![]() Basler AGAhrensburg9-Monatsbericht 2024Unternehmenskennzahlen
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soweit nicht anders angegeben Die ersten neun Monate 2024 im Überblick:
Sehr geehrte Aktionär:innen, hinter uns liegen neun intensive Monate, in denen es galt, nach der Restrukturierung
im zweiten Halbjahr 2023 unseren Blick wieder verstärkt nach vorne zu richten, um
möglichst zügig auf einen profitablen Wachstumspfad zurückzukehren und die Transformation
zum Vollsortimenter bzw. Lösungsanbieter entschlossen voranzubringen. Nach einem schrittweisen
Anstieg von Auftragseingängen und Umsätzen in den ersten beiden Quartalen und dem
Erreichen der Gewinnschwelle im zweiten Quartal gingen beide Kennzahlen im dritten
Quartal infolge der erneuten Abschwächung der weltweiten Investitionsgütermärkte wieder
zurück. Der Umsatzrückgang drückte den Konzern trotz strikter Kostendisziplin und
verbesserter Rohertragsmarge im dritten Quartal erneut in die Verlustzone. Die rückläufige Auftragseingangs- und Umsatzentwicklung der Basler AG fällt in eine
Phase verhaltener makro-ökonomischer Ausblicke, global rückläufiger Einkaufsmanagerindizes
für die Industrie und anhaltender geopolitischer Risiken. Der Verband Deutscher Maschinen-
und Anlagenbau (VDMA) reduzierte aufgrund der verschlechterten Rahmenbedingungen Anfang
Oktober seine Umsatzprognose für die deutsche Computer Vision-Industrie und geht für
2024 nunmehr von einem Rückgang der Branchenerlöse gegenüber dem Vorjahr von 10 %
aus. Die zuletzt wieder skeptischeren Rückmeldungen unserer Kunden zur Geschäftsentwicklung
decken sich mit diesen Einschätzungen. Aufgrund der aktuell schwachen Umsatzentwicklung kommen wir zur Erkenntnis, dass die
im Jahr 2023 erreichte Absenkung der Gewinnschwelle auf unter 200 Mio. € nicht ausreicht,
um die Basler AG aktuell in die Gewinnzone zurückzuführen. Wir haben deshalb beschlossen,
die Gewinnschwelle für das Geschäftsjahr 2025 auf unter 180 Mio. € abzusenken. Dafür
müssen die Personalkosten nochmals gesenkt sowie die Sachkosten und Investitionen
weiterhin auf einem niedrigen Niveau gehalten werden. Infolge des in den ersten 9 Monaten aufgelaufenen Verlusts, des schwachen Marktausblicks
und der mit dem Personalabbau verbundenen Einmalaufwendungen reduzieren wir unsere
Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2024 deutlich. Die Umsatzerlöse
werden nunmehr innerhalb eines Korridors von 178 bis 184 Mio. € (bisher 190 bis 200
Mio. €) erwartet. Abhängig vom Eintreten der noch bestehenden Umsatzrisiken und davon,
ob der geplante Personalabbau vollständig bis Ende 2024 umgesetzt werden kann, ergibt
sich ein negatives Vorsteuerergebnis innerhalb eines Korridors von -8 bis -12 Mio.
€ (bisher Vorsteuerrendite von 0 % bis 3 % bzw. Vorsteuerergebnis von 0 bis 6 Mio.
€). Der Aufsichtsrat hat die Korrektur der Umsatz- und Ergebnisprognose zum Anlass genommen,
einen Umbau des Vorstands vorzunehmen. Alexander Temme, der bisherige Chief Commercial
Officer (CCO) der Basler AG, scheidet zum Jahresende aus dem Unternehmen aus. Das
CCO-Ressort wird von Hardy Mehl, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und langjährigen
Chief Financial Officer der Basler AG, übernommen. Hardy Mehl ist seit 25 Jahren im
Unternehmen tätig und verfügt aufgrund seiner vorherigen Tätigkeiten in der Basler
AG sowohl über langjährige Erfahrung in der Branche als auch in der internationalen
Vermarktung von Computer Vision Produkten. Zur Unterstützung von Hardy Mehl wird das
Unternehmen temporär erfahrene Management-Kapazitäten aus dem Bereich Vermarktung
verpflichten. Der Aufsichtsrat dankt Alexander Temme aufrichtig für dessen großes
Engagement und wünscht ihm für seine berufliche Zukunft viel Erfolg und alles Gute.
