstarken
Service-Umsätze, die das Kerngeschäft des
Segments darstellen, zugleich von 2.335,8 Mio. € um
2,2 % auf 2.386,7 Mio. € verbesserten.
Die Ergebniskennzahlen des Segments waren im Vorjahr
durch einen (periodenfremden) positiven Ergebniseffekt in
Höhe von 39,4 Mio. € geprägt, der dem 2.
Halbjahr 2020 zuzuordnen war. Ohne Berücksichtigung
dieses (periodenfremden) positiven Ergebniseffekts im
Vorjahr haben sich die Ergebniskennzahlen des Segments wie
folgt entwickelt: Das operative Segment-EBITDA verbesserte
sich von 513,9 Mio. € im Vorjahreszeitraum um 7,4 %
auf 552,0 Mio. € und das operative Segment-EBIT von
393,1 Mio. € um 9,8 % auf 431,5 Mio. €.
In den vorgenannten operativen EBITDA- und EBIT-Werten
sind - neben höheren Stromkosten (-0,7 Mio. €) -
zudem Aufwendungen für den Bau des 1&1
Mobilfunknetzes von -26,1 Mio. € (Vorjahr: -24,5 Mio.
€) enthalten.
Die operative EBITDA-Marge sowie die operative
EBIT-Marge stiegen von 17,8 % auf 18,8 % bzw. von 13,6 %
auf 14,7 %.
(1) Hauptsächlich Hardware-Umsätze
(2) Exklusive eines periodenfremden positiven
Ergebniseffekts, der dem 2. Halbjahr 2020 zuzuordnen ist
(EBITDA- und EBIT-Effekt: +39,4 Mio. €)
| in Mio. € | Q4 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | Q3 2022 | Q3 2021 | Veränderung |
| Umsatz | 1002,5 | 969,4 | 971,3 | 992,9 | 964,3 | +3,0% |
| davon Service-Umsatz | 787,6 | 789,1 | 792,8 | 804,8 | 794,1 | +1,3% |
| davon Sonstiger Umsatz (1) | 214,9 | 180,3 | 178,5 | 188,1 | 170,2 | +10,5% |
| EBITDA | 160,7 | 187,9 | 182,2 | 181,9 | 176,9 | +2,8% |
| EBIT | 117,4 | 147,5 | 142,0 | 142,0 | 134,9 | +5,3% |
(1) Hauptsächlich Hardware-Umsätze
| in Mio. € | 9M 2018
(IFRS 15) |
9M 2019
(IFRS 16) |
9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2022 |
| Umsatz | 2.683,4 | 2.709,2 | 2.792,8 | 2.880,5 | 2.933,6 |
| davon Service-Umsatz | 2.136,4 | 2.200,3 | 2.257,7 | 2.335,8 | 2.386,7 |
| davon Sonstiger Umsatz (1) | 547,0 | 508,9 | 535,1 | 544,7 | 546,9 |
| EBITDA | 521,8 | 508,6 | 477,8 (2) | 513,9 (3) | 552,0 |
| EBITDA-Marge | 19,4% | 18,8% | 17,1 % | 17,8% | 18,8% |
| EBIT | 401,1 | 396,6 | 364,9 (2) | 393,1 (3) | 431,5 |
| EBIT-Marge | 14,9% | 14,6% | 13,1 % | 13,6% | 14,7% |
(1) Hauptsächlich Hardware-Umsätze
(2) Inklusive des periodenfremden positiven
Ergebniseffekts in 2021, der dem 3. Quartal 2020 zuzuordnen
ist (EBITDA- und EBIT-Effekt: +19,2 Mio. €)
(3) Exklusive eines periodenfremden positiven
Ergebniseffekts, der dem 2. Halbjahr 2020 zuzuordnen ist
(EBITDA- und EBIT-Effekt: +39,4 Mio. €)
Neben dem guten operativen Geschäftsverlauf hat die
Konzerntochter 1&1 in den ersten 9 Monaten 2022 weitere
wichtige Verträge zum effizienten Rollout ihres
Mobilfunknetzes abgeschlossen. Zu diesen Verträgen
zählt der am 4. April 2022 zwischen 1&1 und der
GfTD GmbH geschlossene Vertrag über den Bau von
Antennenstandorten. Der erste Auftrag beläuft sich auf
500 neue Standorte. GfTD zählt zu den führenden
deutschen Dienstleistern für Funkturminfrastruktur und
wird als Generalunternehmer deutschlandweit neue
Antennenstandorte für das 1&1 Mobilfunknetz
aufbauen. Erwähnenswert ist auch der am 21. April 2022
geschlossene Rahmenvertrag zwischen 1&1 und der ATC
Germany Holdings GmbH, einer deutschen Tochtergesellschaft
der American Tower Corporation (ATC), zur Anmietung
vorhandener Antennenstandorte. ATC ist als
unabhängiger Eigentümer von
Kommunikationsstandorten einer der weltweit führenden
Anbieter für Funkturm-Infrastruktur, mit rund 15.000
Antennenstandorten in Deutschland. Im Zuge der Vereinbarung
wird ATC 1&1 seine Antennenmasten für die
Installation der 1&1 Hochleistungsantennen zur
Verfügung stellen. Beide Unternehmen werden eng
zusammenarbeiten, um die Verfügbarkeit von
Co-Location-Standorten zu ermitteln, die in naher Zukunft
schrittweise in Betrieb genommen werden können. Die
Laufzeit der einzelnen Standortmietverträge
beträgt 20 Jahre und kann seitens 1&1 mehrfach
verlängert werden.
Die Verträge mit GfTD und ATC ergänzen die
bereits in 2021 geschlossenen Partnerverträge zum Bau
des 1&1 Mobilfunknetzes. Dazu zählen die am 21.
Mai 2021 zwischen 1&1 und Telefónica
geschlossene National Roaming Vereinbarung, die
während der Aufbauphase des eigenen Netzes eine
flächendeckende Mobilfunkversorgung für die
1&1 Kunden durch die Mitnutzung des
Telefónica-Netzes sicherstellt, sowie die am 4.
August 2021 bekannt gegebene Partnerschaft zwischen 1&1
und Rakuten für den Aufbau des europaweit ersten
vollständig virtualisierten Mobilfunknetzes auf Basis
der innovativen OpenRAN-Technologie. Hinzu kommt der am 9.
Dezember 2021 geschlossene Intercompany-Vertrag zwischen
1&1 und 1&1 Versatel, die insbesondere das
Zugangsnetz (primär Glasfaserleitungen) sowie
Rechenzentren für den Betrieb des 1&1
Mobilfunknetzes mietweise zur Verfügung stellen wird,
sowie der mit gleichem Datum geschlossene Vertrag zwischen
1&1 und Vantage Towers, einem der führenden
europäischen Unternehmen für
Funkturm-Infrastruktur, die bis zu 5.000 bereits vorhandene
Masten für die Anbringung der 1&1
Hochleistungsantennen zur Verfügung stellt.
Mit der erfolgreichen Teilnahme an der
5G-Frequenzauktion hat 1&1 verbindliche Ausbauauflagen
der Bundesnetzagentur übernommen. Das erste
Zwischenziel sah 1.000 Antennenstandorte bis Ende des
Jahres 2022 vor. Nachdem sich die Verhandlungen mit den
etablierten Netzbetreibern zu National Roaming über
zwei Jahre erstreckten, war dieses Ziel erreichbar,
für einen Neueinsteiger aber recht anspruchsvoll. Nach
Abschluss der National-Roaming-Vereinbarung mit
Telefónica hat 1&1 umgehend führende
Partner für Funkturm-Infrastruktur beauftragt.
Während zwei der insgesamt drei Ausbaupartner
vertragsmäßig liefern, setzte der
umfangmäßig wichtigste Partner für die
Erreichung des ersten Zwischenziels 1&1 im September
überraschend abschließend darüber in
Kenntnis, trotz ergriffener Beschleunigungsmaßnahmen
seine vertraglich zugesicherten Verpflichtungen nicht
fristgerecht zu erfüllen (1&1 Pressemitteilung vom
16. September 2022). Voraussichtlich wird 1&1 die
ersten 1.000 Antennenstandorte aufgrund des gemeldeten
Lieferverzugs nun erst im Sommer 2023 erreichen. Auf die
langfristigen Planungen von 1&1 beim Netzaufbau hat
dies keine Auswirkungen. Die Gesellschaft ist weiter
zuversichtlich, eine Abdeckung von 50 % der deutschen
Haushalte noch vor Ende 2030 zu erreichen und geht hier
nunmehr von den Jahren 2026 / 2027 aus. Aufgrund der
Verschiebungen hat 1&1 die für 2022 insgesamt
erwarteten (EBITDA-wirksamen) Aufwendungen für den Bau
des 1&1 Mobilfunknetzes von zuvor ca. 70 Mio. €
auf ca. 60 Mio. € reduziert und gleichzeitig ihren
Capex-Bedarf für 2022 von zuvor ca. 400 Mio. €
auf ca. 250 Mio. € angepasst.
Der Umsatz im Segment "Business Access" stieg in den
ersten 9 Monaten 2022 - trotz 4,8 Mio. € negativer
Regulierungseffekte - von 382,7 Mio. € um 4,2 % auf
398,7 Mio. €
Das Segment-EBITDA blieb mit 113,5 Mio. € um 4,5 %
hinter dem Vorjahrswert von 118,8 Mio. € zurück.
Die EBITDA-Marge reduzierte sich entsprechend von 31,0 %
auf 28,5 %. Ursächlich dafür waren neben
höheren Stromkosten (-1,3 Mio. €) sowie Kosten
für die notwendige (die deutsche Telekom stellt
SDH-basierte Vorleistungen ein) und gleichzeitig
wirtschaftlich sinnvolle SDH-Migration (-1,6 Mio. €)
vor allem die Anlaufkosten beim Bau der Infrastruktur
für das 1&1 Mobilfunknetz (-7,3 Mio. €).
