![]() Basler AktiengesellschaftAhrensburgHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 30.06.2022UNTERNEHMENSKENNZAHLEN
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soweit nicht anders angegeben DIE ERSTEN SECHS MONATE 2022 IM ÜBERBLICK:
Sehr geehrte Aktionär:innen,wir freuen uns, Ihnen von einem soliden und sehr ereignisreichen ersten Halbjahr 2022
zu berichten. In den ersten sechs Monaten haben wir einen neuen Umsatzrekord erreicht
und die Schallmauer von 1000 Mitarbeiter:innen durchstoßen. Insbesondere die anhaltende
Halbleiterkrise, chinesische Lockdowns, eine Normalisierung der Nachfrage und unser
aktiver Ausbau des Produktsortiments sowie die Bestrebungen der Erweiterung direkter
Marktzugänge bestimmten das erste Halbjahr 2022. Die zum Ende 2021 verkündeten Zukäufe unserer Distributionspartner in Korea wurden
plangemäß Anfang des Jahres wirksam umgesetzt und bereits im 1. Halbjahr vollständig
konsolidiert. Fünfzig motivierte und erfahrene koreanische Kolleg:innen stärken nun
unsere Organisation im fünft größten Ländermarkt für Bildverarbeitungstechnologie.
Die Post Merger Integration verlief innerhalb der ersten 6 Monate nach Plan und die
Ergebnisse des Koreageschäftes entwickelten sich initial sogar besser als erwartet.
Weiterhin konnten wir Anfang Juli dann Vollzug bei der Beteiligung über 25,1 % an
der neu gegründeten Basler France vermelden, in die unsere französische Vertriebspartnerin
i2S zuvor ihr Distributionsgeschäft einbrachte. Das Joint Venture ist auf zwei Jahre
angelegt und soll dann zu 100 % von der Basler AG übernommen werden. Last but not
least wurde ebenfalls Anfang Juli die vollständige Übernahme des Distributionsgeschäfts
des langjährigen italienischen Vertriebspartners Advanced Technologies S.p.a in Italien
rechtlich besiegelt. Die neu gegründete Gesellschaft Basler Italy nahm ihre Tätigkeiten
auf und wird erstmals Ende Q3 2022 in die Konzernberichterstattung konsolidiert. In
unserer Transformation zum Vollsortimenter mit direktem Marktzugang haben wir somit
im ersten Halbjahr 2022 weitere große Meilensteine erreicht und unseren direkten Marktzugang
in Asien sowie Europa erheblich ausgebaut. Die Lieferengpässe bei Halbleiterkomponenten setzten sich auch in den ersten sechs
Monaten 2022 fort. Auch wenn sich die Anzahl der knappen Teile reduzierte, mangelte
es nach wie vor an komplexen kritischen Gleichteilen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr
2021 reduzierte sich unsere Produktionsmenge um ca. 10 % und die Rohmaterialläger
der verfügbaren Bauteile stiegen im Gegenzug stark an. Die makroökonomischen Aussichten und die Nachfrage in der Bildverarbeitungsbranche
trübten sich im Verlauf des ersten Halbjahres ein. Die Lockdowns in China führten
im Q2 2022 zu einer deutlichen Abkühlung der regionalen Auftragseingänge und Umsätze.
Wie prognostiziert begann sich das Book-To-Bill Verhältnis im zweiten Quartal zu normalisieren. Trotz aller Herausforderungen haben wir den Umsatz zweistellig auf einen neuen Halbjahres-Rekord
gesteigert. Lieferketten- und lockdownbedingte Umsatzlücken konnten wir dabei durch
ein starkes Geschäft in Korea und höhere Verkäufe von Handelswaren kompensieren. Der
veränderte Produktmix, erhöhte Materialaufwendungen auf den Spotmärkten und die Sondereffekte
aus den Übernahmen von Distributionsbeständen wirkten sich jedoch temporär negativ
auf unsere Bruttomarge aus. In Kombination mit dem strategischen Personalaufbau wurde
unsere Vorsteuerrendite im zweiten Quartal merklich belastet. Aufgelaufen lag unsere
Vorsteuerrendite zur Mitte des Geschäftsjahres jedoch bei 11,3 %. Sie liegt damit
im oberen Bereich unserer Jahresprognose und dicht an dem Arbeitspunkt unserer profitablen
Wachstumsstrategie von rund 12 %. Im ersten Halbjahr 2022 enthält unser freier Cashflow signifikante außerordentliche
Effekte aufgrund der koreanischen Zukäufe und besondere Belastungen durch die Schwierigkeiten
in den Lieferketten. Der sehr hohe Auftragsbestand in Höhe von rund 145 Mio. € zum Ende der Berichtsperiode
sorgt trotz sich reduzierender Auftragseingänge für eine starke Nachfrage in den kommenden
Quartalen und gibt uns mächtig Rückenwind, unsere Jahresziele zu erreichen. Wir sind
optimistisch, unsere Produktionsleistung in der zweiten Jahreshälfte zu steigern,
dennoch müssen wir die anhaltenden Risiken in der Lieferkette weiterhin in unserer
Prognose reflektieren und halten sie konstant. Wir freuen uns sehr, dass das Unternehmen Mitte Mai zum dritten Mal in Folge den Best