Weiterhin hat der Aufsichtsrat die Nachfolge von Hardy Mehl in seiner Rolle als Chief
Financial Officer geregelt und die CFO-Position der Basler AG zum 01.01.2025 neu besetzt.
Einzelheiten zur Person werden im Laufe des 4. Quartals bekanntgegeben. Mit dem folgenden kompakten 9-Monatsbericht möchten wir Ihnen einen tieferen Einblick
in die Entwicklung des bisher aufgelaufenen Geschäftsjahres und die Beweggründe für
unsere jüngste Entscheidung, die Gewinnschwelle weiter abzusenken, geben. Ihr Vorstand GeschäftsentwicklungDer Auftragseingang der ersten neun Monate 2024 betrug insgesamt 133,5 Mio. € (VJ:
128,3 Mio. €). Der seit dem 4. Quartal 2023 anhaltende positive Wachstumstrend wurde
im 3. Quartal 2024 aufgrund sich erneut abschwächender Märkte unterbrochen. Der Umsatz
reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem noch ein erhöhter Auftragsbestand
resultierend aus der Chip-Krise abgebaut wurde, um 13 % auf 136,7 Mio. € (VJ: 157,5
Mio. €). Ursächlich für das niedrige Auftragseingangs- und Umsatzniveau war insbesondere
die anhaltend schwache Nachfrage aus den Ausrüstungsindustrien für Konsumelektronik,
Logistik sowie Laborautomation. Die Regionen Asien und Nordamerika verharrten auf
einem sehr niedrigen Niveau. Die Nachfrage aus der bisher robusten Region Europa begann
sich ebenfalls abzuschwächen. Erhöhte Lagerbestände bei unseren Kunden infolge zu
hoher Bestellungen während der Chipkrise dämpften zusätzlich die ohnehin geringe Nachfrage.
Das unverändert erhöhte Zinsniveau und anhaltende geopolitische Spannungen trugen
zum Andauern der negativen Rahmenbedingungen bei. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtet für die deutschen
Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten aufgelaufen Stand Ende September 2024
nominell einen Umsatzrückgang in Höhe von -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Auftragseingänge
der Branche sanken im gleichen Zeitraum um -6 %. Aufgrund der anhaltenden Marktschwäche
und dem verhaltenden Ausblick reduzierte der VDMA am 8. Oktober seine Jahresprognose
von -3 % auf -10 %. Die Basler AG bewegte sich in den ersten zwei Quartalen innerhalb ihres Prognosekorridors.
Aufgrund des sich verschlechternden Marktumfelds wurde das 3. Quartal mit Verlust
abgeschlossen. Der aufgelaufene Vorsteuerverlust nach 9 Monaten betrug -4,9 Mio. €. Produktentwicklung & ProdukteinführungenIn den ersten neun Monaten 2024 fanden Entwicklungsaktivitäten an vielen zukunftsweisenden
Projekten statt. Die Vollkosten für Entwicklungsleistungen betrugen in den ersten
neun Monaten 21,2 Mio. € (30.09.2023: 29,4 Mio. €). Die absoluten R&D-Kosten wurden
in 2024 zwar deutlich reduziert, lagen jedoch aufgrund der schwachen Nachfrage in
den ersten neun Monaten mit 15,5 % vom Umsatz immer noch oberhalb der angestrebten
Quote von rund 13 %. Dies wird temporär akzeptiert, um die Transformation zum Vollsortimenter
und Lösungsanbieter technologisch und produktseitig umzusetzen. Die Basler AG erweiterte im September ihr Software-Angebot um pylon AI. Hierbei handelt
es sich um Bildanalyse-Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz, die im Gegensatz
zu herkömmlichen Algorithmen komplexere Vision Aufgaben besser lösen können (wie etwa
die Klassifizierung von Mustern) und vom Kunden leichter zu konfigurieren sind. Einmalig
ist das neue, in die Software integrierte Performanz-Benchmarking: pylon AI zeigt
dem Kunden die zu erwartende Auswerte-Leistung eines KI-Modells für eine Vielzahl
verschiedener Prozessoren und KI-Beschleuniger an, so dass der Kunde die am besten