Im Rahmen eines "Intercompany-Vertrags" errichtet
1&1 Versatel insbesondere Rechenzentren und
Glasfaseranbindungen für 1&1 und
überlässt 1&1 diese mietweise. Im Zuge des
Geschäftsaufbaus sowie zur Vermeidung zukünftiger
potenzieller Lieferengpässe hat sich 1&1 Versatel
(wie bereits im Rahmen der Halbjahreszahlen 2022
kommuniziert) dazu entschieden, stärker als
ursprünglich geplant gegenüber 1&1 in
Vorleistung zu gehen und damit einige Investitionen, die
erst für das Folgejahr geplant waren, bereits ins
Geschäftsjahr 2022 vorzuziehen. Zu diesen
Ergebnisbelastungen kommen aktuell unerwartete
Verzögerungen bei der Bereitstellung von
Antennen-Standorten infolge von Lieferengpässen bei
einem Ausbaupartner von 1&1 (1&1 Pressemitteilung
vom 16. September 2022) hinzu, die sich ebenfalls negativ
auf das Ergebnis von 1&1 Versatel auswirken (da bereits
entstandene Anlaufkosten noch nicht abgerechnet werden
können). Vor diesem Hintergrund erwartet United
Internet für 2022 zwar unverändert ein sichtbares
Umsatzwachstum in diesem Segment, rechnet aber inzwischen
mit einem EBITDA leicht unter Vorjahresniveau.
Infolge gestiegener Abschreibungen der Netzinfrastruktur
ging das Segment-EBIT von -17,5 Mio. € im Vorjahr auf
-31,3 Mio. € in den ersten 9 Monaten 2022 zurück.
| in Mio. € | Q4 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | Q3 2022 | Q3 2021 | Veränderung |
| Umsatz | 131,7 | 128,4 | 133,4 | 136,9 | 124,3 | +10,1 % |
| EBITDA | 41,7 | 36,6 | 39,1 | 37,8 | 39,7 | -4,8% |
| EBIT | -5,3 | -11,0 | -8,6 | -11,7 | -6,1 |
| in Mio. € | 9M 2018
(IFRS 15) |
9M 2019
(IFRS 16) |
9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2022 |
| Umsatz | 334,6 | 352,5 | 366,6 | 382,7 | 398,7 |
| EBITDA | 43,6 | 105,0 | 114,3 | 118,8 | 113,5 |
| EBITDA-Marge | 13,0% | 29,8% | 31,2% | 31,0% | 28,5% |
| EBIT | -52,5 | -43,0 | -34,6 | -17,5 | -31,3 |
| EBIT-Marge | - | - | - | - | - |
Die Anzahl der Pay-Accounts (kostenpflichtige
Verträge) im Segment "Consumer Applications" stieg in
den ersten 9 Monaten 2022 um 50.000 auf 2,52 Mio.
Verträge. Werbefinanzierte Free-Accounts blieben mit
40,03 Mio. hingegen saisonal bedingt um 290.000
gegenüber dem 31. Dezember 2021 zurück, lagen
damit gleichzeitig aber um 740.000 Accounts über dem
vergleichbaren Vorjahresstichtag 30. September 2021. Durch
den temporären Rückgang der Free-Accounts gingen
im Berichtszeitraum die Consumer-Applications-Accounts auch
insgesamt um 240.000 auf 42,55 Mio. zurück.
| in Mio. | 30.09.2022 | 31.12.2021 | Veränderung |
| Consumer Applications, Accounts gesamt | 42,55 | 42,79 | -0,24 |
| davon mit Premium-Mail-Subscription | 1,77 | 1,72 | +0,05 |
| davon mit Value-Added-Subscription | 0,75 | 0,75 | 0,00 |
| davon Free-Accounts | 40,03 | 40,32 | -0,29 |
| in Mio. | 30.09.2022 | 30.06.2022 | Veränderung |
| Consumer Applications, Accounts gesamt | 42,55 | 42,34 | +0,21 |
| davon mit Premium-Mail-Subscription | 1,77 | 1,76 | +0,01 |
| davon mit Value-Added-Subscription | 0,75 | 0,75 | 0,00 |
| davon Free-Accounts | 40,03 | 39,83 | +0,20 |
Der Online-Werbemarkt 2022 ist seit Anfang des 2.
Quartals 2022 von einer spürbaren Zurückhaltung
der Werbetreibenden infolge des Ukraine-Krieges und der
hohen Inflation geprägt. Trotz dieses schwierigen
wirtschaftlichen Branchenumfelds konnte der Segment-Umsatz
im Vergleich zu den bereits guten Vorjahreszahlen von 200,1
Mio. € um 3,9 % auf 208,0 Mio. € gesteigert
werden.
Auch die Ergebniskennzahlen des Segments konnten im
Berichtszeitraum weiter zulegen. Bereinigt um
nicht-cashwirksame positive Bewertungseffekte aus Derivaten
in Höhe von 3,0 Mio. € im Vorjahr bzw. 12,2 Mio.
€ in den ersten 9 Monaten 2022 stiegen das operative
Segment-EBITDA von 80,5 Mio. € um 3,9% auf 83,6 Mio.
€ und das operative Segment-EBIT von 63,6 Mio. €
um 3,8% auf 66,0 Mio. €. In den Ergebniskennzahlen
enthalten sind gestiegene Stromkosten in Höhe von -2,4
Mio. €.
Die EBITDA-Marge lag konstant bei 40,2 % wie im Vorjahr
und die EBIT-Marge ging geringfügig von 31,8 % auf
31,7 % zurück.
(1) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+12,2 Mio. €)
(2) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+3,0 Mio. €)
| in Mio. € | Q4 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | Q3 2022 | Q3 2021 | Veränderung |
| Umsatz | 79,0 | 70,2 | 69,9 | 67,9 | 65,9 | +3,0% |
| EBITDA | 37,1 (1) | 26,7 (1) | 29,7 (1) | 27,2 (1) | 25,3 (1) | +7,5% |
| EBIT | 31,4 (1) | 20,8 (1) | 23,8 (1) | 21,4 (1) | 19,6 (1) | +9,2% |
| in Mio. € | 9M 2018
(IFRS 15) |
9M 2019
(IFRS 16) |
9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2022 |
| Umsatz (1) | 203,9 | 178,2 (184,5) | 180,9 | 200,1 | 208,0 |
| EBITDA | 79,9 | 70,6 | 69,5 | 80,5 (2) | 83,6 (3) |
| EBITDA-Marge | 39,2% | 39,6% | 38,4% | 40,2% | 40,2% |
| EBIT | 70,8 | 58,2 | 54,4 | 63,6 (2) | 66,0 (3) |
| EBIT-Marge | 34,7% | 32,7% | 30,1 % | 31,8% | 31,7% |
(1) Umsätze in 2019 nach Umstellung der
Fremdvermarktungsumsätze von Brutto- auf Nettoausweis
in 2020; in Klammern der gebuchte Wert in 2019 auf Basis
Bruttoausweis; 2018 unverändert brutto ausgewiesen
(2) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+3,0 Mio. €)
(3) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+12,2 Mio. €)
Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge für
Business-Applikationen legte in den ersten 9 Monaten 2022
um 160.000 Verträge zu. Der Zuwachs resultiert aus
jeweils 80.000 Verträgen im Inland und Ausland. Damit
stieg der Bestand auf insgesamt 8,94 Mio. Verträge an.
| in Mio. | 30.09.2022 | 31.12.2021 | Veränderung |
| Business Applications, Verträge gesamt | 8,94 | 8,78 | +0,16 |
| davon -Inland" | 4,34 | 4,26 | +0,08 |
| davon -Ausland" | 4,60 | 4,52 | +0,08 |
| in Mio. | 30.09.2022 | 30.06.2022 | Veränderung |
| Business Applications, Verträge gesamt | 8,94 | 8,91 | +0,03 |
| davon -Inland" | 4,34 | 4,32 | +0,02 |
| davon -Ausland" | 4,60 | 4,59 | +0,01 |
Der Umsatz im Segment "Business Applications" stieg in
den ersten 9 Monaten 2022 deutlich von 774,9 Mio. € im
Vorjahr um 18,7% auf 919,7 Mio. €. Zu diesem
Umsatzanstieg trug das Aftermarket-Geschäft von Sedo
(Domain-Handelsplattform und Domain-Parking) mit 11,0
Prozentpunkten bei.
Das Segment-EBITDA verbesserte sich von 242,2 Mio.
€ um 3,1% auf 249,8 Mio. €. Darin enthalten waren
- neben gestiegenen Stromkosten (-11,9 Mio. € im
Vorjahresvergleich) - auch die Kosten für die
angekündigten zusätzlichen
Marketingaktivitäten bei IONOS zur Erhöhung der
Markenbekanntheit in den wichtigsten europäischen
Märkten, die sich in den ersten 9 Monaten 2022 mit
-12,6 Mio. € auswirkten.
Das ebenfalls durch diese Kosten beeinträchtigte
Segment-EBIT stieg von 168,1 Mio. € um 3,2 % auf 173,5
Mio. €.
Durch das im Vergleich zu den Ergebniskennzahlen
deutlich stärkere Umsatzwachstum gingen die
EBITDA-Marge sowie die EBIT-Marge von 31,3 % auf 27,2 %
bzw. von 21,7 % auf 18,9 % zurück.
| in Mio. € | Q4 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | Q3 2022 | Q3 2021 | Veränderung |
| Umsatz | 287,9 | 300,1 | 307,9 | 311,7 | 260,5 | +19,7% |
| EBITDA | 73,1 | 83,1 | 81,4 | 85,3 | 78,9 | +8,1 % |
| EBIT | 46,2 | 57,8 | 55,4 | 60,3 | 53,9 | +11,9% |
| in Mio. € | 9M 2018
(IFRS 15) |
9M 2019
(IFRS 16) |
9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2022 |
| Umsatz | 634,7 | 665,7 | 707,3 | 774,9 | 919,7 |
| EBITDA | 233,9 | 236,8 | 254,6 | 242,2 | 249,8 |
| EBITDA-Marge | 36,9% | 35,6% | 36,0% | 31,3% | 27,2% |
| EBIT | 168,4 | 156,8 | 179,0 | 168,1 | 173,5 |
| EBIT-Marge | 26,5% | 23,6% | 25,3% | 21,7% | 18,9% |
In den ersten 9 Monaten 2022 ergaben sich keine
wesentlichen Akquisitions- und Desinvestitionseffekte auf
Umsatz und EBITDA von Konzern und Segmenten. Ebenso ergaben
sich nur geringfügige positive Währungseffekte
auf Konzern- und Segmentebene (Segment "Business
Applications") in Höhe von 23,8 Mio. € beim
Umsatz und 5,7 Mio. € beim EBITDA. Gleiches gilt
für die Vermögenslage im Konzern, für die
sich keine wesentlichen Effekte aus
Währungsschwankungen ergaben.