Managed Companies Award verliehen bekommen hat. Dieses Gütesiegel wird von Deloitte
Private, Credit Suisse, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Bundesverband
der Deutschen Industrie e.V. an hervorragend geführte Unternehmen vergeben. Auch wenn
dieser Award explizit das Management auszeichnet gebührt der Preis aus unserer Sicht
dem gesamten Basler Team. Herzlichen Dank und Gratulation an alle Mitarbeiter:innen. Mit diesem kompakten 6-Monatsbericht möchten wir Ihnen einen tieferen Einblick in
die Entwicklung des bisher aufgelaufenen Geschäftsjahres geben und wünschen Ihnen
viel Freude beim Lesen. Ihr Vorstand GESCHÄFTSENTWICKLUNGDer Basler-Konzern hat die ersten sechs Monate mit hohem Wachstum und solider Profitabilität
abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz um 14 % auf einen
neuen Rekordwert gesteigert werden. Das sehr hohe Vorjahresniveau im Auftragseingang
von 152,4 Mio. € wurde auch im ersten Halbjahr 2022 mit 147,9 Mio. € nahezu wieder
erreicht. Insgesamt setzte jedoch im Laufe des Halbjahres die prognostizierte Normalisierung
bei den Auftragseingängen ein. Die seit Quartalen anhaltenden Begrenzungen in den
Lieferketten und der Anstieg der Bestellhorizonte führten schrittweise zu einem Rückgang
der Auftragseingänge und zu einer Annährung von Auftragseingang und Umsatz. Im zweiten
Quartal stagnierte der Auftragsbestand mit rund 145 Mio. € auf einem sehr hohen Niveau.
Zum Ende der Berichtsperiode zeigten sich erstmals Verschiebungen und kleinere Stornierungen
aufgrund der überhitzten Nachfrage. Stand Ende Juni 2022 berichtete der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)
für das aufgelaufene Jahr 2022 einen Umsatz- sowie Auftragseingangsanstieg in Höhe
von jeweils 5 % für die deutschen Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten. Demzufolge
konnte der Basler-Konzern sich umsatzseitig leicht besser entwickeln als der Markt,
war auftragsseitig aufgrund seines großen Geschäftsanteils in China aber leicht schwächer
unterweg. Der Basler-Konzern profitierte in der Berichtsperiode von der Erstkonsolidierung der
M&A Transaktionen in Korea. Diese wirkten sich positiv auf Umsatz- und Auftragseingang
jedoch temporär verwässernd auf die Margen aus. PRODUKTENTWICKLUNG & PRODUKTEINFÜHRUNGENAlle Aktivitäten rund um die Entwicklung und Einführung neuer Produkte liefen im ersten
Halbjahr mit hoher Intensität. In den ersten Monaten der Berichtsperiode waren die
Entwicklungstätigkeiten jedoch noch durch die Auswirkungen der Cyberattacke, die im
November 2021 stattfand, eingeschränkt. Insgesamt wurden 16,1 Mio. € (VJ: 14,2 Mio.
€) für Entwicklungsleistungen ausgegeben und in die Transformation zum Vollsortimenter
investiert. Nachdem im ersten Quartal das Angebot für 3D-Bildverarbeitung um eine neue Modellreihe
von industrietauglichen Stereokameras mit abgestimmter Applikations-Software ergänzt
wurde und Kameraprodukte mit speziellen Medical Funktionalitäten ausgerüstet wurden,
hat das Unternehmen Ende April sein Kameraportfolio im höheren Leistungsbereich um
Basler F-Mount Objektive erweitert. Im Bereich von Embedded Vision ist Basler Elite-Partner im NVIDIA Partner Network
(NPN) geworden. Basler bietet vollständig integrierte Hard- und Softwarepakete an,
um die NVIDIA® Jetson™ Plattform mit Vision-Technologie zu erweitern. Seit dem 01.
Juni 2022 hat das Unternehmen nun den Elite-Status im NVIDIA Partner Network (NPN)
erhalten. Dieser wird ausschließlich an Partnerunternehmen vergeben, die ein Höchstmaß
an Kompetenz in Bezug auf die GPU-beschleunigten Technologien von NVIDIA nachgewiesen
haben. Das Highlight im ersten Halbjahr 2022 war die Einführung von Pylon 7. Mit Pylon 7
und den integrierten vTools bietet Basler neben zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten
erstmals Bildverarbeitungsalgorithmen an und baut das Pylon SDK schrittweise zum Zentrum
des Leistungsangebots aus. Bei näherem Interesse informieren sie sich gerne unter: pylon Camera Software Suite | Basler (baslerweb.com) Nach langer coronabedingter Messepause präsentierte sich das Unternehmen im Juni erfolgreich
gleich auf drei Messen - der analytica 2022 und der automatica 2022 in München sowie
der embedded world 2022 in Nürnberg. AUSBLICKDie ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2022 hat der Basler-Konzern mit einem
neuen Umsatzrekord und solider Profitabilität entlang seiner Wachstumsprognose abgeschlossen.