geeignete bzw. kostengünstigste Verarbeitungshardware hinsichtlich Bildrate, Latenz,
Genauigkeit der Ergebnisse und Stromverbrauch einfach auswählen kann. Auf der Weltleitmesse der Computer Vision-Branche "VISION" stellte Basler vom 8. -
10. Oktober 2024 als international führender Computer Vision-Experte ein breites,
gut aufeinander abgestimmtes Portfolio an Bildverarbeitungs-Hardware und -Software
aus. Auf dem Messestand konnten neue Zeilen-, Flächen- und 3D-Kameras, dazu passende
Objektive, Beleuchtung und Prozessorkarten sowie pylon AI, unsere neue KI-Software
zur Bildanalyse in praxisnahen Demonstratoren erlebt werden. Die Messe erzielte trotz
des in 2024 rückläufigen Branchenumsatzes eine Rekord-Besucherzahl. Auch auf dem Stand
der Basler AG wurden die im Vorfeld der Messe aufgestellten Ziele übertroffen. AusblickInfolge des sich abschwächenden Markts im zweiten Halbjahr wurde der Aufwärtstrend
bei Auftragseingang und Umsatz aus dem ersten Halbjahr unterbrochen. Aufgrund der
negativen Rahmenbedingungen für die globalen Investitionsgütermärkte muss für die
folgenden Quartale mit einem Andauern der aktuell schwachen Nachfrage gerechnet werden. Infolge des in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres aufgelaufenen Verlusts und
der mit dem geplanten Personalabbau verbundenen Einmalaufwendungen kann das Unternehmen
die kommunizierte Jahresprognose nicht mehr erreichen. Insofern passt der Vorstand
die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2024 deutlich nach unten an.
Die Umsatzerlöse werden nunmehr innerhalb eines Korridors von 178 bis 184 Mio. € (bisher
190 bis 200 Mio. €) erwartet. Die in der Prognose berücksichtigen Einmalaufwendungen
belaufen sich auf ca. 5,5 Mio. €. Abhängig vom Eintreten der noch bestehenden Umsatzrisiken
und davon, ob der geplante Personalabbau vollständig bis Ende 2024 umgesetzt werden
kann, ergibt sich ein negatives Vorsteuerergebnis innerhalb eines Korridors von -8
bis -12 Mio. € (bisher Vorsteuerrendite von 0 % bis 3 % bzw. Vorsteuerergebnis von
0 bis 6 Mio. €). Zwischenlagebericht inklusive wesentlicher ergänzender Anhangsangaben zum Konzernabschluss 31.12.2023 nach IFRSBericht zur Ertrags-, Finanz- und VermögenslageNachdem sich Auftragseingänge und Umsätze seit dem 4. Quartal 2023 positiv entwickelten,
fielen sie im dritten Quartal 2024 saisonal bedingt und in Folge erneuter Marktschwächen
gegenüber dem zweiten Quartal deutlich ab. In den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr
um 13 % auf 136,7 Mio. € (VJ: 157,5 Mio. €). Bei diesem Vergleich ist der Basiseffekt
aus dem ersten Halbjahr 2023 zu berücksichtigen, der sich aus dem Abbau von Auftragsbeständen
aus dem Geschäftsjahr 2022 und daraus resultierenden hohen Umsätzen erklärt. Im Unterschied
dazu gingen die Auftragseingänge im Laufe des ersten Halbjahres 2023 bereits deutlich
zurück. Der Auftragseingang in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres
2024 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreswert auf 133,5 Mio. € (VJ: 128,3 Mio. €)
und stieg somit leicht um 4 % gegenüber Vorjahr an. Umsatz und AuftragseingangDie letzten sieben Quartale (in Mio. €) ![]() Umsatz nach RegionenDie regionale Umsatzverteilung hat sich aufgrund des leicht rückläufigen Europa-Geschäftes
gegenüber dem Vorjahr geringfügig verändert: Europa 36 % (VJ: 38 %), Amerika 16 %
(VJ: 16 %) und Asien mit 48 % (VJ: 46 %). ![]() Rohertrag und BruttomargeDie Rohertragsmarge der ersten neun Monate 2024 lag mit 46,5 % leicht oberhalb des
Vorjahresniveaus, jedoch deutlich oberhalb des Niveaus des zweiten Halbjahres 2023.