Die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge im
United Internet Konzern konnte in den ersten 9 Monaten 2022
um insgesamt 430.000 Verträge auf 27,11 Mio.
gesteigert werden. Werbefinanzierte Free-Accounts blieben
mit 40,03 Mio. hingegen saisonal bedingt um 290.000
gegenüber dem 31. Dezember 2021 zurück, lagen
damit gleichzeitig aber um 740.000 Accounts über dem
vergleichbaren Vorjahresstichtag 30. September 2021.
Der Umsatz auf Konzernebene stieg in den ersten 9
Monaten 2022 von 4.167,9 Mio. € im Vorjahr um 5,2% auf
4.384,3 Mio. €. Die Umsätze im Ausland
verbesserten sich (auch aufgrund positiver
Währungseffekte in Höhe von 23,8 Mio. €) von
371,0 Mio. € um 23,3% auf 457,6 Mio. €.
Die Umsatzkosten stiegen von 2.695,3 Mio. € im
Vorjahr auf 2.857,9 Mio. €. Die Umsatzkostenquote
stieg dadurch von 64,7% (vom Umsatz) im Vorjahr auf 65,2 %
(vom Umsatz) in den ersten 9 Monaten 2022. Die Bruttomarge
sank entsprechend von 35,3% auf 34,8%. Das Bruttoergebnis
stieg damit unterproportional zum Umsatzwachstum (5,2 %)
von 1.472,6 Mio. € um 2,8% auf 1.526,4 Mio. €.
Ursächlich für diese Verschlechterungen war ein
(periodenfremder) positiver Effekt in Höhe von +39,4
Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Die Vertriebskosten stiegen - auch infolge der
höheren Marketingaufwendungen von IONOS (-12,6 Mio.
€ in den ersten 9 Monaten 2022) -
überproportional von 608,9 Mio. € (14,6% vom
Umsatz) im Vorjahr auf 654,5 Mio. € (14,9% vom
Umsatz). Die Verwaltungskosten erhöhten sich
proportional zum Umsatz von 184,6 Mio. € (4,4 % vom
Umsatz) auf 193,0 Mio. € (4,4 % vom Umsatz).
| in Mio. € | 9M 2018
(IFRS 15) |
9M 2019
(IFRS 16) |
9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2022 |
| Umsatzkosten | 2.501,0 | 2.546,9 | 2.686,6 | 2.695,3 (1) | 2.857,9 |
| Umsatzkostenquote | 65,8% | 66,1 % | 67,4% | 64,7% | 65,2% |
| Bruttomarge | 34,2% | 33,9% | 32,6% | 35,3% | 34,8% |
| Vertriebskosten | 510,5 | 556,4 | 569,4 | 608,9 | 654,5 |
| Vertriebskostenquote | 13,4% | 14,4% | 14,3% | 14,6% | 14,9% |
| Verwaltungskosten | 163,2 | 154,7 | 151,1 | 184,6 | 193,0 |
| Verwaltungskostenquote | 4,3% | 4,0% | 3,8% | 4,4% | 4,4% |
Die Ergebniskennzahlen des Konzerns waren im Vorjahr
durch einen (periodenfremden) positiven Ergebniseffekt
(Segment "Consumer Access") in Höhe von 39,4 Mio.
€ geprägt, der dem 2. Halbjahr 2020 zuzuordnen
war.
Ohne Berücksichtigung dieses (periodenfremden)
positiven Ergebniseffekts im Vorjahr und zusätzlich
bereinigt um nicht-cashwirksame positive Bewertungseffekte
aus Derivaten (Segment "Consumer Applications') in
Höhe von 3,0 Mio. € im Vorjahr bzw. 12,2 Mio.
€ in den ersten 9 Monaten 2022 haben sich die
Ergebniskennzahlen des Konzerns wie folgt entwickelt: Das
operative EBITDA im Konzern stieg von 952,1 Mio. € im
Vorjahr um 3,3 % auf 983,3 Mio. € und das operative
EBIT im Konzern von 601,5 Mio. € um 3,4 % auf 622,0
Mio. €. In diesen Ergebniskennzahlen enthalten sind
Aufwendungen für den Bau des 1&1 Mobilfunknetzes
in Höhe von -26,1 Mio. € (Vorjahr: -24,5 Mio.
€) sowie Kosten für die angekündigten
zusätzlichen Marketingaktivitäten bei IONOS zur
Erhöhung der Markenbekanntheit in den wichtigsten
europäischen Märkten in Höhe von -12,6 Mio.
€. Außerdem -16,3 Mio. € höhere
Stromkosten gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Aufgrund des stärkeren Umsatzwachstums reduzierte
sich die operative EBITDA-Marge von 22,9 % im Vorjahr auf
22,4 % und die operative EBIT-Marge von 14,5 % auf 14,2 %.
(1) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+12,2 Mio. €)
(2) Exklusive des periodenfremden positiven
Ergebniseffekts, der dem 2. Halbjahr 2020 zuzuordnen ist
(EBITDA- und EBIT-Effekt: +39,4 Mio. €) und exklusive
eines nicht-cashwirksamen Bewertungseffekts aus Derivaten
(EBITDA- und EBIT-Effekt: +3,0 Mio. €)
| in Mio. € | Q4 2021 | Q1 2022 | Q2 2022 | Q3 2022 | Q3 2021 | Veränderung |
| Umsatz | 1.478,3 | 1.443,7 | 1.457,4 | 1.483,2 | 1.392,3 | +6,5% |
| EBITDA | 307,3 (1) | 329,2 (2) | 325,9 (3) | 328,2 (4) | 319,2 (5) | +2,8% |
| EBIT | 184,1 (1) | 209,4 (2) | 205,5 (3) | 207,1 (4) | 199,9 (5) | +3,6% |
(1) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+1,9 Mio. €)
(2) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+0,8 Mio. €)
(3) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+3,8 Mio. €)
(4) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+7,6 Mio. €)
(5) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+2,1 Mio. €)
| in Mio. € | 9M 2018
(IFRS 15) |
9M 2019
(IFRS 16) |
9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2022 |
| Umsatz | 3.800,4 | 3.855,0 | 3.984,7 | 4.167,9 | 4.384,3 |
| EBITDA | 874,6 | 922,5 (1) | 915,6 (2) | 952,1 (3) | 983,3 (4) |
| EBITDA-Marge | 23,0% | 23,9% | 23,0% | 22,9% | 22,4% |
| EBIT | 582,8 | 566,1 (1) | 560,8 (2) | 601,5 (3) | 622,0 (4) |
| EBIT-Marge | 15,3% | 14,7% | 14,1% | 14,5% | 14,2% |
(1) Exklusive eines außerordentlichen
Ertrags aus dem Verkauf der virtual minds Anteile (EBITDA-
und EBIT-Effekt: +21,5 Mio. €)
(2) Inklusive des periodenfremden positiven
Ergebniseffekts in 2021, der dem 3. Quartal 2020 zuzuordnen
ist (EBITDA- und EBIT-Effekt: +19,2 Mio. €)
(3) Exklusive des periodenfremden positiven
Ergebniseffekts, der dem 2. Halbjahr 2020 zuzuordnen ist
(EBITDA- und EBIT-Effekt: +39,4 Mio. €) und exklusive
eines nicht-cashwirksamen Bewertungseffekts aus Derivaten
(EBITDA- und EBIT-Effekt: +3,0 Mio. €)
(4) Exklusive eines nicht-cashwirksamen
Bewertungseffekts aus Derivaten (EBITDA- und EBIT-Effekt:
+12,2 Mio. €)
Durch den vorgenannten (periodenfremden) positiven
Ergebniseffekt in Höhe von 39,4 Mio. € im Vorjahr
blieb das Ergebnis vor Steuern (EBT) mit 581,3 Mio. €
deutlich hinter dem Vorjahr (620,5 Mio. €)
zurück. Auch ohne Berücksichtigung des
(periodenfremden) Ergebniseffekts und zusätzlich
bereinigt um nicht-cashwirksame positive Bewertungseffekte
aus Derivaten in Höhe von 3,0 Mio. € im Vorjahr
bzw. 12,2 Mio. € in den ersten 9 Monaten 2022 lag das
operative EBT mit 569,1 Mio. € leicht unter
Vorjahresniveau (578,1 Mio. €).
Ursächlich für diesen Rückgang des
operativen EBT waren vor allem ein im Vergleich zum Vorjahr
niedrigeres Finanzergebnis, welches unter anderem durch die
Folgebewertung von Finanzderivaten beeinflusst wurde
(EBT-Effekt: -7,1 Mio. €; Vorjahr: +4,8 Mio. € /
EPS-Effekt: -0,03 €; Vorjahr: +0,02 €), sowie -
beim Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen - das
anteilig zuzurechnende negative Ergebnis der Kublai GmbH,
welches aufgrund der erst im Laufe des Vorjahres
abgeschlossenen Übernahme der Tele Columbus AG in den
Vergleichszahlen der ersten 9 Monate 2021 nur teilweise (5
Monate statt 9 Monate in 2022) enthalten war (EBT-Effekt:
-22,5 Mio. €; Vorjahr: -10,1 € / EPS-Effekt:
-0,12 €; Vorjahr: -0,05 €).