Trotz sinkender Auftragseingänge, Lockdownbedingter Nachfragerisiken in China und
sich eintrübender Konjunktur blickt das Management grundsätzlich optimistisch auf
den weiteren Jahresverlauf. Der hohe Auftragsbestand von rund 145 Mio. € führt zu
einer starken Nachfragesituation in den kommenden Quartalen. Der Umsatz in der zweiten
Hälfte des Geschäftsjahres hängt im Wesentlichen von der Liefersituation kritischer
Halbleiterkomponenten ab. Um die vorgenannten Risiken adäquat zu berücksichtigen hält
das Management bis auf Weiteres an seiner Prognose fest, auch wenn sich das Geschäftsniveau
des ersten Halbjahres am oberen Ende des Prognosekorridors bewegte. Diese geht von
einem Konzernumsatz zwischen 235 - 265 Mio. € bei einer Vorsteuerrendite zwischen
9 % - 12 % aus. Die Rendite reflektiert ansteigende Personal- und Sachkosten im Verlauf
des Jahres. Darüber hinaus berücksichtigt die Prognose der Rendite einen anhaltenden
Druck auf die Rohertragsmarge aufgrund von teuren Zwischenkäufen bei Brokern. Auch
geopolitische und konjunkturelle Risiken sind in dieser Prognose so umsichtig wie
möglich berücksichtigt. Zudem beinhaltet die Prognose Beiträge der Zukäufe in Korea
und Italien. ZWISCHENLAGEBERICHT INKLUSIVE WESENTLICHER ERGÄNZENDER ANHANGSANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 31.12.2021 NACH IFRSBERICHT ZUR ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEUMSATZ UND AUFTRAGSEINGANG, KOSTEN DER LEISTUNGSERSTELLUNGDer Umsatz stieg zum Vergleichszeitraum 2021 um 14 % auf ein Rekordniveau von 130,8
Mio. € (VJ: 115,2 Mio. €). Der Auftragseingang sank leicht um 3 % auf 147,9 Mio. €
im Vergleich zum extrem starken ersten Halbjahr 2021 (VJ: 152,4 Mio. €). Nach sechs
Quartalen mit sehr hohen Auftragseingängen und deutlich positiven Book-To-Bill-Verhältnissen
normalisieren sich die Auftragseingänge im Verlauf des Halbjahres. Die Normalisierung
wurde zudem im zweiten Quartal durch Lockdownbedingte Marktschwächen in China beschleunigt. UMSATZ UND AUFTRAGSEINGANGDie letzten sechs Quartale (in Mio. €)![]() UMSATZ NACH REGIONEN![]() Die geographische Verteilung der Umsätze ist mit 58 % stark asienlastig. Die Akquisitionen
in Korea haben den traditionell hohen Asienanteil dabei zusätzlich positiv beeinflusst
wohingegen sich der Absatz im chinesischen Markt unterproportional entwickelte. 25
% der Umsätze entstanden in der Region EMEA und 17 % in Americas. ROHERTRAGEntwicklung der Bruttomarge![]() Die Rohertragsmarge lag im ersten Halbjahr mit 48,9 % unterhalb der langfristigen
strategischen Marke von >50 % (VJ: 54,4 %). Das Absinken der Bruttomarge lag an einer
Überlagerung von Effekten. Erhöhte Materialkosten durch teurere Zwischenkäufe sowie
strukturelle Preisanpassungen der Lieferanten belasteten kontinuierlich die Deckungsbeiträge
der Produkte. Strukturelle Preisanpassungen wurden an die Kunden weitergegeben, diese
Preisanpassungen wirken jedoch aufgrund des hohen Auftragsbestands erst in der zweiten
Jahreshälfte. Sondereffekte durch die Übernahme und durch den Abverkauf von Lagerbeständen
bei den koreanischen Distributoren führten zu negativen Einmaleffekten. Darüber hinaus
wurde die Produktionsmenge und der Umsatz mit Eigenprodukten im Juni durch Fehlteile
unerwartet stark beeinträchtigt, so dass sich der Produktmix in Richtung margenschwächerer
Handelsprodukte verschob. Zudem wurde im zweiten Quartal durch die Lockdowns in China
der regionale Mix verändert und relativ profitables Direktgeschäft aus China war nur
unterproportional vertreten. Positiv wirkte sich hingegen die Stärke des Chinesischen
CNY aus. ERGEBNIS VOR STEUERNDie letzten sechs Quartale![]() Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem sehr starken Vorjahr um 6,0 Mio. €
auf 14,8 Mio. € (VJ: 20,8 Mio. €) verringert. Mit 11,3 % (VJ: 18,1 %) liegt die Vorsteuerrendite
auf einem sehr soliden Niveau und im oberen Bereich der Prognose. Aufgrund des geplanten und umgesetzten Aufbaus der Organisation im Verlauf des ersten
Halbjahres sowie der negativen Entwicklung der Bruttomarge sank die Vorsteuerrendite
im zweiten Quartal auf 8,7 %. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich dieser Trend
im Verlauf des dritten Quartals wieder umkehren wird. Letztendlich ist die Profitabilitätsentwicklung
sehr stark von der Lieferfähigkeit der von Basler selbst produzierten Produkte und
damit von der Versorgung mit kritischen Halbleitern abhängig. Der Periodenüberschuss betrug 11,5 Mio. € und lag somit 27 % unter dem Vorjahreswert
von 15,7 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie betrug (verwässert = unverwässert) 1,15 € (VJ:
1,57 €). VERMÖGENSLAGEDie langfristigen Vermögenswerte stiegen im Vergleich zum 31.12.2021 durch die Unternehmenserwerbe
in Korea deutlich an. Weiterhin haben sich die Vorräte um 12,5 Mio. € im selben Zeitraum
erhöht. Hiervon stammen 5,2 Mio. € aus der Übernahme der Fertigwaren der koreanischen
Distributoren. Außerdem führten wenige Engpassteile zu einer Verringerung der Produktionsleistung
und das Abfließen von vorhandenen Rohmaterialien wurde somit gebremst bzw. Rohwarenbestände
wurden aufgebaut. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 11,3 Mio. € auf 44,6 Mio.