Im ersten und zweiten Quartal wurde die Rohertragsmarge auf ein Niveau von bis zu
48,1 % gesteigert und fiel im dritten Quartal, insbesondere aufgrund des niedrigen
Absatzes und den damit verbundenen geringeren Fixkostendegressionen, leicht ab. Im
gesamten Berichtszeitraum belasteten erhöhte Materialkosten aus der Chipkrise, schwache
Währungen in China und Japan und eine niedrige Auslastung in der Produktion die Rohertragsmarge.
Der Preisdruck infolge hoher Wettbewerbsintensität insbesondere im chinesischen Markt
hielt an. ![]() Ergebnis vor SteuernNachdem die Basler AG im zweiten Quartal wieder die Gewinnzone erreichte, führte der
Umsatzrückgang im dritten Quartal erneut zu einem Vorsteuerverlust in Höhe von 2,6
Mio. €. Aufgelaufen betrug das Vorsteuerergebnis der ersten neun Monate -4,9 Mio.
€ (Vorjahr: -16,1 Mio. €). Das Nachsteuerergebnis betrug zum Ende der ersten neun
Monate -6,7 Mio. € (VJ: -17,5 Mio. €). ![]() VermögenslageDie langfristigen Vermögenswerte haben sich im Vergleich zum 31.12.2023 nicht wesentlich
verändert. Die Vorräte konnten infolge der schwachen Nachfrage im Verlauf der ersten neun Monate
nicht abgebaut werden und verharrten mit 44,3 Mio. € unverändert auf hohem Niveau.
Merkliche Bestandsreduktionen sind voraussichtlich erst im Verlauf des kommenden Geschäftsjahres
zu erwarten. EigenkapitalentwicklungDas Eigenkapital verringerte sich ergebnisbedingt in den ersten neun Monaten auf 132,0
Mio. € (31.12.2023: 139,2 Mio. €). Die Eigenkapitalquote lag zum Stichtag 30.09.2024
bei 55 % gegenüber 54,4 % am 31.12.2023. Cashflow und LiquiditätslageDer operative Cashflow betrug 12,8 Mio. € (VJ: -0,1 Mio. €). Der Cashflow aus investiver Tätigkeit betrug -11,3 Mio. € (VJ: -11,0 Mio. €) und beinhaltet
neben materiellen und immateriellen Investitionen die Beteiligungsinvestition an der
Roboception GmbH sowie den in 2022 vertraglich vereinbarten Erwerb von 75 % der Anteile
an der Basler France. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf -9,8 Mio. € (VJ: 16,1 Mio.
€). Wesentliche Einflussgrößen dieser Position waren die Rückführung von Darlehen
an Kreditinstitute sowie die Tilgung von Finanzierungsleasingverbindlichkeiten. In Summe betrug der freie Cashflow 1,5 Mio. € (VJ: -11,1 Mio. €). Der Bestand an liquiden
Mitteln verringerte sich von 32,2 Mio. € (31.12.2023) auf 23,9 Mio. €. Die Netto-Verschuldung
nach Abzug aller Bankverbindlichkeiten betrug 31,3 Mio. € (31.12.2023: 28,9 Mio. €). CashflowDie letzten sieben Quartale (in Mio. €) ![]() Ereignisse nach Ende der ZwischenberichtsperiodeMitarbeiter:innenZum Stichtag 30.09.2024 beschäftigte der Basler Konzern 869 (31.12.2023: 942) Mitarbeiter:innen
(in Vollstellenäquivalenten gerechnet). Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich die
Anzahl der Mitarbeitenden in Vollstellenäquivalenten um 167 (30.09.2023: 1.036). Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und PersonenSeit der Berichterstattung zum 31.12.2023 liegen keine neuen wesentlichen Geschäfte
mit nahestehenden Unternehmen und Personen vor. Chancen- und RisikoberichtZu den wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Basler
Konzerns verweisen wir auf den Konzernlagebericht zum 31.12.2023. Im ersten Halbjahr
erfolgte eine Analyse der eingetretenen Risiken im Bereich der Auftragseingangs- und
Geschäftsentwicklung. Die nächste konzernweite, umfassende Risikoinventur findet im
dritten und vierten Quartal 2024 statt. Anhang zum Zwischenabschluss nach IFRSDer Zwischenabschluss für Basler wurde nach den International Financial Reporting
Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den Auslegungen
des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie des
Standing Interpretations Committee (SIC), aufgestellt. Der vorliegende Zwischenabschluss
wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Zwischenabschluss
per 30.09.2024 ist ungeprüft und unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Es werden
grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Zwischenabschluss
angewandt wie im Konzernabschluss zum 31.12.2023. Zu wesentlichen Veränderungen der Konzern-Bilanz, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung
sowie der Konzern-Kapitalflussrechnung verweisen wir auf den Bericht zur Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage. Die im Jahresabschluss zum 31.12.2023 getroffenen Aussagen
zu IFRS 9 haben sich auch in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres
nicht verändert. Der Basler Konzern konnte bis heute keine Veränderungen im Zahlungsverhalten
der Kunden erkennen, die zu einer anderen Bewertung der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen geführt hätten. Erkenntnisse, die zu einer Umbewertung der Leasingbilanzierung
nach IFRS 16 geführt hätten, lagen zum Stichtag nicht vor. Basler am KapitalmarktDer Geschäftsverlauf und das Restrukturierungsprogamm sowie die grundsätzliche Stimmung
an den Kapitalmärkten in Bezug auf Small- und Mid Caps haben sich im Verlauf der vergangenen
Quartale deutlich im Kurs der Basler Aktien niedergeschlagen. Neben dem entschlossenen
Managen des Restrukturierungsprogramms intensivierte das Management in den vergangenen
Monaten wieder den aktiven Austausch mit dem Kapitalmarkt im Rahmen von Konferenzen,
Roadshows und Video-Calls. Auch in den vor uns liegenden Quartalen wird das Management
transparent über die Marktsituation und die Fortschritte bei der Transformation zum
Lösungsanbieter berichten. ![]() AktionärsstrukturDas Grundkapital der Basler AG belief sich zum Quartalsende am 30.09.2024 auf 31,5
Mio. € und ist eingeteilt in 31,5 Mio. nennwertlose Stückaktien zu je einem Euro,
die auf den Inhaber lauten. ![]() Basler Aktienbesitz Management
Eigene AktienDas Unternehmen hält zum Stichtag 30.09.2024 auf Grundlage der auf der Hauptversammlung
am 26.05.2023 unter Tagesordnungspunkt 7 neu beschlossenen Ermächtigung zum Erwerb
und zur Verwendung eigener Aktien gemäß §71 Abs. 1 Nr. 8 AktG noch 757.000 eigene
Aktien bzw. 2,42 % am Grundkapital von 31,5 Mio. Aktien. Im Rahmen der Vorstandsvergütung für das Geschäftsjahr 2023 wurden Herrn Dietmar Ley
Ende Mai 2024 1.826 Stück eigene Aktien übertragen, Herrn Hardy Mehl 1.705 Stück sowie
Herrn Alexander Temme 1.133 Stück. Deutscher Corporate Governance KodexDie aktuelle Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG zum Deutschen
Corporate Governance Kodex wurde den Aktionären über die Basler-Internetseite unter
www.baslerweb.com/Investoren/Corporate-Governance dauerhaft zugänglich gemacht. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß der anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätze
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Der Vorstand
Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis 30. September 2024
Konzern-GesamtergebnisrechnungKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis 30. September 2024
Konzern-KapitalflussrechnungKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis 30. September 2024
Konzern-BilanzKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis 30. September 2024Aktiva
Passiva
Konzern-EigenkapitalveränderungsrechnungKonzernabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis 30. September 2024
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0,14 € je Stückaktie (Ausschüttung in 2023 für 2022) Termine 2024IR-Termine
Messen
BASLER AG An der Strusbek 60 - 62 Tel. +49 4102 463 0 BASLER ITALY S.R.L. Via Carducci, 35 Tel. +39 02 4455 154 BASLER FRANCE SA 43/44 rue d'Armagnac CS 72073 Tel. +33 06 29 65 39 00 BASLER, INC. 855 Springdale Drive, Suite 203 Tel. +1 610 280 0171 BASLER ASIA PTE. LTD. 35 Marsiling Industrial Estate Road 3 Tel. +65 6367 1355 BASLER VISION TECHNOLOGIES TAIWAN INC. No. 160, Zhuangjing N. Rd., Tel. +886 3 558 3955 BASLER VISION TECHNOLOGY (BEIJING) CO., LTD 2nd Floor, Building No.5, Dongsheng International Pioneer Park, No.1 Yongtaizhuang
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