Vor diesem Hintergrund blieb auch das Ergebnis pro Aktie
(EPS) mit 1,64 € hinter dem Vorjahr (1,80 €)
zurück. Ohne Berücksichtigung des
(periodenfremden) positiven Ergebniseffekts (EPS-Effekt:
0,11 € im Vorjahr) sowie der positiven
Bewertungseffekte aus Derivaten (EPS-Effekt: 0,01 € im
Vorjahr bzw. 0,05 € in den ersten 9 Monaten 2022) ging
das operative EPS von 1,68 € auf 1,59 €
zurück und das operative EPS vor PPA von 1,97 €
auf 1,89 €.
Aufgrund des geringeren Konzernergebnisses von 390,3
Mio. € (nach 432,1 Mio. € im Vorjahr) ging auch
der Cashflow der betrieblichen Tätigkeit von 796,7
Mio. € im Vorjahr auf 761,5 Mio. € in den ersten
9 Monaten 2022 zurück.
Die Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit
reduzierten sich (auch infolge von Phasing-Effekten in
Höhe von -97,2 Mio. € aus Q4 2021) von 535,9 Mio.
€ im Vorjahr auf 400,0 Mio. €.
Der Cashflow aus dem Investitionsbereich weist im
Berichtszeitraum Nettoauszahlungen in Höhe von 344,9
Mio. € (Vorjahr: 451,9 Mio. €) aus. Diese
resultieren im Wesentlichen aus Investitionen in
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in
Höhe von 348,6 Mio. € (Vorjahr: 203,9 Mio.
€). Der Cashflow aus dem Investitionsbereich des
Vorjahres war darüber hinaus geprägt durch
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an
assoziierten Unternehmen in Höhe von 220,1 Mio. €
(insbesondere für die Beteiligung an der Kublai GmbH)
sowie durch Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen
an verbundenen Unternehmen in Höhe von 22,6 Mio.
€ (insbesondere für den Erwerb der heutigen we22
GmbH (vormals: we22 AG)).
Der Free Cashflow ist bei United Internet definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen. Der Free Cashflow der
ersten 9 Monate 2022 ging von 335,2 Mio. € im Vorjahr
auf 54,4 Mio. € zurück. Abzüglich der
Cashflow-Position "Tilgung von
Finanzierungsleasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechten",
die seit der Erstanwendung des Rechnungslegungsstandards
IFRS 16 im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich
ausgewiesen werden, sank der Free Cashflow von 253,1 Mio.
€ auf -38,4 Mio. €. Ursächlich für
diesen Rückgang waren -ausgehend von dem bereits
geringeren Konzernergebnis (-41,8 Mio. €) - die stark
gestiegenen Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen (-144,7 Mio. €),
die angestiegenen Tilgungen von
Finanzierungsleasingverbindlichkeiten und Nutzungsrechten
(-10,7 Mio. €) sowie der starke Abbau der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(Phasing-Effekte in Höhe von -97,2 Mio. € aus Q4
2021).
Bestimmend im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich
waren in den ersten 9 Monaten 2022 die Dividendenzahlung in
Höhe von 93,4 Mio. € (Vorjahr: 93,6 Mio. €),
die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von
92,8 Mio. € (Vorjahr: 82,1 Mio. €), die Aufnahme
von Krediten in Höhe von 94,2 Mio. € (Vorjahr:
Aufnahme von Krediten in Höhe von 512,3 Mio. €)
sowie Auszahlungen an Minderheitsaktionäre für
die Aufstockung der Anteile (auf 100 %) an der InterNetX
Holding GmbH in Höhe von 15,2 Mio. € (Vorjahr:
458,4 Mio. € für die Aufstockung der Anteile an
der IONOS TopCo SE sowie der 1&1 AG) enthalten.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
beliefen sich zum 30. September 2022 auf 57,2 Mio. € -
nach 75,6 Mio. € zum Vorjahresstichtag.
| in Mio. € | 9M 2022 | 9M 2021 | Veränderung |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 761,5 | 796,7 | -35,2 |
| Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit | 400,0 | 535,9 | -135,9 |
| Cashflow aus dem Investitionsbereich | -344,9 | -451,9 | |
| Free Cashflow (1) | -38,4 (2) | 253,1 (3) | -291,5 |
| Cashflow aus dem Finanzierungsbereich | -109,8 | -143,1 | |
| Zahlungsmittel zum 30. September | 57,2 | 75,6 | -18,4 |
(1) Free Cashflow ist definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen
(2) 9M 2022 inkl. des Tilgungsanteils von
Leasingverbindlichkeiten (-92,8 Mio. €), die seit dem
Geschäftsjahr 2019 (IFRS 16) im Cashflow aus dem
Finanzierungsbereich ausgewiesen werden
(3) 9M 2021 inkl. des Tilgungsanteils von
Leasingverbindlichkeiten (-82,1 Mio. €), die seit dem
Geschäftsjahr 2019 (IFRS 16) im Cashflow aus dem
Finanzierungsbereich ausgewiesen werden
| in Mio. € | 9M 2018
(IFRS 15) |
9M 2019
(IFRS 16) |
9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2022 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 659,3 | 725,8 | 690,5 | 796,7 | 761,5 |
| Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit | 326,7 | 476,0 | 717,7 | 535,9 | 400,0 |
| Cashflow aus dem Investitionsbereich | -268,9 | -69,6 | -349,2 | -451,9 | -344,9 |
| Free Cashflow (1) | 181,7 (2) | 323,7 (3) | 284,3 | 253,1 | -38,4 |
| Cashflow aus dem Finanzierungsbereich | -235,5 | -415,6 | -441,2 | -143,1 | -109,8 |
| Zahlungsmittel zum 30. September | 61,3 | 49,5 | 43,5 | 75,6 | 57,2 |
(1) Free Cashflow ist definiert als
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit,
verringert um Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen, zuzüglich
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen; 2019, 2020, 2021 und
2022 inkl. des Tilgungsanteils von
Leasingverbindlichkeiten, die seit dem Geschäftsjahr
2019 (IFRS 16) im Cashflow aus dem Finanzierungsbereich
ausgewiesen werden
(2) 2018 ohne Berücksichtigung einer
Steuerzahlung aus 2016 (34,7 Mio. €)
(3) 2019 ohne Berücksichtigung einer
Kapitalertragsteuerzahlung (56,2 Mio. €) und
Steuerzahlungen aus 2017 und Vorjahren (27,2 Mio. €)
Die Bilanzsumme stieg von 9,669 Mrd. € per 31.
Dezember 2021 auf 10,023 Mrd. € zum 30. September
2022.
| in Mio. € | 30.09.2022 | 31.12.2021 | Veränderung |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 57,2 | 110,1 | -53,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 406,9 | 380,5 | +26,5 |
| Vertragsvermögenswerte | 628,3 | 619,7 | +8,6 |
| Vorräte | 113,6 | 96,5 | +17,1 |
| Abgegrenzte Aufwendungen | 262,1 | 214,0 | +48,1 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 125,8 | 119,0 | +6,8 |
| Ertragsteueransprüche | 42,3 | 46,4 | -4,1 |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 14,3 | 8,1 | +6,2 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 1.650,5 | 1.594,2 | +56,3 |
Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen von
1.594,2 Mio. € per 31. Dezember 2021 auf 1.650,5 Mio.
€ zum 30. September 2022. Dabei nahm der in den
kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesene Bestand an
liquiden Mitteln stichtagsbedingt von 110,1 Mio. € auf
57,2 Mio. € ab. Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen stiegen hingegen stichtagsbedingt sowie infolge
der Geschäftsausweitung von 380,5 Mio. € auf
406,9 Mio. €. Die Vorräte wurden vorsorglich zur
Vermeidung von Lieferengpässen von 96,5 Mio. €
auf 113,6 Mio. € aufgestockt. Die kurzfristigen
abgegrenzten Aufwendungen stiegen stichtagsbedingt infolge
von geleisteten Zahlungen an Vorleister von 214,0 Mio.
€ auf 262,1 Mio. € und beinhalten im Wesentlichen
den kurzfristigen Anteil der Aufwendungen im Zusammenhang
mit der Kundengewinnung (Vertragserlangung) und der
Vertragserfüllung gemäß IFRS 15. Die
Positionen kurzfristige Vertragsvermögenswerte,
kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte,
Ertragsteueransprüche sowie sonstige nicht-finanzielle
Vermögenswerte blieben weitgehend unverändert.
| in Mio. € | 30.09.2022 | 31.12.2021 | Veränderung |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 409,9 | 431,6 | -21,8 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 23,9 | 11,6 | +12,3 |
| Sachanlagen | 1.621,2 | 1.379,6 | +241,6 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.998,2 | 2.059,4 | -61,2 |
| Firmenwerte | 3.621,8 | 3.627,8 | -6,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 43,1 | 47,3 | -4,2 |
| Vertragsvermögenswerte | 208,0 | 206,0 | +2,0 |
| Abgegrenzte Aufwendungen | 416,4 | 287,7 | +128,6 |
| Latente Steueransprüche | 30,0 | 23,8 | +6,2 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 8.372,5 | 8.074,9 | +297,6 |
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen von
8.074,9 Mio. € per 31. Dezember 2021 auf 8.372,5 Mio.
€ zum 30. September 2022. Dabei gingen die Anteile an
assoziierten Unternehmen insbesondere durch die
Einbeziehung des anteiligen Ergebnisses der Kublai GmbH
(Tele Columbus) von 431,6 Mio. € auf 409,9 Mio. €
zurück. Sachanlagen stiegen infolge getätigter
Investitionen in den ersten 9 Monaten 2022 deutlich von
1.379,6 Mio. € auf 1.621,2 Mio. €, während
die immateriellen Vermögenswerte im Wesentlichen
infolge von Abschreibungen von 2.059,4 Mio. € auf
1.998,2 Mio. € zurückgingen. Die langfristig
abgegrenzten Aufwendungen erhöhten sich
stichtagsbedingt infolge von geleisteten Zahlungen an
Vorleister deutlich von 287,7 Mio. € auf 416,4 Mio.