€ zu. Hierfür waren insbesondere das Umsatzwachstum und der initiale Aufbau von Forderungsbeständen
im Koreageschäft ursächlich. EIGENKAPITALENTWICKLUNGDas Eigenkapital erhöhte sich auf 134,3 Mio. € (31.12.2021: 128,7 Mio. €). Die Eigenkapitalquote
verringerte sich zum Stichtag 30.06.2022 um 4 Pp. auf 52,5 % gegenüber 56,6 % am 31.12.2021. CASHFLOW UND LIQUIDITÄTSLAGEDie Cashflow Positionen im ersten Halbjahr 2022 sind sehr stark durch außerordentliche
Effekte der koreanischen M&A Transaktionen beeinflusst. Der operative Cashflow belief sich auf -6,1 Mio. € (VJ: 19,7 Mio. €). Diese Entwicklung
resultiert aus dem deutlichen Anstieg der Forderungen und des Vorratsvermögens. Der Cashflow aus investiver Tätigkeit betrug -28,3 Mio. € (VJ: -9,1 Mio. €). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf 11,7 Mio. € (VJ: -12,8 Mio.
€) und wurde durch die zusätzliche Aufnahme von Kreditlinien, den Rückkauf weiterer
eigener Aktien sowie der Auszahlung der Dividende im zweiten Quartal entsprechend
verändert. Der Bestand an liquiden Mitteln verringerte sich von 54,8 Mio. € (31.12.2021) auf
32,1 Mio. €. Die Netto-Liquidität nach Abzug aller Bankverbindlichkeiten betrug -25,0
Mio. € (31.12.2021: 19,0 Mio. €). CASHFLOWDie letzten sechs Quartale (in Mio. €)![]() EREIGNISSE NACH ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODEMITARBEITER:INNENZum Stichtag 30.06.2022 beschäftigte der Basler Konzern 1020 (31.12.2021: 908) Mitarbeiter:innen
auf Vollstellenäquivalenz gerechnet. Darin enthalten sind bereits die 53 neuen Mitarbeiter:innen
in Korea. BERICHT ZU WESENTLICHEN GESCHÄFTEN MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMENDas Unternehmen hat Anfang Januar 2022 das Distributionsgeschäft der Fimen Datvision
Co., Ltd. sowie IOVIS Tech. in Korea übernommen. Im Rahmen der Kaufpreisallokation des übernommenen Distributionsgeschäfts von Datvision
Co., Ltd. konnte ein Kundenauftragsbestand und -beziehungen i.H.v. 0,7 Mio. € und
Fertigwarenbestände i.H.v. 1,5 Mio. € identifiziert werden. Im Rahmen der Kaufpreisallokation der übernommenen IOVIS Tech. konnte ein Kundenauftragsbestand
und -beziehungen i.H.v. 2,6 Mio. €, Fertigwarenbestände i.H.v. 3,7 Mio. € und Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 5,5 Mio. € identifiziert werden. Die Basler AG konnte zum 01. Juli 2022 die am 2. Mai angekündigten Beteiligung von
25,1 Prozent am Distributionsgeschäft ihres französischen Vertriebspartners i2S erfolgreich
umsetzen. Das neu gegründete Joint Venture wird zukünftig als Basler France firmieren.
Im weiteren Verlauf ist beabsichtigt, dass Basler zum 1. Juli 2024 die restlichen
74,9 Prozent der Anteile von Basler France übernehmen wird. Weiterhin hatte das Unternehmen am 19. Mai die Übernahme des Distributionsgeschäfts
des langjährigen italienischen Vertriebspartners Advanced Technologies S.p.a angekündigt.