€. Die Positionen langfristige sonstige finanzielle
Vermögenswerte, Firmenwerte, langfristige Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen, langfristige
Vertragsvermögenswerte sowie latente
Steueransprüche blieben weitgehend unverändert.
| in Mio. € | 30.09.2022 | 31.12.2021 | Veränderung |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 480,9 | 583,4 | -102,5 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 698,3 | 325,4 | +372,9 |
| Ertragsteuerschulden | 68,5 | 58,4 | +10,1 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 163,3 | 157,9 | +5,4 |
| Sonstige Rückstellungen | 12,8 | 16,2 | -3,4 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 341,8 | 329,2 | +12,6 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 88,1 | 135,7 | -47,7 |
| Summe kurzfristige Schulden | 1.853,6 | 1.606,2 | +247,3 |
Die kurzfristigen Schulden stiegen von 1.606,2 Mio.
€ per 31. Dezember 2021 auf 1.853,6 Mio. € zum
30. September 2022. Dabei gingen die kurzfristigen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
stichtagsbedingt von 583,4 Mio. € auf 480,9 Mio.
€ zurück. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich infolge
von Umgliederungen aus langfristigen Verbindlichkeiten
(entsprechend der Fälligkeit der Verbindlichkeit) von
325,4 Mio. € auf 698,3 Mio. €. Die kurzfristigen
sonstigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten sanken von
135,7 Mio. € auf 88,1 Mio. € und beinhaltet im
Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber den
Finanzbehörden zum jeweiligen Bilanzstichtag. Die
Positionen kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten, die vor
allem Einzahlungen aus Kundenverträgen beinhaltet,
für die die Leistung noch nicht vollständig
erbracht worden ist, sowie Ertragsteuerschulden,
kurzfristige sonstige Rückstellungen und kurzfristige
sonstige finanzielle Verbindlichkeiten blieben nahezu
unverändert.
| in Mio. € | 30.09.2022 | 31.12.2021 | Veränderung |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.218,6 | 1.497,4 | -278,8 |
| Latente Steuerschulden | 271,3 | 290,5 | -19,2 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2,8 | 2,5 | +0,3 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 31,5 | 32,2 | -0,6 |
| Sonstige Rückstellungen | 63,6 | 66,0 | -2,5 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.354,2 | 1.251,2 | +103,0 |
| Summe langfristige Schulden | 2.941,9 | 3.139,7 | -197,8 |
Die langfristigen Schulden gingen von 3.139,7 Mio.
€ per 31. Dezember 2021 auf 2.941,9 Mio. € zum
30. September 2022 zurück. Ursächlich
hierfür waren insbesondere die langfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die sich
durch Umgliederungen in kurzfristige Verbindlichkeiten von
1.497,4 Mio. € auf 1.218,6 Mio. € reduzierten.
Gegenläufig stiegen sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten von 1.251,2 Mio. € auf 1.354,2 Mio.
€. Die Positionen latente Steuerschulden, langfristige
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen,
langfristige Vertragsverbindlichkeiten, die vor allem
Einzahlungen aus Kundenverträgen beinhaltet, für
die die Leistung noch nicht vollständig erbracht
worden ist, sowie langfristige sonstige Rückstellungen
blieben hingegen weitgehend unverändert.
| in Mio. € | 30.09.2022 | 31.12.2021 | Veränderung |
| Grundkapital | 194,0 | 194,0 | 0,0 |
| Kapitalrücklage | 1.964,4 | 1.954,7 | +9,7 |
| Kumuliertes Konzernergebnis | 2.776,0 | 2.562,6 | +213,4 |
| Eigene Anteile | -231,5 | -231,5 | -0,0 |
| Neubewertungsrücklage | 0,6 | 0,6 | +0,0 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | -11,4 | -12,9 | +1,6 |
| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | 4.692,1 | 4.467,4 | +224,7 |
| Nicht beherrschende Anteile | 535,4 | 455,7 | +79,7 |
| Summe Eigenkapital | 5.227,5 | 4.923,2 | +304,3 |
Das Eigenkapital im Konzern stieg insbesondere infolge
des weiteren Anstiegs des kumulierten Konzernergebnisses
von 4.923,2 Mio. € per 31. Dezember 2021 auf 5.227,5
Mio. € zum 30. September 2022. Das kumulierte
Konzernergebnis, das in den ersten 9 Monaten 2022 von
2.562,6 Mio. € auf 2.776,0 Mio. € zulegte,
enthält die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse
der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen,
soweit sie nicht ausgeschüttet wurden. Die
Eigenkapitalquote im Konzern stieg von 50,9 % auf 52,2 %.
Die Netto-Bankverbindlichkeiten (d.h. der Saldo aus
Bankverbindlichkeiten und liquiden Mitteln) erhöhten
sich von 1.712,6 Mio. € per 31. Dezember 2021 auf
1.859,7 Mio. € zum 30. September 2022.
| in Mio. € | 31.12.2018
(IFRS 15) |
31.12.2019
(IFRS 16) |
31.12.2020 | 31.12.2021 | 30.09.2022 |
| Bilanzsumme | 8.173,8 | 9.128,8 | 9.230,8 | 9.669,1 | 10.023,0 |
| Liquide Mittel | 58,1 | 117,6 | 131,3 | 110,1 | 57,2 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 206,9 | 196,0 | 89,6 (1) | 431,6 (1) | 409,9 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 348,1 | 90,4 (2) | 9,9 (2) | 11,6 | 23,9 |
| Sachanlagen | 818,0 | 1.160,6 (3) | 1.271,6 | 1.379,6 | 1.621,2 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.244,6 | 2.167,4 (4) | 2.197,8 | 2.059,4 | 1.998,2 |
| Firmenwerte | 3.612,6 | 3.616,5 | 3.609,4 | 3.627,8 | 3.621,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.939,1 | 1.738,4 | 1.466,1 | 1.822,7 | 1.916,9 |
| Grundkapital | 205,0 | 205,0 | 194,0 (5) | 194,0 | 194,0 |
| Eigenkapital | 4.521,5 | 4.614,7 | 4.911,2 | 4.923,2 | 5.227,5 |
| Eigenkapitalquote | 55,3% | 50,6% | 53,2% | 50,9% | 52,2% |
(1) Rückgang durch Umwidmung Tele Columbus
(2020); Anstieg durch Beteiligung an Kublai (2021)
(2) Rückgang durch den Verkauf der Rocket
Internet Aktien (2019); Rückgang durch Verkauf der
Afilias-Anteile (2020)
(3) Anstieg durch erstmalige
IFRS-16-Bilanzierung (2019)
(4) Anstieg durch erstmalige Bilanzierung der
erworbenen 5G-Frequenzen (2019)
(5) Rückgang durch Einzug eigener Aktien
(2020)
United Internet blickt auf erfolgreiche erste 9 Monate
2022 zurück. Im Berichtszeitraum hat die Gesellschaft
in neue Kundenverträge sowie in den Ausbau bestehender
Kundenbeziehungen und damit in nachhaltiges Wachstum
investiert. Insgesamt konnte die Zahl der kostenpflichtigen
Kundenverträge um weitere 430.000 Verträge auf
27,11 Mio. Verträge gesteigert werden.
Dabei kamen im Segment "Consumer Access" 220.000
Verträge (+450.000 operatives Wachstum abzgl. -230.000
Verträge durch TKG-Effekt) hinzu. Das Segment
"Consumer Applications" legte um 50.000 Pay-Accounts zu und
aus dem Segment "Business Applications" resultieren weitere
160.000 Verträge.
Mit diesem Kundenwachstum und einem Umsatzwachstum um
5,2 % auf rund 4,384 Mrd. € hat sich United Internet
in den ersten 9 Monaten 2022 gut entwickelt. Gleichzeitig
konnten auch die operativen Ergebniskennzahlen - trotz
stark gestiegener Strompreise und hoher Investitionen in
Zukunftsthemen -weiter zulegen. So verbesserte sich das
EBITDA um 3,3 % auf rund 983 Mio. € und das EBIT um
3,4 % auf rund 622 Mio. €.
Die Unternehmensentwicklung zeigt erneut die Vorteile
des Geschäftsmodells von United Internet, das
überwiegend auf elektronischen Abonnements basiert -
mit festen monatlichen Beträgen sowie vertraglich
festgelegten Laufzeiten. Dies sichert stabile und planbare
Umsätze und Cashflows, bietet Schutz gegen
konjunkturelle Einflüsse und eröffnet finanzielle
Spielräume, um Chancen in bestehenden und neuen
Geschäftsfeldern und Märkten zu nutzen. Organisch
oder durch Beteiligungen und Übernahmen.
Mit den in den ersten 9 Monaten 2022 erreichten Umsatz-
und Ergebniszahlen sowie den getätigten Investitionen
in die nachhaltige Unternehmensentwicklung sieht der
Vorstand die Gesellschaft auch für die weitere
Unternehmensentwicklung gut aufgestellt.
Nach dem Bilanzstichtag 30. September 2022 sind bei
United Internet keine weiteren Ereignisse von besonderer
Bedeutung eingetreten, die größere Auswirkungen
auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des
Unternehmens bzw. des Konzerns mit Auswirkungen auf
Rechnungslegung und Berichterstattung haben.
Die Risiken- und Chancenpolitik der United Internet AG
orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens zu
erhalten und nachhaltig zu steigern, indem Chancen
wahrgenommen und Risiken frühzeitig erkannt und
gesteuert werden. Dabei regelt das Risiko- und
Chancenmanagement den verantwortungsvollen Umgang mit
Unsicherheiten, die mit unternehmerischem Handeln stets
verbunden sind.
Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das
Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen
Risikofelder bzw. Einzelrisiken unter Berücksichtigung
der Interdependenzen.
| ― |
Die bedeutendsten Herausforderungen stellen aus heutiger Sicht die Risikofelder "Gesetzgebung und Regulierung", "Rechtsstreitigkeiten", "Informationssicherheit" sowie "Technischer Anlagenbetrieb" dar. |
| ― |
Im Vergleich zum 31. Dezember 2021 ist ein Anstieg des Risikofelds "Technischer Anlagebetrieb" von Moderat auf Bedeutend zu verzeichnen. Hintergrund ist ein allgemeiner Anstieg der Risikolage und in Folge auch der Risikoeinstufung. |
| ― |
Im Vergleich zum 31. Dezember 2021 ist ein Anstieg des Risikofelds "Fehlverhalten & Regelwidrigkeiten" von Gering auf Moderat zu verzeichnen. Ursache für diesen Anstieg liegt in einem erweiterten Risikomonitoring, welches zu einer erhöhten Identifizierung von Risiken in diesem Feld geführt hat. |
| ― |
Im Vergleich zum 31. Dezember 2021 ist (seit Q1 2022) ein Anstieg des Risikofelds "Kapazitätsengpässe" von Gering auf Moderat zu verzeichnen. Grund für diesen Anstieg sind die aktuell längeren Lieferzeiten von Rechenzentrums-Hardware (CPUs, Memory, Server etc.) verursacht durch globale Lieferketten-Probleme und einem Engpass bei Halbleitern und Netzwerkkomponenten. |
| ― |
Ansonsten blieben die Risikoeinstufungen der Risikofelder der United Internet AG zum 30. September 2022 im Vergleich zum 31. Dezember 2021 unverändert. |
| ― |
Das Gesamtrisiko ist im Vergleich zum 31. Dezember 2021 insgesamt gesunken. Grund hierfür sind unter anderem die vorgenommenen Bewertungsanpassungen bezüglich der Auswirkungen der Coronavirus Pandemie (Sars-CoV-2). Es gilt zwar unverändert, dass sich eine weiterhin und dauerhaft anhaltende Ausbreitung des Virus u. a. negativ auf die Nachfrage sowie das Nutzungs- und Zahlungsverhalten von Konsumenten und Gewerbetreibende, den Bezug von Vorleistungen (z. B. Smartphones, Router, Server oder Netzwerktechnik) oder die Gesundheit und Einsatzfähigkeit von Mitarbeitenden und somit letztendlich auch auf die Leistungsfähigkeit der United Internet Gruppe auswirken kann. Gleichwohl konnten die damit verbundenen Risiken auf Grundlage der aktuellen Entwicklungen sowie den gemachten Erfahrungen teilweise reduziert werden. Darüber hinaus konnten Risikopositionen in den Risikofeldern "Gesetzgebung und Regulierung" sowie "Rechtsstreitigkeiten" deutlich reduziert werden. |
Bei der Beurteilung der Gesamtrisikosituation blieben
die für United Internet bestehenden Chancen
unberücksichtigt. Bestandsgefährdende Risiken
für den United Internet Konzern waren im
Berichtszeitraum sowie zum Aufstellungsstichtag dieses
Lageberichts weder aus Einzelrisikopositionen noch aus der
Gesamtrisikosituation erkennbar.
Durch den kontinuierlichen Ausbau des Risikomanagements
begegnet United Internet Risiken und begrenzt sie, soweit
wirtschaftlich sinnvoll, mit der Umsetzung konkreter
Maßnahmen auf ein Minimum.
Im Verlauf des Jahres 2022 haben sich die
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich
verschlechtert. Insbesondere die Preise für Energie
und Lebensmittel belasten die Menschen, Experten erwarten
weiterhin eine außergewöhnlich hohe
Inflationsrate. Dies kann auch zu einer veränderten
Risikolage bei United Internet führen. So haben sich
bereits im Berichtszeitraum vermehrt Zahlungsausfälle
und damit einhergehende Ergebnisbelastungen ergeben.
Dauerhaft hohe Inflationsraten führen darüber
hinaus zu einem steigenden Kostendruck und zu einem
Ergebnisrisiko, sollten sich Kostensteigerungen nicht durch
entsprechende Preiserhöhungen kompensieren lassen.
Mit Pressemitteilung vom 30. September 2022 hat United
Internet ihre Jahresprognose 2022 konkretisiert. Für
das Gesamtjahr 2022 erwartet die Gesellschaft
unverändert einen Anstieg des Konzernumsatzes auf ca.
5,85 Mrd. €. Das EBITDA 2022 soll sich - unter anderem
aufgrund leicht geringerer Aufwendungen für den
1&1 Netzaufbau - auf ca. 1,270 Mrd. € (zuvor
erwartet: 1,259 Mrd. €) erhöhen. Neben den
Aufwendungen für den 1&1 Netzaufbau in Höhe
von ca. 60 Mio. € (zuvor erwartet: 70 Mio. €)
sind in der EBITDA-Prognose unverändert ca. 30 Mio.
€ für zusätzliche Marketingaktivitäten
bei IONOS sowie ca. 20 Mio. € höhere Stromkosten
enthalten.
Der Capex 2022 wird voraussichtlich ca. 700 Mio. €
betragen (zuvor erwartet: 800 Mio. € - 1 Mrd. €).
Ursächlich für den gesunkenen Capex-Bedarf sind
vor allem geringere Investitionen bei 1&1 und 1&1
Versatel in Höhe von ca. 200 Mio. €, die
ursprünglich für 2022 geplant waren, allerdings
erst in 2023 investiert werden können. Diese
Verlagerung von Investitionen in das Geschäftsjahr
2023 sind vor allem die Folge von unerwarteten
Verzögerungen bei der Bereitstellung von
Antennen-Standorten infolge von Lieferengpässen bei
einem Ausbaupartner von 1&1 (1&1 Pressemitteilung
vom 16. September 2022), welche die langfristigen Planungen
von 1&1 beim Netzaufbau jedoch nicht
beeinträchtigen.
Der Vorstand der United Internet AG blickt
unverändert optimistisch in die Zukunft. Dank des
überwiegend auf elektronischen Abonnements beruhenden
Geschäftsmodells sieht sich United Internet weitgehend
stabil gegen konjunkturelle Einflüsse aufgestellt. Mit
den in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen
in Kundenbeziehungen, neue Geschäftsfelder und weitere
Internationalisierung sowie durch Übernahmen und
Beteiligungen wurde ein breites Fundament für die
weitere Unternehmensentwicklung geschaffen.
Der Vorstand der United Internet AG sieht die
Gesellschaft auch zum Zeitpunkt der Aufstellung dieser
Quartalsmitteilung Q3 2022 auf gutem Wege, die im
voranstehenden Abschnitt "Prognose für das
Geschäftsjahr 2022" näher erläuterte Umsatz-
und Ergebnisprognose zu erreichen.
Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete
Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen,
Annahmen und Prognosen des Vorstands der United Internet AG
sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen
basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind
verschiedenen Risiken und Unwägbarkeiten unterworfen
und beruhen auf Erwartungen, Annahmen und Prognosen, die
sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend
erweisen könnten. United Internet garantiert nicht,
dass sich die zukunftsgerichteten Aussagen als richtig
erweisen, übernimmt keine Verpflichtung und hat auch
nicht die Absicht, die in dieser Quartalsmitteilung
gemachten zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen bzw. zu
aktualisieren.
Die United Internet AG ("United Internet") ist ein
Dienstleistungsunternehmen der Telekommunikations- und
Informationstechnologiebranche mit Sitz in 56410 Montabaur,
Elgendorfer Straße 57, Bundesrepublik Deutschland.
Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Montabaur unter HRB
5762 eingetragen.
Die Quartalsmitteilung der United Internet AG zum 30.
September 2022 wurde, wie schon der Konzernabschluss zum
31. Dezember 2021, in Übereinstimmung mit den
International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie
in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind,
aufgestellt.
Die Quartalsmitteilung stellt keine
Zwischenberichterstattung im Sinne des IAS 34 dar. Die
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
dieser Quartalsmitteilung entsprechen grundsätzlich
den im Vorjahr angewandten Methoden mit Ausnahme der
pflichtmäßig neu anzuwendenden Standards und
sind im Kontext mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2021 zu lesen.
Für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1.
Januar 2022 beginnen, sind die folgenden Standards erstmals
verpflichtend in der EU anzuwenden:
| Standard | Anwendungspflicht
für Geschäftsjahre beginnend ab |
Übernahme
durch EU-Kommission |
|
| IFRS 3 | Änderung: Verweis
auf Rahmenkonzept
(Framework) |
1. Januar 2022 | ja |
| IAS 37 | Änderung: Kosten
der Vertragserfüllung
bei belastenden Verträgen |
1. Januar 2022 | ja |
| IAS 16 | Änderung:
Erlöse aus Verkäufen während
der Phase der Herstellung / Errichtung einer Sachanlage |
1. Januar 2022 | ja |
| IFRS 1, IFRS 9, IFRS 16 und IAS 41 | Jährliches Änderungsverfahren 2018-2020 | 1. Januar 2022 | ja |
Aus der erstmaligen Anwendung der neuen
Rechnungslegungsstandards ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf die vorliegende Quartalsmitteilung.
Bei der Erstellung dieser Quartalsmitteilung wurden
Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen vom
Management gemacht, die sich auf die Höhe der zum
Stichtag ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen,
Vermögenswerte und Schulden sowie den Ausweis von
Eventualschulden auswirken.
Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen
verbundene Unsicherheit könnten Ergebnisse entstehen,
die in der Zukunft zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts
der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden
führen.
Für eine klare und transparente Darstellung der
Geschäftsentwicklung von United Internet werden in den
Jahres- und Zwischenabschlüssen der Gesellschaft -
neben den nach International Financial Reporting Standards
(IFRS) geforderten Angaben - weitere finanzielle Kennzahlen
wie z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, EBIT, EBIT-Marge oder Free
Cashflow angegeben. Informationen zur Verwendung,
Definition und Berechnung dieser Kennzahlen stehen im
Geschäftsbericht 2021 der Gesellschaft auf Seite 57
zur Verfügung.
Die vorgenannten Kennzahlen werden, soweit es für
eine klare und transparente Darstellung notwendig ist, um
Sonderfaktoren / Sondereffekte bereinigt und unter der
Bezeichnung "operative Kennzahlen" (also z. B. operatives
EBITDA, operatives EBIT oder operatives EPS) ausgewiesen.
Die Sondereffekte betreffen in der Regel nur solche
Effekte, die aufgrund ihrer Art, ihrer Häufigkeit und
/ oder ihres Umfangs geeignet sind, die Aussagekraft der
finanziellen Kennzahlen für die Finanz- und
Ertragsentwicklung des Konzerns zu beeinträchtigen.
Alle Sondereffekte werden zum Zwecke der Überleitung
von den unbereinigten finanziellen Kennzahlen zu den
operativen Kennzahlen im jeweiligen Abschnitt des
Abschlusses aufgezeigt und erläutert.
Einmalaufwendungen (wie z. B. One-Offs aus
Integrationsprojekten) oder sonstige Effekte (z. B. aus
Regulierungsthemen oder Wachstumsinitiativen) werden nicht
bereinigt, sondern - sofern vorhanden - in den jeweiligen
Abschnitten aufgezeigt.
Währungsbereinigte Umsatz- und Ergebniszahlen
werden berechnet, indem Umsatz und Ergebnis mit den
durchschnittlichen Wechselkursen der Vergleichsperiode
anstatt der laufenden Periode umgerechnet werden.
In diese Quartalsmitteilung sind alle wesentlichen
Tochterunternehmen und assoziierte Unternehmen einbezogen.
| ― |
Die we22 GmbH (vormals: we22 Aktiengesellschaft), Köln (100 %), wurde im Berichtszeitraum rückwirkend zum 1. Januar 2022 umgewandelt. |
Darüber hinaus blieb der Konsolidierungskreis im
Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 im
Wesentlichen unverändert.
Diese Quartalsmitteilung ist keiner Prüfung
entsprechend § 317 HGB oder einer prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen
worden.
| VERMÖGENSWERTE | 50. September 2022 | 31. Dezember 2021 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 57.163 | 110.116 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 406.925 | 380.450 |
| Vertragsvermögenswerte | 628.342 | 619.722 |
| Vorräte | 113.632 | 96.492 |
| Abgegrenzte Aufwendungen | 262.123 | 213.974 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 125.761 | 118.992 |
| Ertragsteueransprüche | 42.285 | 46.354 |
| Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte | 14.307 | 8.097 |
| 1.650.538 | 1.594.198 | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 409.864 | 431.625 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 23.906 | 11.617 |
| Sachanlagen | 1.621.222 | 1.379.625 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1.998.211 | 2.059.426 |
| Firmenwerte | 3.621.800 | 3.627.831 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 43.100 | 47.269 |
| Vertragsvermögenswerte | 207.992 | 205.954 |
| Abgegrenzte Aufwendungen | 416.367 | 287.730 |
| Latente Steueransprüche | 29.986 | 23.810 |
| 8.372.450 | 8.074.887 | |
| Summe Vermögenswerte | 10.022.988 | 9.669.084 |
| SCHULDEN | 30. September 2022 | 31. Dezember 2021 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 480.853 | 583.395 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 698.284 | 325.364 |
| Ertragsteuerschulden | 68.494 | 58.430 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 163.272 | 157.886 |
| Sonstige Rückstellungen | 12.835 | 16.248 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 341.765 | 329.177 |
| Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten | 88.073 | 135.733 |
| 1.853.576 | 1.606.233 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.218.598 | 1.497.358 |
| Latente Steuerschulden | 271.257 | 290.481 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.777 | 2.475 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 31.518 | 32.151 |
| Sonstige Rückstellungen | 63.560 | 66.026 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.354.186 | 1.251.186 |
| 2.941.896 | 3.139.676 | |
| Summe Schulden | 4.795.472 | 4.745.909 |
| EIGENKAPITAL | ||
| Grundkapital | 194.000 | 194.000 |
| Kapitalrücklage | 1.964.361 | 1.954.652 |
| Kumuliertes Konzernergebnis | 2.775.961 | 2.562.566 |
| Eigene Anteile | -231.451 | -231.451 |
| Neubewertungsrücklage | 623 | 601 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | -11.387 | -12.938 |
| Auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Eigenkapital | 4.692.107 | 4.467.428 |
| Nicht beherrschende Anteile | 535.409 | 455.747 |
| Summe Eigenkapital | 5.227.516 | 4.923.175 |
| Summe Schulden und Eigenkapital | 10.022.988 | 9.669.084 |
| 2022 | 2021 | |
| Januar - September | Januar - September | |
| Umsatzerlöse | 4.384.306 | 4.167.920 |
| Umsatzkosten | -2.857.885 | -2.695.341 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 1.526.421 | 1.472.579 |
| Vertriebskosten | -654.500 | -608.900 |
| Verwaltungskosten | -193.042 | -184.615 |
| Sonstige betriebliche Erträge / Aufwendungen | 39.445 | 21.463 |
| Wertminderungsaufwendungen auf Forderungen und Vertragsvermögenswerte | -84.153 | -56.599 |
| Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | 634.172 | 643.928 |
| Finanzergebnis | -31.270 | -14.179 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | -21.616 | -9.243 |
| Ergebnis vor Steuern | 581.285 | 620.505 |
| Steueraufwendungen | -190.942 | -188.399 |
| Konzernergebnis | 390.343 | 432.106 |
| davon entfallen auf | ||
| nicht beherrschende Anteile | 83.590 | 95.215 |
| Anteilseigner der United Internet AG | 306.752 | 336.891 |
| 2022 | 2021 | |
| Januar -
September |
Januar -
September |
|
| Ergebnis je Aktie der Anteilseigner der United Internet AG (in €) | ||
| - unverwässert | 1,64 | 1,80 |
| - verwässert | 1,64 | 1,79 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Mio. Stück) | ||
| - unverwässert | 186,72 | 186,72 |
| - verwässert | 187,18 | 187,86 |
| Überleitung zum gesamten Konzernergebnis | ||
| Konzernergebnis | 390.343 | 432.106 |
| Kategorien, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||
| Veränderung der Währungsdifferenzen - unrealisiert | 1.490 | 5.907 |
| Kategorien, die nicht anschließend in den Gewinn oder Verlust umklassifiziert werden | ||
| Marktwertveränderung von als zum beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis bewerteten Vermögenswerte | -48 | 591 |
| Steuereffekt | 0 | -8 |
| Anteil am sonstigen Ergebnis von at equity bilanzierten Unternehmen | 70 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 1.512 | 6.490 |
| Gesamtes Konzernergebnis | 391.855 | 438.596 |
| davon entfallen auf | ||
| nicht beherrschende Anteile | 83.529 | 96.625 |
| Anteilseigner der United Internet AG | 308.327 | 341.971 |
| 2022 | 2021 | |
| Januar - September | Januar - September | |
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis | 390.343 | 432.106 |
| Berichtigungen zur Überleitung des Konzernergebnisses zu den Ein- und Auszahlungen | ||
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 262.082 | 249.118 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte | 99.256 | 101.482 |
| Personalaufwand aus Mitarbeiterbeteiligungen | 9.895 | 16.697 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 21.616 | 9.243 |
| Ausgeschüttete Gewinne assoziierter Unternehmen | 206 | 229 |
| Veränderungen der Ausgleichsposten für latente Steueransprüche | -26.758 | -16.504 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Positionen | 4.851 | 4.357 |
| Cashflow der betrieblichen Tätigkeit | 761.492 | 796.728 |
| Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden | ||
| Veränderung der Forderungen und sonstiger Vermögenswerte | -43.835 | -22.496 |
| Veränderung der Vorräte | -17.139 | 8.389 |
| Veränderung der Vertragsvermögenswerte | -10.658 | -33.206 |
| Veränderung der Ertragsteueransprüche | 4.069 | 29.322 |
| Veränderung der abgegrenzten Aufwendungen | -176.786 | -177.239 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -102.240 | -92.148 |
| Veränderung der sonstigen Rückstellungen | -5.879 | -476 |
| Veränderung der Ertragsteuerschulden | 10.063 | -56.729 |
| Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten | -25.334 | 82.230 |
| Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten | 6.271 | 1.554 |
| Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden, gesamt | -361.467 | -260.799 |
| Nettozahlungen der betrieblichen Tätigkeit | 400.023 | 535.929 |
| 2022 | 2021 | |
| Januar -
September |
Januar -
September |
|
| Cashflow aus dem Investitionsbereich | ||
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -348.590 | -203.887 |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | 2.937 | 3.164 |
| Auszahlungen für Unternehmenserwerbe abzüglich erhaltener Zahlungsmittel | 0 | -22.562 |
| Einzahlungen aus Unternehmensverkäufen abzüglich veräußerter Zahlungsmittel | 0 | 8.789 |
| Erwerb von Anteilen an assoziierten Unternehmen | -62 | -220.070 |
| Auszahlungen aus der Ausgabe von Darlehen | -230 | -17.315 |
| Einzahlung aus den Rückzahlungen von sonstigen finanziellen Vermögenswerten | 1.058 | 0 |
| Nettozahlungen im Investitionsbereich | -344.887 | -451.880 |
| Cashflow aus dem Finanzierungsbereich | ||
| Nettoveränderung von Krediten | 94.161 | 512.261 |
| Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -92.752 | -82.136 |
| Dividendenzahlungen | -93.358 | -93.615 |
| Ausschüttung an Minderheitsaktionäre | -2.692 | -2.467 |
| Auszahlung an Minderheitsaktionäre | -15.184 | -458.374 |
| Nettozahlungen im Finanzierungsbereich | -109.825 | -143.050 |
| Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -54.688 | -59.002 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Geschäftsjahres | 110.116 | 131.270 |
| Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1.737 | 3.343 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der Berichtsperiode | 57.165 | 75.611 |
| Grundkapital | Kapitalrücklage | Kumuliertes
Konzernergebnis |
Eigene
Anteile |
|||
| Stückelung | T€ | T€ | T€ | Stückelung | T€ | |