Die Übernahme stand noch unter dem Vorbehalt der gesetzlich vorgeschriebenen Konsultations-
und Meldeverfahren. Diese sind nun ebenfalls abgeschlossen und somit konnte die Übernahme
entsprechend erfolgreich am 4. Juli 2022 umgesetzt werden. Die neu gegründete Niederlassung
wird zukünftig als Basler Italy firmieren. Die Kaufpreisallokation wird in der zweiten
Jahreshälfte abgeschlossen sein. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTZu den wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Basler-Konzerns
verweisen wir auf die im Konzernlagebericht zum 31.12.2021 beschriebenen Chancen und
Risiken. Die bestehenden Risiken werden kontinuierlich überwacht und Gegenmaßnahmen
eingeleitet. In den nächsten Monaten werden vor allem die Risiken hinsichtlich der
weltwirtschaftlichen und politischen Lagen aktualisiert, bevor im dritten Quartal
die turnusmäßige Risikoinventur stattfindet. Der Ukrainekrieg hat bisher keine direkten Auswirkungen auf das Geschäft des Basler
Konzerns. Für eventuelle Engpässe in der Gasversorgung und deren Auswirkungen auf
das Geschäft im weiteren Verlauf des Jahres, werden für die europäischen Standorte
zur Zeit Notfallpläne erarbeitet. ANHANG ZUM ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRSDer Zwischenabschluss für Basler wurde nach den International Financial Reporting
Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den Auslegungen
des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie des
Standing Interpretations Committee (SIC), aufgestellt. Der vorliegende Zwischenabschluss
wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Zwischenabschluss
per 30.06.2022 ist ungeprüft und unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Es werden
grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Zwischenabschluss
angewandt wie im Konzernabschluss zum 31.12.2021. Zu wesentlichen Veränderungen der Konzern-Bilanz, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung
sowie der Konzern-Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Bericht zur Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage. Die im Jahresabschluss zum 31.12.2021 getroffenen Aussagen
zu IFRS 9 haben sich auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres
durch die Corona-Pandemie oder andere Faktoren nicht verändert. Der Basler-Konzern
konnte bis heute keine Veränderungen im Zahlungsverhalten der Kunden erkennen, die
zu einer anderen Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geführt
hätten. Erkenntnisse, die zu einer Umbewertung der Leasingbilanzierung nach IFRS 16
geführt hätten, lagen zum Stichtag nicht vor. BASLER AM KAPITALMARKT![]() AKTIONÄRSSTRUKTURDas Grundkapital der Basler AG belief sich zum Quartalsende am 30.06.2022 auf 10,5
Mio. € und ist eingeteilt in 10,5 Mio. nennwertlose Stückaktien zu je einem Euro,
die auf den Inhaber lauten. ![]() BASLER AKTIENBESITZ MANAGEMENT
AKTIENRÜCKKAUFPROGRAMMDer Vorstand der Basler AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 9.12.2020 beschlossen,
das im Jahr 2020 erstmals am 11.03.2020 erneut gestartete und zu diesem Zeitpunkt
ruhende Aktienrückkaufprogramm zu beenden und ein neues Aktienrückkaufprogramm auf
Basis des Hauptversammlungsbeschlusses vom 26.05.2020 zu starten. Das neue Aktienrückkaufprogramm
hat ein Volumen von insgesamt bis zu 10,0 Mio. € und eine Laufzeit bis zum 25.05.2025. Grundlage des Aktienrückkaufprogramms ist die Ermächtigung gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8
AktG gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 26.05.2020 zu Tagesordnungspunkt 8 dieser
Hauptversammlung. Hiernach kann die Gesellschaft auf Grundlage des aktuell eingetragenen
Grundkapitals insgesamt eigene Aktien im Umfang von bis zu 1.050.000,00 € eingeteilt
in 1.050.000 Aktien erwerben. Die Ermächtigung ist gültig bis zum Ablauf des 25.05.2025. Während die Gesellschaft die Aktien gemäß der Ermächtigung grundsätzlich für alle
gesetzlich zulässigen Zwecke verwenden darf, soll dieses Aktienrückkaufprogramm insbesondere
dem Erwerb von eigenen Aktien zur späteren Verwendung als Akquisitionsmittel dienen. Das Aktienrückkaufprogramm wird als programmiertes Rückkaufprogramm im Sinne von Art.
1 lit. a VO (EU) 2016/1052 umgesetzt. Bei der Abwicklung des Programms gab es Anfang
Juli 2021 einen Wechsel des Dienstleisters. Die Oddo BHF Bank hat dieses Geschäft
eingestellt und die Basler AG wickelt die Aktienrückkäufe in Zukunft mit der Berenberg
Bank ab, die bereits seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen Partner des
Unternehmens ist. Das Kreditinstitut wird beauftragt, im eigenen Ermessen, jedoch
im Rahmen der folgenden Bestimmungen, aus dem jeweiligen Tagesumsatz nicht mehr als
25 % des durchschnittlichen täglichen Handelsvolumens der 20 Börsentage auf dem jeweiligen
Handelsplatz vor dem Kauftermin zu kaufen. Dabei darf der Erwerbspreis je Aktie (ohne
Erwerbsnebenkosten) den am Handelstag durch die Eröffnungsauktion ermittelten Börsenkurs
der Basler Aktie im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der
Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr
als 10 % unterschreiten. In welchem Umfang tatsächlich eigene Aktien erworben werden, wird insbesondere von
den Marktgegebenheiten abhängen. Der Erwerb erfolgt über die Börse unter Beachtung
der Vorschriften der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und
des Rates vom 16. April 2014 über Marktmissbrauch ("Marktmissbrauchsverordnung") sowie
der auf Grundlage von Artikel 5 Absatz 6 der Marktmissbrauchsverordnung erlassenen
Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 der Kommission vom 8. März 2016 zur Ergänzung
der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates durch technische
Regulierungsstandards für die auf Rückkaufprogramme und Stabilisierungsmaßnahmen anwendbaren
Bedingungen ("Delegierte Verordnung") und den dort vorgesehenen Volumengrenzen und
weiteren Erwerbsbeschränkungen sowie Veröffentlichungspflichten. Die Gesellschaft
hat das Recht, das Aktienrückkaufprogramm jederzeit auszusetzen oder vorzeitig einzustellen. Im ersten Halbjahr hat die Gesellschaft 11.676 eigene Aktien erworben und hält zum
Stichtag 30.06.2022 536.943 Stück eigene Aktien bzw. 5,11 % am Grundkapital von 10,5
Mio. Aktien. Das Unternehmen hat als Bestandteil der variablen Vorstandsvergütung für 2021 Anfang
April 2022 insgesamt 3.502 Stück eigene Aktien an Dr. Dietmar Ley, Arndt Bake, Hardy
Mehl sowie Alexander Temme übertragen. HAUPTVERSAMMLUNG 2022Am 23. Mai 2022 fand die ordentliche Hauptversammlung der Basler AG in Hamburg statt
und dies aufgrund der anhaltenden COVID-19 Umstände zum dritten Mal in Folge virtuell.
Das Abstimmungsergebnis der diesjährigen Hauptversammlung sieht wie folgt aus:
Die Präsentation der Hauptversammlung, die Dividendenbekanntmachung sowie alle weiteren
Informationen rund um diese Thematik können auf der Internetseite des Unternehmens
unter: www.baslerweb.com/de/unternehmen/investoren/hauptversammlung/2022 abgerufen werden. KAPITALERHÖHUNG UND AUSGABE VON GRATISAKTIENDie Hauptversammlung der Basler Aktiengesellschaft hat am 23. Mai 2022 beschlossen,
das Grundkapital der Gesellschaft von 10.500.000,00 € um 21.000.000,00 € auf 31.500.000,00
€ nach den Vorschriften über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln (§§ 207
ff. AktG) zu erhöhen. Das Unternehmen möchte mit dieser Maßnahme die Attraktivität
und Liquidität der Aktie am Kapitalmarkt weiter steigern und sich für neue Investorengruppen
öffnen. Die Kapitalerhöhung erfolgt durch Umwandlung eines Betrages in Höhe von 21.000.000,00
€ der im festgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 ausgewiesenen
Kapitalrücklage in Grundkapital. Die Kapitalerhöhung wird durch Ausgabe von 21.000.000
Stück neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil
am Grundkapital von 1,00 € je Aktie durchgeführt. Die Aktien sind ab 1. Januar 2022
gewinnberechtigt. Dem Beschluss über die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln
wurde der vom Aufsichtsrat festgestellte Jahresabschluss der Basler Aktiengesellschaft
zum 31. Dezember 2021 zugrunde gelegt. Dieser geprüfte und festgestellte Jahresabschluss
ist mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers der Gesellschaft,
der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Lübeck, versehen. Der Vorstand wurde ermächtigt,
mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhung
festzulegen. Die entsprechende Satzungsänderung ist am 5. Juli 2022 im Handelsregister der Gesellschaft
beim Amtsgericht Lübeck eingetragen und damit wirksam geworden. Das Grundkapital der
Gesellschaft beträgt nunmehr EUR 31.500.000,00 und ist eingeteilt in 31.500.000 auf
den Inhaber lautende Stückaktien. Record-Date für die Zuteilung der aus der Kapitalerhöhung resultierenden neuen Aktien
("Berichtigungsaktien") war der 20. Juli 2022. Den Aktionären unserer Gesellschaft
stehen aufgrund ihres bisherigen Aktienbesitzes in der ISIN DE0005102008 seit dem
20. Juli 2022, abends nach Börsenschluss, Berichtigungsaktien im Verhältnis 1:2 zu,
d.h. für jede bereits gehaltene Aktie erhält der Aktionär zwei zusätzliche Berichtigungsaktien.
Da sich sämtliche Aktien der Basler AG in Girosammelverwahrung befinden, brauchten
die Aktionäre hinsichtlich der Zuteilung der Gratisaktien nichts zu veranlassen. Die
Gutschrift der Berichtigungsaktien erfolgte für die berechtigten Aktionäre aufgrund
ihrer Bestände an alten Aktien am 20. Juli 2022 nach Börsenschluss mittels Depotgutschrift. Die Berichtigungsaktien erhalten die gleiche ISIN wie die alten Aktien (ISIN DE0005102008).