| Stand am 1. Januar 2021 | 194.000.000 | 194.000 | 2.322.780 | 2.240.473 | 6.769.137 | -212.731 |
| Konzernergebnis | 0 | |||||
| Sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Gesamtergebnis | 0 | |||||
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 1.964.361 | |||||
| Dividendenzahlungen | -93.615 | |||||
| Gewinnausschüttungen | ||||||
| Transaktionen mit Eigenkapitalgebern | 0 | |||||
| Sonstige Transaktionen | -769 | |||||
| Stand am 30. September 2021 | 194.000.000 | 194.000 | 4.287.142 | 2.146.089 | 7.284.109 | -231.451 |
| Stand am 1. Januar 2022 | 194.000.000 | 194.000 | 1.954.651 | 2.562.566 | 7.284.109 | -231.451 |
| Konzernergebnis | 306.752 | |||||
| Sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Gesamtergebnis | 306.752 | |||||
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 7.477 | |||||
| Dividendenzahlungen | -93.358 | |||||
| Gewinnausschüttungen | ||||||
| Transaktionen mit Eigenkapitalgebern | 2.234 | |||||
| Stand am 30. September 2022 | 194.000.000 | 194.000 | 1.964.362 | 2.775.961 | 7.284.109 | -231.451 |
| Neubewertungs-
rücklage |
Währungs-
umrechnungs- differenz |
Auf die
Anteilseigner der United Internet AG entfallendes Eigenkapital |
Nicht
beherrschende Anteile |
Summe
Eigenkapital |
|
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Stand am 1. Januar 2021 | -4.372 | -21.091 | 4.519.060 | 392.151 | 4.911.210 |
| Konzernergebnis | 336.891 | 95.215 | 432.106 | ||
| Sonstiges Konzernergebnis | 583 | 4.497 | 5.080 | 1.410 | 6.490 |
| Gesamtergebnis | 583 | 4.497 | 341.971 | 96.625 | 438.596 |
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 13.412 | 3.285 | 16.697 | ||
| Dividendenzahlungen | -93.615 | -93.615 | |||
| Gewinnausschüttungen | 0 | -2.467 | -2.467 | ||
| Transaktionen mit Eigenkapitalgebern | -392.037 | -49.470 | -441.508 | ||
| Sonstige Transaktionen | 769 | 0 | 0 | ||
| Stand am 30. September 2021 | -3.020 | -16.594 | 4.370.070 | 440.124 | 4.810.193 |
| Stand am 1. Januar 2022 | 601 | -12.938 | 4.467.428 | 455.747 | 4.923.175 |
| Konzernergebnis | 306.752 | 83.590 | 390.343 | ||
| Sonstiges Konzernergebnis | 22 | 1.552 | 1.574 | -62 | 1.512 |
| Gesamtergebnis | 22 | 1.552 | 308.327 | 83.529 | 391.855 |
| Mitarbeiterbeteiligungsprogramm | 7.477 | 1.059 | 8.536 | ||
| Dividendenzahlungen | -93.358 | -93.358 | |||
| Gewinnausschüttungen | 0 | -2.692 | -2.692 | ||
| Transaktionen mit Eigenkapitalgebern | 2.234 | -2.234 | 0 | ||
| Stand am 30. September 2022 | 623 | -11.387 | 4.692.108 | 535.409 | 5.227.516 |
| Mio. € | Segment
Consumer Access |
Segment
Business Access |
Segment
Consumer Applications |
Segment
Business Applications |
Corporate | Überleitung /
Konsolidierung |
| Januar - September 2022 | ||||||
| Segmentumsatz | 2.933,6 | 398,7 | 208,0 | 919,7 | 0,9 | -76,6 |
| - davon Inland | 2.933,6 | 398,7 | 206,4 | 457,4 | 0,9 | -70,3 |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 1,6 | 462,3 | 0 | -6,3 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 1,3 | 60,0 | 13,2 | 2,1 | 0 | |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 2.932,3 | 338,7 | 194,8 | 917,6 | 0,9 | |
| - davon Inland | 2.932,3 | 338,7 | 193,2 | 461,6 | 0,9 | |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 1,6 | 456,0 | 0 | |
| EBITDA | 552,0 | 113,5 | 95,8 | 249,8 | -15,7 | 0,1 |
| EBIT | 431,5 | -31,3 | 78,2 | 173,5 | -17,6 | -0,1 |
| Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | ||||||
| EBT | ||||||
| Steueraufwendungen | ||||||
| Konzernergebnis | ||||||
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) | 107,9 | 283,3 | 21,3 | 126,5 | 11,1 | -0,7 |
| Abschreibungen | 120,5 | 144,8 | 17,6 | 76,3 | 1,9 | |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 50,4 | 135,5 | -2,2 | 76,3 | 1,9 | |
| - davon im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte | 70,1 | 9,3 | 19,8 | |||
| Anzahl der Mitarbeiter | 3.189 | 1.301 | 1.017 | 4.239 | 561 | |
| - davon Inland | 3.189 | 1.301 | 1.014 | 2.328 | 561 | |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 3 | 1.911 | 0 |
| Mio. € | United Internet
Gruppe |
| Januar - September 2022 | |
| Segmentumsatz | 4.384,3 |
| - davon Inland | 3.926,7 |
| - davon Ausland | 457,6 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 76,6 |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 4.384,3 |
| - davon Inland | 3.926,7 |
| - davon Ausland | 457,6 |
| EBITDA | 995,5 |
| EBIT | 634,2 |
| Finanzergebnis | -31,3 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | -21,6 |
| EBT | 581,3 |
| Steueraufwendungen | -190,9 |
| Konzernergebnis | 390,4 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) | 549,4 |
| Abschreibungen | 361,3 |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 262,1 |
| - davon im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte | 99,2 |
| Anzahl der Mitarbeiter | 10.307 |
| - davon Inland | 8.393 |
| - davon Ausland | 1.914 |
| Mio. € | Segment
Consumer Access |
Segment
Business Access |
Segment
Consumer Applications |
Segment
Business Applications |
Corporate | Überleitung /
Konsolidierung |
| Januar - September 2021 | ||||||
| Segmentumsatz | 2.880,5 | 382,7 | 200,1 | 774,9 | 1,2 | -71,5 |
| - davon Inland | 2.880,5 | 382,7 | 198,3 | 399,7 | 1,2 | -65,5 |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 1,8 | 375,2 | 0 | -6,0 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 1,0 | 56,2 | 11,3 | 3,0 | 0 | |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 2.879,5 | 326,5 | 188,8 | 771,9 | 1,2 | |
| - davon Inland | 2.879,5 | 326,5 | 187,0 | 402,7 | 1,2 | |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 1,8 | 369,2 | 0 | |
| EBITDA | 553,3 | 118,8 | 83,5 | 242,2 | -4,7 | 1,4 |
| EBIT | 432,5 | -17,5 | 66,6 | 168,1 | -7,0 | 1,2 |
| Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | ||||||
| EBT | ||||||
| Steueraufwendungen | ||||||
| Konzernergebnis | ||||||
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) | 28,7 | 171,1 | 12,5 | 73,9 | 6,1 | |
| Abschreibungen | 121,5 | 135,2 | 6,9 | 82,7 | 7,8 | -3,5 |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 50,6 | 125,8 | 6,9 | 61,5 | 7,8 | |
| - davon im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte | 70,9 | 9,4 | 0 | 21,2 | ||
| Anzahl der Mitarbeiter | 3.170 | 1.241 | 1.005 | 3.968 | 570 | |
| - davon Inland | 3.170 | 1.241 | 1.001 | 2.196 | 570 | |
| - davon Ausland | 0 | 0 | 4 | 1.772 | 0 |
| Mio. € | United Internet
Gruppe |
| Januar - September 2021 | |
| Segmentumsatz | 4.167,9 |
| - davon Inland | 3.796,9 |
| - davon Ausland | 371,0 |
| Segmentumsatz aus Transaktionen mit anderen Segmenten | 71,5 |
| Segmentumsatz aus Verträgen mit Kunden | 4.167,9 |
| - davon Inland | 3.797,0 |
| - davon Ausland | 371,0 |
| EBITDA | 994,5 |
| EBIT | 643,9 |
| Finanzergebnis | -14,2 |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | -9,2 |
| EBT | 620,5 |
| Steueraufwendungen | -188,4 |
| Konzernergebnis | 432,1 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (ohne Firmenwerte) | 292,3 |
| Abschreibungen | 350,6 |
| - davon immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 249,1 |
| - davon im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte | 101,5 |
| Anzahl der Mitarbeiter | 9.954 |
| - davon Inland | 8.178 |
| - davon Ausland | 1.776 |
| 17. März 2022 | Veröffentlichung Jahresabschluss 2021 Presse- und Analystenkonferenz |
| 12. Mai 2022 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q1 2022 |
| 19. Mai 2022 | (Virtuelle) Hauptversammlung |
| 4. August 2022 | Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2022 Presse- und Analystenkonferenz |
| 10. November 2022 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q3 2022 |
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November 2022
Registergericht: Montabaur HRB 5762
Aus rechentechnischen Gründen können in
Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich
mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten,
Prozentangaben usw.) auftreten.
Diese Quartalsmitteilung liegt in deutscher und
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Internet unter www.united-internet.de zum Download bereit.
Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der
Quartalsmitteilung bei geschlechtsspezifischen
Bezeichnungen die männliche Form gewählt. United
Internet weist darauf hin, dass die Verwendung der
männlichen Form explizit als
geschlechtsunabhängig zu verstehen ist.
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Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsbezogene
Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des
Vorstands der United Internet AG hinsichtlich
zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese
zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf unseren derzeit
gültigen Plänen, Einschätzungen und
Erwartungen. Zukunftsbezogene Aussagen entsprechen nur dem
Sachstand zu dem Zeitpunkt, zu dem sie getroffen werden.
Diese Aussagen sind abhängig von Risiken und
Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren, auf die United
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erheblichen Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse
von diesen Aussagen führen können. Diese Risiken
und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren werden im
Rahmen unserer Risikoberichterstattung in den
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ausführlich beschrieben. Die United Internet AG hat
nicht die Absicht, solche vorausschauenden Aussagen zu
aktualisieren.