Sie sind in einer neuen Globalurkunde verbrieft, die bei der Clearstream Banking AG,
Frankfurt am Main, hinterlegt ist. Der Anspruch der Aktionäre auf Verbriefung ihrer
Aktien sowie etwaiger Gewinnanteile ist laut Satzung ausgeschlossen. Die Aktien der Basler AG notieren seit dem 19. Juli 2022 "ex Berichtigungsaktien". Lieferdatum der Berichtigungsaktien, die im regulierten Markt (Prime Standard) der
Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen sind, war der 21. Juli 2022. DEUTSCHER CORPORATE GOVERNANCE KODEXDie aktuelle Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG zum Deutschen
Corporate Governance Kodex wurde den Aktionären über die Basler-Internetseite unter: www.baslerweb.com/Investoren/Corporate-Governance dauerhaft zugänglich gemacht. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß der anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätze
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Der Vorstand
Konzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2022 bis 30. Juni 2022
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| in T€ | 01.01. - 30.06.2022 | 01.01. -30.06.2021 |
| Umsatzerlöse | 130.757 | 115.240 |
| Währungsergebnis | 364 | -209 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -67.179 | -52.302 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 63.941 | 62.729 |
| Sonstiger Ertrag | 907 | 544 |
| Vertriebs- und Marketingkosten | -22.845 | -17.089 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -11.457 | -10.187 |
| Forschung und Entwicklung | ||
| Vollkosten | -16.148 | -14.236 |
| Aktivierung Entwicklungen | 4.505 | 4.924 |
| Abschreibung auf Entwicklungen | -3.428 | -5.617 |
| Forschung und Entwicklung | -15.071 | -14.929 |
| Andere Aufwendungen | -436 | -25 |
| Operatives Ergebnis | 15.039 | 21.043 |
| Finanzerträge | 92 | 49 |
| Finanzaufwendungen | -351 | -329 |
| Finanzergebnis | -259 | -280 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 14.780 | 20.763 |
| Ertragsteuern | -3.305 | -5.049 |
| Konzernperiodenüberschuss | 11.475 | 15.714 |
| Davon entfallen auf | ||
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | 11.475 | 15.714 |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | 0 | 0 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien (Stück) | 9.971.564 | 10.002.716 |
| Ergebnis pro Aktie verwässert = unverwässert (Euro) | 1,15 | 1,57 |
| in T€ | 01.01. - 30.06.2022 | 01.01. - 30.06.2021 |
| Konzernperiodenüberschuss | 11.475 | 15.714 |
| Direkt im Eigenkapital erfasstes Ergebnis aus Währungsumrechnungsdifferenzen | 951 | 823 |
| Erfolgsneutrale Anpassung Finanzierungsleasing / IFRS 15 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 951 | 823 |
| Gesamtergebnis | 12.426 | 16.537 |
| Davon entfallen auf Gesellschafter des Mutterunternehmens |
12.426 | 16.537 |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | 0 | 0 |
| in T€ | 01.01. - 30.06.2022 | 01.01. - 30.06.2021 |
| Betriebliche Tätigkeit | ||
| Periodenüberschuss des Konzerns | 11.475 | 15.714 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) latenter Steuern | 935 | -442 |
| Zinsaufwendungen / Zinserträge | 536 | 450 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 7.914 | 8.629 |
| Zahlungsunwirksame Veränderung des Eigenkapitals | 951 | 795 |
| Abnahme (-) / Zunahme (+) der Rückstellungen | -3.149 | 6.405 |
| Verlust (+) / Gewinn (-) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 1 |
| Abnahme (+) / Zunahme (-) der Vorräte | -12.533 | -3.827 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) erhaltener Anzahlungen | 499 | 141 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -11.332 | -11.834 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der sonstigen Aktiva | -5.739 | -663 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 169 | 4.583 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der sonstigen Passiva | 4.200 | -254 |
| Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit | -6.074 | 19.698 |
| Investitionstätigkeit | ||
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -12.597 | -8.232 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 33 | -98 |
| Auszahlungen für Akquisitionen abzüglich übernommener Zahlungsmittel | -15.727 | -749 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -28.291 | -9.079 |
| Finanzierungstätigkeit | ||
| Auszahlungen aus der Rückführung von Darlehen bei Kreditinstituten | -2.055 | -2.055 |
| Einzahlungen / Auszahlungen für die Tilgung von Finanzierungsleasingverbindlichkeiten |
-1.959 | -1.281 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen von Kreditinstituten | 23.000 | 0 |
| Zinsauszahlungen | -536 | -450 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Aktien | 353 | 83 |
| Auszahlung für den Erwerb eigener Aktien | -974 | -3.251 |
| Auszahlung für Dividende | -6.184 | -5.801 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | 11.645 | -12.755 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands in der Periode | -22.720 | -2.136 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 54.831 | 47.860 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 32.111 | 45.724 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelbestands am Ende der Periode | ||
| Bankguthaben und Kassenbestände | 32.111 | 45.724 |
| Auszahlungen für Steuern | -3.514 | -3.025 |
| in T€ | 30.06.2022 | 31.12.2021 | |
| A. | Langfristige Vermögenswerte | ||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | 44.121 | 38.556 | |
| II. Geschäfts- oder Firmenwert | 43.186 | 27.474 | |
| III. Sachanlagen | 13.176 | 12.645 | |
| IV. Gebäude und Grundstücke im Finanzierungsleasing | 15.474 | 16.065 | |
| V. Übrige Finanzanlagen | 5 | 5 | |
| VI. Latente Steueransprüche | 1.041 | 776 | |
| 117.003 | 95.521 | ||
| B. | Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| I. Vorräte | 49.664 | 37.131 | |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 44.636 | 33.304 | |
| III. Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 3.955 | 1.853 | |
| IV. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 4.508 | 2.247 | |
| V. Steuererstattungsansprüche | 3.703 | 2.392 | |
| VI. Bankguthaben und Kassenbestände | 32.111 | 54.831 | |
| 138.577 | 131.758 | ||
| 255.580 | 227.279 |
| in T€ | 30.06.2022 | 31.12.2021 | |
| A. | Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 9.963 | 9.971 | |
| II. Kapitalrücklagen | 26.818 | 26.818 | |
| III. Gewinnrücklagen | 98.915 | 94.237 | |
| IV. Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | -1.419 | -2.370 | |
| 134.277 | 128.656 | ||
| B. | Langfristige Schulden | ||
| I. Langfristige Finanzmittel | |||
| 1. Langfristige verzinsliche Bankverbindlichkeiten | 53.642 | 32.011 | |
| 2. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 4.139 | 545 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 7.641 | 8.873 | |
| II. Langfristige Rückstellungen | 1.603 | 1.603 | |
| III. Latente Steuerschulden | 10.601 | 9.401 | |
| 77.626 | 52.433 | ||
| C. | Kurzfristige Schulden | ||
| I. Andere Finanzverbindlichkeiten | 3.425 | 4.110 | |
| II. Kurzfristige Rückstellungen | 8.528 | 12.086 | |
| III. Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden | |||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 19.000 | 18.831 | |
| 2. Übrige kurzfristige finanzielle Schulden | 6.418 | 5.312 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 3.635 | 3.589 | |
| IV. Kurzfristige Steuerschulden | 2.671 | 2.262 | |
| 43.677 | 46.190 | ||
| 255.580 | 227.279 |
| in T€ | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen |
| Eigenkapital 01.01.2021 | 10.005 | 22.590 | 87.091 |
| Gesamtergebnis | 3.927 | 11.787 | |
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | -28 | -2.917 | |
| Dividendenauschüttung * | -5.801 | ||
| Eigenkapital 30.06.2021 | 9.977 | 26.517 | 90.160 |
| Gesamtergebnis | 5.260 | ||
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | -6 | 301 | -1.183 |
| Eigenkapital 31.12.2021 | 9.971 | 26.818 | 94.237 |
| Gesamtergebnis | 11.475 | ||
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | -8 | -613 | |
| Dividendenauschüttung ** | -6.184 | ||
| Eigenkapital 30.06.2022 | 9.963 | 26.818 | 98.915 |
| Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals | ||||
| in T€ | Eigenkapital- differenz aus Währungs- umrechnung |
Erfolgsneutrale Anpassung Finanzierungs- leasing/ IFRS15 |
Summe der sonstigen Bestandteile des Eigenkapitals |
Gesamt |
| Eigenkapital 01.01.2021 | -221 | -4.557 | -4.778 | 114.908 |
| Gesamtergebnis | 823 | 823 | 16.537 | |
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | -2.945 | |||
| Dividendenauschüttung * | -5.801 | |||
| Eigenkapital 30.06.2021 | 602 | -4.557 | -3.955 | 122.699 |
| Gesamtergebnis | 1.585 | 1.585 | 6.845 | |
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | -888 | |||
| Eigenkapital 31.12.2021 | 2.187 | -4.557 | -2.370 | 128.656 |
| Gesamtergebnis | 951 | 951 | 12.426 | |
| Aktienrückauf/Aktienverkauf | -621 | |||
| Dividendenauschüttung ** | -6.184 | |||
| Eigenkapital 30.06.2022 | 3.138 | -4.557 | -1.419 | 134.277 |
*
0,58 € je Stückaktie (Ausschüttung in 2021 für 2020)
**
0,62 € je Stückaktie (Ausschüttung in 2022 für 2021)
| Datum | Veranstaltung | Ort |
| 08.11.2022 | Veröffentlichung des 9-Monatsberichts 2022 | Ahrensburg, Deutschland |
| 28.-30.11.2022 | Deutsches Eigenkapitalforum 2022 | Frankfurt am Main, Deutschland |
| Datum | Veranstaltung | Ort |
| 04.-06.10.2022 | VISION Stuttgart 2022 | Stuttgart, Deutschland |
| 11.-13.10.2022 | The Vision Show | Boston, MA, USA |
| Dezember 2022 | Healthcare+ Expo Taiwan | Taipei, Taiwan |
| Dezember 2022 | China International Industry Fair | Shanghai, China |
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